^.yß. Freitag, l7. April 1891. litt. Jahrgang. kllibacherMMma. . '^x^-->^^^^________________________^»^_______________________ "n »b fr,, arötzere per «eile « tr ! bei öfteren Medertwlunaen ver Zeile 8 lr, V w HI« 1» Uhr vormittag«, — Unfranlierte Vriefe weiden nicht angenommen und Manuscrlpte nicht zurüllgestellt. ^.Amtlicher Weil. Mltt tz„/. Apostolische Majestät haben mit v'> Di. «.^"lament« in die Oeffentlich« ''^1!! voUe.'^dress-Commission des Herren. ^! i" MNeien - reinstimmung aller in derselben ^i .'Ken, v.,^ der Allerhöchsten Thronrede ^N? dH,'^'" Theile wie in Beziehung «?>end^ ""gestellte Nrbeilsprogramm ^^ Thatza^'berung beschlossen. Die Be-nnrd erst klar. wenn man ! «^ 1879 u f. ^"^"chenden Verhältnissen '^I^^missm"^ "'Hl möglich, die beiden ^e n?"ptiich.'''" dez Herrenhauses vertretenen ?' t> ^clt,^"llen zu vereinigen und eine '<'>malic."^ c" kaiserlichen Ansprache zu >^' deren ^ verfassungstreue Majorität der " d ^ Nit!. "" Cardinal Kutschker war, '^','N ^ "' H^ner verfassten Adres«. ^^V' zum V? der Standpunkt der Ver» ''"H ^inori.t ^ «klm.gte; ^'e conservativ« '^ > welch"" beschiß einen selbständigen «.'ie Fl,cll>s f/. . - "' Eintritt der Czechen ins gleichzeitig aber ^>tn ^N des Zusammenwirkens aller bP''U Un?7^. Umstand zeigt, dass ^l «l waren """schiede in beiden Entwürfen ^7 ^H^ in der That suchten sowohl ^V zu ^?'.Mäßigte uud versöhn» !, M, ^ "produc.eren, von welcher die '^^t ^ KM jungen war. Allein es war X> > wiewM "^skhenbe Thatsache, dass ^>^l sy."^ stch .^^ derselben von der Politik Feuilletons ^ ^'inhaltliche Revue. ^^i?^ am Ende des 'i^t»,°'l t,ur .'?/"^ ks großen Aerger. dass die l s^^kln^i "k leuchtench Sie schreiben die M« zu. ^ dem Eindringen der Luft in ^tt^'e^ d'e Frage: «Kann eine Gas- ^>^lli?^«wto""^" "eiben und so Störungen ' > 3'lt zu m"?""sachen,. in derPoytech' V^>°N9,f"!'n dahin beantwortet, dass unmöglich sei. ?x>. lv^n Uch ln denselben unter Uebcr-', ^^,. "an wollte, könnte man keine " i^ 3 Ä^ltete wieder ei„ Eonsument lln^ sich 'w !."lte dem betreffenden Con- .,-':^>be^ WM geirrt haben müsse, denn «?> musste Luft in die V'<^MH""d das wäre nach fachmän- ^ö ^!'d°ch «In 5^!^""'lud entfernte sich Tage m.t derselben >^>» ^Nrts ^"' "^> betritt"^ schütze an. dass eine ^ ^'p"sln, ^?d'n hause Tag und Nacht ^ ^dachtet werde. Hiebei stellte entfernen wollte, dennoch zu einem gemeinsamen Entwurf sich uicht verständigten. Ebensowenig konnte» sich im Jahre 1885 beide Parteien auf eine gemeinsame Adresse einigen. Der von Baron Hübner ausgearbeitete Majonlätselitwulf wurde zwar von den verfassungstreuen Commissions-Mitgliedern im großen und ganzen acceptiert, allein es wurde von den letzteren ein selbst« ständiges Amendement beantragt, welches sich in scharf pointierten Worten gegen ein «weiteres Fortschreiten auf der Vah» nationaler und staatsrechtlicher Zu» geständnisse» ausspwch. Es ist also heute zum erstenmal seit der Premier» schaft des Grafen Taaffe, dass alle im. Herrenhaufe vertretenen Parteirichtungen, die constitutionell-liberale Schmerling«Gruppe, die conservatio > autonomistische Schwarzenberg Partei und die mittelpcnteiliche Fraction Metternich, auf einen gemeinsamen Aoressentwurf sich einigen, ja noch mehr. dass die mehrstündige Berathung die volle Concordanz aller Parteien sowohl rücksichtlich des politischen als auch des wirtschaftlichen Theiles der Thronrede ergab. Will man die große Tragweite dieses Ereignisses würdigen, so muss man in Betracht ziehen, dass — mit Ausnahme der radicalen und extremen Tendenzen — alle politischen, nationalen und wirtschaftlichen Richtungen im Herrenhause vertreten sind. welche im öffentlichen Leben Oesterreichs nach Geltung ringen. Zwar vereinigt die Mitglieder dieses Hauses das starke Band eines lauteren Patriotismus und dynasti« scher Ergebenheit, und ihre maßvolle Gesinnung sowie die vornehmen Ueberlieferungen der ersten Kammer lassen die Gegensätze niemals schroff auseinande» stoßen. Allein diese Gegensähe bestehen, und eine tu>fe Kluft trennt die politischen Standpjilnkte Belcredi's und Un> gers, die wirtschaftlichen Mewungen Helferts und Ple» ners. Wenn nun trotzdem die Vertreter dieser Partei-gea/nsätze in der Adresscommission des Herrenhauses es verstanden haben, hinsichtlich der Beantwortung der kaiserlichen Ansprache unter sich eine Einigung zu er« zielen, so soll und kann diese Thatsache keineswegs ein Aufgeben der starken Ueberzeugung des Einzelnen, eine Vermischung und Verdunkelung der Parteistandvunkte bedeuten. Ein solches wäre auch keineswegs wünschens-wert. denn es ist und bleibt der hohe Beruf des Herren» hause«, dass in ihm die verschiedenen Strömungen des öffentlichen Lebens einen durch Weisheit und Erfahrung geläuterten sowie durch eine ruhige und vornchme Sprache geadellen Ausdruck finden. es sich heraus, dass die bezügliche Flamme in der That in regelmäßigen Zeitabschnitten, scheinbar durch Luft. zuführung, entleuchtet wurde. Man legte das Hauptrohr vor dem betreffenden Hause frei. und da zeigte es sich. dass dasselbe an der Stelle, wo es über den Straßen» canal führt, so gebrochen war, dass die Bruchstelle mit den, Canalraum in Verbindung stand. Es erklärt sich hiedurch das Eindringen von Luft > in die Gasleitung folgendermaßen: Wenn hie Slraßencanäle Bremer« havens zum Zwccke der Spülung mit Wasser angefüllt werden, erfolgt eine Zusammenpressung der in denselben eingeschlossenen Luft. Sobald nun der Fall eintritt, dass die Spannung der durch die Wassermassen veldrängten Canalluft größer ist. als der Gasdruck in den Röhren, wird naturgemäß Luft durch die oben bezeichnete Bruchstelle in das Gasrohrnetz getrieben, infolge dessen die zunächstgelegenen Gasflammen entleuchtet und unier Umständen zum Verlöschen gebracht werden können. Diese Erfahrung der Gaswerke in Aremerhaven steht also durchaus nicht im Gegensatze zu der Be» hauptung dcs Dr. Frank und erklärt nnr die Erscheinung, dass infolge der Uebecflutungen der Straßen» canäle durch starke Regengüsse oder durch plötzliches Thanwetter in ähnlicher Weise, wie in dem oben er» wähnten Falle. Luft in die Gasleitung getrieben wird. wodurch Störungen in drr Beleuchtung oder im Betriebe vou Gasmotoren herbeigeführt werden. Die Wissenschaft beschäftigt sich nicht mehr viel mit der Gasbeleuchtung; der