Echristleituag: «athanS gaffe Wr. S. ItlOlea «r. »I, tetmrto. »»,«»»>»»«! U||!IA(Btt ■tfaafemc der 6aw s.gdcv «10 Ml 11—1t lu»r vorm. £a»<4nibcn werden wcht irtiaepfhc«, namtnlcfe ®n-ntasgra WS! drritSftchttjt. ■ a11slig s n «c■ Uiuit tu ffenMltang gtgra SertsEng dcr NOigS frfV-$fmn «edichrr» e»tge,e». N HhcJttliOliinirn aaälat. Mt ,IVuti4f W°«I- alÄetttt |*n «itn»d» und CamtMg ■Mi. t«#ftwrfo^;j|.*o«tlo M-»na Lerwaltmig: Mathausgaffe Wr. S. Ttlrcko» Rx. 21, lattrattaa Sepglbcbingnitgen tut Hl V«» btjOflfa : »«erl-IMrt, . . . K IM ....kam •«ttjjüSrtj. . . . K 1» M tfilx iilli mi: Zxkllllxu, im Hau« t W*n«tli4 . . . .» 1-lt MatfllüMf . . . K *•— Haibitt«, ....»«-— Waiuiitjnj . . . ,» 1*1— C« Au«I»»» nfcötjrn ftch dt, »g««di>hrc:l im 8rrca6annH»ie Kansfran in der Hßstzeit. Nun beginnt wieder die angenehme Zeit, wo neben reichlichem Gemüse auch das Obst m seinen verschiedenen Sorten die Tafel bereichert. Und in der Tat gibt es für jeden, ob gesund oder krank, nichts besseres, als gutes, frisches Obst. Ist es auch kein eigentliches Nahrungsmittel, so ist es weyen seines reichlichen Gehaltes an Nährsalzen wie nicht minder wegen seines Wohlgeschmackes und seiner er- Seite 2 Süd zur Festigung seiner nationalen Jnnenpositiou brachte der Redner ein von der Versammlung be-geistert wiederholtes Heil der Südmark aus. Nach einer launigen Ansprache deS Professor Zimmermann (München) dankte der 2. Zahlmeister der Südmark, Dr. Wilhelm Maresch (Graz) aus« herzlichste für Ue gastliche Ausnahme, den schonen, ehrenden Empfang, aber auch für das gefundene volle Verständnis der hohen Ausgaben und Ziele des Vereines Südmark. Tiefe Bewegung und rauschenden Beifall lösten die warmen und innigen Worte aus, mit welchem Frl Emma Rößler (Graz) der treuen Mitarbeit der deutschen Frauen und Mädchen in der Südmark gedachte, die diese in echt weiblicher Erfassung des Echutzgedankens aus dem Sebiete der Familie, Erziehung, Wirtschaft- und Wohlfahrtsbetätigung, aber auch durch Werbe- und Sammelarbeit zu Nutz und Frommen dem deutschen Volke leisten. Die Reihe ^er Redner, deren Ausführungen mit Musikvorträgen des trefflichen Münchner TonkünstlerorchesterS und der Absingung von Scharliedern wechselten, schloß Herr Dr. Jakobi (München), welcher die nationale Pflichterfüllung der reichsländischen Deutschen sprach. Unter den begeisternden Klängen deS stehend gefnn-genen Scharliedes: .Deutschland, Deutschland über alles", schloß der um die Leitung und Durchführung deS Festabends hochverdiente Ortsgruppenodmann Hans Dahn nach Mitternacht die glänzende Per-sammlung, unter deren tiefgehendem Eindruck die Münchner Ortsgruppe an Ort und Stelle achtzig neue Mitglieder gewann, was einem großartigen Erfolge dcs Südmarkgedankens gleichkommt. Weit höher noch ist der moralische Erfolg einzuschätzen, die Knüpsung eines festen Brüderbandes zwischen Nord und Süd. die gewonnene und immer wieder aus Rede und Tat hervorgehende Ueberzeugung der Notwendigkeit unentwegten Zusammenstehens krast-voller gemeinsamer Arbeit zu Volksschutz und Volks-erstarknng. Für die Widerstandskraft, den Kampf-mut der nach dem Süden, der Adria zu, vorgescho-bcnen deutschen Vorwacht ist diese machtvolle Kund-gebung deutscher Gemeinbürgschaft von höchster Bedeutsamkeit. Der im alldeutschen Sinn meisterlich geleiteten Ortsgruppe München nnd ihren trefflichen Führern gebührt für das Erschließen dcs Südmark-gedankenS im stammverwandten Bajuvarenland der wärmste, herzlichste deutsche Dank. frischenden Wirkung allseitig geschätzt. Besonders die Hausfrau hält eS wegen feiner vielseitigen Verwend-barkeit zu Einmachzwecken hoch, sie weiß auch, daß sich daS Dörren sehr empfiehlt, da gedörrtes Obst einen großen Gehalt an Eiweißstoffen und Kohlehydraten besitzt, also besonders auch im Winter vor-züglich zu verwenden ist. In jeder Familie sollte nicht nur zur Zeit deS frischen ObsteS reichlich davon konsumiert werden, namentlich von den Kindern, denen nichts willkommener ist, als zum Butterbrot ein paar Aepsel oder Birnen, sollte für den Winter einen größeren Posten guteS Dauerobst sich in den Keller tun, um auch im Winter deS Genusse» eines frischen, saftigen ApfelS oder Birne nicht entbehren zu müssen. Und vor allem sorgt auch eine tüchtige HauSsrau dafür, daß ihre Speisekammer mit Ein-gemachtem reichlich versehen ist. Selbstbereitete Früchte sind den gekauften meist vorzuziehen. Erstens weiß man dann, daß nur gutes, sauberes Obst verwendet wurde, zweitens kommt die Selbstbereitung auch bil-liger, und die einmalige größere Ausgabe sür eine» gehörigen Posten eingemachte Früchte bringt sich im Laufe des Winter» wieder ein. Was das Einmachen der Früchte anbelangt, fo wissen gewiß unsere Hausfrauen damit genügend Bescheid, so daß wir uns Ratschläge ersparen kön-»en. Aus eine» möge indessen hingewiesen werden, nämlich das aus »«reisen Aepfeln (Fallobst) bereitete Galee. daß sich in Deutschland großer Beliebtheit erfreut. Zu Nutz und Frommen unserer HauSsrauen geben wir ihnen das Rezept bekannt; sie mögen einen Versuch machen, der gewiß zu ihrer und ihrer Familie Zufriedenheit ausfallen wird. Also: Unrei- Wacht_ Dir SlidNillvril »nd Drstrrrrich-Wgnrn. Ein Wiener Blatt hat kürzlich einen Vergleich zwischen der italienischen und der österreichisch-ungarischen Balkanpolitik gezogen und ist dabei zu einem sür letztere recht ungünstigen Ergebnisse ge-langt, denn die italienische Politik habe immer den Anforderungen der Situation entsprochen; sie habe eine Armee ins Feld geschickt, ihre Flotte mobilisiert und ein paar hundert Millionen ausgegeben, aber nicht um zu demonstrieren, sondern um reichen Kolonialbesitz und eine imposante Stellung im Mittelmeer zu gewinnen. Als es sich jedoch bloß darum handelte, bei der Balkanliquidation ihre In-teressen zu wahren, hatte Italien im Gegensatze zu Oesterreich - Ungarn jeden »»nützen Kraftauswand unterlassen und eS doch verstanden, mit bescheidenen Mitteln den höchsten Nutzeffekt zu erzielen. Schein-bar ist daS richtig, allein die Sache sieht sich ganz anders an, wenn man beachtet, daß Oesterreich-Ungarn sich in einer ganz anderen Stellung gegen-über der Balkansrage befindet als Italien, denn Oesterreich-Ungarn grenzt nicht nur aus einer lan-gen, nicht durchwegs günstigen strategischen Linie, an die Balkanstaaten, sondern sieht sich einer aggres-siven Politik Serbiens gegenüber, die umso beach-teniwerter ist, als sie durch die südslawische Bcwe-gung aus dem Gebiete der Monarchie selbst unter-stützt wird. AuS allen diesen Gründen konnte die Balkankampagne sür Oesterreich - Ungarn nicht so billig sein wie sür Italien, in dem ja keine Partei existiert, die ans die Wahrung der italienischen Balkaninteresfen hemmend wirken würde. Ganz an-der« in Oesterreich-Ungarn, wo die politischen Pro-gramme der Südslawen Oesterreichs beweisen, daß die Politik, die ihre Organe gerade jetzt, wo es sich darum handelt, die Beziehungen zwischen Oester-reich - Ungarn und Serbien neu zu ordnen, den StaatSinteressen zuwiderlausen. Zn einer der letzten Nummer» des »Agramer Tagblatt" findet sich ein Belgrader Stimmung»' berichi, in dem ausgeführt wird, daß die künttige Gestaltung deS Verhältnisses der Monarchie zu Ser-dien hauptsächlich von der Lösung zweier Fragen abhänge, nämlich vo > der Frage der O'ientbrhnen und der Frage des Anschlusses der serbischen an die bosnische» Bahnen, da bekanntlich eine österreichische Finanzgruppe während des Krieges den größten Teil der Orientbahnaktien ausgekauft hat, Serbien aber alle Bahnen auf dem alten türkischen Territo-rium zu verstaatlichen gedenke. Noch deutlicher wird ter ebenfalls in Kroatien erscheinende „Srbobran", der fehr bestimmt erklärt, daß sämtliche Eisenbahnen in den neuen serbischen Gebieten verstaatlicht werden müssen und der während des Krieges erfolgte Ber-kauf der Orient bahne» an ein österreichisches Kon-sortium nicht als giltig anerkannt werden könne. fes Obst (Aepsel. auch etwas Birnen dürfen dazwi-scheu sein), sogenanntes Fallobst, auch wurmstichiges, aber nicht zu sehr beschädigtes, wird sauber gewa-scheu und von allen Unreinheiten, etwaigen Wuche-rungen usw. besreit, aber nicht geschält. Die Aepsel und Birnen werden je nach der Größe in vier oder mehr Stücke geschnitten und mit der Schale in einen großen Topf oder Kasserolle getan, und soviel Was-ser zugegeben, daß die Stücke davon gerade bedeckt sind. Nun wird so lange gekocht, bis alles weich ist, und eine rote Brühe sich gebildet hat. Dieser Brei wird durch ein reine? leinenes Tuch oder nicht zu dicht gewebte Serviette durchseiht, resp, gepreßt, waS man einfach so macht, daß man einen Stuhl umge« kehrt aus den Tisch stellt und die vier Zipel des Tuches an den Stuhlbeinen befestigt. Der so ge-wonnene Saft wird nun eingekocht, und zwar nimmt man auf einen Liter Saft ein Pfund Einmnchzucker. DaS Kochen wird fo lang« fortgesetzt, bis die Masse ziemlich