Nl. 102. Freitag, 4. Mai 1900. Jahrgang 119. Macher Leitung. l^n^x, nspftl«: Mil Postversfndun«: ganzjährig 30 lc, Halbjahr!» ,ü X. Im «lomptoir: ganz' I»leic,!e bi, "2 " ^ lf'^ ^lr «ustellung in« Hau« ganzjährig » li, - Insertionsgtbür: Für lleine «u 4 Zellen ü» n. ziühcie per Zcile 1» b; bei ölltirn Wirdecholungen pcr Zeile S b. Dir «Laibachfl Zeitung» erscheint täglich, mit «usnahme der Sonn- und 5,i«>ir,l. »».«.^i«. .< ^ « >. . sich ,^^.December ^^ für das Jahr 1900 Vlund dp« v^, b°N! ungarischen Reichstage auf das Iabr ^ Gesetzartilels vom Jahre 1807 für ^Meaenk'! ^"^ Behandlung der gemeinsamen ln«'?"len zu entsendende Delegation mit Meinen l. I/naI"wgenden Handschreiben auf den 12. Mai auftrat Z Budapest einzuberufen befunden und be-^en da« ^ c"V^ Einbringung der betreffenden Vor- ^ Erforderliche zu veranlassen. ^en am 27. U^il 1900. Franz Joseph m. p. Gotuchowsli in. p. Lieb« Dr. von Koerberl l"s Grun^^ 3"lch bestimmt, die vom Reichsrathe ^ Jahr i^^etzes vom 21. December 1867 für 3"Aaae « c ^wählte und die vom ungarischen ^te I««? ?! ?^nd des XII. Gesehartilels vom Einsän,«« !r bas Jahr 1900 zur Behandlung der !"l den ? ""Gelegenheiten zu entsendende Delegation ,! ihren, W-. ^ ^' "ah Audapch zur Aufnahme i"beiufen. ^"lungslreise vorbehaltenen Thätigkeit ein. Einsam? y^, gleichzeitig Meine Ministerien für zur Einbringung der ver-?" Einher. ?..?^en """"se, beauftrage Ich Sie, ^sratbez ^"^ ^er Mitglieder der Delegation des H^ ' das Entsprechende zu veranlassen. ^" °M 27. April 1900. 3ranz Joseph m. p. Koerberm. p. ,.Ich^«vonSzill! »st^''"°e Mich bestimmt, die vom ungarischen ?re 1867°U. Grund des XII. Gesetzartilels vom 35"slltnen «/ ?^ ^^)r 1900 zur Behandlung der zu entsendende und die vom Reichsrathe auf Grund des Gesetzes vom 21. December 1867 für das Jahr 1900 gewählte Delegation auf den 12. Mai l. I. nach Budapest zur Aufnahme der ihrem Wirkungskreise gesetzlich vorbehaltenen Thätigkeit einzuberufen. Indem Ich gleichzeitig Meine Ministerien für gemeinsame Angelegenheiten zur Einbringung der ver-fassungsmäßigen Vorlagen anweise, beauftrage Ich Sie, wegen Entsendung der Delegation des ungarischen Reichstages und wegen Einberufung der Delegations-Mitglieder das Entsprechende zu veranlassen. Wien am 27. April 1900. Franz Joseph m. p. __________ Szill m. p. Seine l. und l. Apostolische Majestät geruhten allergnädigst dem Major Josef Tomse, Lehrer an der Schießschul - Abtheilung der Feldartillerie, das Militär-Verdienstkreuz zu verleihen. Nach dem Amtsblatte zur «Wiener gettung» vom 2. Mai (Nr. 100) wurde die Weitcrvcrbreitung folgender Presserzeugnisse verboten: Nr. 48 «8os»» Morgenausgabe) vom 24, April 1900. Nr. 8 «N»clwä>,k6 «oviny» vom 6. April 1U00. Nr. 32 «Egcrer Nachrichten» vom 25. Ostermonds 1900. Nr. 82 «Fallenau.Äönigsberger Vollszeitung» vom 2bsten Ostermonds 1900. Nr. 32 «Neudrcter Nachrichten» vom 25. Ostermonds 1l)00. Nr. 1? (richtig 16) ««ollswille» vom 2«. April 1U00. Nr. 21 und 22 «Pilsner Tagblatt» vom 24. und 25. April 1900. Nr. 112 «Deutsche Vollszeitung» vom 25. April 1900. Nr. 20 «älovücky kr^» vom 27. April 1900. Nr. 17 «kloultor» vom 22. April 1900. Nichtamtlicher Theil. Frankreich. Die Angriffe, denen das Ministerium Waldeck-Rousseau wegen des Einsturzes einer Brücke in der Weltausstellung ausgesetzt ist, veranlassen das «Fremdenblatt», darauf hinzuweisen, dass es parteiisch bis zur Abgeschmacktheit sei, einen Minister, oder wo-möglich das ganze Ministerium und vielleicht auch noch den Präsidenten der Republik für das traurige Ereignis verantwortlich zu machen. Man sei wohl auch anderwärts von solcher Parteilichkeit nicht frei, in Frankreich trete sie aber schärfer hervor. ! Die «Neue Freie Presse» erhebt gegen die natio-nalistisch - monarchistischen Feinde der Republik den ! Vorwurf, dass in ihnen nicht eine Spur von uneigennütziger Liebe zu Frankreich wirksam sei, um die Zeit ^ der Weltausstellung als eine Zeit des nationalen ^ Gottesfriedens zu respectieren. Es sei nicht daran zu denken, dass ihnen jetzt der Anschlag, das Cabinet zu " stürzen, gelingen werde. «Ohne einen Tropfen Wehmuth gibt es keine große Freude, und das französische Volk wäre nicht, was es ist — so schließt das Blatt — wenn es sich die Freude an dieser Weltausstellung vergällen ließe durch jämmerliche Umtriebe und Ränke, die mit der wahren Größe und Wohlfahrt Frankreichs nichts zu schaffen haben. Für den Sturz eines Ministeriums, und wäre es auch ein viel verdienstloseres als das ! Ministerium Waldeck. Rousseau, wäre der Ruhm und das Gelingen dieser Ausstellung wahrlich ein zu hoher Preis.» Politische Uebersicht. L ° ibach, 3. Ma<. Seine Majestät Kaiser Franz Josef wird am 6. Mai abends wie beim Einzüge die Rückfahrt zum Bahnhofe durch die Sicgesallee und Nellrvu'-straße machen. Die Ausschmückung der Straßen und Plätze, welche der Kaiser passieren wird, wirb eifrigst fortgesetzt und macht bedeutende Fortschritte. Neben Reisigguirlanden werden meist Fahnen in den österreichischen, ungarischen und deutschen Farben und österreichische und ungarische Wappen verwendet. In den Straßen werden vielfach deutsch-österreichische Doppelflaggen verlauft. Dem «Berliner Tagblatt» zufolge findet Sonntag im Beisein des Kaisers von Oesterreich die Enthüllung des König Siegmund« denlmales statt, an dessen Fertigstellung fieberhaft gearbeitet wird. «Vofsische Zeitung» schreibt über die Beziehungen zu Oesterreich-Ungarn: Der Will-kommengruh Berlins am nächsten Freitag gilt dem hochsinnigen Finsten und edlen Menschen, den das Schicksal schwer geprüft hat; er gilt dem Oberhaupte eines Reiches, mit dem die deutsche Nation fest verbündet ist; er gilt dem kaiserlichen Gaste, der dem Feuilleton. Klinge an der lärntisch - lrainilchen "amisch-steirifchen Länderscheide. Hen." CchU, v°ll Laibach nach Würzen halte ich ^.i" 6"lop" gesehen habe.. en Soweit reden und mit einem kenn- ^t>ehen ^"'"en in das herrliche Erdenstück bild»? wird >? k' wo der klarflutige Nergstrom "! ' oer hie Pulsader unseres Landes b yH°«'??bern südwärts der Save. Ein ,'M jedez K'st nicht bloß Modesache, sondern ^lien v°" n7a?, k" lm Lande; man muss dle M ' so gut n« U^hen haben, um mitreden zu ^ ^r den wirre stolzer Gipselbauten em Mosaik von athem-beklemmenden Berggeheimnissen, eine hohe Schule alpiner Kletterlünste, so sind die Gruppen der Kara-wanken und Steiner Alpen, jede für sich, ein Schmuck-tästlein voll hehren Vergfriedens, aus dessen offenen und geheimen Fächern uns die Wunderblume der Hlpenschönheit mit prächtigstem Farbenglanz und keuschestem Dufte entgegenbllckt. In die Welt schöngeschwungener Berggestalten, die das Savethal im Norden umkränzen und in drei Herzogthümer niederstarren, will ich die Leser heute geleiten. Wen zöge es, und berührte er