« / / »U» «»»>»> > »» „ » l »I, > »M»«I» > » V 6iA»»ss Rw omSM»». MM Rr. UZ Samstag, dm 2t. Mal «021 2»»q»»«ck«M»____ SwM«U «k« 4. «MptzM HG «».Sl!?'?:'« « »««« Durch Post vimch.. » » Swzelm»»«« »« O>ft«0>»« d« » »« „ a. Gl» «I« kit» «wd»-B«»» ew'«>»»iiat. ««wch«» «kT ZahrVinHUleilde». U» b»a«tw»,t«»b« vrtif» o^iMcnk» w«d« «tcht»«rückftchti^ w ««»0» b>» d« M««ne»«icv«l»ttto««, „r bei v» ^ «atelie. !> tjaanb »>t »»»« »»d «»?». S. « -«amlah«»' SlM>^W»W» St. Savrg. «n ÄMPUI« »ur »an- Wo«««. Mr stehen schon ln der zweiten Hälfte des Mai, aber von einer Bautätigkeit ist in Maribor nichts, c^er schon gar nichts zu ver-spüttn, wo man doch gl»olrben möchte, daß idie Wohnungsnot zu einer solchen geradezu hettwSfl>rd«rt. Wir wollen aber nachstehend die Eigentliche, ckwas delikate Ursache der Oeffentlichlslt nicht vorenthalten, weshalb ldem so ist. Dl« wahre SchuÜ» d-aran sind die niederen Mletzinje. Alles hat sich seiL dem Kriege hun-dert- und tausendfach verteuert, nur diese blieben im wesentlichen auf dem Status quo, womit der Staat mit Ärsolg den Wucher wenigstens ilt dieser Hinsicht unterband. Aber gerade diese soziale Fürsorge hat die Wohnungsnot wejentlich vermehrt, d«nn so manche F-amilie, die sich vo-r J^ren noch m^t eitlem MchenzinMer begnügte, hat nlitunter ' heute eine Wohnung mit 2 bis 4 Zimmern tn«e, ^weii bei der heutigen Teuerunig die Wohnungsmiet« d-as Wirtschaftsleben einer bürgerliche« Familie am allerwenigsten be-Haftet, denn die Monatsmiete einer bvjcheide-««n Aohiwttg von heute und ein Liter Wein hoben hetaMtUch dermalen den gleichen «ret», Vir sind gewiß davon weiter alt je entfernt, etwa zu wiznschvn, die Mietzinie ottch im gleichen ßüerhältnisse wie Sonstiges gesteigert werden, d-a wir uns dabei selbst ins Slgene Fletsch schneiden würden, aber immerhin gibt DD hies^ür e^nen diskutablen Ausweg, der sicherlich einer bssentlichen Krörterung wert ist. Die Wohnungsnot ist nu« eiiVMal da und ßvird M einer nicht absehbaren Zeit noch da lein. WiL wäre eS aber nun, wenn unsere I^^aulneister doch Zi»lShäujer bauen würden, ober di-' Zinse shr diese würden dem ivau-^ojtenpveije angepa^ werden, denn derjenige, der ein HauS um eine Million Kro?len ausführen will, muß hiefttr eine 4- bi« bprozen-^ige Verzinsung seines jVapitalA gesichert wissen, also zirka 40 bis bv.lxio Einnab^ an Mietztnjen1i> Nimmt er «aber an üMtzins stach dem heutigen NoduS nur etwa S- bis ein, so bleibt sein K>apital ohne ent-j^rechend« Berzinlsu.ng und so schlechte Rech-ßter find unsere Baumeister auch nicht. Wie wäde es nun,' wenn die Mietzinse iin den al-ßen Häusern den bisherigen gesetzlichen Tchutz Weiter genlchen würden, denn jene Häuser haben ilidessen doch auch wesentlich an Wer gagenammen, was ja an jich den Besitzer pielsiüch endschüidigt, denn gekostet haben sie ßinst tOch nur jene Summen sür die sie ihre he»te mehr als entsprechenden Mietzinse erhalten; sür Neeb^wten wütde aber von nm ab ein den Bmitosten entsprechender Miet-AwS jostgezogt werdend Wür,n diese Miet5 Iwse nun an dürfe sich nicht mehr'verheimlichen, daß die Eilcheit der Entente auf dem Spiele stehe, wen» die Allianz mit Engliaind, deren Aufrechterhaltung Frattkreich übrigens nicht einmal versprochen worden sei, den Anforderungen der franM-jchen Verteidigung entgegengesetzt sei. Er fragt, welchen Wert sie dann für Frankreich habe. MkB. Paris, 19. Mai. Wie das ,Zourn>al" mitteilt, soll der englische Botschafter mit einem gewissen Nachdruck gefvagt haben, wie sich Frankreich verhalten würde, wenn organisierte deutsche Mteiilungen in dem strittigen Gebiete OberschlestenS sindringen. Die britische Regierung habe vor allsm zu erfahren gewünscht, ob in diesem Falle Frankreich das Ruhrgobiet besetzen würde. Es verstehe sich von selbst, d^ß es uinnögiltch gewesen sei, auf eine derartige Hypothetische Frage eine Ant-»vort zu erteilen. AuS den Erklärungen, die Hriand ihm abgegeben habe, sei genau zu ersehen, wie Frankreich eine solche Initiative Deutschlands auffassen wütde. Bi» oberMestfche Frage. MB. London, 18. aMi. Zu der Erklärung, die Lloyd George düm Reuterbüro bezüglich j^erZchlesiens gab, werden elnige Ergänzungen beöannt. Lloyd George s.aghe noch, daß die Zukunft der Welt, besonders aber Europas durch die alten und neuen Fveundschafts Verhältnisse entschieden werde. Deshalb sei der BevsaUer Vertrag ein überaus wichtiges Dokulment, gan^ besonders für die Nationen der ltntente. Jene, die die Bestimmungen des Vertrages als Sport oder Passion betrachten, würden bald ihre tzeißblütigteit bereuen.'Eng band wolle sich tetner Verpflichtung, die ihn: der Vertrag auferlege, entziehen. Er mache ^ daraus aufmerksam, daß Großbritannien die Bereitjwilligkelt gezeigt habe, seine Flotte den Alliierten für jed« militärische Mtion zur VevsltHung.zv stellen, wenn ^utschland die Bedin!gul»gen der Alliierten nicht annehmen gewollt hätte. Großbritannien «i^r achte den Ausgang der Volksabstimmung und betvach. t-e ihn als den wahren Ausdruck des Volks' willens und sei der Ansicht, daß die oberschle« sische Frage nur aus der Londoner Konfe« renz gelöst werden wnne, WKB. Wmscha«, 19. Mai. (Polnische Tele« graphen-Agentur.) In der heutigen Sitzung drs Reichstages hielt Ministerpräsident Vitos eine Rede, worin er die Avgumente Lloyd Georges iÄ>er Odevschlesien zurückwies. Er berichtet, daß soeben die polnische Regierung seitens ^r franzMschen die Versicherung erhalten Hobe, daß sie niemals zulassen werde, daß deutsche Truppen un?d Munition über die schlesischs Grenze gelangen und daß sie den Vevsailler Vertr.a!g allein als bindend aner-,Lch erkläre nochmals," schloß der PrSswent, „die Regierung steht.a'uf dem Boden des B^rsailler Ertrages und verlangt seine Bemirklichung und wiAd. auf diesem Standpmikt verharren." Uns scheint diese Lösung der Wohnungsfrage wsder voljkVwirtf^Mch unklug »och s/>nft ummmatisch, denn wir wissen doch, daß es viele gutsituierte Private wie Geschäftsleute gibt, bei denen dieses PluS »oine Rolle spielt, soferne sie damit nur eine Wohnungsoder Geschäftsstabtlität erreichen, ^lbstre-dend mltßbe solchen Parteien auch ihr.fchwer erkauftes Recht von amtSwegen gewährleistet werden und sttinden solche Wohnungen,! bezw, MieterFußer der Kompetenz des nungSamteS, was doch auch ein VSrte^l wäre, der heute nicht zu unterschätzen ist. Wem eS jÄdoch die Mittel nicht erlauben, sich solche Vorteile zu sichern, der wird Pakte dieser Art lavch nicht einigehin. Dieses wäre zugleich das erste erfreuliche Anzsichen, daß wir v^der zur alten Ordnung zurückkehren, als der Besitzer deS Heises noch tats^ich der Hausherr war und über seine Miieträume noch selbst verfiliien konnje, Kns. Wort baben null die VaMeister. WKB. Paris, 19. Mal. (Wolfs.) „lxhioaga Tribüne" berichtet in ihrer heutigen Nu.m< mer nachstehenden Plan über Oberschlosien: Oberschlesien s^ll unabhängig genvacht wer^ den, entweder unter der Herrschast d^s Avl-kerbundes) wie das Saargebiet, oder unter einem unmittelbaren Regime der alliierten Mächte. In Frankreich sehe man ein, daß eS bei der gegenwärtigen Lage der Dinge fcst' unmöglich sei, Polen den ganzen Industrie-bezirk zu si^rn. Es sei ouch geplant, nach ei^ ner gewissen Zeit die Volksabstimmung 5^ wieberholen. WKB. Verlin, 19. Mai. Wie das „yerliii ner Tagblatt" meldet, sind heute zwei enKi< sche Regimenter von der englischen Besatzung in Essen in Marsch gesetzt worden, um nach Oberschlesien transportiert zu K>B. Verli«, 19. Ma»i. Das Exekuttvko^ mitee der kommunistischen Jnternationckll; erließ unter dem 7. d. M. auS MoSkau in dev „Roten Fahne" einen Aufruf on die Prvlei' tarier aller Länder mit Bezug darvuf, dvß^ die Ententeregierungen, an der Epitze die Franzosen, daran seien, die Schlinge «m den Hals Deutschlands zusammenzuziehen. der Sturz der Stinnesregierunig, dt» UUf-rechterhaltung der Herrschaft der Arbeiter« klasse und das Bündnis Rätedeut!jchLaM>Zl mit Räterußland bilden den Rettungsweg für das Pro^letariat. Der Aufruf schließt mit der Losung: „Nieder mit der bankerotte« deutschen Regierung und den Versailler Räu»! bern! Es leboRätedeutschlanÄ und daS Bülrd-nis mit Räterußland!" General Segree verhasttt. WKB. Florenz, 10. Mai. (Stefan-i.) ^em „Viuovo Giornal«" zufolgk, soll das Militär-' gericht die Berhaftunig des Generals Segr-^? und 13 anderer Offiziere, die der Mtlitär-mission in Wien angehört hatten angeordner haben. ' WMV. «a«, 19. Mai. Wie der „Picco^" meldet, sei die Verhaftung des Generals Se-gvee, sowie 18 anderer Offizieren der ehemaligen Militärmission in Wien auf Grund einer vom Kriegsminister Bonomi angeordneten Untersuchung erfolgt. DaS Bliatt verweist auf die seinerzeitlgen Angriffe der Wie.-ner Presse wogen der Ausfuhrbewilligungen. Die Untrsuchung ftthrt ein militärisches Sonderger lcht. Der Ausllano der »allenlschen Wadien. WKV. «om, 19. Mai. (Stesani.).Nach den bisher bebanntei» WahlergebnWn vertieren die Sozialisten in Turin und Parina je 4 Mandate, vo^ demn die Volkspartei je eines und der nationale Block se drei ge^vinnen. In Noapel gewinnen die Sozialisten zwei Ma.iÄ>ate, eines von der Volkspartei und eines v. d. Konstitutionellen. In Rom verliert die Bolkspartei ein Man-dat an den nati-vR imlen Vlock, Die Koäialis^n verlieren in No^ AI Vergib. Orkginal-Roman von H. CourthS-Mahler. Copyright by Greiner u. Comp., Berlin W. 30. Aachdruck und UebersetzungSrccht in fremde Spra« chen vorbehalten. «To Mar Lori Hans-Georg qegenüber sehr zurückhaltend und'es kam nur selben zu einem traulichen Ansprechen Mischen ihnen. Wenn Väterchen nicht schon seit Beginn des Winters ernstlich leidend gewesen wäre, dann hätte Lori den Feindseligkeiten Trautes gegenüber wohl längst die Waffen gestreckt und wäre von Hohenstein fortgegangen. Aber so wurde sie durch den Zustand des ilten Herrn festgehalten. Hans-Geora hatte längst her-ausgefunden, dag Traute Lori feindselig gesinnt war. Er hatte jedoch keine Ahnung, wie sehr Traute insgeheim die arme Lori quälte und wie -oehrloe sich Lori alles gefallen ließ, um Fvie-^ den zu kalten. Hütte er das alles gewußt, dann wätc er ihr sicher noch viel schroffer entgegeneefreten. So behandelte er sil. nur wie ein launen-lwk?