Elfindungsgeist unserer Zeit lichtet sich fast ausschließlich auf die Entwicklung der Elektrotechnik. welche darum immer wieder neue große Fortschritte zu verzeichnen hat. Doch hat stch Der wahre Inhalt des heutigen Beschlusses der Adr»sscommission liegt also anderswo. Dieser Beschluss besagt, dass alle Parteien des Herrenhauses das Programm der Thronrede billigen und zu dessen Durch« führung nach Kräften beitragen wollen, das Programm, welches die Pflege der materiellen und culturellen Interessen voranstellt und zu diesem Zwlcke die Beiseite« setzung nationaler, confessioneller und staatsrechtlicher Streitfragen verlangt. Die Parteien des Herrenhauses erachten dieses Programm nicht etwa bloß als einen idealen Wunsch, sondern als eine concrete Möglichkeit und daher als ein praktisch anzustrebendes Ziel. Sie sind der Meinung, dass die politischen und staatsrecht« lichen Grundlagen unseres Staatswesens hinreichend stabilisiert sind, dass in dieser Hinsicht keine Streit« frage von actueller Bedeutung vorliegt, welche auf die Tagesordnung des Parlaments gestellt werden müsste, dass vielmehr der Reichsrath seinen Aufgaben am besten genüge, wenn er unter Aufrechthaltung des augenblicklichen Zustandes in nationalen, kirchenpolitischen und Verfassungsfragen sich vorzugsweise der Wohlfahrtsgesetzgebung widme. Damit ist das Programm der Regierung von der ersten Kammer formell approbiert und seitens der letz« teren die ausdrückliche Bereitwilligkeit erklärt, an dessen Durchführung mitzuwirken. In dem Beschlusse der Adresscommission des Herrenhauses spricht sich implicits aber auch der Wunsch und die Entschlossenheit aus. willkürliche und ungerechtfertigte Störungen der politischen Waffenruhe nicht zu unterstützen, vielmehr parti« cularistische Sonderbestrebungen, welche neue politische Kämpfe heraufbeschwören würden, abzuwehren. Darf man hoffen, dass diese Thatsache auch ihren starken, präjudicierlichen Einfluss auf das andere Haus aus« üben wird? ?. Aus Frankreich. Paris, 13. April. Die Zolltarif »Commission der Kammer hat weit über das Ziel geschossen, als sie die Schutzzölle derart in die Höhe schraubte, dass dieselben nunmehr Prohibit!»« Zölle bedeuten. Diese Uebertreibung in Verbindung mit der von dcn interessierten Industriellen ins Wert gesetzten Agitation haben in politischen Kreisen sowohl als auch im Parlamente eine Bewegung gegen die zu hoch gegriffenen Zollsätze hervorgerufen. Die Regierung, welche mit den Beschlüssen der Commission von Anfang der öffentlichen Meinung in Bezug auf neue elektrotechnische Erfindungen ein etwas leichtgläubiger Enthusias« mus bemächtigt, so dass man gut jdaran thun dürfte, die neuesten «Revolutionen auf dem Gebiete der Technik» mit einiger Vorsicht aufzunehmen. Der bekannte Elektrotechniker Mtritens in Paris hat eine elektrische Batterie erfunden, welche Ströme von unvergleichlicher Stärke liefern soll. Keine Dynamo» Maschinen, keine Dampfmaschinen mehr in unseren Fa» briken zur Erzeugung der Elektricität, nur eine einfache galvanische Säule! Die reelle Wahrheit wird wohl etwas bescheidener ausfallen. Herr Me'ritens hat seine Erfindung in der internationalen Gesellschaft der Elek« triter zu Paris demonstriert: Schwefelsäure, eine Elek-trode aus Zink, die andere aus je einer Blei« und einer Kohlenplatte bestehend. Diese doppelte Elektrode, welche für die neue Säule charakteristisch ist, soll die Polarisation verhindern. Herr Me'ritens behauptet, dass 1500 Gramm Zink in seiner Batterie genügen, um zwei Pferdekräfte zu erzeugen, so dass der Preis einer Pferdekraft sich auf etwa 10 Centimes stellen würde. Die erste schwer zu erfüllende Vorbedingung des Möritens'schen Elementes ist. dass das Zink absolut rein ei Professor Hospitaller, der die neue Erfindung prüfte, behauptet ferner, dass der Zinkoerbrauch em größerer sei, als der von Me'ritens angegebene, und dass infolge dieses Umstände« und der unentbehrlichen Reinheit des Zinkes der Preis für eine Pferdekraft bedeutend gt steigert werde, wodurch der Wert der neuen Erfindung gar fehr in Frage gestellt wird. Bei der Actualität der «afrikanischen Fragen» lst es höchst zeitgemäß, sich mit den vergifteten Pfeilen zu Lnibnchrr Zeiiimg Nr. 86. 704 ^W>>^ durchaus nicht einverstanden war und nur leine ausgesprochene Stellung gegen dieselbe nehmen wollte, ehe die Stimmung der Kammer deutlicher hervorgetreten war, wird den von Herrn Me'line verfassten Tarif - Entwurf gewiss belämpfen. Vis jetzt hatte man zu wenig der inländischen Con-sumentcn gedacht, welche bei einer Erhöhung der Tarife in der von der Zoll-Commission vorgeschlagenen Weise von der unmittelbar hierauf folgenden allgemeinen Theuerung hart getroffen würden. Nun sind aber diese Consumenten Wähler, welche das Vorgehen drr schuh« zöllnerischen Deputierten in guter Erinnerung behalten. Eine größere Anzahl von besonders in Mitleidenschaft gezogenen Industriellen ergriff die Offensive und schloss die Sprilfabrike>i. Dieses Vorgehen machte ebenfalls einen lebhaften Eindruck auf alle Kreise, weil hiedurch eine große Zahl tüchtig'r Arbeiter, die zugleich Wähler sind, brotlos wurde. Anderseits gelangen auch die Vrson» . nenen unter den Vertretern der schuhzöllnerischen Richtung zu der Ueberzeugung, dass eine Schutzzoll-Politik ohne Maß eine mächtige Gegenbewegung hervorrufen müsste, deren Ergebnis die Freihandel »Politik wäre. Dies um-somehr, als auch die Generalräthe und die Landwirte einem gemäßigten Zolltarif geneigt zu sein scheinen. Alle diese Umstände vermindern den Einfluss des Herrn Me'line, des Führers der extremen Richtung. Die Regierung selbst aber hat sich insbesondere gegen jede Belastung der Rohstoffe ausgesprochen. Der Courier aus dem äußersten Orient brachte aus Tonling wenig erfreuliche Nachrichten. Die Kämpfe mit den Piraten dauern fort und werden mit großer Leb-» hastigkeit geführt, obwohl bereits eine große Zahl der Rebellen getödtet ober gefangengenommen wurde. Es ergab sich auch die Nothwendigkeit von Standgerichten. Trotzdem die Rebellen aller Arten Niederlagen erlitten, zeigen sich an manchen Punkten starte Banden und ist selbst das Delta nicht von denselben frei. Oberst Douiene', welcher sich bereits im letzten Kriege in Tonling bemerkbar machte, übernimmt nunmehr das Commando des zweiten Tirailleur-Regiments