$rä&nmmttOB8 • Pm|i: Für Laibach: •angiaDti# . . A 11. 4i> ft., halbjährig . . « „ St> „ Wtrttljait!*, t - JO » ■ienetlt» . . . — ' 70 „ M i l dkl P v fi : •oBjJü^riB . . . 11 ft. - Ti. Cwttja&rig - - . .1 . 6li . 8t«rtd|ii6r.fl. . * . 7J „ Zustel!»ng in« Haus eievtel» ?$trtg 25 tr., mcnatliit ii h. fftnjcint Uhimmcrn 6 fr. « Laibachcr Nr. 291. Incmmc Mittheilunge» werden uidbt berücksichtigt: Manusknpte nicht zurückgckntcl. Mittwoch, ‘20. Dezember 1871. — Morgen: Thomas A. trtehliM »olFtilfolaafic «r. 181t. tipfiiiion uni 3nftt«lt«- Cnrfflu : Jtongic&vlnlj Vit. 81 sie sei die älteste, ursprüngliche, unb biene als Unterlage aller späteren Gesteine. Ja, bic älteste Felsart. bie wir überhaupt jetzt kennen, gehört zu den geschichteten; rs ist dies das sogenannte Laurentianische System in Kanada und ben Vereinigten Staate», bas von Granit unb Syenit burchsetzt wird, jedenfalls älter als diese beibett ist. Worauf aber biese Laurentia-uische Formation beruht, was unter ihr liegt, betvon haben wir gar keine Ahnung. Da es uns unmöglich gewesen ist, birekt in das Erdinnere vorzndringen und ältere Gesteine als die geschichteten Laurentinanischen kennen zu lernen, wenden wir uns den Vulkanen zu, um die Produkte zu untersuchen, welche sie aus dem Erdinnern zu Tage fördern, aus Tiefen, die weit jenseits der Gren zen liegen, die wir je mit künstlichen Mitteln zu er reichen hoffen dürfen. Die Vulkane aber lehren uns bezüglich des Inneren unserer Erde und der mineralischen Substanzen, welche dort Vorkommen, etwa daö folgende: In der Tiefe, aus welcher die Vulkane ihre Ergüsse zu Tage fördern, besteht die Erde aus Sub- stanzeu von vollkommen feuerflüffiger Natur, die dem Charakter der Ecuptivsteiue analog sind, welche in rühmt Zeit die Erdrinde durchbrochen. Zweitens erkennen wir, daß die von den Vulkanen aufgeworfenen mineralischen Produkte, ihrer chemischen wie mineralogischen Konstitution nach, sich außerordentlich ähnlich sind, gleichviel, aus welchem Vulkane unserer Erde sie stammen. Die Pvobitcte des Hekla, Aetna oder Vesuv stimmen wesentlich überein mit jenen der amerikanischen Vulkane, mit denen ber feuerspeienden Berge Java'S oder Kamtschatkas. Drittens hat sich ergeben, baß aus bemselben vulkanischen Schlunde und während desselben Ausbruchs Laven von zweierlei burchaus verschiedener Art aus -gestoßen werden, nämlich die leichte, saure oder tra-chytische Lava, die ihrer chemischen Zusammensetzung nach den Graniten und tfelsiten analog ist, und die schwere, basische'oder pyroxenische Lava, die mit unseren Basalt- und Trappfelsen fast identisch ist. Jene repräsentirt gleichsam die älteren, diese die jüngeren ans dem Erdinnern früher emporgedrun^ genen Felsarten. Eine zweite Schlußfolgerung, die aus dem Stu dium der vulkanischen Fänomene gezogen wird und die anzeigt, daß in einer gewissen Tiefe unter ihrer Oberfläche die Balkan- mit einem beständigen See von geschmolzener Lava in Verbindung stehen müssen, gründet sich auf ben Einfluß, welchen ber Mond auf vulkanische Ausbrüche zu haben scheint. Diese Ansicht bürste durch die Beobachtung des Professor» Palmicri wahrend der letzten Eruption beS Besuv fest begründet sein. Er beichtet nämlich, daß man dabei bestimmte Fluthbeweguitgen der Lava erkannte, welche andeuten, daß die Anziehungskraft des Mondes in der Zentralzone der geschmolzenen Lava ganz ähnliche Gezeiten verursachte wie im Ozean. Eine weitere Bestätigung dieser Ansicht wird in den Resultaten gesunden, die aus den Prüfungen und Zusammenstellungen von etwa 7000 Erdbebenberichte« während der ersten Hälfte unsere« Jahrhunderts sich ergeben, die Prrry mit einander verglich und au» denen nach ihm hervorgeht, daß die Erdbeben weit häufiger zur Zeit der Konjunktion und Opposition des Mondes, als zu ändern Mondzeiten sind. Am häufigsten sind sic zur Zeit der größten Erdnähe der Mondes, besonders häufig in der Stunde seine» Durchganges durch den Meridian. (Fortsetzung folgt.) Veilaze jttm „Laibacher Tagvlatt" Nk. 391 boitt 30, Dezember. sage» zn bestätigen. - Der Freund erklärt, die Zeug nisse Zapadlo's nicht gesehen zu haben. ~ Auch nach Lemberg hat. sich das Komitalögericht gewendet, erhielt jedoch die Antwort, daß von dort die Zeugnisse an Zapadlo bereits vor längerer Zeit zurllckgesendet wurden. Da sich nun Herr Zapadlo hartnäckig weigert, seine Zeugnisse vorzulegen und auch durchaus keine Auskunft geben will, wo er seine