(P.itnina pl&cana ▼ gotovini.) Erscheint wöchentlich »wetmal: To»»er«tag m»d ««»»tag frstch. ««xtnutrura »?.d »rt'Mtnme: Pr^mieoa ultca Sfr. 6. Xdt*>on 81. - flntanbiganflen o«ben infrft ßenraifung slt«»« 9tt«4ai*a billigtet ffltbüljrfn en^fngenommtn. ®»iuC*rt»i?c: FLr M? Irland Im Lb'—. balb,ahr,g Xin 60—, gan„idk,g Dm 100-—. Mir ha« Ausland enttprechend« «r&.iimnfl. — Sin,ein« Nummern Im 1 —. Nummer 74 Sonntag, den l-u September 1924 49. Jabrqanq Eine Aichtiglleliung. In der „Nova doba" vom 6. d. M. erschien aus den Artikel vnsenS Abgeordneten Franz Schauer „Soviel genommen und noch immer nicht genügt «ine Erwtderunp, die nicht unwiderspiochen bttlben taif, weil rt sonst den At.schein erwicken tönntr, als ob deren Verfasser die Wahrheit geschlichen habe. Er will zwar die Sache „tuhig und sachlich' erörtern, allein die Sachlichkeit ist von vornherein zum Schweigen verurteilt worden, weil eS der Ber fasser nicht verstanden hat oder wahrscheinlich gar nicht wollte, die Tatsachen objektiv und srei von allen chauvinistischen Anwandlungen zu betrochien. Der.n sonst hätte cS nicht geschahen können, daß er Wa^re« und Falsches je nach B?da»f durcheinander, gemengt hat. Die Erwiderung will einen RlchtStitel dcr Slo« wenen aus das Vermögen des BrreineS „Deutsches HauS' beweisen, wonach also den Deutschen mit dem versuchten Raube diese? Hause« kein Unrecht geschehe, daher diese gar keinen Grund hätten, dinch ihren Sprecher über himmelschreiende Gewalt zu klagen. Bor allem sei sestgestellt, daß von einer Rück gab« drt „Deutschen HauseS' an die Deutschen, die «st Hilse der Regierung erfolgen soll, wenigstens unter den gegenwärtigen Umständen, überhaupt nicht gesprochen werden kann. Wenn der Artikelschreiber iu die augenblickliche Rechtslage eingeweiht wäre o5er sich wenigstens vorher zuständigen Ortes hätie unterrichten lassen, so wüßte er wissen, daß das HauS auch heule noch deutscher B-sitz ist, weim auch den gegenwärtigen Eigentümern der Besitz vrteil«-«äß'g abgesprochen wutde. Hiedurch sällt eS aber wieder dem srüheren Eigentümer und Verkäufer, dem Vereine „DeulfcheS Hau»" zu, der allerdings wegen seiner Auslösung durch einen slowenischen Allotria. Lustige Erinnerungen au» dem Kleinstadtleden. Bon Tr. Karl Balogh. Selje. 6. Sine merkwürdige Krankheit. ll. Endlich beruhigte sich die Köchin einigermaßen. In ihrem Schmerze vergaß fie logar auf ihren Groll gegen Mo;l und ließ sich von ihm trösten. Am meisten tat die« die Versicherung, daß er ihr einen anderen Xrsch»ssen werde, einen jungen, feschen. Wann Fritrli» gesioibeir sei, wollie sie wissen; da» nußle M. xt nicht. „Er muß ja dich ein Leichen bsgSnsvi» gehabt haben", meinte die Köchin. .Ach waS! Bei der Krankheit gibt'» kein Leichenbegängnis. Wa» soll man begraben, wenn alle» v.rduiiet ist?', er«t> derte Moxl. „O j,j, O jej! Und so wa« hat den armen Menschen erwischen müssen. Hu l Hu! Hu!", jammerte die Köchin. Nach einigen veruhigungsviertela wankte fie spät abends kopfschüttelnd nach Hause. Wie «in Seist, stumm und wortlos wandelte ste die nächsten Tage umher. Eleich nach der Szene im Gasthause „Hinler 'm Hoch-altar' sprach ste am Wochenwarkt die Ouartterfrau des Fridolin, eine rüstige Witwe, die scheinbar auch Hcffnung auf Fridolin gesetzt hatte, an und fragte, «»« mit ihm gescheht» sei. „Der Fridolin ? ! Verduftet ifi er, gar» verduftet I", sagte fie und ging eilig weiter. Jetzt wühle die arme Köchin, daß die Sache ihre Richtigkeit habe. Sie fing au, sich in'» Unvermeidliche Vermögen Skurator vertreten ist. Deshalb aber von einem jlowenischen B-kitze zu sprechen, ist bar^r Un> sinn, weil dmch die Natiouali-ät des Kurators als Vertreter» des Bcreii.eS „Deutsches Haue" dieser letztere nicht zu einem slowenischen Rcch Sjnbj'kte um-gewandelt werden kann. WaS vfn der gegenwärtigen Regierung ans durchaus gesetzlichem Wege durch Rechtsmittel er-reicht werden soll, ist die Einhaltung jener Bestimmungen, die für daS weitere Schicksal dieses Vereinsvermögens maßgebend find. Dieses ist ja ein Zweckvermögen zur Erreichung und Ersiillnng bestimmter von vornherein genau umschriebener Ausgaben und diesem Zwecke soll eS auch weiterhin gewidmet sein. Daß, um die» zu erreichen, die Entscheidung der Zentralregierung angerufen werden mußte, liegt nicht im verschulden der Beschwerde-sührer, sondern ist eine Folge deS gesetzwidrigen Standpunktes der Unterbehörden, welche die weitere Verwendung dieses ZweckvermögenS sür deutsche Interessen und die deutsche Minderheit um jeden Preis verhindern wollten. Daß dem Schreiber jenes Artikels wie jeder deutsche Verein hierzulande so auch der Verein „Deutsches HauS" germanisatorische Tendenzen haben muß, ist bei der bekannten Mentalität unserer Gegner weiter nicht zu verwundern. Unwahr aber ist e», daß das VereinShau» zum größten Teile mit dem Gelde der Sparkasse der Stadtgeweinde Crlje erbaut wurde, ebenso unwahr, daß in jenem Räume sür deutsche Kampfvereine waren. Seit dem Bestände des Hauses hatte darin seinen Sitz einzig und allein nur der Männergesangverein, der natürlich wegen der Pflege des deutschen Liedes schon deshalb auch ein Kampsverein se n muß. Unwahr ist es weiter?, daß nach dem Um-stürze eine bestimmte Anzahl deutscher Bürger unserer Stadt die Sachlage zu ihrem persönlichen Vorteile zu schicken und warf wieder ihre Angela nach einem Bräutigam tu». So hat sich ihr schon wieder ein »junger, fescher' angebiedert, der manch«» Guldenstückcl kostete. Aber den Fridolin konnte fie nicht ganz vergessen und um ihr G.wissen zu beruhigen, beschloß fie, sür ihn eine Seelerm sse zu zahlen. Gleich am nächsten Tage ging fie auf da» Pfarramt. Der Vikar, der sie gut kanute, begrüßte fie mit ihren T.'ufnamen recht freundlich und sagte: „O! Die SufiI Wa» bringt denn die un» Neue»? „Küß' die Hand, Hochwürden. Nicht» Neue», nur eine Seelen-messe möchte ich zahlen" und legte «inen funkelnagel» neuen JubiläumSdvvpilgulden auf d«n Tisch. „Schön", sagte der Vikar, „Für wen denn ?" „Für einen gewissen Frae-z Fudelin", sagt« die Köchin. „Ist er ein B«r> trulittet von Ihnen?' Nein. „Ah, l Gewiß wieder ein Bräutigam?" Die Köchin nickte verschämt und sagte: »Ich zahle die Messe sür ibn, weil der Arm« kein Leichevbesängni», kein Grab, gar nichts bekommen hat.' „Wieso denn?", fragte der B-kar. „Ist er vielleicht ertruickcn und man hu den L-ichnam nicht gesunden?" „>ch nein 1", sagte die Köchin, „die Verduftiti» hat er h.kommen, der Arme! Ganz verduftet ist er!" „©:» reden Sie denn sür einen Blödfinn? Haben Sie heute wieder zuvi-l getrunken?", schrie fie der Vikar an. Nun erzählte ste von dieser Krankheit, wie ste e» von Maxl wußte. Der Vikar stand auf, ging einigemal« im Zmmer auf und nied«r und lacht« eruS Herzensgrund. Endlich bliib er vor der Köchin stehen und sagte ausgenützt und ein Vermögen an sich gebracht hat, auf welches fie keinen Anspruch hatte. Der Artikel-schreiter hätte fich nur der Mühe zu unterziehen brauchen, beim VermiigenSkurator Auskunft darüber zu holen, ans welchen Gründen und auf welche Art das seinerzeitige Kaufgeschäft zu Stande gekommen ist. Denn dieser ist im Besitze der bezüglichen Aus-schuß- und Bersammlungsprotokolle, in denen der ganze Vorgang genan niedergelegt ist. Der Verlaus mußte nach Ansicht »es damaligen Ausschusses erfolgen, weil der Verein die materiellen Mittel nicht wrhr aufbringen konnte, die nötig wäret-, um die in viele Zehntausend« gehenden Schäden au« der Benützung des D^reinShau'eS als M.litärspital zu beheben. Die äußernder«liche Hat p Versammlung vom 2. Juni 1919 erhob einstimmig den AuS'chuß« antrag auf Verkauf deS BereinShauseS zum Bi-schlusse und ermächtige ihn gleichzeitig den Kauf« vertrag mit allen j'nen Personen abzuschließen, die sich bis zum nächsten Tage a!S Käufer melden würden. ES ist deshalb unwahr und eine bewußte Verdrehung der Tatsachen, wenn die Sache jetzt jo geichildert witd, als ob die Käufer, von denen nicht einmal alle vereinSmitglicder waren, sür einen Vertragsabschluß in eigener Sache gestimmt hätten. Bei der obigen Hauptversammlung ist über« Haupt kein Name eine» Käufers genannt worden; wer ein solcher sein wmde, war damals noch ganz ungewiß. Loviel zur Steuer der Wahrheit. Wir wollen über den kindischen Versuch deS Artikel» hinweggehen, mit einem Federstriche — zum wie vielten Male? — die lästige Tatsache dcS BorhantenseirS einer geschlossenen deutschen Minder« heil in unserer Siadt und dem ganzen Unterlande auZ der Welt zu schaffen. Hierauf werden die Ge-meinderatSwahlen am 28. September d. I. eine Antwort geben, daß dem Verfasser und allen seinen Gleichgesinnten Hören und Sehen vergehen wird. „Sufi! Sufi! Wann werden Sie vernünftig werden 7 Geben Sie acht, daß Sie nicht da oben — er deutete auf die Stirne — die Berduftui» bekommen!" Dann sragt« er nochm-l», wie der .verduftete" Bräutigam dieß. „Franz Fridolin, Tischler' sagte die Köchin. D falls solche erhalten. Dies waren aber freiwillige Zuwendungen seilen« der Spiikast«, auf die der Verein kein R>ch! hatte und die ebensogut auch hätten ausbleiben können. UebrigenS folgte hiebei die Spar-kafs« nur dem Beispiel« der Posojiluica, die jährlich viele Tausende aus dem Gewinne, zu dem auch deutsche Einleger und Darlehensnehmer beigetragen hatten, süc ihre nationalen Organisationen hergab. Wenn die Sparkasse der Stadtgemeinde