-?, "i Unsinniges 5imd. Zu ihrer Ent-^chalviaung ließ er es gellen, daß der Einfluß :hre^ Mutter zu groß gewesen war auf ihre Entwicklung Er glaubte freilich auch nicht mehr daran, daü sie sich den Verhältnissen in Hohenstein nnrossen würde. ?lber er Vvllt? cuch nicht zu haN nnd schroff gegen chpx Unaiten austreten. Daß graute iu ihrem törichten Wesen von feiner Schwiegermutter immer wieder bestärkt wurd^, merkte er nur zu gut. Aber wenn er es nicht zum Bruch treiben wollte mit der alten Da nie, war er machtlos dagegen. Er hatte uacheerade die Ueberzeugung gewonnen, d>aß Traute sich nie ändern würde. Nun suchte er sich damit abzufinden, baß seine Ehe e;n Mißgriff n>ar. Sein Leben woll te sr sich dadurch nick?! zerstören lassen. Mit der Zeit wurd. er gu ichgültig gegen Traute. Begegnet.: er ihr in ihren eigenen Räumen oder waren Gäste zugegen, so benahm er sich korrekt und förmlich gc^en sie. Trafen sie aoer auf neutralem '^oden zusammen, so ignorierte er chre Pe.-s,.ch^ ;h>„ ^ korrigieren, oollständlg und gab sich nach wie vor in seiner natürlich rnmzwungenen Art, die allen Menschen — außer seiner Frau und seiner Schwiog'.'rm-'ttt'r -c- liebenswert erschien. Wurde es 5hm e nmal zn eng in der Brust, dann stieg et auf; Pferd und tobte sich aus. Und mit einen. Euer warf er sich aus seine Arbeit, das' Herr von Hohenstein ihm ruhig all-^^schäfle überließ " Mit^Lori erginn es Hans-Georg wunderbar. Seit seine Frau ziemlich unverblümt verlangt hatte, er solle Lori von Hohenstein foltschicken, war etz wie eine heiße Angst in ihm aufgestiegen, Lori könne wirklich eines Taqes gehen. Seine Frau hatte ihm gesagt: „Man könne Lori doch verheiraten, irgend eine passende P^tie würde sich wohl finden." Diese Worte hatten ihn mit einer seltsam qnälenken Unruhe erst'illt. . «Lori fort von Hohenstein — Lori als Gat- tin eines fremden Mannes — das erfüllte ihn mit Schrecken. Noch nie hatte er den Gedanken erwogen, daß Lori sich verheiraten könne. s In seiner ungestümen Art war er oft draus und draii, zu Lori zu stürmen und sich von ihr das Versprt'rhen geben zu lassen, daß sie nie heiraten wüwe. Aber dann sagte er sich, daß er d«azu kein Recht habe und daß Lori ihn wohl auslachen würde, wenn er ein solches vor ihr verlangte. Aber seit dieser Zeit betrachtete er Lori oft mit unruhig forschenden Augen. Er sucht? sich vorzustellen, wie das sein würde, wenn Lori eines Tages zu ihm käme und ihm sagte: .Ich will fort von Hohenstein — ich will mich ver-heiraten." Ganz heiß und unruhig machte ihn diese Vor>tellung. Er sprang oann empor wie ans der flucht vor diesen Gedanken, warf sich anfS Pferd und jagte davon. Aber Ruhe fand er auch draußen nicht, die fand er erst wieder, wenn er heimkam und Lori in ihrer immergleichen Freundlichkeit und Güte neben dem Bater sitzen sah. Blickte sie ihm dann mit ih ?en herrlichen klaren Augen sorgend nnd lie-»evoll ins Gesicht, hielt er ihre Hand in der einen — dann wurde es wieder friedlich in einer Brust. „Nein, sie gebt nicht fort, nie^ mols, sie gehört zu uns!" dachte er dann ans-' atmend und w-ar voll Frohsinn und lieber mnt. Sogar der Gedanke an seine Ehe verbüßte j gegen den an eine etwaige Heirat Loris So gingen Monate hin. In Hohenstein lullte el/"»ntlich niemand mehr so. reibt seinen» - Herzenöfrieden M Hans-GevrgS Hochzeit, nicht einmal Mutter Klinischen. Die stand sich auch nicht sonderlich gut mit der jungen Her« l » in. Diese verstand nichts -vom Haushalt, wollhe aber alles besser wissen. Mit den Leu-ten wußte sie auch nicht umzugehen; sie machte sie nur rabiat, weil sie launisch befahl, was sie im nächsten Augenblick wieder verwarf Wenn ihr der Sinn danach stand, rief sie die Leute von der dringendsten Arbeit ab. Und alles in einem Tone, wie ihn die Leute in Hohenstein nicht gewöhnt waren. Dkütec Klinischen hatte ihre Not' das gut geschulte Personal zu halten. Auch an Mutter KlimschenS Art und Tätigkeit übte Traute zuweilen verletzend Kritik, nur um sich als Herrin aufzuspielen. Das ließ sich die resolute Alte nicht ruhig gefallen, sie sagte der jungen Gnädigen unverblümt Bejcheiö. „Tie müssen erst noch viel lernen, gnädige Frau, ehe sie da besser Bescheid' wissen als ich", lagte die Alte eines Ta-,es serienruhig. Wutentbrannt über diese „Frechheit" Urs Traute zu Hans-Georg und verklagte die alte Frau. Er hörte Traute ruhig an, dann sagte er: ' " „Dn mußt dich an Mittler Klimschens Art gewöhnen, ^vaute. Süenn sie auch nicht so un-Atänig ist, wie eure Leute in Lankwitz, so