»M» Nr SZ Dvnnerckag. dm t4 Apr» ------ ,«»'»«««»»«« c»d«r> un»^ «ranjc, Ubhol« mouatUch ^nzacker/ TNaria 8Ü. ö« » « » » « n. Franz MM.'«i«ö.'.'.'. n-'-.P'-dur.! Stnzelnum«« . « « « iS«t d«r Mu«s iit ^ » 5imc»n neme»t»bet?ast Ür SU» enten mr ^l«n» ein «Monat, auver^lb iü« mwdeur«^ K/4 Ja^ «inzusenden, jju beantwortend« vrtek olmsMark^ werden ntcht berüilMch«^ iNserateNannaym« ta Maribo« bet de» Nmuneeivisesitione«, «^adran", »r>ß «la»", .,ved«", tn Lsubliana be< V«. ^at u' «ateltc, in tjagreb b,t vlotkner «nd Moye. in «raz bei Ktenreily, «afteig«^ tn «ie» i»! allen Inzet» genannah»«' «ellen. St Saftrg. Magyaren und Jolen. Obgleich nicht zu derselben Bölberfamilie ychörlH, w können im Chavatwr und m der AtendlUität beider Völker schr wichtige, deren Entwicklung in hohem VdaHe besiflu^n-de Ähnlichkeiten nachgewiesen werden, die ganz selbstverständlich auch ftrohe Aniailogien in ihren geschichtlichen Erlebnissen zur Folge halben. Vor allem sei nu« «us die ebenso hervor-tagendewie verhäniAnisvolle Rolle hingewiesen, die bis auf den heutigen Tag der ndaiz-naile Adel bei dem einen, wie cmch bei dem vnderen Vollkp spielve, so dah sÄFlich die Be« haüpwng aufgestellt werden darf, die historische Größe,, alber auch alles mÄism^le UnMck haben M'ügyaren und Polen ihrer Aristokratie zu verd«i.nßen. Beide Völker sind stark in ihrer Freilheitsliöbe und aufo-pseruktgsfähig li-n den Kämpfen^ um ihre UnaMnstigkeit, olber ebenso maßlos und unvernünftig im Geibrauch der erkämpften Freiheit, so dasz ziu-meist schon mit ihr die Keim? ^^ur den bevorstehenden Verfall gelegt wurd-in. Der herr-^nde Adel, mit den Äönig^n im ewiig^'n Streite und mireina'nder rivalisierend, war immer d-as VerhänAM^ des einen wie des anderen Volkes. 'Nach dem Weltkrielffe finden wir Polen im Vufsteigenden Aste. Es hat seine Unabhängigkeit wieder erworben und ist dermci'l tnerk-wikdigerwei'se Republik, doch sei daran erin-ßiert, daß bei Grilndung des pi>lni'schen Reiches durch die Zentralmächte die Lösung der polnischen Frvgab!bänq»^feit erlangt, d.och mit einer so gewalti.gen Einlache an Gebiet, dcH die Errungenschaft swtt sFreude nur Trauer hervorruft. Unglmn ist berinal König-reich, niit cinonl König, den «iber die Nachbarn, n? itAusi: ah m c P 0-lens, nicht auf dem Z?^!>rrschl?rthron dulden wollen. Polen u>n>d Ungarn waren in ihrei: Ver-yangenilfeit wiederholt durch königliche Ban-^ ungarischen und Pol^Mlschen Blutes nu^ein. ander verbunden. Wärd ^ ftar so uirmögtich, daß sich die Szene wieder^?'lt? Ungarn und Polen spielen i.n der Politik dor Sieger, ins-be^ndeve Frankreichs, eine privilegierte Rolle. Beide könnten Äs Vo-rposten geigen den vielgefijrchteten BolschNvismus schr Me Dienste lmsten und K^arl v. ^absbu-rg scheint der politischen M'chn'iuiig Fra-ntreich^^ auch noch eine aktive Rolli) zu spielen. Getrönter Aöiliig van Ungarn ist er schon und in Pomst.'tnde untler ausschließlicher Rücksichtnas^me auf die Interessen der Schioeiz seiuen Beschluß sdssen. Beograd» 12. April. „Huinrc'nitee" ist d^er Meinung, d-aß mit dr-r Restaurasion Karl Habsl>urgs in Ungarn große franzl?sische ^n-dustrieiuteressei^ verb inden sind. Nach Ent-t?ülluumn von verschiedener Seite ist zu ersehen, daß für interessierte Kreis? diese Frage vor alleni eine Finanzfrc^'ge bede-ute. Minister des Aeußeren Nikola Pasic? wan'dte sich an die Regierungen der Kleinen Entente und schlug in einer besonlderen Note vor, von Un-sMn sichere Garantien .^u verlanasn, die eine WleHerholung deS Habsburger Menteuers aussckvließen LKB. Ljllbljona. 13 April. „Jutro" erfährt aus Rom, daß der i'talieniiche Außenminister Graf Sforza vonz^inisterpräsiden-ten Pcvsie ein Danltelegrmnm für das ent-fchllossene Aufti^eten des italienischen Kabinetts in der Fi^ge K'l^rl HabsÄurgs erhalten habe. Pasie sivrach ssinen Dank auS für die'Solidarität die das römische Kabinett in dom kritischen Monrente zeigte, als sich Karl .tzabchurtg nock) in Ungc^rn a>ufh>'clt. G-raf Sforza sprach in einem Antworttelegramm seinen Dank für das ihm erwiesene Vertrauen aus. Die riimisclie Presse koinnlentiort leb-l)aft den Dan? Pasic^' an Gr^^s ^soi^a. Weiters wird auch b^-'richtet. das', ^mi'scheu Frankreich und Iugosl'cwien Vo-rbereitungen zu einem Bündni^o geschlossen werven. Ministerpräsident Paisil! heÄe bereits mit dem französischen Delogierten Sinwns B^ip^chunaen >gePsIoAen betrefsend ?lblchlies;i'.ll!g einer Mi-lit^'-konvent^ion zwischen der jugoslawischen und der französischen Regierung. tÄn. Man könne, was Frankreich betrifft, Pap und diie Kade^ im Stillen Ozioan als erledigt ansehen. Ein Armeebefehl de« vngarl-fchen R?Wsv»rweftrs.. WK'B. Budapest, 12. April. Der ReichZ-verweser hat untrer dem Z«'». März an die na-tton'.