Ipräin: mtrciitn: irisc: H t> 7 y fl i b o . Aanzjöbrig . . t1 fl. *• fr. Halbjährig . . 4 „ -0 Bierfeljäbrig . „ 10 gBritoiitd' ,,J .. Laibacher 2>> i t bc r T o fi : Ganzjäbriq ..................l i fl. HalbjShrii...................... " Stme! iäbrifl................'A Aik Zustellung in*5 Hans eJrrtflj. v'ri fr., rawatl. !' fr. (ginjdite Nummern G tr. Nr. 26. Siriuiriia«: Salmbofgofft Nr 1 '12. Expedition- & v!ifrvntcn= Brire«!!: C^ng^ßplatz Oir. ; I)jn6ii:n.i 6l>. X.i - -iicin» mali & g-cD. 4 «v: br.,;.) "islir biv dvfpatiigc 'l elitseile ä 4 Fr.’, tri roirbcihfitw Ein fS>a!'.iii!g ;t 3 tr.' Anzeic>/n b-s • > Zeilen 20 Ir. **t; giSBvrni öfterer jicnbet Siir cvinplicieu? dere 3?rrn ' -.orirme Mittdeilmigen werden nicht berr'FWtlqt; T?onnfctipre ni*t '.lriiit.c’ruttt. Mittwoch, 3. Februar 1875. — Morgen: Veronika. 8. :sc gnr Ulttamontanisierims; eujschlands. Die „Kölnische Ztg." bringt eine Reihe von interessanten Artikeln ans der Feder eines in die SLl'clic fcer Jcsuilen eingeimlftcn Mannes. welche schildern, wie und mit welchen Ncitteln es idnen orlai-a, während der Negierung Pius IX. alle selbst-flänii. en Regungen in den fmtlid'cn Kreisen v.i ersticken und zuerst dcn ' ten’t. bann anck das katholische 8’oi! !"o zu jemitieren, daß ihre üh kachs-tifibe 5iircke zu einer für alle Staaten gesährli^en volili'-ren Macbt heranwnchs. Ls wird geschildert, mit welchen Kniffen der Besnitenqencral Pater Ecckr den ihnen anfangs abgen^gien Papst gewann, wie sie in Frankreich die BisLöfe mürbe machten, so das" sie jetzt dort in allen bedeutenden Orten SMecU» unb Pensionats haben und roi; sic die aan-c ch.ologi'che Erziehung nach ihren Princ-pien nfcnive-r. Der 1874 k-:rz nach feiner Errmmvng ium versio». bene "j.’ütf £arq uni schließt hin «irchrnrecht" mit folgendem erbaulichen Satze: Es "'i' d vorzugsweise die unter Autorität der welk'ich!> Fürsten erlassenen ober vorgesLlagenen welche die Verfassung der Kirche verfchmäb! m,d tüV s lsche Quellen erklärt." Tie Exegese wird in diesem Systeme nur als ein leidiges Ding behandelt die Geschichte nur in Beispielen heran aezog-'r^ v.m die Theorie zu stützen, rnout sich das aus dein innern Zusammenhänge gerissene actum treülid) gebrauchen läßt. So wurde die ganze theo; logische Akeihode zu einem rein nach scholastischer Logik constr liierten BbrichtAngs-Systeme, des die einzige Tendenz bat: den Schüler ausschließlich zu befühiaen, in einer bestimmten D:r,frerat den Gegenstand zu erfassen, ihm durch bereit Einsaugen die Fähigkeit der freien - Betrachtung zu nehmen. Um dies aber rollen'.'11 zu erreichen, hielt man fest an der lateinischen Sprache, welch«; in Rom und auf allen theologischen Schulen nactr römischem | Muster die Unterriartssyrarde V t:b. Damit man lohne Anstoß an böchster 3t lle vvoiv.ihen könne, | formte man für gute Vertreter. Äcneralvicar des I Papstes wurde Cardinal Potrici, Bruder «des gleich' n.rmigen Jesuiten. Frankreich harte bis in die ivnnsziaer-Johre >aus alter Zeit her in einer großen Zahl von Diöcesen srme fiefonbern liturgischen B cher: Missale, Riuiat: u- d Krwier, behalten. Nach und nach brachte man es durch sanften Druck fertig, sie zum großen Btdarnrn des altern Klerus durch die römischen zu ersitzt v. Wer dem römischen Systeme huldigte, dem blühten Ehren unb Würden. Do-’' Cardin. !at, die Tik:l der päpstlichen Thron-Assistenten, römischen Grafen u. s. w. für Erzbischöfe und Bischöfe, die Prälatur mit ihrem, schimmernden Gewände in Bwlett, die päpstliche (Scheint; kämuiercr - Würde mit Or^en für echt römische Vaicn, Schreiben des Papfns an Journalisten irb Schriftsteller waren ausgezeichnete Mittel bei einem Bolle, das auf das Äeußere gar viel hält; ein Band int Knopfloch, ein päpstliches Schreiben int Ein- gänge eines Buches, an der Spitze einer Zutung war eine unbezahlbare Reclame. Für die Unterdrückung der deutschen katholischest Wissenschaft, welche ber Scholastik nicht huldigte, sorgte man mit aller Kraft. Die Günther'sche Phi losophie wurde proseribiert, dir ihr zugtthanen Lehrer, m;c Baltzcr in Breslau, brachgclegt und bei ändern, wie Knoodt in Bonn, den Theologen zu hören verboten. Man ging weiter. Als im Jahre 1863 zu München eine „Versammlung katholischer Gelehrter" gehalten worden war, erging zuerst an den Erzbischof von München ein Breve vom 21. Dezkl-.ber 1863, das die Scholastik ziemlich unverblümt als die katboiische Methode erklärte. Am 4. Sepiewber 18(34 erließen die Nunlien in Wien und in München im v’ufrrage ein Circularschrer. cn. worin zur Abhaltung solcher Versammlungen die Erlaubnis des Bischofs gefordert wirb, in dessen Diöcesc sie fit"l halten werden sollten. Deren Lrtheilung wurde an sie Bedingungen geknüpft., >.aß die Grund ätze des Breve vom 21. December 1863 von Allen angenommen unb bekannt würden (omues ampiec-tautur et profiteautur), daß bie Eigenschaften der Einzuladenden bestimmt, dem