unser Ober- land auch nur flüchtig, nicht hinauf auf die schönen, blumen- und grasreichen Almweiden, die in fesselnder Folge den weitgedehnten Rücken der Karawanen über-kleiden, zu den Stätten harter Sennenarbeit und poesieverklärten Aelplerlebens? Wen lockte eS nicht tausendstimmig hinauf auf die luftigen Grate und Hochwarten der Steiner Alpen, wer helle Augen und geschmeidige Glieder sein eigen nennt und warmblütiges Leben in der Brust pochen fühlt? Das mächtige Randgebirge, das sich nördlich vom Savethale an den Landesgrenzen von Kärnten und Krain einerseits, Krain und Steiermarl anderseits steil aufrichtet und überwältigend durch die Mächtigkeit seiner Massen, wie durch seine räumliche Ausdehnung wirkt, zerfällt erdgeschichtlich und landschaftlich deutlich in zwei ganz verschiedene Gebilgsgruppen, deren eine der larnischen Alpenzone angehört, während die andere sich nach Dr. v. Böhm als mehr stockförmiger Fortsatz des Iulischen Zuges herausstellt. Ungefähr an der Ztelle, wo sich Weißenbach und G^ilih in schöner Klamm vereinen, erheben sich die ersten Höhenwellen der Karawanken, eines Kettengebirges, das, zwischen den großen Längsfurchen der Dräu und Save sich hinziehend, bis zu den Thalrunsen des BegunöicabacheS bei Vigaun und des Prapretnit« und Blligrabens und der Neumarktler Feistrih reicht.* Seine weitere Grenze wird durch die Kanler, den Vellachbach, den Remöenit-, Miß-, I^voria- und Suhadolgraben gebildet, während erst die Mihling das Gebirge vom Bacher scheidet. Der Loiblpass theilt die weithin schimmernde Kette in dle West« und Ost» * Ich nchne die Stöäe der Dob«la und des ssrainn Htochü mit P«> v. Pvhm ^ den Steinn NUM. Lllibllcher Zeitung Nr. 102. 832 4. Mai 1M> deutschen Herrscherhause eine Aufmerksamkeit bereitet, und durch die Bekräftigung alter Freundschaft zur Erhaltung des Friedens beizutragen wünscht. Weit über die Veranstaltung der städtischen Behörden hinaus wird die Bürgerschaft freiwillig durch den Schmuck der Straßen ihrer Empfindung Ausdruck geben. Im Stande der Differenz zwischen der Pforte nnd den Vereinigten Staaten über die bekannte Entfchädigungsforderung ist bisher keine Aenderung eingetreten. Die türkische Regierung zeigt sich andauernd abgeneigt, dem Verlangen der Unionsregierung nach fofortiger Bezahlung der aus den armenischen Unruhen fliehenden Entschädigungsansprüche Folge zu geben. Ueberhaupt ist der Widerstand der leitenden türkischen Kreise gegen die principielle Anerkennung der Berechtigung derartiger Entschädigungsansprüche unerschültert. Durch das Vorgehen der Franzosen im Hinterlande von Algier und durch die Entsendung einer außerordentlichen spanischen Gesandtschaft an den Hof des Sultans von Marokko nach Marrakefch ist Marokko mehr in den politischen Vordergrund gerückt worden. Gegenwärtig schweben zwischen Frankreich und Spanien, wie aus Madrid gemeldet wird, über die Abgrenzung der Gebiete in Marokko Verhandlungen. In welcher Richtung sich dieselben be< wegen, entzieht sich der öffentlichen Kenntnis. Von Frankreich ist bekannt, dass es eine Verbindung zwischen seinen algerischen Besitzungen an der Nordlüste und Senegambien an der afrikanischen Westküste anstrebt, Spanien verfolgt als Ziel seiner marokkanischen Po« litik, seine Stellung an der Straße von Gibraltar zu stärken. Officiell wird als Aufgabe der auf dem Wege nach Marrakefch befindlichen spanischen Gesandtschaft bezeichnet, sie folle mit dem Sultan über Ifni an der Westküste und Melilla an der mittelländischen Küste unterhandeln; der Madrider Berichterstatter der Londoner «Daily Mail» will jedoch wifsen, ihr wirklicher Zweck sei, vom Sultan eine Gebietserweiterung bei Ceuta zu erreichen. Durch eine solche Gebietserweiterung würde der strategische Wert des spanifchen Ceuta außerordentlich wachsen und der des britischen Gibraltar vermindert werden. Auf den Philippinen, welche noch lange nicht pacificiert sind, hat sich, wie bereits gemeldet, ein Wechsel in der Person des Obercommandanten vollzogen. General Olis, welcher der Insurrection nicht Herr zu werden vermochte, somit das in ihn gesetzte Vertrauen nicht gerechtfertigt hat, ist im Obercommando durch General Mac Arthur abgelöst worden. That» sächlich finden sich größere Ir.surgentenkörper noch in allen Theilen der Philippinen, sie sind sogar so kühn, gerade auf den Manilla gegenüberliegenden Ufern Amerikaner anzugreifen und diefelbni, wenn sie fliehen, zu verfolgen. Ueber einen solchen Vorgang musste General Otis erst am 14. Apnl berichten, und am 16. April kam die Nachricht von der Zerstörung eines Philippinerdorfes in der Provinz Venguet, ^bei welcher Gelegenheit 53 Infurgenten getödtet wurden und 40 den Amerikanern in die Hände fielen. Außerdem wird von einer Insurgentenschar von 1500 Mann auf Min» danao berichtet. Nach den fortlaufenden Rapporten über den Gesundheitszustand seiner Truppen h^ben die Amerikaner feit Beginn der Insurrection 1«41 Todte und 2097 Verwundete gehabt, außerdem werden noch einige Hundert vermisst, die von den Philippinern in Gefangenschaft gehalten werden. > Tagesneuigleiten. — (Vergiftungen in einer Katzen-ausstellung.) Aus Darmstadt wird berichtet: Die' Darmstädter Kahenausstellung, die reich beschickt gewesen,! hat mit einem Massenmord geschlossen. Am letzten Tag' wurden dreißig Katzen, darunter sehr werthvolle und ^ durch Prämien ausgezeichnete Thiere, durch eine boshafte Hand vergiftet. Wie die Untersuchung festgestellt hat," war das Gift Strychnin. Von den Thätern fehlt noch jede Spur. — (Die ältesten Zwillinge.) Der Ruhm, die ältesten Zwillinge der Welt zu fein, gebürt unstreitig ^ einem in Bellefonte in Pennsylvanien lebenden Schwesternpaar, das unlängst seinen neunzigsten Geburtstag begieng. ^ Mrs. Sarah Rhone und Mrs. Lydia Voung sind längst zu einer Art Sehenswürdigkeit geworden. Es gewährt in ^ der That einen rührenden Anblick, die beiden zum Ver-! wechseln sich ähnelnden Greisinnen allsonntäglich Seite an Seite in der deutschen lutherischen Kirche des Ortes ihre Andacht verrichten zu sehen. Beide Frauen sind seit fast einem halben Jahrhundert Witwen, beide blicken auf eine Schar von Enkeln und Urenkeln, beide erfreuen! fich einer für ihr hohes Alter feltenen Rüstigkeit. Wie es ^ häufig bei Zwillingen der Fall ist, hängen die Schwestern in so treuer Zuneigung aneinander, dass keine eine längere Trennnng von der anderen ertragen kann. In ihrem ganzen langen Leben sind sie auch niemals weiter als wenige Meilen voneinander entfernt gewesen. Es ist laum ein Sonntag vergangen, an dem fie nicht wenigstens auf einige Stunden zusammengekommen wären. Ihre Geburts» tage haben sie immer von früh bis fpät gemeinsam im Kreise ihrer Familien verlebt. — (Die höchsten hörbaren Töne.) Die Festsetzung der Schwingungszahlen der Stimmgabeln in den Appunn'schen Stimmgabelsähen ist. wie man jetzt weiß, nicht genau. Rudolf König hat nun nach der Methede der Differenztöne oder Stoßtöne einige Reihen hoher Stimmgabeln unterfucht. Er erreichte mit i"? 