,U W7. Mittwoch am°1lj. s^lemker W2 Die ^kmbachcr Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Sonn« und Feiertage, tüglich, und kostet sammt dm Beilagen im Comptoir ganzjährig 11 fl., halb-Mrig ü fi. L0 lr., mit tlreuzvaud im Eomptoir -gauzj. 12 ft., lialbj. 6 fl. Flir die Zustellung in's Haus sind halbj. 50 lr. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganzj., uittci 5krcuzbaud und gedruckter Adresse 15 si., halvj. ? si- 60 lr. Inftrttonsgtbühr fitr eine Garmond iSpaltenzeNe oder den Raum derselben, ist für imalige Einschaltung«^, silr 2malige8lr., für 3maligc 10 lr. u. s. w. Zu diesen Gebühren ist noch der Insertions - Stempel per 30 lr, silr eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 1<> Zeilcn losten 1 fl. 90 lr. flir 3 Mal, 1 fl. ^0 lr, slir 2 Wal und l»0 lr. für 1 Mal (mit Inbegriff dcS Insertionöstempels). ^^W,W,^^ ________ _______'_______^__________^______ ' ________ _^"->^^^ ^, _ ,_____________________________________________________________ Amtlicher Theil. <5>e. k, k, Avostolischo Majestät babcu nut Allerhöchste!» H>uiosch'.l'i''l'!i vom .'». Septeinber d. I. 5cm (5lwr,!ieister des Wicuer Mannergesangvereineö mW artistische Direktor des Koilservatorillms. Iobaun Herb eck, in Anercennling seiileö bei wiederholten militärischen Anlässen mit, patriotischer GesiiiNling be^ ' wabrten verdienstlicheil Wirkens das go!oe„e Verdienst-Kr,uz mit der Kroue aller^ilädigst zu verleihen gn'uht. Richlamilichcr Theil. Laibach, l), September. Il>re Majestät die Kaiserin haben zufolge einer, cm deu Herren Landeshauptmann gelaugten Anschrift Allerhöäistihres Herr» Obristbofnleisters Grafen vo» Königsega die Adresse des kl'. ^andesausschus. ses mit besonderem Moblgesallen anzunel'men, lind den allerguädigsten Auftrag zu ertheilen g>ruht. dem gesammtcu Ausschuß für diesen V^weis der Theil-Nahme dcn allerhöchsten Dank bekannt zu geben. Die für »ei, Monat I li I i l,^62 ^rpft^eue Abrechl,nng zwischen deiu l. k, Aerar iino ^cin krai» luschen Grnildcutlastungsfondc ergab: lli, Einnahmen deu Vettag pev . '!l),.'it)7 fi l4 fr. und an Au^lü'eii per. . . . .'l3.193 fi 37^ fr somit ein F^nd^intbaben per . 3 373 fi 7<^ kr. wornach sich das mit Ende 7ulni 18U2 verbliebene Aerari^nt- haben per.......!'2.64l) fi. l?!,l lv. auf..........^'^Ij fi. 39 'ttl liclmiiidert, Vom krain. ^.indcö-?lllsschiisse. LaiblNi) den ". September !8(i2. ^aibach, !1. September. Die Fni»,;osen bleiben ..md dcr Regierung den Krieg auf Leben und Tod „klären l».d da er diescu in offenen, Felde m.s, sulncn kau... s, ,viid er kon.'piriren. wie er "s i>t,t gegen alle bcslcb.u^,, Ne.iiernnge,! kon. ^l'l' l"N IMd m Italian werd.» Z.istände ^sich eiu-Nellen weche Much..,,, „amenülch in Mailand ;n clner Vergle.chung d.s I..^ u», Honst, der Piemon-tesiichcu m,t der o'tcrre,chi,ch,n Hsnschast veranlassen werden ' ' Alfo - das alte Stück mit »cucn Akteurs. Dem in Iialien verbreiteten Gerüchte. als !'al>c Ocsterieich Al'sichieil aui line Okkupation in dcu ebe-maligeii Herzogtümern nm Po. tritt ,.^'a Z-ranec" welche jeoc Veranlassung zur Anfreguilg gicich iiu Keime bekämpft, mit drr Erklärung entgegen, «dic österreichische Regierung habe i,» Gegentheile erklärt, welches auch der fernere Verlauf der Ereignisse sei» möge, ihrer feit Villafranca beobachteten Politik der Mäßignng und der Nicht«Intervention treu blcil'cu zu wollen. Die fcrl'ische ^rage uimmt jetzt — wie >nan der ,,O.'D. Post" au^, >fonstautinopel schreibt — die allgemeine 'Aufmerkfaiuk,it in ciueiu viel höl'eren Grade in Anspruch, als der Krieg iil Montenegro, wo d,ic lHntscheidliug ksiuesiuegs lange auf sich war« ten lassen kann — und wünscht mau diese rascher herbei, so ist es hauptsächlich, um unt aller Macht gegeu Serbien vorgehen zu können. Die Mitglieder der Konferenz konnten zu keinem Einklänge gelangen, was der Pforte eben nicht sehr uulicb ist, dem« man möchte es Serbien doch gcru ctwas fühlen lassen, daß der kraule Manu noch Mark genug in seineu Knochen hat. um sciu Recht zu behaupten. England unterstützt die Pforte mit dem ganzen Gewicht seines Einfiusscs und verfolgt überhaupt mit sehr wachsa» mrm Vlickc al!c Regungen im Orient uno Griechen« lauo, Iu ciner der K-ptcii Sil)u»gc» soll cs zwischen vein Vl'l'N'l'll'r Fl^iuklcichcj lino oc»l Grop^icr zu riüll- Rlll'lüia acr<.'!,i»ir!l sciil, ill golar n^-ichcr dc-r ^eplerc seine Entlass!l,,g ciurcichtl-, r>ic jedoch vom Sultan nicht angenommen wurde. Oesterreich. Wieu. Das Pollzeiministcrinm bat folgende Druckschriften verboie»: «. „l'5l> ^u!)>i<,l.