^'le Armes einen Arn,eelic?ehl gerichtet, worin er untrer deni HrmveiS aus seine feste Albsisit, im Amte des ReichsoeiweserS nur so lan.ge zu verbleiben, als es das Woil?l 'bes Landes erfordere, erklärt, .ine t^ewalttätiiie. Plötzli6i? ^lendc-rung der Regentschaft wi'irke den Bestand der Nation gekährden. Au«^ diesem Grllnde HMe er trotz der Ereignisse der letzten Tage an seinem ursprünglichen Ent-schlllsse f^'stgeljalien und l^.'be inl Interesse des Veitandes seims Vaherlalldes aus seinen? Posten auögel)ant. Tie navional-' ''Annee hantle auch in diesen schweren Tagen einheitlich und getreu den geleisteten Eid gehalten. Mit der ganzen Wärine 'eine-^ nn.garischen .'Gerzens sage er den Leitern der utigariscken Ar-nloe, den Offiziervtt u'n>s Untervssizieren und der ManM)ast den Dank. Die Trauerfeier lllr dle verstorbene deutsts>e Erkotferin. Berlin, 12. April. (Wolfs) Wie au.i t^us Doorn gemeldet wird, hat elttgegen der urspriw-glicl^en Festsetzung die Trauer-feier fiir Kaiserin Auguste Vrktori'a verscho- ben werden müssen. Tie wird numnehr in Dcorn am Zonntag den 17. niid in Potsdam am DieN'N^'g den April stai'ffinden. WKV Haag, 1? April Das .Korrelpu?'-deilz'Vüro te-llt >nit: Vorbekialtlich etwaig>t'r Aenderungen ist beabsichtigt, dem früheren deutschen Kaiser und doin Kronprinzen zu gestat'ten. die Leiche der verewigten Kaiserin t^'s zur ^^tation Marn z» hegleiten. 5)arding gegen den Völkerbund MlB. W'asl)jns;ton, 12. April. iRenter.) M'.u. ver-sichl^zt, daß Pläsident Hard'ing in seiner Botschaft an denKong^es; sich für einen .^»onereßbeschlus^ aussprechen nierde, worin d.'r Abichltts; eines Frie-dens ^;n>ischen den '^^'ercinistlen 5laatsn nnd D^ui'schlalid gefordert werde. Die Botschaft spricht sich in unwiderruflicher "^'eise gegen den gegenwärtigen '^iölkerbun-d au«?. ?AiB. Paris, l? April. fWo^ss.) Nach ei-n"n, Kadeltele.Traulm des iid>'rberichter-Itillers des „Matin" anö New ?^ork liat die Antwort der sra>nzösischen Regierung aus d'ie Note der anl.!ri?anis6)en Regierung betrefsend-die Mandat, i^ber die el^c^umligen dcut-schen Kolonien in inaßael^^enden Kreiien be-friedli.gt. Stefan ^^ausanne ers.''irte, !^^'ig>hes habe Vivlv^mi gebeten, dein Minist-er de'^ Aeußeren Vriand-seinen Darrk zu ülbennit- bekanten polnischen Wi'rtsch.i.ft aiuch noch eine repulblibanische kann zu keinenl guten Ende führen. Gegen einen Monarchen aus o>lten: und fremdem t^^eschlecliijg>e Protektoren hin-t^-r ihllen zu stehen und die Kleine Entente hat volle Urs.ache, mis der .Hut z» sein, eine polnisch-un>gv.rische Entente würde sie den fran^östschen Wünschen gefügiger nmkeit. die Anzi.e'hungskraft u-n^ den schlagfertigen Witz hervor, der den Vit« terkeiten ihre Spitze nimmt. Aber im wesentlichen behandelt ihn der es)enralige 'annioriika« Nische Sbaatesekretär als einen Mann ohne Grundsätze, als einen Aiaun des Geheimnis,! ses, der nichts niel)r fürch-tiet e.>ls die Oefsent-lichkeit. Lloyd George, so versichert Lanising^ hatte nur im Zinne, die deutschen Kolomen in Asrila weMmchnien, Mesopot?am:en unter seine Kontrolle zu bringen, Aegypten und P.'rsien nnter dein P'o!.ektorate zu HMen, die deufsch<' Flotte zu zerstören und die 5)an-delsui>arine des Fei Ildes als Konkurrenz für Grokbritamliei' auszuschalten Er wollte ferner die Versprechen seiner WaihlkMpagne ersiillon: nämlich, daß der Kaiser angiellag« werde und daß d>e Deutschen die ^iriegslo-sten bezahlen. Diese Forder'ungen wollte er durchsehen, ob^oohl er, n5ie Lansing benierkt, wissen mußte, das letztere unmöglich und das erstere un G.'-gensatze ste'ht zu cllen (.