Bischof alle Namen begannt qcinacht, ihm die VerhandlungsgegenstLndc miieetheilt wurden und ihm bas Recht zustehe, bie von ihm vielleicht für minder opportun gehaltenen zu streichen, daß bie Veröffentlichung der Verhand lungen nur nach bischöflicher Genehmigung geschehen könne. Dann sollte alles nach Rom gesandt werden, Seitiffefou. Bon der Zahl der Frauen. (Schluß.) Der Umstand", bemerkt Tellkamps, „daß «ir bei der Bevölkerung aller umfangreichen Vän» fotveit wir gewisse Kunde davon besitzen, ein flcr'inacs Nebergewicht des weiblichen Geschlechtes über das männliche hervortreten seben, begründ^ mit Recht die Bermmhung, daß Gleichheit ber Gesuchter das eigentliche Naturgesetz sei. aber durch jjC,n männlichen Theile der Bevölkerung nvr „igSweise zusallenden verderblicheren Beschafiigungeit fast immer gestört irerde." . . ES muß anerkannt werden, d-:ß die Vorzugs lueift dem männlichen Theüe dcr Bevölkerung zu« fallenden verderblicheren Beschäftigungen eine sehr aewichtitzk Ursache der Sterblichkeit bei dem man», licken Geschlcchte sind, vielleicht sogar die gewichtigste Ursache- Wie kommt es aber, daß in Belgien aus dem Lande und in der Landdrostei Slade die Zahl krt grauen von der Zahl der Männer über treffen mir6 wo d»ch, wie im Bezirke von Stade, eine der ,efrhrlichstn> Beschäftigungen, die Schiffahrt, da» männliche Geschl-cht so bedeutend in Anspruch nimmt ? — Oder liegt die Ursache in ben Besonderheiten der Organisation der Frauen, bie hier oiflleicht weniger WidrrstandSvermögen haben als anderswo? Und setzen die Frauen hier vielleicht größeren Gefahren sich aus als dort, wo bi: Zahl der Männer kleiner ist als ihre Anzahl ? In Belgien traben die Frauen viel gefährlichere Professionen, und in der Lanbbrostei Stade haben sie nicht allein fcen Zug nach Hamburg, sondern auch häufig genug Gelegenheit, mit den Männern die Gefahren zu theilen, welche dir Schiffahrt mit sich bringt. P. Foissak ist der Ueberzeugrmci, daß die Frauen mehr vcfrenszähükcit ' esitzen als die Männer und daß die längere Lebensdauer des Weibes große sociale Bortheile habe „Die Vitalität des weiblichen Geschlechtes", sagt a\ „ist größer als die des männlichen; wenn ebenso viel Töchter zur Wett kämen als Söhne, veranlagte bies Störungen im Zustande der Gesellschaft." Oder sollte man unter sollen Umstünden die Vielweiberei einfetzen ? Infolge großer Sterblichkeit der Knaben in den ersten Jahren bes Lebens wird die numerische Gleichheit der Geschlechter gegen das einundzwan z'gste Jahr hin hergestellt. In dieser Altersperiode, wahrend welcher das weibliche Wesm alle Inbrunst und Assertionen, von denen das Herz »berfli ßt, auf die Familie concentriert, beginnt die stürmische Laufbahn des Mannes: Hier der Krieg mit feinen blutigen Opfern, Da di: heißen Leidenschaften und der Geist der Abenteuerlichkeit. Der Tod beeilt seine Ernte unter dieser verblendeten und getäuschten Iu genü. „Die Frau ist die Seele der Familie, verschwindet sie, zerbricht alles. Sie ist der Mittelpunkt der Affcctionen zwischen Brüdern unb ihre Tugend wird ein Beispiel, welches die Herzen der Brüder anzieht, ein sympathetisches Berbindungr-mittel der theuersteu Hoffnungen der Menschheit." Die Lebenszähigkeit des weiblichen Geschlechtes ist ohne Zweifel eine nicht wenig beträchtlichere als die d'.s männlichen; man benkc nur an die vielen und großen Beschwerden, wüche das ganze Ge-schkch'sube« und die Kinderpflege in sich begreift und mit sich bringt unb cs wird feinen Augenblick zweifelhaft sein, tag bie weibliche Organisation itt ber Thal einen Grab von Widerstand vermögen bekundet, wie ein solcher nüthig ist, um dm Leib die vielen Krisen und Stürme des Gittungekbcus überdauern zu machen. Der Kampf mit ber Außenwelt ist häufig genug ein sehr aagreifcnber unb aufrei-benber unb hält in schlimmen Fällen wohl die Wage mit den Beschwerden, welche die Fortpflaiu-zungSihätigkeit dem Weibe auferlegt. Wir sehen mm den Mann früher erliegen ul« da« Weib mi» tum ju beurteilen, ob jeine Befehle „von oen Vertretern oer Wissenschaften mit gebührender Erfurchl ausgenommen und erfüllt worden seien." Der Bi schof jollr Priester und Laien, „welche durch Fröm migteit und gesunde Lehre hervorragen," zur Versammlung senden, selbst aber sich passiv zu ihr verhalten. um dem blos privatim Verhandelten und Beschlossenen desto freier gegenüberjustehen. So war also aus da» schroffste den Katholiken das Recht adgesprochen, sich ohie bischöfliche Erlaubnis auch nur zu versammeln, um wissenschaftliche Dinge zu besprechen: Rom hielt sich bereits stark genug, das Vereins- und Versammlungsrecht in Deutschland zu dirigieren. Dennoch hat sich 186ö in Bonn eine Anzahl von Personen versammelt, darunter verschiedene, welche jetzt hervorragend im ultramon tancu Lager wirken, um das noch bestehende Bonner „Theologische Literaturblatt" zu begründen, dai sofort den Stein deö Anstoßes bildete