>-l«2. Mittwoch, 6. Mai 1891. 110. Jahrgang. kaibacher Mmg. ^7^_____________________________^ l< ' fs«l ^lbiib^' ^ ° st 0 e 11 e n b u » 8 : ganzMrl« ft, lb, halbjährig st. 7 by. Im IllMptoli: ^<^ bi« ,u .«l)^ b'bO- sslir dl öfteren Wieberdnlungen per Zeile 8 lr, Die «Uaibachrr Zettmig» erscheint täglich mit «lu«nahme der Tonn» und Feiertage, Die Abmlnlftratto» befindet sich Connressplatz 2, die «tbactlo« Vahnhosgasse 24. Eftrechftunben der Redaction täglich von lO b<« l» Uhr vormittag«. — Unfrankierte »riefe werben nicht angenommen und Manuscrlpte nicht zurückgestellt. ^tt A/ttages wegen erscheint die nächste U. Mai. ^Amtlicher HM M^^ k-Aftostolische Majestät haben mit IU we?M"'lim vom 27. April d. I. Aller-»ss'lüizt^ "ladlutanten und Vorstande Nllerhöchst-»>!«l,h^'' Generalmajor Arthur Bolfras l ""glliidi.s? ^ Wllr.de eines geheimen Rathes itzi,, °M zu verleihen geruht. Dsstt tzntt^'Masche Majestät haben mit lk.Mn Q?"ßung vom 24. April d. I. die U?"' dez, .^Uoldo.Graffemberg M ^ 5,s^c .^^^"'^^ adeligen Damen» >^ht. ^"°>chln in Prag allergnädigft zu er« ^tanMcher^Weil. ^ ^ "^ de„ Adlchaiisschuffc. ',. ^chi^. Wien, 4. Mai. ^^berii^ber Ndresse im Nbgeordnetenhause ^t^"littelk Betrachtungen an, die sich umso ^ 7"9 im «!^ aufdrängen, als die entschei-^M "bressausschusse °"f die Stunde z^<^Äu '?"ung im Herrenhause zusammen-M zz'bez^.? "nucle. da Herr von Plener namens r<«« «z^^^ktenhauses der erhofften Einigle ? burck ' "ele. documentierte die Linke des »,V"l,h^^.Unmuthiges und debatteloses Votum l^d^'hre u ^^"sse. ^ sie dem Programm I^l^ng s,i"?!llNlnung leihen wolle und dass lX "hne A c °^"e ein Opfer der Ueber-l,^,,' ""'geben ihrer Ueberlieferungen thun «^chs '^" der Anschauung, das« die Linke l^^j'Z, desn"5Mtens in dem Wärmegrade, !?^lich °"^ oder Pleners (natürlich des ^>^^gruent seien. Und doch konnten jene ohne Gewissensscrupel für die Falkenhayn'sche Adresse stimmen, während diese bei der Vilinski'schen Adresse nicht weiter mitthun wollen! IN vielleicht die Ursache darin zu suchen, dasz die Fallenhayn'sche Adresse der Denl- und Redeweise der DeutMberalen näher steht als die Bilinski'sche? Das scheint denn doch nicht der Fall zu sein. Im Gegentheile. Kampforgane der Linken haben, nachdem sie die Herrenhaus-Adresse mit der Loupe untersucht, darin gewisse, wie sie meinen, «pietistische Redefioskeln» entdeckt, wie einen Hinweis auf die christliche Nächstenliebe und auf die religiös-sittliche Erziehung der Jugend, und diese Blätter konntel>sich denn auch nicht fassen darob, dass die liberalen Pairs einem Document solchen Inhalts ihre Iustim» mung geliehen. Nun denn. der Bilinski'sche Entwurf war von solchen Wendungen frei; er hat, wie die Linke s?lbst anerkannte, mit peinlichster Sorgfalt alles vermieden, was deren Ueberzeugungen auch nur im entferntesten widerspräche; die Linke hat sich sogar ohneweiters dafür entschlossen, diesen Entwurf zur Grundlage der Special-debatte anzunehmen, und 24 Stunden später hat' sie erklärt, für diesen Entwurf nicht stimmen zu können. Die Ursache dieser plötzlichen Meinungsanderung war. wie bekannt, die Ablehnung des Ämendemenls Plener, welches die ungestörte Fortentwicklung der Schule ver« langt. Wir haben schon betont und wiederholen es gerne — schreibt die «Presse» — dass wir uns dem Wunsche anschlichen, es möge. so lange nicht die Nothwendigkeit der Reform offensichtlich zutage tritt, unser segensreich?« Volksschulgeseh intact bwben. Sachlich und inhaltlich also acceptieren wir den Antrag Plener. Allein eine andere und entscheidende Frage ist, ob dieser Antrag gestellt werden musste und ob aus dessen Ab> lehniinq die Linke die Rechtfertigung ableiten durfte, überhaupt nicht weiter mitzuthun. E« ist eine Thatsache, die niemand übersehen kann. dass gewisse Gruppen des Hauses dem Voltsschulgesetze nicht freundlich gegenüberstehen, dass ihnen dasselbe, sei es zu centralistisch. sei es zu liberal gerathen ist. In dem Programm dieser Parteien findet sich an erster Stelle die Reform des Volksschulwesens in autonomi-stischem oder tatholisch.conseroativem Sinne. Di.se Parteien hätten sich dazu verstehen können und dazu ver-stehen müssen, für die nächsten Jahre stillschweigend auf eine Veränderung im Voltsschulwesen zu verzichten. Allein die Forderung betreffs der Integrität des Volks- schulgesetzes direct in die Adresse aufnehmen, in die« selbe Adresse, für welche auch diese Parteien gewonnen werden sollten — das hieß denselben einen formellen und ausdrücklichen Verzicht auf ihr Programm zu» muthen, und dass sie diese Zumuthung abgelehnt haben, kann nicht überraschen und hat am allerwenigsten die Linke überrascht. Das leuchtet am besten ein, wenn man einmal den Spieß umdreht und sich in die Lage der Linken versetzt, falls ihr Aehnliches imputiert worden wäre. Man denke an folgenden Fall. Bekanntlich hat die Linke, beziehungsweise die deutsch-böhmische Parteilei« tung, im Ausgleichstractate darein gewilligt, dass die Sprachenfrage bis auf weiteres in der Schwebe bleibe; sie hat auch in ihrem Wahlmanifeste der Forderung nach Codificierung der deutschen Staatssprache keine Erwähnung gethan. Das war sehr einsichtsvoll, und wir haben es mit gebürendem Danke anerkannt, denn das stand im Einklänge mit dem Programme, die Streitfragen vorerst ruhen zu lassen. Nun nehme man aber an, irgend ein czechischer oder polnischer oder sloveni-scher Abgeordneter hätte die Einschaltung der folgenden Stelle in den Adressentwurf beantragt: «Das Abgeordnetenhaus ist der Meinung, dass im Hinblicke auf die Sprachenfrage der bestehende Zustand ungestört erhalten und insbesondere Neuerungen hinsichtlich der Geltung der einzelnen Sprachen in Schule. Amt und öffentlichem Leben ausgeschlossen bleiben mögen.» Wir glauben, die Linke hätte sich mit Entrüstung gegen diesen Antrag gewehrt. Sie hätte sagen können, dass sie zwar aus freien Stücken auf die Aufrollung dieser Streitfragen, auf die Discussion der Sprachen« Verordnungen von 1880 und 1886, auf die neuerliche Einbringung ihres Staatssprachen-Antrages verzichte. Nie und nimmer aber könne