Mm i Preis Din 1*30 71. Jahrgang *riche|Rt w&ohentllch siebenmal SchrlftieReeg (Tel Merarb. Nr. 2670) eewte ’wwaltung u. Buchdruckerei (Tel Interurb. Nr. 2024): Maribor, Jurčičeva ul. 4 efl Anfragen Rückporto beilegen. Manuskripte werden nicht retumleit BisÜ Nr. 256 Freitag den 25. September 1931 Inseraten- o. Abonnements-Annahme In Marlbar! Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen, monatl 23 Din, zustellen 24 Din. durch Post monatL 23 Din, für das übrige Ausland monatl 35 Din. Einzelnummer 1 bis 2 Di*. Inriborrr ntituim n geht England? 8e° Trotzki prophezeit Revolution. C*e« Tagen, in denen eine allgemeine fäjen -T v über das Schicksal der engli-''"‘"chaft herrscht, ist es interessant, T t g“1^ Broschüre zurückzugreisen, die Lea ^ eine führet "s damals noch einer der Haupt ^fchri^ ^trußlands, vor sechs Jahren htttita En un^ Moskauer Staatsverlag den -ergeben hat. Diese Broschüre trügt l a nS "Wohin geht Eng-bnnfeit " Un^ entMIt eine Reihe von Ge-^uim0!$rlDeIlI>e gerade heute die allgemeine Scto U verdienen. ti£an|.°v in der Einleitung, die für die ame toutbe ^ Ausgabe des Buches angefertigt %bati'ffl dh^ Trotzki den entscheidenden vI! ganzen Werkes aus. Er sagt: Untet(l,/tgebnig, zu dem ich in meiner vtit komme, ist, daß England sich tebor .f n f Eelbst?°varer he let ttsbe chritten der Epoche großer Erschütterungen nähert, die englischen Sicher tio- ’näter "sn f°9en< daß ich mich mit revolu-oglu ^vopaganda befasse, — als ob es net 8 «e, von außen her mit Hilfe ei btö, t^Slt vnd ihre amerikanischen Schn b'£.Ü ? wäre, l"°ichüt 3 nur ^tlich^ Unb England durch seine inneren UM, che e Entwicklungstendenzen eines e ich Nn-ie§- ändern. In Wahrheit su-, amten Faktoren den Weg aufzuzeich „u! Oe- ~ 8eichij,t^vr, durch Analyse der wichtigsten wstd. 3^jien Eristensbedingungen gestoßen tchtniu ^ deswegen einer revolutionären »■'Hie119 ’n fremde Angelegenheiten zu v wäre dasselbe, wie gegen einen der eine Sonnenfinsternis vor- , i' ^ chefe San reu?°n UtgeT^ic in** b ^ayit^^kchttjchen Uebersicht, der das % fr*-’ die Bchauptung aufzustellen, Ag Sonnenfinsternis hervor." r» bon^6 duch sucht nun, die Grund-" ^ettt)rrfr~n vorstehenden revolutionü- cv avu tu vngen und sozialen Erschütter-1 pl"" ^Vgjönb unter Beweis zu stellen. fitnT ^igen Z I * bemüht stch Trotz va wie der wirtschaftliche Nieder- [ 4; , ve-M.su. w UWVV4-M' ^ der Herrschaft Oliver Cromwells tio die Ein •J» wirtschaftliche Nieder- tin ^:iQtn , ^ .fkch etappenweise und un-9 Und politische Revolu- f. 17i Jahrhunderts haben Itthi. - Englands vorbereitet, feit, erste ibäster bereits war Eng-et wirti^S der Welt. Das Abbrök-wurde Hegemonie des Em i-^?wgenen ’m ätzten Viertel des tte zu Stof6 öu Vem« ^^"dbrts eingeleitet und t'ctt j!l sozialen Mmfr 2°' Jahrhunderts zu Ej^w Jahre ig^^. Diese Kämpfe h°-tz ^bahner gebr-!^ " Generalstreik der »««- Vu"9 der Iben >chon c , . von 1917^?Wächst gehemmt, u.wieder zu hp5„ ab begann die Kampf-ttl920 S % Unruhen dauer-an M^.^wals erschrek- s ge^ n. g}nA mf,yeute mit .iw* schür. •ho etp' ^ach i92o k/ Entsetzen erfüllt r« \ die noch beim^r?^'9""9 eitl5 Jou °hkis q„S Erscheinen der Bro-■vfe* 1926- Kti r.te l'ch°n das näch-b0n .Zangen 9erar,rll •J8en§ den riesigen, Holt & sich En Z?Uerstreik gebracht! 'vzwisjj. Unter der meHr er- dorz te. n weitet, tzz rn ^^ che loderte es ?öufo de- ^'l bie pj°nnte auch nicht an-dat. Db? Kriegs b0n9C ^vglands sich im wirtschaftlich Mlatiš geändert l,cho Wachstum Amer'- Rußlands Arbitmgebereitfchaft Litwtnows Verwunderung — Was Japan zu tun hat, wenn der oftaflati che Konflikt nicht erweitert werden |o(l V a r t §, 24. September. Wie aus Moskau berichtet wird, hat der Volkskommissar für auswärtige Angelegenheiten L i t w i n o w den japanischen Botschafter zu sich gebeten, um ihm bei dieser Gelegenheit seine Verwunderung über das Vorgehen Japans in der Mandschurei zum Ausdruck zu bringen. Zwischen Japan und den Sowjets herrschten freundschaftliche Beziehungen, und die russische Regierung habe nach der Darlegung Litwinows von Japan erwartet, vorher über die Pläne Tokios in China unterrichtet zu werden. Japan habe sich die ungeheure Jnteressennahme Rußlands an mandschurischen Jnnenereignissen klar vor Augen führen müssen, vor allem an der ostchinesischen Bahn. Die Sowjetregierung ließ dem japanischen Botschafter durch Litwinow mittei-len, daß sie gerne bereit und entschlossen sei, im chinesisch-japanischen Konflikt zu intervenieren und auch hoffe, daß die japanische Regierung diesem Arbitrageangebot zustimmt, da ansonsten der bisherige Streitfall in der Mandschurei sich auch auf Rußland erweitern könnte. Der Vormarsch eingestellt Chinesischer Hilferuf an die Adresse Rußlands P a r i s, 24. September. Der „Petit Parisien" meldet aus Shang hat, die japanischen Truppen hätten den Vormarsch in der Richtung auf die ost-ch nesische Bahn vorläufig eingestellt. Damit ist die Befürchtung, der chinesisch-japanische Konflikt könnte sich zu einem russisch-japanischen Streitfall erweitern, vorläufig beseitigt. L o n d o n, 24. September. Der Korrespondent des „Daily Herald" meldet aus Kobe, daß die chinesische Regierung die Moskauer Regierung um Unterstützung im Konflikt mit Japan ersucht habe. Der stellvertretende Volkskommissar für Aeutzeres Karachan ist bereits aus Moskau in die Mandschurei abgereist. Verlängerung des Hoover- Zahres? Deutschland soll die Initiative ergreifen — Mellons Reise- ergebnis N e w y o r k, 24. September. Der Washingtoner Berichterftacker der Meinung gelangt, daß eine Verlängerung „Newyork Times" meldet seinem Blatte, des Zahlungsaufschubes unumgänglich not-Deutschland müsse nach Meinung des Präsi- wendig sei. lieber dieses Thema soll übrigen" deuten Hoover jetzt selbst die entspre- gelegentlich der des Washingtoner Besuches chenden Schritte un ernehmen, um eine Lava l s noch die Rede sein. Frankreich Verlängerung des Schuldenseierjahres zu und die Vereinigten Staaten werden über erwirken. In diesem Zusammenhänge könne die zu ergreifenden Maßnahmen verhandeln, Deutschland sich des Uoung-Planes bedienen, doch habe Deutschland nach Hoovers Met-Auf Grund der von Schatzkanzler Mel- nung schon heute den Weg offen, eine wei-I on aut se ner europäischen Studienreise tere Verlängerung des Schuldenseierjahres gesammelten Eindrücke sei Hoover zu der > zu erreichen. Das Schachturnier in Bled Bled, 24. September. Das Internationale Schachturnier in Bled geht seinem Ende entgegen und wird in den nächsten Tagen seinen Abschluß finden. In der gestrigen 23. Runde mußte C o l l e in der Partie mit V i d m a r kapitulieren. N i e m z o w i t sch konnte A st a I o š nachmittags festsetzen. Die Part en S p i elm a n n—M a r o c z Y, P i r c—T a r t a k o w e r, A l j e ch i n— K a s h d a n und Floh r—S t o l tz endeten remis. Die Partie Kosti <5—9 o-go lj u bo w wurde abends abgebrochen. Stand nach der 23. Runde: Aljechin kas hat das Empire an die zweite Stelle oer drängt. Die Produktionskräfte Englands entsprachen nicht mehr seiner Stellung auf dem Weltmarkt. Der äußere Ausdruck dieser Tatsache war die Arbeitslosigkeit, die 'M Laufe der Jahre zu einer chronischen Erscheinung wurde. Trotzki analysiert weiter im Einzelnen die Lage der englischen Wirschaft und kommt zu dem Ergebnis, daß die ungünstigen Verhältnisse nicht zufällig und nicht vorübergehend sind. „Sie entwickeln sich weiter in einer Richtung, indem sie die internationale und innere Situation Großbritanniens systematisch verschlechtern und ihr den Charakter geschichtlicher Ausweglosigkeit verleihen." Und unmittelbar' darauf spricht Trotzki Sätze aus, die als prophetisch bezeichnet wer den müssen: «Die Witwi-k"-" he. 6}e den sozialen Or- ganismus Englands unterwühlen, werden sich zwangsläufig verschärfen. Ich will keine Voraussagen über das Tempo dieses Prozesses machen, aber dieses Tempo wird, wie es auch kommen mag, mit den Jahren, äußerstenfalls mit Jahrfünften, aber keineswegs mit Jahrzehnten bemessen werden." Wie man sich zu Trotzki und seiner politischen Weltanschauung auch stellen mag, — es muß anerkannt werden, daß es diesem berühmten Praktiker der Revolution an Voraussicht bezüglich England in vielen Einzelheiten nicht gefehlt hat. Interessanter weise hat Trotzki u. a. auch das Ausscheiden Macdonalds und seiner nächsten Kollegen aus d. Arbeiterbewegung vorausgesagt. Besondere Aktualität anläßlich der unmittelbar bevorstehenden Einführung der Schutzzölle haben die Aeußerungen Trotzkis, die diesem wichtigen Problem gewidmet sind: „Die Lebenunfähigkeit des Freihandels- 18^, Bogoljubom 12y, (1), Vidmar und Kashdan 12)4, Niemzowilsch und Spiel-mann 12, Maroczy, Flohr und Stoltz 11)4, Kostiü 11 (1), Tartakower 10, Astalos 9. Colle 8, Pir: 7)4. Bled, 24. September. Heute wurde die 24. Runde ausgetragew Nach dem Mittagsstand der Partien dürft« Colle gegen Spielmann verlieren. Die Partie Vidmar — N i e m z o. witsch endete nach dem 27. Zuge remis, A st a l o s und Pirc einigten sich nach dem 16. Zuge auf remis. Tartakowei konnte sich vormittags besser gegen Flo hi behaupten. Dasselbe gilt von B o g olj u> bow gegenüber Stoltz und von K a s h-dan gegenüber ff o ft t 6- Ziemlich ausgeglichen war um die Mittagsstunde die Partie A l j e ch i n — Maroczy. Kurze Nachrichten N e w y o r k, 24. September. Das neue amerikanische Riesen-luftschiff „Akro n" ist gestern zu seinem ersten Fluge mit 11 Passagieren gestartet. Das Luftschiff ist doppelt so groß wie „Graf Zeppelin" und ist mit 16 Maschinengewehren ausgerüstet. B u k a r e st, 24. September Nach amtlichen Statistiken hat Rumänien Heuer eine Rekord-Maisernte zu verzeichnen, Dieselbe beträgt 800.000 Waggons, d. i. die höchste Ziffer seit 10 Jahren. Z ü r i ch, 24. September. Devisen; Beograd 9.03, Paris 20.20, London 21, New York 512.50, Mailand 26.75, Prag 15 16, Wien 72, Budapest 90.025, Berlin 116. Z a g r e b, 23. September. Devisen: Wien 794.32—796.72, Mailand 281.29-282.19, Newyork Scheck 5665.21—5682.21, Paris 223.41—224.07, Prag 167.25—167.75, Zürich 1103.25—1106.55. Ljubljana, 24. September. D e v i-s e n: Zürich 1100.25—1103.55, Wien 792,16 —794.56, Newyork 5630.49—5647.49, Paris 221.97—222.63, Prag 167.23—167.73, Triest 288.79—289.69. gedankens ist offensichtlich. Aber ebensowenig kann England einen Ausweg int Protektionismus (Schutzzollpolitik) suchen. Für ein junges, in der Entwicklung begriffenes kapitalistisches Land kann der Protektionismus ein Vorwürtstreiben des Entwicklungs stadiums sein. Aber für das älteste Industrieland, dessen Produktion auf den Weltmarkt angewiesen ist und einen aggressiven Charakter trägt, liefert ein Uebergang zur Schutzzollpolitik ein geschichtliches Zeugnis für den begonnenen Absterbeprozeß." Wie man sieht, hat Trotzki schon im Jahre 1925 die Lage Englands recht düster gesehen. Daß dies keine Einbildung, diktiert durch parteimäßige, doktrinäre Einstellung, war, haben die neuesten Ereignisse,! wenigstens zu Teil, bewiesen. Man braucht nich, die Schlußfolgerungen Trotzkis um jeden Preis sich zu eigen machen, um dieses anzu-erkennen. Die Lage unverändert Kanton-Regierung zmüügetreten — Die Ohnmacht des Völkerbundes im chmesiM-jopanifchen Konflikt — Das rufflfche Zntereffe an der Mandichurer 2 o n b o it, 23. September. Die Lage im fernen Osten hat sich, im Grunde genommen, seit den letzten 24 Stunden