Prüfungen gemacht, beabsichtigt KoniitatSrath Kralj, der die Bvrunler fnchnng geführt, die Einleitung der Spezialuntersuchung zu beantragen und gleichzeitig an den Magistrat die Aufforderung zu richten, Herrn Zapadlo bis zum Ab' schluß deö Prozesses von feinem Amte zu fuspendiren. Der Vorfall, bemerkt das zitirte Blatt, ist ein so außerordentlich peinlicher und wir sind von demselben so sehr ilbcw'iicht, d,tß wir vorderhand jede Bemerkung uiiterbriuf. u tvi'Ünt. Nicht verschweige» können wir jedoch, daß sich f » geraumer Zeit die Klagen gegen Zapadlo immer mehr häufen. Die Professoren sollen eine Beschwerde gegen ihn an die Landesregierung gerichtet haben, die ein ganzes Sündenregister enthält. Aus der Schule erfährt man, daß er die Kinder schlägt, daß er einen unbefugten Handel mit Reißbret lern, Linealen. Farben rc. treibe, die Schiller zwinge, dieselben Ixt ihm zu taufen, daß er in den Schul-protokolleu die Unterschrift der anderen Professoren uu-besugter Weise selbst angesetzt u. dgl. nt. iW= nnb Provitlzial-Angelegrnheiteu Origittal-Korrespottdenzen. Nudolfswerth, l'f>. Dezember. Bei der gestellt hier ftattgehobten LündtagSwahl der iinlerfraiitischett Städte war die Beteiligung eine anßerordenilich große, nnd die Agitation von Seite der klerikalen Pariei eine wahrhaft maßlose. Es siegle trotzvem der klerikale Kandidat Karl Rudcfch (180 Stimmen) gegen den Kandidaten der verfassungsreuen Partei, Martin Ho« ceuar, (1GG Stimmen) nur um 14 Stimmen. Noch bedeutungsvoller wird diese Eischeiuttng, wenn man die Zusammensetzung der beiden Wählerparteien betrachtet. WShrend nämlich in den «tüb:cii Rudotfvverih, Gürk-sild lind Landstraß die Verfassungstreuen die absolute Äiajoriial jiiuHiitlichvi' iciiittiHt etcchtigleu | Lir sich hatte», »lulücu sie nur durch die große Anzahl der Wähler a,,s Möttling erdrückt, von denen man zweifeln darf, ob 50 Perzcirt derselben lesen nnd schreiben könne». Außerdem waren unter de» i ertfalcn Wählern nicht weniger als zwanzig Geistige, von denen einige in wahrhajt schamloser Weise aguitteu. £o wurde in der Kirche zu Laudstiaß dem Botte von der fianzcl herab verboicn, silr den verfassungstreuen Kandidaten stimmen. Ja, ein Wählet erzählte selbst, daß ihm bei der Beichte nur unter der Bedingung die Absolu tioti ertheilt worden war, daß er für Rudefch stimme. Bei der Wahl selbst äußerte sich einer der Abgesandten Lottes — als eine Reihe der hurortigen Wähler sür HrtVoar stimmte: Zaxlaj nemäki posi lajajo (jeyt bellen die deutsche» Hunde.) Dies genügt wohl, um die Bildungsstufe dieser Herren und die Auffassung zu kennzeichnen, welche sie von ihrem erhabenen Amte haben, ti'veii ihrer Haltung ist es zuzuschreibeu, daß es endlich auch in den blödesten Köpfen zu tagen beginnt, und die liberale Partei die nächsten Wahlen voll Zuversicht erwartet. Und nun noch ein Wort an die „alte" amtliche „Laibacher Zeitung," welche die Wahl des Karl Ru-desch als eine „konservative" bezeichnet. Seit wann ist die Partei, welche eingestandenermaßen das bestehende öffentliche Recht durch jedes Mittel zu Fall bringen, im Staate das oberste zu unterst kehren will, nnd die Gesetze offen mit Füßen tritt, konservativ? Oder soll sich vielleicht das „konservativ" ans den Herrn Regierungspräsidenten beziehen- Nasseuftch, 18. Dezember. Wir waren auf die Ereignisse der Nacht ans den 17. sehr neugierig, demt es ist bereits ein Monat verflossen, seit wir von der Erdbebenplage heimgesucht worden sind. Wir itilcr essirlen uus um so mehr, da uns bereit« um 10% W' Vormittags ein ziemlich starker Etdstoß die Benmt-thung aus weitere nächtliche Beunruhigungen nahe legte. Um 9 Uhr Abends aus beit 17. erfolgte ein heftiger Stoß, desgleichen um 2 Uhr Nacht« und ein geringerer nach 3 Uhr Morgens. Während diese Erdstöße erfolgten, war im Innern der Erde eine beständige Unruhe verfpürbar, die eine fortwährende Vibration der Erde verursachte, die Lage im Bette im wachen Zustande ungeheuer belästigte, die Nerven, besonders jene der Füße stark affizine. Dieses Vibriren der Erve endete in scharfen Abschnitten gewöhnlich in einem leisen Stoße. Daö Aufhöre» des ErzitternS erzeugte stets eilte wdhlthnende Ruhe, aber bald begann daö unterirdische Spiel von neuem — bis der Morgen graute; daß es über den Tag anhielt, ist kaum zu bezweifeln, denn diese Erscheinung wiederholte sich in Intervallen auch in der heutigen Nacht. Daß die Erdbeben mit diesen Erscheinungen ihren Abschluß gesunden hätten, ist zwar nicht zu Vernmthen; aber ausgenommen den Fall einer starkem Erneuerung des Fänomens werde ich hierüber nichts mehr berichten, denn wir gewöhnen uns bereits an das Lästige unserer Lage. Nach einer von der Direktion der Zink-Gewerk-schast des Herrn Ludwig Kuschel in Johannisthal ait-gestellten Untersuchung hat die dort genau fijeirte ausgesteckte Mitlagslinie in Folge der Erdbeben feine Abweichung erfahren. Reifmz, IC. Dezember. Meinen Artikel im „Tagblatt" Nr. 285 unter Orig.