^r- /SI. W^^M ^ ^^^- Samstag den is. October. Gubernial - Verlautbarungen. Z 18U3. (2) Nr. 27U97 ä<> 1848. Edict des k. k. Stadt und Landrechtcs inGörz. Betreffend die Erneuerung der Hypotheken. — Um ftne Schwierigkeiten zu beseitigen, welche ,m Lapse der ,^eit aus dem eigenthümlichen Zustande der auch die Grundbücher des flache., Landes umfassenden Hör-z?r Landtafel hervorgegangen stnd, um insbesondere die hinsichtlich der Wirkung und des Bestandes mancher alteren ln^li^wnel» obwaltende Ungewißheit zu heben, und ein ordnungsmäßiges und verläßliches Verfahren bei Verfassung der i Tabillar-l l'>!i:ll-.!li herbeizuführen, wird in Gemäßheit der Allerhöchsten Entschließung vom Nt August l. I , bekannt gegeben mit Decret des h. k. k. Iustiz'Ministeriums vom :tl. desselben Mo^ nats, Z. 2ll.->1, Folgendes verordnet: 1, Alle beiz derGörzcr Landtafel in Folge von Gesuchen, welche vor dem 1. Jänner l625 angebracht worden sind, erworbenen Hypothekar-Afterpfand- und Bcrvi-tutörechte, sowohl auf Grundstücke als auf Hau^ ser oder Urbarlen, müsstll, so weit dieselben noch bestehen, bis Ende December l«4!> behufs ihrer Erneuerung angemeldet werden, diese Grundstücke! und ttrbcnien mögen sich innerhalb der Gränzen! des dermaligen Görzer Kreises befinden, oder zu Gemeinden gehören, welche gegenwärtig mit krai-nischcn Bezirken, oder mit dem Istrianer Kreise vereiniget sind — 2. Zu diesem Ende liegt es den Betheiligten ob, ihre mit den intabulirlen Urkunden belegten und gegen die dermaligen Besitzer der belasteten Realitäten gerichteten Gesuche vor, Ab< lauf obiger Frist bei dem Etadt- und Landrechte in Görz zu überreichen, und darin das Recht, dessen lnliil)r,!:,li(in oder ^liinoi^li^n erneuert werden soll, so wie die belasteten Realitäten genau anzu» geben. Hinsichtlich der nicht im Görzer Kceise gelegenen Realitäten, welche seither aus der Görzer Landtafel ausgeschieden worden sind, nämlich alle iene, welche in den Gemeinden lll-!>88l55l», I>^5-Äli»'-K, s>< ,>»:,l'l,>, 5!>V!^ , dann l<(.'5cwsl^, lj,-u-niijc«, Groß ^!»<^^N) Klein Iiti^kl,, 5. ><>»<. und l»l)55l,, wie auch in <^ll-u»<:Knl»l^i-(lu gelegen sind, worüber bezüglich der ersten vier die Grundbuchsführung an das t. t. Bezirksgericht ^,5t<'lnn0V0 in Istrien übertragen worden, bezüglich der nächstfolgenden vier Gemeinden das Grundbuch bei der ehemaligen Herrschaft ^.iivv^.^ dann für 5. V<^il und <^//z.l das Grundbuch bei der vormaligen Herrschaft Wi,.,)..^ endlich für l>>,l,(»il-ln^l»6! <1'l die Grimdbuchsführung jüngst-hin an das k. k Stadt- und Landrecht in l^i^.ck übertragen worden ist, müssen die Erneuelungs gesuche bei vorbenanntcn Behörden und Aemtcni angebracht werden. — 3. In Betreff solcher Hypo-theken, welche auf Güter am rechten Isonzo-Ufcr vor Einführung der italienischen Hypothckenämtcr daselbst, d. i, vor dem 1. April l»08 erworben worden sind. muß in den Erneucrungs-Gesuchen ausgewiesen we den, daß dieselben in Gemäßheit des Decretes der ehemaligen italienischen Regierung aus Mailand vom 25. October lttW und des späteren aus Raab vom 25. Juni 1809, dann der höchsten Entschließung vom 27. August 18W (Hofdecret vom als was die l^im'»»-^ betrifft. Beide wer-! den fortan in Betreff aller Rechtswirkungen auf den Zeitpunct der ursprünglichen Eintragung bezogen, da durch die Erneuerung an den erworbenen Rechten nichts geändert, sondern nur der Bestand derselben ins Klare gesetzt werden soll Es sollen daher auch die bis zum Augenblicke der Anmeldung durch Elsitzllng oder Verjährung erwolbeoen Rechte, durch die Erneuerung der Tabularpost keine Aenderung erleiden, insbesondere die Berständi-gung des Belasteten von der bewilligten Erneuerung 'nicht nach H. 1497 b. G. B. als eine Unterbrechung der Ersitzung oder Verjährung angesehen werden. — « Die Wirkung der unterlassenen Anmeldung, so wie der rechtskräftig abgeschlagenen Erneuerung besteht in dem Verluste sowohl der Priorität als des dinglichen Rechtes selbst. Wird die Urkunde in der Folge von Neuem intabulirt oder pranotirt, so gilt die Intadulation oder Pranotation nur vom Tage der neuen Bewilligung. — 9 Die Erneuerung einer mit Superintabulationen oder Superpranotationen beschwerten Post kann sowohl von dem inlabulirtcn, oder pränocirten als auch von dem superintabulirten oder superprä->notirten Gläubiger rechtswirksam angesucht wer^ den — »0 Die Erneuerungögesuchc und die dar» ^i er erfolgenden Bescheide und Amtshandlungen unterlicgrn keinem Stämpel und keiner Taxe oder sonstigen Gebühr. Vom k. k. Etadt- und Landrechte.