PaSnina ulatana v gofoviniT Preis Din 1*50 71. Jahrgang prsehelnt wöchentlich siebenmal. Schrfftlettuiig (Tel. fnterurb. Nr. 2670) sowie (Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel. interurb. Nr. 2024): Maribor, Jurciceva ul. 4. BriefL Anfragen Rückporto beilegen. Manuskripte werden nicht returniert Büsö Mr. 127 Mittwoch, den 1?. Mai 1931 Inseraten« u. Abonnements-Annahme In Maribor: Jurciceva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen, monatl. 23 Din, zustellen 24 Din. durch Post monatU 23 Din, für das übrige Ausland monatl. 35 Din. Einzelnummer 1 bis 2 Din. Mariborer Ammin Melfi wieder zerstört Sine neue furchtbare Erdbebenkatastrophe in Ztatien — Mehrere Hundert Menschenopfer? England verläßt Genf? L o n d o n, 12. Mai. „Daily Expreß" veröffentlicht Heute einen Metten Leitartikel, in dem sich das Blatt entschieden für den Austritt Englands aus dem Völkerbund ausspricht. In der in den Nächsten Tagen in Genf zusammentreten-den Tagung des Völkerbundes werde man über die deutsch-österreichische Zollunion Der handeln. Henderson werde zwar sprechen dürfen, die Entscheidung werde jedoch bei Frankreich liegen, das im Völkerbund die Rolle eines Diktators spiele. Das Blatt kommt zur Feststellung, daß Wan Deutschland, das nun schon fünf Millionen Arbeitslose habe, die Möglichkeit ge-d«n müsse, seine Wirtschaftslage zu bessern, da es sonst seinen internationalen Verpflich Zungen nicht werde Nachkommen können. In diesem Fall sei auch Großbritannien Betroffen, das auf die von Deutschland zu leistenden Reparationen nicht verzichten könne Der Artikel schließt mit einem Appell an Ee Engländer, auf den Völkerbund keine Hoffnungen mehr zu setzen, sondern einzig und allein nur noch das Britische Imperium dor sich zu sehen. Schon die nächste Zukunft ™erbe zeigen, daß es für England keinen vmtz mehr im Völkerbünde gebe und daß Großbritannien früher oder später auf die 'Mitwirkung in der europäischen Politik ^rde verzichten müssen. Offenlegung des gegenwärtigen Rüstungsstandes. ® e n f, 12. Mai. Die deutschen Vorschläge Om 25. April auf Offenlegung des gegen* Qrtigen • Rüstungsstandes werden Heute in . ENf veröffentlicht. Die deutschen Vorschlä-?e ie5en die Bekanntgabe aller Rüstungs-0 -en, besonders der ausgebildeten Reser-^ und des gelagerten Materials vor. ine Note der russischen Regierung vom Rpril beschäftigt sich gleichfalls mit der . uerilegung der Rüstungen, spricht jedoch nah Rölkerbundrat das Recht ab, ohne Teilten s!6 bet *m Rat nicht vertretenen Staa-iW.insfchüffe einzusetzen oder Personen zu 9un'mmen' b*e beTt Umfang der Offenle-fellr bie.S Memvärtigen Rüstungsstandes jjr eiien sollen. Die russische Regierung hat sicms m°te Mitteilungen über den Rüstungs spr,,^ Rußlands beigelegt. Ter russische Ein öe,. dürfte dazu führen, daß in den Son-t)ffpUr U^' ber lür die Borberatung der - ulegung der Rüstungen vom Völker- iw“!™ ’n feiner Maitagung eingesetzt wer iUetb t.t^' nU(? russische Vertreter entsendet GiP„fen’ darüber wird mit Litwinow in verhandelt werden. Börsenbericht al11 - ( ch, 13. Mai. Devisen: Beograd York kiß Jn§ 20.295, London 25.23875, New SSie« 7p m' Mailand 27.1625, Prag 15.37 d' Budapest 90.515. Berlin 123.58. durch' ®erchftung3erichctttumicit, hervorgerufcn fertige w °t6ene Nahrungsmittel, bildet die so-beS natürlichen „Franz-Io-^uhlreich 9r ° tS ein wesentliches Hilfsmittel, f-r auch fe toet!ben das Franz-Foscf-Was-ietzmtgaÖDl.e! hochgradigen Gürungs- und Zer« stigem Erfolg^a" Magendarmkanal mit gün- R o m, 12. Mai. Die süditalienische Provinz Basilicata wurde gestern wieder von einem schweren Beben heimgesucht. Die schon beim vorjäh rigen Beben zerstörte Stadt Melsi stand abermals im Mittelpunkt der Katastrophe Die Stadt wurde mit Unterstützung der Regierung inzwischen halbwegs wieder aufgebaut. Durch das gestrige Beben aber liegen wieder Hunderte von Häusern in Trümmern, darunter auch neue, erst vor Monaten erstandene. Ueber Anordnung der Regierung mußten alle beschädigten Gebäude geräumt werden, da Gefahr besteht, daß die Häuser gänzlich einstürzen. Die Bevölkerung verließ in ihrer Panik die Gebäude und kampiert im Freien. Verhinderter Bankkrach In Oesterreich Die Kreditanstalt für Handel und Gewerbe in Schwierigkeiten Die Kreditanstalt für Handel und Gewerbe ist infolge der großen Verluste, mit welchem die Bilanz für das vergangene Jahr abschloß, in große Schwierigkeiten geraten und stand vor dem Zusammenbruch. Volle drei Tage währten die Verhandlungen mit der Regierung und anderen interessierten Faktoren, um eine Sa nieruugsaktion einzuleiten, da sonst eine Reihe von Unternehmungen vom Bankrott der Bank betroffen worden wären. Die Verhandlungen gediehen im letzten Augenblick soweit, daß ein Zusammenbruch verhütet werden konnte. Die Nachricht, daß sich das große Geld- W i e n, 12. Mai. institut vor dem Zusammenbruch befinde, hat in der Öffentlichkeit wie eine Bombe gewirkt. Man erwartete allgemein, daß heute ein Run auf die Schalter der Bank cinsetzen werde. Dank der beruhigenden Erklärung der Regierung und der Presse konnte ein Run vermieden werden. Wie man erfährt, wird eine Sanierung auf die Weise ermöglicht, daß das Aktienkapital der Kreditanstalt um ein Viertel herabgesetzt wird. Die Regierung soll 100 und der Rothschild-Konzern und die Nationalbank je 30 Millionen Schilling zur Verfügung stellen. ©turmtage In Madrid Schwere Ausschreitungen der Massen — Standrecht — Brennende Klöster — Berenguer wieder verhaftet Schon seit zwei Tagen finden unausgesetzt Zusammenstöße zwischen Republikanern und Monarchisten statt, wobei es eine Reihe von Verletzten gibt. Der Haß der Republikaner gegen die Monarchisten ging so weit, daß die Menge die Gcbäu-der der Zeitungen „ABC" und „Debate" in Brand zu stecken versuchte, was jedoch noch rechtzeitig verhindert werde» konnte. Dagegen wurden zahlreiche Verkcmjs-kioske dieser Blätter eingeäschert. Automobile, in denen Monarchisten fuhren, wurden umgestürzt und das Benzin an-gezündet, so daß die Wagen verbrannten. Arbcitermassen veranstalten mit roten Fahnen Umzüge durch die Stadt und lassen sich zu Plünderungen hinreißen. In einer Reihe von Betrieben stellten die Ar beiter die Arbeit ein. Die Wut der Bevölkerung richtet sich auch gegen die Priester. So wurden in Madrid, 12. Mai. der Umgebung von Madrid zehn Klöster in Brand gesteckt. Die Negierung sah sich deshalb zu scharfen Maßnahmen gezwungen und verhängte das Standrecht. Panzerautos durchziehen die Hauptstadt, die von Militär wimmelt. Die Minister juchen die Bevölkerung zu beruhigen, was ihnen jedoch nur teilweise gelingt. Die Regierung erklärt, daß jeder, der an den Ausschreitungen teilnimmt und zum Widerstand gegen die Behörden hetzt, ein Feind der Republik sei und als solcher behandelt werde. Es hat wieder eine Massenflucht der Aristokraten nach Frankreich eingesetzt. Unter ihnen befinden sich auch der ehemalige Innenminister Marquis Hoyas und ein Verwandter des Königs. Der ehemalige Ministerpräsident General Berenguer, der erst vorgestern aus dein Gefängnis entlassen worden war, wurde jetzt über Beschluß des Ministrrrates neu- 1 m. palmira /elfe Ist deessekt parfümiert. Die Zahl der beschädigten Häuser und der Menschenopfer ist bisher noch unbekannt. Nach Privatmeldungen soll das Beben wieder mehrere hundert Menschenleben gefordert haben. Da die Verbindungen mit den betroffenen Ortschaften unterbrochen sind, liegen noch keine authentischen Berichte vor. erdingch nun schon zum dritten Male, festgenommen. Dvumer verzichtet nicht auf die Kandidatur P a r i s, 12. Mai. Mehrere Abgeordnete der Linken suchten den Präsidenten des Senates Do u mer auf und suchten ihn dazu zu bewegen, von seiner Kandidatur für den Präsidentenstuhl abzustehen. Doumer will jedoch aus seine Kandidatur nicht verzichten, da er bereits zweimal Bei den Präsidentschaftswahlen in der Minderheit geblieben ist und jetzt auf Er folg hofft. Außenminister Briand hat jetzt seine Kandidatur offiziell ausgestellt, da er von seinen Anhängern dazu bewogen wurde. Ein neuer Konkurrent ist ihm in der Person des Abgeordneten ,h e n n esst) entstanden, der ebenfalls feine Kandidatur gegen Briand auf gestellt hat. Die allgemeine Meinung geht dahin, daß bei der morgigen Wahl Briand ans dem zweiten Wahlgang als Präsident der Republik hervorgehen wird. Schweres Unglück Paris, 12. Mai. Sechs jugoslawische Landarbeiter, die in Juvissi bei Soissons auf einem Feld beschäftigt waren, das seit Kriegsende unbebaut war, stießen auf eine unter der Erde befindliche Granate, die explodierte und sie hinwegfegte. Drei Arbeiter wurden auf der Stelle getötet, während die drei anderen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht wurden. R o m, 12. Mai. Die litauische Regierung hat in ihrem Streit mit dem Vatikan ihren Gesandten beim Hl. Stuhl Dr. Sanlis abberufen. Man erwartet, daß der Vatikan auch seinerseits den päpstlichen Nuntius in Litauen abberufen wird. Die ungarische Königsfrage. B u d a p e st, 12. Mai. Zu den seit einigen Tagen immer wieder Mus tauchenden Gerüchten über die Einsetzung des Hauses Habs-Burg in Ungarn, die an die bekannte Artikelserie der römischen „Tribuna" anknüpfen, wird von zuständiger Seite erklärt, daß die ungarische Königsfrage erst dann in die Pha sc einer aktuellen Erörterung eintreten könnte, wenn die außenpolitische Bewegungsfreiheit Ungarns wieder hergestellt und ein volles Einvernehmen zwischen den verfassungsmäßigen Faktoren im Lande hergestellt wäre. Die Königsfrage könne nur gelöst werden, ohne daß die Gefahr innerer Unruhen heraufbeschworen werde. Die heutigen Abendblätter sind einhellig der Anschauung, daß die Vorschläge der „Tribuna" und des Chefredakteurs des „Matin", Sauerwein, Ungarn nicht befriedigen können, weil im Fall ihrer Verwirklichung das Land seine Unabhängigkeit verlieren, aber dafür keine territoriale Gegenleistung erhalten würde. Der Dinar stabilisiert Der bisherige faktische Stand unserer Währung nun auch gesetzlich verankert B e o g r a d,. 