W»« M« «M« ''bv 7S. krecdeinl «voenenttion 5»ed»MO» L>vtirttV»ltung (>«l«fon mt>ru»dOn 2K70). Vsn^sltung u öuoki«ttuokm«t t7«i. inwfUssd. k»t». Sl>24) ^«ridvk. .jusälöchv« ul. 4 Manuskript« ntvkl «turntOkt. — 5iüokp0sto dGil«g«n »«?. ISS rl«n S Juli 1S3S INO«e»t«N- U. /U»0NN«M«Nt»-NN»t»INk >N i^Hstdo, . ^UI^tÜGVS Ui. 4 (Vvk^SlWllz S«iug»pr»i»o: ^l»k»t«n. mon»tl. 23 Vtn. iu»t«!l«n 24 vin. äuwk f'ozt monet^ 23 oii», Ws «t«» monsttlet» SS vi». Äi»»lnumm«' 1 SV unä 2 Vi» Mrihom ömma Dr. Laza Ä!tarkovi6 über die Lage B e o q r a d, 8. Juli, ^'tt'ukerst interessant ist ein Bericht der „Politik«" iiber die Konserenz der bos nischen Radikalen in Sarajevo, ^n dieser .Konferenz hielt Dr. Laza M a r ? o v i «; den völliff desorientierten Radikalen einen Vortrafl iiber die politische Lage. Redner sprach iibi'r die Ziele der Partei, wobei er l'cdanerte. dafi sie in den letzten Iahren nicht jenen vinslnfi aus das Meschsh-n ini Staate ljatten, wie vor dem Kriege. Vieles wäre sonst andrrs geworden. Redner sprach auch iiber die bevorstehende Bildung einer aomeinknmen Partei der Ri'dikalen. der Slo menischen Polk^vartei und der bosnischen Moslims. Aussehen erregte die Atttteilung. dakt Dr. !^loro^cc und Dr. Spalio bereits ihre .^ustimniunq dnk»'n gegeben hätten, dasl Aca Äjanoseyit.^. der Fiihrer der Altradikalen, nun »^iil,rcr der grossen gemeinsamen Partei n, , mürdc. Dr. MnrkovitZ erklärte serner. diese Fusio-nierunl^ merd? der Radikalen Partei groq^n ?>ttj^cn bringen. ?m .Hinblick auf gewisse Bebouptungen, di? Radikalen hätten sich mit D?f. ttiroiiec und Dr. Spaho zwecks „i^ernie-runo ''er zirsammengeschlnssen. er- klärte er, >afi diese Beb«,uvtnng jeglicher (^rnndlnae rnili?hre. Die Radikalen s«ien nach wie vor fiir ein Einvernehmen mit ?>en z^ironten, di? neue sttruppiernng bedeute »m-licr keine antikroatische I^ront. Die Regierung Dr. Stojadinovi^ — sagte Dr. Martov»^ — sei ein llebergangskabinett, welche? mit Wissen nnd Zustimmung der Radikalen gebildet wurde. Redner erklärte srrner, dost im Herbst die neue grosse Partei einen Kongreß einberusen werde, in ^s-sen Verlause ein neuer .Hauptausschus, ie-wählt werden wird. Vergebliche englische Änter- ventionen Frankreich will seine Neutralitä > in einem italienisch-abcssinischen Kriege nicht aufgeben P a r i s, Juli. In l^efigen diplomatischen Kreisen wird auf die Unabänderlichkeit des Gtandpunltes Lavals in der »^rnfte :» Einin schnng in den italienifchmbessinilchen Konslikt hingewiesen. Die englische Regierung hat am Gamstag durch ihren Botschfter Clerk cin n n^uerlt» chen Versuch gemacht, die sranzösische Regierung zu einem gemeinsamen Schritt in dieser Frage zu bewegen. Das „Petit Journal" schreibt, der englische Botschafter habe sich bei dieser Gelegenheit wahrscheinlich davon iiberzeugen können, dafj die .Haltung Frankreichs sich nicht geändert habe. Ministerpräsident Laval halte an seiner Politik der Zurückhaltung und der Neutralität sest. Frankreich sei entschloflsn, seine ausgezeichneten Beziehungen zu Italien nicht durch Interventionen zu stören, die ebenso unwirksam wie unangebracht seien. Japan geht weiter! Der Griff nach der äußeren Mongolei / Eine sensationelle Drolinng an die Adresse der Sowjctnnion / Japan läßt sili in seinem Imperialismus von keiner Macht ablialien - M l? s k a u, K. Iilli. I Zwischen Japan und Sowjetrufjland ist eine weitere Verschärfung der ohnehin gespannten Beziehungen eingetreten. Die japanische Regiermlg hat die schon einige Male in Moskau unterbreitete Forderung erhoben, das Recht zu erhalten, in der äußeren Mongolei einen Stab von Beobachter» unterhalten zu dtirfen, um auf mongolischem Piebiet die Errichtung von Telegraphenlinien ^und damit die Ärbindinig mit Mandschutuo zu erleichtern. Nun ist aber die äußere Mon-lgolei ein von Sowjetruftland zumindest kontrolliertes Gebiet und damit sowjetrussische vinslns^fphäre. Läßt Moskau locker und stimmt es der japanischen Forderung zu, ldann wiire die Durchdringung der äußeren !Mongolei durch Japan im Hinblick daraus, daß Tschachar bereits unter japanischer 'Kontrolle steht, Japan einen freien Zugang zum Baikalsee verschassen, der an Naturschätzen so immens reich ist. Die Japaner wollen in der änßeren Mongolei ein mandschurisch^ia-panisches Spionagesystem errichten nnd drohen bereits, daß sie im Falle einer Ablehnung des Verlangens durch die Behörden der äußeren Mongolei Mittel und Wege finden wiirden. um diese zu zwingen, ihre Truppen von der Ostgrenze zuriickzuziehen. In hiesigen politischen Kreisen wird erklärt, daß die Forderungen Japans von der Regierung der Sowjetunion als vi>llig unvereinbar mit den sowjetrussischen Interessen abgelehnt werden wiirden. Die Japaner ichei nen sich aber um die Haltung Moskaus ^ar nicht zu tiimmern, da sie aus ihr Ziel, -luch die äußere Mengolei an sich zu reiße«, nm bessere strnicqische Anqrissapuukte fiir einen eventucllen Krieg »n erlsalten. s'"' » i>i.^ jgehen. Bergangenlieit des Landes und erachtei als ihre Pflicht, einer Zukunft zu^usteucrn. welche dieser Berftangenheit entspvicbt. Wi-nn die Restauration der Monarchie nnd die Thronbesteigung der Habsblirqe? Oestcrrsil!) glücklich machen können, o^hne 'nt?rnatwna-le Konflikte hervorzurufen, so r.nr?> »»ie österreichische Regierung spinen Wid riitN' gegen diese Löstung lotsten.* MIßemte in Sowletmtzlanb Besorgniserregende Berichterstattung ans allen Teilen der Sowjetunion. — Rußland vor einer Hungerkatastrophe? Moska u, 7. 7uili. Der Nat der Volkokomuiissäre hat in >:>-uein l?ff<.'utlichl'n Tiekrei die t^x'sasircil ciu.r tatastrophaleu Misic'riite.^Ut^cbi'!i lui'isseu. jirösUe (Gefahr erstreckt sich auf die Uu,q<' Inlnq nou K'oskan, Ztaliinirnd und auf die lliltere Wollen. Im Dekret wird die äui>,ers! schseeltte Erutesiluation eiiibekauiit. 5tti liusirad sc! uicht luöqlich t^enxieu ein eiu ^;iqcs staatlirl)'.'.^ s^etreideiuajia.;iil aus^^ufiU-leu, ol'^zioar dies bis 1. Juli iiätte durch>ie-sillirt inerdeu luüsseu. Noch schlechter ist die L.'acie um Moskau, wo austatt inlr dr<': Mazia.^iue aufc^efiUlt nx'rdeu kouuteu. 'An der ulltereu Wolga^ lu'i Tsaritsiu, iiud anstatt 5ael i'>'>etreide lnuin eiiicielac^ert irvrden. die s^^efahr das^ atlch dao Mis'ierutc'ers^ebuiö uicht recht^eitic^ deponiert uierdeu kaini, s^' das; die Städte deu l^etreidemauaei schon lu Bälde spüren l»etomiueu durften. Avmo! in London Besprechungen mit Außenminister Hoare. — "p^r italo-abesiinische Konflikt als Verhand-lnngsgegenstand. L o u d o u, K Juli. Der G> iierasseiretär de«? Volkerbuildes ?! o e n o l. ist iu ^^'oud»u eiulietrosfen uud liatte hier eine längere Uulerredunc^ inir Äus',euin!u'ster Samuel .'<» o a r e, Wie ver lautel. soll die Unterlialtuug der deidei' ^taat'/umnncr der Fraqe der i?ntmirrunq des italo al'efsiinscki'n <>sonfl!ste^' qe>^olteu liaben. Oberst de >a Rocque di-oht !!^ior dem getalirenst>'wangtrcn 14. ^^iili / Die i^lammeiikrenzln lordern die alleinige Äiacin im Ztaate zwecks Abrechnung mii ver Linken Ausländerftucht ansAbeffinten Die ameritanischen Staatsbürger müssen Abessinien verlassen. - Aehnliche Aufforderungen der iibrigen diplomatischen Vertreter. W a s h i n g t o n. 8. Juli. Der aiueritauische (^ieiandte in ^)lddis Al>e ba liai säultl'chen iil ')tl'essiuien lebenden ame rikanlschen Staatybiniieru im Einblick auf die (^^efahr eines .^lrieqe!) mit Italien die Weisunsi erteilt, ihre Aujielelieicheiten so bald wie ttiöglich zu liquidieren und das Land zu nerlasten. Aehnliche Weisungen haben ihren S^taatsbiirs^ern auch die cilrderen iu Addis ?Il'eba afkrednierteu diploluatischeu Blirtreter erteilt. P a r , 5!^ Inli^ Große C'rregunfl liat in den ^r.'iien ^^«'r Linksparieieu eine Nede auvj^elösl, die der oberste ^iihrer der faschistischen 7vla,ltNl'u-krenzler. Oberst de l a o c a n e lll Neu '.'lulinarsch'o iu Tourcoiuji iielialteu hat. Ol« r>t d.' la 'c.ili.' erklärte, um das ^lamuieulre'lz ichar^ !!c!'> heute in Frankreich alles, '.'a.'^ elirlich uu^ anständisi sei. Die ?iorbe»eltiinlie!, si,'.- die Machtütvrn-asnne iit, 5taat<' durch lamme »kreuz seien abtZelchloijen Di^' qros'.e Abrechnung irvrde nicht nnr ruir allen i?iuks-parteien. sondern vor allem :nlt deu' luo.'^ ^ bideu uud veralteten Lyst^>iu de? Parl^nuen-tarismtts und der Demokratie aelialten wer« den^ '^^ienn die ,'^'lauiiueulreu.^le.' .inui' ^'rankreich die tiesl^niidil^steu Reformen 'rleluii. ?!!e ^'iuk'?Parleieu schlagen ietu Alarm ilnd fordern ihre Anliäurier „^^nr .!>erte'd" l^niit^ k'er republüanischen -Xreilieiten" a.i'. ^ür den ! Juli u>t'rden non !)eiden ?ei-ten die gröf'^teu "iZil^rbereitultqeii stetreneu. Die 5pannuug ist eine uilft^'sieiire und en! lud sich bislier schou in etlichen ?.tras'.en tämpsen. Morjien findet ein Miuist'rra! stall, der sich ausschliesslich util der beloraili'^ errelieildeu Innenjaqe lvichästiq^'n w!rd ^u allen parlanu^ntarischen reisen wird aus die (^'ef-!is)ren blutiger Aus^'inaderi^tziingeil liiirqewiesei,. Baron Reuroth kommt nach Budapest Erwiderung des seinerzejtigen HiislichkeitSbe^ suches des ungarischen Außcumuristers Ka-nya. B u d a p e st, I"li Dem „Pest^i Nas'lo" zuivlqe wird der de»«:-sche RcickMllsienulinistor Varon N e u r a t l) am 15. d. M. in Budapest emirefs^'u. um, wie es l^ißt, den seinerzeitigen Berl'.ner .Msichkeitsbesuch des ungarischen Ans^ennli nisters Kolouian von K a n t) a zu erwidern. Gtarhemberg tiber dle Nestau-riemng der Habsburger Das Regime will die Zukunft mit der Bergan» qenlirit verknitpfen. ^ Das grosse „Wenn..." W l e n, 7. Juli tVi'irst S t a r h e IN b e r auswerte sich ^l^ressevertretern ges^ensiber int l^'inröch ül'er die ?1iestaurieruujisfrage ,oie folq:: „^"^ch bin der Ansi6)t, das; d,? Werte „L?« (filimist" oder „Lej^itimismu?" i^bcrholt 'iild. Die i^sterreichische Nesjlerll:n^ -st vom österreichischen G-eiste erfüllt. Sie achtet die Amerika baut svo neue Marineflugzeuge W a s b i n q t o il, 7. ^'^uli^ Dli>? anleri-kauische Krieqsnliuisteriun, luN eil' liie'en baupr0tiri',i".i^^i.'n aller Dppen ailiiekündiin, ^^a>^ ber.il> 'i'. kiir^^ester ,'^,i'it iil Anliriss i^en.^nlwen werd n soll nnd ll'ir da'5 di^' Aiist'-l'isi-" li'ren.? iin August laukeilden ^^alires in einer össeutlicheu Au'?schr<'it'u»^i ner^iel'en w rdi".:^ Das '>^ouprosiri!oil^'Iulu l^u'i denen unedevl'olt koniln!>!''r!e Nelinnalil von ^riesisflnsizeiu^en und Mii-iiiesl' >ie!?-dnrchl^efulirt uuirden. Da-.-Nlit einein >t>.stenaniwand von ?)>ill Dollar dnrchs^efill^rt uierden Arbeiterschustgesetz in den perirkt. n s l> l u ji ! o n, 7. ^^nli u^'t-isid.'N R o o s e o e l t bat da? '.'!'-^»eilerschu!^' (^.<'set^ da? nou deui 57u^ras- cie seltt. Verschiebung der englischen Feruietieu-^en. duneen. L o n d o u, 7. ,''^nli. Der ^'n'i^jel!<' '^^.lnnn der ,'^-erwelieif 5<'n>unsieu dur>>, '-j'ritisch '^^rodcasting ()o.. der nrspr'iniilich 'nr d.n .'!>erbst dieses .'^ahn'-? vorgeseh^'n wa'-. er'iidit eiue Perlchiebnn'.^ aus iiuli^'"0!sse ^'^eii oa bissi<'r kein einziaer 1eislnnti>M!iiaer nnd tiil-lijic'r ^'erniesmusnabule-Apparai i)eui b'.in-icheit Markt zur '^'ersln^uili^ stel)^ Z l"l r i ^ulli. Devisen: ".!