Ar. 85. Sonntag am 9. September 1877. II. Ja Cillitt Ieitil« pf-üau^ek-at!an«-2eit!ngungsl,. Aür CFillf: Mit Post-versrndung: Kiene!jähri>> . . ».«« " ..... ' 8JK) . e.w SKorailiA . . . —.5» »tmcijütTta. . 1.5« . . . I -«»«mjaliri*. . . «.— (•turnt jtuflclnng Cfinzelne Nummern 1 nudäfM kr. Erscheint jeden Donnerstag und Lonntag Morgen». I.issrste wvr-lisn sngsaommsn in »et SnititlioB der „Silkr Ziilnnj,". Her. | ren«ofle Rr. « ,«»chdruikerei »«,> Zohan» Kakulchi. «»«wart» uttiou» Interne flli d>- ..«il>i«r Zeil»«!!" «. «»«!- >» Wen. ua& «a« iievenlendn, Slädte» M liontincme. Jof. «kr. rcnfi in (»taj, it. Cwellt nnd Stattn k aunts. In wie», if. Mutier. 3«it«ita» • 9,| schlaaen. Der russische Verlust soll 1000, der lurti>che aber nur I.'»(> Manu benagen. Im Schipkapassc wüthet eine heftige Schlacht. Alle türkischen Corp» setzen ihre Qffensiobewegungen fort. Die ehematigen Eammandamen des Schip-kapi-sses, welche ihre Positionen ohne genügendem Widerstand verließen, wurden verhaftet nnd werden vor ein Kriegsgericht gestellt. Asiatische Nachrichten besagen, daß I S m a e l Pascha die Russen fortwährend durch RecognoS-cirungen in der Provinz IS r i V a n beunruhigt. Die Russen haben sich bei I g d i r concentrirt. Die Iouniale melden, daß bei V o v a ö zwischen dem Corps Osman Paschas und großen russischen Streilkrästcn eine Schlacht geschlagen wurde. Da« Resultat ist amtlich noch nicht bekannt gemacht. Am 5. September gingen Wolkenbrüche über Bulgarien nieder; auf den Höhen des Balkans liegt Schnee. Die Kriegsoperationen werden durch den schlechten Stand der Straßen behindert. Zwischen ?en Montenegrinern und den Türken wurde eine eintägige Waffenruhe vereinbart, welche am 5. r. M. abgelaufen ist. Politische Rundschau. CiUi, 8. September. Nach der „Deut'chen Zeitung" beabsichtiget die Österreichische Regierung die Steuervorlagen gänzlich von der Tagesordnung abzusetzen und dieselbe» erst nach Erledigung der Ausgleichsgesetze wieder einzudringen. Pester Blätter und auch officiöse Berliner Blätter haben neuerdings die Machricht von einer Begegnung des Fürsten Bi « mark mit dem Grafen A n d r a s s y gebrocht, die allem Anscheine nach wirklich stattfinden wird. In Berlin sino Nachrichten au« o in eingelangt, denen zufolge sich Monsignore Jimeoni. Antonelli's Nachfolger, des Vertraue»« des Papste« nur noch im beschränkten Grase erfreut, seine Stellung soll einigermaßen erschüttert sein. Mac Mahon richtete an die Witwe Thier'« ein Beileidstelegramm. Die Beerdigung soll auf Staatskosten erfolgen und üer Leichnam im In« valivendone beigesetzt werden, fall« die dagegen nichts einivendet, doch zerschlugen sich die Verhandlungen zwischen der Familie und der Re-gierung. daher werden die Feierlichkeiten beim Begräbnisse nur einen privaten Eharacter haben und die Regierung daran nur in so ferne theilnehmen, als sie Thiers die militärische:! Ehrenbezeugungen erweisen wird. Zwischen Griechenland und Serbien soll ein Vertrag zum Behufe eine« Angriffes auf türkisches Territorium zu Stande gekommen sei. Nach der „N. Fr. Pr." hat die große Steuer-Reform'Debatte ungeachtet verschiedener Verta-gilngsgerückitc am 6. Septemler begonnen. Hesterreichischer A-icksraty. Nach zweimonatlicher Unterbrechung fand am 4. September die Wiederaufnahme der Reichs» 'aihsfitzungen stall. Der Präsident Dr R e ch b a u e r eröffnete um 11 Uhr 20 Minuten die Sitzung. Auf der Ministerbank waren erschienen: Ministerpräsident Fürst Adolf A u c r » p e r g, dann die Minister Dr. Freiherr v. Nasser, Dr. v. S l r e m a y r. Dr. Glaser, Dr. U n g e r . Ritter v. C h 1 u m e c k y. Freiherr v. P r e t i S, Dr. Ziemialkowski und Graf v. Man»s-f e 1 d. Der Präsident theilte mit, daß folgende Gesetze die Allerhöchste Sanction erhalten haben, u. z. die Bedeckung der Kosten der gänzlichen D»rcdfübr»lig der tonaureguliruvg bei Wien; Abhilfe wider unredliche Vorgänge bei Creditge-schästen in Galizien und in der Bukowina; Bestimmungen zur Hintanhaltung der Trunkenheit; die Vermchiting des von Freiherrn v. Haan er-richteten Fideicommisses; die Bedingungen und Zugeständnisse für die Sicherung einer ^ocalbahn vo» Wien nach Afpang; die Maxünaltarife für die Personenbeförderung auf Eisenbahnen; endlich die Bedingun en und Zugeständnisse für die Sicher-stellung einer Einmündung der FichtelgebirgSbahn in Eger. Feuilleton. Ein A r a u e n v e r z. Novelle von Harrtet. (Fortsehung.) Der Diener, welcher vorhin Melanie aus d.m Pfarrhau« abgeholt, trat an da« junge Mädchen heran und bot sich an, sie nach Hause zu-begleiten. Die Pastomochter, ihm freundlich dankend, wandte sich zu AlphonS mit deu Woitcn: „Du wirst wohl die Freundlichkeit haben mich nach Hause zu begleiten; übrigens habe ich eine Frage a» Dich zu stellen, die ich noch heute beantwortet haben möchte." Ueberrascht blickten alle auf das junge Mäd-chen. deren sonst so schüchterne Stimme mit einen Mal entschieden selbstbewußt klang, und doch ge-wabrten sie erst jetzt wie todesbleich Melanie war. AlphonS trat an sie heran und faßte unwillkürlich nach ihrer Hand, die sie ihm jedoch rasch entzog, dabei traf ihn ein Blick so kalt und fremd, der die aus seinen Kippen schwebende Frage, ob sie sich unwohl fühle, verstumme» ließ. Schweigend schritt der junge Mann an ihrer Seile die Freitreppe hinav durch die Lindenallee. ES war eisig kalt, der Schnee knirschte wie brechen- des Gla» unter den Füßen der beiden. Ehrenreich zog fröstelnd den Rockkragen seine« Mantels in »ie Höhe. „Deine