Nt. 208. Dienstag, 9. September 1902. 121. Jahrgang. Macher Mnng. !^!ig Ü8 « ^"?p"l«: Mi! VostU'rjlndu,,^: «anzMrlg »« lv. halbiühr!« 1Ü K, ^!» «oinor: «an,- Die «Laidachsr ^silung» filll.siiil laattch, mil Autuahm, del Sun« und ^rievlage. Die , Tpitchilundeii der Medalllo« uun » b>« ll» Ul»i vormlttaqi, Unsllliilierlc s'ri>lr wrrd,» nicht llngenoinms!,, Mll»»ftriv»e nichl ^ui-ult^esteU». Amtlicher Teil. s-nd ^'" e k. undf. ApostolischeMaiestät llttru s Septoniber frill, von Pola ill Wion ein^ 3<^ s ^'"^ liaben den Allorhöchslen Aufenthalt in ^^"l'l-.,.,,, ,;l, ,.,h„,,n geruht. den S^ '^'"'^"' liir Kultus und Unterricht hat ^mbn/^^'^^ "" ziveiten Ttaatsgmnnasium in y^ " ,' ^l,a,,,, Nuütilil znu, Hauptloluer an der ^t'lwim^miswlt ill Eapodiftria ernannt. btuclelei'^ ^""^" ''^^ wurde in der l. l. Hof ,ml> Etaats-^usnal,- « ^^'XX V,. Stiick des Ncichöaeschdlattes in deutscher »al>e ausLegebe» und versendet. Zuckere? ?'^"»ber 1W^ winde i» der l. t. Hof m,d Staats« ^«Hiel^i.«? ^l-VI, und l.I. Stück der itülmüfchen Angabe "°)e»'zehblattes ausgegeben und verlr,.dc<. Zuckele,"^?x^"'^'" '-^ ""lde in der l, l, Hof. und Staats, ^»saab, „..^ . ^". Etixt des Neicksgeschl'laltls in dentjcher """ ausgebe» und verjeudet. btt I9^,«?"^'"^'la!le znr .Wl^n« i^itu.,«. von, <<. T.plml. '^uulliile v k ""^ ^^ Weilerverl'^llun« folnender Preh« ilir'i? '^lln^. vom 30. Axansl 1902. ^ °«r>ftuude>nkar.-.. «.it uüszolleu Darstellungen, ^ichtanltllcher Teil. Der deutsche Kaiser in Posen. dinzi^?."'^'lhc'll!, " "Npfing a,n l. d. M, die Pro^ Pntriot s3 ' '" ^^'"'' ^""ltl' siir den Au^ruck dor dni!^'^".. ^'snliluua ""d sprach join tiofstt'5 Vo-Ich^il i,,i^"/ "' ""' ^"^ sich oil, Toil dor nichident-find^ c! . ^uu'n uur fchwor in dio Vcrhällinsso zu i» der '>l ^' ^^ ^" "'^ ^il^o, !»«,'; den .Natholiton ^'ttt lvc-v ^ ^llNlboni' Schwi^loiton bc ^''^olmViV^ '"^ ^^ ^ Sllinluioooi^oxtilnilichsoitoll ^'^n«t? wordon sollou. Tio, Voainton iniiffon un° nlö r''./" "">" ^ldis^ fiir dlic> Wohl dor Proom^n 'chloß 3 "'"Ulto Politik durchführe,,. Der Kmsor ^^ "^"1 ton no hior >,ur Prounm. Ich bin os nioinen Vorfahren jchnldiss. dafür zu sora.on, das; diojo Provinz unlöolich nnt doi» .''tönissrc'ichc Proichou vor° tnüpft l,nd daf^ fio ynt prouf^ifch und dcutfch liloibo.' Dio Nodo nnrd von dm moiston Wioi,or Blnttoru cil<' omo boabsichti^to slbfchlvächnnsi dol- dollinuto.1 Mlirioubur^or )ltodo aufgofahl. Tio Polon allor dni Noich<>, in druoli AnssoliörM' ihroo Stninino? nnfäffin find — nieint dio „^l'ouo ^roio Pr^fo" — hätwn drr ^toise des Klu's,'r5 Wilholn, II. nach Pofon niit vorhal^ touoin Groll und ännstlichol- Eilvartlu,^ out^c^>n° ^ofoliou. Äbor nicht oin oizlirntor >löui^, fondern oil, ^ntifior, allo. Staatsbür^or soiuo5 Noiä,oc' init cill^chrr (^orochtisstoit uud s^loiä>oln Wohlivollon nnifafsondor '.».»l'onarä; foi ill Pofon oin^zo^ou, dol- in soinon Hä!,don nicht da,<' Schwert wnq, fondori, oiu ^iillliori'. vol, tultnrollon (^ofchentou, dno or iibor dio Provinz alibfchüttoto. ,>laisor Wilholn, II. foi in soincr Nodo o<' fichtlich beuniht n^'wefon, doni ^indructo, don die Worte von Marionbnrg anf foil,o poluifchel, Unter-wnon sl0ü,achl l,atton, ontqo^o>,',u,vilfon, oa^ aotrübt»? Porliältilic- zu ihnen lioffor zu ^oftalton. Ta<' „^ione Wienor Ta^dlatt" fas>t, >laifor Wilheln, II. ratifizki-o in foinor Pofonor Rode durch an5 dio Poloilpolitit foiuor No^ierun,^ lvl'ndo fich abor porfönlich an die Polon, nn, deron Bejoraniffo zu vor-fäx'uchon, alo ob nian ihro Stalulnooeiaontiinilicht'eitei, lind Ueborlieforungou anc'lofchell lvolllo, Tor Passus dor Node iibor dou Mauben vordione an u>,d fiir sich n!inbhäna,lu»5 der ^rüfzton und froifinnil^ fioi, Worte i^riodrichc' do5 Grof;en lviodor auflobt, Tas „Vaterland" ist dor Auficht, dio Nodo lverdl^ die Polo,: nicht bofriodia.en und foi zu diefein ^lvecko wohl auch nicht aefproä)<'!, worden. Wenn eo abcr richtig foi, dasz dor Ton dio Milsif nmcht, fo löi,ne doch nicht überhört worden, dan dor Posonor Ton oin bc-doutond luilderor ist alo jonor vou Marienbnrg. D'.e Pofene.!' Node foi auf den Ton dor botannton ^land-taa.5lodon oeo Grafen Aülow ssoftilnult, der ja den Baiser „ach Pofon begleitet hat. (5^, ^,1,,^. ^,on de: ^tede. wenn anli, leine Vefriedia.una., fo doch eine ss0» wiffo Vorubi^una ern'artot Nierdon. Tio „Wienei- Mor^enzoitung" uioint, dio Node zoi bestimmt, die Erregnna zu zorstreueu, welche dic letzten (srei^nifso in der Provinz, die Äffäro von War- fch'Ui ulid die'.v.'lnionblülU'!' ^'edo horvoraerufen haben, ^'lber fio enthalte einen Tah, der den Polei, nicht ae< fallen lann: dl^r >taiser fasste nämlich, er nmffe dafür formen, das^ die Provillz Pofen ftet^ gut preußisch und ant dentfch bleibe. Tao fei von, deiltfchen Ttandpuntlc alic' vollauf berechtigt, bedeute aber lroh d in Pofon. Die siamesische Frage. ^n London wird, wio omo d<-r ..Pol. .»»ioi-r." von dort zugohonde Ü>tlttollung betont, der gogeinvärrigen Phafo dor fiamefifäx'n ^rago nicht unl)eträchtliä)e Vc> deutll!,^ fiir dio !^age in Oftafien und die englisch franzöfifchon Boziehungon beigelegt. Tiaiu, dem die, Nolle eine5 Pufferstaates' zugewiesen sei, bilde durch da5 Änöeinanderhalten verschiedenartiger Interessen eii, N'ichtiges, augenblicklich das hauptsächlichste M» mlilt, fiir die Aufrechterhaltung t>eo Gleichgewichtes im fernen Osten. Man vortrete in ^otldoi, allgeinein unbedingt tx'n Ttandpunlt, das; dioje ^lltiondfphäre />ra>,zofen wie Engländern in gleicher Weise offen ge-halle», lverden miiffe. Tobald iedoch von einer Teite oin befonderor Druck goiibt lveide, ersänne der Be« stand de<' Einvernehmens dnrch das die ruhige Wnterentwickelung der Tinge gesich<'rt nx'rtx'n soll, gefährdet. Tie Nuhe in diesem Gebiete fei fchon ein mal von einer derartigen Gefahr bedroht worden, man sei jedoch damals eben zu dem bestehenden Arrnn» gomenl gelangt. England soi auch jetzt völlig bereu, die schwebenden Ängelegonheiton freundfchaftlich und gemeinfchaftlich mit ^ianlreich in Erlvägllng z>« ziehen. Man lönne fich an del, maßgebenden TteUen London<> noch nicht der in manchen .streifen durch dis jetzigen Vorhandlungon zwiscl)ol-." '"'^"lgt, inorgon fcheint die liebe Sonno Uem, s^ s^'^^ ^'ml fchiittelte trotzig del, .Üopf. „Nein, ^deii; dem v ""'^ ^"'' "'chl ooriibor. Tu hast gui ^'Nc^nl "''l dorgleichen nie paffiort. Ihr zantt '""lich^ij" ^"^'" '^ la >,och heute ein Muster von ^^'"n Ä!^ s^ '^ "". beftättgt die alte Dame. "' ll'i»^. ^. ,^ lächelnd dieHand reiclicnd, die er zättlich , ..^l-m^^'" ^l'W dir >,ie eine Bitte ab......" '^'' »virf >""" bittet aber auch un, nichts Törich» 1 -At dn ^"''"^H"'""'' ^'^nfl u<>^.! ^"ui)t, lvenn i^,ili^" 'F?'lcht. D,"^ " nur, weil dein Mann eo nicht n ^' bc>lu>,„^ ^"'M'ügon, dich in einen, lebendon Mr w^rt s "'" U' lchsen, kann dir doch unmöglich ^'" Hatt''?'" "^ ^'^' ll»!iotriibto Cinigtoit mit i>?