leitu> wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schrill-^arih’ ^ lTwaltung und Buchdruckerei Tel. 25-117. 25-68 und 25-69. '0V' Kopališka ul. 6. Manuskripte werden nicht retourniert. — Anfragen Rückporto beilegen. 7"" WM, a E5M2M M äSäS* Ö-Ö Inseraten- und Abonnements-Annahme in Maribor, Kopališka uhea 6 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen monatlich 23Din, zustellen 21 Din, durch die Post monatlich 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer 1.50 und 2 Din. Pras DSn TSO ölntiborrr Mmm QJz k *bi kn J&na, Einheitliche genossenschaftliche Organisation \iu ®s Keograder Amtsblatt „Službene No-yUr bringt das neue Genossenschaftsgesetz dje ’ cröffentlichung. Die Veröffentlichung ivllrP.s Gesetzes, an dem 15 Jahre gearbeitet sea u’ stellt in der Geschichte des Gerlöste haftsxvesens in Jugoslawien ein wichti-fje b)atum dar. Das Ackerbaumin istcrium ^.v.n bereits im Jahre 1923 mit der Aus-sßj^'bmg eines neuen einheitlichen Gcnos-sa_ c'iaftsgcsctzes, der endgültige Entwurf jji ® uber erst unter, der gegenwärtigen Re-Qr,Ua8 heraus. Dieser xvurdc bereits im dc °ber 1935 dem Parlament vorgclegt und sch .sschuß für dieses Gesetz begann aber fa im November 1935 mit der Durclibc- gcj“ng des Entwurfes. Vor die Vollsitzung ses ntcr-Ä von Produktionsgenossenschaften. (;,!•■ beßlich sieht das Gesetz auch die d V'dung einer Genossenschaftsbank für iti! ean**' Land vor. die dieselben Begün-s(P,n8en genießen soll wie die Genossen-AKfteii. Belgiens König besucht London. U it b 0 n, 27. Sept. König Leopold 3. Belgien wird im November der engli-,7n Hauptstadt einen mehrtägigen ossizicl-n Besuch abstatten. 3iirich 27. Sept Tevistu: tat,5 U 935, London ^75. Mailand 22.925, Beograd 10, 21.57, Newyork to. -io, :wn:uiiK> --'.o-o, Berlin 174.70, 79.80 Prag 15.21 Amsterdam 240.775 3^'ei 73.30, lgarschau 82.25. Bukarest Japans Ziel in EHina MAN PLANT DIE VERNICHTUNG DER CHINESISCHEN REGIERUNG WEGEN IHRER VERBINDUNG MIT MOSKAU. — SCHARFE SPRACHE JAPANS GEGEN ENGLAND. — TOKIO LEHNT SICH FESTER AN DIE AUTORITÄREN MÄCHTE ITALIEN UND DEUTSCHLAND AN. Tokio, 27. Sept. Das hier erscheinende Emigrantenblatt »R o s s i j a«, welches vorzügliche Beziehungen zu japanischen Militärkreisen unterhält, veröffentlicht unter dem Titel »Vor Kriege gegen China zum Kriege mit Sowjetrußland« einen Artikel, in dem es u. a. heißt: »Die Sowjetregierung besitzt den Mut nicht, offen auf die Seite Chinas gegen Japan zu treten, sie ist deshalb bemüht, China insgeheim zu unterstützen, um die militärische Kraft Japans zu schwächen. Das Ziel dieser Politik ist, den gegenwärtigen Konflikt zwischen China und Japan so lange wie möglich hinauszuschieben. Japan sieht sich aus diesem Grunde gezwungen, die gegenwärtige chinesische Regierung mit Marschall Tschiang Kai-schek an der Spitze zu vernichten, um mit einer neuen, offen gegen den Bolsche wismus ankämpfenden chinesischen Regierung verhandeln zu können. Das Antikomintern-Abkommen mit Deutschland ist zu wenig wirksam gewesen, es fordert unbedingt die Einbeziehung Italiens. Von England erwartet Japan die baldige Liquidierung der sowjetfreundlichen Poli- tik. Japan wird auch für den Fall, daß England von diesem seinen Kurs nicht ab weichen sollte, seinen Standpunkt den ohnmächtigen Angelsachsen gegenüber zu behaupten wissen. Für Japan ergibt sich aus dieser Weltlage nur eine Notwendigkeit: der Anschluß an die beiden faschistischen Großmächte Italien und Deutschland. Die japanische Regierung ist in Verfolg dieser Politik bestrebt, mit Deutschland ein Militärbündnis abzuschließen, um auf diese Weise die Sowjetunion in Schach zu halten.« Der Artikel der genannten Zeitung hat in allen diplomatischen Kreisen großes Aufsehen erregt, und zwar umso mehr, als im Moskauer Kreml in der vorigen Woche hinter verschlossenen Türen eine Konferenz stattgefunden haben soll, in der Stalin, Blücher, Woro-s c h i lo w und Potemkin die Frage eines Angriffes Sowjetrußlands gegen Jari erwogen hätten. Marschall B 1 ticke r soll den Krieg gegen Japan als dringende Forderung aufgestellt haben. Hitler zum Gegenbesuch in Italien eingeladen DER DUCE BEI DEN GROSSEN DEUTSCHEN MANÖVERN. — MUSSOLINI TRIFFT HEUTE IM FESTLI.CH-GESTIMMTEN BERLIN EIN. — DER EMPFANG DES ITALIENISCHEN REGIERUNGSCHEFS IN MÜNCHEN. M ti n c li e n, 27. September. Nach einer aus zuständigen Kreisen stammenden Mitteilung hat Benito Mussoli-n i den deutschen Reichskanzler Adolf H i t 1 c r zu einem Gegenbesuch in Italien eingeladen. Hitler hat die Einladung angenommen. Die Aufforderung zu diesem Besuch, . »der so bald wie möglich erfolgen soll«, habe Mussolini am Sams tag mittags beim gemeinsamen Frühstück mit Hitler ausgesprochen. Hitler habe die Einladung sofort angenommen, doch sollen Zeitpunkt und Programm des Hitler-Besuches in Italien erst später iestgelegt werden. Der gegenwärtige Besuch des Duce in Deutschland ist nach amtlicher italienischer Ausdeutung nicht als Gegenbesuch für den 1934 in Venedig erfolgte Besuch Hitlers zu werten, sondern es ist der erste Besuch Mussolinis in Deutschland, den Adolf Hitler ebenfalls als ersten Staatsbesuch in Italien erwidern werde. Berlin, 27. September. Heute nach mittags trifft Mussolini, der in allen Kundgebungen als »Gast des Führers und des deutschen Volkes» bezeichnet wird, in Begleitung des Reichskanzlers, der Spitzen von Staat, Wehrmacht. Par tei. sowie des Marschalls Badoglio und der italienischen Suite in dem festlich geschmückten Berlin ein. dessen Hotels sich zunehmend füllen, da sich Tausende und Abertausende aus dem Reiche die Gelegenheit nicht entgehen lassen wollen, den triumphalen Einzug Mussolinis mitzuerleben. Berlin, 27. Sept. Den Höhepunkt des Abschlusses der großen deutschen Manöver bildete die Ankunft M us s o 1 i n i s im Manövergelände. Mussolini und Hitler wohnten mit den Marschällen v. Blomberg und Badoglio der Entscheidungsschlacht zwischen der roten und der blauen Armee bei, in der die modernsten Waffen voll zu ihrer Geltung kamen. Dem Duce und Hitler wurden überall stürmische Ovationen zuteil. Mussolini und Hitler begaben sich sodann nach Wustrow, xvo sic einem großen Uebungs-schießen der Flugabwehrartillerie beiwohnten. Heute vormittags besichtigte Mussolini in Begleitung Hitlers und der Generalität die Krupp-Werke in Essen. M ü neben, 27. Sept. Ministerpräsident Mussolini traf am Samstag kurz nach zehn Uhr vormittags mit dem Sonderzuge am Münchner Bahnhof ein, wo er vom Reichskanzler Hitler und den Spitzen des Dritten Reiches feierlich begrüßt wur de. Unter den Klängen des Marsches »Hymne an Rom« — es ist dies der Licb- lingsmarsch des Duce — schritten die beiden Führer, die sich herzlichst durch Handschlag begrüßt hatten, die Front der SS, SA und der Ehrenkompagnien der Wehrmacht ab. Unter dem Donner der Geschütze traten sodann Mussolini und Hitler ihren Triumphzug durch München zum Prinz Karl-Palais an, wo die Wohnung für Mussolini vorbereitet xvar. Nach den großartigen Empfängen, gegenseitigen Besuchen usw., bei denen Mussolini und Hitler immer wieder Gegenstand stür miseher Ovationen waren, ging die Fahrt in zwei Sonderzügen ins Manövergelände in Mecklenburg weiter. Berlin, 27. September. Während Mussolini und Hitler heute vormittags in Essen weilten, wo die Besichtigung der großen Krupp-Werke vor genommen wurde, ist der Befehlshaber der italienischen Wehrmacht, Marschall B a d o g 1 i o, in Begleitung des Reichs kriegsministers Generalfeldmarschall v. Blomberg nach Hamburg abgereist. Er wird jedoch heute nachmittags wieder in Berlin eintreffen, um den großen Empfangsfeierlichkeiten für den Du cc in der Reichshauptstadt beizuwohnen. Kurze Nachrichten L o ii fi o u, 27. Sept. Wie „® xcha «= g e T e l e g r a p H" berichtet, ist der Direktor der Moskauer Getreideversorgung-s-tsteKc mit vier Mitarbeitern wegen angeblicher Sabotage zum Tode verurteilt und sofort Hingerichtet worden. Es wurde den Verurteilten zur Last gelegt, Tausende von Ton neu Getreide dem Verderb preisgsgebeu zu Haben. Infolge von Sabotage durch „Staats feinde", Hiest es in der Anklageschrift, seien bis jetzt 200.000 Tonnen Gerleide vernichtet worden. B e t I i n, ,27. Sept. In Berlin verbreitete sich gestern abends das Gerücht, daß iser Wilhelm 2. in Doorn gestorben sei. 's Gerücht Hot sich als falsch erwiesen. Der Exkaiser ist vor einigen Tagen zwar an einer Erkältung schwer erkrankt, doch liegt keine Lebensgefahr vor. „Slavija“—„Lendava“ 3 :3. Dolnja Lendava, 27. September. Hier gastierte gestern der Sportklub „Slaxija" aus Maribor und trug das Fußballmeistcr-schaftsspicl gegen den hiesigen SK Lendaxa aus. Das Spiel, das auf dem fast völlig übcrschxvemmtcn Spielplatz des SK Lendava vor sich ging, schloß nach hartem Kampf 3:3 unentschieden. Bis zur Pause führten die Gäste, die bis dahin ein sichtbares l ebergexvicht hatten, mit 3:1. „Skrvija1" spielte die längste Zeit mit 30 Mann, da ein Spieler ausgeschlossen xvorden xvar. Das Spiel leitete Schiedsrichter Konic aus Maribor. In der Pesnica ertrunken. Sv. M a r j e t a, 27. Sept. Unwert von Sv. Marjeta stürzte gestern der 63jährige Bettler Johann P a l i r in den Pesu i ca-Bach und ertrank. Seine Leiche konnte bereits geborgen werden. Mariborer Zeitung“ und „Mariborska tiskarna“ zur Gänze übersiedelt! DIE NEUEN TELEPHONNUMMERN: 25-67, 25-68, 25.69. Mit heutigem Tage sind die letzten Geschäftsabteilungen der »M a r i b o r er Zeitung« und der »Mariborska tiskarna« aus ihren bisherigen, langjährigen Räumen in der Jurčičeva ulica 4 in das neue Druckereigebäude in der Kopališka ulica 6 übersiedelt. Ab M o n t a g, den 27. d. wollen die geschätzten Kunden sowohl der »Mariborer Zeitung«, als auch der »Mariborska tiskarna« ausschließlich nur mehr in den neuen Geschäftsräumen in der Kopališka ulica 6 (gegenüber dem städtischen Wannen- und Dampfbad) vorsprechen und dort ihre Besorgungen erledigen. Die neuen Telephonnummern sowohl der »Mariborer Zeitung«, als auch der »Mariborska tiskarna« sind — ebenfalls ab Montag, den 27. d. — 25-67, 25-68 und 25-69. Glanzvoller Abschluß der ■ jueoflatoü növer Das Defilee der 15.000 vor den höchsten Würdenträgern des Staates und der Auslandnrtfsionen Metli I n, 37. Sept. Für das angekündigte große Defilee der au -Ben Herbstmanö-uent.‘Beteiligten Formationen der Wehrmacht henvschke feit einigen Tagen in Ljubljana, Zagreb und anderen Stabten so großes Interesse, daß cs gestern gar nicht wn übernahm, als die Sch lachten!bmnmler in mehr als 300 Autobussen und Kraftwagen in Metlika und Umgebung eintrafen. Ans Zagreb tarnen et« n>a 1000' Neugierige mit einem Sonderzug ins. Manvvergelände. Alle unierkrainischen Fahrwege und Straßen waren von Kvcrft-uchgen buchstäblich t>erra-mme$t. 