26.840 Schwingungen in der Secunde, während es nach derselben Methode vorher nur gelungen war, Pfeifentülle' bis zur SchwingungSzahl 14.000 genügend sicher zu bestimmen. König vermochte den Ton von 26,840 Schwingungen nicht mehr zu hören, wohl aber die durch ihn beim Zusammenklänge mit einem anderen Tone erzeugten Stoßtöne. Das Intervall zwischen zwei Tönrn, die noch Stoßtöne erzeugen können, nimmt mit steigender Tonhöhe ab und ist nach Königs Versuchen bei l' ans einen halben Ton gesunken. Die Grenze der Hörbarkeit der Stimmgabeltöne liegt nach den Versuchen Königs durchgängig bei «' mit 16.334 Schwingungen in der Secunde. König hat auch Versuche angestellt, die Schwingungszahlen seiner Stimmgabeln mit Hilfe der Kundt'scheu Staubfiguren festzustellen. Diese Methode erwies sich als sehr aussichtsvoll. Es gelang noch, Staubfiguren mit einer Stimmgabel zu erhalten, welche 90.000 Schwingungen in der Secunde macht. — (Der falfche Abschied.) Ueber cine vorzügliche Liebeslist berichten die «Verliuer Neuesten Nachrichten»: Mit Beginn der Reisesaison hat der Vetrieb auf den Berliner Bahnhöfen mit einem Schlage an Regsamkeit gewonnen. Die Bahnsteige und Coupes find überfüllt mit Reisenden ; man lacht und genießt" Vorfreude; man nimmt Abschied und küsst und «M^ sich noch einmal und noch einmal, und Hit nicht ach jene Pärchen, die man «Pseudo-Touristen» lausen m'^ Auch diese stellen sich mit dem Erwachen des M ' warmen Frühlings auf den Vahi'hu'en cm. Sie k^^ zu zwnen und sind durchaus nicht einerlei ^WA<^ Ihr Zvrck ist. Contrcbande zu treiben. Mit einer «^ sleigtarte v^rsehm. warten sie die Abfahrt eines ^ ab, um sich im allg'mrmen Mschk'd4l,i!lmel lriifllö/!' . Arme zu schlichen, zu herzen und zu küssen, als ga ^ ein Alischü'dnchmeu auf Nimmerwiedersehen. Nol" dcr Zug aus der Halle, so marschieren sie, wie >u «^ kommen, seelenruhig wieder vom Bahnhof ab. S«e y ^ nur die «Gelegenheit wahrgenommen», die ihnen aus belebten Straßen fehlte, und zur Entschuldigung,uv sie den Frühling an! Nun ja. ich bitte Sie: "u«'^^ Zie Jugend mit Frühling. Es kommt allemal eln " heraus. Local- und Proviuzial-Nachrichten. Krainischer Landtag. 14. Sitzung am 3. Mai 1900. ,^ Vorsitzende: Landeshauptmann Otto v-^e ^ und Landeshauptmann-Stelloertreter Leopold Freiherr L il' chtenberg. ^- ine " Haas. n, l lsel> Schriftführer: Landschaftssecretär 3°^ P^de« Nach Eröffnung der Sitzung durch den VorM wird das Protokoll der dreizehnten Sitzung verlefen u> nehmet. « ^ t»!t Eine Zuschrift des Stadtmagistrates, betreM" ^ Anfulchme eines Staatsdarlehens per 30,000 k !»" Vau des Ztubenberg'schm Armenhauses, wird dem 5' ausschusse zugewiesen. , , yü« K. t. Landespräsident Seine Excellenz 3^".^, Hein beantwortet die Interpellation der Abg^ V ,^, Orasselli und Genossen wegen des Baues eines « ^, Gymnasialg/bäuoes, dann wegen des Vaues el ^ bäudes für die l. l. Studienbibliothel in 2"wa^ j« wegen Erweiterung des vierclassigen Untergymnail Laibach zu einem vollständigen Gymnasium, wie 1 ^ Mit dcm Berichte vom 11. April l5Ws, i> ^ hat der l. k. Landesschulrath den Antrag auf Er«"' , des nur vier Unterclafsen umfassenden hiesigen Gy"" g/stellt. g Zö?. Mit dcm Berichte vom 20. Juni 189", ^^ wurde darauf der vom Äaudcpartement der ^ ^ regierung ausgearbeitete Plan des neuen ^. zz^ ein zweites vollständiges Gymnasium und für v» ^^< bibliolhel vorgelegt; laut Voranschlages zu dieie"^^ werden sich die Kosten des Gebäudes aus 250.000 st. belaufen. ^ >B Der Plan hat zwar bisher höheren Octs "°"gM die Genehmigung erlangt, wohl aber hat "^ .'s«; pli^ sterium für Cultus und Unterricht eröffnet, " ' nB«' cipiell bereit, die successive Erweiterung des U"e u^ ^ siums mit Beginn des Schuljahres 19"^. ,^ Z^ wägung zu ziehen. Thatsächlich wurde zu "^^ jlll eine entsprechende Summe in den Staatsooram", das Jahr 1900 eingestellt. larawanten, von denen die ersteren, eine Reihe ziemlich scharf sich abhebender Gipfel, nur wenig seitliche Gliederung aufweisen, während die letzteren, ungleich in ihrem Charakter, fich in breiter Behaglichkeit nach allen Seiten entfalten. Eigenart und Gepräge diefes Vergzuges ist schon im Namen ausgesprochen. Er wird aus dem Keltischen abgeleitet und soll aus den Worten karn (Stein) und nanka, (Wiese) zusammengefloffen fein. Jedenfalls eine treffende Bezeichnung, die dem Grundzuge des Gebirges, im Süden sanft aufzusteigen und weite grüne Mallen« gelände zu bilden, nach Nord aber in jähen Wänden abzustürzen, durchaus Rechnung trägt. Unvergleichlich besfer und fchöner individualisiert ist die zweite Gruppe, der massige Kalkstock der Steiner Alpen, ehemals auch als Sannthaler uud Sulzbacher Alpen bezeichnet. Er umfasst das Gebiet der Quellgewässer der Kanler, Steiner Feistritz und Sann und bildet die natürliche Scheidegrenze zwischen der Saveebene und den landschaftlich völlig verschiedenen Gebirgsgauen der Karawanken und Sannalpen. Durch natürliche Grenzlinien vollständig abgerundet, bchcht dieses Alpengebiet aus den isolierten Gebirgsstöcken der Doberca und des Krainer Storziö, der formschönen Gipfelreihe von der Kanter» Ko?na bis zur Ojstrica, den Stockm der Ra-duha. des Rogai und dem waldbetränzten Zuge der Menina. Unter Steiner Alpen in engerem Sinne wird jedoch nur der der Felsregion ungehörige, zwischen Seeland und Leutsch, Stein und Sulzbach gelegene Hauptstock des Gebirges sammt seinen südlichen Vor« lagen verstanden. Pas Mene Hekel dev Ilvau Juseftcöt. Roman von vrmano» Vandor. (Schluss.) Alles lachte; selbst über Frau Nntonies ernstes Gesicht gieng der Sonnenblick eines heiteren Lächelns. Frau Martha herzte ihren Schatz, der seinerseits die mütterliche Lieblosung indes übel vermerkte und laut zu zetern begann. Die Amme nahm den kleinen Haustyrannen jetzt in Empfang und verschwand mit ihm ins anstoßende Zimmer. «Ich denke jeden Tag, Mosers kämen,» nahm Martha wieder das Wort. «Die Gastzimmer sind seit drei Wochen zu ihrem Empfange bereit, jeden Morgen stellen wir einen frifchen Blumenstrauß hinein, und noch immer lassen sie nichts von sich sehen und hören.» Frau Räthin nickte. «Ich wundere mich auch,» erwiderte sie. «Sie sind doch schon seit recht geraumer Zeit auf der Hochzeits' reife. Aber du musst daran denken, Martha, dass sie erst zuletzt zu uns kommen wollten!» «Wohin wollten sie denn noch?» fragte Herr Steinfeld. «Zuerst nach Schlesien, um die Gräber von Mo. sers Eltern zu besuchen.» erklärte die Räthin, «dann an den Rhein nach O. zum Besuch des Directorpaares, desfen Einfluss von solchem Segen für die Zukunft