iuiilmd|rr Organ der Verfaisungsvartki in tiram. Rr.597 Hbonntmentt-SBtbingniffe: «ganijS6rifl: Sur Laibach S. 4,— Mit Post ft. o.— Halbjahrig: , 2,— . . , 2.50 jjiitrttljiitig: „ , . 1.— » . . 1.25 Fur Zuftelluiig in'l Hau«: iliiertelldbrig 10 kr. Samstag den 16. Janner z II i k r l i o >1 « - 58 r t i f ,t. ein|>altigf Pelit-Zeilk ii 4 ft., del Wirdkrbolungen a 3 fc. — Antigen bi* 5 Zkilen 20 ft. !H tbac ti o n, 51 bm iniftta tion u. 6r $ t b i t io n: Schufterqaffr Nr. 3. 1. ®totf. 1892 Wiener Sritf. 13. Jiinner. (®er neue Minister. — Genossenschaftswesen.) j n. — Die erste Nede bes Grafen Kuenburg im Club der Verelnigten deutschcn Linken bot ein Spiegelbild seiner selbst; unbedingte Treue unb Verlahlichk^it, offener Mannesmuth unb Festigkeil, fie brucken bieser Rede ein eigenthumliches roohl-thuenbes Geprage auf. Graf Kuenburg hat meister-baft seine Stellung gezeichnet, ohne grelle Farben ru wahlen, hebt sich sein Bild als Parleimann utjb als Vertrauensmann ber Partei im Cabinet in scharfen Umrissen von ber allgemeinen Sage ab. ®en Gedanken, bah seine Aufgabe in ber Vertretung ber Parteigrundsiitze im Schohe des Cabinets unb onbererfeits bie Information der Partei uber die Absichten bet Regierung fei, halts ber neue Minister Tudjt scharfer formuliren konnen als butch bie Et-flatung, dah seine Betufung in ben Nath ber Krone etfolgte als bie eineS Angehorigen ber deutsch-fott-schrittlichen Partei, beren Mitglieb er auch fernerhin bleibe Das rourbe benn and) von ben Fuhrern bet Partei mit bent Herrn Ministerptasibenten aus-briicklich vereinbart unb roir erblicken barin ein sehr wesentliches Moment zur Kennzeichnung ber neuen Situation. Die in ber Berusung be§ Grafen Kuenburg liegenbe Anerkennung be§ ParteiftanbpunlteS ber Linken tritt butch sein Vetbleiben in ber Partei, butch seine Theilnahme an ben Clubberathungen geroisiermahen auch auherlich greifbar hetvot. Graf Kuenburg hat seine politische Stellung fowie bie politische Sage iiberhaupt ganz ubereinftimmenb mit ben ftuheren Etklarungen des Fuhrets ber Partei, SIbgeorbneten v. Ple ner, gejeichftet. Durch se nen Eintritt in bie Regierung roerbe seiner Partei ein Theil jener Butgschaften geboten, roetche im letzten Fruhjahre von ben Fiihrern ntehrfach qewunscht rourben. Die Partei erfahre butch seine Ernennung zum Minister in ihrer Stellung zu ber Regierung sormell feine Beranberung unb bleibe thr insbeson-bere — roie bisher — bie Politik ber freien Hand gewahrt. Wenn anch bnrch feinen Eintritt in bie Regierung eine gcmisse fveunbschastliche Annaherung ber Partei an bie Regierung zum Ausbrucke komme, so iibemehme baburch erstere butchaus nicht bie Vetpslichtung, als Regierungspartei zu gelten und zu fungiren. Es bleibe ihr auch fortan das Recht ungeschmalert geroahrt, bei ben patlnmentariichen SSerhanblungen ncich ihren politischen unb sachlichen Gesichlspunklen votzuge en unb ihre Beschlusse zu fassen. Sein Eintritt in bie Regierung stehe in keinem Zusammenhange mit ber etroaigen Absicht ber Bildung einer festen Regierungsmajoritat unb ver-pfl.chte bie Partei nicht, in bieser Absicht mit anberen parlamkntarischen SSereinigungen des iilbgeorbneten--haufes birect in Verhanblung ober Verb indung zu treten. Das ist in Kurjeni bas Progtnmtn bes neuen Ministers. Kein Zwe,f>-l: sein Amt ist ein schwietiges, verantroortungsvolles. Allein bos Bet-trauen, bas er genieht, bie Charaktereigenichaften, bie ihn auszeichnen, berechtigen zu ber gvgrundeten Hosfnung, bah er seines Amtes zum Wohle' des FrnLllrLon. Alls bcm Riesen- und Jser-Gebirge. (Schlnh.) Die zusammenhangenbe Ansbehnung bichtcr Nabelwalbungen ist hier eine roeit grohere als im Riesengebirge. Daburch wirb aber biese Walbgegenb auch viet verlassener, bie gutcn Sffiege ftnb hier rticht so bicht gejdet, baher auch bet Touristenverkehr ein bescheibenet, obgleich bie vielen schonen AttssichtS-punkte zum 9?esuche bes Gebirges unb beffen oft entiudenbet Walbeinsamkeit locken rotitben. Die flitte Beschaulichkeit ber letzteren unb bie ernste Stimmung, wclche bieselbe unwillkurlich hervorruft, steht in bemerkenswerthem Gegensatze zu bcm tiberaus lebhaften, farbenreichen Bilbe, bas sich vor unseren Slugen erschlieht, roenn roir, auS ber btisleren Walb-teaion heraustretenb, bie sanften Betglehnen unb ^halmulben ttberblicken, mit ben vielen netten Laufern unb auch gtoheren Gehoften, bie — alS n»aren sie einer Kinberspielschachtel entnommen — mit einzelnen Baumgruppen unb Ileinen Porgartchen auf bie saftig grUnen Wiesenflecke hingcstreut sinb, unb ^je in Verbinbung mit ben writer unten im eigent« lichen Thale am Bache selbst unb an vorziiglich gehaltenen Strahenzligen bicht aneinanbergeteihten Fabriksetab'.issements unb Villeggiaturen einen so anmuthigen herzetsteuenben Anblick gemahren, bah man sich von bemselben roie bezaubert taunt zu trennen oetmag. Namentlich von ben verschitbenen Sluasichtsgderien bcs Spitzberges, ober auch von ber Stefanshohe ober Prichovitz ist bet vorgeschil-berte Ausblick ein sehr umfassender und beftechenber. Die einjelnen Wohnhauser sinb zumeist aus Holz, aber babei bod) sehr sest unb praftifch gebaut, mit grohen Fenstern versehen, an benen roir Bluinen- topfe mit sorgsaltig gepflegten Bluthen unb hinter biefen iveihe Vorhcinge benterfen — unb roenn roir auch in bas Jnnete des Hauses ober ber jtiohnungen eintn Blick roetfen, so iiberzeugen roir uns fofort von bem hier auSgepragten Sinne ber Beroohner filr Reinlichleit unb nett getjaltene Wohnzimmet. Weil ich schon tiber bie Beivohnet sptechr, so ist auch ein Wort tiber bie Erwerbs- unb Cultur-verhaltnisse berselben sehr nahelicgenb. Das Jsergebitge umschlieht namlich nach bem Votetwahnten ein Gebiet, roelches, obgefehen von feinen lanbfchaftlichen Reizen, schon vermSge ber in bemfelben in so hohein Grabe entroidelten Inbusttie unb bes intcnsioften Gewerbefleihes seiner Bewohner eine so ochtunggebietenbe Stellung einnimmt, bah ich — obivohl es eigentlich nicht in ben Rahmen beutichen Volkes roalten roerbe. Unb barauf komm es- in erster uno letzter Sinie an. — Vor Kutzem hat bas osterteichische Hanbels-minifterium unter bent Titel »Darstellung bes Stanbes bes geroerblichen Genossenschaftswesens 1891" eine Heine statistische Uebersicht ber in Destetreich bermaten bestehenben Jnnungen, beren Segalnainen inncrhalb ber schroarzgelben Grenz-pfahle bekanntlich „Gewetbegenossenschast" tautet, veroffentlicht. Da im ofterreichtschen ReichSrathe gegenroiirtig zwei Gesetznttrourse in Verhanblung stehett, roetche bie genossenschnftliche Organisation ber Gtohindustrie unb bes Bergbaues u. zro. forooht ber Unternehmer ats ber Arbeiter bieser beiben Wirthschaftsgrnppen zum Ziele haben, unb ba roeiter bie in Aussicht genommenen Einigungscimtet zum Theile auf ber Basis ber Geroetbegenossenschaften beruhen sollen, biirfte es nicht ohne Jnteresse sein, bieser Statistik ber osterreichifchen Jnnungen einigeS 2tugenmert zuzuwenden. Sie ist bie Rohbilanz jener Geroerbepvlilik, roie sie butch bie Gero>rbe» gesetznovelle com 15. Marz 1883 inaugurirt rourbe-Seit mehr als acht Jahren ist biese in Wirksamkeit und halt bie Geroerbtbehorben, bie Geroerbtknmmern unb ben Geroerbestand in jlthem. Ihr roefentticher Jnhalt, ber Besahigungsnachroeis und bie Z,vangs-genoffenfchaft, rourben feinerz-it als bie Panucee ftir bie roirthschastliche Wiedergeburt bes Hanbiverket-stanbes ausgegeben unb ihr Gebuttstag bebeutete ben Hohepunkt ber kleingewetblichen Beroegung