^. Mittwoch, 2ft. Mai 1896. Jahrgang 115. kaibllcher Zeitung. ^^U.^"<- Mlt PostVersenbung: ganzjährig fi. l5, halbjährig fl. 7 50. Im «omptoir: ^ ''chllltt V'Mhrlg fl, L50. ffür die Zustellung ln« Hau« ganzjährig st. 1. — Inskn worden. Kit .^^"krzerfüllt trauern Oesterreichs treue Völker, die Leid und Freud ^ 'yrem Kaiserhause jederzeit theilen, und alle Gedanken wenden sich dem Sterze des erhabenen Herrschers zu, der seinen geliebten Bruder verloren, bttiis.^ Unterthanen fühlen jeden Schmerz, der das Herz ihres Kaisers Innigst mit. e^ M't dem durchlauchtigsten Herrn Erzherzog Karl Ludwig ist h^> edelsten Gestalten, ein allgemein geliebter und verehrter hoch-und? .Wohlthäter der Völker dahingeschieden, ein erleuchteter Förderer H, burner der Werke des Friedens, dessen hoher Geist alle Gebiete der ^lMische und schönen Künste umfasste, denen er allezeit die befruchtendste 'iltn? ""gedeihen ließ. Seine Hochherzigkeit und Herzensgüte wird ktdar unerreicht und unvergessen bleiben. bei 5w ^"^vender Bewunderung und Verehrung blickten die Völker ns^^narchie, blickte die Mitwelt zu dem edlen Verblichenen empor, der Men s ^ ""^ ^°^ unterstützte, und die Trauerfahnen, die wehen, sie H Nimboiisch Zeugnis von der tiefen, allgemeinen Trauer, mit der die '"chie den unersetzlichen Verlust beklagt. line,' 2"uer, in die das Allerhöchste Kaiserhaus versetzt ist, bedeutet h l'efe, allgemeine Trauer für die gesummte Bevölkerung der Monarchie, lth^ ^^ ^M" zum Himmel empor, die Vorsehung möge dem ^n Herrscher Trost verleihen und seinen Schmerz lindern, ldtz. ^ Angedenken des höchsten Verewigten, dessen Leben eine fort-"bzi s^ ^'^ edler, auf das Wohl der Gesammtheit und jedes einzelnen wahr " ^^" war, wird in dankbarer Liebe gesegnet sein für immer-«lid ^ Awn, als das leuchtendste Vorbild von Edelsinn, Hochherzigkeit Mte. L lih.^ne k. und k. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Karl ^N^ ^ses Maria), Ritter des goldenen Vlieses. Großkreuz des ^dll? ""frischen St.-Stesans-Ordens, Besitzer der Militär - Verdienst-Elchen ^" "^" ^""^^' ^^ Kriegsmedaille und des Militär-Dienst-dch ^ weiter Classe für Officiere, Großkreuz des großherzogl. toscanischen ^denZ ^°" ^'l. Josef, Ehren-Großkreuz des souveränen Iohanniter-dez ^,' ^'tter des russisch-kaiserl. St.-Nndreas-, des St.-Alexander-Newsky«, l^l^ ^bler- und des St.-Annen - Ordens erster Classe, Ritter des t»th^ ^ußischen schwarzen Adler-Ordens und des königl. preußischen tz^^ler-Ordens erster Classe, Groß-Comthur des hohenzollern'schen stc>^^^. Großkreuz des kaiserl. mexikanische^ Adler - Ordens und des ^lncl ^" ^eW der Ehrenlegion, Besitzer des kaiserlich ottomanischen btHi."^ Ordens erster Classe (in Brillanten), Großkreuz des kaiserlich 5)H ""'schen Ordens vom südlichen Kreuze, Ritter des lönigl. italienischen ^lsien ^ ^""unciata, Besitzer der Porträt«Decoration des Schah von ^oßlr ^"llanten). Ritter des königlich dänischen Elefanten-Ordens, dez ^ ^"z des königlich portugiesischen Thurm- und Schwert-Ordens und tzt.-h '6"ch spanischen Ordens Karl III., Ritter des königlich baierischen ^r°s ^Dldens und des kön. sächsischen Ordens der Rautenkrone :c.:c.; Ühef ^ o?r Cavallerie. Inhaber des k. und k. Uhlanen-Regimentes Nr. 7, ^ h^ kaiserlich russischen Dragoner-Regimentes Nr. 24 und Inhaber ^"'^'ch preußischen ostpreußischen Uhlanen - Regiments Nr. 8, Ehren-^8l)^" laistrlichen Akademie der Wissenschaften in Wien, wurde Achill ^' ^^^ als dritter Sohn weiland Seiner k. und k. Hoheit des ^ Mgsten Herrn Erzherzogs Franz Karl in Schönbrunn geboren. " bei der galizischen Statthatterei in den Verwaltungsdienst ein- geweiht worden war, wurde der höchste Verblichene am 30. Juli 1855 zum Statthalter in Tirol ernannt, wo er sich unsterbliche Verdienste um das Volt und Land erwarb. Er legte diese Stelle im Jahre 1861 nieder. Sein Wirken seit jener Zeit zum Wohle der Völker der Monarchie steht noch in frischer Erinnerung und wird unvergessen bleiben. Erzherzog Karl Ludwig war in erster Ehe mit Erzherzogin Margaretha. Tochter weiland Sr. Majestät des Königs Johann von Sachsen, zu Dresden am 4. November 1856 vermählt, welche am 15teu September 1858 starb. Auch seine zweite erlauchte Gemahlin Maria Annunciata, Tochter weiland Sr. Majestät des Königs beider Sicilien Ferdinand II., vermählt zu Venedig am 21. October 1862, entriss ihm der Tod am 4. Mai 1871. An der Bahre des höchsten Verblichenen trauert in unsäglichem Schmerze seine dritte Gemahlin, die durchlauchtigste Frau Erzherzogin Maria Theresia, Tochter weiland Sr. lönigl. Hoheit Dom Miguel, Infanten von Portugal, vermählt zu Heubach am 23. Juli 1873. Mit der hohen Frau trauern schmerzgebeugt die durchlauchtigsten Söhne des Dahingeschiedenen, die Herren Erzherzoge Franz Ferdinand, Erzherzog von Oesterreich-Este, Otto Franz Josef, Ferdinand (Karl) und die durchlauchtigsten Töchter die Frauen Erzherzoginnen Margaretha, Maria Annunciata und Elisabeth. Ueber den Ursprung und Verlauf der Krankheit Sr. k. und l. Hoheit des Herrn Erzherzogs Karl Ludwig erfährt das «Vtld.»: Se. k. u. k. Hoheit erfreute sich während eines sechswöchentlichen Aufenthaltes in Egypten des besten Wohlseins, besichtigte ohne alle Ermüdung die zahlreichen Alterthümer und Kunstdenkmäler und unterzog sich auch ohne Beschwerde so manchen Strapazen, welche eine solche Reise in Egypten mit sich bringt. Wohlbehalten schiffte sich Se. k. und k. Hoheit mit der Frau Erzherzogin und den beiden Prinzessinnen in Port Said nach Haifa ein und legte die Reise nach Damaskus und Baalbek ohne die geringste Ermüdung zurück. Die Fahrt nach Jaffa und Jerusalem wurde in gleicher Stimmung angetreten. In Jerusalem selbst fühlte sich der hohe Herr nicht im geringsten unwohl, sondern gab seiner glücklichen und zufriedenen Stimmung gegen seine Reisebegleiter wiederholt Ausdruck. Er war so wohlwollend, fürsorglich und leutselig, dass diese Zeit denjenigen, welche mit Sr. k. und k. Hoheit in Berührung kamen, unauslöschlich in der Erinnerung bleiben wird. Nun trat aber ein Wendepunkt ein; es handelte sich um eine dreitägige Reise mit Pferden zum Todten Meere. Die kühle Witterung während der Nl>cht, der anstrengende Ritt und das Trinken von Sodawasser an einem Ta^e scheinen den Grund zu einer Indisposition und den Keim zu der sich entwickelnden Krankheit gelegt zu haben. Von dieser Zeit an hatte Seine k. und k. Hoheit mit mehr oder minder heftig auftretendem Unwohlsein und mit Fieber zu kämpfen; es trat Appetitlosigkeit und Dysenterie auf. Die Rückreise wurde früher, als projectiert war, über Eypern, Smyrna, wo die Osterfeiertage zugebracht wurden, Athen und Korfu nach Pola angetreten, von welchem Hafen aus die erzherzogliche Familie sich direct nach Wien begab. In Wien ertheilte der Erzherzog in den ersten Tagen noch Audienzen, bis das Fieber und eine gewisse Schwäche den hohen Herrn zwangen, sich einige Schonung aufzuerlegen. Der Herr Erzherzog wollte bekanntlich mit Ihrer k. und k. Hoheit der Eröffnung der Millenniums» feier in Budapest beiwohnen und dann nach Moskau gehen. Die Vorbereitungen für diese Reisen waren bereits getroffen, aber die Aerzte untersagten die Theilnahme an den Festlichkeiten in der Besorgnis, dass das Leiden Sr. k. und k. Hoheit noch nicht behoben sein könnte. Laibacher Zeitung Nr. 115. 