Dle Marschroute der Deleoattoa. ^ Berlin^ 30. IuK, :^Vom Ncchte, das mit uns geboren ist, Vön dem ist leider nie die Fvage", war eS such bisher nicht aus der Londoner K^mserenz As ist bezeichnend, daß eS nicht die Diploma-ten Ware«, die den anmaßttchon französischen flordprungen, den Versuchen, daS Dawes-^lK»tachten im Poinear^-Sinne umzubi'gen, ttttgegentraten, sondern die Ainanzlcute, die iöankier». Sie taten eS nicht mn der schönen Augen Teutschlands willeil, nicht aus rnnra-pschcn oder ethischen Erwägungen — denn haben mit dem Beruf des Geldverlsihens jvichtS zu tun —, sondern lediglich aus rein faktischen Gründen. Sie stellen sich aus den Standpunkt, daß ein Deutschland, von den: ßebenswichttge Gebiete, wie das Ruhrr-ivicr, jtveiter einer ruiilösen Besetzung nnterlitgen Wld über dem nach wie vor das Danivkles-zchwllt der Sanktionenmcht kreditwürdig sei. ^ Auf Snüth' und Jones kommt es an, so hat ktaat'^selreLär Hughes gemeint, nänllich auf den amerikanischen Staatsbürger, der die KaParationsanleihe zeichnen soll. Die anieri-Aschen und englischen Bankiers l^aben die jjj^itzjindlg ausgeklügelten Beschlüsse der Kommissionen, die auf die Diktatur der ubelberüch iKgt?n Reparationskommission hinauskamen, Vlit aller Entschiedenheit abgtüehm, »eil sie horin eine Gefährdung der Sicherheit ihrer jA!?rd>.?ungen erblicken. Wenn jetzt!>aS ,^ent-Bftets" Frankreich, um der Motgan-Gruppe ^n Paroli zu biegen, mit kincm anderen panlkonsortium Verhandlungen angeknüpft ßllt, um den Reparationskredir unter für Krankrelch günstigeren, d. h. politisch ^ünsti-jgeren Bedingungen ztl erlangen, so ist daS öln Versuch mit untauglichen Mitteln am im-tauglichen Objekt. Denn es kommt nicht auf !daS Bankhaus an, das Anleihen ausgibt, sondern aus die Kapitalisten, welche sie aus« «)hnlen sollen. Smith und JoneS aber wer-voravsjichtlich der Meinung Morgans ^nd nicht d«r Gruppe Lazare-Kuhn sein, ^.FallS skch übrigens wirklich ein Finanz-^nsortimn finden sollte, welches die Repara« Monen unter den von Herriot (PoincarS) dik-Sttevten Bedingungen finanzieren wollte, und Kven« die anderen Alliietten diesen Umfall Mitmachen würden, so wird der Einspruch der ^Bankiers durch den deutschen Protest nicht lvur verstärkt, sondern abgelöst werden. Nach i^beu Erklärungen, welche der Reichskanzler Marx im Reichstag auf die im Namen »er Regierungsparteien erfolgten Aussührun-jsn des Abg. Fehrenvach abgegeben hat, snn kein Zweifel darüber bestehen, daß die Führiwg von Dr. Marx und Dr. Stre-^ematln p«hen^ Delegation auf der Londy-'^er Konferenz mit aller Entschiedenheit den )^^Standpunkt v^retsn wird, daß die deutsche 'Regierung sich nur auf das Dawcs-Gutäch-/ten,- aber auch restlos avf dieses verpflichtet ^hae und darauf VestShen wlrd, daß alle Kon-. s«Mensen daraus gezognen werden, Aiie^e ja sd«-GutaM» hellst »«ßeK. Uerzu gehött bor ollem M OsjMitftliche militÄische Mimlung des unrechtmäßig ^besetzten Geb^es, die Befreiung der Gefan' Svenen, die Zurückführung der Ausgewiesenen SkaeVor, samsta«, A«?i 2 August t024. M. t7S — S4. Sadri. Di» volltychk SWatwn ln Beograv. Stillftmtd im poKtischev Lebeit. ^ Dle Frage der Ernennung von neuen Unterstaats-jekretHea. — Bermeidniig von «ichtpolitische» Persönlichkeitea. Herr MomLilo . M . Jvanie ln LomVwation ^ IM. Veograd, k. August. In der politischen Situation herrscht heute Stillstand. Die Regierung wird durch ihre Geschäfte, insbesondere durch die Regelung der Refforts unk die Verteilung der Arbeit in Anspruch genommen. Viel Interesse wurde der Ernennung der Unterstaatssekretäre gelvidmet. Im Zusammenhange damit besuchte heute der Äi-nisterpräftdent Davidoviö seinen Klub, wo er mit der Postminister Markoviö und einigen Parteifreunden über die Frage der Ernen- nung von UnterstaatssekretSten konfer^rte. ES hat den Anschein, daß diese Angelegenheit auf diese Weise geregelt wird, als nur Abgeordnete zu Untcrstaatssekretären ernannt w.?r den, da man die Ernennung von nichtpolrti-schen Persönlichkeiten vermeiden will, t^'-for-hat «'s abgelehnt, sich zunl Unterstaats-sekretür ernennen zu lassen. Für diesen Posten wird auch der Name des Herrn Momii'^to JvaniL genannt. Dle Frage der Rückkehr Radic'. Ein kntereffanter Aettkel beS „Brome". — „Gamlmprava" verlangt die sofortige Ber-Sffentlichung der VedingMtgen der Verständigung mit der Radiöpartei. IM. Veograd, 1. August. Die oppositionelle, insbesondere die radikale Preisse, beschäftigt sich hauptsächlich mit der Frage der Beziehungen zwischen der jchigen RegierungS-^5a!