-Korr. Reifni;, den 11. Dezember, muß ich dahin berichtigen, daß sich der Kaplan Valentin Scharabon nicht, wie mir irrthlitnUch mitgetheilt wurde, dihiit geäußert hat, daß es sich um die Erhaltung der Religion handle, sondern daß eö sich um die Erhaltung der G e i st l i ch en handle. Ich wurde von mehreren Seiten ausgesordert, diesen Jrrthnm zur Kenntniß der geehrten Redaktion zu bringen, was mir um so mehr Vergnügen macht, als ich in der Lage bin, diesen Pfaffen so hiuzustellen, daß man über sein Kaliber außer Zweifel ist. Er muß bei der Aeußeruug, es handle sich um die Geistlichkeit und ihr Bestehen in den bisherigen Umständen, jedenfalls aus die gänzliche Verdummung derjenigen reslektirt habe», denen gegenüber er in nackter Form mit dem uöthigen Anstrich von SBürdjt jenes als gefährdet bezeichnet hat, was.die Aufgeklärtem unter Pfaffenherrschaft verstehen. Indem er diese Aenßernng abgegeben hat, ahnte er nicht, daß er den Nagel ans den Kops getroffen hat nnd es wäre für einen Utibetheiligten spaßhaft gewefen, feine Bemühungen, fein heiliges Antlitz während der Ieremiade mit seinem Embon-point in Harmonie zu bringen, zu betrachten. Wippach, 17. Dezember. Der Artikel im „Zag-blatt" von. 15. d. M. köuute wegen seiner Ueberschiist „Wippach" attderorls mißverstanden und dahin gedeutet werde», als ob die in demselben angeführten Uebelstänbe das hierortige Bezirksgericht träfen. Der Artikel ist allgemein gehalten und bespricht Unzukömmlichkeiten, die hin und wieder Vorkommen. Wir hier in Wippach sind vollkommen überzeugt und konstanten dies, daß im bezogenen Artikel unfern allgemein hochgeachteten Herrn Beziiksrichter, dessen Benehmen in jeder Richtung sehr taktvoll ist, nicht der leiseste Auwurs treffen kann. Lokal-Chronik. — (Landeschef in Krain.) Wie Wiener Blätter melden, soll zum LaudeSches von Krain Herr Pin o v. Friede» thal ans Czernowitz ernannt, und mit der Leitung der politischen Verwaltung der Bukowina Herr von Myrbach beauftragt werde». Herr Pino war früher Bezirkshauptrnann in Görz. (Tages ord int u g der morgigen Landtagsfitz'ung.) Bericht des LatideSanSschnffes über die Landtctgswahleu; Bericht deS Landesausschusses über die Wahl'der zwei Abgeordneten für die Landeshauptstadt ; Bericht über da« Schreiben des Landes-Präsidenten betreffend die Reichsrathswahlen : die Wahl für deu Reichsrath, und Antrag des Landesausschusses bezüglich Kreiurng von sieben Gendarmerieposten. — (Dr. Costa als parlamentarischer Taschenspieler.) Wie wir gestern berichteten, wurde Dr. Costa' S Antrag auf Aenderung bei Dienstespragmatik, um mittelst der geänderten Bestimmungen über die Stellenbesetzung den Dr. KeeSbacher de« Dienstes zu entlassen, vvin Landtage abgelehnt, indem sich dafür die erforderliche Zweidrittelmajorität der Ab-stimmeuden nicht erklärt hatte. Der Antrag involeirte nämlich zugleich eine Abänderung der Landesordnung, welche nur "mit Zweidrittelmajorität befchloffen werden kann. Dr. Costa schien diesen Umstand bei seinem rabulistischen Manöver übersehen zu haben, aber flugS griff derselbe, nachdem er sich von der ersten Verblüffung über seine Niederlage erholt hatte, zu einem im parlamentarischen Leben unerhörten Kunststückchen, er meinte nämlich, der vom LaudeSausschuß gestellte Antrag sei eigentlich doch theilweise angenommen, und es wären daraus jene Stellen zu streichen, welche eine Aenderung der Landeswahlordnung enthielten. Erst die Erklärungen des Landeshauptmanns und des Landes» Präsidenten, daß dies durchaus nicht angehe, belehrten ihn und seinen Anhang eines bessern. Doch auch dann noch wollte Costa ein neues Kunststückchen ausführen, er meinte nämlich, der Landtag soll den Landesausschuß beauftragen, für die nächste Sitzung eine neue Vorlage über den nämlichen Gegenstand auszuarbeiten. Dagegen wurde bemerkt, daß ein abgelehnter Antrag in der nämlichen Session nicht wieder