in Touting und scheint überhaupt bestimmt zu sein, mehr in den Vordergrund zu treten. Allgemein überrascht hat es, dass die Piraten eine große Zahl von schnellfeuernden Gewehren besitzen. Eine nicht unbet'ächtliche Menge solcher Oewehre wurde denselben bereits abgenommen. Eine wichtige Entdeckung wurde in der Oase El» Gol'llh der Sahara gemacht. Man sand in der geringen Tiefe vcw 35 Mlter einen natürlichen Wasserbehälter. Visher könne« demselben 180 Liter in der Minute entnommen werden, mml hofft aber. noch größere Wasser» mengen erzielen zu können. Es ist dies der erste Fall, dass in der Sahara bei so geringer Tiefe Wasser gefunden wurde. Es scheint sich diesmal um ein bedeutendes unterirdisches Wasserreservoir zu handeln, was mit Rück» ficht auf seine große Ergiebigkeit nicht nur für die Ent Wicklung der Oase selbst, sondern auch für die späterhin herzustellenden artesischen Brunnen, die den Verl hr in der Wiiste erleichtern sollen, von großer Bedeutung wäre. Die an den Usern des Niger und Vcnue«Flusses weilende Mision Mizon wird das Steigen dieser Flüsse im Monate April zu einer Bergfahrt benutzen, um die äußerst fruchtbaren Ufer zu besuchen, in welcher Gegend Elfenbein, Palmenöl und andere zahlreiche Producte ein» gekauft werden liwnen. Dies mag auch für die Haltung der dortigen englischen Colonie maßgebend sein, welche die französische Mission mit allerlei Mitteln in ihrer Thätigkeit zu hindern sucht. beschäftigen, durch welche sich die wilden Völkerschaften die «Pionnie»e d,r Cultur» vom Halse zu halten suchen. Der französische Marmc.Nrzt Ledantec hat erforsht, wie die Wilden ihre Pfeile vergiftet'. Sie mach'» einen Einschnitt in die Rinde gewisser Bäume und tauchen dann die Spitze des Pfeiles in den hervorquellenden Saft, welcher rmr dazu dient, die Spitze klebrig zu machen, su dass das Gift daran haften bleibt. Sodann wird ein Faden um den Pfeil gewunden, dieser in die giftige Sllmpferde gestickt und an der Sonne getrocknet. Man entfernt dann dm Faden, der nur dazu dient, um Unebenheit n an der Spitze des Pfeiles zu erzeugen. Pa man nun die Bereitungsart der gefürchtet?« Giftpfeile keimt, wird man imstande sein, den tödlichen Wirkungen derselben zu begegnen. Dr. Ledantec beschäftigt sich mit Experimenten, welche, wie er hofft, ihn zu der Feststellung des Heilmittels gegen den durch dr eine Re< organisation der Partei zu berathen. Dieser Sitzung werden binn^i» kurzem weitere folgen. Es ist in Autz» sicht genommen, späteren Sitzungen auch Parteia/nossen vom Lande zuzuziehen. (Die reginrierten Hilfscasse n.) Ab» geordneter D>. Bärureither hat den voil ihm velfaseten Gesetzentwurf, betreffend dir registrier! n Hilsscaffen, dem neuen Hause abermals vorgelegt. Dieser Entwurf hatte im aufgelösten Abgordnetenhause bereits alle Stadien der Berathung durchgemacht. war aber im Herrenhause nicht zur Erledigung gekommen und muss daher seixen parlamentarischen Lebenslallf uun ne^in beginnen. Er bezweckt bekanntlich, eine große Lilcke unserer socialpolitischen Geschqebung auszufüllen, indem für die sogenannten freien Cassm, die bisher genöthigt waren, sich auf Grund des für diese SpecialMcke ganz ungeeigneten Vereinsgesetzes von 1852 zu con-stitnieren. eine durchaus mod rne und zweckmäßige Form geschaffen wird. Freilich zunächst bloß eine Form, welche erst durch die Selbstthä'tigkeit der betreffenden Cassen ullsglfüllt werden soll. (Die Thronrede.) Der ebenso tiefe als er< hebende Eindruck, den die Allerhöchste Thronrede in der öffentlichen Meinung heroorgeruseu hat. spiegelt sich in den Aeuherlingen wieder, mit denen die gesammte Presse, jene des Auslandes inbegriffen, diese Allerhöchste Kundgebung begleitet. Allgemein wird betont. dass hiemit vom Throne herab ein echt österreichisches Pro« gramm. ein Programm der Arbeit und der befruchtenden Thätigkeit verkündet worden ist, und dass es nunmehr an dem Reichsrathe liege, getreu den Intentionen deö erhabenen Monarchen die eben begonnene Session zu einer besonders ersprießlichen zu gestalten. Die erste Voraussetzung hiezu ist das einträchtige Zusammen-wirken der Parteien, welche, unbeschadet ihrer sonstigen nationalen uud politischen Gegensätze, im Geiste gegenseitigen Wohlwolleus mithelfen sollen an der Lösung der großen wirtschaftlichen und socialen Aufgaben, welche immer gebietenscher an die Pforten des Parlamentes pochen. (Parlamentarisches.) Wie das sVater« land» meldet, haben außer den 41 Abgeordneten, welche schon in der früheren Sitzung das Programm des Hohenwart Clubs unterzeichnet haben, noch folgende 26 neue Mitglieder sich beim Club ana/nleldet: Bazza- Koll ich, soll ich nicht? Roman von Max v. Weißenthurm. (36. Fortsetzung.) «Ich nehme nichts, Hilda, ich gebe alles, verstehen Sie mich doch recht! Losreißen sollen Sie sich von dem Unwürdigen, an den Sie bis nun gekettet waren; in meinen Armen sollen Sie Schutz, Trost, Vergessen suchen. Arbeiten will ich. rastlos, unermüdlich, für Sie und dat Kind, arbeiten freudigen Herzens und leichten Sinnes; welß ich damit doch endlich, wozu und für wen!» «Für mich und das Kind?, wiederholte die junge Frau mit schmerzlich zuckenden Lippen. «Das ist es eben —das Kind! Hab»? ich das Recht, meinem Knaben den Vater zu rauben? Muss ich nicht vielmehr alles ertragen, dulden, leiden, damit nicht ein Schatten falle auf das Leben meines Kindes?. »Ist der Baron ihm je ein Vater gewesen? Hat er sich bekümmert um das geistige, um das körperliche Wohl semes Kindes? Hat er das Recht. Liebe und An» hänglichkeit von dem Küaben zu fordern?» «Wenn nur die Lube, welche mau bi tet. imstande ist, GcglNliebe z>l foidern, da>m freilich besitzt er dieses Recht nicht, denn er ist seinem eigenen Fleisch und Blut stets wie ein Fremder gegenüber getreten; aber habe anderseits ich das Recht, meines Grolles, meiner Entrüstung wegen dem Knaben die Vortheile zu entziehen, welche sich ihm jetzt >,nd in der Zukunft bieten, wenn er im Vaterhause bleibt? Darf ich darum, weil ich meinen Gatten nicht liebe, nicht achte, den Slab -------------------------------------------------^Ml, ^L: nella. Borcic, Bulat. Coronini Alfred' ^F 3, Gaffer. Gregory. Herk. Klaic. ^Unp,U^ sovcic. Nabergoj. Oberndorfer. Pe"t. ^l.