N^48^____________Mittwoch, 27. Februar 1889. <08. Jahrgang. Macher Zeitung. "Mr!a si °"f«l«: »llt P«ftvlll«nbnna: «an»l«hr«g fl. «, h»Ibl»hil« sl. 7.b0. Im »omptoll: "°we Ini»'.7?lbjähl!g fl.b.llo, ssür ble Zustellung bme be» Vonn» unf> fl«>«l««e Dle Nb«ln<>l «ll »»! di' Dailiacher Zeitung. "" ve /it,l ^ ° " " "' erattons. Nedinnuunrn lilril'en " ert und betragen: wt P°stverlmdun,: f«r Laibach: Mührig ' ^ll.--lr. ganzjährig . . 11 ft. - lr. ^"eljährj. ' 3 " 5" " halbjährig . . 5 „ 5>tt „ "wnntlich " ' ^ " ?5 „ vierteljährig . 2 „ 75 „ Für »,' " " monatlich . — „ 9"rathe im^-puchler '„ St. Polten zum Ober» "nennen n,.^ der Bergbehörden allergnädigst U^uyt. Falkenhayn in. p. ^""'sftecÜ^F?!'"^" ^" den provisorischen Steuer-" .^^ ^„k.^" Knötgen zum definitiven und Habelsberger zum 3!^'^ Landk^. 7'^erinsprctor f"r den Vereich der ^^-w^^'rectlon in Grat ernannt. Nichtamtlicher Weil. ^ Hl, m - ^ ll d b a h n. Iierung a^^Ä" I°h"s hat die österreichische ^"dlicier n ^°c"""s der Südbahn einen von « f«r di A..s^^^ ^"'^et. in welchem die «^"reichisH, 'wellung lletrennter Rechnungen fiir ^^ , ^,1" .........>s,s„ Nch aufgestellt wurden. Diese Normen sind in dem Erlasse als pro» visorische bezeichnet worden, und hat sich die österrei-chische Regierung vorbehalten, mit der ungarischen Ne gierunq im Sinne des ß Z des österreichisch.ungnri. schen Zoll» und Handelsbimdnisses über die definitiven Normen fiir die Trenmluq der Rechniinq^n hinsichtlich des österreichischen und des ungarischen Netzes in Ver» Handlung zu treten. In diesem Erlasse wurde der Südbahn Gesellschaft a,lch anheima/geben, die drei das österreichische Neh bildenden Gruppen fallen zu lassen und an deren Stelle ein einheitliches österreichisches Neh treten zu lassen, in welchem Falle die für die eiuzelnen Gruppen geltenden Einlösungs-Bedingungen, im Falle die Regierung im Jahre 1896 von dem con< cessionsmäßigen Einlösnngsrechte Gebrauch machen sollle, für das gesummte österreichische Netz Anwendung zu finden hätten. Wie wir vernehmen, hat die Verwaltuug der Südbahn diesen Erlass mit einer Eingabe erwidrrt, in welcher sie erklärt, dass sie eine Abänderung der con-cissionsmaßigen Bestimmungen beabsichtige und daher von dem angeregten Fallenlassen der dni Gruppen keinen Gebrauch zu machen in der Lage sei. Es werden somit die Rechnungen für die drei Gruppen des österreichischen Netzes gesondert geführt werden. Was nun die bevorstehenden Verhandlungen zwischen der öster^ reichischen und der ungarischen Regieruug anbelangt, so werden dieselben nicht nur ciue definitive Vereinbarung inbetreff der Trennung der Rechnungen der beiderseitigen Netze, sondern auch die Regelung jenrr Frage betreffen, welche sich daraus ergibt, dajs die concessiousmäßigen Grenzen einzelner Gruppen mit den Landesgrenzen nicht zusammenfallen. Diese Verhand-luugen dürften jedenfalls im Laufe dieses Jahres statt« finden, denn mit dem Jahre 1890 beginnt bereits die Steuerpflicht des ungarischen Netze« uud wird dieselbe nach dem uugarischen Stcuergesche auf Gruud drs Er« g bnisses des unmittelbar vorangehenden, also des Jahres 1889, vorgeschrieben werden. Es wäre verfrüht, über die voraussichtliche Höhe der ungarischen Steuer Muthmaßungen anzustellen. Es lässt sich nur annehmen, das« mit Rücksicht darauf, dass das ungarische Netz smler Länge nach kaum halb so groß ist als das österreichische nnd die ungarischen Linien überdies eine wesentlich geringere Rentabilität haben als die österreichischen, die Steuer für das ungarische Netz viel geringer sein werde als die Hälfte der vom österreichischen Netze eingchobenen Steuer, welche für das Jahr 1887 sich auf 24 Millionen Gulden bezifferte. Man dürfte der Wahrheit vielleicht nahe kommen, wenn man die ungarische Steuer, wrlche, wie erwähnt, für das Jahr 1890 zum erstenmale zu entrichten seiu wird, mit ungefähr fl. 700.000 bis fl. 800.000 veranschlagt. Trotz der der Grsellschaft durch die Steuerpflicht in Ungarn erwachsenden Belastung geht das Unternehmen seiner dauernden Eon-solidierung stetig entgegen. Wir wollen nur auf die continuierliche E.itwicklung des Verkehrs hinweisen, welche im abgelaufenen Jahre zu sehr erfreulichen Resultaten geführt hat. Da« proviforische Plus von 13 Mil« lionen Gulden dürfte durch die definitive Abrechnung sich auf 15 Millionen Gulden erhöhen, die durch' geführten Ersparungkn werden darin ihren Ausdruck fiuden, dass die Ausgaben trotz der Verlehrssteigerung kaum größer sein dürften als im Vorjahre. Die Gesellschaft wird wohl aus dem niedrigeren Gold-agio des Jahres 1888 keinen besonderen Vortheil ziehen, da sie ihren Goldbedarf schon im ersten Semester deckt?, und so kann man die Verminderung des Eoursverlustss gegenüber dem Jahre 1887 nur mit rund fl 150.000 mranschlaa/n. Dessenungeachtet wird der Nltto-Ueber-schuss jedenfalls um rund 16 Millionen Gulden höher sein als jener des Vorjahres und bei Veitheilung einer wesentlich höheren Dividende es ermöglichen, den aus dem Vorjahre herrührenden Gewinnvortrag von Gulden 1.457.867 sehr wesentlich zu vermehren. Ueber die Verwendung des Reingewinnes wird der Verwaltungsrath erst gegen Ende März in der Lage sein, auf Grund der vorliegenden Rechuungsabschlüsse endgiltige Beschlüsse zu fassen, beziehuugsweise die der General» Versammlung zu unterbreitenden Anträge festzustellen; allein nach dem bisher bekannten Resultate der Nb-rechuuugen ist anzunehmen, dass das Endergebnis die vorerwähnten Voraussetzungen bestätigen werbe. D»r bisherige Verlauf des Jahres 1889 rechtfertigt die Erwartung, dass die Verkehrsentwicklung auch in diesem Jahre die bisherige Richtung behaupten werbe. War auch daS günstige Resultat des abgelaufe» nen Jahres zum Theile durch d/n lebhaften Getreide-Export im zweiten Halbjahre beeinflusst, so ist nicht zu übersehen, dass die schon im Vorjahre beobachtete Belebung der industriellen Thätigkeit, des Handele und überhaupt aller Zweige des wirtschaftlichen Lebens auch auf den Eisenbahnverkehr im allgemeinen ihre Zeuilleton. Nach dem Ural. ""!ek.zzen von Franz Hcgrr, lich)^'"z2"^n^'! '" das Wesen einer größeren ^d ^"'lis I' m^ "'"" a"« "ur °berfläch. t'qlei)" "ne ^ ^ch'cht. ganz unerlässlich. Und «««^ Vergangenheit. Ihre Wich- 5^"eten aeoa^ l^"'^ zum mindesten ihrer ^esz > ha^ma l d" Mößten Ströme Europa's. lhh3^ «t "A Wer Gewässer in den un-"" n' ^chdem ^?"^'" v°n Miusk und Wo-lich3>en. bleih" ^"n? d'" Mn an U""'sw' Nest« erhallen. Die- 9^V" uns das/""'"ÜI!'lchen Waräger an. ^' Vl«kH ,.