^tion imd der RadiS^rtci. DaS „Vreme"^ veröffentlicht darüber einen langen Artikel unter dem Titel „Vor der Rückkehr des Herrn Radiö" und betont, daß eine der Bedingun« gen der Radiöpartei darin bestehe, Radiö die Rücklehr in die .Heimat zu gestatten und seine verräterische Ar!^it im Ausland ohne Folgen zu lassen. Dies wäre das erste Zugeständltis «.n die Radiöpartei für die Parl^entsunt?r-stützung. DaS'Blatt hebt hervor, daß sich ^ie der Regierung recht schwierig Leskstlten würde, wenn die Frage der strafrechtlichen Verantwortung des Herrn Radio an die Tagesordnung kommen würde, deim in diesem Mmnent würde DavidoviL die Unterstützung der Radiöpartei verlieren. Mit dieser ^age beschäftigt sich auch die heutige „Samoupea-va", welche verlangt, daß die Regierung DavidoviL alle Bedingungen der Verständigung nlit der Radiöpartei veröffentliche, da es nicht zulässig sei, eine VeiistänioiglUdg geiheimzAhalten, welche die wesentliche Grundlage der hpu tigen Staatsordnung unmittelbar tangicxt. Optlmttmus ln London. Eiqttnmkge Annvhme des französische» BorsO^-s betrefftnd die Anrusung eines Schiedsgerichtes. Einberttsung einer britischen Rei Akonserenz. AttW. London, 31. Juli. Der Ausschuß tt«gen Verfehlungen hat nachmittags den französischen Vorschlag, betreffend die Anrufung eines Schiedsgerichtes fl^r den Fall, als es tm Schöße der ReparationskommWon zu, Meinungsverschiedenheiten käme, einstimmig angenommen. Die französische und die britische Delegatwn beglückwünschten einander zu deit Beziehungen, um zu diesem Ergebnis zu gelangen. Der Uebertragunasausschuß beriet weiter.^ ^ ^ London, N. IÄ. (Wolff.) Einem Vertreter des ReuterbüroS wurde von einem Delegierten erklärt, daß die Hauptschwierigkeiten der Konferenz nunmehr überwunden^ sei-eD. Achmed Veg Zog« bei DavidoviL. ^ IM. Veograd, 1. Angulst. Herr Achmed' Beg Zvgu besuchte den Ministerpräsidenten Davldovi^ unhl den Miilister des Aeußeren! IllkvrinroviL sowie Herrn Laßareviä, deU Chef Iber albanischen Abteilmrg im Mnijbe-rium des Aschern. Auflitfmtg der Arbeitersyndikate in ZM. Novisad, l. Myust. Die Polizei vm» ?^i^ hvt hier Me Syndikate der um?^ hnm-stigen Arteiterpartei a-uifgelSst und thnt Liegenschaften versiegelt. Dieft Maihmchm» wurde über eine /fixere Anordnung ^ mmlninisters SrskiS getroffen. Wer wirb Gehilfe beS «ußemnikPer«! M. Veograd, k. August. Der biSyeriai Gchilft des AußemninisterS GavriloviH Sem >l7ibt sich innechavb ewiger Tage nach BOs. sel, um idort den (^esandtenipoisteni Aul Äer^' inchmen, für den bereits vor Mivi Monate» die Ernenn'unlg erfolgt iist. Der Nachfolge«' oes .Herrn 0wvrilot?i5 ist noch nicht erwmnt' worden. Das Vtririisterium wird zit^chen deitz' beiiden Kandbdvten. Herrn Roiki^ bi^rige« ^^i^mrdten iir Sofi bietes, mit der sich die Konferenz überkiaupt nicht befaßt hat, nicht besprochen. Die Führ.'r^ der Delegationen nahmen jedoch die Erklärungen Hetriots einmütig günstig alls, da si? unzweideutig bewiesen hätten, daß Frankreich, entgegen gewissen Behauptungen, keine Annexionsgedclnken hege und einen Beweis sein?"' Friedenswillens gegeben habe. W^B. London, 1. August. (Hava^.) Die Beratungen des Ausschnsses für Uebcrtragung de.uei^^-die gange Nacht hmdurch. ^ die deutsche Souveränität und die Sicherung gegen, neue Sanktionen. Was in den koin-mMonsberatungen als wirtschaftliche Räumung-, des Ruhrgebietes angesehen wurde, vcr dient diesen ?^amen nicht; denn dazu gehört Hov allem mich die Aufhebung der Zwischen-zollinie zwischen dem besetzten und dem unbesehen Gebiet, wovon bt^er nicht die Ri^de war. Noch schlechter scheint eS mij^der militärischen Räumung bestellt zu sein, die von tnng mehr durchlöchert wurde. Die ^er.tfche ^Delegation wird — imd in diesem Punkt ist sie mit einer gebundenen Marschroute verseben — in London darauf bestehen, dlls; Iiel der DurchsÜhruug des Dawesgut^chtens nicht vleß die Pflichten, sondern auH" die Rechte Teutschlands festgelegt werden, und sie wird, ganz unabhängig von dem Verhalten der Bankiers, nnr in diesem Fall die ^Unterschrift unter den neueu Reparation'.