Nl.217. Freitag, 23. September 1892. 111. Jahrgang. Mibacher Zeitma. 2^^.halbj^lt ^ aanzläl»^ fi l5. halbjährig fi. ? 50. I«, «omptolr: ^^»»^^ »" » «eile» li.. glvherl prr Zeill' « t> : bri os'l-r,» Mebrlhol.mgrn per Zcile 3 t. Die «üaibach« Geltung» «schrlüt tü«l bie Unbotmähigkeit qeqen Ord- 2 UmwH^n "' ?'^ 6"s lM bei alw. politi- ?'elt. und N ? ""s Sicilien eine wichtige Rolle rechnete mit ihm, als er „ach ^. I860 b "W""^' "nd Misscrsolgen "m I Nen l'e"s mit w ^,"sala landete, um die Einignng ^..DHe^tburchzusetzeu. 3>tism^ ber damals den H ^ Zeiten lü!«^. fachte, h" durch die Fähr- ^ jedenfalls l^ ^""wggio "icht immer wach. Niesen >"l nsf)lg "h""e". dieses moderne mehr in der Einä chernng von «Nag ^^l""' nicht mehr in Mord und V- Was bl" '" Entführungen und Erpressungen N' De K^e ""!! dagegen nicht schon inSccne ^Ngt. Mil "egsM°"b .^ ..^ ^^ Provinzen "ltür !st aufgeboten und die Gendarmerie in der ausgiebigsten Weise vermehrt worden — alles umsonst. Kürzlich eben, zu Beginn des September, hat die Regierung den Gendarmeriegeneral Olivieri aus Neapel hinübergeschickt, damit er «die nöthigen Maßregeln wegen der öffentlichen Sicherheit» treffe. Ganz gut! Aber Herr Olivieri wird die Infel in tiefstem Frieden antreffen, er kann das Land bereisen von Eatania bis Trapani und von Palermo bis Porto Empcdocle, er wird keinen Räuber zu Gesicht bekommen, es sei denn, dass ihn selb? ein Consortium dieser Gentlemen in aller Stille festnähme und in die Berge entführte, mit dem Verlangen an die Regierung, ihren Pacificator mit einigen hunterttausend Lire wieder zu befreien. Das Abenteuerliche des .Freischärler- und Bri-gantenwesens lag dein Sicilianer immer in den Gliedern, seitdem im dcutwürdigcn Jahre 1282 das Glöcklcin des Domes zu Monreale die sicilianische Vesper einläutete. Gleichwie der deutsche Landadel des Mittel-alters, sand er sich dabei mit seinem Gewissen leicht ab. Ein bisschell Räuberei galt ihm nicht als verwerflich, sondern als ein ritterlicher und hie nnd da auch sehr lohnender Sport — das ist auch heute noch auf Sici-lien keine Schande, das thun die besten im Lande. Ein kecker Handstreich sichert dem, der ihn ausführt, denn auch noch immer die stille Sympathie und den geheimen Beifall seiner Eompatrioten. " Daher kommt es, dass namentlich tne "be^ kerung den Briganten zugethau von deren Einschüchterungen, "''dle pand zmn ^er^ steckte, um einige Gelegenheitsräuber abzufangen, die in ihrer ebenso höflichen als bestimmten Art einen vermögenden Städter um 20.000 Lire gebeten hatten, da war es die Landbevölkerung, welche die Carabiuieri an die Schnapphähne verrieth und jenen statt des erhofften Fanges einen blutigen Willkomm bereitete. Einen politischen Anstrich hat das Brigantaggio schon lauge nicht mehr, es ist vielmehr der Ausfluss einer Thatenlust, die zu eiuer besseren Bethätigung keine Gelegenheit mehr findet. Noch leben auf Sicilien viele ehemalige Garibaldianer, deren Erinnerungen die eigene Lust am Abenteuerlichen und die ihrer Epigonen stets wach erhalten. Ein Theil dieser «Helden» hat sich, nachdem das Vaterland befreit war, vacierenden Landsknechten gleich in die französische Fremdenlegion anwerben lasfen, eine Gesellschaft, in welcher ,hr Begriff von Mein uud Dein eben auch Nach Jahr und Tag kehrten s,e m 'h« H"ma ''rM m,d eranffen ein bürgerliches Gewerbe — aber der a e Tri b die a te Un bot Mäßigkeit lebte gl'mmmd m chnen Wetter und wenn ein frischer Luftzug ste nnedcr °"^/^ w oder vielmehr bei S?Lc s7nnen Er hattfsich aus Afrika heim-R..he gesetzt, d. h. neben der h'stonschen eine Gretßlerel m emem un-alaublich engen Local eingerichtet. Der Mann suhlte sich sehr unbehaglich in seiner neuen Stellung, und wenn nicht in seinen Keller ein köstlicher Moscaio gelegen wäre. mit dessen Hilfe er, wenn ein des Iwliem-schen oder Französischen mächtiger Fremder sich zu ihm verirrte, seine alten Troupierermncrnngen wieder aus- Laibacher Zeitung Nr. 217. 1872 23 September's^ Maria Theresia's bis zu den Helden, die in der Champagne in den Schlachten unserer Heere gegen Napoleon fielen, reicht die blutige Spur, die nur Oesterreich allein durchzieht. Wenn ein Land von der Bedeutung Frankreichs in eine von den Höhen bis in die tiefsten Tiefen reichende Bewegung geräth, dann wird eben alles ringsum aufgewühlt. Dies bedingt auch den Standpunkt, der gegenüber den Ereignissen eingenommen werden muss. Schon die Mitlebenden, diejenigen nicht ausgenommen, die das Jahr 1789 mit frohen Hoffnungen seinen Lauf nehmen sahen, wandten sich ab, als die Ereignisse sich der Katastrophe von 1792 näherten. Auch in Frankreich selbst werden sicherlich nur wenige an den rauschenden Festen, mit denen man den Geburtstag der ersten Republik feiert, innerlich Antheil nehmen, und wie wenig stolz die dritte Republik auf dieses Datum ist, wie sie, um Bürger und Baueru nicht zu erschrecken, der Erinnerung an dasselbe aus dem Wege geht, zeigt der Unistand, dass sie zum Nationalfeiertag den 14. Juli erhoben hat, den Tag der durch die Legende idealisierten Erstürmung der Bastille. Der 14. Juli hätte freilich nicht zum 28. September und nicht zu der Hinrichtung vom 2l. Jänner geführt, wenn Ludwig X VI., vielleicht der beste König, den Frankreich jemals besessen, energische, zielbewusste Rathgeber gehabt hätte. Das Zeitalter der Aufklärung, das in Oesterreich eine Maria Theresia und einen Josef, in Preußen einen Friedrich erzeugte, brachte in Frankreich nur eine Untergrabung