(rriActnt »Schentlich iwetmali TonuerStag ««» «onutag ftith. ^rtttlettnna »nd «ersaltuna: «reternova »lica Kr. ». Tttepliv» 81. — Snksinblgiimgt« mnb« i, btt ««Bmltcn« pegcn Berechnung billigster Gebühren entgegengenommen. ?»ju0#pttHt: Für dos Jn!«nd vierlel^rtg Dt» »»-. ^ltbjS^rig Dw S0--. ganz,Shrig Di» 10fr—. Züc ba» »ullanb e-iiprechenbt ErizSH»»q. — öinitlnt Nummern Dm l —. Rummer 64 ^ ~ Sonnlag, den 19. Oktober 1924 || 49. Jabrqanq Die große Krise noch ohne Krise. Beograd, am ib. Ollober lvZt. So widerspruchsvoll birst Aufschrift ist. so widerspruchsvoll und wankend ist fei? politische Lege hier in der Hauptstadt geworden. ES geht scheinbar um Stunden und diese« Augen blick»bilfe wird zur Zelt der Druckiegung dmch die politischen Ereignisse jedenfalls weit überholt worden sein. Nach den vielen Krisen eine groß- und wirkliche Krise ohne Steife! «o stell-sich die Situation dar und es ist noch niemals svvul Spannung und Erstarrung in irgendeiner Krise gewesen. Ja diesen Tagen ist feie Frage jefeer Stunde: Hat daS Kabinett Davidovt die Demission schon gegeben ofeec nicht? Daß eS zur Demission, also auch zur formellen Krise, kommen wird, daS bezweifeln feie polnische» Kreise schon nicht mihr. Die Opposition, fei« mit ihrer Kenntnis bemerkentwert voraus ist, prophezeit feen Autbruch schon feie ganze Zeit her und nun scheinen auch die feer Regierung nahestehenden Kreise dieser sörmlich in feer Lust liegeafeen Sug gepion zu erliegen. Ob die Demission noch vor dem 2V. Oktober, feem Tage feer E'üffnuug der ordentlichen Session, oder heute ofeer morgen oder über-morgen erfolgen wird, daß weiß allerdings noch nie-wand ganz genau. Feststeht, feaß feie Regierung im Parlamente nicht gestürzt werden wird. Wenn sie fällt oder fallen muß. dann ist da» auf den Wunsch des anderen verfaffungS-mäßigen Faktors ofeer auf fea» fehlende vertrauen der Regierung, feer Lage außerhalb feeS Parlamentes Spätsommertag an der Sawe. Bon Viktoria Granner, Bretice. Morgen. ffidSgraut N-bela-elken umbüQtn die Landschaft. In matte» lkonluren ist die Erdobe» fläche ringsum angedeutet: Baummassen, Gesträuch, drüben südwärt» der halbrerwischte Logen einer Brücke, die in phan-tastt'ch gebrochenen Liettn tn der Luft zu hänge» scheint. In schw rfäiligem Grau wälzen sich die Woge» feeS Flusse« dahin. Ei» Raunen und Flüstern in den Lüsten ol» wagte» fich die Summen der Natur nur schüchtern hervor, ehe der Regenerator Tag auftritt. Endlich über QlSnjt er, die Nebel wie mit unfichibar streichender Zauberhand teilend, die atcmlo« harrerbe Landschaft mil goldnem Schein. Und nun leiht er, der kunstvollste Maler aller Seiten, dem Bild ringsum mit raschem Pinscl ein gänzlich ander Aussehe», jene« der färbe»' reiche» Späisommerzeit. Den Fluten der Sawe »umal schmeichelt die« Walten wunderbar: Ein bläulich schimmernd Gewand leiht er ihnen mit silbern ei glänzenden Ränder» in einem Ltchtgtsunkel. So tanz«» fie heran, unaufhörlich heran »r.d auch schon wieder vo,bei, wie tn ländelndem Spiel, als »ollfühilen ste nicht niemehrmüde Pflicht. Wie weich runden die niedrige» WUde» am User im Windhauch zitternde Blältkrlruppela, bloßsärbtg, wie daS Wasser, ihr Erhalter, der an ihrem Klei» sich »» kondensiere» scheint. Dicht häufen fie sich, wie bisse» aneinander dringende Wellen. Drüben am andern, dem Krainerufer— schmal gebettet ist hier noch die Srwe, — setzen sie sich als dichier kooriiger Baumstand fort, weithin i» feit Wiese, welche nur von fernher als fast und feer dort lebhaft wirksamen Kräften nicht ge. wachsen zu stin, zurückzuführen. Was dann kommt, feaS läßt sich nicht erraten. Man spricht von einer Arbeiis , d. h. KonzentrationSregierung Ljuba Jod«, nov'f, von einer Konzenlrationsregierung Tuskov^', von einem Zusammenarbeiten der Radikalen, Kini-kalen und BoSnialen. Man kombiniert und phantasicrt sogar eine Wahlregierung feer serbischen Lanfearbeiter (II Mandate!) zusammen. Ganz natürlich find fea« haltlose Annahmen, feie in der Nervosität der Wandel» gäuge geglaubt oder belacht zu werden pflegen. Wie »S immer in einer so außergewöhnlich kritischen Z it ist, mau denkt an elwaS Ungewöhn-licheS, an irgendeine Ueberraschung. Und in der Tat: Die Voraussetzungen zu etwas Ungewöhnlichem und Utbeiraschenfee« fehlen nicht. Die Lage Ist sehr, sehr kritisch. Nicht nur im parlamentarischen Sinne. Freilich trifft auch hier daS biedere, versöhnliche Sprichwort zu: „ES wird nicht» so heiß gegess-o, wie e« gekocht wird". Au« dem Krampf der Lage dieser Tage wird eine Wahlregierung hervorgehen. Wa« für eine, daS ist feann die schwierigste und bedeutungsvollste Frage. Der Rücktritt der Wegierung. Beograd, am ie. Oktober. ES ging um Stunden. Kaum war feer obige Bericht in feen Postkasten gefallen, als schon überoll bekannt war. feaß daS Kabinett Davidove feie De« Mission gegeben hatte. Die Begrünfeung lautet: grüner Strttstn grüßt, aber unmittelbar ansteigendem Berggelände weichen muß Waldüberzoge», «it schon bräunlich gegliederte» Rändern gleich dichiem Pelze, steht e» herüber. Bergabwärl« winke» ttaigt Dächer. Freundlich berühren ste den Blick und heilig als Helmställen von Menschenglück uod Leid. — Drüben im Südwest lagert, durch die Ferne tn weichen Linien angedeutet. eine größere Häusermasse: Dorf KrSka va«. Der Wasserlauf, dem eS seinen Name» verdankt, ist dem hier >uS> schauenden nicht stchibar. Hüben, auf steirischer Seite, keine so rasch in die Flut stch senkenden Ränder, wie drüben, wo die nord> wäitS verlaufende Kurve in schönem Schwünge dem Blicke hinter dem sich scheinbar iräger biegendem dieS> seitigem Ufer entschwindet. Nackte oder mit fprövem Gestein abgelagerte Strecken stören da stellenweis« daS Auge, wie urverhaischie Wunden. Sie weisen uvge> rechtfertigle Gier de» daneben schlank eingebettete» Flusse», der stch mehr Raum erzwungen als er gt> brauchen kann, zu Zeilen, da ihn erregtes Aufwallen, duich Eindringen fremder Massen, zornmütig gebläht. Aber da« unmiiUlbar wieder einsetzende Weideland ver-söhnt den Blick, zumal e« bter durch schön grünende Buchen uod Birken, sowie weiter hinten durch Nuß-bauwpstanzungen variiert ist. Um weniges tiefer hat die, stch jetzt dem Auge k,ästig daibietende Biücke ihre Stützen dreist und sicher dem Flußdelte tingegraben als stolze« Zeichen sieg haften MensckengetstlS und Willens. Weiihin wölbt fie stch über Sawe, Weidenau und