prällamcraiton» - Preise: Für LaidaL Ballziährig . . . 6 ft. — lr. Halbjährig . . . Z , — . Bierteljährig. . . i » so , Mouatlich . . — , So , Mit der Post: Ball,jährig . . . s ft. — kr. Halbjährig . » SO , vierteljährig. . . 2 , 25 . Für Zustellung ins Hau« viertel-jthrig 2S kr„ monatlich 9 kr. Laibacher Einzelne Nummern 5 kr. Tagblatt. Anonime Mittheilungen werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zurückgesendet. Stdaklioii: vahnbolgoffe !>tr. l»ü LkVkdilio« «vd Zaserate» Lureau: tkvugresjpla? Nr «I :in nachahmenswerthes Beispiel." „Narod" berust sich nun auf das deutsche Eze-chenblatt „Politik," worin eine Allianz der Eze-chen, Polen, Slovenen, Tiroler und Triestiner in Vorschlag gebracht wird. Möchte» doch, ruft „Narod," die slovenischen Männer, die das Volk zu seiner Vertretung berufen hat, diese ehrliche Einladung nicht überhören und es nicht unterlassen, bei dieser Gelegenheit abermals sich an die slavische Solidarität zu halten. Das Losungswort der jloveuischen Nation möge sein: Einträchtig unter sich, einträchtig mit der staatsrechtlichen Opposition ;u wirken, jeder für sich, alle für jeden nach Recht und Ehrlichkeit." Ungarische Stimme über die Deutsch-Oesterreicher. Die „Reform," welche sich seit einiger Zeit ununterbrochen mit zisleilhanischci, Angelegenheiten besaßt, sagt in ihrem Leader vom 20. d.. daß unter den verschiedenen Nationalitäten in Zisleithanien die Deutschen unbestreitbar znr Führung der Hauptrolle berufen seien. „Der Föderalem»? — sagt die „Reform" — ist keine Fantasie mehr, sondern ein bestimmtes, prononzirtes, politisches Pnnzip Daß der Ausgleich trotz der föderalistischen Bestrebungen eine dualistische Form bekam, hat darin seinen Grund, daß der Dualismus eine historische Basis Hot, daher konservativ ist, während der Föderalismus eine revolutionäre Idee ist. Es unterliegt keinem Zweifel — meint das genannte Blatt — daß der Föderalismus in Oesterreich die Situation nur verschlimmern könnte. Es werden sich dann neue Gruppen bilden, dnrch welche allerdings ein osteuropäisches Reich gegründet werden könnte, welches aber von dem gegenwärtigen sehr verschieden wäre." Uebcrhaupt ist das deakistische Organ ans die Czc-! chen nicht gut zu sprechen, welche sür ihre Krone ^ in der Geschichte vergebens einen slavischcn Charakter > suchen. Die Czechen, welche Jahrhunderte hindurch ^ die Wohlthaten deutscher Kultur kosmopolitisch benützt haben, werden in ihrer Selbständigkeit vermöge der geografischen Lage in wenigen Monaten Petersburg mehr als je entrückt sein. Es ist mehr Feuilleton. W. Jordan und seine Rhapsodien. In nnscreni Zeitalter, daö die Staniinver-wandtschast des Menschen mit dem Affen inaugu-rirte und dessen Sigfride als Gründer von Aktiengesellschaften, als Verwaltungsrathe, als Baum-Wolle- und Petroleum-Spekulanten nur selten in die Lage kommen, Beweise männlicher Kraft und Heldensinncs abzulcgen — in solcher den idealen Zielpunkten abholden Zeit gehört wahrlich viel Muth dazu, die in der Geschichte der Völkerwanderung wurzelnde germanische Sagenwelt aus dem Schutte der Jahrhunderte herauszubeschwören, Neu zu verjüngen nach tausend Jahren Die wundergewaltige uralte Weise Der deutschen Dichtkunst und ihr als fahrender Sänger „Lauscher zu werben in den deutschen Landen." Wilhelm Jordan, der geistvolle Interpret der Shakespeare'schen Sonette, der Dramen: Makbeth, Romeo uud Julie, Othello, König Lear und Ri- l chard III., hat dieses gewagte Unternehmen ausge-' führt. Mit seinen Nibelnngen-Rhapsodien ist es ihm gelungen, in nahezu 70 Städten die Aufmerksamkeit des Publikums zu fesseln, die Anerkennung der ersten Kunstrichter Deutschlands zu erzwingen. Wir waren aus Jordans Erfolge in unserer Stadt einigermaßen gespannt. Zu unserer Beschämung müssen wir gestehen, daß uns die Sorge quälte, in der Zukunftsmetropole Sloveniens möchte sich dem gefeierten Rhapsoden doch nur eine mäßige Thcilnahme zuwenden. Allein unsere Besorgniß erwies sich als völlig grundlos. Schon zum ersten Vorträge der Rhapsodien im Kasinosaale hatte sich die Elite unserer Gesellschaft fast vollzählig ungesunden ; beim zweiten und dritten Vorträge steigerte sich der Besuch so sehr, daß die Sitzplätze des geräumigen Saales für die Menge kaum aus-reichten. „Diese Woche gehört dem Dr. Jordan," sagte uns eine reizende junge Frau, als wir sie in ihrem Boudoir bei der Lektüre der Jvrdan'schen Sigfridsage überraschten. Und in der That war cs auch bei uns wieder die Frauen- und Mädchenwelt, die dem Rhapsoden die weihevollste A usmerksamkeit zollte. Um die größere Empfänglichkeit des weiblichen Herzens für Jordans Dichtung zu würdigen, wollen wir auf die Bedeutung der letztem einige flüchtige Schlaglichter werfen. Der geschichtliche Hintergrund der Nibelungen-sage ist bekanntlich die Zerstörung eines burgundi-schen Reiches am Rhein durch die Hunnen und der noch immer in räthselhaftes Dunkel gehüllte Tod Attila's. Mit diesen historischen Elementen verbanden sich vorgeschichtlicher Götterglaube uud mi-thische Bestandtheilc anderer Art zu einem kaleidoskopisch bunten Gewebe, welches dem größten Epo» des Mittelalters, dem Nibelungenliede, als Vorwurf diente. Jordans Sigfrid sage ist eine aus selbstständigem Schaffen hervorgegangene, in sich abgeschlossene Dichtung. Eine gänzliche Neugestaltung des ersten Theils der Nibelungensage, behandelt sie die Schicksale Sigfrids, des jüngsten und edelsten Sprößlings des den Göttern entstammten Helden-geschlechteS der Wölsungen, und bringt die Grund- als gewiß, daß der föderalistische Umgestaltungs-Prozeß sich gegen Osten, direkt nach Ungarn verpflanzen würde. Einer solchen Politik kann der Ungar — ruft die „Reform" — den Weg nicht bahnen, den Aufschwung derselben könnte die ungarische Regierung nicht dulden. Das Berhältniß zu Oesterreich ist von Seite Ungarns keine Zwangslage, sondern eine politische Nothwendigkeit. Eine jnngslovenische Stimme. Die „Tagespost" enthält folgenden Brief eines Jungslovcnen aus U n t e r st e i e r m a r k, 20. April: „Bor allem muß ich Sic, geehrter Herr Redakteur, fragen, wo denn der ehrsame steirische „Erbhuldi-gungsherzogshut" (sit vöuiu, verbo!) aufbehalten ist, der unfern slovenischcn „Führern" die