der Monarchie, die schließlich zu ihrem Sturze führte. In Oesterreich, in Preußen, in den deutschen Staaten wurden die Wurzeln der Dynastie nur noch gestärkt durch die ueuen Ideen und hat die Monarchie, die vom Lehenswesen zum aufgeklärtes Absolutismus vorgeschritten war, sich zum Verfassungsstaate verjüngt, unter dessen Schutz die culturellen Fortschritte sich stetig vollziehen. Politische Uebersicht. (Der Handels min ister) hat anlässlich des Auftretens der Cholera in Stettin eine siebentägige Beobachtung der Herkünfte zur See aus den deutschen Ostseehäfen angeordnet. (Oesterreichisch-ungarische Finanzen.) Die verfügbaren Cassenbestände des österreichischen Fi-^ nanzmimsteriums sind letztertage auf 220 Millionen Gulden, die des ungarischen auf 120 Millionen Gulden angewachsen. Eine Inanspruchnahme derselben für Budgetzwecke ist, vorläufig wenigstens, nicht beabsichtigt. (Die Delegationen.) In der jüngst stattgefundenen gemeinsamen Ministerconferenz, welche sich mit der definitiven Feststellung des den Delegationen vorzulegenden Budgets befasste, wurden die bereits im Frühjahre beschlossenen Voranschläge im wesentlichen unverändert angenommen. Nach einer vorliegenden Meldung betragen die Mehrfordcrungen im Heeresbudget ungefähr die Summe von 5 Millionen Gulden. Kleine Abänderungen wurden bei der Schlussberathung nnr an dem Marine-Budget vorgenommen. (Im galizischen Landtage) brachte der Landesausschuss einen Dringlichkeitsantrag ein, dem Landesausschusse für 1892 eiuen Nachtragscredit von 40.000 fl. zur Gewährung unrückzahlbarer Unterstützungen an mittellose Gemeinden behufs Herstellung von Cholerabaracken und Lazarethen zu gewähren, ferner die Regierung aufzufordcru, dem Lande zu dem gleichen Zwecke eine Subvention aus Staatsmitteln zu gewähren. Der Antrag wurde dem Budgetausschusse behufs ehethunlichster Berichterstattung zugewiesen. Kozloski beantragte, die Regierung sei aufzufordern, die veteri-närpolizeilichen Maßregeln zur Verhütung der Ein-schleppung der Viehseuche aus Rumänien vollständig aufrecht zu erhalten. (Zur Lage in Böhmen.) Die sehr bemerkenswerten Meldungen, die über den Verlauf der vorgestrigen Conferenz zwischen den Delegierten der conservative» Großgrundbesitzer, der Altczechm und der Iungczechen eingelaufen sind, lassen keinen Zweifel darüber, dass die von den Iungczecheu angeregte gemeinsame Action im Sinne der staatsrechtlichen Aspirationen gänzlich aussichtslos ist. Es traten in der Con-fercnz so tiefgehende Meinungsverschiedenheiten zutage, und von altczechischer, namentlich aber von Seite des conservativen Großgrundbesitzes wurdeu so zahlreiche und so schwerwiegende Bedenken gegen den jungczechischen Vorschlag betreffs der Adresse an die Krone geltend gemacht, dass Julius Grögr selbst erklärte, eine weitere Debatte sei ganz gegenstandslos. Die Iungczechen werden also, was sie von vornherein gewusst und gewollt haben, mit ihrem staatsrechtlichen Adressantrag isoliert und der Antrag wird eine leere Demonstration bleiben. (Ueber die deutsche Militärvorlage) hat Graf Caprivi dem Kaiser ein sehr ausführliches Memoire vorgelegt, das die kaiserliche Billignng erhalten haben soll, so dass damit die zweijährige Dienstpflicht wohl sicher als Vorschlag der Regierung dem Reichstag entgegentreten wird. Wie es weiter heißt, soll in nächster Zeit eine Aroschüre erscheinen, welche die für die Vorlage maßgebenden Gesichtspunkte enthalten wird. Ueber die Haltung der Parteien lässt sich mit Sicherheit nur so viel sagen, dass das Centrum geneigt sein soll. zuzustimmen. Von allen anderen Seiten liegen, aus allerdings sehr verschiedenen Gründen, ernste Bedenken vor. Eine Majorität für die Vorlage ist daher noch keineswegs sicher. Die Begründung vor dem Reichstage wird schwer ins Gewicht fallen, aber wohl nicht entscheiden, da hier principielle Fragen von großer Tragweite in Betracht kommen. (In Valmy) fand gestern in Anwesenheit des Ministers Bourgeois die feierliche Enthüllung der Statue des Generals von Kellermann auf dem Schlacht felde vom Jahre 1792 statt. Minister Bourgeois hielt bei diesem Anlasse eine Rede, in welcher er eine historische Darstellung der Schlacht gab und darauf hinwies, dass angesichts der preußischen Armee die Disciplin der französischen Armee ohne augenfälligen Zusammenhang war, dass die französische Armee jedoch in dem einzigen Gedanken, in der einzigen Hoffnung geeint war, das Vaterland durch die Idee des Völkerrechtes und die Idee der Revolution zu vertheidigen. (Fanzösisches Natioualfest.) Aus Paris wird uns unterm Gestrigen telegraphisch gemeldet: Das Centeunarium der Gründung der Republik wurde heute im Pantheon in Anwesenheit Caruots gefeiert. Reden hielten Loubet und Floquet. Ersterer erklärte, die Aufgabe der Republik bleibt Reconstitute "" der Friede zur Beruhigung der Geister und me " liche Lösung der socialen Fragen; der letztere veriv darauf, die Republik wusste allen Achtung m^o ^ Einzelnen Sympathie abzugewinnen; man u'""^ definitiven Sieg des Rechtes über die Gewalt uno Verbindung der Nationen vorbereiten. .,:,, (Die Finanzen Serbiens.) Aus der °> herigen Thätigkeit der Commission, welche s^ '"" hi Finanzlage des serbischen Staates zu befasjen ya^ nach zuverlässigen Informationen hervor, dass die ^ bende Schuld Serbiens mit dem Staatsdeftclt M«^ men über 40 Millionen Francs betrage. Stilen darf zur Deckuug dieser Post und Herstellung Gleichgewichtes im Budget für das Jahr 16^ k>n lehen