5W- Des h. Feiertages wegen erscheint die nächste Nummer Freitag den 5. Juni. Amtlicher Theil. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Merhöchster Entschließung vom 22. Mai d. I. dem "deutliche,, Professor der Astronomie und höheren Aodäsie an der Universität in Wien. Regierungsrathe ^>r. Theodor Ritter von Oppolzer in neuerlicher «nerkennung seiner ausgezeichneten lehramtlichen und ^ssenschafllichel, Leistungen sowie seiner verdienstvollen "i'llsamleit als Vorstand des Bureau der österreichi. scheu Gradmessung taxfrei den Titel und Charakter ^'"ks Hofrathe« allergnädigst zu verleihen geruht. Conrad-Eybesfeld m. p. Se. l. und t. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 21. Mai d. I. dem Mnieur Franz Schmio bei der l. t. Post- und ^legrafthfn.Direction in V:az in Anerkennung seiner ^zilqlicheu und ersprießlichen Dienstleistung den Titel ""b Charakter eine« Ober-Ingenieurs allergnädigst zu ^'leihen geruht. __________ Pino m. p. 2, Se. l. und k. Apostolische. Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 28. Mai d. I. dem Postmeister Ernst N. Hofer in Leibnitz in Nncrken-"ung seiner belobten Berufsthätigkeit das goldene Ver-bieustlreuz allergnädigst zu verleihen geruht. Nichtamtlicher Theil. Ungarn. ^ Vudnpcst. 1. Juni. Leben wir im Lande der Phäaken? Gibt es doch täglich Feste und Bankette! Knallt doch immerfort der Pfropfen und sprudelt unablässig die Tischrede! Wahrhaftig, bei den Arrangeuren unserer Landes-Ausstel. lunq hängt seit dem 2. Mai l. I. alle Tage der -Himmel voller Geigen", und fast bedauert man diese °llnen Leute, die Tag und Nacht in Frack und Weiher ^ravalte einherstolzieren, stets das verbindlichste Lä-cheln mit Schmeichelworten auf den Lippen führen U:'d einen gefunden Magen haben müssen, um all das irste und flüssiige Zeug und die nicht minder schalen ^eden verdauen zu können. Die Sache gewinnt nach« Urade einen schlimmen Charakter. Wohl ist diese Ausstellung nach dem treffenden Worte Sr. Majestät ein «Landesfest"; aber man sollte dies doch nicht in solch drrbsinnlicher Weise auslegen, als ob man nur bei Braten und Champagner sich freuen könnte! Oder erweckt es nicht schon an sich hohe Freude, wenn man das ernste Streben, die Leistungsfähigkeit und die schönen Resultate unseres bürgerlichen Fleißes erkennt? Muss denn stet« bei Becherllang und Zigeuner' musil gejubelt werden und in einem Schwulst von Phrasen gelobhudllt sein? Dieser bösen Neigung unserls Volles, sich den rauschenden Tafelfreuden und den beräuchernden Wechselreden behaglich und endlos zu ergeben, leistet diese Landfs'Ausstellung bedenk» lichen Vorschub. Es ist hoch an der Zeit, dass dieses tägliche Vantettieren endlich aufhöre. Unter den festlich bewirt,ten Gästen der letzten Woche wurden neben den Wiener Journalisten am meisten die Mitglieder drs böhmischen Ngricullur-Vereins gefeiert. Ich will es vermeiden, den diverfen Toasten bii den verschiedenen Festesftn hier nähere Aufmerksamkeit zu widmen; die Wiener und die hiesigen College» von der Feder haben ihrerseits schon reichlich dafür gesorgt, dass die Festreden gebärende Verbreitung fanden. Wohl aber erscheint es bedeutsam, jene Intimität hervorzuh-be», di? zwischen Czechen und Ungarn in den drei Tagen des Besuches der ersteren sich entwickelt hat. Während die Mitglieder unserer Regierung sowohl dem Wiener Gemeinde»alhe wie den Journalisten sorglich aus dem Wege giengen, sah man nicht nur beim Empfarige des böhmischen Agricultu» Vereins, sondern auch bei allen sonstigen Gelegen» heiten den Finanz- und den «ckerbauminister an der Spitze der hiesigen Gssellfchaft, die den Gästen die Honneurs machten. Und diese Gesellschaft selbst re-lrulierte sich geradezu aus der obersten Schichte unserer Societät, und es wurde dabei in wahrhaft dcmonstru. liver Weife die Gemeinsamkeit der czechischen und un» garifchen Interessen betont und gepriesen. Man darf sich nicht wundern, wenn die böhmischen Herren und ihre LandLleute dahlim mit besonderer Genugthuung auf diesen Besuch in Budapest blicken; hatte doch selbst unsere äußerste Linke für diefe gegenseitige Annäherung nur die entschiedenste Sympathie. Angesichts d?« Standes der politischen Dinge bei Ihnen in Oesterreich und im Hinblicke auf die nahe bevorstehenden handelspolllischsn Ausa.leichiv.rhandluna.en zwischen beiden Rcichshälslen ist diese Verbrüderung der Czechen und Ungarn gewiss von wesentlicher Bedeutung. In dieser Woche fanden an unserer Akademie der Wissenschaften die jahresüblichen Neuwahlen, Preisvertheilungen , Festsitzungen «. statt. Diesmal ge- winnen die Verhandlungen der „Großen Woche" unserer Akademiker durch mehrere Umstände eine eihöhte Bedeutung. Vor allem war die Ehrenstelle des Prä-sidenten zu besetzen, und es galt schon seit dem Tode des lehlen Präsidenten, des Grafen M. Lonyay. als ein öffentliches Geheimnis, bafs unser Unterricht«, minister August Trefort für diefen Posten candidiere. Vicfftläsioeni der Akademie ist schon seit Jahren dessen College, der Iustizminifter Dr. Th. Pauler; nun ent» schloss sich letzterer kurz vor der Neuwahl zum Prä-sidentenstuhle, seine eigene Demission einzureichen. Mal' behauptet, dass nicht bloß Kränklichkeit, sondern