"!. 111. Ficilag, 30. Juli 1897. IllhWllg 116. Macher Zeitung. "^Ichr^ II, ls>, halWhrig st, 750, Im Lomv'oir: Die «La!l> «c!l » crschclni «äglicli, m« Nusüahml der Ismi^ »nd sscierwgc. Dir «ldmiuiftration bcfindel stch Connressplah «r 2, d!c Uebactlon Äabichosgasse Nr, 15, Sprechstunde« d,r Nrdarüon von « bi« 1l Uhr vormittag«. Uüsrmilil-rtt' Ärisjc wndc» »ich! «„ll^iomiin'», Manuscript »ich! zuriiclgl'strlll. ^ ^ Amtlicher Theil. »l> »Ü^Mechen^eruh!, '33^" ".W.^n'»"^ Majeft« haben mi. d« /' das Ritterkr^!>" ^und Chirurgie Albin ^? ^erpoftv ^ Franz-Josef. Ordens, «" 'W lH .^ Wels Johann Hain ^3^ I°sef F o'tzinn^" ^frei, endlich dem ^N fische«' Ub'"g" und dem Inspector ^ e«bkr8. Julius Ritter von Ü«tch"z N"t der Krone «n ' ?" »"dene Ver« ^ «rone allergnadigft zu verleihen ^3:">l'chZu^ ^°N« h°ben mi. >«N^r'^u«°uMenfarden ''a.en F^ "^chen wäre es Die Ferien der Kinder sind ein Begriff, der nicht jedem Ohr gleichklingt. Es mischt sich in das Jauchzen der Kinder gar mancher Seufzer der Eltern — leider! Obwohl selbst Mutter einiger Persönchen, die auch nicht gerade mit Engelsflügeln in diese Welt eingetreten sind, so hat es mich doch immer schmerzlich berührt, wenn Ellern sich gar so ablehnend der Idee der Ferien gegenüber verhalten. Ich habe dieses Gefühl me empfinden können. Es war mir neben allen den kleinen Unruhen und Scherereien, neben gelegentlichem Aerger und dem Herausreißen aus der gewohnten Tageseintheilung doch immer ein angenehmer Gedanke, für eine Zeitlang die kleinen Herren und Damen völlig unter Händen zu haben und trauteren Verkehr Pflegen zu ßkünnen, als dies feither der Fall war. Und dieses Gefühl tritt stärker hervor, je größer die Kinder werden, je höher sie in der Schule emporrücken. Das Letztere schon des« halb, weil sich das Lernen, Studieren und Vorbereiten immer schwieriger gestaltet und die Kinder nach und nach so gefangen nimmt, dafs ste einem innerlich täglich fremder werden. Auch allerlei andere Einflüsse machen sich in mehr dominierender Weise, als in früherem Alter geltend. Eine Mutter fühlt, als trügen die Ferien die Möglichkeit innigerer Annäherung in sich, als seien sie nöthig, um das geistige Band zwischen Eltern und Kindern immer wieder von neuem zu knüpfen. . ..^ ^. , „ Gerechtfertigt sind die vorerwähnten Seufzer aller-dinas da wo Vater oder Mutter allein stehen und, dem Erwerbe nachgehend, ihre Kinder tagtäglich sich selbst überlassen müssen. Da muss schon eme exemplarische Erziehung gewaltet und sehr gute Früchte getragen haben, wenn es die langen Wochen hindurch ohne allerlei Seitenspittnge und Streiche abgehen soll, hier sollte von der Wohlthat der Ferienschulen ausgiebigster Gebrauch gemacht werden. Wo normale Verhältnisse obwalten, wo also Vater und Mutter vorhanden, und letztere lediglich ihrem Haushalte und ihrer Familie zu leben hat, während der Vater seinem Berufe nachgeht, da geschieht es den Eltern rech», wenn sie die Ferien als ein paar Marter« Wochen anzusehen alle Ursache haben. Denn entweder haben sie ihre Pflichten nicht so erfüllt, wie sie es sollten, oder sie haben ein allzu kurzes Gedächtnis und können sich nicht in die Kindesseele hineindenlen. Sie ist impulsiv, leicht Eindrücken ausgesetzt, enthusiastisch alles erfassend, leicht überschäumend. Alles das hat auch durchaus nichts zu sagen, es ist mehr Vorzug, als Fehler, auf den Steuermann kommt es an, der das alles den richtigen Curs entlang lenkt. Wohl gibt es Ausnahmen, an denen des Steuerers Kraft erlahmt — aber sie sind nicht viel häufiger als jene, da draußen auf dem Meere ein Fahrzeug seinen eigenen verhängnisvollen Weg nimmt, weil die Elemente, m deren Gewalt es ist, stärker sind als Steuer und menschliche Kraft und menschlicher Wille. Das Geheimnis einer ersprießlichen Ausnutzung der Schulferien ist: Beschäftigung, nur um alles kem zielloses Hinträumen, kein völligrs Sichselbstuberlassen« sein, keine Langeweile, keine Bummelei. Selbstverständlich ist hierunter nicht zu verstehen, dass wir die Schule gänzlich mit anderem ersetzen und so die Ferien zu einer nur nominellen Wohlthat umgestalten sollen, aber System muss da sein: Ruhe, Erholung, Vergnügen und Beschäftigung muss geregelt sein. Namentlich wichtig ist es, dass, was immer die Kinder treiben, wo immer sie sind, die Controle der Eltern nicht fehle, wenn sie auch nicht in Gestalt einer lähmenden Fessel, sondern m,r ganz unmerllich vorhanden ist. Laibacher Zeitung Nr. 171. 