CftlfüntaEtf*. RitfcnUflaftt vtr. » OHgrart «»(: XlgllA («tl limbK In ©»*11- b. giin* »»> >«» ii-u nie» T«. tuMmt» Bfttm lim iMUmtb». nanrafilt Mo«ci thU I,?«,»«,mg,» Inl Wt Sftmltana gr. rataent« H»»«.! eeingfbttingnnaei: D,ich >u P>« hHfllt Bifttfiiatti« . . . e Aannttta . . . K •on»|SJtlg . . SU* <1111 mit »««Im« tat fOUl! «»a»Hl« , . . , » rit einttllüttlg . . . I »•— Caltjiitrio vki||ü|ti(i . l . . I ir— Hüt« «offou» «t»t>c« fta »>< f»mg»a«lillet«iiuiBWe tltnn Per fi< Gründe, die da ansgeboten werden und für kwll 70 Villen Raum bieten, sind Eigentuin der .Zirnostenska Bank» pro Ceclii a Moravu* jenes Kür und gegen das Wieder (Eine Plauderei über das Reformkleid.) Bor einiger Zeit stand Folgendes im „Wiener teutschen Blatte" anS einer Rede des Malers Max Pfeiffer in München: „Der Begriff vo» der Schönheit des weiblichen Arpers hat bei allen Völkern, zu allen Zeiten zahl« lch Verschiebungen erlitten. Diese sanden jeweils in &ftt künstlichen Formveränderungen ihre» Ausdruck, inlni man den Leib in Wirklichkeit unterzog, oder «lch« man durch die Erscheinung im Kleide vorzu-eschen suchte. In den europäischen Kulturländern herrschten mit geringer Unterbrechung durch Jahr» tomberte falsche Schönheitsbegriffe; der Grund dafür ~jt in dem durch die Sitte bestimmten Brauche, k» Körper sast vollständig zu verhüllen. Es fehlt tw Urtcilsmöglichkeit über seine natürlichen Formen fast vollständig, wodurch sich auch die Urteilsmög-lichfeit hierüber nur im geringen Maße entwickeln tosn. Tas Korsett schuf ein verzerrtes Ideal der iftiwmgestalt, das sich bis heute behauptete; wie mit e» sich von der Natur entfernt, lehrt uns ein gleich mit dem reinen Schönheitsideal der Antike." So oft ich den Hinweis auf die Gestalt der Ito von Gegnern des Korsetts lese, hat es mich sin- schr belustigt. Abgesehen davon, daß sie eine .Ucalgtstalt" ist, hatte sie es wahrscheinlich sehr i;.l, so wie ihre steinernen Schwestern, die übrigen Mimen. Seil mehr denn 1000 Jahren sehen sie in marmorner Ruhe aus uns herab. Keine häus->chi Arbeit und Plage im täglichen Leben, keine «tiiilkbeit, keine Leidenschaft kann ihren Körpern ctivaÄ anhaben, sie haben weder eine Hülle, noch nnc Stütze ihres Körpers gegen schädliche Einflüsse ntt$. Wie froh wären wir sterblichen Frauen, wenn <* im vergönnt wäre, nur ein halbes Jahrhundert ia blühender Jugendschönheit dahin zu bringen. tschechische» Geldinstitutes, das mit Vorliebe gerade im deutschen Gebiete Geschäfte zu machen sucht und leider auch macht, uud sie hat es verstanden sich in den Besitz dieser umfangreichen Gründe in Hietzing-Lainz zn fetzen und betreibt nun Geldfpekulation im Großen. Wie war dies möglich? Doch nnr dnrch die Lässigkeit der Deutsche», dnrch mangelnde Auf-Wirksamkeit berufener Kreise. Gedruckt ist das na-türlich in deutscher Sprache abgesaßte Anbotschreibt», bei der Firma „Melantrich". Wenige von den Dent-schen werden wissen, daß das die reintschechische Bnchdriickrrei in Wien ist, die inmitten einer der verkehrsreichsten Straßen Wiens ihren Sitz auf-geschlagen hat nnd ganz ausdrücklich zur Forderung tschechischnationaler Absichten in Wien gegründet ivllrde. Die .Zivnostenska Banka* ist natürlich erste Kundschaft bei dieser tschechischuationalen Buchdruckerei. Wo eS gilt etwas verdienen zn lassen, da wird der Tscheche auch in Wien immer nnr zum Tschechen seinen Weg finden, wo es aber gilt selbst zu ver-dienen, da ist des Tschechen Augenmerk zunächst auf die Deutschen gerichtet. Den Druck des Schreibens für die Kottageanlagen in Hietzing besorgt für die tschechische Bank die tschechische Druckerei; die Schrist selbst ist in deutscher Sprache abgefaßt und wendet sich an die deutschen Bürger und Beamten. Diese sollen ja der tschechischen Bank durch Abkans der Parzellen Geld verdienen helfen und das so ver-diente Geld geht dann seinen Weg zur Förderung tschechischnationaler Unternehmungen jeder Art. Man betrachte einmal den Inhalt der söge« nannten großen, führenden, in deutscher Sprache erscheinenden Presse. Born im politischen Teile grötzte Ausregung nnd scharfe nationale Kampfrufe; der Leser mnß meinen, daß sein Blatt in der Ver- Helene soll zwar bereits 40 Jahre alt gewesen sein, als der trojanische Krieg ihretwegen entbrannte; die andere» Töchter Griechenlands und Roms dürsten sonst aber wenig von nns vorausgehabt haben, höchstens daß sie viel weniger Stoss zu ihrer Toi-leite brauchte», die Pracht ihrer Glieder ziemlich »»verhüllt zeige» durste». Bei uns ist dies nnr im beschränkten Maße aus Bällen znm Aerger der Prüden und Häßlichen gestattet; in unbeschränktem Maße aus den „welt bedeuten den" Brettern der Bühne. Nrni eine Frage: Ist denn das Ideal der Frauenschönheit bei den Künstlern selbst das gleiche geblieben? Wie würde Peter Paul Rubens, dessen bedeutendste Bilder sich größtenteils im Lonvre be-finden, sich entsetzen, wenn er aus seinem Grabe auferstände, über die Schlangenlinien der modernen Sezession! Ebenso die Meister der italienischen Schulen, welche gleichfalls kräftige Frauenideale hatte», ganz das Gegenteil vo» diese» hentigen, schemenhaften, bleichsüchtige» Franengestalten der modernen Malerei! Man hat in den letzten Jahren dahingestrebt, das Korsett zu entfernen, angeblich aus Gesnndheits. nnd Schönheitsrücksichten. Künstler entwerfen unsere Kleider, welche recht hübsch wirken, so lauge die Person Statue steht" welche aber jeder raschen freien Bewegung hinderlich sind, wie ich ans eigener Ersahrnng weiß, sie sind lang, schleppend und saltig; man kann keinen größeren Schritt da-mit tun, ohne zn riskieren, daraus zu treten und hinznsallen. Wie man mit einem solchen Kleide bei Sturm und Wetter gehen, eventuell noch ein Kind an der Hand führen soll, ist mir unbegreiflich — man wird kaum fertig, es ordentlich in die Höhe zu raffen. Man müßte es stundenlang erst vor dem Spiegel einstudieren, dieweil Mann und Kinder vergeblich um die Suppe schreien. Ist das Reform-kleid jedoch kurz, so sieht jede erwachsene Dame, zumal wenn sie groß ist, einfach lächerlich au», etwa tretung der deutschen Sache einwandsrei dasteht. Er möge nur etwas blättern! Da findet er tagtäglich die Antündignng eben dieser .Zivnostenska banka*. die trotz ihres so überaus sremd klingenden Namens den Wienern längst geläufig geworden ist, weil sie die Bank täglich in einem Dutzend Wiener Blätter empfohlen sehen. So ist gerade die Presse, die sich den Anschein gibt, deutsche Politik zu machen und deutsche Inte-reffen zu wahren, die eigentliche und erfolgreichste Heljerin der Tschechen bei ihrer nationalen Wirt-schastspolitik und Kleinarbeit im Kampfe gegen das Deutschtum. Daran muß gerade jetzt erinnert wer« den. jetzt in dieser Zeit, wo die Wogen des nati-onalrn Kampses so hoch gehen nnd sich so viele melden als Wahrer der dentfchen Sache, die im Grunde genommen deren ärgste Schädiger sind. An diese stille, stete und immer wirkungsvolle und erfolg« reiche nationale Wirtschastsarbeit der Tschechen gegen die Deutschen sollte gerade jetzt nachdrücklich aufmerk-fam gemacht werden, denn was jetzt in der Zeit verschärften Kampses in nationaler Hinsicht für die Deutsche» etwa geleistet wird, wiegt »lchtS und bleibt ohne jeden Borteil, wenn auch in Zukunft die nati-onale Arbeit in, »leinen so wenig Beachtung findet, wie bisher und wir es der Fall der .Zivvo^-tenska banka" zeigt. - Politische Rundschau. Die Wiederbesetzung des deutschen Lands-mannminifterpostens. Der Tod des deutschen LandSmannministerS hat mehr als politische Situationen dies vermocht hätten, allen deutschen Parteien die Erkenntnis von wie ein großer Junge im Ministrantengewandel. Und die künftige FranentlM wird, sollte das Kor-sett wirklich verdrängt werden, ungefähr so aussehen: ein gekrümmter Rücken, hochgezogene Schultern (dnrch die Last der Kleider), ein ringesnnkener Brustkorb und ein — Fettleib; denn die meisten Menschen »lachen zu wenig Bewegung. Es gibt nur sehr wenige Frauen, welche» es ihre Verhältnisse ge» statten, allerlei Sport zu treiben, um ihrem Körper die harmonische Schönheit zu erhalten. DaS Korsett ist bei den oft stundenlangen häuslichen Arbeiten durchaus nicht unangenehm, weit eher eine ange-nehme Stütze, um die gerade Haltung des Körpers leichter einzuhalten, besonders bei voller Büste, welche unbedingt ihre Schönheit einbüßt, wenn sie