^ kSS Mittwoch den »9. Hktover 1881. XX. Jahrgang. Vte ^Marburger Zeitung" erscheint jeden Sonntag, Mittwoch und Freitag. Preise — für Marburg ganzjährig 6 fl., halbjährig 3 ss., vierteljährig 1 fl. S0 kr.; für Suftellung ins Haus monatlich 10 kr. — mit Postversendung: ganzjährig 3 fl.. hall'jährig 4 fi., vierteljährig S fi. Jnsertionsgebühr k fr. per Zeile. Kit Kltrikalt» a«d die Schalt. Die Debatte über da« Schulhalis Präliminare in der Linzer Landtagsstube hat dem gewalligen Streiter vor dem Herrn, dem Bischof Nttdigier, Gelej^enheit gegeben, den langwierigen und unermüdlichen Kamps gegen die Schule in erneuerter und slegesfroher Streitlust wieder ouszunehmet^. Der Umstand, daß vor Kurzem auch im Tiroler Landtag die Schule Gegenstand der hastigsten Angriffe war, läßt deutlich erkennen, dab man im Lager der Klerikalen den gegenwärtigen Moment zur Verwirklichung des so zärtlich gehegten Plane«, die freiheitlichen Er-rungenfchasten in der Schule zu beseitigen und da« srkhere Verhältnib von der Oberaufstcht der Kirche über die Schule wieder herzustellen, al« den günstigen und richtigen Zeitpunkt betrachtet. Dab die Klerikalen nicht nur gegen die moderne Schule, fotidern überhaupt gegen den modernen Staat kämpfen, und dab ste auch diesen wieder unter die Obervormundschaft der Kirche zurückzudrängen streben, ist kein Geheim-nib, und wenn e« ein solche« wäre, so hätte es der Bischos von Linz in seiner Landtag«-rede vielleicht in etwa« zu voreiliger Weise ausgeplaudert; gewib ist aber so viel» daß ste die Wiedergewinnung de« verlorenen Terrains in der Schule al« den nothwendigen, aber auch sichern Hebel betrachten, mit dessen Hilfe sie auch die so begehrlich gewünschte Herrschaft über den Staat wieder zu erlangen hoffen, und au« diesem Grunde gilt ihr Angriff zunächst der Schule. Die Klerikalen wissen genau, was sie wollen — ste wissen die Wichtigkeit des Einflüsse« aus die Schule zu würdigen; darum ist e« nolh-wendig, dab auch die freigesinnte Bevölkerung wisse, was ste wolle und dab ste sich für den Kampf, der der modernen Schule bevorsteht, rüste und erwärme. Die Konfession ist es nicht, WM um wa« da gekämpft wird, denn weder die Religion noch die Konfession ist in der modernen Schule in Gefahr. Die „Konfesiion" bildet in diesem Kalnpfe vielmehr nur ein Schlagwort, und das Gefchrei nach Konfession lst nur berechnet, die Eltern, denen die religiöse Erziehung ihrer Kinder nicht gleichgiltig ist, zu verwirren. Wenn man die vor hundert Jahren aus freiem Willen und im freien Geiste eines grobherzigen Monarchen erflossene Kundgebung über die Gewissensfreiheit den Bestrebungen der Klerikalen von heute zur Einschränkung oder gar gänzlichen Vefeitigung dieser Freiheit entgegen hält, ja wenn man sich erinnert, mit welcher Vorurtheilslosigkeit einzelne hervorragende Mitglieder des katholischen Kleru« zu jener Zeit die wohlwollenden Absichten des groben freisinnigen Kaisers unterstützten, so mübte man wahrlich die alte kulturgeschichtlithe Frage, ob die Menschen in ihrer Entwicklung fortschreitend, einem idealen Ziele immer näher kommen, over ob sich die Menschheitsgeschichte gleichwie ein Ringelspiel in einem unaufhörlichen Kreislauf befinde, in letzterem Sinne entscheiden. Wir sind aber zu solcher Entscheidung nicht pessimistisch genug, und obwohl wir den gegenwärtig bei UN« herrschenden Maximen gegenüber nur sehr wenig Ursache haben, un« einem sanguinischen Optimi«mu« hinzugeben, so ist unsere Meinung doch, daß Fortschritt und Rückschritt in der Welt zum groben Theil von der Energie der um die Güter der Menschheit ringenden Parteien abhänge, und dab eine Partei, welche die Freiheit will, stch nur selber zum Rückschritt verdammt, wenn sie in dem Kampse mit ihrem Gegner e« an der nöthigen That» kraft fehlen läbt. Lasset euch nicht überrumpeln und e« wird stch zeigen: Die Gefchichte der Menschheit ist etwa« mehr al« ein Ningelsviel. Zur Geschichte de»; Tages. Da« Ministerium Taaffe hat sich vom Schlage noch nicht erholt, der es durch den Tod Haymerle's getroffen und schon leidet es wieder unter dem Schlage, welchem der Statthalter von Mähren erlegen, der zum Statthalter von Böhmen besördert werden sollte. Und zur Vermehrung dieser Trauer ist die provi-forifche Leitung der äuberen Politik magljarifchen Händen anvertraut worden! Die neuernannte Erzbischof von Sarajevo hat feinen Amtseid bereits abgelegt. Die Organifation, mit deren Hilfe Bosnien und dk Herzegowina katholisch gemacht werden sollen, hat nun ihre Spitze — eine Thatsache, die nicht geeignet ist, die Unzufriedenheit der Mahome-daner und ^Griechen" zu vermindern. Welche Mühe geben sich Alexander III. und feine Polizei, die öffentliche „Meinung" über Ort und Stunde der Begegnung mit dem Kaiser von Oesterreich irrezuführen. Und die öffentliche Meinung wird diesmal durch die Nihilisten vertreten — welche» traurige, beschämende Zeugnib für da« ungeheure Reich und den allmächtigen Beherrscher desselben. Gambetto, welcher bekanntlich in Cha-rönne durchgesallen, will jetzt nach Diktatorenart die Gesetzgebung zur Stillung seiner persönlichen Rache mtbbrauchen. Ein Gesetz soll über rückfällige Verbrecher die Deportation verhängen; die Partei aber, welche die Niederlage von Cha» rönne verurfacht, weib auch, dab der Plan Gambetta'« auf die politischen Gegner berechnet ist — auf die Kommunarden, die er sich durch Deportation vom Halse schaffen will. Vermischte Nachrichten. (Die Auswanderung und nord-amerikanische Töpsereien.) Im Jahre 1873 hatten nordainerikanische Frauen beschlossen, der Frau de« Präsidenten Hayes ein schöne« I e u i l l e t o n. Kit fälscht Hrio)tss«>. Sine Kriminalgeschichte. (Korlsehung.) „O, aber Sie wissen nicht, wie viel Ursache ich zum Weinen habe — ja, blutige Thräne»', Eudora; denn ich bin es, die es gethan httl l ich! ich!" „Sie? — wa« gethan?" fragte Eudora erstaunt. „Sie vcrrathen, wie Judas seinen Herrn, Elende, die ich bin! Ich wollte, ich würde gehängt !" rief Annella unter erstickendem Schluchzen. „Sie? ^ mich verrathen? Ich verstehe Sie nicht im geringsten". „Ich habe die Polizei auf Ihre Spur gebracht. schiechte Berrätherin. die ich bin! Ich jagte ihnen, wo Sie zu finden wären! Ich Ukserle Sie ans t O, wenn es jenseits Heirathen stiebt, so müblen ste mich mit Judas Jschariot verheiralhen!" „Aber — wie konnten Sie wissen, dab ich Eudora Lealou war. die man verfolgte?" fragte das tieferschütterte Mädchen. „Ich wubte es auch nicht! So unheilbar schlecht war ich auch nicht! Vielleicht kannte auch Judas all' da« Böse nicht, da» er that, al» er seinen Herrn verrieth. Hätte ich e» gewußt, so hätte ich eher meine eigene Zunge abgebissen, al« dab ich e« gesagt hätte. Aber ich mubte ja von Ihnen schwatzen und Sie beschreiben und Alle» sagen, wa« ich von Ihnen wubte, bis ich Verdacht erweckte, und da gingen sie hin und nahmen Sie gefangen; und das war der Lohn, den Sie für Ihre Güte gegen mich erhielten! O ich wollte, dab mich Jemand erdrosselte, denn ich bin zu schlecht und zu elend, um zu leben", lies Annella mit strömenden Thränen und erstickendem Schluchzen. „Aber, armes Mädchen, wenn Sie nicht wußten, wa« Sie thaten, so haben Sie sich Nichts vorzuwerfen", sagte Eudora, freundlich ihr herabhängendes Haar streichelnd, denn die ganze Zeit über lag Annella's Haupt in dem Schoobe der Gefangenen. „Ja, ja, das habe ich; das Gewissen ist der wahre Nichter, und es versichert mir, dab Unwissenheit keine Entfchuldigung ist, und dab der Instinkt mich hälte schweigen lehren sollen. Ich bin hierher gekommen, Ihnen die» zu ge-stehen, Mib Leaton, Ihnen zu sagen, wie schlecht ich gewesen bin, nicht aber. Sie zu bitten, mir zu verzeihen. Ich will nicht, dab Sie das thun; ich wünsche nicht einmal, daß Gott es thut — ich möchte viel lieber bestrast werden", ries Annella krampshaft. ^Liebe« Mädchen, sprechen Sie nicht so wild, Sie haben Nichts gethan, was Verzeihung verlangt. Wenn Sie unwissentlich die Ursache meiner Gefangnahme waren, so war es nicht Ihre Schuld". „Wenn Sie eber unkommen sollte»?, so würde mir zu Muthe sein, als wenn ich Ihre Mörderin wiire. Aber Ste sollen nicht umkommen! Ich höre, dab Herr Montrose in London ist und die Krone um einen Aufschub ersucht. Hoffentlich wird es ihm gelingen, aber wäre es auch nicht der Fall, hören Sie, Mib Leatou, Sie sollen nicht umkominen! Ich schwöre es vor dem Himmel!" rirs Annella, sich die Augen trocknend und ausblickend. „Sie müssen mich sür unschuldig halten, sonst würden Sie nicht mit solcher Zuverstcht sprechen". „Halten! Ich weitz, dab Sie eS sind; ulid weni» es jedem Andern mihlingt, ich will Sie retten — ich will es, und wenn ich dafür sterben sollte! Ich verpfände meiner Seele Seligkeit dafür!" „Ach! armes Kind, sehen Sie diese dicken Mauern und schweren Schlösser; wie köimten Ste mir helfen?" „Ich weib noch nicht wie, aber ich weib, dab ich es irgendwie will! — so wahr der Herr mich hört, ich will e«l" Taselgejchirr zum Präsent zu mächen und mub« ten daslelbe au» der berühmten sranzüsilchen Porzellai.sabrik von Sevre« kommen lassen. Vorigen Monat haben wieder amerikanische Damen nach Porzellangeschirr gesucht, um dasselbe der ^Präsidentin" Garfi-lv zu verehren, und haben tu Trenton (New-Jerse^) Porzellangeschirr gesunden, das sich mit dem aus Sevres messen kann. Die erwähnten Thatsachen zeigen den Aujschwung, den die amerikanischen Töpser-eien in kurzer