^ ^" Männer aus dem Ge- ""o Nyr, von d^n damals das Centrum der Waräger-Macht ,u Rusiland bildenden Groß-Novgorod am Ilmensre auszogen und Kiev unter ihre Herrschaft brachten. Das Andenken Askolds hat sich bis auf den heutigen Tag erhalten uud wurde durch Kaiser Nikolaus wieder aufgefrischt durch die Renovierung einer alten Kapelle, welche sich über dem angeblichen Grabe des Waräger« erhebt und die au deu Abhängen gegen den Dnjepr gelegen ist. von wo aus man einen herrlichen Blick auf das Strom» thal hat. Zu großer Wichtigkeit gelangte aber K,ev erst u„ter dem Grohsürsteu Vladimir dem Heilige,,, welcher im Jahre 988 das Voll von Kiev taufen ließ. Diese Taufe geschah au eiuem Tage gemeinschaftlich im Dnjepr; die Straße, auf welcher das Volt damals zum Strome zog. ist der schon mehrmals erwähnte Kr^-altt. die von da an diesen Namen erhalten hat. Die vor kurzem in Kiev veranstaltete großartige Feier zur Eriunerung an diesen vor 900 Jahren statt gehabten wichtigen Act ist wohl noch in aller Gedächtnis. Kiev ist dadurch die Wiegc der russischen Kirche geworden, während die Stadt die Bezeichnung .Mutter aller russische,, Städte» schon früher erhalten hatte. ^ ^ . Kiev war von da au durch mehrere Jahrhunderte die wichtigste Stadt R.'stzlands. Sie vergrößerte sich lü'gemein rasch und soll schon im N. IahlHunderte 400 Kirchen und Klöster (heule deren kaum 70) m»er< halb seiner Mauern gehabt h^brn und nach Constan-liuopcl die volkreichste Stadt Ost - Europa s gewesen sliu. Furchtbar waren die Verwüstungen, welche d,e Mongolen bei ihrem Einfalle im Jahre 1240 m der Stadt anrichtelsn; s^it diesem schweren Schlage hat sich dieselbe me mehr zu ihrer früheren Größe und Macht emporzuschwingen vermocht, umsomehr. als dnrch den Anschluss des ganzen südwestlichen Russland an Polen im 14. Jahrhunderte nach und nach die politische nnd nationale Macht Russlands auf Moskau übergieng. Drei Jahrhunderte seufzte die Stadt unter polni« schem Joche, bis sie durch den Heldenmuth des heute noch im Munde des Kleinrussen als Nationalhelden fortlebenden Kosaken Chmelnicki vou demselben befrei! wurde. Vou da ab schloss sich die Stadt dem Groß-fürsteuthume Moskau au; mit ihrer politischen Macht war es aber vorbei. Allmählich begann abl'r Kiet) ei,m, btdeuteudeu wirtschaftlichen Aufschwung zu nehmen, und heute ist die Stadt der wichligste Binnsnhaudels-platz des südlichen Russland; sie ist ein Centrum für den großartigen Hand?! mit den Nodenprodürlnl d»', fruchtbaren Ukraine sowie der Hauptstapclplah für die Producte des in den letzten Jahrzehnten in der« selben zu einer ungeheuren Vedeutuug gelangten Zucker-rübenbaucs. Di? wichtigsten Phasen in d^r geschichlichen Entwicklung der Stadt sind heute in derselben durch her-vorragende Denkmäler markiert. Des allerältesten der-selben dem Grabe Askolds. haben wir schon Erwähnung aethan- die Einführung dr« Christenthums findet sich in dcr Kolossalstatue Vladimir des he.l'gen verewigt, welche auf einem hervorragrn^n Punkte an dem Aus-qanae des Kigali! gegen den Dnjepr hoch über dem Strom? gelegen ist. Den tapferen Befreier Klevs von d?r Polen-Herrschaft. Ehmelmcki. soll ein großarw geö Reiterdentmal verherrlichen, und d?r neuesten Zeit ist durch das Denkmal dei Grasen VobrinKli, der den UaibaHer .^eituna Nl. 48. 384 27. ssebruar !M> befruchtende Wirkung nicht verfehlen könne. Die Südbahn, deren Netz zu den Hauptverkehrsadern im inter« nationalen Warenaustausch zählt, wird daher gewiss nicht in letzter Linie aus dieser Constellation Vortheil ziehen. Zur endgiltigen Ordnung der finanziellen Verhältnisse der Südbahn steht nur noch die Austragung des Kausschillings - Processes aus. die gleichfalls nur die Frage einer keineswegs allzu langen Zeit sein kann, und für welche die Südbahn, abgesehen von ihrem Reservefonds, in den in ihrem Portefeuille befindlichen vierprocentigen Prioritäten im Nominalbeträge von 10 Millionen Gulden eine ausreichende Reserve besitzt. Politische Uebersicht. (Die Arbeit er «Enquete) wurde vorgestern fortgesetzt. Obmann Adämek theilte mit. dass die auswärtigen 5 fl.. die Wiener Experten 3 fl. täglich, erstere auch die Reisespesen vergütet erhalten. Bei der fünften Frage, ob sich für den Wahlact das Listen-scrutinium empfehle, sprachen sich die meisten Experten gegen dasselbe aus und verlangten die Wahl nach Kategorien. Experte Gehrke warf den Gewerbetreibenden Mangel an Intelligenz vor, was Lueger rügte. Leb» hafter war die Berathung der sechsten Frage, betref. fend die Competenz der Arbeiterkammern. Bardorf bemerkte, der Arbeiterbewegung in Oesterreich werde der legale Boden entzogen, wodurch die Bestrebungen der Anarchisten, für Most und Genossen der Boden ge« schaffen werde. Er verlange volle Vereins« und Ver« sammlungsfreiheit für die Arbeiter und empfehle die Errichtung eines Arbeitsamtes im Handelsministerium. Mankowski beschuldigte die polnischen Abgeordneten, dass sie für die Bevölkerung nichts thun. Der Obmann unterbrach den Redner und ermähnte ihn, nicht eine politische Rede zu halten. Frimel kritisierte scharf die Nusnahmsgesetze und wurde ebenfalls unterbrochen. Tabaczkomsti besprach die geringe Bildung der Bevölkerung Galiziens und sprach gegen die confessionelle Schule. Für den Staat sei es besser, wenn man durch Bildung zur Freiheit gelange, als wenn das ungebildete Volk sich die Freiheit mit Gewalt erringe. Prokop kritisierte die polizeilichen Maßregelungen. Kunc versicherte, unter dem jetzigen conservative« Ministerium hätten die Arbeiter mauche Forderung erreicht. Sodann wurde die Expertise abgebrochen. (Der Verein «Komeusty») in Wien über« reichte dem Wiener Gemeinderath eine Eingabe um Subventionierung der dortigen czechischen Schule. Die Eingabe begründet das Ansuchen mit der Behauptung, die Czechen machen den vierten Theil der Wiener Bevölkerung aus. (Der Ausschuss für das Marken, schutzgeseh) hat die Vorlage bereits durchberathen. Abgeordneter Graf Kuenburg beantragte eine Resolution, die eine energische Intervention der österreichischen Regierung in Deutschland in dem Sinne urgiert, dass die dortselbst vorkommenden Missbräuche mit den sogenannten «Freizeichen» für die Zukunft verhindert werden. Handelsminister Marquis Bacquehem versprach die Anregung einer diplomatischen Action, falls ihm hiefür neues Material geliefert werde. Die vom Grafen Kuenburg beantragte Resolution wurde an» genommen. (Uebungsreise des General st abes.) Der «Reichswehr» zufolge findet im Mai eine Uebungs-reise des Generalstabes unter Leitung des Erzherzogs Albrecht nach Galizien statt. Die Uebungsreise, woran 120 Officiere, darunter 20 Geuerale, theilnehmeu. geht von Oberungarn bis Rzeszow längs der Route der neuprojectierten strategischen Bahnen. (Das Reichsgesetzblatt) publiciert eine Ministerialverordnung, mit welcher der Termin für die Umbildung der dem Krmlkeuversicherungs-Gesetze nicht entsprechenden Betriebs-Krankencassen bis 1. April