1550 30.3^ leugbaren Patriotismus und seiner großen Begabung mildernde Umstände zuerkennen, so ist das begreiflich, aber es lässt sich nicht leugnen, dass sie dem Gründer Rhodesias auch manche arge Unannehmlichkeit zu verdanken haben. __________ Archivrath. Auszug aus dem Protokolle der 14. Sitzung des k. k. Archivrathes am 8. Juli 1897. Die Sitzung, zu welcher neun ordentliche Mit« glieder des t. k. Arvichrathes sowie Vertreter des l. l. Handels« und deS l. k. Justizministeriums erschienen j waren, wurde infolge Erkrankung des Vorsitzenden-Stellvertreters Sr. Excellenz Dr. Ritter v. Arneth von Sr. Excellenz Herrn Dr. Josef A. Freiherrn von Helfert um 10 Uhr 10 Minuten vormittags eröffnet. Seine Excellenz der Vorsitzende ertheilt zunächst dem Herrn Archivreferenten Sectionsrath Dr. Ritter Mahl-Schedl von Alpenburg das Wort zu einigen Mittheilungen. Der Herr Archivreferent berichtet zunächst, dass die vorgeschlagene Unterbringung des Salzburger Regierungsarchivs im dortigen Eapitelhause unmöglich sei; der Archivrath beschließt hierauf, das k. l. Ministerium des Innern zu ersuchen, es möge der k. k. Landesregierung in Salzburg nahelegen, in der Unterbringung des dortigen Regierungsarchivs Abhilfe zu schaffen. Der Herr Referent theilt hierauf eine Note Seiner Excellenz des Herrn Ministerpräsidenten und Leiters des Ministeriums des Innern Grafen Badeni, bezüglich der Betheiligung des l. k. Archivrathes an der Ausscheidung der aus dem Hoflammerarchive an Ungarn abzutretenden Acten, mit. Der Archivrath beschließt nach längerer Debatte, an welcher sich Se. Excellenz der Vorsitzende, Herr FML. v. Wetzer, Herr Ministerial-rath Dr. Beer, Herr Professor Dr. Vudinszky, Herr Professor Dr. Mühlbacher, Herr Sectionsrath Winter und der Referent betheiligen, Se. Excellenz den Herrn Ministerpräsidenten um die Zuziehung zweier Mitglieder des l. k. Archivrathes in die Ausscheidungscom« mission zu ersuchen. Se. Excellenz der Herr Vorsitzende ertheilt sodann dem Herrn Universitäts-Professor Dr. Redlich das Wort zu einem Referate, betreffend die Uebernahme von Gerichtsacten aller Kronländer durch Archive der politischen BeHürden oder der autonomen Landesbehörden. Die Anträge des Herrn Referenten, welche dahin ab-zielen, dass die in Rede stehenden Gerichtsaclen an organisierte Archive abgegeben werden sollen, werden an» genommen. Ferner wird beschlossen, an das l. l. Justiz« Ministerium das Ersuchen zu richten, für die geeignete Unterbringung jener Acten, welche derzeit noch nicht von einem organisierten Archive übernommen werden können, selbst Sorge zu tragen und die hiezu nothwen-digen Geldmittel zu beschaffen. gum Schlüsse erstattet Herr Universitä'tö'Professor Dr. Iirekl ein Referat Über die künftige Unterbringung der Archivalien der ehemaligen Republik Kralau und empfiehlt hiefür die Schaffung eines staat-lichen Archives. ^ " u ' ner Antrag oee yerrn Referenten wird anae-nommen. Hierauf wud d« Sitzung um 12'/ Nbr geschlossen._________________ ^ ' Politische Uebersicht <^. m 2a ib ach, 29. Juli Die Prager «Politik, meldet aus «<,„l unterrichteter Quelle- dass die Meldun «n fher 1) Elnberu ung des böhmischen Landtage s ledialich zournallsti che Erfindungen seien. Die Reaieruna N feste Entschlüsse für die"Zukunft noch IAt^- <^?« b."' ^N' ^ug/gen versichern, das sich Graf Baden: gwch nach seiner Rückkehr nach Wi^n mlt den Vorberettungen für die Vm^r..l..«„ ^ böhmischen Landtages befassen werde ^N^di^n Meldungen bemerkt die «R ichs»ehr. - E« sH uns entschieden A!Am " ufig lein festes Projrct im Hinblick H d n deutschbohnn chen Streit vorliegen bat EinU «..« dem Grunde, weil die Disposition bal^n^ «leichiacüon leine principiellen Zw«Ie me!» ^N^' ^M sich die Anl^ Regierung zu vollziehen scheint D e lib ale Pan eingebrachten RegieiunMorlagen 5, »U.»,/U ran.ien dafür, da,« »°r da!z?2^7 ?°" "° Apposition nach »ie Waffens re^n« 9 '"^" Lag- ,«. ,u, ««e ,°!che Meldung ^. ^«P 6'' «us Rom zugehenden ^.«. ^« 1°" l'ch dort die Version, dass die Ean. dldatur des Generals Morra di Lavriano für den durch den Tod des Marqms Maf^, geworbenen italiemschen Äotschaftttpoim' ^ ^i in erster Linie stehe, während das " ^ Wahl auf den ehemaligen "alleM"» M Paris, Herrn Ressmann, MN ".^F für unwahrscheinlich angesehen nmo. ^ , „ ss. dieser Frage, sowie bezüglich emes "^ Mouvement« im diplomatischen f"p Mlet." jedoch, wie aus Regierungstreuen einiger Zeit erfolgen. ^ Bürgschaft/bestehend in der^^ nationalen Eontrole «ber "e u M^ geboten werde. Dem ^"l- Hinopel°' 5 , der deutsche Botschafter 'N ^ ."'" l^dsH ! der deutschen Gläublger ^"^ nlt, °> , Nachdruck und betont den SanM ^. ^ gegen die jetzt an die Mrw ^ K5<1 !, nicht zurückgesetzt werden lNM ,z^ ^ ^, besiegten Griechenland d.e U" "h^ W5. t. auferlegt werd" so dürfen, "es < ^ deutschm Botschafter«, do« ^ M'^ ^ unter leinen Umständen an d^^ W ^ zugesagt war, noch verlü< ^ ^ Gläubigern, die Griechenland " fzl °„. h, Hilfe Hei^ ^ Niederlage auflasten. De^s,^ > Feststellung des Grundsatzes "^arl°^ Ie, Zahlungsbedingungen immer ^ ^, , die Verpflichtungen Grechenl ^ ^ 5, Gläubigern gegenüber da"" M M,f) ^ werden dürfen Das. hang ^^^ Ä Frage der Einsetzung U land wie mit der Räumung^^^/ ^> Aviaöns. Roman von L. Uoth. (49. Fortsetzung.) «Eine dunkle That ist gesühnt!» s«gte Onkel Fried ernst Ties stöhnte Erna aus; sie war um Jahre gealtert. «Dass es doch nie, nie wieder Tag werden möchte!» kam