(^ drlickl ,l<^ <-^cn von K!ci!'.lna>^v','cs'cn Schriften. F lcy l a g dcn Zo. S e p te mb e r , 8 ' 4. », »,! ,,,k»M !,, !.......... ---^-------- /Vi 8 a i b a ch. v^estern ist die Wiener»Zeitung uickt hier angekommen. Nun bringt dle heutige Zeitung die höchst wichtige Nachricht mit/ daß am 2.5. d. Ge. Maj. der Kaiser v. Rußland und der König v. Preußen von Wolkersdorf, wo beyde Souve« rai« zusammentrafen, in Wien eingetrof» sen sind. Bey deren Ankunft rcm'de mit ^00 Schüssen das Salve gegeben. Wie«. A« die stelle tes i'!nges ersten Wallackiscben Grä^rrssiments, Karl v. Leibinger, sowie de>> ^"ebkrl'ü'gischcn Gu< bernialrathe v. 5a,':l?r/ "a5 Klii^k'euz des iico, pold:ordens verlieben; nndI ' n ssstenLeibarzt v. Stift, in den freihe>rl',chkl! Ctand erhoben. Am 2,. Sept. hss t>eZc,emcnie der In« destitur Sr. k. k. Mcn. mit den Insign'en dcs königl. Großbritannischen Hosenband » Ordens durch die hiezu Vevcllmachtigttn, Lord Cast» lercagK,Sir Isaae Heard, erster Wappen-kontg des Hosenband, Ordel.s, und -Sir Tbo« m. ^^'bitt, einer der Zeremonienweister "'s gedachten Ordens in dem Audiel.zsaal Statt Pfunden. ge Bey Gelegenheit der nunmchr Statt sin- denden Vertheiltlnq des ass Denkmshl 'eek ewtg dcnkwül'diufn Ereignisse l>er Jahre >8iZ und >8>4 gcstislk.'cn ehernen Militär-Ehien, zeiä-ens, k>.!"-" E?. k. f. Maj be>j Uibersen. dil'g, eines lolchcn an den F. M. Fürsten v. Scl'warzcnbcrg, noch ein älmliches ans Gold gfprägtes mil der Befugniß Übermacht, selbes allem um ten Hals tragen zu dürfen. Anch dcm Fursicn v. Vettcrnich sandten Se. Waj. das erste goldene Civil . Ebrenk, euz zl,, um solches allein, als rine besondere Auszeichnn« , an dem vora/scki'iebeüen Bande am Halse zu tl-agen. >'!m ^?'. t> um lollkr Vormitt.igs sind Sc. k. f.Maj. dem Kinig von Würtemberg bis Schön» b, iüir. ündNachmtttogs gegen 6Uhr demKcnig von T m.emark/ bis an den Spitz ausser den Tabor, brücken entgegen gefabren. Beide hohe Gäste sind in >er Hosblirg einlogiert.— Abends traf auch I. k. Hoh. die Frau Großfürstin und Erb. frin;cssln von Sachscn ° Weimar, übcr Pis« kommend, mit,hrem Gefolge in der k k Hof. bürg e,n, Außer diesen hoben Personen sind noch h:er angekommen: Die Lords Valetort. und Apslcy; Graf Friedrich Oliadt.Isny; der srcusi. Kämmerer Graf, v Maladen;Karl, Erbprt,^ zu köwcnstein »Wertheim - Freuden, berg und Baron v. Ende, Großherzvgl. Ba. dci'schcr ^'berschens, aus Karlsrube kommend. Der ruß. kais. Prinz Alexander, Hcrzoa v. Oldenburg; der regier. Fürst v. H»ben^ol. lern Hechingen; der reg. Herzog v. Sachsen-Coburq; der Erbprinz v. Hessen , Darmstodt; der Herzog Lndwig ». Aremberg; der Due de Dalberg, f. fto,n. Mimsier; Lord kla». cartn, k. Grofblit Nn isier len dem Prmzen v. Oranien, Hr. v.Hdciße, flkstl. Schnarz. bardisch « Sonberhalch'cher Staä,i. Aasllmowsfischen 'Lautste); d^e Frau Gräft,i von Tolstoy; der s^. !als. Capitän oom «^c-neralstabe o Daniclcwsky; der ruß. kais. ^äin« merer, Peterson; der ruß. kaistr Oberste, Ch.ttokon; der k. k österr. Minister am Wür. temberg. Hofe, Baron p. Gchall, und .^r. Fad^gatt, DeMirtcr aus Ma.lal.d. Vor der am .