uad den Wendepunkt bezeichnet, wo die Wege der jesuitischen und wissenschaftlichen Richtung der deutschen fatho lischcn Gelehrten sich völlig schieden. (Schluß folgt.) Politische Rundschau. Laibach, 3. Februar. Znlaud. Im Prozesse Ösen he im scheint nun auch die srüher in Böhmen mit Vorliebe und einer gewissen Virtuosität pratticiertc Mtelhodc der tSScamotierung von Actenstücken in Anwendung zu kommen. Der böhmischen Nordbahn sind nemlich, wie berichtet wird, Actenftücke abhanden gekommen, welche sich auf die GründungSgeschichtc beziehen. Wenigstens sind dieselben zur Zeit unauffindbar. Wie versichert wird, enthalten dieselben nichts kompromittierendes und erregt daher das Vorkommnis in den betreffenden Kreisen große Heiterkeit. Wie die „91 fr. Pr," meldet, hatte das Sub-cotnite des konfessionellen Ausschusses einen neuen, von dem Anträge des Abgeordneten Klepsch wesentlich abweichenden Gesetzentwurf zur Regelung der Rechtsverhältnisse der Altkatholiken vorgelegt; allein der Minister für CultuS und Unterricht verweigerte jegliche Mitwirkung der Regierung an einer derartigen Legislation; er begnügte sich, aus das Gesetz über die Bildung von Religion« genossenschasten hinzuweise». Damit ist alle Aussicht abgeschnitten, ohne Conflict mit der Regierung zu einem Altkatholikengesetze zu gelangen. Das Organ der Altkatholiken in Wien : „Der freie Staat", veröffentlicht übrigens den von Dr. Kopp verfaßten neuen Gesetzentwurf. schließen daraus mit Recht bei jenen, auf geringere Lebenszähigkeit. Es kommt aber ein Umstand in Betrauung, der das natürliche Maß der Zähigkeit bei dem Manne sehr bedeutend herabsetzt: die Unmäßigkeit und Ausschweifung. Das Weib lebt unter allen Umständen mäßiger und moralischer, und aus diesem Grunde bewahrt es auch weit besser sein Wider-standsvermögen. Liese Thatsache wiegt sehr schwer uud kann nicht geiinq in das Auge gefaßt werden. Es ist sicher uud gewiß, daß ein Leben nach den Grundsätzen der Gesundheit«- und Sittcnlehrc das Reaktionsvermögen des Manne« sehr vermehrt und zur Verlängerung des Daseins auf das Mächtigste beiträgt. Hiedurch kann allein das natürliche Gleichgewicht in der Zahl der beiden Geschlechter sich Herstellen und da« Witwen- und Waisenthum zu einem unbeträchtlichen Factor zusammenschrumpfen. Die tfran ist allerdings die Seele der Familie und entschieden zerbricht alles, wenn eine gute tugendhafte Mutter verschwindet; aber damit daö Weib wirklich jene Bedeutung habe und zum Glücke der Familie auch behalte, ist es nöthig, daß auch der Mann sein Dasein möglichst verlängert und auf seinem Platze bleibt. Die ungarii Le B u oge £ü a:t t gestaltet sich immer mehi ,u einem parlümemartjä)en Ereignisse ersten Ran^e. Man Hai allgemein das Gefühl, oaß cs sich in dieser Debatte r.ujt bloS um das Budget von 1875, nicht einmal um die finanzielle 8rage überhaupt, joiibetit daß es sich um den Fortbestand de« ungaiischen Staates handelt. Die Rebe Se nnyey's scheint in ihrer unmittelbaren Umgebung größeren Eindruck gemacht zu haben, als in Wien, wo man nur die vom Telegraphen übermittelten tönenden Schlagwone vernahm. Wir schließen dies aus einem Urthcilc des „Ungarischen Lloyd", welcher sagt: „Was Baron Sennyey heute enuncierte, war ein wirkliches Programm, die klare Auseinandersetzung von Ansichten, die — jeoer fühlt dies — nur zur That zu werden brauchen, um !> fort eine merkliche Umgestaltung unserer öffentlichen Zustande herbeizusühren." Die nur zur That zu werden brauchen! Das isi ja eben der Punkt, an dem alle Programme sterblich find, und Das schwierige dabei ist nur das Wie, welches der a tcouicroaiioe Baton gleichfalls im Dunkeln gelassen hat. Ausführliche llrtheile der ungarischen Presse über Sennycy's Rede liegen übrigens noch nicht vor. Die Debatte wird eben noch fortgesetzt. Ausland. Die preußi,chcn Burggrafen, weiche dem Herrenhanse angeboren, halten in ihren SalonS politische Gonoentikel ab und die Unzufriedenheit mit dem „eifernen Regime" macht sich wieder einmal Luft. Die Lords von der Stahl'fchen Tafelrunde behaupten, wie aus Berlin der „M. Ztg." gc-fchrieben wird, daß Fürst Bismarck seine 60jährige Geburtsfeier, die bekanntlich in den April fällt, zu einem Abdankungsfestc zu gestalten gedenkt. Wie wenig diese Mitteilung in die Situation paßt und wie sie nichts anderes, als der Abklatsch einer Nach' rieht ist, die vor Wochen durch die Blätter ging, brauchen wir kaum zu erwähnen. Die ursprüngliche Nachricht war allerdings begründet, bentt sie fällt in eine Zeit, wo Fürst BiSmarck dem Gedanken an einen Rücktritt vom öffentlichen Dienste Raum gab. Es war in einer seiner parlamentarischen soireen, als er einem vielgenannten und vielgeprüfte« Abgeordnete» gegenüber die Absicht aussprach, sich in seinem 60. Lebensjahre von den Swapgeschäften zurückzuzichc». Er meinte: „Wie einem Vormund, dem feine Mundet entwachsen sind, so gehe eS auch tut