in der Höhe von 45 Millionen Francs. , (Ein Arbeitermanifest.) Ein von°e" gischcn und französischen Delegierten gemeinsam fasstes Manifest au dic Grubeuarbeiter belv" tioncn fordert dieselben zur Einigkeit, wie i^ Nht seitigen Gewährnng von Zugeständnissen auf """ 1^ den gegenwärtigen Conflict den VergwerksgeseM in die Schuhe. M Handelskammer in Bari hat sich beim 'tollem,^ Handelsministerium darüber beschwert, dass "" M reichischen Zollämter bei der geringsten I^^^A die sie entdecken, sogleich große Geldstrafen very"'^ So wurde bei ciner Seudung für jedes Hektolltt ^ Gulden Strafe eingehoben, weil der Wein nm vermengt war. <, c^lM (Die serbische Regierung) hat beMi'^ die für Eude September angesetzien Manöver I" ^ lassen. Als Gründe werden AudgetrücksichteN «"" drohende Choleragefahr geltend gemacht. Tagesneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie d"s H^ Abendblatt, meldet, der freiwilligen Feuerwehr m ^ Schwarzbrunn KO fl. und dem Militär-VeterM eine in Rothau zur Anschaffung ciner Vere"», 50 fl. zu spenden geruht. — (Eine kunstreiche Uhr.)Diesertage 1^ von einer Schwarzwälder Uhrenfabrik eine lum'" sell, zum Preise von Ni.UW Marl nach England 8 ^ Dieselbe zeigt nicht bloß alles, was auf so"^" ^e uud aus Kalendern zu sehen ist, sondern auch v^v ^ Ortszeilen, nämlich Berlin, Petersburg. Greenly ^ deira, Shanghai, Calcutta, Montreal, San 3""" ei" Melbourne. Jeden Abend um 8 Uhr läutet e> ^ Glückner zum Abendgebet, worauf in einer "^ ^^te leuchteten Kapelle eine fromme Jungfrau das ^ ^F «Gebet der Jungfrau» spielt. In der Ne-N^ ^gi verkünden zwei Trompeter die Jahreswende. ^. W kommt der Kuckuck und im Juni dic WaY^^ Sonnenaufgang erscheint eine goldene Sonne ^ Klängen vou «Die Sonn erwacht», während in "" hst ^" zelten die altbeliebte Weise «Guter Mond, du ° ^, stille» die Herzen und die Steine erweicht. lA ^11^ Engel, Greis, Jüngling, Kind und andere ilblüye u fehlen nicht. frischte, weiß Gott, was er angestellt hätte! Ob der Wackere nicht doch hie und da einen nächtlichen Streifzug ins Gebirge machte und dort den Carabinieri ein Schnippchen schlug, kaun ich nicht behaupten, das Zeug hatte er jedenfalls dazu. Solche Leute gibt es auf Sicilien ungezählte, und sie siud iu allen Berufsarten zu finden. Ich fuhr einmal mit einem Einspänner von Nicolosi nach Arci Reale. Die Sonne brannte mit bewundernswerter Aus^ dauer auf die von den Wagenrädern nnd den Sohlen der Fußgänger zu Staub zermalmte funkelnde Lava der Straße und briet nebenan in den Weingärten den in derselben Lavaasche wurzelnden feurigen Mascali. Der Weg selbstverständlich schlecht, der Veturin, nicht minder selbstverständlich, ein Thierschinder. Alle sicili-schen Rosselenker sind Thierschinder, gleichviel, ob ihr Thier willig oder störrisch ist. Für einen Nichtsicilianer, der nur halbwegs thierfreundlich ist, wird dieses Mar« tyrium des Pferdes auf die Dauer unerträglich, und man versucht mit Strenge oder in Güte der Grausamkeit ein Ende zu machen In meinem Falle wollte nichts verfangen, weder freundliches noch ernstes Zureden. Und da der Weg von der ersten Kraterstation des Aetna bis zum Seebade Arci Reale sich beträchtlich in die Länge zieht, so versuchte ich es schließlich, den Peitschenführer durch ein Gespräch über Dinge milde zu stimmen, die ihn selbst interessierten. Ich setzte mich zu diesem Zwecke zu ihm auf den Bock und eröffnete die Unterhaltung. Auch er war bei der Fremdenlegion gewefen und erzählte gern von seinen Erlebnissen bei dieser Galgenvögeltruppe Dann kam das Gespräch auf die Cultur - imd SlcherheMzustünde der Inscl. «Nuu, wie steht's denn nnt dem Brigantaggio hier herum?, fragte ich «Schlecht!» sagte er wegwerfend und gab dem Pferde eiuen Hieb. Ich wand ihm mit sanfter Gewalt die Peitsche aus der Hand und fragte, inwiefern es schlecht sei. «Sie passen zu scharf auf!» Er meinte offenbar die Carabinieri, von denen ein schmuckes Pärchen von Mascalucia her just unseren Weg kreuzte. Als die beiden dann hinter einer Steinmauer unseren Blicken entschwanden, nahm er das Gespräch selbst wieder auf. «Wissen Sie,> sagte er zutraulich, «es geht schon noch. Hie und da gelingt ein guter Fang — ein Engländer oder ein reicher Städter geht mitunter uoch ins Garn. Aber es müssen verlässliche Leute sich zusammenthun und immer nur zwei, drei, höchstens viere.... «So wenige können doch nichts ausrichten,» wandte ich, von dem Thema sehr in Anspruch geuommen, ein. «Aber mehr sind nicht mehr sicher. Bei Vieren schwatzt gewöhnlich einer schon die besten Pläne aus.» Der Mann verstand sich jedenfalls auf die Techuik, und ich schwieg, von seiner Fachkenntnis überzeugt. Aber die eine Frage konnte ich endlich doch nicht zurückhalten, die, was jetzt wohl alle die Leute trieben, die früher nichts anderes gethan hätten, als räubernd in deu Bergen herumzuluugern. M ^ ^ größeren Zeitungen der Welt mit fetten Let, ^ ^ forderung an Margarethe Hellwig, sich ^hrige"!^ stimmten Datum iu Hamburg eiuzufinden, " ^ ve-sie für todt erklärt und üb.r ihre Nach!«!» ^ gemäß verfügt werden würde. , ^,,c- i" ^- Unterdessen fand in dem SenatorenIM' 5^ Stille eine Familienfeier statt: die Verio" thea'-i mit Hartwig Goldschläger. ,. ^d "^ Hartwig hatte lange zwischen F"^ ,^,F,^ nllng geschwankt, und die erstere übcrwalw ^heB^ letztere. Deshalb berührte es ihn vewaye j^n, dass Dorothea, als er, vom Moment Y"" Lnibachsr Zeitung Nr. 217. 