^rundsä^en der 9lug'heit und des Rechtes. Als Lloyd George diese Ziele erreicht hat, scheint ihnr alles andere von ul-iuderer Bedeutung, und er betrachtet es offenbar als eine Zeit- und Energieverschwendullg, di^ iil)rigeu Probleule nüt Grimdlichleit M stu-tioren, soir^it sie mcht wieder britische I.li^ teressen l>et-rcfsen. Nie'mals genic7't es ihin, wetterwendisch zu sein, un) es war rl.m anscheinend, so sagll Lansiilg nwrllich, eine Zi^ei-Nügteii, über eille und di^e'sol^be Frü'ge Mei-oder i^rein.al seine Ansicht zu .oechselu. Dabei war er eiu Deoatl.'r von griisuer l^i^^waudt-heit und .v>eftiI>leit, insbesondere indein eik den Gegner lächerlich m.'.chte und durch -car^ lasmus uN'd i)ul,'..uche inerlunnen in d^i? Enge trieb. iZl>eis; er ein Atglunen: nichi zu l)eantwor!en, so versucht er es einfach .>u i^i^ norieren. ?i^'ird ihn: lD^wie'en. aas', er sicki irre oder daß er uugen>aue .stenntnisse öl'sihe, sr)^ geht er nnt einen: Lechen oder niit ^paß darii'ber hinn>eg. al«? e) r.icdtS gesche« l)en wäre. Wenn niian l>ehauptet, das» er durch fesche Vora'issej^'lng zu einenl Schlüsse lauge, so ändert er, ol)ne zu erröten, (un^ ülu'si).!.n^^^ly) die '<'l^'r auch den '^lij.derstrebenden zu sich l)e'.'"' ' Die Furcht vor ^'Z^los^stellnkilg nlei^ auch genxien , ? U » ? P nrU » » VH MA immer keine EniMldung ln Enalmid. Der Stnlauigsvorfchlag abgelehnt. WKV. Berlin, 13. April. Die „Bossische Zeitunlg" me'ldet a"s Lo-ndon: Gestern um 11 Uhr vormittags h-aiben die Einigungsver-handlu-ngen Mischen Grubenbesitzern und Borgarbditern begannen. Lloyd Goorge hielt e'ine Ansprache, in der er auf d>ic Notiwendig-keit der Ei'nig-un.g hinwies. Es wurde viel bemerkt, daß er die Gruibenibesitzer d WK'B. London. 12. April. Wie geincvdet wirÄ, haben d^e Bergarkeiter von drvi Kohlenbergwerken beschlossen, daß die Pumpar-beiten nicht verrichtet werden dürfen. MiB. Lodon. IS April. lR.uter.) Der für Dienstna Mittern-acht angesagte Streik ^ Eisenbahner und Transportarboiter wurd>wlchsvi^g'.ertt'Ng die Filbrer der Reiclis-parteien nach Berlin berufen, „»m mit ihnen we«^en der in Aufsicht qe-nonimenen Ä^iederauwi^'hme der Verha-nd-luungen mit dir Entente über die Repara-tian^'si age Füblung zu nehnten. Berlin, 19. April. (Wolff.) Michö-inlnlster Dr. Simons ist k>eute -MMtinen mit dem ^lieich'^kanzler in Berlin eing^^troffzn. Nach einer Beiprechung beim Netichspr äsi-lbenten findet heute nachmitatgs eine K'abi-nettssitulng statt. Paris IS. April, (.davac.) Die ^lalnmer nMn «nnmütiq den Bo-rschü-g an, »dem »x'rstorbenen (^'neral Zakkieni nachträtj-1-i6) die Würde eines Marischalls von Frankreich zu verleihen. Dle Konfeten» der Nachfolgestaaten. Beratung der Fragen der Be«ntenpenpoiten und Versicherungen. Rom, II April (Stefani.) Die von lder Konferenz der Nachfolgestaaten clnge-sehte Zi^ommifsion für jurrdische und Vermel-tungsfregen ist heute nachmittags zusammen-gelireten und hat die Fragen betreffend die Beamten Pensionen und d l e V e r s i ch e r u n ge n ber a te n. Dle englische Gchulv an Amerlka. MB Lotldon, 1?. April. (Wo-lff.) Im Unterhallse wurde aus eine Anfraige vonseite 'der Negierung erklärt, daß bie englische Lchnld an Amerika, ausschlief'i6) der Zinsen W Millionen Pfunid Sterling betrage. Eny-latch habe den Alliierten 897 Pf.u?td vorgestreckt. Dle ungorlfche Negkrung«-»rlfe velgelegt. MtÄ. Budapest, 12. April. Den Abenld-dtättesrn zusvlge kann bie Regierungskrise als beigelegt betrachtet werden. Das Kabinett wird leine NekonstruktiM e-rf^hl^n, in-den, Ministerpräsiident Telefj an Stelle «des mrückgetretenen Dt. Graß das Po>ttefeuiNc d^'s Aeußeren übernehmen werde. Zum Minist.'? des Innern soy Abg. Ztesaitt Kessel ernannt . werden Die Nationelv^rsammlung dürft.? wahrscheinlick schon Freitag o'der Samstag wieber zusammentreten. ?r?. vv ^ IG APkt» ver Vrozeß o»g»n vle Tlsza' Mörder. MKÄ. Budapest. 12. April. sUn-g. Tel.« Äorr.