eS klanglos von ihren Lippen; dann schwanden ihr die Sinne. Onkel Fried hob sie empor und trug sie in ihr Zimmer, sie auf ihr Nett niederlegend. Nachdem er noch einen langen, kummervollen Blick auf sie gerichtet halte, ließ er sie allein. Und wieder war es lodtenstill in Wattenwyl. Nur der Sturm heulte weiter. Wie ein Grabgesang klang es aus ihm hervor. Er brauste dahin über ein vernichtetes, junges Leben und über ein kleines Menschenherz, das umsonst nach dem Frieden rang, den diese Nacht ihm grausam zerstört und geraubt halte. Auf immerdar? kenn was war geschehen und wie würde es nun erst werden? _________^ XI. Das Jahr gieng zur Neige. Nur noch wenige Stunden, und müde und alt geworden sank es hinab in die Ewigkeit, verweht und vergessen, nur mit Runenschrift die Ereignisse tief eingrabend, die es mit harter Hand geschlagen halte. Wer möchte sie zählen, alle die Seuszer. alle die Thränen, die ein solcher Zeitraum gebracht hat'. ^ <>/??'.°"^ "b^e sie zählen!» murmelte der alte Soldat !^e. der soeben den Pavillon verlieh. Neben der Vacchantw, welcher der Winter em weiße« Schneemützcheu auWetzt hatte, da» ste noch b"°usf°rdernder erscheinen ließ, als sie ohnehin schon ""' blleb er stehen, trotz der dichten Schneeflocken, die r^un s^^' ^ Wen nicht recht zu wissen, was 5.^un °3°'f/l »< «Verfluchter F.rlefanzl ,^ ^ und das Zimmer überseh n", ^ jch^ . ^ vornehme Erscheinung ."'^seUAb > ^ lebenslustigen Ahnen ^^^7^ ' dieser Gesellschaft verge "^ h,tt . ^ , lammen im Gebetbuche g"^ ^l,/fl<^ ^' an einander Mm'^ ° us < d^ ^ hinterlassen, zu Tode, "'^ < e^^ ^ Opfer forderte und !^/>lHM ! Der Schnee ""Zg Er-">^ H, Dieses leise Geräusch F^ stand sie auf; labend ^^ Haupt; dann schütt fie^ ,,d h ^ näherte sich dem 3"'« ,^ ^ ^ nieder. alter, ^ >" " l« «Da hast dus, u gb Onkel Fried, wandte ,'^ ^ Schlosse zu. ^rtietz""^ ^ !551 30. Juli 1897. "gesneuigleiten. L«l." ^i"gHer m!°^"uf be« Wetter-w>, unternah« 7'^ pen^lubiften. Dr. Grüns unb 3 3'"' Si7nH« Suhrer elne Vefteigung be« ^""^g.Hiltte ^«" K ?"ß°" Eoulolr oberhalb 3.,"" «lilt?« N^" ?l°"all abend« um 6 Uhr T !^°" fie ^"^. und Quetschungen. Auf dieser »l?>ens F°rra^"a^ """'""" "fällig ein ','" Vegrlffe w"' «."?>«' v°n eine« Führer be« lä!n°"'< °lner " ' Z?s bie Spitze be« We.terhorns l ^'. °" «t F«" ^^"'i'kn vergos« Freuden- ^?°n°ch G^°^ dem Führer kommen sah. 7"" "" brach"".buchtet, und Hllssmannschas. link ^"°^ Grindels . " °"l' ^elde Touristen ?lkben«H« Fracht. Ihre Verletzungen ^"^uww f^l Peter« des Großen.) Da« ch ^l "" äh27""^"""- weniger bekannt 2/° '^ssH"?^"cht hasche Legende sein. As"> b°ben.^ V^V«kn Nachrichten, kürzlich 2^" Krieg«« I«. ' de« russisch. ? tl«""«« in Pe «H " d« Große sämmtliche"^ '^u°"""l Ware« .,.» «°""' i« sich ein. Als i" den großm Gaal ^ ^"e dtt Tevv^« / ""^ ^M bedeckt war. fi7^'^' «°« Ne 1>«^° ?" ""el. Die Gesandten ^3"." °". Da w^ ^"1" l°llten und sahen tWH l ben Apfel h°H^^"" ^en Wunsch °u«. ^ ^betreten ^^ "lt den Füßen den bHe "/ der franM H "° 'W Gesandte bat sich eine "H^ einemM a °u te "" ^"« Strick, der « K '»°°!'««°l. h».. Während MZWM ^'0 ^ l^de neigen, bedu^'^ dle Zweige unter '^ ^M«,lll^"2leßen fi^ urch lo«««n die Tropfen l'r ^° be?^ en. P„ U in «ine« wahren Schauer ^lt^' Hlkwk "es in ein«. ,s^"" l°m«elt sich oft "l^,. ^ohner ^ °« lleinen Grube und bilde. ^ (ldie ll "frischendes wie klares " m"^ell^,^t ein n'""«testen lombardischen "tl ''^n ^ d°z w«gen " .^«" l" Mailand ein ^ „^ Ü l^t de°r F^« Kleinheit und auß'r" htk ^e V!.? sich um -l " ««gemeines Aufsehen '/td dk^b"°s^ g","nen Zhetlandpony, der 7l ^! !""" h^"^' ber cht5"^rehm« «Thierleben. ^A"cter ^ werde« »«' "^ ^ i« der Regel > h^d^ nur 82b°i« ^ild«)"' Die Eoncessionäre wirken dahin, dass das Land 10 vCt in Stammactien übernehmen winde, 20 pCt. Stammactien würden aufPcivatinteressenten entfallen und für 70 vCt würde man Prioritätactien ausgeben. Da man nur Braunkohle bei zwei Millionen Metercentner ordern könnte und auch Wälder, Weingärten und neu» entstandene Industrien viel Material zur TranKporturung liefern würden, so ist ohne Zweifel, dass die Eisenbahn rentabel wäre und es deshalb wohl nicht schwer sein dürfte, das nöthige Capital aufzubringen. Die Section ist der Meinung, dass es keinem Zweifel unterliegt, dass die Kammer den Ausbau dieser Eisenbahn sördern müsse und beantragt Folgendes: 1.) Die geehrte Kammer wolle sich an das hohe l. l. Eisenbahnministerinm wenden und ersuchen, die Pläne dieser Bahn in technischer und commerznller Hinsicht fachmännisch untersuchen zu lassen und den Ausbau selbst in das Programm jener Bahnrn aufzunehmen, die bereits im Jahre 1898 zum Ausbaue gelangen werden. 