0NZBLPftfltt wocWntefi M 1^ Samitig-SoBotag 15 Rpl ÜRarlinrgn' geitung A m 11 f c h • s Organ d e s ^^P^P^Steirischen Heimatbundes Verlif and Schriftleitun«: Marburg a.1 Drau, Badgasse Nr. 6. Fernruf: 25-67, Erscheint wöchentlich sechsmal als Morgenzeitung (mit Ausnahme der Sonn- und 15-68, 25-69. Ab 18.30 Uhr Ist die Schriftleitung nur auf Fernruf Nr. 28-67 Feiertage). Bezugspreis (im voraus zahlbar) monatlich RM 2.10 elnschl Postge- erreichbar. — UDvcrlamte Znschrifteii werden nicht rückgesandt — Bei Lieferung im Streifband zuzügl. Porto; bei Abholen in der ücschäftsstelle Antrafen Ist das Rflckporto betzulefei. — PostscRckkonto Wien Nr. 54.608 RM 2.—. Altreich durch Post monatlich RM 2.10 zuzügl 36 Rpf. Zustellgehülir Wr. 44/45_________________01tar6urg-2)rau, Ganidtas Oonntag, 13./14. Februar 1943 83.3a®roana Andauernd harte Kämpfe Schwerste Verluste der Sowjets — An den Brennpunkten wird In unverminderter Stärice gekämpft — SS Feindpanier verniclitet — Jagdgesciiwader sclioss 29 Flugxeuge ab FUhrerhauptqiiarti«r, 12. Februar Dm ObeiluNniiiiHido der Welirmaoht gibt bekannt: Unter dem Eindruck seiner adiweren Mu-tlg«n Verlnate hat der Ansturm dea Felndea feg«n QnMn Abwehrfront Im Osten an Stärke nacfagelaasen. An den Brennpunkten halten die beweglich geftUirten Abwehr-klmpfe aber unvermindert an. Der Feind er-neueite seine Angriffe bei Noworoealjsk und ▼eraaohte Tergebllch mit Sohiffen In den Hafen der Sta^ eincudringen. Truppen einer deutsehen Fnnzerdivlsiott Tereltelteii tan Kuban-BvUckenkopf feindll-clw ümfassungsversudie und fügten dem Gegner schwerste Verluste au. In den lets-len «wel Tagen verloren die Sowjets Im Abachiütt dieser Division mehr als 1700 Tot«, SSO Gefangene, 85 GesohUtze und zahl-relche InfanterlewAffen aller Art. Im Donez- und westliidi des Oskol-Ab-achnittes herrschte geringere Kampftätigkeit als an den Vortagen. An einzelnen Stellen wurden die Angriffe feindlicher Stoßgruppen in beweglicher KampffUhrung aufgefangen tind tn diesen Kämpfen ein Sowjetregiment und ein Schibataillon sowie mehrere Batterien vernichtet Im Raum nördlich Kursk scheiterten weitere Angriffe der Sowjets gegen unsere Abwehrfront unter starken Verlusten. Uneusammeiüiängende Angriffe dea Feindes im Raum Wellkije Luki brachen zusammen. Angriffe der Luftwaffe auf Truppen-bereitBtellungen bewirkten, daß die feindlichen Angriffe nur seraplittert geführt werden koimten. An der Front cwlachen Wolchow und La-doga-See und vor Leningrad wiederholte der Feind seine Angriffe auf breiter Front Trotz starker Flieger- und Artillerieunter-stUtzung und Einsatz zahlreicher Panzer wurden alle Angriffe in schweren Kämpfen abgeschlagen und dabei 63 Panzer abgeschossen. Zahlreiche Gefangene wurden eingebracht Ein Jagdgeschwader schoß gestern allein Uber diesem Frontabschnitt bei nur zwei eigenen Verlusten 29 feindliche Flugzeuge ab. Vom nordafrlkaniaöhen Kriegsschauplatz wird ntir örtliche Gefechtstätigkeit gemeldet I Britische Bomber griffen in den späten Abendstunden des gestrigen Tages norddeut-! schea Gebiet an. Die Bevölkerung hatte Verluste. In der Stadt Wilhelnashaven entstand einiger Gebäudeschaden. Bed nächtlichen Störflügen einzelner britischer Flugzeuge I über westdeutschem Gebiet wurden vereinzelt Bomben geworfen. Sie verursachten un-j bedeutenden Schaden. Der Feind verlor ( durch Marineartillerie und Jagdabwehr sieben Flugzeuge. 35 Sowjetflugzeuge abgeschossen Berlin, 12. Februar Am 11. Februar vormittag kam es zwischen Ladoga-See und Umen-See zu erbitterten Luftgefechten. Von Ritterkreuzträger Oberstleutnant Trautloft geführte deutsche Jagdverbände stellten sowjetische Bomber, die von Jägern begleitet in mehreren Wellen I anflogen, über den vorderen Linien zum Kampf. Bis Mittag verlor dabei der Feind 25 Flugzeuge. Weitere vier sowjetische Flugzeuge vernichteten die deutschen Jäger im Laufe des Nachmittags bei freier Jagd und bei Vorstößen über rückwärtiges feindliches Gebiet Bei diesen Luftkämpfen erzielte Hauptmann Philipp den 164. und 165., Major Hahn den 103. bis 105., Leutnant Stotz den 155. bis 157. und Oberleutnant Beißwänger den 135. Luftsieg, Alle vier Offiziere sind Eichenlaubträger. Weitere sechs sowjetische Flugzeuge wurden von der Flakartillerie der Luftwaffe abgeschossen, sodaß der Feind am 11. Februar südlich des Ladoga-Sees insgesamt 35 Flugzeuge verlor. Bomben auf Hafenanlagen von Bougie Rom, 12. Februar Der italienische Wehrmachtbericht gibt bekannt: Das schlechte Wetter behinderte die Operationen Im Kampfabschnitt von Tunis. Ein britisches Flugzeug stürzte, vom Ge-schützfeuer eines unserer Panzer getroffen, EU Bodei?. Die Hafenanlagen von Bougie wurden von Italienischen Flugzeugen bombardiert Zwischen Rhodos und Kreta schössen deutsche Jäger zwei feindliche Torpedoflugzeuge ab. U-Boote bauenl Marburg, 12. Februar üattera hat Churchill, der sonst als Lügen-meiiter das Bestehen einer ernsten U-Boot-gefahr für England immer zu leugnen su'^hte, cum ersten Male vor den Abgeordneten des Unterhauses eingestanden, daß England sowohl wie die USA durch die deutschen U-Boote überaus schwer getroffen pind. Et muß auf Briten imd Amerikaner geradezu erschütternd wirken, wenn ein Churchill, der das Vernichtungschaos «ind tiie armselige Flucht von Dünkirchen vor der Weit noch zu einem Sieg Englands umdeuten wollte, nun plötzlich erklärt: ,,Es ist furchtbar, wenn man den künftigen Schiffbau auf der Crundlag« eines Verlustes von Hunderttausenden von Tonnen im Monat planen muß. Die Veiluste an kostbaren Ladungen, die Vernichtung so vieler schöner Schiffe, der Tod unserer Besatzungen .., Die gemeinsamen britisch-amerikanischen Verluste im Verlauf der letzten fünfzehn Monate haben die Gren-te überschritten, die wir vorgesehen hatten ., Deutschland aber, das mehr Waffen für das Landheer und mehr Flugzeuge braucht, muß nun gleichzeitig auch mehr U-Boolo bauen, um die Schiffahrt unserer Gegner noch mehr und noch vernichtender zu treffen. Das ist ein Lebensgebot für Deutschland. Und um dieses Lebensgebot in die Tat umzusetzen, dazu kann jeder und jele von uns einen wesentlichen Teil beitragen. Wir mfisren nur unsere ganze Kraft und urser ganzes Wollen dort einsetzen, wohin wir jetzt in der totalen Kriegführung gestellt werden Zwei tüchtige Arbeiter machen einen dritten leicht entbehrlich. Und dieser Dritte füllt dann wieder einen andern Platz aus und macht wieder eine Arbeitskraft frei. Das geht so in einer manchmal langen, oft aber auch recht kurzen Kette welter, bis du schließlich, obwohl du in der Untersteiermark, fem von jeder U-Boot-Werft und jedem Rüslungsbetrieb deine Pflicht tust, eigentlich doch auch deinen redlichen Anteil daran h^st, wenn mehr U-Boote, mehr Panzer, mehr Geschütze, mehr Flugzeuge ge baut werden können und mehr Soldaten als bisher an unserer Front stehen. Mag dir also deine Arbeit noch so krlegg-fem erscheinen, sie ist es nicht. Alle, die heute Ihre Pflicht treu erfüllen, sind Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an unserer Rüstung, schmieden Waffen und sind Kämpfer für die Front. So adelt der Krieg heute jede Arhplt T11 rtciiTift Pflicht und du hilfst siegen. K. Gorschack 60 Flugzenge nnil 90 Panzer vernlciilel Schwere Verluste schwächen die Angriffskraft des Feindes An der Leningrader-Front schwerer Panzerangriff gescheitert Berlin, 12. Februar Im Süden und Norden der Ostfront hatten die Sowjets am Donnerstag erneute schwere Verluste, vor allem an Panzern und Flugzeugen. An der Steilküste bei Noworossijsk warfen unsere Truppen angreifende Bolsche-wisten in erbitterten Nahkümpfen zurück und vertrieben durch Artilleriefeuer auf den Hafen vorstoßende Schiffe. Auch unsere Luftwaffe griff wirksam in diese Känft)fe ein. Am Kuban-Brflckenkopf verloren die Bol-schewisten allein im Abschnitt einer deutschen Panzerdivision an den beiden letzten Tagen mehr als I70ü Tote, 35 üeschütze und 850 Gefangene. Auch am unteren Don und Donez traten die Bolschewisten nur zu Teilangriffen an. Nach Vernichtung von sieben Panzern und zehn schweren Panzerabwehrkanonen brachen die Vorstöße in harten Kämpfen zusammen. Unsere Jäger schützten die Heeresverbünde, durch fortgesetzte SperrflUge gegen Überfälle feindlicher Jäger. Nach bisherigen Meldungen schössen sie dabei in heftigen Luftkänipfen 19 feindliche Flugzeuge ab. Weitere sechs brachte die Flakartillerie zum Absturz. Ein ScbÜtzenreglment und ein Schlbataillon vernichtet Die großen Ausfälle an den Vortagen zwangen den Feind auch am mittleren und oberen Donez, sich auf einige Breinipunkte zu konzentrieren. An diesen Stellen wurde erbittert gekämpft. Heim Auffangen vorgeprellter feindlicher Stoßtruppen und beim Zusa>timenschnüren eingeschlossener bolschewistischer Kräfte vernichteten unsere Infanterie- und Panzerverbände ein feindliches Scliützenregiment, ein Schibataillon, elf Panzer und zahlreiche schwere Waffen. Unsere Lufwaffe hatte die Aufgabe, die Gegenangriffe der Heerestruppen abzuschirmen, Beim Sichern vorstoßender Panzerein* heiter der Waffen-^f zerschlugen Kampf-und Sturzkainpffluprzcuge feindliche Truppen-ansanmilungen und Artilleriestellungen so gründlich, daß der Angriff wesentlich früher als vorgesehen beginnen und erfolgreich durchgeführt werden konnte. Im Raum nördlich Kur k konnte der Feind seine Massenangrtffe infolge seiner schweren Verluste am Vortage ebenfalls nicht im gleichen Umfange fortsetzen. Fr wurde überall abirewlesen. An einer Stelle gelang es zwar neu herangebrachten Infanterieabteilungen, in unsere Verteidigungslinien einzudringen, doch mußten die Bolschewisten vor unseren Gegenstößen wieder zurückweichen. Zur Auffüllung der l.ücken in seinen Angriffsdivisionen zog der Feind seine Reserven vor. Sturzkampfflugzeuge bekämpften aber das Heranführen dieser frischen Kräfte. In fortgesetzten Bombenangriffen zersprengten sie die sich sammelnden feindlichen Truppen aller Waffengattungen. Sie rieben dabei sieben marschierende Sowietkompanien auf und zerstörten zahlreiche Waffen, darunter fünf Panzer und fünf schwere Geschütze sowie 135 Fahrzeuge, Bei Wellkile Tiikl und Leninicrad Auch im Raum von Welikije l-uki zerschluR die Luftwaffe Bereitstellungen zu größeren Angriffen des Feindes. Die Bolschewisten konnten daher nur zusammenhanglose Angriffe In Kompanie- bis Regimentsstärke führen. Unter Abschuß von sechs Panzern blieben die Vorstöße Im Abwehrfeuer liegen. Gegenangriffe trieben die Sowjets in ihre Ausgangsstellungen zurück. Vor Leningrad hrachcn die Sowjets mit etwa hundert Panzern gegen den Abschnitt einer deutschen Division vor. Vom frühen Morgen an rollte Angriff auf Angriff gegen un ere Stellungen. Das f'euer unserer schweren Waffen brachte den Ansturm zum Stehen. 53 zerschossene Sowietpimzer blieben auf dem K»mipffeld liegen: 31 davon vernichtete allein eine Panzcrkompanie, l.S eine Panzerjägerabteilung. die restlichen vier erledigten unsere Grenadiere im Nahkanipf Drei weitere feindliclie Panzerkampfwagen wurden von der Nachbardivision abgeschossen. Die starken Schlachtfhigzenggeschwader, mit denen der Bolschewist den Angriff seiner Truppen unterstützte, stellteti unsere Jäger zum Kampf, in erbitterten Luftgefechten schössen sie zwischen Ladogn- und flmen-See 35 feindliche Flugzeuge ah. Gleichzeitig bombardierten Kampf- und Sturzkampfflugzeuge in Über 75 Tiefangriffen die bereitstehenden feindlichen Reserven, vernichteten zahlreiche Panzer und P'ahrzenge und zersprengten d'clit auftreschln sen marschierende Nnchschiibkoionnen. Insgesamt verloren die Bolschewisten bei den Kämpfen des Donnerstag nach bi.sher vorliegenden Meldungen fiO Fhie/enee und über on Paiuer. Woher die vielen Sowjet-Panzer? rd. Berlin, 12. Iclmiar Täglich meldet der OKW-IUrichl m'iu' slauiienerrci^onde Zahlen von abgeschüssi'-nen, wriiicntoleii. erlK)ulcU'ii oder Ix'we-gun^fsunlähiggt^scliossenen Sowjct-Paiizeni. Dies'ü Zahlen sind eher zu niedrig als zu hoch angcgcl>cii. Jeder, dvr als Soldal draußen v^-ar, weili genau, mit wi'lclter Gründl ichUeit Abscluißmeldinigelrifri Kam^)fwag<'n sowjeliseluT Produktion. Die englischen und iimerika-nischen sagenhaften Riesenlieferungi-n sind mit Ausnahme der Kcsselsehhu-hl von Charkow nur in vereinzelten l']\4'ni[ita-reri aufgetrelen. Jetzt im Winter setzt sie die lK)Isch'Cwistisch<'. Fühnuig schon gar-nicht ein, da sie den eigenen Typen, dem KW I und II (Klini Worosrliilow) und dem T 34 weit unlerlegen sind. Unscri^ DER FÜHRER; Wenn unser Wille so stark ist, daß keine Not ihn mehr zu zwingen vermag, dann wird unser Wille und unser deutscher Stahl auch die Not zerbrechen und besiegen. paiizerhrechonden Walleu sind mit Urnen bisher sli'ts noch ix'ss^'r l'erlig gewonlen als mit den bülsclu'wi.stischen Panzern. Wie. aber bringt es die Sowjetunion Icr-stets weiter in dii'siMii Malislab Piu»-zer zu produzieren und in deh Kampf zu werfen? Wenn es eines ISewaJhes für die jahrzehntelange VorliiTcitung des ("bfi-fiitls auf Europa noch bedurfte, dann ist vs die PiUizer[)rüduktion. Deutschland kennt ja aus eigener Krfalirung den Zeitraum und die Schwirrigkciten, die das AnlaulVrM'in(>r Groliserienproduktion schwerer Wallen nn't sieh bringt. In den melu' als andfriialb Jahren — solange dauert jetzt di-r Krie^ mit der Sowjetunion — ist es jedenfalls nicht möglich gewt'si'ii, auch Imü lnMiliilsl<'r Methode eine sulche .Nlassenerzeugnii}' aiif-zubaueiL Die l'ahriUen hierfür siiul das lü'gf'bnis der verschiedeiu'j» l)olselu'\vislii-seluMi l'rinrjahri'S[)irme, die schon vor ÜKIO zu laufiMi begiinni'u, zu einer Zeil iils in IVuLsehlund noch SIresemann und Hrüniiij Bog und das Donezlweken, die Pro(lnldi.)n (U'r Panz<'rwerk<' und 'I raktorxMifabt iken von ('harkov, Moslow und Sliilingrad, falh'n für die Sowjets ans. Aln-r (iie auf d<'n kominendi'n Imlsehowislisehrn Krirg bin arbeilend^' Hfislutigsorganisalinn drr Snw-jcts hat, teilweise weil «'nlft'rnl von l>z und Kolile, Fabriken eri'iclitet, liislwr noch jedem Zugriff enlzo^'n waren. Dali dii'se Wrrki" in l'olgi' hoher Transportkosten «ler Rohstoff«' im wiriscl'!i!'lliclii'M Sinne völlig nnrentaUM waren, liat ihn* h'rlianvr nii'hl gesl»">rt. dewil.^ wjnl sicli anch in niehl zn fenn-r /iiknnfl auf dies«' >te Tals;u'hc ans\virk<'n, daÜ wir einen 'groi.^Mi 'I'eil der* HohslolTe en»lM'rl linlx^n. l"]s hiel.\e alwr. die sowjetische Ki-i^»s voi-|>eri'ilung nnterschälzeti, wollt"' ihau annehnu'n, dal.^ diese Werke ohm* Kohlenhalden und l{oheis<'nvorrrite wän'n. AIwt es wird mi| di"s<'n gelwn wie mit so vie lern aiideiNMTi, auch ilie btutalste liewnll kaim zum Sehlnli nicht die fehlende Versorgung ersetzen. Zu den Panzerabschul.\ziffern »'Ibsl muß auch noch eines iMMnerkl weriien. Lin abgeschossi'iier Panzer ist nielW gli'ieh i^'ini'in abgeschossenen l'lugzeng zu set/on. tun aligeseliossiMK's l'lugzeug ist /unu isi nur noch als Schrott zu vrrwenden. Mn bewi'gnnggsnnfälH'ger l'anz<'r dagegi'fi Iwinn (Inrehans im Vei*laiife di-s (lefeeliles oder der rolgeiuU'ii Xnchl altgeselile|)|»l und run h einer gewissen Zeils[)iirme als ri'(tnri(rl wieder n<'n auttreten. Wir halvu d<'s öfle-ri'i) Kam[if\vag<'n gefinuleii, ili<' nach den lU'schnIJspnren schon mohrnials abgesrhos- Seite 2 »Marburger Zeitung« 13.^14. Februar 1943 ffmnmcT 44M5 VII iwordeu warpji. fVthtlb ist auch beate Ix-i jedem Gc'fecht, die anschlieliende Sprengung dor Panzrrleichcn durch Minen usw. «'ine dor wichtigsten AufMbcn nächtlicher Späh- und Stoßtrupps. Es könnte sonst zu leicht sein, daß nach einigen Wochen neues Fx*lK*n in die toten Ungetüme käme. DarfilxT hinaus gehl ül)epeinstimmcnd aus df>n IJericliten der Trupi« hervor, n Irt^richtel, die ebenfalls schneller her-iiisfeflen sineisln.ng. Es liest sich leicht, daß ein Ritterkreulzträger mit seiner Pak, seinem Slurmgesehntz oder seiner 8,8 cm-I'lak an einem Tage 20 Panzer abschicßL Welche jVenenaiispannung, welches Aushallen liodrohlichcn Feindfeiiers allein darin ent-iiallen ist, wenn es heißt, die Welle der ^jpffnerischen Kampfwagen auf günsligc Schußenlfernung herankommen zu lassen, (las lAUl sich mit Worten üiwrhaupt nicht :jiisdrücken- Dies verlangt jedesmal den \oIlen Einsatz aller Männer. Das Anbrin-yi-n einer Spivngladung duiTh den Pionier oder den Infanteristen setzt eine Kühnheil voraus, die beispiellos ist. Es wäre deshalb auch falsch, mit einer laschen Abnahme der Panzerabschußzif-ftm zu rechnen. Die Produktionsmöglicli-lii'ilPii (1er Sowjets sind nach wie vor Ivpnctillich. Iü)rns/0 falsch aln^r wäre es, iiiiziKiehmen, daß dies nun ewig so weiter ^('hen würde. Nicht nur der Ausfall wn Kühslolfvnrräten, l'abriken, ArlH-ilskräf-tcn usw. TuuÜ sich bemerkbar machen, iuich der Verschleiß an W<'rkzeugmast'lii-iicn und Oralen muß sich eines Tages ;ins\virkcn. Die h:>lsehewisLische Krieg-inhrung hat zweifellos alles, was sie an 'ScserveJi Iwsaß, auf di<^ Karle des Winter- rieges gi-setzl. Wenn diese nicht stiehl — (id das wird sie nicht dank fk's uiiver-u'leinhlichen Ileldeiilmns der Männer en, bis eines TagoteiitiaI auf das HfichHtmnß zu Rieif)r«rn und den Fhidsieg un qorer Waffen s'eheTwusteMen. Freitag. 5. Fehruart Sowjetische Landungs-verbände bei Noworossijsk wurden zerschlagen. Einzelne Bataillone sind eingeschlossen. Starke Angriffe am Don und Kuban wurden abgewiesen. Samstag. 6. Februar: Die Landungstruppen bei Noworossijsk v^nirden weiter zusammengedrängt. Heftige .\ngriffe südlich des La-doga-Sees wurden abgewiesen. — Die italienische Regierung wurde umgebildet. Der Duce übernahm das Au'^enministerium. SonntaRt 7. Februar: U-Boote versenkten 16 Schiffe mit 102 000 brt Drei weitere Frachter wurden torpediert. Im östlichen Mittelmeer versenkte ein U-Boot einen britischen Kreuzer. Vor Nordafrika beschädigten Flugzeuge drei feindliche Transporter mit 18000 brt schwer. — Die Masse der bei Noworossijsk gelandeten Sowjets wurde vernichtet Montag. 8. Februar: Wieder versenkten U-Boote 14 Schiffe mit 109 000 brt aus einem stark gesicherten Qeicitzug im Nordatlantik. — Die Reichs- und Gauleiter wurden vom Füiirer ins Führerhauptquartier zu einer Lagebesprechung gerufen, bei der der Führer seiner unerschütterlichen Siegesgewißheit Ausdruck gab. Dienstag. 