> Nov- >l!!,X,' l 8l^ l . UcU'. t"'!-.>; ö. „l^li illülüi « i lNlliici <>' lilioi c!l,l!lc!!,ji()l'tjsicht. dai) ein Urtheil jedeufallö gc« sprochen iverdeu müsse, schon um die Regierung von jedem Verdachte des Einverständuisses mit Garibaldi zu reinigen. Die lönigl, Guadc könne ja dann walten. Dieser Ansicht schloß sich die Mehrheit der Minister an. während zwei für eine Amnestie plaiDirten, Am 3, hat sich der verstärkte Ministerrall) abermals versammelt. Es heistt, er habe beschlossen, daß Gari» baldi vor drn Senat als obersten Staats-Gerichshof gestellt werdc. Nußiaud. Warschau. 30. August. Wie man vernimmt, ist es der Polizei gelungen, eudlich eine ziemlich wich-tigc Entdeckung zu machen. In der DIUzia.Straoe. zwischen der Vilauer uud PrzejajD«Strai?e. existirt cin hier sehr bekanntes, nach ftiuer Vesinerii, Iozia benanntes Kaft'ehhaus. In diesem selben Hause (aber int ersten Stock, währeud das Kaffebbaus iin Erdgeschosse) hat mau eiu Hün-mer gcfundeu. welches dcil Verschworeileil zllr'Ab« uahinc der Eide diente. In demselben befand sich dann auch der nncutbehrlichr, mit grünein Tuch bc« schlagcnc Tisch llnd das dazu gehörige Kruzifir. I>l dein Zimmer sollen Adends gegen 7 U'.,'r drei Per« soneil, die dort ihre verbieäierischen Amtöverrichlun-gen abhalten, arrctirt wordeil scin. uuler deueu ciil Veanltcr der hiesigen Gubernialregierung der Ehef war, Deo Namen dieses Mannes habe ich nicht mit Vcstimmtbeit erfahren könne,,,, cr soll Szezeszynski beiüen. doch kaun ich die^ nicht verbürgcu. Von dcn Details habe ich leider noch nichts darüber in Erfahrung bringen können, da alle solche Sachen hier sehr lang in Geheimniß gehüllt bleiben — für die Authentlzität an sich kauu ich aber einstehen. Warschau, :;. September. (Osts. ^.) Von großer Wichtigkeit für die weitere Cntdcckums der hiesigen Verschworenen ist die kürzlich erfolgte Verhaftung eines der Häupter des leiteudcu revolutionären ^omit'''s, des bis zu seiner Arrctirnng beim Gcucral« stabc der iu Pole» sleheudcn russischen Armcc äuge» stellten v. Dabrowöti, bci wclchcin dic listen dcr Vcrfchworeucu, die neulich mitgetheilte Organisalion dcr Verschwörung und andcrc wichtige Papiere vorgefunden wordru sind. Es sind seitdem noch andere Militär» lind Hivil-Pcrsoneu verhaftet wordcu, nntcr dcucu aneh derjenige seiu soll, welcher dcn General Vndcrs verwundet», cbcnso inchrcrc Anführer der Hcn-tnricn und Decadcu. Hiau ist auf die weitere Entwickelung dcr Sachc sehr gespannt- es herrscht indes; darüber, wic dies; hier gcwölMich dcr Fall, großes Stillschweige», seitens dcr ^Itcgicrung sind alte" mög- . lichcu Sichcrheitsmaßrcgcln gegen ctivaigc Eventualitäten ergriffen. Mittlerweile geht mau' aber immer weiter mit deu Ncfurmcu vor, ohne ^urchi vor den Ruhestörern zu zeigen, uuerachtet Martgraf Wielo-polsll seldst uoch nach dem Empfange dco vergifteten Briefes immer von neuem Drohbriefe, erhallen soll.. Sehr beruhigend wirkt die Nachricht, daß mit aller Kraft au der IustaiidselMg des StadlschloM zur Wiuterwolmuna für den Großfürsten ,;ea!-beltet wcl> dcn soll ''^ir 'erhalten dadurch eiuc Geimb'helt meyr, das' die Voßf'irsttiche Zamilic nus nicht verläßt, wie 826 man dicscr Tagc ftolnischerscits zn verbreiten trach' ^ tctc; selbst znr Feier des Milleninms reist der Groß-- l fürst nicht. — Täglich werden neue Begnadigungen ^ verliindigt — hellte fünf — nnd außerdciil ein Akt von bedeutender Tragweite für die Konfislationcn nach dein Nevolntions Jahre 1^!3l) — iÜ, nämlich die Zurückgabe der bedcntcnden, 1834 konfiszirten Gn^ ter an den Grafen Stanislans Ostrowsli. Wahrscheinlich werden noch andere Restitutionen dicscr Kategorie erfolgen. Amerika. Ans Vera-Eruz dringen die New »Yorker Blätter Nachrichten übcr Havannah vom t. Angnst. Der französische Dainpfcr «Granada" hatte Cam« peachy bombardirt. wurde aber zurückgetrieben. Die Verbindung zivischen Orizaba lind Vera. Ernz ivar noch iiülner sehr schn'icrig. Der britische Gesandte i„ Meriko hatte gegen die despotischen Maßregeln Almonie's in Vera^Erilz eine starke Proklamation crlasscil. Die öffentliche Meinung in Mcriko war für Uulcrhandlungcn zur Gründung eii:er Konföderation , zivischeil allen amerikanischen Republiken. Man mel» det über Havanna!». daß 4000 Franzosen am 8. Angus! von Marlinique nach Vera. Cruz abgingen. TagcHdcrichl. Laibach, Itt. September. Gestern Abend ö^ Uhr traf der Vcrgnngungs» Train mit dem Wiener Männcrgcsangsvcrciu voa Trieft zurückkehrend hier ein, n»d wurde leßterer im Bahnhöfe von dem hiesigen Männerchor der philbar-monischen