Nr. 77. ^—>_^ Dounerstag, 4. April 1889. 108. Jahrgang. Macher Zeitung. .!«'« u. n, ^!b?<>^, « V°sive,,,nb»°«: »°n,l»hri, st. l», yaldjähtl« ,l. 7.K0. I« « ° mpt ° ll: ^ "'"l Hnltlalt ",7"^«» si-»,»l>. YUl bl« Zustelln», in» Hau« ,anMll,^l.!.- I»,«ltt,»«««»»rl y»» ^—^ ' '« ^ Zeilln «K.. zröbn« v» ><«ile « lr.< del öst««n «l»»,b«lholnn«en pl. Ztil« » l». Die ..laibach« Zellun«" tlschlint «üllllch mlt »nlnahmt d« Von»» und fleilttage. Vie >tz»w»ft«N,» befindet fich 2ong«s»plah ». b<« «etz«tt»n Vahnhosgasse »«. Sprechstunden be, Mebactlon täglich »on l0 b!» ll Nhl vormittag». — Nnsr<»nll«tl!ttrl«<» werben uichl »usstnomm«n and Viaunscriptt nicht znrnszeftellt. ^ Amtlicher Mil. «^höchst'r ss"^^?p°s^lische Majestät haben mit v°'" 28. März d. I. dem Dominik Sciolis in Triest lax- ^lhe« all^«>5". Charakter eines Oberlandesgerichts- »uergnadlgst z« verleihen geruht. Schönborn m. p. ^bchst^^k- Apostolische, Majestät haben mit 3^^icki«. M'^'lNll vom 28. März d. I. den Mhe'^Aath "' Trieft Clemens Mr ach zum ö""Nknne>," Gerichtes '" Trieft aN.rgnädigst ^uht. Schönborn m. p. ^chster^^..^^ Majestät haben mit ^l°n a" 5"^,eßung vom 28. März 1889 tm, i^^lzlLeiL ^°blftfarre Münzgraben in Graz i?Äelen N.l c-^? Hoftaplan und Spiritual.Director " ^ien aller.«'^^dungs-Institute bei St. Augustin ^^^a^ft zu ernennen geruht. Achtamtlicher Hheil. Aus dem Reichsrathe. n.. ^r Nrr^.l ^ --Wien. L.April. !?h°usr ist ''?" Budget. Debatte im Nbqeord. 3>ein o V ber Zuhilfenahme von Abend-A>"3 bediivl ^'°""' dass es der größten An-?> der V" !""d. um den Voranschlag vor b ' ^lch ei«e A?'" fertigzustellen. Bedenkt man k 3 H" Natur "°" Vorlagen mehr oder minder der?" Eessinn«^?? ^" Durchberathunq im gegen, l «^berze '7^"bschm harrt, dann wird man sich 3^ ein? ieH"Ziehen 'önnen. das« jeden-^'5 um 2? lange Nachsession erforderlich V« oer ^ ?. ^ne die unaufschiebbaren Gesetz-^^lilcllich^d'gung zuzuführen. " w? im u "H ""gt die endlos lauge Wehrgeseh. '° '' iu. s"A«^" Nbgeordnetenhause ihrem Ab-^"w^ wichtig ml.' P°^"W vorhanden ist. diese <^"alisier^ , "^egenheit auch diesseits binnen A n ^ Aba^n". ^"'"' Sobald nämlich das ^I^ld. diirs? .''^°"s die Discussion beendet <^se>nen Gr,^ ^ Herrenhaus des Reichsralhes ^^^^ "°"""" l"""i" festgestellten Bericht seiner Wehrcommission in Verhandlung ziehen und ohne Zweifel den ß 14 der Wehrgeschvorlage, welcher die zehnjährige Dauer der Heeresstärle betrifft, in der vom ungarischen Abgeordnetenhause beschlossenen Fassung genehmigen. Da nun auch das Abgeordnetenhaus dieser Aenderung ohne Bedeuten bcitreten wird. dürfte das Wehrgeseh endlich der Allerhöchsten Sanction unterbreitet und das Entsprechende zur Durchführung der diesjährigen Heeresergänzung veranlasst werden können. Prüft man unbefangen die Bestimmungen des neuen Wchrgefetzes. dann wird man zugeben müssen, dass dasselbe wesentliche Verbesserungen enthält, ohne die Mehrbelastung dt?'' «s mW/^""ander, dass man furch-°h de? "einen v'le°" «"genblick eine Confusion ^l^ lst nich^s^"li.cheu Dingern entstehen; >»"gehorchen m..s/^^" nach rechts, nach 3 d^'Ne ftracht^n"w5°ft dem weiblichen Eom-b<2 Wt'swwe l°^ Tv'be aus cckmefarbener Seide ^chn?eht und '^Ä5 unter Elsa's geschickten 3'!^f.löft^ 3"U errathend ein Tuch ^ "'"mt hastig ein auf dem ^ill/.zuriiÄ m.i'^zur Hand. lehnt sich in ihren V den Anschein, in ihre ?'.Va und wu"s) "'',S'e hat ihren Mann kom- U ^ilch U"d beginn? "H' "'""" ihr das Buch aus ^> ^'^'ma ^'plaudern. -Was hast du da 3" d,,^°dch^^"'. Schatz. Roman vou E. lU "tvaz et-Esche^ll O,slp Schllbin - Aphoris- ^>^"?n ^..^ber, Kind. du sollst doch ^" in UAr Feder lesen. Alle diese geist« vor., ""n. aber du weißt, ich ziehe an- «Du hast recht, ich werde lesen, was du für gut hältst. Aber sage mir nur. Felix, warum du eine solche eigentlich ungerechtfertigte Abneigung gegen weibliche Geistesproducte hegst. Ich meine'stheils freue nuch. zu sehen, wie begabt, klug und tüchtig wir Frauen doch zuweilen sein können.» — .Findest du. eitles Dmg? Rechne dich aber um Gotteswillen nicht gerade in diese Kategorie von klugen Frauen. Mir schaudert bei der Vorstellung, auch meiue kleine Elsa könnte in ihren Mußestunden mit Feder und Tinte hantieren. Lass' mal deine Finger sehen (mit einem Kuss daiauf), nein, diese waren nie von schwarzen Flecken entstellt, die haben Besseres zu thun.» — «Jetzt gewiss. Aber wer bürgt dir dafür, dass dies immer so gewesen? Du weißt, ich war mir viel selbst überlassen. Könnte da meine Vergangenheit nicht auch einen heimlichen un. gesühnten Tintenklecks bergen?» Bei diesen Worten blickt Elsa schelmisch und ängstlich zugleich Felix m dle Augen. Dieser lächelt gutmüthig und sagt m,t lelsem Spott: «Nun. entlaste dein Oewifsen, es scheint mir wirklich, dass du ebenfalls ein literarisches Vorleben hast. Recitieie also reuig das Lied oder gar das So-nett, welches du verbrochen hast.» — «O. wett mehr, armer Felix, ich habe weit mehr gesündigt. Wlrst du mir verzeihen können?» Felix seufzt mit komischer Re« sianation. «Ich bin auf das Schlimmste gefasst. Beichte!» - «Du musst mir vorerst versprechen. m,ch nicht zu unterbrechen und mich auch mcht anzusehen. Wende deine Blicke gefälligst jener Ecke zu, denn ... »ch schäme mich.» - <Äuch das noch. Was werd lch hören müssen!» -Sei nachsichtig gegen die erste und letzte lUcia» rische Sünde meines Lebens. Das war so gekommen. Du weißt, dass meine theure Mutter früh gestorben ist. Ich stand erst an der Schwelle meines 14. Jahres, in einem Alter, wo die Seelenknospe eines Mädchen« zu schwellen beginnt, wo sie zum Lichte, zur Entfaltung drängt. Was ich sah, was ich las, was ich hörte, alles machte mir einen tiefen, neuen Eindruck, beschäftigte und verwirrte mich. Ich hätte darüber sprechen, fragen mögen, aber der Mund, welcher mir liebevoll und vernünftig Antwort gegeben Hütte, war für immer verstummt. Du kennst Fräulein Starke, meine Erzieherin. Sie imponierte mir zu sehr. ihr konnte ich mein jun< ges dummes Herz nicht ausschütten. Und doch empfand ich ein so überquellendes Liebesbedürfnis, einen folchen Durst nach Mittheilung! Da fand ich wie durch Eingebung das natürlichste Sicherheitsventil für all diesen Sturm und Drang. Ich verfiel darauf, ein Tagebuch zu schreiben. Da hinein durfte sich der Strom meines inneren Ueberschusscs frei ergießen. Nun war mir ge-holfen. Ich schwelgte in SMtbespiegelung. Die Zelt vergieng wie im Fluge, mein Tagebuch schwoll immer mehr an. und ehe ich mich dessen recht versah, war ich auch schon 16 Jahre alt. Mit meinem 17. Jahre ge-rieth mein Gleichgewicht wieder inS Schwanken. Ich hatte doch schon alle Kinderkrankheiten glücklich über« standen, trug schöne lange Kleider und — erlebte noch immer nichts. Auch mein Tagebuch fieilg nachgerade an, mich in seiner Gleichförmigkeit zu langweilen. Um es aufzufrifchen. brauchte ich dringend neuen, interessanten Stoff, irgend ein großes Ereignis, das nicht kommen wollte. Da hatte'ein Gott Erbarmen, und Onlel Emil erschien plötzlich aus der Nildfläche. Er war nach Lindenau gekommen, um stinen vierwöchenüichm Urlaub Laibachcr Zeitung Nr. 77. 