des jungen Paares wurde. Wir freuen uns unendlich aus die lieben Gäste.» «Ich freue mich auch, Moser einmal wieder-'zusehen,» sprach Steinftld. «Glauben Sie mir nur, ____ °' verehrte Frau. die'Verhaftung der Scheitele ^ schwerste Pflicht, die mein Beruf nm ^w schich" erlegte. Seit der Zeit ist mir die ganze ^F. verleidet, fönst wäre ich heute vielleicht "Hchen ^ Dagegen war die Nachricht von der gl"^^vB sung jener schweren Conflicte, die zwei ^'' s^M Menschenleben zu zerstöre» drohten, eme oe^ M die ich während meine« Lebens erhalten "^ o? nehme aufrichtigen Antheil an dem UHcheN^ jungen Paares. Das Schicksal führt dtt'^ >^,M in wunderlichen Zickzacklinien zum Gluae. hite behaupte ich, obwohl es hart klingen mag. „,F' Leidensweg, den die Scheitele durchwanoe^ ^M war nothwendig, um diese großangelegte, . ^gelel ^ vornehme, aber durch falsche Natur zu läutern und den tüchtigen «erl»^ s,e' Geltung zu bringen. Ohne diefe Schule ' ?. Schuljahres der Anfang gemacht und lönnen """"U ^°" Ia^ zu Jahr werde fortschreiten ^eihen^" /^"'^ l' k- Landespräsidcnt Seine Excellenz V«. he in das Wort zu folgenden Ausführungen: geehrtem ^"^" Sitzung diefes hohen Hauses hat der dez Reck ^ ^°^""^ AM bei dem Punkte «Steuern» lin v»r.?^^^^richtes des Landesausschilsses a»lch des H'le ve^M" ^^ den Hagelschlag im Wiftpacher ^geoid,, i ^^" Schadens gedacht. Der geehrte Herr ei seien? ^^ ^^ ^^^ Gelegenheit die Aeußerung, bittljch a,w ^^"^'nen Gemeinden um Staatsaushilfe ^unde?^ '' "ber es sei ihrem Gesuche aus dem ^zirlsbn?. ^'^ aegeben worden, weil sich der l. k. lichen/p"""" in Adelsbcrg in dem betreffenden amt-das V^/^e s,ch geäußert hätte, er müsste lügen, falls er bMiaen "dens"" eines Nothstandes iin Wippacher Thale ^"cht. de N^' 3"ner hat mich der Herr Abgeordnete' ^lllsnjs/ ^ezirlshauptmann zu belehren, er möge den kidnen ''" " Bewohnerschaft mehr Aufmerksamkeit senden d» ^" ^^" Stellen nicht unbegründete Berichte Da l' welche die Bewohnerschaft geschädigt werde, "icht zur N c^ ^"" i" dieser Angelegenheit dazumal labere m^I ^""^ ^°"ben und da ich es als eine beiden?!- ""^e. Anfragen, beziehungsweife Be-"Nriiclli^ ^ ^'^ "ncret zu beantworten, habe ich mir bezieh^'? gehalten, ^n Standpunkt der Regierung, '"berer ' ^ der geehrte Herr Abgeordnete Her d s^tnik ln zwei unmittelbar dem Herrn Mi-«>>!> 27 innern vorgelegten Eingaben vom 2. August !"b den .""vender ^lj^ um Staatsaushilfe angesucht Mg , ""lh den am 10. Juli v. I. erfolgten Hagel-?dlaga K? Gemeinden Wippach. Gradisk, LoZe, ^hoden'in . ' ^^^e und Koiana verursachten leiten aul ? "^" Eingabe auf 30.000 st., in der Angabe am c.'^^ ll' geschäht hat. In diefer zweiten 5 Ulotdnet ü ^°^ember 1899 erwähnte der Herr ^unasw u """ "ulh des Hagelschlages vom 5. August, ^"ien V^."-September v. I. und berechnete den «5 Herr N " '"' Wippacherthale auf 40.000 fl. '"bsl zua.s "^ordnete hat in seinem zweiten Gesuche !? einen <,)'?^' ^"ls die erwähnten Hagelschäden nicht H der , ^""b im engsten Sinne verursacht haben, "^ntrn 3^"^ Gefertigte erlaubt sich auf einen per-'"weiset, 1/All"o im Wippacher Gerichtsbezirle hin- l noch'^'her durch die letzten Elementarereigniffe , Hte«^^"urde.. 7'lch^^ yat der Herr Abgeordnete fein Ansuchen ^" ^ohf ßl ""^ung des Umstandes unterstütz», dass sich l, °K an ?? , °"l einige kleine Gemeinden beschränkt, "lricht^. ^" Grundsteuer (ohne Umlagen) wie A^a nur . . 248 st. 56 kr. Nl "^ ' . . 191 . 04 - y, Auf «? ' . . 125 ' 44 . !i ^"dnetk« a. ^" betreffenden Eingaben des Herrn >nittelt 9'/""' "elche ich vom Herrn Minister ^-^........,"elt. ^s.« :^ df„, Vczirkshauptmann in ^eld^ N"^d°ss^ich mich Mrückziche,. sagte l ln^ «'ll ennger Hast. .Mine Anwesenheit .Mine« ^" lungen Frau als ein böses Omen ^°lle Einfalls würde mein Anblick in ihr eine 3^°ften "7V erwecken. Guten Abend, meine 3^r°n"' °"f Wiedersehen! Ich werde hier durch ^enl/Wmer gehen,' um eine Vcgegnung zu ve7- As.^N'^'üchtz^^ '^"en hirei ^ügelthür zurück; die fremden s'!3. ^M^^^lm" sich über die feine Hand der dtt i'aber'ki, «,''?.'^ i"" Willkomm entgegen-öii. ,""aen ^'.. ^"lhln zoq dcn schönm, stolzen Kopf sch''chkkit"^"l sich küsste sie mit müllerlicher ^" sutler /.'s ^""U" und fiüsterte ihr den ld . ^len. r^ d.e Männer sich mit Händeschüttcln !h°"5er'^en Martha und E!ma^einander in pl>W?'de si^"f"s ^genüber. Minutenlang schlössen dun? Umschi',^'^ lneinandrr; dann hielten sie sich K ^ Stu "^' New fühlten, dass sie einander ^"kn sein " "'hr c>ls Cousinen mchr als lei^az s 'n wurden - Schwestern! bux Füssen ,"uch hatten durchleben und durch-dtt ^ Conn,?Ut und für immer verdrängt war ^t>"genb^ ^^^'s das düstere Verhängnis «beftlvo^ W Verhängnis, welches einst l'ie^l. 'n hatte -. ^s Mene Telel der Frau Adelsberg den Auftrag ertheilt, mir so bald als möglich auf Grund genauer Erhebungen Bericht zu erstatten, ob das Gesuch um Staatsaushilfe infolge Nothstandes im Sinne der bestehenden allgemeinen Vorschriften und Grund-fätze begründet fei oder nicht. AuS den einschlägigen Berichten der Vezirkshauftt« Mannschaft aber geht hervor, dass die Daten des geehrten Herrn Abgeordneten Zitnil doch einigermaßen übertrieben, beziehungsweife unrichtig waren. Es ist zwar Thatsache, dass der Schaden empfindlich war; abrr der im ersten Augenblick auf 33.000 st. geschätzte Cchnden hat sich auf fast 20.000 st. reduciert, insbesondere mit Rücksicht darauf, dass die Ernte nament» lich an Kukuruz ziemlich günstig ausfiel. Ferner muss berücksichtigt werden, dass die Weingärten in der Gemeinde Gradiske am ärgsten beschädigt wurden; dieselben sind aber zumeist Eigenthum des Schlosses in Wippacb, lez'ehlmgsweise der dortigen Pfarre und der Marktbewohner von Wippach, alfo von Besitzern, denen drch noch anderwärlige Einnahmen offen stehen und bei denen man von einem Nothstande nicht reden kann. Was die Daten inbetreff der Grundsteuern in den geschädigten Gemeinden anbelangt, muss mit Rücksicht aus die Eingabe des Herrn Abgeordneten Hitnik constatiert werden, dass die jährliche Grundsteuer wie folgt beträgt: in Podraga nicht 248 fl. 56 kr., fondern 2113 X 60 !> , St. Veit . 191 » 04 » » 2751 » 96 . , Wippach . 152 » 86 > » 3300 . 18 » . Loze . 125 ' 44 ' » 1594 . 