sie einen Satz acceptieren, in welchem sie den bestehenden Zustand auf dem Gebiete der Sprachenfrage ausdrücklich gutheiße und auf die deutsche Staatssprache principiell verzichte. Das bätte sie saqen können, und sie hätte es auch gesagt. Sie hätte sich darauf berufen dürfen, dass sie zwar das Programm der Thronrede betreffs der Vertagung von Streitfragen und Parteiwüuscheu billige, dass aber dieses Programm nicht den Sinn haben könne, als ob die Parteien grundsätzlich auf ihre Programme zu verzichten hätten, und dass die Acceptierung des Pro» grammes der Thronrede keiner Partei die Pflicht auferlege, ihren Standpunkt einfach abzuschwören. Hemlleton. Arabesken. si3^^'«te Strafe. ^lil,^. Luxembourg lernte ich im ver. ,k" lenn Schmetterling von sehr auk-^' ^lch, / <-? U^"e znr Famile derer '^iib^ "l? °lle bezüglich ihres Rufes ' ^ von A ^" bie Schmetterlinge mit öl^'W,. bey „nx ^2' die einer einzigen Ane« ^ö" 3lii.ps b" Phalänen. die mit zu« 3.Wen vn °" Harzen einer Nachtschatten- ?Ül. s^'gleit ^'1.' "Hl eben im Rufe be- »'it d''e zuln' N ^ es noch niemandem ein° 3""l „>>ei, ..yl"bol der Treue zu machen; <« er halV^Wch bekannt, dass sie um ^>e Umschlossenen Kelche schwärmen ' küssen, wodurch ^ urn alteren Blumen scandalisiert ei^bsch"^ aber, den ich kannte und der ^niT/"b dessen Flügel sich mit 'Vn. Er b. ' Grazie bewegten, trieb es ^> Mte es sich in den Kopf gesetzt. ^l /, '>N N bas für eine Treue! W/it V^ ^ s.ttm von Blume zu Blume ^ > Eilend w zwei Schwestern, zur « 'V"lve ' "y"t gehörig, die nebeneinander l ""e" H^3Krängen und die lieblichsten ^ nlhe unw sämmtlichen Blumen im Garten waren. Er ließ sich auf einem benachbarten Grasstengel nieder und betrachtete mit Wonne die beiden Wunderbolden Fräulein, die auch nicht blind gegen seine Vorzüge waren. Wenn sie ihre Kronen öffneten, was infolge seiner Koketterie häufig genug geschah, schien die eine von rosa Atlas, an den Rändern mit brauner Peluche um« säumt, während die andere von dunklerem Atlas, ebenfalls mit einer Peluche-Einfassung. schien, und was den Duft anbelangt, so war derselbe drr süßeste, von dem ein Schmetterling jemals berauscht wurde. Fast niemals entfernte sich der Verliebte von den beiden Schwestern, mit Ausnahme einiger weniger Augenblicke, wo er fortflog, um seine Flügel im Thau zu baden; dann aber kam er wieder und beeilte sich. seine Bewerbungen um die beiden schönen Schwestern fortzusetzen. So trieb er das geraume Zeit, ohne dass dieselben wussten, welcher von ihnen eigentlich seine Huldigungen galten. Endlich aber wurden die beiden Schwestern eifersüchtig aufeinander und feindeten sich heftig an. was ihre Situation umso schlimmer gestaltete, als sie nicht einmal die Wohnung wechseln konnten, da sie ja in derselben Knospe wurzelten. Der böse Schmetterling aber hatte kein Mitleid mit den armen Schwestern, ja, ihre Eifersucht, deren Gegenstand er war. schien ihm sogar noch zu schmeicheln und ihm Vergnügen zu machen. Eines schönen Abends im I"ni, nachdem tue beiden unglücklichen Blumen sich so recht ausgeweint hatten, kam der böse Schmetterling wieder von seinem Thaubade zurück und begann wieder sein Flattern um die beiden armen Vethörten; er kam immer näher und näher und küsste bald die eine, bald die andere; doch als die Schatten des Abends dichter wurden und er fortfliegen wollte, um sich zur Ruhe zu begeben, wie groß war da sein Schrecken, als er bemerkte, das« er gefangen war: die beiden Blumen hatten sich ge< schlössen und jede von ihnen hielt ihn an einem Flügel fest, und als er eine krampfhafte Anstrengung machte, um sich zu befreien, fühlte er einen heftigen Rifs . . . seine Flügel waren nicht seinem Körper gefolgt, und ?r fiel flügellos, blutend und zuckend zu Buden, wie ein armes verwundetes Herz, das einen süßen Irrthum mit bitterem Tode büßt. Und entzückt von dieser Rache, neigten die schönen Schwestern ihre Vlumenhäupter zu einander und versöhnten sich in einem Kusse. Der arme Schmetterling soll aber nicht der letzte gewesen sein, der von zwei Geliebten in der Luft zerrissen wurde. Iu Mitternacht im Parke. Während der Springbrunnen im mondbeschienenen Parke sang oder weinte wie süße Musik, irrte die Seele eines Dichters unter dem duftigen Schatten der Bäume. Und die Statuen des Parkes waren lebendig geworden und die Nymphe Amintha streckte ihr bekränztes Haupt zwischen den Zweigen de« Rosenlorbeers hervor und flüsterte: «Bist du da, Sylvander?» — «Ach ja!» ent-gegnete ihr Syluander ebenso leise. «So steh doch auf aus dem Grafe, träger Junge, und komm zu mir. Ich habe den Entschluss gefasst, nicht mehr grausam gegen dich zu sein und dir so viele Küsse zu gestatten, als du haben willst. Komm in die Grotte dort. wo Gevatter Rosenstrauch ein duftendes Lager aus seinen abgefallenen Blüten bereitet hat,» Laibllcher Zeitung Nr. 102. 842 Diese Zumuthung aber, welche die Linke, wie gesagt, zweifelsohne von sich gewiesen hätte, eben diese Zumuthung hat sie den Clericalen und Autonomisten gestellt, und als diese thaten, was die Linke im selben Falle gethan hätte, brachte sie ihre Separat-Adresse ein. Das ist ein Widerspruch mit dem von der Linken selbst aufgestellten Wahlprogramme des Waffenstillstandes und mit dem von ihr acceptierten Programm der Thronrede, ein Widerspruch, der bei der Lecture ihrer Adresst noch schärfer hervortritt. Was will denn diese Adresse? Soll sie wirklich geeignet sein, auch von anderen, namentlich von den slavisch - aulonomistischen Gruppen als deren Kundgebung genehmigt zu werden? Das glaubt wohl die Linke selbst nicht, denn sonst hätte sie eine Stelle wie die von der Bedeutung des deutschen Volksstammes in Oesterreich nicht aufgenommen, eine Stelle, die, so wahr sie ist, doch kaum von einem Nichtdeutschen signiert werden kann. Oder sollte diese Adresse ganz einfach eine Parteischrift der Deutsch'Liberalen sein? Dann war es nicht nöthig, sich in diesem Schriftstücke solch weitgehende Reserve aufzuerlegen und dasselbe in einem solch maßvollen Tone zu halten, dass man wirklich nur an ein paar Stellen dessen parteimäßigen Charakter zu