H^52._________________________Freitag, 5. März 1897.______________Jahrgang 116. Macher M Mum. 2°"Mri« n ,^^.V M,t Postuersendunss: aanzjähril, fl. lf., halbjähiin fl. ? o«. Im Comptoir: ^ Hie «Laib, Zeit,» erscheint täglich, mit Ausnahme der 3°!m- und Feiertage. Die »d«i»iftr«tion besmbet sich NeMri,i st, 5'L». ffiir die Ziistellnüg ins Haus gainjähriss ft, l, — Insertlonsyebilr: Für X Congrestplav str, 2, dir Nedactlm, Äahnhofgasse Nr, IN, Sprechstunden der Redaction von 8 vis »1 Uhr vormittag», liiö zu 4 Hcilm !i5 lr,, größere per Zeile L lr.: lici öst^ei! Wieberhuliiü^en per Zeile :> tr, ^? Uüfranlierte Briefe !u«lbe» nicht angenommen, Mcmuserlpte nicht zurückgestellt. Amtlicher Theil. Vn ^' ^ U"d l. Apostolische Majestät haben mit ""«höchster Entschließung vom 24. Februar d. I. die Lrl».' kömglich ungarischen St. Stefans'Orden in ."evlgung gelangte Stelle des Greffiers dem bis-^kn Schatzmeister. Staatssecretär a. D. Karl Hiersch Nell ^ ^ ^ gh und die hiedurch erledigte Schatzmeister bell >. "'^ dem Titel und Charakter eines Hofraths Nieten Cabinets - Secretär Karl König von l«ovär allergnädigst zu verleihen geruht. U^eine k. und k. Apostolische Majestät haben mit "er^chster Entschließung vom 22. Februar d. I. dem ^ >' und Gerichts-Advocaten in Wien Dr. Theodor wir,« " aus Anlass seiner verdienstvollen Mit- h"ung Kim Abschlüsse des Handelsvertrags zwischen N.Iz, "^'Ungarn und Bulgarien den Titel eines umungsrathz mit Nachsicht der Taxen allergnädigst ^ verlelhen geruht. ^^^ Ull,^k. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Neck« ^" Entschließung! vom 24. Februar d. I. dem H.^nlMgsrevidenten der Theresianischen Akademie Adolf siH "er der, Titel eines Rechnungsraths mit Nach« oer Taxe allergnädigst zu verleihen geruht. b«, c^" Ministerpräsident als Leiter des Ministeriums zum w ?' hat den NtchnunaMvitienten Karl Lorsich Ew^?"""gsralh im RechnunczS. Departement der ^^i in Trieft ernannt. Nichtamtlicher Theil. ^r Voranschlag des Laudessonds sür das Jahr 1897. <5n . ^ ^tti^"^ " "°" Finanzausschusse vorgelegten, vom Abg. Excellenz Varon Schwegel ver-llbei dl> ni ^" der zwölften Sitzung vertretenen Berichte 189? " Anschlag des Landesfonds für das Jahr b"dgelz .^ für die Beurtheilung des Landes« ^°Ment ^'^sten und maßgebenden allgemeinen beten «^ ""d in Verbindung damit jene beson-^lvich»« .^"' die auf die Erhaltung des Gleich-Leidend "" > Haushalte des Landes einen ent-lptechuli "üistuss ausüben, einer eingehenden Ne-Gegens a ^""^rzogen. B^i der hohen Wichtigkeit des ^^Wunddemallgemeinen Interesse, das dem« Feuilleton. ^ Geheimnis von Oloontber- ^"torisie ^""°" ^" «l- «onan Dohle. "e deutsche Bearbeitung von Max ltlcinschmidt. ^ (29. Fortsetzung.) ^n, ab?"^ "^ "Uf. UM diese Sachen zu be-^ der 3n? ^^ '^ liieng. sah ich nach dem Barometer 3M aan. <^"s Quecksilber war auf 28 Zoll -Matrose s.'^ Außerordentliches — gefallen. Der alte H abend« ^ ^ augenscheinlich nicht getäuscht. Als '"kurzen .er das Moor zurückkam, blies der Wind Hchen ^,^"!3/n Stößen und der Horizont war im !> bis ,. V^"" Wollen bedeckt, die ihre Fang-^'Ntelgrun?, Z^u^h emporstreckten. Auf diesem dunklen ^lfarbene^'^ ^ "" oder zwei große, blasse. ,^bMch75lkZk, drohend und gehässig ab. und Mer. hHe ^ 3 ^""s, vorhin wie poliertes Queck-^ leise« >, ""^e gestampften Glases angenommen. ^ ^llsste simples Stöhnen stieg von der See auf. s< Wei k''^ ^es Dlln"?»^" '" Eanal fah ich ein einsam ha- >°Ke N !' "^ Belfast Longh zu eilen, und U"zte noH >' dle lch am Morgen beobachtet hatte, "'"hen na^". ""^ der Bucht umher, in dem "ach Norden hin zu entschlüpfen selben entgegengebracht wird, veröffentlichen wir im Nachstehenden die hervorragendsten Punkte des ebenso gründlichen wie wertvollen Berichts. Das ordentliche Erfordernis des Landesfonds ist durch den Finanzausfchufs für das Jahr 1897 mit ...........1,019.975 fl das außerordentliche mit..... 191.042 » das Gesammterfordernis daher mit. . 1,211.017 fl. und die ordentliche Bedeckung unverändert nach den Anträgen des Landesausschusses mit..... 112.084 fl. die außerordentliche Bedeckung mit. 39.200 » und die Gesammtbedeckung aus den eigenen Einnahmen mit .... 151.284 fl eingestellt worden. Dazu lommen die Einnahmen aus den Umlagen auf die directen Stauern mit .... 609.765 » und das Erträgnis aus den eigenen Landesauflagen mit...... 430000 » daher eine Gesammtbedeckung von . . 1,191.049 fl. woraus sich gegenüber dem präliminierten Gesammterfordernis von . . . . 1,2l1.017 > ein Abgang von....... 19.968 st. ergibt. Es dürfte keinem Anstand unterliegen, diesen Abgang von 19.968 fl. aus den Cassabeständen zu decken, ohne dafür in anderer Weise besondere Vorsorge treffen zu müssen. Em Rückblick auf die vergangenen Perioden des Landeshaushalts gewährt bemerkenswerte Anhaltspunkte sür die Beurtheilung der finanziellen Lage des Landes und der steigenden Bedürfnisse, für welche die autonome Verwaltung aufzukommen hat. Dieser Rückblick erscheint von besonderer Bedeutung in dem Augenblicke, wo das Land vor der Entscheidung wichtiger Fragen steht, welche sowohl auf die Feststellung des stetig wachsenden Erfordernifses, als insbesondere auf die Erhaltung der bestehenden und die Eröffnung entsprechender neuen Einnahmsquellen zum Zwecke der erforderlichen Bedeckung dieser Erfordernisse von einschneidender und entscheidender Bedeutung sind. Die klare Erkenntnis der Situation und die entsprechende Würdigung aller für die Beurtheilung dieser Fragen maßgebenden Factoren fördern vielleicht am besten die Erhaltung und Befestigung jener Grundlagen, auf denen die gesunde Finanzwirtschaft des Landes aufgebaut bleiben muss, wenn sie vor Erschütterungen bewahrt werden und die großen Aufgaben erfüllen soll, die der autonomen Verwaltung gestellt sind. Um 9 Uhr war es noch eine scharfe Brise; um 10 Uhr hatte sich der Wind zum Sturme gesteigert und vor Mitternacht wüthete der schrecklichste Orkan, den ich je an dieser stürm- und wettergepeitschten Küste erlebt habe. Ich saß eine Zeitlang in unserem eichengetäfelten Wohnzimmer und horchte auf das Kreischen und Heulen des Sturmes und das Geklapper des Grandes und der kleinen Steinchen, die gegen unser Fenster geschleudert wurden. Der Natur grausiges Orchester spielte sein uraltes Stück, in das sich der tiefe Bass der Bran» dung mit dem schrillen Tremolo aufgeschreckter Sturmvögel und das unheimliche Geknister losbrechender Schindeln mischte. Einmal öffnete ich auf einen Augenblick das Fenster, aber eine Flut von Regen schoss jofort herein und der Wind schleuderte einen Haufen nassen See» tangs hindurch, so dass es auf den Tisch niederfiel; kaum konnte ich das Fenster wieder schließen. Meine Schwester und mein Vater hatten sich auf ihre Zimmer zurückgezogen, aber meine Gedanken ließen mich noch nicht schlafen und so blieb ich bei dem glimmenden Feuer sitzen rauchte und meine Pfelfe. Was gieng jetzt wohl im Schlosse vor, dachte ich. Was dachte Gabriele von dem Sturme, und welche Wirkung hatte derselbe auf den alten Mann, der in der Nacht in dem alten Hause umherwanderte? Hieß er die furchtbaren Naturlräfte willkommen, weil sie seinen eigenen stürmischen Gefühlen entsprachen? Die Rechnungsabschlüsse seit der Zeit, als das Landesbudget nach den gegenwärtig maßgebenden Grundsätzen aufgebaut ist. weisen in den letzten 25 Jahren folgende Ergebnisse aus, die nach den markantesten, für die Entwickelung dieses Budgets bezeichnendsten Perioden zusammengestellt find: Die Ausgaben der einzelnen Verwaltungsjahre erschienen ausgewiesen im Jahre 1869 mit 248.178 fl. im Jahre 1873 mit.......309088 . » 1879 ».......288.163 » ' ' 1883 ».......409.689 » . 1890........756.343 > . » 1895........1,233.375 ' wogegen sich d»e eigenen Einnahmen beliefen im Jahre 1869 auf.......91.763 . . . 1873........57.078 . ' 1879........56.416 . . . 1883........143.805 . . 1890........140042 . . . 