Gesellschaft, lvelcher sich mit seiner Fahne dort aufgestellt hatte, auf's Herzlichste begrüßt. Nach beiderseitigem Absingen der Motto's trat der Direktor der philharmonischen Gesellschaft Herr Landcsrath Dr. Schöppl vor und sagte etwa Folgendes: „Der Männerchor der philharmonischen Gesell' „schaft konnte sich das Vergnügen nicht versagen, Sie. „meine Herren! bei Ihrer Durchreise in Laibach brü' „dcrlich zu begrüßen. „Wir können nnr bedauern, daß es uns nickt „vergönnt ist, Sie länger als einige Augenblicke in „Laibach verweilen zn sehen; uehmrn Sie iudessen „,dic aufrichtige Versicherling hin, daß unsere wärmstc „Syinpathic Sie stcjs begleitet, wenn Sie Ihre „bieder in die fernsten Regionen Groüöstrrreichö tra» „gen znr Ehre der Kunst und zur Verbrüderung dcr «Nationen „Aus Irenen Säugerherzen fomnit es, wenu ^wir rufcn: „Hoch t>cr Gesang. Hoch der Wiener Männer-Gesnngs'Verein!" Der Vorstand des Wiener Männcrgcsangvcrcins dankte mit warmen Worten, worauf es an ein freu» digcs Verrußen. Händeschüttrln und Tanschen der Sängerzeichcn der Einzelne» ging. Ein sebr ,zahl> reiches clegailles Pnblikllm war zngcgln l>nd nahm an der Begrüßung lebhaflcn Tbcil, Dann saugen die Laibachcr ein Wanderlied, nnd als die Wiener bicranf daö «deutsche Lied" beganneil, stimmten auch Erstere ein in den schönen mächtig tönenden Ebor, Die Glocke rief zu früh zur Abfabrt' das herzliche Hoch. das den Davonziehenden nachtönte, muß ihne» wir ei» Bedauern über das allzn frühe Scheideu er--schienen sein Nlien, 9. September. Ihre Majestät die Kaiserin hat gestern eine kurze Ncisc nach Vaicrn angetreten. — Der Hr. Ministerprändent Erzherzog Rainer hat einen knrzen Urlaub angclrcteu. und ist im streng» sten Inkognito sammt Gcmalin. Erzherzogin Marie, abgereist. Das Ziel dcr Reise soll London sein. — Dcr Ankunft Ihrer Maj. der Königin Pik' toria von Großbrilannien auf Schloß Grcinburg in Obrrösterreich, wird Ende September cntgcgcngcscbcn. Die Königin kömml aber nicht nach Wien. sondern wird von Greinbnrg über München dic Rückreise nach London fortsetzen. — Prinz Alcrander von Hcsscn wird in einige» Tagen von Darmstadt zurückkehren. Derselbe wird seinen Posten bei der italienischen Armcc nicht mehr übernehmen, sondern soll sein Kommando in Wien erhalten, — Freiherr v. Burger wird den Organisations' Entwurf für das Marine.Ministerium iu Tricst ausarbeiten . sodann wieder nach Wien kommen, nin bci Sr. Maj. dem Kaiser die dicßfälligcn Antrage zu stellen. Das ncnc Marincministcrinm wird erst mit 1. November seine Wirksamkeit beginnen. — Dic ständige Deputation des dentschcn Inri. ftentagcs, dic für die Zeit bis zum nächsten Inristew taae in Wicn ihren Sil) l'abcn wird. hat sich kon-stitnirt und den Mmistcrialsektionschcf Dr. Rizt) zum Präsidenten, nnd dcn Präsidenten Dr. u. men im Maßstabe von l.l2 000 gibt. Die Menge kochend heißen Wassers, welches an dcn Ufern nnd am Boden dieses Src's der Erde entströmt lind dessen Tcmpcralnr von dcm Reisenden bis zn 98" (', gemessen wurde, ist außerordcullich. Rings um sich hört man es fortwährend sausen nnd branscn, zischen und lochen, und der ganze Boden ist warm. „In der ersten Nacht", erzählt Herr v, Hochstettcr, der sich auf cincr klcincn Insel im Scc mehrere Tage lang aufhielt, „fnhr ich erschreckt auf, wcil cs iu der Hütte auf dcm Boden, wo ich lag, von nntcn hcr so warm wurde, daß ich cs nicht mehr ertragen konnte. Ich nntersuchte dic Temperatur, stieß mit cincm Stock cin Loch in den weichcn Boden lind stecklc daö Thermometer hinein. Es stieg augcubücküch auf Sicrlnyc. nnd als ich cs wieder herauszog, da strömte hcißcr Wasscrdampf zischcnd empor, so daß ich das Loch eiligst wieder znstopfte." Die im schönsten Blau schimmernden Wasserbecken cincr der Quellen bilden cben so vielc natürliche Badcbassins. dic der ^raffinir-teste Lnrus uicht prächtiger und bequemer hätte her« stellen können. Man kann sich dic Bassins seicht und lief, groß und lleiu auswählen, wie man wM. und von jeder beliebigen Temperatur, da die Bassins auf den höheren, dem Hauptbassin näher gelegenen Stu-fcn wärmeres Wasser enthalten, als die anf den tic-fcrn Stufen. Auszug aus dem Sitzunftsprotokolle des kraillischeu Landes-Ausschuffes vom 33. August. 