eingebracht werden darf. Man erzählt sich, daß Dr. Costa die Pri-marieustellen schon definitiv besetzt halte. Dem Dr. Voönjak, der ans Untersteiermark nach Laibach zu übersiedeln gedenkt, der hier als Obmann der nationalen, ans Aktien gegründeten Druckerei sich etablirett soll, soll Dr. Costa bei seiner letzten Anwesenheit in Prag die politische Primaiarztenstetle auf das bestimmteste zu-gesichert haben, dem Dr. Bleiweis Halle er die medi zinische Abtheilung und das Jrreuhaus zugedachl, den Primarinö der chirurgischen Abtheilung hätte man belassen, die erledigte Arztenstelle am ZwangSarbeitshausc war für den SekuudäriuS Dr. Ambrosi? bestimmt. — (Unterschieb zwischen den Orga -ii i \ i r tt n g e tt der Staats- u nd der l a n d - ch a f 11 i ch e it Stellen.) Nachdem in der gestrigen LandtagSsitzuug Dr. Bleitveis zur Rechtfertigung des Vorgehens des LaudeSauSfchusses bei der Reorga-nisiruug der ärztlichen Stellen im Spital sich aus den Vorgang der Regierung berufen hatte, welche ebenfalls ihre Beamtenposten reorganisire und viele Beamte aus dem Dienste jage, replizirte der Landespräsident Dr. Wurzbach folgendes: Der Staat nimmt Reorgani- firuugett vor mit Rücksicht auf die Erfordernisse dts Dienstes und wenn hiebet auch Beamte entbehrlich würden, so trage er Sorge, sie anderwärts ehethun-lichst unterzubringen, während es den Anschein hat, als ob die Landesämter zunächst darum organistrt würden, um mißliebige Persönlichkeiten ihrer Stellen für verlustig zu erklären. — (Kasinoverein.) Im Laufe der bevorstehenden Wintersaison werden im Kasino sechs gesellschaftliche Unterhaltungen stattfinden, und zwar 4 im Karneval und 2 in der Fastenzeit. Die Unterhaltungen beginnen mit einem GeselischaftSabende mit Tanz am 17, Jänner, dann folgen am 31. Jänner, 7. und 12. Februar drei Bälle. Die Tage für die beiden GefellschaflSabeude in der Fastenzeit sind noch nicht festgesetzt. Indem so der Kasinoverein für feilte Mitglieder eine belebte und abwechslungsreiche Winter-faifon in Aussicht stellt, begrüßen wir auch noch eine andere in Aussicht genommene Maßregel mit vielem Vergnügen. Wie uns nämlich berichtet wird, hat die Direktion den Beschluß gesaßt, die Statuten deS Vereins einer zeitgemäßen Revision zu unterziehen. Die Zweckmäßigkeit einer derartigen Reform ist außer Zweifel und es läßt sich zuversichtlich erwarten, daß deren Folgen für die künftige Entwicklung des Verein-höchst wohllhätig fei» werben. — ( D i n rn iste n - V e r s a m in l nn g.) Am 24. d., um 3 Uhr Nachmittags, wird im Gasthause zur „Sternwarte" eine Versammlung der bei den f. f. Behörden und Aemtern bediensteten Diurnisten statt» finden, wobei die finanziell gedrückte Lage derselben, die vergleichsweise bessere Stellung einer Taglöhner, famitle konstatirt, das Materiale zu einer Petition um Erhöhung des Diurnum» und zur Auszahlung des. selbe« aus Staatskassen gesammelt werden sollen. — (Dieungarische Kapelle) spielt heute zum letztenmal« bei dem Dersaffungsbaukelle. Die Leistungen der Gesellschaft haben sich schnell gerechte Anerkennung bei unserem musikliebenden Publikum errungen, so daß wir das Bedauern nicht unterdrücken können, sie so bald wieder scheiden zu sehen. Uebri. genS möchten wir dem Herrn Dirigenten anempfehlen, in unseren Gegenden lieber ein festes, wenn auch höhere- Eintrittsgeld zu erheben, da die andere Form der Zahlung hier nicht beliebt ist und viele daran Anstoß nehmen. Der vorzügliche erste Geiger der Gesellschaft, Hr. DaraSz, und der Zimbalfchläger wollen, wie wir hören, später mit einander eine Kunstreise nach Deutschland unternehmen und dürften auf derselben nochmals auch unsere Stadt berühren. — (Veränderungen im Generajlate.) Ueberfetzt wurden: die Lieutenant«: Pagliarucci-Kißl-stein, Emanuel Ritter v., vom Jnf.-Reg. Konstantin Großfürst von Rußland Nr. 18, zum Jnf.-Reg. Freiherr v. Kuhn Nr. 17 (aus eigene Kosten); Wrba, Franz, vom Jnf.-Reg. Freiherr v. Kuhn Nr. 17, zum Jns.