Frage," unterbrach er plötzlich, das ihm peinliche Schweigen, „wird wol nicht von solcher Wichtigkeit sein, daß die Beantwortung meinerseits noch deute erfolgen soll ? Melanie seufzte auf: „Ja, heute will ich sie beant-woriet haben, denn, wenn ich sie ausschiede, hätte ich vielleicht nimmer den Muth, sie an Dich zu stellen. Es ist eine Lebensfrage, die über unser ganzes ferneres Schicksal entscheiden soll, da ich meine, ein Bund, der noch nicht durch den Spruch der Kirche zur Fessel geworden ist, kann gelöst werden!" Die beiden waren an der langen UrchhosS-mauer angelangt. AlphonS blieb plötzlich stehen: „Wozu sagst Du da« alles mir? Meinst Du etwa, daß ein Ehrenmann so rasch Gelübde brechen kann und wenn er auch —" „Unglücklich für das ganze Leben würde!" setzte da« Mädchen mit leiser zitternder Stimme hinzu, „Ich weiß es schon längst, Du bist nicht mehr der alte treue Freund!" sie legte wie be-schwichtigend die Hand an'» pochende H.'rz: „Ich will Dir auch sagen, was diese Umwandlung in Dir hervorgerufen, weshalb Du mich in der letzten Zeit oft so schwer und tief gekränkt hast: Weil Dein Herz sich einer andern zugewendet, der es für ewig angehört und was kann Dir da noch die Verlobte sein ?" Melanie hielt inne und lang, sam den Blick zu Ehrenreich aufschlagend entrang eS sich mühsam den sträubenden Lippen: „Du liebst Eleonore!" In das Männerantlitz stieg bei dem Schmerzensruf der jungen Verlobten, dunkle Gluth und die Schwere seiner Schuld, seines Verrathe« an dem treuem armen Herzen fühlend senkte er in tiefster Verwurung den Blick scheu zu Boden; während da« Mädchen mit einem erschütternden staut in ihrer Stimme fortsuhr: „Sie ist Dir geistig gewachsen und besitzt all' jene Eigenschaften und latente, die mir leider fehlen. Du hast nie darnach geforscht, ob ich Dir im Gedanken wenig-sten« auf ei» geistiges Gebiet zu folgen vermöchte, das Ella mit so glänzender Redegabe Dir zu widerlegen vermochte. Alle«, alles' verträgt ein Weib eher, als Gl-ichgittigkeit, Geringschätzung oder gar Mitleid; wenn sie ihr Herz dem Manne hingibt, will auch sie von ihm ungetheilte siebe vuo schlägt da« seinige nicht mehr für sie, so muß sie vie Kraft besitzen ihn aufzugeben, den nur mehr das Wort an sie bindet!" „Cu willst mich frei geben!" Wie der ErlösungSrus eines drückenden Be» wußtsein«, das Aufathmen von schweren Sorgen, die wie ein Alp auf der Mküschenseele lasten, klangen AlphonS Worte. Auf der Tagesordnung selbst stand nur ein einziger Gegenstand.- Debatte über die Steuerre-formvorlagen, doch wurde Giaf Dubsky« Äatrag auf Vertagung des Gegenstandes, damit die Clubs Zeit hätten, ihn zu sludircn, mit ^.ajorität angenommen. Für die V«rtagnng waren nämlich der alte Fortfchriit« burger Gymnasium ernannt worden. (Tchnlnachrichten.) Da« Schuljahr 1877/78 am k. k. Staat«gymnasium Cilli wird am l7.Septern der eröffnet. Die Aufnahme der Schüler findet am 15. September zwischen 9 bi« 12 und 2 bis 4 Uhr. dann am 16. Sep-tember Vormittag« bei der Direction statt. Die AusnahmStaxe beträgt 2 fl 10 kr. und der Bei-trag für die Bibliothek 1 fl. Die Wiederholung«. Nachtrags- und Aufnahmsprüfungen finden am 17. d. nach dem Gottesdienste statt. Ebenso beginnt an der hiesigen Lande«» Bürgerschule das Schuljahr mit 17. Sep-tember und findet die Aufnahme der Schüler am 14., 15. und 16. September statt. D i e st ä d t i s ch t n Volksschulen be» ginnen das Schuljahr 1877/78 am 17. Sep» tember 8 Uhr Früh mit dem h. Geistamte. Am 15. und 16. September von 8 bis 12 Uhr Vor» mittag« findet die Ausnahme der neueintretenden und der bereit« die Schule besuchenden Kinder in den Direeti»n«kanzleien statt. Bei derselben ist der Geburtsschein der Schüler oder minb-slen« ein pfarrämtlicher Taufzettel und bei bereit« be« suchenden Kindern nebst letzteren auch die letzte Schulnachricht beizubringen. (Vollzogene Wahlen.) Bei der am 3. 4. und 5. September vorgenommenen Wahl der neuen Gemeinde-Vertretung für die Umgebung Cilli erscheinen als gewählt die Herren, und zwar im 3. W a h l k ö r p e r zu Da« Mädchen preßte die Hand auf da« Herz; so lange schon hatte e« ihr zugeflüstert, daß sie dem Jugendfreunde nicht« mehr galt, nun aber die trostlose Gewißheit sich ihr in seinem Rufe kündete, schien e« fast vor Weh und Schmerz zu brechen! Als der junge Mann in ihr entfärbte« Ant» litz sah, regt« sich in seiner Seele tiefe« Mitleiv gepaart mit grenzenloser Beschämung und beide Hände seiner verrathenen Verlobten fastend, flüsterte er mit einem Ton, in welchem die alte Wärme seiner Stimme lag: „Melanie, nicht heule, nicht jetzt laß un« da« entscheidende Wort sprechen. Ich will, wie Du gehört hast in die Dienste de« Staate« treten und Schloß Raupach so bald als möglich verlassen. Die Entfernung wird es mög. lich machen jene glühende, vielleicht thörichte Leidenschaft zu besiegen — so hoffe ich wenigsten«!