Gerechtsame Steiermarks, Kärntens und KrainS garan-tireu soll. Denn so was von einer „Erbhuldigung" (als ob es noch einer bedürfte!) habe ich verwundert in ihrem geschätzten Abendblatt vom 18. d. M. aus einer Wiener Korrespondenz herauSgeleseu. So viel man wenigstens in den steierischen nationalen Kreisen weiß, muß eine solche barocke Idee höchstens vom mittelalterlichen Krain aus in Umlaus gesetzt worden sein; denn Velleitäten solch' bizarrer Art können höchstens im Kopfe eines Costa oder Bleiweis ausgeheckt werden. — Seit dem Austritt >r Polen und Slovcnen aus dcm Abgeordnetenhause hat in den maßgebenden Kreisen „Sloveiüens" erst recht die Rath- und Thatlosigkeit Platz gegriffen. Ja! niederzureißen, das verstehen unsere „Alten," aber was besseres aufzubauen, nicht, und so sind sie gerade jetzt, wo es zu handeln gilt, mit ihrem bischen Latein schon zu Ende. Man möchte, aber man traut sich nicht, nnd so bleibt man auf dcm alten Gewohnheitspfühl sitzen und wartet. Worauf? An liebsten auf eine Sistiruug der bestehenden Verfassung, Ernennung sämmtlicher „?6rva,ki" (Führer) zu verschiedentli-chen Ministern und eine allsogleiche Kanonisirung bei Lebzeiten. Denn jetzt hängt, nach der Meinung dieser Leute, der Himmel voll rother Fracks, Mi-nisterporteseuilles und Jnfallibilitätsdufel. — „Vom Schwindel mit dem „vereinigten Slo-venien," welchen die körvaki zuerst der Welt in die Augen gestreut haben und vor dem sie nun hinterdrein selbst zurückschrecken, sind die Besonnenen schon lange knrirt. Das wahrhaft Ekelhafte an demselben ist die Manier der Alten, die in den TaborS das Volk mit aufgehobenen Händen (wörtlich zu verstehen) um die „Vereinigung" anflchten (als ob jeder arme Bauer Slovenien im Tabak-beutel mit sich herumtrüge!), später aber, wo sie ein Wort am rechten Platze für diese Idee zu sprechen halten, dieselbe im Stiche ließen. Hs. xa c>68 Namiuslues! — „Der slovenischcn Konferenz in Cilli wünschen züge des germanischen Stammes: Heldensinn, Krikgslnst. Gastfreundschaft, Wahrheitsliebe, Keuschheit zum lebendigen Ausdruck. Jordan hat es verstanden, durch Anwendung des Stabreims die nationale Form wieder zu beleben und seiner Dichtung — ohne das dcm altcn Epos eigene Geprägc zu verwischen — jene technische Vollendung zu geben, die noch von keinem ändern Dichter der Jetztzeit, selbst nicht von dcm formgewandten Robert Hamerling, erreicht worden ist. Ungeachtet des Reichthums und der verschwenderischen Pracht der Bilder, ungeachtet des bestrik-kenden Wohllautes der Alliterationen, für die außer der Deutschen sich wohl keine lebende Sprache «ignen mag, treten Jordans Gestalten voll Leben und Bewegung in fast greifbarer Plastik hervor. Es ist kein Wort, keine Geberde ohne unmittelbaren Zusammenhang mit den sie bedingenden Regungen des Seelenlebens. Bei aller Knappheit des Ausdrucks, bei der strengsten Beherrschung der Form reichen die Schilderungen oft bis in das kleinste Beiwerk und gemahnen an die vollendeten Ausführungen der brabanter Malerschule. In Vorführung heroischer wir glyen Erfolg. Man baue einmal wirklich aufs Volk. Dieses hat ganz andere Schmerzen als „Slovenien" oder abgehauste Konkordatsgelüste. Die steirischen Slovenen aber mögen sich zur Devise für die etwaigen Neuwahlen drei Dinge nehmen: Eintracht mit den Deutschen, keine LoSrcißung von Steiermark und liberal in Kirche und Schule!" Eine slavische Nationalkirche. In slavischen Kreisen, schreibt ein Wiener Blatt, bereitet sich eine Bewegung vor, die bald eine große Bedeutung erlangen kann. Die seit Jahren schon anfangs sehr schüchtern gemachten Versuche zur Gründung einer slavischen Nationalkirche sollen nun offen, entschieden und in größerem Maßstabe in Ausführung gebracht werden. Der böhmische jüngere Klerus ist dieser Idee bekanntlich sehr zugänglich, denn er ist ja in erster Linie national gesinnt. Mit Hilfe dieser religiösen Bewegung hofft aber die Nationalpartei emen Einigungspunkt für alle slavischen Parteien in Oesterreich zu finden; für sic hat also dieses kirchliche Programm eine politische Bedeutung. Diese ist nicht zu unterschätzen, wenn man den großen Einfluß kennt, den das religiöse Moment bei der slavischen Bevölkerung übt, und wenn man weiß, daß der weitaus größte Theil des slavischen Volkes sich willig zum Werkzeuge seiner geistlichen Führer hergibt. Sind also diese gewonnen, dann ist die Idee bald in die praktische Wirklichkeit übergegangen. Was die Spitze dieser Kirche betrifft, so soll dieselbe statt der einheitlich persönlichen, wie in Rußland, wo sie der Czar selbst ist, eine Sinode aus den höheren geistlichen Würdenträgern bilden. Vom Konzil. Der bekannte Korrespondent der „Allg. Ztg." schreibt: Die Streitigkeiten mit den Orientalen haben wieder einmal ein grelles Licht auf hiesige Zustände und noch immer festgehaltene Maximen geworfen. Im Hader über die Privilegien eines hiesigen Klosters wurde ein armenischer Erzbischof mit feinem Sekretär und feinem Dolmetscher durch die Inquisition zur Haft in einem der Jesuitenhäuser (man nennt das „Exerzitien machen") ver-urtheilt. Die Unglücklichen, über wclchc diese väterliche Strafe verhängt wird, müssen so lange „exer-ziren", bis sie, mürbe geworden, sich unterwerfen. Sie wandten sich zuerst um Schutz an den französischen Geschäftsträger, dieser aber wics sie ab, nach' dem er in Paris angefragt hatte. Mn nahm sich Rustem Bey ihrer an, der türkische Gesandte in Florenz, der seit kurzem hier weilt und mit An-tonelli verhandelt. Der Kardinal aber bedeutete ihm kurzweg: katholische Priester, welchem Volk und Staat sic auch angchörtcn, seien in Rom einzig uud tragischer Momente erhebt sich die Dichtung' zum antiken, von der erschütterndsten Macht der Wahrheit getragenen PatoS. Diese Vorzüge sichern dem Dichter einen ehrenvollen Platz im Angedenken der Mit- und Nachwelt — mag cs ihm auch nicht gegönnt sein, als Wandersängcr cme eigene Schule zu gründen, mag auch sein großer Gedanke: Dem deutschen Volke durch Erneuerung seiner alten Heldensagen ein verloren gegangenes Kulturelement wieder aufzuschließen, ins Reich der Träume zu verweisen sein. Der beschränkte Raum des Blattes gestattet uns nicht, die von Jordan vorgetragenen drei Rhapsodien