—Görz, am 2. Nov. lM. v. R i c c a b o n a, Präses. F. v. Emperger, I. B. Visintini, Räthe Z. 18«5. st) Nr.26W8i<6 18653. Kundmachung. Bei dem k. k. Camera! - und Kriegszahlamte zu Linz ist die dritte Casseofficialsstelle mit dem Gehalte von 500 st. erledigt. — Diejenigen, welche sich um diese Stelle, oder um eine etwa hiedurch in Erledigung kommende mindere Cas-saofficialöstellc bei dem k. k. Cameral - Zahlamte Linz oder bei der k. k. Cameral - und Creditscassa in Salzburg bewerben wollen, haben ihre mit allen Dienstesbehelfcn belegten Gesuche durch ihre vorgesetzten Behörden bis 20. October d. I. bei der k. k. ob der ennsi-schcn Regierung m Linz zu überreichen, und sich über ihre Fähigkeit, im eintretenden Falle eine Caution von 15W si. bis 2WU si. leisten zu können, auszuweisen. — Die Bewerber, welche nicht bei Staatscasscn angestellt sind, haben anzuzeigen, ob, wann und wo sie die vorgeschriebene Casseprüfung bestanden haben, oder sich bereit zu erklären, dieselbe sogleich abzule-! gen. Auch haben die Bewerber ihre allenfälli-gen Verwandt - und Schwägerschaftsverhältnisse mit hierländigen Cassabcamten anzugeben. — Diejenigen, welche eine Anstellung bei dem k. k. Cameral- und Kriegszahlamte in Linz suchen, müssen sich auch über die bestandene Prüfung aus den Kriegscassageschaften ausweisen. — Linz am 15. September 1849. Im Auftrage des Herrn Landeschefs: Anton Müller, »u. p. Z. 1864. (2) Nr. 18705, Concurs. Bei dem k. k. Cameral - und Kriegszahlamte zu Gratz ist die letzte Casseofficialsstelle mtt dem Gehalte jährlicher Vierhundert Gulden Conv. Münze zu besetzen. — Jene, welche diese Stelle zu erhalten wünschen, haben ihre Competenzgesuche bls letzten k. Mts. October u. z. im Falle sie bereits in k. k. Diensten stehen; im Wege ihrer vorgesetzten Behörde bei dem k. k. Gubernium zu überreichen. — Diese Gesu^)e haben die vorgeschriebenen Beweise zu enthalten, über das Alter des Bittstellers über die mit gutem Erfolge zurückgelegten philosophischen oder wenigstens Gymnasial - Studien, dann über die erlernte Staatsrechnungswissenschaft und die mit gutem Erfolge bestandene Cameral - und Kriegscasse - Prüfung , endlich über die Moralität, Kenntniß im Conceptsfache und über die Fähigkeit zur Cautionslegung; die Bittsteller haben auch ihre bisherige Dienstleistung anzugeben, dann ob und in welchem Grade sie mit einem Beamten des hiesigen k. k. Provincial-Cameral-Zahlamtes verwandt oder verschwägert sind. Gratz am 23. Sept. 1849/ Z. ,842 (3) Nr. 17275. Kundmachung des k. k. illyr. Guberniums. — Lchen-vorruf der l. f. Lehtnbesitzer in Kram und Kärnten. — Der durch die Thronbesteigung Sr. Majestckr des Kaisers Franz Io sephl. eingetretene Lchen-hauptfall verpflichtet die Besitzer l. f. Lehen zur Gelehnungserneuerung und Leistung der Lehcn-psticht innerhalb der Frist von Jahr und Tag. bei sonstiger Htimsalligkeit des Lehens. - Bishin, wo die entgeltliche Auflösung des Lehenverhält-nisscö durchgefühlt seyn wird, muß das Lehen-weftn nach seinem gesetzlichen Bestände aufrecht erhalten und kann dem Aerar kein Recht vergeben werden. — Die Besitzer l. f. Lehm in Kram und in Kärnten werden daher über Auftrag deä k. k. Ministeriums des Innern vom 29 August d. I Nr. 7?»«, hiemit aufgefordert, ihre Schr>tte zur öelchnungSerneuerung und Leistu:,g d!plühe zu machen vermeinen, selbe binnen der gesetzllchen Frist von sechs Monaten vor diesem k. k. Stadt - und Landrechle so gewiß anzumelden und geltend zu machen, widrigens aus weiter« 9 Anlangen das obgedachte Sparcassabüchel nach Verlauf dieser Frist sür amortlsirt, kraft-uno wirkungslos erklärt werden wird. Laibach den 29. Sept. 1849. Z. 1829. (3) Nr. K749. Kundmachung Von der k k. Tabakfabriken - Direction wird zur Sicherstellung der Lieferung mehrerer für einzelne Fabriken im Herwaltungsjahre 185,0 erforderliche Oeconomie-Artikel eine lZoncurrenz-Verhandlung durch Ueberi eichung schriftlicher Offerte ansgeschrieben. — Die zu lieselnden Oeconomie-Attikel, deren beiläufige Bedarfsmenge, die Orte für die Ablieferung und der Betrag der zu leistenden Madien, sind wie folgt, nämlich: beiläufiger ^ Benennung Bedarf Die Ablieferung hat zu U^e ^> ^ bemesse» Tl des Oeconomie-Artikels und geschehen an die k. k. ^^ Z. Bezeichnung d.er Beschaffenheit Maßstab ^"^"'' Tabakfabrik in: ^adlum I____________ dulden 1 Wein grüne mit eisernen Rei- n. ö. 3000 Hainburg .... 