^ vadori. Schorn. Spincic'. s'Put. Tttl" ^ Zehetmayr und Zallinger. . . ^ >" (Ungarn und KroatlkN.) d^ der kroatischen Regnicolar-DeputatM ^h.,,,> auf ihrem Standpunkte zu verh"" ^^'^ wferung der Ueberschüsse des On'"" ^ ^ . an Kroatien energisch zu fordern. ^F^ einer gemeinsamen Berathung der ^ ^ bezüglich ein Einvernehmen "zielt w'^e^ (Das Schulwesen '« H z ^ lung des Unterrichtsstoffes, dann "^l)M,.3 gen der Schule ailf die häusliche 6^^ ^> lich über die häuslichen Alb"M'. g,D^« theilung der Lehrprnsa hat noch ^ ^t« v. Goßler kurz vor seinem ^" s.aiid'^M Schuldirrctoren lind anderen Such«!''' jetz< M dert. Die betreffenden Berichte l'^ ^ ^ sollen die Unterlage für die bew^AiMcH berathungen bilden. Im Laufe des ^i">tü « Mitglieder des Ausschusses Reism ' ^ «^ von Schul»Einrichtungen innert^ .« Preußens anzutreten haben. ,« M^ (Italien.) Di. VerM a ^ ^ Abessynien lauten erschütternd. "^ Pasl^U steia/n Schare,, von Abessy"i"N "c"' z» ^ uiid der Gouverneur, schicke alle unerbittlich zurück; "^^7onl 0,«?le,) 'M (Englische herrscht grohe Aufregung u"d V5 ^N Flucht der Abgeordneten Coba" " ^ ong ^.^ wegen Verbrechen gegen die H^^ <,.,?1 Die Polizei erließ die Haftbesey" ^ s,e ^ ab'l'ds. und man wirst ihr "". ^.j ermöqll'chen wollte. ^ ,, l U^^Ä (RudiniundDuffer'N ",d.^ ^ gestern in Rum das Pl"ol"U " l^>'^ M^ d.r Einflnsssphären Italiens nnd ^ ^st ^ ," l Nil bis zum Rothen Meere, ^e" ^"" .^ auch westlich und nördlich """. 5!^ erythra.schen Colonie uervollsta»^ .^l^ ^. (DieRussificieru^ tagt.) In Peterson v'" "" >^ M russ.schen Regierung betreffend das Mü„z> bis auf weiteres nicht M Auss^ , ^ W (Verfassungs-Rer'^ e^^, Die Rechte der belgischen Kam^--^^^ »»»»««»»..........«»»»,«««ü!«'^*^^ tv>l'", p^f über ihn st^/5/ das entschuldigen, was ^ l'v.Ht ei< si" / Würoe ich. w^mein H^z Z, V'^ hörte, nicht milder gegen '9" tt,ch" „^'/ Hilda war so ^ er<^ ^t ^' in jünqster Zeit erlebt, d^ ' eine"^ ^ war, sich zu beherrschen, und . l" ström ausbrach. ^b^ ^ F^ dieses Weib. das doch g'l' ^^ gz)^l'^"?, durch die h'iligen B^'de ^SP^.,.^> .!' '9 ^„. ^ waren und tonnten s^ ""AaH" ^ d,eses arme Welb an den ^ '^^w,«a 705 17. April !89!. ber F,Ä""^Mevision. Die Idee einer Ver« >^il,t s^!°" bis zu den Wahlen im Jahre t' 'l U.° ' aufgegeben. '^" Men) m den Weißen Bergen von ^n. ^. l'ch schr nnruhig. Man befürchtet in ^ehf ^ man einem neuen Indianerkriege ^/lllgesneuigleiten. '°i l. l ^ ^ Kaiserinhat dem Präsidenten ^giive^ ^-Direction s" Vetheilung jener '^lkter?- °"^ ^^ ^'"er Polizenayon. '^sien m'/ ^'"Nebrachte Unterstützungsgesuch? ^N'klbe ^ "°" ^^ Secretariaie Ihrer Zechst," ^'^ eigenen Würdigung und Er« i ^Vben l tt""^" ^"^' die Summe von l^^'ft^" Elisabeth) ist «,uf der Yacht M t e>^, ^" Incognito von Neapel vorgestern U55 !°nbabn ^" "^ "nch B.sichtigung der Stadt U^cht, ""^ Paestum weiterge.eist. R ^ V° lx ^ "'^ ^egungAmerila's.) »!'"Äine,, berichtet, hat die Achtstunden° MMi gktiH.^krljchast,,, der Vereinigten Staalen W^'""^. ein» '«.^ ^^" sofort u»d mit größtem «l ''' tvilck, "^ ^ famm^n zur Unterstützung >V"> Äibi!^ °" 1- Mai ihre» Ausstand für den DW" ivird °? ^ginnen nwllen. Die gahl der I^z "^lner s-"? ""s 150.000 Mann belaufen. 1 -?'"ie ''"d entschlossen, mit großem Nach. ^ "°l°erung anzukämpfen. «.^^a. "ls Gesundheits«Inspec- ^^. <ür <>" "urd^'n fünf Dameu zu Gesundheils« ^« l'n be?. , " "nannt. Der Gehalt jeder ^' alle ^ .^^ Dollars jährlich, wofür sie V^". ,« - "iwen. in welchen Frauen und >^°tllhtu°" '"lplcieren und die nothwendigen ^ lsgetval!" ""^ordnen. Diese Inlpectorinnen !>h' "« Von ln?"^"üstet und haben bereits in ^w^ticht» ^.'lsbräuchen Erhebliches geleistet. ^j°tl ^ " ? erin.) Eine junge Schau« l ü! MsliH ^^ ""^' eigenartige Wette unter» ' dnrH «°" 60.000 Francs, dass sie die l^'>. ""b »u?,^"^ v°" Newyork nach San l>^glün^^«kn werde. Die junge Dame ^^^^?'"°n"en, da sie die 3395 eng- ^!. d ^ ^""e war —er ihr Herr und 1,^1 lie. "" "" die Sclaoin des Mannes ^nd? 5'' Gattin sein. Und heilig — ^ wlichtbarster Spott des Gebotes ' ^^i"ü^ ^lten. um seine gewallige Auf. '^i?l dem 7 "'^'ch MM. «wenn ich ^^hl!m^ l° " s" lasst" S.e mich '^, ^ l). dm.^7ien nicht ganz gleichgiltig '^ .^an,, "'" lann. dann muss noch ..lies ''!l>l>/'"^ en^""' Sie ader auch die Kraft l '^i k« ^'lcheldendtn Schritt zu thun, der 'VA ll^'° ^"lt d,es in meinen Kräften <'<"!sie ^'kn soll!. Er streckte ihr s^.ne i ^ 3'»ger "°hm dieselben nicht an. Dir - ..^'^ob '"^"undrr verkrampftnd. wandt.' ' ^°ll?^z "- mit dem Ausdruck des ver ' ^^bli!.°ll ich „ich? 0 hinnnlischel Vater. '" !i^". ^^^ei rangen sich die Worte ^M^." w»<«te. wie ihm geschah. ^°. ^ ^" skinen Filheu .... '^°I ^°r .3""9 und Sorge folgten Hilda's , ,l ^ b f var sie „jcht. «ne der Arzt es H ^> kr. ^'l h°tte. ernstlich krank ge- M ^^ei«' °?^nten Vemühungrn Hl'go'i M «"uferen Zofe. sie wieder zuü! tische Meilen betragende Strecke im Zeiträume von 215 ! Tagen, und zwar um fünf Tage weniger als vereinbart wurde, zurückgelegt hat. — (Sibirifche Bahn.) Der «Soet» rechnet heraus, dafs die sibirische Vahn dereinst den Weg von London über Suez nach Shanghai um volle 24 Tage abkürzen werde. Der Seeweg verlangt nämlich 44 Tage. Die Reise von London über Wirballen, Moslau, Vladi» vostol nach Shanghai aber wird sich auf der Eisenbahn in 20 Tagen zurücklegen lassen. Die Reife London« Newyork-Pllcificbahn-Shanghai beansprucht ebenfalls vier« unddreißig Tage. Die sibirische Bahn werde daher einen großen Theil des Seeverlehres übernehmen. — (Vergessene Tausender.) Nnlässlich der Sichtung der Hinterlasse, schaft des verstorbenen Dombau» Meisters Hansen wurden in einer Schreibtischlade acht Tausendguldennoten, darunter eine in mehrere Stücke zerrissen, vorgefund n. Dieselben wurden der zur Universal' erbin bestimmten Schwester Hansens übergeben. — (Vom montenegrinischen Hofe.) Wie man aus Ektinje meldet, .nacht die Genesung der Fürstin! Milena sehr befriedigende Fortschritte. Man hofft, dass' ihr Zustand ihr schon demnächst gestatten wird, die ihr ärztlich empfohlene Reife nach Südsrantreich anzutreten. — (Lynchjustiz.) Im Washington-Territorium ist, nach einem Newyorler Telegramme, ein neuer Fall von Lynchjustiz vorgekommen. Eine Schar von vierzig maskierten Nuten stürmte das Gefängnis und lynchte zwei Mölder, welchen ein neuer Process bewilligt worden war. — (Eine chinesische V a n l.) Ein vorgestern in London veröffentlichter