auch nur dem wesentlichen Inhalte nach zu analisiren, Sie enthielten eine Auswahl bedeutsamer Episoden aus beiden Theilen der Sigfridsage, wovon wir den Rhein und die Sage, den Geist der Mutter, König und Fündling, die herrliche, den ganzen sechsten Gesang umfassende Erzählung Mime's, die beiden Königinnen im Bade, Sigfrid's letzten Abschied von Kriemhild — besonders hervorheben müssen. Unterthanen des Papstes und stehen unter der Inquisition. So mußkn sich denn die hilflosen Armenier unterwerfen, wurden zu Hausarrest begnadigt, und das Kloster erhielt einen Mönch aus einem anderen Orden zum Abt. Begreiflich hat die Sache doppeltes Aufsehen erregt. Deutsche, französische, englische Priester, die sich jetzt in großer Zahl hier befinden, haben nämlich bei dieser Gelegenheit zu ihrem nicht gerade angenehmen Erstaunen erfahren, daß sie nach der hier noch immer geltenden Theorie nicht nur geistig, sondern auch leiblich dem Papst gehmen, daß dieser unumschränkter Herr ihrer Person ist, und die Inquisition jeden von ihnen nach Gutdünken ergreifen und einkerkern kann. Bei dieser Gelegenheit sind denn sehr unliebsame Erinnerungen aufgetaucht: Männer, welche die römische Geschichte kennen, haben konstatirt, daß Pius V. den Atonio Paleario und Earnesecchi sich ausliefern und durch die Inquisition verbrennen ließ; daß Paul V. den Priester Fulgentio, der im Streite des Papstes mit Venedig die Partei des Staates genommen, erst durch einen Sicherhcitspaß nach Rom lockte und ihn dann als angeblich „Rückfälligen" da verbrennen ließ; daß der englische Benediktiner Barnes, auf belgischem Boden ergriffen, nach Rom geschleppt, im Kerker der Inquisition erst wahnsinnig gemacht ward und dann in einem Jrrenhanse sterben mußte. Jetzt freilich verhängt die Inquisition weder Folter noch Todesstrafe mehr, aber ohne erzwungene Abschwörung würde niemand, der einmal in ihre Gewalt gerathen, ihr entrinnen. Die beste Sicherheit für einen abendländischen Priester liegt in der Scheu der Kurie, sich in Händel mit den >. egiernngen zu verstricken, denn sonst wäre ein fremder Geistlicher genöthigt, feinen Verkehr mit hiesigen Klerikern auf Gespräche vom Wetter zu beschränken, da die strengste Verpflichtung, jeden der Häresie irgendwieVerdächtigen sogleich der Inquisition zu dcnunzircn, noch immcr besteht, eiu deutscher Geistlicher aber, sobald er sich nur in eiu theologisches Gespräch hier einließe, bei so vielen Disferenzpunk-ten uud dem Gegensätze der ganzen Lebensanschauung dem Verdachte kaum zu entgehen vermöchte. Nach Berichten aus Rom hat eine Rede des Kardinals Fürsten Schwarzenberg zu einem noch heftigeren Austritte geführt, als die berühmte Stroßmayer'sche. Er sagte unter anderm: Die Zeit der Religionskriege sei vorbei, die der Verständigung gekommen. Der Erlöser, der gesagt habe: „Kommt Alle zu mir," wolle keine verdammenden, sondern er wolle versöhnende Worte vernehmen von seiner Kirche. Es sei ebenso unchristlich als unverständig und unrichtig, die Protestanten mit Heiden und Atheisten in einen Topf zu werfen. Die rö- DWP" Fortsetzung in der Beilage. Dr. Jordan gebietet über ein volltönendes, biegsames Organ. Er weiß bei seinen Vorträgen einen gleichmäßigen, von jeder Manierirtheit freien Grundton einzuhalteu, Nur dann nnd wann die gewichtigen Worte Mi! kurzen Akkorden kunstvoll hebend, Halb singend, halb sagend. In der feinen Schattirung der einzelnen Sätze, in der richtigen Verkeilung der Stärke und Schwäche des Tonfalles, in der maßvollen Anwendung der perfonifizirenden Ausdrucksweise ist der Vortrag Jordan's als mustergiltig zu betrachten. Die Versammlung folgte dem Vortragenden mit gespannter Aufmerksamkeit in gehobener Stimmung. Schade, daß zuweilen ein verspäteter Ankömmling oder irgend ein Unglücklicher, der mit seinen Beinen absolut nichts mehr anzufangen wußte, eine kleine Störung verursachten. Der Vollständigkeit wegen haben wir noch beizufügen, daß dem Rhapsoden in der Mitte und am Schluffe jedes Vortrages reicher, anhaltender Beifall und am letzten Abend ein Blumenkranz, als zarte Damenspende, zu Theil wurde. Ertl. Beilage zum „Laibacher Tagblatt" Nr. SI vom LS. April. mische Kirche und die romanischen Bischöfe müßten hierin den Rath der deutschen und österreichischen Prälaten annehmeii. Letztere verkehrten täglich mit Protestanten und kennten sie besser, als wer sie nie sehe und ihre Bücher nie lese. Hier wurde der Kardinal von dem Vorsitzenden Legaten, de Angelis, unterbrochen, der ihn bei der Sache zu bleiben ersuchte. Schwarzenbergs Antwort, daß er völlig bei der Sache sei, führte zu einem so heftigen Wortwechsel zwischen den beiden Großwürdcnträgcrn des römischen Stuhles, daß, nachdem der Angriffe genug hin- uud hergeflogen waren, nachdem der Präsident den wider-1 strebenden Kardinal mit der Glocke todtzuklingeln versucht und der Chor der Bischöfe ihn schließlich todtgezischt und gelärmt halte, Schwarzenberg außer sich und halb ohnmächtig die Rednerbühne verließ und in sprachlosem Zustande nach seinem Sitze geleitet wurde. Kardinal Rauscher hat, wie die „Pr." hört, neuerdings seine Anschauungen über das Kon zil und das Unfehlbarkeits-Dogma in einer Schrift niedergelegt, die soeben in Neapel die Presse verlassen hat. In Rom fand sich keine Druckerei, welche den Druck übernehmen wollte, vielleicht auch getraute sich der Verfasser nicht, das Manuskript einem römischen Drucker zu übergeben, da alle unter der direkten Aufsicht der Jesuiten stehe» und es leicht hätte geschehen können, daß das Manuskript einfach abhanden gekommen wäre. Bis jetzt sind erst wenige Exemplare dieser interessanten Schrift hieher gelangt. Wie der „Pr." aus authentischer Quelle mitgetheilt wird, hat sich der Kardinal in die vordersten Reihen der Opposition begeben und in seiner Schrift sich dahin aus gesprochen, daß die Einberufung eines ökumenischen Konzils ganz inopportun gewesen sei, indem keine zwingenden Gründe dazu Vorgelegen, und daß die Unfehlbarkeit nicht Dogma werden könne, weil nie daran geglaubt worden sei und nie daran geglaubt werden würde. Was aber nicht geglaubt werden könne, das zum Dogma zu machen, sei widersinnig. Wie das „Wr. Tagbl." hört, wäre vorgestern ein Exemplar dieser