„>'" Nr. 155. P«ä»nmel»llo»«p,,l«: Im «omptolt g«n«l fi. il, halbl. N. »50. YUi bi« Zufl«llung in« H«u, halbl- 50 fl. Mil del »püft «a!,,j, Ü.15. h^lbl- N ?'k>" Samstag, 11. Juli. I»lt«ll«n»g«bül: ylll lltlnc 3nen, das« ein Zehnthell der österreichischen Bevölkerung «reulose Nei-«^7 ^^„ Dem gegenüber führt nun der Wiener Nrl.kel im wesentlichen au«: ,Die innere Polit.k Oesterrelch« muss unbedingt vom Standpunkte d?r ^n-teressen und Bedütfnisse Oesterreichs beurtheilt werden «wm offenbart sich da» An-die.Wand.drücke» der Veutsch.Oesterreicher? E« ist nicht wahr. dass die ^lnle m Minorität gestürzt worden sei. Sie ist auf ,< d°« «n.die-Wand.drücken der Deutschen ^ /^ böhmischen Sprachenverordnung oder in ^. F^"/"^'litiit zum Ausdrucke gelangen? D ..^Ä 7'°""""^ l)«t Herr v. Stremayr. ein DeutschLlberaler. concipiert. Er war stolz auf diesen Erlass. weil er. wie er Freunden und Gesinnungs genossen gegenüber eiklärle, die Ueberzeugung hegte, dass er durch denselben den deutschen Enclaven m den czechischen Gebieten, die weit zahlreicher sind, als die czechischen in deutschen Bezirken, einen großen Dienst geleistet habe. Uebrigens sind auch in gemischtspra« chigen Bezirken Ungarns die Nichter und Staatsbeamten der Sprachen ihres Amtsgebietee vollkommen mächtig, und doch fühlt sich das magyarische Element deshalb nicht an die Wand gedrückt. Was die czechische Uni-versität betrifft, so ist der bezügliche Gesehentwurf unter Zustimmung der Linken concipiert worden. Die magyarische Regierung hat den anderthalb Millionen Kroaten eine Universität gegeben. Sollten die fünf Millionen Czechen wi'klich nicht denselben Anspruch erhebe» können? Die Prüfungsordnung der czechischen Universität sorgt ausreichend für die Propaganda der deutschen Sprache. Die kroatische Universität kennt leine solchen Vorschriften zu Guxsten der magyarischen Staatssprache. Fühlen sich deshalb die Magyaren an die Wand gedrückt? „Aber die Deutschen regieren nicht!" — sagt man uns. Wir stellen das ganz entschieden in Abrede, ^ui b6N6 (1i8tinßM! Man muss unterscheiden zwi-schen der deutsch liberalen Partei und dem österrei-chischen Deutschthum. Die deutsche Cultur herrscht im Staate nach wie vor, und seine öffentlichen Angelegen-heilen werden nach wie vor von all jenen Factoren geleitet, in welchen das Schwergewicht des österrei« chischen Deulschthums allzeit geruht hat und auch in Zulunft ruhen wird. Das Cabinet ist ein österreichisches, denn rs repräsentiert die Hauptstämme unseres Staates, aber die Majorität der Minister sind Deutsche — keine Deulsch.Liberalen allerdings, doch deshalb nichl weniger treue Söhne ihrer Nation, wenn ihr Deutsch, thun, auch im Oesterreicherthum seine legitimen Schranken findet. Nach wie vor herrscht endlich auch die deutsche Sprache als Staatssprache. Sie wild von keiner Seite angefochten oder negiert und bedalf auch keiner gesetzlichen Regelung mehr. weil sie auf allen 'hren Geltungsgebieten theils durch constitutionelle Gesetze, theils durch gleiche Kraft wie diese besitzende kai> serliche Patente geschert ist. Das weih auch die deutsch» liberale Partei sehr wohl. deshalb hat sie den Wurm« brand'schen Antrag Jahre hindurch abgelchnt und erst als Agilationsmiltil aufgegriffen, als ihr jedes andere fehlte. Eine Partei, die in Minorität gerathen ist und sich aus diesem Grunde auch nicht am Ruder befindet, ist deshalb noch lange nicht an die Wand gedrückt. sonst müsste ja in allm parlamentarischen Ländern der Welt sich immer die eine Hälfte der Bevölkerung durch die andere an die Wand gedrückt fühlen, und wir wissen, dass das nicht der Fall ist. Am aller« wenigsten aber hat unsere Opposition Grund dazu. Sie rühmt sich mit Recht des großen Einflusses, wel« chen sie auf die Action des Abgeordnetenhauses geübt hat. und dieser Einfluss wäre zweifellos noch größer gewesen, wenn sie sich nicht von den meisten Arbeiten des Hauses schmollend zmückgezogen. Die deulsch.liberale Partei ist dann auch nicht an die Wand gedrückt, sondern nur verhindert. andere an die Wand zu drücken, was sie immer mit Vorliebe gethan hat. Die Linke ist nach wie vor regierungsunfähig; sie ist heute womöglich noch zerrissener und zerklüfteter als je. Einer unserer gelehrtesten und geistvollsten Männer, der allerdings Liberaler vom reinsten Wasser ist, aber von dieser liberalen Partei nichts wissen will, sagte über die jüngste Conferenz derselben: „Ich finde, dass sie das liliu8 ants sMrem wenigstens politisch zur Wahrheit gemacht; auf ein deutsch-liberales Mini« sterium ist noch nicht die geringste Aussicht vorhanden, aber die deutsch«liberale Opposition, die es bis aufs Meffer bekämpfen wird. steht bereits fix und fertig, bis an die Zähne bewaffnet, da." Und welche leiten» den Gedanken hiben uns die Herren in der Conferenz geoffenbart? Man sprach viel von dem Wohle und den Interessen des deutschen Volles, aber nichts von den Interessen und dem Wohle Oesterreichs. Man sprach viel von den Forderungen des deutschen Volles, aber nichts von den berechtigten Ansprüchen der an« deren Völker des Ruches. Man schwärmte für die gemeinsame Pflege der gemeinsamen Interessen Deutsch« lands und Oesterreichs; für die gemeinsamen Interessen der beiden Reichshälsten fand man jedoch kein warmes Wort. Aus der Re.gierungsunfä'higleit der Linken folgt aber noch lange nicht, dass beklagenswerte Wandlun» gen bevorstehen. Man vergesse vor allem nicht, das» in Oesterreich derselbe Monarch herrscht, welchen der ungarische Ministerpräsident neulich als den constitu« tionellsten König Europas feierte. Nirgend« zeigt sich auch eine Spur des Zeifalls, denn die Arbeit des Cabinets Taaffe hat b«eher vor allem der Befestigung und Sicherung der staals- und verfassungsrechtlichen Einheit Oesterreichs gedient und wird derselben auch fürder dienen. Wenn unsere L>r.. Nikl)lai Ssergeiewitsch war besonders »n großer slufregung. Laibacher Zeitung Nr. 155 I27N U. Juli 1885. schen Ausgleiches von 1867 ruiniert oder gar preisgegeben. Wir haben eine deutsch'Nationale Bewegung bekommen. Herr Dr. Sturm constatierte i» der jüngsten Parteikonferenz, dass dieselbe bereits 1870 begonnen habe. Er gab damit nur der Wahrheit die Ehre, dass sie nicht aufs Ke,bholz des Cabinels Taaffe zu fetzen lst. Warum sich der Beginn dieser Bewegung gerade