er-lennen vermag. War die Linke wirklich der Meinung, dass eine Coalition von politisch disparaten Elementen zum Zwecke gemeinsamer Wohlfahrtsarbeit nicht möglich sei, so hätten wir zwar diese Meinung nicht gebilligt, aber sie halte den Vorzug der Klarheit und Entschiedenheit gehabt. Dann aber durfte die Linke sich überhaupt nicht auf die Discussion einer gemeinsamen Ndresse einlassen. Das alles sind Widersprüche, über die man nun einmal nicht hinwegkommt, Widersprüche, mit denen höchstens die Wählerschaft desorientiert, aber niemand getäuscht wird, der die Lage klar zu überblicken versteht. Politische Uebersicht. (Parlamentarisches.) Nach den «Närodni Listy» hat der Präsident Dr. Smolka mit den Obmännern der drei großen Clubs eine Vereinbarung getroffen, wonach das Abgeordnetenhaus die letzte Sitzung vor den Pfingstfeiertagen noch am 14. d, M. abhalten wird. An diesem Tage soll die dritte Lesung der Ndresse und die definitive Wahl des Präsidiums stattfinden. (Der Vericht Vilinski's) über die Ver. Handlungen des Adressausschusses beschränkt sich auf die Unterbreitung des angenommenen Adressentwurfes so» wie der Adresse der Lmken und der Minoritätsanträge Dipauli, betreffend die religiös-sittliche Erziehung, und Ouklje, betreffend die Verwirklichung der Gleichberechtigung. Der Adressentwurf der Iunqczechen, welcher, Weil er nur zwei Unterschriften ausweist, nicht als Minoritätsvotum angemeldet werden konnte, wurde separat beigelegt. (Das Minoritätsvotum des Abg. Ouklje) und Genossen lautet: Das hohe Haus wolle beschließen: Nach dem 20. Absähe des Adressentwurfes der Auischussmajolität ist nachstehender Passus einzuschalten: «Unter diese Mittel, das Wohl der Länder zu fördern und den nationalen Frieden in denselben zu erreichen und zu sichern, zählt zweifelsohne die Verwirklichung der den österreichischen Völkern in den Staatsgrundgesetzen gewährleisttten Gleichberechtigung. Mit lebhafter Freude begrüßen demnach die treugehorsamsten Abgeordneten die sich hierauf beziehenden Worte Euer Majestät und knüpfen daran die zuversichtliche Hoffnung, dass die Regierung den diesbezüglichen staatsgrundgesetzlichen Bestimmungen volle Rechnung tragen werde.» Snklje, I. Prinz Schwarzenberg. Dipauli, Klun, Karlon, Klaic, Dr. Ebenhoch. Dr. Mezmk, Styrcea, K. Prinz Schwarzenberg. (Wiener Gemeinderath.) Man berichtet uns unterm Vorgestrigen aus Wien: Heute fand die Verabschiedung des alten Wiener Gemeinderathes statt. Bürgermeister Prix hielt eine Ansprache, verwies darin auf die Verdienste des Gemeinderathes von 1861 bis 1891 und hob dessen gute Finanzverwaltung hervor, infolge deren trotz der großen Unternehmungen das Gemeindevermögen um 25 Millionen vermehrt und von den Passiven in zwölf Jahren 15 Millionen rückgezahlt wurden. Der Bürgermeister fügte hinzu, An« erkennung gebüre den Mitgliedern aller Parteien, sowohl jenen, welche durch positive Vorschläge, als auch jenen, welche durch Kritik sich an den Arbeiten betheiligten. Dr. Prix schloss mit einem Hoch auf den Kaiser als den Spelcher des neuen Gemeindestatuts, welches die freisinnigen Principien des früheren Statuts wieder enthalte. Damit war der Act beendigt. (National fest der Polen.) In Krakau wurde der hundertste Jahrestag der polnischen Ver« fassung vom 3, Mai 1791 Sonntag nachmittags durch eine Vorstellung im Theater bei freiem Eintritle, abends durch eine musikalisch'declamalorische Soire'e im Schützen« garten sowie durch Illumination der Stadt gefeiert. Der Maler Matejko stellte aus diesem Anlasse in der Bilder-gallerie ein großes Gemälde aus. welches die Annahme der Constitution darstellt. Das Bild wurde bei freiem Eintritte von vielen taufenden Personen besichtigt. Auch aus anderen Städten treffen Nachrichten über die festliche Begehung des Tages ein. (Zur Situation.) Die «Montags-Revue» tritt in einem der «Lage» gewidmeten Artikel der Behauptung entgegen, als ob der selbständige Adressentwurf der Linken auch den Wiederbeginn drr Opposition der Deutschen bedeuten würde. «Man darf ihn viel eher,» meint das Blatt, «als den letzten Schnee bezeichnen, den der scheidende Winter in das Land wirft; nach der Adrefsdebatte werden die Deutschen dessen wohl eingedenk sein. was sie ihren Wählern sagten und qemäß deren Gesinnung auch versprechen mussten, dass sie zu ruhiger fortschrittlicher Arbeit auf wirtschaftlichem Gebiete willig die Hand bieten werden... . (Der kroatische Landtag.) Dem Ngramer Amtsblatte zufolg? wurde der kroatische Landtag für den 21. Mai einberufen. — Der Banus begibt sich heute auf eine dienstliche Vereisung des Bellovar>Kreutzer Comitates, wo er bis zum 13. Mai verbleibt. (Unruhen in Csaba.) Die agrar - sociali» stischen Unruhen in Csaba haben sich vorgestern erneut. Es rottete sich eine große Anzahl ländlicher Arbeiter zusammen und verlangte von der Nehöide die Herausgabe der verhafteten Tumulwanten. Das freundliche Zureden des Stuhlrichters, sich zu zerstreuen, fruchtete nichts; die Menge nahm immer mehr eine drohende Haltung an, so dass neuerdings Militär mit gefälltem Bajonnett eingreifen musste. Nun wich die Menge schimpfend und lärmend zurück. (Oesterreichisch - deutscht ^s^ vertrag.) Sonntag wurde im ^ ^!^h Aeußern ein Protokoll unterschrieben. . B,H zwischen Oesterreich Ungarn und DeuW' h^H Giltigkeit vom 1. Jänner 1892 bis 31. ^ ^H ein Zoll- und Handelsvertrag s^'^M^H Giltigkeitsdauer ein Vrterinärvertrag av« ^ U» den ist. Die eigentlichen Vertragö'3n't"^n^H erst später vom Grafen Kälnoky und de" ^ ^ unterfertigt werden. Der Handelsvertrag doH feits eine sehr große Anzahl von TaMp ^ FH seitens Deuschlond für Getreide den ^ ^ H Mark und in demselben Verhältnisse """ diN ^H mit dem Getreide im Zusammenhang ''" MH posten. Die Vorconfel enz für die nM o ö z Aussicht genommenen Vertragsvelha"" ^z bereits Mitte Mai in Wien beginnen- <,„« (In Belgien) ist ein Streik ausgebrochen, der auch ln das " ^ ^l Mische Departement du Nord hinüberg"'!