ist sie dasur treu wie Gold und geht für uns .durchs Feuer, weitn es sein muß! Laß sie ru-hin genMren, Tränte, denn sie hält seit Zwanzig fahren Hohenstein in Ordnnna. ^enn sie etwas für gut und richtig befindet, lo kannst du gewiß sein, d-aß es so ist, «M»V «»»»»»!»» ßk. IIS — »!. N« pars ein, in Verona ein, ?n Florenz zwei «nd in Euneo drei Mandate, die alle der Nationale Block gewinnt. VAB. Rom, 1V. Mai. Ministerpräsident Hiolitti erklärte einem Pressevertreter gegenüber, er sei mit dem Ausgange der Bahlen zufrieden und hoffe, daß die neue Äammer arbeitsfähiger sein werde. - WKW. Rom, 1V. Mai. (Stefan!.) Nach Berechnungen, die sich auf die zuletzt angegebenen Wahlberichte stützen, gewinnen die Libe-calen 29 und die Bolksparteiier 9 Sitze, während die Sozialisten 16, die Republikaner 1 u. die Konstitutionellen 3 Sitze verlieren. Dar nach würde sich die Kammer aus 382 Konste, t'itronellen, 12l Sozialisten, 8 Republikanern !1 Kommunisten, 6 Slawen und 4 Deutschen zusammensetzen. VK'B. Mailand, 19. Mai. (Schweizerische Depeschenagentur.) „Corriera della Sera", schreibt, daß die Stellung des Kabinettes Gio-litti erschüttert sei. Die neue 5t-ammer wird dem Ministerpräsidenten weniger günstig gesinnt sein, als die frühere. Giolittis Fehler sei gewesen, daß er die Auflösung der Kammer zu sehr überstürzt habe. Die Sozialisten würden nun in der italienischen Kammer zahlreicher vertreten sein, wenn die, Wahlen wenigstens ein Jahr später stattgefunden hätten. Andererseits habe die katholische Volkspartei mehr Sitze inne. Was die Fascistengruppe betreffe, so werden sie s^hr, tätig nnd für jeden Fall zu den Gegnern Giolittis zählen ' j W^B. Mailand, 19 M.ai. (Schweizerische nnd Minister für äußere Angelegenheiten Ni-kola Pasie auf die Frage des Abg. KuLjö bezüglich eines Artikels in der „Morningpost", der die Abtretung des Hafens VaroS an Ri-jeka betraf. Er sagte, daß die Nachricht nicht der Wahrheit entspreche, daß er es aber nicht für notwendig halte, diese Nachricht zu dementieren Die erste Rijekaer Zone wurde am 9. Mai, die zweite aber am 14. Mai geräumt Am 29 Mai werde die Abgrenzungs-tommlsjwn zusammentreten, damit sie die Grenzen zwischen Rijeka, Italien und unserem Staate entscheide. Auf eine Anfrage des Abg. Milnoviö über die Hilse für die Wrangelarmee antwortete Pasie, daß uns die russischen Flüchtlinge monatlich 6 Millionen Dinar kosteten, weil alle anderen Staaten ihre Unterstützung versagt hätten. Aus eine Anfrage des Abg. Angjelinovie über die Wahlen für die sogenannte Konstituante in Fiu-ine antwortete der Ministerpräsident, daß diese Angelegenheit noch immer auf der Tagesordnung sei, doch weil die Regierung über teine genauen Angaben über die Wahlen verfüge, könne sie hierüber nichts berichten. Vor allem sei es aber notwendig, diese Wahlen anzuerkennen. Auf eine Anfrage des Abg. Iovanoviä über die Ausführung des Bertrage- der mit Deutschland, Oesterreich und Bulgarien geschlossen worden sei, antwortete Pasiö, daß Deutschland nicht alle Verpflichtungen des Friedensvertrages ausgeführt habe und daß es deshalb zu dem bekannten Konflikte gekommen sei. Unsere Haltung wer- Änland. Jugoslawien verlangt dle Drau als Grenze ln Kärnten. ^iB. Maribor, 19. Mai. Die jugoslawische Delegation für die Grenzbestimmung Mischen unserem Staate und Oesterreich legte heute dem Vorsitzenden der interalliierten Abgrenzungskommission das Verlangen vor, im ehemaligen Kärntner Plebiszitgobiete die Drall als Grenze Müschen beiden Staaten zu bestimmen. Auslieferung eine« ungarischen Kommunisten. WKV. Prag, IS. Mai „Rüde Pravo" meldet aus Brünn, daß das dortige Landesgericht den magyarischen Studenten Weiß wegen Fälschung eines Passes zu vier Monaten Kerkers verurteilt hat. Weiß, der sich seinerzeit an dem bolschewistischen Umsturz in Ungarn beteiligt habe und dort zum Tode verurteilt worden sei, wivd unverzüglich der Horthyregiening und dmnit dem sicheren Tode Preisgegeben werden. de von der allgemeinen Haltung der ankeren Alliierten abhängig sein. Deutschland habe seine Bereitwilligkeit bekannt, uns Waggons und Lokomotiven zu geben und jetzt werde über die Frage des Transportes verhandelt. Aus eine Anfrage desselben Abgeordneten, wann er (Pajiö) Äber die äußere Politik berichten werde, antwortete der Ministerpräsident, daß unser Staat eine einheitliche Politik mit jenen Stackten Dhre, die an unserer Seite im Kriege standen. Wir stünden auf dem Standipunkte, daß unsere Feinde dieBer-Pflichtungen, die sie übernahmen, erfüllen müßten. Jede weitere Frage müßten wir im Einverständnis mit den Alliierten lösen. Auf die vierte Frage des Abgeordneten über die Abgrenzung in Kärnten antwortete der Ministerpräsident, daß die Abgrenzung mit Oe-sterrich in Kärnten sehr schwer sei und erklärte, wie es gekommen sei, daß wir beim Plebiszit in Kärnten verloren hätten. Als aber die Regierung gesehen habe, daß man