1895........135.990 . Zur Bedeckung des Ausfalls zwischen diesen Ein-nahmen und den entsprechenden Ausgaben wurden in der Periode zwischen 1869 und 1873 an Umlagen zu den directen Steuern 20 pCt. und an Umlagen zur Verzehrungssteuer 10 pCt. eiugehoben. Für das Jahr 1880 wurde zur Bedeckung des Haushalts eine Umlage von 20 pCt. zu den directen Steuern und 20 pCt. zur Verzehrungssteuer, außerdem aber für den Normal« schulfond eine besondere Umlage von 18 pCt. auf die directen Steuern und zur Bestreitung des Erfordernisses für die Grundentlaftung eine weitere Umlage auf die directen Steuern mit 20 pCt. und ebensoviel auf die Verzehrungssteuern, also im ganzen 58 pCt. Umlagen auf die birecten Steuern und 40 pEt. auf die Verzehrungssteuern vorgeschrieben. — Im Jahre 1885 trat in dieser Vorschreibung nur insoweit eine Aenderung ein. als die Umlagen auf die directen Steuern sich von 53 pCt. auf 54 pCt. ermäßigten, während die Umlagen von 40 pCt. auf die Ver-zehrungssteuern unverändert blieben. Im Voranschläge pro 1890 ergeben sich wesentliche Aenderungen durch die inzwischen durchgeführte Convertierung der Grund« entlastungsschuld und durch die seit dem Jahre 1885 erfolgte Einführung einer besonderen LandeSauftage auf den Consum gebrannter geistiger Flüssigkeiten. Es wurde demgemäß pro 1890 vorgeschrieben: 28 pCt. Umlagen auf die directen Steuern zur Bedeckung des Erfordernisfes des Landesfonds im allgemeinen und 10 pCt. derfelben Umlagen zur theilweisen Bedeckung des Erfordernisses des Normalschulfonds, sodann die besondere Landesauflage auf den Consum von Brant Es waren jetzt nur noch fünf Tage bis zu ^em Datum, das, wie man uns versicherte, eine Krisis in seinem Leben bedeutete. Würde er dieses plötzliche Unwetter als einen Vorboten des geheimnisvollen Schicksals betrachten, das ihm drohte? Ueber alles dieses und vieles andere noch grübelte ich, als ich vor den glimmenden Kohlen saß. bi« sie nach und nach dahinstarben und die frostige Nacht-luft mich mahnte, dass es Zeit sei, mich zur Ruhe zu legen. Ich mochte ein paar Stunden geschlafen haben, als ich durch ein heftiges Rütteln an meiner Schulter geweckt wurde. Ich richtete mich im Bette auf und sah bei dem dämmerigen Lichte, dass mein Vater halb« angekleidet vor mir stand und dass es sein Griff war, den ich an meinem Nachthemde fühlte. «Steh' auf, steh' auf!» rief er aufgeregt. «Ein großes Schiff ist in der Bucht aufgelaufen und die armen Leute werden alle ertrinken. Komm schnell her« unter, mein Junge, und lass uns schen, was wir thun können.» Der gute alte Mann schien vor Aufregung und Ungeduld fast außer sich zu sein. Ich sprang aus dem Bette und warf schnell einige Kleidungsstücke über, als ein dumpfes, krachendes Ge« rausch das heulen des Windes und das Donnern der Brandung übertönte. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 52. 446 5. März 1897. wein. Für die Bedeckung des Erfordernisses des Jahres 1896 endlich wurden 40 pCt. Umlagen auf alle directeu Steuern, und zwar 30 vLt. für den Landesfond und 10 pllt. für den Normalschulfond vor« geschrieben und erscheint neben der besonderen Landes» austage auf Vrantwein und Liqueure auch die besondere Landes'Viersteuer als Einnahmequelle. Vlit diesem Jahre gelangte die Transaction inbetreff der Grund« entlastungsschuld insoferne zum Abschlüsse, als die aus derselben entspringenden Vortheile für das Land ihren Abschluss fanden und von diesem Zeitpunkt an das Land die daraus resultierenden nicht unerheblichen Lasten voll zu tragen hat. Politische Uebersicht Laib ach. 4. März. Die Wahlmännerwahlen für die Reichsraths« Wahlen werden binnen wenigen Tagen beendigt sein. Heute ist der erste Wahltag, an welchem die Reichs« rathswahlen aus der allgemeinen Wählerclasse im Herzogthume Bukowina zu vollziehen sind. Im steiermärlischen Landtage wurde das Landesbudget für 1897 sowie eine 39proc. Umlage auf die landesfürstliche Steuer (gegen 38 pEt. im Vor« jähre) angenommen. Der böhmische Landtag hält seine nächste Sitzung heute und wird in derselben den Gesetz-entwurf, betreffend die Minoritätsschulen, eventuellen Landesvoranschlag für das Jahr 1897 in Verhandlung ziehen. Im ungarischen Abgeordnetenhause brachte in fortgesetzter Budgetdebatte Abg. Tiszler die Provisionsaffaire des Abg. Morzsany zur Sprache. Letzterer erklärt, er habe sein Mandat nicht miss» braucht; es sei eine gewisse Summe präliminiert gewesen, jedoch mehr ausbezahlt worden. Sein Honorar stand im Verhältnisse zur Grüße des Gewinnes des Geschäfts. Er habe nicht 60.000 fl.. sondern 40.000 fl. gefordert für die Verträge, Reisen und Barauslagen. Man könne das Ergebnis der Untersuchung abwarten. Handelsminister Daniel erklärte, er habe sofort die Untersuchung gegen alle Mitglieder des Consortiums einleiten lassen. Nachdem ein Blatt den Namen des Staatssecretärs Värös nannte, strengte derselbe den Pressprocess an. Die Angelegenheit werde vor dem Gericht ihre Erörterung finden. Schließlich constatierte der Minister, dass der Winisterrath für Berl keinerlei Auszeichnung vorschlug. Morzsany erklärte in persönlicher Sache, er habe das bedungene Honorar von 40.000 st. bisher noch nicht erhalten, sondern nur 20.000 fl., die er jedoch dem Agenten Mandl übergab. Während die Mächte sich bemühen, Griechenland zu einemRückzugezu veranlassen, herrschen auf Kreta die beklagenswerten Zustände fort. Kenn-zeiHnend für die Lage auf dieser Insel ist die Auflehnung der türtischen Gendarmen in Kanea. Eine Meldung der Agence Havas aus Athen brsagt über diese Revolte, dass albanrsische Zaptics in Kanea von dem Obersten Suleiman die rückständige Löhnung ver« langten und auf denselben feuerten. Der Oberst wurde gelobtet. Italienische Mannesoldaten, welche die Ocd-nung wieder herstellten, lüoteten einen und verhafteten drei Zaptiehs, welch letztere auf dem englischen Panzer« schiffe «Barsteur» eingeschifft wurden. Der Zwischenfall habe, so meldet man aus Athen, in Kanea Panik hervorgerufen. Von anderer Seite wird berichtet, dass die revoltierenden türkischen Gmoarmen nicht nur auf Oberst Suleiman, sondern auch auf ihren provisorischen Befehlshaber, den englischen Major Vor, sowie auf die italienischen und montenegrinischen Officiere geschossen haben. Aus Athen wird gemeldet: Oberst Mat anas übernahm an Stelle Smolenitz das Kriegs» Portefeuille. Wie die Agence Havas aus Athen meldet, ist der italienische Deputierte Varbato mit einigen italienischenFreiwilligen daselbst eingetroffen und enthusiastisch empfangen worden. Barbato habe eine sehr beifällig aufgenommene Rede gehalten, welche von einem Griechen unter den Rufen: «Es lebe Ita« lien! Es lebe Griechenland!» beantwortet wurde. Die Agenzia Stefani meldet aus Constant!« nopel: Infolge der seitens der Botschafter Italiens und Frankreichs erhobenen Einwendungen gegen unzureichende Bestrafung des Obersten Mazzar beschloss der Ministerrath, über ihn lebenslängliche Fchungshaft zu verhängen. Dieser Beschluss bedarf noch der Sanction des Sultans. Nach einer der «P. C.» aus Rom zugehenden Meldung wird in dem angekündigten Wahlmanifeste dcs Ministerpräsidenten Marchese di Rudini auch der auswärtigen Politik mit blonderer Rücksicht auf die schwebende orientalischeFrage ein kurzer Passus gewidmet sein und in demselben betont werden, das Programm Italiens bestehe darin, im europäischen Concerte zu verbleiben und ein Element der Eintracht und des Friedens in Europa zu bilden. In der vorgestrigen Sitzung des englischen Unterhauses wurde auch eine Denkschrift des ersten Lords der Admiralität Goschen über den Flotten-etat für 1897/98 vertheilt. Das Schiffsbauten«Programm umfasst den Bau von vier Schlachtschiffen, drei drittclassigen Kreuzern, zwei Corvetten, vier Kanonenbooten, zwei Torpedobootzerstörern und einer neueren königlichen Jacht; im ganzen 108 Fahrzeuge, wovon 66 im Laufe des Jahres fertiggestellt werden. Die Zahl der Schisssmannschaften wird im Laufe des Jahres um 6300, einfchließlich 121 Officiere, vermehrt werden. Wie man aus Belgrad meldet, hat der seitens des fürstlichen Hofes in Sofia wie seitens der but» garischen