* Melanie schüttelte mit einem schneidenden Lächeln, das um ihre Lippen irrte, da« Haupt: „Nein, nein Alphon« ! Sei wenigsten« ehr-lich: Du gibst mich ohne Schmerz, ohne Kraft auf. nur dein bessere« „Ich" sträubt sich dagegen, das einmal gegebene Wort zu lösen. Du hast Dich einfach geirrt, al« Du in der Jugcndgefpielin, die Lebensgefährten erwähltest. Nun denn, Eleonore hat Dich noch zur rechten Zeit glücklich von der Thorheit geheilt, dereinst ein geistlose« Weib zu besitzen." AuSschußmänner: Andrea« Znider 96, Malhäu« Po zu 92, Thoma« Heider 91, Franz Ostrotnik 88, Josef Lednik 79, Anton Skorianc 68 Stimmen und zu Ersatz-m 4 ii n t r n : Martin Kleinanscheg 89, Johann Knetzel 89, Martin Kovatfch 88 Stimmen ; im 2. W a h l k ö r p e r zu A u «> schußmännern: Franz Schorn 42, Anton Malle 42, Marti» S i n d e r 39, Valentin Supane 38, Franz L i p o n * 11 37, Carl S a f 36 Stimmen und zu Ersatzmänner- : Bartlmä S u p a n c 39, LukaS TurnSek 39, Martin Mirnik 39 Stimmen; endlich im 1. Wahl-körper zu AuSschußmänner: Franz Krusiö 17, Josef Svetel 16. Martin WreStr 16, Franz Kodria 15, Josef Le» viönik 15, Malhäu« GliuSek 15 Stimmen und zu Ersatzmännern: Wenzl !F r a n c t 18, Josef P l ö n t n § t f 18, Michael KoroSec 18 St'mmen. Au« den Zahlen der abgegebenen Stimmen ist also ersichtlich, daß die Betheiligung der Wähler an allen drei Wahltagen eine sehr rege war. (Der Advokatentag.) welcher in der zweiten Hälfte d. M. in ' Graz stattfindet, dürste sich eine« zahlreichen Besuche« zu erfreuen haben. Auf der Tagesordnung stehen nebst Ge-schäftSaiigelegenheilen: ein Bankett im Redouten-saale. ein Fest am Hilmer Teiche und «ine Excur-fion nach Deu»'chland«berg. lAerMcheS.) Herr Dr. Hoifcl ist bereit« wieder in Cilli eingetroffen und wird wie alljährlich, den Winter über, feinem ärztlichen Be» rufe nachkommen, Ordination jedoch nur in den Vormittagsstunden vornehmen. (Militärisches.) Da« 10. Jägerbataillon wird dem Vernehmen nach noch im Monate Sep-tember Cilli verlassen und wieder nach seiner früheren Garnison. C«po d'Jstria abmarschiren. (Gefüllte Zigarren.» Vom Tabakärar wurden neue Zigarren in Verschleiß gegeben. Die-selben bestehen aus einem Tabakwickelblatt und und sind gesüllt mit fein geschnittenen Tabak, ihre Bezeichnung ist lit H. A. und können bereit« in den hiesigen Trafiken bezogen werden. < Brand. > In Saldenhofen sind da« Wohnhau« und das Wirtschaftsgebäude de« Grund-besitzer« Georg Echguz sümmt Fahrnissen. Futter und dreißig Stück Vieh abgebrannt. Der Schaden beträgt 5000 fl., di« Versicherung nur 700 fl. lUnglückSfall bei einem Ma növer.) Bei einem letzten Samstag, den 1. d. M. Nachmiuaq«, nächst dem Dorfe Höflein abge» haltenen Manöver ereignete sich, wie au« Brück an der Leicha geschrieben wird, ein Unglück«fall. der allgemein die lebhafteste Theilnahme für den von dem Unglücke Betroffenen hervorrief. An jenem Nachmittage fand eine Fcldübung mit ge-mischten Waffen statt, bei welcher auch die 4. Die beiden waren an dem schmalen Gartet»-psörtchen angelangt, welche« mit einer Mauer ver» bunden, da« kleine Pfarrhan« in der Mitte ein» schloß. Melanie streifte einen schmalen Goldreif von ihrer Hand, e« war der VerlobungSring, den ihr Ehrenreich vor kaum einen Jahre selbst an den Finger gesteckt hatte. „Nun bist Du frei, vollkommen frei!" Ehrenreich fühlte den Goldreif in seine Hand gleiten; er sah in d«S Mädchens stille«, todtenblasse« Antlitz: „O, nicht in Groll und Bitterkeit laß un« auseinandergehen! Ich--" „Kein unnütze« Wort ich beschwöre Dich!" unterbrach ihn Melanie rasch: „Werde glücklich, recht glücklich! Wenn du dereinst von Stufe zu Stufe steigen solltest aus jener Bahn, welche Dir Eleonore vorgezeichnet, gäbe dann der Himmel, daß keine Wolke sich verdüsternd zwischen Dich und dein Glück lege I" Ohne eine Antwort abzuwarten öffnete Me-lanie da« kleine Gartcnpförtchen und rasch in den Garten eintretend, schloß sie e« hastig hinter sich ab. E« war die höchste Zeit, daß ste sich allein befand, da sie mit fast übermenschlicher Kraft AlphonS gegenüber Ruhe und Fassung behauptet hatte. In den kalten, flimmernden Schnee nieder-sinkend, preßte sie die Hände an die heiße, fiebernde. Batterie der 2. Division de« Feld-Anillerie-Regiment« Nr. 7 mitwirkte. Dieselbe hatte ihre Position nächst Höflein und wegen dt« intensiven Rauche«, der bei dem sehr rasch auseinander-folgenden Geschützfeuer sich entwickelte, waren in der unmittelbaren Nähe der Geschosse die einzelnen Objecte von einander kaum zu unterscheiden. Ein Artillerist hatte eben die Patrone in'« beschütz gegeben, dieselbe aber zu tief eingefügt; Vormeister Bicior Winter versuchte e« deshalb, bie Patrone richtig einzufügen. In dem Momente, al» er noch an dem Geschütze herumhantirte, wurde daneben für da« nächste Geschütz „Feuer!" commandirt. Der Artillerist, welcher die Zündschnur de« von Winter bedienten Geschütze« in der Hanv hielt, glaubte, da« Coinmando gelte ihm und zog. ohne aus den Vormeister zu achten, an. In demselben Augenblicke wa- da« Unglück geschehen. Die Pa-trone, anstatt nach vorne hinauszufliegen, entlud sich nach rückwärt«, und zwar mit solcher «Gewalt, daß sie den Vormeister Winter aus mehrere Schritte weit wegschleuderte, ihm hiebei den rechten Unter-arm wegriß und dessen Bestandtheile d>« aus 54 Schritte vom Geschütze weg zerstreute. Die Ver-stümmelung an der rechten Hand war ein« so fürchterliche, daß von dem noch übrigen Stumpfe die Fleischfetzen förmlich herabhingen. Aerzrliche Hilfe war rasch zur Hand, e« wurde dem Ver-unglückten ein Nothverdand angelegt. Winter wurde in da« Lager-^arakenspital üoerführt und ihm dort sofort die Hand bi« zu einem Drittheil de« Oberarme« aniputin. Der Bedauern«werthe, welcher unsägliche Schmerzen litt, schwebte bi« Montag Abend« in veben«gesahr, jedoch hoffen die Aerzte ihn am Lebew zu erhalten. Der Kaiser ließ sich gleich nach seiner Ankunft von dem Artil» lerie-Direclor Generalmajor Müller über den Unfall auSfürlich Bericht erstatten und befahl, dem Kranken die sorgsamste Pflege angedeihen zu lassen. Bon dem Manöver zurückkehrend, suchte der General-Jnspector der Artillerie, Erzherzog