stch nähernde Srka, an RiesenauSvehnung ihresgleichen suchend. Und hinter derselben im Sonnen^lanze lich flüssig gemcrdene Stiömung und grün » Geläide weithin. » Ew. Majestäi! Da mir Ew. Majestät die Notwendigkeit e « klärt hab n, daß wir zum Ziele feer Ereiferung der Grundlage für die Forlfetzung unserer bisherigen Politik des Frieden« und feer Ordnung, des Ges-tz?S, de» KampseS gegen die Korruption nnfe der end ül-ligen Verständigung zwischen Serben, Kroaten und Slowenen zurückireten, erlaube ich mir, Ihnen den Rücktritt meines Kabinettes zu unterbreiten. Ljuba Devidov'c, Ministerpräsident. Der Wortlaut dieser Begrünfeung ist sehr be-feeulungSvoll und soweit sie nicht ein ouherorden«! ch gesch-ckler Schachzug ist. zeichnen fich die Gruud,üge dessen, waS nun folgen sollte, in ihr ab. Der König wünscht, daß daS VerständigungSwerk von Seite der Serben von breiteren Schultern mitgetragen werte, vIS sie die Demokratische Partei Davibovli' besitz». DaS serbische Volk solle fich mit Kroaten und Slo-wenen verständigen, d. h. also der Großieil seiner parlamentarischen Vertreter. Dieser Wunsch des König« wird in der Demission wiedeiholt und damit will der nun folgenden Entwicklung schon die Richtung gegebn sein. Deshalb geht die Opposition durchaus nicht mit glückstrahlenden Gesichtern herum; feie Wiederholung deS königlichen Wunsches in der Demissionibegrün» bulig ist der Wermuttropfen, der in feen Freuden-becher gefallen ist nnfe ihn nicht überschäumen läßt. Der Wortlaut der Demission wird in der oppositio-nellen Presse als Eingriff iu die Rechte bei anderen versaffungSmißigeu Faktor« hingestellt. So steht die Sache also nach außenhin aus. Wie fie sich wirklich gestalten wird, da« weiß gegen« Mittag. Hoch steht die Sonne und köstlich erglänzt die Flut. Da« lageSwebe» der Mensche» ist dicht an ste herangedruuge». Lagert doch, hiattr der Brücke an stetitrd, eint mit Kirchtürmen und Schloßkuppeln ge« kiönte größere Ansiedluog, die Stadt Be-ziee. Bormal« hörte ste auch auf den Name» Rann; aber Klio hat diese» mit eisernem Griffel auS der Gegenwart gestrichen. AIS Rillerfeste riesenhaft erwachsend, durch Türkenhand dezimiert, hat ste stch »u» doch kleinen, aber feste» Bestand gestchen am dienstwillige» Same strand. In abgerissene» Lauten löat e» au« den von M nlchenhand gemeisterten Fluren ringsum blS an den zur Kulturarbeit herangezogene» Fluß, an welchem Werkleute den Holzreichium von Flößen bergen, Frauen ihr Linen spülen, Tiere der Labe zugeführt werden. Ei» Kahn strebt unter dem B-Ückenbogen hcrvor. Da-rüber da« Gedonner de« Sisengefüge« unter Riderrollen. Einige Badende, welche da« innige Vermählen ihrer Glieder mit Luft und Wasser »och nicht lassen können, schaukeln mit den Welle» im Spiel. Ja sanftem Flug streichen Möwen über fie hin. Hellgewandig wie Wasser und Weiden, wiegen ste stch gleich dem Wasserspiegel, den Baumkronen, gleite» »ahe, ganz nahe heran an die Ladende», so daß diele den kühnen Bug ihre« SchnädleinS, den weichen Schimmer ihre« Federkleid«» wahrnehmen köilneu. Um dann stch auf« wä,I« zu schwingen In» Weite mit kurzen scharfen Lauten, wohl ein Lachen, dem Verständnis ihrer Sippe. Langsam gleitet ei» Segel heran, den Reiz de« Bilde« erhöhend. Ui.d all vie» hineingesaßi tn reichen fardeaschSnen AuSdruck spälsommerlicher Natur. • • »ev. 2 wältig niemand, weil so diele Krisle au ihr» Ge-staltung wirken, daß ihre Schlußwirkung nicht richtig errechnet werden kann. Erstes! kommt e« immer ander«, zweitens all ei kommt. Die Radikalen haben ihre Bereitwilligkeit zur „Verständigung" autgedrück'. wen» Davidoviö geht. Diese ihr« Bedingung ist erfüllt, «lso Konzentration? Mit wem an der Spitz?, mit welchen Partnern, unter welchen Bedingungen? Man glaubt nirgend« daran, M» fich Radikale und engerer Block tvemokraten, Klerikale uod Muselmanen, aufrichtig auf einer Platt-form fi>de» werden. Bis zu» 20. Oktober soll die Krise gelöst sein. Eine Wahlregierung — »an spricht vonNikolaPa« tal« MmisteipräfideatenundPrib'ievic als Janeominister — ist die äußerste Liwnz. Vielleicht wirb dieser Lösung daS Flickwerk einer Srbeit«regierung vorgezogen werden, wobei auf beiden Seiten die Angst vor der Verantwortung eine« Extrem« nachhelfen wird. Wa» die Kroate» zu dieser Wendung, zum Rück-ritt der verfiändigu'gsregierung, sagen werden, die i» Parlamente die Mehrheit besitzt, spielt natürlich eine große Rolle. ES ist eine alte Gesch chte, daß eine Verständigung zwischen sogenannte» Brüdern, die nach dazu im selbe» Hauke wohnen, da« allerschwerste unter allem Schweren ist, weil Ablehnungen und Entgegenkommen vor beiden Seiten gefühlsmäßig überschätzt und unterschätzt werden. Die Entwicklung der Krise Beograd, 17. Oktober. Wenn ein Blatt rur zweimal wöchentlich er« scheint, wie daS Ihre, so ist S schwer, von Beograd au« leitende Betrachtungen zu schreiben, die „aktuell" sein sollen. Prophet hier sein zu wollen, Ist bet Golt nicht ratsam, besonder« während der gtgenwärtlgeu Krise nicht, die angeblich recht kurz sein wird. E« ist also möglich, daß Anfang und Eade zwischen da» Erscheinen zweier Folgen fallen werden und da wir eS zum telephonischen oder telegraphischen „Lest» Artikeln" roch nicht gebracht haben, wird alle« längst überholt sein. E« entwickelt sich wirklich in der A chtung einer KonzentrationSregierung und der BerständiguagSblock Davidoviö scheint Oberwasser bekommen zu haben, trotzdem da« radikale Blatt .Balkan" bereit» eine schwarze Liste veröffentlicht Hit j?ver Politiker, die angeblich in da» Ausland „flüchten" wollen, darunter natürlich auch die Namen einiger deutscher Ab-geordneter. Ant. Rud. Legat, Maribor, nur Slo\ Abwärts bringen Wogen und Zeit. Blick und Denken folgen. Wetter, dem Laufe nachl Ss wetten stch die Ränder unter fortwährend niedrigeren Weid«ari«ISumung, welcher Baumstand stch mit geringen Unterbrechungen bt« an da« Ufer der fachte herankommenden Gurt fortsetzt. Nur von deren rechtem Rand hebt stch. rasch ansteigend, grünmoostgrr Erdgrund, dem etn stattlicher Fahrweg aufgezwung«» und ein nach alle« Richl»n»en »»«greifender Wohnsitz: Dorf Satez. Ob e« wohl seinen Namen dem Berggeist verdankt, der in Baumbach« Zlatorog mutwillig, fel«> klimmend herumspukt? Die Höhe de« Berge« krönt da« St. veiter Kirchlein, welch«« weithin auf da« von der Sawe d»> minierte Tal au«blicke» kann, vornehmlich springt da« da unten gelagerte Bre» «e tn« Auge. Einen den Horizont abschließenden Höhenzug im Rücken, scheint fei, Semäuer freundlich heraufzu«ink«n mit seinen alten Kirchen, dem mächtigen Wasserturm, dem Burg-h«n« au» Urzeiten. welcher die »«danken dem Traum der Vergangenheit zuleitrt. Dort, auf dieser tn Ackerland eingeschnittenen Fährte mögen RitterschSrlei» mit wehen-dem Helmbusch und blinkenden Lanzen von gewaltsam«« Tun hetmge,og«n sein; — da,' in jener Häuserzeile mögen bunt beturbant« Türken Brandwolken dem Himmel und Blutmaßen der Erve vermählt haben; — da« Herrentum alter Seschlechter hatte au« d«m Schloß« di« Knut« der Robot g«schwung«n, den Sau mit seinen Gerechtsamen im Bann gehalten. — Und all di« Fährni» der Zeiten hindurch war Lebeu«freu»e hell «mporgrlodert, — und »ur Asche Her Totennacht ge-funken, an welche dort rech!» ein kleiner nüchtern«! Tot«»ack:r gemahnt.