^vertrag leisten. . Veograd, 1. Auguist. Wie auS Sir». luica gemeldet wirv. hat die ewgelsitet« ll,-terisuchuny festgestellt, diaß d»e Uch-cho d«D Bronldes in Strumieq leim aS^kich» Brandlegung war. Englisches UnterhmlS. ' ^ WKB. London, 1. August. (Reuter). Im Untechause wurde der kvnservatwe ZÄdelA« tmtraig Amery^ ii? >dem eine Hervlbfetzlmg des MariMbudgets verlangt wird, mit LW Mgen 182 stimmen albgelehnt. ^ UebersüHrung dir Afche AomHS. W.W. Paris, 3l. Juli. (Hvvas>. Die .^^aminer beriet über «den Geqe^ntwnrf, Ve-treffend die UcHerfWrung Asche AomrHß in den Pantheon. Nach Migen ZwischeniZÄ-len Mischen ÄoKiialis^n und Kvnmru'nisten nvurde loer Entwurf mit 346 gegen 1W Stilmmen anM0lmn«n. Auch der Senyt W deu Gesetzenttv^rf aiM-nommen. Der neue Chef deS Preßbürv»? AM. Veograd, 1l. August. Wie verlauteL, soll Herr Milan Grol MN Chef des Pr«^ ^»ijivoz. ernannt ^veriüvn. ...... - -'-r 11^ »»I Zürich, 1. Anqnst. Paris 27.15, V-oD»W «.40, London 2?i.70, Prag 15.90, Mailand 23.25, Neniyork ü.^N, Wien t1.(X)7M. Zagreb, 1. August. Paris ^22.50 bis '4Z7ZV' Schweiz bis 1564, London 368.30 di'< 371.30, Wien 0.lt69 biS 0.1189, Prag S4S.?') bis 24i).Z0, Mailand 361.50 biS ZV4L0, lp-'o-York 8:^125 di? 54.125. Veograd, 1. August. Paris 425 bis 42V, Zürich t5x?55 bis 15)59, London W bis Wien 0.1182 biS 0.1184, Prag 246.60 bis 2t<'.W, Mailand 363.20 bis 363.S0, New-83.75 bis 93.85, Bildapest 0.1075 bis 0.N, Bulavest 36 bis '0, «alomki 146 bi» 116,ÄrM236bisS87..^ Vummei^ 1^5 vom 2. Ättguß tS2 VoMche RoNzen. — Jugl?sta«isch'griechisch«S Defensivbünd- cktt. Wie aus Paris berichtet wird, haben Jugvflawien und Griechenland ein Tefensiv-bündnis zum Zwecke gemeinsamer Abwehr der W letzter Zeit stark zunehmenden Bandenüberfälle sowohl auf griechisches als auch auf jugoslawisches Gebiet abgeschlossen. Ter Ver-trag soll am Mittwoch unterzeichnet worden sein. Die beiden vertragschließenden Staaten machen die bulgarische Negierung verantwort lich ftr die mazedonische Bewcgnnq, die offensichtlich das den Friedensverträgen zuwiderlaufende Ziel verfolgt, die Sclbständi''keit Mazedoniens zu proklamieren. Man erwartet von Bulgarien, das; es sich bemühen werde, ' den Ausschreitungen der mazedonischen Kwnden sobald als möglich ein Ende zu bereiten. — Belagerungszustand in ganz Rumänien. Nach Blättermeldungen auS Bukarest ist im gesamten Königreiche Nuuiänien der Belagerungszustand verhängt worden. Diese V'as;-uahme sei im Anschlus; an eine Zusammeu-fuust der vom Vmeral Avarcscu geführten Partei l^rfolgt. Die rumänische Regierung behauptet, Dokumente zu besitzen, denen zufolge General Avarescu einen Staatsstreich beabsichtigte, um die Regierung Bratianu zu stürzen und sich selbst zum Diktator zu machen. An den Straften Bukarests streifen Patrouillen. (Ung. Tel.-Korrbüro.) ' ^ Die Frage der militärischen Kontroklo k« Mitteleuropa. Das juristische jtZomitee, welches im Juni vom Rate des Völkerbundes eingesetzt war, um die Lage zu überprüfen, welche durch die englische Note betreffend die militärische Kontrotte in Oesterreich, Ungarn Und Bulgarien geschaffen wurde, hat heute iHre Arbeiten beendet. Ten Vorsitz führte Lord Philimore. Die Üonunission ist zu dem Schluß gekommen, das; die ihr gestellte Frage unter zwei Gesichtspunkten betrachtet nx'rdcu könne. Der Rat deS Völkerbundes wünschte einerseits die Modalitäten der Au!)übung dcir Kontrolle, andererseits die Frage zu prüfen, ob die beabsichtigte Kontrolle in den Nahmen der Friedensverträge fällt. Das jurisusche Komitee ist zu der Meinung gelangt, das; in beiden Fällen die von der englischen Note angezogenen Artikel anzuwenden sind, und zwar Artikel 159 des Friedensvertrages von Saint Germain, Art. 143 des Friedensoertrages von Trianon und Art. 104 des Friedensver-trages von Neuillt,. Das bedeute, daß der Rat des Völkerbundes in seiner normalen Zusaui-mensetzung beschließen möge, also ohne die Vertreter anderer Staaten heranzuziehen. Das Komitee empfiehlt die Mlehnung sowohl der von der Kontrolle betroffenen Staaten als auch ihrer Nachbarn bezüglich der Mitwirkung bei' der Entscheidung des Völker-bundrates über die Einrichtung der Kontrolle. Der Rat dos Völkerbundes habe die Eventualität der'militärischen Kontrolle in Ungarn, Oesterreich und Bulgarien durch den Völkerbund allein zu prüfen. Dies bedeutet noch kein Präjudiz beziiglich der Methoden, die bei der Kontrolle anzuwenden sind, ebensowenig über die Frage der Teilnahme der Nachbarstaaten der zu kontrollierenden Staaten an der Ausübung der Kontrolle, welche Frage demnächst vor die ständige beratende jtommission gebracht werde. — Die britische« Dominions und die Lon-doner Konferenz. In der vorgestrigen Sitzung des Unterhauses wurden in einer längeren Debatte die Beziehungen der Dominien zur Außenpolitik der englischen Regierung erörtert und kritisiert, .fiolonialminifter Thomas erklärte zum Schluf; der Debatte, diese Par-lamentar'l-^'" Auseinandersetzung habe bewiesen, daß alle Parteien des .