>eoqrad 7, Paris Nenniork '^.'i^dou Mailattd , Praq li.'.7'i, .»Nen .'»7.M Berlin L j u li I j a u a, 8. ^uli D?visen: ')^er. liu l77.''.'Xi, Krlch 1 Loudou i.'1 ??.nmork (Setk) 4,-^44..^^ Paris Prag Driest - :'^l;2.i'>7^ l^sterr. Zchillinq ^Privalcleatinti) 6.7Ä— „Maribm-or Nummer 15?. Dienstag, den 9. Juni lS3ü. Mberftanb gegen den Zentralismus Die Forderung nach der Verfassungsrevifion auf föderalisti-Micr oder autonomistischer Grundlage / Die Stellungnahme Dr. Maeeks zur Regierungspolitik ablehnend Z a r c b, 7. Jul?. Vic diL Vlätlcr bcrichwl, jand liiu ^rei-ttlg in !icr Wohnung des Führcrö der uußer-parlatticntaiischcn ZDppositiiütt Tr. Vlatfa M c v l' s, t'ine ^lonsercnL trocitischcn nlio dem vcrcinig- ttu i7ppesilic>ii stnjt, iii der ldic Haltun»^ i',.'ji^'iiul'c'r dciil >''tabln^'>t 3tojadin»vi^ uM tisli^sil^'r '-i^crlcsuriI di'r '>!l'zsierun.qödeklari^» lirn III 5lupschtln!c !>^liinnl, eriu' iv^hlwolk'ndc, n^^'i.s in.n siil? i'Nli den neue» Mnnncrn in der ^tiegicrnnc^, iN'.'tiesDnd^^rc ul'er ^lon Tr. ^plihs nnd D>'. criioffte, ^as; sie dit.j)unl^l.'n .'^nr (^^^ruppe ür. Muiek unlcr .., -^^7-,........... halti'n n>ürden.')>l>nlichc Bc.ii^yniissen iielrsch lmndlnnl^sbasic^ in len .iu-s> .vlnschen der Maeck-l^rupp.' nnd ............ ^ d<'n ''.'lINtiditalen iini Mi.^a Trisunovi^ Ti«' sil'ns>^'reen'> lnui jedoch ,;u anderen l^)esi6)to-punsjen und nulnn ein^' al^!chn?nde tZtctlung <'in die in der lur.zcn, bereits uerösfcntlich-len Crtlcirunsi Dr. schon .^um Anö- drncl l^efoiumen ist. ^r. Maoek erkliirt' te-lunnliich, die '»ici^ierungsertlürutti? s''i in l'llli'n '^'Uiilten nii! dei^ (5'rtlnrnnslen identisch, die uon deu Regierunxien sfil lU"! nl'iicl^el'cn nnirdeii seicn. T'er sn'ntic^e e e r" fchrc'.ln, di<' ^.laiiunli Dr. c^ei^enilber dcr riinsi sei jelu vollsonnnen noz^ativ. Tr.Än. < ef sei iiiil dvr 'lii'siierllnelse'.'rsiiriln^i rwll 5i?inn>t'ii un/,nfricden. (5r lmbe d<'m Berich! ^ crstlitier de-^' Bl«!le>.' erklärt, dlis, ninn lc' sliklisf!» mit der ^c>r!se!'.nng d.'r 'i^.ilNil de-^ 'Z^oeil^Iiul' .^>l tun ^»ak>'.'. U. li. rrtl«irie Dr. Ma'ek: Di<' i,i diesen, .'iui.'N l'cl^^nte slaatl?cli^' nnd nalionnle Einisieit kann ni^ht iindeo^ nusi^c--fas'.t N'erden 'r '^in^lii' n.illi'n^len (^>n lieit lösen tcinu." e v si r >i d, >». ,^^Ulli. llctier di<' .^''nlinuii der O^'positioli'.'>irnppe Dr. ,1 <' l llnd dci!? der Res^ie-rnusivtx'tlarnli^^n l'erichtet die „ Pnl i ti ! >1" UU'^ ,'^n il'lppe'siii'iN'.'Iu'iseu >l)al uian uacl) Ent >ie>ienu>il)n!e der Net^iernnstodetlareitlon eiin' immer i^riis^cre Unzufriedenheit zcii^en 1'c-.1onn<'n, weil in der Dellnrntii.in ni6)t er-sltirt unrd, dlis'. die tro^itischc Frage als ei^ ne d''r nnciuistsl. iu d. inneren ''.il'cuvrdnnnsi ilne ^'ösuug slnden iverde. Änn hat erwar-U'i. dlis^ die Delleiraiiiin die kroatische Fra-qi! nach 'Ansicht der Opposition eine Hanpt-l'ediiniunii fi'ir die Nc^ielnnii !d. inneren na-tionaleu unt> politischen Leben-o und der '.?iersl^lnlllUji der Politischen ^^eidcns6)asteil ist. '.!'esonder>^ nürd der Net^ierunl^ licrarsst, dasi sie nicht einnial die Möglichlcit einer Älmiidernn^^ de.5 <<;rundliesthes erwähnt, auf der die jet/u.N' staatliche Ordnui,ti l'cruht. iin <^'eg^'nteil, sie unterstrich tlock, soiiar, das', sie der >'^ii'i-sassnnsi von I9.'N treu lilci-ben werd^.'. Dies nnr^ in der Oppositiml dahin ausl^?-tes^t das; die R^c^iernug :ilcht t^ewillt ist, die VersassilNli alo l^^rundsicsej.; und danüt die get^enwärkicie inix'rstaatliche Einrichtung ab-^Uläiideru. Tie in d<'r Deklaration anc^elün-' diqte '-!>erändernnti anderer (Tesche ist snr die (Gruppe Dr. MaLek gegenstandslos, iveiln ^ie ".^Neuregelung der innerstaatlichen Ein-rin vornherein aligelehnt wird. ?llle Veränderungen, insoweit sie uicht mit der Lösung der troatischcn Frage zusaurmen trugen, sind si'ir die Oppositioi? Fragen zweiten 'üanges und töiineu snr die Haltung der Opposition gegenüber der Regierung nicht inaßgel'^ich jein. ist deshalb nicht an>^geschlossen, das; die Opposttion ^egcni'lber der ?^^'<'giernng Dr. l^toZadinovi^ die gegenüber den biol?erigcn Regiernngen eingcnoni-ttieue 5.>iltung beibehalten ivird, inenn sie sicr jetzigen '^'cr-nialtnng'^cinheitens (Banate) kann ^ein.' 'Siegelung der kroatisck)en Frage darltelten, da die gegenwärtige territoriale Aufteilung <'in ^^iel vor lslch hatte, weiche's sich von den Ausläuten der Opposition grundlegend nnt^r-scheidet. Ans diesem (''»runde lmumt die At-tiviernng der BanatSoertreLungeii ans (V)rllnd eine.^ etwaigen liberalen Walil'ViekcÄ und die Dezeutralisicrimg gewisser s!cnit-!ier Agenden von geringfügiger V^edeiitnug für die Opposition nicht einmal al-.' Ver« Unl deu ^orderuilgen der Opposition in bezug aus die staatlichen Einrichtungen en!-gegenzukouuncl,, mns^ten "^Veränderungen vor genomnien werden, die snndamcnt.ile .'lb-änderuug der iel.nge,, Pcrfassuugslmsi.',ur Folge l>ätten. Alle anderen (>'ese!^e i^nnnu'u lanin als '^Vorbereitung de.) ^u Lösenden in ^»^etracht. Da in >der Negierung^^detlaratioi: diese Forderungen der Oppo,sition ilietit nml ernn'ihnt lind, ist nian in oppositionelle» .>neisen überzeugt, das; die ieh'ge '1^eaierui>g nicht willens ist, die kroatische Frage zu Dscn. Ebenso kritisiert »nan in Zaj^reber oppo-lsitioncllcn ^kreisen dei. Umstand, das^, ^'»le 'Ue-gicrung, anstatt an die Vorbereitung zur Lösung der wichtigsten innerstaatlichen Frage zu schreiten, daran gche, !^.Z alte Partei-lcbcn zu organisiere,:, um daraus il,re Macht zu schöpfen. Die Opposition habe gegen die Erneuerung des ParteilebenZ grundsätzlich nichts einzmvendcn, insoweit die Regierung dies nickit als ^'»auptzicl (anstelle der Lölung der kroatischen Frage als des uii5itigsticn Staatsproblemes) si6i ev)r»Glt hat. 5''ätte si6) die Regierung Dr. Ltosadin^'o-t^ als übergangskabinett mit beschränilem Ä.rkuuiskreise deklariert, w?e .„an wartet hatte, u. zw. uiit der Ausgabe ge. wisse t^eset^e abzuäirderu (>Vahlgesc',, dann hätte die Opposition wahrschcinll5i ein«' cn« dere 5^altttng eingenonunen. Im übrigen wäre die >'?)altuug der Opposition auch davon abhängig geiu>esen, une die lliegier'nig diese t^esetz? abgeändert lptte. Da '^uli. Dcnl „I u trani il i st' 'Zufolge wer« den die Oppositionsparteien den Persuch nn-ternehnien, ihre Parteitätigteit zu legalisieren. In dieseul Zusamutenli-inge soll die For-derung na^) Legalisierniig d-'r Oppositions^ Parteien unterbreitet iverden. Technisäie Schwierigkeiten wären hiebei kaum zu überwinden, da die i^rtlichcn Parteiorgaiusatio-uen fbeispiel'.'weise der .kroatischen '.!'autrn-partei) zur l^änze erhalten sind. Tie Vor-bereitung^'n ^ind bereits im (^angl^ Man will jcdo.ch das neu« Bereinsgesel^ at»' lvarten, da es für die Legalisk^'rung lvz.v. Gründung von Parteien günstiger '>'in dürfte. Die demokratische Parrei (Ljuba Di-vidovie) war nack) ihrem blSherigen Pro-gramnl eine zentralistische Partei. Die Demokraten sind jetzt ilberzeugt, das; der Z n-tralismus eine überlebte Angelegeul)c>l s.'i. Die in dieser Frage et.n>a auftauchenden Schwierigkeiten will die Parteileitun.'; leicht überwinden^ Au6> das ökonoinnche. nnanz-volitisrhe un!i soziale PrograiNlN !''''r PaUei soll den neuen Verlinllnissen «iiigepa''.? ui,'-den. e 0 g r a d, 7 Inl Die serbischen !.'l?ndwirl>' .inter ,'^ül>r'.lng Äl'.:; Al'g. Vosa L a ^ bi'^eis^n si 1-. an' die Erneuerung ihrer politis5)en 'I'ar:ei vor. In der Skupschtina n>erden sie einen cigcn.n ^lub bilden. Die Landwirtepartei wird, wie man hört, am ^'»entralismuÄ festhalten. Zagreb,?. Iuk' Iut „^olo"-.^aa.Ie fand eine Versamm» lnng der faschistischen Organisation bot" statt, deren Vorsihender der kvühere Mlnisti.r Dimitrije L j 0 t i c .^Hauptredner niar L j 0 t i selbst, der sich den Staat als l^emeinschaft der Llowenen, .Kroaten, 'Zer-ben nnd Bulgaren vorstellt^ und zniar auf üZrund breitester Dezentralisation und Er» lialtuug ihrer nationalen Indiividualität. Ljotie erklärte sich gegen den Parlamentari-^. utuS uud für die Schaffung dc!S ständis^ien Staates. Iui übrigen entwickelte er ein voll-komnien faschistisches Prograinin. Der österreichisch-jugoflawifche Streitfall Beraer-Waldeneggs Bereitschaft, den Bisumzwang mit Jugoslawien in 24 Stnnden abzuschaffen i e n, 7. Juli. Aus^etlininlster e r >, e r-W,i l >> e n-g g enipfing Vertreter der in- inid der ans. ländischen Presse, nui ihikeu die Ansköiten und die .'^.lattttng dei österreichischen Regie rnnl^ IUI )>ieiseverkehrvlonflitl init ^^ugosla-n'ien darzulegen. Der Minister erklärte: „Die Behauptung, die öst^'rreichische Re-gierung ha^'e die Mschränknngvvorschriften bezüglict) der Reisen von Oesterreichern nach Ingoslawien ülier die Narijl erlassen, ist nn^^ richtig. Die österreichis6ie Regierung hat die lugoslaU'isilie Regierung bereit'^ vor drei Mo-naleis ersucht, diesbe.ziiglicli in Verhandlungen treten zn wollen, da der bi'?herige s>n. stand unerträglich l,leibt, wenn die iugojla-wische Regiertlng die Reijen ihrer Staatsbür gcr, die deu Nachweis i'iber die bezahlten Steuern nicht erbringen .erschwere»? wird. Diese '^^'rari'? hat näuitich so weit geführt, das; in der Hmldelsbilanz zwischen Jugoslawien nnd Oesterreiet, eine Dissereuz von li» Millionen Schilling zum Schaden Oesterreichs entstand." Alls die Frage, nuu>iiu die österreichische Regierung nicht abn>arten n^ollte, erttärte der Minister: „Man tann nicht drei Jahre auf Berhairdlungen warten, lim dereli Vcr-wirkli6)Ullg die österreichische Regierung vor drei Monaten iil liebcnownrdigster Weise gebeten l)al. Da die österrei6)isch<' Regierung jugoslawischerseits schon einige Ma^e zustim-Utende Versprechungen <'rl>ielt, ol)ne das', ir^ gendetwas geschehen lväre, verblieb Oester-reist» nur n,ehr der Selbstschutz sener Interessen librig." Minister ''Zerger»!!!t^aldlnegg erklärte, er sei bereit, den Visumzwang mit Jugoslawien in Stnnden abzuschassen, nienn anch Iu^ gojlmvieil dasselbe tun würde. ..Wii' wünschen es herzlichst, das; die Oesterreicher nach Jugoslawien reisen, ebenso U'ünschen loir l^'doch auch unigelehrt, das; die Iugoslatven olnie Schwierigleiten Oesler--reil^, besucheu könllen. Wenn Iugoslawielt nnluscht, das; Tauseude von Oesterreichern an die jugoslalnische Adria iolllulen, daillt wöge sie einfach das Visuln abschaffen, wir wer' den dasseltie tnn nnd der Streit hat sein En ' de g^innden." A'ach dieser bindenden Erkläruug d. öster^ reichis>l>eu Aus;etltniltisters hat ltult die jugoslawische Regierullg das Wort. Die .^a:id, die V^'rgel-Waldenegg ausgestreett hat, inün-te im Interesse der Äktivierinig des Freuldeu Verkehrs insbesondere ini Draubauat ergriffen Vierden. Wenn die Visafrcil)eit schon lnit Dcuts6)land nnd lnit der Tschechoslowakei besteht, so müs;te sie in erster Linie auch mit Oesterreich hergestellt lverden. Es ist zn hoffen, das; die österreichifche Regierung den Antrag auch offiziell der jugoslawischen Ge- landlschaft in Wien ül,erlnittelt l?at. > Leopold «Wlng gestorben M Der frühere Er^y-T-zog Leopold Ferdinand von Oesterreich, der, nachd?nl er liX>2 jeine Zugeliörigleit zulu Hause .ölf-ling in M'rlin lebte, ist ain Doiinev^tag nn.Mas^ial'e auferlegt. Alter von 00 Iahren gestorben. i^6)erl-M).