an da« Jahr 1870 knüpft, braucht Nicht erst erläutert zu werden. Wir haben ein Häuflein von Exaltierten, deren Geist durch einen Sonnenstich Verwirrt worden ist. D>e Sonne von Sedan hat sie gestochen. Äbe» wie eö niemandem eingefallen ist, jene der Felonie zu zeihen, die auch nach 1867 unter Kossulhs Namen fochten, so da,f man nicht von treulosen Neigungen eines Theiles der österreichischen Bevölkerung sprechen, weil e>n Dutzend jener Exaltierten ins Parlament gewählt wo,den ist. Diese sogenannte „deutsche Bewegung" »st ei», Sturm im Glase Wasser und am aller« wenigsten geeignet, das Cabinet Taaffe wegzuschwem« men. Auch Graf Taaffe gehört „icht zu den Staatsmännern, die sich an em Portefeuille klammern. Was ihn bestimmt, festzustehen und auszuharren, das ist das Äewusslsein. dass »r eine große patriotische Mis-sion zu erfüllen hat und zu erfüllen vermag. El er-klärte sich bereit, zurückzutreten, wenn er sich als Hit,, dernis der nationalen Verständigung erweisen sollte. Dass ihn die Lmle als solches bezeichnet, kann nicht genügen. Ihr Votum wird reichlich durch das der Rechten ausgewogen. Auf Gnade und Ungnade wird sich das Reich der deutsch-liberalen P,,lei nicht er« geben. Wenn sie ans Ruder gelangen will, muss sie Garantien dafür bieten, dass sie es auch zu süh>rn vermag und dass sie bereit ist, den nationalen Freden herzustellen. Als man den Grafen Andrassy fragte, was er als den Zweck des Berliner Cong, esses be. trachte, antwortete er: ..Dass ^as, was auf den Krieg folgt, auch wirklich der Friede sei." Daran muss auch in der inneren Politik Österreichs festgehalten werden. Soll der Krieg fortdauern, so ist es besser, wenn die Rollen nicht gewechselt werden, wenn er in seiner heutigen Gestalt fortdaueit. M>t der Majorität von heute kann man wenigstens regieren, die Geschäfte des Staates erledigen, die Interessen der Monarchie wahr» nehmen. Inland. (Mini ft errath.) Während der Anwesenheit Sr. Majestät des Kalser« in Wien findet Mitte Juli u»ter dem Vorsitze des Kaifers ein österreichischer Minist?rrath stall, welcher sich mit den Einleitungen für die nächste Reichsrathss^ssion befchäftigen wird. Nach dem Ministerrath leh't der Kaiser nach Ischl zurück und wird sich Anfangs August zu dem Schützen« feste nach Innsbruck begeben. (Die Conferenzen) der österreichischen und ungarischen Minister bezüglich der Erneuerung des Zoll- und Handelsbünbmffes sind vorläufig beendet. Darüber wird von der „Nudapester Correspondenz" berichtet: Die Besprechungen, welche die ungarischen Minister mit den österreichischen gepflogen haben, haben sich auf alle gemeinsamen, mit dem Zoll» und H mdels' vündnisse im Zusammenhang stch'nden Angelegenheiten, so namentlich auf die Q'iotenfruge, auf die Frage der indirecten Steuern und der Restitutionen und auf die Veterinärfragen bezogen. In jenen Confcrenzen, denen auch die gemeinsamen Minister beiwohnten, wurden die handelspolitischen Angelegenheiten und die Frage der Ermuerung mehrerer in den Jahren 1886 und 1887 ablaufender Handelsverträge erörtert. Nunmehr ,v,n Scböi,brunn zum Diner geladen. — Mimste>p,äsid,'M Tisza begali sich mit dem Nlchlzug«' »ach Pest, Finauzminister Graf Szapary »mch Gastein und Handelsmmister Graf Szechenyi nach Kaltenleutgeben. (Weichsel-Regulierung.) D,s Warschauer Wass.rliau-Dchaltement hat gemäß der zwischen Ouster« ls>ch und Rusöland bestehenden Convention, betltffend die RegulielUlig des Weichsel uni) Sanstusses, an d>e galizifche StaUhalterei die Einladung gerichtet, technische Delegierte zu der für de» 15). Ixl, in Aussicht genommenen diesjährigen commissionellcn Verhandlung zu entsenden. Russisckerseus werden an der Verhand-lung der Staalsrath Lisowski mit den Ingenieuren Russian und Milu l i nski thrilnehm n. Die tnes< jährige commissiollrUe Verhandlung umfasst »u ihrem P,ogramme die Collaudierung der im Jahre 1884 auf der Weichselstreckc Morgi.Zowichost ausgefilhrlrn Re-gulieiungsarbeiten und die Äeftimmung d>r im nächsten Jahre auszuführenden weiteren Regulierungsarbeiten. Ausland. (Deutschland.) Die Mitglieder des deutschen Bundesraths, welche nicht m Berlin ansäisig sind, sind nun sämmtlich abgereist. Mit dem Anfang der nächsten Woche werden auch die Chefs der Reichsämter u. s. w. ihre Urlaubsreisen antreten. Fürst Bismarck hat sich bereits nach Varzin begeben. Die Arbeiten, welche der Bundesralh im September zu erledigen hat, lnlden eine Art von Nachsesswn. Das Material für d>n künftigen Reichstag wird den Bundesrath erst im Spätherbst beschäftigen'. — Es gilt als zweifellos, dass die Novelle zur S'rafjustizgssehgebung in dem al gastar und Kambodscha lausen die Nachrichten nnr spärlich ein, da die Regierung mil ihren Mittheilungen zurückhält. In Kambodscha dauerte, Nachrichten vom 25 Mai zufolge, der Aufstand for«, und es finden smtwührend Gefechte statt. Auf Madagaskar mustte sich anfangs Mai der Admiral Milot auf eine vertheidigende Stellung beschränken, da die Handvoll Leute, welche ihm znr Verfügung stand, noch obentxein stark durch dai Klima gelitten hatte. I„ der Nacht vom 29. auf den 30. Apr»! griffen die Hovas in der Stacke von 12 000 Mann da» Fo,t Majunga, wo sich drei Compagnien Marine-Insamerie befanden, a», umzingellen es und schnitten es von jeder Verbindung mit dem Lande ab. Der Admiral hat infolge d ssen fünftausend Mann Verstärkungen rierlangt. Bs jetzt hat mau ,hm aber nur 500 Marine-Sollten, welche vor einigen Tagen von Toulon ab« ftiena/n, und 150 Mann von den au« Tonking zurück-kehrenden Truppen gesendet. (In den Niederlanden) hat es in der vorigen Woche eine kleine Munstelllisis gegeben, welch? jedoch beigelegt wurde, oh,e dass sie offen zum Auib,uchc lam. Es handelte sich um die Ab-ändelllN^ elniger A'lilel des Gem indegesehes. wo» durch eines der Mlltel zur Herstellung des Finanz« gl'ichgrwichles gesund» werdcli sollte. Im Iah,e 1863 wllrde den Gemeinden da« Recht genommen, gew.sse indirecle Steuern (Accisrn) zu erheben, wofür ihnen als Ersatz die Befugnis gegeben wurde, auf die Staatssteuern bis zu kimm gewissen Procenlsahe Zu-schlage zu machen. Um den sell einer Reihe von Ilhren regelmäßig wiederkehrenden Fehlbetrag im Staatshaushalte lheilwelse zu decken, brachte die Regierung be, der Kammer eine Gesehesoorlage ein, nach welcher den G meinden ein Theil