Poitnioa p]«canA ^'xotovivl. Deutsche Zeitung — Organ für die deutsche Minderheit im Dravabanat ——^ >chrlftl»i>»n, >»d v»r««lw»,: Mrkie?»«»- »!>«» S, *i. z> (InUrurban) 1 « >m g »ptcl|« fflt tut« 3ttIon» : Bt«Utjö$r1( «0 Sin, haldjihil, 80 VW, go*. tmUm bt Ut e«r»nltanj )> HIHgRm •«HHr«n tnl«HKi>f«wn>iii» | IAO »w. gtr Bntlan» entsprechende SU«tunft»i»Sglichke!ten ausfindig zu machen, doch ist es möglich, daß die Flüchtlinge zum Teil nach Po-zega gebracht weiden Ehemaliger österreichischer Minister verhastet In der Nacht aus Mittwoch um 12 Uhr Mitternacht wurden m Wien die Standgerichte auf-gehoben. Gleichzeitig wurden auch andere Sonder-versrdnungen ausser «rast gesetzt. Die Maßnahmen gegen Terrors»« bleiben weiter in «rast. Der ehemalig« Innenminister In der Negierung DoUfufe Dr. Bachinger, der eine Zeitlang auch M» nistn sür öffentlich« Sicherheit war, würd« im Zu» sammenhang« mit d«n Ereignissen »am 25. Juli Dienstag oerhaftet. S. M. König Alexander entsendet seinen Vertreter nach Torza Wie wir bereit» meldeten, feiert die schwäbisch« Aiisiedlung Torza im Banal am 25, und 26. d. M in großzügiger Weise das Fest ihrer vor 150 Jahren erfolgten Gründung. S. M König Aleian-der hat nunmehr geruht, zu diesem Ehrentage der deutschen Gemeinde einen Vertreter zu entsenden. Diese Tat des Herrschers ruft b«i der gesamten deutschen Bevölkerung unsere» Staate» liefe Befriedigung und freudigen Don! hervor. Sie wird e« jederzeit zu schätzen wissen, das, der höh« Monarch auch sie in sein« lande» väterlich« Sorg« einbezieht und auch an ihren festlich-freudigen Ereignissen An-teil nimmt Diese Feier besuchen auch zahlreiche Gäste au» der Pfal^woher die ersten Ansiedler Torza» stammen. Die Volksgenossen aus dem Reich werden sich überzeugen lärmen, in welch hohem Maße die deut-sche Minderheit in Jugoslawien sich der Huld des Monarchen erfreut und wie sie es »erstanden hat, ihren Leitsatz von der Treue zum Staat« und der > Treue zum angestammten Bolle zu verwirklichen. Konferenz der Jugoslawischen Nationalpartei Red« »e» ®tlntHer»>röfi»ciit»ii Uji>»«vl< Wie aus Nis berichtet wird, traf dort Diens-tag früh Ministerpräsident Ilzurcvii m Begleitung de» Senator» Kosta Tiinoiij.vit. de» Viz>präsii>«nt«n des Abgeordnetenhauses Dr. Kosta Pooovic, des Abgeordneten Dr. Ssetislav Popovii und anderer Abgeordneten ein. Der Ministerpräsident nahm am Bormittag an einer großen Parteikonferenz teil, der auch Innen-minister und der Gnieral'ekretir der Jugt-flawischen Naiionalparlci Dr. Albert Krämer bei-wohnten. Im Verlaus« der Konferenz hielt der Ministerpräsident eine grundsätzliche Red« über Aus-gaben und Ziele der Jugoslawischen Nationalpartei und der Regierung. 10. Europäischer Nationalitäten-tongreh Der nächste Europäisch« NationaII!ä!enIongr«ß wild vcrau-sichtlich vom 4.-6. September d. I. in Bern stattfinden. Die Stratosphärenflieger daheim Die beiden Stmtosphärenflieger Prof. Cosyns und van der Elst stnd am Donnerstag Nachmittag wohlbehalten im Flugzeug in Brüssel eingetroffen, Kriegsgefahr im Fernen Osten! Die Lage im Fernen Osten hat sich bereis so weil zugespitzt, daß man beinah« schon den Tag des Kriegsausbruch» prophezeien lann. Rußland über-reichte am Donnerstag durch seinen Tokioter Bot-schofler dem japanischen Außenminister ein« im schärfsten Ton gehaltene Protestnote gegen die Massen-»«Haftung von russischen Angestellten der Mandschulo-bahn. Da sich auch die Anzeichen sür eine Verschal-sung des Konfliktes zwischen Japan und den Ber-einigten Staaten von Tag zu Tag mehren, so ist lein Zweifel, daß Rußland nicht als der einzig« Kriegsgegner Japans zu betrachten ist. Frankreich würde seinem Versprechen gemäß Rußland unter-stützen. E» scheint demnach, al» ob e» demnächst zu etaer kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den stärksten Großmächten und Japan kommen sollt«. „Unabhängigkeit" E.P. Die Weltgeschichte kennt zahlreiche Beispiele von Kleinstaaten, die sich auf Grund der Voraussetzungen Ihrer Volkswirtschaft nicht selbst erhalten könn-ten. Sie waren also dem politischen Untergang« geweiht. Diesen Umstand machten sich größere Staaten zu-nutze, um die schwachen Nachbarn unter ihre Bot-Mäßigkeit zu bringen. Ein Beispiel dafür haben wir In unserer Zeit In dem wirtschaftlich ohnmächtigen Oesterreich, Seit dem Bestand« diese» Bundes-staale» muß jede seiner Regierungen irgendwie eine Stütze suchen, d. h,, sich um Hilfe an ein ander«» Land wenden. Zn diesem Augenblick, wo aber fremde Hilfe in Anspruch genommen wird, hört die „Unabhängigkeit" auf, denn lein Land hat etwa» zu verschenken. Wenn nun eine Großmacht Oesterreich Ihre hilfreich« Hand bietet, so wird sie dafür politische und andere Gegendienste fordern. Unter diesen Gesichtspunkten haben wir auch die Zusammenkunft zwischen Mussolini und Schuschnigg zu befrachten. E» ist kein Zweifel, daß Italien Oesterreich hilft, ebenso zweifellos ist es auch, daß es dafür Gegendienste verlangt, die für Oesterreich höchst schmerzlich, für da» übrige Mitteleuropa aber höchst bedenklich sind. Italien schützt dabei sein Be-streben, die Unabhängigkeit Oesterreich» zu erhalten, oct. Man braucht nicht immer wieder breit aufführen, wozu die „Unabhängigkeit" Oesterreich» gut sein soll. Sie ift nicht sür sich selbst ober für Oesterreich da, sondern sie ist eine Waffe, mit der immer wieder zugeschlagen werden kann. Und Oester-reich hat keinen Ausweg, es muß sich In der Hand anderer Mächte «I» Waffe gebrauchen lassen, well e» dadurch Unterstützungen b«komml> die ihm sei« sonst unmögliche» Leben «möglichen. Und wer ihm am meisten für diese seine Haltung ahlt, dem wird e» am nächsten stehen müssen, ob e, will od«n!chl! Italien unterstiitzt es am meisten, dämm kann diese» von Oesterreich auch am meisten fordern und Ihm seinen Willen auszwingen. Freilich scheint » al» pi> bei diesem engen Verhältnis zwischen Rom und Wien d«r Vorteil nur aus österreichisch« Seite wäre, bekommt doch der Bvnd«»ftaa> «inen Frei-Hafen in Trieft, Handelsschiffe, Fahrprei»«rmäßi-gunzen für Mensch und Fracht aus den faschlstl-schen Bahnen, freilich scheint e» ein Vorteil zu sein, wenn «In Austausch österreichischer und italienischer, Professoren, Studenten, Kinder usw. stattfindet, aber was gibt Oesterreich dafür? Alle»! Ja, alle», nämlich