« MM 2S2. Maribor. Donnerstag, ts. November tS2S Der König bei Doumefgue Wie Ser Kultusminifler Evettovie hkx Demission des Kreistagspräft denten in NiS erzwingen woNte... Gähnende Lcere in der Skupschtina - „Die Drohung der Kroaien, sich vom Staate gegebenensail» loszutrennen, ist nicht ernst zu nehmen" LM. Pari14. Nnveinüer. Gestern vormittags stattete tiLnig Alexander von Jugoslawien dem Staatspräsidenten D o n-mcrgue im ELysee einen cinMudigen Besuch ab, dcil Donn^ergue nachmittags im Ritz'-Hotcl crmiderte. Dieser Tage wird der König dem Niiniftcroräsik^^nten Poincarü Mld dem Minister V r i n d seine Auswar« tung maSien, wor-^nf er zu Bcginn der k0tn» Menden Woche nach l:d .^uriiiZkchren «ird. TU. Budapest, l4. Noveuiber. Der Vorsiz^endc der si;rbisl!,siven Provinzen verspricht, wurde die Vorlage trotz heftiger Kritik des Abg. Lazi6 von den Mehrheitsvarteien angenomuien. Neuerliche Verhaftung Bela «uns Prag, IS. No^vember. Wie die „Prager Presse" aus Bukarest erfährt, taul!^e vor einigen Tagen in ttonstanza ein Fremder auf, der sich durch grosse GeldcmSgaben verdächtig nlachte. Man verunltete in ihm einen Komnlunisten und an Hand der Lichtbilder stellte die Polizei fest, daß es sich um Bela K n n handle, der I)ann verhaftet wurde. Man nimmt an, daß die Sotvjetregierung eilte Reihe von Sowjetagitatoren nach Ru-lnänien entsendet hatte, in der 5.iofsnung, die RegierulrgSkrise zur StiftitNig von Unruhen benützen zu können. Ec — cr lonnut. Rufftscher Xerlsvr M o 3 k a u, 1Z. November. Der Klassen. Vampf iin Sowjetidorf nintint fast täglich an Hartnäcliigleit zu. Aus dell verschiedelien Teilen der Solvjetulüon ko»nmen ungewöhn« lich Mhlreiche Nachrichten, daß vermögende BaueNl, manchmal sogar die Vorsitzeniden der Ortssowjets oder hinhöre Funktionäre derselben, Geivalttateli gegenüber den jüngeren, größtelktoilS armen DorsinsassiNl verüben, weil dieselbeil die schädliche, zmn Teil sogar sowjetfelndli6)e Mtihkeit der reichen Bauern in der Presse ellthüllen, oider Anzeigen hierüber an die höheren kl^giei^ungS-organe erstatten- To sind an eiliem einAigen Tage Nachrichten aus iZtostow am Don, Tn-w, Perm/S^ara. Pil^tigorSk, Spiew, Jr-kntSk und anderen Orten über Mordversuche gegeniüber Dorflehrern und zahlreichen Vauernkorrespondenteli der Gowjetpresse, über Vlimldstiftungon in Muernhöfen, ja sogar Über Genxllttätigkoiten eii^r ganzm Organisation von Bauernkorrespondenten ein-ystrosfen. Ein eiilzigeS Vlatt, die „itreistjlmSkaja Oa» zetta". bat Nxihrend vier Iaihren nicht we-nic^er als 4K0 öttauernkorr^'pondentell durch Ntord verloren. Di-e Kühnheit dieser Bauern gruppen w^.chst auch deÄ^/alb, U'vil »ilanche Berichtsorssaiie gogell solche ^valttaten zu nrilde vorgehen. (5s i^st sogar vorgekmnmen, dcisz der Stelsvertreter deS Staatsanwaltes iti ÄzerbeidsäM» die Redaktion der „Jzwe- v»?, Vie»»tt>WW 0>chdss»MGe«I. MarwGr. ?«c»eva uü« 4 seiephia ZH vGZugsprelse» m«»att!ch . . vln ?»st»U«n . . . 2, .. vurch pos» . /.. . ttu»iand. monotN«» . . . . einzemuMme» vm di» Vei Veftellu-g »e? Zeil«ng ts» d«? ndonnemenlsdetrag kür Stovenie» tür «intzesi»«,» awnOß. tzckld »ür mindesten» dretM»»»«te ei„» zusenden. Zu deant»orlende Vriel^ ohne Marke Verden kUchi deeßststch-tigt. lnserolenannohme tn t?>arw»e d«i der ttdmlniNratton der jo«le dei allen gröderen ttnnün«». ezrpediNonen de» In» «ch SS. Sadrv. m« »«»UDoKk«» ksnn er »elri« Ledulcj ds?sdlvn Sl«? . v/!ssen Zis clie Vsf'mögsnsvef- liSltkilsse. Ilir« lnisi-sssen s^sorcloft^ plliodtgemÄö. prS^Ise un6 verlSLIIode von »Ilnko s>o«k» llifos-matiofis-Z^dteilurig siZi- !n- u.^usl»n6 T»De«d, /^ksctemsökl tk'g 2. 1'e!spi'0n stija" telegraphisch anssorderte, einen Artikel Mer Mißbrältche im Rövier von Baku, der sich noch unterlvegs befand, nicht zu ver. vffentlickien, ob»vohl der Bericht nachweisbar nur völlig lvahcheitsentsprechende Angaben enthielt. Alle diese Vorkommnisse der jüngsten Tage zwingen die Eowjetbchürden in diesen Klassenkampf schleunigst einzugreifen und die ihr ergebene Oeffentlichkeit zu mobilisieret, oder spezielle Maßnahmen dagegen zu tres^fen. Auch die b^orstehendkn Sowjetwahlen werden im Zeichen des vtr-stl>ärftcn Älasienkampscs vor sich gehen. Börsenberichte Zitrtch, 14. Noventber. Devisen: B««-grad 9.12«, Paris 20.30, London 2ö.19ies, Newyork 510.Lö, Mailand 27.L1S, Prag 15.41, Wien 73, Budapest W.stS, Berlw 123.75. , Zagreb, 14. Novenlber. Wien 800, Berlin 1350, Mailand 298.28, London 276.07, Nowyork 56.V4, Paris 2S2L0, Prag 1S8.77, Zürich 1095.W. — Effekten: KviegöentschS-digungsrente 435. Ljubljana, 14. November. Devisen: Ams^rdanl 22KK.25, Berlin 135A, Bltdapest W3.05, Brüssel 781.24, Zürich 1095.60, Wien 800, London 270.07, Ncnchork 5i;.94, PariS' 2W.44, Prag 168.77. — Vfsekten (Geld): Celjska 1d8, Laibacher Kredit 128, Kreditanstalt 175, Vev8e 110, RuSe AS0-260, ZeSi? 10V, Bauqesellschast Erste Aroatisc!