-Regiment Konstantin Großfürst von Rußland Nr. 18. — (Schwurgerichtsverhandlung gegen den „Brencelj".) Morgen den 21. findet die Schwurgerichtsverhandlung gegen Jakob Aleöovc Redakteur de» „Brencelj," wegen Vergehen der Ehrenbeleidigung und Vergehen gegen die öffentliche Ruhe und Ordnung im LandeSgerichtögebäude statt. — (Zur Gefängniß-Statistik.) Mit Ende November l. I. betrug die Anzahl der Gefangenen in den Arresten der dem k. k. OberlandeSgerichte in Graz unterstehenden Gerichtshöfe, wozu auch die krainifchen Gerichtssprengel gehören, 1043, und zwar 918 Männer und 125 Werber. Es befanden sich in Cilli 191, in Graz 232, in Klagenfurt 245, in Laibach 180, in Leoben 98 und in Rudolfswerth 97. UntersuchungSgefangene waren im Ganzen 382 und Kerkersträflinge im Ganzen 601; letztere zerfallen in 473 Kerkersträflinge mit einer Strafzeit bis zu einem Jahre und in 188 Kerkersträflinge mit einer Strafzeit von mehr als einem Zahre. Kranke waren am Schluffe des Monats 94, wovon auf Klagmfurt die stärkste Ziffer mit 64 entfällt. Von den Kerker-Prüflingen wurden im Laufe des Monats November nach ausgestandener Strafe im Ganzen 201 entlassen, 30 Individuen aber zur „Slrafausstehung" in Strafanstalten abgeliefert. 6;.v — (AuS dem Amtsblatte der „L a i b. Ztg.") Die Postmeisterstelle zu Zirkni; ist erledig! und wird zur Besetzung unter den üblichen Bedingungen ausgeschrieben. — Am 30. d. M. Markt in Sagor. Witterung. Laibach, 20. Dezember. Seit gestern Abends Nebel. Gegen Mittag Sonnenschein, Höhennebel. Starker Rauhfrost auf de» Bäumen. Temperatur: SDtorgenS ti Uhr — ti-G“, Nachmittags 2 Uit — 4.1" C. (1870 { 6.5°, 1869 + 3.6°). Baro> meter 740.08 Millimeter. Das gestrige Tagesmittel der Temperatur — 7.4", um 5.5° unter dem.Normale. Verstorbene. Den 17. Dezember. Agnes Kosak, Jnwohners-roitroe, alt 78 Jahre, ins Zivilspital sterbend übelbracht. — gosef Peterlin, Faßbinder, alt 75 Jahre, in der Kapuzinervorstadt Nr. 8 an Erschöpfung der Kräfte. — Gertraud Ko-bau, Jnwohnerswitwe, alt 54 Jahre, im Zivilspital an Lungenlähmung. Den 18. Oktober. Herr Paul Mühleisen, Hörer der Technik nnd k. k. Reserve-Lieutenant des 47. Linien-Jnfanterie-Regiments Baron Hartung, alt 21 Jahre, in der Kapuzinervorstadt Nr. 75 an der Lungentuberkulose. Den 19. Oktober. Herr Michael Stroh, bürgerlicher Hausbesitzer und akademischer ÄUnstler, alt 70 Jahre, in der Stadt Nr. 9 am wiederholten Schlagflusse. — Maria Vornik, JnwohnerSwitwe, alt 54 Jahre, und Johann Vorn-keler, Maler, alt 75 Jahre, beide im Ziviljpiial au der Lungenentzündung. Telegramme. Wie», 20. Dezember. Die heutige „Wr. Ztg." bringt die Ernennung Apponyi'S zum Botschafter in Paris. Brünn, 19. Dezember. Der Landtag annut« lirte die Wahl des Föderalisten Hanel wegen Inkorrektheit beim Wahlakte. Wiener Börse vom 19. Dezember. Staatsfonds. | »eld iperc. Reute, Sst.Pa».1 69.15 di°. dt». öft.in Silb. 7ti.io iol« ton 1864 . . . >4.(0 iofe von 1840, geni« 101.70 io(e vor. 1860, flriinft. 116.60 Btämienl*. u. 1PG4 .|ll6.6i. Ornndentl.-Obl. 1 Steiermark )U t p6t. 90 60 Äämten, fttam u. tfUftenianb 6 „ 86.75 Ungarn. . zu 6 . 78.6; lkroal. u. Sla». 6 . —— tSicienbiirg. „ 6 . I J*.— Kate «0.16 70 »» 85.— 101 HO 11«.- ISS».75 «. 86.-79.- 7«.— Aotlen. «attonalbenl . . Union > B»nk . . . trebitanftalt . . . ft. ä. 56x0 177.6' i«5.— 119.1 17».6(. 183.-- 89.6t 88.61 108.6. 88.50 Veld IBim O-ft. H,»ot»..«ank . - »560 Prlorit&ts-Obllg. Sübb.-»el.zu600Sr. US 15 113 60 bto. ®one 6»$t. js:.- - m.-Norbb. (100 fl. LM.) 104 75 103.— eieb.»8.(ioofl.6.i0.) >u.--j ho.ia Etaal»bahn pr. Stück 135.75 136 60 Staatsb. Pr. Et. 1867 134.50 135, -«ubols»b.(300fl.ö.w.)j »0.601 bO 70 gteni-3of.(800fl.e.)iioi).4(i loo.eo Lose. 811 -183.-323.»G tifö.— »»6.2t. 861.—-b8. m. 131.60 Si4t 204.— <44.-45h.~ 178.-W6.-Jlt.— 180.— 183 60 89.71 8^.- 107.6t 86.71 ®tCbtt 100 fl. S. «.». . Dou.-Dampfsch.-Oes. zu 100 fl. CM. . . trieftet 100 fl. CM. . bto. 50 fl. ö.W. . Ofettet . 40 fl. ö.W Salm . „ 40 * PalfiY • » 40 , Llarv . * 40 , 6t. ®enot6* 40 „ Diudifchgräy 80 * Waldstein . 20 * Keglevich . 10 „ «udolfSstift. 108.®. Weoheeli,3 Mon.> tug-b. lOO fl.füdd.W jfcattlf. 100 ft. - „ ‘onbon 10 Pf. €terv Paris 100 Franc» Mtinmen. cais. Müuz Ducaten M-yrancSstück. . Üeteiasrhalet . . foiKbcr . . 190.75 idi.se #7.- 180.60 69.— 82.— 42.— 28.- 37.50 31.60 21.6 »L.- -14.— 14.60 9S — 9if.lv U7.lt; 45. 97.50 121.60 60.-83.-43.-89.-88.60 38.-25 50 23.-16.-15.— V9.J0 ^9 2?» 117.5fO 46.1o Theater. Heute: Blaubart. Komische Opel in 1 Sitten von Halevy und Meilhac, deutsch von Julius Hopp. Musik von Jacques Ofsenbach. CaibacQer Gewerbebank. Bis auf weitere Kundmachung werden Gelder in laufende Rechnung von heule, angefangen verzinset, u. z.: (609—2) Gegen «tägige Kündigung 4°/0r „ 30tägige „ 4'///o, „ 90tägige „ 5°/0. Laibach, 18. Dezember 1871. Die Direktion. 5.5, 5.57 9.30 9.31 t.76* 1 76 1166«. 1.7.