€d)rtftlrHmtfl: Ratdausga«» Är. 5 e»r«»st»»d«! TijUck <»>t »»««»im« dn v»»n- ». g«»er-t»go,»» 11-11 Ofct »»'» Hxiltlch'kidr« netto« nUfet ,»nick^g»to». r«ml I»nnctlt«j ■uqal. A«stsv»r!»ficn.»«>»» »«-tOO. Verwaltung: XathauSnasse OTr. » '^»mmft'tAr« {«aL) Vt;vgsdt»ii>gl>»gkn: lurch m< v»ft to,»che»> (UrtidiilKtg . . . K S -SO H»Id,i>hria . . . K I«, ».„jädri, . ... K lt-M gSt 9111 i mit Auftc»»», ml Hau«: Monatlich . . . . K l-io Pinttiiälirij . . . K »— £»[S|illttg Ganjjihriz . , , . K if— Sttrl Mutiank kr» «den fich Mt c»q«I?dllhrin x«»te y»d«rt» Pcricildu »q ».«kdüSir» ttlnselrUetc Sitcitttoicntf >«!>»» d>« »ddkft-Lua, Ar. tw Killi. Donnerstag, 10. Pezemöer 1903 28. Jahrgang. Cm richtiges Wort zur Steuersrage. Die Abgeordneten Dötz und Genosse» haden an den Finanzminiftkr eine Anfrage gerichlei. die sich «it den bösen Windungen der unbelitttesten modernen Schraube, der Steuerschraube, befaßt. Wir sind überzeugt, daß die Interpellanten auch unseren Steuerträgern au« der Seele ge prochen haben. In der Anfrage wird beton», daß jeder orvrungslieb'nte Staat«bürger ohne Murren einen gerechten Beitrag zum Staatshaushalte darbrächte; wenn er aber sieh«, wie man ihm gew ssermaßen da« Fell über die Ohren zieht, dann hört sich die fiskalische Begeisterung aus. Nachdem zwei Gründe für die Leiden der Steuerträger angeführt worden und zwar da» neue Personaleinkommensteuer-System selbst und die zu häufige Verwendung von ungeübten Au«hils»kräsi»n bei den Steuerbehörden, wird einer dritten Ursache folgende Betrachtung gewidmet: .Wir kommen nun zur dritten Ursache der »lagen, wel^e die Steuerträger, al« auch die Be» amten zu erheben haben. Da sür eine neue Steuer oder berüchtigte Weihnachtsgeschenke keine Gelegen-heil vorhanden ist. den» mittelst deS § 14 eine derartige Steuer aufzuhalsen, wagt man doch noch nicht, und da« Zuwachsprozent der Regierung nicht genügt, hat irgend ein Schlaukopf eine .selbsttätige Steuerschraube" ersonnen, dir gar trefflich erzielt. waS sonst eine den Beamten anbesohlene Steuer» erhwhung mit sich gebracht hätte. Die Regierun?, der Herr Finanzminifter, die höh«ren Behörden, sie wissen bei Leibe nicht? da-von. (St geht so nach dem Grundsätze: Haust du meinen Juden, hau' ,ch deinen Juten! Der Beamte wird, bildlich gesagt, gehauen und der Steuerträger ist gemeint. Wer von den Be» amien kein Verständnis für da« zwar nicht au«- Der sechste ßrdteil. »« einer au«, so war sein Sturz in da« Meer unveimeislich und er hätte ebenso unvermeidlich leine Hintermänner mit in die Tiese gerissen. Von den Hunden uniernahmen e« nur die muiipsten und gewandt«st,n. sprung. weise über bi« Ei«stusen nachzukommen, viele aber verloren den Halt an den Pforten und stürzten in die Flut, wo sie von den E>«mass»n zerquetscht wurden, während bie zurückgebliebenen schwächeren durch Geheul und fruchtlose Kletterversuche den Schmerz über die Trennung von ihrer Gestllschaft verrieten. Nachdem der kleinen Expedition die Ueber-windung der Ei«mauer gelungen war. drang sie bi« 7b Grad 50 Minuten südlicher Breite vor. Die Ergebnisse bieser kühnen Expeditionen haben gesprochene, aber doch zwischen den nicht g»> schriebenen £«il»n stehende: „Dreh' an der Steuer-schraube!* besitz», ber ist ein Unfähiger, der muß durch einen solchen Beamien ersetzt werden, der entweder au« GemülSroheit oder, weil er nicht ge-nügend Einblick hat, »rbarmungSloS bie Schraube zudreht, wie seinerzeit die Henker«knechte, die sich kein Gewissen darou« machten, an den Daumen» schrauben zu drehen, wenn auch schon die Knochen splitterten. Zu solchen Machenschaften bietet insbesondere ba« direkt» Steuerwesen Mittel genug. Gleich» lausend al« ein Ansporn wächst da« Gedeihen de« mit solchem Tun verbundenen Strebertum«. Diesem ist Tür und Tor geöffnet. Al« Antreiber dient zur Qual der richilich denkenden Funktionäre und zum Entsetzen der Steuerträger „da« srisch eingesetzte Inspektoren» wrsin' welch»« darin brsteht. daß man junge, aber besondere Gunst genießende Beamte von der einen Steuerbehörde zur anderen sendet, «it dem Auf» trage, da« Si»ue,be»eflungS«alerial einer Durch-ficht zu unterziehen. Diese jungen Herren, denen fast ausnahmslos Neigung zur billigen Einsich» fehlt und zwar eben-so wie die Erfahrung und K»nntniS der Verhält-nisse »r statten dann dem Personalreserenten der Finanzlande«direktionen Berichte; wie diese au«-sehen, läßt sich leicht erraten. Aus die Richtigkeit wird weniger Gewicht ge-legt al« auf bie Zahl der Anstänbe. gilt e« doch dem Günstling v r allem, sich al« «in recht fleißi-ger und gründlicher Arbeiter bemerkbar zu machen. Daß durch ein solche« Borgehen der Steuer» träger au' baS Entsetzlichste geschäbigt und benach-teiligt wird, ist selbs'v rstandlich. Wie kann ein häufig wenig erfahrener, in bie Verhäl'niffe geradezu hineingeschneiter M nsch ein vorläufig allerdings nur sur die wissen,chanl,ch» Erweiterung der Erdkunde »inen hohen Wert, aber, wie B ochgr»vink richtig beisügt, e« mag auch auf wiitschafilichem Gebiete eine Reih» wichtiger Folgen sich au« ihnen entwickeln. Denn wenn auch der neue Weltteil an Tieren nur eine sehr schwache und an Pflanzen vo« läufig aar keine Ausbeute darbot, so mag er umso reicher mit Mineralien gesegnet sein, vielleicht sogar mit solchen, die man aus ben fünf bekannten Weltteilen sür neue halten muß. Au« der Tierw.lt machten sich nur zwei Arien bemerkbar, der Seehund und der Pinguin; jener ein Gemisch von Säugetier und Fisch, dieser ein Mittelding zwischen Fisch und Vogel. Köstlich schilderte Borchgrevink seine Begegnung mit den Pinguinen. Wenn e« bort Fiühling ist. kommen diese Tiere in Scharrn zu Tausende» unb beziehen ihre Brutstätten. Sie sind Monogamisten und da« Männchen löst da« Weibchen beim Brutgeschaste ob. AI« Brutwärme wurden 45 Grad Eelsiu« ermittelt. Die grösu» Abart der Pinguine «'reicht eine Lange von süns Fuß. Auf ihren Wanderungen, die sie in der Zahl von vielen Hunderten antreten, geben sie im Gänsemarsch, jede« in einem gleichen Abstand» vom andern. Ihre plumpen, unentwickelten Flügel stehen