'Sic große Revue der an den Manövern lwkeiligren Truppen hätte ursprünglich unter dem KstHsvo-Berg bei Podzemlje slattfinden sollen,,wo die deiftlierenden Truppen in fron ta^eschlossenen Verbänden hätten aufmar-irhieren können. Me Kavallerie hätte dort im Galopp vornberreiten können, ebenso die Artillerie während die Tanks ihre höchste Geschwindigkeit hätten zeigen können. Infolge des Regens der Vorwoche wurde das uvspünglich bestimmte Terrain aber derart m»geroeicht, daß bas Defilee nur in Iben üblichen Viererreihen erfolgen konnte. Die Manöverleitung bestimmte deshalb daß nur ein Teils der Truppen am Defilee sich beteiligt. Trotzdem war es das größte Defilee, das in Jugoslawien bisher gesehen wurde. Der Bor Mmarfch der in bester Verfassung sich befindlichen Einheiten bauerte 2 yt Stunden. Dtzr "Vorbeimarsch erfolgte in der Nähe von Prihova, wo sich inzwischen etwa 4000 bis 5600 Zuschauer versammelt hatten. Als er« sber braflder.Manöverlerter -General M i l o-och.n o v i crorit seinem Stabe ein und ntmr« den-die militärischen Würdenträger von den entwenden Schlachtenbummlern stürmisch begrüßt. Den Platz gegenüber der Ehren tribune nahm eine Ehrenkompagnie der Feuerwehr ein. Katholische J-ungmänner in Uniform, Svchln und Weißtrainer Volkstrachten gaben durch,ähre Anwesenheit ein besonders illnftres Wld. Hm 9 Uhr traf • Münisterprüsident und Außenminister Dr. S t ojab i nov ich in Begleitung 'ves Innenministers Dr. K o r -s e c und des Verkehrsministers Dr. S p a-h o vor der Ehrentribüne ein und wurden dieMinisrer ebenfalls stürmisch begrüß.llnter den Gästen sah man ferner den Bonus des Dvaubanats Dr. Natlačen, den Banns des . Sawebanats Dr. R u 2 i č den Senats-prästdenten Dr. M a L n r a ni 6, den Skup scht inaprälsidenten Dr. <5 i r t č, Bürgermeister Dr. A dies i L (Ljubljana) und Bize-büugermeister Kauf m o n n (Zagreb). Inzwischen begannen sich die Vertreter der AuÄandsmisfionen und die Militärattachees zu versammeln. Hut halb 10 Uhr erschien Seine kgl. Hoheit Prinz rege nt Paul, immer wieder stürmisch begrüß, und zwar in Begleiung des Kriegsministers (General M «tič unter den Klängen der Staatshymne und wurde vor der Ehrentri-büne-durch den Chef der Regierung begrüßt, worauf das Defilee -bogamt. Aus der Richtung von Metlika her kam der Kommandant der Parade General Ilič an der Spitze seines Stabes herangeritten. Die Dete der Parade - bildete idas Radfahrerbataillon. Es folg te der Stab der Kavallcriebrigade und ein KaDalleriaregiinent mit Fahne. Diesen: Regiment fölgte der Stab der Saosbivision mit dem 35. und 26. Infanterieregiment. Trotz der Stm-vazen, die die Manöver naturgemäß mit sich brachten, bot der Vorbeimarsch der Infanterie ein Bild der Frische und Festigkeit des Paradeschrittes. Die Musikkapellen der beiden Regimenter spielten stramme Weifen. Ganz groß war die Begeisterung der Schlachtenbummler beim Eintreffen der Gebirgstrnppen. die mit zwei Regimentern vertreten waren. Die Artillerie mit ihren 8= und 7l5-om--GefchützLn war die nächste Einheit, der eine Haubitzdivision folgte. Großes Interesse winde dem Stab der motorisierten Division entgegengebracht, die in Kraft-rvagen vorüberfnhr. Auf Kraftwagen und Motrräberit. folgte dem Stab eine Palrouil-leneskadron. Acht leichte Patronillentanks waren Nt.» uni eve Gefolge. Nun lraf auch schon eine motorisierte Batterie der schweren Artillerie ein. Unter großen Ovationen fuhren die 10.5 cm weittragenden motorisierten Geschütze vorüber. Den Abschluß der Parade bildeten in der Luft.24 Jagdflugzeuge und 4 dreimotorige Bomber. Am Defilee beteiligten sich insgesamt 15.000 Mann, d. i. nicht ganz ein Drittel der an den Manövern beteiligten Truppen. Das Defilee war um die Mittagsstunden beendet, worauf Se. kgl. Hoheit Prinzregent Paul den Standplatz des Defilees unter den Klängen der Staalshym-ne verließ. Novo m e ft o, .26. Sept. Um halb 14 Uhr wurde Se. kgl. Hoheit Prinzregenten Paul in Dolenjske Toplice von seiten der Bevölkerung ein überaus herzlicher Empfang zuteil. Aus den llmgebungsgemeinden waren alle Bürgermeister mit dem Bürgermeister von Toplice an der Spitze versammelt. Zahlreiche Feuerwehrleute in Uniform, die Schuljugend und die Vereinsjugend waren zur Begrüßung ebenfalls herbei geeilt. Um halb 16 Uhr gab der Prinzeregent zu Ehren der Ausland-Missionen, der Militärattachees und der heimischen Wehrmacht ein großes Bankett, an dem auch Ministerpräsident Dr. Stojadinovie, die Minister Dr. Korošec, Dr. Spaho und General Marič Hofminister Colak-Antiö, die Banuffe Dr. Natlačen und Dr. Ružič, Senatspräsident Dr. Mažuranie, Skupschtinapräsident Dr. Čirič, der LeibadsU'tant Seiner Majestät des Königs General Hristič, der Bürgermeister von Toplice usw. teilnahinen. Als der Prinzregent unter den Klängen der Bolkshymne den Bankettsaal betrat, wur den ihm von den sich von ihren Sitzen erhebenden Banketteilnchmern herzliche Ovatio- nen bereitet. Im Laufe des Banketts erhob sich Kriegsminister General Marič, der in einer längeren Rede zunächst dem Prinzregenten und allen Vertretern der Regierung, des Senats, der Skupschlina usw. für die aufmerksame Unterstützung dankte, die die Wehrmacht anläßlich dieser Manöver fand. 'Ganz besonders dankte er auch den Chefs und Mitgliedern der Auslandmissionen und den Militärattachees, die die Manöver mit ihrer Anwesenheit beehrten. Mit der Beteuerung, daß die Wehrmacht ihre Aufgabe nach wie vor erfüllen werde, sowie mit einem Trinkspruch auf Seine Majestät König Peter den Zweiten, Seine kgl. Hoheit den Prinzregenten und fech Haus schloß der Minister seine Rode. Nächster Redner war der tschechoslowakische Landesverteidigungsminister M a dp n i k, der sein Glas auf das Wohl 'Seiner Majestät des Königs, des Prinzregenten und der jugoslawischen Wehrmacht schob. Unter allgemeiner Spannung erhob sich sodann Seine kgl. Hoheit der P r i n z r e-(jciit und hielt nachstehenden Trinkspruch: Metne Herren, mit dem Erfolg zufrieden-gestellt, den die Wehrmacht Bei dieser Gelegen heit aufgezeigt hatte, betrachte ich es für notwendig, allen Offizieren und Soldaten die verdiente Anerkennung angesichts der Tatsache zu geben, daß sie sich aufopferungsvoll für die Erfolgskrönnng der großen Manöver bemüht haben. Es gereicht nttr zur großen Freude, mich persönlich davon überzeutg haben zu können, daß unsere Wehrmacht ständig fortschreitet und den Traditionen der Vergangenheit die Treue bewahrt hat. Unsere Wehrmacht ist etn Bolksheer schon des- halb, roctl sie von der unerschütterliche» bc des Volkes getragen wird. Aus ^ c’ , Grunde bedauert das Volk kein Opfer, es der Wehrmacht dargebracht wird. y»ß slawisch ist die Wehrmacht deshalb, we> in ihren: Verbände die Generationen » rer Jugend, unsere Hoffnung und unsere ^ knnst, vereinr, um Körper und Geist rin © ne der heldischen Vergangenheit und nicht weniger ruhmvollen Zukunft zu en kein, die des jugoslawischen Volkes h» Unsere Wehrmacht ist eine wesentlich »» .( nale Organisation, aus deren Fahnen ben steht, daß sie für König und Vater lebt und stirbt. Die Dynastie Karadoriff- . hat im Lause des nationalen Lebens » wahrend des epochalen Kampfes des Wü immerdar Soige und Aufmerksamkeit Wehrmacht ^»kommen lassen. Den Stolz Wehrmacht aber bildet die Liebe und T»e zur Dynastie. jfl In enger Zusammenarbeit zwischen »ie • und Wehrmacht fielen zahlreiche teure -4j' fer. Aus ihren Gräbern entstand das i»»®j tige Werk unseres großen u. unzerstörbar Vaterlandes. Die Liebe und Treue, diese » den männlichen Eigenschaften unserer 2LE macht, sind mit dem tragischen Tod me»1 unvergeßlichen Vetters König Alexanders -— ich bin davon fest überzeugt »ich 0er1 ' ger, sondern sogar gefestigt worden 0C9^ über seinem erlauchten Sohn und me1» Neffen Seiner Niajestät König Peter 2. tP ne solche Wehrmacht als starkes Element r» Friedens kann immer auf meine Sorge und Unterstützung rechnen, um ! ' den Augenblick darauf vorbereitet $» *el ' ihre Ausgabe zu erfüllen. Ich begrüße die geschätzten Vertreter w verbündeten und der übrigen ausländ»»1 Armeen, alle Offiziere, Unteroffiziere ^ Soldaten der tapferen jugoslawischen macht! Zum Abschluß der Manöver erließ Kriegsminister einen A t m e e B c f f K’ in iwelchenr in kurzen Worten allen Dvilntt mern der Dank der Heeresleitung ausgesp1'' chen wird. SeüI beobsichttgt GanMonen gegen Sopan ? HEUTE SITZUNG DES 23-ER KOMITEES. — JAPAN KÜMMERT SfGH NICHT UM DIE PROTESTE DER GROSSMÄCHTE. G e nf, 27. September. Das Generalsekretariat des Völkerbundes erhielt vorgestern eine Depesche des japanischen Außenministers Hirota. ln dieser Depesche wird höflich und entschlossen die Teilnahme Japans an den Beratungen des 23-er Komitees abgelehnt, welches zur Bereinigung des chinesisch-japanischen Konfliktes kompetent ist. Obwohl Japan und Deutschland demnach die Teilnahme an diesen Beratungen abgelehnt haben, wird in Genfer Kreisen betont, daß die für heute Montag, an gesetzte Sitzung des 23-er Komitees unter allen Umständen stattfinden wird. In diesen Kreisen wird ferner betont, daß die genannte Kommission einen weittragenden Beschluß fassen werde, durch den Japan wegen der Bombardements unbefestigter Stellungen chinesischer Städte verurteilt werden soll. Außerdem werden auch Maßnahmen vorgeschlagen werden, die der Völkerbund gegen Japan ergreifen soll. Leber die beabsichtigten Sanktionen konnten keine Einzel- heiten in Erfahrung gebracht werden. Man ist jedoch der Ansicht, daß die Einberufung der Signatarstaaten des Neunmächtevertrages, der die Souveränität mul Integrität Chinas garantiert, aktuell geworden ist. Washington, 27. September. Die neuerlichen japanischen Bombenangriffe auf ungeschützte chinesische Städte — die Japaner setzen dieselben trotz der britischen, amerikanischen und französischen Proteste fort werden in hiesigen diplomatischen und politischen Kreisen als der beste Beweis dafür angesehen, daß Japan ganz China unter seine Macht bringen will im Sinne der von der japanischen Heeresleitung betriebenen Politik, ungeachtet des Standpunktes, den in dieser Frage die Großmächte einnehmen. In Washington wird mit einiger Besorgnis auf die 'Tatsache hingewiesen, daß sich Japan im Hinblick auf die neuesten Luftangriffe auch um den Protest der Vereinigten Staaten nicht kümmert. Nanking schon lange Ruinenstadt Uralte Trümmer und Scherben aus vergangenen Jahrhunderten. Die schweren Luitangrifie auf Nanking, die große Teile der chinesischen Hauptstadt in Trümmer gelegt haben, machen die Tatsache wieder lebendig, daß Nanking an sich bereits die größte Ruinenstadt der Erde ist. Sechzehn Jahre ununterbrochener Kämpfe und revolutionärer Wirren waren vergangen, als Nanking im Jahre 1927 zur Hauptstadt des chinesischen Reiches erhoben wurde. Man hoffte damals auf eine neue Blüte und Aufschwung der uralten Stadt, die schon im dritten Jahrhundert n. Chr. als befestigter Platz erwähnt und wahrscheinlich eine noch ältere Geschichte aufzuweisen hat. Die Lage Nankings — der Name be- deutet »Südliche Hauptstadt«, im amtlichen und Postverkehr heißt die Stadt Kiangning — am Beginn des Mündungs trichters des Jangthekiang und inmitten einer von Hügeln umgebenen Ebene ist für Verkehr und Kultur außerordentlich günstig. Die heute noch vor handelte 35 Kilometer lange alte Stadtmauer, die längste Chinas überhaupt, zeigt deutlich an, bis wie weit sich im Altertum die Stadt erstreckt hat. Im 13. und 14. Jahrhundert, wo Nanking das kulturelle, politische