seine S^bständigkeit! E» wird zum Sprung-drett der Italienischen Mtteleuropolitrk. Und hier heißt e» aushorchen! Es muß die Staaten Mitteleuropas schon bedenklich stimmen, wenn Italien Oesterreich große wirtschaftliche Vorteile gewährt. Wieviel Schaden hat z B. unser Land durch die Vorzugszölle und die Frachtbegünstigungen allein beim Holz erlitten! Wie' viel Verluste für die anderen Staaten würden erst noch di« neuen, in Aussicht stehend«» V«günlti-gongen bringen! Wie folgenschwer würde sich für da» ganze deutsch« Volk dl« Durchdringung der österreichischen Kultur mit italienische« Geiste au»-wirk«! Noch wichtig« al« ist die Politik in diesem <3rftc 2 Deutscht Z«lt»n, Nummer 67 Fall«. Hier P der italienische Einfluß bereit» ooll-ständig. Nicht mir, daß die öst«aeichische Außen-poiitil von Rom, d. h. von d« Regierung und vom Batüan au» dirigiert wird, auch die Innenpolitik läuft bereit» vollkommen am stalienischen Schürzen-bände, baut man doch in Oesterreich einen Staat nach dem faschistischen Muster aus! Wozu da» alle»? E» ist ein schlaue, Plan, der da ausgeführt wird: Rom will sich Oesterreich ganz sichern und so seinen geographischen Vorstoß nach Mitteleuropa machen. Mit Verträgen allein ift et nicht gegangen, jetzt wird e» eben so »ersucht. Und hier sehen wir mit aller Deutlichkeit die Gefahr sür Mitteleuropa: Dies« Art der Pflege von Oesterreich» Unabhängig-leit führt zrvangläusiz zum Anschluß — an Italien. Die »eine Entente und auch andere Staate», die in den mitteleuropäischen Raum hineinragen, sind durch diese» Vorgehen in ihren Lriensintmssen getroffen, sie können darum diese» Spiel nicht hin- Die Unabhängigkeit Oesterreichs Wam, red« man von Hiubijiingt«!«! > «ein Menschen: Wen» n innerhalb der Okif* tun taun was et twIL fietm ®I« ■ t: wenn («tue Regierung nicht bet lindirrn Regxr»ii»cn str jed« nnzeine ihrrr ^«»dwiiqe» die »enehm»gung holen m»b- Die Zusammenkunft Schuschnigg.Mussolini Die Tage oon Florenz sind vorüber. Da» Pro-gramm der Unterredungen kennt niemand, weil die beiden Staatsmänner darüber nur verlauten lassen, wa» sie sür nötig oder für gut finden. Dr. Schuschnigg erklärte in einem Interview, er habe mit Mussolini über da» Verhältnis Oesterreich» zu Deutschland nicht gesprochen. (Es sei auch nicht die Rede gewesen oon der Erhöhung de» öslneichi-schen Heaesstande» aus 60.000 Mann. Man habe lediglich über wirtschaftlich« Fragen gesprochen und Site die PolAk nur soweit berührt, al» sie mit die-; unmittelbaren Zusammenhang habe. Englische Blätter «ollen wissen, daß man sich über folgende Punkt« ausgesprochen und geeinigt habe: Fortsetzung de» TiHfui] stiiii«, Eri>altung Ixt österreichischen Staatsgebietes und sein« Unabhängigkeit «wem gegenüber unabhängig ist nicht aesagt, % d. Ä), Vervollständigung der Handelsbeziehungen zu Italien, J^reibafci* für Oesterreich in Trieft, Unterstützung de» österreichischen Hanbelsschisfdaus durch Italien, Vorzugsweise für di« Beförderung österreichischer Waren in Italien, Professoren- und Swdentenaus-tausch und Fohrtnleichierungen für österreichische Touristen in Italien. nehmen. Sie stellen sich die wirkliche Unabhängigkeit Oesterreich» doch ander» vor. Sie müssen im Zu-sammenhang damit oor allem aus die Wahrung ihrer eigenen wirtschaftlichen Lebensrechte bedacht fein. In welch« Form atm? Wir glaub«», daß W« sogenannten „Römischen Protokolle", di« Oesterreich so grohe wirtschaftliche Borteile bieten, die geeignet« Plattform sein werden, auf der in diesem ungleichen Kräftespiel der Ausgleich herzestellt werden kann; es steht ja der Beitritt zu diesem Abkommen allen anderen Staaten srei. Die anderen Staaten können sich also die gleichen wirtschaftlichen Vorteile »er-schaffen, wenn sie den Römischen Protokollen bei-treten. Gleichzeitig würd« d«r alleinige wirtschaftlich« Einfluß Italien» aus Oesterreich behoben und der damit gleichlaufende politische Einfluß wäre in di« Schranken vawiesen, in denen er sich nach der rich-tigen Vorstellung oon der Unabhängigkeit Oester-reich» zu bewegen hat. Einschreibung an der Privaten deut-schen Bürgerschule in Novi Vrdas Die Einschreibungen werden für alle Klassen am 1., 2. und 3. September d I vormittag» von 8 bis 12 Uhr vorgenommen. Nach diesem Termine können Einschreibungen nur auf Grund eine» schrift. iichen. mit 2ö Dinar gestempesten Gesuche» bis zum 20. September durchgeführt werden. Vom 20. September bis 10. Oktober können Einschreibungen nur mit Genehmigung des Unter-richtsmiiristarums erfolgen. Eingeschrieben werden: in die erst« Klaff« Schüler und Schülerinnen, di« di« 4. Klaff« Volksschule oder ein« Klaff« der höheren Volksschule nrst Crsolg absolviert haben und nicht älter al» 14 Jahre find; in die 2., 3. und 4. Klaffe Schülninnnen, die die vorhergehende Klaffe bestanden haben und für die 2. Klaffe nicht alter al» IS Jahre, sür die 3. Kliffe nicht älter als 16 Jahre und für die 4. Klasse nicht älter al» 17 Jahre sind. Die Einichreibung erfolgt nach llebergabe einer vorschriftsmäßig ausgefüllten, mit 5 Dinar Stempel versehenen „Prijava" (Meldebogen). Der Prijava ist da» letzt« Schukeugni» beizuschließen; bei der Einschreibung für die I. Klaff« und bei Schülerin-nen, die aus anderen Schulen kommen, ist der Tauf-schein (Geburtsschein) erforderlich. Jeder Schüler oder Schülerin hat in Barem 20 Dinar für den Gesundheitsfond zu erlegen. Bon dieser Einzahlung kann niemand befreit werden. Da» «Schulgeld beträgt 40 Dinar monatlich In begründeten Fällen kann aus Vorschlag d«s Prosessoienkollegium» da» Schulgeld ermäßigt wer-den. Wenn au» einer Familie mehrere Kinder ein-geschrieben werden, so sind sür da» älteste Kind 40, für alle anderen Kinder aber nur noch 20 Dinar monatlich an Schulgeld zu entrichten. Da der Deutschen Schulstistung in der Gwieinde Nooiorbas außer den bisherigen Schulräumen, di« durch Umbau vedeutend vergrößert wurden, auch noch ander« Schulrium« zwecks Unterbringung zur Verfügung g«st«llt wurden, ist W« Schuloenooltung in der angenehmen Lage, mehr Schülerinnen, wie auch Schüler aufzunehmen, als dies im vergangenen Schuljahre der Fall war. Die Kinder der Privaten Deutschen Bürger-schule werden bei verläßlich guten deutschen Familien untergebracht, die unter Kontrolle des Professoren, kollegwm» stehen. In einer