nicht sestgehalten wird, sei es durch ein festes Leibchen, wie bei Landlenten, sei es durch das Korsett. Nie sah ich eine Frau, nicht einmal ein Mädchen von 24 Jahren, mit schöner, voller Büste, wenn sie daheim stets nngemiedert ging. Schon bei den alten Römern und Griechen haben die Frauen die Büste durch Binden festgehaltn. Nicht nur »m dir schöne Form z» erhalten, sondern wohl hauptsächlich darum, weil bei häuslichen Verrichtungen die Büste durch Druck oder Quetschung leicht verletzt werden kann. Ich selbst war ost Angenzeugin, wie in der dienenden Klasse üppige Mädchen, wen» sie ohne Leibchen arbeiteten, dnrch rohe Spässe der Burschen zu leiden hatte». Solche Spässe sind nicht nnr schmerzhaft, sie sind sehr gefährlich. Das Korsett erleichtert auch das Trageil der Röcke und verhindert das Ein-schneideil der Besätze über der Hüfte. Und doch ist die leichteste und bequemste Tracht der snßsreie Rock mit einer nicht engen und nicht zu weiten Bluse, namentlich bei häuslichen und bei Berufsarbeiten. Schnüren, daß man nicht ordentlich und tief atmen kann,» darf man sich allerdings nicht — das Gegenteil, ganz ungemiedert zu gehen, ist ebenso nachteilig. „Zu wenig und zu viel ist aller Narren Ziel", sagt ■Seite 2 Deutsche Wacht der unbedingte» Notwendigkeit des Bestandes eines Ministeriunis für die Deutschen erbracht. Er hinter« läßt eine Liicke. die sofort ausgefüllt werden muß. Die Erledigung der Frage, wer der Nachfolger PefchktrS werden soll, verträgt keinen Aufschub. Der Posten muß so rasch wie möglich wieder besetzt werden, wenn nicht die deutsche Sache selbst schwer Schaden leiden soll. Und in diesen» Falle muß jede persönliche Rivalität zurücktreten, die Einigung unter den deutschen Parteien muß sofort hergestellt sein, denn auch der Nachfolger PeschkaS mnß sich, wenn er gleich diesem den Platz anssiillen soll, aus alle deutschen Parteien stützen können. Da darf anch nicht von der Parteizugehörigkeit des Nachfolgers gesprochen werden; so wie es Pefchka verstanden hat, den Parteimann in sich zurücktreten zu lassen, als er Minister wurde, so muß auch sein Nachsolger als Vertrauensmann aller deutsche» Parteien in den Mlnisterrat eintreten. Die angenblickliche politische Lage macht es anch zur dringenden Notwendigkeit, daß der Nachsolger PeschkaS schon einen bestimmten Grad praktischer Kenntnisse und jene Vertrautheit mit dem Getriebe in den leitenden Stellen mit sich bringt, die ihn gewachsen erscheinen lassen, daß er seinen Posten so anssüllt. wie es die deutsche Sache jevt ersordert. Es drängt sich deshalb von selbst der Gedanke ans. daß es wohl nach jeder Richtung hüt zweckentsprechend nnd vor allem sachdienlich wäre, den unmittelbaren Vorgänger Peschkas wiederum ail seinen Posten zu stellen. Exzellenz Prade ist ja keinem Systemwechsel und nicht Gründen, die mit seiner Person zusammenhängen, zum Opfer ge-fallen. Er ist abgetreten, iveil damals die Regierung Wert anf die Heranziehung der agrarischen Parteien zur Fertigstellung des Ausgleiches legte. Die Frage ist erledigt, nnd nun wohl auch wiederum die Zeit gegeben, wo Prade den alten Platz wieder einnehmen kann. Auch er besitzt das Vertrauen der deutscheu Parteien, er bringt die nötige Sachkenntnis mit, die jetzt ein deutsch« Landsmaumnimster haben muß, da der dcutschtschechische Streit im Vordergrunde steht. Er hat aber auch die Kenntnis des Getriebes in RegierungSkreisen und braucht nicht erst Zeit, wie jeder andere, um sich, wie ma» sagt eiuznarbeilen. Landsmannminister Prade. Nach einer n»S am 5. d. M. zugekommenen Mitteilung steht die Ernennung Sr. Exzellenz des Ministers Prade zum deutschen Landsmannminister bevor. das Sprichwort und jeder Mensch muß selbst wissen, wie weit es ihm angenehm ist oder nicht. Die neue, sogenannte Resormtracht ist nur für die Damen der oberen Zehntausend, sür Damen, welche im eleganten, schleppenden Hängekleid auf der Ottomane liegen, ihre Schokolade schlürfend, die Morgen- und Modeblätter lefen, ihre Kinder von der Erzieherin, Kindsfrau nnd Amme waschen, baden nnd ankleiden lassen, Damen, die nie ein Staubtuch oder einen Kochlöffel in die Hand nehmen. Die weiten Falten der Stoffbahn?«, die langen, offenen Aermel würden dabei schön aussehen! Die breiten Schichte» der bürgerlichen Kreise können diese Kleidung nicht brauchen : sie ist auch sehr kostspielig. Da das ..Reformkleid ans einem einzigen Stück besteht, fo ist man gezwnngcn, meh« rere Kleider anzufertigen, um bei jedem Witterungs-Wechsel da» Geeignete zu haben. Die meisten Frauen jedoch sind froh, wenn sie sich ein hübsches Kleid im Jahr machen lassen können. Ein gnter Rock, ein paar leichtere oder wärmere Blusen genügen, um immer fesch und anständig bei mäßige» Ausgaben auszusehen. Der Kostenpnnkt spielt in den «leisten Familien die Hauptsache. Was mich selbst anbetrifft, kann ich der neuen Mode absolut keinen Geschmack abgewinnen. Als Touristin würde ich ntich bedanken, ein Kleid anzn« ziehen, welches Wind und Sturm nach Herzenslust aufblasen können, so daß man einen Lnstballon gleicht. Man könnte sich dabei argen Erkälttmgen aussetzen. Kleidsam ist daS ..Kleid im neuen Stil" auch nicht. Nur sehr harmonische Gestalten, groß mit vollendetem Ebenmaß, können dasselbe tragen; die Mageren sehen aus wie ein drapierter Kleiderstock, die Dicken, namentlich solche mit starken Husten und Leib, wie ein wandelndes Heidelbergerfaß^ — die reinste Karrikatnr. Ich ging mal im Frühjahr hinter einer mäßig großen und starke» Dame; sie trug eine» modernen langen faltigen FrühjahrSmantel, Anträge und Anfragen des Deutsch-nationalen Verbandes. In der Sitzung vom 9. April: Dringlichkeit»-antrag des Abg. Dr. Steinwender nnd Genossen, betreffend die Beratung des bereits in» Ausfchnffe erledigten Budgetkapitel, Autrag des Abg. Dr. Steinwender nnd Genossen, betreffend die Einführung einer Gewinnsteuer sür die Eisenindnstriegesellschaften. Antrag des Abg. Dr. Steinwender und Genossen, betreffend die Besteuerung von Tantiemen. Ansrage des Abg. Dr. Schreiner und Genosse», betreffend die Verlegung der deutsche» montanistischen Hoch« schule aus Pribram in eine deutsche Stadt des west-böhmischen Äohlengebietes. Ansrage des Abg. Jesser nnd Genossen, betreffend die durch den Abbau eines öffentlichen Weges dnrch eine» Kohlenbergbau im Bezirke Dux in Böhmen hervorgerufenen Uebelstände. Anfrage des Abg. Luksch und Genossen, be-treffend die Einstellung der Siibventionicruug von Auswanderer-Schiffahrtsgesellschaften. Anfrage des Abg. Dr. Kindermanll nnd Genossen, betreffend die Gehalte der Primarärzte und Prosektoren an den k. k. Wiener Krankenanstalten. Anfrage des Abg. Dobernig und Genossen, betreffend Mißständc an den k. k. Volsschnlen in Trieft. Anfrage des Abg. Dobernig und Genvffen, betteffend die Verhältnisse der Uuterlehrer au den k. k. Volksschulen im Küstenland?. — In der Sitzung vom 10. April: DringlichkeitSantrag in Notstandssachen deS Abg. Dr. Weidenhoffer und Genossen, betreffend die Be-zirke Klosteruenburg, Kornenbnrg, Krems nnd Stein. Antrag des" Abg. Erb nnd Genossen, be« treffend die Herabsetzung der Roheisen- nnd Stahl-zolle. Antrag der Abgeordneten Dr. Stölzel, Dr. von Oberleithner, Hnsak nnd Genossen, betteffend die Reform des Komniunalpolizeiwesens. Antrag des Abg. M a r ck h l und Genossen, betreffend die Er-leichterungen beim Versand von Handsenerwaffen. Anfrage deS Abg. Einspinne? und Genosien. be-treffend die Schädig»»g der steirischen Industrie dnrch den Waggonmangel bei der Kohlenlieferung. Ansrage des Abg. Vinzenz Hosmanil und Genossen, betreffend eine Steuerstrafe. Aufrage deS Abg. Bendel und Genossen, betteffend die gleichmäßige Regelung der Souutagsruhe. Antrag des Abg. Erb nnd Genossen, betreffend die Herstellung telephonischer Verbindungen zwischen Amftetten und Steyr, Amstetten—Waidhofen—Weyr nnd Levben—Hieflan Steyr. Anfrage des Abg. Dr. Weidenhoffer und Genossen, betreffend den Konkurrenzkampf der nie-derösterreichischen Laudes-Braudschadenvcrsichernnns-gesellschast in Wien. Ansrage der Abgeordneten den der Wind ausblies. Zwei urwüchsige deutsche Baneriljnngni sahen ihr nach und meinten: „Dös is a Plunzen!" Selbst die sehr luftige Tracht der Griechinnen und Römerinneu ist, wie mau aus Wandgemälden sehen kann, ober den Hüften leicht gerafft, wohl nur deshalb, weil eS angenehmer nnd