-- €t I Un Zeile.»« Nikola Paiic ist gestern von S. M. de» König empfangen worden. Da «an an höchster Stelle von einem Wahlmandat nichts hören will, so nahm er da» Mandat nicht an, sondern wie» auf den Parla «enispiäsidente» Ljuba Z,vanovi< hin. Dieser ist wieder, wie vor der R?gierung Dav dovit, der mögliche Maav geworden und vielleicht wird eS ihn dieSmal gelingen, mit den sogenannten Radikale« der „reine» Hände" und dem Block eine KonzentrationSregierung zusammenzubringen. Die AuZsichte» sind allerding« schwach. D:r König will de« Radikalen noch einmal die Gelegenheit dielen, au die Regicruag zu komm?». Lehne» sie e» ab und damit offenbar den Grundsatz der Oidliung, dcs G:sctz-S und der B-rständigung, dann fällt vor dem Volke die Verantwortung auf ste und ihre Ä'ajra würde» hinfort ganz bedeutend verlieren. Daua ist nicht ausgeschlossen, daß die Re> gierung Davidoviö wieder kommt. Man spricht auch davon, daß Ridii i» Bugrad ersch'inen und fich persönlich in die Arena stell«» wird. Die Audienzen und Verhandlungen bet Hofe f-tzen sich fort. Jedenfalls tst in dieser Stunde die Last schon etwa» durchsichtiger. Politische Rundschau. Inland. Mcktritt der Aegieruug Davidoviö. Die Regierung hat am 15. Oktober ihre De-iniss on gegeben. Da« DemissionSgesuch de» Kabinetts bezieht sich aus aus den vom König ausgesprochenen Wunsch, daß die Regierung demissionieren möge, um die Grundlage für die Fortsetzung der Frieden»-Politik, die Unterdrückung der Korruption und den endgültige» Ausgleich zwischen den Serben, Kroaten und Slowenen zu erweitern. MIorgeschichtedesKaviuettsrücktrittes. Zur Vorgeschichte deS Rücktrit « der Regierung Davidoviö wird bekannt, daß der König beim Empfang des Skupschtinapräsidenten Jovanoviö von diesem gebeten wurde, dem Ministerpräsidenten seine Demission nahezulegen. Jovanoviö begründete diesen Wunsch damit, daß die gegenwärtige Regierung Davidoviö ein Hindernis für das Zustandekommen eine» KonzentranonSkabinettS bilde. Die Radikale Partei drängte den König, die Demission de» Kabinett» Davidoviö noch vor dem 20. Oktober, dem Tage des Wiederzusammentrittes der Skupschtina, zu erwirke», da sie fürchtete, daß an diesem Tage bei der Neuwahl deS Präsidium» der Skupschtina nska ul. 7, Telf. 100, Alleinverka uf Wenn da« Aug« den Fluß i» dieser Richtung sucht, steht e« dcssen einheitlich« Strömung gestört. Grün« Nüancen wollen stch ihrem Blaugrau «!«schieben. Bescheid«» hat e« stch herangeichtichkn da« Gewässer der Gnrk mit kaum stch kräuselndem Spiegel. Nicht weiter kann e« mit einem Mal« vor dr« sperrende« Maßen der Siw«, di« ihr unwilltg« Äegaerschaft entgegen-zusetze« scheint. Bi« endlich da unten, nah« d«m Ufer, et» weiter grü» glänzend« Streif in den bläulichen Schwall einzieht. Aber damit hat die Sanfte ihr ver-möge« auch erschöpft. Die wild rauschende Sa«« hat ste i« starkem Umfassen vrrnichiet, aufgesogen. Bereichert, i» stolzem Machtbewußtsei» stürmt diese »an wtiter, Landschaften entgegen, di« i» lieblicher Schönheit von fernher grüß«», im Spätglauz de« Tage« und der Zeit. » « Noch weiter de« Weg««! Da« tn träger«» Bett gemach ziehende Wasser muß hier eine Fähre tragen. Trotzig bäumen fich die Wellen auf unter ihr und wolle» fie mitreißen auf ihrer Bahn. Sie rütteln a» dem Brettergefüge, ste mache» da« Drahtseil, da« «« an den gesteckt«» Weg bindet, zittern und knarre». Aber auch hier find st« schwächer als Menschenwille. Fußwanderer, Wage», Tierherdr« —, »a« wimmelt nicht alle« auf de» niemehr müden Bohle» her-über — hinüber l Link»srii» da« Dirfchtn Mostee. still ««lagert. Sein roter Kirchturm beherrscht ring« den grünen Krei«. Drüben der Wi«s«ngrund am rechten Ufer läßt hinter Baumgruppe» eine kleine Anstedlung gewinnen: Bad Catej. 84 der bisherige radikale Präsident Jovanoviö i» der Minderheit bleiben und die Partei dadurch in eine ungünstigere Lage geraten könnte. Die Bildung de» neuen Kabinett» soll bis 20. Oktober vollzogen sein, so daß sich die neue Regierung dem Parlament schon in der ersten Sitzung der neuen Session präsentieren kann. Wie in unterrichteten Kreisen verlautet, wird der König den zurückgetretenen Ministerpräsidenten Davidoviö neuerlich mit der Bildung der Regierung betrauen. Kine Audienz BaS 6\ Der König beriet mit einzelnen Führern der parlamentarischen Gruppen. Als erster wurde der gewesene Ministerpräsident PaSiö empfangen, der seine Ansichten über die politische Lage entwickelte und erklärte, die Radikalen seien nicht gegen die Konzentration jener Elemente und Gruppen, die für die Staats- und nationale Einheit sind, sondern den Radikalen sei es daran gelegen, daß eine Konzentration geschaffen werde, die der Erhaltung der Staats- und nationalen Einheit entspreche. Wichtig ist, daß der Chef der Radikalen Partei keine For-dernngrn in der Auswahl der Personen für die Regierungsbildung unterbreitet hat. Nich der Audienz erklärte Pasiö den Journalisten, der König arbeite jetzt für die KonzentrationSregierung und werde in dieser Richtung die Verhandlungen noch weiterführen; auch Skupschtinapräsident Jovanoviö, sowie einige Politiker und der Führer der Selbständigen Demo-kralen Pribikeviö wurden zum König befohlen. In parlamentarischen Kreisen verlautet, daß die Konsul-tation ehest beendet und ein Ministerpräsident designiert sein wird. Ferner fanden Konferenzen statt, an denen die Vertreter aller Parteien des Neuerung», blocke« teilnahmen; es wurde die volle Einstimmigkeit in der Lösung der Krise festgestellt. Davidoviö