Familie dürfen nicht mehr als 3 Kinder zur Verpflegung ausgenommen werbet!. Deutsch« Eltern, lasset eure Kinder in deutsch« Schulen einschreiben! D«» »»r»t°ri»m der lotsch«, Sch»tHifr»i>« Kurse der Berliner Atademi« für ärztliche Fortbildung »»m l. Ct«. Mi 2. »n. 1SM Die erhöht« Ausmerksamkeit, die das neu« Deutichland dem Gesundheitswesen, der Gefund-heitsiührung und da vorbeugenden Fürsorge zu-wendet, hat eine intensivere Tätigkeil vieler Organ i- Eonen bei der Betreuung ihrer Mitglieder mst gebracht. Das Hllfswerl „Mutter und Kind" li gleichfalls hohe Anforderungen an die ärzt-liche Beratung. Ebenso wird das Winterhilfswert in diesem Jahre mit ganz besonderer Sorofalt nach gesundheitlichen Gesichtspunkten und ärztlichen Rot-schlägen arbeiten. Aus diesem Grund wird mst aller Energie alle» dazu getan, um die Fortbildung da jungen deutschen AerMchoft in seda Hinsicht z» fördern. Die deutsche medizinische Wissenschaft genießt Weltruf. Um die ärztliche Kunst in Deutschland auf derselben Höhe zu erhallen oder nach Möglichkeit gar zu vervollkommen, veranstaltet die Berliner Akademie für ärztlich« Fortbildung !« Okioba d. I. ein« Anzahl wichtiger und interessant« äntlich« Fortbildungskurse. Vom 1. bis 13. Ok-tobn wird die innere Medizin mst b«sond«ra B«-rückiichtigung der Tubertulos« behandelt Fana findet vom 15. di» 20. Oktober im ..Waldhau» Charlottenburg" «in weiterer speziell« Tuberkulose-Kursus statt. Eine geburtshiZflich gnnäkoloaisch« Fort-bildungswoche ift gleichsalls aus den IS. bis 20. Oktoda gelegt Außerdem wird vom 1. bis 13. Ok-tober übn Hals-, Rasen- unb Ohrenheilkunde gelehrt, vom 22. bis 27. Oktober übn das Gebiet da Kindaheilkunde und vom 2S. Oktober bi» 2. November über die Chirurgie intrathorakaln Er-krankungen. Daneben finden Einzelkurse über sämtliche Gebiete da Medizin mst praktischer Betäti-gung am Krankenbett und im Laboratorium statt. Bei diesen Kursen wird besonderer Wert aus prak-tische Tätigkeit gelegt. Aus wiederholte Bitten aus dem Auslande hat sich die Berliner Akademie für ärztliche Fort-bildung dazu bereitgesunden, auch Aerzte aus-ländisch« Staatsangehörigkeit an diesen Kursen Eine Bachernwanderung Wir konnten nicht umhin, un» nun auch das Innere d« Hülle «wtschtn. Stolz zeigte uns bet Bewohnn den von ihm selbst gebauten Ofen, den man. wenn nicht gerade ein lustiges Feuerchen drinnen gebrannt hätte, sür ein« aus Felsblöcken erbaute Nein« Groste hätt« halt«» können. Rauch-abzug war kein« vorhanden. Lediglich tn da Balkendecke des Zimmers war ein« Oeffnung, durch die dn g«ueröffnung d«s Ofens entströmende Rauch entweichen sollte. Man kann sich denken, daß dieser ab« nicht immer den im gewiesenen Weg wählte und dementsprechend das ganze Inner« der Hütte aussah. Ttopssteinähnliche Gebild« au» Pech und Ruß hinaen von d« Decke herab und auch schon außen say man, wie der Oualm seinen Weg durch olle Ritzen sand. Da Bewohner dn Hütte roch aber auch, als wäre er bei lebendigem Leib« ge-räuchert. Bald nachdem wir di« Hütte verlassen hatten, schloß dn Mann auch wiedn die Hüttentür. Wir ruhten noch eine Weile draußen vor da Hütte im Grase, bald aber schläferte uns das Rumoren des Alten in sein« Behausung und das Grunzen seines schweinchens ein. AIs wir «-wachten, stand die Sonne maklich tiefn und war von unserm Holzknrchl kein« Spur mehr zu enl-decken. Kein Rauch quoll mehr aus dem Dach«, nur ab und zu grunzte behaglich das Schwein. Wir packten unsere Siebensachen und bummelten wieder auf einem nicht markierten ganz prächtigen Wege ostwärts langsam ansteigend bis St. Heinrich Wir suchten die hökerne Aussichtswart« auf. von da sich uns ab« diesmal leid« fast kein« Aussicht bot. Wohl bis nach ö Uhr g«noffen wir dann noch vor da Rafta Hütt« die warme Abendsonne und wähllen zur Heimkehr den Kammweg gegen den Mariborn Ausfichlsinrrn Am dritten Tage setzten wir unsere Forschungen in da Umgebung fort. Südlich jene, asten Kreuzes mit dem blechanen Christus etwa 10 Minuten ehe man von da Ataridorer Hütte zur Kirche von St Heinrich gelangt, stiegen wir diesmal einen nicht bezeichneten Weg zu Tale. Bald etwas stelln, dann wieder fast eben, doch immn durch prächtigen Buchenwald kamen wir zu «in« idqllisch gelegenen Holzfällahütte. Ein« freundliche, leid« scheinbar recht kränkliche Frau, mst d« wir uns eine Zeit lang unterhielten, sagt« uns. daß wir. wenn wir d«n bisherigen Weg noch einige Minuten fortsetzten, zur Glaserschen Breilersäge kämen, daß sich d« Weg bis dorthin noch einigemale gabelt, verriet sie uns alladings nicht. Wir hatten ab« Glück. Bald roch ich schon harzige Sägespäne, dann vernahmen wir auch schon da« Pochen de» Motors. Wir denützten die GIas«sche Pnvatjtraße. die besonders im oberen Teile sehr kunstvoll und fast eben angelegt ist Man tritt heraus aus dem Walde auf üppige Almböden. Gleich einem (leinen Dörfchen liegen recht aus den Höhen di« Glas«rschen Gehöfte. ein stattliches Blockhaus und ausgedehnte steinane Nebengebäude. Vor un» auf einer Anhöbe et-blickten wir das astasgraue Kirchlein St Ursula, was in uns den Entschluß reisen ließ, unser« heutige Wandaung bis dorthin auszudehnen. Munter zogen wir also tos; an ein« Bretter- R}< vorbei, hinüber üb« den Bach und durch n Wald den Berg hinan. Wohl dauerte es etwas länger als 20 Minuten, bis wir uns unweit des Kirchleins in den Schatten «in«» dien Linde legen konnten, den schön markierten Weg nach Smarten, denn konnten wir trotz vielen Suchen» und Umherirrens nicht finden. Drohendes Gewölk« zog von Westen ha aus. da hieven wir Kriegsrat und kehrten schließlich um. Nun erst merkten wir, wie lies untn da Kirche von Et llrsula wir schon gewesen waren. Wir mußten recht tüchtig steigen, bis wir wieder dort waren, wo wir heute b«i Muttn Grün unseren Mittagsimbiß eingenommen hatten. Heiß brannte uns die Sonne auf den Rücken, als wir dann endlich talwärts zur unteren Säge wanderten. Nach kurz« Rast am tosenden MüH-dache schlugen wir auf Anraten d« Leute in da Säg« zum Ausstieg gegen St Heinrich einen Markierten Weg ein. Aus diesem ging es nun ganz nett hinauf bis zum oberen Glaserschen Besitz. Eine große Zahl Turmschwalben hatte hia unta den Dächern ihre Nester gebaut und das schrille i*A!r l'ifciii da flinlen Segler erfüllte di« Lust Nachdrm wir d«n zierlichen Tierchen ein« Weil« zuge- Nurnm« 67 Deulfch« Z«llung eat 8 So weil) gescheuert — wirklich appetitlich! vJ.Z-Jo woca Tische, Stühle, Stockerl, Bretter aus glattem, ungestrichenen Holz -wie hübsch, jedoch auch wie empfindlich gegenSchmutz und Flecken! WAS TUN ? Zum Sauberholten ein wenig Vim auf feuchten Lappen, ein wenig reiben: und alles strahlt in neuem Glanz I FÜR FEINES UND GROBES PUTZEN teilitcljircit zu lassen. 