634 4.ApnlM, finden, indem Parteien, welche Briefe vom Auslande erhalten, die dem Verdachte unterliegen, einen zoll» Pflichtigen Inhalt zu haben, veranlasst werden, diese Briefe in Gegenwart der Beamten zu öffnen. Die beiden Verordnungen von 1874 und 1880, auf Grund deren so vora.egana.en werde, seien im Widersprüche mit dem Staatsgrundgesetze, und beantragt Redner eine Resolution, in welcher die Aufhebung dieser Verordnungen verlangt wird. Abgeordneter Plenrr motivierte eine Resolution, worin die Regierung aufgefordett wird, die vom Abgeordnetenhause im vorigen Jahre beschlossene Resolution, wonach die Ausstände der aus Anlass der Überschwemmung in Böhmen im Jahre 1872 sowie anlässlich anderer Nothstandsfälle in Böhmen aMährtm Staatsvorschüsse zu erheben und eventuell Gesltzesvorlagen über Abschreibung und Stundung der restlichen Schuld einzubringen sind, zur Ausführung zu bringen. Regierungsvertreter Niebauer erwiderte, dass die Regierung sich bereits mit dieser Angelegen» heit beschäftige. Abg. Kaiser forderte die Regierung auf, die unteren Classen der Militärtaxe aufzuheben »md mit der EinHebung derselben die staatlichen Be» Horden zu betrauen. Die eingebrachten Resolutionen wurden den betreffenden Ausschüssen zur Vorberathung zugewiesen. Bei Titel «Directe Steuern» wies ?. Eichhorn nach, dass es für die bäuerliche Bevölkerung von großem Vortheile wäre, die Grundsteuer durch ihre Bodenproducte direct leisten zu köunen. Eine solche Naturalzahlung würde die Landwirtschaft vor der Bewucherung schützen. Redner beantragte eine Resolution, die Regierung möge über die facultative Einführung der Natural'Grundsteuer Erhebungen pflegen. Abgeord« netrr Ozarkiewicz klagte über das allzu strenge Vor-gehen der Steuerbehörden, welche bei Grundsteuer-Rückständen sofort zur Execution schreiten und dadurch die Grundbesitzer zu Proletariern machen. Abg. Ada-metz plaidierte für die Herabsetzung der Grundsteuer, die viel zu hoch sei. Zu Titel «Gebäudesteuer» sprachen die Abgeord» neten Coronini, Plaß, der Regierungsvertreter huber und der Abgeordnete Fürnkranz. Morgen um 10 Uhr vormittags wird die Debatte über den Finanz.Etat fortgesetzt. Landwirtschaftliches. Bon der Nordostgrenze Krains. Nach einem langen Winter mit einer sehr wechselreichen Witterung ist die festgefrorene Schneedecke auch in den Niederungen und auf den von der Sonne abgewendeten Gehängen dem zersetzenden Hauche des Südwest-windes endlich gewichen. Die sonnigen Gelände waren hingegen den Winter hindurch dreimal schneefrei und wieder fchneebedeckt. Ein Wechsel, welcher, wie es sich jetzt leider zeigt, den Wintersaaten nicht zu Nutzen kam. Insbesondere haben die Borastürme, welche mit einer in dieser Gegend selten erlebten Vehemenz den Ib., 16. und 17. März getobt haben, den Saatfeldern einen fehr empfindlichen Schaben verursacht. Die sonnseits gewendeten Necker waren dazumal schon völlig schneefrei und aufgethaut' da lam der Nordost und vernichtete durch seinen eisernen Hauch die zarten, durch das frühere Thauwetter aus dem Boden gehobenen Kornpflänzchen. Der Winterlein, welcher in dieser Gegend mit Vorliebe ge« baut wird, schien auf manchem Acker förmlich weggesengt worden zu sein. Mehrere Landwirte sind bereits auf der Suche nach gutem Hafersamen, um damit ihre vernichteten Kornfelder bestellen zu können. Mit dem Roggenbau hat es in dieser Gegend freilich seine Cala-mität. Es wird nämlich der Stopftelheiden in der exten-siasten Weise cultiviert und gibt oft eine sehr ergiebige Ernte. Der Heiden jedoch gelangt hier erst im October zur Reife. Ein großer Theil der leeren Heidenfelder wird mit Winterkorn bestellt, in der Regel erst in der zweiten Hälfte des October, und darum ist es lein Wunder, dass die zarten Kornpflänzchen im Winter zuschaden kommen, zumal wenn sich der Winter sehr früh einstellt. Die Landlvirte sehen dieses ein, allrin sie sagen: «Wir brauchen Stroh, viel Stroh, es hat einen hohe» Wert, und am Ende gcräth denn doch manches Jahr das Korn.» Den Weizeusorlen hat der Winter minder geschadet; am besten ist noch die Wintergerste davon gekommen, man weist ihr jedoch in diesen Gegenden nur ein beschränktes Terrain an, weil sie schon ein paar Jahre nicht gut gerathen wollte. Einen eigenartigen, recht unerquicklichen Anblick vie» ten die Wiesen und Kleefelder, welche eine längere Zeit unter der gefrorenen Schneedecke staken. Der ganze Boden ist durchwühlt, unterminiert und durchlöchert; so arg haben den heurigen Winter die Mäufe gewirtschaftet. Nach allem dem muss man es sich eingestehen, dass sich die Aussichten auf eine gute Ernte nur düster gestalten. Allein eine noch weit düsterere und wahrhaft besorgniserregende Wahrnehmung drängt sich dem beobachtenden Wanderer auf, wenn er um diese Jahreszeit die zwanzig Kilometer weite Strecke von Lukowitz bis an die steierische Grenze zurücklegt. Rechts und links der Hauptstraße lie« gen mächtige Massen von Holz aufgeschichtet. Bald passiert man ganze Wände von bereits geklaftertem oder in der Klasterung begriffenem Brennholz, bald fährt man zwischen gewaltigen Haufen von Werkholz; hier lagert vierkantig behauenes junges Nadelholz von kaum fünf Zoll Durch» messer, dort sind Fichtenklötze aufgethiirmt von ganz imponierenden Dimensionen, um auf die Säge zu kommen. Schon von weitem hört man den schrillen Ton der ächzenden Sägemiihlen am Radomlja - Bache und jenseits des Ucak-Vera.es an der Volska. Bei dieser Erscheinung richtet der Wauderer, einem unwiderstehlichen Zwange folgend, seinen Blick auf die waldigen Gehänge zur rechten und linken. Kahle Flächen glotzen unheimlich in's Thal herab auf ihren ehemaligen, dort aufgehäuften Schmuck, dessen sie die frevelnde Axt beraubt hat. Schon vor zehn Jahren, als die Hopfcncultur im Sannthale in Aufschwung kam, hat den Wäldern in diesen Gegenden das Sterbeglöcklein geläutet. Ich selbst war Augenzeuge, wie damals jedes Frühjahr Tausende und Tausende von Fichten-Stangenholz aus den Pfarren Glogowitz, Sanct Oswald, St. Gotthardt, Neuthal nach Steiermarl um einen Spottpreis verlaust wurden. Noch hastet in meiner Erinnerung die Aeußerung eines Insassen im Markte Franz: «So lange die Kramer so dumm sind, uns das Stangenholz so billig zu liefern, können wir unsere Wal' der schonen.» Die Lieferung von Hopfenstangen nach Steiermatk hat jetzt nachgelassen, dafür ist in diese Gegend eine andere, noch unheilvollere Landplage eingezogen. Früher verkaufte man die Wälder auf Abstockung. wobei der Käufer beim Fällen auf bestimmte Durchmesser der Stämme gebunden war, seit ein paar Jahren aber durch- stöbern Holzhändler aus nah und fern die Mlder, ^ handeln ganze Waldflächen und stocken sie oft g<>«« ab, weil sie auch das Iungbolz gut verwerte» ' ^ Einen derartigen Verkauf seines Waldes hat "" ^ Wirt in der Pfarre St. Oswald erst kilrzllch "w Preis von 4000 fl. abgefchlossen. Diese H°"^j werden hier allgemein «Imdillari'i» genannt, ^ , ^M Holz nach dem Cubilmaß berechnen und dann o z ^ Eine wahrhaft traurige Waldwirtschaft! De»n ^ Besamung und Bepflanzung der kahlen Fl"^" bis jetzt noch lein Landmann. ^- Politische Uebersicht. ^ (Se. Majestät der Kaiser) beeid'g^ stern vormittags den neuernannten Metropol' ^ Herccgovina. Pcrovic, und nahm die ^Mca ^, Thronwechsels in Serbien seitens des Me des Adriatischen und Mittelländischen i"^ zweite besteht. ..,,«.„ M (Das Budget) soll bis zum naM ^ nerstag erledigt sein. Eine Nachsession lM^"' ^ «Närodni L'sty» weiter, ist sehr wahrscheu« ' jedoch nur zwei Wochen in Anspruch "^'MetD (Böhmen.) In Ergänzung zu d" v° ^ Nachricht, wonach anlässlich der bevorstey "" ^ ^ tagtzwahlen in Böhmen der conservative Ml, deutsch-liberalen Großgrundbesitz ein Compro" ^ M theilt ein Wiener Blatt mit, es handleny ^el" zehn Mandate, welche die Conservative« gegenwärtigen Besitze abzutreten gesonnen >c «M "'' (Marken s ch u h.) Im der Bericht des Ausschusses über die Re^er'^ei'l betreffend den Markenschutz, vertheilt. ^"1^ ^lde" wutf verfolgt bekanntlich die Absicht, den "> ^O der Industriellen über den "NvollkomM" ^^ den die bisherige Gesetzgebung gewährt, ^lit, ^ tragen. Es wurde von allen Seiten "'" ^rit die Regierungsvorlage einen bedeutenden F künde. .„, MülW (Ungarn.) Die Wehrdebatte /" esu"g/5 Reichstage dürfte heute mit der d"tten ^e 7. Abschlüsse gelangen. Mittlerweile ^he" H^iB'' Handlungen wegen Reconstruction des ^ ^ee End.-. Sectionschef v. SzögyF" Invaliden-Versorgung der Arbeiter aufge!^^^ bei uns zuzubringen. Nun war es da, das so heiß er< sehnte, unbestimmte Etwas, das ich pompös «meine erste Liebe» nannte. «Was, dieser langweilige blonde Iägerhaupt-mann!» unttrbrach entrüstet Felix, «schäme dich einer solchen Geschmacksverirrung!» — «Du versprachst, mich ruhig anzuhören. Bitte, kehre dich doch wieder deiner Ecke zu.» — «Meinetwegen.» murrte Felix, Elsa fuhr fort: «Ich hatte mich nach interessantem Inhalt für meine weiteren Aufzeichnungen gesehnt, nun gab es dessen in Hülle und Fülle. Zu meiner Beschämung muss ich jedoch gestehen, dass Onkel Emil mir nicht im mindesten den Hof machte. Meine kleinen Koketterien schien er gar nicht zu bemerken. Er suchte durchaus nicht meine Nähe, sondern gieng täglich mit Papa auf die Jagd und trug für mich überhaupt nur die allcronkelhaftcsten Gefühle zur Schau. Wie theuer ward! mir nun mein Tagebuch! Jetzt erst erkannte ich so recht! den Wert dieses verschwiegenen Vertrauten, des stillen' Zeugen meiner Sehnsucht, meiner Thränen, meiner! Schmerzen!! Mein Onkel kehrte ahnungslos in seine Garnison zurück und zeigte uns kurz nachher seine Verlobung und baldige Vermählung an. Nun hatte sich mein Schicksal erfüllt, und die ersten Gedichte entkeimten meinem gebrochenen Herzen. Ich schrieb Sonette an ,Ihn', dann wieder an,Sie', die er mir vor. gezogen, und beschwor die Herrliche', ihn recht, recht glücklich zu machen. Ich versuchte mich auch in der Elegie und im Lied, besang den Mond, dem ich ganz U'ur, geheimnisvoll schwermüthige Seiten abgewann. Ich verstand den klagenden Sang der Nachtigall, ich entdeckte Poesie, düster,», liebeslranle Poesie im Rauschen de« Bache«, im Flüstern des Waldes und sagte das alles umständlich, sowohl in Prosa als in Versen, meinem geduldigen Tagebuche. Eines schönen Tages las ich heimlich Mrthers Leiden'. Da kam mir ein Gedanke. Ich war ja in jeder Richtung ein weiblicher Werther. Mein Schicksal glich in seiner Hoffnungs« losigkeit so ganz dem seinen. Dann mein Tagebuch, meine Naturschilderuugen. Stimmungsbilder! Jetzt frug sichs nur. ob ich nicht ebenfalls durch Selbstmord enden sollte. Ich überlegte nun lange und reiflich und verwarf endlich diese Lösung als unmoralisch und feige. Ich glaube, ich fürchtete, es könne sehr weh thun. Um aber dennoch mit mir abzuschließen, tragisch, würdig abzuschließen, versuchte ich aus meinem Tagebuche eine Geschichte zu machen, eine Geschichte, so schön und rührend wie Merthers Leiden'. Uebrigens war das gar nicht schwer. Das Material dazu war ja reichlich vorhanden. Ich ordnete es. schob an passenden Stellen meine Gedichte ein und bemühte mich, einen recht rührenden Schluss dazu zu erfinden.» «Da bin ich doch neugierig., rief lebhaft Felix, «du hast dich doch nicht etwa ins Kloster gesteckt?» — «Bewahre, dass fiel mir gar nicht ein. Ich licß mich im Walde, über meinen Jammer weinend, sanft einschlummern, dann von dem Biss einer giftigen Schlange erwachen. Natürlich musste ,er" mich finden, und in seinen Armen hauchte ich mein junges Leben aus. Ich wünschte diese Geschichte zu Nutz und Frommen aller Siebzehnjährigen gedruckt zu srhen und legte zu diesem Zwecke das Manuscript