Prospect kündigt die Gründung ^ einer chinesischen Nationalbanl in Hongkong mit einem Capital von einer Million Pfund Sterling an. In dem VerwaltM'gsrathe befinden sich zwei chinesische Kaufleute, die übrigen Directoren sind Engländer. — (Kronprinzess.in Stefanie in Cannes.) Die gegenwärtig in Cannes weilende Kronprinzessin'! Witwe Stefanie hat der Königin Victoria von Eng«! land gestern in Grasse einen Besuch abgestattet. ! — (Pfui, wie reizend.) «Haben Sie schon den neuen naturalistischen Roman gelesen?» — «Ja, aber ich finde ihn scheußlich, ich habe . . . nach^j e 0 em Capitel aufgehört!» Muhamedanisches. Sarajevo, 11. April. Gestern hat hier der Ramazan begonnen, wie all» jährlich durch Kanonenschüsse angekündigt, welch? die mill-! tärische Besatzung dcs Castells abgibt, sowie auch während des ganzen heilige» Fastenmonates die Muhamedaner durch Salutschüsse zu den Gebetstunden gerufen werden. Der Ramazan mit dem darauf folgenden Veiramfeste gibt dem hiesigen städtischen Leben ein eigenthümlich feierliches Ge> präge, und es tritt dabei namentlich die charakteristische Erscheinung hervor, wie hier die religiöse Eigenart der Muhamedaner durch das allgemeine Fortschreiten mo< derner. abendländischer Einrichtungen nicht nur leine Ein« buhe erlitten, sondern sich im Gegentheile gestärkt und gehoben hat. Es ist in diefer Beziehung besonders interessant, die Einrichtungen jener staatlichen bosnischen Anstalten zu beobachten, welche speciell den rituellen Zwecken der Muhamedaner gewidmet sind. So ist beispielsweise die von der jetzigen Regierung errichtete und geleitete Kadi« Schule in Sarajevo — nebenbei bemerkt, durch ihre Bewusstsein zu erwecke», aber mit der wiederkehrenden Oedaulenllarheit begann die Serlenqual auch von neuem, und für einen Charakter von der Sensibilität der Baronin war diese nicht gering. Doctor Brand hatte sich durch das plötzliche Uu« wohlsein der Baronin rasch wieder in seiner Rolle als Arzt hineingefunden; er hatte absolute Ruhe verordnet und fich lllsdaüu entfernt; stürmte und tobte es ja doch in seinem Innern kaum minder, als in dem Kopfe und dem herzen der jungen Frau. «Soll ich — suU ich nicht?» Das war die Frage gewesen, auf welche er ihr heute die Antwort schuldig geblieben, weil ihre plötz» liche Ohnmacht ihn an dieser Antwort verhindert hatte, und die gleichen Worte waren es auch. welche, von zierlicher Mädchrühand geschrieben, sich in einem llmieu Notizbuch befanden, das in einem Gefach feines Schrech-tisches lag — als Erinnerung an eine ferne Reise-Episode, nach der schon manches Jahr iui Land gc» gangen. War es denn möglich? Konnte jene zierliche Mädchengestalt, die heute noch vor seinem Gedächtnis sta»d, identisch smi mit der Frau. welche seit den Jahren, in omen er sie gekannt, ein nur immer sich steigerndes Interesse in ihm wachgerufen hatte? Uud wenn — wie war es gekommen, dass er nie schon früher, wenn die Baronin ihm wie eine ferne Erin° nerung erfchienen war, sich die Frage gestellt hatte, ob sie nicht seine Reisegefährtin von einst scin könne? War denn nicht selbst ihre Schrift ihm bekannt vorgekommen, ohne duss er gewusst hätte, wo er dieselbe schon ge-lesen hatte? Die Entdeckung, welche er zu machen glaubte, halte Dr. VlUüd so m.lhlc'5 üb> die Antwort auf das. was er gern gewusst halte, was zu wissen sein Herz ersehnte und was zu hören er sich dennoch fürchtete. Lange, lange schritt Dr. Brand in seinem Studier« zimmer auf und nieder: selbst die Spelsestunde gicng vorüb»r, ohne dass er nur daran gedacht hätle. eines der mundenden Gerichte zu berühren, welche seine treue, alte Wirtschafterin so appetitreizend zubereitet hatte. Eist als der Abend immer längere Schatten warf und endlich die Lampe hereina/bracht ward. hielt er in feiner rastlosen Wanderung inne. griff sich an den Kopf, als habe er einen fchweren Traum gehabt, und gestand sich. dass er heute den härtesten Kcnnpf aus» gerungen, welchen das Leben bislang ihm a/bracht; aber es war ihm jetzt doch Klarheit geworden; er wusste, was er zu thun halte — was zu thun die Ehre, sein Stolz ihm gebot. ^:.>!i..^.ll^ !<)lljt.» Laibachcr Zeitung Nr. 86. 708 <7Wll^ Interpellationen. Der Finanzminister brachte neben dem Budget auch eine Vorlage über die Verlängerung des Vudgetprovisoriums bis Ende Juni ein. Dr Smolka wurde mit 301 von 306 Stimmen zum Präsidenten gewählt, welches Resultat vom Hause mit lebhaftem Applaus begrüßt wurde. — (Aus dem l.k.Landesschulrathe.) Ueber die jüngste Sitzung des l. t. LandesschulrotheS für Krain erhalten wir folgenden Vericht: Nach Eröffnung der Sitzung trug der Schriftführer die im currenten Wege erledigten Geschäftsstücke vor, was genehmigend zur Kenntnis genommen wurde. In Erledigung der Tages« ordnung wurde die Erweiterung der einclassigen Volksschule in Höflein und Iagorje aus zwei Classen und die successive Erweiterung der zweiclassigen Volksschule in Mariaseld auf vier Classen, weiters die Errichtung von directivmäßigen einclassigen Volksschulen in Retece und St. Ulrichsberg bewilligt. Ernannt wurden für die Ober» lehrerstelle an der dreiclassigen Volksschule in Manneburg der Oberlehrer und Nezirksschulinfpector Herr Lorenz Letnar in Moräulsch; für die Oberlehrerstelle an der zweiclassigen Volksschule in Savenstein der Lehrer in Hasel« bach Herr Jakob Cepuder; für die vierte Lehrstelle an der vierclassigen Volksschule in Wippach die provisorische Unterlehrerin in Canale Fräulein Aloisia Äisail; für die einclassige Volksschule in Weißenfrls der Lehrer an der Volksschule in Assling Herr Rudolf Pis. Pie provisorischen Lehrer Herr Rudolf Dolenc in Podraga, Herr Franz Eesnil in Schoflem und Herr Johann Evirn in Neumarltl fowie der provisorische Oberlehrer in Podzemelj Herr Johann Varle wurden auf ihren bisherigen Dienstposten definitiv angestellt. Schließlich wurde die Abhaltung einer Landes-Lehrerconferenz im September l. I beschlossen. — lCrdblben in Kroatien.) Professor Dr. Kiipatiö legte jüngst der Agramer Universität den achten Bericht des «Erdbeben-Ausschusses» pro 1890 vor, dem wir einige interessante Daten entnehmen. Im Jahre 1890 wurden in Kroatien 42 Erdbeben beobachtet. Im Vergleiche zu den vorhergegangenen Jahren traten die Erdbeben im Jahre 1890 mit einer gewissen Regelmäßigkeit auf, welche aus bestimmte Erdbeben»Linien hindeutet. Die erste Bewegung im vorigen Jahre gieng von dem Agramer Erdriss aus, von dem sieben Beben ihren Ausgangspunkt nahmen. Dr. Kispatic legte ferner ein zweiles Werk vor: «Die Erdbeben in Kroatien», in welchem die Erdbeben von den ältesten Zeiten bis auf unsece Tage angeführt sind. Zu den bedeutenderen ge-hören die folgenden: Im Jahre 1481 wurde Ragusa fast gänzlich vernichtet; 1496 gab es ein fchweres Erdbeben in Trogir; 1502 wurde in Agram d>e Oberstabt zerstört; 1520 desgleichen Ragusa, Cattaro und Vudua. 