968 20.Mi^> Amtlicher Cheil. Se. k. und k. Apostolische Majestät geruhten allergnädigst Seiner k. und l. Hoheit dem Herrn General der Cavallerie Erzherzog Josef, Obercommandanten der königlich ungarischen Landwehr, die Vewillignng znr Annahme und zum Tragen des Höchstdemselben verliehenen Grohlreuzes des königlich rumänischen Ordens «Stern von Rumänien» zu ertheilen; Seine königliche Hoheit den Prinzen Albrecht von Württemberg, Major im Dragonerregiment Kaiser Ferdinand Nr. 4, zum Oberst zu ernennen. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchstem Handschreiben vom 9. Mai d. I. dem k. u. k. FeldmarschallLieutenant Vincenz Ielentsik von Koronvär anlässlich dessen Uebernahme in den Ruhestand den Feldzrugmeisws-Charakter aä Iionorsu und die Würde eines Geheimen Rathes taxfrei aller-gnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben dem Gutsbesitzer Paul Freiherrn Weisz von Horsten-stein die Kämmererswürde taxfrei allergnädigst zu verleihen geruht. __________ Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 6. Mai d. I. dem Landesprälaten und infulierten Abte des Prämon-stratenser-Stiftes in Seelau Ferdinand Vursik das Comthurkreuz des Franz - Josef - Ordens allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 8. Mai d. I. dem insulierten Propste und Stadtpfarrer in Friesach Franz Kornke das Ritterkreuz des Franz«Joses - Ordens j allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät geruhten allergnädigst den Generalmajor Wilhelm Edlen v. Dessovic, Commandanten der 1. Infanterie-Brigade, zum Com« Mandanten der 29. Infanterie»Truppendivision zu ernennen; die Transferierung des Generalmajors Eduard Ritter v. Steinitz, Commandanten der 8. Infanterie-Brigade, in gleicher Eigenschaft zu der 1. Infanterie-Brigade anzuordnen; ferner zu ernennen: den Obersten Emil Hav, merle, Commandanten des Infanterieregiments Freiherr von Salis-Soglio Nr. 76, zum Commandanten der 8. Infanterie-Brigade ; den Obersten Heinrich Rupprecht von Virt« so log, des Infanterieregiments Erzherzog Franz Ferdinand Nr. 19, zum Commandanten des Infanterieregiments Freiherr von Salis-Soglio Nr. 76; zu ernennen: die Oberste: Karl Ritter von Market, des Geniestabes, Befestigungsbau-Director für Bosnien und die Her-cegovina, zum Commandanten der 72. Infanterie-Brigade ; Alsons Makowiczka, Commandanten des Infanterwegiments Freihrrr von König Nr. 92, zum Commandanten der 13. Infanterie-Brigade; August Ritter von Noc. des Geniestabes, Genie-director in Krakau, zum Befrstigungsbau-Director für Bosnien und die Hercegovina, und Anton Anger holzer von Almburg, des Infanterieregiments Freiherr von König Nr. 92, zum Commandanten dieses Regiments; ferner den Oberstlieutenant: Ernst Freiherrn von Leithner, des Geniestabes, im technischen Militär-Comite, zum Geniedirector in Krakau; den Obersten Raimund Drasenovich von Posertve, des Infanterieregiments Freiherr von London Nr. 29, zum Commandanten des Infanterieregiments Sergius Mxanbrowitsch Großfürst von Russland Nr. 101; die Uebernahme des Oberstlieutenants Stefan Hager, des Husarenregiments Graf Uexlüll - Gyllen-band Nr. 16, nach dem Ergebnisse der Suprrarbitrierung als zum Truppendienste im Heere untauglich, zu Localdiensten geeignet, unter Vormerkung für letztere, in den Ruhestand anzuordnen und anzubefehlen, dass demselben bei diesem Anlasse der Ausdruck der Allerhöchsten Zufriedenheit bekanntgegeben werde; die Uebernahme des Majors Robert Delena, des Dragoner-Regiments Graf Paar Nr. 2, nach dem Ergebnisse der Superarbitrierung als zum Tiuppen« dienste im Heere untauglich, zu Localdiensten geeignet, unter Vormerkung für letztere, in den Ruhestand an» zuordnen und demselben bei diesem Anlasse das Militär» Verdienstkreuz zu verleihen; die Uebernahme des Oberstabsarztes zweiler Classe Dr. Ignaz Had wig er, Commandanten des Garni-sonsspüales Nr. 8 in Laibach, auf fein Ansuchen in den Ruhestand anzuordnen und demselben bei diesem Anlasse den Charakter eines Oberstabsarztes erster Classe aä Iionore« mit Nachsicht der Taxe und das Ritterkreuz des Franz - Josef - Ordens zu verleihen; weiter zu ernennen: den Oberstabsarzt zweiter Classe Dr. Franz' Stanek, Chefarzt der 28. Infanterie-Truppendivision,' zum Commandanten des Garnisonsspitales Nr. 8 in' Laibach; den Stabsarzt Dr. Maximilian Pauk, des^ Garnisonsspitales Nr. 8 in Laibach, zum Chefärzte der 28. Infanterie-Truppendivision. Politische Uebersicht. Laib ach, 19. Mai. Die nächste Sitzung des Herrenhauses findet Freitag statt. Die Wahlreform-Vorlage wird jedoch erst in der nächsten Woche zur Verhandlung kommen. Das ungarische Abgeordnetenhaus nahm die Delegationswahlen vor nnd verhandelte den Gesetz« entwurf über die Verwaltungsgerichte. Im deutschen Reichstage erklärte gestern der Kriegsminister bei der Verhandlung des Gesetzentwurfes, betreffend die vierten Bataillone, man beabsichtige auch nicht, auf die Aufhebung der zweijährigen Dienstzeit damit indirect hinzuwirken. Der Reichskanzler erklärte, die Reform der Militärstrafprocefsordnung werde im Herbste dem Reichstage vorgelegt werden und auf modernen Grundsätzen aufgebaut sein. Nach längerer Debatte, worin namentlich der Wunsch nach Einführung der zweijährigen Dienstzeit ausgedrückt ward, wurde die Vorlage der Budgetcommijsion zugewiesen.