2.) Die geehrte Kammer wolle sich auch an das hohe k. l. Handelsministerium mit der Bitte wenden, dasselbe möge mit seinem großen Einflüsse den Ausbau dieser Bahn fördern. Die Anträge werden angenommen. lForlschuna folgt.) Saatenstand und Vrnteausfichten. Aus Trojana wild uns vom 26. Juli berichtet: Wir stehen auf dem äußelften Höhepunkt der lcmdwirl-schasllichen Atbeilen und Mühen. Die nllerlfhlen Weizen« felder werden noch abgesichelt, aber schon seit 8 Tagen wühlt der Pflug bis spät in den Nbenb hinein den erst abgeernteten Ackerboden sür die drängende Nu»saat des Sommerheibens, elner sür unsere Gegenden hochwichtigen Getrtioesrucht. Also sür unsere fleißigen Fildarbeiter im vollsten Sinne genommen. Dagegen kann rückfichtllch der Bienenzucht wenig Günstige« gemeldet werden. Zwar werden — wir hoffen rs — nach Verlauf von ungefähr 50 bis 60 Tagen die honlgduflenden Heldenblüten, glänzend im Morgenlhau von der Sonne beschienen, unsern Geruchssinn recht lieblich liheln; allein wir werben an uns die Frage stellen: Wo sind die Arbeiter, welche sonft die Vlilten umsummslen lmd rastlos abweideten? Die Antwort darauf gibt uns ein Vlicl auf die Bienenhäuser, welche zum Theile ganz leer dastehen ober nur sehr vereinzelte Vlenenftöcke bergen. Die Witterung des Vorjahres hat unter de« Vienenvolle (Nlsehllch aufgerlluml; Hunderte von Stöcken find gänzlich eingegangen, andere wurden zu Markte gebracht und enthielten nicht einmal ein Kilo Rauhhonig. Eine so traurige geldelung hat die jetzige Generation noch nicht erlebt. Seit Mitte Mai ist unsere Umgegend in der wei-ieften Ausdehnung von zerstörenden Wetterstürzen so ziemlich verschont geblieben. Allein die verheerende, <ür unsere Obftbiiume so verhängnisvolle Herrschaft der übel-berusenen Eismänner wird fich nicht so bald tilgen lassen aus unserer schmerzhasten Erinnerung. Vier Tage genügten, unsere Hoffnung zunichte zu machen und nur mit Wehmulh blicken wir empor zu unferen heute früchleleeren Obftbliumen, welche noch am 13. Mal im üppigsten Nlütenschmucke prangten. Für diesen schwer in die Wagschale fallenden Aus. fall im gefammten Ertrügnisse der Landwirtschaft scheint uns der Sommer gewissermaßen einen nicht minder hoch« bedeutenden Ersah geboten zu haben, und zwar durch die ungewöhnlich reiche Ernte der Futterlräuter, welche noch obendrauf beim günstigsten Wetter eingeheimst werben konnten. Unfere Scheuern sind nach der zweiten Kleemahb schon jetzt vollgepfropft, anfangs September kommt noch da« Grummet hinzu, welches sich in letzter Iiit auffallend erholt hat. Diefen Sommer war das Wachsthum der Futterlräuter selbst aus Wiesen mittlerer Qualilät so enorm ausgiebig, dass eine Lagerung der Gräser erfolgte. Auch Plätze, welche bisher nur als Viehweiden benützt wurden, bekleideten fich rafch mit eine« ungewöhnlich dichten Krlluterfchmuck. Mehrere Besitzer haben sofort die Viehweide eingestellt, das Futter abgemäht und ge-trocknet. Dieser zuletzt angeführte Umstand, fo unscheinbar er an und für fich ist, verdient i« Betriebe der Landwirt, schaft eine nicht geringe Beachtung. Schon seit mehreren Jahren haben auch Besitzer von mittleren Landwirtschaften die Slallfülterung, welche bis dahin nur aus großen Oiltercomplexen pralticiert wurde, nach und nach ein» geführt; seit heuer jedoch fcheint biefe Praxis auch bei kleineren Nutzern Wurzln zu fassen. Diesen Umschwung in der Bewirtschaftung lönnen wir nur mit Freuden begrüßen, denn er bedeutet einen wichtigen Fortschritt in der gesummten Landwirtschaft. Die Gerste, welcher in der Regel nur ein beschränkter Raum zugewiesen wlrd, indem «an fie nur zum Hausbedarf anbaut, um fie dann als Graupe zu verspeisen, hat den Erwartungen nicht entsprochen, obgleich sie beim Schneefalle im Mai a« wenigsten gelitten zu haben schien. — Dem Roggen, welcher während der «nheilbringenden Schneelataftrophe hoch und kräftig empor-g'wachsen war, hat das Unwetter durch die sofortige Lagerung den empfindlichsten Schaden zugefügt, besonder« auf Neckern, wo dieses Getreide am üppigsten stand. Dabei war die Slchelung äuß-rst beschwerlich und zeitraubend. Der Schnitt an verworrenem, zum Dachdeckin ungeeignetem Stroh wir ausnehmend ergiebig; der Drusch ergab aber nur eine dürftig? Schültung von nicht vollend» ausgebildeten, magern Sannnlücnern. Ane Ausnahme davon «acht der TommenMen, welch« wkhrend h«» Laibacher Zeitung Nr. 171. 1552 ^.W^> Willerungsunfalle« noch weniger ausgibildet dastand und! diesen ohne erheblichen Schaden überdauerte. Von der nun vollendeten Weizenernte lann «an fast dasselbe sagen, was von der Roggenernte erwähnt wurde. E« wäre nur anzuführen, das« die Weizenhalme dem Schnee einen kräftigeren Widerstand zu bieten imstande waren, so dass fie selbst dort, wo sie sich von der Schnee, last gebeugt hatten, sich wieder zu erheben vermochten. Der Schnitt ist von seltener Fülle an Garben; allein schon den Schnitterinnen fiel da« geringe Gewicht der Garben auf und bei der Inaugenscheinnahme dir Samen« lörner vermisste «an an ihnen da« pralle Aussehen, wodurch sich ein schöner Weizen ftets auszeichnen soll. Stroh wird es also heuer in Fülle geben. Auch der Hafer, welcher von Jahr zu Jahr an Terrain gewinnt, neigt sich