Beilage zur Laibachcr^ttung. Ni'0. 87. IZ2I. N a ch r i ch t. HeilN'ich Sprmger, bürgerl. Fachermacher von Graft, macht einer bohrn Noblesse, und berchrungswürdigen Publikum kund und zu wissen, datz er allhier angekommen ist, und von allen neuen Gattungen Fächer Mitgebracht hat, wie auch neue Ueberzüge für Fächer, sowohl von Tafet aller Art, als auch gemablten Pap er CrZ erblcter sich auch alte Fächer gut zu verbessern, oder neue Uc' berzuge anzustecken. Selne Logie tst hier beym goldenen Löwen in ^erKupuzmer Vorstadt Nr. 48. Sein Aufenthalt ist längftms 14 Von der k. k. Landeshauptmannschaft in tannt gemacht, das; am Ttcn des künftigen Monars Novembers bey siebenztg neue große Verschlage, oder Pakküsten um Y Ukr nuhe im landschaftlichen Höft dem Meistbiethenden gegen gleich daare Bezahlung werden hlndangegeben werden Laibach am 2/ Oktober 1801. Von dem Magistrate der k. k. Hauptstadt Laibach wird in Folae hoher Landesstelle Verordnung vom 14. '?- ^balt i9.d lnenut allgemein bekannt gemacht, daß die hiMe bürgerliche Vroddäckcnzunft freywillig zumVortbeildcsPublckumci das sogenannte weisse Backendrod, das ist: den'zwey Pa^m La^ um 3 Loth schwerer, als die Tarif ausweiset, bis weitere ^nnr^ nung auszubacken sich herbeilassen habe- Allere unord- Lachach den 2o Ott. 1801. Nachdem das hiesige Schulgebäudc von dem Militär bei^ geraumet, und nun auf das möglichste für die Schulen stellet werden wtrd, so wird allen im nächstfolgendes an das hiesige Lyzeum, Gymnasium, und die NormaMule eintreten wollenden Jünglingen hiemit bekannt gemach"; daß am 16 dcs kommenden Monats November Vormittags um 9 Uhr in der hierorttgm Metropoiitankirche die feyerliche Anrufung dcs heiligen GcistcS vor sich gehen, am Tage daraufadcr sämmtliche öffentlt-chc Vorlesungen ihren Anfang nehmen werden. Aus dem k. k. Studienkonsesse in Kram- Laibach den 26. Okt- i8c)l. Von dem Magistrate der k. k. Hauptstadt Laibach wird allen jenen, die auf den Verlaß des verstorbenen Andreas Lintner bürgert. Schneidermeister gegründete Forderungen zu stellen vermeinen, hiemit aufgetragen, daß sie solche den 13. k. M. Nov. um 3 Uhr Nachmittags am Nathhausc sogewiß anmelden , und rechtsgiltig darthun sollen, widrigens der Verlaß ohne weiters abgehandelt/ und den betreffenden Erben eingrantwortet werden wird. Laibach den 16. Oktober 1801. Von dem Magistrate der k. k. Hauptstadt Laibach wird allen jenen, die auf den Verlaß des verstorbenen Philipp Hack bürgert. Tuchschcrer aus was immer für einem Nechtsgrunde einige Forderungen zu stellen vermeinen, hiemit aufgetragen , daß sie solche den 18. k. M. Nov. um 3 Uhr Nachmittags am hicsigcn Rathhause sogewiß anmelden, und rechtsgiltig darthun sollen, widrigcns der Verlaß ohne wetters abgehandelt, und dem betreffenden Erben cil!