^ ^un^^.'''' ^'N'^eit denn zum't gestört?" d^> '^r von >,"^ >^'g "'f. .Er oder ich? Er doch. '"'u bl^b,. ""'b""n verdrichlich ertlärte, daß wir >l wurden, weil er zu arboiten hat und loeil ihm die Tacho zu teuer ,st. spricht daraus Liebe? Wein, er inich lieb hätto, s^ lviirde eo ihn, auf das bis;« then (Neld für da? Kostüm nicht ankommen und die versäumte Zeit — je n,ln, die liche sich leicht ein-bringen, wenn ei' an don folgenden Tagen früher auf» stehen wollte. Wa5 mich so namenlos „„glücklich macht, das ift ia auch "icht der Verzicht auf da» Vergnügen, fondern Walters Lieblosigkeit, die mich dazu Hwiiigt." To schließt die junge mau, der dabei die Tränen aus den Angel, stürzen. „könnte or dir nicht m,t dem gleichen Recht Lieb lofigkeit vorwerfen, weil dn ihn, don schwer arbeik-u-den Mann, um seinen Morgenfchlaf verkürzen und zu Ausgaben nötigen willst, die ihm schwer fallen?" fragt der Großvater sanft. Toch Edith läßt den Einwand mcht gelten. „Mr soinei, Mub hat er nnmer Zeit „nd Geld. Es kränkt mich ohnehin goimg, daß er mich fo oft allein läßt Wenn er soinen, Vergnügen nachgeht, fo will ich's anch tnn. Wozn foll ich die fein die Opfer bringt?" '»lind 5lind!" ineii't d,e Grotzinutter bekünnnert. Wer wird in der Eho um Liebe rechte,, ? Was man sich aegenseitig zu Liebe tut, dao sind keine Opfer. Aber" fährt fio fort - „wir woll^-n den Gegenswnd jetzt i„I)(>„ lasfen - GrofMp" s^N't siä) nach seinen. Mit-tag5fchläfchen. ^'imm dir em Vnch, indosfen lvir oi>,' Ttiindchon rnhen." . ^.. . Wonigo Minuten fpater schon nnd d,e alten Lerüe oinaefchwmmert. Edith betrachtet sie, wie fio, jodor in '. T. aecke fitzond, dio loidonschaftsloo richigei, Ge- iicktor olwas zur Seite geneigt haben, mit einer Mi- ^ na von ^iiihn.ng uud Neid. „Die Haben's gut!" denkt sie, .die wifso» 'nc'ulc' von folchen Ttiirin^l, >v,o fie mein Leben dnrchtoben. ,Fruhlingbin«rn,e ,ir„i>, sie die Großmnller. Wolä)er Unsinn! Min, sie recht hätte, müßte 05 ja später besser werdon: aber ich N)?itz sicher, eo wird imlner schlimnier ii, unserer Ehe wol' dcn. ,^ani, ja sein, daß auch an mir oder richtiger an meinom Tomperamonl, die Schuld liegt, aber — im vermag nun einmal nicht zu refignieren. ?lch ja, i> ich bin doch fchrecklich ungliicklich!" . Sie ist nicht im stände, ihre Gedanken anf d^ Vuch zn richte^,, das sie in ihror Hand hält, sie sind zu orsülll von ihren, Unglück. Um fich zn zerstreuen, nimmt sie aus Großn,utters Tchlüssellorb einen alten, wnndorlich vorschnörlolten Tchliifsol, der zu einer fchönen gofchnitzton Eichentruho gehört, drinnen d-e alte Dame allerhand EnnnernngszeiäM aufbelvnhri ui,d schleicht dainil hinaus. Großnluttor hat derEnlolin zwar noch liie de>, Schlüfsol allein in die Hand ge geben, aber fie lvird gewiß nicht zürnen, wenn fie il.r fpäter ihre Eigenlnächligll'it beichtet. Vielleicht findet fie nnch nnter den alten Sacl>en irgendetivao. da^ fie, zn ihren, Kostüm fiir die lebenden Bilder benntzen kann — in diefen, ^alle braucht sie dcw Geld nicht, da-) Walter ihr so unfreundlich verweigert hat und lann ohne feine Zustimmung zn der Gofoilfchafl gehen. Ein leichler Modergernch, vermifcht init dem Tufle getrockneter Rofonblätter, weht der jungen ^»a», entgegen, als fie den Teckel dor Truhe aufhebt, Ein dürrer ttranz aus kleinen vergilbten Dijcnioochen, niitton entzwei gerissen, liegt obenauf, ^""el.en <>.'! mllttor" kiihle, loeichc dock s'ch<-l- mcht. Wie Edith ,mch ''bor dem Nät,el nachgn,belt, füllt iyr, zwischen verblaßten Bändern, Tp'he» und mi Laibaüer tteituna Nr. 206. 1696 9. September 1902. Stellung in Siam zu benachteiligen, würde die eng tische Negierung, anch wenn sie etwa nicht cni5 eigenen Stücken zur Abwehr schreiten wollte, durch die öffent liche Meinung des Lalldes, die in Vezng auf die siamesische ^rage äußerst empfindlich sei, zum Handeln ge-drängt lverden. Man hege jedoch in London die Hoff nnng, daß es zu keiner schärferen, Spannung tonnnen und das; Frankreich die, Löfniig der Frage nicht in einein einseitigen Vorgehen, sondern in einer Per stä'ndignng mit England snchen werde. Politische Uebersicht. Laibach, 6. September. Seine Majestät der 5'l aiser hat den nachfolgenden ^ l o tten b efeh l erlassei:: „Seit Ich zuletzt bei Meiner Flotte an der heimatliÄM Küste weilte, WM' den Teile Meiner Kriegsmarine dnrch besondere Er-eignisse im Mittelnwele und später in Ostasien znr Mitwirlung an internationalen Altionen bernfen. Wie Ich und mit Mir das Vaterland enoartete, gab die Kriegsmarine neue Veweise ihrer Tüchtigkeit und jmer zähen Ausdauer, welche sie auch die schwersten Proben ihrer Bernsstrene freudig bestehen läßt. Es war Mir ein liebgewordenes Bedürfnis, Meine Kriegsmarine nach einein längeren, sehr inhaltreich gestalteten Zeitabschnitte in der Nähe zu sehen. Dasselbe fand eine Mich hochbefriedigende Erfüllung an« läßlich der eben an der istrianischen Küste durchgeführten größereil Hebungen, welche eine gemeinsame Aktion von Land- und Seestreitlräften zur äußerst lehrreichen Tarstellung brachten. Allen beteiligten Stäben, Commandanten, Offizieren und Mannschaften sowohl der Kriegsmarine als des Heeres und der Landwehr spread Ich für die gründlich Anlage, Vorbereitnng und Durchführung dieser Uebnng, sowi-^ für die betätigten gediegenen Leistungen in allen Ans-bildungszlr»eigen Ä^eine vollste Anerkennung an^ Gerne will Ich noch hervorheben, daß Ich in dem innigen Zusammenwirken und in dem echten Ki> meradschaftssinne, welcher alle beseelt, die Gewähr sehe. daß Meine Kriegsmarine, mit der Landmacht fest geeint, die heimatliche Küste, sollte dies jemals nötig werden, erfolgreich schützen werde. Franz Josef." Abg. Pacük veröffentlicht in feinein Kntten-berger Organ eine Serie politischer Skizzen. In dein ersten Artikel heißt es: „Der Zweck der letzten Publikation war nicht, zu drohen, sondern die feste Entschlossenheit der czechischen Abgeordneten zu do' tumentieren, allen angedeuteten Konsequenzen Nech^ nung zu tragen, wenn nicht das geschehene Unrecht gut gemacht wird, wie dies von sehr gewichtiger Stelle versprochen wurde. So lange die Teutschen den Kamin so hoch tragen, ist ein Friede nicht möglich. Wir müssen mit ihnen erst gleichgestellt lverden, dann tonnen wir mit ihnen verhandeln. Deshalb muß uns früher die innere czechische Amtssprache zurückgegeben werden, so wie die Tentschen die deutsche haben. Tann tonnen wir gleichberechtigt mit ihnen verhandeln: früher nicht. Wir sind entschieden dagegen, daß die Teutschen die Zustimmung dazu geben, was unser Recht ist und was nicht. In Sacl)en der inileren Amtssprache haben wir mit ihnen nichts zu reden, sondern einzig und allein mit der Negiernng. Wer wird also schuld daran sein, wenn mcm den Ausgleich mit Un gärn wird parlamentarisch nicht durchberaten könnenV Nnr die Tentschen durch ihren unbegründeten Wider» stand gegen eine Sache, die sie nicht berührt, und die Regierung, die diesen Widerstand berücksichtigt. (55 ist zweifellos, daß die Kraft der nationalen Verhält nisse die innerczechische Amtssprache mit der Zeit er» zwingen wird, wenn es nicht anders gehen wird. Ter dentsche Widerstand ist ebenso unbegründet als v.