in Oberschlesien andere Grundsätze gebrauche, denen zufolge jene Teile, wo die Mehrheit der Bevölkerung für Deutschland gestimmt habe, den Deutschen zugeteilt würden, jene Teile aber, in denen die Polen die Mehrheit hätten, an Polen kämen, habe sie bei den Verbündeten Schritte unternommen, damit ma,n in Kärnten ebenso verfahre wie inOber-schleflen. Die Angelegenheit ist noch nicht gelöst, obgleich wir wiederholt Beweise angeboten hätten. Am 2«. März d. I. hätten wir der Botfcha.sterkonferenz in Paris eine Note überreicht, in der wlt betonten, daß für uns die einzige sichere Grenze gegen Oesterreich in Kärnten die Drau sei. Eine starte Grenze gegen Oesterreich sei aber besonders im Falle der Bereinigung Oesterreich mit Deutschland notwendig. Die Nationalversammlung ging hierauf zur Tagesordnung über. Es sprach der Abg. Mlojkovi<5 (Kommunist), der in seinen Ausführungen darlegte, daß die Kommunisten in jeder Beziehung Feinde der Bourgeoisie seien. Die Kommunisten aber seien eher für eine Republik der Bourgeoisie, als für ein Königreich Bezüglich der Benennung des Staates trete er für den Namen „Jugo-ftavija" ein. Der Minister Hür die Konstituante Dr. Trifkoviö sagte in seiner Rede, daß in der Berfassungsdekatte nicht genug Objektivität und Ernst gewesen sei. Nach dem langen Kampfe habe dennoch die National-Vertretung ein fortschrittliches Wahlgesetz beschlossen nnd eine liber-ale Geschäftsordnung herausgegeben, an der auch Dr. KoroZec mitgearbeitet habe. Im BerfassungsauSschuß aber, in dem die Regierung ber Opposition^ soviel Gewogenheit gezeigt habe, sei das Bor-! gehen dieser Herren sehr verwunderlich. In! der neuen Verfassung, die vor uns liege, sei' die Mitarbeit aller Parteien der Nationalversammlung vereinigt. Der beste Beweis, daß eine Verständigung versucht wurde, sei die Regierung des Herrn Pasiö, die sich sofort formiert habe, dabei aber nicht sofort alle Posten besetzte, nur alls dem Grunde, um es Marburger- und Tages-Nochrlchten. Ein freies Vort tider «nsei« PostAdühna. Zu diesem unseren Artikel in Nr. 101 khreibt uns ein Einwohner von Tezno eine Ergän« zung, wonach wir dieses „freie Wort" ackch aus die Marktgebüihren ausdehnen sollen. Er schildert ein Erlebnis dieser Art, das wir hiex in verkürzter Form zur Darstellung bangen. — Er brachte am 6. d. M. fünf Ferket aus den Markt. Für den Beschauzettel zahlte e« ü X, für den Biehpaß 2.80 L, Standgeld 10 X. Nun wprde er vom StadUiev.pzte be« schimpft, weil eine Stempelgebühr unzurei« chend war. Er wurde in die.M.arktkanzlei berufen, wo er 8 Pars Nachtragsgebühr erle« gen und obendrauf Z X zahlen mußte, für deren Berechtigung er aar keine Motivierung erfuhr, doch weiß er, daß andere auch diesen Betrag zahlen mußten. — Inwieweit dies alles den Tatsachen entspricht, dafür übernehmen nur keine Bürgschaft, aber in einer Rich« tung bat der Kläger vollkommen rocht: Hai ein Ämt bei ver Berechnung der Stempelaebühr einen Fehl er begangen, so strafe man nicht den Unschuldigen; das sagt jedem oas pri- emer möglichst großen AnzcchZ von Gruppe« zu ermöglichen, in die Regierung einzutreten. Er spreche 5m Namen des jugoslawischen Staates oder des Königreiches der Serben, Kroaten und Slowenen und erkläre, daß es nicht notwendig sH jetzt die drei Namen der Serben, Kroaten und Slowenen zu streichen, weil ohnehin mit der Zeit der jugoslawische Name vorherrschen Mrde. Eben jetzt aber, wo wir unsere erste. Verfassung herauszugeben im Begriffe feien, würs es notwendig, daß sich im ersten Paragraphen alle drei Na, men befänden. Abg. Trafloviö (Republikaner) erklärte, daß für seine Partei die Hauptfrage die Art und Weise der Regierungsform sei, daß man in der Republik das Volk nach seinem Willen verwalten könne nnd daß die verfassunggebende Nationalversamntlnng allein kompetent sei, diese Frage zu läsen. Sek ne Partei stehe auf dem Standpunkte, daß eine Aenderung der Regierungßform notwendig sei, und daß seine Partei deshalb mit dem ersten Paragraphen, der die Monarchie bestimme, nicht abfinden könne. Er sprach dann noch für den Namen ,Zugosiavija". Abg. Mitri6 befürwortete die Benennung des Staates mit dem Namen,Lugofiavija", ebenso auch der Nationalsozialist Brandner. Hierauf erhielt Abg. Milan Rojiü diaS «ort und betonte, daß mit der Abstimmung am Donnerstag Serbien seine große geschichtliche Ausgabe als Piemont unserer Nation ausführen werde. Er spreche in seinem Namen und im Einverständnis oeS KlubeS, o«n er angehöre. Der RegierungStext sei bedeutend besser, als der Text des Ausschusses. Unter dem Namen ,Hugostavija" könne man g»nZ und gar nicht auch die Bulgaren verstehen, weil disse nach seiner Meinung Keine Slawen seien. Die Sitzung wurde hierauf um 20 Uhr 50 Minuten geschlossen. Nächst« Sitzung mor« gen um 16 Uhr. . .' _«_ «e. M.