erhielt Vollmacht, im Namen des ganzen erweiterten Block» zu sprechen. Z>ie Abgeordneten Dr. Woler und Aranz Schauer bei Sir ßotvan. Der Vizeobmann dei D utschen Klub« Abg. Dr. Han» Moser und Abg. Franz Schauer wurde» om 14. Oktober nachmittag» von dem Chef der Abteilung für die Minderheiten beim Völkerbund Sir Coidan empfangen und hatten mrt ihm eine einstündige Unterredung, die die Abgeordneten zum Zvecke gegenseitiger Informierung führten und in der sie die Lage der deutsche» Min-deiheit in Südslawien darlegten. Sir Eolba» würd« vormittags vom Ministerpräsidenten Davidovt empfangen, zu Mittag fand ihm zu Ehren beim Außen-minister Dr. Marin kovlö ei» Mntagessen statt. Abend» ist Eolban »ach dreitägigem Aufenthalte in Beograd nach Athen abgereist. Continental"-Schreibmaschinc. Wissen vitlt davon außer der Au. dem murme» de» Wasser und de» Siedlern der nächsten Meilenkreise ? Jtaum könne» e« die kleine» Anfänge de« Bad«» komplexe« weit künden: Wenig« Häuser, «inig« davon stockhoh«, kioikarttg gelagert, mit eine» von Kastanie» umhegten Ruheplatz in der Mitte, Anfänge von Anlage», von Baumw«ga»pflan>ungen, nach kurzen Wege« Pflege in der Wildai« verlaufend. Alle« zaghaft« Frag« nach der Möglichkeit kräftigerer «ntwicklung. Und doch hat stch hier «in«« jener Naturwunder aufgrta», di« spärlich gesäet auf «ide». «in Mönch, dessen reger Sinn ihm au« klösterlich«« Klausur dem Studium frrter Natur zugeführt habe« mag, hat ihr hier da« Seheimnt« abgtlauscht: d«« heiß sprudelnde» Quell, der unirr S«höl, versteckt, wi« weiland Dorn-röschen im Roseug-wind«. dampfend stch dem «rdlchluad entwand. Und wir da» Mägdlein dir wundervolle» Aug««, mußte nun dieser sein« Kraft auftun, kranke» Gliede«! ein gottgesandter Heilbar». Ob da« Wallen der Saw« «inst von Pracht- und Slanzentfaltung. womit di« W'lt solche Stäkt«» krönt, kündtn wird, wenn da« Pulsterrn de« großen Verkehr« der Entwicklung hier «t» Aedrrch«» seine« Krei»la»f«« zugewandt? Rastlo« pleiten die Wellen dahin, i» fahler wer-dende« Tageslicht wieder graugetöni, der Nacht entgegen, welche all die Bilder, alle« Rege» ri»g«um. al«. bald verlösche« wird. Nur da« W-iterrausche« de« Wasser», B«rkörp«rung unentwegte» Aettknlauf««, «tlt ung«brocht« ihren finstere« Schlund hindurch, ji«u«r Fer««n entgegen, welch« nur phantastebeflügelte Seh»« sacht dem Weilenden vorgaukeln kan«. Kttwuer 84 Austand. ZUe Landung des „A. V. lil." in Amerika. N» 15. Oktober um elf Minuten nach brci Uhr nachmittag« mitteleuropäischec Zeit hat da» Zeppelin.Luftsch'ff ^Z. R. III." seine Reise nach «merika beendet und ist ^lan auf dem großen Flug platze von Lakehurst gelandet. Der Enthusiasmus der vielen Tausende von Menschen, dte den großen Flugplatz umsäumten, war unbeschreiblich. Tosender Jubel erscholl, al» da« Flugschiff erschien und die Beifallsrufe daueiten roch lange Zeit an, al« da« Sch>ff schon gelandet war. Etwa 800 Meter von der Kaftsch ffhalle entfern», hat der R. III." aus dem Don dor,e» in Verbindung treten müsse. Die «.traßen Newyork« waren mit ein« grrßen Menscher.-menge «fallt, ebenso die Dächer d>r Wolkenkratzrr, auf denen fich sogar Musikkapellen befanden, die da« Erscheinen de« Luftsch ff S mir klingende« Spiel be grüßten. Der Führer o-i Luitsch ffe« ließ während der Kreuzung über Neu York durch Fallschirme eine Botschaft an die Bewohner N?wyorls abweisen, die noch nachmittag« vsn den Leitungen veiöffenilicht wurde. Die Boisch^st lautet: ,N wyark, wir be-grüßen v ch. Angesicht« der Silhvaeue dieser he>r. l chin Riesenstadt rieig-n wir den Bug upfereS Lust schiffe und giüßen da« aw«ikanifche Volk mit aus. »lchug« F eade. Wir hegen die zuversichtliche Hoffnung, daß unsere Fuhrt Über den Ozean eine Epoche f.eunefchaftlicher uud fruchtbarer Arbeit zwischen den beiden Bö kern anbchuen wild, ein« Epoche ge« meinfamer WeUnenlw cklm g de« unflerblichcu Werk.« de« Grafen Zepptli», dc« E obeierS der Löste.-Eineinhalb Stunden nach der Landung wurde der „Z. R. III." tu die Lufifch ffhalie eingebracht. Der umerikaui,ch- Admiral Lcale» begrüßre bald nach dem Eivtli ff'N d>« Lust'ch ff« in Lakehurst den Führ« und die Mannschaft o.« Echffe». Al« da« «cch'ff in die Halle gezogen wurde, wuroe eine g'vße Menge von Postsäcken ausgeladen. Die Zollformalitäten dauerte» außergewöhnlich lange und «regten zu» Teile Heiterkeit, zu» Teile aber auch Entrüstung. Die Besatzung, di« uberau« «unter war, wurde un-uuterb,ochen von Beiuftphalographen und Amateuren photographiert. Nachdem die Besotzung da» Luftsch ff vcrlaffeu halte, wurSe diese« von d« amerikanische,. Lafisch ffmannschaft feine« Inhalte« an Wufferstr ff gu« eolteert. Diese Arbeit nimmt neun Stunden !,, Anspruch Die Off-zterr und die Besatzu, g de« Lufisch ff« sind in Vakihurst und Umgebung unter-gebracht -oor»en. Neun Mann der deutschen B siitzang find für drei Monate für die Luf flute der V«-eintgten Staaten engagiert worden. Der Führer de« „Z. R. III." Dr. Ecken« hat in den drei Nächten d« Kühn iloy dreiei, halb Stunden geschlafen. Der »itge»om«ene Sauarienvogel hat während der ganzen Z?it der Ueberfahrt ununterbrochen gesungen. Die Fahrtteilnehm« erklärten, daß die Ueberfahrt noch wesentlich kürzn gewesen wäre, wenn nicht da« Luftschiff gezwungen gewesen wäre, den Kur« infolge der Sturmgesahr zu änd«n. Am Tage der Ankunft blieb der Zeppelin im Morgengrauen über Neuschottland stehen, um bei Tagesanbruch über dem amerikanischen Boden zu erscheinen. Da« Luftschiff hatte vor seiner Ankunft in Lakehnist auch Philadelphia und Boston überflogen. Ueber den Wolkenkratzern von Newyork flog da« Luftschiff so niedrig, daß die Menschen auf den Dächern der Haus« die Znsaßen des Zeppelin deutlich sehen tonnten. Durch die Ankunst des .Z. R. III." wurde ein neuer Welirekord von db«n. — Beim Empfang ekieS fchlesilchen Pilge,« zu,e« erklärte Papst Piu« XI.. er hiff--, daß dte Morgenröie, die am H>m«U auj^eh«, für veuifchland »tu hell« Tag werden »öge. Cllliec Ze'tvvg Au» jluüi uiiu taiit». Evangelische Gemeinde. D« Gemeinde. golteSdienst am 19 Okiouer findet tun 10 Uhr, der Kindergott,»dienst um II Uhr tn der Christus kiiche statt. Todesfall. A« Sonntag, de« 12. d. M., starb Herr Jojef Zorko, Finanzauffeh«, im Alter von 64 Jahren. Tr»u,rtag der KriegSinvaliden. Die Bereinigung der KriegSinvatiden, Wiiwcn und Waifeo, Ortigruppe Erlje, veranstaltet a« 19. d. M. einen