>r-geblich." Im diplomatischen Korps Frank reichs sind die seit längerer Zeit erniarteten Verschiebungen vollzogen worden, sie betreffen einige der wichtigsten Posten und geben daher der Presse vielfach Anlaß zn Erörterungen. Vor allem wird betont, daß das nichtadelige Element im diplomatischen Korp^ Frankreichs immer mehr zur Geltung komme und daß jeyt Marquis de Noailles in Berlin und Marquis de Montebello in St. Petersburg durch Bürgerliche er> seht wurden. Ter neue Botschafter in Berlin Tr. Bi hourd gilt, wie aus Paris geschrieben wird, al5 ein hervorragender Kenner der ostasiatischen Angelegen-heiten, deshalb erwartet man von ihm gute Dienste in den voraussichtlich immer häufiger werdenden chinest« scheu und indo-chinesischen Fragen, Marquis de Monlebellos Nachfolger am russischen Hofe Bompard, ein Vertrauensmann und Freund des Ministers des' Acnßern De,lcass6, soll die Weisung erhalten haben, für innigere wirtschaftliche Beziehungen zwischen Frankreich und Rußland zu sorgen und auf die Bele» bung der Handelsbeziehungen zwischen beiden Länden: zn wirken: er ist dazu als langjähriger Leiter der Handelsabteilnng des auswärtigen Amtes besonders geeignet und berufen. Jules Eambon, der Washington verläßt und Patenotres Posten in Madrid übernimmt.' hat diese Beförderung — sie gilt als solche wegen der' Nähe von Paris — durch seine Nolle im amerikanisch»' spaniscl>n Kriege verdient: " war bekanntlich der Friedensverinittler zwischen den beiden, kriegführenden Mächten und hat als Vertreter nnd Bevollmächtigter! Spaniens den Friedcnsvertrag znsanimen mit Hah! unterzeichnet. Tas inacht ihn in Madrid zu. einer be» sonders genehmen. Persönlichkeit. Als ehemaliger Gc^ neralgouvemeur Algeriens kennt er auch die nord» wcstafritanischen Angelegenheiten genall und ist auch über Marokko gut unterrichtet. Von Imserand, der nach Washington geht, wird vorläufig nnr gesagt, daß er niit einer Amerikanerin verheiratet ist, das En^> lisH>e vollkommen, behenscht nnd Verfasser guter Bücher über englisches Schrifttum ist. Tagesneuigleiten. — (Iägeraberglaube.) Allerlei seltsame abergläubische Ansichten, die noch heute in zünftigen Iagdlreise» zu find«, sind. lassen sich als heidnische Ueberbleibsel auffassen und erllären. Unsere sonst aufgeklärten Jäger wissen noch, so melden die „Hamb. Nachr.", viel von bösen Vorzeichen beim Ausgange zur Jagd, vom Vannen des Wildes, vom absichtlichen Verhexen der Waffe, von unfehlbaren Schüssen und Freitugeln zu erzählen, wenn auch nicht mehr > jo ernst und ..glaubhaft", »vie die mittelalterlichen „Feld-llabaskr", die selbst die fabelhaftesten Sachen von Sympathie, ^ Besprechungen, Schuhfestigleit, Nannsprüchen u. s. w. jüc' bare Münze hielten, wie Grässe in seinem buntscheckigen „Iiigerbreoier" beweist. Doch die besten und gelehrtestenIagd liebhaber sind heute noch von aberglaubisä)en ^'"2' befangen und huldigen ihnen behufs Erlangung von »^ in mancherlei Gestalt. Keineswegs darf man aber einem., -Geschäft" gehenden Jäger eine glückliche Jagd wünsch"! ° nimmt selbst der aufgellälteste Nimrod übel. ..denn °a trifft er nichts". Dieser Aberglaube l>rrscht fast allsttlm in Deutschland, während die gegenteilige Idee. man ^ dem ausziehenden Grünrock etwas Unheilvolles W»M^ ..Ich wollte, daß du Arme und Beine brächest!" -^ "" , den nördlichen Gauen unseres Vaterlandes zu Haufe I soll. Der „Angang" ist überhaupt von Wichtigkeit fur ° Weidmann, eine Erscheinung, dir fast auf dem ganzen ^l rund wahrgenommen werden lann. Schon wenn der g stete Jäger einem ..alten Weibe" begegnet, so ist es uin 1 erhofftes Glück geschehen. Die an der Ostsp'tze M,gU'N^, wohnenden Motu sprechen nie ein Wort, wenn sie ""'.^, Wege zur Jagd sind, ebenso wie sie es als schlechtes F,^ betrachten, von jemandem angeredet zu werben. Vegegul Weidmann laulasischer Gebirgsgegenden jemandem uuf ' Iagbpfade. so ist ihm das Glück nicht hold und zwar wcu der stillen „Behexung" seitens des ihm Begegnenden. ^ diese verderbliche Wirkung rückgängig zu wachen M«? ' einen kräftigen Gegenzaubcr üben: er verschafft sich ^^ oder einzelne Stückchen von den Kleidern des dii^olM^ Widersachers, wirft sie ins Feuer und springt dreinnN dieses. Der .ttamtschadale darf kein Kreuz vor dem ^g ^ der Jagd schlagen, auch sich nicht waschen, sonst b"W ' lline Beute mit nach Hause. „Niest ein Ostiale am Abeno ^ der Jagd. so ist ihm das ein gutes Zeichen, niest el ab". Morgen des Jagdtages, so ist dieses ein schlechtes O"'" > e, geht lieber gar nicht aus." Böhmens Nimrobe '""!>" ^ Iagdweg „kreuzweise inachen", um das Glück zu ^^7,,,-und ihre Tiroler Sportgenossen stecken sich jene zwei Fl« ^ federn, die ein erbeuteter Adler unterm Schwanz ^"/' . den Hut, dan.it sie ein scharfes Auge, sowie Mut in wei", bekommen. ^.z — (Um Ruhe zu finde n.) Im Sterbereglft" ,^ itirchenspiels St. Thomas a Becket zu Lymington M ^ land findet sich folgendes eingetragen: „Starb den ^'^ im Jahre des Herrn 17W. in einem Alter von 65. ^".» ,l Baldin. Einwohner und Nachbar hiesigen Ortes. Do»1 ''^ allhier nicht begraben, sondern aus schuldiger ^^ je seines letzten Willens sein entseelter Leichnam ohne A"/ ^^l zusel>n. als hätte er nicht dagestanden. Dock)der^^. derem ^rauentand ein tleine5 Vüchlein auf, der Art, wie man es ehedem als Stammbuch »der Poesiealbum benuyte. Mechanisch schlägt die junge ssran die Blätter auf. Herzcnsergichungen und Gedichte von der Hand wahrscheinlich längst Verstorben ei', dazwischen sentimentale Bildchen, mit Aqnarellfarben gemalt' Auf der letzten Seite des Vnches aber — ja, was ist das? Diese wild leidenschaftlichen, aber ach, so unge-schickten Verse, in denen von verlorenem Glück, betro-genem Herben, von dem Wunsch sterben zn wollen, di^ »tede ist. zeigen ja Großmntters Schriftzüge, (iinzelne der Worte sind, wie von Tränen verlöscht, lind unter den Verseil, ganz tief in der rechten Ecke, was steht da, mit Großvaters kleinen, feinen Vuchstaben geschrie-ben? „Tie Liebe trägt alles, die Liebe duldet alleo — die Liebe liört nimmer auf." Tnneben ist eine gepreßte Tijonrose aufgeklebt. Leise, behutsam, andächtig fast, legt Editha das Vüchlein an feinen früheren Platz und schlicht die Trnhe. Tann gebt sie anf sachten Sohlen ins Wohn-zimmer zurück, wo Grokmntter und Großvater noch immer in ihren Sofaecken sitzen und fnedlich schlum» mern. 9 schrieben ist, zugrunde liegt, aber sie braucht sie auch nicht zu tennen. Tas Eine, das zu wissen ihr Not tnt, hat sie sie gelehrt — daß es in Großvaters und Groß-nmtterc' Ehe auch "vrühlingöstürme gegebn hat, lvelche die Liebe, die nimmer anfhört, schweigen hieß . . In Vanden der Leidenschaft. Roman aus den» Leben von «l. Feldern. (24. Fortsetzung.) „Sehen Sie nnr", sagte Else, das trotz seiner grenzenlosen Unsauberkeit zierlich wie eine Eidechse ge< baute graziöse Geschöpfchen betrachtend, „wie weiß die Hant unter der Schmutzlruste hervorschimmert! Nn. möglich tann dieses Kind zn den Iigeunern gehören! Wahrscheinlich ist es gestohlen! Wie heißest du, 5: leine?" „Sarolta!" erwiderte die Vagabundin scheu. „Empfindest dn große Schmerzen?" fragte Else weiter. „Hier tut es so weh!" antwortete das .Nnd, auf die linle, mit geronnenem Älut bedeckte Schulter dentend, lvelche der Hnf des Nosses unbarmherzig ge> troffen hatte. „Armes Kind!" flüsterte Elfe mitleidig, die Wnnde prüfend. „Es tnt mir sehr leid, daß mein Pferd dich getroffen hat. ^ch trage ja anch nicht die Schuld daran! Sag', bist du anch eine Zigeunerin, oder hat man dich irgendwo gestohlen?" Das Kind blickte erstaunt Mlf und sann einige lleit nach. „Sie sagen, meine Eltern seien tot", erwiderte e^ dann tränmerisch. „Ich war immer bei Nica — sie war gut zu mir — nur wenn sie betrnnlen war, oder wenn ich nicht genug erbettelte uud stahl, dann schlug sie mich!" „Entsetzlich!" rief Elfe fchaudernd. „Höre, Sa-rolw, möchtest du mit mir kommen, schone Kleider tragen und etwas Vernünftiges lernen?" „Ach, ja", flüsterte das Kind, fr«,dia la^ .„ „aber — wird Mutter Nica es auch wollen? ^^ so sehr böse lvorden!" . s^jin' „Sie muß es erlauben!" tröstete Elfe d" ^ Iweiflerin. „Uebrigens glaube ich nicht, bmi > ^. hier noch einmal seheil lassen wird! Kannst stehen?" Das Kind richtete sich mühsam anf. ^,<,l«N!i „Mein Kopf!" klagte es, fich nur m'l Ä"N"' auf den wißen hallend. ^ ,iss^ „Wellen Sie den Zigennerbalg wirklich w ^' Hanse nehmen, Fräulein Elfe?" mischte F""' bisher schweigend zugehört hatte, sich ein. ^chl'!' „Gewiß will ich das!" entgegnete das ^ ^ bestimmt. „Nun, Kleiue, wirst du gehen l">'"^' dl>>' würde dich hier lafsen und später jemand !