Bevölkerung dem König Alexander be» reitete herzliche Empfang in der öffentlichen Meinung Serbiens den freudigsten Eindruck hervorgerufen. In unterrichteten Kreisen der serbischen Hauptstadt werde bestimmt erwartet, dass der Besuch des Königs beim Fürsten Ferdinand und die Begegnung der leiten« den Staatsmänner beider Länder zur Befestigung der beiderseits angestrebten freundnachbarlichen Beziehungen wesentlich beitragen werden. Die Annahme dagegen, dass bei diesem Anlasse besondere Abmachungen zwischen den beiden Regierungen geplant wären, welche dem europäischen Friedenswerke Hindernisse bereiten könnten, sei durchaus unzutreffend. Solche Absichten hegen, wie unsere Meldung betont, der König, wie das Cabinet Sinnt absolut nicht. Aus Sofia wird vom 3. d. M. gemeldet: Zu Ehren des Königs von Serbien fand gestern im Palais ein Ball statt, zu welchem über 500 Einladungen ergangen waren. Heute vormittags wurde in der Kathedrale vom Präsidenten der bulgarischen Synode ein Tedeum celebriert, welchem der König, der Fürst und die Fürstin, das diplomatische Corps und die Würdenträger beiwohnten. Nach dem Gottesdienste folgte eine Revue über die Garnison von Sofia. Mittags fand ein intimes Dejeuner statt. Abends ge« langen im Palais französische Theaterstücke zur Aufführung. Der König von Serbien verlieh zahlreiche Ordensauszeichnungen an die Minister, Officiere und Mitglieder des Hofstaats. Tagesneuigleiten. — (Garoecapitän V. b. E. «VrafErwin von Neipperg f.) Nach langem schweren Leiben ist am 2. d. Mts. abends um 7 Uhr Se. Erlaucht Gardecaftilän G. d. E. Erwin Franz Ludwig Bernhard Ernst Graf von Nelpperg aus Schloss Schwaigern im Oberamt Vrackenheim in Württemberg im Alter von 84 Jahren gestorben. Mit ihn» ist ein treuer Diener seine« kaiserlichen Herrn dahingegangen; in ihm betrauert die l. und l. Armee ihren ältesten General und einen ihrer ruhmreichen Führer. Künste und Wissenschaften haben an dem liebenswürdigen Manne einen eifrigen und werlthätlgen Förderer verloren. — (Dr. Albert Richters) Am 3. d. M. ist der ehemalige erfte Vicebürgermeifter von Wien und ge« wesene Landtagsabgeordnete, Hos- und Gerichtsadvocat Dr. Albert Richter, nach längerer schwerer Krankheit im Alter von 53 Jahren gestorben. Der Verstorbene hat sich um die Ausgestaltung Wiens, namentlich um die Einverleibung der Wiener Vororte, große Verdienste er> worben. — (Erb beben.) Aus Eob lenz wirb gemeldet, dass bort am 3. d. M. fcüh um halb 7 Uhr ein kurzer heftiger Erdstoß verspürt würd?. Die «Coblenzer Ztg.» meldet aus Vallenbar, dass auch dort eine ErderschÜtterung />m 6 Uhr 23 M,nuten beobachtet wurde. D« Erdstoß Hütte die Richtung von Südoft nach Narbwest. Local- und Provinzial-Nachrichten. Erdbebenhilfsfond. Wir haben in unserer Nr. 42 vom 22. Februar d. I. die Mittheilung gebracht, dass der Herr Landesfträsident die Mitglieder des Laibacher Hilfscomitss und den Vertreter des Wiener Hilfscomitos einlud, in die Gebarung mit dem Erdbeben-Hilfsfonde Einsicht zu nehmen und jene Details festzustellen, deren Publicierung für weitere Kreise von Illteresse sein könnte. Wir lassen nunmehr hier den hierüber erstatteten Bericht in reinem Wortlaute folgen. Hochwohlgcborener Herr Landcsfträsidcnt! Infolge der mit hochgeehrtem Schreiben vom 21. Februar d. I., Z. 1069, an uns ergangcncn Ein« ladung haben wir in Vertretung des Laibacher und des Wiener Hilfscomitis am 23., 24., 25. und 26. Februar d. I. beim k. k. Ncchmlugsdcftartemcnt in alle Bücher, Ver-merkuugen und Behelfe, welche den Erdbebcnhilfsfond und den darüber in der «Laibacher Zeitung» vom 2t). Februar d. I. Nr. 41 veröffeutlichtcn Ncchmmgsabschlnss betreffen, genaue und umfassende Einsicht genommen, und auf Grund der heute hierüber gepflogenen gemeinschaftlichen Besprechung glauben wir folgende hiebei gemachte Wahrnehmungen hervorheben zu sollen. Ueber die eingestossenen Einzelspenden und Sam-melgelder wurden beim k. k. Präsidium zwei Iouruale gchchrt, Pas eine derselben enthält bei jeder einzelnen Post auch die Einlaufsnummern, unter der sie im Ein-reichungsprotokolle eingetragen erscheint, welches auch den Veröffentlichungen der eingegangenen Spenden in den öffentlichen Blättern zur Grundlage diente. Die beiden Journale stimmen vollkommen überein, jede Post ist beleg mit dem Begleitschreiben, mit dem der Betrag eingesend" wurde; auf Grund der letzteren wurden die Journal vom k. l. Rechnungsdepartement geprüft und die hi^ als richtig befundene Gesammtziffer in die veröffentlicht Abrechnung als Empfang eingestellt. ., Die eingeflossenen Sammelgelder wurden, insowel nicht daran sofortige Verwendung in Aussicht sta"d, '. die k. k. Postsparcasse eingelegt, womit bereits am 2. M 1895 begonnen worden war. Die Sammelgelder wurden verwendet: ' 1.) Zum Ankaufe von Naturalien, Kotzen, El«" richtungsstücken der Nothstandsküchen lc. mit 702 ? ^^ vielen Hunderten kleinerer Beträge auf einzelne Vedu am Lande nud in Laibach. ^ hje Am Lande erfolgten die Vcrthcilungen durch ^ t. t. Bezirtshauptmaunschafteu, uud der größte The« ^ 13.875 fl. eutfiel auf jene in Stein, dnrch weM ^ Äezirtsgerichtssprcngel Egg 145 Parteien Vetragc ,^ einschließlich 100 fl., 1 Partei 130 fl. und 2 P"l Ä 150 fl. nnd im Gerichtsspreugel Stein 18? P" h Beträge bis einschließlich 100 fl., 2 Parteien k 120p. ^ 3 Parteien ^ 150 fl., eine den Betrag von 200 sl> eine einen solchen von 250 fl. erhielten. . ^il Die k. k. Bezirkshauptmannschaften legten d» ^ del« Empfangsbestätigungeil belegten ^^^.ma^ k. t. Landesregierung vor, welche vom k. t. siech" departement geprüft wnrdcn. c^gte In der Stadt Laibach nnd am Moraste er! ^ die Bctheilung in der Art, dass einzelne Vea"" ^, k. t. Laudesregierung und auch Private mit ^^3 .hei' zn diesem Zwecke versehen wnrden, die sie, zur ^ ^ lniig brachten und sohin die Empfangsbestätia""ge ^. legten, welche vom t. t. Rechmmgsdepartcment "^Ml< gcgenhalt mit den über die Geldverläge a"s^' Empfangsbestätigungen geprüft wurden. saa^" Ueber jeden einzelnen in dieser Art verausg ^ Betrag liegt die vom Empfänger gefertigte ^'hMi vor, welche auch die genalle Angabe seiner ^ enthält. Hltel' ^ Diese in vieleil hundert Posten verabfolgten ^l. , sti'chuugsbeträge bewegten sich der überwiegenden . ^ zahl nach unter 50 fl., und nur ein einziger ^ ^cdc! auf 200 fl. und war der höchste, der verabfolgt ^t>l 3.) zu Exoffo - Herstellungen zerstörter ^ 84.168 fl. 51 kr. ^vtt"/ ! Solche Herstellungen fanden nur in den ^v,^^ ! der k. k. Bezirkshauptmannschaftcn Umgebung ^ Stein und Krainburg statt. ^ ^ Hier wurde nach der Erdbebenkatastropy ^ durch selbe an Privatgcbäudcn verursachte Sä>° ^ der zu dessen Beseitigung erforderliche Auf'"""' d" die k. k. Vczirtshauptmannschaften unter Z"z'"1" >"' l k. k. Bczirksingcnieure lind theilweise auch "0 ^ht" l meistern erhuben. Auf Grund dicfer ErhebllNge"^st^ » dort, wo die Rcconstructiouen sofort erfolge" ^g^ l die Herstclluugsarbeiten theils Banmeister" "^ l theils den betreffenden Besitzern selbst überlasse" R ^.^ibacher Ieitung Nr. 52.____________________________________ 447 5 W^irz 1897. Al>ssf,s ^ Rechnungen der Baumeister, die successive C^°gszahllMgen erhielte», wurden nach erfolgter b^ ""'a ^^s" Arbeiten aus deu Sammelgeldern sM k!' "'^ ^"^ Beschern, welche die Herstellungen Arl, >. . "^wl, wurde bei Nachweisung der bceudeten als d ?" ^^ag ausgefolgt, der bei' deu Erhebungen "^ hiezu erforderliche'Aufwand ei-mittelt worden war. ^«f diese Weise wurden verausgabt: Lail, 3"/'^ ^^ k. k. Nezirkshauptmannschaft Umgebung K°sp !"' ^^ HersteNung von Gebäuden in Obcrschischka, Un p "^' St. Martin, Mittergamling. Untera.amling, Vis?"""sch, Zatlane, Preschgan, St. Veit, Cernuce, Clai Sncberjc, Stanezic, Innergoriz, Stranstavas, Nla7ns^^^ ll.84 kr.