und geistige Zentrum Chinas war, zählte die Stadt über eine Million Einwohner, sodaß sie damals die ausgedehnteste und volksreichste Stadt der Erde gewesen ist. Im 14. Jahrhundert wurde jedoch Peking die Hauptstadt. Damit begann der Abstieg Nankings, der sich bis ins 19. Jahr hundert fortgesetzt hat. Während des großen Paipingaufstandes 1853 bis 1864 war Nanking der Sitz der Revolv.tions-regierung. Bei der Eroberung durch die Mandschutruppen wurde Nanking furcht bar zerstört. Ein großer Teil der ner wurde niedergemetzelt. Die Sta war ein einziger Trümmerhaufen, M de»1 sich etwa 200.000 Menschen verkroch ' Auch eines der Wunderwerke ^s>e ’ der berühmte Porzellanturm von » Höhe des Ulmer Münsters wurde sl» los verheert, man kann die Sehern heute nach liegen sehen. ist tel Erst seit der Jahrhundertwende ^ wieder ein Aufstieg Nankings festzw len. Die in den Kampfberichten s^nai» ten Gebäulichkeiten, also der Sitz » Zentralregierung, die Militärschule, » Gebäude der Kuomingtang. eine der Ministerien usw. sind erst i» d letzten 20 Jahren errichtet worden. ■ Flugplatz, der in unmittelbarer Nähe Palastes der ehemaligen Mingdyna5 gelegen ist, stammt ebenfalls erst » jüngerer Zeit. Da die Gebäude der kingregierung modernen Charakter d» gen und zum Teil nach amerikanise»^ Vorbildern erbaut wurden, ist das Sta bild Nankings unharmonisch und ul,e‘ heitlich. Eine eigentliche Industrie findet sich in Nanking nicht. Die ehi» ^ sische Hauptstadt ist in erster Linie e ne Handelsstadt, die Herstellung starken Baumwollköpers, aus dem ^ bekannten Nankinghosen hergeste wurden, ist bedeutungslos gew0VuL Dagegen ist Nanking ein wichtiger L schlags- und Verteilungsplatz des na dels und vor allem wegen der und Wasserlinien als Verkehrsknote punkt auch strategisch wichtig. 'Jatl Nanking hat. beherrscht nicht nur Verkehr zu Wasser auf dem Ja»gu kiang, sondern auch die nordwärts.» de» südwärts führenden Staaten. Das Nationalheiligtum erklärte Grabmal yatsens liegt außerhalb der Stadt. 3fcüö5fjäF>ri$e Ghksmu wilö Muttkn Die jüngste Ehefrau Amerikas, die $'»' jährige Leonie B a ck h u s, bereit All ^ seinerzeit in Amerika vielStanb a-ufgemtt hatte, schenkte nun in Newpork einem • ^ chen das Leben. Die junge Frau Vorjahr • den 18 ähriae>, Stritten B»( ' geheiratet. Die Eheleute hatten bei der %e?-e!lten Betrug begangen, indem sie den (tafi en eut falsche Aller der Braut an-k/1!' ■ ^er Brautvater erklärte unter Eid, n(w x'me Tochter wohl sehr jung aussehe, yX1'. .1I0CH älter als 14 Jach re wäre. Der i>erri1^ n®C1' a^batb auf und der Vater lairgen Iran kam vor Gericht. Las ihn 'tttcU.r™ ^n^cn T"hr schweren Kerkers vorab C'. ^‘c Ehe der jungen Leute wurde nW für ungültig erklärt. Und nun ters) C ?boine iit der Gebäranstalt zu Wa-°° e*tt gesundes Mädchen zur Welt. Am dem Jkom feierte Sen 2000. Gehuttstag des KrZiserö Augufiuö tdl, ji ^°desfall. In Zagreb ist Frau Katinka r„„C v°n P e i č i č im Alter von 63 Jah-en gestorben. tkX^eue deutsche Ehrung für den kroa- ’achen --------------- l..„ kro en Komponisten Ivo Tijardjovič. Der vif atische Komponist Ivo T i j a r d o -film ^ei ^'° BegIeitlllusik den Tonge ■ u. *e Korallenprinzessin« {Q.fC . ben hat, erhielt nun den Auftrag, beuClnen von Dr. Arnold F a n c k gekur-filn Cn.deutsch-japanischen Gemeinschafts 1 die Musik zu schreiben. vo'r- ^as Gymnasium in šabac feierte am Be 6n Sonntag seinen hundertjährigen P and. Aus diesem Anlasse fand eine u‘ei statt, zu der S. M. König Peter 11. y Zahlreiche Unterrichtsanstalten ihre reter entsendeten. ma' Der deutsche Zoologe Prof. Dr. Kahr-U1;« (Berlin) ist in Mostar eingetroffen, „ Clnc Reihe von Amphibien der Herze-ma zu studieren. Ko Bolivien hat in Zagreb sein eigenes nuhrUlat errichtet. Zum Konsul der Rena Bolivien ist Jerko M a t u 1 i č er-bet.n^ w°rden. Die Kanzlei des Konsulats wdet sich in der šubie-Gasse 20-111. f '' ^Us der Matica Srpska. Am Sonntag llln ln Novisad die Jahreshauptversamm ficl^ C*.er tatica Sprska statt, die bekannt ge, die größte Kulturorganisation der ^.r 8ri diesseits der Save und Drina ist. Aus Segen 7 Stimmen wurde der neue j. ^ehuß mit dem Rechtsanwalt Dr. Ale-er Moč an der Spitze gewählt. len !°2 Todesurteile wurden in den letz-Sfi Jahren in Jugoslawien laut stati-T'od Daten gefällt. Ein Großteil dieser leb Csur*c‘ic wurde im Gnadenwege in fer|ens*dnglichen Kerker oder Kerkerstra-v°n 20 Jahren umgewandelt. Ijz^‘. Erfolgreiche Razzia der Zagreber Po- jn Die Zagreber Polizei veranstaltete ejneer Nacht vom Samstag zum Sonntag che Ullltangreiclic Razzia. Zehn Einbre-Und’ ?^lkeiche verdächtige Tagediebe tCr| Cll1e größere Anzahl von Prostituier-waren das Ergebnis des Fanges. vor' O^Ek im Unglück. In Zagreb fiel am sfetj^T, Samstag die 27jährige Hausmei- .. WWW? WWW WsPs i mm MN m »ü r>x- v'< " / $ t ME ' MM S • 'Š0&. :• Am 2000. Geburtstag des rungschef Mussolini in Rom gründete das erste römisch Kaisers Augustes eröffnete der italienische Regieein großes Augustus Museum. Kaiser Augustus be ? Imperium. Dieses neue Museum gibt einen Ueber- blick über die Macht und Größe des damaligen römischen Reiches. (Scherl-M.) 46 MmMm finden im OeöMW? den Tsd TRAGISCHER ABSCHLUSS EINER KÖNIGSHULDIGUNG. Storr ^aro'ine K o t i n e c aus dem ersten Sic p^okk des Hauses Petrinjska ul. 81. ätte ihren sicheren Tod gefunden, Alexandria, 25. September. Ein tragisches Ende fand eine Glückwunsch i Kundgebung, die 150.000 ägyptische Arbeiter heute ihrem König Faruk und sei-i ner jungen Verlobten darbrachten. In langem Zug waren die Arbeiter zum bas el Tin-Palast marschiert, wo der junge König ihre Delegierten empfing. Als der junge König dann an ein Fenster im oberen Stockwerk trat, um sich den Massen zu zeigen, mußte er mitansehen, wie Zehntausende in fürchterlicher Enge wenn nicht ausgerechnet unter dem betreffenden Fenster ein großer Sandhaufen sich befunden hätte, auf den sie fiel. Sie erlitt nur leichte Verletzungen an der Hand und auf dem Kopfe. i. Die »Oceania« beschloß in ihrer letzten Generalversammlung in Sušak, einige Dampfer anzukaufen, um den Schiffspark der Gesellschaft zu vergrößern. Sic besitzt jetzt 10 eigene und 4 gescharterte Dampfer, mit denen der Frachtverkehr im Mittelmeer und mit den deutschen und englischen Häfen bewerkstelligt wird. i. Ein Bär tot aufgefunden. In einem Walde unweit von Pazarič bei Sarajevo fanden die Bauern einen verendeten Bären. Das Tier hatte das stattliche Gewicht von 200 Kilogramm. Hochwaffer m LnzersSmf bei Wien sich durch das Tor in den Palasthof hereindrängten und sich gegenseitig nieder trampelten. Während die in den vorderen Reihen Stehenden dem König laut zujubelten, drangen aus den rückwärtigen Reihen halberstickte Todesschreie der Niedergetretenen. 46 Menschen fan den in dem Gedränge den Tod, 200 erlitten Verletzungen. Viele von ihnen wur den durch Stockhiebe der Polizisten, die sie verhindern wollten, in den Palast hof einzudringen, verletzt. Ämen-Gemm? aus Omis ħi'Mwunöen V Auf geheimnisvolle Weise ist der einstige russische General Eugen v. M i 1-1 e r, der Vorsitzende des russischen Frontkämpferverbandes, in Paris verschwunden. Die Begleitumstände deuten darauf hin, daß er entführt worden ist, und zwar wahrscheinlich unter Mithilfe seines bisherigen Mitarbeiters des Generals Skoblin. (Scherl-Bilderdienst-M.) ^m°!se fortdauernder Regenfälle kam es in Inzersdorf vor den Toren Wiens ten 6lner großen Ueberschwemmang. Viele Straßen waren nur noch mit Boo-r'e, öass*erbar. Militär und Feuerwehr wurden eingesetzt, um die Elnrichtungs-* S8nstände der betroffenen Wohnungen zu retten. (Scherl-Bilderdienst-M.) Das geht zu wett! Rationalisierung rmiß sein. Das wollen wir nicht bestreiten. Aber wenn der amerikanische Professor und Psychologe W. B. Clark uns als notwendige Rationalisierung des Lesens eine neue Schreib- und Druckweise aufzwingen will, dann protestieren wir. Mr. Clark findet, daß wir bei der bisher üblichen Art des Schreibens und Drückens von links nach rechts beim Lesen mit dem Beginn jeder neuen Zeile einen Sprung mit den Augen machen müssen. Wir hören am rechten Ende der Zeile auf zu lesen und müssen dann wieder zurückblicken auf das linke Ende der neuen Zeile. Das verbraucht seiner Meinung nach unnötigerweise Zeit und Kraft und er schlägt deshalb vor, daß man die erste Zeile von links nach rechts, die zweite von rechts nach links, die dritte wieder von links nach rechts und so weiter abwechselnd setzt. Wir können nur nochmals sagen: wir protestieren gegen diese Form der Rationalisierung. Der verehrte Professor Clark vergißt vollkommen, daß wir ja garnicht Buchstabe für Buchstabe lesen, sondern daß wir Wortbilder mit einem Blick aufnehmen und ihren Sinn erfassen. Und diese Wortbilder zerstört er mit seiner Setzweisc von rechts nach links. Zwei .Haupttreffer in einem Jahr. Die Beamtin der städtischen Sparkasse in K'ivkörös, Irene K «Im« r. die int Winter den Haupttreffer der ungarischen StaatÄot-troc von 40.000 Pengö gemann, hat jetzt in der Klassenlotterie einen Viertelanteil von der Hauptpräinie von 400.000 Pengö gewonnen. Als das Mädchen durch das Radio von ihrem neuen Glück erfuhr, erlitt sie einen Weinkrampf. Ein Dttnöer wurde Dr. phii. ■ Der 30jährige blinde Musiklehrer Rudolf Steige erwarb in der Universität in Breslau den philosophischen Doktortitel. Steige hatte infolge einer Krankheit im 11. Lebensjahr sein Augenlicht verloren und wurde in einer Blindeanstalt erzogen. Er gab sich jedoch mit seinem Schicksal nicht zufrieden, sondern mach te zunächst die private Musiklehrer- und Organistenprüfung und später das Abitur, und im Laufe mühsamer Jahre der wissenschaftlichen Vorbereitungen legte er die Doktorprüfung ab. Für seine Arbeiten benutzte er teils Werke in Blindenschrift, teils ließ er sich von Freunden und später von seiner Frau durch Vorlesen helfen. (Scherl-Bilderdienst-M) Infrarote" Hoffnungen in England Kinoingenieur durchdringt bis auf 8 km Nacht und Nebel. — Aber die Bilder verraten noch nicht die »Tiefe«. In England wurden in letzter Zeit durch das britische Handelsamt neue Versuche mit infraroten Strahlen durchgeführt. Für Flieger, Seeleute, Lokomotivführer, Automobilisten ist der Nebel der schlimmste Feind. Das englische Handelsministerium gab vor einiger Zeit bekannt, daß die Schäden, die im vergangenen Winter durch Nebel in England angerichtet worden sind, mehr als 280 Millionen Pfund Sterling ausmachen. Und dazu kommen die Verluste an Menschenleben bei den tödlich verlaufenen Unfällen. Der Engländer Dr. Rigby hat nun ein Verfahren erfunden, daß die erfolgreiche Ueberwindung der Verkehrsgefahren des Nebels ermöglichen soll. Es beruht auf der Benutzung infraroten Lichts. Man weiß, daß die infraroten Strahlen die schwärzeste Nacht und den dicksten Nebel durchdringen. Es ist bereits gelungen, die photographische Platte für sie empfindlich zu machen, leider aber noch nicht das menschliche Auge. Man sieht die infraroten Strahlen nicht. Aber es gelang vor einiger Zeit mit ihrer Hilfe, den Herzog von Windsor in einem völlig verdunkelten Kino zu photographieren, ohne