leichter zu tragen war. Nicht alle Aerzte sind gegen das Tragen des KorsettS; ich sprach ziemlich viele, welche es nicht sür schädlich halten; nur da« zn feste Schnüren fei schädlich. Man soll stets ungehindert rasch gehen, steigen und sprechen können. Kann man daS »icht, so man zu viel geschnürt. Obgleich eS immer Leute gibt, welche einen scheinbar geringe» Taillenumfang haben, fo hängt dies nicht vom Schnüren ab, fon-dern von einer größeren Schulter- und Brustwcite, welche den Körper in der Mitte schlanker erscheinen lassen und umgekehrt. Wie alle Güter dieser Erde ungleich verteilt sind, so ist es auch mit der weiblichen Büste. Daher sehe» manch.' mehr, manche weniger schlank ans. Warn«, alles gleichmäßig machen? Geschmack, Teinperament nnd Bildung der Menschen si»»d ja anch verschieden. Gerade daS Verschiedene hat seinen Reiz. Die Engländerin, die Norddeutsche haben im allgemeine» einen viel dürftigere» Oberkörper, weniger atlsladende Hüften als die Oesterreicheri», zumal die Wienerin und Ungarin werden sie immer haben mit und ohne Korsen. Ich sehe keinen Grnnd, es an-ders zn wünschen; denn »vir haben das Recht der Rasseneigentümlichkeit so g»»t wie andere Völker. ES wäre nur langweilig, »venn alles gleichmäßig iväre. So sehr ich dem Tragen des Mieders bei Er« wachsenen daS Wort geredet, so sehr muß ich gegen das Anlegen desselben bei schulpflichtigen Mädchen eifern, »vo alle Organe erst in Entwicklung sind und dadurch verkümmern können; eS sei denn von» Arzt irgend einer Körperkrümmuug »vegen besohlen. Ein junges Bäu»nchen, welches zu schwach ist, mnß Dr. von Hosmann, M a r ck h l und Genosse»», w treffend die Erfüllung der den Postoffizanten unl Pvstaspiranten zugestandenen Wünsche. Die Vorstöße der Slovenen. „Slovenec" berichtet über eine Abordnuiz des slovenifchen Verbandes beim I u st i z»i nist er in Angelegenheit des Verstoßes der 2lr venen beim Klagenfurter Bezirksgericht« Der Juftizmii»ister K l e i n habe erklärt, daß ib» die Unabhängigkeit der Richter ein Eingreifen «c-möglich mache. Dasselbe hat der Minister ii seiner A nfragebeantwortung gesagt. — Die M, Marckhl, Dobernig nnd Dr. Hofma»» v. Wellen Hof sind übrigens schon vor Csten, besonders gegen das Verhalten einiger Richter i» Laibach, sehr energisch beim Jnstizminifter singe schritten »nd haben gegenüber den kärntnerisch» Vorstößen nnd in den nntersteirischeil Angelegenhciin ein Eingreisen gefordert, »vidrigenfalls sie ihrt Kvnfecinenzen ziehen werden. Die Rechte der deutschen Sprache in Ungarn. In einer Hanptversammlnng des Oederbn r q e r städtischen Mnnizipalansschnsses »veigme sich der Oberingenieur Joses Wälder über ennj Gegenstand anch in denlscher Sprache zn berichte: Wälder stand nämlich aus den» Standpunkte, taj er hiezu nicht verpflichtet werden könne. Stadirepr sentaut Geza Zsombor erbat sich vom Cbctqc j span die Aufklärung, ob die seinerzeitige Kontor* ansschreibnng den Oberingenienr nicht auch wt pflichtete, die deutsche Sprache zu kennen, t". Obergespan überließ im Sinne der Geschästsvrdmni>j die Entscheidnng der Majorität der Stadtvertretm^ die sich mit 3?' gegen IS Stimmen dahin erklärte, daß Oberingenienr Wälder anch deutsch ;i: lx richten verpflichtet sei. Gegen diese Entftyttag ergriff Wälder den Reknrs an den Minister btf Innern, der ihn mit Berufung auf den § 6 D« NationalitätkiigesctzeS mit seinem Rekurs abtoitf nilj ihn verpflichtete, in solchen Gegenden, wo die Midi heit der Bürger der magyarischen Sprache mck ganz mächtig ist. auch deutsch zu berichten. — In ! frühere Ministerpräsident Ban f fy hat »nu bi« Entscheidung in einer an den Minister des Grasen Andrass», gerichteten Interpellation ai j gegriffen, die bisher noch nicht beantwortet ist. ~ Die magyarischen Blätter behaupten übriger.« sehr zur Unzeit, daß es nur Sache der >>>chtma«M rischen Nationalitäten sei, wen» auch in sast buch vom Gärtner ebenfalls gestützt werden, damit rii schöner, gerader Baum daraus wird. In «na solchen Fall ist es geboten, sonst aber nicht. «i den vielen modernen Frauenkrankheiten ist Mi meiner festen Ueberzeugung daS Mieder nicht icfcuü. Logischerweise mußten alle Männer, welche ja «ch gemiedert gehen, sich der beste» Gesundheit erste««»; dennoch sind sehr viele nieren- und lebcrleibenb >ad nervös zur x-teu Potenz! Schuld an der zunehmenden Schwäche ffll Nervosität ist eine unvernünftige Ernährung scdn im zarteste» Kindesaller. Die wenigsten säugen ihre Kinder selbst; man spart im Sf«n, um genügend für die Entfaltung eines gtoifia Glanzes nach außen zn haben, denn „in venMazi? kaun »nan nicht hineinsehen." Aber am Gesicht ir»> in der Gesellschaft sieht man es nachher. ßi« schlechte oder unvernünftige Ernährung im Kml« alter ist oft niemals mehr wett zu mache», fr weiterer Grnnd der Nervosität ist der aufreiben!« Kampf beim Erwerb, die Verfälschung der Mittel und nicht zuletzt der viel freiere Verkehr d° beiden Geschlechter. Alles wird ans das öiii Korsett geschoben, welches hoffentlich trotzdem rat nicht so bald von der Bildfläche verschwinden vir». Wer es nicht ttagen »vill. ist ja dazu nicht zc-zwungeu. Nie wird man eine Mode ernutwn. welche allen Personen gleich vorteilhaft steht uns gleich angenehm im Tragen ist. Dazu »nid k Mensche» selbst zu verschieden. Uns aber a.Arad, ?»lnaii, Pest-PiliS, Fejer-5!omoru, Veßprim. Zala »-d i» der Batfcha» beträgt die Zahl der deutschen «»einden SOS. Daß auch die denlschuationale ZWegung ui Westiuigaru Fortschritte macht, geht einem Bericht hervor, wonach im Eisen» stSdter Bezirke seit einigen Monate» die Ungar-ländische deutsche Bolkspartei zahlreiche Anhänger jfhmben hat. Nebst den demokratischen Fordernngen fcelont diese Partei entschiede» die Rechte der Ä u t t e r s p r a ch e in Schule und ö f f e n t-I ich er Benvalttmg. Maßgebenden Ortes scheint «an bereits damit zu rechneu, daß dieser Bezirk bei der nächste» Wahl ernstlich gefährdet sei nnd das mit Recht. Ru» hat die Gendarmerie Weisung erkalten, nach „paugcrmauiscken Umtrieben" Um-schau zu halten und in St. Margarethen auch dies« bezüglich schon Untersuchungen gepflogen. Aus jStiiöt und Land. Cillier Gemeinderat. Eilli, am I. Mai 1903. Der Vorsitzende Bürgermeister Dr. v. Jabor-»egg stellt die Anwesenheit von 19 Mitglieder des GemeindeansschusseS fest, eröffnet die Sitzung nnd läßt sodann die zur genehmigenden Kenntnis gelangte Lahaiidlungsschrift über die Sitzung vom 27. März fottd) die Herren Gemeindeausschüsfe Karl Mörtl u*b Anlon Neubrunner geschäftSordnungsmäßig uir-xesertigen. Sodann teilt der Bürgermeister die Ein-limfe mit. Unter denselben befindet sich ein Erlaß steiermärkischen LandestiuSschusies, laut welchem kern vom steiermärkischen Landtage beschlossenen iiniwurfe eines Gesetzes, betreffend die EinHebung wn Verzugszinsen von Rückstände» an Gemeinde-»lagen aus die direkten landessürstlichen Steuer» •uwc an Mietzinsauflagen nnd Waffeninilagen der Lladtgemeinde Eilli die Allerhöchste Genehmigung erteilt wurde. Wetters befindet sich unter den Ein« Ifojcn eine Eingabe des Fremdeuverkehrsausschuffes tn Stabt Eilli, in welcher mitgeteilt wird, daß in tor am 7. April 1906 stattgefundenen Sitzung Herr Fritz Rasch zum Obmann, Herr Dr. Otto • Hubrvschitsch zum Schriftführer nnd Herr Leopold Lambrechtfammer znm Zahlmeister dieses Ans-f^isies gewählt wurden. In einer weiteren Eingabe des städtischen Plcktommissariates in Graz werden die derzeit m ter Stadt Graz bestehenden Fleischpreise mitjje* Alt. Der Herr Bürgermeister teilt diese PreiS-ttj&ge im vergleiche mit den hierortigen Preisen nd und weist die Angelegenheit dem UnterauS-iihilfir b zur Beratung und Antragstellung zu. Zur lagesordnung übergehend berichtet der Obmann-felwrtretcr des Unterausschusses I. G.