nicht geändert. Die Japaner haben ihre Feindseligkeiten nicht eingestellt und operieren in der Umgebung von Charbin, während die japanische Besatzung von Tschantschun, dem nördlichsten Punkt der bisherigen Operationszone, durch neue aus Korea und Japan herbeigeholte Truppen verstärkt wurde. Die am 22. d .M. in Genf beschlossene Intervention des Völkerbundrates ist kaum geeignet, den Ereignissen vorzugreisen, die filmartig vor sich gehen und das Bild der LaHe von Stunde zu Stunde ändern. Auf der einen Seite ist m China das Nationalbewußtsein derart erwacht, daß angesehene Regierungskreise in ' mking offen erklären, lieber 30 Millionen Menschen zu opfern — Kleinigkeit für China; Anm. d. Red. — als die Mandschurei den Japanern zu überlassen, anderseits gehen die Japaner mit allen Mitteln daran, die wichtigsten strategischen Punkte an der südmandschurischen Grenze zu besetzen, um dadurch den Schlüssel zur Lage zu bekommen. Entgegen dem Beschlutz des japanischen Kabinetts, nördlich von Tschantschau von jeglichen Operationen abzusehen, erhielt eine japanische Division dennoch den Befehl zum weiteren Vormarsch. Man spricht sogar von Zusammenstößen zwischen Japanern und Chinesen bei Kunt-schulin, doch fehlen über den Verlauf des gemeldeten Gefechtes alle Einzelheiten. S ch a n g h a i, 23. September Das Japanerviertel in Schanghai wird durch japanisches Militär mit Maschinengewehren bewacht. Die Erregung der chinesischen Bevölkerung gegen Japan ist ungeheuer. P e i P i n g, 23. September In einer hiesigen chinesischen Massenversammlung betonten die Redner, das chinesische Volk habe keine Angst vor einem Kriege mit Japan, dessen Absicht, sich der Mandschu rei für immer zu bemächtigen, nicht mehr in Zweifel gezogen werden könne. Die Chinesen scheinen sich sehr auf eine Intervention der Vereinigten Staaten zu verlassen, wobei sie auch die Sowjetunion in ihr Kalkül zieh m. M o s ka u, 23. September. Die Sowjetregierung dementiert die Meldungen ausländischer Blätter, wonach in den sibirischen Grenzstädten eine teilweise Mobilisierung angeordnet worden sei, es wird aber auch von seiten offizieller Persönlichkeiten erklärt, daß das riesige Interesse der Sowjetunion an den Vorgängen in der Mandschurei nicht zu bezweifeln sei. Die So- Der Ministerbesuch in Berlin Berthelot fährt ebenfalls nach Berlin — Dienstag abends Rückreise P a r i s, 23. September. Die französischen Staatsmänner L a v a l und B r i a n d werden nicht allein in Berlin eintreffen, sondern vom Unterstaats sekretar B e r t h e l o t und mehreren Herren des Quai d'Orsay begleitet sein. An den Verhandlungen werden außer den deutschen Ministern noch der Staatssekretär des Außenamtes von Bülow, der deutsche Botschafter in Paris von Ho eich, und der französische Botschafter in Berlin Francois Pon ept teilnehmen. P a r i s, 23 September. Wie aus der Umgebung des Ministerpräsidenten Laval verlautet, werden L a v a l und Außenminister B r i a n d am kommenden Freitag um 16 Uhr 25 Minuten mit dem Nordcxpreß aus Paris abreisen und am Samstag um 8 Uhr 37 Min. in Berlin eintreffen. Sie werden Berlin am Dienstag abends verlassen. Berlin, 23. September. Der französische Botschafter hat die Vertreter der französischen Presse empfangen und hat gestern nachmittags um 5 Uhr die Vertreter der deutschen Presse bei sich gesehen Soweit bisher bekannt ist, treffen Ministerpräsident Laval und Außenminister B r i a n d am Samstag in Berlin ejn. Man hat eine ZÄtiang die Befürchtung gehegt, daß die englische Krise den französischen Ministerbefnch hinausschieben könnte. Laval hat sich jedoch entschlossen, an dem einmal festgelegtcn Termin festzuhalten. Nach den schweren Erschütterungen des englischen Pfunds kommt den denksch-fran-gösischen Besprechungen ein? noch größere Bedeutung zu, als sie ohnehin schon haben ft 'It ijyj ks lywMQMM Man wird mit dem A tikel 18 regieren — Gehaltskürzungen ab 1. Oktober Mit Rücksicht auf die Genfer Ergebnisse zur Ausbalancierung des Bundeshaushaltes wird die österreichische Regierung die Bezüge der Vundcsangestellten herabsetzen, um auf diese Weise Ersparungen zu machen. Ueber den Inhalt der zu erlassenden Notverordnung wissen die „Wiener Neuesten Nachrichten, bekanntlich Dr. Schober nahestehend, folgendes zu berichten: Die Bezüge der aktiven Bundesangestellten und Peirsivnsparteien des Bundes einschließlich der Bundesbahnangestellten werden ab 1. Oktober 1031 um durchwegs 6% herabgesetzt. Für die aktiven Beamten wird außerdem ein um 3% Prozent erhöhter Pen-sionsbeitrag festgesetzt, so daß die Bezüge der aktiven Bundesangestellten eine Verminderung um durchschnittlich 9% erfahren werden. Die Notverordnung — übrigens die erste auf Grund der neuen Verfassung — die vom Bundespräsidenten unter Berufung auf den Artikel 18 der Bundesverfassung erlassen werden soll, sieht vor: 1. Eine sechsprozentige Kürzung der Gehaltsbezüge der aktiven Bundesangestellten. 2- Eine dreiprozentige Erhöhung des Pcn- ftenten^0963 ^ b'C a!ti0en Bundesange-3. Eine sechsprozentige Kürzung der uor- W i e n, 23. September malmäßigen Ruhe- und Versorgungsgenüsse der Pensionsparteien des Bunöes 4. Für die Angestellten und Pensionsparteien der Bundesbahnen gelten die Kürzungen in gleichem Ausmaße. . 5. Die Bezüge der Mitglieder des Nationalrates, des Bundesrates, der Minister sowie des Bundespräsidenten werden um 9 Pro zent herabgesetzt. Von der Kürzung nicht berührt werden die Sonderzahlungen, die Familienzulagen, Mietzinsbeihilfen, Reise- und Uebersiedlungs gebühren und Gehälter bis 170 Schilling monatlich. Die Verordnung gilt vom 1. Oktober bis 31. Dezember 1931, so daß also schon am 1. Oktober die verminderten Bezüge zur Auszahlung gelangen sollen. Der neue Prager Gesandte. B e o g r a d, 23. September. Der ehemalige Minister Dr. Prviilao G r r s o g o u o wurde heute mit königlichem Ukas zum Gesandten in Prag ernannt. Jnslationserscheinungen in England. London, 23. September. Die JnflatiönserschAnungen haben sich bereits seit gestern auf dem Lebensmittel- wjetunion verfolge gespannt die Dinge in der Mandschurei und sei jeden Augenblick bereit, zu intervenieren, wenn es die Interessen der Sowjetunion erfordern sollten. P a r i s, 23. September. Die Sowjetregierung wird JO Jnfanterie-bataillone, Kavallerie, Tanks und 100 Flugzeuge an die sibirische Grenze entsenden. T o k i o, 23. September. Zu der Lage in der Mandschurei haben bislang weder der Ministerpräsident L'a-katsaki, noch Außenminister Baron Schide-hara irgendwie grundsätzliche Stellung genommen. In diplomatischen Kreisen ist riese Haltung der beiden verantwortlichen Staatsmänner viel beachtet worden. Minister Minami erklärte lediglich, daß eine Anwendung des Kellogg-Paktes betreffs der Vorgangs in der Mandschurei nicht in Frage kommen könne. Japan wolle nur seine Interessen an der südmandschurischen Bahn und das Leben seiner Staatsangehörigen geschützt wissen. Kanton, 23. September Gestern abends bestätigte sich das Gerücht vom Rücktritt der Kanton-Regierung. Vor ihrem Rücktritt beschloß das Kabinett die Abberufung der chinesischen Truppen aus Hon-nan. markt gezeigt, wo die Detailpreise schwunghafte Erhöhungen erfahren haben. Dem <$iflnöer der Todesstrah en 99* $Äil£|:|||| dem jungen Berliner Chemiker Kurt S ch i m k u s ist es bei seinen Versuchen am Bodensee mit drahtloser Energieübertragung gelungen, seine „Todesstrahlen" auf einen Abstand von 200 Metern erfolgreich wirken zu lassen. Schnnkus ist hier zusammen mit seinem Todesstrahlenapparat abge-bildet. To a e Mondfinsternis Samstag, den 26. September abends. Das ist die zweite totale Mondfinsternis in diesem Jahre. Die erste sahen wir bei schönem Wetter am Gründonnerstag, den 2. April,^ in den späten Abendstunden, und eigentümlicherweise können wir die jetzige Finsternis wieder zu derselben Zeit beobachten. ' Wie entsteht eine Mondfinsternis? Wenn die Erde zwischen der Sonne und dem Monde steht, so wird der Letztere dann verfinstert, wenn er sich nahe beim Knoten befindet, sodaß er von dem Kernschatten der Erde getroffen wird. Erd- und Mondbahn sind gegeneinander um rund 5 Grad geneigt, und ihre Schnittpunkte nennt man eben Knoten. Der Durchmesser des Erdschattens ist viel größer (etwa 2.7 mal) als der des Mondes, und es entsteht eine totale Mondfinsternis, wenn unser Trabant ganz in den Schattenkegel der Erd<> eintaucht, anderenfalls haben wir es mir einer partiellen Verfinsterung zu tun. Eni t»E Mondfinsternis findet immer statt, rmmt der Knotenabstand des Mondes wenigst n|" 3 Grad beträgt, und sie ist noch mag lCA wenn die Entfernung kleiner als rund Grad ist. Im Mittel dauert eine totw Mondfinsternis fast 4 Stunden, wovon ^ ^ Stunden auf die Dauer der völligen finsterung kommt. Für unsere Finstern-> beträgt diese Totalität fast 1 % Stunden- ^ Von der nördlichen Halbkugel ^ aus trachtet, findet der Beginn der Finstern^ am linken Mondrande statt, wo schwarzer kreisförmiger Fleck langsam " die Scheibe zieht, bis sie völlig ist. Vergleichen wir für unseren Fau ^ Mond mit einer Uhr, so berührt am Q dort, September der Kernschatten der Erde ^ seinem Eintritt die man auf einer Uhr Mondscheibe . 10.30 abliest und läßt sie an der Stelle, wo auf der Uhr 3.17 steht. Der Astronom spricht hier. ^ Positionswinkeln, die vom Nordpunkt Mondscheibe über Osten links herum sen werden. Er beträgt bei unserer -finsternis für die Eintrittsstelle des '7 schattens 45 und für die Austrittssteae -Grad. Die kreisförmige Begrenzung ^ Eidschattens wurde von jeher als ein weis für die Kugelgestalt der Erde ang hen. ,a1 Welches sind nun die einzelnen der Mondfinsternis? Der Eintritt des - . des in den Halbschatten der Erde ers irt Halb' den Kernschatten um 18.54 Uhr. Der zubri'^ um 17. 41 Uhr nach unserer Zeit, ber schatten ist zu schwach, um eine wer Lichtschwächung des Mondes hervorzn ^ gen. Die totale Verfinsterung beginn.. 20.06 und endet um 21.31 Uhr. $er9 flU? tritt aus dem Kernschatten um 22.4^ dem Halbschatten um 23.55 Uhr. J ,ft bauet zwischen den einzelnen Manien L g_ ähnlich wie bei der Mondfinsternis a ,, April. Die Größe der Finsternis in E heitert des Monddurchmessers beträgt Unser Trabant Hat einen Durchmesser ^ annähernd 3500 Kilometern, Erde einen Durchmesser von gegen Kilometern umfaßt. Dek Wo kann man die Finsternis seheu-.^ Anfang ist sichtbar in den westlichen des Stillen Ozeans, in Asien, in -lien, im Indischen Ozean, in rw1 seinen westlichen Teilen und in JiF1 Ausnahme der nordwestlichen ^ Ende ist sichtbar in Asien mit W der nordöstlichsten Teile, im ZnbMwg^ott zean, in Europa, im Atlantischen ^ und in den östlichen Teilen von y . eIteit rita. Es sind dieselben Gebiete, ,n auch die Finsternis vom 2. April 5 0' war. Nach einem halben Umlaufe des -um die Erde, also am Sonntag, ^0 Oktober, folgt als letzte Finstern', Jahres eine teilweise S o n n e n s1 „w n i s, die aber für unsere Gegast $0 sichtbar bleibt. Wann sehen wir die totale Mondfinsternis? Das hat nCI:nb Zeit, erst am 8. Jänner 1936, ~n ei' zweitnächste am 7. November 193 - ^ nem Zeitraum von 18 Jahren un ze 11 Tagen finden- 29 Verfinsterung.