in die Hände meiner Erzieherin, welche, wie ich wusste, heimlich Mitarbeiterin eines kleinen belletristischen Journals war. Sie fand Gefallen an dieser ,ersten Blüte meines Talentes und Flcißes', wie sie das Ding wohlgefällig nannte, und _______ ^ /B's empfahl es dem kleinen Blatte, welche» ^ el, ^ meine Geschichte aufnahm. Als ich "'^g '" ^ male gedruckt las, meinen Liebesjammer ^^^3-^ erblickte, da geschah mir etwas ga"ä^ ^va^ ü^ erschien mir plötzlich so tomisch und " gM ^ Geschichte so lächerlich und unmöM, ' ^ss'^ meiner ungesunden Phantasie entspr"'»^ ^d "^e schämt mein unschuldiges Tagebuch ^'^.V^ reinigenden Flammen als Sühnopfer u«e 3 ^ meine große literarische That.» . «es "!. l^ «Wie schade.» rief lachend kM'. ^ de"F ganz außerordentlich amüsant gewesen , ^ ,^ bares Tagebuch. Lasse mich wenigste"» ^ ha" ^e Op'.'s lesen. Wie heißt es denn?' 7^ ^/' dm Titel ,Laura's Leiden' gegeben, « vM"^ existieren nicht mehr, ich h"be s" l"w ^ ^ — «Das thut mir ernstlich leld.^>u ^,. ^,-dein Meisterwerk für mich bewahren l^tt , dich. den abgesagten Feind aller we «. bereien'?» neckte Elsa. . „^kes N^ .Thut nichts. Es hätte "" a das/U ^ gemacht, dich gedruckt zu lesen. U.^Mss O nun einmal geschehen ist und du ^"^trach ^M nicht mehr als ganz unbescholten 5^ ^ Nun versprich mir aber feierllch. " , ^ zu werden.. - «Ich verspreche es d ' ^al ^ .Und sollten dir dennoch wl" n'^'ü>< risch? Velleitäten kommen, so s^" ,^ Fe'l ^ erzähle deine Erfindungen dem kl ^lo s^ ^ laube. dass ich zuhören darf.' ^.' .^ '^d^f röthend den Mund und flüsterte .^s"'^/ nicht immer von Baby. Warte docy, ».^^.s^w^gyk. ?7. 635 4. April 1889. ist lM ^"^ndekommen diese« hochwichtigen Gesetzes WislnaM?^" Geiseln. — Der 75.'Geburtstag emMn° >,„ . ^l"ich begangen. Der Reichskanzler sident dk« X "^ ben Besuch des Kaisers. Der Prä-POnlich ^ ^nelenhauses, v. Koller, gratulierte ^ Con?^^ ^"zler wurde ferner durch Schreiben ber Reichspartei und der National« «eichenlrn Ä!?w""schl. Unter vielen Geburtstags. U,h-Ei«/^"t der Kanzler auch die berühmten 101 Wtewlw k ^"reuen von Iever», da diesmal die (hur s> ben günstig war. ^ au« «3?^ 'n Serbien.) Wie der «Pol. Walie in ,- "lad gemeldet wird, drückte Königin "H Äelar«^?^'"" Staatsrathe Vasiljevic aus Ialta !chaft,„2. überbrachten Schreiben an die Regent-^ lliiniaz iw'^ ^^auern über die Thronentsagung b"lch die Np s f?" °"^' versichert sodann, dass sie den Nö"M l),e ÄÄ""U gewährleisteten Vaterrechten des ?^ ihrer c>?^e Achtung entgegenbringen wolle, und Ü^it °ell3/« c ^""ber Ausdruck, dass ihr die Mög-^zu seben /'"«"^e, ihren Sohn von Zeit zu ^"lchuna ?' m ^^'g'n knüpfte hieran die Beglück-«sie sieue?/Agenten mit dem Hinzufügen, dass """den ist' V 5l"e so vortreffliche Wahl getroffen "H Serbien ^ ^°«e der Rückkehr der Königin "wiihnt. ""° " dem Schreiben mit keinem Worte leerte d"ft".'e"-) In der rumänischen Kammer ^Wllim,^MlN'"ister die Bewilligung von fünf-"beilen. D F""^ zur Fortsetzung der Brfestigungs- " berath n "?" "ud '" geheimer Sitzung hier. "° «ünstil,, <3?- ^ steint, dass für die Annahme !n (Die m . ?""6 vorhanden ist. 5°"sz geaen m"bM gegen Noulanger.) Der »ch V" «oulanger findet sicherstatt. Wahr-3?' der drei ^ ^em Process gegen die Patrio. ?b°"lllnaisi^ ?^ dauern soll, begonnen werden. N"nen 5" "warten, dass l/^ltuna?n" „' ^s"^""gen eingeleitet und mehrere i A" die A?"°lnn,en werden; einige von ihnen !.^ächti,....'^uung aus. dass die Regierung heute bliche. ^U"g zur Verfolgung Boulangers verlangen ^Nl^ englifchen Flotte.) t°"°ch a,Xi^"^us hat den Unterantrag Cremers. 873 der ^ der friedlichen Lage eine Vermeh. 3l" ^ltnlnen ^"""zweckmäßig i". mit 256 gegen X"un7" ^wr en und hieräu den Antrag der M Vermehrung der flotte ^^ienln^ ^' 3-^" Dänemark) ermächtigte z^^igen ,«°.'^ Kammern sich über das Budget H°. " und >>- ' ^" bestehenden Steuern fort« l^ch ^uzhaltez i.^^" angemessenen Führung drs s^ vorg7leat,^'^'sen Ausgaben zu bestrciten, d^llrst ss/^. Budget nicht zu überschreiten. lG. " "ach lii.. °"b von Bulgarien) hat ^"'d ist ,.°^^m Aufenthalte Philippopel ver-^^---3^? Softa zurückaelebrt. ^^Nler ^"Kaiser haben dem Kirchenmusik- aus Anlasö des von demselben für den tt. April d. I. im Schulfestsaale zu veranstaltenden Wohlthatigkeits'Concerles eine Spende von 50 st. zu gewähren geruht. Se. Majestät der Kaiser haben, wie der «Bote für Tirol und Vorarlberg» meldet, zur Kirchcnrestau-rierung in Gardolo 200 fl. zu spenden geruht. — (Beisetzung des Kronprinzen) Wie mitgetheilt wird, findet die definitive Beisetzung der Leiche weiland des Kronprinzen Rudolf in der ersten Hälfte diefes Monates statt. Die Leiche des Kronprinzen wird rechts von dem Sarge der Kaiserin Maria Theresia ihren Platz erhalten. Eine besondere Trauerfeicr findet bei der definitiven Beisetzung nicht statt. — (Der Process gegen die Patriotenliga) in Paris hat vorgestern vor dem Zuchtpolizei-gcricht unter großem Zudrange begonnen. Deroulcde leugnet den geheimen Zweck der Liga, welche seit der Gründung militärisch organisiert war. Die Mobilisierung«« instruction erhielt nur eine gewisse Zahl Liguisten, welche bei der Wahl Boulaugers mitwirkten. Dsroulcoe nimmt übrigens alle Verantwortung für das Gebaren der Liga auf sich allein und sucht das Cxecutivcomitö zu entlasten. Die Verantwortung der übrigen Angeklagten ist die gleiche. — (Eine Gedanken-Wage.) Die Gedanken sind künftig nicht mehr zollfrei, denn sie können sogar schon — gewogen werden. Wenigstens hat ein italienischer Physiologe, Professor Mosso, eine Erfindung gemacht, mittelst welcher er die menschlichen Gedanken messen zu können behauptet. Sein Verfahren ist folgendes: Er pla-ciert das Haupt eincs liegenden Menschen auf die Schale einer eigens für dieses Experiment construierten, sehr empfindlichen Wage. Die Schale hebt oder senkt sich je nach der Stärke der Gedanken, wenigstens behauptet dies Herr Mosso; er will es damit erklären, dass jede geistige Anstrengung den Eintritt einer grwissen Blutmenge ins Gehirn nach sich zieht, hinreichend, um das Gewicht des Kopfes zu erhöhen und so das Zünglein einer empfindlichen Wage ersichtlich zu tangieren. — (Arbeitseinstellung.) Man meldet aus Trieft, 1. April: Heute sollte nach einer Verfügung des Lloyd-Verwaltungsrathcs im Arsenale ein neuer Stundenplan in Kraft treten, indem die Arbeitszeit daselbst um eine halbe Stunde länger dauern sollte als bisher. Als die gewöhnliche Stunde der Arbeitseinstellung gekommen war, verließen sämmtliche Arbeiter das Arsenal mit Missachtung des Verwaltungsraths-Beschlusses. — (Selbstmord eines Bezirlshaupt-mannes.) Wie aus Lemberg telegraphiert wird, hat sich der neuernannte Vezirkshauptmanu in Trcmbowla, Leon Skorupla, welcher bisher im Ministerium des Innern fungiert hatte, vorgestern in Trembowla erschossen. Das Motiv soll unglückliche Liebe sein. — (Vom Nenedictiner-Orden.) Von der Bedeutung der Benedictiner gibt eine Berechnung Fehlers einen Fingerzeig, welche nachweist, dass in den 13 Jahrhunderten des Bestehens des Benedictiner°Ordens derselbe in seinen Rnhcn zählt: 1560 canonisierte Heilige, 5000 der Heiligsprechung würdig erklärte Mitglieder, 24 Päpste, 200 Cardinäle. 