schon zur Reife. Sein Stand lässt nichts zu wünschen übrig, darum hoffen wir auch, das« er nicht nur unsere Scheunen noch voller, als es schon jetzt der Fall ist, mit Stroh pfropfen, sondern auch die Getreidelüften sullen wird. Ueber die übrigen Culturen berichten wir ein anderesmal. ___________ ^ ^(Landtags abgeordneter Notar Johann Kersnil f) Die sterbliche Hülle des dahingeschiedenen Landtagsabgeordneten Notars Johann Kersnil wurde gestern um 4 Uhr nachmittag« vom Trauerhause in der Wienerftraße nach vollzogener Einsegnung zur Beisetzung nach Egg übersührt. Den Sarg schmückten zahlreiche prachtvolle Kranzspenden, gewidmet von Corporation«:«, Freunden und Verehrern des so früh Verblichenen. Beim Trauerhause halten sich viele Verehrer des Verstorbenen eingesunden. die in stiller Trauer pietätvoll der Einsegnung anwohnten. — (Postdienst.) gur möglichsten Ausdehnung der Aufgabezeit für Correspondenzen zu den einzelnen Postzügen wurde im Hofe des neuen Poftgebäudes ein Briefkasten ausgestellt, welcher un«lttelbar vor Abfahrt de« Postwagens ausgehoben und vo« Postbegleiter behufs Ausleerung und Weiterleitung des eingeworfenen Materials zum Vahnpostamte übertragen wird. — (Militär-Concert.) Heute findet beiem Schweizerhause das letzte Concert der Kapelle des 27. Infanterie-Regiments vor dem Ausmarsche zu den Manövern statt. Das Programm ist reichhaltig und gediegen, und es dürste der Besuch, wenn die Witterung günstig ist, recht zahlreich werden, da das Reinerträgni« zum Besten des Mlitär'Curhauses in Franzensbad bestimmt ist. — (Hymen.) Am 3. August halb 11 Uhr vor« mittags findet in der Domllrche in Klagensurl die Vermählung des Herrn Hans Rainer von und zu Har» bach, l. l. Bezirlscommissär und Lieutenant i. n. a. St. des Landwehr ° Uhlanen - Regiments Nr. 5, mit Fräulein Malvine Freiln Billet-August von Nuenfels statt. — (Südbahn-Iubiläum.) «m 28. d. M. waren es 40 Jahre, das« der erste Eisenbahnzug von Wien bis Trieft verlehrte. Es ist da« eine lange Zeit, und der allergrößte Theil der gegenwärtigen Generation lann sich daher die Südbahn nur als Ganzes, als eine Wien mit dem Meere und mit Italien verbindende Groß» bahn vorstellen. Bis letztere sactisch zustande lam, hat es aber insolge der großen Schwierigleiten, welche da» Terrain zahlreicher Strecken barbot, nicht weniger als 17 Jahre gedauert. Es wurden nämlich eröffnet: die Strecke Wien« Mödling am 20. IM 1641. Mudling-Baden am löten Mal 1841, Vaden-Wlener-Neustadt am 1b Mal 1841 °" 24- October 1841, Neun- lirchen-Gloggnitz am 5. Mal 1842, Gloggnih-Mürz-zuschlag a« 17. Juli 1854. Mürzzuschlag-Nruck a M i« September 1842, Brück °. M.°Gr°z °m 21 October 1844 GraMlll am 2. IM 16. September 1649. Laibach.Trieft um 28. Juli 1857 . , ,-7^"'^°ll«bewe«ung.) Im zweiten Quar-tale des laufenden Jahres wurden im politischen Bezirke üittai (36.851 Einwohner) 44 Eh« «Hen und 320 Kinder geboren. Die gahl der Verstorbenen belies sich aus 305, welche sich nach dem Alter folgendermaßen vertheilen: Im ersten Monate 19 i« ersten Jahre 56, bis zu 5 Jahren 90. von 5 bis zu 15 Jahren 10, von 15 bis zu 30 Jahren 16, von 30 bis zu 50 Jahren 19, von 50 bis zu 70 Jahren 31, über 70 Jahre 38. Todesursachen waren: bei 30 angeborene Lebensschwäche, bei 38 Tuberculose, bei 4 Lungenentzündung, bei 9 Keuchhusten, bei 5 Vehirn-fchlagfluss, bei 11 organischer Herzfehler, bei 2 bösartige Nlubilduligen, bei allen übrigen sonstige verschiedene Krankheiten. Verunglückt sind ? Personen (4 ertrunken, 1 infolge erlittener Brandwunden, 1 infolge Sturzes und 1 von einem Pferde erschlagen). Selbstmord ereignete fich einer, dagegen üin Mord und lein Todtschlag. —0. — (Freunde geistiger Flüssigleiten.) ^ln der Nacht vom 7. auf den 8. 0. M. wurden dem 3le. ftlluiateur Vincenz Polorn der Papierfabrik in Görlscbacb ^""7«^^"^°"^« befindlichen versperrten ««uer und zwar au« «wem Fasse da« 110 Nl».. raleur Jakob Vosperlng in der genannlen Reftauralion l ist vor längerer geit der Schlüssel einer andern Räum» lichleit gestohlen worden, welcher auch die erwähnte Kellerthür aus- und absperrte und es scheint, dass die Thäter bei Verübung des Vranlweindiebftahlrs diesen Schlüssel benutzt haben, well die Thilr des Kellers nicht im min« besten beschädigt, vielmehr nach wahrgenommenem Dieb-stahle ordnungsmäßig abgüsperrt angetroffen wurde. I« genannten Keller befanden sich auch sonstige geistige Ge° trünle. die aber die Thäler unberührt liehen. Die In« vigilierung nach den Thätern, welche kr bisherigen Uer> muthung nach Burschen aus den u« Göttschach liegenden Orten sein dürften, blieb ohne Erfolg. —I. — (Vom Radfahrsport.) Schon einmal er-wähnten wir de» elektrisch betriebenen Fahrrades, dtssen Schnelligkeit geradezu unheimlich genannt werden muse. So brachte cine Probefahrt unlängst solgende gelten: für 2 km 1 Min. 50'/, Sec.. 10 km in 9:26'/;. 