Nr. 263. Samstag, 15. November l«90. W9. IahrMNss. Mllllcher Zeitung. ""'!«dri! «,"""" - ^ü ^o«ii,r!e!!!>u!!n: «»»„i»bl,a ft. >l>. »olbiahrig ft 7 , " Im «, ° mpt ° »i: Neink l» , "' blllbiabs!« fl. 5 5<». ,^Nr die NuN^Nu»« ln» Hau» gan^avi-ig fi, 1. - Inlertioneyediir: ssür Die ,inn° und sseierlaze, Di, «dmtnlftraN»« befindrt Ncl, «°»«rs!evlay «, d!e «ednction Vllbnhosgaffr 24, EvrechNmidsn der Nebactlun tüglich von ,l» b!« >l Ubr uorminaa« — Uiislanlierte Griefe weiden nicht angenommen und Manulcripte nicht zurückgestellt. Amtlicher Html hijchs^'k. und k. Apostolische Majestät haben mit Aller-i„ kl ,dl" ^""dl. Ch f dei H.,..dlu»,gshl,»ses H, ^lone ^'^ ^"' '" Shanghai, den Orden der eisernen Lttuht ^" ^"^ ^l^" allergl'ädigst zu verleih >n lllln^c/ ""b k. Apostolische Majestät haben mit ^>n2I" Entschließung vom 10. November d. I. stei" ^"sp'elrr am Hosburglh ater Lon,ad Hallen, ^llchanü ^" °"" '^ eroelenen V'is'tzung in den Itt,!r.tt >! ^ wurden die eingelangten Petitionen " Ärrick. ^" Ausschüssen zugewiesen. Sodann wurde ?"lll^ Üandesaussch»sse« mit dem Antrage > " Älllt, ? ^'"" ^isi^nt »stell? auf der chirurqi« ^"""zau^ «"^ b'2 Civ'lspitales in Laib^ch dem b t>''sau!^^ ^" Verath.mq zugewiesen. Wie d.r ^c>n^,,. '^uls in b,^^ Vorlag- berietet, ist die ?^lt« j,. n "' b'v chirurgischen Abheilung des C v'l-°"e s^ ^"'bach fortwährend im Steigen, insbeson. M soi^'^^ung der ant.septischen Heilmethode. ll?"er 3 . ^p "t.onen. die in früherer Z it wegen Mt und k^"^^°^ "lütt ausführbar waren, «mög te, W,fh" H''lunqeprocent auffallend gehoben Hut. ^'"llute su^ °^ Aertraxen infolge der günstigen Heil-i^l'stal l ^"l mehr Kranke als früher in die ^ bstril'.'" d^s« d,e Z„h, der Kra,.ten meist über ^ > t)<«' ^"3 °"ch auf 110 bis 120 ansteigt. ^" ' "' pohen Krai,lenstande gegenüber steht ein ?ü>^ül. Welcher satt alle Operationen auszuführen hat, und ein Secllndarar^t, welchem neben der Assistenz bei den Op rationen noch di»» Belorgung der Verbände und die zeitraubenden Schre>bq>schäfte obliegen. Daher ?ra.at, sich schon seit längerer Zit die Unzulömmlichfeit. da's operative Ki-ante taa/. uud salbst w"chenlanq auf di- Operation wartn müssen, bis die R 'he an die. selben kommt. D,es ist nicht n»r bitter für den Kranken, welcher mit Ungeduld s»>ine Heilung wünscht, sondern auch finanziell nachtheilig für den Landesfond. der für die Verpflegikosten dieser Kranken aufkommen mufi. Hiezu tom'nt noch der Umstand des häufiqen W^chsls der Secnndarien und bei dem notorischen Ma»g l an graduierten Nerven die Gestellung von Secundari.n. welche sich noch nicht das Doctordiplom erworben haben, geschweige, dass sie sich in Operationen geübt hätten. Der Landesausschus« stellt daher folgende Anträge: Der hohe Landtag wolle beschließ n: 1.) Für die chirurgische Abtheilung im Livilsp'tale in Laibach wird die Stelle ein's Nisistenten m,t dem Iahresgehalte von 800 fl, und freier Wohnung creiert. 2) Diese Stelle kann nur einem Docior der Oesammthelltunde, welcher den Op.ratio"scl»rs absolviert hat. verliehen werden, und zwar vorerst contractmähiq gegen halbjährige gegen-seit'ge Kündigung. 3.) Nach erfolgter N.s hung der Assist^ntenstelle wird eine Secundararztenstelle auf gelassen und nur ein Secundararzl für die chirurgische und dermatologisch syphilitische Abtheilung bestellt. Der Lal,d«aussch dnung für Iü>ien. alfo auch für Krain. eingefühlt, welche die Instructionen für die Todtenbefchauer enthält und im Jahre 1860 veroollstälidiqt wurde. L htere Instruction ist. insoweit selbe die Vel'hrung des Todtrnb schauer« beim Acte d.r Beschau selbst betrifft, s.hr sachgemäß gehalten imd nur insoweit reformbedürftig, dass aus derselben alles, was nicht hineingehört. ausgeschieden werde. D-eser Arbeit hat sich nun der LandesSanitätsreferent Doctor K esbach<>r unterzogen uud ei',e D'dtenbesHau-Ordnung entworfen, welche in 15 Paragraphen alle die Todten« beschau betreffenden Bestimmungen enthält. Wer für die Regelung der Todtenbeschau anf« zukommen hat, das bestimmt das Gesetz vom 30st»'n April 1870 ganz genau, denn sie gehört in den Übertrag» nen Wilkungskreis der Gemeinden. Es ist die Gebür für die Todt^nbeschauer zu erhöhen und dieselbe ,st durch die Gemeinde oder durch den Pfarrer ein» zuHeben. Die Landeshauptstadt Laibach ist da mit gutem Beispiele vorangegangen, indem sie die Gebilr auf 1 fl. elhöhl hat und selbe durch den Stadtmagistrat einheben lässt, dafür aber auch den Todtenbeschauer fix bezahlt. Es wird eine solche von 50 kr. im Wohnorte, von 1 fl. außerhalb desselben beantragt, was nach obigem Calcul für 12.000 zu beschauende Leichen im Mittel il 75 kr. 9000 ft., also per Kopf und Jahr 30 st. für den Todtenbeschauer ausmacht, eine Summe, zwar noch immer klein genug, aber doch schon so groß, dass auf diesen Nebenerwerb bei der Armut unserer Bevölkerung bereit« reflektiert werden wird, sowie es auch Hebammen gibt. welche um diesen und noch kleinere Beträge sich in Bewerbung setzen. Von der Todten« beschau sind Lehrer und Mrssner principiell aus« zuschließen, erstere wegen ihres Contact?« mit den Schülern in der Schule, letztere wegen ihres Eontactes mit der Bevölkerung und wegen ihrer notorischen Neigung zur Curpfuscherei. Unter allen Umständen aber wäre auf die sogenannten Hufbeschlaaschmiede ein be. sondere« Augenmerk zu richten. Sie könnten vielleicht den Todtenbeschauercurs gleichseitig mit dem Huf. beschlagsl'hrcurse absolvieren, so dass möglicherweise auch d«e Kosten der Zu« und Rückreise in Ersparung kommen könnten. Bei uns besteht weder eine Beeidignnq noch eine Nngelobung. Referent ist entschieden für die Einfüh» rung der Beeidigung, die Förmlichkeit einer Eides« legung wirkt bei dem religiös»« Sinne unseres Volkes auf drn Einzelnen tief ein und erhöht in seinen Aug/n die Gedeutung und Wichtigkeit seines Amtes und einmal beeidet, wird er eher bestrebt sein. den Anforderungen seines Amtes gewissenhaft nachzukommen, als ohne Eid oder nur mit Angelobung oder gar ohne beides. In« soferne die Todtexbeschau von Aerzten ausgeübt wird entfällt die Beeidiqung. Es handelt sich nun darum, ein Todtenbeschcluer Personale zu schaffen, d. h. Men», scheu, die m»t den Erfordernissen ihres Amtes genügend vertraut sind. Will man geeignete Laien als Todten« beschauer haben, muss man diesen Gelegenheit geben, sich hiezu durch Belehrung und Unterricht die Eignung zu verschaffen, indem am Sihe der Landeshauptstadt Imillelon. Der Abschied der Braut. Hz , ^ aus dem sübslavischen Vollslebrn. Ml di» w"^ ^iwe Z,'ugrn,chuft für das tiefe s^"i. tdrn,. °'.l's. lür die Hil.gt it semes Familien« d°» H,l,' w'l b obachlen. w lche Zitten von ergrei 'Urrl.H' No«»!, Nugennl ck schmück n. wo die Tochter !