Zeit genommen. Was die ameri» lantschen Töpsereien vor z'vei Jahren noch nicht leisten tonnten, obwohl in den Vereinigten Staaten nlächtige Lager der reinsten und schönsten Porzellanerde exiftiren, das sind sie jetzt im Stande, da ihnen der große Strom ver Einwanderung, nametUlich aus Deutschland, die nöthigen ersahrenen Arbeitsträste zu» gesuhlt. Wie Alles, zum größten Theil in Folge der Einwanderung, sich in diesem Lande grotzartig entwickelt, so auch die amerikanische Töpsere,. Bessere heimische W-are war vor zwanzig Iahren in Amerika gar nicht zu haben Md mußte aus Frankreich, Deutschland, Belgien und Englanv eingeslchrt werden. Seitdem ijt es aber anders geworden. Im Jahre t360 gab es in den Ver. Staaten nur b0 Töpfereien die 908 Arbeiter beschästigten und ordinäres Produkt lleserlen. Nun besitzen sie 104 Töpser-elen, die llder 5800 Arbeiter beschästigen und von denen manche eine Waare liefern, die in Bezug aus Feinheit und Geschmack, sowie aus kllnstlerische Ausstattung durch Photolithographie und Gelchirrmalerei mit den Produkten mancher berühmten Töpferei der alten Welt kon-kurriren kann. Sie alle geben sich d»e größte Muhe, den importirlen Waaren Konkurrenz zu machen uitd amerikanischer Geschicklichkeit und Energie, vereint mit ver Tüchtigkeit und Schulung europäischer Arbeiter durste es bald gelingen, die neue Welt vom TasUgeschirr der alten ganz zu emanzipiren. (Ungarische Zustände.) Das „Neue Pester Journal" berichtet Uder folgende seltsame Etttfllhrungsgeschichte, die sich in den Straßen der ungarischen Hauptltadt zugetragen hat: „Die 24jährige Anna Marie Piringer wird fett nicht weniger als sechs Jahren vo» der Polizei wegen vcrschledener Diebstähle unv Betrügereien gesucht. Sie weilte unterdessen hier rn Pest, in der Wohnung des Polizei-Kommisiärs Joses Pölczer, mit dem sie in wllt>er E^e lebt. Natürlich war sie hiedurch gegen alle polizeilichen Äersolgungen geschützt und gefelt un0 wurde stets von Pölczer rechtzeitig gewarnt, wenn etwas gegen sie im Zuge war. Auf eindringliches Urgiren des Bezirksgerichtes von Unghvar, wo die Piringer einen größern Betrug verübt halte, entschloß sich endlich die Polizei, die raf. filiirte tSaunerin, die besonders beim Telvum- „Ich nehme den Willen für die That, und bin Jhiun eben so dankbar, als wenn Sie im Stande wären, Ihr Wort zu halten; und vor Allem danke icl, Ihnen, daß Sie mir die Gerechtigkeit widerfahren lassen, mich sür schuldlos zu »galten. O liebes Mädchen, ich bm von dem ^^säugnchkaplan, der mich für schuldig hält und auf mein Geständniß dringt, so gemartert worden. Es ist so betrübend, von einem so guten Manne sür ein solches Ungeheuer gehalten zu werden". „Gut ist er, und doch hält er Sie für fchulvlv ^ Dann weiß er eine weiße Taube von einer schwarzen Krähe nicht zu unterfcheiden, was lben so viel heißt, als daß Seine Ehrwürdigen mit seiner Erlaubniß ein Narr ist. Aber in der That sind die meisten der guten !^eute, die ich kenne, wirklich Narren. Es scheint, als wei'n die Natur in der Vertheitnng ihrer Gaben jo llnparteUsch wäre, datz ste selten dasselbe Individuum mit Klugheit und Gute zu gleich l'eschenkt. Da sind meine drei Großeltern, ich meine den Großvater unv meine b.ive Groß« niiiltu. alle mit solchen guten Herzen, aber Sie! mit solchen schwachen Köpsen. Jeder» ,nann k^nn ihren Kopf uin und um drehen, wie der Wind die Wetterhähne dreht. Sehen Sie! Sie svilen selbst urtheUen. Beim Prozeß, als der aittlä^jerische Krynanwalt Sie schmähte. wechseln so geschickt vorzugehen wußte, daß Derjenige, dem sie wechselte, stets um eine gröbere oder geringere Summe geprellt wurde, festzunehmen. Sie wurde verhastet und zur Polizei gebracht. Die Untersuchung ward am (8. d.) Mittags beendet. Polizei-Agent Naggione ersuchte den Beschlleßer, er möge ihn mit der Uebersührung der Piringer ins Fortuna-Gebäude betrauen. Um hatb 1 Uhr geleitete Raggione die Piringer, welche von vornherein dem Be« schließer mittheilte, daß ste nicht Anspruch darauf erhebe, mittelst Wagens befördert zu werden, sondern zu Fuß gehen wolle, nach Ofen. Nach S Uhr meldete Raggione dem Beschließer und dem Inspektion haltenden Beamten Baczako, daß er, als er dle Verhaftete durch die Dorotheagasse eSkortirte, an der Ecke des Franz Jofes-Platzes von sechs starken Männern angegriffen wurde, welche ihm die Frau entrissen, sie in einen offenen Fiaker setzten und mit ihr davoiisuhren. In seiner Ueberraschung wußte er nichts Anderes zu thun, als um Polizei zu rufen, die aber nicht herbeikam. Viele Menschen hätten stch nach der Angabe des Polizei-Agenten an dem Orte angesammelt und seien Zeugen des Vorfalles gewesen. Raggione behauptet, weder die Angreifer zu