-A. Dr. Josef t«vatschilfch über einen Erlaß der k. k. Statt-Hut in Graz vom 22: März 1908, mit Kichern die vorgelegte Feuerpolizei-Ordnung für to« etadtthectter in Eilli unter der Voraussetzung jili genehmigenden Kenntnis genommen wird, daß Pmkt ll derselben in nachstehender Weise ergänzt mrt: „Die Feuerwehrmänner haben während der «Wildling ihres Fenerwehrdienstes im Theater ki« Ehrenbezeugungen zu leisten und nur in ganz tragenden Fällen Meldungen zu erstatten." Der üenchlnslailer erörtert deli Sachverhalt und stellt kk de» Unterausschuß I. den Antrag: Es sei dem i-UT.Re 11 die von der k. k. Statthalterei vorge-iÄagene Ergänzung beizufügen. I Dieser Antrag wird angenommen. Die k. k. priv. Südbahngesellschast in Wien itemiNcl! den Entwurf, des zwischen der Stadt-penbe Cilli nnd der Südbahngesellschaft abzn-Mzmden Nebereinkommens, betteffnd die Ausge-Münz des BismarckplatzeS (StationSvorplatzeS) in M p» dem Zwecke, denselben von den hiezn be- rechtigten Vertreter» der Stadt gemeint»,, d. i. dem Bürgermeister und zwei Mitgliedern des Gemeinde-auSschuffe« uniersertigen zu lassen. Der Bericht-erstatte? erörtert den Sachmerhalt und verliest voll-inhaltlich das 10 Punkte umfassende veberein-kommen, -worauf er fitr den Unterausschuß I. den Antr«^ stellt: Es sei das zur Verlesung ge-brachte Nebercinkommeu zu genehmigen nnd dem Bürgermeister die Ermächttgnzig zur Unterfertignng desselben zu erteilen. Dies« Autrag wird ohne Wechselnde einstimmig angenommen. Als dringlich wird aus die Tagesordnung eine Eingabe der Ge-noffenfchaft der Fleischhauer gestellt, in welcher um Unterlassung der namentlichen Anführung des Schlächters in den in der Deutschen Wacht allmv-natlich zur Licröffentlichnng gelangendeii Schlacht-hausmiSweisen ersucht wird. Der Berichterstatter erörtert, daß sich das Ansuchen anf eine Entschei-dung des k. k. VerwaltnngsgerichtshofkS stützt, dnrch reiche in einem ähnlichen Falle der Vorgang der Stadtgemeinde Salzburg als gesetzlich nicht be-gründet bezeichnet wurde, da der Gemeinde dnrch kein Gesetz das Recht eingeräumt sei, Geschäfts-geheimnisse zu veröffentlichen Ohne eine solche ge-setzliche Ermächtigung sei aber eine derartige Ver-öffentlichnng der Schlachthansausweise nicht erlaubt. Der Berichterstatter stellt für den Unterausschuß l. den Antrag: Es sei dem Ansuchen der Fleischhauer-genossenschast nicht stattzugeben und es seien die Schlachthausausweise in der bisher üblichen Weise weiter zn veröffentlichen, weil sich der Gemeinde-auSschuß der Begründung der PerwaltnngsgerichtS-bofSentfcheidung nicht anschließen kann. G.-A. Georg Tkoberne tritt dafür ei«, daß dem Ansuchen statt-gegeben werde, dagegen spricht sich G A. Karl Mörtl für den Antrag des UiiterauSfchuffes I. aus. Bei "der erfolgten Abstimmung wird der Antrag deS Unterausschusses mtf Abweisung des Ansuchens mit Stimmenmehrheit angcnommen. Für den Unterausschuß I V. berichtet dessen Obmann G.-A. Dr. Kvvatfchiisch über einen Amts-bericht wegen Regelung der Karl-Tranngaffe nnd der Schinidgaffc. Der Berichterstatter weist darauf hin, daß infolge der Erbauung des Hanfes in der Schmidgaffe an Stelle des abgerissenen, ehemals Stadlerifchen Hauses nnd der Ocffnung der Durch-brnchstraße an die Ringstraße eine Regelung des Straßenniveaus notwendig geworden ist. W'e aus dem vorliegenden Plane ersehen werden könne, be-trage der Hvhennnterfchied zwischen der Ring-sttaße und dem KreuznngSpnnkte der beiden Straßenarnie vor dem auszuführenden Neubau 112 in Diese Sachlage bedinge eine Umpflasternng der Straße in der Weise nach dem mit A bezeichneten vorliegenden Projekte, welches einen Kosten-anfwand vou 328K K erfordern würde. Sollte aber die Regulierung auf die ganze Schmidgaffe erstreckt werde», so würde dies einen Kostenanf-wand von 5033 K erfordern. Weilers wäre daS dem Neubau gegenüberliegende HanSobjekt in der Schm'dgasse Nr. 6 (Drechslerwerkstätte) ebenfalls abzutragen und auch der vor der Straßenslncht liegende Teil des Hauses (Schuppen) Nr. 7 in der Schmidgaffe, welche beide Objekte Eigentum der Stadtgemeinde sind. Die Herstellung einer Abschluß-giebelutauer nsw. an Stelle der abzutragenden Objekte würde keine Kosten verursachen, weil dieselben dnrch den Materialgewinn gedeckt würden. Der Unteransschuß III. stellt deil Autrag: 1. Es fei von der llnipflasterung der ganzen Schmidgaffe abzusehen nnd nur der Teil von der Abzweigung aus der Karl-Trauugasfc bis zum Hause Diemetz und die Karl-Tranngaffe bis znm Hause Kral nach dem vorliegenden Projekte A zu regulieren und hiezu der Kostenbetrag von 323« K zu bewilligen. 2. Es sei die Niederreißnna des Schuppens H Nr. 6 uud des vor der Straßellflucht liegende» Teiles des Hauses Nr. 7 iu der Schmidgaffe zu bewilligen. Diese beide». Anträge werden ohne Wechselrede ange-nommeu. Zur Behandlung gelangt nunmehr die Eingabe des k. k. Kommandos des 2. Landwehr-bataillons in E«lli um Neuanstrich der Kaserne, sowie Durchführung der dringenden Arbeite» wie Reparaturen von Tür- und Fensterstöcken, Tür-schwellen. Weiters wird der Vorschlag erstattet, dem Kasernkommando nach Durchführung der obenerwähnten Arbeiten zur Herrichtnng kleinerer Schäden in der Kaserne, zur Ausbesserung und Weißlnng in den Zimmeni, sowie Ausbesserung der der Stadtgemeinde gehörigen Einrichtungsstücke ein jährliches Pauschale in einer nach den Erfah-rnngen der vorausgegangene» Jahre zu bemeffeuden DurchschnittShöhe zu bewillige». Dieses Panschal wird in der Höhe von 600 K beantragt. Ange- nommen. Weiter« wird für die vom Stadtbauamt seinerzeit z»r Durchführung vorgeschlagenen Ar-beiten, wie Färbeluiig der Fassade der Kaserne. Tischlerarbeiten und Anstrich der Tore, Türen, Fenster n. dgl. ein Gefamtkoftenbetrag von 4310 K bewilligt. Der Berichterstatter erörtert sodann dieBauge« brechen an dem der Stadtgemeinde gehörigen Haufe Nr. 10 am Kirchenplatze (Lokalmuseumgebäude) uud es wird über seinen Antrag beschlossen, zur Durch-führn«« der AnSbeffernngsarbejten einen Bettag von 570 K zu bewilligen. Bezüglich des Hauses auf dem Reiterberge wird beschlossen, dieses Haus mit Rücksicht auf seinen trostlosen Bauzustand abzutragen. Für den Unterausschuß 4 berichtet dessen Ob-mann G.R. Max Rauscher intb es wird über seine« Autrag beschlösse», für die städtische Sicher-heitswache neue Säbelscheide» und Kuppeln anzu-schaffen. Für die Jubiläumsausstellung der Handwerker Steiermarks, Graz 1908 wird über Ausschußantrag ein Betrag von 100 K, sür den Cillier Männerge-sangverein anläßlich des am 11. und 12. Oktober l. I. seierlich zu begehende« 60jährigen Gründungs-festes eine Spende von 500 K bewilligt. Für die letzterwähnte Spende trat inSbefonders G.Ä. Karl Mörtl ein. Die Eingabe des Cillier Turnvereines um Ermöglichung der Beleuchtung des Sommerturn-platzes mit Gasglühlicht durch entsprechende Jnstal-lation wird dahin erledigt, daß das Ansuchen um Anfchaf-ung und Ausstellung der erforderlichen Gas-laternen aus Rechnung der Stadtgemeinde mit Rück-sicht auf die finanziell nicht ungünstige Lage des Turnvereines abgelehnt wird, dagegen erklärt sich die Stadtgemeinde bereit, die Beleuchtung auf ihre Kosten zu übernehmen. Für den Unterausschuß 5 berichtet dessen Ob-mau« G.-A. Karl Mörtl: Das Anstichen des Georg Coetan um Anweisung eines geeignete« Platzes zum Verkaufe von Zuckerwaren anf einem Tische gegen Entrichtung des Standgeldes wird mit Rücksicht aus den Umstand, daß sür einen derartigen Verkanfsstand, kein geeigneter Platz vorhanden ist, abschlägig be-schieden. Die Eingabe des Anton Krempu>ch um Verleihung der Konzession znm Betriebe der Fiackerei durch Haltung eines Einspänners wird dahin er-ledigt, daß bezüglich der Person des Gefuchstellers die Vertrauenswürdigkeit und bezüglich des ange-strebten Gewerbes der Ortsbedarf ausgesprochen wird. Die Eingabe der Jndith di Lenardo findet folgende Erledigung. Der Standplatz des Odorich Znzzi wird aufgelassen und es wird demselben der Standplatz zugewieseil, den früher Anton Bnttolo innehatte. Das Ansuchen der Judith di Lenardo nm Verleihung eines Standplatzes wird abgewiesen. Bezüglich der Eingabe des Kaufmannes HanS Wogg um Verleihung der Konzession zum Aus-schaut gebrannter geistiger Flüssigkeiten wird mit Rücksicht anf den Umstaüd, daß durch die Verleihung dieser angestrebten Konzession eine Vermehrung dieser Art Konzessionen nicht eintrete, über die Per« son des Konzeffionswerbers die Vertrauenswürdig-keit ausgesprochen. Das Anstichen des Schuhmacher-meisters Johann Berna um Bewilligung, au Svnn-und Feiertagen nnd a:: Wochentagen aus offenem Stande Schuhwaren zum Verkaufe bringen zu dürfen wird aus prinzipiellen Gründen abschlägig befchieden. Der von der Statthalterei übermittelten Entwurf eines Maximaltarifes für Rauchfangkehrer-arbeiten wird vom Berichterstatter vollinhaltlich zur Verlesung gebracht und sodann nach Abänderung des Schlußabsatzes ausgesprochen, daß die in dem Entwnrse augesetzten Preise für die Stadt Cilli als angemeffen zn erachten sind. G.