in Defterreich, rotlche feitbem imrner tiefer auf bie metneS heutigen BortrageS paht, ber nur lanb* fchaftlichen unb tourist fchen ©chilberungen gcroibmet ist — nicht umhin tann, biefen Gegenstanb roenig* stens in einigen Worten zu ftreifen. An ber Suvseite ber sachsisch-bohmischen Grenze, vom altehrroitrbigen Friedlanb ab, beginnt jene Reihe vetschiebenster inbustrieller Untemehmungen unb EtabliflementS, bie sich, an unfete inbuftrietle Metropole, an bas bohmische Manchester, anfchliehenb unb um basselbe gruppirenb, ein beivunberungs-roiirbiges iubastrielles Gauzes bilben. Was Reichen* berg fur Bohmen, ja fur unsere ganze Monarchic bebeutet, brauche ich nicht erst naher zu erijrtern, es ist ja allbetannt. Die Tuchfabtikation roar hier zroar schon im 15. Jahrhundert eingebiirgert, boch feme eigentliche Vervollkommnung erhielt bieselbe successive erst seit b>nt Beginn bieses Jahthunberts, zunachst als I. Berger 1800 bie erste eigentliche Fabrik etbaute, und tnsbefonbere feitbem (1828) I. Stebieg feine ausgebehnten Etablissements errichtete. Wesentliche Forbetung erhielten Jnbusttie unb Hanbel butch bie Eroffnung bet Stib-norbbeutschen SSetbin- 1 bungsbahn, benn feitbem haben sich btji»t1*ltoie verfchiebenften Zroeige ausgebehnt unh fdjroung genommen, ber in bem auch bufttiereichen Bohmen noch immer une| Jrrwege der Jntoleranz unb des extremen Nationalises gerieth. Wie bekannt, hat die Einfuhrung der Gewerbefreiheit in Oesterreich im Jahrr 1860 die Continuitat des Bestandes der alien Zunfte und Jnnungen nicht unterbrochen. Es war nicht allein gestattet, neue Genossenschaften mit obligato-riicher Beitrittspflicht aller einschlagigen Gewerbe-treibenden zu errichten, sondern das Gesetz lautete ausdriicklich bahin, bah solche neue Genossenschaften „sa vie! als moglich herzustellen feien". Nichtsdesto-rveniger ist die Zahl der von 1860 bis 1883 ge-grundeten Genossenschaften keine bedeutende. Es waren hauptsachlich die groheren ©table, wo die am meisten vertretenen Gewerbe zu Genossenschaften zu-sammentraten ober ihre alten Zunfte in neue Genossenschaften umwandelten. Seitens der Regierung geschah zur Belebung des genofsenschaftlichen Geistes so gut wie nichls. Die erwahnte Statistik des oster« reichischen Handelsministeriums ist nichts mehr als cine ©tandesstatistik, d. h. sie gibt lediglich die Zahl der genofsenschaftlichen Organisationen, nach gewifsen Gesichtspunkten gruppirt, an. Ueber die genossen-schaftliche Thatigkeit selbst erhalten wir keinen Auf-schluh. Ueber den Einsluh der osterreichischen Jnnungen auf das Lehrlings- und Gehilfenwesen, auf die Arbeitsvermittlung u. s. w. erfahren wir nichts. Es wird ©ache der osterreichischen Hanbels- unb Ge-werbekammern fein, bei Herausgabe ber gegenwartig in Vorbereitung befinblichen Berichte iiber bie volks-wirthschaftlichen Verhaltnisse ihrer Bezirke fur bie Jahre 1886—1890 im Sinne ber biehbeziiglich seitens der Regierung gegebenen Jnstructionen das interne Leben der osterreichischen Jnnungen zu schil-dern. Aber selbst die nadte unb sachlich beschrankte Zahlenstatistik bes osterreichischen Hanbdsministeriutns gewahrt einen lehrreichen Einblick in jene Entwick-lung bes osterreichischen Zunftwesens, welches vom Jahre 1883 datirt. Die osterreichische Gewerbegenossenschaft besteht aus vier Organisationen u. zw. 1. ber eigentlichen Genossenschaft, gebilbet von den selbststcindigen Ge-werbetreibenden (Meistern), 2. der Gehilfenverfainm-lung, 3. dem schiedsgerichtlichen Ausschusse und 4. der Krankencasse. Nur die ersten drei Institute frnb obligatorisch, ba die Errichtung einer eigenen Ge-rossenschastskrankencasse entsallt, wenn die Gehilsen der betreffenden Genossenschaft bei einer anderen, im Sinne des Krankenversicherungsgesetzes errichteten Krankencasse verstchert werben; hingegen kann bie Genossenschaft stir ihre Lehrlinge eine eigene Lehr- Wer bie grohartigen in ununterbrochener Reihe auf-einanber folgenben Fabriksunternehmungen unb Eta-blissements noch nicht gefehen, kann sich keine rechte Vorstellung davon machen. Auf ber Reichsstrahe von Reichenberg uber Maffersborf, Gablonz, Morchen-stern, Tannwalb unb Polaun, zu deren Durchfah-rung im Trab man 2^/, Stunben benothigt, reicht kin Etablisscment bcm anberen bie Hanb, so bah man nicht brei Minuten fiihrt, ohne irgenb ein Fabriks- ober sonst einetn inbuftriellen Unternehmen gewibmetes Anwesen zu pasftren. — Wo man geht unb fteht, hott man bas Kmchen von Maschtnen, das gerauschvolle Gesumme ber Spindeln, bas Klappern ber Webstiihle ober ben zischenben Ton aus ben Glasschleifen,. benn bie Industrie hat sich nicht nur auf Tuch-, Baumwoll-, Textil- unb Glas-roaaren beschrankt, joitbern hat sich auf verschieben-artigste anbere Zweige ausgebehnt unb ist noch immer in stetiger weiterer Entwicklung begriffen. AlS Beweis bafttr, wie fehr hier alle Natur-unb namentlich Wasserkrcifte inbuftriellen Zmeden dienstbar gemacht werben, erwahne ich nur beispiels-weise deS am Taubenhaus entfpringenben Kamnitz-bacheS, beffen Wasserkraft in seinem Laufe von Max-borf bis Uber Tannwalb berartige Verwenbung finbet, bah in biefer tibet acht Kilometer Iangen ©trede lingskrankencasse errichten. Der Hergang bei Schaf-fung bieser Organe war nur berjenige, bah zunachst die Regierung von Arntswegen nach Anhvrung ber Jnteresienten, nach Einholung bes Gutachtens ber Gewerbekammern bie Genossenschaft im cngeren Sinne, bas ist ber Meisterverbanb in bas Leben rief. Solche Genossenschaften bestehen in Oesterreich gegenwartig 5113. Die Bilbung ber iibrigen genofien« schaftlichen trgane wurbe ben Genossenschaften selbst uberlassen, wobei allerbings bie Regierung einen sansten Druck ausubte, ja es in vtelen Fallen selbst an groherer Energie nicht fehlen lieh. Nichtsdesto-weniger betragt bie Zahl ber Gehilsenversanimlungen, welche ebenso wie ber schiebsgerichtliche Ausschuh bem Gesetze nach eine obligatorische Institution find, nur 2857, bie Zahl ber schiedsgerichtlichen Ausschtisse nur 2657. Allerbings besitzen cinzeltte Genossenschaften eine so geringe Gehilfenzahl, bah bie Bilbung selbstftdnbiger Gehilsenversammlungen unb schieds-gerichtlichen Ausschusse „unthunlich" ist. Jmmcrhin aber ist bie Differenz zwischen ber Zahl ber Genossenschaften unb ber Zahl ber Gehilsenversamm-lungen unb schiebsgerichtlichen Ausschusse eine so bebeutenbe, bah bie Annahme, es hatten thatsachlich alle Genossenschaften ihrer gesetzlichen Verpslichtung zur Bilbung biefer beiden Institute Geniige gethan, eine vollig irrige ware; vielmehr sehen wir aus bieser Differenz, bah boil, wo bie Genossenschaften aus Eigenem arbeiten sollen, ihre Thatigkeit in vtelen Fallen erlahmt, bah fast die Hcilfte ber osterreichischen Jnnungen trotz achtjahriger Geltung der Gewerbe-gesetznovelle noch nicht einmat zum vollstcindigen Ausbau ihrer gesetzlichen Organisation vorgeschritten sind. Es unterliegt letnem Zweisel, dah ein groher Theil ber 5113 Jnnungen fein genosseuschaftliches Leben weber bei sich, noch bei seinen Mitgliedetn zu erwarten vertnochte, sonbern nur ein papierenes Scheinbasein fiihrt. politjsche Wochenilbrriimt. Das Abgeorbnetenhaus fteht in ber Berathung ber Hanbelsvertrage; bie Grunblage berfelben bilbete ein ausgezeichneter i Bericht bes Abgeordneteit Dr. Hallwich. Die > Annahnte sammtlicher Bertrage mit groher Majoritat | fteht auher Froze, itmnerhin aber biirften sich bie j Jungczechen unb bie Liechtenstein unb Lueger santmi j Anhang bie Gelegenheit zur