^ Verschärfter Kurs w Bulgarien Neue Ata^nahmen gegen jet»wcd« illegale Tätigkeit der ausgelöste» polltischen Parteien. S 0 s ^ a, 7. Juli. Die Bulgarische Telegraphenagontur berichtet: Die Regierung erlies; ein Delret Nlit ll^ZesetMkraft, anf (^)rnild desseti die Strafen für Delikte alis der illegalen Betätigung Üir die vcrbotellcn politischen Parteien erhkbli5) versäiärft werden. Der Inueuministzr kann die Interllierung bis zu se-^is Monatell ntld deu Laudesvertveis bis zu ü Iahrett aussprechen. Dem Innenulit,ister »mirde ferner die Pflicht' der Eittstellnng von Blätterli nnd Revtien Politischen Inhaltes nach seiner Dlablmlr Martlnac Sehllfe de« Außenministers B e 0 g r a d, 7. Juli. 'iunt C'^ehtlfen des Alts;ennnnisters ?r. Slojadino'n^ ist der Direktor der politischen Abteilnng des Außcnnnllisteriulns, Vladlnii.', M art ina c, erilaunt ivorden. Der neue stellvertrteude Atts;en>nillister I'e gann seine diplolnatische Mrriere Wldlinik eine Anstellung sand. Jüngst befahl Sandor seiner Frau, sim ein Trauerkleid zu bestelleu und in der gu ten Stllbe ihre Bahre zu errichte.ii. ?lus Furcht tat das die F^au. Nun weckte er sie in der Naä)t, zwang sie, das Trauerkleio anzuziehen und sich auf die Bahre zu legen. Nachdein der Gatte noch eine Trauerkerze angezündet hatte, sagte er: „Für heute ^le nug, Mib, ich lvollte nur sehen, luie du auf der Bahre aussiehst!" Dies säjrieb die Frau ihrcul Sohn, der nach .^^ause tanl, den Vater in! Weingartell aussuchte und ihll Iniesä'l-lig bat, diese Dinge endlich zu lassen. Statt aller Ailttvort lvrsetzte ihn der alte Sand.ir einen Fußlrit^. Na6i o'-'scr Delnütiguni ergriff >'r Sohn eine Hacke ulld erschlug den Vater. Dann stellte er sich den Gendarinen. Aovd «Seorge mobilisiert 3so Kandidaten Llotzd George läs;t llicht locker. Seit An fang dieses Jahres empfiehlt er sich und eilten voll ihnt ausgearbeiteten Plan als Retter Englands aus der Wirtschaftsllot. Seine Agitation in der Oeffentlichkeit hatte es schliesslich zinvege gebracht, das; das Kadiil'.'tt Macdonald i>hn einlud, sein Prot^ramut vor den Regierungsluitgliedern zu entwicketn. JuKwischen ist Valdwin zur Regierung getätigt und er l)at Lloyd (George eine Avsage erteilt. Die Regierung lverde ihr »igeites '!?lnfbauprogralnm iln Lailde vorlegen. Llol)d George hat darauf mit cinein Ma-nifest geantwortet, das eine Bon^egnng, die „Neue Friedens- und Au'fbaubewegnng", ins Leben gerufell hat. Ihre Tätigkeit ist bereits ganz auf die koinlneitden Kahleit abgestellt,« und dieser Tage lvurde gemeldet, sie beabsichtige, „N«v Dsc>'l".Mltdidaten auszu-.stellen. Darob grohc Entvüstung bei de» al^ MmSwq, Ven V. ffim? KSK. » Das Schreckensbilb des Bolschewismus Das rxfftsche Boll ist nur mehr eine Herde und keine Nation mehr / Ein Wort aus kommunistischem Munde Ms dem Moskauer Fraueukongreß Moskau,?. Juli^ Die „I z v e st i I a" veröffentlichen <'lnen Bericht über den Verlans des Moskauer Frauenkongresses, auf dem die Redilorinnen die Regierung aufforderten, sckon irgendetwas za tun, um d!^ russische ^nnnlie vor der vollständigen Auflösung zu belvahren und der Jugend den Sinn für die ?^aunlte une-der zurückzugeben. Die Rednerinnen zählten furchtbare und schreckliche Beispiele des ,^er. sialles der öffentlichen Moral iind dos bens in Rußland auf. Hiebci sollen statistische Belege für diesen Zerfall geliefert worden sein, der nicht nur der Zerfall des Komnul-niSmtts, sondern auch der Zerfall Sowjetruß-lands selbst ist. Eine kvnlmunistische Rednerin erklärte u. a.: „Wir sind nur noch eine Herde und schon längst keine Nation mehr. Den Frcmdcn, die unser Lanv belauern, wird es ein leichtes sein, uns zu vernichten, da »vir ihnen ohne ^milienlsben Veinen Widerstand mehr M leisten ve-rmögen." Me „P r a v d a" wundert sich i,l dieseni Zusamnlenhange darüber, daß es so weit kommen mußte, das^ Eowjetrußland, welches den Proletcvier von den bürgerlichen Familienbindungen besreien wollte, nun für die Familie, für den Vater und für die Mutter kämpfen mufj, )venn Nus;land gesellschaftlich nicht vollkommen zerfallen soll." Ein vernichtetldercs Urteil über div gesellschaftlichen Doktrinen des Bolschewismus hÄte wohl kein „bürgerliches" Blatt aus den „kapitalistischen" Ländlern Men können. Damit 'ist Gütlich erwiesen, das; der jkommu-nismus erst auf deik Ruinen der russischen Bolkskraft die ungeheuren und irreparablen Fehler seiner Politik einzusehen beginnt. Sln ganzer SMerzug ausgebrannt In Arkansas (Aiuerila) entjll^'n'1.' — vermutlich durel) .<'>indernisse, die von 'iiiud^rn auf die Schienen gelegt wurden — ein l^iiiterzug in noller Fnl>rt nud geriet in V'nnt». Tie 17 Wasien de>5 Zuge^z, die eine leicht lnenn kK^re ^^adung hatlou, lnkd die !^'ok>.'.nii.Uine wurden ciit Raub der Flannneu. <>^aten schreiten. Nebrigens hat die konservative Partei in dem Wahlkreise, in dem Lloyd l^orge gewählt ist. soeben beschlossen, daß sie ihm einen Gegenkandidaten entgegenst'^llen will. Das wird also einen hitzigen ^ampf geben, denn der alte Walliser wird wenig Netqung haben sich seinen eigenen Sitz strittig machen zn lassen. Und an Temperament fehlt e? ihm anch heute noch nicht. Aurchwarer NacheaN ein« Stchzehnjahrloen Berlin,?. Juli. Die Berliner Ztri^ minalvolizei hat gestern ein Gerbre«^:! aufgeklärt, das in der jlkriminalgeschimte der ReichKl>auptst>cr eines C^epaares. init dem er verfeindet u'ar. zu ti^ten. indem er die l^shähne in den. Raunt, in dem die Kinder 'liliesen. ausdrehte. t^li'ictlichevuieiso konilte die entletz-lich.' Tat in, leszteit '')lngeitbiick verhindert werden. Der ^nnsie wurde sestgeuintlnen und ins Polizeigefängnis gebracht, wo er ein lüu-' fassendes l^estätidliis Megte. Un: den Beweggrund seiner Tat befragt, ertlärte er: wollle lneiite Rachegefül>se stillen." s^m Perlii^r erklärte er nviter, daß er damit gerechnet liabe, das; tnait zweifellos die Mntf.'r k»er Kleinen beschnldigen würae. anS ^^er-gef,lichkeit die (^aGähne ni6)t geschl-^ssen zu Iiabeil. Äävan hofft wieder auf einen Vrinzen Die japanischen Zhinto-Priesler lieten wie-der für k»ie junge Kaiserin Nagalo. Denn die Kaiserin siesit in wenigen Monaten loied^r einem sreltdigen Ereignis entgegen. B-t kanut^ lich lvar Japan jal)relang vo,t tiefer Trübial erfüllt, dentt die ersten vier Kinder dc's sapa-nischeu .^xrvs'cherpaares loaren Mäe^'l^ett. Veä set^r Niederkunft der Kais'^rin hoffte das Laitd ans einen Throilfolger, uud inbriinstig lvteteu Millione,! zum Hiuun.'I. der dem .?>errschers>ause ;u walten. Endlich, l'ei der si'lnften Niederkunft der »taiserin. tra^ der ersehnte Prinz ein. ^apan hat also einen Throttsolger. Nun wird n>iedcr ein ^kiird er« wartet. Nttd wieder beten die Priester ltnd mit is)nen l^anz Japcrn, daß es nochmals ein Prinz seilt möge. Dent, es ist »ticht gnt wenn die Erbfolge eines .>ofsitten bestens geschul!. Die beiden »lach >l» lom-nreuden Prinzessiniten sind lechs u»td vier Jalne alt. der Thrvttsolgt'r l -/L alt. er ivurde am Z-i. Dezember geboren. Als Akiliito. der kaiserliche Priitz, daS Licht der Well erl'lickt lmtte, überbracht.' der kaiserliche Kainmerl)err. eitt alter Adtniral ein s^schenk. n'ie il'desmal, ivenn eilt ^ind iiit 5)errschers>an''' gelwren »vird. Dll'sinal, da es sich tim den Tlnonerben liandelte. br.i^^tle er auf einent Saintkissen ein l)errlich gearlx'ite. le.? 5fsiwert. Wieder ist es so iveit. Wieder 'clnnebt iiber dent Lande der Kirschl'li'iten die 'viis',e ,'?l-age: Prin^ oder Prinzessin? (5S l'eis^t >il'n>arlen. 5^ossen wir, das; e<>t ein Vrinz sein wird. In der Schule. Marie geht seit einiger ,^,eit iit die Schnle. Eities Tages komutt sie sinnend zu ik,rer Malna: „Die Lehrerin führt uns leden Tag an, erst fragt sie tttts, >ind naelcher hat sie es selbst schon vorder i^e-wns'.t." Selbftmord wegm einer Ohrfeige Ein slmtfinanii in 5.'s>aitz^l)ai hat seinnli Leben ein Ende genlncht. Aus Ve»V'veiflliiisi. eigentlich noch »nehr aitS Abe»ullinl>eu. Und Schnld daran ivar eine zarte i^ranens)and, die plötzli?lt ailsrutschte uitd >n Zortn einer schallenden Ohrfeige ini (^'sich! dieses Uanf itiattits landete. Die Zache kalu so. Der (Un neic liebte ein Mädclx'n. aber leider i^'ar die Liebe nur einseitig, denn die 5chi>ne stand seinen Hulidignttgen durchaus ablehnend ge-gent^ber. Als er nicht abliest nnd sie itnnier »vieder >nit seiner Leideitschast verfolgte nnd ihr versickerte, sie ntüsUe ihn lelU^'lt Eiides doch tloch heiraten, ris'. der Lieol'-l^en vlöl^^lich der (^dnldsfadeit. Auch jungeti (5l>iiiesinnen gc!l)t »itanchinal daS Tentperament -''ltrch — sie holte itvit ans und -- klats^i liatte sie dem harwäckigen Beiverber ilzr" Ansicht „nachdrücklich" zn »lerstehei, gegeben. Der tt'aufmann erblaßte. Es ist etwa^ ande'-^«. ob ein Euro^>äer eiitNtal eiue Ohri.ige l>e loinntt oder ein Ebinese. Für dei, tl'bitiesen nä»itli6> s>ai die Ohrfeige eine ab^'rglättoische Bedentitng es ist das s.-s^liinntste llngliick, das eitteit Mann nl'erl>ativt treffen kann. Dentt eiitent Matine, dt'Nt i>as l^ssierte. wird 'n den nächsten drei Jahren das Ungln,-? nicht voit der Seite gehe». Keilte uodn fie schlagen lwtte. bätte sich nitter Al»bren>ten 'voit Weilnaitchstäbcheti vor dem l'eleidigten Maltne dreinlal tief bis zni Erd' nerneigen ntüsseti^ >^ät»e sie danit noch ''tioa-^ Tliilinian angezliitdet iittd vielleicht ail.l, einige Rate- ten al'gesenert — so n?äre alles »nieder gut gen'eien. Aber die ^rait N'^tr liöü' — sie >vei-gi'rle sich, diese Znhtie vorztinelxnen D''r ^ianimailn aber brach vi>llig .^liialnin.'i?. ^^r sah fnrchtl>are S.'liicklal'^schläge ütu'r sich lxr-einlnechen^ deneti er nicht ge-oachsen sein n'iirde Da griff er zntn Dolch nnd niachte .narakiri. Man sagt, daß das satanisch..' Weib tinr lalt geläet>ell ^lialv . . . Noch ein Seeungeheuer? ^eit Loch Neß schieszen die ^eeungehener gleichsaut wie Pilze aus dent Meere. Ver einiaen Wochen erst wnrde eilt solches Mon-jirnni an der irlätldisel>eil ?si'lste an Land ge bra.ln, und eitte nmhre '^^ölkermanderiing setzte ein, tiln das seltianie Dier — übrigens eine Delvliinart »vie sich ergab — zii s?l> itt lel.uer Zeit unsichtbar gemacht, doch eitiige Soinilaaskinder haben die berühmte Zee-schlaiilie gelege»ltlich ntultter ^eit ttovk oder ^rlln'an^z a,ts dein Wasser sleckeii selil'n. Nitn liat ilmtl schoit »vieder es,, Monsiriknt gefas^t nnd lieinalic init heiingeln'acht. wenn es nicht INI letUen ?lngenk»Iirk vorgezogen liälie, sich eilig daooitzitmachen. D«'r englis.w Danipser „Ulsier Oneeii" sichtete das ilter'mi'lrdige Tier ans der .'^'^öhe der Insel Man selatig, das Ungeliener »nit Schlingt'n nnd Ret)e,l zn sangen, es nnirde int Tchif' festgemacht nnd niitgenoinnten. Wäl»rend der W'!te'.fahrt nun, f'<'richte»l die Matrosen, sich das Dier loiederliolt anl Schif^skörver gestl^szen Nlld s>abe scliließlich so leblos an >'n «eilen gelianlst'n. daß die Mannschaft es ln'reits für tot liielt^ Aber n'älnend der DliUit'fer in, I >>afeu non Velfafi feftaeniadN U'nrde. ges-llab 'das Wnllder: das Teenngelil'uer »ir. sich plöt^ 5«I»öns unci «cuic»? lich mit einem gewaltigen Rnck los sodas; der große Schiffskö,:per erbebte, lmt« suchte eiligst das freie Meer auf. Kapitäit und Ma»tnichaft erzählen aufgeregt von dem seltsamen Erleb. Iiis. Das Tier soll ungefähr zehn Meter lanc^ und vvtt einer bisher nttb-^kannl-en Art ge-N>esen seilt. Möglich, daß es eis echte „Zee-schlange" gewesen ist. Möglich abe'' aul'. d(7ß die Besatzung de^^ Dainvfe''.'