Ranscher'schen Broschüre, vom Grafen Trauttmannsdorff gesendet, aus Nom ein-getroffen. Auf Wunsch des Kaisers wurde die lateinisch geschriebene Schrift sofort übersetzt und diese Uebersetzung noch selben Tags in der KabinetSkanzlei übergeben. Die Broschüre soll sich mit äußerster Schärfe gegen das in Rom herrschende jesuitische Sistem wenden. Politische Rundschau. Laibach, 23. April. Der unmittelbar bevorstehende Amnestie-Akt wird, wie der „Tr. Ztg." aus Wien geschrieben wird, nicht die Ausdehnung haben, in welcher man ihn vielfach angekündigt hat. Es wird nur eine — allerdings sehr umfassende — Amnestie für Preßvcrgehcn gewährt werden, dagegen ist namentlich von einer Einstellung des girichtlicheu Verfahrens gegen die Arbeiterführer, refp. von dem Erlaß der gegen sie bereits erkannten Strafen, nicht die Rede. Graf Potocki soll, wie aus Wien gemeldet wird, die Absicht haben, Herrn Dr. v. Stremayer das Unterrichtsministerium wieder anzubieten. Es ist wahrscheinlich, daß Herr v. Stremayer das Anerbieten jetzt akzeptirt, da er sich Herrn v. Tscha> bufchnigg gegenüber dahin ausgesprochen haben soll, daß er, Stremayer, kaum auf das Portefeuille verzichtet habe» würde, hätte er davon Kcnntniß gehabt, daß Herr von Tschabuschnigg dem Ministerium Potocki angehören werde. Der Landcschcs von Kärnten, Freiherr von Kübe ck, soll an die Stelle des Herrn von Lasser zum Statthalter von Tirol ernannt werden. Die Auslösung des böhmischen Landtages ist bereits entschieden, die Neuwahlen sollen im Juni stattfinden. Das deutsche Zollparlament wurde am 21. durch den Minister v. Delbrück mit einer Rede eröffnet, welche nach eiimii Rücktilick auf die bisherigen Resultate der Thätigkeit des Zollparla-menls unter den Vorlagen auch einen Handelsvertrag zwischen dem Zollvereine und Mexiko, einen gleichen Vertrag mit dem Königreich der Hawaischeu Inseln uud die Revision des Bereinszolltarisö verheißt. Im Münchner Landtag wnrde ein neues Wahlgesetz eingebrocht mit dem Pru-:ip.' direkter Wahle« und geheimer Abstimmung. Seit süns Tagen allarmiren, wie der „Tpr." aus Mailand telegrasirt wird, die Putsche der Mazzinisten die ganze Stadt. Taufende von revolutionären Plakaten wurden in den Quartieren Porta Tieinese nnd Garibaldi vertheilt. Aus dem Gast-Hause Magua am Domplatze wurde geschossen. Wachen drangen ins Lokale und fanden Kisten mit Revolvern, Orsini'schen Bomben und Munitionen. Verhaftungen fanden statt. Die Stimmung j» Frankreich gestalte! sich trotz der Zerfahrenheit der Linken dem Kaiser nnd dem Kabinet stets feindseliger. Selbst i» den gemäßigten Organen der Opposition lassen sich die verschiedensten Stimmen vernehmen. Die einen wollen mit „Nein," die zweiten mit „Ja nnd Nein," andere unter Vorbehalt stimmen uud wieder andere gar nicht stimmen. Die streng legitiinistischen und ultramontanen Blätter scheinen noch erst die vvrzulegendc Formel abwarten zu wollen, che sic sich entscheiden, ob sic die Enthaltung oder ein Nein anrathcn sollen. Zur Tagesgeschichte. — Der erste Spatenstich zur neuen Wiener Wasserleitung wurde vorgestern von Sr. Majestät dem Kaiser in feierlicher Weise gethan. Das großartige Bauwerk, dessen Dauer auf vier Jahre veranschlagt ist, hat damit thatsächlich begonnen. — Für die Opfer des „Radetzky". Der Landesansschnß von Dalmatien hat den Betrag von 864 fl. 33'/z kr., welche in Folge einer von ihm eingeleiteteu Sammlung für arme Familien der anläßlich der Katastrofe Sr. Maj. Fregatte „Radetzky" Verunglückten gespendet worden sind, an das Reichskriegsministerium, Marineseklion, gelangen lassen. — Bei Gelegenheit einer Ofsiziersprüsung zu Pest forderte der examinireude Offizier einen Frei- willigen auf, ihm zu sagen, wenn sechs Pferde eine Kanone auf eine Anhöhe in zehn Minuten hinaufbringen, wie viel Zeit dazu nöthig wäre, wenn zwei Pferde uiedergeschossen würden, die Last aber um zwei Zeutuer erleichtert würde? Diese verwickelte, daher nicht augenblicklich zu beantwortende Frage brachte den bei der Prüfung anwesenden Obersten in Harnisch, uud er fragte seinerseits den Offizier, in wie viel Minuten diese Anhöhe erreicht werden könnte, wenn alle sechs Pferde uiedergeschossen würden, wenn man Ochsen einspannen würde, und außerdem ein Lieutenant von einer Pferdekraft den Wagen schieben hälfe- Der Offizier blieb selbstverständlich nun seinerseits ebenso wie früher der examinirte Freiwillige die Antwort schuldig. — In Brünn hatte N. einen Rechtsstreit bezüglich Zahlung einer Forderung im Betrage von 37 Gulden. Der Schuldner verweigerte jedoch die Bezahlung, machte Einwendung, und so entspann sich ein ebenso weitläufiger als langdauernder Prozeß, der am 30. April 1869 damit endete, daß dem Kläger der Teilbetrag von 18 fl. unbedingt zngestanden wurde. Hatte er nach 3'^ Jahren glücklich 50 Perzent des beanspruchten Kapitals verloren, so konnte es ihm zum Tröste dienen, daß damit „Geld nnter die Leute gekommen sei," denn er hatte mittlerweile an seinen Advokaten die Kleinigkeit von 134 fl. 37 kr. und sein Gegner an den seinigeu 80 sl. 96 kr. gezahlt. — Ein unerhörter Schwindel, der in neuester Zeit in einer großen preußischen Provinzial-Hanpt-stadt verübt worden, macht viel von sich reden. In den Laden eines Kaufmannes tritt ein Herr in sehr gewählter Toilette im Gefolge eines Dieners; der Herr, der den rechten Arm in einer Binde trägt, wurde für einen penfionirten Militär gehalten und man schätzte sich glücklich, ihm so viele und kostbare Stofse, als cr begehrte, vorlegen zu können. Als es zur Be- zahlung kam, zeigte es sich, daß der Besitzer nur zirka 2 0 Thaler bei sich führte, und da er jede» Kredit ablehnte, überdies noch weitere Einkäufe besorgen zu müssen meinte, so ersuchte er den Kaufmann, nach seinem Diktate einige Zeilen an seine Frau in offenen, Zettel zu schreiben, den der Diener in das nahe Hotel tragen sollte. Der Kaufmann schrieb arglos, noch dazu auf einen mit seiner Firma versehenen Bogen die Worte: „Sende mir sofort durch Ueberbringer 200 Thaler. Dein Robert." Lächelnd schloß der Kaufmann das Skriptum mit den Worten: „Ei, da sind wir ja Namensvettern!" Der Diener trug den Zettel sort und erschien in kurzem mit der gewünschten Summe, der Herr bezahlte die