1600 Erzbischöfe, 4000 Bischöfe, 15.700 Schriftsteller; ferner zählt derselbe mehrere Mitglieder aus kaiserlichen und königlichen Häusern. — (Die beste Partie.) Man streitet in Gesellschaft über die Vorzüge der verschiedenen Arten der Ehe. «Die beste Ehe ist die aus Liebe,» sagt ein Idealist. «O nein, die beste ist eine Convenienzheirat,» meint ein Realist. «Ihr habt beide unrecht,» schließt ein Philosoph, «die beste Partie ist eine — zurückgegangene.» — (Professor Krafft-Ebing.) Der be-kannte Psychiater Professor Dr. Kra fft - Ebi n g wurde an Stelle des in den Ruhestand getretenen Professors Leidesdorf als ordentlicher Professor an die Winer Universität und als Vorstand der psychiatrischen Klinik in der niederösterreichischen Lanoes-Irrenanstalt berufen. Die Ernennung ist bereits vollzogen worden und dürfte in den nächsten Tagen publiciert werden. — (Der Grönlandforscher Nansen.) Wie aus Kopenhagen gemeldet wird, segelte der Nordlandfahrer «Eisbär» am 31. März nach Grönland ab, um von bort Frithjof Nanfen, den kühnen Durchquerer Grönlands, heimzuholen. — (Zu guter Letzt.) Ein Sänger, indem er sich erhebt, um ein Lied vorzutragen: «Ich bitte um Gehör.» — Einer in der Gesellschaft: «Wenn er lein Gehör hat, foll er nicht singen.» Ein unschuldig Verurtheilter. Im Abgeordnetenhause wurde diesertage der Bericht des Strafgesetz-Ausschusses über die Petition des Ludwig Kresnik um Zuwendung einer Entschädigung aus Staatsmitteln für eine unschuldig erlittene Kerlerftrafe erstattet. Der Sachverhalt ist folgender: Ludwig Kresnik, ausgedienter Unterofficier, Grundbesitzer, Gastwirt und Handelsmann zu Kerschbach in Steiermark, zugleich Mitglied des dortigen Gemeinderathes, des Ortsschulrathes, des Kirchenconcurrenz-Ausschufses und der Bezirlsvertre-tung, war am 2. Jänner 1876 Zeuge einer vom Bahn» Restaurateur Franz Sorsal in einem Gasthause zu Kerschbach in Gegenwart mehrerer Gäste gethanen, gegen die Person Seiner Majestät des Kaisers sowie gegen den einheitlichen Staatsverband des Kaiserthums gerichteten ausreizenden Aeußerung. Als gewesener Soldat sowie vermöge seiner oberwähnten öffentlichen Vertrauensstellungen hielt sich Kresnit verpflichtet, den Vorfall unter Namhaft-machung von Zeugen der Statthalter« in Graz zur An» zeige zu bringen, was zur Folge hatte, dass im Gegenstände zunächst er selbst sowie der als Zeuge angeführte Anton Sorko am 23. Februar 1676 gerichtlich vernommen und auf Grund der von denselben gemachten belastenden Aussagen wider Franz Sorsal die Voruntersuchung wegen der Verbrechen der Majestätsbeleidigung sowie der Störung der öffentlichen Ruhe eingeleitet worden ist. Im Laufe der Untersuchung wurde über Verlangen des Beschuldigten der vorgenannte Zeuge Anton Sorlo neuerdings vernommen, wobei er angab, sein Zeugnis vom 23. Februar 1876 sei ein falsches und er sei zu demselben durch Ludwig Kresnik bestimmt und verleitet worden; denn er habe die bei seiner damaligen Vernehmung dem Franz Sorsal in den Mund gelegten Aeuße» rungen nicht gehört und auch nicht hören können, da sie nicht gesprochen worden sind. Zufolge dieses Widerrufes des früheren belastenden Zeugnisses des Anton Sorlo wurde das Strafverfahren gegen Franz Soröal eingestellt und dagegen die Untersuchung wider Ludwig KreSnik, und '" Gesellschaft von F. du Voisgobeh. 'Nen 5 - ^lX Fortsetzung.) hs< 'Jenes i"esl t»u denn?. welches von Fra« von ^lz.^n, ^?. sie; man hat sie nirgends 'ß.. °" hei der Gräsin noch ander- WsK " isj si 'Nnd^'?. "^ *"" ^2 Wochen aus Italien ^3^ s° in sie verliebt, lklss du tz '3 lnn?. ^' das geht rasch! Wann soll i> ^r ^ '" ^°""s 6"de des künftigen 5'y ,'U sprach ah ä" Wiederaufnahme des Spiel« H^3H Hnn?°lsen. mein Freund,- fprach ^> Nk". da ich '". 2 d.r recht ist. fo besuche ich is.. 'Han. ' D'"se mit dir zu verhandeln ^°h ^ satten !n^'"'l^" beruhige die Gräsin. ^ii<> entd ''^>W"; '"Ute ich übrigens l'tbe '^ d ' ""^ 'ch bich davon in ^^3' "' ^'"l denn und auf Wiedersehen. '^ ^k"^""" Rüttelten einander die Hände. o°be, nicht, dass seines Freundes Benehmen ein gut Theil von der Herzlichkeit entbehrte, welche derselbe sonst gegen ihn an den Tag zu legen pflegte, und er täuschte sich nicht darüber, wie d»e moderne Welt über ihn und Bianca erbarmungslos den Stab gebrochen haben würbe, wenn sie es gewesen wäre, welche — sobald sie von den Fesseln ihrer ersten unglücklichen Ehe frei — er zu seiner Gatlln hätte machen wollen. Er täuschte sich auch mcht darin, wie abfällig die gute Gesellschaft selbst über seine Heirat mit Andrea urtheilen würde. Um nach der nächsten Seitenthür zu gelangen. d,e auf die Bühne führte, musste man an der rückwärtigen Seite der Loge vorüber, welche Frau von Benserrade inne hatte. Das Publicum drängte sich in diesem Gang, und d'Artige musste eine Zeitlaug warten, bis auch an ihn die Reihe kam. vorüber gelassen zu werden. Bei dieser Gelegenheit konnte rr nicht umhin, emen Blick dnrch die angelehnte Logenthür zu werfen; man sprach sehr laut, so dass man hätte annehmen können, es werde gestritten, doch da alle auf einmal redeten, so verstand d'Artige nicht, was eigentlich gesagt wurde. Einen Augenblick fühlte er sich versucht, vorsichtig durch die Logenthür in das Innere des Raumes hineinzuspähen; aber es wine dies in vollem Sinne des Wortes eine Spionage