1. Dcr Landesausschuß beschließt, Ihrer Majestät der allcrgnädigstcn Kaiscrin die Frcnde und innigste Tbeilual)!nc des Bandes über Allrrhöchstoeren Wieder« geucsliug dnrch eine Vcglückwünschungs - Adresse chr< furchtsvoll znr Kenntniß zu dringen- 2. Da die Rcstanrirnng des inneren Schanplaz-zcs im landschaftlichen Tbeatcr zn Laibach beendet ist und cs sich hicbci znr Vermeiduug des unangenehmen Kontrastes als nolhweudig herausstellte, auch dcn Plafond dcr Logen restmniren und diesclbcu ucu tapezieren zn lassen, dic Vorkehrung hiefnr aber theils wegen der nothwendigen Gleichförmigkeit, theils we« gen der gröüercn WMMchm, endlich wegen der Kürze der Zeit uicht den einzelnen Logcubcsihern über» lassen werden konnte, so wird beschlossen, die Her« stcllllng im Akkordwegc besorgen zn lassen, nud die hicnach auf jede ciuzclnc Logc entfallende Kostentan« gentc pr. l4 st. nachträglich von dcn respektiven Lo« gcnbcsißern ciuzuhebeil, A. Dcr Tricster Stadtmagistrat spricht von dcm krain. Landcsfoudc einen Beitrag für die dortige Findclanstalt an und weiset nach, daß nach dcn gepflogenen Erhebuugcu oon den ill der Zeit scit März 18.'>4 bis Endc Oktober !8.'>6 in die Tricstcr Gcbäranstalt aufgenommenen 8!)3 Schwangern 630, somit .'!!) Perzcnt, nach Krain znstäudig ivareu; daß vou diesen 893 aufgenommeneu Weibern 8l)1 nnche« liche Kinder der Filldelaustalt übergeben wurden, von welchen, nach dcr Znständigkcit der Mutter. 4tt2. so» mit l50 Perzcut, nach Krain gehörten; daß endlich von 84 iu dcr Findclwindc hinterlegten Kindern, von welche» die Inständigkeit der Mnttcr nachträglich cruirt wurdc, 26 „ach Krain gehörten, Dic Kosten, welche dem Triester Findelhanss'ondc dnrch die Uebernahmc nach Krain zliständiger nncbc« lichcr Kiildcr erwachsen, werden vom Triester Stadt-Magistrate in rnndcr Snnime anf jährlich 30.000 fi. berechnet. Um ein Ucbcreinkommcn anznbahlN'N. ob und welchen Beitrag die Landcsfondc dcr angrcu^endcn Länder zn den Kosten des Triestcr Findelhallsfondes zu leisten hätten, wnrdc vou der Triestcr k. k. Statt» haltcrci eine kommissioncllc Vcrhaudluilg mit Dclc« girten der Landesalisschüssc von Krain, Görz, Istrien und dcs Gcmeindcrathcö von Tricst vorgeschlagen und dcr Laurcsansschuß zur Absendnng cincs gehörig zu instrnireuden Delegirtcn eingeladen. Dcr Landcsansschnß hat beschlossen, diescr Ein« ladnng nachzukoinmen uud ciuen Dclegirlen nach Triest zu senden, uud cs wurdcn die einzelnen Pllnktc der demselben zn ertheilenden Instruktion festgesetzt, (Schluß folg t.) ^iuiftes über Agrikultur im Allge- meiueu mit besouderer Beziehuust auf die strainer Verhältnisse. I'.N.I''. Dic Agrikultur bezweckt dnrch zweckmäßige Verwendung von Geld und Arbeitskräften aus dem j Boden, dcr Quelle alles Nationalreichthums. auf die sicherste, billigste und schnellste Art und Weise cine nachhaltige und möglichst große Reute zn erzielen. Drei Faktoren sind es, welche zn cincm erfolg« reichen landwirthschasllichcn Betriebe unzertrennlich mit cinaudcr vcrbnndcn sciu mnsscn, 1. «Dcr Grund nnd Bodcn" als Basis. 2, Gcld und 3. „gcistigc und materielle Arbeitskraft", von deren richtiger Bcnüpnng und Vcrweuduug einzig und allein das ganzc Gcdeidcn unseres Gcwcrbes abhängt. Anf solchen Prinzipien stehenden Laudwirtlischaf« ten, wcnn sie sicher auf obigc Faktoren gestützt sind, vermögen dcn Ackerbau cincr ganzcn Provinz, ja cincr ganzen Nation zn heben lind zn fördern. Denn ,/xdni'll, lr.limnl« — zumal unsere cm« pyrischcn Balicri, nilr durch augenscheinliche günstige Erfolge Anderer sich znm Fortschritte odcr znr Ein« sühruug cincr Neuerung bewegen lassen. Solches erkennend nnd würdigend bemüblen sich patriotische Vcrciuc, Gcmcindc- nnd Staatsbcbördcn mit oft schr bcdclltendcn Opfern bezügliche Muster-wittyschaften von vielseitiger Auödehuung nicht Nllr ill's Leben zu rufen, sondern auch immer weiter auszudehnen, zu subvcntioniren und zu crbalten. Solcheu Bestrebungen verdanken Württemberg, Belgien. Frankreich nnd England dcn so außergewöhnlich hoben Standpunkt ihrer Landwirthschafteu, im Verhältniß ;u den anderen, ausgedcbntcu Acker« bau treibeudcn Nationen dcs Kontinents. Die immer vorwärts stürmende Industrie zwingt auch dcn Land« wirth znm Fortschritt und zwiugl ihn, die mangcl« haftcu meuschlichen Arbeitskräfte dlirch Ersindung liud Einführuug zweckmäßiger Gcrälhe nnd Maschinen zn crschcn. Dann crst wird dcr Landwirch auf der böchsten Stufe der Bclricbsführung stehen, wenn cr sich von dcn Einftüsseu dcr ihn nmftatternden Konjunkiurcn lluabbängig gcmacht haben wird. Wir schcn. wie sich England lind Nordamerika fast überflügeln, dnrch Ersindung der sinurcichsteu und zweckmäßigsten Ma« schincn diesen Standpnnkt zu erreichen, wie in diesen beiden Ländern fast jeder Landwirt!), gnasi instinktiv, Kaufmann ist und wie cr jeden seinem Gewerbe günstigen Moment zu bcnühcn versteht. Eiueu Vcrgleich mit