auch gekränkter Ehrgeiz unseren Iuftizminister zu diesem Schrille bewogen habe. Herr Trefort wurde gest-rn mit überwiegendster Majorität zum Präsidenten ge. wählt; die Demission Paulers aber nicht angenom men. Somit stehen heute zwei active Minister an der Spitze unserer obersten wissenschaftlichen Societät. Das Ansehen diefer hat in den letzteren Jahren aller« dings einigermaßen gelitten durch ein vordringliches egoistisches Cliquen» und Nepolistenwesen. So mancher wurde in die Reihen der «Unsterblichen" aul genommen, ohne noch etwas sür die Unsterblichkeit gethan zu haben. Neuestens scheint man sich den» doch eines Besseren zu besinnen, und die jüngsten Wahlen waren von besonderer Strenge; eine lanße Reihe von empfohlenen Candidate« wurde abgelehnt. Endlich bleibt noch zu erwähnen, dass die literarilche» Leistungen der Akademie, insofern sie Originalarbeilen betreffen, selbst bei dem gebildeten Publicum nur q-. ringe Verbreitung finden. Da« ist nun freilich auck anderwärts der Fall; aber liegt in der Unpopularity der Gelehrten-Akademien nicht zugleich der lgewei? von der Sterilität ihrer Leistung/n, die sich nur zn oft um die Ansprüche. Bedürfnisse und Wünsche dc5 frisch pulsierenden Leben, aar wenig bekümmern? Du5 Volk zahlt dmm diese Gelchrten mit alVich-r Miinz> ^." "Ä^^°?"'' das« der eminent presch °., gelegte Gelst Treforls der ungarischen Akademie wiedo die lebendige Verbindung und Wechselwiikung mit der Nati'n geben und erhallen werde. Im übrigen macht sich bei uns die nahende Sommerhitze stets wirksamer geltend. Die beiseite ge« legten Reise« und Sommerfrischpläne werden wiedtr vorgenommen und mit Eifer erwogen. Es dürfte lei,!!> Woche ins Land gehen, und unsere Societät ist nichi länger in der Hauptstadt beisammen zu halten. Alt dann dürste der Jammer und die Klage der diverse,, Stadl'Gastwirte noch weit ärger werden. Diese Leut? sind wahrlich zu bedauern. Sie träumten sich die Ausstellung al« einen reichen Born und erblicken darin Feuilleton. Nachmittags.Schliifchcn. ,. ^ Da ich sehr vergnügungssüchtig bin. pflege ich "ch dem Mittagessen eine halbe Stunde zu schlafen, ^ um das Angenehme mit dem Nützlichen zu ver-?'"bcn. trä.me ,ch die vollen dreißig Minuten hin-,V Dies. ^ i.dauer halte ich nämlich mit der pem« Men Gew.,,c!,hastigleit ein; sobald achtzehnhundert funden um sind. erwache ich. so das« ich nnch ,m Kachle habe. es stecke eine angeborene Weckuhr m . Also das Träumen erfolgt jedesmal mit der groß« ^. Sicherheit. Dagegen macht sich in der Auswahl ten»!'" Traumstoffe eine unsägliche Planlosigkeit gel-i ""- Im Träumen entwickle ich eine Vielseitigkeit, dle lickÜ" ""chen Zustande nicht besitze: nichts Mensches bleibt mir da fremd, und meistens passieren m>r « "/"ehme Dinge, wie Reisen durch wunderschöne Ge« «en«, dichterische Triumphe, Gespräche mit geistrel« »Nack '"""nern und schönen Frauen. Hie und da lräum? ''H auch einige lästige Episoden geltend. So einem '"" einmal acht Tage hintereinander, ich müsse lebe,. - bl aus dem Chinesischen ins Arabische über. schV,' "nc Ausgabe, deren Bewältigung mir mit Recht weik ," "schien, da ich vom Chinesischen nicht mehr bin U, b°ni Arabischen und des letzteren nicht mächt'g Unal.?, 's» dann recht verzweifelt war über mem slicl w' 7""chte ich, und der chinesisch-arabische Con< 3" belegt .... i" schilt" Edleren in all seinen Details will ich nlcht ^ "etn unlernehmeu, denn es ergäbe sich ein ge- radezu grauenhafter Bericht, welcher den Depeschen von einem Kriegsschauplatze an Schrecklichkeit nichts nachMe. Dagegen drangt es mich, ein Nachmittag»-Schläfchen zu verzeichnen, das mir jüngst eine ganze Fülle von Erinnernngen gebracht hat — Erinnerun. gen, die, ob auch mit Traurigem vermengt, mir die Tage der Vlüle und des Sonnenscheins wieder vor die Sinne brachten. Dass ich es gleich sage: cs ist kein bloßer Zusull, dass gerade dieses Nachmittags-Schläfchen und andere« fo seltsam schön verlief. Als ich aufkam, entdeckte ich die Erklärung. Wie ich mich wohlig hinstreckte auf das Sopha, gieng meine Mutter durch das Zimmer. Ich schloss die Augen halb, wie um den süßen Schlaf herbeizulocken, wie um ihn darüber zu täuschen, dass er noch nicht bei mir eingekehrt. Was rings nm mich vor-giena, gewahrte ich ganz wohl und sah anch. dass meine Mutler vor dem Sopha stille hielt, mich an-blickte als wollte sie sich darüber beruhigen, dass ich schlief, und ich hö.te, dass sie halblaut sagte: „Das Kind ruht aus." Da hatte ,ch Mühe, nicht zu lachen. Weder mein langer Schnurlbart noch die schüchternen Ansänge einer lieblichen Glatze geben mir den Cha» ratter des Kindlichen; meine Stimme schwankt zwi« schen Bariton und Bass — ich habe noch nie ein Vl'bc so spreche» gehört. Aber ich machte eine Harm-lose Miene zu dem wunderlichen Worte; das wurde mir umso leichter, als der Schlaf sich langsam auf meine Lider fentte und ich nur noch wie im Nebel zu erkennen glaubte, dafs meine Mutter sich einen Sessel neben das Sopha rückte . . . mehr wusste ich nicht, denn schon war ich der Wirklichkeit entrückt. Zu meinem Vergnügen legt.' sich mir diesmal lein Uebersetzungsalp auf die Brust. Ganz andere Bilder zogen an mir vorüber, und ich sreute mich m mem