. z,. tief ins (^rogglas geschallt l>alte nnd inai? oe-'-lial^ das ganze als Zeemannslatein auffassen ka-nn^ Tragödie im Storchennest Zu einer ergreisetvden ZzLN" kaln e-, tt,t-lättM bei einem Brattde in eiitein kleii.ut »tltgarischen Dorf bei ^zabatka. .yi-r war eine Zch^'nne in Brand geraten. schlli-gen seitlill, Utid aus denl Dache die lx'lleit FlalNiltelt l)eratts, als der Braltk) oenierkt nntrde nnd die Fetlenvehren auch ans !'>en lx -»lachliarten Dörferli lierl»eil?ill^'n. <5... ivar llichts utehr zu retten, nlid die Wehr inußle sich darauf beschräit'ken, die untliegenüen i^e-l'ältde vor de,n Uebergreif?li der ^lainiuen zn schützen. Währeitd die Tcheitite l>ercil!i' in liellen Flatntnen staitd hörio nian plön'ich durch das .^l^nisterli der Flantmen das laiiie >ilapperll eiites Stor.l)es. Die ,'^e>iern'ehr lliätttter bemerkten^ daß sich atts dein l^iebei der Schelllie ein Ztotcheiinesr bezand, in dein sicli nlehrere Jiinge befa>id?n. Die .-töulnll i»x»r l)erbelgeeilt, nin il)re Jungen zu schiitun. Aengstlich ultd lant klappernd trcist^^ das Tier über dem breltnelldel, (^'liände. 5chon griffen die Flantiiten liach dein Rest — da ließ sich der große ?^ogel plötzlich au' d,i> Nsst Herabfallelt nnd bi-eitete schili^eni^ die mächtigen Flügel über die Jlillgen. Zchr.ck erfüllt l'lickten die Doribewoliner znu! D-am der 5chenl,e hinanf. Es niar nnr ein Me niellt. Roch einmal liörte inan das >^tial'vern der -torchenmtttter — dann wurde es still. Altch nliter de,, M'itscl)^'»?, die die-ü'r Trage die im Ztoreiienilest bingeivohnl batien „nd die noch kur^ iiber da.5 ,"^euer getainnteri fiar es allf einmal still genier)en. Die Fralieit :m'inten, nitd selbst ni den Angen alter, itielterfester Bauern standen Tränen Ein SchriMeller braucht den Lärm Der bokanlttc englische Schris^stelier e l l s ist Ulliängst als l»eftigit.'r ^'»'egner aller Attti-Lärln-Bestrebiingeit ausgetreten. In einer Bersaniiitlitilg der englischen Altti Lärm-Ltl>^ hat sich Wells Plöt.Uich erbol'en nnd erklärt, viele Mensche,, brancht^'n d«'n Lärm nnd kölilitell nicht oI)N'^ ihn leb ii. Wells selber bel>allptet der beste Benvi-^ für diese Tatsa.1»«' zu sein. Zo llne Schiller die faulen Aepsel in der Schlil'lade seines S'chi'eibtisches bralite. daniit 'lnn d,e tienia-len l^edankei, zugeslogen kamen, lnalicht der Schriststeller Wells eii, normales 5).nantuin an l^rältsch. Wenn e.> iian^> still itt seine,n Arixntszitnnier ist. bedanptet Wells, so ist aiict, gleichsan, lein Denlavvaral still,gelegt. Er vslegt dann znnächst imS Radio eiitzttsciialtell. sodann das F'nst.'r zn öfinen, nnt die frenndlichen t^^eräusche d-'S 5tris;en^ lärins l>e,einzulassen Das.'(^ilpe:» der ?!nt0'?, das .i^killgeln der '5traßenbal>nen. nnd »ei e-^ altcl, nlir P'eidegetravpel oder das i'^en,is!inderg.'scheei — das alles ist die ^Vt'nsik, die notnx'ndig 'i! nlll den bekannten Alltor in Ati,nlnnii'' zn brillgen dainit er geistig schaffen lanil. Diensta«?. k»en 9. Juni I9Z5. „Venn i6i die Wahl habe", «^rklärti! Wells «711 s der Anti-Lärm-Pcrsammlung, „zwischen "iucr vhiic st^lichcii L^'irm und ciner .inöereil, die noch jieräuschvoller wär^-N'u'erc' hculiIe — Cie löniicn sicher seiu, das; !u, !^ie letztere ivählcn würde!" ^LLohIwollcnd cr dann hinzu, das; cr sehr richtig lind.', hcutzulcigc ldcn Lärm zu koutwMcren. '.'ur akischaffen wollen sollte uiau ib» nicht, "^nn ohne den nornialen Grosjstadtkrach sei Lcben nicht zu ertragen . . „MavÄorer Zeitung" Nummer 1Ü2. Konflikt in einerSpiritiften Ehe ^lus^crordl^utlich erheiternd n>lrtt;rillid l,al> <'r an, das; — sich erst Iierauvlzcstellt habe, seine Frau schvn irilher einnial verheiratet gewesen sei. Sie >!l^l'e 'ihn? das vor der Ehe vorsählich vcr-'>l?nn<'qeu. Mr. BralzrnS glaubt, von seiner "vian bereits als Vräutiqam uubedinqto Of-!>nti<'it vcrianqen 5n können, nnd fordert das; d-l<' Ehe Nlit seiner ^ran siir nn-'lUtil^ iichter nnl <'inc'r nierkwi'irdigen L^egriinduZl^ t?liftvlel)nl. ?'<'r Eheinann >vnre iin ^^lecht, inNe cr — luenii nicht cr sowohl nne seinc "uau iilierzeugt'.' Spiritisten niären. Aller-sollten slti» Brautleute vor der Che Iber ilir<.' Vergangenheit nnternchten — alier li^tit Spiritisten, l'<'i ihn<'n wäre das 'ölllg iilK'rslüssig. Äenschci?, die sich ^ah--clansi nnt der .^tnnst deS GedcnlenleseniZ ''scimftigt hallen nud dnrch andere nne durch s'liidnrchsehen, liranchten sich unrllich line l^'n'itändnljsse .;n niachen. Man nnißte 'a annel)nn'n, das; jt^der den andern sofort >ll'sl dnrchschant. sch<'int also danach?nit ><11 spiritistischen ^ähigleilen der Eheleute ''Mgen'.' nicht Iiesonders weit her geweseil II sein. ?ie i5l,e »onrde n!cl>t tiestliicden, die ^jrnnde als niizuixiichend abgelehnt. jtsv. öisieiea Montag, den S ÄuN 1935 WWWWWWWWWWWIö????W? Der Tod auf der Straße Radfahrer prallt in einen Kraftwagen / Tödlicher Unfall bei Reka Gestern gegen 17 Uhr ereignete si6i auf der Straße zwischen Hok^e und Neka ein schwerer Verkehrsunfall. Um die genannte Stunde passierte die Straße eine Fiatlimon-sine, in der sich Mei Gäste der „Mariborska koLa" aus lZagreb befanden. ^Gerade al^ der Wagetrleufer in die letzte Kurve unterhalb von Reka einbog, tauchte vor deu, Auto ein Radfahrer auf, der auf der Stange einen zlveiten Burs6)en niitfi'lhrte. Die beiden die die dort abfallende Stras;e in cineui zieinli-6)eil Tenivo herunterfnhren, verloren, als sie des herannahenden Liraftwagens «nlsiäi-tig wurden, völlig die .^^^rrschaft ülier die Balance. Steiner von den beiden hatte die (Geistesgegenwart, die Mschwindigkeit zn mäßigen sodas;, da sie sich überdies ans der falschen linken Stras;enseitc befanden, das Unglück nnvernu'idlich war. Der Krastmagen ivurde voii seine,», !^'enker gerade zniii Stehen gebracht, als die beiden Nadfalirer nnt unverminderter Wucht gegen den vorderen Kotflilgcl anprMten. Ter eine von den beiden wurde hiebci derart heftig nach vorne geschleudert, daß er mit der Stirne gegcn deil Etahlrahnien d. Windschutz^ bzw. Blend scheibc stieß. Die Mgen des Zusmnmen-pralles waren furchtbar. Der lAtablrahinen verbohrte si6> förmlich in die «^chädeldecle dcö bedauernswerten Burschen, sodaß daS Gehirn hervortrat. An eine ^Hilfeleistung war nicht nlehr zu denken denn der Tod war kurz darauf eingetreten. Der zweite Radfahrer trug wie durch einen Zufall nur leichtere Verleihungen anl Kopfe devon, wäh rend Äas Rad völlig zertrünimert wurde. Tie rasch lierbeigerufene Gendarmerie konn^ te bald die Identität des tödlich verunglückten Mannes feststellen und zniar handelt cS sias Rad lenkte der Gebäckauöträger Max M a l i. Der lK'i-den Verunglückten nahn? sich der gerade vor beikommende Arzt Dr. Z ! r n g a st cin. nekme MSN irük nücktern ew VIss 5644 MM« „NlMißM "Mk«W» ve>villixt vom Ministerium kür Lo!ri»lpo!itilc uncl VoIIeszie»un6I»«t: 8 15.485 vom 25. !935 . st>. Ticbstahl. Der Bürgerschiilcrin Iohau^ !'i P II n i l aus ^lovensla Bistrico n'urde .ig'.'iiver eine ^ii^'^line samt ^.Volcn nnd ^')n-'eliör cntinendct. D^r Schaden lieliiust jic^li ins inel)rer'.' .'^^niiideri Dinar. :'>'it der An-!elc'gciil>eil sicl» die t'^iendln'ni^r:»^. jb. Tie ^Bautätigkeit niact»! !n (^lov. Bi« rica tro!'. dcr WirtschastSkrijc l'^iigsaiu nl^er ^kig 7n'rtschritle. Die einstöckige '^^illa df'Z r^te^'' Dr. () e r n e in lder ^ollzerseva cesta .'.ht ilzrer Vollondiusg entgegen, ^^^n Angris» nn'mnksn wurde auch der d^r 'Z>islen (5tras;cnaufseher.^ A ni l> r o nnd de^'. ^!innnternehn,crS a m e r a l. Diensta«, 9. ^uli. ^lubljana, l:- ^ustigv VollSMisen. l.'i.l."» 'Untorchester. I8.Ä) Musik für ^(tinder. !!>.:!(» !ationalvortrag. 20 Militärninsil. uctirichten. Fnntorchester. _ Bcograd, I ^uinkorchester. 12 Lrl)assPlattLn. l0 Aolts-der. lU.I.) 1^^'alionale Etnnde. 2l> Einsonic-onzert. — Wie», 12 ^i-nniorchester. lf?.l0 iichard Wagner (Echallplattcn). 18.2^ (^lek-iläie Musittnstrumente. Orchesterkon-"rt. 21.10 >)eitl!rl! Vorlesung. 22.10 Wiener '^ilettkoniponisten. — Bcrlilt, .2i>.10 '^tl^.ines rchejtcr cius gros;er!^hrt. 2l jtehre znri'ick - alles nergcl>en sKabarett). — Beroinün-i'r, 2l.lt1 Hansnnisir aus deiil 18. Ial^rhun- rt. — Bratislava, 1(i.20 Viola und .'!>?rsc. i'.lo Leichte Musik. — Breslau, 21.10 Bio-ünnlsil. — Budapest, 20.30 „Tosca", Op^'r. - Hamburg, Erlebnisse nnt wilden iercil vor dem Mikrophorr. M.10 Eine Che^ .>indStragödie. — Leipzig, 20.10 Ländliches ^nstspiel. 21.10 Nordische .^unst und VollS-!c:tx!r. — London, 20 Ealontrio. .20.-1'^ Eine inlicinitiche Epionagegcschichte. Zl.lD Kla-nl-rtonzert. ^ Mailand, 20.10 Paganini, 'Operette. — Aiiinchen, 20.10 JbeuS, -die Frau 'oin Ä'eere. — Paris, 2ll.<15 Chanson'änger ingen. — Prag, 1«.1.2d Böhniische Musiklmid-.l^rte. 20.50 Konzert. — Rom, 20./I0 Z^am-incrmnsik. — Strafjburg, 20.1)0 !>!'ottzert ;<'il ReM, Regen...! Tie Natur atmet nach den Diirretagen wieder aus! In der l^i'acht voni «Sonntag auf Monlag siel der erste, nienn auch spärliche R^'gen, die fast verbranuten Gräser erhielten da^? erste, so notn'endige Ras;, nni nicht völlig zn verbrennen. In den leisten Tagen N'ar zwar ine depressive '^Letlerlage zn lx'obalbten, docl) toinlte der so heis; erselinle Regen nnd mit il)in die Al'knhlnng nicht eintreten, da die Wolten nach ersolgter -^nsannnenliallung durch verschiedene .'l.^i.sliwinde innner N'i'.'der auseinandergt'lrieben nnirden. Der Regen lani mirtlict» in allerlct'ter EliNlde. Gewisse !^tnltnren nvrden sich von der Dürre N'.^ch erholen, so z. der Ma!^., der schon die eisten Vkätterspiralen zn zeigen begann. An6) für das Wachstnn? des Spätobstes ist der Regen, wenn er;et)t reicliliäzer eintreten sollte, von gros;er Bedeutung. Der Landwirt at:ne-e ans, ebenso der Städter, den die Ltanbpla-ge schon ans den» „.<.^änsel" geliracht hatte. Viele Tanscnde von Litern an Stras;enspre>lg ivasser sind von der Eladtgeineinde ebensall;^ eingespart n?orden, turz inid gnt, der Regen ist ein „Millionenregen", nnr sollte noch rn-l)ig nnd andaliernd nn'iter regnen, dainit anch die teiesereit Bodenschichten dnr6)feuch-tigt Vierden. pflafterftelne gegen Staub und Kot Die heis;e Ialzreszeii init il)ren Möglich leiten der Etaubentwicltung zeigt inslieson'-ldere ini '^'alle der o r o t n cesta und der Tattenba ä) o v a ntica, daß hier srüher oder später Wandel geschafft wcrt>en nmß. Die !>t^ o r ot' a e e st a ist iin .'^)erbst nnd inl ^richjahr ein .'»totnieer, in den Sonuncrmonaten hingegen das Staubreservoir snr die innere Stadt. Infolge des zunelMenbo Verkelir znin Inselbad nwß die Stras;c viel intensiver besprengt werden als die iibrigcn gepflasterten Straßen ans denen normalcrtveise die Slaubentivicklung docl> «geringer ist. Was snr die .'^i'orotifa cesta gilt, trisst auch für die Tattenba ch-o v a nlica zu, auf der sich der gesanite Verlehr znnscheil den: Schlacl)tl)of nnd doin .^.