Wieberholung ihrer bereits in ber Bubgetbebatte gelieserten ©cenen kaum entgehen lasien. Der Aderbauminister Graf Falkenhayii wirb mit Genehmigung ber Regierung ben Sitzimgen bes Hohenwart-Clubs regelmahig beiwohnen, Die Lanbtage fallen fiir ben 5. Februal einberufen werben unb deren Session vier Woche« bauern. Der Reichsrath wirb sich bis borthin nur mit ben Hanbelsvertragen unb kleinen ©orlager. beschciftigen. Der Wechsel in ber Person bes Prasidenten bei, Staatsbahnen ist nunmehr sactisch vollzogen. Baron Czebik ist unter Vcrleihung bes Grohkreuzes bei Franz Joseph-Ordens pensionirt warden und He« v. Bilinski an seine ©telle getreten. Wie bas ossiciose „Fremdenblatl" ersahrt, i| in ber Balutaregulirungsangelegenhei fiir bie nachsten Monate ein neues Moment nich zu erwarten. Die Verhaltnisse liegen iibeihnupt so. bah selbst int giinftigsten Falle vor bem nachstci Friihjahre an eine entscheidenbe Operation gar nich zu benken ist. Dieser „gunstigste Fall" setzt voraui boh bie beioerfeitigen Regierungen bis bahin einer seits iiber alle Mobalitaten bet Regelung einig gt' warden sinb, andererseils aber threrseits alle Vor bereitungen zur Jnangriffnahme ber Operatic! getroffen haben miissen. 3m Lager der Jungczechen herrscht Dii harmonie. Die Wahlen fiir ben u n g a r i s ch en Reich« tag werben in ber Zeit vom 28. d. M. bis eif schliehlich 6. Februar stattsinden. Das croatische Landtagsbubget pif 1892 hat die lanbessiirstliche Sanction nicht c> halten. Der Deutsche Reich s- unb ber preuhisch' Lanbtag sind am 12. d. M. wieber zusamme> getreten; ersterer nahm ben Antrag auf GewahruCi von Diciten an bie ReichStagsmitglieber an. Die Londoner Polizei hat ein ana r4'' ft i f ch e 8 C o ni plot entdedt, Bomben und fchriften confiscirt unb mehrere Anarchiften verha^ In ben russischen Gouvernements Wilnau» Grobno rourben bisher 94 katholische Kitchen F schlossen unb demolirt ober tit russische Kirchen, 5-semen ober Magazine venvanbelt. Die „ Petersburger Heitung" meldet t11 bevorstehenben Riidtritt des lange Jahre in gro1 Gunst gestandenen Gcneral-Gouvermurs Gurko Wiirschau, ber betn C a r en schongesarbte, falsche# richte itber bie Rothlage in Russisch-Polen unterbvei? haben soll. nicht ein Meter seines ziemlich starken GesalleS un-beniitzt bleibt. Wahrenb im norbwestlichen Theile biescS Gebietes mehr bie ©chaf- unb Baumwollinbustrie uberwiegen, so ist im fiibostlichen Theile besselben bie Glas-inbuftrie mahgebenb, unb so wie die Erstere burch ben UnternchmungSgeifl Liebieg'S auf bie jetzige Hohe gebracht wurbe, so wurbe bie Letztere burch bas ziel-bewuhte ©treben ber Firma Joses Riebel in Polaun aus bescheibenen Anfangen auf eine ©tufe friiher nicht geahnter SSoHkommenheit gehoben, unb ebenso verstanben es bie Seiter berfelben, ouch bie Haus-inbuftrie in Glaswaaren zu unterftiitzen, neu zu be-leben unb zu verallgctneinern, so bah man sagen kann, es fei im oberen Jsergebirge fast tein HauS, kein lcindlicheS Gehofte, in welchem nicht irgenb ein Zweig dieser Hausinbustrie betrieben wiirde, unb welche auf biese Art bem Lanbbewohner bafelbft einen Erwerb sichert, bessen Ertragnih ihm ben LebenSunterhalt iiberhaupt ermoglicht, ba er sich unb seine Famtlie aus ben in Folge bes rauhen Klimas unb der ungiinstigen Bodenverhaltnisse minimalen sinanziellen Erfolgen seiner landwirthschastlichen Thatigkeit unmoglich ernahren konnte. Uitt Alles dieh zu schaffen, gehoct allerbings auch eine so fleihige, ftrebfame, intelligente unb wohl auch arbeitSluftige Bevolkerung bazu, wie es biel1 kernige beutschbohmische Volk ist. — Diese schaf ten niogen melleicht theilwcife angcboreit s<' jebenfullS aber werben sie am machtigften ge®1 unb erhalten burch ben bafiir richtigften unb »’■ famsten Motor fiir Aufklarung unb Veredlung f Voltes, burch bie ©chule. — Dieses Volt hat ^ Werth ber richtig geleiteten ©chule ertannt, es I dieselbe hoch halten gelernt, bringt ihr aber n* bebeutenbe materielle Dpfer, wie in teincm Lanbe. Doch auch auf bas auhere Ansehen | ©chule halt man hier fehr viel. Wo immer man hin9e< mag, unb ein schones auch tnehrstocfiges Geda« bemertt, bas nicht gtrabe als Villa ober gebciude gelten kann, barf man barauf wetten, • es ein ©chulgebaube ist. — Auch bie Ortsschul" nehmen ihr (Shrenomt fehr ernst, unb forgfaltig urn Alles, was bie Unterrichtszwecke f»r! tann. Die Resultate einer so ausgeklarten 2-c erziehung tonnen baher auch nur giinstige fe'n'. sinven ihren berebten AuSbvud in der unb guten Verroenbbarfeit selbst ber oollerungsschichten im Jsergebirge, iiber besft^®^ Verhaltnisse ich vielleicht ein nachsteSmal noch S”'c» vorzubringen in ber Sage fein wcrbe. Die com schrveizerischen Nationalrathe eingesetzte Commission beantragte die Genehmigung bet mit Oesterreich-Ungarn und Deutschland abgeschlossenen Hanbelsvertrage. In Madrid fanden am 10. d. anarchistische Arbeiterexcesse statt. Die serbische Rationalversammlung trat am 11- d. M. zusammen. Die Verhaltnisse Egyptens werden vuch unter bein neuen Khedive vermuthlich keine Aenderung erleiden d. h. die englische Occupation und der englische Einfluh werden unverandert bleiben. Wocheil-Ctironik. Erzherzog Ernst ist vollstandig genesen und begiebt sich nachstens nach Jtalien. Herr Baron Czedik, ber scheidende Prasident ber Generaldirection ber Staatsbahnen, spendete zur Grundung etneS Eisenbahn-Jnvalidenfonds ben namhaften Betrag von 20.000 fl. Die osterreichische Regierung richtete an alle tzanderchefs die Aufforderung, Berichte uber die Lebensm itte l th euerung einzusenden, umdanach die Hohe bet den Staatsbeamten zu gewah-renden Theuerungsbeitrage zu bemessen. Die Theuerungsbeitrage werden dort, wo die Theuerung groher ist, an a^e< dei geringerer Theuerung nur r»n verheiratete Beamte bewilligt werden. Jm Ganzen svllen vier M'llionen diesem Zwecke gewidmet werden. Die Krnkauer „Eisenbahnzeitung" meldet, dah i>ie Verhandlungen mit ber Ferdinands-Nor d-fcaljn so weit gediehen seien, 'dah die Verstaat-tjchung derselben langstens am 1. Juli 1892 er- folgen werde. Der Generalrath ber osterreichisch-unga-tischen Bonk hat den Zinsfuh um ein volles Percent herabgesetzt. Laufe des Jahres 1891 find in der oster-reichisch.ungarischen Armee 2 Feldzeugmeister, 1 General ber Cavallerie, 11 Feldmarschall-Lieutenants, 21 Generalmajore, 37 Dbetfte, 23Oberstlieutenants, 85Maiore, 206 Hauptleuteunb Rittmeister, 78Ober-lieutenants'und 53 Lieutenants gestorben. c^n Wien starb ber beruhmte Physiologe Dr. Ernst v. Brticfe. cjn den Tagen vom 7. bis 11. September t I rojrb in Wien eine Internationale Zucht- unb ^iutzvieh-Ausstellung abgehalten werden. An der Wiener Universitat wird ein hyg i eni-schetz Institut mit einem besonderen Museum e*richtet werden. cjn Prag rourden mehrere c z e ch i s che Stu-b enten und eine Arbeiterin wegen in Smichow dxrubter Excesie mit Arrest bestrast. Gegen die in den Bezirken Radkersburg ^»nd Fiirstenfeld noch immer thr Unwesen tret« fcenben Rauberbanden wurde Militar auf-Bcbot'en. Der Eisenbahnbetriebsdirector inVillach, Eduard $ jn!l, trat in den Nuhestand; zu dessen Nach-^vlger wurde Betriebs-Vicedirector von Scala *tncmnt. , Die Handelskammer tn Karnten hat die Herren v. Hillinger und R. v. Moro, Ersteren Wm Prasrdenten und Letzteren zum Vice-Prasidenten ^ewahlt. In, Triester Stadt- und Landgebiete gibt vtz keine AmtSkanzlei. kein Comptoic, kein industrielles ^tablissement, keine Familie, wo nicht ein Theil des ^rsonales an der Influenza Irank