9. Februar: Bei ungünstigen Wet-terverhältnisse bewährt sich unsere Abwehr im Osten gegen große feindliche UbermacliU — An der Küste Tunesiens wurden 13 feindliche Flugzeuge abgeschossen. — Italiener vernichteten ein feindliches Torpedoboot und einen 10 000-Tonner. Mittwoch 10. Februar: Die Abwehrkämpie dauern in unverminderter Härte an. An vielen Stellen im üebiet des oberen Donez und westlich des Oskol-Abschnittes wurden die Sowjets zurückgeworfen. Ein feindliches Kavallerieregiment wurde fast restlos vernichtet. — Auf dem afrikanischen Kriep-scliauplatz und im Mittelmeergebiet verlor der Feind 20 Flugzeuge. Donnerstag II. Februar: Die schweren Kämpfe dauern weiter an. Die Luftwaffe fugt den Sowjets durch wuchtige Angriffe schweren Sciiaden zu. Vom L bis 10. Februar wurden 351 Sowjetpanzer erledigt. ^ Das iranische Kabinett zurückgetreten Rom, 12, Februar Das gesamte iranische Kabinett, da» nach langen Besprechungen am 20. Januar gebildet worden war, hat seine Demission eingereicht. Die englischen und nordamcrikanischen Militärbehörden zwangen Khawan Sultaneh« fünfzehn Minister zu wählen, die den Besatzungsbehörden besonder» ergeben waren. Khawan Sultaneh, der da» volle Vertrauen der Engländer besitzt, wurde auch mit der Bildung des neuen Kabinetts beauftragti docB verlautet aus Teheran, daß dl® Unstimmig" kelten zwischen den Engländern und Nordamerikanern ein® Neubildung de» Kabinett» erschweren dürften, . Als Grund für den Rücktritt aller Minister Ist ein Gesetzesvorschlag anzusehen, den eine Gruppe iranischer Abgeordneter einbrachte, in diesem Gesetzesvorschlaj wurde verlangt, daß die Leitung der iranischen Staatsbank dem Parlament übertragen werden soll und so nicht mehr dem Finanzministerium und damit besonders dem diesem beigegebenea USA-Finanzfachmahn untersteht. Auf Veranlassung des USA-Finanzexperten wurde 1e-doch der Gesetzesvorschlag inhibiert, weshalb die Minister geschlossen zurücktraten. Japanische U-Boote versenktea 54 000 brt Tokio. 12. Februar Das kaiserliche Hauptquartier gab bekannt, daß japanische U-Boote Mitte Januar und Anfang Februar in ost.au8tralischen Gewässern sechs feindliche Schiffe mit einer Ge-samttonage von 54000 br versenkt haben^ Neue italienische Uaterstaatssekretflre. Amtlich wird bekanntgegeben: Durch Gesetz wurde der Rücktritt der Unterstaatssekretäre im italienischen Kriegs-, Landwirtschafts-und Verkehrsministerium angenommen, an deren Stelle neue Unterstaatssekretäre ernannt wurden. Spanischer Dampfer auf eine Mine gelaufen. Der spanische Dampfer »Duero« stieß am Donnerstag bei der Fahrt durch die Meerenge von Gibraltar auf eine Mine. Einem portugiesischen Spitalschiff gelang es, den Dampfer bis in den Hafen von Tanger zu schleppen, wo er auf Strand gesetzt werden mußte. 100 000 Juden für Syrien-Libanoa Die britischen Behörden sind im Begriff einen An-siedlungsplan für Juden in Syrien und Libanon auszuarbeiten. Über 100000 Juden sollen in diesen Gebieten angesiedelt werden. Die Araber werden sich mit äußerster Energie gegen die Durchführung dieses Vorhabens wehren. Die richtigen »Wächter«. Der wertvolle iranische Staatsschatz hat das Interesse der englischen und amerikanischen Besatzungs. behörden erregt. Es wurde ein Sonderaus-schuss gebildet der den Staatschatz katalog-mäBig erfassen und »bewachen« soll. Dfuck ind Vertat • Marbumer Verlaus- ond Druckeret-Oes m. b H. — VerlaKsleituHR Cnon Baumgartner; Hauotschrlftleltcr; Aition Qcrschack alle in Marbnri •. d. Drau Badüasse ( Zw Zell fOr Anzeinen die Preisliste N» 3 vom I lall IMJ Bflitlt. Auslall der Lleferun« des Blaues bei hflnerer Qewalt oder BetrIebsstOrunR elbt keinen Ainnmch Mif OftoVimlilnnv de* Bt^rnr^rfld^« rtauMT Hfm mhitwifii B*mh tt^4. Fetmitr IMS Mt« flu tntpA M0WWW wWW Angriff bei 25 Grad Kälte — Infanterie und Panzer zerschlagen sowjetische Kampfgruppe Im Osten, im febrnar 3 Uhr früh. Die Stimme des Melder» rüttelte die Männer, die sich um den weißje-tünchten Herd auf dem lehmKestampften Boden ansiestreckt haben, ao) dem leisen Halbschlaf, in den sie kurz vor Mittemacht taumelten, mflde nnd lerfroren von einem halljtägigen Marsch durch die frosterstirrte Steppe. Sie fahren hoch, reißen die blei* schweren Augenlleder ffewaltsam anf nnd vollziehen instinktiv die notwendigen Verrichtungen. »Ich hab euch eine halbe Stunde frflher te-wecktlc fast behutsam klingt di« Stimme des Melders. »Ihr könnt dann in Ruhe fertic werden I< Cr hat recht Chit 28 Qrad Kälte sind dran-Ben, and ein eislrer Wind rast I^ber die verschneiten Katen des Dorfes. — Da braucht es einige Zeit, die ausgekühlten Motoren der Pamer annwerfen. »Oleich ein wenig an-wflnnenl« brummt der Fahrer und tappt hin-aul, die Lötlampe mit der fauchenden, blauen Flamme in der Hand, die Kapute bis auf die AngNur die ganz dicken Pötte, Jungs! Die anderen nimmt die Pak —«, dann verschwinden sie im Morgengrauen, noch vorm Büchsenlicht, unsichtbar in den Schneewogen der Wüstenei dieser Wlnterlandachaft. Den Pan-zerwechael kennen flie schon; die Sowjets konmien in den ersten Sonnenstrahlen und rumoren bi« zum Abend Im Gelände. Und meiatens auch noch länger. Man eptlrt dahinter die ungeduldige Hetze ihrer Führung, Den Kommissaren paßt jede Minute; solange sie noch eine Angriffswelle zusammenbringen, jagen sie sie vorwärts. Die Panzer kommen immer voraus; dann folgt da« andere. Jeder kennt das hier... Noch als der Trupp unterwegs ist, spuken da drüben bereite die Motoren. Darui kommen die weißgestrichenen Koloflse und preschen über die verharschte Ebene, als trüge sie der Wind. Ihr Ziel ist klar und immer dasselbe: zerfetzen, wo die deutsche Gegenwehr steht, und die Sowjetinfanterie hereinziehen in die Bresche. Seit Wochen dasselbe Ziel. Kein Baum steht mehr im Umkreis der Gräben, keine Hütte, kein Busch, Alles niedergewalzt. Pioniere, eingespielte Pioniere reden nicht. Einen Blick zum Feind, einen anderen zum Nebenmann, dann höchatena noch eine Handbewegung und alle« ißt klar. Diesmal liegen sie zu weit abseits. Man muß heran an die Stahlriesen, an die dicksten von ihnen — man micht sich immer nur einen aus! Sie rechnen wie U-Boot-Komman-danten, die ihre Beute anpeilen. Der alte Krieger hat das Im Gefühl; wenn der Kasten jetzt dort drüben ist, müssen, wir in diese Richtung oprüigen, um Üm da und da zu faasen. Dann »prüigwi eie. Sie springen, wenn der Panaer gerade tn eine Mulde eintaucht CKier sonstwie ohne Sicht ist Nur nicht sehen lassen! Sie springen rasend achnell und verschwinden wieder. Feine Trichter hat die ArtUlerie gewühlt. Und dann die wenigen Worte: >Alles klar?« und dagegen »Klar!« und »Klar!« ... Zehn Sekunden, zwanzig, dreißig, eine Minute — zähle nicht, Mensch, höre Heber, fühle, »püre, rieche, ja, riechen mußt du's! und wirf! Der Erste die Flasche, den Panzercocktail, Flammenwerferersatz. Die schlägt auf, zersplittert zerfließt und wird Flamme, lek-kende Flamme. Eine Handgranate hilft nach. Die Flasche muß aber unterm Seh-schütz sitzen. Der Zweite bäumt sich mächtig auf aus seinem Loch, faßt die Mine, zieht ab, wirft sie zwiachen die Glei^etten — »Volle Dek- Pötte, Jungs!« kling!« — eine Sekunde, zwei, drei... Da haut der Dritte dem heraussteigenden sowjetischen Panzerkommandanten noch schnell eine Garbe aus der Maschinenpistole auf den Turm — ... sechs, sieben — und dann der Schlag, der Stoß, daß sich die Erde verschiebt, die Detonation, für Sekunden e'n höllischer Oe-witterschlag. Aua einer emporsteigenden Schneefontäne regnet es Elaen, Steüie, Erdklumpen, Dann hoch, der ganze Trupp, und sehen, wie ea klappte. Lange schon warf der Vierte seine Nebelhandgranaten gegen den Wind und zog für die anderen Panzer die Vorhänge zu. Die Bolschewisten im Panzer schreien, doch einer wehrt sich noch. Da hilft ea nlchta — eine Ladung muß in den Turm, eine geballte Ladung, die daa stolze Eiaenächiff endgültig deformiert! Das ist dann alles. Leichte Sache? — Pioniersache! Sie sehen sich lächelnd an, nielten, schlagen die Arme, daß sie warm werden. Dann springen sie — in ihren Schneehemden — zurück zur eigenen Stellung. Oberleutnant Mende SäDbemngsahlion in Kroatien Seit Mitte Januar ist in Sfld- und Südwest-Kroatien eine Säuberungsaktion im Gange mit dem Ziel, das kommunistisch und nationalserbisch getarnte Räuberunwesen des lial-kans niederzuschlagen. Die kroatische Presse veröffentlich jetzt die ersten Berichte über diese Aktion, die bisher sehr erfolgreich verlaufen Ist Die Säüberungsaktion wird von Verbänden des deutschen Heeres und der kroatischen Wehrmacht durchgeführt; außerdem nehmen auch Bataillone dei Volksdeutschen »Fin-satzstaffelnc Kroatiens an den Operationen teil. Während im vergangenen Jahre die verschiedenen Banden fest umrissene Gebiete besetzt und verwüstet hatten, ist es In den letzten Monaten schon nicht mehf zu einer zusammenhängenden Front gekommen, da es hierzu den Banden an genügend Kräften fehlte. In kleinen Gruppen verteilt hattet» sich die Banden in den letzten Monaten iu die unwegsamen Gebiete Bosniens und in die Waldgebirge Kroatiens zurückgezogen, von wo sie nächtliche Raubzüge auf wehrlose Dörfer und Vorstöße auf Verbindungslinien unternahmen, um sich beim Krschelnen von Truppenverbänden immer wieder zurückzuziehen. Durch ihre Grausamkeit hielten sie Jedoch die friedliche Bevölkerung von der Arbeit zurück und verursachten hierdurch Ausfälle in der Landwirtschaft und zum Teil auch In der industriellen Produktion. Die Londoner Agitation hatte sich immer wieder bemüht ter Soldat zuletzt bereits ein Jnhr lang ah üeneralstabscbef des ilalienisclien Meeres eingesetzt gewesen ist. Der neue aus Tiirin gebürtige Wehrmachtchef stellt im 64. Lebensialir. Seine iiiHiläri-sche l.anfbahn umfaßt Jahrzelintc aktiven und verantwortungsvollen sf)U!atisc!uMi l'i'i-satzes. Ah Hauptmann erhielt der Anibrnsio seine erste Fronterfaiinii"^ im It.i-l'enisch-türkisclicn Krieg, fin Weltj^res w.ir er der (ieiieralstabsclief der dritten iUtlicMn-schcn KavallerieJivisinn, Im Novciiilicr wurde er bei Klcicll^citigcr Befönlcnin.c: ziini Armeegeneral mit dem Kojtimandn liber das Aimeekorps Sizilien betraut. Kiri Jahr später übernahm er den ()I)erbefehl über die zweite italienische Armee und leitete verdienst\()ll die Operationen an der jugoslawischen l'roiii. die Räuberbanden des Balkan als freiheit.s-liebende Nationallieklen liinziistellen. Auf dem Balkan selber weiß man jedoch, daß d.i'; Bandenunwesen dort 7u Hause ist, leben duth die sogenannten »Balkan-Nomaden«, ein rassisch undefinierbares Völkei'geiulsch. seit Jahrhunderten im wesentliclien vom Strri-ßenraub. Die Belgrader Regierung hat in do Jahren nach dem ersteti Weltkrieg oft genus mit diesen Banden zu tuti gehabt, aber es wäre ihr niemals eingefallen, diese Räuber als Freiheitsheldeii zu bezeichnen. Charakteristisch war jedoch für die Belgrader Recie-rungsjnethoden, daß man diese Banden später systematisch für den Pnll eines Kriege^ »umschulte« und schon zu Friedenszeiten im ganzen Lande verteilte I nger mit Waffen und Munition anlegte. Am Ikilkan war es im übrigen immer üblich, »in die Wälder z« gehen«, wenn man mit den Behörden it Konflikt gekommen war. Aus solchen f!!e-tnenten setzen sich die Kämpfer für dir Freiheit Europas« zusammen, wie London und Moskau diese Banden zu bezeichnen be lieben, Sehr bemerkenswert ist der Umstand, dsf^ diese Banden untereinander völlig unein^ sind. Auch hier kommt der in der großen Politik überall festzustellende Oepensatz zwi sehen London und Moskau zum Vorschein. Während die eine Ornppe. die rein serbisch orientiert ist sich an ilie Weisungen der serbischen i^xilregieriing in I nndor) hält hnh^n die anderen Banden sich Moskau imterstelK. In ihrer Agitation beschimpfen sich die bei den Gruppen auf das heftigste und werfen sich gegenseitig Verr.nl vor. Die gegenwär, tige Aktion der deutschen und kniatisch'^ti Trnppen richtet sich in erster Linie gegen die kommunistisch getarnten Räuberbanden, die sich vor allem in Bosnien eingenistet hat. teu und unter der mobanimcdanischen Bevölkerung auf das furchtbarste wüteten In. zwischen ist der größte Tri! Bosniens diircn die Truppen vom Bandenunwesen befrei' worden. Der Wiederaufbau hat sofurt cing^^-setzt und die geflüchtete Bcv(>lkprung kehrt in ihre von den Banden vielfach zersturtPt Dörfer zurück. Karikaliif! Nyary/Pehnen-Üietisl Churchills Wehklagen über die Erfolge def deutschen U-Bootc Seite 4 »Martwrger Zeitimg« tS^U. Fe6nimr 1043 Aus Stadt und £cmd Wertvolles Glied der fiemeinschalt Jedes Votk und jede Nälion wird getragen von der fortlaufenden KMtc seiner Generationen. Erst in ihnen wlrd^ das Volk deutlich Jugend und Alter, Hoffni#to und Erfüllung, Forschen und Erkennen, «ampf und Ruhiu — sie sind der lebendige Ausdruck dieser Generationen. Zwischen ihnen ballt sich die Spannung eines heißen unrf fruchtbaren nationalen Lebens, Der revolutionäre Sturm und Drang unserer Jugend, die Weisheit und Erkenntnis unseres Alters — diese beiden Säulen erst schaffen das VoÄk, das mit jeder Generation stirbt und sich mit jeder neu heraiiwaclisciiden Generation verjüngt. Unsere gcnicinschaffliche Sorge gilt ausschließ lieh dem Kommenden — unseren Kampf führen wir für die Werdenden — darauf zielt das Streben des Staates und der Nation. Daraus nur erhält auch der Krieg seinen hohen Sinn, Was wir an Opfern geben, ge bcn wir den Kindern. Sic allein bilden die Generation, die die Erüchte dieses Krieges genießen und verwalten wird. So hat der Krieg die verschiedenen Pflichten unseres Volkes zu einer einzigen ver-schlungen und vereint. Im Pimpf auf der Schulbank wie im jungen Soldaten vor dem Feind und im alten Frontkameraden von 1914/18 pulst der gleiche unbändige Dratig und Wille zu kämpfen und zu siegen. Und wenn wir diese Kameradschaft weiter spannen und sie ausdehnen auf alle Volksgenossen, die vom gleichen Glauben an den Endsteg und von der gleichen Einsatzbereitschaft beseelt sind, so wissen wir um die eiserne Front, die hinter den kämpfenden Soldaten Sicht, die Front, die bereit ist, gleichfalls ihr Letztes für die Erreichung des Endsieges herzugeben. Auch mor;rcn Sonntag wird diese Gemeinschaft wieder auf den Plan treten, um dem Opfersonntag für das Kriegswinterhilfswerk den Stempel der Gebefreudigkeit aufzudrük-kcn, denn zu diesen Steinen, die wir herantragen zum Bau eines großen Reiches, in dem ^unsere Kinder und Kindeskinder eine friedliche Heimat finden, gehört auch in schwerster iJeit der Prüfung des wertvollen Bestandes unseres Volkes unsere Spende zum Opfersonntag. Sie soll ein geringer Dank sein für den täglichen todesmutigen Einsät« unserer tapferen Soldaten für die Sicherheit unseres heimatlichen Herdes und des großen Deutschen Reiches» in das wir Untersteirer, gefolgt von der Jugend, die mit strahlenden Augen zu unserem Führer aufsieht, marschieren. Und dami — was wir spenden, wollen wir von Herzen geben. R. K. Untdrsteirer besuchen die Reichsschule für ArbeitsfUhrung Wettere Grundlagen zur Aufbauarbelt im Unterland Die Sorge für den schaff enden deutseben Menschen in Verbindung mit einer geordneten Betriebsplanung tet eine der Hauptmerkmale der Arbeitslenkung, die sich die Bewegung schon seit der Machtübernahme gestellt hat und planmäBtg durchführt. Gau-imd Rcichsschulen in allen Gebieten des großen Vaterlandes get)€n hier immer wieder Anregung für die Darchführung dieser Maßnahmen und neben dem Betriebsführer dem Ruf zu einem Lehrgang Folge, der ihnen gleichzeitig Gelegenheit gab, einen tiefen Einblick zu gewinnen in die Arbeit, die sie in den Betrieben des Unterlandes verantwortlich ru leisten haben. Der recht abwechslungsreiche Tageslauf, der mit Frühsport und Flaggenhissung begann, ließ jedem Teilnehmer des Lehrgang« reichlich Zeit, die vielen Eindrücke, die die Referate berufener Lehrkräfte brachten, ge- Aufnahmeo: Privat Di« TeUnehiMr aas der Untersletermark an dem Lehrfuig der Reichsachule fir Arbeltsftthnuig ia Wien-WeldUngen Das Heim — eine Stätte der Schulung und Erholung ist es der Betriebsobmann, der hier einen weiten Einblick erhält in das weitverzweigte Gebiet einer planvollen Arbciitslenkung unter Berücksichtigung aller bisher für den schaffenden Menschen getroffenen Sozial-maßnahmen. Seit der Rüdkkehr der Untersteierxn&rk in das Reich ist auch dieses Land eingeschlossen in diesen Kreis der Arbeitslenkung und immer wieder wird dafür Sorge getragen, das mannigfache Gedankengut den Betriebsführern und Be-triebsobmännern zu vermitteln. Eine wertvolle Ergänzung dieses notwendigen umfassenden Wissens bilden die Arbeits-führungslehrgänge an der Reichsschule für Arbeitsführung in Wien-Weidlingen, die sich zu einem Sonderlehrgang in der Zelt vom 31. Ja-luar bis 6. Februar dieses Jahres für =juf diesem Gebiet verantwortliche Kräfte in der Untersteiermark auftat. Freudig leisteten eine größere Zahl Untersteirer nügend zu verarbeiten. Hier war et Tor allen Dingen der Leiter der Reichsscliule, Ingenieur Baier, der den Untersteirem seine volle Unterstützung widmete. Aus der Reihe der Vorträge und Arbeilsgemeinschaften, die in hoch-iDteressanter Weise an die Arbeitsgebiete heranführten, sind zu erwähaem die Referate über Leistungssteigerung und Leietuugsver-pflicbtung, über die Fragen des Arbeitseinsatzes in der Kriegswirtschaft, planmäßige PacharbeiterertüchÜgung usw. Die organische Betriebsgestaltung und Stellung des Betriebs-beauftragten im Leistungskampf bildeten weiteren Themen neben dem reichhaltigen theoretischen Schulungsstoff, der durch Betriebsbesichtigungen und Aussprachen über eigene Erfahrungen seine vielseitige Ausdeutung fand. Es würde zu weit führen, die im Verlauf des Lehrganges geleistete Arbeit näher zu spezialisieren, unterstrichen aber kann werden, daß unsere Untersteirer einen tiefen Einblick erhielten in das rege Schaffen auf arbeitspolitischem Gebiete, das trotz des Krieges eine weitere Steigerung erfahren hat. Bestätigen wir neeh die ausgezeichnete Unterkunft und die herzliche Sorge um das Wohl der Lehrgangsteilneboser, so kann wohl behauptet werden, daß sich diese Schule unter fhrer straffen Führung auch für die Untersteiermark in Hinkunft recht segensreich auswirken wird, sebloß sie doch um alle Teilnehmer ein enges Band der Kameradschaft imd eines regen Gedankenaustausches, der auch im kommenden AlltageJeben zum Nutzen der Sahaffanden in der Unter-steiermark weiter gefördert wird, R. K. EUOEN OEISLER I du Tle&et faUea (Jrfaeber-Rechtscbatz: Drei Ouellea-Verlag, KAnissbrBck (39. Fortsetzung) Jette, das Faktotiim des Hauses Amberg, wirft sich unruhig in ihrem Bett hin und her. Lore hat alle Hände voll zu tun, das gute, alte Mädchen zu pflegen. Immer wieder sucht sich Jette aufzurichten, sie verfügt über unglaubliche Körperkräfte. Lore ist erschöpft und dem Zusammenbrechen nahe, sie hat größte Mühe, die Kranke ru beruhigen. Sie ist allein, Frau Amberg schläft seit vielen Stunden lest und traumlos, es ist ein Schlaf der Genesiing. Aber mit Jette wird es Stunde um Stimde schlinmir. Lore ist der Verzweif-nahe, sie erwägt, den Santtätsrat anzu-1 rufen und die Überführung der Kranken in eine Klinik zu veranlassen. Eine schwere Verantwortung liegt auf ihr, sie weiß es, aber sie will ohne Frau Ambergs Zustimmung nicht einen so wichtigen "Entschluß ausführen. Conny ist morgens in den Dienst gegangen, er ist sichtlich verstimmt, und Lore sieht ihm schmerzlich berührt nach. Ihre Hilfeleistung ist ihr eine Selb&tver-ständliciikeit, trotzdem sie sich kaum auf <*ifjonen Füßen zu halten vermag, aber der krasse Egoismus ihres Verlobten, den sie nie so stark empfunden hat, als in diesen Stim-dfn der Nol, berührt in ihr Saiten, die bisher geschwiegen haben. Er kennt das Leben noch nicht, denkt sif und sucht sich damit zu beruhigen. Aber da Ist eine Stimme in ihr, eine raunende Stimme, die nicht verstummen will: das ist der Mann, dem du deine Zukunft, dein ganzes Leben anvertrauen willst. Wo ist seine charakterliche Bewährung, wo ist sie, Lore Sibelius? Sie wendet sich seufzend ihrer Kranken zu und bereitet ihr die Eiskomprosse. Gegen Mittag kommt Jette zum ersten Male zum klaren BewuBtsoin. Sie schlägt die Augen auf und mustert fassungslos das jvoge, blasse Gesicht, das sich über sie neigt. ,.Fräulein Lorel" sagt Jette matt. „Oh, ich stehe gleich auf. Sie sollen nicht--" Loro streicht ihr bemhigend über das wirre Haar. „Gute, alte Jette", sagt sie und lächelt gerührt, ,,gar nichts gibt'sl Jetst wird pariert. Sie sind jahrelang, ein ganzes Leben fleißig und treu gewesen, jetzt werden Sie gepflaft, bis Sie wieder gesund sind. Und wenn der Onkel Doktor kommt--" Jette starrt verstört zur Decke. „Fleißig und treu", murmelt sie. „Fleißig, ja, das war meine Pflicht, aber tren, das war ich nicht." Sie bricht ab xind sucht hastig, sich aufzurichten. „Fräulein Lorel" keucht sie in aufflanrunen-der Erregung, „ich fühle es, mit mir geht es zu Ende. Ich niuÄ meine Rechnung mit dem Herrgott auf gleich machen, ich muß es." Sie sinkt erschöpft in die Klseen atirnck. Lore Sibelius schüttelt ernst und mißbilligend den Kopf. „Jette, versündigen 9ie sich nicht! Wir allo kennen Sie, es gibt keinen besseren, treueren Menschen als Sie." Die alte Dienerin winkt heftig ab. Sie will sprechen, aber sie ist zu matt. Es vergeben Minuten, bis sie Kraft gesümmelt hat. „Frau Amberg! Lore! Sie soll kommen. Ich muß ihr etwas--" Sie wirft sich mit jäher CewaU hprum und weint hemmungslos in das Kissen. Lore geht auf den Zehenspitzen hinaus und tritt in Frau Ambergs Zimmer. Marie-Anne Arnberg liegt mit geöffneten Augen regungslos, tiefe Schalten sind in dem abgezehrten Oeeieht, ihr volles Haar ist in den letzten Wochen schneeweiß geworden. Sie lächeH matt, als Lore an ihr Lager tritt. „Mutterl" sagt Lore Sibelius leise. „Mutter ,die Jette wir dir etwas anvertrauen. Sie ist nicht zu beruhigen, fühlst du dich stark genug oder soll ich--" Frau Amtberg richtet sich sofort auf. Lore stützt sie, die alte Frau zittert am ganzen Körper, aber mit übermenschlicher Willensanstrengung zwingt sie sich, im der treuen Dienerin 2u gehen. Jette liegt erschöpft in den Kissen, ihr Haar hängt schweißnaß io der Stirn. Sie versucht, sich aufzurichten, als Frau Amberg, von Lore gestützt, an ihr Lager tritt, aber sie wird sanft und eaischteden zurückgedrängt. Frau Amberg setzt sich anf den Bettrand und streichelt die Hand der Getreuen. „Meine gute Jclte", sagt sie leise, „da hat uns das Leben aber zurechtgestutat, doch wir werden es schaffen, wir zwei. Wir sind ja nicht allein, sieh', die Lore ist da, die Jugend, wir sind nicht verlassen." Lore wiH sich unauffällig entfernen, da schlägt Jette die Augen auf. Es ist ein flehender Blick, der auf dem jungen Mädchen ruht. „Sic — soll — dableiben", sagt sie mühsam. „Sie soll es hören, alle sollen es hören — alle — ich war--" Trockones Schluehzen schüttelt ihren Kör per. Auf einen bittenden Wink Frau Ambergs tritt Lore stifl an Jettes Lager. ..Jettel" sagt Frnu Amherg begütigend und beugt sich über die Kranke. „Jette, warum erreg'st ('u dich, es ist nicht gut für dich, für uns alle." Nummer 44M5 Das Ftihrerkorps beim Gauleiter Nach seiner Rückkehr von der Tagung der Reichsleiter und Gauleiter und dem Empfang im Führer-Hauptquartier hat der Qauleiter am Donnerstag, dem 11. Februar, das politische Führerkorps des Gaues, einschließlich der Krelsteiter, zu sich in die Burg gerufen, um Ihnen die Befehle des Führers zu ver-kimden und sie mit den neuen großen Aufgaben vertraut zu machen, die der Heimat übertragen worden sind. Pg. Ludwig Kieser, Marburg, gestorben Donnerstag, um 16 Uhr, fand am hiesigen Drauweiler Friedhof unter Beteiligung einer zahlreichen Trauergemeinde die Verabschiedung von Pg. Ludwig Kieser statt, der nach kurzem, schwerem Leiden im Alter von nahezu 80 Jahren im Marburger Krankenhause gestorben Ist. Mit Pg. Ludwig Kieser schied ein aufrechter, kerndeutscher, charaktervoller Mann von vorbildlicher Gesinnungstreue aus dem Leben. Im Jahre 1890 fand er, ein gebürtiger Südtiroler, in Marburg seine Wahlheimat, wo er sich über 30 Jahre als gesuchter Photograph betätigte. Im Jahre 1920 übersiedelte er im Zwange der für ihn unerträglich gewordenen politischen Verhältnisse nach Graz. Dort wird auch heute, Samstag, den 13. Februar, in der Feuerhalle die Einäscherung seiner sterblichen Uberreste erfolgen. An seiner Bahre trauern außer seiner Witwe seine Söhne, von denen sich besonders der Rechtsanwalt Dr. Karl Kieser als alter und hochbewährter Volkstumskämpfer (unter anderem auch langjähriger Vorstand des Marburger Männergesaogvereines) einen ehrenvollen Namen erworben hat. m. GroSappell d^ Marburger Frauen. Heute, Samstag, den 13. Februar, findet ua 20 Uhr im Marburger Heimatbundsaal als Abschluß der Wo(±e der Frau ein Großappell statt, zu dem außer den Mitarbeiterinnen, Zellen- und Blockhelferinnen, sämtliche Frauen des Kreises geladen sind. Auch Männer, die die vielseitige Arbeit der Frauen kennenlernen möchten, sind auch dazu eingeladen. AuBer dem Kreiaführer wird auch Frau Prof. Ultrtz aus Grai sprechen. la Von dnem LaaUu-aftwagen ni Tode f»-rädert. Am Dofmersta^r, den 11. Februar, erei£:nete sich in den Abendstunden auf der Anhöhe vor WhMÜschfeistrits ein folgenschwerer VerkeliraunfalL Der 12Jflh^e Schüler Joiuum Putscfaitsch aus Joseflberg bei Windischfeistrltss kehrte auf der Haupteiellen-den Kraftwagens erfaßt und zu Boden geschleudert worden za «ein. Die Rttder gingen Ober den Körper des Knt^ben, sein Gesicht wurde plattgedrückt. Der Knäbe wurde tot in einer Blutlache aufgefunden. Neben ihn lag im Blut ein Wecken Brot, den er scheinbar vorher beim Bäcker erworben hat. Der unbekannte Kraftwagenlcoiker fuhr datvon, oline ^ich um sein Opfer zu kUnunem, m. Untersteirische Standesämter melden. Das Standesamt Pettau meldet in der letzten Woche zehn Geburten, keine Todesfälle. Den Bund fürs Leben gingen ein Anton Wldo-witsch mit Maria Posiantschetz, Rudolf Trojnko mit Gertrud Letona und Alois Leich mit Katharina Maruschek. In Windischdorf wurden getraut Stanislaus Galun mit Maria Glaschar. Pragerhof meldet drei Geburten. Gestorben ist Anna Koren. In Tüchern sind fünf Geburten zu verzeichnen. Trauen ließen sich vor dem Standesamt Friedrich Resar mit Anna Hrowat nnd Michael Rosmaim mit Apollonia Kosmus. Im Monat Januar wurden in Windischfeistritz 22 Kinder geboren, ihnen gegenüber stehen fünf Sterbefälle. Den Bund fürs Leben gingen ein Franz Gaspa-ritsch mit Josefa Osimitsch, «J'rau Amberg", keucht Jette, „Ich muß es sag^n, ehe es zu spät ist, ich habe mich versündigt an Ihnen, an Ihrem Hause. Der Brillantring — damals, als der Junge da war, er war ihr Kind — ich weiß es nun." ZMe beiden Frauen tauschen einen fassungslosen Blick. Frau Arnberg preßt die Hand gegen die schmerzende Stirn, Lore beginnen die Knie zu zittern, sie muß sich setzen, das Zimmer beginnt sich um sie zu drehen. Kein Laut ist zn hören, nur das Keuchen der' Kranken. Sekunden verrinnen, Minuten. Ewigkeiten scheinen es zu sein. „Damal^ Frau Arnberg", spricht Jette mühsam, kaum kann man Ihre Worte verstehen, „damals, als Sie den Jungen ins Haus nahmen und wir alle glaubten, es sei ein Verwandter von Ihnen, den Sie aus Gnade auinahmen, da war ich mit dem Leben noch nicht fertig wie heute. Ich war ein alterndes Mädchen, ich hatte immer gearbeitet und treu gedient, hatte Ersparnisse, wollte mir einen eigenen Hausstand gründen, Und es war einer da, dem ich vertraute, den ich gern hatte, sehr gern, keiner ahnte es. Ich schämte mich vor Ihnen, aber ich traf mich mit ihm, wenn ich Ausgang hatte, und abends, wenn bei Ihnen alles schlief, dann stand er am Gartentor nnd holte mich ab. Wir gingen aus. Ich bin oft Im Morgengratien leise auf den Zehenspitzen In raein Zimmer geschlichen, wenn ich von Ihm kam." Jettes Hand verkrampft sich in der Bettdecke. ..Ich habe ihn so gerne gehabt, so gerne." Die beiden Frauen lauschen erschüttert, kein Wort kommt über ihre Lippen. Sie wissen beide, was nun kommt und bangen vor der Sekunde, In der ein Schleier der Vergangenheit fällt, der so viel verhüllt hat. Nummer 44'45 >Marburger Zeituirgc 13./14. Februar 1943 Stfte 5 Besuch im Marburger Krankenhaus ^Dic Kultur eines Staates zeigt sich in der Haltung seiner Krankenhäuser!« — Die hohe Aufgabe des Arztes im deutschen Schicksalskampf vVeithin leuchtet ein roter Ziegelbau am rechten Drauufer in Marbui^g mit seiner ansehnlichen Höhe aus den Häuserzeilen. E^s ist der flohbau des Krankenhauses des Reichsgaues Steiermark in Marburg an der Drau, der semer Vollendung entgegengeht. Dieser unfertige Bau stand zum Teil schon vor der Eingliederung des Unterlandes in das Reich da, mußte jedoch in seinem In« nern gänzlich umgearbeitet werden, um allen Ansprüchen eines modernen deutschen Krankenhauses gerecht zu werden. Ziigleich wurde aber auch mit einem anderen Neubau begonnen, der bereits bis zur Dachgleiche fertig steht. Diese Arbeiten wurden sofort nach dem Umbruch begonnen und mit einem erstaunlichen Tempo durchgeführt. Wenige Tage nach dem Einmarsch unserer Soldaten in Marburg, bezog bereits die neue Krankenhausleitung ihren Posten und mit den allemotwendigsten Arbeiten wurde ungesäumt begonnen. Und was für allernot-wendigste Arbeiten gab es da! So sali die Stätte der Gesundung einst aus >Die Kultur eines Staates zeigt sich in der Haltung seiner Krankenhäufler!« Diese Worte des Leiters des Marburger Krankenhauses, Primarius Dr. Bouvier, wollen wir hier voranstellen. In welchen Zustand man teilweise das alte jugoslawische Spital vorfand, ist einfach unvorstellbar! Die Aborte für die Kranken sahen — wie wir uns an gezeigten Photo« überzeugen konnten — &hnlich jener der schmutzigsten serbischen Kasernen aus, diie SterUlsierungsanlage im septischen Operationssaal präsentierte sich als ein simples, primitives Gerät, das scheinbar aus der Zeit de« vorigen Jahrhunderts stanamte, in der die allerersten Operationen Ift^orgenommen wurden. Kurz, es ließ sich eine allgemeine Verlotterung feststellen Und jetzt das neue Gesicht Was nun in der verhältnismäßig kurzen Zeit seit der Wiedereingliederung an dem Aufbau des Krankenhauses geschahen ist, ist bewunderungswert. Nach den neuen Plänen der Reichsstafcthalterei wurde der bestehende chirurgische Pavillon adaptiert und innen uniS:ebaut, ebenso der Pavillon für interne Krankheiten. Neu aufgebaut wurde ein Gefolgschaftshaus, sowie ein neuer Pav^l&n für die Röntgenabteilung und die Abteilung für Haut- und Geschlechts-krankiteiten; ferner wurden im Rohbau an der. ^Triesterstraße die Arbeiten fortgesetzt. Aus den Anfängen des ^ Marburger Krankenhauses Bevor wir mit unserem Rundgang durch das Krankenhaus in seinem neuen Gewand antreten, den wir unternahmen, xmi unseren Lesern einen Bildbericht zu geben, wollen wir ein wenig in die Vergangenheit wandern. Das gegenwärtige Gaukrankenhaus Ist aus dem ehemaligen Bürgerspilal in Marburg entstanden, das im Jahre 1339 durch ftine Spende des Stadtschreibera Benedikt Mother und seiner Elhegattin gegründet wurde, die ihren Besitz in Gams und in der Stadt für diesen wohltätigen Zweck zur Verfügung stellton. Oberverwalter im Krankenhaus, Josef Stegnar, erzählt uns noch viel Interessantes aus der Geschichte des alten Marburger Spitals, das seinerzeit an der Stelle stand, wo sich heute das Hauptpostgebäude erhebt. Es wurde aus Spenden der reichen Marburger Bürger errichtet. Durch weitere Zuwendungen der Bürger, wurde das Bürgerspital in den Jahren 1507 bis 1539 weiter ausgebaut. Das Kraukenhaus — eUist Theater Die zum Spital dazu gehörige Kapelle wurde später als — Theater ausgebaut! Es war das erste Theater in Marburg. In dem damaligen Bürgerspital standen zwanzig Betten zur Verfügung. Im Jahre 1787 hat die damalige Hofkanzlei in Wien die Aktion eines vergrößerten Spitales in die Wege geleitet und die Stadtgemeinde Marburg aufgefordert, Vorsorge für ein größeres Gebäude zu treffen. Damit entstand das Ge- meindeikrankenhaus, da« sich später auch zu klein erwies. 1853 pachtete nun die Stadtgemeinde in der Magdalenenvorstadt Haus und Liegenschaften des Schmiedes Hermann Högg. Da« Gebäude wurde dann von der Stadtgemeinde um 14 900 Gulden angekauft. Damit war der Grundstein zu dem neuen Kranikenhaus am rechten Drauufer gelegt, wo e« heute im neuen Kleide steht. Noch ^iiM kurze Statistik über die behandeltan Kranken: 1841 zählte man 179 Patienten, freuen sich, Sie wissen, er hat Verständnis für die kleinsten Freuden und Leiden der Kranken. Ist doch der Arzt der Berufend-ste, den unmittelbarsten Kontakt zw den Volksgenossen zu finden. Der kranke Mensch ist weitaus aufnahmebereiter, wie der gesunde, seine Seele liegt offener da. Und hier kann der bewußte deutsche Arzt Wunder wirken, er kann erster Mittler deutschen Wesens — das sich ja so wunderbar in seiner Krankenbetreuung äußert — sein? Opfers auch Du! Widerstandskraft d-er Heimat, ihre Einsatz- und Opferbereilschaft sicliem der kämpfenden I^ront alle jtne maleriellcn und ideeien Werle, die sie benötigt, um alloji x;..... gestellten Aufgaben voll zu erfüllen. Dies wissen die Feinde des neuen Deutschland nur zu gut. Seit dem Beginn des grolien Idingens versuchen sie daher en. Ein zweites l'.U8 schwebl i ihnen dal>ei vor Augen. Doch das (li>uIsche Volk ist heute eine uiizertrennlichc heit geworden. Es weiß, daß es um Sein oder Nichlseiiv gehl. Fest steht es zur Führung, Ixreit auch die schwerslen Lasten des Krieges bereitwillig auf sich zu nehmen. Immer wieder kann man das j feststellen. Bei jeder Aktion, l)ei jedem Aufruf. Den ebnnaligen Ergebmsscn der GaustralJensammlung folgte das hervorragende Ergebnis der fünften Reiehsslralien-sammlung des Kriegs-WllW. Und an diesem Sonntag wird das deutsche Volk durch seine erhöhte Siiendiefrcudigkcit anläßlich des Opfersonn tags wieder zeigen, daß es zu opfern bereit ist. Jeder Haushalt wird ' seinen letzten Betraj^, und wenn auch nur eine Kleinigkeit, vergrößern. Sd wollen wir der Front symbolisch unseivn Dank ab-slalten, den Gegnern aber zeigen, daß die lieiniat sich ilirer Aufgal>e bewußt ist. Auf jeden einzelnen koninU es an. OpCere auch Du! Aultulimcn: bteffen-Lichtbild, Uras Primarius Dr. Bouvier bei einer Assistenzbesprechuag 1900 bereits 2832 und im Jahre 1040 bereits 16 892. ^ Muster»tätte sanitärer Kunst Nun aber wollen wir wieder in die Gegenwart zurück und statten dem heutigen Krankenhaus einen Besuch ab; Primarius Dr, Bouvier macht selbst den liebenswürdigen Führer bei unserem Rundgang. Ein wenig müssen wir allerdings auf ihn warten, da er gerade operiert. Werden doch täglich ungefähr 12 operative Eingriffe durchgeführt, im Jahre rund 4600! Wir gehen von Abteü zu Abteil, Zuerst werden die beiden Operationssäle besichtigt, der aseptische und septische. Im aseptischen sehen wir die allermodemste Sterilisationsanlage, die sofort nach der Übernahme angeschafft wurde. Grellen Kontrast bildet die Sterüisationa-anlage im septischen Operations.saal, ein veraltetes, primitives Gerät, mit dem In der Serbenaeit gearbeitet wurde. Wieder müssen wir an die Worte von Primarius Dr. Bouvier denken: >Die Kultur eines Staates zeigt sich in der Haltung sq^ner Krankenhäuseric I Uberall wird noch die letzte Feile angelegt: I die häßliche Anstrichfarl^e verschwindet, ' die Krankenaäle werden hell und freundlich. Bei besten Ärzten wohlgeborgen In den Gesichtern der Kremken spiegelt sich auch die Umgebung wieder: alle blik-ken zuversichtlich, und wenn Primarius Dr. Bouvier erscheint, dann lächeln sie und Nun kommen wir zu den Kindern. Für jedes hat der »Onkel Doktor« ein Scherzwort übrig, ein beruhigendes >Tatscherln< auf sein »Wehweh«, das ja sehr rasch schwinden wird. Sechsundzwanzig Ärzte sind im Krankenhaus tätig. Wir sehen ihrer Tätigkeit zu und gewinnen Einblick in üire hohe Aufgabe und Verantwortung. »Unter dem Messer sterben« — dieses geflügelte Wort, mit dem man einst den Patienten schrccken wollte, hat heute keine Gültigkeit mehr. Vor Operationen braucht heute kein Patient mehr Angst zu haben. Jeder untersteirische Volkgenosse kann sich ruhig seinem Marburger Krankenhaus anvertrauen — er befindet sich in bester Pflege und Obhut. Einblick in oH Primarius Dr. Bouvier führt uns nun in die Abteilung der Knochcnbrüche, die mit der »Künschner Marknagelung« beliandelt werden, einem operativen Spezialverfahren, das einmalig im Marburger Krankenhaus unter den Spitälern im Gau Steiermark durchgeführt wird. Der lästige Gipsverband fällt weg und die Kranken werden weitaus früher bewegungsfähig. Außerdem wird in dem Krankenhaus dje »Bohydraht Fixation«, ebenfalls eine Spezialbehandlung nach Dr. Bouvier durchg.