>l. ^lich l. H""2dach ,ür immer verlässt, k, '^ liia l,^' ?"' Sudslaven lässt man sie nicht ^i^ndV^c^''^ 5'^"- I" "U den Ilibel und K>.v'^"e l," l""t>e fallt ein Moment rührender °»i» l.rh, 3"^ '^w'' d" Eileru, Geschwister un^ h ' b'eiel s^ Ab,ch,ed der Bra..t! Die S'ttei,. die ,^"s <3"!!' "alürlichen R.gung des MeusHen dki i^alnin" H enlNauhsn, si»d bei den jüdilavi. ^ "'> di '^"^'^^' "ul eineS ist ihnen ge< ^.?^'s,,bl.« ^''^ ausgedrückie Betonung jenes ict>, ^ der s das junge Mädchen aus dem li,,,"k" w^'^" lcheidt. trotzdem dass es bei der Ab^ü > '" der Hau^enosstn vielleicht laugst H'slNli/"b law sie das empfinden. Kein niedriger tzt" ^joil bn!"c'" lmem Augenblicke zur Sprache. b'i. "den ^!«'^ d.n Scheidenden wie für den ^rll " '" d. '^!^^ Da« junge Mädchen, welches "ll!>^ den ^"^e"osse„scha,l eine uuteigeord.iete ^' tvelck."""^" "nd älleten Frauen gege»über "^^2 man täglich glrichglltig seine haus- lichen Arvciten verrichten sah. erscheint ihm. da sie für immer aus dem Kreise drr Ihr'g"' scheiden soll. plötzlich wie von einem Lichtkreise umfll'sstn. Die U» schxld und Jungfräulichkeit si"d dem Volke etwas Hucherhabenes. Mai, huldigt ihr und denkt mit W.h-muth a>, das junge Wchn. Deshalb sagen auch schon im No>d>'N die russischen Mädchen: «Ich war Kaiser, als ich Jungfrau war», und da« schöne Lied vom «rothen Sarafan», welches die Runde um die Welt machte, ist auch nur e,ne wehmüthige Klage der Mutter um ihr K» d. c, 5 ^ » Es gibt keinen höheren F'st'ag lm Leben des südslao scheu Banern alö den Tag s""er Vermählung. Die Hochze't ist der Glanz- u"d Höhepunkt se.nes Dasei"«, sie währt auch niemals einen, sondern in früheren Z »ten sogar acht. q^geuwärtiq zwei, drei Tage. I" der Feier die>s Festes ertemt man den Oeist des alten Slavrnthums. Das Charakteristische darau sind die mamiigsaltiaen Hoch^itslied.r. der Kolo Tauz uno die allsl<.oijche OaXfreundichaft. Lauter ^ubel erfüllt nicht nur d,e Hütten der Brautleute. w»dern da« ganze Dorf. denn das schöne Bestrebe». d,e Freude mit auderen zu lhl errichten und nur der Nachweis, einen solchen mit genügendem Erfolge besucht zu haben, befähigt zur Ausübung des Todtenbeschanamtes. In Laibach gibt es ein allgemeines öffentliches Krankenhaus, und es ist wohl vorauszusehen, dass die Benützung der Spitalsleichen zu diesem Zwecke gestattet werde. Was die Dauer solcher Lurse anbelangt, so sind vier Wochen das mindeste, was in dieser Richtung verlangt werden kaun. Um aber den Todtenbeschauer zu zwingen, sich in seinen Kenntnissen im Laufenden zu halten, müsste normiert werden, dass sich derselbe von fünf zu fünf Jahren einer Nachprüfung beim landesfürstlichen Bezirksarzte zu umerziehen hat. welche derselbe gelegentlich seiner Amtsreisen vornehmen könnte und worüber derselbe sodann an die Landesstelle zu berichten hätte. Um aber den Aspiranten auf Todtenbeschauerstellen die Möglichkeit zu verschaffen, in die Landeshauptstadt zu reisen und in derselben sich durch vier Wochen aufzuhalten, müssten ihm die Mittel hiezu geschaffen werden, das heißt, es müssten Stipendien errichtet werden, welche bei der Anspruchslosigkeit unserer Landbewohner etwa mit 20 fl. nebst Vergütung der Kosten für die Hin« und Rückreise zu bemessen wären, und zwar wären solcher Stipendien per Jahr zehn zu errichten und von den Sanitätsdistricten zu dotieren. Desgleichen könnten die Sanitätsdistricts« Vertretungen den mini» malen Betrag der Kosten der Hin« und Rückreise übernehmen. Da die projectierten Todtenbeschanercurse unzwei« felhaft von größter Wichtigkeit für die Heranbildung geschulter Todtenbeschauer sein werden, und da sich wohl kein Arzt ohne einer entsprechenden Subvention herbeilassen wird, durch fünf bis sechs Wochen den beschwerlichen, mit Demonstrationen an der Leiche verbundenen Unterricht zu ertheilen, so beantragt der Landesausschuss: Der hohe Landtag wolle beschließen: 1.) Für den Lehrer an den Todlenbeschauercursen wird rine Subvention von 150 st. aus Landesmitteln pro 1891 bewilligt; 2.) über den Erfolg dieser Curse, die Anzahl der Schüler und das Resultat der Prüfung hat der Landesausschuss in der nächsten Session dem Landtage zu berichten. — Der Bericht wurde dem Verwaltungsausschusse zur Berathung zugewiesen. (Fortsetzung folgt. Politische Ueberficht. (Der Kärntner Landtag) beschloss, von d, r im Sinne des Reichsgesetzes vom 24. Mai 1885 beabsichtigten Errichtung einer eigenen, von der Knaben« Rettungsanstalt in Waidmannsdorf vollständig getrennten Besserungsanstalt für jugendliche männliche Corrigenden dermalen Umgang zu mhmen. Abg. Kirschner brachte den Antrag ein, es sei die im § 1 der Kärntner Dlenstbotenordnung bestimmte Darangabe (Leihkauf) durch Einführung von Leihkaufbücheln (Coupons) zu regeln, worüber sich der Landesausschuss mit der Land-wirtschafts'Oesellschaft ins Einvernehmen zu setzen und eventuell in der nächsten Session einen Gesetzentwurf vorzulegen hat. (Das Armee-Verordnungsblatt) veröffentlicht die Neuauftage der organischen Bestimmungen für die Eavallerie, für das Pionniel.Regiment, die un- garische Landwehr-Infanterie, die ungarische Landwehr und die Ergä'nzungs-Commanden. Verfügungen betreffs der am 1. Jänner 1891 erfolgenden Errichtung des Dragoner-Regiments Nr. 15 ergiengen durch fchriftliche Verordnungen. (Parlamentarisches.) Die endlich von der Ausgleichscommission erledigte Vorlage über den LandeK-culturrath wird in der nächsten Woche im Plenum des böhmischen Landtages zur Verhandlung kommen. Es gilt als gewiss, dass die Berathung dieser Vorlaq? infolge der Obstruction der Iungczechen in dieser Session nicht wird zu Ende geführt werden können und eiue Nachsession im Jänner nothwendig sein wird. Auch im niedelösterreichischen Landtage wird eine Nachsessiou für den Fall geplant, dass die Vorlagen über Groß» Wien in diesem Monate nicht erledigt werden sollten. (Galizische Grundentlastu ngsschuld.) Nach einer Lemberger Meldung ist die Angelegenheit des galizischen Grundentlastungsfonds nunmehr, nachdem der galizische Landesausschuss das Ueberemkommen mit der Regierung sowohl bezüglich der Abschreibung der Grundentlastungischuld als auch betreffs des Er« satzes der in den Jahren 1883 bis 1889 aus dem Staatsschatze geleisteten Mehrbeiträge unterfertigt hat, zum vollständigen Abschlüsse gebracht worden. (Bischofs - Conferenzen.) Der Ausschuss der Nischofs-Conferenz. welcher jetzt in Wien tagt, hielt vorgestern zwei Sitzungen. Nach Schluss der vormittägigen Conferenz, welche bloß bis halb 11 Uhr währte, begaben sich sämmtliche