darniederliegt. ©egen den friedliebenden und uber den Par-stehenden Bischos Dr. RakiS in Spalato find ^voatische Hetzer demonstrativ ausgetreten. Blaubeuren (Wtirttemberg) ist der Cas-f t e t der Gewerbebank mit 240.000 Mark ^hterschl°9enen ®elt,ern Mchtig geworden. In den zuletzt abgelaufenen drei Monaten find 24.000 Juden aus Ruhland ausgewandert. Die Nothlage in Ruhland ist eine schreckliche; es herrschen Hungersnoth und Typhus. In Odessa wurde eine Falschmiinzer-bande verhaftet. Das Benedictiner-Kloster in Fecamp (Frank-reich), worm die beruhmte Liqueursabrikation betrieben wurde, ist ganzlich abgebrannt; ber Schaden wirb aus zwei Millionen Francs geschatzt. Bei dem niichst Krebs in Amerika im Jn-dianer Territorium stattgefundenen G r ubenun-glucke verbrannten 200 Bergleute. Local- unit Promm-Nachrichten. — (S l ov en i s ch e s.) In der Frage der Handelsvertrage sind die slovenischen Abgeordneten uneins geworden; ein Theil der „Slovenischen Delegation" wird fur die Genehmigung derselben, ein anderer dagegen stimmen. Das radicals Organ sieht sich bei dieser Gelegenheit veranlaht, das „interessante Factum" zu constatiren, dah uberhaupt unter den slovenischen Abgeordneten zwei Parteien bestehen, „deren eine bereit ist, unter alien Umstanden mit der Regierung zu gehen, indeh die anderen sie nur bis zu einer gewissen Grenze unterstiitzen will." Wir fur unseren Theil halten von dieser angeblich »interesanten Thatsache" sehr wenig und glauben, dah bei sammtlichen slovenischen Abgeordneten nicht die Rede davon ist, in eine ernste Opposition zu gehen. Es kann sich hochstens ab und zu um eine oppositionell angehauchte Demonstration hanbeln, um mehr nicht. Einen Beleg hiefur bietet neben anberem das Vorgehen bes Herrn Schuklje in letzterer Zeit. Unter dem von ben robicalen Organen ausgeubten Drucke unternahm berfeCbe vor einigen Wochen einen heftigen Aussall gegen den Unterrichts-minister; feither aber hat derselbe bereits mehrfach sich mit der Regierung auf besieren Fuh zu stellen getrachtet, und bei der Debatte uber die Handels-vertrage hat Herr Schuklje sogar sich zur Erklarung verstiegen, bah die slovenischen Abgeordneten das gegenwattige System ber iiuhetn Politik acceptiren, obwohl sie den Deutschen gegenuber „ kiihl bis in's Herz hinan" sind, weil dasselhe eine ©arantie fur den Frieden bildc. Also die slovenische Partei auf einmal eine FreUNdin der Tripelallianz! Wie auf-richtig diese Freundschast ist, weih wohl Jeder, der diese Partei unb ihre Bestrebungen auch nur ober-flachlich kennt. Es ware wirklich ber Muhe werth, bie (ingebtiche Reigung ber slovenischen Partei fur ben Dreibund mit einer kleinen Bluthenlese aus den hahcrfiillten Angriffen zu illustriren, die slovenischen Politiker unb Blatter seit Jahren unb immer wieder von neuent gegen unsere engsten Bundesgenossen, die Deutschen und Jtaliener richten. — Wie wir jungst meldeten, hat Fiirstbischof Kahn in Klagenfurt den bisherigen ftirstbischoslichen Kanzler, den Domherrn Lambert Einspieler, seines Amtes enthoben unb an seine Stelle den Domherrn Karl EiSler ernannt. Ob dieses Schrittes wird in den slovenischen Organen groher Larm geschlagen unb gegen den Fiirstbischof von Gurk heftig losgezogen. Und doch hat dieser nur natiirlich unb pflichtgemah gehandelt, bah er das fragliche, wichtige Ami einem nationalen Agitator abnahm und in die Hcinde eines ruhigen, friedliebenden Mannes legte. — (P e r s o n a In ach r i ch ten.) Dem Reli-gionslehrer an ber hiesigcn Oberrealfchule, Professor Johann ® n e 8 b a, wurde das golbene Berdienst^ kreuz mit der Krone verliehen. — Die Notariats-concipienten Franz Straffella unb Vincenz Kolsek wurben zu Notaren, Ersterer fur Neumarktl unb Letzterer fur Kronau ernannt. — Der Notar Ruprecht B e L ek in Neumarktl wurbe nach Seisen-berg versetzt. — Dr. Albin Suyer hat seine Ab-vocaturskanzlei in Laibach eroffnet. — Dem Pfauer Johann Schuschnik aus Pelzach wurbe bas an ber hiesigen Domkirche erlebigte Schifferstein'sche Canonical verliehen. — Der mit bem Titel und Charakter eines Hofrathes bekleidete Oberstaats-anwalt, Dr. Victor Leitmaier in Graz, wurde zum Hofrathe des Obersten Gerichts- unb Cassations-hoses ernannt. — (Philharrnonische G e s e llsch a ft.) Die Directionsrnitglieber fahten vor einiger Z-it ben Beschluh, bie grohen Verbienste, welche sich Regiemngsrath Dr. Friedrich Keesbacher burch eine lange Rohe von Jahren als ausubenbes Mitglied als Geschichtsschreiber und zuletzt als Director der Philhacmonischen Gesellschast um das Gedeihen derselben und ganz insbesondere auch um das Zustandekommen unb Gelingen des Tonhallen-baues erworben hat, burch ein sichtbares Z«chxn der Anerkennung unb Dankbarkeit zu ehren; sie liehen burch ben Moler Wettach ein lebensgrohes Portrat Keesbacher's ansertigen, welches im prachtigen Rahmen zum ewigen Gebcichtnisie an passenber Stelle in ber Tonhalle aufgehangt roetben wird. Am 11. d. M. Abends versammelten sich sammtliche Directions- unb viele Gesellschaftsmitglieber im kleinen Concertsaale. Das Directionsmitglied Dr. Bock schilderte in einer vorttefflichen, gemuthvollen und formvollendeten Rede die Verdienste Keesbacher's um die Philharmonische Gesellschast. Dieser Rede folgte unter stiirmischem Beisall ber ganjen Versammlung die Enthiillung bes Bilbnisses. Dr. Keesbacher dankte, von der ihm gewordenen Ovation sichtbar uberrascht und eruriffen, erklarte, auch wetter im Jntenfie der Gesellschast und ihrer edlen Zwecke wirken zu wollen, unb hob mit Worten warmer Anerkennung die Verdienste hervor, welche sich auch die ubrigen Mitglieder ber Direction beim Baue bes neuen Goncerthauses erworben. Rauschenber Beifall folgte auch den Worten Dr. Keesbacher's, ber sodann unter ben lebhastesten AusbrudEen ber Sympathie unb Verehrtmg bie Be-gruhung der Gesellschaftsmitglieber entgegennahm. Ungetheilte Anerkennung fanb auch bas Bild -ettach’s, das sich ebensofehr burch Aehnlichkeit, wie burch Fein-heit ber Auffassung und Gediegenheit der Ausfiihrung auszeichnet. — (Jahres-Hauptverfammlung des La ibacher deutschen Turnvereines.) Es gehort zu den trostlicheren Erscheinungen aller Zeit, ! dah gerttde in ben Tagen ber schlirninsten Bebrangnih bas deutsche Volk sich immer wieder auf sich selbst befinnt, aufrafft und in neuen Thaten die unge-schwachte Kraft offenbort. Nirgends sindct bieh in unserem Jahrhunbert mehr seinen Ausbruck als im beutschen Turnwesen. So ist auch unser beutscher Turnverein als ein Glieb ber »beutschen X urne rfchaft*, bie in 4252 SSereinen fast eine Halbe Million Angehoriger urnfaht, in unseren Tagen zu einer Starke herangereift, die ihn als Einen ber bebeutenbften SSereine erfcheinen laht, welche 38 an ber Zahl mit 3500 Mitglieder,, den ©uboftet* reichischen Turngau des XV. Turnkreises (Deulsch-Oesterreich) bilden. — Der Verein zahlt heute 349 Mitglieder unb bie JahreShauptversammlung, welche letzten Samstag (9. Janner 1892) in An-wesenheit von Uber 100 Mitgliebern eroffnet worden war, gab Zeugnih von dem regen Antheil aller Ge-nofsen, aber auch Zeugnih von regent turnerifchem Leben unb strammer Arbeit im Dienste unfctes beutschen Volksthums. Nach Eroffnung burch ben Vorsitzenden, Sprechwart Herrn Arthur M a h r, er* ftattete Turnrath Herr Alois Dzimski den Thii» tigkeitsbericht, ber in fefielnber Weise ein anschau-liches Bild bes Vereinslebens im abgelaufenen Jahre entroUte. Der Turnwart. Herr Franz Meisetz, berichtetc sodann uber den Turnbettieb, der von