daß er etwas davon merkte. Das Bild gelang so gut, daß eine illustrierte Zeitschrift es ganzseitig reproduzieren konnte. Man hat auch schon Versuche auf transatlantischen Dampfern gemacht, den den Weg des Schiffes sperrenden Nebel mit infraroten Strahlen zu durchdringen. Man hat vom Bug aus mit ihrer Hilfe in der Fahrtrichtung photographiert, anderthalb Minuten später konnte man den Kapitän die entwickelte Platte vorlegen und auf ihr zeigte sich in einem Falle ein auf dem Kurs des Dampfers entgegenkommendes anderes Schiff, im anderen ein treibender Eisberg. Aber dieses Verfahren nutzt dem Flieger noch nichts, der unmittelbar sehen muß. Für ihn genügt die Photographie nicht. Das Problem, das zu lösen ist, um ihm die Durchdringung des Nebels zu ermöglichen, liegt darin, daß man die Wellenlänge des infraroten Lichts ändern muß. um es für das menschliche Auge wahrnehmbar zu machen. Gelingt das, dann wird der Mensch bei Nacht genau so gut sehen wie bei Tage. Wahrscheinlich beruht auf einer solchen Empfänglichkeit für infraroten Strahlen die Nachtsichtigkeit der Katze und der Eule. Dr. Rigby scheint jetzt eine bessere Lösung geglückt zu sein. Er ist Chemiker und Kinoingenieur und außerdem Sohn eines Regenschirmfabrikanten. Er hat sich deshalb sozusagen von Haus aus mit dem Nebelwetter beschäftigen müssen. Er führte dem englischen Han-desamt seine Versuche auf einem See unter Benutzung von Motorbooten vor. Es war stockdunkle Nacht. Acht Motorboote fuhren in Kiellinie. Jedes war mit einem Rauchentwickler ausgestattet. Keines war vom ändern aus zu sehen. Dr. Rigby schaltete seinen Apparat ein und man konnte bis auf 8 Kilometer Ent fernung die Schwärze der Nacht durchdringen und gewahrte einen hellen Lichtschein. Aber die Sache hatte einen Haken. Man sah das Objekt flach wie auf einer Leinwand, hatte aber keine Vorstellung von der Entfernung, in der es sich befand. Bei dem augenblicklichen Zustande des Apparates ist keine Tiefensehwirkung vorhanden. Der Erfinder ist jedoch durchaus zuversichtlich. Er will seinen Apparat entsprechend verbessern. Ihm schwebt vor, daß der Kraftfahrer im Auto, der Kapitän auf der Kommandobrücke, der Pilot im Flugzeug vor sich einen transparenten Schirm hat, auf dem mit Hilfe des infraroten Lichts das Bild der vor ihm liegenden Gegenstände erscheint. Vielleicht wird man sogar Brillen mit entsprechenden Gläsern kon struieren können, die das unmittelbare Sehen durch den Nebel hindurch oder durch die Dunkelheit der Nacht ermöglichen. Dr. Rigby hält die Lösung aller dieser Fragen für nicht unmöglicher als die des Fernsehens, die ja inzwischen geglückt ist. Vielleicht wird es noch zehn Jahre dauern, bis die Erfindung gebrauchsfähig ausgebaut ist, vielleicht auch nur noch zwei Jahre. Aus Stadl juud Uutaeßuud Montag, den 27. September Der ÄubeNag unWes Fremdknverkehrsverbanöes FESTLICHE BEGEHUNG DES ZEHNJÄHRIGEN BESTANDESJUBILÄUMS. — ERÖFFNUNG DER NEUEN LOKALITÄTEN IN DER BURG. — DER VOLLKOMMEN WIEDER INSTANDGESETZTE AUSSICHTSTURM AM BACHERN SEINER BESTIMMUNG ÜBERGEBEN. tionschef für Fremden verkehr G r S 3 äerlie- deti' tels' neue11 Es hieße Eulen nach Athen tragen, wollte man über die Wichtigkeit und die Erfolge unseres Fremdenverkehrsverbandes (Putnik) für die gesamte Volkswirtschaft Nordsloweniens, des Draubanats, Dalmatiens und des übrigen Staatsgebietes überhaupt viel Worte verlieren. Die Verdienste dieser Insti tution, die wohl eine der bestorganisierten dieser Art im Staate ist und am Ein fallstor des B.alkans in jeder Hinsicht restlos ihren Zweck erfüllt, sind zu wie-dedholten Malen gewürdigt worden und sind auch den breitesten Volksschichten zur Genüge bekannt. Unterstrichen wur i de die Bedeutung des gestrigen Freuden tages noch dadurch, daß am gestrigen Sonntag die neuen, die volle Entfaltung der Arbeit ermöglichenden, wircklich re präsentativen Räume des Verbandes bzw. des »Putnik« in der Burg eröffnet wurden, was durch das weitestgehende Entgegenkommen der Stadtgemeinde er möglich! wurde. Um %\\ Uhr wurde im großen Kasinosaal eine Festversammlung abgehalten, zu der eine stattliche Zahl von prominenten Persönlichkeiten erschienen war. Anwesend waren u. a. d'>r Vorstand der Banatsabteilung für neuen Putnik-Räume Ing. arch. Dev u. a. m. Den Vorsitz führte der erste Vizeobmann des Verbandes Magistratsdirektor Šubic aus Celje, der zunächst die erschienenen Gäste begrüßte und sodann in längeren Ausführungen das H i s t o-r i a t des Fremdenverkehrsverbandes entwickelte. Redner hob die Schwierigkeiten hervor, mit denen diese Institu- 15'e Wundereffen Heute, Montag und morgen Dienstag letztes Auftreten des lustigen Affenpaares, das durch 10 Tage die Gäste animiert und unterhalten hat Km®-Cafe Außerdem im Kino-Cafe ieden Abend erstklassiges GreßslatHärietoo-Piogiam Levič und an den krank darniec genden umsichtigen Verbandspräsid ten Ing. Šlajmer Begrüßungs gramme abgesandt wurden. Nach einer Besichtigung der Räume des Fremden verkehrsvcrban bezw. des »Putnik« in der Burg vereint. Fes1' Die Reihe der Trinksprliche eröffnete D,rC^e tor Šubic mit einem Hoch auf sel den die A»' Das ten sich die Teilnehmer bei einem b a n k e 11 im unteren Kasinosaal. Angebliche Blitzsicherheit der Buchen. Der relativ selten beobachtete Einschlag eines Blitzes in Buchen findet meines Erachtens seine Erklärung darin, daß die Buche während ihrer Vegetationszeit, die mit der Gewitterhäufung zusammenfällt, ein besonders dichtes Laubdach besitzt, das bei normalem Regen die Durchnässung des Stammes verhindert. Kann diese Schutzinfektion durch irgendwelche Umstände nicht in Kraft treten, also z. B. am Wandrand bei schräg auftretendem Regen oder bei besonderer Gestaltung der Krone, so ist unter der Buche ein alles anderer als empfehlenswerter Aufenthalt. Ich habe im Walde an der Straße zwischen Bad Soden und Königstein in den Jahren 1922 oder 1923 nach zwei mit Wolkenbruch und starkem Sturm begleiteten Gewittern an vier Buchen Einschläge (?) festgestellt. Sehr charakteristisch war eine Zerspeliung der Bäume nicht, Handel und Industrie Banalrat Dr. R a-t e j als Vertreter des Banns, Bürgermeister Dr. Juvan mit dem Vizebiir-germeister Z e b o t, Finanzdirektor S e d 1 a r, die Bezirkshauptleute P o- p o v i č und Dr. Šiška, Polizeichef Dr. T r s t e n j a k, Dompropst Doktor V r a b e r mit dem Dompfarrer Msgr. U m e k für den Fürstbischof, ferner der Vertreter des österreichischen Bundesministeriums für Handel und Verkehr Dr. Braun, der Vertreter des Verkehrsministeriums und der Zentrale des Putnik« Inspektor B 1 a g o j e v i č, der Repräsentant der Zagreber Fremden Verkehrsorganisationen Dragoma-novic, das Ehrenmitglied des Verbandes und sein Gründer Vizebanus i. R. Dr. Pirkmajer. Magistratsdirektor R o d o š e k, die Abgeordneten Doktor Jančič, Dr. Veble und Notar G a j-š e k, Bahnrat Ing. Hinterlech-n e r für die Bahndirektion, Stationsvorstand Perme mit seinem Stellvertreter Gajšek, Steuerinspektor S e-v e r usw. Ferner beehrten die Versammlung durch ihre Anwesenheit die Direktoren Dr. S e a k und Dr. Schmelzer als Vertreter der Grazer Fremdenverkehrsinstitutionen. der Referent für Fremdenverkehr beim Generalkonsulat in Klagenfurt Schleicher, Grenzpolizeikommissär Dr. Surina aus Kotoriba, Hauptmann P u š e 1 j a für den Stadtkommandanten. Magistratsdirektor Z a v a d 1 a 1 aus Ptuj. der Bür germeister von Studenci K a 1 o h und von Pobrežje S t r ž i n a, der frühere Chef der Banatsabteilung für Handel u. Industrie Hofrat Dr. Marn, Kovačič als Vertreter von Tezno, Stadtrat Dr. Miler für den Banatsrat, Direktor Hrastelj' und Direktor Stabej für die StaÖtbetriebc, der Projektant der eingetreten. Ganz offenbar war der Blitz an der feucht gewordenen Rinde heruntergegangen, wobei er sich mehrmals gegabelt hatte. Der Anblick erweckte den Eindruck, als hätte einer mit einer riesigen Peitsche gegen Bringe geschlagen, wobei die Rmdc oft nur fingerbreit aufgerissen wurde. Dr. K. tion zu kämpfen hatte und noch Immer zu ringen hat, und sprach seinen Dank-allen aus, die die Gründung dieser Institution ermöglicht hatten und ihr die weitestgehende Unterstützung zukommen ließen. Schließlich gedachte er des ganz in seiner Aufgabe aufgehenden Beamtenapparats mit dem Direktor L o o s an der Spitze, dem es fortan möglich sein werde, in den neuen, zweckmäßig und behaglich eingerichteten Räumen seine Arbeit zu verrichten. Mit einem besonderen Dank an die Stadtgemeinde, die mit großem Verständnis das Wirken des Verbandes unterstützt und die neuen Räume in der Burg bereitwilligst zur Verfügung gestellt hatte, schloß Redner seine beifällig aufgenommenen Ausführungen. Das Wort ergriff nun Banalrat Doktor R a t e j, der namens des Banns dem Verband seine vollste Anerkennug für das rastlose Wirken aussprach und die weitere Unterstütztung der Banatsverwaltung zusicherte. Redner brachte dem jubilierenden Verband seine Glückwünsche zum Ausdruck. Bürgermeister Dr. Juvan beteuerte, die Stadtgemeinde werde auch für derliin ihr Möglichstes tun, um den Fremdenverkehr nach Kräften zu un-l terstützen. Der Vertreter der offiziellen österreichischen Fremdenverkehrsstellen Doktor B r a u n brachte ebenfalls seine Glückwünsche für den jugoslawischen Jubilar zum Ausdruck. Deutsch fortfahrend, sprach Redner seine Freude darüber aus, an dieser Stelle das beste Ein vernehmen hervorheben zu können, das zwischen den Fremdenverkehrsstellen der beiden Nachbarländer herrscht zum Vorteil der beiderseitigen Bevölkerung. Es sprachen ferner Abg. Dr. Veble als Vertreter des Skupschtinapräsiden-ten. Isnpektor B 1 a g o j e v i č für das Verkehrsministerium und die Zentrale des »Putnik«, Stipe Dragomano-v i č für die Zagreber Fremdenverkehrsorganisationen und Direktor Doktor Tominšek für den Aloenver-ein. An Seine Majestät König Peter wurde eine Huldigungsdepesche gerichtet, während an den Ministerpräsidenten ;)r. S t o j a.d i n o v i č, an den Handelsminister Dr. V r b a n i č, den Lek- Majestät des Königs, in wesenden begeistert einstimmten. Wort ergriffen sodann Banalrat Dr. K t e j, Vizebürgermeister Ž e b o t, ScD inšpektor. Pretnar aus Ptuj, RestaUf teur Berlič (Ptuj) und Cafetier K ^ šič (Maribor), Bürgermeister K a 10 (Studenci), das Ehrenmitglied des . e ^ bandes Vizebanus i. R. Dr. P i r k m a j e r, Altbürgermeister Dr. Lipoid die Mariborer Festwoche, Großkaufman^ P i n t e r für die Handelskammer un Stipe Drago in an o vic (Zagreb). Nachmittags begaben sich die Festga ste mit drei Autobussen auf dem Bachern wo der von der Firma J e 1 e n e c Šlajmer hergerichtete Aussicht5^ t u r m, der vom Alpenverein dem Fre®1 i den verkehrsverband abgetreten und ^o diesem wieder instandgesetzt word ^ war, seiner Bestimmung übergeben wU.f^ de. Die Teilnehmer versammelten sich 1 der »M ariborska koča« zu eine ^ Imbiß, in dessen Verlauf Kaufmann Ma^ j e r die Gäste im Namen des Alpenve^ eines herzlich willkommen hieß. Es spra chen noch Direktor Dr. Tomiti®e und der Bachernpoet Zorzut. Anläßlich des Jubeltages des Fremde^ verkehrsverbandes kamen dem Jss zahlreiche schriftliche und telegraphisch Glückwünsche zu, so u. a. von Innenminister Dr. Korošec, Fürstbisch® Dr. Tomažič, Banns des Savebana en, vom Dr. Ružič, Vizebanus Dr. M a j c Kammerpräsident Jelačin, ferner italienischen Generalkonsulat in Ljublj® na, vom Bürgermeister Dr. A d 1 e®1^ (Ljubljana), dem dortigen Fremdenve1^ kehrsrat, dem Präsidenten der Ljubija®3 er Mustermesse Praprotnik, de Deutschen Verkehrsbüro in Beograd 1111 dem österreichischen Verkehrsbüro 1 Wien, der Fremdenverkehrsstelle d ^ Stadt Wien, dem Reisebüro »Mer« (^ lin), Landesverband für Fremdenverke ^ (Graz), von Dr. Balasz für das Fremdenverkehrsbüro in Fünfkirchen, v0111 »Ibusz« in Budapest usw. Wir knacken Nüsse ■»Die Nuß der Nuß!