-Büro./ Z^t-» begann vor dem Buld-a-pestei^ StrasigerichtÄhos de-r Pro^sz in Anige--legen hei t der Ermordung des Grafen Stefmr Tisza. Präsident Dr. Gado eröffnete die Ber-haMung mii^ einp? kurzen Ansprache, So-^>ai?n wuvde das Nationale ber AngMogden aiufgenommen. Der Bevteidig-er Stesa« Frie-, drichs, Dr. Desider Polony, erklärte, er ist überzeugt, daß der Prozeß Stefan Friedrich volle moralische Genuigtuu'ng gewähren wir^ schon aus dem Grunde, weil wÄ>cr FriMich noch der Verteidiger den'Versuch u-nterneh-men wird, die D'nge zu beschönigen. D« Verteidiger Paul 5^ris bat um Zusicherung ber vollstäMgen Ooffentlichk'eit. Der Angie^ klagte Paul Keris gesteht, an der Biorbevci--tung der Revolution hervorragenden An>teil gehabt zu haben, da er fest uberzeiugt gewesen sei, dtl^ ß der Kriog nur durch eine Revo'lvtiön 'beendet werden könne, leugnst aber seine Mitschuld an der Anstiftung zur Ermordung des Graf TisM. Er bezeichnet die Angaben, daß ein von Friodrich under.^ichnietes Ährei-ben vorhanden fei. worin dioEinnorbung des TisiFa als eine patriatifche Tat bozeichnet wurde unld bom Mörder eine Belohnulrg vM 100.000 K versprochen wird, als unwahr. Seiner Ucberzeuguwg nach k^-aben woder ein Midglield des Nationialrates noch bie Führer dl?r sozialbemokratifchen Partei, noch übeit-hl aupt den Leitern d«cr Revolution nahe-stellxtt'de Personen vorher Kenntnis von bcm Plan ber Ermori»u1ig gelh^iibt. Derurtellte devtlche »ommunl« sllsche Agltotoren. W^^B. Berlin, 12. Apri^ Das Son!dorder „Arbeiter-Zeitu'no" einen A-Utfrus an die Parteigenossen, den 1. M^i festlich zu bege« hen. Der Achtstundentag sei« in Dliutschöster-, reich erreicht, d'er MilitvrisMiis existiert i« der Republik nickit meibr, aber der We'ltfriede s« m?ch nicht sici^r unb die Gegenrevolution laviere ams einen günlftigon Ai'lsienblick. Die I.-Mai-Feiger, die dle P.-role jener ber Wiener internationale'- sosislist'.schen Konferenz sei, müsse zeigen, 'd-aß bie Zoziaildemo«krotte wachsam und bereit sei, die Erru>rigenlschastetl der revolutionären Epoche gegen alle An-, schlage zu verteidi'gen. Beraib. Orrginvt-^oman non H. s^on^ths-Maliler. L^opynqht u. Porlin W. ."N. Vlachdruct und Uebi'rsehungSrc'cht in fremde Spra chcn dvrbl'haltl'n. 2 (Nachdruck verboten.) „Natürlich! Die.^limsä^n wollte mich mit Altwcrbertee dria^tieren. DM)o.n ist ntir ^morS>en." Lori slch iächelntd in d«a^Z Giesicht der Frau. „Mutler KUmschen, wus hast öv sür eine alte Schürf'?" ,^Da ist bei- Tee drüber geflossen, den der gnädige Herr tviiiiken sollte, Lorchen." ich ha^i' dii-e Tasse oins'ach um,^airg sich mlt ^ner an.muti/gen kveMti« ^rch d^s Fenster ims Zilmim^r un^ riahm Ten H-ut vom .Ä^opfe, so das; ein Herr' li.l't>e .Herr von .'^x>hen-stein vergni'tgt. i Lori la6)tc. I ^ „Ich stailin dach nicht ei-st um 'das ganze Haus beniimlaufen, wenn du Tohnsucht' nach mir Haft. Aber fr-'u bich n-ur iticht, das^ icj, Vt<'rr. „?j.^'nn lmin euch Fraucnsleitten si^ hilsloZ a'usgeliesert ist, so ist man verloren." Lori holte aus eiiie.n schön geschnitzten Schraivk, der, wie die gainze Einrichvnn^ dunke!gebeizt'.ilN Eichenlvolz n>ar, ein Glas un'i eitle Flasche. 3^iet sülle das Glas und hielt eS dein alten .^X'rrn mt >den Multid, iihn mit dem Arm umschliiitqend. „Eo, Vätnchen, seht brav schlucken. Mach die Ali-gen zu und bilde dir ein, dn trinkst gMenen Falemer^ Er stieß einen tiesen Seufzer ans, lieb sich ihre Umarmung ab-'r gestallen. „Muß es sein, Lori?" Väterchen, es muß smn. Und nuin hi-niab mit das b<'l,'idigt. Lori nntfäßte die Alte unid snh ihr neckend in'^ Gels!cht. „Britt^ llui' noch e^imic ^o^sse Tee, ^reiln,. Mutter.^'lims6?en Väterck'en trinkt ihn schon, wenn ich ihn recht ^hr bitte." ,.Du's werde ich bleiben lassen! Untersteh' di-ch und brin'g mir das Zeug!" eifeite der »alle.^^'^err. Lori blinzt'lte der Alten schelmisch uino Viese verließ, das überschweminte ^ablet^r sorglich vor sic!) hertr,?getid, das Zimnier. Mif licchevoller Sorgfalt bougte sich die sunge Dalne über den kranlien Fuß u.n>d m>acb^ te mit ihren sanften. Undetl .'i>ä.lden eii-nen schmerzstillenden Umschlag. Da? ging ^^ber ohne Äechzen un'd Stöhnen vonseiten 'des alten .^^^'rrlN nicht ab. Endlich wl?r Lori lnit ihreni Saimariter-werf fertig. Sie schob ein .Viissen lmter den Fuß un'd eines hinter den Rücken des. alten ^rrn u^ld streichelte dann seine A^ang^'. „Fühlst 'du dici) nun b«lx'glichcr, V^itei-chen?" Er senszte al>grl>ndties. „Na, ^ißte, Lori, die eiserne Iunigfrau war g^nviß das reinste Veranügungs^^töblis-setnent. gegen dicken Martevstichl, an den ich nun s6>on' seit drei Ta^en gesesielt bin. Ein-^l'ch schaut»erliaft! Dab<''i scheint die Sonite so schadensroh vom .