kennen, noch sich die Nutnmer des FiakcrS gemerkt zu haben. Bei der Oberstadthauplmannfchaft hat der ganze Lorfall einen peinlichen Ändruck hervorgerufen. Dem Naggione glaubt man nicht und es kann ihm auch nicht geglaubt werden, daß er die Flucht nichl hätte verhindern können, wenn er nicht mit den Thätern, insbesondere aber mit Pölczer, im Einverständnisse gewesen wäre. Naggione weinte und jammerte, daß er unschuldig sei. Er wurde sofort vom Kanzelisten Paupera verhört und in der Folge verhaftet. Der gewesene Polizei Kommisär Pölczer wird überall gesucht, aber bisher ersolglos. Die flüchtige Frau wird mit nicht minder großem Eifer gesllcht. Bezüglich Pölczer's ist noch zu erwähnen, daß er eine ihm gesetzlich angetraute reiche Gattin hat. Dieselbe isl Besitzerin eines öffentlichen Hauses und Eigenthümerin von sünf Häusern". ZNarliurger Berichte. (Deutscher Schulverein.) Der Orts-Schulrath von Wuchern ist dem Deutschen Schulverein als gründendes Mitglied beigetreten. (Mausoleum in Ehren Hausen.) Adols Fürst Schwarzenberg hat zur Erhaltung des Eggenberger Mausoleums in Ghret'hausen 100 fl. gespendet. (Stetermärkischer Gewerbeverein.) Die Bezirksvertretungen Lilli, Mahrenberg und Tüffer sind dem steiermärkischen Ge- riß er s^e so mit stch fort, daß sie Sie zuletzt für einen vollkommenen Bosheitsteusel hielten. Dann, als Ihr Anwalt Sie vertheidigte, riß er sie mit sich fort, bis ste Sie sür einen verfolgten Cherub hielten. Als dann der Nichter beide Seiten zusammenfaßte, wurden sie von entgegengesetzten Meinungen hin und her ge^ zogen, und konnten sich »richt entscheiden, ob Sie ein Engel oder ein Teufel wären. Endlich, als die Geschwornen ihren Wahrspruch abgaben, entschieden sie gemächlich, daß Sie das letztere wären, und so gingen sie zufrieden nach Hause zum Abendessen uno zu Bette. Sehen Sie l und da verlangt man, daß wir unsere Alten immer achten sollen „Allerdings, liebe Annella", fagte Eudora ernst. „Dann ist zu wüiischen, daß sie immer achtungswerth wären". „Annella, Ste erschrecken mich, Kind, das Alter muß man ehren". „Kann's nicht ehren. Ich habe kein Krümchen von Ehrfurcht in meinem Charakter; es rührt Alles von meiner Kasernerzichung her, denke ich". „Das denke ich auch, armes Madchen; aber Sie scheinen ja Freunde gesunden zu haben, Annella". „Freilich habe ich das; drei Großeltern, sagte ich Ihnen". Werbeverein als unterstützende Mitglieder beigetreten. (Bubenstück.) Im Stadtpark wurde ain 16. Oktober Nachts eine eiserne Bank gänzlich unbrauchbar gemacht, eine zweite ausgehoben und in den Teich geworsen. (Gegen den Maiszünsler.) In Mureck wurde öffentlich kundgelnacht, daß zur Vertilgung des Maiszünslers — de» sogenannten „Wurms" im türkischen Weizen — die Stoppeln ausgegraben und verbrannt werden sollen. (Orts-Schulrath Ganrs.) Der Orts-Schulrath in Gams hat Herrn Adolf Zwet-ler zum Obmann, H.'rrn Dr. Arthur Mall^ zum Obmann-Stellvertreter gewählt. (Zu den Wahlen für die Handels-und Ge werbe kämm er.) In einer Versammlung hiesiger Gewerbslente (17. Oktober) wurden betreff» der nächsten Ergänzungswahl sür die Handels- und Gewerbekammer als Vertreter des TemerbestandeS dle Herren: Franz Bindlechner, Ferdinand Dietinger, Wenzel König, Anton Maffatti nnd Jakob Zollenstein vorgeschlagen. (Geschworene.) Für die nächste Sitzung des Schwurgerichtes Cilli stnd solgende Herren ausgelost worden: Felix NizittSky,.Arzt in H. Dreifaltigkeit — Wilhelm Blanke, Buchbinder in Pettau — Franz Stuchetz, Grundbesitzer in Logarofzen — Johann Flucher, Grundbesitzer in Ploderberg — Dr. Barth. Glantschnik, Advokat in Marburg — Anton Klauer, Hausbesitzer, Joseph Schitek, Prosessor in Pettau — Johann Fiermeier, Hausbesitzer in Friedau — Johann Ogrisek, Grundbesitzer in Radtnanns-dorf — Moriz Blas, Handels,nann in St. Barbara -- Jakob Neuscher, Grui^dbesitzer in Pettau — Kaspar Dreisiebner, Grundbesitzer in Speisenegg — Dr. Franz Kornfeld, Arzt in Sachsenfelv Ferdinand Kada, Gutsbesitzer in Friedau — Valentin Juschna, Handelsmann in Osterwitzdorf Alois Hofbauer. Lederer-meister in Weitenstein — Wenzel Tschalaun, Uhrmacher, Joseph Rogozinsky, Hausbesitzer in Pettau -- Martin Matschet, Hausbesitzer in Rohitsch — Nikolaus Fabiani, Handelsmann in Windisch Landsberg Viktor Grün, Buchbinder in Pettau — Simon Kugler, Grundbesitzer in Pöltschach — Valentin Ruschnik, Grundbesitzer in Ober-Netschach — Johann Weras, Grundbesitzer in Unter-Kölsch — Joseph Meschko, Grundbesitzer in Saszen — Franz Rapotz, Notar in Schönstein — Joseph Petz, Gemeindevorsteher in Brunndors — Eduard Kreuzinger, Gastwirth in Rohitsch -- Michael Planinschek, Bauunternehmer in Pettau — Franz Girstmaye. Hausbesitzer in Marburg — Franz