Trauerlag für die im Weltkriege gefallenen und ge->lo. denen Soldaten. Um die mißlichen L bentver« hältnisfe der durch den Krieg a« meisten Geschädigten etwa« z« «leichtern, findet am genannten Tage auch ein Blumentag zugunsten der KriegSinvaliden, Witwen und Waisen statt. Sammlung zur Anschaffung einer Autoturbinenspriye für die Freiwillige Feuerwehr von Crlje Der Ausschuß der hiesigen Freiwilligen Feuerwehr hat vor länger« Zeit aus de unbe»ingt notwendige Anschaffung eine« solchen Geräte« mehrmals hingewiesen und auch an atle in Betracht kommenden Interessenten, Gemeinden, Körperschaften, Industriellen, Bürger und Gönner deS Vereines Ansuchen um Zeichnung eine« Beitrage» ausgesendet. DtS bsherige Ergebnis ist jedoch weit hint« der Erwartung zurückgeblieben, trotzdem von e>n>elnen große Beträge gezeichnet wnrden. Nahezu achtzig Prozent haben das Ansuchen überhaupt unberücksichtigt gelassen. Dieses Werk kann nicht von einzelnen allein vollbracht werden, e« soll ein Gemeingut von Stadt und Land werden, weshalb auch alle moralisch verpflichtet sind beizutragen, daß die Feuer-wehr zeitgemäß ausgebaut werde. Die beiden letzten größnen Brände haben wieder gezeigt, daß rasche und ausgiebige Hilse nur mit einem solchen Gerät denkbar ist. 5« Ausschuß scheut dah« keine Mühe und fühlt sich für die Schlagfertigkeit der Wehr ver-antworilich, kann aber der Mithilfe der Allgemeinheit nicht entraten. Daher fordern wir nochmals die gesamte Oeffentlichkeit auf, an dem Werke mitzuwirken, daS im Wahlspruche unserer Freiwilligen Feuerwehr gipfeln soll: „Einer für Alle und Alle für Einen!" — Der Aus chuß bitt t die noch ausständigen ZeichnungS-bögen ehebaldigst an den Wehrhauptmann, Herr» I. Jellenz in Celje, einzusenden und auch bei allen möglichen Gelegenheiten dem Fonde zur Anschaffung eine« AutoturbinenlöschzugeS Beiträge zuzuführen. Künstlerkonjerte im Gase „Central". Dem hiesige» Eifeit,, H.rrv Zanko Butak ist eS mit großer Mth? gelungen, da» «stkiafsige Künstler, o chester „Mignux" unter der Leitung de« Biolin. v rtuofen uud lkonz«t»etst«r» Herrn Z. v. Neffe!-Äüll« zu engagieren. E« werden daher all« Masik freunde darauf auf»«rlja« gemacht, di«fe günstige Gelegenheit, sich einen seltenen Kunstgenuß ver schaffen zu können, nicht unbenützt vorüberziehen zu lasten und sich die Konzerte im Cise .C ntral' anzuhören. An jedem Sonn- und F iertag finden hier von 4 bit 7 Uhr abend« Teekonzerte stau. Wegen Landstreichern würd« am 14. d. M. in der Ljuvljaneka cesta ein grwiffer Anton Koroiec au» St. Lovrenc bet Majspert verhaftet. Er wurde au» Ljadljina wegen Lavdstretcherei und Bettelei auSgewiefrn und wollte nun in E:lje sein Glück verfrchev. wa» ihm aber mißlang, da er fofort er kann» und fest,eno»men wurde. In betrunkene» Zustande widersetzte er sich d« Verhaftung, wa« ihm nur noch eine größere Strafe »ehr eintragen wtid. Von der Hotelier- und Gastwirte schule. Der regelmäßige Uiterrichi an die»« Anstali fi rdrt j'den DicnSlag und Freitag von 14 bt» 18 Uhr sta t Da» hturige Sch»ij ihr würd v-rgangenen DienSlag, den 14 d. M. nöffaet. Der Schulbesuch ist für alle Lehrlinge diese« «ew«de« verbindlich. Die Auszahlung der Teuerungszulagen für die ^enstonisten. «u« dem Finanz «eitt 8 Ministerium verlautet, daß zufolge eine» neuen Be-schlufle» die Teueiungszulage« für di« Pensionisten erst ansang» Nov;«ber ausbezahlt werden, dann aber auf einmal für die drei Monate September, Oktober und Novembn. Eine Konferenz zur Regelung de« Peusionsrechtes in Akom. Die v«rioi-gung irr p«osiouSlofen Militär- uod Zivllstaat«« Pensionisten der Nachfolgestaaten der ehemalig«» österreichisch ungarischen Monarchie, Wien, 1. Bezirk, Schwärzendergplatz Nr. 1, teilt mit, daß dte italie-nische R«gi«rung für deu 14. d. M. alle Nach« solgestaaten aufgefordert hat, Vertreter nach Ro« zu ein« Konferenz in Fortsetzung dn Konferenz von 1922 in Angelegenheiten de» Pension«- und H»ima.uch!e« abzusenden. Die Wiener ver« einigung entsandte am 11. d. M. eine Deputation nach Rom, u» dieser Kons«enz Daten vorschlägt sowie ein« G«d«nkschrift vorzulegen. Bet d« Ab. sahrl werden sich alle PenstonSlo'ea, etwa 540 an der Zahl, am Süddahnhof in Wien einfi.r»«n. «ine neue Eisenbahn Haltestelle. I» Mittwoch, dem Ib. d. M., wurde die Haltestelle Tredulje (Trofin) an d« ehemaligen Slldvahotinie nösfrei. Beim ersten Halten dn Züge spielte Mustk uno knallten Pöilerschüfse. Visa gebühren bei den jugoslawischen Konsulaten im Auslande. D«r F nanzm»« »ist« hat eine neue Berorduung üdcr die Neuregelung d« Paßvisagebühren bei unseren Konsulaten t» Au«, land« erlaffrn. Danach wird dri allen Konsulat«» in Länd«n »,t schwäch«« Valuta dte Gebühr künsltghtn nach de» Börsenkur« eingehoben. Welche Schreibmaschine soll man iich anschaffen ...? Für di« «os«h<.fiang «tn«r Schretd»asch,uc ftad verschieden« Gesichtspunkte maß« gebend und zwar die gute Konstruktion, Präzifion, Slrapazfähtgkeit, Lebensvau«, Zweckmäßigkeit, da« gute Material und auch die For»«n,chönh«,t. U»t«r zweiundfünfzig Schreibmaschinen »«schieden« Systeme der einstigen Privat Handelsschulen Ant. Rud. L-gat in Maridor, der Handelsschule Dr. Fink tn Graz und der jetzige« Sieno'yp eschnle Ant. Ritd. Legat in Marivor hat stch «>e „Eontinental-Schreibma» schine' am besten bewährt. Die .Eontiuental" ist ein Erzeugnis der weltbekannten Wand««-Wnke in Schiinau bei Ehemnitz, die auch die bekannten Wanderer. Motorräoer, Wand««, Automobile und .,Eontin»atal.