d. I. erstreckt wird. (Der Polen club) beschloss neuerliche Vorstellungen beim Handelsminister wegen der galizischen Holztarife und gegen die Eitheilung von Geldvorschüssen für russisches Getreide seitens der Karl'Ludwig-Vahn. (Im ungarischen Reichstage) verwahrten sich die Abgeordneten Graf Apvonyi und Helfy a/gen die Auffassung eines Theiles der ausländischen Presse, als ob es in Ungarn eine Partci gebe, deren Cardinal-punkt der auswärtigen Politik nicht der unbedingte und aufrichtigste Wunsch nach Erhaltung der deutschen und italienischen Allianz wäre. Ministerpräsident von Tisza drückte die aufrichtigste Freude darüber aus, dass die beiden oppositionellen Parteien so entschieden für die deutsche und italienische Allianz eintreten. Er halte dieses Bündnis nicht für so ephemer, dass Verdächtigungen der gegnerischen ausländischen Presse demselben irgend wie schaden könnten. Denn das Bündnis beruhe auf einer viel festeren Basis als bloß auf Sympathie. Es basiere auf dem wohlverstandenen Interesse der betheiligten Staalen. (Lebhaste Zustimmung.) (Aus Frankreich.) In Paris und in anderen großen Städten Frankreichs ist es Sonntag zu den angekündigten socialistischen Arbeiter-Kundgebungen, für welche die neue Regierung übrigens Vorkehrungen getroffen hatte, nicht gekommen. In Paris hatten sich die Leiter der beabsichtigten Kundgebung noch Samstag abends versammelt und beschlossen, den Arbeitern zu empfehlen, sich jeder Kundgebung zu enthalten. Die Arbeiter.Delegationen in Lyon, Nantes, Troyes, Marseille, Bordeaux und Lille lngaben sich Sonntags in die respectiven Präfecturen, um die Aulworten auf ihre am 10. d. M. unterbreiteten Forderungen inbetreff der Minimallöhne und der Maximal-Arbeitszeit einzuholen. E3 ereignete sich keinerlei Zwischenfall, bloß in Nantes und Troyes wurden einige Personen wegen gesetzwidriger Rufe verhaftet. (Im deutschen Reichstage) wird die Ein« bringung des Nachtrags-Etats, betreffend die Vermehrung der Feldartillerie, bestimmt für die nächste Woche erwartet. Es sind bereits alle Vorbereitungen getroffen, um die geforderten Maßregeln unmittelbar nach Zu stimmung des Reichstages zur Ausführung zu bringen. Die gesammle Nachtragsforderung soll 21 Millionen Mark betragen. (Die Expedition Acinov.) Das Prters» burger Amtsblatt gibt Details über das von den französischen Behörden beanständete Verhalten Acinovs in Sagallo und theilt mit, dass bei dem Einschreiten der französischen Behörden fünf Russen getödt^, fünf ver- wundet wurden. Das Blatt erklärt, die russische ^ gierung stehe vollständig der Expedition f"^' Angaben Acinovs seien lügnerische, die VerantM"« falle gänzlich Acinov zu. Der Zwischenfall weroc französisch-russischen Beziehungen uicht becinfl»W. < (Progressisten-Congress.) Der » sisteiicongress in Brüssel hat mit 287 gegen ./^ men eine Tagesordnung angenommen, welche N.M, die Conscription und die Stellvertretung beim ^n dienste ausspricht und verlangt, dass die Mmta"^ für alle gleichmäßig vertheilt, die Einübung der ^"^ truppm durch vorbereitende Uebungen erleichtert die Zeitdauer des Dienstes bei der Waffe aW« werde. Gleichzeitig beschloss der Congress, für d""' j. führnng dieses Programms eine Propaganda «n gien zn organisieren. . . h«t (Das englische Kriegsminlster'U")^ eine Verordnung an die Befehlshaber der ""»' «W districte erlassen, worin die letzteren darauf ""1^ ^ gemacht werden, dass in diesem Jahre bedelltei'0 Retruten ausgehoben werden müssten, als in sr"^ Jahren. Junge Leute, welche noch nicht das W Alter zum Eiutritte in die reguläre Armee M^ solleu daher, falls sie sonst für körperlich ""^ befunden werden, einstweilen in die MiliM eintreten. «^,) (Spanischer Vertreter in Mal" ^ Der Agence Haoas wird aus Madrid gemewel.^ die spanische Regierung beschlossen habe, ihren " ^ in Marokko, Diosdado y Castillo, welcher von ^. Journalen beschuldigt wurde, die Thätigkeit ^. ^,, lands in Marokko nicht genügend überwachtH ^ durch eine andere Persönlichkeit zu ersetzen. ^ ^ M scheinlicher Nachfolger wird der Unter-Staat«'" im Ministerium des Aeußern, Figuera, g"'""!',' Oil' (Neuestes vom Congostaat.) ^^„zt cularverordnung des Reichs'KriegsministeriuM» .^ zur Keuntnis, dass laut Erklärung des eidaelM^ Buudesrathes der freie Congostaat am 25. Jan"" der Genfer Convention beigetreten ist. Tagesneuigleiten. ^ Se. Majestät der Kaiser haben. "" g .Linzer Zeilunq» meldet, der Vermögensvem - ^ der Hof- und Calvarienberg Kirche in 2ahn .^ ^ stadt zur Zahlung der Kosten für die Renom"" " ^ Frescomalereien in dieser Kirche einen Ve'" 250 fl. zu spenden geruht. ^ b>e Se. Majestät der Kaiser haben, ^i> .Agramer Zeitung, meldet, der römisch-l^F Kirchengemeinde Buk zum Zwecke der Orgelt 100 fl. zu spenden geruht. — (Vom Hofe.) Nach den neuesten DispA^nü« soll der Hof bis zum Eintritt der milderen "^ als in der Ofner königlichen Burg residieren, u""?^ »"^ Se. Majestät noch für weitere drei M"^ W< Donnerstage allgemeine Audienzen angeordnet ^^M liisslich der Delegationsverhanolungen wird ^ les^ sich jedenfalls nach Wien begeben. Ihre ^ ^^ jedoch und Erzherzogin Valerie dürften .""^hM noch in Ungarn verbleiben, beziehungsweise '^^ftH Aufenthalt nehmen, da die üblichen aroßen !^^ Zuckerrübenbau in Süd-Russland einführte, Rechnung getragen. Werfen wir nun noch einen kurzen Blick auf die Stadt selbst, bevor wir nach so flüchtigem Besuche von derselben scheiden. Wegen des coupierten Terrains ist ein Ucberblick über dieselbe nur schwer zu gewinnen. Von der gegenüberliegenden Stromseite präsentirrt sich das auf den steilen Uferhöhen gelegene Kiev ungemein malerisch und erinnert hierin etwas an das ähnlich situierte, freilich viel kleinere Niznij. Novgorod. Gute Aussichtspunkte gibt es in der Stadt selbst sehr zahlreiche; einer der günstigsten Standorte für den Ueber, blick derselben befindet sich in der Nähe des Palastes des Generalgouverneurs. Die Lage der Stadt ist gewiss eine der schönsten unter allen russischen Großstädten; nur Odessa und Tiflis können, jenes durch den ewigen Zauber des umgebenden Meeres, dieses durch seine pittoreske Lage in dem engen Kura«Thale, etwa zu einem Vergleiche herangeholt werden. Von jedem Aussichtspunkte aus ma» chen aber in Kiev die zahlreichen stattlichen, von dem Grün der vielen Gärten umrahmten Gebäude mit ihren grünen und rothen Dächern, die zahllosen, meist vergoldeten oder in den auffallendsten Farben pran» qenden Kuppeln der Kirchen und Klöster sowie der freilich häufig verdeckte, majestätische Strom einen mächtigen Eindruck. Wenn aber am Abende die scheinende Sonne mit ihren Strahlen diese Hunderte von Thürmen und Kuppeln vergoldet und dieselben sich wie glitzernde Iuwele vom Firmamente abheben, wenn es wie