^ durch die k. t. Bezirtshauvt-stätt ' "" ä"r Herstellung der T0pferei°Bctricbs zur 3 c" ^^" und z^reuz (3703 fl. 77 kr.), dann Hal? ? ""6 ^" Gebäude von 145 Besitzern in Stein, ^ 3^' Stolnit, Thciniz, Kavran, Oberfeld, Vodiz, h^' ^karucna, Poljc, Äukovca, Poudje, Utik, Ätanns-y/' ^ok bei Mannsburg und Domzale (40.131 fl. Krai?' ^"^'^ ^luch die l. k. Bezirlshauvtmanuschaft umvurg 12.000 fl., uub zwar für Herrstellungcn ill 3200 f" ^^^ ^' "' Mchoflack 3520 fl., Mauciö dier in!' "^^ Verabfolguug des Kosteuaufwands an 500 n^ anderer Ortschaften mit den Beträgen von ll.. 300 fl., 300 fl. und 100 fl., zusammeu 1200 ft.; beb ' ) i" ^ntersti'chuugeu an Hausbesitzer in Laibach ^"is HZiederherstellllng' zerstörter Objecte 2« 1.425 fl., wu..^"sbesitzern der Stadt Laibach und der Vororte gelM t Untcrstittzungcn auf Grund der Gesuche l>on k selche sie beiin Stadtmagistrate einbrachten, t l 9 ? ^' mittelst Consignationell gntächtlich dem ^ ' ^"despräsidium vorgelegt wurden, hieriib ^ ^"fung dieser Gcsllche llnd zur Antragstellung einber s ^"^^ ^"'" ^' ^' 2andespräsibinni ein Beirath sind ^. '.""b genau nach den Anträgen dieses Veirathes geller ^' ^^^^^" Subventionen bewilligt, die Gesuch-lvordr verständigt und die Auszahlungen veranlasst die S "^ ^^ Anträge dieses war nicht nur die auf 28l 4^"ela.eldcr ^^^^.^^^.^, Sllbventionsquote per der vu^ Indern anch die weitaus größere Hälfte stellten "!^°"^ s''" biesc Zwecke zur Verfügung ge- ""100.000 fl. erschöpft. »veiter/^^^ letztereu verbliebene Rest wnrde zll tvelch°" . .^eutionen infolge von Gefuchen verwendet, erst in der Folge eingebracht wurde». ^>n K^ .^"^eu solche nachträglich eingelangte Gesuche lvo^. "^"lagistrate mittelst 5 Konsignationen vorgelegt, bewillig "^"tzungen im Gesammtbctrage von 21.610 fl. ^glick ^"^en, es liegt eine Consignation über 6 nach-bracht/^'."'"'llell>ar beim k. k. Landesfträsidium ciugc>-^aae?^^^ ^^^ worüber Unterstütznugen iul Gcsammt-für die ^".^50 ^ ^eluährt wordcil sind, sowie anch "bsolaf '""^lluug cillzclucr Capitalhäuser 4700 st. ver< «l wurden' bezir^.' 1,? ^"^rstützungen an Hausbesitzer in den Land-^0.155 st. aus Gr^^ ^"^rstntzllngcn wurden gleichfalls gewährt Wirkst ^°" Gesuchen, welche bei deu betreffenden eingebracht und von diesen iichtli^ . "sMationen dem k. k. Landespräsidinm aut^ Au>"egt wurden. ^^ratl, ^ ^^ Vn'lfung dieser Gesuche wurde ein eigener wurden ?'^'"'"fen, aus dessen Mitte Referenten bestellt dir» ' , ^""l sich eiuzclue an Ort uud Stelle über auch , .u^onlnlenen Schäden selbst informiert hatten, nnd ^kiratl,/ "'^ ^ ^lh' bass sämmtliche Anträge dieses Nah^ ^' welche- hiebet anch imincr darauf Rücksicht Neise' ^ ^ ^ Gesuchsteller bereits auf die uä 3 crwähutc langten ^ worden sei, genau zur Durchführung ge- hanptm^"^ "gelten Besitzer im Sprengel der Bezirks-Etein "'Ml Umgebung Laibach . . . 99.505 fl. ^ainburg' ' ' '.......^ ^" ' Llttai U ' '.........46.970 . Adelst '--........ 4.425 . '», ^oitfch, Gurkfeld. Gottfchee . . 6.645 - "Mr a,.- . ^. zufammen . . 230.905 sl. entn Sammclgeldern . . . . 35.155 -> ans^N' der Rest per......195.750 st. 200,000 f/""" ^""^ biefür bestimmten Betrage per Gebelle ' . ^oeckt, und der vom letzteren hienach ver< ^Uche ^"'lge Rest durch Bewilligling nachträglicher ^werbe^^""^'ldun'gen für Handel- und lvovon auf - '.......51.260 fl. „ der Np.?? ^' Stadt Laibach . . . 50.615 » ^^u„^N"^"'"lchaften: Atai ^ '-........ 175 ' "tein ' - -....... 100 . entfiel ' ' '....... '^45 » ^^dt Laiül^" Handels- und Gewerbetreibenden in der '^" bein, S/?"^" ^" Unterstiltzungsbeträge auf Grund ^"telst Con« "^^"te eingebrachteu nnd von diesem 5"che bewil?" "" b"' k. k. Landesregierung vorgelegten """get. Auch zur Prüfung dieser Gesuche wnrde vom k. t. Landespräsidium eiu bcsouderer Beirath zugezogen, und die Bewilligungen erfolgten genau nach de» Anträgen dieses Beirathes. Hicnach erhielten 784 Parteien Unterstützungsbeträge bis einschließlich 100 fl., 46 solche von 100 fl. weiter bis einschließlich 500 fl. nnd 2 von 500 fl. bis 1000 fl,, zusammen 49.505 fl., und außerdem wurde dem Laibacher Handclsgremium zur Vertheilung unter die Handlungsgehilfen der Betrag von 1110 ft. übermittelt. 7.) Zu Subventionen für Kirchen, Pfarrhof- und Volksfchulgebäude 83.814 fl. 34 kr. Die Bemessung der Subvcntiouen für Kirchen und Pfarrhofgebäudc erfolgte auf Grund der genehmigten Kostenvoranschlägc, wobei insbesondere darauf Bedacht genommen wurde, die Parochiancn von der Leistung von Barzahlungen ganz, und insoweit die Mittel reichte», auch von der Hand- und Zugsrobot zu befreien. Die in solcher Weise für jedes einzelne Object festgestellten Snbvcntionsbeträge wurden, iusoweit die sofortige Verwendung erforderlich war, den betreffenden Kirchenvorständcn bar ausgefolgt, der Rest aber für jedes Object auf ein besonderes Buchet bei der Spar-casse eingelegt, das vinculiert und mit welchem uach Maßgabe des Aaufortschrittes gegen jeweilige Bewilli-gung der k. t. Landesregierung die weiteren Beträge behoben wurden. Achull'ch war der Vorgang bei de» Volksschule gcbändcn, für welche die Unterstützungen auch auf Grund der amtlich festgestellten Kostenvoranschläge ermittelt und bewilligt wnrden. Zur Deckung dieser Subveutionen von zusammeu 523.814 fl. 34 kr. wurde der Theilbetrag per 83.814 fl. 34 kr. alls den Sammelgeldcrn entnommen. Wenn es sich nnn der hochgeehrten Zuschrift zu^ folge um die Frage handelt, welche Details der Public cicrung zuzuführen wären, fo müssen wir nach reiflicher Erwägung unsere Ansicht dahin aussftrcchcn, dass bei einer etwaigen weiteren Veröffentlichung über die oben hervorgehobenen Details nicht hinauszugehen wäre, denn es ließe sich dann keine Grenze ziehen, es müssten alle einzelnen Beträge und deren Empfänger veröffentlicht und ein ganzes Buch damit angefüllt werden, was an sich tanlll zulässig wäre, übrigens auch keinen anderen Zweck hätte, als die müßige Nengierde Einzelner zll befriedigen. Allerdings würde jedermann daraus cnt»chmen, dass sich keine Ausgabspost vorfmde, welcher die Be-rechtigmlg abgesprochen werde» könne, in welcher Richtung ohuchin kein Zweifel obwalten tonnte; die Unsnmme von Arbeit, welche dem hohen Präsidium durch diese Hilfs-action erwachfcn ist, die peinliche Genauigkeit, mit der bei Verwaltung uud Verwendung dieser Gelder vorgegangen wurde, ließen sich jedoch auch aus einem solchen Ausweise nicht erkennen, dies vermag nur jeuer zu beurtheilen, dem gleich uns dic Möglichkeit geboten wurde, in die sämmtlichen Acte», Vormerkungen nnd Belege nnmittelbar Einsicht zn nehmen. Dass uns dies durch die ehrende Einladung er^ möglicht wurde, dafür gestattcu wir uns hiedurch uuferen verbindlichsten Dank abzustatten, denn wenn wir auch pcrsöulich vou vorncherei» temcn Zweifel hierüber hegen konnten, so war es uns als den Vertretern der Hilfs-colnit^s doch erwünscht, auch auf Grund der Acten neuerlich die Ueberzeugung gewonnen zn haben und fie gegen jedermann vertreten zu können, dass die Verwendung der Hilfsgcldcr in entsprechendster Weise vor-geuommeu wurde. Genehmigen Euer Hochwohlgeboren den Ausdruck unserer unwandelbaren Verehrung. Laibach am 28. Februar 1897. Für das Wiener Hilfscomit^: Dr. Josef Suftpan m. p. Für das Laibachcr Hilfscomits: Dr. Josef Raöic m. p. Iofef Luckmann in. p. Dr. Elbert in. p. Domcapitular u. fb. Consist.