^ ^e-dit V20. — Holzmarkt: Tendenz unverün-^ dert. Abschluß 5 Waggons Tannenttvtze. - Li» Mick ck« j«» e», Venn «ii> z^ann, von ^lilHscKmerr geplagt. H0 nie^erärücken lS5t. Vi« lSßt »ick aber vermeiäen, clenn ^ bnnM M«» ivie bei so kn«l»-ÄdM.anäern Ackmev^n, gesen imM «MW» SSN .. Der KriegSbeuteftandal Derfak von MiNiardenwerten l> den letzten zehn Sadren .-^Äm 8. Dezember d. I. wird in der artll-Jel^te^^chen Abteilung des Kriegsmini-steriums eine öffentliche Versteigerung der AriagKbeute in Mazedonien stattfinden. Der Unternehmer muß sich im Sinne der Lizita« tionsbeidingungen verpflichten, folgendes Material zu sammeln und dem Staate kosten loS zur Verfügung zu stellen: mindestens 50 Waggons unverschossener Ariegsmunition aller Arten und Kaliber, ferner Gewehre, Maschinengewehre, Säbel und sonstige Hand Feuerwaffen; ferner 50 Waggons brauchbaren glatten und Stacheldraht mit Eisen-pfShlen; mindestens bO Waggons Artilleriewerkzeug, Ersahwagen,Sanitätswagen, Fahr küchen usw. Die Lizitanten haben die Kaution von 500.000 Dinar zu erlegen. Der Rest des j^'gslnaterials steht den Unternehmern zur Verfügung. « Der Weltkrieg endete bekanntlich 1918. Das Jahr 19S8 geht zur Neige, volle zehn Jahre sind seitdem verflossen ... In Frank reich und Belgien wurden ganze Provinzen dem Erdbvden gleichgemacht, ungeheures Kriegsmaterial_mit den Mengen auf der S-üidostsront gar nicht zu vergleichen — langen überall verstreut, aber es gelang den gemeinsamen Anstrengungen von Regierung, Heeresleitung und Bevölkerung, alles rechtzeitig vor denl Verfall zu beschützen, was von Wert gewesen ist, und das Wertlose zu boseitigen. .^^eute findet man an der Marne nur sehr schwer die gefährlichen und ungefährlich Fundstücke: Dokumente des großen „Stahlbades". Die '/7«. Aaribor, Jureiöeva ttlica4 e^fiehlt sich zur Hersttl-lllng von Geschäftsbüchern: Saldo-KontiS, Journalen, StrazzaS, m solider uud dilligster Ausführung ÄWfSvrung samklcher B«chblnderarbetten Die eingangs erwähnte Lizitation zeigt jedoch, daß alle jugoslawischen Regierungen in zehn Jahren nicht zu sammeln r,ermochten, was der Feind an Kriegsbeute zurückließ, was die Armee gebrauchen kannte und was Milliardenwerte vorstellt. Einige Jahre hindurch betätigte sich die „d i r e k c i-ja p l e n a" (^^iegsbeutedirektion), und als sie ihre „Tätigkeit" beendigt hatte, stand die Oeffentlichkeit vor einem '?^nama, deslen Urheber in jedem europäischen Staate vor die Gerichtsschranken zitiert worden wären. In Jugoslawien blieben sie alle unbehelligt .. . Man ließ (in unverfälscht orientalisch-fatalistischer ^nkart) das K'riegsinate-rial zehn Jahre hindurch liegen. Holz fault. Eisen rostet . . . Zehn Jahre nach dem Krie- ge wird, wie zum Hohn auf dte l^esetze der Vergänglichkeit aller Materie, eine Lizitation ausgeschrieben. Wieviel Krieg Zleut^ma-terial muß wohl auf den Feldern Mazedoniens liegen, wenn der Lizitation'^gewi'nner dem Staate 150 Waggons kost^.ilsS zur 7er fügung zu stellen hat? Wenn in diesem Staa te niemand sich findet, der die Schuldigen am Verlust staatlichen MilliardenvermögenZ zur Verantwortung zöge, dann möqe jemand ^n einem Fochelaborat über die Ges Höchte der Kriegsbeute den Engländern und Franzosen ein richtiges Bild der konstrukti-ien l^räfie des Belgrader Zentralisinus geben. Sie wer dei^ dann verstehen, warum der Nardw:'tsn des S.HS-Staates revoltiert und dle gründliche Umkrempelung des Staates fordert. Das elMiscft lvMrlngifcht Ltld Am 8. d. M. lag der französischen Kain-mer ein Antrag d U. Nov. Prozeß ein Jitstizmord sei. In ähnlichem Sinne sprach der kommunistische ?lbgeord-nete D o r i o t, welcher erklärte, er sei der Meiimng, die elZsässisch-lothringische Bevöl-kerung habe, wenn sie es wünsche, auch das Recht der Abtrennung von Frankreich. Diese Worte lösten begreiflicherweise in der gan zen Kammer einen Sturm der Entrüstung hervor. Schließlich erklärte R i ck l i n feierlich, daß die Führer der elsässisch-autonomischen Bewogunig niemals die Abtrennung vok Dte Slnfadrung ve< neuen Lorv Mayors von London, Sir Kynaston C t u d d, fand aim 10. No« vember in der durch alte Tradition gehei-liigten Fovln statt. Hunderttcmsende von Zu- schauern umsäumten den Weg vom Rathause zum JAstiMlast. wohin der neue Ober-bürgevmeister sich zur Eidelsleistung begab. Äm Kampf gegen die Tuberkulose scheint der berilhmte sranMsche Bakteriologe Professor Calmctte einen entscheidenden Sieg errungen zu haben- Im Verlauf feiner lmmung Stimn^enhaltung üben loürden. Mit?20 gegen .89 Stimmen wurden sodann die Wüan^te Ricklin und Ross^. vernichtet. Die Deputierten Ricklin und Rosse sind in Colmar unid Altkirch gewählt worden. In