^^auses in dem Bestreben geeint seien, eine britische Reichsvoli-tik zu treiben und dabei die Politik der Regc-rung zu nnterstül^^n, die darauf Hinanslaufe, mit sämtlichen Dominien über alle wichtigen außenpolitischen Fragen eine offene Aussprach? zu Pflegen. Thomas verlas ein lan^^"-' Te-lcaramm. das die engli^cke Regierung seinerzeit den Regierungen der Dominions übersendet und in dem sie ersucht hatte, !^ir bei der Lösung der auf der gegenwärtigen Londoner Konferenz zur Debatte stehenden Probleme zu helfen. Während der gegenwl.. len ?sonferenzverhandlungen treten jeden Tag die Regierungen der Dominions beiT^ '^''^ini-sterpräsidenten Macdonald und bei anderen Mitgliedern der englischen Regierung zusammen, wo sie jedesmal ausführliche Darstellungen über den Stand und die ^Entwicklung der Konferenz erhalten. Ministerprä Mac-donald habe vor kurzen, erklärt, die gegen-w^^rt'^e R- '^elunq der Vertretung der Dominions auf der Londoner .Konferenz fei nicht geeignet, fi'-r die .Ankunft einen befriedi^^iiden > räz-^denzfall zu schaffen. Es fei daher auch ^ Oktol'l'r ^'ief^s Ial^'rs's eine Re^Mkonferenz zur Prüfung all^- >l>.'scr Fragen einzuberufen. —cn— Tageschronl?. t. -r Dr. Karl Zchmidingcr f. starb in Ljubljana Herr Notar Dr. j^rl ^ p midinger im hohen Alter von 72 Jahren. t. . "^nnnfall Üoöevje. Gestern nachmittags entgleisten anf der Stre'''" ^io-^cvje-'-Grlliuplje acht Waggons eines Lo.sten-znges und stürzten über 20 Meter in die Tiefe. Der .^lijährige Kondukteur Johann Re- der si'' auf einem der ersten befand, wurde vollkommen zerquetscyt. An-fa^igs war "^an allgemein der An' ')t, daß Nni^'i-k ans di ' Kurve zurückznz iy-reu sei. Bei genauer Untersuchn^-^ wurde jedoch sest^est'llt, daß ein schadhaftes rad plötzlich zerbrach und dadurch die Eutglei sung verursachte. Ter materielle Schaden ist s^br groß, da läintliche Waggons vollkommen zertrümmert sind nnd auch das (^ieleise auf einer Strecke von 50 Metern ausgerissen ist. " Lasteuverkehr ist vollkommen eii'."'^ vllt, w'chrend der Personenverkehr durch Umsteigen anl'r^cht erhalten wird. - t. Räuber auf Schtsf; Bnchenstein. Das schöne Schloß Buchenstein bei Dravo.irad wurde in der Nacht von Dienstag anf Mittwoch voi'. einer Näub«'rbande heiin^t'Zucht, l^^cgen halb 10 Uhr abends drangen dunh ein Fenster itn ersten Stock sechs mastl.rte d.^uber in das Schloß ein. Trotzdem im Nebenzimmer eine größere Gesellschaft beim Kartenspiel unterhielt, konnten die Räuber unbehindert ihr Werk ausführen. Wie beim letzten Einbruch vor sechs Mvnaten hatten sie es auch dicsmal speziell auf das Silberzeug abgesthen. Außerdem erbrachen sie die Keldkasse und raubten sie voükomm.'n aus. Auch die gegenwärtig inl Schlosse weilenden Besucher kamen „zum Handkuß", da die Räuber ihre Reisekoffer davotlschleppten! Auch diesmal wurden die Räuber, leidk'r schon zu spät, vom Fräulein Paula Kindler verscheucht. Als sie zufällig in daL Zimmer kam und die Räuber bemerkte, gab sie mehrere Revolverschüsse auf sie ab; ein Räuber soll schwer verletzt worden sein. In dem dar-anffolgenden Kampfe wurde sie selbst aul linken Fuße schwer verletzt. Obwohl die Räuber einen Teil der Beute zurücktteß:i?, wird der Schaden auf LW.00<) Dinar geschätzt. Die Tapferkeit des Fräuleins Kindlt^r verdient allgemeine Beimtnderung. ^ t. Tragischer Tod.. Die 49jährifle Arbeiterswitwe Katbarina ^ast-'lic in Ljubljaia erlitt einen tragischen Tod. Sie war geistig nicht ganz normal und lebte in ärmlich.n V!?rhaltnissen. Vorgestern hörte ein '^ieben-b!''7!osinc'r a"? ibrer Wo'^nung ^'przweifslte Hilferufe. Da er die Tür versperrt fand, drang er durch ein Fenster in ihr Zimmer, NW sich ihm ein schauerlicher Anblick bot. Die Frau stand vom Kopse bis zu den Füßen in Hollen Flammen. Nach der ersten Hilfeleistung wilrde sie in schworverletztem Zustande ins Krankenliaus überführt, wo sie jedoch den erlittenen Brandwunden einige Stunden darauf erlag. Wie festgestellt wurde, hat sich die Frau selbst mit.Petroleum begossen und sodann die Kleider