« Rath. Seiner Hochwohlgeboren Herrn Victor Freiherrn von Hei» l. l. Landespräsident für Kram «. ?c. in Laibach. Brainischer Kandtag. Vierzehnte Sitzung am 3. März 1897. (Schluss.) Abg. Dr. Schalfer zieht au« de« Voranschläge den Schluss, das« fich die üandesfinanzen ln leine« beunruhigenden Zustande befinden. Von hoher Wichtigkeit sei das« da« Land bei Verstaatlichung der Brantwein-fteuer nicht zu lurz l°««e; er appelliert in dieser Hm-stcht an da» Wohlwollen der Regierung und hoffl. das, da« Land in Hinkunft «it einer «ästigen Steigerung der Umlagen sein Nuslo««en finden werde. Gegenüber der Aeußerung de« «bg. AZman, der in einer <«hr allgemein gehaltenen Klage die unfruchtbare Thätigkeit de« Landtag« beklagt, da e« seiner Partei nicht «öglich war, bei der eigenthümlichen Constellation der Palteien i» Landlag ihre jruchtbringenben Antrüge eln« zublingen, bedauert »bg. Dr. Schaffer, dass die Herren der Partei dem Lanblage nicht die Gelegenheit geboten haben, ihre volle Unbefangenheit in der Vehanblung von Fragen, die d<>n Interessen des Landes förderlich find, zu beweisen. Welcher Art diese Unträge find, erhelle au« den Schlussworten des Abg. Azman, der für die con« ftssionelle Schule eintrat, und es sei dem Hause nur zu gratulieren, dass e« der Partei desselben unmöglich gemacht werde, derlei Anträge hier einzubringen. Der Abgeordnete kommt dann auf die Ausführuna/n de« «bg. Lenartlc zurück, die aus ihn einen tiefen Eindruck hervorgebracht haben. Die Agitation der clericalen Partei bei den Wahlen sei im Lande aus einem Punkte angelangt, der die größten Vedenlen für die Iulunst wachrufe, denn die Kräfte, die fie entfessele, werden fich gegen fie selbst wenden, was tief bedauerlich s.l. weil der Rückschlag die ganze V völlerung treffen werde. Nbg. Kalan spricht gegen die «bg. Lenarciö und Dr. Schaf fer und behauptet, dass die deutfche liberale Partei, als fie im Lande die herrschende war, sich ebenfalls der stärksten Agitationsml'ttel bei Wahlen bedient habe, weil ja ihre Majorität eine unnatürliche war. Ec kommt sodann aus da« Eompro«lss zwischen den liberalen Deutschen und Slovenen zu sprechen und enl» wickelt das Programm der katholischen Partei, indem er sich auf die bischöflichen Hirtenbriefe beruft. Ec bespricht ichlitßlich die Vorgänge bei einer jüngst abgehaltenen Wählerversammlung in Laibach, bei der Abgeordneter Dr. Tavöar und bess n Partei eine Niederlage erlitten habe. Abg. Gras Varbo bemerkt dem Vorredner auf seine Ausführung wegen der seinerzeitig?« Agitation der deutschen liberalcn Partei, agitielt werde bei Wahlen immer und von jeder Partei werben, es handle stcb aber darum, mit welchen Mitteln agitiert wild. Die Mlttel, die die clericale Partei anwende, seien sehr gefährlich und seine Partei müsst fich dagegen verwahren, dass da« Heiligste, die Religion, durch das Hineinzerren in die Wahllämpse discrediliert werde. Nuf die'Bemerkungen des Vorredners hinsichtlich des Compromisses bemerkt der Abgeordnete, dass die clericale Minorität es mit der liberalen Majorität zu thun habe. Abg. Dr. Tavtar polemisiert gegen Abgeordneten Kalan, dessen Erzählung über die Vorgänge bei der Wählerversammlung in Laibach er als unrichtig bezeichnet. Er wendet sich in scharfer Weise gegen die clerical« Partei und tritt für das liberale Princip ein. Abg. Dr. Hitnil spricht gegen die weitere Er-lichlung neuer Schulen und die Erweiterung bestehender, da hiedurch der Landesfond in ganz unverhältnismäßiger W ise belastet werde. Er widerlegt die Anwürfe, das« seine Partei den Lehrern feindlich gesinnt sei und erklärt sich gegen die Einführung des obligaten Unterrichts in der deutschen Sprache an slovenischen Volksschulen. Per Abgeordnete polemisiert gegen Abg. Lenarkik und geht schließlich in Erörterungen über die sociale Frage ein. E« wird Schluss der Debatte beantragt und an-geno««en. Abg. Hribar wendet fich gegen Abg. Nz«an wegen dessen Aeußerung über die unfruchtbare Thätigkeit des Landtags in der abgelaufenen Session. Ec stimmt /. Die Sonntagsruhe sei gesetzlich seftgeftM, «an hat daher nur das Gesetz zu beobachten. Auf dem Lande muss jedoch der Bevölkerung die Möglichkeit a/boten werben, am Sonntage brim Amte Informationen einzuholen u. dergl., es sei daher auch in dieser Richtung eine Uebertreibung ungerechtfertigt. Die Erörterung der socialen Frage im Hause habe mehr den Eindruck theoretischer Abhandlung als einen Eindruck von praktischem Werte hinterlassen. Der socialeil Frage kann und darf sich niemand entziehen, nur sei zu ihrer Lösung nicht eine Partei, sondern es find allt Parteien dazu berufen, da das Interesse hieran alle gleich berühre. Die chriftlich-sociale Politik, die von Wien nach Kraiu importiert worden sei, habe eine ganz andere Bedeutung auf dem Wiener Pflaster, wie in Krain, denn hier herrschen ganz andere Verhältnisse. Redner bespricht die Gesahrer, die das Ausrollen von Fragen im christlich-sociakn Sinne im Gefolge hat. Die fociale Frage werde auch im Hause ernstlich ins Auge gesasst werden, aber nicht nach dem christlich°socialen Programme. Die Resolution des Abg. Dr. Majaron hält er, wenn sich die Verhältnisse in Idcia wirklich so verhalten, wie sie der Antragsteller geschildert, sür gerechtfertigt und b-fürwortet die Annahme derselben. Es sei jedoch seitens des Ackerbauministeriums bereits eine Action im Jug?, um den Verhältnissen so weit wie Nföglich Rechnung zu tragen. In den Wogen der Wahlbewegung wolle er sich vollständig Passiv verhalten. Den Vorwurs jedoch, dass die Vertreter des Großgrundbesitzes störend in die Ver Handlungen eingreifen, müsse er entschieden zurückweisen. Der Abgeordnete beruft sich auf eine Erklärung im Jahre 1886 im Landtag anlässlich einer Debatte; es wurde damals betont, dass es sich die Vertreter des Großgrundbesitzes zur Aufgabe gestellt haben, ohne Rücksicht auf nationale oder Partciftlümungen nur zum Wohlc des Landes zu wirlcn. Er glaubt jedoch, dass die Ver Handlungen nur dann ersprießlich fein können, wenn fie vom fortschrittlichen Geiste getragen find, wobei er und seine Partei der Ansicht seien, dass .nur ein mäßiger Fortschritt die Gewähr sür eine ruhige Fortentwlctelung biete. Redmr polemifiect sodann in scharfer Weife gegen die Kundgebungen des Hauptorgaus der clericalen Partei und betont in seinen weltercn Ausführungen, dafs man mit Stolz behaupten könne, dass der Kramer Landlag eine hervorragende Stelle einnehme, da bei seinen Verhandlungen die Parteitendenzen in leiner Beziehung Aus« schlag geben; er hegt die Ueberzeugung, dass diese Grundsätze die einzig richtigen sind. Seine Partci, die im Wirken für da« Wohl des Landes und in der Förderung der Interessen der Vevöllerung ih>e Hauptausgabe erblickt, die dem wähnn Fortschritte huldigt, lolettiere weder noch pqctiere sie mit irgend einer Partei. Eine Partei jedoch, welche den Grundsätzen, die seine Partei als Norm aufgestellt hab?, huldige, die im Kampfe gegen den Rückschritt für jeden Fortschritt eintrete, werde an den Vertretern des Großgrundbesitzes immer Bundes» genossen findest, und in diesem Siune.werden dieselben treu zu jener Partei halten. Das Eingehen in dle Specialdeballe wird sodann beschlossen. Die Verhandlung wird abgebrochen und ihre Fortsetzung aus nachmittag« 5 Uhr anberaumt. A b e n d s i tz u n g. Die Verhandlung wird mit der Specialdebalte übl-r den Voranschlag des Landesfonds fortgesetzt. Zu Capitel I. bespricht der Berichterstatter die Resolution wegen rechtzeitiger Veröffentlichung der stenogra« phischen Berichte, wobei er auf den Bericht über die Organisation des stenographischen Berichts hinweist. E.-verkenne nicht die Schwierigleiten der rechtzeitigen Veröffentlichung und weist nach, dass, mit der Zahl der gegenwältigen Kräsle das Auslangen nicht gefunden werde. Er hebt hervor, dass der Landtag der aufopfernden Thätigkeit der Stenographen nur die vollst« Nnerlennuniz zolle und anerlenne, dass es außerordentlich schwierig sei. mit einer so bescheidenen Zahl von Kräften allen Anforderungen, die mit dlefem Dl.nfte verbunden sind, zu entsprechen. Die Capitel I., II. und III werden sodann angenommen. Iu Capitel IV «Ausgaben für Wasserbauten» empfiehlt Abg. Dr. Atnll die Anlage von Cifternen in Dürrenlrain und beantragt eine Refolution, der Landesausschuss wird beauftragt, die nöthigen Schrille behufs Versorgung der Gemeinde Ambros und Umgebung mit Trinlwasser zu pflegen und in der künftigen Session entsprechende Anträge zu stellen. ' Landespräfident Baron He in verflchert, dass nle« mand mehr das Scheitern des Projects der Wasserversorgung sür Dürrenlrain wie die Regierung bedauert, da in Uu,sicht staub, eine Musteranstal», sür die der lvtaat bedeutende Beitrage zu leisten bereit war, in« Leben zu rufen. Cr Regierung auch sür eine andere Art der WasserversorM in Aussicht und bespricht die Schwierigkeiten, die de Wasserversorgung durch Cifternen begegnen. Iedkn!