150 fen beschlagene Fasser, in Ge- Eimer bunden von 10 bis 12 Eimer und nicht unter 5 Eimer. 2 Calc in irte Pottasche mll netto einem Kaligehalle v^)n 70)6. Centner l40 Hainburg .... 70 dto 52 Fürstenfeld .... :ti, dto Ul» Sedletz..... »0 ^ ^^ Schwatz .... l0 Zusammen . dto 2<»4 ....... ,^s) H Doppelt- raffinirtes netto Hamburg .... 40 Rübööl, Centner 35, Goding..... 5^ dto 42 Fürstenfeld .... 5l> dto ' 40 Winniki..... 40 dto 29 Trient..... 10 dto 5 Sedletz..... 50 dto 40 Schwatz .... 10 dto 8 Monasterzyska . . 15 dto iu Wien in der Roßau . 30 dto 2U Wien unter den Weiß- dto 20 gälbern .... /!5 Zusammen . dto 255 ....... «t^ netto 4 Budsalz in Stöckeln. Centner 15« Göding..... 60 netto 5 Packel spaga l, dreifädigen zl< Centner 67 Hainburg .... 80 zu AU0 Ellen auf Ein Pfunl dto 6<» Göding ..... 70 gerechnet. dto 48 Fmstenfeld .... 55 dto 12 Schwatz .... 15 Zusammen . dto 1^7...... . 220 6 Plombierschnüre, vielfa Bunde 25<» Hainburg .... 2 dige Mit einem Kupferdrahte, dlo 200 Tricnt..... 2 in Bünden zu 30 Ellen dto 100 Wien..... I Zusammen . dto 5U0 - __^'^'.' ' - '> 7 Dörrleine vierdrähtige zu 4 Stücke W0 Haindurg .... 4 Klafter ^ange und 7^. Pfund im Gewichte. « Es steht jedoch dem Offetenten frei, auch Mlnbore für die Ablieferung der obenbenannten Mktikel loco Wien an die t. k Havannah-Ci' Wharren - Hauptmagazinsverwaltung einzubringen. ^^- Die auf einem 15 kr. Stämpelbogen auS- geferttgten Offerte sind versiegelt und mit der Aufschnft: ..Offerte zur Lieferung von Oeconomie.Gegenständen mit Bezug auf dle Kundmachung der k. k. Tabak- fabriken-Ditection a.^. »7. Scptem- bcr »849 Nr. 44»N" vechhen, längstens biö ,7. October 1849 Mittags ,2Nyr bei dem Borstande der k. k. Tabakfawken > Direction in Wien, RiemerstraßeNr. 788, zu überreichen.— Die Offerte können für die Lieferung einzelner, od-schaffctcheit, wie solches in der obigen Ausweisung vorkommt, dann mit Berufung auf das Musterstück, — K) Den Emhcitsmaßstab und dcn Preis, der dafür gefordert wild nicht nur in Ziffern, sondern auch mit Buchstaben ausgedrückt. — ^) Die Fabnk, für deren Bedarf die Lieferung eingegangen wird — ci) Den Ort dcr Ablieferung, nämlich, ob die Abstellung loco der bezüglichen Fabrik, oder aber nur für die besagte Fabrik loco Wien erfolgen soll. - Dem Offerte Muß ^die Quittung übe^ das bei der hiesigen Tabakfabri^ ken - Directions - Hauptcasse, oder der Tabak-Fabrikscasse, für welche die Lieferung ausgeschrieben ist, erlegte Vadium beiliegm ; auch muß dasselbe mit dem Vor- und Zunamen des Offe-renten unterschieben seyn, und seinen Wohncrt und C'rwcrbszwcig ausdrücken. — Offerte, welchen die vorgezeichneten Erfordernisse mangeln, und Nachttagsoffctte werden nicht berücksichtigt werd.n. — Die conumjsionelle Eröffnung der im Termine eingelaufenen Offerte wird bei dem Borstande der k. k. Tadakfabriken-Direction am 18. October i«40 Statt finden. Hierbei wird der Mindcstsordernde als präsumtiver Ersteher angesehen, und bei gleicher Höhe der offerirten Preise ist die Wahl desjenigen, welcher dle Lieferung zu übernehmen hat, der k, k. Tabakfabriten «Due. tcon vorbehalten. Der Osscrent ist für seinen Anbot vom Augenblicke der Ueberrcichung des Offtrtts, das hohe Aerar aber erst durch die er» folgte Zustellung der dichMl'gcn Genehmigung dic-ser k. k. Tabatfabnkcn-Direction verbindlich. — Der Direction steht es übngons frei, die Anbote ganz oder thcilweise zu berücksichtigen, und über jene Artikel, deren Musterstücke oder Preise sie nicht für annehmbar findet, nach eigener Wahl zu verfügen. — Die Entscheidung über das Con-currenz-Ergebniß erfolgt binnen acht Tagen nach Schluß des Concurrenz-Termines, und es wird gleichzeitig denjenigen, deren Anbote nicht ange-nommm wclden, das erlegte Vadium zur Zu-rückMulig angewiesen werden. — 'Dem Erste-hcr wild nach Berichtigung der, mit 10 Percent n-ch dcr Beköstigung, welche sich bei Ve-rechnung des Preises und der beiläufig bemessenen Menge zusammen ergbt, bedungenen Cau-lion und Ultterfettigung der dießfalligen Wer^ tragsurkünde, zu deren Ausfertigung 'er längstens binnen acht Tagen nach erfolgter Verständigung zu erschemen hat, sein Vadium zurückgestellt werden. — Wien am 17. Sept. 1849. C 0 .l t r a c t s - Bedingungen. Zur Lieferung von Oeconomie-Artikeln für den Bedarf dc-r k, k. Tabakfabl iken im Vcrwaltungs-Iahre Itt.'il», mit Bezug auf die unterm 17. September l^lii Nr. 44!lij ausgeschriebene Eoncur» renz-^erhaudlung. — §'. I, Der Erstehcr ver« pflichtet sich, die theilweise oder ganze Lieferung der ihm überlassenen Oecommne-Attikcl nach den Bestimmungen der dießfälllgen Concurrenz-Kund-machung vom 17-September 18-19, Zahl 4l:tl», und den weiter nachfolgenden Bedingungen auszuführen. — §. 