vo« Körper ad, wie halb au«gestr»ckie Arme. Bei jedem Schritt» heben sie ihre Ständer hoch au« dem Schnee oder au« dem Waffer, wobei ihre au«-gedehnten, mit stark»n Schwimmhäuten verbundenen Zehen an bie Form von Galoschen erinnern. Steht man eine solche Schar stumm in fast enbloser Reihe einhermarschiere», so glaubt »an. einer Trauer- richtige« Urteil abgeben? Sein Ziel kann und wird immer nur sein: auf eine Eteuererhöhung hinzu-arbeiten; dadurch hat er Hoffnung, den geiecht und billig denkenden Beamten abtun zu können. Daß biese Darstellung nicht baS Gebilde einer aufgeregten Einbildungskraft ist. ba« beweist der Umstand, daß man derzeit sogar schon ei»e Beurteilung der Beamten nach sech« Abteilungen und vier Siusen eingeführt ha», durch welche« Mittel man in die Lage versetzt ist. mißliebige Beamte, da« find solche, die nicht fleißig genug an der Steuerschraube drehen, die noch eine Spur Billig-feit und noch einprocheu wer-den, daß im Finanzdienste eine Willkür eingeriffen ist, die einen großen Umfang annimmt. Ganze Reihen verdienstvoller und tüchtiger Beamter werden auf folche oder ähnliche Weife von der Beförderung ausgeschlossen. Dagegen wer-den jüngere Beamte, denen die Guni der Obersten leuchtet, zur Besörb.rung herangezogen und über-springen ihre Vordermänner bei ber Beförderung und sie können e« umso leichter, da man sie an St-llen seht, an welchen sie bei Aperturen vorge-zogen werden können. Solche Zustänbe bringen die schon am Ein-gange dieser Ansrage gekennzeichneten traurigen Verhäliniffe hervor. Dir uns.»heu»re Unsicherheit, unter welcher selbst der gewiffenhasteste Beamte seusz», zieht »ine Demoralisation nach sich, welche bie bittersten Fol» gen sür die Steuerträger Hai. Diejenigen, welche oben keine Gnade finden, vtrlieren die ausrech'ige Lust am Die, ste, sie ge» prozeition zu begegnen. Der an der Spitze mar-schierende Pinguin icheint so eiwaS wie ein Anführer oder »in Polizeiorgan sür die anderen zu sein. Er geht ein paar Male um den Menschen, den er ja nur für eine Avart von Pinguin halten mag, herum und bezupst ihn ron allen Seiten mit seinem Schnabel, guckt ihm dabei unbesa»g«n und treuherzig in« Auge und wenn er weder wa« Steuerbare« noch sonst etwa« Unrechte« bei ihm vorgesunben Hai. läßt er ihn stehen und setz, feinen Marsch fort. Die lange Reihe seiner Nachfolger, bie unterbeffen ruhig zusah, wie der Führer dem Fremdling sein Nationale abgenommen hat, küm-mert sich dann weiter nicht mehr um diesen und gehl sachte an ihm vorüber. Die Pinguine sowohl wie bie Seehunde haben vom Mensch n vorläufig noch die beste Meinung und ahnen nicht, daß er auch ihr Feind werden kann, wenn er sich zum Herrn de« neuen Weltteile« gemacht haben wird. Am 5. Jänner 1900 gab e« schon offene« Meer und am 28. Jänner wurde da« südliche Kreuz sichtbar. Aber e« dauerte bil zum 17. Feber, bi« man in südlicher Richtung zwischen den Ei«-bergen eine Lücke, eine Art Kanal »nideckte, durch den da« Schiff hindurchfahren und die Expedition abholen konnte. Diese trat am 19. Februar ihre Rückfahrt an. leider nicht mehr ganz vollzählig; denn im Oktober 1899 wurde der Präparator Hansen da« Opfer eelischer und körperlicher Leiden. Er ruht al« erster Mensch unter der Erde de« sechsten Weltteile«. Seite 2 langen dazu, an Richt und Gerechtigkeit zu oer-zweiieln; kann e« denn auch anders kein, wenn sie sehen, wie bi, Streber, die Sleuerlrägerschinder vorwärt« kommen und im Begriffe stehen, über ihre Leichen aufwärts oder vorwärts zu schreiten? Ist s da ein Wunder, wenn der Nach-ahmungstrieb erwacht und der beste Mensch auch zum Steueriräg'rschinder wird? Der Srlbsterhal» tungSlrieb, da« ist der Sporn, den wir eingangs erwähnien. «reibt ihn dazu. Solche Besörderungs-vorschlägt nach demselben verderblichen Grundsatze gehen auch sogar in» Finanzministerium und finden seilen« desselben auch die Genehmigung. Schließlich richlen dir Interpellanten an den Finanzminifter folgende Frage: Sind Ew. Exzellenz die haarsträubenden Zustände, die an rein asialische Willtiirherrschasl gemahnen, bekannt, wenn nicht, wollen Sie sofort die genauesten Nachforschungen anstellen lassen und wenn, wie ganz zweifellos, die Richtigkeit der Behauptungen sich herausgestellt hal, Veranstaltung«n treffen, daß sowohl die Steuer-träger als auch die Beamten vor diesen Erpreffun-gen. vor dem verderblichen Ueberhandnehmen der Günstlingswirtschafr gesichert werden? » Stovenische Aeitnngsllimmen. Klovenisch« Stimme« gegen die tschechische HöstrnKtion. Nachdem ichon die Polen uud der tschechische Großarundb«sitz von der Unttrstützung der jungijchechifchen Obstruktion abgekommen sind, ja e» teilweise sogar an verdammend,n Urmlen nichl fehlen lieben, melden sich auch unler den flovemschen Veibün^eieit immer häufiger Summen, die die tschechische Obstruktion verurteilen, so daß e« nicht lange währen wird, daß die Tschechen in »glänzender Vereinsamung* dastehen werden. Da» m,t rücki auch der psychologische Moment immer näher, wo die Obstrukiion in sich selbst zusammen-brechen wird. Al« Symptom der Lage ist die Be-tracht mg, die der „Slovenec* hinsichtlich der Ob-struktion anstellt, von wefentlichem Belang: „Der Slavische Verband, in welkem alle kroatischen und der Großteil der windischen und ruihenischen Ad-geordneten vertreten sind, hat hinsichtlich ber tschechi-scheu Obstruktion einen passiven Standpunkt be-zogen. Und dieser Standpunkt ist klar und be» gründet. Die Slovenen, Kroaten und Ruthenen haben sich von jeher für da» Z-ntralparliment er-wärmt (siehe de» Feldruf: Lo» von Wien! Anm. d. Schnftl.), nachdem hier der einzige Platz ist, wo sie der Regierung die Beschwerden und Wünsche de« gesamten Volk < unterbreiten und oerbolmeischen, sowie die Willkür der untergeordnet,n Verwaltung«-vrgane verklagen können. Kurzum, gerade für die Moderne Dießbkunst. Der moderne englische Dieb steht aus der Hohe der . Zeit. Er hält mit der Entwicklung Schritt und macht ständig neue Kniffe ausfindig, u« sich da« Besitztum feiner Mitmenschen mit möglichst wenig Geiahr der Entdeckung und Strafe