^ werde die Frage von der Regierung in ernsteste »'-wägung gezogen werben. . . Abg. Dr. Papez bespricht die Vorgeschichte °' Projects der Wasserversorgung für Ambros und "" gebung. Abg. Povse erörtert die Thätigkeit des Üandl«-ausschufjcs in vieler Angelegenheit und unterMt ^ Refolulion. ' '^""^. >, ^ ">'5-- ..''' " ' , Der ÄertHterstatter Baron S ch w e g e t'beMd^' ebenfalls wärmsten« die Resolution, die sammt be« »" pitel IV angenommen wird. Capitel V wird angenommen. .. Iu Capitel VI, «Sanitätsauslagen», ergreift Do"" Majaron das Wort. ^ Ec bespricht die benlbar misslichsten sanitären »" Hältnisse der Vergstadt Idrla. Seit Jahren treten °° sclbst epidemische Krankheiten auf, welche auf die au^ ordentliche Mangelhastiglelt der Canalisation zurückzuM" seien. Die Behörden haben in letzter Zeit eine ^ radicaler Vcsserungsmaßnahnnn getroffen, welche s«r Gemeinde, wie auch für deren Bewohner große» ziehungswelfe unerschwingliche Lasten verursachen tvttv Redner schildert die dürftigen Behausungen, deren »^ fiher, meist arme Bergarbeiter, nun zu kostspieligen ^ constructionen verhalten werden. Da sei es N des Landes, helfend umsomehr einzugreifen, at« bl y die Landesfinanzen sür Idria gar nicht in Anspruch » nommen wurden, während fie durch Umlagen vom Ve» werke, dank dem Fleiße der Bergarbeiter, «ichlich ^ speist werden. Redner verliest ein soeben von der Vt» gemeinde überreichtes Gesuch um Gewährung einer un stlltzung auS Lanbesmltteln zu AssanicrungszweckcN^?t dem, schließt der Redner, das Üandesbudget im M°" z als fertiggestellt betrachtet werden muss, bleibe ihm n>« anderes übrig, als um Annahme folgender Resolution « ersuchen: ^ «Per Lanbesausschuss wird beauftragt, der »'" gemeinde Idria und deren Bewohnern zu Assant"«"^ zwecken nach Bedarf einstweilen Unterstützungen b«« i Gefammtbetrage von 2000 fl. zu gewähren au« ., Credite in Capitel XII, Titel 5.» ^ Landespräfident Baron Hei »weist darauf^ das« Idria seit jcher von Epidemien, hauptsächlich von Typhus heimgesucht war. Die stärkste ^V ,< epidemic begann im August 1892 und dauerte b's "p 1894. Die Regierung versuchte im Vereine nilt der münde die Assanierung der Stadt und erzielte lvei liche E folgi'. drnn die letzte Typhusepidemie dauerte , mehr vom September bis October 189S, was e wefentlichen Fortschritt bezeichnet. Die Regierung "^ Veranlassung, die eingehendsten Echebungen p?^" , lassen und es wurden verschiedene Maßnahmen ^ ^g schlag gebracht, unter denen er besonder« die Verben? d,r Verhältnisse der Arbeiter, um lhre Widerst«'/',,, sähiaM zu erhöhen, und die Reinhaltung der M' den Häusern und Wohnungen hervorhebt. ^, Die Maßregeln, die in Angriff genomm?« "" ^ sind noch nicht abgeschlossen, fie erswcken sich ""' Betrlebseinrichtungen und hygienische Vorkehrung^- ^ In dritter Linie wurde eine Verbesserung ^ Wohnuligsverhältnifse, eine Reorganisation d" ^"^ laden, eine Reorganisation und Verbesserung des >, lichen Dienste« in Aussicht genommen. Hand in t> ^ mit dichr Action muss die Erfüllung der Pflicht" ° ,, die G.meinde und die einzelnen Hausbesitzer 0^« Die sanitären Verhältnisse ln Idria sind be"> ^. wie sie nirgends im Lande zu finden find. Nätt '"Elding« die zweckmäßige Abstellung der sanitären "^, stände in den Häusern mit so hohen Kosten 0ert"s.^j dass dichlben den Wert des Hauses oft Ube^eig"'^^!' spreche beutlich dasü>. dass man jenen Kaische"°M. zur Herstellung der Ssnlgruben Beiträge gewäh^ .^. da sich sonst dee einzelne an den Kosten hiefllr v"°>! Er empfiehlt daher dle Resolution zur «nnahnle ^ Abg. Pallz beantragt eine Resolution, der ^° ^ ausschuss werde beauftragt Vorsorge zu lres!"'' ^5 ärztliche Amtslage in den Gemeinden HpderW > Laserbach eingeführt werden. l « U^ Abg. V isnil a r unterstützt die Resolution ., empfiehlt zuerst Laserbach zu berüÜsich'tigen. ,M" Abg. Dr. «vchasfer weist auf die Schw»"^^ hin, die der Erfüllung dieses Wunsches "tgA' d< und «rllärt, dass seitens des ÜandesauSschusses « lungen über die Angelegenheit im Iuge find- . M Abg. Kalan unterstützt die Resolution ^ .5 Dr. Majaron, meint aber, dass hie Hegtt^ ' erster Linie berufen sei abzuhelfen. ^ ,^z ^! Abg. Baron Schwegel unterstützt eA'^Vll Resolutionen, die sodann sammt den Capiteln V^ angenommen werden. .../ ll^ Zu Capitel VM «Nusgaben für Unters'^e Blldungszwecke» beantragt Adg. Lenarclt em ^ ^c lution, der Lanbesausschuss werbe beaultr^'-^,!' kommenden Sessloueinen Realschulgesetzentwurf tinj" ^ Zacher Zeitung Nr. 52. 449 5. März 1897. 2 .Abg. Pr. Schaffer «lint, die Sache scheine de» "Tagung «ach verschiedenen Richtungen hin wert. Es , "^ l«d°ch die Vesahr darin, das« nach der Analogie "btter Länder die Verpflichtungen des Lande« eine andere "stall annehmen werden. ! ^le Resolution witd angenommen. ! ick ^ Kalan spricht zu der Post «Höhere Töchter-lz. ' ""bei er hervorhebt, dass seine Partei mil Rück« , ^' aus die günstigen Erfolge dieser Schule für die ! 3, ^ion gestimmt habe. Nur vermifst er im Titel "Wort «slovenische». Ferner spricht er zur Post ! ""letstiitzung sür den slov. bram. Verein, und für den ! Milchen Theaterverein» je 5000 fl., und al« außer-.gliche Unterstützungen für jeden dieser Vereine je ,""" st. Er weist auf den Standpunlt hin. den er ^ vorigen Jahre der Subvention für da» deulfche !n ^ Menüber eingenommen hat und stellt schließlich 2" «ntrag, die Subvention für da« sloyenische M«r mit ^^ ^ ^^ ^^ ^^f^ ^^^ 2M »y^ >l zu bemessen, wobei er betont, dass seine Partei, n.^ dieser Antrag angenommen würde, auch in der ^" "«ft für die Suboenlionierung des slovmischen Theaters "" 6000 fl. stimmen werde. « ' " " ^ «lbg. Grasselli erlliirt, dass der Nusbruck der "tltnnung für die höhere Töchterschule von allen, dir dltk ^^ndung beigetragen haben, mit T>anl acceptiert ilbttNns^ ^^ ^^ "^" Bezeichnung mit slovenisch für h,^bg. Dr. Schaffer tritt für die vom Ausschusse ^ "ragte Subventionierung des deutschen Theaters ein. Plltt i ^" ^^ ablehnenden Haltung der clericalen zu?/. ""^ bas Bestreben, einen Effect sür die Wahlen die 2' ^ bedürfe wohl leiner weiteren Beweise für s^ ^Ugteit des deutschen Theaters in Laibach. das ^eM^ ^/Hunderte bestcht und an dem die deutsche deutle ^6 ^"^' Die Subvention herabsetzen, hieß? das '^ Theater unmöglich machen. ^ "Mchterftatter Abg. Baron Schwegel erklärt, n,,^,? "tel zur Post «höhere Töchterschule» nicht den ^". Einfluss gehabt zu haben, hält kv^ ^" Subvention für das deutsch« Theater «Wbn" Abgeordnete den vom Abg. Kalan ins Treffen bll tz. ^evöllerungsschlüssel nicht für richtig, da nur det^^^kiftung maßgebend fei. Das flovenifche Theater nch ^.!! '^"k Entwickelung hervorragend der Eoncurrenz ein Mi». !^^" ^heater, weiter steht der Redner auch ^evizil ^" demselben, das gute Einvernehmen der ^"ng zu fördern, 'naen?! ber Abstimmung werben die Ausfchussanlrlige " ""mmen. /,,,, «lbg ^./aftitel IX, «Lommunicalionsmiltel., stellt "'^nilar die Resolution: lorderliH^ Uanbesausschuss wird beauftragt, das Erflehe« ?^ ^" veranlassen, dass mit dem zufolge LandeS-3l. 39 °" 23. Juli 1894, und vom 30. November 1395, ^"»lla ^ ^' beschlossenen Baue der Landesstraße von bei Vj^° ^ Treffen und der Vezitlsstraße von Thurn 3t<»ckÜ ^ ^lkz ehesten« begonnen werde.» ^UNtlen »? 2andeshauplmann Detela näher« Nuf-^lb dl« w c ^" ^and der Angelegenheit abgegeben, H. «esvlulion angenommen, ^"wlnen ^" Capitel werden ohne Debatte an- ^'glen »^^""^age der eingehenden Prüfung des vor-^>vg^ """nschlllgs und im Sinne der vorgelegten der ! 5 ^ der Finanzausschuss den Antrag, ' i 3?««.^"^°s wolle beschließen: ^ht 18g« Gesammterfordernls des Landesfonds für das ""d l>i« «. ^"b mit dem Betrage von fl. 1,211.017 — Vlitteln "Bedeckung aus eigenen dah„ " "it........ 151.284- ^lh>ni°» Abgänge von ... fl. 1,059.733 — ^ i«n ^ "forderlichen Vebcckung dieses Abgang« °" Wei/ w«?vt°c. Zuschlag zur Verzehrungssteuer °»° von ^ ""b Obftmost i« präliminlerten Ve- 2)s... - .....fl. 139.634 — ^ von dem ^^'°"^" Landesauflagen: sllßten ^"brauche von Liqueuren und allen ver- Gtadt>/il?! ,'^" slüssiglelten ohne Unterschied der herdrauü ^" Hektoliter 15 fl. und von dem l'iten „°?5 "m" "^^" gebrannten geistigen Mssig- d°n, k,,,. ,, "ben des lOdtheiligen «lkoholometers Priiliml' """»"d ^ kr.; von beiden Auflagen im ^ i!