beiden Bezirken ^verden jetzt Ersatzwahlen durck>gefi'lhrt werden inüssen. Für die Elsässer werden dies neuerliche Protestniahlen sein, die Kweifellos noch radikaler ausfallen werden als die vorigen. Elsaß-Lothringen wird ldie Annullierung der beiden Äkandate Ricklin und Rosss gebührend beantivorten. In Colmar wird zweijfellos der Abbe Haegy kandidieren, einer der radiikalsten Autono-nvisten, den die fraf^Msche Presse in ein wah res Gespenst jiür die patriotische Oo>ffentlich-ke'it in Frankreich umgewandelt hat. Der Autonomist Roß, der vor den: Col-mnrer Prozeß ins Ausland geflüchtet war, erschien am 3. d. M. — aul selben Tage als in der Kammer die Mandate annulliert wurden — in einer Autonomistemersamm-luny in «Straßburg, wo er erklärte, er stelle sich freiwillig d«!ni Gericht zur Verfügung, dannit der Colmarer Prozeß erneuert werde. DieSnvcll werde die Regierung !daS Verfahren kürzen inüssen. Entweder Amnestie oder neuerliche Aufrollung des Prozesses. Dr. Rvß wurde noch am selben Tage verhaftet. Seegespenfter «it Ro«o« v»« der Insel Sylt. Von AnnyWothe. ßlMritan. ^pyright 1918 by Unny Wothe-Mah», Leipzig. (U«chdr»< vstbös«».) . .Peter'Bon^-war von seiner stürmischen VlZgelfahrt erst in der Dämmerung .vioder hsimgefchvt. Eigentlich hatte er ein ivsnig ^Furcht v^pürt, den GotteSkoog zu betraten. Nur ein paar große, blaue Kinderail,?en ^lplkten ihn. Lange stand er vor der Wiege LeS Kleinen, der ftiedlich schlief. Wie totenstill es im .^^se war. Als wäre seiner gestorben. War es nicht so? War f^ nicht tot sür ihn, bie Fvmt, dte nie tviederkam? Etwas Msigeö kroch durch sein Herz. Er zynk am BHtt seines ^ndes auf einen Stuhl Wtd barg seinen Kopf in die iveißen Kissen. So saß er lange. Nun war es schon cianz dmllel. Er scheute sich, Akke zu sehen 'und ^ ihren Augen das Mitleid zu lesen, mtt vevatienen Mann und einem verlal-^e»ell Ztiirde. ' Endlich erinqMc er sich und ging aus jbom Zimmer. Auf den Zehen schlich er hin-«S, um das Kind nicht zu wecken. Als er aus die Diele trat, vernahm er plötzlich das tvrgm-schwall und alles, waS da lebte, liebte und litt, ist tot und still." Peter sal) lange ein Licht vonl Gotteskoog durch die NaKt sch?inmtern. Es kam auS Estrids Schlafzimmer. Also auch sie schlief nicht. Ob sie wohl an Jngeivart FerkS dachte? Ruhelos wanderte Peter Bonken dann über die Heide. Am Vrönshügel blieb er stehen. Es ging die SW?WA>WWMW^>-Ä?> >WW»W Die Lava erkaltet... Der Ausbruch de< Aetaa im Abflauen — Nunzlata und Sarabba voraus stchtilch gerettet G a t a n t a, IS. Nov. Die Tätigkeit des» Aetna läßt nach. Der nach Nunziata flie« ßende Lavastrom bewegt sich nicht mehr, der ofldere Gtrom klickt mit einer ^schwindig-krit von sieben Meter in d«r Stunde nach Earabba vor und bedroht die Strahe, Sber die der Neismdenverkehr der Eisenbahn Eatäm«»—Vkßina Sbergeleitet wird. » Rom. IS. November. Das Interesse stir den Aetna ist im Abflauen begriffen. Me Gonderberichterstatter der ausländischen Presse haben das Ausbruchsgebiet verlassen. Der Aetaa, der noch vor einer Woche Verderbnis «nd Tod brachte, hat feine gefährli« che Tätigkeit eingestellt. Die G^tze des Aetna ist mit Schnee bedeckt und aus dem Hauptkrater steigt eine weihe Rauch-fiittle empor. Die Lavamassen verkrusten u. erkÄten und haben ihren Vormarsch eingestellt. Runziata und Carabba, die am meisten bedrohten Ortschaften, diirften demnach vor der gänzlichen Zerstikung gerettet sein. Bor Einstellung seiner Tätigkeit hat der Aet-na durch feine Lavamaffen noch die Ber-kehrSstraße, die parallel zur Eisenbahnlinie fiihrt, vernichtet, fo daß auch der provisorische Autoverkehr, mit dem die Verbindung zwischen Süd. und Rordfizilien aufrecht erhalten wurde, eingestellt werden mußte. Der gesamte Personen- und Frachtenverkehr wird sich nur zur See abwickeln lassen. Noch kann man keinen genauen Ueberblick iiber die vom Aetna angerichteten Scheiden feststellen. fchä^ngSweife wird er sich auf «inkae hundert Millionen Lire beziffern. Die Fiucht vor ber Lava Die Einwohner der durch den Lavaaus-bruch des Aetna bedrohten Ortschaften versuchen bei der Räumung ihrer Hänser möglichst viel von iihrer Habe zu retten. Die trauriqen Ziiqe der Mchtlinqe «uf den Landstras^en erinnern an die trostlosen Bilder des Krieges. R o m. Nov. Der Minister für öffentliche Arbeiten teilte dem Ministerrat in sei-nom Bericht über den LMsauslbruch de? Aet na mit, daß 7lX) Kebände in den verschi.lde-ncn Ortschaften zerstört worden seien. 