12 Mai. Seme Majestät der König Unterzeichnete gestern ein Gesetze womit der Dinar gesetzlich stabilisiert wird. Damit ist nun «nch Jugoslawien in den Kreis jener Staaten getreten, deren Währung durch gesetzliche Bestimmungen fixiert ist. Durch dieses Gesetz verändert sich nach nutzen hin nichts, da nur der gegenwärtige, schon mehrere Jahre andauernde Stand unserer Währung, die praktisch schon längst stabilisiert ist, gesetzlich festgehalten und das Verhältnis des Dinars Zum Gold genau bestimmt wird. Das Gesetz besagt zunächst, das; die Geldeinheit des Königreiches Juaosta-niien der Dinar ist, der dem Wert von 26% Milligramm reinen Goldes entspricht (der innere Wert des Dinars bewegte sich schon mehrere Jahre auf dieser Höhe). Die Nationalbank besitzt das Recht zur Ausgabe von Banknoten unter den gesetzlich festgesetzten Bedingungen und hat, solange ihr Privileg dauert, das Geld wesen des Staates zu pflegen. Für diese ihre Tätigkeit ist sie im Sinne des einschlägigen Gesetzes verantwortlich. Tie von der Nationalbank ausgegcüenen Bank noten sind auch weiterhin gesetzliches Zahlungsmittel, doch werden darüber noch besondere gesetzliche Bestimmungen erlassen werden. Die Nationalbank ist im Sinne des neuen Gesetzes verpflichtet, dem Ueeetbrin ger von Banknoten rach vorheriger Bi-diernng am Hsnytsktz der Anstalt in Beograd, auf seinen Wunsch gegen Bold in der sbcrwähnten Relation oder gegen Gslsdesifen nmzntauschen, d. h. solche, die nach den bestehenden gesetzliche» Be-Kmnmrrge» ebenfalls gegen Gvld umge--anscht werden können, wobei der Gegen-«rert für die abseftetetu» Devise« die gesetzliche Relation den Auslagen für die Ausfuhr de5 nicht überschrei- ten darf. Die N---;^«alba«k ist jedoch nur da;:« verpflichtet. Banknoten gegen Gold oder Golddevisen umzutauschen, wenn die selben mindestens im Betrage von 250.000 Dinar präsentiert werden. Die Gold-und die DevisenauKfuhr ist frei. Die Nationalbank mutz auch jede, ihr am Hauptsitz angeLote»« Goldmenge nach dem ob-erwähnten Kurs gegen Banknoten Umtauschen. Die Nationalban! hat dafür zu sorgen, daß ihre Verpflichtungen zu mindestens 35% in Gold- und Golddevisen, davon mindestens zu 25% in reinem Gold, gedeckt sind. Die auf Grund der früheren Gesetze geprägten Gold- und Silbermünzen hören aus, gesetzliche Zahlungsmittel zu fein. Mit besonderen Gesetzen wird die Ausgabe von einer aus Aluminium und Silber bestehenden Legierung geprägtem Kleingeld geregelt. Die Gesamtmenge des Kleingeldes darf jedoch den Betrog von 650 Millionen Dinar nicht übersteigen. Das neue Stabilisierungsgesetz tritt am Vidov dan, den 28. Juni d. I. in Kraft. Otto auf greierefüSen? Angebliche Verlobung mit einer italienischen Königstochter Der bekannte französische Publizist S a u-e r to e i # behandelt, wie „A R e g g e I" schreibt, eingehend die Habsburgerfrage und sagt, daß noch vor kurzem der österreichische Außenminister Dr. Schober und der ungarische Ministerpräsident Graf B e t h-, e n ausführlich darüber verhandelt hatten. Es sei kein Geheimnis mehr, daß die Frage der Rückkehr der Habsburger auf den ungarischen Thron schon lange einen wesentlichen Bestandteil der gemeinsamen Politik beider Staaten bilde. Charakteristisch sei, daß die Veröffentlichung des Wiener Zoll-paktes gerade zu einem Zeitpunkt erfolgte, als die österreichisch-ungarischen Wirtschaftsperhandlungen im vollem Gange waren. Sauerwein schließt daraus, daß Deutschland ein zu enges Bündnis zwischen Wien und Budapest verhindern wollte. In den letzten Tagen waren Meldungen verbreitet, wonach Exkönigin Zita einige Zeit in Ravenna verbringen werde, wo auch B it d a p e st, 12. Mai. | eine Zusammenkunft mit Wnia 53 i iE t o r i E vn a n u e I statifinden soll. H-elsti soll euch die Perlob ung ihres ältesten Sohne-; O t t o mit der jüngsten T chter des italienischen Königspaares perfekt werden. Sauerwein meint, daß Frankreich K? Entwicklung der mit der Habsüurgcrsrage im Zusammenhang stehenden Ereignisse sorgsam verfolgen und mit den übrigen Großmächten Vereinbarungen treffen müsste, um den Treibereien, ein Ende zu bereiten, die den Frieden Europas störest könnten. Frank reich müßte auch mit Italien ins Reine kommen, da es jedermann klar sei, daß Rom große Interessen im Donaubecken besitze und gewisse Ziele verfolge. An zuständiger Stelle werden die im Ausland verbreiteten Meldungen über die bevorstehende Rückkehr der Habsburger auf den ungarischen Thron als phantastische E r-f i n d u n g bezeichnet. Man betont, diese Frage sei gegenwärtig nicht aktuell. Flucht aus Eayeime 21 Tage im Ruderboot auf dem Ozean Wie ein phantastisches Märchen aus 1001 Nacht klingt die Geschichte des Italieners Stefano Blangino, dem es vor kurzem gelungen ist, aus der Hölle der französischen Strafkolonie in Cayenne zu flüchten. Blangino stammt aus der Lombardei. Vor Jahren übersiedelte er mit Frau und Kind nach Monte Carlo, um an der schönen blauen Küste sein Glück zu suchen. Nicht am Spieltisch d. Kasinos, sondern durch fleißige Arbeit wollte sich Blangino eine neue Existenz schaffen. Er eröffnete in Monte Carlo ein kleines Bierlokal und verstand es dann, durch unermüdliche Energie und Sparsamkeit im Laufe von einigen Jahren sein Geschäft groß auszubauen und Besitzer eines schönen Hotels zu werden, in dem Gaste aus aller Herren Länder gern abzusteigen und zu verkehren Pflegten. Auf dem Gipfel seiner Erfolge fiel Blangino eines Tages einer seltsamen und unaufgeklärten Tragödie zum Opfer. Als er einmal in später Nachtstunde in seine Wohnung kam, fand er seine Frau und Tochter in einer Blutlache liegend vor. Me Unglücklichen waren von einem Dolch tödlich getroffen, den eine unbekannte Ver-brecherhand gegen sie führte. Die Kriminalpolizei von Monte Carlo, die bekanntlich ihre Hauptaufgabe in der Vermeidung jedes öffentlichen Aufsehens sieht, verzichtete «uf. das Verhör zahlreicher Hotelgäste und beschränkte ihre Tätigkeit auf die Verhaftung Blanginos. Seine Jacke wies zahlreiche Blut spuren auf, deren Entstehung der Hotelbesitzer daknit erklärte, daß er seine blutende kleine Tochter in den Armen hielt. Die Polizei schenkte dieser Erklärung keinen Glauben. Sie gab sich wenig Mühe, den rätselhast1 M a i l a n d, im Mai 1931 ten Doppelmord aufzuklären und bezichtigte Stefano Blangino des Mordes. Vor dem Schwurgericht des Fürstentums Monaco des Mordes an seiner Frau und Tochter angeklagt, wurde Blangino zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt. Monaco besitzt kein eigenes Gefängnis und liefert auf Grund eines mit Frankreich geschlossenen Abkommens die Verbrecher zwecks Urteilsvollstreckung an die französischen Justizbehörden aus. Zusammen mit einigen hundert französischen Schwerverbrechern wurde Blangino auf das Schiff „La Martiniere" verladen, jene berüchtigte Galeere, die die Zuchthäusler aus Frankreich nach der Deportationskvlonie Cayenne bringt. In einem der vielen Eisenkäfige dieses schwimmenden Infernos eingesperrt, trat Blangino in Gesellschaft von Mördern und Räubern die fürchterliche Reise an. In Cayenne angelangt, stellte sich Blangino als einziges und heiligstes Ziel seines dortigen erbärmlichen Daseins die Flucht nach Europa. Weder die Strapazen der schweren Zwangsarbeit, noch die Qual des tödlichen tropischen Klimas waren imstande, die ungeheure Willenskraft des Mannes zu brechen. Blangino wußte, daß 95% aller Fluchtversuche aus der Strafkolonie zu einem tragischen Ende führen. Wenn die Flüchtlinge in seltenen Fällen der Verfolgung entgehen, fallen sie dem Hun ger, den wilden Tieren oder der Fieberepidemie zum Opfer. Trotzdem entschloß sich Blangino, sein Leben auf cinc einzige Karte I zu setzen, «bin die Bvfrttmg oder den! Tod bringen sollte. Tief religiös und seiner Unschuld bewußt, glaubte er an den Sieg der Gerechtigkeit. Italienische Freunde schickten Blangino von Zeit zu Zeit Geldüberweisungen. Er sparte und gab keinen Pfennig aus, bis er s nach ein paar Jahren eine größere Summe besaß. Er trat mit den Eingeborenen von Cayenne in Verbindung, die ihm für dieses Geld ein 9Meter langes Boot mit 8 Rudern und einem Segel zur Verfügung stellten. Sieben Kameraden schloßen sich dem Vorhaben Blanginos an und flüchteten bei Nacht ; und Nebel mit ihm aus der Strafkolonie, j Es gelang den 8 Sträflingen bis an die Kü-i sie zu entkommen und das Boot zu bestei-: gen. Auf hoher See sahen sich aber die ! Flüchtlinge betrogen. | Statt des versprochenen ausreichenden i Lebensmitteloorrates fanden sie im Boot i nur einige Konservenbüchsen, deren Inhalt für höchstens 5 Reisetage reichen konnte. Es mangelte an Trinkwasser und von den 8 Rudern waren 3 untauglich. Ohne Kompaß, in einem lecken Boot mit durchlöchertem Segel waren die Flüchtlinge den Naturgewalten völlig preisgegben. Einundzwanzig Tage wurden sie vom Sturmwind und Wellengang auf dem Ozean herumgetrieben. Die knappen Vorräte an Lebensmitteln waren schnell verzehrt. Hungrig und dur stig, erschöpft und gemartert lagen die Man ner im Boot, ohne die Kraft aufbringen zu können, die Ruder zu bewegen. Sie schienen unrettbar verloren zu sein und warteten auf den unvermeidlichen Tod in den Ozeanfluten. Am Abend des 22. Reisetages fanden Fischer an der Küste der englischen Insel Trinidad ein Boot, in dem acht Fremdlinge bewußtlos lagen. Sie wurden nach dem