Wilhem, den Kranken eigen« im Lagerspitale auf. Er reichte demselben theilnahmSvoll die Hand, sprach ihm Trost zu, erkundigte sich eingehend um dessen Famil en- und Vermöge,i«-Verhältniise und versicherte ihn, daß er für sein ganze« ^eben hin» durch eine anstänoiqe Versorgung erhalten werde. (Elementar Ereignisse in den Alpen. » Au« Windisch-Matrei (Tirol) wird der k. k. Cenlral-Anstalt für Meteorologie unterm 2. «September berichtet: Nach mehreren anhaltend sonnenhellen Tagen, welche die zahlreichen Touristen» züge nach dem Kaiser Thörl und der Gschlößalpe, sowie die Besteigungen des Großglockuer« und Großveiiedigcr« sehr begünstigt hatten, stieg vor-gestern ll'/4 Uhr Vormittag« nordwestlich von Matrei plötzlich ein heftige« ewitter aus, welchem ein Wolkenbruch und in Zwifchenräumen von wenigen Stunden ein dreimaliger furchtbarer 3C ssortstyiing ii» Einlageblatt. IG hämmernde Stirne: Er war frei, und sie namen-lo« elend l — Hell funkelten die Sterne am Firmament! Fröh« lich grüßte sie die lieben Menschenkinder in dem schönen Weihnacht«feste! * • • Ein klarer, sonnenheller Morgen folgte der sternenhellen WeihnachtSnacht. Die Familie Rau-pach faß beim Frühstuck, woselbst die Kinder e« kaum erwarten konnten, daß sie mit der Gouvernante in den Salon eilen dürften, um der Weihnacht«-tanne die köstlich duftenden Süßigkeiten zu benehmen. So oft die Salonthüre geöffnet wurde, richtete Eleonore in gespannter Erwartung den Blick auf dieselbe; da« ungewöhnlich lange AuSvleiben de« Hofmeister« mochte sie, wie da« Raupach fchn Ehe-paar befremden; und als er endlich eintrat, ver-riethen feine bleichen, matten Züge, daß er wol eine schlaflose Nacht, vielleicht in bitteren Selbst-vorwürfen, zurückgelegt, wie aber sein Blick dem de« schönen Mädchen« begegnete, da leuchtete er in der alten unbesiegbaren Leidenschaft auf! Ehrenreich trat an den Schloßherrn heran! „Dürfte ich Sie um eine Unterredung bitten Herr Baron!" Raupach blickte rasch auf und entgegnete mit einem feinen Lächeln: „Vorerst nehmen Sie ihre Beilage zur Nr 85 der „EMier Zeitung". Hagelschlag folgte. Die gefallenen Schlossen waren größer al» Taubeneier und bedeckten mit einer nahezu zwei Zentimeter hohen Eisdecke Höhen und Niederung. Da» seit mehreren Wochen trocken ge-wesene Bett de» Bürgerbache« füllte sich in rasender Schnelligkeit mit tosenden. Holz und Felseublöcken mit sich führenden säimutzig-grauen Wasserströmen. welche so große Verwüstungen und Gefahren befürchten ließen, daß angeblich die Durchgangiöffnungen der hohen Schutzmauern des Bitrgerbache» geschlossen und vcrbarrricadirt. alle Gehstege und Fahrbtückrn abgetragen wurden. Die Massen de« von der sogenannten „Bretterwand" durch den Bürgerlich stürzenden Wassers waren so wuchtige, daß sie bei der Mündnng in den Iselboch, diesen so wie den Tauernbach stauten, wodurch das ganze Tauernthal bi» zum Steiner Wasserfall überschwemmt und in einen großen See verwandelt wuide. Der Blitz schlug mehrere-male in da» Thal, und die furchtbaren Ent-ladungen und Niederschlage endeten erst mich fiebenftündiger Dauer. Die ältesten Bewohner Matreis erinnern sich keines Unwetters von solcher Intensität und Andauer. Der angerichtele Schaden ist vielfach und bedeutend. Das Gewitter begrenzte sich unter den Huben und zog östlich Über den Glocknerkamm. (Räuberischer Uebersall.) Ein Min. Händler aus Leskovetz im Gerichtsbezirke Pettau, welcher in Marburg fünf Euner Wein verkauft hatte und fünf Eimer nach Haufe führte, wurde am St). August zwischen 10 und l l Uhr Rächt» im Wald« bei Fraustauden von sechs Strolche» überfallen. Diese wollten das volle Faß rückwärts vom Wagen herunternehmen; da dasselbe jedoch nur mit hölzernen Reifen beschlagen war. so zer« sprang es und floß der Wein auf die Straße. Durch die Wegnahme de« Fasses wurde nun der Wagen erleichtert und hieb der Beraubte so tüchtig auf die Pferde ein. daß er entfliehen konnte. (Tragische Folge eines Scherzes.) Dieser Tage war in Sarospatak eine Frau am MaroSufer mit dem Ausspülen ihrer Wäscht be-fchäftigt. Der Fluß ist hart >im Ufer nur einige Fuß tief, während er in kurzer Entfernung davon bereit« einige Klafter Tiefe bat. Unweit von der Frau badete da« 8—9 jährige Töchterchen der-selben. Dir Kleine, eine gute Schwimmerin, stieß stark vom Ufer ab und fing dann im kindischen Mutwillen zu schreien an: „Hilfe, Hilfe, ich er-trinke!" Die erschreckte Mutter, dieß für Ernst haltend, stürzt dem Kinde nach und geht unter. Noch einmal tauchen ihre Arme au» den Fluthen empor, die bald daraus eine Leiche auf ihrer Oderfläche tragen. Da» ahnungslose Kind schwamm noch eine Weile lustig neben der Mutter hcr. bi» e» endlich zur Erkenntniß der schrecklichen Wirk-lichkeit gelangte und jammernde Hilsrufe au»stieß, die aber jetzt zu spät kamen. (Sieben Menschen erschlagen.» Aus Krakau meldet man einen grauenerregenden Vor-fall. Am 31. August löste sich von dem neu er-bauten Palais der Krakai»r gegensiitige» Bersi-cherungsgesellschaft da« massive, steinerne Gesims ab und zertrümmerte ein an der Außenseite des Gebäude« angebrachtes Gerüst, auf welchem mehrere Ardeiter beschäftigt waren. Sieben Menschen sind todt und fünf andere schwer verwundert im Schütte aufgefunden worden. Den Bau leitete der städtische „Direktor der Baukunst" Moroc;ew»k>. (Der Blitz und die GaSröhren) Der Berichterstatter eine» Berliner Mattes schreibt: Bei den letzten Gewittern ist mehrfach Gelegenheit gewesen, den Einfluß von Gas« und WasserleitungSröhren auf die