ihm und seinem Stellvertreter, Herrn Joses Reitz, so,vie von ber Vorturnerschaft geleitet, eine aberinalige ©teigeiung auswies. Geturnt wurbe in 7 Riegett (1 Dorturnerriege, 2 Altherren-, 2 Turner- unb 2 ZoglingSriegen) in 534 Stunden mit 4129 Be> suchern, so bah die Gesammtzahl der Ausubenden gegenwartig 73 betragt Besonders zufrieden burf ber Verein sein mit ben Leistungen der Musterriege, bit beim Bezirksturnen am 1. November v. I. in Triest ols bie beste bezeichnet unb beinahe die hochste erreichbarc Werthung davontrug. Beim Wettturnen waren die Erfolge geringer aber doch aufmunternd zu neuem Wagen. — Nicht minder Freude bereitete bie Arbeit bet ZoglingSriegen. (83 Stunden mit 1171 Besuchern), die auch bei dem Schauturnen, daS am 5. Juli 1891 stottfanv, zum ersten Male sich offentlich gezeigt hat. Dieses Schauturnen gehort nachst ber Standarte-Feier ber Sangerrunde am 5. April v. I. zu den besten Erinnerungen deS Vereines, und war derBeifall, den Herr Me is etz nach Beendigung des BerichteS, erhielt eine wohlverdiente Ehrung. — Die trockenen Zahlen des Sackelberichtes, ben roieber Herr Dzimski erftattete, sprachen eine vernehmliche Sprache. Sie gaben aber auch tin glan-zenbes Zeugnih von ber uncrmtiblichen Arbeitskraft, von Geschick unb Fleih, roie sie selten wo roie in bent oerbienten Sackelwarte Dzimski vereint zu finben find. Den Einnahmen von 2296 fl. stehen Ausgaben von 1998 fl. gegeniiber, so bah sich ein Ueberschuh von 298 fl. ergibt. Das Vereinsvermogen, burch Anschaffung unb Spenben von Fahrnissen ebenfallS vetmehrt, erfuhr eine Erhohung von 3636 fl. auf 4207 fl. (33.129 Geldwerthe, 8943 Fahrnisse.) — Kneip- unb Sangwart Herr Victor Rauth hielt einen Vortrag tiber die Wirksamkeit auf dem Gebiete ber ©efelligteit, woraus zu entnehmen war, bah bet Verein 6 offentliche Unterhaltungsabenbe, 2 Aus-fliige (Alpenturnfahrten) unb 23 Kneipen veran-staltet hat. Die S an g e r r u nd e trat 17 Mal vor die Oeffentlichkeit unb hat ihr besonders die Feier ihres funfjahrigen Bestanbes eine glanzende Ehrung in ber loftbaren Stanbarte gebrocht, roelche deutsche Frauen von Laibach dem Vereine fur die Sanger-runde gefpenbet hatten. Zu Ehrentagen kann die Sangerrunde auch den 11. Juli (Sommerfest) und ben 4. October 1891 (Korner-Feier) rechnen. Ueber-dieh hat sich die Sangerrunde auch auherhalb des Vereines roieber holt in ben Dienst ber beutschen Cache gestellt. Jm Ganzen hot sie 76 Chore, bar« unter 16 neue zum Vortrage gebracht. Der gegen-roartige Mitgliebftanb betragt 42. — Mit gefpannter Aufmerksamkcit war bie Zuhorerschaft den Berichten gesolgt und hatte Kenntnih genommen von dem Wirken des VereineS unb dem Walten seines Turn-rathes. Die Berichte rourben auf Antrag Rulings mit einet besonberen Dankesehrung filr bie Turn- ] rathsmitglieder die Herren Dzimski, Maisetz und Rauth unter allgemeinem Beifall genehmigt. Hierauf j schritt man zur Neuwahl des Turnrathes, an der sich 94 Mitglieder betheiligten: AlS neugewahlt er-fcheinen filr 1892 die Herren: Arthur Mohr (Sprechwart), Dr. Josef Jul. Binder (Sprech-wart-Stellvertreter), Dr. Friedrich Suppan und Hans Roger (Schriftwarte), Alois Dzimski unb Johann Somnitz (Sackelwarte), Franz M e i f e tz und Philipp U h I (Turnwarte), Victor Rauth unb Anton Patz (Kneipwotte), Theodor Korn (Zeug* wart); zu RechnungSprufern wurbcn ernannt die Herren Laiblin unb Karinger. — Hierauf stellte Herr Dr else den Antrag, den ©prechwart-Stellvertreter Dr. Binder in Wirrdigung seiner zehn-jahrigen fruchtbaren Thatigkeit im Vereine zum Ehrenmitgliebe zu ernennen, welcher Antrag, nach; bent er naher begriiitbet worben roar, unter freu-bigem Zutuf zur einstiinmigen Annahme gelangte. Der ©eehtte, hochlich tibertascht, banfte in einigen beroegten Worten, inbem er barauf hinroieS, dah bie Erfolge nicht bas Werk eines Einzigen sinb, fonbern nur bent pflichtgetreuen Zusammcnwirken Aller zu bcinken seien. Er schloh mit dent Wunsche, bah biefe deutsche Pflichttreue auch fetnerhin bie Turngenossen beseelen moge; sie sichere bei selbst-loser Hingabe an bas Ganze reichen Segen und fei die Biirgschaft einer schonen Zutunft. — Dem ab* getretenen Turnrathe rourde fodann auf Antrag Professor Hintner’S der Dank de6 Vereines aus-gesprochen. Herr Victor Rauth beantragte, den edlen Spenderinnen, ben beutschen Frauen Laibachs, den Dank dutch Erheben von den Sitzen zu bezeugen (geschieht), und enblich roird der Krainer ©patcaffe und dem Easinoveteine fiir das sett Jahten bewiesene Entgegenkommen bie gebiihrenbe Danksagung be-schlossen. Rachbem hierauf eine Reihe anberet bas Vereinsleben betreffenbe, nicht besonders belangreiche Gegenstande besprechend, barunter auch bie Art ber Einftihtung von Richtmitgliedern bet Vereinsunter-haltungen, rourde endlich dem neuen Turnrathe die Anfchaffung eines Fltigels filr die Zwecke bet ©an-gertunbe empfohlen. Nicht Iange nach 11 Uhr fchloh ber Vorsitzenbe bie Versammlung. Wir begluck-wunschen ben Verein zu feinen bisherigen Erfolgen mit ungetheiltet Anerkennung unb ungetrubter Fteube. Jeber Deutsche muh es ihm zu hohem Verbienste rechnen, bah er, alle Stanbe urnfassend, sein erziehendes Wirken im Geiste Jahn's in einer Weise offenbart, die uns mit den besten Hoffnungen filr unfer Volks-thum in unserer fchonen Heimat erfilllt. — (© e I b st m o r b.) Graf Subroig Maz-zuchelli, Lieutenant bes mahtischen Landroeht-Dta-goner-Regiments, 32 Jahre alt, hat sich ant 11. b. in einem Wiener Hotel in der Leopolbstabt mittelft eines Revolverschusies getobtet. Graf Mazzuchelli kam ant genanitten Tage in Begleitung eines Juwe-Iierl aus Prohnitz in Mahren, roo er zuletzt roohnte, nach Wien unb begab sich um 12 Uhr Mittogs allein in sein Hotelzimmer. Der Juwelier wollte um y4l Uhr ben Grasen sprechen, jeboch bas Zimmer roar versperrt; bas ©tubenmabdjen bes Hotels off nete basfelbe mit einem jroeiten Schltisiel. Man fanb ben ©rafeit auf bem Sofa sitzenb — tobt; er hatte sich mit einem Revolver die rechte Schlafe burch-fchoffen unb starb an innerer Verblutung. Ein herbei-geholter Arzt konnte nur mehr ben fofort eingetre-tenen Tod des Grafen conftotiren. Die etschtenene polizeiliche Commission fanb roeber eine Slufschreibung tiber bie Urfache bes ©elbftattentates, nach Briefe, fonbern nut bie ©chuhroasfe unb 3 fl. 11 kr. Bar-fchaft vor. Nach Angabe bes * erwdhnten Reise-begleiterS waren brilckenbe ©chulben bie Urfache bes ©elbstmorbes. Graf Mazzuchelli foil bie Rctfe von Prohnitz nach Wien angetreten haben, um bort Gelb aufzubtingen unb bamit seine auf Zahlung bringenbeit Glaubiger zu befriebigcit; leider gelang biefe Absicht nicht unb fiihrte bas Mihlingen berfelben ben jungen Mann in ben Tob. Die Seiche bes unglucklichen OfficierS wurbe tiber Anorbnung bes Sanbwehr* Commandos in bie Tobtenkammer bes Wiener Garnisonsspitales Nr. 1 gebracht. Dieser ©elbsi-mordanfall erregte namentlich auch in unserer ©tobt groheS Auffehen, nachbent Graf Mazzuchelli in Laibach eine roohlbekannte Personlichkeit roar. Er hatte hier dutch mehrere Johre mit seiner hilbschen jungen Frau standigen Aufentholt gehobt unb Letztere hatte Laibach erst vor roenigen Wochen verlossen. Die sinanziellen Berholtnisse des Grafen, ber auch brei unmunbige Kinber hinterlaht, roarcn schon in ber letzten Zeit seines hiesigen Aufentholtes keine gtinftigen. Der-selbe entstammte einer alten venezionischen Abels-fomilie; sein Grohvoter wor oslerreichischer Felb* zeugmeister unb Regimentsinhaber, sein Voter