Ortskrankenhause gebracht und dort wieder hergestellt. Stefano Blangino wurde durch Unterstützung des italienischen Konsulats die Mög lichkeit gegeben, nach Italien zurückzukehren. Er bemüht sich jetzt um die Wiederaufnahme seines Prozesses, die seine Unschuldigkeit beweisen und ihm die Rehabilitierung bringen soll. Sie Schuld des Minzen TschNjchibu Nachdem die Kaiserin von Japan ihrem kaiserlichen Gemahl vor kurzem die vierte Tochter geschenkt hatte, entstand im japanischen Volke der Glaube, daß der Fluch der Götter über dem kaiserlichen Hause schwebe. Die Götter seien erzürnt, weil einer der Brüder des herrschenden japanischen Kaisers Mutso-Hito eine Ehe geschlossen hatte, die den Göttern nicht genehm war. Es handelt ) um den bekannten Prinzen Tschitschibu. Im Gegensatz zu den anderen Mitgliedern des japanischen Kaiserhauses, die streng die Tradition der alt japanischen Moral befolgen, brach Tschitschibu mit den altjapanischen Sitten u. Gebräuchen, indem er für die europäischen Kulturgepflogcnheiten großes In- teresse auswies und sich als leidenschaftlicher Sportsmann betätigt. Als vor zwei Jahren Prinz Tschitschibu sich entschloß, eine Ehe einzugehen, wählten ihm die buddhistischen Priester und Wahrsager ein Mädchen, das von den Göttern zu seiner Gemahlin bestimmt worden sei. Prinz Tschitschibu wollte sich aber unter keinen Umständen damit einverstanden erklären, daß seine zukünftige Lebensgefährtin nicht von ihm selbst, sondern von dritten Personen, und seien es die hohen Priester Buddhas, erkoren werde. Er erteilte den Priestern eine kräftige Absage und begab sich nach London, wo er kurz darauf die Tochter des japanischen Botschafters heiratete. Da der japanische Botschafter in London nicht zu jenen alten Samuraien-Ge-fchlechtern zählt, die darauf Anspruch erheben durften, sich mit dem kaiserlichen Hause zu verschwägern, wurde die Ehe des Prinzen Tschitschibu als unstandesgemäß erachtet und erweckte am kaiserlichen Hofe großes Mißbehagen. Ter Zorn der Götter traf bereits den älteren Bruder Tschitschibus, den Prinzen Taka-Matzu, dessen Ehe kinderlos geblieben ist. Die uralte japanische kaiserliche Dy nastie, die ohne Unterbrechung fast 2000 Jahre im Lande herrschte, steht somit vor ihrem Ende. Der Kaiser hat keine Söhne, Prinz Taka ebenfalls keine Kinder und Prinz Tschitschibu hat sich selbst durch seine Ehe von der Thronfolge ausgeschaltet. Eine Frau darf aber unter keinen Umständen den Thron Japans besteigen. Gin Löwe beim Schui-unterric&t Me neuzeitliche Pädagogik legt großen Wert auf häufige Anwendung der sogenanN ten augenscheinlichen Unterrichtsmethode. Nur diejenigen Gegenstände und Objekte, die die Schüler mit ihren fünf Sinnen erfassen. bleiben dauernd in ihrer Erinnerung. Dagegen verschwindet aus dem Gedächtnis sehr schnell vieles, was man osts fremden Darlegungen erfährt. Aus dieser Erfahrung heraus lieh sich der Direktor der höheren Mädchenschule in Cincinattt aus dem dortigen zoologischen Garten einen Senden jungen Löwen und zwei Bären, er den Kindern während der Zoologiestnn--de zeigen wollte. In leichten tragbaren Käfigen wurden die Tiere in die Schule gebracht und in der Aula aufgestellt. Die kle--ne Schülerin Vioienne Letzner lief spiest^ in das Zimmer hinein. Das Kind ersäM und schickte sich an, aus dem Saale zu Map ten. Die Klassenlehrerin, die anwesend war, hielt es für nötig, die Angstgefühle des kleinen Mädchens zu bändigen. Sie sagte zw11 Kinde: „Du sollst keine Angst vor den ren haben. Die Tiere sind genau so wie 6H vwi -Cn-tU |UU'U LJ'L-UUU | V i von Gott geschaffen worden und sind und zahm, solange man sie nicht reizt." Lehrerin hatte noch nicht zu Ende gespr^ chen, als der Löwe mit großem Gebrüll de leichten Käfig umstürzte und mitten in ^ Saal sprang. Ein Tatzenschlag des Tier^' und die kleine Vioienne lag am BodAsi Der Unterricht am lebenden Tier in Naturkunde erwies sich als lebensgefälstst ^ Als die Schuldiener mit Revolvern in * Hand den Saal betraten und die Bestie nj derschossen, war die kleine Vioienne bere' tot. Der kleine Kinderschädel war durch 1 Tntzenfchlag des Löwen vollkommen 3e schmettert. SOleuderslugpvft In Verbindung mit den Fahrten Schnelldampfer „Bremen" und des Norddeutschen Lloyd wird zur ®elcZ,flCh nigung der Postbeförderung von und Amerika im Sommerverkehr 1931 ein derpostdienst mit Schleuderflügen tet. Die Vorausflüge von Bord der Do■ fer werden noch mit Reichspost - Nachbn flögen verbünde^. Das ergibt folgend ^ teressante Kombination: Einen ^"0 . Ha- der Abfahrt des Dampfers aus Brc ven fliegt das Nachbvingeflugzeug nMVzie Hafen Köln nach Cherbourg. Dort sin Post dem Dampfer zugeleitet An »o arbeitet das Seepostamt die Sendung ^ ter und übergibt die für den VorauA ^ stimmte Post dem Schleuderflugzeug, etwa 1000 Kilometer vor der ameri Küste nach Newyork startet Bet f2 gchh des kombinierten Schnellpostdiens e/st 0 tung nach Amerika werden Zeitgewi .^. zu 4 Tagen erzielt. Diese schnelle P ^e[t deruug durch Schleuderslug ist ttt ,0. einzig gestehend. Der Erstslug f ^ Mai vom Dord des D. „Bremen 1. Der „Blaubart von Lambaiö" Schrecklicher Doppelmord in der Hermitage — Lanörus' Greueltaten tic blaffen... P a r i s, im Mai 1931. Eines der fürchterlichsten Verbrechen, das die Kriminalgeschichte der letzten Jahrzehnte zu verzeichnen hat, ist eben in der Villa „Hermitage" unweit der proven^alischen Stadt Su.r aufgedeckt worden. Die Borge-s ch i ch t e ist folgende: Vor sechs Jahren — soweit liegen die ersten Mordtaten zurück — wurde Lei dem Besitzer der „Hermitage", P o u c e l, eine junge, vornehme Dame deutscher Herkunft vorstellig, die sich Philomene Billette nannte, u. mit ihrem Mädchennamen Schmidt. Nach kurzen Verhandlungen mietete sic die Billa, die in einer wildromantischen Natur völlig abseits gelegen ist, für eine Dauer von sechs Monaten und bezog sie zusammen mit ihrer Schwester Katharina. Die beiden Damen erhielten öfters Besuch aus Marseille und Paris; nach wenigen Wochen verheiratete sich Katharina, aber der junge Mann, D e t r o u i l mit Namen, starb kurze Zeit später. Aus lauter .Kummet siechte nun auch die Witwe langsam hin, und die vereinsamte Philomene zog noch vor Ablauf der Mietfrist aus der „Hermitage" fort. Deni Eigentümer Poncet fielen sofort ein paar merkwürdige Dinge auf; im ganzen Hanse machte sich ein durchdringender, ätzender Geruch bemerkbar, zerrissene Kleidungsstücke lagen umher, Türklinken waren zerbrochen, die Böden ausgelaugt und frisch geölt. Er teilte seine Beobachtungen dem Chef der Gendarmerie mit, der seinerseits die Staatsanwaltschaft benachrichtigte; es fand eine kurze Besichtigung statt, die jedoch keinerlei Ergebnis hatte, so daß die Angelegenheit als erledigt betrachtet wurde. Bon nunmehv zwei Monaten tauchte sie plötzlich wieder auf, und zwar im Zusammenhang mit einem großangelegten V e r-si ch e r u n g s.s ch w i n d e l, in dessen Mittelpunkt eben die Schwestern Schmidt standen. Und zwar waren sie plötzlich drei statt einer: Philomene, Maria und Katharina, die Neuerstandene. Maria war inzwischen aus Deutschland zugereist, wo noch drei andere Geschwister leben; Katharina war n t e g e st o r b e n: sie hatten in der „Her mitage" ein junges, schwindsüchtiges Mädchen aus Marseille ausgenommen, das nach seinem Tode an Katharinens statt begraben wurde; eine Versicherung von mehreren Hunderttausend Franken fiel dadurch in die Hände der beiden Geschwister. Sie setzten "iese Betrügereien auch späterhin fort, und öwar in solchem Maßstabe, daß ihnen Beträ-9e von rund 2 Millionen Franken auSbe-frchlt wurden. Der Schwindel wurde durch ®meit reinen Zufall entdeckt; ein Mann, der Katharina sehr gut kannte und sogar zu chtern „Begräbnis" gekommen war, traf sie m Marseille und erzählte die Geschichte, vol-et Wut, so am Narrenseil geführt worden j!u sein, bei der Polizei. Die Untersuchung hatte die sofortige Verhaftung der Geschwi-schr Schmidt und eines angesehenen Bür-9et§ von Marseille namens Sarret zur ren Lei •. Ht‘, den ich einen Monat später zur „Hermitage" führen mußte, angeblich zu geschäftlichen Unterredungen. Ich ließ ihn vor mir eintretcn; da krachte ein Schuß, Geriet sprang hervor und entriß dem tödlich Getroffenen Uhr und Brieftasche. Don?! eilte er fort, uns mit strengsten Weisungen zurncklassend. Fünf Stunden später kam er wieder, und zwar in Begleitung einer Fron, die er uns als die Gattin des Herrn vorstellte, der „eben die Fichten zum Harzauskanf besichtigte". Er führte sie in den Speisesaal, um ihr Erfrischungen anzubieten; dabei kam sie dicht an der Leiche ihres Gatten, die nur mit einem Tuche bedeckt war, vorüber. Mir befahl er, das Motorrad im Schuppen an-zuknrbeln; als das Motorrad ratterte, hörte ich vom Speisesaal her einen Schuß und wußte, was geschehen war. Ohne an die Leichen zu rühren, sperrten wir die Billa ab und fuhren in Samts Wagen zusammen nach Marseille, wo wir 100 Liter Schwefelsäure kauften. Zu Hause angelangt, zerschnitt Samt die beiden Leichen und warf die Stücks in eine Badewanne: wir begotzen sie mit der Sau re, und Fleisch wie Knochen lösten sich lang sam ans. Nach drei Tagen war nichts als eine schwarze, gallertartige Maße übrig, die wir ausschöpften und in die Dunggrube warfen. Samt schärfte mir noch ein: Sollte das Verbrechen eines Tages entdeckt werden, so sogst du, du seiest mit einem Manne zusammen, von dessen Ehe- frau überrascht worden, und habest diese in Notwehr erschossen. Ich besitze großen politischen Einfluß, man wird dir nichts anhaben . . ." Soweit die Erzählung Katharinas, die von Philomene Schmidt im Wesentlichen bestätigt wurde. Sarret selber leugnete lange und gestand schließlich, einen