angezündet. t. Lttdendorsss erste Berliner Rede. General Ludendorff wird demnächst seine erste Rede in Ber^lin halten. Der Nationalvorband deutscher Offiziere beruft am 8. August zur Erinnerung an den zehnten Jahrestag der Mobilisierung eine Versammlung ein, in d"r General Lndendorsf und Großadmiral von Tirpih als Redner auftreten werden. t. Prinzessin War. Wir haben bereits üb^r die Vermäl)lung der reichsten Erbin der Welt,' der Tochter des amerikanischen Milliardärs Astor, mit dem russischen Prinzen Obolensky l"'il-^itet. Nun liegt ein auSjührli6)er Bericht üb'r die ^'erlnöhlungsfeier vor, deren Schau--Platz die russische Kirche in London war. Wir enlnel'men diesem Bericht die folgenden Stel-l!?n: „Lady Astor, die im Alter von L2 Jahrm steht, bringt ihrem Gatten eine Mitgift von einer Million englischen Pfund ins Haus. Obvlensly ist der Abkömmling eines historischen Geschlechts, das in der Geschichte Rußlands seit dem 16. Jahrhundert eine, be-d"'Aiolle gespielt hat. Der Prinz war f'üher mit der Gru n Alekfandr-wna Bar« kalanSky in erster Ehe verheiratet, und ließ s "vst vor kurzem von 'yr scheide^^ Der Pr'inz ist 33 Jahre alt. Er lernte im Jahre 1919 Ladt) ..stor in London kennen, di? ii: erzr^en wurde und bereits als kleines Kind Amerika Verla,sien hat!e. Als Tran-' fungierten Ladri Rvbsesdole und fell H. Rodes, zwei bekannte Vertrete? der Gesells/^7.s^ in London. Die Trm- n^g, die zuerst nach dem .^eremoUiell- er englischen Kirche in der Royalkapelle stattfand, dauerte nicht länger als zehn Minuten. Tie Zeremonie in der russischen Kirche ging unter bedeutend größerer Teilnahme vor sich. Unter den HochzeitSgästen sah man auch den Bruder des griechischen Königs, den Prinzen Nikolaus von Griechenland, mit seiner Göttin. Auch der amerikanische Gesandte und zahlreiche MitgUeder der russischen Kolonie in London hatten sich in der Kirche eingcsun-den. t. 7000 Vettügerek« ::lcsten Helden-toten des Banditen einschüchtern läßt. In de« Die rote Burg. V« N»i»Ul eines Frühlings in Andalusien von An»y Wottze. DOopPVitdr tSIZ d> >Votde. l.e!p?!e.1 (Nachdruck verboten.) Karfreitag war's. Wie dunkle Schatten lastete es über Granada. Die Frauen, in tiefstes Schwarz gekleidet, wanderten in die Kar-freitagsmesse. Auf der Alanieda standsn hier und da Männer in Gruppen rauchend d.'i-einander. Sie sprachen wenig. Eine fast yoi-lige Stille mattete über den Straßen. Männer ziehen den Almaviva, den spanisch::n Mantel, enger um die Schultern und ihr^^ dunklon Augen blicken ungeduldig zur Kathedrale hinüber, ob denn nicht bald Gloclen-Z^ng das Ende der Messe verkünde. ^ Der köstliche Manzanillawein wartet schon da drüben in der Campane. Da wollte man her. heiligen Tag festlich begehen und fröhlich sein. Und dann erdröhitte eS in mächtigen Akkorden von der Kathedrale liis hinaus zu '^er roten Stadt, und die Glocken aller .Kirchen ^elen.mit ehernem Klange ein und ein h?i-llgfs Schauern schlich sich durch aller >^er- Tie Alameda wurde jetzt belebler. Die l^chejänger strömten in die Straßci, und hier und da sah man prarbtoolle Eglr^nigen mit wundervollen Andaliisiern bespann:, i'jc l^atlc de Elvira und die neue Gran Via de (^olon durchfliegen. U?ber die Plaza de la Mariana ?am w schiankem Trabe ein Viererzng von rehfrrbe^ nen Maultieren vor einem le:chren Dogcart daher. Das gelblederne Riemeilzeug hatte reichverzierten Silberbeschlag und dicke, gelbe Quasten. Unbeweglich sasjeu Kutscher und Die rcr — cck)te Andalusier — mit glat.ra^'er-tem, scharsgeschnittenein Gesicht, kohlschwarzen Augen Uiid kurzem, schwarzem Haar auf dein Bock, den rehfarbenen, breitkrempigen Hut tief in die Stirn gedrückt, das Beinkleid und das Figarojäckchen ebenfalls rehbraim. E'ne knallgelbe Kraivatte und ^iiie lireite seidene Schärpe in derselben Farbe vervollstän-dllite den festlichen?lnzug. Hinter Kutscher iind Diener thro'st-? ans ^'ln Dogcart eine junge Sennl-rita, gain Schwarz, mit der spanischen Mant'ia über dem nachtschwarzen Haar, unter der verstohlen feuriggelbe Nelken hervorlugten. De? Wagen fuhr jetzt langsam eine Anhöhe «itilan, einein wundervl^llen weißen Maru-orpalast, in"iIlten von Mt)rthen- uiü> Lorbeerhecken, zu. Iin Bogen fuhr der Vi?"rzng vor einer weiten .Halle vor. Der Diener hob die junge Taine von ihrem hohen Sitz h^'rab, und diese trat leichtfüßig in das Vestibül. Das t^ebetbuch hast'iq auf ein Tischch.?n d.'r Halle werkeild, fragte sie einen hcrbcleilelitc.l Die neu „Ist m?in Vater in seinem Zintmerk" „Zu Befehl, Donna Jfabella." Die junge Schöne flog^die M.