>'> ^ jsA!' dich abholt, wenn ich nicht befürchtete, daß "^hrel' die deinen znnicktehren und dich mit sich f^sa^^ könnten. Oder ziehst du es vor, jener »ika zn > ^,,l' „Mir Ihnen will ich gehen!" s"">' 0' ^„„ Vcttlerin halb zutraulich, halb scheu. „Un? wieder gehen!" „So komm!" , a,l ^' „Else, teure Else", begann ^ranz H.»e "' Seite dec> schönen Mädchens, das 0«e ^"., ^"h^ Neitlleides übei den Arm geworfen ha ", ^^n schreitend, während Tarolta fchiichtern folS ' Sie »m'ißten!" , >, . il>!!> "' Er hnfchte nach der kleinen HlN'd, /" entzogen »mirde, nild tüßte dieselbe '""'^' ^it, ^'" llnd Else wnßte, glutrot vov Ve,'^'. ^. ^i"^ Wort zu erwidern. Das sonst so redegcn'"n .^.^n, lein versagte diesmal vollständig. Oh'"' ^ ^Lmbacher geitung Nr. 20s;. 1697 9 September 1902. Elm , f"' ^"^^ Münze heim. Seine nächste schriftlich? H^'m "^^' ^» den naseweisen Magistrat der Stndl. "^°" »nase" h^z,. ^ ^^ durchstrichen. ^1»! ^ ^"rre ^°ti und die Wahrsagerin.) lcnd ^'^ '^"'^""hlsagcrin ein literarische» Geheiinnis errät, Üoti > ? "'^^ "^ ^"2« vorlonimcn. Dies ist soeben Pierre ,^ ^s°'^t. wie er selbst einem Mitarbeiter des „Gcmlois" l d /^ ^^^^^' ^r nahm an einem Wohltätigleitsfesle voii 53 ^ Königin Natulic in ihrem prächtigen Besitztum Mlie ^ " ^"^' ""^ ^"^ I"" die Pariser Ehiromantin »"na s^"^" """ ^'"" '^"'^' ^"l'i er sofort nach Aeenbi-wü^ >!'" , ^nwärligcn Arbeiten ein Drama schreiben nienia»^? '^ '" ^" ^^ ^'''^ Absicht, von der er jedoch noch dttn ^ l ""^ ^'^^^ ^"^^ D"6 einzige, was «r weiter von wiid^ ^ "litteill, ist. bah die Handlung in Paris spielen merlwii !> ^ »>an barin im Argot sprechen wird. Noch mien n . " "schien es Loti aber. baß die (5hiromantin ihn, ">'« all l?"^ ^"^ '»tauber, den er in Persicu erlebt hat. iulli- i ^ "^>>iten erzählen tonnte, von dem ei gleich' llÜtle ' ^^'^"'ch 'loch nicht gesprochen halte. Bis jetzt, er^ gelesen' "!°" " gegenüber der Ehiromantir absolut slcplisch schlvai ' ?. ^"^^ ^lfahrung hätte ihn doch verblüfft und Ech!!! s ? Neinacht. Er beeile sich jedoch nicht damit, sein? " ^ daraus zu ziehen. ^"»dü>> . " leItsan, eö ValI 0 » unglü cl.) Aus i>, Lea„ < ^richtet: Ein schweres Ballonunglück hat sich l>"»dellf s?"^ '" ^" '^"^ ^°" London zugetragen. EZ Ulla be ^ "'" "'^'" versuch, der militärischen Charakter > 24 lliadl ^" ^"^°" "^ Träger von Kriegsdepeschen und! ^lllli)!! s!^' ^'^ ^" ^"^"' erfolgten, beteiligt waren. D-'r auf E ' ^ von Stamford Bridge Grounds am Samstag! s°Iae»d^"!? schnell nach dem Südosteu. und obgleich die ver-'""Nil ? ^'^fahrer über seine Stellung oft ^im Unrlare.i h«ad ',, ^'" ^ '^" boch mit seinen Insassen bei Leather ! ^nteä's . ^"' ^"' ^^n Landarbeiter gerat« mit' liü^iii^ ""^beschäftigt. u»d ein Luftschiffcr tam ans die lnuben ' ^"' ^" Rablcrn nnd Erntearbeitern zu er-Untt^s! ,"^ lurze Ballonfahrt zu machen, während die »atinli^ ? ".^"^ Schleppseil hielten. Dieser Einfall würd?' landete ^"s^ct aufgeuominen, und der Ballon stieg unb Leute dess ^'"ülfmal ohne Unfall. Schließlich wurden dic ^"hrt w"! ."°^ "^ und plauderten in Gruppen über die lİ"del >, ' ^' ^'^"''^ ^'" Tlh"i. b"sl ^" Ballon, in dessen hinzu u ^ Personen saßen, langsam steige. Alles stürzte aber m«,!^ ^.'"" "'" ^oden schleifende Seil zu halten, fielen die np "'^ ^^^ a?"»ss. es zu halten, unb dabei «IZ ob s.< "^" '" H«nfcn ailfeinanber. so daß es schien, ^annels "'^^ verwundet wären. Ein Soldat namens UNd sie ^'^^ ^^" °ber zwölf ssuß in die Luft gehobei sich an d ""'^'""' "nderen auf die Schultern, wobei er ^Nllen n'^^^^ ^"letzte, während andere nach allen Nich-Vallon s, "^schlagen wurden. Der aller Fesseln ledige ""' Eck p/?^ '" bl'e Höhe. nur ein Mann hielt sich nich lind lieb s-^"'' ^l übeifah bie Gefahr, in der er schiebte. ^ sftät ^ ^"' ^" Handen herabgleiten. alxr es war schon ^t lz.i,, ^ ^"be des Seils war inzwischen 50 Fus; iiber ^auei, n^'"^ " llü^le unter den, Schreclcnsschre- der hohei ,^° linder zur Erde. Der Bal.'on stug im.nfl ^Nnte «z ft^ '""" heilig für den Äerunglüätrn tun hatte i'ed^ -^' ^e er sein Haus erreicht hatte. Inzwischen ^'stesaen "'^ ^^ '" ^^ ^""bcl befindliche» Personen bie »uindia u "^"l' b"s Ventil zn öffnen, unb da es nicht doi, de,,i n',i ^ ^" ^"llon schließlich sicher etwa 200 m lonni, di? f entfernt, wo er aufgestiegeu war. unb man ^"usnebm zusammenbrechenden Insassen der Gonbel d 0 >, ^/^/.s leich zwischen ben iiatastr 0 Phen ^eat lom. ! - ^ " ' ""b Pompeji.) Professor A. ^nisse d "-"" "euesten Hefte des ..Globus" zu bem Er-Äusbi„H "'l ble Ereignisse oom «. Mai d. I. den Vesuv, titele H ""^)tbar ^ .------------------ "-^ ^"«)s(in>" -'" ^l'^bsinn und V^sanq^nwit schN'Mc l^, ^''bl.'lild '!. ' ^^'"' ''^'"' ^"^' cw!>si'lßr ^ütsc-l luicl^ ^^lin^ ' ^"^ '^ El.',,« so ^c^n,; rrfiillto. A„s del» ^lrol/ "" .^^lchen, s'^ om-ül^'rschriti^i, schilp ^in "'ho i,l ^ 1"'"?" sch^u^mtlichen ^iob^wclbcl, (,'in H'lln '^ ^^' llxu^'i, Pnlirco wc'ctrnd. ^ Ichün'^"."/"'''"ut'' w^'inl ich lui.W'^" fli.stcrtc ^U'lnnq^ , '"' ""^ lls^" fragte i^l-anz init ?^"chte d!>?^'-^"^ '^^'s und mttworwe nichl. Si^ ^ ^onn i l"^^ die noch auf ihrcn LiM'n brmink'n. ^Nzry ^ ,''^ ^'N nulndo>sli»n>^ Ül.'nchtl'n über il,r ^'' Lii, i "" Nliil-lsclici ^,,,^^,.^,^ ^» rrinuti. ^ d>o ^ .'un. das ^-ml,v v^-mliahw. lnsc d^u ^lvn, ..Cl,> ,.^"slalt zu l^.'i, uud ,',l, sa^ci,: ^ bist c>ll ^ ^ ""hr, wno deiu Vawr nur schrn'b . .Lil>in!" s 7^'b"ni dou Gl-umlmch Vclobtc'?" ^' k'^ . "3 ' ^ "ud schiittcll^' lcichclud dcu klopf. ' U'oin f.. " ""ch^ Willst d». mein Woib lui,',--5ti ''^"'i^)w7^^'is;g,lil.b^ W^ib^" m ?"U' >,nt» . < ^"^'" lirf iic-Nlil lmitlr. froudiacr f!' Uch zott ,,,'"u>l'' ilnn l'^i^' Häudl'. Und cilt> l^ si.' ^ l". ro w '^' ^'sicht unt seinen Msscn bed^le. "^^cl t>^^.N "nlüliend, nur die zwei Worte hinzu: (Fortsetzung folgt.) schössen, sicherlich in feuchtem, schlammigein Zustande nieder gegangen ist. Die Eruption hat also dir Stadt nicht in Brand gesteckt, und die Bcrschütiung ging so langsam vor sich. daß eö bem größlen Teile der etwa 20.000 Seelen zählenden Bevöl lerung gelang, sich zu reiten. Nur »venige hnndert Personen, die, vielleicht anf dem itranlenlager, in der Stadt zurück-blieben, ober solche, die während der Katastrophe nach der Stadt zurückkehrten, lamen um. Der Mont Peliie aber ver nichlcle das blühende El. Pierre mit seinen 40.000 Menschen in wenigeil Minuten, indem er eine Glutwolle aus l)c lusgcschlenderten Massen wurden infolgedessen nicht senkrecht cmporgcworfcn. sondern schössen wagrecht l)ervor. Sie hatte', deshalb nicht Zeit. auf einem langen, anf' und abwärts führenden Wege an der bei Eruptionen immer wasserdampf-reichen Luft sich abzulülilen. sondern erreichten die u.iglüll-lichc Stadt fast augenblicklich nach der Explosion in völlig unverändertem Zustande und mit ungeschwächter Gewall. Die Berichte aller Augenzeugen stimmen darin übeieui. d^ dil schwarze, von Blitzen durchzuckte, ungeheuere Wolte in annähernd horizontaler Dichtung vom Mont Pel^e auf die Stadt zustürzte. So lag St. Pierre am 8. Mai gewissem lnaßen gerade vor der Oeffnung eines Utirsengeschühes. wci' ches zerstäubte Lava und halbflüssige wcißglülMbe Schlaucl^ ausspie. Die Ansangsgefchwindigleit der bem .Nraler rnt-weichenden Gase und Afche muß etwa doppelt