Manu namens D u v e r g e r in der Notwehr erschossen zu haben; es sei dies ein Helfershelfer im Versicherungsschwindel gewesen, der ihn nach langen Erpressungen mit dem Tode bedrohte. Der Polizei war zunächst daran gelegen, die Namen der beiden Ermordeten zu erfahren. Es handelt sich dabei um einen ehemaligen Geistlichen namens Louis Ehambon, der nach einem Dorfskandal mit einer jungen Frau namens Blanche geflohen war und nach langen Irrfahrten in Marseille ein kaufmännisches Büro eröffnet hatte. Dort lernte ihn der unternehmende Sarret kennen, der in den Schwestern vorstellte. Philomene mietet für das Paar eine Villa, die nach der Mordatat von Sarret selber und seiner Geliebten bezogemwurde. Man ist in Polizeikreisen davon überzeugt, daß sie bis jetzt erst ein kleines Bruchstück der fürchterlichen Wahrheit in Händen hält. Die ganze Affäre ist mit soviel Geheimnissen umgeben, daß die restlose Aufklärung wohl noch längere Zeit in Anspruch nehmen wird. Landrus Greueltaten selber verblaßen, und der „Blaubart von Gambais" erscheint fast als eine Lichtgestalt dem düsteren Unmenschen von Marseille gegenüber. bende Gatte ließ seine Gattin bei drei Versicherungsgesellschaften versichern. Einige Tage später schritt er zur Ausführung des Mordes. Er wollte ein Unglück Vortäuschen. In dein Eifer, alles aufs Sorgfältigste vorzubereiten, machte er jedoch den entscheidenden Fehler. Er erwürgte die Gattin in einem Zimmer der Wohnung, schlappte die Leiche ins Badezimmer und holte eine Leiter. Diese stellte er nahe dem Gasautomalen, legte ein Zehnpsennigstück auf den Boden und wollte dadurch den Eindruck erwecken, daß die Frau gestürzt war, als sie das Geld in den tiktsau warnten hineinwerfen wollte. Den mtert herreigeho-aa Erst fragte er in ganz ■ rühme:;! Tone: „Nicht 5ve.fit, Herr Kollege j-scher:, ■ mH'?" D:efe .Ruhr machte ihn ver-| dächlia. Die Polizei formte später "Dtstellen, j daß die Gattin ermordet worden war. Die i großen und umnändDDn Vorbereitungen, ! die Dr. Gut-marin machte, haben seinen J mörderischen Plan verraten. ! _ Am 5. Mai dieses Jahres wurde Frau I Anna Bischofs in ihrer Wohnung in der I Grünthaler Straße von einem üaiekann» ren BkchäWM's Mi Verbrechern wurden 8 f* * zum Der vergessene Kragen — Leichenstarre - Nicht beachtete Würgemale - Zu große Umsicht — Ein seltenes Gift — Ein Hut brachte es ans Tageslicht der sich bald als Anstifter des gan-Betruges entpuppte. Sarret ist Redak-wnssekretär eines großen Blattes und hatte, len seinen Wahlfeldzug, den er gegen den Kammerpräsidenten Fernand B o u i s s o n ou führen gedachte, begonnen. Bei der Allgemeinen Sicherheit tauchten alte Erinne-Mgen wieder auf; die nie geklärte Sache jr . der „Hermitage", deren Eigentümer b Ellens nicht müde wurde, von geheimnis-°llen Verbrechen zu reden, die sich in seiner p ® zugetragen haben sollen. Von Beruf Dudwirtschaftsinspektor, hatte er im Garten puren einer gallertartigen Maße entdeckt, e uur mit starker Säure behandeltes Tier-^Nenschenfleisch darstellen konnte. Die eJL sichere und weniger charakterstarke de-: ?ntnrt ^irrde nunmehr in ihrer Zelle Mtfn r^e'^er Ehave-Gefängnisses tage- u. erster* J3 1fnter Kreuzverhör genommen u. sichte ^^dßlich folgende grauenhafte Ge- faeimJLV V ift ein Ungeheuer in »len-Weil- '. r un§ nHc *n fürchterlicher ftorf “"teri°chk hat. Seine Gewalt ist so zeuoe • & ”$t nichts als willenlose Werk-Uns h'n 'einert Händen waren. Er gebot hnJC s',^ermit°9c" zu mieten. Er war bei Bis { , önnzen Versicherungsschwin-orhZmeD6ten' S^us'gen Einzel-»tich mit ^"li 1925 machte er ' ttem Mann von etwa 50 Jah- Ueberraschend schnell ist es der Polizei gelungen, nicht allein den Mörder des Gustav Schwan in der Person des 24jährigen Arbeitslosen Ernst Reins zu ermitteln, sondern ihn auch zugleich zu verhaften. Eine scheinbar unwesentliche Kleinigkeit ist dem Täter zum Verhängnis geworden, der Kragen, der während des Kampfes blutig wurde und den er gegen einen reinen einge-tö-ufcht hat. Alan vermochte die Großwäscherei zu ermitteln, die den Kragen gewaschen hat und ebenso festzustellen, welcher Kunde ihn sortgegeben hatte. Es war ein Konfektionär, der angab, einen Teil seiner Kragen an ein Fräulein Reins verschenkt zu haben, und so kam man auf den Mörder Ernst Reins. Aber auch andere Verbrecher pflegen aller lei Ungeschicklichkeiten zu begehen, die schließ lich trotz des wohlausgeklügelten, gelungenen Planes zu ihrer Entlarvung führen. Direktor Angerstein, der am 1. Dezember 1924 acht Menschen ermordete, dann seine Villa in Brand -steckte und sich selber einige Wunden beibrachte, hätte wahrscheinlich nie des Massenmordes überführt werden können. Er beging jedoch eine Unachtsamkeit. Zu Beginn der Untersuchung erschien sein Märchen, daß Räuber die Villa überfallen und alle Bewohner getötet bezw.. ihn verwundet hätten, durchaus glaubhaft. Dann aber fand die Untersuchungsbehörde einige, nur zum Teil verbrannte Rechnungen, aus denen ersichtlich wurde, daß es im Interesse Angersteins lag, diese zu vernichten. Die Kriminalisten wurden stutzig. Als dann die Obduktion der Leichen ergab, wann der Tod eingetreten und dieser Zeitpunkt mit Angersteins Aussage nicht übereinstimm te, konnte der Mörder überführt werden. Er vergaß eben, daß man an der Leichenstarre die Todesstunde feststellen kann. Ebenso erging es dem ungarischen Ber-sicherungsmörder Dr. Erdelyi, der seine Gattin, die Schauspielerin Anna Forgacs, kurz nach der Hochzeit ermordete. Es geschah in Millstadt in Kärnten. Frau Erdely stürzte in eine 17 Meter tiefe Schlucht. Durch Gestrüpp wurde jedoch ihr Fall verlangsamt, so daß sie zunächst noch mit dem 1 Leben davonkam. Aber die Wunden, die sie davongetragen hatte, waren so schwer, daß sie drei Tage darauf starb. Der Arzt stellte Herzlähmung fest. Nun beging der Gatte eine große Ungeschicklichkeit. Noch bevor seine Gattin begraben wurde, telegraphierte er an die Ver sicherungsgesellschast und bat um dringende Auszahlung der 20.000 Dollar ausmachenden Versicherungssumme. Der Gesellschaft erschien diese große Eile verdächtig. Auf ihren Antrag wurde die Leiche obduziert und dadurch kam es zu der Entdeckung des Verbrechens. Die Aerzte entdeckten Würgemale und Dr. Erdely wurde verhaftet. Halte der Gatte zwei, drei Wochen verstreichen lassen, so wäre sicherlich die wirkliche Todesursache nie bekannt geworden, und der Versiche-rungsmörder hätte die 20.000 Dollar in aller Ruhe beheben können. Interessant ist auch, auf welch seltsame Weise der Bonner Arzt Dr. Peter Richter überführt werden konnte. Dr. Peter Richter hatte ein Verhältnis mit der ehemaligen Krankenschwester Frau Mertens. Mit der Zeit wubde dem Arzt dieses Verhältnis lästig. Er wollte sich um jeden Preis der Geliebten entledigen. Aber da dies nicht so einfach ging, entschloß er sich, sie zu vergiften. Er wollte aber Selbstmord Vortäuschen, und so machte er ihr bei einer Behandlung eine Einspritzung mit Strophantin. Gerade die Verwendung dieses Giftes, das es in Deutschland nur sehr wenig gibt, wurde jedoch Dr. Richter zum Verhängnis; denn als die Leiche obduziert wurde, stellten die Aerz te fest, daß der Tod durch Strophantin eingetreten war. Da dieses Mittel nur Aerzte erhalten, konnte Dr. Peter Richter mit Leichtigkeit überführt werden; denn es lag sehr nahe, daß es nur der Liebhaber selbst verwendet haben konnte. Dr. Peter Richter wurde. verhaftet, und nach anfänglichem Leugnen gestand er, den Giftmord begangen zu haben. Aber auch zu große Vorsicht kann dem Täter verhängnisvoll werden. Der Zahnarzt Dr. Guktmann, der in Schwedt a. 0. seine Gattin mit ausgesuchten! Raffinement ermordete, tft ein Beifv--'' dafür. Der lie- stifen. Der Bandit mißhandelte die Frau derart, daß sie in ein Krankenhaus überführt werden mußte. Dem .Banditen gelang es, nach der Tat zu flüchten, und da ihn niemand gesehen hatte, -und die Polizei vor einer schweren Ausgabe. Aber der Räuber halte in der Eile der Fi'echt am Ort des Uebersalles seinen Hut zur«;gelaufen. Dies führte zu seiner Ent'decrung. Die Polizei stellte nämlich an Hand Fes im Hut befindlichen Firmenzeichens fest, in welchem Geschäft der Hut gekauft war. Einer der Verkäufer erinnerte sich nun, wie der Kunde aussah, und io konnte der 27 Jahre alte Schlosser Johann Jordan verhaftet werden. Der Bandit ist bereits geständig. LLnerhörtes tSiisar Zwei reiche englische Geschäftsleute, Sil-veftre und Sweeft konnten sich vor kurzem wie durch ein Wunder voni Tode erretten. An einer Straßenkreuzung fuhr der Londoner Expreß mit rasender Geschwindigkeit in das Auto, in dem die beiden Kaufleute sich befanden. Die Lokomotive, die mit einer Schnelligkeit von 100 Kilometer in der Stun de sauste, schnitt wie mit einem Rasiermesser die Motorhaube, den Kühler und die Vorder rüder des Wagens ab und schleppte diese Teile des Automobils einen Kilometer weit von der Unglücksstätte. Die ungeheure Schnel ligkeit, mit der der Zug fuhr, war wahrscheinlich die Ursache der glücklichen Rettung der Autofahrer. Die Karosserie des Wagens blieb stehen und erlitt keinen Schaden. Die beiden Herren sind nicht einmal von ihren Sitzen geschleudert worden und konnten sich nach Ueberwindung des Schrecks auf die Bei ne machen. Augenzeugen des Unfalls, die an den Wagen herantraten, um den Fahrgästen die erste Hilfe zu leisten, gerieten in größtes Erstaunen beim Anblick der beiden Autofahrer, die unbeschädigt und kaltblütig dem Wagen entstiegen. Der Autobesitzer Sweeft erklärte, der ganze Zwischenfall habe sich so blitzschnell abgespielt, daß er erst später den Gang der Ereignisse richtig habe erfassen können. EHuhmaOrr - Mönch -Kunstmaler Der bekannte japanische Kunstmaler