Maaren,' belud den Diener damit und entfernte sich unter vielen Entschul diguugen für die verursachten Mühen. Einige Stun- den später besuchte die Gattin des Kaufmanns ihren Eheherrn, man plaudert von allerlei Dingen, und ganz nebenbei fragt die gute Frau den Mann, wozu er den heute plötzlich 200 Thaler von ihr verlangt habe? Der Mann war sprachlos vor Erstaunen, langsam erholte er sich und begriff, daß und wie er geprellt worden. Die Nachforschungen nach dem Gauner blieben erfolglos. — Die Geheimnisse eines Beichtstuhls. In einer kleinen Stadt der Auvergne lebt ein alter Pfarrer, welcher wegen seines schlechten Gedächtnisses die Gewohnheit hat, die Beichtbekenntnisse seiner Beichtkinder nebst Namen und Alter der letzteren, sowie die ihnen jeweilig aufgelegte Buße auf seinen Zetteln auszuzeichnen. Nun geschah es, daß der Pfarrer unlängst auf kurze Zeit verreisen mußte. Seine Ab Wesenheit benützte seine Haushälterin, eine jedenfalls mehr sparsame als im Lesen bewanderte Frau, dazu, um in seiner Kanzlei Ordnung zu machen, und bei diesem Geschäft fiel ihr eine Unmasse von bekritzelten Zetteln ins Auge, die eben jene Beichtbekenntnisse enthielten. Wie es scheint, wird in jenem Städtchen fleißig in den Beichtstuhl gegangen. Die Haushäl- terin dachte, das Papier sei fest und rein, sie könne es beim Tabakkrämer verkaufen, und sechs Franks daraus lösen. Gesagt, gethan. In den folgenden Tagen bereits lagerte sich eine schwüle Almossäre über die Haushaltungen des Städtchens; die Gatten und Väter erhielten ihren Schnupf- und Rauchtabak in den Sündenverzeichnissen ihrer Frauen, Töchter, ja ihrer Nachbarinnen eingewickelt. Nuu fahre wohl Hausfriede! Ueber die verschiedenen Szenen, welche privatim zwischen Männern und Frauen, Vätern* und Töchtern, Liebhabern und Geliebten abgespielt wurden, schweigt im einzelnen die Geschichte; nur soviel ist bekannt geworden, daß seitdem beim Ehegericht in Clermont ein Dutzend Scheidungsprozesse, die das Städtchen angehen, hängen. Mal- ultd Proviuzial-Angelegenheiten. Lokal - Chronik. — (Auszeichnungen.) Se. k. und k. apostolische Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 14. April d. I. unserem Landsmanne, dem Vorstande des österreichischen Postamtes in Alexandrien Joseph Busic in Anerkennung seiner eifrigen und ersprießlichen Dienstleistung das Ritterkreuz des Franz Josefs - Ordens allergnädigst zu verleihen geruht. — Se. k. uud k. apostolische Majestät haben mit aller-höchster Entschließung vom 16. April d. I. dem Statt-haltereisecretär und Referenten der krainischen Gruud-lasteu-Ablösungs- und Regulirungs - Landeskommifsion Alois Tschick aus Aulaß der von ihm erbetenen Versetzung in den bleibenden Ruhestand in Anerkennung seiner vieljährigen, treuen und ersprießlichen Dienstleistung den Titel eines Regierungsrathes mit Nachsicht der Taxen allergnädigst zu verleihen geruht. — (Die dritte Rhapsodie des Herr» Dr. Jordan), welche gestern Abends den Cyklus, wir dürfen wohl sagen, zu früh beschloß, versammelte ein noch zahlreicheres Publikum, als die zwei ersten male. Auch war die Tribüne des Sprechers günstiger situirt, als die vorigen male, so daß man von dem Einflüsse der unaknstischcn Verhältnisse des Kasinosaales weniger beeinträchtiget war. Damen hatten dem Dichter einen Blumenkranz mit langen Seidenschleifen auf die Tribüne gelegt, eine sinnige Aufmerksamkeit, für welche der Dichter in verbindlichen Worten dankte. An den Enden der Schleifen stand auf der einen die Inschrift: Kasino, Laibach 19. 21. und 22. April 1870, auf der ändern die in Stabreimen verfaßte Widmung: Wir fröhlichen Blumen, im Frühling erblühet, Wir find gesendet dem Sänger der Sage, — Der liedgewaltig zum Leben sie weckte, Die schlummernd verschollne, vom Zauberschlafe, — Zu sprechen dem Meister der Musik der Sprache, Dem Dichter, den Dank der Damen von Laibach. Was den Gegenstand des Bortrages selbst anbe langt, so waren die Schilderung der beiden eifersüchtigen Königinnen im Bade, der Abschied zwischen Sigfrid und Kriemhilde, sowie die Begegnung zwischen Sigfrid und dem kleinen Helgi ergreifende Szenen, in welchen warme Empfindung und bewegte Dramatik in glänzender Formenumkleiduug mächtig in das Herz des Lauschers eindrangen. Wir sehen uns zu großem Danke verpflichtet für den Dichter, der uns mit den Schönheiten des deutschen Epos bekannt machte und uns dasselbe in so einschmeichelnder Form lieb und werth zu machen verstand, wir sind aber auch der Kasinodirektion zu Danke verpflichtet, die uns Gelegenheit geboten hat, den berühmten Rhapsoden in unserer Mitte begrüßen zu können. — (St. Georgsfeier.) Wie alljährlich, so wird auch morgen, Sonntag den 24. d., die kirchliche Feier des heil. Georg, als Laibacher Stadtpatron, auf dem hiesigen Kastellberge stattfinden, und zwar Vormittags um 10 Uhr und Nachmittags um 4 Uhr. Von Seite der k. k. Strafanstaltsbehörden wurde aus diesem Anlasse die Verfügung getroffen, daß dem Publikum von 9 bis 11 Uhr Vor- und 3 bis 5 Uhr Nachmittags der Zutritt in den Hofraum der Strafanstalt gestattet wird. — (Vereinsnachrichten.) Heute Abend nach dem Konzerte des Herrn Ander findet ini Fifcher'-fchen Salon wieder eine Turnerkneipe statt, zu welcher auch die freiwillige Feuerwehr freundlichst eingeladen ist. — Morgen früh 6 Uhr findet eine Gefammtübnng der Feuerwehr statt. — („Triglav" hat die „Zukunft" in Pa cht genommen.) Diese an sich zwar harmlose und allgemein bekannte Bemerkung macht auch „Slovenski narod", indem er in seiner letzten Nummer das neueste Wortspiel aus Laibach wiedergibt: Dem „Triglav" gehört die „Zukunft." Dieses Bonmot stammt aus jungslovenischen Kreisen unserer Stadt und gibt den klarsten Beweis, welcher Werth von gebildeten Slovenen auf das „Organ für vaterländische Interessen" gelegt wird. — (Eigenschaften eines flove nischen Landtagsabgeordneten.) Nicht etwa „Danica," sondern „Slovenski Narod" läßt sich über dieses Thema also hören: Es ist bekannt, daß die deutsche zentralistische Klique, zu welcher die Mehrzahl der steirischen Abgeordneten gehört, nicht nur der entschiedenste Gegner jeder Verständigung mit der nationalen und politischen Opposition, sondern auch der Freiheit der katholischen Kirche sei. Sie