1873 23. September 1892. k„^(Die Cholera in Galizien.) Im Auf-Cnw ? ^"licer Bezirtshauptmannschaft haben sich ein MMl,sllr und Dr. Neumann mit Gendarmen nach sckl^. ^"' um Schutzmaßregeln gegen die Ver-dem a>^ ^" ^" herrschenden Cholera zu treffen. Wie slätiat -^"'l ^"' aus Przemysl telegraphisch be-Nistn - ^ '^ ^^rn '"' dortigen Sftitale eine aus aestnrl '" ^^alizien eingetroffene Person an Cholera .,""?". Auch in Tarnow und in Rzeszow sollen ein- verdächtige Erkrankungen vorgekommen sein, der ,1/^!^ Ausstellung in Chicago.) In denN^"^^ ^ ^l"6"sl wurde die Zahl der an au< i^' ""hauten in Chicago beschäftigten Albeiter dieses A ^ "^' ""d in den nächsten Wochen dürfte Hal en.""terheer wohl uoch bedeuteudcn Zuwachs er-die auf >> ^ Instandsetzung der Gcsammtaulagc für lveder «w-^ ^^' ^^^r auberaumle Eiuwcihungsfcier >v>rd m> "°^ finanzieNe Opfer gescheut werden. Es auch k ?^ ^"'erilanischcr Hast gearbeitet, infolge dessen PM. 'c athan» der Kolossalbauten, der Iudustrie-slen W ^"^6 unter Dach ist und bis zum 21. nach» Monats fix und fertig dastehen wird. ein F. ."- Ohr wald er.) In London soll demnächst ? - """ bekannten Schrift über den Mahdi Grieben ""' "°ch den Papieren Ohrwalders gc- «P'^/^ne Millionen-Stiftung.) Wie der Wer ,>7°änansli. "^det, hat der Gutsbesitzer Victor eine« R. slawski zu Hauben des Ministers Zalesti ber N^s "^ ^"« anderthalb Millionen Francs erlegt mit gemein,, ?"U' b°ss dieser Betrag «für patriotische und ^utzlge Zwecke, in Galizien verwendet werde. Nie au« u .lvstmord eines jungen Arztes.) ein ju„. ""erg gemeldet wird, hat daselbst vorgestern bekanlUenl« . ^' Dr. Heinrich Drobner, aus un-lam ^ "^"inden einen Selbstmord begangen. Dr. Probner ließ siH ." Konditorei von Hauser K Bicniedzli, und tluanlitx^^.^^^ Chocolade bringen, in welche er eine Aettun^ r " "lschte und dann rasch austrank. Alle ^versuche blieben erfolglos. '"'ld ist ^ ^ ^' ^ ^') ^'k aus Stockholm telegraphiert bereis, .-" ^'"ctor der großen Norman'schcn Buch. höclerk «Schaft und Centraldruckerei, Andreas hinterläw ^' ^^ ^ b- M. verschwunden. Derselbe Gesellst. ^M 200.000 Kronen Schulden an seine Etaatl^-^senbahnunglück.) Bei Shreve im l'nem M? '" Nordamerika stieß ein Personcnzug m»t ^rand Np ^ zusammen, und beide Züge geriethen in '""«del i.«?"t Personen wurden aetüdtet, fünf wurden verend f^f werden vermifst. -^Ni^?" guter Letzt.) Maler: «Wünschen Sie 'Ja, aber'!-. ^"'""- mein Fräulein?» —Backfisch: ^Min» ^"vencer Oel, meine Mama war eine e Aufliebung des Triester Lreiliafens. ü.""" ba,.^1'^" ^^chen wurde berichtet, dass die Fiu-l ^dereinf >s '""'" bei der ungarischen Regierung um '^ und « "."U des dortigen Freihafens eingeschritten .be. auck r " sicher Kammer das Ansuchen gestellt ntit vor, ^^ich des Triester Freihafens mit gleichem Die Triester Landesvertretung ist diesem Wunfche nachgekommen, indem der Landesausschuss den Antrag einbrachte, an die Regierung eine Petition um Wiederherstellung des Freihafens von Trieft zu richten, ei» Antrag, welcher ohne Debatte auch vom Landtage angenommen wurde. Der Regierungsvcrtretcr hat selbstverständlich zu diesem Antrage nicht Stellung uehmen können, und erst der Inhalt der Petition wird der Regierung felbst Gelegenheit geben, die Motive derfelbcn zu würdigen und die geeignete Erledigung diefcr Petition seinerzeit zu veranlassen. In den Motiven, welche der in dieser Angelegenheit bestellte Referent des Tricster Landesausschusses zu diesem Antrage vorbrachte, wird hervorgehoben, dass die Einbeziehung des Freihafeng. bietes von Trieft m das allgemeine österreichisch-ungarische Zollgebiet den Rum Triests im Gefolge habe, dass die Besteuerung der Tne« stincr erhöht, die Haudclsthätigleit erlahmt, große Be-völterungslreise iu ihrem Erwerbe behindert seien, we industriellen Verhältnisse in keiner Weise gehoben und weder dem Staate noch der Stadt irgend welchen Nutzen, un Gegentheile großen Schaden gebracht habe, Alle diese schwerwiegenden Anwürfe gegen eme Institution, welche nach jahrelangem Zögern mit den größten Oftfern geschaffen wurde, siud bereits nach den nach kaum vierzehn Monaten gemachte.« Erfahrungen — "" "er Triester Landtag sagt — vollendete Thatsachen. Man pflegt oft das Wort zu citieren: «Schnell fertig ist die Jugend mit dem Wort,» es scheint dies aber, wie der Triester Laudtag oder der Referent des Triester Landes-Ausschusses zeigt, nicht ausschließlich das Vorrecht der Jugend zu sciu. Als die Regierungen und die Parlamente Oesterreich - Ungarns am 1. Juli 1891 nach langem Zögern, dem Beispiele Italiens, Frankreichs und Deutschlands folgend, die Aufhebung der Freihafengeblete von Trieft und Fiume durchführten, war mail stch wohl be-wufst, dafs manche mehr oder minder berechtigte Interessen verletzt würden uud dass es ciucr geraumen Zelt bedürfen würde, bis althergebrachte uud veraltete Em-richtungen sich den neuen Institutionen anschmiegeu werden. Bekannt ist, dass bei der Aushebung des Freihafens, der Errichtung der Lagerhäuser und des 1'nnw tnm(>c> aus die Triester Platzverhällnisse Bedacht genommen wurde, dass auch factifch jene Klagen über d.'n Ruin der Tricster Privatmagazine uud die Entwertung der Häuser, wenn auch oft erhoben, völlig grundlos find, nicht minder die Anwürfe der zu hohen Lagcrungszinfe in den Lager-häufcrn, die sactifch billiger sind, als in jedem anderen Lagerhause. Im Laufe des Jahres vorgebrachte Magen über die durch die Krahne uud Hebevorrichtungen der Lagerhäuser verursachte Schädigung des Tricster Arbeiterstandes - haben