2» diesem Zusammenhang« s«j aus die ^ütirpicisenr.üfcgung von G0"/„ hing«-wiesen, die alle» Personen, die ihren Wohnsitz nui, Deutschland» haben, bei einem Auf«nt-halt von w«n>gstens 7 Tagen und höchsten» 2 Monaten in Deutschland sfür Hin- und Rückreise, Umweg und Zickzockreisen gcwährl wird. DI« er-mäßigten Fahrkarten werden nicht in Deutschland, sondern nur bei den ausländischen Vertretungen des Mitteleuropäischen Reisebüro», und Mir gegen Vorloge des 9ieivcpo^es, aus dem der im Ausland gelegene Wohnsitz de» Reisenden hervorgeht, verlauft. Eine starte Inanspruchnahme dieser besonders günstigen Gelegenheit zur Foebildung aus den wichtigsten medizinischen Spezialgebieten ist zu er-warten. Alle näheren Au»künlle erteilt die Geschäft» stelle der Berliner Akademie für ärztliche Fort-dildung, Berlin NW. 7. Robert KochPlatz 7 < Kaiserin Friedrich Hau») 3m Sprung über das Weltmeer ,1« d»« .Schw«Ix»I»»d'. d»» tDcitra Ichximm«»»»» Aliflfiiitipunfwt »ri ?»iu>ch»n Saft^ania Bisher stand zur Durchführung der wohl schwierigsten aller regelmäßig betriebenen Lustver-lehrsstrecken al» schwimmender Flugstützpunkt nur ein Dampfer, di« „Westfalen", zur Zlersüaung. Von vornherein war es notwendig, um den Dienst zwi> schen Europa und Südamerika ohne Unterbrechung durchführen zu können, «inen zweiten schwimmenden Flugstützpunkt zu schaffen. Dieser zweite Stützpunkt ift das Motorschift „Schwadenland", Ixfsen Einrichtungen und technisch« Ausrüstungen auf Grund der mit der „Ü&stftil«»" gesammelten Erfahrungen verbessert werden konnten. Die Bedeutung der schwimmenden Flugstütz-punkl« für di« Durchführung einer Lufto«rkehr»strecke üb« den Ozean ift heule allgemein anerkannt. Die Beweglichkeit, der größte Vorteil des schwimmenden Flugftützpunllc», ermöglicht e», allen eintretenden Situationen gewachsen zu bleiben. Da» Motorschiff „Schwabenland" zeigt gegen-über dem Dampfer „Westfalen" verschiedene lech-nische Verbesserungen, die dem gesamten Dienst zu-gute kommen. Di ein schwimmender Flugstützpunkt zu jeder Zeit fahrbereit s«in muß, erfordert der Dampier «me douernd« »cjsrldchelzung. um gege-!>e7iensall» sofort addamvfen zu lSnnen. Da» Motor-schiff kann aim immer in Betrieb genommen werden und braucht wähnnd der Liegezeit keine Brennstoff. Die Anbringung d«r Schleuderiahn aus d«m Achter-schiff erleichtert vor all«n Ding«n da» Verschieben der Flugboot« an Bord des Schiffes. Da» von allen D«k»ausbauten frei« Achterschiff besitzt neben der «chleuderdahn zwei sogenannt« Abst-udahp.cn. auf d«n«n die nicht zum Abschuß kommenden Flugboote ruhen. S«im Transport der an Bord genommenen Flugboot« ift es nicht mehr noiwendig, dies« um Schornstein und Mast mit dem Flügel herum zu schwenken, um st« aus die Schleuderbohn zu brin- sehen halten, wie sie an einen, Tümpel Lehm und Erd« für ihre Ntfter Hollen, zogen wir werter durch den Guthdf hindurch. An der Ecke und am Doch« eine» der Gebäude waren noch groß und deutlich Markierungen zu sehen, dann aber teilte sich der Weg. Keine Taf«l und kein« Aufschrift sagte un» wohin nun der rechte, der mittlere und der linke Weg führt. Glücklicherweise entdeck!« ich b«i einer Scheune einen Burschen, von dem wir nun er-fuhren, daß man auf dem Wege nach dem Klappen-derg jklapni urh), recht» aber nach St. Heinrich gelange, während sich der mittler« Weg im Walde oben «erlitte. So schlugen wir denn den rechten Weg «n und entdeckten nach etwa einem halben Kilometer riäMig hoch oben, launt sichtbar die erfle, d«r sür den Bachern charakteristischen Einh«il»inar-kierungen den rote» Kreis mit weißer Innenfläche, aus der sehr oft von Künstlerhanb ein lustig grin sende» Gesicht geschaffen wurde und über da» mir aus unserer Wanderung «in Witzbold sagt«: „Lacht das Gesicht, dann ist der Weg der rechte, wohin er führt, das merkt man spätestens dann am Ab«nd. Hie und da lomml man ja doch dorthin, wohin man ursprünglich wollte! So hat diese BacherneinheilsMarkimuq doch ihr Gutes: Man bleibt di» zuletzt gespannt, wohin man wohl noch kommen wird. Da» ist doch vi«l interessanter, al» wenn mann s«in Z!«l schon von allem Anfange an kennt. Durch mächtigen Hochwald und einigemal« üoer Wasftiläuf« hinüber kamen wir gegen (5 Uhr gen, wi« es noch bei der „W«flfal«n" der Fall war, die bekanUich. ebenso wi« die „Schwadenland" das Flugboot Über da» Heck aufnahm, es jedoch über den Bug abschoß. Di« Ausbildung de» ersten Teile» der Schleuderbahn nU Drehscheibe, mit Hilfe derer die Verschiebung der Flugboote an Deck möglich ift, stellt einen weiteren bedeutenden technischen Fort-schritt dar. Der Niagara geht zu Bruch Die Schönheiten de» Niagara-Falle», der noch immer «inen Hauptanziehungspunkt der nördlichen Bereinigten Staaten bildet, drohen langsam zu ver-lchwindcn. Eine große Fekmasfe von nahezu ! 3011(1 Tonnen Gewicht ist setzt vom oberen Ziand des Fall» abgebrochen und in die Tief« gestürzt. C» handelt sich um einen Felsen, der aus der kanadischen o«ile überhing. Ein prächtige», wild«s Schauspiel: der ptternde Felsen, der nach einigem Schwanken unter furchtbarem Getös« herabstürzte, das sogar den Donner d«» Waflersall» über dröhnte' Und dann abend» bei St. Heinrich an, gerade neben einer | Or!