-A. Joses Bobisut stellt den Zusatzantrag, eS sei dieser Tarif den I«-teressenten im Wege der Verlautbarung zur Kenntnis zu bringen. Der Bürgermeister erklärt, daß diefe Verlautbarung erst dann erfolgen könne, wenn der Tarif als genehmigt von der Statthalterei herabgelangt sein wird. Der Bericht des Friedhos-ailsschnsses über das Ansuchen des HanS Wogg um Bewilligung der Herstellung einer Giebelmauer bei den FriedhvsSarkaden wird als dermalen noch nicht spruchreif von der Tagesordnung abgesetzt. Ueber eine von G.-A. Bobisut als Obmann des FriedhofS-auSfchnffes gerichtete Anfrage erklärt der Bürger« meister, daß er daS Stadtbanamt veranlassen werde, den Siwationsplan des städtischen Friedhofes ehe-stenS auszuarbeiten. Seite 4 Deutsche Macht Nummer 37 Ausruf! Seit den acht Jahre» seines Bestandes war der Verband deutscher Arbeiter stets bestrebt, seiner hoben Ausgabe, den völkischen Geist in den arbeitenden Schichten der Bevölkerung zu wecken, zu hegen nnd zn pflegen, gerecht zu werden, und es ist ihm dies trotz der ungünstigen VerliÄltttisse, uuter denen sich die Gründung nnd der erste EntwickluugS-gang dieser siir das Deutschtum so wichtigen völ-kischen Schöpsnng vollzog, dank der Unterstützung der volksbewiißte» Kreise der deutschen bürgerliche» Bevölkerung Cillis gelungen. Nunmehr strebt der Verband die Gründung von OrtSgnlppc» in Unterstciermark an. Der Ver-band läßt sich hiebei von der wichtigen Voraus« sctzung leiten, daß gerade diese Schöpsnng geeignet ist. daS völkische Bewußtsein in der deutschen Ar-beilerschast zu sördern und vor allem den junge» deutsche» Arbeiter völkisch zn erziehe». Da der Verband leider über die hiezu nötigen Geldmittel nicht versügt, die Erreichung dieses Zweckes aber ohue solche Mittel ausgeschlossen erscheint, hat der Verband beschlossen, am 17. Mai l. I. ein Kornblumenfest im Waldhanse zu veranstalten, und den Reinertrag dieses Festes dem erwähnten Zwecke zuzuführen. Da die Veranstaltung dieses Festes, das in größerem Stile gedacht ist und ein echtes deutsches VolkSsest sein nnd ans iveitere Kreise wirken soll, mit großen Kosten »erblinden ist, für die der Ver-band nicht aufkommen kann, rechnet die VerbmidS« leitung mit der Unterstützung der deutschen Bevöl-kcruug vou Cilli und Umgebung und bittet alle deutschen Volksgenossen ihr Schärslein hiezu beiz», tragen. Die deutschvölkische Arbeiterschaft dankt sür jede anch die kleinste Gabe und verspricht dies durch weitere treue und unermüdliche völkische Arbeit zum Heile des dentschen Volkes und der Hochwarte Cilli wettzumachen. Heinrich Findeisen Obmann. Alois Peyerl Schiiftsühr». Ein interessanter Abend dürste der heute, Mittwoch, abend« 8 Uhr, im Saale deS Deutschen HauseS stattfindende Evangelische Familien-abend werden, bei welchem außer Herrn Pfarrer Mahne« (.Rcm und die Frau") auch der Deutsch-russe. Herr Vikar Fritzler, über Erlebnisse in seiner Heimat sprechen wird. Deutsche Gäste sind herzlich willkommen. Der deutsche Kaiser, der sich aus der Fahrt von Pola nach Wien befindet, wird heute, Mittwoch, um 12 Uhr l 4Minuten nacht«,Cilli passieren. Vom Postdienste. Herr Oder . PostVerwalter Johaim «rainz in Knittelfeld wurde über eigenes Ansuchen in gleicher Eigenschaft nach Cilli übersetzt. Personalnachricht. Herr Dr. Premschak d 3. ersucht unS mitzuteilen, daß er auf vier Wochen zur militärärztlichen Dienstleistung einberufen wurde. Sein Sudstitut ordiniert Hauptplatz 4. Militärisches. Der Kadeltosfizierstellvertreter Camillo Haasz v Grünenwaldt wurde zum Leutnant ernannt. Der Kinematograph auf der^ Festwiese weil« diesmal nur kurze Zeit in unserer Stadt Mit den Herrenabenden wird am Freitag begonnen wer-ben. DaS Programm wechselt dieömal jeden zweiten Bon den Spielkräften der Theater-leitung Wolff. Wie man unS mitteilt, hat sich Fräulein Wipprich und ebenso eine Choristin in Mähr -Schönberg den Arm gebrochen. Die Lichtbildervortröge des Athe-naeums. Zu den Aufgaben, die sich der im Dienste der Aufklärung ungemein segensreich wirkende Verband der VolkSbildungSfreunde gestellt hat gehören auch die volkStümlich-wisienichaftlichen AuSftaitungS-vorträge deS Herrn Professors Georg Müller, mit denen die Entdeckungen der Gelehrte» unters Volk getragen werden. Weistümer bleiben eben heute nicht' mehr Alleinbesitz einer bevorrechteten «aste, sie werden heute in überraschend kurzer Zeit Gemeingut aller Gebildeten des Volkes und der Grad des Verlangen« nach solcher Aufklärung und wissenschastlicher Belehrung ist der beste Maßstab für den kulturellen Siand eines Volkes. Herr Pros. Müller, der sich eine so schöne und hehre Ausgabe erkürt hat, bereist seit vielen Jahren alle^ Städte DeutschösterreichS und seine Fahrten als Sendbote der Wissenfchast führen ihn auch in die entlegenste» deutfchen Siedlungen. Bald ist er im hohen Norden in MoSkau Gast, bald wieder in Smyrna oder den vielen deutschen Siedlungen der Balkanländer In Cilli ward unS daS Vergnügen — wenn wir den Genuß wissenschaftlicher Belehrung so nennen dür'en — zuteil, zwei volkstümlich - wissenschaftliche Ausstat-tUHgsvorstäude zu Gehör und zu Gesicht zu de-kommen. Zn dem ersten, der leider nur e »e» ge-ringen Besuch auszuweisen hotte, verbreitete sich Prof. Müller über die Südpolarsorschung in einem uugcmein fesselnd gestalteten Vortrage. Das Interesse an diesem Vortrage wa»d »och gesteigert durch die Lichtbilder, die einen hohen künstlerischen Wert besitzen. Mit angehaltenem Aiem lauschte alleS den Erzählungen von den Helden, die unter unsägliche» Entbehrungen und Beschlverde» daS Rätsel der tislg^» Ephynx deS Südpols z» lösen trachtete» und ti> schmeichelte^ nicht wenig dem Nationalgesühl zu hören, daß auch die Zdimen von Vertretern deS deutschen Weltvolkes in dem gvl?ene» Buche der Südpolarforschuug verzeichne« stehen In einem zwkilen wissenschaftlichen Bortrage beschäftigte sich Herr Pros. Müller mit dem Erdball und seine» ■ Naturwundern I» 73 Szenerien, eine wunderbarer und farbenprächtiger ~ wie die andere, wurde vor unseren Augen ein Gemälde entrollt, i» welch m wir die elementaie» Kräfte der Natur, aber auch die Kunstweike der LtoSnioSträfte des All anstaunen konnte». Von den Bilder», durchwegs Arbeiten der akademischen Maler Santo und Mestrezzi stellten einige einen Wert von 40u Kronen dar. I» einem dritte», sür die Jugeud bestimmten Lichtbildervortrage führte uns P,o'. Miller ewige Städte uud Land» schastSbilder auS den österreichischen Alpenländer» und d e bekannte Buschiade «Max und Moritz" vor Auge». Reicher Beisall lohnte die ebenso sesseln-den, wie wertvollen Darbietungen. Tillier Turnverein. In einer der nächsten Folgen d.-r .Deutsche» Wacht" wird über den am 16. Mai stattfindenden Festabend des Vereines Näheres als Vorbericht kommen. Heute kau» »ur mitgeteilt werde», daß die Lalontu.ngeräte bei der Firma Plaschkowitz in Wie» bereits besteht sind uud dieser Tage eintreffen dürsten. Die Kostüm« zu den lebenden Bildern kommen auS München. I» Anbe-tracht der großen Auslagen, die sich der Vereiu macht, um in Cilli nie Gesehenes zu bieten, steht zu erwarten, daß der Festabend, der im großen Saale des Deutschen Hauses stattfindet, von allen Schichten der Bewohnerschaft Cillis eines Besuches gewürdigt wird. Fahrplanänderung der Südbahn. Wie uns daS Betriebsinspektorat der ?. k p:iv Süd- j bahngesellschaft in Graz mitteilt, treten mit der ab l. Mai l. I in Krat tretenden neen Fahiordnung einige wesentliche Aenderungen im Schnell- und Personenzugsverkehre ein, auf die im Nachstehende« aufmerksam gemacht wird. Zur Wiederherstellung deS im Vorjahre verloren gegangenen Anschlusses von Budapest an den Tiroler Schnellzug Nr. 4'9 in Marburg (Hauptbahnhos) wird der bisher in der Strecke Budapest—Neu-Kanizsa verkehrende Persoiien-zug Nr. 212 bis Pragerhof in feinem verkehre be-schleunig», ausgedehnt und im Anschluß an den neuen Perfonenzug Nr. 76 l» in der Strecke Prageihos— Marburg (Haupi bahnhos) gebracht. Ab (Pragerho l Uhr 5 Minuten uachlS, au Marburg 1 Uh? 36 Minuten nachts». Bei diese» Zügen wird ein direkter Wagen erster und zweiter Klasse von Budapest bis Meran beziehungsweise von Budapest bis Innsbruck geführt. Als Gegenzug deS Zuges 212 wird von Pragerhoi bis Budapest der Personenzug Nr. 211 (Pragerhof ab 1 Uhr 15 