Amtsblatt zur LMcher Zeitung. Hr. 104. Montag den 7. Mai 1865. Z. 226. u (2) Nr. 6^49, "d ?583 Konkurs «Kundmachung. Zur Besetzung von 4 Lchrerstellcn mit dcm Gehalte von jährlichen 700 Gulden bei dem kais. königl. Ober-Gymnasium zu Neusohl. Am k. k. Ober-Gymnasium in Ncusohl, an welchem in den unteren 4 Klassen die slavische, in den oberen die deutsche als Unterrichts > Sprache besteht, sind 4 Lehrerstcllen mit dem jährlichen Gehalte von 70U st Conv. Münze und dem Vonückungörechte in die höhere Gehaltsstufe von 8W fi. neu kreirt worden, zu deren Besetzung der Konkurs bis Ende August 1655 mit dcm Bemerken ausgeschrieben wird, daß fast ausschließlich auf befähigte Kandidaten dcS philologischen Lehrfaches Bedacht genommen werden wird, da es dieser Unterricht ist, dessen entsprechende Versehung am Neusohler-Gymnasium gegenwärtig noch nicht erzielt werden konnte. Die Bewerber haben ihre Gesuche unmittelbar, und falls sie schon in einem öffentlichen Dienste stehen, durch Vermittlung ihrer vorgesetzten Behörde bei der k. k. Statthaltern-Abtheilung zu Preßburg innerhalb dieses Zeitraumes einzubrin» gen, und mit nachstehenden Belegen zu instruiren: I mit dem Geburtsscheine; 2. mit dcm Maturitätszeugnisse; 3. mit dem Zeugnisse der theoretischen und praktischen Lehrfähigkeit; 4. mit dem Zeugnisse über eine etwaige weitere Verwendung beim Lehrfache nach dem Probejahre, ausgestellt von den Vorständen der Lehranstalten, an welchen sie beschäftigt gewesen, oder mit den Zeugnissen über ihre sonstige Beschäftigung und über ihr Verhalten vom zurückgelegten Probejahre an bis zur Zeit der Kompetenz, beides jedoch nur, insofern es nicht schon durch die Einbegleitung der vorgesetzten, das Gesuch archer vermittelnden Behörde ersetzt wild; und endlich 5. Mit anderen Belegen, durch welche der Bewerber etwa seine wissenschaftliche und pädagogische Befähigung und Thätigkeit erweisen zu können glaubt. Von der k. k. Statthalterei-Abtheilung. Preßburg am 9. April 1855. Z. 227. .-, (2) Nr. 966! Konkurs-Kundmachung. Zur provisorischen Wicderdcsctzung der bei der k> k. Landeshauplkasse in Trieft in Erledigung gekommenen Liquidators-StcUe mit 70N si. Gehalt und einem jährlichen Oualtierzinsbeitrags von 89 fi., dann der Verpflichtung zum Erläge einer Kaution von I5lw fi. K. M., wild der Konkurs bis l 2. Juni 1855 ausgeschrieben. Bewerber haben ihre gehörig instruirten Ge^ suche unter Nachweisung ihrer bisherigen Dienste leistung, der Kautionsfähigkeit, des Alters, Re ligionßbekenntnisses, Standes, des korrekten sitt' lichen und politischen Verhallens, der zmückge-legten Studien, der Sprachkcnntnisse. insbeson« dere der italienischen Sprache, und Jene, welche nicht schon bei Staatskassen dienen, noch der für Anstellungen bei Landesthauptkassen vorge. schricdencn, mit gutem Erfolge abgelegten mündlichen und schriftlichen Kassapiüfung und endlich der gutbestandenen Prüfung aus der Staatsrcch-nungswissenschaft, im vorgeschriebenen Dienstwege im obbezcichncten Termine bei dcm Amtsvorstande der Lllndröhauptkafse in Triest einzubl,ngen. Von der k. k. stelr. illyr. küstcnlandischen Finanz- Landes- Dnektion. Graz am 28. April 1855. Z. 228 n (2) Nr. 9577. Konkurs. Bei der k. k. Landeöhauvtkasse in Graz ist eine provisorische KassierstrUe mit 70l) fi. Gchalt und ber Velpsiichllinq zum Erläge einer Kaution von !l»Uia,ten Real. Fcilbictung «us oen l. Mai und l. Juni d. I. angeordnltsn ersten zwci T^satzim. gcn mil dlm als abgehaltln angesehen werden, caß es bel dem am I. Juli d. I. ongeoreneten III Tc>m,ne unverändert zu verbleiben l).ibl. Laas am 26. April 1855. 