anzueignen. Mehrere der beliebtesten Kniffe der Diebe sind dabei höchst einfach. Vor dem South-ma>! Police - Court stand kürzlich ein Gefangener, weil er nach Geld gefischt hatte. Diese neue Art der Angelkunst wird hauptsächlich nachmiitag« in ruhige» Wirishäufern geübt. Gewöhnlich legen die Londoner Wirte und Schankmädchen Geldstücke in Gläser, die hinter dem Schanktisch auf Regalen stehen. Unternehmende Mitglieder der Langfinger-zunsl seh n diese Münzen al« ihre rechtmäßige Beute an und fischen beständig darnach, wenn niemand hinsieht. Ihre Angel ist ein Spazierstock «>t falschen Zwingen au« Pech oder Kitt; die>e pressen sie in da« Glas mit den Geldstück n und nehmen sie aus die Art heraus. Nur sehr w-nige Leute wissen, wie lang derartige Schirm« und Liöcke ausgedehnt werden können. Erfinderisch« Verducher fertigen Schirme mit Stöcken a.t. die tn einander zu schieben sinl und durch einen Druck auf die K-ücke kann ein paffender Haken oder eine Zange zum Vorschein kommen. Derartige Schirme und Stöcke werden viel von Dieben gebraucht, die Bahn-Höfe besuchen, um kleine Säcke und Juwelenkästen auS offenen Wagemenstern zu angeln. Ganz unschuldig steht e« auch aus, wenn ein« junge Dame mit «iner Schreibmaschine in einem Kasten aus den Bahnhof komm'. Während sie sich «inen Augenblick hinsetzt, Slovenen, Ruthenen und die küstenländifchen Kroaien ist da« miserabelste Parlament immer noch besser, als be: Abjolut>«mu« mit der allmächtigen Be-amt nherrschasl. Und von diesem Gesicht«punkte au« beurteilen wir die tschechische Obstruktion; sie verhindert auch die Erfüllung der Wünsche der allernächsten politischen Gleichgesinnten." — Wie ma-r sieht, ist der große Wauwau der slavischen Gemeinbürgschast schließlich doch nur der Koloß aus tönernen Füßen. ^otttische Mundschau. Kurse für Slovenen zur ßrlernung der „neuslovenische« Muttersprache, r>a« ist du» neueste blendende Streiflicht, das auf da« inier-effanie „Neuslovenisch" fällt. In Trieft Hai man Kurse eingerichtet, in denen der dort anfäffigen flooenifchen Bevölkerung da« Neu>lor>enische dei^e-pebrachl werden soll. Und so ein eingeNäut,«. künstlich eingeimpsie», pervaki'che« Volapük erdreistet man sich dann mit dem Namen .Mutter-spräche' ju dicken. Eine größer« Salyre aus die Sprachzustände der Slovenen könnte gar nicht geschrieben werden, al« sie in den wenigen Worten liegt, mit denen der „Slovenec" auffordert: »Slo-venische Professoren und Lebrer, errichtet allen!-halben solche praktische sin je zur Erlernung des Slovenischen!" — Da« ist doch eine merkwürdige Nation, die ihre »Muttersprache* in Kursen er-lernen, wohlgemerkt »rlern««, nicht etwa bloß darin ausgebildet werden soll. Allyrte« erstehe! Diesen Ruf, der mit aller Schärft bie Erinnerung an die hoch?erräteri-sche Gesinnung der Peroaken von simo 1809 weckt, hat der „Slovenec", da« Laidach er bischöi-liche Amtsblatt, seinem Leiter vom 7. d.M. zur Aufschrift gegeben. Der Artikel, der d e Merke „Au« Kärnten' trägt, flammt jedenfall« au« der Umgebung de« famosen Dr. Brejc und wirft wiedereinmal bezeichnende Schlaglichter aus den Pal>ioii«mu« der Peroaken. Die bloße Erinnerung an di» Napoleon unterlänigen „tllyrischen Provinzen* muß jeden Oesterreicher mit Abscheu und gerechter E>bitterung erfüllen, denn bie damaligen Peroaken gaben der Welt ein Schauspiel erbärmlichster und niedettlächtigfter Gesinnung«losigkeit. Zu einer Zeit, ba sich da» kleine Bergvolk der Tiroler in rührenderTreue sür Kaiser und Reich zu Helden» müiigem Widerstände gegen die Franzo>enherrfa,aft erhob, scherwenzelten ^bend ejelden Peroaken, die sich zuvor al» die eifrigsten, österreichischen Patrioten geb?rdel hatten, in hündischer Ergebenheit vor dm korsische» Eroberer, ja sie erboten sich zu Diensten gegen da» Hau« Hab»burg. Diese Erinnerungen also weckt der Ruf: «Jllyrien erst-he!' Mit dieser Losung soll der Grund zu dem pervaki-kischen SlaalSrechl pe!,gt werden, da» noch gesehlt Hut. um die Nachäff»»g der tschechischen ReichSzertrümmerung zu vollenden. »Lo von stellt sie naiürlich ihre Lust n,»»n eine Menge Ge> päck. In Wirklichkeit aber stülpt sie ihren Deckel mit falschem ^oden über eine kleine Tasche oder Kille, die durch geschickt im Innern angebrachle Haken ergriffen wird. Reisttaschtn und Maniels^cke die nach demselben Grundsätze gebaut sind, werden ebensoviel von Etsenbahndieben gebraucht. Laden-dtebe gebrauchen eine ganze Reihe mehr oder weniger geschickte Listen. Einige tragen „Trick" - Kleidung, ähnlich wie die Zauberer sie gebrauchen. Kleider mit Taschen unter den Falten, kleine Falltüren in den Haken der Stiesel, die hohl sind, Müsse mit salschem Futter und Hüte mit Vögeln, die innen hohl sind, da« sind so einige Werkzeuge dieser In-dustrie, die al« paffende Behälter sür Ringe. Broichen und Schmuckjachen dienen, während Röcke mit falschen Taschen eine große Men^e Spitze» und Seidenzeuge aus,>ehmen können. Manche Ladendiede nehmen jedoch nie mal« die Schmuchachen mit, die sie stehlen. Wenn sie z. B. unbemerkt «inen Ring enlwendel halben, so stecken sie ihn nicht ein, sondern befestigen ihn mit einem Stück Wach« unter dem Gestell be« Stuhle« oder Ladentische«. Am nächsten Tage kommt ein Komplize, kaust eine Kleinigkeit, enfernl den Ring au« seinem Verst.ck und gehl ganz ruhig irrt. Grausam und raffiniert sind Verbrecher, die hölzerne Pfeifen mit geraden Röhren tn merk» würdiger Art verwenden. Sie bohren ein Loch in den Pfeisenkops, versehen ihn mit einem salschem Boden unk> falschem Rohr, füllen die Höhle mit Eayennepfeffer, tun Tabak darüber und bitten, so ausgerüstet, einen ihnen paffend scheinenden Herrn höflich um Feuer. Während da» Opfer nach seinen Streichhölzern sucht, wird e« durch eint Pfeffer- Nummer 99 Wien, los von Graz. los von Klagenfurt und hin zu Laibach!" ist die ausgegebene Losung. Dort soll ihnen die Universität werden, dort der drei-einige Landtag, dort die höheren Gerichte und dort die Hteresleiiung der südslavischen Armer. Und mit Zynismus verkündet da« geistliche Blatt weiter: „Hinweg mit jedem friedlichen Bündnisse