C-lje k«in deutsch«» J istitut war, dann ist ebensowenig auch die Posojilnica ein slowenische» Institut. welch-? sogar sehr gerne da» Gcld deuischer Einleger angenommen hat. Der nationale E?arakter einer Geld« anstatt richtet sich auf der ganzen W-lt doch nur nach der Alt der Verwaltung und der Vo'.kSzuge-Hörigkeit d«s Borstandes, niemals aber nach jerer der Einleger. Der Berejn »Deutsches HauS* hätte t>le fehlend« Bausumme gewiß auch bei jedem anderen inländischen Institute ohaeweims erhalten löanen. Ez war ab-r doch nur natürlich, daß er c» in erster Lim« am Ort« selbst suchte und auch sand. Wa« die Sparkasse in ihren Akten als Beweggründe für die Darlehenszewährunz anführte, ist sür den Verein „Deutsche» Haut" kcineSweg« maßgebend, noch weniger aber sür die Frag?, wem da» „Deutsche Hau«" KeifesKtz;en. Bon Alma SW. Karlin, Manila. Vierter Teil dcr Wcltumseglang. — Durch »ustralaste«. II. Die Philippinen und ihr« Völker. L Di« Philippinen erstrecken sich fast vom Aequator — also schon vom 4. Breitegrad bis zum 20°; die nördlichsten Inseln, die Baiane», haben schon ein recht kühle» Klima, die Häuser baut min da immer au» Ste in mit sehr tiefen Fenstereinschnittm, die ein Hol, gitter eingesetzt haben und die Eigenart, daß da» mit Elefantengra« dicht gedeckte Dach «in starke» N tz dar-übergespannt hat, da» vorne, seitlich und hinten in der Höhe deS ersten Stocke» mit schweren Haken an da» Hau» befcstigt ist, denn wenn in den Sommermonaten die gefürchieten Taifune dahe, brausen, die in den Philippinen zu entstehen scheinen und sehr verderblich sind, fliegt gerne nicht nur da« Dach, sondern da» Hau» weg. Die südlicheren Böller dagegen bauen der Überschwemmung und dcr kvpfjagenden Feinde halber ihr Heim lrcber 60 bi» 70 Faß über den Boden, gar oft hoch in der Gabel eine» Baume» und zu Sturm-zeiten binden sie diese ihre Bogelwohnung mit Rattan« gestecht an andere Bäume, um ein Fortfliegen zu vermeiden. Eb-n'o verschiidkn ist die Pflanzenwelt; während hoch auf den Bergen Mai» und Hirt« gedeihen und man Nadelwälder und Berglilte» findet, sieht man tn It I (tCx Httlnaq angesichts der Tatsache der Auflösung d«< Vereine« zuzufallen hat. Gewiß ist jedensall«, daß weder die Sparkaste al« Darl«henSgeb«rin und gewöhnlich« G äubigerin, noch weniger aber die Stadt gemeinde E-lj« selbst auch nur den Schatten «in?« Titels haben, um die Uebergab« des HaufeS in ihre Hände verlangen zu können. Ohne Titel ist «S ab«r strafbar, fctmdeS Eigentum in «igenrS zu übtrn«h«en. Wir schließen diese Berichtigung mit der Fest« st-llung, daß seinerzeit auch die Po^ojilnici nicht ge-fragt hat, von wem da« Geld sür den Bau de« Rarodni dom herstammt und das bet demselben mindestens ebensoviel deutsches Geld verbaut wurde al« von der Sparkasse dem Vereine „Deutsches Hauü" bewilligt wurde. Hintritt der Aadiepartei in die Regierung. Die Radi^partei hat, wie au» B-ozrad ge-meldet wird, de» B fchluß gefaßt, von der bloveir Unterstützung der Blockcegierung zur aktiven Teil» »ahme an den Siaaisgeschäften überzugehen, also ihre Vertrauensmänner »n daS Kabinett Dav:dov:t z» entsenden und für alle Maßnahmen und Eut-scheidungen dcr Regierung di« Verantwortung zu uber««hmco. Dies« Meldung wirkt >« erlten Aug«a» bl ck wie eine Überraschung und ihre Glaubwürdigkeit könnte in Zweifel gezogen werden, da sich S cphan Radit erst vor kurzem gegen eine Teilnahme seiner Partei an der Regierung ausgesprochen bat mit der Elkiärung, daß ec den Eintritt von vertrauen«-männern nur in ein« solche Regierung billige« könnte, die in Zagreb ihren Sitz hätte. Diese, wie schien, endgültige Entscheidung kann aber na-türlich kein Hindernis fein, daß sich die später« Nachricht dennoch bestätigt, da es bei allen Parteien vorkommen kann, daß sie ihre politische Taktik ändern, und auch Stephan Radii, wi« gewiss« Vorfälle aus tn j lngst-n Vergangenheit vewcisen, nch! wie «in Paueipapst schalten und walten kann, fondern sich r em Willen der Mehrheit de» Parteivsrstandc» fügen «iiß. Für die ungestörte Fortführung der Staat«-gcschäfte burch die Regierung Dav-dovi«! ist es in« besten gänzlich belanglos, ob Vertreter der Radi»!-parici >m Kabinett S tz und Stimme haben oder nicht. Wichtig und ausschlaggebend bleibt, daß sich die Radi6parlei zur Regierungsmehrheit bekennt und die ihr al« Regierungspartei obliegenden Arbeiten leistet. Trotzdem soll nicht g'leuquet werden, daß die Radicpartei, rv »n sie durch Vertrauensmänner am Minifterrate teilnimmt, da« Z>afa«menardeiten mit den übrigrn Blockparteien und mit der Re« gierung erleichtrrt und die Festigung der innen-politisch'« Lage steigert. Denn bisher war ber Fall durchaus denkbar, baß die Regierung, selbst wenn sie sich «it der Radicpartei über gewisse allgemeine den Täler» nur wogende» Zuckerrohr und auf den «b-hängen überschwemmte. höchst künstlich, in Terrassen angelegte RciSfclder; in Talschluchten aber trisit man endlo'e Reihen von Muss texlili». der Baaancnart, die den victbegchrtcn Manilahanf liefert. Um die kleinen Suluinsel» dagegen liegen die wichtigen Perlenfischcreien. So vcrschicdcn sind auch die Völker d.r Philippinen, viel« von ihnen schon Ezristen, viele Halbrasfen, viele auch noch vollständige Wilde, die sich nicht zähmen lassen und die, verborgen in den unerforschten Berg-klüften noch ihren «opffang fortleben, ungestört durch den Umstand, daß sie durch da» sich teilende Laubwerk da und dort eine jtirchsxitze erblick«» können. Man siedet auf den gesamten Inselgruppen der Philippincn zwei Haup'.stämme: die Negrito», ein« eigenartige Zwergrasse mit frauiem Haar und schwarzer Hautfarbe, wie man ste nur noH aus den Asaman-inieln und im Innern von «srika findet und die Malay:», die sich von dem indischen Kontinent in vor-geschichtlicher Z-i« nach den Inseln von Java. Sumatra und Borneo begeben haben mußten und die immer w«iter vordrangen, bi» st« sich über dic Südsceinsela verbreitete». Auch fie zerfall«» in »wri Hauptzruppen: in den echt maluyischen lypu» mit schlanke« gefällige« Gliedern und seiner Nase und in den gröberen indo-ntsischen. den mau m.hr unter den heutigen Hciven vorsindet und dcr sich in dickeren Beinen, gedrungenerer Gestalt und breiter, unschöner Rase kundtut. Kamin 74 Richtlinien geeinigt hatt«, bei der Beratung und E»t> scheidung über Einzelheit«« unter d«m Eindruckt stand, daß ihre Maßnahmen nachträglich von der Radichartei nicht gebilligt werden könnten, sodaß die Beschlußsassung erschwert war und zuweilen bi» zur Rücksprache m,t den Vertretern d«r Radicpartei ver-schoben w:rden mußte. Dazu kommt noch etwas andere»! Die biß« herigen Verhandlungen der Radiöpartei »it der Re-gierung wurden von der oppositionellen Presse fort« während benützt, um erfunden« odrr entstell!« B«ncht« über daS Ergebnis der Beratungen in di« O-ffcnt-l'chkeit zu streuen, wa« eine Menge nachträglicher Berichtigung«» und Feststtllungen zur Folg« hatte. Ein drastische« Beispiel dafür bietet gerade die Frage der Rückverlegung der kroatischen Soldat«» uuS Südserbien und Mazedonien in ihre Heimat. Wie wurde diese Angelegenheit, die den Gegenstand vertraulicher B.-rhardlungen der Raditpartei «it der Regierung gebildet hat. von hüben und drüben auf« gcbau'ch', al« ob e« sich um Gott weiß welche Haupt- und StaalSakiion handelte! Und doch lag gar kein Anlaß vor, daraus soviel Aufsehen« zu machen und dies« Forderung, wenn fit gestellt wurde, onzufech'ea oder i» Abrede zu stellen. Daß di« Soldaten ihre Ausbildung auf heimatlichen Gebiet«« «rhalten sollen, ist lischt nur «in« Forderung der Radi<5partei und der Slowenisch:« Volkspartei, soiu dern ist schon lange vorher auch vzn der Partei der Deutschen verlangt worden. Im Punkte 9 de« Hatz-selber Programmes heißt «» auSdiückiich, baß „die Ausbildung und Friebe«Sdienstlristu«g der Soldaten auf dem Gebiete der Heimat erfolgen" iolle und im vorhergehenden Satze wird zur Begründung an« geführt, daß diese Unterbringung ans gesuadheit-lochen Rücksichten gewünscht wird. Jeder odjeknv ur« teilende Mensch wird zugeben, daß diese Forderung durchaus beiechtigt ist Denn «$ heißt, daS Lebe« der Löhne unseres Volkes unrütz-rwers« aufS Spiel s«tzen, wenn sie in Gegenden verpflanzt werden, deren Klima sie nicht vertragen, oder wenn st« iu Gebirte versch ckt werden, wo, wie eS beispielsweise in Südserbien und Mazedonien der Fall ist. di« Malaria und andere heimtückisch« Krankheiten wüte«, gegen die uns«>« Soldaten nicht jene Widerstand»-traft aufbringen wie die dort ansässige Bevölkerung. WaS also eine Selbst» rflZndlichkeit ist miv a ich von anderen Parttien aogestrtbt wird, wurde sofort in« Politische umgedeutet, weil die Radiipirtci dies« Förde» rung nicht i« Miniiterrale vertreten konnte. so»ber» in vertraulichen Uaterharrdlurrgen mit der Regirrung stellt« bezw. gestellt haben soll. Wenn nun die Radit-Partei tatsächlich in da« Sabinett eintritt, so werden iolche Fragen im Schoße de» M-nisterrate« sachlich und gründlich beraten werben können, ohne daß die Press« di« Möglichkeit haben wird, auS «uur Mücke einen Elefanten zu mache«. Obwohl di« Radiöpartei durch d!