« ^trage von . . 350.000.- fl. Centre "">lag° ^^ " ""d nur bis zum Ins- und wirk ^" "höhten Brantweinfteuer eingehoben, ^ ^"lichen »" W fl i^.?^uern sammt allen Zuschlägen, l°Ü« vo„ ' ^.b67.i0b im entfallenden abgerundeten ^ > . . . fl. 470.131 — m. Zur Bedeckung des noch zu erübrigenbell Abgangs von.........fl. 19.968 — sind die Ellssabeftände heranzuziehen. IV. Der Üandesausfchufs wird beauftragt, für die Beschlüsse »ud II die Allerhöchste Genehmigung zu erwirken. V. Bei den im Capitel VIll, Titel 5, §§ 4, 5 und 6, des Erfordernisses bezeichneten Positionen wirb dem Landesausschusse das Vtrement bewilligt. VI. Die nachfolgenden, durch die Voranschläge der früheren Jahre bereits bedeckten Credite werden «it der Verwenbung«dau« bis Ende 1896 verlängert: 1.) 900 fl. für die Regulierung der Feiftritz bei Berg; 2.) 2400 fl. für die Regulierung des Kulpafluffes; 3.) 6500 fl. für die Straße Vomi^a-Steinberg; 4.) 3000 fl. für die Straht i« Naffensuh« V<« Me; ,',,.,,' 5.) 3950 fl. für die Straß« Goittchee.Tschernembl; 6.) 5000 fl. für die Straße hrib-SoderWh; ?.) 2000 st. sür die Straße Alt-Oberlaibach; 6.) 2500 fl. für die Straße HM-Vat"; 9.) 3500 fl. für die Straße Moräutsch-Zelodnil; 10.) 5000 fl. für die Straße Loschnitz-Sl. Peter; 11.) 53.809 fl. für den Bau des neuen Krankenhause«; '^ ., ,.. ^ . . 12.) 1200 st. für Bewässerungsanlagen in Dauben; 13.) 2762 si. für unverzinsliche Vorschüsse zur Fyrdcrung des Weinbaues; 14.) 5000 fl. für die Regulierung de» Neurlng-baches. Der Flnanzausfchufs beantragt außerdem die Ge» nehmigung nachfolgender Refolutionen: 1.) Mit Rückficht auf den günstigen Ecfolg kr selbständigen Landesauslage auf den Consum von gebrannten geistigen Flüssigleiten wirb dem mit der Gin Hebung betrauten Personale für da« Jahr 1896 eine mit 5 pCt. vo« reinen Ertrage nach Abzug der ursprüng» lichen Remanenzen und de« Betrages von 100.000 fl. z>, berechnende Remuneration bewilligt. Der Ertrag ist vom Consume per 1,468.019 Liter Allohol und 43.866 Lite« versüßten Vranlweins unter Zugrundelegung einer Aus-! läge von 18 lr. per Heltolitergrad und von 6 fl. vom z Hektoliter versüßten Viantweins zu ermitteln. ! Der Landesau«schuf« wirb ermächtigt, diesen Betrag nach seinem Ermessen unter jene Bediensteten zu ver» theilen, welche sich durch besondere Tauglichkeit, Pünktlichkeit und Fleiß hervorgethan haben. Ebenso ist aus diesem Betrage dem Rechnungsofficial I. Zor eine an gemessene Remuneration zu gewähren. Gleichzeitig wird der Landesausschuss ermächtigt, einen Theilbetrag dieser 5proc. Remuneration, wie in dei vorhergehendrn Jahren, zum Zwecke der Begründung einci Fonds sür UntelstNtzungen der Bediensteten fruchtbringend anzulegen. 2.) Der Landesausfchuss wird beauftragt, sich a»> Verpachtungsliciwtionen d r Verzehrung«fteuern im Lande nach wie vor ernstlich zu belhliligen und zugleich eine Vereinbarung mit der Regierung bezüglich der Ueber-lragung der gesummten V!! Nassenfnß nach Terzise gehen nnd mit einer Schlepp-liahn die Kohlenlager in Iohannesthai erreichen wilrde, verpflichtet sich den Anödan dieser Eisenbahn durch Ueber nahine von Ztaminattien <>,l ^iu-i zu fördern und ermächtigt den Landesansschnsö die für die Prnfnng des Projects und ^ostenuoraitschlags anflanfenden Kosten bis zum Höchswetrage uon ä<)(X) fl. österr. W. aus dem in Äe-niäßheit des Landtagsbeschlussc^ vom 25. November l,89(» anznsaninu'lnden Eisenl>ahnfoni»e gegen seincrzeitige ^eflln-diernng aus dem Bancapitale zn bezahlen. 2.) Ueber das Resultat der Prnfnng ist dem Land-rage in der nächsten Zession Bericht zu erstatten und An< lräge, betreffend die Hühe des Landcsbcitrags, zil stellen, werden, nachdem sie Abg. Visnikar befnrwortet, an genommen. . Abg. Ielo'vsek berichtet nainens des Vcrwaltnngs- ^ ausschusses i'^ber ß <> des Rechenschaftsberichts, Coinmu' ^ ilimtwnsmiM. Ä Die von« Ansschusse beantragten Resolutionen, wegen ' Eintreibnng rückständiger Rechnungen von den Gemeinden nnd wegen Mrznng des Rechenschaftsberichts seitens des Landesansschnsses bei diesem Paragraph, werden angenommen. Weiters gelnngon zur Annahme Resolutionen: « Vonl Abg. Schweiger wegen Pcrbefsernng des Weges der Gemeinde Altcnmarkt bei Pülland. Vom Abg. Lavrencic, dass der Localaugettschein wegen der Straßentrasse . Abg. Baron Schwegel betämpft diesen Antrag als gänzlich aussichtslos, da bei dieser Linie nur staat-liche nicht aber locale Interessen in Betracht kommen. Die Hauptsache sei, dass eine zweite Gerbindung überhaupt nistande kommt und dass sie Kram berührt. Abg Azmau stimmt dem Abg. Baron Hchwegel l„>i und spricht ebenfalls gegen die Resolution. '.'?achdem sich auch der Berichterstatter gegen sie erttärt hat, wird dir Resolution abgelehnt. Abg, Hribar ernenerl die Resolution wegen Einführung zweier Personenzüge auf der Strecke Lees-Veldes, die von: Abg. Globoümk unterstützt und angenommen wird. Abg. Murnik,berichtet als Rchrcnt des Landes-ausschusses über die Action und Verhaudlungen, die durch den Landcsausschuss in Bezug auf den Ausbau der Weiß-krainer Bahnen gepflogen wnrden. Die einzelnen Marg.'Nnmmern des H l» werden angenommen. Laibacher Zeitung Nr. 52. 450________________________ ______ 5. MärziWT^ — (Generalversammlung desLalbacher MllltÜr-Veteranenvereins.) Die Sonntag, den 28. Februar, im siadt. Ralhssaal abgehaltene Generalversammlung de« Milililr-Veteranenverelns wurde bei ziemlich zahlreicher Nethelligung selten« der Mitglieder vom Commandanten, Magistratsconcipiflen G. Mihallt, nach Vegrüßung derselben mit einem breifachen «Hoch» auf Se. Majestät den Kaiser eröffnet. Der Bericht über die Oeschästslhätigleit im Jahre 1896 weist nach, dass der Verein sowohl in loyaler und patriotischer wie auch humanitärer Richtung seiner Ausgabe voll» lommen entsprach; Weiler erwähnt derselbe die Gründung des Veteranen«Landesbunds sür Krain und die An» schlleßung besselben an den Veteranen »Reichsbund in Wien. Er gedenkt sodann des im kommenden Jahre zu feiernden 50jährigen Regierungsjubiläums Seiner Majestät des Kaisers Franz Joses I. Der Verichl wurde mit Veifall zur Kenntnis genommen und beschlossen, die »rt und Weise der F ier dcs 50jährigen Regierungsjubiläum» S". Majestät des Kaisers demnächst in Berathung zu ziehen und zu diesem Vehuse seinerzeit allr nöthigen Vorkehrungen zu treffen. Dem Cassier F. Slof und Rechnungsjührer Jakob Smole wurde für die verdienstvolle Thätigkeit der Dank ausgesprochen. Dem Rrchnungs-abschlusse pro 1696 ist zu entnehmen, dass der Verein im verflossenen Jahre 1216 fl. an Einnahmen und 1444 fl. an Ausgaben zu verzeichnen hat. «n Unter« stühungen wurden an 30 Mitglieder 396 fl., an Leichen« losten 80 fl. und an Wllwen» und Waisenbellrägen 70 fl. ausbezahlt. Da« Vermögen, welches theils in der lrai-nlschen theils in der städtischen Sparcasse angelegt ist, betrügt 498 fl. und der Inventarsweit 1015 ft. — Der Verein zählt derzeit 40 Ehrenmitglieder, 3 unter, stützende und 196 ordentliche Mitglieder. Der Rech. nungsabschlus« wurde mit Befriedigung zur Kenntnis genommen und dem Ausschüsse das Absolutorlum ertheilt. In den Uusschuss wurden sür die weitere dreijährig/ Funclionsprrlode unter anderen gewählt: Georg Mihalic zum Commandanten, Alois Schaffenrath zum Stellvertreter, Franz Iavainll und Karl Kcistan zu Adjutanten, Franz Slof zum Lassier und Jakob Smole zum Rechnungssührer. Nachdem die Tagesordnung erschöpft war, schlojs die Versammlung mit einem dreifachen, mit Begeisterung ausgenommenen «hoch» aus Seine Majestät den Kaiser. x. — (Submissions-Ausschreibung.) Die königliche Direction der Geschühgießprei und Geschosssabril zu Ingolftadt vergibt am 20. März 189? vormittags um 10 Uhr im Wege der öffentlichen