« d. erfolgen Anlunst bey. ber Könige, war der k k. mä.nliche Hoi^.i^t in den Vorjammern der sür d.c hohen Gäste bei Hofe bereiteten Wohnungen in H^lbgalla versammelt, um Selben b?L an -cn Nage»!, schlag entgegen zu kommen, und Sie in Ikr inneres Apparscment zn bereiten. H cr ba, le« S. k. k. M^j. die 4 obersten Hosämtcr vorgestellt, worauf der erste odcnie Huf>nclstcr Fürst v. Traunnannsdorf die Ebr? batte, den zu Ihrem D hcr^oge kais. und könizl. Hohe.len ^en lepdcn Röiugen den Be» willkommungsbesuch abgestattet. !ev Hofstaat der Könige g,ng Ibncn j^dc5mal b^s an den Wagenschlag entgegen, mld begleitete S e a^ch so zurück. Damit der oberste Kanzler Graf Uqn'te sich dermalen gänzlich der wneicn Admmisira, tion widmen könne; haben .hn Se Maj. »ür jetzt von der inttrimistlsch geführten ^citing der Finanzen enthoben, urd dlc»'e, nebst der Oberalitsicht über die Geschäfte der Hoftsm« wer, b!s zur Ernennung klnes Ftuanz-Mj, nifters/ dem Staalö>un^ Konferenz «Minister, Grasen v. Stadzou, übcrtragen. (W. Z.) Deutschland. In dem Herzogthum N^ss^u, mit Inbe. griff des Füisiciuhums Nassau « Wcilbur^, ist ein Patent wegen Errichnmg ron ^indsiänden erschienen. D-e neu angeordnetcn N^sfauischen kandstände sind auö Mltgliedcln dcr Herienbank und aus Landesdepiltü ttn zdsammcnqesttzt / welche sich in abgesonderren Sitzlinqen versam» meln. In diesem becht es ferner: N»s sind nnmer bedacht gewesen, die uns anrertrali'e M'be,chränkle Negierungs:r risamkeit snnmt dem «echt der Gesetzgebun.i dah:n zu v^rivalttn, >aß ntcht «llein d.e bürgerliche Freyheit eer kandesinsassen möglichst gesichert, und d c po. litische Gleichheit derselben »on dem Gc,e^ «nfrecht Hetzaltt«/ sondkr» auch der Grund zn einer km?st!zen. a«f hiestn besibeu Stlitzpunk, tcn ruhenden Verfemn,g gelegt wurde. Von d>e!N' ^..^lcht ai!sp.ebeütz, l)ü',?n n?n- die voll. io:nm>.'listc Zlildung religiöjer Meinungen und srcye U»'dling jeceb Gotle-dienstcs in unser», Landen gci',.l,.5l>al't, ebe» so d.e ftcye 3lcl,s;c, ,ung pol.tllcker Meinungen, soweit auswarti« ge Staate^i.tstchten »'.cht e^ne Beschränkung vcrlang'en. ücrner hat der Fürst den freycn >U'z..-/ nut chr^lN Vermögen in alle Staaten erlaubt, wo dc,5 Gleiche in seiilc Staaten ge« stal'ct wird. D',e 'ce'be'qenschaft dat er von Grund ausgetilgt; den Frobi und D:enstzwang unt,-r ^,,a adlobl'altung der Dieistherrn gclösu; fö'.pe»liche Züci'tvgllngfn als Strasxnttel abge« stellt; erbliche Vo'rcchle ausbohre Sto., durch die aogloidnc'en III, st^behördell verwaliet; den landevherllichc,, ^iökus den Gc'^tk>ö'!'n linterqsordn.f, und sich des Nichts ausgestellte S^aa^d.cner uach 'Fikkühr zu clitlam» , beiden. Ueberlumpt hat er scin ^and nut allen uiögl.chen Wohltba« tcn beglücket. (P. Z) Olußarl, (<8 Stunden von Sal;s'Urg »m Gebirglantc) am »F. ,de starre Rcqen am 29. und ^0. vorigen Monats h^l die Bäche so an» geschwollen, doß si> aus chren Beeten getreten, und fülchttllict' .qewüihet. S,e daben n cht nur alle Wasserwehrn, viele Brücken, die aus Vorsicht in Etle nickt abgetragen weiden kol.n, ten, dsnn d.e Strassen von 8Etundcn in der Länge und schon angefüllte Sci'eunen, the,!i zerstört, lbeils gar mitgenommen , so>,dc»n a ><5 das r,och auf den Feldern und Vieren be, sindliche Eerre de und Grumet schreclllll- ver, dorben. Eldbrüche, Vc-schlämmungen und Ver. sandungen solcher Felder und und Wiesen sü d auch die traurigen Folgen lnervon, so, daß viele Laidil.anncr für huler aberlnals ihrcr Hoffnung a.lf Hrüclte beraubt si»d, und ü-ber« dieß vlele Ko'^en uüd A' übe zu verwenden ha« ben, wenn s.' 