— Wie ein Parlaments-Berichterstatter meldet, hat das Staatsministerium be« schlössen, den Landtag zu Pfingsten zu vertagen, so dass die Session nach Pfingsten fortgesetzt wird. Der «Gaulois» theilt betreffs tes Ursprunges der Krise in der royalistischen Partei mit, dass der Herzog von Orleans beabsichtigt habe, sich bei den Senats«, Kammer- und Municipalwahlen als Candidat ausstellen zu lassen, und dass das royalistische Comite^ diesem an den Voulangismus erinnernden Plan entgegengetreten sei. Im englischen Oberhause M^ «5 den Antrag auf Vertagung des OberY°u> 21. Mai bis 8. Juni. . «^stta^ Gestern begannen in Moskau d«e 6 ^M der Krönung. Der Zar, dessen acht"'^ ZB Geburtstag war, traf mit der Zarin ""! ^M'!, lensker Bahnhose in Moskau ein und beg"»'7^ ohne die Stadt zu berühren, zu dreitägigem "> ^ in das Petrowski-Palais, von wo alle "" ^ Krönungseinzug in die alte Zarenstadt A^ ^ lltztere erfolgt morgen; vorher wird "^. zM^^-, Zar und der Zarin eine große Serenade ^ ü» Der Weg vom Petrowski - Palais bis zu" ^ ^ fast eine Meile lang. Der Krönungsact ^Ml" über acht Tage statt. Demselben gehen die vorg^M dreitägig?« Fasten des Kaiserpaares un B unter der Bedingung der Ableistung des ^,,^B freie Rücklehr nach Russland und der " F" Bevölkerung erhebliche Steuererleichterung" » wird. reitet "^ Die griechische Regierung ""^1^ Gesetzentwurf vor, durch welchen ?^ l>>^ olympischer Spiele in Athen " " ^ Jahre von 1898 angefangen festgestellt w^" ^ Als künftiger Gouverneur von " , der frühere Großvezier Dschemad PaM/'ls^ Die «Agenzia Stefani. meldet aus ^", „^ ? Emir Ahmed Fadil, der frühere ComA'.^ Derwische in Tucruf, ist, um sich dem "" ^s> zustellen, von Ghedaref abgereist. ^ °^M rama befindliche Osman Digma wird stch " ^^ einiger Führer nach Omourman begeben. ^L Nachrichten werden von allen Kundschaft",/ Gegen den Atbarfluss ist tanerlei Verstatt"» marsche begriffen. ^„«ti'"->5 «Reuters Office» meldet aus Su^ ^, circuliert das bisher unbestätigte GeruA, ßl Khalif. gestorben sei. Die Quelle des Gcr"V" ., bekannt. ^tti^ Wie «Daily Telegraph» meldet, ^h^ Prätoria große Erregung infolge der^^I^ burg im Facsimile veröffentlichten Pläne ^ ^^ zu dem Ueberfalle und dem Vombardemeni ^^ welche Pläne, wie behauptet wird, nach "^^ von Doornkop im Gepäcke Jamesons worden seien. _^--üü^ Tagesneuigleiten. ,,' -(Das Befinden des H/H^ Cumberland.) Ueber das Befinden des V^ sF^,, Wilhelm von Cumberland wurde am 16."' ^li>b' ^' Bulletin ausgegeben: Fiebererregung /"" Dl"" , Wunden sind trocken, Secretion minimal, ^ flüssiger Nahrung genügend. «nien ^ ./ > — (Die Vorgänge an der V" 5 nehmen zu können. l. Feuilleton. Z)sr cLarrf öes Schicksals, Roman von C. Wild. 24. Fortsetzung. Stifan Barton war erst vor zwei Jahren aus seinem Heimatlande Amerika nach Europa gekommen. Er halte London und Paris besucht und war von da nach Italien gegangen, um dort den Winter zuzubringen und dann Deutschland zu besuchen. Wenn es ihm dort gefiel, so wollte er nicht mehr nach Amerika zurück, sondern sich in Europa ein bchagliches Heim gründen. Stefan Barton war reich und unabhängig; sein verstorbener Vater hatte ihn zum Universalerben eingesetzt, und Stefan konnte daher seiner Neigung nach leben, wo und wie es ihm beliebte. Der junge Manu hatte Medicin studiert, weniger bn! ^M"N' als um doch ein bestimmtes Fach zu bau?'... ! beweinen gläuzendeu Vermögmsverhältnissen Pr°W zu «A ""^U' an cine Ausübung seiner der kleinen Villa, welche Elma bewohnte, hatte auch er sich ein Häuschen gemietet und dasselbe kurz nach der Ankunft des jungen Paares mit einem alten Diener bezogen, der ihm übers Meer nach Europa gefolgt war. Dr. Barton interessierte sich für die junge Frau, deren ganzes Aussehen bewies, dass sie nicht glücklich war. Etwas in ihren lieblichen Zügen sprach ihn so bekannt, so vertraulich an, als sei er ihr schon im Leben brgegnet, und doch konnte dies wieder nicht der Fall sein, denn wie er auch nachdachte, er konnte sich einer solchen Begegnung nicht entsinnen. Elma hatte ihm kaum einen flüchtigen Blick der Beachtung geschenkt; sie schloss sich immer mehr von der Außenwelt ab und gab sich ihren Träumereien hin, die leider nur düstere Bilder zum Grunde hatten. Keine Nachricht, keine Zeile kam von Solenau, und doch waren schon vierzehn Tage seit seiner so plötzlichen Abreise verstrichen. Wenn sie sich des Morgens erhob, sagte sie sich jedesmal mit klopfendem Herzen: «Vielleicht heute!» Und abends, wenn sie zur Nuhe gieug, flüsterte sie resigniert vor sich hin: «Noch immer nicht, aber vielleicht morgen!» Und endlich kam die so heiß ersehnte Nachricht. Eines Abends, gerade als sie sich zu ihrem gewohnten Spaziergange rüsten wollte, ,^ dessen Adresse Solenau's Schriftzüge "W,^te ^ Mit einem Schrei des Entzückens ^^ das Schreiben an ihr hochklopft"^^^ , fiebernden Pulsen und erwartungsvoll gel . ^ erbrach sie es. ^d "" . Kam er zurück? Würde sie lhn "" ^ ihre Arme schließen können? .5, schliß Ach, es war so wenig, was er 'yl ^. Zeilen nur, und die Ueberschrift feylie > ^ ,i> ^. Mit angehaltenem Athem beg«"" ^ /1 Und dann sah sie starr und r^gunas^^,^,!" ^ sie den kurzen Inhalt längst auswenw ^ H ' Es war so leicht zu verstehen, "". ^ > stand, so kurz und kühl und doch s° „ ^l niederschmetternd. ..« A»" /> Aber war das denn möM' ^ > möglich sein? ^ i" ^l Er verließ sie; er kam mcht V ^5>l war der Gatte einer anderen geworoe" -, s,e, ^ > Sie weinte nicht, sie schrie "'"? "^ d"' l in Ohnmacht. Bleich und stumm saß ' > sie in Stein verwandelt worden. > (Fortsetzung folgt.) Z ^H^itung Nr. 115. 969 20. Mai 1896. 'lilNk^'/ Kaiserin von Russland als ^.^''Inhaberin.) Aus Berlin wird ^ln bll«w "ne kaiserliche Cabinetsordre wurde die ^°Nll.» . ^and zum Chef des 2. deutschen Garde-^z^'Ments ernannt. Dieses Regiment hat fortan ''!lt>!> As ^" Mren: ^2. Garde-Dragoner'Regiment ^"lexandrc, von Russland». ^tj»?"^ unsere Soldatengräber und ^eickl"^ ben Schlachtfeldern.) Das ^ 3« ^"7 der Spenden und Sammlungen hiefür ^lbenstni ^"^ ft. 41.218'61, 250 M. und !I^?^°^^U.) Aus Vrünn wird unterm » lilbenl '^^"' Gestern unternahmen die Schüler ?""Gw« >^°^ bes hiesigen czechischen Staats->kn "./'"" Ausflug nach Nlanslo, um den drei ? litfili^ c> " entfernten berühmten Erdsturz Macocha 'R KV ^"kessel) zu besichtigen. Dort angelangt, ^bez ».^ptimclner Prochasla am Rande des Ab-^lll tz"" 30 Meter tief ab und erlitt hiebei so ^. /"hungen, dass er bald darauf starb. Mll> ^plessungsftrocess.) Aus Paris wird ^lsungz^ D^ll"'°^gerichtshof sprach den im ?lM ^, "sse Lebaudy verurtheilten Ciory frei und "'dtche^^m Angeklagten Cesti zuerkannte Strafe ^« ^n Monaten Gefängnis. ^ Petarden. Attentat.) In Madrid ex. ^ni, '"der Nacht zum 18. d. M. in der Straße He lei.?. ^" königlichen Schlosse eine Petarde. '"/ Ait ^..s Schaden anrichtete. Man glaubt, bafs fie ^hüdet "°" Fladen war. Nach dem Urheber wird ^°!>^"2stände.) Der Ausstand der Bauarbeiter "^ . y°t am 18. d. M. früh begonnen, indem sbl bie?"leute und Tifchler nach der Frühstücks-Mllild ln .