Fon-jita, der sich in der Seine-Stadt einer ungeheuren Popularität erfreut, hat jetzt einen Konkurrenten in der Person eines zweiten japanischen Künstlers, namens Todo, der in den Kaffeehäusern von Montparnasse in seinem Kimono des öfteren zu sehen ist. Todos Lebensgeschichte ist ziemlich merkwürdig. Sein Vater war Schuster, und der Sohn arbeitete in der väterlichen Werkstatt in einem kleinen Ort in der Nähe von Kioto. In seinen Mußestunden pflegte Todo verschiedene Figuren aus Holz zu schnitzen, die von Kennern als große Kunstwerke angesehen werden. Der junge Mann war von seinem Vater abhängig, der sich unter keinen Umständen damit einverstanden erklären wollte, daß sein Sohn die Werkstatt verlassen und sich der Künstlerlaufbahn zuwenden sollte. Der junge Mann zeigte aber für da? Handwerk wenig Interesse und ergriff jede Gelegenheit, um der Arbeit fernzubleiben Die Maßregelungen des Vaters halfer nichts, und so entschloß sich der alte Schuftet endlich, aus dem Sohn einen buddhistischer Mönch zu machen. Ein Priester Buddhas zu werden, meinte der Vater, sei nützlich u. einbringend., während das künstlerische Me-iier verachtungswürdig sei. Drei Jahre lang hielt sich der junge Mann in einem buddhistischen Kloster unter strenger Aussicht der gotdrsfürchtigen Mönche auf. Er stand schon vor der Welche, als sein Vater starb. Der Sohn begleitete den Vater aus seiner letzten Fahrt, kehrte nach Hause zurück und verkaufte noch am selben Tage die Schuhmacher Werkstatt. Mit dem Erlös ging er nach Europa, nach Paris, wo er eine armselige Man sarße im achten Stock einer Pariser Mietska ferne bezog und das schwere Hungerleben eines Anfängers begann. Dank seiner großen Begabung konnte sich Todo nach ein paar Jahren durchsetzen. Seine Bilder stehen jetzt hoch im Kurs und seine intime Freundin ist die Fürstin Golitzin, die für ihn in den aristokratischen Salons in Paris Reklame macht und ihm in den Lokalen von Montparnasse beim Cocktail Gesellschaft leistet. Vtuj — öle steeitüülenö-iährige Stadt Skizze von Ernst N o v a k. Wohl nur wenige Städte gibt es, die aus eine über zwei tausendjährige Vergangenheit blicken und sich einer gleichen Geschichte rüh men können wie Ptuj. Keltischen Ursprungs, nachher römisch, gehörte Poetivium — wie Ptuj einst hieß — in die Reihe der schönsten Städte und war vorübergehend sogar Residenz römischer Im peratoren. Heute liegt die Vergangenheit sinnvoll aneinandergereiht im Ferk-Museum Und vor dem Stadtturme am Slovens« trg erhebt sich das Orpheus-Monurnent als ' Wahrzeichen illustrer Größe verklungener Zeiten. Eine imposante Uhr mit scheinbar unbeweglichen Zeigern schmückt den Turmausbau des würdigen Rathauses. Des Grasen Herberstein eindrucksvolles Schloß blick: beschirmend auf die Gegenwart herab. Auf eine noch spärlich erhaltene mittelalterliche Romantik. Neben neuen Straßen kleine stein* bepflasterte Gä sichen, aus denen bergauf, bergab unzählige Generationen schritten. Die Fernsicht vom Schloßhof ist wundervoll. Sie erinnert ein wenig an Salzburg; ein wenig an Graz; freilich, ohne das Häusermeer. ohne den regen Verkehr, ohne die unmittelbare Alpennähe. Man erblickt aber die Nähe respektabler Hügel, bewachsen mit köstlichen Weinreben und die voralpine Ba-cherngebirgskette. Und unten am gepflegten Draukai erinnert Ptuj im Sonnenuntergang an eine Schweizer Landschaft, und wenn Mondeslicht den Draustrom silbern färbt, an ein fernes Seengebiet. Ptuj hat vielleicht — mit der Zeitlupe betrachtet — eine Fremdenverkehrszukunft oder könnte zumindest als Sommerfrische Geltung erlangen. Schon der Bahnausblick Mt den Vorbeifahrenden ein, hier mal aus zusteigen oder auf einer Autotour hier unbe Hamid Bernkovens blondes Modell Roman von Gert Nothberg. Copyright by Martin Feuchtwaoger, Halle a. d, Saale. 23. Fortsetzung. Vorläufig! Später würde er ja weiter sehen. Bernikoven wußte, daß das Gemälde, zu dem Rea ihm ihre köstliche Schönheit schenkte, das beste wurde, was er je geschaffen hätte! Und aus diesem Grunde durfte sie nicht mehr aus seinem Leben gehen. Ja, wie dachte er sich das aber dann? Er, der anderntags um diese Zeit ein verheirateter Mann war! Seine Hände ballten sich in ohnmächtiger Wut. Wie tadellos Helge sich benahm! Nichts, aber auch nichts fand er an ihr auszusetzen. Es gab kein Zurück, es gab nur ein Vorwärts. Und dieses Vorwärts trieb ihn unaufhörlich. unerbittlich weiter dem Verhäng nis zu. Denn seine Ehe mußte ein Verhängnis werden; er kannte sich zu gut. Er tonnte nicht Zimmer heucheln, konnte nicht dort Liebe zeigen, wo er keine mehr empfand Es klingelte. Bernkoven richtete sich straff auf. dingt Halt zu machen. Das Städtchen, in malerische Landschaft eingebettet, macht Kur ortstimmung, die wohl von manchem am Fußwege dahineilenden Radfahrer gestört wird. Im kleinen intimen Theater gastieren, öfters Mariborer Künstler, deren Aufführungen mit Interesse begleitet werden. Hingegen haust dort in der Zwischenzeit ein Stummfilmlein, das den Geschmack nicht im mer befriedigt. Im Vereinfache finden zeitweise Veranstaltungen statt, die von erster Güte sind. Bemerkenswert war das Hierweilen der Wiener Sängerknaben, die nur wenige Kleinstädte besuchten. Ptuj hat in jeder Richtung hin eine landschaftlich reich bedachte Umgebung und auch gute Gaststuben. Mannigfaltig sind die Spazierwege. die Ausflugsmöglichkeiten und -bie Gelegenheiten für Jagd, Fischerei. Baden. Tennis usw. Die Bevölkerung ist liebenswürdig und sichtlich bemüht, man möge den angenehmsten Eindruck mitnehmen. Sie scheint alle Vorzüge zu besitzen, die für einen regeren Verkehr wichtig sind, der diesem lieben, einladenden Städtchen an der Drau zu wünschen wäre. Spott ^arsifner FußballMte Am Feiertag, den 14. d. absolvieren die Weißschwarzen das Rückspiel gegen den bekannten Klagenfurter Sportverein „Rapid". Die Kärntner Gäste, die sich in ihrem Lunde eines recht guten Rufes erfreuen, werden diesmal alles daran sehen, um ihre letzte knapp 0:1-Niederlage wieder wettzumachen. Tie Kärntner sind durch ihr flottes Zusammenspiel bekannt, daß sie immer wieder mit Erfolg anbringen konnten. Da in der Mann schuft auch mehrere auswärtige Spieler tätig sind, dürfte Spielstarke des Teams viel gewonnen buben. „Maribor" steht somit vor keiner allzu leichten Aufgabe und wird wohl alle Kräfte aufbieten müssen, um die revanchelustigen Kärntner, auch diesmal mit Erfolg zu bekämpfen. Der Davis-Mp In Zagreb wurden gestern die beiden letzten Einzelspiele zur Erledigung gebracht. Während sich Schaffer im Kampfe gegen Jior S a t o h mit 5:7, 3:3, 0:3 geschlagen bekennen mußte, gelang es dem noch vielversprechenden K u k u l j e v i £ einen großen Erfolg zu Suchen. Kukuljevich der gegen Hijo Taro S a t o h antrat, führte ein ebenbürtiges Spiel vor, durch das er die zahlreichen Zuschauer zu begeisterten Beifalls stürmen herausforderte. Der famose Japaner siegte nur mit größter Anstrengung in fünf Sätzen mit 6:3, 6:2, 3:6, 5:7, 6:2. Das Gesamtergebnis lautet somit 5:0 zu Gunsten Japans. In Helsingfors fertigte A e g y p t e n die Vertreter von F i n n l a n d mit 4:1 ab. Die Ergebnisse lauten: Erahn (Finnland) Rea! Rea, die er nun für lange Zeit zum letzten Male sah! Wie schmerzhaft ihm das Herz plötzlich schlug! Kam sie denn nicht endlich herein? Er hörte ein Paar Frauenstimmen. Dann klopfte es. Frau Eisner meldete: „Fräulein Alfen!" Dann schloß sie die Tür sofort wieder hinter der Eintretenden, denn der Professor hatte es ja so angeordnet, daß Rea nicht erst in das Wartezimmer geführt werden sollte. Er ging dem jungen Mädchen entgegen, streckte ihm die Hand hin: „Herzlich willkommen! Nun wollen wir aber auch gleich beginnen. Ist es heute nicht etwas spät geworden?" I„Ja, Herr Professor! Ich bitte um Verzeihung. Doch ich — ich wollte — ich hatte noch was zu erledigen!" Das Mädchen wich dem flammenden Blick des Professors aus. Sie konnte doch nicht sagen, daß sie stundenlang daheim gemeint hatte. Weil er fortging! Weil er am nächsten Tage einer Frau gehörte! „ Ganz nahe trat er zu ihr, strich liebkosend über das goldblonde Haar. „Wenn ich zurückkomme, werde ich Sie wieder malen dürfen? lind wie haben Sie sichre nächste Zukunft gedacht?" „Ich weiß — noch nicht _ so genau! _ Durch Ihre Güte bin ich für die nächste Zeit * gegen Bahit (Aegypten) 8:6, 6:3, 6:8, 6:3. Grandguillot (A.) gegen Grottenseld (F.) 3:6, 6:3, 6:4, 6:2. Grandguillot - Shukri (A.) gegen Grahn - Grottenfeld (F.) 6:4, 2:6, 6:4, 3:6, 7:5. Grandguillot (A.) gegen Grahn (F.) 3:6, 7:5, 7:5, 6:2. Wa'hit (A.) gegen Grottenfeld (F.) 6:3, 2:6, 6:4, 6:4. In Brüssel standen sich E n g l a n d und Belgien gegenüber. Auch hier wurde der Kampf schon am zweiten Tag entschieden, England siegte mit 3:0. Am Samstag gewannen die Engländer die beiden Einzelspiele mühelos. Austin schlug Lacroix 6:4, 6:4, 6:4, und Perry besiegte Borman 6:2, 6:0, 6:2. Im Doppel siegten die Engländer Perry - Huahes gegen Borman - Lacroix 6:3, 6:4, 6:2“ : Die Altherren „Rapids" und „Lelezni-ears" bestreiten am kommenden Sonntag, den 17. d. ein Freundschaftsspiel, wofür bereits besondere Vorbereitungen auf beiden Seiten getroffen werden. : Auch unsere Leichtathleten starten. Am sonntägigen Meeting das Sportklubs „Jli-rija" in Ljubljana gehen auch die erfolgreichen „2elezni8ar"-Läufer P o d pe 8 a n und H e r i 8 an den Start. Erster wird über 5000 Meter starten, während He-ric das 1000-Meter Laufen bestreiten wird. : „Jlirija" in Maribor. Kommenden Sonntag wird die Mannschaft des SK. Jlirija ein Gastspiel gegen die Eisenbahner zur Durchführung bringen. ---------------- Theater und Kunst Oiationastheater in Mattbor Repertoire Dienstag, 12. Mai: Geschlossen. Mittwoch, 13. Mai, 20 Uhr: „Ein Ereignis in der Stadt Goga". Uraufführung. Donnerstag, 14. Mai, 20 Uhr: „Pusztakavalier". Ermäßigte Preise. Freitag, 15. Mai: Geschlossen. Giadttheater in Vtm Freitag. 