-geantwortet werden wird. Laibach den 16. Okt. '801. Nachdem wegen Ablieferung des Rezeswaizens die erfodcrli-che Vorkehrung bereits getrofen worden ist, hat es von der am 31. dieses bestimmten Lizitazion abzukommen. Laibach am 26. Oktober 1801. Von dem k. k. Landrechte im Herzogthum Kram wird auf Anlangen der EeziliaVidizin als testamentarischen Erbin der Fraule Maria Anna Skcrpin v. Obcrfeld allen jenen, welche auf obgedach-ten Verlaß aus was immer für einem Rechtsgrunde einen Anspruch zumachen vermeinen, hicmit aufgetragen, auf daß selbe bei der zu diesem Ende auf den 1. Dez. l. I. frühe 9 Uhr bor diesem k. k. Landrechte angeordneten Tagsazung sogewiß erscheinen, und ihre anfälligen Forderungen rechtsgeltend darthun sollen/ wie im widrigen mehrgedachter Verlaß ohne weiters der Ordnung nach abgehandelt / und sohin der erklärten Erbin eilige-antwortet werden wurde. Laibach den 19. Okt. 1821. Von dem Magistrate der k. k. Hauptstadt Laibach wird in Folge hoher Landesstclle Verordnung von 19. abhin, kreisämtl In^ timat ^5 p»-a/. 17. d- hiemit bekannt gemacht, daß in Hinsicht der vom Lande eingebrachten Militär Deserteurs es zwar bei der bisherigen Beobachtung zu verbleiben habe, nach welcher es genug ist, daß der Landmann den eingebrachten Deserteur dem nächsten Mi-litair, wenn auch nur ein Unterofftzier ausgestellt wäre, gegen einen Uebergabsschein übergebe, und aufdiesen Schein bei dem nächsten Negiment-Militair-oder General-Kommando die Ausbezahluna der Taglia ansuche. Indessen sey es einestheils, um versichert zu seyn, ob der Deserteur vom Landmann eingebracht worden, andererseits um die aus den spätern Taglia Ansprüchen entstehenden unzahllgen Verwirrungen, und Streitigkeiten zn vermeiden erfo-Dcrllck). 3) Daß, wenn der Landmann einen Deserteur nach Laibach bringt, er sich nicht, ohne vorder vernommen zu werden, entferne und erst nach der Hand oft sehr spät um die Taglia einkomme. b) In dem weitern Falle aber, wenn der Deserteur anderswo ei-nemMilltairposten, oder in gänzlichcnAbgang eines solchen derObria-kclt übergeben wird, der vom erstern, oder dieser leßtern ausaestellte Uebcrgabsscheln soviel möglich zur nemltchm Zeit mit dem Deserteur an das k. k. Obermtlitair-oder Regiments-Kommando beiae^ bracht werde, umdie Richtigkeit der Einbringung zu erheben,well sonst die Taglia Forderung abgewiesen werden würde. Laibach den 25. Sept. 1821. K urre n d e. Daß die Iournalpost zwischen Laibach, und Dörz aufgehoben sey. Nachdem die bisher zwischen Laibach, und Görz bestanden? Iournalpost nicht mehr nothwendig ist, so ist mit höchster Hnfve^ ordnung vom.24. v. Empfang ,9, d. M. bedeutet worden, dass solche aufzuhören , und künftig wieder die ordinari PM nu? zweimal in der Woche abzugehen habe, """ ^ ""^ Welches daher zur allgemeinen Wissenschaft anmit bekannt gemacht nmd Lmbach/ am 21. Okt. 1301. Kurrende. Seine Majestät haben die bis Ende dieses Monats höchst bewilligte zollfrcye Einfuhr des Getreides, und Greiselwerkes aller Gattungen, so wie den zollfreyen Eintrieb des Hornviehes aus Hun-gärn in Rücksicht der noch imer odwaltcnden Umstände auf weitere 9 Monathe, nähmlich bis Ende Iuly '8"2.allergnädigstzu verlängern geruhet Welche höchste Entschließung mit einem Hofkanzleydekret vom 5. Empfang 7. dieses zu Jedermanns Wissenschaft mit dem Beisätze bekannt gemacht