so groß gc »oesen sein wie diejenige eines von einem modernen Geschütz abgefeuerten Geschosse!', b. Y. über W00 Meter in der Se. lnnde. Auv der horizontalen Fluglinie erllärt sich auch der dcr Ascheixoollr unmittelbar vorausgegangene Orlan, dec die im Hdscn liegenden Schiffe beinahe zum kentern brachte, ibre Schornsteine uub Talelung umstürzte und selbst Geschütze zur Seite gcschlcuoert habe» soll. Er war lein Tornado, wie man vielfach angenommen l)a<. sondern nur einc Folge des durch die Explosion verursachten Luftdruckes. —- (InZ > vi l,) Ein Parifer Blatt erzählt: Bei einem Hauptmann der tonlinesifchen Schützen erschien eines Moi> gens ei>, eingeborener ziorporal, um irgendeine gleichgültig? Meldung zu erstatten. Der Mann hatte nicht viel mehr Kleider am Leibe alö Adam vor den, Sünbenfall. „Was soll denn das bedeuten.'" schrie der Hauptmann. „Warum lom-men Sie nicht in Uniform?" — „Herr Hauptmann", el^ widerte der Korporal treuherzig, „ich habe heute Urlaub, und da glaubte ich, Zivillleider anlegen zu dürfen!" Lolal- und Provinzial-Nachrichten. — (N e s ch 1 ä i, l u n g d e r F a h r b c g ü n st i g u n -gen.) Laut Zuschrift des l. l. Eifenbahnministerinms hol sich der für die Gewährung von Fahrvegünstigungen an altive Staats- und Hofbedienstetc bestehende Verband österreichische Transportnnternehmungen gelegentlich der Beratung über die Zulässiglrit der Ausfolgung amtlicher Fahrbegünstiaungs-Legitimationen an probeweise bei einem t. l. Etaaisamt? venvendete Eleven dahin ausgesprochen, baß lein Anlaß vorliege, von der ohnehin sehr weitgehenden Entscheidnng zum bezüglichen Uebcreinlommen vom Jahre )8lN abzugehen nno daß demnach die eine definitive Anstellung anstrebenden uno banernd bestellten, wenn mich nicht mit Gehalt angestellte?, Elclxn. Prattilanien. Anslnltanten ?c. nur bann der im Norn'ale zugesicherten Begünstigungen gleich den definitivem Staatsbeamten teilhaftig lverben lönncn. »oenn sie bereits den Diensteid abgelegt haben. — (Trauungen,) Herr Dr. Friedrich Lulan. l. t. Landesregiernngs'lonZipist in Laibach, hat sich mit Fräulein Vida Edlen von V l e i w e i s - T r st e n i 5 t a vermählt, - Morgen um 4 Uhr nachmittags wird in der tn> sigrn Domlirche die Trauung des .Herrn Gottfried Lei«' lovic. städtischen Lehrers in Wien. mit Fräulein Draaa S a m e c. Tochter des verstorbenen Herrn Dr. Max Samec, Arztes und Bürgermeisters in Stein, stattfinden. — Am 6. d. M. fand in der Stadipfarrlirche zn St. Ialob die Trauuna bes Fräuleins Rosa R 0 ß m a n n mit Herrn Lan-desingeiiieur unb l. !. Leutnant ,n der Reserve Rudolf Zajec statt.. „. . — (Veränderung im No t a r 1 a t e.) Seine Exzellenz der Iustiznnnister hat den Notar Dr. Moritz Kar -n itschniq in Senosotsch nach Gottfchee versetz . — (Ns< ck le h r von den Manöver n.) Das h,er dislozierte Bataillon bes I"fanterieregimer w,rb das Divisions Artilleriereg'ment Nr 7 h,er "n re sen, -Von ben auf de,n^ Marsche m den Garnisonen befn,dl,chen Tr PP tri ft heute eine Es abron Dragoner aus Lo. sch ^'ach e^nb mar^ morge.^^ ^örUlÜr e1n'"häl7a7i1. in'Laibach Rasttag unb ma. "°sse"f"k melbet. f... ^. bortiae Gemein beau sschuß >n feiner vorgestrigen mi' . icss)'?'» Die diesjährige in der Zeit vom 11. bis ^'ONober iw r Anregung bcs l. l^ Ackerbauministeriums 1Z. vftover u"r Hcngstenschau wirb nach den liis^ """'^l'nwa stl^ star' beschickt sein. ba die Tat l) '/^^^^^sterium bei diesen. Anlasse !we'gr"he Anzahl von Lanbesbeschälern für die Decode lM5 anzulaufen gedenll, für die Beschickung maßgebend ist. Es sei hervorgehoben, daß als Minimalalter für bie vom l. l. Ackerbauminifterium anzulaufenden Ersatzhengst« bei V 0 l l -blut Hengsten unb Hengsten bes Gestütsschlages das zurückgelegte dritte und bei Hengsten des l a l t b l ü t i» gen Schlages das zurückgelegte zweite Lebensjah.-verlangt wirb. Hinsichtlich der Farbe der Hengste des lali< blutigen Schlages sinb in erster Reil)e egale dun lie Farben erwünscht. Die zur Hengstenschau angemeldeten .Hengste gelten als dem l. l. Ackerbauministerium zum Anlaufe angeboten, unb es entfällt somit jede separate diesfällige Offerierung. Für jeden angemeldeten .Hengst ist bei äußerste Vertaufspreis anzugeben. Die Hengstenbefiher werben jeboch in ihrem Verfügungbrechte über bie .Hengste durchaus nicht beeinträchtigt und es behält fich auch das l. l. Ackerbau-ministeriuin lein wie immer geartetes Vorlaufsrecht bezüglich dieser Hengste vor. — Anmeldungen übernimmt das Selre-tariat der VI. Seltion Wien. 1.. Schanflergasse h. — (Das Armenhaus in Veldts,) Die Gemeinde Velbes würbe, bant ben Spenden hochherziger Wohltäter im Grsamlbetrage von 2550 X in die Lage verseht, an die Eröffnung eines eigenen Haufes für die Velbeser Armen zn schreiten. Unter ben Spendern befinden fich bie Herren Karl L n ck m a » n, Direltor der lrainischen Inbuftriegesell-fchaft in Aßling. Adolf Muhr. Besitzer der Gutsherrschaft Velbes. Seine Exzellenz Josef Freiherr von Sch Wege«. Besitzer des Schlosses Grimschihhof bei Velbes, Se. Durch, lancht Fürst Ernst zu Winbifchgrätz. Besitzer drs Schlosses Seebach in VclbrS. Max Fischer. li K 1< « ^l 0 I « k u .Vi « t i s> n.) Der Au^ schuß bieses pädagogisch - literarischen Vereines hielt am 4, d, M. eine Sitzung ab. Dem nns zugekommenen Berichte über dieselbe entnehmen wir folgendes: Für das Jahr 1902 erhalten die Mitglieder drei Bücher: 1,) I^<1««^k,' 7x>w-lnk (Pädagogisches Jahrbuch) mit Berichten iiber verschiedene Lrhrgegenstänbe. pädagogisch wissenschaftlichenAbhandlungen. dem Tätigleitsverichte und dem Mitglieberverzeichnisse; 2,) I'«'ix- ^i!^<' (Stubienbilber). d. h. nach den formalen Stufen eingerichtete Behandlungen aller in den bisherigen sloven-scken Fibeln unb in ber /«<'-< t,>>«'!! vorhandene» Lesestücle^ .',) li<'l!'im kl^ižnicll (Realien.Bibliothel) II. Heft: Fort setzung b?s geschichtlichen Lehrstoffes für Volksschulen von Prof. A p i h. — Diese Bücher werben noch vor Weihnachten an die Mitglieder versendet werden. Die „Maticc," wirb auch kleine Realirndüchrr für Schüler der höheren Klassen sotrne eins Anleitung zn ("'rnivec' Rechenbuch im Unifange von !l) Druckbogen herausgeben. Das Büchlein befindet sich bereit» in Druck unb wird demnächst beim Ausfchusse oder im Buch« Hendel um ben Preis von 1 l< 20 I». per Post nm das Porw mehr. erhältlich sein. — Es werben auch heuer pädagogische und wissenschaftliche Vortrage abgehalten werben (in Go'rz vom Herrn Prof, Äeiel. in Laibcich zu Weihnachten von, Herrn Direktor Schreiner aus Marburg). — Der Verein wird mit bem kroatischen pädagogisch-literarischen Vereine behufs Umtausches der Vereinspublilationen in Verbindung treten. — Die Mitglirderzahl ist gegen bas Vorjahr um ein beträchtliches gestiegen. — (Ein neuer ss 0 m e i.) Wie bereits gemeldet, wurde an ber Lick-Sternwcirte in Mount Hamilton (Nord amerita) eine neuer Komet entdeckt, nnd zwar im Sternbilbe des Perseus, unter 49 Grad 27 Minuten Geradaufsteigung und 34 Grab 38.5 Minuten nördlicher Abweichung vom Aequator. Seine Bewegung ist abnehmend in Reltaszension (täglich zehn Minuten gegen ben Frühlingspunlt zu), und zunehmend in nördlicher Abweichung (täglich 25 Minuten). Dem entsprechend sinb seine Sichtbarleitsverhältnisse fii-Mitteleuropa täglich günstiger. Er geht schon abends vor 8 Uhr auf. ist jedoch wegen der Dünste des Horizonts kaum >vor 9 Uhr zu bemerlen unb lann überhaupt vorläufig nur ,durch ein mittelgroßes Fernrohr beobachtet werben. Es ist