der ihnen 1863 zu-a/sta,idenen Steuern zu Gunsteu der Staalscafse wieder abgenommen werd n sollte, wofür erstere aber die Berechtigung haben sollte»,, durch Auflegung tmecter Steuern für ih>e Bedürfnisse zu sorgen. Der Widerstand gegen diese Finanzmahrkgel nahm während der sechslägigen Verhandlung sehr gloße Verhältnisse an, der Premier H-emskerl ergriff mehreremale das Wort. um dem Finanzminist r zuHilfe zu kommen, und ,und. weg erklärte er, das« eine V-rwerfung der Vorlage gleichbedeutend mit der Einreichung des Enllassangs-gesuches sämmtlicher Minister sein würde. Schließ« lich nahm die Kammer den Hauptartilel des Gesetz'«, jedoch mit einer Abänderung, an. (In Dänemark) wird bekanntlich ein harter Kamps zwischen der Regierungspartei und der Opposition geführt. Das Ministerium Estrup befindet sich seit dem i l. Juni 1875 am Ruder und hat da« volle Ver'rauen des König«. Seit diesen zehn Jahren hat die Opposition vergeblich versucht, das Ministerium zu stürzen; der Kampf ist von Jahr zu Jahr erbitterter geworden. Bereits im Jahre 1877 wurde dem Ministerium kein annehmbares Finanzgefeh be-willig». Da« Landsthmg (die erste Kammer), welches — Weißt du, Wanja, was mir in den Sinn gekommen >st? — sagte er. — Wollen wir,!> morgen, wenn sie ei wacht, eine Ucberraschung bereiten, das Zimmer mit Blumen schmücken, wie sie es mit diesem Heiniich für ihre Mutter gethan... Sie hat mit fo viel Aufregung davon gesvrochen ... — Eben mit großer Aufregung, wa« ihr schädlich ist — erwiderte ich. — Aber diese Ueberraschung wird sie angenehm aufregen. Glaube meiner Erfahrung, angenehme Aufregungen schaden nichts, sie können sogar sehr h'ilsam wirken . .. Der alte Ichmenew war von seiner Idee so e!n< genommen, dass er förmlich in Entzücken gerielh und von derselben nicht abzubriugen war. Wir beschlossen, dass ich zur Nacht be, Ichmenew bleiben würde, um N>kolai Ssergejewitsch b^im Allsschmücken des Zimmers beh'lfl'ch zu sein. Mafslobojew und der Doctor verabschiedeten sich. Als ich, nachdem ich den allen Ichmenews gute Nacht grwünscht, mich in mein Zimmer zurückM, fand ich zu meiner nicht geringen V r-WllndeiUng Mafslobojew bei mir sitzen. — Ich bin zulückiiekehrt, Wanja. weil ich dir elwas zu erzählen hake — es ist besser, wenn ich dil's jptzt sage — begann er. — Nun, was ist geschehen? — Sieh mal. Bruder, ich bin auf eine Spur ^fnmmen d. h. im »runde war es keme Sp»r, 3b!r mir schien es... d. h. aus ein.gen Anzeichen schloss ich. d.'ss N> lly . . . vielleich' . . . "UN m,t emem Wu.l: das« N Uy des Füssw, rechtmäßiges ehellches K'nd ist. — Es ist nicht möglich! — rief ich. — Das sagte ich mir anfangs auch. aber aller Wahrscheinlichkeit nach ist dies ..unmöglich" sehr ..möglich"! — N'in. Mafflobojew, du hast dich von deiner Idee zu sehr hinreißen lassen! N cht nur. dass es Nelly nicht weiß, dass sie d,e Tochler de« Fürsten ist, sie kann auch nur dessen uneheliches Kind sein! Hätte denn die Mutter, wenn sie auch nur das geringste Document in den Händen gehabt, dieses furchtbare Leben hier in Petersburg ertragen und ihr Kind dem Schicksal überlassen tonnen? Nein, es ist unmöglich! — Das habe ich mir aulj gesagt, aber sieh 'mal, die Smilt war das sinnloseste und verrückteste Geschöpf, das du irgendwo auflreiben kannst. . . Sie hatte sich voll Stolz me denn! .,, I" So . . ganz einfach ... Ich merkte, dafs er endlich begriff n. dass ich keine positiven Beweise in Handen halle, und oachte. dass es nicht gut wäre. die Sache noch länger zu ziehen, da er dann über meine Laibacher Zeltung Nr. 155 1271 U. Juli 1885. das Ministerium stützt, tonnte in dem genannten Jahre sich nicht mit dem Follething über das Finanzgesetz einigen, wodurch das Ministerium gezwungen wurde, ein sogenanntes „provisorisches FinanMsetz" zu erlassen ; in dieses nahm es jedoch nur diejenigen Posten auf, mit denen beide Kammern vorher einverstanden gewesen waren, die also gewissermaßen von beiden Kammern bewilligt waren. Als die Opposition im vorigen Jahre bei den Follethingswahlen wiederum mehrere Wahlkreise gewonnen hatte, wuchs auch ihre Hoffnung, das Ministerium zu stürzen. Das vom Folkelhina. im letzten Winter angenommene Fiüanz-czeseh siel so mager aus, dass es weder vom Mini-sterium »och vom Lanosthing angenommen weiden tonnte. Infolge dessen wurde der Reichstag heim-gesendel, und das Ministerium nlieh wiedelum ein provisorisches Finanzgeseh, jedoch ein weit inhaltreicheres als das vom Jahre 1877, indem Viele Posten in dasselbe aufgenommen wurden, welche das Folkc-lhina. nicht bewilligt hatte. (Türkei.) Omer Constantiiwpeler Depesche vom 4. d. M. zufolge sind die Ä>blit.n zu> Befestigung des Bosporus eingestclll wo,d?n, da man überzeugt ist, dass alle Gefahr eines Zusammenstoßes zwischen England und Russland beseitigt ist. Tagesnenigkeiten. Der ..Bote für Tirol und Vorarlberg" meldet: „Wie bestimmt verlautet, werden Se. Majestät der Kaiser aus Anlas« des zweiten östülreich'schen Bun< desschießens am 8. und 9. August die Landeshauptstadt Innslnuck mit Alleihöchstseiner Anwesenheit begliicken." Se. Majestät der Kaiser haben, wie die „Kla-genfurter Zeitung" meldet, für die am 31. Mai d. I. durch Hagelschlag geschädigten Insassen der Otto-gemeinde Waisenberg eine Unterstützung von 500 fl. und für die Pfarrgemeind? T'ffen zur Vollendung der Kirchenrsstaurierung eine Unterstützung von 200 fl,, ferner, wie die „Troppauer Zeitung" mittheilt, dem Ve« teranenvereine in Oderberg und Umgebung zu> Anschaffung einer Fahne eine Unterstützung von 5,0 fl. zu spenden geruht._________ — (Kaiser Wilhelm.) Au» Ems geht der „Pol. Corr." die Meldung zu. dass der Gesundheitszustand Sr. Majestät des deutschen Kaisers ein vollständig befriedigender und dass die Ankunft Sr, Majestät in Gastein für den 21. d, M, in Aussicht genommen ist — (Landesausstellung.) Klagenfurt. 