Minute» »acht») in Verkehr gesetzt werde». Die Schnellzüge Nr. 3 und 4 werden in Pragerho! anhalte» und ergeben sich duich die Somdittatio» der Züge Nr. 212 und 3 bezw. 4 uud 21 l neue günstige Zugsverbindungen von Budapest nach Trieft bezw. Italien. Der Früh-perfonenzug Nr. 34 hat ab l. Mai in Brück keinen An chluß nach Leoben; da ür wurde der Pcrsonenzug Nr. 5 ' (ad Graz 6 Uhr 34 Minute» früh), der bis Biuck täglich, bis Mürzzufchlag au So»»- und Feiertagen verkehrt und in Brück an den Zug 1127 nach Leoben Anschluß findet, »eu in den Fahrplan eingelegt. Als Gegenzug des Personenzuges Nr. 50 wird zwischen Mürzzufchla, und Brück an eoiin-und Feiertagen, zwischen Brück und Graz ober täglich der neue Peisonenzug Nr bl (Mürzzufchlag ab 9 Uhr 30 Minuten vormittags, Brück ab 10 Uhr 42 Minuten vormittags, Graz an 12 Uhr mittags) verkehren. Mit diesem Zug« werden die in Brück mit Zug 1126 eintreffenden direkten Lindauer-Wagen ab l.Zuui nach Graz befördert, »eiche im Boijahrr »ach einem längeren Stillag« in Brück erst mit de« Schnellzug Nr. l nach Graz rollten. Hiedurch wurde gleichfalls eine günstigere Verbindung nach Graz hergestellt. Die bisherigen PerfoneirMge 51 und 54 (neu 41 und 46) werden bis und von Mürz> zufchlag die Perfonenzüge 75 und 74 bis uud 001 Sagor verkehren Die Marburg — Pfttoutr-Zugt wurde» beschleunigt; der Zug 223 wurde ausgelafse« und dafür im Anschlüsse an den Schnellzug Nr. 8 nach Wien der neue Zug 226 mit der Abfahrt von Pettau um 10 Uhr 43 Minuten vormittags un» Ankunft in Marburg (Hauptdahnhos) um l l Uhr 47 Minute» vormittags in den Fahrplan ausgenommen weners wird der Zug 229 ab Marburg (Haupt-bahnhos) :> Uhr 7 Minuten nachmittags nach Pettau verkehren, der in Marburg (Hauptbahnhof) den di-rekte» Anschluß vom Schnellzuge Nr. 7 der Haupt linie »«rmittelt. Der bisherige Sonn- und Feiertag»-zug Nr. 227, ab Marburg (Hauptdahnhos) l Uhr -10 Minuten nachmittags, wird ad I. Mai täglich bis Pettau, an Sonn und Feiertagen aber bis Frieda» veikehre». Als Gegenzug wird an «onn und Feiertagen der neue Zug Nr. 2Z0, ab Friedav 7 Uhr 5 Minuten abends, an Marburg (Haupt-bahnhos) 9 Uhr 3 Minu en abends geführt werde« Bei deu Schnellzügen Nr. I und 2 werte» at> 1. Mai zwischen Mürzzuschlag und Laibach für Reisende erster und zweiter Klaffe Speisewagen geführt werden, desgleichen auch bei den im Vorjahre ein-geführten SchnellzugSvortrains Nr. I u und ^ , welch letztere heuer vom 30. bezw. 31. Mai di» Ende September täglich zwischen Wien und Laibach vei kehren weiden. Z» jenen Fällen, in welchen die Schnellzüge Nr. 1» und 2» außerhalb des vo» genannten Zeitraumes verkehren werden, werden sie jedoch keine Speisewag.'» fühien. Für Reisend«. die den Speisewage» nicht benützen wollen, werde» bei den Züge» Nr. 1 und 1 a in Graz von der Bah» Hol-Restauration Tabletten mit Speisen in die Wagen verabreicht, welche durch de» Kondukteur im Weze einer Vorstation unentgeltlich bestellt werden käu«». Aus der Linie Vruck-Leode» wird der Personenzag Nr. 1127 in Brück keinen Anschluß mehr vo« Z»»t Nr. 34 von Triest haben, dafür aber an d<» neuen Graz—Vrucker-Personenzug Nr. 50 anschließe« (ab Brück 8 Uhr 10 Minut.'n 'rüh, an Leoben 8 Uhr 37 Miuuien vormittagSj. Aus der Linie Üeoba»— Vordernberg wird der Zug Nr. 1213 um 2 «ttuibeii 30 Minuten früher verkehre» (ab Leoben 9 Uhr abendS) und im Anschlüsse an den um 10 Miaut« später gelegten Zug Il3ü von Brück stehen. bisherigen Sonn- und FeiertagÄzüge Nr. 12 9 urD 1210 werden ab 1. Mai täglich »erkehren Aus d« Linie Graz—Köslach werde» die bisher »ur zwi>che» Graz—Lieboch (Wie«) gefühlten Züge Nr. 604 ur» 609 vom 1 Mai ganzjährig bis und von Mich verkehren Kerner wird der neue Zug Nr. 615 (ab Graz 7 Uhr 50 Minuten abends, an Löstach 9 U?r 8 Minuten adendS) von Graz nach Söflach täglich geführt werden. Zehntes Kreisturnfest Graz 190«. Am 17. und 18 d. M. tagte der Turnsachausschuß b stehend auS den Herren Turnlehrer Fuchs in Aui« Voigl in Tetscheu. Hirt in Linz, Direktor Ltücki in Graz und Baurat Zotter auS Wien, in Graz. unterzog den Turnplatz sür das KreisturnseN ei«r eingehenden Besichtigung und billigte die vom ®r« und Küsten» land) anschließe», endlich daS Aonderturnen zweier Haut, unter denen sich voraussichtlich der benachbaite, ?iiederiste,reich umfassende Ostmatkiurngau befinden »irb Nachmiitaq findet der Festzug durch die Siadt statt, oii ihn schließt stch um 4 Uhr das Massen turnen. Eist kommen Freiübungen, für die aus eine Beteiligung von 2000 bis 30U0 Turnern gerechnet niib. Aus dieselben folgen in bunter Reihe die Vor Äeinigen der verschiedenen Turngaue, die alle ihren eiolz borein setze» werde», ihr Bestes zu leiste». Zm Schlüsse solle» Tuinspiele und Weltkämpft im echleudeiball, Tauziehen. Schnellaus usw. zur Aus» vazung gelangen. Für den anschließenden Festabend, bei in drei Teile» nebeneinander, in der Industrie-Ulie, im Pavillon der Brauerei Reininghaus wie im großen Herdstmefsezelt durchgeführt wird, ist eine Reihe der erlesensten turne, ischen Darbietungen der Eeazer und auswärtigen Vereine angemeldet Am Montag, den 13. Juli, beginnt das Turnen aber-»alS um 6 Uhr morgens, und zwar mit der Durch-jihnnig deS sogenannte» kreikamp eS. der in einem Nettstreite und in drei volkstümlichen Uebungen kflcht wer 20 Punkie erreicht, ist Sieger und er« )ilt gleichfalls Kranz und Urkunde. An den Drei-knips schließen sich abeimalS Sondervorführungen dir Saue sowie daS Wettringen an, daS zu den dükttssanits'en Volsühlungen zu zählen ist. einer treten im Lause des TageS die Giazer Turnvereine «ii' den Plan Den Schluß des Turnen» wird daS Xkdertuwni der Grazer Vereine bilden, ihm folgt im 6 Uhr abendS die Vetkündigung der Siege, in ! voiausgegangenen Wettkimpfen -So wird das jchtte «reisiu.iifest eine Fülle turnerischer Aibeit jenigei» und hoffentlich eine neue Anregung zur AuS b ciiung der deutschen Tu » ache gebe». vortrag über Photographie und Re-Produktionsverfahren. Sonntag, de» 3. Mai hieli in einem Saale deS GeweibeförderungSinsti-wüt in Graz Herr Professor Heinrich Keßler auö ton anläßlich der vom k f Ministerium für iiiiliirä und Unterricht veranstalteten Ausstellung >o>! Zchüleiarbeiten der k f. Graphische« Lehr- und buuchftanjtali in Wien einen Vor trag über die herftellungSweisen der zur Anficht gebrachten tij-kte. Von ben pho ^graphischen Naturaufnahme» ergehend, unter welchen die künstlerischen Methoden d > Lildgewinuung besondere Berücksichtigung fanden, jrloigi»« die modernen Rrprodukiionsverfahre», die ?vi»lypie, der Lichtdiuck, die Heliograwure, Zinko-l? !. «lgraphie, sowie die Lithographie und Pholo-l^raphie und bet en Verwendung für den Kombi» wi'»"ftfarbeubruef, dann di« Heistellung von ^ireevdilder» mittelst des Dreifarbendruckes zur kl-sprechung Der Vortragende erklärte das Wesen im» die Bedeutung dieser graphischen Versahren »: & bnwotisttierle mit Hilf« des PiojektionS» yAtiale« und vieler Lehrgänge in anschaulicher i5.iie den technischen ArbeitSgang derselben. Nach rii lieii Mitteilungen übe'' die Photographie als (unfafior lüi wissenschalliche Zwecke, u. a spek-| lulaiial^iiichc, meteorologische, medizinische Photo-j'S^le il gab der Redner ei» Bild der um-|o|l r.bf»i Lehrtätigkeit dir Graphischen Lehr- und ! l cisachSanslalt in Wien und verwies aus die zahl-! i ch ausgestellten Obj>kte. woiunter sich nebst I »stleirch wirkungsvollen Photogiaphie» (Bildnis , t?lme> u> d Land'chaslSsludie») auch eine große trihe monochromer sowie polychromer Reproduktionen i«h Misterwerlen von Alma Tadema, Veith tlj.«ide», Thiele, Darnaut, Dethmann, Verton, scuet eine Kollektion mustergiltiger Arbeite» auS lii Abteilung für Buch- und Jllustrationsgewerde bfsutdeu. Lebhaftes Jnle,efse erweckten auch die cickzesielllen ersten ,.ach Wie» gelagten prächtigen tutöchroicaufna^mcn der Erfinder Gebr. Lumi,.'