^ % Mondes statt, welchen Ablauf iw10 stronomen des Altertums kannten- ( die Eine Mondfinsternis hat von 9e Aufmerksamkeit der Menschen alIJ-teIij(f)a' zogen. Naturvölker, die keine eines solchen Etrrgnisses hatten, daß der Mond durch einen D"' verschlungen wird, und sie ße . aflen ein großes Geschrei, verbunden $ Geräuschen, um jenen bösen ® treiben. „ Hoffen wir, daß wir bei das himmlische Naturspiel gu können. Heitere Ecke Aus der Schule. Lehrer: „Wenn man sagt,, der ^ eine n nete seine sechs Kinder, so '1' tige Form. Fritz, wie sagt st1 Satz in der leidenden Form - ^ ' Fritz: „Der Vater wurde von dem gesegnet'" Hm! _ e.-,jeitb Lj, Eine Frau kommt bitterlich Arzt und klagt, daß ihr Mann b ^ est^'< „So, so", sagt' der Arzt-, Wie " - I- , .1-0- --------------- , „ III' ren Sie denn verheiratet. n hw ^ ih11 Art. ..Aber sagt die Frau. - t . schon bei der Hochzeit 9eror i/fein men. weil er nicht ganz aeju fX Jfrengg, «n 20. beprember 193!. ^Mariborer Rettung" Nummer 255. . ■ ,.*wü2üL...- j, hl.S8°« m e t tottb Wie wirb der Winter? Em kalter November und Dezember zu erwarten eorologischer Seite gemeldet: & ,ct Herbst beginnt diesmal erst am 24. ÜBvri*,6*t 1 früh. Zu diesem Zeitpunkt tu J* i tet bie Sonne mit ihrem Mittet-te k- . Aequator, um fortan sechs Mona-^ Mdurch ihre wärmenden Strahlen vor-w t« bet südlichen Halbkugel zukommen Sermii. Hebrigens hinkt der astronomische fooiil! in diesem Jahre den meteoro-kn» tü Verhältnissen beträchtlich «ach; te|t *on seit Ansang September befinden wjjn*' was die Witterung anbelangt, im des -I' Uttb die letzten Lebensäußerungen i„ m °wmers haben schon vor drei Wochen 8ec»!>°'?"tern mit nachfolgenden Landregen Nn»„° .seither ist es kühl, veränderlich und trüb. Ie^en die sich aus dem Verlauf des str», sommers auf die mutmaßliche Wit-sittd v tn Herbst und Winter führen lassen, lila» ^ eindeutig. Angesichts der nun Mehrere Monate dauernden Periode reichlicher Niederschläge wird ütan erwarten milden Jänner und Februar ein zeitiger dürfen, daß diese in nicht zu ferner Zeit eine Frühling, der dann der Vorbote eines war Unterbrechung erfährt und daß demgemäß im Spätherbst die Tendenz zu kontinentalem Hochdruckwetter durchbrechen wird. Dafür spricht auch der frühe Beginn herbstlicher Witterung. Es besteht also die Wahrscheinlichkeit ziemlich f r ü h z e i t i g e n E i n-t r i t t e s von F r o st w e t t e r, und falls diesem größere Schnrefälle vorangehen, auch für ausgesprochene November« und Dezemberkälte. Damit ist allerdings nicht gesagt, daß der ganze Winter kalt und streng wird, denn auf kühle und regnerische Sommer folgt in der Mehrzahl der Fälle ein mäßig milder Winter, und es ist deshalb sehr wohl möglich» daß nach einem mehr oder weniger kalten Spätherbst und Vorwinter der eigentliche Winter wieder vorwiegend mild und regnerisch wird. Gewöhnlich pflegt dieser Umschwung um die Zeit der Wintersonnenwende einzutreten, und dann folgt nicht selten auf einen feucht- men und trockenen Sommers ist, wie in den Jahren 1911 und 1921. tekel schon deutlicher. Ein sanftes Rosa am Himmel, soweit man blicken konnte. Feuerschein von Morenil Schon lange, bevor man in den kleinen Bahnhof von Moreni einsuhr, war man schwarz von Ruß. Je mehr man sich dem Ort «äherie, desto Heller wurde es. Dabei war es mitten in der Nacht. Es war aber ein ganz anderes Sicht als das Tageslicht. Man mußte sich die schmerzenden Augen zu- Hilflos in öer Wafferwüfte le die wunderbare Rettung der deutschen Ozeanflieger vor ^ sich ging — Hilfe im letzten Augenblick flienZ. wunderbare Rettung der drei Ozean- eistr h hatte \ . man ichon verloren gegeben le'foablat ’n b€r ganzenWelt freudige An-schort } zweckt. Die drei Flieger, d:e sich fßnb.ettm ^•und höchster Erschöpfung be-ichen D wurden bekanntlich vom norwegi-ürtb »Belmoire" gesichtet € et; die Hilfe kam buchstäblich im U-€tt^ick' bct b‘e Nwger, die 158 toQten ,, ^•slos auf dem Ozean getrieben osser 1, n’^t wehr länger hätten über toitb Q, ; en können. Heber die Rettung ^itSna ,®er*’n folgender Funkspruch des u> tr »Belmoire" gemeldet: ®tab 9p ‘ morgens sichteten wir auf 45 ^ ®tah o- 'Eliten nördlicher Breite und tte:- 1 Me toqti,,» ®Iu95*ug. In Erinnerung an ?etMeib ?9e vergebliche Suche nach dem - toir >?r deutschen Ozeanflieger steuer-“! ^vack an. In näherer Ent-etften wir auf dem Flugzeug Mittale ,,.5en' die uns verzweifelt Not-§ a n ^ukten. Es waren die Flwger % ^^an insgesamt 158 Stunden V V umhergetrieben. Wir setzten Unb brachten die drei an Bord b; Die Flieger umarmten uit' c^tttibo ^tränen und dankten uns für % g a. ^ ^b bem Niedergehen auf % nn 3°th •&er abenteuerlichen Kreüzfahrten !«< k.? >«», Jm,k«z.FluR.U«-S sind da'^^üemäß äußerst erschöpft und »?9Ht m.s: 0 -obensmittelvorräte aufqe- 6, bQnatut! ufA wann ^ensmittelvorräte aufge , llttoire« U- segr unter Hunger. Die m; ^uMonk oine Ladung Lokomotiven > sie ? °n Bord. Als ersten Hafen uulauien. Da die (jS'fi äut,grrMwogIichfciten auf diesem ej? die q, .urftig sind, werden vermut-ben m auf hoher See von • 9' dampfet übernommen wer- ■tiifp , von : we;t€r f4t 3t, fen' qetptSaetmeIbet wird, befinden sich l'ch^d Rody N'egern Johann- ettit>fta $Ln \ ftet Gesundheit, ledig« len et1. Die e'ne Beinverletzung '% b^n der e3er wurden etwa 50 Mei-uutgefunden, wo man 14. d. gesichtet hatte. Oiffi Wirb Opirfif rr '■ yu.1t. Erzlag? °lsen, ba6 ihr Kompaß " h. 'st, so dal Bellisland gestör' !ni e%i I »Mt Sv”1"» war. ' dis der Brennstoff Dtf to;tb gemeldet: Als die d^>^rb°e!' lTPk "Belmoire" über b'0r nur r/V.u‘ derart erschöpft. Quaien ^äckweis- von den ? 0'ner rža§ Noch a!, £Cn konnten. Das der Küstp^klernuna „?lk°ntag nachmittag A^nland- ^ufundland? ^ aon rl Ube tt.. owlteifn. m n ^auipfer lh,onbefäter durch ci™Utbi; eine halbe ÄUm Niederaesten ^ Wa= n gezwungen. Die leeren Gasolintanks hielten das Flugzeug schwimmend auf dem Meere, aber nur der Umstand, daß in den letzten Tagen die See ruhig war, verdanken die Flieger .hre Rettung. Die Flieger rationierten sofort ihre letzten Vorräte, bestehend aus fünf Liier Trinkwasser, je einem Dutzend Bananen und Aepfel sowie zwei Laib Brot. Dann wechselten sie sich für Tages- und Nachtwachen ab. Tage vergingen, ohne daß auch nur die Mastspitze oder die Rauchwolke eines Schiffes gesichtet werden konnte, bis endlich am vierten Tag ein Schiff, ungefähr eine Meile entfernt, die Flieger passierte. Sie feuerten Signalrake en ab und winkten verzweifelt, blieben aber infolge des recht nebligen Wetters unbeachtet. Als das Schiff am Horizont verschwand, gaben sie alle Hoffnung auf. Auf ihrem Flugzeugwrack. sahen die Flieger ihren sicheren, aber langsamen und qualvollen Tod vor Augen. Noch immer hielt sich das Wrack schwimmend, den vorderen Teil tief im Wasser, während das Schwanzende, auf den sich der Auslugposten festgeklammert hielt, weil herausragte. Die Nahrungsmittel waren bereits auf-gebraucht, schlimmer noch, die letzte Portion Trinkwasser war verteilt worden. Zunächst litten d e Flieger an einem rasenden Durstgefühl, bis sie langsam in den Zustand völliger Agonie verfielen. Mit apathischer Gleichgültigkeit wechselten sich die be den Deutschen am Ausguck ab, während der Portugiese, dessen Bein verletzt worden war, auf dem oberen Rumpfende des Flugzeuges gebettet lag. Als die Rauchfahnen des „Belmoire" sichtbar wurden, flackerte etwas Hoffnung in den Herzen der drei Leute auf. Sie wurde Neu! /4? \<^e Das seit über 50 Jahren zur Pflege der Zähne bevorzugte Kalodont enthält jetzt überdies als einzige Zahncreme den wirksamen Zusatz (Sulforizin-oleat nach Dr. Bräunlich) zur Beseitigung und Verhinderung von Zahnstein, der Ursache schwerer Zahnleiden. VC&IO D ONt gegen Zahnstein aber schnell wieder erstickt, als sie aus dem Kurs des Frachtdampfers bemerken mußten, daß seine Route ihn mehrere Meilen vom Flugzeugwrack entfern! passieren lassen würde. Was die Flieger empfanden, als das Schiff, dessen Mastposten mit dem Fernglas scharfen Ausguck nach den Verschollenen hielt, plötzlich wendete und Kurs auf das Wrack nahm, werden sie mit Worten nie beschreiben können. Sie befanden sich in einem extremen Zustand der Erschöpfung, fanden kein Wort und konnten den Rettern nicht einmal die Hand reichen. Erst an Bord des „Belmoire" gewannen sie langsam die Besinnung zurück. Der erste Gedanke galt ihren Angehörigen, deren der Funker die Botschaft ihrer Rettung übermittelte. Das Schiff, das Lokomotiven geladen hatte, wird direkt auf seinen Bestimmungshafen Leningrad zureisen und die Flieger, von denen der Portugiese Beiga unerheblich verletzt ist, aber dennoch ärztlicher H'-Ife bedarf, auf einen Passagierdampfer übersetzen. Als die „Belmoire" die Flieger erreicht hatte, war bereits wirklich allerhöchste Zeit. Die Flieger hatten auf dem Schwanzende des Flugzeuges einen provisorischen Mast mit weißen Hemdfetzen als Notsignal aucherichte:. Das Flugzeug war aber bereits so tief ins Wasser eingesunken, daß die „Belmoire" zunächst nur diese weiße Fahne sichtete. Die Seuer von Moren! erloschen Das Ende des rumänischen Eidölbrandes sind worden. Die verwegensten Experimente und Löschversuche wurden angestellt. Aber alles vergebens. Die Sonde brannte 2% Jahre, und die Natur hat jetzt fertiggebracht, was den Menschen wahrscheinlich nie gelungen wäre. In Bukarest, am Ende der meilenlangen „Dosea Kiseleff", wo man schon freie Sich: über das Land hat, standen Abend für Abend Hunderte von Menschen und starrten in der Richtung nach Ploesti. Ganz in der Ferne schien der Himmel purpurrot. Dort liegt Moreni, knapp 50 km von Bukarest entfernt. Nach Ploesti. fährt man mit der Bahn eine knappe halbe Smnde. Es ist das! stadt liegt das Dorf Moreni. Tagsüber gin-Zentrum der rumänischen Petroleumindu- gen die Bauern ihrer Arbeit nach so gut sie strie, eme der reichsten Städte der Welt, konnten, obgleich sie alle schon fast taub unt ren war aus der ganzen Welt herangezogen Heber Ploesti stand das feuersarbene Mene-1 blind waren. Unter dem Donner der Gas- Der Brand der Oelsonde bei Moreni der 2)4 Jahre lang die gesam e rumäittsche Oelproduktion aufs schwerste bedrohte, hat ein Plötzliches Ende gefunden. Die eine Sette des Kraters, aus dem das Feuer zum Himmel loderte, ist eingebrochen und hat die Flamme erstickt. Am 19. Mai 1929 war das Feuer in einer Sonde, die inmitten von lausend Bohrtürmen liegt, ausgebrochen. So etwas kommt :m rumänischen Petroleumgebiet des öfteren vor, und es bestand zunächst kein Grund zur Aufregung. Nach sechs Wochen hieß es, die Sonde brenne noch immer, aber man sei gerade dabei, das Feuer zu löschen Man hat es nicht gelösch nicht nach zwei und nicht nach drei Mouatt . Ein Heer von Ingenien halten, weil man das teuflische Leuchten nicht veri ragen konnte. Wenn man dann die Augen wieder aufmachte, erschreckte einen jäh ein Anblick von elementarer Großartigkeit. Einen Kilometer weiter vorn loderte eine Flamme aus der Erde, wie sie noch nie ein Mensch gesehen hat. Sie schien bis zu den Sternen emporzureichen, zu jenen Slernen, die man hier seit 2% Jahren nicht mehr gesehen hat. Es war keine Flamme mehr-, es war tausendfaches Feuer, umhüllt von einem vielhundert Meter dicken Rauch- und Qualmantel, der von der ungeheuren Hitze in eine wahnsinnige Rotation versetzt wurde. Der Eingang zu dem Talkessel, in dem die Bohrtürme und Sonden liegen, wurde scharf bewacht. Der Posten, der Legitimationen verlangte, machte einen kaum noch menschlichen Eindruck. Die Uniform war fingerdick mit Ruß bedeckt, über das schwarze Gesicht lief rußvermengter Schweiß. Der Soldat machte den Mund auf, sprach etwas, aber man hörte es nicht mehr. Brausendes, durchdringeneds Getöse erfüllte die Luft. Es war der kaum mehr unterscheidbare Lärm blitzschnell aufeinander folgender Gas explosionen. Wenn man sich der todbringenden Sonde näherte, glaubte man, flüssiges Feuer zu atmen. Nach einigen Minuten war das Gehör vollkommen betäubt. Und das noch in einer Entfernung von einem halben Kilometer von der Sonde. Auf dem taghell erleuchteten Schlachtfeld sah man gespenster hafte Gestalten in unförmigen Asbestanzügen hin- und hereilen. Wenn einer ohnmächtig wurde, trugen ihn die anderen aus dem Feuerbereich. Mehr als wettere hundert Meier konnte kein Mensch Vordringen, da half kein Asbestanzug und kein Berieselungs apparat mehr. Das Wasser verdampft« sofort. Was hier früher an Gras, Strauch und Baum stand, ist verbrannt und verschwunden. Ein breites Waldgebiet hinter Moreni ist kilometerweit verdorrt und niedergebrannt. In weitem Umkreise um die Un-gÜücksstätte bebte und zitterte die Erde. Es war ein gleiches wellenartiges Schwanken wie auf einem schlingernden Schiff. Hier ist alles durch Del adern unterminiert. Wo man steht und geht, ist Petroleum. Das Gras schmeckt nach Petroleum, die Milch der Kühe, die Kartoffeln, der Mais, alles mensch liche, tierische und pflanzliche Leben steh! hier im Zeichen des Oels. Himer der weißgetünchten Ingenieur. Mariborer Zeitung" Nummer 255.' 