Mitglieder, mit Ausnahme des Cardinal'Fürsterzbischofs Grafen Schänborn und des Fürsterzbischofs Dr. Gruscha. in die päpstliche Nuntiatur, woselbst sie dem Erzbischof Galimberti einen längeren Besuch abstatteten. Nachmittags um halb 3 Uhr traten die Conferenztheilnehmer wieder zu einer Berathung zusammen, welche zwei Stunden dauerte. (Der ungarische Honvedminister) wird in den nächsten Tagen dem Parlamente den Bericht über die diesjährigen Officiersprüfungen der Einjährig-Freiwilligen vorlegen. In Oesterreich sind 15, in Ungarn 16 Pro«nt durchqefallen. — Cultusminister Csaky erstattete dem Kaiser Bericht über die im Parlamente bezüglich der Wegtaufungen abzugebende Erklärung. Der Kaiser billigte dieselbe. (Die serbische Skupötina.) welche vor-gestern wieder eröffnet wurde, hat diesmal eine Reihe wichtiger Gesetzesoorlagen zu erledigen. Vor allem sind es die Entwürfe des neuen Press- und Versammlungs-gesetzcs. des Gesetzes über die Ministerocrantwortlich-teit, die Neugruppierung der Gemeinden, des Gemeinde-und des Schwurgerichtsqesetzes, mit welchen sich die serbische Volksvertretung beschäftigen soll. Endlich sind auch die Budgetvorlage für das kommende Rechnungs-jähr und eine Anzahl Gesetzvorlagen von geringerer Bedeutung zu erledigen, abgesehen von den aus dem Parlamente selbst hervorgehenden Anträgen, deren An» zahl bei der bekannten Neigung der serbischen Abgeordneten, sich durch selbständige Anträge und Interpellationen bemerklich zu machen, keine geringe sein dürfte. Die SkupZtina ist im vorigen September gewählt worden ; die Wahlen ergaben für die herrschende radicale Partei ein äußerst günstiges Resultat; die SlupKtina zählt etwa 110 radicale. 18 liberale und 2 der Fort-schrittspartei angehörende Mitglieder. (Das preußische Abgeordnetenhaus) hat das bisherige Präsidium nut Acclamation wiedergewählt. Reichskanzler Caprivi brachte die Steuer- reformgesetze, das Volksschulgeseh und die Vorlage ^ betreff der Landgemeinde-Ordnung ein. ^av^i^ hervor, das« bei allen Entwülfen die sociale H berücksichtigt sei, um den Staat gegenüber dem stO" feindlichen Elemente zu stärken.' Die StaatsreM» sei ihrer Macht, die bestehende Ordnung zu sM^ wohl bewusst; sie wolle durch diese Gesetze die "r zum Staate und zur Gemeinde erweckm. .. (In Russland) soll die UnfallverMl » der Albeiter für folgende Berufsclassen obllqat^ gemacht werden: Bergarbeiter. Arbeiter in StemblM, Salzsiedereien. Fabriken und industriellen Aetrie^ Eisenbahnen, Dampfern, Werften und Bauten, arbeiter, ferner bei Gew^rben, in denen ^mp! ,^ Elektricität benützt wird. Die Werksührer. deren tag"^ Verdienst 4 Rubel nicht übersteigt, sind ebenfalls ", sicherungspflichtig. Die Regierung bchält sich v", h. qebenmfalls den Versicherungszwang auf das 4> , und Telegraphen.Personal, die Apolh^ker-Lehrlmae G.h,lfen. auf die Arbeiter bei Hafenbauten u"d 6^ requlierungen und auf die Arbeiter gewisser V Industriezweige auszudehnen. ^c^i! (Crispi) hat vorgestern vor seinen ^B' Einrichtung der dortigen Filialkirche 10t) ft- s geruht. Nun ist es an dem Bruder, die Auslieferung der geliebten Schwester zu verzögern. Das geschieht »> nach der Gegend auf verschiedenartige Weise. Er verschließt die Thür ihrer Kammer und sagt auf die Bitte des Führers des Hochzeitszuges, «er könne sie Mcht geben, das Herz sei ihm zu schwer». Oft redet er sich scherz« weise auch aus, «die Braut könne nicht kommen, denn sie stehe barfuß »n der Kammer», worauf der Vräu-tigam rasch ein Paar Schuhe für sie hinreicht, welche die Gäste mit Gold« und Silbermünzen füllen. Endlich führt der Bruder sie an der Hand heraus, und nun legen noch die Gäste der Eltern der Braut sowie ihre Iuqendgespielinnen der Scheidenden hundert kleine Hindernisse mit erfinderi'chcr Liebe in den Weg. Von einem Hauch von Poesie umflossen ist der Abschied der jungen Dalmatinerin vor der elterlichen Hütte in der Aocca di Cattaro. Den Segen, den man über ihr Haupt spricht, ehe sie dem jungen Gatten in ein neues Heim, zu neuem Leben folgt, ist eine tief ergreifende Handlung. Das junge Mädchen in seiner malerischen Tracht kniet auf einen Teppich nieder, und die Männer legen ihre Waffen, funkelnde Handjars und goldbeschlagene Pistolen auf ihre gefalteten Hände, und zwar so viele, als sie nur zu tragen vermag. Zwei Fahnenträger breiten einen Schleier über ihr Haupt und beten laut um ihr künftiges Glück. Hierauf folgt der Segen der Eltern, der mit den Worten Meßt: «Der Allmächtige füge es. meine Tochter, dass du unter dies Dach nie wiederkehrst, es sei denn als keber Gast.» In Monknegro weicht man bei dem Abschiede der Braut etwas von den Sitten der übrigen südslavischen Völterstämme ab. Auch hier wird zwar der Segen der Mutter gesprochen, aber der Braut am nächsten steht nicht sie, sondern der Bruder des jungen Mädchens. Er ist es, aus dessen Schutz sie tritt, der mit Blut und Leben für ihre jungfräuliche Ehre eintrat und den sie am meisten geliebt. In Montenegro wird mit der Geschwisterliebe bekanntlich Gefühlscultus getrieben. Es gibt sogar wählbare «Verbrüderungen», die ebenso heilig gehalten werden, wie die Bande des Blutes, zu denen man sie auch durch eine Ceremonie macht. In diesem Falle wählt sich das junge Mädchen einen ihr fremden jungen Mann zum Bruder, der sich mit dem Dolche den Arm ritzt und die «Wahlschwester» einen Tropfen feines Blutes trinken lässt. Diese Bande werden stets wie unter wirklichen Geschwistern rein und heilig gehalten. Der Bruder ist es also, welcher den nahenden Hochzeltszug erwartet. Diesem voran reitet die Mutter des Bräutigams auf eiuem schwer mit Seide und Geschenken belasteten Pferde. Elne Fahne wird dem Zuge nur dann vorangetragen, wenn im Hause keine «Ko« rota» herrscht, das heißt, die Trauer um einen im Kriege Gestorbenen. In diesem Falle ist es Pfllckt, die Fahne zu verhüllen, wenn der Zug in die Nähe des Hauses kommt. Der Brautführer nimmt aus einem seidenen Tuche ein Paar neue Schuhe, in denen eine goldene Münze steckt, und überreicht sie dem Bruder. D Gewändern angethan, den von GoldmuM Oe> , kleinen rothen'Fez auf dem dunklen V" ^sM^ leibchen mit Goldborten, dass es rlngsun»^^^ gl ^ — vor der verschämt Dahinschreitenden ßchr'tl ze Kolo Reigen. So gestatten sie 'hr "" gM^ Schritt vorwärt« zu gehen, und der "I Achtve" he"' Weg von der Hütte ihrer Eltern bl« z" ^„ st" Hauses, wo sie ihr junger Gatte eimart", lang währen. jacher Heitung?Nl. 263. 2l91 15. November 1890. >s, ^ (Die Muttergottes von Pilar.) Groß >' dle Verehrung der Spanier für die Muttergottes del 3« 5?