2^ Z. 635 (3) '^tt, 12^1. (3 d i e t, Von drm k. k. Bezirksgerichte Laas wirb dem Lukas Klldela und Bartholomäus Prevz von LaaZ bekannt gcmackt: Es hade wider dieselben bei diesem Gerichte Matthäus Pal^izh von Markovz Haus-Nr. 8, die Klage wegen Verjährt- und Erloschenrrklärung der zu ihren Gunsten in Folge Verslitzbriefes ddo 28. April l778 und des Grundüderlassutigsverlragetz ddo. 31. Jänner l8!8. auf der exekutive veräußerten, im vormals Herrschaft Schneederger Grundbuche »ud Urd. Nr. 87. ^eklif. Nr, 76 vorkommenden Hu» realität intadulirt gewesenen Forderungen pr. 29 st. 45 kr. und 262 fi. 56 kr. angebracht, worüber, da der Aufenthaltsort der Geklagten, oder deren allfal. ligen Erden und Rechtsnachfolger unbekannt ist. zu ihrer Vertretung auf deren Gefahr und Kosten. Herr Martin Schwajgar von Altrnmarkt, als Kurator bestellt wurde, mit welchem die angebrachte Reäls. fache bei der auf den 31. Juli l. I. Früh 9 Uhr vor riesem Gerichte angeordneten Tagsatzung nach der bestehenden Gerichtsordnung ausgeführt und entschieden werden wird. Dessen welden dieselben zu dem Ende erinnert, daß sie allenfalls zu rechter Zeit selbst erscheinen, oder dem bestimmten Vertreter ihre Rechtsbehclie an die Hand zu geben, oder auch sich selbst einen anderen Sachwalter zu bestellen und überhaupt im rechtlichen ordnungsmäßigen Wege einzuschreiten wissen mögen, widrigcns sie die aus ihrer Verav.-saumung entstehenden Folgen sich selbst beizumessen haben werden. Laas am 21. März 1855. Z. 636. (3) Nr. 1262. Edikt. Vom k. k. Bezirksgericht« Laas wird hiermit kund gemacht: Man habe in der Exekutionssache des Herrn Blas Raktel von Altenmartt, gegen Anton Skerdez von Uschevk Nr. 10, die exekutive Feildietung der, dem Exekuten gehörigen, im vormaligen Grund« buche des Gutes Hallerstein zuk Url). Nr. l8, Rektif. Nr. l6 vorkommenden, im Prototolle vom 15. De-zember v. I., Nr. 1I»2l , auf 756 st. 40 kr. bewirtheten Realität, wegen aus dem Urtheile vom 25. August 1853, Nr. 7037, schuldiger 12 fi. 16 kr. c. 5. c., bewilliget, und zu deren Vornahme die Tagsatzungen auf den 2. Juni, aus den 2. Juli und auf den 2. August l. I,, jedesmal Vormittags von 9 bis 12 Uhr vor diesem Gerichte mit d't-stehenden Folgen selbst deizumessen hatten. Laas am 3. April 185 5. _______> Z 644. (3^ Nr, 98l Edikt Von dem k. k. Bezirksgerichte Nassenfuß wird bekannt gemacht- Es sei auf Anlangen der Franz Urigel'schen Vormundschaft l,m die Einleitung der Amortlsirlmg der von dem k. k, Steueramte N^sf.nfuß 5uli Nc. 445, 904 und 795 ausgestellten, auf Namen Franz Urigel lauttnoeli "niehens Zertifikat, erst^e zwei pl. 40 fl, und letzteres pr 20 fi. gewilliget rvoiden. Es werdeil cemrnich alle Jene, die auf die ob' gedachten Angehens« Zeiüsikale Ansprüche zu mache» MlNten. eliNNtrt, ihr Relben nach Vcttaus dlt>er Zeit nichl mehr gchöct, uud diese Zertifikate ,ür null und nlch lig «ltlart werden würoen, K. k Bezirksgericht Nassenfuß am 29. März 1855. Z. 626. (3) ^ Nr. 1«2. Edikt. Von dem k. k. Bezirlsamte Krainburg, als Bezirksgericht, wird hiemil kund gcmachc: Es habe zur V»rnayme der mit heuligem Be-scheite cillc». 182 bewilligten Relizitalion der, im Grundbuche Michelstatten 5ul? Urb. Nr. 101 noch an den ursprünglichen Eretuten Johann Filipizy vergewahlten, zu Oversell) Konsk. i)ir 7 gelegenen, von dem jetzigen Exeluten Johann Moll um den Meistbot pr. ,850 ft. am 17. November 1841 erstandenen, gerichtlich auf 1592 fi. geschätzten ^ Hübe, zur exetulen Einbringung des, lm MeljibotS-verlheilungsdeschelde lili^. 