>anptplatz abwickelt. Wenn schon das l^eld sür die Regnlierling und Asphattiernng de^Z .^>nptplat.^es angenl>Ulkl. nicht da ist, so soll ten doe-nlgstens zu einein großen Teil erledigt wer-de. Ist dieses Programnl einmal durchge-fülirt, dann lonnnt die Reis)e auf den Hauptplak, über den s6>on an dieser Stelle viel geschrieben nnirde. Ob wir nun die Errichtung einer lchgienischen Markthalle bald erleben oder nicht, ist nebensächlich, wichtig ist, daß der .'^auptplatz auf dein sich unser Marktleben abspielt, einmal asphaltiert wird, danlit der Schmui; nnd Staub des Ta^ gec' in der Rächt mit Wasser in die i^tanäle gespült werdc'n kann. Das gegeinvärtige, an großen Löchern so nberreick)<' und uneben-mäßige swhentopspslaster wird srüher oder später dem haltbaren reinen und zweckdienlichen Asphalt wei6ien nn'issen. Gerade aus de,II ,'vtcisch- nnd LcbenSmittelmartt nlüssen die vielen Staubwolken, die sedcr Wirbelwind ans die Waren heral^gel^en läßt, von vornherein iinnlöglict, gemacht werden. Es wird also die Ausgabe des Stadtrates sein, nkier diese nnerläßlicl>en Lösungen nnserer Straßensrage v'eiter nachzudenken. Fahrtbegünstigungen In verschiedenen Orten des In, und Auslandes wcrdcu gegelNvartig oder in der näch« sten ''.nknnft Veranstaltungen abgehalten, de ren Besuch din'ch namhafte Fahrprciscrmä-ßigilngen ermöglicht Niird. Im nachfolgende« seien einige derartige Gelegenheiten auf' gezählt. .^tlijmakealan, ?^rontlämpfertagung am 12. d.: l)alber?^ahrpreis von' !^. bis IK. d., Conderlegitimation zu '^^inar. Tschechoslowakei: bii^ .'il. Oktober nach se<-l»!?tngigeni Verweilen in beliebigen Orten der >liepublik li',ige ^ahrpeic.erinäßigung auf den Reichci balinen anf der.^siin- nnd Rückfahrt. Italien: bis aus weiteres nacl) se6iStägi-gen?Aufcntl)aIt in beliebigem Ort t'>0''/<,iger '.^laclilaß anf den italienisä^en Bahnen auf der .'^.'^in- nnd Rückfahrt. Einschlägige Infornwtionen erteilt daS Reisebüro „P ut n i k" Maribor, Aleksan« drova cesta 35, Tel. 2122, und in Cclie, Krekov trg, Tel. 110, woselbst alle Fahrkarton zn Originalpreisen, die Reisevisa und alle auslöndis6)en Zahlungsmittel zu kulantesten Bedingungen erhältlich sind. Äntemationale« Tanz-Nimler in Maribdr Die Eritsfnung der Maribor k^estwoche. Die Fcstwocl)enleituug hat uns für die heurige Festwoche eine ganz besondere Ueberra-schung vorbereitet. Der erste Abend der 1. Festwoche wird durcki ein Internat. Tanzturnier eingeleitet, auf dein weltbekannte Täuzerpaare mit ihrer Tanzkunst die Ben Diilzerpaare in der ,^eit der 1. Festwoche auck) die landschaftliclien '1iei ze Jugoslawiens kelinen lernen werden. Dao Turnier düifte nach den bisherigen Nennnn' gell einen sehr interessanten Verlauf neh inen. Das Turnier wird ain ^!. August abend°, inl großen Union-Saale stattfinden. An deiN Wettbetverb tverden Tanzuieisterpaare .ins Deutschland, Oesterreick), der Tscheckioslowi-kei, Ljubijana lUld ^'Zagreb teilnehmen. Selbst veiständlich werden noch Tänzerpaare anS anderen Ländern eintreffen, so das; diese einzigartige Veranstaltung in« »Vahren Sinu<' des Wortes eine intcrnatiouale sein wird. Während nnd nach dem Turnier wird daS Publikum sich am Tanze beteiligen können Selbstmord eines Vatienten Im Altgomeinen Krankenhause gab eS in der Nacht zum Sonntag einen aufsehenerregenden Zwischenfall. G.'geil Mittcrna'l.l verschwand aus dem gros;cu .^mnkeilziiunler der El)irurgischcll Abteilung des Allgemei neu Krankenhauses der Lljährig.' Soldat Milovan P a v l v v i e., der sckion läNii're Zeit schnierkranik darniederlag. Als gegen .'t Uhr friihuwrgeus die Krankenschwester Rachschau hielt, war Pavlovie. noch iiumcr nicht zurückgekehrt. Man brauchte ilin aber nicht lange suchen, denn, als man di.' Tür vonl AnstandZc>rt, die tiersperrt nwr. ge U'altsanl öffnete, fand man Pavlovit^ :n!t eiller Serviette erliängt tot vor. Pa.ilevi'' hatte schon vor etwa vier Wochen durch einen Sprung aus dem zweiten Stockwerk einen Selbstmord verübt, wob?i er einen Schädelbasis- und Wirbcl.säulenbrll.'l) erlitten s>atte. Er dürfte die Tat in einem '.'ln-fall von Schwermut verübt haden. m. Reuer Ingenieur. An der Techni'.-h-n ?>ochj6mle in Graz erwarb ^^err Fclir ^ ch m i d l aus Maribor d2.? Ebemie-Ingenienrdiplom. Wir gratulieren! ni. Bom Königin Maria-FeriaUzeim in So. Martin am Ba6»ern. Die sür den Soni-merausenthalt der Grup^ie 2 bestinnnten .<,?inder gehen ab Maribor .'^auptbahnhof an« II. Juli NM 0.10 Uhr ab. DaS Gepäck ist am Mittwoch, den 10. Juli um 0 Uhr ins l^sundheitsheinl, .^t^orosöeva ul. Z zu brin' gen wc> auch die ärztliche Untersuchung der .^tinder erfolgt. Die Mern oder deren Stell' Vertreter nwgen die i^inder ivenigstenS eine halbe Stunde vor Abgehen des Zuges zuni Bahnhof bringen. n,. Heimkehr «mS Sv. Martin. Die erste Gruppe der Kinder?ehrt Mittwoch, den 10. d. M. nach eimnonatigenl Aufenthalt ans den: Fericrlheim „Königin Maria" in Sv. ^.y?artiir ain Bachern heim. Di? Eltern bezw. Angehörigen »verden ersucht, die Kinder bei der Ankunst des Zuges um 11.11 Ubr am .^>auptbahnhofc zll erwarten. m. Streik. Die Arbeiterschaft de'.- Metall^ ivarensabrik „Z^ovina" in Tezno I'ei M'ri-bor ist vx?gcn Differenzen mit der Fabriks« lcitung (Lohnfrage, Kollektivvertrag u!w > in idcn Strei? getreten. nl. Schadenfeuer. In Sti. Ian/> bei Dra' vograd entstand auf bisher ungetlärt^ W-'ü? iin Gehöft des Großgrundbosther B a r i !) oulgo Skrinjar ein Sckiadenfeuer, uielche.^ smvohl das Wohnl)auS, wie au6) di' Wut-schaftSobjckte total einäscherti'. Die schwer trank daruiederliegende Wirtschafterin ?0' wie das Vieh konnten nur mit Muhe gerettet Vierden. Die .^Habseligkeiten des Wirtschas-tcrs nnd daS WirtschastSgerät des Eigentümers. wm^n- ein- V'aub der Flanunen. An „Marib'orer ZMmg" Nummer 152. Dilenstag, den y. Juni ein Löschen konnte infolge Wassermang6.v nicht ftedacht:verd«n. m. SVjichriges BesiandeSjubiläum. Tie s^rejwillige Feuerwehr von Sv. Trojisa in d<'n. Slowenischen Büheln seicrte dicjel- Tage das Juiiiläum ihres sechzigjährigfu Äcstan. f>e«. oeli^ 11510 veii^ »^v8 MM 3956 m. MLnmrgesiMgverein. um Uhr Treffpunkt in dcr l^ambrinus-Halle. Wegen Gästobesuchl?'^ mögcn alle vollzählig crsckicincn! Dic Vcrcinslcitung. m. Mehr Rücksicht aus die Schwerkranken! der gesamten >iulturwclt wir!> auf die in den Cpitälcril uiitcrl^rbracktc'N schwerkranken k?röf',tc' ^i^i'lcksicht siciwlumen.. Mehrer? hundert Mclc'r von den ^kranliinhäiisern cntserni sinl> an den Straßen Tafcln anki<'-bracht, in denen die Passanten ailfmerksan, l^nincht ir>crt>en, sich in der Näho der Spitäler di'r lZrAj^ten Rul)c .zu befleißigen. Eine Ausnahme bildet leider das Kranlenhauc. in Maribl>r, das mitten in, i^rWen Lärnl zu stehen scheint. Da werden beispiel-^lvelie in nnmittolbarer Nähe des ^irantenhanseS Mntorrcidcr probiert, was uut ^^ehl.^i'lndun-i?-'n und nndei'em furchtbaren Lärn: i'erbun, den ist, der die armen Krankon uoni Äett aufschnellen läht. Am Norabend zn Markttagen scheinen sich alle Rinder, Silase und 5>iegcn in dieser liegend ein Ctclldichein .pi sieben, da in den benackibartcn Ställen .'»'iun' derte von Tieren untergebracht werden, deren l'ljebrüll, Blöcken und Meckern ans die aufi^epcitfchten Nerven des Tarniederli.'gen-den nicht fterado beruhigend einwirkt. Die fl>inpelenten ^^ltoren, vor allein die Stadtgenleinde, werden ersucht, hier cndlich einmal Wandel zu schassen und in der Näh? des Krankenhauses seden iinniitil^cn ^'ärm streng zn Verbieten. ni Erlolgreithe Aktion mit drm Äntitu-bkrtulosendinar. Der fiir die Zlnecle der Errichtung eines Asyls für Tulx'rlniose eingeführte Dinarbeitrag hat inl Juni bereit-) ins gesandt l77.i>?7, Dinar eingebracht. .'^^>erzli-lhen Dank allen Spendern! Die schiene Zif^ ser ist ein Beweis dasi'ir, wie durch kleine Opfer die allmonatlich von den Mietern ». .'dauseigentümeril gebracht werden, ein schi^^ ner i5-rsolg zeitigt ^verden lann. nur ein Drittel aller Stadtbewohner deni 'lius,' der ^^.iga folgen Wierde, wäre eiil Mo-natsbeitrag von Diu Ill.iXX» sichergestellt. Möge daher das Beispiel der ausopserung')^ vollen Mieter und v^ausbesijzcr nachgeahmt werden. m. vin Kind im Bett verbrannt. T r Wil^zer Alois ^ e r e n c verlies; kiUzli-h iein Wohnhaus in Maletnik bei Maribcr. um mit der Frau seiner ?lrbe!t na6?zugel)en. Die L^heleute ließen das drei Äoch^'n alte Äind inl Haufe. Porül'^'gl'hende benlertttn Plötzlich Rauchentwicklung aus dein Fenster des .Hauses. Beim Eindringen iandcn sie ^'.aS .iind, welches schönere Brandwunden erlitten liatte. nicht niehr gerettet werden. Der ^all ni'iid nntersilcht. Die (Gendarmerie, hat ''ie An-.^eigc an dit.' Staatsanwaltschaft erstatten nl. <5in Motorrad gestohlen. Ein noch nn-bekannter ^'angfinger lief; geftcru aus d-eni ?äausslur eines (Gasthauses ein Wanderer-Motorrad im Werte von ^iWl) Dinar nüt sich geheir. Das Rad ist Eigentun:: des Gastwirtes Josef o nr e t e r. Nl. Der dreiste Raudübcrsall in der Be- trinfsla «nlioa, dessen Opfer der liier i:n ?^uhestande le!^nde Oberst H a in b ö U worden ist, wird morgen. Dienstag, sein gerichtliches Nachspiel lmbcn. Bekanntlich hatte sich damals der 12jährige >?ellner Hajrodim Serdarovii?, «der inl Hause hausierte, verschiedene Schnuictgegenstände und etMl-ö Bargeld im Werte von N.0<^ Dinar angeeignet, na6)dem er Oberst .^Vaui-Köck jowi«' dessen Schwester Eleonore über^ fallen liatte. m. Ein Rad -gefunden. Auf der Straße Mifchen Bi'eflerniea und Kamnica wurde gestern vom ^Üollfnhrwerkunternehmer ^liu-dell n s ein Daniensahrrad gesunden. Dac' Nad. daS die Nunriner trägt, kann liei der Polizei von d^r Verlnstträgerni tldgeswlt werden. m. Einbruch. In die 'Z^^ohilung des Kino^' operür e>nig<' .^e>t allein ließ, in eineni Schaff Wasse,- ertrunken. IN. Anstelle eines Kranzes für du' 'i.'rstcr-bene ^rau Bäckermeisteriu ^l^iisefin: sil^tnik spendete die Hand'elcsron ,^ra'l ^^'iidmillo L n p i n e k ans !>to.iohlen-bergweri'l-(^icseltschaft in Trbovlje I v a-n o v i lii. (Einbruch in Trbovlje. llnbelannte Täler t'rln-achcn dieser Tage dos i^-asthaus lir ll r a t a r in Trbovljt' und erbeuleten Dinar Bargeld und nerscliiedene l^e^ l'rauchsartilel. ln. Ausgleiä). Der Eiscnl>albmasl. Der Tod t)at ocn langjährigen u. verdienstvollen Diretior diese'.' Tl?eaters, Joses B a ch, iin Alter von eilltäginie 'Aus-enthalt in wieder nach Beograd ab- gereist. z. llebcrsjjtirung der Ueberrefte eines kroa. tifi^n Journalisten aus Z^iume noch SuSal-Trsat. Sonnlag, unnde in Fiume die Leiche des Finnianer kroatischen Publizisten Doktor )>iudolf E cker ! erhumiert und unter gro-s^'r Beteiligung der l^tillturorganisatiouen und der Stadtgemeittde Su?iak in Trsat ^nr let;t<'n Nnhe bestattet. z. Der Buck>händlerkongreß in Zagreb stellte n. ,1. fest, das^ ausländische Büchera-getlten iin vergangenen Jahre zuin Schaden des legalen sirgoslawischen Btichhandels <^ie-scliäfte ini l'^esamtwerte von <>0 Millionen Dinar getätiq! liaben. Die jngoslawischen Bnchlwndler fordern eltergisch die Bekänip-fnng des illelialen Buchhandels und oe.i Schnh ilirer gen>erblichen Interessen. Znni Ol'mann der ^'andesvereinigung wurde Ivo II g I i i.'