mit de« Deutschen allenthalben in allen Kronländern. Das muß di« erste Etappe zum SitgtSlause de« neu-erstehenden Königreiche« Jllyriea werden!' PU pervakische «Setze in Kirnte» wird immer üppiger. Vor kurzem hielten in klagenfurt die peroakischtN Hetzapostel, genannt „Vertrauen«-männer", (fast duichaedriid» römisch - katdolijch« Geistliche oder zugereiste Krämer) «ine Versammlung ab, in der si« ihre Wünsche und Beschwerden verhandelten. Geleitet wurde die Versammlung vo» Pfarrer Einspieler. ES sprachen unler anderen Land-lagsrbgeordneier Grafenauer, Pfarrer Rajsun und der unvermeidliche Dr. Brejc. Der Letztere fordert« dir national« Autonomie für die Slovenen, di« Vereinigung des „slovenischen' Kärnten mit den übrigen slooenischen Ländtrn, den slovenischen Sprachverkehr bti den Aemtern, slovenische Beamten und Aufichristen u. s. w. u. s. w. Ins Stadt und (and. Hremiak??ers«mmk«ng. In der dieser Tage stattgefunden«» gutdefuch en Gremtal-Lersammlung feierte vor Eingehen in die Tagesordnung der Vor-stand-Stelloertreter, Herr Josef König, da« An-denken zweier d> m Gremium durch den Tod entriffenen Mitglieder, der Herren, Altbürgermei'ter Gustav E t i g e r uns Aloi« W a l l a n d. Herr König führte in Würdigung der Verdienste der genannten beiden, leider zu früh dahingerafften Gremialaus-schüffe aus, daß dieselben ihre Aemter durch lange Jahre in verdienstvollster Weife ausfüllien und Herr Stiger dem Gremialausschusse durch drei Jahre vorgestanden sei. Beide Herren seien aus-gezeichnete Vertreter des HandelSslandes gewesen und haben sich ob ihrer vorzüglichen Eigenschaften in unermüdlicher Arbeit für das allgemeine Beste die höchste Achtung und Wertschätzung erworben, durch ihr eigene« Wirk n als Kaufleute haben sie hervorragend dazu beigetragen dem Handelsstande die ihm gebührende Geltung und Achtung zu ver-schaffe». Die Vorstehung de« Gremiums habe ein Gebot der Dankbarkeit erfüllt, indem sie ihrer Trauer durch Niederlegung von Kränzen mil ent-sprechenden Widmungen an den Bahren ber Un-vergeßlichen Ausdruck unlieben habe. Die Versammlung erhebt sich über Aufforderung zum Zeichen aufrichtkger Trauer um die beiden Dahingeschiedenen von den Sitzen. Der Vorstand-St«llo«rtreler düngt weiters zur Kenntnis, drß kais. Rat Herr Karl Traun sein« Stell« als Borstand des Gremium» niedergelegt hat. Herr König zollt dem Scheidenden da« hohe Lob eine« Kaufmannes von treuester laZung plötzlich geblendet, die der Schurke durch das Loch im Boden der Pkeife ihm in die Augen bläst. Toll voll Schmerz brückt da« Opfer di« Händ« an die Augen und inzwischen nimmt der Räuber U r und Kelle und sucht schleunigst da» Weit«, um bald daraus seine Tat zu wiederholen. Auch «in« Sodawafferflaiche würde man nichl unter der Aufrüstung eine» modernen Einbrechers suchen und doch gebrauch,« sie kürzlich ein Einbrecher j>dr«mal dann, wenn er in seiner „Beruf«tättak«t>' gestört würde. Er wars dann dicht hinter sich die Flasche auf den Boden, in der Hoffnung, daß der Verfolger, der gewöhnlich aus dem Bette gesprungen war und ihm in bloßen Füßen nachlief, sich in dem GlaS schneiden und dadurch an der Verfolgung gehindert wurde. An einem gefährlichen Ort oder bei einem Rennen sollte man stet« seinen Rock zu-knöpfen, da e« ein gewöhnlicher Dieb«kniff ist. den g«öffneten Rock dem Opskr übrr di« Echult«r zu wirf n. wodurch diese« in seiner Armbeweaung g«» hindert wird, so daß der Dieb bequem Uhr und K tte fortreißen kann. Ein beliebier Kniff ist e« auch, einem Herrn die Rockichöhe über den Kopf zu werfen und dann Uhr und Bör« zu rauben. W-nn ein Fußgänger auf einem «tr-famen Weg« zwei Männer trifft, die ihn zwischen sich durchgehen lassen wollen, fo tut er am besten, einen möglichst großen Bogen um sie zu machen. Viele Diebstähle sind so begangen worden, daß die beiden Manner von jeder Seite ihr Opfer packten und fesselt-n. Während der eine dann daS Opfer durch Knebel» am lauten Schreien verhinderte, beraubt der ander« «« seiner Wertsachen. Nummer 99 Pflichterfüllung und seltener Gewissenhaftigkeit, auS-genistet mit einem Bienenfleiße, >n uneigennützig-ster Weise stet« bestrebt, sich der Gesamtheit zur Verfügung zu stellen und inSbesonderS den Handel«-stand allzeit in würdigster Weise zu vertnten. Kais. Rat Herr Karl Traun habe durch zehn Jahre die Vorstandstelle de« GremmmS innegehabt und sei durch 22 Jahre Mitglied der Grazer Handel«-und Gewerb«kam«er gewesen. Ein Zeugnis der Würdigung sein.« verdienstvollen Wirken« von dieser Seit« sei darin zu erkennen. daß man ihn nach seinem «»«scheiden ersucht habe, der Handel«-kammer weiterhin al» korrespondierende« Mitglied anzugehören. Der Au«schuß jener Körperschaft, der di« Ehre zmeil wurde, einen so ausgezeichneten Man» al« Vorstand durch viele Jahr« an der Spitze zu hab.«. habe sich bemüßigt gesehen, den Dank in wohlverdienter Weise durch Nedirreichung einer Dankadr ff m t entsprechendem Begleiischrei« den. sowie durch »ine Abordnung de« Gremial-autschuffe« zum Ausdruck zu bringen. Nachdem die Versammlung zu nochmaliger Bikandung ibre« Danke« an den scheidenden Vorstand, Herrn Karl Traun, sich von den Sitzen erhoben hatt», ward in di» Tagesordnung einpepangen und der Tätig-keitSberich« de« Vorstand-Stellvertreter» entgegen-genommen. Liedertafel des Killier Mä«nergesangs-Vereines. Wir verweis,« nochmals a»s die SamS> tag, den 12 d. Mi«, stallfindende Liedertafel, die eine packende, glücklich gewählte Vortragtordnung ausweist und an deren Besuch sich wohl die besten Erwartungen knüpfen können. Die für SamStag angekündigte Theatervorstellung findet mit Hinsicht auf diese Liedertaf l nicht statt. AolKstümlicher ??ortrag der Hrazer Aui» »erktät. Kommenden Sonntag finde» nachmittags 4 Uhr im Kasinosaale der erste Vortrag i» diesem Unterria t»jahre statt «nd zwar spricht Herr Prof. Wilhelm Pra u ß «iß über: »Da« österieichlsche LebcnSmiitelcies.tz " Hewerbticher Aortrag. Wir machen an dieser ktelle nochmal« aus den Sonrtag, den 13. v. M, stattfindende» Vortrag de« Odertuchhaltei» Herrn Franz Stranzl über gewerbliche Buchsühiung ausmeikiam. Deutscher und Heüerreichischer Alpeuverei«, Sektion Killi Donner«tag, den >0. d. M. um 6 Uhr abend« findet im Hotel Siadt Wien die diesjährige Havpiversammlung der Seliion E U, mit folgender Tagesordnung stau: 1. Jahresbericht de« O>bmanne« Herrn LandeSgerichtSrat D. H t« mann Schaeftlein: 2. Bericht de« Zahlmeister«« Herrn Fritz Rasch; 3 Neuwahl de« AuS'ch l'sseS; 4. Anträge von Mitglieder»; 5. Vor» trag d<« Herrn k. k. KerichtSadjunkten Dr. Franz Hradetzky: »Au« den Zillertaleralpen". Die Versammlung ist frei zugänglich und sind Gäste besten« willkommen geheißen. Z»e»tsch»ölkischer Hehisfenveriand. In der am Sonnabend, den 5. 