beabsichtigt die obligatorische Zivilehe auf die Tagesordnung zu stellen und die durch ihre bisherigen Gesetze hervorgerufenen kirchlichen Wirren, die für unser Volk sehr unbequem sind, »och zu vermehren. Weiters ist es bekannt, daß das unpraktische Schulgesetz ein wahrer Dorn im Fleische unserer Nation sei, ferner daß die deutsch - zentralistische Partei in ihrer leidenschaftlichen Schwindelköpfigkeit dem armen Oesterreich damit aufzuhelfen gedenkt, wenn sie bei der Fabrikation der Gesetze mit besonders liebenswürdiger Vorsorge auf ihren in den Städten und Märkten zerstreuten Anhang zu Werke geht und so Gesetze zu Stande bringt, die für die bei weitem überwiegende Mehrheit des Volkes in mannig- facher Hinsicht eine Ungerechtigkeit sind, so z. B. die Zusammensetzung der Bezirksvertretungen. Wir brauchen nicht solche Männer als Abgeordnete, die in den Vertretungskörpern mit liberaler Fliegenfängerei sich abgeben, die die kostspielige Zeit vergeuden, und den Beutel des Landmannes anzapfe», sondern unsere Landtage müssen in Wahrheit die Stimme des Volkes wieder geben und der Nachhall d^r nationalen Wünsche, und nicht etwa persönlicher Lieblingsideen sein. Nur aus solchen Landtagen tonnen weise, gemäßigte nnd für das Wohl der flovenifchen Nation eingenommene Abgeord-! nete in den Reichsrath gewählt werden. Mit Rücksicht ^ auf das alles ist es die Pflicht der Geistlichkeit, bei ^ den Vorbesprechungen die slovenischen Kandidaten den j Wählern anzuempfehlen. Niemand möge sich durch > den Vorwurf „klerikaler Agitationen" abfchrecken lassen, den unsere Gegner darob erheben werden." — (Eine Räuberbande,) bestehend aus acht Mann, meist entlassene Sträflinge, macht die Umgebung von Stein höchst unsicher. Ihr Anführer ist der berüchtigte Mlakar, den man allgemein des neulich gemeldeten Raubmordes an einer Bäuerin in Preßerje beinzichtet. Vor etlichen Tagen erschien derselbe in Begleitung dreier Spießgesellen bei hellichtem Tage in einem besuchten Wirthshanse in Domschale, er verlangte Wein und Speisen, die ihm auch sogleich beigestellt wurden. Obwohl daselbst mehrere kräftige Männer anwesend waren, die den gefährlichen Räuber kannten, wagte es doch niemand, an ihn Hand anzulegen, man benachrichtigte die Gendarmerie von seiner Anwesenheit, jedoch als diese im Dorfe ankam, hatte sich die saubere Gesellschaft schon längst aus dem Staube gemacht. Die Bevölkerung ist durch die gefährliche Bande ganz eingeschüchtert, es fanden schon einige male bei »ermöglichen Bauern Erpressungen von Geld und Lebensmitteln statt, und Mlakar soll in einem Wirthshause geäußert haben, er wisse wohl, daß ihn der Galgen erwarte, doch wolle er vor seinem Lebensende noch eine That ausführen, die seinen Namen allerorts zum Schrecken machen soll. — (Konferenzen.) Vorgestern'und gestern, so wird der „Tagespost" unterm 21. d. geschrieben, hielten sich die steierischen slovenischen Parteiführer Dr. Zarnik und Redakteur Anton Tomöic und der Kärntner Slovenenführer Dr. Pavlic von Windifchfeistriz in Laibach auf, um fick mit den krainifchen nationalen Abgeordneten über ein gemeinsames Vorgehen zu verständigen und eine Konferenz aller slovenischen Abgeordneten anzubahnen. — (In Sachsenfeld in Unter st eiermark) findet über Einladung der untersteierischen Volksführer eine Vorbesprechung der Landtagswähler des Cillier Wahlbezirkes am Sonntag den 24. April statt, wobei die Ausstellung floveuischer Kandidaten für die nächsten Landtagswahlen in der Untersteiermark, die Feststellung eines politischen slovenischen Programms und die Einsetzung eines Zentralwahlkoinitee's sür die slovenische Steiermark zur Verhandlung kommen sollen. — (Taborei im Küste n lande.) Der Gör-zer politische Verein „Soea" gedenkt in diesem Jahre zwei Tabors zu veranstalten, den einen in Tolmein, den zweiten auf dem Karste. Der Tolmeiner Tabor ist auf den 1. Mai festgesetzt, und es stehen folgende Resolutionspunkte aus der Tagesordnung: 1. Grün- dung Sloveniens. 2. Sogleiche Ausführung der Pre-dilbahn. 3. Erniedrigung der Steuern und zum mindesten Nichterhöhung derselben. 4. Allseitig- Ausführung des tz 19 der Grundrechte über die Gleichberechtigung aller Nationalitäten. 5. Gründung einer na> tionalen achtklaffigen Bürgerschule in Tolmein. — (Das für den Ostermontag pro-jektirte Sl ovenenmee ting zu Feistriz) nächst Bleiburg ist wirklich abgehalten worden. Allein trotz der Kundmachung im Organe des Klagenfurter Katholikeuvereiueö und trotz der lebhaften, ft.st fanatischen Agitation des Klerus unter den, Landvolke, welches selbst von der Kanzel herab haranguirt wurde, war das Meeting nur von 150 Personen besucht. Unter den Erschienenen befanden sich die „Führer" und „Einpeitscher" in und ohne Kutte aus den drei Kron-ländern, die ihr Theil zum Zukunftsreich „Slovenien" beitragen sollen. Auch der bekannte Katechet Einspieler war zugegen. Witterung. Laibach, 23. April. Das trockene und klare Wetter anhaltend. In der Früh Reif. Fast wolkenloser Tag. Schwacher Ostwind. Wärme: Morgens 6 Uhr -f- 3.6", Nachmittags 2 Uhr -f- I5.0"R. (1869 -4- 14.3°, 1868 -j- 16.4°) Barometer 326.18'". im falle» Das gestrige Tagesmittel der Wärme 7.7°, um O.t" unter dem Normale. Bom morgigen Tage, Georgi, gilt der Bauernspruch: Wenn das Korn an Georgi schon so hoch geworden ist, daß sich darin ein Rabe verstecken kann, so folgt ein gutes Getreidejahr. Ein solches Kornfeld ist in der Umgebung Laibachs wohl nicht zu treffen. Angekommene Fremde. Am 22. April. Bonora, Baumeister, Tolmezzo. - Stra-zabosky, Baumeister, Ampezzo. - Jeraun, Dechant, Kirch heim. Herb, Kfm., Wien. — Dr. Ganster, St.in. — Rnzicka, Kfm , Wien. Böhm, Gutsbes., Gritsch. — Paucera. Fabrikant, Graz. — Müller, Kfm., Remscheid. Plancher, Kfm., Triest. - Ritter von Gntmannstbal, Triest. Knrstein, Kfm., Wien. — Stampfl, Kfm.-Gal-tin, Pest — Mülleric, Guts-Besitzerin,Agram. — Gollo- vitfch, Private, Gottschee. Fabbri, Republik St. Marino. — v Garzza-lori, Besitzer, Senofetsch. Hochsinger, Kanfm., Czaka-thnrn. Reininger, Merleinsranth. — Kalbermathen, St. Peter - Knörlein, Ingenieur, Wien — Leeb, Private, Triest. Wiener Börse vom 22. April. Geld Ware 60.66 69.95 89.50 96 30 60.75 70.10 90 — 96.50 105.75 106.