2 Das in der berufenen Kundmachung angesetzte beiläufige Lieferunqsquantum hat ausschließlich nur zum Maßstabe für die Ermittlung der zu leisten en Caution zu dienen. Der Ersteher ist, abgesehen davon, verpflichtet, jenes Orantum, gleichviel, ob es mehr oder weniger ausmacht, nämlich in unbeschränkter Menge, und wie es im Laufe der ^ ertragsdauer wird angesprochen werden, beizustellen, und derselbe leistet auf die Einwendung der Verletzung über die Hälfte Verzicht. — §. :l Insbesondere wird hinsichtlich der Qualität der einzelnen Artikel Nachstehendes festgesetzt und zwar zu Post 1. Die weingrünen 45 K F-—-^—-----—------------------ a,jermu>jen in Gebuudeu von U» o»s l Eimer enthalten. Dlese ^-äff.'r mii^n n, Eisenbano geliefert weiden, von gesundem Holze und frisch geleert sry:,, einen starten reinen Weingeruch haben und v^on Wein durchdrungen seyn. Weindürr, oder nut em.'.n schinunlich.',» ooer widligen Beige-ruch behaftete Fässtr kollnen nicht aligenonunen werden. — Post 2. Die Pottasche muß 70"/^ Kali' gchalt haben. Sollt«' die abgelieferte Waare nicht vollständig diesen Gehalt besitzen, so ftcht es der Direction frei, die Waare zurückzuweisen, oder einen entsprechenden Preisnachlaß zu bestimmen. Uebri-genä wird die Tara nach d^r reellen A-wage angenommen weroen. — Post 3. Das Rübsöl muß doppelt raffinirt, von reiner Beschaffenheit und in guten Fässern gefüllt seyn, deren Tara nach der reellen Abwäge angenommen wird. Dabei wird für den Fall, wenn von der Fabrik oie Fässer zurückbehalten werden, bedungen, daß an den Contrahenten dafür die Vergütung in einem 24 kr-C.-M. per Sporco Zentner nicht übersteigenden Betrage zu leisten seyn wird. — Post 4. Daö Sudsalz muß in Stöckeln von trockener und reiner Beschaffenheit geliefert werden, — Post .">. Bei dem dreifädigcn Packelspagat muß ein Pfund :lW Ellen halten, die Fäden müssen gleich dick laufen, keine Knopfe enthalten und von guter und starker Beschaffenheit sein. — Post tt. Die Plombierschnüre müssen 4-fadig, mit einem eingedrehten Kupferdrahte angefertigt, gleich dick laufen, gut UNd stark und ohne Knöpfe verfertigt seyn, und jeder Bund :»i) Ellen halten, — Post 7. Die vierfadigen Dörrleine müssen gleich dick, ohne Knöpfe und von guiem Material gedreht, die Länge von -l Klaftern und im Gewichte ^ Pfund halten — § 4. Die Lieferungsfrist wiro der Art be^ düngen, daß die jeweilige Bestellung binnen sechs Wochen nach Erhalt derselben zu realisiren ist.— §> 5,. Die Beurtheilung über die Qualitätmäßig' keit, oder Nichtannehmbarkeit der Waare steht der bezüglichen Fabrik zu, und dieß auch in dem Falle, wenn die Abstellung für eine Fabrik loco Wien an> die Havannah Cigarren - Haupt - Magazins-Ver-waltung bedungen ist, weil im letzteren Falle hier die Uebernahme nur im verpackten Zustande nach Stückzahl der Collien und ihrem Sporco-Gcwichte, dann in Bezug der guten und unverletzten Verpackung, nicht aber in Bezug auf die Qualität und Menge der darin enthaltenen Waare Statt zu finden hat Im Falle gegen die Beurtheilung der Fabrik von dem Kontrahenten Einsprache (ingelegt werden sollte, hat eine von der k. k. Tabaksabriken-Dircction zu ernennende Commission über die An-nehmbarkeit oderNichtannehmbarkeit zu entscheiden, und der Conttahent unterwirft sich, mit Begebung jeder weiteren Berufung ihrem Ausspruche. Die Kosten der Commission hat der unterliegende Theil zu tragen. — H. U. Für die ganz oder zum Theile als unannehmbar zurückgewiesene Waare hat der Contrahent auf elgene Kosten eine gleiche Menge von entsprechender Qualität an jene Fabrik, für welche die Lieferung bestimmt war, sogleich und längstens binnen vier Wochen nach Erhalt der dieß-fälligen Aufforderung als Eisatz zu liefern. — ' §. 7. Hinsichtlich der Uebeneichung der Qfferte, iyrcr Erfordernisse, so wie des Erlages des Va: diumß, Leistung der Caution, des Vertragsabschlusses u s. w. gelten die in der berufenen Con-currenz-Kundmachung enthaltenen Bestimmungen, und noch insbesondere die hier nachfolgenden Bedingungen, nämlich: i,) Die zur Sicherstellung der Zuhaltung der übernommenen Lieferung bedungene Caution ist entweder baar oder in ^taatspapieren, welche in Metallmünze verzinslich sind, zu erlegen. .