öffentlichen Leben den Staatsmännern mit ihren Zeitgenossen. Sein Arzt habe ihm gesagt, daß ihm bei fortgesetzter Arbeit utu Aufregung noch etwa drei Jahre fein: Nettut den Dienst leisten würden, während er bei ruhiger Lebensweise und Schonung feiner Kräfte noch viele Iahte sich eine« behaglichen Daseins erfreuen könne. Er fetze nicht ein, weshalb er nicht das letztste verziehe» sollte." Auf die Entgegnung, daß viele bedeutende Staatsmänner erst mit dem 60. Lebensjahre ihre Wirksamkeit begonnen haben, antwortete der Fürst, daß sic die Parlamente» mehrheit und den Hof hinter sich hatten .... Von liberaler Seite wird im letzteren Ausspruche ein gewisser Skcpticiömus gesunden, dem die Thatsache, daß in dieser Session eine Reihe der wichtigsten legislatorischen Arbeiten im Sinne des Reichskanzler« erledigt worden, direct widerspricht. Die Frondeurs im Herrenhaufe verharren indessen bei ihren Ausstreuungen mit einer Zähigkeit, die Zeugnis davon gibt, daß sie bestimmte Absichten verfolgen. Sic nennen auch bezeichnender Weife die Nachfolger Bismarcks im timte. Es ist in erster Linie — man sollte cs nicht glauben — der Präsident des Herten-Hauses, Graf zu Stolberg Wernigerode, in zweiter Linie citt preußischer Staatsminister t. D. und einer a. D. Nomina suut odiosa. In der „Augsburger Allgemeinen Zeitung“ erscheint jetzt der Wortlaut der Collectiv. Adresse, welche von dem b aie risch en Episc opate zur Hintertreibung der Eivil>Ehc au den König Ludwig gerichtet wurde. Der Schlußpassus diese« Schriftstückes lautet: „Wenn demnach das in Vorbereitung begriffene deutsche Ehegesrtz mit den Grundsätzen btt katholischen Kirche im Widerspruche sttht; wenn oat<|cibc Ehtgcxs otc cmrch oen öffentlichen und feierlichen Antrag gcroöürtctfttic Rechte der Katholiken in der rücksichtslosesten Weise kränkt und verletzt, dann ist gewiß die allerehrfurchtsvollste Bitte gerecht fertigt, Eure königliche Majestät wollen in gerechter Anerkennung dieses Sachverhaltes und in lande«-oätcriicher Huto gegen tillerhöchstihre treuesten katholische» Umerthanen geruhen, jene Maßnahmen aller-gnädigst zu ergreifen, welche dieser Schäd gung der katholischen Religion und diesem Bruche de« baieri-schen EoncordatsvertrageS vorznbeugen geeignet sind." Selbstoktstandlich muß dieser Appell fruchtlos bleiben, denn die Eiv:l-Ehe ist gottlob über das Stadium der Anfechtbarkeit bereits hinaus. Das von Laboulayc in der fcattjöfi* ichctt Na t i on aU Versammlung entwickelte ä.nenbement des linken Eentrums. welches beantragte, daß die 'Regierung aus zwei Kammern und eijtem Präsidenten bestehe, beziehungsweise bezweckte, die tatsächlich bestehende Republik in die end.,i>tige Regiernng_ umzugestalten, wurde am 30. v mit 359 gegen 335 Stimmen, also mit einer sehr geringen Mehrheü, verworfen. Marschall Mac Mahon, der sich in letz er Zeit so grimmig gegen die Republik ausgesprochen, mag sich also vorläufig beruhigen. Die NationaUVerfammlung nahm hierauf den ersten Artikel des Ventavon’fdjen Entwurfes an, nach dem die gesetzgebende Gewalt durch zwei Kammern aus-geüb, da» Abgeordnetenhaus durch allgemeine Abstimmung gewählt und ei» besonderes Gesetz »och Zusammensetzung, Ernennung, Befugnis der ersten Kammer regeln soll. E:n englisches Wochenblatt, dessen Rcoacteur ; zu den Ulttaaiotitanen zählt, der „Northern and Eastcrn Examiner", erfährt aas „zwei zuverlässigen pariser Quelles“ gleichzeitig, daß dem spanischen ; König Alfonfo eine unerwartete Gefahr drohe, i Es heiße nemlich, man gehe in „dynastischen Kreiien" j darauf au«, die Frage wegen Legitimität der Geburt j des jungen Fürsten aufzuwerfen. Hinzugefügt wird, I daß die daraus bezüglichen Schriftstücke an die Oeffent- i lichfeit gebracht werden sollen. Aus der Desperatwn ; der klericalen Ultras ließe sich ein solcher Eoup it,rer-seit« wohl erklären; aber die „dynastischen Kreise' dürften doch nur in der carlistischen Clique zu suchen f fein. Nach Mittheilungen aus London an pre tßuche : Blätter bestätigt es sich nicht, daz England ,./oor eine Berufung der Corte- abzuwartm gedenke, bcoor j es sich über die Anerkennungsfrage entscheide» weide. Wen» es diese» Act nicht im Anschluß an die nordischen j Mächte vollziehe, so geschehe dies nur im Hinblick auf die nahe Eröffnung der neuen Parlaments-Session. Hebet die bis jetzt gescheiterten Anstrengungen j der spanischen Ultra montanen, den jungen König Alfonfo in ihre Gewalt zu bekommen, werden immer mehr interessante Einzelheit» bekannt. Als Alfonso in Valencia nach den Anstrengungen des Empfanges daselbst sich zurückgezogen halte, ließen sich der Graf von Eheste und der Cardinal Fcrttandcz bei ihm melden, um ihm in einer ändert* j halbstündigen Unterredung scharf zuzusetzen. Wa< sie hauptsächlich von ihm verlangten, war, daß er mit CanovaS bei Eastillo breche, sich von der Übe» t mlcn Partei ganz losfage, sich als katholischen und apostolischen