82 . Dcr Nezirlshauptmann in Adelsbcrg hat ausdrücklich anerkannt, dass die wirtschaftlichen Verhältnisse im Wipftacherthale, namentlich in einigen Gegenden, thatsächlich ungünstig sind; trotzdem hat er nach bestem Wissen und Gewissen entfchieden das Vorhandenfein eines Nothstandes infolge Hagelfchlages, welcher Nothstand eine Staatssubvention gerechtfertigt erscheinen ließe, in Abrede stellen müsscn. Mit Rücksicht auf die allgemeinen Bemerkungen des geehrten H?rrn Abgeordneten Vozii über das Wirken des Vezirlshauptmannes in wirtfchaftlichen Angelegenheiten muss ich abcr dennoch bemerken, dass sich der Bezirls-hauptmann auch in diefer Beziehung feiner Pflichten bewusst ist. Dies hat er auch kürzlich dadurch bewiesen, dass er sofort nach den verhängnisvollen Frosten des heurigen Winters über dieselben mit größter Genauigkeit berichtet, alle maßgeblichen Verhältnisse beleuchtet und jene Anträge gestellt hat, auf deren Grundlage eine ausgiebige Staatsaushilfe erwirkt werden konnte. Zmn Schlüsse möge es mir gestattet fein, auch bei dieser Gelegenheit die Versicherung auszusprechen, dass die politische Behörde unausgesetzt die wirtschaftlichen Verhältnisse im Lande mit Aufmerkfamkeit verfolgt und alle ihre Kräfte zu Besserung derselben einsetzt. Abg. Pfeifer stellt folgenden Dringlichleits- antraa: Der Landesausschuss habe bei der l. l. Regierung zu vermitteln, dass der Maßstab für die Eintragung einer Firma im Handelsregister im Gesctzgebungswege, eventuell durch Ministerialverfügung in Orten über 100.000 Einwohner auf wenigstens 300 X, in Orten über 10.000 bis 100.000 Einwohner auf wenigstens 200 k und in Orten unter 10.000 Einwohner auf wenigstens 100 X bestimmt werde. Der Dringlichleitsantrag wird, nachdem ihn der Antragsteller begründet, angenommen. Der Bericht drs Landesausschusses, betreffend die Frage wegen eventueller Abschaffung der Diäten für die Landtagsabgeordneten, wird dem Finanzausfchusse zu- gewiesen. Dem Vereine «Glasbena Matica» in Laibach wirb nach dem Antrage des Finanzausschusses (Berichterstatter Abg. Murnil) für die Erhaltung der Schule noch ein ordentlicher Beitrag von 1200 k und pro 1900 eine außerordentliche Unlcrstützuna von 2000 X bewilligt. Dem dramatischen Vereine in Laibach wird nach dem Antrage des Finanzausschusses (Berichterstatter Abg. Hribar) ein in zehn Jahren rückzahlbares Darlehen per 6000 3 aus dem Landcsfonbe bewilligt. Der Petition des Verbandes der flovenischen Lehrer-vereine um Aenderung der geschlichen Normen, betreffend die Errichtung und Erhaltung von Vürgerfchulen, dann der Petition des Laibacher Lehrervereincs um Errichtung einer Knaben- und Mädchen-Bürgerschule in Laibach wild nach dem Antrage dcs Finanzausschusses (Berichterstatter Abg. Viönilar) dermalen keine Folge gegeben. Nach dem Antrage des Finanzausschusse« (Berichterstatter Viinilar) wird der Bericht des Landes-ausschusses, betreffend die Uebernahme der Bürgerschule in Gurlfeld in die Verwaltung des Landes, abgelehnt, dabei aber der Landesausschuss beauftragt, sich an den Lanbesschulrath in Graz um Erhöhung des steicr-märkischen Beitrages für die Erhaltung der Schule zu Weilers wird die Petition des Jubiläums - Unter» stühungs- und Eparvcreincs der Lehrerinnen um Remuneration für den Unterricht in den weiblichen Handarbeiten und um Errichtung von Mädchen-Bürgerschulen abgelehnt. Abg. Viinllar berichtet im Namen des Finanz» ausschusses über den Bericht dcs 2a,ndesHUs!chusses, be« treffend die Petition des slovenischen Lehrervereines um Beseitigung einiger Mängel in den Rechtsverhältnissen der krainischen Lehrerschaft, dann über die einschlägigen Petitionen des slovenischen und des Laibacher Lehrervereines, des Lehrervercines für die Umgebung Laibach und jenes für den Adelsberger Bezirk, der Lehrer und Lehrerinnen in Krainburg und Neumarltl, der Lehrerinnen in Rudolfswert und Gottfchee und der provisorischen Lehrer und Lehrerinnen um Bewilligung von Quarticrgeldern mit folgenden Anträgen: 1.) Drr Bericht des Landesausschusses wird zur Kenntnis genommen. 2.) Der Landesausschuss wird beauftragt: ») in Erwägung zu ziehen, wie und in welchem Maße es möglich wäre, der Lehrerschaft die Qllinquennalzulage zu erhöhen und Quartiergelder zu gewähren, ohne den Landesfond zu sehr zu belasten; d) sich an die l. l. Regierung unter Nachweisung der Entwickelung und des Erfordernisses des VollsschulwesenS um einen Staatsbcitrag zu dem stets steigenden Erfordernisse beim Normalschulfonde zu wenden. (Angenommen.) Ferner berichtet Abg. Visnikar im Namen dls Finanzausschusses über den Voranschlag des Normalschul-fondes pro 1000. Der Voranschlag wird mit dem Erfordernisse per 935.866 k, mit der Bedlckung per 48.196 li und dem aus dem Lanbesfonde zu deckenden Abgänge per 887.670 X genehmigt. Abg. Ritter von Langer berichtet im Namen des Vcrwaltungsausfchusses inbetreff Errichtung einer Landes-Nckerbauschule in Oberlrain mit nachfolgenden Anträgen: Die im Sinne des Landtagsbeschlusses vom 2iften April 1899 und des Erlasses des Ackerbauministerium« vom 23. Februar 1899, Z, 7632, zu errichtende lantx wirtschaftliche Schule in Oberkrain soll: ») im Alpen« gebiete Krains gelegen fein; b) eine niedere landwirtschaftliche Schule kl» inen Stiles, und zwar eine Winter-fchule mit praktischen Sommerspecialcursen bilden, wobei die hauptsächlichste Berücksichtigung des Mollerei- und Alpenwirtschaftsbetriebes stattzufinden hat, zu welchen Zwecken eine dem Typus einer größeren Oberkrainer Vauernhube entsprechende Realität gepachtet werden soll. ! Zur Ausführung dessen wird der Landesausschuss beauftragt: 1.) einen genauen Lehrplan für diese Schule datailliert auszuarbeiten und dem Landtage in der nächsten Session vorzulegen; 2.) gleichzeitig einen möglichst genauen Voranschlag über die Kosten der neu zu errichtenden ,Anstalt dem Landtage in Vorlage zu bringen; 3) einen ! den obumschriebenen Zwecken dienlichen landwirtschaftlichen Complex im Oberlraincr Alpcngcbiete zur pachtweisen Uebernahme seitens des Landes zu wählen und den bezüglichen Pachtvertrag vorbehaltlich seiner Ratificierung durch den Landtag abzuschließen; 4.) sich an die t. l. Regierung ! nochmals um die Gewährung eines entsprechenden Beitrages sowohl zur Gründung als auch zur Erhaltung ^dieser Anstalt zu wenden; 5) sich bei den Sparcassen in Laibach um die Unterstützung der Gründung dieser für das Oberkrainer Alpengebiet wirtschaftlich-fortschrittlich so nothwendigen Anstalt zu verwenden.» Abg. Ajman befürwortet die Ausschufsanträge, worauf dieselben angenommen werden. ! Abg. Povie berichtet im Namen des Verwaltung«-ausschusses über das Project zur Umlegung der Littai« ,Pluslaer Landesstrahe zwischen Littai und St. Martin und beantragt, es werde der Landesausschuss beauftragt, ^ in dieser Angelegenheit den Bezirlsstrahenausschuss einzuvernehmen und hierüber an den Landtag mit enlspre» chenbem Antrage zu berichten. Abg. Freiherr v. Würz bach unterzieht den Gegenstand einer eingehenden Kritik und beantragt: 1.) Es werde über den Bericht des Verwaltung«, ausschusses zur Tagesordnung übergegangen. 