nnseren Verhältnlsscn auzustellcil wird mir dcr Leser sebr gcruc erlassen, doch will ich dic unmaügeblichcn Gründe einigermaßen fest^isttlleu suche». Die ge-drückte Bilduugsstufe dcr meisten Klciubancru. welche 82? Viloungsstufc zu heben eines jeden wahren Patrioten heilige Pflicht sein soll. macht es ihnen selten möglich, den „Reebcustist". diesen allein sicheren Fühler und Probirslcin eines jeglichen Gewerbes anzuwenden. Indem sie ibre uu> ihrer Familienglieder Arbeitskräfte in dcr eigenen Wirthschaft verwerthen, pflegen sie deren Ergebniß — die direkten und indirekten Erzeugnisse ihres Ornnd und Vodens, meist ganz nnd gar als Reingewinn ihres Betriebes zn betrachten, und darnach den Werth und die Rente ihrer biegen« schaften zn bestimmen Sie schwimme» i» Illusionen und geben sich unbewußt, aber wohlgefällig. Tän< schlingen über die Reinerträge ihrer Wirthschaften bin. fühlen sich keineswegs genöthigt fortzuschreiten, ihre eigenen eventuellen Ressonrcen auszunutzen oder an. dere herbeizuzieben. wenn sie. beiläufig gesagt, wirklich die Mittel da;n hätten, oder sie durch Vildnng von Assoziationen verschaffen woUten. wenn Agrar«HiIfs> lassen beständen und ihnen denn wirklich uiw redlich die Mille! herznleibcn geneigt sein würden. Was nun die gröberen Grundbesitzer (Herrschafts' besiper) anbelangt, so baben sehr wenige derselben ihre Wirthscl'aslen in eigener Regie. und die Wenigsten von diesen Wenigen führen genau und gewissenhaft den „Rechenstift"', können sich selbst also. geschweige denn einem Außenstehenden, gewisscnbaften Anf,chlnß über ihren Vetrieb nnd einen begründeten Iahresa» schluß geben. Dem interessircnden Fremden würde sich dann sebr bald die Urberschäpnng bezüglicher Ve» siylingcn anfdrängen, was dein Velricbssührcr al!er< dings in den wenigsten Fälleu von direktem Vortheile sein könnte. Könnte odcr wollte der Wirlhsä'after sich selbst Rechenschaft über den Betrieb während eines Wirth' sa>af!5>al're(j ablegen, so müßte er gewiß die Gründe finoen, warum die Wirlbschaft hier oder da mehr oder minder hohen Gewinn oder Verlust abgeworfen halte i er würde die Fehlziffern finden. er müßte die Steine des Anstoßes in der Folge zn nmgehen wissen, er könnte Gell? und Arbeit in Znknnft ersparen oder besser vertheilen u, s, w, und er würde als mittelbare Folge bei späteren Abschlüssen andere Renten, gerechtfertigtere Zahlen resultiren, Statt aber den Voek bei den Hörnern zu fassen, psicgl man nicht unr in Krain. sondern anch in den meisten deutschen rändern stets nach Gründen und Ursachen zn jagen, denen mail die direkte Ursache der geringen Renten anfbürdcn will. Seit dem Ial'rc 1848, hörte ich z. V. viele größere Grnndbesiher und Wirthschafter sagen, baben wir leine ordentliche, entsprechende Rente mehr anö unseren Betrieben gezo> gen; ?ic Vrrhältnissc drr Rciin-rlvagr ziruscheü sruhcr und jel)l stt'l'cii wie 4 : 1 oder »och jänuiierlichrr. Da lnir keine Gründe angeführt wurden und. , mir dieser Schmerzensschrci doch gar zn wnndcrlich. fast unglaublich klang, so bemübte ich mich, die wir. kcndcn Ursachen so viel wie thnnlich zn ergründen. Meiner unmaßgeblichen Meinung zufolge sind es zwei sehr große Rechenfehler, welche auf die früheren und jetzigen Bilanzen den wesentlichsten Einflnß ans. üben mußten. Die Herren verrechneten ehestens die Arbeitsleistungen dcr Robotbanern ebensowenig, wie sie jetzt die Zinsen der erhaltenen Ablö'sungosnmmen zum Reinerträge ihrer Güter zu schreiben pflegen. Zeitgeist und Rechenstift sind mit ihrem Einflüsse noch nicht durchgedrungen, sonst würde man hier und in vielen anderen Ländern mit ähnlichen Verhältnissen schon längst znr Urberzengnng gelangt sein, daß nnr ein geringer Theil der crb.iltenen Ablösnngssnmmen genügen würde, nm zweckmäßige Maschinen lind Acker« gcräthc anznschaffen. welche die Verlornen Robotar< bciler gnaliwtw und quantitativ vollständig ersetzen könnten, Und dcr Arbeitcrmangel, die schlechte Arbcits» leistnng verbunden mit den enormen, fast unerschwinglichen Lohnsätzen bilden ja das allgemeine Elend nnd die sehr gerechtfertigten Klagen unserer Landwirthc, Also Importation von erprobten zweckmäßigen la»5> wirtbschaftlichen Gerathen und Maschinen, Importa' tion von landwirthschaftlichem Intelligenzkapital und der von Ratur intelligente Krainer wird schon nach< folgen, er wird schon seinen Nutzen davon zu ziehen wissen. Je größere Schwierigkeiten sich dcr Bearbeitung cines Bodens darbieten. je ungünstiger dessen chemi« sche und physikalische Eigenschaften sind. je nachdem die uiclcn eingreifenden