Lan-beSgerichtsprasibent in Briiim unb in ben ©echziger* Johren Vicepriisibent bes Abgeorbnctenhaufes. Lon-beSgerichtsprasibent Graf Mazzuchelli btfuchte vor Johren ebenfallS roieberholt unsere ©tobt, nachbent bamalS Eine seiner Tochter hier verheirathet roar. Er hatte sich im Ruhestanbe nach Brescia zuruck-gezogen, roo seine nachften Verroanbten lebten. — (FaschingS-Chtonik.) Det Casino-verein veranstoltet heute einen GesellschaftS-abenb, bet mit Rticksicht auf bas bem Tanze vor-aitgehenbe Progtamm um Halb acht Uhr beginnt. DoS Progtamm hat infoferne eine Aenberung er* fahren, alS bie beabsichtigt geroefene Dilettontenvot-ftellung unb bie tebenben Bildet erst ant nachsten GefettfchaftSabenbe zur Votftihrung gelangen roerben, nachbent sich biehmal unerroartet bie Gelegenheit 6ot, eine „©tunbe ber Tauschung" zu veranstalten. Diese btirfte befonberS omusant ausfollen; es roerben ganz neue Kunststucke aus ber „hoheren Magie", bann Probuctionen ber ©alon-Equilibristik zur Darstellung tommen unb ben ©chluh bilbet eine Reihe von Vet-fuchen auS bem Gebiete beS GebankentefenS. Ent» fprcchend bet Carnevolszeit roirb selbstverstanblich bem Tonzvergntigen eine gtohere Ausbehnung ge-gonnt fein, alS bei ben oorangegangenen Gesell-fchaftSabenben. — Das geplant geroefene Freiroil-ligen-Kranzchen soll roieber fraglich geroorben fein, bo-gegen ist ein anbercs, langst beliebtcS Ballfest, bet Hanbelsball, bereits befinitiv feftgefetzt. Der Ball ftnbet am 6. Februar l. I. in ben Casino-©cilen statt. — (Veteinsroesen inKtain.) Im Land! Ktain, votnehmlich aber in ber ©tabt Laibach existite« vethaltnihmahig eine fehr grohe Zahl von Vereinen. Wir geben nachstehenb eine Uebetsicht des grohten Theiles berfelben unter Angobe bet Mitglieberzohl mit Beginn beS laufenben Jahres. E« zahlen hier nach Mitglieder: Constitutioneller Verein 102, Ca-sinoverein 370, Philharmonische Gesellschoft 500, Laibocher Deutscher Turnverein 350, „OrtSgruppen ber ©iibmarf" 102, Erfter Laibocher Kranken-Unter stutzungS- unb Versorgungsverein 100, Kroinisch' ktisienlonbischer Forstverein 202, Feriolverbinbun« „Corniola" 32, Kroinische LondroirthschoftS-Gcsell fchaft mit Filiolen 1496, Potriotischer Lanbeshilft' verein mit Filiolen 848, Potriotischer Frauen-Hilfi' verein mitFilialen 355, Kleinkinber-BeroohranstaltSb, Kaiserin Elisobeth-KinderspitalSverein 477, SeM Ktain bes Deutschen unb osietreichischen Alpenver eines 150, Geroerblicher Aushilfscassevetein 15^ Volkskuchenvetein 210, Krainischer Lehrervetein 250 Waisenhous'Bativetein ftir Gottschee 1921, Hondelt Ktanken- unb UnterstutzungSvercin 552, Gewerbk Vereine 166, Drtsgruppe Laibach bes Deutsch«' Bohmerwalbbunbes 120, Kotholisch-politischer Verei> 710, Katholischer Gesellenverein 100, Jagdschus verein 170, Herren-DrtSgruppe Laibach beS Deutsche ©chulvereines mit Filiolen 1345, Frouen-Ortsgrux' Laibach bes Deutschen ©chulvereines mit Filialen 73*' Rohrschutzenverein in Laibach 45, Matien-Brudei fchaftSverein in Laibach 2514, Buchbtucker-, LW graphen- unb ©teindtucket-Vetein in Laibach Verein ber Actzte in Stain 80, Crebitverein krainischen Sporcosse 191, EiSlausverein 60: VincentiuS-Vetein 680, katholischer Gescllenverk 100, Beomten-Consumvetein 255, Beomtenverk 291, Beomten - Vorschuhverein 119, Feucrroej Verein 120, Arbeiter-Bilbungsverein 105, Bicy^ Club 67, Militar-Veteranenverein in Laibach 3i Deutsche ©prachvereinsgruppe in Laibach 50, Nota« Verein in Strain 33, Geroerklicher ©par« unb D fchuhverein 118 Mitglieber. — (Aus bem Vereinsleben.) Verein bet Aerzte hielt tin abgelaufenen 3j sechs Versammlungen ob, in ivelchen 27 wissensch liche Vortrage, arztliche Demonstrationen und cussionen ftattfonben. In ber letzten Vereinsversok lung wurbe ber Saffebericht pro 1891 und Votanschlag pro 1892 genehmigt. 2lu8 Loschner ©tiftung, beren FonbS auf 8l" erhoht wurbe, sinb mehrere ArztenS-Witwen Waisen zusommen mit 410 fl. betheilt worden Verein sbibliothek befitzt jetzt 1494 mit 1775 Vanben. In bie Vereinsle't" ;oi S r < h h q y 3 8« i. d <5 to m burden die bisherigen Functionate einstimmig pro 1892 wiedergewiihlt. Schliehlich rourbe ein 6omit6 ttxit der Aufgabe gewahlt, eine Durchffihrungsver-otbnung ffir die Activirung der Aerztekammer zu verfafsen. — JmMusealvereine hielt Professor 4tzallner am 13. d. M. einen sehr anziehenden Und zahlreich besuchten Vortrag fiber „ Krain unb bQ6 Kustenland zu Beginn bc8 osterreichifchen Erbfolge-^riezeS". Der Vortragenbe verstanb eS, ein reiche«, bisher grohtentheils unbekannteS Material zu einem i^terefsanten historischen Bilde zu vereinen. — (Unterkrainer Bahnen.) Wie unS qU8 Wien berichtet roird, ftnb die verschiebenen um-fangreichen Abmackungen, betreffenb die technische unb ftnanzieUe Sicherstellung ber Unternehmen, beren rvir in ber letzten Zeit mehrfach zu erwahnen Gele-^enheit hatten, so gut wie abgeschlosien unb anch bit ^Zeroffentlichung bet Coneessionsurkunbe in ber ..Wiener Ztg." ist taglich zu erwarten. Nach bem qanzen Stanbe ber Sache ist nicht zu zweifeln, bah UnS baS Frfihjahr bie fSrmliche Constituirung ber ^lctiengesellschaft der Unterkrainer Bahnen unb ben beginn ber Bauarbeiten bringen wirv. Von ber seit 11. d. M- im Zuge befindlichen politischen Begehung dir Strecke Grotzlupp-Treffen Horen roir, bah sich fciSIjer ein erheblicher Anstanb auch bei diesem Theile }>er Bahnen nicht ergeben Habe. (Strike im Sagor - Trifailer ^kohlenreviere.) Die Arbeitseinstellung dauert im vollen Umfange fort unb eS ist — foroeit un6 Rachrichten bis zum Schlusse des Blattes vorliegen — bisher noch nicht einmat gelungen, einen Erfolg ver> fprechenbe Annaherung zwischen beiden Parteien zu Btande zu bringen, Die Kohlenprobuction in biefem Sleoiere ist nun seit 2. Janner ganzlich eingestellt. Der Strike ist ein so vollstandiger, bah die Trifailer -«ohlengewerkschaft sogar in gtohet Verlegenheit ist Kezfiglich der Besorgung der Feuerwache. Der Pro-ductions-Ausfall, welchen die Kohlengewerkschast in ihren sarnmtlichen Gruben butch ben Strike erleibet, fcelauft sich bisher auf etroa 20.000 Tonnen; ber* felbe machte sich jeboch aus bem Grunbe roeniger fiihlbor, roe it die Gesellschaft fiber eine bebeutenbere Kohlenreserve von etroa 25.000 Tonnen verfugte. .Zur Derladung dieser Kohlen-Quantitaten rourbe eine jjrSjjere Anzahl von Arbeitern aus Wien nach Trifail entfendet; auch aus ben ungarischen unb italienischen UBerlen ber Gesellschaft rourben Bergarbeiter in baS Strikegebiet berufen, urn daselbst ben Feuerroachdienst ^u besorgen. Die Sfidbahn unb bie Krainer Linien ber Staatsbahnen haben ihren Kohlenbebarf ffir einige Zeit gedeckt. In ber Stabt Laibach, >vo zum -tiberroiegenbften Theile Kohlen aus bent Trifailer Aeviere gebrannt roerben, hat sich glucklicher-»veise biSher eine Kohlennoth in groherem timfange nicht bemerkbar gemacht. Eine theilweise ^Ibhilfe roar roohl barin gelegen, bah in ber letzten $eit Kohlen aus anberen Revieren, die sonst hier felten zur Veroenbung fommen, in grohen Mengen Derlauft roerben; auch rourbe uns mitgelheilt, bah hiesige Kohlenhanbler mit ihren eigenen Arbeitern Uach Sagor fuhren, doct mit diefen aus bem nor-handenen Kohlenlager mehrere Waggons ffillten unb tyeher brachten unb berartig ihre Borrathe trotz beS Strikes roieber erganzten. DaS Militar, daS zur Aufrechthaltung ber Ruhe unb Drbnung von Laibach •quB in das Strikegebiet entfenbct rourbe, verroeilt noch immcr in voller Zahl dort. Der Dienst des Militars ist einerfcitsroegen ber