4 fflatrqg, ven mi. ^ep-emoer explosion, im bengalischen Lichte dieses Flammenhimmels, kratzten sie ihren Mais aus dicken Rußschichten und kauten an ihren vetroleumhaltigen Melonen. Meistens lagen sie in der Kirche. Täglich Bitt-Gottesdienste um Beendigung des Feuers, das diese abergläubischen Bauern für eine unmittelbare Kundgebung des Teufels hielten. Sie hatten seinerzeit ihr Land für wenig Geld an die Petroleum-gewaltigen geben müssen. Das war die Strafe Gottes. Nun hat der Himmel ihre Gebete erhört. Die Plage hat ihr Ende genommen. Noch liegen dicke Rauchwolken über der Trümmer stätte, noch ziehen dichte Gasschwaden dra-über hinweg. Aber der ewige Tag hat ein Ende genommen. Die Bauern werden nicht mehr ihre Fenstern mit Brettern vernageln müssen, um- für ein paar Stunden die ersehnte Dunkelheit zu genießen. Allmählich wird das gewohnte Leben wiederkehren Aber Jahre! und Jahrzehnte wird! es dauern, bis .die Spuren dieses Feuers verwischt sein werden, dieses grausamsten Feuers, das die Welt jo gesehen. - • W. E Theater und Kunst Das Gnde des Bmg-ihealers? Oerstrreich in höchster kultureller Not. Aus Wien schreibt man: Das Burgtheater, einer der berühmtesten und traditionsreichsten Bühnen der Welt, ist in Gefahr. — Diese Nachricht erfüllt alle diejenigen mit Besorgnis, denen die Erhaltung großer kultureller Werte nicht gleich giltig ist. Daß die -Schließung des Burglhea-ters, dieses Wahrzeichens Wiens, überhaupt in Erwägung gezogen werden konnte und daß, man darüber hin- und herdiskutieren muß, beweist, wie ungeheuer groß die kulturelle Not unserer Zeit und speziell die kulturelle Not Oesterreichs ist. In einem ganz besonderen Maße aber tragen hie Gerüchte um das Wiener Burgtheater zu lassen. Vor fünf Jahren konnte das Wiener Burgtheater sein 150. Jubiläum feiern. Am 23. März 1776 wurde laut Verfügung Kai ser Josephs des Zweiten . das -.Theater nächst der Burg" zum „K. k. Hof- und Nationalschauspiel"- proklamiert und in die unmittelbare Oberhoheit des kaiserlichen Hofes einbezogen. Am Ostermontag, den°8 April desselben Jahres fand die erste Vorstellung des Theaters statt, das einer grundlegenden Reform unterzogen wurde. Seit diesem Tage ist das Burgtheater zur Stätte ^einer wahrhaft großen Bühnenkunst gewvr-’den. Nicht umsonst galt das Burgtheater generationenlang als die maßgebendste Bühne der deutschen Sprache. Es würde zu weit führen, wollte man alle große Namen in Erinnerung ziehen, welche zu dem Stolz dieser berühmten Büh ne zählen. Es genügt, geniale Meister der Bühnenkunst wie Kainz, Lewinsky, Mitter-wurzer, Sonnenthal, Wolter zu nennen. Das Burgtheater zeichnete sich stets durch eine unvergleichlich hohe Pflege der deutschen Sprache aus. Die Erkenntnis, daß nur ein ständiges Schauspielerensemble imstande ist, bleibende Werte auf der Bühne zu schaffen, blieb im Burgtheater stets lebendig. Mitglied des Burgtheaters zu sein, war ledern deutschen Bühnenkünstler eine große Ehre. Genau wie die Comedie Francaise in Paris und wie die kaiserlichen Theater in Rußland schuf sich das Ensemble des Burgtheaters eine Tradition, die von jedem Schauspieler oft Zeit seines ganzen Lebens ununterbrochen gepflegt wurde. Die heute etwa in Berlin übliche Art, die Schauspieler nur für ein Stück zu engagieren und j>e . immer wieder zusammenzuwürfeln, war dem Burgtheater stets fremd. Und so konnte diese weltberühmte Bühne länger als viele andere dem Starunwesen, das jede wahre Bühnenkunst auf die Dauer, tötet, Einhalt gebieten. Das Burgtheater hat Wien den Ruf der ersten Theaterstadt der deutschen Nation verschafft. Wiens Theaterleben ohne die „Burg", ist undenkbar. Und so ist es begreiflich, daß die künstlerischen Leiter der weltberühmten Bühne sich auf das .energischeste gegen eine Drosselung oder Schließung des alten Instituts wehren. Die ungeheuer schwierige Finanzlage Oesterreichs und Wiens zwingt den Staat und die Haupt stadt zu weitgehenden Sparmaßnahmen Daß die Ersparnisse dabei in der Richtung des geringsten Widerstandes rm-rcK-nommen. Anna ©len errang beim russischen Film sehr schnell einen durchschlagenden Erfolg und eroberte sich durch ein paar Rollen eine Starposition, die sie hinüber zum deutschen Film führte, wo man ihr eine glänzende Zukunft prophezeit. Wie man sieht, spricht ihr Aussehen ja auch nicht gerade zu ihrem Nachteil. ger-Rennen um den Preis der jugoslawischen Traberzentrale für 3 bis 12jährige Pferde und Roßmanit-Gedenkrennen um den Preis der jugoslawischen -Pferdezentrale. Zweiter Tag: Rennen um den Preis des DraubanatS, Rennen um den Preis des Mariborer Trabrennvereines, Trost-Handicap-Rennen und Rennen Oes Gestüts Turnišče. Gleichzeitig gelangt auch heuer ein Concours hippique zum Austrng, daß die besten Herrenreiter des Landes am Start versammeln wird. : Sport firn Sonntag. Das Wettspiel „Železničar" — -„Svoboda" findet bereits um halb 15 Uhr statt, während das Zusammentreffen zwischen „Mura" und der „Že« lezniear"-Reserve für 16 Uhr -angesetzt ist. werden, und daß dabei das große Gebiet jeder kulturellen und bildnerischen Betätigung am meisten betroffen wird, ist eine Erscheinung, die nicht nur für Oesterreich Geltung hat. Es ist begreiflich, daß in der Zeit einer ungeheuren wirtschaftlichen Not die Theater keine Sonderbehandlung beanspruchen können. Daß aber eine Bühne wie das Buratheater — selbst in einer so schwierigen Zeit wie die heutige — vor die Existenzfrage gestellt wird, nmtet besonders tragisch an. H.mi Lochet : SK. Svoboda. Freitag um 20 Uhr findet im Klubheim, Slomškov trg 6, eine wichtige Zusammenkunft der Fußballsektion statt, zu der die erste, die Reserve- und die Jungmannschaft zu erscheinen hat. Pünktlich und verläßlich! : Die Tennisklubmeisterschaft des SK. Železničar war heuer überaus heiß umstritten. Im Herreneinzel lieferten - sich Ing. Černigoj und Masi einen aufregenden Kampf. Den Sieg trug schließlich Masi davon, nachdem Ing. Černigoj die ersten zwei Sätze bereits gewonnen und im dritten Satz schon mit 4:0 geführt hatte. Im. Dameneinzel blieb Klubmeisterin Frau N o v 8 a k, die auch diesmal ihr großes Talent an den Tag legen konnte. An zweiter Stelle placierte sich Frl. S ch m i d I. Bus (Sei c, Unterbrechung des elektrischen Stromes. Das städtische Elektrizitätswerk teilt mit, daß am S o n n t a g, den 27. d. wegen verschiedener Reparaturen der. elektrische Strom von 7 bis 15 Uhr in der Stadt und in der Umgebung ausgeschaltet sein wird. c. Eine neue Trafik. Dieser Tage wurde in der Aškerčeva ulica eine neue Trafik eröffnet. Sie befindet sich in dem schmucken Pavillon, den der Jnvalidenverband vor der Villa des Herrn Semaic ausgestellt hat. c. Radrennen. Der Klub der slowenischen Radfahrer in (Seife veranstaltet Sonntag, den 27. d. ein Radrennen um die Klubmeisterschaft. Das Rennen findet auf der 50 Kilometer langen Strecke Celje — Konjice Celje statt. Start und Ziel befinden sich in Gaberje bei dem Geschäfte Gams. c. Auftreten heimischer Akrobaten. Drei junge Burschen aus Jerica bei Ljubljana, — einer von ihnen ist sogar Kriegsinvalide — haben sich als Seiltänzer und Luftakrobaten so ausgebildet, daß sie nach mehrmaligem Auftreten in Ljubljana und Maribor eine Tournee durch die Städte des Drau-bcnats angetreten haben. Heute, Donnerstag, abend werden sie auf einem Seile, das vom Magistrate zum alten Kreisgericht gespannt werden wird, zum ersten Male auf-treten. als Bester Tennisspieler der Welt aitgc'e« hen — ist zusammen mit einigen anderen Berühmtheiten auf dem Gebiete des weißen; Sportes in die Reihen der Professionals hin-j übergetreten. Kochet soll einen Vertrag über, ein jährliches Gehalt von über zwei Millio neu Dinar abgeschlossen haben. Es bringt -mehr ein, als Amateur zu sein — ist aber vielleicht nicht so ehrenvoll! #erbftrebue unterer Traber c. Ausflug der „Naturfreunde". Die Zagreb« „Naturfreunde" veranstalten am Sonntag, den 4. Oktober ihren alljährlichen Ausflug nach Lisce bei Zidani most. Jedermann, der sich an diesem Ausfluge beteiligen will, ist dazu eingeladen. Der Verein hat für alle Teilnehmer die halbe Eisenbahnfahrt erwirkt. Teilnehmer mögen sich bei Herrn Omerza in der Speditionskanzlei Kaschier melden, woselbst auch die nötigen Ausweise erhältlich sind. Nach der mehrmaligen Verschiebung gelangt nun Samstag und Sonntag, (26. u. 27. d.) das große Herbsttrabrennen auf der Rennbahn in Tezno zur Durchführung. Wie alle Jahre zuvor, begegnet die Veranstaltung auch Heuer einem ganz außerordentlichen Interesse, zumal die Startlisten bereits ganz ausgezeichnetes Material auf weisen. Da auch zahlreiche Neulinge am Start er« ‘cheinen, dürfte das Rennen diesmal einen überaus spannenden Verlauf nehmen, 'odaß mit einer Reihe von Ueberraschun-gen zu rechnen ist. Das Programm beider Renntage ist bereits fertiggestellt und umfaßt nachstehende Konkurrenzen: Erster Tag: Heatfähren um den Karl Pachner-Preis für 4 jährige und ältere Pferde, Rudolf Warren-Lippit-Rennen t um den Preis der jugoslawischen Traber-! Zentrale für 3 bis IM.üriae Pferde. Plun- i c. Von Zagreb nach Celje, um hier zu sterben. Mittwoch früh gegen 6 Uhr gingen einige Landleute aus Polule in die Stadt. Unweit des Gasthauses Krajnc, in der Nähe des Kreuzes, bemerkten sie einen Erhäng ken, der sich auf eine ungewöhnliche Art das Leben genommen hat. Er hatte nämlich eine Schnur auf das Geländer der Straßenbrüstung befestigt, die Schnur um den Hals gelegt und sich dann über die Straßenbö-schung zur Sann hinuntergelassen. Es wurde sofort die Gendarmerie in Keife verständigt, die die Leiche untersuchte. In den Klei Bern wurde eine Legitimation vorgefunden, die besagt, daß der Tote der im Jahre 1882 geborene nach Delnice zuständige Reservehauptmann 2. Klasse Ivan Mance ist. Ferner wurde ein mit Bleistift beschriebenes Stück Papier gefunden, worauf der Lebensmüde mitteilt, daß er verheiratet und Vater dreier Kinder in Zagreb sei, daß er aber in letzter Zeit nicht bei seiner Familie gelebt habe.,In den Tod sei er wegen ei- -. unheilbaren Nerven- und Herzleidens |w ^ ! wegen schwerer materieller Sorgen 9e.9‘,n gen. Er ersucht schließlich, ohne sirch"^' Beistand begraben zu werden. Die ~l ' wurde in die -Totenhalle des Umgeou friedhofes überführt. c. Razzia. Im Kloster der Lazaristen Josefiberg wird seit jeher an - unentgeltlich warmes Essen verteilt. 