Hillich, Grundbesitzer in Nakole — Franz Rasteiger, LedersabrikarU in Windisch-Felstritz „Wen denn?" „Das will ich Ihnen erzählen. Als ich Allworth Abbey ausfinoig zu machen suchte, an wen gerathe ich, als an einen alten Diener, halb Matrose, halb Kammerdiener, der mich unrechtmäßig aus Privatgrund ertappt und mich vor seinen Herrn schleppt, wie eine Land^ streicherin vor einen Bürgermeister! Und als ich nieine Geschichte erzählte, wer konrint rn dem allen H^rrn zum Vorschein, als mein eigener Großvater, welcher in den; schönen Häuse, dem Anchorage, mit zwei anderen allen Damen, meinen Großmüttern, wohnte!" „Dem Anchorage; dann mttffen Sie von Sir Jra Brunton und seiner Familie sprechen?" sagte Eudora erstaunt. „Ganz recht. Er haderte mit meinen Eltern und verstieß ste, aber er nahm mich auf, als er mich über seine Schwelle gezogen fand. Soll ich Ihnen alle Einzelnheiten erzählen? Würde es Sie inleressiren?" „Gewiß, seht", sagte Eiidora, ihre eigene furchtbare Lage in ihrer Theilnahme für An-neUa's Schicksal vergesselid. Das Mädchen begann und erzählte ihre Abenteuer, wie sie dem Lesen schon bekannt sind. Die Erzählung entriß die Gefangene der Betrachtung ihrer eigenen Leiden, und am Schlüsse derselden reichte ste Annella die Hand und sagte: — Jgnaz Behrbalt, Apotheker in Pettau — Johann Opat, Handelsmann in Appendors — Franz Plnterttsch, Gastwirth in Maria'Rast — Franz Krebs, Kellermeister in Friedau, Haupt-geschworene: Joseph Wastermaier, Schmiede-Meister, Ferdinand Mankautz, Kaufmann, Ernst Nkpschl, Hausbesitzer, Michael Scholz, Pro-s ffor, Martin Polak, Schustermeister in Cilli — Franz Holtl, Kaufmann in Hohenegg — Johann Pausche, Grundbesitzer in Tüff^r — Johann Hausenbichel, Grundbesitzer in Sachsenfeld — Julius Larisch, Brauereibest'tzer in Tliffer, Ersatzgeschworene. Letzte Post. Das Militärkommando in Krakau ist be-auftragt worden, für den Enlpsang des rttssischen Kaisers eine Ehrenkompagnie bereit zll l)altett. Das ungarische Magnatenhaus erklärt sich bereit, an den vorgeschlagenen Reformen theil-zunehmen. Die Kommission fi'tr Militürreformen in Rußland hat der Frage, betreffend die selbständige Verpflegung der einzelnen Truppen-theile besondere Aufmerksanikeit zugewandt. Rönlische Blätter betonen, das; der einst-weilige Leiter der üuberen Politik Oesterreich-Ungarns (Kallay) ein sehr entschiedener Frelliid Italiens sei. In Irland haben die Landliga-Versamm-lttngen erklärt, kein Pachtgeld zu zahlen, so lange ihr Ftlhrer Parnell verhaftet ist. Die Zisternen und Brnnnen bei Keruan werdeil von den Aufständischen mit Sand gefüllt, um den Marsch der Franzosen zu erschweren. Theater. (--Z.) Samstag den 1ö. Oktober, zum ersten Male. ,,Ver Compagnon^^, Lustspiel tn 4 Akten von Avols L'Arronge. Der Fabrikant August Aob zieht stch ins Privatleben zurück und übergibt seinem Gompagnon Oskar Schuhmann ver-tragsmäbig die Flthrung des Geschäftes. Schuh» mann ist auch der Bräutigam von Voben» Tochter Adele und die Hochzeit soll nun stattfinden. Am Hochzeitstage projekllrt der Brüu« ligam setner Braut, sobald die Trauung beendet sein werde, eine heimliche Hochzeitsreise nach dem Thüringer Walo, weil Vob aus übertriebener Zärtlichkeit zu seiner Tochter dies nicht zugegeben hätte und stch das Zusammenleben mtt seinem einzigen Kinde, von dem er sich nicht trennen wollte, des östern schon so wunderschön ausgemalt hatte. Noß ersäyrt das Projekt und will die Hochzeitsreise mitmachen. Er destellt telegrafisch in dem von den jungen Leuten gewählten Hotel eine Wohnung, um ihnen recht nahe zu sein, wtrd aber durch eine unglückselige Depeschen.Verwechslung in seinem Borhaben getäuscht und muß zu seinem groben Schmerze nach der Trauung vor den versammelten Hochzeitsgästen erfahren, dab die Neuver-mählten mit dem ersten Zuge die Hochzeitsreise angetreten haben. Der Aerger verbladt, und nach erfolgter Rückkehr will Voß dadurch, daß er jede Gelegenheit benützt, bei feiner Tochter zu fein und sie mit Aufmerksamkeiten und Geschenken aller Art überhäuft, da« Versäumte nachholen. Für die Dauer wird das Zusammenleben mit dem Schwiegervater unerträglich, da die Neuvörmählten fast keinen Augenblick allein sein können und Schuhmann entschliesjt sich im Einverständnisse mit seiner Frau, eln anderes Q'^artier zu nehmen. Vosj will das nicht zugeben und protesitrt auch gegen mehrere GeschästSneuerungen, kann aber mit Rücksicht auf den geschlossenen Vertrag sein vermeintliches Recht nicht behaupten und wird in Folge seiner jetzigen Unthätigkeit auch eingedildet trank. Die Neuvermählten ziehen aus, und durch einen Besuch der Oebstlerin Frau Lerche, die dem Glücke ihres einzigen Kindes zu Liebe so viel opsern will, wird