^^ niederlegten. Die Zahl der bisher am ^ nelhelllgten wirb auf 25.000 geschäht. — Aus M«n «n, wird vom 18. d. M. gemeldet: Vei den ? dle>>a b"lvich nahmen faft alle Arbeiter die 25 G, ,,°u.s. In den Häfen harren 110 Seedampfer 1 ^- s^'Me der Entladung. !^^ Naubmürder Josef Kögler.) M c>" "9 nahm ein Sensationsprocess ersten -'^^l^'^M. vor den Geschwornen seinen ' ihhif? Vogler, genannt der «böhmische Grasel», ^ s 3^ Raubmörder, steht vor seinen Richtern. ,^n implosion.) In Viba, Landschaft Nupe. -3 de« » kiner furchtbaren Explosion, welche das ^ ^lnus vollständig zerstörte, 200 Personen .^1- und Proviuzial-Nachrichten."' Mng d^g Laibacher Gemeinderathes tzy^,. am 19. Mai. V/^l- Vicebürgermeifter Dr. R. v. Bleiweis. i.>3^23 Gemeinberäthe. z.'"l»l,l ""Ntzende lheilt in bewegten Worten der , »kr, "8 die Trauerbotschaft von dem Hinscheiden Ki ss""°^ k- Hoheit des durchlauchtigsten Herrn Erz->« 'l „n Uuoniig mit und bringt zur Kenntnis, ll°Me" A "^ des Gemeinderathes den allerunter-'W^z"usdruck des Beileids im Wege bes Landes- ^ lasse ^ ^^"^" ^^ Allerhöchsten Thrones ^tn^lsammlung «ahm diese Kundgebung stehend ^'db^?^' b a r berichtet über die Erfolge der vom l<ü! 2 H°l "^ ^len entfendeten Deputation, welche ^ ^ras^, ?" Sr- Excellenz dem Herrn Ministerpräst. ^^n ^- ^adeni, am 14. Mal von Sr. Excellenz M T>an,?°"zminister N. v. Bilinsli empfangen <" seilen»" ""ls die kräftige Unterstützung der ^ ^ Herr ^"" Landespräfidenten Baron Hein Excellenz Baron ^klzlelt. : ^usar anerkannt werden. Die Depute " in, g, ""kn vollen Erfolg, da der Herr Finanz-l.^Gchh ""lause diefer Woche dem Nbgeordnttenhause ^ 2°" kw l unterbreiten wird, wornach für die ^t^ H^besitzer zum Zwecke der Stadtregulierung v"ht ligez N ""lbau der landschaftlichen Gebäude ein ^ I^""lehen von 1'/« Millionen Gulden, in V'e bel?..^^^lbar, bewilligt werden foll. ^ ^" d„ «"^llen Versicherungen erhielt die ^>ln bi««^" maßgebenden Factoren im Justiz. ^ lillii^^ "Nchtlich des Baues des Iustizpalastes. im ^ "l z^"um hinsichtlich der Einführung des V°" P°tt ^H und der elektrischen Beleuchtung V'usst n °"^. Weiter wurde zum gwecke einer ^iih^'^unll für das Kleingewerbe eine staatliche ^^tp^?..n Aussicht gestellt. Se. Excellenz der Herr ^lntil,. , ^°s Badeni hat über die Einladung ? dez ß.'" liebenswürdigster Welse zugesichert, im ^. L.i?"'" Laibach zu besuchen. ^>°tt> '?" ^^^ ^^.^^.^ ^ ^träge. der ^»» ^ Äes 1"""^ "it Freuden die in Ausficht gestellte v^ d^? des Herrn Ministerpräsidenten zur ^il«t/" h°hen Justizministerium wird die Bitte " Verfassung der Pläne für da« neue Iustizgebäude darauf Rücksicht zu nehmen, dass vor der Hauptfront ein platzähnlicher Raum geschaffen und die Hauptsayade architektonisch ausgeführt werde. Unter einem ift der Gemeinderath bereit, die Kosten für den zum gwecke eine« Platzes nöthigen Raum entsprechend zu vergüten; dem Handelsministerium ist unter Vorlage der erforderlichen Behelfe die Bitte um Einführung des Tele« phons und der eleltrifchen Beleuchtung im neuen Post-gebäude zu unterbreiten und das weitere Anliegen an dasselbe zu richten, dass zum Behufe einer durch das technische Gewerbemuseum zu veranstaltenden Motoren-Ausstellung für das Kleingewerbe in Laibach eine staat« liche Unterstützung bewilligt werde. Schließlich ist sich im gleichen Sinne an das technische Gewerbemuseum in Wien zu wenden. GR. Dr. Kris per erinnert an seine Anträge hinsichtlich bes anzustrebenden dreiprocentigen staatlichen Darlehens und conftatiert mit Befriedigung, dass die Depulation, der für ihr erfolgreiches Wirken ber Dank auszusprechen ift, in diesem Sinne das Darlehen erreicht habe. Nach einer kurzen Entgegnung bes GR. Hribar werben die gestellten Anträge einhellig genehmigt. GR. Dr. Krisper stellt den Dringlichleitsantrag, es sei in Erwägung, dass der Stadtgemeinbe ein Regulierungssond von neuerlich 450.000 fl. gesichert ift, dass bei der Mehrzahl der Neubauten eine Grundeinlösung zu Regulierungszwecken stattfinden muss und sür die Vausührenden die Ablösungssumme beim Bau« voranschlage und als Unterstützung dringend nothwendig erscheint, dass ferner die langsame Grundeinlösung notorisch die Vauthätigkeit behindert; in Erwägung, dass über das langsame Vorgehen der mit Agenden über« lasteten städtischen Einlösungscommission vielfache Klagen laut werden — sofort eine zweite Einlösungscommission aufzustellen, welche sich mit der bereits bestehenden in die Arbeit zu theilen hat. GR. Hribar ist gegen die Dringlichkeit des Antrages, da einerseits das Darlehen noch nicht bewilligt sei, anderseits bereits eine Commission besteht und die Thätigkeit beider Commissionen collidieren könnte, daher der Antrag reiflich zu erwägen und besser als selbständiger Antrag in der nächsten Sitzung einzubringen wäre. GR. Dr. Krisper tritt nochmals für die Dringlichkeit ein, dieselbe wird jedoch abgelehnt, worauf Ge» meinderath Dr. Krlfper seinen Protest gegen die Abstimmung protokollieren lässt. Es wird zur Tagesordnung geschritten. Namens der Personal« und Rechtssection berichtet GR. Dr. Stari über die grundbücherliche Umschreibung des dem Bäckervereine in Laibach eigenthümlichen unbeweglichen Vermögens. Auf Grund der diesfälllgen Entfcheidung ber Landesregierung und der gepflogenen eingehenden Erhebungen, wornach das ehemalige Vermögen ber Väckerzunft Eigenthum des jetzigen Väckervereines ist und der Gemeinde lein Verfügungsrecht über daSfelbe zusteht, wird die seinerzeitige Gemeinderathsentscheidung aufgehoben und die Umfchreibung bewilligt. Ueber Antrag ber Section (Referent GR. Svetel) wird der Bürgermeister in den Laudes-Eisenbahnrath entsendet. GR. Dr. Starö berichtet über die Verification des Schuldscheines sür das Darlehen von der städtischen Sparcasse im Betrage von 200.000 st. Die Section beantragt die Sicherstellung auf mehreren, der Gemeinde gehörigen Objecten. GR. Dr. Gregoric fordert Ausklärung, warum da« vom Landtage bewilligte Anlehen so lange nicht realisiert worden ist, warum man bei sremden Creditinstituten zuerst 60.000, dann 30.000 fl., ohne Wissen und Bewilligung des Gemeinderathes, ausgenommen und das eigene Institut, die städtische Sparcasse, nicht in An-spruch genommen habe. GR. hribar entgegnet. der Vorwurf bezüglich der 60.000 fl. fei unrichtig. Das Anlehen von 30.000 fl. fei ohne Wissen des Gemeinderathes und gegen den Willen ber Finanzsection vom früheren Bürgermeister bei einem Crebitinstitut in Trieft allerdings eigenmächtig aufgenommen worden, da momentan unaufschiebbare Zahlungen zu leisten waren. Dieses Vorgehen