ein rosiger Hauch über der ganzen Stadt lagert, dann wird da« Bild zu einem geradezu bezaubernden, das sich unaublöschlich der Erinnerung einprägt. Die gröhle Sehenswürdigkeit Kievs haben wir uns aber zum Schlüsse aufgespart. Das ist die alt» berühmte Lavra oder, wie dieselbe genau heißt: «kievo ^6ö6r8ka.ja I^avi-a». Um dem Leser einen Begriff von der hohen Wichtigkeit einer Lavra zu geben, muss ich wohl oder übel hier etwas anhalten und einen kurzen Blick auf die kirchlichen Verhältnisse in Russland werfen. Die russische Geistlichkeit zerfällt in zwei streng voneinander geschiedene Kasten, nämlich in die Klostergeistlichen und die Weltgeistlichen. Erstere wird auch die schwarze, letztere die w iße Geistlichkeit genannt. Die Klostergeistlichen leben im Cölibate; sie aNein ha« ben das Anrecht auf die höheren Stellen und Würden, während die verheirateten Weltgeistlichen — und jeder derselben muss sich verheiraten — sich mit den niederen Posten begnügen müssen. Letztere bilden innerhalb der Bevölkerung eine wirkliche Kaste, indem sie fast nur untereinander Ehen schließen. Sie stehen beim Volke iu geringem Ansehen, und sind namentlich jene am Lande meist außerordentlich arm. Umsomehr sind die Klostergeistlichen geachtet. In Russland gibt es fast ein halbes Tausend Klöster für Mönche und für Nonnen; die meisten der-selben besitzen bedeutende Reichthümer, ja einige Klöster sind geradezu enorm reich. Die höchste kirchliche Würde nach dem Zar. der bekanntlich das Haupt der russischen Kirche ist, bekleiden die Erzbischöfe oder Metropoliten. Solcher Erzbischöfe gibt es in ganz Russland nur drei, und zwar in den drei größten und reichsten Klö« stern des Landes, nämlich dem Höhleukloster bei Kiev, dem Sergius'Kloster nördlich von Moskau und dem Alexander-Newsti-Kloster ,n St. Petersburg. Diese drei Klöster führen nun den Titel: Lavra. Die älteste und bedeutendste dieser Lauras ist heute jene von Kiev; ihre Gründung reicht bis in das ---------------^^^lel'll"'" 11. Jahrhundert zurück. Dieses sogenannte V^ ^M bildet eine eigene Stadt für sich, welche M ' M V0n Kiev innerhalb der Citadelle auf den ste" ^e d der Entstehung des Klosters ausgegraben "' ^lve selben gehaust haben sollen. Wir werde" weiter unten kennen lernen. ^ iü ^, Ich besuchte die Lavra an einem M^ ^ gleitung zweier Landsmä'nner, welche sich "^,^ W lichst zur Führung angeboten hatten. Der M führt gegen Süden längs der hohen, te M terrasse des Stromes. Diese Terrasse 'st/K.Hg H und besteht aus so mürbem Gestein, dass y" iM Partien desselben herabrutschen und dle "'^z v" des Stromes führende Straße verlegen. ,o ^, nie sicher zu benutzen ist. Wir fuhren längs ^ Kaisergartens dahin, vorbei an dem m«t" ^.^ ^ gen Parke umgebenen kaiserlichen Schloß, ^b.^ das große Nikolauskloster zur Linken "eg^ M . reichten das Arsenal der Citadelle, dem M M" Eingang zur Lavra liegt, die von einer Y umgeben ist. . ;^e ^gje Dieser Eingang, das sogenannte ^/^elle"^!, besteht aus einem hohen, mit Thurm ""^eg '' ift baud.', durch welches unten der lange ^y hgM^e Die Vorder- und Rückwand dieses TtM ^ tze' auf das reichste mit Fresken verziert, »" darstellen. ^ü^...n»N..48._____________________385__________________ „. ^,„ ^,. ^snial^n, °!^ ^^^'"^" serienweise geladen werden. Mer der?s " ""den und Se. Majestät die Mit. b" Ne>a, "" andauernden Schneesturm eingestellten ^Gellen k? ^lizischen Eisenbahnen hnlbwegs wieder ^ lvieder'zn » ^^estern ein neuerlicher starler Schnee-°">>ved!!r ve^.^^""^n verursacht. Die Züge treffen ^" erleiden 3" "^ 9" nicht ein. Viele Unternehmun-!>»t>e werden - «^ ^^"' Schaden. Zahlreiche Reizehallen obn '" ^"berg schon seit drei Tagen zurück-^" Lembe-a '" c Provinz sich weiterbegeben zu können. ^N Slün? « ^ ^"' Tramwayverlehr wegen der "Wellt werd' ^'^ '" ^" Straßen aufgehäuft sind, betg^^^Nlählung des Prinzen Batten« °G>itiscl>,r ^" Hessischen Volksbliitter» melden aus ^kander . ' ^ Vermählung des Prinzen ^"8erin c> - °.°n Vattenberg mit der Hofopern« ^3ebruc,r :""' Johanna Loi singer habe am lverbe als «W, f ^"°ne stattgefunden, und der Prinz --. (!H '.Hartenau. im Auslande sich niederlassen. ?°tnwsen "°"'sche Alterthümer.) Professor °" letzten K <, ^"^' "^ französische Blätter melden. °^s Lettr^ '^ ^" «Academic des Inscriptiones et ^tigrs Mi^- Z" P"is in seiner Eigenschaft als aus-!^"e Per^Ä >rselben bei und war eine viel be-^ Sihuna /^ 3"r die wissenschaftliche Welt bot !? ^"selben ? ^"^ besonderes Interesse. Es wurden ^°lnc,ti in^"«^"' "chäologischen Forscher Disirc ^"" Kreu!» ''m'^ Mittheilungen über del, Tempel ^pel ^ ü 'Ni Palenque" in Mexico gemacht. Dieser vor de, w <^ der alten mexicanischen Civilisa-s^"' Vvr°n,^" ""2 - war eingestürzt und in """' welch. ?°"'^" unterirdischen Gewölben ver-??^"' Die n,^' > """ ^ Tempels bisher gekrönt 5. °PK und s^?'^ Negierung hörte von dieser Ka- """9 Ins«,? ^" Capitän Villa mit einer Ab-> "it 3 7" «" Ort und Stelle. Der Capitän ^ lvar l>r ^. ""' '" den Unterbau des Tempels. Mromen St«. "'""' °ls sie darin weite Säle mit !»^' »velcl». 3v" ^"^" und mit zahlreichen Sarko-^ Gegend^.^um.en " sich bargen. Ein Aewohner ?" lchon N.w ^ "^ ^" der Ankunft der Expedition ?°"'de aedr?« " "°" ^enq..<< in das Innere der '""en und eine große Unzahl von « Ü' ^r Temwl ".^"' ^°" Mauleseln weggeschleppt ^i"" die berü^^" ^lenqm« ^ 'lbrigens derjenige, ?' °nt>ere Nl? ^ Steinplatte mit dem Kreuze und ^ ^schlniicft f.,." '^nllnen. die den Altar des Tem-7 ^" EiM«7 .""^ lich jetzt im Trocadero be-F? Ereignis"' ? ^"'" Tempels ist eines der wich-den?''derte .^"' "chöologischem Gebiete in diesem »veib ^ die Stu!i " " ^^ Herr Charnay — wer-det!>^ "cht dad..^5"^""6e" knüpfen, und wer liGl die ameri,"?. ^" ^eier des Geheimnisses. "W ^,^ ^ «mer.lan.sche Civilisation gebreitet ist. ge- !^btman-^^" Stirn löckchen.) Aus Paris ^^^'»»»'.^,,, ^d der Krieg gegen die Stirnlöck- chen aus allen Linien mit großer Erbitterung geführt. Um das Uebel mit der Wurzel auszurotten, lammt man deu Pariser Kindern die Haare aus der Stirne, alle kleinen Pariserinnen debütieren urplötzlich mit «Denkrr-stirnen», welche die Väter entzücken und die Mütter dul« den, weil es so Mode ist. — (Steiermiirlische Escomptebanl.) Die General-Versammlung der Steiermärkischen Cscomfttebant genehmigte das Reinerträgnis von 144.002 fl. und den Antrag des Verwaltungsrathes, den Vetrag von 130.000 fl. zur Vertheilung zu bringen. Danach entfallen auf 20.000 Actien je 6'/, sl., das ist 0'« Procent. Der Rest von 17.149 fl. wird auf neue Rechnung übertragen. — (Ueberschwemmung in Frankreich.) Infolge des fortwährenden Anschwellen« der Marne nimmt in deren Gebiete die Hochwassergefahr zu. Die Seine steigt unablässig und hat bereits eine seit Jahrzehnten unbekannte Höhe erreicht. Die tiefer liegenden Theile von Asnieres, Courbevoie, Auteuil und vielen an-denn Ortschaften in der Parifer Umgebung sind überschwemmt. Die Uferbl'wohner wurden überall delogiert. Von vielen kleinen Seine»Inseln, die im Sommer als beliebte Ausflugsorte dienen, sind kaum mehr die Baum-spitzen sichtbar. Zahlreiche freistehende Behausungen sind vollkommen isoliert. Für Paris selbst wird sich das Schicksal in den nächsten Stunden entscheiden. Wenn die Seine noch ein Meter vierzig Centimeter steigt, dann stehen die Champs Elysees, das eleganteste Stadtviertel und natürlich auch das Marsfeld mit den Weltausstellungs-bauten unter Wasser. Es wurde ein permanenter Rettungsdienst organisiert. — (Von einer merkwürdigen Krank« he it) wurde vor einigen Tagen die sechzehnjährige Tochter Netty des Fischhändlers Simon Roth in S.