— Zu der daaren Caution hat der Ersteher zugleich eine eigene nach dem Cautionsbelrage gestempelte in welcher er sich ausdrücklich erklärt, die eingelegte Caution als Pfand für das hohe Aerar für den Fall, als er den übernommenen Vertragsbedingnissen nicht Pünctlich nachkommen sollte, zur Schadloöhaltung zu überlassen — Eine derlei Caulionswidmungs-Urkunde Hal auch der Ersteher, der nn auf Ueber-linger lautendes Staaläpapl> erlet, sannm den dazu gehörigen, zur Zeit der Erlegung noch nicht verfallenen clinsencoupons und Talons beizubringen. — Ebenso hat der Ersteher, der ein auf seinen Namen lautendes Staatspapier als Caution be- stimmt, auch die zur Uinichreibung und Aimu i rung desselben erforderliche Pfandbestellungs-Ur' kuiide a iszustellen. — !^) für den Ersteher, der sich des Rücktrittbefugnisses, und der ln ^. klj^ de5 cnlg meinen oürgerlicheu Gesetzbuches gesetzten Termine hiermit ausdrücklich begibt, ist das Offert, so wie alle Bestimmungen und Bedingungen der dießsäliigen Comurrenz-Verhandlung schon vom Tag^ der Einbringung des schriftlichen Offertes, für das hohe kerar aber erst durch die Genehm^ gung die er k. k, Tabakfabriken-Direction verbmd-l ch. — ^) Sollte der Ersteher binnen der vorgezeichneten Fnst von 6 Tagen, nach erfolgter Ver ständigung von der Annahme seines Anbotes die bedungene Caution nicht beibringen, oder zur Ad-schließung der dießMigen Vernagäurkunde nicht erscheinen, so wird das hohe Aerar die Wahl haben, ! entweder sein Aadium als velfallen einzuziehen, und wegen anderweiter Sicherstellung der Lieferung nach Gutbesinden zu verfügen, oder aber dem Er« steher nach Maßstabe des folgenden Absatzes lit. ^j! als contractbrüchig zu erklären und zu behandeln.! — einer nur dem Lieferscheine, ' in del Kabrlt'biprache Recognition genannt, der be-ll>ssenocn Henrik belegten, buchhalterisch l'.qul-dlUen und clasjenmäplg gestämpelcen Quittung, bei ter hierzu dc>tlmmtcn Fübrckö: oder Dlrec-lionscasjc geleibt werden. — H. !> Die von dcm 6rr üb^nommenen Verblnollchteiten, so wie, die ihm zuge>tandenen Rechte, gehen auch aus dessen Erben über. — H. lU, Auf Grundlage der Concurrenz - Kuuomachuilg und dieser Bedingungen wird nach Rallfimung des H»st-botes ei'l launcher Vertrag m zwel gleichlautende» Ejrrmplcuen auvgesrrtiget werden. — Den 55tämpel zu dcnl cincn, m oen Händen der Direction bicibenden ^x^nplar hat der Unternehmt zu trogen. -> H. zz. Sollte der Ersteh.r o,e U!ttrlj(yrl>l der ^ertnigsurtunde verlueia/rn, ^wobel dab ^lchterschemen zum V^rtra^sadichluß ^ls Ve^velgcruug augl>ehlN werden ,oll) , jo yac ln 0!c,em Falle der mit der berufnen Kund machui'g, mtt dlejen ConiractSbeDlngnissen und „nt dem Offerte belegte ^lchandluugsact die ^lk deo Venrages zu v^tiele.,, und dle zul Siampllullg dieser sur das yoye Aerar bestimm« ten Urkunoe erforderliche Gebühr hat der Crste-y.r zu trageu. — 3Lien am »7. Sept. I84N. Z. l^47. (^) Nr. 3673. Kundmachung. Zu Frohnlriten u»d Kc,pf»t,b>rg, im Kronlande -.teletmart, dann lm Markte Edlch, im Kronlande Nieder-Oesterreich, silld Postämter ohne Pferdlwechsel crricht.t worden, deren Wirkfamk.it mit l. August l«W begonnen hat. Dieselben weroeu sich mir der Aufnat)me und Bestellung von Correspolidenzen und Fahrpost-Sendungen befassen uno zu ihren Bestellungsdezil-ken folgende Orte ya^rn: — l BestellungSdezilk Frohnleiten: 1) Iin Bezirke Frohnleiten: Frohnlriten. — ^) I,n Bezirke Psannberg: Adriach, Attenbcrg, .'lngerleilen, Arbesleiten, Arzwaldgraben, Badl, Brunnhos, Dürnderg, G.^ms, Glafendorf. ^schwenoc, H^negg, Him-nelreich, Hofamt, Hosmuhle, Heuberg, Klambachgraben, Laaö, . — ll. Bestrlluliqsbeznk Ka pfc n-berg: i) Im Bezirke Unterkapsememo<. ^5erzel)r. iG,i«eiode t ^ Steuer j Zuschlag Steuer ^ Zuschlag r st. !kr.z'I"^k7 si. !kr'z"st7"k>I ^ ' ! ^ß j Prem « ^ .5^, ! Sagurie V ^ ! Z ^ ^ Dorn.'gg Fcistritz " Z . 4324l- ^- 576— — - Großlukovitz ^ -D F> l 3 ? ^ ..3 ! 