sei ohnehin bereits gerügt worden, und es werde das Darlehen demnächst zurückerstattet werden. Rebner wendet sich in scharfer Weife gegen den GR. Dr. Gregoric, ber facliöse Opposition treibe und derlei Sachen in öffentlicher Sitzung bei den haaren herbeiziehe. GR. Dr. Greg 0 ric reftliciert, er werde sich, wenn es auch dem Vorredner noch so unangenehm fallen sollte, nicht abhalten lassen, derlei gesetzwidrige Unzukömmlichkeiten in öffentlicher Sitzung vorzubringen. Die Sache fei heute noch nicht geordnet, trotzdem es leicht gewesen wäre, die städtische Sparcasse in Anspruch zu nehmen. GR. Hribar erachtet die ganze D:batte als unpassend und überflüssig, da ja ber Gemeinderath durch sein jetziges Vorgehen beweise, dass er Ordnung in den Haushalt bringen wolle. Die in öffentlicher Sitzung vorgebrachten Anklagen des GR. Dr. Gregory und die in auswärtigen Blättern hierüber veröffentlichten Berichte waren geeignet, das Ansehen und den Credit der Gemeindevertretung zu schädigen. GR. Svetel tritt in ähnlicher Weise den Ausführungen deS GR. Dr. Gregoric entgegen. Schließlich wirb der Antrag der Section an« genommen. GR. Dr. Stars berichtet namens der Vausection über das Gesuch de« M. Gerber, R. Klrbisch, der F. Gestrin und des Vereines «Matica Slovensla» um Aenderung der Regulierungslinie am Laibachufer. Der Antrag der Section, dem Ansuchen zu willfahren, die ursprüngliche Quaibreite von 8 Meter zu belassen und von der projectierten Verbreiterung auf 12 Meter abzustehen, wird angenommen. Dem Gesuche der Irau Johanna Edle von Ihuber um Aenderung der Regulierungslinie in ber Neugasse wird dem Sectionsantrage ^(Referent GR. Subic) entsprechend keine Folge gegeben. GR. Senelovic berichtet namens ber Section sür elektrische Beleuchtung über den Platz für die Errichtung der elektrischen Centralstation und beantragt, den hiezu geeigneten Grund von der Firma Tönnies gegenüber der Dampfmühle um den Preis von 4000 fl. und gegen Abtretung eines Gemeinde-Grundstückes zu erwerben. GR. Kosak spricht sich gegen den Antrag aus, der jedoch nach einer abgegebenen Ausklärung des Referenten zur Annahme gelangt. GR. Dr. Krisper interpelliert den Vorsitzenden, warum derselbe d'N letzten, nicht auf ber Tagesordnung stehenden Antrag ohne Befragen des Gemeinderathes zugelassen habe. Nach einer Aufklärung bes Vorfitzenden, der auf die Dringlichteil des Gegenstandes hinwies, wirb die öffentliche Sitzung gefchlossen. Es folgt fodann eine geheime, die am Donnerstag fortgesetzt wird. — (Pontifical-Traueramt.) Für weiland Seine k. und k. Hoheit den durchlauchtigsten Herrn Erz« herzog Karl Ludwig wird Donnerstag um 10 Uhr vormittags in der Domllrche ein feierliches Traueramt durch Se. Excellenz den hochwürdigsten Herrn Fürstbischof pontificiert werden. — (Zu« Regierungs-Iubiläum Seiner Majestät bes Kaisers.) Aus Trieft wird gemeldet: Infolge des seinerzeitigen Beschlusses der «Societa Trieftina Austria» trat am 18. d. M. eine aus 66 Mit« gliedern bestehendes, die besten Namen Trieft« enthaltendes Comiti zusammen, welches die Aufgabe hat, anläfslich des Regierungsjublläums Seiner Majestät des Kaifers, den Intentionen des Monarchen entfprechend, durch Sammlungen ein Capital zu wohlthätigen und gemeinnützigen Zwecken zusammenzubringen. — (Ernennungen.) Das Präsidium der l. k. Finanzdirection für Krain hat die Steueramts-Adjuncten Sigismund Furlani, Anton Kri^man, Gottfried Zazula, Eomund Soklit und Richard Mally zu Steuer-amtsofficlalen in der X. RangSclasse ernannt. — (Sanitäts-Wochenbericht.) In ber Zeit vom 3. bis 9. Mai kamen in Laibach zur Welt 1? Kinder, dagegen starben 21 Personen, und zwar an Tuberculofe 3, infolge Schlagflufs 1 und an sonstigen Krankheiten 17 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 5 Ortsfremde und 6 Personen aus Anstalten. Infections« lcanlhelten wurden gemeldet: Scharlach 7, Typhus 1, Keuchhusten 6 und Piphtheritl« 5 Fälle. — (Sanitäres.) Kürzlich erkrankten in den Ortschaften Unterradelftein und Iermanovvrh, Bezirk Gurlfeld, je ein achtjähriges Kind an Schafblattern. Da weit und breit leine Nlatt-rnkranlheit herrfcht, so dürste dieselbe von auswärts eingeschleppt worden sein, indem die Väter ber beiden erkrankten Kinder vor einigen Tagen aus Amerika heimgekehrt sind. Im Verlause der letzteren Zeit erkrankten in einigen Ortschasten der Gemeinde Sairach 16 Kinder an Difththeritis, von welchen bisher zwei genesen, sieben aber gestorben find. In beiden Fällen wurden die vorgeschriebenen sanitären Maßregeln eingeführt. —0. — (Zur Volksbewegung.) Im abgelaufenen Quartale wurden in dem 48.336 Einwohner zählenden politischen Bezirke Rubolfswert 140 Ehen geschlossen und 469 Kinder geboren. Die Zahl aller V:rfto'/benen belief sich auf 337, darunter 120 Kinder im Alter von der Geburt bls zu fünf Jahren. Ein Alter über 70 Jahre erreichten 73 Perfonen. An Tuberculofe starben 44, an Lungenentzündung 42, an Typhus 7 und an Dysenterie 5 Perfonen. Der Diphlheritis erlagen 47, den Mafern 17, dem Keuchhusten 9 und dem Scharlach 7 Kinder. Unglücks« sälle ereigneten sich 6; ein Selbstmord, Mord oder Todt« schlag ereignete sich nicht. —a. — (Vom Rabfahrsport.) In Wien fuhr auf der Rennbahn das Tandempaar Vüchner-Hofmann 25 Kilometer in 36 Minuten und 47 Secunden; das ist gleich der Straßenentfernung von Lc>ibach nach Krain- lburg, welche hiesige gute Fahrer in 5b Minuten zurückzulegen pflegen. Demnächst beabsichtigt Herr Echumi vom L, V. C, die Strecke Laibach - Overlaibach in 35 Minuten und die Fahrt Lalbach Graz in 11 Stunden zu fahren, welche Leistungen er als Training für das Gaumeisterschaftsfahren betrachtet; solche Schnellfahrten erwerben auch den Anspruch, in die schneidig? Club« abthellung der «Sturmvögel» ausgenommen zu werden, Laibacher Zeitung Nr. 115. 