inbes fehr wahrscheinlich, baß er balb in so günstiger Lage sich befinden wird, daß man ihn auch mit bem Operngucker, fogar init freiem Auge wirb wahrnehmen können. Nach Beobachtungen in Wien leuchtet der K^it wie ein Fixstern neunter Größe, hat einen runden Kern von zwei Minuten im scheinbaren Durchmesser, also e^wa ben fünfzehnten Teil der Nollmondbreite unb zeigt eine deutliche Ausbauchung, welche die Schweifbilbung anzeigt. Besonders auffällig ist die überaus langsame Nelvegung des neuen Kometen, wi? man sie in, allgemeinen bei Kometen gar nicht gewohnt ist Dies beulet zweifellos barauf hin. baß das Gestirn sich fehr weit von der Tonne befindet. Es wird aber nicht lange dauern, so wirb der Komet ein Zirlumpolarstern. das heißt, er wirb eine solche Position einnehmen, daß er für unsere Gegenden überhaupt nicht untergehen und baher den ganzen Tageslreis über bem Horizont beschreiben wirb. Vo durftt denn dieser neue Komet, der die vorläufige Äe^elchnunc, ..1902 I>" trägt, eine recht interessante Erschemunc, <"' ""^ serem Herbst Himmel bieten n, n , ^ r e i ch ' fch e finden. LmbaHer Neituna Nr. 206. 1698 9. September 1905___ — (V e r u n t re u u n g u n d De se i t! o n.) Der sett ^1, November 1901 aus seinem Stationsorte Klagenfurt abgängige Oberleutnant Viktor S l u l i n a des 17. Infanterieregiments wurde vom Garnisonsgerichte in Klagenfurt wege^i Veruntrellung und Desertion ii, cc>lNuma zu feiner bereits mit dem Kinde im Bette liegenden Gattin, wurde aber von ihr aus dem Zimmer gewiesen. Am nächsten Morgen erschien er dann bei seinem Nachbar mit den Worten: „Jetzt sind wir fertig, meine Frau hat sich heute nachts erschossen, das Kind aber, glaube ich, lebt noch." — Franöiö. der den „Selbstmord" der Gattin beim Kreisgerichte in Ru^ dolfswelt zur Anzeige brachte, wurde wegen Mordverdachtes sogleich gesanglich eingezogen: es gelang ihn» jedoch, sich so gut auf den Unschuldigen hinauszuspielen, baß er nach einigen Monaten von der ihm zur Last gelegten Tat freigesprochen wurde. Im Untersuchungsarreste des Kreisgerichtes Rudolfe wert hatte Fran./i<' vier Genossen, darunter den später justi-fizierten Zigeuner Simon Held. mit welchem er eine besondere Freundschaft schloß. Held machte zwei Stunden vor seiner Hinrichtung dem ihm überwachenden Gendarmen die überraschende Mitteilung. Frcnwiö habe ihm und drei anderen Mithäftlingen eingestanden, daß er seine Gattin ermordet habe. Er (Held) habe ihm zwar versprochen, ihn nicht z>. verraten, aber da er nun in kurzer Zeit vor den höchsten Richter treten werde, könne er die Verheimlichung dieses Verbrechens nicht mit ins Jenseits mitnehmen; der Gendarm (Postenführer Kova^) möge ihm also das Versprechen geben, dies der Behörde zur Kenntnis zu bringen. Franöic' wurde auf diese Mitteilung hin natürlich neuerlich eingezogen und des an der Gattin verübten Meuchelmordes angellagt. Es gelang ihm jedoch, in der Nacht vom 8, auf den li. April 1900 aus dem lreisgerichtlichcn Arreste zu entspringen und sich nach Nordamerika zu flüchten. Aber auch dort wurde er nicht arbeitslustiger als in der alten Heimat. Er verübte in Iolliet an seinen Landsleuten mehrere Tiebstähle und schädigte sie dadurch ungefähr um 120 Dollars. Da ihm der Boden in dieser Stadt zu heiß wurde, wandte er sich nach Indianopoliö, woselbst er sich unter verschiedenen Namen, wie Graisfelder, Einspieler, Schmib und Aaumgllltnrr. aufhielt. Die Nestohlenen erließen aber einen Aufruf, worin sie ihre Landsleute vor Franc-i.^ warnten; auch sandten sie dessen Photographie verschiedenen Aemtern zu. Fran<'i<' hätte sich wohl noch länger der Freiheit erfreuen können, wenn er nicht in Indianapolis unter dem Namen Graisfelder eine Chcckfälschung zum Nachteile eines in Nordamerika lebenden Kroaten begangen hätte. Dies lieferte ihn in die Hände des Sl)eriffs, welcher ihn, nachdem er erfahren, das Francs aus der Kerkerhaft in Oesterreich entsprungen sei und wegen Gattenmordes von den österreichisclM Behörden verfolgt werde, durch Intervention des österreichische ungarischen Konsuls, .Herrn Dr. Schwegel in Chicago, den österreichischen Behörden auslieferte. Im Laufe der vom l. l. Gerichtsadjunlten Herrn Doktor Paiuiö mit besonderer Umsicht geführten Untersuchung stellte es sich unter anderem heraus, baß Francis», nachdem er nach der ersten Verhaftung entlassen worden war. dem Zigeuner Simon Held. welcher noch in Untersuchungshaft beim Kreisgerichte in Rudolfswert zurückblieb. einigemale Wein, Bier. Brot und Käse in den Arrest zugeschickt hatte. Nährend der zweitägigen Schwurgerichtsverhandlung, welche täglich bis '.) Uhr abendö dauerte, wurde unter dem Vorsitze des Herrn l. l. Landesgerichtsrates Ludwig GoliI schon durch die Zeugeneinvernahme am ersten Tage der Beweis erbracht, daß Fran5i<"> seine Gattin ermordet hatte. In diesem äußerst verwickelten Iustizfalle. in welchen schon, wie enuähnt, Herr Dr. Paini«/ volles Licht gebracht, gelang es dcm Vorsitzenden des Schwurgerichtshofes durch sein fach-mannisches Aeweisführen sowie durch die Zeugen und d!e Sachverständigen ein für Francs so belastendes Materiale '.usammenzubringen, daß es zur Verurteilung des FranN'-kommen mußte. Fram-iä leugnete alles, auch die gegenüber den Mithäftlingen gemachte Mitteilung. Zur Verhandlung waren außer den beiden lokalen G,'-nchtsärzlen die Gerichtsärzte des l. l. Oberlandesgerichtes Graz, die Herren Dr. Vosset und Dr. Katzner. dann jc zwei Sachverständige im Waffenwesen aus Wien und Graz nnd als Sachverständige in Schriftsachen die Herren Professoren Franke und Vesel aus Laibach zugezogen worden. Die Gerichtstommission halte nämlich auf dem Tatorte neben dem Nette der erschossenen Franöiö eine abgeschossene Pistole aufgefunden. Dieselbe lag anscheinend so, als ob dk Genannte selbst Hand an sich gelegt hätte. Die Sachverständigen erbrachten jedoch den Beweis, daß die Ermordete nicht mit der neben dem Nette vorgefundenen, sondern mit einer Schußwaffe größeren Kalibers erschossen worden war; auch erscheint e5 ausgeschlossen, daß sich eine im Nette liegende Person in dieser Weise (Mitte des Scheitels) selbst "sch'^p könne. Sie gaben ihr Gutachten dahin ab, baß die betM? ' Schußwaffe mit einer von einer Wänzcl-Patrone henM^ den, oberhalb mit einer Zange abgezwickten Kugel "nb ^ derselben noch mit drei gehackte» Nleistücken geladen «"d °^ diese gar nicht deformierte Kugel bedeutend größer ai" Kaliber der vorgefundenen Pistole gelvescn war. , ^. Fram'i.' versuchte die Mordtat auf seine '"'^"" verstorbene Mutter zu wälzen, was ihm jedoch v"^.?' .. mißlang. Am ersten Tage der Verhandlung befand er 1'".^ in recht guter Laune; doch verflog diese, als die lchlm! der '!0 vorgeladenen Zeugen Aussagen abgaben, durch unumstößliche Beweise seiner Untat erbracht wurden. ^ Der Staatsanwalt, .Herr l. k. Oberlandesgelicyl ^ Raimund Schwinger, faßte in einer 1^stü"d»aen " die während der Verhandlung sich ergebenen Momenl ^^ sammen. woraufhin der Verteidiger, Herr Dr. Iv.T ^ y das Wort ergriff. .Herr Dr. T a v 5 a r, einer der besten ^ schneidigsten Narreauredner des Landes, tat in "^ lcnnte ihm dies jedoch nicht gelingen. — Die ^'"1^ I> nen, welche der ganzen Verhandlung mit gespannter ÄUs , samleit gefolgt waren, von der Unschuld'des Angelwgl, ^ überzeugen; in Anbetracht des wuchtigen V"ueismate ^ konnte ihm dies indessen nicht gelingen. — Die ^.v'? ldig bejahten die an sie gestellte Frage, ob Franz ^"'"'m,,«mber sei. seine Gattin in'der Nacht vom 14. auf den 16. ^ ^ 1«W mittelst einer Schußwaffe durch den Kopf ^sa)°'^,^^ haben, so baß hiedurch ihr Tod eingetreten sei, »>it ' ^ch men, worauf der Gerichtshof Franöiö zum Hode den Strang verurteilte. ^la»<'>'' Bemerkt sei noch, baß das einzige Kind der !