15n terer Zeit ist die Zahl der rnIf ‘ Arbeitslose, beträchtlich angewachsen ter ihnen befanden sich auch etliche, die nen vertrauenswürdigen Eindruck lL<:i Dienstag abend veranstaltete die Pfl einen -Streifzug nach dem Kloster und & «v lustrierte die Gäste. Diejenigen, Biesr-, . ausweisen konnten, wurden auf die stube mit genommen. Dabei stellte 1«^ A, aus, daß unter ihnen ein gewisser ^ort war, der von den Sicherheitsbehörden V, - lange wegen mehrer Diebstähle gesucht rd- Aus Vamrdin Wahl' n. 3350 Wähler in Varaždin. ®ie liste ist bereits fertiggestellt und w«r - -(.n< Gericht zur Bestätigung vorgelegt. jLjst zen sind 3350 Wähler eingetragen. ®|L,lltei' Verzeichnisse liegen auch schon zur al m . nen Einsichtnahme Bei der Stadtverwa °uf- nr ^ v. Wegen Vatermordes wurde a°_( ,-fllI hiesigen Gericht der Bauernbursche ®:Tg, Stankovič aus Zoljica zu leben lichem schweren Kerker verurteilt. DCf nannte, der sich mit seinem Vater, mm ^ ^ stand, schlich sich in der Nacht auf de« März I. I. in dessen Kammer und tote -Vater mit zwei Stockhieben. Die Lei'-m - < te erst drei Wochen später in derselbe« mer vergraben vorgefunden werden. v. Die Mostversüßung untersagt. ®te nalverwaltung des Savebanats hat et« Ordnung herausgegeben, derzufolge 0tC süßung des Mostes durch Beigabe vv«^^< nur dann erlaubt ist, wenn zuvor et« • ,(t, bezügliche Bewilligung eingeholt wor y ^ Solche Ansuchen sind direkt oder « Gemeinde an den Weininspektor der Verwaltung zu richten. Zuwiderh«« werden strenge bestraft, während die menge beschlagnahmt wird. Radio Freitag, den 25. September« r- Mpr Ljubljana 12.15 und 13: 4 zierte Musik. — 18.30: Salong«^ < ^ 20.30: lieber, ragung aus Beogra^zy: B e o g r a d 20: Bokalkonzert. stF Violinkonzert. _ 22,50: Orches yß Wien 19.30: Opernübertragung- "71 fa* Populäres Konzert. — M « ^ Vfll» O st r a u 22.15: Leichte Musik- " gg $ acker 22.35: Tanzmusik, Jazz. ’jgP‘ 1.30: Nachtmusik. — T o u l o « > * Militärkonzert. _ 20: Soloabend. Orchestermusik. — 21: Wienermu« ymphoniekonzert. Rom 20.1^ ü ger. — 21: Bunte Musikstunde. '^gO: P e st 19.30: Zigeunerkapelle. — spielvorwag. Danach 3'9eun^r.ttefl- ,7« Warschau 19.35: Schallvla 20.15: Symphoniekonzert. — 22- Ac und Tanzmusik. — D a v e n t r « g > mermusik. — 21.25: Klav-erv ^ 22.15: Orchesterkonzert. — 23: Tanzmusik. Kino Burg-Tonkino. Der äußerst «n Ajjß W* und amüsante Lustipielschl«^' " (3r;,-3, Dein Mädel gute Nacht streich am Rhein) mit eja §r«>° Hans Stüwe, Marie Solweg, rebes und Hans Junkerma1 Hauptrollen. Eine 100% tde filmkomödie ,en Union-Tonkino. Heute 8«1* ^teit0 »Der Bettelstudent". — ajL“ 25. d. „Sonja, «eine Covsi^ftli schau", 100%iger deutscher ^ Liane Haid, Fritz Schulz, in den Hauptrollen.^ ^ ( In beiden Kinotheatern fj« . fljf, 17, tember die Vorstellungen 19 und halb 21 Uhr statt- tt* Lokale Cßroatk Donnerstag, den 24. September 3ti 6en Händen der Gerechtigkeit tn f „ c zr«___• * r . n - -. _ rr /T*_ er Raubmörder von Gacnik ftönbniffe — Die Beute tcir^' Bluttat in Gaönik bei Ja- die 68jährige wohlhäbende Be- ,.^ u .,:ui ane H eriL zum Opfer gefal- r,,Lll|' fand nun mit der Festnahme des '»'^en Mörders ihre völlige Aufklärung. ^ schon seinerzeit berichtet, fiel zuerst tu schreckliche Tat ausgeführt Ul auf die Winzerleute B a ch- (0 n n u, doch schon einige Tage darauf :nan auf Grund der daktyloskopischen $ichn^meu einwandfrei feststellen, daß der sliemand anderer sein kann, als der 6„:'Ac'9e/ schon mehrmals vorbestra'ks "r-lI~|cbe- ~ ■ - - • • ■ ar- 8t:d-ir:cue .Slci°n Fale L. Die in d efer 6l, f'‘!'n9 cingeleriete Untersuchung ergab scheu q?' daß FaleL wirklich in der kriti-»tttx ~ in der dobtigen Umgebung gesehen ‘ ve" ^azsdaraus tauchte FaleL schon jen- seitq k., -t i -y-w tzO - Staatsgrenze auf, wo er bei einer idurl^ ^ aufhielt, aber dann wieder schnob verschwand. Trotz eifriger Nachfor-ich v’1-1 und jenseits der Grenze fehlte ne» tie,'Cr Zeit jeder Anhaltspunkt für sei- l Aufenthaltsort. »le/^.^nigen Tagen wurde die Gendarbet Vn Pragersko verständigt, daß sich in 'Mb'nih9e6lm0 DDn 3nDre vin verdächtiges ^iä','-'’;rl1Um umhertreibe, dessen Personal-ii$ttc^‘-“n9 gänzlich mit jener von FaleL 6)i; >a‘ttinnne- Da auch vorgestern ein (letr.VUrd :n das Schloß Freistem bei Pra-iiietig0 -D!r®t wurde, leitete die Gendar-riit eine umfangreiche Streifung '. "Nd • Gendar und dem >veri°^'^d wirklich gelang es dem G .^nkQt^rmfl!itet B eli k o nfaUN iontcu ?"uwärter Porok, auf einem e'm-Uttb toi! Deg FaleL ausfindig zu machen T U Nehmen, ein, ,v"fn Falež gestand bald seinen Namen entjtfvpj0 ivdoch jede Schuld an der Bluttat 8ch'tt:Qp„€lL*n Abrede. Noch im Laufe des ^ages wurde FaleL dem Gendar- : 3en ^fiä&tunq des Ku-u?s vutbarung des Stadtmagistraks. Alit i delsö^i' Oktober wird die Ablöse für die ((ien g,J0. Arbeitsleistung auf nichtstaatli- bSil.-i, MM Cfiniirfl für hrtS Cfiniiirl'ni'.V f ut bor , 8* Tie Bevotterung wiro er ,tuluf x aufmerksam gemacht, daß der gtt9 w; :Qn Bemessung durch Zahlungsauf-1.9 eye , ^Hmtnis gebracht wurde, rechtzei-.Nests- . vird. Bei Ueberschreitung der Fäl- M. 1 * ttiPrhnr> VW™.. ^3o=3jr®|eit (Sluluf) für das Finanzjahr brrJQ^'9- Die Bevölkerung wird er-bk 7°uf auf, ! Än Ben ey, . ^°nntni B 'e$net rbe l a °^n. Unb der Kuluk zwangsweise einge- jSf! und ^schwerden gegen die Borschrci-di?dende ß emefsung des Kuluks eine auf* Bf' n’9en "icht besitzen, weroen auch 9) euetatt'pi Beschwerden gegen diese stin"'^dnna'^legt haben, aufgesordcrt, zur cechti -b?r unliebsamen Folgen den J äettl9 zu erlegen. Stii e für ORelon-. ^ bQ ? Benie Cqr-^tachtQbimetn€n f°äiaIen Fürsorge un-C^nsJeJfi ^urde nun ein weiterer .mustern «ach vorwärts ge- sand eme Zusamnu humanitärer Jnsti '-hiteli e|tem ttfipnk“ ;1 nac5 vurwarrs ge-öon land eine Znsammen- und Snru Ctn humanitärer Jnsti u-n'^’cheit einp°-^at-l0nen bei welcher ^?°ko^uN°rgestell- »«rb, ML«1 ”'e w festgenommen — Fale^ Gebetrug kaum 180 Dinar meriekommando in Maribor überstellt. Bei weiterem Verhör gestand schließlich der Mann unter der Schwere des umfangreichen Beweismaterials, daß er die Besitzerin H e-r i 5 ermordet und ausgeraubt habe. Fm Laufe des. gestrigen Tages wurde FaleL unter starker Exkorte an den Tatort geführt, wo er genau den Hergang des blu tigen Ueberfalles schilderte, der im großen und ganzen fast völlig mit den Ermittlungen der Behörden übereinstimmt und alle bisherigen Vermutungen vollinhaltlich bestätigte. Stefan FaleL erklärte, er sei beim Gehöft der ermordeten Juliane Heriö gegen Abend erschienen. Da er vermutete, daß die Greisin allein zu Hause weilte, schlug er, als sie ihm die Tür öffnete, blindlings mit einer eisernen Stange gegen den Kopf der überraschten Frau, worauf er sie in den angrenzenden Obstgärten schleppte. FaleL sei dann in das Wohnhaus zurückgekährt, wo er aber vergebens nach Geld und Wertsachen gesucht haben soll. Lediglich ein Geld betrag von nur 180 Dinar soll ihm in die Hände gefallen sein. Da er hungrig war, nahm er auch ein größeres Stück Fleisch und Brot mit sich. Da man annimt, daß FaleL in der Zeit seit der Ermordung der Besitzerin Heriö noch weitere Missetaten in der nächsten Umgebung verübt haben mußte, wurden nun auch in dieser Richtung Nachforschungen eingeleitet. Im Laufe des heutigen Tages wird FaleL dem Preisgericht eingeliefert werden. FaleL verließ bekanntlich erst vor einigen Monaten die hiesige Strafanstalt, wo er eine achtjährige Strafe, wegen Raubüberfalles an der Schwester der ermordeten Besitzerin Heriö verbüßt hatte. Die überfallene Schwester ist damals den Verletzungen erlegen. nt. Morgen, Freitag, vormittags von 10 bis 12 Uhr ist noch Zeit / r Anmeldung für die Teilnahme am Sainariierkurs des Roten Kreuzes in Maribor. Anmeldungen nimmt Sanitätsrefrent Dr. Z o r j a n, Bezirks-haupimannschaft, Zimmer 42, entgegen Hag-aus^ie 3. In der Küche. An dem Herde unterdessen Kocht die Frau das Mittagessen Trotz des Waschtages in Ruh, Denn »ALBUS« läßt ihr Zeit dazu. Sie haben Zeit für Ihre Arbeit, wenn Sie wissen, daß Ihre Wäscherin mit echter »ALBUS-SEIFE« wäscht. Sie müssen nicht ständig in die Waschküche laufen, denn »ALBUS-SEIFE« bedient Sie getreulich und verrichtet vollauf ihre Pflicht. In eigenem Interesse halten Sie sich daher ebenfalls an die Pichen wurbp ar . ° L n r 1 tns Vhies des 't,-. / ^uwejend waren u.a. füt >• J a n ü ° -n ®reu3ech Swatsan- Antituberf.n Dozent Dr. Matko flvQnkenbn:, - °!.L’n '3° und das allge- ^U^uios D,te des Gesund- L. r‘lloFlnv^ ^ ^ U n h ^ . s. ... rr r .v . .. ,me§ Dt. '<%' e^'ef des Gesund- I b^tk DireitoVto ° f c' ber Chef der f i eJ s«išam e§ f ® ° I o u h, der Sei» !0ienbil° ? e c, be Jbeiterveriichccung |tSbti; . daniets *LLr>ef des Antituberku-N e Ä l-iz°L?r° 1 l' der Leiter bei 9r- '^/rektor q ' ^ Amtes Brand ft***»*. Vertreter der chibur,. --"«er c>„v * “» oerr der Z ' ^udu,tr:eller H u fe«» *i ,-S •' • b» or t t e r, Sf 1 ' m nv„|UIV'e bie Vertreter - etiobe:( de,- >.;rt unb Freund ,e begrüßenswerte Initiative zur Gründung dieser sozial hochwichtigen Institution gab, begrüß!e die Erschienenen und erklärte den Zweck der neuen Gründung, die vor allem jenen Kranken, die aus den Heilanstalten mit gebessertem Krankenzustand zurückkehren, leichtere Arbeiten besorgen und Schwerkranken Hilfe bieten soll. Nach kürzerer Debatte wurde der Ausschuß gewählt, an dessen Spitze der in humanitären Institutionen unermüdlich tätige Erste Staatsanwalt Dr. J a n L i ö berufen wurde. Der übrige Ausschuß jetzt sich aus den Herren S a 5 o t y (erster Vize-obmann), Direktor Ošlak (zweiter Vizeobmann), Direktor S t e n o v e c (Sekretär), Dr. V r t o v e c (Kassier) sowie 6 e h, B u r e s, B r a n d n e r, G o l v u h, Dr. Matko und Dr. V a r l (Ausschußmitglieder) zusammen. Roirrrf aus der ©faatd-bahntoeriflätie Tie schweren Folgen der Arbeitsstreckung. — Abhilfe tut dringendst not. Durch die Verkürzung der Arbeitszei: von 8 auf ö Tagesstunden ist die Arbeiterschaft der Staatsbahnwerkstätte um nicht weniger als einen Wochenlohn gebracht worden. Wie tiefergreifend diese Maßnahme ist, geht aus dem nachstehenden, in der slowenischen Presse bereiis. behandelten Falle deutlich genug hervor: Ein Werkstättenschlosser mit 10 Dienft-jahreu und einem Familienstand von 5 bis 6 Köpfen bezog bis dato für seine achtstündige Arbeit 46 Dinar Lohn und 14 Dinar Prämie. Durch die Arbeitszeitstreckung ist aber mit dem Lohn verhältnismäßig auch die Prämie gesenkt morden. Der Mann verdient jetzt täglich nur 45 Dinar. Die Werkstätte entlohnt aber die Arbeiterschaft nicht nach Stunden oder Tagen, sondern es wird der Monatslohn verrechnet, wobei der volle Werktag verrechnet wird, so erhält der Mann nur 18 Arbeitstage bezahlt, d. i. in | diesem Falle monatlich 810 Dinar. Be-I wohnt der Mann mit feiner Familie ri'i Koloniehäuschen, so werden ihm 75 Dinar auf das Konto der Wohnungsmiete abgezogen, während ansonsten auf die Miete 200 bis 300 Dinar entfallen. Für die Krankenkasse ist ein Abzug von 38 Dinar vorgesehen, für