« sagte gestern mel Bruder Robert, als er eine Tüte voll fescher Nüsse mit nach Hause brachte ein besonders schönes Exemplar davon vor mich hinlegte. Bestimmt eine weW& liebevolle Widmung, aber von Brüded1 ist man das gewöhnt und mit Rücksich auf Roberts großzügige Spendierge^ habe ich mich mit der Bemerkung h®' gnügt, daß er ja zweifellos alle Nüsse zU schätzen wisse ... Dann haben wir Nüsse geknackt. Fel ganz frischen Nüssen ist das ein besonderes Vergnügen. Frische Nüsse darf ma® nicht nur so nebenher mal knacken un schnell eine aufessen — nein, man m» sich Zeit dazu nehmen! Es ist eine Sache» die Muse erfordert, diese Nüsse well®11 mit Liebe geknackt und geschält sein. Der alte Nußknacker hat monatelang Ferien gehabt. Jetzt bekommt er wied® Arbeit und kriegt manche harte Nuß 1 ^ knacken. Es ist jetzt die rechte Zeit S® kommen, um sich den Nüssen zu widm®n-Man muß sich in diesen langen Herbs ^ abenden in eine gemütliche Ecke zuriic ziehen. Zu so einem richtigen Nuß-F®s ist eine Tischlampe, ein paar gemütlich® Sessel und auf dem Tisch eine Scha ^ mit herrlichen Aepfeln und — einer M®® ge frischer Nüsse notwendig. Die Nü?se müssen möglichst noch ganz dunkclbraun 2 . loucht aussehen. Das ist nur kurze 1 der Fall, und darum muß man diese Nußzeit ausnutzen. hp-Rann es los. Der alte Nußknacker Di* !JUrchtbar zu, die Schalen krachen. e Melodie dieses Nüsseknackens ist mit schönste Herbstmelodie. Aber mit dem fän^60 allein ist es nicht getan, dann w ® die wichtigste Arbeit erst an. Kein fr' [er Nuß-Feinschmecker würde die Ge„ n Nüsse ungeschält aufessen. Im OhgfnteiI> man muß ein feines, spitzes stmesser nehmen und nun mit unendli-Cr Geduld das goldbraune Häutchen 1 11 dem Nußkern abziehen, bis er strah-'rV ,We‘ß daraus hervorleuchtet, eim Nüsseknacken kann man die Tem ^ rainente studieren. Es gibt da ungedul-F.ge> hastige Menschen, die vor lauter e’XlSkeit beim Schälen den Nußkern dau-nd zerbrechen. Dann andere, die eine knacken und schälen und dann gleich ^ nießerisch in den Mund schieben. Und s er andere, die diesen Genuß hinaus-'eben, bis sie in mühevoller Arbeit ein hzes Häufchen von Nüssen geschält ha n- Erst dann stürzen sie sich ins Verfugen. r Roberts Worte »Die Nuß der Nuß« wa-gemein. Aber der herrlichen Nüsse egen sei ihm die brüderliche Frechheit erziehen. Anna. Auszeichnung. Der Direktor der ensenfabrik in Sv. Lovrenc n. Poh. und annte Förderer des Fremdenverkehrsau Feuerwehrwesens Ivo K v a c wurde 11dem St. Sava-Orden 5. Klasse aus-fzeichnet. Wir gratulieren! m. Neue Bauparzellen. Die Mariborer adtsparkasse hat den großen Baukom-Cx des Stadtbaumeisters Julius Ola-j6r in Melje erworben. Die Sparkasse eabsichtigt nun den gesamten Komplex r!1 Parzellieren und auf diese Weise neue ßauKrü den gründe zu schaffen. Insgesamt wer-etwa 50 Parzellen vorhanden sein. u>. Holländischer Publizist in Maribor. m Dienstag, den 28. d. trifft in Maribor ^er holländische Publizist W. A. van . eUgten ein, um hier einen Vortrag , er den Katholizismus in Holland zu ^aten. Van Heugten ist durch seine über uafng slowenischer Volkslieder ins 0 indische bekannt. ui. Cercle franyais. Mit 1. Oktober er-' net der Verein wieder seine französi-^ ^n Sprachkurse und zwar 1. den fränkischen Kindergarten Montag, Mitt-^°ch und Freitag von 15—16 Uhr in der alkarjeva ulica 5 und bei genügender ^Heiligung an denselben Tagen von 10 11 Uhr in der Gregorčičeva ulica 2. Kurse für Volks- und Bürger-t)hl'*.er, Montag und Freitag von 15—16 (j 1'in der Cankarjeva ulica 5.—3. Wie-erholungskurse für Mittelschüler Mon-q8 und Freitag von 15—16 Uhr in der Fa,1karjeva ulica 5 und Dienstag und *re'tag von 8—10 Uhr in der Gregorči-$eva ulica 4/1. — 4. Kurse für Erwach-ven°> in denen der Lehrstoff der unteren b'e^ Klassen der Mittelschule durchgear-j Eitet wird, Dienstag und Freitag von "19 Uhr am Realgymnasium, Erdge-„>" - kq irs Mal Freitag von 18.30—19.30 im Lese des Vereines, Gregorčičeva ulica 4, •" °8- links. — 5. Einen Konversations-Fre 3es vo Stock. Einschreibung jeden Mittwoch nen 17—lg uhr im Lesesaal des Verei-auff 3m N Oktober aber und in der dar-an o!genden Woche in den Kursen selbst, U den oben angegebenen Tagen. Der v erricht beginnt Montag, den 4. Okto-d r' Das Schulgeld beträgt für den Kin-chrSarten 35 Din, für die Konversation 20 li *?’ Ijlr die übrigen Kurse 30 Din monat-(je 'w Oktober wird statt des Schulgel-EnfV^r ^abresrnitgliedsbeitrag von 40 Din j..1"- Am Hauptpostamt miri, her Schalter Mtoinmaitbicrtc Sendungen broic für cll!)i>Ufleii)täd,e und Telegramme ab 1. T °6er Big 20 geöffnet fein. Spätere teif°^^0TtDefpuftcHc und in der Telephonat gtQU,l9 (1. Stockt möglich, roafreno Tele- 11111,0 im zweiten Stock enigegengenom- itieg ^ llt°tt?n, wo auch tu dringenden Fällen „^mmanbUrtc Sendungen en^eaenornom-11 werden, doch ro'tb eriuch' diele kos 2f 1 Ql" Schalter 'in Erdolch, aufzugeben Mariborer Sokol — Glaais- meifler DIE MÄNNER- und FRAUENRIEGEN DES SOKOL MARIBOR - MATICA ERRINGEN DIE JUGOSLAWISCHE MEISTERSCHAFT IM VOLLEYBALL. In Zagreb wurden gestern im dortigen großen Sokolstadion die Endkämpfe der jugoslawischen Volleyball-Staatsmeisterschaften des Sokol zur Entscheidung gebracht. An den Wettkämpfen beteiligte sich auch der Mariborer Sokol mit zwei Riegen, die der Sokol Maribor Matica stellte. Sowohl die Männer-, als auch die Frauenriege rückten in den Vordergrund der großen Wettbewerbeschar und gingen nach glücklichen Kämpfen in beiden Konkurrenzen als überlegene Sieger hervor. An den Konkurrenzen beteiligten sich die Sokolvereine aus dem ganzen Staate, aus deren Reihen sich acht Männer- und vier Frauenriegen für das Finale klassifizierten. Im eigentlichen Endspiel trafen Maribors Vertreter mit der Mannschaft des Beograder Sokol zusammen und schlugen diesen mit 15:4 und 60:66. Maribor vertraten Julius U r b a n e k, Danilo Požar, Miran Cizelj, Branko Slavinec, Beba F a n i n g e r und žara Grgič. Auch die Frauenriege rang sich erfolgreich durch und traf im Schluß spiel mit den Vertreterinnen des Ljublja-naer Sokol zusammen, die sich mit 15:9 und 16:14 geschlagen geben mußten. Im Mariborer Frauenteam stachen wiederum unsere bekannten Turnerinnen Nada M a- y^mn Hm undTl&uteucUn JütPHUntJ (k'Jihf'U, dilHtl mtl coffdnfuim KAFFEE H/JE č u s, Mira ž i v i c, Mira F1 o r j a n či č, Danila Bertoncelj, Milica Sever und Breda Koderman hervor. Als besorgter Führer beider Teams fungierte Turnwart Diplomkaufmann Mačus. Die beiden neuen Staatsmeisterriegen unseres Sokol wurden herzlichst akklamiert und standen gestern den ganzen Tag über in Zagreb im Mittelpunkt der Ereignisse. Beide Siegerteams werden bereits am 10. Oktober als Vertreter Jugoslawiens an den großen allslawischen Sportspielen in Sofia teilnehmen. * '* 3it Razvanir brannte es wieder ein ^'n,c m der Sonnwanachf wieder *°uet aus, u. zw. brannte das Wirt- schaftsgebäude des Besitzers Stefan D r e-g a r i e ab. Der Schaden beläuft sich auf 20.000 Dinar. Man vermutet Brandlegung. m. Futzballsieg der Mariborer Freiwilligen Feuerwehr. Die Wehrmannschift unserer Freiwilligen Feuerwehr Brachte gestern ein Fntzballmatch zum Anstrag. und zwar trat der SK. Mislinja aus Slovenigradec als Gegner auf. Auch diesmal kämpften unsere Wehrmänner mit Erfolg und sicherten sich mit 6:2 den Sieg. m. Paris und London sind das Reiseziel der großen „Putnik"-Exkuriion in der Zeit vom 16. bis 29. Oktober. Die Reise erfolgt mit einem Sonderzug. Näheres in den „Put-nik"-Reisebüros. m. Der Verein der H min Pre-ciosa« von Carl Marie v. Weber. b. Das Geld. Zeitschrift für 'Kapiialsanla-gen. Nr. 19. Erscheint in Wien. Jahresabonnement 20, Einzelnummer 1 Schilling. b. Foto Reicha. Monatsschrift für das Lichtbild wesen. Organ der Fotgtlubs Sloweniens und Kroatiens. Einzelnummer 5 Dinar. Nummer 8 und 9. Halbjährlich 35 Dinar. 6. Rückzug vom Balkan, Roman von Leut narrt Öerch. Ed. Kaiser Verlag, Großschöuau, Sa. Der Bericht eines Frontsoldaten. b „In den Jogdgründcn der Mongole» unter Räubern, Hirten und Soldaten" von Woldemar Gras von Schwerin. Mit 48 Abbildungen auf 24 Tafeln, Preis geb. RM. 5.50. Verlag I. Neumann. Neudamm Der weitgereiste Verfasser erzählt von leinen abenteuerlichen Fahrten, die ihn im lebhaft» ten Wechsel aus der Heimat, durch Osteuropa hindurch, bis tief hinein in die Mongolei führen. UidsdioMUke WW U W VW W mr Wilf'ftrP/W Nachfragen aus Hem Auslanve AUSLANDINTERESSE FÜR JUGOSLAWISCHE PRODUKTE. Das Exportförderungsinstitut des Handelsministeriums erhielt wieder eine Reihe von Nachfragen aus dem Ausland, die die Wareneinfuhr aus Jugoslawien zum Gegenstände haben. Das Institut sammelt diese Anfragen auf Grund von Anfragen, die ihm aus dem Ausland zukommen. Die inländischen Exporteure werden ersucht, dem Exportförderungsinstitut mit der Anfrage gleichzeitig konkrete, nach Möglichkeit bemusterte Angebote samt den nötigen Lieferungsbedingungen einzusenden, wobei die Nummer der hier angeführten Anfrage zu vermerken ist. Das Institut ist oft schon auf Grund dieser Angaben imstande, dem Interessenten mitzuteilen, ob sein Angebot Aussicht auf Erfolg besitzt. Auf Grund der günstigen Offerte wird dann der Exporteur mit dem ausländischen Interessenten in Verbindung gebracht. Bei der Mitteilung der Adressen übernimmt die Anstalt keine Gewähr für die Bonität des ausländischen Interessenten. Falls die interessierte Firma neue Möglichkeiten für die Placierung ihrer Waren im Auslande wünscht, wird das Angebot in einem besonderen Bulletin veröffentlicht, das ausländischen Interessenten unentgeltlich zugestellt wird. Erzeugnisse der Forstwirtschaft: 1*005 Tampere (Finnland): Kleiderhaken und -Strecker aus Buchenholz. Erzeugnisse des Bergbaues: 1026 Newyork City: Asbestböden und* Asbestabfälle. —- 1027 London: Halko-pyrit. — 1028 Amsterdam: Eisenerz. — 1029 Newyork City: Zement. Erzeugnisse der Obstzucht: 1015 Karlsbad: Obst und Südobst. — 1016 London: Dörrobst, Fruchtsäfte, Dörrpflaumen, Obstkonserven. — 1018 Sao Paolo (Brasilien): Dörrobst. — 1019 Hamburg: Dörräpfel, Himbeer und Ribisel. — 1021 Warschau: getrocknete Himbeeren. — 1022 Kolin: Mandeln. Vieh- und Geflügelzucht: 1024 Reichenberg: Fett und Schmer in Dosen, Schinken, Speck und Butter in Fässern, Eier, Käse. — 1025 Danzig: rohe Ziegenfelle. Bodenprodukte: 1006 Athen: Hülsenfrüchte (Weißbohnen usw.) sowie Getreide. — 1007 Sofia: Rohlein .