dickflüssig geworden «ist und Faden zieht. Alsdann in Gläser füllen und nach dem Erkalten fest mit Pergament zubinde». Solches Aelee, das von dunkelroter bis brauner Farbe ist, hält sich viele Monate lang und bildet sowohl einen ange-nehmen Ausstrich ausS Brot, als auch eine willkom-mene Zugabe zu mancherlei anderen Speisen. DaS Fallobst, das meist nur weggeworsen oder dem Bieh verfüttert wird, läßt sich so aus billige Weise zu einem guten Gelee verwerten, das der Hausfrau außer dem Zucker nichts weit« kostet, dcnn derlei Obst ist meist umsonst oder doch für wenige Heller zu habe». A. St. Nummer 74 Diese Vertretung der Wünsche, die man in Belgrad hegt, durch in Oesterreich Ungarn erscheinende süd-slawische Blätter läßt deutlich erkennen, wie stark auf dieser Seite daS Bestreben ist, die Monarchie auch wirtschaftlich von der Balkanhalbinsel aujzu-sperren und Serbien, als die Macht, die bestimmt sei, die großserbische Idee zu verwirklichen, in jeder Weise zu stäiken. Offensichtlich ist diese Tendenz allerdings n»r innerhalb der radikalen serbischen Partei in Kroatien und Dalmatien und in gewisse« Gegensatz hiezu stehen die Bestrebungen der kleri-kalen Slawen und der kroatischen Rechtspartei, allem auch diese richtet sich am letzten Ende ebenfalls gegen den ausrechten Bestand der Monarchie. Zur Klar« stellung dieser Tatsache ist ein Ueberblick über die Gruppierung der südslawischen Parteien notwendig. Der ehedem parteibildende sprachlich konfessionelle Ge» gensatz ist in den letzten Iahren zum Teile in de» Hintergrund getreten. In der Hauptsache lassen sich heute zwei große G-uppen umerscheiden, ein klerikale und eine liberale. Der klerikalen gehörerr an die klerikalen Slowenen und Kroaten Oesterreichs, die Frank-Gruppe der Rechtspartei in Kroatien und die klerikalen Kroaten Bosniens, der liberalen aber die liberalen Südslawen Oesterreichs und Bosniens so-wie die serbisch-kroatische Koalition in Kroatien. Letz-tere betrachtet Kroatien und Serbien als Bestandteile einer Nation und anerkennt formell die Zuge-Hörigkeit Kroatiens zu Ungarn; wogegen aber die radikalen Elemente deS serbischen Flügels der »sa-lition offenkundig großserbischer Bestrebungen huldigen und die Einverleibung der südslawischen Länder der Monarchie in das Königreich Serbien als End« ziel ihrer Politik betrachten. Die Krank-Gruppe der kroatischen Rechtspartei und die klerikalen Slowenen dagegen erstreben die politische Organisation der österreichischen Südslawen aus katholischer, groß-kroatischer Basis, erklären zu diesem Zwecke Kroaten und Slowenen als nationalpolitische Einheit. Während aber die Frank-Gruppe bis aus wei« teres mit den Magyaren kompromissieren will, will die cyrillische kroatische Rechtspartei (Starcevic-Gruppe) die sofortige Trennung von Ungarn und ist zu diesem Zwecke auch zu einem zeitweilige» Bündnisse mit der liberalen serbisch-kroatischen >!oa lition bereit. Abgesehen von dieser Nuance gibt es also eine liberale südslawische Gruppe, die in ihrem Extrem großserdisch ist, und eine klerikale, die groß-kroatisch sormell ihre Ziele im Rahmen der Monar-chie erreichen will und zu diesem Zwecke ihre iriali< stische Ausgestaltung anstrebt. Auf diese? Basis bietet sie sich der Wiener und Budapester Regierung alt einzig sicheres Heilmittel gegen die großserbistze Be-wegung an, sie scheint patriotisch, allein die End, ziele ihrer Politik liegen doch außerhalb der Monat« chie. in der Gründung eines eigenen südslawische» Reiches. Der Unterschied zwischen beiden Gruppe» besteht nur darin, daß die eine auf katholischer, die andere aus orthodoxer Basis die Monarchie von der Adria abdrängen und fo die Balkanfrage in und auf Kosten Oesterreich Ungarns lösen will. Sehr deutlich wird das in der .Hrvalsta Kruna", dem Organ der dalmatinischen kroatische» Rechtspartei, ausgesprochen, das an leitender Stelle ausführt, daß nicht nur die magyarische, sonder» auch die österreichische politische Orientierung für die Verwirklichung der kroatischen Staatsidee ein Hin-derniS biete. Die kroatische Staatsldee könne erst dann verwirklicht werden, wenn der Dualismus und die Hegemonie der Deutschen und Magyaren »er-nichtet worden seien, damit dann in Kroatien, im Westen des Balkans, der mächtigste Schutzwall gegen den „Drang nach Osten" errichtet werden könne. Also auch die großkroatische Bewegung bewegt sich in Wirklichkeit nicht gegen sie, sondern im engste» Anschlüsse an die Balkanvölker. sie richtet sich nicht gegen den Osten, sondern gegen den Westen, und steht deshalb ebenso wie die groß erbische Bewegung in unlösbarem Gegensatze zu den Existenzbedmgim-gen der österreichisch ungarischen Monarchie. Politische Rundschau. Die kroatische — die südslawische Frage Unter diesem Titel verbreitet die trialistisch» „Südslawische Rundschau" eine Flugschrift, die von einem „aktiven Politiker der kroatischen Rechtspartei' herrührt. Was der gute Mann eigentlich will, be-weisen solgende Sätze: ES wäre geradezu eine na> türliche politische StaatSnotwcndigkeit (V), an die Seite eines Großbulgarien und Großserbien ei» Großkroatien zu stellen. (Aha!) Dieses geeinigte A-nigreich Kroatien wäre mit der Gesamtmooarch« Nummer 74 Keltische Wacht fcate 3 durch die Person des Königs sowie durch jene ge« aeinsamen Angelegenheiten verbunden (also doch noch „verbunden"?), welche die Volksvertreter al» solche bezeichnen würden: etwa: die Armee und Marine, fcaa Geld- und Zollwesen, auswärtige Angelegen« heilen unter anderen (Zu gütig!) von einer noch größeren Bedeutung sür die Monarchie (!) wäre e». wenn an die Spitze dieses Staatsgebildes ein Mit« glied des Habsburger Hause» gestellt würde. Auch «enn der Laus der Ereignisse dazu sichren sollte, daß eine Seknndogenitur HabSburgS in unserem Süden entstünde, würde das nur einen neuen Glanz, eine neue Machlentsaltung und Entwicklungsmöglich' teil für die Dynastie und die Monarchie bedeuten" usw. Sonst aber scheint der »aktive Politiker" ein offener, lieber Bursch zu sein, denn an anderer Stelle sagt er. daß die Eüdslawen „schon daran sind, die eigene historische Kultur auszugeben, um iich den Ostslawen zu akkommodieren! Ihr« Blicke wenden sich immer mehr und mehr nach dem Osten, don wo sie das Aufleuchten einer besseren Zukunft erhoffen! DaS ist bei den Südslawen heute schon zur Tatsache geworden und kann nicht mehr negiert »erden!" Na also, und wenn wir behaupten, daß die Lüdslawen panslawistischen Unfug treiben, sind wir »Verleumder der staatStreuen Südslawen"! Ouod erst drmonstrandum. Serbien und Montenegro. In den Belgrader Blättern beschäftigt man sich anhaltend mit der Frage der Regelung der serbisch-«ontegrinischen Beziehungen, deren Ordnung bekannt-lieh wegen tiefgehender Meinungsverschiedenheiten ver-lagt werden mußte. Welcher Art diese waren und sind, sickert nun allmählich in die Oefsentlickkeit durch und verleiht dem Zwischenfallt eine internationale Bedeutung. Zunächst wurde bekannt, daß man sich zwischen Cetinje und Belgrad über die Abgrenzung»-siage nicht zu einigen vermochte, weil Montenegro ki Hinterland von Prizrend nahezu ganz sür sich forderte, Serbien aber dem widerstrebte. Kurz darauf tat man in einem Belgrader StimmungSbericht«, daß hinsichtlich der Beziehungen zu Montenegro die Fra-gen bezüglich der Aushebung der Zollgrenze, even-well auch einer Zollunion, einer gemeinsamen HeereS-«zanifatiou, einer gemeinsamen Leitung der auS-wirtigen Politik, im Laufe der Zeit gelöst werden aber nur dann, wenn die Forderungen danach von Ente Montenegro» erhoben werden sollte, in dessen Jumsje sie in erster Linie liegen, an die Frage ge-nrinfmncr Eisenbahner aber geschritten werden würde, sobald die Richtung der neuen Adriabahn festgesetzt fein werde — Diese Darstellung bedars nun nur insofern einer Korrektur, als Serbien doch nicht so ganz an diesen gemeinsamen Organisationen uninte» rqsiert ist, da eS in Eetinje andeute» ließ, daß den Ansprüchen Montenegros bezüglich des Hinterlandes »on Prizrend genügt werden könnte, wenn gleich-zeitig die Frage der Zollunion zwischen beiden Län-bnn geregelt werden würde. Damit tritt aber die ANlge der wirtschaftlichen, militärischen und politischen Ausawincnfassung Serbien» und Montenegros von selbst als der Hauptgegenstand der Verhandlungen w den Vordergrund, die im nächsten Monate zwi» scheu Belgrad und Cetinje wieder ausgenommen wer-den sollen. Daß gerade Montenegro auf die Union so erpicht sein sollte — wie in Belgrad behauptet wird, ist nicht recht glaubhast, da Serbien ein gro-sie» Interesse daran hat, weil e» durch die Union einen Weg zum Adriatischen Meere erhalten würde; ei ist indessen auch möglich, daß Serbien die Union-frage nur deshalb in den Vordergrund schiebt, um sich ihrer in den bevorstehenden Verhandlungen mit Oesterreich-Ungarn al» PressionSmittel gegen dieses p bedienen. Darauf deutet auch die Belgrader Mel-toiit; hin, daß der serbische