gewesrn, zu der en, Ehrenmann sich schwer entschließt. Er begnügte sich folglich damit, des Thür etwas näher zu wten und seinen gauzen Gehörsinn anzustrengen, nicht bedenl,'nd. dass er durch solches Vorgehen nicht weniger spioniere. Er hatte sich seitwärts gestellt und stand der m den Corridor führenden Eingängsthür abgewandt, als er sich plötzlich heftig von rückwärts zur Seite gestoßen fühlte, nnd zwar in einer Art. welche kaum emen Zweifel darüber aufkommen lafsen konnte, dass dieser Stoß ein absichtlicher war. Zornbebend, fest entschlossen, den Mann zu züchtigen, welcher in so rücksichtsloser Weise sich Platz zu machen bestrebt war, fuhr d'Artige zurück; im selben Moment aber stand er fprachlos, wie vom Blitz getroffen, denn derjenige, dem er sich so unerwartet Auge in Auge gegenübersah, war — kaum vermochte er seinen Sinnen zu trauen — war Georges de Listrac! Vl. Der Graf schien nicht weniger überrascht zu sein, als d'Artige, und erwartete offenbar eine Interpellation. Diefelbe sollte nicht ausbleiben. «Ich wusste, dass Sie ein Schurke seien,» sprach d'Artige, bleich vor Zorn, 'dass Sie aber auch ein unerzogener Bauer, das ist mir neu!» «Und ich.» rief Listrac seinerseits in höchster Erregung, «weiß, dass Sie der Verehrer meiner Frau sind; dass Sie aber auch in ihrem Auftrage zum Spion und Horcher herabfmken. da« ist mir neu!» Die Antwort war eine schallende Ohrfeige, welche man in der Loge vernommen haben mufste, denn Herrn vou Moulicres Antlitz wurde Plötzlich in der Thüröffnung sichtbar. , ,. Herr von Listrac machte Miene, sich auf semen Gegner zu stürzen, der in der zornigen Aufwallung, in welcher er sich befand, imstande gewesen wäre, ihn zu erdrosseln; doch beherrschte er sich nnd sprach mit ziem-lich kaltem Blute: «Diesmal wird die Sache nicht beglichen, wie ,m Caf? Anglais; ich werde Sie morgen todten, bester Ht rr!» (Fortsetzung folgt.) Flliwchsl Flitnng Nr. 77. 6Z6 4. Apnl^ zwar ob der Verbrechen der Verleumdung (zum Nachtheile des Franz Sorsat) und des Betruges eingeleitet. Mit Urtheil des l. l. Krelsgerichtes Cilli vom 14. April 187? wurde Ludwig Kresnit in allen obbezeichneten Richtungen schuldig erkannt und zur Strafe des schweren Kerkers in der Dauer von acht Monaten, ergänzt durch einen Fasttag alle 14 Tage, sowie folgegemäß zum Ersatze der Straf« kosten verurtheilt. Vergebens kämpfte Kresnil, wie im Laufe der Untersuchung, so bei der Hauptoerhandlung, gegen die wider ihn erhobene Beschuldigung. Das Strafurtheil gedieh und blieb in Rechtskraft und musste in Vollzug geseht weiden. Kresnil trat am 25. November 1878 seine Strafe an, wurde jedoch am 11. April 1879, nachdem er vier Monate und 17 Tage seiner Strafe verbüßt hatte, begnadigt und ihm der Rest der Strafe nachgesehen. Erst nach Jahren führten die unausgesetzten Bemühungen Kres-niks. um seine Schuldlosigkeit an den Tag zu bringen, zu einem günstigen Resultate, indem es bekannt wurde, dass der im fraglichen Processe als Hauptbelastungszeuge ver» wendete Anton Sorlo lein Hehl daraus mache, dass nur seine ursprüngliche Zeugenschaft vom 23. Februar 1876 wahrheitsgemäß gewesen sei und er dieselbe später ledig« lich über Verleitung des Franz Sorsal gegen eine Belohnung von 300 st. widerrufen und sonach den Kresnik gegen sein besseres Wissen und Gewissen verleumdet habe. Da Anton Sorto diesen Sachverhalt auch bei seiner gerichtlichen Einvernehmung aufrechthielt, hat das erlen-nende Kreisgericht Cilli dem Antrage auf Wiederaufnahme des Strafverfahrens Folge gegeben und mit dem Erkenntnisse vom 5. September 1882 das gegen Ludwig Kresnil ergangene Strafurtheil vom 14. April 1877 aufgehoben, den Angeklagten im Sinne des § 259, Z. 3, Strafprocess'Ordnung freigesprochen und vom Ersatze der Kosten losgezählt. Im Gefolge dieser neuen Wendung der Strafsache wurde nun nothwendigerweise die früher gegen Franz Sorsal eingestellte Untersuchung wieder aufgenommen. Mit dem Erkenntnisse des Schwurgerichtes Cilli vom 10. December 1882 erfolgte auch die Verurtheilung Sorsals, und zwar wegen der Verbrechen der Majestätsbeleidigung und der Beleidigung von Mitgliedern des kaiserlichen Hauses sowie wegen Verbrechens des Betruges zu achtzehn Monaten schweren Kerkers und zur Leistung einer Privatentschädigung an Ludwig Kresnik im Betrage von neunhundert Gulden. Ueber die gegen jenes Urtheil vom Angeklagten Sorßal eingebrachte Nichtigkeitsbeschwerde hat jedoch der l. l. Oberste Gerichts- als Cassationshof mit seinem Erkenntnisse vom 25. Mai 1883 der Einwendung der Verjährung Folge gegeben und den Angeklagten Franz Sorsak von der Anklage freigesprochen, den Privatbetheiligten Ludwig Kresnik aber mit seinen Entschädigungsansprüchen auf den Civilrechtsweg verwiesen. Dieser behauptet, dass er infolge des wider ihn stattgefunbenen Strafverfahrens, da alle seine früheren umfangreichen Geschäfte zurückgegangen seien, einen sehr beträchtlichen materiellen Schaden erlitten habe, welchen er auf mehr denn 10.000 st. bewertet. Da jedoch Soröak schon während des wider ihn obschwebenden Processes sich seines ganzen Vermögens theils durch Wegverlauf, theils durch Ueberlastung seiner Realitäten mit fingierten Schuldposten entäußert hab?, wäre für ihn (Kresnil) der ihm hinsichtlich seiner Entschädigungsansprüche vorbehal' tene Civilrechtsweg voraussichtlich wirkungslos geblieben, daher es Kresnil vorzog, ans denselben ganz zu ver» zichten. Um jedoch für seinen, aus der unschuldig erlittenen Kerlerstrafe hervorgegangenen beträchtlichen materiellen Schaden wenigstens einigen Ersatz zu finden, hat sich Kresnik sodann wiederholt an die verschiedenen Ministerien bittlich gewendet, welche Gesuche jedoch ohne Berücksich» tigung geblieben sind; nur ist aus einem dieser Gesuche zu entnehmen, dass dem Bittsteller im Jahre 1684 von Sr. Majestät eine Gnadengabe von 500 fl. aus Allerhöchster Privatcasse gewährt worden ist. Nun hat Ludwig Kresnil am 20. October 1687 eine den vorerwähnten Gesuchen ähnliche Petition auch beim Abgeordnetenhause überreicht. Der Strafgesetz-AusschusS stellt den Antrag, die Petition dem Iustizmmisterium zur lhunlichsten Berücksichtigung abzutreten. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Wichtig für Losbesitzer.) Mit 29. März 1889 trat das neue Losgrsetz in der diesseitigen Reichs-hälfte in Kraft. Nach diesem Gesetze sind alle bis nun ausgegebenen, resp. im Verkehre befindlichen ausländischen sowie die ungarischen Privatlose bis 28. April 1889 der Abstempelung bei einem k. l. Steueramte unterziehen zu lassen. Die Abstempelungsgcbür wird auf Basis des Nominalwertes nach Scala III bemessen; von dieser Gebür find nur befreit: Die 4proc. Theißregulierungslofe vom Jahre 1880, dann die Lose des Keglevich'schen Lotlo-anlehens, Lotto-Anlehen der Stadt Ofen, ungarische rothe Kreuzlose, 4proc. Prämienobligationen der ungarischen Hypothekenbank, ungarische Dombaulose und ungarische Vereinslose «Gutes Herz» (.76-82iv-Lose). Dieses Gesetz bestimmt auch, dass von nun an Lospapiere nur zu Zwecken des Staates ausgegeben werden dürfen. Jeder Besitzer ausländischer oder ungarischer Lose wird also im eigenen Interesse aufmerksam gemacht, die Abstempelung in der oben angegebenen Frist bei einem Stempel« oder Steueramte vornehmen zu lassen, weil sonst eine Strafe von 50 bis 500 fl. eintreten kann. — (Laibacher Gemeinderath.) ^Schluss.^ Gemeinderath Dr. Mosche stellte nach einem ausführlichen Referate über die Abänderung der Wohnungslün-dungen, wie selbe Herr Petricic im Jahre 1887 beantragt hatte, folgende Anträge: Der Stadtmagistrat wird beauftragt, die k. k. Landesregierung zu ersuchen, dass die bisherige Ausziehordnung für Laibach in dcm Sinne abgeändert wird: 1.) Es können von nun an die Ulber-siedlungen aus den Jahres- und anderen ähnlichen Wohnungen viermal im Jahre vor sich gehen, «ud zwar am 1. Februar, am 1. Mai, am 1. August und am 1, No« vember, die Kündigung aber habe, wenn leine besonderen Verträge bezüglich der Miete bestehen, für Februar vom 1. bis 14. November, für Mai vom 1. bis 14ten Februar, für August vom 1. bis 14. Mai und für November vom 1. bis 14. August zu erfolgen; 2.) die Räumung der Localitäten hat zur Hälfte bis zum Abende des vierten Tages, die zweite Hälfte aber bis zur Mit« tagsstunde des achten Tages, beziehungsweise, wenn der achte Tag ein Sonn- oder Feiertag ist, bis zur Mittagsstunde des darauf folgenden Werktages zu erfolgen; 3.) die Monatswohnungen sind regelmäßig bei Ablauf des Auf-nahmsmonates mittags, beziehungsweise, wenn dieser Tag ein Feiertag ist, am nächsten Werktage mittags zu räu« men, 14 Tage früher aber zu künden. Gemeinderath Petriki»! beantragte, es solle die Räumung der gekündigten Wohnungen in vier Tagen erfolgen, und zwar so, dass die Hälfte in zwei, die andere Hälfte in weiteren zwei Tagen geräumt werden müsste; auch möge der Putzkreuzer eingeführt werden wie in Graz. Gemeinderath Ravnihar erklärte sich gegen die gestellten Sections» antrage, die Zeit von drei Monaten sei eine viel zu kurze. Die Gemeinderäthe Vellourh und Ritter von Zitterer erklärten sich für die beantragte Kündigungszeit als die geeignetste, insbesondere für Militärpersonen. Bei der Abstimmung wurden die Sectionsanträge an» genommen und über Antrag des Gemeinderathes Hribar die öffentliche Sitzung wegen vorgerückter Zeit geschlossen und die Fortsetzung der Erledigung der Tagesordnung auf den nächsten Dienstag anberaumt, worauf die geheime Sitzung begann. — (Karst-Aufforstung.) Zum Schuhe des Verkehres auf der Südbahnstrecke St. Peter-Fiume gegen die Bora und gegen Schneeverwehungen sind über Austrag des Ackerbauministeriums längs obiger Strecke fünf« unddreißig Objecte mit 730 Joch Fläche aufzuforsten. Hiezu werden benöthigt 7,300.000 Schwarzföhren.Pflanzen und ein Kostenaufwand von 28.950 st. Das bezügliche Operat vertheilt die Arbeiten auf das Triennium 1889, 1890 und 1891. — (Ernennungen.) In der vorgestrigen geheimen Sitzung des Laibacher Gemeinderathes wurden Herr Johann Sesek, bisher Concipient beim Advocaten Dr. Papez, zum provisorischen Stadtsecretär, Herr Eugen Lah, Secretär der «Attica 81ovon8kH», zum städtischen Adjuncten ernannt. Weiters wurden ernannt: Nikolaus Rus zum Sanitätsdiener und Martin Mezel zum Umtsdiener. — (Aus dem Reichs rat he.) Im Abgeord« nelenhause des Reichsrathes wurde gestern die Berathung des Voranschlages des Finanzministeriums fortgesetzt. Die Verhandlung gedieh bis einschließlich Capitel 20: «In-directe Abgaben.» — (Beam ten ver ein.) Die diesjährige ordentliche Local- und Consortialversammlung der krainischen Mitgliedergruppe des ersten allgemeinen Beamtenvereines der österreichisch - ungarischen Monarchie wird Sonntag, den 7. April, im Garlensalon der Schreiner'schen Nicrhalle in Laibach abgehalten werden, und ist deren Beginn auf präcise 10 Uhr vormittags festgesetzt. Zur Erzielung der Beschlussfähigkeit dieser Versammlung ist das persönliche Erscheinen von mindestens 30 stimmberechtigten Mitgliedern erforderlich, daher eine zahlreiche Betheiligung an derfelben wünschenswert. — («Der nordlrainische Kessel».) Im deutschen und österreichischen Alpenvereine in Trieft wird Herr Professor W. Urbas morgen um 8 Uhr abends einen Vortrag halten über das Thema: «Der nordlrainifche Kessel, mit Erläuterung über da« Auf« nehmen von Panoramen auf Grundlage eines Simony« schen Panoramas.» — (Postexpebientenftelle in Brunn» dorf.) In Brunndorf bei Laibach ist die Postexpebienten-stclle mit der Bestallung von 200 fl., Amtspauschale 60 fl. und einem Votenpauschale von 300 fl. für die Unterhaltung der täglichen Notenfahrt nach Laibach zu besetzen. Der bisherige Postexpedient Herr Kocmur hat wegen Familienoerhältnissen auf seine Stelle freiwillig verzichtet. — (Die Gemeindevertretung von Pola) hat vorgestern Dr. Ludwig Rizzi einstimmig zum Bür« germeister der Stadt Pola gewählt. Neueste Post. Original-Telegramme der «Lalbachelo^ Wien, 3. April. Se. Majestät der M A. heute den neuen Metropoliten der HercegoM^. rafim Perovic. in Audienz empfangen und "^^ eidigung vorgenommen. Um 11 Uhr empsiena o ,^> den hiesigen serbischen Gesandten Milan ^ ^ der die Notificiernng der serbischen 3tegM! dl'in Ärschlustzantrage Gajaly's ,° !,, H Paris, 3. April. Ein Artikel Laguerres ^ Pr.sft. sagt: Wulanger reiste infolge der ol »^ Vorstellungen seiner Freunde ab. welche w"'" '^z> die Machthaber entschlossen seien, ih» v^r ^< »ahinsgericht zu stellen und nicht lebend aus den zu lassen. Mct» Paris, 3. April. Die eine aus Brüssel datierte Proclamation «"".'"ZlB' welcher er sagt. er unterwerfe sich niemals o ^^ diction des Senates, sei aber bereit, auf ^H^B/ ordentlicher Richter (Gerichtspersonen ober Mi^ ^. sofort zu erwidern, er warte indes im iiano ^. heit ab, dass die allgemeinen Wahlen enducy liche, freie Republik begründen. :n in ^ Brüssel, 3. April. General Boulanger ^ gleitung Dillons und Rocheforts h'" """ „M. Der General erklärte einem Iournallsten «« ^ er werde in Brüssel bis zu den October'">"" bleiben. .