^ ^ gestern in Sains zu Unruhen kam, naa) ßMl Mische Grenzstädtchen Fourmies scho« ' ^^ ^ Schauplatz blutiger Auftritte gew^^^» Streit ist ebenso wie jener in den ^M^« Rheinland-Westfalen gegen den e>n°""zlFM der socialistischen Führer, welche v^ßMN gegenwärtigen Zeitpunkte als einen ^^V sichtslosen bezeichnen, in Scene gep'ß ^ ^ verschiedenen Industrie - Orten Aelgle"v ^! schreitungen und blutige Conflicte mn ^ ^ Militär gemeldet. matio^Ä (Das heilige Land.) Dtt^",^^ erwähnt die seltsame, von amerlkaMM ^t ^ Blättern gebrachte Nachricht. der^a^^^ einigten Staaten habe sich an Englano europäischen Mächte mit dem A^ge" "^^ heiligen Lande seine politische Unavy ^„, zugeben und hiezu eine internatwn ^'" z zuberufen, welche die Lage der 3" ^ ^ fprüche auf Palästina eingehend Me" ^ (Aus Serbien,) Am 1- ^U^ Budapest Graf Ladislaus Hunyady "^"^ mehrerer Zeitungen und erklärte o ^-seine Mission in Belgrad als aM'" ,lsio»' anderer Seite wird gemeldet: Die ^ ^ Hunyady war nur ein erster ff^. <^ Kreise in Serbien, um das VerhaltM^^ regeln. Die Versuche eines gütliche" " -fortgesetzt. , ^' (Der deutsche Ka'se^ ^,' vorgestern in der Rheinproomz. ^ " ^„ V male. dass er diese Provinz bel»^. ^ßt>, eine Begegnung d.s Kaisers mit t>e ^ >. Luxemburg statt; derselben soll wa . A Grohherzogs in Berlin folgen ^ > ^,,, Umlauf, dass Verhandlungen l"" s ,sj„'> Erbprinzen von Luxemburg mit

,^,) (Der Friede in ""..gt^', Harrison hielt in San Francisco e>' ^M er auf den friedlichen Charakter ^ ^ ^v,. Vereinigten Staaten hinwies, leo^^hl f . ^ der Beschaffung emer ausreichenden "^ ü' schiffen zur Aufrechtelhaltimg des 6 ^ lichen Erdhälfte betonte. «Grausame Nymphe.» entgegnete Sylvander, «ich weiß, wie süß deine Küsse sind. Wie gern würde ich sie nochmals kosten, wenn ich nicht an der Wonne, sie genossen zu haben, gestorben wäre.» — «Wie, Syl-vander. du bist todt?» — «So todt als möglich.» — «Und doch sprichst du?» — «Weil es selbst für einen Todten unhöflich wäre, einer schönen Dame nicht zu antworten, die das Wort an ihn lichtet. Es sind drei Tage her, dass ich die Seele in jenem Blütenhaine dort ausgehaucht habe, und ich bin nun ein lebloser Körper.» «Das ist sehr ärgerlich, dass du gerade jetzt todt bist, wo mich die Lust anwandelt, zärtlich zu sein. Aber ist jener, den ich dort durch das Laub der Bäume herankommen sehe, nicht Damis?» — «Ja, das ist in der That Damis.» — «Ich konnte ihn eigentlich früher nicht leiden,» sagte die Nymphe sinnend, «aber jetzt.. . wenn er nur nicht auch todt ist!» Und in dem mondbeglänzten Parke, in welchem die Seele des Dichters wandelte, irrt sie umher, wendet sie sich von dem Freunde, der um sie gestorben, ab und sucht die Lippe desjenigen, den sie hasste, weil diesem die Gegenwart und jenem nur die Vergangenheit gehört. Und bei dem Springbrunnen, der singt und weint wie süße Musik, schüttelt die Seele des Dichters das Haupt und sagt leise: «Ganz wie bei uns Menschen!» Hie schlaue Libelle. «Goldene Libelle!» rief die Rose. «Was willst du?» fragte die Libelle. «Siehst du,» entgegnete die Rose, «auch ich möchte das Vergnügen, welches du geniehest, indem du dich auf dem Kelche der Tulpe wiegst, einmal empfinden. Leihe mir doch deine Flügel, damit ich auch die Blumen umflattern kann. Unterdessen wirst du meinen Platz zwischen den Blättern, auf meinem Stengel einnehmen, und da wir beide in goldener Farbe glänzen, wird niemand den Tausch bemerken.» «Aber,» sagte die Libelle, «wirst du mir auch meine Flügel wiedergeben?» — «Gewiss,» entgegnete die Rose, «du sollst sie wieder erhalten; so wie >ch die Freude, auf dem Kelche zu zittein, genossen habe, werde ich mich beeilen zurückzukehren, und du wirst deine Flügel wieder bekommen.» — «Du schwörst es mir?» — «Ich schwöre.» — «Da hast du meine Flügel, schöne Rose.» — «Dank dir, goldene Libelle!» — Und während das Insect sich an den Stengel hängte, flog die Blume davon im Sonnenschein des Gartens. Sie empfand große Freude, hierhin und dorthin zu flattern, hier sich auf einer Lilie zu schaukeln, dort auf einer duftigen Nelke oder auf einer träumerischen Levkoje. Aber da gedachte sie der Libelle, die sie erwartete und sich auf dem Stengel langweilen musste, und sie flog wieder zu dem Strauche, auf dem sie ge< boren ward. «Hier sind deine Flügel.» sagte sie. «nun lass' mich wieder meinen Platz einnehmen.» Allein sie erhielt keine Antwort. «Hörst du nicht, goldene Libelle?» fuhr sie fort. «Ich höre wohl,» entgegnete die Libelle, «aber ich brauche meine Flügel mcht mehr. Seit ich hier unbeweglich auf diesem Stenqel ruhe, habe ich, ohne dass es mir die geringste Mühe gekostet hätte, so viele irrende Küsse erhalten, so viele heiße und berauschende Küsst, dass ich es vorziehe, Blume zu bleiben. Das Glück, geliebt zu werden, geht noch über dasjenige, selbst zu lieben. Catulle Mendss. Kolr ich. socc HK-. , Roman von Max V.W"» , Wie war es doch mit eine"" ^d „, . nachtsbaum und Lichterglanz I"" ,„ n^, ,<„,,, worden in dem trauten Na""^B h>,<,'. Herzen sich vereint fürs Lebens ^,, ^ nicht in den Tagen der Jugend. ^ S" .,, > d.lnden Jugend gefunden, a^M,^. hinter ihnen lagen, boten dl. ^' gr^, > > nicht blind nach dem '" nach reifem Denken, nach ern, ^ ^s ^ ligster Ueberzeugung das ers«, ^^ höchstes Glück erkannt hatte«- Oeiht'^'"' Die bunten Kerzen «n ?e" „jederg x den Nachbarhäusern waren lang' ^ e'" ,, aus dem Hause des Arztes 0'e> ^itt" > „ Arme auf die Straße ttat, ^ ^geö ^ Wohnung, welche sie a"^" ^ a"^,, sollte, denn Hilda halte b^w' sttzl'H >>.' Trieft zu reisen und dort d'e « ^u t>, Wochen zu verweilen, derer m^ z",,,s forderlichen Papiere und das ^"> ^ z^ >'' .. ^ Ablauf dieses wo^ Stadt betreten, in welcher er ^u ^e ^!, cennium so missmuthig ge^ h^ >^ , wie ein Traumbild gestalt ans dem Postw^"' .^schl^^l! ^^ hatte, ihm damals so ^ ^ nach langen Jahren als "' ^ (5°^ ^ bendes. geliebtes Weib i" " „a"" L Stille wollte das Paar W ^ ^^ngNr.102. 843 6. Mai 1891. ^ (> --- > Hinis?bleich.) Vorgestern wurde der ^ent^" des Aeußern. Goblet, im Seine-?»> genclln^ Stimmen zum Senator gewählt. ^M,s<7. D°"nar erhielt 220 Stimmen. ^? Partei " bemerkenswert, weil Goblet der U^ber dänischen Kammer) ist das f?