— 1008 Wien: Vertretung :ür verschiedene Bodenprodukte. — 1010 Rotterdam: verschiedene Boden- produkte, wie Bohnen usw., für Spanien gegen freie Devisen. — 1011 Helsing-fors: Vertretung für Mais, Weizen, Mahlabfälle usw. — 1012 Budapest: Rog gen der heurigen Ernte. — 1013 London: Heilpflanzen, Gemüsekonserven. — 1014 Reichenberg: Tomaten, Gemüsekonserven, Pilze. Verschiedenes: 1030 Olmütz: Hadern. Feste Maismärkte NUR JUGOSLAWIEN UND TEILWEISE UNGARN EUROPA. ALS VERKÄUFER IN Auf den Maismärkten herrscht gegen wärtig eine ausgesprochen feste Ten d e n z vor, was vor allem auf den Bianko-Verkauf der jugoslawischen und der Wiener Exporteure an baltische und skandinavische Staaten zurückzuführen ist. Aus diesem Grund sind auch in Jugoslawien die Maispreise gestiegen und notieren um durchschnitt lieh 4—4.50 Dinar pro Meterzentner höher als vor einer Woche. Die Parität Donau lautet 97.50 Dinar. Als Maislieferanten an die Verbrauchsländer kommen gegenwärtig nur Jugoslawien und in sehr beschränktem Maße auch Unga r n in Frage. In Rumänien ist heuer die Maisernte sehr schwach, weshalb ein Ausfuhrverbot für diesen Artikel erlassen worden ist. Größere Nachfrage nach un- serem Mais herrscht auch in Oesterreich und der Tschechoslowakei. Die feste Tendenz auf den jugoslawischen Maismärkten ist auch darauf zurückzuführen, daß eine ausgeprägt feste Grundstimmung vor allem auf der Wiener Produktenbörse zu beobachten ist. Es steht zu erwarten, daß nunmehr die jugoslawischen kompetenten Stellen noch energischer verlangen wer den, Mais nur gegen Devisenbezahlung auszuführen. Dieser Standpunkt steht im Einklang mit der Exportpolitik der Beograder Regierung, welche den Handel auf eine andere Basis stellen' will, d. h. soweit als möglich gegen freie Devisen, wobei der Verkehr im Warenclearing möglichst ausgeschaltet werden soll. ■□BOffiDBoaoaoanoaffiDEnaDHDssDH □ □ soso Sinnier wieder ©taSIeetlüftuna Es ist allmählich zwar hinlänglich befuhr von Frischluft und die Regelung der Stalltemperatur und Luftfeuchtigkeit etwas tun muß, wenn man wirklich gesundes und leistungsfähiges Vieh halten und großziehen will. Es ist einem wohl klar, daß hier oft etwas geschehen muß, wenn man sich überlegt, daß das Vieh mindestens die Hälfte des Jahres und in vielen Gegenden das ganze jahr im Stall untergebracht ist und dabei Milch und Fleisch erzeugen soll. Man weiß auch, welche Vermögenswerte in Stallgebäuden festgelegt sind und wie sehr sie leiden, wenn nicht für richtigen Austausch von Außen-und Stalluft gesorgt wird. Man kennt ja allmählich die braunen, feuchten Stallmauern mit ihrem schadhaften Verputz, der schon von weitem anzeigt, wie mangelhaft für die Regelung des Luftaustausches im Stall gesorgt wird. Es ist auf diesem Gebiet des landwirt- schaftlichen Bauwesens schon viel versucht und auch manches gesündigt worden. Wieviel große, geräumige »schöne« Ställe sind in den letzten Jahrzehnten gebaut worden 1 Mit viel Zement wurden sie teuer- und nahezu »bomensicher« aufgebaut, und kurze Zeit nach ihrer Besetzung mit Vieh stellt es sich heraus, daß sie kalt und feucht sind und im Winter tropfen. In solchen Fällen liegt der Fehler nicht allein an der Lüftungsanlage, die oft nur aus ein paar Löchern in der Stallwand und einigen verstellbaren Fenstern besteht, sondern vielmehr noch an dem Baustoff und seiner Verwendung, der dem Stall zwar eine große Haltbarkeit gibt, jedoch aus Mangel an Luftdurchlässigkeit und wärmehaltender Kraft den Luftaustausch verhindert und das »Stallklima« verschlechtert. Oft will man sich in solchen Fällen durch öffnen von Fenstern und Türen helfen. Tut man es, dann ■tttxTsca&sydbwgsxmsxBmmmmmmamam b. Zdravje. Zehn Gebote der Hygiene. Augustnummer. Erscheint monatlich in Ljubljana. Jahresabonnent 30 Dinar. b. Die Heilkraft der Pflanzen. »Ihre Wirkung und Anwendung« von Dr. S. Flamm und Apothekendirektor Ludwig Kroeber. 280 Seiten, 118 Abbildungen, darunter 32 mehrfarbige von Prof. Dunxi nger, München. Ausgabe A: Daun-en- druckpaZpier, Ganzl. geb. RM. 4.85, Ausgabe B: Dünndruckpapier und flexibl. Einband. Ganzl. RM. 5.25. 1935, Hippo-krates-Ver-la-g, Stuttgart. Unter der Führung einer das Wohl des Volkstänzen allem anderen vo ranstehenden Regierung kommen heute die Heilpflanzen wieder zur Geltung. Diese Entwicklung wird durch das Erscheinen eines Buches, wie das hier angezeigte, noch besonders gefördert, hat es doch den Verzug, daß in ihm die Forschungsergebnisse, die von Piarma-kologie und Therapie in den letzten Jahrzehnten gemacht wurden, berücksichtigt sind. So werden also in diesem Buch nicht etwa die den mittelalterlichen Kräuterbüchern entnommenem legendären Indikationen nachkopiert, sondern die tatsächlichen Heilwerte und Anwendungsgebiete der einzelnen Pflanzen angegeben. Der sehr umfangreiche the- rapeutische Teil der einzelnen Pflanzen-monograhie erteilt genauen Aufschluß, bei welchen Krankheitsfällen die Pflanzen wirksam sind und wie ihre Anwendung erfolgt, ob als Aufguß oder als Ansatz, in 'Pulverform oder als Salbe, in Form vom Aufschlägen oder als Badezusatz usw. Immer auch ist die Dosierung vor geschrieben, so daß die Verwendung der Pflanzen als natürliche Heilmittel auch dort wieder möglich gemacht wird, wo die Übung einer pflanzlichen Therapie verloren ging. Diese Bemühungen werden durch ein umfangreiches Nachschlage register noch besonders unterstützt. Dem Botaniker aber werden die Beschreibungen Rroebers und die Abbildungen Prof. Dhnzingers ein Gewinn und ein erlesener Genuß sein. b. Junges Volk beim Tanz zur Harmonika. Carl Rühle Musikverlag, Leipzig — Preis M 2.50. Die geschmackvoll ausgestattete Sammlung in festem Hildkarton-Umschlag, enthält 30 Tänze aller Art nach bekannten Melodien, zum Teil mit Texten, für Anfänger bis zur mittleren Reife für alle chromatischen Knopf- und Piano-Accor deons (zum Teil schon mit 12 Bässen spiel bar). Harmonikaspieler werden an diesem Album, welches von dem bekannten Hand härmonika-Lehrer der Harmonikafabrik Matth, Hohner, in Trossingen geschickt für Harmonika gesetzt ist, ihre Freude haben. Das übersichtliche Notenbild und die Auswahl der leicht ins Ohr gehenden Melodien erleichtern das Spiel wesentlich u. eignet sich das Album sowohl zur Unterhaltung in frohen Stunden, als auch zur Tanzbegleitung für Jung und Alt. b. Schweizer National- und Ständerat zum Programm der Paneuropa-Union. Pan europa-Verlag, Zürich, Wien. Preis 70 Rappen bzw. 90 Groschen. Eine Sammlung von Antworten auf den Fragebogen, der von der Paneuropa-Bewegung an die einzelnen Politiker der Schweiz zugestellt worden ist. Das Heft ist in deutscher und französischer Sprache gehalten. b. Handbuch der geographischen Wissenschaft. Herausigeigeben von Univ. Prof. Dr. Fri'tz Klute, Gießen unter Mitwirkung führender Gelehrter. Etwa 4000 größere Textbilder und Kärtchen, gegen 300 Farbbilder, viele Kartenbeilagen, Preis pro Lfg. RM 2.40. Akademische V e r 1 a g s g e sellschaft Athenaion m. b. H. Potsdam. Miti e 1 euiropa (außer Deutsches Reich) und Osteuropa finden in dem jüngst abgeschlossenen Teil des Handbuchs der geographischen Wissenschaft ihre umfassende und eingehende Darstellung. Der stattliche, durch ein überaus reichhaltiges und schönes Brld-und Karten material ausgezeichnete, -buch-technisch hervorragend ausgestattete zieht es an einigen Stellen so, daß gerne alle Ritzen und Öffnungen wlC f0 verschließt. Oder man versucht es «« genannten Wandentlüftern, die, 111 . }e Stallwand eingebaut, die verbrauc Luft absaugen und Frischluft zufü , sollen. Ihr Wirkungsgrad ist jedoch «' so gering, daß sie in wirklich hdhwk bedürftigen Ställen nur auf eng be8rCgc, tem Raum wirken. Eine vollwertige .j Be- und Entlüftung bis jetzt noch lllL erreichen. R u. Durch die Verwendung richtiger ' stoffe, die wärmehaltend und 1uftdu'> lässig sind, wie Ziegelmauern mit ß schicht, Hohlsteine, Holz, Holzfaser? ten u. dgl., läßt sich auch in lüftuns^ technischer Beziehung viel erreichen. ^ eher geht man jedoch auch hier ' wenn man schon beim Neubau eine r* tige Lüftungsanlage vorsieht. Vor a aber haben diese Lüftungsanlagen 3 . größte Bedeutung für alte Ställe, de und rückt die verbrauchte, feuchtwar den Anforderungen entspricht. , Eine Schachtentlüftung wirkt in *. chc-n Fällen oft Wunder, wenn sie ric angelegt wird. Durch die Zuluftschäc ’ die unter der Stalldecke angebracht si ^ strömt die schwere Kaltluft zugfre* und rückt di everbrauchte, feuchtwar» Stalluft durch den senkrecht bis über Dachfirst geführten Abluftschacht hin3 ^ Um eine im Sommer, im Winter und der Uebergangszeit voll wirksame ß tungsanlage zu besitzen, muß man 5 vor dem Bau über die verschieden3 Punkte Klarheit verschaffen. Die An°f^ nung der Zu- und Abluftschächte ' Stall, die Bemessung ihres Querschnn der Wärmeschutz des Abluftschach j die Baustoffe, die Regelung der Zu- ti Abluft usw. sind alles wichtige FraS " die im Einzelfall jedesmal wieder beso ders geklärt werden müssen. GedankenNänge Von Otto P r o m b e r. Wenn ein Liebhaber beim Feuerfang°^,cr-rasch entbrennt, so kann er den Kopt lieren wie ein zu rasch angeritztes z. holz. Die Eifersucht ist die Eigenschaft, d'U„, am ehesten fertigbringt, ungerecht zu „Vorsicht! Dort kommt ein Mensch ^ ein zeigender Finger und ein trete Fuß!“ » Die Verlegenheit kam nicht wcUcl\e;t ihrer Ratlosigkeit rief sic die Verloge^], herbei, damit diese ihr einen — wenn krummen Ausweg — zeige. Würde jede Lüge nur ein Gramm 'jh. gen, so könnte mancher von seinen gen zu Tode gedrückt werden wie einer Dampfwalze. Der Gatte einer schönen, verwöhn ^ Frau scheint oft dafür sorgen zu n>u daß fremde Männer etwas zu sehen (i|. Freunde etwas zu erleben haben, wo* zahlt. -a- Ba-nd ist von besonderem Reiz, denn 1 “ wird einmal kein ganzer Erdteil o “ ein großer in sich geschlossener Ra geschildert, sondern mehrere Länder ‘ Stellungen reihen s-ieh aneinander ergeben insgesamt ein großartig netes, geographisch, politisch, kmw und wirtschaftlich gleich aufsehlu ches und gleich aktuelles Bild 'velT Gebiete der Erde. Die Fülle der Beg. » fe, die mit, den Ländernamen verknu sind, rundet sich für den Leser zu von der hohen Warte Wissenschaft«0 Sachlichkeit dargelegten und dadu doppelt wirksamen, -dabei ungerrie1« schauliehen Vorstellungswelt. Es ^ll zu weit führen, an einzelnen Beisph? auf zu zeigen, wie überall die Synj einer klaren, allgemein verstände „ Darstellung, gründlicher wissensc«3 _ eher Fundierung und neuzeitlicher t> > riobtung geglückt ist. Jedenfalls ^ sich erneut als ein wesentlicher Vor dieses großartigen Handbuches die , schauliche Übermittlung von Wisse« ,t Bildung, und zwar einer heute dt>P * und dringender denn je notwendigen . dung, auf die denkbar angenehmste # se und auch der Gegenstand der Stellung — alles Länder, die im °r0 -punkt europäischen und weltgescl«0 * ch-en Interesses stehen — läßt den L -nicht mehr los. ,Rapid" Führuna übernimmt die n der ZGHaR-meisterfchaft ä^ADjANSKI« AUF EIGENEM BODEN GESCHLAGEN. -‘ARIBORS« GEGEN »ČAKOVEC«. — 5:0-NIEDERLAGE MURSKA SOBOTA. eii?'C ^es*r‘ge Meisterschaftsrunde nahm I sensationellen Verlauf, der in der ^Unverständlichen 5:0-Niederlage »Ž e- wien (3); Österreich (1); 5. Ungarn (1); 6.