Ministerpräsident Pasic wünsch«, vor Regelung der zwischen Serbien und Aontenegro schwebenden Frag« die Beziehungen Serbin » zur Donaumonarchie zu stabilisieren. Un-richtig ist jedoch, wie die „Wiener Deutsche Korre-'pondrz" mitteilt, eine andrr« au» serbischer Quelle «immnide Meldung, daß von kompetenter (österreichisch ungarischer) Seite man in Belgrad und Cetinje zu »erstehen gegeben habe, daß Serbien und Mon-twegro eine beliebige enge Union eingehen können, senn einige Fragen, speziell die Lovcensrage (der Soccen ist die die Bocche von Cattaro beherrschende >)öhe), im Sinne der Ansprüche Oesterreich-Ungarns Mt werden. — Daß Oesterreich. Ungarn an der jzrage einer Union zwischen Serbien und Monte-nezro ein starke» Interesse hat, liegt natürlich auf kt Hand, allein e» entspricht durchaus nicht den L Tatsache». wen» behauptet wird, daß eS dah r seiile Stellung in dieser Angelegenheit bereits präzi-sim hebe. Aus Stadt und Land. Die Cillier Freiwillige Feuerwehr unternimmt morgen, den 14. d., um 9 Uhr vor-mittag», vom Sannsteg auS mit ihrer Wasserwehr, bestehend au» drei Zillen mit je zwei Mann, eine UebungSfahr» nach Tüffer. Während die Fahrt ström» abwärt» eine Leichtigkeit sein wird, wird die Rück-sahrt voraussichtlich mit bedeutenden Schwierigkeiten verbunden sein. Die Rücksahrt, die gleich nach Mittag angetreten wild, dürste eine ziemliche Zeit in Anspruch nehmen, doch hofft man, gegen Abend be-reit» in Cilli einzutreffen. Evangelische Gemeinde. Morgen Sonn-tag findet in der ChristuSkirche um 10 Uhr vor-mittag» ein öffentlicher Gemeindegottesdienst statt. Die Bürgerliche Schützengesellschaft in Cilli veranstaltet ansang» Oktober dieses Iah-re» ein VereinSpreiöschießen in größerem Stile, welches drei Tage währen soll. Sie richtet an alle Schützenbrüder und Freunde de» Vereine» die herz-liche Bitte, ihre Bestrebungen durch zahlreiche Teil-nähme an der Veranstaltung zu unterstützen und zu sördern und versichert alle liebwerten Gäste des herzlichsten Willkomms und treuer deutscher Gast-sreundschast. Mit der AuSsendung der Schießord-nnng wird nächste Woche begonnen. Verbotene slowenischliberale Hetzoer-anstaltungen. Der slowenische Sokolvrrband halte beschlossen, anläßlich des bevorstehenden 50jährigen Jubiläum» de» Laibacher Sokylverbande» am 14. d. einen Blumentag in der Weise zu veranstalten, daß in den von Slowenen bewohnten Ländergebiete« slo-wenische Turnerinnen zu Gunsten de» Fond» zur Veranstaltung eine» im kommenden Jahre in Laibach abzuhaltenden altslawischen Sokoltage» öffentlich ver-kaufen. Da» Ministerium de» Innern hat nun die Abhaltung de» projektierten Blumentage» verboten, da der Zweck eine solche öffentliche Veranstaltung nicht rechtfertige. Wie der „Slowenski Naros' er-fährt, hat der Sokolverband Schritte unternommen, um einen Widerruf der ministeriellen Entscheidung zu erwirken. Die Laibacher LandeSregiernng hat den für September in Auesicht genommenen «llsloweni-schen Sokoltag verboten. Der Politische Verein deutscher Leh rer der Steiermark hat in der Hauptversamm-luug folgende Entschließungen gesaßt: I. „Zur Einberufung des steirischen Landtage»- Die Regelung der Lehrergehalte ist nicht nur die brennendste An-gelegenheit deS Lande», sondern e» wurde auch deren baldigst« Erledigung von allen maßgebenden Kreisen nahezu ehrenwörtlich zugesagt. Sie wurde bisher durch die ungeklärten Verhältnisse im Landtage ver-hindert. Die steirische Lehrerschaft fordert deshalb mit größter Entschiedenheit, daß diesen unerträglichen Zuständen schleunigst ein Ende bereitet werde. Die» kann nur geschehen, wenn der Landtag sobald al» möglich einbernsen wird. Au» diesem Grunde ver-wahrt sich die Hauptversammlung des Politischen Vereines deutscher Lehrer der Steiermark aufs nach-drücklichste gegen eine Verschleppung der Landtags-einberusung bi» Wnhnachten; sie fordert vielmehr, daß der Landtag noch im September zusammentrete, damit er entweder seine Pflicht den Lehrern gegen-über ungesäumt erfülle oder durch die sofortige Aus-lösung im Falle der abermaligen Arbeitsunfähigkeit innerhalb der kürzesten Frist günstigere Verhältnisse geschaffen werden. 2. Zur Erledigung de» Finanz-plane»: Die Versammlung de» Politischen Vereine» deutscher Lehrer der Steiermark erklärt jede» weitere Hinausschieben der Erledigung des Finanzplanes für ein Attentat gegen Beamte und Lehrer. Sämtliche Reichsrat»abgeordneten iverden daher eindringlichst aufgefordert, sich mit ganzer Kraft dafür einzusetzen, daß im Parlamente unbedingt noch vor Weihnachten die betreffenden Finanzgesetze beschlossen und dadurch den Ländern die dringend nötigen Ueberweisungen zugeführt werden. Die Lehrerschaft müßte jede» ge-genteilige oder auch ei» laues Vorgehen in dieser brennenden Angelegenheit als volksschädlich erklären und brandmarken." Kircheneröffnung. Sonntag den 14. wird in der renovierten deutschen Marienkirche ein seier-licher EröffnungSgotteSdicnft stattfinden und zum erstenmale der neue Kirchenchor singen. Unter der Leitung des Herrn Musikdirektor» Karl Richter, der sämtliche Chöre einstudierte, werden ausgeführt: Fest-messe von Rudolf Wagner „Jnbilate Deo" mit vol-lcm Orchester, Ave verum corpu» von Mozart mit Streichquintett, Ave Maria von Arcadelt (Palestrina-zeit 1514) und Tantum ergo von G. Weiß. Der Säbel für die Veteranenoer-einskommandanten. Der Minister dcS Innern hat am 10. d. einen Erlaß an die politischen LandeSbehörden über die Bewaffnung der Funk-tionäre der Veteranenvereine hinausgegebrn. Nach diesem Erlasse dürfen die Mitglieder de» Präsi-diumS des MililärveteranenreichSbunde» und der Präsidien seiner Unterverbände (LandeSbünde). sowie die Kommandanten und ersten Kommandantenstellver» treter der dem Reichsbund« angehörigen Veteranen-und Kriegervereine, letztere unter bestimmten Bor< au»setzungen, anläßlich der Beteiligung an dynastisch-patriotischen Kundgebungen, kirchlichen Ausrückungen und bei Leichenbegängnissen zur behördlich zngelas-senen Uniform auch einen Säbel nach einem be« stimmten Muster auf Grund eine» Waffenpaffes tragen. Der Säbel darf aber, selbst bei korpora-tivem Ausrücken, nicht gezogen werde» I — Dieser Erlaß ist eigentlich eine neue Frozzelei der Bei«-ran«n- und Kriegervereine, die bekanntlich seit Iah-ren das Recht zum Waffentragen anstreben. Durch diesen Erlaß «rschkinen die genannten Vereine, an deren dynastisch patriotischer Gesinnung doch wohl kein Zweisel sein kann, sogar hinter die klerikalen Hochschülerblasen zurückgesetzt, welche bei den gleichen Anlässen mit dem gezogenen Paradeschläger Pflanz machen dürsen. Iuftizdiener- und Gefangenaufseher-Versammlungen. Am 8. d. wurden vom Zen» tralverbande der k. k. Justizdiener und Gesängen» ausseher Oesterreichs i» Wien sowie von den 26 Sektionen deS Verbände» in ganz Oesterreich Ver« sammlungen abgehalten, bei welchen die unhaltbaren Zustände dieser Staatbedienstetenkategonen zurCprache kamen und an die der Versammlung beiwohnenden ReichratSabgeoidneten die dringende Bitte gerichtet wurde, diesen Zuständen ein Ende zu machen und bei Zusammentritt des Parlamente» ihre ganze Kraft dasür einsetzen zu wollen, daß der kleine Finanzvlan, die Dienstpragmatik, da» DienergehaltSgesetz sowie da» Pensionsgesetz sür die Witwen und Waisen end« lich einer Eiledigung zugeführt werden. Schließlich wurde eine Resolution, beinhaltend die Wünsche der k. k. Justizbediensteten, beschlossen. gum letzten slowenischen Katholiken» tag. Agramer Blätter besprechen den kürzlich in Laibach abgehaltenen slowenischen Katholikentag, vo-bei der .HrvatSki Pokret" feststellt, daß auf diesem Kongreffe nicht mehr die große Begeisterung von ehedem herrschte. Die Angriffe, die in Laibach gegen jene Elemente gerichtet wurden, die seinerzeit die slowenischklerikale Partei unterstützten, zeigen, daß in dieser der Geist der Unduldsamkeit überHand nehme ^ e? sei jedoch fraglich, ob die klerikal-slowenische Par-tei stark genug sein werde, um ohne diese Elemente ihre Stellung zu behaupten. Ein slowenisches Urteil über Laibach. DaS Organ de» Realfchulprofeffor» in Laibach. Dr. I. Slebinger, „Ljubljanski Zvon", hat in der Num-mer 8 auf Seite 410 über die beiden slowenischen Parteien LaibachS folgende Sauregurkensauce auSge» gössen: „Ueberhaupt ist Laibach ein ekelhafte» Nest deS Egoismus, ServiliSmu», deS Pharisäertums und jeglicher Verhetzung. Wir haben hier verschiedene Perwaken. Streber und Vorreiter." Ueber die Rich-tigkeit dieser Charakteristik mögen die Führer der beiden einander bekämpfenden slowenischen Parteien sich mit dem Schriftleiter des „Ljubljanski Zvon" auseinander setzen. Tatsächlich sind die slowenischen Parleikämpse in Laibach zu einem Höhepunkte der Roheit und Gemeinheit gediehen. Spende. Herr Dr. Paul Musil Edler v. Mollenbruck in Gradiska hat in seltener Hochsinnig-keit dem Vereine Südmark neuerlich eine Zuwen« dung von 1000 Krone» mit dem Wunsche übermit-teln