«»l«ma>chinen" «rzeugen. Die ^(ion-»ucntal.Schreibmaschine" gilt in Fachkreisen als die best« aller Schreibmaschinen. Sie ist auch im Lande der Maschinenbau«! sehr beliebt und wird üb«all bevorzugt. Den Alleinvnkaus dies« vorzüglichen Marke für ganz Slowenien hat dte F>r»a Ant. Rud. Legat, Martbor, nur Sloven«ka u l > c a 7, Telephon 10V, inue. Kein« Filiale! Für di« vorzügliche Qualität dieser Maschine spricht auch d« Umstand, daß die „Cou> i'nental Schreibmaschine im Norden Slowenien« am meisten verdr«ii« ist, uod üd«all Eingang gesunden hat. Jeder Besitzer ein« Eontinental Schreibmaschine ist dir beste Reklame und trägt zur Verbrritung dies« Marke bei. Fragen Sie «rnen „Eontinental'» Besitzer! GesundheitSwochenbericht. Da» hiesige Ztadtphystkat veröffentlicht für die Zni vom d. d»s 10. Oktober nachsoigendeo Ausweis über den Stand »er ansteckenden Krankheiten im Stadtgebiet«: Schar-lach: verblieben 4, n«u 2, genesen 2, bleiben 4; Roitaus: neu 1. Weihnachtsgeschenk« gewinnen kann man sehr leicht, wenn man sich an dem interessant organisierten Wettbeweib beteiligt, welchen unser« geschätzten Leser aus der letzten Seue unseres heutigen Blatte« angekündigt finden. — Es werden 300 Gewinne im Wen« von 1 Million Dinar verlost und zwar unter strengst« notarieller Kontrolle und hat diese originelle Aktion de» Zweck, die Erzeugnisse der Parjumerie „Aida" in Zagreb auf tiefe für daS Publikum nützliche Art zu popularisieren. ORIGINAL- SCHICHT-SEIFE« saw- Marke „Hirsch" war atets die beato, ist die beste und wird immer die beste sein. Achtung aul den Namen Schicht und Marke „Hirsch* ! Alleinverkauf der Triumphator-Rechenmaschine, Ant. Rud .Legat, Maribor, nur Slovenska ul.' ?, Telf. 100. «rite <1 Cilliee 3, wude Dr. Ptrk-mater. der gewesene Odergespan von Maribor. in den Ruhestand vers tzt. Wechsel im KreisgerichtsprSfidlum. Der P äfident des hiesigen KreiSgerichte« Dr. Toplak befindet sich auf eirew Kraukenurlaub, von dem er nicht «'hr in die Akrivität zurückkehren fosl. Wahl de» Bürgermeisters. Die Borger-meisterwähl dürft« ansang« der nächsten Woche statt-finden, da di« GkweinderatSwahlen mit 14. d. M. , rchlSgültig geworden find. Somit Hit die Bürger-meisterwohl bis 'pätestenS 22. d. M. zu erfolgen. Der alte Gemeinderat dürft« k.ine Sim terzentner Heu befanden, wurde jedoch vollkonmen eingeäschert. Auf dies,» Heuschober übernachteten wiederholt fremde Individuen, die vom Besitzer ver-jagt wurden, und man nimmt daher an, daß der Brand au« Rache gelegt wurde. Gesundheitswochenbericht. Der Wochen, bericht für die Zeit vom 5. biß 11. Oktober weist folgende Infektionskrankheiten im Stadtgebiete au«: Bauchthphu«: verblieben 1, neuer krankt 0, genesen 1, bleibt 0-, Scharlach: verblieben 2, neuerkrankt 1. genesen 2, bleibt 1; Ruhr: verblieben 5, neuerkrank, 3, genesen 2, blciten 6. Nachrichten aus 3fiuj. Fünfzlgjahrfeier de» Schriftstellers und 'Dichters F. X. Meüko und Zusammen Nunft einstiger Professoren Und Schüler de» Gymnasiums tn Vtuf. W>« bereit« mit-getetU winde, findet dt« Feier am 10. uod 11. No vember mit dem bereit« m»gete:lten Programm« statt. Dem AuSichuh st e« daran gel«g«n, daß die Feier in einem recht ka»eradschasilichen Geiste ftati finden möge uud so sollen sich nach vielen, vielen Jahren dte Kollegen ohne Unterschied der Nationalität zusammenfinden. um wieder aufzufrischen die Erinnerung an di« schönen Tage der Jugend. Ausdrücklich f«i erwähnt, daß dt« Feier ausschließlich ka»eradschast> Uchen Charakter trägt ohn« jeden politischen oder Parteianstrich. Im Lauf« der nächsten Tage wird »tt der AuSsendung der Einladungen begonnen werden, soweit die Zusammenstellung der Adressen de Zeiten al« Einladung zur Feier entgegennehmen. Da der Ausschuß für die beiden Tage der Feier für die Unterkunft sorgen wird, und da auch die Zahl der Teilnehmer am FestkommerS bestimmt werden muß, so bittet der Ausschuß alle jene, welche fich daran beteilig«n woll«n, um Anmeldn g di« längsten« 1. November, da ansonsten jtV Qia'tiere nicht gesorgt werden könnte. Für die Stadt Pluj und nä her? Umgebung wnden kein« >p zi.llen Einladungen ausgegeben, da daseldst dir F«ter durch Plakate b« ka- ntgegeben werden wird. E« sei auch bemerkt, daß vorautfichil ch sür dte Be>ucher elne50p:ozeniige Fahr-preieermitßigung erwirkt werden wird, «nmcldungen oder sonstig« Aufragen sind an den Sekretär de« Ausschusses, Herrn August KoS, St«ueramitbea»ten in Ptvj, zu r>cht«n. Der Reingewinn der Feier ist der Studcntenküch« in Pluj zugedacht. Herdstrummel. Der Herbstrummel der hiesigen Feuerwehr nahm, wie zu erwarten war, einen äußerst gelungenen Verlauf. Die Lokalitäten deS Kasino? waren mit gute« Gcfchmock dekoriert und tesond«r« die im Zi«m«r deS Gesangvereines «in-gerichtet« Bar und daS als H«urigenfchant ausgestattet« Studentenstüberl «achten den Veranstaltern alle Ehre. Die Inszenierung war vollkommen stil-echt und dementsprechend war auch die Stimmung echt. ES wurde eifrig getanzt, Stadtkopelle, Bar-mustk und H urigentrio sorgten in anerkinntnSwtr. ftsttr Weife >ür den musikalisch n Teil des AbendeS, mit einem Worte, «« war «ta im wahrstrn Sinn« des Wort«« gelungener Abend, mit de« der verdiente Har-plmann, Herr Steudt« d. Ae., voll zufrieden sein konnte. Die Tatsache, daß einig« Leute, scheinbar beschäftigungslos« Anstreichergehilsen, in der Nacht vor der B«rai staltung di« «in« Hälft« drr Piakat« mit einer tenähnlichen Sudstanz üb«rschm'ert«n, wirkte auf den Besuch höchst fördernd ein. Aachrichteu aus Iojulk. Trauung, fl« Mittwoch, > m 15. d. M., wurde in der hi-figrn Pfarrkirch« H rr Hag» L-dl, Bäckermeister und LiegrnichaftSbesitz r, mit Fräulein Tini Fifchr getraut. De» jungen Paare di« besten Glückwünsch' I Etnbruchsdiebstahl. In d.r Nicht vom Montag auf DituSiag schticzen sich Ded« in daS Gefchäf Siokal der Gcmiichtwaenhandlung R. Pivec in Arzlin bei Vojilik «in u.d entwendeten einen größeren Geldbetrag, virle Rruchwaren. besonders aber viel Wmtermanufaktur. Vie Langfinger müssen mit dem Innern de« Hau'«« sehr vertraut gewesen sein. Nomaden de» 20. Jahrhundert», vor vitrzlha Tagrn schon b.gluckien zwei Zigeuner» samilte» unseren Ort m»l ihre, Anwesenheit. Sonn» tag, den 12. d. M., kam ei» neuer Zuzug. E oe größe Anzahl Wa.irn und entsprechend viele Pf«rde. Im Na waren s-ch» Zelte aufgeschlagen. Montag abends ratleiten noch mehrere Wa;«n heran. Am nächsten Morgen zählten wir zehn Zelte — also «in ichtei Zigeunerlager. Di« Pferd« mach?»» auf den angrenzend n Feldern bedeutenden Schaden. DienStag vormittags wußten die unlieben Gäste wieder abziehen. Aachrichteu aus KoLevje. Die OrtsvermSgensverwaitung. Die Stadt Koc^dje verfügt bekanntlich über ein OuS-vermögen von ungefähr 60 Millionen Kronen, be« stehend größtenteils o«S Giunddesitz »it leilweife überaus reiche« Holzbestande. Außerdem sind das Gqmnasialgebäud«, die städtisch« Mühle, die Schottrr« quetsch« u. f. w. Eigeniu« unserer OrtSvermögen» Verwaltung. Da« gesamte Vermögen dieser Korpo ration wird von einem besonderen alle drei Jahre neuzuwählenden sünfgliedrige« AuSschusie verwaltet, wobei nur Besitzer — ist doch grundbücheilich« Eigentümerin diese» Vermögens die Stadt Keicvje— ein Wahlrecht haben. Solche vermögenSverwoliungen haben wir in mehreren Städten und Dörfern KrainS, z. B. in Kamnik u. a. Während eS in allen Orten Sloweniens den Bürgern gegönnt ist. im Rahmen der bestehenden Gesetz« das ve> mögen ihrer O-ii vermögen«!?