Traumleben eine so erquickliche Abwechslung ge. bracht zu sehen. Hier muss ich einschalten, dass ,ä> im Traume sehr oft erkenne, dass ich träume. Wa> rend der sonderbarsten Vorgänge sage ich mir: „Narr das alle» lft liar ein Traum, lass' dich nicht zum Besten halten. Wenn du erwachst, sind diese Phan. tome verflogen, zerronnen." Aber im nächsten Auaen< bllcke träume ich weiter ... Ist das nicht ein Abbild des menschlichen Daseins und der Genüsse, die es unb vorgaukelt? Zwei Jahre bin ich alt, ein puhiher. kleinei Kerl mit leuchtenden, braunen Angen. Ich klettere a» meinem Vater empor. Der ist ein schöner Mann. strohend von Gesundheit, als müsse er ausrecht stehe, bis ins höchste Alter. Man möchte nicht ahnen, oaje er jung. so jung plötzlich weide sterlien müssen... E> lässt mich gewähren, dann thut er, ol« wäre er böse. zankt und 'beginnt einen Vozlampf m,t nur. Dube, thut er mir nicht weh, im Gegentheile, lch besiege ,hi. und er flüchtet sich hinler einen Faulem!. Das thu! er nur. um mich zu necken, denn ich soll >hn fange,,, und so oft ich nach ihm hasche, entschlüpft er m>, und lacht mich tüchtig aus. Schließlich wälzen wi uns beide auf dem Teppich, er kitzelt mich. ich lachs. dass mir die Thränen in die Augen treten, m»0 um mir ein besonderes Vergnügen zu bereiten, lässt er sich von mir als Pferd gebrauchen, ich reite auf seinem Rücken und rufe jubelnd: „Holo hü, hoto hü. Papa! . . ." U^d dann — ein Jahr fpäter — ist's Abend, und es wird wilder Morgen. Mein Lager ist mben Laibacher Zeitung Nr. 124 1032 3. Juni 1883. jeht filr sich den Abgrund, der ihre materielle Existenz verschlingt. Die Conferenzen »nd Sitzungen der be-drohlen Gastwirte, welche mitten im verstärkten Frem-denzuflusse ohne Gäste sind, nehmen mit jedem Tage einen dringlicheren, ernsteren Charakter an. Wir stehen hier vor einer Krisis, deren Folgewirkungen fiir unsere Stadt kaum abzusehen sind. Schon haben mehrere Gastwirte ihre Localitäten sperren müssen, und viele andere sind von dem gleichen Schicksale bedroht. Draußen in den Ausstellungsräumen können aber die 7 bis 8 Wirtschaften dem Gäste-Andrang kaum genug Raum bieten. Wie dem abzuhelfen ware? Das ist die schwierige Frage. Unsere Gastwirte außerhalb des Ansstcllunusraumes verlangen, dass dieser um 8 Uhr des Abends geschlossen werden solle. Das ist einfach unihunlich und undurchführbar. Eines wäre jedoch möglich: Es sollte der Eintritt in den Ausstellungsraum nach 6 Uhr abends gegen den ermäßigten Preis von 20 kr. nicht mehr gestattet sein. Denn alltäglich betreten 1200 bis 1300 Personen mit solchen ermäßigten Karten das Nusftrllungsterrain nur zu dem Zwecke, um sich daselbst bei Musik, zahlreicher Gesellschaft, elektrischer Beleuchtung u. s. w. in den diversen Wirtschaften zu vergnügen. Zum bloßen Vergnügungs-vtte soll jedoch die Ausstellung nicht ausgenützt werden. Das widerspricht doch ganz und gar ihrer eigentlichen Tendenz. Die Aufhebung dieser ermäßigten Abendkarten wäre hier umsomchr am Platze, als da« durch ein beträchtlicher Theil der Abendbesucher den übrigen Gastwirtschaften und Vergnügungslocaliläten erholten bliebe. Und diese Hunderte von Steuerträgern verdienen doch auch einige Beachtung. Oder es wird ihnen das frohe Landesfest nicht zum Segen, fondern zum vernichtenden Fluche._________________________ Inland. (Reichsrathswahlen.) Der vorgestrige Wahltag ist einer der wichtigsten, da an demselben 58 Abgeordnete, nahezu ein Sechstel der Gesammtzahl, gewählt wurden. Die Wiener Reichsratbswahlen sind in allen Vezirkun ruhig verlaufen, bei starker Wahl« betheiligunss. Ein sehr hartnäckiger Kampf entspann sich zwischen dem Professor Sueß und dem antisemi' tischen Candidaten Schneider. Die Antisemiten provocierten Conflicte; die Polizei nahm mehrere Verhaftun» gen vor. Bisher sind folgende Wahlresultate in Wien be« kannt: Der zweite, dritte und vierte Bezirk wählten die bisherigen Abgeordneten Sueh, Sommaruga und Matscheko. Im fünften und siebenten Bezirke siegten die Demokraten Lueger und Kreuzig, im sechsten Bezirke der Antisemit Pattai und im neunten der Liberale Wrabetz gegen die bisherigen Abgeordneten Steudcl, Wiesenburg, Neuber und Löblich. Im achte» Bezirke von Wien wurde der Demokrat Kro« na Wetter gegen den Liberalen Dr. Stourzh gewählt. — Niederösterreichische Städtewahlen ohne Wien: Im Bezirke Baden'Möoling-Schwechat wurde der antisemitische Candida! Dr. Fiegl mit 1144 gegen den früheren Abgeordneten Dr. Lustkandl. welcher 717 Stimmen erhielt, gewählt. In St. Pölten-Klosterneu-burg wurde der bisherige Abgeordnete Ofner gewählt; in Krems-Stein Zweltl ist eine engere Wahl Mischen den zwei liberalen Candidate« Stingl und Dobler erforderlich; in Korneuburg-Stockerau wurde der bisherige Abgeordnete Richter wiedergewählt. Der Stadtbezirk Wels wählte den Liberalen Dr. Groß mit 1131, Graf Fallenhayn erhielt 1110 Stimmen. In Freistadt (Oberösterreich) wurde der bisherige Ab» geordnete Spaun, im Wahlbezirke Linz der Liberale Vielguc und der Liberale Eigner gewählt. In Radautz'Suczawa wurde der Professor Tomasczuk gewählt. In Salzburg wurde der bisherige Abgeordnete Keil, im zweiten Städtebezirke Weg scheider ge« wählt. Bei den Reichsrathswahlen