^i lpn ^"'" von New-Orleans vertheilt l^'t k,e:" veröffmtlichten Actenstücken geht her-^ltiiny z'bliche Regierung vom Anbeginn an ^Vnz u? P^"sses gegen die Urheber des ükilan? ^"Entschädigung an die Familien 'lij^^llnd im Lütticher Becken) k»»?^in „^ .^" Horlnz dauerten die Unruhen «<^nt> n^M fo^. Die Gendarmen feuerten ^Ai^drel Personen. Die Industrie-Orte ^-->^^b»!seht. ^ di^s, ^llesneuigleiten. ll^l»^.'" ber Kaiser haben, wie die «Klagen« l^'Ibau 3^ dem Ortsschulrathe in St. Daniel > " st. zu spenden geruht. M.' !^i -----'-------- »3>z°g ^"sUicher Augenarzt.) Seine »3 bereit«^! Theodor ift in Meran als »>ll>en Mf" 'n voller Thätigkeit. Von allen «/^se >> s ^"'^^ ^ie Operationen nimmt er »^nerN^ ^" u"l" Assistenz seiner Ge-r ö"iar^^" Pnnzessin Sofie, welche ihm nebst ^rdiaf^k"ker ^^ "" ^r Hand sind. ^iitkil, ^" k. Hoheiten ist geradezu be' Rdchel," '^"'gln "°" Nanterre.) 'ljll ly .°°n Nanterre für das Jahr 1891 ist 18 c. s "- Es ist dies Fräulein Louise Elise ''schrak ^^ ""^ wohnhaft b.>i ihrem Vater Ll^'it sch^' Die Nose„lönigin ist ein« reizende IM ^ bnll^" ^"«"; die jungen Männer der l^^ehm^^°bes über sie. und es ist des- D».!> der o , ' das« sie bald einen Mann finden »>e« F"U"ftige wird sich etwas gedulden Dh? Jahr ^läuchlich. dass die gekrönte Roscn- p'^ulein E?'""l» mache, bevor sie sich ver° ^Nterre '" ""^ am Pfingstsonntag in der ^ ?fra ^^^ werden; als Mitgift erhält °^s. mehrere Kleider und Schmuck- Vllcisi°"^^°koh a m a.) Der Expresszug der ^r nn, ^6te von Vancouver au« mit '^ftresg l 5e begriffenen N.isenden des " Ta« ^'"' die 2900 Meilen lange H^lt «en 17 Stunden zurück. Die bisherige ! '> Nach ^"« sieben Tage. Die Reisedauer ^ Vaci« ?^" bet» ägt nunmehr drei Wochen. ^" Un^^" ^'"d künftighin die englische ^. ^h'na mit der erwähnten Beschleu« ^lf«-^ In Agram fand vorgestern morgens !^?^Wer ^'" blutiges Säbclduell zwischen ! >^>Nrr H ^adovinac, dem Sohne des ^>*^ ^'neisws. und dem Hausbesitzer ,.^er ^der Lagunenstadt. dem sinnreichen i^bew^en welches jetzt in seinem . "den 3/'^ die Sprache des Herzens ! '> >' li b"' ^s strahlenden Glanzis. H> sick '^ller Abschiedsgruß. und die 'hatt?'»«"'" lich erst in Trieft wieder- l -l linens «"'^ ""der« gewollt, und Hugo ! >ah "'°2 glücklich, dass er ihr in allem 3 l,alte ' "'"lste er doch. dass er den Sieg 5 75 er u"' Sieg über das eine Herz auf ""l^oz "d welches ihn wieder über alle 2' ""z'g liebte . . . '>chte ^^ > K.N. ". Glücklichen - wer erzählte 'i?>itz 'hrer Bekannten von ihren Ab- ' l»,'? 'hrer N?'.' war Frau von Lierih. "°""lk' "ach der l ^ ^ 9ehar, ^bria gereiet und hatte dort s^x^m ll. in welchem der Manu kommen l. X"^ Her 'N"t ganzer Seele hieng. um sie l^^^'liid V,^ z'ehen. um ihr den Schutz M ''"'"l's' ''^re zu geben. Wr.l>>. e>!, !'U dem Tode ihres Knaben war M>^" ihr armes, gepeinigtes W^^hstni,8 ^ die Tage harmlosen, chs dich,? °" der Seite rmes geliebten W^ck "'»Nlne^/'^ "°l)l in der Mä'dcheuzeit M^^^""chr beschieden sein komiten. ^"' so ^ Grab ^"" K'"de ein Stück ihres ^'1 ^^ do<^ ^^"gen, um nimmer wieder j' " "^^" fr^'" ^'kl^' h'il'grr Friede über ^ ^Nen w^s Erkennen des Glückes. H -Prüfungen noch brschieden sein R (Fortsetzung folgt.) Pavlekovic statt, welche die besten Freunde waren. Beide wurden schwer verwundet. Pavlekoviö erhielt einen Hieb, welcher vom Scheitel herab die Nase und Lippen spaltete, ferner einen leichten Armhieb. Vadovinac erhielt gleichfalls einen Kopfhieb, welcher über die Schläfe und Nase gieng, und einen schweren Armhieb. Die Ursache des Duells soll eine unwesentliche sein. — (Sänger fahrt.) Der Gesangverein öster« reichischer Eisenbahnbeamten unternimmt heute mit Separat» Schnellzug eine auf mehrere Tage berechnete Sängerfahrt nach Trieft. Venedig und Abbazia. Für die Zeit des Aufenthaltes in Venedig ist eine Seefahrt in das offene Meer und um die Lidoinsel, ein Concert im Teatro Rossini zu localen wohlthätigen Zwecken, eine Serenade am Canal grande u. s. w. festgestellt worden. In Abbazia findet ein Concert zu gemeinnützigen Zwecken statt. Die Ankunft in Wien erfolgt Montag den U.d.M. — (Das Rendezvous des Todes) In Haizendorf bei Grafenegg hat sich diesertage der seltene Fall ereignet, dass zwei bisher ganz gesunde Ehegatten an einem und demselben Tage an einer und derfelbcn Krankheit starben. Der wohlhabende Wirlschaftsbesitzer Johann Grass er wurde nämlich plötzlich vom Herzschlage gerührt; in demselben Augenblicke, als seine Gattin, Frau Iosefa Grasser, ihm behilflich sein wollte, wurde auch sie vom Schlage getroffen. Beide wurden zu Bette gebracht, und statb alsbald Johann Grasser, während seine Gattin drei Stuxden später ihren Geist ausgab. Johann Grasser war 56. Iosesa Grasser 68 Jahre alt. — (Malversation in russischen Mi-litärlreifen.) Man schreibt aus Petersburg: Vor dem Petersburger Militärgerichte erschien Generalmajor Frolov unter der Anklage zahlreicher Malversations, welcher derselbe in seiner Stellung als Chef des Genie» staves in Finnland v?rübt hat. Frolov wurde schuldig befunden, degradiert und zur Deportation nach Sibirien verurtheilt. Dasselbe Los traf seine Mitschuldigen, den Genie-Oberst Kilakov und den Genie-Oberlieutenant Keppen. — (Hohes Alter.) Kürzlich starb in Sarajevo der Muhamedaner HadHi Kalaba. ein ehemaliger Barbier, welcher ein Alter von 108 Jahren erreicht hatte. Derselbe war noch überaus rüstig und konnte die bei den Gebetsübungen vorgeschriebenen anstrengenden Körper« bewegungen mit ziemlicher Leichtigkeit ausführen. Er hatte zwölfmal die beschwerliche Pilgerfahrt nach Mekka unternommen — (Theater'Kata strophe.) In Troy im Staate Alabama stürzte am 29. v. M. das dortige Opernhaus während einer Dilettanten «Vorstellung zusammen und begrub zwanzig Personen unter seinen Trümmern. Von diesen wurden sechzehn, welche nur leichte Verletzungen empfangen hatten, gerettet, während zwei junge Mädchen als Leichen und zwei andere schwer verwundet hervorgezogen wurden. — (Alte Musikwerle.) Wi» man aus Trient schieibt, hat das Unterrichtsministerium sechs im Besitze des Trienter Domeciftitels befindliche Manuscriptbände. enthaltend kirchliche