ungfinstigen Jahres-^eit, anbererseitS roegen ber grohen Zahl ber stri-fenden Bergleute unb des Umfanges ber zu beivachen-fcen Objecte ein sehr nnstrengenber. — (U n g I ti dE 6 f a I l e.) Im Walbe nachst Tnoile bei DbergurE rourbe die Leiche eines urtbe-Eannten, bem Trunke ergebenen 80jahrigen Settlers xmb im Kankerslusse bei Krainburg bie Leiche einer Sjt biefen Fluh gestfirzten 70jiihrigen Ausnehmerin, Gertraub K o schnik. aufgcfunben. — Der Bauers-sohn Franz Semerl in Unterlome, Bezirk Loitsch, erlitt gelegentlich beS PollerabfeuernS am Sylvestet-abende am Oberarme eine schroete Vetletzung. — (Ertragnisse aus bem F r e m ben-verkehr.) Wit haben seinerzeit als Beleg fiir die aufeerorbentlichen matetiellen Vortheile, bie ber Be-volkerung eines Lanbes aus bem Frembenverkehre erroachsen tonnen, einige Daten fiber die bezfiglichen Ertragnisse deS JahreS 1889 in Tirol gebracht. Nunmehr liegt unS daS Resultat ahnlicher von bem Verbanbe bes Tiroler Frernbenverkehrvereines fiir bas Jahr 1890 gemachten Erhebungen unb Zusammen-stellungen vox. Die betreffenben Hauptziffern ftnb folgenbe: bie Stabt Innsbruck hatte im Jabre 1890 aus bem FrembenverkehreEinnahmen von1,329.307fl.; der Bezirk Innsbruck 252.638 fl.; Jmst 225.661 fl; Kitzbfihel 46.254 fl.; Kufstein 74.424 fl.; Landeck 72.012 fl.; Reutte 117.793 fl.; Schroaz 160.888fl.; Ampezzo 146.482 fl.; Brixen 190.312 fl.; Bruneck 379.264 fl.; Lienz 92.286 fl.; Bozen mit Glies rc. 1,340.358 fl., Bezirk Bozen 136.328 fl.; Meran unb Bezirk 2,201.000 fl. Die Lohnkutscherei unb ba6 Ffihrerroesen trugen ffir Norbtirol (502 Fuhrroerke unb 182 Bergffihrer) 139.560 fl., ffir Deutsch-Subtirol (448 Fuhrroerke unb 243 Ffihtet) 210.650 fl. ©omit hatte Norbtirol zufammen 2,318.537 fl., Deutsch« Sfibtirol zusammen 4,696.814 fl., ganz Deutsch-Tirol also 7,015.531 fl. Einnahmen von 190.575 Fremben, u. zro. 102.519 in Norbtirol unb 88.005 in Deutsch-Subtirol. Bei alien biefen Ansatzen fehlen noch bie Ergebnisie ffir Jtalienisch-Titol, wo z. B. Arco allein 810.000 fl. vereinnahmte. Die angeffihrten Ziffern ftnb roohl geeignet, bie ffir bie materielle Wohlfahrt ber Be^ volkerung gerabezu entscheibenbe Bebeutung barzu-thun, roelche bie Frembenfrage bei zielbewuhter unb energischer Behanblung geroinnen kann. AngesichtS solcher Daten sollte man tneinen, bah scimmtliche berufene Factoren auch bei uns zulanbe Alles auf* bieten mfihten, urn unserer Bevolkerung ahnliche Vortheile zu sichern, bah auch bie Bevolkerung selbst bieser Frage volleS Verstanbnih eittgegenbringen mfihte. Leiber abcr stecken roir bei uns in bet Haupt-sache noch immer in ben Ansangen ber Entroicklung bieses roichtigen VerkehrS. Das fromme Tirol nimmt butch ben Frembenverlehr bereits eine anfehnliche Anzahl von Millionen nlljahrlich ein; in Krain lonnte minbeftenS ein Ertrag von ebensoviel Hun-berttaufenben erzielt roerben. Wit haben bei einer fttiheren ©elegenheit einmal bacon gefptochen, welchen Antheil an ber Helmng bes FrembenvertehreS in Tirol ber Presie unb ber Geistlichkeit des Lanbes zukommt. Diefen oblige auch in Krain in bieser Beziehung eine Hauptaufgabe — eine Aufgabe loh* nenbster Natur. In Wirklichkeit aber schenkt bie einheimische Presse im Allgemeincn bet Frernden-frage so gut roie gar keine Ausmerksamkeit, unb bie Geistlichkeit steht ihr vollkommen gleichgiltig, wenn nicht gar fcinbfelig gegenfiber. Wenn unsere Presse ynb unsere Geistlichkeit nur einen tleinen Theil ber Zeit, bie fie alljahrlich ber Verfolgung nationaler Schrullen opfern, her Frembenfrage ivib-men ivollten, roelche Vortheile tonnten baraus unserer Bevolkerung erroachsen, bie solche verntoge ihrer berzeitigen ntateriellen Sage roahrhaftig nur zu gut brauchen konnte! — (Die Ermotbnng des A g e it t e it Stedry) bilbet noch immer ben Gegenstanb all-gemeinen Jnteresses. Die Untersuchung roitb. mit grohtem Eiser roeitergesuhrt, hat aber bis zur Stunbe, roo roir bas Blatt schliehen, obgleich Ver* bachtsgrfinbe unb Anhaltspunkte mancherlei Art vorliegen, ein abschliehenbes Resultat noch nicht ergeben. Was die bisherigen Ersolge ber Untersuchung betnfft, curftren im Publikum die verschiebenften Geruchte unb roir haben in bieser Beziehung auch mehrsache Zuschriften erhalten. Selbstverstandlich nnterlassen wit jede Mittheilung hietfibet, so lange die Untersuchung im Gauge ist. ES konnte nut Sache deS Gerichtes selbst sein, ein oder bas anbere Detail zu vetoffcntlichen, falls eS bieh im Jnteteffe der Sache ffir gelegen halten sollte. — (In bet Section Krain beS Deutsch en unb Oesterreichischen Alpenvet-eines) beliefen sich im Vereinsjahte 1891 bie Einnahmen auf 2668 fl. (borunter 750 fl. Mit-glieberbeitrage, 450 fl. Subventionen) unb bie A us-gaben auf 2641 fl. (borunter als Abfuhr an ben Centralverein 571 fl., ffir Herstellung von photo-graphischen Tableau's, Wegbauten, Markirungen, Hfittenbauten, Sparcasseeinlagen, Verwaltung u. s.w. 1471 fl ). Das Stammvermogen roitb mit 1295 fl. beziffert, bestehenb in brei ©ilberrenten L 100 fl., ein Sparcasiebfichel pr. 927 fl. unb in Jnventar-stficken u. s. w. — (Die evan gelische Gemeinde in Laibach) feierte, wie wit seinerzeit angekunbet, am 6. b. M. einen Festtag, namlich ben Gedenktag an die vor 40 Jahren ftattgefunbene Eroffnung be# htesigcn evangelischen GotteShaufeS. Dem erhebenben Acte roohnten Vertreter ber Saitbesregierung unb bet Lanbeshauptstadt bei. Pfarrer Dr. Theodor Elze au» Venebig, ber seinerzeit ber erste Pfarrer ber hiesigen evangelischen Gemeinde roar, hielt in ber Kirche eine ergreifenbe Ansprache, unb Curator Karl Ruling sprach bei bent im Saale bes Hotels „Stabt Wien" stattgesunbenen gemeinfchastlichen Mahle ben ersten mit Jubel oufgenonttnenett Toast auf ben Kaiser, ben weisen unb gerechten Beschfitzet bet protestanti-schen Kirche, auS. — (Das AnastasiuS Gtfin-Denkmal in Wien), welches aus Laaset Marmot hergestellt unb auf bent Schilletplatze vor bem Gebaube bet Akabemie bet btlbenben Kfinfte aufgeftellt rourbe, soll demnachst vom betreffenben Comits ber Commune Wien in daS Eigenthum fibergeben roerben. — (Ein Batenjaget aus bem Trent a-th ale.) Besucher beS wilbromantischen TrentathaleS bfirften sich an einen Mann erinnern, ber im Jahre 1871 als Wildschutz im Kampfe mit einem ver-rounbeten Baren ben Unterkiefer sammt Zunge verlor, trotz primitioer Behanblung bet entsetzlichen Wunben am Leben blieb unb sich feitbern nur von Milch unb anberen flussigen Nahrungsstoffen, bie burch ein Rohrchen in ben ©peifecanal geleitet rourben, roeitcr erhalten konnte. Den Unterkiefer erfetzte ber Artne burch das Anbinden einiger Tuchlappen, unb fo verbunben konnte matt ben nur unverftanblich lallen* ben Mann in ben genannten Gegenben haufig fehen. Dieser Mann, „Spik aus ber Trent«" genannt, erhielt vor kurzer Zeit bie Erlaubnih, milbe Gabeit ffir sich fammeln unb sich auch cutherhalb seiner heimatlichen Gaue zeigen zu btirfen, jeboch konnte er von bieser Bettellicenz nicht Idnger Gebrauch machen, benu beint Holzsallen iant ber „ Trentajdger" unter einen sturzenben Fichtenbaum, ber ihm den Brustkorb ganzlich eindrfickte. — (Der Landesfeuetwehtvetband in Krain) befchloh in feiner letzten Vvllversamin-lung das Tragen von Litzen als Chargeabzeichen, u. zro. bei ben Commanbanten in Golb, rothburch-zogcn unb bei ben fibrigen Ghctrgcnabthcilungen roth, gelbburchzogen. — In K r ain bestehett nun 67 F r e i iv i 11 i g e Feuerroehren, u. zro. in ben politischen Bezirken Abelsberg 5, Gottlchee 