« »!. Ditwfte R-chtSgchwl'. — «r ho»» »A di«» zweiten «uimogm Fall. Ni»« ich«wt »:iuen aus Graz nach Marwor, rlÄt nur 2.5 statt 5 X österreichische Marlen laus. In Jugoslatvien nun der ^afür 4 ^ugosl.awisch«! asto IT ÄstermiMsche ttro!ten als Strafporto. Man möchte glau-iben, ich zahle dvfür Doppelte dessen, n^s dort fehlt, also 5 S^sterr. Kronen, ^omit 1 fu-goslawischt.^ Krone; nein, ich muß eS Viersach zahlen! 5)ätte der Mann in Graz richtig frankiert, so wäre weiter nichts, aber der jugoslawische Empfän^ muß für jenen Fehler enrpfindlich gestraft werden! Es scheint, daß hier Ill>erh>aupt viel Uebergriste vorkommen, die a.bcr nur au.f der Unkennitnis der Pl'rs6irsft<'tt beruhen, weshalb ängstliche Bc-vmte mit Sicherheitskonfi.iiienten rechnen, um ^selbst nicht anfz-^blen zu müssen, und das inacht viel bi>ses Blut. . - Todcssälle. deute Nacht verschied nach län-gevenl Leiden Herr Moriz Zifarnitschnig, Rich-.t.e.r i. R. Das Leichenbegängnis finidet Ssnn« tNig den 22. INN i7 Uhr von der Leichenhalle vos städtischen Friedhosi^ in Pobrezse auch statt. — Am 19. Mai verschied in Innsbruck lerne von ihrer geliebten Heimelt im Alter Mn .91 ^^ren Frau Amalie Merio, Kaus--mannswitwe und HauAbesitz?rin. Spend!en. An Stelle eines Kranzes für ^verstorbenen Herrn Lippert spendet Frau Mihi Koroschetz 2N X der Rettungsabteilung. Weiters spendeten für Hilfeleistungen: Firma Thomas Gi>tz 400 R, Herr Milan Strekely .40 K, Herr Anton Zentner 50 k, Cyriilns--druckerei l)0 X. Evangelisches. Die Glaubensgenossen werben zunl Konfirmvtionoseste das am Sonn-t'?'g den 22. Mai vorm 10 Uhr in der evang. <5hrlstuskirche stattfindet, Herz^i6)st eingela-<>en. Lehrer dürfen nicht BürgermAfter sein. Weil die Lelirer Zufolge des Gesetzes vom M Juni 1919 als Staatsbamte behandelt «werden, dürfen sle auch nicht für eine Bür-acrmeistenv-t.hl kandidieren, wenn sie nicht Ihren Dienst aufgeben wollen. ' Jrmq Volakova, deren Gastspiele in Ma-^ibor in unserer gestrigen NunRner angeki'in--'digt wurden, betrat zum erstenniale in Ljub-l^ona die Bühne, wo sie sc^n in den ersten Jähren solche Erfolge zu verzeichnen hatte, das; sie nach Wien an dcis Karltheater berufen wurde. Der dortige bekannte Komponist und Kapellmeister Nedbal erklärte, daß sie itine der besten Soubretten sei, die Wien ge-^chen habe. Nach zwei Jcihren ging sie nach .Zagreb, vo sie b^S heute, weilt und in den Ä^chied^tten Operetten« und Opernrollen die GuM des Publikums zu gewinnen wußte. Hener feierte sie ih? 25. Bühnenjubiläum. Uei iWem Gast'spiele in Maribor wird sie am n^n Tage in ihrer Glanzrolle als Penise de Wavtgny in „Mamsell Nitouche" auftreten, o«, Pveiten Tage singt sie die Rosalinde in her,»Kk<>ermaus*. ' < ' htefigen Aolamte werden folgende Oerson« aus^or^rt. stch ehestens tu melden: Itatarina Wresnig, Gled^'liska uu 2, An dr« Otto, Poborsta ul. S. Löschniag Maria. Mjchvr Rutwlf, StefensonovQ ul. 7, Konvad W.ishitber, Revident der Südbahn. stBse»k Vriefmarke«. Die BriofmarliensaMm ler stkch mit unserem Staiate gar nicht zufrieden und in ihrem Sinne mit. vollem de» und Rechte. Die philatelistische Zeitschrist „Domtupsst" vom S. Mril d. I. schreibt: «^rbien hat trotz jener vorherrs«^nden Stellung, die es ini juipslamtschen Verbände eildntmmt, Postalisch seine Sonderstellung und lseine ei«neN Marken bis zum heutigen Ta äe behalten. Dementsprechend blieb ver bat sächliche Markenverbrauch gegenüber den Mredsjahren gleich geriniffe; ist doch, die ler Teil InMslavviens am ärmsten an Nldu strie, Verkehr und Bildu^, wozu noch wäH rend des Krieges die En-Wötkerung kam. Wenn wir ailso die si^nannte Doppelkopf ausgabe evsor^chen wollen, so verursacht nns der Mangel Qn gebrauchter Maflemvare ats ll^rgletchsmateriÄ große Hindernisse usw." ^ Wir gwuben auch, daß unser ^tärar Weit mehr verdienen würde, als ganz Midien Marten kaust, wenn es oft einen Mar-^mvochsel, Fehldrucke, Aenderung des Pa ^erS u. dgl. eintreten ließe, was König Ni itola von Montenegro entschieden besser zu vrvktij.even verstano, der trotz der Hö6)st madigen SchreWwut ieiner Untertanen doch aiuf diese Art die Postkasse hochaktiv hieilt. Unsere fabelhaft hohen Postgebühren haden jedoch nur einer Kategorie von Menschen eine Freude bereitet, d. i. den Briefträgern, ^ jetzt weniger ^schrieben, dalii^r auch weniger vuszutragen ist. , Ter Zirkio ,Sliwija", dessen VorstelluiNgeli ^?g?»'. vorgenommener Reparaturen einige Tage lmterlileiben mußten, gibt SamStag, Sonntag und Montag wieder Vorstellungen mit neuem Programm. Standpl^tch: ili'reuz-hcswiese. Tabaidiebital^l. ^r Handel.