Monarchen proctamierc und die Verpflichtung anerkenne, die Einheit der Kirche auf Grund deS mit feiner Mutter abgeschlossenen Co»' cordats sowie der Grundsätze der Encyklika und de* iyllabu« zu begründen. Der jnnge König blieb tro| alle» Zureden« fest. Ec erklärte, er werde sorge tragen, daß dem katholischen Klerus, dessen zeitliche Interessen während der Revolution schwer gelitten, Gerechtigkeit geschehe. Er sei ferner schon um seiner selbst willen darauf bedacht, daß der Älcru# g*1 besoldet werde, damit er auch ihm sich fügsam et* weise. Sonst jedoch sei er entschlossen, der Äön«8 aller Spanier zu sein, keinen Unterschied der kt« ligiösen oder politischen Parteien ju machen undd» Spaniern Freiheit de« Gewissens, de» BekennE« und »er (8»ttteVerehrung im selben Maße V® werden j« lassen rote den Böllern anderer ©t««*«- £>d<> Berhailius vcc bereinigten St aa-t eit ooii Nordamerika zu Spanien wild durch die Umwandlung der Serrano'schcn Republik in ein Üivujreid) sichtlich erschüttert. Man will der Monarchie nicht die Sorgen ersparen, die man der Republik nicht ohne Noly aufzuhalscn wünschte. Nach allem, toae von jenseits des Occanö verlautet, dürfte man Nicht überrasch! sein, rocnn in Zukunft nach Weg» fqll oc5 sympathischen MotiveS inbetreff der cuba-Hi)d)cnReöotutioit sowohl als wegen der noch immer tiicht durch eine Indemnität ausgeglichenen „Virgi-txius-“äffatrc im weißen Hause zu Washington eine schroffere Politik beliebt werden sollte Trotzdem zögert man nicht mit der Änerkcnnung und der antcri-konische Gesandte in Madrid hat b-.rcita seine Cre--bitioe zugescrtigt erhalten, um diese dem König im Momente seiner Niederlassung in der Hauptstadt jiz überreichen. Nach einem Telegramme englischer Blätter ist der neue Herrscher von C h in a ein Neffe des ver-Uorbcuen Kaisers und zählt nicht, wie dieser, zur Par ei der Ta.i, d. h. der Aremdenfreunde. X 25 enthalten' Mitteilung, Bafj Herr ABvocat Dr. Alfons ^i-sche die ganze Kanzlei des verstorbenen Advocaten Herrn <£ f> Costa übernommen habe, wird die lobl. Redaetion . C..t tic ywiditiguug dabin aufzunehmen, daß Vonseite * $ aefevtiAtcn Ausschusses der Advocat Herr Sr. Jobann Steiner als mittterweiliger Stellvertreter des Herrn Dr. <£ ^ (So|la beftrttt und Dem k. k Oberlande-gerickte bekannt gegeben wurde. llaibaii, am 2. tfebnmr 187:, Lom Ausschüsse der Advocateukamuier. .(Die neue Handels- und Gewerbe. > vronftit uiert) Die ne» gewählte Handels U „ Kewerbekamni-r schritt am vergangenen Samstag -' Heg Es wurde mit Stimmeneiul,elligkeil Gegenwart des f. k. RegierungscommifsarS Ritter v Bestendk ^/«rofMndlcr' Herr' Alexander 3 reo zum Präsidenten Und der Director "der krainischen Judustriegesellschaft Herr »iarl 8 u ck m n zu», Vicepräsidenten gewählt. LaudesgerichtSpräsidenieu, in frrflin ioll’ dem Bernehmen nach Herr Ma„d, der gegeu-tvÄtiq beim hkesigc» Schwurgerichte den Borsih filhrt, ernannt worden sei" und die nächste „LSiener Zeitung" bereits b«e Ernennung bringen. _ ,%if ischtarif pro Februar.) Das Psund xt, bester Qualität von Mastocksen toste, 28 kr., SÄ >.„ -..m-«' ®»>« *» »•! *» »»"' Ullb Zugochsen kosten die drei Sorten Fleisch 25, 21 und tes». 17 tr. _ (iS i u N a ck r „ s.) Die „Presse" widmet Dr. Costa tintn Nachrns und sagt, Oesterreich habe an ihm de» am meisten ®arattrrifltf*ci, Typus einer besonderen, nur aus Dsterreichischem Boden gedeihenden Lattung politischer Car-tieremad.tr verloren. Die ..Presse" vergleicht Costa mit dem SEuudert&iw der adelSberger (»rotte: de», Höhleuotm. Seine Vaufbafm sein rasche« Emporsteige», sein Stillstand und s -in Niedergang erhellte» ein gut Stück unserer Bersasiungs-dichte Sein Lvahlsprnch sei gewesen: ..Wir wollen auch rinmal an der «rippe stehe,,.- Und da es ui», die Krippe ** gsien sein konnte, so habe er sich dem Wahlspruche Cäsars »«aeschlossen: „Lieber in einem Dorfe der erste als in Ro», b -weite " Nach einer kurzen biographischen Schilderung b'me'rtt t)ie „Presse" : Costa war zwar weder ein Talent, w** ein Charakter, aber unter den MooSbauern Krains b(lt ßiegenwirtl’ct, des Karstes sei er doch als Große »«erkannt. und batte seit Tomans Tod sogar die Ambition, »"ch einmal im Ratbe der Krone zu sitze». DaS alles macke v!1 Zurückgebliebenheit der Bildung in Krain erklärlich. Aber t fcdem habe Costa die Tage seiner Herrlichkeit hinter sich ^avt und sei fUt sei««, Ruhm fast j» sp»t gestorben. '-(Zur 5R echtfertig n ug und Aufklärung.