-A.-Ujhely befallen. Pas Mädchen verzehrte das Abendbrot und begann plötzlich heftig zu niesen. Aus die Prosit» rufe der Hauslcute machte die Niesende eine abwehrende Handbewcgung, denn das Niesen hörte nicht auf. Zum großen Entsetzen der Familie zeigte es sich gar bald, dass das arme Mädchen von einem außerordentlichen, constant scheinenden Niesen befallen ist. Seitdem niest die Un-glückliche fast unausgesetzt in kleinen, ungefähr viertelstündigen Intervallen, wodurch die Aermste derart entkräftet wurde, dass ihr Niesen später in ein seltsames, markerschütterndes Stöhnen ausartete. Die Bedauernswerte wurde vorgestern nach Budapest gebracht, wo man für ihr schreckliches Leiden Heilung zu finden hofft. — (Vom Theater.) Die neue Oper 'Ialobin» des czechischen Componisten Dvoiäk hat bei ihrer ersten Aufführung in Prag einen großen und verdienten Erfolg davongetragen. Dvorak hat in der neuen Oper mehr als in seinen früheren das dramatische Moment herausgearbeitet, daher der Eindruck von der Bühne ein tieferer ist. — (Von London nach Paris.) Durch den neu eingerichteten Schnellzug von Calais nach Paris ist es jetzt möglich geworden, die französische Hauptstadt von der Victoria - Station in London in 7'/« Stunden zu erreichen. — (Kindliche Auffassung.) Knabe: «Mama, ist es wahr, dass die Menschen aus Staub gemacht sind?» — Mutter: «Ja, mein Kind.» - Knabe: «Dann sind die Neger aus Kohlenstaub gemacht, nicht wahr?» Local- und Promnzial-Nachlichten. — (Aus dem Reichs rat he.) In seiner heu-ligcn Sitzung wird das Abgeordnetenhaus die Generaldebatte über das Budget beginnen, welche man in vier Sitzungen beenden zu können hofft, so dass dieselbe am Famstag geschlossen würde. Von Montag bis Mittwoch sollen die herkömmlichen Faschingsferien dauern. Don« nerstag foll dann die Specialdebatte über das Bruder» ladengeseh aufgenommen werden, welche, da nur zwei Punkte conlrovers sind, in einer Sitzung erledigt werben könnle. Nächsten Freitag würde dann das Haus in die Specialdebatte über das Budget eintreten. Wie das jung« czechische Blatt meldet, sollen die Clubs der Rechten durch Clubbeschlufs verhalten werden, für den Dispositionsfond zu stimmen. Namens des Polenclubs wird der Obmann Ritter von Iaworski in der Generaldebatte fprechen. — (Von der Hebammen-Lehranstalt.) An der hiesigen k. l. Hebammen-Lehranstalt wurden am 25. und 26. Februar die strengen Prüfungen in floveni» fcher Sprache abgehalten, welchen sich 15 Candibalinnen unterzogen. Es erhielten als Calcul 4 «sehr gut», acht «gut» u>ld 3 «genügend». Sämmtliche Schülerinnen waren aus Krain, 5 frequentierten die Schule auf eigene Kosten, die übrigen waren Stipendistinnen. Am 1. März beginnt der deutsche Hebammen»Lehrcurs. — (Dieösterreichisch'UngarischeVanl) hat in ihrem Giro»Verlehr soeben eine weitgehende Ergänzung geschaffen. Von nun ab kann nämlich jeder Conto-Inhaber der österreichisch-ungarischen Bank Beträge aus seinem Guthaben auch auf jeden beliebigen, bei dem k. l. Postsparcassen-Amte im Clearing-Verlehr bestehenden Conto überweisen. Anf Grund der zwifchen dem l. k. Postsparcassen-Amte und der österreichisch, ungarischen Bank getroffenen Vereinbarung wurden demgemäß die Bestimmungen über den Giro-Verlehr der österreichisch» ungarischen Bank bis auf weiteres wie folgt ergänzt: .17. Jeder Conto-Inhaber der österreichisch-ungarischen Bank kann durch jene Bankanstalt, bei welcher sein Giro« Conto geführt wird, die Ueberweisung von Beträgen au« seinem Guthaben auf irgend welche bei dem k. l. Post-fparcasfen-Amte im Clearing-Verkehr bestehende, nach Nummer, Namen (Firma) und Domicil der Inhaber genau zu bezeichnende Conten bewirten. Solche Ueberweisungen können von allen Bankanstalten, daher fowohl von den Hauptanstalten in Wien und Budapest als von den Fi^ lialen an österreichischen und ungarischen Plätzen veranlasst werden. 18. Für solche Uebelweisungen sind nicht rothe, sondern weiße Checks zu verwenden. Der weihe Check ist zunächst in üblicher Weise derart auszufertigen, als ob von dem Aussteller die directe Abhebung eines Varbetrages beabsichtigt wäre, daher an Stelle einer Ordre zu sehen ist: «an mich (uns) selbst». Auf den in solcher Weise ausgefertigten und unterschriebenen Check ist zum Zwecke einer Ueberweisung auf ein Postsparcassen-Conlo auf der Vorderseite des Checks quer über den Text die «Disposition» zu schreiben, lautend: «Zur Gutschrift bei dem k. l. Postsparcassen.Amle «in Wien auf Conto Nr...... .(Name. Firma).......m (Ort) .... Die quer über den Check angebrachte Disposition, die auch mit Stampiglie vorgedruckt werden kann, bedarf zu ihrer Giltigkeit der neuerlichen Unterfchrift des Aus- ^.. Nachdruck verlöte». ^°" «us d^be" nnö seiden. "" GrseNschaft von F. du Voisgobeh. Üll '^'e sj„5, ^3°rtschung.) ^'e.,?> wissen .,.^"^^'"b '"im mit Llstrac. nm zusamt auch nU '""en, woran Sie sich zu halten "^H l° wird ^ '"cht mehr mit seiner Fran uecht. er doch wohl wissen, was sie thut ^ Kt di "Vni ?. l"lst sich aber daraus noch !"t. F«^ schließen, dass er mir ^elea"uni derarV^' "ü^ '^ ^be durchaus keine ?'e i,l?"en geh ?