^aehi!se Franz Zl^aiuc brach in d,e T^baktraftt der ^^ari>li mll ^dni^ov trg ein und stahl für Iv Tal>ak. ls^r wurde desh-M voin hiesi oeu Berichte zu nierei-nh.qill» Monmteu Mve-Zcn veritrteilt. ^ Peruvtre««>g. Em Angestellter der Firma Karl Ll^ckner verirntreute seinem ^rrn 9712 Kronen un^ verschwand damit mit seiner Geltcbten. Klno. ZMestn?. kwo. Vom Freitag den 20. bis ein-ch!i<ßlich Montag den 23. Mai „Der Todes-'ava'l'ier", phantastisches ^Fil-mspiel in 4 Ak-e-k/ l Dke Literatur ^ „Der-dienfte" der Atdosmvnche. Um die m der gestrigen Nuimmer unseres Mattes („Em Zerschlag zur Güte") gegebenen Anregu.ngen zur Tat werden zu lassen, bringen wir den ersten, uns aus Le^rkreisen eingesandten Beitrag unid hoffen, daß wir in der d>nmit begonnenen Art vnd Weise fortfahren kiinnett, um unsere Le ser aus ^r Politik und dem Parteigezanke - mitunter c^llch in das Rei6) der ,sieben freien Künste" zu führen. Auf dem Berge Athos wurden bekanntlich viele altslowenische wie auch a-ltklassische Hanv^christen von großem kulturgeschichtlichen Werte gesunden, und gtaubte man immer instinktiv, d-oß die Verfasser, bezw. die Vervielfältiger dioser Schriften die Athos-Ml>nche waren, sowie daß diese in ii^en Mönchszellen literarisch ebenso tätig waren, wie ihre Kameraden des Mittelalters rn Deutschland, Oesterreich, Fva-nkreich, Italien und Rußland. Doch ist dies ein schftverer Irrtum, auf den schon I. PH. Fallmereyer („Der heilige Berg Athos" — 1845) aufmerksam machte, dessem Berichte wir hier zum Teile solgen. Die Bücher- und.H^lindschriftensalMinlungen der 20 Athos-Klöster sind ganz ohne geistigen Einfluß der Mönche, und nur zufällig sinoie planlos dort zusbandegekommen. Sie stam-ulen fast durchwegs auS der Verlassenschaft verstorbener Bischöfe oder intelligenter büßender Laien, die den Abschluß ihres Lebensweges friedlich in den Zellen eines der dortigen Klöster suchten. Weltmüde Intriganten, unglückliche Feldherren, bankerotte .^fleute und vertriebene Fürsten brachten mit ihrer Langeweile m,d ihrem Lebensüberdnisse zugleich ihr äußere Politur, wie ihre Bücherschätze mit, die nun nach ihrem Tode dem Kloster verblieben und ^nn in irgendeine Runrpelkaimner oder gar in den Keller mam-derten. Es siel niemandem ein, fie zu lesen oder gar zu vervielfältigen, wus ja die Hausordnung oder Observanz der Mönche, wie wir später darlegen wollen, auch von vornherein ausschließt. Bücher und Schriften dieser Provenienz waren es aber gerade, die später, um die Mitte des 18. Jahrhunderts, zu einer unerwartet glän^nden Nebeneinnckommen, schon für einzelne Mätter viele Goldstücke zu erlegen. Doch wilvde dadurch wohl nur mehr ein sehr kleiner Teil gerettet, denn vieles gtilg schon vorher durch Mißgeschicke verloren; vieles verfaulte aber direkte infolge sorgloser Verwahrung und der un-glaubilichen Indolenz und Unwissenheit der Klostervorstände. Erst als man des hellklingenden Wertes.gewahr wurde, begann man noch zusammenzutvagen, was noch herumlag und moderte, doch «mar es vielfach schon zn pät. Welche große Menge n>ertvoller, für alle Zeiten verlorener Werke hier in den 20 großen KlAs5ern zugrunde gegangen sein mochte, läßt sich vergleichsweise schließen, n«ichdem derselbe Lord Curzon in einem Oelkesser des koptisch^'n Klosters Suriani in Afrika eine derartige Menge weggl^yorsener Handschrif--ten fand und erwavl', daß die en-glisäien Ge-lehrten diaraus an 1000 geschlossene Werke zusauknienstell^n konnten, woVon 12 so^^ar der Zeit vor deul d>i^)selbe ini Koran, so seien sie ok>nehin überflüssig: steht jedoch et---was andero darin, so seien sie umso überflüssiger, denn der Koran genügt vollfoinmen. Die Mönfl?e sagen sich: wozu Bücher? Was der Mensch zur Seligkeit nötig haibe, sei schon lange festgelegl; weltliches Wissen u-nd Giii-beln führe hingegen vom Wege des Heiles ab. Uberhauipt sei die gan'ze Verderbnis wtrch Hie Bücher in die sonst sriedliche Welt gekonl-men; studierte Leute bringen alles durcheinander. Diese Klöster haben nun den besonderen Vorzug, diliß si« den Wissensteufel ^us denl Herzen geworfen und sich ganz, mit Leib und Seele, dem Dienste Gottes ergeben l>a-ben. Hier sei ^der alleinige Sitz der Auser-wählten; hier werden Dogma nnd Archen-Praxis il, der primitivsten Gestalt und Reinheit beiwahrt; hier leben die Muster irdischen Tugendtwandels u. ä. m. Dkiß danach diese Klosterbewohner an der Schaffung jener -wertvollen «ltslannschen Hanidschristeilschätze absolut keinen Anteil haben oder haben können, geht aus allem überzeugend hervor. Ob jene Köster heute iiiberhaupt noch eine Exi-stenMrechtl.gun'g haben, da sie charita^tw oder pSdagogisÄ) gileichfalls nichts leisten, dies sei dem Welturteile überlassen, nur muß dubei das eine hervorgehoben werden: Der Orient hat hiemit ein Problem gelöst, an dem die Europüer mit all ihrer Weisheit und Kunst gescheitert sind. Im Abendlande hat der Zeitgeist d.as ?)!önchtum teils besiegt, teils modernisiert; im Orient ist hiw^gen alles bis heute auf dem gleichen Elundipunkte geblieben, auf d»m es, soweit unser heutiges Wissen reicht, schon vor 1.