2.. Den zehnten Theil dieser Ausrufspreise ha- , ben die mündlichen Licitanten vor dcr Versteige- ! rung als Vadium zu erlegen. — Ucbrigens können die sämmtlichen Pachtbedingnisse sowohl bei dieser Camera! - Bezirks - Verwaltung, als bei dem k. k. Filmnzwach-Commissar in A'delsberg ein-gesehen und aus dcn Laibacher Zeitungsblattern Nr. 107, 1l>8 und lW entnommen werden. — K. K. (Zameral - Bezirks - Verwaltung. Laibach am 8. October 1849. Z. 1853. (2) Nr. 1147«. Kundmachung Won der k. k. Cameralbezirks-Verwaltung in Neustadt! wird bekannt gemacht, daß der Bezug der allgemeinen Verzehrungstcuer vom Nein, Wcinmost- und Obstmostausschanke. dann vom Viehschlachten und Fleischverkaufe in den unten angefühlten Hauptgemeinden unter denselben Bestim- mungen und Vertragsbedingungen, welche für das Verw/tungsjahr 1849 vorgeschrieben warm, für das Verwaltungcjahr 1X>9 mit oder ohne Vor-bchalt der Vcrtragsaufkündigung an nachbenannten Tagen versteigerungsweise ausgcboten, und hiedei das bisherige Verfahren durch Annahme schriftlicher Offerte und mündlicher Anbote beobachtet werden wird. Der Verzehrungssttuer-Bezug wird gegrn den Ausrufsprcis Die V^rste,a/rung wird ausgeboten---------------------------------------------- Statt finden -------.______________________für den für den---------------------------,______ für die ! AuSschank Fleischt Zusammen ^ ^ Hauprgemeinde '"' ^zllke —------------------------------.. Amtskanzlei "" U^st<'n l 0erk.k.Cam.!i9.Oct.1849 G.H. ^ ^st.« «.,.8 798 ,9., ^«''1 ;» « ^. ,s.;,s^ «, .. . des k. k. Bez. 2U. Oct. 1849 Soderschltsch R«nmtz ^H26 454 1680 Commiss. m um 10 Uhr Reifnitz Vormittag Schriftliche, mit dem 10 "^ Vadium belegte, mit der Bezeichnung des Pachtobjectcs auf der Außen-ftite versehene, versiegelte Offerte werden nur bis zum 18. October 1849, 12 Uhr Mittags in der Amtskanzlci dcs Cameral-Bezirksvorstehers in Neustadt! angenommen, - Mündliche licitanten werden ebenfalls den zehnten Theil des Ausrufsvrci-scs vor der Versteigerung als Aadium zu erlegen haben. -^ Sämmtliche Pacht - und Licitationsbe-dingnisse können bei diestr Cameral'Bezirks-Ver-waltung, bci den k, k. Bezirks(5ommiffariatl'n in Neustadt! und Reifniz, dann bei d m k. f. Finanz-wach'Obercommissar in Gottschee eingesehen werden. — K. K tZameral'Bezirks'Verwaltung. Neustadll am 3. Ottober l849 Z. 1^40. (3) Nr. »738. Kundmachung. In dem Markte Volosca, in der Markgraf« schaft Istrien, ist ein selbstständiges Postamt ohne Pftroewechsl'l, welche sich mit d^r Aofnahme und Bestellung von Corrcspondenzel, und Falirpostsen-oungcn zu befassen hat, ^richtet wordei«. — Was mir dcm Aeisah.' bck.nnlt svmachr lviro, daß die Wirksamkeit dleses Postamts m>t Itt. S.'pt. l I begonnen hat. — Von der k. k. illyrischen Oberpostverwaltung. Laidach den 2. October 1849. Z. 1841. (3) Nr. 3441. H u n d m a ch u n g. Das D>stal,z>Allsmaß dcr Wegesslreck^l zwischen den nachstehenoen Postllationeli ir< 3'la? v0!l>cn und der slavonischen Militär-Gränze ist folgender Alt festg'.'jVyt worden, und zwar: zwi-schien (3ssl>gg und Badol.i, wohin die Poststation von Vl'ra verlegt würd,, auf l^ Post; zwischen Babota u»d Vukovar auf 1 Post; zwischen Ba-bota und Vlnkooce auf l^ Post, und zwischen Ainkovce und Vukovar auf 1^ Post. >- Was zu Folge hohen k. k. Ministerial. P^stseclionse Erlassrs vom 5. v. M., Z. 5,811, kundgemacht wird. — Von der k. k. Oder« Postverwaltung. Laibach den 28. September 1849. 3. 1839. (3) Nr. 3779. Kundmachung. B«i dem k. k. Postinspiclorate in Görz ist die Sc.lle ^incs Acccssisten mit dem Iahreögch^lte von 35tt si., gegen Erlag der Caution im Bef»l-dungsbttra^e, in Erledigung gekommen. — Die Bewerber um diesen Dienstposten haben ihll' gehörig documentirten Gesuche, unter Nachweisung der Studien, Manipulations- und SprachkeniUnisse. dann der bisher geleisteten Dienste, im vorgeschrie« benen Dienstwege bei der k. k. Oberpostverwaltung in Trieft längstens bis 28. d.' M. einzubringen, und darin anzugeben, ob sie und in welchem Grade mit eincm Beamten des cingangserwähnten Postinspectorates verwandt oder verschwägert sind. - K. K. illyrische Oberpostverwaltung. Laibach den 3. October 1849. ^Z. l8;5. (2) Nr. W9.'l. E d i c ?. Von '^ezilks^erichtl' Killpp wird luemit bekannt gemacht: Cs sey über Ünsxch.,, des Ios.pl) Magc>y von Podreber Nr, 5, die ne ^t ue FeiN'ie> lUl,g wlgender, dem Iodalll, ^liln'!«'!^ jllln«!' vl'n Sem!<^ ^ir. l4 g.börigel>, im GlU.oducbe des ^u^ les Scmn- volkomnlendsn sie^Iiiä'si,, als: 2) dec Achlell^u'iechisbude zu li»^ (Zull.'Ns. 8, im geiichilichen Sch.itzungtzwellhe von 220 ft. lH. M. scnnmt Webälldeni li) in der l kr. -'^ dl. Hubte^luäl zu Semi«5l,li (iurr.'Nr. ?Z ps. 470 si. tz. M., und c) in drin im Großallslin «dergc lieaenden Uebc!- landt'wiinqarren sannni Zustchör «„!» ^un.. Nr. ^08 pr. 60 fi. (Z. M. we^'i, schuldiger 8 si. 2l tr. «. «. <'. deivilliget. und seyen zu deren Vornodme 3 Feilbi^tlnlgstagsa« junget», nämlich auf den 30. Ocloder. 