^"^iiinme-l heral', als mache li? sich lustig siber mich. Dra-aß gibt es alle.^in^ de voll W tmin —" „Ach, Väterchen, so schliimn ist den? Ich wünschte, er n^hme t!«n Al)schied und käme heim, damit ich ihn noch ciil pe.ar Jare um mich habe, ehe ich es mir in der Familiengruft beanem mach'e. Gelt, Lori — es wäre fchön, werrn der intmer in Hohenstein, bliebe?" ? Loris Augen strahlten, sie atmete g<»n>z i^nd s6)ivcr. - ' " . „Ja, Väterchen — schön wäre d.a.s! Mvr wenn dn ihm diesen Wunsch aussprich-st. Mich er ibn gewiß erfüllen." Der alte .wrr zündete sich eine nvu« Zi^ garve an. „Du, Lori — geniert dich eigendliich d-as RauckienV" „Nein, Väterchen." „Wirklich nicht? Die IliliMschen h-at mir die Völt-e heiß gemacht — sie sagt, die Luft dicr wäre sehr schlecht für dich." Lori lächelte. „Das Fenster ist ja. offen." .„Na ja — jlpt! Ak>t'r vordem hast du vudi« ^ bter gilessen uitd den Rauch g^Muckt. oihne ^ zu^nttcfs^'u »in'd ok,ne die Fenster M öffnen.* > li^'f; sich ue^'en ihm in einen Sttchl ^ iZ'loiten ' ^ niemand ohne Entriist-. I wird. Mitte April nyirde s » . » —^uny des Bierervates aibgehal-WUtMWEWR^ soligendeH beschlossen wurde: bevor die Frieden-^bedim,-Deutschen mitzuteilen siltd^ soll nicht ak»«»r de? Dext des Borzüzges t>en Delsgsierten der einzelnen ^mrder vorgelesen werden. Kein Delegierter soll das Recht Horben, die Manseln KU besprechen, außer in allgemeinster Form. Die Führung sollte in hie Aand von Clemenceau ge-^egt werden, damit joder Widerstand gebrochen werde. Es war. so sagt d-r Staatssekretär. das erstaunlichste und nnverMlichste Bespiel für den Despotismus der füns Mächte, das in der Konferenz gelben wurde. Es »mir der Ausdruck der ofsenkundigen Berach-lu.n«g der souveränen Rechte der Völker, es war die Rückkehr zur physischen Gewalt cls Mittel für die ?lu^nbung der Autorität. Man kann sich, so schließt Lansing, den Eindruck -dieses Voryanqes a>uf die Vertreter der kleinen Länder denken. Tie waren entsetzt über Wn Vertrag. Wer da sie sichrer^? wa.en. Knuten sie sich n'än Haltend machen und munten solaen. Sln Anstana »um ttan'Mch- tschechoslowakischen Mündels- vertrag. WÄV. Prag, Avril. Die „Bal^uia" Henchtet i-t>'-r den <^^uus>>Xi^!euen 'Änih-an'g .p'.in fran'1?ch- l'sch^choill»r^tischen H-n^lsvertn'.g, der we'deni^ll. die böhmische Textilindustrie empsindüch ->n s6>ädilien. 5.'it einiger ^eil relseu 'rauzi)si-. iche Äourmissäre in Nor!>aötiiu^lt uinlier und Ahnden in den TertÜ'abriteu m'ch ^aschi-NLN, die den ?eriil>'.!^!'!r'i^lielt a»'.' ^.'Niich' land verkauft wurden und angeblich an»-Itordfranlreich ste.m:n»:n. Ans Arnnd ded saaten Anl^ns-es ^nm >^a''''lsner^v.i^e sell jedes aus dem W.'ge über Deut'ckland in rs6iechoucwntr!ch-.!n ^esil^ s/.lüu^le e'iemaliae. (5'^enwin ^er'^rt werden, aleich-tiiel od eo aus le^'lem oder ill.'a>il"ni Weste «erworben wurde. Porwec^eua>!Ni'icu ''ei. das) ö>ialn'chii^ iern«'t.s5snder verpflichtet wird. „Tiese Versü^un^ über ^rlvateuientl'm", ^ch^'.ljt das „lnmt vus eine Ent.'iliniMli k?inM'.s, deren -.-ocksti^nnq in der b^ieriq?n s^.'s/t^/dunsi kem ^lnbalt^pni^t f>e.?,'l>eu ist " Die auSMbllebenen Resultate der Sanktionen. Aus einer Kammerreds Briauds. SMV. Paris» 12. Äpriil. In der l>eu^en Kw'mmersitzung erklärte Ministerpräsident Äriand: Die q^^.'n Deutschland ^etrossenen Sanktionen liatten die ern>arteten Resultate nicht ^zeitistl ^'lm ^ Mai, fu.br Redner fert, Wird Deutschland vor allen aupeinandersol-yenden Verletzung'' des non ihm unter^eich- »rN —. 