^ Der Tbeaterreserenl der „Laib. Zeitung" wirst heute den Schauspielern vor, sie suchten durch mangelhaftes Rollenstudium absichtlich ein gediegenes Enjemble zu hinter« treiben. Wir finden diese Bemerkung, - gelinde gesagt — etwas unbedacht und bemerken im Interesse der Wahrheit, daß die Mitglieder unseres Schauspiels während des Gastspieles des Herrn Lesser nicht nur mit Rollen überhänst werden, sondern sich anch durch die Erkrankung der ständigen Souffleuse einer sehr ausgiebigen Nachhilfe beraubt sehen. Niemand empfindet das schmerzlicher, als eben die Darsteller selbst. Nun wir aber |chon einmal dabei sind, möchten wir den genannten Herrn Referenten auch auf die oft sinnstörenden Sprachfehler und die geradezu unbegreiflich schlechte Aussprache der Fremdwörter aufmerksam machen, die sich eben feine gehätschelten? Schoßkinder hänfig zu schulden kommen lassen. — (Die Herren Gebrüder Koste r) haben für Sie städtische Feuerwehrmusik 20 ft. gespendet. — (Der Handlungsball) findet, wie bereits gemeldet, Montag deu 8. Februar im Saale des Casinogebäudes statt. Da nach den Statuten des Casinovereines ein Eintrittsgeld nicht erhoben werden darf, der Ball jedoch wie alljährlich auch heuer dem Handelskranken- und Pensionsvereine einer, Ertrag zuführen soll, so ist es bei dem bekannten Wohlthätigkeitssinne der Bewohner Laibachs selbstverständlich, daß dem edlen Zwecke der Unterhaltung in der erwähnten statutenmäßigen Beschränkung kein Eintrag Methan werden wird. Die Saiten wollen in der Handlung des Herrn Stockt am Congreßplatze und in der Buchhandlung des Herrn C. S. Till gefälligst emgegeugeuoinmeit werden. — (Berichtigung.) Im Berichte, welchen die „Laib. Z inmg" über Seit Leichenzug Dr. Costa's brachte, heißt cs unter aitBcccm, Baß sich auch eine Deputation Bes taib. Franenvereines mit Kränzen und Bouquets am juge beteiligte. Wir sind iit der Lage, constatieren zn können, daß es nicht eine Deputation des Franenvereines war, welche sich so ostentativ beteiligte, jottdent nur Mitglieder Bes Eitalnica- und katholischen Vereines, welche ihrem verstorbenen Vizepräsidenten die letzte Ehre erwiesen. — (Benefice anzeige > Zum Vortheile unseres tüchtigen und oietbewährten Kapellmeisters, Herrn I. Witt, gelangt kommenden Freitag den 5. d. M. Aubers heitere Spieloper „Des Teufels Antheil" zur Aufführung und läßt uns einen äußerst ratereff uiten und vergnügten Theaterabend sicher erwarten. Die großen Verdienste, die sich Herr Witt um unsere Oper auch heuer wieder erworben hat, namentlich durch die ebenso gediegene als mühevolle Ein siuvterung des Propheten, sichern demselben einen gerechten Anspruch auf Sie dankbare Anerkennung seitens des theater-sreuudlichcn Publikums und können wir Beiher nur wünschen, daß sich dieselbe in Form eines zahlreichen Besuches der genannten Vorstellung auch äußerlich bestens manifestieren möge. — (Amtshandlungen gegen Landstreicher und Arbeitsscheue.) DaS Ministerium des Innern hat Erhebungen über die Wirksamkeit des Gesetzes vom 10. Mai 1873, beziehungsweise über die gegen Land ftreicber und Arbeitsscheue t>orgenon,menen Amtshandlungen der einzelnen Behörden eiugeleitet und hei Mittheiluug dieser Erhebungen an das k. k. Justizministerium die vorteilhafte Einwirkung der Handhabung dieses Gefetzes auf den Zustand der öffentlichen Sicherheit hervorgehoben. Da das Jnsti;mi»isterimu hierin ein erfreuliches Zeichen der Thätigteil der gerichtlichen und ftaatsauwaltschaftlicheu Organe erblickt, jt> macht es hievon an fämimliche Oberlandes-geeichte und Oberstaatsamvallfchaften Mitteilung und spricht die Erwartung aus, daß die mit der Handhabung betrauten Behörden und Functionäre in den befriedigenden Resultaten, welche de» praktischen Werth dieses Gesetzes zeigen, eine neue Aufforderung zur eifrigen Durchführung dieser legislativen Maßregel finden werden. Da tedoch Bit« fes Gesetz nicht von allen Gerichten gleichmäßig ange wendet wird, fo hat das Ministerium des Inner» die Einleitung getroffen, Baß Sie politischen BehörBen in Fällen, wo sie nach § 86 der Bollzugsvorfchrift zur Strafprozeß-ovBnung von 6er Aburteilung verständige! werden, Bit politische Behörde des Zuständigleits-, rtspective des gewöhnlichen Aufenthaltsorte« des Verurteilten wegen der Evidenz -haltung der erfolgt™ Abstrafungen in Äenntni« }U setzen haben. Hiedurch kommen dir Gerichte in die Sagt, bti 6ttt Behörden der Heimat oder des gewöhnlichen Aufenthaltes des Beschuldigten in Erfahrung zu bringen, ob das Moment der Eigenthumsgefährlickkeit (§ 4) in Fällen, wo es sich um Stellung unter Polizeiaufsicht handelt, und das Moment 6er Arbeitsscheue (§ 13), wo es sich um die Ab gäbe in die Zwangsarbeitsaiistalt handelt, vorhanden ist. infoferne der letztere Umstand sich nicht schon bei Einvernehmung Bes Beschädigten sicherstellen läßt. — („Neue Illustrierte Zeitung" Nr 5.) Illustrationen ' Wilkie Collins. -- Vortrag einer Erzählung im Harem. — Ein Besuch im Harem. — Vater uns Tochter. — Die Eröffnung Ser neuen pariser Oper. — Extabeilage Ser „Neuen Illustrierten Zeitung" vom 31. Jänner 187‘>: Die Besitzergreifung des Franz-Josefs:Landes durch die österr. Nordpol-Expedition. (Nach einer Zeichnung von Hans Drei.) — Auerhähne. — Die Sc. Nikolauskirche in Prag. — Texte: Heimatlos. Erzählung von B. M. Kapri. (Fortsetzung.) Die Besitzergreifung der Franz-Josefs-Land-s. — Erika. Novelle