° ^be denn auch neulich Ihre f. Hoheit die «lau Erzherzogin Elisabeth, die Mutter der Regen« a«''" Saragossa mit besonderer Auszeichnung empfangen, iM ^ ^ dorthin machte, um eine Gabe zu den u M der Madonna niederzulegen. Es geschah dies zur .' "Uung eines Gelübdes, welches bi« Großmutter des lln,,. ^ Alfons XIII. voriges Jahr that, als der dem l ^ ^""^ Krankheit der königlichen Familie und "'panischen Volke schwere Besorgnisse einflößte. Zum "e bereicherte Erzherzogin Elisabeth den Schah der s...", Gottes von Pilar durch ein prachtvolles, mit Edel. ^°" verziertes Kreuz. 5,,,"7 (Thonwaren mit Vriefmarlen zu tiett ) ^'e Briefmarken werben nach Farben sor- ldti!"?" ^""" ^" zierliche, genaue Quadrate. Drei-^tuvi ^ Streifchen schneidet, und mit aufgelöstem °tl>net'l.^' ^streicht, in geometrischen Mustern ge> "lln lan« ^ ^'"^' iarte Malerei oder sarbige Spitze; llebe^ ^" dieselben auch auf schon glasierte Gegenstände ^ i!bl>rtt" ^ "^n aber nur die Markenstückchen mit ^^Unde 11'^^' ^^ Marken sind jedoch auf glasiertem ""2enebm ^ «"^ haltbar, auch lässt es sich viel ^. " °uf unglasierter Fläche mal n. don, i^^ln vierfacher R a u b m ord.) Aus Essegg btei Lil^. - ' ""ld berichtet: Heute nachts drangen ^llene » ^ '" ^°^ zwischen Djalovar und Podqorac ^' fill. . Gasthaus, welches den Titel «8loboäna " "tva^s ""ordeten den Wirt, d.ssen Gallin und w"bten n?" ^°^" "^st einem kleinen Kinde und ^g'vn sie alle niedergemetzelt hatten, einen ^tn ^ »«,^^ st- Das Dienstmädchen wurde von " Nlädck ?" ^""^t und als todt liegen gelassen. ^ schlew?/"l. °ber nach einigen Stunden zu sich ^ del, e^l. ''ch "och in der Nacht nach Podgorac. wo , ^ 'khlen Bewohnern das Fürchterliche berichtete. !?bindosw« .°"'"rechte in Asien.) Die Frauen 3^buch w ''be« so gut wie die Männer ihr eigenes ^>^^"n ihre Rechte schwarz aus Weiß ver- "'llhen.V^n Wir in diesen Sitten überall^s Be^ Meben V"^"" Augenblick der Trennung hinaus-?^N ffi',,.^uch in Bulgarien ist der Abschied der > V ll^ '^' ^" Hochzeitszug gewählt bort stets Tchnellr?^" U"l>lick. Voran traben die br/okon^i Mez ^ ^). an den rechten Iügel der Pferde ein Mald der u^""ben, das lustig im Winde weht. ^M di.s"V des Hauses der Braut ansichtig wird, 6 bleib?s.^"^r blitzschnell voraus. Einen Auqen« n ^. au^ ^ unsichtbar, dann rasen sie frohlockend " einen, ,^^ ""bere linke Kopfseite des Pferdes nun . , t>ie zuV"!en rothen Tuche geschmückt. " "den Ker. " ^'rd von ihren Ungehörigen mit bren-li?" ibr? üi^er den Hofraum geleitet, während Mti. Dill ^spielinnen wehmüthige Abschiedsliedrr ^ sich v^ ^ber sagen häufig: dass eine goldene k?>lne ^" Bimmel losriss — die Braut von ihrem l/^t. hi» .°a>s sie den Segen ih»er Hausgenossen ?"le>,. .K die Vergebung des lichten Himmels Ü>und.oge sie hinziehen und dem Glücke be. a..." He..-,^" ^ Maria Magdalena, der lie-Utliß. 'euel. so sch^ dieser seltsame Abschieds- sch^^e/V' Vlück. Liebe und Reue sind drei Em< 7"htte"'de oft ^^ .„cheinander sich im Men- ^"»'. sie ^. ?"' und uns oft glauben lassen, es sel " "ne l^lftn! Unschuld und Jugend aber ver- 'chwere Scheidestunde. *<,r°n, Mara Lop-Marlet. " ""be October 1890. zeichnet stehen. Sieben weise Frauen sind die Verfertiger dieses Codex. Danach werden sämmtliche Männer m dre, Classen getheilt: in «anständige», in «halbe» und in «Hulpulchuftla». Unter den Unständigen versteht man solche, die imstande sind, eine Frau anständig zu ernähren. Dle halben vermögen dies nicht; ihre Frauen müssen selbst mit Hand anlegen, das tägliche Brot zu erwerben. Sie können also auf gleiche Achtung wie dle Anständigen keinen Unfpruch machen. Die Frau, wenn sie von dem Halben geschlagen wird, hat das Recht, wieder zuzuschlagen; auch darf sie dem Manne Haare aus dem Barte zupfen. Um schlimmsten freilich haben es dle «Hulpul.Huplas». Die Frauen derselben können zehn Tage lang außer dem Hause bleiben, und die Männer dürfen sich nicht einmal erkundigen, wo sich die Frau Gemahlin Während der Zeit aufgehalten hat. — (Personalnachrichten.) Man meldet uns telegraphisch aus Wien: Die Gemahlin des Finanz, ministers Dr. Ritter von Dunajewsli ist nicht un« bedenklich erkrankt. Se. Majestät der Kaiser fragte tele« graphisch theilnahmsvollst über das Gesinden derselben an. In ähnlicher Weise ließ sich Erzherzog Karl Ludwlg über da« Befinden derselben erkundigen. Frau v. Duna-jewska befindet sich bereits in vollster Reconvalescenz. — Erzherzogin Marie Valerie befindet sich gleichfalls in bester Reconvalescenz; Leibarzt Dr. Wiederhofer relst heute ab. „,.«.. — (Tin Opfer von Monte Carlo.) Aus Nizza wird vom 6. b. M. geschrieben: Gest rn hat sich hier ein vorne mer junger Japanese Namens IlUln auf furchtbare Weise getödtet. Derselbe feuerte zuerst drei Revolverschüsse gegen sich ab, welche ihn Mch "cht lödteten, wmauf er, gerade als die durch dle Schüsse alarmierte Nachbarschaft ins gimmer eilte, sich durch das Fenster auf die Straße hinabstürzte, wo er halbtodt liegen blieb. Der Japanese hatte in Monte Carlo »nemer Woche 1.300.000 Francs verloren. Es ist dies in Monte Carlo der 37. Selbstmord in diesem Jahre von Spiel- Verlusten. . . ^, <.> — (Die Heilung der Schwindsucht.) Kochs Heilmittel wird mit einer modificierten Pravaz. Spritze nach der üblichen Methode injiciert; die Flüss'g. keit ist ganz keimfrei und wird, wie alle derartigen Sub» stanzen, durch einen Wattepfropf steril erhalten. Es wird bestätigt, dass sie durch Ubschwächung des Tuberkelglftes mittels Ueberimpsung durch mehrere Thiergenerattonen gewonnen wurde, also analog der Methode Pasteurs. — (Duell.) Das Duell zwischen den französischen Deputierten Dsroulede und La guerre Hal bereits stattgefunden. Letzterer schoss zweimal ohne zu treffen. Dliroulede schoss in tie Luft und sagte, er habe den früheren Boulangisten abgethan, auf einen alten Freund aber schieße er nicht. — (Per älteste Priester Amerika'«.) Canada rühmt sich des ältesten Priesters im ameri. kanischen Continente. Derselbe ist 1'. Pierre Po,nt aus der Gesellschaft Jesu, der sich gegenwärl.g ,m Sanct Marien-Eollenium in Montreal befindet. Er wurde am 7. April 1802 in Frankreich geboren und am 29>ten Mai 1826 zum Priester geweiht. — (Katastrophe beim Eisernen Thor.) Uus Turn.Severin wird geschrieben, dass daselbst der für die Katarakten speciell gebaute Dampf r «Mals», ein Dampfer mit zwei Maschinen und vier klemen Ma» bern. havarierte und untersank. Von der Mannschaft fanden der Lootfe. zwei Feuerleute und drei Matrosen den Tod in den Wellen der Donau. Das «vchlff wurde bereits gehoben und in die Werft nach Turn-Severm ^"^ (Ein elfjähriger Selbstmörder.) Der elfjährige Edwin Seidl. Schüler der ersten Gym-nasialclasse, Sohn eines Wiener Assecuranzbeamten, welcher im Latein zurückgeblieben war, erhängte sich. Er l,eh einen Zettel zurück, worauf zu lesen war: «Ich habe das __ (Eine fürstliche Erbschaft.) Der in Paris verstorbene Fürst von Valsavoia hat seiner Vaterstadt Catania drei Millionen Lire zu gemeinnützigen s"'^schwarzer H«!