15 Mul; 15 Uhr* „Der verzauberte Frosch". ...... 20 Uhr: „Pusztakavalier". (Gastspiel des Mariborer Theaters). Uraufführung in Mariüor. Mittwoch, den 13. Mai findet die Uraufführung des Groteskspieles „Ein Ereignis in der Stadt Goya" des jungen slowenischen Dramatikers Dr. SlavkoGrum statt. Das Werk hat im Ausschreiben des Kultusministeriums um das beste heimische Drama den ersten Preis erhalten. Regie: I. K o v i 8. Szenen-bildet nach Entwürfen des Ing. Arch. C e r= nigoi von Ussar und B o p i k. + Ein Preisausschreiben über Erneuerung der Bühne. Die psychologisch - ästhetische Forschungsgesellschaft in Hamburg ,'eyt drei Preise in Höhe von 2000, 700 uno 300 Mark aus für das Thema „Die Erneuerung der Bühne". Der Wortlaut des Preisausschreibens ist bei Prof. Dr. G. Anschütz, Reinbeck bei Hamburg, zu erfragen mit Geld versehen. Ich lebe sehr sparsam und konnte viel zurücklegen." Ein weiches Lächeln war um seinen Mund. Sein Blick streifte das einfache Kleid,, das sie trug. Dann sagte er: „Wollen Sie auch anderen Herren Modell stehen?" In seiner Stimme schwang ein harter Ton, ohne daß er das wußte. Rea erblaßte jäh. Dann sagte sie leise: „Nein! Ich komme nur, wenn Sie mich rufen. Nur Sie dürfen mich malen." _ Sie wußte wohl nicht einmal, welch ein Geständnis sie ihm machte. All ihre große Liebe lag in diesen schlichten Worten. Bernkoven aber fühlte seine Ohnmacht, das Glück, das da in reinster Gestalt vor ihm stand, festzuhalten. Er trat einen Schritt zurück, sagte mit mühsam beherrschter Stimme: „Ich hätte einen Vorschlag, Fräulein Rea. Bleiben Sie hier mit Frau Eisner zusammen. Ich möchte dieses Haus nicht gern verkaufen, möchte das Atelier behalten. Frau Eisner zahlt Ihnen ein kleines Gehalt, und Sie wohnen gleich mit hier. Es ist ja Platz genug, da ich — mit meiner Frau in der Sebastians-Allee wohnen werde. Und wenn ich wieder arbeite, nach meiner Rückkehr, dann — brauche ich Sie doch, kleine Rea. Ich will noch ein anderes Bild malen." Kino Burg-Tonkino: Der 100%ige deutsche Sprech- und Tonfilm „Fra Diavolo" mit Tino P a 7 i e r a, dem berühmten Tenor. E:n fabelhaft schöner Film! Union-Tonkino: Nur noch bis Mittwoch „Meine Frau — Deine Frau", 100% iger Sprech- und Tonfilm mit Willy Fritsch und Lilian Harvey. —>...-5- -------- Radio Mittwoch, 13. Mai. Ljubljana, 12.15 und 13 Uhr: Reprodw zierte Musik. — 18: Konzert. — 19.30: Russisch. — 20: Konzert. — 21: Abeudmn-stk. — Beograd, 21: Nationalwersen. " 22.05: Abendkonzert. — Wien, 20: Klavierabend. — 22.15: Unterhaltungskonzert. — 23: Jazz. - Brünn, 19.30: D'Alberts Oper „Tiefland". — Toulouse, 21: Konzert. — Budapest, 21: Konzert. — 22.15: Abendmusik. — Rom, 21.05: Konzert. — Prag, 19.20: Konzert. — Mailand, 20.45: Opernübertragung. — Budapest, 21: Finnischer und estnischer Abend. — Anschließend* Zigeunermusik. — Warschau, 20.30: L Achte Musik. — Taventry, 21.45: Mozarts Oper „Zauberflöte", 2. Akt. — 23.30: Tanzmusik- Aus Glovenjgmdec fl. Todesfall. Nach langem und schwerer! Leiden starb die 45jährige Frau Melanie 6 e r n e, die Gattin des Advokaten Dr. Ferdo Cerne, der mehrere Jahre in @Ifl’ oenjgradec tätig war. Die Verstorbene muß te sich im Krankenhause in Ljubljana einer Krebsoperation unterziehen und wurde ua-h der Operation nach Slovenjgradec überführt wo sie aber der schweren Krankheit erlass-Welcher Beliebtheit sich die Verstorbene erfreute, bewies die große Teilnahme am gräbnis. Friede ihrer Asche! sl. Ein Flecktyphusfall. In Start trg erkrankte eine Person an Flecktyphus. Dam dem sofortigen ärztlichen Einschreiten ist eiü Ausbreiten dieser Krankheit nicht zu befürÄ ten. -------»i <«------ Aus Dravogmd g. Renovierung. Die hiesige Marktgemei^ devorstehung, welche Heuer das große @aU „Gasthof zur Post" käuflich erworben läßt dasselbe gründlich renovieren. Auch ha sie die vor dem Hause befindliche gedeckt Kegelbahn niederreißen, die Kastanienbasi-me abstocken, daselbst einen neuen Genius garten anlegen und einen neuen f$ßnej! Zaun anfertigen lassen. Früher glich 6a obenerwähnte Haus schon fast einer R«’11 ‘ jetzt wurde es zu einer Zierde des Markts —*- ■ ■■ - Die Augen des Mädchens schlossen Ü* zwischen den geschlossenen Lidern rannen e>1 paar glitzernde Tränen über die Wangen- „Was ist Ihnen?" , Bernkoven stand dicht vor ihr, ergriff > re schmalen Hände. Und plötzlich, ohne ew Antwort abzuwarten, beugte er sich über ß' küßte den kleinen Mund. Seine Arme rsil sie an sich, hielten sie fest an sich gedrückt. „Kleines Mädel, du, ich liebe dich -7. < küsse dich tot, du kleines, schönes du!" flüsterte er und küßte sie immer ^ ber. ^ Ganz still lag Rea in seinen Armen- ^ Welt ringsum war versunken, nur ^ J Bernkoven war da, der einzige Mensch dieser großen, weiten Welt, den sie mit ss (4 zer Kraft und Sehnsucht liebte! Nichts .j te mehr Raum in ihr, nur er, der sse! , hatte: Ich liebe dich! Und wenn dieses v auch nur ein Traum war! Nur einmal g ^ lich sein, einmal nur, mochte dann da-1 wachen noch so schrecklich sein! , .-m „Mein kleines, süßes Mädel, du, «h.j, dich schon lange. Und es ist doch “ch ^ wenn ich dir das sage, denn — ich 1 ei]t„ nicht mehr frei! Und ich darf dir nicy ^ mal erklären — oder doch, ich will es damit du mich verstehst, Rea, dann nicht schlecht von mir denkst." Die seltsamen, blaugrünen Augen ihn an, lange, lange, dann flüster- „Ich — brauche es nicht zu wmen. Lokale Cßronik Dienstag, den 12 Mai Großer Fabriksbranö Nächtliches Feuer in der Spinnerei der Textilfabrik Doctor in drug — Der Schaden beträgt etwa 700.000 Dinar Ein großer Brand, der heute früh um halb 2 Uhr in der Spinnerei der Fabrik Doctor in drug ausgebrochen war, verursachte einen ganz beträchtlichen Schaden, der aber durch Versicherung gedeckt erscheint. Ueber die Entstehung des Brandes konnte in Erfahrung gebracht werden, daß derselbe durch Selbstentzündung des Baum-wollagers entstanden sein dürfte. In der kritischen Nacht ruhte fast in allen Betrieben die Arbeit. Nur im zweiten Stockwerk des neuen Fabriksgebäudes in der Tvorniska cesta, in dessen Räumen die Spinnerei untergebracht, ist, waren Arbeiter beschäftigt. Gegen halb 2 Uhr früh bemerkte der diensthabende Nachtwächter sowie die beschäftigten Arbeiter, daß sich ein verdächtiger Rauch aus dem Einlegeraum hervorwälze. In wenigen Minuten wurde das gesamte, zur Verfügung stehende Fabrikspersonal alarmiert, welches mit den vorhandenen Löschgeräten das Feuer unschädlich zu machen versuchte. Gleichzeitig wurde die Mariborer Freiwillige Feuerwehr zu Hilfe gerufen, die unverzüglich mit vier Geräten unter dem Kommando ihres Wehrhaupt-mannes Hern V o I l e r am Brandplatz erschien. Die Mariborer Wehr, die mit der großen Turbine, dem Stadtgerät, der Heber« landsturbine und dem Rüstwagen ausgerückt war, nahm die Löscharbeiten mit ganz besonderer Energie auf. Nach der Mariborer Wehr kam auch die Feuerwehr aus Studen-ci unter dem Kommando des Hauptmannstellvertreters Herrn P r e g l herbeigeeilt, während die Feuerwehr der Staatsbahnwerk stritten strenge Bereitschaft hielt. Das entfesselte Element griff rasch um sich und bemächtigte sich bald des gesamten Fabrikstraktes. Durch die ungeheure Ranch- v i 6 und Feldkurat Zavadlal die zeremonielle Vereidigung Vornahmen, hiebei die Bedeutung des Tages betonend. Hierauf hielt der Regimentskommandant, Herr Oberst D o l e n c an die jungen Soldaten eine zündende Ansprache, die tiefen Eindruck machte. Mit der Regimentsfahne und der Militärkapelle an der Spitze kehrten die Rekruten vormittags wieder nach Maribor zurück. m. Trauungen. In den letzten Tagen wurden in Maribor getraut: Josef Jegliö mit Frl. Josefine Majcen, Erwin Kunert mit Frl. Angela Jug, Anton Sernc mit Frl. Otthilie Polanec, Josef Hausmeister mit Frl. Amalie Crvef, Karl Sever mit Frl. Therese Preskar, Fr. Zalovan mit Frl. Elvira Roska, Anton Gobec mit Frl. Hedwig Kos, Franz Ukmar mit Frl. Albine Kosmina, Johann Deutschmann mit Frl. Marie Koder und Ferdinand Dois mit Frl. Antonie Kobula. m. Geschäftssperre am Himmelfahrtstag. Das hiesige Handelsgremium teilt der Kaufmannschaft mit, daß die Geschäfte am Feiertag, den 14. d. den ganzen Tag über gesperrt zu halten sind. m. Das Amtsblatt für das Draubanat veröffentlicht in seiner Nummer 30 u. a. das Gesetz über des speziellen Buchen-Re-sonanzholzes für die Bedürfnisse der Staats Verteidigung, das Reglement über die Ausscheidung von erkrankten und Beaufsichtigung von gefunden Personen aus verseuchten Häusern und das Reglement über die Kontrolle des Trinkwassers. m. Oeffentliche Versteigerung am Hauptzollamte. Am Mittwoch, den 13. d. um 9 Uhr gelangen am hiesigen Hauptzollamte verschiedene Waren zur öffentlichen Versteigerung. m. Die in Maribor wohnhaften Reserveoffiziere, die vom Aerar oder vom Reserve Bluttat nach der Bauernhochzeit Aus dem Gerichtssaale. Der große Senat des Mariborer Kreis-Gerichtes beschäftigte sich heute mit einer Bluttat, die sich am 4. Feber l. I. in 6a= lovci zugetragen hatte. Am genannten Tage fand in Lopersice eine Bauernhochzeit statt, wobei die Burschen bei solchen Anlässen übliche Belustigungen veranstalteten. Die Stimmung nahm sichtlich zu und der Wein tQnn in Strömen. So war es fast unvermeidlich, daß sich die Burschen gegenseitig Mit Tätlichkeiten bedachten. Am heftigsten Eckten sich die Besitzersföhne Franz I u r-^ » i e und Matthias 8 u l e k zu Leibe. \5Ut!ovi5, der hiebei anscheinend den kürzeren gezogen hatte, rief in der allgemeinen Erregung seinem Widersacher zu, daß er 'hn erschießen werde. , Gegen Mittag war das Fest zu Ende und *Ie Burschen begaben sich wieder heimwärts An einer gedeckten Stelle lauerte Jurkoviö seinem Widersacher mit einem Militärge-J°eHr auf und als dieser des Weges kam, jmchte ein Schuß. 