^.su befragen. Seine häuslichen r s«^Hlege^"'ch nicht« °n. Ich menae mich lV.l"hsan,,^ und würde eS b Nlit k- " ""'" ^"^'^ Nachahmung ^shielt^ "ach A°"en drehte Moulieres sich um und Veb ^. er ' '" ^" W Freund sich eintrat, welches den ><"? «ine u5"^'les gewidmet war erwar-Aftl u^rluste Überraschung. Der Pole. welcher 3"^l^9te bie^ hatte °Ue Vorsicht «" «üblich an Insten Angriffe auf Listrac.i N"e"d rnhif,. aber er kniff die U ^le'^brach "^ den Händen, welche die Kar. lH b ^wohnten Sicherheit. '^«N'^ M.ene wie gewöhn- '°^> lauste h^ "«e Eig«^ was. wenn er '" tzei"es qia A"e..mH seme Gewohnheit war. '"'"Wo W'" Augen nicht trauen zu """ wnr das Glück dem Grafcn hold gewesen; wollte es denselben nun mit rinemmale verlassen? Mit gespannter Aufmerksamkeit verfolgte Monlieres die Partie und sah denn auch wirklich, dass Listracs Actien von Minute zu Minuten sanken. Endlich stand cr bleichen Antlitzes auf; er halte alles verloren, ja. mehr noch. als er befaß. «Ich werde die Differenz morgen bezahlen und dann meine Revanche fordern.» sprach er, mühsam nach Fassung ringend. «Wann immer es Ihnen beliebt, Herr Graf.» entgegnete der Pole mit spöttischem Lächeln nnd schnitt damit jedes weitere Gespräch ab. Listrac erhob sich und trat von dem Spieltisch zurück, ohne dass irgend jemand es beachtet hätte; Mou-lieres aber hatte mit einem Blick die Situation über« schaut und verstand dieselbe. «Ah — da bist dn ja!» rief Listrac ihm zu. «Du komm» zu gelegener Zeit. Ich habe wesentlich verloren und muss nun eingehend mit dir Rücksprache pflegen!» «Mir geht es ungefähr ebenso, bester Freund, doch bleiben wir nicht hier. Es sind zu viele Augen da, welche auf uns ruhen; lass uns in den anstoßen-den kleinen Salon treten, dort sind wir ungestört!, Listrac folgte willenlos dem Voraufchreitenden in den Nebenraum. «Mein Bester,» eröffnete Georges das Gespräch, als die beiden Männer sich einander allein gegenüber standen, «ich habe einen herben Verlust erlitten, aber ich bin gewiss, mich rasch wieder erholen zu kömlen nnd jenem Polen den letzten Heller abzugewinnen, welchen er besitzt. Es fehlen mir nur 40.000 Francs, um chn morgen anzugreifen. Doch wozu gäbe cs diesen wacüru Menager! Glaubst du. dass ich ihn zu dieser Stunde lioch antreffen werdc?» .Ich bezweifle es — und selbst wenn es der Fall wäre, würdest du einen mmützm Weg machen!» «Weshalb? Die ersten Wechsel, auf welche er mir Oeld gegeben, wurden richtig eingelöst!» «Durch deine Frau, mein Bester — und wenn du jetzt auf ihren Namen Geld erheben wolltest, so be-zweifle ich, ob sie deine Unterschrift ein zweitesmal an« erkennen würde.» «Meine Unterfchrift ist die ihre wert!» «Nicht in Menagels Augen! Er forderte schon das erstemal die Gutstehung der Gräfin, und jetzt wird er das erst recht thun. Ja. er würde sich jetzt vielleicht nicht einmal mehr mit der ihrigen genügen lassen, denn sie hat nicht den gleichen Wert wie früher. Du weiht besser als ich. dass Frau von Listrac das Geld. welchrs sie für den Verlauf ihres Palais erhalten hat. nur dazu verwandte, um deine Schulden zu begleichen!» «Ich denke auch nicht daran, mich »n sie zu wen« den. Nach dem, was geschehen, ist zwischen ihr und mir alles aus. Was denkst du, wenn ich mit Juliette redete?» meinte Listrac, indem er seinen Freund bei diesen Wo» ten fragend ansah. «Du würdest dabei schlecht fahren,» entgegnete Moulicres in kaltem Tone; «auf der Fahrt nach dem Bois be Boulogne sprach sie bei mir vor und er. zählte mir. dass sie pecuniar in großer Verlegenheit sei» «Pecuniar in Verlea/lcheit?» wiederholte der Graf befremdet. «Scit einem Monate gab ich doch —» «Viel Geld.» unterbrach ihn der andere, »ich weiß das und sie erkennt es auch dankbar an; nber sie musste das Palais, welches sie gekaust, mit N00.000 Francs bezahlen —» (ssortjlhuna folgt.) Mbachci Fettuna Nr. 48. 386 27. Februar IM ftcllers, 19. Eine Disposition zu einer Ueberweisung auf ein Postsparcafsen - Conto lann stets nur von dem Aussteller eines Checks, niemals von einem dritten Inhaber desselben getroffen werden. 20. Auf Verlangen von Conto» Inhabern der österreichisch-ungarischen Vank besorgen die Bankanstalten für dieselben gegen Vergütung der Kosten das Verzeichnis der Clearing«Mitglieder des k. k, Post« sparlassen'Amtes.» — (Per Dank der Kronprinzessin« Witwe.) Ihre kais. Hoheit die Frau Kronprinzessin' Witwe Erzherzogin Stefanie hat allen jenen Persönlichkeiten, Vereinen und Corporationen, welche durch Con« dolenzschreiben und -Telegramme sowie durch Kranzspenden ihrer Theilnahme an dem Hinscheiden des Kronprinzen Rudolf Ausdruck gegeben haben, durch den Obersthofmeister Grafen Nellegarde schriftlich den Danl aussprechen lassen. — (Neue Postwertzeichen.) Die Section für Post- und Telegraphenwesen im l. l. Handelsministerium beschäftigt sich, dem Vernehmen nach, seit längerem mit der Frage der Ausgabe neuer Postwertzeichen, Postkarten, Kartenbriefe und Briefumschläge. Dieselbe ist im Principe schon beschlossen und dürfte aller Wahrscheinlichkeit nach noch im Laufe dieses Jahres erfolgen. Unter einem plant man, die Fahrpostsendungen auszudehnen, ein Umstand, welcher die Schaffung neuer Kategorien von Postwertzeichen voraussetzt. Diese Mahregel dürfte die Behandlung der Fahrpostsendungen sowohl für das Publicum als auch für die Postangestellten wesentlich vereinfachen. — (Ein hoher Gast.) Seit vorgestern weilt der hochwürdigste Herr L. Rihmani, Erzbischof von Edessa, in den Mauern unserer Stadt. Der Erzbischof, welcher bei den Patres Franciscanern Absteigequartier genommen, las gestern früh eine Messe nach orientalischem Ritus in fyrischer Sprache. Der hohe Gast reist heute nachmittags nach Agram ab. — (Auszeichnungen.) Wie von verlässlicher Seite mitgetheilt wirb, ist der Obersthofmeister weiland des Kronprinzen Rudolf, Vice.Admiral Karl Graf Vom-belles, pensioniert und ihm von Sr. Majestät dem Kaiser das Großkreuz des Leopold-Ordens verliehen worden. Dem Flügeladjutanten Sr. Majestät, Oberstlieutenant Graf Orsini und Rosenberg, früher zur Dienstleistung zugetheilt dem Kronprinzen Rudolf, wurde das Ritterkreuz des Leopold-Ordens verliehen. Der Leiter des Secretariats des verewigten Kronprinzen, Oberst Spindler, wurde pensioniert und demselben der Generalmajors-Lharakter verliehen; der Ordonnanz-officier des Kronprinzen, Hauptmann Giesl von Gieslingen, erhielt den Orden der eisernen Krone dritter Classe. — («Sokol»-Masterade.) Der hiesige Turnverein «Sokol» veranstaltet auch heuer am Faschingsdienstag in den Räumen der hiesigen Eitalnica einen Maskenball, welcher — wie in früheren Jahren — auch diesmal zu einem der glänzendsten Carnevalsfeste sich gestalten dürfte. Die hübsch ausgestatteten Einladungen zu diesem Balle werden soeben versendet. Entr^ekarten werden am 3., 4. und 5. März von 2 bis 4 Uhr nachmittags in der äitalnica zu nachstehenden Preisen zu haben sein: für Mitglieder des «Solol» 50 kr., für Mitglieder der Laibacher äitalnica 1 st., für alle anderen Theilnehmer 1 st. 50 kr. NichtmaSkierte Gäste zahlen 50 kr. Strafe, ausgenommen hievon find nur Gardedamen und Officiere. Anfang um 7 Uhr abends. — (Personalnachricht.) Die Gemeinde Mo» räutsch (Hl. Kreuz bei Littai) hat Herrn Alois Rato-liska, kl. Oberpostcommissär für Kram, einstimmig zum Ehrenbürger ernannt. — (Tod infolge übermäßigen Schnapstrinkens.) Am 18. d. M. gegen 4 Uhr nachmittags kam der 30jährige Inwohner Johann gemljan aus Kraice, Gemeinde Moräutsch, in das