5)0s)l) Personen seien obdachlos. Ungefähr 1200 Hektar Gartenlandes seien von der Lava verwi'lstet. Der Minister zollte der Haltung der Bev^lkerindg und dem ausge^^eichneten ^llnktivnieren des Hilfsdienstes Lob. Der Ministerrat ermächtigte den Minister, sämtliche zur Linderung der Not der vom Aetna-Ailsbruch Betroffenen notwendigen Vorkeh. rungen zu treffen. ßiltt TlllgVie lllts hm Lzes» An der OMste Nordamerikas ist der enslifche Dampfer „Vestris" im Sturm untergegangen Dte Medrzadl der Besatzung gerettet Der brtt?ische 1().500-^onnen'Dampfer ,M estri s" ist vergangeiten SaniStag aus der Flchrt nach Südanierika mit 14t) Passa-jg-ieren nird 21<) Mann Besatzung aus New-t)ork ausgelaufen. An der Küste Norfiolts geriet er am Änntag in einen furchtbaren Stunn. Im Borderteil des Schiffes entstand ein grobes Leck, durch das idas See-wafser einströmte, weShalb der Dampfer lmilfam zu sinken lbegann. Der Radiogra-phift funkte unausgesetzt um Hilfe. Die letzte Funkmeldung von I3.Ai Uhr amerikanischer «Zeit (flegen 19>i Uhr mitteleuropäischer Zeit) besagte, daß die gesamte Be. sa-t.mng in die Boote gegangen sei, ansge-nvimmen einen Mann, den Tele^aMsten. Seitdein hörten id-te Hilferufe auf. Die Funksprüche wurden von meihreren Tvlnlpfern ausgefangen, die fofort -mit VoN-dampf den jturs gegen die Unglücksstelle nahmen, die sich etwa 300 Seemeilen v«: Hampton befindet. Bald waren ack)t Dampfer zur Srelle, die aber von der „Bestris" nur einige auf dem Meere treibende Trümmer fanden, an die sich einige Schiffbrüchige klanlnterten. Die hereingebrochene Nacht inachte das Rettungswerk unmöglich, fodaß die Suche nach der Befatzung des Dampfers erst am nächsten Morgen wieder aufgen.o^n« men weriden konnte. Nach den letzten amerikanischen Meldun-gen von Ndvintag um 6.1V Uhr wurden alle Rettungsboote des „Beftris" mit Ausnahme eines NettungSflosseg und möylicherwei-fe noch eines oder zweier Boote geborgen. Die Schiffbrüchigen wurden vom deutschen Dainpfer „Berlin", dem sranzi^stschen Petro-leunidaiinpser „Miriam" und vom amerikanischen Kriegsschiff „WyonÄng" an Bord genomtmen. Andere Meldungen wieder befa-daß ldie Zalhl der Vermißten mehr als hundert beträgt. ES ist jedoch anzunehmen, daß sie von einem anderen, nrit einer Funkanlage nicht auSgerttfteten Schiffe gerettet wuvden. Twtzdeim ist damit zu rechnen, daß «inige Perso?len d«n Tod in den WMen ge-funiden hal^. EM. Newyork, IZ. Nov. EM. Norfolk (Virtslnia), lZ. Nov. Ein Funkspruch der Retrungsstation von Kap-HatteraS meldet, eikl unbekannter Dmnpfer sei in der Nähe gescheitert. Der Zkutter „Medoc", der zur Rettung der Echifs brnchil^n des „Bestris" anögesandt worden war, erhielt Beschs, zurück^ilkekiren. um dem gestrmiideten Dampfer .'^ilfe zu bringen. Radw Donnerstag, den 15. November. Ljubljana, Reproduzierte Mu fik, Börsenberichte. — l8.3(j: Pslcin^ennah. rung (Vortrag). — 19: Italienisch. — 1l1.39' t^ieschichte der EloweMnptnlann .Herr Reglerun^?rat Dr. Ipavic beehrte die Gemeinde durch seine persönliche Anwesenheit, worüber oll-gemeine freudige Erregung entstand. Die beiden .^X'rren Bürgcruleister von St. Ilj und Eirknica waren ebenfalls erschienen. kiöhe stehenden Kirche bewegte. Voran eine Schar Kinder, die das bekränzte Glöcklein trugen, das die Jugend der evangelischen Gemeinden von Miribor, Celje und Ljub-li.ma den Tgtidiern speni^te. Nach der Us-ber^abe durch ein Schulkind und der Wei-huug durch den Senior übergab der Baumei ster .Herr Ing. K i f f m a n n vor der Mr-chentiir mit einer kur^^ Ansprache dem Kurator der Gemeinde, Herrn K ü h n e r den Kirchenschlüssel, der seinerseits mit einem Wort des Dankes gegsn Gott, der das schöne Werk gelingen ließ, den Schlüssel dem vrt»^ Pfarrer zum Aufschließen weitergab. In der Kirche vollzog nun der Senior Herr Pfarrer B a r o n aus Martbor in Vertretung des bischöflichen Administrators .Herrn Dr. Philipp P o p p die Weiheh md-lung, in feiner Ansprache die große Freude zum Ausdruck bringend, daß daS Ziel min erreicht ist, die Gemeinde aber auffordernd, nun nicht etwa auf den Lorbeeren auszuharren, sondern in treue? werktätiger Bru-^rliebe weiter zu arbeiten. Den retchen, tiefen Gedankengehalt seiner Weiherede hier wiederzugeben, erlaubt der Raum dieser Spalten nicht. Nach Verlesung zweier Schrift Worte der amtierenden Geistlichen spielt .Herr Musikdirektor ü l l e k r u ß auf dem von dem evangelischen Frauenverein von Maribor gespendeten neuen Harmonium den Ambrosianischen Lobgefang. Die s^tpredigt hielt hierauf der Ortspfarrer, die Bedeutung dveses Tages der Gemeini^ vor Augen fsikirend. Die f^mdlingschaft hat nun ein Ende. Mit diesem GotteShauS hat nnn die Gemeinde in der »fremde eine neue .Heimat gesunden. Der Erziehnng des Wortes Gottes allein verdankt die kleine Gemeinde hart an der Grenze, daß sie eine Brücke zwischen den Vl^lkern sein kann, als aufbauendes, nicht zersetzendes, bejahendes, nicht verneinendes Element in dem StaatSganzen, dem sie angehSrt, fo daß ihr die s^vemde fe länger fe mehr zur Heimat wird. Ein mit großer Meisterschaft von der jugendlichen Künstlerin ?