'b,e sb?:lb ruinirten theils ganz Verlornen Gründe wieder zur vorlgen Gestalt und Nuhba kett dringen sollen. »Auch den Nüblwkrkcn bat ier, Merkurius nnt sich fü> >'ende , durch das Dorf Grosail fi ehend? Ellmaubach außerordentlichen <^cha-d n zuqefnq^ Fuhrwerke kennen mehrere Wo» chen nicl)t pafsiren. 3ius War,chM,wird gemeldet, die dort m»t 9'hsassup.q "'n?5 n^.^ Eenssttut^ns. Enkwurss l'ccuftragte Kommission habe provisorisch ihre 3 rdeiten cingesteüi, da man nicht sügllch sich tnit einer Konstiluzion bcslläft'gcn köni,e, be-dor Pohlens Schicksal entschieden sey. (S- 3 ) F r a n k r e i ch. ? m 7. b. ist d«e Einsegnung und die Ver» sstilüng der >2 für die National-Garde zu ?uß bestimmten Fahnen, und der Cavallerie. Standarte mit großem Gepränge, und ^'!vat. r> fcn auf dem Marssclde vor sich gegangen — ( W. Z- ) Der König bat unter dem ,8. Aug. verord» nct, daß >c»<> j.üige Leute, die durch Erkennt» riste der Gerichte als Kriminal Verbrecheroder zi-r ZueUksuSsirase rerurtheilt waren, wenn sie r.ock lnä,l 25 Jahre zurückgelegt haben, aus den Gefängnissen der Stad' Paris entlassen, l^nd in einem Local vereinigt werden so«en, iro man sie untcri-ickten. zur Arbeit anhalten nr.d einer strengen Aufsicht unterwerfen wird. Am 4. Cept. waren auf dem Marsselde alle Li,nenreg!M?nter der Besatzung von Paris versammelt, um die Geitteoz gegen drey seitdem >5. Äug. desertir!e S ldatcn publiurcn zu hö-rci!, derenetitti zu ?mer zl h'.näbrigen Kugelstrafe, d:e beyden Zlndcrn zu fünfjährigen Zwangsar-beittn verurtbells warcn. (G. Z ) 3er ^önig bat die Vei,sdarmeriedes Kö>ng» sl'i^^ in eil.e Polizeiwache umgewandelt, sie soll lcträchtlich vermskrt, und jerie die sich in Pa, ris befindet, köngl. Polizeigarde genannt wer, den. ^v. Z.) Haris den 20. Aug. Immerfort wird in der S'.me nach Diamanten gesucht; um dc>s Was, se- abzuhalten und im Trocknen zu fiscken, be, dient man sicb eines hölzernen Verschlags Der wtedergesundcne 5hcil des Schmucks wird aus l.yao/doo Fr. geschätzt Betrug der Totalwerth 2,400,000 Fr., s» fehlt neck eine halbe Million. Die Räuber hatten ihre Vcute in Servit'e» eingeschlagen; disfc haben dreyMonate im Was. l?i ge,c^>,; natürlich sind sie faul geworden; d.iber konnten viele einzelne Juwelen weggelpüllt (der versandet werden. Herr v.Monbreuil wur, de in Nouen verhaftet, ein Gleiches geschah hier dem Hrn. v. Colville. Bcyde sitzen, und ch-nen sicht, nebst dem crsien Finder des Schatzes, z»rMl'che Untersuchung beror. Von Colv lle n:rd Fegendes erzähl, l Ebcmahlö köniql.Leib' g sion von 300a Fr. aus. Zugle:ch gab man ih« die Versicherung, daß er zu wltbrlgen Geschäf« ten vorbehalten sey Dieser Colvllle war es, der, am Fi. März in Gesellschaft vou Monbreuil, Vonaparte's ehcincn Bilde aüs der Siegcssal^e den Srrick um den Hais hing, und einige tage darauf, mit eben diesem Kameraden, tzen berüch. tlgten Partlsansstreich ander Königin eo» Nest. phalcn beging. Es lohnt sich