8ulek sank, mitten in die Brust getroffen, zusammen und gab bald arauf seinen Geist auf. vMrkoviö, der erst 26 Jahre alt ist, Hatte *lch heute vor den Gerichksschranken zu verantworten. Er gesteht, den Schuß abgefeuert öu gaben, doch sei es zwischen ihm und 8u-später neuerdings zu einer AuZeinan--• 'J^bung gekommen, wobei er von Sitlef 'rofit worden sei. • » der Hauptvevhandlung führ« GR. Dr. L e Z n i k, während LGR. a ®.,n a r t» LGR. Z e m l j i 8 und die ^reisgenchtsrichter A s ch m a n n und vei-u . * Votanten waren. Die Anklage W'3 a^anTDaIt Dr. H o j n i k. Uaapr^s^ -er ^^lratsanwalt in seiner An« hiesia/^Ä Eorb plädierte, setzte sich der . i yc vestbekannte Rechtsanwalt Dr. 8 tor Bmchtmt=h!at!9ercn' sachlichen und juristisch ein bas t 6n Verteidigungsrede dafür Nchüdirnm tE^en aI§ schwere körperliche 1 ; t9un3 mit tödlichem Ausgang gellen entwicklung, welche die brennende Baumwolle verursachte, waren die Arbeiten unserer braven Wehrmänner, die sich diesmal vor eine äußerst schwere Aufgabe gestellt sahen, riesig erschwert. Mehrere Wehrmänner wurden durch die berstenden Scheiben leichter oder schwerer verletzt, einige erlitten durch die schweren Rauchschwaden auch schwere Rauchvergiftungen, sodaß sie fast in bewußtlosem Zustand vom Brandplatz getragen werden mußten. Mit zehn Schlauchlinien, die in kurzer Zeit ungeheure Wassermengen in das Flammenmeer warfen, gelang es den Wehren nach übermenschlichen Anstrengungen in den brennenden Jnnenraum einzudringen und den Brandherd mit Erfolg anzugreifen. Das Feuer hatte indessen bereits bedeutende ‘Dimensionen angenommen. In den Baumwoll-granen und Abfällen sowie in den vielen Papierhülsen fand es reichliche Nahrung, sodaß die Situation recht bedrohlich aussah. Dem energischen und erfolgreichen Eingreifen der Wehrleute war es zu danken, daß das Feuer noch in seinem Entstehungsstadium lokalisiert und eingedämmt und die übrigen Fabriksobjekte, die sich bereits in größter Gefahr befanden, gerettet werden konnten. Nach neunstündiger, äußerst anstrengender Löscharbeit konnte der Brand gegen Morgen völlig bewältigt und unschädlich gemacht werden. Die Mariborer Wehr rückte erst um halb 9 Uhr vormittags ein, während mit den Arfräumungsarbeiten das Fabrikspersonal betraut wurde. Der Schaden der Brandkatastrophe ist beträchtlich. Er wird auf etwa 700.000 Dinar geschätzt, ist aber durch bei englischen und | offiziersverband mit Uniformen beteilt schweizerischen Gesellschaften eingegangenen! wurden, werden vom Militärkreiskvmman-Bersicherungen gedeckt. : do ausgefordert, sich mit derselben Diens- ____________________________________________ \ t a g, den 26. b. zwischen 7 und 12 Uhr r „ , . , . ... ., rr a r, , i zwecks Besichtigung seitens der Stellung»» ä i d.e ^rfell°s stark - fontmiffiotl im Gambrinussaal (Gregoröi- ms Gewicht fallenden Umstande stutzend.; ^ ^ra) zu melden, in denen die Bluttat geichehen konnte Der Gerichtshof stellte sich aber auf den Standpunkt der Anklageschrift und verurteilte den Angeklagten nach kurzer Beratung wegen Mordes und unter Anerkennung mildernder Umstände zu zwölf Fahren schweren Kerkers und zu dauerndem Ehrverlust. Der Verteidiger gab sich mit dem Urteil nicht zufrieden und meldete sowohl die B e-r u f u n g als auch die R e v i s i o n (Nichtigkeitsbeschwerde) an. 2!f|entieruiioeii Verlautbarung des Stadtmagistrats. Für die in den Jahren 1911 bis 1906 geborenen militärvflichtigen Jünglinge finden die Assentierungen vom 20. bis 24. d. in der Gambrinushalle (Gregoreiöeva ulica 44) statt, jedesmal mit dem Beginn um 7 Uhr. Mitzubringen sind: 1. der Ausweis über den eventuellen Militärdienst des Vaters und der älteren Brüder sowie der nicht mehr als ein Jahr alte, vom Pfarramt bestätigte Familienbogen und die Bestätigung der Steuer Verwaltung: 2. die Nachweise über die Vorbildung zwecks Festsetzung der Dienstzeit (mindestens sechs Mittelschulklassen), bei Gewerbegehilfen die Gehilfenzeugnisse; 3. die Bestätigung über die beiden früheren Untersuchungen festgestellte zeitweilige Dienstun-tanglichkcit. Die im Jahre 1907 geborenen, bisher für untauglich befundenen Staatsbe-diensteien wollen den Nachweis über den Staatsdienst erbringen, da in diesem Falle der letzte Stellungstermin bis zum 31. Lebensjahre verlängert wird. Alle Gesuche bzw. Beschwerden gegen die Bemessung der Kaderdienstzeit seitens der Rekrutenkommission sind binnen drei Monaten nach beendeter Assentierung einzubringen, da nachträgliche Eingaben nicht berücksichtigt werden. m. Feierliche Vereidigung der Rekruten. Heute frühmorgens wurde die feierliche Vereidigung der heurigen Rekruten unseres Hausregiments vorgenommen. Die Jungen? nahmen am Exerzierplatz in Tezno Auf- j Beter Theater gastiert am 16. Mai im „So ftellung, worauf Prota Petar T r b o j e-j kolski dom" m Ruse mit dem Kriegsdrama m. Das Theater-Varietee im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses. Die Vorstellungen des Theater-Varietees am Kralja Petra trg begegnen einem immer regeren Interesse. Da sich im letzten Augenblick ein unbekannter Amateur gemeldet und den Champion Mrna herausgesordert hatte, mußte dessen großer Wettkampf gegen den gewesenen Europameister Trj chinski auf heute, Dienstag, verschoben werden. Mrna ging gestern dem strebsamen Amateur scharf an den Leib und legte ihn nach äußerst aufregendem Kampf und nach beiderseits prächtigen Paraden stilrein auf die Schulter. Mrnas Chancen für den Kampf gegen Trschinski sind dadurch sehr gestiegen. Auch das übrige wirklich sehenswerte Programm forderte die zahlreichen Zuschauer zu begeistertem Beifall heraus. m. Die große Akademie unserer Gymnasiasten, die Mittwoch, den 13. d. um 20 Uhr im Saal der „ZadruLna gospodarska Banka" stattfindet, dürfte sich Heuer zu einem kleinen musikalischen Ereignis gestalten. Nun wurde bereits das umfangreiche und zutreffende Programm bekannt-gegeben, welches eine Reihe von bekannten Werken umfaßt. Dasselbe umfaßt Mozarts Ouvertüre „Die Flucht aus dem Serail", die Männerchöre „Dijaska" von Vodopivec und „Poldern v Rute" von Dev, Parmas Lied „Zapoj mi, ;erbf Sie sehen, wie jeder Franzose dasselbe maw • Dort ist das vornehm und elegant!" „Mag sein. Noch eine letzte Frage. WarurU haben Sie auf den Fußboden gespuckt?" „Ist das möglich? Sie haben noch nie dm von gehört, daß in den Balkanlandern Kaffeehausgäste auf den Fußboden Ein echter Balkaner muß auf den Fufstod, spucken. Sonst glaubt man, daß er ein -Isländer ist!" „Sie waren schon in England?" fragte 1 Geschäftsführer den seltsamen Gast. „Noch nie!" „Sie lebten schon in Mekka?" „Noch nie!" „Aber in Amerika waren Sie mal?" „Noch nie!" „In Paris?" „Auch nicht!" „In Sofia, Beograd?" „Auch nicht!" „Dann, warum haben Sie den ^ dem Kopf? Warum haben Sie stch die * ^ he ausgezogen und die Füße aff den ^ gelegt? Warum warfen Sie die Asch> «g# den Stummel in die Tasse: Darum w Sie auf den Fußboden?" . chte* „Damit man nnch für einen metge^ Mann hält." » ei- In diesem Augenblick machte der , ^ ne neue Reise. Es war eine ohne Flugzeug — aus dem .Karree-,- schon ■M' Pole. „Entgegengesetzte Pole ziehen r'J? Oll , logt 6« ®irr in te fco# „ttnlinn“, logt d-r F-d-rmom-müßten sie sich l" am --.equato. ... Näts-l-Lck- Sa&Ienrätfel 1 13 10 14 Sommermonat 2 12 6 5 Wärmespender 3 14 2 15 Biblisches Buch 4 10 11 6 Wasserpflanze 5 4 9 9 Possenreißer 5 2 4 3 Patriarch 6 10 12 6 Blumengöttin 7 6 8 8 Sohn des Adam 8 9 2 11 Futternapf 9 2 10 12 Männlicher Vorname 2 15 7 8 Früchte des Sommers 1 13 8 6 Loses Hanfgewebe 4 16 2 7 Kleiner Prophet 5 4 1 4 Brillenschlange Die ersten und dritten Buchstaben Lösungswörter nennen a) einen deutschen, b) einen russischen Schriftsteller, welche vor rund 15 bezw. 20 Jahren gestorben sind. Ergänzungsausgabe 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 9 e e e e e e e e e e e 1. Stadt auf Sizilien, 2. anderer Name für Marine, 3. alte Münze, 4. Staatenbund, 5. Hafenmole.. 6. Anrichte, 7. Tragödie von Shakespeare. Die fehlenden Buchstaben sind sinngemäß so zu ergänzen, daß in den waagerechten Stechen Wörter von gegebener Bedeutung entstehen. 2m Zaubervalast des Lebens Eine lehrreiche Legende. 01) «Wie nennt sich dieser stolze Bau?" fragte Wundernd der Wankelmütige. «Der Erfolg!", erwiderte der Starke. «Wer errichtete ihn?" »Sie Gabe, die Dir bisher fehlte." «Wo finde ich sie?" «Wandere zielbewusst durch die offenen ^efer Näume und Buchstabe reiht sm* Buchstabe, ihren Namen verkündend." 2.."Wo aber beginnen?", wehklagte der Egerer. , Dir selbst!" tönte es abweilend suruck. Opern filbenrätfel d0\an' 6oie. ße, ten, the, thel, tief, tra, ®iifip„ r°'aim' aan' ve, ver, roei. Aus diesen 6itben L 18 Namen beliebter Opern zu gelesen -Ten Anfangsbuchstaben, von eben boten«« etf,ner) °or 160 Jahren in Bonn ge-— g\: 6 eruhmien Tondichter bezeichnen, sind- 1 ^°uisten der zu suchenden Opern Humperdinİ^ 25a9ner' 2- Lortzing, 3 N. s*U‘nfll' 4- Boieldieu, 5. Mozart. 0. ^effini io0"”' Warschner, 8. Rossini, 9. C ‘II. Richard Strauß, 12 beer' 15 »T'- 19 d'Altwt, 14. Meyer-18. Deiches ' 16' 2co 17. Kienzl, Kreuzworträtsel Bon oben nach unten: 1. Teil des Ober- l 5. «Priester. 6. Hafenmauer, 7. Schlafkabine, körpers, 2. Gebirgstier, 4. jagdbares Getier, 19. geflochtener Fußteppich, 10. Farbe, 11. Ackergerät, 12. Gewässer, 14. Teil der Kirche, 19. Nebenfluß der Mosel. 