sich als nicht stichhältig erwiesen, es zeigt sich das Gegentheil: die Krahue der Lagerhäuser besorgen nicht nur den Ausladedienst billiger, schneller und rationeller, sondern sie geben dem Arbeiter Gelegenheit, bei physisch leichterer Arbeit eiuen höheren Verdienst zu erzielen als bisher. . Die industrielle Thätigkeit hat mcht - w,e der Landesausschussrefereut fagt - in dem einen Jahre ett Aufhebung des Freihafens stagniert, sondern ste hat stch mächtig entwickelt. Wir wählen h^ nur die Triester Möbelindustrie als Beispiel, welche durch Einbeziehung Triests in das allgemeine Zollgebiet, das Hinterland, also Dalmatien und Istrien, in weit größerem Umfange und mit arüßerem Nutzen mit ihren Erzeugnissen zu versorgen imswnde ist uud eine bedeutende Ausdehnung genommen hat, nachdem jetzt die Verzollung beispielsweise eines Tilckes mit 3 sl. entfällt. Sobald die vom Triester Landtag beschlossene Petition an die Regierung in deren Hände gelangen w,rd, wird dieselbe gewiss alle Berücksichtigung finden und etwaige Härten in der Mcmipulation am I nnw ii-lmco werden sicher zu Abstellungen führeu. Aber der Wunsch nach Aufhebung einer Institution, welche nach den reiflichen Erwägungen im Interesse des Staates und des Tricster Gebietes vor einem Jahre eingeführt wurde, wird von der Regierung gewifs nicht erfüllt werden können. Local- und Provmzial-Nachrichten. Krainischer Landtag. Dritte Sitzung am 21. September. Zu Beginn der Sitzung interpellierten die Abgeordneten Klun und Genossen, ob die Unterrichtsverwaltung geneigt sei, das slovenischc Untergymnasium in Laibach ails acht Classen zu erweitern und das aufgehobene Gymnasium in Kramburg wieder zu reactivieren. Weiter interpellierten die Abgeordneten Hribar und Genossen, wie die Regierung mit Rücksicht auf die Bestimmungen des Artikels 19 des Staatsgrundgesetzes und angesichts der in der Frage der Gassenbezeichnung in Laibach eingenommenen Haltung es rechtfertige, dafs auf einigen Amts-gebäuden in Laibach nur deutfckc Auffchriften fich befinden. Herr Landespräsident Freiherr von Winkler erklärte, dass er die erstere Interpellation dem hohen Unterrichtsministerium vorlegen und die letztere in einer der nächsten Sitzungen beantworten werde. Nach Uebergaug zur Tagesordnung wurden einige vom Landesausschusse unterbreitete Vorlagen den bezüglichen Ausschüssen zugewiesen. Sodann referierte Abgeordneter Freiherr v. Schwegel über den Rechnungs-abfchlufs des Mufealfondes für das Jahr 1891 und den Voranfchlag für das Jahr 1693 und stellte nach ein« gehender Erörterung folgende Anträge: 1.) Der Rcchmmgsabschluss des Muscalfondes für das Jahr 1891 mit der ausgewiefenen ordentliche» Ein-nahme von 5803 fl. 57 kr. und der ordentlichen Ausgabe von 5904 st. 38 kr., nach denen fich ein provisorisch aus dem Landsfonde bereits gedeckter Abgang von 100 fl. 81 kr. gegenüber dem Prälimiuare ergibt, wird eudgiltig ebenso genehmigt, wie der Voranschlag für das Jahr 1893 mit einem Erfordernisse von 5233 fl., dessen Bedeckung im gleichen Betrage mit der Maßgabe ausgewiesen erscheint, dass der Abgang von 4457 fl. aus dem Landesfonde zu bestreiten ist. 2.) Die vorgelegte Nachweisung des gesummten Vermögens des Museums mit Ende des Jahres 1891 wird zur Kenntnis genommen und die Abschreibung der uneinbringlichen Forderung nach A. Ptsaric im Betrage von 60 fl. bewilligt. 3.) Die am 22. März d. I. gefasste Resolution, betreffend die Reorganisation der Leitung und Verwaltung des Landesmuseums, wird unter Berücksichtigung eines angemessenen Zeitpunktes für die Durchführung vollinhaltlich aufrecht erhalten. Der Nechnungsabschluss wurde ohne Debatte ge« nehmigt. Vor der Abstimmung über den Voranschlag und die beantragte Resolution inbetreff der Reorganisation der Leitung und Verwaltung des Landesmufeums aber entspann sich eine kurze Debatte, wobei Abgeordneter Dr. Tavcar innere Angelegenheiten des Museums besprach. Nach einigen Bemerkungen des Abgeordneten Stegnar, welcher auf die Nothwendigkeit einer durchgreifenden Reparatur der Bedachung des Musealgebäudes hinwies, dann der Abgeordneten Dr. Schaffer, Dr. Papej und des Referenten, welche zumeist die beantragte Reorganisierung zum Gegenstande hatten, wurden d,e Anträge des Referenten angenommen. Abgeordneter Hribar berichtete über den Rech-nungsabschluss des Theaterfondes für das Jahr 1691. Die gefammten ordentlichen und außerordentlichen Em« nahmen für das Jahr 1691 betragen zusammen illy, ^uch h Anmale seine Hand anbot, sofort einwilligte. M das ^"e 'h" die stille, mechanische Art, wie sie 're blauum ungsuolle ,Ia' sagte, ihre tiefe Vlässc, , Hblei^! l"'' traurigen Augen, sowie die immer Handed x i"^e Freundlichkeit, mit der sie ihn ^lichero/^ we nicht ein cinzigesmal in inmgercr, !?^l,,g, ° ^ 'A. >ibeir°!cht uud befremdet, S,e W«" °^Kb'e »«. Waune« traurige V°r°hu„n» uub »,HH ^ ^»«che^ drängten, zu lösen. Dorothea war ihr ein Räthsel. Sie fühlte allerdings die stolze und charakterfeste Eigenart der jungen Patricierin heraus, aber zu dem Punkt gelangt, war cs Francisca wieder geradeswegs unerklärlich, wie sie Walther ihr gegebenes Wort brechen konnte. Zwifchen den beiden Frauen hatte sich nichts verändert; kühl freundschaftlich schritten sie nach wie vor nebeneinander her. Francisca befand sich in der letzten Feil fortwährend in einer nervöfen Unruhe. Und sie war sich nur zn wohl der Urfache derselben bewusst. Diese Unruhe hatte sich ihrer seit der Stunde be-mächtigt, in der sie Wilhelm wiedergesehen hatte, und die Thatsache, dass alles Gegenankämpfen ,hr nichts nützte, erfüllte sie mit nagendem Kummer. Immer tönte ihr Wilhelms Frage m die Ohrcn: " Ja "liebte sie ihn? Liebte sie ihren Gatten, den schönen, 'stattlichen, vornehmen Mann, der sie bald mit türmisch aufwogender Zärtlichkeit behandelte, der sich daun wieder finster von ihr abwandte, sich in sich selbst verschloss und einzig im Alleinsein mit semer Tochter aufthaute? «Ncin!» sagte ihr Herz energisch. «Neml» (Fortsetzung ^oW.) Laidachcr Zrilnng Nr. 217 1874 23 September l8'.!?. 