Gasthaus des Johann Vergant in Krasce, wo er '/^ Liter Schnaps aus-tiank. Nach einer Weile gieng derselbe in die Küche, woselbst der Bursche Johann Lavrac Nrantwein brannte. Lavrac gab demselben zwei Trinkgläschen heißen Vrant-weines, welchen dieser sofort wieder austrank. Als sich Lavrac sodann auf kurze Zeit aus der Küche entfernte, soll Zemljan noch zwei Trinkgläser heißen Vrantweines ausgetrunlen und sich sonach in trunkenem Zustande in den Viehstall des Vergant begeben haben, wo er in zwei Stunden darauf todt aufgefunden wurde. — (Die Citalnica in St. Veit) bei Laibach veranstaltete, wie man uns von dort berichtet, am vergangenen Sonntag einen Unterhaltungsabend, an dem drei Männerchöre, zwei gemischte Chöre und das Lustspiel «V I^'ubh2no io äai'mo» zur Aufführung gelangten. Die Chöre wurden mit lobenswertem Fleiße einstudiert und gut vorgetragen, gut für unsere Verhältnisse. Im aufgeführten Lustspiele zeichnete sich der Knecht Pavle besonders aus. Seine Leistungen waren vorzüglich; auch die übrigen Darsteller verdarben nichts, ausgenommen den Doctor Mirko, der allerdings einem fröhlichen Bräutigam am allerwenigsten ähnlich sah. Schließlich sei hier dem Wüsche Ausdruck gegeben, das« sich unsere Dilettanten bei der Auswahl der Bühnentoiletten etwas mehr von ästhetischen Rücksichten leiten lassen mögen — (8oil'LL tllsatralß.) Die Theatersaison wurde mit der am letzten Sonntag stattgehabten Vorstellung beschlossen, und einige gewesene Mitglieder der Gesellschaft Dorn veranstalteten aus diesem Anlasse gestern abends eine Abschiedsvorstellung im landschaftlichen Redouten« faale; es waren dies Frau Marie von Leuchert, Fräulein Henriette Spill er und die Herren Alexander Mondheim und Gustav Weiß. Zur Darstellung gelangten zwei Einacter, welche die Lachmuskeln des Publicums stark in Anspruch nahmen und auch den Darstellern reichen Beifall des gut besuchten Hauses einbrachten. Reichen und, wie wir gerne anerkennen, wohlverdienten, stürmischen Brifall erntete Frau von Leuchert für die Couplets «Das ist das Interessante an an echtem Weanerkind» und «Das is dem Laibacher sein Schan». Fräulein Sftiller trug Leuchrrts Gedicht «Das letzte Spiel» mit Wärme vor und wurde durch rauschenden Beifall ausgezeichnet, desgleichen die Herrrn Weiß und Mondheim für den gelungenen Vorlrag des Duetts aus «Farmelli»: «Das haben wir nicht contractlich.» — (Schwurgerichts -Verhandlunge n.) Vor dem hiesigen Schwurgerichtshose finden in der ersten diesjährigen Session folgende Verhandlungen statt. Am 4. März: Johann Picman und drei Genossen Ver« brechen des Raubes; am 5. und 6. März: Maria Jane zic und fechs Genossen Verbrechen der Theilnahme an der Münzverfälschung und Diebstahl; zweite VerHand« lung: Josef Resman und zwei Genossen Verbrechen des Todtschlages und der schweren körperlichen Beschädigung; am 7. März: Josef Flack und Johann Schan Verbrechen des Betruges; am 8. und 9. März: Franz Odlazel Verbrechen des Diebstahls. Mit diefer Verhandlung ist die erste diesjährige Schwurgerichts-Session beendet. — (Schadenfeuer.) Aus Adelsberg schreibt man uns: Am 25. Februar gegen 9'/.^ Uhr vormittags brach in dem von Adelsberg zehn Minuten entfernten, am Poilflusse isoliert stehenden Wasser« und Dampfsägewerke des Herrn Alois Lavrencik Feuer aus, welches den mit Ziegel gedeckten Dachstuhl desselben in Asche legte. Der Schaden beläuft sich auf 1000 st. und ist versichert. Den vereinten Bemühungen der sofort nach dem Ausbruche am Nrandplatze erfchienenen freiwilligen Feuer« wehren von Adelsberg und Großotok mit je einer Feuerspritze gelang es, das danebenstehende einstöckige Wohn-und Mahlgebäude zu retten. — (Für Juristen.) Demnächst gelangen in Bosnien und der Hercegovina mehrere Auscultanten Stellen mit dem Adjutum jährlicher 800 fl. zur Besetzung. Jene Competenten, welche die drei Staatsprüfungen abgelegt oder die Doctors.Würde erlangt haben, können ihre mit den nöthigen Documenten zu versehenden Gesuche der Landesregierung in Sarajevo einsenden. Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.» Wien, 26. Februar. Erzherzog Albrecht, welcher gestern abends von einem kurzen Besuche in Brunn zurücklehrte, begibt sich heute abends zu längerem Curgebrauche nach Arco. — Erzherzog Franz Salvator ist gestern von Budapest Hieher zurückgekehrt. Wien, 26. Februar. Per Budget-Ausschuss nahm unverändert die Regierungsvorlage betreffs der Niblio« thelsbeamten an. — Der Obmann schloss die Arbeiterexpertise mit der Betonung des guten Willens des Ausschusses, die Wünsche der Arbeiter möglichst zu berücksichtigen, jedoch seien angesichts der vorgekommenen Meinungsverschiedenheiten Compromisse nothwendig. Die Erzielung des socialen Frieden« wird von allen Parteien gleich ehrlich angestrebt. Vudapest, 26. Februar. Kronprinzessin-Witwe Ste. fanie übersandte Vlaurus Iokai als Andenken an den Kronprinzen fünf goldene Hemdknöpfe, die derselbe in der letzten Zeit getragen. Budapest, 26. Februar. Im Abgeordnetenhause brachte heute bei Berathung der Paragraph«: 24 und 25 der Wehrvorlage Abg. Gajary einen Antrag auf ausgedehntere Berücksichtigung der ungarischen Sprache bei den Officiersprüfunqen der Einjährig Freiwilligen. Landesveltheioigungs-Minister Fejeroary erklärte sich ermächtigt, diesen Antrag anzunehmen nnd führte sowie nach ihm auch Minister Csaky unter Beifall die ziemlich bedeutenden Begünstigungen für die Einjährig-Freiwilligen sowohl in sprachlicher Beziehung als auch für den Fall eines zweiten Dienstjahres ans Berlin, 26. Februar. N<.,' dem demnächst dem Bundesrathe zugehenden Nachtragsetat, dessen Gesanimt-erfordernis circa 22 Mlllwnen beträgt, soll die Treu-nung der oberen Marinebehörden in ein Oberkommando und ein besonderes Marineamt für die Verwalwug berücksichtigt sein. Haag, 26. Februar. Der Zustand des Königs ist andanernd ein minder gunstiger. Eine Zunahme der Kräfte ist nicht wahrzunehmen. Nom, 26. Februar. Hier hat sich eine Filiale des Triester Schulveremes .?i>« Mria. constitmert an deren Spitze Ex-Mimster Bonghi steht Sofia, 26. Februar. Alle Minister, mit M'"^ des leidenden Stambnlov. reisen nach Phil'pp^'!^ den Prinzen zu seinem Geburtsfest zu beMwUM Das Gerücht vom Rücktritte Dr. Vullovic s «,i begründet.______________________ ^-s Wol'kswirtschastliches. Ausweis über den ^M GcschästGand der k. t. priv. wechselseitigen VllNlW"" Versicherungsanstalt in Graz mit : 882.082 sl Versicherungswert. . UZ5ii>' III, Spiegelglas Abthcilnng: 279 VcrsicherungssctMlc, Versicherungswert. Kchäden: ^ I. Gebäude Abtheilung: Zuerkannt in 452SchadenMN^^, Gulden 8« lr. Schadenvergütung, pendent !»" " fälle »«i; sl. ttll lr. Schadensumme. ««-«Al^!' II. Mobiliar-Abtheilung: Zuerkannt in 7 l Schadcnfauen ^ g, 10 lr. Schadenvergütung, pendent für 1 Schad"'" Schadensumme. MeN^' III. Spiegelglas-Abtheilung: Zuerkannt in 24 Schadens"« 70 lr. Schabenvergütung. Me serve fond mit 31. December 1888 : 1,494.2W fl. l" "' M Graz im Monate Februar 1889. (Nachdruck wird nicht honoriert.) Utudolfswert, 25. Februar. Die Durchschnitts ^"! sich auf dem heutigen Markte wie folgt: fl. ll. ^ Weizen per Hektoliter 6 50 Butter pr. Kilo - '^ Korn » 4 66 Eier pr. Stück - ' ' ^ Gerste . 