^rl. .Helga Reiser gespieltes Violinfolo von Bach brachte nun die wohltätige Auflösung der an Spannungen reichen Festpredifft. So fckloß die würdige ?^eier, ewgerahmI von frischen Gemeindegesängen unter Begleitung der Bläser und eingeleitet durch schöne Borträge des immer unerMdlichen Jugendchores von St. Ilf. Anschließend an die Einweihungsfeierlic!?-ketten tagte in dem neuen GottzZl?au5 das deutich-evangelische Seniorat und dee Protr-lt^.ntische kirchliche Hilfsverein von men. m. Anregende AeitungSlektüre. Die Nummer 14 der wieder erscheinenden „MontaqS« Presse" brachte mit Mcksicht ans den kArglt^ chen Umfang s2 Seiten) nur einen einzi^n Aussatz, der aber wegen der auserlesenste« stilistischen „Wendungen" wohl verdient hätte, in einem Schaukasten auf der „Pressa" in Köln alksgestellt zu werden. Wer diesen feinen „smirnaliftifchen" Stil kennen lernen will, sollte sich die anregende Lektüre nicht entgehen lassen. m. In plötzlicher SinneSverwirrm« haß Frau Elsa M l a k a r, wie wir im Zusain« nienhange zu imferer gestrigen Meldung er« fahren, Hand an sich selbst gelegt. m. Unvorsichtiges Hantieren mit eiueV Patrone. Der lljährige Aavl Strohmayer hantierte gestern mit einer geladenen Revolverpatrone fo unvorsichtig, daß ihn^ dieselbe in der Hand expplodie^e. Zum Glück erlitt der Knabe nur eine unbedeutende Verletzung auf der Hani>fläche. m. Fremdenverkehr. Im Laüfe dsS gestrb« gen T«ges sinld 88 Fremde zugerotst, davo« 0 Auslade r. m. Unfall. Der S4sährige, in den StiA-stoffwerken in NuSe beschiSftigte Arbeite« Karl Kobale erlitt gestern nachmittags Vetin Teerkochen Bnmdwuwden zweiten und drit» ten Grades am Gesicht und an lbeidrn Händen und mußte ins Krankenhaus nach Ma« ribor überführt werden. m. Verhaftet wurden geftern Alois 5. wegen Diebstahlsverdachtes und Philtpp Z. tv« gen Ruhestörung. m. Die Polizeichronik des gestrigen TageS hat 28 Anzeigen All verzeichnen, unid ztvar 1 wegen Betrnges, 1 wegen Unt^chlagung, 1 wegen Nichteinhaltul^g der Sperrfwnds, 1 wegen Ueberschreiwng der Bahnstrecke, t wegen Ruhestl^rung, 1 w«gen ärgorni^erve-genden Benehmens, 1 wogen Diebstahls, l Weyen Unfalls, 18 wegen Ueberfchrsttung der Straßenverikehrsvorfchr^sten soWt« l Fund- und 1 Beriuswnzeige. m. Wetterbericht vom 14. Nvvemiber, S Uhr: Luftdruck 7.?9.k^. FeuchtigkeitSmeffer -j- ?, Navometerstvnd 74v, Temperatur Windrichtung NW, BewSl?ung g»mz, Me-derfchlaig: leichter Nebel. * Wir lenken die Aufmerksamkeit unsere» Leser auf das Inserat der Wiener Firma Horwitz u. Co. in unserer heutigen Num« m«. Das Inserat zeigt Ihnen den Weg, wt> Sie a«,schnellsten zu Reichtum und ^lück > st«tang«'?^nm. * The Dansand lm Palais de danse be« ginTlen Evnntag, den 18. November. Tanz-arrmigeur/GntSnzer^und Tanzlehrer 5)err ARuf^chitz. 1N92 * ^ der gestrige« Aiehlm« der Alafsen« lotterie wurde das Los Nr. 74.(517 mit dem Trcfndrova eesta Die Ziehung dauert läolich bis 6. Dezember 1958. NIW * Zichertonzert. Sonntag am 19. Nov. ttm kalb 16 (4) Uhr veranstaltet der hiesige 5!ith<'rflub unter der Lciwng des Zitherleh« rk'r« 5^rm Anton Bauerle im kleinetn San^ II' dc'r Brauerei „Union" (Götz) ein Zither-signiert mit verschiedenen Progrmnmnuin« mf' n. Die Klubleitttng enrvfiehlt iich allen T^rc'ttiden !deÄ lieblichen Zitherspieles um Ii reichen Besuck). Entree .? Din. — Gute .'-ittifr'pieler werden ini Alub »icherun<^, l^ie Angelegenheit demnächst geregelt ?'^i'-'^en mürÄe. Beri6ite des BcrwaltnngSauöschusses wnr u. a. zu entnehmen, daß die brennende ,'^rzge der gründlichen Instandsetzung der Z u f a l? r t sl r a j; e zum Fra t c tt M a g a z i n neuerlich an der Tages-i'rk'nimg stellt. Auf Initiative der Lta.dt-^^-^i^'-inde fand bereits int .^i'nnnc'r eine kom miniyne^e Besichtigung der in An- ine^'e/'^ieit von Vertretern d<'r Bahnverwal-i-ü'.'.z statt. Die Tw^tqcni^inde Pmj halte sich danm/S bereit erklärt, den Betrag von Dinar beizusteuern. Di? sich aber die 7!amtfos!en aus etwn UX).lX» Dinar be. würden, hat die Babnverwaltung den ?n^ra5tadtgemeinde abgelebnt. Nun wird der Babnvermastung fesgender neuer ' gemacht 'werden: Die Ctraße wird in einer ?ie^e von Zentrmete? ausae-und beschottert. Die 5tadtgeme!ndc '»I! l'iczu m ba? o^cr in .??ateritisicn ^ei' von öO.sxA) Dinnr bei, v^brend i^ie Straj;cnu>ai,ze beistellt, '^"r )' Kilo — unhaltbar ge» wi^''>7n. Man wird sich daber gelungen ss!i^n. den Betrieb umzugestalten, mn 'die berak^use^n. Der Berw^ütung.iaus-s-s-l's; wurde mit der Aufgabe betraut, einen e"ssr7echen'!^n Plan und s^ostem'oriinschl.ag l^tt'"!arbsiten. ?^ückbUck auf die Eröffnung d?« neuen Aesk-Mufeumt Mit Kreu.de erinnert sich jeder Teilneh« m?r an die ErössnungKse.ier unseres schönen '^'".eum^z. (^ifte blicken mir zurük/ an die feierliche Eröffnungssi^ung im altchr-.wu'-d'gen Nesettorium der Dömimlaner, an buntprächtige Bild der an^r>essnden '.nelt Iuni» geistlichen Würdenträger, der ^.