53.328 st. 22 lr. und die gesammten ordentlichen und außerordentlichen Ausgaben 130.472 fl. 99'/, kr., mithin sind die Ausgaben höher um 77.144 fl. 77'/, kr. Die Einnahmen für das Jahr 1891, verglichen mit dem Voranschlage pro 1891 , zeigen eine Mehrbedeckung per 38 fl. 22 kr. und die Ausgaben ein Mindererfordernis per 51.204 fl. '/, kr., mithin die Gesammtbedeckung sich höher stellt um 51.242 fl. 22'/, kr. Im Jahre 1891 sind für den Theaterbau 128.475 fl. 80 '/2 kr. zur Gebür erwachsen. Nach Hinzurechnung der Ausgaben aus den früheren Jahren, und zwar: pro 1887 250 fl., pro 1888 534 fl., pro 1889 1746 fl. 35 kr., pro 1890 58.216 fl. 38'/.2 kr., zusammen 60.746 fl. 73 7, kr., ergibt sich bei Schluss 1891 in dieser Rubrik eine Gesammtausgabe per 189 222 fl. 60 kr., welcher Betrag im Vcrmögensausweise als Wert aufgenommen erscheint. Das Gesammtvermögen betrug mit Schluss des Jahres 1891 211.678 fl. 52 kr., die Gesammtschulden 118.747 fl. 84 kr. Es zeigt sich somit ein schliehliches reines Vermögen von 92.930 fl. 68 kr., welches sich gegen das Vorjahr um 775 fl. 92 lr. vermehrt hat. Der Rechnungsabschluss wurde vom Hause ohne Debatte genehmigt. Abg. Luckmann referierte über den Rechnungsabschluss des Zwangsarbeitshausfondes für das Jahr 1891. Das gcfammte ordentliche Erfordernis pro 1891 beträgt 84.478 fl. 88 kr., die gesammte ordentliche Bedeckung hingegen 66.953 fl. 60'/, kr., mithin die Bedeckung sich günstiger stellt um 2474 fl. 72'/, kr., und zwar aus d«m Grunde, weil die zu Anfang des Jahres 1891 verbliebenen Activrückstände in der Regie zum größten Theile eingegangen sind. Der Vergleich des Erfordernisses pro 1891 mit dem Voranschlage pro 1891 zeigt ein Mindererfordernis per 3792 fl. 12 kr. und der Vergleich mit der Bedeckung eine Minderbedeckung per 1732 fl. 39'/, kr., mithin eine Ersparung per 2059 fl. 72'/, lr. — Der Rechnungsabschluss wurde ohne Debatte genehmigt. (Schluss folgt.) — (Auszeichnung.) Seine Majestät der Kaiser hat dem in der Glockengießerei der Firma A. Samassa in Laibach in Verwendung stehenden Gussmeister Herrn Alois Eberle in Anerkennung seiner vieljährigen, einem und demselben Gewerbsunternehmen zugewendeten treuen und belobten Verufswirtsamkeit das goldene Verdiensttreuz zu verleihen geruht. — (Diöcesan-Clericalseminar.) In das Diöcesan-Clericalseminar in Laibach wurden neu aufgenommen folgende absolvierte Gymnasialschüler: Jakob Be-nedicic aus Bischostack, Adalbert Burjanek aus Lin bei Weißwasser in Böhmen, Josef Erker aus Mitterdorf bei Gottschee, Karl Fiala aus Pnbram in Böhmen, Johann Gnidovec aus Aidowih, Alois Huth aus St. Oswald im Drauwalde in Steiermark, Adolf Hubülel aus Lukavic in Böhmen, Alois Iarc aus Aidowitz, Josef Ierse aus St. Martin bei Krainburg, Johann Kejzar aus Zarz, Peter Koprivec aus Bischoflack, Johann Mihelcic aus Eemitsch, Josef Noval aus Podzemelj, Josef Plantaric aus Heil. Dreifaltigleit, Anton Plesic aus St. Katharina, Mathias Prelesnit aus Gutenfeld, Lukas Prezelj aui Wocheiner-Feistrih, Valentin Nemskar aus Nrezovcc, Johann Smolej aus Kronau, Johann Sirnik aus Draule, Josef Svigeli aus Franzdorf, Lorenz Tik aus Moräutsch und Anton Znidarsic aus Gutenfeld. — (Pferdeprä miierung in S t. Varthlmä.) Bei der Pferdefträmiierung in St. Barthlmä wurden Preise zuerkannt, und zwar lc) für Mutterstuten mit Saugfohlen den Besitzern: Ignaz Wutscher in Unter-Nrcsowitz 35 fl., Anton Pecnik in Gradise 20 st., Ga-brielle Iombart in Klingenfels, Anton Majzel in St. Varthlmä und Anton Barbaric in Aadraj je 15 fl., Anton Kerzisnit in Nassenfuß und Iofef Perjatelj in Kroifenbach je eine silberne Medaille; d) für junge gedeckte Stuten den Besitzern: Anton Straus in Landstrah 25 fl., Josef Globevnik in St Cantian 20 fl,, Johann Nabus in Landstraß 15 st., Johann Vertacic in Pristava und Johann Strojin in Ostrog jc eine silberne Medaille; 0) für ein- und zweijährige Stutfohlen den Besitzern: Mathias Hosta in Schmalzendorf 15 fl., Johann Vertacic in Pristava, Martin Repsclj in St. Jakob und Franz Martincic in Drama je 10 st., Anton Majzel in St. Barthlmä, Johann Strojin in Ostrog und Mathias Kirin in Großpudlog je eine silberne Medaille. — (Herbstanfang.) Gestern um 3 Nhr 5 Min. nachmittags trat die Erde in ihr Aequinoctium, d. h. die Grenzlinie ihrer Beleuchtung durch die Sonne fällt wie im Frühling?bl,'ginn mit den Meridianen zufammcn, die bekanntlich den Aequator rechtwinklig schneiden und durch beide Erdpole gehen. Tag und Nacht sind mithin einander wieder gleich. Was den meteorologischen Herbst-bcginn betrifft — schreibt ein Meteorolog — so nimmt die schöne Zeit nun cin Ende: Der.Grundcharakter der Witterung bleibt bis zum 14., längstens bis zum 16ten October im Wesen regnerisch, kühl, widerwärtig. Von d«ser Zeit ab bis in die ersten Tage des Monates December haben wir einen herrlichen, ausnehmend schönen und intensiv warmen Spätherbst zu