in den Landnemein» den Böhmens wurden zumeist die früheren Abgeordneten wiedergewählt, nur zwei deutsche Bezirke wählten stalt der früheren deutsch-liberalen Aba/oidnrtm deutsch-nationale Candidaten, wie der Bezirk Tetschcn, wo Dr. Herbst gegen Dr. Pickert unterlag; ebenso miterlag auch Dr. Herbst im Bezirke Prachntz gegen den Fülsten Schwarze n be rg. Ein deutscher Bezirk wählte den Candidaten der Wirlschastspartei. — Im zweiten Wahlkörper in Trieft wurde Josef v. Burg« staller gewählt. Gestern wählten die Landgfmeino" dels-Convention.) Der österreichisch-una/mjch'' Gesandt? in Bukarest, Baron Mayer, wurde b^m tragt, vorgestern der rumänischen R^giernW die Kii" digung dc österreichisch rumänischen Handels-Coilv'» tiön vum I^hss 1870 zu notificieren. Freit)«-" '"" Mayer überreichte vorgestern deni rumänischen Mst<'> des Neußeri» eine Note, in welcher er demselben l'?< kanntgibt. dass die Regierung Oesterreich Ungnrn?, vl>» dem vertragsmäßigen Rechte Glbrauch machend, die l'^ stehende Cu-wentiun kündige, so dass diese am l. Iu>" 1880 außer Kraft tritt. (Von der serbisch-türkischen Grcnzr) Aus Belgrad meldet man d^ ..Pol. Co:r." dass m der Nacht vom 30. auf den 31. Mai b^waffm'l«' Alnautenbanden, welche schon die Tage zuvor die serbische Grenze beunruhigt hatten, abermals l>ei Vuvce eingefallen sind. Sie versuchten, sich der eingesammelt ten Steuergelder zu bemächtigen, wurden aber. oh^' dass ihnen der Plan gelungen wäre, von der durch die Bevölkerung unterstützten Gendarmerie nach kurz"» Kampfe vertrieben. Der serbische Minister des Aeußer". Garas^nin. erhob am 30. und 31. Mai Vorstellungr" beim türkischen Gesandten in Belgrad und richtete a" die Pfurte eine Note inbetrrsf geeigneter Fü> sorge jlN' die Sicherheit der Grenze. (Schwei z.) Gestern trat die schweizerische Vu»" desversammlung zu ihrer diesjährigen ordcnllich'" Sommersession zusammen. Sie hat sehr viele Vm-lagen zu berathen: den Geschäftsbericht des Bundes-rathes, die Staatsrechnung. die Alkoholvorlagc. ^ schiedene Zuschussgesuche für Flusöcorrectionen, ^ Gesetz, betreffend Doppelbesteuerung, die Vorlage "^ Haftpflicht u. s. w. Das Vundeshrer der Cida.enM» hat in diesem Jahre eine Stärke von 85 826 M""« geschulter Truppm, wovon 70681 der Infanterie aN' gehören; „ngefähr 100000 Mann wird die LandnM (Reserve) betragen. (Ministerkrisis in Tgyplen.) Die „Age"" Havas" meldst aus Kairo: Der Unterrichsminist'» Mahmud Pascha demissionierte wegen der englisch^ Einmischung in scin Ressort. Die Demilsiun des Al" beitsministers Ibrahim Pascha aus der gleich?» Ul' sache ist wahrscheinlich. (Die Türken im Sudan.) Es wird woh> in kurzem sich entscheiden, ob und unter welchen Ä'^ dingutigm die Türkei sich entschließm wird. Sual'l" und andere egyptische Orte nach der Evacuation b^ Ennländsr zu occupieren. Vorläufig fordert sie eilie" fixierte!» Tel min sür die Zurückziehung der englisch" Truppen aus Egyftten und den Ersatz der Kost'" einer türkischen Expedition aus der Neun-MillioN^ Anleihe. Letzteres müsste von allen Mächten conced'en werden, da alle die Bürgschaft für jene Anleihe iM' nommen haben, mit Ausschluss Russlands. welche nur cm Sechstel der Anleihe garantiert. Gerade Rm^ land aber soll es sein, von welchem die Pforte "' Rath empfieng, die eventuell? egyptische Expedll'^ an die oben bezeichneten Bedingungen zu knüpfe«' den Betten meiner Eltern errichtet. Ich elender Schlingel quäle die beidcn mit meinen Launen. Einschlafen kann ich nicht, wenn nicht die Mutter mich für eine halbe Stunde in den Arm genommen hat. Des Morgens gebe ich Befehl, dass der Vater mich ein Gast< spiel bei ihm eröffnen lasse; ich steige auf ihm herum, als ob er aus Kautschuk wäre, und er hat nichts dagegen, nur manchmal macht er das Brüllen eines wilden Thieres nach. aber ich erschrecke nicht, sondern ich lege ihm die Hand auf den Mund, und er küsst sie dann ab. unter dem Vorwande. mich beißen zu wollen. Wir unterhalten uns vortrefflich miteinander, mein Vater denkt nicht daran, aufzustehen, die Mutter führt ihm zu Gemüthe, wie spät es schon sei, ich suche sie zu überschreien, und wenn nichts anderes hilft, gebe ich ihr einen Kuss. Ach, so spielen, wie mein Vater, kann niemand sonst! Und wieder bin ich älter — ja. das geht schnell, das Aelterwerden — ich fange an zu lernen. Pa wirrt der Traum mir alles durcheinander: das ABC und den kategorischen Imperativ, die Kunde von Substantiv und vom Verbum und die Homer'schen Gesänge, aber nach und nach glätten sich die Wogen, und ich bin ganz Knabe, und ich trage eine veritable Hose, wenn auch eine kurze, und ich male Buchstaben und beginne zu declinieren. Mein Vater führt mich in die Schule und holt mich ab. Merkwürdigkr Weife prak-ticiert er mir. während wir zur Schule gehen, immer unbemerkt etwas Gutes in die Tafche. Das heißt, ich bemerke es wohl, aber ich thue so. als wisse ich von nichts, ul« sehe ich nicht, wie mein Vater st'll in sich hinein lacht Über den Schabernack, den er mir spielt. Auf dem Heimwege erzähle ich ,hm. dass ich ein köstliches Gabelfrühstück nel,>>n memnn Pennal gesunden, dann schmunzelt cr vergnügt, ohne eiwas zu sagen. Zu Hause angekommen, liest er meine Hefte und vertieft sich