2.) Der Landesausschuss werde beauftragt, seinerzeit einen eingehenden Bericht, betreffend die Feststellung einer besseren Straße zwischen St. Martin und Littai, vor-zulegen. Abg. Dr. gitnil befürwortet wärmsten« den Aus« schussantrag. ! Berichterstatter Povöe wendet sich gegen den Antrag Wurzbach und weist darauf hin, dass das Landes-bauamt diesfalls fchon zwei Projecle geliefert habe. Bei der Abstimmung wird der erste Antrag Wurzbach abgelehnt, dagegen der NuSschussantrag genehmigt, wonach die Abstimmung über den zweiten Antrag Würz» bach entfällt. Die Berichterstattung über einige Partien de« Rcchenfchaftsberichtes des Landesausfchusse« wird von der Tagesordnung abgefetzt. Abg. Dr. Papej berichtet im Namen des Finanzausschusses inbetreff der Wasserleitung für Rudolfswert und Umgebung und beantragt die Genehmigung des dies-fälligen Gesetzentwurfes, dessen wesentliche Bestimmungen in den §§ 1 bis 3 enthalten sind und welche dahin lauten: ß 1. Die Herstellung der Wasserleitung für dle Stadt Rudolfswert und Umgebung wird im Sinne des K 4, g. 1 de« Gesetzes vom 30. Juni 1834. R. G. Bl. Nr. 118, als ein aus Landesmitteln auszuführendes Unternehmen erllärt § 2. Als technische Grundlage slk dieses Unternehmen hat das vom Landesbauamtt verjaM Vaibacher geitung Nr. 102. 834 4. Mai 1900. Project zu dienen und wird der Maximalaufwand sürj die Durchführung des Projectes auf 310.000 X festgesetzt. § 3. Zur Deckung der Kosten von 310.000 k leistet:^ 1.) Der staatliche Meliorationsfond vorbehaltlich der verfassungsmäßigen Genehmigung einen 48pCt. Beitrag im Maximalbetrage von 148.800 k; 2.) der lrainische Landesfond einen 30M. Beitrag im Maximalbetrage von 93.000 15- 3.) die Stadtgemeinde Rudolfswert einen Concurrenzbeitrag von 22pCt.. das ist 68.200 k. > Sollten die Kosten des Unternehmens den auf, 310.000 15 veranschlagten Betrag nicht erreichen, so sind die suk 1, 2 und 3 angeführten Beiträge der eintretenden Ersparung entsprechend verhältnismäßig herabzusetzen. Der Gesetzentwurf wird in zweiter und dritter Lesung genehmigt. Abg. Luckmann berichtet im Namen des Finanz« ausschusses über die im Vorjahre erfolgte Durchführung der Erweiterungsbauten in der Landesirrenanstalt in Studenc und beantragt: 1.) Der Anschluss der Landesirrenanstalt in Studenc an die Staatstelephoncentrale in Laibach mit dem Kosten» betrage von 1400 Kronen wird bewilligt; 2.) für verschiedene kleinere Herstellungen in der Irrenanstalt wird ein Gcsammtcredit von 2000 Kronen bewilliget; 3.) im übrigen wird der vorliegende Bericht des Landesausschusses genehmigend zur Kenntnis genommen. (Angenommen.) Abg. Murnil berichtet im Namen des Finanzausschusses über die Petition der Stadtgemeinde Laibach um Befürwortung deren Wünsche hinsichtlich der Rückzahlung des unverzinslichen Vorschusses und des dreipro« centigen Darlehens und stellt folgende Anträge: 1.) Die l. k. Regierung wird — mit Hinblick auf die allgemeine Lage in Laibach, auf die traurigen Vcr-mögensverhältnisse der Mehrheit der in Betracht lom« menden Laibacher Hausbesitzer und der Besitzer in anderen Theilen des Landes Krain — dringend gebeten, dieselbe möge auf die Gesuche, welche ihr von einzelnen Betheiligten um theilweise oder gänzliche Abschreibung der bewilligten unverzinslichen Vorschüsse zugehen werden, die allergrößte Rückficht üben; weiters wird dieselbe gebeten, den Termin zur Rückzahlung der nicht abgeschriebenen, unverzinslichen, auf Grund des Gesetzes vom 6. Juli 1895, N. G. Bl. Nr. 94, bewilligten Vorschüsse, sowie der auf Grund des Gesetzes vom 8. Juli 1896, R. G. Vl. Nr. 132, be-willigten dreiprocentigen Darlehen auf zwanzig gleiche Jahresraten mit dem Beginne vom 1. Jänner 1906 auszudehnen; schließlich wird die Regierung gebeten, bis zu diesem Zeitpunkte die Zinsen von den dreiprocentigen Darlehen in Abschreibung zu bringen. 2.) Die l. k. Negierung wird — mit Hinblick darauf, dass der der Stadtgemeinde Laibach auf Grund des Gesetzes vom 6. Juli 1695. R. G. Bl. Nr. 94, bewilligte unverzinsliche Vorschuss per 50.000 st. (100.000 k) nur sür die Reparatur der Schul- und solcher städtischer Gebäude, welche wohlthätigen Zwecken dienen, und zur Anschaffung von Baracken, welche die Stadtgemeinde später den durch das Erdbeben betroffenen Bewohnern in Dalmatien gespendet hat, verwendet wurde — gebeten diesen ganzen Vorschuss per 50.000 fl. (100.000 X) abzuschreiben; weiters hinsichtlich des der Stadtgemeinde auf Grund des Gesetzes vom 8. Juli 1896, R. G. Vl. Nr. 132, bewilligten 3proc. Darlehens per 450.000 fl. (900.000 X) mit Rücksicht darauf, dass dasselbe durchwegs für unproductive Zwecke verwendet wurde — und ferner hinsichtlich des dem Lande Krain für die Wiederherstellung der landschaftlichen Gebäude bewilligten 3proc. Darlehens per 550.000 fl. (1,100.000 X) den Termin zur Rückzahlung bis zum 1. Jänner 1915 zu übertragen, von diefem Zeitpunkt an in fünfzehn Jahresraten zu amortisieren und bishin die Zinsen in Abschreibung zu bringen. (Angenommen.) < Den Insassen von Huje und Klanc wird für die Reparatur der Kankerbrücke nach dem Antrage des Finanzausschusses (Berichterstatter Kalan) eine Subvention von 600 6. aus dem Credite für Etraßenzwecke bewilligt. Landeshauptmann-Stellvertreter Freih. v. Liechten-berg übernimmt den Vorsitz. Abg. Hribar berichtet im Namen des Finanzausschusses über das Wasserleitungsproject für die Stadt Krainburg und Umgebung und beantragt: Dieses Unternehmen werde als ein in wirtschaftlicher Beziehung überaus ersprießliches anerkannt und demselben ein 25procentiger Landesbeitrag zu dem mit 570.000 15 veranschlagten Erfordernisse zugesichert. Der Antrag wird von den Abgeordneten Subic und Kalan, welch letzterer dem Lanoesausschuss und dem Referenten den Dank für die Förderung der Angelegenheit ausspricht, wärmsten« befürwortet und bei der Abstimmung angenommen. Abg. Kalan interpelliert die l. l. Regierung an« lässlich einer Verhandlung, betreffend die Erweiterung der Wasseranlage der Firma Charles Moline, wegen Ver-letzung des Wasserrechtsgesetzes in Feistrih ober Neu-marltl, und zwar dahin, ob der l. l. Regierung dieser Fall bekannt sei und was die Landesregierung zu thun gesonnen sei. dass den bisherigen bäuerlichen Berechtigten die Wasserrecht« nicht verletzt werden und dass das wayerrechUychtz auch w dichm Ialle zur Geltung zelange. K. k. Landespräsident Freiherr von Hein behält sich die Beantwortung der Interpellation für eine der nächsten Sitzungen vor, erklärt aber, dass er schon jetzt gegen den Vorwurf des parteiischen Vorgehens seitens der Behörden entschieden Verwahrung einlegen müsse. Landeshauptmann von Detela übernimmt wieder den Vorsitz, theilt mit, dass nach Schluss der öffentlichen eine vertrauliche Sitzung stattfinden werde, ordnet die nächste öffentliche Sitzung auf den 4. d. M. vormittags 9 Uhr an, verkündet die Tagesordnung und schließt die Sitzung. Schluss der öffentlichen Sitzung um V. 6 Uhr abends. — (Hofnachricht.) Seine königliche Hoheit der Kronprinz von Rumänien kommt heute um 