^ Jaihren wnr. Es gibt kein anderes menschliches Institut, dessen Geist, Kraft und Urform durch die Stürme der Zeiten nicht erschüttert worden wäre; diese magische Kraft, den Stillstand sogar zum Naturgesetz zu machen, besttzt demnach nur die morgenländischc Kirche. A. B. Slosftn zum Derfassungs streite. Zur Sicherheit der Zukunft unseres Staates streben wir eine Bersch nre lzu n g der drei Volksstämme an. Die Absicht gut und zilvcckmäßig, nicht so die Durchführung» Wenu ein Metallgießer drei KluiMpen desselben Metalls in einen Mumpen verschinel^n soll, so nluß er alle drei Klumpen in den SckMel^z-tiegel logen, denn nur so kann er sein Ziel erreichen. Wir wollen icher einen von den drei Klumpen schonen, lvollen ihn nicht in den Schmelztiegel geben, weil er bei aller Gleichartigkeit des Stoffeö doch l>esondere Ei--genschaften zeigte, die geschätzt und erhalt«^ werden sollen. Unter solchen Umständen ist aber eine Verschmelzung ausgeschlossen und aus den drei Klunipen kann ein Stück nur noch durch Verlötung geschaffen werden. « ist nur natürlich, daß bei unserer Staat-btldung dem Volke des ehemaligen serbi-schen KÜni grei ches eine führende und bestinlmende Nolle eingeräumt wird. Trotz dieser Erkenntnis die allgemein vorherrscht, ist die Aufgcrbe. die des Schicksals Fügung dem sertnsej^n Volke des.Königreiches zugl»-dacht hat, doch nicht leicht und sie wird noch erjÄ/ivert durch die immer wiederkehrende Erscheinung, daß Schmeichl^'r und Schnrarot-zer sich überall dort einzufinden pflegen, kvn sie einen erhöhten Einfluß witt.'rn. Diese Gesellschaft ist es, die dem prädestinierten Füh rer die Arbeit erschwert. (5.^ t>ne vorhergegangener Verlobung, d. h. die Ehe wurde abgeschlossen, ohne daß sich die den Buind s6)ließerrden Glieder srüher kennen ist es dock) wiahr, unser politisches Leben krnakt daran, daß sich die drei Voltsstämme krankt daraNN, d-liß sich die drei VolksstaMtne viel zu wenig tennen nnd deohalb in d'^'r jungen Ehe alle Augenblicke Eigenschaften an? Tagec-licht geraten, die überraschen. Untkr solchen llmständen eine Hausor1)nnng rekte Verfassung sestzsustellen, ist ein Unternehmen, 'das ohne Streit nicht ««blausen kann. In der Ehe wollen und müssen wir aber bleiben un^ der Streit wegen der Hausordnug kann nur gemildert wer.den, wenn ihre endgülti ge Feststellung aus einen spateren Zeitpunkt aufgeschoben wird. LMt RachNchtm Dle SrMung de< tllNmatum< durch Deutschland. WKA. Verlin, 19. Mai. „Gast Euro«pr* meldet aus Paris: Der deu^ck)e Botschafter Dr. Mayer hat gestern dem franzö-sischen M-msterprMdenten einen Besuch «bgestattet o, i^nt Namen der deutschen Regierung erklärt,^ daß Deutschland entschlossen sei, die Bedin» gurrgen des Mtiulatums zsu den vorgeschriebe-122.2b bis 122.75, österreichische Kro^ 23.50 sonderen hckbe er Briand mitgetÄlt, daß de? ReichsLailzler bereits Äuftvag gegeben hal^, die Entwaffnung Ait beschleunigen unid daß die nötigen Anordnungen erteilt worden sei, en, um die erste Milliarde Goldinark z>u be« zahlen. Ueber Oberschlesten habe Dr. Mayer nichts mitgetx^lt. . . . ^ «vnlo Karl veriaftt Im August die Schwelt. AKB. Vern, 19. Mai. (Schweizerifchc Depeschenagentur.) König Karl von»Ungaru hat .am 14. Mai dem Bundesrate die Mitteilung zugelhen lassen, d-aß er dm Lause des Monates August die Sc!^eiz endgültig z^l verlassen gedenke. Er hat damit daS Ersuchen verbunden, es möchte ihnl bi? zu jenem Zeitpunkte der weitere Ansentihalt in der Schivei^ gestattet werden. Er hat von dieser Eröffnung ^nnt^ nis genomnien und denl gestellten Gesuch? entsprechen, nachdem d^er König den Ml di^ sen Ansens>talt geknjl.^'ften Bedingun^n KU-gestimlnt hat. D.'r König hat inHbi'soni>ere in formeller Weile erflärt. daß sowohl er, als auch die bei ihm wei^leird^n Personen sich,nät, rend des Aufenthalte? in der Schiveiz sei^'r politischen Tiktigk^'it enthalten werden. Tfchechoflojvalei. Prag, IN. Mm. Die Abeirdblatter l^erichten. daß die.^rise im parlament'i^ri-schen Almferaui>schiis; der tschechischen Parteien beigelegt sei ilnd die tschechiickien Sozialdemokraten nnedernnk an den Verl^and lungen dieses Äusschusses teilnl^inen n>erden. Der Ausschuß si^ill bis morgen de?n Prä-siden-ten Masarhk für die Zlonso'lidiernng der par-lamentx^rischen Lage Vorschläge mack)en. di.' auch ein? eventuelle Rekonstruktion des Kabi^ nettes betreffen würden. Börsenbericht. Zagre. Devisen: Berlin 217 bis 220, Rom 702 l>is Neiiu^lork 12.'^ tns 124, Pari<. lW0 bis 1090. Pra.^ 1^1 bis IM. Schwei; ?.'^2,''i, Wien 2.-^.25». l'i^^ 2.-^ .',0. London l,;.' Bildal^vst bii? <;<). Va'luten: D^illar 122.25i bis 122.75», l'sierreichrsche kröne 2Z5^>^ bis 21, Rubel .V, bj.^ tschechische Krvite Psnnd .">01), l^tapoleoi'dor bis 5i?ark 21^1 bis 22<». Lire bis liikl. Zürich. Devliein '^^erlin N.';.",, Neii, Linidon Pari.' Mailand Prag !.w. 'Zuda.^^eil 2.70. Bukarest Warschau 0.tiü, '^el' ottcrreichi^che gest. Kronc l.V^ Der feschen aus Studenci rufen wir ein herzliches „Lebewohl* tm neuen Keim zu. Auf Wiedersehen. RSserl am Wörtkersee! Tischrunde aus Ltm-bus. Jurist M. 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