«ntierung»lasel aus der man lese» kann: St. Martin l li SIodl Bistrica 3 h. Leider "steht dabei nicht angegeben mst uxlchem Verkehrsmittel man dies« Ort« in der angegebenen Zeit erreichen kann, jedenfalls aber tut man gut diese Aitai al» Rekordzeiten von Schnelläufern anzunehmen. Als wir abend» um ■/«8 Uhr in der Mariborer Hütte ankamen, spürten wir die 9 Marschstunden, die wir hinter un» hatten ganz nett, muhten uns aber sagen, daß der Aiuftug ganz prächtig gelungen war. Sonntag, unser letzter Uelaub»tag, brach an. In der Gaststube halten wir erfahren, daß jetzt an jeden» Sonntag in der Kirche von St. Heinrich eine Messe gelesen werde. Günstige Gelegenheit also, da» alte Kirchlein auch innen zu besehen! Um 10 Uhr waren wir dann auch schon drüben bei der Kirche, vor der einige junge Leute sich bemühten, ein«n Fußball über den Klrchtum »hinüberzuschießen. Zahlreiche Ausflügler lagen überall sn d«r Sonne herum und die Kirch« war tatsächlich osfrn. Wir konnten sie also einer gründlichen Besichtigung unter-ziehen. Leider war niemand zugegen, der uns die verschiedenen M«r!würdigkeiien diese» ehrwürdigen Baues, ». B. den Zweck «in«, aus dem Marmor-bod«n hervorragenden Holzklotzes hätt« erklär«» können. Einen recht guten Eindruck machen einig« gut restauriert« alt« Altarbilder, während die zer> fallenden jtreuzwegbild« und die Orgel «inen richt traurigen Eindruck hervorrufen. Diesmal war auch die turmhoh«n Fontänen, di« in dem Augenblick in di« Luft stiegen, als der Felsbrocken in die jchäii-m«nd«, gurgelnde Flut stürzte! Der Niagara sieh! jetzt nach dem Urteil oon Besuchern aus wie ein Mund, au» dem ein Eckzahn eusgeschlagen ist. Dies Ift übrigens innerhalb von wenigen Jahren der zweite Felsabsturz. 3m Jänner 1931 stürzten Fels-massen von einem Gewicht von etwa 80.000 T onnen in di« Tief«. D«r oder« Rand der Fäll« wird durch d«n dauernden Fluß de» Wasser» immer mehr abgenagt und rückt jährlich um zwei Fuß breit nach rückwärts. In 50.000 Jahren wird d«r Niagara-Fall v«rschwund«n sein. Der Bann» wieder im Amt. D«r Banus der Draubanschaft Dr. MaruLii ist von seinem ordentlichen Amtsurlaub zurückgekehrt und fein zeit» wellig«! Stellvertreter, Vizebanus Dr. Pirkmajer, ift in Urlaub gegangen. Leset und verbreitet die Deutsche Zeitung! die an die Kirche an der Süds«il« angebaute St. La«r«ntiu»kapebe geöffnet. Während wir dirs« de-trachteten erklärte «in Witzbold, d«r Riärlyr» sei der Schutzpatron der Leute, die draußen vor der Kirch« aus Holzpriisch«n in d«r Sonn« braten, weshalb seine Kapelle j«tzt auch besonder« gut erhallen und gepflegt werde. Wir traten wieder hinaus in die sonnenersüllte Luft und taten» nun d«n Andern nach Bis uns di« Miftagsglocke daran mahnte, daß es nun Essenszeit sei, waren wir auch fast, wie dereinst der heilige Mann aus d«r einen Seite schon gar. Nun ist «* ab«r auch Zeit, daß ich d«n Köchinin und Wirten ob«n am Bachern m«ine Anerkennung ausjpreche. Ich hoff« aber, daß sie mein Lob nicht erfahren und sich veran-laßt sehen, die Preise zu erhöhen od«r gar weniger schmackhaft al» jetzt zu kochen. Nach Tisch ließen wir uns noch bis gegen 2 Uhr von der Sonne braten, dann aber hieß «»zu Tal wandern. Hinüber über di« Mariborer Hütte zum Bachern-Hau» und dann von dort d«n Südsteig hinunter nach Mcribor. Wi« übel es sich dann unten im Tal« und in Maribor sonnendurchgliihten Gassen atmet, nach der l»i»her überreichlich genossenen frischen Gedirgslust, kann ich mir zu sch-.loern ersparen. Unw«it von Benzingeslank und Strahenitonb dachten wir weh-mutsvoll zurück an d«s Bachern geheimnisvolles Waldesrauschen. Und wir versprochen es uns. wir kommen wieder, sobald «» nur geht Seite 4 Deutscht Zeitung 9bunmn 67 Aus Stadt Celje Filmv ortrag über Wasche und Waschen Dem regen Interesse seilenz vieler Hausfrauen Rechnung trogenb, veranstaltet die Perfil Gesellschaft m. b. H in Celje i« Kino „Union" am 27. 28. und 211. August L 3. täglich um 5 Uhr nachmittag« und 8 Uhr 'abend» einen Fikmvmtrag über neuzeilliche Waschmelhode. Nach sachlichem Vortrag über richtige Anwendung von Persil und Henkv gelangt der Kirn „Wäsche und Waschen" zur Vorführung. der im ersten Teil einen interessanten historischen Rückblick über frühere Waschmethoden zeigt, im zweiter. Teil die Herstellung von Perfil vom Robstoff bi> zum fertigen Produkt vorfühlt und aiischlieflen^ daran die neuxiUiche Peisil Wischniethode bc!>.".nd,li Di« Veranstaltung selbst findet dei wUbmHun freien (Eintritt statt. Um Zeitverlust oder unliebsame» Drängm zu vermeiden, werden nummeriert« Platzkarten »U!-gegeben. Die gesch. Hausfrauen werden darum «r sucht, sich «snoierle Plätze inlweder in den Speze»^ geschäften, oder an der Kin» Kassa zu sichern. Die Kartenausgabe an der Kinv-Kafia er salzt in der Zeit vom 27.—29. d. M. ;ägl:tfj von 9—IS Uhr diw. nach Maßgabe noch verfägbarer Plätze vor Beginn de? Vortrage». Ueber die reserviert«» Plätz«, die zu Beginn der Veranstaltung nicht besetzt find, wird anderweitig verfüg«, woraus die geehrten Hausfrauen aufmerksam gemacht «erden. Evangelische Senirinde. Vom evanzeli-schen Pfarramt wild un« mitgeteilt: Sonntag den 26. August findet bei günstiger Witterung wiederum Walbgottesdienst stall. Ta gemeinsam« Abmarsch erfolgt um 8 Uhr früh vom Sannfteg. Bei ungünstigem Zvetter wird der Gottesdienst um 10 Uhr im Gemeindesaal abgehalten. 70. G«d«rt»tag. «in 2& August d. I. begeht Herr Fabrikant Andrea» Winkle aus isevnica a. d. S. seinen 7(1. Geburtstag und man kann wohl behaupten, daß «, kein« Floskel ist: — „in voller Lebensfrisch«!" In, Jahre 1886 wählte der bayrisch« Schweb« Andr«as Winkle das seiner-zeitig« Licht«nwald a. d. Sau ln der Ilnteifteiermork zu seiner zw«iten Heimat und begründete mit seinen Aiitarbeitcrn di« Schuhleipensadrik „Brüder Winkle" als Tochterfirma der heutigen großen reichsdeutschen Schuhieisttnsabril Winkle im Altenstadt a. d. Illir im basisch«« Schwabenland. Vom ersten Ziegel, stein vor 48 Jahren bis zur heutigen leistungsfähigsten südslawischen Schuhleistensaorlk leitete der echt deutsche Mann tat komplizierten technischen Ausbau seines Werkes. Ein Zeitraum, wohl wert überblickt zu werden — so weit, das, au» dem jungen Bayern, der kraftstrotzend in unser Heimat-land kam, längst hätt« «in Unterfteirer werden können! Er liebt auch die Untcrsteirrniark wie ein Heimatland — aber er blieb I« feinem treudeutschen Herzen der Schwab« Winkle - und das ist wohl recht so! Denn deutsch fein heißt treu |«in! Wir, die wir den freundlichen, unkrnehmungiluftlgcn, ju-«endlichen allen Herrn kennen, zählen ihn zu den Unsrigen, und seine Kinder zu treten Landsleuten. Wir bewundem seine urdeichch« Kraft und Art, seinen geraden, aufrichtigen Sinn und seine stet« drollig-heitere Laune. Wir danken ihm heute auch für seine Treu« mit lxr er heut« so ganz zu uns sieht und wünschen ihm zu seinem 79. Geburt»-tage aus aufrichtigem Herzen ein noch reiche«, ersprießliche» Wirken unter un»! 