11 Uhr 23 Minuten vormittags mit dem Triester Ellzuge in Laibach an und setzt sodann seine Reise nach Berlin fort. — (Auszeichnung.) Der Besitzer des neu eröffneten Etablissements F. I. Tirmann (Hotel, Pension, Grand Caft und Restaurant) in Abbazia, Herr Franz I. Tirmann, wurde von Ihrer königlichen Hoheit der durchlauchtigsten Frau Adelheid, Grohherzogin von Luxemburg, Herzogin von Nassau, durch persönliches Ueberreichen einer prachtvollen Busennadel (Namenszug der hohen Frau in Brillanten) ausgezeichnet. — (Nachträgliches zum Mai-Avancement.) Der Regimentsadjutant Oberlieutenant Albert Mar tin kit des Landwehr-Infanterieregiments Nr. 4 wurde zum Hauptmann II. Classe, der Cadet - Officlers-stellvertreter Emil Petsche desselben Regiments zum Lieutenant ernannt. — (Ehrung.) Der Reichsraths - Abgeordnete Dr. Andreas Ferjaniii wurde zum Ehrenmitgliede der Gemeinden Wippach, St. Veit, Erzelj, Podlraj, Oberfeld, Slavp, Planina und Zoll ernannt. — (Uniformierung der Magistratsbeamten.) Der Laibacher Gemeinderath hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, dass der städtifche Markt-infpector künftighin in Ausübung feines Berufes in Uniform zu erscheinen habe. Es ist zweifellos, dafs diefe Mahregel im Interesse des Dienstes gelegen ist. Wie wir vernehmen, ist vom Stadtmagistrate die Versügung getroffen worden, dass vom 1. Juni ab diejenigen städtischen Beamten, welche den Parteienverlehr zu besorgen haben, sich in Ausübung des Dienstes einer Uniformblouse zu bedienen haben. — («Narodni Dom».) Im Garten des hiesigen «Narodni Dom» wird demnächst der Bau einer großen Veranda in Angriff genommen werden. Dieselbe wird eine Bühne sür Theatervorstellungen, einen Musikpavillon und einen Saal für 800 Personen umfassen und mit der Turnhalle des «Solol»-Vereines derart verbunden sein, dass bei größerem Andränge des Publicums beide Locale benützt werden können. Zu Gunsten des Bau« Mondes des «Narodni Dom» findet in der zweiten Hälfte , des Monates Juni in den Räumen dieses Vereines ein großes Volksfest statt, für welches fämmtliche Vereine, !die in diefem Nationalheim Obdach gefunden, ihre Mitwirkung zugefagt haben. Bei diesem Anlasse soll auch die bis dahin voraussichtlich fertiggestellte Veranda festlich eröffnet und ihrem Zwecke übergeben werden. Mit den Vorbereitungen für das Volksfest wurde ein befonderes Comite' betraut. — (Kroatische Lehramtscandidatinnen in Laibach.) Gestern trafen unter Führung von einigen Lehrkräften an 60 Eandidatinnen der Privatlehrerinnen-bildungsanstalt von Agram in Laibach ein und besichtigten unter anderem auch die Räumlichleiten der hiesigen l. l. Lehrerinnenbildungsanstalt. Die Candidalinnen hatten die Adelsberger Grotte besucht und lehrten gestern nach mehrstündigem Aufenthalte in Laibach nach Agram zurück. — (Zum Viehverlehre.) Die l. k. Landes« regierung in Klagenfurt hat gemäß der diesbezüglichen gesetzlichen Vorschriften die Eisenbahnstation St. Leon -hard der l. k. Etaatsbahnen in Kärnten als ständige Cin- und Ausladestation für Thiertransporte, welche der Veterinär-Polizeilichen Beschau unter' liegen, bestimmt. —0. — (Der Werkmeister - Bezirlsverein Laibach und Umgebung) hält am 5. d. M. um 6 Uhr abends seine Monatsversammlung ab. Da auf der Tagesordnung auch der Bericht des Delegierten steht, werden alle Mitglieder ersucht, zur Versammlung bestimmt erscheinen zu wollen. — (Schulsperre.)In Ostroznobrdo, polit. Bezirk Adelsberg, wurde wegen aufgetretener Masern-lranlheit die Schule vorläufig auf vierzehn Tage gesperrt. —a. /, (Versuchter Selbstmord.) Jakob Pintar. Besitzer in Studeno, Gemeinde Selce. sprang gestern abends hinter dem Lanbesspital in selbstmörderischer Absicht in den Laibachfluss; das Wasser wirkte aber sehr abkühlend, er besann sich eines Nesseren und begann zu schwimmen um wieder da« Ufer zu erreichen. Franz z Vidovic, Arbeitet ln der Leimfabril. und Adolf Geibe. wohn. haft am Petersdamm, kamen dem mit dem reihenden Wasser 'ringenden und bereits ermüdeten Pintar zu Hilfe und zogen ihn ans Ufer. Pintar wurde ins Landes überführt. Er soll den Selbstmordversuch " °°" Trunkenheit verübt haben. ^ „.,M< - (Erloschene epidemic in der Gemeinde Veldes sowie die «e"U" Zz epidemic in Lengenfeld sind gänzlich erloschen. "° an Influenza erkrankten Personen ist ein Ma,m gc>"> ' während 20 an Keuchhusten erkrankte Kinder gene!"', " (Tod durch Sturz vom Heuwag^ Als am 1. d. M. der 74jährige Besitzer Johann ^ in Seele mit seinem Sohne Alois und dem 0 ,?^ Michael Maiscc aus Gottschee im M ierhofe des ^ . Arlo aus Gottschee mit dem H uaufladen beschaM fiel er von» Heuwagen, auf welchem er das Heu g ' , hatte, so unglücklich herab, dass er sich das G-m«^ und auf der Stelle todt blieb. «^ Pl, — (Gefährliche Drohung.) A"» ^'"'^ entstand zwischen dem Bergknappen Franz ^ ^ Trifail und dem Knechte Franz Mlalar " ^ bei Littai ein Streit, weil letzterer sei»en MM ^ eines kurz vorher an ihm begangenen ^'^^M schuldigt hatte. Irt zog plötzlich sein Msser und ^ damit Mlalar mit dem Erstechen. Letzterer stuaM" > vor Irt nach Littai und zeigte dort der GenM ^ den Fall an. indem er unter einem vetsntt, . ^ nicht seines Lebens sicher zu sein. Da Irt °ls "" ^ gewaltthätiger Bursche gilt, wurde er verhaftet M^ l. l. Bezirksgericht in Littai eingeliefert. "^jl - (Postsparcasse.) Im Monate ' betrugen in Krain die Einzahlungen im ^p" ^, 50.047 X, im Checkverlehre 3.425.163 st./" Me zahlungen im Sparverlehre 46.538 K, in» Wa" 1.039.664 K._________^______________^--^" Theater, Kunst und Literatur. ^ — («Die österreichisch-ungar'^ Monarchie in Wort und Bild.») 3'"° M< 347. Lieferung (Bosnien und Hercegovina): l.) ^ geschichtliche Alterthümer, von Moriz H 0 erne s- ^ Zeit der Griechen und Römer, von Karl ^ ^« 3.) Denkmäler des Mittelalters. von Ciro ^ l "' 4) Geschichte, von Ludwig von Th a ll^ucz Y ^ )> , la, tionen von Hugo Charlemont. Ciro Tl"". „^ Zygmunt Adjukiewicz, Julius von Harv Julius Türy. ^-^ Telegramme^des k. k. Telegraph Correspondenz-Bureaus. ^ Die Neise 3r. Mnjefiiit des Kaisers nach B" ^ Wien. 3. Mai. Se. Majestät der KM s. heute um 6 Uhr 40 Minuten abends nut oc" ^ separatzuge der Nordbahn nach Nerlin abgere'^ Gefolge befinden sich unter andern die ^^l< adjutmlten Graf Paar und von Bolfras. A".///^ adjutanten, Cabinetsdireclor Schicht, der ^w'.''«^ Aeußern Graf Goluchowsli mit dem Legal"' ^ von Merey. Generalslabschef Naron Vect. der " ^ Militärattache' v. Vüllow. Seine Majestät, we ^, Marschalls-Campagneuniform trug. sprach ^ ^' schienenen an und conferierte längere Zelte ^ ll< Bülow. Die vor dem Nordbahnhofe ".W"" th«' große Menschenmenge bereitete Seiner Majesty siastische Ovationen. Der Krieg in Südafrika. ^ L 0 nd 0 n. 3. Mai. «Reuters Office» "e"^ Pretoria vom 1. d. M.: Ein amtliches V""." ^ > die Verbündeten machten am 28. Apr'l ^ Wide Tabanehu neun Gefangene und erbeuteten M'^ gh, Am 30. April zeigte sich eine berittene b"M^^l theilung in der Nähe von Brandfort. D-e «"" ^ griffen sie von zwei Seiten an, und zwa''^",^,^ Rückzüge. Auf Seite der Verbündeten, die "l-"^het Gefangenen machten, wurden zwei Mann ^ ^l' Einer anderen Meldung zufolge hatten dieComw .