29. Room,' der und 2l. December d. I., immel Vurnuilaq von 9 — 12 Uhr im Orie der P^md'e'licaten mit dem iUlis^tze angeoidi et wviden, daß lie del der i. und 2. Zlildie:ullc; niän ve>kautto ,. — „ c x ÜJ,,, ,,, i Die noch unbehobenen Dividenden, einzu- Summa.........*j3,qqo.8H3 fl. n5 kr 1 ¦• 1 a 1 o , 1 ¦ , t^ i • 1, r. * c 11 ««, .„. x „ ,, , ca Josenden Anweisungen, dann Saldi lau- Detto im Prager Portefeuille........................ 622,79* » 3 „. 24,6i3.674 5S fender Rechnungen....... ö,M8.go3 1 \' Vorschüsse gegen statutenraässig deponirte inland, Staatspapiere, rückzahlbar iu längstens go Tagen . 18,741 5oo fl. — kr. , j Detto an ö'sterr. Lloyd, an diverse Sparcassen ausserhalb Wien u. s. w.........i,lio5oo „ — >, 19852.000 — I - Bank-Fond durch 60,621 Actien, zu der I Verzinsliche I Unverzinsliche ursprünglichen Einlage von 600 fl. Conv.- \orschusse an den otaat: 1 i | __ I Mur.ze pr. Acue........3o;372.6ooi — I fl. kr. 1 fl. kr. 1 Fundn te Staatsschuld für die Einlösung des W. W. Papiergeldes, und zwar :j I I / a iu 4^ verzinslich................. 38,oo,.oii 29 V4 |............ / ¦. k «nver/.inslich................... |-;.......... 1 4o,i6l.865 02 V4 / Gegen Beal-Hypothek esebmptine Central -Casse - Anweisungen zu 3^ . 5o,oooooo — J............ / \ Vorschüsse für Partial-Hypothekar-Anweisungen , und zwar: / %¦ a. zu 4 °/0 veninslich. . . . . ,.........• • ii,753 25o — |........... . / b* Für eingelöste fällige Partial - Hypothekar - Anweisungen, unverzinslich ............ J 8,ig3.og5 35 / Unverzinsliches Darlehen ...............• I...........¦ . 6,000.000 — I / | Vocschüsse zu b% Tür Central -Casse -Anweisungen a5 %......1 i3;6og,25o — r..........? . J / detto zu 3^ auf k. k- Staats-Anweisungen ^3^ vom Jahre 1842 • • I 2,776^9 7 ......... • • * I I / Hypothecirtes jtinsenfreies Darlehen.............I............ | 10,000.000 — I I / Vorhandene 3 % Casse - Anweisungen vom Jänner und Juli 1849 • * " 1 2O,g31.180 "* 1 * *.......... I / Silberbezugs-Spescn und Prägek-. Burger, als Mitvormuno des Herrn Grafen Arthur und des Fraul. Thrkla Grasin v. Llchtenberg, wider Herrn l)l-. Gigmund und F> au Maria Karis, in die öffentliche Versteigerung dcö, den Excquirten gehörigen, auf 1,4lN.7v7 si, 50 kr. geschätzten Herrschaft Schneeberg, wegen aus dem Urtheile «I^lo 2V. Mai l.I. schuldigen 3657 fl. 3? '^ kr gewllliqtt, und h>ezu drei Termine, und zwar: aus den l4. Jänner, 18. Februar und 1^ März l^5l>, jedesmal um 1U Uhr Vormittags vor dlesem k, k. Stadt- und Landrechte mit dem Beisätze bestimmt wordcn, daß, wenn diese Herrschaft wed«r dei der ersten noch zweiten Feiloxtungs - Tagsatzung um dcn Schatzunc;bdenag oder darüber an Mann gebracht werden könnte, selbe bei der dntten auch unter dem Schätzungüdctrage hintangegeben weroen wmoe. Wo übrigens den Kausiustlgcn frel steht, die ditßfälligcn Licitationsbedingnisse, wie auch d,e Echatzung in der di.ßlandrechtlichen Registratur zu den gewöhnlichen Amtöstunden, ooer bei dem hierottigen Gcrichlsadvocaten, Herrn Ol. Burger, einzusehen und Abschriften davon zu vnlangen. Laibach den 25. September 1849. Z. 1879. (1) Die Vorlesungen aus der Verrechnn ngs künde wcroen uüt Anfang des Monats November 1849 am hiesigen Lyceum beginnen. Die Anmeldung kann entweder bei dem gefertigten Nectorate, oder bei dem für diese Lehrkanzel aufgestellten Docenten, Ncchnungsrathe Leopold Ledenig (wohnhaft am Congreßvlatze Nr. 32) bis Ende d. M. geschehen. Die Bedingungen für die Zuhörer sind dieselben wie im verflossenen Jahre, nämlich ein monatliches Honorar von zwei Gulden, von dessen Entrichtung Vuchhaltungs-beamte, so ferne sie die Vorlesungen öffentlich besuchen, befreit sind. — In einzelnen Fällen kann bei theilweisem Mangel der für, die Aufnahme vorgeschriebenen Vorstudien um die dieß-sä'llige Nachsicht eingeschritten werden.—K. K. Lyccal-Rectorat. Laibach am 12. October 1849. Z. 1881. (1) Bei dem k. k. R<'montirungs«posten zu ScUc nächst Laibach werden Samstag den 20. Oct. 1849, um II uyr Vormittag, die bei der dleßjähr^en Revision ^eli0erul,g p». bOl) ft. gewlUigec, und yiezu der Termin auf ten 15. SepttM^r, den !6. O.lodlr uno oe>l llel)p.iasl,'erg ain 30. Juli 1849. Z. >ä?8. (i) Ni. 3758. E d i c l. Alle Jene, welche auf t?en '^iachlaß dec am ». Octobtl 18^9 äli ilUo^lulu ve.stol^'tnen ^lau Ma» lia iXatschiisch, Hu»en!»esl!ielin zu ilildain, auö waä immer für eliiem !)