^führt, die ganz ausgezeichnete Heilerfolge aufv^ist. Und nun noch ein Blick in die Röntfjenab- teilung. Wie wir im Bild sehen, ist die Schwester eben dabei, einer Patientin die »Siemens Röntgenbombe« anzusetzen. Von diesem modernsten Durchleuchtungsapparat deutscher Prözlslon sind in ganz Europa nur vier Stück in Betrieb — einer davon in unserem Krankenhaus! * Krankenkost — genau nach Vorschrift Jetzt zeigt uns Oberinspektor Hans Reiter sein Reich. Es iat nicht minder gewaltig. Obliegt üim doch die ganze administrative Leitung des Krankenhauses. Als Pionier auf diesen vorgeschobenen Posten im Südosten des Reiches kam Oberinspektor Reiter zugleich mit Primarius Dr. Bouvier nach dem Einmarsch nach Marburg. Gewaltig war die Arbeit, die er leistete. Es geht alles, wie man so sagt, »am Schürl«. Zuerst wird uns die Küche gezeigt, eine Großküche mit Gas-und Kohlenheizung modernsten Formates. Schwester Rosalia ist die Gebieterin in diesem duftenden Reich. Denn es duftet fürwahr leoker in diesem Raum nach würziger Rindsuppe und anderen Gutigkeiten. In riesigen Kasserolen brodelt Vollmilch, in einem überdimensionalen Kessel wird eben ein Brei gerührt, »Reisauflauf gibt's heute!« schmunzelt Schwester Rosalia. Eis ist richtiger, schöner Reis, den die Patienten heute abend i bekommen werden — die Verpflegung ist * ausgezeichnet Selbstverständlich wird auch diät gekocht und eine eigene Bäckerei sorgt für vorzügliches Brot. Ein gewaltiges Mafl an Arbeit wird hier geleistet — gilt es doch, tausend Portionen täglich zu bereiten! Kricgsdiensthelferinnen sind auch am Werk in dem großen Betriebe, Achtzehn Mädels aus allen Gauen helfen in allen Abteilungen, sei es im Operationssaal, als Hilfe für die Schwestern, oder Im Büro wacker an der Bewahrung der Volksgesundheit mit. Und das ist eine hohe und schöne Aufgabe, gerade jetzt im Schicksalskanipf des deutschen Volkes und dabei steht, das können wir nach unserem Besuch mit vollem Bewußtsein behaupten, das Krankenhaus des Rcichsgaues Steiermark in Marburg unter Leitung von Primarius Dr. Bouvier an einer der ersten Stellen! Hans Auer m. Die Steirische Volksbühne Graz in Brunndorf. Heute, Samstag abend, hat im Theatersaal die Ortsgruppe Mdrburg-Biunn-dorf des Steirischcn Heimatbundes die Steirische Volksbühne Graz zu Gdsl, In einem Theaterabend, durchgeführt vom Amt Volkbildung im Steirischen Hcimatbund wird die Bauernkomodie in drei Akten von Hermann Demel „Das Haus brennt" zur Auffuhrung kommen und auf zwei Stunden für frohe Stimmung sorgen. Der Abend erfreut sich regsten Interesses, was aus dem großen Vorverkauf von Karten für die Veranstaltung 7.u prsohon ist. Die „Slemenä-Röntgen-Bombe" im Betrieb — nur vier von Ihnen besitzt Europa Die Großküche des Krankenhauses ist mit allen technischen Neuerungen ausgestattet I 9efff 6 »Mirtnrger Zetlmig« 18/14. febraftr IMS Nmniner 44MÖ Das Unterland sozial bestens betreut Die vielseitigen Leistungen des Amtes Volks Wohlfahrt im Steirischen Heimatbtmd — Die Spendengelder dienen der Gemeinschaft Nactkden dl«Mr SUll« wiaderhoH die Aufkommen der StraDcnsanunlungen und Opfersonntnge verzaichnet wurden, dü'fte es angebracht sein, den Lesern einen Einblick In die Verwendung der im Winterhilfswerk aufgebrachten Gelder zu vermitteln. Da diese Gelder zum größten Teile der Volkiwohl-fahrtsarbeit zufließen, erhalten wir den erwähnten Einblick naturgemäß am besten dadurch, daß wir un» über die Vielieltigkeit dieser Arbeit ein möglichit genaues Bild machen, wobei wir zunächst unterscheiden wollen zwischen Sonderaufgaben und der eigentlichen Volkswohlfahrtsarbeit im engeren Sinne. Soaderaufgaben Die Sonderaufgaben erwachse® dero Amte Volkswohlfahrt durch vorübergehende, zeitlich und örtlich gebotene Gegebenhelten. Sie bestanden In der Untersteiermark 1. in Sofortmaßnahmen beim Einsatz, wie sie nötig waren, um die darbende Bevölkerung zu sfit-ligen. Im Zuge dieser Betreuung wurden Im Laufe von einigen Wochen 368 577 Tageiver-pflegungen ausgegeben. Diesen schlössen sich als weitere Maßnahmen 2, laufende Ausspei* sungen an, die den Umfang von 220 699 Tagesverpflegungen erreichten, im Wesentlichen Umsiedleni und dem Arbeitseinsatz zugute kamen. Diesen bereits abgeschlossenen Verköstigungen folgten die Verabreichungen In den Bahnhoflabestellen Marburg und Brückel an 358 394 Personen, die neben sonstiger Labung bis Ende 1942 auch 315 799 Mahlzeiten aufwiesen, femer die Speisung in den Kindertagesstätten mit 786 210 und die Schulspeisungen tni' 2ü8 483 Essen. Bei einheitlicher Umrechnung ergeben sich somit als Leist\ing des Amtes Volkswohlfahrt auf diesem Gebiete vom 14. April 1941 bis 31. Dezember 1942 an TagesverpHegungen: 1 042 774, oder an Elnzelessent 3 128 320. Die eigenUlche Tätigkeit des Amtei Volkswohl fahrt Die eigehtliche Tätigkeit des Amtes gliedert sich auf den Aufbau des Amtes selbst und auf die Leistungen der einze.nen Arbeitsgebiete, Aufbau des Amte«. Um di« dabei überwundenen Schwierigkeiten würdigen zu können, muß man sich darüber im Klaren sein, daß das ehemalige jugoslawische Regime weder Baulichkeiten noch Einrichtungen rurück-ließ, auf die man zurückzugreifen vermocht hätte. Es mußte daher Inmitten kriegsbeding-tor Schwierigkeiten ein völlig Neues in unermüdlicher Arbeit geschaffen werden und es erstand so, daß es als würdiger Ausdruck nationalsozialistischer Weltanschauung auch den strengsten Anforderungen gegenüber zu bestehen vermag. 1. Der Aufbau der Bundesfühning und der sieben Kreise Ist, was das Räumliche und die Einrichtung anbetrifft, bereits Mitte 1942 beendet gewesen. Die Sciiwierigkeiten In der Personalbesetzung machten sich in Anbetracht des Mangels an geeigneten Fachkräi-ten besonders nachhaltig bemerkbar, konnten aber durch ständige Schulung weitgehend verringert werden, so daß die 650 hauptamtlichen Mitarbeiter des Amtes heute den an sie, gestellten Anfordeningen vollauf zu genügen vermögen. Von diesen hauptamtlichen Mitarbeitern entfallen auf das Personal der Kindergärten 421 Kräfte, so daß für Verwaltung und Leitung lediglich die bescheidene Anzahl von 229 Personen übrig bleibt_ 2. Auch der Aufbau dar Ortsgruppen ist nahezu baendet. So verfügt das Amt heute über 147 Dienststellen, über 186 Hilft- und Beratungsstellen für Mutter und Kind nebst fünf Stützpunkten und über eine sehr beachtliche Anzahl von Kindertagesititten, die sich mit Stichtag 31. 12. 1942 wie folgt gliederteni Art der Kinder- AozaIiI VerfOKbare Fach* i. Utesstltte Plltte Hllfskrlll« Dauerkinderglrten 96 4815 344 Hilfskindergärtcn 34 1141 52 Erntekindergärten 56 1581 * Krabbelstuben 3 65 12 Horte 3 160 13 Insgesaint 192 7762 421 * Worden filtweli« tfnrch des SfldoitelittU dM StBdenttnverkM and KHD-Maid*D leftthrt. GroO Ist die Zahl der ehrenantllc^M (Mitarbeiter Die ehrenamtlichen Mitarbeiter In deo Ortsgruppen, deren Zahl sich derzeit auf 962 belauft, waren anfangs zum überwiegenden Teile Mitglieder des gewesenen Kulturbun* des, neben denen nunmehr auch eine bearht-liehe Anzahl heimattreuer Steirer am großen sozialen Aufbauwerk des Unterlandes beteiligt ist Außer diesen Mitarbeitern sind für das Amt Volkswohlfahrt 563 Zellen- und 5359 Blockheifer tfitig, w&hrend in den Hilfsstellen für „Mutter und Kind" 181 Hilfsstellenleiterinnen beschäftigt sind, die von 440 Helferinnen unterstützt werden. Die Gesamtzahl der der Volkswohlfahrt dienenden ehrenamtlichen Mitarbeiter weist daher mit 31. 12. 1942 folgenden Stand auf: Beschäftigt in der i^zahl Gesamtzahl 1. Bundesebenen 2 2 2. Kreisebenen 21 21 3. Ortsgruppe a) Dienststelle §62 b) Zelle 963 c) Block 8356 d) Hilfssten# 621 TWfl Insgesamt Emteikingergärten-EinsaU 7528 168 768« Lelftufca ier eiuelam Ai1>eitegsbleU Soweit diese fflr die breitere Öffentlichkeit In Präge kommen, handelt es sich um die Tätigkeit der Wohlfahrtspflege tmd Jugendhilfe. I Pamilienhilfe. Der fachliche Aufbau des Arbeitsgebietes wurde größtenteils von sieben Volkspflegerinnen durchgeführt, welche die ihnen unterstellten Hilfsstellenlelterinnen und deren Helferinnen durch ständige Schu-limg fachlich heranbildeten, so daß diese in verhältnismÄßig kurzer Zeit imstande waren, ihre Aufgaben selbständig zu versehen. So war e« möglich, dafi kurz nach der Befreiung bereits in Zusammen arbeit mit den Staatlichen Gesundheitsämtem die Mütterberatungen aufgenommen werden konnten, in denen bie 31. Dezember 1942 109 215 Mütter, Kinder und Säuglinge untersucht wurden Gelegentlich dieser Beratungen wurden auf Anordnung der Arzte, wo immer es sich als nötig erwies, den Müttern verschiedene Nährpräparate und Mittel zur Kinderpflege zugeteilt. Die monatlldie Duroheohnlttszahl der in den Hilfaatellen Rat und Hilfe suchenden Personen war tnfangs mit 7200 Pereonen errechnet. Mit der Beeserunf der Verhält-niflBe und doe Geeundheitezuetandee verringerte eicdi dleee Zahl euf 6831, die eich auf die einzelnen Kreise verteilt: Clin 1024, Lut-tenberff 397, Marburf-Latnd 1909, Marburf-Stadt 786 Pettau 1005. Rann 133, Trifail 678. Irusgeeamt hatten die Hilfsetellen bis 31. Dezember 1942 die stattliche Anzahl von 15S772 Bomchem aufzuweisen. Bei den Mütterberatungen haben die Sftuglin^chwestem des Amtes regelmäßig m'tgewirkt. Ihre Zahl betrug ursprUnglloh 15 und war mit 31. Dezember 1942 27. Die Schwestern beteiligten sich beim SoforteUi-eatz an der Verteilung von Lebensmitteln und ersetzten, sofern dies nötig* war, bei den FeadWlohen die Köchln, wobei sie sich noch bemühten, sich Uber dM ihnen anvertraute Gebiet durch Hatuibecniehe zu unterrichten und namentlich Uber den Gesund- Aosrichlmra der weiblictisn GefolQscliaftsniifglieiler Detrlebsappefl in einem M arboTfer Großbetrieb Jn einem eehOnen lichten Werkraum einer Marburger Großfinna fand im Rahmen der Woche der Frau am 11. Februar ein Be-triebsappeU statt, zu dem auch die weiblichen Gefolgschaften zweier weiterer Betriebe erschienen waren. Nach einleitenden Worten der Sozlalatellenleitertn der Bundesfühning sprach Pgn, Mascher den Frauen ihren Dank für die Geschenke, die die Frauen in so großen Mengen für unsere Fronteoldaten gespendet hatten. Die Leiterin des Amtes Frauen, Pgn. Schmiderer, erläuterte in leichtveratändUchen Ausführungen die Arbelt der Frauen, wies auf deren Gebiete und die I Arbeit in diesen hin und srpräx;h von den Kochkursen, die bewiesen, daß man auch mit eüofachen Mitteln gesunde und kräftige Kost bereiten kann. Der von den Frauen durchgeführte Hilfsdienst hat in allen Formen des täglichen Leben« beste Erfolge gehabt und in der Nachbarschaftshilfe schon viel Gutes getan. In der Klniergrup'pe wurden die €h—10jährigen Kinder nicht nur bestens betreut, sondern sie lernen hier auch epielend die deut«che Sprache. Viele werktätige Frauen haben diese Einrichtungen schon genügend echätxen gelernt. Ziel und Zweck aller Frauenarbeit i«t ssu helfen und zu beraten und darum mögen alle Frauen diesem Amt Üir vollstes Vertrauen entgegenbringen. Die Sri" icTabteilungsleiterln in der Bundesj.tigend"jhri:ng, Pgn. Faber, sprach In gewinnender We'ae zu din Jungarlljelterin-nen. Sie, die n'cht eo beschwert sind von den Sorgen de« täglichen Leten«, wie ihre Kameradinnen. die eine FamUie haben, sie müssen die Trägeriimen des Frohsinns sein und diesen auf die anderen ausstrahlen, denn es kommt nicht darauf an, daß man seine Pflicht erfüllt, »ondem wie man se'ne Arbelt löst. Arbeitslust und Leb«»nsfreude erleichtem unsere Arbelt und verdoppeln d*e Erfolge. Mit größter Aufmerksamkeit folgten die anwesenden we'bMchon Gefolgschaftamit-ETlIeder den Ausführurigen. Gleiche Appelle wurden am Vortage bei weiteren Marburger Firmen abgehalten. hettnuet&nd der. Kiivler Erkundungen einzuziehen. So beträgt denn auch die Zahl der von ihnen gemachttn Hausbesuche bie Ende 1942 25 847. Wenn sich die Hilfset ellenleiterin-nen auch später und ihre Helferinnen noch ■pä.tei an aen Heuabesuchen beteiligten, haben deruioch auch diese bisher 94 166 solcher Besuche gemacht, so daß die Qeeamtzahl der HaurtMssuche in der Unterste ermark bis 31. Dezember 1942 120 013 beträgt. Mit dem Aufbau der Dienst- und Hilfsstellen gingen die Betreuungsmaßnahmen Hand In Hand. Da die öffentliche Fürsorge erst später m Tätigkeit getreten war als dajB Amt Volkswohlfahrt, mußten anfangs alle Notleidenden unterstützt werden, auch wenn sie nach volkspflegerlschen Anschauungen hierfür kaum In Frage gekommen wären. So wurden Mitte Mal 1941 rund 110 000 Personen betreut. Nachdem aber die öffentliche FUrsoi-ge ihre Tätigkeit a«fge-nommen* hatte, sank die Zahl der Botreuten mit Stichtag 1. Oktober 1941 auf rund 84 400, von denen der größte Teil durch das WlnterhUfBwerk unterstützt wurde. Die Anzahl derer, die dagegen a'a Betreute des Amte« Volkawohlfahrt gelten konnten, verteUte steh nach den einzelnen Kreisen auf am 1. X. 1941 am 1 X. 1942 Clin 2919 1669 Luttenberg 288 292 Marburg-Land 744 360 Marburg-Stadt 2283 391 Pettau 1236 547 Rann 124 180 Trifail 820 150 Insgesamt 7811 3589 Pers. Abelriken der Betreutenzahi ist teilweise auf die Bes.«jening der wirtschaftlichen Verhältnisse seit der Befreiung zurückzuführen, teilweise auch darauf, daß die allmähliche Einführung der sozialpolitischen Relchsgesetase schon an sich verhindert, daß Kinderreiche In einem Maße hilfsbedürftig werden könnten, wie dies im ehemaligen Ju-goiflawlen möglich war und in den Demokra-^ tlen heute noc^ möglich Ist. Sebastian Weiß m. Den Gatten In den Tod gefolgt Nachdem vor kurzem In Cilli der Wirt des bekannten Gasthause« „Zur grünen Wiese" ton Reberschagg verstarb, ist ihm seine Gattin Anna Reberschagg in den Tod gefolgt. Am 12. Februar hat sie ihre schwergeprüfte Familie für immer verlassen. Frau Reberschagg, eine geborene Lewer aus Franz, stand im Lebensjahr. Was an dieser Stelle vor einigen Tagen über ihren verstorbenen Gatten gesagt wurde, gilt auch für sie Unerschütterlich in üirem Glauben wnd in Ihier Treue zum Deutschtum hat sie sich dem Terror nie gefügt und war ihrem Manne in den vergangenen schweren Tagen die beste Stütze. Das Cilller Deutschtum fühlt aich der Verstorbenen für das beispielhafte Entgegenkommen und die hilfreiche Unterstützung in harter Zeit auf immer tu großem Dank verpflichtet. Frau Reberschagg wird am Sonntag-nachmittaq zur letzten Ruhe geleitpt. m. VeriinglUokt. Der 48Jährige Tankwart Josef Stanzer aus der Berg^fasse 8 m Marburg fiel bei der Arbeit und verletzte »Ich das linke Knie. — Dem B31ährlgen Arbe'ter Johann Bele au« Brunn'':»'>rf wurdfn bei der Arbeit zwei Finger abgetrennt und die Handfläche gequetscht. — Der In Drauwel-1er, Dammpraitse 120, wnhntxafte ""nr'w'hnto Hane Wacke wurde gestern auf der Straße von einem unbekannten Mann überfallen. WaoUe erlitt Verletzungen am rechten Fuß. .— D'e 18jährige Private A. S. trank Lysol In sellwtmörderischer Absicht. Mit der stelpenden lelslonfl dir Fron! muss sicli die Leislung nnfni.i.iinn*an l der Heimat ancli steigern, nm der Front würdig zn sein. VOfOBSSt OlOS IliCni ZUBI PjliBrSOnntaB! Der Hochzeitsmarsch Von Richard Bill Inger Oft ging ich von meinem Heimatdorf In die Stadt Passau- Botengänger brauchen für diesen Weg drei Stunden. Bettelleoite und Stromer wohl mehr, Täler und Bühel bezwingen erst die Straße, bis sie die Stadt Pas-sau sehen lassen. Inn, Donau, das Flüßchon Hz münden hie»-Ineinander. Passau war durch Jahrhunderte nur Bischöfen untertänig. Inzucht und Guldenehen schufen hier, so sagte man, Hexen und Häßliche. Peter Wellig stand der alten Hlrschenapo-theke als Provisor vor. Ich lernte ihn In einer Rtammtiflch-Gcsellecliaft kennen, die sich in einem W^irLshaus an der Bahnhofstraße jeden Abend traf. »Der Peteif« hieß der Apotheker in aller Munde. Er Heß sich das Scherzwort gofallfm und war erstaunt, verwirrt, grüßte man ihn bei seinem richtigen Taiifnamen. Allen fehlte etwas, war der Peter, der aus dem Rheinland stammte, nicht in dor Stammtisch-Gesellschaft erschienen. Und der Peter versäumte kaum einen der Abende. Alle durften ihren t)bermnt an Ihm entladen. Man durfte ihn aufziehen, ihm Liebschaften and'chten, ihm gehclmnlstvoll© Beziehungen zu Haußhexen und Stadtnixen wie mit goldenen Geppln.<»ten zuschreiben. An einem Novomberabend führte mich der Peter in eine alte llerbei-ge, In der Schlffs-leuto imd Matrosen verkehrten. D'e Kellnerin, die geschmuggelten Orlechenweln atis-arherkte, fand der Rheinländer aller Verehrung seines Herzens würdig. Auf Peters Antlitz saß die Glut einer Vorzaubenmg. Ich erarhTnok Teh kannte 'lie DHmonen dieser SLadU Ich schorzt« mit der Kelinexin. MHHHipKpi^nnilBBiKBaKaaai Ich wollte das Weib kletrunachen, den Peter vor diesem Leuteweib retten. An einem Abend nach Weihnacht kehrte Ich wieder in dem Wirtshaus an der Bahnhofstraße ein. Ich hatte die Stammtisch-Gesellschaft einige Wochen nicht besucht. Seelenfroh war Ich nun, wieder einen Abend bei Gelächter und Geplauder verbringen m dürfen. Ich fragte nsuii dem Peter, »Der hat jetzt wen, kommt nimmer«, hleÄ es da. Die Glinst der Stammiischleute sohlen dem j.ungen Apotheker entzogen worden zu sein. Ich war mißgestlnrunt. Ohne den Peter wollte ich mich auch nicht mehr den Biertrinkern und Kartensplelem preisgeben. Oft hefrt Je ein Einaiger in ilner Gesellschaft die Waage der Fröhlichkeit, hält das Zünglein der Waage in der Mitte, deren Schalen die GIStter mit Gescheinken füllten. Aber das Bier mundete mir. Ich blieb. tTber die Fensteischelben rannten draußen die Schlänglein der Regentropfen. Die Uhr zeigte die Stunde der Mittemacht. Ich tiatte den Peter vergessen. In jener Zeit kam es häufig vor, daß durch die Bahnhofptraße bei Tage bäuerliche Hodi-zeitsgesellschaften geführt wurden. Sie wurden von Musikanten zum Bahnhof geleitet, die den Hochzeitsmarsch aus vollen Backen bliesen. Alle horchten wir erschrocken auf, *1« durch die Regenstllle der Mitternacht das helle Geschmetter der Hoch7eltsWtiser er-klan^g. Wer ließ s!ch ietjSit um Mitternacht zur Bahn begleiten? Wir liefen an t)as schon •gesohlossene Wirtshaustor und öffneten es. Kur der Regen sprang mit klingenden Schuhen über das Pflaster der Straße. Kein Laut eines Homos, ke'n Tjflut e'ner Trompete? Wir lachten jetzt über unsere Lelcht-g^läubigkolL Kaum aber «aßen wir wieder am Tisch, tranken und lachten, als die Fenster klirrten, ein Hoohzeitsmarsch an dem Wirtahaus vorbelklan^, dem Bahnhof zustrebte und dort verhallte. Keiner der Gäste wahrte es, sich vom Stuhl Tnx erheben. Wir schwiegen. Als ke ne Fröhlichkeit mehr am Stanrimtiach aufsproß, verabschiedeten wir uns, und jeder ging heim. Am nächsten Morgen las ich in der Zeitung, daß der Provisor der Hirschenapotheke •Ich Ln einer Weinsfpelunke um Mittemacht erschossen hatte. Im Bahnhofswlrtslhflui wurde viele Moonate nach diesem »Vorfall« noch gestritten, ob der Peter den Stanomtlschgästen sich »angezeigt« hätte, oder ob ^ was Unbete'ligte meinten •— d'e Ohren Berauschter den Hochzeltsmarsch vernommen hätten. B«9«gnung mit Dun|a Von Erich Klaila Vfclklchl heißt sie Dunja. Sie adcht auf, als könnte sie Dunja heißen. Das Mädchen lehnt drülwn am SIrohhaufen, die Hönde am Rftckeii. Es wird AU^nd, und es rcgiicl ein wenig. Im Angcnblick habe ich keinen Hcfclil. Icii siehe auch nur fno da und warte den Rogen ab. Di«?s und das denke ich in den A^nd hinein, »uul datin fällt mir in der Kinlo-nigkcil der Stunde das Mädclien am Slroh-llauf^n wieder ein, das vielleicht wirklich I^unju heilit. Wie sie merkt, daß ich liiii-sclüuie, legt sie den Kopf zurück. Die kleine 13<'wegunfl will Slolz si'in. Weil es alKvr viel zu (Turchsiciilig geschieht, isl in mir nur Mitlrir! rrlll «er UarfflßlerltK Auü Laiigcwisilc künmicrc ich mich duiaui« ob das Mädchen hübsch isl. Ich finde dann: sie isl es und ist es auch wieder nicht. Das Kleid der Dunja isl dünn und verwaschen. Es könnte noch vt>ii l)a-buschka, der Großnuitler, si'in. Nur «lern grellbunlen Muslcr sieht man an, daß ^^s vielleicht doch erst vor zwei Jahren in Kursk nekauft worden isl. Es ist Dunjas allcrl>esles Kleid, sonst würde sie nicht .immerzu an sich nmlerschnuen, als wollte sie mich unlwdingt nufnK'rlisnni mnelwn. I Dalvei spreizt sie die I'Uiffer, damit ich 'auch den Ring s<^hen soll. Aus IVal-Plalin ist der wohl niehl. ÜlKThanpl: Dunja, solche Rin^ Inqerlälil, slelll sii* eui Rein hinler das andere, als könnL« sie dadurch etwas ein wenig verl)ergen. Ganz sicher ist Dunja alwr nicht, ob Ich niciit doch über sie laclw. in Ihix* dunklen Augen kommt das l^aiK'rnck' einer Katze. Wie ich einmal w«'g^"'iaiie, weil .ich nveinx', mh'h hfl de j -rufm. ist das Mädchen ver 470.241 RM im Vorjnhr, und (fle Untersteiermark mit 295.0(X) RM gegenüber 236.281 RM im Vorjahr iMJteiligt. In den Kreisen der Untersteiermark wurden folgende Spenden erzielt: DIU 85.000 RM, Marburg-Sladt SO.fKX) RM, Pettau 45.