1Z. vnchmlittaftwpkie durch Wagende Vetter in Vschu«. An der Zeche .Konstantin der l^troße" hat sich eine Erplosion schlagender Wetter ereignet l5 Personen wurden gerötet, 15 sck,wer verletzt. Ntarburger- und Xoaes Nachrichten. Todesfall. Der Vater des Mehners ist gester den! In eu'.er klei en Gemeinde, wo man zeden kennt und von jeidom alles weiß, ist das ern Ereign.s, über das man nicht so einfach zur Tagesordnung überaeben kann. Iosei Marko rst sein Neme und Kamnim (Gams) ö^e t^eiuei-rDe. Josef MaUt) nicht nur Bater des Mehners, er war auch ein braver Arbeitet und guter Mensch Ei^nschasten, di-e heme nicht gar so häusig sind. Friede seiner Asche'. Evangelisches. Am 17. d. M feiert die ganz. evangelische Welt den 400jähr.gen Ge-ventrag des Hormie^ Reichstages, vor welchem Marvln Lutlier. seine „neue Lehre" verantwortete: „Ich kann nicht anders, hier stehe ich; Gott helfe mir! Amen!" waren seine bedeutungsvollen Worte. Auch die hiesige evangelische GeMin.de wird dieien gerichtlichen Tag festlich begehen, und ^war am 17. Aprtl vormittaas 10 Uhr in der Christuskirche mit einem lithurgischsn Gottesdienste und am 18 d M. mu 7 Uhr abends im Gotzsaale im Rahmen eires Reformat'onssest.'s, bei welcher Gelegenheit uns die musikalischen Bortläge der Fra-u Pelikan lBra.ndl), eines ad hoc gebildeten Z?lonorchest.rs, eine Fest-Mdo, ein Schotlenipiel f„Von Worms zur Wartiburg") und ein Melodrama („Lucher auf der Warfburg") hie Bed.'ut^n.a des Talges ins sserz prä^n sollen ?llle ön^nHens' genossen und Freunde des Evangeliums siivd zum Gotl?sd?enste wie a^'ch zur H.'soem^« tivnsfeier herzlichst eingeladen. Der Eintritt ist frei. Am Notiz vom lL. d. M. „Frage der Ein' and AWe!kranen>Vonknaten". Aus gewerblichen Kreisen erhallen wir ^olgende sehr zutreffende Echilderuna über die Verwirrung im Geldverkehr: (5s ist wahr, daß „keine emt-liche Verfügung derzinolge aennnten Noten außer Verkehr gesetzt würden, ergänz Aen ist", und trotzdem nehmen die Ztaats-, Howie die Privat-Gel^institutionen. seit langer Zeit schon gar n cht oder nur in einer sehr beschränkten Anzahl derlei Noten an. Die erwähnte Notiz sagt: „Jedermann ist verpflichtet, die Ein- und Zwek.oneu-Noteu bis zum Betrage von 50 K, soferu'sie mit einem echten Stempel veri'hen "n«d, an Zah-lungsstatt anzunehmen " Es wird jedoch nicht yesagt, welche Noten mit einen, echten Stempel versehen sind. Es zirkulieren z. B. ,'ebr viele fast neue Noten mit et.iem wk^ellosen Stempel „Kobarstc. ablast LVL Maribor" gestempelt, ist dieser Stmivel vielleicht echt? Warum sagt man nns nickt einmal, welche Stempel echt rvd? Ter Gefertigte hat l^eim Stsueramte gefragt, welch,' Noten echt ae-stenrpelt sind, d^r Beamte antmertete: „Wir wissen es nicht." Nun sehen wir uns diese Angelegenheit in der Praris an: Ein Bäcker oder Greisler kassiert täglich 000 bis 700 Kronen (5in- und Zweikronen-Niten ein, se-^ de Parte trachiet, das kleine Gold anzubringen und diejenigen welche neue Noten bringen, verlangen solche zurück, da ihnen eine Note zerrissen, die andere nicht echt gestein-Alt P usw. Tie Folge davon ist. daß dem Geschäftsmann 500 bis ^»00 l< tätlich bleiben, wa« pe? Woche S000 bis 8000 X ausmacht. N»m geht der Bäcker ^u.m MMHZi'dler. der Gvois-ler zum Kaufmann, Bäcker und Selcher die Rechnungen begleichen, bezw. tische Einkäufe zu besorgen und bringt glücklicher-v>eise 100 bi^ L00 X an, der ^!g .geben will d»aß alle -m Berkehr befindlichen Poten — obne Nückn ht d'ar«uf, ob !^e echt oder fa>slch gestempelt sind — ein-ge-wechselt werden, so wird es a.n besten sein, daß jeidermann mit Nnen Noten aus die Hinwechsel-ung wartet, cvie die Ivden auf ven Messias warten. rg. Alisholverdot für Eisenbahner während des Dunstes.-Im Ministerium für Voll^', Wundheit wird ein Geiehentwurs ansgoarb^i-tet, laut welchem allen Eisenbahnern wahrend der Dienstzeit-der Genutz ve>n alkobol-Halligen Getränken unterfaqt wird. Die Gehälter der Prasessareu aller Hau-- delsjchnlen im Ämate werden u>.ch einer B^ stätigung des Beschlusses des .^ande^in'ni-steriu'Ms durch das sinall^virtfchaft'iche ^ii nisterlomitee mit drn Miilosschulprofessoren-Gehältern gleichgestellt. Großer Waldbrand in Ob-rkrein. Am 11 April abends enrsrau'd ruc. tmch.r unl'eläiin k'r Ursache im st^aiii'^n ^m'.elvert in ^0--testa be>i Bolnni l^och'in) ein B:cind. D>is Fener verbreitete sich mit derartiger Scknel-li-gkeit, das; eine Eindämmung des Brandes ausgeschlossen erschien. All? BemichimM, der ^euerwehn'n und der Einwohner blieben erfolglos. Das Feuer griff in der Mcht anch auf die umliegenden Waldung'n über. Der Schaden wird bisher auf IS Millionen ge- i «ine n^ue, rsrläung nur je^en Samstsq a^s Wocbcnblatt er-'chen ende Z ituna, kann kei d,r vcrwalinug 5os Blattes in Aucireb, wil'onov tri bc-'^I?t rverdcn Abonnement p'ettelj^hsli^' >!. Da^ Sla«t will k^ine ^arteipslitik l'-'treiben. 