Submission die Lleserung verschiedener Vetrlebsmaterialien pro 1897/98, als Coals, Steinkohle, Puhtücher, Putzwolle. Leinöl-firnl« :c. Näheres kann man in der Kanzlei der Handels-und Glwerbelammer in Laibach erfahren. — (Erhöhung derSchnellzugsgeschwin-di gleiten.) Bei den österreichischen Staatsbahnen find gegenwärtig Studien und Versuche im Gange, um die Fahrgeschwindigkeit der Schnellzüge, und zwar nicht nur der Luzuszüge zu erhöhen. Die derzeitige Fahrgeschwlndig» leit der Schnellzüge auf den Slaatsbahnen betlägt durchschnittlich 60 Kilometer per Stunde. E« sollen nun be, diesen Iilgen Fahrgeschwindigkeiten bis zu 80 Kilometern per Stunde eingeführt werden. * (Deutsches Theater.) Als Uriel «costa beendete gestern Herr Lepanto sein Gastspiel. Leider müssen Wir es uns versagen, näher in die Darstellung«« weise des Gastes einzudringen und wollen nur kurz erwähnen, das« Herr Lepanto manchmal mit etwas allzu» viel Kraft im Ausdrucke, jedoch vortrefflich und interessant in allen Einzelnheiten spielte und großen Beifall erntete. Unter den sonstigen Mitwirkenden ragte Herr Neher durch ruhiges, natürliches Spiel als Ben Aliba hervor. Das Haus war schwach besucht. Neueste Nachrichten. Kreta. (vrigwal'Telegramme.'» Paris, 4. März. Die «Agence Havas» meldet aus Athen: Die ossiciellen Kreise versichern, dass die Antwort der griechischen Regierung an die Mächte in ablehnendem Sinne ausfallen werde. Es werden in derselben die Gründe auseinandergesetzt werden, warum es unmöglich sei, die griechischen Streitlräfte abzuberufen und Kreta Autonomie zu gewähren. Es soll später der Beschluss gefasst werden, die Reserven der Jahre 1890. 1889 und 1883 einzuberufen, worauf man später wahrfcheinlich zu einer allgemeinen Mobilmachung fchreiten dürfte. Paris, 4. März. Die Mehrzahl der Blätter hofft, dafs Griechenland nunmehr jeden weiteren Widerstand aufgeben werd?. Athen. 4. März. (Meldung der Agence Havas.) In der letzten Nacht gieng neuerlich eine Batterie nach Volo ab. Eine Depesche aus Kanea von heute 4 Uhr morgens meldet: Der Commandant und die Officiere des «Barfleur» hielten an Bord einen Kliegs-rath in Angelegenheit der Ermordung des Gendarmerie» Obersten Suleiman Bey ab. Es wurde beschlossen, eine Untersuchung behufs Entdeckung des Mörders einzuleiten. Falls dieser nicht entdeckt werden sollte, würden die drei verhafteten Gendarmen hingerichtet werden. Die Absicht, den griechischen Dampfer «Hydra» nach Selino zu entsenden, wurde infolge des Widerstands der Consul» aufgegeben. Nachmittags fand bei Sila-laria neuerdings ein Kampf zwischen Christen und Türken statt. Das Resultat ist nicht bekannt. Athen, 4. März. (Meldung der «Ngence Havas».) In der Provinz, insbesondere in Thessalien, werden täglich Meetings zugunsten des Krieges und Wider» stands Griechenlands abgehalten. Der neue Kriegsminister empfahl den Commandanten die größte Thätig« keit, um die Armee für alle Fälle vorzubereiten. Die französischen Freiwilligen werden überall mit Enthusiasmus aufgenommen. Athen, 4. März. Eine zahlreiche Menschenmenge veranstaltete heute auf dem Platze vor dem königlichen Palais eine Kundgebung. Der Kronprinz erschien und empfahl der Menge Ruhe und Würde. Gelegrarnrns. Mentone, 4. März. (Orig.-Tel.) Seine Majestät der Kaifer stattete heute um 11 Uhr vormittags, begleitet von Sr. k. und k. Hoheit dem durchlauchtigsten Herrn Erzherzog Franz Salvator und der Frau Erzherzogin Marie Valerie und dem Obersthofmeister Prinzen Liechtenstein, der Kaiserin Eugenie einen Vefuch ab. Um 2 Uhr nachmittags begab sich der Monarch, begleitet vom Prinzen Liechtenstein, zu Wagen zum Besuche des Fürsten von Monaco, von wo er um halb 5 Uhr nach Cap Martin zurückkehrte. Ihre Majestät die Kaiserin machte heute wiederholt Spaziergänge in den Gärten von Cap Martin. Mentone, 4. März. (Orig.«Tel.) Die in einigen Blättern verbreiteten Gerüchte von einem angeblichen Unwohlsein Ihrer Majestät der Kaiserin El,' sabeth sind vollkommen unbegründet. Die Kaipu machte gestern einen längeren Spaziergang mit E>elli Majestät dem Kaifer Franz Josef. .^ Lemberg, 4. März. (Orig.-Tel.) Es wurde se, gestellt, dass die Ausschreilungen bei d?n Wahlman"" Wahlen in Czerniejow antisemitischrn Charakter hau ' Czernowitz, 4. März. (Orig.-Tel.) V^i der yen tigen Wahl von Reichsrathsabgeordneten in der fM'I" Curie wurde im ersten Wahlbezirke der Bukowina" Oberlandesgerichtsrath Winnicli mit 503 von 6W a° gegebenen Stimmen gewählt. Der Gegencandidat ^ cialtn'motrat Zeplichal erhielt 89 Stimmen. Im zwe" Wahlbezirke wurde Dr. Popowicz mit 597 von ^ abgegebenen Stimmen gewählt, der Rest der St'wme war zersplittert. Winnicli gehört der jungluthen«!^ ' Popowicz der rumänischen Partei an. , ., Rom, 4. März. (Orig.-Tel) Der Papst n>W" heute mit den Cardinälm, Bischöfen und P"l"' einer feieil'chen Mrsse aus Anlafö de. »bust. 1L1 25 1b» Üb l8«0er b°/u „ aanzt bO0 l. 1« — 143 - »860« 5°/» „ Fünftel 10U l. 1Kb — 1b5 bli U»N4«l Vta°«l»!e . . 100 l. 188 bo 189 b« btu. „ . . 50 fi. 188 k.0 8S t>0 »°/, D°« 'Vftbl. k t»0 fl. . . 15« Ix, 1b? 50 »°/, vest, «üldiente, steuerfrei 12» 90 1«» l<1 z°/, vest, Nntiülcnle, steuftsrel —'— —'-»°/> bto. Uieote!» tfroüenwähl., steuerfrei fül liou lliconen Nom. 100 70 10« »0 dt°, dto. per Ultimo . . 100 70 100 U0 »l St««t»lch«lb»«r> l/<°,» 1»S'»0 1«? »0 "///„»iuboluh-U. i, T. (b»u, st, N°m.....—._ _._, »»/^blll l. ltronenw, steuerf. (blv. Ei. . Wr «(>U Kr, N°m. . . »9 ., l» orarlbeiger U»hn w Vilb »0« u. 100U ft. s. iu<, ft, Nom. — — __.__ »°/^ bto. w lriünenw, steuert,4vö u. 200N Kr. f. »ON «r. «»». . 99 , ,^ »j» Gt»atssch«ldvtrlchr«lbn»» ^» ab»este«P.G///, .......»85-.»3«- »to.3alzb..«ir.»00st,e.W,5°/<, «54- -'-««Il«.»arI.Lud».^.»0U fl.«»t. »17 lv »l« - »«ld ««« «tliwbtthbllhn »00 U.»«X! W. lür »0N M. 4°/»..... »IS HN 117-50 «ililabethbllhn, 40« u. »00N Vl. 200M. 4°/o...... l«1?5 — — sslanz.Iostph.«., »M. 1»84,4»/» «9 90 100 9U «alizljcht Karl. «udwl». «ahn, dto bt°. per Ultimo .... i»il — 12^20 dto. Rente in ltronenwlhr., 4°/«, steuerfrei für2«uKronenNom. 9S'1» «9 »!» 4"/» dto. dlo. per Ultimo . , 9895 9» it, ot°.Vt.«.«ll.«olo10Ust.,4>/,°/° 122 «l, 123 2l> dto. bto. silber 10N fi., 4'/,°/» 101 — 101-9« dto. Sta«t»^>bli«. i»b„l, Vorsebau'llnlehen. verlolb. «,re ßftndirUs» (für 100 fl.). «obcr. all«, «ft. in 50 I. vl.4»/„«. 9980 10080 dto. ,, „ W50 „ 4°/» 11« »l, 117 »5 dto. Pram.'Schldv. »°/», l. «m. ii?»b!li8- dto. dto. 3°/„, II. nbt».Hyp..«nst.4°/„ 100-— 100-8N Oeft.'ung. Vanl verl. 4°/, . . 100 10 101 — blo. dto. 5NjHhr, ,, 4°/, . , 100-10 101 — Vparcoste, 1.«ft.,»0I. b'/,°/,«l 10150 — — ßrisrltilt»' Gbllg«ti»n»n Ml 100 fi.). sscrdinand» Norbbllhn 0 100 — Vlv»ls« zos» (per Gtllck). «ubaptft.Vllstllc» (Tombau) . ?— 750 «rebitlose 100 st...... 198— 199' - «lary'Uole 40 st. «W. . . . 5? 25 582Ü 4°/aDo!l°u-Daiilp!lch,10"fi,«M. 14«'— 152'— Ofener Lose 4N fi...... N0»5 S12o Palffy'Lole 40 ft. . v . 5 fi. 10 50 Iibo «ndolph U°Ic 10 st..... le-50 2750 Salm-Lole 4N fi. IM. . . . 69— 71 — Lt.°«enoi«.Lose 40 fi. «M, . 72^0 735« Wlllbstein Lose 20 N, «M. . . «0— 62 -Äewlostlch d, 3"/°Pr,.Schulov. u. «udt!»credlta»stlltt,<.«m. . 15 25 10 2b dto. bto ll. »m 1»8». . . 25'— »7 — U«lb«ch« «,,,...... „ „ ,,.„ »«ld «are ß«u»K.Acli« (per Gttls). «nglo°Otst. Nanl »00 st. S0»/„ «. 1t,» — 1b2 5U Nantvereln, Wiener, 100 fl, . »5350 254 - Vobcr..«nft.,0est.,»0<)fi.E.4a°/, 432 — 4»5 — . Nordblihn 150 st. . . 2L5 — 2«7 — Vuschtledrab» E!>. 500 st, IM. 1554 1d58 bto. bto. (lit. U) 200 ft. . 53? — 540 — Donau 1 D»mpf!chlffal,r!« ° «e>., «esterr,, f>00 st. »Vi. . . . 4«?'.. 470 — l>l>i-Bll0fi»bacher st. E..... 88- 85 b» Vübnorbb. Vrcb.'«, 200 ft. «U. 212 — 2l» 75 lra«»a>,'W0 ft. . . . —'— — — Ung.'gall,,. «kijenb. 200 st. <-»lber »^.zg ^« ^ U»^.Heftb.l«aab »r»z)üOUst.s- ^,^ <»' W»t»er Uuc«lbali»en.«ct.<" l«>n' ,«7'°0'!,«' Uiestnger «rauerel 100 st. > ' g«^«^ W°l!tan.«eIeNlch., Oest.^alpw» ^^»-^ Präger 7b<>^l° „Kchlbglmühl". 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