(^ RM Marljurg-I.and 36.000 RM. Rann 20.000 RM. Trifail 17.000 RM md Lutten^ berg 12,000 RM. Opcretien-Erstattilührung im Marburger Theater Dan Marburger Sladtlheabcr wartet weh im Lauf der nächsten Woche mit einem ansprechenden Spielplan auf, der • unter anderem am kommenden Freilafl die Erstaufführung der Operette In drei Akten von Ralf ßenatzky „A*l an der Himmelstür", ein nettes Spiel mit viel Musik und froher Launo, bringt Sie erfährt am kommenden Samstag und kommenden Sonntag al)end Ihre Wiederholung. Morgen Sonntag nachmlttaf» und abends, am Monlagabcnd (Ring 3, Vorstiellung des Amtes Volkbildung), Mittwoch abend (geachlosBene Vorstellung für dl« Wehrmacht) und am Sonntag, 21. Februar nachmittags steht die erfolgreiche OpeiCt'e «D^e Lands [reicher" auf dem Spiel nlan. Am kommen^tcn Dienslag wird Puc;cii is„To8ca" am l^ommenden Donners log das Drama „Via mala" wlederholL Froher Nachmittag im Marburger Heimatbundsaal Der vterf« Tag der „Woche der Frau" LeuchttMid ragt zu Beginn des giv)ßen Jahres 1943 aus der Fülle der Arbeit des Stelrlschen Hcimalbimdes die „Woche der Frau", eine Vcronslaltmigsreihe des Amtes Frauen d^ Kreisführung Marburg-Stadt Jcdtjr Tag dieser Woche bringt in vtrschio-denen Orlsgrupixui durch Veranstaltuiigim aller Arbeilsgt^bicte unsei^en Müttern und llausfraiküi zum VerstiUidnls, was deutsche Frauenarbeit im Aufbau^vclrk des Führers vermag, was sio verfolgt und bezweckt. l>onnerstag, den 11, Februar — am vierten Tag dieser arbeitsreichen Wocli« — verans lulle teil die Leiterinnen des Arbeitsgebietes Kindergrupijo im Helmalbundsaal einen frohen Nachniillag für uniiere Kleinen. In einem Märchen, das cl)enso gut f'ewählt wie gespielt svar, bewiesen die leben „Tunten ' ihr tiefes Verslflndnls für die Kindesseelc, denn in glücklicher Verbundenheit mit der gi^olien Schar der kleinen Zuhöret rollten sie die lustigen Szenen vor deren sli*ahlendcn Augen ab. Klingendes Laclien uikI herzfr^ohe Jauchzer zollten warmen Dank. Marburgs Mutier wissen Ihre Sprößlinge in guten H.Inden und die Frauen der öntersleiermark dürfen mit Stolz luid Ruhe der Zukunft Ins Auge s?hen: Wo solche Führerijuien an der Arbeil ^d, muß das ^i-oße Werk gellng(>n. Marburg und sein Betriebssport Nun hat Marburg neben der bisher einzigen Sportgemeinschaft eine zweite bekommen Am Mittwochabend fanden sich 32 Angestellte eines hiesiKcn gröücren Betrlebe.s zusammen und griintlcttn eine Betrieb sport-Kcmeinsclinft mit üenehtnlgunK des Leiters tjes ArheitsKcbietes «Sport« im Atrt Volk-biiduHK des Steirisclien lleimatbutides. Der seit kürzester Zeit nach Marbur«: verpflichtete Turn- und Sportlehrer Rünsch leitete die OründuiiKsver aniinlung. Kr iettte ein-Kangs in nicht mißzüverstchenden Worten dar, daB es ein Gebot der Stunde und eine nationale Pflicht sei, für die Oefolgschafts-mitRlIeder eine» RrüCeren Betrieben eine Be triebssporffenjcinschaft zu bilden. Die An-wesenilen st>mlnten dem UiUndung heschluß bejeistert zu. Dann übergab Kam. Rünsch die Leitung; der neuen ßctrlebssportf{etnein-schüft an den Kameraden '^asinski Dieser sprach eindriHRlichst über die geplanten Aufgaben und forderte Jtu ernstester Mitarbe'.t auf. Nach den un bekaruitjtewordenen Vorar beiten. die der Oriindans? dieser Betriebs* sporttjeine nsthaft vorausR tigen, darf mit Si-cherjie't schon heute eesagt sverden. daO mit dieser Oerneinschaft em neuer Oroßvereln Im RntNtehen begriffen ist. der alsbald dan Mirburger Sportleben auOjrordentlich KÜn stiK beeinflu sen und uns um ein bedeuten des Sti'ck dem vom l'ü'irer ee^tcckten Ziele »Hm Vn'K in l,eib?\iilnim{cn« näherbringen wird Hie I eitntif in den HSnden so erfahrener Sportler wie Kam. Nasinski und Sport lebrer Rön^ch geben dafür Gewähr._ ui ci IU4I tc uAittr^ v>iD iieimat-im tjicrtfn Kriege «Wlnterbllfe-0crK Ihre PfUdit erfüllt* Meldepflicht für den Arbeitseinsatz Elnx^hetten zur Durchführunf^wordnanf Der Generalt>«vollniiohtt|rte fUr den Ar- bdit«*inM.ts hat Bur Durchftlhrung leiner Verordnung über die Meldepflicht eingehende Bestimmungen ertajMen, aus denen folgende, die Allfeonelnrheit interessierende Einzelheiten mitgeteilt werden; 1. MeldepfUchtlffer PersonenkuMt Die hauptberuflich aelbetAndlg im Gesundheitswesen Tätigen sind von der Meldepflicht ÄUflgenommen. Hierzu rechnen Arzte, Zahnärzte, Tierärste, Apotheker, Dentisten, HeUpraktiker, Hebammen, Krankenachwe-stem und •pfle|^er, DiiltkUchenleiter und -leiterinnen, MaMeure luid Maaseurlnnen, Zahntechnilter, Desinfektoren, Fleischbe-ichauer und Trlchinenbeachauer. Zu den Im gemeinsamen Haushalt lebenden Kindern rechnen auch die Kinder, die vorübergehend außerhalb des Haushaltea unteisdbraoht sind, b. B. bei Kinderlandver-schlckung, KrankenhaiMiaiifenthalt. Leben Kinder dagegen auf längere Dauer außerhalb des Hauahaltee (z. B, bei Bemich einer auswärtigen Schule), so werden aU nicht be-rUoksiohtifft t, Antwmt Art)elt«beratung und BMnsati aollen der Meklung mögllchat unmittelbar folgen. Die In Handwerk und Handel sowi« tm OsaUtätten- und Beherbergungsgewerbe selbit&ndigen Berufstätigen werden zunächst zurückgestellt, well ihre Betriebe' durch die MABnahmen des Relohawirtschaftsminaters bxw. de« Reichsemährungaministera Sur AuÄänunung una Btillegung überprüft werden. Auch die moldepfllohtlgen Schüler und SchtUermnen sowie dl# Studierenden werden sunächst nicht cur Meldung aufgerufen. Weitere Welkmgen hlersu ergehen noch. 8. Alnsats Da et alch bei den meldepfllohtigen Per* eonen vielfach um nur be*(iiränkt etnsatz-rählge und auch nur besdu'änkt auaglelcha-fähige Kräfte handelt, werden die Arbeitsämter Im Interesse einer möglichst hohen Leistung in geeigneten Fällen einen Eintausch von Kräften vornehmen. Innerhalb der Betriebe wird vielfach eine innerbetriebliche Umbesetsung aaun Erfolg fUhren. Ebenso ist zur Vermeidung einer ungleichmäßigen Belastung einzelner Bezirice ein zwlschenbe-Kirkllcheor Ausgleich innerhalb der Landesar-beitsämtei voi^esehen. Eine besondere Verantwortung fällt den BetrlebafUhrem hinalchtllch der Auswahl geeigneter Arbeltsplätze für die neu zum Einsatz kommenden, vielfach berufsungewohnten Kräfte zu. Das gleiche gUt hinsichtlich der Eingewöhnung und der laufenden Betreuung dieser Kräfte. Anlem- imd Umschu-lungsmaBnahmen sollen in weitgehendem Maße durchgeführt werden. 1. Frauen Die Vorladungen meldapfllchtiger Frauen sollen in der W^eise erfolgen, daß Andrang und langes Warten nach Möglichkeit vermieden werden. Etwaige Elnwendiuigen gegen den Einsatz werden sorgfältig geprüft. SchuHb'ldung, berufliche Kenntnisse und die Leistungsfähigkeit werden, soweit ea geht, berücksichtigt. Frauen mit Berufaerfahrung auf dem Gebiet der fioeialen tmd pflegerischen Berufe aollen nur in diesen Berufen eingesetzt werden. Von dem Zeitpunkt der Zuweisung einer Arbeit bis zum Tags des Arteltsantritts wird den Fra/uen eine gewisse Zelt eingeräumt, ihre persönlichen und häuslichen Verhältnisse der andersartigen Lettenaweise anzupassen. Ledige und verheiratete Frauen, die nur für sich zu sorgen haben, werden in der Regel einem vollen Arbe tseinsatz 2aigefUhrt. Frauen, die durch häusllohe FUrsoirgepflioh- ten gebunden sind, werden dagegen tn der Regel nur für 3lnfen zeltlich beschränkten Einsatz (halbtag*- oder tagewelser Einsatz), und zwar nur am Wohnort oder dessen unmittelbarer Nähe in Frage kommen. Auf Kriegerwitwen und durch Feindeinwirkung besonders in Mitleidenschaft gezogene Personen (Bombenbeschädigte^ wird gebührend Rücksicht genommen. Nicht zum Einsatz werden Frauen herangezogen, Wenn sie für einen Kriegsbeschädigten oder Veraehrten zu sorgen haben, der eine Rente von mindestens 50 v. H. oder ein Versehrtenentgeld mindestens der Stufe 2 bezieht. Dassellie gilt für Kriegsbeschädigte Offiziere und Wehrmachtbeamte mit einer Minderung der Erwerbsfähigkelt um wenlg-' stens ÖO v, H. infolge Dienstbeschädignng ' sowie für sonstige Erwerbsbe.«»chränkte mit I einer gleichen Minderung der Erwerbafähtg-keit Die Frage des Einsatzes meldepflichtiger Frauen, die eine Hausgehilfin beschäftigen, wird noch besonders geregelt 2, Nicht berufstätige Männer Hier wird in der Regel ein voller Einsatz «ugunsten der Kriegswirtachaft erwartet und durchgeführt. 3. Ruhestandsbeamte Die Meldung der Ruheetandabeamten hat beün Arbeltsamt zu erfolgen. Sie sollen tunlichst Wieder in ihrer früheren Verwaltung mit kriegswichtigen Aufgaben beschäftigt werden. 4. Arbeitskräfte aua lEndllchen Verhältnissen Personen vom Lande und aus LÄnd®tlldten Ina weitesten Blnne, denen nach Ihren persönlichen Verhältnissen die Aufnahme landwirtschaftlicher Arbeit zuzumuten ist, kommen grundsätzlich für einen Einsatz in landwirtschaftlichen Betrieben in Betracht. Diese Personen werden weiterhin auf Grund der Verordnung über den Elnnats zusätzlicher Arbeitalirlfte für die Ernähnmgaal-cherung des deutschen Volkes vom 7. März 1043 erfaßt und nach Bedarf dem Arbeitseinsatz in der Landwirtschaft asugefUhrt. 5. Nicht voll beschäftigte Arbeltskräfte Durch die Einbeziehung dieses Personen-krelses In die Meldepflicht werden zum TeU auch Personen erfaßt, die bereite eine Ihre Arbeltsikraft in Anspruch nehmende Tätigkeitausüben (verheiratete Frauen mit Halbtagsbeschäftigung). Ihre Meldung soll gleichwohl die Möglichkeit geben, zu prüfen, ob sld voll ausgelastet sind und ab die auageübte Beschäftlgunir kvlegs- und lebenswichtig Ist, gegebenenfalls muß e'ne Umaet-zung erfolgen. 6. Selbständige Berufstätige Auch der Einsatz dieser Kräfte erfolgt nach sorgfältiger Prüfung der einzelnen Verhältnisse. Es Ist nicht der Sinn der Verordnung über die Meldepflicht, kleine selbständige Existenzen ohne dringende« ar-beitseinsatznrJtßiges Bedürfnis und ohne entsprechendes arbeitse'nsatzmäßlges Ergebnis zu Zerschlagen. Dies gilt insboeondere bi denjenigen Fällen, In denen aus den bisherigen Einkünften der Unterhalt von Faml-lionangehörlgen bestritten wurde. Bei dem Einsata selbständiger Kiiltur-schaffender, d. h- der Mitglieder der Einzel-kammem der Re'chskulturkammer, z. M. Architekten, Maler, Bildhauer, Schriftsteller, Musiker, wird im Bendimen mit den zuständigen Stellen der ReichsJculturkammer vorgegangen. Kl«in« ChronHc m. Todesfälle. In der Burggaase 40 In Marburg starb die 69jährlga Altersrentner in Aloisla PriW. — In der Tauriskerstraflo 3 in Marburg verschied das Besitzerssöhnchen Michael Wrhownik aus Zellnita a. d. Drau ~ In CUli ist der Bahnbeamte 1. R. Johann Kolenf gestorben. m. Der Kre^ Mureck berichtet. Im Rahmen der SchulungMJctlon Uber die politische Aufgabe der Unlerstelermark i^)rach am 8. Februar, In Anwesenheit des Kreialsi.ers, Pg. Hannak-Hammerl von der Bundesführung des StelrlÄChen Helmatbundea vor den Po-lit«chen Leitern des Kreises Mureok. In seinem Vortrag umriß der Redner die ge-flchichUiche Entwicklung des Landes an der Drau ur>d Sawe und stellte dabei die Oesamtaufgabe des Oaues bei der Rückführung dieses Gebietes besonders heraus. Als auffallende Erfolge der erzl eher .sehen Arbeit Im Unterland zeigte er dls Haltung der Jugend In der Erfüllung ihrer Pflichten In der Deutschen Jugend, wie die Elnsatzbe-rsltschaft der Wehrmannschaften auf, Kre's-scbulungfllelter Llll dankte dem Redner für die interessanten Ausführungen und schloß mit dem Führergmß den Appell, — In einem Vortrag, der a's Thema »Englands Untergang — Deutschlands Aufstieg« zum Gegenstand hatte, lernte man am 9. Februar Ouetav Hiidebrant als vorztlgllchen Sprecher kennen. Seinen Ausführungen lagen die von Givstav Müller schon vor Boginn des ersten Weltkrieges niedergeschriebenen Prophe-aelhungen vom Untergang Hingland« zugrunde, die auch das Bündnis mit Japan vor-auiwhnten und In den Erlebnissen der Gegenwart ihre Verwirklichung finden. Die Größe der Verpflichtung, die uns auferl^- I te Bewährungaprobe jetst sn bestehen, I wurde von Hiidebrant In überzeugender ; Weise herausgestellt. I m. Einkautscileichterung für Berufstätige. I Um seinen beruftstätigen Kunden längeres I Warten zu ersparen und die Arbelt im Geschäft zu erleichtern, hat ein Lebensmitiel-kaufmann vor seinem Laden einen verschließbaren Briefkasten angebracht, der ein Schild trägt, auf dem die berufstätigen Kunden aufgefordert werden, ihre Bestellungen im La. den abzugeben oder vor Eröffnung des Oe. schftftes oder nach Ladenschluß in den Brietkasten zu stecken. Die Ware wird bei Ab. gäbe der Bestellune am Morgen am gleichen Nachmittag, bei Angabe abends oder nach Ladenschluß an nächsten Vormittag zusam-mengeatellt und gegen Markenabtrennung und Zahlung an der Kasse ausgefolgt. Auf diese Weise steht die Ware abends in Ver. ' kaufsschalen mit der Bestellung an der Kasse bereit. Der Kunde benötigt nur einige Minuten j für die Abholung der Ware, und der Kauf. ' mann Itann die Bestellung in den geschäfts-{stillen Stunden efledigen und so ifen Andrang 1 in den Abendstunden vermeiden. Vielen Kauf ' leuten wird dies eine Lösung des schwierigen ' Problems der Bedienung ihrer eingetragenen Spätkunden zeigen. Wir finden hier ein schö. I nes Beispiel der Hilfe für die Berufstätigen, daß auch bei uns in der üntersteiennark I Nachahmung verdient, I m. Keine Milde für Volksschädllnge. Aio . 28. Januar ist der 46jährlge 'Anton Komernik aus Bruck/Mur hingerichtet worden, den das Sondergcricht Leoben als VolksschÄdling zum Tode verurteilt hatte. Durch nahezu ein Jahr hatte Komernik mindastens 300 Postpakete, darunter auch Feldpoatsendungen, unter dem Schutz der Verdunkelunq gestohlen. Entgellliclie Mitteilongen A«rztlich«t SonntagsdUnst Marburg: Dienstdauer! Von Samstag mittag, 12 Uhr, bi» Montag früh, 8 Uhr. Diensthabende Ärzte: Dr. Rudolf Lofretz, Schmiderergasse Nr. 8, für das linke Drauvifer, Dr. Josef Iwan-schek, Tauriskerstraße 26 (Tel. 28-29), für das rechte Drauufor. Für Zahnkranke: Dr. Olh-mar Derniatsch, Domgasse 1 (Tel. 27-20). Dienstdauer: Am Samstag von 14 bis 16 Uhr, Sonntag von 8 bis 10 Uhr. Diensthabende Apotheke: Mohrenapotheke, Herrengasse 12. ClUl: Dauer: Samstag mittag bis Montag früh, 8 Uhr. Diensthabender Arzt: Dr. Negri Walter, Clin, Prinz-Eugen-Straße 24. Diensthabende Apotheke: Adler-Apotheie, Cilli, Marktplatz 1, 125-k Ein Kind schreibt an seine Muttil Liebe Mutti, Deine erste Sorge am Morgen gilt meinem Wohlergehen, wie das auch Dein letzter Gedanke am Abend ist. Du tust alles, um mich vor den Gefahren des Alltags zu schliizen und lehrst mich, daß Messer, Gabel, Scher und Licht nicht von mir angefaßt werden dürfen. — Und nun sind in den letzten Jahren eine sehr, sehr ßroßc Anzahl meiner Spielgefährten durch Verbrühungen in der Waschküche und in der Küche durch heißes Wasser, Seifenlauge, Kaffee, Tee oder Suppe schwer geschädigt worden. Die Zeitungen sollen fast täglich von derartigen Unglücken schreiben. Ich weiß, meine liebe Mutti, daß Du letzt so sehr in Anspruch ge-tionimen bist und daß man sehr leicht sagen kann. Du sollst besser auf mich aufpassen. Aber wenn ich Dich heute bitte, alles heiße Wasser, Seifenlauge, heißen Kaffee. Tee oder Suppe von mir fernzuhalten, dann weiß ich, daß Du das gern tun wirst, weil ich doch einmal ein großer, kräftiger Kerl werden soll, der Dir und Vati recht viele Freude machen wird. Ich würde Dir diesen Brief nicht schreiben lassen, wenn nicht so ungeheuer viele Kinder im Alter von ein bis vier Jahren auf diese Weise verunglücken und für ihr ganzes Leben sehwerstens körperlich geschädigt sind. Sei daher bitte so lieb, halte mich von solchen heißen Sachen fern. Ich will Dir auch immer dankbar sein. Du weißt — ich hab Euch so sehr Heb! Euer Kind Keine Mindestabnahme-yerpilichtung für Strom Der Relchalaatvertellor (Reichsatelle fttr ElektrlziliätswirLschaft) gibt bekannt: Bei einer Reüie von EloktrLzitätßveröorgungsun-ternehmen im Reich beatehen Tarife für Haiishaltunga- und Gewerbeabnelimer mit gegenüber den normalen Tarifen gesenkten Arbeltifprelsen, nach denen den Bez'ehem sogenannte Mindea tabnahnieverpfl ich tungen auferlegt süid, d. h., dlo Verbraucher, die Strom nach diesen billigeren Tarifen b^v ziehen, müssen sich verpflichten, gewlsea festgelegte Mindestmengen