<''.n>ortr''ppe li^nauf. Die traumschweren, dunklen Augea Donna Jsabellas glühten feuriger auf, die halbgeöffneten, schwellenden, roten Lippen zeigten ein entzückendes, erwartungsn»^..^ Lächeln, und die feinen Nasenflügel bebten in nervöser Hast. Ohne anzuklopfen, öffnete sie flink « lue breite Flügeltür und flog auf einen stattlichen Herrn zu, der sich bei Jsabellas Hereinschneien von dem Schreibtisch des eleganten Geuiaches erhob. Beide Arme um den Hals deS' Vaters schtin gend, jubelte sie auf: > „Denke nur, Padre, Don Jvs^ y Tamagno ist hier, ich sah ihn foeben in der Messe." Der Conde Miguel de Tendilla — ein Mann mit vornehinem Kopf und einem marmornen Napoleonsprofil — sah aus dunklen, flantmendeu Augen fast erschreckt auf sein^' Tochter. „Hast du dich auch nicht getäufcht, J'abcl-la? Ich nleine, Don JofH hätte mir sofort s Ankunft geineldet." „Aber er ist es ganz gewiß, Pa)re. Ich V Mte ^n der Plac^ta la Sonja ger.de den Wagen besteigen, da küßte mir Don Jzse die Hand und bat mich, dir feine Ankunft zu künden, er hätte dir Wichtiges mitzuteilen." Dis wie gelber ......'^"'^ckitende Gesic^it des ^ ondc. s,"^ Sah- ire zäjlen moKte, zuckte nervös zujammen,, Er strich mit der feinen, schwollen Hand iiber das kurzgeschnittene, glänzend schwache l^ar und entgegenete mit leichtgereiztem Ton>^n-dem . er sein Töchterchen etwas-von sich schob: „Ich finde dich wieder mit Blumen geschmückt, Jsabella. Wie oft verwies ich eS dir schon an diesem heiligen Tage."! ^ Donna Jsabella ließ die Mantilla von ihrem Haupte gleiten. Die großen gelben Nelken leuchteten wie ein paar Flainmen hln^ ihren kleinen Ohren, und der große Mbe Nelkenstrauß an der jungen Btust zittert« leise. . ^ „Sei nicht böse, Padre", bat-sie mit'fSß schmeichelnder Stimme» „Äeh^ dn Tag ist so grau und trübe, und ich brauche Licht und Sonne, Farbe, Leben! Kann cS Sünde sein, I ) am Karfreitag mit Blumen zu schmücken, die so reich in dem heiligen Garten GotteS blüben?" . ' . Don Miguel küßte sein Kind zärtlich auf di'tveiße Stirne. ' . „Du weißt immer alles fteundlich zu wenden, Jsabella, aber jetzt geh', Vind, ich höre soeben einen Wagen vorfahren. Sollte eS Don Josü ') Tamagno sein, sd denke'daran, daß er voraussichtlich mit uns speisen wird." „Darf ich nicht hier bleiben, PaVre?"^ Ein ein'iger Blick deS Baters ließ sie verstummen. Das dunk^«' .Haupt- tief .zesenkt, ver-li«'ß sie das Zimmer, in dems''rben Augenblick, d"« der -üioner mit lauter Stimme Meldte; „Don Jose ti'Tainagno!" KorHetz«« kvliU « O«««« K. Aitgust 1SS4 »>»OeH»tGkr ze?t»«ß». EeRe t Strah» vo« Vtail» «ck Salat» werde« ironische Flugzettel, gefügt vom .Großen Haup.quartier'', vergeltet, die die .^Tr^Zype» AettegINßen" der'^Zer«ieru»gSmailöv^*r t» boi^haftler Weise ^rspStteln. r«g fik T»s stellt sich anch aus freiwilliger Eingchkmg, jedeasaks vym Legendenkrvs um di^ Person des ^oken RäuherhauptwannLs b??infiußt, Zndiridiien der Behörde, die angeben, tktim-Aicen TerenteS zu sein^ und die fich darmiS eine H:hre machen, wegen ihrer Sclbstbeschul-digung, von der es ßch bald herausstellt, daß ße d'e AuSgebmet emet ktan^asten Phantasie ist, den qualvMfteit Verhören und gnve-stigierungen untetworsen zu werden. So dauett l^r Kleinkrieg' zwischen Terente und seinen beiden Komplicen Eimiu Dnu Pe-trov r.nö PlwwSca'Vasil'» znm Erqöhen der 5>stkntlich!^it Wetter fort, ohne doß die schärfste Koptrollt aver Mderfahrzt^ni^s in und uv die Ponaumündllng^'srgendeine Spur seines ÄchlSpfwifttoelS 6Üff^dsckt hÄtte. gnz>o-schen ey^lten wohlhabende Aai'slcute in Galati «nv Nralla auch Veiterhin Trohbrief« mit Terentet Unterscheif^ diß ja nicht echt zu fein braucht, iu dem« ihnen unt^r Todesstrafe der Erlag eine» Mßeken Summe an bestimmten^ Orten^B^xrlogt wird. Tie Behör-deAtz dutch solche BrMe irregeführt, spüren kreuz und quer ^ sa^en Fährten, so daß dier wurden die Gesänge-«« i« einem besont«en, vo« großen Parks «»gevenM Hotel es wurde ih- «e« das E^«wM äbgen7M««n, daß sie kewerlei vers»che Wr Kwcht machen sollten, ^ ei« aus der avyWosse?!