^.'er der gelehrten Anstalten des In- und ?:'j?landes. Unvergehlich wird <.llen Teil-das S ch l o ^ „O b e r p e t t a n" Wohl seit Walter Leslies Tagen ^>at d„§ stolze Schloß nicht mehr eine nach '.^und?rten zS^ende 5char von s^^ästen und ?e!ttchern unter seinem ^'7che a^fgenon?-wen'. Die herrlichen Näume de? LchlolseS 'mit derwun'>^rvollen Aussicht an jenem sen-'vns^aren ??achmittaye. besonders ak^r der stisn5.lle, vornebme NittersaÄ gaben der ''^e-lellichaft einen wirfungSnossen l1?ahmen. Wissenschaftliche Vorträge zweier <^elehrter; on -^Wnltrus wu-rdin von der wisscnsdttrstiqen .Menge unter feierlicher TtiNe ausgenommen .und perlende Tropfkn au? dem ?chloftf<'lscr >la/^tcn.die Gäste. Das herrliche Vene-d i c t,u S, »vclches der sunge Mmoritenpa-jter in seiner Klosterkirche aus der neuen ^?Yunderorgel zum Vortrage br,.ck)te, machte aus alle Lcmsc!^dcn den »iefstcn, nachhaltig-.ften (Kindintck. Der Höhepunkt der Festlichkeiten, der Lbeirdko'mnierS yeryimgte yn reich gedeckter Takel die Gäste nnt. der einheimischen Bürgcrschast und umsorgt von reizenden Damen entwickelte sich eine fröhliche Festlichkeit, die erst mit Morgengrauen ihr Ende nahm. Der A u s f l u g anl 'Montag auf Zchlos; „Borl^ und in das ?öeingcbiet dcr Kollos bildete den Abschlus', der unvergeßlichen Feier. Im gastlichen Weingarten des Bürger-nieisters H. BrenkiSin 5latina genossen die Gäste das zauberbufte.^'>crbstbild der Kol loS bei prickelndem Rebenscift und die Zeit, sie schwand nur allzurasch dahin! Da? Scheiden siel allen gar schwer. ?^ll)gen die Tage unseren lieben Gästen immer in Erinnerung bleiben! Der Museumverein fühlt sich verpflichtet, allen Damen und .Herren, welche zum Gelingen des ?^stes mit größter Aufopferung beigetragen liaben, seinen innigsten Dan? auszusprechm. vor allem den beiden 'I!b-frauen Dr. ?^crmevc und Notar Ekrabar, dann den Damen Dr. Fermevc, Dr. Konüja-nec, Dr. Kotnik, Direkt. Matev^iö, Mizzi Pi-rich, Direktor Tckauta, Dr. VonLina sowie den Fräulein Bebler, BratkoviL, Fermevc, s^ichtenau, Grczorcc, 5^inbe, Kasnih, 5>il.de Mursche^, Savec, Tmodi?, ?orko, Geschwister ?onLina, fernc'r den >^erren Bürqermei-ster Bren^ii^, Grafen 5^erberste.in, Direktor Matevz^iö, 1'aul Virich, ^ellinlcheg und Tog-nio. Da sich keine pnssende (Gelegenheit ergab, die eingelausenen Glückwiwsche in ihrer Ge samtheit Z'l verlesen, so seien dieselben an dieser stelle gebracht: Beograd: Minister Präsident Dr. Koro>iec, kal. serbische?lknde mie der Wissenschaften, Dr. Drobnjakovs? V^'r-eine? au^g<'sf''iich^n! Aus c5elje e. Die Wahlen in die Bezirksvertretungeu Celje unk BranKto sind ausgeschrieben und werden am 3. Feber 1959 stattsinden. Düs aktive Vablrecht steht allen Vürgernleist'irn lnid mn se dermann. dett7 das passive Wab^recht ^u>>kt, versengen, nnd zwar bis einschließlich ü.'7. November. Als Kandidatenlisten tmd deren Abschriften müssen amtlich herausg'.gl-liene und mit dem Amtssiegel versehene Muster verwendet werden, die bei der Bez:rk5ver-tretung erbältlich sind. Die l^andidatei'listen miisscn sziätestens in Tagen bei der Wahl kott?mijsion der Vezirksvertretung eingereirvt werden, nnd zwar von jenem Tage an ge rechnet, an dem das rechtskräftige Wähler verzeir'mis aufgelegt werden wird. Es uiiis sen ein Original und 5 ?l.bschrift'.'n einge reicht werden. Der Tag der Auflegung der 11 » QII» ? I, LZ O M-rxza: Kranke Frauen erfahren durch den Gebrauch des natürlichen ,.Fran^-Joserseht. g. Tot oufgesimdeo. Am 8. d. ist dec Pen sionierte Cisenbahnangestcllte Herr '»vr^iuz Zandner aits den Wind. Büh.'ln bciin Besuche seiner liier weilenden ^ühne bei dcr Rstttsabrt in der Station ^t. !^cdcrtr lich verschnulnden und ^nnte )rst avi drit ten Tage darauf in Lt. Iederta lies im Wal de bei einen^ Bache tot ausgefunden wer^^en. Anfang'^ ncrinutete man, daß Zandiler «.r-trunken sei, svätcr jedoch wurde lonstatiert, daß er einem Herzschlage erlegen ist. Sport Die Beogfaber „Äugotiavija" in Matlbor Das (Endspiel der .Handballmeistcrschaft von !^mgoslawien, welches wegen der Absage der Zagreber Bewerber sehr in die Längc gezogen wurde, dürfte sich konimenden Sonn tag zu einem Lensatir.nsmatch entfalten, da nach längerer Pause vnseren tüchtigen .<')and5alIcrin'neN wieder einmal ein erstklassige? Tean, entgegentritt. Mit wechselndem l^rfolg hat der fonntägisie Gegner 3K. „Iugoslmnja" dis-lier in der Tlaat?meisterfchaft abgeschnitten. Er verfügt zurzeit über gut durchtrainierte und allseitig ausgebildete Kämpferinnen, in deren Reihen insbesoildere die linke Stürmerin I o v a n o v i <5 die beste .Aafse darstellt. Die übrigen ^zeichnen sich vor allen? durch ihre gewaltige Routine in der Kampf-führung aus. Tie schinarzweißen N?