-Italien (0).. Ausständig ist nun noch das Spiel Jugoslawien—Italien. BRILLANTES SPIEL »ŽELEZNIČARS« IN e z n - 1 c a r s« in Murska Sobota seinen , ePunkt erreichte. »Rapid« trat in ča- d Vec an und rang dort den SK. G r a - zieltn S-k i« mit 2:1 uieder. »Rapid« er-Zähf ^'ec^Urch einen Vorsprung von zwei in VCnr Unc^ übernahm damit die Führung Ze h*" ^e*s^erscbaltstabelle. Eine ausge-rj*v ete Leistung bot wiederum »M a -te o r«, dessen Mannschaft einen g!at- . -eg gegen »č a k o v e c« errang. Nach den Resultaten der gestrigen Runde gestalt l aitet sich die Punktetabelle wie folgt: »Rapid« »Mura« »Maribor« »železničar« »Čakovec« »Gradjanski« ^ ni lokalen Treffen zwischen »M ar i-U°r<< und »Čakovec« trat alsbald die e ei'legenheit der heimischen Vertreter den zu reißen. Die beiden Treffer schoß Sinkovič und verschaffte »Rapid« bereits eine 2:0-Führung. Trozdem »Gradjanski« ein Tor aufholen konnte, war das Hinterspiel im weiteren Verlauf nicht mehr unterzukriegen, sodaß »Rapid« recht sicher den Sieg behauptete. »Rapid« rückt nun an die Tabellensoitze vor und hat wohl genug Chancen, diese auch weiterhin zu behaupten. Ein guter Spielleiter war Schiedsrichter Kovič. Ein Freudentaumel herrschte gestern in Murska Sobota. Die junge Mann- schaft des SK. M :u r a brachte das Kunststück fertig, den Meister von Slowenien mit 5:0 niederzuringen und damit den zweiten Tabellenposten zu bezie hen. »Mura« führte ein energisches Spiel vor und zwang das Hinterspiel »Železničars« durch blitzschnelle Attak-ken zur Kapitulation. Dagegen stellte sich die Verteidigung. »Muras« den geg-, ne rischen Aktionen mit solcher Widerstandskraft entgegen, daß alle Bemühun gen der Eisenbahner fruchtlos blieben. Zur Pause führte »Mura« mit 1:0, erhöh te aber den Stand in der zweiten Spielhälfte in rascher Folge auf 5:0. Den ereignisvollen Kampf leitete Schiedsrichter B e g 1 e z aus Zagreb. In der Gruppe Ljubljana spielten gestern »J a dra n« gegen »H e r m e s« 1:0, »R e k a« gegen »K ran j« 3:2 und »S v o b o d a« gegen » B ra t s t v o« 7:1. In Celje schlug gestern der SK. Celje den SK. T r b o v 1 j e mit 6:0. Im Jugendspiel siegte »Žele z-n i č a r« gegen »M a r i b o r« mit 2:1 4 3 0 1 11:9 6 3 2 0 1 9:5 4 4 2 0 2 15:11 4 4 2 0 2 11:14 2 2 1 0 1 8:6 2 3 0 0 3 3:13 0 2u iMZe, die nicht nur ihr Spiel vom letzet ^0nntag wiederholen konnten, son- ten Sonntag wiederholen es diesmal noch weit eindrucksvoller ®staHeten. Die Mannschaft agierte wie s einem Guß und beherrschte souverän s Spielfeld. Im Angriff ging alles »wie ^ Schnürl« und auch das Mittel- und ■uerspiei taten diesmal energisch und k °lgreich mit. Da sich auch die Gäste sondere Mühe gaben, stand das Spiel ' weise auf einem ganz beachtenswer-_ sportlichen Niveau. »Maribor« führte suh ^ause urit 2:0 und erhöhte das Re-at in der zweiten Spielhälfte auf 3:0. Sab zwar noch eine ganze Reihe von LeWtMMm am ©fort EHRUNG FRANZ PODPEČANS. JUBILÄUMSMEETING STADION. IM »ŽELEZNIC AR«- Der Sportklub »železničar« ver- Weitsprung: 1. Skok (žel.) 5.95, 2. anstaltete gestern ein leichtathletisches Ratko (Marathon) 5.79, 3. Erjavec (žel.) doch blieb die Mehrzahl hie- Čhancen, ^°n Uhausgenützt. Die Gäste, die erst ge-. Schluß mehr Boden gewannen, er-® ten ihr Ehrentor erst 10 Minuten vor e .Schluß. Die Treffer für »Maribor« p‘2lelten Welle, Priveršek und 0 ü k u b o v še k, während für die Gäste T , - a c z erfolgreich war. Das Spiel lei-nac‘ Schiedsrichter Pečar aus Ljublja- ii a P i d s« neues Meisterteam nahm Čakovec den Kampf mit dem dorti-’ n »G r a d j a n s k i« auf und ver-t_°cMe mit 2:1 (1:0) einen wohlverdien ^ u Sieg an sich bringen. Das Spiel nahm i' FWeise einen äußerst spannenden Ver ub zumal die Heimischen alles daran-zteh, um den Schwarzblauen den e£ noch in letzter Minute aus den Hän Meeting, in dessen Rahmen dem bekannten Langstreckler Franz Podpečan eine besondere Ehrung zuteil wurde. Der junge und noch vielversprechende Athlet, der gestern den 100. Start absolvierte, wurde von mehreren Rednern gefeiert und mit Ehrengeschenken bedacht. Warme Worte richteten an ihn Klubobmann Ing. Uran, der Vertreter des Leichtathletikbundes des Draubanats Planinšek, Dr. J e 11 m a r für den SK. Rapid, Vidic und Sapec für den SSK. Marathon, Prof. ž o r g a für den SK. Mura und S t a r a š i n a für die Klubkameraden aus den Reihen des SK. železničar. An-schließlich daran folgten die einzelnen Disziplinen, wobei es einige recht ansehn liehe Leistungen gab. Die Resultate: 100 Meter: Mühleisen (Rapid) 11.7, 2. Stropnik (Žel.) 11.9, 3. Starašina und Vidic (Marathon) 12. Monderer (Rapid) wurde wegen Übertretens disqualifiziert. Seine Zeit lautete 11.8. 3000 Meter: 1. Germovšek (Marathon) 9:57.4, 2. Podpečan (žel.) 9.58, 3. Zupan (Žel.) 10.05. Viermal 200 Meter: 1. Rapid (Edi, Jeglitsch, Monderer, Mühleisen) 1:40, 2. že- 5.74. Kugelstoßen: 1. Vidic (Marathon) 11.90, 2. Radič (Räpiti) 10141, 3. Jeglitsch (Rapid) 10.41. Diskuswerfen: 1. Radič (Rapid) 37.98, 2, Vidic (Marathon) 31.33, 3. jeglitsch (Rapid) 30.67. Radič’ Marke stellt einen neuen Mariborer Rekord dar! TemiMamyf %f*\\ - ÄfwMjana 4:2 In Ljubljana gab es- Samstag und Sonntag eine beachtenswerte tennis-sportliche Veranstaltung. Die besten Tennisspieler von Triest und Ljubljana trugen einen Städtekampf aus. Schon am Samstag gelang es dem jungen Smerdu, den bekannten Triestiner Meister B a n f i e 1 d mit 7:5, 6:4 entscheidend zu schlagen. Den zweiten Sieg für Ljubljana eroberte Š i v i c, der Dr. Cattaneo 6:0, 6:3 besiegte. Die übrigen Ergebnisse waren: Sadar— Banko 6:4, 6:0, Dr. Ara—Gogala 2:6, 6:4, 6:3, Cattaneo-Ara gegen Bleiweiß-Banko 6:1. 6:3, Banfield-Sadar gegen Gogala-Sivic 6:3,0:6, 6:3. Triest siegte somit mit 4:2 Punkten. lezničar 1:41, 3. Mura 1:53.2. ------ Viermal 1500 Meter: 1. Rapid 19.0.1, StMKkMSrMM Ö2F RadfaHlM 2. Železničar 19.0.5, 3. železničar II. 20.25, Marathons Läufer, die 18.51 benötigten, wurden disqualifiziert. Hochsprung: 1. Grosz! (Ilirija) 165, 2. Kranjčič (žel.) 160* 3. Jeglitsch (Rapid) 160. WM Kämpfe in Liga Ljubljana« erzwingt in beograd gegen »jedinstvo« punkte- TEILUNG. n der Nationalliga gab es gestern q eaer einmal eine volle Spielrunde. g r SK, Ljubljana trat in Beo-s an und erreichte gegen »Jedi n-Se).v o« ein vielbeachtetes 0:0-Unteut-- 'eden. Die Mannschaft rückt damit in ^-ie siebente Stelle der Tabelle vor. st- ograd fand gestern noch ein Spiel und zwar trafen der BSK und aufeinander. Die Beograder wa-" vor allem nach der Pause ausge-net und siegten mit 4:1 (1:1). t aatsmeister »G r a d j a n s k !« muß-ge Sestern in Split antreten, wo er ge-Ka’ a i d u k« nach dramatischem ^ hpte nur ein Unentschieden von 1:1 'N erzielte. In Zagreb spielten ge-' rn »C o lic o r d i a« und die Beo- grader »Jugoslavija«. Auch dieser Kampf nahm einen spannenden Verlauf. »Concordia« hielt sich sehr tapfer und gewann die Partie mit 1:0 (1:0). D. ’iinfte Kampf, der in Sarajevo vor sich ging, sah die dortige »Slavij a« und den BASK als Gegner. »Slavija« kam bald nach Spielbeginn zu einem Treffer und vermochte das Resultat bis zum Schluß zu halten, sodaß der Kampf 1:0 T:0) schloß. Nach der gestrigen Runde ist der Tabellenstand wie folgt: 1. »Gradjanski« 6 Punkte, 2. BSK 6, 3. »Hajduk« 5. 4. HAŠK 5, 5. »Slavija« 4, 6. »Concordia« 4. 7. »Ljubljana« 3. 8. »Jedinstvo« 3, 9. BASK 2, 10. »Jugoslavija« 2 Punkte. Der Mariborer Radfahrer-Unterverband brachte gestern auf der 30 Kilometer langen Strecke Maribor — Zgornja Polskava —• Maribor ein Pröpagandaren nen für Neulinge zur Durchführung. Bedauerlicherweise erweckte die Veranstaltung nicht das erwartete Interesse, da sich am Start nur vier Wettbewerber eingefunden hatten. Erster wurde Urbančič in 1:4.35, Zweiter Cern c e c in 1:4.38 und Dritter Kač in 1:11.14. Ansonsten nahm das Rennen einen glatten Verlauf. ' von Im Endspiel der Pariser Tennismeister schar-an trafen P u n č e č und der Chinese Kho-Sin-Ki aufeinander. Purčec gewann mit 6:2. 6:2, 2:6, 6:4 und sicherte sich damit den Siegertitel. D§d- TenmÄ-IMttopa-Lup Der Mitropa-Cup läuft bekanntlich durch zwei Jahre. Im Jahre 1937 hatte jede Nation drči Länderkämpfe zu erledigen, 1938 folgen die restlichen zwei Der Stand ist derzeit: 1. Polen (6 Punkte); 2. Tschechoslowakei (5); 3. Jugosla- eosiftige Fußballspiele Ljubljana: Mladika — Korotan 4:3, Korotan — Jadran 2:1, Mars — Mladika 2:1, Ljubljana — Hermes 5:1. Domžale: Disk — Javornik 6:3. Celje: Jugoslavija — Laško 5:1. Prag: Sparta — Kladno 4:2, Slavia Viktoria Žižkov 1:0, Proßnitz — Schle-sisch-Ostrau 2:2, Pardubitz — Viktoria Pilsen 2:1, Pilsen — Židenice 2:1, Bratislava — Nachod 3:2. Graz: Sportklub — Südbahn 3:0, Donawitz — Austria 5:1, GAK — Leibnitz 5:1, Kapfenberg —- Gratkorn 4:2, Sturm — Klagenfurter AC 4:1. Wien: Vienna — FC. Wien 3:3, Austria — FAC 2:0, Admira — Simmering 4:2, Rapid — Favoritner AC. 3:0, Wak-ker — Sportklub 2:1. Rom: Torino — Milano 1:0, Roma — Napoli 2:1. Luchese —- Lazio 0:0, Trie-stina — Ambrosiana 1:1, Juventus — Bari 3:1, Genova — Floretina 1:0, Bologna — Atalanta 2:1, Liguria — Livorno 3:2. Gramm verliert abermals gegen Budge. Das Finale der westamerkanischen Tennismeisterschaften führte abermals Budge und Gramm zusammen. Der Amerikaner siegte mit 2:6, 7:5, 6:4, 7:5. Die mm TenmsweltmnMte Wallis Myers veröffentlicht wie alljährlich, seine Weltrangliste der besten Tennisspieler der Welt, der fast eine offizielle Geltung beikommt. Herren: 1. Budge (USA). 2. v. Gramm (Deutschland). 3. Henkel (Deutschland). 4. Austin (England). 5. Riggs (USA). 6. Grant (USA). 7. Crawford (Australien). 8. Menzel (Tschechoslowakei;. 9. Parker (USA). 10. Hare (England). Damen: 1. Lizana (Chile). 2. Little-Round (England). 3. Jedrzejowska (Polen). 4. Sperling (Dänemark). 5. Mathieu (Frankreich). 6. Jacobs (USA). 7. Marble (USA). 8. Horn (Deutschland). 9. Hardwick (England). 10. Bundy (USA). Am dMea Wl •asm I "I Mlllll IW—HHB——w—w—y Ein gefährlicher Schweinsfisch. Kürzlich wurde gemeldet, daß ein großer. Schwertfisch ein Fischerboot torpediert habe. Jetzt kommt von der schottischen Küste die Nachricht, daß dort ein riesiger Schweinsfisch, eine Delphinart, der von Fischern harpuniert worden war, das Boot einen ganzen,Tag und eine ganze Nacht in wilder Flucht hinter sich nachschleppte. Die Fischer gaben Notsignale. Drei Flugzeuge stiegen auf und ein Rettungsboot wurde zu Wasser gelassen, um ihnen zu Hilfe zu kommen. Das Dominospiel eine Mönchserfindung. Das Dominospiel, das in früheren Zei-en außerordentlich beliebt war, ist heu te e;was in Vergessenheit geraten. Es verdankt seine Entstehung einem merkwürdigen. Zufall. Zwei Mönche im Kloster des heiligen St. Bernhard waren wegen eines Verstoßes gegen die Ordensregel in die . Strafzelle eingeschlossen worden. Um sich die Langweile zu vertreiben, bohrten sie aus der Mauer kleine winzige Steinchen heraus, die sie mit schwarzen Punkten verschiedener Zahlen zeichneten. Sie vergnügten sich dann damit, diese Steine in der durch das Domino bekannten Art in allen rnög liehen Kombinationen aneinander zu rei hen. Sie wußten nicht, daß sie damit ein neues Spiel erfunden hatten, das sich in der Folge gerade in den Klöstern großer Beliebtheit erfreute. Es blieb nur noch übrig, einen Namen für das Spiel zu finden. In den Klöstern passierte es oft, daß derjenige, der beim Spiel gewann, in seiner Freude ausrief: Benedicannis Domino!