^echis^rll.lde tt,,e» Allspiuch >,u stellen velineiinn, habe» solchen dei t.er aus den 3. ^rembel' I. H, f.üy l^ U.)c yieiainlv angcoidnetcn l!iqm0ailonscaa.sahuna., dei Velnreiou»^ der 5l>^<" de5 §. 8i4 b. a. G. B, gellend zu machen. ^l. K. lUe^irkögencht Radmannö0l)cs a>n 5. Oc» tsber «849. Z. »880, (l) Anzeige. Da sich die Gefertigten auf ihrer Durchreist hier nur acht Tage aufhatten, so beeilen sie sich, einem hochgeehrten Publikum die gehorsamste Anzeige zu machen, daß sie mit einem wohlassortirten Waarenlager optischer Gegenstände von femster und schönster Qualität versehen sind, womit sie ein hochverehrtes Publikum in Laibach zur Zufriedenheit glauben bedienen zu können, und um so mehr, als sie sich in Wien schon seit 20! Jahren eines geneigten Zuspruches erfreuen, hoffen sie auch hier die Gunst eines hochgeehrten Publikums zu erwerben. — Das Gewöld ist nur während 8 Tagen in Laibach in der Theatergasse nächst der Sternallee. M. Goltschmit u. Distinger, Optiker in Wien, Wiedet,, Hauptstraße Nr. 66«. Z. 1832. (2) Ein Lehrling wird gesucht, unter günstigen Btdit.guügen. Derselbe nu-ß gute SchllllVnntnisse haben und deutsch und krainisch sprechen können. Der Antr.tt könnte sosort geschehen. Oin Hausknecht, mit stnten Zeugnissen versehen, sindcl gleichfallö Anstellung bei Ioh (Hiontitti, Buch - u Kunsthändler in Laibach. Z, 184». (3) Bücher- und Mobilien-Liciration. Montag am !5». d. M. und an den darauffolgenden Tagen werden im Hause, lZunsc. Nr. 3lN am Domplatz.', die zu der V/rlassenschaft des verstorbenen Hcrrn Dombechants, Url> an Ierin. gchö'rigcn Pratiosen und sonstigen Fahrnisse, bestehend in polltitter Einrichtung, als: Sopha's, Atühle, Schuolsd-, Hänge- und Bücherkästen, Schreib- und and.re Tische, Bettstätte, Stock-uhrcn, ^eil)cokle>dung, Bettzeug :c , und am l8., d i. Donnerstag, eine dedcuter-.de Anzahl werthvoller Bücher theolog. Inhalts, und andere Wis-jVtlschasten betreffend, mittelst Versteigerung ucr-kauft. - öaibach am ^ October 184!). 3- '794- U) Tanz " Unterrichts - Anzeige ! Unlerftrti^tcr hat die Ehre, hiemit ergebenst anzuzeigen, oaß er von heute an den Winter:3chrcurs eröffnet hat, und empfiehlt sich besonders denen, dle ihn mit chrem Zutrauen beehren wollen, mit einer (N'fälliaen Behandlung mä>t weniger die möglichste Billigkeit zu berücksichtigen. Laibach am ä. October >6/,9. JFranx JErll. t% Scio, ständisch befugter Lehrer des Allstande?, Wohnhaft in der Polana erhl)fe Nr. 6ä. Z. 1852. (3) . , M^ B e a ch t u n g s w e r t l). Von Tüffer nach Laibach zurückgekehrt, wundert es mich, wahrzunehmen, daß Laibach so sehr mit Fremden überfüllt ist, während doch trotz dem die Eisenbahn die Verbindung mit Tüffer so erleichtert, diesem romantischen Orte so wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, welcher außer den vielen Naturschünheiten auch die Annehmlichkeit eines warmen Bades darbietet, obgleich die eigentliche Badezeit schon vorüber ist, und wo ein geräumiges Wohnhaus mit 100 eleganten Zimmern bet äußerst billigen Taxen den Fremden jede Bequemlichkeit bietet. S. Z. »830. (3) Pränumeration auf den II. Band (October bis December 47, kr. (5. M. bei Selbstabholen, oder I si. C. M. unter Adresse durch die Post) der ^ MM Hs ,^M Pariser und M iene r Moden -, Muster -, Kleider - M HMM. öH,H, schnitt- u, f^ ui. Journal fnr Damen, wolle nun erlegt, oder unfrankirt direct an Gefertigte eingesandt werden. Der I. Band (Juli bis Acptember) schließt mit der 9. Lieferung, und enthält unter Andcrn an Text: "" Kuustbeilagen. Schi cksal s w cch se l. NoueUe von Moritz S i ec Drei colorirte O ri^in al.-Mooenbildcr auf Swhl' gerist pl.ttlen; 'Pr achtblätter. Battist'tucb. Novelle von A. Krieger. »848.— Fünf Musttrboci.cn im Doppeldruck; Modernsteö Novelle von li. ^ul Semlitsch für alle weiblichen Kunstarbeit^n, wonuitcr Por< Aus den Papieren eines Ungeliebten voi, P*. träts znm Häk.ln, Stricken, Sticken u. s. w. Memoiren des Fürst Metternich. Ztichnunczen di>r ncucsten Luxus- u„d guten Ge^ Modcnbrrichte (als Manuscript von Piris anl^n- schmacks^ Gegenstände, als: Meublrs, Lampen, acnd). vollstancige Erklärung aller Damcnardeilcn Glas r, Decorationsmalereiel, ^c. ^ s ^ Zwei Prämien.-Anweisu 'gen auf G u ch er. Redaction und Verlag danken für die allgemein günstige Aufnahme dieser zeitgemäßen Erscheinung, und erkennen auch ferner würdigend jeden Wink, dieß Journal noch zu vervollkommnen. Gzpedittvtt der Iris. .