970 20.U^5< welche als Nusnahmsbedingung die Geschwindigkeit von 15 Minuten sür 10 Kilometer und einen Fallschwung von 8 Meter vorzuschreiben beabsichtigen sollen. Eine für militärische Kreise besonders interessante Nachricht wollen wir gleich abschließen. In London fand unlängst das große Wettfahreu unter den militärischen Cycllflen um den Necher des Lord Obersten Wolseley statt. Der Wettbewerb war offen für alle Bataillone von Großbritanien, und es nahmen 16 Gruppen an dem Laufe theil. Es handelte fich darum, eine Distanz von 71 Kilometer in der Maximalzeit von 3 '/2 Stunden zu erreichen. Jede Gruppe musste von 10 Mann unter der Führung eines Officiers zusammengestellt sein, wobei 8 derselben Gewehre trugen und nach je 500 bis 600 Meter Distanz Salven abgeben mussten. Von diesen 16 Gruppen tonnte nur eine einzige die Bedingung durchführen, während vom siegreichen schottischen Bataillon die Glupp? zwar 4 Stunden brauchte, aber so exact feuerte, dass sie von den 160 Punlten 117 an sich brachten. In Frankreich wurde versucht, den Holbein'schen Record über 24 Stunden mit 633 9 Kilometer zu schlagen, do'» gelang es trotz der ausgezeichneten Straße nicht. Da viele Radfahrer ost nicht wissen, wie groß die Kilometer-zahl ihrer Ausflüge zu verzeichnen ist, weil sie z. B. bei Laibach die sehr angenehmen Moraftwege lreuz und quer fahren, oder in der Stadt geschästlich mehrere Straßen benutzen, machen wir sie aus den lleinen, aber vorzüglichen Fahrt »- Messapparat «Cyclometer» ausmertsam, der am Votderrade befestigt, durch die Radumdrehungen selbstthätig bewegt, die Kilometer und Meter an der äußeren Fläche (wie eine Uhr die Stunden) anzeigt; vor jeder Ausfahrt stellt man ihn auf Null, und beim Nach-hausetommen liest man ohneweiters die Zahl der gefahrenen Kilometer ab; es sreut jeden Fahrer, der nur etwas Sportssinn hat, wenn er fich diese Zahlen vor-merlt, von Monat zu Monat und dann sürs Jahr, um zu wissen, welchen Weg er im ganzen zurückgelegt hat. Wir sind durchaus leine Freunde des «Kilometersressens», wie der Sportwih jenes Fahren in Gottes herrlicher Natur nennt, wobei der Netreffende nichts anschaut, wie die Kilometersteine an der Reichsstraße und den Secundenzeiger an der, durch ein eigenes, das Zifferblatt freilassendes Lederetui an der Lenkstange befestigten Uhr; aber nach einer vergnügten, das Gemüth erhebenden Fahrt durch Wald und Flur seine Fahrleistung zu kennen, hat mit obgerügtem Sportauswuchse nichts gcmcin. Bezüglich der Herrenfahrersrage beim Grazer Pfingstrennen verschärft sich die Sache, indem der N. d. R. Oe. seine Nundesmeisterschaslen am selben Tage in Wien ausfechten lässt und dem Verbände der Vereine sür Wettfahrsport sich auch noch die Union, der Sachsenbund und der West» phälische Radfahrer«Verband angcfchlossen haben, somit die Grazer Rennbahn für alle berühmten Wettfahrer in Acht und Bann gethan ist. 0—1. * (Personalnachricht.) Der Herr Landespräsident Freiherr von Hein hat heute früh einen lurzen Urlaub angetreten und sich in Begleitung seiner Frau Gemahlin nach Vattaglia begeben. — (Kaufmännisches.) Ueber die seitens eines Creditinstitutes gestellte Anfrage, ob Anweisungen von Kaufleuten oder auf Kaufleute, wenn die Leistung in Geld besteht und Zahlbarleit auf höchstens acht Tage, vom Tage der Ausstellung an gerechnet, beschränkt ist, auch dann unter das im § 12 des Gesetzes vom 29. Februar 1864, R. G. Bl. Nr. 20. festgefetzte begünstigte Gebürenausmaß von 5 kr. per Stück fallen, wenn der achte Tag vom Tage der Ausstellung an ein Sonn- oder allgemeiner Feiertag ist und die Einlösung am nächstfolgenden Werktage erfolgt, hat das l. k. Finanzministerium eröffnet, dass die bezeichneten Anweisungen nicht nur dann den minderen Gebürensatz von 5 kr. per Stück genießen, wenn nach ihrem Inhalte die Zahlung innerhalb acht Tagen zu erfolgen hat und der letzte Tag ein Sonn- oder allgemeiner Feiertag ist, in welchem Falle die Einlöfung ohnehin spätestens am nächstvorher« gehenden Werktage stattzufinden hat (Artikel 330 des Handelsgesetzbuches), sondern auch in dem Falle, wenn der als Zahlungstag festgef?hte achte Tag aus einen Sonnoder allgemeinen Feiertag fällt, demnach der nächste Werktag als Tag der Erfüllung zu gelten hat. (Artikel 329 des Handelsgesehbuches.) —0. — (Aus Gottschee.) In der am 16. d. M. abgehaltenen Gcmeinde-Ausschusssitzung wurden mehrere wichtige Abänderungs- und Zusatzanträge, betreffend die Einleitung des Wassers in die Wohngebäude und die Einhcbung des Wosserzins-s, genehmigt. Für gewerbliche und industrielle Etablissements soll der Cubilmeter Wasser mit 15 kr. berechnet und geliefert werden, während für alle übrigen Wohn- und Zinshäuser der Pauschalbetrag von 2 fl. jährlich sür jeden bewohnbaren Raum bei Verbrauch von nicht mehr als einem Hektoliter täglich in demselben ausrecht bleibt. Weiter wurde beschlossen, sür die Gleichmäßigkeit der Stammgehalte der Mittelschul-Uehrer einzutreten und fich diesbezüglich im Petitionswege «n da« l. l. Unterrichtsministerium und an das Ab-N«°rdnetenhau« zu wenden. Hinter dem neuen Vollsschul-V»^»^"^ "°H ""em misslungenen dilettantenhaften ^Ä""" Gärtner eine schöne Par,- zu bilden "H i m ^7 l "l "7 Zierde der Stadt ""j°n letzt macht s« in chrer gefälligen, ver- ständigenWnrichtung einen freundlichen Eindruck, der sich noch steigern wird, sobald sich die forgsältig befamten Rasenflächen mit üppigem Graswuchs bedeckt haben werden. Vielleicht gclingt es, mit der Zeit auch vor der Schul? ein Grundstück zum gleichen Zwecke zu erwerben. Die Unterhandlungen sind im Zuge. — (Hutweiden'Brand.) Am 15. d.M. um die Mittagszeit entstand aus der dem Besitzer Franz Gerdadovnil aus Fleckdors gehörigen Hutweide in Danil durch die Unvorsichtigkeit eines Hirten ein Feuer, welches sich auch auf den angrenzenden Antheil der Amalia Marinko ausdehnte und im ganzen eine Fläche von anderthalb Joch verwüstete. Den herbeigekommcnen In« fassen aus Oberloitsch gelang es, den Brand zu löschen. —0. — (Vergnügung» - Züge.) Zu Pfingsten arrangiert Schröckls Witwe Reisebureau Vergnügungsfahrten von Laibach nach Wien, dann nach Budapest, Fiume, Trieft und Venedig. Die besonders ermäßigten Fahrpreise, dann die Abfahrtszeiten sind aus den in dcn Stationen befindlichen Placaten und Programmen zu entnehmen. — (Eur-Lifte.) In der Zeit vom 8. bis 17. Mai sind in Abbazia 177 Curgäfte angekommen. Neueste Nachrichten. V Se. k. u. k. Hoheit der durchlauchtigste > > Herr Erzherzog Karl Ludwig f > Wien, 1U. Mai. Die Leiche weiland Seiner k. und k. Hoheit des durchlauchtigsten Herrn Erzherzogs Karl Ludwig ruht auf dem Sterbebette, von einer Seidendecke bedeckt, worauf von der Frau Erzherzogin Maria Theresia viele prachtvolle weiße und rothe Nelken gelegt wurden. Am Fußende liegt ein aus weißen und rothen Nelken mit Cocospalmen gewundener Kranz mit weiß-rother Atlasschleife. Am Tifche nächst dem Haupte der Leiche bchnden sich hohe Candelaber, ein Weihwassergefäß und ein Crucifix. Geistliche verrichten Gebete. Die Züge des Verblichenen sind unverändert. Nachmittags besuchten viele Mitglieder des Hochadels und Bekannte des Freundeskreises der erzherzoglichen Familie das Sterbezimmer. Um 11 Uhr vormittags fuhr Se. Majestät der Kaiser in das Trauerpalais und begrüßte den Herrn Erzherzog Franz