23. Februar 1842, Nr. 418, an Theresia Wagentrutz zur Zahlung ange wiesenen, nun an den jetzigen Exekutionsführer Franz Womberger grundbüchllch umgesetzten ^insen-betrages pr. 50 si. 38 kr, , die einzige Tagsatzung auf den 25. Mai l. I. Vormittags um 9 Uyr M dec ilmtstanzlel mtt dem Beisatze angeordnet, daß bel oerselden dlcseö Lizitationsobjett selbst auch unter dem Schätzwcrthe weide hintangegeden werden. Die Lizilanoiisbeding'usse, oer Grundbuchscx trakt und das Schatzungsprotokoll können zu den gewöhnlichen Amtsstunden emgcsehen werden. Krainburg den 20. Februar l855. Z. 627. (3) Nr. 317. Edikt. Von dem k. k. Bezirksgerichte Kraindurg wird hiemit bekannt gemacht : Es seien zul Vornahme der exekutiven Feilt»'«.-tung der, dem Bartholma Konz von Gorizhe ge hörigen, im Grundbuche des Benesiziums St. Leonard» zu Krainburg 5ul) Urb. Nr. 2 vorkommenden, gelichtllch auf 1900 ft. geschätzten '/, Hübe, wegen oem Simon geller schuldigen 154 fi. 36 kr. c. z. c., oie drei Termine auf den 23. Mai, 27. Juni und 27. Jult d. I., jedesmal früh 9 Uhr in der Ge richtskanzlei mit dem Anhange angeordnet worden, daß diese Realität nur bei der drillen Feilbictung allenfalls auch unter dem Schätzungswerthe an den Meistbittenden hintangegeben werden wird. Das Schatzungsprotokoll, der Grundbuchsex trakt und die Lizitalivnsbedingnisse erliegen hierge^ richts zur Einsicht bereit. K. k. Bezirksgericht Kraindurg am 28. Februar 1855. 3. 628. (3) Nr. 398. Edikt. Von dem k. k. Bezirksgerichte Krainburg wird hiemit kund gemacht: E5 hade zur Vornahme der mit heutigem Ve-scheide Nr. 398, in der Exekutionsfache der Aga. tha Schibcrt von Olscheuk, wider Michael Sajoviz, weaen aus dem Urtheile vom 3l. Dezember 1850, schuldigen 88 fl. 27^ kr. c. 5. c. bewilligten Versteigerung der, zu Gunsten dcs Exckuten an der, im Grundbuche Michelstalttn 5uk Urb. Ns. 288 auf Namen des Johann Schiderth vergewahrten Hübe, mittelst des Schuldscheines dll«. 9, Februar 1847 versicherten Tabularforderung pr. 160 fi sammt Nebenrcchten, die Tagsatzungen in dieser Gerichts-kanzlei auf den 25. Mai und 25. Juni l. I,, je-desmal Vormittags 9 Uhr mit dem Beisatze ange-ordnet, daß diese Forderung nur erst bei der zweiten Lizitationstagsatzung selbst unter ihrem Nenn. werthe wtrde hintangegeben werden. Der Grundbuchsexttatt und die Lizitationsbe-oingnisse können zu len gewöhnlichen Amtsstunden hierumts eingesehen werden K. k. Bezirksgericht Krainburg am 5. Februar l855. Z. 629. (3) Nr. 407. Edikt. Von dem k. k. Bezirksamt« Krainhurg, als Bezirksgericht, wird kund gemacht! Es habe zur Vornahme der mit heutigem Bescheide, Nr. 407, in der Exekutionssache des Johann Martovizh von Naklas, wider Barthelmä Konz von Gorizhe, zur Einbringung der aus dem gerichtlichen vergleiche 'ie tung der gerichtlich auf 2,5 fi. 40 kr. geschälten Fährnisse in lul-n Gorizhe, die 2. Feilbielullgstag-,atzung auf den 26. Ma, und 14. Juni 0. I,, je. desmal Vrrmitlags un, 9 Uhr mit tem Anhange angeordnet, daß diese Feilbietungsol'jrtte bei nicht erzieltem höheren Anbote nur erst bei der letzten Feilhiclung selbst unterm Schatzwerthe werden hint» angegeben werden Die beiden Schatzungsprotokolle, die Lizitations. ^ccingnisse und dcr Gruncbuchsertratt erliefen bei oiesem Gerichte zu Jedermanns Einsicht während den gewöhnlichen Amtsstunden. K. k Bezirksgericht Kramdura