Richtung eines ein-schagendt» Blitze» zu beobachten. Die Entführung von Glas- und WasserleitungSröhrcn in Gebäuden, die mit Blitzableitern versehen sind, hat nämlick den Charakter de« Schutze», den die Blitzableiter bis dahin gewährten, wesentlich verändert, indem solche Gebäude zwar gegen Beschädigung me-chanischer Art geschützt. jedoch um so mehr der Beschädigung durch das Feuer ausgesetzt sind. Der Blitz springt nämlich in solche» Ge-bänden meist vom Blitzableiter ab in die Leitung«« röhren und zwar selbst dann, wenn die Entfernung der letzteren vom Blitzableiter IG uns mehr Auß beträgt, und wenn 4 Fuß dicke Mauer» zwischen beiden sich befinden. Ämtsanzeiger. (Auszug aus dem Amtsblatt« vom fi. September) l Erledigungen.) Drei Staatsjtipendien von je st. mit Beginn des Schuljahres 1877/78 an der L I. Hochschule für Bodencullur in Wien. Belege des Gesuches : Mittellosigkeit» Zeugniß, Maturität« Zeugniß emes Gymnasiums oder Oberrealschule an das k. t Ackerbauministerium bis 30. September. (Visitationen.I31 e a I i I sl t *uh. ITrb. Rr. 180aJ Magistrat Cilli der Frau Iosesine Tscheisch am 20 September. 25 Oclobee und 22. November d I. Bor-mittags vom 10 bis 12 Übe M. t Kreisgericht Cilli. Aus dem Gerichtssaale. (Sckwurgerichtsverhandlungen.) Bei der V. SchwurgerichtSsession komme» noch folgende De'irte zur Verhandlung: Donner«-tag den 13. September. Mengemann Franz. Münzversälschung: Freitag den 14. Iurchman» Aloi», Raub; Montag den 17. Podp«t'an Josef, Todtschlag. Hauptverhandlungrn vom 10. bi» 15. Septemb«r. Montag den 10. Divjak Pongraz und Genossen schwere körpl. Beschädigung; Pangerl Josef und Staute Franz. < Diebstahl; Pehanni Johann. Betrug; Weseli Bfnerict, Diebstahl; — Mit! w o dcn \2. Bla/ovic Jobinn, Dirbstahl, Kelcher Josef, öffentl. Gewaltthätigkeit 3. Falles; Slana Thomas, schwere köipl. Bei'chä' digung. Be/.i>' Helene und Kova«- Ioies Dieb-stahl; Komposch Johann, Betrug; sckmigoz Ursula s«?n. und Genossen, Diebstahl; Donner»-tag den 13. Berufsverhandlungen. Samstag den 15. Koren Josef. Diebstahl; Güster Josef, schwere körpl. Beschädigung; Gnaumus Franz. Diebstahl; Drobez Andreas; schwere körpl. Be schädigung; Strechar Johann. Diebstahl; Vukos niak Mathia». Diebstahl. Landwirtschaft, Handel,Industrie. «Die Haushälterin.» In dem Berichte über die ^ehrerconferenz wurde auch betont, daß eine gut« Haushaltungskunte das "Muck der Familie orgründet. daher in dieser Rücksicht schon die Volksschule bet Erziehung der Mädchen das sorgsamste Auge werfen soll. Da damil». al« dieser Bericht in unserem Blatte erschien, weaen Raummangel der Gegenstand nur kurz berührt wurde, so halten wir es für unser« Pflicht die Gedanken de» Berichterstatters üder diese i Gegenstand hier anzuführen. ES heißt unter anderen, da di« Schule die Aufgabe hat. ihre Zögling« für da» V«b«n vorzubereiten, so hat sie auch die Pflicht bei der Wahl des Unterrichtsstoffe» auf d i e Zwecke d e s Haushaltes gebühi end Rück -ficht zu nehmen, nemlich bei dem Mädchen durch die Beibringung derHaushaltungskunde, deren Grundlage die Zoologie, Botanik. Minera-logie, Fisik und Chemie, iteiblt(i)c Handar riten. Zeichnen und vorzüglich da« Rechnen bilden. Da» in die Haushaltung Einschlägig« fun i auch ivcilcrS beim Unterrichte in der Sprache, im »csang«, Turnen, in der Religion, Erdkunde und Gtidiichu hervorgehoben und dkjooder» Ueio. t werden. Aber bei ?cr Wahl und Behandlung de» Stoffe» muß auch auf allgemeine spätere Bedürfnisse de» München« Bedacht genommer w«rden, daher schon vom ersten Schu jähr« angcf.ingt» m «in«r die Fassungskraft der Zögünge angemessenen und die Zeit entsprechenden Weise vorbireiteno vorgegangen, auf der Oberstufe aber zusammengefaßt und er-gänzt werden muß. Schließlich ist es zweckmäßig dem M ädchen beim Austritte au» der Schule eine populär geichriedene Hau»halt»ngskunde zur häuslichen Wieterholung und Befestigung de» Gelernten zur Anschaffung auzuc.upsehlen. Ein solches Buch gehört eoenso gut ii di.- Bibliothek einer «trau, wie ein Kochbuch. ist seldstoerständ-lich für dcn ^andwirth sehr vortheilhast. jetzt schon möglichst genau zu wissen, wie viel rr au Körnern und St,oh ersechsn«! hat. Di S kann er mit Tasse Thee zu sich, dann bin ich gern bereit, Sie anzuhören, zumal ich ihre Wünsche sehr leicht errathen kann, da selbe eine Lebensfrage in sich schließen dürsten!* Eleonore entfernte sich mit den drei kleinen Mädchen, welche jubelnd die reich geschmückte Tanne plünderten, um die sich Tags vorher Alphons und die Gouvernante so sehr bemüht« n. Die Polin trat an eines der Fenster heran und ihre dunklen Augen blickten mit einem träumerischen Ausdruck in den klaren Weihnachtsmorgen hinaus, sie schweiften sinnend über di« eingeschneiten Felder; aber da» kleine Pfarrhaus, welche« so öde und einsam dalag, mieden sie mit ängstlicher Scheu. Weshalb hegte da» stolze, geistreiche Mädchen solche Empfindungen, die sie stet», verächtlich lächelnd, nur feigen Seelen zutraute? Die Flügelthüre de« 'Gemache» öffnete sich und Ehrenreich erschien auf ihrer Schwelle; sein Antlitz war freudig bewegt, al« er sich der jungen Dame näherte, di« ihm unwillkürlich einige Schritte entgegenkam. „Kräulein Eleonore, in wenigen Tagen ver> lasse ich Sckiloß Raupach um durch ein Empfeh-lung«schrciden de« Baron an seinen Freund den Präsidenten von K.....angewiesen, meinen neuen Beruf anzutreten, der mir »ach Ihrer Pro-phezewag viel Glück bringen soll, ich würde ihn mit inniger Freude betreten wenn---" Alphons hielt