.agreb), zu Vizepräsidenten Ni kola /. i v s l'' v i sBeograd) nnd Beloslav S ch w e II l il c r l^'subljanal gewählt. Ein? Dynamitpatrone in Samobor explodiert. >Zonntag liegen 7 Ilhr früh explo dierte ani Fenster des Notars und eti?mali gen Abgeordneten der Jngoslannschen Na^ tionalpartei, Dr. <^jnro e n i in Sa lnobor eine ^nnaniilpatrone, die nur geringen Sachschaden znr Jolge hatte. Beschädigt v^nrde lediglich ein Innen nnd ein A'ußeu-senster. J^in Moment der Erplosion ivnrdon zwei Personen ans der Flncht zum Bahn-dannn vemerkt. Man glaubt, das? eS sich nni politische Gegner des (benannten handelt. 9?»»»«« Aisskung »t»t» «t«, asp«kii^ g«g«n »llvSekin«»«?, cktcHItung»'. -X^manee oit >?. Xl Strohlvitwerzeit — selige Zeit! l.^jn (.Ehemann erzählt.. . „Also, meine ^^-rau ist .ibgercist, erzählt '?.'>err Meier am Stammtisch, „vorgestern." — glücklicher Strohwitwer", h-isir eS, „na, ist ivohl ganz nett so olme die .vran '.^I^'Ntah-lin, wie? Mal ein bißchen hne Aussicht! ".'^^erden Sie nur nicht üdcrmnüg!'' „Ucber-inütig!" ruft eine Ltimine von der anderen Seite, „übermütig als Strihwilivcr! Ich tenne das. Erst freut man sich über seine ,Freiheit, schließlich ist man »elig, wenn die llebe ^rau wieder einrollt, i^^oit. bin. 'ch in, vorigen Jahre l'rleichtert zuni '-.''^ilnihoi gegangen, um meine Emilie wieder abzuholen!" .verr Meier räuspert sich. „Mein? .<.').:rren, '^ie irren sich, wenn Sie oenli^n, ich wäre sonderlich vergniigt ülx'r dit^ Adrene nieiner i^-ran. Sie irren sich al>er eben!-', nx'nn Sie glauben, ich lvarte sehnsüchtig aus ihr^^ ^liür!-tehr. Bei uus hat es sich in oe^t letzten Jahren wie von selbst ergeben, das; mir getrennt Burg-Tontino. Nur Mei Tage der herrl. 7vilmschlager „ttameradschast" (Bergmerk in Flammen). Ein wunderbarer Filmschlager, das Sujet aus denr Saarlande, iion Treue zur Zlluft und zmn Kameraden, auch »veiu: sie di^ Grenze und Nationalität trennt. Ein deutsches Bergiverl! mit deutschen Frauen u. .Quappen, ein frauzöi'ischcs Bergwerk mit sranzösischen .sl^irappen nnd 7vrancn. untereinander ittl Streit, finden sich in der Not. wenn die Sirenen zu pseisen beginneli und lielsen einander. In Borvereitung: „Peer Gynt" mit .'^^anc. Albers in der ^^.'^anptrotte. llnion-Tonkino. Das sensalioitell.? Doppel, programnu der spannende t'^ilm „Chandn", („Dei- ^^'»errscher der Welt"), ein Film voll Mystik nnd tloch nie gesehenen Sensatiotien. In der >^^anptr^'slt^ Edmund !^'omo. Ferner der erstklassige t^^owbohfilm 7z rust um Hilfe" mit Georg D' Obrien. „ Achtung! Ii, nnserenl .hör:, liiert!" „Glauben Sie nur nicht, daß ich cura a.'' ihilfloser Strohwitwer daste.'i'.', ihi". irnhir die „s'^^liegenden Blätter" gMilde^: h^l-en. Der moderne Mann weiß sich 'u l?elfen. Ich nähe meine >inöyse an, stopf-', No!^ am Mann ist, sogar nieine Strünipsc— nicht gerade schön, das ge-l^e im ;n — inein'' 'vra'i lächelt, wenn sie da-.' später si.'ht. da^i kenne ich schon. Ab.'r sie frent sich auch, daß ich niir zu helfen weiß. wollen Zie. l-chen kann ich natürlich auch. Mittags eis.' ich jelvii-verständlich außerl)a!b, abendS aber haue ich mir schon öfter ein Schnit.^.'l -'de:: Ei>.'r gelna ten — grünen Salat lann ich t)errlikb»rer Zeitung^ N»mmer H W«Dtas, l»«, S. Juni' lSSü. Die Zukunft der WeMvirtschaft Anzeichen der fortschreUenden Besserung / Interessanter Be. richt des Berliner Instituts für KonjunNurforschung Das Berliner Institut für K^oiljuillturfor' schung gab dieser Tage den Bericht iiber die der Weltwirtschaft tni zlveiten Viertel j lieraus, der einen interessanten lleberblicl über dic Ljertjang^nheit. Gegenwart und Znkunft der Weltwirtschast gibt. Nahezu drei ^ahre find '.»ergangen —. heißt es darin — seitdem die Weltkrij- ihren Tiefpunkt erreichte, nnd mehr als zwei Jahre liegt es znriict, daß die Weltwirtschaft in eine neu- «ufwArtsbeweßung eiidtrat. Allein schon d^ Umstand, daß auch heitte noch vielfach die Tatsache eine.^ Aufschwungs bestritten oder dieser konjnnttnrelse ^riff doch nnr zögernd auf die ff^'gemn^r-tige Entwicklung angewandt wird, .zeigt daß noch iminer Krisenreste die bisherige Erho-holung beschatten und daß das Aufsch.vungs^ l»iiid in vieler Hinsicht von den friiHeren Zeitabschnitten abweicht. Prilft man den jl^on-iuilktuvablaus der letzten beiden Jahre m,d seine lSrgebnisie, so scheint in der Tat ,WN-ches eine zurückhaltendere Feststellung Pi rccht.fertigen. Zmlächst ist es offenlundig daß trotz bedeutender Fortschritte im einzelnen die dnlch die Zkise geschaffene WirtschaftSnot noch nirgends ganz bchoben ist. Gewiß hat di^ Industrieerzeugung in einigen Ländern den Borkrisenstand erreicht und teilweise sogar überschrittet!. Aber kaum irgendwo ist diese Entivickwng fiir die Gesmntwirtschaft ^hpisch. In Japan, wo die industrielle Er» zeAgung den Stand von 1939 bereits um mehr als die .Mlftc überflügelt hat, liej^t die Landwirtschaft no-ch immer danieder. In anderen L^wdern nieder ist die Urbeitslchgkit mcht entfernt so zurÄckgoganyen, wie eS den, Wirtschaftsanstieg entsprechen wtirde; »n England ist sie heute noch zweiinail so hoch wie 19S9, obwohl die Gittererzeugnng den damaligen Stand bereits wieder erkloinmen hat. Die Bevölkerungszunahme spielt !n diesem Zusammenhang eine Rolle. Noch wich-ti^r aber ist die grase der ttchnoln Ländern vornehmlich die Keucht staatlicher Singrisje, die an die stelle der nur züg^'cnd ivirtsameu privatwirtschaftlichen Auftriebskräfte trc.ten. Hiezu kommt, daß gerade diejenigen Bereiche denen für die.Herstellung einer Weltkonjuni^ tur höchste Bedeutung zukommt, loie dcr Welthanl^l und der Internationale Kapital' export, noch iminer fast stillstehen, der Auf' schwung also nicht nur vom Standpunkt einzelner BoilkSwir^chaften aus. sondern von Tag zn Tag 7wch tiefer in Tchwierigkeiten geraten. Die Konjunkturentwicklung der ein-zelnen Volkswirtschaften ist also von einer Uneinheitlichkeit, die deutlich erkennen läßt, »Äe sehr der fvtther bestehende iveltwirtschaft-liche Konjunkturzusammenhang gelockert worden ist. Aber bei all dem handelt es sich weniger UN» iwch nicht iiter»«ndin« Deprejsivnser-lcheinuastE« als vielmehr um die Folgen gewisse» Wandlungen im Wirtschaftsgefüge. Der internationale Äonjunkturverlauf der letzten beiden Jahre zeigt im Durckjschnitt aus fast allen Gebieten eine inerkliche Erholung. Dl- Jnbaftriirzeußung von 21 Ländern ist seit 193L trotz Ulancl>er Rückschläge im ganzen mindestens ebenso rasch gestiegen, wie sie in der Krise ^esnnki^n «var, und liegt heute nur no-ch wenig nnter reinl Hl>chststand von lVLV. Die Arbeitslosigkeit der Welt, die l929 7 Millionen betragen hotte, erreichte im FrülMhr mit .'iv Millionen ihren .HöhepntÄt und ist seitdem «« fast ei« Dritt«! turitckgeßang?«. Die Preise der wichtigsten international gehandelten Rohstoffe ha^n, in Dollar berechnet, etlva die Hälfte des in der .isrije erlittenen Abbruchs wieder auft^ehol!; anrb der Preisstand der einzelnen Länder ist lnnt Ausnahme lediglich der Goldblockgrnppe nud der Silberländer) im Verlauf der lichten zwei oder drei Jahre gestiegen. Biele der h«rch de» Preissturz «Ahrenö d,r Rrtft geschaffenen Spannungen sind damit zumin-liest gemildert wo-rden; die Schere zivischen Agvarpreisen und Jndilftrieprsisen hat sich geschlossen (um etwa 40^), die Reallast der Schulden ist gesunken, die Zahlttngsbilanz<^n vieler Agrarländer find entlaste: worden. Eine ganze Reche von Volkswirtschaften hat infolg^essen den Schuldendienst wieder an^-nehmen oder erweitern ki^nnen. Stark bolrieglich gemacht ivnrd? t'ie Wirtschaft häufig auch dadurch, daß die itbergrotzen Rohstofsvorrate, die sich im Verlauf der Krjse angestaut halten, wenigstens zum Teil abgebaut worden sind; der Borratsindex für die zwölf wichtigsten internationalen Stapelgüter ist seit Mitt^» März um etwa 19 gesunken. Wie die Warenpreise haben auch die übri-tjCN Vermögenswerte, besonders Effelten eine gewisse Daflation durck>g«tncht: Mgt man die Entwicklung der bedeutendsten Esfeltcn-Märkte nach dem Weltliandelstinteil der betreffenden Länder, so liegt das internati.'-nale Kursililveau der Aktien um rund und das der Rentenn>erte llm annähernd 24 ?S über dem Tiefpunkt von 193,3. Obwohl inanche Auftriebskräfte nur begrenzt lvirksan, waren, hat sich also im Verlauf der vergan-genen zlvei oder drei Jahre in der Welt doch eine Erholung durchgesetzt, die auf vielen Gebieten den Fortschritten frcherer Aufschwnngszeiten sicher nicht nachsteht. Auch in den letzten Monate,: kM sich die ansteigende Richtung der iuternation^^len Konjunktur im allgeineinen bef)auptet. Die dramatischen Ereignisse auf währungspoliti-f'chem Gebiet — der starke Psundstnr; im März, die Abivertutlg deS B^'lga und di'^ Danziger G-uldenS, die Krise der westcnro-päischen Goldwährungen und die Folgen der amerikanischen SilVerpolitik — haben Mir teilweise erneut Unruhe gestiftet und einige Länder noch stärker in den Kri-senstrudel gerissen; aber im ganzen liegt da^ Nivean der Wirtscliaftstätigkeit, auch menn man die in den nieisten Industrieländern übliche Frühjahrsbelebung nicht rechnet, höher als Ende lW4. AichaltSpunkt hiesür liefert der internationale Ind-'r der Industrieproduktion (1928--: 199): in einer steilen Kurve schnellte er von 19? im Dezeniber auf 197 im Jäntier und Feber, und wenn auch dieser Stand infolge ^ner leichten Aoujunkturnbschwächung i« den Vereinigten Staaten wahrscheinlich noch nicht gan^ I^hiniptet werden fonnte so dürfte sich der Rückgang allen Anzeichen nach dvch in vergleichsweise engen Grenzen halten. Vor einem «um Setritde-reotme Auf die Naäiricht hin daß Landwirtichafts nlinister S t a n k o v i eine Rcforin des gegenwärtig in Jugoslawien herrschenden Ne treidereginieS vorbereitet, traten die Getrei-dehäitdler in Novi Sad als dem Zentruin unseres Getreidehandels mit Forderungen hervor, in deren Sinn die Reform vor sich gelxll soll. Zunächst wird heworgehoben, daß jedein Produzenten der Absatz sineS geivissen Teiles seities Getreides zu günstigen Preisen sichergestellt lverden Das l^?jetreid.regime sei in der Weise zu organisieren daß der sicherzustellende Prozentsatz an Weizen sofort bezahlt, übernommen und abgefertigt werden kann. Es dürfe nicht mehr vorkommen, das^ ein Teil der Landwirte die ganze Ernte nnd sogar eingeführtes Getreide -Mustixi absetu und den Gegemvert prompt erhält, wäl;rend andere ihre Produkte nicht absetzen können da der Markt bereits gesättigt ist. Sobald die erste Partie der Ernte übernonnnen 'verde, seien die Mengen der nächsten Uebernal?-me festzusetzen. Die interessierten Händlerkreis/ und Onia-nisotionen fordern, daß das Ministerium vov der definitiven Entscheidung in di.'s-'r unbedingt ihre MeinnngSänsv'>'nna einbi^le X Einschränkung der Hopfenproduttion in Jugoslawien. Der Hopsenlmuverein Sloweniens gab seinen fünften Bericht übc'< dcn Stand des .Hopfens ini Sanntale heran?. diesem Bericht heißt es unter anderem: Jelzt. itachdein die .Haupatarbeiten in den.Hopfcn-pflanzungen beeni^k sind, erwarten die Pro-duMten die Blütezeit mit besten Hofsnnü-gen. Im Landtvirtschaftsnlinisterinn? »vliidc eine Konferenz hinsichtlich der Einschränlnnji der HopfetyTroduktion abgehalten werden T:i<' se Konferenz wurde über Veratilassnng d^s slotvenischetk Hopfenbauvereines einberufen, der bestrebt ist, die Hopsenanbanslächen l.lnli dem Mnster der S. R. einzuschränkein X Der deutsch'jugoslawische Verbandst,, -rif fiir Hslztransporte aus Jugoslawien Nach mehrmonatiger Verzögerung trat schließlich m^t Gültigkeit vonl 1. Jnli obige Tarif für HolztranSporte ans Jngosl!