« aktiv« T«il> nahm« an d«n SiaatSg«ichästrn mancherlei Vorteil« erringen wü de, so ist doch nicht zu destreiten, daß sie durch die Aenderung ihrer bisherigen Taktik sich auch gewisse Opfer auferlegen müßte. Bor alle« würde fie die vo^le V«rantwortuag für jeden Akt und Die Negrtto», dir man vereinzelt im Norde» von Luzon, auf Mindoro und verwiegend auf der ganz südlichen, auch sehr großen und zumeist noch «»erforsch-ten Insel Mindanao findet, sind j der Zihmung oder Bckchrung unzugänglich; ihr BcrwandtschaftSempstnden selbst ist noch schwah ausgeprägt, ste verschachern ihre eigenen Kinder um Rei» oder andere Stotwendi^eiren, begrabe« aber dennoch ihre Tote« schon mit Waffe« und Speisen und fühlen, daß solch ei» Platz unberührt bleiben soll. Sir haben keinen festen Wohnst», irren über die Berge, baue» sich eine los« Hütte au» Bambu» und Banaaeadlätter», wo sie eben bleibe«, meist nur «tn Dach, da» den Rege« abhält oder kriechen hinauf in die Äab.l alter Bäum- und entgehen so den tta-griffe« von Meulche» und Tieren. Sie nähre« sich vo» Früchten, Wurzeln und dem wilden Honig und tausch« da» Wach» gegen Rei». Um die Hüsie« tiagen sie da» kurze Lendeniuch und ihre Waffen sind vergiftete PieUe. Ihr «Klaube ist «in dunkle» Erfasse«, daß wir von Äcister« umgeben find. Da» Bogtaichitßen Urnen sie voa ihren Müttern, nicht dc« Bäier« und da« scheint auch alle» zu fctn, wa» sie lerne». Die Spanier nannten st« .Rcgriiob" (kleine Schwarze), die M»lav-n gaben ihn«« den Name« ,,«eta»", aohl Wilde. Sie verdrängte« dies« Urrasf«, di« kein« eigene Sprache hat, sonder« unter sich nur in Lauteu, mit den übrige« Leu'«« in d«r die ste umgebenden SlammcSiprache spricht, ein« Urraffe, die ohne Spure« einstiger eigener Art ist. di« wohl tu dc« viele« Jahrhunderten fremden Srnflasfe» völlig verwischt cd« ganz v:rlore« gezangeu sei» muß Beilage der ffilliet Zeitung Nr. 74 oo« 14. Scptc«b'r 1924. Wähler der Stadt Maribor, auf ein ernstes Wort! Kandidatenliste der Heimischen Wirtschastspartei für die Gemeinderakswahlen am 21. September 1924^ 1. Dr. lolhar Müh leisen 2. Julius Glaser 3. Anton Pristavec 4. Julius pfrimer 5. Johann straft 6. Josef Veraniö 7. Dr. Hermann Miesthaler 8. Ing. Rudolf Riffmann 9. Karl Bobaus 10. Rarl Nasko 11. Dr. Hans Schmiderer d. I. 1. Rnpert Eißl 2. 5ranz Tfcheligi 3. Oskar Villerbeck 4. Otto IViesthaler 5. Gustav Scherbaum 6. Rnpert Luckmanu 7. Dr. Johgnn Schmiderer d. Z 8. Josef Stauder 9. Vorbert Felder 10. Franz SorKo 11. Ferdinand Kartinger 12. Karl roh 13. Rupert Jeglitjch 14. Andreas Platzer 13. Dr. Otto Vadl 16. Josef Tscheligi 17. Roman Pachner 18. Ferdinand Greiner 19. Felix Vüdefeldt 20. Karl IVeith 21. Vr. Otto Blanke Kandidaten: 22. Ferdinand Pamberger 23. Josef Baumeister 24. Felix Michelitsch 25. Anton Skube 26. Oswald Baum 27. Franz Schell 28. Franz Pergler 29. Josef Urban 30. Josef Riha 31. Friedrich Griletz Stellvertreter: 12. Gustav Bernhard 13. Viktor Hausmaninger 14. Dr. Robert Frank 15. Erich Büdefeldt 16. Fritz Felder 17. Emil Eißl 18. Dr. Walter Thalmann 19. Ing. Alois Himmel 20. Paul Vedogg 21. Ferdinand Rogatsch 22. Josef Sorko 23. Franz Gulda 24. Wilhelm Lininger 25. Fritz Jauk 26. Franz Kormann 27. Dr. Anton Valentincig 28. Max Megliö 29. Franz Stamitz 30. Franz Kreinz 31. Johann Lorber 32. Rudolf Jaueschitz 33. Franz Drofg 34. Camillo Walhington-Walenta 35. Josef Mesariö 36. Johann Stachel 37. Rudolf Holzer 38. Ferdinand Polaöek 39. Karl Ussar 40. Karl Hoschitz 41. Paul Drofenik 32. Karl Varta 33. Josef Sagaj 34. Franz Pichler 35. Valentin Potutfchnig 36. Vinzenz Seiler 37. Alexander Immger 38. Johann Zwilag 39. Max Rssar 40. Johann Gruber 41. Franz Greif IVas will die Heimische Wirtschastspartei? Die bodenständige Bevölkerung der Stadt Maribor war seit dem Umstürze außerstande. an der Verwaltung der Gemeinde-Angelegenheiten teilzunehmen. Das Regime der Regierungskom,nistare mit einem gleichfalls von de? Regierung ernannten Beiräte trug rein provisorischen Charakter. Es hatte den deutlich betonten Zweck, die Zusammenstellung eines Gemeinderates aus der damaligen deutschen Mehrheit zu verhindern und war nicht darnach angetan, die Autonomie der Stadtgemeinde zu wahren oder gar eine zielbewußte Wirtschaftspolitik zu betreibe«. Auch der abtretende Gemeinden^ kann keine Errungenschaften buchen. Mit Rebergehung der bodenständigen Bevölkerung zusammengesetzt, stand seine Tätigkeit im Zeichen des Kampfes der politischen Parteien, welche in der Gemeindekube einen geeigneten Schauplatz der Parteipropaganda erblickten. Die Reberfüllung der städtischen Aemter und Betriebe mit Beamten, verschiedene Provisionsangelegenheiten zweifelhafter Vatur, niedergeschlagene Disziplinarangelegenheiten und letzten Endes die Schuldenerbschaft und die leeren Kassen geben dafür ein beredtes Zeugnis. Die Heimische Wirtschastspartei will aber im neuen Gemeinderate die Vertreter der bodenständigen Bevölkerung zu Worte kommen lassen. Sie will: Erhaltung und Erweiterung der städtischen Autonomie. Sparsamkeit. strenge Kontrolle der Ein- und Ausgaben; keine neuen Steuern, sondern bessere Ausgestaltung und Verwertung der städtischen Unternek-mnngen. Gebäude und Grundstücke; Berücksichtigung kultureller Forderungen im Rahmen der verfügbaren Mittel, jedoch gleichmäßig für alle Vevölkerungskreise. Ihre gewählten Vertreter werden es als ihre Pflicht betrachte», das Gemeinwohl durch eifrige Mitarbeit und selbständige Antragstellung zu fördern, dem parteipolitischen Hader in der Gemeindestube entgegenzutreten und die Veffenllichkeit über alle Vorgänge des Gemeindelebens auf das eingehendste zu unterrichten. Vene Parteien entstehen stets auf Kosten der früheren und in der Regel aus deren Verschulden. Auch die Beimische Wirtschastspartei verdankt ihre Entstehung der weitverbreiteten Meinung, daß ein Beharren auf den bisherigen Sahnen der Gemeindewirtschaft unmöglich ist. Das Wahlergebnis soll und wird für uns sprechen! Wärmn haben wir die Liste der Heimischen Wirtschastspartei aufgestellt? Warum darf kein wirtschaftlich denkender Wähler, 'welcher Valion er auch sei, die Nativnalblvcklisie wählen? Fast sechs Jahre haben die verschiedenen Blockparteien abwechselnd die städtische Wirtschaft geleitet oder besser gesagt, es in ihrer Macht gehabt, dieS zu tun! Tatsächlich haben sie sich aber um die Gemeindewirtschaft fast überhaupt nicht gekümmert! Warum hätten sie es auch tun sollen, die Herren Gcmcinkräte, sie waien doch fast ausnahmslos Leule, die selbst kcm Eigentum im Stadtbereichi besitzen, keine Steuern zahlten und deren politische und wirtschaftliche Bildung im „Ho-ruk-ivaba", der Sorge um das eigene Wohlergehen und den eigene» Sack ihre» Gipfelpunkt erreichte! Die erste Pflicht jeder Stadtvertretung und insbesondere des StadtratcS und des Bürgermeisters war und wird immer die Sorge für ein klagloses Fnnktionieien der städtischen Verwaltung und der städtischen Wir'fchaftSuntcrnchmungcn fein, und zwar so, daß die Bürgerschaft daturch zufriedengestellt und der ein^elue nicht zu sehr belastet w rd. Aber au diese Pflicht dachte iu dcr abtretenden Smdtvertrclung wohl überhaupt niemand! Die vielen Partcicu brauchten ihre Zeit, um ihre internen Streu tigkeüen untereinander u d gegeneinander auszu-tragen, möglichst viel Parteigänger iu schöne» Stellen unterzubrmgev, für ihre Orgauisatioueu usd Günst-Ünge Subventionen herauSzuschinde» uud nationale Hetze zu treiben! Die meisten Sektionen waren arbeitsunfähig, da ihre Mitglieder und Vorstände größtenteils keine Ahnung von dcr durchzuführenden Arbeit hatten, geschweige denn, daß sie, wie rs nötig gewesen wäre, Fachleute gewesen wären. Dazu waren die meisten ?ektionSsitzungen wegen TeilnahmSlosigkeit der Mitglieder beschlußunfähig und jeder Akt wnrdc aus die lange Bank geschoben und zuletzt vom IektionSobmann oder vom Bürgermeister, ohne viel zu fragen, absolutistisch erledigt; daS war ja den Herren gleichgültig, wenn auch die Unzufriedenheit immer größer wurde. I» den Aemtern wnrdc gemacht, was die Be> amtcn wollten und wenn sie nich'S tun wollten, wm de eben nichts gemacht, war doch die Hauptsache, daß alle Jahre die TcucrungSzulalien mehrmals erhöht und diesbezügliche Gesuche au den Gemeinderat gemacht wurden. Hätten nicht dir Herr Amtsdirektor und einige andere Ausnahmen, darunter besonders die verblebeuen Beamten aus der Zeit deS frühere» GenieinderegimkS, ihre Pflicht getan, so stünde eS um die städtische Wirtschast wohl noch viel, viel schlechter! Aber die Herren Gemeindevertreter fühlten sich wohl Und zufrieden, gab es doch anch keine Kontrolle ihres eigenen Wirkens oder besser gesagt „Nicht-nnrkcnS". Doch eS sickerte allerlei über den „Arbeitsfluß" und das so große „Pflichtbewußtsein" der Gemeindcvcrtreter in die Bevölkerung, sodaß, als nach der letzten Sknpschtinawahl die Sozialdemokraten ihre Mandate niederlegen wollten und die Folge davon Neuwahlen für den Gemeinderat gewesen wären, dies den Herre., Demokraten samt Anhang absolut nicht in den «ram paßte. Daher packelten sie mit dem Genoffen Bürgermeister hinter dem Rücken der sozialvcmokratischcn Vertrauensmänner und verhinderten so dessen Rücktritt, obwohl dieser von dcr Partei bercits beschlossen und veröffentlicht worden war. Bürgermeister Gröar, obwohl auf dem Papier Sozialdemokrat, war doch immer der beste Verbündete der Demokraten und tat, was diese wollten; war ihm doch die Internationale nur der Borwand, um sich seinen kutsotiertcn Posten zu erhallen, Begrüßungsreden und Bankette abhalten zu dürsen, im Herzen nnd in seinen Taten blieb er ja immer