7, Juli, In der gestrigen Sitzung der Landesausstellungs«CoM' mission theilte der Votsitzende Dr. Ritter von Edlmann das von Sr, l. und l, Hoheit dem durchlauchtigsten Herrn Erzherzog Karl Ludwig, Protector der Ausstellung, genehmigte Programm der Eröffnungsfeier mit, Dieselbe Wird am 25. d. M. vormittags stattfinden. Die gela< denen Gäste werden sich vor dem Ausstellungsgebäude versammeln, wo Se. k, und k, Hoheit der durchlauchtigste Herr Protector durch den Herr», Landespräsidentrn. Landeshauptmann, Bürgermeister und Ausstellung». Präsidenten empfange» und auf den für ihn bestimmten Platz geleitet werden wird. Hierauf wird der Auöstellungs« Präsident Dr, Ritter von Eolmann die Festrede sprechen und nach Beendigung derselben Se, k. und k, Hoheit die Ausstellung für eröffnet erkläre». Nachdem der Herr Landespräsident und Landeshauptmann Sr. l, und k Ho-heit für die Uebernahme des Protectorates der AuS« Ohnmacht ganz ins Klare kommen würde; nun, und ... da lieh ich mich überreden, 2000 Rubel von ihm zu nehmen. . . — Zweitausend Rubel? — Ja, Wanja, m>t blutendem Herzen! Denn eine solche Sache >st mindestens das Doppelte weit! Wie ein Geohrfeigter stand ich demüchig vor ihm. ..Ich habe Sie. Masslobojcw", saate e>-, „fiir Ih,e früheren Dienste noch nicht bezahlt (er hatte m,r da>ür schon länqst hundeltjünfzig Rubrl, wie es ausgemacht war, entrichtet); ich reise jetzt — hier sind zweitau> send Rubel, und ich hoffe, dass jetzt Misere ganze Angelegenheit abgeschlossen ist." Ich antwortete: „Gewiss, mein Fürst", und wagte es n>cht. ihm in die Fratze zu blicken, weil ich in seinen Augen zu lesen glaubte: „Nun, hast vielleicht viel gewonnen? Es >st reine Großmuth von mir, wenn ich dir, dem Narren, überhaupt noch etwas gebe!" — Das war eine Schändlichkeit. Maslobojrw! — rief ich. — Was thust du mit NeUy? — Es war nicht bloß schändlich, es war gemein, es war ... es gibt keinen Name» sür d'ess Nichts' Würdigkeit! — Mein Gott! Er hätte doch wenigstens Nellys Zukunft sichern solle,,! — Wie soll man ihn zwingen? Ihm mit einem Scandal drohen? Jetzt l,>cht e» mich o."s, wenn ich ihm damit komme: ,ch habe j>, s/,n Geld in der Tasche . . . — Und kann denn wirklich g,i< nichts mehr zu «unst^n Nellys gethan werden? — rief ich v... zweislungsvoll. (Gchluss folgt.) ' stellung sowie für die persönliche Eröffnung derselben gedankt habe« werden, wird der durchlauchtigste Herr Protector unter Führung des Herrn Landespräsidenten und der beiden Ausstellung»-Präsidenten, sowie begleitet von den Commissionsmitgliedern. die Ausstellung besichtigen und sich schließlich die Mitglieder der Commission vorstellen lassen, womit der Festact endet. — (Eine Mas sen »Promotion.) Den 8ten d. M. fand an der neuen Wiener Universität eine form» liche Masseii'Promotion von lloewrsn juris statt, indem nicht weniger als 11 Candidate« auf einmal aus den Händen des Promotors Professor Dr. Monger das Diplom emftfiengen. Rector Dr. Zschokke richtete an die jungen Nechtsgelehrten eine auf den feiellichen Act be» zügliche Ansprache, < — (Ein schlimmer Fall.) In Nagusa ist, der k. k. Kämmerer und Haupt,, mm außer Dienst Niko> laus Nubile d? Giadi auf scln> etliche Weise ums Lebe» gekommen. Der Hauptmann macht? eine» Spazierritt, fiel infolge eines SonlU'nslichrK uom Pferde und wurde Von dem erschreckte» Thier zu Tode geschleift Hauptmann de Gradi entstammte einem der ältesten Adelsgeschlechter RagusaS. Eine geniale Eheftands-Candidatin. Graz.6. Juli. Mit der uuschulovollsten Miene von der Welt. kokett, ja sogar herausfordernd um sich blickend und von ^ Zeit zu Zeit seelenvergnügt lachend, steht eine juuge. hübsche Brünette vor dem Schwurgerichte, Sie ist die Heldiu einer Affaire, welche trotz oeS Ernstes der Situation, trotz der traurige» Rolle, die mehrere Düpierte in dleser Sache spielen, wiederholt große Heiterkeit hervor-rief. Dabei schien die junge Angeklagte gar nicht zu ahnen, welche Folgen die Verhandlung für sie bringen musste, denn sie schien sich außerordentlich zu freue«, dass ihr der ..Spaß" so trefflich gelungen — und doch hat sie damit Lebensglück zerstört! Vor kurzem war sie noch unverheiratet, verliebte sich in einen jungen Mann. uud da dieser nicht 8wuto Ms heiraten wollte, bestimmte sie ihn hiezu durch eine ganz merkwürdige Ko> mödie; als diese nachher entdrckt wurde, gieng sie dem jungen Gatten durch, blieb von ihm getrennt und !st heute Aufwärterin in einem hiesigen Restaurant. Die mitunter drolligen Details erfährt man am besten aus dem nachfolgende» Verhöre. Vorsitzender (Laudesgerichtsrath Well 3-pacher): Sie heißen Aloisia Taher. geborene Ledine gz. sind 20 Jahre alt. verheiratet; bekennen Sie sich dessen schuldig, was die Anklage Ihue« zur Last legt? — Angelt.: Herr Doctor! Ich glaub' heut' doch. dass ich unschuldig bi». Vors,: Nennen Sie mich „Vorsitzender" uud nicht Doctor. . Sie haben ja bisher alles vollkommen ein-gestanden l> - Nngekl,: Das schou. aber (lacheud) warum ham die Leut' alles glaubt? Sie hätten sich überzeugen sollen! Vors.: Sie erheben also noch Vorwürfe gegen die. welche Sie betrogen haben. Gut. erzählen Sie. wiefo es zu Ihrer Verheiratung kam. — An gell: Ich hab' mit 'n Taher iu einem Hause gedient und hab' ihn gut leiden köunen; er hat aber auf Geld g'jehen. Vors.: Was habe» Sie ihm daher vorgemacht? — Angekl.: Dass ich Vermögen hab'. 4000 Gulden Pupillargelo in der Sparcasse von meinen Eltern uud 2000 Gulden vom Bruder. Vors,: Auch geerbt? - Angekl: Ja. ich hab' erzahlt, dass er sich am Ostersonntag in Pulegau wegen Verdruss mit sein' Weib in der Fleischbank aufg'henkt hat und dass ich 2000 Gulden erb'. Vors.: Uud war das wahr? — Angeklagte (lachend): Warum hat er mir g'laubt? Vors.: Sie haben dort gar keinen Bruder, Ihre Eltern waren Kaischler u»d haben Ihneu im ganzen 30 Gulden hinterlassen- was haben Sie darüber erzählt? — Ang ek l,: Dass sie ein großes Haus hinter« !Ä^" c.^'" "" zwanzig Zimmern. Weingrund und Maierhöf. Vors.: Und 120 Joch Felder! - An«ell.: Das lass . nit gelten, nur 100 Joch hab' i g'jagt, Vors,: Sind Sie nicht mit Ihrem Bräutigam nach Unter-Pulsgau gereist, um ihm dieses Elternhaus sammt den herrlichen Besitzungen zu zeige» ? — Augekl,: I hab' ihm a fremd's Haus gezeigt, dort spricht aber alles nur Slovenisch. und er hat kein Wort verstanden, (Erneuerte Heiterkeit.) Vors: Dadurch hat er auch an Ihr großes Ver> mögen geglaubt. Sie haben ihm dann mitgetheilt, dass Sie sich Mutter fühlen, und ihn fo zur Hochzeit gedrängt; wo ist dieselbe gefeiert worden? — Ana.tl,: In Arnfels. Vors,: Da ist's ja toll und voll hergegangen. Sie haben anbefohlen, dass alles sehr nobel und sein sein muss. Was hat die Hochzeitstafel gelostet? — Angekl.: 235 fl, Vors: Die Sie dem Wirte H, Klinker noch schuldig sind. Wie kam es. dass er alles auf Borg be> sorgt hat? — Angekl.: I hcch' ihm halt auch vun mein' Vermögen erzählt. ' Vors.: Von wem haben Sie Brautkleider. Schmuck und dergleichen bezogen? — Angekl.: Vom Kauf» manne Engelmann; dem hab' ich dasselbe erzählt; warum hab'n die Leut' alles g'laubt? Vors.: Was geschah dann, alS Ihr Gatte da« Geld endlich beheben wollte? — Angekl.: Ich bin krank worden Vors,: Infolge der Schwangerschaft, wie Sie be-hauftteten? — Nngekl,: Na, das war verlogen. Vors,: Da liehen Sie sogar den Notar holen uud ein Testament verfassen; wer sollte denn Ihr großes Vermögen erben? — Angekl, (lachend): 'S Kind die Hälfte und der Tatzer die Hälfte, wenn aber 's Kind sliibt. so sollt' alles 'n Taher g'hör'n, (Gelächter.) Vors.