« in ioon sowie die nach diesen Verfahren an der f. f. biM'chen lehr- und Bersuchanst^ilt in Wien her-oesteQtea Photographie» in natürlichen Faibe.i. Der C ottroft, welche»! ein feh' zahlreiches Auditorium teidahale, wurde mit großem Beifall aufgenommen. !i! ÄiSstellung der Cchülerarbeiien der k. I. Gra- 52Ir**i? vhischen Lehr- und Versuchsanstalt dauert bis einschließlich 7. Juni 1 I und ist an Wochentagen vo» 9—12 Uhr vormittags und 2-5 Uhr »ach« mittags, an Sonn- und Feiertagen von 9 bis 12 Uhr vormittags bei freiem Eintritt geöffnet. Die Genossenschaft zur Verwertung landwirtschaftlicher Produkte in Graz. ES hat sich in Graz vorerst eine ?lnzahl Landwirte aus der Umgebung zusammen gesunden und eine „Genossenschaft zur Verwertung landwirtschaftlicher Produkte" gebildet. Da dieselbe für alle steirische» Landwirte große Bedeutung hat, sende» wir die Satzungen dieser, dem Wohle der Landwirt-f l ast gewidmeten Vereinigung, zu der jedem steiii-schen Landwirt. Großgrundbesitzer, Kleingrundbesitzer oder Pächter der Beitritt fteisteht. auf Wunsch zu. (Bezügliche Anfragen wollen an die Genossenschaft zur Verwertung landwirtschaftlicher Produkte in Graz. 1., Postfach 59, gelichtet werden.) Wie auS den Satzungen zu ersehen ist, hat die Genossenschaft nicht nur bett Zweck, unsere Erzeugnisse möglichst gut und direkt zu verwerten, sie besorgt auch den Ankauf von alle» Bedarssaitikeln, Maschine» tc. und kann dieselben beim Einkauf im Großen viel billiger besorgen, als rL den Einzelnen möglich ist. um Zwecke d?L VerschleifseS vo» Lebensrnitteln im leinen in Giaz hat die Stadtgemeinde der Ge-nossenschast am Fäiberplatz eine Grundfläche in Aussicht gestellt, au' die ei» hübscher VerkausS-Pavillon, also der eiste Ansatz zu einer Markthalle, errichtet werden soll. Mit Sanatorien, Spitälern, Kasernen und anbeten großen Unternehmungen sind schon Veibindungen angeknüpft um die von den-selben benötigten WiitschaslSprodnkte im LieserungS-wege zu übernehmen. Weite, 8 wird die Genossen» schastSleilung bemüht fein die HeereSlieserungen, Lieferungen sür Laudesanstalte» u)tu. zu ei langen. Das Interesse, daS dem Unternehmen aus de» Konsumentenkreisen entgegengebiacht wird, ist ei» gioßeS, aus ei» mindestens gleich großes rechnet die Geuoffeuschast seitens der Landwirte und ladet hiemit alle Landwirte, Guts und Forstverwaltungeii, Molkereigenossenschaften, landwiitschafiliche» Vereine und nicht in letzter Linie die Filiale» der k. k lieiermärkischen Landwi,tschaftSgesellschaft zum Bei-tritt ein Der Fremdenverkehr in Steiermark. Alljährlich wird dem Landesverband für Fremdenverkehr durch die Statthalte-ei die Landesübersicht über de» Fremdenverkehr im Krön-lande Steiermark zur Verfügung gestellt. Die Zusammenstellung sür daS 1907 liegt nunmehs vor und gibt ein erfreuliches Bild Über die vorjährige Fiem-denfaiso». Die Gesamtzahl der Fiemden betrug im Jahre 1906 327.812, im Jahre 1907 stieg diese Ziffer aus 505.027, daher ei» Mehr vo» 177.215 Fremden. ES ist interessant festzustellen, in welkem Maße sich die vei schiedeneu Nationalitäten au, stei-rischen Fremdenverkehr beteiligt haben Nachstehend die Reihenfolge: Sleieimark >75 595, alle üb.ige» im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder 2 .'3.842, Ungaiu 86.617, VoSnien und Herzegowina 1 258, Deutschland 9.673, Frankreich f.63, Italien 3022, England 455, Rußland 69t, Serbien Ru-mänien und Bulgarien 766, sonstige europäiiche 1829, Nordamerika 255, andere auße,europäische Staaten 458. Die Anzahl der Personen, die wäh rend der Reisesaison (Mai bis Ende September) übernachteten, st.llt sich »ach der Dauer des Ausent-Haltes wie folgt: bis 3 Tage 370.l04, über 3—7 Tage 84.661, vo» 7 14 Tage 12.618, über 14 Tage bis 3 Woche» 7155, von 3—4 Wochen 623'/, über 4—5 Wochen 4067, über 5—6 Wochen 4549. Die Anzahl der Personen, die über 6 Woche,, Aufenthalt nahmen beträgt 8338 mit 47v.0ö! Logierlagen. Erfreulich ist auch das Anwachsen des Wintersportes, worüber aber nähere Daten nicht vorliegen. Von der Berechnung' des Ertrages, der aus dem Fremdenverkehr geschöpft wird, wurde di s> mal Abstaxd genommen, weil gegenwärtig wegen Feststellung eiiuS annährend richtigen Schlüssels für die E,lragsbe>ech»ung mit Zugrundelegung dce Ver-pflegstage, bei der Zentralkonsere»; der Landesver-bände für F:emde»ve»kehe Studien gepflogen wer-den. Immerhin ist aber a!S sicher anzunehmen, daß die Einnahmen deS Fremdende, kehrs in Steiermrrk sich auf viele Millionen Kronen stellen. Wenn auch der Fremdenverkehr stetig im Sieige» begriffen ist, so darf man sich keiner Täuschung dar-über hingeben, daß noch unendlich viel nachzuholen ist, um auf diesem G biete ander n Länder» wie z. B Schweiz, Tirol, Italien u f.». gleichzukommen. Nicht nur Italien und die Schweiz, auch Frankreich Verdankt den größten Teil seines naiionaleii Ein-kommens den Fremden. Die Summen die dort von Seite 5 Reisenden zurückgelassen werden betragen über 2000 Millionen Mark jährlich Die Schweiz bezieht von den Fremden einen g'ößeren Gewinn als ihr Außen-Handel ergibt und auch tie italienischen Nationalöko nomen geben zu, daß die Einnahme von dem Frem-denverkehr dem E> trage auS der italienischen Industrie und dem Handel fast gleichkommt. Der zur Wah-rung und Förderung aller gemeinsamen Interessen in der Pflege deS Fremdenverkehrs im Lande Steier. mark berufene Landesverband fürFremden» verkehr ist in der Lage, bereiiS auf eine achtjährige Tätigkeit zurück,ublickeir Er hat sich seine, Aufgabe soweit eS seine Geldmittel erlaubten, immer mit größtem Eiser unterzogen und jede Gelegenheit wahr genommen, um die Schönheit und Wohnlichkei: unseres prächtigen Heimatlandes in all: Welt hinaus zutiagen. Jeder, der > ch der Mühe unterzieht feine Tätigkeitsberichte dulchzublättern, wird dies aner kennen und bestätige» müsse». Manche wichtige Auf gab« mußte notgedrungen unterbleiben, weil die Geld-mittel dazu fehlten, die aber aufgebracht werden müssen, solle» wir nicht gegen andere Länder immer mehr und mehr zurückbleiben. Der dem Arbeits Ministerium zur Unterstützung von Landesverbände» sür Fremdenverkehr sür daS heuri.z« Jahr zur Verfügung gestellte Betrag vo» 50.000 K ist entschieden zu gering, wenn man bedenkt, welche geringe Summe davon aus einen jeden einzelnen Verband entfallen wird. Die Landesverbände verdienen ge wiß die staatliche Unterstützung im auSieichenden Maße und diese umsomehi , als ja auS ihrer Tätig keit dem Lande zahlreiche Einnahmsquelle» erschlossen werden, woduich der nationale Wohlstand und die Konsum ähigkeit gehoben und dadurch auch dem Staatshaushalte höher« Einnahme» zufließen. Die für die Fremdenverkehlsverbäude eingestellte Post sollte daher mindestens vervierfacht werden, um eS ihnen zu e> möglichen, wenigstens den wichtigsten Teil ihrer Ausgabe» erfüllen zu können. Rüstet zur Sonnwendfeier! Der deutsche Lchuloerein wiid im Maihefte feiner Mona.Sschrift „Der gute Eckart" eine Festord-nung mit einer Sonnwendrede von Wanderlehrer Karl Sonnenberg bringen. Es wird allen völkischen Vereinigungen, besonders den Ortsgruppen des deut-schen SchulvereineS empfohlen, allerorten Sonnwendfeier» zn veranstalten, nm auch nach außen daS Wachstum der nationalen Bewegung in der Ostmark zu bekunden. Bestellungen der Festnummern (ä30h) nimmt die jianzlei deS deutschen SchulvereineS, Wien 1, Bräunerstraße Nr. 9 entgegen. Verein Südmark in Graz. Ausweis über erhaltene Spenden auS der Steiermark in der Zeit vom 26. bis 29. April 19^8. Spenden liefen ein von: O. G Semmering (Sonnwend feier.rtiag) 169 K 60 h; O.-G. Admont (samm-lung anläßlich der Hauptversammlung) 30 K Aus den Sammelbüchsen: O. G. Eisenerz (Vraustübl) 23 K 41 h; O.-G. Kirchberg a. d. Raab 6 K; M.-O.