Vod auf das llnge. hörige seines bisherigen Benehmens aufmerke sam gemacht und er beschließt, feinen Kindern nicht mehr lästig zu werden und ein neues Leben zu beginnen. Dies ist kurz der Grundgedanke der Handlung, die von dem Dichter äuderst launig gedehnt und ausstaffirt wurde, und die in Technik wie Diktion viel Gewand« heit und Fesselndes bietet. Die Hauptgestalten des Stückes erscheinen mit Eifer und Konse-qaeliz ausgearbeitet und es beruht die Stärke desselben in der Charakterkomik, wenngleich auch einige Szenen ebenfalls von drastischer Wirkung sind. Das Lustspiel, welches in Berlin über 100 Mal aufgeführt wurde, und das am 21. Oktober am Ringtheater in Wien zum ersten Male gegebeu wird, vermag recht gut zu unterhalten und dürste lange am Repertoire bleiben. Gespielt wurde recht gut und es verdienen besonders tie Herren Nasch (Ferdinand Winkler), Westen (August Vob), Heller (Bernhard Boß) und die Damen Frau Nasch (Marie) und Frl. Mahr (Frau Lerche) genannt zu werden. Herr Nasch gad den verschämten, verliebten und doch zurückhaltenden, wie poetisch angehauchten Ferdinand Winkler in zündender und äußerst humorvoller Weise. Herr Westen wieder wirkte durch sein ruhiges und maßvolles Spiel, das sich von jeder Uebertreibung srei hielt und in seiner verständigen Ausarbeitung doch zum Lachen reizen mußte. Herr Heller gab den jederzeit empfiadlichen Brummbären mit viel Grschlck. Frau Nasch war ein recht geschwätziges und lebendiges Dienstmävchen und als Witwe Lerche versuchte stch Frl. Mahr recht gut im norddeutschen Dialekte, wie sie denn überhaupt gefühlvoll spielte. Das mittelgut besuchte Haus nahm die Novität sehr beisällig auf. — Sonn, tag den 16. Oktober fand eine gelungene Aufführung der Zaktigen Posse „Aus eigenen Füßen'' von Julius Hopp statt. Das Haus war gut besucht und zollte den Ausführungen der Haupt« darstkller, wie Frl. Börse (Julie), in Spiel und Gesang gleich gut, Herrn Westen (Röthel-mann), Herrn Bayer (Matsch) und Herrn Nasch (Keßler) vielen Beifall, der sich auch auf Herrn Ianuschke'S Gesang und auf die anderen Darsteller ausdehnte. Daß die Kouplets und sonstigen GesangSpiecen ganz besonders gefielen, braucht wohl nicht erst erwähnt zu werden. Landwirtpschafttiches. vir Schandlnng „usrrer Haiisthirre. In der guten Behandlung der Thiere liegt deren Gedeihen, der höhere Werth und die größere Nutzschafsung derselben. Wohl sollte man glauben, daß dies jedem Thierhalter längst bekannte Sachen wäre«?, und doch überzeugt man stch so oft vom Gegentheil! Wie bäusig steht man nicht das Nebertreiben der Thiere bei der Arbeit mit den gröbsten Mißhandluugen verbunden. Die Pflege der Thiere nach ihrem Bedürfniß, die genaue Beobachtung der Füt» terungszeit und Tränke, die Lüstung und Reinhaltung der Ställe, der Krippen und Eimer — wie oft wird dagegen gesündigt. Der alte Gebrauch des Leitseils zum Lenken der Zug-thiere, statt der doppelten Leine, das vielfältige Zerren an derselbe», der immerwährende Gebrauch der Peitsche sind Dinge, die leider noch zu oft vorkommen. Wie viele Wirthschaften gibt es noch, die sich nicht von dem Doppeljoch trennen können, obgleich dies als eine große Quälerei für die Thiere betrachtet werden muß. weil es dem Thiere, das feine Kraft aufwendet, die übrige freie, nothwendige Bewegung raubt. Wird wohl oft genug darnach gesehen, ob die Geschirre den Thieren bcquem sitzen, ob ein öfteres Einfchmieren zur Vermeidu»»g des Scheuers oder Drückens nolhvendig er-fcheint? Wer seine Thiere richtig behandeln will und wem das Gedeihen derselben, sowie die gröbere Nutzschaffung am Herzen liegt, der suche solche und hundert ähnliche leicht zu vermeidende Uebelstände zu beseitigen und er wird den Segen dafür bald in feiner Wirthschaft verfpüren. Klausch. Stadtverschönerungs-Verein. Dem Belein sind beigetreten: Pivich v. Pfauenthal, Bezirkshauptmanu fl 2.-^ Lobenwein ^ 2.-^ Johznn Pucher ^ ^ 2.-^ Unbenannt ° ^ 9.-. ,»Jch bin sehr froh um Ihretwillen, liebes Kind". ^Aber ich bin es nicht", rief Annella, auf den Grund ihres Kummer» und ihrer Gewiffsns-biffe zurückkommend. Ich wäre lieber in London geblieben und hätte Alles erlitten, was ich am meisten fürchtete — die Gemeindeanstalt, eine rohe Herrin, Aettelarmuth, Alles eher, als hierherzukommen, um Sie zu verrathen. Aber es war nicht meine Absicht, Endora, 0 gewiß nicht! Ich wäre lieber gestorben, als Sie in diese Roth zu bringen. Aber ich ahnte nicht einmal Ihre ZdeiUitÜt, bis ich Sie im Gerichtssaal erkannte, und auch da wußte ich noch nicht, daß ich eine Hand bei Ihrer Gefangennahme gehabt hatte, bis ich an dem Abend nach Haufe kam, und Taditha Tabs, die Kammerjungfer, mir sagte, daß es Alles meine Schuld