Musikwerke au« dem 14. und 15. Jahr« hundert, aus Staatsmitteln angekauft. — (Brücke über den Hudson.) Die pro-jictierte Brücke über den Hudfon zwischen Newyork und Newyersey wird eine Höhe von 150 Fuß erhalten und diirste die größte der Welt werden. Es sollen auf ihr zrhn Geleise für den Eisenbahn- und vier für den Pferde» bahnverkehr gelegt werden. — (Vlitzzug Petersburg-Wien.) Der Blitzzug von Petersburg vig, Warschau nach Wien wirb am 18. d. M. zum erstenmale abgelassen werden. Derselbe hat eine Fahrgeschwindigkeit von 42'/^ Werst per Stunde, die Fahrtdauer von Petersburg nach Warschau beträgt 24, von Warschau nach Wien etwa 18 Stunden. — (Postdiebstahl.) Warschauer Telegramme melden aus Biakysto: Aus der vom Bahnhofe nach dem Postamte fahrenden Cariolpost sind Geldbriefe mit gegen 250.000 Rubel und gegen 150 eingeschriebene Briefe geraubt worden. Man vermuthet, dafs die Diebe nach Deutschland geflüchtet seien. — (Gescheitert.) In der Nacht vom 1. auf den 2. Mai scheiterte die schwedische Barke «Helgae» bei dichtem Nebel in der Nähe von Renew Island. Von den 12 Personen, aus denen die Bemannung bestand, sind 11 ertrunken. — (Socialistische Umtriebe.) Das Zucht« Polizeigericht in Charleville verurtheilte den socialistischen Wühler Clement, welcher am 1. Mai verhaftet worden, war, wegen Rebellion zu zweijährigem Gefängnisse. — (Goldene Hochzeit,) In Tüffer feierte vorgestern das Ehepaar Karl Valentinitsch s»n. im besten Wohlsein das seltene Fest der goldenen Hochzeit. Local- und Kaufmännischer Kranken- nnd Unterstulnmgs-verein. (Schluss.) — In der zweiten Hälfte bes Jahres 1890 wurden im Vereinötranlenlocale und in anderen Spitälern für Rechnung des kaufmännischen Kranken- und Unterstützung«» Vereines 8 Mitglieder durch 362 Tage mit einem Kosten betrage von 660 fl. 25 kr. ärztlich behandelt und verpflegt. In häuslicher Verpflegung wurden im obgenannten Zeitraume 41 wirkliche Mitglieder und 1 Lehrling durch 2918 Tage ärztlich behandelt; die Kosten hiefür wurden mit 1572 st. 98 kr. theils an die betreffenden Mit« glieder, theils aber an die ordinierenden Aerzte und Apotheker direct bezahlt. Außerdem wurden aus der Kmnlencasse für die Beerdigung von vier Mitgliedern 143 fl. 90 kr. verausgabt. Au« dem Unterstützungsfonde wurdeu für das zweite Halbjahr 1890 an fünf Mitglieder Unterstützungen im Gesammtbetrage von 430 ft. ausbezahlt. Die Einnahmen der Krankencasse betrugen in der zweiten Hälfte des Jahres 1890 inclusive des Cours-gewmnes bei Wertcffecten 3198 fl. 18 kr,, die Aus-gaben beliefen sich aus 2172 fl. 43 kr., so dass eine Ver» mrhrung um 1025 fl. 75 kr. stattfand; die Einnahmen der Unterstühungsabtheilung beliefen sich im zweiten Halbjahre 1890 einschließlich des Coursgewinnes bei Wertrffecten auf 1631 fl. 3 kr., die Ausgaben dagegen auf 565 fl. 33 kr., daher ergab sich eine Vermögens-vecmehruug von 1065 fl. 65 kr. Im ganzen wurden im Jahre 1890 für Vereinszwrcke 5609 ft. 53 kr. (gegen das Vorjahr mit 4893 fl. 33 kr.) verausgabt. Das Gesammlvermögen des Vereines betrug am Schlüsse des Jahres 1890: Reseroefond der Krankenanstalt 36,394 fl. 54 kr., Reservefond der Unterstützungsabtheilung 36.815 Gulden 77 kr., somit zusammen 73.210 fl. 31 kr. Der Berichterstatter dankte schließlich den barmherigen Schwestern für die freundliche und opferwillige Pflege der Kranken im Vereinsspitale, ferner den ordinierenden Aerzten für die Begünstigung hinsichtlich ihrer Honorare und endlich den Apothekern für die gewährten Nachlässe bei den bezogenen Medicamenten. — Der Bericht wurde beifällig zur Kenntnis genommen. Weiters berichtete Herr Alfred Ledenig namens des Revisionsausjchusfes über die Prüfung der Rech« nungsabfchlüsse pro 1890 und über die Scontrierung der Vermögensbestände und erklärt«:, dass alles in Ordnung befunden wurde. Als Jahresbeitrag für unterstützende Mitglieder auf Grund der neuen Statuten wurde nach kurzer Debatte der bisher üblich gewefene Betrag von 4 fl. festgestellt. Bekanntlich zählt der Verein gegenwärtig zwölf auswärtige Vertretungen, und zwar in Cilli, Gott« schee, Klagensurt, Krainburg. Liltai, Marburg. Pettau, Radkersburg, Rudolfswert, Villach, Völlermarkt und Wi„disch°Feistritz; da das hieraus für den Verein resul» tierende Erträgnis als günstig bezeichnet werden kann, beschloss die Generalversammlung, der Direction eine weitere dreijährige Bewilligung zur Aufnahme auswiir« tiger wirklicher Mitglieder, Praktilanten und Lehrlinge zu erlheilen. Eine im zweiten Halbjahre 1690 von der Direction bewilligte und ausbezahlte zeitweilige Unter» stützung im Betrage von 100 fl. wurde von der General« Versammlung genehmigt und weiters pro 1691 an vier Mitglieder eine außerordentliche monatliche Unterstützung von je 25 fl., an ein Mitglied eine solche von 15 fl. bewilligt. Bevor nun zur Wahl der Vereinsfunctionäre geschritten wurde, stellte Herr Röger den Antrag, es sn der Direction für ihre ersprießliche Thätigkeit im Interesse des Vereines der Daul der Generalversammlung au«zusprech?n, welchem Antrage die Versammelten ein« hellig zustimmten, indem sie sich von den Sitzen erhoben. Herr Director Emerich Mayer dankte für diese Kund' gebung und erklärte, dass der Dank in erster Linie dem Dircctor-Stellvrrtreter Matthäus Treun gebilre, dessen opferwilliger und unermüdlicher Thätigkeit das Empor-blühen des Vereines hauptsächlich zu danken sei. Die Ver° sammelten erhoben sich nochmals zum Zeichen des Dankes, worauf Herr Treuu in kurzen Worten für die Ooation dankte Uiid erklärte, auch in Hinkunft die Interessen des Vereines nach Kräfte» fördern zu wollen. Sodann wurden die Mitglieder des Revisionscomitös, und zwar die Herren Josef Äenedilt. Alfred Lebenig, Iodann N. Plautz, Franz Kollmann und Matthäus Nanth, por aeolumationLm wieder« gewählt. Hierauf folgte mittels Stimmzetteln die Wahl der Direction. Abgegeben wurden 40 Stimmzettel, und erscheinen gewählt die Herreu: Emench Mayer, Matthäus Treun, Alois Kajzel und August Skaberne mit je 39 Stimmen, Friedlich Soß und Franz Schantel mit je 38 Stimmen, Emil Nandhartmger mit 36 Stimmen, Michael Lavric mit 31 Stimmen und Paul Drahsler mit 29 Stimmen. Die Directionsmitgliedrr constituierten sich sofort nach Schluss der Generalversammlung und wählten Hcrrn Emerich Mayer zum Dirrclor, Herrn Matthäus Treun zum Director-Stellvertreter (Herr Treu,, bcsorgt auch die Casse-, B.ichhaltungs- u„d Kanzlei-geschäfle), Herrn August Slab erne zum Secrelär und Herr» Friedrich Soß zum Ökonomen. Schließlich sei noch erwähnt, dass der Laibacher V rein von allen kaufmännischen Krankenvereinen dieser Art in ganz Oesterreich der erste war, dessen nach dem Kranken-Versicherungsgesehe vom 30. März 1886 umgebildete Statuten vom Ministerium des Innern die Ge« nehmigung erlangt haben. ^Macher Zeitung Nr. 102. 