16 Km in 11:25'/;. Die Fahrer haben bei diese« Tempo groß: Mühe, in den Curven die Richtung zu halten. Ja, wenn die Cutven und die «groß?n Preise für Rennfahrer» nicht wären, dann lönnte fich da« Rennbahn« bauen jeder Ort gestatten. Die Stadt Mödllng musste fich auch entschließen, heuer 1000 fl. als «ersten gug-preis' zu opfern, um Rennfahrer von Wien, Graz und anderen Octen sowie auch Wiener Publicum herbeizuziehen; dadurch werben die Deficit« der R n^.bahnen so unheimlich, das« von einer Vauactieneinlösmig. ja nicht einmal von einer Dividende bei den meisten Bahnen die Rede ist. und manche ganz gesperrt werden. Die Gründer können dann für ihr verlorenes Geld «Curvenfteigungen» fahren, was fie aber z. V. am Semmerlng oder von Trieft nach Opilna viel billiger haben könnten. Wie gut ist dagegen Gmunben gefahren! Statt einer Rennbahn hat dieser Curort eine Parlsvaziersahrbahn angelegt, das heißt, in den Parlanlagen ist ein schöner. 5 in breiter, ovaler Pro«enadeweg von 600 m Länge, nur für da« Radfahren der Curgäste bestimmt, angelegt worden. Da «an bi« hin auch die Eurlapelle spielen hört, so gibt e« zur täglichen Curmufil-Stunde tin sehr flotte« Rabfahrleben auf dieser Radcorsobahn. Solche Anlagen find sehr kleinen Städten und Curorlen sehr zu empfehlen, weil jeder Radfahrer dafür gerne sein Scherfltln beisteuert, und bort frei von den Hindernissen der Straßen, spielender Kinder, der Fuhrwerke, Hunde u. s. w., fich der gesunden Bewegung behaglich hingeben lann. Auch Ischl HZt eine solche Corsobahn — auf der lein Tempo unter drei Minuten per Kilometer gestattet ist — zur großen Freude seiner radfahrenden Curgäfte. unttr welchen fich auch die berühmte Künstlerin Frau Katharina Schratt befindet, angelegt. —u,r— — (Nu« Gottschee.) Da« Waisenhaus in Gottschee soll nun auch mit gutem Trink- und Nutz« wasser versehen werden. Die Verlängerung de« Rohr-stranges der Gotische« Wasserleitung, ebenso die Llgung der Leitungsröhren in die Wohnräume wurde bereit« in Angriff genommen und es dürfte die Arbeit bei den heurigen günstigen WilterungsvellMnisstn nur kurze geit in Anspruch nehmen. Auch die Trifailer Kohlengewerlschaft gedenlt zur Speisung ihrer Dampfkessel das Wasser der Gotische« Wasserleitung zu entnehmen, wenn ihr dasselbe zu einem Preise geliefert werden lann. der fich billiger stellt, als der Bezug mittels einer eigenen Filter-anläge. Die Stablge«einde hofft, diesbezüglich ein beide Theile befriedigendes Übereinkommen treffen zu lönnen und ist bereits mit Vorschlägen an die G> slllschaft herangetreten, gur Assanierung von Goltschte trägt wesentlich der neue, vo« Gymnasium bis zur Rinnse führende Veloucanal bei, den ble Firma Hruza und Rosenberg wirklich mufterhast herstellte. Derselbe entspricht einem lang gehegten Wunsche und wird hoffnt» lich den Klagen üb« den schlechten Zugang zum Gym» nasium, die im vergangenen regenreichen Win!« häufig laut wurden, für immer ein Iiel sehen. Die Stadt« gemeinde ist fich ihrer Aufgabe b wusll, und hat ln«° besondere seit der Nahneröffnung Bedeutendes sür Wohl« fahrt und Verkehr geleistet, lann aber nicht lm Handumdrehen alles da« schaffen, wa« viele Generationen vorher verabsäumten. — (Gemeinbevorftands-Wahl.) Bei b« stattgehabten Neuwahl de« Gemelnbevorstandes der Ocl«. gemeinde Döblilsch wurde der Grundbesitzer Mathias Vertin von Döblltsch zum Gemeindevorsteher wiedergewählt und der Lehrer Peter Krauland von Maierle sowie die Grundbesitzer Josef Plavc von Döblltsch, Michael Kraler und Johann Turl von Iernejsdorf zu Gemelnderäthen gewählt. -^ (Wasserleitung.) Wie un« mitgetheilt wirb. ist die Wasserleitungsanlage in Präwald, Vezlrl Adelsberg, zu welcher vo« Staate und vom Land, bedeutende Beihllsen bewilligt wurden, nunmehr vollendet worden und wird demnächst die technische Collaubierung derselben stattfinden. —0. — (Bad Krapina-Tüplitz.) In der geit bi« zum 24. Juli find i« Nabeorte Kraplna - Töplih 1499 Curgüfte eingetroffen. — (Einbruch«.Dlebstahl.) In ber Nacht l"°« 22. aus den 23. d. M. drang in da« Uhrmacher-l vwst de« Ve«ündlv«sUl,.<, uny Uhrwacher« Ialoh Ptternelj von Auritz. Gmchlsbezlll N ^F ein unbekannter Thäter, indem er °« .^,^ der hölzernen Nu«lagethür abris«. ble ^ ^W lelft eiserner Werkzeuge aussprengte, "e «^ mit Strahenkoth anstrich und einschlug," „»F wendete au« demselbcn Uhren i« ^"^ei, ^ 120 fl. und verursachte auch sonstige« «>«, ^ trage von 25 st. . , nach .,« -(Einfuhr von Hund ^," britannien.) Laut ein« vo« l°"",^ Generlllconsul mitgetheilten Verordnung" ^ ^ Ackerbauminifterium« vo« Mal '-^" ' „ D" von Hunden nach Großbritannien "''<"« vorher schriftlich eingeholte specielle «" ^«>. nisterium, (^0 Ü,o ttoorew^, v""" " l^> VVI.iwI^II 1>Iaee, I»n6on 8- ^' ° „«, 5 te«ber l. I. angefangen, ve ^^. betreffenden Ansuchen ist de« Hunde« °uch da« Land l'i«" b"« „ ^ Hasen, die Route nach dem Vest'"" „O' dessen sech««onalliche Isolierung l""'' anzugeben. ^ k«,sefe^ - (K. l. Priv. Sübb°h«^i30 , Einnahmen vom 11. bl« 20.3««/« ^M, in derselben Periode 1896: 1,272 N«'^^ 32.668 fl.; Gesammteinnahmen v°V " ^l Juli 1897': 24,161.090fl, in« 23.931.156 fl.. Zunahme 189?: 2A b^ vom 11. bi« 20. Juli 1897 per KAis^ derselben Periode 1896: 584 si- °°^n p^i 15 fl. ober 2-6 M. Oe'a""" "^" lH vom 1. Jänner bl« 20. 