der Mühe zu höre» wie die Freunde dieser Leute ihre Vel theidlgunß einleiten. Colrille und Mon'creull, sagen sie, sind tcute von alter Herkunft, von gutem ächte« Adel, Verschwender, lüderlich? Bürschcken, w^z wenn man will., aber unfilng der Etnc zuwider« handeln. Wäre es auf R'ib abgesehen genese«, so kättcn sie sehr le 64 ih7en Schatz nack Enz-land gebracht. Oic nsrs'en ihn in die Seine, um Alles aus dem We.je zu schasieu, was auf d e Verhaftung der Kömgin von Wesiphale« Bezug hatte, welche Verhaftung dem Grase« v Anoie äußerst mißfiel. Monbrcuil hat i» der Eache wciters nichts gesucht, als seinen Mutb an einer Fürstin zu kühlen, die ihn mit Verachtung von ihrem Hofe enrsernr hane. Fn ibrcm Diensteifer für das Interesse des Königs sind Colvine und Monbreuil vielleicht z» wett gegangen ; indeß haben sie sich keiner per» sönlichen Beleidigung der durchlauchtige« Person, so sie angefallen, schuldiq gemacht, dieselbe hm, gegen mit gebührender Ehrfurcht behandelt. Was kann man ihnen thu»?Sle hatten Carte blanche. Warum sah sich die Regierung nicht besser vor u. s. w. In den ungeheuern Wirwar, der de» Grasen v Artois bey feiner Ankunft in Paris umgab, war eine Carte blanchc leicht abzuli« steu. Gleick nack dem der Königin von Westpha, len begegneten Vorfall wurden alle Cartes blan» ckes zurückgezogen. (G. Z.) Dle aus der kais. Burg.Bibliothekzu Wie» von dem Generaldirektor Denon weggenommene!» orientalischen Handschriften sind, auf die nach. drucklicke Forderung S. M. des Kaisers Franz, aus der Pariser Nibliothekzurückgegeben worden, «lnd es gereicht dcm gelehrten Orlentalisten S«l-vester de Sacy zur Ehre, daß er selbst laut dalur sprach/ daß diese litterarischenSettenheilen als <5ne unreck'ma'ßige Beate wieder zurückgegeben werden möchten (V. v. T ) Die Hamburger Deputirten zu Paris haben iem Könige einen umständlichen Bericht über die Wegnahme der Bank eingereicht. Persönlich haben sie ihm noch nicht vorgestellt werden können; auch erhielten sie bis M keine AnWort. Es schenu indeß sicher, daß die franz. Negierung Thatsachen sammelt, um Beweise gegen den Marschall Davoust zu haben. So hat sie erst zanz kürzlick dem Chevalier Monnayc, der einst« we.len die Geschäfte des Königs vonFrankrtlch zu Hamburg besorgt, den Auftrag ertheilt, die Originalien dcr noch >m Monate April vonDa-^oust ausgeschriebenen Requisitionen einzuschicken. Damals kannte Davonst schon die Begebcnhei« ten zuPar^s, demungeachtet dauerte von seiner Seite das Requirireu und Wegnehmen ohne Unterlaß fort. Wie man hört. findet Davoust f seinem Landgute Saviqny, 4 Meiler, von Paris, die Zcit sehr lang, und roill durchaus «ach der Hauptstadt, in?em er sich durch sein Mcmoire gcr chtfertigt zu haben glaubt. Er hat sogar an dcn Gen?ralzal)l>neister der Armee ge-jÄricben, und ihn um Aus^olguna/seines rück» standiges Gehaltes ersucht. Allein er erhielt zur Antwort, da er noch in Untersuchung sey, könne »r kein Geld erbeben. Es soll von Seite des Königs ein Spezialbefehl vorladen seyn, ihm unter keiucr Rubrck etwas auszuzahlen. Ueber diese Antwort ist er äußerst zornig geworden. Vr schrieb hierauf einen Brief an den König, «orin er sagte, wenn seine Denkschrift S. Ma« jestst