5 4 Milch pr. M" ', ' ' ^ Hafer . 2 ! 44 Rindfleisch pr. "'lo ' ^ " Halbfrxcht . 5! 20 Kalbfleisch ''^" Heiden » 4 54 Schweinefleisch ' ^ .< Hirse . 4 88 Schöpsenfleisch ' ' ^ g Kukuruz . 4 54 Hähndel pr. StUll > ^ Erdäpfel pr. Meter Etr. 1 95 Tauben ' ' . "«, Fifoleu per Hektoliter 5 «9 Heu pr. 100 K»o > l Erbsen . 5 52 Stroh 100 » :..' ^, Linsen . 5 65 Holz. harteS, pr. s""' 2" Leinsamen » 6 88 Meter. - - ^ ^. Nindsschmalz pr. Kilo — 80 Holz, weiches, pr"'" . ^ Schweineschmalz » — 80 Meter. - ' ^ Speck, frisch, . - 56 Wein, roth., pr.^" ^ Speck, geräuchert, » — 68 Wein, weißer, Die Weinftrcise variierten zwifchen 7 undi^—--^ Angekommene Fremde. Am 25. Februar. ^ss,.^' Hotel Stadt Wien. Schulz. Strausl und Klem, itau, ^,ck - Müller, Kaufm., Nemscheid. - Frit). D'A °''A " Herrman, Reis.; Lillel, Professor, Wien. -^ ""' ^ s, Frau, Trieft. ... ^ «», Hotel Elefant. Molline, Fabrikbesitzer. Neunlaw'. < i 3 . neder. k, l. Oberlieutenant. s. Frau. - Dr. U " ^' ,, Kindberg. - Dr. Klang. Assecuranz.Director. 2v' ^M Kfm.. Berlin. — Smrelar. Ingenieur, Manny",^, ^ s, Tochter. Rudolsswert. — Frühlich. Tasch"", ^a»"' Hotel Siidbllhllhof. Nerger, Tarms. - Ic"^ Grilc. Zgoäe. - Maria Kuchler, Private. G"«' ^ Hotel Vllirischcr Hof. Iurman. Agent. Pola. .^ M'' Gasthof Kaiser von Oesterreich. Wimmer, M""' Golob, Ancnt. Töplch. ____________^-^^ Verstorbene. ^ .^ch^Ä Den 2 5. Februar. Albin Crrar, Wirlsha» ^ l ,^, !l I,, Vahnhofgasse 29. Ilyclrocepl.aw« "«" g Ml? ^ Raigl. Conducteurs.Sohn, 2'/« I., Wiencrslralle ' 7g,» - Franz Klcmenc, Werlsührer. 82 I., Peters,"«" ^ culose. . Sch"^ . Den 2 li. Februar. Ludmilla N'?as, Tochter, 1 Mon.. Nathhausplatz 10. LcbenöM»^-^ Meteorologische Beobachtungen^^ ^ ?Ü.Mg> 780-5 -9 0 NOTschwaf ^M 26.2 . N. 728 8 0-2 NO. schwach ^N>B F! 9 . Ab. 727 2 — 2 6 ! W. schwach ^ ei"'^ Vrwältt, einzelne Sonnmblickc; nach'"^.'^» " ^/ flocken. Das Tagesmittel der Temperatur ^' »nter dem Normale. —-^"^7,15 ^-^ Verantwortlicher «edacteur: 3^^-'" ^o^>^ Muster umgehend. Vricfe losten I0^^n^>^^ Die i>. t. der «Kaibacher Zeitung», ^,^.,att V Abonnement mit diesem M ^tt ^i« werden höflichst ersucht, die "^V numeration I>n.> ?u ^ ^" die IufteUung ununterbrochen ;u können. 387 Course an der Wiener Börse vom 26. Febrnar 1889. N°«^o»««,E°ursl°.te „ 2<°°ts-Aulehe.. AM^^wNtten „.7.. ^,^ "" Anal«'s,"'>"! . >°'k , lW I, 182-I83-. ^°M,M^ ^ - - 50 fi, 188- 183 - t°/ h ^^^U fl, , , 154 »0 15470 ""' s>e»rrftei , »9 4b 99 «l. KN^t^, 12570 12«..0 N s^Im?l3'n ^?''^ w4-,04«o MM L« »!° ^"'kMM..^- "« N9-I20 . »rid «laic Grlmdcntl.-OMgationen (sür 10«, fl. TM.), l>"/„ galiz,schs..... 104'bN «02 - 5»"/„ mährische...... W9 — l»U 75 .V/u »ra<„ und Küstenland . . 10» —------- 5»/„ niederüsterlsichischk . . . IM»-- 110 - f>"/„ sttirllche...... 104-75 — — ü°/„ lroatische und slavonüch, . 105— l"/„ 100 st, . 12U-5« l24- - d!o. Vliilcihs 1«7» . . 10«,— «<»?-- Anl^c» der Stadl O«rz . , 110— —- Anlche» d. Stablgemeinbe W"/„ N5 - W Pfnndbricfc (ftir K'0 si), Aodrm-»' nll„, ös<. 4"/., G. lllL—liill ., dto. » 4'/,"/u . - - 100 7» 10l .10 dto, ' 4"/„ . . . SN-40 9« »0 dtn, Präm. Tchulbverlchr, 3°/,. 105 — 105'50 Oesl, Hypolbclrnbaul INj. 5N«/„ 101— — — Oest lliig. Vanl vcrl, 4>/,"/„ - 10175 102 i!5 detto ' 4°/„ . , US 70 100 1U dtlto 50jHhl. » 4°/„ . . 99-Ü0 100- - Prioritiits-Obligationen (fttr 100 fi,). sserb!l>a»bs Nlirdbah» (tin, IWU 1«0.'<0 101-»alizilche Narl Ludwig Bahn », 1««l 300 st. S, 4>/,«/„ . 1«»0-50 100 9« Geld , Ware Ocslerr, ^iolbwestbah» . . . I07li0 l0?-«l> Siaalsbal)!!....... 199- - >»0<»,- Lüdbahn il 3»/„..... 145-50 l4<> » il 5"/,,..... 180 75 12« 25 Una.'gaXz. Äayn..... 10.» 85 100 75 Diverse i!osc (per Slüll), ..____ Lalliacher Präm, Anleh, 2« st, 8350 24 - Ose»er Loss 4» st. , ^.' „z ^ Palffl, Ll'!,> 40 st...... g,-75 ,.^,^5 Rolye» Niviiz, ijst. H>',, u,. ,,»st, i« ^ «94» Nudolpl, Lu!e 10 st, , , , . 22-.- 2L5<> Lalm Lose 40 st...... ^.^ s,„,',„ Lt.Genoi« Lose 4» st, s.,,,^, «^.5, > Waldsleiü Lose 20 st, , , 7?.^ ?^ Windilch Glü^L^se 2,»st, . >^, ^.«. Vew, Lch, t.,üv„Plüm. Tch.llb ' ' ' veisch, d, Vob>'»sn'diwl!s Äanlvcrein, wiener «00 st, , , 10!» 50 !0ü !»0 Vbner, Anst, üst, 800 st, 2, 4<»<,^ «»«-!,» ««2 5»« ,s>, f, Hand, !,, O, ,,x,ft, ü,3 !>» ,'i!4 ll» llredilbaiil, Vlll«, „n^, 200 st, !!<<5. ü«>:n«! 5" Deposllenbanl, Vlllq, !i<»0 st, il!»L l>u ««»50 «tseompte Ges,.Ndrüs!, l>0<» f,, . iü22 —525 ^ OlrouLasseüU. Wiener 200 st, -— ------- Hypolheleud , üft, 200st, 25"/ E, 7« — 73 — »elb Ware Läüdeibanl. ös!,20!»fi. G. . . 230-80 230'7u vrsteir, »ilga», Banl «00 st, , «»5 - »»?-- U»ii»,l>a»l 20« st......«29-75 230 — Verlehr«ba>ll. «llz, ,40 fl, . . ,57 - ib» - Actien von Transport- ^ Unternehmungen. (per Stüll), «lbrrch« Bahn 2<»0 st. Silber . 5» - 59 - «Üüld tinman Äa>i» 200st, S. «95 75 19« «5 Völim, i»fordbal,n «50 st, , , . 202 — 204 - > Weslbahn !lU0 st, . , . 323- »23 50 Vnschtiehrader 0 3»« 50 Donau Dampsschlssfllhrt - Ves., oesteri, 500 st HM, . . . 41«- 41«- D,nn lti«, <>l< Dl». Z )200st S. «»4 — 194 .V' Dux Vudslid, < Nc»dl>, 1l«»0st, 25 2«! 75 Lemb, n st, E, . . 2.'l0 ... «»«- — L!°yd,bsl, unn,Triest500st,<» dlo. (lit, II) 200 fl. S, , ,203^0 204 — Pran Dnxer «tisenli 150 st, Ei!b, 45 - 45-50 Nnbnlpl) Äali» 200 st, sillier .---------------- Slaaloeisenbal,!, 900 st. Silber 25475^55- Lndl>a!„! 200 st, Silber , . , «0« —!««« 5« 2ud ^oidd Ve>l> Ä,2'»0st,!lM. l»!4 s»<» >«5..- Tramway 0»es,,Wr ,«7»st.v, W, 23« 40 2Z<> «u » neue Wr , Priorilitts' Äc-Ilei, 1W st...... Ä9-bU I0l» 50 Ung. gnllz, «tisenb, 200 st. SUbei «85-50 «8« 25 »eld ware Una, Norbostbahn 200 st, Nilber 179 — IM, — Un8,Weslb,(«a»b«raz>2l»0st,S, ««3" :»4. - IndustrieActien (per Etücl), ! Gauges,, «llg, vest, «00 st. . W-— », -Egydier ltisen und Stahl Ind. <» Wien «00 st......UL 50 «4 5,0 Eisenbahnw, Leih»,, erst,, Wsi, - »51,5 »5 7^ .ltlbemuhl». Papiers, u «,-«, ! b? - 5» -Liesinner Brauerei N»0 st, , , «8 20 Präger Eise» Znb, Ves 20« st, !325 — s««-, Salgi, larj, Sleinlohlen »0 st, 22« - 23ü »Vch!l>lilmiih>., Papiers, 200 st, 214 - 2>7 -«So Irisailer «rohienw K,s, 70 ft. . V1 - »» .-waffens, G,Oest,inW425. Devisen. Deutsche Platze..... , ü«-l5 «,»!, London........l«»1 ib 181 4v Pari«........., 47 «5 47 »t» Älllulen. Dueaten........ 5