Ferdinand. Se. Majestät verrichtete sodann ein Gebet am Sterbelager und verließ hierauf das Palais. Um "/4I2 Uhr erschien Ihre Majestät die Kaiserin im Trauerhause und drückte der Familie des Verblichenen ihr Beileid aus. Im Laufe des Vormittags fanden sich sämmtliche in Wien weilende Mitglieder des Allerhöchsten Kaiserhaufes im Trauerpalais eiu, um ihr Beileid auszudrücken. Minister Graf Goluchowsli, Ministerpräsident Graf Badeni, fämmtliche üsterreichifche Minister und der ungarische Minister Baron Iosika, die Hofwürdenträger, fast das ganze diplomatische Corps, zahlreiche Mitglieder der hohen Aristokratie sowie das Präsidium des Rothen Kreuzes zeichneten ihre Namen in den im Trauerhause aufliegenden Bogen ein. — Der englische Botschafter Momfon begab sich zum Obersthofmeister Graf Pejacfevich und ersuchte, der Gemahlin und den Familienmitgliedern des Verblichenen das Beileid der Königin von England auszusprechen. Morgen findet nach der Einbalsamierung der Leiche die Aufbahrung derselben im Marmorsaale des Palais statt, Donnerstag abends erfolgt die Ueberführung in die Hofburg»Pfarrkirche, wo Freitag vormittags der Eintritt dem Publimm zur Aufbahrung gestattet wird. Um 4 Uhr nachmittags findet die Bei' setzmlg in der Kapuzinergruft statt. — Kronprinzessin-Witwe Stefanie legte im Trauergcmach einen prachtvollen Kranz mit weißer Seidenschleife nieder, welcher ihren und den Namen ihrer Tochter trägt. — Die Nurgwache zieht bis auf weiteres ohne Musik auf. — Unter den eingelaufenen Condolenzen befinden sich solche vom deutschen Kaiser und dem Herzog von Cumberland. Sämmtliche Wiener und Provinzblätter widmen dem verstorbenen Herrn Erzherzog warme Nachrufe, indem sie dessen hervorragende Herzens- und Charakter-Eigenschaften hervorheben. Es laufen unausgesetzt Meldungen von ergreifenden Trauerklmdgebungen im In- und Auslande ein. Das Herrenhaus hält morgen eine außerordentliche Trauersitzlmg ab. Heute bleiben sämmtliche Wiener Theater geschlossen. Die Militärkapelle, welche gestern zu den Krönungsfeierlichkeiten nach Moskau abreisen follte, verblieb auf Befehl des Kaisers in Wien. — Zahlreiche öffentliche Gebäude haben Trauerfahnen gehisst. — Nachmittags findet eine außerordelM des Gemeinderathes statt. . ^ B ^ Brunn, 19. Mai. Die Trauert««^ ^ Ableben des Erzherzogs Karl Ludwig, ^!^i ersten Vormittagsstunden hier allgemein «e",M hat überall die größte Bestürzung nnd °usl^^' nähme hervorgerufen, Die Blätter, welche i""^" Ausgaben veranstalteten, widmen dem TM'"" fympathische Nachrufe. ^F Budapest, 19. Mai. Sämmtliches^ erschienen mit Trauerrand und widmeten geschiedenen ergreifende Nachrufe. c^lien b , Rom, 19. Mai. Der König von.^" ^d B dem Kaiser Franz Josef telegraphisch se" ^ FH — Der Papst drückte telegraphisch dem ^ ' F Josef fein Beileid aus. — In der W ^ ungarischen Colonie gibt sich tiefe TW""?« ^l f Rom. 19. Mai. Sowohl die libe"^ ^ die clericalen Blätter widmen dem veljto herzog Karl Ludwig Nachrufe. Kitzung des Abgeordnetenhauses am 19. Mai. . (Original-Telegramme,) yel^^ Präsident Chlumeckn widmet dew ^ Erzherzog Karl Ludwig einen "1^'^ Nachruf. Erzherzog Karl Ludwig stand ^ ^ am nächsten und ebenso nahe dem HerM ^M reichischen Völker (lebhafte ZustimmuW- ^ verlor einen der edelsten, gütigsten und lievei ^,^ Prinzen, ebenso wie er in jungen IalM , ^ Stellungen in Galizien und Tirol alle H^ 5. ebenso widmete er während seines " ^^tll^ entHaltes in Wien seine unermüdliche ^"^st/, Unterstützung der Werke des Friedens. ^5^ Wissenschaft und Humanität; er genoss °'iK^ Dankbarkeit aller Bevölkerungsclassen. ^^^ auf das innigste den Schmerz des MerM' ^ Hauses mit und wissen, was unser 9^ Ah^. leidet, dem die Vorsehung kein menschllcyk ^^ enthalten hat. Das Präsidium wird "w V. Beileid des Hauses an allerhöchster Stelle i"^ zu bringen nnd die Trauerlundgebung zu p ^ Die Sitzung wird hierauf zum Zeichen aufgehoben. Hlscegrcltnnre. .^ Wien, 19. Mai. (Orig.-Tel.) Ihre ^ ^ Kaiferin hat heute mittags dem Herzog "" ^Ml' von Baiern und dessen Gemahlin einen y ^ Besuch abgestattet. ,, «0^ Wien, 19. Mai. (Orig.-Tel.) Hellte ^ nahm der Statthalter Graf Kielmansegg " ^ ^ Beeidigung des Bürgermeisters von -^ ) Strobach, vor. , ° W^ Wien, 19. Mai. (Orig.-Tel.) M',,^ wird gemeldet, das Programm des M>"^,,^ leide keine Veränderung; die Hoftrauer 5. bis 8. Juni abgelegt werden. ^ M > Budapest, 19. Mai. (Orig.-Tel.) Iw M widmete Präsident Szlavy dem verbliche"^ .^ ^ einen warmen Nachruf und erklärte, b"" helM'. einen geliebten Bruder, das Land einen ^ ^z ^, Liebe und Wohlwollen für Ungarn BA' ng wird eine Traueradresfe abfenden. Die ^ v ^,, hierauf zum Zeichen der Trauer geMo!'^^ Budapest, 19. Mai. (Orig.-Tel.) ^,. „"« Hans.- Präsident Szilagyi widmete d"''^ Erzherzog Karl Ludwig einen tiefempft" °e ^ Ungarn fühle heute, da das HerrMy" v^, Nation in Freude und gemeinsamer UM. doppelt den Schlag, welcher die H"« >«. die mit ihr fühlende Nation durch dasV 'h h^ > Erzherzogs Karl Ludwig getroffen h^e. h h^ Eigenschaften des Erzherzogs Karl ""Alil^ Das Haus wird eine Traueradresse a" or» ^B> Thrones niederlegen. Die Sitzung wuro ^ schlössen. ,. Nill ^F Monaco, 19. Mai. (Orig.-Tel) .„ ^ 15 Minuten nachmittags wurden zwe« " ,^ verspürt. , V^ > Massauah, 19. Mai. (Orig.-Tel.) ^h 0 ^ gericht unter dem Vorsitze Delmagnos .^. ^ sichtlich in Adikaje über wählte den Capitän Cantoni zum VertA ^ .< Kairo, 19 Mai. (Orig.-Tel.) ^A" ^ Alexandrien 28 Personen an Cholera, ^" ^< wurden sechs constatiert, in Alt-Kair^^>^B Ausweis über den Stand der Thielleu^ sür die Zeit vom 10. bis 17. 2W ^ > Es ist herrschend- O«^ die Notzlrankheit bei Pferden im iUH ^" * - den Gemeinden Arch (Ort Dobrava), Gunsr ^ und St. Margarethen (Ort Sour); , ., hel ^'^ die Gchweineseuche (Pest) im Bezirke Nttal Z>, ^,, Hüttitsch, Ortschaft Grazdorf, bei ewei» ^>>^ » Äezirt Cilli, eina.elana.tcn cuntumazicrten ^ ^. ^^ nnd im Nezirle Rudolfswert in der O"> ' .^ Stuftic, Ort Kandia, bei einem contm»^, HiP" Lchmuggelschweinetriebe und in weitem» ol ^Hitung Nl. N5. 971 20 Mai I89ft. Allgelomment Fremde. z Hotel (5lef«nt. ^ Ei^/">'bu'!er, Epstein, Lobner nnd Samel, Me,, ^Ttei. '""'' Student. Wroh-Gradisle. - Brachty. Q^Twl^,^l"^ Kfm,, Pago. - Campani, Ksm., ^ ^ w'./^"'' Vöhmen. — Kleinnordlingcr, Kfm,, l!?>», ,.l.n !^"^ l. k, Hauptmann Auditor. Triesl. - ^tNlitm,,' ""'st- - Schmih. ttftli., Aachen.-^ Verrer, ^kr 5°"' Weißenfels. ^ Wattner. Privatise Og»lin. -ll ^' «i'm m ' " ^eo, Kanfmanns Gattin, Il,,^eistrih. ! '"<»,, U^'"U"inn, -. Reich, Elektrotechniker, Agra»,. - "«rasdin. - Nch'ecich, Kfm., Triest. ! ^ An, ^ hotel Stadt Wien. ' '?""