1563 wurde Cattaro abermals heimgesucht; 1667 wurde Ragusa abermals vernichtet, zugleich mit Cattaro, Vudua, Perast; 1699 zerstörte ein Erdbeben den Kalnik, die Värenburg, das Kloster Svetice und den Thurm der Marcuskirche in Agram; 1750 erschiMerte ein heftiges Erdbeben Fiume und das ganze Küstenland und dauerte sozusagen ohne Unterlafs bis 1759; 1622 war im Mljet ein unterirdisches furchtbares Getöse hörbar, daS lange andauerte. Unzählige Erdstöße traten ein in den Jahren 1843, 1651, 1870. Das große Erdbeben in Agram im Jahre 1880 ist noch in jedermanns Ge> dächtnis. — (Rom reise.) Der hochwürdigste Herr Filrst-Erzbischof von Salzburg Dr. Johannes Haller besuchte gestern vormittags unser Landesmuscum Rudolfinum und sprach sich anerl«nnend über die reichen Sammlungen desselben aus. Per hochwürdigste Herr Fürstbischof Dr. Mlchael Napotnik von Marburg besuchte das Institut der Schulschwestern in Repnje. Nachmittags halb 2 Uhr traten die vier Kirchenfürsten: Seine Excellenz Fürstbischof Dr. Jakob Mißia, Fürsterzbischof Dr. Hal! er und die Fürstbischöse Dr. Zwerger und Dr. Napotnik, in einem von der Südbahn speciell beigestellten Wagen erster Classe mit dem Postzuge die Reise nach der ewigen Stadt an. Auf dem Perron war Herr Hofralh 3 chemerl in Vertretung des erkrankten Herrn LandeSvräsidenten erschienen. Auch ein ziemlich zahlreiches Publicum war aus dem Bahnhöfe anwesend, wllches die Kirchenfürsten bei Abfahrt des ZugeS ehrerbietig begrüßte. Die Ankunft der hochwürdigsten Herren in Rom dürfte am 20. April, die Rlicttchr derselben Anfangs Mai erfolgen. Obschon die päpstlichen Satzungen den Bischöfen einen öfteren Besuch der Gräber der Apostelfürsten in Rom vorschreiben, wird es doch kaum je einem österreichischen Kirchenfürsten gelungen sein, die 25., d. i. die silberne Romfahrt unter« nommen zu haben, wie Sr. Excellenz dem Fürstbischof von Scckau. Im Laufe der 24 Jahre, während welcher derselbe der Grazer Diöcefe vorsteht, war der Fürstbischof alljährlich nach Rom gepilgert. * (Unterkrainer Bahnen.) Wie bereits ge-meldet, hat das l. k. Handelsministerium die lrainische Landesregierung beauftragt, aus Grund des von der k. k. Generaldircction der österreichischen Staatsbahnen namens des Consortiums für die Unterkrainer Bahnen vorgelegten Operates die Stationscommission einzuleiten. Gleichzeitig mit dieser Amtshandlung wird eine neuerliche Tracenrevision bezüglich der geplanten Einmündung der Linie Laibach«Strata in den Staatsbahnhof Laibach abgehalten. Den Ausgangspunkt der Unterkrainer Bahnen bildet nach dem vorliegenden Operate jjder hiesige Staatsbahnhof, welcher aus diesem Grunde eine entsprechende Vergrößerung erfahren foll; dann führt die Bahn hinter St. Christoph gegen das Geleife der Südbahn, unterfährt dasselbe und wendet sich geoen Udmat, übersetzt den Üaibachfluss und nächst dem städtischen Schlachlhause auch den Gruber-Canal und führt sodann am Fuße des Golovec gegen den «grünen Berg», in dessen Nähe eine Haltestelle errichtet werden soll. Dann folgen die Stationen in fol« gender Ordnung: Laverca (HalteNelle), Linis?, St. Marein, Grohlupp, Weixelburg, Sittich, Rodockendorf, Großlack, Treffen, Hönigst.in, Rudolfswert und StraZa. Die Gott-scheer Linie zweigt in Großlupp ab und zäblt folgende sieben Stationen: Zobelsberg, Gutenfeld. Großlafchitz, Ortenegg, Reifnitz, Mitterdorf und Gottschee. Die in Laibach etablierte l. k. Eisenbahn-Bauleitung ist gegenwärtig mit der Ausarbeitung des Detailprojectes. beziehungsweise Begehungsofterates, beschäftigt. Mit dem Baue selbst dürste — falls nicht unvorhergesehene Hindernisse eintreten — im Herbste dieses Jahres begonnen werben. Die Er« öffnung.der Bahnen ist für den Herbst 1892, eventuell für den Sommer 1893 in Aussicht genommen. Für die Stadt Laibach ist die Verlegung des Unterlrainer Bahnhofes nach Schischka mit Unzukömmlichkeiten verbunden. Die richtigste Lösung der Frage wäre wohl die Erbauung eines gemeinsamen Central-Vahnhofes für die Süd', Unterkrainer-, Rudolfs« und Steiner'Vahn, welche jedoch kaum fo bald erfolgen dürfte, indem tie Südbahn, bevor die Frage der Verstaatlichung gelöst ist, sich zu neuen Bauten nur schwer herbeilassen dürfte, obwohl sich der Südbahnhof für die hiesigen Verkehrsverhältnisse bereits als unzulänglich herausgestellt hat. — (Interne Radfahrer-Akademie.) Der Laibacher Nicycleclub veranstaltet am 19. April im Fahrsaale des Coliseums eine interne Radfahrer-Akademie, zu welcher nur durch Mitglieder geladene Gäste Zutritt haben. Beginn 3 Uhr nachmittags. Abends 3 Uhr gesellige Zusammenkunst im rückwärtigen Salon des Hotels «Stadt Wien». Die Musik besorgt ein Streichorchester der hiesigen Militärkapelle. — (Kirchen bau in Gottschee.) Für den Vau der neuen Pfarrkirche zu Gottschee sind bisnun, einschließlich des Wez'schen Legates, an milden Beiträgen gegen 12.000 Gulden eingegangen. — (Regierungsrath, Dr. Gauster,) Director der niederösterreichischen Landes'IrrenanPalt, begeht he; te sein 40jähriges Dienstjuliiläum. Bei der Beliebtheit des Jubilars in seineu Collegenkreisen und weit darüber hinaus — auch in Krain — dürfte es an zahlreichen Ovationen nicht fehlen. — (Erdrückt.) Wie uns geschrieben wird, ist am 14. d. M. der bei dem Grundbesitze' Johann Kmet in Ojstro bedienstete Knecht Josef Voclo, 60 Jahre alt, da» durch verunglückt, dass er beim Umstürzen eines mit Heu beladenen Wagens unter denselben gerieth und erdrückt wurde. Derselbe blieb an Ort und Stelle todt liegen. — (Todes urtheil.) Der Pferdefleischhauer Johann Schön wetter, welcher vor mehreren Tagen den Viehhändler Johann Barbaric aus Ungarn in grausamster Weise ermordete und beraubte, wurde vorgestern vom C>llier Schwurgerichte zum Tode durch den Strang oerurlheilt. Wie verlautet, wird der Gerichtshof leinen Negnadigungsantrag stellen. — (Gemeindewahl.) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemeinde Oberdorf im politischen Bezirke Littai wurden gewählt, und zwar: der Grundbesitzer Ios'f Puslar in Veliko ^rnelo zum Ge« meindevorsteher, die Grundbesitzer Johann Kancina in Oberdorf und Josef Stufca in Malo Crnelo zu Gemeinde« rathen. — (Aus Abelsberg) meldet man ms: Bei der am 14., 15. und 16. d. M. stattgehabten Stellung in Udelsberg wurden von 352 erschienenen Stellungspflichtigen 128 assentiert, daher ein Ergebnis von 36 Procent Tauglicher. — (Eingefangene Deserteure.) Am letzten Donnerstag wurden bei Raibl, im Walde am Fuße des ^ Königsberges, zwei fahnenflüchtige Husaren aus der See» bacher Garnison von der Raibler Gendarmerie fest» genommen. Beide desertierten schon zum zweitenmale. — (Gewerbetreibende und Arbeiter.) Für die letzten Tage des April wird in Graz eine allgemeine Versammlung vou Gewerbetreibenden einberufen. In derselben soll entschieden gegen die Feier des 1. Mai Stellung genommen werden. — (Ernennung.) Der R'chtsprallikant beim Landesgerichte in Graz Herr Josef Kot nil wurde zum Auscultanten für Kärnten ernannt. — (Ein neuer Gen darm e rieposte n) wirb mit 1. Mui in Vigaun aufgestellt. Ueueste Host. Briginal-Telegramme drr „Laibacher Zeitung". Wien, 16. April. Die «Wiener Zeitung, meldet: Für die Großfürstin Olga wurde eine sechstägige Hoftrauer angeordnet. Fürst Georg Ezartoryski und Graf Trwein Nostiz.Rienek wurden zu erbl'^O'' Mitgliedern ernannt. Dem Kämmerers, ^, Czerni,, wurde die Oeheimrathswil^ ^, ^ ^ Wien, 16. April. In Her^ >^ mischtwaren.Händler Mathias Schut) ° s^o"^ 10 Uhr. in seinem Gewölbe, in dem "^« fand. von zwei unbekannten Individ«"" ^ ^, qetödtet. Als infolge der Detonat'0" ^ Leute herbeieilten, waren die ?/ ,ei>"" ^ Schuh gab nach wenigen Augenblick'" l^, zli °^ ohne Angaben über die Mörder «,em ^ Auf dem Thatorte liehen die M" ^ zurück. Es heißt, dass zwei entlaß , Mord aus Rache begangen haben. ^ ^. Wien, 16. April. Die Vorder ^ sind bereits ausgeforscht und verb"^^^ ben. ein wegen Diebstabls non S^"^ ^h!>' mis Namens Kn>bs. hat sick, im " " Zch Verhaftung erschossn. Der zweite 2^ ' b, Jakob, legte ein umfassendes Geswno"^od< Prag, 16. April. Dem «H^ qM^ hätte bezüglich der Adresse unter den ^ ^ ^ gemäßigte Partei die Oberhand 0^"' F H< vorsichtige und entgegenkommende «lo ^Al A Eim und Kaizl ausgearbeitet wird, V^ z»-Großgrundbesitz und die mährische" ^ " , könnten. ..»^«co^! 5 Berlin, 16. April. Die NeM"" ^ ^ schloss, dass das Recht. Telegraphen"^ ^ sprechanlagen zu errichten und zn "^ ^. lich dem Reiche zustehe. ^„M»e' ^«c! Brüssel, 16. April. Die «Chr , F Bildung eines Syndicates der «"''p hM gruben zur Abwehr unberechtigter u ^ Arbeiter. ,-«^l ^M Geestemiindc, 16. April. D°« "^st ^> zirken vorliegende Wahlresultat lau" HM" 6481. Adloff 2158, Plate 2777." ^ Stimm?,,. Eine Stichwahl gilt ^s ' ^sHl H Washington, 16. April. D«e '." e dies vertragsmäßig zulässig ist^^^^^^"^ Verstorbene. ^ ^,, Den 1 5. April. Francisca O"go" ^^c'' Castellgassc 11,- L.maenphthysc. 7- N? cul-'p^ Sohn, 43 I., Stadtiualdstrahe i5^Tuvc>^^ Mtozirhunl, vom w. "^ g> Meteorologische 16.2 .N.5 737.5 12-2 ^! O. chH, b< 9 . Ab.! 738 1 84 j 0, sch"^<„> - Schöner Morgen, gegen s Mc ^^l« meist bewölkt. — Das Ta^mitte! °r 0-K" über dcm Normale. ^^-----^7a!'^ ^ ___________________^.^—-----—' » Verantwortlicher Redacteur^^^^ > Danksagung. ^L > Filr die vielen M'weise U5>">^ W Theilnahme während der M leben meines mwcrgcssliche», "' ^ des Herrn < « Mai P" "><, W bürgert. Seidcnsärbers '"" " ^ ^^, W insbesondere fiir die überaus re>^^.,h^^^^, » Kranzspenden und f"r b«e ^,^ene'K^. ' W Leichenbeaänanisse.sagtallsn er cy ^süY W Freunden und Velannten dr" ^'^" W lichsten Danl . «ata», 8 W ssilr die vielen A/wcl,e ^^^'NZ W Theilnahme auö Anlast deo ^.^ W vergesslichei, Gatti,,, der ^l> ^<^p. > Maria Schii'lpe' s"^ ^ > sowie sür die schdnn, K>aA,.b^^l-> W reiche VetheiliMnq a» dem ^,^n ".^ >> ich meinen tiefstgchlhltcn, "" " , M ^ W Paul Tchimpe, ^ ^^ > Laibach an^lpr^^^ ^^USSjBto. 8& 707 l7. April l891. Course an der Wiener Börse vom 16. April 1891. N«« dem ^m Cour««««« ., , UN '8U75 181-./ ^'b" , W5Ü0 1N8 50 Gelb Ware Grundenll.'Vbligationtn (für lO« st, VM,). 5°/^ galizliche...... l0b — 105 2 z !»"/« mährische...... —>——-— 5»/, Kraln und Küstenland . , — — — — 5°/« nledtiösterieichlschc . . , 109 bO 110 2b ü°/» steirische......-'----------— 5«/, trolltische und slavonische . 104 75 l0L - ü°/„ siebenbürgische .... — — ^'-' 5°/<> Temescr Äanat .... —-— —'— b°/<> ungarische...... »2— 93-- Andere Lssentl. Anlehen. Donllli'Reg,-Lose ü"/« 1W fl. . 1LU-75 l2t 25 dto. «lnleihc 1878 . . 106'— 1^N'?5 Anlehen der Etabt Eö« . . 111 — —'— «nlehen d. Ltadtgemeindc Wen 105 50 1NL5U PräM'Anl, t>, Stadtgem, Wie» 1«i5 14«50 Börsenbau-Anlehen verlos, 5°/n 98— 99'— Pfandbriefe (ftlr 10» fl). Nobencr. allg. öst, 4°/„ O. . . 114-- 11b — dto, dto. 4>/,°/„ , . . luo-bo lUl 30 dto. dt«. 4°/o , . . 97'30 97 80 dto, PrHm,-Schuldverfchr. 3°/» 109 25 109 7^ Oest, Hnpothelenbanl inj, ü0°/„ 9S»s 95'10 Oest.'ung. Ban! verl. 4'/,°/o . 101 20 INil^u betto . 4°/, . . 99 70 100 10 dett, 50jähr. » 4°/, . . 99'70!00'10 PrioritätS'Vbliglltionen (für l00 st,), Ferdlnanvs'Norbbahn !tm. 188S 99 7) 100 30 Valizische Knrl»Uubwig' Nahn > ' Em. 1881 300 fl. S. 4»/,°/,, . llw - 100 ^0 Gelb Ware Oesterr. Norbwestbahn . . .107-107 60 Staatsbahn....... 198 — l94 — SÜbbllhn k 3°/,..... 15N 25 15125 » 5 2'/p..... 119' 120- Ung.'giliz. Nahn..... 10» — 102 L0 Diverse Luft (per Stück). Treditluse 10» fl...... 187 25 18825 Clary-Luse 40 st...... bS'51 57 50 4°/n Donau-Dampfsch. 100 st. . 125— 1?6 - Laibacher Prüm-Anleh. 20 fi. 21 50 22 50 Ofener Lose 40 fl..... 5^ 50 59 t>0 Palffy-Lost 4« st...... 55 75 5ß'2ü «othe» Kreuz, öst. Ges. »,, 19 sl. 1» 9« 19 20 Rudolph Lose 10 st..... 20 5«, ii'50 SalM'Luse 40 st...... 59 5,, 8n5E, 7"5« 7l — Lünderbanl, öst. 200 fl. O, . . 218 15 21»75 Oesterr,°u»g. Banl 600 st. . . 988 -- 99l - Unlonbanl 200 fl..... 23/75 23825 Verlehrsbanl, Allg., 140 . . 159'b0 1ÜÜ b0 Actien von Transport« Unternehmungen. (per Stück). Mbrecht'Vahn 20a fl. Silber . 89-50 N". - Mföld ssuiMllN. Vahn 200 fi. S, 203' 20^-50 Nöhm. Nordliahü 150 fl. . . 