«waltungen zu verwalten, wird den Bürgern der Stadt Kokvje dieieS Recht feit mehr al« neun Jahren vorenthalten. D>« letzten oder richtiger gesagt di« vorletzten Wahlen in die Orti-ve,wögenSver waliung der Stadt Koöcvje fanden vor 13 Jahren statt, sodaß stch dte Wähler schon vor 1'/, Jahren veranlaßt fohen, an die Gemeinde, weiche noch de« Gesetze alle 3 Jahr« di« Wahlen ausschreiben mup. heranzutreten, endlich einmal wieder Neuwahlen durchzuführtn, wobei der Gemeinde auch vorgehalten wurde, daß bereits 3 Mitglieder des derzeitigen Ausschusses gestorben find und somit abgesehtn von de» Umstand«, daß all« 3 Jahr« die Wahlen durchgeführt werden müssen, der derzeitig« Ausschuß schon lange nicht mehr beschlußfähig ist. Trotzdem konnte der alte Ausschuß ungthindert wc ter arbeiten, so daß eS soweit gekommen ist, daß dieseS Vermögen derzeit nur mehr von 2 Mitgliedern ver» waltet wird. Endlich hat dann die Landesregierung in Ljubljana, durch verschieden« Eingaben der Wähler-schast auf dies« Mißständ« aufmerksam gemacht, die Gemeinde aufgefordert, die Wahlen in dte Ort«» vermögenSvcrwaliung unverzüglich auszuschreiben, woraufhin dte Bürger der Stadt Krkevje am 11. März I. I zur Wahlurne schritten. Bct diesen Wahlen haben sich die Bürger — wie vorauszusehen war — in zwei Gruppen geteilt und zwar in dir sogenannr« Kress gruppe. an deren Sp tze der hiefige Kaufmann und Besitzer AloiS Krefse stand, und tn die sogenannte Rö helgruppe, «eich letzterer sich die Jlrterefs«n» t«n der h'efigen Me'kantildaut und die Interessenten der neug'gründ«t«n Tuchfabrik an'chlossen. Die Kcefs«-gruppe wurde von den slowenischen Blättern als pangermanische Ne-ikuiarliste gebrandmarkl, wahrend die Rölhelliste als vereinigt« slo oenrjch-deutsche Liste o>er als Liste der ve.träjlichen und loyalen Deaischen ta den Wahlkamps zog. Der Terror, »er bet diesen Wahlen von gewissen Elementen tn der Stadt verübt wurde, ist wohl noch so manch-m der ein W>ht recht halte, lebhaft in Erinnerung; haben doch lo^ar veamie den Gutschein, di« Türen eingrrannt, ja nicht für di« pangermanische Krefstltst« zu stimm«!«. Wer erinnert fich heul« r icht » hc an di« Szenen, di« unserem H rrn Dechant Ferdinand Eiker zuteil wurden, da er bei den Wahlen unerschiocken alS Gottkcheer aufgetreten ist?! Aber trotz d.S Terrors ist die Krkfstgruppk alS die weitaus stärker« d«t diesen Wahlen hervorgegangen und somit wurden die auf dieser Lst« angeführten Kandidaten am 11 März l. I. in den AuSichuß der OrlSv«rmögenS-Verwaltung g'wählt. Hie zu sei noch bemerk', daß ste Wahlkomm'jsion ausschließlich mit Slo venen be-ietzt war, >odaß c« als ein grogeS Eutgegtvkommcn gegenüber der einheimischen Bevölkerung bezeichnet vurde, daß di« Wahlkommission «S duldete, daß zwei BertraueriS»änlrer der Kresselist« al« stille Zu-Hörer oder richtiger gesagt alS still« Zuskher >m Wahllokale anwesend sein dursten. Al« fich nun einig« Tage nach der Wahl die gewählten Ausschuß, mäauer bei d«r Gemeinde erkundigten, wann fie die Agenden der BermögenSverwaltung übernehmen können, wurde ihnen der Bescheid zu teil, daß gegen das Ergebnis der Wahlen an dte Landesregierung »i« Beschwerde eingebracht wurde. Als Grund dieser S-schwerde wurde unrichtrger Vorgang bei den Wahlen angeführt, obwohl der tatsächlich« Grund der ist, daß kein der Merkantilbank passender Slowene aus dieser Liste normiert war. Ader auch der g'wählt« Ausschuß hat «in« Eingabe an die Landet-regierung gdichtet, in welcher er ersucht hat, e« möge der Gemeinde aufget agen werden, die Agenden d,r vermSgenSve.waltU'g unverzüglich dem neuen Ausschüsse auSzufolgen^ Und biß heute ist noch kein« Erledigung herabgelangt b«zi,hungSwtis« dem neuen «uSschrsie zugekommen. Dt« Wähler fragen nun: Wie ist eS möglich, daß in einem Rechtsstaat« da» Recht der Staatsbürger von der Willkür einzelner Stadimachihaber abhängig gemacht w«rden kann? Wi« ist eS möglich, daß den Bürgern einer Stadt, die ihre Pfl chien dem Staate gegenüber Neu er-füllen, der Schutz der Gesetze versagt w«rd«n kann? Wi« ist «S möglich, daß den Besitzern einer Stadt gliche Einst ,ßnohme bei der Verwaltung Ihre« Vermögens g-nommen wird? Sind dte neugewählten AuSfchußmännec bereit, ihr« Pflicht gegrnübtr den Wählern zu erfüll«» und i» Aufirag« der Wähler, d. t. der Besitzer der Stadt Ko^ vje, diese llng«setzlichk«it bei der höchsten Instanz vo-zubringen? Sollte auch von letzter und höchster Instanz den Bürgern der Siadt jegliche Einflußnahme bet der Verwaltung ihres vermögen« genommen werden, danu «erden sich die Wähler ffijta mit dem Bewußtlein, daß fie al« Staatsbürger deutscher Volkszugehörigkeit wohl Pflichten aber keine Rechte haben insbesondere kein«« «l. spruch auf den Schutz der bestehenden Gesetze. fh>*tatr 84 stillet Aet»»a> •cttt 5 13) (Nachdruck verbot«,.) Die Gräfin. Roman von G. W. Appleton. Fraoglpa'ii heißt fik. Name ko«mt mir bekannt vor. Italienisch? Jawohl. Du weißt ja — ich glaube wrnigst-n», sch hab' t>i,'d erzählt —, daß ich in Rom geboren bin. Stimmt. Dein Battr war dort englischer Arzt. Erinnere »ich. Und? Und sie. die Gräfin. kannte »e!n,o Bater, »nd »eine Mutier — die ich heute ausgesucht hab« — sogt mir, daß sie die GrSfi« kenvt. So so? Ab-r offen gestände,,, deine kleine Ew z.Zhlung sängt «two» weit binten an, wi« mir scheint. Hat sie d«n keinen Ansanq? Laß mich doch erst mal daS k, st« Kapitel hören. Gräfinnen wachsen in deiner lieblichen Nachbarschaft nicht aus j-drm Baum. Auch hallen nicht alle Tage schöne Prinzessinn» vor meinem Sprechjimm-r, mein lieber. Kutscher und Lakai I Und Lakai, gewiß. Der Wagen war stilvoll, tadellv». Ich Hab: durch ein Loch deiner Gardinen «inen Blick daraus geworfen. DaS Wappen am Schlag wäre aus zwanzig Meter sichtbar gewesen. Gut. sagte ich. Ich will dir also die Geschichte von Anfang an und ohne sch«i>ck«nde Beiwörter be« richten. — Und so begann ich mit de» «ugenblick, wo Anna Mim»« wich unter de» GaSleuchter an-gesprochen hatte, als ich vor zwei Abenden meine AmtSräume verließ. Sehr ball, vergaß Dick welterzueff«n und starrt« wich in unverhohlrne» Erstaunen an. Bon Zeit zu Zeit brummte er sein unvermeidliche» ,Na, da soll doch gleich —aber sor.st unterbrach er mich nicht iu »einer Erzählung. Ich vergaß nicht die geringste Einzelheit, Alle« aus dem Tische war kalt geworden. Schließlich blickte ich auf und sagt«: Und nun, Dick, wa« ist deine Meinung, offen und gerade heraus? Daß wir un« zunächst einmal «in weiter«? Stück von dieser Lende bestellen wollen. — Dawil drück!