ädels habei? demnach eine schwere Aufgabe zu losen, dies umso nrehr, als sie in den bisherigen Gefechten an leinen ebenbürtigen Gegner trafen. Im-nierhin di)rfen unserem heiniischen Teani große l5hancen zugeschrieben »nerden, da auch „Iugossavija" qerade in letzter Zeit wenig von sich hören ließ. Das Treffen, welches um 11 Uhr vormittags im Volksgarten durchgeführt wird, dürf te wieder 5^rr N i k o l i 6 leiten. ??öslMr77)g, ven 15^. ^???cMer. «isr „^srdui'gvf TsSiung" ? Uov»t-»boauemeut____ «swt 2u»te!!uvx die Griindungsstaaten Tschsclwslowakei, Oesterreich und Ungarn beteiligten. Iugosll^wien wird als Partner nicht mehr zugelassen. Al^ vierter Partner wird ein neuer Staat gesucht. In Betracht lonunt Deutschland oder Italien. v.. : IaneigSj, der beste Torhüter von Ljub-ljana, wurde dienstlich nach Maribor versetzt und wird sich in unserer Stadt bei den Eisenbahnern betätigen. : FrangcZ, der liekannte Mittelläufer d^A Si^. '^eleznidar, wurde von einem schweren Schicksalsschlag getrossen. ?^ach längerem L^i den verschied Sonntag unerwartet seine Mutter. Die Dahingeschiedeue wurde gestern unter korporativer Beteiligung der Mitgliedschaft „'^elezniears" zu Grabe getragen. : Tie Beograder Auszbüllmcisterschast meist zurzeit nachstehenden Stand ans: 1. B. S. K. 2. Solo, Iugoslavisa, 1. Iedinstvo, 5. Oblie, lZ. Universitätsjportklvb. : SK. telezniöar. Morgen, Donnerstag, um 15 Uhr Training der ersten und der Re-servcntannschäst. Un? 18^30 Uhr Spielerver-samnrlung in? Bereinsbeim Laufer. Erscheinen sämtlicher Spieler der ersten Mannschaft und der Reserven verbindlich. : Reuer Weltre?ord. In? Rahmen eineZ l^hrenpreisstemmens in Wien stellte der Weltrekordler S ch i e l b e r g mit 126.50 Kilogramm im Beidarmig-Drücken eine neue Weltbestleistung auf. : Dos Mailönder IVlZ-KU'ometer-Gehett sab B r i g n o l i in 10:21:00 vor Gehan^ und Rivolta siegreich. : Der Wiener spielt in Graz ^^nkeZmal unentkchieden. Am Sonntag spielten die Wiener gegen „Stnrin'^ 1:1 und am Mon tag gegen A. s?. ebenfalls 1:1 uneittschie-den. : De? Internotionole Cup weist nach den? Vp^le Italien—^Oesterreich, welches vc'GD^en Sonntag in Rom unentschieden enHM^ folgenden Stand auf: 1. Italien (3 PunVt?), 2. Oesterreich s?). .?. TschechoflowaB kei ' Unaarn s4>, Schweiz söhn« Punkt). : Der Tenn!slLnder?am?f Schweden gegen Dänemark, der vergangenen Sonntag in Steckholu? stattfand, endete mit ein^ ^:9'Ticg der Schweden. : Dcr BoxländorZan-^pf Oesterreich gegen Ungern, der Sonntag, in? Zirkus Zentral in Wieir zur Au^^LraguDs: gelangte, endete un-ent'schicden mit 8:8 Punkten. Dieses Ergebnis bedNttet einen Erfolg der Oesterreicher^ dan man den Unoarn die weitaus besseren Ebal?cen zuschrieb. ^ " : vuropabo^vu'ister Peo^.lno ist für viÄ weitere Boxkämpfe verpflichtet worden. Am 27. November boxt Paolino in Milwaukee, am 24. Dezember in Ealifornia, am II). Dezember in Philcvdelphia und am k. Jänner in San Juan. Die k^'ogner werden erft M-. miniert. : Jugoslawien vom Mitropa.l!up auSge-schlössen. Die MitroPa'EnP-Konkurrenz in Ron? brachte als wichtiysten Beschluß die ^stsetzung Mer konstituierenden Sitzung ft»r den 3. Feber nächsten Jahres in Budapest. An dyrsM^n sollsn sich voelLufio nur M A«tx3s)2.20 (20.73?^), Slowenien 227.825.911.01 (13.30?S) und die Woswodina mit Syrmien 412.428.8J7.0<', Dinar f24.07?6). Vom 1. Jänner 1919 bis 31. Dezember 1927 wurden insg!:samt ^.476M9.t''25,.62 Di nar an unmittelbaren Steuern entrichtet. Davon entfielen auf Serbien und Mc^ite« negro 2.207,112.5R)..?1 l23.29^). Bosnien und die .^^erzeqowlna 1.271,549.288.93 <13.43^5'», Dalmatien 272,559.67:^.?? l?.87 ProMt), Kroatien und Slawonien 1.W3,122.651.76 (21.05^), Slow e n i en 1.321,151.W8 98 und di-: W)jmo. dina 2.411,302.965.88 Dinar (25.'! 7 "^61. Aus dieser Aiifstessung der Stei:crleistun-yen der einzelnen Gebiete IngoslawlenL ist klar ersichtlich, daß Serbien und Montene« gro kaum ein ^^iertel der ganzen St^'nerla« sten tragen. Allein di<'se beiden G^'biete werden bei der Aufteilung der verschi.:')encn Bonitäten in erster Linie berül^sichtiqt, wie am besten aus dein Verhältnis der von dlr Nationcrlban? erteilten Kredite lm ^ahre 1927 hervorgeht. Im Vorjahre erlsielien Serbien und Montenegro 737,183.900 Tin. Kredite oder 4956, Bosnien und die gowina 119.774..300 (8?Z), Dalmatien 32,154.000 (2?^), Kroatien und Slawonien 343,411.500 s23?S), Slowenien 171,545.000 f11.5!