Momente auf den Bctricb mehr odcr weniger günstig einwirken, eine um so in« uigere und energischere Vereinigung von Geld und Arbeitskraft ist geboten. Ehe der Zeitgeist, die stets wachsende Popula« tiou und uut jenem d^e Ansprüche der'lekteren so ge> waltlg gestiegen waren, beschränkle sich die' Landwirt!" schaft aus eine mehr extensive Vetrieb^führung und zog die von Natnr schon an lind für sich frncl'tbareu und dabei leicht z» bearbcitc»dcn Bodenarten'in die Kultur, ^ Die „Nothwendigkeit" aber, diese überzengendste Lchrmeistcrin des Menschengeschlechts, zwingt uns zum intensivsten Betriebe, znr Knlllvirung seither unbe» achtctcr und schwer zn bearbeitender Terrains, unter wclchcu die Torf» uno Äl'oor» Läildereicil cinc llicht unbedeutende Rollc zu spielen berufen sind. Dcr Staat snbvenlionirte stets derartige Uutcr< nehmnngen und n'ird es anch fcrnerbin thun. Vesonderi- Aufgabe bleibt es anch für die be« trcffcudcn Kommnnen. oaralif bezügliche Nencrlingcn nnd anderweitig beioädrte Knltnrmctboden zu schützen und ihren betreffenden Beringen zu Eigen zu machen, wodurch nicht uur Wohlstand nnd Agrikultur im All« gemeinen gefördert »vivo, sondern auch ganz besonders und speziell der. Gcsuiidheiisznsland solcher Gegenden unendlich gehoben wird. Rcucstr Ullchlichlcn und Eclegrammc. (^attaru, 8. September. Dcr russische und der französische Konsul befinden sich in Rieka. und snchen den Frieden zu vermitteln Man glanbt jedoch, daß ihre Bemühungen keinen Erfolg haben werden. Mailand, 7. September. Die ..Pcrseveranza« läßt sich aus Turin von» 0, mclocu: In einem ab-gehaltenen Ministerrathe wurde die Inkompetenz dcö Militärgerichtes zur Abnrlheilung Garibaldi's aner« kannt. De»,cn Prozeß erfolgt vor dem sich als ober-stcn Gerichtshof lonstitnircndcn Senat, London, 6. September. Die heutige «Mor< mng.Posl« schreibt: Wir erfahren, daß es cndgiltig entschieden sei. Garibaldi vom Senate richten zn lassen. Dieser Beschlnß ist den beuchenden Gesetzen gemäß. Eine Pariser Korrespondenz der «Daily News" sagt. Garibaldi wnrde verwundet, indem er den Zusammenstoß zu verhindern trachtete und den Befehl gab ülcht zn schießen, Pallavicini griff ihn an, ohne ab-zuwarten. Nagusa, 8. September. Der Fürst von Mon-tenegro zögert. die oon der Pforte gestellten Beding« uisse anzlinehmen. Die Türken rücken grgcn Eeltinje vor; die Montenegriner briilgcn ihre Habe nach Catcaro. Nassusa, ii September. Der Fürst oon Mon« tcilegro hat alle Bedingllngen Omer Pascha's angc-noniinrn. Ivo Rako überbrachte das bezügliche Do^ kument ail Omer Pascha. Vel,,rad, 8. September. In Uschitza fand ein ernstlicher Konflikt zwischen Serben und Türleu Statt. Die ersteren hatten li Todte und Verwundete. Dcr Verlust der Türken ist unbekannt. Während der Kampf dauerte, brach eine Feuersbrnnst ans. Von hil-r sind ein tmkischcr mid cm serbischer Kommissär imch Uschip.l lil>gcga»>irl!, ulii weitcre Folacn zn ve» hiliocrii. Neueste Ueüersanllj,ost. Dieselbe enthält Nachrichten aus Calcutta bis 8. August und aus Bombay bis >2. August, Thibet sei entschlossen, mit Nepaul Krieg zu führen. Rao Sahib ivurde znm Tode vernrlheilt. Dost Moha« med's Lager war am 10. Juli m Ehujh an dcr Grenze zwischen Furrah und Herat. Dcr Vortrab seiner Trnppcn hatte die Grenze des Gebietes von Herat bereits nm einen Tagumrsch überschritten. Die Bhecls in Dekkan haben offene Rebellion begonnen; die Truppen von Mhon wnrdeu gegen sie abgeschickt. Shanghai, 16. Juli. Die Stadt ist rnbig. Auf den englischen Gesandten in Heddo ist ein neuer Mordversuch gemacht worden. Man vermuthet. daß dieß das Rc,l!ltat einer Ver>chwöruug sei Der Mö» der hat sich selbst entleibt. Neu. Seeland ist nicht beruhigt. gmldcls- und VeschlWbmchle. Trieft, il. September Wochrn-Sericht.) Kassel,. Die Nachfrage bestand fur verschiedene Onalitätcu fort nnd kamen hinreichende Umsätze zu Stande, wobei volle Preise realisirt wurden. Zlicker gest,. Der positive Bedarf versorgte sich mit gnter weißer Qnalität zu bebanptcten Preisen, Ordinäre Gattungen blieben aber auch dießmal noch vernachlässigt. Noder Znctrr war in dieser Woche in kleinem Geschäft. Rio S, Surinam fein ft. 67'^. Pfeffer. 