« er auf den Knrpf neben dcm Tische. — Es ist eine erstaunlich« Geschichte, svhr «r dann sort, und ich denke, wir können noch einer Flasche St. Martelle den Hai« brechen, während wir dies« Nuß zu knacken versuchen. Nach dem Essen besprachen wir bei Kaffee und Zigarren die Angelegenheit von jedem erdenklichen Ltaudpuvki aus. Es steck, mehr dahinter, all auf den ersten Blick ersichtlich ist, mrinte schließlich Dick. Aus jeden Fall mußt dn da» versiegelt? Dokument hüten, wie eine Löwin ihr Junge». Da bist augenscheinlich in die Geschichte verwickelt, sonst würde dir «t dte alt« Dame niemals so prompt ausgehändigt haben. Ste wußt« genau, was st« tat, und ich wette, daß du von ihr binnen kurze» hören wirst. Dte Geschich'.i wird sich sehr bald kräftig entwickele, uud du wirst alle Hände voll zu tun haben. Tausend gegen ein« zu wetten, hängt der Besuch dei prächtigen Weibe» von heute mittag» mit der Geschichte zusammen. Jedenfalls, alter Jung«, halle «ich über alle«, w-S passiert, auf de» Laufenden. Die Geschichte interessiert »ich im höchsten Grad, und wenn du dadurch irgendwie in die Patsche gerätst, so weißt du ja geuau. wo du eine Hilft finden sannst. Da» weiß ich. Dick, erwiderte ich; aber ich wünschte, ich hätte die Gräfin nie getroffen. Ich auch. Dein Beruf wird dabei, wi« ich sürchte, zu kurz kommen. Nun, qui vivra, verra! Damit verabschiedeten wir uo« voneinander. Ich machte mein« üblich« BesuchSrunde und kehrte Ichlag sechs Uhr nach Hause zurück. Mein kleiner Diener kam mir tn der Halle entgegen. Eine große, elegante Dame ist hier gew«seo, Herr Doktor, und hat diese Kart« da hint«rlaff«n. 2ch schaute daraus und la< erstaunt di« Worte: a Contessa di Frangipani. (Fortsetzung folgt.) Kaufleute, kaufet Manufakturware bei bekannter solider und billigster Firma :i VI11 ni Iariltwr Zentrale Zagreb cST: tS* xar skisla Aleksandrova 36 IMEIN1J Scbokoladcn, Bonbons 1 die beuten I Celje. KovaSka ulica Nr. 1 | Nett möb). Zimmer mit separatem Eingang und elektr. Beleuchtung wird ab 15. November zu mieten gesucht. Anträge an die Verwaltung des Blattes. 30386 Gut erhaltener, langer Autopelz preiswert zu verkaufen. Adresse in der Verwaltung des Blattes. 30366 National-Registrierkasse 4 Laden, tadellos erhalten, wegen Platzman gel preiswert zu verkaufen. Anzufragen in der Verwaltung des Blattes. 80369 Schön verziertes Grabgitter billig zu verkaufen. Anzufragen Aäkeräeva ulica 10, parterre. IMEINO Makkaroni, Suppennudel, Kakes, Waffeln etc. Celje, Kovaska ulica Nr. 1 Grablaterne eu verkaufen. Anfragen in der Verwaltung des Blattes. 30379 Nett möbl. Zimmer zu vermieten, eventuell mit Kost. Daselbst ist ein schöner Winterrock aueh auf Teilzahlung zu verkaufen. 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Zu diesem Zwecke veranstalten wir folgende Preis-Ausschreibung mit den oben angef ührten Prämien, welche gleichseitig erstklaasige Weih-nachtageechenke darstellen. Antrabe. An* nachstehenden Silben sind 4 Wörter von folgender Bedeutung zu bilden: A — ta — na ii — I — dam — ma — Do — ri — li — A — en — ka —. 1. (A —-----) Ein Erdteil (Continent) 9. (I-----—) Ein Staat am Adriatischen Meer 3. (D — — — —) Der gröaate Flnaa in Jugoalaviem 4. (A---) Laut Bibel der erste Mensch der Welt II. Bedingungen für die Teilnahme. 1. Die Beteiligung ist frei für jeden In- und Ausländer. 2. Jeder Teilnehmer hat die Aufgabe L tu lösen und an eine der tiefer angeführten Adresaen in einem rekommandierten Schreiben einzusenden, wobei auf dem Couvert die Bezei chnnng „Preisausschreibung" tu vermerken iat 5. Dieses Schreiben hat aunser der Lömng, auch den Vor- and Zunamen and die genaue Adresse des Teilnehmers zu enthalten. 4 Jeder Teilnehmer ist Käufer eine* Fläachchena unseres Parfüms, and hat aeinem Schreiben ( jedoch weder in Marken noch in Stempeln) die Summe von Din 60 beizulegen, oder an eine der tiefer angeführten Adresaen per Postanweisung einzusenden. 5. Zu diesem Reklamsweck bringen wir folgende 5 Sorten erstklassigen Parfüms auf dsn Markt: Chypre, Jockey-Klub, Mon Caprice, Prince of Wale* u. Ylang-Ylang, u. hat jeder Teilnehmer anzugeben, welche von diesen 5 Sorten ihm einzusenden ist. m. Allgemeine Bestimmungen. a) Die Preisauaaehreibnng beginnt am 20. Oktober L J. und endet am 23. Dezember 1. J. Die Rttaellösungen nnd Geldüberweitungen Bind bis zum oben angegebenen Termin an eine der tiefer angeführten Adressen einzusenden. Lösungen, welche nsch dem 23. Dezember einlangen, kommen nicht in Betrecht. b) Jede richtige Lösung bekommt eine laufende Nummer, welche dem Teilnehmer mit dem Parfumfläschchon eingesandt wird, — und wird am 24. Dezember I. J. die Ziehung in der Kanxlei und im Beisein des Cffentl. Könlgl. Notars Milan Mihaljinec in Zagreb erfolgen und das Resultat der Ziehung binnen 8 Tagen in dieser Zeitung veröffentlicht Jeder gewinne? wird ausserdem brieflich, und die Gewinner der ersten 10 Prämien noch telegraphisch verständigt. — Derjenige Einsender, dessen Lösung nicht richtig, oder der den Betrag von Din 60.— nicht eingesandt hat, wird an der Ziehung nicht teilnehmen, erhält jedoch, wenn daa Geld eingesandt iat, ungeachtet der unrichtigen Rätssllösung daa bestellte Fläach-chen Parfüm. — Die Prämien werden den Gewinnern 8 Tage nach der Ziehung verteilt — Nähere Bestimmungen über die Durchführung der Ausschreibung sind im Plan der Ausschreibung enthalten, welcher bei Kgl. öffentL Notar Milan Mihaljinec deponiert ist, und steht jedermann zur Einsicht. c) Die ParfümAaschon werden den Beteiligem portofrei zugeschickt d) Jeder Teilnehmer erklärt sich mit diesen liier angeführten Bedingungen einverstanden. e) Lösungen oder Briefe sowie Geldüberweisungen sind entweder an Kerl, öffentl. Notar Milan Mihaljinec, Zagreb, Jlica 39 oder an unsere Firma zu senden. f) Alle Gegenstände unserer Prlaaienatuscbreibung lind neu gekauft, erstklassiger Qualität und ein Teil derselben wird in den Auslagen der Firma Böthe und Ehrman, Zagreb, Jlica Nr. 38 ausgestellt Zagreb, den 19. Oktober 1924. „AIDA", prolzvodnja parfnmertja, Zagreb, B-cest» 19a. ««gdUäntt um v