-119.25 112.50 StLktskOLÄ». 6perc. österr. Wäbr. . dto. Rente, ö ft. Pap. dto. dto. öst.inSilb. öose von 1854 . . . öoje von 1860, ganze^ Lose von 1860, Fünft, prämiensch. v. 1864 . Ui'U»äsLU.-vd1. Steiermark zu5p(Lt. Kärnten, Krain u. Küstenland 5 „ Ungarn. . zu5 „ Kroat.u. Slav. 5 „ SieLenbürg. „ 5 „ Cotton. -ttationalbank . . . Creditanstalt . . . N. ö. Escompre-G^s. Analo-österr. Bank . Oest. Bodencred.-A. . Oest Hypoth.-Bank. Steier. EScompt.-Bk. Kais. Ferd.-Nordb. . Südbabn-Gesettsch. . lkais. Elisabeth-Bahn. Larl-Ludwig-Bahn Siebenb. Eisenbabn . Kais. Franz>Ioseföb.. Fünfk. Barcser C.-B. -ttföld-Fium. Bahn . Nation. ö.W. verloSd. 93.50 93.60 Nnz. Bod.-Creditanst. 90.75 9>.-Mg.äst.Bod. Kredit. 107.25 107.75 dto. in 33 I. rit«7z. . 90.25 90.5» 93.— 93.50 86.— 94.— 78.75 79.25 83.50 84.— 75.50' 76. 714.— 716. 254.10 254.30 860.— 862.— 301.- 302.-387.- 389 245.— 2212 201.— 192.- 236.50 167.50l 185.75, 173.50 172 — 250. 2215 201.20 192.50 237.— 168.— 187.25 174.5' 172 50 Geld War-Oest. Hypoth. Bank . 98.- 99.— r?r1or11Lts-vd11ix. Südb.-Ges.zu500Fr. 116.75 117 — dto. Bons 6 pCt. 246.50 247. — Nordb. (100 fl. CM.) 93.70 94.— Sieb.-B.(200ft.ö.W.) 90.75 9i.ro RudolsSb.(300fl.ö.W.) 93.25 93.LO Franz-Jos. (LOOfl.S.), 95.60, 96.— Löss. 40.— 3». 50 36. 29.50 20.50 22.- 17.50 Credit 100 fl. ö. W. . D?n.-Dampfsch.-Ges. zu 100 fl. CM. . . Triester 100 ft. CM. . dto. 50 fl. ö.W. . fener . 40 fl. ö.W. Salm . „ 40 „ Palffy . „ 40 „ Clarv . „ 40 „ St. GenoiS„ 40 „ Windischgrätz 20 „ Waldstein . 20 , Kezlevich . 10 „ Ruvolföstift. 10 ö.W. (3 Mon.) Angsb.ioOfl. südd.W. >02.40 Franks. 100 fl. ,, ^ 102.60 London 10 Pf. Sterl.! 123.50 HariS 100 Francs . 48.95 LLünrsit. Kais. Münz-Ducaten.^ 5.85* FrancSstück. . .! 9.85» BereinSthaler . . .! 1.81 Silber . . . .j120.35 159.- 159 85 99.50 100.— 127.— 129.— 61.-- 63.— 33.50 34.50 41. 31.— 37.— 30.50 21.— 22.50 18.50 102.60 102.75 123.65 49.05 5.86» 9.8S 1.8, 120.65 TclkMfischer Wechselkurs vom 23. April. öperz. Rente österr. Papier 60.80. — bperz. Rente österr. Silber 69.85. — 1860er Staatsanlehen 96.75. — Bankaktien 714. — Kreditaktien 255.20. - London 123 45. - Silber 120.25. — K. k. Dukaten 5.85'/,. Eingcsendet. Seitdem Seine Heiligkeit der Papst durch den Gebrauch der delikaten üov-i-lvsoisre du Lurr^ glücklich wieder hergestellt und viele Aerzte und Hospitäler die Wirkung derselben anerkannt, wird niemand mehr die Heilkraft dieser köstlichen Heilnahrung bezweifeln und führen wir die folgenden Krankheiten an, die sie ohne Anwendung von Medizin und ohne Kosten heilt: Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Athem-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Huste», Unverdaulichkeit, Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blnt-aussteigen, Ohrenbrausen, Uebelkeit und Erbrechen selbst während der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht. — 72.000 Kure», die aller Medizin widerstanden, worunter ein Zeugniß Sr. Heiligkeit des Papstes, des Hofmarschalls Grafen Pluskow, der Marquise de Bröhan. — Nahrhafter als Fleisch, erspart die livvülöKeiörg bei Erwachsenen und Kindern 50 mal ihren Preis in Arzneien. Stadt Weidenau, k. k. Schlesien, Troppauer Kreis, 14. Oktober 1868. Mein 18 Monat alter heftiger Lungenkatarrh, welcher allen Medizinen nicht weichen wollte und bei meinem 80. Jahre unheilbar schien, verschwindet bei dem Gebrauche Ihrer Rv-valeseiere und selbst meine hartnäckigen Hämorrhoiden bessern sich und ich hoffe sie nunmehr gänzlich zu beseitige», bitte deshalb um noch 12 Psd. gegen iuneliegenden Postscheiu. Karl Kriß, pensionirter Bürgermeister. In Blechbüchsen von '/, Pfd. fl. 1.50, 1 Pfd. fl. 2.50, 2 Pfd. fl. 4.50, 5 Pfd. fl. 10, 12 Pfd. fl. 20, 24 Pfd. fl. 36. — liöVLlöseisiö Olioeolütöo in Tabletten für 12 Tassen fl. 1.50, für 24 Tassen fl. 2.50, für 48 Tassen fl. 4.50, in Pulver für 12 Tassen fl. 1.50, 24 Tassen fl. 2.50, 48 Tassen 4.50, für 120 Tassen fl. 10, 288 Tassen fl. 20, 576 Tassen fl. 36. — Zu beziehen durch Barry dn Barry L Co. in Wien, Goldschmiedgafse 8; in Laibach bei Ed. Mahr, Parfumeur; in Pest Török; in Prag I. Fürst; in Preß bürg Pisztory; in Klagenfurt P. Birnbach er; in Linz Hasel mayer; in Bozen Lazzari; in Brünn Franz Eder; in Graz Oberranzmeyer, Grablowitz; in Lemberg Rottender; in Kla us enb u rg Kro n st ä d te r, und gegen Postnachnahme. Marktbericht. Vaibacb, 23. April. Auf dem heutigen Markte sind erschienen: 8 Wagen mit Getreide, 5 Wagen mit Heu und Stroh (Heu 74 Ztr., Stroh 36 Ztr.), 30 Wageu und 2 Schiffe (16 Klafter) mit Holz. Lurchschnitts-Prcisc. Ml.- Mg,.- Mkl- M'gz.- ft. kr. sl. kr. Ir. sl- ,,r. Weizen pr. Mtz. 5 20 5^66 Butter, Pfund — 50 Korn „ 3!40 3 68 Eier pr. Stück — U Gerste „ 3 — 3 5 Milch pr. Maß — 10 Hafer 2 50 2 30 Rindfleisch, Pfd. — 23 ^ ^albfrucht „ 4! 26 Kalbfleisch „ — 2^ i Heiden „ 3- 3 22 Schweinefleisch „ — 24 Hirse 3 — 3 6 Schöpsenfleisch „ — n; ^ Kuknrntz „ —— 3 45 Hähndel pr. St. 50 ' Erdäpfel „ 2 10 — — Lanben „ 15 Linsen „ 5 20 — — Heu pr. Zentner 1 20 Erbsen „ 5 50 — — Stroh „ »0 Fisolen 5^- — — Holz, har.,Klftr. — — 6 50 R>udschinalz,Pfd. — ^58 — — — weich „ — — 4^80 Schweineschm. „ -44 — — Wein, rother, pr. Speck, frisch „ -32 — — Eimer — — 9j- — geränch. „ -^42 — — — weißer, „ — - 10 — Gedenktafel über die am 2 6. Apri l 1270 stattfiildenden Lizitationen. 1. Feil., Skok'sche Real., Topolz, BG. Feistrir — 1. Feil,, KMer'sche Nachlaß-Real., 283 fl. 50 kr. BG Wippach. — 1. Feil, der der Fr. Theresia Jack in Laibach gehörigen Fahrnisse, 1!>7 fl. 10 kr., W. Laibach. Feil., Ferfila'sche Real., Senosetsch, BG., Senosetsch. — ite Feil., Kastelc'sche Real., Dobropolje, 1300 fl., BG. Feistri^ Grlcdi.liunncn. Kanzlistenstelle beim BG. Wippach, 500 (600) fl. — Dienersstelle beim BG. Fristriz, 250 (300) fl., und Adels berg 250 (300) fl. Bis 8. Mai beim Landesgerichts Prä sidium Laibach. Dienersstelle beim BG. Althofeu. 250 (300) fl Bis 1. Mai beim Laudesgerichts-Präsidium Klagenfurt. Dank alleu Freunden uud Bekannten, welche so zahlreich Miseren innigstgeliebten Gatten, respektive Later, Herrn (157) Hokm» MÄellitZ die letzte Ehre erwiesen und durch ihre rege Theil-uahme unseren herben Schmerz gelinden baben. Laibach, 22. April 1870. Die Hinterbliebenen. Usä.