600 S Slugapore wurden zu st. AI dctaillirt mit V,",, Sopraskonto. Jetzt behauptet stch dcr Preis noch auf dieser Höbe. Banmwolle. Auch in dieser Woche erfnhr der Artikel eine beträchtliche Steigerung, Unser Vorrath ist aber beinahe gleich Nnll. Früchte. Eine kleine Partbie ucuer rother Ro-sincn fand bei ihrer Anknnft prompte ?lehmcr zu vollen Preisen. Von neuen Snltamnen haben wir starke Znfnhren erhalten, wclche Anlaß zn ansgc< dehnten Geschäften gaben, wobei <> bis 70t>0 Schachteln abgesetzt wnrden. für die. bei schöner Onalität ft 24 — 2.'» bezahlt ivurden. während initiiere Oat» lllngcn 22 -2:j erlangten. Im Laufe dlr Woche kameu anch die ersten Ladungen Korinthen an. im Ganzen aus 10.000 Ztr. bestehend, die von vortrefflicher Qualität sind Der Umsai) war jedoch nur beschränkt, da es noch an Nachfrage fehlt; die Preise gingen von fl. 12 anf W zurück. Von Snwrna Feigen kamen nene Znfnhren an, wodurch die Preise rückgängig gemacht wurden. Die Verkäme waren nnr mäßig, Heute kam. noch vor der gewohnten Zeit. die erste ^adnng Calamata den eie ersten Vcrkänfe bewirkt. doch gingen l'is jetzt nnr kleine Partien ab. und bezahlt wnrden Erst« lingspreiss I» „eilem puglieser Iobannißbrot wnr« den bei leichteren Preisen ziemliche Umsätze gemacht. In Agrnmen war wenig Geschäft. da es an Ware fehlt. Pr.'ise blieben behauptet Mandeln waren ani» mirt im Detailverkanf von alter Frucht zn unver» änderten Preisen Von neuer Ware wurde wegen des zu hoch gehaltenen Preises noch nichts begeben. Die Qnalität fällt hinreichend befriedigend. Wolle. Die Umsätze in diesem Artikel waren ziemlich befriedigend und Preise erfuhren dabei all« mäliche Steigerung. Oel war auch in dieser Woche weilig animirt und zwar sowohl wegen der beschränkten Anfträgc ans dem Innern, als wegen dcr zahlreichen Ankünfte aus der Levante und von andern Orten, Preise matt behauptet. Häute. Wegen der geringen Nachfrage waren die Verkäufe eher beschränkt. 'Die Preise sind fest behauptet. Getreide. Die Umsätze in Weizen vom 2!), bis gestern bcliefeu sich auf 15,200 Star banater m,d ungarischen. 1500 Star Romagna nnd 2000 Star Ibraila. Von Mais gingen in der erwähnten Zeit nur 2.';.000 Star Douauwarc ab. Gesamml« umsatz in der letzten Woche 47.700 Star. Programm der Donnerstag am 11. Sept. M'»2, « Ubr Nachm. im Lokale des histor, Vereins für Krain. Schul« Gebäude, statifindcndcu Monats-Versammlung: Herr Oberamtsdircltor Dr. H. E o st a : „Zur Geschichte des Salzhandels in Kram. Vereins ° Sekretär A. Dimitz: Beiträge zur Kulturgeschichte des 17, Jahrhunderts ans Krinünal-Akten oer Herrschaft u^t. — und: Die vom korrc» »pond, Mitgliedc Herrn P. v. Radics. derzeit in Gottschce. eingesendete biographische Skizze «Franz Sales Freiherr von Tanfferer, Probst des Ehorherrenstiftes Vorau in der Steicrmark. geb. 1730, gest. 18l0." Von der Direktion des historischen V.rcins^für Krain. Laibach den 10. September 1862. Meteorologische Beobachtungen in Laib ach. T<", Beobachtung '" P. ^ auf 0° N. ^ N^,n ^ lnd Witterung biuuou 2l stm.deu 6. Septlir. 0 Uhr Mlg. UW.I5 ^12. 0 Gr. 8. R^cu 2 „ NchM- 325.8? -^13.5(1 „ .«;. detto 2>). > Gr. 8VV. Ncge,l 2 „ Nchm. »^ . 42 -l 14.80 „ W. t»"" 1.26 w „ Abd. 321. ^t 4'>4.s>0 „ 8^V. leicht l'rivöttt Druck und Verlag vou Iguaz v. Kleinmayr Kf Fedor Vambcrg/^' Verantwortlicher Redäktc^ Klcinmavr. Anhana zur Laibacher Zeitmm. Esscktcu- und Wechsel-Knr» au dcr k< k. iiffelltlichcu Viirsc iu V3ien Effcttel,. WechsrI. 5"/« M.t.'!liq!i.s 71 ^0 Zill'.v.....lii«, 5'..0i>.t 'Aül. 83 35> , i!"'io >, . 127,60 Ua»f>!ftls» . . 7W ! K,s.D>lf.,tc» . »^ ll» ,ftl^>t.ift!.n . . 216.20 j X r em den A uz e ift e. Den 6. Septcmdlr l6U2. Hr. Dr. Zcl'ali. k, k. Fin^uzrall). von Graz. — Hr. Vnaßly. k. k. Vczukö.Mlmr. von Wi^'p'ch. — Die Hcncn: Kollcr. k. k, St^alöl'lichl'altllogS' Planne. ^- '^öt'lncr. HiNidclöoxiün. liiic^ — Gcn« lüomo. '?!gl-»l. v!,'!i Tiilst. — D>c Hcrrlii: Hc>^ fslo. lino — Lyll, ^.nifi'Uic. von Wie». — Hr. R'Uschül.^. KlNüllMüil. von i'llli^snfür!. — Hr. Vrcm'r. ^sivalill. v Plli^. — Hl. Ai'^sli. H.niocll'ni'Ni, uon Tiicitt. — Fr. ^ll^lUll), uon Tricü. D^il 7. Dic Hfrre»: Zürst Pc'izia, Glil^dr« si^er. Niltcr u. Moipurgo. Gloßhällslrr, — Vyk. llül' — Pnmm. H.iodlle'.clilr. r>,i»n — Nessel. H.n^Iilügöiigl»!. uo» Tricsl. — Hr. Drarkovick. Glil^l'sfi^r, vo» ^roaiicn. — Dic Hlllln: ^'nlschich, — Ml'prllsan, liiw — ^^'Iz, H^üDcl^lelitc. ddim — Vlllly. Olschäsl^fühnr. ron Ftarlswdl, — Dir Hslre» : i.'rdinöky. Z.ihmirzt. l>l>t» — Nillcr. Han» rllslimliü, uoil Graz. — Hr. Hcyi,. Vlichymioler, vl'N Ellierftlo. Den «. Die Heircl, : Ciisllc de M^lliiicll^. k. l. Oc»erli1>M>)ölcisc»dsr. uon Tiilsl. Z73^."»^2) " Nr?