~ Telegrafischer Wechselkurs vom 20. Dezember. bperz. Rente vsterr. Papier 00.45. — Sperz. Rente «jsterr. Silber 70.70. — 1860er Siaatsanlehen 102.—. — Bankaktien 808. — Kreditaktien 326.—. — London 117.45. - Silber 116 90, - K. k. Münz-Dukaten 6 45. - Na-poleonsd'or 9.30'/,. N Die Handlung der Sp. & V. Pessiack, Theatergasic Nr. 42, empfiehlt eine soeben eiiigelangte Sendung besten, stärkst monssirenden ^ I Klkinoscheg'lche» Champagner, tz die große Bouteille 1 fl. 80 kr.; A ferner de» allgemein als vorzüglich gut anerkannten, feiiischmeckendcn (625—1) 'i - ' - ti I 'iy ’ ;z, die große Bouteille 55 kr. K Mk Frische Sendung in großer Auswahl von: Mailänder-, Strachino- &, Gorgonzola-, fettem Emmenthaler-, bestem Groyer- &. Parmesan-, Liptauer-, Primsen-, Holländer-, Eidamer-, Schwarzenberger-, Limburger-, Fromage de Brie, Fromage de Neufchatel- &. Kräuter-Käse. Ijiiger von: echtem chinesischen und russischen Thee in größter Auswahl, offen pr. Pfund fl. 2 »nd höher, sowie auch in Paquets zu ',,, '/. und 1 Psd.-Kafseten; echten Jama.ca-Rum, feinste Punsch-Essenz, Grazer liuS Pressburger Theezwi-back nnd Bisquits, neue Görzer nnd Bozner kandirte nnd Kompotfrüchte und Marmeladen, Triester und Grazer Chokoladen, italienische Mandolatti, Krachmandeln, Malaga-Trauben, Haselnüsse, Alexandriner Datteln, Smirnaer Feigen, Görzer Maroni. Bon Aalfischen, Rollhäringen, russischen Sardinen, Tafel-Sardellen, Sardinen de Nantes, holländer, schottischen nnd Jägerhäringen, feinsten Rhein-Bücklingen, Kieler Sprotten, Krebsenschweifeln in Del oder Satzwasser, Thunfischen, Kaviar, Trüffeln, Champignons, Spargeln, Pilzlingen nnd Artischoken, Mixed-Pikles. Beefsteak-Sauce, Salat-Cream, französischem und Kremser Si-nf, Znaimer Gurken, schönsten Rosinen, Mandeln, Pignolien, Pistazien, Spermazetti, Oliven, Pfefferoni. Beste Sorten Powidel, feinste ungarische Schweinfette, Grazer Zungen und Schinken, Mortadella di Bologna, Zungen und Schinkenwürste, Braunschweiger-iin6 Presswürste, beste Veroneser und ungarische Salami, tirftuwte AuwswhIiI in steirischen, österrrichischen, Rhein- und französischen Tafel- und Dessertweinen, Champagner und Liqueuren. Weihnachtskerzchen mit Kapseln iit allen Farben ü. CO. ans 1 Pfund, als schiede»? Chokoladen und anderes Zuckerwerk für f'lirlstbSiimrlien zn empfiehlt i» großer Auswahl die Spezerei, Material-, Farb-, Biineralwasser-, Wein- und Delikatessen- Hafldlnng des Peter Laiiiiik MHH auch ver-behängen emsosk! s$; a tu Franziskaner platz, Theatergasse N r. ,zum braunen Hirschen." (608 -2) Angekommene Fremde. Am 19. Dezember. Elefant. Ritter u. Hiibl, f. k. Generalmajor, und Ressel, k. k Oberlieuteimttt Adjutant, Graz. — Tugendhaft, Asm., Bielitz. — Lvwinger, Großhändler, Kanischa. — Posnik, Besitzer, Beides. — Janda, Handelsreisender, Wien. — Dr. Voäujak, Marburg. Stadt Wlvn. Cretich, Handelsmann, niid Lazzaro-vich, Besitzer, Triest. — Heinemann, Kfm.. Berlin. — Reier, Kfm., Wien. — Pogacnig, Besitzer, Neiimarktl. Gedenktafel über die am 22. Dezember 1871 stattfindenden Lizitationen. 1. Feilb., Opeka'fche Real., Nicderdors, BG. Planina. — 1. Feilb., Facja’jdje Real., Jakobovic, BG. Planina^ — 3. Feilb., Martiniii'sche Real., Otok, BG. Laas. — 3. Feilb., Valeniii'sche Real., Dorneg, BG. Feistriz. — 3. Feilb., Snock'sche Real., Bir, BG. Egg. — 1. Feilb., Dolenz'sche Real., Weixelburg, BG. Sittich. — 1. Feilb., Urankar'sche Real., Gradise, BG Egg. — I. Feilb.. Sckwinger'sche Real., Voloska, BG. Rndolsswerth. — l. Feilb., Balkovc'sche Real, ad Tschernembl, BG. Tscherneinbl. — 1. Feilb., Wenkolche Real., Ratschach, BG. Ratschach. — 1. Feilb., Salamon'sche Real., Sleinen, BG. Ratscha». — 2. Feilb., Kogoj'sche Real., Jclitschenver», BG. Jdria. — 3. Feilb., Tnrsii'sche Real., Ratet, BG. Planina. — 2. Feilb., Nagel'sche Real., Wersch-lin, BG. Rudolsswerth. — 1. Feilb., Sleiko'sche Real, Buknje, BG. Senosetsch. 1. Feilb., Viiic'sche Real , Unterschleinitz, BG. Planina. — 1. Feilb., Zemec'sche Real., Zirtmz, BG.Planina.