in meine Schrelbübungen, als wolle er mir etwas abgucken. Was ihn daran interessieren mag? Wenn ich einmal Kinder habe, will ich es zu ergründen suchen . . . Jetzt sitze ich auf feinem Schoße, und er fragt mich: „Was willst du werden? — «Ein Papa," antwor» tete ich. Ein neuer Schultag. Es scheiut, dass im Traume die Zeit sich zusammendrängt, dass ein ganzes Menschen» leben eine halbe Stunde währt. . . Ein neuer Schul« tag. wie gesagt. Ich muss dem Vater beichten, dass ich einen Bleistift verloren, ein Buch und einen Radiergummi. ..Nichts der Mutter sagen!" meint er. denn er fürchtet, sie könne eine Strafe über mich verhängen. Er geht mit mir fort, kauft mir unterwegs daii Ver< lorene neu und zankt mit mir über meine Nachlässigkeit. Aber das Gabelfrühstück finde ich doch in der Tasche. Er kann also nicht gar so ungehalten grwksen sein. In der Schule betheile ich einige Kameraden von dem Guten, ich erwerbe mir dadurch eine angesehene Position, nnd wenn wir in der Pause in dem großen Schulhofe unter schattenreichen Kastanicnbäumen Krieg spielen, bin ich der General einer der streitenden Mächte. Ich bekomme als solcher tüchtige Prügel, aber eine Niederlage darf einen nicht abschrecken, das Kriegsglück wechselt eben. . . Ei» anderes Bild: Der erste Theaterbesuch. Ein schwarzgekleideter Mann verschwindet in den Erdboden. Das prägt sich mir ein. sonst weih ich nicht vi?l von dem Stücke. . . Die erste lange Hose. Die ersten Schwüre ewiger Freundschaft. Der erste Stolz darauf, die Sprache der alten Römer perfect zu be< herrschen: ttonn, ro^o — ^mn. .„„;, .^m», amlu'u», iunllto, limkill) ... Die ersten Proj^««» zu einer Welt« Verbesserung, Ich schlage d?,, Mitschülern vor, cink Nä'uberbaude mit idealen Tendenzen zu gliinden. ^' wollm die Reichen ausplündern, die Armen besche"^ fiir uns aber nur behalten, was man brauchl' ^, Obdach, Nahrung und Gewand zu haben... A',! das ist nichts. Ich wähle mir Napoleon aus. A"^ Ehrgeiz ist mit d?n Jahren gewachsen. Kein Mi will ich jetzt werden, sondern ein Weltbeherr»^ > St. Helena schreckt unsereins nicht. <>ch Immer weiter zieht der Traum seine Ringe. ^> mache das erste Gedicht — im Schlafe zu dichle" n geradezu unverzeihlich, ich weiß es — und ich ral^ die erste Cigarre. Mir wird schlecht (infolge " Cigarre, nicht des Gedichtes), und im Geiste sehe '^ die Nachwelt mir Monumente noro porsnniu« richten, nicht für die Cigarre, sondern für das z dicht... Was ist dasl'Eln schauerlicher M« mein m Innern. Mein Vater ist todt. Sie sch"^ ihn weg. sie legen ihn in« Grab, ich starre hm«" den dunklen Raum und begreife ihn nicht, "un > ^ lang? nichts — in meiner Schlafenszeit vielleicht Minuten — mir ist. als sei alles vorüber, als y man die Welt begraben. . . . .«,.,fte> Wonach sehne ich mich wieder, wie ich die 2« am ?I>me führe. Ich komme mir selbst wie n« -" ,,, vor, aber ich bin noch keiner. In meiner Bl»a)' ^, wir geloben einander Treue bis in den Tod. ^ ^„g wandle mit ihr bei Mondenschein und Voaelg»' ^ durch einen Park; silbern erglänzt der T"", M zieht der Schwan seine einsamen Kr'ise, w>r I ^, die blaue Blume, da« H'rz will mir z^'svrlnae' „ Lust und vor Leid. Ich schlage ihr vor, N»r ' ^ a/mnnschalllich sterben. Der Vorschlag cntzücn 1'^,^ ... und nu„ sehe ich sie vor dem Traualtar, z"l Laibacher Zeitung Nr. 124 1033 3. Juni 1885. ! Tagesneuigkeiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die Linzer Aelt>,„g" meldct, dem Rennvereine in Linz anläfslich °es iin Herbste d. I, stattfindenden Zuchttennens einen ^>eis vun 25 Ducaten zu spenden geruht. — (Der neue Erzbifchof von Prag.) -Ulm, bezeichnet die Ernennung des Bischofs von Bude's. Grafen Franz Schön born, zum Prager Erz-'"schuf nnd Primas von Vühmen als unmittelbar be-borstehfud nnd begrüßt die Nachricht in allen Kreisen °kl Äeuälleru'ig mit ungetheilter Freude. Erzbischof ^ras Schünborn, geboren am 24 Jänner 1844, ist als ^r dritte Sohn des 1881 verstorbenen Grafen Erwin ^chiinborn ein jüngerer Vruder des Herrenhansmit-gl'edes und Kämmerers Grafen Karl Schönborn. Chefs ^r Familie und Präsidenten des katholisch.politischen ^ndetzvereines fiir daS Königreich Böhmen, ebenfo Sr. ^cellenz deö Statthalters von Mähren. Grafen Friedrich ^chönborn. Er hatte sich anfangs der militärischen Laufen gewidmet und als Dragoner.L>eutenant den Feld» ^."L 1800 in Böhmen mitgemacht; später widmete er ^ dem geistlichen Berufe, absolvierte die theologischen Studien in Innsbruck und Rom und wurde im August ^73 zum Priester geweiht. Mehrere Jahre verbrachte ^ bann in der Seelsorge als Kaplan zu Plan, wurde l»erc,uf zum Vnedirector des erzbischöflichen Seminars '" Prag ernannt nnd von dort zum Bischof von Bud< weis berufen, Erzbischof Schvnborn hat eine deutsche ^ziehung genossen, ist aber in nationaler Beziehung burchlllls unvoreingenommen, mit dem Bestreben, allen ^rechtigten Anliegen des ezechischen wie des deutschen feiles der Bevölkerung seines Sprengels im weitesten ^reiche der Möglichkeit zu willfahren. -^ (Das Po st debit entzogen.) Der un-fische Communications ° Minister hat dem in Wien scheinenden Blatte „Der Parlamentär" das Postdebit ' ^ sämmtliche Länder der ungarischen Krone entzogen. ^ (Die