an KilowatLstim-den auch darm zu bezahlen, wenn sie diese nicht verbraucht haben. In normalen Zollen werden Stromabnehmer, deren Verbrauch nach einem solchen Tarif abgerechnet wird, darauf achten, daß sie die in Rechnung geatallten KUowattetimden auch verbraunht haben. lai der gegenwärtigen Zelt ist jedoch Joder einzelne zur größtmöglichen Einöparmig von Energie aufgerufen worden. Derartige Mindostabnahmeverpflichtui^en würden dem Sparwillen der Abnehmer ian Wege stehen-Der Reicliskommisflar für dlo Pro^sbildimg hat daher die Aufhebung dieser Mindest-abnahmeverpflichtungen für die Dauer des Krieges verfügt. Verschiedene Feststelhmgen geben Veranlassung, alle In Betracht kommenden Stromverbraucher auf diese Aufliebung der Min-deBtabnahmeverpfllchLungen hinzuweisen und die Aufforderung daran zu knüpfen, daß auch diese Abnehmer ihren Stromverbrauch auf d^ geringstmögliche Maß boschränlten- m. Sechs Jahre Zuchthaus für Krlegswlrt-ichaftsverbrecher. Der 74 Jahre alte Großbauer Albert Pürzl aus St. Veit bei Neumarkt hat aus gewinnsüchtigem Eigennutz und in verbrecherischer Weise die Kriegswlrt-schaftsbestimmungen mißachtet. Nachdem er dar Getreideabiielerungspüicht nicht im vorgeschriebenen Umfang nachgekommen war, wurden bei ihm Vorräte aller Art und 6050 Kilogramm nicht abgelieferteß Brotgetreide festgeetellt. Pürzl hat außerdem Getreide zur Fütterung von Ochsen und Pferden sowie etwa 13 000 Liter Vollmilch zur Kälberaufzucht in unzulässiger Weise verwendet und damit lebenswichtige Güter der Verbrauchs-lenkimg entzogen. Ferner wurde bei ihm ein gehorteter Bargeldbetrag von über 18 000 (?eichsm^rk vorgefunden. Vom Sondergericht Leoben wurde Pürzl als Kriegswirtschaftsverbrecher zu sechs Jahren Zuchthau» und 10 000 Reichsmark Geldstrafe verurteilt. — Mitangeklagt waren mehrere Personen, unter ihnen die Tochter des Bauern, die SOJäh-rlge Elisabeth Pürzl, die eine Strafe von 18 Monaten Zuchthaus und 2000 Reichsmark erhielt, da sie Butter und Eier zu Überpreisen markenfrei an Abnehmer aus Neumarkt und Wien verkauft hatte Sechs Personen, die sich auf unrechtmäßige Weise von der Pürzl geringere Mengen Butler und Eier markenfrei zu Überpreisen beschafft hatten, wurden zu Gefängnisstrafen bis zu acht Monaten verurteilt. Seite Ö »Marburger Ztitung« 13714. Februar 1943 Ntimmer 44/45 Mittler zwischen Pflicht und Glück Der (ilückt»manii im ArbcilüpioMiU Im Winit'ryruu des L'nifüniiniaiilcl» krculzl die Vi-rlraiilc CJeslalt des Glücks-niaiiiis alllfiylich utiscfo gfscliältijji'ii NN't'jiC'. Kr scIuMiU Ulis mit der gwligni Wt'islu'il TViriscQaji Interessantes vom Tabak Eine MiUioneii Menschen leben tn Bulgarien vom Tabakanbau — Rosenanbau verdränft Deutochland als Hauptabneluner Der Reisende, der im Frühjahr nach Bul- garlen abgenommene Landewtelle die grie- . ^ i____• MB «Mav til». M1IB» n^/^n r.r SCIUMIU ims mit Uci* gmigni i-'er neiaenae, uer im nujijain uov" Raiten —-- — " u /ii holrt'iu'n, die da sagt: Mit Geduld um] garten iiommt und angeregt durch Reisebe- , chische Ereeugung, die sich "^ute nur noch (ilaulKMi wirst aiieli du di-iii (lliicli machoii. Schreibungen daji Tal der Rosen aufsucht, ^ auf dir Inaeln beschränkt, Geduld und lllauben! das sind die slar-| wird vergeblich nach den " " keti Krätle, dit' wir Ijrauchen. Und sw wird lins der yraue (iirickslwl«' zum lebendigen Siiitibild der rriichl, die Seyen bniigl. Viele iiiiM'rer (iliicksinäniier werken sction durch ihre „Väterlichkeit" das Vertrauen, das wir ilinen gerne schenken, lüii gutes Viertel alii'r iiu Losverkaiif fi-oiwÜh}; ciii-gciclzleii Männer und l'Vauen stellen die Kentner, Kriegs- und Arl>eilsin\aliden und M)nst nicht mehr recht cinsKt/fähige Kräfte. Al>er last die Hälfte aller Losverkäufer und Vcrkäuierinnen vt?rsiehl diesen Dioni»l nur im XehenlKM'uf, meist nach »chwcrer Tagesarbi'it. Solch* unermüdliche Kinsat/.freudigkeil Aordlent wahrlich die Achtung und Würdigung aller Volksgenossen. Wir alle möchten daher die vertraute Gestalt des Gliicks-niarins, im LelK'nskanipf des kleinen All-la-js wie im groben l-jusal?- für das Volks-scliicksul, als unentwegten Mittler zwischen uns und dem Hilfswerk dieses vierten Kriegswinlers nicht missen. Jeder fühlt, dalA mit dieser f.otterie eine Einrichtung geschaffen wurde, die die Arlnütskrafl einer grolien Anzahl Volksgenossi-n, die stjnst mehr üKamcraden, fremde Welten wachen nachts bei unaeren Zelten , » ,< Abschiednehmen von Wien, der Stadt des Stephansdoms und des Wurstelpraters, von Marburg und Cllli, den beiden schönen un-tersteiriöchen Städten im Tal der Drau und der Sann, heißt bei Fronturlaubern für lange Monate Abschied nehmen vom Reich. Serbien, Bosnien, Griechenland, Kreta und Nordafrika sind die Relaeziele der Männer, die in Feldgrau, Im Blaugrau der Luftwaffe, im Dunkelblau der Marine und In der son-ncngeblelchten Tropenuniform der Zug aufnimmt. Deutsches Land, Wälder und Wiesen., Dörfer und Menschen sinken ins schattenlose Grau-der Nacht Die Gespräche sind verstummt Jeder hockt an seinem Platz, kauert sich in seine Ecke. Morgen im Zug. Eis gibt Kaffee, Stullen werden ausgepackt, die Männer werden munter, debattieren, und einer hält eine Karte zwischen den Knien gebreitet, — der neue Südosten. Das politische Geschehen, das aus dem Marschtritt unserer Armeen wächst, findet seinen Niederschlag In den Gesprächen. Das neue Kroatien, Serbien, Griechenland, das Erinnern an die Orte des Kampfgeflchehens aus dem Balkanfeldzug, die unsere Fahrt streifen wird — manche Anekdote imd manche Erleben gewinnt Gestalt Im Zuflanimeniklingen der knappen Sätze dieacr Berichtenden. * Hohe Pappeln ragen über die Dächer der Bauernhäuser am Rande der Stadt, Wollschafe drängen sich In den kajgen Schatten des Bahndammes: yMEfram. EKe junge Hauptstadt Kroatiens aeigt Im AuRern und Innern das Bild de« Neuordnena, de« Sidiemfügens in die neue Form, die der Krieg im Südosten geprägt hat Rein äußerlich kommt daa schon im Straßenbild zum Ausdruck; Viele Uniformen — den muselmanischen Soldaten, die aus den boenischen Teüen des Landes stammen, hat man das Tragen de« Fez gestattet — Kontrolle der Märkte, Lebensmittelkarten für Zuteilung der wichtigsten Nahrungsmittei und die abendliche Polizeistunde. Der Deutsche fühlt sich wohl hier. In den Gaststätten und Kaifeehäusem, in denen fast nur Männer verkehren und die ungemein an Wien erin-nern^ kreisen fast ausschließlich polltische Gespräche. Man begnügt sich mit Llnjona-den und Kaffee, imd in Anpassung an die Versorgungslage gibt es an mehreren Wochentagen Einheitsessen. Seit dean Belgrader Putsch ist man hellhörig geworden, unterstreicht aber bereitwUli^ den Kurs, den der Poglavnik eingeschlagen hat. * Langsam führt die Sawe ihre Wasaer der Donau zu. Violett scheinen aus dem fernen Dunst die Konturen der Karstberge Bosniens, die berüchtigten Brutstätten zahlloser Banden, die seit Beendigung de« Bal-kanfeld/,\igea durch Terrorakte das Aufbauwerk zu störeai versuchen. Deytsche und kroatische Verbände bleiben ihnen pausenlos mit wachsendem Erfolg auf der Fährte und haben in harten und erbitterten Gefechten die in den unzugänglichen Gebirgen versteckten Gruppen zum größten Teile aufgerieben. Seltsame Wachtürme an allen Brücken, Bunker, Drahtverhaue, getarnte Ufenstreifcn, in denen sich Stolperdrähte breiten. >» Da blenden jenseits de« Flusse» die weißen Silhouetten der Geschäfts- und Regle-rungsbauten von Belgrad. Gemächlich schnaubt der Zug ül)er die lange Donaubrücke und läuft in den kleinstädtisch anmutenden Bahnhof ein, den man sorgsam von Schutt und Trümmern geräumt hat Auch tm Stadtüinem sind die Spuren des Zwölftage-Feldzuges nahezu vernarbt. Unbändiger LebenswUle pulsiert Neubauten wachsen aus der Erde, Die nur wenig abgeschirmten Straßenlampen bestrahlen In den Abendstunden ein buntes Leben. Die Kinos sind überfüllt die Kleinkunstbtihnen halten ihre Pforten geöffnet, und in den serbischen Weinstuben singen die beilebten Pewa-tschitzen wieder mit heiseren Stimmen ihre Weisen, Generaloberst Neditsch sucht in klarer Erkenntnis der Kemjprobleme >Rumpf-Serbien€ nun wieder den Weg'vom Lande scur Stadt und umgekehrt, was vor allem auch ver-sorgui^Tswirtschaftllch von außerordentlicher Wichtigkeit ist. * Skopje! Die Nacht gibt nur den überdimensionalen Quaderbau des von den Serben errichteten Reklame-Bahnhofe« frei. Jetzt sind die Bulgaren hier eingezogen. Friedensmäßig spielt sich der Verkehr ab. Auch in der Stadt und den neu aufgestellten maw-donischen Verwaltungskreis, der von hier aus gelenkt wird, zeigt «ich, daß die Bulgaren gute und gerechte Verwalter der ihnen zugesprochenen Gebiete sind. Die Tür-kenviertel mit den Überresten alter Kara- davon werden 40 MiUlonen im eigenen Lande erzeugt, 40 Millionen wurden aus Übersee eingeführt, die restlichen 40 Millionen kg im Orient gekauft. Die ausfallenden Überseelieferungen werden nun gleichfalls aus Bulgarien bezogen. Verschiedene Böden — verschiedene QuaUtäten Der Tabak Ist ein Gewädi« mit seltsamen filgensdhaften. Er gedeiht am besten dort, wo andere Aussaaten weniger ertragreich sind, nämlich in den Bergen. Seine Qualität vermindert sich In der Hochebene und noch mehr in den Tälern. So teilt man die bulgarischen Tateke auch in 3 Sorten ein: Den Ova-Tabak, der in der Ebene wichst, also qualitativ am schlechtesten ist« den halben Jaka, der in der Hochebene und den Jaka, der im Gebirge geemtet wird, und der der beste Ist Außerdem ergibt jede eiuselne Tabakpflanze noch acht venchledene Sorten, und zwar lidTem die untersten Blätter dtf* Staude den schlechtesten und das oberste BlaU den besten Tabalk. Aua Gründen der Ratlonienmgr tmd Lohnerq;>anils sorUsrt man den Tabak, der na«^ Deutechland geht, zur Zelt nur in 3 bis 4 Sorten. Eine Sortierung in acht Sorten kostet 2S bis 30 Lewa je Kilo, das sind 0,81 hl« 0,97 Reichs-marik, die Unterteilung; in 3 Sorten nur 0,19 bis 0.32 Reichsmark je Kilo. Das Tagespensum einer Sortiererin Ist )e nadi Größe der Blätter 8 bis 18 KUo. Eine der wichtigsten Persönlichkeiten im ganzen Tabakgewerbe ist der Experte, Das ist ein Kollege des WelnschmeckeHi unserer Weiniriete. Wenn solch ein Ohefexpert ein getrocknetes TabakUatt toi die Hand nimmt, kann «r genau bestimmen, aus welchem Jahr und «la wievieltes Blatt «I an der Pflanze ipewaoh-sen ist, in welchem Gefbiet, ja. «ogar In welchem Donif es geerntet wcinle. Hat er das Anbaug-elbiet vorher bereist, kann er sogar den Acker bestimmen, ron dem «i stammt Noch einiges Uber den Werdegaiif des Tabaks. Die Samen werden zonäctast in Kft-sten ausgesät und die jungen PflaneMi dann auf den Acker umgeipflanst Nun begiinnt In den wasserarmen Gebirgsgegenden eine müheselige Pflegte, an der die ganze FamlMe des Bauern teUnimmit, Aber das ist volks-wirtsdiaftllchi. auch notwendig; denn im ganzen Südostraiun aind die Dörfer übervölkert Es sind al«o viele Arbeitskräfte vorhanden, die beschäftigt werden müssen. Auf einem Dedcar Acker erzielt man 70 bla 120 kg Tabak, der einen Erlös von 6 bis 7000 Lewa (196 bis 327,50 RM) erbring. Auf dem gleichen B«den würde man 115 bis 120 kg Welzen ernten, was 600 Lewa (19,50 KM) ebibringen würde. Die FermentatioB Im Mai und Jurtl begtnnnt die Die Blätter werden gepflückt, auf Schnüre gezogen und ta Rahmen zum Trocknen aufgehängt. Wie beim Wein viel Somrnen-sohein sehr aair Güte beiträgt, so" ist er auch beün Trocknen der Tabakblätter unentbehrlich. Unter Uiftaibschluß tritt nun die erste Fermentation ein. Dias ist ein chemischer Vorgang, in dessen Verlauf die Blätter die gelbe Farbe erhalten. Darauf beginnt, inzwischen ist es Winter geworden, in den kleinen Bauernhäusern die Sortierung der Ernte. In BUndehi m 8 Blättern werden nuiiviciI.C1 Jim. uoii --— jji J5Unaejn »1 o wwubm wanserelen aus der Türkenzclt, die Kuppeln einzelnen Sorten zusammengelegt, und A/*h1fln1rAT1 des A ___ •mMU_ ____^1__t___ der Moscheen, die schlanken Minaretts des ehemaligen Üsküb lassen sich im Dunkeln nur erahnen. Es folgt eine wilde Landschaft. Zwischen niedrigem Buschwald sind Felsblöcke eingestreut, weite Geröllflächen, arme Weide. In die Felsen gesprengt, schmiegt sich an die Bahnlinie cüie kühne Straße, von der ein Schild kündet, daß sie von deutschen Truppen im ersten Weltkriege erbaut wurde. Diese gewaltige, technische Leistun^f mußten auch unsere Gegner erkennen, und ao überlebte die Tafel selbst die schlimmsten serbischen Haßorgien. Ein enger Einschnitt — die Zigeunerenge, das »Eiserne Tore der Wardar — gibt dann den Weg in die unendliche Weite fr^M * »4^dus Mittelländische Meer breitet vor uns aua Es vermittelt den ersten Eindruck von Griechenland, das kein Baikan-staat mehr ist, soiviem ein Mittelmeerland, das dem Meere offen seine Arme entgegen-stredkt, das eüien Großteil seiner Nahrung aus dem Meere zieht und darüber hinweg Brücken zu anderen Ufern und Ländern schlägt. Heute aber, da jeder Staat kriegsbedingt sich auf möglichst autarke Versor-gunig umstellen muß, da die Wege Über» Meer gesperrt sind, zeigen sich die ernsten Folgern Griechenaads Wald- und Landwirtschaft zieren den letzten Platz einer gesamteuropäischen Übersicht. Die Ernährung ist problematisch geworden, so daß die Achsenmächte helfend zur Seite stehen müssen ... Anfang März «scheinen die Vertreter der 250 Tabakhandeisfirmen, um die Bestände zu den voiher von der R^ierung Im Einvernehmen mit Erzeuger und Händler festgesetzten Preisen aatfwikiaufen. Der Tabak wird in den Lagern der Hftnd-1er noch einmal sortiert und dann in Ballen zu 20 bis 22 Kilo gepreßt In diesen La-gern, die in der Hauptsache aus Holz gebeut werden müssen, weil nur in HoUUiger-häusem der Taibsk die richtige Peuchtlg-kelt behält, komant es Bur zweien Fermentation, d. h. die Blätter werden noch gelber, und wenn man auf Zlgarettenschach-tdn liest, doppelt fermentiert, so heißt da«, JaO die Zigaretten aus besonders pfleglicAi behandeltem TsAmüc gemischt slnMÜ. Daneben gibt es euch eine künstliche Fermentation, die besonders bei Virginia-Tabaken ssur An-ivendung kommt Die fertigen Ballen werden darauf nach Deutschland, frUher auf dem Seeweg BorgBr—Hamburg, beute Über die Donau oder mit der Bahn vM'laden. Kri€|g0berichter Fritz Mü&er ilPK) führt X Baumwolle — PfUchtanbau in Boitta. rten. Um die bulgarische Baumwollerzeugung zu steigern, wurden in den für den Anbau von Baumwolle geeigneten Gebieten die Bauern verpflichtet in ^sem Jahr zur Deckung des Eigenbedarfes an Textilfasern mindestens 500 Quadratmeter mit Baumwolle zu bestel-len. Gleichzeitig wurden auch die Baumwollankaufspreise wesentlich erhöht. Der Baumwollanbau erfährt auch sonst mancherlei Förderung und Erleichterung, was zu einer ständigen lirweitcrung der Baumwollfläche wir hören im Rundfunk SaaitUiK. 13. r^braw Reiclikprogriaii! 16—18: Bunter Nichinltl«. -- 1^ -18.15: Politische Hörszene. — 1830-19; Der ZeUspie-fei — 20; Prontberichte und politischer Vor- trtf. — 20.15-^30: Leichte Unterhaltung. — 21.30— 22: Melodien von Johann Strauß. D«utKli(«Hd»ctidflr: 11.30—12: über Land ond Meer. — 17.10—1R.30: Jerxer. ReteF. Schubert, LeitunKt Heina Bongrtt«. — 28.15—22: Wagners »Tannhäuser«, Ausiichnitte unter Arthur Rother. Sender Alreii 6.15—7: Beschwinjtcr Morgen. — 17.30—18.30: Die Klingende Brücke in Wgrt und Musik. — 19.L5—19.45: Volksmusik. Sonntai. 14. Fcbniir 'Releli>l»r»RraMt 9—10: »Unser SchatzkSstleinc mit Theodor Loos. — 12.40—14: Das deutsche Volkskonzert. „ 14.30—15: Märchen »Asdienputtel« (Albert Floratii). _ 15—16: Unterhaltungskomponisten im Waffenrock. — 16—18: »Feldpost-Rundfunkf. — 18—19: Brahms, Schubert (Furtwängler. StroB-Ouartett). — 20.15—22: UnterhaltungskonMrt. , DaiitKhlandRcadtrt 15.30—15.55: Klassische Klavier-und Liedmusik. — 18—19: Unterhaltende Weise. — 20.15—21; Schubert-Lieder. — 21—22: Atis Lortzings Openi. SMder Alp»! 6,15—7: Beschwingter Morgen. — 17.30—18.30: Die Klingende B.ritcke. Konzert zum Feierabend. Aas aUu lOeÜ a. Wien mid stin Tandalmarkt. »Da schaut's aus wie am Tandelmarktc ist eine Redensart, die man in Wien nicht selten hören kann, wenn irgendwo ein kunterbuntes Durcheinander charakterisiert werden soll. Nicht M bekannt aber ist, daG auch der Wiener »Tan-delmarkt« im »Tagebuch der Frau Historiat einige Blätter für sich beanspruchen darf: Zu einem zünftigen Gewerbe war das Tröd-iergeschäft hier erst während des Dreißiz-jährigen Krieges durch eine vor genau 320 Jahren, am 13. Februar 1623, erlassene Verordnung Kaiser Ferdinands II. geworden, die den neuen B^nifsstand m der wahrlich nicht nach »Tandelmarkt« riechenden »wohlehfba-ren Zunft der btirgerlichen Tandlert erhoben und seine Anffehörigen einen ständigen Ver* kaufsplatz vor dem Kärntner Tor fugewie-sen hatte. Da diese Gegend sich nicht als günstig erwies, verlegte Leopold I. ihn 1671 nach dem »Untern Werd« in der Leopoldstadt Nachdem die Tandler Bach einem Menschen-alter nochmals an ihren Ursi^ningsort zurückgekehrt vnd von dort aeiterdings in die Leopoldstadt fibergesiedeh waren, schlugen sie ihre 300 Bretterbuden «m 1730 in der Gegend der heatigen Technischen Hochschule auf und landeten icMiefillch Mif dem Glacis zwischen dem KaroHiientor md Henntarkt, wo ihre Holzbudeletidt bis 1863 bestehen bleiben sollte. Damals wurde der Tandel-mailct mit öem Verschwinden der Bastelen und Ghicis von neaea obdachlot «nd siedelte sich ann in Jener RoMaver Gegend a*i, wo er heute »och — heuer ein Achtziger — steht Die fr^Bte Meikwürdigkeit seiner Geschichte abw bleibt wohl die, daS der Wiener Tandelmarkt Mch in den Zeiten, da ailc Strafien der Äadt voa dei berüchtigten »Handteeruten« ostischer Knmimnasen wi-dertiallten, immer rein arisch geblieben ist. a. KoiMt Fsdik« mit blolem Auge i« sehsB. Der nach aeinem Entdecker benannte Komet I942y-Fedtke iit, wie die Sonneberger Sternwarte mitteilt, im Laufe de» Februar gut zu beobachten. Sein Lauf führt ihn durch ftas Viereck dei Großen Bären oder Himmelswagens der jetzt abends bei Einbruch der Dui^elheit im Nordosten «ufwärts, steigt. Der Komet ist schon mit bloßem Auge za sehw. Er ist einer der hellsten der letzten Jahre. Seine Helligkeit entspricht zur Zeit der eine« Sterne» vierter Größe. Der Feldstecher zeigt ihn deutlich als einen Nebel* ballen mit sternartigem Kern, aber fast ohne Schweif. Die Entfernung des Kometen von der Erde betrug am 1. Februar 65.332 Millionen km. Monatsende sind es mehr als 79 MlUionen km. Ein Flugzeug mit einer Geschwindigkeit Ton 400 km in der Stunde wurde etwa 20 Jahre unterwegs sein müssen, um den Schweifstem theoretisch zu erreichen. a. Arsea Im Brot — ein «nverantwortll* eher Leichtsiwi. In dem Städtchen Karcag in der großen ungarischen Tiefebene wurden in den letzten Tagen eine große Zahl Arsen-Vergiftungen festgestellt. 