— I. Feilb., Jnvaniic'sche Real., Slivic, BG. Planina. — 2. Feilb., Pogacer'sche Real., ZajevKe, BG. Egg. — 2. Feilb., Noval'sche Real. Pottendors, BG. Rudolss-rverth. — 3. Feilb., Zavbi'sche Real., Obertuchein, BG. Stein. — 1. Feilb., BlaS’sdie Real, Mannsburg, BG. Stein. — 2. Feilb., Grabner'sche Real, Tersina, BG. Nassensnj;. — 3. Feilb., Markoviii'sche Real., Bntnje, BG. Senosetsch. — 1. Feilb., Gril'sche Real, Berbica, BG. Feistriz. — 3. Feilb., Lessar'sche Real., Soderschitz, BG. Reifniz. — 3. Feilb., Cehovin'sche Real., Goie, BG. Wippach. — 3. Feilb., Ven hierutti'sche Real., Gottschee, BG. Gottschee Als praktisches, sinnreiches und zugleich werthvolles Wrihnachls- Neujahrs-Geschenk empfehle ich gute Nähmaschinen aller anertannten Systeme, besonders die allerorts als die besten bekannten echt amerikanische» Ella# llowe-iriAMChliien für Familiengebrauch nnd Gewerbe. Große Auswahl! Preise mäßig, Unterricht gratis. Weiters ein reiches Sortiment anderer gut brauchbarer Gegenstände, als Wäsche, Kragen, Kravats, tonfet tionirte Shirting, Moul- und Tüll anglais-Artikel, dann feine Wirkwaaren rc, fiit Groß nnd Klein ! Alles gnt und billig! (600—3) Vinc. Woschnagg. Trlemt: Lorso 16. I.itilntrli t Hanptplatz 237. Empschleiiswerthe J Weihnachts-Geschtnke. Alle Gattungen IJlirvn, Urrkcr, Sil-l»er- nnd Taiinl-Ciolil-Ketteii, Feld-blnoltleie, 0|iernKucker, lYletall- und QiiecliMilher-IIaroinetei’, Tliernio-meter, Brillen, Xivicher, Stecher in Cüold, Silber nnd Stahl, ItllUro-Hkope nnd Fernrohre ac. rc. Ferner die besten nnd billigsten Nähmaschinen für Familien u. Gewerbe — Garantie 6 Jahre empfiehlt (603—2) Niklas Rudliolzcr, lr, v Lternallee Nr. 25. JT Sparkaffe-Kundmachung Wegen des pro II. Seinester 1871 vorzunehmenden Rechnungsabschlusses werden bei der gefer* tigten Sparkasse vom 1. bis inklusive 13. Jänner 1872 weder Zahlungen angenommen noch geleistet. Aus gleichem Anlasse bleibt auch das KT pfanömnt am 2., 4., 9. und 11. Jänner 1872 für die Parteien geschlossen. Laibach, am 13. Dezember 1871. (599—2) findet man Weihmchts- & Nenjahrsgeschenke für Damen, Herren und Kinder.jeden Alters in größter und schönster Auswahl mr* zu staunend billigen Preisen ? Nur bei der „Brieftaube," Hanptplatz Nr. 240, in der Galanterie», Nürnberger-, ituv)- und Spielivaareichan-lnng Julius Mayer, vormals A.. «J. K rase li ovit z. Spielwaaren, Gesellschaftsspiele: Belagerung von Paris, der kleine Moltke, die Wacht am Rhein, die Reise am Nordpol, Amerika am Rhein, Hammer nnd Glocke, Lotto, Domino, Schachspiele mit nnd ohne Figuren, der Zauberer, womit sich Alt nnd Jung die angenehmsten Abendstunden verschaffen könne», nnd noch viele andere Gesellschaftsspiele. Aus Fröbl’s Kindergarten: Schreib-, Zeichnen und Rechnen Unterricht. Der Leseschüler, die große nnd kleine Stickschnle, Wollarbeiten, die Flechtschnle, brillant Stäbchenstecken, Holz^ nnd Korkarbeiten, Perlarbeiten, daö Sietzen, die Nähschule, so wie noch lOOfache Auswahl ähnlicher lehrreicher Spiele. Neues Magazin gymnastischer Spiele, Wägen, Baukästen ans weichem und hartem Holze, Zimmer, Ställe, Sparherde und atttere Blechspielwaaren, Laterna Magica von 65 kr. bis fl. 3.50 pr. Stück, Schachtelspielwaaren, Holz- unc Blechgeschirre, Möbel, Soldaten, Meiereien, Hühnerhöfe, Jagden, Speisen, Teller, Festungen etc., pr. Schachtel von 15, 20, 25 kr. bis fl. 2.50. Leierkästen, Trompeten mit und ohne Klappe», Mitrailleusen, Czakos, Gewehre, Blech- und Stahlsäbel, Eisenbahnen, Krippen, Wollthiere, selbstlaufende Thiere, Bügeleisen und Mörser, Magnetkästchen, Turnerspritzen, Kutschirbänder (zum SelbstkutschireM, Kleiderkästen, Gummifiguren, Peitschen, Stroh-und Kautsckuk-Schlitten, Kinder-Rohr-Möbel. Puppen, gekleidet nnd »»gekleidet, Täuflinge mit und ohne Haare von 10, 20, 30 kr bis 15 ft. pr. Stück, auch Mama mit Papa nifend, mit vorzüglicher Stimme. Enorme Auswahl in Lederwaare: Schreibmappen mit und ohne Einrichtung in sehr eleganter Ansstat-«mg. Portemonnaies, Banknoten- und Zigarrentaschen mit 'und vhne Stickerei, Reise- und Arbeitsnecessaires, prachtvolle Albums mit und ohne Musikwerke. Das Schönste und Neueste in Schmuck, Schatullen, Handschuh - Kassetten, Zuckerdosen, Nähschatullen, Uhrträgern. Thermometern, Nähtischchen, Parfümkassets und Parfüms in allen Gerüchen. Rauchrequisiten, Meerschaum-Zigarrenspitzen, Tschi-buks etc. Talmi-Gold-Damenschmuck, Bracelets, Medaillons, Chemisett- und Manschettknöpfe, lange und kurze Uhrketten in neuester Fabon nnd gediegenster Auswahl, so wie noch lOOfache untere Artikel, tie sich ganz vorzüglich für t'liriwllmuiii- mit nU<> eignen. — Farbenkästchen von 3, 5, 10, 20 kr. bis 4 fl. per Stück. Reisszeuge von 90 kr., fl. 1.10, 1.80, 2 bis fl. 6.50 pr. Stück. Stiften, Federn, Federkasten, Papeterien, Lesepulte, Kleider- und Schlüsselhalter, Scheeren und Federmesser