- Alles! Und Sie hatten nur 30 fl zu hoffen! Wen lußen Sie als TestamentSzeugen rufen? — Angekl,: Den Wirt und den Kaufmann. (Stur« mische Heiterkeit) Vors,: Also die Personen, die von Ihnen so schmählich betrogen wnrden. die wurden auch noch zu dieser Komödie missbraucht? Vors.: Habe» Sie nicht auch von anderen Per< soneu Geld ausgelieheu? — Angekl.: Ja, von Fräulein Schifferl 100 fl.. das war aus Reisekosten. Vors.: Nebeubei musste auch Ihre arme Schwiegermutter der reichen Braut mit dem Letzten, was sie hatte, herhalten, so dass sie heute ei„e Bettleriu ist. Was geschah dann. als Ihr Gatte nach Marburg reiste, um daS Sparcassegeld zu beheben? — Auge kl.: Ich bin fortgereist. Vors.: Sie sind durchgebrannt. uud der betrogene Ehemann erfuhr nun erst die ganze nackte Wahrheit Dieser wird nun als Zeuge vorgerufen; er erklärt, gegen die Gattin auSsaaeu zu wollen. Der Aermste macht einen tragikomischen Eindruck. Sie is mit mir nach Unter-Pulsgau g'sahren — erzählt er — und hat mir a a/fehlt's Haus 'zeigt, und sogar in die Fleischbank hat sie mich gefiihrt. wo sich der Bruder am Ostersonntag aufgehenkt hat. Windisch hab' ich la Wort verstanden, so hab' ich mit niemandem redeu könne». Vors.: Wie kommt es. dass ihre Hochzeitstafel so großartig war? — Zeuge: Das hat sie angeschafft, mir hätt' dort niemand fünf Gulden gelieh'nl (Hei« terkeit) Vors.: Wie benahm ste sich nachträglich, als Sie um's Geld nach Marburg reisen wollten? — Zeuge: Opatscht is. (Heiterkeit.) Vors: Haben Sie nachträglich noch mit ihr gesprochen? — Zeuge: Freilich, hier in Graz; sie hat noch immer alles geleugnet und erzählt, dass sie inzwischen entbunden is... Josef heißt's Kind. hat sie gesagt, so wie ich; 's war aber kein Woir wahr. Vors,: Sie kännen sich setzen. (Der Zeuge nimmt hinter der Angeklagten auf dem sollst für de» Wach« Posten bestimmten Sessel Platz, was neuerdings Heiterkeit hervorruft.) Zeuge Gastwirt Klinger erzählt über den groß» artigen Hochzeitsschmaus. Die Angeklagte habe verlangt, es müsse alles großartig und nobel sem, sie habe Geld genug und könne damit versagen, wie sie wolle; bei ihrem Bruder habe die Hochzeit mehr als drei Tage gedauert. Einer der Geschwornen ist begierig, über die Hockzeitstafel Näheres zu erfahren. Zeuge gibt an. dass der halbe Ort geladen war, zweimal wurde diniert, vier Fässer Vier mussten angezapft werden, auch der Wein sei nicht gespart worden. Die Angeklagte habe nachträglich auf Zusammenstellung der Rechnung sehr gedrängt, aber — nichts bezahlt. Der nächste Isuge ist der Kaufmann Engelmann, welcher Brautkleid. Eheringe u. dgl. creditierte. Vorf.: Auch Sie glaubten au das Vermögen der Angeklagten? — Zeuge: Sie trat mit solcher Sicherheit auf, dass ich an der Wahrheit nicht zweifelte. Der ganze Ort sprach von nichts anderm als von dem Glücke, welches der Tatzer mache. ... und dann dachte ich. Wenn der Wirt die Tafel auf Borg gibt. su kann ich mit dem Brautkleid auch was verdienen. (Heiterkeit.) — Auch die Schwiegermutter ist alS Zeugin erschienen und er-zählt weinend, dass sie nun zur Bettlerin geworden. — Vors.: Sie haben ihr natürlich auch alles geglaubt? — Zeugin: Alles, sogar die Schwangerschaft. ... sie hat ihre Kleidung so gut arrangiert. Der Schluss dieser lustigen Verhandlung war für die Angeklagte traurig ge ug: auf Grund des Geschwornen-verdictes wurde sie zu dreizehn Monaten KerkerS verurtheilt. wobei hauptsächlich ihr jugendliches Alter sie vor längerer Strafhaft b.wahrte. („N. fr. Pr") Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Der Herr Landespräsideut) ist gestern nachmittags nach Unterkrain abgereist, um sich persönlich vu» dem Umfange und der Bedeutung der letzthin iu mehreren Gemeinden durch Hagelschlag ursachte» Schäden zu informieren, — (DaS Leichenbegängnis) der ^rau Va. rouin Barbara o o n N e ch l. c. ch . geb. Gräftn Thurn-Valsass' » a. Sternkreuz Ordenedame. l, k Kammerer»-uud Nittmeisws-Witwe. Besitzerin des GuteS Kreutberg in Krai», fand gcster» in den Abendstunden vom Trauer-hause auf dem CongresSplahe aus statt. Den langen Laibacher Zeitung Nr. 155 1272 11. Juli 1885. Zug eröffneten die Waisenknaben und Walsenmädchen, es folgten die Landbewohner aus der Umgebung von Kreutberg, sodann die herrschaftlichen Bediensteten und die Musikkapelle des 17. Infanterieregiments Freiherr von Kühn; sodann kam der Convent der I'I'. Franciscaner mit dem Kreuze, die fuuctionierende Geistlichkeit mit dem hochwlirdigen Herrn Guardian und Pfarrer V. Calistus Me bit. welch letzterer die Einsegnung der Leiche vor< nahm. Dem mit vielen schönen Kränzen geschmückte» Leichenwagen folgten die Verwandten, Domherr von Paul er und viele andere Leidtragende — (Liedertafel) Heute abends veranstaltet der Männerchor der philharmonischen Ge< sellschaft unter der Leitung des Musikdirektors Herrn Josef Iührer und unter Mitwirkung der Musikkapelle des k k, Infanterieregiments Nr. 17 Freiherr v. Kühn die statutenmäßige Sommer-Liedertafel mit folgendem Programme: 1.) Nud. Weinwurm : „Blätter und Lieder", Chor; 2) Hugo Jüngst: „Verlornes Lieb", altdeutsches Volkslied (neu); 3) Wilh. Gericke: «Wenn der Frühling auf die Berge steigt", Chor mit Soloquartelt (neu); Soloquartett die Herren: Franz Pogaknik. Ios. Biihm, Jean Kosler und Karl Till; 4) Franz Schubert: „Die Nacht". Chor; 5) Fel. Mendelssohn: ..Liebe und Wein". Ehor mit Baritonsolo und Soloquartett; Solo die Herren: Franz Pogacnik. Josef Böhm, Jean Kosler und Karl Till; 6.) Ios. Iöhrer: „Waldnacht". Chor (neu); 7.) Ioh. Herbeck: „Husarenlied", Chor (neu); 8.) Vinc. Lachner: »Reutti im Winkel". Lied fahrender Sänger, Chor (neu); 9.) A. M. Storch: „Iagdchor" mit Begleitung von Blechinstrumenten. — Programm der k, l, Regiments'Musiktapelle: 1.) Marsch; 2) Ouvertüre zur Oper „Maritana" von Wallace; 3) „Rosige Launen", Walzer vonIiehrer; 4) Tenor-Cavatine aus der Oper „II Templario" von Nicolai; 5) „Pnpageno", Polka frantzaise von Zikoff; U) Ballet und Chor aus der Oper ..Faust" von Gounod; 7.) „Touristen-Strauß» chen", Polka mazur von Fr. Wagner; 8.) große Phan tasie aus Verdis Oper „Moa". zusammengestellt von Zimmerman». — Die Vortrage der Regiments Musik' lapelle beginnen um halb 8 Uhr, die Gesangsvorträge um halb 9 Uhr. Der freie Eintritt ist nur den Mitgliedern der philharmonischen Gesellschaft gestattet. Für Nicht. Mitglieder ist der Eintrittspreis ü. Person 60 kr. — (Die antisftiritistische Seance) Die gestrige Vorstellung des Mr. Homes und der Frau Fey war von durchschlagendem Erfolge begleitet. Das gut besuchte Haus. welches ansang« mit einigem Misstrauen der Production entgegenzusehen schien, brach schon nach der Ausführung der ersten Programmnummer in einen Beifallssturm aus. Die von einem Herrn bei einer Dame. die im Parterre saß. versteckte Nadel wurde von der Frau Fey nach einem etwa fünf Minuten dauernden Suchen gefunden. Eine Täuschung ist hier ausgeschlossen, nachdem die Frau Fry. bevor die Nadel versteckt wurde, von einem Herrn aus dem Publicum aus dem Zuschauerraum hinausgeführt wurde, um brob< achtet zu werden. und sie sodann mit verbundenen Augen wieder hereintrat. Eine Zeitlang tappte sie mit dem Herrn, der die Nadel versteckt hatte und der seine Ge' danlen auf den Punkt gerichtet haben musste, wo die» selbe stak, ziemlich unsicher hin und her. Plötzlich kehrte sie aus der einen Ecke des Theaters um und zog laufenden Schrittes den Herrn nach der entgegengesetzten Richtung bis zur Sitzreihe hin, in deren Mitte die Nadel verborgen war. Die Zuschauer mussten ihr Platz machen, bis sie bei der betreffenden Dame, bei der die Nadel war, stehen blieb und dieselbe auch bald hervorzog. Ebenso gelungen waren auch alle übrigen Produc-tionen. Am meisten imponierte uns die Ausführung der siebenten Nummer des Programmes, der Somnambulis» mus. Frau Fey sah auf der Bühne mit verbundenen Augen. Herr Homes gieng unter dem Publicum hin und her und lieh sich von demselben alle beliebigen Gegenstände vorweisen, welche Frau Fey sämmtlich errieth. Es wurden die letzten Gegenstände vorgezeigt, aber die Frau Fey nannte nicht bloß dieselben, sondern gab z. V. auch den Welt eines Frachtbriefes, auf den er lautete, an. sagte ohne weiters, was das Bild vorstelle, das man dem Herrn Homes zeigte, errieth genau den Wert verschiedener Gegenstände und gab auf Minuten genau an, wie viel eine Uhr zeige. Da» Pudlicmn kam aus dem Staunen nicht heraus. Damit es nicht scheine, dass die Art der Fragestellung den Gegenstand verrathe, was übrigens bei der Verschiedenarligkeit der Gegen» stände, die vorgezeigt wurden, und bei der Raschhrit, mit welcher Frau Fey dieselben angab, gar nicht denkbar ist. errieth Frau Fey den Gegenstand auch, ohne befragt zu werden, nur musste der betreffende Herr. den, der Ge. genstand gehörte, zn derselben hinans, die ihn dann ans dieselbe Weise berührte, wie beim Nadelsuchen. Der Schlusspunlt des Programmes gab auch zum Lachen Gc-leaenheit Der Herr nämlich, welcher den Muth besaß, sich neben daS „gefesselte Medium" zu setzen, wurde von demselben, trotzdem eS von mehreren Herren nut festen Stricken an Händen und Füßen an einen Stuhl a.^ nebunden wurde, seines Nockes beraubt und musste sich dem Publicum in bloßen Hemdärmeln zelgen. - Yeute ift unwiderrustich die letzte Schlussvoistellung. !lU>r empfehlen allen, welche das Gedankenlesen interessiert, die Gelegenheit nicht zn versäumen, i. — (Bauernfänger.) Gestern morgens halb 7 Uhr begegneten bei der Franciscanerkirche dem Hadern« Händler Giovanni Battista Capoletti aus Capodistria zwei ihm unbekannte Männer, welche ihn ansprachen und ihn um seinen Vklbleib in Laibach befragten. Während des Gespräches, als die genannten Drei der Theatergasse zugiengen, enlfiel einem der beiden Un< bekannten ein blaues Sacktuch, ohne dass es der Vrrlnst-träger z» bemerken schien. Giovanni Capolelti beeilte sich. dasselbe aufzubeben und es dem Verlustträger zu überreichen, wocauf diefer unter lebhaftesten Dankes» bezeigungen dasselbe entgegennahm, ein Ende des Sack tuchrs öffnete und eine in demselben eingebundene Fünfziggnlden'Staatsnote herausnahm, beifügend, welch großen Verlust er erlitten hätte, wenn Giovanni Capo-letli dasselbe nicht bemerkt oder nicht zurückgestellt hätte. Die beiden Unbekannten luden nun den ehrliche» Finder Giovanni Capoletti aus Danlbalkeit ins Cafe Fischer am Congressplatze auf einen schwarzen Kaffee, den sie bezahlen wollten. Kaum war der Kaffee eingeschäntt. so luden die dankbaren Männer den Hadernhändler zu einem Würfelspiele ein, was dieser ablehnte. Er schlief jedoch bald darauf ein; wahrscheinlich hatten die neuen Freunde ungesehen ein Schlafmittel in den Kaffee pralti. ciert, und als Capoletti erwachte, fehlten ihm zwei Staatsnoten i>. 5)0 fl,, die er in der Westentasche hatte; er war also um 1()0 fl. beftohlen. Die deiden Freunde hatten, während Capoletti noch süß träumte, längst das Weite gesucht. — Die gleiche Gaunerei haben vor wenigen Tagen wahrscheinlich die beiden Gauner in Unter« schischta ausgeführt. In diesem Falle war ihr Opfer ein Landmannn, von welchem fie wussten, er habe in Qaibach seine Ochsen verkauft. Auf der Straße gegen Schischka erfolgte die gleiche Begegnung und Conversation wie im obigen Falle. Diesmal verlor einer der beiden Biedermänner ei« Schriftstück, welche» der redliche Bauer aufhob uxd dem Verlustlräger einhändigte. Zum Danke wurde der Bauer zur Bewirtung in ein Gasthaus iu Schischka geladen. Der freudig überraschte Landmann gieng mit, nahm auch über Einladung an einem Würfelspiele theil, und in einer halben Stunde mar er um 45 fl. ärmer, worauf die Bauernfänger verschwanden Die städtische Polizei sowie die k l. Gendarmerie fahndet mit aller Energie nach denselben. Wie wir nachträglich vernehmen, gelang es den städtischen Wachmännern Luckmann uud Ore hek, welche die beiden