°,,« Han« PMY erleate am 4. b. M. gelegentlich einer Hasenjagd auf der Herrfchaft sadist bei Vlowitz im Reviere Struhar einen völlig schwarzen und vollkommen entwickelten Hasen. — (Schlau.) «Hör' einmal, Mama. da ist ein Kind in ein Sandloch gefallen; alle Kinder haben darüber gelacht, nur ich nicht!» — «Warum denn nicht, mein Herzchen?» — «Ich war ja das Kind, das hinein, fiel, Mama!» Local- und Provinzial-Nachrichten. Der Verein der Aerzte in Kram hielt jüngst eine außerordentliche Generalversammlung in Gegenwart von zwölf Mitgliedern ab. Nach Verlesung u„d Genehmigung des Protokolles der vorhergegangenen Vereinsversammlung stellte der Vorsitzende, Regierungsrath Professor Dr. Valenta, das neu eingetretene Mitglied Herrn Dr. Neub erger, Secunbararzt de» hiesigen Tivilspitales, vor und machte die Mittheilung, dass die Vereinsleitung den allseitig so hochgeehrten Obmann« Stellvertreter des Vereines, Herrn Oberstabsarzt Doctor Stan gl,anlässlich seines vierzigjährigen Dienstjubiläums iu oorporo namenS des Vereines beglückwünscht habe. Bibliothekar Dr. Bock gab sodann bekannt, dass die Witwe des Diftrictsarztes Wachmann in Illyrisch. Feistritz aus dessen Bibliothek 38 sehr wertvolle Bände — meist die neuesten Auflagen unserer besten mebicini-schen Handbücher — geschenkweise dem Vereine über« lassen habe, ebenso Regierungsrath Dr. Keesbacher eine 120 Bücher und Hefte umfassende balneologische Bibliothek; Dr. Bock selbst spendete zwei Monographien ophthalmologischen Inhaltes. Ullen diesen Gebern votierte die Versammlung ihren wärmsten Dank, welcher der Frau Vachmann von der Vereinsleitung schon schriftlich ausgedrückt worden war. An Neuanschaffungen für die Ver« einsbibliothek legte der Bibliothekar die neuesten Uuf« lagen einzelner Werke von Gegenbauer, Ziegler, Strumpel und Schröder vor. Hierauf referierte der Vereinssecretär Dr. Pros-sinagg über die bereits in der letzten ordentlichen Generalversammlung beschlossene Aenderung der Statuten, wonach es nun» ehr zu lauten hat: ß 2 ») «durch Be« schaffung von Fachzeitschriften und durch Iumittlung der «Oesterreichischen ärztlichen VereinsIeitung» an alle außerhalb Laibach bomicilierenben wirtlichen Mitglieder» und § 2 ä) «durch den corporative« Beitritt in den österreichischen Uerzte.Vereinsverband» (unter Weglassung der nächsten sieben Worte). Nach kurzer Debatte, an welcher sich außer dem Referenten noch Dr. Keesbacher und — die nöthigen Aufklärungen gebend — der Vorsitzende betheiligten, wurden der erste Antrag mit großer Majorität, der zweite einstimmig angenommen. Sodann referierte Regierungsrath Dr. Valenta über den österreichischen Aerzle-Vereinstag in Troppau, er« läuterte an der Hand des in der ärztlichen Vereinszeitung bereits ausführlich erschienenen Sitzungsberichtes einzelne für das gesammte ärztliche Associationswesen hochwichtige Momente, betonte insbesondere die in der Krankenkassen« frage gefasslen Beschlüsse als Grundlage noch weiterer diesbezüglicher gemeinsamer Arbeiten aller Verbandsvereine und schlug schließlich vor, die zur Durchberathung und Begutachtung der an die Vereine hinausgegebenen Anträge nothwendigen Specialcomitis sofort zu wählen, während Dr. Prossinagg beantragte, behufs Vor-besprechung auch diese Wahlen auf die nächste General« Versammlung zu verschieben; letzteres wurde angenommen und schließlich dem Herrn Delegierten für die großen Opfer an Zeit, Mühe und Geld, welche er dem Vereine durch die Reise nach Troppau brachte, sowie für die wirk« same Vertretung des Vereines und seiner Anschauungen der Dank der Versammlung votiert. Primararzt lais. Rath Dr. Fux stellte einen achtzehn« jährigen Burschen vor, dem durch einen Sensenhieb die linke Achillessehne gelrennt wurde. Zehn Tage nach der Verletzung suchte derselbe das Krankenhaus auf, die Sehnenenden wurden durch eine Nath miteinander in Verbindung gebracht, doch die Nalh erreichte nicht ihren Zweck, die Sehnenenden waren mehr als zwei Centimeter wieber voneinander entfernt. Zwischen diese klaffenden Sehnenenden wurden mehrere Elsenbeinstäbchen eingeschoben und ein antiseptischer Verband angelegt. Nach einem Zeitraume von 21 Tagen wurde der Verband entfernt, die Sehne war in gleicher Länge hergestellt. In dem Zwischenraume hatte sich eine gleiche Sehnententon gebildet. Er erörterte den Heilungsvorgang und gab an, gleiche Erfahrungen gemacht zu haben beim Einlegen kleiner Badeschwamm« stücke auf große Substanzverluste der Haut. Schließlich hielt Kinderspitals-Direclor Dr. Schuster seinen angekündigten Vortrag über Laryngotyphus, welcher mit allseitigem Vrisalle aufgenommen wurde und demnächst im «Archiv für Kinderheilkunde» in oitsnso veröffentlicht werden wird. Vor Beginn der Verhandlungen hatte Dr. Schuster ein Klvd mit acuter Rhachitis vorgestellt. — (Entwäfserungsarbeiten im Gott-scheer Thale.) Ueber den bisherigen Erfolg der Entwässerungsarbeiten im Gottscheer Thale erhielt der Landtagsabgeordnete der Stadt Gottschee Herr Robert Braune vom Bürgermeister zu Gottschee, Herrn Alois Loy, jüngst folgende briefliche Mittheilungen: Die Wasserschächte im Hochwasserbette des Rinseflusses bei Mosel und Loschin, welche im Sommer d. I. über Austrag des k. l. Ackerbau« Ministeriums von dem Forstinspections. Adjuncten Herrn Wilhelm Putick, und zwar zunächst in provisorischer Weise angelegt wurden, haben schon jetzt eine für das ganze Gotlscheer Thal sehr wohlthuende und erfreuliche Wirkung geäußert, indem trotz des anhaltenden 14tägigen Regens und trotzdem sich zu der ungewöhnlichen Regenmenge noch das Schmelzwasser einer mehr als '/« Meter hohen Schneedecke gesellte, eine eigentliche Ueberflutung des Thales an leiner Stelle eingetreten ist. Ohne die erfolgreichen Arbeiten des genannten Herrn wäre bei der außerordentlich großen Menge des gefallenen Meteorwassers diesmal nicht nur die Gegend von Loschin und Mosel - Lienfeld überflutet worden, sondern es wäre auch der Stadt Gottschee selbst eine ungewöhnlich hohe Neberschwemmuna. nicht er» spart geblieben. Die durch die neuesten Vorlehrunzen l'aldachel Zeitung Nr. 263. 