laffen. die Gabe zur Unterstützung armer, not-leidender Volksgenossen, die aber ein einfache» Leben führen und enthaltsam fein milffen, verwenden zu wollen. Der edle Wohltäter deutscher Armut hat in diesem Jahre durch wiederholte Schenkungen mehrere Wohltätigkeitsakte ermöglicht, welche den Dank aller guten Menschen verdienen. Insgesamt sind dem Ver-eine von diesem seinem wetktätigsten Gönner seit Neujahr 1913 5866 Kronen an Widmungen zuge-kommen. Ausnützung eines Kirchweihfestes -für die Südmark. Die mehrfach verdiente Ob» fiau der Frauengruppe in Wolkersdorf (Nieder-osterreich), Frau Elise Feigl, benutzte heuer die Schau« und Kauflust der Kirchweihbesucher dazu, deren Augenmerk auch auf einen Süßigkeiten ber-genden Südmarkstand hinzulenken Ein schöner Er» folg war der Mühe Lohn. Obwohl das frohe Kirch-weihtreiben unter der Ungunst strömenden Regen» litt, waren doch alle Kirchweihgäfte völkisch so opferwillig, daß der ganze Vorrat der in die Farben der Südmark gehüllten „Südmarkzuckerln" bis 12 Uhr mittags ausverlaust war. Der hiesür erzielte Rein- Sott 4 Deutsche iww.,» Nummer 74 gewinn von 100-44 Kronen langte bald darauf bar und richtig bei der Hauptleitung ein, die nur wünschen möchte, daß der gute Zinsall, auch bei Kirch-weihsesten den Berein zur Geltung zu bringen, Schule mache und in ähnlicher Weise der guten deutschen Sache nutzbar gemacht werde. Konzert im Deutschen Hause. Mvrgen Sonntag den >4. d. findet um halb 8 Uhr abends ein Konzert» der vollständigen Cillier Musikvertius-kapelle im Deutschen Hause statt. Ein schon oftmals gerichtlich abge-straster katholischer Pfarrer. Wie wir sei-nerznt berichteten, wurde der bekannte Psarrer August Sattler au» Ostroschno bei Cilli vom Bezirksgerichte Cilli zu einer Geldstrafe von 20 Kronen verurteilt, weil er den Gruß „Gelobt sei Jesus Christus!" eines deutschen Schulkindes mit einer Beschimpfung beantwortete. Bei der Verhandlung gab Sattler an. daß er noch unbescholten sei. Da es sich jedoch später herausstellte, daß Pfarrer Sattler bereits sechs Borstrasen wegen Ehrenbeleidigung auszuweisen hat, wurde vom Privatankläger die Berufung an das Kreisgericht Cilli ergrissen, die insofern? von Erfolg begleitet war, als Psarrer Sattler nunmehr endgil-tig zu einer Geldstrafe von 30 Kronen und im Un-«inbringlichkeitsfalle zu 'drei Tagen Arrest verurteilt wurde. Reform des Lehrlingswesens beim Gremium der Wiener Hoteliers. Der stets fühlbarer werbende Mangel a» intelligentem Nach-wuchs hat das Gremium der Hoteliers und Pen-siousinhader in Wien veranlaßt, durch ei.ie zeitge-miß« und bedeutungsvolle Reform dcs Lehrlings-wesenS für die Heranbildung eines den gesteigerten neiizeitlichen Anforderungen entiprechenden Gehilfen-standeS Borforge zu treffen. Zur Erreichung dieses Zweckes wird das Gremium Mitte September neben der von einem Kuratorium erhaltenen zweijährigen höheren Fachschule sür daS Gastwirte-, Hotel- und Kasseesiedergewerde und seiner eigenen acht Unter-richtSstunden pro Woche umsassenden sachlichen Fort-bildungsschule für Lehrlinge, die wie bisher eine drei-bis vierjährige Lehrzeit zu absolvieren haben wer-den, eine wöchentlich 24 Unterrichtsstunden umsas-sende „Einjährige Fachschule" sür besser Vorgebil-dete (Absolventen von Bürgerschulen, Gymnasial-, Real- und Handelsschulen), welche sich dem Hoiel-fache widmen wollen, errichten, deren praktische Lehr zeit in einem Hotelbetriebe auf bloß zwei Jahre be-schränkt und denen zufolge ihrer intensiveren thevre» tischen und praktischen Ausbildung der Weg zu den höher qualifizierten Stellen im Hotelgewerbe geöffnet sein wird. Die Absolventen dieser „Einjährigen Fach-schule", die nebst eingehendem theoretischen und prak-tischen Unterricht in den wichtigsten Fachgegenständen (Servierkunde, Nahrungsmittelkunde. Kellerwirtschaft. Betriebslehre usw.) auch Ausbildung in den drei Weltsprachen erhalte«, sind zusolge Verfügung des k. k. Ministeriums für öffentliche Arbeiten vom Be-suche der dreijährigen Lehrlingsfortbildungsschule be-freit. Die hervorragendsten Mitglieder des Wiener HotelgremiumS und des ReichsverbandeS österreichi-scher Hoteliers haben sich schriftlich bereit erklärt, Absolventen der „Einjährigen Fachschule", deren Be-such vor dem Eintritt? in daS Gewerbe stattzufinden hat, passende Stellen in ihren Hotels einzuräumen. Ueber Anregung deS niederösterreichischen Landes-fchulrateS würden für Minderbemittelte Freiplätze ge-schaffen. Interessenten erhalten zwischen 4 und 6 Uhr nachmittags nähere Auskünfte und Prospekte in der Schulkanzlei des Hoteliergremium», Wien 1., Sin-gerstraße 30. gwei raufende Passagiere. Am 10. d. zechten der Reisend« Josef Puschnik und der Fleisch-Hauer Josef Semlic auS Graz im hiesigen Gasthause zur grünen Wiese und vertrieben sich hiebei die Zeit mit kegelschieden. Da der ein« einen größeren Be-trag gewonnen hatte, entspann sich zwischen beiden am Wege zum Bahnhose ein ernster Streit, der im Waggon zu Tätlichkeiten ausartete, wobei Josef Puschnik eine derartige Ohrfeige erhielt, daß er in das Wagenfenster fiel und die Fensterscheibe zer-trümmerte. Der Zug, der sich bereits in Bewegung befand, mußte angehalten werden und die beiden Passagiere wurden auswazgoniert. Nachdem sie den angerichteten Schaden wieder gut gemacht hatten, wurden sie entlassen und konnten erst mit «inem späteren Zug« di« Reise fortsetzen. Mehrere Personen von einem toll-wütenden Hunde gebissen. Am 8. b. wurde zum Oberbezirksarzt Dr. Keppa die neunjährige Be-fitzerslochler Genvvefa Grvsek aus Pvnigl gebracht, die vormittags von einem wütenden Hunde an bei-den Händen und im Gesichte gebissen worden war. Sie war gerade vor dem Hause mit einer häuslichen Arbeit beschästigt, al» der Hund aus sie »uspraug und sie biß. — In Treunenberg biß derselbe Hund den Bauer Josef Selsek in beide Hände. Zwei Bauernburschen eilten mit Prügeln herbei und schlu-gen da» Tier nieder. Die Hnndemarke ist von der Marktgcmeinde Krapina in Kroatien ausgestellt. Das wütende Tier hat vermutlich auf seiner Flucht von Krapina nach Trennenberg außer ven beiden ange-sührten Personen noch andere und auch die Hunde gebissen, weshalb die hiesige BezirkShauptmannschast sosvrt im telegraphischen Wege die nötigen Anord-nuugen zur Vertilgung der vom wütenden Tiere ge-bissenen Hunde anordnete. Genovesa Gvrsek und Josef Selsek wurden nach Wie» in das Pasteurin-stitut gebracht. Bauerntag. Am 28. d. findet mit dem Be-ginne um 10 Uhr vormittags in den Annensälen in Graz ein Bauerntag statt. Ans diesem werden von hervorragendsten Abgeordneten und Wirtschafts-Politikern die brennendsten landwirtschastlich-politischen Zeit- und Streitfragen einer eingehenden Erörterung unterzogen werden. Diese große Veranstaltung ge-winnt dadurch an Bedeutung, daß tag« vorher in Gegenwart Se. Exzellenz des Herrn k. k. Ackerbau-minister» Dr. Zenker die alpenländische landwirt-schastliche Ausstellung eröffnet werden wird. Die Teilnehmer an dem Bauerntage erhalten beim Ein-gange in die Annensäle Eintrittskarten in die alpen-iändische landwirtschaftliche Ausstellung und Herbst-messe zu ermäßigtem Preise. Nach der Versamm-lung begeben sich die Teilnehmer an dem Bauern-tage in geschlossenem Zuge mit Musikbegleitung aus den AusstellnngSplatz, wo im Gebäude der Braverer ReininghanS ein gemeinschaftliches Mittagessen mit freier Wahl der Speisen stattfindet. Die Tafelmusik stellt der Verein Grazer Herbstmesse bei. Das Südmark Iahrbüchlein für die deutsche Jugend ist auch Heuer erschienen und wird Eltern. Schülern und Schülerinnen sowie den Schulleitungen und Schulbehörden zur Bestellung empfohlen. Der wertvolle Inhalt, die gefällige AuS-stattung, der billige Preis (20 Heller) und vor allem der völkisch anregende Wert und der national erzieherische Zweck desselben, die deutsche Schul-fügend zur Volksliebe zu erwärmen und mit Schutz-vereinSbestrebungen bekannt zu machen, sind weitere Gründe znr Beachtung und Verbreitung deS Süd-mark.JahrbüchleinS. da« der Marburger Dichter und Schriftsteller Karl Bienenstein wieder mit zweck-dienlichem Lesestoffe versehen und mit gut deutschem Geiste gefüllt hat. .... Alpenländische landwirtschaftliche Aus stellung. (Herbstmesse Graz 1913*) ES ist an der Zeit, den Lesern unseres Blattes mitzuteilen. woS auf der heurigen alpenlävdijchen landwirt-schaftlichen Ausstellung an Sehenswürdigkeiten vor-Handen sein wird. Wir beginnen mit der wichtigsten Gruppe, das sind die landwirtschaftlichen Maschinen und Geräte Jeder Kenner der Verhältnisse unseres Heimatlandes weiß, daß die Bodenbearbeitung häufig an dem Mangel geeigneter Geräte leidet, weshalb der Ausstellungsausschuß vornherein den ausstellen-den Firmen empsohlen hat, nur solche Maschinen und Geräte zur Au»stellu-ig zu bringen, die für da» Alpenland von erhöhter Bedeutung sind. Da hau-delt eS sich zunächst um gute, dauerhafte Pflüge. Diese werden aus der Ausstellung in sehr zahl-reichen