Gauner mit bewunderungswürdigem Diensteifer bis Loitsch Verfolgten, dieselben in dcr Person des Antoil Toniatto. gewesenen Handelsmannes nu3! Trieft, und des Antonio D e sent. Weber as Görz. zu! eruieren, zu verhaften und nach Laibach zu überstelle». Die gestohlenen 100 st, wurdeu bei den Verhafteten gefunden und außerdem noch eine ziemliche Summe Grldes. Den städtischen Wachmännern gebürt für daS, rasche Habhaftwerden der höchst gefährlichen Schwindler wohl die verdiente Anerkennung. — (Für Verehrer des ., Pi l sn e r ".) Von heute ab lässt Herr König, Restaurateur auf dem hiesigen Südbahnhofe. täglich zwischen 12 und 2 Uhr mittags einen bequemen viersilbigen Wagen zwischen dem, Südbahnhofe und der Sternallee velkchren, welcher Gäste für die Restauration unentgeltlich befördern wird. Frennde des edlen Gerstensaftes werden, zumal bei der gsgen-wältig herrschenden Hitze, gewiss von diesem billigen Be> sürderuugsmittel oft Gebrauch machen. — (Schrotts VergnügungSzüge.) AnläsS-lich der Ferien verkehrt Sonntag, den 19, Inli d, I, um 1 Uhr 30 Minuten nachmittags ein Vergilügnngßzug von Laibach nach Fiume, Trieft und Venedig, und betragen die äußerst elmäßiytcn Fahrpreise der 14 Tage giltigen Tour- und Retourtarten von Laibach nach Finme oder Trieft II, Classe 9 st . III. Classe 7 st,; nach Trieft und Venedig II Classe 21 st. III Classe 15 st, 50 kr. Auf der Hinreise nach Trieft wird die wellberühmte Adelsberger Grotte besucht, AlleS Nähere enthalten die Placate und die ausführliche» Programme, welche in unferec Expedition und auf dem Bahnhöfe gratis er hältlich sind. Neueste Poft.""^ O riaiil al > Telr grainm e der Laib. Zrituua.. Prag, 10. I'ili. ..Pokiok" erin'tlell feinen Vm< schlag, dais bevollmächtigte Velttmlensmälin«'!- dn- drut. schen mil den czrchischeu Führern wegen der Z^hl dcr zu wählenden deutschen Stadlverlrel.r u.'ltMdfln möchlen. Die Czech?» seien bereit. d.>r Vei ständigungs-idee die g'iM'» Ops" zu bringen, mn solle man ihre national»» Winde »ich! li^intiüchllgeu. Madrid. 9. I»l'. Gestern kamen i» Spanxn 1540 '"»»> Eiklanllmgs- und 717 TodcsMe uifl^r von Cholera lim, worunter 4 Tod.tfälle in Madrid, 69 in Ara»M'z, 67 iu der Provinz Allcaut', 411 i» dül P'ovmz Valencia und 30 in Saragossa. Angekommene Fremde Am l). Juli, Hotel Stadt Wien. Sicherer. Äahnasjistent. und Stcinhaler, Prival, München. - Wclser. Vahnbeamter. und Vcrnrr, Nrismdrr, Wien. — Neumann, Reisender, ssünflirchen, Mrenberg, Privat, und Gerstel, Holzage»!, Trieft, ^ Dr Seih, Privat, Görz. Hotel Elefant. Susic. f. l. Oberst i. N., Cilli. - Globolnil, ^.'>uerl, Eisncrn, — Wirtinger, Restaurateur. Nbbazia. Gasthof Tüdbahnhof. Zinner, Kaufmann, Trieft. — Neviglia, Maschinist, lldine, Dilnil Anna nnd Iosefa. Private, Villach, - Dolinar, Pfarrer. Trata. Gasthof Kaiser von Oesterreich, sutej, Hausierer, Krain. Verstorbene. Den 10 Inli. Maria Huster', Arbeiters«Tochter, 7 Tage. Triesterstrcchc Nr, 14, Lebeusschwäche. — Johann Vi-zovilar. Hausbesitzer in St. Martin. 53 I,, Kuhthal Nr. 5', wurde sterbend aufgefimdcn. - Iosefa Indof. Schlossers'Tochter, ^l Monate, Karlstädterstrahe Nr. 22. Fraisen. — Gertraud Mcröc, Amtsoieners-Gatti». 79 I,. Dentsche Gasse Nr. 8, Me-ningitis. — Anna Dob^vsrf. Stadlarme, 80 I. Kailstäbter-strahe Nr. 7. Marasmus. Lottoziehnng vom 8. Juli: Prag: 24 (i2 55 20 43. Meteorologische Beobachtungen in Laidach. ?N.Mg, 737,22! 18.6 NW. schwach heiter 10 2 „ N. 736.58 27.« O. schwach heiter 0.00 9 „ «b. 7:57.68 > 21.l O. schwach thcilw.hcite^ Tagsüber heiter, abends zunehmende Bewölkung Das Tagcömittel der Wiirmc 22,4", um 3.5° über dem Normale. Für die Redaction verantwortlich: Ottomar Vamberg, Danksagung. Gerührt durch die vielen Äelueise dcr Theil« nähme während der schweren lkraulheit und lieim Tode unsrer unve>a,esslichen Tante Barbara Freiin v. Rechbach geb. Gräfin Thurn-Valsassina sowie sür die prachtvollen Kanzspeuden uud die zahlreiche Äelheilissima. am Leichcnbettänquissc sage» wir liiemit uuscren tiefgefühlteste»! Danl. Die tcuuernäen Httuekürigen. Uaibach. N.Iuli l«85. Danksagung. Allen Verwandten, Freunden nnd Velanntcn, die sich an dem Leichenbegängnisse unserer geliebten Tochter und Schwester Marie Span betheiliget haben, sowie für die vielen Kranzspenden, insbesondere aber den Gymnasialsängern und deu Kranzträgcru, sagen den innigsten Dank die trauernden Eltern. Laibach am 10. Inli 1885. 1st durch ihre ausgezeichnete Wirkung gegen die Krankheiten des Magens und Unterleibes, Krämpfe, gastrisches Fieber, Leibesverstopftmn, Hämorrhoiden, Gelbsucht, Migraine, Würmer etc. ein unentbehrliches Hausmittel geworden. U'irJ vom Erzeuger pet Post -. er*endet in Schachteln zu 12 Flaschen « fl. IM. JBei grösserer ^^.bnalinrxe IsTachlafla. Preis einer Flasche w kr. (2416) 50-5 Größere in Oberfrain, wenn möglich in der Nähe der Eisenbahn, wird gcsncht. Näheres im Zeitungs Comptoir. (2692) 3—3 UM" Beilage. "WU Dcr heutigen „Laibacher Zeitung" ist eine Pränumeratlons" Einladung ans beigelegt. - Dieses Werl wird von den ersten Fachmänner«, unterstützt von über 160 Autoritäten, redigiert und heraus' gegeben. — Vorliegende 4. Auflage zeichnet sich hauptsächlich durch den vorzüglich gelnilgcncu i I l u st r n l i v c u Theil, a>ls< Probehefte vertheilen wir unseren P, T, Kunden gratis sowie wir denselben bei Pränunu'raliun aus vorliegendes Wers alll« genic ll Conto »Zahlung in Monatsraten bewilligen, .4" zahlreiche», Abonncmenl einladend, zeichnen achlunlssvull Jg. u. Kleinmayr ^ll Fcd.Bamllerg (2735) Buchhandlnng. Laibacher Zeitung Nr. 155 !273 11. Juli 1885. Course au der Wiener Oörse vom 10. Juli l ul>5. « wn 0^^ C°ursbl°tte. Gell- W«' Stllllts'Anlehen. Nule»vent»>....... 82'SK «312 Silberreute....... »2 ?l> 8»'»0 ! »s<4cr < ",,, SlaatSlcle Ä5>0 f>, 12775 ,28 25, I8»;oer 5 o/a »anze 50U ,, 139 70 14» 25 16«i»er 5 °/„ Filnst el 100 ,, I8ss4cl Staat>«lose . . 1UN „ l«7 ?h 168 !1s> »864er ,, . 50 „ !««— 167 — Homo-Nentenscheine . per St. « — 4b — i »/« Oest. Golbrente, fteuevftei , io»- l0»2o vesterr, Noten«nte, ftexersrei s» »o laa ic. Ung, Goldrente < °/„ ... »» »<> «N <ü ., Papierreiu^ .'>"/.>. - . »2 8l. UZ — ., Eilend.'Änl, i!?u st, ö,WH 1^9 2s> N» 5N ., Ostbahn-Prioritäten . U8'?s, 9s — .. EtaatS'Obl, (Un„. Ostb.) 123'5l>------- „ „ vom '.^. !«?!! 