2192 15. November W0. erzielte Abwehr ist so merklich und augenscheinlich, dass selbst die einfachen Landleute scharenweise zu den Schächten eilen, um mit staunender Verwunderung die mächtigen Wirlungen der neuen Schachtanlagen zu besichtigen, wobei sie ihrer Freude über das schöne Gelingen des Weites unverhohlen lauten Ausdruck geben. Auch die Stadt Ootlschee kann nicht umhin, die sehr ersprießlichen Lei« ftungen des Herrn Putick mit lebhaftem Dante an« zuerkennen, und es wäre nur zu wünschen, dass die im Jahre 1889 begonnenen und 1890 so trefflich fortgesetzten Cntwäfserungsarbeiten im nächsten Jahre ihrer Vollendung entgegengeführt werden möchten. — (Krainisch er Landtag.) In der gestrigen Sitzung des trainischen Landtages wurde eine Reihe von Petitionen erledigt, darunter die Petition des Vereines «Pravnik» um Bewilligung einer Subvention behufs Herausgabe der slovenischen juridischen Terminologie. Der Landtag bewilligte zu dem gedachten Zwecke eine Sub« vention von 500 fl. Weiters wurde die Vorlage betreffs Errichtung einer Taubstummen« und Vlinden-Anstalt in Laibach erledigt, ^nd wurde der Landesausschuss beauftragt, diesbezüglich im Einvernehmen mit der k. k. Re» gierung ein Programm festzustellen, sich an das fürst« bifchöfliche Ordinariat um einen Beitrag aus der Me-diat'schen Stiftung zu wenden und dem Landtage in der nächsten Session Bericht zu erstatten. Die nächste Sitzung findet Dienstag 10 Uhr vormittags statt. — (Deutsche Theatervorstellungen.) Wie seinerzeit gemeldet, wurde dem Theaterdirector Brosch, gegenwärtig in Leoben, vom Landesausschusse der Re-doutensaal nach Schluss der Landtagssession zur Veranstaltung von Theatervorstellungen überlassen. Herr Director Vrosch soll die Absicht haben, bereits gegen Cnde der nächsten Woche Hieher zu kommen, um alle Ein« leitungen für die beabsichtigten Vorstellungen zu treffen, so dass mit denselben unmittelbar nach Schluss des Land« tages begonnen werden könnte. — (Istrianer Landtag.) Vorgestern fand die Gchlusssitzung des istrianischen Landtages statt. In der» selben gelangten der Bericht und die Anträge der Finanz-commisfion sammt dem Votum der Commissionsminorität in Angelegenheit der Veruntreuung des Eassiers Rigo zur Verhandlung. Die Anträge der Commission, wonach der Landesausschuss für die abhanden gekommenen Fonds nicht für verantwortlich erklärt und die Anwendung groHerer Vorsichtsmahregeln für die Cafsagebarung empfohlen wird, wurden angenommen. Nunmehr wurde in die Sitzung, die bisher unter Ausschluss der Oeffentlich« keit stattfand, das Publicum wieder zugelassen. Nach Ver» lesung des Protokolls der letzten Sitzung schloss der Prä sident die Landtagssession mit einem dreimaligen Hoch auf Seine Majestät den Kaiser, in das das gesammte Haus begeistert einstimmte. — (Concert in Rabmannsdorf.) Wie wir bereits mitgetheilt haben, veranstaltet der Lehrerverein des Radmannsborfer Bezirkes anlässlich beS Namensfestes Ihrer Majestät der Kaiserin am 19. November in den Schullocalitäten zu Radmannsdors ein Concert, dessen Reinerträgnis den armen Schullindern zugute kommen soll. Anfang un! 7 Uhr abends. Entree für NichtMitglieder zu 1 fl., 80 lr. und 50 lr.; Mitglieder zahlen die Hälfte. Angesichts des wohlthätigen Zweckes wäre ein zahlreicher Besuch wünschenswert. — (Fab rilsbra nd.) Aus Fiume meldet man uns unterm Gestrigen: In der Petroleum»Rafftnerie ist vormittags Feuer ausgebrochen, wahrscheinlich infolge einer Kessklexplosior. Die Größe der Gefahr ist noch unbekannt, doch ist das Netter günstig. Die Hafen- und die städtische Feuerwehr eilten zur Hilfeleistung herbei. — Nachträglich wird uns telegraphisch gemeldet: Das Feuer in der PetroleuM'Rasfinerie, welches infolge der Explosion eines Reservoirs ausgebrochen war, konnte vollkommen localisiert werden; die anderen Objecte blieben verschont. Der Schaden beträgt beiläufig 20.000 fl. Der Gouverneur war sofort auf dem Brandplahe, auf welchem Militär aufgestellt war, erschienen. Pie Civil« und die Hafenfeuer» wehr hat mit bestem Erfolge gearbeitet. — (Perfonalnachrichten.) Die Districts« örzte Herr Eduard Globocnik in Krainburg und Herr Dr. Eduard Globocnik in Iirllach haben mit Zustimmung der l. l. Regierung ihre Stellen getauscht. Der zum Districtsarzt in Radmannsdorf ernannte Dr. I. Hoset aus Mähren hat seinen Posten nicht an< getreten und wird daher dieser Posten neuerlich zur Aus« schreibung gelangen. — (Dr. Holubs Vortrag.) Der berühmte Afrikareisende Dr. Emil Holub wird, wie wir ver« nehmen, am 4. December im landschaftlichen R'douten-saale einen Vortrag halten. — (Namensfest der Kaiserin.) Am 19. No« vember, d. i. am kommenden Mittwoch, als Namenstag Ihrer Majestät der Kaiserin Elisabeth, wird in der deutschen Kirche um 10 Uhr vormittags eine stille heilige Messe gelesen werden, was den Schutzsrauen, Gründern und Wohlthätern des Laibacher Elisabeth. Kinderspilals zur gefälligen Kenntnisnahme gebracht wird. — (Verhaftete Auswanderer.) Am letzten D»en«l°z wurden aus dem Vahnhose in Eormons drei «lb«U«r °u» ««,,«,. welch« w Verleitung ihrer Familien über Italien nach Amerika auswandern wollte», infolge einer Depesche der Vezirlshauptmannfchaft Adelsberg an« gehalten und am gleichen Tage nach Ralcl zurückbefördert. Zwei von den auswanberungslustigen Arbeitern gehören als Reservisten noch dem Heeresverbande an. — (Slovenisches Theater.) Im Saale der hiesigen Citalnica gelangt morgen abends das Vollsstück mit Gesang «8wri IHa» zur Aufführung. Der Text hat Herrn Vorstnik zum Verfasser, während die Gesangseinlagen von Herrn Vavlen in Zirllach componiert wurden. — (Koch über die Heilung der Tuber» culose.) Die von Dr. Adler redigierte «Wiener medicinische Wochenschrift» brachte gestern bereits in einer Extra-Ausgabe die K o ch'sche Publication über die Heil« barleit der Tuberculose in wörtlicher Wiedergabe. Das betreffende Telegramm umfasst über dreitausend Worte. Wir werden diese hochwichtige Publication unseren Lesern in der nächsten Nummer vollinhaltlich mittheilen. — (Vorconcession.) Leopold Schnablegger in Wien erhielt laut Drahtnachricht die Vorconcession zur Normalsfturbahn Tarvis-Raibl. Neueste Post. Original-Telegramme der 'Laibacher Ztg.» Wien, 14. November. Das Comiti der Bischofs« Conferenz hat gestern abends nach dreitägiger eifriger Arbeit seine Berathungen geschlossen. Die Nachricht, dass ein gemeinsamer Hirtenbrief erlassen wird, ist dem «Vaterland» zufolge erfunden. Die Thätigkeit des Comites war in den wichtigsten Angelegenheiten bloß weiterführend und vorbereitend und sind definitive Beschlüsse von der Zustimmung der übrigen Bischöfe abhängig, die theils im schriftlichen Wege, theils in der allgemeinen Conferenz eingeholt wird. — Sowohl das Ministerium des Innern als auch der oberste Sanitäls-rath beschäftigen sich mit den Entdeckungen Kochs und schenken seinem