^90Vj, KulldlllllchllW. Ill Folqc hcnchqclmtglcll h. k. l. Laudcsrcsticnlttsts' Erlasses vom 30. August d. I., Vtr. 119lN, hat das hobc k. k. Staats-millistcriuln im Eilwcrständllissc mit dem hohen f. k. Fimmzmi-nistcrium der Stadt^emeillde Laibach, die VewilliffMlg zur Gin-hebuuss der Pstastermautl) vou eiuem Ncukreuzer fnr eiu Stuck Zllstvich auch für jcue Fuhreu bcwiilisset, welche mit Weiu, Getreide u. s. w. vou dem Laibacher (5iseubalmbl)fe durch denVer- au dcr Wieuer Liuie uach der Stadt fahren. Welches mit dem Auhauqe zur allgemeiueu Keuutuiß ge- bracht wird, daß diese Mautb-eiuhebuust mit 13. d.M.au dem Wieller-Verzehruilgssteuelschrau-lell uud au dem dazu gehörigeu Wehrschrallkeu iu der Bayuhof-gaffe deginut, uud bei der Verich-tissuug der Mauthgebühr die ge-hörigeu Mauthbolleteu verabfolgt werdeu. St dimagiÜrltt Luil»ach, am l> Scptcmdcr 1W3. Z. 334. n (3) Nr. 5><,tt. sllludmachnng. Die ol)>ic Halsband od^r mit l'ill<'M mit Namen nichlvclscht'ne«, Halsdandc ycrumlausViiden Hllildc lvcrdci, vom Wascnmci^'l' ciligcfailgcn, jedoch könncn sic — dcn F^ll ^iiicr Hlindü-wlNt) ausgenommen — gcgl'n Erlag »iner Taxe pr. zwei Gnlden wieder zurückelhalten :veroen. Diese T.,xen bilden flir die Stadtkaffe ei-nen theilweisen Ersatz für dic Entlohnung de5 Wasenmeisters, »velche jahrlich l5i? si. beträgt. Weil schon wiederholt von den Stadtbewohnern Znmltthungen gemacht wovd.'n sind, die Hunde ohne Entrichtung oocr gegen eine gcringcre Taxe ihnen ausliefern zu laffen, so wird hiemit bekannt gemacht, daß der Magistrat uon dieser Norm zum Nachtheile der Stadtkasse nicht abgehen kann, zumal alö sich Jedermann von derartiger Nngelegenheit entweder dllich 0ie vorgeschriebene Aufmerksamkeit oder durch Ablassinlg vom Besitze eines Hundeö selbst leicht verlvahren kann. Magistrat Laibach, am :w. )lugust l^U2. Z. »57, :l (,) Nr. «45. K tt u d «u a ch u ll g. Das Schuljahr >8«3 beginnt am k. k. Laibacher Gymnasium mit dem heil. Geistamtc am » Oktober l. I Diejenigen Schüler, welche in die l. Klasse dieses Gymnasiums einzutreten wünschen, haben sich in Begleitung ihrer Ellern oder deren Stellvertreter zwischen dem 2 4. und 27. d. M, bei der k, k. Gymnasial« Direktion, dann beim Klassen^ und Religionslehrer zu melden, mit oem H^nptschulzeugnisse und a»ch ,mt dem Tauf- oder Geburtsscheine auszuwr,sen und eine Aufnahmstaxe von 2 si, l0 kr. ö. W. zu erlagen. In c-ne höhere Kla^ kann die Aufnahme neuer Schüler nur in besondcrö berücksichtig gungswürdigen Fällen stattfinden. Die Anmeldungen jener Schüler, welche dieser Lehranstalt bereits im vorigen Schuld jähre angehört haben, können bis zum :l<, Septeniber im I. geschehen. Die Aufnahms- . Nachtrags- und Wiedsl'-holungsprüfungen werden am 2!) September um !-l Uhr Vormittaqs beginnen. K. k. Gymnasial - Direktion. Laibach am 9 September l^lj^, Z. l78«. (l) Marie Edle v. ZMcMUs macht hiemit bekannt, das, in ihrem M'ad chen. Institute der Unterricht am !. Oktober beginnt und in demselben alle Lehrgegenstände der Normalschulen, alle weiblichen Handarbei« cen, sowie Slovenis'l), Französisch und Italienisch gelehrt wild. Kostmäoche» find.n ?llls>-.ahme. Da^ Nähcrc enthalten die Programme. — Wohnhaft Spi-talgasse Nr. ^277^2. Stock. 6 ,794 Eilte qeb. Frallzöstll, welche durch mehrere Jahre in dieser Sprache Unterricht ertheilt, und sich auch durch Zeugnisse ausweisen kann, wünscht noch zwei freie Stunden Vormittags zu vergeben, um bei einer Familie entweder französische Convelsation oder Unterricht zu ertheilen. Das Nähere erfahrt man in ihrer Wohnung von !>—N Uhr Vormittags. Deutsche Gasse Nl. «83, Partene. Z 18"«. (l) Ein ungewöhnlich billiges Licht, wrlckcs sich durch ssi» sp^ls.nl»eö Brenne!', hrlles i'icht i>»d schr ivciüg Docht verbrauch!, iü allt» Klc'ül仫 Del vcr^weissl l)>U n»l) sich ^(j v^!z!l>,Ilch l'siräl'rt, ist pr. Stllilt'c auf ^ N>'nfrsl!zci' derschncl. Dicjl'ö Soarrlicht i!i si'ir Küchc'». Ksllrr. Gällcn. V^lllollli, Wlisst^üs». Fadrifs». Ziinüicr »l»d soosli^e ^c'k^lllätrn. lilniirilllich al'cr für GciNyällser lilö stl'r oolll'l'ilh^sl cinzlumüdcn. Dii-ser Vlsil!,Nl,'ff ist fc'Hwil'rr»!) im Tvirant', schri» H.iuse. St. I>ii0l'5p!.ii) l'^'i Wilhelm Tchissrer, im Großen sowohl als »nich iin jUslin-n ^>i l)lil)s>». 'Uiich l'rkommt ma« ».iscll'st l?ie dl,zu gcdöli^tn Lampcn. Z. N73. (2) Gine Realität sammt Wirthschaft:; - Vcbiiudc, 2 Stund,» vo» i.'l'ililich, r. Wiefti, liiil' Walonn.), wird >niö f>clrr Ha>^ r.r^uifl. D,'> lsj Mr. si. k. M. Mjner Msnm in Natschach gibt hiermit be?cmnt, daß sü' mit 1. August d. I. die Papier-Fabriks-Niederlage für Laibach dem Herrn G. Tcrpiu übergibt. RT^i^t-lRNQ-»^ :w. Juli 1^62.____________________________ E. Terpin bezieht sich auf obige Anzeige und erlaubt sich, dl> geehrten Abnehmer insbesondere auf diverse Sorten . Juli l8<;?.