aus englischem Stahl. Essbestecke mit Holz, mit Bein und Hornheften, aiich Britannia, Alpacca - und Chinasilber ^Bestecke aus bester Sorte, Dessert- und Kinder Bestecke, per Dutzend Paar von fl. 1.80, 2, 2.50 bis st. 10. Jagd-Requisiten, Porzellanfiguren, Blumen- Vasen. Schlittschuhe, Schwarzwälder Wanduhren von fl. 1.40, 1.80 bis fl. 10 pr. Stück. Auswärtige Aufträge werden prompt und genan auigefiifivt, mit erlaube mir nur meine geehrten p. t. Kunden zn ersuchen ans Weih nachtsgeschenke Bezug habende Kommissionen möglichst frühzeitig zn veranlassen, ta es in tut letzten Tagen oft mit dem besten Willen nicht mehr mögli» wirt, alles komplet auszuführen, theils tutch teil zu großen Andrang der Geschäfte, theils aber auch durch die Beschränkung der Poststunden. ‘ (601 —3) Mmümchölig. Das löbliche k. k. Offizierskorps der Garnison veraiv paltet am kommenden Sylvester Abende im Lnale der BdjteUftöttc ein Li»l)Knin)chrn, was den verehr^ichen Kasinovereinsmitgliedern mit dem Bemerken zur Kenntniß gebracht wird, daß dieselbe» hiezn sammt ihren Familien freundlichst eingeladen wurden. Laibach, 11). Dezember 1871. (616) Die Kasinooereins-Direktion. Zu (619 kitMhts-GkschkNkkN -das KewiiBiUesle stets in Galanterie- und Tapisserie-Handlung. Billiger als bei jedem Putzwaaren- Nritzliche, daher beste WeihimchtsgeschmKe für i)ic Onjjcni)! Erd- und Himlnelsgloben mL01? 30 und 60 Tr., 1 st., 2 fl., 3 fl. 30 kr., 5 fl. 30 kr. (mit flovenischem Text^, 10 fl. bis 20 fl. letlmien nebst Lunarmm stell zu 15 mit) 24 fl. ' v und von 1 fl. 20 kr. bis 8 ft Feine Aquarell- u. Miniaturfarben in Kästchen zn 1 fl., 1 fl. f>0 kr, 2 fl. bis 4 fl. Tech uische. Deck (in Porzcllanschalen> und Honig Farben in Kästchen nnd Blechclnis von 1 ft. bis 5 fl. Große schließbare Chatonilleu mit 18 Farben nnd 4 Porzellanschalen tc. Deficrv. Studentenkalender CÄ schenkalendern für das Jahr 1872. mit 1,llfe °r’ne Einrichtung und Tcl)relvinappeu Schließen von 40 kr. bis 5 fl. Stammbücher, Poesien, rieichnen-Mpeieuen, und Vrirfmarken-Albmnü. Tagebücher nnd Anenden. SWnrtVtlfiiMl MetachromatWie», Movellirbo-um, Ankleidepuppen, wie -»ick, eine Auswahl von wcsrllschaftS-, t'tfir- uud «inder-spielru. (611 i) Zll haben bei «S. fjaioBitiiaaS in Laibach. Christbaum-Keychen mH II»!(<*■*, ne» n»d sehr praktisch, bei «520-2) Josef Karinger. C->V=' ^6Ile i » , '<1« >.l * : f » CD E cti Q CD O. CD Billiger als bei jedem in Laibach J. Fischer, Äundschaftsplatz 222, empfiehlt ihr reich sortirtes Lager von Damen-Jacken, Paletots, Regenmänteln, Hüten, Häubchen, Bascfiliks, Coiffures, Capuchons, Sjhaf-woll-Tiichern, Miedern, Krinolins, Rosshaarröcken, Seelen- nnd Kniewärmern, Echarps ans Seide nnd Lchafwolle, Gamaschen, wollenen Strümpfen, Duxer Hemden und Hosen für Tauten und Herren, Plquet- und Schnürl-Korsetts, glatten nnd gestickten Damen-Hemden, glatten uud gestickten Damen-Hosen, weißen nnd farbige» Chifons, weißen nnd farbige» Damen-Schürzcn, weißen nnd farbigen Herren-Hem-den, Herren-Schleifen, Kravats, Maschen, Leinen- nnd Leinen-Battist-Tüohern, Damen-und Herren-Manschetten nnd Krägen, allen Farben Atlas nnd Sammt, Gros de tour-fail-Atlas nnd Sammthändern, Spitzen, Spitzengrund, Blumen, Schmuckfedern Chignons, allen in das Modisienfach schlagenden Artikeln. Zöpfen, Haarelnlagwollen und (617) Ein wird für eine nen einznrich-tende Parqnetten-Fabrit ans znnehmen gesucht. Derselbe soll Tischler von Profession nnd speziell mit der Par gnettenfabrikation intter Anwendung der zu diesem Zwecke ersnndeneu Hvlzbearbeitnngs-Maschinen vollkommen m traut sein. Allfällige Be Werber um diesen Dienstposlen möge» sich wegen Ertheilnng näherer Auskünfte an Herrn All". Freili. v. Zola in Veldes in Oberkrain wenden (622-1) Die reichhaltigste und nützlichste Familien-Zeitnng ist gp „Der Raznr." Erscheint jeden Monat in zwei Doppelnnmmern im Umfange von je 3 -4 Bogen Foliv-Forinat mit Extrabeilagen und zahlreichen Abbildungen. — Die Schlußnninmer 24 des Jahrganges I m7 1 wurde soeben ansgegeben. Preis pro Quartal loko Laibach fl. 1.50, mit Postverseudunü fl. Zu Pränumerationen empfiehlt sich die Buchhandlung Zeschko & Till, Laibach, Hanptplatz 3§0. (cis- n Zu r möblirte Zimmer, j^des mit separatem Eingang, elegant möblirt, und vlu *r«niü«‘M ITBMUHKln, ans zwei Stockwerken bestehend, sehr trocken gelegen, werden sogleich zn vergeben gesucht. 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