neuen Heilverfahren intensive Aufmerk» samteit. Es wurden bereits Maßregeln in Erwägung gezogen, um das neue Heilverfahren in Oesterreich zur Anwendung zu bringen, und sollen in nächster Zeit auf Staatskosten tüchtige Fachmänner nach Berlin entsendet werden, um dort Studien in der Koch'schen Methode zu machen. Salzburg, 14. November. Der Schulausschuss des Salzburger Landtages ist über das von den Confer« vativen eingebrachte Schulaufsichtsgefetz zur Tages' ordnung übergegangen. Lienbacher stimmte mit der Linken. Berlin, 14. November. Nach dem in der heutigen Extra-Ausgabe der «Deutschen medicinischen Wochenschrift» erschienenen Aufsähe Robert Kochs, betitelt: «Weitere Mittheilungen über ein Heilmittel gegen Tnberculose», ist die wichtigste Eigenschaft diefes Mittels die fpecifische Wirkung desselben auf tuberculose Processe jeder Art. Das Mittel sei neben seiner Heilwirkung auch wichtig für diagnostische Zwecke. Volle Heilerfolge wurden bei Lupus, Drüsen-, Knochen« und Eelenkstuberculose erzielt. Auch die beginnende Lungenschwindsucht ist durch das Mittel zu heilen. Ueber die Zusammensetzung und Herstellung des Mittels macht der Auffah noch keine Mittheilung. Haag. 14. November. Die Sectionen der Kammern ertheilten dem Gesetzentwürfe betreffs Ernennung der Königin zur Regentin die volle Zustimmung. Buenos-Ayres. 14. November. Die Börse war ge« stern infolge der schwierigen Finanzlage sehr bewegt. Gold schloss mit einem Agio von 195. — (Schullalender.) Pünktlich wie jedes Jahr bringt die Firma Moriz Perles in Wien (Stadt, Seilergasse 4 zum Beginn des neuen Schuljahres wieder ihre bekannten Jahrbücher zur Ausgabe, welche, dem Schuljahre und dessen Anforderungen vortrefflich sich anschließend, sowohl bei Lehrern wie bei Schülern gleich willkommene Aufnahme und Verwendung finden. Vor allem sei der bei unseren Mittelschulen so beliebte st. — Stampft, Kim., Plag -Slieber, Selzach. — Elect und Klausner, Wien, — Hansel, Fabrikant; Adler, Vreuer, Schauft und Hochhauser, Kaufleute, Wien, Hotel Stadt Wien. Troltsch, Nahnbeamter, sammt Familie, Laibach. — Gold, Villach. — Sagaßer, Reisender, Bludenz, — Pernold und Poppelbaum, Kaufleute, Wien. — Anton, Secretär, Vraz. — Reindl, k, und t. Oberlieutmant, Nelovar. Hotel Bairtscher Hof. Kapsch, Tschernembl. - Schrein". H Händler, Wien. — Johann und Georg Hutter, Handels^' Uülcrlrain. — Ionle, Commis, Graz. Hotel Slidbahuhof. Zeh, Bahnbeamtcr, Linz.__________.^- Verstorbene. „,. Den 1 4. Novembcr. Ernestine Psibil, Asjccurm beamtens-Gattin, 86 I., Alter Marlt 24, Lnäamelriti? 5«p> siu«rpsraÜ8. Meteorologische BeoblichtlllMll iu i/aibach^ ^ «M ^ ^ ^ ^I ' 7Ü?M^ 740'8 0 0 windstill 1" Nebel H 14 2 » N. 739-9 44 N. schwach ! heiter " 9 » A. 741-1 ' 26 O. schwach l Nebel Vormittag stark nässender Nebel, gegen Mittag «.. heiteruug, sternenheller Abend, später Nebel. — Das ""» mittel der Temperatur 2 1, um 1-8 unter dem Normals ^, Verantwortlicher Redacteur: I. Naglic. ^, Bei Kinderkrankheiten, welche so häu/ig säuretilgende Mittel ersor^,rn.J wird von ärztlicher Seite als wegen seiner muwa Wirkung hiefür besonders geeignet: ^^ mit Vorliebe verordnet: bei Magenaäure, 9°*** pheln, Rhachitis, Driinenanschwellungen u s ,^ ebenso bei Katarrhen der Luftröhre und ^e?her husten. (Hosrath von Löschners Monographs ^ Giesshübl-Puchstein.) {\W*^ Der Lehrkörper der ftädt. Mädchens««" zu St. Falob in Laibach gibt schmcvMwllit °' betrübende Nachricht, dass es dem Allmächtigen " seinem unerforschllchen Rathschlusse gefallen hat, u«!" unvergefsliche Collegin, die wohlgeborene Frau Ernestine PMil-Knn Lehrerin nach lurzem, schwerem Leiden, versehen nut ^ heil. Sterbesacramenten, in em besseres Jenseits zuberufen. Laibach am 14. November 1890. ^. ___________________________ Ivan Pfibil, Buchhalter der Banl^la"A gibt im eigenen sowie im Namen seiner Ämver '^ Verwandten die tief betrübrnde Nachricht von dem ,^ leben seiner innigstgelicbten, unvergesslichen w resp. Multcr und Schwester, der Frau Ernestine Prilnl-Kern städtische Vollsschullehrerin welche heute halb 1 Uhr nachmittags nach H ' sehr schweren Leiden im 36. Lebensjahre, .v^ ^. mit den heil. Sterbesakramenten, sanft versch'e^^ll Die irdische Hülle der theuren Vervl'" ^ wird Sonntag, den 16. b. M , um '/Mbr """ „h tags im Hause Nr, 24 Alter Marlt eing^seg^ ^ sodann auf dem Goltesacler zu St. llhr'stop^ ewigen Ruhe bestattet werden. Aadt" Die heil. Seelenmessen werden in der Pfarrkirche zu St. Jakob gelesen werden. W- Die theure Verblichene wird dem from""' denken empfohlen. Laibach am 14. November 1890. ^ Danksagung. ., Tief erschüttert durch den Verlust "^hilN^ nigstgeliebten, unvergesslichen Gatten, "rz ^^ weise Vaters, Schwieger» und Großvaters, ° Thomas Pirnllt ^ sprechen wir allen Verwandten, ssrcnnden ""^tt" kannten für die zahlreiche Begleitung s" ^ach' Ruhestätte, insbesondere dcu Spendern "^ de" vollen Kränze, der ehrwürdigen ^e'stl'Ml.^sche> . löblichen katholischen Gchllenuercme. de>" " ^" Z, s Vereine, dem Collegium Marianum, w"" , beg"' l ehrten Bürgern, welche den Sarg mi< "^ > teten, unsern innigsten Dank aus, ..j. ! Die trauernden HinteM e l Laibach, 14. November 1690. ^Macher Zeltung Nr. 263. 2193 t5. Novemder 18W. Course an der Wiener Börse vom 14. November 1890. «««^ 0»^ «0«««°«, Gelb War^ slllllle-Nnlehln. ^VeWlch, Neme w N°ten 88 ?v «8'W >8ß."'"'....... 8885 «9<"> >W«"°^°°«l°'«. "«st- ,»«-«»kl, >»it»r «. ' nünst«! 10« fi. ,4k bl! ,4» »5 . ^°°>No!t . . loo n. l8»!i5 ,N3l!' ^^«"drmt«, fteuersre« . ,l,S lb ,<8 »5 ^«otenienle. steuerfrei . ,«,5« 1^, ?l "«!""«'. »„endahn. <h,^»« " ^,Z,°""«nt, 5°/ . . . «9 80 »ft bo "°, dt" '"" '"'N«w «' ""»" "4'- «5 d?°" 5'""?«.«. l»»". i»9 5n ^"»'»i« .z.»l. ^ b»ft.e, «. l88bl),89L0 ^/^''°lt 4"» ll.0 fl, l»7— ,»? 50 Velb Warf Grundentl.-Obliglltlon« k«/, gallz,!ch,...... 104 80 lO««N b°/„ mährische...... lu« 50 — - 5°/u Krain und »Menlanb . . ^..^. — _ V/, nieberesterrelchischc . . . in« 5<, No - 5»/„ fielrische...... >. „ —- k°/, lroatlsche und slavonische . «^.^ W5 — ܰ/» fiebenbürgische .... ^._ — - 5°/,, Temesrr Vanat , . . . _.. __.._ b"/n imnalüKt...... gg-LO 89 90 Andere iissentl. Nnlehen. Douau'Ntg.'Lllsc ü"/° ll>0 si. . ,z„ .. ILL — r.°, «lnlt!be l8?8 . . ,^ 75 ,y<,.^ lknlsbl-n der Ntudl Vbrz . zl, — . _ «nlel^n »>. Ktedlßemewd« Men ,s,4^ ««45« Pli.m, «nl, b. Gtadtge«. wlen ^g ^z 14«.?5 Pflludbriefe (sül ll>0 st.), »»nde^r. «ll«. «st. 4°/» «, l,4 7.>> l,s,k0 dtl>. . 4'/,',,. . ,«1— 1W5N t>tl>. » 4°, . . . 97.5a ßg.^ bto. Prü«,.TchuldvtrIchl.«°/, ,„g 75 ,„g.z^ Oeft, nn,, ,l„ 4,, dctte » 4'/» . - 99 80 lno»" bclto ÜUjühr, » 4"/„ yg gg Uyz^ Prlsrllllts-Ollllglltlonen (fur lou ft.). flerbinllnde Viordbllhn Ludwig - »tt«hn i/m, i!