15 Menschen sind sogar gestorl>en. Durch umfangreiche polizeiliche Nachforschungen ist nach tagelangen Untersuchungen nun der Vergiftungsherd g^nden worden. Es stellte sich heraus, daß in einer Bäckerei Infol^ unverantwortlichen Leichtsinns arsenhaltiges Insektenpulver in das Biotm^l gelangte. Der Inhs'ber der Bäckerei mid seine Frau wurden verhaftet. at. Seit—mc FerttHkiit Im Matrageblrge in Ungram, m noch manche schönen Volkstmchten au« aehr alter Zelt Dazu ge-h4irt auch ^ Feettracht der MädcherL Wenn eine jungfs Bäuerin m einem Feat gehen wai, muß «le eovlele geatäricte Unterröcke anzlelien, daß m unmöglich iat, damit aus der Tür xq kommen. Deahalb müssen di« letKten Röcke erst draußen auf dem Hof« angezogen werden. a. Die Zaagen-MuMdiel. Eine der größten Gefahren für die Perlenflacher der Südsee ist eine Riesenmuschel, die sogenannte Pa^ pua. Sie legt ihre Schalen wl« eine elserns Zang'e um inüße oder Hände des Tauchers und hält ihn m> unerbittlich fest, daß ef ertrinkt. Die Gefahr durch die Papuamuschel iat für die Taucher größer als dls Bedrohung durch die Haie oder Kraken. a. Die höchste Treppe der Welt. Von allen Treppenbauten der Welt befindet sich die höchete In China. Die Treppe führt hüiauf zum Tempel des Tal-sclan, der auf einem 1600 Meter hohen Berge liegt. Die Treppe, die am Fuße des Berges beginnt, hat mehr* als 6500 Stufen. Selbst die geübten Berg-» steig'er brauchen mehrere Stunden, ehe AO äesn lieUjgtum ankonuner Nummer 44'45 »Marburjer tefturmc 1S./t4. Fefmar 1WS Seite 9 du 9xttu Möblierte Zinuner — ^e dringende Zeitirage MM ^leni Willen lüBf sich vielcfl errelcheo Der totale Krieg bedingt den EüisaU der lelsjtcn Arl)eitskraft. N'icht immer können diese Arbeitskräfte dort eingesetzt werden, wo sie gerade zu Hause sindL So sind viele Volksgenossen heute gezwungen, sich an ihrem Einsatzort ein möbliertes Zimmer zu suchen. Dabei ist das Wörtchen „suchen" bewußt zu betonen, cleim die Zeilen sind vorbei, da mMi sieh ein möbliertes Zimmer nach seinem Gc-sehmack sclmell und mühelos aussuchen konnte. Viele sind froh, weiui sie heule eine kleine Unterkunft finden, einlach und anspruchslos. Leider bleibt fast ubi^rali Ihisüiiders in Marbm-g, ge^nwärliß das An-gebol stark hinter der Nachfragi^ zurück. Woran liegt das? Die Antwort lautet — auch wenn sie hart klingen mag: nicht zuletzt am guten Willen vieler, ui manchen Haushaltungen wäre bestimmt noch die Möglichkeit vorhanden, ebic Volksgenossin oder einen Volks^nos-sen miterzu bringen. Aber das Nicht-Verzichten-Wollen auf Beauemlißhkeit ist noch immer ein Faktor, der bestimmend dafür ist, sich nicht .entschlielJen zu können. einen anderen arl)eitcnden Menschen in die eigene Hausgemeinschaft aufzimeh-nien, zumal man es finanziell vielleicht nicht nötig haL Pas aber sind kleinliche wnd vor allem unsoziale (^sichtspunkte, die nicht in unsere große Zeit des Kampfes aller um ein gemeinsames Ziel passcii. per Krieg fordert auch in der Frage der Untervermietung Opfer, die' uns zum Siege helfen. Viele Söhne tragen das Ehrenkleid des ^Idaten. Es ist meist genügcgeistcrn wird, der Entspannung und unbeschwerte Unterhaltung in geptlegtem Stil suciit. (I^arburg, Burg-Kino.) (irctel Stühler Auch Wltwo Bolle gibt euch Kunde, VergeAt nicht die Verdunklungsstunde. Verdunkle von 19—5 Uhr Buchhaiiter übernehme Buchhaltung und Korrespondetn notk für Samstag-Sonntag. Auch für auswärts. Anträge an Papierwarengeschäft, Marburg/Drau, Reiserstraße 1. 308 ZeitnngszostoNerMn) für Pettan dringend gesucht. Vorziistellen täglich in der Geschäftsstelle der »Marburger Zettong«, Pettan. An unfiere Postbezieherl Wenn der Postbote zu Ihnen teommt und die Be> zugsgebühr für die »Marburger Zeitung« eintiebt, bitten wtt Sl^, daiiiit in der Zustellung keine ün* terbrechung eintritt, die Zahlung nicht zu verweigern. Die BezugsgebUtur ist immer im voraus zu bezahlen. »iVisfburgrer Zeitmig«« Vertrlebsabteilutia Amtliche Bekanntmacliungen Der Oberbürgermeister der Stadt Marburg-Dran EmähruDRsamt A Bekanntmachune In Abänderung der Bekanntmachung de« CdZ, Beauf. iragter für Ernährung und Landwirtschaft, wird für den Stadtkreis Marburg die Trinkbranntweinausgabe an Schwer. und Schwerstarbeiter sowie Lang- und Nachtarbeiter in der Zeit vom 15. 2. bis 25. 2. 1943 bei nachfolgenden Geschäften durchgeführt: Adalbert Gusel, TegetthoffstraBe Baümann (Kern) TegetthoffstraBe Paula Crippa, Burggasse F. Cociancig, Triesterstraße. Im Auftrage: Nitzschc. Der Chef der Zlvllverwaltung In der Untersteiermark Der Beauftraete für die ZlvIlrechtsDflcife — Dicnslstcllc Mtrbur*/Draa T 11/43/4 Einleitung det Verfahrens lum Beweise des Todes t i Premsl Franz, geboren am 13. November 1881 in Goll-dorf, Kreis Pettau, zuständig nach Schleinitz bei Marburg-Drau, ehelicher Sohn des Anton Premsl und der Maria geborene Dobnik, laut Heiratsurkunde des Standesamtes Mar-burg/Drau seit 27. Februai 1905 mit Maria Fersch verheiratet, Besitzer und Maurer, zuletzt wohnhaft In St. Nikolai Nr. 56 bei Marburg, am 15. Februar 1915 zum Feldjägerbataillon Nr. 7 nach Wrchnika. Krain, eingerückt, im März 1915 auf den russischen Kriegsschauplatz abgegangen, letzte Nachricht vom 29. April 1915, wird seit Juni 1915 vermißt. Da hie-nach anzunehmen ist. daß die gesetzliche Vermutimg des Todes tm Sinne des § 4 des Gesetzes vom 4. JuH 1939, RGBl. Nr. I, S. 1186, eintreten wird, wird auf Ansuchen der Gattin des Vermißten Maria Premsl. Kleinbesitzerin in St Nikolai Nr. 56. Post Kötsch, das Verfahren eingeleitet^ und die Aufforc'erung erlassen, der Dienststelle Nachricht über den Vermißten zu geben. Premsl Franz wird aufgefordert, vor der gefertigten Dienststelle zu erscheinen, oder auf andere Weise von sich Nachricht zu geben Nach dem 15. August 1943 wird die Dienststelle auf neuerliches Ansuchen der Maria Premsl über die Todeserklärung entscheiden. 94-k Marburg/Drau, am 5. Februar 1943. D<» Chef der Zlvllverwaltung in der Unterstelermarl: Der BMuftrarte für dl« Zivilrechtspflexe — DlensUtelle Marburt/Draa T 2/43/6 Einleitung dM Verfahrens lum BewelM des Todes ifarticheix Fraaz« geboren am 3. Oktober 1875 in PoUtrau, riiihin zuständig, ehelicher Sohn des JaXob Martscheti und der Maria geborene Nowak, laut Heiratsurkunde des Standesamtes Polstrau seit 1. Februar 1904 mit Rosalia Detschko ^erheiratet, Landwirt, zuletzt wohnhaft in Polstrau Nr. 22, am 15. Juli 1915 zum Infanterieregiment Nr. 87 nach Cilli eingerückt, in September 1915 auf den italienischen Kriegsschauplatz abgegangen, letzte Nachricht im Mai und Juni 1918, soll am 20. Juni 1918 in der Nähe von Novente gefallen tmd in Ronchi bei Piawe begraben sein, wird seither vermißt. Da hienach anzunehmea ist, daß die gesetzliche Vermutung des Todes im Sinne des § 4 des Gesetzes vom 4. Juli 1939, RGBl Nr. 1, S. 1186, eintreten wird, wird auf Ansuchen der Gattin des Vermißten Rosalia Martschetz, Landwirtin in Polstrau Nr. 22, das Verfahren zur Todeserklärung eingeleitet und die Aufforderung erlassen, der Dienststelle Nachricht über den Vermißten zu geben. Martschetz Franz wird axifge-fordert, vor der gefertigten Dienststelle zu erscheinen, oder auf andere Weise von sich Nachricht zu geben. Nach dem 15. August 1943 wird die Dienststelle auf neuerliches Ansuchen der Rosalia Martschetz über die Todeserklärung entscheiden. 95-k Marburg/Drau, am 5. Februar 1943. Der Chef der ZlvUverw<ang in der ünterstelermark Der BctuHrajte für die Zivilrechtspflejte — Dienststelle Marburs/Drau T 99/42-5 Einleitung des Verfahrens zum Beweise des Tedes \ Lesinscheli Johuuii geboren am 30. Januar 1882 in Pir-schenberg, zuständig nach Dittmannsberg, Kreis Rann/Sawe, ehelicher Sohn des Anton Lesinschek und der Maria geborene Gatschnik,, laut Heiratsurkunde des Standesamtes Ditt-mansberg seit 13. Januar 1908 mit Maria Kerschan verheiratet, Bergmann, zuletzt wohnhaft in Dittmannsberg 44, am 27. Juli 1914 zum Infanterieregiment Nr. 87 nach Cilli eingerückt, sohin auf den russischen Kriegsschauplatz abgegangen, letzte Nachricht vom 12. Dezember 1914, wird seit 25. .Dezember 1914 vermißt. Da hienach anzunehmen Ist, daß die gesetzliche Vermutung des Todes im Sinne des § 4 des Gesetzes vom 4. Juli 1939, RGBl. I, S. 1186, eintreten wird, wird auf Ansuchen der Gattin des Vermißten Maria Lesin-schekf Kleinbesitzerin in Dittmannsberg Nr. 44, das Verfahren zur Todeserklärung eingeleitet und die Aufforderung erlassen, der Dienststelle Nachricht über den Vermißten zu geben. Lesinschek Johann wird aufgefordert, vor der gefertigten Dienststelle zu erscheinen, oder auf andere Weise von sich Nachricht zu geben. Nach dem 15. August 1943 wird die Dienststelle auf neuerliches Ansuchen der Maria Lesinschek über die Todeserklärung entscheiden. 96-k Marburg/Drau, den 6. Februar 1943. Der Chef der Zivilverwaltung in der Untersteiermark Der BcaiiftraKte für die ZIvilrechtspfleKC — Dienststelle Marburg/Drau T 13/43-4 Aufgebot von Wertpapieren Auf Antrag des Dr. Andreas Korentschan, Arztes in Marburg/Drau, Edmund-Schmld-Gasse Nr. 9, wird die angeblich in Verlust geratene Versicherungspolizze der Versicherungsgesellschaft -„Phönix" in Marburg/Drau, Nr. 8,008.575, über 100 000 Din, ist gleich 5000 RM, lautend auf den Namen Dr. Andreas Korentschan, aufgeboten. Der Inhaber wird aufgefordert, dieselbe binnen 6 Monaten vom Tage der Kundmachung des Aufgebotes bei Gericht bzw. Dienststelle vor-zuweiseni auch andere Beteiligte haben ihre Einwendungen gegen den Antrag zu erheben. Sonst würde die Versicherungspolizze nach Ablauf dieser Frist Über neuerlichen Antrag des Dr. Andreas Korentschan für kraftlos erklärt werden. Maburg/Drau, am 4. Februar 1943. 93-k Der Chef der Zlvilverwattung in der Uoterstelermark Höchstpreise fUr unterstelrisches Gemüse ab 15. Februar 1945 Aut ürund des § 2 der Anordnung über die Preisgestaltung im Handel mit übst, üeniüse und Südfrüchten m der Untersteiermark vom 30. Mai 1941 (Verordnungs- u. Amtsblatt Nr. 19, S. 139) werden hiermit ab 15. Februar 1943 nach-stehende Höchstpreise für untersteirisches Gemüse festgesetzt. Die Höchstpreise enthalten alle Unkosten der lirzeu-gungsstufe und verstehen sich frei Verladestation des Erzeugers, bezw. der Bezirksabgabestelle, waggonverladen. Sie gelten bis zur nächsten Veröffentlichung. Für nicht genannte Br«eii|r«r' hSehit-ureUe Verbrauchet-hSchatprei»)' bei Abgabe der Ware auf einem Markt Gate. kUuse A Gate-klaiie B ante-1 Gate-klasse'klaase A B RM RM RM RM 0.14 « <1 » f H ■ Karotten ohne Fahne, je kg . . . Knoblauch je kg....... Kohl (Wirsing-), Winterfürst, Chinakohl und Krauskohl je kg . • • Kohlrabi über 4 cni Durchni. je kg Kohlsprossen je kg...... Kraut (Weiß ) je kg . i • i » Kraut (Rot-) je kg . . . • • • Kren (Meerrettich) je kg • ■ • » Pastinake ohne Orün je kg . . k . Petersiliengrün (Treibware) je Bund zu 12 dkg Mindestgewicht . . . Petersilienwurzel je kg i Porree je kg . . . t Rettich je kg .. I I I Rote Rüben je kg . ■ ■ Rüben, weiß, je kg . Salat (Endivien.) je kg • » « . Salat (Rapunzel) je kg . . ■ , . Sellerie-Knollen mit Herzblatt über 5 cm 0 je kg . . * ^ . Sellerie-Knollen mit Herzblatt unter 5 cm 0 und B-Ware je kg, Schnittlauch, je Bund zu 12 dkg Mindestgewicht . » » ■ • Schwarzwurzeln je kg . < • « • Spinat (Wurzel-) je kg , • » * . Spinat (Blätter-) je kg..... Suppengrünes, je Büschel zu 4 dkp Zwiebel (einschließlich Lagerkosten) je kg......... • Zichorie, gebleicht, je kg . • 1 1 . i ■ 018 0.80 0.18 J.23 0.55 0.12 0.20 ).H0 034 0.40 0 34 :.44 ).08 0.16 0.05 h85 ).9J 0.32 0.40 3.60 .).46 Ü.54 0.03 0*22 1.— 0.14 0.24 1.06 0.20 0.14 0.24 0.20 0,18 0.30 0.24 3.74 —.— o!io 0.16 0.14 0.16 0.27 0.22 0.50 1.06 0.68 0.45 — 0.54 —.- 0 45 —.— 0.35 0.59 0.411- 0.06 \12 J.13 0.21 0.17 _ 0.08 —.— J.68 1.15 0.93 0.60 1.20 0.80 0.44 0.26 0.84 0.54 0-48 0.80 0.64 0.37 0.60 J.48 0.45 0.70 0.56 - J.04 —.— 018 0.29 0.24 -.80 1.35 1.08 Für Waren der üütektasse C dürfen höchstens 50"/o der Preise für Waren der Uüteklasse A gefordert werden. Aufschläge aut den Erzeugerpreis dürfen nicht berechnet werden, wenn der Erzeuger die Ware unmittelbar an der Er-zeugungsstatte an den Verbraucher abgibt Das Waschen der Ware ist unzulässig, soweit dies nicht ausdrücklich in den Heichseinheitsvorschriften für übst und üemüse vorgesehen ist. Die Brultohöchstgewtnnspanne des Großhandels beträgt bei üemüse und BeerenfrUchten lO^/o, bei Übst 8«'o des Einstandspreises. Die Bruttoliöchstgewinnspanne des Einzelhandels beträqt bei üemüse 33?4"'o. bei übst und Beerenfrüchten 25% des jeweiligen Einstandspreises. Zuwiderhandlungen gegen die vorstehenden Bestimmungen werden nach 1; 4 der Verordniinß über die Hreistjef?*ai-•unß in der Untersteiermark vom 9. Mai 1941 (Veroriiiimes und Attitsblatt Nr. 12, Seite 41) bestraft. 145-K iWUitJMigU' I 11J^4. Mmt ftCI Wiiintwcy 44M5 Kleiner Inzeiger JsdM Won StelltRxeiDchf 1 Rpl du tetticdrockte Wort M RDt fOr Geld' Realltl-tanverkehr Briehrtchtel und Heirat 13 Rpl dt* fetteeüruckte Won 4C Rpl Mr «De SbritcD WorianieixeD tO Ruf das fettKCdTuckte Won JO Rpl Oer Wortprei» tllt bl» n II Bachstaben rt Wort KennwortErbOhr bei Abhoinnt der Ancebott ÄS Rpf bei Zutea-duni durch Pott ode» Boten 70 Rpf AoskonfUrebOhr fOr AnzeiKcn m» dem Vermerk »Auskunft Iii der V«r«altunK oder Qesclilftistelle« zft Rpl Anzeigen AnnahmMchluB- Am Tajte *of Erscheinen am 16 Uhr Kleine Anieleen werden nur gegen Voreinsendung des Betraces (auch gditige Prlclmarkcn) atifitenommeB. MindettgebOhr Iflr eine Kleine Anielee I RM StaxJte Fahrkuh. 6 Monate trächtiji. zu verkaufen. Na-rath, Ober-Rotwein 14, Mar-burif. 226-3 ÜOUO RM als I, Hypothek auf Haus mit Oarten in Marburg 7U 5"'« aufzunehmen gesucht. 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Wird notfalls auch getauscht. Anträge erbeten unt. »Dringend« an die Verwaltung des Blattes^_^38-1M Guterhaltenes Schlafzimmer oder zwei guterhaltene schöne Betten mit Nachtkasten, und Zitherkasten werden in Cilli oder Umgebung zu kau-fen gesucht. Adr. Verw. 277-4 Badezimmer-Läufer zu kau-fen gesucht. Adr. Verw. 279-4 Hotielbank zu kaufen gesucht. Zuschriften unter »Hobelbank« an die Verw. 236-4 Stoppuhr sofort zu kaufen fesucht. Anträge an Swaty, chleifscheibenwerk in Mar. bürg, Triesterstr. 60, erbeten. Küchenkredenz, alt, gut er. halten zu kaufen gesucht. Martin Tschaksch in Marburg, Brunndorf, Feüx.Dahn-Gasse Nr. 17. 198.4 Kaufe gut erhaltenes Pianino und «/«.Cello. Anfragen in der Verwaltung. 230.4 kleiner Holzkoffer 12 RM, i Stellagen .30 RM. alte eiserne j Sparherdbestandteile 20 RM.' Anzufragen bei Justine Sok, Marburg, Tegetthoffstr. 81/1. 228-3 Gut erhaltener bosnischer Teppich (5X2) um 600 RM zu verkaufen. 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Marie Schubernik, Burggasse 18. 300-5 Ältere Frau sucht sofort Stelle als Wirtschafterin Im frauenlosen Haushalt oder als Verkäuferin in einem Milch-oder Brotge^chäft. Besitzt schöne ZeuRnis^e. Qefl. Zuschriften unter »Arbeitsam und tüchtig« an die Verw. _2^5 Ökonom, Absolvent der Obst-u. Weinbauschulc, mit mehrjähriger Praxis, sucht entsprechende Stelle. Schegula Franz, Purkla 3, Post Purkla, Steiermark._280-5 Suche als Portier od. Nachtwächter unterzukommen. — Adr. Verw. 237-5 Suche Kanzlelarbeft, halbtägig. Zuschriften unter »Oute Rechnerin« an die Verw, 254-5 Ökonomie-Verwalter, Absol. vent der Wein-, Obst- und Ackerbauschule, mit langjähriger Praxis und Zeugnissen, sucht sofort Posten. Zuschr. unter »Wein- und Ökonomie, fachmann« an die Geschäfts, stelle der »Marburger Zeitung« in Pettau. lll-k-5 Zahtkeiinerin, perfekt, mit Jahreszeugnissen, sucht Stelle in Restauration oder Caf^. ^— Zuschriften unter »Fleißig« an die Verwaltung. 200 5 Ökonom mit ISjähriger Pra. xis in allen ^^weigen der Landwirtschpft, sucht Drjer. posten rer sofort. Zuschriften un^er »Ökonom« an die Verwaltung. Oute Bfirokraft sucht per sofort Beschäftigung. Zuschrif. ten unter »Marburg« an die Verwaltung. 281-5 Verwaltungsan gesteinter übernimmt schriftliche Arbei. ten bittet jedoch um ein leeres oder möbliertes Zimmer. Angebote unter »100 W« an die Verwaltung. 253-5 Ziegeleimeister, gesetzten Alters, sucht in der Umgebung Marburg passende Stelle. Zu. Schriften unter »Meister 54« an die Verwaltung. 322-5 Flinke Stömäherin geht ab Frühjahr nur für die Kost zu kinderreicher Familie. Zuschriften unter »Am liebsten auswärts« an die Verwaltung. 333J SUUtit Kräftiger Lebrllm ndt sprechender Vorbildung wird bei freier Station im Kaufhaus Preaz Alois in Rohitsch sofort aufgenommen. 139-k-6 Tüchtige Wlnz^rfamllle (^er ständige Weingartenarbeiter bekommen Wohnung am Stadtpark. Adr. Verw. 271-6 Lehrmädchen ffir Gemischtwarenhandlung wird sofort aufgenommen. Kost ti. Wohnung im Hause. Anträge unt. »Deutschsprechend« an die Verw. _282-6 Stenotypistin und Lohnbuchhalterin für Bauuntemehmen in Marburg per sofort gesucht. Anträge erbeten unter »Bauuntemehmen« an dte Verwaltung. 256-6 Ehrliche, brave nausgehlifln mit Kochkenntnissen wird für einen Haushalt ab I.März gesucht. Anträge unter »Kann zu Hause schlafen« an die Verw. 255-6 Einige Saisonbeamtinnen ab sofort bis 1. XI. — flotte Ma. schinenschreiberinnen und gute Rechnerinnen - gewicht. Zeugnisabschriften mit Lichtbild und Gehaltsansprflchen bei freier Wohnung an: Kuranstalt Bad Radcdn (Untersteiermark). 98k.6 Weibliche Kanzleikraft (auch Anfängerin) wird aufgenommen. Stenographie- n. Schreib-maschinenkenntnisse erwünscht, jedoch nicht Bedingung. Angebote unter »Industriebetrieb« an die Verw. _49-k-6 Eine männliche n. nrd weibliche Arbeitskräfte werden für sofort gesucht. Anzufragen bei Ludwig Zinfhauer, Färberei und ehem. Reinigungsanstalt, Marburg.Drau, Lederer. gasse 21. 191-6 Flaschenwascherin wird sofort aufgenommen. Sodawis. sererzeugung, Marburg-Drau Brunngasse 3. 206-6 Lehrjunge wird sofort aufge. nommen. — Elsenhandlung Pouch, AdolfHiflIer.Platz 21, Marburg. 205.6 Ein Hausgehilfe wird aufge. nommen in einör Gemischtwarenhandlung. Riedl, Drauwei. ler-Marburg. 