erwarten. «, ^"" (Uaibllcher deutscher Turnverein.) Nachdem nun d,e Turnhalle wieder hergestellt ist, be< ginnen morgen die Turnübungen des Vereines, und zwar gilt für diefelben folgende Ordnung: Mittwoch und Samstag von 6 bis 8 Uhr abends die Alte-Herrenriegen, von 8 bis 10 Uhr abends die Turnerriegen; Montag von 6 bis 8 Uhr abends die Fechtriegen und von 8 bis 10 Uhr abends die Vorturnerriege. An Sonntagen von 2 bis 5 Uhr nachmittags turnen die Zöglingsriegen. Diejenigen, welche in dieselbe aufgenommen zu werden wünfchen, können sich von morgen an zu ebenderselben Tageszeit beim Turnwarte Herrn Franz Meisetz in der Turnhalle melden. * (Unglücks fall.) Am vergangenen Montag abends ließ die Grundbesitzerin Katharina Kozlevcar aus Oberbrezowo ihr vierjähriges Kind Agnes vor dem Herde allein sitzen und entfernte sich auf einen Augenblick aus dem Hause. Das Mädchen spielte mit einem von der Mutter zurückgelassenen brennenden Spanlichtc, wobei das Kleidchen des Kindes zu brennen ansieng. Auf das Geschrei des Mädchens eilte die Mutter zuHilfe und begofs das in vollen Flammen befindliche Mädchen mit Wasser, wodurch die Flamme erstickt wurde. Das Mädchen erlitt derartige Brandwunden am ganzen Körper, dass dasselbe am darauf folgenden Tage starb. —r. — (Ein verdächtiger Krankheitsfall.) Der unter verdächtigen Symptomen ins Cillier Isolier-fpital gebrachte Ccmducteür Osoinig ist nahezu vollkommen genesen, verbleibt aber noch in fünftägiger Beobachtung, ebenfo der Zugsführer, der ihn während der Fahrt begleitet hat. Sanitätsreferent Statthaltereirath Dr. Treschl aus Graz hat alle von behördlicher Seite getroffenen Maßnahmen als vollkommen entsprechend befunden. — (Gemeindewahl in Oberch.) Bei der Neuwahl des Gemcindevorstandes der Ortsgemeinde Oberch im politischen Bezirke Tschernembl wurden gewählt: Michael Musi? in Dragatus zum Gemeindevorsteher; Michael Gorse in Zapudje und Josef Music in Dragatus zu Gemeinderäthen. — (Postalisches.) Wie man uns mitlheilt, sind vorgestern zu Assling. Kronau und Weißenfcls in Ober-krain postcombinierte Tclegraphcnstationen mit beschränktem Tagdienstc eröffnet worden. Neueste Post. Driginal-Telegramme der „dnliachrr Zeitung". Innsbruck, 22. September. Die italienischen Landgemeinden haben sämmtliche früheren Landtagsaba/ord-neten, ausgenommen Salvadore, statt dessen Parolini gewählt wurde, wiedergewählt. Sechs Gewählte sind katholisch-conservativ, zwei liberal. Lcmberg, 22. September. Die Nachrichten hiesiger Blätter über in Lemberg gestern vorgekommene Cholerafälle werden amtlich als grundlos bezeichnet. Aus den Bezirken Galiziens sind ebenfalls keine beunruhigenden Meldungen anher eingelaufen. In Wolowce ist niemand mehr erkrankt, der Zustand der bereits von früher in Behandlung befindlichen zwei Perfonen hat sich gebessert. Die Ortschaft Wolowce ist isoliert. Die Lage in Krakau hat sich entschieden gebessert; in Podgorze ist gestern und heute weder ein nener Todesfall noch eine neue Erkrankung vorgekommen. Köln, 22. September. Der russische Großfürst-Thronfolger wird, dem Petersburger Correspondents der «Kölnischen Zeitung» znfolge, zur silbernen Hochzeit des Königs und der Königin von Griechenland nach Athen reisen. Der Correspondent fügt hinzu, es sei nicht unmöglich, dass er als Bräutigam der Prin» zessin Maria zurückkehre. Brüssel, 22. September. Einer Meldung znfolge sind in Paturages seit gestern früh etwa 20 Erkrankungen an Cholera vorgekommen. Gestorben sind 7 Erkrankte, 8 befinden sich in Lebensgefahr. London, 22. September. Reuters Office meldet aus Buenos-Ayres, von gestern, dass mehrere Officiere der dortigen Garnison wegen Theilnahme an einer Verschwörung verhaftet wurden. Angekommene Fremde. All! 20. September. Hotel Stadt Wien. Macerala, Kfm.; Glasier s. Töchtern und Gavagnin, Graz. — Baron Elsebek, Privatier, und Defran-ceschi, Graz. — Stimic und Hubert, Kauslte.; Dudel, Schau« spieler, s. Familie; Müller, Schauspielerin; Primz. Salmen und Condit, kfltc.; Hirsch, Leyrer und Berger. Reis.. Wien. — Hawclka, Lehrer, s. sfrau. Fruhnleiten. -'Knes, Ä„ram. — Banmscheid, Früchtelchändler. Linz. — Baron Schwefel. Land-tagsabgcordnetcr, Krainburg. — Müller s, Familie. Pola, — Dustal, Opernsänger. Prag. — Hufbauer. Privatier. Neumarltl. — Scaria. Privatier. Strasisch. — Stnrm. Privatier, Gott-schce. — Breuc, Privatier. Neifnih. — Kaich. Kfm., Agram, — Günzl, Kfm., Würbenthal. — Stock, Kaufn,, Leipzig. — K'mnp, Kfm., Wien. — Spilz, kfm,, Brunn. Hotel Elefant. Tcpkovic, Privatier u. Teplovic, Unternehmer, Belgrad. — Baron. Kfm.; Müller, Privat, s. ssrau; Nico-lctti u. Hofman, Bauunternehmer, Graz. — Haif, Fabrikant; Prcyer, Kfm.; Epstein, Svetelj u. Terafin, Wien, - Gril. bart, Kfm., Düsseldorf. — Pick, Fabrikant, Nachod. — v. Mattoni, Feistritz. — Galvaut s, Bruder, Pordenone. — Muri, Seeland. — Seidl, Kfm., Trieft. — Sliebrr, Handelsm., s. Tochter, Selzach. Hotel «»irischer Hof. Ionle s. Sohn, Lichtenberg. - ^"0"' Franzdorf. <.«.,- Hotel SUdliahnhof. Hain, Bcrgverwalter, s. Frau, Hobonsbany»' Baier, Schnhmacher, Abbazia. —Keminger, Sagor, "-»"^ Haselbach. «, ^ Gasthos Kaiser von Oesterreich, Kaplja, Tschernembl. - i«"' Besitzerin, Lack. — Pah, Kfm., Laibach, YIm 21. September. Hotel Gefant. Dr. Tallozy , Negierungsrath; Tomas, H' Geyer, Schauspieler; Sperl, Vorstand. Wien. -- '^ ^Mc t. und k. Hauptmann-Audilor, s. Frau, Pl'M'ysl. --v""^, uud Sartago, Villach. — Dr. Szyarlo, Oberarzt, ^w°",^ Czesniczewsla, k, und l. Lieutenant. Cilli. — ^. Abels' und Sauzin, Kricst. — Mozina, Haric. — M v«' mann. und Schweizer, Pless. - Rupprich, Kaufmann, !