0. M.. im Gasthofe „zum Engel* abgehaltenen Monat«versammlung widmete der Obmann. Herr Franko Heu, nach Erstattung verschiedener BereinSberichte dem kürzlich verstorbenen Mitglied», Herrn Josef Arlt, ein»« warm empfundenen Nachruf und ersuchte die Ver» sammlung, sich zum Zeichen der Trauer von den Sitzen zu erheben. Der Beschluß der letzten Mo-naisoersammlung. die Julseier am 12. d. M. im engeren Kreis» abzuhalt»n, würd» ausge-Hoden und btschlofse«, dieselbe gemeinschaftlich mit dem Turnvereine, der hiezu die Anregung gab. am 19. d. M. im Hotel Terschek zu begehen. Der Obmann schloß die Versammlung nach der Absingung de« Liede« dir deutschen Arbeiten Aßeaternachricht. Die demnächst stattfindende Theatervorstellung bedeutet ein Bühnenereigni«. Zur Aufführung gelangt da« neueste Drama Max Halbe'« »Der Strom', welche« Werk am Wiener k. k. Hofburgtheater mit größtem Erfolg gegeben wird. Auch in Gra;, Laibach ?c., woselbst e« be-reit« aufgeführt wurde, übte da« Stück die größte Wirkung au». Die Hauptrollen werden von Rosa Klötzl. Ernestine Kühnau und den Herren Fueberg, Wieland, Frank und Weißmüller gespielt. E« ist da« erstemal, daß »in Stück au« der Feder Halbe« an unser»r Bühne zur Aufführung gelangt. Am Dien«tag wird die Neuheit „Der Herr Gemeinde-rat". Volksstück von Schrotitnbach erstmalig aufgeführt. Schaubühne. Sonntag, den 6. d. M., fand also auch an unser»? Bühne Leoncavallo« „Der Bajazzo*, diese« Meisterwerk italienischer Kunst. Eingang. E« ist heuer schon da« zweitemal, daß uni die italienische Oper geboten .wird. Warum „We«5fche W«cht" werde« unsere Sänger da stet« vor »ine Aufgabe gestellt, an die ihre Kräfte nicht hinanreichen kön-neu ? Wenn an unserer Bühne schon absolut die Oper am Spielplan glänzen soll und die« ist ja in hohem Grade wünschenswert, warum greift man nicht zu deutschen Künstlern? Kreutzer'S »DaS Nachtlager von Gcanada" beispielsweise oder wie wäre e» einmal mit Nicolai'S Meisterwerk, der von einer unverwüstlichen Frische und Lebenslust erfüllten Oper „Die lustigen Weiber von Windsor" u. dgl. m. Es war ja gewiß eine schöne große Aufgabe, die sich die Direktion gestellt hat und eS fei fern von uns zu behaupten, daß unsere Schauspieler nicht auch großen Ausgaben gewachsen seien, doch gerade die italienische Oper stellt Anforderungen an die Künstler, denen die wenigsten deutschen Sänger vollauf genüge leisten können, denn die Tonsetzung in diesen Wer-ken hat ja doch einzig auf den ganz eigenartigen, italieniichen Vokalilmu« Bedacht genommen. Herr Kapellmeister Heller hatte fichtlich mit großer Liebe an seiner Aufgebe gearbeitet, doch ist daS Orchester zu schwach um allen Anforderungen undj Fein-heilen deS Werkes vollauf gerecht zu werden. An der zu gelingen Besetzung hätte schließlich auch daS beste Können scheitern müssen. Ein wenig enttäuscht aber hat uns Herr Brandes al« Bajazzo. Wir hatten gerade an diesen Sänger die schönsten Hoff« nungen geknüpft, die er aber al» Bajazzo nicht ganz gerechtsettigt ha». Wir hoffen, daß er diese Scharte, die vielleicht einer JndiSpostt'on zuzuschreiben ist, baldigst auswetzen wird. Frl. Zinsen-bo'er gab ihre anhaltende Heiserkeit etwa» zu tchöffen, sie bot un« jedoch trotzdem al« Nedda Herrliche«, einige Partien, z. B. Nein, keine Reu, kein Zagen, kein Bangen", sang st» unvergleichlich schön. Nur»! dem Mienenipiel hätte sie dem Tragt-scheu ihre Rolle mehr zum Ausdruck verhelfen sollen. Am besten gefiel un« noch der Tonio de« Herrn Schlegel. Mit tiefer Empfindung sang er den Prolog. Herr Mair al« Beppo und Herr Kühne al« Silvio taten ihr Möglichste«, doch ist die italienische Op r wohl auch nicht der Platz, aus den sie Talent uni Neigung hingestellt haben. DaS ganze war tia kl»in»r Mißgriff, für' d»n unS die nahe Zukunft wohl bald Entschädigung bringen wird. War eS ja schon der den Schluß des Abends ausmachend» Schwank „End-lich allein von Friedrich Gustao T'ieisch, der urS mit unseren Künstlern wieder aussöhnte; denn derselbe wurde durchweg» prächtig gespielt. Ein echter, rechter, toller Schwank, bei dem man aus dem Lachen gar nicht mehr herauskommt. Herr Lang war wieder einmal ganz in seinem Element. Als junger Ehemann, der allerding« die erste Jugend schon etwas hinter sich hat und der alle erdenk-lich?» Anstrengungen macht, um „Endlich allein" zu sein, um endlich einmal den erschlafften Nerven Ruhe gönnen, um schlafen zu können, gab er sich köstlich. Sich diesem Ruh bedürsnisse hinzugeben, daran hindert ihn der Nimbu« de« Unverwüstlichen. den »r um sich gewonnen hat und feine kleine Frau, die von einer schier unglaublichen Lebhaf'igkeit ist. Frl. Kleiber al« di» junge, über» au« zärtliche Frau entzückte un« auch die«mal wieder in großem Maße. ES ist ein großes Ver-dienst dieser Dame, ein Verdienst, daS nicht jeder Schauspielerin gebührt, daß sie jede ihrer Rollen eigenartig und besonder« auszugestalten weiß, daß sie in jeder Rolle ein» xanz „Andere" ist. Frl. Jlmar gab die fremde Dame mit einer Frisch» und Lebhaftigkeit, daß man seine Freude daran haben konnte. Den richtigen Ton fand wie immer auch die«mal Herr Weißmüllet al« Bins». M—a. Eine Erinnerung au das Stadtparkfest. Dieser Tage ging dem Obrnanne des Cillier Stadt« verschönerungSvereineS, Herrn Fritz Rasch, ein Schreiben aus Höchst am Main zu, in welchem der Schreiber, der dortige Bürgermeister, Herr P a 11 e 81 e, den der Zufall gerade zur Zeit