«j ^ heuer im Frühjahre gestorben ist. ________^«-^--^ Geschäftszeitung. „,) — (Formulare für Zolldetlara t > o' ^ Auf Grund eines Einschreitens der Wiener Hf"" ^Mt, Gelverbklammer hat das l. l. Handelsministerium ^, baß lieben den zuletzt ausgegebenen, amtlichen Blanle ^, Zoll- Inhaltserklärungen', über deren kleines 3°" ^ klagt wurde, im Bedarfsfälle auch von der P"v"^" sic hergestellte Formulare verwendet werben können. ^ h^le" in Bezug auf Sprache, Tert unb Anorbmmg der ^ ^„ mit bcn amtlichen Formularen vollkommen "beltw! ^j unb »ueber ben l. t. Adler, noch den Namen deS ^ enthalten. Telegramme Die Feierlichkeiten am Schipkapasse» ^ Petersburg, 7. September. Dem '^" s.^-sic" valid-» znfolge hat Kaiser Nikolaus den ^^M< Nikolaus Nikolajewitsch beauftragt, ihn bei W ^, rischell Iubiläumsfeierlichteiten zn vertreten, ^"l ^^, des Kaisers werden ferner Kriegsminister ''"' ppe"' zahlreiche hohe Offiziere und Abordnungen aller ^^ teile, die am Schiftkapasse getämpft hatten, an t>e teilnehmen. Vulkanische Ausbriiche auf den kleinen Aul' ^ Newyork, 7. September. Ein Telegram'' ^ Kingstown mis St. Villcent berichtet: Der w^ ^B Vulkans Sonfriere, welcher immer heftiger ">"'", A„> anl 2. d. M. nachts. Der Oonucrncnr forderte ^^ wohncr von Georgetown, Chateau Belair "". «he 5" Dörfer lind Güter im Norden anf, ihre W^Y ' ^ verlassen. Ein neuer schrecklicher Ansbrnch ' ,, Uhr 3. d. M. um 9 Uhr abends ein und dauerte " .^zitat morgens, wobei die ganze Insel in eine »nt ^ ^ ei" geladene Ranchwolke gehüllt wurde. ^. ' g t»c>' Kommissär zn Schiff entsandt, um die Ansdey ^l Zerstörung lind die Zahl der Opfer festz"""", UlB berichtete nach seiner Rückkehr, er habe MM" ^ ^' unversehrt gefunden. Fitz Hughes litten; die Einwohner verlassen den Vezirl; " HM Menschenleben seien nicht zu beklagen, ^eorgel^.^ ^' ebenfalls keinen Schaden genommen. Der ^u ^ZhM Vulkans ballere noch immer fort. Der lchtc ^ „" habe länger gedauert nnd sei heftiger a^e ' i'«e d^ Mai. Das Schicksal der Karcnbischen Inse'« ' siegelt zn seil,. Die Wirren in Südamerika. ^„^< London, «. September. Das MutH,,^jschl'' meldet ans Curacao vom 5. d.M.: ^', "^''d 3, von Veneznela besetzten die Hohen der U"""„,it d" Caracas, unterhielten ein vierstündiges iM ^ H Achll" stadt znri'lck. Es hcr»scht großer Schrecke»; rlqkeitcn mehren sich. ,, ^ ^ ________^ ,,e^ K openhagen, <;. September. Von» ^"^^ „„'tt«^ Alaavands.Hul (Westküste Il'ltlcmds) ""'°^,,dig""s.'',. drahtloser Telegraphic cine vorzügliche ""^ ,^ol"»b den Versuchsstationen in Knxhaven und 4 - Nielli. ^ «ileld'll'g'! .n>l>' Newy ort, 7. September. Muler^ "^ f,, l' Depesche alls Cap Haitien znfolge wurde ^ ^.„t,^ stische Kanonenboot .Crete^-Pierrot» "on ^.hc ,^e Kriegsschiffe .Panther, im Gonaives in den Ärnnd gebohrt, Die <) sich. Details fehlen. ^^acher Zeitung Nr. 306. 1699 9, September 1902 mlgeloullneue Fremde. ^ . Hotel Stadt Wien. ^'»Ml ^^^^/ Wcill, ssenilel. Reistnde. MUnchen. ^Ee ti2l V"^ach. ilflle., Töplih. - Dantovic, !i""! Nader mV ^'lbowsfl). Agram. — Dr. Kapos. Mrdi. »7"u> s.lfr°n ?.'<^ö'^ ZrNnrr. Ingenieur; Smerz, ?lll»n, ^ N^k °""'^ ^ Lichtenstei«. Hof. Varbach. .^sltc., ^'lllhos , ^"°!"< Direlior; Chil'ch, Nahnbeamter; Thaler. >lieur d'?',"'^' ^'"ate. Tricst. - u. Nitter, Ober-^hlnrat Nenm.^^n. Villach. - Lcher. Redaltem; ?°dest! ^ K^.^'^'b ^ 3' Prekhu' >"'de, Funslirchen. - Reih. Bardach. Sueß. ^' buber ^' ^ 6°l' Kohli. Reinqrubcr. Schidlof. Ltein- °"". llflie N ' ^^itzer, Bahner. H>ndl. Hasche!. Fried-»«^'W'l M^^'^°"^^ ^^n. Fabrilanten. Aachen. ^ Usi'°, ,".' ^"sende. Eqer. - Dr. Trco, Ädvolat. ^,d Cpi,,,./"'/I- TabalrsgU'Diseltor. s Familie. Ragnsa. ^"f, Fi„n,' '''' Abenngeintiir. Marburg, - Loser, Vüchler, ">t- - Gras,,, ttaralschay, Linz. U,„ Hotel Elefant. 3''^"'MMn°7n^'^'' P'"Iert. Privat, f. Tochter; Hoff. ^"^u»' Nm ? ^' ^"ppermllnn. Niefer, Olanz. Holler. Narzt, 3"^utnam "' b"srl. «site.. Nie.,. - Drenegg. l. u, l. ^"°°> K°pi ä> ?^' - ^ Gregorin. Advolat, Trieft. -^""> «fwr n 'F^U' Verona. - Älrin, Ksin, Agram. - Ä"'Privat -b^r. Mm.. Aillach. - Dr. Murlo; "^>N. Ks„, ?' ^ Iel'l'lova. Private, f. Sühnen, Prag. M^Ptiva^/^^nber. Schwarz. Stulart, Schick, «flte.-U ^ Nri!ck.?""!M°b",Pr°s.: Kühn. Tnnnel.Altordant, ^V" ^Et3i l' ^wslluhrwerlbesitzer: Inuefch. CafeUer, h°Hiw. 3°la M ? ' ^llcr. Hii^el. Inssenienre. Fiume, ssMr,^°'°' Was.lw Demo, Nflie.. Trieft. - ssnrlani. -^ . "ingen n.r l <^' ^bcrfürfter, Vuchbersssthal. - Laber, '/»°^°N>!si ')'^?u: ^r.Nilz; Vcdnal. Prwal, Prass. <^b„le n^ s-Diener. Trieft. - Ehrlich. "' ^ Smul. '. ^""'l. - Prenant. ,. u. l. Leutnant, "ü^^ ""'"' l. u. l. Leutnant. Przemysl. ,.,VMswirtschastliches. ^«^, Marlt.Mgz«.. ^ . . -"^ 1t) «o Natter pr. ke. . . 2 w------- hK . '---------l2 «0 Eier pr. Stilc, . -,06 - -Mb r..^ ' ! ' "" ! < ^ Milch pr. Liter . - 18 - -heid^l . ' '^ " »4!i0 Ninds!eifchl»pr.il^. 1>30->-M^ » ' ' '" ^' - ^ Kalbfleisch . 1 30------- kul' beiß .''""' 'b 60 Schweinesieifch . ^40 - -'l« «lt » ' ' ^ - l6 ^, Zchizpsensteisch » - 60------- «" ." ~'2 60HLHnoel prStllck l----------- ^bll "r, Littt' ' ^ ^ b,2" tauben . - 40 - -We. » ' '"A " ^ heu pr. q . . . , 5 60 ' -Mc^ ' '"Ä-""Stroh . ü... 460 -V?V»nal. . f^ ! —weich., . 5 50 ^"°Uchel< . '40 -weihcr. . -. 80 Verjwrveue. ?lm «. Septem. Maria Kadar, Vesiherstochtcr, IT., Petersstrahe 7l, I)e>»il>ln8 vil»e. Im Zivil spit ale: Am 3. September. Alois Kremzar, Magiftralsrat i„ N , b9 I., Ollrcinomu I^lynßiliL. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. , Sechiihe 306 2 m. Mittl. LuftblUcl 7A6-0 mm. z Ä ZZ: zZ «.,. ..7».,. W ^ il U ^l, ?»4 4^27 tz SO. schwach l'tzalb oelvüllt > " 9 » «lb 735-2 16 4 NN. schwach , Gewitter ! ? U. Mg. > 737 4 14 2 windstill > Nebel 7. 2 . N j 737-6 23 3 SO. schwach heiter t2 9 i> . «b. ! 736-6 18-2 NO. schwach ! heitei 7U.Mg. 740 0 16 2 O. schwach ! heiter 6 2 . N. 739 3 20 8 SO. schwach ^ fast oewttlll 0 0 !) . Ab. 740 1 15-4 SO. schwach , heiler ft>7 . F. i 739 8 10 »l E.schwach Nebel !00 Das Tagesmittel der Temperatur vom Tamstag. Sonntag und Montag 19'5", 18 6' und 17 5°, Normalen 16 2", 16 0» und 15-9°. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Lelbehschvnhelt. Um schi)«e Körpcrformen zu erziel.n. wiirdln uiancl'e Frauen die atiihtrn Opfer bringen, meist aber werden zur Erreichung des Zweckes die una,reia.nctften Miilrl benutzt, welche schon viel leisten, wenn sie sich als unschädlich erweisen. Mangelude Körperfülle gibt besonders häufig zu Klagen Anlas; und doch läßt sich dem mittelst lines hygienisch. diätetischen Verfahrens nicht uuschwcr abhelfen. Wie Dr. Levay in der Kliu. therap, Wochenschrift mitteilt, erzielte er in allen Fällen mit der Darreichung des bekannten Kräftigungsmittels Somatose, in Verbindung mit Turnen und Massage oft in überraschend lurzer Zeit die schönsten Ergebnisse, namentlich auch bei schwächlich entwickelten oder bleichsüchtigen Damen. Schon einige Wochen nach dem Gebrauche der Somatose trat bedeutende Gewichtszunahme und Hebung des Allgemein» bifindens ein, sowie dulch Kräftigung der Vrustmusleln die ersehnte Zunahme und Formvollendung der Büste. (2315) Ms- Meilage. ""W< Unserer heutigen Nummer (Gesamtauflage! liegt eine Abonnementseinlabung a»f die soeben zu erscheinen beginnende dritte Serie von Natal!) von Eschstruth illustrierte Numane und Novsllcn, bei; diese Serie enthält die beliebtesten Romane (Gänseliescl, Nachtschatten ?c.) der allgemein gern gelesenen Autorin. Erste Hefte sendet auf Verlangen! bereitwilligst zur Einsich! (3399) Jg. v. Kleiumayl in Aaibnch. ! 