« Und dannach nannte man das Spiel dann Domino. Aas Aroma des Haares Nicht nur Speisen haben ein Aroma. Und nicht nur Speisen verlieren ihr Aroma, wenn sie falsch behandelt werden, wenn die Schürfe einer schlechten Jtüchc ihre natürlichen Eigenschaften zerstört. Auch jedes Haar hat sein eigenes feines Aroma. Las mir am stärksten spüren, wenn die Sonne am Meer es durchstrahlt, der Bergwind im Wald es durchweht, aber auch dann, wenn es die .simmermirme im Winter allmählich belebt. Auch dieses Aroma ist bedroht von der Schärfe jener Stoffe, die mit dem Haar in Berührung kommen. So barbarisch und schädlich für den Körper die scharfen Gewürze sino — immer stärker wird in letzter Zeit die Erkenntnis bei den Aerzten —, ebenso barbarisch und schädlich wird dem empfindlichen Haar das scharfe Alkali vieler soda- und boraxhaltiger Schampone. Das Alkali zerstört nicht nur den Glanz des Haares. Es nimmt ihm allmählich Farbe und Duft und damit — das Aroma. Die Haare ermatten äußerlich — und innerlich Denn wie die scharfen Gewürze die empfindlichen -Schleimhäute idcs Körpers angreifen, io greift das Alkali langsam mehr und mehr die zarte Kopfhaut ait, lockert die Haarwurzeln und zerstört das Haar. vor, Warzen Um Warzen wegznbringen, besonders wenn es sich um Warzen an der Hand handelt, nimmt man so viel Erbsen in die betreffende Han», als man Warzen hat, und wirst sie in einen Brunnen. Nach kürzester Zeit schon verschwinden die Warzen. So werden in manchen Gegenden vom Volk die Warzen vertrieben. Tatsächlich vertrieben. Die Wissenschaft hat ähnliche Verfahren selber angewendet und nachgeprüft und gefunden, daß tatsächlich die Warzen dem Hokuspokus und dem Besprechen weichen. Mit einem Wort: sie sind einer Suggestionsbehand lung zugänglich. Wenn mau also Warzen täglich mit ein wenig Salzwasser bestreich und fest davon überzeugt ist, daß sie dadurch vertrieben werden, dann werden sie dadurch vertrieben. -Sonst geht man ihnen schon etwas gröber zu Leibe. Der Arzt schneidet sie „von der Wurzel aus" und verhindert durch Betupfen mit einem leicht ätzenden Mittel das Nachwachsen. Sehr häufig verwendet auch der Laie den „Lapisstift", das ist eine Hol-lensteiit-(S'ilbernitrat-)-Stange. Damit kann die Warze bei längerer Behandlung weggeätzt werden. Ein anderes Mittel ist die Salpetersäure. Aber die ist nicht sehr zu empfehlen, weil es Dabei leicht zu Verbrennungen und schweren Actzungen kommen kann, schließlich sogar zu Geschwürbildunge. Besser ist die Trichloressigsäurc, aber auch da ist Vorsicht am Platze, denn es ist eine sehr starke Säure. Die Homöopathen vertreiben die Warzen oon innen her, beferderö gelobt wird Thuja tinktur, natürlich in homöopathischen Mengen. UebrigenS ist die Thujatinktur auch äußerlich zum Bes'reichen de Warzen sehr geeignet u. entfernt sie schonend an allen Stellen, an denen sie den Körper verunzieren. d. Feuermal nennt man die abnorme Er -veiterung der feinsten Blutgefäße in der Haut, der Hauptkapillaren. Solche Erweiterungen sind zwar angeboren, haben aber nichstdestoweniger mit dem »Versehen« während des vorgeburtlichen Lebens nichts zu tun. Die Lieblingsstelle des Feuermals ist leider gerade das Gesicht, wo die roten, flachen Flecke am unangenehmsten auffallen. Aber auch an der iGrenze des Nackenhaares kommen diese Male oft vor, wurden dort, als die Frauen noch lange Haare trugen, nicht wahrgenommen, werden dagegen jetzt deutlich bemerkt und unberechtigterweise auf das Ausrasieren zurückgeführt. Da die entstellenden roten Fleck im späteren Leben manchmal die Neigung zeigen zu wachsen, tut man gut, sie entfernen zu lassen, was durch Kohlensäureschnee meist leicht gelingt. Htmet Atmetet Kleine Anzeigen kosten 50 Para pro Wort, In der Rubrik „Korrespondenz" 1 Dinar / Die Inseratenateuer (3 Dinar bis 40 Worte, 7*50 Dinar für grössere Anzeigen) wird besonders berechnet z Die Mindesttaxe für eine kleine Anzeige beträgt IO Dinar / Für die Zusendung von chiffr. Briefen ist eine Gebühr von IO Dinar zu erlegen # Anfragen Ist eine Gebührvon 3 Dinar in Postmarken beizuschllessen Schön möbl. Zimmer iw ^ u ein- oder zweibettu mit sehr guter VerPÜeSu trum Badbenützung Adr. Verw. zu Möbelbeschläge, modernste, letzte Neuheiten, Tischlerleim Schellack. Politiurspirit über 90% kaufen Sic vorteil haft bei Firma Andrašič, Maribor. 9630 Bauparzelle zu verkaufen. — Allzufragen Arbeiter, Mejna ul. 6. 10571 Z1L (käuitilt Radio, gut erhalten, kaufe sofort. Adr. Verw. 10573 ite uetsk&toftäi* Oien. groß, mit Eisen beschlagen, Dauerbrenner, für jedes Lokal passend, billig zu verkaufen. 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Ich verkroch mich, uni seinen Frieden nicht zu gefährden, und du machst ihm das Leben zur .Hölle. Bedenk' doch, wenn er dir eines Tages genommen würde! Kannst du dir das vorstellen. Madien?" Die junge Frau nagle an der Unterlippe. „Mein Gott, an so etwas stirbt man doch nicht gleich! Ich weiß wohl, an der ganzen Hetze ist nur Dick schuld. Das ist der Dank, daß ich ihn int Haufe dulde!" „Ach. Madlen, das gehört dock) gar nicht hierher. Was kümmern dich die ändern? Du bist seine Frau! Seine Frau, Madlen! Ich will gar nicht von der Schuld sprechen, die du an mir begangen hast. Ich spred, nur von dem Unrecht, das du tagtäglich an ihm verübst. Rolf sagt — —" „Was sagt er denn?" Madlen horchte gespannt, was nun kommen würde. „Daß Felix vor dem Ruin steht! Nicht nur vor dem körperlichen, sondern auch vor dem finanziellen. Seine Praxis ist um mehr al§ die Hälfte zurückgegangen, er wird ne bald ganz aufgeben müssen." Das schien endlich Eindruck auf Madlen zu machen. „Was soll ich tun?" jammerte sie. „Du mußt Felix unbedingt dazu bestimmen, daß er sich sofort einen Vertreter nimmt uii) in ein Sanatorium geht, bis er des Morphiums vollkommen entwöhnt ist. Etwas anderes gibt es nicht." Madlen war schon wieder beruhigt. „Wenn es sonst nichts ist, das läßt sich ja machen. Ich halte ihn nicht, wenn er in ein Sanatorium will", meinte sie fühl. „Doktor Böcklin bringt sicher die Praxis 'wieder auf die frühere Höhe. Wir können auch in manchem sparen. Zum Beispiel Seim, Die soll —" „Die bleibt", unterbrach Christa sie schroff. „Du würdest dir nur selbst schaden, wenn Lena ginge." „Aber Dick ist überflüssig!" trotzte Madlen. „Für ihn wird sich etwas finden." Die junge Frau atmete aus. Wenn nur Montrey einmal aus dem Hause war! — Dann fragte sie halb zögernd, halb lauernd: „Und du?" „Ich habe einen Vorschlag, Madien: Ich werde verschollen bleiben. Niemand soll um meine Existenz wissen, als die wenigen Menschen, die bisher darum gewußt haben. Dafür gibst du mir dein Ehrenwort, daß du Felix' Leben zu einem friedlichen Glück zu gestalten suchst." „Aber er darf nicht zuviel von mir verlangen." „Ist das zuviel, wenn du gut zu ihm bst?" „Du stellst dir das so leicht vor", entgegne: c Madlen, schrak zutammen und riß die 'Schwester nach der Tür. Bon der Straße herauf kam Grudcs Hupensignal. „Um Gottes willen, geh! — Er soll nicht mehr über mich zu klagen habend J-h schwöre cs dir!" hastete sie. als Christa stehen blieb. „Ich meve cs ersah,>n wenn du nicht Wort hältst!" Christas Augen lagen zwingend in denen der Schwester. „Geh jetzt — Geh! _ Ich bitte dich — er kommt ja schon!" Sie schob die Schwester aus dem Raum über den Korridor hinüber in Lenas Zimmer. Im selben Augenblick steckte Grude draußen den Schlüssel in die Fli.rtür. * * * Dr. Guudes Kind war ein Mädchen. Aber er befand sich nicht zu Hause, als es zur Welt kam Auf Rolfs und Lenas Dringende Bitten hin hatte er sich schon drei Wochen vorher ui das Sanatorium von Professor Haider begeben. Er hatte selbst cin-gtiehen, daß dies eine unbedingte Notwendigkeit UHU. Madlens Freude an ihrem Kinde war nicht gerade übermäßig groß, zumal sie über Felix erbittert ivar. Geudes Vertreter, Dr. Böcklin. kam dreimal des Tages, um nach der jungen Mutter und der Kleinen zu sehen. Dabei zog Madlen jedesmal rücksichtslos die gröbsten Register gegen 'hren Mann. „Was muß er auch Morphium nt hüten?" sagte sie vorwurfsvoll. „Das kann ein Mensch in seinem Alter doch fertigbringen, daß er sich etwas versagt. — Nur seinen Patienten Einhalt zu predigen, ist freilich leicht. Wie lange glauben Sie, Herr Doktor, daß es dauert, bis mein Mann völlig geheilt sein wird?" Böcklin zuckte die Achseln. „Das ist schwer zu sagen, gnädige Frau. Einige Monate dürfte cs immerhin in Anspruch nehmen." „Schrecklich", meinte Madlen. „Und was das kostet!" — Jeden Tag fuhr Montrey nach dem Sanatorium und besprach sich mit dem Chefarzt. Professor Haider war sehr liebenswürdig. So eine Entwöhnung brauchte natürlich ihre Zeit. Anfangs hatte der Fall fast hoffnungslos ausgesehen. Erst seit kurzem begann Grude sich etwas zu beruhigen. Ten beiden Selbstmordversuchen, die er gleich in ersten Wochen unternommen hatte, war weiterer mehr gefolgt. . „Entziehen Sie ihm Die Dosis nach 1111 nach?" erkundigte sich Dick. ^ . , Der Professor lächelte nachsichtig. Nein! Das muß auf einmal geschehen, nach und nach, gibt es bei dieser Lcidcstl^,. nicht. So wenig, wie man einen Drvu cder einen Nikotin-Besessenen allwah entwöhnen kann. Die Entziehung muß ch® kal gemacht werden. Mitleid oder irgend' che andere Gcfühlsmomeicke sind hier TtI™ am Platz." ?» „Uitb hat er das so ruhig hingen oinincn- verwunderte sich Montrey. .. -t „Nennen Sie das ruhig, wenn er '«m ' tobt, mich einen Schandkerl und Zudstga inšpektor heißt?" Als der Chefarzt das setzen in Dicks Augen sah. nickte er: ^ gewöhnt sich an das! Man gewöhnt stch ‘ alles! Er ist ja nicht der erste und der c zige, den ich in der Kur habe. Bon den 5' hundert Morphinisten, die sich in m!1.* Anstalt befinden, machen es fast alles £ . Wir haben auch schon welche gehabt, die zubrechen versuchten und mich und ‘ Assistenten tätlich angriffen. Beleidigungl > die bei solchen Auftritten fallen, zählen türlich nicht. Wo kämen wir da hin!" ( „Ich möchte ihn so gerne sehen", Montrey. „Ausgeschlossen! Ich könnte es nicht vel' antworten, Herr Hauptmann." Dabei hui te wieder dieses nachsichtige Lächeln über Gesicht des Professors. „Sie würden nicht mit anhöre können, wenn er so > -» lich um ein bißchen Morphium bettelt. '1 muß da ein Herz von Stein haben." Madlen kam zwar auch ein paarmal. ^ de jedesmal mit ihrem Verlangen, . T, Mann zu besuchen, abgewiesen, uiiö ^ ^ eine gekränkte Miene auf. Da konnte ja bleiben lassen, immer den weite» herauszufahren. (Fortsetzung folgt)- Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: UDO KASPER. — Druck der »Mariborska tiskarna« in Maribor«. antwortlich Direktor STANKO DETELA. — Beide wohnhaft in Maribor. Für den Herausgeber und den Druck vef-