inne: „Wenn Sie nicht an das Pfarrhau« und Ihre Beziehungen zu demselben zurückdenken müßten J" Um Eleonoren» Mund zuckt« «« wie Spott, während über Alphons Züge ein düsterer Ausdruck flog, der aber rasch einem innern Ausathmen wich, al« er enlgegnete: „Ich habe nichts mehr mit dem Pfarrhaus zu schaffen. — Melanie meine Iugcndgesährti» hat freiwillig unser Verhältniß gelöst; sie gab mir mein Wort zurück, weil, nun ja, weil sie einsehen gelernt, daß es eben eine Irrung war. als ich in ihr die Lebensgefährtin beehrte." In Ella ging eine sonderbare Umwandlung vor sich während Alphon» Worte»; nicht nur leb-hafte Überraschung malte sich in ihre» Zügen wieder, eS war wi« Heller Jubel, der in den schwarzen Augen aufleuchtete und daselbst luden-scbaftliche Erregung wiederspiegelte. Der junge Mann gewahrte nur zu gut die Veränderung in dem schönen Mädchengesicht. und seiner Leibcnjcha't zu Eleono.e nicht n ehr Herr, sprach er in ge-dämpftem Tone sich tief zu ihr niederbeugend und ihre Hand fassend: „Als ich die Pfarror«to.1ter zur Lebensge-fährtin erwählte, wußte ich nicht, daß man in feiner künftige« Hausfrau zugleich sei» Ideal er-blicken muß, wen» man da« Weib wahrhaft und «wig liebt! Ich fand solch ein Wesen und wenn es mir die wiedererlangte Freiheit rauben wollt«, so---" „Würden die eben abgestreiften Fesseln viel» leicht zur Kette", sprach tief erglühend Eleonore. „Oh. zum Rosenbande, da« nie welken und verblühen soll! Von dem ich mich nur zu gern festhalten ließ, wenn das geliebte Mädchen mir die Seligkeit des Hoffen« gewähr«!" Ellas Augen kündeten Ehrenreich wol die Erfüllung seiner Wünsche, da er ihre Hand noch fester faßte und sie an die Kippen drückend flüsterte: „Sie haben mich zum Glücklichsten aller Sterblichen gemacht". So rasch hatte Ehrenreich die ^aum erlangte Freiheit hingegeben. Der Abend dämmerte still herein und Schloß ünd Pfarrhaus hüllte die Nacht gar bald in ihren schwarz:» Schleier. Wenn i ie Sonne am komw.n>«n Tag im Osten emporsteigt, wird sie ein neue« Jahr begrüßen, gleichsam mit ihrem freundlich hellen richte erquicken. Durch die Kraft ihrer Sirahlen keimte, grünte und blühte gar Vieie« in dem verflossenen; freilich Manche« mußte auch welken und sterben, selbst in des lenzes Herr-lichstcn Tagn,. (Fortsetzung folgt.) Sicherheit, wenn er »ach der Ernte gut austgeführte Pro>»ed:mche "oenimnil. Zu diesem Behufe werde- i>i», jeder nfech«neten Frucht 15 oder 20 mittlere Warben aufgewühlt und gedroschen, und die Körner. Stroh und Spreu hievon gemessen und gewogen. Durch einfache Multiplication läßt sich der Wirklichkeit 'ehr nahe kommend berechnen, wie vie! Hcktol te> Weizen. Noggen. Gerste. Hafer tt. und wie viel Mctr. Stroh und Spreu erfcchsnet wurden. Ha, man ein, Fruchtgattung. die von verlcki Irenen Pnr.«llen verschiedene Erträge ver« sprich!, was meisten« der Fall sein wird, so muß vo» ie!>ec ParccUe ein Proh dru'ch vorgenommen wcrden. Zur Bornahme dieser Probei^ruschc ist jtdi ^ >e beste Zeit, damil der Landwirth schon jed» seine Dispositionen bezüglich des zu verkau« senden Quantums ic treffen kann. i Wiener Fr«»»- und Mehlbörse vom 7. Tept.j lOrig.-Telg.) Man notirte per 100 Kilo gtarnnt: Weizen Banaler von fl. 12.40- 12.7». Theiß von fl 12 70—18.lo, Theiß schweren von fl. 12.55— 12 70, Slovakischer von fl. 12 15—12.55. dto. schw. von st. ll.!»0—12.1». Marchfelder von fl. I2.ÜS—12.8", Wala- chischcr von fl —.--, Usance pro Herbst von fl. 11.15—11.20. Roggen Nyirer- und Pesterboden von fl. 8.6—8.80, Slovakischer von fl. 8.70—9.1». Anderer ungarischer von fl. 8.5d—8.75, Oefterreichischer von fl x.70 —9.—. Gerste Slovakische vonst <'.20— 10 -0, t^berungarische von fl. 8.7«—0.40, Oesterreichische von fl. 8.!'«1—9.20, Futtergerste von fl. 7.--7.15. Mais Banaler oder Theiß von fl. 7.40—7.45 Ober-ungarischer von st. 7.30—7.35, Cinquanlin von fl. 7.75 —8.—. aus Lieserung pro Frühjahr von fl. —.-- --. Haser ungarischer Mercantil von fl. 7.15 7.25 dto. gereutert von fl. 7.30—7.45, Böhmischer oder Mährischer von fl. —------ Usance pro Herbst von f!. 705—7.10. Rep» Rübser Juli August von st. 18.50—ls.75, Mob! August September von st. 19.25 —l«>.5t« Hülsenfrüchte. Haidetorn von --8.50. Linsen von 15.--20.— Erbsen von 10.--1Bohnen von 8.--10.50. Rüb » öl: Raffini« prompt von 18.---18.50. Pro Jänner, April von 46.--«7 —, Pro September. December von —.--- . Spiritus: Roher ptompl von IN 75—32.—. Jänner, April von —Mai, August von —.-. Weizenmehl per lOo Kilogramm: Nnninrero 0 von st. 25.50—26.50, Rummero l VON fl. 21.50—25.50. Rummero 2 von st 21.50—22. >0, Rummero 3 von fl. 19.50—20.50. Fremden • Berzeichiiiß. Vom I. bi» 8. September, Hotel Erzherzog Johann Tie Herren: Leo Ritler v Schauer k k. General major au» Laibach. Alfred Baron Zedliy I k Statt-Imkerei Eoncipisi au» Graz Gustav Preiß, Riiender und Friedrich Victor Stteußler, Disponent. beide au Wien öajetan Pachner, Ritler de» königk griechischen Erlöser-Ordens au» Marburg. Gustav Edler von Her-mann k t. Oberst nnd Geniechei aus Graz M Mari noviisch, Reisender au» Ungarn. Anton Oblat, Reisender au» München. Moritz Schwarzenderg, 1 k Notar aus Frai». Ta» Fräulein Betti Franiel, ttammersungser au« Graz H o t e l O ch s e n. Die Herren: Moritz SzepS Herausgeber des N. W TagblatteS. Eduard Hr esadto Techniker. Heinricd Baruch Kaufmann B 6. Berner Reitender und Josef MiTtm-ii« Fabrikant, sämmtlich au> Wie» Jgnaz »ron berger Productenhändler aus Linz G Loo», Reisender aus Trieft Franz Vo^lgruder. Fleischer aus Marburg Tie Frauen: Viktörie Zack, Lebrerin aus Walkers dors. Anna ilorain Wirthin aus Trisail. Agnes von So tari', Kaulmannsgattin sammt Herrn Sohu aus Sissek Eiugeseudct. St. Radigund, am 27. August I .