^-wien nach Deutschland in Kraft. Folgende Tarife wurden lieransgegeben: Tarif 29 A. rohe Friesen. Tarif 29 V geschnittene Vr> t ter, Tarif 29 C Vogenholz, Tarif 29 D holz. — Anßerdem wurde Tarif 11 lGlns) mit de« netien Abgabestationen „Äad ^jieiii-erz nnd .Habelschnierdt" ergänzt. X Reuer Preisdruck nuf dem Kupserwelt-markt. Mit der Venverfung der NJRA dnrM den obersten Bnndesgerichtshos hat auf di u Kupfermäkten der USA nnd dadurch auch in Europa ein Preisdruck eingeseiu. Man bringt diese .^npferbaisse in Znsaniinenhang dannt. daß die amerkanische .Kilpfererzensinlsg und Verarbeitling nnnmehr praktisch die dnvcl) die Codes geschaffene Bindung verloren liat. Anch der Bereitwilligkeit der .^tnp^erindnstrie zur freiwilligen Fortfiihrung der Eod-'s konnte den Preisdruck nicht ausschalten. Aus den tncisten Märkten ist in den letzten ^.er Wochen ein fast zehnprozentiger Knrsrürk« gang eingetreten. Standard-Kupser notiert in London derzeit.'V Pfund pro Tonne gegenüber 33 Pfund vor ungefähr vier Wochen. In Oesterreich ist das Ekktrolyttupser UN! 5 Prozent gefallen, es notiert jetzt 1 Sch. Pro Kilossramni gegenüber 1.9?) Sch. vor vier Wochen. Nach Londoner Meldungen rechnet nian aber daniit, daß sich der Preis wieder nornmlisieren, das l)eißt einen Teil des verlorenen Terrains wieder aufholen werde. Lweieinhalb Jahrtausende Kochkunst Priester «nd Fürsten als Köche / Hochschulen der Kochkunst im Mittelauel / Tranchieren nach dem Takt der Musik / Das jmlge Mädchen w der Pastete / Die »Wissenschaft" veS Schlundes" Nm Bßefi« Schultz. A-ls in Vorgerichtlichen Zeiten zum ersten Vtale ein erlegtes Tier über offenem Feuer ain Spieß gebraten wairde, begann die l^schichte der Kochkunst. Schon in der Altsteinzeit kannte man den Kochtopf. Im übrigen sreilich dürfte damals von einer Koch-„Mirst" kaum die Rede gewesen sein. Die Nahi^ungsaufnahine war daGi da, um den Hntiger zu stillen. Eine verfeinerte Kochkunst konnte nur das Produkt einer sehr s^tge-schrittenen Kultur sein, und die find^ wir in frnhgeschichtlichen Zeiten nnr im Orient. Das Morgenland ist denn auch die eigentliche Wiege der Kochkunst. Schriftsteller des alten Griechenland berichten Ü^r den Tafel-luxuS und die Schlemnierei der Perser. Die AMttge einer knltwierten Kochkunst dürsten in ^^rsien nm die ,^ei't von t^99 v. Ehr. zu juch^ sein, dtin »i^ientalM^n Mni^ Höfen wudde schon um 599 v. Chr. ein ungeheurer Prunk enisaltet. Es ist einleuth-tend, daß beispielweise ein Hosstaat von 15.999 Personen, wie ihil König Susa in Persien unterhielt, bereits Berufsköche not-»vcndig ntachte. Das erste Kochbuch stammt aus dem vierten Jahrhundert v. Ehr. und wurde in Grisli^land verfaßt. Da ini früheren Al-tertunl dem Priester die ?l'usgabe zufiel, beim Opfern die Tiere zn schlachten, da andererseits sehr häufig das Atnt des Priester? durch die regierenden Fürsten selbst ausgeübt wurde, so ist anzunehmen, daß Priester und Fürsten auch die ersten Ki^ie gewesen sind . . . Die Kochkunst schritt rasch vorwärts. ^on NM "199 v. <Är. gehörte es in Griechenland znm guten Ton. daß feder woM^tde BüMr ei^euetl hatte. An Stelle der einfachen Mahlzeiten traten reiche Gastmähler, ausgesuchte Leckerbissen kamen auf die Tafel, und das Ansehen der Köche wuchs. Zur Zeit Alexanl^rs des Großen kamen die Wche rasch zu Ansehen und Reichtum. So wird berichtet, daß ein Mchenchef anl Hofe des Königs Ptolemäus von Aegypten in ztvei Iahn'n allein durch den Verkauf der Küchenreste „ der damals allgemein den Köckien zustand soviel verdient habe, daß er sich in Alexandrien drez stattliche .Hänser bauen ließ. In der römischen Kaiserzeit mit ihrer geradezu sinnlosen VerschivendungSsucht und Völlerei stand anch die Kokunst auf denr Höhepunkt. Es gab damals bereits eine Art von .Hochschulen der .Hochkinist, deren berühm teste die Schule des A'piciuS geivesen ist. Hier lernte der Koch alle Feinheiten seines .Handwerks. So mußte er eS z. V. verstehen, bei der Tafel ein gebratenes Schwein nach dem Takt der Musik zu tranchieren, wie es damals überhallpt üblich war, riefige Braten im ganzen ans die Tafel zu bringen. Eine besondere Kunst stellte auch das Füllen der Speisen dar. Schlachtbraten wurden damals mit allen mKglil!^n Sachen gefüllt, mit Wurst, Viern, gebratenen, sa manchnml sogar mit lebenden Vögeln. Aikf welche egozentrische il^infälle die ge-u>i<'qlei? Köche iin alten Noni kamen, beweist die TatsaAe. dab des üjtsiM wm zwei Metern Hi^ze serviert wurden. Stand dies Wllnderwerk aus der Tasel, so wurde oben der Deckel abgenommen, und der Pastete entstieg — ein höich zu rc'ißen. Auch in der zweiten Spielhälste, als die Partie L:1 stand, verliefen zwanzig Minuten im Zeichen einer deiickenden ilc. berlegenheit der Schwarzblaucn. (?rst zwei Olympischer Zehnkampf Klent mit 4.352.59 Punkten vor Posar und Venuti siegreich Sainütag ulld Sonntag brachte der Sport llub „'^elezniöar" ei,l beachtenswertes leicht-athletische?. Meeting zum AuStrag, in deul wieder einmal die Zchutampsineisterschaft zur (Entscheidung tan,. ^Ain Start i)a!te,l sich insgesamt I^Athleten cingesunden, von denen 9 die einzelnen Kmnpse erfolgreich lie« endeten. S6)0il aiil Vorlage gelang eii N' l e n l (Z^elezniöar), sich einen Vorsprung zu sichern, den er ani Sonntag noch ver-gröf,ern konnte, sodaß er Nlit einem ziemli--chen Puntteüberschllb den Sieg an sick) bra6)-le. .Neut vereinte insgesanit "^2.59 Punkte auf sich, sodas', Rak ^ Bestleistung von iA8.^.s»7 aus deni Jahre IV3'.Z nach wie vor bestehen l,leibt. Die weiteren Placem«niS lauten: i.'. P u ^Priinorje) !!. Venuti (/^ole,;ni6ar) 1. .'j)lade (/.et.) !t77tt.l.'^, Vidic (Marathon) lzinger 1:6, ö:1, 6:ü.'. Äc Damenspiele entschieden Frl. Emmy Li rzer und Frl. Maria (1 n t i <: glatt mit 4:1. Die BanatSmisterin Frl. (5mmy Lirzer schlug die frühere Ranglistenzweit^ Frl. .^enia Nav n ih ar sicher mit 8:t?, k):I und bestätigte neucrdingS ihre hohe .'itlasse. Frau D a c a r wurde von Frl. L irze r nnt und von Frl. «) u- t i L, die sich auch diesmal sehr brav hielt, mit l;:l, geschlagen. Frl. n ti L unterlag gegen Frl. N av nihar nach tapferer Gegenwehr niit 5:7, Auch daS Dov-pel Lirzcr-(^llti'-. gcgen Ravnihar-Dacar tnt-schieden di<' „Napid"-Damen glatt m:! und qualifizierte sich in die Äritte Runde de.? Mitropa-(5up. In Turin schloß der.^nngsischc Philosoph Montaigne (gest. 15V2) ein Buch über die „Wissenschaft des Schlundes", „Science de la gueule", schrieb. Aber ihren Höhepunkt erreichte die nüttelalterlicho Kochkunst unter Ludwig des Dreizehnten u. Ludwig des Vierzehnten. Die art culinaire stand l^reitS auf hoher Stufe, und die Köche genossen besonderes Ansehen. 1663 erlies; Ludniig der Vierzehnte ein Gesell, wonach sick? nienlani) Meister der Küche nennen durs« te, der nicht ein vorgeschriebenes ExaM':n bestanden hatte. Viele Klichenmeister setzten damals ihre Ehre darein, ein möglichst um« lassendes Wissen zn besitzen. So studierte beispielweise der Leibloch Ludwig des Vierzehnten N?edizin nnd l^liemie. '.Ikach einenl Rüclschlag in der Zeit der französis6ien Revollltion kani die Z^kunst erst nneder in der ersten Halste des 19. Jahr-hnnderts zu Ehren. Dainals erschien das iK'rühinte Werk „Allnianach des gourmands" de-:- l>iriniod de la Neliniere nnd die schon fast als klassisches Werk bewertete ..Pl)ystolo-gie du >lout" von Savarin (1525). lange auf des Messers Schneide, tvobej dcis bißchen l^lück aber inlnier den lokalen Vertretern zu Hilfe kanl. i tzel Halle. ,^egcu ^ i v i e inl ersten Satz vier Setbälle, die aber der Meister des Draubanats alle all-wehrte und das Spiel schließlich mit 6:1 entschied. Ausgezeichnet spielte diesmal L e i) r e r gegen T r u d e n. Leyrer stihrt-.' im dritten Satz niit und ^0:15), do6) '.»er-schlug er beide Matchbälle soivie den dritten beinr Stande 5:!, von denen er einen :>>n täunl zwei Zentinleter inS Out smashte. Tru-den siegte schließlich knapp mit 6:!i, 3:6, 7:.?». o l z i n g e r lvehi-te gegen Dacar vier Matchbälle ab und kam selbst in Führung, doch mttßtc auch er das Spiel mit 6:1, 8:6 abgeben. Dr. B l a ll k e lras ,nit Bank o SchmeNng besiegt Vaoltno Bor W.tXX) Znschaueril errang gestern Mar Schmeling im Berliner Poftitadioii eilten Puilktes'eg über den spanischen Schw^'r-gewichtstioxer Paolilio^ Schineling war während des ganzen LwlnPseS durch seine bes'ere Technik scinönl (>^cgner überlegen, doch konnte er Paolino. der trol^ seiner '.!<> Jahre noch erstaunliche Widerstandskrast zeigte', nicht ernstlich erschüttern. das (Lhepaar .Hopman (Australien) mit ?:!>, 1:7, 6:2 schlug. Helen Wills abermals Wimbledon-Siegerin. Die Ainerikanerill .'^^elen Will S-M " o-d I» errang in Winlbledon in einem erbitterten Numpf gegell ihr<: Landslnälnlin .Helen I »I c o b S eitlen sensationellell Sieg »lon 6:^», 3:6, 7:5» und bi'achte dainit zuln siebenten Mal die Wiinbledon-Meisterschast ait »ich. Das .'^Herrendoppel gewalnien in der End-rntlde die Australier Crawsoud-Quiit gegen das amerikanische Paar Allison-Van Rvn mit 6:.>, .'>:7, 6:'^', 7:5). Auch das Damendoppel wnrde bereits entschieden nnd zwar siegten !d!e (^iiglänberinneit Innles-Stanuners siegen Mathieu-Sperling 6:1, 6:1. Schliesslich ge-lvanil Perrtl init der Engländeriil Ronnk» als Partnerin das gemischte Doppel, ivobei eifelsten Anstrengungen der ,..<^iaiduk"-Lcnte glattlveg zullichteinacheil. In Zagreb trafell gestern r a d j a n-st i^' und die Osijeker „S lavil a" auf-einailder. Die Zagreber, die zloar nnter ihrer letztell Fornl spielten, siegten mit 4:2. Die T a b e l l e führt weiterhin „Eon-eordia" mit 16 Punktell an, n'ornlif der Reihe nach folgen HAÄ? nlit 16, „.'^)ajdnk" mit „Jugoslavija" nlit 11, BSK lilit 13, „(^radjanski" mit l3, BASl^k init ll, ..Sla-viza" (Sarajevo) niit 11, „Slavija" lOsije?) lnit 9 nnd „Printorje" init 7 Pnnkten. 1W Meter In lV.2 Sekunden. Aus Lincoln (Nebraska) wird geineld^i: Der Neger Peacock lief 100 Mcter in ll).'.' Sekunden, uin eilte Zehntelsekunde schneller als der bestehende Weltrekord. Seine Zeit wird allerdllrgs nicht anerkannt werden, da er durch heftige:: Rückenwind unterstützt wurde. Von Peacock wird auch eine Leistung im Weitspringen mit 3.81 Meter gemeldet, was ebenfalls besser ist als der bestehende Weltrekord. BtlwNammem als Mittags-Mahlzeit In eilleln englischen .^?rant!c:l'>auie in Upton wurde ilitlängst ein 28iährig^r Mann eingeliefert, der infolge voil Magenbei5)!v?r. den bewus^tlos geworden war. D-^ A^rzte veranlaßten zunächst eine Durchleuchtung des Magens lind prallten entsetzt zurück: l'z stellte sich heraus, daß der P^tien: c'nien .^lnntpcn Metall im Magen hate. Als mau den jungen Mann wieder etwas zur Besin« nung gebracht liatt^', gab er nach cinigein Zögern zu, sein Magen verlang? „kompaktere" Nahruirg als die gewöhnlichen Leh^Ni:.