6«. Geburtstag. Herr Zos«f K »«der, ein bekannter Mitbewohner unserer Stadt, begehl heule, am 26. August, den GO. Geburtstag. Er ist geborener Wiener und feit über Jahren in Crij« ansässig. Sein« Kindheitttagc „erlebte er in Maribor. Vor Ä Jahren wußte H«rr Kveder seinem Geburtstag einen besonderen Glanz zu gebe», indem er an diesem Tag« mst Frau Geni, geb. Flucher, ein« Malburgerin. in den heiligen Ehestand trat. Wie man behauptet, ist sich der Jubilar bis heut« noch nicht im klaren, ob da« Schwipserl, da« er sich damals zuzog, aus das Geburtstags- oder auf da» Hochjeit»fejt zurückzuführen ist. Au» dieser Ehe stammt eine Tochter Irma, die al» Gattin eine» Inspektors im Unterrichtsministerium in Beograd lebt. Also begeht Herr Kveder heule nicht nur sein und Land tio. Wiegen-, sondern auch sein 34 jährige» Hoch-zeitsfest. Uebrigens, o« kennt ihn nicht von den Wettspielen her. als die Athletiker unter Dürschmidl'» Führung ihr« Glänzest halten? Seine temperament-volle Begeisterung am Fußballplatz spornte die Mannschaft zu großen Taten an. Der Jubilar wird e» fich nicht nehmen lassen, tie Treue «im Klub im seinem Jnbeltage neu ausleben zu lasten. Wie z» seinen Ehren spielt heule nach lang«r Paus« ein« ausgezeichnete Mannschaft in Celte. (Siehe Sportlei! unserer Zeitung) Die Anwesenheik de« Jubilars wird auch die«mal dazu beitragen, der hiesigen Mannschaft das Rückgrat zu ftäiken. «arirniettentheater. Bon der Mariborer Festwoche kamineird ist in nnferer Stadt ein künfl-lerisch weitoolles Marionettentheater eingetroffen, das aa kommenden Dienswg den 28. August abend» im Kinv-Saal des Hotel« Skobern« eine Vorstellung gibt. Diese? Puppensp-rlcheoter hatt« in Marrbor bei wroß und Klein schönsten Erfolg zu verglichn«». Unsere Volksgenossen werde» mit de> sonderen Nachdritck aus diese Vorstellung, die silr zwei Stunden Freude und Lachen schasst, hingewiesen. Der Eintritt wird frei sein. Einschreibung in Müdchenbürgerschule. Am 31. August beginnen in d«? hiesigen Mädchen-bürgrrschule die Wiederholungsprüsungen. Die Ein-ichreibung in alle »lassen findet am t. und !i. September von 8 bis 12 Uhr statt. Bei der Ein schreib,»,% in di« I. Klasse find an Dokumenten mitzubringen: Letzte» Schulzeagnis, Tausschein und di» Bestätigung der Sleuerbchörde über der Höhe der jährlich entrichteten «nmitlelbaren Steuern. Für dir TMj.hrekbiing in die höheren Klasse» find le dialich das letzte Schulzeugnis und die Steuer-beptigiing mitzubringen. Der Eröffnung-gottes dienst findet am 7. oept«mb«r statt. Der reg«! mäßig« Unterricht beginnt am 19. September. Sin interessantes Fußballwrttfpiel. Heute Sonntag um 5 Uhr Nachmittag tragen S. K. Primorje-Ljubljana und S.K. Athletik Telje ein Fugballweltspiel aus, das infolge der hohen Qualitäten der Ligamannfchafi aus Ljublana ein besonder« schSne« Fußbollwettspicl bringen diliste. Näheres siehe SporM Den Apothekennachtdienst verficht in der kommenden Woch« d. Maiiahili-Apoiheke. (A.Pofao«) Frei«. Feuerwehr «. R«ttu»,,«blz. Celje, tel. I Den Feuer'xrcitschcsts- und Reltung-diensi besorgt in der kommenden Woche der 3. Zug. Zugskoni-Mandant E. Bandek. M a r i b o r Pflasterung der Reichibrücke. Do« b« rett, sehr schadhaft« Pfiast«r der Reichsbrücke soll demnächst erneuert werden. Di« hiesür en'orderlich«» Arbeiten werden am Montag den 27. August aus dem Vffenliziialionswege bei der Bezirkshauptmann-fchaft. linke« Ufer, vergeben. Die Einschreibungen in die Mädchen-bürgerschnle in der ÄiikloiLeva ulica finden Heuer am l., 2. und :! September beginnend um » Uhr früh statt. Die Nachprüfunzen finden a« 39. August ebensall» um 8 Uhr statt. Ziähere Einzelheiten wsden den Schülerinnen in der Anstalt selbst mitgeteilt. — Die Einschreibungen an der Zweiten Mädchenbürgerschule werden gleichfalls vom l. bis 3. September von 8—12 Uhr vorgenommen. Ganztagokarten im Inselbav. Da» Inselbad hat sich entschlossen, wiederum die Ganztags-karten einzuführen, sodech «ine am Morgen gelöste Kart« bi» zum Abend Gültigkeit befitzt. I« Autobus-verkchr ist «ine Aenderung insofern« eingetreten, al» der letzte Wagen aus 19.96 vorverlegt wurde. An Sonn- und Feiertagen fährt der letzte Omnidu« allerdings um 19.25 Uhr. P t u j Verdienstvolle Anerkennung. Au» Ptuj wird im» gemeldet: Herr August Schweiger, der langjährige Angestellte der hiesigen Firma V. Reinhardt, wurde in Würdigung seiner grofzen Verdienst« um di« Firma zum kommerziellen Direktor der hi«figen Filiale ernannt. Von der Schachseltlon S. K. P. Aus Pwj wird vn« berichtet: Die neugegründet« Schach-feltian des S. K. P. beabsichtigt für Dannei»Iag den 39. August di« Abhaltung «ine» mit Preisen dotierten Blitztovrniers. Teilnahmeberechtigt sind auch Richtmilzlieder. sofern« sie ortsansässig find. Anmeldungen find bis einichiieszlich 29 d. M bei Herrn Harald Schwab unter Hinierlegung eine« Nenn- und Neugelde« von Din 5.—. Ebenda auch nähere Auskünfte. FufzbaUwettspicl. Au» Ptuj wird un» be-richtet: Sonntag spielten die ersten und zweiten Mannschaften de« hiesigen 3. K Draaa und der Panvnija aus Mirr«ka Sobota in Ptuj. Während bei den ersten Mannschaften die heimischen mit 3 :9 die Oberhand behielten, muhten sie sich in der zweiten Besetzung mit 6:1 geschlagen bekennen. Kulturbund Sp,C!t»f!uiitx« der Crtfr#rup»f nur: II I«. VioaLtn 17 I» Uhr im »».lttioM-itmniCT der .Teiutche» Znwng" Aus dem Bundcsausschuh z-l IIX» Ort »er H»»g«» fiir dir Winter», I»«I> im MnlMrtmt Der große Zuwach« von neuen Ortsgruppen d« Kulturbunds», vor allem auch in Landesteilen, wie beispielsweise Slawonien, wo die deutsche Be-oölkerung einer ganz besonderen kulturellen Betreuung bedarf, erforderte dringend di« Heranbildung eigener Illandeilehrer, di« im kommenden Winler Bolks-bildung«,>ibert auf dem flachen Land« zu leisten habe». Die Bunde^ertunq veranstallete ,» dretem ,!weck in den vergangenen beiden Wochen einen Aus-bildungikur» für Wanderlehrer, der in Rovisad stattfand und von 31 jungen Volksgenossen au« ollen Lanvesteilen besucht >var. In der Havptsach« waren e» Junglehrer — viel« u»t«r ihn«» au, der privaten Deutschen Lehrerbildungsanstalt — bi« aus dem Lehrzange noch in die praktische Kulturbund arbeit eingeführt wurden. Vortrüge über allgemein« Aufbauarbeit in den Ortsgruppen und Unterabteilungen, praktische