844 6.B^ — (Personalnachricht.) Wie man der «Bos» nischen Posi» aus Moslar schreibt, hat der nach Graz übersetzte FML. Otto Fux, welcher seit einem Jahre die hercegomnische Truppendivision commandierte, in dieser Stellung sich sownhl die Liebe seiner Ojficiere und der Mannschaft als auch der Bevölkerung erworben. Beweis dafür, dass zum Abschiede alle Stabs- und Oberosficiere der Garnison Mostar nebst allen Commandanten einzelner Truppen der Hercegooina sowie die Spitzen und sonstigen Vea,!,ten der Civilbehörden, der Geistlichkeit und der Gemeinde sich zum Abschiede auf dem Bahnhofe eingefunden hatten. Zu Ehren des scheidenden Divisionärs veranstaltete die Mannschaft einen Fackelzug. — (Sicherheitsmaßregeln in Abbazia.) Ende April fand in Abbazia unter dem Vorsitze des Hafen-Capitäns von Pola, Baron Handel-Mazzetti, eine Conferenz über die Vorsichtsmaßregeln statt, welche in Hinkunft zu treffen wären, um die Unglücksfälle bei Narlenfahrten zur See zu verhindern, wie eine folche am Vharfreitag den Tod des Grafen Kesselstatt und der Gräfin Fries herbeigeführt hat. Dieser Conferenz wohnten der Bezirlshauptmann Statthaltereirath v. Iettmar, der Linienschiffs-Capitän v. Littrow, der Hasen-Deputierte von Volosca, Adamovic, der Curvorsteher Obeist Wachter, ein Vertreter der Südbahn und zwei Gemeindevertreter von Abbazia bei, und es wurden hiebei folgende Befchlüfse gefasst: Die Verlegung der Hafen - Deputation von Volosca nach Abbazia, die Ausstellung eines besonderen Lootsen im Hafen von Abbazia, die Anschaffung eines großen, mit Hilfsmitteln aller Art ausgestatteten Rettungsbootes und Bemannung mit tüchtigen Schiffern; die Auf« stellung eines weit sichtbaren Mastes beim Kaiserpavillon in der Nähe des Molo, auf welchem durch hissung einer besonderen Flagge die Gefahr für das Ausfahren der Barlen angezeigt werden solle. Linienschiffs - Capitän v. Littrow schlug vor, statt der gewöhnlichen fünf Sitz« Polster auf den Mietbarlen solche mit Korkabfällen ge» füllte zu verwenden, wodurch selbe gleich als Rettungs-kifsen benützt werden können. Endlich wurde im allgemeinen beschlossen, eine weitergehende Bevormundung des seefahrenden Publicums durch directe Fahrverbote bei stürmischer See nicht eintreten zu lassen, weil die Behörden die persönliche Willensfreiheit nicht weiter zu beeinträch-tigen in der Lage wären. Diese Anträge der Eonferenz werden nunmehr der Regierung zur Beschlussfassung vorgelegt. — (Blitzschlag.) Der abnorm heiße Mai brachte uns gestern srüh das erste Gewitter der Saison. Es war dies ein veritables Gewitter mit Blitz und Donner und dem dazu gehörigen Regenguss. Während des Gewitters schlug der Blitz um b Uhr srüh in eine Telegraphenleitungsstange nächst der Unterlrainer Maut ein, be» schädigte die Stange und zertrümmerte sech? Quadersteine an der Karlstädter Brücke. Zwei in der Nähe befindliche Personen wurden zu Boden geworfen, ohne indeö nennenswerte Verletzungen erlitten zu haben. — (Petition der Staatsbeamten.) Man telegraphiert uns unterm Gestrigen aus Wien: Eine Deputation von Staatsbeamten unter Führung des Sec-tionschefs Falke überreichte heute dem Ministerpräsi« denten Grafen Taasfe und dem Finanzminister Stein-bach eine Petition, betreffend die Verbesserung der Be« züge der Staatsbeamten, namentlich der untersten Nangs-rlassen. Graf Taaffe nahm die Bitte der Deputation wohlwollendst entgegen und erklärte seine vollste Bereitwilligkeit, für die Interessen des Beamlenstandes einzutreten. Auch Finanzminister Dr. Steinbach versicherte, dass er dieser Frage ein warmes Herz entgegenbringe, doch sei die Berücksichtigung ähnlicher Wünsche gegenwärtig mühsam, da erst das Gleichgewicht im Staatshaushalte erzielt worden ist. Die Frage der Regelung der Witwen« und Waisen-Versorgungsgenüsse sei bereits in meritorischer Behand« lung, und handle es sich noch um die Bedeckung. Die Petition wird dem Kaiser und den beiden Häusern des Reichsrathes unterbreitet. — (Militärisches.) Wie verlautet, trifft Seine Majestät der Kaiser am 30. August in Cilli ein. Den äußeren Anlass des Allerhöchsten Besuches bieten die Manöver, welche Ende August in der Umgebung Cilli's stattfinden. Den eigentlichen Schlussmaniwern des dritten Armee «Corps werden Uebungen zunächst der steirischen Landwehrbalaillone, bann der steirisch lärntnilch-krainischen Landwehr-Brigade (11 Bataillone) und Manöver der 28. Infanterie« Truppen« Division, welche sämmtlich in der Umgebung Cilli's abgehalt,n werden. vorangehen. Zum Schlussmanöver, welches am 31. August und am 1. September, und zwar auf der Linie Eilli«Ponigl stattfindet, wird die 6. Infanterie-Truppen-Division herangezogen werden und den Gegner der 28. Division bilden. Diesem Schlussmanöver nun dürfte der Kaiser beiwohnen. — (Unglücks fälle.) Wie man uns aus Io-sefsthal meldet, Zwurde am vergangenen Samstag die 12jährige Tochter Maria des Besitzers Johann Slor-janc in Kerschdorf von einem im Walde ihres Vaters gefällten Baume erreicht und derart verletzt, dass sie nach wenigen Minuten den Geist aufgab. — In einer Waldung nächst Zdus, Bezirk Stein, stolperte der blinde, 21 Jahre al , Vrilnn. — Hussein, Private. Egg. - ^M"' ' Kaufleute, Hoselic und Robitschek, Wien. ^ " ^, - Hr. bar, Kfm., Loitsch. - Powauer, ^,^ ^,',. Steinharter, München. — Lobenstcin, ^i..