Cholera in Spanien) Einige '.'bliche Cholerafälle werden aus der Provinz Valencia Walisiert. — (Der Storch als Flur Wächter) Auf ^Nrn, Vaume in der Dammvorstadt von Frankfurt a. O. ^stet. wie mau von dort schreibt, ein Storchpaar, das bereits für junge Brut zu sorgen hat. Unterhalb des "estes hat ein Sperlingspaar sich eingerichtet. Das ^schaute eine Katze und kletterte den Baum hinauf, um ^e junge Sperlingsbrut als willkommene Beute zu er« fussen. Der Storch, auf einem Beine im Neste stehend, sah diese,,, Beginnen ruhig, aber aufmerksam zu. Als die Katze auf den, obersten Aste war, bog sich der Storch aus dem Neste, fasste die Katze mit dem Schnabel am halse, hob sie in die H8he und ließ sie zur Erde fallen, freilich geschah ihr damit kein Schaden, aber wiederkommen wird sie wohl schwerlich, denn furchtersüllt schoss "e in wilden Sätzen davon. — (Wüthende Wölfe) Wie dem ..Pester ^loyd" auS Bukarest geschrieben wird, sind vor kurzem ^" Districte von Turn.Severin in mehrere Gemeinden wuthende Wölfe eingebrochen. In einem einzigen Dorfe Kurden fünf Menfchen von den tollen Bestien mehr ^er minder schwer verwundet, in einem anderen 150 «tück Horn. und Kleinvieh niedergerissen. lkNes alw, Mannes, sie kennt mich nicht, es gibt mir .'Nen Stich, und ich verfluche mich, dass ich noch fo !"Ng bin. Die Geliebte verlacht mich, nur die Mutter ^U ihre Arme offen für mich, ich aber will meine 'genen Wege gehen, ich, in meiner Einbildung ein Anzer Wann, der zwar noch leinen Schnurrbart hat, l, 3 sich gewöhnt hat, zu rauchen, ohne üble Folgen Mrchten z>» müssen. Die Mutter lässt sich in ihrer Z"UIichleit nicht irre machen. „Der Tag wird lom-?/' sag' fie. ..da du gerne zu mir dich flüchten ö?"- Il, erstehe sie nicht, denn draußen in der 3"lt winkt ju viel Eenuss, so viel Fsöhlichüit. Zu Mse jst'K mir zu still und zn ruhig. Ich aber will "!en und brausen. „OlmäLkmuu ißiwr, .juv«n68 z^ »UWU8« . . . Einen Salamander gerieben! Eins. 2 ^"' bum! O selige, fröhliche Burschenzeit! Ich üftü? lauchzen, um mir Luft zu machen, vivat aen-tz?b!... Aber was höre ich? Eine flüstcrnde ""lne lässt sich vernehmen: „Aus der Jugendzeit, aus der Jugendzeit, Klingt ein Lied mir immerdar; ". wie liegt so weit, o, wie liegt so weit, Was mein einst war!" siü. ^" spricht so? Ich selbst? Ich erwache. Da chelnk " Multer wie vorhin, ihre Hand liegt schmei l^s, "^"f meiner Stirne. Wie sie sieht, dass ich nicht le»m '^^' "röchet sie. springt auf und murmelt ver-Nl?d ""? verschämt: ..Ich habe hier nur eine Sttick-" gesucht.« Wlcew ^lemand Lust, zu träumen wie ich. so ist das ^chliU^ ^ emsach: Er braucht nur ein Nachmittags et und That zu vertreten. Die an uns heran« ü/ttet«ue Frage der Reichsrathswahl in der Elasse des Großgrundbesitzes kann meiner Ansicht nach nur auf Grund eines Comftromisfes in befriedigender Weife gelöst werden. Geleitet von wohlwollender Absicht, erlaube ich mir daher, meine geehrten Besitz» und Standesgenossen einzuladen, einen gerechten und billigen Compromiss antrag selbstbewusst, unter Ablehnung jedweder In» sinuationen, annehmen und demgemäß ihre Stimme bei der am 5. Juni stattfindenden Wahl aba/ben zu wollen. In der Acceptation des Comftromisses e,blicke ich einen hochherzigen, patriotischen Act des kiainischen Adels und Großgrundbesitzes, welcher dem von uns allen gleich grlilbten Vaterlande sichtlich zur Ehre und znni Vortheile gereichen würde. Laibach, den 31. Mai 1885. Gustau Graf Thür«, ______________________________Landeshauptmann.______ Neueste Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Wien. 2. Juni. Bei der Wahl d^r Abgeordneten sür den Reichsralh entfielen in der inneren Stadt Wien von 3900 abgegebenen Slimmen 3640 auf Dr. Herbst. 3557 auf Dr. Josef Kopp. 3489 auf Dr. Weitlof und 3153 Stimmen uns Dr. Ia< ques. Da die absolute Majorität 1951 Stinnilki, be° trägt, erscheinen die Genannten gewählt. 35 l Slim« men fielen auf Victor Silberer, 232 auf Freiherrn von Walterskirchen »no 74 Stimmen auf Dr. Moriz Ritter v. Lederer. Wien, 2 Juni. Die galizischen Landgemeinden wählten zumeist die vom polnischen Lande8-Wnhlcomi!c empfohlenen Cindidaten. Dreizehn bisherige Abgeordnete wurden wiedergewählt, darunter Minister Ziemialj« towski einstimmig. Gegen die Wiederwahl des Nu< thenen Kowalski sind mehrfach Proteste angemldet. Görz, 2. Juni. Von 713 in den Städten Görz, Coimons, Gradiska «. abgegebenen Stimmen erhielt Graf Franz Coronini 695 Stimmen. Klagenfurt, 2. Juni. Im Laudwahlbezirke Klagen» furl'Völtermarkt wurde Handelsminister Baron Pi no mit 125 gegen 103 Stimme», welche auf den bisherigen deutsch-liberalen Abgeordneten Lax entfielen, gewählt. In der Stadt Klagenfurt erhielt Baron Pino 112 Stimmen. In Villach wurde Wrann (deutsch-liberal) mit 70 Stimmen wieder gewählt. Der Slovene Professor Einspieler erhielt 63 Stimmen. In Spital wurde Nischelwiher mit 95 Slimmen gegen Pcitler (45), in St. Veit Hock mit 106 Stin^ men gegen den Conservative,, Pongraz wiedergewählt. Graz, 2. Juni. Bikher bekanntes Ergebnis dcr Wahlen in den Landgemeinden von Sleiermarl. Wuhlort Groz: Gewählt wurde Kaltenegger (consrrv^tiv) mit 205 Stimmen. In Brück wurde Posch mit 122 Stimmen gegen Stert (conservativ) gewählt, welcher 