Uebnnze» auf dem Gebiete be» Volkstanz«, Polk»l!edes und Laien- und Puppin-ipjeles. frei« Boniäg« der Kursteilnehmer füllt«« das Tagewerk aus und befähigt«,! schließlich di« (sKiniiuschaft mit einem richtig«» Bolkslunitadend ovr die Oeffentlichkeit »u treten, der den Abschluß der beide» Wochen ernstester Arbeit im Dienste de» Valk«» darzustellen. Die Bundesleitung steht diesen Winderlehicrkar« als den Auslakt sür die kommende Winterarbrit an und wird nun i» der Lag« sein, allen Wünschen der Ortsgruppen nach geeigneten Wandellehrern zu «ntlprechkn. Vrisgruppengründung in Rieg. Au, Kor«oje wir» uns berichtet: Auch die Gottschrer au» Rieg, in der Gottscheer Sprachinsel, haben nun aus Anregung der Werbcabteilung des Kulturbundes ein Gesuch um Bewilligung zur Ortsgruppen grün-düng be! Ixr zuständigen Behörde «»«reicht, so daß die iiterrinstätigkeit in Kürze wird aufgenommen werden können. Ka. Linkshändigkeit und Psychiatrie Da» Problem der Linkshändigkeit hat auch Innerhalb der Wisscnschast der Psychiatrie zu statistischen Untersuchungen Anlaß gegeben, deren Er-gebniffe soeben veröffentlicht werden. Die Unt.r suchunz erstreckte sich aus da« Boikommen dieser Veranlagung bei Epileptikern und schwachsinnigen. Danach hält sich da« Vorkommen der Linlshänd'g keil unter Fallsüchtigen noch im normalen Rahmen und beträgt etwa t, t Prozent. Bei Schwachsinnigen wird jedoch dies« Linie weit überschritten: 13.1 Prozent. Außerdem kommt die Linkshändigkeit bei Aiännern häufiger vor al« bei Personen wriblichen Geschlecht«. Deutsch« Z«U»»i Sä ( rvasc^t mit |»£ 11 xu?n, un6 zoa^cfyt ricfytiq ich es aber einmal richtig versuchen .... * TB«nn (Jena solch »in» prächtig» P»rsil^wSsch« »r,i«lt. bann ran« ich »« auch. Eiq»nIIich bin ich doch noch »in umslünMid)»« brauch,», mach» mir frtbft bis «rb»i« IchBjtr. J»tzt lass» ich da» iib»rf,iissig» -vorwasch«« sein. Ich weiche die Wäsche mit Henko ein. löse Persil kalt und allein auf und lasse die Wäsche nur einmal'/«Stunde unter öfterem Umrühren kochen, spüle erst warm» nachher kalt und .... dann hab» ich di» g!»ich» prächtig toctfce, frisch duftend» P»rsil-Wäsch», um di» ich Erna bisher beneidet«. > Paks, p»rss Ntchi st» 27,-z iin». In der Zeit vom 27. bis 29. August 1934 veranstaltet die Persil-Gesellschaft m. b. H. in Celje im Kinosaal „Union" Filmworträge Ober „WSsohs uud Waschen". Die gesch. Hausfrauen werden gebeten, sich reservierte Platzkarten an der Kinokassa täglich von 9—13 Uhr zu sichern. Sport Einladung zur V. ordentlichen Haupt» Versammlung des Skiklubs Celje, die am 20 Uhr im Klub Wiese" stattfindet. de« 11. ital dn tat 1934 um Zur grünen Iog«*orbnung: Begrünung und Bericht de» Obmann«, Bericht de» Schriftwarle», Berichi d«s Kassier,. Bericht d«, technischen Referenten, Bericht der SettionÄ eiler für Tennis und Leichwthletik. Bericht de» Zeugwart», Neuwahlen, Vorschläge der Mitglieder, nf^s 3m Falle jut schgesetzten Stunde die Haupt-onsammlung nicht befchlußsähig ist, findet dieselbe «ine halbe Stund« spät« bei jeder Mitglieder-anjahl statt. Der «»»schuß de, S. «. Celje. Fuhballtost für Feinschmecker He»«», T.nniag, beim ,3« Liaamannschaft ift. di« „Primorje" zu dies«« l stellt, so daß die Zuschauer aus ihre Rechnung kommen werden. Da» Spiel beginnt um 17 Uhr am Sportplatz beim ..Felsenlell«". Wohlgem«i>: Heut«, Sonntag, beim „Fchenkeller" um 5 Uhr nachmittag». __— P — Fahrt In» Blaue Mtfchobcn. Wegen zu inflrt Teilnehmerzahl (wahrscheinlich de, hohen lim» wegen» wird die Fchrt in, Blaue, welch« tr Sonntag den 26. d. M. bestimmt war, aus 1f>. September vnschoben. Tenniakampf Beograd tLelje. Am »er-gangenen Montag würd« zwischen Vertretern der Städte Beograd und Telje ein Piopaganda-T«nni«. match au»getragen, da» mst dem überlegenen Sieg« d«r Beograd« endete. Ftlr die Lande,hauplstadl traten an die Herren: Koniovit und Ristii, für Teye di« H«rren: Dr. Bleiweis. Skobern« und Toplak. Von ben Celje«Spielen, vermochte Karl Skobern« den Gegnern am meisten Widerstand zu bieten. — Resultate: Ristir: Toplak 6 : 3. 3 : 6 6 : 3, Konjmck : Skoberne 4:6, 6:2, 6:3, Riftic! Dr. Bleiwei» g : 7. 6:3. Rennerfolge »ine» heimisch«» Stalle» in Anwesenheit de» Herrscherpaare». Am Sonntag den 19. d. M fand in Bled unter der bewährten Lotung de» Herm Franz KSnigEelje ein Pserderennen statt, an dem sich auch der Stall Gutenbuehel beteiligte. Stall Gulenbuehel «0. bene w üb«Iegener Form in allen Nennungen die kiften Preis« durch die beiden erfolgreichen Traber Dirne» und Tatjana. Da, Rennen bildete ein ge* sellschaftliche» Ereign!« besonderer Art, da ihm da» Herrscherpaar beiwohnt«. Dir wünschen Herrn Walch« Woschnagg. Besitz« des Stalle» Gutenbuehel und ein« der passioniertesten Pf«d«sp»rtln unsere» Lande», auch w«it«hin gleich« Erfolg« auf d« Rennbahn. Interessantes Allerlei Di« Uhr zeigt da» (Bellet an Wenn uns«« Großelinn wissen wallten, wi« da» Wett« wird, dann sahen sie sich da» Wett«-MllSbni an, »nd je noch dem Grade d« Luft-seuchtigleii stand entwed« d« Mann mst dem Spazinftock davor — der „SchltoülktkT" anzeigte, oder die Frau mst dem Regenschirm. Manchmal mußte auch d« Mann den Regenschinn zum 3 beginnenden schlechten Wetter» tragen. — ui . Eltern hatten al, Wetterpropheten da» Barometer, befsen „veränderlich", „Beständig" oder „Sturm" 00m Luftdruck reguliert wird. Q lasen born noch ein Hygrometer ad, daß den d« Luflfeuchligkest anzeigt. — Wir dagegen brau-nur unsere „Wetlnuhr" au» der Tasche zu um nach drei linderleichten Einsiellungen einem kleinen Fenft« d« Uhrrückseste die >orhersage für die nächsten acht M» fünfzehn Stunden abzulesen. Da» klein« Instrument ist Hand-llch und unzerbrechlich. Deshalb kann man es nicht nur im Hau» und Hof, sondern auch auf Reisen und zum Sport bequem mitnehmen. Di« Seele dies« „Wettmihr ift ein Lusiseuchtigkeitsm Diese besteht au» »in« chemisch«n Mass«, di« je nach d«m Feuchligkeilsgrad dn Luft «r-dert. So Ift ste blau, wenn e» trocken, rot. wenn e» feucht ift. Beim Einstellen der Uhr dreht man eine Scheibe, auf dn fünf Farben jum Vergleich angebracht sind, so daß die ein« f weiligen Färb« de» Feuchtigl«il»mefse wird durch Verschieben d« Scheid« hingestellt. Kennt man diesen nicht, darauf verzichtet werden; dann wird eben «ine dritte Einstellung - die Windrichtung — zur Hilf« genommen. Zu diesem Zweck befindet sich im Zentrum d« Uhr ein Kompaß. mit der je-1 deckt. Dann dn Luftdruck s» kann auch Richt« : „Angeklagt«, der gen Siaal»anwalt (KPU it gegen Sie zwei Zai den Sie noch etwa, Angeklagt«: „Rein, _ wenn 21« nicht» hinzufügen." ängni» beantragt. ien." 