de« StadtparkfesteS nach Ctlli geführt hatte, in seliger Eiinnerung an die verbrachten, schönen Stunden seine« Cillier Aufenthalte« schwelgt. Eine hohe Freude an der ihm offenbarten Deutschgesinnung führt ihm die Feder und gelangt in einer gast-freundlichen Einladung an Cillier, die der Zufall in seine Nähe führen sollte, zum herzlichen Au«-drucke. Herr PalleSke schreibt: „Hochgeehrter Vor-stand! Es war am 15. August d. I., da machte ich aus einer Studienreise, die dem Deutschtum in seinen bedrohten Punkten galt, auch in Ihrem romantischen Städtchen Halt. Mein Weg führte mich auch in Ihren prachtvollen Stadtgarten, sympathisch und traut begrüßte einem ba« teuere und liebe Schwarz-rot-gold und ich ergötzte mich Seite 3 an einem echten, unverfälschten, deutschen Volks« fest, wie ich e« ein Jahr vorher auf dem Corina bei Czernowitz in ähnlicher Weife mitgemacht. Bald nahten sich mir holdselige deutsche Mägdelein und boten mir allerhand de« Schönen an, aber o Grau«: Leer gebrannt war die Stätte! Nur einige Nickel« fanden sich noch vor und die konnt» ich nicht geben, gab daher gar nicht«, blutenden Her« z»n«. Mein übrige« Geld befand sich im Koff»r im Hotel und e« holen, dazu war e« zu spät. Nun möchte ich wieder etwa» gut machen, wa« ich damal« wider Willen versäumte, nehmen Sie daher nachträglich bitte im Namen jener lieben drei Mägdelein für Ihre Kaffe noch entgegen, wa» ich damals wohl gegeben hätte und bitte Sie in meinem Namen jenen lieblichen, deutschen Mädchen-erscheinungen, besonders einer großen, blonden Dame und einer im blauen Gr»lch»n-Kostüm», di» mir noch btsonder« vor Augen stehen — allerding« bin ich schon verheiratet, aber umsomehr darf ich da« — meinen besten Gruß zu entbieten. Wo so lieblich» Mädchen und Frauen ihr»« Amte» walten, da ist da» Deutschtum nimmer verloren. Heil! Und Schwarz«rot«gold die»seit» wie jenseit» über alle«! Und kommt auch einer der lieben Cillier und noch lieber, eine der lieben, reiz»nd»n Cillierinnen mal an die schönen User de« Rheine» und Main»«, so sei er, bezw. sie meiner Frau und mein lieber Gast. Treudeutsche Grüße von dem Mann im grünen Lodenrock, im Uebrigen Bürger« meister der Stadt Höchst a. M.» PalleSke." Dem Schreiben gab eine Postanweisung an den Säckel de» Cillier Stadtv»rschönerungsoereine« da» Geleit». Kochwasser. Ein alter, alle« andere al« lieber Bekannter hat .sich vorübergehend wieder einmal bei un« eingestellt — da« Hochwaffer. Die«mal stat ete er un« seinen Besuch sogar zu vorgerückter Jahre«zeit ab. Die Schneeschmelze und die anhal« «enden Regengüsse, ein Hundewetter, wie man zu sagen pflegt, hat die Sann und ihre Lasallen außer Rand und Band gebracht. Um die Mittagsstunde deS vorgestrigen Tage« war an dem großen Stau-objekie der Eisenbahnbrückt eine Ablesung von 2-70 Meter zu machen, eine sehr bedenkliche Höhe, wenn man sich vor Augen hält, daß da« große Hochw»fler vom 31. Juli d.J. 3 Meter auswies. Mit einiger Besorgnis war deshalb dem Abende entgegenzusehen, von dem e« abhing, ob er der Schneeschmelze Einhalt gebieten werde oder nicht. Glücklicherweise sank da« Wasser gegen Abend zu, so daß zu abendlicher Stunde die Abmessung an besagter Stelle nur Wenig s über 2 Meier ergab. Der Kelch der Hochwafferleiden ist also glücklich noch einmal an un« vorübergegangen. Mit Recht mag man jedoch mit aller verdienten Schärfe die Schläfrigkeit und Saumseligkeit der Regierung an-klagen, die angesichts der sich häufenden Hochwaffer» fälle für die Bewohner de« Sanntale« nicht» übrig hat, al« halbe Maßregeln. Besonder« hart zu verspüren bekommen e« die Bewohner der benach» barien Ortschaften, darunter vorzüglich Lava, da» « der famosen, neuen Bezirk»straße, genannt Decko-straße, zu danken hat, die sich stellenweise nahezu einen Meter über da« umgebend» flach» Land »rhebi, wenn die Hochwafferfluien Wirtschast«objekte beschädigen und alle Laubstreu wegführen. Dr. Decko hat sich zwar den Oberbau der Wöllaner-Bahn al« schuldtragenden Teil auSersehen. wie ein Antrag im Landtage um Vermehrung der Wasser-durchläffe erkennen läßt, aber da« glaubt ihm kein» Menschenseele, am allerwenigsten die Leute von Lava, die sich bei Hochwafferverheerungen au« leicht ersichtlichen Gründen stet» den kleinen Doktor herbeiwünschen. Schkachthans Answeis über die im Schlacht« Hause der Stadt Cilli in der Woche vom 3v. No-vernder bi» inklusive 6. Dezember 1903 vorge» nommenen Schlachtungen, sowie die Menge und Gattung des eingefühit^n Fleische»: Gajschek Anton, geschlachtet 1 rtuh, 1 Kalbin. 1 Kalb; Grenka Johann, geschlachtet 3 Ochsen, eing»-führt 05 kg Ochstnfleifch, 77 kg Schweinefleisch; IanZek Martin, geschlachtet 2 Kalbinnen. 1 Kalb. 2 Schweine, eingeführt 56 kg Kalbinnen-fleisch 53'/, kg Schweinefleisch; K a r l o f ch »k Martin, gejchlachtet 3 Kühe, 1 Kalbin, eingeführt 69 kg Schweinefleisch ; K o s f ä r Ludwig, geschlach-tet 1 Ochse», 1 Kuh, 2 Kälber, 1 Schwein: L e »« k o s ch e f Jakob, geschlachtet 3 Ochsen, I Schwein; P a y e r Samuel, geschlachtet 2 Kühe, eingeführt 358 kg Schweinefleisch; P: aninz Joses, einge-sührt 29 kg Ochsenfleisch. 80 kg Kalbfleisch, 122 kg Schweinefleisch; Plefischak Johann, geschlachtet 1 Kuh, t Kalbin; PleierSkh Anton, ge-schlachtet 2 Kalbinnen; Rebeufchkk Josef, ge- Geite 4 schlachte, 8 Ochsen. 5 Kälber. 3 Schweine, ein. geführt 253 kg Kalbfleisch. 105 kg Schweinefleisch; Sellak Franz, geschlachtet 2 Ochse«, 1 Kalb, eingeführt 97 kg Schweinefleisch; Seutfchnit Anton, geschlachtet 2 Ochsen. 3 «älber. 3 Schwein«; Stöbern« Anion, gkschlacht't 7 Ochsen, 5 Käl-ber. 2 Schw«in«, «inftesührt 78 kg Kalbfleisch; Um«k Rudolf, geschlachtet I «albin, 2 Kälber; Nollgruber Franz geschlachtet 1 Ochsen. 2 Kälber. 2 Schweine; Wreifchko Martin, ge. schlachtet 1 Kuh. 2 Katbinnen. 3 Kälber. 3 Schweine. 1 Schaf; Gastwirte, geschlachtet 2 Kälber. 5 Schweine, «ing«führt 51 kg Kalbfltiich, 16 kg Schweinefleisch; Private, 3 Schweine, eins,»-führt 25 kg Kalbinnenfleisch. 117 kg Kalbfleisch, 249'/, kg Schwein,fleisch; Summe: g,schlachtet 27 Ochsen, 9 Kuh«, 10 Kalbin,>en, 27 Kälber. 