den Pensionsfonds 140 Dinar, es folgen noch einige Beiträge für verschiedene Organisationen, so daß dem „armen Teufel" bestenfalls etwa 500 Dinar übrig bleiben. Und dabei ist eines zu bedenken: das ist ein qualifizierter Arbeiter mit mehreren Dienstjahren. Die nichtqualifizierten Anfänger-Arbeiter erhalten kaum 26 Dinar täglich. Ter Winter steht unmittelbar vor der Türe. Die Arbeiterschaft steht mit Sorgen der nächsten Zukunft entgegen und weiß nicht ein noch aus, wie die Familien erhalten werden sollen. Daß die Staatsverwaltung Ersparungen vornehmen muß, wird niemand bezweifeln wollen, aber es gibt Grenzen des Sparens, die nicht überschritten werden dürfen, wenn die auf ihre Entlohnung angewiesene Arbeiterschaft nicht am Hungertuch nagen sollte. Die berufenen Faktoren werden etwas tun müssen, um eine schwere Erweiterung der ohnehin schweren sozialen Krise in unserer Stadt (und auch anderswo) zu verhindern. m. Aus dem Staatsdienste. Der bisherige Sanitätsinspektor bei der Banalverwaltung in Ljubljana, Herr Dr. Ivan J u r e ö k o wurde in derselben Eigenschaft, nach Maribor versetzt. m. Banus Dr. Marušič an die Freiwillige Feuerwehr. Anläßlich des diamantenen Jubiläums der Mariborer Freiwilligen Feuerwehr ließ der Banus Herr Dr. Drago M a r u Z i i- der Wehr die hochherzige Spende von 1000 Dinar znkommen, wofür ihm das Wehrkommando seinen innigsten Dank ausspricht. m. Parkkonzert. Kommenden Sonntag konzertiert im Stadtpark die Militärkapelle. Das Programm lautet: Kovaxik: „Hallo, Radio Praha!"; Bojto: Präludium aus der Oper „Mephistopheles"; Auber: Ouvertüre Uhr früh: Feuchtigkeitsmesser: — 2; Baro-Phantasie aus der Oper „Der Prophet"; Svoboda: Potpourri „Am Vardar" und Zurman: „Veronika". in Große Eiseubahnertagung in Maribor. Der Vereinigte Verband der Eisenbahner Jugoslawiens hält Montag, den 28. d um halb 19 Uhr im großen „Union"-Saal eine große Eisenbahnertagung ab. Die Tagesordnung umfaßt den Bericht des. Sekretärs der internationalen Transportfödera-tion aus Amsterdam und Mitteilungen über die Lage der Eisenbahner mit Rücksicht auf die Reduktionen sowie über die Maßnahmen zur Besserung der momentanen Lage. m. Spende. Für den armen, kranken Invaliden mit vier Kindern spendete „Unge-nannt"de n Betrag von 10 Dinar. Herzlichen Dank! m. Wetterbericht vom 24. September 8 Uhr rfüh: Feuchtigkeitsmesser: — 2; Barometerstand: 738; Temperatur: + 8; Windrichtung: NW; Bewölkung: teilweise; Niederschlag: 0; Umgebung: Nebel. * Donnerstag 4 Loundys, musikalische Attraktion, Velika kavarna. Freitag Sven» gali. 11924 * Kochkurs. An der „Vesna" in Maribor beginnt mit 1. Oktober ein zehnwöchentlicher Vormittagskurs für bürgerliche Küche. Anmeldungen werden in der Direktionskanzlei zwischen 10 und 11 Uhr entgegengenommen. 107 Aus Slovenigmdec fl. Das Touristenheim auf dem Uršula« Berge geschlossen. Die Filiale des Slowenischen Alpenvereines in Slovenjgradec teilt mit, daß ihr Touristenhaus auf dem Ursula-Berge ab 27. d. geschlossen wird. Dasselbe wird Heuer nur noch am 21. Oktober offen und bewirtschaftet sein. sl. Neue Industrie. Der Betrieb in der er« sten jugoslawischen Fabrik für Schnitt-, Stanz- und Prägewerkzcuge wurde in den vergangenen Tagen bereits ausgenommen. Nachdem dies die einzige Fabrik dieser Art auf dem ganzen Balkan ist, wird die Gründung des neuen Unternehmens überall aufs wärmste begrüßt werden. sl. Errichtung einer neuen Brücke. Auf der Straße nach Stari trg wird über die Suho-dolnica cinE neue Eisenbetonbrücke gebaut. Die diesbezüglichen Arbeiten werden von der hiesigen Baufirma Grein ausgeführt. Dieselbe Firma hat auch vor kurzem die Eisen« betonbrücke bei Velenje fertiggestellt. Bücherschau b. Wie liest man einen Kurszettel? Unter diesem Titel gibt das Berliner Bankhaus Straßer u. Co. eine Broschüre heraus, deren Zweck es ist, darzulegen, ein wie brauchbares und im wahrsten Sinne des Wortes „vielsagendes" Hilfsmitiel der Kurszettel in der Hand des Kenners darstellt. b. Juden in Ketten. Von Joseph Delmont Verlag Fr. W. Grunow in Leipzig. Ein Ro man, der in seinem Realismus an Zola, in der Kunst an Dostojewski erinnert. Das Nie-sengemälde eines Titanenkampfes, abenteuerliche Charaktere, grelle Bilder tiefster Leidenschaft, Vertiefung aller menschlichen Zü< ge. Das ist die starke Kraft dieses Buches. In der Ari seiner Schilderung steht Dcl-mont heute einzig da. Juden in Ketten liegt bereits in 9 Sprachen vor und ist mit der bisherigen Gesamtauflage von über 400.000 Exemplaren zu einem Welterfolg gekommen Wie schütze ich mein Kapital vor Verlusten? Bon Direktor Alfred Weinberge r. (Schluß.) lXj. Wir ntüffett" uns auf bösere Möglichkeiten vorbereiten. Dt' möchte ich einige Thesen der Vorsicht aufstellen, den großen Kapitals besitzern wohlbekannt, wenn auch nicht immer beachtet: 1. Nicht alles an einen Nagel hängen, und die einzelnen Nägel, an die man sein Vermögen hängt, auf ihre Festigkeit wohl untersuchen! 2. Nicht auf hohe Zinsen, sondern aus Sicherheit und gute Währung sehen! 3. Einen wesentlichen Teil seines Vermögens so anlegen, daß man jederzeit rasch darüber verfügen kann, also leichte Beweglichkeit, Liqmdierbarkeit der Anlagen! 4. Berater zur Seite haben, die auf dem Laufenden sind, die wissen, was- in der Weit vorgeht und durch ihren ständigen Kontakt mit dem Auslande die Möglichkeit haben, rechtzeitig' zu warnen und rechtzeitig zu informieren Ich glaube, daß die wichtigsten Forderungen der leichten Beweglichkei: und Liqut-dierbarkeit bei gut ausgewählten erstllasii-gen, fest verzinslichen Anlagepapieren am ehesten erfüllt werden können. Was ist ein Anlagepapier? Beziehungsweise was fordern wir von einem solchen? a) Gute stabile Währung. b) Spezielle, weitgehende Sicherheiten für Kapital und Ertrag, sei es durch Hypotheken, Suats- oder Landesgarantie, oder andere besondere Sicherheiten, wie Monopole, Zölle usw. c) Marktfähigkeit: Man muß auch in der Lage sein, das Papier jederzeit verkaufen zu können. Von der raschen Realisierungs-Möglichkeit hängt oft allds ab,, weshalb es sich empfiehlt, Papiere zu kaufen, die an oer sch edenen Börsen gehandelt i werden. d) Schließlich muß man auch die Möglichkeit der Geldbeschaffung durch günstige Belehnung haben, weNn man die Papiere nich: verkaufen will. Es gibt wohl in Oesterreich als auch im Auslande verschiedene Werte, die diesen An forderungen in hohem Maße entsprechen. Der „Anlage-Bote" bringt allmonatlich eine Hebersicht über die empfehlenswertesten Anlagen und hat überdies eine unentgeltliche Effekien-Auskunftsstelle eingerichtet, wel che über die verschiedenen Wertpapiere auf Wunsch spezielle Informationen erteilt. Was sollen aber die tun, die schon Papie- re besitzen und daran verlieren? Sie weigern sich meist, sie. Herzugeben, weil . sie den großen Verlust scheuen, warten zu und sehen die Kurse immer mehr und mehr herabgleiten, den Verlust immer größer werden. Sol len sie weiter zuwarten? Prinzipiell muß gesagt werden, daß hier vor allem die Ursachen des Fallens untersucht werden müssen. Siegt es in der Qualität des Papieres oder in besonderen, dieses Papier betreffenden Unsicherheiten? Dann soll ein Tausch in ein anderes Papier mit besseren Aussichten und mit einer besseren Markttendenz erwogen werden Wenn dieses neue Papier gleichfalls entsprechend tief steht, kann bei einem Tausche von der Annagelung eines Verlustes kaum die Rede sein. Nehmen wir als vergleichendes Beispiel an, daß zwei gleiche Häuser nebenein-anderftehen, der Preis ist ungefähr derrl-be, nur ist der Bauzustand des einen wesent lich besser, als jener des ändern. Wenn ich nun das eine Haus um die Hälfte des Ein« kaufSwertes verkaufe und mit dem Erlös das anders befftre kaufen kann, darf ich wohl von einem Verluste nicht sprechen. Ein gewissenhafter Bankier wird also indiv dua-lisiercn müssen und jedes einzelne der vorhandenen Papiere seines Klienten unter dem Gesichtswinkel prüen müssen, ob dasselbe zu behalten ist oder besser ge auscht wer den soll. Zusammenfassend möchte ich sagen: Es ist meiner Meuung nach falsch, mit seinem ganzen Kapital ins Ausland zu flüch ten. Es 'st aber bei größerem Vermögen ratsam, für den Fall von Katastrophen auch etwas im Auslande — insbesondere in der Schweiz oder Holland - liegen zu haben. Es ist falsch, d'ese Aullandsreserven :n barem Gelbe, welcher Währung immer, liegen zu haben. Sondern es ist ratsam, sich irt diesen guten Währungen erstklassige, gutfundier e, festverzinsliche Anlagepapiere zu kaufen, wobei sehr zu beachten ist, daß es auch ganz ausgezeichnet fundierte österroch'sche Werte gibt, die entweder auf Goldschilling oder Dollar lauten. Es ist falsch, alles in einer Form und sei sie noch so gut, anzulegen. Ich halte es für ra sam, die Risiken nach jeder Achtung hin zlt verteilen. Eine solche Verteilung ist durchaus nicht gegen das Staatsinteresse, denn wenn wirklich böse Zeiten oder Katastrophen kommen, würde es auch immer dem Staate zugute kommen, wenn seine Bürger nicht alles verlieren, sondern wenn wesentliche Teile des Volksoermögens erhalten bleiben Ich bin nicht Pessimist; aber Si« werden alle mit mir übereinstimmen, wir leben in schicksalsschweren, entscheidungsvollen Tagen und wir müssen uns gefaßt machen, daß wir auch noch böse Zeiten durchmachen müssen. Sie kennen alle den berühmten Ausspruch „Zum Kriegführen gehören drei Dmge: Geld, Geld und nochmals Geld!" So kann man auch heute sagen: Eine richtige Vermögensverwaltung erfordert drei Dinge: Vorsicht, Vorsicht und nochmals Vorsicht! Der I. S^tematlpna1* GchuhmaMrwnmeß *n Wen Vorige Woche fand in W i e n der 1. Internationale : Schuhmacherkongreß statt, an dem die Vertreter von Oesterreich, Deutschland, J u g o f l a w i e n, Bulgarien, Belgien, Italien, Holland, der Schweiz und Ungarn teilnahmen. Aus Jugoslawien hatten die einzelnen Handels- und Gewerbekammern Vertreter zum Kongreß entsendet. An den Kongreß schloß sich eine Maßschuh-Aus-stellung an. Der Kongreß befaßte sich eingehend mit einer Reihe von wirtschaftlichen Fragen, die das Schuhmacherhandwerk nahe berühren und faßte seine hauptsächlichsten Wünsche und Beschwerden in einer Anzahl von Entschließungen zusammen. Zunächst befaßte sich der Kongreß mit den wirtschaftlichen Folgen, die in den einzelnen Ländern durch die Errichtung von Filialen und Reparaturbetrieben entstanden sind, wobei festgestellt wurde, daß die Bat'aschen Methoden der Qualitäts- und Wertarbeit des Schnhmacherhandwerks aufs ernstlichste gefährden. Deswegen haben die auf dem Kongreß vertretenen europäischen Schuhmacher-organisationen zur einheitlichen Abwehr des ihnen von Bat'a aufgezwungenen Konkurrenzkampfes bestimmte Maßnahmen gegenseitiger Zusammenarbeit und Unterstützung auf allen in Betracht kommenden Gebieten beschlossen. Weiters befaßte sich der Kongreß mit der Sohlenledererzeugung der Lederindustrie, wobei festgestellt wurde, daß die Haltbarkeit durch die in letzter Zeit üblich gewordene Faßgerbung viel zu wünschen übrig laise, da die Qualität infolge künstlicher Ueberla-dung mit Gerbstoff leidet. Da es aber bei den heutigen Methoden der Lederindustrie nicht leicht ist, ein solches Leder gleich zu erkennen, verlangen die Schuhmacher geeig- nete Maßnahmen, die den Käufer ^u? J u. zw. durch Qualitätsbezeichnung nach art und Häutesortiment. .