von F. v. Stengel. (Fortsetzung und Schluß.) — Die Kochkunst der Alten. Von A. Dittrich. Die Kinderstube. Bon Dr. W. Loebisch. — Die Eröffnung der neuen pariser Oper. — Auerhähne — Wilkie Lollins. — Vater und Tochter. — Die Sr. Nikolauskirche in Prag. — BilBer ans Sem Harem. Kleine Chronik — Schach. — LorrefponBenzkasteri._________________________________________ Witterung. Laibach, 3. Februar Morgens bewölkt, nachmittags Aufheiterung, schwacher OstwinS. Temperatur: morgens 6 Uhr — 5*0°, nachmittags 2 Uhr s- 2-0" 6. (1874 + 2 1«; 1873 -0*5°C.) Barometer im raschen Fallen 73187 Millimeter. Das vorgestrige Tagesmittel Ser Temperatur — 5 7", Sas gestrige — 17°, beziehungsweise um 4 6° und Oft0 unter Bern Normale. Angekommene Fremde. Am 3. Februar. Hotel Ttadt Wien. Gerber, Westen, Moor, Edelstein, Wols und Kann, Reisende, Wien. — Reitenfels, Fünf-kirchen. Hotel Elefant. Habe, Gottschee. — SvoboSa, Cites. — Petrzik, Sagor. — Marquis v. Gozani, Wolssbiichl. — Watonigg, Littai. — Pitrouz uns Hlavnik, Kropp. — Schovk, Wien. — Jagrii, BezirkScommissär, Kraiuburg. Hotel Europa. Pfändet, Kfm., Waldmant, und Bach, Wien. — Stiert, Srainburg. — Jemz Äinalia, Laibach. Kaiser von Oesterreich Floriaue'ic, Krainbnrg. Mahren. Leuiger, Kram. — Schmiohosen, Silli. — Grum, Graz. — Wilvmaver, Laibach. — Krauß, Thörl. Theater. Heute: Zum Vorteile Ser Schauspielerin Johanna Krüger. GastvorstellungSes Herrn Stanislaus Leffer. „Ans Ber Gesellschaft." Schauspiel in 1 Acten von Bauernfeld. Morgen: Letzte Gastvorstellung des Herrn Stanislaus Lesser. „Die Schule Bes Lebens." Schauspiel in 5 Anfzügen von Dr. Ernst Ranpach. Wiener Börse vom 1. Aclirnar. Siaatsfoadi. j Octls-33Jarc ] Sperc. Renic, öst.Pap. - 7u -1 70*50' Ho. bto. oft. in ©it6.i 7''65 Jfi-75 t'ojc von 1H54 . . . . :104"50 105* -Lose von i8i>0, ganze 110*V6 m.25 Lose von 1860, giinft. 114-50 uv— Prämiensch. i>. 1864 .|i;18.7.V139'8 Grandcnt.-Obi. @ic6en6ilvi. Uniiurn Actien. Siiiilo-Bank . . . Creditanftalt . . . Derositenvank . . Lscomvie Anftaii Franco - Bank . . HandctSdanI. . . Nationatbank . . Oeft. Bankgcsells. U»i-n-BanI . . . BireinSbank . . . SierkchrSbank. . . Alsöld-Bahn.... Kart Lndwig-Bah» 75‘70j 7 V -78-5fli 78-75 ■1 Lntwia-Ü s. Etisabrt! Kais Kais. „ Etaatsbah» e-iithab» . ctb-t - 3oji . 121. -# lüf.t' .;i h 60 216 75 ,800-~S’l5* . 44 44-25 .. 61 50 «*•-.|i>58--!#»•.-.|i#».—183- -. xS.i.0 99' . 35.50’ 35-75 .1 SÜ-—1 91-. i»9-59liS0.— 234 233.50 «ab» 18S-S6 186- . 290* 291-— .130-7!i!lSV25 96 —, 96-5* 87- - 87-5« 9i-*80 9>i-— 87-—’ 87.25 I Pfandbriefe. Octb*“« Allg. oft. Bob.-Crcbit.s dto. in 33 3.......i Nation, ö. W j Unz. Bob.-Crcditanft.> Prioritäts-Obl. iranz-JoscsS-B«h» JlOi 2r> ii'.50 )est.-Norbwcftüahn .. 9?-oo 96.1* sicbciituirgev . . . ,: 7*>*75 79 25 Staarsbayn..........,uv 141*35 ®übb..(8cl.su 5oo gr. 108*40! ioü-6» dto. Bon» 1224 — 226* — Li . Crekit - Loic...........i6Vtoll«*7S 13"75 ,42» Htubotf* - Lose Wechs.(3Mon.) iiuf|6b. loofl.fiibb.iB Franks. 10>> ft. „ „ Hamburg............. London 10 Bsb. ©teil. Pari« 100 Franc- . • Münzen. Kais. Münz-Ducaten 5-24—15-25— 20-Franc«stück . . . . is-90» jg*»l-Preutz. Kasscnscheine > S)»» i «3' Silber . . .Imvgslios.— 92*30 vs-re 54.05 54.ii 54-05 54-1S 111 - 1,1 1L 44 10 U-1S Telegraphischer Kursbericht am 3. Februar Papier-Rente 70*46 — Silber Rente 75*16 — 1860« etatit« Anisen 109.50 — «ankactien 956. — Lredit 216*76 London 110*95 — Silber 105 10 — » f. Witt, tucaten 525. - 80-ftetu« Btttcke 9*90. f Schmerz erfüllt geben die Gefertigten allen theilnebmenden Freunden und Bekannten die Nachricht, daß ihr innigflßtlitdter Sohn Johann, Schüler der 4. Normalklaffe, gestern früh in seinem 10. Lebensjahre nach kurzem, aber sehr schmerzlichen Krankenlager selig im Herrn entschlafen ist. Das Leichenbegängnis findet heute nachmittags um 4 Ubr von der Todtenkapelle zu St. Christof aus statt. Laibach, 3. Februar 1875. Josef Gerdesic,!. k. Staatsanwalts-Substitut. Amalie Gerdeäic. Bcrstorbrne. D e n 31. Jänner. Maria Kralik, Inwohnerin, SO I, Civilfpital, chronische Lungentuherculose. D e n 2. F e b r u a r. Johann Urbancic, Keuschlcrsfohn, 10 I.. Morast Nr. 75, und Johann Geltest, t. k. tno.tv anwalt Subslitntens Sobii, !> I u. 9 Mm.. Stadt Nr. 268, beide an der Rachenbrönne. — Margaretha Nevak. Instituts« arme, t>5 I., Gradisclavorstadl Nr. 12, Lungenlähmung. Simon Mafck, Viertelbübler, 56 I , Morast Nr. •'.