204-6 Eine Kfichengehilfin wiid sofort aufgenommen bei Gasthaus Riedl, Drauweiler, Mar. bürg, Zwettendorferstr. 61. 203.6 Vor Eloatellang voa Arbeiu* krIfiCB dl« ZMUmmong 4m raatlodifea Arbeittanics •iafteboli «erden. Lehrmädchen wird aufgenommen. Sclinciderei Wolau-schek, Marburg, Viktringhof-gasse 1. 305-6 Suche Herrn (Fräulein) in Clin für stiilstlsche Korrekturen in deutscher Korres-pondervz, zweimal wöchentlich je eine halbe Stunde. Anträge unter »Perfekt« an die »Marburger Zeitung« In Cilli.__129-k-6 Verläßliche lltere Fraa, die Köchin und gute Wirtschafterin zugleich 'ist, auf Schloß gesucht. Zuschriften unter »Vertrauensposten« an die Verw. 292'f Köchln für alles wird sofort aufgenommen. Drofenik, Marburg, Parkstraße 12. 291-6 Suche per sofort für meinen Gastbetrieb eine ältere Zahl-kellnerin mit langjähr. Praxis. Adresse in der Veru/ —ß »Stütze der Hausfrau« Im landw. Betrieb, sofort aufgenommen. Adresse in der Ver. waltung. 202-6 Verläßliche, bfave, ernste Sltzkassierin wird gesucht. Zuschriften unter »100t an die Verwaltung. 238-6 Verkäuferin für Spezerei- und Milchgeschäft wird aufge. nommen. Anzufragen bei »Keramik«, Marburg, Kern-stockgasse 10._200 6 Näherinnen, ausgelernte und angelernte, werden aufgenom. men. Arbeitszeit von 6 bis 14 Uhr. Fabrik Heinrich Hutter, Thesen, Marburg, 208.6 Stenotypistin, ev. Anfängerin, der deutschen Sprache, Ste. nographie und des Maschinschreibens mächtig, wird sofort aufgenommen, Angebote unter »Intern. Transporte« «in die Verwaltung. 270-6 Jüngeres Mädchen fleißig u. rein, gesucht. Vorzustellen b. Frangesch, Herrengasse 11, Marburg, 257-6 Gärtner für großen Fabriks. garten (Obst- und Gemüse, bau) in Dauerstellung ge-sucht. J. & K. Bühl, Marburg-Thesen. 149k.6 Verkäufer oder Verkäuferin. versiert in der Manufakturbranche, wird sofort aufge. nommen. Anträge sind zu richten an die Verwaltung unter »Guter Posten«. 324-6 Zahnarzt in Marburg sucht Sprechstundenhilfe. Anträge an die Verwaltung unter »Gesund und ehrlich«. 325-6 Zu Schlafstelle an Fräulein zu vergehen. Anfragen an die Verwaltung. 326-7 Schlafstelle wird an 3 Herren abgegeben. Bohl, Marburg, Kämtnerstraße 90-1. 293-7 Großei, schön möblierte« Zlmpier, Parknähe, separiert, wird nur an einen nihigen Herrn, möglichst mit eigener Wäsche, vermietet Zuschriften mit Berafsangabe unter »1. März« an die Verwaltung. 306-7 iu tHteiek fesuäU MObl. Zlmmor, Kadettenschul-nähe, CT mieten gesucht. Anträge erbeten unter »Eigene Bettwäsche« an die Verw. 245-8 StaatBange«tef!te, ruhige Mieterin, sucht nett möbliertes oder leeres 2nmmer für sofort oder später. Tel. Anrufe unt. 2562. 338-8 M5bl. Zimmer Nähe Kadettenschule zu mieten gesucht. Anträge unter »Eigene Bettwä- sche an die Verw. 245-8 Tausche Sparherdzimmer hi Brunndorf, gegen Zimmer und Küche In der Stadtnähe. 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Unter »Spätere Cho« ai die Venr. 802-12 1 OeseMUtanlner niltleren Alten wünschen mit toHden Fräuleins Bekanntschaft rw. Ehe. Zaschriftea, möglichst mit Lichtbild, nnter »GlQck« an die Verw. 307-12 BedrkvOberwacfctmelalar i. Gendarmerie, 85 Jahre alt, wünscht Bekanntschaft rw, späterer Ehe mit Mädchen, 22—30 Jahre alt Schneiderin oder Klelnbeslteertöchter haben Vorzug. Anträge nnter »GlOckliche Che» an die Qe-schäftsstelle der »Marburger Zeitung«, Cilli. 128-k-12 Zwei Uoterstelrerfmiea, Fri- seurin und Verkäuferin, suchen Ehebekanntschaft mit Herren, 22—26 Jahre alt Vorzug haben Berufskollegen. — Unter »(Glückliche Zukunft« an die Verw. 278-12 Kanzleibedienerln, geschieden, sucht Bekanntschaft zwecks baldiger Ehe. Zuschriften unter »Bedienerin« an die Ver-waltung. 283-12 Wirtschafterin, mit Ersparnissen und liebem Kind sucht Herrn von 30-^5 Jahren zw. Ehe kennen zu lernen. Bevorzugt werden Eisenbahner u« Postangestellte. Zuschriften unter »Eheglück« an die Verwaltung^_242-12 30jährlger, alleinstehender Besitzerssohn wünscht Be-kannt )i;ende 4. Rdchskfeiderkarten abhanden gekommen: Roech. ker lohain (^0140) Johann jin. 032384), Margarete <499983), Theresie (488984). MaiYarethe (890328). Der ehrttrae Ftnder wird ffd>eten, sie beim pundamt oder den Vefitisttrigeni In Marburg, Kriehttberg .se 17 gegen gn. te Beh>hnting abzugeben. 27413 }de Ledertiandta. eid dne Sf iwoe gebildete Kraft ; HT die ao selbstflndigeB Arbeiten gewöhnt ist Sefirmiche An. ^^ebote erbittet Jos. A. Kleo-reldi, Maibnrg, Borgg. 13. AUStUDUNG Im Malen and Zrlchnen durch Selbstunterricht. Prospekt durch R. Vogt> Nenzing, Vorarlberg. to SEIT SSJANKEN DARMOL-WERR DkUSOIMIDCAU CH E M.PH/.RVi.BR! < W E.J 82 Wer gibt Mir Aaaknaft bcw. einen Hinweis Aber den Verbleib meiner kleinen weifian Spitzhihidli »TmMt« mit Hundemarlce Nr. 1149? Verlaufen seit 14. L 194t. Onte Belohminc wird nfeaichert Tel 2304« KokoseMnecrstraSe 295-18 21. Marbarg. i fwöch, II. 2. 1943, um Uhr abends wurde am Hauptpostamt Cilfi Hne Lebensmittelkartentasche mit sämtlichen Lebensmittelkarten, Pfiucherkarten, Kleiderkarten und einer Heimatbund, leritimatloft verlow. Abzu. eben bd Dr. Anton Cede in flffer. 148-kt3 ■otoil^pni Antritt (ArehtJon dül Obefberg. 1. •Iflim Rechnungsprüfer 2. «iM NiHtkrafl für den Unkauf S« «Ihm Sachbearbeiter ffUrOelolgtchafti-fragen 4. SfenclypIttlnnenuiKlBQroflchrelbkräfte Angebote unter Angabe von: Name. Alter, Beruf, Vorbildung, bisherlfe Stellang, Qehaltsansprflohe, ehester Dienstantritt ■nd Beifüxung eines bendschriftllchen Lebenslaufes erbeten an die ENERGIEVERSOROUNQ SÜDSTEIERMARK A. Dberberfdirektlon Cmi, FeMnfergasse 2. l44-k Hnndeltfne im Zentrum der Stadt verloren. Wir bitten, dieselbe gegen Belohi^g abzugeben Tn Oeschlft Hans Pets^ar Herrengaase 11 in Marburg. 263.13 ¥tutUtäekts ' Wichtig fUr alle! Soebcfl ersctueacii! VoHcssdifilerifli wM «if Mit- tag- nnd Abendessen aufge. nommen. Adresse in der Ver-waltnng. 327*14 Vermfete erstkitsslien Slnti-flägel. Zuschriften nnter Miete« an die Verw. 286-14 Kaufe gnterhaltenen Kinder* •purtwage« oder tausche tiefen Kinderwagen Wir Sportwagen. Aneuffragen: Marbnrg, Oraserstrafie 85. 285-14 1 Paar aehwnna Dl fei Nr. 89 gegea ebensolche Nr. 40 aaszntmischen gesncht Aufzahlung. Fischer, Pickem Marbnrg. Tel. 2011. 229-14 " Art (L^dSr^ erzeygt und liefert das ftthren* de PachgMChäft F. Egget — Bandagen nnd Orttiopadle •Lieferant sAmtllcher Krankenhäuser, Krankenanstalten und Sozialinstitute. MartNirg/Omti, Mellingerstrafte 3, CflU, Marktplatz Ts. 3326-14 Schdner, grauer Damenlrflh-lÄrsniantel tausche segen gut erhaltenes Damen- oder Herrenfahrrad, möglichst mit FNimpe nnd Litht Adr. Verw. 303-14 Terirdnugs- nd Anbblall des Chefs der ZlvOverwattnne In der Unterstelermark Nr. S vom 9. F«bniar 194S lali.lti Verordnung über die Mekhing von Männern und Frauen für die Aufmben der Reichsverteidigung vom 4. Febr. 1943. — DurchfOliruogsbesflmmungen nrni Ehegesefae vom 22. Januar 1943. — Zwdte Belumnimachung Ober den Karten-zwang fflr Schutzangehörige in der Untersteiermark vom 30. Januar 1943. — Zweite Anordnung Ober die Ausfuhr von Lebensmitteln ans der Untersteiermark vom 31. Januar 1943. — Bekanntmachung Ober das Verbot der Einfuhr von Nutz, nnd Znchtvieh hi cMe Untersteiermailc vom 24. Nov. 1942. — Anordnung anl dem Gebiete der Eierwirtschaft vom 8. Dez. 1942. — Anordnung über die Regelung des Schmierstoffver. branchs in der Untersteiennark vom 7. Januar 1943. Eiuelpffcb 15 Bpf Erbatllcb behn Schalter der Marburger Verlans- u. Drutkwmh Ges. m. b. H, Nefeerf/Ore«, na • ^1 den Qeschflftsstellen der »Marbtirge IN OLLI« Marktplatz 12 (Femnit T) IN PeXTAU, Uogartorgasse, Herr Oeorfl 1 Zeltnng« Uogartorgasse, Herr Öeorg Pichler und bei den sonstigen Verkaufsstellen. 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Qescbw&ren nnch Wunden us\r. — Qebraucbsanweisunx bei ledern Tlesel. — 50 arammpac^nng RM 2,24. — crbältlich In den Apotheken. Wenn nicht venden Sie ucb an dl« Fabrik; RieSWERKE. GRAZ. RIESSTRASSE I. 3787 VHt/ • Beruf hammt lafcM Ober Um wieblan Tag« htnwcg, wenn tt* NEO' KRATIN n1iiiin4, das bawihrfe Mill«| 9«g«n Krimpt« und Koplichiftcrii NEOKBATIN fceluni, lu ■ OI>ld>iilii»Mli> RM 1 f lUttUtMukee werden Sie durch 142 K Pjdstk-loitäUH Erhältlich in elleit Apotheken Si «POSTALIA= •r franki«H, drudtt und wirbt lur Sie, er isl Ihr unbeeinflu^barer Treuhänder der Portokatsenbudihalfung Vo« da» Deu<«ch«A Raichtpod g«prü(l und «milich lugctaita« Büromaschlnenhaus KRRL KRRC. 6 R f=l Z| KrefelöBratroße Rr. 32. Fernruf ßS-30 Futterkartoffffefn II zu haben bei der Laodwirtscha^s-B gcsellichaft, Marburgr, Mellingerstr. 12, An die Penaner AMmer der Marbnrner Zellnng Infolge Erkrankung der Zustellerin der >Marbiirf;er ZeitunR« — Pungartschitsch Anna — für unsere Abnehmer im Berel, che der Ungartorgasse, AtiastasiusGriin-Gasse Herherstein. Straße. Friedauerstraße, Kaiserfeldgasse, Schillerplatz, Gra-zerstraße, Ringstraße, Lastenstraße, Mädchenheimstral^e Bahnhofgasse, Neugasse, Schloßstraße, Magazinstraße bit. ten wir, die kleine Stockung in der Zustellung zu berückslch. tigen. Die Zeitungen liegen ab 7 Uhr früh in der Dienststelle^ Ungartorgasse 2, auf. In der BKite seiner Jahre starb für die Größe unseres Reiches, für Führer und Volk, UTwer geliebter Sohn und Bruder, Grenadier FRANZ SALETEL Caasmacher aus Eichtal, am 26. Januar 1949 an der Ostfront den Heldentod. Eichtal, Znaim, den 10. Februar 1943. Josef tBMl Maria Saletel geb. Götz, Eltern. — WUheloi, Mizzlf Henriette, Üothilde, Geschwister. 12?-k Unfaßbar tieferschüttert traf mäch die Nachricht, daö mein einziggeliebter und braver Sohn, Stiefbruder, Neffe und Vetter KARL ClUHA KMegslreiwltUger, Jäger in einem Pion. Bog. in blühenden Alter von 21 Jahren am l.*), I. ^43 für seinen gellebten Führer, Volk uqd Vdlcrkind in treuester Pflichterfüllung .gefallen ist. Peltau, Graz, Wien, Knittelfeld, Mailand, im Februar 1943. In tiefer, aber stolzer Trauer: Kristine Ciqtha, Mutter. FaniUe Qncha—Halblg—^ScMebel. A32-k Vom Schicksal schwer getrof. fcn, geben wir die traurigo Nachricht daß unser einziger, lieber Ziehsohn Hermann Held OlKfgefreiter bi einem Geblrgsjäger^Regi-flieni, ausgezeichnet mit E. K. U auf Kreta an 24. t2. 1942 in den Kämpfen im Dofi. Bogen in treuer Pflichterfüllang im blühenden Alter von 28 Jahren j^fallen ist. Er gab sein ninges Leben für Volk und Vaterland. Wer ihn kannte, wird wissen, was wir an ihm verloren haben. 30! Marburg-Lembach, am 12. Februar 1943. In tiefster Trauer: Rudolf und Agnes WoU. Eltern Johanna, Großmutler, und sämtliche Verwandten. DANK Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme anläßlich des Heimgaiijfcs unserer lieben Schwester sagen wir auch im Namen der übrjKcn Verwandten herzlichen Dank. 298 Josef Slauder und Luise Peyer. Danksagung In nnserem grofien Leid, von dem wir durch den unerwarteten, plötzlichen Heimgang unserer geliebten und unvergeßlichen Gattin, Mutter, Tochter und Nichte, der Frau Justine Supantschltsch geb. Globotschnlk betroffen wurden, sagen wir allen auf diesem Wege für die warme Anteilndhme, für die reichen Blumen- und Kranzspenden und zahlreiche Beteiligung am letzten Wege unseren herzlichsten Dank. I3l-k Sachsenfeld-Hofrain, im Februar 1943. Die tleftrauernden Hinterbliebenen. 9989 Seite ^Marburger Zeitun^jc !3.^4. Fefcniar 1943 Nummer 44/45 Stadithealer Marbure an der Orao lAMUg, IS. P«br»«r: DIE LANDSTBElCHfiB, groA« Opiratte In drei Akten von L. Krenn und C. Lindau, Musik ▼oti C. M. Ziehrer Preise 1. Beginn 20 Uhr. Ende 23 Ultt. Sonntag, 14. Februar: NachmittagsvorstPlIung; DIE LANDSTREICHER, große Operette in drei Akten von L. Krenn und C. Lindau, Musik von C. M. Ziehrer. Preise 1. Beginn 15 Uhr, Ende 23 Uhr. — Abendvorstellung: DIE LANDSTREICHER, große Operette in drei Akten von L. Krenn und C. Lindau, Musik von C M Ziehrer. Preise 1. Beginn 20 Uhr, Ende 23 Uhr. Steif. Heimatbund — KreisführunK Marburg-Stmdt Montag, den 15. Februar 1943 iheatening III (blaue Mitgliedslyirte) DIE L NDSTREICHER (Die für Hing I mit 15. Februar 1943 gestempelten Karten haben Gültigkeit für die letzte Ringvorstellung am 28. Juni 1943.) 150.k Ihre Vermahlung geben bekannt: WILHELM SCHINKOWETZ FRANZISKA SCHINKOWETZ GEB. BACHER Marburg-Drau, den 11. Februar 1943 OTTO HERMETTER Schleifsteinwerke IKA HBRMETTER GEB. HEINSCHF Abiturientin Vermlhlt» Graz-Cilll Februar 1943 Rohltsch = Stcirischer Heimatbund — Kreisführung Marburg' ^ Stadt — Amt Volkbfldung I Veranstaltungtanielg^r I des Amfat Yolkblldung 5 Samstag, den 13. Februar 1943, Beginn 20 Uhr, = Ortsgruppe Brunndorf, Theatersaal: »Uas Haus = brennt« S Montag, den 15. Februar 1943 Beginn 20 Uhr, = Stadttheater, Ring III: »Die Landstreicher« S Montag, den 15. Februar 1943, Beginn 20 Uhr, S Heimatbundsaal: »Blanka Qlossy mit ihrem 3 Ensemble« E Sonntag den 21. Februar 1943, Beginn 20 Uhr, g Heimatbundsaal: »Uas Romantische Ballett« = Eintrittskarten im Vorverkauf in der Oeschäfts- g stelle des Amtes Volkbildung, Tegetthoffstraße 5 Nr. 10a, und an der Abendkasse. 146.k DIE ORTSGRUPPE MARBURG IH (MELLING) de« Steiriachen Heimatbundet ladet alle Volksgenossen in Ihrem, am 20. Februar 1943, um 20 Uhr im Appellraum der Textilwerke Hntter A Poche stattfindenden Bunten Abend „Für Jeden etwas und alle fttr das KWHW" henllcbst ela. Miieik, Geeang, heiter-ernste Vorträge, indiedie Fakirkunst, Schwerbalonz, Schwan- tmd Zauberkunst, Turnen der Jugend, und riele andere über* raschungen erwarten Sie. Für Magenfreudeo tat ta der Panse ebenfalls Tor-gesorgt. Restliche Eintrittskarten werden tan Vorreikastf n RM 1.— in der Traiik, MelUngerstraße Nr. 14 und an der Abendkasse zu RM 2.— abgegeben. Eingang zum Appellraum: Rodolf-Pull-Oaese (Winkel Marburger Textil und Hutter & Poche). • IST-k NEUE SONDERMARKEN! Alle neuen Sondermarken, die in dieser Zeitung gemeldet werden, erhalten Sie ohne weitere Bestellung, wenn Sie ein Abonnement aibschließen. Kein Anatellen am Schalter, keine Lücken im Album. Verlangen Sie Bestellschein. Sofort lieferbar: Postkongreß I tu II lua. 6 W. 7.—, Tag d. Briefm. p. St. 0.50. /Sonderm. 30. Jan. 1943 pro Paar 2.10. Protektorat; Tag der Briefm. p. St. 0.10 / neue WHW, 3 W. p. St. 1.—. Generalgouvernement: 4 W. Lublin p. St. 3.— / Kulturträger 5 W. p. St. 3.25. Alle diese 8 Ausgaben zusammen bezogen RM 15.—. Viele Auslandsneuheiten lagernd. Versand nur per Nachnahme zuzüglich Porto, soweit Vorrat reicht. H. Kluge, Dresden N. 6. Königsbrückerstrafle 54/US. Kaufe Sammlungen, Einzelmarken, Sätze, Restposten, Briefe usw. 135-k Die Gesundheit ist ein Cut, das erst erkannt wird, tvenn es verloren ist." lOMl ARZNEIMITTEL Eine schöne Wohnung im eigenen Haus Das erreichen Sie durch 131-K Bausparkatte „DEUTSCHES HEIM" Auskunft: Lmtkandl Uarbarg (Üran)» Herrengaise 60 BURG-LICHTSPIELE Heute 16.1S.30. 20.45 Uhr Femruf 2219 m Ein UFA-Film Harlka R5kk, Viktor Stahl Mady Rahl Hans Brante-wette r Der neue Harika RSkk-Fllm, noch witsifcr als «Hallo Janioe" noch gUuiev»;ter als .Kora Terry* und masilietitch-tenzerisch Mch vie| schöner als beide Filme zuaamtnenl Jugendliche nicAt sugelaasen! KULTURFaM-SONDWVORSTELLUNGEN: Sonntag Vormittag 10 Ulw, M«iateg, Dienstag und Mittwoch 13.45 Uhr: Eine interessante Skifahrt in die Wunderwelt der Dolomiten zeigt uns der PUm: SONNE, SCHI UND PULVERSCHNEE (Im Reiche der „Drei Zinnen") Für Jugendliche zugelassen! 112-k Für 7u>/es3a4ifi^uf' sei es wirfschaffseigenes Hochzucht- oder Handels* s&jiguf, kann Krsnkheltt* erreger lufweistn. Balzung ist daher unbedingt arforderllchl Ceresan Trocken- oder Naßbeize für alle Getreidearien [BAVeR) |. G. FarbanlnduitrI« Aktl«ng«i*lticha(( P{lantentchuti>AbUllung • LEVERKUSEN Sc mmama ja ^a aa Heute 16.18.30.2G.45Uhr C5PL#lfW#l&#E Femruf 25-29 Die heim'fche 6r8fin Ein Wien.Film tnit Marte HBreU, Wolf AUpgch-Ketty. Eltriede Datzig, Paul tförlHger. 122.k Wochenschau. Kullurfflm. i-'Ur luKendHche unter 14 Jahren nicht tugelasaeal Schfa'>le''e Brunndorff Der Tanz mit dem Kaiser Für Jugendliche nicht zugehwsen.' WochensohaiU KnltnrfUm! VOISTBLLUNGEN; Freitag um 20 Uhr; Samstflq um 18 und 20.30 l^r, Sonntag um 15, II nnd 20.30 Uhr. Samstag um 15 Uhr und Sonntag um 10 Uhr MfirckemTerstellnnq FrShllches Kunterbunt h Strom unterbrechuns Die Energieversorgung SQdstelermark A. G. gibt bekannt, daß am Sonntag, den 14. Februar 1943 der Strom in den Orten: Ratschach, Lichtenwald und Reichenburg VON 8 BIS 14 UHR unterbrochen sein wird. Die Leitungen sind auch wahrend der Abschaltungszeit als unter Spannung zu betrachten. 14l-k UiOl LtofMbar am Aenia, BpL iii«t«aaaii battlab« luw. Die Knldtloga 4t Thonat-Sleit« Medliliwl-Iiiililes fÜ nod) wiutMchoftt |lidi0fl Vartudian oft optimole tuhigitallunQ das mantchiicnan Kört pars arlconnt. IMNi v«fW»0M V» hiptlSt IM CebrOdtrTh O n 01 Graii HwtenguM M GrOBeres Industrieunternehmen In Marburg sacht cAnlge tüchtige, gewandte weibliche kaufmännische Angestellte Beherrschung der deutschen Sprache In Wort und Schrift Bedingung. Gewandt in Stenographie und Schreibmaachln«. Ausführliche Bewerl»ungen mit Lebenslauf, Zeugniaabschrif-ten, Gehaltaaneprüchen onter Jii. 126-k" an die Verwaltung des Blatten »^«-k Metropol-Lichtspiele CHI) Vom 12. Ms IB. Februar ILLUSIO mit Brigitte Homey, Johannes Heesters, Nikolai ^ KoUn. ^ Fflr Jugendliche nicht zugelassen. ^ T ON-LICHTSPIELE PETTAU Pf<4tag bis Mofilag Sieben Jahre Glück mit Theo Lingen, Hans Maser, Wolf Ailiach-Retty und Hannelore Schroth. Für Jugendliehe nioht zugelassen! iTetefonisahe Kartenbestelluogen WMinen nicht entfj^genTCnommen werden. - Vorstethingen täfi-lich um i8 und 20.30 Ulir. Sonntags tun 15, 18 und 20.30 Uhr. 2 Techniker (Zeichner) 1 Lohnverrechner und 2 Stenotypistinnen für Bauunternehmen tn CiUi Kowobt Adresse io der Qe< schäftsslelle der »Marburger Zeitungc in Ciili. 143-k FabriksarbellerinneH at» dem Stadtbereich Marburg (auch Jugendliche) für leichtere, dauernde Beschäftigung, werden aufgenommen. Arbeitszeit von 6 bia 14 Uhr. Vorzusprechen bei Unio, Marburg-Drau. Landwehrgaase Nr. 23. 51X Moikit sAOljt die Saat gegenVogelfraß.^^^j;^ Genau so einfadi in der Anwendung wie Cercsan*Trod:i I» ■ ^11 Leset und verbreitet die „Marburger Zeitung"! laifUUKOUfanitafhn ' Stutffart, Miftnochtbm TAYLORIX'KUNDEN wenden sich jetit in allen luchhattungs« Fragen an unsere Bexirksitelie Graz, Tummelplatz 5. 2. Stock» Fernsprecher 57-49