3"" ^^^ derselben Periode 1896: W,962 si-, ° " ^v. 106 ft. oder 0-9 pCt. find nach den Ergebnissen der beM" ^^/ eingestellt. ^^>l Ueueste «lachricht" Obwohl die Verkündigung oe^^,^e^ heute vormittags anberaumt war, ^ ^ Gerichtshof schon nach M'tternach^H ^ Spruch über die Schuldige. ^bedHA meister Voitschew einstimmig ^ s^de l^A unter Zuerkenmmg ebenso Novelic. Äogdan l«^ ohne Vorbedacht unter Z""lenn O A,i. Umstände schuldig befunden. N'l° 5 ^ freigefprochen. Die Verlimd'gung heute um 9 Uhr vormittags^^ / Die Lage Paris. 29. Deutschland habe durch Frage für die Z°hl""g d" ^ ^ d,^/ Mächte verpflichtet. die Frage °' «leich M Griechenlands und der Turl ^e'B ^ Räumung Thessaliens und der ^, > regeln. , yy I"li> ßM , der Artikel über die "neg" „. , z griechische Finanzcontrole^stam > . Wien. 29. Juli. Ar^ ^ Reaenwetters ist das W°ssf ^ad^> 4 «. gestiegen. " schädigt. Das Wasser fü " y.H < das sich an den Pfeilern sta"- ^gesP^ über den Wienstuss ""<« ^ BH / Anhaltende RegenMe ""^ D<^^ ^ Troppau gemeldch ebenso ^ ^e ^ wo der Hernad-Flul» ^l.) K' schwemmt hat. ^ _ ,. (OG'. i"// Fünftirchen, 29. 3" ' ^hils^^!^ mittags traten 5w Stt g^^P ^ Die Bauarbeiten belM Gev" ^ . ^ Verpflichtungen «'«'»üb«« ° ^s! 3 ^ ^z, müssen. Die h«s'ss.„ »ttß"'Kl'V berufen der «eft«" ',,'««'i,i<^ , ?« 3 ?" ewgelroffen, ^?°n Nu l»nd 5^' wn»,.Te>, D'° »mserin. '" 'w°r,e!, ^ "° "'" !«r Ansang« nüchster Woche »?2''ftr"«'«^', I""' Vri«,. Tel.) Die "--->^Kl!dll», "" Le,chen!ian«p°ile der Zjl,>'tz»d« H. ?N°> '"",»«h«° durch «rnw. maöla, Oesterreichische Apothelrr. und einschlägige San,läts> gesetze, 3. Aufl., geb. fl. « —. — Domitrovich, Statische Be< rechnung von Nallcndecken, Säulen und Stützen im Hochbau fache. geb. fl. 2 -. - M a n t c g a z z a. Das Jahr 3000. fl. I' 20. — Neeber, Die Nechtsurlunden der österreichischen Eisenbahnen, 25. Heft, fl. 1'20. — Weiler, Wörterbuch der Elektricität und des Magnetismus, 1. Heft, sl. — 45. — Dörr und Müller, Der Drechsler, 1. Liefg., sl. — 72. — Hrl el Döcoralion. 18i)7 ^ar». fl. 1-20. — Oesterreichischer Stndentenlalender 1897/98, fi. —-50, geb. fl, — 80. — «urräthig in Jg. v. Klein mayr ^ Fed. Nambergs Buchhandlung in Laibach. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. Am 29. Juli. Ritter u. Klradl, l. l. Feldmarschallieutenant, geh. Rath, Sarajevo. — Brandstiilter, Oenb.'Rittincister, Pola, Osana, l. n. l. Hauplmann, Kornenburg. — Prtrlin. t, l. Pro» schor, Budapest. — Landsinger, l. l. Oberbergvrrwaller, Idria. — v. Ciota, Gutsbesitzer, Fiume. — Dr. Laharnar, l, l. Mini« sterial.Vicesecretär; Löw, Wolf, jtflte,, Wien, — Mayr, Löchhen, Oberlieutenante, Ludwigsburg. — Cremaschi Acrgimi. Ingen.; Manzoni, itugy, Private, Trieft. — Dinstl, Privat: Bcrger, Oftcrnsängerin; Wtz, Braucreibcsitzerin, Krems. — Vurger, Äfm., Kaftosvar. — Ianifch. Tilch, Kflte., Prag. — Valon, Ksm., Wisell. — Sasnil, Bratina, Private; Nratina, Priester, Ngram. — Plesic, Priester, St. Georgen. — Havas, Kfm., itanizsa. Lottoziehnng vo» 88 Juli. Brttnn: 83 57 80 63 70. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. t^ ^2 8Z« 8" «wb t,, Himmel« Z«H 29 ?^-3: ^^'^ 22" 1 NNW. mäßig halb^wM ' ' 9 . Nb. 734-9 17 8 NW. fckwack bewöllt 30. > ? U. Mg.! 732 - 5 I 16 - 7 ^SW? mäßig bewöllt i 0 0 DaS Tagesmittel der aestriae« Lemperatur 17 3", um 2 5' unter dem Normale. Verantwortlicher «edacteur: Julius vbM'Ianuschowslv «itter von Wissehrad Depot der k.u.k. Generalstabs-Karten. Maßstab 1: 75 000. Preis Per Blatt 50 kr., in Taschenformat auf Leinwand gespannt 80 tr. Jg. v.Kleinmayr H Fed. Kambergs Buchhandlung in taibach. In kürzester Zeit verschwinden alle Unreinlichkeiten der Haut bei täglichem Gebrauche von Melusine- #« ^^ >< Gesichtssalbe. Preis: 1 Tiegel 35 kr. Allein-Depot: ,,Mariahilf-Apotheke des M. Leustek Laibach, Resselstrasse Nr. 1 neTcen. der IF'leiscli.li.a.-a.ez'ter-ü.clce- Die chemischen Analysen der Herren Dr. Hager in Frankfurt, Professor Roeiler in Klosterneuburg, Dr. Mausfeld iu Wieu, Prof. Knapltsoh in Laibach und Landesgerichls-Chemiker Morpurgo in Triest, welche im Eisenweine des Apothekers Piccoli in Laibach die angegebene Menge Eisen immer bestätigt haben, sind das beste Zeugnis und bieten die größte Garantie für dessen Wirkung. (2890) 10—5 Dieser Wein ist sehr angezeigt für Blutarme, Nervöse oder durch Krankheiten geschwächte Personen, für blasse, schmächtige und kränkliche Kinder. Preis einer Halbliter-Flasche I fl. Course an der Wiener Börse vom 29. Juli 1897. «ach dem officiellen «oursblatte ^ü?»°i^ ' «7 5» 158-50 »eld W,« «""lse Stück 4°/, . . . . 