^t Wackerstrom und Ermeto ein Gefecht W ^M^ Nach einem scharfen Kampfe wurden els ^ ' ^te« gemacht. Die Engländer ließen 19 Todte z"^ ^jg« denen ein Capitän war. Die Verbündeten ha/..'^^ Verwundete. Gestern früh wurde von den 2"^"" lB' Fourteen Streams wieder ein heftiges Äowo" eröffnet. „. ^ London, 2. Mai. Die .MornmgP"'' -"60 _^ ^>'°'' Graf L., Warum wir am «eben hängen? ^>s!oi W^V/stoi, Graf U. Äi.. Vom Tode, K -60 — i/'ll°i' Nr ?.' ^' Russische Vollslegenden, «. -60. -Men/is'^f«. 3l., Der Leinwandmesscr und andere Ge-i!°"^ li ^.^"' ^ Tolstoi, Graf «. N., Wie ist mein l^>»a. K ^.°"- - Tolstoi. Graf L. N,, Vernunft und ^60. ^ ^"' ^ Tolstoi. Graf U. N,, Iwan der Narr, ^ ^Istoi n. '^l' GrafU. N.. Wandelt im Uicht.li— SU. A! l'°i' G'r^.°l ^ N.. Lasterhafte Genüsse, k -60. -°l «, 3l «, .'^' ^°s Nichtsthun, X -60. - Tolstoi, y "'"userstehung, K 2-40 ^»m?«'?^"«^ Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr H >^^^/^'n Lalbach, Congrrssplaß 2. Angekommene Fremde. C ^ln 1 w - ^"" Elefant. h?' ^"dl• schöne Wohnung frei in der B/eiweisstrasse (früher Triesterstrasse) Nr. 9, II. Stock, gegenüber dem Regierungsgebäude. Dieselbe besteht aus fünf Zimmern, B/slBm Cabinet mit Gartenbalkon, einem Vorzimmer mit Gartenbalkon, zweiDienstboten-Cabinetten, Küche, Speise- und Dachkammer nebst grossem Keller. Gartenbenützung, Waschküche und Bad im Hause. Näheres nebenan Nr. 7 im II. Stock, Thür V. Cafe-Restaurant Schweizerhaus (ftvoli) Sonntag, den 6. Mai 1. J. und jeden folgenden Sonn- und Feiertag Früh-Concert von 8 bis halb 11 Uhr vormittags ausgeführt von der Musikkapelle des k. u. k. Ini.-Reg. König der Belgier Nr. 27. Eintritt 10 kr. Kinder frei. Gleichzeitig erlaube ich mir, höflichst aufmerksam zu machen, dass eine Preiserhöhung der Speisen und Getränke anläsglich der Concerte nicht stattfindet. Speisen und Getränke in grösster Auswahl zu billigsten Preisen. (1730)2—1 Um zahlreichen Besuch bittet hochachtungsvoll Ww?it>x PVovttl* Restaurateur. Zum Lackieren von Blechwaren, Vronze'Imitalion, hochfein, auf Gipsfiguren, Bronzieren von Sliegrnqiltrrn ?c, empfehlen sich Nrüder Gberl, Gchriftenmaler, ta«lierer, Vau» und Vlöbel» Ultstreicher, Laibach, Franciocanerssasse. «45)) N —2 ...............'................................,»...,!I!NI!»llMl!MIMM!U!l!I»,l.«!..li Laibacher deutscher Turnverein. Samstag, den 5. Zssai 1900 abends genau halb l> Uhr in der Oafino-Olashal'le große Kneipe. 1. Vertheilung der sseänderten Satzungen. 2. Besprechung der heurigen Turnsahrt. 3. Ueberrcichung von Siegerurlundcn. 4. Vottrag des Herrn Dr. Winder: gur «eschichte der Vuren. (1687) 2-2 DM^ Sämmtliche Vereinsmitglieder, insbesondere die ansiibenden, werden hiemit eingeladen. Eingeführte Väfte haben auch Zutritt. Das Turnen der Stammriegen entfällt an diesem Tage. Kneipbibeln wollen mitgebracht werben. Her Kneipwart. Danksagung. Für die herzlichen Kundgebungen aufrichtigen Beileides aus Unlafs der Krankheit und des Hin« scheidens des Herrn Matthäus Kert l. u. l. Major i. P. wie auch für die zahlreiche Betheiligung am Leichen» begaugnisse des theuren Nerblichenrn sagen wir auf diesem Wege allen Freunden und Belannten unseren herzlichen Danl. Wir danlen insbesondere den Herren l. u. l. Officieren der hiesigen Garnison und den Spendern der schönen Kränze. (1735) Laibach am 3. Mai 1900. Die trauernden Hinterbliebenen. Course an der Wiener Börse vom 3. Mai 1900. ^ ^ «Meuen Vo«««««« »!, no>'!-r,l-n «ll.«r!e ocrstfhln sich !n KronrnwlhllM«. Dil- «l.!i.'r,M!, iömmlllch!'!' «ni„, imd der .Dinl-l!r>, l>!,!l-. «sstch! fich per Tüill. ^"b'»Ul^ "'" »4»° » 4»/. dlo. Reut« in Klo»mn»ahr., steuerirei, per Cassa . , . UL'bU «H'?" 4"/„ blo. dto, bto, per Ultimo . UilbN »2 ?l> Ung, L»,.!tis,°«lil. Gold lW fl. ,!il »u l»l «» bto. dto, Silber ll«1 sl. . . . W bU llXXU dl°, StaalsObll«. (Ung, vstb.) v. I, l»7«....... ll?««,?»« bto, Schll»lre8al.«bl0s,.Oblig. , »« »^ «» ^ dtllViüm.'U. kluofl.--»«»»!. ,»4 40 >Sü40 bto, dlo, ^ b«fl, — »U0Kr. l»4 —l»l»^ Ihe!h.«e«,Ulll» 4"/, .... lÄ-,'5l»»?'' 4»/, ungar. Glu»beiltl..Ob!!a. 9« »U »» ?<» 4«/, lroat. und slavon. detto 9i! üU 9» 5<» Ander« üssentl. Anlehen. l»°/, DonaU'Neg.'Nnleiht l«78 . lO«b0 — — «lnltten ber Stadt «srz . . — — — — «nlehen d. Gtlldt Men . . . lU«' 1<« W dto. dto. lVilber ob. «olb) lllü 4U — — bto. dt«. (i»94) .... 9» — 9» «l dto. bto. (l«9«) .... 9« SU 9S»b Vürlebau.Unlehen. verlo«b. »°/, »9 ?ü 10« «o «°/. «miner Uandt5.«lnlehen . — — 9» 8b »«ld «»«« Pfandbliese etl. V°bcr,»lla,öst.lnbaI.verI,4°/, 9b— 9« — N,.«sterr,öanbe«-Hyp..«nst,4°/» 97 80 9? 8U OeN.'UN«. Van! 40>/»jahi. veil. 4°/„......... 9»'90 98 »o dto. dto. «Mr. oerl. 4»/, . 98 9U u» 90 3parcasst,l.est.,»0I.,>'trl.4«/<, 99 l» loo lb GistnbahN'Prillliliit«» Gbligationen. sserbinand« Nordbahn «m, l88ß »» ^ W8i» vesterr, Äorbwestbahn . . . »"? liU l0» - Ltaatilbahl!....... 4l» — — — Lübbah» °.z"/l,v«z.IHnn.,Iul! »ü» - »2?'^ bto. k °«/n...... ll»4<>ilg2l» Una.^allz, Nahn..... ,04 75 10Ü-75 4°/, Unterlrainer Uahnen . . 99 50 100 — Diverse Dos, (per Stück). verzinsliche Lose. 3"/„ Vodencr,d!t.Uo!e ltm. 1880 »»9 —24N t>0 »0/, „ „ »5 Rudolph'Lose lo fl..... «« b<, «5 5„ Llllm.Uole 40 fl...... 175 «5 177 »5 St..<»en°l»'Ulllt <0 fl. . . . i»8 — 18ö — WalbstelN'Lofe »0 fl.....,7»'---------— »«»lnstlch. d. »o/y Pr..Vchulbv, b. Vodencnbltanst., Vm. l«<9 b0 50 b» 50 üalbachtl üose...... 49 — « — Veld Ware «ctien. Kran»porl «Unter» nehmungen. Uulfig.Iepl. «kisenb. 500 fl. . 8l50 31«« Vau- u. «etiiebe-Vel. f. llüdt. straheilb. in Wien lit. X . 807 ü0 3L!> 5« dto. dto. dto. lit, » . . 358 — »s« — «öbm. Norbbahi! 150 fl. . . 4l» — <4!» — Vlllchtiehraber I. 500 fl. CM. 326» U2U4 blo, dto, slit. M »U« fl. . 12l0 l2l»-Doullu ° Dampslchissahrl«. «vel.. vcslcrr., 5W sl. llM. . . 73il - 731-.^ Duz Äubriibllchcr E,-Ä, 4 Kr. U'iü' - Lz»u ^. sselbiimiid« Äiordb. l!X)Ufl, u. «assent,., Wiener, »00 fl. 4,>4 — «)» — Hypothelb., Oest., »00 fl. »0°/»«. »> — »00 — Länderbanl. Oest.. L0U sl .?"^ ^°" Oestrrr m.«»r. U°„l, ^ ,l' ' ^^U 45^«, «erlthrlbanl. «ll«., I4«',l.' ' ^H ^!-! 3ndufiri«.zlnlt» nehmungen. 3^'N/^^.^i« l!l Wie» lW sl ^''b°V'"° ^'l)g..G. ,4«. "t° ^ "»esinger «rauerei ,0« fl. . «3« i7n .»? ^ M°nt»n.Ve,,ll,ch.. 0esl..°lpi,.e A^^" Pr°«er ..I»b..G«s, «uu fl. 3«?ü «33^ Lalao-Iar,. E»ei»l°hlen ,uu l. 3I7 ?'" ..Schlüglmühl". 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