nur Nationalist. Aber die FunktionSperiodc d,S Gemeinderates lief einmal doch ab, es mußten Ncnwahlcn ausgeschrieben werden! Um aber weiter am Ruder bleibe» zu können, wurde mit vieler Mühe, mit Verleugnung der Papierprogramme der einzelne» Parieien dcr „Nttionalblock" geschaffen — zur schärfsten Verteidigung dcr Futterplätze an der Ge-mcindckrippe. Die Wähler wollte man natürlich wieder mit dem alten, abgedroschenen Märchen von der not-wendigen Verteidigung deS jugoslawischen Charakter« Beilage btt ßilHer Zeitung Nr. 74 vo« 14. September 1924. Maribors einschüchtern und sie so zur Wiederwahl der Rathautclique einsangen. Leider hat sich auch unter den vernünftigeren slowenischen Mitbürgern unserer Stadt wirklich niemand ge-funden, der den Mnt gehabt hätte, öffentlich gegen die Wirtschaft der GemeinderatSclique aufzutreten nnd ohne Rücksicht auf Nationalität und Partei sämtliche für eine gesunde Wirtschaftspolitik eintretenden Stadtbewohner zu einem großen Wirtschaftlichen Arbeitsblock zu vereinigen. So mußte die Anregung zu einer Wirtschasts-liste von Seite des Politisch-wirtschaftlichen Vereines der Deutschen Sloweniens ausgehen und deren Zu-sammcnfiellung wurde nur nach rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten durchgeführt! Sä wurde strenge darauf gesehen, daß alle Wirtschaftsklassen dcr Be völkerung, alle Stände, alle Bezirke möglichst gleichmäßig darin vertreten seien, daß Leute, die sich im Handel und Gewerbe wirtschaftlichen Sinn und Kenntnisse erworben haben, an führender Stelle zu flehen kommen. Die Zeit deS schrankenlosen, rücksichtslosen Nationalismus ist fast überall überwunden, nachdem man überall einzusehen gelernt hatte, welchen Schaden jede im Chauvinismus geleitete Politik dem wirt schaftlichen Leben aller Nationen und aller Länder zufügte. Unsere Sladt ist ein typisches Beispiel, wie sehr sich die Arbeit»- und Erwerbsmöglichkeiten, die gesamte wirtschaftliche Konjunktur verschlechtert haben, weil wir all' diese Wirtschaftskrisen hi,r an der NationalilmS- und Staatsgrenze am stärksten zn sühlen bekamcn. Wie könnten Industrie, Handel und Gewerbe hier bei uns üppig gedeihen, wenn nicht die vo» den Gemeinde-, Landes und Staatsbehörden ausgehenden chauvinistischen Verordnungen uno Er- schwerungen die neuaufblühenden, von ringsumher zuströmenden Industrien abgeschreckt und zurückgestoßen hätten. Auch die heutigen Machthaber dcr Blockparteien sehen diesen nicht erwünschten Erfolg ihrer Hetzereien ein und jammern wegen der allseits fühlbaren Krise, aber noch immer stehen sie aus ihrem chauvinistischen, dentschenhassenden Standpunkte, anstatt mit den Deutschen gemeinsam an ernste wirtschaftliche Fühlung-nähme und Arbeit zu gehen, um unserer Vaterstadt und unserem gemeinsamen Vaterl nde znm Wohl-ergehen alt' seiner Völker zu diene». Drum weg mit den chauvinistischen Hetzern aus dem Gemeinderat«! Wähler, tretet ohn« Unterschied der Nation und Partei einig für Die „Heimische Wirtschastspartei" zur Wahlurne, denn nur durch unermüdliche gemeinsam« Wirt-schastsarbeit kann jeder seinem Volke am besten dienen! Die Grmrindewirtschast der Stadt Maribor unter der früheren Gemeindevertretung. Sechs Jahre sind nunmehr seit dem Jahre 19 l 8 ins L-nd gezogen und sei, dieser Zeit war eS einem Großteil der Bewohner unserer Stadt genommen, mitzureden und mitzubestimmen an dem Geschicke ihrer Heimat, sür welche die Vertreter, die früher die Geschick- der Stadt geleitet, ungeheuer viel zum Wohle und Gedeihen, nicht nur der Stadt selbst, sondern auch dcr näheren und weiteren Umgebung geleistet hatten. Daß d»e Leistungen dcr früheren Gemeindevertretung überhaupt möglich waren, brachte vor allem der Umstand mit sick, laß die Gemeindeverlrrnng dcr Stadt Maribor niemals der Tummelplatz für sinnlose politische Kämpfe nnd Ausschreitungen war, sondern ein Forum, in welchem sich jider Vertreter bewußt war. daß es sich darum handle, Arbeit zu leisten zum Aufblühen und zur Erhaltung unseres Gemeinde-weftnS. Als der Gemeinderat im Jahre 1918 nach Hause geschickt und Dr. Pfeifer als RcgierungS-kvmmissär d'e Führung der Gemcindegeschäjie übernahm, konnte er mit keinem Wort die Führung der Gemeindtangelegenhetten durch die abgesetzten Organe kritisieren, vielmehr übernahm er daS Vermögen der Gemeinde in tadellosester Ordnung. E? >st kaum anzunehmen ob sich einer der Führer der slowenischen Parteien bisher die Frage gestellt Hut. was der gemeinderat der Stadt in 5en letzten Jahrzenien g.l-istet habe. Da eS die slvweniscien Parteien geflissentlich unterlassen, von diescr Tätigkeit auch nur ein Wort zu sprechen, soll an dieser Stelle unseren Mitbürgern einiges hierüber gesagt werden. Das Vermögen der Gemeinde zur Zeit des Umsturzes war ein kolossal's, und zwar nur durch die selbstlos Tätigkeit der früheren Ge-meindevei treten und deren wirtschasUiche Erfahrung nnd Tüchtigkeit. Eine Reihe produktiver, ergiebiger und volkswirtschaftlich wichtiger Untnn hmungen ist in den letzten Jahrzenien iu das Eigentum der Ge-meinde übergegangen. In einer Zeit, wo vom Baue und der Fertigstellung des Elektriztiätswerkes in Fala noch keiue Rede war, hat die Ltadtgemcinde das Gaswerk in ihr Eigentum zu bringen gewußt und dadnrch nicht nur sich eine ergiebige Einnahm?qu>lle geschaffen, sondern auch das Interesse der Bürger, denen es schließlich nnd endlich fr nicht alles e n« sein kann, wer der Bestzer der Gasanstalt ist, am besten gewahrt. Bei d.esir Gelegenheit soll gleich aus die unglaubliche Wirtschaft Hingewi sen werden, die im Gaswerke nach dem Umstürze eingerisscn hjt Die DoppelgaSanlage, die nach dem Umstürze geschaffen wurde, ist herne total unbrauchbar, und zwar weil das Leitungsnetz vollkommen reparaiurSbedürstig ist. ES ist selbstverständlich, daß in den KriegSjahreu von der Gemeinde beim besten Willen derartige Reparaturen nicht vorgenommen werden konnten, nach dem Kriege aber hat man nichts anderes getan, a'.S Maschinen gekauft und verknust und in dcr Gasanstalt experimentiert, sodaß es heute soweit gekommen ist, daß wir auf daS GaS vollkommen vcrzichttn müssen. In einer Zeit, wo bedeutend großer« «tädie als Ataribor eines Schlachthauses entbehrten, haben die früheren Geweindeoertreter in großzügiger Wnse eine Anstalt geschaffen, die nicht nur der gesamten Bevölkerung zu ungeheurem Nutzen wurde, sondern auch der Gemeinde eirnn hübschen Ertrag abwarf. Welch gewaltiger Vorteil war eS, daß das Schlachthaus b.steht, wie wurde durch das Bestehen dieser städtischen Unternehmung der Handel mit Vieh erleichtert! Ein besonderes Kapitel bildet der Besitz der Stadtgkmeindc an tt a j e r n e n. Diese Objekte stellen heutzutage einen Wert von einigen hunderr Millionen Dinar dar; freilich wird heule mit diesem Gemeinte« gut derartig gewirtfchafte«, daß daS Gcmeindcvermögen hi,durch jährlich eine hübsche VermögenSe nbuße er-leidet. Sache der bisherigen Gemeindevertretung wäre es nun gewesen, beim Staate die Bezahlung eines ent- sprechenden Mietzinses und entsprechende Erhaltung« kosten durchzusetzen, damit die Gemeinde nicht jährlich effektiv Millionen draufzuzahlen branche. Wohl wenige mögen ermsssen, was für gewaltige Vorteile der snnerz'ilige Ban drr Kasernen dcr Stadt und dem Lande gebracht hat. Die hkfigen Industrien und Gewerbetreibenden sanden hinlänglich Arbeit und Verdienst, die Handel' wkli erwarb sich dadurch neue Absatzmöglichkeiten, ein frischer Zug ging jedesmal dnrch das Erwerbsleben uuserer Stadt. Ohne Pro-tektionswirtichaft wurden von der Sladtgeme-ndc den e nzelnen Geiverbetrtibenden die Arbeiten vrgcb.'», wer billiger war und Gewähr für solide Ausführung von Arbeit leistete, wurde mit der Aussülirrig der Arbeit betrant. Wie ist das heute? D'e Gemeinde-arbeiten werden teilweise überhaupt nicht mehr au Gewerbetreibende vergeben, sondern die Gem-inde führt ihre Arbeiten teilweise selbst auS. Daß dies nicht nur zum Schaden der Gewerbetreibenden geschieht, liegt auf der Hand. Die Gemeinde Wien, eine der arößten Unternehmer auf dem Kontinent über-hauzt, hat es schon längst unterlassen, Arbeiten in eigener Regie durchznjühr«n, w il sie gesehen hat, dan der Privatmann viel sorgsanier und gewissen-hasler arbeite, als der Angestellte und weil vor allem ja der Untern-Hmer auch Steuer zahlen muß, damit das Gemeinwesen überhaupt in d e Lage kommt, Arbeiten durchzuführen können. Bei dieser Gelegenheit wären auch die zahl-reichen Schnlbauten, die im Lause der letzten Jahrzente i» der Stadt geschaffen wurden und nicht nur eine Zierde dcs Gemeinwesens darstellen, sondern auch einen ko ossalen Wert repräsentieren. DaS Schul-gebäude in dcr ehcnialigen Klostcrgosse, jenes in der Ruska cesto, das «chulgebäude m dcr ehemaligen Reiserstraße usw. bilden Wahrzeichen hiesür, daß rS der Stadt darum zu tun war, ihre Bewohner mich in kultureller Bezxchung vollkommen zufrieden zu stellen und sich außerdem Wertobjekte zu verschaffen, die als pupillarficher bezeichnet werden müssen, ab-gesehen davon, daß alle dies« Objekte heutzutage mit dem vielfachen des VorkriegSwerteS in Rechnung gestellt werden müssen. Die Leiche nbe st attungSan st alt und das st ä d t i i ch e Bad wurden ebenfalls von der Gemeinde vor teiu Kriege in ihr Eigentum über-nommen, die Gemeinde zieht aus jenem Unternehmen jährlich kolossale Reingewinne; daS Bad ist auSbau-sähig, freilich