„ gzei^ Haag, 3. April. Die Plenarsitzung °" W^ staaten beschloss, entsprechend dem Berichte " ^i»' rathes, die Nothwendigkeit der Einsehung em ^,^U schaft. Die Amtszeitung veröffentlicht den lichen Beschluss. ' ... hie H Sofia, 3. April. In Philippopel '^ O"" Nummer eines oppositionellen, antldynmni'" ^B unter dem Titel «Rhodope. erschienen. ve,i .„ P geber ein ehemaliger Emigrant Mad,"^ M Bevölkerung bemächtigte sich einer g"^!^ Exemplare dieses Blattes und verbrannte offenem Platze. ^ „ azachlM Nom, 3. April. Nachts eingetroffenen ^ ^ » zufolge starb der Negus an den WnndeN, ?"^M jüngsten Gefechte gegen die Derwische ^ erhalten hatte. ^,.n M,l Auckland, 3. April. Der jüngst« ^" l'Ü, "^ auch auf anderen Inseln Polynesiens, n«' ^el" den Hervey. und Gesellschaftsinseln, wo i' nische Handelsschiffe Den 2. Np ril. Karl Kramaro'c, ^, ^ Wienerstraße 2, äpoplexm csredri m"H AgM ^ rung, rasches Sinlen der Temperatur. "^. ^,^ Temperatur 4 5«, um 3-li« unter deni ^°^ ^.'7 ^>- Verantwortlicher Rebacteui^^^^-?^ ....... 'Zär V«"be- «M Eine Person, welche durch ein ""faH ,mlld/' ji'l"^,. rigcl Taubheit und Ohrengeräuschen a^' ^ M'^ ' eine Beschreibung desselben in deutscher ^sHolso"'i^<^ gratis zu übersenden. Adresse: I. H> ^^ ^19^^« Kulmgasse 4._____________^________ Danksagung. ^ ... Für die vielen Beweise während der Krankheit und be", ^ «Zch!""" geliebten, unvergesslichen Schwester, ° und Tante, des Fräuleins ^ Anna 3te^ sür dic der theuren Verblichene» ^w^,^ zill> ^ Krauzspeuden uud filr das ehrend^ „ n«n N Ruhestatte derselben spreche" "" " Herzcu unseren innigen Dam a Laibach am 4. April 1869. P..»rich, Ml 637 Course an der Wiener Börse vom 3. April 1889. N°« ^ °M.llen «»«.«»«e ' . " - '00 ft. i»3-1,3 50 */0«N '.^""fl. . . ,54 25 154 75 >Nl«N«Ntt 4°/ Uüg ZMnentl ü»/' ' ' - '0,85 103 05 ^° dl "i. ""NU ^«^'«' '« >>5 1« 75 '"' N''^"«W ' ' ' l« lib ,45 7b Geld Wai, Grundentl.-Obligationrn (sill !0N st, CM.), 5°/« galizische..... 104 75 105 50 5°/„ mährische...... 10975 110 75 5«/u »lain und Küstenland . , 108 —------- 5»/„ niederüsterrelchische . . , 109 55^25 5"/„ Temrser Äa»a> . , . . l»4 !»5> l«5 85 b"/n ungarische...... IU4 U5 1U5-25 Andere össcntl. Anlehen. DllNlluMrg, llllse 5"/^ UXl si. , 12eb>! l»7 50 btu, «„leihe 1«78 . . loe.75 ll>7'L5 «nlehen der Stabl E»rz . . lio — — — «nlehen b, Stadtssemeindo Wien 105 35, ION' Plüm. Nnl, b, Stndlneni, Wie» 150'— l5N 4U Vörsenbau Aülehe» verlok, 5"/« «ü'5 l>» Pslllldliricfe (für <<><> si,), Vodencr. all«, vst, 4°/„ G. . . lLi'25 122'- dto, » 4'/,°/,. . . 1UU»s,1N1'i0 bto. . 4°/„ . . . S» 40 S8 90 dto, Prilm. Hchiildberschi. 3°/„ liu — 110 50 Vest. Hypothelenbanl l0j, 50°/„ lui — —-— vest-llüg, Äanl vrrl, 4>/,"/o . l02 50 lu» — detto » 4'v« . . >oa — I0N'55 dttto s>njähl. » 4°/o . . 100 — INU 55 Prioritiits-Obligationen «ÜI IM> si), Ferdinand« «urdbahn Nm, I»»« 100 53 INI — Valizische Karl'lindwia-«ahn Lm, i»«l »<«» fl, S, 4'/,''^ , iftl- l01-eu Veld Ware Oesterr. Nordwestbahn . . . 107 eu I0»-2<» Elaatsbahn....... 1W - 20>» 50 Vüdbahn il 3°/„..... 145 50 I« Ll. » il 5"/,,..... 122 — 12."> .. U»g. Il-'i 10 Diverse Lose (per Stück), llreditlose IN0 fl...... ,«« y^ ,89,4« Clary «ose 40 si...... 84 50 s.550 4"/,, Dona» Dampfsch, lcm fl. . 14« __ ,4» — Laibachcr Präm Vlnleh, 20 si, z? 50 - ^. Ofener Lose 4« st..... g5._ ,>.<;__ PalffH Lose 40 st...... g4'5,l, »5«, «othen Kreuz, öst. «es, »,, 10 fl. «l— 2,50 «Udolph-Lose K» st..... zz.__ L8ÜO Ealm Lose 4« si...... gg ^ g?^,, E<,»Ve»0!«-Luse 40 fl, . . . g^zs, k« zz Walbstrin Lose 2!» st..... 47,75 45,50 Wxdisch Vräy Lose 20 fl, . . ^,^ -.,^ Gew. Sch, d,Ä"/«Pläm.-Schuld' versch. d, Vodencreditanstall . 17,-. ,8-— Vllnl. Actien (per Stück). «nnlo Oest, Äanl 200 st, «0°/„«. I3l»0 13U,L0 Vanlvsn'in, Wiener l<»!» 5<> Vbncr, Vlüs», öst, 200 st, S. 4<>"/„ 2»« — 2ÜI - «lrdt. U»sl, s, Hllüd, u, V. I««fl. »««75 29!» i!ü «lreditbanl, «lla,, »n«, 200 fi. . »l»3 25 »o.i 75 DepoNtenlianl, «lla,, 20» fl. , i»7 — 18« - «tscompte Ves.,Ndrüst. 500 fi, . 540 — 5>0 — Vlr,-», «lassend , Wiener 20Ust. «9« — «00 — Hypothelcnb,, öst, 20<»st, 25°/ - Unionbanl 200 fl...... »«77!» 2»« 2b Verlehribanl, Mg, 140 fl, . . ISO'— ------- Actien von TranSport-Unternehmungcn. (pei Stück). Nlbrech! Vahn 200 fl. Silber . 55'— 5L— VW!» ssiuma», Aahn 200st, S, 19? 50 <»«-— Äöl)M, Norduahn 150st, . , ,205 — 20« — . Westbahn 200 fi, . , .330 50 33150 «uschtiehraber ltis, 500 fl, TM, !»2ü'— »35 — dto, (lit. L,) 200 fl, . »51— 3t»3 — Donau - Dampfschiffsahrl - Ges., Oesterr, 5<><» fi, CM, . , , 402 — «4-- DrauEis, (Ä,-Db,'Z.) 200 fl, S. l»3'50 :94 50 D»l Vodenb, 5 Lemb, - Ezernow. Iassy . Vsen- bahn-Vesellsch. 2 fi. Silber 240 25 ^«'50 Tildbahn 200 si, Silber . , . IA> — loo 25 SNd Norbb,Verb,-Ä.20Ufl.CM. 183 50 1»4'50 Tramway «»es.Mi.,170fl.0,w, — —------ » neue Wr.,Prloritü«' «lrtien 100 ft...... 100— 101 — Ung,g«liz. ltisenb, 200 fi, Silber 18775 1»«'25 »eld W«» Ung Nordoslbah» 20« fi, Silber 179 75 1»0 »5 Ung,Westb,(Raab'Vraz)2!»ofi,S. 18b — i»e — Industrit'Actien (per Stück), NllUges.. Mg, vest 100 fi, . »«»>5 b9-,z «gybler Eisen- und Tlahl-Ind. in Wien 100 fi...... ^4— «lß — «tisenbalmw.'Lelhg,, erste, «i ft, 95 - »« ^ «Elbemühl., Papiers, u, ».-«. 5, 50 b»'?5 Liesinger Nrauerei 100 st, . . ly»- - 104 — Vtonlan Wssell,, österr,-alpine 73 - 73 Isv ?c» Trlfailer Kohlenw,-Ves. ?i, fl. , ,i0 — 111'— Waffens,-V,.0?f!,inWis»I0Ufl. «0 — 4«— Waggon-Leihanst.. Mg, in Pest «0 fi......... »«-- «>7ü Wr. «augesellschasl 100 fi. . . «,— « — Wienerberger Ziegel-Vlctien Ves. 151 — t>« — Devisen. Deutsche Plähe...... «'«. ««K London........ 1»» z»l» i»l',l» Par!«......... 4?>9^. «0» Valuten. 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