wird, daß ter 29. Okt. vorigen, und 9. März d. I. Verlautbarten Vorschriften sein unabänderliches Verbleiben habc. Laibach den 19. Okt. 1801. Da noch immer die Umstände obwalten, welche im vorigeu Jahre das Verboth, Kraut und Rüben ohne Kreisämtl. Paß vou hier ausführen zu därfen, nothwendig machten; so hat man befun^ den, solches auch für dieses Jahr dergestalt zu erneuern, daß ohne Kreisämtl. Paß kein Kraut auf Spekulation erkauft, und weiter verführt werden därfe. Laibach den 21. Okt. 1801. Mit hochen Hofkanzleydckret vom 8. dieses ist auf Verlangen des künigl preusischen Hofes verordnet worden, daß den jenseitigen Unterthanen, welche ohne landesherrlicher Erlaubniß sich auf was immer für eine Art in den k. k. Landen niedergelassen haben, keine Päße, um in die könig!. preusischen Staaten zu reisen , ertheilt werden sollen, indem hierauf jenseits in Hinkunft gar keine Rücksicht genohmen werden wird. Welches zur Wissenschaft hiemit bekannt gemacht wird. Laibach den 21. Okt. 1321. Diek. HungarischeStatthalterey hat unter 9. v. Empf. 16. d.M. um die Bekanntmachung angesucht, daß von dem Trenschiner Magistrat , dem Sohne des ehemahligen dasigen Bürgers Johann Pan-lovitz, und der KatharmaDoboß, vorhln Soldat bei dem Wurmserischen Regiment, wo er dem Vernehmen nach, desertirt seyn solle ein proklustbifchen Termin auf dem 1. Sept. 1801. zur Erschein mmg und Anmeldung zu dem Ende bestimmt worden sey, damit er, wenn er sich noch am Leben befindet, seine Gerechtsame an den bon seinem Eltern besessenen Haus und zugehörigen Grundstücken, gegen die ihm solche streitig machende Partheien selbst vertheidigen, M entgegengeseztenFalt aber der Fiskus der Stadt dieserweaen bei nicht borhandenen anderweiten Erben das Erforderliche weaen Heimfälligkeit dieser Erbschaft borkehren könne. ^ ^ Welches daher anmit bekannt gemacht wird- Laibach den 21. Okt. i8c>i. ?----------------< - - ----------------------------^ Es wird andurch bekannt gemacht, daß der zur Niklas Zenkeri-schen Konkursmaße gehonge, in Laibacher Feld zu Ni/^ unweit St.Peter llegende,anhero unterthanige Acker, zufolge des bon hiesigen Lobl. Stadtmagistrat anhero gelassenen Ersuchschreibens, am '4ten Nov. l. I. Vormittag um 10 Uhr in hiesiger Amts-kanzlet m Kehrerischen Haus nächst der Schusterbrücke Nr. 114. an den Metstblethenden hlndann gegeben werden wird. Die Kauf-bedmgmsse können taglich hier eingesehen werden. Gült Neuwelt und Iamnigshof. Laibach den 23. Okt. 1801. Todtenberzeichniß. Den 26. Okt. Thomas Sorga, Schiffmann, alt 30 Jahr, in der Tirnau N. 12. — 27. Maria Stermka, Ledig, alt 80 Jahr, in derGradischa Nr. 41. Den 27. Simon Pogatschnig Schustermeisters Sohn, alt i Iahr, in der Nosengasse Nr. 52. — 28. Hr.Nikolaus Schmitd, k. k. Haupt-Zahlmeister, alt 55Jahr an der Wienerstrasse Nr. 38. ^ " , — 29. Johanna Manntschitfch , k. k. Lotto - Beamten Frau , alt^ c>as,r in der demschen Gasse Nr. 304. ^^ayr, — — Gertraud Skrabiy, bürgl. Vindermcisters Frau, alt 62 c>a5r <,«, Kapuziner Play Nr. 62. - ^' ""' " " ?r Zlost" ^^""' """ 2abr, im Kapu-