-2, Lungen-tnbercnlose. — Franziska Papier, Heizertzkind, 5 fnge, Polanavorstadt Nr. 51. Convulstonen. — Dem Maximilian Benda, Schneider, sein Kind weibli-sen (Keschlechtes, ', Aide., Stur.de, nvlbgetauft, Stadt Nr 132, Gehirnfchlagfluß. T o dl c ii st a l i st i k. Im Monate Jänner 1874 find 92 Personell gestorben, daveu roairn 49 männlichen und 43 weiblichen Geschlechts. ii’tijrcr-Stfllr. Bei der cinklaistgen Werksschnle in Ttetjeiegg iS vom 1. Avril l. I. an die i'chtetsteilc mit einem Jahresgehalte von 600 fl, dann freier Wohnnng und Beheizung zn besetzen. Bei entsprechender Verwendung wird dem Lehrer eine fünfmalige Oninquennalznlage von je 60 fl. zngestdiert. < Kenntnis einer slavischen Sprache und vorläufig lediger Stand sind erwünscht. .,j Bewerber um dirfe Stelle wollen ihre mit den Zeugnissen der Befähigung iiir ein öffentliches Lehramt belegten Mesnche (60) 3-1 bis 1. März l. I. an die Bergdirection 21"ic£«, Post Wies in stcienuarl einsenden, wobei bemerkt wird, daß auch llnterlehrer, w.lcb!, das Zeugnis der Reife besitzen, competieren können Dank. All«,, welche Di? irdische Hülle unserer lheue-ren dahingeschiedene» Schwester Caroline Dimih zu Giabe xeleitet Hohn, sagen den iicfgerilM= tisten Dank M Hie trauernden Geschwister. || Laibach, cm 1. F.brnar lf75. M iBi 1M1M Grschätts-Ankkigk. ^ct) erlaube n ir l iemit einem hochgeehrten I>. t i'iu blicum die ergebene Anze'ge zu machen, daß ich das ehemals* unter derFiinia ..'bioductiv-S-envssensebaft der Kleiner-macher" am Kirndschaftsplatz ')lr. 233, 1. Stock, neben Zscr HradcczkyLrücke bestandene Geschäft üben n:iieti bade und selbes in, aus gedehnteren Maße unter dev Firma: Vincenz Wenke fort führen werde. . An diese «n,zeige knüpfe ich gleichzeitig die höfliche Bille, das ehrenvolle Vertrauen, welches meine Vorgänger genossen, auch ans mich gütigst übertragen zn wollen, indem ich du-Versicherung beifüge, für solide Arbeit sowie iiir gute und niodert e Stoffe in großer Auswahl Sorge zn tragen, die Arbeit nach der neuesten Fa^vn pro» Pt und billig anszil-fiihreit und mich nur den Wünschen meiner geehrten Kunden unteizuordne». (74) 2— 1 Achtungsvollst Vincenz VVenko, Kleider macher für Civil und Militär. Bci Josef Karinger 9.'ir»aloflf Brr Viiftzu« -- iPcrfd)ltcRUtin, schönes Papier, großer Druck, nur 5 fl. ö W.! — 1. Schillers sämmüiche Teile, die Cotta'sche Ausgabe, in 1 sehr eleg reich mit Gold ver-vierten Binbäadcn, 2 Herders Werke.-fchöne Cotta'sche Ausgabe mit Porträt, seinües Papier,:». Goethe’s Werke, in 16 Bdir, reich vergoldete Prachtein bände, alle drei ülalükcr ni!an inen um nur 12 fl.! — Die Welt in Bildern, mit 50 Stahlstichen berühmtester Künstler ller Korn at), .- D:e :. r. Gi-m.-Ide-Galene in Wien in ihren SDkitcv.onicii, '.f• den Originalen in I Ki'pfer - estochen. mv. 4 fl.! — Pvoit ffoi^Jäger, Bilder 1 aus der Tbirrwe’i. ir:v r .-rose Ccupfeitett Text. ! mit circa 100 n a tr g e! v e u e n !i b b i t d n n g e u , 1874, nur 2'/, ii.! - 1. Das Buch grössten Geheimnisse und Mysterien al'er ekelt nnd Bolke ! vselten und gesucht), 2. X ev.fcerdi.J' ■«1 probate und bewahrte I Slimpathiemittcl. 4 le. beide Werke zus. nur 4 fl.! — ; Indianer-Geschick’en (äußerst spannend), 2 Bde. mit Bild, nur 2 st! — Das Universum in Bildern, Lntii-! den der schönsten Anfi.'.i.n der a»:>"! Eide -feinste Sla!'!-! suche), in Canon, in-v 3 fl.' 1. Der lustige GeselZ- I srhafter, 4 Itc e, die bel-ebleNen Parodien, launigere ! dichte :c. enthaltend, 2. Dr. Eisenbart, neues illustriertes > W^blatt, im Genre der fliegenden Blätter, 1^73, beide ; ;uj mir 2 fl. Album deutsch r Dichter und Dichterin I neu, über 8fO Ottat-feiten stark, mit Goldschnitt, nur 1% fl. I — Die Welt der Vögel, von Michele! und Masins, I gr naturbistor Praü twerk mit 150 seinen Illustrationen, j brillant ausgest.. statt fl. nur x\ st ! Bulvt ers ! Romane, diegrosie den 1 f» e A n s g ade, 31 Theile, jv’. f 4. .ft. • — Scandal - Geschichten europäischer Hofe 2 'i-'fc , zus. nur 3 fl ! —- 1. Egyptische Geheimnisse, 4 Tbeile, über dewädNe Siimpaihiemittel, 2. Abracadabra, Sammlung unbegreiflicher Geheimnisse der Magie, beide Werke (selten und gesucht), zus. 4 st. ! -Das Reich der Luft, 432 gr. Otlaoseilen Text, mit senr vielen «bbilvungen. 2 fl.! - Das berühmte Buch der Welt, Stuttgart, Hoffmann), mit den prachtvollen Siab>stichen und große'- »alnrhistori',' eu ^arbendrnckbildern. 400 gr. 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Paul det Kocks bnme riftische Romane, SO Tbeile, mit 50 feinen Bildern, um f, fl ! 1. Kaltschmidts Fremdwörterbuch (18' 20,0'0 Wörter enthaltend, 2. Baddens Frcya, oder SH der nnd Gedanken der besten deutschen nnd ausländisch« IDichter, beide zus. nur !% fl.! — Illnstr. GescMco| ' der ComtKoae zu Paris, nur 2 fl.! Briefwecfr sei zwischen Schiller und Goethe, vollst, in t> Bdn, I statt 22 fl nur 1 fl.! Reisen im Morgenlands, 1 mit prachtvollen Stahlstichen und Karte, mir 12.- ft.! -i Illustrierte Kriegsgeschichte von 1865 mv: 1874; beide znf. mir s ff. Der Anecdotenjcger, enM l lausende von bum er. (SrsäMnngen, ® d iften, Anetdote» it.! in 10 einzelnen Tbeilen. gr 8. zus. 2 fl.! - Jungt ; Lieder, berausgegeben 01.11 Opiz, Prachtwerk in (SvsSI ' octav, ' ri-'niit gebunden tu t Äold'chniit (vorzügliches 6k| ' r:'\iit), it::r fl.! Da - S. und 7. 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