205-207 — » Westbah» 200 ff. ... 35O-50 353 — Vuschtiehiaber Eis. 500 fl. CM. 123? 1244 dto. Mt, N/> 200 fl, . 491 — 454' — Donau - Dampfschissfahrt. «es., Oesterr. 50» fl, CM, . , . 298'— 300 — DrauMs. (V,.Dc,,^,)2»0 fl. S, 189 75 2«0 25 2>ur,-Vode!!b,-Eis,'Ä, 2»0 fl, S- —'— — — sserbinaobs Nordli, l«»o ss,CVl, 27l<5 2795 Gal, Carl Ludw. Ä, 20» fl, CM, 21»l5> 2>3'5e Lemb, - llzeniow,. Iassy»lkisen- bahü-Oesellsch, 200 fi, S. . , 24475 245-75 Ulohd,öst,-ung,,Iriest50Ust.«M, 44 — 39050 Salav'Tarj. Stelnlohlen 80 st. 503'— 505- «Tchl3l,slinühl». Papiers. 200 fl. 197- 199'— «SW,rllmühI.,Pavifrf.»,V.-G, 1315« 132- Trifaili-r Nohlenw. Gcs, 70 fl. . 1N5-50 IS» 50 Wllffcnf.'V.,Oest.!nWlen10Nfi. 473-— 47S — Waggon'Leihanst,, All«, in Pest 80 fi......... 88- - 90- - Wr, Vaugescllschaft 100 fi, . . 81'50 825« WenerbergerIiegel.Nctleu Ges. 21750 «1850 Devisen. Deutsche Plätze...... »710 5785 London........ IIU'5» 11« ü5 Pari«......... 4U'i/> 4« 82. Daluten. Ducaten........ 552 554 2«-Franc«'Stück,..... 9 «3 9»4, Deutsche «eichsbanlnoten . . 57 l>7, 5?-15 PapIei'Rubel...... 137.,' >'3» Italienische Nanlnote» (ion 2.) 4530 45 85 ^:»Ä*u;rTE,rr ffectal* t Mäwa ScWamer 4 Schdtm ^¦^L^ WIEBs, I., KSrntnerstrasse 2O. Rmtsblalt zur Laibaclier Zeitung Rr. 8ß. Freitag den 17. AM 1891. ^^M^stri. events ^>^°i 1891. ^^ Wrichts-Präsibium i" ^«"tz in'd^« t. l. Talmi. q°?°l vH3'»" °ls geeignet . «,V au °Wn Verzicht leistet V^''°n'inüK^^stande der ^-^^°°ch zu überreichen. Im übrigen wird sich auf die ausführliche Kundmachung, enthalten im Amtsblatte der «Laibacher Zeitung» Nr. 84 vom 15. April 1891, berufen. Laibach am 15. April 1891.____________ (1547) Präs..I. 1395. Zwei Heriöjishof-Udjunctenstellen der IX. Rangsclasse bei dem k. l. ilandesgerichle in Graz, eventuell bei anderen Gerichten. Gesuche bis 28. April 1891 an das l. l. Landesnerichts'Prä'sidium in Graz. Graz am 13. April 1891._____________ 3ir. 1566. g. 2318. c-Ldictal- Oitation. Behufs Eintheilung der fliehenden Gewässer des politischen Bezirles Radmannsdorf in Fischerei» reoiere gemäß 8 9 des Fischcreigesehes vom 18. August 1888, L. G. Bl. Nr. 16 ex 1890, werden hiemit alle diejenigen, welche die Anerkennung einer in diesem Veziile gelegenen Wasser« strecke als Eigenrevier ansprechen, ferner die» jenigen, welche auf Grund des Z 14, Alinea 2, des Fischereigesehes die Nichteinveziehung einer in einen See oder Teich einmündenden Wasser-! strecke in ein Pachtrevier ansprechen, ausgefordert, diesen Anspruch bei sonstigem Verluste desselben innerhalb der Frist vom 2«. Upril bis 2tt. Juni 1891 bei der gefertigten t. t. Bezirlshauptmannschaft geltend zu machen. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass die auf ß 382 a. b. G. N. beruhende Befugnis zum freien Fischfänge gemäß § 4 des Fischerei» gesetzes aufgehoben ist und dass diejenigen, wrlche bis zur Kundmachung des Fischereigesehes den Fischfang berufsmäßig in den bisher dem freien Fifchfange unterliegenden Gewässern be» trieben haben, die weitere Ausübung des Fisch» fanges in diesen Gewässern nur noch bis zu deren Einbeziehung in ein Revier gestattet ist. K. l. Bezirlshauptmannschaft Radmanns« dorf, am 7. Upril 1891. Zt. 2318. N3lyla8Nl pniiv. 2» rll^cielitev lylcoöili vociä pulitiöneßk okrk^k Na^ovhio» v ribaruk« okr^s po H 9. i-ibki-Lkeßk 2k!conk 2 äus 18. avßusta 1888. l., 6ei. xak. st. 16 äe 1890, »s väi ti8li, kllteri 8« p0ß2,ni^n 2», w, 6». 86 l:»,ll» v okllrii leisöa vo6n», prog», pripoxnl», 22, 8llM08vc>^ okrllj, äal^e tikti, Kater, 3k na paä8l»vi § 14., od-»tavek 2, ridl>.r8keß2, xakona poßkNMo 2a to, äll 3L v likksno ^exero äli kallsen ribn^all »tekll^oöa 36 voäna pro^a ne prev^llme v nakupni ukr^, 8 tem poxiv^^o, 6a äotiöno pravieo, lcer ^0 clrußllöe ix^ubö, pri tuk«^-sn^em ureäu n»pove«lo v öasu oü 20. »i»rU» üo 20. Hnul^» I8S1.1. Ob ^eänein 86 opoxoru^j«, 6» ^e n» I 382 obö. ciri. xllk. opir^oö» »e pravic» 60 «vo-l)oän6 rid^'e lovi po § 4. ridarglceßk xalconT ocipravl^enz in äil ^e tizlim, ll»t6ri 80 do r»2ßlll8itv6 ril)»,r8k6ß», xalcon», po »vü^em poklici ixvrsevllli rib^a lov v 6o»Ie^ svokoäni rid^i lovi poävrz6nik voäill, naökhno ixvräe-v»n^6 ril)^e lovl po tel» voäak äopusöono »»mo 8> 6otl^, 6olll6r 8S t6 voäö N6 pr«-V26MÜ V Illl^sen ribolovni olcr»^'. <ü. ill. okr^no 8i«.v«lr»tvo liaciovl^ic» 6uy 7. »pril» 1891. (1502) 3—3 Nr. 1119. Jagdverpachlung. Am 2. Mai 1691, vormittags 9 Uhr, werden Hieramts die Jagd» barl'iteli der lDrlsgemeinden Radence, Schwein» berg und Weinih für die Zeit vom 1. Juli 1891 bis 30. Juni 1896 im Wege des öffentlichen Aufrufes verpachtet werden. Die Licitationsbedingungen liegen hieramts zur Einsicht auf. K. l. Vczirlshauptmannschaft Tschernembl, am 14. März 1891. Unzeiaeblatt. ¦;^%* be' bill'88t 'SNoleL'^No Josefe lonot^ 1890 umr- Sj , "aredi en sain od 9. uri änpoluiwß pri l6m «oclisöi v ^llti^kem övoru kizna ätsv. 36 na 8!al-sin li^u « ririZtavlcom, 6a »6 pri tem r6Ilu imsnovana kis» ?a cenünu vr6czn08t i? ßnvi ^apuäöin!, äs prae«. 12. m»roa t.!., äl. 2057, 2aracli 50 8«^. 8 pr. öoloöii 86 ^6 6an X» U8tN0 raxpravu V ma-lotnsm poslonku na ä»n 24. aprila 1891. I. ob 9. uri 6opo!uän6 pri tsm «oclitzöi. I^sxnnnim pravnim na8l66ni!<0m I^uk6 ^lurna p08tavil 86 ^6 Kurat0r^6m uä aotum Mia ^lursn i/ I^noviö. lÜ. kr. okr^no »oäisöL v liamniku cw« 15. marca 1891. 0V* SKiehnng Nohon am 17. Mai 1801. *^P| pkA Triester Seehospiz - Lose nil Ha-u-pttrcffer: \J\J m* 1OOO »ucaten Wert *m 16OO Treffer. (1579) 13-1 kr- Zu haben bei: J. C. Mayer. (1496) 3—1 Nr. 2661. Edict. Ueber die Klage des Franz Mihevc. Grmldbcsiheri von Martinhrib (durch dm Curator Josef Slliole von Unterloitsch) gcgm Anna M'lac, qeb. Mele. respective deren unbekannte E, ben und Rechtsnach« fola/r, wegen Verjährt und Erloschen erllä'lung einer Sahpost per 800 fi. MM. wnrde den Geklagten Herr Karl Pllpftitz von Kirchdorf zilm C.irator «6 aotum bestellt und ihm der K>aq«bescheid vom 26. März 1891. Z. 2661. womit die Taasatzuna. zum ordentlichen münd« lichen Versah'en auf den 22. Mai 1891. vormittags 9 Uhr. Hiergerichts angeordnet worden ist. zngefertigt. K. k. Bezirksgericht Loitsch. am 26sten März 1891. ^^__________ "(1529) 3-2 Nr. 9385. Zweite exec. Feilbietung. Am 21. April 1891 nm 10 Uhr vormittags wird Hiergerichts die zweite executive Feilbktnng der Realität des Mathias