^) und die Wosvodina 93,706.000 Dinar (6.5?Z). Diese Ziffern dementiereil die Behauptun gen des Generaldirektors der Postsp.'trlasse Dr. Nedelskovi 6 zur Geniige, d?r in seinem bekannten Artikel im ,.Vreme" dreist betont, Serbien werde von den neuen Staatsprovinzen ausgesaugt. Da< KraMverk Fala lst bekanntlich eine Gründung der Basler Holdinggesellschaft Clektrowerte A. G., was «Ulch von der Grazer Steiermärlischen Elek-trizitätsgesellsckiast gilt. Aus der Bilanz der Basler Gesellschaft für das abgelaufene Geschäftsjahr ist ersichtlich, das^ sich der Betrieb des Fialaer Werkes, der erst nach Ai:iegSen-de aufgenommen wurde, erfreulich entwickelt. So wurden im Jahre 1923 insgesamt rund 1VS,7Zö.0(j0 Kilowattstunden abgesetzt und ^,722.000 Dinar dafür eingenommen (1924 >130,716.000 u. 18.571.000, 1925 139,247.000 und S1,819.M, 1926 164,087.000 und jS4ch10.000 und ^vm Vorjahre 180,529.000 MloWattstunden für S6,511.000 Dinar). Das Kra^tlvcrk, das gogenlvartig über sechs Aggregate vevsügt, ist noch i'imner nicht voll ausgenützt. In letzter Zeit wurde die Ueber-landleitung bis Varaidin verlängert und die dortige Gegend in das Stromnetz von Fala einbezogen. Da nun der tatsächliche große Gewinn der UnternchmunA für deii MWWMIiWWWWWMMIW WKiwiWM s iür unser Matt! .D SS verclea prompt «!«6lxt * »»«» Ämortisations- und Zinfen^ienst der tzol-dingigesellschaft, die das Kraftwert finanziert, verwendet wird, weist der buchmLsztge Reingewinn von Fala nur äußerst bescheidene Ziffern aus, die deshalb fast gar nicht besteuert werden können und dem jugoslawischen FtskuS dadurch bedeutende Eilmoh-men entgehen. ES wäre daher mn Platze, wenn das Falaer Werk das Aktienkapital (gegenwärtig 5 Mllionen Dinar) entsprechend dem mcchren Werte der Anlagen er. höhen würtie. Der nächste VelzwarenmarN m Aubljana findet anr 21. Jänner statt. Bekanntlich fand die erste Pelzwarenmesse vor drei Jahren statt und wird seitdem alljährlich, bei Bedarf soyar zweimal, abgehalten. Uebri-gens handelt es sich um keine Nelietnfüh-rung, sonden, nur um eine, allerdings in größerem Umfange und auf moderne Grundlage gestellte Fortsetzung eines jahrzehntelang herrschenden Brauches. Bor Iah ren versammelten sich nämlich am ersten Montag nach dem Agnestag (21. Jänner) Jäger aus Krain, Steiermark, Kärnten, Kki-steilland, Dalmatien, Kroatien usw. in den Straßen von Ljubljana und boten ihre Pelzwaren an. Der Umsatz an Pelzen war da. mals selbstredend nur gering, da sich der Handel größtenteils nur in ein^zelnen Stük-kcn bewegte. Die Messeleitun^ ihat 'nun t^e Sache in die Hand genommen und veranstaltet seit 1925 olljährlich a-in oberwAhn-ten Tage eine ^j^lzwarenniesse in einem den Verhältnissen entsprechend großen Stile. Die Veranstaltung hüt auch'im Auslande bereits einen guten Ruf erlangt und wird lebhaft besucht. Wr die nächste Veranstaltung werden Anmelidungen beretts entgegengenvm->mon. Alle Zus saale statt. Ivan NoL, den wir zum ersten Male zu hören bekommen werden, ist Im Auslände ein bereits schon anerkannter Künstler. In Wien veranstaltet er alljährlich ein Konzert. Die Berichte sind voll des Lobes. So schreibt z. B. die „Neue Freie Presse" (1925) u. a.: ,^van NoL ist ein ganz ungewöhnliches technisches Talent, ein Virtuose des Anschlages und ein guter, gediegener Musiker. Spielt einer so wie er Beethovens As-Dur-«Sonate Op. 110, dann ist er'aus bestem musikalischen .Mz." Und im Jahre 1927: „Herrn Ivan NoL, einen Klavierkünst ler von fesselnder Bcgabimg und achtunggebietender Kelmtnis, begrüßte man diesmal zum drittenmal bei der Durchführung eineS von der Schablone erfreulich abweichenden Programms, bei welchem BrahmS und geschmackvolle Vertreter modernster Richtung mit un<^ekünstelter musikalischer Auffassung unter Erfüllung aller technischen Voraussetzungen interpretiert wurden." ^ Die Nobelpreisträger fiir Literatur. Die schtvedische Akademie der WissenschÄiften hat den Nobelpreis für Literatur für das Iaihr 1967, enSlauf angefügt. Im ?!lahre 1894 wurde die Marke von dem genannten Stockholmer Händler an ein Wiener Markenhans verkauft, das sie seinerseits wieder an den berühmten grvßten Sammler La Renottöre von Ferrari in Paris abgab. Dort verblieb sie Mehrere Jahre bis zur Auslösung dieser dem deutschen Neichspostmuseum vermachten, aber durch den Krieg entgangenen Riesensauimlung. Bei der vierten Versteigerung — auf Reparotel Halbwidl. 14IÜ4 Prima Lsährig. Montafoner « Zuchtstier. Anfr. Dr. Achtr-banm, Grajski trg 7. 14175 Äu vermlettn Großes, sonniges, mkbl. Villen-zlmmer an besseren Herrn ab 1. Dezember zu vernlieten. Badezimmer, Teleplion. Adr. Verw. 14110 Schöne grohe Blllenwohnuug, Graz sofort zu vermieten. Näheres durch Oberst Rabl, Graz, Leechgafse 50. 1M37 TchöneZ möbl. Zimmer, sonnsei« !äg, mit elektr. Licht, sMrt zu vergeben. Monatl. 250 Tin. — Adr. Verw. 14161 Vermiete möbl. lepar., reines Zimmer, elektr. Licht, an besseren Herrn. CvetliLna ulica 25, Tür 5. 14165 Schlm nlöbl. 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In tleler Irsuer: Ivan Waker und l^eopol6 öerxm'» L