94 Stimmen erhalten hatte. In Feldbach wurde Fürst Alfred Liechtenstein mit 244 Stimmen gewählt. In Hartberg wurde Fürst Alois Liechtenstein mit 249 Stimmen gewählt. In Leibnitz wurde Domherr Karlon mit 189 Stimmen gegen den Candidaten des Vauernvereins gewählt. In Cilli wurde Michael Voänjak (slovenisch-natiolwl) mit 272 Stimmen ge< wählt. Der Gegencanoioat Johann Stabler erhielt 50 Stimmen. In Peltau wurde Pfarrer Rai«i mit allen 353 abgegebenen Stimmen gewählt. Graz, 2. Juni. Der Statthalter sistierte den Ve-meinderalhi.Beschluss wegen Nichtbell^iligung an der Frohnleichnams-Procession, weil darin eine Demon« ftration gegen die katholische Kirche erblickt werde. Der Statthalter lud den Gemeinderath schriftlich zur Theilnahme «n der Procession ein. Marburg, 2. Juni. Bei der heutigen Wahl in den Landgemeinden Marburg Gunobitz. Winoisch-Gratz wurde Baron Goeol«Lannoy mit 195 Stimmen gegen den dtUtsch-liberalen Candidate» Dr. Schmiderer, welcher 113 Stimmen erhielt, wiedergewählt. Brünu, 2. Juni. Folgende Berichte aus den Land» Wahlbezirken liegen vor: Im Landbezirle Brunn er« hielten Kusy 206, Graf Belcredi 176, Weilhufer 33 Stimmen. Eine engere Wahl zwischen Kusy und Belcredi ist nöthig. — In Boskowltz erhielt Minister Prazäk 398, Gegencandidat Oralor 92 Slimmen. — In Hradisch wurde Schrom nahezu einstimmig wiedergewählt. — In Kcemsier wurde Skopalik mit 313 Stimmen gewählt; sein Gegencandidat brachte es nur zu einer kleinen Minorität. — In Wallachisch« Meserilsch erhielt Mikiska 278, Seichert 191 Stimmen. Saybusch, 2. Juni. Im Landwahlbezirke Biala« Saybusch wurde Minister von Ziemialkowöki einstimmig wiedergewählt. Budapest, 2. Juni. Das Dorf Liszko im Liptauer Comitate ist ganz niedergebrannt, nahezu 400 Häuser sind ein Raub der Flammen, mehr als 1000 Men« schen obdachlos. Das Feuer ist durch die Unacht« samkeit einer Frau entstanden, die von der erbosten Menge in die Flammen geworfen worden wäre, wenn besonnenere Lüiüe sich nicht ins Mittel gel?qt hallen. Agram, 2. Juni. Der Banus ist heu»c angekommen. Am Freitag hält die Regnicolar-Deputation cme Sihunq ab wegen Festsetzung der Zeit, wann d,c eigentlichen Verhandlungen beginnen sollen. Miincheu, 2. Juni. Kaiserin Elisabeth ist m>! dcm heutigen Frühzuge nach Regensburg zu meh>-tägigem Aufenthalte abgereist. Negenslmrg. 2. Juni. Fürst Taxis ist atm'd« gestorben. Sigumringcn, 2. Juni. Fürst Hohenzollcrn ist um 10 Uhr gestorben. London,' 2. Juni. Laut der gestern hiher a/-langten officiellen Verständigung hat der König vmi Däücmarl die Mission, als Schiedsrichter im engl'scl'-russischen Conflict zu fungieren, angenommen. Newyork, 2. Imn. Das in Chicago erscheinende Journal „Farmers Review" schätzt die Winterw-'iz''"' Ernte auf zweihundert Millionen Äujhels, den Früh' jahrswciz.n auf kinhundrrldrcihia. Millionen. Eine a»< dcre sachverständige Seile in Milwaukee l^ziffrlt dil Frnhjllhrkw?izen-Ernte, ebenso die Wnlterw'.izemOrnlc aus 23 l Millionen Bushels. _______^ Verstorbene. Den 1. Juni. Antonia Preslar, Schneiders-Tuchler, 1 I.. Iakobsquai Nr. 31, Fraisen, — Anton Vcllnverh, ?lrl>e,w', 64 I,. Pctcrsstraßc Nr. 44, Marasmus. Im Spltale: Den 31. Mai, Ioscf GlarieS. Kellner. 35 I,, I'lounU« Meteorologische Beobachtungen in Laibach. " ^ kZz Z: 3 ?? 5W 7lI.Ma, 757708^11.2 ! O. schwach Nebel 2. 2 , N. 736.44 18.« O, schwach hnlbhciter lW !) « M. 738.W 12.U O. schwach j bewölkt ! Morgens Nebel, dann heiter; nachmittags etwas l's'^"!,! abends kühl. Das Tagesmittel der Wärme 16.1". "'" '' unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I. Naa, lik. ^. Für jedermann von Interesse. Wählend des Jahres scheidet das Vlnt fortwährend U»' urauchbnrc Stosse aus, die, wenn sie nicht rechtzeitig nach aiM abgeführt werde», die mannigfachsten und schwersten ttranlhclttn hervorrufen können. Im Frühjahre und herbst ist aber dir rechte Zeit. um die sich im Körper während des Jahres aM' sehten, übcrflüssiacn und die Tha'tinlcit der einzelnen OraM hemmenden Stosse und Säfte (Galle und Schleim) durch elnc regelrechte, dm Körper nicht schädigende Abführcur zn cuts"' nen und hierdurch schweren anderen Leiden, welche dnrch dm»' StossalilcMrunlM leicht hervorgerufen werden, vorzubelM» Nicht nur sür diejenigen, welche an gestörter Verdauung, A",' stopfung, Nlähunaen. hautausschlag. Vlutandiang. Schwips'' Trägheit und Müdigkeit der Glieder. Hypochondrie. M"'' Hämorrhoidcn, Schmerzen im Magen, in der Leber und 0s' Därmen leiden, sondern auch den Gesunden oder den sich '" gesund haltenden lcmn nicht dringend genug angcrathcn W" den, dem kostbaren rothen Lebenssaft, der unsere Adern u» Acdcrchm durchströmt, dic volle Reinheit und stärkende Wn, samlcit durch eine zweckmäßige und regelmäßig durchgcM, Cur vorsichtig zu wahren. Als das vorzüglichste Mittel lM" löuncn jedermann die Apotheker Richard Vrandt'schcn Schw.c^ „ Pillen, welche unsere hervorragendsten medicinischcn Autor""' als ei mso wirksam wie absolut unschädlich wärmsten« einPI^ lcn. nuss beste anarrathcn werden, und findet man dieselbe" den Apotheken 5 Schachtel 70 Kreuzer, «^. Da in Oesterreich verschiedene Nachahmungen von ^ , thclcr N. Vrandts Schweizcrpillcn existieren, so