-<77. An den verehrlichen Einsender aus St. Kunigund! Was soll der Mensch machen, wenn er seinen Morgenspaziergang aus den Schocke! vollendet und bei 35° K seine saure Milch gesrühstückt hat? Der Mensch legt sich in den Schallen, bereitet sich durch den Genuß eines start gesalzenen Kiipmit von Türkenobren mit »an«* lartw ü la Bme. wie es uns die Tagesblätter täglich serviren, ein angenehmes VerdauungSgruseln und be-sänsligt endlich seine Nerven wieder, indem er stch fried-same Geschichten aus der Heimat erzählen läßt von der mil dem gesetzlichen Stempel versehenen Schwalbe au« dem Süden, so sich „CiUier Zeitung" nennt und in der Woche zweimal ausstiegt, ganz nach Luthers dreihundert-jährigem Spruch- In der Woche zwier Schadet iveder mir noch dir, Macht im Jahre Hundertvier. Was ist da natürlicher, als daß mich in Sl. Ra digund das Eingesendet aus St. Kunigund besonders interessine. So ein „Eingesendet" ist aber auch wirtlich ein Labsal in der trockenen Wüste der Weitem ignisse, welche un» die „EUlier Zeitung" auftischt Die Persönlichkeit des Schreibers, auch wenn er Pseudonym oder gar nicht zeichnet, wirkt viel plastischer auf den Leser, al» in jenen objectiven Notizen ohne Aus- und Unterschrift, die einer Scheere oder sonstigen Maschine ihre welterschütternde Existenz zu verdanken scheinen. Was Wunder also, wenn mich Ihre ehrenwerle Person besonders intriguirte, zumal Sie ihr durch da» Spanserkelglück, das Sie vor der Bereinsversammlung verschonte, einen appetittlichen Beigeschmack zu geben wußten. Befürchten Sie aber trotzdem nicht, daß ich de-tattifif"! nach Ihrem Namen forschen werde. Sie breiten ja schon durch das Hauptquartier, aus dem Sie Ihre Bulletins dariren. dann durch Ausfälle und Scheinma-növer einen so dichten Schleier der Täuschungen um sich, daß es schwer fiele. Sie unter der Intelligenz von Un-»erste»«r zu entdecken Tamil fügen Sie sich eigentlich ein große» Unrecht bei, denn der commandirende Großfürst würde sicherlich gerne einen Hausen Papierrubel und einige Leib-Kosaten dazu springen lasse», wenn ihm Ihre zwischen den geheimnißvollen Coulisien der Zeirungs-Redaclion verborgenen slralegischen und taktischen Talente verrathen würden und auch Andrassy wäre Ihnen dank bar. wenn Sie ihn endlich einmal über die Ziele seiner Orienlpolitik ausklären würden. Das Portefeuille der auswärtigen Angelegenheilen könnte Ihnen mit der Zeit nicht entgehen, denn Ihre scharfen Augen sind ja noch jung, nicht wahr? oder tragen Sie nur so scharfe Brillen? So aber blühen Sie unerkannt im Verborgenen! In der ersten Spalte, dort wo Sie dem GerichtSsaal-reporler eins am Zeug flicken, hält man Sie für einen Vertheidiger der Vertheidiger und in der zweiten Spalte wieder lreien Sie mil aller Wärme als Defenfor bu-reauerjttiu, auf. Und doch will mir scheinen, als ob Sie monatlich einen Geha» bezögen. Nicht, als ob Ihre Schreibweise zu sreimüthig wäre 3 macht. Sie sagen, daß ein Beamter, der monatlich seine Gehaltsquilwng mit 63 kr. stempeln muß, jährlich eine Slempelgebühr von 7 fl. 16 kr. entrichtet und sehen Sie ein Beamter wird gewiß Jedermann ohne Zehler vorrechnen, daß er auf diese Weise jährlich 7 fl. 56 kr. an Stempel bezahlt. Sie haben sich also verrathen! Ta wir nun schon beim Ernste angelangt sind, will ich Ihnen auch im Vertrauen gestehen, daß ich in jener VereinSveriammlung fehlte, wenngleich ich die ma-Utiöse Bemerkung des Dr. Foregger, daß außer dem Re-gierungScommiffär kein Beamter die Versammlung mit seiner Oegenwart deehrte, aus mich zu beziehen keinen Anlaß h»! e Ich war auch leider nicht durch ein so glück-lichcs Zamilitnereigniß verhindert, wie Sie, obwol mir die Kartenaufschlägeiin noch TagSvorher prophezeit Halle, daß mir e»ieS in'» Haus ftehr Aber hier in St. Radi gund sShri ein gar strenger Herr den Szepter! als ich mich daber heimlich sortmachcn wollte, um mit dem „Mischling" nach Gilli zu >adren, wurde ich unversehens gesaßl. i» nasse Tücher und Tecken gewickelt und hatte nun Gelegenheit darüber stundenlang nachzudenken, wie denn der S nnipruch „der Mensch denkt. Galt lenkt" ge lautet wnm er das Licht der Welt hier in Radiguitd erblickt hätte. Ta ich mich »un einmal jür Steuersachen inleressire. so will ich Ihnen auch mittheilen, wie ich Ihnen geant-wartet haben würden wen» wir beide uns in jener besagten Versam»»lung getroffen hätten. Sie meinen, daß es nicht gleichgütig sei. ob Sie fl. 1«>00 Gehalt mil 50 fl. Steuerabzug oder ob Sie fl, 950 an Gehalt beziehen. Ich aber meine, daß in dem einen wie in dem andern Falle die Frau Beamtin um Einen Gulden nicht mehr Kartoffeln bekommen werd«, als um 100 Kreuzer. Für den finanziellen Effect ist es wol gleichgütig, in welcher Form di« fl. 950 bezogen werden. Es scheint mir aber, daß ein moralische» Mo. ment mitspielt, welches den Beamten bestimmen soll einen nominell höheren (behalt vorzuziehen, wenn er auch durch die Steuer reducirt wird. Wenn z. B an mich die Frage herantrete, ob ich es vorziehe, einen Gehalt von fl. 10*0 weniger eines Steuerabzuges von fl. 50 — fl. 950 oder aber ein Ge-halt von 950 st. ndtu zu beziehen, so würde ich mich unbedingt für da» erst« entscheiden. 