25 Schweine, 1 Schas, »inqesührt 94 kg Och^«>" flrisch, 81 kg Kalbinnenfleisch, 579 kg »albflnich. 1147 kg Schweinefleisch. Vom menschliche» Ge-nutz vollkommen ausgeschlossen imb dem Wasen. meister übergeben würd«: I Rintikops, l Schaft-ltber und 2 Rindtlebern. Schurfietvilligung. Dem Beoollmächiigten der Kuttowitzer Kohlenwerk« > Sesellschafi, Herrn Inspektor Han« G u t m a n n. ward die Beivilli-gung zuteil. im Revi«rbergami«bezirte Cilli für die Dauer eine« Jahr«» schürfen zu dürfen. Nezirksschulratsktzunge» im Monate Z>e-zem?«r. An folgenden Tagen finden Sitzungen der SezirkSschulrät« statt: Dien«iap, d«n 15. in Od,r-bürg, '/,8 Uhr vorm.; DonnerSlag, den 17. i» Franz, */, 11 Uhr vorm.; Freitag. >en 18. in C,lli. 9 Uhr voru».; Montag, de» 21. in S>. Ältarein, '/,9 Uhr vorm.; Mittwoch, den 23. in Tüffer, '/,11 Uhr vorm. Aüttert die arme» ßusgrigrn Z?Sgk«i>»! Die Zeit der bittersten Not für v,e fröhlichen beschwing-ten Kinder d«r Löst« hat ihren Einzug g«dal>en. E« ist Pflicht eine« jeden guten Menschen, die Leiden deß Dasein? dieser armen Geschöpfe zu erleichtern. Die Vö.Uei», die dem Menschen durch P«>t>Igung der fchävlichen Insekten einen unberechenbaren Nutzen stisten, ihn dadurch mancher Sorge und grober Plage entheben, bitten um Futter! Streut aber nicht schlechte« verdorbene« Futier, Brot-abfülle oder dergleichen. Diese Futier mitiel bringen den armen Tierchen noch größere Qualen, al« der böse Winter. Die meisten fallen der Darmkrankhe» zum Opfer, darum spendet nur gute« Futier. Fagesauzeiger. Donnerstag, den 10. d. M>: D. Tage«heilige: Meinrad, Witmar. Prot u. Kaih.: Judith. Freitag, ven II. d. M.: Denifche Taf.e«. „eilige: Adelmann. Willburga. Prot.: Damasu». Kath.: Damasu«. Sonnabend, den 12. d. M.: Deutsche Tage»heilige: Walarich, Edburg. Prot.: Ottilie. Kath.: Marentiu«. Deutscher Schukv^eta. In der Sitzung de» engeren Ausschusses vom 2. Dezember 1903 wurde den Gemeinden Annabichl, Bifchofteinitz, Cilli, Drahowitz, Slboger,. Groß. Selowitz, Hruschau, Kunewald, Langenau, Siesrng, Oelhütten, Römerstadt. Siockerau und Willen, ferner der Sparkasse in Würbenthal, sowie dem Turnverein in Mähr.-Schönberg für gewidmete Beiträge, der Ortsgruppe OberleutenSdorf für den Ertrag eine« Untertal-tungiabend«, der OitSgrrppe St. Veit a. d. Glan für da« Ergebn!« einer Sonnwendfei.r und der Ortsgruppe Seestadt! für da« Erträgr.i« mehrerer Unterhaltungen der seziem^nde Dank auSgeiprochln und der Anfall de« Verminn« de« aufg'lösten Wahrin er Bürgervererne«, sowie fin*r Widmung der Firma G. A. Fiöhlich u Sohn in Warn«. do»f anläßlich de« »lbleben« ihre« Mitchef«. de« Herrn Robert Fröhlich, zur Kennini« genommen. Der Schule in Bösching wurde der bi«d«ria« Er-haltung«beitrag weitergewährt unv sür den Kinder-garten in Nürfchan, sowie <ür di« zu errichtenden Gemeindekind«rgä> ten in Holleischen und Such Er-haliungSbeiträge bewilligt und d«r Schu!« in Blumendorf tine Unterstützung zugewendet. Für lie Schule in Detlawen wurden L«rnmilt«l. für di« Schule in Krajan,sct«k Lehrmittel und »in Beitrag zur Vermehrung der Schül»rbüch'.r»i bewillig, und den Suppenar,stalten d?r Schulen im Adlergebirg« «in Beitrag zugesichert. ..... ^ .. Aus d,m Krazer Amtsbkatte. Beendigung be« Konkurse« de« Jsidor BecSky. K.-G. Marburg. — Verbot der Au«>uhr von Reden au« mebrer»n OrtSgemeinden der Gerichl«tez>rke Marburg. Wind.. Feistritz und St. Leonhard. — Rebenau«fuhrverbot au« den Gemeinden Arnfel« und Koppel. — Amortifierung von Forderungen auf E.-Z. 5 der K.-G. Krtierbere. B -G. Leibn g. „»estmr Nummer 99 Anerkannt Toringlich® Photographisehe Apparate Weihnachtsheft ton Lechncr« photogr. Mitteilungen oud Prei»Ter*eichni» gratis. Kodak-Apparate and all? Bedarfsartikel für Amateure. Projektion» Apparate und Diapositive in groaaer Auawahl. K. Cieclner (Will«. Müller) vermag. Di« feinen Illustrationen C. H. 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Neben dem poetischen Duft und dem süßen Hauch der Liede vergißt die sympathische Autorin doch nicht da» Leben, wie e« sich tatsächlich abspielt und gerade in dieser ihrer Nalurlreue mit ivelcher sie au» da« Hisste Herzen«- und Seelenleben von Mann und Weib wiederzugeben weiß, zeigt sie sich al« Meisterin. Susanne die Liebreizende, mit dem sehnenden Herzen und der dürstenden Seele rafft der Würgengel Tuber-kelole erbarmungSlo« hinweg. Liebe war diesem Sonnen-finde tiefste» LebenSbedürfni« und mit dem heißen Hunger darnach auf den bleichen Lippen geht eS al« Liebling der Göitin zu früh dahin. — Und auch Irene in .Vor Tau und Tag" bedarf der Liebe zur vollen Entfaltung ihre« Dichi-rt-lenteS; sie wird ihr zuteil, aber von einem Schwächling, der durch seinen EgoiSmu« das arme Mädchen nur in taufend Schmerzen stürzt. Dem gedankenreichen Inhalt diese« eigenartigen No-vellenbandeS schmiegen sich noch die wohlgelungenen Illustrationen Ren» Reinicke« und die vornehme BuS stattung innig an. tzrnil Kckll.i«: Die rat« Aula. - Mklaui«. Zwei Novellen, illustriert von F. v. Re^nice?. Piei« geheftet 2 Mk., gebunden 3 Mk., Verlag von Karl Krabbe in Stuttgart. Viel zu früh sür feine höbe Begabung ist der geistreiche B«rsasser aus dem Leben geschieden, da» empfinden wir wieder recht lebhaft, wenn wir die vorliegenden flottgeschriebenen Novellen zur Hand nehmen. Amüsant, fließend ist ihr Dialog, mit-unter nur so sprühend von Witz und Laune; dabei belebt den durchweg spannenden «Sang der ungewöhnlichen Handlung ein tiefe, Empfinden, eine dramatisch« Höhe. Eigenartige moderne Menschen, geniale öschrisisteller, aparte Frauen, lebenswahr« Vollfiguren, >v«lche nicht nur momentan interessieren, treten un« hier entgegen: „Die ,ctt Jula". — tie häßliche Schwester wird au« Liebe zur schönen Edith in frivolem Leichtsinn geheiratet ; Ihre gemütvollen Eigenschaften aber bekehren den kecken Sünder so gründlich, daß die reinigende Macht der wahren Liebe einen glänzenden Triumph feiern darf. — .Melanit", eine psychologische Studie über da« Rätsel: Weib und da« Geheimnis Ideal Tief verborgene HerzenSfalten werden in dieser mit