-nlittel. (5'r hätte deshalb :n letzter Znt wie, derholt allerlei lleinc Metallstückchen ge schluckt. (5'ine Op^^ratioli sci sicher nich:^ nötig, er werde das schon alles gut vertragen. S.' ivar den Acrzten sofort l!ar, daß d^r Pa'tieni nnter einer fixen Idee litt. Es war keilte Zeit mehr zil verlieren, unti nlan schritt ullvcrzüglich zur Operation. ?a-bei ergab sick), das; der junge Mann inl gail-zen ölX) verschiedene Metallgegcnständ' ver' schluckt hatte. Man fand Stahtsederi? uni Bürvtlaminern zn vielen Dutiendel:, datlii aber au5) Stecknadeln utid Sicll-erheitSna« dellt, Reiszllägel itn!) andere '^iägel und kleine Stückclieu Dral)t — ein reichhaltiges me> tallencs Menü. Leider ivar die nierUvürdige Diät deul Patienten doch llicht gairz b^ekem llten. Er überitand zwar di<' Operation, starb aber wenige Tage daruf infolge v.in Ersckzöpfung. „Jnsormations-Andersson" — der Mann, dc? alles iveiß. Eine der lnertwürdigsteli P^rsönlichkeiiea Kaliforniens ist der Schwede Adolf Andersson, unter dem Nameir „Jnformsitions^Andersson" bekannt. Anderjson ijt der Mann, der all"? weiß, der jede Frage beantworten kailn. mletrhält ein Auskunstsbilro, ni d^in er selbst sälntliche an ihil gestellten Frageil '>>sort b^'-alitwortet. Weinl Nlan erfälirt', dan in der .'^.)ochsaisotl durchschnittlich biS 'uX)» Fragen pro Tag von diesem Alles^viiser Ix antwortet iverdcn, s^ erschein! d^is m'rilicli eine ailsehnliche Leistung. Aber d.'r iierühmle Anderssoll hat einmal bewiesen, das', er di' sen Rekord noch bei ivcitenl .>u überbiei.'n vernlag. (5r hat vor etwa zehn Jali^^en iii San Diego, seincnl Wohnsin einen jen'.'r typis6) anleritanischen Siniüo'igl.'ltLrelord' aufgcslellt, der all>.'rdingS seine B.'rül)ntll>.'ik noch erhliht hat. ^aiu.il.^ bcant!'.wrtete An-derssoit in I3 Sttlnden nicht ivenigcr a!? N.1^0 an ihn gerichteten Fragen. ::'ns;t' anf allz'S eine Antwort. Und ir'. n'. einm«^! die Frage sinnlos n>ar, so wae even die Antwort noch sinnloser. Der Schwed.^ :jl stolz darauf, Anerlennung.-schrciben vromi lleitter Persönlichkeiten zn besitzen. So hao^n ihn zunl Beispiel Roosevell. ^^'nr», und noch viele andere ihrer glühenden B wundcrung versichert. Bienen Helsen der Polizei. Auf i^anz nrerkwürdige sind unlängst itl der kleinen Qrtschaft v^odomn :n Süd-Mähren Bienen zu Helfern der Polizei g<. worden. Drei Männer hatten nachr.. einen Einbrnch verübt. Sie waren in da> .'^)au-/ eines Elsenbahnbeamtel» eiligedruligen, hat ten einell Sack init Wertsaä>en aller Art oo'l gepackt und wollten sich danlit ans d-;ni Staube nia^chen. Als sie dnr.l) den t^.ten s6)llchen, nnt znri'icr über den Zaun zn lle! tern, glitt anr dem' seuchtert Erdbodel, dcr eine der Diebe Plöklich aus uild schlug nlit voller Wucht gegeil eilten Bteneilstoc! Bieneilhaitses. Sofort sallsten die Bien^'ii daraus hervor uild liberfielelt den Missetätu. Es -gelang ihm zwar, mit leinen Spies;gcsel len zn entlommeil, doch war e? der Volizei am nächsten Tage ein Leichte-?, "»eii l'euv. d:^ Täter anSfindig zu niachen. Ans der Bcfchä- Mcniiborer Zeiwng"' U«H«er tVL. MmStiaff, tien S. Juni ttZ5. ttiguttg des Meii«nstock«s schtoj; «a« josart i^üraus daß mögUcherwejs« der Täter einige Stiche abbekomlncn hoiben mühte. Und alö die Polizei daraufhin eimge ihrer alten Bekannten beiuchte, fland sie richttg den Mann, d«r am Abend Kuvmc gegen den viene«ftock gestolpert war. Er Vann mz» Im Men Äe^ wahrsam seine d»vevs«n Vienenstiche ausheilen lassen. h. Wurstomelette». Man s^udelt miteinander ab: Ungef5hr Liter Mibch oder Wasser, ö EAösfel Mehl, Sal^, 2 glin.ie Eier, ein bikchen Pfeffer, Pcchrika, sotvie geschnittene Wu^t, bis es aniFestigk-it ein ge-mK?inlicher Eievku^nteig ist. Aus einer gut l'efetteten Pfanne dünne Eierkuc^n backen, dii zusaiiimengerl>llt, sehr heiß zu Tisch fc-m« men sollen. h. Gefüllte Bon schönen, geraden, gesch^ilten Gurken schneidet man die beiden Enden weg und stößt mit einsm langen Kachli^sselstiel den Samen heraus. Man sal^ nun die Gurken gut ein und läßt sie eine Stunde abliegen, füllt sie hierauf mit einem Gemisch von ^tbfleisch i dsr Schinken mit Semmelbröseln und viel Relbkäse und steckt dann die abgeschnittenen Enden nlit einen! Hölzchen daran. Indessen liißt man in Butter oder Fett eine fein gewiegte Zwiebel anlaufen, staubt etwas Mehl daran, vergießt mit Wasser, läßt alles verkochen und durchseihen. Nun läsjt man die Äurlen 1 bis Stunden darin dSnsten, salzt und pfeffert ein wenig. Zuui Mnsten kommen a>»ch ein Paar frische durchpassierte Paradei ser oder ParaideiSmaÄ hinein. Die Gurten »Verden in dicke, schiefe ÄhniUen geschnittsn, angerichtet und die Soße dariÄer gegossen. h. EchVäbische In einer Kasie. rolle lä^ man in heißem Fett eine fein geschnittene Zwiebel und gleichzeitig das blättrig geschnittene Schwarzbrot rSften, »»ergießt mit Suppe oder Wasser und lkßt verkochen. Man gibt dann noch gekochte, wiirflig geschnittene, gelbe Mbe, l Pastinak, S Erdäpfel und ein Viertel Sellerie dazu, sowie Stücke von Selch- oder Nratwurst. Vor dem Anrichten wird nach ein ganzes Ei mtt Suppe versPudelt und im Suppentopf beigemengt. h. VMige Vanilleereme. Liter Milch wird mit einem Banillestangerl zum Sioden gebracht. 4 Eiklar werden mit ^ Z^ilogramm Staubzucker, der mit Nanillozucker vermischt wurde, schaumig geriHrt, die Milch wird nach und nach dazugegossen, wobei ständig gerichrt wird, dann kommt d^e Creme in die Pfanne zurück und wird ans dem Feuer ge. schlagen, bis sie dick ist, ohne zu suchen. Dann wird sie in eine Schüssel gegeben und bis zum Erkalten geschlagen. !kalt stellen und nttt Biskotten oder Biskuit servieren. dei lcnuittdlv»«». Venelei ede» »inl IlinNeden 6er Ir ieN»orI Spsacken «der nimmt «ved Äs »klxrldore' v«»s«r« 1^5»« 2ue'.»t Ltclle sls V/irtsckattorin. ^uscliriftsn un tor »VerlLllliek« un ciio Verv-7l«0 AlUni«»»« Verkaufe VIU». derrliene. son» Zit«e. stsubtreie l-aee. 1i)m> Kiöev ärevors«!. mit kreier XVodn^iiL u. lZaupslz^elie nur xoeen ösr:5ulNunk. ^«tr. Vor-vsltunt. Aellm I 28Mi<»vr vurset,e ^uoiit vausrposten kis !. l^nter »Lkrlietier Jui-senv« sn äie Vvrv. ?vr»9 Xltvr« fr»u 8ue>lt l^Läienvn«. kL8it2t Z^eusnisse. Xnsukraikön bei ^arlco. Korvö'.«» 50. 7WS, j^'ursicä Svdota^ 6er taedmiinittseNe Xenntmisso In «isr lZärtnervI. event. Ksnineken^euclU »esitzt. iinäet bei kreier VVotinuiix, ttei^mi« un«i Anteil sut einvm I tterrsckattsscut rudi«v l5xi. 8ton2. event. Stelle, ^ntufrit-«SN bei .1». I^7len. ^ NA«>oW«i. suoli äeutscb Spreckens. vi7ä iür etnire j^onste Lur ^u^kiltv so-tort »utilenommsn. dltdere»: lomSieov» l5-l. ?a74 «ss v!rä ««»uedt. ovriekt in X»ut5eliuk»rdeit. — ^ntrSssv unter »599.^« sn lail« imrlil >VvnI« evdr»uel»tv8 Nerron-2U lcsulvn «e5uedt. ^nkr. vlm 15 libr an >>p. I^acl-ska c. S»______70c'6 I?oKK«»fM»tr»tien. vamen-örlllsntrinx billig :!U verksu-ten. I^oss Li^sr, t^vdreikku c 9. 707? irvrs MttHIMlUW WMzmM /?s/ Verkaute diUi» dsMes Am-mvr, vmsilliert. Käctlenkre' äenr. Kolbes Ämmsr. dreitel« lieer Kasten, nnsvstrieliöli. »s-dorZivk. vravska ll>. 70,9 ^olmum. 2 Ämmer u. Kliebe. v^r6 vermietet. (jl>8pa5ka 5. Vieel. 7071 b9ij9 »vimM« »Du 1»r»uvl»»t »iolit ?u «llte «k. »O»» p»>»iert vi«l«a jung«» ^ä^ebea. 8ie ver5od1ünmern 6ie 8»eli« okt 6urcli kslsek« kekanc!!un>Z«!. 5ie vu»»t«, ied d»tt« ll»r«v krummer «rrsten. ?or«a. Aliit»»««? «w «lualr!«,'. unreiovr 1'eint j«bea jl»r 6», (Z«kit1,l «w«r lim »iol» «»äittlltig von 7«lntk«kl«rn «, belreien unä 6i« kl»r. »odSa ru m»ckon. t» unf«rtvoll«v. r«inillen<1«n. »tär-1c«i»6«i» un^ »u»«>ua«n>!i«b«n6«a K«»t»»«!t«il« virk«n »elbst d«! !«pt d»t m»ne1»«m iunS«n ^L6ok«n Hvill-iromm«»« Ulli« m>6 Öllloli <«dr»odti viel« A^lltter lrünnsn «» d»»ttti^«a. ^»oli«n 8i« aood l>«ute eines Versucb mit 6«r iv«i»»«i» L?»m« ?ok»lon. UoterstÄket 6ei» l^enlcmaltooä Mm« M? 6er Zsgä La>ß uns die Gegenwart genießen. Ich ha^ eine furchtbare Zeit hinter mir. Oh, ich will kein Mitleid. Mir scheint, Gott Hilst mir. Wie könnte ich dich sonst gefunden haben'!?" So gab Diana nach und sprach nicht n,ehr von der Zu>kunft. Sie begann sich in schlaflosen Mchten damit zu «quälen, aber versuchte, es vor Andy zu verheimlichen. Doch eines Tages bemevtte sie Ä^tten unter seinen Augen und vermutete, daß auch er sich Sorgen machte. » Sie «hatt« einen Ausflug, diesmal liach Conen Island, dos sie noch nicht kannte, geplant. Donio sollte sie begleiten. Diana ging Mr verivanlkte einen Augenblick. Dann iveiß und zitternd, kam fie durch den Naum und nahn, Tonios.l^opf tn ihre .Hände. „Er ist ein anständiger Mensch, Tonio, nicht?" rief sie aukgeregt. „Ein anständiger Mensch!" sagte Tonio. „Dann soll er es tun. Er und ich zusammen. Und Sie auch Tonio, Ne gehören zu uns." Andy kan, niedergeschlagen zurück. Sie fragt«: ,.Nun?" „Du kennst doch deinen Mmsmann »on Venedig? Alles ist zu C-nde." Er warf sich in einen Stuhl. Diana kniele sich neben ihn bin. „Ich habe mit Tonio ge. sprochen. Es ist nicht zu Ende, eS ist der An-kang. Du hast nur eine? zu tun." Er sah sie vergräntt an. „Ich weiß, was du meinst. Nimim an. ich tue eS: abgeselien von meinem eigenem Gewissen, wird dadurch alles nur noch verschlimmert, llnd k>anu lwr alleul, was wird aus dir?" „Aus mir? Ich gehöre zu s'il> Von ab bis ans Lebensende." Tonio ging au das offene ffi-nster seine Ellbogen auf die Zchntzstange und icil^i die verzauberte Stadt an. Plötzlich siililtc cr sich hart an der Schulter gepattt. Er wandte sich NM und sah einen veränderieil Andy vor sich. „Wir gehen jeltt alle nach Conney Is land. Wir alle haben eine Misch schweiß' Zeit vor uns." 33. Nicht viel svät^'r verließm sie Newyork als Cir Andermal n und Lady Drake. „Wir wollen von Anfang an unter richtiger Dagge segeln". menNe Diana. Sic lmtte auf diese- .Heirat bestanden. Ilire Grj'lnde lvaren so znnngend, das; Andy zustimmen mußte. Zuerst hatte er sich ljartnäckig geweigert. Er. wie sie Ovaren sich klar da.' iiber. daß sie Schande und Tchimpf ans si^s, nahmen. „Wenn du mich für zu schivach hältst, e? zu ertragen" sagte Diana, ..sag ez gleich, und wir sii.d ein fiir all.'inal scr^-q miteinander " Und so ivaren sie verheiratet, und 7,'nii' lvar Brautführer gewesen, ^ie .''an^' 'sivi; Bekannten in Am''rika dic Mi'niac' Stunden vorder Abfabrt '»c? Schisfi'.^ teilt. Tonio begleitete die beiden auf ihr^'r Die letzten Tage in Newyork ivaren recht arbeitsreich geworden. Ein Ivrenn^ StebingS hatte das beriihmte Bett Miesau'' Einer ihrer amerikanischen Kunden, an -ihrem von Mexiko nach (sanad^i dinr!) Newyork rasten, hatte sie telephonisls, ^ii einer Unterredung gebeten und ihr den An' trag geg^en, seltene kostbare Nena'ssanc"-mö^l aufzutreiben, wenn mö-ilich 'vanisch. für ein .?>ans das er in St. Barl»ara bauu'. Das Zweiggeschäft in Newyork l'egiinn sest«' Umrisse anzunehmen. Die wirts-si-n'ili i en Ausfichten in dieser .?>insicht waren «ilän zend. und die s^irma koimte daran Tonio anzustellen, desseu Zukuiiit Andy) größte Sorge war . . . tllr ck« k»6»ktt«» U6«» — vruok «le» .»I«rldoe»k> io zi>ri»»or. vtr«ktor St«»ko »>. A«i6« «otiokUtl ia ku» «t»a lIor«a»A«d«» ua«l 6eo Drue!» vvriul»'>rt!»cdi