20. Himmelskörper, 21. männliches Haustier, 22. Kletterpflanze, 23. Teil des Segelwerks, 24. großes Gewässer, 25. Schiffsteil, 26. gekürzter weiblicher Bor name, 28. Ausschank, 30. Unrat. 31. Tatenlust. — Von links nach rechts: 1. Schiffsteil, 3. Wüstenbewohner, 6. körperliches Unwohlsein, 8. Fluß in Thüringen, 10. Tierwohnung, 11. Prophet, 13. Tücke. 15. Verfolgung, 16. Behälter für Cremes, 17. Nibelungen-figur, 18. Ranchsang, 20. Beimträger, 23. Hauptstadt, 24. Zwillingsfluß des Rheins, 26. Ansprache, 27. Fruchtstandes Weins, 29. Schiffszubehör, 32. Lan besteil, 33 Göttin der Morgenröte, 34. Bootsteil, 35. Lebewesen, 36. Tiefland. ZVcdicn-prcisfraac Mit unserer neuesten Wochenpreisfrage nem schwarzen Feld stets 16 ergibt. Dabei kommen wir aus ein gänzlich neues Gebiet, ist aber Bedingung, daß Sie sich die Figur In die tieferstehende KreuzwortrÄselfigur vor dem Einträgen der Zahlen nicht länger sollen Sie keine zu erratenden Worte, son- als eine halbe Minute ansehen und, nachdem Sie dann sofort mit dem Einträgen der Zahlen begonnen haben, keine der bereits eingetragenen Zahlen wieder wusstrei-chen, ausradieren oder verbessern. Haben Sie die Aufgabe in vier Minuten gelöst, ohne eine Zahl [u verbessern, so besitzen Sie einen vorzüglichen Ueberblick für Zahlen. Denn es kommt bei der Lösung der Aufgabe nicht nur auf einwandfreies Zusammenzählen an. Die „B l i tz r e ch n u n g" ist eine neue Art des Gedankentrainings, die Sie sicherlich sehr amüsieren wird. Senden Sie uns-das Ergebnis Ihres Lösungsversuches ein, indem Sie den Zeitungsausschnitt auf eine Postkarte kleben. Für die beste Lösung wird wieder der Buchpreis der „Mariborer Zeitung verteilt. Die Lösungen müssen bis spätestens Freitag abends in der Redaktion der „Mariborer Zeitung" eingetroffen sein und den Vermerk „Wochen-Preisfrage" sowie die Angabe der Lösungszeit tragen. dern Zahlen eintragen. Und zwar sollen Sie in jedes freie Feld eine ein- oder mehrstellige Zahl so eintragen, daß die Summe der Zahlen in den waagerechten und den senkrechten Reihen zwischen dem Rand und ei- Auflösung des letzlen Wochenpreisrütlels Auch Erwachsene dürfen nicht lügen! Die Frage schien diesmal genügend schwer, das bewies die große Anzahl unrichtiger Lö tun gen, die dem Problem mit allen möglichen Mitteln an den Leib rücken wollten. Der Rauch der Zigarre, das herabsallende Zeitungsblatt und viele andere nebensächliche Dinge wurden als Beweismittel ver-sie mußten natürlich aber alle versagen. Nachstehend geben wir die einzig richtige Lösung wieder: im SL', „Aber Vater", sagte die kleine Dora, „da der Spiegel einen viel höheren Standplatz hat als dein Kopf, wenn du liegst, kannst du doch im Spiegel nur Dinge sehen, die sich im obersten -veil des Nachbarzimmers befinden, niemals aber den Tisch, die Kuchenschüsseln und mich!" (Obiges Bild erläutert Doras Erklärung. Sollten Sie aber dennoch Zweifel hegen, so überzeugen Sie sich selbst durch einen sehr einfach durchzuführenden Versuch!) * * * Unter den eingegangenen richtigen Lösungen wurde die Einsendung Berta S t r u ck l, Maribor, TrraLka c. 57 verlest und mit dem Buchpreis versehen. Die Prämie kann jeden Vormittag in der Redaktion der „Mariborer Zeitung" behoben werden. Haui- und Schönheitspflege im Frühjahr Eine schöne, reine und glatte Haut, das ist ein sehr wesentlicher Schmuck des Menschen. Das wissen vor allem die Frauen, u. darum legen sie alle, so weit ihnen ihr äußeres Aussehen nicht gleichgültig ist und dies kann man doch wohl von fast 99% der Frauen behaupten, Wert darauf, der Haut eine sorgfältige Pflege angedeihen zu lallen Dies ist auch gut so, daß sie wenigstens von dieser Seite aus sich dafür interessieren, die Pflege dm Haut ist nämlich noch aus einem anderen, gesundheitlichen Grunde sehr wichtig. Es wird meist übersehen, ist aber deshalb nicht minder wahr, daß wir in der Haut ein sehr wichtiges Organ des menschlichen Körpers haben und daß von seiner Beschaffenheit unser ganzes Wohlergehen in hohem Maße abhängig ist. Die Haut hat nicht nur Schutzfunktionen zu erfüllen, die inneren zarten Organe vor allzustarken Stö ßen zu bewahren und vor allzu heftigen Temperaturwechseln, sondern es sind in der Haut Taufende und Abertausende von Poren eingebettet, durch die die Haut „atmet" und durch die der Körper überflüssige und schädliche Stoffe ausscheidet. Darum ift c-s Auflösungen aus 6er letzten Rälfel-Ecke Auslösung des Kreuzworträtsels.' - 1 | 1 | Wer trennt die Fische? A Auflösung des Gedankentrainings "Die rat. losen Kirchenbauer". Die Zusammensetzung der fünf Einzelteile ist so, wie die Figur zeigt, vorzunehmen. Auslösung des Kreuzworträtsels. U L. M; 1 fl >8 .fl R 1 E ■ rib fl R 1 6 1 TI rOlR T TM fl S T fl RlT E S. fl N $ E N £ Gi fl» L B IK R -fl N G fl D E 1 N N ■ R U 1 N fl fl L fl S E Ein übermütiges Wortspiel. 1. Als er keine Mittel mehr hatte, kehrte er heim (Mittelmeer). 2. Und nun erzählt uns mal, was Ihr auf Eurer Reise gesehen habt! (Malvasier). 3. „Geh nicht auf den Turm Urenkelchen", warnte die Greisin besorgt (Turmuhr). 4. Meinem Papa gelang es, ihn zu beruhigen (Page). 5. Er gehörte zu den Radikalen der Partei (Kalender). 6. Es war schon spät, als ihn Adele fand (Elefant). 7. Der Poststempel verrät, woher er obiges Schreiben erhielt (Herero). 8. Sie mußten pro Portion eine Mark bezahlen (Proportion). von großer Wichtigkeit, daß diese Poren stets geöffnet bleiben. ■Um dies zu erreichen, muß man für regelmäßige und häufige Waschungen der Haut sorgen. Nun trifft es sich gut, daß dieses Mittel zugleich auch unentbehrlich ist, zur Schönheitspflege der Haut, wie ja überhaupt dieses beides im großen und ganzen zusammenfällt, denn nur eine gesunde, normal funktionierende. Haut wirkt schön. Gesichtswaschungen sind möglichst jeden Abend vor dem Schlafengehen m't lauwarmen Was ser u:-*’ einer milden Seife vorzunehmen, um alle Staub- u. ev. Puderteilchen zu entfernen und die Blutzirkulation der Haut neu zu fördern. Das kann man noch dadurch erhöhen, daß man die Haut mit einem Frottierhandtuch nachreibt. Im Frühjahr aber vor allem bietet sich gute Gelegenheit, der Haut das andere, neben dem Wasser besonders wichtige Pflegemittel angedeihen zu lassen, nämlich die Ein Wirkung der Luft. Auch um dieser Schönheitspflege willen sollte man es nie versäumen mindestens ein bis zwei Stunden täglich sich im Freien aufzuhalten. Wenn es aber noch wärmer wird, dann führe man auch, wenn es sich irgend entrichten läßt, regelmäßig Luftbäder durch, um auch die übrigen Hautflächen unseres Körpers, die wegen der sie bedeckenden Kleider in der Regel so schlecht wegkommen, zu ihrem Rech te kommen zu lassen. Die Kleidung ist mit Rücksicht auf die Schönheitspflege der Haut leicht und lose zu wählen. Auch hier kommt uns dabei die wär 'mere Jahreszeit in der Möglichkeit der Durchführung dieser Forderung entgegen, ebenso glücklicherweise die Mode. Auch eine zweckmäßige Ernährung ist von großer Wich tigkeit. Man benutze den Frühling und den Sommer recht ausgiebig dazu, um die grünen Gemüse und die Früchte, die er uns bald spenden wird, zu sich zu nehmen. Das trägt zur Reinigung unseres Blutes, zur besseren Blutzirkulation und damit zur Verschönerung unserer Haut bei. Die Sonne meide man nicht allzu ängstlich, in dem Glauben, daß nur ganz zarte weiße Haut schön sei. Eine durch Luft und Sonne gebräunte Haut macht einen Eindruck von Gesundheit und ist darum auch schön. Aber man verfalle auch nicht in das andere Extrem, die Verbrennung durch die Sonne als Sport zu betreiben, wie das zeitweise, besonders an der See, Mode wird, denn wie bei allem, wirkt auch hier das Ue-bermaß schädlich. Wenn man alle diese „Schönheitsregeln" für eine vernünftige Pflege der Haut befolgt, dann wird man bald die Erfahrung machen, daß man Abstand nehmen kann von den künstlichen Schönheitsmittelchen des Puderns und Schminkens, weil eine gesunde und reine Haut der beste natürliche Schmuck sein wird ohne jede Zutat. Es wird freilich immer welche geben, die es um der Mode willen nicht werden lassen können, die Puderquaste und den Lippenstift zu benutzen, aber sie müssen diesen eingedenk sein, daß sie es auf die Gefahr hin tun, die natürliche Schönheit ihrer Haut zu gefährden, denn die Verstopfung der Poren hemmt die Blutzirkulation und die Ausdunstung und macht die Haut mit der Zeit krank und unansehnlich. JCieiitec A AAAAAAAAAAAAAAAAAAAi Verschiedenes ‘fmrmvmmmT Anleihe auf ersten Satz wird gesucht auf gut erträgliche Häu ser in Maribor. Wegen Verzinsung mündliche oder schriftliche Vereinbarung. Ans. Vw. 5915 Mittqtige Kompagnonin mit 20—30.000 Din. für prima Lebensmittelgeschäft sofort gesucht Gefl. Anträge unter „Sicher" an die Verw. 5936 70 Din. oder 105 Din.: Remarque: „Der Weg zurück", Fortsetzung von ..„Im Westen nichts Neues". 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Borzustellen im Hotel Halbwidl. 5941 HEFHRÜT11HEH ^ von Uhren, Goldwaren, sowie Grammophonen bestens, raschest, billigst MfiEhin urar Gosposka 15. Danksagung. Für die außerordentliche, große Teilnahme an dem Begräbnisse unseres teuren, nun in Gott ruhenden Gatten. Bruders, Onkels usw., des Herrn Franz SAOnberr sagen wir hiemit auf diesem Wege unseren gefühlten Dank. Insbesonders danken wir verehrlichen Geistlichkeit sowie dem gj_ sangverein in Maribor und der Kapelle a senbaimer für die ergreifenden Gesangs- u sikvorträge und Blumenspenden. Auch se: Freunden und Kollegen beider Nationen - - ^4 gedankt. M a r i b 0 r. den 12. Mai 1931. tiefster Trauer: Familie Schönherr. in Chefredakteur und, für die Redaktion verantwortlich: Udo KASPER. — Druck der »Mariborska tiskarna« in Maribor. W.ortUch: Direktor Stanko DETELA. —> Beide wohnhaft in Maribor,