-G. «inittelseld 30 K 40 Hz Deutscher Arbeiterverein bei Probst 8 ft; Ungenannt 2 Ä Gründer: Dr. H. W. in Fehring 5) K; Josef Koppel. Hausbesitzer in Knittelfeld 50 K. Die Unsicherheit in Gaderje nimmt immer bedrohlichere Forme» a». Am Sonntag ward ein zwölfjähriges Mädchen, als eS den AnstandSort aufsuchte, von einem 20jährigen Burschen überfallen und vergewaltigt Dem Gendarmeriepostenführer Pay gelang es, deS Burschen habhast zu werden und dem Gerichte einzuliefern. Schöne Seelen finden sich. Der Leib nitzer Steinmetzmeister Fellner. der sich bisher stetS au' den guten Deutschen hiuauSspielte, hat zusammen mit dem bekannten Deutschenfresser Camerntk hier eine Steinmetzwerkstätte errichtet. Wir machen Deutsche daraus aufmerksam, damit sie stch durch das Aushängeschild Fellner nicht etwa täuschen lasse» Dahinter steckt der verkrachte Pervakensch >tz-ling Cainetiiik, dem damit wieder auf die Beine ge-holsen weiden soll, nachdem er unter seinem Namen eine Steinmetz Werkstatt« nicht mehr auttun kann. Eine unerhörte Frechheit slovenischer Gymnasiasten. Dienstag, den 5. Mai, unternahmen ö3 slovenische Unter- und Obergymnasiasten einen Ausflug von Cilli nach Hrastnigg. Abends kehrten sie mit dem halb 9 Uyr-Zuge nach Cilli zurück. Die am Bahnhof« Anwesenden bemerkten b«i diesen wind schen Sprößlingen, die sich (ihr lärmend geberdeten, daß di« meisten weiß»blau-rote Schärpen über der Brust trugen. Demselben Zuge entstiegen auch zwei windische Prosesso:en. Diese hätten die Pflicht gehabt, die Gymnasiasten aus die Uebertrewng der Schulordnung au merksam zu machen, doch daS haben sie nicht getan. Diese hoffnungsvollen Jungen zogen in möglichst herausfordernder Weise durch die Seite 6 Deutsche Wacht Rummer 37 Stadt. Ja die Frechheit der Burschen ging so weit, daß sie deutschen Schulkameraden auflauerten und ihnen nachstellten. Wie würde es deutschen Studenten ergehe», wenn sie mit schwarz-rotgoldenen Schleifen auf der Straße gehen würden! Doch was dem einen recht ist. ist dem andern dillig! Es darf deshalb auch den deutschen Studenten nicht verwehn werden, bei Ausflügen fchwarz-rot-goldene Brustbäuder ju tragen x y Ernennungen bei der Pettauer Spar-hasse. Zn der letzte» Vollversammlung der Spar-raffe Pettau wurde die Ernennung des Oberbuch-Halters Herrn HanS Kasper zum kommerziellen Di-rektor bestätigt, der Buchhalter Herr Karl Kaspar zum kassier ernannt und den definitive» Beamten der Sparkasse die erhöhte Akiivilätszulage wie den Staatsbeamten bewilligt. Stor^. (S e l b st m o r d.) Hier hat sich der ivegen Diebstahls verfolgte ehemalige Leibdieuer deS Cillier Sunstmühlenbefitzers Peier Majdi. namens Michael Ziher durch zwei R-volverschüsse in die linke Schiäse enl leibt Bischofdorf. Dieser Tage hat hui ein Bursche namens Pajmann die RrichSstraße unsicher gemacht und Passanten mit einer Mistgabel angefallen. Nur dem entschlossenen Zugreifen einiger Bauernburschen und dem Umstand, daß der des Weges kommende «ausmann, Herr Robert Zangger auS CiUi mit seinem Moioirade eilends aus Hochenegg einen «Sendarm herbeibrachle, ist es zu danken, daß größeres Unglück verhütet wurde. Unter den durch Stiche leicht Verletzten lesindet sich auch Hm Premschak aus Bischofdorf. Aus Bischofdorf. (Verschiedenes.) Dieser Tage wurde der Gemeindefekretär Skoflek in schwerverletztem Zustande in das allgemeine Kranken» Haus nach Cilli gebracht. Er ist von einem Wagen, dessen Pferde scheuten und durchgangen, herabge-schleudert wordcn. Vier Gemeinden sind nun ohne Sekretär. — Die Straße von Arzlin befindet sich in einem so schlechtem Zustande, daß es mit Gesahr verbunden ist sie zu befahren. — Letzthin fand hier eine Versammlung stati, in der von eigen »ützige» Interessenten sür ei» Piojekl der geplanten neuen BezirkSstraßc Stimmung gemacht wurde, das wohl um vieles kostspieliger ist, alS das bereits vo> liegende, das aber sür die Stimmungsmacher den Bo>zug Hai, daß ev öffentliche Gelder in ihre Taschen leitet. Gonobitz. (Landwirtschaftliche Ver« fammlun g.) Am >0. ds , nachmittags 3 Uhr, findet hki im BezirksvcrtretungSsaale eine Veriamm-lung der LandwirtschaftSgesellschasiSsiliale statt Tagest ordnung: forstwirtschaftlicher Vortrog. geHallen vom Aorstruie V. Heß. ins Slovenische übertragen vom Landes ^Wanderlehrer F. Gor iöan. Milieilung gesell-schädlicher Angelegettheilen. Ponigl. (Gründung einer Landwirt-ichastSfilialk.) Die gründende Versammlung der LandwirtschastSgescllschasiSsiliale Ponigl wird Sonntag, den 10. Mai, 3 Uhr nachmittags, im Gaslhofe Fran; Podgorschek unter Intervention des Herrn Generalsekretärs Franz Juva» slaitsiiiden. Von der Südbahnstation Römerbad. Äir haben schon mitgeteilt, daß die Lüdtahn in Römerbad eine Ausgestaltung der Geleiseanlazen plane. Die bezügliche Kommission findet am l'>. o. M. statt. Eine nationale Spende. Der kürzlich in »rems a. d. D. verstorbene PrimariuS Dr. August Göttinger hat dem Deutschen Schulverein 100.000 K vermacht. Gesunde Selbstkritik der Grazer. DaS „Grazer Wochenblatt" schreibt: „Woher und aus welchen Tagen Graz den Ruf der deutschesten Stadt Oesterreichs genießt, wissen wir nicht; daS aber wissen wir, daß es diesen Ehrennamen in grauer Vorzeit einmal erhalten haben muß und daß es ihn längst nichl mehr verdient. Einen Beweis hitfür hat eS dieser Tage wieder erbracht, da sein Ge-meinderat einen Unterstützungsbeitrag für die deutsche Schule zu Görz verweigerte. Man würde das nicht sür möglich halten, wenn es eben nicht in Graz geschehen wäre. UebrigenS hätten wir erwartet, daß einer aufgetreten wäre und diesen Schimpf gebärend angenagelt hätte." In der jüngsten Vollversammlung bei1' deutschen VolkSvcrcines erinnerte auch Kreisvorsieh-r Cparo-witz an die Ablehnung des Ansuchens der deutschen Schule in Görz um eine Unterstützung durch den Grazer Gemeinderat uvd erklärte, daß die Unter-stützungSverweigcruiig dem Gemeinderate ein« öffent-liche Blamage eingetragen habe. Die Stadt Graz habe ' schon genug an ihrem Rufe als die deutscheste Siadt eingebüßt, sie habe ihn überhaupt schon verloren. Sie habe die Pflicht, sich um die völkischen Belange an den Sprachgrenzen zu kümmern. Der Beschluß \ sei ein Zugeständnis an die Sozialdemokratin I gewesen. Ich habe eine kluge, liebe Mama! Gingesendet. 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Vertretung f. Strierinark: Luilwig Appl, Grai. t.tn'lhjii«. feinste Toiletteseif« absolut umsonst! Wer , bis Ende Juli t>m Kausinanne, vo» dem er .Cere«'-Speise eil beredt, Schleife» von Kilogramm . Ce eS^» Paketen abliesest, erlält fftr je ..Ceres- Schleif n I ©tsid feinste Vlumenieise Nummer • 50 ganz iimtonft . kereS"» Speisesrii wiid au-> der geirocknete» Kotoenuß in »er ' eigenen Ansiali gepreßt und vom Beginne der Fabrikation I an in iori'.fälita i einen Apparaten verarbeitet, olne mit einer Menichel band >n Neiühruni ^u towmen. Es ist d>S brUigste und feinste Je» zum Braten. Backen und Kochen Der Anschluß an die Rohitscher Bahn. In der 15 Sitzung deS Abgeordnetenhauses vom 18. Juli v. I. wurde vom Abg. Marckhl eine Interpellation, betreffend die Brrkkh' sverhältnisse der Rohilscher Lokalbahn, eingebracht. In der jüngste» Sitzung des Abgeordnetenhauses hat der Eisenbahn-minister Dr. von Derschatla diese Interpellation folgendermaßen bkan>wo>tet.- Die österreichische Regie-lung hat eS nicht unterlassen, dem allseils als wünschenswert anerkannten Anschlüsse der Rohilscher Lokalbahn an eine auf kroatischem Gebiet herzu-stellende FortsetzungSlinie nach Kiopina, beziehungs- . weise dem Ausbau dieser Anschlußlinie ihr besonderes Augenmerk zuzuwenden und die bezüglichen Bestre« bungen der interessierten «reise nach Kräften zu unterstütze» Insbesondere ha« sie, wie auch in der JnterpeUaiion erwähnt wird, gegen die im Zusammen-hange mil der gegenständlichen Fr.ge geplante Er> höhung des PrioritälSaktienkapitals der Rohitscher Lokalbahn um 7u0.00<> Kronen kein« prinzipielle Einwendniig erhoben und überdies, was ich gegen-über den Ausführungen der Interpellation besonders betonen möchte, der ungarischen Regierung gegenüber ihre Zustimmung zu der Inangriffnahme des Baues der aus österreichischem Gebiete gelegenen Fragmente der kroatische» Linie auch für den Fall erteilt, daß die obschwebcnden Verhandlungen über die staals-rechtlichen Fragen im Zeitpunkte des Baubeginnes noch nicht zum Abschlüsse gebracht sein sollten. Die weiteren Schrille zur Realisierung, beziehungsweise Beschleunigung des Bahnbaucs. entziehen sich der Jngerenz der österreichischen Regierung und eS muß daher eine Einflußnahme auf die ;ur Entscheidung dieser Frage berufenen Faktoren den Interessenten und iusbesoiidere der Rohitscher Lokalbahngesellschast überlasse» bleiben. fkfdnaatan Pferde ha» «anh«™ h'iredj einholen. Z. El>en>owenij{ kann man 'lurcti unreine, gestillte, S "2 schlecht«* Se t« die eehte 1 Schiel!;.! *• . 'j~ \erdr.ing*n, •» weil j"de klag? Huagfriio wti-s, >!<»«» unerio« ? •g S. isu die Wlach* ruiniert, Schieß | £ 14026 £ aber .11« Wä-schc nicht »ntjrrift, weil si» » ja K«rantiert rein ict. - £ S --l s Garantie für absolute Reinheit: K 25.001. ~ L Luser's Touristenphsster I»hh bente nml aicherste Mittel gegen Hühneraugen, Schwielen »U. i*wm HioptJepot: L. Schwenk's Apolöeke, Vlea-ltldUlJ. TaaritM» pdvtfr n K 1.20 Za bosiehen dnrch nlle Apotbekea. Mmi wIimh.'"* Luser's Ein neue« Kaiser-IubiläumSdild. Tie l u. !. 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