Exemplaren vertreten sein. Mit der Locke-rung der Ackerkrume allein ist vielen Pflanzen aber nicht gedient. Die Hacksrüchie und die Kleepflanzen verlangen eine tiefere Lockerung deS Bodens, denn jahrhundertelang haben die Zugtiere die Pflugsurche sestgetreten und den Zusammenhang zwischen Unter-gründ und Ackerkrume in der Art gestört, daß die Versenkung des TagwasserS und das «ussteigen deS Grundwassers gehemmt erscheint. Deshalb haben für unsere Verhältnisse auch die Geräte zur Locke-rung des Untergrundes, wie Untergrundhaken, Grupper und Exstierpatvren eine hohe Bedeutung. Auch diese Geräte werden in zahlreichen Exem-plaren der neuesten Konstruktionen vertreten sein. Bon Bearbeitungsgerätschasten werden wir Jäter, Häusler uud Hackmaschinen vorfinden. Bon Ernte-Maschinen: Kartoffel- und Burgunderausgrabcr, Grasmähmaschinen, leichte Getreidemäher mit Hand-ablage. Handrechenablage, Schwadenwender. Schwa-densammler. dann die verschiedenen Konstruktionen von Heuwendern; von Reinigungsmaschinen: Arteur«, Wiiidsegen ebenfalls neuester Konstruktion. Dann sinden wir Schrotmühlen, Oelkuchenbrecher. Rüben-schneider. Futterdämpser, Obst- und Weinpressen und Mühlen sowie die verschiedensten Handgeräte. Be-schästiacn wir uns mit den einzelnen ausstellenden Firmen, so wird unS zunächst die Ausstellung der Firma Hojherr und Schrantz, Clayton und 6-chen. — Die Anmeldung muß bis längsten» 2a. d. erfolgen. Der Betrag für die Reise ist bei der An-Meldung zu entrichten. Sollte ein Teilnehmer vn-hindert sein, die Fahrt mitzumachen, so wird dn eingezahlt« Betrag, abzüglich zehn Kronen sür verauslagte Unkosten, zurückerstattet. Die B.llets wer-den den Teilnehmern einige Tage vor der AbirX zugesandt. Die Teilnehmet stehen unter Leitung eine« besonderen Führers, der von Graz au« mitsährt. ES gibt kein Freigepäck. ES empfiehlt sich daher, das Gepäck aus das Notwendigste zu deschräick» und an dem Handgepäck den Namen de« Inhaber» anzubringen. Um sich vor Wechselverlnste» zu schiise». ist es ratsam, sich vor der Abrris« mit den nöUg--deutschen Geldsorten zu versehen. Sin Reisepaß i« nicht ersorderlich. Die Zollrevision erfolgt in vch-bürg. Sollte die Reise nicht zustandekommm, !« wird der volleingezahlte Betrag zurückerstattet. v,v< Gesellschaftsreise nach München, die vornehmlich bei Zweck hat. die Beziehungen zwischen Bayer« m» Steiermark noch herzlicher zu gestalten und de» Fremdenverkehr in diesen Ländern neuen «um, zu verleihen, ist keinensavs auf Gewinn berechn«!, svnbern lediglich der Propaganda für Steiermark gewidmet. . „ , J Neue Südmarkkarten. Den Anfichin von Altgrazrr Baulichkeiten reihen sich würdig zv°i, neue Südmirkkarten an, welche malerische Bi.sn auS dem allzeit südmarktreuen Babenberger LM chen. Mödling bei Wien, bringen. DuJnMft hiezu hat der akademische Maler Rudolf seidl ofrj geführt, dess-n Federzeichnungen gar Hübfche U blicke Mödlinger Sehenswürdigkeiten festhalte». ^ Freunde geschmackvoller Bilderkunst sowie die zahl, reichen Besucher der anmutigen GarteuM d»s Nummer 74 Hettlsdte Wacht Seite 6 Wiener Waldes werde» nicht säumen, sür Lob und Verbreitung dieser Kartenneuheiten zu sorgen, so daß recht bald der ganze Vorrat an den Mann ge« bracht werden kann. Die Kartensolge der Mödlinger Gtadtansichten umsaßt zwölf Einzelbilder, welche samt hübschem Umschlag nur eine Krone kosten; sie bringen äußerst ansprechende und künstlerisch an-schaulich gefaßte Landschaftsszenen und architektoni« schc Baudenkmäler, wie die Beste Lichtenstein, die Burg Mödling, die St. Egidikirchen, die Othmar-kirchen mit dem alten Karner, die Pestsäule am Markt, das Rathaus, die Höldrichmühle, wo Schu> bert seine Müllerlieder schrieb, und andere künstle-risch ersaßte Wahrzeichen de» Mödlinger Stadt- und LandschastSbildeS. Südmark Kalender 1314. Unter allen deutschen Jahrbüchern hat sich unser Südmark-Kalender durch seinen gediegenen Inhalt und seine schmucke Ausstattung einen Ehrenplatz errungen. Tausenden Volksgenossen, auch solchen, die unserem Echutzvereine sonst serne stehen, ist unser Zeitweise! ein lieber Hausfreund geworden. Der Südmark-Kalender l914 ist seiner Ausstattung und seinem Inhalte nach seinen Vorgängern nicht nur gleich-wert'g geblieben, sondern weist mancherlei bedeutende Fortschritte aus, so daß unser Jahrbuch tatsächlich verdient, jedem Deutschen wärmsten» empfohlen zu werden. Jedes Mitglied de« Vereines Südmark halte es als seine Ehrenpflicht, diesen Kalender zu beziehen und Bekannte für den Bezug zu gewinnen. Der Preis des Kalenders ist sür den Einzelverkaus e»it Krone, bei einer Abnahme bis 40 Stück 80 Heller, bei einer Abnahme bis 100 Stück und darüber 75 Heller. Der Kalender wird End« Sep-tember erscheinen und sofort den Ortsgruppen und den V«rschleißern zugeschickt werden. Die Zusendung erfolgt aus Kosten des Bestellers. Bestellte Kalender werden nicht zurückgenommen. Jene Ortsgruppen, »elchc den Kalenderverschleiß nicht selbst überneh-wen können, werden ersucht, dem Verlage „Deutsche VereinS-Druckerei in Graz" Verschleiße? namhaft zu machen. Alle Zuschriften, Bestellungen und Zah-lungen (durch die t. f. Postsparkasse Nr. 38.993) in Aalknderangelegknheiten sind an die Deutsche vereinS-Druckerei und Verlagsanstalt Graz, Radetzky-stiaße 15/17, zu richten. Der Zweck unseres Unter-nehmen»: Verbreitung eines gut deutschen, veredelnd Moden Jahrbuches an Stelle so vieler undeut» scher, dem Rückschritte dienender Machwerke, Schas-inig eines wirksamen Werbemittels und einer siche-rett lkinnahmsquelle sür unseren Schutzverein, kann «r bei allseitiger tatkräftiger Mithilfe erreicht wer-Wn. Wir richten hiemit an alle jene Ortsgruppen-leitringen, welchen wir für bisherige Werbetätigkeit für unseren Südmark-Kalender zu Dank verpflichtet sind, die Bitte, sie mögen sich auch für den Ver-trieb unseres neuesten Jahrbuches mit gleichem oder erhöhtem Eifer einsetzen. Jene Gruppen aber, die bithn sür unseren Kalender wenig oder nichts ge-arbeitet haben, mögen dies Versäumnis durch uner-■übliche Werbung für unser neues Jahrbuch gut-«achtn. Jede» Mitglied soll Abnehmer sein! Stierhaltungsgenossenschaften. An, 7.d. wurde in Hrastnigg eine StierhaltungSgenossenschast gegrünbet, welche die Firmabezeichnung „©tietfyai-IinzSgenossenschaft in Hrastnigg, registrierte Genos-senschaft mit beschränkter Hastung" besitzt. Diese Amossenschast hat ihren Sitz iu Hrastnigg, umsaßt da» Gebiet der Katastralgemeinden St. Leonhard, O,ftre und Ratje und ist zur Hebung der Rindvieh-glicht durch gemeinschaftliche Beschassuug und Haltung ßvter Sprungtiere der reinen Murbodner Rasse be-stimmt. Der Vorstand besteht auS 6 Mitgliedern und 3 Ersatzmännern und wurden nachstehende Herren gewählt: Martin Gricar als Obmann; Michael llrbaj« al» Obmannstellvertreter; Johann Lovre als Schriftführer und Kassier; Ferdinand RoS, Franz Platznik, Matthäus Lukoffer als Mitglieder; Georg Speiser, Felix Strauß und Michael Rotar als Ersatzmänner. Das Schiedsgericht besteht aus 3 Mit-gUeker und 2 Ersatzmännern. Gewählt wurden als Mitglieder: Andreas Babic, Alois Logar, Michael ?r»ovsek; als Ersatzmänner: Franz Bistic, Martin Plajaik. Die Höhe eine Anteiles beträgt 10 K, die Blitrittigebühr 2 K, der jährliche Beitrag für jede in das GenosienschastSverzeichniS eingetragene Kuh »!aS nicht lesen konnte. ES sei Pflicht des Käufer», «ine gefährliche Flüssigkeit so zu verwahren, daß sie nicht Kindern zugänglich gemacht wird. Der Kassa-tionshos gab der Nichtigkeitsbeschwerde Folge, hob daS Urteil deS KreiSgerichteS Cilli auf und verur-teilt« den Geschäftsinhaber Susec wegen Vergehens gegen das Lebensmittelgesetz zu einer Woche strengen Arrestes. Die Gründe schließen sich den Ausführung gen der Generalprokuratur an. Kunst und GeisteSwissenschast und schließlich al» humorvoller, heiterer Weggenosse seine Sendung er-süllen wird. Möge der neue deutsche Volkskalender de» Deutschen SchulvereineS aus seinem Wege in die deutsche Oeffentlichkeit zu bm alten eine recht stattliche Schar »euer guter Freunde gewinnen, na-mentlich in den Kreisen des deutschen Bauernstände», deS Handwerkerstandes und der deutschen Arbeiter, für die er ja in erster Linie geschaffen würd.'. verstorbene im Monate August 1913. Leopold Omeriu, 8 I., FabniSarbeiterSkind. Leopold Egger, 5b I, Bindermeister. Anna Kuzelik, 74 I, Private. — Im Allgemeinen Krankenhause: Rosa Kropej, 31 I, Keuschlersgattin aus RoginS-agorca. Michael Askerc, 46 I., Knecht auS Sankt Ruperti bei Tüffer. Johann Slamnik, 74 I, Na-zelschmied aus Felberudors. Johann Kokol, 52 I., Taglöhner aus Sachsenseld. Josesine Schwarz. 3:5 Jahre, Sicherheilswachmanngattin aus Cilli. Jo-,ann Cmeresek, 34 I., Auszügler aus Wrestowetz. Bezirk Pcttau. Elisabeth Wehlrap, 79 I, Gemeinde-arme au» Rohitsch. Maria Novak, 35 I., Bäcker-lzehilfenSgattin ans Gaberje. Juliana Levicar, 12 Jahre. Kind auS Trifail. Elisabeth Gorenfchek, 73 Jahre, OrtSarme ans Stcrnstcin. Maria Plahnta. 