1U8ÜN ic8'7ki ,, Plämieii'Anl, 5 lONfi, W fl, . , N9 9U 120 20 Grundentl.-Obligationen °/u !>aliz>-- 5°/u nieberöstcrreichiichc . . 10/— .-' - b°/o obcröfterrcichische .... 1l>z — — — b°/, fleirischc....... 104 — - — «»"/<> troaliscbe und slavonische . il<2'— io< — 5°/, fiebenbiilgische..... 101 2 101 80 Gelb Ware 5«/« Temeser Äana, . , . . 101-75 102 75 5>«„ UNsslirischc......102 KU 103 25 Andere »ffenll, Anlehen. Du,ia»'Ncg.-Vose 5°/„ 100 fl. . iiu — H0-5N dt°. Anleihe 1^,78. st^i-rsrei . I04'»<> 1!,!;-— Anlcho! dötadtgemeinde Wien 102 bl, 1«»-^ AiUehen d. »tadtgemeiiide Wien (Cilbcr »nb Gold) .... —— —-— Pramien-Anl.b.Htabtgem.W,!.-!' 123 40 123 80 Pfandbriefe ,i"/,,Golb. 124— !24 ^><> dto. in 5,u „ „ 4 >/, u/y i^,n . in» 5>c» dto. in 50 ,, ,, 4«/„ . 83 50 94'— dto. PrämieN'Echuldvelsch.3''/,, 97 50 0U' — Oest, Hypothelenbaitt inj. 5 >/, "/<, 101 — —'— Oeft,«/n . 102 80 108 30 bto. „ 4 >/,"/<, . 101-90 10» 80 bto. ,, 4 o/a . . 99— «980 Una., allg. Node!icrebit'?lct!enge<, in Pest in H. ,8K<» uerl.5>'/,"«, 102-75 >0!! U0 Prioritiits - Obligationen (für 100 fl.) «tlisabclh-Wessbahn I. Emission 114 2s. »14 7b Ferdinan^s-Viordbahn in Silb. 106-25 107 — fflanz/ö......127 —!------- U»q 'galiz. Vahn..... I00'— iliu-5o Diverse Lose (per Stli l^rcbiUl'sc 100 fl...... 170-75 I7L-25 «ilary'Lose 40 st...... 43-50 44 — 4"/„ Donau-Dampssch. 100 fl. . 112-50 -.-— ^aibacher Präinicn>Anleben «Oft. 22-?5 2U-5l, Osenei i!ose 4» fl. . . . . . 4» c,o 48K0 Palssy ^'ose 40 fl...... 40 2» 4000 Notln-il ttrcuz, öst. Ges. v, 10 si. I4-L0 14 8« Nudols'Vose iN fl..... 1«-— 18 50 Talm-^ose 4» fl..... 55-50 5b-!«s> St.-Oe»ois-l!ose WaldsleiN'l'ose 20 si..... 29>— «n — WindischgvätziVose iüi s>. . . . »7-50 2U — Vank Actien (per Stück) Nnglo-Oefierr. Vanl li00 st. . . 99 »9 ,'0 V.»nl-Gesellschaft, Wiener !i00 fl. — - ------- Vanluereln, Wiener, 100 N. , . 10> 50 102 - Vducr. Aufl., Oest,i!0Ufl.S.4U"/n — —------- ^vbt.-'Xnft, f. Hand. u. G. l«0fl, 235 3<< 285 «u ' i-ditbant, Ma,. Ung. 2NU fi. . 2?« 50 289 75 Depositeub. All.i. 20» sl. . . . 194- - 195 — Escemplc-Ges., ?litbcröst. 5>0U fl, K9« — 5ßb — H>!potl!elenb,,öst./on st. zl5"/«— bi-— »,'änderbanl, öst, üno fl. G,5>U"/i,E. 95 80 u« - Ocsler.'Ung. V»nl..... 8,1)rt«V.inl Äll,i, 140 fl. 144 — 144 50 Gelb > Ware Actien von Transport' Unternehmungen. (per Stück) Älbrccht-Nahn 200 sl, Gilder . 5?-— 58 ^ Älföld-ssiNM.'Bah» 200 fl. S'lb. 18ß 75 18« 25 «nssiss-Tcp. Eiscnb. 200 ft. CM.-------____ Äöhm. Norbbahn 150 fl. . . . — —------- „ Westbahn «nn fl. . . .------------------ Buschtiehrad« Eisd. 5>c»>sl.CM.-------—- — (lit. N.) 200 fl. . —-^ — — Donau » Dnmpfschiffabrls « Ges. Oefterr. 500 ^l. LM. . . 463 — 4«5 — Lrau-Eis,sVat.-Db.-^.)««nfl.S. i»u 5U 181 — Diix^NodeiibacherE. «. 2N0fl.S.----------------- Elisc,bctl,°Vahn «0!» fl. CM. . . 2»8-2c 288-60 ,. ?in,'Vndwei» iluo fl. . . . 2>U 5l> 2>i,-— . Sall'.-Tilol.lIl,«?3ü00fl.T 201 — 201-5.1 Ferdinands Novbb. i<«l> fl. CM. 23^8 llüß» ssran,-Iosef Vahn 20« fl. Silv. 2l1-^ «il 50 «Änsli!-chcn-Varcscrcz>s.2N0ss.S, ------- — — Galzltarl Vubwi,i-B.i!l>«ss,CM. x44 75 24525 ^rai'ttösiachcr E.-V.üoafl.ö.W, — — . -— NahleuberN'Cisenl,. i<»0 fl. , . 37— »8 — ,ÄasHauUfl. Zilb. »7-. 38 — Rubolf-Äabn ion fl. Silber . , 185 75 18K-25 Siebenbürner Eiscnb, 200 fi. . 184 ?b 185 25. Staatseisenbahn «00 st. 8. W. .j29b — 295 l>U Geld Wo« Sllbbahn Lliofl, Silber , . . 186-5? 137---Süb-siordd. Berb..V.zoust CM. 157-50 158 — TheißcVahn 200 !I. ö. W. . . 252 2» L52?b Trnmwav-Grs., Wr,I?U ft, ö. W. 196 5« 19» 7Ü Wr.. „eu 100 fl. il<« s.O 10U 7Ü TraNsport'Gesellschaft 1UN fl. . —— --Unq.-galiz. Eiscnb. z!a» fi. Silber l?5 — 176'?» Un>;, '^ordoNblihn ü0N sl. Silber 176-90 17?'»0 Ung.W«f!b (Naab.Graz)2UUfi.S. i«8b0 1l>» — Indnstrie-Äctlcn (per Stllck) Eaydi und Kindbeia, Liscn« und ' Stahl.'Ind. in Wien ino fi. , —— ^ ^ Eisenbabnw.'keihss. I.8a . 40 "/<> i«i-50 10l — ,,Elbc»nil,I". Papiers, u. «.-G. «7 7» «g _ Montan-Gesellsch. öftcrr alpine 38 60 »8 8» Prasser E!sen-Ind,»Ocs, 200 - ,z» 5» i»9-»o Salao'Tari. Eisenrass. 100 >. . »96 75 97 25 Waffens.O., Oest. in W. 100 ! . 155 — — », Trisaller Kot,lenw.'V«s. ii»O v . __ — — Devisen. Deutsche Plätze......61'1L «130 Leildon.........124-60 125 — Paris.........48 4s. 4950 Pelcrsburg......— — --— Valuten. 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Juli 1885. vormittags von 10 bis ',2 Uhr. in der Amtslanzl>'i znr M ite» Fcilbietnlui mit dcm uorilp'l, Anhaxgc geschntte» wi>d. K. k. Äeziiksge.'icht Nalschach. an, 2tt. Iliui 1885. (2328—3) Nr. 2495. Reassmnierung execlltiver Feilbietung. Die laut Bescheides vom 10. Dezem« l,er 1882, Z. 7064, bewilligt geweseile zweile und dritte exec. Feilbietuna. der Realilät Einlage Nr. 344 aä Neuober-laibach der Htaria Homouc von Hrib, im Schätzwerle per 1160 st., wird auf den 24. Juli 2 5. August 1885. vormittags 11 Uhr, Hiergerichts reas-sumiert. K. k. Bezirksgericht Oberlaibach, am 2. Mai 1885. £ine Serie von öNterreicIi. ^Fertpsipieren bei deren Ankauf in kürzester Zeit eine Verdoppelung ihres derzeitigen AnachafFunfi-anreises 3.....? ^ '7 ^" "warten ,st. w»rd von dcm gesertiaien Hftecial.Comptoir empfohlen. Z« deren vollständiger Auszahlung sind «")'«"" '"Nli'«ale ?/« / ^""'rl'ch, nachdem deren kanspreio per Ttntt zN'ischen 5 bis l« ttnlden (sogenannte leichtere Eroten) und w bis 5U Gulden U n )<"!"! erstereu werden nur miudestens 25 Htütt. vo» letztere» auch kleinere Partie» abgegeben. - Das («cblr. d.r ^tisch"' WHp.en^^^.^^^^^ ^/.^ ^ ?.n? -"^"-'^"^ "' U'.rr^ b.ldrt emo, ^weig de^ (5sscttmgcschästr.?. welcher, uudeirr! wu dcn jen'riliqe>> Taq.'Sstr^muuqe". scho» dmch die G«,nssfuM^ ^ ^im ue uud Wegsall euu>5 iede„ )>>'l„co. au, deu Capilalisteu eiue» bedeuleud.» Nei^ allöiibt. ..... Umfasseude tte»u!uis dec! österreichisch.» """'"'"'''"^d ^^ sind. u d lecht.gru deu Uuler^elchueteu M de», ^.»?spr»che, dasv auf diese», in der N^l lll.r vo» w.'.nqe» Uuterrichieteu mi^qedeutele» i^-elde .M'i .n.fterordeuMch.- ^lfol^ ,^» ",; ^^, ^ wnmil »ayerl- ^sunnalimieu sou>ie milhcülische V.'ach,m'ise iN'er die eiuftfolileue» Wertpapiere bereitwilligst ertheil! sowie Aufträge c'»lgn,.'»!i"n">"""l "'" «auuiua vrüu, ^.n,k. m.t> wcchsclgclchiisl. Wien. I., «joldsch«»iedga«e Nr. 2. 5pccml.Co,»pUnv ,m- «lll l5a!!..m,c„ cro^chc^cr^ap^^^^^^^