am 8 Februar 1855. Z. 630. (3) Nr. 430. Edikt. Vom k. k. Bezirksgerichte Krainburg wird be-kannt gemacht: Es habe Kaspar Brolich von Tupalizh, gegen die unbekannten Pra'tcnoelUcii der bei Tupalizh ge° legenen Ueberlandsgründe v wnvmal,, auf Zuerkm-nung des Eigenthums durch Ersitzung die Klage angebracht, worüber die Tagsatzung zur mündlichen Verhandlung auf dei, 24. Juli d. I., früh 9 Uhr vor diesem Gerichte mit dem Anhange des z 29 der a.G. O. angeordnet, und für die allfälligen Inter« tssenten, wegen deren unbekannten Aufenlhaltsortes, Herr Johann Okorn als Curator bestellt wurde. Hievon werden die Geklagten zu dem Ende verständiget, damit sie zur rechten Zeit allenfalls selbst erscheinen oder inzwischen einen andern Vei> trcter anher namhaft machen mögen, widrigens diese Rechtssache mit dem aufgestellten Curator verhandelt und entschieden werden wird. K. k. Bezirksgericht Krainburg am l7. März 1855. Z. 631. (3) Nr. 1159. Edikt. Vom k. k. Bezirksgerichte Krainburg wirb be. kannt gemacht: Es habe Frau Antom'a Koch von Krainburg, gegen die unbekannt wo befindlichen Nikolaus und Maria Skopin'schen Kinder, dann Georg Pcrger und Andreas Schiffrer und deren gleichfalls unbe. kannte Rechtsnachfolger, auf Verjährt, und Erlo, ichenerklärung der nachstehenden, auf dem im Grund, buche der Stadtkammcramtsgült Krainburg 5,il, Nektf. l37 lil. Abthl. vorkommenden Ackern cicl.l, intavulirten Salzposten, als: «) der von den Eheleuttn Nikolaus und Maria.Sko» pin an deren Kinder ausgestellten Schuldobliga. lion lid«. 18. Jänner inlnk. 13. Februar »781 pr. 166 f!. L. W.; !?) des an Georg Pergcr ausgestellten Schuld « und Satzbrieses lll^u. 11. November 1786 inllll). 22. Februar l78? pr. 380 fl. nebst Zinsen; c) des zu Gunsten des Urban Natouz ausgestellten Schuldscheines clljo. l8. Oktober, isilal^. 3. Novem-der 1797 pr. 205 si. L. W., und der für Andreas Schiffrer 5u^l^!nlÄliu!lstel> Zession lidc». 1>. Oktober 1804, 5uper>MÄbu!ii-l 12. März »805 pr. 205 fi. L. W., die Klage hiergcrichls angebracht, worüber zur mündlichen Verhandlung die Tagsat. 5ung auf den 24. Juli d. I. Früh 9 Uhr mit dem Anhange des §. 29 a. G. O. angeordnet, und für die Geklagten, wegen deren unbekannten Aufenthalt tcs zur Wahrunq »hrer Rechte Herr Johann Okorn ,ils Kurator bestellt worden ist. Dessen werden dieselbe" zu dem Ende verstän-oig,t, damit sie zur rechten Znt allenfalls selbst er< scheinen, oder inzwischen einen andern Vertreter bestellen und anher namhaft machen mögen, widrigens diese Rechtssache mit dem aufgestellten Kurator aus. geführt und entschieden werden wird. K. k. Bezirksgericht Krainburg am 30. März 1855. 6. 632. (3) Nr. 3l6. Edikt. Vor dem k. k. Bezirksgerichte Krainburg wird hiemit bekannt gemacht: Es feien zur Vornahme der exekutiven Feilbie« tung der, dem Nikolaus Dollinscheg von Oberfcr« mg gehörigen, im Grundbuche der Herrschaft Mi» chelstatten «,uk Urb. Nr. 45l vorkommenden, ge» richllich auf 2156 fi. 25 kr. geschätzten Halbhube, wsgen dem Anton Dollmschig schuloigen 178 fi. 55 kr. c. H. o., die drei Termine auf den 21. Mai, 23. Juni und 23. Juli d. I. früh 9 Uhr in der Oe» cichtskanzlei mit dem Anhange angeordnet worden, oaß diese Nealität bei der d'itlen Feiloietuiig auch ^llrnfall» u"tec dem Schätzunqtzwerthc an den Meist' bietenden hintanqesser>en «werl-en würde. Das Schatzui'gsprotokoll, der Grundbuchs^-:rakt ui.d die LizitationZdedingnisse können hieramts eingesehen werden. K. k Ne^ilksgcricht Krainburg am 28, Februar 1855.