(te Im Hinblick auf die großen der betriebstechnischen und maschinellen Wicklung im Schuhmacherhandwerk nm beschlossen, die weitere Entwicklung auch1 sam zu verfolgen und die gemachten EU rangen auf diesen Gebieten auszutauschen. Einen breiten Raum in den Beratung nahm die Frage des Fachschulwesens^ Die Schuhmacher beharren auf ihrer ß°l ra«% nach gründUtzln Ausbau ihrer ]‘eine Hastings wurde erst ernst. Aber als Ted Moran davon sprach, daß er ihn nicht gern in die Teufelsgeschichte hineinziehen wolle, lachte er unbekümmert wie ein Junge. „Mensch, ich werde doch nicht so dämlich fein, mit dir aufzusteigen! Womöglich noch in einem Apparat von Uncle Samt Nein, mein Lieber, so dumm ist Jimmy Hastings nicht! Du mußt in einer traurigen Verfassung sein, daß du mir eine solche (Feiet zutraust!" „Lieber Jimmy —" „Rede nicht — — sondern sei m't deinem verbuchten Klapperkasten von Auto morgen früh um sechs draußen beim Uebungsplatz. Da wird dich der dicke Henderson erwarten — der hat 'neu kleinen Apparat und sehr viel Zeit und schuldet mir schon lange Revanche für eine kleine Angelegnheit — na, lassen wir das. Der dicke Henderson wird dich ’nen bißchen spazieren fahren, Teddy, mein Guter, und dann kann dich ganz USA. mit der Zeitlupe suchen gehen." Die Ohren des kleinen Hastings geboten seinem Grinsen ein energisches Halt. Ted Moran wurde es warm in der Brust. Er preßte dem Freunde die Handknochen zu sammen. „Hör auf — ich bin nicht aus GummU Uebrigens — da fällt mir ein: hast du Geld?" „Nicht viel — das meiste liegt auf der Bank — sie werden's morgen früh sperren." Der kleine Hastings Pfifi durch die Zähne. „Ich weiß 'n gutes Geschäft für uns beide", meinte et sachlich. „Verkauf mir deinen Packard — ich wollte so 'n Ding schon immer haben." „Gern, mein Junge — kommt mir sehr gelegen. Was gibst du mit gutwillig?" „Hab's gleich mitgebracht — tünf ausend Dollar — allright?" „Allright." „Jetzt habe ich vierunddreU' rufend Dollar", dachte Ted Moran und lam sich reich vor. Der kleine Hastings stand auf. „Viel Glück, alter Junge — halte die Ohren steif. Das ganze Weiberpack ist nicht wert daß man " „Und so weiter", vollendete Ted Moran ruhig. „Du hast ganz recht, Jimmy. Aber es ist leider eine Weisheit, die immer zu spät kommt. Männer sind Idioten, Jimmy." „Weiß Gott, das sind Sie", bestä.igte der kleine Hastings. „Ich wenigstens bin ganz bestimmt einer. Ich glaube, ich heule! Hast du schon mal so was Verrücktes gesehen? — Go oh bye." In der Nacht lief Ted Moran unablässig durch alle Räume. An Schlaf war gar nicht zu denken. Die Uhr auf seinem Schreibtisch kroch mit einer Langsamkeit vorwärts, die Prügel verdiente. Er schmiß sie zum Schluß an die Wand. Es klirrte hübsch und es brach te ihn zum Schluß auf die Idee, die ganze Wohnung so gründlich wie möglich zu demo lieren. Aber er tat es nicht — so verlockend die Sache auch war. Man war kein Junge mehr. Und bei vierundsechzig Millionen kam es auf die fünfzigtausend Dollar, Ve in der Wohnung steckten, auch nicht mehr an. Andererseits aber Hatte man dazu. Man schuldete Patrick Morg zehn Millionen — — Per Januar nächsten Jahres. ^ Ach — hol's der Geier! Hol Geier! ,.n cherion Ist» jt'$ Das heißt — den dicken — mit seiner Maschine. Und ck jtiW stings nicht. Und Senica I. Burro> . Und die kleine Prinzessin auch ^ Es gab doch noch eine ganze N , Heu, die der Geier nicht holen!^, « Um sechs war er auf dem f.c einem Handkoffer. Der dicke §e gjghe1’® schon da — ein großer Kerl 5 Gesichtsfarbe. Er schüttelte Ted^ * nahe die Hand aus dem Geletn-„Steigen Sie ein, Sir!" gieistjjfle Man fragte nicht, wohin dt ^e ® Man stieg einfach ein und |chü vor die Augen. . ließ Der dicke Henderson gab . sch' ^ seinen Vogel abrollen- Und . »igen „ti man plötzlich, und nach e’^^troi1 U düngen und Stößen begann eit tpsinken. ■ rnF die^n Ganz klein und häßlich mu ^ tige Stadt mit dem Wald von^ si sie duck e sich zusammen schlechtes Gewissen. un& Sie schien nur noch Re rkn , schung. Aber das war dem Vogel ein .erlen technische Rundschau mmmmammmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmammmm Gin neuer Fliesschreiber SchreSbmaschrnenarbett, leicht und bequem gemacht r°i, 11 .me§r als 20 Jahren ist man um das Abende Zusammenlegen, Ein- und des zur Schreibarbeit auf der wjwinchchlm! erforderlichen Papieres zu ittuip11 n ^'""ht, einen Apparat zu kon-^ach‘le'V-^Er diese Zlrbeitcn überflüssig bai I _ ^ies kann nur dadurch geschehen, 15 Papier auf Rollen aufgewickelt und dix 5{is. einer sinnreichen Konstruktion in ein„ 'r^reiöntafchine geführt wird. Durch und Apparatur *ft sehr viel Zeit " ''r9€r erspart und wird vor allen Dm {JCft oji,. : 1 '* •— * ~ ~ ~ ” ** 'ccfij.p-r 3r?Bere Arbeitsleistung erzielt. Die den Ä "^iten gehen alle am sog. laufen« ge^ J301 sich und das jeweilig fertig- letinJ Schriftstück wird infolge seiner fetnt rre=Un3 öon dem Papierstreifen ent-fehr" /s.3 haben nun in dieser Hinsicht schon ißSelj o !^e Konstruktioüen das Licht der Sans ^Eckt, konnten sich jedoch bisher nie Son’"tr . erobern, weil' entweder die zu kompliziert oder aber der eil,e te-IUn-9‘^re'§ 3U hoch ist, oder sonst CZ Porsche Schwierigkeit vorhanden war. 5stfceif1' 131111 einem Erfinder nach längerer zu fonjt9f.Un®ett' oinen sog. Fliesschreioer der infolge seiner großen. Üüttn Je,t und hiermit erzielten Verbilli-dürstx ingt.eine große Zukunft haben einen '1- neue Fliesschreiber, der wirklich (er n ionischen Fortschritt in die-stei^^ong darstellt, besteht nur aus einer ie jjjp* ozahl von Teilen, und ist der gan-ihe §PTsnni3niu5 denkbar einfach. Techni-^dharntntniii'e' wie bei vielen derartigen ^'dien'.^o'.sind nicht erforderlich, da die scheu.g.'^sstielend leicht vor sich geht. Wir ^chesh' Schreibmaschinen ein Gestell, titib an der Maschine befestigt ist. dem dergestalt, daß die beiden auf des f0q ^eibmaschinentisch ruhenden Arme UerLu^PHolterahmens mit einer U-Schiene ST*: ie dex In dieser U-Schiene ruhen Schreibmaschine, die um ein r, ‘vQCS y) -“/»-‘■WWW|Ur}JiVf Ümbetn :rlchie6cn der Maschine zu ver- folten Schienenreiter sestge- *rutfc acht. - b?efteIt lcd. so daß also, wenn die Maschl "»tttfit '<£!' das Gestell jede Bewegung °as ^ ist insofern erforderlich, als «Ci»' .. - ut«, m wit seinen Papierrollen genau t^htfr dictichlitten der Schreibmaschine muß, was bei näherer Be-at triil.,1 nachsolgenden Beschreibung , TjAdjlch wird. JhvNes vt€ Perbindungsstrebe des Kal-r 3 in v fst als Laufschiene ausgebildet, f e'et Schiene hängt nun der Rol-m .'■detli'* Tln: llch die zur Schreibarbeit f*rle?6oWein Papierrollen befinden, wie P^9papitz' .echnungen, Kohle-, und Durch dann die Schienenreiter auf, die die Schreib Maschine fest in der U-Schiene halten. Nun nimmt man die Streben des Rollenrahmens, die mit einem Universalverschluß versehen sind, und befestigt diese an dem Papierschlitten der Schreibmaschine. Alsdann werden die Papierstreifen durch die Führungsrollen geschoben und weiter in den Papierschlitten. Nun kann die Arbeit beginnen. Die fertiggestellten Schriftstücke werden infolge ihrer Perforierung mit Durchschlag- und Kohlenpapier abgerissen. Man wird nun sagen, daß infolge eines einmaligen Benutzens des Kohlenpapiers die Sache etwas teuer sein wird. Dies trifft nicht zu, da es dem Erfinder gelungen ist, hierfür ein sehr, sehr billiges Kohlenpapier aufzutreiben, welches nur einer einmaligen Benutzung standhält. Alles in allem ist es bei dieser Konstruktion gelungen, den Gipfel der Einfachheit zu erreichen, und manche Stenotypistin wird wird für die Verwirklichung eines langersehnten Wunsches dankbar sein. fl* a* tn u il9 «* aba »l ""Pas eDl GX^ tP M«z- .„A vWod£VLa« ; nicW 8^*5 gibt ^ B^RGh^L und oatöi ;Ucbe •giisch6 Sie ^ « •Jcdct bei- ~ D_ c pinar &a-lD rave Eit 'uit ii1 u*®- Da nun dieser Rollenrah-1 gFn etrt. Papi-rfchlitten der Schreibma 3i0ß u ^eteinsttmineit muß, geht von > utthn “fen zu dem Papierschlitten titg tn^ eine Strebe, die die Ver-llo«m^!°ischen Rollenrahmen und ien rj^wenschlttten Herstellen. Diese Rr, urch eingebaute Gelenke so ■ Zlitin P' sie sich jeder Lage und in sich ver- "r siw> m 11 außerdem ti h,. ;Ce'5mairfv: ‘ ^nnu so sind die auf dem se^'Er !!enti]^ ruhenden Arme in sich Fliezi*'.°wit bezweckt wird, daß die-^'bmZb'^r an jeder bestehenden «te H Slir °u -raum befinden sich nun d -w ^t erforderlichen Papier« Äff KVft ^eser Rollenkasten so id^brackit wMte6i" viele Rollen darin ^^°usLs^den können und auch 1 w Iflitifvit ’ 1 ®§ ist erforderlich, Äittc-., ril[enf bevor sie den Pa- "Etb.i hPr ^ 'r."y-vul ive.utii +iu" -n vfatn burrfv rhreibmaschine erreichen, bfh , 'e in ft0!rL enie s^ste Führung glet-6c?irechte Walzen an den Bet« "ichen 5tt , rubs am Rollenrahmen ^angebracht sind*" ^""veicher Art und ft^Un folgend?'^ . dwses Fliesschreibers {en^^afchtnentiief)00'^' es auf den dex siellt die Hinte« ne‘ — C^etBmafchme in die U« ^chts 1Uafch:’tnb links'bntX9enauen Abständen Radium io rö OtDigtr durch ein neues Verfahren. Radium, dieser ebenso kostbare wie wichtige Stoff, der zur Bekämpfung des Krebses so notwendig-ist, Hat seinen fast unerschwinglich hohen Preis hauptsächlich durch die Art der-Gewinnung. Zwar;ist dqs Radium auf dem Weltmarkt zuletzt etwas.billcher geworden, da die Förderung der Roherze gestiegen ist. Aber um ein Gramm Radium zu gewinnen, braucht man noch immer fast 500 000 Kilogramm Roherz, zu dessen Bearbeitung 500.000. Kilogramm Chemikalien, 1000. Tonnen, Kohle und 10:000 Tonnen destilliertes Wasser nötig sind. 180 Mann müssen einen ganzen Moitat an der Gewinnung. b'eses Gramms Radium arbeiten, und auch dann liegt es noch tVch: rein vor, sondern muß noch etwa 'ünf Monate mit den feinsten Apparaten von Chemikern weiter aeremigt werden. Unter diesen Umständen ist es von größter Bedeutung, daß jetzt ein Verfahren en°-de'ckt worden ist. das die ganze Arbest von sechs1 Monaten auf einen Monat verkürz:. Dadurch dürfte Las Radium bedeutend mehr verbilligt werden als bisher. Das Krebsko-mi ee des Völkerbundes, denr die Verteilung des Radiums auf der ganzen Welt obliegt, wird dann die besonders schlecht ausgerüsteten Länder reicher bedenken können. Eine w-chttge technische M'mruny Die alte Form des Acetylen-Schneidebrenners wird durch den neuen Aluminium staubbrenner verdrängt werden. Hierbei wird ein ähnliches Verfahren angewendet, wie wir es in der sogenannten Thermitflamme besitzen, die heute überall zum Zusammenschweißen . von Schienenstücken. benutzt wird. Der neue Brenner ist so konstruiert, daß durch ein Rohr feiner Aluminiumstaub aus einem Gesäß in das offene Ende einer Messingröhre geblasen wird, wo den Aluminiumstaub ein. Sauerstoffstrom trifft, der senkrecht zu der Stromrichtung liegt u. den Staub mitreißt. Durch eine bestimmte Anordnung von Rohren, die zu einem spitzen Kegel zusammenlaufen, wird das Gemisch. zur Entflammungsstelle geleitet. Es entsteht eine Stichflamme von überaus hohem Hitzegrad. Das neue Verfahren hat von dem alten Acetylenschneidebrenner die Konzentration großer Hitze auf eine ganz geringe Fläche und vom Thermit-Schmelzverfahren das Verbrennen von Aluminiumstaub in Sailer stoff übernommen. Bei letzterem Verfahren wird her Sauerstoff allerdings erst durch Zu setztmg von Eisenoxyd gewonnen, wobei eine Vorgang verloren geht. Da das beim neuen Aluminiumstaubrenner nicht der Fall '.st weil der Sauerstoff direkt als Gas e:nge-blasen wird, ist seine