wurde diesbezüglich nach dem Umstürze nichts mehr getan. Die Wirtschaft mit den Gemeindegründen, wie sie nach dem Umstürze seitens des Gemeinderates getrieben wurde, ist hinlänglich bekannt. Schöne Gründe, die sür Scbulzweckc b:stimmt waren (wie die Pettek Gründe in Melling, ans welchen eine Voks-schu e sür diesen Bezirk hätte gebaut wcrdcn sollen), wurden verschlendert und wertlose Gründe angekauft, wobei noch da;u d'e Gemcind.rä e Provisionen verdient haben, eine Tatiache, die in der Gemcindege-schichte dcr Stadt ihresgleichen wohl suchen wird. Ein besonderes Agitationsmittel scheint in letzter Zeit die Frage dcr E l e k t r i f i z i e r n n g der Stadt zu bilden. Vergessen wird hiebei, daß die Stadt in einer Zeit elektrifiziert wurde, wo der durch den Krieg hervorgerufene Materialmangel am ärgsten war, wo das Gaswerk oft wochenlang seine Tätigkeit eingestellt hilft«, da es nicht gelang, irgendwo Kohle auszutreiben. Di«' Elektrifizierung mußte alio vorgenommen we.d n und die Gemeindevertretung hat dabei ihre größi« Mühe und liebe Not, diese über» Haupt zu ermöglichen. So rst es denn nur dem energischen Auftreten «irriger früherer Gemciilderäle zu verdanken, daß daS sür die Schaffung der Leitung nötige Material seitens der Behörden überhaupt freigegeben wurde. Wenn wir die G e m e i n d e s ch n l d e n am 1. Jänner 1918 ansehen, so finden wir, daß die gesamten Schulden 14,999.642 K ausmachen. Hierunter sind vor allem schon über 3 Millionen für Ausgaben, die die Gemeinde ans Giund des Kriegs-leistuttgSgesetzeS bringen mußte, über 2 Millionen mnßtcn für die Elektrifizierung ausgegebcn werden, die schwebende Schuld an die Gemeindesparkasie betrug lediglich 5,246.592 st, den Rest bilden Dar» Ichen auS verschiedenen G ldinstitutcn. Festgestellt soll an dieser Stelle werden, daß e« eine ganz erbärmliche Demagogie und Verdrehung der Tatsachen ist, wenn behauptet wird, die Gemeinde hätte jemalsüberltZMillionenKriegSanleihe gezeichnet. Sriegsanleihe wurde wohl von der Sparkasse gezeichi.ct und, wie in den GcrichtSaktcn seststeht, auf Grund behördlicher Verfügung und unter dem Drucke der LaudeSbehörden, die der Anstalt durch emen BezirkShauptmann, der später in .,ugo-slcrwien dieselbe Stelle bekleidete, mit dcr Auslösung drohten; die Gemeinde selbst hat allerdings Kriegs-anleiheschulden, die jedoch heutzutage geradezu ge-ringjügig sind. Alles in allem beträgt der Wert der Gemeindeunternehmungen und des Gemeindevermögens, das dem Regiern» gS komm issär übergeben wurde, heutzutage Hunderte von Mil-lionen, die Schulden dagegen nickt einmal soviel wie der Wert erneS einzigen Objektes darstellt. Jedcr urieilSsähige Mensch wird sich nun fragen, was nach dem Umstürze an G.'meinde-vermögen erworbeu wurde. Es soll in keiner Weise verkannt werden, daß die Zeit nach dem Umstürze für die Gemeindevertretung schwierig war, in dem Maße war sie es jedoch niemals, daß Schulden in einer Höhe gemacht we den mußten, die keine der im jetzigen Gemeinderat vertretenen Pirteien verantworten kann. Gibt es eine Entschuldigung für das Vorgehen eines Bürgermeisters, das entgegen von GemeinderatSbeschlüssen Bestellungen macht, die die vorgesehene Summe um Zchntausende von DrnarS über chreiten? Gibt es eine politische Partei, die eS veran'Worten kann, daß ihre Mitglied«: auf Kosten des G^merndevermogeus Prov.sionsgeschäste machen? Auf dem Hauptlatze wurde nach dem Umstürze eine Markthalle gevaut, die fast sofort nach der Erbauung wieder abgerissen werden mußte. weil sie nicht nur wertlos war, sondern auch das Stadtbild verzerrte. Eine Abortanlage wurde in einer Ar, angelegt, daß man staunen muß. daß so etwas überhaupt vorkommen kann. Die Asphaltierung der Stadt, die der Erneuerung dringend bedarf, wurde nur teilweise durchgeführt und vernachlässigt, die Beleuchtung der Stadt ist teilweise äußerst schlecht, teilweise ist die Stadt infolge der Verhält, nisse im Gaswerk überhaupt ohne Beleuchtung., Es ließen sich noch Bogen schreiben über die Sünden, die in der Zeit nach dem Umstürze mit dem Gemeindevermögen begangen wurden, jedoch soll dies nicht der Zweck dieses Artikels sein, der den Lesern lediglich vor Augen halten soll, was Positives von dem früheren Gcmeinderate geleistet wurde. Das aber dies alles möglich war, war nur zu verdanken der i-clbstlos^gkeil und dem Gemeinsinn der früheren Stadt^ Vertretung — diese Eigeuschasten haben den bisherigen Gemeinderäten zum größten Teile gesehl«. •i>u Herrn jche Wirtschaft!Partei will nun fortführen im Bestreben» in die ®i-meinvrwir,schoft Ordnung zu dringen. Vermögensdenachtetligungen tn der Gemeinde zu verhindern und die Leute zu einer Tätigkeit anspornen, di« fich nicht auslebt im nationalen Chauvinismus gegen di« Mitbürger, sondern in ersprietz-lich«r wirtschaftlicher Arbeit! Hsmmc. 74 Cililtr B* 'vnz Tille 3 für j den Beschluß der Regierung zu >ragen hab?» und aus die in gewissen »Inder geichulten, demapo glschen Schlagwörtern leichler zugänglichen Bevöl kerungSschichten beUeble cppositionell« Geste verzicht««, müffen. Es mag angenehm kein, als Regierungspartei eine Rolle zu spielen, die Verantwortung für kl« vor. der Regierung gefaßten Beschlösse ober abzulehnen; diese Annehmlichkeit wirk jedoch in ktnt Augenblick, unmöglich, wo eine Partei durch ihre Minister an den RegieruogSentscheiknvgen mitwirkt, weil kann auch der nngeschulteste Wähler begreifen müßte, daß seiner Gutmütigkeit ein starkes Sitick zugemutet wirk, wenn eine Reaierrmgthandlung, kie von den Ministern der eigenen Partei gebilligt wurde, von den Werbe-rednern unk ker Presse ker nämlichen Partei gleich zeitig bekämpft wirk. Der Eintritt der Rakiipartei wäre aber auch vom Gesichtspunkte der allgemeinen staatlichen I.«er< essen zu begrüßen. Die Berstäi d'gung zwischen Serben unk Kroaten wird v el lalch-re Forlschi >»!e machen können, wenn die verantwortlichen Führer der maß gebenden Stammctpar'eien einmal ernstlich üb-r einen Ausgleich verhandeln, und t« ist für de» Anfang v.el erreicht, wenn sie überhovpt einmal an einem Tisch beisommensitzerr, um unter Zurücks!, llung der stlitiigen Punkte vorerst die ken Regierungsparteien gemein« samen Sorgen und Arbeiten gemeinsam zu tragen. Abgeordnete ker Rakievartei als jugoslawische Minister wären nicht nnr eine Neuheit für die gesam:e Offer Hivtritt dcr ^aditpartei in die Legierung. Die Nachrichten der „PoUtika"und dl«„Drem^. die vom Präsidium der B-ueirpanei stamme» und die Art keS Eintritts der Radi^iauer in kie Re-gkerung in anderem Lichte darstellen. als dies in den e,sten Nachrichten geschah, haben eine recht ungünstige Ausnahme gefunden und werten allgemein al« «in Moment beze chnet, koil sür kie MegUtpnq Davidov «s alleS eher alö eine Festigung bedeutet. In ken R<> gierun^Skreisen ist man lrctzdlm übeizengi, daß Rak !c nach genauer Einschätzung der Situation sich doch entschließen werde, seine Leute in die Regierung zu enisenk-n, die dann sosvrt rekonstruiert und durch Untttstaotbsckietäre ergänzt würde. Ueber diese Frage wurde auch gelegentlich der Konferenz im Kabinett de« Ministerpräsidenten gesprochen. Die Regierung steht aus dem Stankpunkre, kaß eS nicht nur z»r Festigung der Regierung, sondern auch zur Stabilt-fieruog der Verhältnisse im S.'aate notwendig wäre, daß alle Regierungsgi uppen ur mittelbar an der Re gieruug teilnehmen urk die Beraiitworiung für kie ganze Tätigkeit der Regierung trogen. Die Fra^e deS Eintrittes ker Radic'pariti in die Regierung wird als Erfüllung einer Notwendigkeit erörtert, wodurch viele Dinge geklärt unk die Verpflichtungen aller Gruspeu näher bestimm: würden. ght eigener Minister für Kroatien? Die Ha> pifrage, mit ker sich kie Regierung jetzt beschäftigt, ist kie Teilnahme der Kroaten an der Regierung. Die Ernennung eine« Ministers für Kroatien tn der Perkon deS OvmanneS der Kroatisch«« Vereinigung Dr. Jvau Lorkoviö soll schon unmittelbar bevorstehen. Deutsche Interventionen in ^chulange-legenheiten. Abg. Dr. HanS Moser und Abg. Franz Schauer hatten mit dem UnterrichtSminister Dr. Korvsec eine längere Unterredung in Schulan-gelegenheiten. Abg. Prof. Taubel intervenierte mit Erfolg beim Gehilfen des Unterrichtsministers in der Frage der Belassung deutscher Schulklassen auch bei einer vorübergehend kleineren Schülerzahl, als vor-geschrieben ist. Ministerpräsident hrere Konferenzen abgehalten, die sich, außer der E>ö lerwrg ker politischen Si tuaiion, giöß'enteils mit den Vorarbeiten für di« bald b'ginr>ei.ke Tagung ker Skupschtina befaßten. Harpt^egei stand ker Beratungen bilbeie der Gesetzentwurf über d e Beköo-psung der Kompton, der von der Regierung mit Rücksicht auf die Dringlichkeit der Seche dem Parlamenie zuerst vorgelegt werden wird. Auch die Absicht mehrerer Abgeork-n-ter der Regierungsmehrheit, g^gen einzelne frühere Minister auf eigene Faust dem Parlameme Anklage maittwl vor,uleg«n. kau, zur Sprache. Die Arbeiten an teu, Entwurf« ded Ir vali»«i gesetz?