-" Pola. «,u< Hotel Stadt Wien. Milnlaschet und Spielmann, Kausite., " mann, Goldarbeiter, Rosenberg. Reis., Stechle. PeM«. ^ ^ bauer, Schauspieler, Wien. - Iahn, Fabnlöbesiher, wr««^. Baron Nalli. Rentier. Trieft. — Dr. Weigert, Muoca^ stcrncuburg. — Woschnagg. Lederfabrilant, <-^?.''' M, stein. — Forinan, Accordant, Bonsov. — Vittcrl'cY. , .. Gabel. — Klan, Kfm., Whmen. — Bruckner. Ml-, burg. aM, Gasthof Kaiser von Oesterreich. Dr. Oblal. Cilli. ^ «^. Marburg. - Terstenjal, Lehrer, s. Frau. Pcttau. '^Hic, Besitzer, Hotederschitz. — Majcen, Iohannesthal. ^ "" St. Peter. ^ ,^, A Hotel Vaierischer Hof. Widmar. Mindischdorf. - .^rtM,^ Peter. — Stalzer, Privat, s. Sühnen, ObermM. "^"^'l, Private. Marburg. — Schmarda s. Frau, Vir. - ^" Controlor, Luttenberg OnurylB Hotel Sliobahnhol. Fink, Händler, Hartberg. - Dr. ttovlv Regimentsarzt, Fiume. ________- Verstorbene. Den 2 1. September. Ephraim Hermann, V^ «4 I., Chrüngasse 14, Entkräftung. Im Sftitale: ^ Den 21. September. Josef Brajer, ^M 72 I./Ruhr. — Barthelmä Nemc, Greihler, b« I^rz!' Mkswiitschastliches. Wollin-Lieferung. ^ Am ! 8. October 1898, vormittags 10 Uhr, sin^ Ochel' k. und l. Intendanz des !l. Corps in Graz eine iW»t"cye ^l' stellungs-Verhandlung mittels schriftlicher Offerte wcgen ^ ^ licher Lieferung von Vollin (Holzwolle) für die """"^sta<^ HolzfaserMatratzen fur die ^eit bis Ende August ^'lpfM' Das beiläufige Erfordernis hiesür beträgt beim Milltar'^ ^ magazin in Marburg 345 Kilogramm, in Klagenfurt > .^^, gramm. beim Garnisonsspital in Graz 1785 Kilogramm, ^. bach 2U0 Kilogramm. in Trieft 800 Kilogramm. Me " ^, den Offerte haben längstens bis 18, October M12, 1" H^ dt" mittags, bei der Corfts>Intendanz in Graz einzulangen. ,^ Offerten sind auch Muster der offerierte» Holzwolle de^l ^. l und zwar muss die zu offerierende Holzwolle dc>", !!! M«l^ der ersten trainischen Holzwollefabril des August P/^«teNl^ in Meifzenfels entsprechen. Das Vcdingnisheft vom l>''^^g be> 1892, betreffend die vorstehende Lieferung, kann M» ^»ze der Intendanz eingesehen oder auch gegen Erlag von V pe> per Druckbogen bei jedem Militär^ ^Her^ettungNr.217 1875 23. September 1892. Course an der Wiener Börse vom 22. September 1892. ^ ^m oM^n «°ur«batte l,^^. » eld Wars Kettenl'^^tr ln Noten 9«e, z.k 8.. W /° ' M,e 5üa, «»ran»«.. ' l«)4üln.>«« ^^ph'^b? !n^" . 115 4« ,i5. «„ ««ld Ware Grundtntl<'Tbllgatlon»n (für ION fl, CM.). ö"/>. «allzlsche...... 104 75 105 75 b°/„ mährische...... —-— — — b°/n Krain und lfilslenland . . —'— —'»- K°/« nmd slavonilche . 10b «6 — K°/„ s!ebc»büraische . . , .-------—-- b°^ Temcssr Vanat .... —-— —-- ü"/., unnarilche...... »4— U4 8C Andere üssenll. Anlehen Donau.Meg. Los, 5"/„ INN st, . 12, ?l» iL3 «l> bto, Änleibr l«7« . . 1W> - 1US i^' «lnlchün ber Etabt VUrz . . 1V« — :iO'— Aiilchen b. Etllbtssfmelnde WIen n,b — W«- Prüm. Änl. b, Lt,d»aem. Men 1N1?l ««2 — Velleubllu-Nulrhl l>,rl0« 5»/,, «»- - >------- Psllndbllef, (für 1«o fl.). «obencr. all«, »st. 4«/„ V, . 11? f.u 1^ l><, btv. dto. 4>,V«. - l26 1(.1 »5 bto. dto. 4°/„ , . . s« 15 9«-l,5 d»l>, Prim^Vchulbberschl, 3",« II«— N2 li< 0e». Hypotheleilba»! lNj, «»»/„ 9« 80 98'?» vrft °»»g, «^Nl VN^l. 4>/,°/n , 10, 22 102 »!> botto » 4"/„ . 9S'7l> lNN'LO bettll l>«jHhl. . 4°/<> . . 99 70 I0ULN Drlolitäi»«Gbligl»tisntn (N»r ion L), fferdlnaub« Nordl'ahn Vüdbahn i» 3«/„.....148'tt» l4» bO » k 5°/......188 - 1^3 c« Ung.««,l'v Vayn.....10« 50 103«^ Divers« Loft (per Etilck). «lrebU'ole INN N...... ^c>- - M» lib «llarh /!o 4"/., Dona» Dampfsch, INN fl. . 1^ l < l«8 «0 Lalbacher PlüM'Nnleh. »0 fi- L2 ^ l^bb Osener «olr 4N N..... b4 — öb - Plllffh Loft Waldste!» Lose 2N fl..... 88'- -'- Wndisch Gs«h Loft liN si. . . —— l.e--»cw'Lch, d, 8"/„ Präm,-Schuld' verschrdtrVodenllebitanstalt »«ü<> »»'— Dank »Helln« (per Stillt). elngIo^sl.Nllnl LN0fl,«O«/„V. . 153 50 154 — Vllnlvere, wiener, l»N fi, . Ill»— 116 l," Bdcr.'Nnft, bst., LNo si.E. 4<>"/n 570- »? Depofttenbanl, «llg,, «UN fl. . 90« — »Ob'— GlcompteVes., Mrvft., 500 fi. f,»ü— N80 — El«. u.«r»sstnv., «V. 73' - 7K — Lünberbanl, «ft. »ON fl, . . . 284 25 L3< 7!i lDrstcrr^ung, Van! 600^.. . 9»4 — «9«.— U»!o»bl,nl 2NN fl...... 24X — 2:? ^,! «erlchrlbanl, «ll»., 140 . «s« b(, 132 7b Act!«« «on Transport« zlnl»rn»hmung«n (per Ttück), Albrecht-Nahn »on fi. Vilber . 9< b>» 93 6^ Ulf«lb°ss!um°». Bahn L00 fi, E. LN0^ «on 75 VOHm, Norobahn lb0 fi. . .184-188 — » «lLtstbllhn 200 fl. . . 8,8 5l» »40 — Vulchtiehraber »is. 500 fl. llN. io70 107« b»V. (»t. «/» »00«. . 443-Ll> 445 — Donau > DampftchWahlt - Ves,, Oesterr. 50« fl. CM. . . . 32«- 828 — Diau^is. (V.-Dl».°H.)200fl. S. 198'/5 200 Ü5 T>ut'B°dtnb.' ) 244 51 >hb,est.'«n8.,Xr<»es.,Wr,,170fl.«.W. 238 5'» «39 5« . neue Wr., PriorttHt». »ctien 10« fi...... 84 - - 9ü - Ung.»gllllz.Eisenb. 200fi.V«lber 199 75 400 25 Veld Ware Ung. Nordostbah» 200 fl. Silber 197-- - 197-40 Ung.Westb.(Nllllb-«rllz)20Ufi.E. I9<<-- - 2^,-— zndustrie-Artlen (per Stück). »auges., «lllg. Oeft.. 100 fi. - '" « W825 «kgybier Eisen-und Vtahl-Inb. in Wien 100 fl...... <«.b^ A- Wftnbahnw.-Leilin,, erste, 80 fl. «, ' »^ .(klbcmilhl. Papiers, u. ».-«. " -- Ü85 Liesinqer Vrauerei ,00 fi. . . "l ^ 1«2 50 Montan Vcsell., bstcrr.-alpine «« " «»9a Präger loten . . 58 77, b8»5 PapierNubcl...... l »'»^ 1'20«> Italienisch, Nanrnoten(l^'L.) —'—! —.—