'ein H'-I ist. da» jlwoslawische Neich, nach Außen und dem ^'jekasiaate geaenül>er als das N?icki der Zukunft hin-zn^ellen und wi d desbalb darauf beda^bt dessen Ansehen zu lieben und alles zu b k wpfen, was diesem Ansehen sckiaden konnte. Auf diese Art 5offt das ?7lalt, jenen (Optimismus k^ervonubrin^en. den unser t?olk in Riseka uvd in ^stricn dringend Genötigt. Die Bestrebungen de? Biaites e »pfehlen e» von selbst. 5,» Nc««ßbrvcker RPIl. 5amstaa wurde, wie die .Nene Freie presse" mitteilt, der 23jährige Hotelierstokn A' ton j?in,aer, der auf dem ^nnsbrnckev Nalinbospoiiamts einen Vetrai von über drei ZHiklionen Kronen aeranbt hatte, sowie leine Vraut nnd ein Komplize 'n ^nns^rnek von polizs?aqenten erkannt. D>e Ge^eklsclast Zollte verbatet wö'den. pinzaer ^oa einen Revolver und s<5oß aeqen ^ie ^rmiinatbeam^n. taufe dieser ^.'s'ie^er^i m>d der dadnrcb her«oraerusene,l Verwirrn»«,. <,e'ana es ikm. w Nieten, und n,ir seine ^raut nnd ss'n Vowpl',s konnten ^estaeno^mon werden. Pinraer flüchtete zu 5 ,fi nacb ^^wa^. wo er Samstag oben^ ein«ras und N-b im c^aitbofe ^ »nm knappen" einlogierte Die Gendarmerie l'atte in^wilcben cp5. daß er zusammenbraäi nnd verbatet w rden konnte. Vei dem 7>iebe. der d m ^nn-brncker ^andssaericbte -inge!iefert wurde, wmden noch 2H00H0«), ^onen vorgefunden. ! Doltswlttschoft. Ernteausstchten i« RumSnien w»e aus Bukarest gemeldet wird, hat die Frucht gut überwintert. U)eizen i^ auf einer Fläche von !,800 000 Hektar gebaut. 5^ievon entfallen 1 1000W tiektar auf das frübere Königreich. Der voden l at genügend Nässe, so daß die Herbstsaat gegen Dürre al> a«, sichert erscheint. Errichtung ameriianischcr .^ohleulager ^ vurepa. einer Meldung der .Tally Mail" wollen le.nt einer Arl'lä'.ung des mne-riioniichen dieneralkoninls in ^ot^erdam d>e Bertreler dcr ^merilanif^en ^ouIenuer-Mocu ?iuv'i^en f^e lx'i? Bert'aus vou amerik^in'scher >to')le eine i:m-faisenve Organisation m (5-irona bilden nnd ttohlenlMM in Breinen. 5>nntia'eg un-d ^n--deren deutschen .>?äfen. n»v'e in üollän^iscl^'n belftü^'n und schweiM'iich.n -»enlv^u crri^.' ten. Bösfenoerlcht. Zagreb. Tevisen: ^er!in bis 551, ^t-i« l en bis l>,'>i. ^an^!>n 5>0l, Np?n ^>ork 110 bis 1 t2, ^ari>.-' 1008 bis !0U>. Pra» bis Buk^ffst M. Valuten: D??' lar l»i>o ost^rr> icliuche Krone -!0 bis 21.75, Har'.'«l'e! de:^sch: Mari' bis 2^0. nun. Lei 1'01 bis ^0'). itül. Lne M vis 0A>. ln-rki'che Lire.',10. engl. P'un^ bis tschechi'^c )tionc Wirn. Toll.)> .'»8i Iii-- Mar^ 0 17 Ino 0''-".. Ps'und '.^10 bi« polniitt,.' Markbis Ü8I. 3chw».i^r ,^v.u!fen l0.i0. u'chechische H'wne bis uu^.r>w'^' Kronc '.N0 bis fr,?in. Franken bis siilgmlmniich.' Kralle UN? bis 16-^2. ,'jürich. Berlin 0.87 .^em n7«. Lon« do» Paris ll I.'». V? ilind ?6.',0. Prag 7.'.«.'.. gagrtti l. l0. t>.70. öit. >trone l l)0. Die Bciefe usw. für die Redaktion det Marb'-rger Wertung" find in der Vermal» tnna abniqeden! verzeich«i» der i« «ärh erteiltem «e»erhebe«»llia»»ae«. Ioan Vai potkc. Alexandrova cesta 8.?. teder- und Sä»uhwaren »edarssarNkel. Anton Vranzc, Hlovenska ulica 26, 5ck?nhniack?er/ !7!ariu ?avnik, precna ulica 4, Modi'1 n. Franz Ggrizek, 0etnn,i ka ul ca 11. Lande-produk-enband'ung en detail. Maria Stangl, Ro» ro ka <5.102. Gemischtwarenhandlung. Ämon S'erb s, 5olska ulica 5, T ichlsrei. Antonia ?1?acek. Baivarska u^a .i Kleidermacher. )van Iermcn, cesta erin. Alois va'ic Glavni trg, c^bsibandlung. ^osip k^olzknecht, Glaoni trc? Fleischerei, Aloisia Achneebacher, Nuska c.sta. 35. Gemischtrvarenbandlung, at sich durch Einführung eines ^nipfstossverw-hrens bei der Bekämpfung dieser keuche mit gro« szem (5rkulge bervor^etan. Kürzlich erst ging durch die lendwirtschaftliche Presse die Nachricht, das', sich pon Rußland a^s die Rinderpest verbreitet: ne toll bereiis in der Tschechoslowakei festgestellt sein; die litauische Regierung bot einen Kongreß nach Kowno ein-erufen. der von ellen europäischen Staaten beschickt werden soll — es gilt ein gleichartiges Vorgehen gegen diesen größten schrecken Vor La^dwirtsch^t. h>!'