1000 fl. haben einen ganz anderen Klang al» fl. 050. — Unsere Zeit, welche sich allgemach gewöhn«, den Werth des Menschen nach den Werth seiner Arie, lasche zu taxiren, richtet auch zum großen Theile den Respect für den Beamlen nach der Gehaltziffer ein und srägt dabei nicht nach den Abzügen, welche auf dem Altare des Vaterlandes zurückbehalten werden. Und noch ein Zweite», was mir wichtig erscheint kommt hier in Betracht. Gegenüber dem Steuerträger, gegenüber allen Wahlberechtigten kann der Beamu mit einem ganz anderen Aplomb austreten, wenn er aus die Steueriumme hinweisen kann, die auch er bezahlt seine persönliche Stellung gewinnt dadurch unbestritten ein bedeutendes Relief. In diesem Sinne stimme auch ich Ihnen bei, daß eS nicht gleichqiltig ist. ob der Beamte Steuer zahlt oder nicht. — Sie berechnen ferner die Steuern, welche der Beamte durch den monatlichen Quittmigöftempel be-zahlt und meinen, daß gar viele Gewerbsleute st. 7. 56 nicht steuern, dabei aber bei Comvtantzahlungen kein Quittungsftempel verausgaben Uebersehen Sie erstens nicht, daß der Gewerbsmann jede Rechnung stempeln muß; halten Sie aber auch gesälligst Umfrage bei allen GewerbSleuten, ob sie denn nichl gerne jährlich 7 fl. 5« kr. bezahlen möchlen, wenn sie keine Verluste bei ihren Kundschaften zu befürchten und zu tragen Hütten, wenn sie nicht im täglichen Kampfe ums Leben dafür Sorge tragen müßten, daß der nächste Tag ihnen und ihren Familien auch wirklich die nöthig« Nahrung ins Haus bring«» werde; wenn ihnen mit einem Worte für alle Tage ihre» Lebens auch für den Fall der Berufsunfähigkeil ein stres Einkommen und eine entsprechende Pension garantin werden, und wenn sie noch überdies 6 Wochen im Jahre ihre Hand in den Schoß legen und auf Urlaub gehen t»»men ohne einen Abzug an ihrem Einkommen zu erleiden; fragen Sie. wenn sie überhaupt zweifeln, welch« Antwort Sie da-raus erhallen werden. Mit fl. 7. 56 scheinen mir diese Beneficien nicht allzu theuer erkauft zu sein. Wenn eine solche ideale Staatseinrichtung getroffen wäre, daß jeder Staats-bürger sein Einkommen vom Staate gesichert und ga rantirt hätte, dann will ich auch für die Ueberzeugung eintreten, daß es nicht nöthig wäre, dem Gewerbsmanne, den die Noth der schweren Verhältnisse drückt oder den Landmann, denn der Hagel die nothdürftigste Nahrung zerschlagen hat, Steuerrückständ« abzuschreiben, ich brauchte Ihnen dann nicht einmal zu antworten, daß der Staat den Beamten zwar keine Steuer abzuschreiben braucht aber jährlich manche Tausende von Gulden an unein dringlichen Gehaltsvorschüssen. Auch ich bin übrigens Ihrer Meinung, daß e» un billig wäre, die Beamten niederer Classe, welch« jetzt von d«r Steuer befreit, in Hinkunft zu belassen uud wenn ich mich erinnere, so stand ja auch in dem Berichte Iber jene Bereinsversammlung. daß der Abgeordnet« Foregger eine gleiche Ansicht entwickelt hat. In dem einem Punkte aber kann ich endlich «il Ihnen nicht übereinstimmen, daß nämlich von 1000 Ge-schästsleri-en sicherlich 10 chr Einkommen nichl strenge der Wahrheit gemäß falireo. Ich will daran nur ein Wörtchen ändern um mein« Meinung auszudrücken. Statt des Wörtchenö „nichl" ist das Wörtchen .kaum-einzusetzen. Sollten Ei« mir die Ausklärung geben, daß diese Meinungsdifferenz ihre Entstehung nur dem Irrthume des Truckers zu verdanken hat, so würden wir auch in diesem Punkte harmonisch zusammenklingen und würden uns insbesondere in dem Wunsche treffen, ein Mttei zu finden, welche» alle Staatsbürger zu so wahrheil»-liebenden und pünktlichen Steuerträgern macht, wie e» die Beamten sind. So beiläufig hätte ich Ihnen replicirt. Ist e» unbescheiden zu fragen, welche Tuplil Sie darauf erstattet hätten? X, X. X. Eourle der Niener Börse vom 7. Srptemver 1877. Äoli'rciitc...........74.80 Einheitliche Staatsschuld in Noten . . 64. tO „ „in Silber . 67.35 1860er Slaal» Anlehenslosc .... 111.80 Bankactien...........847.- Crttitacten ......201.25 l'onPtm............119.30 Silber ............104.75 Napoleoud'or.......... 9.56 ft. k. Miluzducaten........ 5.71 100 ÄeichSmark ........58.65 2 Wohinneren im 3aok'1usche^,schen Haus sind vom 1. Oktober au zu beziehen. Jede Wohnung ist gassenseitig, hat :t Zimmer, Küche. Speise. Holzlage, Keller and Boden-Antheil; eine Wohnung ist im 1., die andere im 2. Stock. 368 1 Josef Weber in Cilli Steinmetzmeister. Zum herannahenden Allerheiligen - Feste empfehle ich mein reich sortirtes fm ruft*tt>in- t.u «§*■)' zur gefälligen Berücksichtigung. Auch werden Reparaturen und Gravierungen aufs billigste ausgefflhrt. 3 Alle anderen in mein Fach schlagenden Arbeiten werden aufs beste und billigste verfertigt. Kallnurbt) heilt tirieflirh der Spcclalaret J>r. O. Killinrti, Nen-«ta.lt, Drrtulcii :*«r »en). 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Classe sind in der Regel das zurückgelegte 11. Lebensjahr und iiie in einer Volksschule erreichbaren Kenntnisse im Fiesen. Schreiben, Rechnen und in der deutschen Sprache erforderlich, welche der Schüler in der Auf-nahmsprüfung zu zeigen hat. Zum Nachweise des Alters ist die Taufbescheinigung, dann y. ir Befreiung von der Entrichtung des Unterriohtsgeldes und behufs der Betheilung mit Gratisbüchern das Dürstigkeitszeugniss und ein empfehlendes Zeugniss (Schulnachrichten) vom vorhergehenden Jahre beizubringen. 371 CILLI, am fc>. September 1877. Die Direction der st. Landes-Bürgerschule. 369 mm i n;in,i:ir seit mehr als 25 Jahren bestrenommirtes Ciavier - Verkaufs- und leih-Etablissement GRAZ, Sporgasse Nr. 32 sowie nouüoir - öiuixt-fi ^7 "— - ~ moniunfs sämmtlich von dfii ersten Firmen .ltss.Iu- und Auslandes zu