'in schon zufrieden, Der Schwäbisch-Deutsche Kulturbund f|* ki» omfallmk« Organisation kc» Teutschen 1 Werdet Mitglieder, gründet Ortsgruppen I Seih 6 Dentfd)« 3c11ung Stammn 07 Wirtschaft und Verkehr Erleichterung der Kredit-bedingungen an der Staatlichen Hypothekarbant und der Pri». Agrarbank Di« Staatlich« HypothetorbanI Hai mit Rück-sich! aus die durch da» Sinken der Hou*mUltit hervorgerufene Notlage ihrer Schuldner eine wesent-liche Erleichteruug ihrer Kreditbedingungen beschiossen. Dieser Erleichterungen können nur jene Schuldner der Hypothekarbam teilhaftig loerden, d«n«n An-leihen vor dem 31. Mir, 1931 bewilligt wurden, also in einer Zeit günstiger Konjunktur. Die Er-leichterungen. welch« die Bank gewährt, find fol-gcnde i 1. Eine Herabsezung de» Zinsfußes oon « aus 7 v H. jährlich auf langfristige Hypochekar-darlehen ph»i!scher Personen; 2. die Möglichkeit einer Fristverlängerung für die Abzahlung von langfristigen Hypothekardarlehen sür fünf Jahre, unter der Bedingung, datz die Frist nicht schon früher verlängert wurden 3. die Möglichkeit der Kapitalisierung rückständiger Zinsen, unter der Bedingung, daß die kapitalisierte Summe nicht mehr al» 20 v. H. von der ursprünglichen Schuldsumme beträgt. Die Schuldner der Bank, die dies« Erleicht«-rungen genießen wollen, haben an die Anstalt bzw. deren Zweigstellen entsprechende Gesuche zu richten. Aehnliche Erleichterungen hat auch di« Priv. Agrarbank ihren landwirtschasllichen Schuldnern «in-geräumt. Diese Erleichterungen find folgende! 1. Für alle Darlehen, weiche die Bank an Landwirte gewährte und die unter dem Schutz der Verordnung vom 21 November 1933 standen, wird der Zinssatz oon R. v. H. festgesetzt: 2. die Fristen von Genossenschaftsdmlehen werden für w«it«re sech» Jahre verlängert, wobei sür den Zeitraum vom >8. November 1933 bis zum 23. Nv-vember 1981 im Laufe diese» Jahre« nur die Zins«« zu entrichten find, während da» Kapital ab 2». November 1934 in zwölf halbjährigen Raten omortifiert wirb; 3. die Fristen fiir Hypothekardarlehen werden «dängert, und zwar für die aus fünf und zehn Zahre abgeschlossenen Darleh«n auf 15 Jahre, für die aus 15 Jahre abgeschlossenen aber auf 20 Jahre; 4 die bis zum 23. November 1933 fällig gewordenen, aber nicht bezahlten Zinsen werdtn kapitalisiert. Hopfenbericht aus Zalec vom 23. Wngull um Aus Zatec wird un» berichtet: In der Zeit vom II. bis 14. d. M. hat « im hieflgen Hopfen baugebiet öfter stark geregnet. »»bei inzwischen auch die Sonne schien und über-die, die ersten Frühnebel mistraten. Dadurch haben sich di« durch da» rasche Wachstum blaffen und cm-pfindlichen Dolden der jpitgefchnltlenen Hopfen-pflanzen meisten» mehr od«r minder verfärbt, sodaß glottgrüne Hopsen kaum vorkommen. Seit dem ib. August ift es wieder schön und die Pflücke dürfte —bei anhaltend günstigem Wetter -in 8 Tagen beende« sein. Gekauft wird noch nichts, d« sich der Handel vorläufig noch kein abjchlies>«nd«s Bild über die Beschaffenheit der heurigen Ernte machen kann. Vk. Errichtung «in«» Konjunkturforschung». Institut» in Jugoslawien. In Jugoslawien hat e» bisher keine Einrichtung gegeben, di« Ber> ändern »gen des Wirtschaftsleben» in der Weise in Evidenz hielte, wie dies in allen größeren Wirt-fchaftsstaaten bereit» betrieben wird. Der Mangel soll jetzt abgestellt werden, indem der Handels- und Industrieminister d«n Entwurf eine» jugoslawischen Instituts für Konjunkturforschung fertiggestellt hat. Amnestie für Bergehen g«g«n die Bestimmung«« des Gesetze» über di« di-rekten Steuern, Gebühren, Berzehrung». steuern «nd Zoll«. Die Steuerabteilung des Finanzministeriums hat unter Zahl 305402 vom 17. Mai eine Erläuterung an die Finanzdirektionen herausgegeben, die für die praktisch« Anwendung der Amnestiedestimmungen von groker Wichtigkeit ift. Di« Erläuterung stellt fest, dag einzelne Finanz-behörden da» Gesetz über Amnestie und Avolition der Vergehen gegen Bestimmungen au» den obge-nannten Gesetzen falsch an»Iegen und dies« auch auf Urkunden anwenden, die vor dem 31. Dezember 1928 errichtet wurden. In dein genannten Gesetz über Amnestie und Abolition wird ausdrück-lich gesagt, das, das Strafverfahren nicht einzuleiten ift, sondern dag nur die reguläre Gebühr be,ahlt p> machen ist. wenn «» sich um Urkunden fcmKÜ, di« im privaten Verkehr bi» zu dem genannten Tag» ausgestellt wurden. Di« EleuernbteLmig hat neuerdings die ihr unterstellten Behörden daraitf aufmerksam gemacht, dc>h das Strafverfahren bezüglich jener Urkunden, die bis 31. Dezember 1928 einmal ausgestelli, aber «st später den Behörden angezeigt wurden, nicht geführt werden darf und daß nur die normale Gebühr einzuheben ist. H Der freundlich« Herr: „Warum weinst du denn. Kleiner?" „Ich habe einen Groschen verloren!" „So, so, na hier hast du einen anderen. Wie kam denn das?" „Ich hatte mit Karlchen gewettet, daß Sie über die Bananenschal« da ausrutschen würden." ert Ältlich: der Ue«Mfts>wiiM Benkl-nui Borjak. Maribor. üoapoaka »Ue» »s. Das deutsche Buch „Das Ende des Ersten Reiches" Unter diesem Titel veröffentlicht Ernst S a m-haber im Aiigusthest der „Deutschen Rund-schau" einen aufschlußreichen Artikel, der die Welt- S[« um 1500 in einem neuen Lichte zeigt. Nicht t im Dreißigjährigen Krieg oder durch die Na-voleonische Weit heulst hat da» Heilige Römisch« Reich Deutscher Nation seinen Todesstoß erhalten, wlc man sanft annimmt, sondern mit dem Ueber-Sjcmg der Krone an einen Spanier im Jahre 1519. Samhabir weist na», warum die Herrtchaft de» Abendlandes an Spanien übergehen mujjt«, weil nämlich dieser Staat die emsige autoritäre Macht war, die den Zufammenbruch oor dem Ansturm der Türken aushalten konnte, mährend Leutichlano fich in konfejjionellen und territorialen Kämpfen je» fteWr. - Dieses neueste Heft d«r „Teuij^n Rundfibau", die stet, ein bk!icktliu4ttii4a<( .Htlfjo" in ttelje. — «ermiiwontlch )4t 6»n t*rau»«rbfr un» crraatircftlitez •triftUrtB, In4 iWimirr ta tctR Ftk bu Xtudmi pftuntrecnliit: Jsi«j Sinbart ta frfjt