>uptsäck)lich durch die Imnfun'g. fost'lnlegen. Tie Gründung dieser A G. kommt schon deshalb gerade eecht^eitig. Der Wirkungskreis in unserem Staate, al^s einem Agrarstaate, wird aber immer ein bedeutender sein. W^s s>.'dech die Zukunft dieser A. (^). besonders aussichtsreich gestaltet, ist der Umstand, des; nach dem Zch.vinden der heutigen Valutav-rbältniise die Prodnktions-möglisskeiten derart 'günstige sein werden, dcch dio Anslandsindustric Mand Oesterreich) dieser Korkurrenz kaum standhalten wird können. Die Grnndnna dieser A. G. bedeutet 'd>'^cr einen wertvollen Zu-wachs auf industrieg^m Gebiete, i't eber gerade jetzt durch die großen Gefahren, die Uonchenverschlenpnnigen ai's dem'Auslände mit sich bringen, eine vo^w!irt!ch!i't!iche Not>wendigkeit Anr Hnndekontmnaz Der biestge Stadt-s Magistrat erließ folgende Kundm^chunq: Nachdem zahlreiche Hundebesitzer trotz der Mahnungen in den Zeitungen u^d ^er Kundmachung des Ltadwiaaistvätes vom 37. März 1921, die von der Landesregierung betreffend j die strenge ^undekon^um4Z ergan^'nen Vor-. schriften geringschätzen — und aidgenscheinlich i .Mchtlich —, wird verfügt, daß von nnn an! jeder Hund, dc^ oberf!äck>lich od"r überhaupt n-cht verwa.br«- angetroffen wird, vertagt! wkrd. Aus Pob»eZje bei Maribor erhiel- ^ 'en wir eine Zuschrift worin mitgeteilt ivird,! daß dortielbst die Einhaltung der Hundekon^! tnin^z sehr vernachlassiat wird. Aufsichtslose! Hunde sogen oh"e Maulkorb über besäte Fel-! der und zerstöien die sprossende Wintersaat.! Die i^ntion?sr?^ st.;r ^nst^nbi^" o?ku- i pierten Gebiet durch Italien. Im Zinne der Optionsverordnuna N'' 471 U^'>dni litt Nr. 147 wird dis .Optionssrist für Personen, die auf durch Itaien rkkiw'.ertem Gebiete ;nstän-dii sind ^>mie kiir nn Plebis,t!noh-''t Zuständige erst später bestimmt werden. Laut einer >Zu'cbrift des-M n'sterwms ^es Innern vom 19 März l!Z2l gibt das Ministerium des Aeußeren dieAe'üaUch bostaimt, duß die be-trefsen^e Frii't kür d'e Pl'^'^'tMne voni 18 November 1020. d. i v?n der d^fisritiven Zuteilung dieses Territi'r um.^. für ^.'b'etsieile. die von den Italienern okindiert sind, vom.2. l^-^t mit welchen Te-ne der Austausch der Ratifikationsurkunden des Vertrages vc'n N'valla ersal^t ist l^ust. Die Ausfuhr von Uebsrsiedlungsesfskt?n. Ter Fint'nzminister hat mit Erlaß vom 25 Äärz 1021 die Genet 'lna Tirekeifa (5arina beauftragt, daß die Ausfuhr der Uebersied-lnngseffekten aus unserem statte, und zwar ohne Zoll, Umsatzsteuer und V lutasickierstel-lung unter nachstehenden Bedingungen bewilligt werden darf: Dem Gliche nni zollfreie Abfertigung, dos ^n d-i'' l^eneralna Di-rcteija Corina eingeieich? wird, muß folgendes beigelegt werden: 1. Bewilligung der zuständigen politischen Behörde, womit dem Bittsteller und seiner Familie bewilligt wird, daß er aus unseren» Tt'ate M'rsicdeln darf. 2. Bestätianna der l^eineind'bebörde, beglaubigt von der Polizeibehörde jener Lwdt, wo der Auswanderer ständig LN'ässig war. und zwar über a) die Swalsangoborigleit. b) sei-^in Beruf, c) Zahl und Verhältnis der Familienmitglieder. d) Zahl nnd Besckakrenheit der Uebernedlnngsessektcn u>'d e) daß dieselben (5igenutm des Bittstellers und seinem Charakter (Berufe) an-gomesseu sind. Unter Uebersiedlungseffekten. die mitgenmnn?et? werden dürien, sind zu versteh nu ^ brauchte Äleider. Wii'che. Möbel. Geräte, W''rk.:eugi'. andere, dem Berufe Eigentum und alltä.gli-chem Gebrauche angeniefsene, deutliche Spuren des Gebrauches tragende Gegenstände, nicht aber Handelsartikel. Zollfrei und o^ne Valn>t'''sick?erstcllung dünen nicht ausgeführt werden: Lebendes Vieb. Ll'bensmitt.'l. Vieb-^nttcr Getrau ke, Nohsloffe, .^albsabr' kote, im allgemeinen neue. u.n>i'brauchte l^eoen-stände. inwiefern sie dem Zoll und der Va-lut^üche^telsung unterlieg?«. Die im Verzeichnis n^cht angegebenen nnd durch die (5r-ledigun'-s der Gen' Dir. Cartna nicht obne Zoll und Baluranciierstelt'lng fr?'5ebenen Gegenstände werden wie an'dere Ausfuhrartikel verzollt Ohne Zoll, Umsatzsteuer und Valutosicheruelluna können L^bensmuttel für me' Ta>'" nntieenomnl''n werden. (Aus d?iu C. Br . l!)7-12 vom ? A^il) Die echte Ii Schicht - Seife Marke „Hirsch" frflgf nfbenslfhfnde Sduitatnarke. 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