sei, daß sie durch mein Geschwätz die Spur zu Jhrein Aersteck gesunden hätten; und 0, Eudora, ich jühlte, daß ste die Wahrheit sagte, und es war mir, als ob man mlch mit einem Knüttel zu Boden geschlagen hatte, und seitdem bin ich trank. Wenn tch wohl gewesen wäre, glauben Sie, daß ich so lange weggeblieben wäre?" /Itein, liebe Annella, aber es wundert mich, daß Sie überhaupt die Erlaubniß bc-toinmen haben, mich zu besuchen". ^Das glaube ich; es war sehr schwierig. Zuerst bat ich meinen Großvater, mich herzubringen, aber er weigerte sich und suhr mich noch obendrein an; dann wartete ich eine Geltgenheit ab, setzte meinen Hut auf und ging gerades Wegs hierher, und der Inspektor wollte mich ohne Erlaubniß des Sherisfs nicht ein» lassen; dann ging ich hin und spürte den Sherifs auf und bat ihn, mir einen Erlaubnißfchein zu geben, Sie zu besuchen, und er brüllte: nein, als hätte er intr den Kopf abbeißen wolle», weil ich ihn gebeten hatte, und dann ging ich zu dem Gesäugnißkaplan und erzählte chm, welch eine gütige Freundin Sie gegen mich gewesen wären, und was sür eine Verrätherin ich gegen Sie gewesen wäre, und bat und flehte ihn, mir einen Erlaubnißschein zu verschaffen, und er bekam ihn vom Sheriff und gab ihn mir, und fo bin ich hier. Aber ich bin nicht um-sonst gekommen, Eudora. Ich sagte, Sie sollten nicht umkommel», und Sie sollen es nicht, so wahr der Himmel mich höct", setzte Annella leise flüsternd hinzu, indem ste eisersttchtig über ihre Schulter nach Frau Barton blickte, welche sich in die entfernteste Ecke der ganz kleinen Zelle drückte, um so weit entfernt zu fein, als es ihre Pflicht erlaubte. „Worauf wartet diese Frau hier? Ss ist sehr roh. Warum geht ste nicht fort und läßt UNS allein?^ fragte Annella flüsternd. „Mein Kind, es ist ihre Pflicht, zu bleiben. Ich darf nicht einen Augenblick allein gelassen werden". „Nun, das ist wahrscheinlich gut geineint, da Sie in so tiesem Elend siad; aber Sie sind ja j'ht nicht allein; ich bin bei Jhneir, also kann sie gehen. Sagen Sie ihr, daß ste gehen solle". ^Sie irren stch. liebes Kuid; es geschieht nicht aus Güte, sondern der Sicherheit halber, daß ich so bewacht werde, und Frau Barton darf mich nicht vttlasseti, selbst wenn ich sie darum bitte". „Aber ich wünsche, inSgeheiin mit Ihnen zu sprechen; ich will nicht, daß sie jedes Wort hört, das wir fagen", rief Annella mit nach-drücklichem Gcfll^ster. ..Aber es darf Niemand so mit mir sprechen, und sie ist gerade zu dem Zwecke hier. Alles zu höreil, was wir uns zu sagen haben", erwie-derte Eudora traurig. „Aber das ist sehr hart". „Es ist die unabänderliche Regel, und da es eine weise Regel ist, nnd in oll.n Fällen wie der meinige angewandt wird, so kann ich mich nicht darüber beklagen". lFortsehnng folgt.) Sladt-Thealtr in Marburg. Mittlvoch den 19. Oktober: WofiltHätige Irauen. Lustspiel in 4 Akten von Adols L'Arronge. Wir machen hiedurch auf die im heutigen Blatte stehende Annonce der Herren Iinulm»nn In Ukmkurßr besonders ausmerksam. 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Jeder Lizitant, mit Ausnahme deS h. AerarS hat ein 10°/a Vadium zu erlegen. Die Extrakte, das Schätzungs-Protokoll und die LizitationS-Bcdinttnisse können h. g. eingesehen werden Die aus dem Gute hastenden Schulden sind, soweit der Meistbot reicht, vom Erstehet zu über nelMen, falls die Gläubiger sich mit ihm nicht anderweitig abfinden. K. k. Bezirksgericht Marburg l. D. U. am 5. Oktober 1861. Der Bezirkörichter: Gertscher. Beilage zu Nr. 125 der „Marburger Zeitung" (1881). Ciseumöbcl-Fabrik (II60 MM Zkvrxmai»!» « m DM' Hpeerj^chwefer-Seife btdtlittnd lvirkjamer als Theerseise, vernichte sie nnl»tdi«gt alle Arten Haulunreinigkeiten und erzeugt il» t^ürzefter Frist eine reiue, weise Aavt. Vorräthig Stiick 40 kr. in W Königs Apotheke. (l072 Großc Auswahl von »temrn von z fl. 50 kr. bis 20 sl. per Stück! auch werden Lnti'llie» nttügelieheli bei Ali» 8k!»ilW. Kpengsermeister. l<)ü2 von «ZK in HVlSN III. 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Die Rente >vjrd biernael» an den Versiel»erten selbst von einem bestimmten I^ebens-alter bis xu seinem I^ebensende ausbe^ablt und nael» Ableben erbalten dessen I^^rben ausserdem das versieberte Kapital. vie jikriieke l^rSmie belrZxl n«el» rig^s Oausr tl. 37.30 „ 37.85 „ 38.60 .. 39.75 41.10 tl. 41.60 „ 43.40 „ 46.10 „ 48.60 . 52.10 labvlle V für f!. lOtIO unti tl. 100 lieutv Äuf tltts 65. 1/oliöns^»kr ' ti. L2.K7 ' „ 28.32 „ 3S.38 „ 4S.78 .. ei.57 87..';i i» HVIvn, I., ^lle nälieren Auskünfte nenlen bereitvillissst ertlieilt: v>1er bei Herrn 8el). I^nearäi, HauptuKent in Narbnr^, <1 l I^»n kivtv «lvm klüelie tlie ! R Alark vaupt-Gemittn im günstigen Falle bietet die Allmbllrger große Gtldoerloosuug, welche vom Ttaate genehmigt und gnrantirt ist. Die vortheilhaste Einrichtung deS nenen Planes ist derart, daß im Laufe von wenigen Monaten durch ? 