« si'd beendet. Da Entwurf wird kieser Tage dem Minister,ate zrrr Grnchmi^uirg Vorgelege, um im Pa'lamenie gleich nach dem G^'tze über die Korrvpion an die Reihr zu tommer. Wie aus R.'glerun^tkreisn, bekanni wir», lct die Eirberufung der Skip^chiina für die ersten Tuge des nächsten Monate« zu erwartn-. Zm Zu fammenh. nu mit der Zuf.'mmenkunft keS Regierungschefs Daviklv'^ mit dem Ski>p'ch«iiropräside>>ttN Ljuba Zov iroo>6 wurden auch alle atlueUen politischen Frage» beiprochen. Dir Mrnisteip'ösideut wirk mit dem ^kup chlir«Präsidenten be?on»ere B.rei^burupgen txffen üder die Tärigknt der Pirlam-nteurrsichüsse, die die ihnen überwies,nen Gesetzmtwürfe binnen kürzester Zeit zu erledigen Härten, kt.mil sie käs Parlament möglichst rasch vornehmen könn?. Einberufung der Kreis- nnd Hberge-spauschaftsversammlungen. Inner-minister NastaS Pttrovö hat dc» König einen Erlaß über die Einberufung der KreiSver iamwlungen in Serbien unk Monri-negro sür den 20. k. M. zur Unterschrist vorliegt. Durch kiese Einb-rusung gelangt daS roch in Krirft st.hmde alte Gesetz ü!er die Kreise zur Durchsührung. Die Ein beruiuvg ker K ei? Versammlungen, die noch im Jahre 1911 geirählt wurden, bilden »en Gegenstand einer lebhasien Koame^tierung be'onderS seitens der tppo sition. die in diesem Akt eine verlrtzung der Ver-sassung erblickt. Wie man ei fährt, sollen schon binnen kurzer Zeit auch OdergeipanschaftSveriammlungeu der übrige« Obergespanschasten und Kreise einbe> rufen werden. ßineAusammenkunftSeipet-Marinkovie. Bundeskanzler Dr. Stapel und Außenminister Tr. Grünberger hatten in Genf eine Unterredung mit dem jugoslawiichen Außenminister Dr. Marinkoo« unk dem jugoslawisch'« HandklSminister. Man v-r-handelte üder den Han»elSoertra? und über kie Option. Dr. Marinkomö gab der Hoffnung Ausdruck, daß die Verhandlungen zwischen Jugotlawien unk vesteneich bezüglich keS Handelsvertrags bald günstig deenket werken. Z>ie Magyarische Fartei darf ihre po-titische Tätigkeit wieder aufneymen. Jnnenm-nister Nasta« Petrovic hat der Magyarischen Partei die Wiederaujnahme ihrer politiichen Tätigkeit wieder gestaltet. Hin offener Arief Todor AkeLandrovs an Wadiö. Sosiater Blätter veröffentlichen ein offenes Schieiben Todor AlexandrovS an Rad:6 im Hin-blick auf dessen in der „Federation Balkanique" veröffentlichten Artikel. Das Schreiben AlexandrovS ist offenbar zu dem Zwecke versaßt worden, um einige im Artikel Rad^' erwähnten Tatsachen zu beleuchten. Es behandelt alle Momente der Beziehungen zwischen Alexandrov und Radiö, von denen Alexandroo be- hauptet, daß Radio diese seinerzeit anerkannt habe. Zuletzt aber sagt Alexandrov zu Radiö: „Mi> den serbische» Machthabern kann man nur mit Gewehren verhandeln, und auch heute, wenn Sie denken, daß Sie die Korruption und die Tyrannei Pasiö' ge-brechen haben, brauchen Sie nicht überzeugt zu sein, daß damit auch die Korruption und Tyrannei der Serben gebrochen ist." Kurze Aachrichten. «Daily Telegraph' melket aus Konstavtiropil, daß Sorrriag morgen« im Bezirke Erzerum zwei Erdstöße verspürt wurden; in 13 Dörfern wurde ein größerer Schaben angerichtet. — Die dem Völker, dundraie vorgelebte Resolution üb:r die Sanierung Ungarns haden so'gende Staaten uce-zeichntt: d:e Verrinigien Staaten von Amerika, Frankreich, Eng» land, I alrrn. Rumänien, I goslawien, J^pan, die Schweiz, Schweden und die Tschecho lowzkei. — W e kie Blät er zur Süddeutschla'.idsahrt kes Amerika» Luftschiffs R. 3" melden, twt diese« währenv seiner 8^/, Sken dauernden Flu^zert eine Strecke von w.'i. über 1000 Kilome:er zurückgelegt una kabei «ine Durch!chuit!»^»sch oinkizkeit von 130 K lo> meter in der £ »unke eingrh^lien, ohne d rß dam't die Höchstiren,« der zur Beisügung st,henden Mo-torenleistung erreicht wori)e» wäre. — General Ferrara, der Komm.rddarit, »er Ausstäirkischen voir Honduras, marschiert gegen die Hirp st^dt; die Re» gierunz hat alle ersordeilichen Maßnah««n »um Lchutze krr Hauptstadt getrrffen. — Die GtmahUu deS Herzogs Philipp Albrecht von Wilrttemberf, geliorere E^zh«i>ogrn Helene vor O-sterreich. kü kürzlich roa etntt g.sunsen T>zchirr enlr/un»rn wurde, ist im Aller von 21 Jahren p!ötzlrch tn Tübinger: gestorben. — Vergangenen Monlag fand in Ljub-!jana ker erst« Marien-Kongreß statt; an ker Pro-zession beteiligten sich fast 10.000 Menschen; Kar-dinal C.:glicro und Naritru« Pel^grinctii wohnte» krm Kongrlfse bei. — In Mar saille gelangten 4 russische KriegSsch ff-, bieder ehemaligen Wrangel «rmee angehört haben, zur Versteigerung; dle Soirjet-regrerung hat verg-blich gegen den Belauf diese« tuistschen Eigentums zugunsten fravjöstsch.r Inte reffen proiestiert. _ Au« Äindl und Zu den GemeindcratSwadlcn. Bekanntlich gilt für die autonomen Städte Sloweniens eine besondere Gemeindewahlordnung, die es kleineren Parteien unmöglich macht, eine ihrem Kräfteverhältnis entsprechende Vertretung zu e-reichen. Diese Wahl-Ordnung ist umso mehr zu bedauern, als in den Gemeindkstuben jede nationale und Parteipolitik ausgeschaltet sein soll. In Eelje wurde bekanntlich ein National-fortschrittlich?r Block gebildet, dessen Kandidatenliste jedoch nicht einmal im eigenen Lager befri-.digte, weshalb eS begreiflich erscheint, daß in den weitesten Wählerkreisen der Wunsch rege wurde, unter Ausschaltung aller par/eipolitischer Momente auf rein wirtschaftlicher Grundlage eine Kandidaten-liste aukzustellen, die den Jntereffen aller Bevölkerungskreise ohne Unterschied der Partei und Na-tionalität Rechnung trägt. Diese Liste, die unter der Bezeichnung „Eillier sozial-wirtschaftlicher Block-(CeljSki focijalni gospodarski blok) bereits überreicht wurde, vereinigt unter der Listenführung des Herrn Dr. Anton Ogrizek Anhänger sämtlicher Parteien einschließlich der deutschen Wirtschastspartei. Wir finden in der Liste neben Anhängern der Slovenischen Bolkspartei, solche der Sozialistischen und auch der Demokratischen Partei, die alle nur von dem einen Bestrebt» geleitet werden, nnter Wahrung ihres Parleiftandpunk e«, alle ihre Kräfte dem wirtschaftlichen und sozialen Wohl der Bewohnerschaft unserer Stadt zu widmen und damit zu zeigen, daß wir Bürger dieses Staates die patriotische Pflicht haben, in allen die Allgemeinheit betreffende» Fragen, alle« Trennende zurückzustellen und gemeinsam sür eine ruhige kampflose Entwicklung zu arbeiten. Wir sind überzeugt, daß dieses Programm in allen ruhig denkenden Kreisen allgemeine Billigung finden und daß die überwiegende Mehrheit der Eillier Wähler am 28. September geschloffen für den Sozial-wirt-fchaftlichen Block eintreten wird. •eue 4 fiiitrr jiiiiii Rsna 74 Orlff iiinl- CHT-SEIFB Marke „Hirsch" ist die beste und im Verbrauch billigste gelte der Welt. Aohtung auf den Namen Schicht und Marke .Hirsch" ! Schicht Evangelisch, Gemeinde Am Sonntag, dem 14. September, findet der Gemeinbegottes dienst um 10 Uhr vormittags in der Christuskirche statt. Die Hauptversammlung des Politisch wirtschaftlich»«» Vereine« der Deutschen Slowenien« findet am Mittwoch, dem 1. Oktober l. I., um 8 Uhr aben»s ,m Hossalon de« Hotels Halbwidl in Maribor statt. Protrstversammlung der Invaliden- Sonntag. den 14. September, wird im Hotel „Beli vol" in Belje eine Protestversammlong der Jüvalideu abgehalten, auf der gegen die Verschleppung des Jnvalidengesetzes protestiert wird. Für alle Mitglieder der Invalidenvereinigung ist das Erscheinen streng verbindlich. Unsall. Im Steinbruch in Tepanje wurde der dortige Winker Tod« v:rschü»«t und erlitt dabei mehrere innere Berittzungen. <£r wurde In« Allgemeine Krankenhaus nach Cclje übersührt. Die Einschreibung in die Mnfi? schule der GlaSbena Malice hat am 1. September bereit» begonnen und dauert noch bis zum 15. d. M. — Da Herr Direktor Sancin nur noch wenige Stunden zu vergeben hat, mögen fich seine früheren Schüler womöglich bald melden. Bezüglich der anderen Instrumente gilt alles bereits früher Gemeldete. Am Ib. September haben alle Schüler anwesend zu sein. Einschreibung in die Knaben und die Mädchenvolksschule. Wegen der herrschenden Scharlachepidemie wurde der Schulunterrichtsbeginn um 14 Tage verschoben. Daher findet die Schülereinschreibnng sür die 1. Klasse am Samstag, dem 27. September, von S bis IS und von 14—16 Uhr in den beiden Schulleitung»-kanzleien im 1. Stocke statt. Bei dieser Gelegenheit mögen die Eltern die neueintretenden Schüler und Schülerinnen sowie deren Tausscheine mitbringen. Der EröfsnungSschulgottesdienst wird am Dienstag, dem 30. September, in der Marienkirche abgehalten werden. Hierzu versammelt sich die Schuljugend um halb 8 Uhr in den vorjährigen Klassenzimmern. Am Mittwoch, dem 1. Oktober, beginnt der regelmäßige Unterricht in allen Klassen um 8 Uhr. Stempelung der Waffenpäff^. Die Generalbirektion der mittelbaren Steuern In Beograd hat bestimmt, daß vom 15. November 1923 an für den Waffenpaß jeder Schußwaffe jcdtS Kalenderjahr 50 Dinar zu entrichten find. Diese Gebühr wird von allen jenen Waffenpässen eingehoben werden, die nach dem 15. November 1923 und noch im September l. I. ausgestellt bezw. verlängert warben. Das neue WohnnngSgefey I» Mi-nisterium sür Sozialpolitik wird das niue WohnuvgS-gesttz aufgearbeitet, das am 1. Jäarer 1925 tu Kraft treten soll. Die Hasptprinzlpien dieler Novelle find bereits festges'tz». Da« Gesttz wird sich nicht aus GeschüstSlokale, sondern bloß aus Wohnungen beziehen und wird nur sür Städte Gültigkeit h ibcn. Die Miete wird zwar erhöbt, dabei jedoch die Ber mözenSveihältnisse sowohl dei Hiuibr sitzer« als auch der Mieter berücksichtigt. Apotheken Nachtdienst In dieser Woche vnfieht die Apotheke „Zur Martahilf", Glavni trg, den Nachtdienst. Kachrichten aus MariVor. Trauung. Am 30 August sanb in der Grazer Domkirche die Vermählung des Dr. med. Malier Grimmingrr mit Fräulein Elfe T'US, Tochter de« Pros. I. Tiu«. start. ??