Konstruktion für die Technik von allergrößter Bedeutung. Groß e? Laut precher der Wett #:lil Dieser Riesenlautsprecher, übrigens der größte Lautsprecher der Welt, ist eines der Wunder bei einer großen Radioausstellung die. gegenwärtig in London abgehalten wird Die Musik von diesein Lautsprecher ist in ei nein Abstand von vier Kilometern vernchm bar. Zeit zu einem Ganzen zusammengefaßt werden müssen, bis der fertige Wagen, lackiert und geprüft, das Werk verlassen kann. Seine . Güte hängt weitgehend von der Wert« itättäusführung ab, und nur noch vorzüglich ausgerüstete Fabriken können die Herstellung von Eisenbahnwagen übernehmen. In den letzten Jahren haben große Werke ihre Werkstätten für die fließende Fertigung größerer Auftragsreihen eingerichtet, um die Herstellung der Eisenbahnwagen be-onders wirtschaftlich zu gestalten. Hierbei lurchläuft jeder Wagen in genau festgelegten Zeitabständen während des Aufbaues die verschiedenen Arbeitsstellen, denen seit» ch die vorbereiteten Wagenteile im gleichen Zeitmaße zufließen, so daß an einem Wagen möglichst viele, sich nicht störende Arbeitsgruppen arbeiten können. Neuerdings ist man im Bau von Eisenbahnwagen zur Ausführung von Wagen talen in Ganzstahlgerippe übergegangen, das bet größter Stabilität in der Lage ist, durch das kräftig ausgebildete Rammdach größere Stöße aufzunehmen und dadurch bei Unglücksfällen die Gefahr der Verletzung der Reisenden wesentlich zu vermindern. Die neueste Entwicklung im Eisenbahn-wagenbau geht dahin, Nietarbeit wo irgend möglich durch Schweißarbeit zu ersetzen. Hier waren besondere Schwierigkeiten zu überwinden, denn man hatte noch keine Er-ahrungen darüber sammeln können, wie sich die im Eisenbahnbetrieb ja nicht ruhenden, sondern stoßweise ansetzenden ■ Kräfte auf die Schweißstellen auswirken würden. Trotzdem sind die bisherigen Ergeönill-durchaus günstig gewesen. Eine auffehenerregende Entdeckung in Brasilien. Die Ankündigung der in Brasilien gemachten Entdeckung einer besonderen Bearbeitungsmethode, die es gestattet, Kaffee niedriger Sorten in hochgradigen Kafffee zu verwandeln, hat in amerikanisch. Fachkreisen großes Interesse ausgelöst. Mit Spannung werden die Ergebnisse der praktischen Dor-ührungen erwartet, die in Newyork ein nach dort entsandter Vertreter des Staates Sao Paolo machen wird. Der 'Landesverband der Kaffechändlee lehnt einstweilen jedes Kommentar 0u der raglichen Entdeckung alb und rät den Produzenten z it besonnenem Abwarten des Berichtes, den der zur Teilnahme an der Käfseekonferenz von Sao Paolo entsandte Vertreter Kolumbiens über die praktische Bedeutung der Erfindung und ihren künftigen Einfluß auf die Weltkaffeemärkte abfassen wird-Der genannte Verband betont aber, daß die Notierungen der Kafseesorten, insbesondere die der kolumbianischen, seit der Ankündigung der in Rede stehenden Entdeckung keine Erschütterung erlitten habe, daß vielmehr nach den letzten Meldungen aus Newyork kolumbianischer Kaffee höher notiert, sogar für späte Lieferungen. Bau von D-Zug-Wagrn Wir übersehen gelegentlich, wie kurz ei gentlich erst die Zeitspanne ist, in der die Allgemeinheit Eisenbahn fährt. Das sind nun gerade 90 Jahre, und das ist nicht viel. Umso größer stellt sich deswegen die in die ser Zeit von der Technik geleistete Arbeit dar. Wir brauchen nur an die ersten Loko motiven zu denken und an die jetzigen, an die früheren Bahnhöfe und Gleisanlagen und an die heutigen. Menschlich näher ge rückt wird uns die geleistete Arbeit, wenn wir die ersten klapprigen Eisenbahnwägel chen vergleichen mit einem langen schlau ken, behaglichen und Hellen D-Zugwagen. Mit dem D-Zugwagen war das Grund sätzliche der Aufgabe gelöst, und es begann nun die Kleinarbeit, die uns allmählich mit dem weiteren Räderstand, der besseren Fe: derung, der Stahlbauweise, dem durchgehen: den Kuppeldach, der. elektrischen Beleuchtung und Heizung, dem Schiebefenster und der neuen sachlichen Inneneinrichtung von Jahr zu Jahr Besseres geboten hat Es ist allmäh lich eine Unzahl von Einzelteilen geworden en ^rmen, setzt als- große Menge Energie für diesen chemischen jdie beim Wagenbau planmä&ia in kurzer Brennspiegel schmilzt Platin. Im metallographischen Institut in Stockholm wurde ein kupferner elliptischer Hohlspiegel vollendet, in dessen Brennpunkt Strahlen eines elektrischen Lichtbogens gesammelt werden, der bei einer Stromstärke von 100 Ampere zwischen Kohlenelektroden übergeht. Man erreicht dadurch im Brennpunkt eine Hitze von mehreren tausend Grad und kann so rasch und reinlich Materie schmelzen, etwa Platin in 4K Minuten bei etwa 1800 Grad und Kohle bei 3000 Grad. Im Spiegel von 42 Zentimeter Durchmesser werden 25 til H. der Energie ausgenutzt: Parabolische Hohlspiegel, aber mit Ausnutzung der Sonnenstrahlen, wurden früher in Jena und in Pasadena benutzt. Die Brille aus Neodymglas. In der letzten Zeit ist es gelungen, Gläser unter Zusatz von Neodym (einer der sogenannten seltenen Erden) herzustellen. Die Gläser, die er auf diese Weise erstmalig erzeugen konnte, zeigen einen sehr interessan ten Effekt. Betrachtet man durch ein solches Glas eine Landschaft, so erscheinen alle Farben satter; rote Gegenstände sehen noch roter, grüne noch grüner, blaue noch blauer aus, kurz, wir haben hier eine Farbenbrille vor uns, die uns die Welt viel farbiger erscheinen läßt, als unser Auge. Das ist ein Effekt, der sich bisher noch aus keine-Weise erzielen ließ. Sein praktischer }" Nummer 26flL_ Wert liegt darin, daß man auf diese Weise stärkere Kontrastwirkungm erzielen kann, die z. B. bei Vermessungsarbeiten wichtig sein können. Aber es bietet sich hier auch die Möglichkeit, solchen Farbenblinden, die das Unterscheidungsvermögen von Farben noch nicht ganz verloren haben, zu Helsen, d. H. sie wieder farbentüchtig zu machen. Das Mittel dazu ist die Brille aus Neodymglas. Medizinisches d. Herbstkrankheiten. Mit den kühleren Tagen beginnt auch wieder de Heizung der Zimmer. Es sei jedoch darauf hingewiesen, daß Uebertreibungen von großem Schaden für die Gesundheit sein können. Der vermin bette Aufenthalt im Freien bringt ohnehin eine erhöhte Empfindlichkeit des Körpers mit, sich. Deshalb sorgt der Vorsichtige immer dafür, daß das Zimmer nie überheizt, stets gut gelüftet und die Luft mil entsprechender Feuchtigkeit durchtränkt ist. Die Zim mertemperatur darf nicht über 18 bis 20 Grad Celsius betragen. Vor dem Einheizen öffne man auch an den kältesten Tagen zuerst das Fenster, damit die verbrauchte Luft durch frische ersetzt wird. Ein frischgelüftetes Zimmer ist viel rascher erwärmt als ein un-gelüf etes. Soll sich der Körper behaglich fühlen, muß auch für entsprechende Feuchtigkeit der Luft gesorgt sein. Am besten stellt man eine Schüssel mit Wasser auf den Ofen. Wer sich dies zur Regel macht, wird seinen Körper vor Erkältungen und Katarrhen bewahren. Die Mehrzahl der Herbstkrankheilen wird im Zimmer und nicht im Freien erworben. d. Genickstarre oder Gehirnhautentzündung, eine Infektionskrankheit, entsteht durch kleine Bakterien, die in der Nase und im Mund Vorkommen, von dort weiter vordrin gen und sich auf den Hirnhäuten ansixdeln. Dort erregen sie eine eiterige Entzündung. Die Krankheit beginnt m. hohem Fieber, star ken Kopfschmerzen und Erbrechen- Allmählich entwickelt sich eine Steifigkeit im Gen'.ck, daher der Name Genickstarre. Trotz dem hohen Fieber ist der Puls verlangsamt. Genick starre ist eine außerordentlich schwere Krank heit und hat früher viele Todesopfer gekostet. Sie verbreitet sich sehr rasch, oft epidemieartig. Durch neue Errungenschaften der Medizin hat die Genickstarre an Schrecken verloren. Man gibt dem Kranken einen Eis beutel auf den Kopf, bringt ihn zu Bett, verdunkelt das Zimmer. Blutegel und Schröpfköpfe am Nacken vermindern die Schmerzen. In neuester Zeit wendet man den Wirbelkanalstich an. Mit einer großen, dicken, hohlen Nadel wird vom Arzt in der Lendengegend in den Rückenmarkkanal ->in-gestochen; dabei fließ' die eiter'ge Flüssigkeit ab. Durch dieselbe Nadel spritzt man ein Serum ein, das ein Gegengift gegen diese Krankheit ist und dazu beigetragen hat. die Sterblichkeit wesentlich herabzusetzen. Eine andere Form der Gehirnhautentzündung ist die tuberkulöse; sie kommt häufiger bei Kindern vor, und nur dann, wenn sonst im Körper ein tuberkulöser Herd vorhanden ist. Sie verläuft meist so heftig wie die anstecken :be Form. Auch eiterige Prozesse im Ohr kön nen auf die Hirnhäute übergreifen. Diese Art der Hirnhautentzündung kann durch Operation geheilt werden. Der Landwirt I. Die Kohlstrünke sind alsbald nach der Ernte aus dem Boden zu nehmen und durch Feuer zu vernichten, wenn man sie sonst nicht verwerten will. Keineswegs dürfen sie auf die Komposthausen gebracht oder untergegraben werden. l. Gartenarbeiten im September bis Mitte Oktober. Der Monat September ist für den Obstgarten der wichtigste Mona', die Obsternte ist in vollem Gange. Man sorge dafür, daß das Obst beim Pflücken nicht beschädigt wird. Aepfel und Birnen dürfen keinesfalls von einem Korb in den ändern geschüttet werden, da sie sonst Truckslecke bekommen und anfangen zu faulen. Besonders wichtig ist die Bereitung von Dörrobst, sowohl für den Haushali als auch für den Handel. — Für das Zurückschne den und Verjüngen von jüngeren, und auch älteren Obstbäumen eignet sich , der Monat September am besten. Bäume, Ve in ihtem Ertrag zurückgegangen sind, können auf diese Wei- Freitag, den 2ö. September 193^^ se, zumal wenn man sie kräftig düngt, derum zu großen Ertrügen gebrackst - JW yvoßtu vmvuyv.i. o-- ' ßijjj, den. — Im Gemüsegarten beginn: oie te der Bohnen und Zwiebeln. Die werden im Schatten gut getrocknet, trockenem Wetter sind diese in den °rtö{,rt stunden fleißig zu begießen. Um für Win erbedarf Küchenkräuter zu haben. p> ze man Petersilie und Schnittlauch Töpfe. ^ l. Beerensträucher müssen mindestens drei Jahre gründlich verjüngt werden. ( Bei wird alles abgestorbene, alte und 5u„^icrl stehende Holz entferni, desto besser ^ sich dann die jungen Triebe entiv M •0 Durch die Auslichtung wird auch die o Barleit erhöht und schönere und vollkoiw nere Beeren erzielt, l. Die Herbstpflanzung der Obstbäume .• Sträucher ist der Frühlingsp'lanzung stens vorzuziehen. Geschieht sie früW1 ‘^,nt nug, so wächst der Baum noch a» u. _ ^ dann sicher durch den Winter. Tr°£ es ratsam, durch eine Decke kurzen die Wurzeln vordem Frost zu schützen- Steinobstbäume sollten bald nach Ernte ausgelichtet werden. Die _ Wunden werden dann noch mit einer. n< schicht abgeschlossen, so daß sie keine - “. lassung zu Gummifluß im nächsten u jahr geben. Auch lassen sich die kranken ^ abgestorbenen Aeste leichter von dem g ^ den Holze im belaubten Zustand un den. 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September 1931 um %16 Uhr von der städtischen Leichenhalle in Pobrežje aus statt. Die hl. Seelenmesse wird Samstag, den 26. September um 7 Uhr in der St. Magda-lenen-Pfarrkirche gelesen werden. Maribor, Kamnik, den 24, September 1931. 1^079 ALOISIA VERDNIK, geb. MLEKUŠ, Gattin, Im Namen sämtlicher Verwandten. Seoarate Parte werden nickt ausgegeben. Chefredakteur und iflr die Redaktion verantw* . 'dsh: Udo KASPER. — Druck det »Mariborska tiskarna« in Maribor. — Für den Herausgeber und den wörtlich: Direktor Stanlro DETELA. - Beide wohnhaft Ih Maribor Druck