nicht völlig von seiner Unschuld überzeugt habe, so sey er bereit noch fernere Erläuterungen zn geben, und erbitte sich die Guade einer Audienz bei G. Maj., welche ihm aber bis btzt eben s» wenig gewährt wurde Davoust hat sehr viele Feinde in Paris, vorzüglich unter den Große» aus Bonaparte'sZett, die er aüe ohne >ie geringste Rücksicht, im Vertrauen aufscine Gu»st als Verwandter des Kaisers, beleidigt hat. Seine Gemahlt» ist eine gcdorne Leclere, >»d ihr Bruder, dcr in Gt.Domina.ue verstorbene General dieses Namens, war bekanntlich «i^ Napoleons Schwester > der nachherige>^ ^>'!n,;?ssin Borgbrft verheirathet. Dagegen be, müht sich der General Cesar Laville, welcher ,om Könige wieder zn Gnaden aufgenommen, ! lmd in all? seine Würden eingesetzt werden. Letz» z leres dürfte, selbst im günstigste», Falle für Da- l »eusi, schwerlich jcmals geschehe«. (G Z ) l Die pariser Blätter bcgseilen die edle Hand, lung des Herrn Generals Grafen ron Venmg« i sen, damals Chef der polnischen Armee, mit .' dem verdienten Lobe, da derselbe im Jahr l8>H ) auf dem Rückzüge von Moskau eineu verlasfcnen, ; von Kältt unl> Hl>nger h,.lb todten franz. Kn.,. z ben le Roy mit Namen, in einem Dorfe sa,!d, l denselben liebreich aufnahm, sorgfältig rerpfi?g, l te, und nun in ösfenllichcn Blätlerü begannt t macht, er sey, auf Verlangen der Familie des. « selben, bereit, ihn herauszugeben, außer de aber auch ihn zubehalten und erziehen zu las-: scn. (P. Z.) Dcr Herzog v. Orleans, welcher von Paser. , mo am 8. d. zu Paris a^g^ksinmen, ist 3^g» > darauf der Fr-u Herzogin entgegen geganje», die wegen ihrer Schwangerschaft nur zu Was. ser reisen kann. — Da o:c Konscription aufgeho« ben ist, so sindet wieder wie ehemals die freiwillige Werbung statt, die Dienstzeit dauert nur 4 Jahr, und blos Jünglinge von iZ bis .^o> Jahr werden angenommen. Dlt von »6 bis >3 Jahr müßen die Einwilligung ihrer Aftern oder Vormünder haben. Gediente Leute dü>s?,; die Kavitulallou bis ins 4" Jahr wiedcrhülcü. (W. Z.) M i s z e l l e n. Durch ein köngl. bayer. Rcscript dürfen die Personen, welche mit dem Frankfurter Koiikor« dien-Orden versehen in königl. bay. Hof und Staatsdienste übertreten sind, dieses Ordens« zeichen fortan tragen, der Orden selbst a'n- i't für erloschen erk aret. —I» Rom hofft m^n i>l Kurzen 200 Jesuiten zu besitzen - in Sizilien befinden sich schon 200 derselben. -— Gen. Van» dämme soll sich seit 2. Sept. in seiner Gcburts» stadt zu Cassel im Norddeparlemcnt von Frank« reich aushalten.—Ein Theil der Besamung von Paris soll nach und nach abgelößt werden, da« mit alle Regimenter das Vergnügen hiben, i„ der Hauptstadt zu garnisoniren. — Zu ben Nei, sekosten des Königs von Dänemark nach Wiei sind l0o,uoa ThalerSpez?es bestimmt; die K5< nigin mit dem Staatsratbe führt indest'cn die Regierung. Nach dessen Rückkehr soll die Kr» nung am Geburtstage der Königin Statt kabe». Dcr König von Sachsen scheint sich zur Abreise nach Wicr, «nzuschicken. In dcr Nacht des ,. Sept wurde Klopstocks Denkmal auf dem Kirch« Hofe des Dorfes Ottensen von boshafter Hand gewaltsam umgestürzt.—Oeffentlickcn Nachrich» ten zufolge gehen ans dem Nassauischen 200» M«ni'. in holländische Dienste. (G. Z.)