«« Insel ohnehin miSsichtsHe» VegK^ —, doch dürften sie sich dmyach Kift ««d ta«.HS eimeilen. Alle vierzig sind Verbrfcher. die mchrsöhrige Strafe« z« verbüßen ^be«. Ma« hat ol»er die ausgewählt, die sich durch ein besonders gutes Betragen auSge^ich««: Häven. Mörder u«d ganz gesährlithe Verbr?ch rnaturen hat natürNch auSgeschlosien. In der englische« Preiste hat bereits ei«e hestige lt^iti? eiitgksett. DaS Experiment hat mehr Gegner als l^ürworter gefunden. Man smdet die ganze Idee lächenich und findet besonders absprechende Worte gegen daS Abnehmen deS „EHrenworteS^. V^ «»eist aber anderezseitS darauf hin, welch «»geheuren Eindr»ilk diese drei Wochen auf jemand machen müsse?'., der jahraus jahrein das.Lichr nur durch das enge Zellensenfter zu sehe^n p »wohnt ck. Man sagt sich, wenn noch eine Spur von Empfinden iu olchlm Menschen uorl)anden ist, dann müssen d'ese t^ei Woci Gefühl im Mens-Hen durch eine lange Hakt abgestumpft, getSlet wird. Mcm will dnrrI die Unterbttch mg der ^'»aft den Gesangenen aufatmen, d'- Z^ns^lunsi mit der Dclt wieder finden lal^n. Icdi^nsall? ein Cr« perin-ent, au^ des^n Relultat«; man l»e^lerig leiudarj, srochsstchte« ax Martdor. Maribor, l. August. m. UVa«gelische». Sonntag den 3. August sindet der Gemeindegottesdienst um 10 Uhr vormittags Patt. Predigen wird Herr Bikar I. Arquint. «. ToGeSfal. Gestern starb Herr Wilhelm Sim«n, P^MeihaichaltS^tzer in Maribor. Der Z^orbene wird am Samstag, den 2. August l. I. «n 16 Uhr am städtischen Friedhofe in Pobreije zur letzten Ruhe bestattet. «. «e«ei»derOtSßtz»ng. Heute obenid^S finidet die 4. ordentliche Gemeinderat^fitziung sdatt. m. H«»tbeptz«r — achtet aus die Wasser-l«it»»ge»l In letzter Zeit find zahlreiche Re. kurse von Hausbesitzern gegen die Bo^chrei-bung von Gebühren Wassevmehrver-bvmnh beim Swdtmayfftrate ein gelang Di« amtlich vorgenommenen Untersuchungen hoben fast auSmchmslos ergeben. dir erfahren, wird auch mrsere Polizei modernisiert. An Stelle des bisher üblichen Säbels werden die Wachleute mit Gummiknüt. tcln ausgerüstet werden. kn. Herzschlagansall. Gestern abmdZ ».,.litt der 56jährige Finanzwachmann Vc?rtholo« maus StotinZck einen Herzschlaganfall. die Rettungsabteilung herbeigeeilt kam, .oar Stotin^ick bereit? tot. Der Arzt konnte nvr M"''- ^en eingetrc'tenen Tod konst^^i?rl'n. m. Billiges Fett. In Maribor ist in der letzten Zeit ein Mann aufgetaucht, der sich als Vertreter einer Exportfirma ausgibt. Er geht von Haus zu HauS und trägt überall Prima-Fett an. Wie uns berichtet wird, verkaufte er tatsächlich einige Fäsier; fast überall aber wur de nachträglich festgestellt, daß in den Fässern nur die obere Schichte gutcS Fett war, während fich tiefer unten schlechtes und verdor« benes Fett befand. In den letzten Tagen scheint abcr dem (^roßer''orteur das Fett ausgegangen zu sein. Es wurden uns mehrere Fälle gemeldet, daß ein Mann, scheinbar derselbe, Fett zu einem äußerst billigen Preise in verschiedenen Hunsern antrug. Mek)ri.re Hausfrauen waren darüber sehr erfreut und. leisteten dem Käufer größere Anzahlungei. Bis heute aber warten fie'noch immer nf die Lieferung, denn der Mann ist spurlos verschwunden. Sollte wieder irgendwo ein sotl^^er „f^ettmann" auftauchen, fo möge er sofort der Polizei überge^"" werden. m. Kleine Polizeichrouik In der vergan-genm Nacht nahm die Polizei eine Arretierung vor und erstiattete 9 Anzeigen, daru«. ter 1 Diebstahl, i körperli'che Verletzung und 1 Veruntreuiung. m. Scheue Pferde. Gestern nachmittags scheuten im Hofe eines in der Alsksandro-va cssta gelegenen Gasth-auses zwei Pfcr'de und stürmten mit »innn Wagen a«lf die Straße. Auf der Straße kam ihnen ein Radfahrer entgegen, der nied^erqrstoßen und zu Boden getreten wu-ribe. Glücklicherweise erli.tt er Nlur leichtere Verletzungen. m. Veruntreuung. G0 Dm. ,'sw. oder auch pauschaliert. Ä-an-^, ellgcmeineS Informationsbüro, '9.:^g7zd, Knez Mihalova ul. br. 35, Tel. br. W, Post f---^ M. ^ GamStag «m 8 Uhr vormittags findet am Hauptplatze eine freiwillige Versteigerung von Kleidern, Wasche. Koffern und Reis?« körben statt. ^ Im bestbekannte« Restaurant Vrovics in der VetrinUa uliea findet nnr bei s.Wnem Wetter am S^stag, den ?. August ein gro' ßcS Gartenkonzert statt. Verliangerte Sperr^stunde. Eintritt frei. * Samstag, den 2. und Sonntag, den Z. August Backbendelsch'nmus mit Konzert un'i> Tan'.mu'ik Im Gasthause LeSnik in No^a vas tdori), ' ^ Kino. k. S'adl-Kino. ^Der Sl?or»5snann mit der schwarzen Maske", ein Sch'cgerfilm in acht Akten, w? d Freitag, Saw'.'»c.g. Sonntag und Montag vorgeführt. Der Sportchampion von Ur'iguav, Ne^lnald Dcms.