^ ^ ' Elsser. Kaufn,., Reichenberg. - VarM' H,, ^ Eberle f. Tochter, Graz. - Tulliach. W>u ^ Postcommissär; Wiutschei, Postverwalter, ui" Verwalter, Trieft, ^ ,, M«^i Gafthof Kaiser von Oesterreich. Zwettler. N^M> Hotel Vairischer Hof. Lugaro, Solermo.-" " <. ^ — Sterbenz, Reinthal. — Handler, v" . s. Frau, Loitsch. caibal» "/> Hotel Sildlmhnhof. Sittich s. Frau, Geomc»"." 5^" Littai. — Nicic. pens. Hanfttmann, DornW' ^ gerbers-Witwe, St. Martin. Verstorbene. ^,^ Den 4. Mai. Albertina Kand.w',.. ^ Tochter. 14 I,, Barmherzia.era.assc 3. T^'" ,.ZG > Den 5. Mai. Franz Guruv, AuM ' Polanastraße 66, Bronchitis. Im Spitalc: ^),^ Den 4. Ma i. Franz Cunder. SaM'" ' ! tuberculose. ^--"-"""^ ---—.....,.,. '"^^7^^ Meteorologische VeobachtM^^^^ 7U, Ma! 733-0 '12 8 ! O.sKwalY , ^ioD 5.2 . 3l. ! 732-3 23 2 , NW. schwas i ^,F! ^ 9. AI). ,733 7 16 8 > windstill , Mc^,,<' Der Tag schwül, dunkle Wolkenzüge ^''AaN'l ^ W-tterleuchten. — Das Tagesmittel der ",»v 5'7° über dein Normale. ^—-"^"<7t >^ Verantwortlicher Redacteur: ^'^.^«^^ GIsela-Verei") AEsstattDiig lieiratssäMger W&J^ Dieser Verein hat auch irn. Ln ¦ll1^ Jahre 1890, gleichwie in allen lrUI er2i# >' überaus glänzende BilanzresuUa« ^ II. ^ Versicherungsstock ist von ^ ¦e,nVetfr\] f 11,288.000 fl.gestiegen; diePrain^- 63ij%. trägt pro 31. December 1890 1,°^jtiil y in Wertpapieren vorzüglichster• ^k ^ gelegt und bei der österr.-usl8 h aUsly poniert. Der Reingewinn beläuU • .jling .m Gulden und gestattet die VertW» ^i^ 20procentigen Dividende an Je .(s dr«1 „# ; welche am 31. December 1890 W , \u . Jahresprämien an den Verein em HeCn ^ Seiner humanitären Tend ei j.^»J?(1 tragend, vertheilt der Verein J o|]d ^ arme Bräute Ausstattungsbeitn1« ^j \V ^ im Jahre 1890 52 mittellose ie5ery. Mädchen mit solchen bedacht. « jjed^^ verfügt dieser Fond über den sei,rejbt de ^,iif Betrag von 19.000 fl., "nd si l Für die > Theilnah,ne, sür d,e ^"3,hestii<" sch.„" ,,.i > elende Geleite zur lch"' M ^'>^ > hebenden Trauergesang ""'3^^"" > Verlustes unseres innilistgel'^ > des wohlgcbornen Herrn Eduard M > sprechen wir tiefgeriil^t unsers s^,^ l Die während der Kra^^^^^ > Ableben des Unuerg^sttct" ' „ «u hl^H i"> > weise aufrichtigster Th"7^i"^>d." » ^ohen Schmerz, waren !n^hr^ /Ü^ > wie groß die Liebe und ^ „jl>^^ > ewigten war. ^..^^^^ 102. 845 6. Mai 1891. Course an der Wiener Börse vom 5. Mai 1891. Mch de... off»« Course ^ flehen ^°^ ^"" «Nfttl in"^ "i>'?5. 14')'?5 ' , H3 "8ÜO148'_ ,,^ " ' - 14^"?Ni, 11125 11145 t^,, ' ^2-25 1N245 ,.' Ä"' "-'"10«'75 WA 8^«^ ^^n^ ^ !°»w 10980 «^ »1884 8« ?s. 87,2s. ^.>nl » "".0,117-60 ^ '!!'""' »» 50^100 - ^, ^vvss'M, 97-k.« 984.. s^'^.^ft, N 38-13850 >^ ° 'L 128-50,130-, Geld Ware Grundenll.-Gbligalionen (für 1«« st. CM.). 5°/„ galizische...... -'------------- 5"/„ mährische...... —'— — — :>"/n Kral» und Küstenland , . —'— —-'^ 5«/n niedcrösterreichische . . . 108 50 --'— 5°/„ stelrische......-'---------'— 5"/« kroatische und slavonische . 104 75 ,05 — 5°/„ sicbcnbürgische . , , . —-— — — 5"/„ Temcser Äanat . . , . —'— —'— 5"/„ ungarische...... 9230 S3 - Andere üssentl. Anlehen. Doi,au-Rcg,-Losc 5"/„ 10« fl, . 12« 2b 121 25 dto, Anleihe 1«78 . . 10«'— 106-75 Anlehcu der Stadt Gö« . . 111'— — — Anlehen d. Stabtgcmeiiide Wien 105 30 10650 Präm °«nl, d, Etadtgem, Wien 15N-25 15075 Äörsenban-Anlehen vorlos, 5°/„ »8 — 99 — Pfandbriefe (für 100 fl,). Äodencr, allg. öst. 4«/„ O. . . 11S50 11? — btll, dto, 4>/,"/„ . , . 100-50 10(1-80 bto, dtll, 4"/» . . . 97-30 97-80 bto, Präm-Schuldverschr, 8«/^ 109-25 10975 Orst. Hypothclenbanl 10j. 50«/„ 98'?s »'ü'3!' Ocst,-ung. Äanl verl, 4>/,"/o , 10125 10175 detto » 4°/« . . 9970 100-10 detto 50jähr. » 4°/„ . , 9S 70 100-10 PrloritätS'Gbligationen (sür 100 fi,), sscrdluands-^tordbahn Em, 1886 100 -- 10060 Galizische Karl ° Ludwig - Vahn Em, 1881 300 st, S, 4'/,"/« . 100' - 10050 Gelb Ware Oesterr, Nordwcstbahn . . . in?-- 108 — Etaatsliah» , , . , 194-— 195 — Lüdbahn ^ »"/„.....151-75 15» 75 .. ' k5°/„.....120.-120'^ Ung-giliz. Bahn.....io»'25 1O»-- Diverse Kose (per Stück), «treditlllse 100 fl...... igz^z, i86li5 Clary Lose 40 ft...... 58-5,1 57 50 4"/p Donau-Nampfsch. 100 fl, , 12b'— 128 — Laibacher Präm,-Anleh, 2U fl, 2150 2250 Ofener Lose 40 ss..... 5^50 59,^ Palffl, Lose 40 fl...... 55-75 5625 RothenKrcuz. üst, Ges, v., lOfl. l8?5 19-. Rudolph'Lose 10 fl. . . . , 2050 öl-50 Salni-Losc 40 st...... 59^ 60- - St-Gcnois Lose 40 st gi-- gL_ Waldstein-Uose 20 fl, ... gß-5o g? _ Windisch Grau Luse 20 st, , . 51— 51-75 Gr«,Tch, d, 3"/„ Prüm,-Schuld- verschr. der Uodencrebltanstalt 27— 28-— Hank-Actien (per Stück), Aüglo-üst, VllNl 200 fl. eN°/.E. . 180-60 16110 Aanlverein, Wiener, 100 st. . 11350 114 — Ädcr.-Anst, öst,, 200 fl. S,40"/„ 3^,7 — 358- Crdt,-Anst. f. Hand. u. G. 180 fl. 3<'0-3>, 30» 8« Lrrditbanl, «llg, uug,, 200 st. . 344- - 344 50 Depositenlmnl, Mg., 200 st. . 204-75 205- llscumpte Gcs,, NbrSst., 500 fl. 610 — 615- Viro- u, «lasfenv,. Wiener 2U0fl, 213 — ^15-— Veld War« Hypothelenb,, üst, 2U0fl, 25"/»n Gransport» Knternehmungen, (per Stilck), MbrechtNahn 200 ss. Silber , 8N-— 80-5^ Alsüld ssiuman, Bahn 200 fl. S. 202-50 203-50 Nühm. Nordbahn 150 fl, . . 18550 197:,« » Westbahn 200 fl, . . , 353 — 36"'— Vuschtiehrader lkls. 500 ss, CM, 1L45 125» dto, (lit, L,) 200 fl. , 486 — 459' - Donau - Dampsschifffahrt« Oes,. Oesterr, 50» fl. CM, , , . 305 — 307 — Dran Eis, (Ä,Pb,-Z.)200 fl. S, 200'50 201 — DuxÄl)be»b,-Eis.-B. 200 fl, S, --— —-sserbinanbs Norbb. lOOO ss, EM, 2825 2«.°H Gal. LarlLudW, V,200fl. CM. 2L125 221-^5 Lemb. ° Czernow, - Iassy-Eisen- bahn^Gesellsch L00 st. T, , . 245-50 247 — Lloyb,öst.-u!!g,,Triest500fl.4—264-50 Elldbahü 2 19830 Ung.Westb,(Rallb-Graz)20«st.E. 18975 »00 — Indullrle'Actien (per Stück). Baussts., »llg. vest., 100 fi. . 113-— Ilb'— Essybier Eisen-, und Stahl-Ind, In Wien 100 fl..... 81'- 82'— Eisenbahn!?,'Leihg,, erste, 80 fl, is,2'50 103'.- .Tlbemuhl» Papirrf. », B.'G. 51-- 52 — Lieslnger Nrauerei 100 fl, . . 82'5l> 8350 Montan Gesell,, usterr. - alpine 35'50 86 — Prager Elsen'Ind-Ges. 200 fl. 399 50 401 50 Elllgo-Tarj. 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