-'?"'. ^ v. Ont.nansthal. Herrschaftsbesitzer, c ^!> >- z.^"". Nfm., Triest. - Blut, Kfn,., Iserlohn. l ^lsit,,, ^"Pels^ P^fsch^.^ Schermann und Banies. . ^ ^sni ^5'''pp' «sm„ Frankfurt. - Witl. >Nf>n. — ^" ^'«Mtssllrt. ~. ^illa. Ingenieur Assistent. Mähr.. '?>d ^ F'''°»er, Ingenienr. Bozen. - L'stner. Privatier. . ">«, ^.,„ ^kiber und Zink, ssabrilsbeamte, Lilndenburg. ^^^Nsstnieur, Idria. ,, . Verstorbene. ' '?'>'!> ^^"'^ Amia Tavzelj, Vesitzerstochter, ^ I.. ! ^ °f "', Vlnlzerschnng. ^ °°>ll^>""^ Leopold Gramer, Vesiherssohn. l0 L., ^ "°d i^,Ä"'^ ^ N'lolaus Samul. Agenten^sohü. 5> M.. ^ ^ "«!le)^ Tuberenlose, — Maria Zupaneie. Arbeilers- - 2p!lN?^"borf 4. Tubercnwse. - Clementine Ach- ^ M, ^ ^^amtenZtochter. 1»/, I-. Polanastraße 'i5. ^ '^ties.^?" Mallner. pensionierter Hilfsämter.Adjnnct, ^^'kls'raßr 33. Marasmns. U /^^ ~________>__________^! ^>!^gische Beobachtungen in öaibach. ' ^, 7^' "._.!,. ._...!.^ "M 2-^-6 ^). mäßig ^heiter_______ z. H«« <^ "'^ ! 9t' !'Ö3O. schwach ! heiter > 0 0 ^er ^smittel der gesttiqen Temperatur 14-0«, um > ">lr Redacteur! Julius O l, >n I an,is ch,i n> i! f u Winer von Wissehrad, ( Au- Ausgabe ist gelangt: j I 8aild I, II, III, IV und V von j ev$tikovi zbrani spisi. K Uredil f JtlfpBiindekS gesaniinelte Schriften umfassen 5 J^^iÜr^eö Bände broschiert ö. VV. fl. 10-50, § Allied* rnde" fl-1;i"50' in Halhsranz fl. 1450. ^ er' Mebhabereinband, n. 15\r>0. |P' ¦ Sleinmayr & Pea. Bamberg l^few^ 1ä ZLia.I-ba.cli.. 1- Allen Aerwandten, ssrennden und Bekannten geben wir die traurige Nachricht, dass unser liebes Svhnchen, resp. Bruder Wilhelm heute um 18 llhr nachts im zarten Alter uon vier Jahren plötzlich verschieden ist. DaöLeichenbegängnissindrlmorgen den21.d.M. »m 4 Uhr Nachmittage« von der Todtelllapelle zu St. Christoph aus statt. Laibach am 20. Mai 1896. Theodor und Theresia «ovotny, Eltern 5 Die Unterzeichneten geben hiemit nllen Per» wandten, Frellnden nnd Netannten die höchstbetriibeilde Nachricht oon dem Hinscheiden ihrer inüigstgrliel'len, nnvergesslichen iijaltin, bszishnngöweise Mutter, Tochter, Schwester und Schwägerin, der Fran Fmlmsca Potomik gss' 8!i^jallr Lehrerin welche nach langem, schmerzvollem Leiden, versehen mit den heil. Sterbesakramente», heute früh nm V. Lebensjahre selig im Herrn ent-schlafen ist. Die irdische Hülle der theuren Verblichenen wird Donnerstag ben2l.d. M. nm 5 Uhr nach» mittags im Tranerhanse, ^m'man'sches Han? in Siella, feierlichst eingesegnet mid sodann ans dem Friedhofe zn St. Christoph im eigenen wrabe ^nr ewigen Rnhe bestattet werden, Die heil. Seelenmessen werden in mehreren Kirchen gelesen werden. Die theure Verblichene wird dem frommen ?ln< denlen nnd tti^bete empfohlen. Laibach am 1U. Mai 189«. Joses Potoöuil, l, f. Nachtmeister bei der Wen« darmerir, («alte. — Margarethe skerjanc, Mutter. — Margarethe Potoönil, Marianne Votoönit, Tochter - Lina ^lerjanc, Maria eilerjanc, Johanna ^terjanc, Schwestern — Joses Üterjanc, Franz >ilerjanc, Nrnder. — Johanna ülerjanc, Maria ^iterjanc, Schwägerinnen. Danksagung. Für die anlässlich dc5 Verlustes unseres lieben Kindel Gl'ementine nns bewiesene edle Theilnahme, die zahlreiche Be «Heiligung am Begräbnisse und die schünen Blumen" spenden sprechen wir hiemit aNen den innigsten Danl ans, Laibach am 20. Mai 1896, Karl und Vlavie Uchtschin. Zahvala. Za mnoge dokaze srèuega soèutja za bolezni in o smrli našega iskreno ljubljenega brata, odnosno bratranca, gospoda Josipa Skofica za miioge darovane vence in za spremstvo dragega pokojnika do poslednjega poèivališffa, izreKamn s tem vsern doti^.nikom našo najpri- ' sr^nejSo zalivalo. zlasli pa se zahvaljujemo gospodom (•. kr. uradnikom, kakor tudi siavnemu gasihiRinu druötvu v Velikih LaŠièah in okolici. V Ljubljani dne 19. maja 1896. Žiilnjoèi ostali. llepllt lies!l. u. ll. LlMsMzlw-l^sw. , Maßstab 1 : 75,000. Preis per Blatt 50 lr., in Taschenformat ^ ans Leinwand gespannt 80 lr. Jg. v.Kleinlnayr K Fed. Zamberg« ßuchhandlung ! in laiback. Schicht's Patent-Seife ist die beste für Wäsche uud sonstigen Hausgebrauch; vereinigt höchste Waschkraft mit größter Milde; liefert blendend weiße, geruchlose Wäsche, eignet sich namentlich für Wollstoffe vorzüglich; ist ausgezeichnet als Hand- und Badeseife für Groß und Klein. (1648) 3 Niemand wird einen Versuch bereuen. 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D°„u!l Hie«, Lo°/„ .... ,26 75 ,27'?!. dtu, Uülell,!' »87« . . ,07 !iü ,0« «5 Änlelien der Itadl Görz. . .,,2- - Aülsyci! d, Nwdtlirmnlloe Wle« ,<»4'l»U >«4 ?l< >Kill/cl ud?, <«u!d). , . . ,2»'?ü,l!i»i!ü Plinili»'» A»>, d, Ewdtgm, WleN 1«?'-> N!7Ü0 «»'set»»! Vin!lt,e!>, v«l»«b, ü"/» lUl — —'— «,lb War, ßsandbrieft (füll«! ft)- Äo°cr,llll«,äst.i!,bUI.<,l,4'/„«. --- --^ dt° , „ lnb0 » "/» «»2b,00'25 dto Vräm,'Vchldv. »°/°, l.»,N, „3 25 1,4 25 uti,' dto, »"/,„ >l. 0 N,.»'st<>rl,Llst <°/° ,«u — ,oa„u Oest u»a Äanl v<>r!, 4°/„ , ,uu 20 w, - bto dto, ü0Mt. ., 4°/, , ,00'2U1»,-. Vpnrcasle.i.Uft,,»'»». 5'///«vl, lUl'5» -'-- Vliorilzte.PbllgaNontn «für U><> fl,)> .ftrdiüand« Norddah» ^»l «»«fra!«^ Val,,»'» »«» 50 ,UU' — yivtls» zos» sp,r Gtillt), Buoaptst «aslllca (Vomba») . L'7l> ?,n «rfblllole ,«N fl...... l»»- ,S9- «lary U°"<'l> «M. 13» - 143'.- 0lf»<>r ^ojf 40 ft...... U2'2b 64- Pals!» U«lt 4" ft. »«»z, OrO.Gel, u„ lo jl, 1? bu ,8'5„ Hiolyril »«li>,. 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ÄtordweNo. 200 st V, . 2s,»'5»«64' — dto. dlll. >l Olnib, 150fi.E, , 94 b« »Ü'— Llalltsfi^llblllin 200 fi, s. . . 342- - 3425« Tüdlial,» 200 ft. 3..... »,-—l 92'— EübillNdd. iljfi'b.'B, 200 N. UVi. 215'85^2ie'25 tramwul, H?!.,Wt.,,?»ft,U.W. 45,»—'4U2'^ dlo. 0fi. . . . —>—j —-— '^^" »elb »Ual« Iromw»!, lsuel«,Weftb,«ll «e!, «1'— « — ^ndustrl»«Alti«n Äange!., «llg. öst. lUO ft. . »4-50 »5'»0 Itzudier lttsel,- und Otahl-^nd. lu Wie» ,00 ft..... 59 . SO'— «lsenbahwu. Lelhg,, «trstc, «0 fi. l<4 — ,,5 - „Hlb.mühl", Paplirs. ». «. «. 50 — l»»'i><» ^ieüiW-r Pr««e>- Elle» ^,- Trllailev l«l>l!l?!!w. Gel. 70 fl. ,k?'b0 »«50 «i»fle»I.G.,Oefi.!!,»U!e!l, 100ft. 29»-, »ou--Waggon U^daiifi,. ÄN„., <»leu«?!. »»,-—«,«L — l?tvis»n. Alllsterulü!!....... S»'«b »»»!» Deiltsch,- Plillje...... 5872, 58 »U Uoi'I'l»!........ l 20-15 l«a-4H Pari«......... 4? 70 4? »0 Kl. Pe«er«b>,r» . . . . —-. — — Dalul«n. Nncuteu........ l»-lN i üv 20 Franc« Ntücke..... 9 i,^ 9 üü Deutschr Ne!ch«ba»!na!en . . 58'??, b« l»0 Iln!!s!!l!chf ^cilll»!)!,'!! . . . 44'40 44 50 PavlnMuvel...... 12? 18?,^