3 I., Kind auS Unterkötting. Anna Sumnisck, 73 Jahre, Herkunft unbekannt. Maria Parfant, 20 I., Taglöhner aus Schönstein. Für schwache Knochen. Kinder, die sich sträuben, Lebertran einzunehmen, Seigen ganz besondere Vorliebe für Scott« l'cbcrtran-Emulsion. Dieser Gnmd ist für die Ärzte be-stimmend, Scott« Emulsion anstatt des gewöhnlichen Tranes zu verordnn», wenn die kleinen Patienten ein die Knochen festigendes Mittel brauchen- SeottS Emulsion verleiht, dank ihrer bewährten Zusammensetzung ans knochenbildendcn Bestandteile», dem jungen Organismus Kraft. Die Kinder fangen an, sich stramm mtf die Beinchen zu stellen und laufe» auch bald sicher nnd lebensfroh herum. Entschließe» Sie sich darum, auch Ihren blassen, zarten Kindern die gute, leicht verdaulich« SvvttS Emulsion zu geben, die sie in paus-bäckige, muntere Kinder verwandeln wird. — Doch nur Scotts Emulsion, keine andere. Nach dem heutigen Stande der Wisse», schuft ist Odol nachweislich das beste Mittel zur Pflege der Zähne und des Mundes. Brei»: ßroftt ? lasch« R. 2.—, slrtne Flasche Ä. 1.2® Tempel ■Q—U« ZehleuAerereleheM« al»«»!*!» Tftfelf etrlak. Yeetoauc u< 6ie*weeto«el Styrla . ■•*!»! »»!*« eile, ledl«l«rt: •kram. , Stahl- ▼etetopfta«, Brlchueh« Klare, Letoerlelden, Getto» mekt, Bioffweo 1 - Krem-Mbi. Keurrtoeder Almen*»- MfU * Donau q—ne ßtXtltrelchlt« Mell-■«eile Mr *rL H»apt-LftüktttteM: Chroa. Derm-kiiurt. StlltuulH, Fett-■et! «Ml, lukerkumkr ■preis »er Driaiu.ilfl 3'®« J K IW h. )il all!» Kptttteteil tluM». voll «I I, u> ®ricfmatt*it all 6 (c 11 i IB »io n«. ®tf- »I. b ö.. Wie» VII., uitK um» »qiiMatint a«f ki«(« erfolgt di« nxmailge ,^in-»du»g «Iller Softprod- d»ich eine Äliüttjetr. FRITZ RASCH, BücMliing, Stärkste natürliche Magnesium— laubersalzquell ______________io»* Vertretung tür Steiermark u. Hnuptiiepot: Ludwig Appel, Sru( I-andliaus. i GILLS» | I ._. . ^2^2 ^ ^2 • Schrifttum. Beamten geitung (Wien). Die Nummer 25 enthält unter anderen: „Die Haftung des Staa-teS für seine Beamten"; „Zur Dienstpragmatik der Mittelschullehrer"; „Aus dem ungarischen Beamten, leben*; Mitteilungen auS dem Beamten-vereine. Bekanntgabe offener Stellen. Deutscher Volkskalender, bearbeitet von Rudolf Fiedler. Verlag des Deutschen SchulvcreineS, Wien 6., Linke Wienzeile 4. Preis 60 Heller, mit Postjusendung 80 Heller. Der zweite Jahrgang dieses mnstergiltigen VolkSkalenderS erscheint in neuem, prachtvollen Gewände, mit einem künstleri-schen, vom akademischen Maler Hornstein entworse-neu Titelbilde in Vierfarbendruck. Der gediegenen änßcren Ausstattung entspricht die Reichhaltigkeit und Gediegenheit des Inhaltes sowie die sorgsame Wahl des reichlichen BilderschmnckeS Daß der unter-hallende Teil eine bedeutende Erweiterung zu ver. zeichnen hat, ist wärmsten» zu begrüßen. Jedes deutsche Haus, aus dessen Familientisch dieser Sa-lender liegt, hat einen aufrichtigen und treuen Freund gewonnen, der nicht nur anmutig zu plaudern und zu erzählen versteht, sondern auch als praktischer Ratgeber, als Mahner zur Heimatliebe und Volks-treue, als Wegweiser in die Werkftätte deutscher Nie SüömavNüchkvkt befindet sich im Mädchen-Lörgerschil-gedäude und ist jede« Montag m Donnerstag von'/,?—ztiffut. Y Y ^ Y V V V YY fTff 49^ eutschösterreichischer Prehoer^ bekämpft den Schund, fördert die V°!v> I? ) dildung. Mitglieder erhalten jährlich «i«> reich illustrierten Aalender und noch i« ©sicher oder auf Wunsch vorzügliche Iugendscheiw mit Bildern. — Jahresbeitrag 2-20 St. leitung: Graz, Gradenstraß« 38. Deutsche, unterstüi enre Schutzvereine durch die Verbreitung der von ihnen gegebenen Wirtschastsgegeustände (Zündhilza Seise u. dgl.) das euch nichts kostet und l Vereinen Nutzen bringt! Gebraucht stkißiz Wehrschatzmarken! Gedenket dei Wette« Spielen der deutschen Schutzvereine! Blätter zur Unterhaltung und Belehrung für Haus und Familie. H»»«t«as5ettage der „Deutschen Wacht" In Ctffi. Nr. 37 .Di» Südmark" erschein, >eden Sonntaq als «nentaeliliche Beilage für die Leier vr .Teu ticken Wacht". — Sin»eln itt „Die Sübrnarf nicht täuttich 1913 i^achdruck ocrtoteu.) Per sinkende Hcufel. Novellette von R. Gerstel. Wir befind«» uns im Osten Ungarns, am Donauufer des Städtchens Alt-Orfowa, das in einem Bergkessel, dem hochromantischen Dvuau al, liegt. Es war um die neunte Morgenstunde. Die „Sirene", einer der hocheleganten Donaudampfer, rüstete zur Absahrt «ach BaziaS. Eine Tour, die ebenso reich ist an Genüssen von wilder, giganti-scher Naturschönheit, wie an Gesahren, welche daS schiff beim Durchwinden der zahllosen Klippen und Strudel und der sich entgegenwerfenden Strom« schnellen zu bestehen hat. Die Passagiere aber ahnen diese Gesahren, dank der liebenswürdigen Taktik des Schiffsführers, kaum. DaS beweist auch heute so recht wieder das bunte, srohe Bild der Mitreisenden, die lachend uud plaudernd aus dem Verdeck promenierien. Eine bunt zusammengewürfelte Gesellschast war es. Die stolzen, gemessenen Ungarn unierschieden sich leicht von den liebenswürdigen, lebhaften Oester» reichern. Auch daS türkische Element war vertreten, sowie einige Wallachen und Deutsche. Einige kamen aus dem benachbarten Kurort Mehadia, die übrigen aus Temesvar. Lugo« und Arad. Das ungleiche Paar — der alte, vornehme Ungar mit den mephistophischen GesichtSzügen, der trotz seines Gebrechens — er hinkte — so spöttischherablassend dareinschaute. und seine Begleiterin, eine bildschöne, junge Dame, waren aus Budapest. „Da ist er wieder — le Diable boiteux" — der hinkende Teufel —. raunte ein junger Deutscher seinem blonden LandSmann zu. „Also kennen Sie anch schon den Spitznamen des alten Herrn?" lachte dieser und sah dem un> gleichen Paar nach. „Ich habe ihn eher gewußt als den wirklichen des Herrn Thomas RuSky. Er soll übrigens schon in der Jugend so genannt worden sein — „Und mit Recht, scheint eS.* „Weil er das Malheur hat, einen kurzen Fuß zu besitzen und dazu diabolische GesichtSzüge!" „Na, wir von heute sind mit unseren An-schauungen hinausgewachsen Über solch' „Spiel der Natur". Wenn sich aber hierzu auch ein diabolischer Charakter gesellt, so ist es den Leuten nicht zu ver> denken, wenn sie —." • „So wäre der alte Herr tatsächlich so zum Fürchten, wie er ausschaut?" lachte der junge Deut-sche. „Haben Sie Beweise, lieber Siemens, oder nur vom Hörensagen?" „Beweise." sagte der andere kurz. Dabei folgte sein Blick der Gefährtin des alten Ungar», die in dem weißen Reisemaniel so entzückend apart aussah. Die dunklen Augen voll Tau und Glut folgten der hohen, geschmeidigen Gestalt des Kapitäns, eines schmucken, jungen Oesterreich»« —; der Beobachter sah es und nickte vor sich hin. „Seien Sie kein Geheimniskrämer, Siemens." „Fällt mir gar nicht ein. Sie sollen wissen, was ich weiß: Unser Kapitän, Herr Joseph Zöllner, nnd die Enkelin des alten RuSky, des „le Diable boiteux", die schöne, junge Dame dort, lieben sich glühend." „Sehr interessant." „Sie wissen, daß ich aus Gesundheitsrücksichten mehrere Wochen in Mehadia weilte. Meine Zimmer-nachbarn im Hotel waren Herr Thomas Rusky und seine Enkelin." .«h.. „ES würde zu weit führen, die Geschichten zu erzählen, die man sich von dem „hinkenden Teufel" zuraunt und die alle die eigentümlich hinterhaltige und faunische Natur dieses Menschen spiegeln. Die sonderbare Art aber, wie der Befürchtete, der er tatsächlich ist, anderen gegenüber vorgeht, ließ mich der Zufall anhören. ES war am Abend vor meiner Abreise und ich beim Packen meines Koffers, al« ich im Zimmer nebenan die erhobene Stimme des Herrn RuSky 2 vernehme: .Wer ist da. Kellner? Ein Herr Kapitän Joseph Zöllner? Kenne ich nicht. Wa« will er? Mich sprechen?" Als Antwort fliegt eine Tür aus und eine Mädchenstimme spricht — fleherd — beschwörend. Was. kann ich aber nicht verstehen, so leise wird gesprochen. Daraus der alte Herr: ..Gut. der Patron mag hereinkommen. Ich weiß jetzt, wa« ich mit ihm zu reden habe." Es war unsair von mir, aber ich konnte es nicht unterlassen, auch ferner zu lauschen. Ich hörte den Gast eintreten, sich vorstellen und seine Werbung beginnen. Ich muß gestehen, ich bewunderte seine Kurage, dem „hinkenden Teusel" gegenüber, ausrichtig. Kapitän Zöllner sprach präch-tig; so wie ein tüchtiger, ehrlicher und gutsituierter Mann spricht, der von ganzem Herzen liebt. Ich war gespannt aus die Antwort, die denn auch alsbald kam. Sie lautete: „Glauben Sie »irklich, mein Herr Kapitän, daß ich meine Enkelin, diesen seltenen Schatz, jed-wedem Feigling geben werde?" Ich traute meinen Ohren nicht. Einen Augen» blick blieb eS still. Ich vernahm jemanden lies atmen, als ringe er mit etwas. Dann hörte ich den Kapitän erwidern: „Nur Ihr Alter, Herr RuSky, hindert mich, Ihnen mit der Waffe zu antworten." „Wieso? Die Menschen sind alle erbärmliche Wichte; Habs in einem langen Leben erfahren. Feig, linz heiße ich jeden, der mir nicht den Beweis vom Gegenteil gegeben hat." „DaS habe ich," kam die prompte Entgegnung. „Durch meine Werbung bei Ihnen, dem Mann, der, wie jeder weiß, die Worte wie eine scharfe Sichel führt." „Ah, das gefällt mir," hörte ich d.'n Alten sagen, nur der sarkastische Ton paßte zu den Worten schlecht. „Doch genügt mir die Probt nicht, Ihnen das Kind anzuvertrauen. Aber ich werde Sie im Auge behalten unter den zahlreichen Bewerbern um LonaS Hand." Damit war der Kapitän entlassen —." „Na," brauste der junge Deutsche, der gespannt zugehört, aus, „ich würde mich bedanken, diesem „Teufel" wieder zu kommen.