achte ma» 6''-„i darauf, dass jede Schachtel als Etikette ein weißes Krc"z rothen Grunde und den Namcnszug R. Brandts traal^l^--' M Für die so aufrichtige nnd herzliche Thelll'alM > ^ an dem Unglück, welches die gefertigte Familie d»w> « U> den Verlust ihres innigstgelicbtcn, braven Sill'""' M ^ resp. Vrudcrs, des Herrn > > Eduard Zetter > ^ t. t. Lieutenant in der Reserve W ^ so schiucr und nnerluartet getroffen hat, s>>5 ^ ^ ^ vielen schönen Kranz und Schlcifenspenben, s»r o>r » >> so überaus zahlreiche Betheiligung des hiesigen l»-^ W ^ Publicums an dem (5ondncle, insbesondere aber ocm ^ « Herrn (5ommandan!cn des löbliche» l. k. 17. ""^»< M M Infanterie Regiments nebst dessen Herren Sta^ » W nnd Obcr'Ossicicren, seiner den übrigen V^... W W Stabs- ul,d Ober^Osficicreu iu und außer ^ctwl « ' « M sagt hiemit den »iesgefühlteu, allerverbindnclM' « W Danl > W die trauernde Fainl!«' « W Dctter. D Wtl!ßN.Il.6mMMUM, Maßstab 1: 7b.(XX). Preis per Blatt 5,(1 lr.. <" Tasch"» aus Leinwand gespannt 80 lr. Jg. u. klemlmyr H «. ^am^rstl^ HjnllckanM"' , in A<»i0«5n sl, I2N— ,2? -»l«!^'7" ?""'^ '"" " 'Z» 20 13» 7« !"! 7 Claatslose , . i,»o !. io» - i«x -"°"°-Nentcnscheine . per St. <3 - <ü-- ^/', Ocst. Gol^„z^ steuerfrei . 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N°dcncrcbit°Nctienges. in Pcsl in I, 183!» verl.5 '/,"/« '«2 25 108 50 Prioritäts - Obligationen (für 100 fl.) lilisabclh-Mcflbabn i. Emission 113 — liu 3N sscrdinanbtt-Nordliahn in Silb. loo — 10« 50 !fr. !»8I 3UN fl. S. 4 >/,«/<, . 100 ^ 100-25 Oeslerr. Norwestbahn .... 10» 50 10» 90 Siebenbiirger......»9-80 99 «l» Gelb Ware Staatsbnhn i. Emission . . . 193 5« 19< — Südbahn ü 3°/n...... 14950150- „ 5 5°/°...... 12« so! - Ung.'galiz. Vahn..... 99.75 i<»o. Diverse iiose (prr Sliicl) Crcditlose u,o fl...... ,74.5c, 172- ülary.kofc 40 fl...... 4975 43 25 4"/^ Donau.Damvffch, ion f,. . uz— 1,4 — Laibacher Prämicn-Nnlehen »usl. 23— 28 50 Osencr i,'osc 40 fi...... 4^5,^ 4050 Palfsy°L°,c 4N fl...... »3^0 40— Nöthen Kreuz, öst, Ges. v. ,n st. 14 9c 15 10 Nudolf-ttose 10 f«..... 18^5 18 75 Salm-Vose 40 fi...... 54,_ 5450 St.-Ocnois-kose 40 fl. ... 49— 48-75 Waldstein-kosc 20 fl..... Z8 75 23-25 Windischarah.ttose lt» st. ... z«-75 »7 25 Vank-Actien (per StUcl) Nnglo«Ocstcrr. Bank 200 fi. . . 15,1-25 101 75 Vanl-Gcscllschaf!, Wiener ü0N fl. — .------- Nanlvcrcm, Wicner, i«o N. . . 102 50 103 - Vbncr,-A»st., Ocst,2U0fl,S, ^o"/„ 23z— 233-50 llrdt-Anst, f, Hand. u. (Ä. lunfl, 28K-90 2»0 20 Ereditbanl, »Nn. Ung. L0N fl. . 289 75 2X0 25 Dcpositcnb. All«. Lnu fl. . . .i»b—,»« — Lscompte-Gcs„ Nicdcröst, 50U fi. 58«— 5U2 — Hypothclcnb,.ösl. 200 fl. «5"/" 780« Verlehrsbllnl Allg. l« fi. 144- 140 — Gclb Ware Actien von Transport-Unternehmungen. (per Stück) Nlbrccht-Bnhn 800 fi, Silber . _^.^ , .^ Nlsöld-ssium-Vahn 200 fl. Silb. ,«4 «5 ,84.75 Nussig-Tcp, Eisenb. «>N fl. <5Vl. - - --__ Vöhm. Nordbahn 15.0 st, . . .__________ „ Weftbahn 200 fi. . . . ^________ Vuschtichrader Lisb, 5>00fl. EVl.___.____ slit. II.) 20« fl. . 198 _ ,9l . Dona» - Dampfschiffahrt« » Ges. Ocstcrr. 5.00 fi. ÜM, . . . 4«— 404 — Dlnu-Eis.(Vat,-Db,-Z,)znnfi.S. igy -. i8c» 50 Dux-Bobenbachcr C. G, LWfl,S. —-—____ Elisabeth.Vahn 2NU fi. CW. . . 23725 287 75 ,< Nnz-Vudwcis 800 ss. . . . ^_ ^_ , Salb,-Tirc'l.IIl,E,1»?32«0fl,S, IUH 50 200 50 Ferdinands Nc>idb. 1N0N st, !lM. 2425 «lo fran:-Ioscs Vah» 200 fl. Silb, 211-25 «II 75 filnflirchcn«NarcscrEis,200fl,S. -— — Galz,Karl Ludwin-V.l!00fl. CM. !48 25 248 75 »ral-ssöfiacbrr E.-V. ü00fl,o.W. — — .— Kahlenberss-Cisenb. 1»U fl. . . -------------- ssaschau-Oderb. Lilenb. L0N fi.S. 14875 14»-Lcml':rss-^«rnow,'Iassy Eisen» bahll-Gcscll. 200 ö. W. . . 230- 23050 Aoyd,öft.»unll...Trieft5.0«fl.CM. 507— b«9 — Ocstcir. Noibwcstb, 200 fl. Silb. 18,-50 ie? 75 bto. (lii. N) »00 fl. Silber . IL5-75 lkl-,-25 Prass,2)ufer Eisenb.i5>l»fi.Silb. 35-50 30« Rubolf'Vahn il)l> fi. Silber . . 184 — 184-55 Sicbenbüisser Eifcnb. 200 fi. . 188-50 184 — Staatseisenbahn l00 fl, ö, W. . 297 80 2»820 >Velb W»« Eüdbahn LNo fi. Silber , . . 18?-—»87-5« Eüb»Norbb.°Verb..V,lonN 5e Iheiß'Vahn L00 ss, ö. w. . , »52 25 252 75 Tramwlly.Gcs.,Wr,i?o fi. 0. N, 213 -- »1» s.o „ Wr,, neu inost. —— — — Transport-Gesellschaft 100 fl, . —— - '-Ung..galiz. Eiscnb. »W fi. Silber 17? — '?? 75 Ung. Noibostbahn LU0 fl. Silber 174 50 '? s« — Un„.Wtstb,(N»ab.Graz)«0«sl.E. 10825 >»« 75 Indnftrie.Actien sper Stllcl) Eghbi und Kinbbera, Eisen, und Stabl.°Ind. in Wien 100 fl. . —— — — Visenbahnw.lkcihy. 1,80«. 4N "/« inn^— iu,—. „Elbcmiihl", Paplerf. «, V..<3 «y - «i--Montan-Gesellsch. öfterr..alpine «? 75 «8l»l Praacl Eisen.Inb-Ges, «00 «. ,3,bo 187— Valao >»4 <5 Pari«.........4» 20 4« 2s> Petersburg......—-— —>— Valuten. Ducaten........ 5 85 0 U7 llN-ssranc«'Vtü llmi "?„ den billigsten Proiaon dio holzartige Tapeten- u. Flader-Abdruok- Papierfabrik des dbl7) °-0 AJois It<>n>, Noulcngbach boz Wion._____________ 1 In dem *, ; Diicic'scta MiMir j Kaiser-Josefs-Platz Nr. 8 j 1 wordon J : Dalmatiner, südsteirische und kraine-: : risclie Weine i ijp oder Pferde-Fluid genannt. @1| | ^" f Dient als Einreibung zur Stärkung der Glieder. 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