er-schauernder Tragik abschließenden fesselnden Novelle freigelegt und dabei interessante Streiflichter auf die Hes-bren de, Pariser Pflaster«, der Genußsucht, der idealen Veranlagung u. f. tu. geworfen. F. v. Reznicek hat die bübsche, modern« Verlag» - Novität noch mit treffenden Illustrationen geschmückt. Zlltiwo. Novelle von Friedrich Spielha^en, illu-striert von E. H. «nechler, Prei« 2 Mk., in Lederband 3-50 Mk., Verlag von Karl Krabbe in Stuttgart. Elegant und ansprechend stnd alle Gaben, welche Karl Krabbe« Verlag un« zu bieten hat, davon gibt auch diese Novelle Friedrich Spielhagen«, de» rüstigen nimmer müden Altmeisters deutscher, erzählender Literatur, wieder überaus angenehme Kunde. Gewinn oder Verlust! Da« große entscheidende Schlußfazit de« Ultimo steht den Beteiligten unmittelbar bevor und erregt ihre Äe müter aus« äußerste, find die Einsätze doch gar hoch und riskant, da es sich nicht nur nur GeldeSwert, sondern auch um Ehre, Einfluß, Liebe und LebenSglück dabei handelt. Sämtlich« Charakterlhren sind volendete, hochinteressante Feder,eichnunc«», deren lebenswahrer, packender Eindruck sich sofort leim Leser geltend macht und tn der edlen, opferfreudigen Christiane direkt zu seinem H«r,en spricht. Melanit ist trotz aller Schönheit cben doch ihre« Vater«, de» berechnenden Gold menschen, echte Tochter, dem Wohlleben und Reichtum alle» sind Dr. Wild, der geliebt« Mann, gehört zu seinen großanit'tgien Au»nahm«naturen, deren außergewöhn-lich.» Wesen manche« tiefe Rätsel birgt, da» nur die reinste Liebe ganz zu verstehen und ganz zu ergründen bei 5«0 Seite» ■Min esHW*- ALB0FER1N Nähr- und Kräftigungsmittel. MMliMi. NerrastM. AuDemanreiBil Olittifch erprobt; bei Blutarmut. R-Ionva^Szenten, au haben in allen Apotheken und'Drogkrien al« Pulver X K 5, labWtin 100 St. K 1*0 und Chokolade. Tablett.n loo St. K l 80. Letzt«« speziell sie Kinder. - M-» frag« Ut«» Arzt. Allen BacbctfrenoJe« emjfehleo wir UB*«T«n dle«jlhrl»eB {fleibn achts-Katalog dir »nf 100 8eiten eine Amw»hl Jer empfehlemwerUiMn Werk« I» doatMher, sr»B»»»iMhtr ««4 engli»ch«r Spr.eh». •In V*r*»tchnU ron Bildern. moVographUn. Taaagralliuren and photosraiphUehen Apparaten «»thil». D«r»«lb« bild« einen >ehr «oftOhrl. 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Zäztlia Grobin, 21 I. a., Stubenmädchen. Nieren» cnttftnbuTti). Franz^ Sapuöek. 11 I. a., Schüler. Gehirnhaut-entzünduna. Loreng Poluinik. 57 I. a., Web r. Gehirnläbmung. Martin Terichan. 24 I. a.. Knecht. Nirrenent» ziindung. Marie KvpinKek. 65 I. a, Inwohnerin, Wasser-sucht. Martin R.cnik, 71 I. a., AuSzügler. Herzmuskel« entanung. Paul Zomagl. 56 I. a.. Taglöhner, Herzfehler. Michel Pa>k. 74 I. a.. Ortiarmer, GesichiSroilauf. Johann Moloch 70 I. a., AuSzügler, GesichiS» rotlauf. Marie Kruöic, 26 I. a, Dienstmädchen, Bauch-tqphu«. Franz Kolooraier. 19 I. a., Knecht, Lungentuber» kulose. Marie Öaf5# 80 I. a., Inwohnerin, Herzmuskel» eniariung. Anna Üreönar, 21 I. a., Kellnerin, Lungentuber» kulose. Marie MraS. 70 I. a., Wäscherin. Altersschwäche. Zäulia Laßnik. 91 I. a., Siadtarme. Altersschwäche. FRITZ RASCH, Buchhandlung, CILLI. Dichters Anker-Steinvaukasten und Aich. ttXi Anker Arilkenkasteu. Wenn je einem Spiel« zeug nachgerühmt werben darf, daß e« da« Kind ju ernstem Watbbenf i enhält und Auge und Hand gleich« mäßig bildet, so ist e* sicher der Richter'sche Anker» Steinbaukasten und der als neue Ergänzung eingeführte Anker-Brückenkasten, denen diese Vorzüge zuzuerkennen sind. Der Anker ° Steinbaukasten und Anker . Brücken-kästen mit ihren mannigfachen Formen sind gegenüber dem Holzbaukasten von ehedem wirklich ein neue« Spiel« zeug und e« bedarf nur einer einfachen Betrachtung der jedem Rasten beigegebenen prachtvollen Borlagen, um st» selbst diese« Urteil zu bilden. E« ist geradezu erstaunlich, welch große und schöne Hoch- und Brücken-bauten schon mit einem verhältnismäßig kleinen Kasten ausgeführt werden körnen. E« darf daher allen Eltern, die noch im Zweifel darüber sind, wa« sie in diesem Jahre ihren Kindern unler den Weihnachtsbaum legen sollen, der Anke, - Steinbaukasten und Anker - Brücken, kästen al» beste« und gediegenste« Geschenk empfohlen weiden. Um beim Einkauf keine minderwertige Nach-ahmung zu erbaten, merke man sich gefälligst, daß jeder echte Eleinbaukasten und Brückenkasten mit der Schutz-marke „Anker' versehen ist. Kd« Estermann'S fWT.KS MtliaVMAfUlE Margarine Schmalz "hit zu den dezle» Harken der Mcnareli«. wird IN dien Gebinden stets preiswürdig geliefert. Selbsterzeugung von Rohmargarine. Josef Estermann, Urfahr-Linz. Hoohprlma Zur Anfertigung von DrilCkSOrtCIl aller Art empfiehlt «ich Verein sbucbdruchere» „Celeja" in Cilli, Ratbausgasse 5. einenwaren aus dem Biesengehirne rühmlichst bekannt durch ihre Dauerhaftigkeit offeriert wie folgt: 80 bis 120 cm Reinleiaen-Damnstgradl . . . 145/145 cm Reinleinen-Damast-Tischtücher 60/60 cm . Servietten . . 50/115 cm , Zwil ch-Handtücher. . Prima , Weben .... von 120 cm Matratzengradl........ 45 □«!! Battist-Taechentiichel..... 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Nähere» über die verschiedenen Anler-Kasten und über die beste Art der Ergänzung, sowie üder die neuen Legespiele Saturn und Meteor findet man in der neuen tUunrienen Äautasten Piei-üste. die aus Verlangen sranko ,uae,and, wird. Wer gut wavlen nnd gn, l«nsen will, der lese vor^r die>e. inieresiante Ku,. achten eni haltend«, Preisliste. Stichlers Auker-Steinbaukaften und Anker.» rücken käste« fino in allen inneren Spielwarengeschäften zum Preise von K — .75. 1.50. und höbet oorrütia Beim Einkauf nehme man nur ttasteu mit der berühmte« »nker'Markr an. denn alle anderen Lteindaukasien sind lediglich Nackiahmuiigen des Richterschea OriginalrabrikaiS. Wer Mnsit lieb,, der verlange auch die Preisliste über ^ die betühmten Imperator- und Libellion-Musikwerke. F. Ab. Richter & (Sie., Kgl. J»«f- il Amnmerstef. Äonltr 11. «Irtfrt«»»: I C»«»»,. 1«, Bit«, $otnlt: XIIL', (^U|in|J, «»»«Ist»»,. »iirn»nii, CIU«. 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