- „AehnlicheS mag auch wohl in Zöllner gewütet haben. Aber, junger Freund, Sie kennen die Liebe «och nicht. Da--sehen Sie doch," unterbrach sich der Sprecher, „wie eben die Blicke der jungen Interessenten ineinander tauchen." Verhielt e« sich wirklich so? Offenbar war der Kapitän ganz aus dem Posten. Klar und bestimmt erteilte er seine Befehle, — in filns Minuten sollte die Absähet erfolgen. Da bahnte sich einer der Bediensteten den Weg zum Kapitän »nd überreichte diesem einen Brief; ein unbekannter Bote habe ihn eben abgegeben. Der Brief trug Zöllners Adresse und den Vermerk: Eile. Der Kapitän erbrach ihn. las, stutzte und las nochmals. Es waren nur wenige Zeilen. Sie lau-teteii: Herr Kapitän Joseph Zöllner wird hiermit ausgesordert, unverzüglich an Land zu kommen, an die südöstliche Ecke des Marktplatzes. Der Aufenthalt wird nur wenige Minuten beanspruchen. Folgt der Empfänger dieser Zeilen dieser Auf' forderuug nicht, so droht ihm und seinem Schisse aus der Fahrt nach BaziaS der Untergang. Der Bries war ohne Unterschrift, in nngari« scher Sprache, uud offenbar mit verstellter Hand-schrist ausgesühr». Die Brauen des Kapitäns hatten sich genm-zeit; hinter seiner Stirn jagten sich die Gedanke». Ein Trick natürlich, ein Trick, hinter dem sich irgend etwas versteckte. Vermutlich war der Schreiber ein Abenteurer, der ihm. falls er der Aufforderung folgte, bei Bedrohung mit der Waffe Geld abfor-dern würde. Dergleichen Drohbriefe, die auf Er-Pressung gemünzt waren, waren ja jetzt nichts neues mehr. Ja — ja — ein Trick. — Plötzlich lachte der Kapitän halb verächtlich, halb belustigt aus. Er glaubte zu wisien, von wem das Schreiben war. Frau Jduna Hörtl, eine junge Witwe, die ihm durchaus ihr seurigeS Herz schenken wollte, war wohl in Eisersucht entflammt, weil Lona RuSky die Reise mit ihm machte, unv hatte durch den ominösen Brief ihn zwingen wollen, zum Stell-dichein zu kommen. — Im nächsten Augenblick war der Brief zer-pflückt. Oben auf der Kommandobrücke, zwischen den Radkästen, stand der Kapitän, schmuck und mann-hast, die weiße, goldnmsänmte Mütze über der ge> bräunten Stirn, und wandte keinen Blick von sei-uem Amt. Klar und fest ertönten seine Besehle. Die Schiffsglocke hatte zum letzten Mal geläutet; die Brücke wurde eingezogen. Das Schiff setzte sich in Bewegung. Früh war die Sonne über da« Vorgebirge Alion und das eiserne Tor herausgestiegen; die Luit war sür einen Herbsttag ungewöhnlich schwül. Jetzt verfinsterte sich der Himmel plötzlich; wo vorhin der Sonnenboll gestanden, ballte sich eine Wolkenwand, bis imlir »nd mehr eine schieserbtau» Färb« an- «ah«. „Wir bekommen »in Gewitter — bort steh« «S." lagt« der Deutsche, Herr Siemen«, zu seinem Begleiter und wies ans die Wolkenwand. Auch die Augen de« Kapitäns schweisten dorthin. Sein klarer Sinn sträubte sich, hier einen Zu-sammenhang mit der Drohung de» BriesschreiberS zu suchen. Trotzdem konnte er sich eines leisen Unbehagens nicht erwehren .. . Fräulein Lona Rusky war der Mittelpunkt eines Kreises von Herren und Damen, in dem die Unterhaltung sorglos-munter gepflogen ward. Herr Thomas Rnsky hatte sich in den Salon begeben. Wie aus dem Beobachtungsposten stand er dort am Fenster: unheimlich erschien fei» diabolisches Gesicht in der engen Umrahmung. Inzwischen forderte das Natnrbild gebieterisch zur Bewunderung aus. Die Felswände des Eng-passes von Kazan waren ausgetaucht. In den schroff« sten Formen abfallend, zerrissen und zerklüftet, in einer Höhe von zweitausend Fuß, drängen sie gegen deu Strom. Der aber wirst seine Stromschnellen entgegen, seine schaumgekrönten Strudel, die tosend herankommen. — Zwischen den Felsen sich durchwindend, über tausend tückischer Felsen und Risse, die unter der Siromsläche lauern, hinweg lavierte die „Sirene". Der Steuermann hatte zur Unterstützung zwei Ge-hilsen. um das Steuer dirigieren zu können. Un° entwegt stand der Kapitän aus seinem Platze, keinen Blick vom nächsten Ziel verwendend. Bald stoppte das Schiff, bald warf eS sich mit vollem Dampf und äußerster Kraftanwendung dem Strom entgegen. Ein einziger Anprall an die tücki-schen Risse, über die es glitt, und das Schisf, die Passagiere. Kapitän und Besatzung waren verloren. Droht dies Schicksal schon bei sonnenklarem Himmel, wie viel mehr nicht heute, heute! Wie mit Windeseile hatte sich der Horizont verfinstert. Nach sekundenlanger Stille ging urplötzlich ein Pfeifen und Fauchen durch die Luft und peitschte das Wasser der Donau wütend aus. Zischend und brodelnd er-gössen sich in rasendem Laus Strudel auf Strudel, darauf das Schiff gleich einer Nußschale tanzte. Ueber die schroffen, himmelhohen Felswände hatte sich die Dämmerung ergossen, so daß sie wie finstere Hüter herniederschauten aus den Kamps des Schiffes mit dem entfesselten Element, auf die schwarz er-scheinenden Wogen, in denen sich jetzt der erste, am Himmel auszuckcnde Blitzstrahl malte. Unter den Passagieren war eine Panik ent« standen. So schnell das Wetter herausgekommen, so rnirtj li.ittr st et) htc ftriuanbelt Vt 11# der harmto« plaudernd,,> Wrsrllschaf, war »in» angst. gepackte, fluchtende Menge geworden, die dem Be-sehl des Kapitän«: „Sämtliche Passagier« sollen sich in d«n Salon begeben!" in Ueberstürzung und Hast folgten. Vergebens blickten zwei wundervolle Mädchen» äugen wie hilfesuchend zurück zu dem Kapitän. In dieser Stunde ging ihm die Pflicht über die Lirbe. Der Bries und seine drohende Weissagung waren vergessen. Angesichts der wirkliche» Gesahr, die Ver-antwortung. die aus ihm lag, angesichts der wild entfesselten Elemente empfand der kraftsichere Mann sieghast: Nicht Menschenmacht — Natnrgewalten, gelenkt von höherer Hand, regieren hier. Als Lona RuSky den übrigen in den Salon solgte. entdeckte sie. daß ihr Großvater nicht mehr hier weilte. Inzwischen war das Gewitter zum Ausbruch gekommen. Blitz unv Donner solgten in schneller Folge: der Himmel schien z» flammen schier. Feuer-leuchten zu spenden. Schauerlich hallle ver Donner von den Felswänden wieder; in das Geräusch mischte sich der jetzt niederstromende Regen. Unter den Passagieren war jedes Wort ver« stummt. Angstvoll einander umklammernd, saßen die Damen: hier und dort erscholl ein Schrei, wenn ein heftiger Blitz den Raum erhellte oder das Schiff schwankend sich aus die Seite zu legen droht«. Bleiche Mienen, stummes Entsetzen; ein jed^r er-wartete den Tod. Der eine, der unter den Passagieren sehlte, Thomas RuSky, aber lag in seiner Kajüte aus den Knien, in den bebrnden Händ«n «in Kruzifix, da» er ans dem Kosser seiner Enkelin hervorgeholt. Lein Gesicht war grauenhaft verzerrt, wahrend die von Angst und Grauen entsärbten Lippen unablässig murmelten: „Nemesis . . Allmählich ging daS Gewitter vorüber. Auch der Kamps deS Schijse« mit dem Strom. Die banatischen Berge »ahme» ab an Höhe und traun mehr vom User zurück Noch ein letzter niedriger FelSvorsprung. Und nnn erschien die Donau als ein weiter See. Dort, wo die letzte Anhöhe am ungari-schen User noch sichtbar war, kennzeichneten einige größere Gebäude das Endziel der Fahrt — BaziaS. AIS das Schiss landete, vermochte Kapitän Zöllner kaum den Druck aller der Hände, die sich ihm unter warmen Donkesworte» enlgegenstrecklen, zu erwidern. Nur eine behielt er länger in der Rechten — Lona« Hand. Da stand plötzlich ihr Großvater, Thomas RuSky, »eben dem Paar. Sein Geiicht erschien merk- würdig gewandelt; da- Dämonische darin wie weg-gewischt. „Behalten Sie LonaS Hand für« Leben, Herr Kapitän." sprach er. ..Sie haben bewiesen, daß Sie ein ganzer Mann sind, daß nichts Sie von Ihrer Pflicht abbringt, nichts Sie schreckt. Der Schreiber des anonymen Briefes war nämlich ich." Vermischtes. Ein Witzwort Bismarcks. Der „Scherer" hat da neulich ein altes Witzworl Bismarcks auSge-graben. Die Gattin eines russischen Gesandten be« hauptete auch, die deutsche Sprache sei schwer zu erlernen und schleppe wertlosen Ballast, wie die gleichbedeutenden Wörler essen und speisen, sicher und gewiß, senden und schicken. Bismarck antwor-tete: „EhristuS speiste 5000 Mann, aber er aß sie nicht. Bei einem Aufruhre kann ich Sie, gnädigste Gräsin, an einen sicheren Ort bringen, aber nicht an einen gewissen Ort. Drittens ist Ihr Mann ein Gesandter, aber kein Geschickter." Wolkenkratzer in Europa. Aus Rom wird mitgeteilt: Die erste Stadt in Europa, die da» amerikanische System der Wolkenkratzer sich zu eigen macht, dürfte Mailand sein. Den Gemeinderat dieser Siadt beschäftigt jetzt eine Borlage, wonach es er-laubt sein soll. Wohn- nnd Geschäftshäuser bis zur Hohe von 25 Stockwerken zu erbauen. Vorläufig soll sich diese BauerlaubniS nur auf ein besonderes Stadtviertel erstrecken, damit man an der Hand der gesammelten Erfahrungen an die Umgestaltung der Stadt nach amerikanischem Muster gehen kann. In dieiem Wolkenkrayerviertel sollen Bürgersteigt und entsprechende Brücken in der Höhe des 6., 12 und 18. Stockwerkes geführt werden.. Die Sterblichkeit verheirateter und unverheirateter Leute. Die Ge-sundheiisbehörde des Staates New-?)ork, die sich schon manches Verdienst um die Ausklärung statisti» scher Fragen erworben hat, begann vor etwa vier Jahren mit einer Verzeichnung der TodeSsälle nach Geschlecht, Alter und Eheverhältniffe, und diese Ur-künden können nun in Verbindung mit den Ergeb-nissen der letzten Volkszählung dazu benutzt werden, zum erstenmal für den Einfluß der Ehe auf die Lebenserhaltung eine zahlenmäßige Unterlage zu ge-»innen. Professor Willcox von der Cornell Univer-sität hat die Bearbeitung des Materials übernom-men. Das Ergebnis bestätigt die bisherigen Ver-muiungen in überraschender Weise. Die Sterblich-keitsziffer sür verheiratete Männer ist für jede Al-terSgruppe zwifchen 20 und 80 Jahren viel niedriger als für Junggesellen. Nur die noch höheren Lebensalter mache» eine Ausnahme und auch bet ihnen ist die Sterblichkeit unter beiden Verhältnissen ungesähr gleich. E« ist von Wert, einzelne Alters-stufen noch genauer zu betrachten. Zwischen 20 und 30 Jahren beträgt die Sterblichkeit unter verhei-ratete» Männern 4*2 aus das Tausend, bei Jung- gesellen dagegen 8 6. Zn den nächsten Blusen nimmt dieser Unterschied zu Ungunsten der Junggesellen noch mehr zu. Für 30 bis 40 Jahre ist die Sterb-lichkeit bei den verheirateten Männern etwas unter 6, bei Junggesellen fast 13, und in der Altersstufe von 40 bis 50 Jahren sind die entsprechenden Ziffern 9-5 gegen 19 5. Dann wird der Unterschied etwas geringer, beträgt aber zwischen 50 und <50 Jahren immerhin noch fast 11 auf daS Tausend, zwische» 60 und 70 Jahren sogar wieder 19. Witwer und geschiedene Männer im Alter von 20 und 30 Jahren haben mit einer fast doppelten Sterblichkeit zu rechnen als Junggesellen, und auch in anderen Al-terSstusen mit einer doppelten, im Vergleich zu ver< heirateten Männern. Professor Willcox verkündet: .Wenn Männer ihre Frauen verlieren, so verlieren sie viel von der Aussicht auf Langlebigkeit, die ihnen die Heirat zusicherte, und im allgemeinen verlieren sie umso mehr, je jünger sie sind." Wozu Klösterreich Geld hat. Bei Ausbruch deS BalkankriegeS wurde» die Söhne vie» ler albanischer Familien nach Oesterreich geschickt, wo sie durch daS Ministerium des Aeußeren in Edel-gut bei Zwettl, in Horn, in Krems und in Möd-ling auf Kosten der österreichischen Regierung unter-gebracht wurden. Sämtliche albanestsche Zöglinge römischer ErziehungSinstitute verbringe» ihre Ferien — gleichfalls aus Kosten der österreichischen Regie-rung — in Au bei Goisern, wo sür sie zwei Villen gemietet wurden. DaS tut die klösterreichische Regie-rung mit unseren Steuergroschen, die so unnachsicht-lich eingetrieben werden! Für unsere Kinder reicht es nicht auf einige Stipendien, für Fortbildungs-schüler hat der Staat kein Geld, in deutschen Hoch-schulen läßt man die Hörsäle einstürze», dazu hat man kein Geld (ebenso wenig sür Arbeiterfürsorg«). Damit aber landfremde Römerbrut zu klerikalen Dummköpfen erzogen wird, wirft man das Geld hinaus. Wenn eS sich um Albanefen handelt, gibt es Geld in Hülle und Fülle, ja sogar in Villen bringt man sie unter, während zum Transport der Reservisten, die da unten Wache halten mußten, der Staat kein Geld zur Beistelln»,, von Sonderzügen hat. sondern die eigenen LandeSkinder wie das Uebe Vieh in Viehwägen nach Hause befördern läßt. „Grobian". Wichtige Erfind u n g eines Gym-nasialschülers. Aus Gmunden wird mitge-teilt: Der Maturant dcs hiesigen Gymnasiums HanS Wagner aus Attnang meldete beim Wiener k. k. Patentamte einen Akkumulator an, der gleichzeitig der Marinesektion und dem Kriegsminister i um zur Erprobung überwiesen wurde. Dieser Akkumulator soll, wie Fachkreise behaupten, einen bedeutenden Fortschritt für Schiffahrt, Eisenbahn und Industrie-wesen bedeuten. Konstruktion und Füllung deS Akkumulator» sollen bedeutend einfacher und billiger sein, vor allem aber macht sich ein bedeutender Ge-wichtSunterfchied geltend. Die Kilowattstunde wiegt beim »Wagnerschen Akkumulator" 0'8 Kilogramm, also fünfzigmal weniger als beim heutigen Blei-Akkumulator bester Konstruktion. Künuncr 74 Deutsche Wacht Seite 7 Q/erravallö^ I China-Wein un Eisen. Bypi«!«. AoxuUoiiir VI»» 1*0« ! ftuaMprel. and Ehrendiploai zur fvidiiaal» Medaill« KraftieuuKsmittfl für SthwÄchliche. lilntarme nml Kekonvalesasnten. — Appe1it*nreg0 Jahren sind die entsprechenden Ziffern S-5 gegen 19 5. Dann wird der Unterschied etwas geringer, beträgt aber zwischen 50 und 60 Jahren immerhin noch fast 11 auf daS Tausend, zwischen SV und 70 Jahren sogar wieder 19. Witwer und geschiedene Männer im Alter von 20 und 30 Iah-»n haben mit einer fast doppelten Sterblichkeit zu rechnen als Junggesellen, und auch in anderen Al-lersstusen mit einer doppelten, im Vergleich zu ver-heirateten Männern. Professor Willcox verkündet: .Wenn Männer ihre Frauen verlieren, so verlieren sie viel von der Aussicht auf Langlebigkeit, die ihnen die Heirat zusicherte, und im allgemeinen verlieren sie umso mehr.^je jünger sie sind." scb lab Bit im, zu tetröteo, daß ein» Aulosahrt, eine Fahrt im Aeroplan, dab Bobeleig«, Et, nnd wie sie alle heißen, so etwa« wie ein ?!eevenbad sind. Ader ich tehaupie mich, daß alle dies« Sportarten eine stark erhöh!« Neigung zur Eikaltung in sich schti.'ß-n. Eben darum ver-wende ich stet« Fays ächte Sodener. Im Auio, beim Wintersport — immer laß ich von Zeit ,u Zet eine Mineral-Pastille - Fays Sodener — im Mund« zergeh««, und nun erst hab ich den vollen Genub, weil ich weiß, daß ich ohne Erkältung durchkommen werde. Sodener kosten J*i. 1.25, man hüte sich aber vor Nachahmungen. Besondere «ennjeiche-r : Der Name >?ay" u. weißer KoniroUstreifen mit amii. Bescheinigung des Bürgermeisteramtes Bad Soden a T. SpttUliml: Richter _ Geschäftsstelle: Cilli Jnseratenaufträgc für die Deutsche Ctlacbt werden nach billigstem Carif berechnet. nftroruf Nr. LI Rathausgaffe Nr. 5 Seite 8 Deutsche Wacht Hammer 74 Schultaschen von K —*60 aufwärts Büchertrlger „ „ —"60 „ Schul rucksäcke „ „ 1 20 ,, Pederkasten, Parbenkasten, Stick-rabmen,Turnschuhe,Schreibrequisiten, Lederwaren und Keiseartikeln empfiehlt zu billigsten Preisen Peter KosliC Hachf. 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Klasse in den Schulleitungskanzleien, für die übrigen Klassen in den betreffenden Lehrzimmern. Die Kinder sind von den Eltern oder deren Stellvertreter vorzuführen. Die neu eintretenden Schüler müssen den Taufschein (Gebnrtszettel) und das Impf-zeuguis vorweisen, die übrigen das letzte Schulzeugnis. 2. Mädchenbürnerschule. Einschreibung am 16. September von 8 bis 10 Uhr Vormittag in der Direklionskanzlei, Grabengasse. Die neu eintretenden Schülerinnen müssen in Begleitung der Eltern oder deren Stellvertreter erscheinen und haben das letzte Schulzeugnis sowie den Tauf- und Impfschein vorzuweisen. 3. Oeffentliche Mädchen- und Knabenhandelsschule. Einschreibung am 16. September von 10 bis 12 Uhr Vormittag in der Direktionskanzlei, Grabengasse. Die neu Eintretenden müssen in Begleitung der Eltern oder denn Stellvertreter erscheinen und haben das Entlassungszeugnis vorzuweisen. Die Aufnahmsprüsungen für die Mädchenbürgerschule und lür die Handelsschule finden am 16. September um 2 Uhr nachmittags statt. 4. Vorbereitungsklasse zur Knabenhandelsschule. Einschreibung am 15. September von 10 bis 12 Uhr Vormittag. Iu die Vorbereitungsklasse werden Schüler aufgenommen, die das 13. Lebensjahr vollendet haben oder noch im laufenden Jahre vollenden und eine diesem Alter entsprechende Schulbildung genossen haben. Schüler der Vor-bereitungsklasse sind auf Grund des § 23 des R. V. G. von der Verpflichtung, die öffentliche Volks- oder Bürgerschule zu besuchen, befielt. — Eine Aufnahmsprüfung für die Vorbereitungsklasse findet nicht statt. Der Bürgermeister: Dr. H. von Jabornegg. Steiermärkische Landes - Bürgerschule Cilli. Die Aufnahme der Schüler für das Schuljahr 1913/14 findet am 16. und 17. September von 9 — 12 Uhr vormittags in der Direktionskanzlei der Anstalt statt. Die eintretenden Schüler haben das letzte Schulzeugnis sowie ihren Geburtsschein mitzubringen und sind von den Eltern oder deren Stellvertretern vorzustellen. Die Direktion. 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