0 Franzensbad Kohlcnsäurcrcichstelithionquelle. Bewährt sich in allen Füllen ' des ^elnNelle. >n?>lischrn i^ b.s.n.tmen. beziehnngs. "'°n Hege l ^'^' s'"d '»' "m> ^ein^^ber l.0. ^ ^Mulra.Loitsch am :ll. August ^14/2 .„ K'nlursMjlt. ' ! ' K»»,^,» ^'"'"M dcr mXei der k l'°»Nn^!>Z"^l> 'kg'st'ieüen ü>'«.'»,', « ^"^"'«bewilll»!, 3°" «>n l°l iü 3^^'sra. Herr «^ '^ »" werde,, a»!gef»r!>cl!, ^> ^".""" '»«2, Ferner werden alle. die emm Anspruch als Kolilursgläubia.er erheben wollen, aufgefordert, ihre ssoiderungen, selbst wenn ein Nechtsstteit darüber an-hängiq sein sollte. bis 27. Oktober 1902 bei dirscm Gerichte, nach Vorschrift der Konlursordnung zur Anmeldung und bei der auf den 10. November 1902, vormittags 9 Uhr, ebendort anberaumten Liquidierungstagsatznng zur Liquidierung und Rangbeslilnmung zu bringen., Gläubiger, welche die Anmrldungsfrist versäumen, haben die durch mne Einberufung der Gläubigerschast und Prüfung der nachträglichen Anmeldung sowohl den einzelnen Gläubigern als der Masse vennsachlen Kosten zu tragen und bleiben von den ans Grund cims förmlichen Verlcilungsentwurfes bereits stattgehabten Verteilmia/n ausgeschlossen. Die bei der Liquidierungstagsahung l erscheinenden angemeldeten Gläubiger» find berechtigt, durch freie Wahl an Stelle des Masscvcrwalters, dessen Stell' Vertreters und der Mitglieder des Oläubigerausschnfse«. die bis dahin im Vllnte waren, andere Personen ihres Vertrauens endgültig zu berufen. Die LilMdierungstagsatzung wird zugleich als Vergleichstagsahung bestimmt. Die weiteren Veröffentlichungen im Laufe des Kontursversahrens werden durch das Amtsblatt der .Laibacher Zeitung» erfolgen. Gläubiger, die nicht in Laibach odcr in dessen Nähe wohnen, haben in der Anmeldung einen daselbst wohnhasttn Bevollmächtigten zum Empfange der Zustellung zu benennen, widrigenfalls auf Antrag des Konkurskommissärs für sie auf ihre Gefahr und Kosten ein Zu-stellungsbevollmächtigter bestellt werden würbe. K. k. Landesgericht Laibach, Abt. !Il, am 2. September 1902. Weinlizitation. Die Krben nach dem am 2«. .Järoier d .KvcTHLorbcnen Haus- und Reahliilenbesilzer Ernst Eckl in *«**•" ™'k,aufen fie ™..Ver1»8se befindlichen Weine im Uuanium von rundl 40 000 Lug^n, Ijjiwm.ger Ver-HleiserunR. Die Weine »lammen aus den .laiiren 1868, 1885, I89O, 1897, 1900 und 1901, sind im beaten Zustande, remlomg und von (3433) I.. 0/2 4. Razglas. S pril.rdii.vijo o. ki1. okrožne aodnije v Iludolf'ovem se je Pavla Hregar iz Kibnice zaradi blaznost.i dejala pod skrbstvo, ler se ji je irnenoval skrb-nikom gosp. Janez Bregar, posest.nik v Ribnici hisna St.. 93. C. kr. okrajna sodnija v Ribnici, odd. I, dne 3. septembra 1902. Corset Paris! Nenets magenholiles Mieder empfiehlt (7i>7) 1 Alois Persche Domplatz 2h Laibacher Zeitung Nr. 206. 1706 9. SePtemwM^ (3400) 3—2 Kundmachung. «n der l. l. Etaats.vberrealschule in Laibach werden die im Septembertermine lllr das Schuljahr 1902/1903 stattfindenden Aufnahmsprüsungen zum Eintritt in die I. Klasse Dienstag, den 16. September 1902, von 8 Uhr früh angefangen, abgehalten. Die Anmeldunaen hiezu werden Montag, den Ib. September 1902, von 9 bis 12 Uhr vormittags, im Konferenz-zimmer entgegengenommen. In die erste Klasse eintretende Schüler haben mittelst eines Tauf- oder Geburtsscheines nachzuweisen, daß sie das zehnte Lebensjahr entweder schon vollendet haben oder noch in dem Kalenderjahre, in welches der Beginn des Schuljahres fällt, vollenden werden. Zugleich wird von ihnen bei der Aufnahme ein Frequen» tationszeugnis der Volteschule, welcher sie im lehlverflossene» Schuljahre angehört haben, gefordert werden. Iur Aufnahme der Schüler, welche sich für eine höhere Klasse melden, und zur Vornahme der Nachtrags» und Wiederholungsprüfungen ist die Ieit vom 16. bis zum 18. September bestimmt. Von anderen Mittelschulen kommende Schüler müssen das Ttudienzeugnis vom letzten Semester mit der Entlassungsllausel sowie auch etwaige Schulgeldbesreiungs^ oder Stipendien-Delrete vorweisen. Jeder neu eintretende Schiller entrichtet eine Anfnahmslaxe van 4 I< 20 n und einen Beitrag von 2 li füc die Schülerbibliothrl nebst 1 X zur Deckung der mit dem schulmähigen Velriebe der Iugendfpiele verbundenen Aus« lagen! den Beitrag von 3 K entrichten auch alle der Lehranstalt bereits angehörenden Schüler. Das Schuljahr U'02/1903 wird am 18. September mit dem heil. Geistamte in der Florianslirche eröffnet werden. Laibach, im September 1902. Die Dlrellion. Drei Studenten finden gute Kost und Wohnung Herren-gasse Nr. 4, nächst der k. k. Über-Ral-schule. Anzufragen Wolfgasse Nr. 4 im (llaswarengeschäfte J. Klein. (3438) 4-2 Ein kleiner Kostknabe wird In geaunde and trookene Wohnung, strenge Aufsloht and gate Kost aufgenommen. Adresse in der Administration der «Laibach er Zeitung». (3432) 3—1 Ein 14Jährlger Knabe (Deutsoher) wird bei einer anständigen, einfachen, deutschen Familie in Laibach mit Beginn des neuen Schuljahres in ganze Verpflegung unterzubringen gesucht. 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(3403) 3-2 IFraru-lein welches längere Zeit in einer größeren Druckerei als Administratorin tätig war, der deutschen und der slovenischen Sprache mächtig ist, suoht all Kassierin oder Kontoristin u n ter bescheidenen Ansprüchen ehestens Stelle. — Näheres in der Administration dieser Zeitung. (3366) 3—3 welches Elementar-und Bürgerschul-, Klavier-und slovenischenUnterricht erteilt, wünsoht als Erzieherin bis 15. September unterzukommen. Geht auch auswärts. — Briefe unter „Erzieherin" postlagernd Laibach. (3370)8-3 tl gate Uhren billig Mit 3 jähr. schriftl, Garantie versendet an Private Erste Uhrenfabrik In Brüx Hanns Konrad Uhren und Goldwaron-(4464) Exporthaus 100-80 In Brüx Nr. 89 (Böhm.). (iute Mckol-Rem.-Uhr Q. 37&. Echto Hilber-Rem.-Uhr fl. 580. Echte Silberkette ü. 1 HO. Nickel-We.fcer Uhr fl. 186. Meine Firma 1st mit dem k. k. Adler ausgezoichnel besitzt gold. u. silb. Ausatellunciraedaillen u. tauBendi Anerkennungsschreiben Illiifttr. 1'rttlnkataloK nrntl» mill franco. 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Freiherr von Schwegel, Geheimrat etc, ^eL*indi«^ Schlosses Grimschitzhof in Veldes; Fürst Ernst ^'^ob '" graetz, Geheimrat etc., Besitzer des 8ohlosse0 &e ^ Veldes; Max Tischer, kais. russischer Staatsrat at^fttl>^ Gustav R. von Pongratz, Jeannette von Pongr***' &i$t de Apatia von Georgievits, Johann Weitzer, p^j*^ Villenbesitzer in Veldes, den innigst empfundene» ^ V deren hochherzige Spenden im Gesamtbetrage v0 ^j $ i wodurch der Gemeinde die Eröffnung des Ha"»6 ^ Veldeser Armen ermöglicht wurde, auazuapreob60' Gemeindeamt Veld0* den 30. August 1902. M0i0f Der JÜJtvgort^ -------------------------------------------------------------------------------------------------T"^' Keine Stuhl Verstopf Ung mehr dur<>n -.aJJ» NiederUgs;: WIEN, I., Habsburgeraasse I a. W„^^ ifilO^ s Frospiikt gratis. • Probeauii'lung 12 SLUck frunkü ü K, JCB-TB J%y%"^fc^b*^ ^S\a auch per Nachnahme. (33Ü2M»-* mm^^^m^mm ^^^^^ milulIUUg ruflioh AAAAH iLxO^y 25. 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