^). spielt die Hauptrolle al? Kid Roberts, waS gewiß eine Sport» sznsation bedeutet. GpoN. : l. SSN. Maril,or — GK. Hermes (Ljub-ljana). Sonntag den 3. d. wird am Maribor-Spielplatze nachmittags um halb 4 Uhr zwischen den obgenannten Klub? ein Freund« schastSwettsPiel ausgetragen. — SK. „Hermes" ist die zweitbeste Mannschaft in Ljublja-na, welche in der letzten Zeit durch Herr« Thomas aus .Hamburg streng trainiert wird. Das Spiel durfte demnach sehr spannend und interessant werden. SK. Hermes gastiert das erste Mal in unserer Stadt. : Nadsahrklub „Edelweiß". Die Partie nach Vurberk-Ptuj, welche vorigen Sonntag verregnet wurde, wird Sonntag den 3. August gesahreir. Abfahrt 7 Uhr früh. Nach dem Einrücken in Maribor Besuch deS ^uerwehr-festes in der Kralja-Petra-Kaserne. — Sonntag den 10. August Beteiligung am Sternrennen nach Celje. Dolkswittschaft. X Die Mehlpreise fallen. AuS Novisad wird uns gemeldet: An der Novisader Produktenbörse ist seit gestern ein starker >..:iS-rückgang bei Getreide- und Mahlproduktea be^nerkbar. Trotzdem werden sehr wenig Geschäfte abgeschlossen, da die Kaufli^ute ncch e»« nen weiteren Preisrückgang erwarten. Die in den letzten Tagen gemeldeten Preissteigerungen sind auf eine großangelegte Spek ilarion 5" ^^ufi'lhien. Wir sind nur neugierig, ob die Mehlpreise nun auch bei unS wieder fallen werden. X Das Fischereisesetz sür Slowenien. lSintge Blätter brachten die Nachricht, daH mit dem am 1. Auguist in Kraft getretenen Finanzgesetz das Fischereigesetz des ^emali-gen Hcrzo-gtuins Krain auf o«n Ber-HSltnissl' durch ein filr den ganzen Stadt einheitliches Gesetz, dessen Praest bereits aus-gearboi^et ist, ein Ende gemacht werde. Derelnsnachrichtm. v. Arbeiter-Turnverein „Sooboda", Maribor. Die auf den 0. Juni l. I. anberaumte und von der Belji^rde untersagte Fahnenenthüllung des genannten Vereines findet am Samstag den 2. August l. I. um Punkt 7 Uhr abends in den Räumlichkeiten deS Gasthauses „Vokksheim", RuSka cesta 5, statt. Die Feier wird einen internen EHaratter tragen nnd mögen sich Gönner und Freunde des Bereines den Arbeiter-Kultur- und Sportorganisationen anschließen, da eben diese und die sie begleitenden Personen Zutritt baben. Der Eintritt ist für alle Arbei-terc'raanisationen nnd von ihnen eingeführte Gäste frei. Die bereits ausgegebenen Vorverkaufskarlen haben für diese Veranstaltung keine Gültigkeit, sondern für daS am 7. September stattfindende grohe Turnfest. Um einen recht regen Besuch bittet die Vereins-leitung. v. Sommersest! Die Ortsgruppe „iA>o-bo'da^ in PoHreLje v^ranstnltet am Sonntiag, den 3. AiMst NN Gastyarten de» GaiNause'S „Pri vodcwodu" (Rotb) in der TrSaSka ce^ ein großes Sommerfest unter Mitwirkung der Tllnier- und Tambur'aschen'sc'ktiom „Svo. bodn". Voin Kralsa Petra tr^ Dauerlaus der „Sportsektion „Svoboda" V^ribor. Beyi'nn des Feistes um 15 INir nachmittags, Eintritt 5 Dinar. Um zahlreichen Besuch bittet der ?lusschuß. Nummsr I7S vs« s. »üWff'sSS^ ii»ch«^ ^Kwd W» sw » M5. G««. «> B» »W h«w « lMG««UvUff«^GvK»W VerstV^em« v»erspiel!«s Vi««t»» zu mi»k«« v»s>cbt. AnirSDe unlir .Ptaaino' ao die Verw. 72W ZlealtttUea Vret Joch G»«»d. Felder und Wiesr. Kau» gebaut in Gtudenli. Aralla Petra eest« !10. M. Oorsiee. 720Z RkchlkDffche«. z»et hmte Vet- te> s«mt Ewsützen diltst. 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Straß« gelegen, auch für S«tr«ideau»laulch vor- züglich geeignet ist verhäNnWhalder zu l»er» kauM. Aulchriften unter, die Veno« an Dmvaltung d. ?l. «9S9 MI iNI. «INI«» »ik/7a »« pteis» l BN«««» H»», looooo SroKST Nustk U.N»ODßErkOHt vis« MMe« ^e88e, sovle 6ukeli öle ekrenamtl. VertretuNjsen,Xi»lcmiN»^elle in i^aridor: 8tevo lonLtc. ' / ^rsto ^uxoslov. 7!»^>mAport ^ (t. 7Zls 8cdeaker äc eo.» A^tjtkk eests Der beste, fiksorglichfle Gäkk und Vater, Aerr WMtlM RtMM BOsttzse Dchr Pl»«öleiha«ft«n wurde Donnerstag, den Sl.Zuli um 12 Uhr von Wem, mit größter Geduld ertragenen Leiden erlöst. Das Veichendeßängnis findet Samstag, den 2. «ügust um lS Uhr (vier Uhr nachmittags) von der Leichenhülle des stSdti-schen Friedhofes in Podrekje aus statt. Äe heil. Seelenmesse wird Montag, den 4. August um 9 tthr in der Dom- und Stadtpsarrkirche gelesen «erden. . Warchor. den l. August 1924. Cand med.WiMNe«« AmslsOgGeMer S»hn. Satlin. Sch»afi«r. «epantt« P«»te »«UheA i« «« »»» «ßch» »«»DEg,»«!. TSl? »hq«da««r «„d M «« «Mj?« « at» e». Ar»« «»d »«Om: «««»Md, tl«ar«»». d,