-Dr. langer, Dozent an der Grazer Universität, wohnt hier I SI» «v «1 und ordi- »irt täglich von 8 Uhr früh bis 5 Uhr Abends. (123—11) Laibach, den 6. April 1870. DM- Der Aufenthalt dauert noch bis 1. Mai d. I. Fenster - Aouteaur sind in großer Partie in besonders schöner Auswahl von fl. 1.30 bis fl. 2.50 nebst einem reichen Sortiment der neuesten Vorhängstoffe und Vorhang-Quasten, sowie auch echt amerikanisches Leder I « soeben frisch angekommen bei (145—2) Vllx'i't Umlit'i'. Anempfehlung. 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Publikum zur Kenntnis! zu bringen, daß ich fortwährend (einfach kon-strnirt, in der Leistung jedoch vollkommen) sowie auch «vl,«« AU i >!<»«»» ^>«1, - und »»«Wt-Iii»«,, zu den billigsten Preisen am Lager halte nnd Käufer in der Arbeit zu unterrichten stets in der Lage bin. Gleichzeitig bitte ich eiu x. t. hochverehrtes Publikum, von meinem bevorstehenden Wohnungswechsel Kenntniß zu nehmen. (>43 - 2) Henriette Luscher, vom 1. Mai im Tambornino'schen Hause, Sternallee Nr. 23,1. Stock, rückwärts. ctsr k. k. brsttzn (100-7) Ig.vätz8b6ku^ten äes 1 < . bk^Llliit äured idr MZZtzxkielmettzs von neleköm äie krsiss neueräin^L köäeutenä lisr-sm6, böüuäöt sied uveli immer bei t>> l,,!»»««»>, » ,,» „x,,»», !>ik. I>LS uoek voriÄtliigs >> »»»>«»» liestelienä in Iminen- nn«l LLum-voll-lLA- Ulxl ÜLelitliemäen, livineu- Ullä LaumvoII-Dam Kulissen, gestrielrten 2viru8trtimpken, virä xu be-äeutenä IivrLlzße8ekrt6n kreisen ÄUbverkrmst. ^ ^ s r-^ ?Ssr rr Z- rr -s «L-rD rr s.s 3 rr L MUUUZMZNMWMAMNU Die erste k. k. a. pr. Hilmiillika-Fabrik des Llvii» i« >Vi« ii. Ncubau, Zirnlcrnajsc Nr. 17, empfiehlt das größte Lager der smisteu Haudhar-moiiika-Instruineiite mit den dazu gehörigen Selbstunterrichts-Schulen nnd einem Anhänge von mehr als 800 der beliebtesten und neuesten Musikstücke, denen sich sorlwährend die neuesten llcbersetziiiigeu in Zifsernvten auschlicßeu; ferner alle Gattungen chromatisch gestimmter Handharnionikas mit den Selbst-'nntcrrichlS-Schulen in Klaviernoten, sowie Harmonieflnit, Harmoniums zum Treten, MelodionS zum Drehen, und die feinsten Muud-Harmonikas rc. — Alles Nähere die illnstrirten PreiSkourante, welche ans Verlangen gratis nnd portofrei zngesendct werden. (138—3) Gewölbe : Stadt, am Hof Nr. 15. Filiale : Pest, Kerepeserstraße Nr. 3. MMMMNUMMWUMMMW ... ^ Die Lairitz sche WaLdwollwaaren Fabrik in ir, ,»»>>>» »»> I , !,I,i macht hierdurch bekannt, daß sie bei N. in lnulmvl, ein Depot ihrer rühmlichst bekannten, seit vielen Jahren gegen Gicht L Rlitllilmtismns unübertrefflich bewährten nnd von ärztlichen Autoritäten warm empfohlenen Waldwoll-Fabrikate und Präparate unterhält. Die Lairik'schc Waldwoll-Watta, das Lel. Sic Uutrrklrivcr aller Art, Tollen »nd Ltriimpfr, Flanell, Ltrickgarn, Tohlen rc. sind daher nnr echt bei 171. in Laibach zu haben, woselbst auch Zeugnisse nnd Gebrauchsanweisungen stets gratis^abgegeben werden. Daß zum Zeichen der Echtheit jedes einzelne Stück mit dem Namen und Handschrift „Lairitz" versehen ist, darauf wolle noch besonders geachtet, werden. (75—3) Un den Kilian Arujiffeck vom 2«. d. M. Hans Sachs, ein Schuh-Macher und Poet dazu, Ist bekannt in der Geschichte: Er machte ja Gedichte. Ein Dichterling Macht' jüngst Annoncen Sing. — Der Beiden Unterschiede Zeig' ich in diesem Liede: Jener war ein Schuster, Doch zn dichten wußt er; Dieser Dichter — ohne Zwiesel, Der machet aber Stiefel. Kilian Drustflcck der Aclterc In Unterschischka im Hause Ätr. 66 sind sowohl wurzel-echte als auch von 2 bis 6 Schuh hohe iu ausgesuchtesten Prachtsorten zn billigsten Preisen zu haben und können mehrere davon schon blühend angesehen werden. (i44-2> Nicht zu übersehen für Bauunternehmer! remkni-^ikliei'Isgk ans der allseitig anerkannt besten steierischen Bartolomäer Fabrik in beliebiger Quantität. (154 -1) Bei größerer Abnahme ermäßigte Preise. Am alten Markt Rr. 15 im Talrnk-Haiiptvcrlnge. Im Hause Nr. 144 am St. Zakobsplake ist ein LevSIbv summt Nebenlokalitätc», passend siir jedes Geschäft, sosort zu vergeben. Näheres beim Hauseigenthiimer. (156—1) NMM Spnlengarne. Seide. Nähmaschinen der bewährtesten besten Sisteme kauft man zu billigsten Preisen bei in Laibach, Hauptplatz 237. Bestellungen nach Auswärts werden bestens ausgefübrt. im ketnage von 30.000.000 tl. Aötlwilt in 300.000 211 IOO am 28. ^pril I. I)öi' ^Vibuvr kank-Vereiil Iiat, mit, clor köniZI. uvALrisoliöu ke^Ierun^ auk üruuä äks 6k86t2iirtik6l8 X vom ^Iiro 1870 ein Ilöborsiukommku vessöu vöbsi-ualimö ävs krLmien-^ulöliöiis, veleliös xuto>^<- cli68ö8 Oo3ot^L8 iuiLgo^okon ^virä, ab868oIÜ088so, unä omitürt in koIZs ätEii im Voigia mit äör 1,. t'8kni»i,<- Kesellsvliatt, äer k. k. priv. all«ein. üsteri. Uo 300.000 1,08g 8iiiä iu 0000 Lörien /u 50 8tüok ein^otlwilt unä vveräou Iiiiiuen 50 ^akrsii in 128 XieluiiiAvii »mortisirt. ttauMeffk»- 250.000 il., 200.000 tl., 150.000 f>., 100.000 11. rl6ä68 1i08 dk8tolit LU8 l i FO k). Der I»oti ü«t tür jeile« xanrv ^«8 94 H. Dis 6r8to 2isliun§ ünäet 9-m 15. ^.u^u8t I. 8tiltt. I)i6 ^u82ri.ii1uu§ äsr Osviim8to erfolgt 6 Nouats nä-eli äor ^iolmii^ bsi äor köni^I. 8i,g.at8-X6utra1-I(L886 iu ?68t uuä dsi 6sr k ic. privilöA. Lllxsm. Ö8terr. Loäsn-Lr6(1it-^n8taU okns 8teusi-abrug. 8nl)8ki jptionvil ill vvoräoii g,n^snomm6li bvi I L . 71 « i (132-3) vtadeln. bkvsrjlcljeiiiitn Dmilliilo»! ^ Feinsten englischen ^ LkiiiüPt Ilis;. L spiegelkell und gut deckend, ^ offerirt billigst (jedoch nicht unter 50 Pfd.) 7ok. ^1k. ULrimLM (114 -10) i„ Laibal». Wienerstraße im G r n m n i g'scheu Hause. Fkvklsplitzkli jeder Größe, mit und ohne Schlanchvorriäi-tnng, zu verschiedenen Preisen, und für Gemeinden mit der Begünstigung ratcnweiser Abzahlung, weiters Notirende Wcinpnmptn, mit denen man lxs 60 Mine» in der Stunde Überschänken kann, sind zu haben in der Glocken- und Metallgießerei, mechanischen Werkstiitte von 4!kei t 8aina88L i» Laibach. (L6—7) Irühling und Sommer 24. 8t»ru»ll««. 24. Hierniit erlaube mir, ein geehrtes p. t>. Publikum zur Ansicht meiues neu sortirten Lagers ergebenst einznladen. Ärvhhüle für Herren, Damen und Kinder, neueste Faßon und billigste Preise. 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