9»-S0 lOU-bO »"/« lblv. Gt.) E., s. loo fl, U, ^g(, zoo 8U Ntutrfr«! ,ül»00Kronen M°m. ,00 »5 100 4b bä' v"«-""l. ^ loo fi. u. W. ,b« 7^ «4-75 Prnnd»nU..Pbligatl««,n (ft!r 100 fi, «M.). <°/° tioattscht und Navon«lHe »»- —»— «nd'l, Äff,ntl. Anl.h»n. »°nau°«e«..«ose »«,A„l,d„ , ,8-75 —>- Vtld Vors ßs«»Uri»ft (f«l,c» p.). bt«. PrHm..bchlbv.»°/ ,.««, lz,8 - l,<- Oest..ung, Nllnl v,rl. 4°/„ . . loo 10 10i — dio. dt«. öolühr. ,, »°/, . . ,00'in lUl - VparcaNe. l.ist.,«oH. ü'/,°/»vl loi-50 —— ßslorit«t«.Gbllg«lls»»n (,«l lou st.). Ftldwllnd»«Nllrdbahn Vm. lg»« ,«>?!, ,„, ?x Lestm. Nolbwestbahn . . . U-A !?»I. Ltllat»b°bn»°/»^3««.b0«p.Lt. ^5,^ ""," Vübbahn »°/, «l ßrc«. lilx, p. St. ,yg.,z ,°7... dt°. b°/, k »M st. ». 1 4»/, Unterttawer «ahnen . . g,,^, ,^,.^ (Ptl Vlück). Vub»ptstn Kreuz, Ocst.«es,».lN st. 1850 20 bl) U°t?en»«u,,U.'».V«l».6tl. " «t. ,l»° «ub°lph-«°Ic il! ft, .... «üb« »6^0 Kt^>m°«»l. ?8-- W»lbsteln dto bt°. ll. Em, »»»". . . »?'«> »8 l>0 2« »»'»5 (p,l Ltück). «üglr l>«. Vllnl »NO sl. »a°/,». 1«1 »0 l«L eu Vllnlvtrew, «lnier, »00 st, . »60 »b »S0 75 !U°b«.»«nfi.,O«st.,»0 3S? 5l» Depofitenbanl, «ll«., »00 st. . «<»s b0 «l« — ««eo«pt«.«el., «brist., 500 fl. ?44 - ?«o — «lr^u. «äffen»., Wiener,»00». »?« 50 »8« — HM»othelb..Oest^,«)0 st.«»/»». 8«— «8 — »wdtrbanl, Oest., »ua st. , , »»S «1 »40 — oesterr.-unzar. >8anl, SCO st, . 9»4 — 848 — Unlonbanl »0« fi...... l»ou — 300 »u Ver»,hr»banl, «ll«., l« fi. . l?4'— l?S— ßlll»n »on fflanHpsrl». zl»t,l»»hm«»g»n (per Btilll). «ulstg'Ttpl. «isenb. »00 st.. . 1S48 lNl.8 Vshm. Norbbahn l«l st. . . »S? - «»7 50 Vuschtithrabee 4» — bbd-— Donau - Dampflchiffahrt»»Ges., Oefierr., 500 st. VM. . . . 458 — «lt - Dul'«obtnbacher«.'«.»00ft.E. 7l?5 7ll — Ferdlnanb»»Norbb. l000st.«>M. »4lü »4üb Lnnb.'«zernow.'Iassy»lnsenb.» «esellschaft »00 st. ». . . . »84 t.0 »85 - Lloyd, Oest., Trieft, b0N st. «W. »«4- »9» .. vefterr. Noldwefib. »00 fl. L. . 254 — z^4 50 dto, bto. slit. U) »00 fi. S, »b8 - »t>8 l>o Plll8°Dlller«!senb, >50fl. E. . Sll- vz ?k Ltaatleilenbahü »00 fi. V. . . «4b ib 345 ?b Lildbllhn Wl, si. L..... «^._. „z.^ Lüdnorbb. «erb.'V. »0N fi. «M. »n «, ,z» 5>ss lra«wü^««1.. Nr.,,70 fl.». W. 4?» - 4',4 - »eld ««» I««»u»^«es., «eue«,., P«l^ rltüt«»»l Un,.<««Nz.»<1enb.»oofi.b»lb« »N - »l»— Une,»estb.t«»»b^»r<>j)2U0st.G. «0«) ,ll t.l> Wl«tr U«»lb»hneN'«c».-«e<. — — - <-. lndustli»«Actl«» (per stück). «»uze!., »ll,. «st., l00 st. . . 9/- S».. V«y>>gnd. in «»len l0« fi.....«8 — «9 — E . Vlont!»n»Vtl,llIch., vest.»alpine l»«4« l8> »0 Präger Hnb.'»el. »00 fi. ?«4 — 70«— ValgoTarj. btelnlohlen SN I. »0» -. «04 50 „Ochl»al»ühl", Papiers., »00 l. »,4 75 »,«.»!. „Tteyrerm/', Väpierf. n. «.»». l?l — 1?» — Trlfailer Kohlen».»«es. 70 fi. ,?z ^.. l?4 5U Vllfftnf..G.,tX«.«ctl«n-»ts. »»«-. «»4.. z»»is»». »mflerdam....... 9»— »9 l« Deutsche Plütz»...... 58 «7, 58 l»l» London........ l!9'4t> «19 8^i Parli......... «57, 4? »>«. St. Vetersbur« . ..... ll»S 50 <2L ?ü D«l«l»n. Ducaten........ 5 S5 5 b? »»'Fruncl.Otüse..... 95» »5» Deutsche «e!ch»b»nln»te» . . 58 «7» 58 7». Iillllmilche sanlnoten . . . «50 45 b« ««^!,^l!<.»t,l , . , , »-»«,. l'llö,,' n Offene I (%TT^-_ Admi»^fration ""d lhm der Grundbuchsbescheid vom 24. April 1897 behufs Einverleibung des executive« Pfandrechte« pclo. 65 fl. 66 kr. s. A. auf feinen Realitäten zugestellt. K. k. Bezirksgericht Tschernembl am 12. Juli 1897. (2888) 3~3 St. 2645. Oklic. Na prošnjo Franceta Kogoušeka (po dr. Storu) se s tusodnim odlokom z dn6 26. julija 1896, St. 2975, na 10. junija in 10. julija 1.1. doloèena dražba na 1083 gld. cenjenega zem-ljiäöa Neže Bradeška iz Rovt vložna öt. 26 kat. obèine Rovte preloži na 16. septembrainna 16. oktobra 1897, °b 11. uri dopoldne, s prejönjim pri-stavkom. G. kr. okrajno sodiööe v Logatci, d«6 lO.junija 1897. (3183) 3—3 St. 4330. Prva eksek. dražba. Dn6 3. avgusta 1897, ob 10. uri dopoldne, se bode pri tem sodišèu prva eksekutivna dražba zern-Ijišèa Matevža Gelharja iz Nemškevasi, vlož. št. 80 kat. obèine Peteline, vršila. C. kr. okrajno sodišèe v Poslojni, dn6 16. julija 1897. (3281)3-3 St. 3901. Razglas. V izvrsilni zadevi Lovrenca Zde-šarja iz Glinc (po dr. Hudniku) proli Antonu Palèièu iz Igevasi zaradi 14 gld. 5 kr. s pr. postavil se je ne-znanim pravnim naslednikom zamrlih tabularnih upnikov Antona, Jerneja, Simona, Jere in Simona Palèiè-a, Ma-rije Srpan, Marjete in Marije Palèiè, Helene, Lize, Urse, Helene in Ane Avsec iz Igevasi in Jerneja Hlabšeta \7, Loža, ler neznano kje bivajoöimn tabularnima upnikoma Janezu Av.secu iz Igevasi in Andreju Lavrièu iz Zgor-njega Jezera Anton Ponuda, župan v Staremlrgu, skrbnikom za èin in se istemu vroèil tusodni odlok z do6 10. junija 1897, St. 3139. C. kr. okrajno sodiööe v Loži, dn6 21. julija 1897. Der L tötalte Beaitffl-Coim-Ferae liält am 7. August 1. J. um 8 Uhr abendi im Glassalon des „Hotel Lloyd" eine ausserordentliche Generalversammlung zu welcher alle P. T. Mitglieder höflichst eingeladen werden. Laib ach am 30. Juli 1897. I l)ev Vereins-Vorstand,