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Die Anözahlung der Gewinne erfolgt stets prompt unter Ltaals-tt»r»ntiv und kann durch direkte Zu-sendnngeu oder auf Verlangen der Interessenten durch nnsere Lertiindungen an allen größeren Plätzen Oester-reich'S veranlaßt werden. Unsere Collecte war stets vom Gllicke besonders begiiitstigt und haben wir nnsere» Interessenten oft« malS die gri»ßten Treffer ausbezahlt, n. a. solche von Mark ^^eS.WV, L5<».v«0, 10U.0W, 4«.W0 tt. Voraussichtlich kann de» elnem solchen auf der «o gegriindeien Unternehmen uberall ans eine sehr rege BetheUigung mit Bestimmtheit gerechnet werden, nnd bitten wir daher, nm alle Aufträge auS-snhren zn können, nnS die Bestetlungen baldigst uud edenfalis vor dem Zt. Vktnbrr «l. znkommen zn lassen. ° ^ KilUkMi»»» ^ SjjMVIl, Vi»nk> uvd Wechselgejchüst in Hamburg, km- uuti Vorlikut klloi' ./^rton Ltaktvobligktionsli l'^isvvdalm-^Ictior» unll ^ulstieusIvvZv. 8. Wir danken hierdurch für daS unS seither ge jchenkte Vertrauen i>nd indem wir bei Beginn der neueu Verloosttng zur Betheilignug einladen, wer den wir uns anch fernerhin bestreben, durch stets prompte nnd reelle Bedieuuug die volle Zufriedeu heit unserer geehrte?» Interessenten zu erlangen. Ulli v. U. Eine Wohnung im 1. Slock, bkstehelid aus zivei ^^immern, Küche, u. s. w. ist vom ersten November an zu vergeben: Apothekergasse Nr. 3. (1117 Lotto-Ziehungen vom 15. Oktobkr: Linz: 47 15 42 32 82 Lkjil« Ii. !l. pm. kWiili-ItMiikeliilliilikk-KeüelljiM. >Vir beettrer» uns luemit Kelikuut 2U gel)0ll, clasZ tlie ?a8«aAiertaIirten auf äer Ktroelce »«»HVle» eirißLKteUt ^veiäen. (Ilvl vc)v 1.in? naell ^jvn am 17. Okt. von VVivN vaoli !lm 15. Okt. IZstLts kakrt von Wvn nacli vuöapkLt am 17. Okt. v0ll öUl!apV8i imell ^ivn ittn 15 Okt. mittelst l.ov»I»oI»iLk V0U ^ivn naeli proZZburg am 15. Oktoker. von pl-osZdurg nac.Il ^ivn an» 16. „ ^irä vom IlZ. Oktober anFl^san^l'n ein ^vvisolisQ öullspvsi unc! kssd >vi6 folAt verkelli on: Von öuäapvst naoli kasd tä^Iiell 7'/« li'iüli (erste l^alirt am 16. Okt.) Vc)n kaad naek Vullapv8t ^ ^ ^ 17. ^ Uinn. am k. oiiwder 1881. vi« kelrivll« visekli«». DsL Ls-ul:- ^ LowWsÄonsAöseliSitt Silxwaiw ck Ilsill IVIvi», IX. AlnrI» VlKvrvKsiVi»»trtt?z»H II ompiielllt kieli 7u ^uLkitdrungon von Lörgeuausträgev 7.u den eoulanteKtev kieclinguvgen. Prolongationen der gekauften Meeten .^elir massig. _ (1097 Lin wiener Vaii1(- uii<1 Lörsen- Vommis8!ollsllau8 sue^it einen Vertreter knr das «anl^ «««I «Sr««nt«el» Verselbe wuss klui' biesiAem ^latse ansässig sein, Eliten ^amen nnl! KenÜAenlIe k'ü.biAlLeiten für diesen (Z^esebii.kts«>veiß^ besitzen. sebrittliebe ^nt'rLlKen ertbeilt aus i^eküIIiKkeit ^^usliunft: Herr ^«vob Ilerselmn, ^dministratvr des „seilen Wener laxblntl^^ in^ien. <»x« 'iM" V^rs«t II»' ^mvn unil kvilrilvktvn, denn jeht könnt Ihr aus Btsserung hoffen. Spielt wie ich nach den Angaben des Schriftsteller Professor R. v. Orlie^, Lotto-Mathematiker Westend - Verlin. dann tverdel Ihr bald ebenso wie ich von Sorgen befreit sein. Ein Terno von ^7vtt st. belohnte mein Vertrauen. Rudolssheim. Jgnaz Brandmaier. Man wende sich nur vertrauensvoll an den Schriftsteller Prof. k. v. Vrliev, Lotto»! Mathematiker, Westen d-B erlin, der nähere Auskunst sofort unentgeltlich ertheilt. 1129) D. R. > I Eisenbahn-Fahrordnung Marburg Eilzüni. Triest - Wien: Ankunft 2 U. I Min. «bfal,rt 2 N. 7 M. Nacht«. Ankunft 2 U. S8 Min. Abfal,rt 2 U. 41 M. Rachmittag. W i e n»T r i e st: Ankunft I U. 5'2 Min. Abfahrt 1 II. 56 M. Nachtt. Ankunft 2 U. 12 Min. Abfahrt 2 N. Iti M. Nachmittag. Kärntnerztlge. Nach AranzenSfe ste: 9 U. 15 M. Vorm. Nach Billach: 3 U. — M. Ractimitt. Ankauft: 12 U. 19 M. Mitt. und K U. 58 M. Abends Gemischte Züge. Von Mürzz Uschlag nach Trieft.-Ankuuft 1 U. ^4 M. Abfahrt 2 U. 20 M. Nachm. Von Tri est nach Mürzz» schlag: Ankunft 12 U. 24 M. Abfahrt 12 U. 52 M.'Nachm. Personenzüge. Prager Hof-Graz: Aukuust 8 U. 50 M. Abfahrt 9 U. 1 M. Krüh. Graz-Pragerhof: Ankunft 5 U. 49 M. Al»fahrt 6 U. 1l) M. Abends. Postziigk. Bon Trieft nach Wien: Ankunft 5 u. 58 M. Krüh und 6 u. 47 M. Abends. Abfabrt 6 U. 8 M. Krüh und 7 U. 15 M. Abends. a> kZ cN'^i .5:^ V > » » -^3 dZ s >» 2 xz ^ ^ - Z^Z-^ '5o ^ « Ä, xz ^ ^ s «.L ^ « -k? 'VW L doa -"l-i xZ g Is ^ d ^ .-I a Z^-s 3 'c- L '?!>->- « 3 u? ^ ^ "lZ » I-!? ^ u lS.00 lC>co k? IZ2 I a> c> v ^ o i!' a v^-a 'v ' t- ^ ö ^ ^ ^ ? do ^ ^ «»'S L «o ^ s dv ^ ^ V ^ lv ke ^ .xÄ L a

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