«U«r Ingenieur. Herr Franz Mlinaritsch au» Studevci hat am 8. Juli d. I. an der T'ch-nischen HoHschule in Graz die zweite Staatsprüfung für da« Maschlnenbaufsch bestanden und die Hoch, schule al» Ingenieur verlassen. Todesfälle. Im Sanatorium „Petrovo sclo" starb am Sonntag, dem 7. d. M, nach kurzem schweren Leiden Herr Joses Moyer. Die Leche wurde am Mittwoch, dem 10. d. M, vach Zg. Lv Kungo'a üdersührt und am dortigen Friedhose im Familiengrabe beigesetzt. — Am Mrttnoch früh stnb der in der Z dovska ul ca Nr. 1 wohnhaft« Orgelbauer Herr AloiS Hrllecker im hohen Altar van 79 Jahren. Der Verstorbene wurde am Freitag, dem 12. d. M., auf dem städtischen Friedhos- in Pobre;je zur ätzten Ruhe bestatte». Inoalidentag. Die Ortsgruppe Maribor der Jnvalidenvereinigung veranstaltet am SamStag und Sonntag, dem 13. und 14. September einen I.. validentag, dessen Rein«rtrag für die Unterstützung von r.oileidl> zunehmen. Unvorsichtiges Fahren. Der in C rnuZe wohnhafte R. I. fuhr kürzlich nach'S auf feinem Motorrad? mit e-uer solchen Geschwindigkeit über die Reichdbrücke, »aß er säst zwei Mädchen umge-stoßen hätte. Hieraus sauste er in das Auslageseuster der Firma Dp u am Giavni «rz, wobei er sich mehrere leichtere B rl.etzungen tuiog; auch daS Motor rad wurde ziemlich staik bischäxgt. Gegen den un-vorsichtigen Fahrer wurde die Anzeige erstattet. Schlägerei. Bor dem Götzsoale gerieten dies-r Tage um etwa 20 Uhc zwei Burschen w'g n eine» Mädchen«, we'.chi» sich für einen ver bnden entschlossen hatte, tn heftigen Streit, dem eine regel-rechte Schlägerei folgte. Erst die Polizei vermochte die beiden Kampihäh, e aaSeinar.dcr z r bringen. Aus dem Gerichtsarreste entsprungen ist die schon wiederholt wegen Diebstahls Der urteil e Besitzerin Marie Ko-oS^c aus Jiblan«, die in einigen Tagen vach L-rbüßung dcr Strafe hätte nach B> gui je abgeschoben wc,den sollen. Samstag vo'mittags war si« beim Kanzletauiräumen im Ge.ichts^ebäud« beschäftig'. I» einem unbeachteten Moment sprang sie durch das Feoster im E5dg«lchoße in i«n Garten und verschwand spurlo«. Man v.rmutet, daß sie nach Kroatien entflohen ist, wo fie bereits vor Jahren ihr Unwesen getrieben hatte. Barbarismus. Aus dem Friedhofe von Kamnica befindet sich daS Grabdenkmal de« vor zwölf Jahre« verstorbenen HauptmanneS Arthur von Äittil. Da» Denkmal war mit dem Wappen »es Verblichenen, der einem alten T roler AS'lSgeichlechie entstammte, geziert. D>eseS Wippen scheint ab.r bei eivem unseier modernen KuturtrSger Anstoß erregt zu haben. Er unterzog sich »er Mühe, eS mit Hammer und Meißel abzutragen. Elternlose Kinder. Dieser Tage wurden von einem Wachmann« drei Knaben, d!» ziellos in der Siadt herumstreiften, angehalten. Der äUefte ist zehn, der jüngste dreieinhalb Jahre alt. Wie der älteste Knab« bei der Polzei aussagt«, stammten sie aus Rccje, wo der Vater in der Ziegelfabrik be-schäftigt war. Der Bater ist nun gestorben und war vor vter Tagen begraben worden. Da auch die Mntt«r bereits vor zwei Jahren gestorben ist, stau-den die Kinder allein da. Kurz nach de» Begräbnis kam «in Arbeiter in die Wohnung und warf die Kinder hinaus, da er selbst mit seiner Familie ta die Wohnung einziehen wollte. So standen die Kinder, deren sich niemand annahm, ans der Straße. Schließ-lich entschied fich der Knabe, mit seinen beiien Biüdein in dle Stadt zu gehe», da er gehört hatte, daß dort «!»«riilose Kinder in einer Anstalt unier-gebracht würden. Nach zwei Tagen kamen fie nach vielen Entbehrungen hier an, wußten ober nicht, wohin sie sich w«n»en sollten, bis ste schließlich vor, ein«« Wachmanne angehal-en wurde». Die bedauernswerten Kleinen wurden dem staatlichen Knd«rhe>me übergeben. vom Freund« beftohlen wnrde kürzlich der Arbeiter Jchann & in der McljSka c sta. Zu ihm war ein F eund gekommen, der beschäftigungslos ist, und hatte ihn um Unterkunft gebeten, die ihm ls. bereitwilligst gewährte. Al« er aber «leg«» schlasen war, stohl der „Freund" verschiedene Geg>n-stände semes Wohltäters und verschwand. Staatlich« Arbeitsbörse. Vom 31. August bis v. S ptember d. I. waren 123 sreie Dienst-Plätze angemeldet, 220 Peisoi en juchten Arbeit, in 68 Fällen vermittelt» die Börse mit E'solg, 14 Personen reisten ab. Gefundheitswochenberich». Da« städtische Phhsikat veröffentlicht für die Zelt vom 31. August bis 6 September solgenden Ausweis über den Stand der ansteckenden Krankheiten im Stadtgebiete: Ruhr: verblieben 3; TetanuS: verblieben 1; Scharlach: vev 2. Neue Kurs« für Maschinenschreibe«, St«nographi« und Buchhaltung > Gunter- r>ch<) beginnen an der Privii Lehranstalt Ant. Rud. Legat in Maribor am 1. Oktober und bau»» vier Monate. Auskünfte und Einschreibung«» u» SchrtibmaschinengeschZft Ant. Rud. Legat, M a« ribor, SlovenSka u 1 ica 7, Telephon 100. Nachrichten aus £tuj. Evangelisch« Gemeinde. Am Sonntag, dem 14. G^>tember, siidet um halb 11 Uhr vor-mittags im ll-bungszimmer des Mannergesan^oereines ein «vangrlischer Gottesdienst statt. Wachrichtcn aus Art^ice. Todesfall. Im hiesigen Krankenhause starb Herr Fcanz Sollner im 28. L'densjahre. De» TodeSketm holte sich der Verstorben« als Gendarm in Mazedonien, wo er durch zwei Jahre weilte. Die R-novierungsarbetten an der Stadtpfarrkirch« unter der bewährten L:itu??z de« Stadibaumeisttis Henn Mretschar schreiten rüstig vorwärts. Somit wird die letzte Erinnerung an di« Erdbebenkatastrophe im Jahr« 1917 verschwind«?. Gefährlicher jugendlicher Ueb«rmut. Drei sang« Burschen hoben im angeheiterten Za« stände in mutwillizer Weise Sonntag nacht« dle Bahnstrecke Dobovr Br'»ee mit E ch-vpsoste« «r. sperrt. Nur der GeisteSgegenwänigkeit de« Lokomotivführers des aus Zagreb kommenden Last«nzu^i«s ist «S zu verdanken, daß nicht größeres Unheil geschah; nur dir Lokomotive wurde schwer beschädigt und der Transport mußte mittels herbeigernfener Hilftma'chine weiterbefördert werden. Die Burschen wurden der-hastet und harren ihrer Bestrafung. Gart«nf«ft- Der neugegründete Feuerwebr» verein in Mofiec veranstaltete am 7. d. M. ein Gartenfest, welche» sehr gut besucht war. Besonder! zahlreich waren die Feuerwehrvererne Rajhenburg, Bidem und E rkle vertreten. Die hiesige Feuerwehr hielt es aber nicht der Mähe wert, den jungen Lerem mit einer Deputation zu beehren. E« ist dies umso auffallender als gerade der Mostteer Feuer» wehrverein das Fest des hiesigen Vereines am 10. August mit 40 Mann besucht hatte. Ruhrs«uche. Unter den Arbeiten des Kohle». revierS ReSteja grassiert die Ruhr. Bisher sind 36 Krankheitsfälle vorgekommen. Unter der Leitung de« Rivierarztes Dr. Gregorek wurden sanitäre Maßnahmen getroffen, um dem raschen Ausbreiten der Epidemie entgegen zu wirken. Fubballwettfplel. Der hiesige Sloverski spo'tvi klub abjolvilrie am Sonntag, dem 7. d. M, en Feeundschastswettspiel mit dem reu errichteten lvportni klub „Sava" in Srvrica und verlor das Spiel mit 3:1. _ Nachrichten aus Sv. Lovrenc. Todesfall. Am 5. d. M. wurde der p'N» styniert« Ooerlehrer Herr Michael Möge in S». Lovrirc na Pohorju in einem nahen Wilde tot aufgefunden. Nach «»«sage de« Arzte» ist er einem Herzschlage erlegen. Er war schon längere Zeit krank und wollte a» diesem Tage aus sr ich: Lust geh«. E. spazierte nachmittags durch die Fctder gegen den Wald. Als er adesdS nicht nochhaus« zurUckkehn«, begann man ihn zu suchen. Di« L-iche wurde erst am nächsten Tage früh gefunden. Das Begräbnis fand am 7. d. M. unter zahlreicher Beteiligung cer Bevölkerung statt. _ |v Mnmmcr 74 CHItec Zettvag dttte 5 8) (Nachdruck Dftbotetr? Die Gräfin. Roman von G. W. Appleton. Wie steht'S, Herr Dokior? fragte er. Komme« Sie mit hinein. Ich muß Ihnen 'wa» erzählen. Ich murmelte nur ein „So?" und folgte ihm in» Hau«. Al» er die Haustür zugemacht hatte, fügte ich hinzu: So jetzt, was gibr'S, Herr Mimm»? Sin Zweispänner i» ii gewesen, in dem die Gräfin fortgeführt wurde, Herr Doktor, sagte er. Stimm», Herr Mimme, erwidert« ich Ich weift das alle» schon. Aber wie groß ist da» Schlüsselloch in Ihrer Tür da? E« klären Sie «ir, wie fie tn diesen Zweispänner gelangt ist. Sie haben mir doch gesagt, daß Sie die Tür da heute morgens oben nnd unten verriegelt vorfanden ? Gewiß, Herr Dokior. Gauz richtig, Herr Doktor. WaS Sie sagen wollen, i»: wie kann eine Dame durch ein Schlüsselloch hinaus? Ich verstehe fchon, Herr Doktor. Ja, wie hat sie »a» fertiggebracht? Hexerei sage ick. und da« sagen auch Sie natürlich. Aber ich habe 'aas von eiiikm Zweispänner gehört. Und ich auch, sagte ich. Erinnern Sie sich an den Wachtposten, mit dem ich letzte Nacht gesprochen habe? Natürlich. haben iüm ein S'lberstück in di« Hand gedrückt. Üßrtz Kuckuck! Ich denk' schon dran, Herr Doktor! Gut also. Er hat h?ul bei mir vorgesprochen und »ir mitgeteilt, daß ein Wagen etwas räch drei Uhr hier vorgefahren und wieder dovin fei. Weiß der H'mmil, wie es zuging, ader sicherlich saß die Gräfin in diesem Wagen. Ganz richtig. H-rr Dokior. Es war die Gräsin, oder doch winiglten» ein Frauenzimmer. Ein Freund von mir, der bei der Eisenbahn angestellt tfi und um halb vier Uhr zur A:beit muß und ganz oben am kqiare im letzten Haus wohnt — nun, der kommt heule morgen« heraus und steht wie zwei Minner ein Frauenzimmer in den Wagen tragen und p