>«! ^00 >l. O, 4',,", , «8 71, gg zh "^^^' Veld «are Oeft,rr. Nordweftbahn , , . «n5 5l< WS 5<> Ktll»»ebahn.......lSS — l90 — GNdbahn ä S' , . l5N Li lk< l^ » «l »°/, . „?'- »8 - Una,«<,»l!z, «adü l>< 30 Diberst Lost «lrebltlose lON fl...... ««4- '»4 5N «lary.Ll>le 40 fi...... 54 »ü 55 Lö 4"/, bonau.Dampfsch. ,00 fi. >»«'" l«s - Lalbacher Pr«m,-«nleh. «0 ft, »»li 2«?" Ofen« L°se 40 fl..... »» — 57 - Palssy-Lose 40 fl...... 54- b4?<> Uothen Kreuz, gft. «k«, v., l0 fl, »8 50 !9 — «ubl»lPhL»le l« fi..... <9 — «9 bo EalN'Lose 4« fl. , gs» — en b« 2t..«enot«.U°le 4« fi. . , . «»'— s» ^ WaldstelN'üole »0 fl 3« »» »s 75 wind Prüm..3chulb. verich, d. VobencrebltanNal» «?— 29 — v»nl' Uctleu (per Gt^lcl), »Nlllo.Qeft. «Mll itU» »l. N^!"/, «, ,«4,80 lS4 8« »llnlverein, Wirner lW fi.. . ,,» 4l, 1,« 8<< «dncr..Anst. öst. »ix, fl. E. 40« „!<>85— 3»? — «rdt.'llnft. f. Hund. u. H. l««ft, !«08 eu 504 3» «rebildaul, llll». ung. st, . 55c,'— »»0 b0 DepoNtenlillül, all», i-uu fl. , ,99 ?b lll« 25 Escomp^e !i>i>,,v^^ft. 5l,o fl. . «l5 - 6»5 — 5l »«4 — »l5'- «rld Ware PV5othelenb.,öss. »00». »5"/„«. «9 — ?<> -UHnberbanl, »ft. «00 fi. «. . . »>!8 4<> «8 9l 0tsterr.»ungal. Vanl SOU ft. . 967 - 98» - Unillnbanl »0« fl......«4l'7ü 24» ll« yerlehr«banl, «ll«. l4« fi. . «9 59 <«a — Nctlen von Transport» Unternehmungen. (per «tü«). «llbrecht-Vahn »00 fl. Silber . 84 — 84 5l< NMd-ssiuman. Nahn 200 fl, T, zc»0»b »0» 50 Vshm. Nordlillhn lb0 st. . . . ub. l»0N fl. IM 277» ,771. V»l.V«l'2udn>.«V. »OO fi.EHl „»450 205 ,. Lemb.. «lzerno».. Ja«!,. «!<> ft. A. . . 22» — «2» -izlllyd,«ft.°llNN.,trlesl5Nvss,!lM ,<,, — 8?« — il'efterl. Nl»rdwts:l,, 200 fl. Ellt, 2,9 2', 2»^ 2^ dto. (lit. «.) llOO fi. E. . . 289 .. 22» 5" -prll8-Nul.er ltisenb.l50fl.Vlll, 9^ _ 9«, 75 itllll<»c> HÜdbahn »ou fi. Lilber . . , ,«.-,14« <<, 3üd.«ordd,Verb.-Ä.«0Ust.LM ,72 ;» l?3 -Tramway Vel,Wr..< 70 fi.b.N __ ._ .. ^ » nene Mr., Prlo:ltät» «Men 1l)U st......94 50 95-50 Unll.-aallz. !in «e« — Un,.W«Nb.s»»»b.«i»z)»nyfi.« »,z 2i «»«-- Hndnllrie-Actlen (per Ltüll). Vausses,. «llla. Vest. ,»0 fl. , »,-» ,^_. ««ybiei- «isen» und Gtahl'Inb- in Ü8!cn 100 fl......— — ^,__ «isenbal,nw,'2«!ha,, «fte, »0fl. 94 5l» 9^ h« «Vlbemuhl» Papiers, u. ».<«, 4« »5 49,; liiefinger «rauerei »00 fl. . . «,h-. 9« .. Vlllnt»n»V«sell., ssterr.-alpine ^t - 9450 Slager Vlsen'Inb,-»,s, 200 fl, gg, 50 ,»4 5<» 3»la»»Tllri. Vteinloylen »,rern,ühl».P Haffenl.'».,Otft.in^j!enl«Ust. 47l>— 4?«- — W»«s«n°Urlhanft., «llz, in Pest 80 fi.........8» »5 «? »5 Wr. Vaugelelljcyaft lua fi. . . 7z — 76 »u «lenerbera«Zi«<,el'Act!» »5 l lb 8«, barl»........ 45 «». 45 67, Mlntcn. Ducalen........ 5 4« 5 47 «N.Francl'Btücke . . , , 9 14. »<^» Deutiche «tich»banln«t»n . «-»?» b» ? ». ^llplei.Uubel..... « 40.«,! »4» Ftllllenlsch, «anluol.n ll00il.) 45-10! <5»U ^ ^'N> unli Verkauf Hllor im coul-8blatto notierten «. iü älil- ^^^^ «log. Irinksr. /il^^N. E5 sind n»n jchon »ichr als aiidcrt« H^Nk^« halb Jahre verstrichen, seitdem ich lncinc Gesundheit durch die Heilmittel des Herrn Popft in Heide in Holstein wieder erhielt, nnd habe ich nur so lange mit der Einsendung eines l Mtestes abwartet, um mich von der Dauer deS ! ssulen Bcfindeus zu übcrzrua/n. Mehrere Jahre habe ich an diesem Massenleiden mi< aNen Nebcw beschwcrden gelitten nnd diele Mittel vergeblich angewendet, aber nur durch die Cur des Herrn P, ist cs mir endlich in überraschend lurzer Zeit gelungen, das Leiden gänzlich zu heilen. Ich halte es filr meine heilige Pflicht, diese That» sachc hicmit znm Wohlc anderer Verdauuugs» leidenden betannt zu geben, und wünsche, dass Herr P. noch rech! lange der leidenden Mensch» ^lieit erhalten bleibe. Die Broschiire «Magen» ^Darmlatarrh», welche allen Verdauunssölranlen znr Anweisung dient, versendet Herr Fritz Poftp iu Heide in Holstein sranco und gratis, Czrrnoniitz (Vulowina), den 1. DeerlU» bcr 1««6. MX)) 4-2 ! Rebella Herdan, Adr. Herrn OsiaS Hcrdan. unlj Nillig8te Psei80 ^ikl^l "i"l a..s Verlandn s>e> --"ße^lM. (4N35) :^-^ vllt y"." ^o1i^5,<,i" l«t nur H»nn «odt orlzln»!, ^onn »oldo ^'ntt,... ?^e«ln^olitv ö«terr. -^<>I1on^ä«ol»o mit Allerer äl« ol'ißel-5555^"'^ l«l !.s,i !»ir ,,m :m?mc,«n! l)i!>i«^!' ^." !m!>«!>. _______! ^.''t^^. ^------------_----------------------------------- _____ ^^ ^le^^N^cs Wendeli,."^Tr«läcztz. kandschof.« Unübertrefflich für Zähne ^'"" ''"Mich/".Victor v. Trnlöezy .,,»m heil.Fr°n« '" ^ .....^ 8Ml'Mw88l aromatische«, wir« erfrischend, verhl«. »er da« Verderben der Zahne »nb besci- "°. den Üblen Geruch a»? ^e.» Munde l «rohe« Flacon 5.0 tr. II. MIÄWlM .n«emein beliebt, wirlt sehr »rsrlschtn» »»d mach! t>ic ^ab«c blendend weiß. k »0 lr, "' Odl« ">'N°'"H"« ,»,""«>. "ber "elche «l.l. DanNanM'sse» einliefen, lihrt «et« N^m Wr°unb versendet ««glich p« Apotheke Trnküczy neben dem Rathhause in ^>^v°!!?e dez I ^ Trnlüczy .,"m go'benen ^- UesieNnnacn von aub> .' " i"p°n le i''''F"ers." he Nr^?. " ^ ^„ wärtö werden mit «machender '^' ^"3y^ «Dr. vtio v. Trnlücztz „»um Nadeyly«. ^ ^ versandt. (^:"!') » Hiß MM NN i» v2t«r«olil«oUIc». dot I.»lbn.o!i i»t »iilor mößl>cl,»t ^n^iße» Ileäin^unßen mil oäer oiine Inventar ^nsr»l;en äu (w> I^ißenUiüiner H.1ol» Lroom i (4835) 2-2 ?lC!«c,0!ll'».lU!i »c!»iit ^I,li1ul>ß8l)kämßni85en liir Ir. lr. llt«l.»t»I>«»lnt« il!)«s Mori«: i'iNsr H 0o. W k. n. k. NoMslsrkiNOii _______________^tvn, VlI.. »»rl»!iUkor«tr«l,« 22._______(4123, ? LL^ünllLNlle lilluptvepzilmmlllng SonutkF äon Ift. Xovsuidor 1290. 1.) Wälü äe» Vortllllnae«, 2.) ^Ilsillliße Hnträge. I^aikllck llm 15. November 1890. (4646) vsr vordsrsitsnAs H.N88oku88. I'l'»'i«««ul'ttnt« lür k. ll. Stkntullnkml« ^rutlx Muster auf Verlangen gratis- Dank uncl /^nempfoklung. ^leilien Iiol.lißeelälten p, !. Kulmen lür 6^8 mir kiLtier ß«8ctleulllL Vertrauen 6an^enü, emplÄllv mied lür veiterliin 7.ur ^nlyrlißunß klier in mein k'ncn einLelilaßenäen Artikel nack 6sr neuesten k'üs'on; anerkannt »olicik ^rdml, uncl mil8»iße ?ryi»e. 2o»02Üol» b^dv toU ülv 8rV»»t« sor^tlcit Äsr Qvnsn lk^ ll. ll.zt»MeM8n llnilllsm ^ll ^o^lölinot, ^voiobv »tst» »ollü, pUnIrtiioU nnü ^vn»n n»ol» Vo«olirltt vikootnlort ^lrü; dosor^s »uob Äto ü»2u ^oliü-rl^sn ^rtllrol, »I». Sicbol, l?»in.üol»nt nuü l5»ppvn, in üvn li'iir äie liooliwiiidi^en U«>rßn Uoistlienen iial>6 immer clie de^tel! 'lüclier, I'o8llinß», I^n,5tinx u. n. w. vnrrätm'ß ?ur Hnferti^unß von ätaatn- röellen, laiaren, Lurnu8»en ete. ^okwnß»voU ?. tla.8orina.UQ (3129) 26-1? NoUvilondurex»»»« »r. 4. Mnster aas Verlangen gratis. Un»tvi' nnt Voi-ikUssvn 8^»ti».