ötzlich auf und davoi'. fahren, wie sie ihn erblicken. Sr glaubt, e« sei vor 19 gewesen. Aber, wie sie sagen, Herr Dokior, Sie könnten noch nich 'mal Ihren kleinen Finger durch das Schlüsselloch zwängen — wieviel weniger eine Gtäsii, und drum sag' ich'd noch einmal: H-xe-e«, sa*' ich. In diesem Augenblick wurde ode» eine Stimme laut, die ich sofort al» der Frau Mimm» gehörend «kannte. Sind ©it'*, Herr Dokior Pnigord? Jawohl, erwiderte ich. Und du. Wilhelm? Natürlich bin ich's, Mathilde. Gut, dann kommen Sie herauf. Ich bin schon fürchterlich aufgeregt, ich kann's beinahe «ich wehr aushalten. H.st du einen Tropfen mitgebracht, Wilhelm? Keine Angst, versetzte er liebevoll. Zusammen stiegen wir die Treppe hinan und betraten da» kleine Wohnzimmer der Gräfin. Dort fanden wir Fcau Mimms und Anna vor, die äugen-scheinlich sehr angestrengt damit beschäftigt gewesen waren, da» Eigentum der verschwundenen Gcäfia in Hinsicht auf die von m'.r angeregte Inventaraufnahme zu ordnen. Ich bin mit dem Zeug beinahe im reinen, Herr Doktor, wandle sie sich an «ich. Hier Kleiver, da Wäsche uud — o Wilhelm! gib »ir einen Tropfen, ich bin so nervös und aufgeregt. Ho ch! Hast du'« gehört? Wir hörten beide eine Katze im Zimmer kläglich miauen. „V So gehr's nun schon eine halbe Stunde fort, erklärte Frau MimmS; ich falle noch in Krämpfe, denn ich weiß, e« i« dte Katze von der Gräfin, und doch kann man nirgends was von ihr fcheu. Still einen Augenblick! sagte MimmS. N ch! rede»! Das Miauen wiederholte sich. Die Töne schienen au» unheimlicher Nähe zu kommen. Na. meinte MimmS und riß die Tür am Ber-tikov auf, da drin steckt sie! Nein! Da iS sie nich drin. AVer jetzt miaut fie doch schon wieder! Beim Henker, ich will — wa» bedeutet denn das? Er zog den Bertilow von der Wand weg in» Zimmer und schaute dahinter. Da sprang eine Kitz: mtt glühenden Augen und gesträubte» Fell >nSZimmer. Na, da soll doch glcich — soviel i« sicher! rief Mtrntn» aus. Siebentes Kapitel. Mimm« zog den Bertikow so weit hervor, daß er mit der Wond elneu rechten Winkel^bildete. " « Da. sehen Sie her, Herr Doktor, und bann sagen Sie mir aufrichtig, waS Sie davon hallen! Was sollte ich denn auch davon denken? E» blieb mir nicht? übrig, als auf eine Ö ffnung zu starren, die etwa einen Meter in Quadrat maß und geradenwegS in» Nebevhau» führte. In jeder Be-ziehung kam mir daS Loch wie eine offene Tür vor, und alle», waS bisher so geheimnisvoll geschienen hatte, war «it einem Male klar. Dte seltsamen Ge« rausche, die ich am Abend zuvor im Zimmer gehört H itte, waren j tzt leicht verständlich. Der Weg, auf dem die Giäfiil enlführt worden war, bot j tzt dem Verständnis keine Schwierigkeiten »ehr, und der von Anna gemachte Fund, die Busennadel, die wahr-scheinlich im Kampfe «it der erschreckten, widerstreberden Gräfin zu Boden gefallen war, bildete nur noch eine Episode in einer sehr kühnen, ganz außer-gewöhnlichen Entführung. Außer olle« Zweifel war unsere Unterhaltung ihre« ganzen Umfang nach be-lauscht, waren unsere Bewegungen beobachtet worden. Aber dank der Gefchicklichkeit der Gräfin war eS der Wachsamkeit ihrer Feinde entgangen, daß sie mir den versiegelten Umschlag übergeben hatte, und ich t-östete mich einigermaßen mit dem G-danken, daß wenigstens diese Papiere vor räuberischen Händen in Sicherheit waren. Alle diese Gedanken durchkreuzten in einem Augenblick mein Gehirn. Na, da» Loch da erklärt alles, Herr Mimms, erwiderte ich. N^in, so 'wa« hab' ich mein' Lebtag noch nich gesehen, bemerkte Mimm?' Freundin in Freud und Leid, mit vor Überraschung weitaufzerissenen Augen. Gott im Himmel! Wir hätten in unseren Betten «rmordet werden können, Anna und wir alle, und l älten nich 'mal gewußt, was g«'ch?hen iS. Wa» nützen fa noch Schloß:? und R egel? E* is dasselbe, al» w'nn wir alle Nacht die Haustür sperrangelweit hätten offenstehen lafsen. Toll, bemerkte MimmS, toll, sag' ich. ES i» riemand ermordet worden, und die Räuber wollten nicht« von dir, roch von Anna, noch vo.i mir. Die Ärüfit wollten sie haben — und di« haben sie nun auch — wenigsten» sieht e» so aus. nich? Aber waS ich nich verstehe, iS folgendes, setzt« der Maurer hiazu. Ich k«nn' mich a»i mit Ecksteinen und Zement und GipS und derlei Dingen — zum wenigsten sollt' Ich mich darin auskennen — und waS ich, wie gesagt, dich verstehe, ist daS: wie haben sie dieses Loch machen lönnen, ohne daß eS jemand gehört Hai? Die Mauer »st hier nur zehn Zentimeter dick, daS weiß ich, und dcr Mörtel von derselben Art, wie man ihn in diesen billigen Häusern benutz'. Ader sie haben die Latten durchhaiien oder durchsägen müssen, und zehn gegen eins is zu wellen, daß ein Backstein o>er ein Stück GipS heruntei fallen mußte. DaS kopier' ich nich — nein. Da» i» schon ein famoses Stück A'beit — ich selber hätte es nich besser fertigbringen (innen. Das hat sichir ein Kollege von mir gemacht. Ein anderer hätte iS nich gekonnt. Un» trotzdem mußte er doch reichlich Läim gemacht haben. Backsteine und Gips find keine Butter, Herr Doltor. Aber ich glaube, daß die Giäsin einen festen Schlaf gehabt hat. Nunmehr erklärte ich, baß sie in der letzten Z-it öfter fellsame, völlig unerklärlich« Laut« mitten in ver Nacht gehört haue ir.o fügte hinzu: Was da« anlangt, wie fonrnt es denn, daß weder Sie noch ibre Frau letzt« Nacht im Schlaf gestört wo den sind? Dies« Geschichte kaun doch nicht in aller Stille vor sich gegangen fein! Schon recht, Herr Doktor, aber, wie ich Ihnen schon gesagt habe: ich und meine Alte haben einen fchr,ckl>ch schweren Sch'af. DaS iS der W-tzl Gewiß, erwiderte ich, aber die Leute im Nebe,-HauS? Wenn Sie noch nahe dabei wohnen, müssen Sie von Ihren Nachbarn doch sicher Nähere» wissen? DaS hab' ich nie herausgebracht! erklärte Frau Mimm«. Ich hab' noch keine Seele hineingehen oder herauskommen sehen. Ich hab' auch den Verwalter gefragt, und der sagte mir, der HauSzin» fei de» Hausherrn direkt im voraus ausbezahlt worden, und auch er habe nie jemand im NebenhauS gesehen, nur glaube er, die Mieter seien Ausländer und hätte« daS HauS etwa vor drei Wochen gemietet. Vorher hat e« ein Jahr lang leer gestanden! So! sagte ich, jetzt wird mir'S allmählich ver-ständlich. Uüd nun, Herr MimmS, wa« sagen Sie dazu? Sollen wir einen Blick inS Nebenhau« werfen? Ich denke schon, sagte er, ko»mcn Sie nur mit, Herr Dokior! Dabei schlüpfte er in die gähnende Oeffaung in der Wand. Ich folgte ihm aus de» Faß und stand im nächsten Augenblick in einem Raum, der da» ge-naue Gegenstück zu de» Wohnzimmer der Gräfin bildete, nur keinerlei Möbel oder sonstige Einrichtung»-gegenstänfce aufwies. Ein Haufen Schult — Backsteine, Gip», Lattenstücke. Tapelenstreifen — war in einer Ecke aufgetürmt, fönst waren nur nackie Wände und ein schmutziger Bretterboden zu sehen. Wir warfen einen Blick iuS N-benzimmer und fanden daselbst dieselbe trostlose Leere vor. So steht es »it dieser verteufelten Räuberei, bemerkte MimmS. Mathilde und Anna, kommi he, über und seht euch die Zimmer an! Obacht auf die köpfe! O Gott, o Gott! Wer hätte auch da» gedacht, lagte Frau Mimm», die weiß wie ein« Kalkwand, ihr« Blick« durch di« leeren Zimmer wandern ließ. Kein einziges Möbel in der ganzen Wohnung. Ich möcht« wissen, wie eS drunten aussieht. Geh, du voran, Wilhelm — du und der Herr Dokior. Ich und Anna wollen oben auf der Trcppe warten. MimmS lacht«. Wovor fürchtest du dich denn, Alte? fragt« er. Ich fürchte wich nich, nein wahrlich; nur bin ich ein wenig nervös und von all de» Kummer und l.er Aufregung angegriffen. Na. Mathilde, ich setze eine Million gegen ein», daß außer uns nich '«« Seele in dem Hause steckt. Gut; geh zu! M'mm« eröffnet« den Zug über die knarrende Stiege hinab, und wir folgten ihm in da» untere Stockwerk. Wie ich i» voraus angenommen hatte, fanden wir nich s Aufregendes vor und nur wenig, daß unsere Aufmerksamkeit hätte erregen köunrn/ Da» Zimmer, daS auf die Straße ging, war bewohnt ge-wefen. Es enthielt eine geringe Anzahl Einrichtung«« gegenständt, darunter eine eiserne Bettstatt mit un-ordentlich aufgehäufte» Bettzeug, einen Tisch, worauf ein« La»pe und eine Anzahl leerer Gläser standen, zwei einfache Holzstühle und einen Waschtisch mit der üblichen «usstaltung. Auf dem Aufsatz stand in einer Reihe aufgestellt eine ganze Batterie leerer Brannt-weirflaschen. DaS war alle». Selbst die Werkzeuge, die zum Durchbruch der Wand benützt worden waren, konnten wir nicht mehr vorfinden, und trotz der Pein-liche» U tterfuchung gelang eS un» nicht, auch nur die unscheinbarste Spur von der verschwundenen Gräfi-, zu entdecken. N.in, was halten Sie jetzt davon, Herr MimmS? fragte ich,-—------ Dav da» noch über das Bohnenlied geht. Uid die ans« Frau Gräfin i» dazu noch im Nachtkleid weggefchafi worden, jammerte Frau MimmS. Da» genügte schon, si« vor Scha« sterben zu lasse«. (Fortsetzung folgt.) -J-. Lockeres* seidiges Haar nmnBaininaiiiiimannimimainmtKinNnwiiiniiMHiiinMKiiiimGuir.!282 Vertreter welche bei der Industrie u. s. w. gut eingeführt sind, werden für den Verkauf des erstklassigen Feuerlöschapparates „KLnoclt-Out" in allen grösseren Orten Sloveniens gesucht. Mexida d. z 0. z., Ljubljana, Kolodvorska ulica 34/11. ^frankfurter: mherbstmesse in Frankfart am Maln findet vom 21. bis 27. September d. J. statt. 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