8, Gurk-felb 4, Krainburg 3, Littai 5, Loitsch 7, Laibach (Stabt) 2, Laibach (Lanbbezirk) 14, Rabmanns-borf 6, Rubolssiverth 5, Stein 5 unb Tschernembl 3. — (Die Maul- unb KIauenseuche) henfcht in Krain berzeit noch in 3 Ortfchaften des Avelsberger, in 4 bes Lanbbezirkes Laibach, in 1 bes Loitscher, 4 bes Rudolsswerther unb in 5 Ortfchaften bes Tschernembler Bezirkes. — (Die Einkommenfleuer-Bekennt-niffe) pro 1892 find von den steuerpflichtigen Par-teien bis langstcns Ende Janner l. I. bei bet Steuer-Localcommisfion in Laibach einzubringen. — (Ein ararisches Postamt) wurde in Neumarktl errichtet. Dasselbe beginnt heute seine Thatigkeit. — (Jagdschutzverein fur Krain.) Gesuche nm Pramiirung unb Belobung fur im Jahre 1891 im Jagbschutzdienste gemachte hervor-ragenbe Leistungen sinb seitens darauf reflectirenben Angehiirigen des Jagdschutzpersonales bis 15. Februar l. J. bei ber Leitung bieses BereineS einzubringen. — (Fischerei - Verpachtung.) Die Ver-waltung ber Deutschen Ritterordens-Commenbe in Laibach verpachtet bie Fischereirechte im Laibachslusse sammt Nebengewasiern unb im Savefluffe von bet Tschernutscher Brlicke bis Steinbruck fur boš Jaht 1892. Offerte find bis langstens 14. d. M. bei obgenannter Gutsverwaltung einzubtingen. — (Bei ben Postspat kas sen in Krain wurden im December v. I. im Sparverkehre 17.884 fl. eingelegt unb 14.501 fl. zuriickbezahlt; im Check-verkehre 788.395 fl. eingelegt unb 239.169 fl. ausbezahlt. — (100.000 ©ulben) ist ber Haupttreffer ber grohen Prager Lotterie. Wir machen unsere geehrten Leser barauf aufnterfiam, bah bie Ziehung bereitS am 12. Februar ftattfinbet. Original - Telegramme dro „$aibrtdjrr Mochenblalt". S. Wien, 15. Janner. Bei ber Leichcn-feier des Herzogs von Clarence werden fast alle emopaischen Hose vertrctcn sein; in den Slattern mid anderen osficiellen Kundgebungen auhert sich liefes Mitgefuhl an bent Schlage, welcher den grotzbritannischen Hof betroffen. Im Steuer-Ansschnsse ronrbc gestern ber Antrag Pleiier's wcgen Entlastung bes kleinen Mannes angenommen. Triest, 15. Janner. Bischof Glavina ver-kiinbete ben Entschlntz, sich von ber Settling seiner Diocese znriickznziehen. Briefkasten ber Redaction. Stud, |»lill. — Wir baiifcn fur bcu tlnlrug, abet c6 fcl)It im# bntdjaiie ber Rnuui, uni geqen Arlikelreilieu von nnendlicher Lange, roic fie bnfl clerifnlc Organ — nieift llebcr-setznngen unbBearbeitungen ansgestnnuiig-verwandiendeuischen Slattern — )» btingen pflcgt, jn polcmifireii. Auch glouben roir im vorliegenben Fa lie, bah e» mit einer „katholischcn Nniverfitat" nod) seine gutcn Wege Hat. Verstordene in Laibach. tint 5. 3 (inner. Rosa Snnfotiič, VerzehrnngSstener-Auf-seher»-Tochter, 1 3. 8 9K., ©etlergnffe 3, Maseru. — Katharina Btjouc, Magd, 67 I., USetcrMtrofic 40, Bronchitis. 9lin 6. Janner. Johanna Sndfiar, ?lri>eiters - Tochter, 9 M., Ziegeistrahc 49, ftrnifcn. — Margaretha Perše, Private, 48 3., IRomeritro^c 5, Žiiberfulofe — Franz ?pavic. 'UoftbienerS-SoIjn, 3 Maria Thereficnstrahe 10, LcbcuS-schwachc.—Franz Smuk, Schubmacheriehrling, 16 3., Siegel-stratze 8, roitb snnitatt-polizeiiich bcichaut. — tignei AnLlovar, Kochin, 65 3.. Quergasse 2, Wassersncht. A »> 7. 3fiimet. Wnno Obreza, Magd, 28 3., Kuhi Hal 11, fiuiiflenlitbetfiiloft. 91 m 8. 3amier. Maria Bobnik. Heizeri-Tochier, 7V, M., ®ientrftraBc (9trbeitcrl)Sufer), Maseru Am 9. JSnucr. Maria Rordik, Private, 71 3., Burg stall-flffc 4, Lvngenobem. — Angnst Porenta, Schneiberr-Cohn, M.. fKosciigaff* 3, SBaffcrfops. — Georg 6zolla, Kellner, 77 3.. Theatergafie 6, I'uftrbbrenentziinbnng. — Anna Fialn, ArdeilerS-Tochler, 5 3. 6 M., Reils>1uilplatz 2, Brnstbranne. — Leopoldine Roming, Bildhaners-Lochler, 2 3., Schicbstall-gasse 11, Maseru. 91 in 10. 9Smitt. ftarl Bogel, Spenglerr-Sohn. 11 M., Rndolfrbahnstrave 12. Maseru. — Irina Stupor, 9Iu»hils»-beanilcne- (»olliii, 30 3., RathhauSplatz 8, Blutsturz. — Rosalia Sitfletiič, 9lrbeiter#-$oct)ter, 2 3., SiegeUirnBc 35, Lllflrohrknentznudnilg. — Christine Bernik, 9ltbeiter«-iochler, I 3. 6 M., Wieucrslrabe (tirbcitetliiinfa), Maseru. — ftrnn-jijfa 3»va», Viaheriii, 27 Kreuzgasse 4, Luugeuentziinduug. — Margarciha 6lb(tlinger, HliiiSl'esitzere.Zochler, 1 M. n. II T, 9t6merftrn&c 15, ©dmiinbfudjt. — ThoiuaS fiorošec, Arbeiter, 41 3., Polana-Damni 60, Luftiohreneutzundung. Am 11. 3aimer. 3ofef Očnfnr. CondneteurS-Sohu, 11 M.. Maria Therefienstratze 12. Briiftbraim'e. — Mathias Sioj k. $ltbeifcr8-@ol)u. 2 3. 3 M., Sdiicjbtallgasfc 11, Brustl'raune — Leopold Pelfdje, f. f. Steuereiuuchmer, 46 3 , Romer-stratze 17, Slulfoulc. — Maria Hiigelo. Jnwohnerin. 79 ?., ©tiibentengaffe 5, Alterssdnvoche — Maria Schwarz, 3ii* wohucrin, 70 9., Rosengasse 9, AllerSscbmache. Am 12. 3tinner. 3oh»nn Mam, Zimmermanns-Sohn, 1 3. 1 M., 3lovea 44, BrnO'ranne 91m 13. Janner. Slefniiia Vaniiw, Sri)leifct8-$od)ter, 1 3. 1 M., ^lorinnSgaffe 15, Schwache. — AndrcaS Devekcovi, 9lr6citcr, 84 3., Polaiiabainm 50, Sefleiigcrocbc-Snlzfinbmig. «--> ijcilciifil iler t'ttifmrijcr armen Studenten nnd to Volfes-ktiche Dei -Spicf uni) Ictlen, jlnlcr-OnfUinneii imč -fcllfirtjčaleii, in Ertla-nmilen«. liri uniinrfinlTlcn flrminiiden. d a m 11 i die 1 i,< itat i o it. Montag kit 18. Jiinutr 1892 tocrbcit wahrenb ber gewohnlichen Anltsstnnben in bent hierortigen Pfanbamt bie im Monate OeUilicr l§Oi verfetzten unb seither weber ansgelosten, noch nmgeschriebenen Psanber an bcu Meistbietenben verkanst. Mit ber krainischen Sparkasse vereinigtes Pfandamt. Laibach, ben 8. Janner 1892. («94> Durch alle Buchhandlungen oder auch direkt von ber verlagshanblung zu beziehen Die Delltge Schrlft' des D(lken anb Sestrimenkks. Illustrierte Volksausgabe. Mit 4S farbtg gedrucktrn Vollbilbern nach Meisterwerken ber christlichen Kunp, fiber tausenb erfldrenben Bilbern von Stdtten anb plfltjen ber Reiligen Schrift, von Alter-tflmem, pflanzen, Cieren u. f. w. im Text, mit Karten unb einer ZarniNen-Chronik. Jlatfi, Jet llficcfcfjung non Dr. Slofepfi iraiij non Mioti, fdjtn Slllhle approbictlen vollstLiidigen t anb tint aus bin Unnitrfungfn brs grd^ertn Alliolischen 8ibeIo»rfcs tnlnontmene Srldutfrung jtnes Scries. 6r(d|«lnl In monatlld) 2 Ejeflrnln Sro^iltmrl. jotnml. Zeder tzeft 60 pf. = 30 Kr. --- 70 Cml. .Mil Gulheiszmig mid ?$pproUnt!on deK rjarfjto. 8)errn FurstbischofK 3U DreKlciu. Laut Erklirang der Verlagshandlang und Aunahmo seitens des hochw Herm Furstbischofl Delegaten, Propst Dr. Jahnel, fliesst ein Tell des Reingewinns — tSOO Mark fur jede Andage — dcm Klrcheubau-FouUs vou St Pins in Berlin, Pallisadcustrasse, zu. / I bwrtckrnd dom ben bisherigen Silberbibeln, welche nur Scenen unb Lreignisse ber JF1' Libel mit ’tithe ober roeniget pbnukifit jut ParfteUung brin gen, tritb bei biefer eigenartigen Bibel juni erflenmai unlernomntcn, bos VctstLnbnis ber fyiligett Lchrift bitrd) DarfleQung von (Segenftdnben, SlStlen unb pidtjen, burch Kotten, foiuie butch 21bbilbungen non pflanjen, Cieren, 2iltet(Bmern xc. nach aulbentifdjen Duellen anb ben firgebnlflen ber neuefien, wiffenschafllichtn jorfdjungen unb yusgrabungcn zu unierstStzen, tooburd) In bUroeilen Bberrafdjenber tDeife bie wahrheit biblifchet Serichte beglaubigt roitb. Seim Schluh bes IPetfes ethsll jeber Zlbnehmet ttltcntgelilidj boi in jatben-unb kichlbeuck ausgefBbrie Xnn(lblalt X)bp ^rrlljwkg »nsrnes Hennn rjcfn Q^rifBi. Dke,j‘ rvitklichkeii ausfeben. F»ch in Jerusalem grinatfjten pfiotoompBtftStn, alfa naturgetreuin »ufnafimtn neb (I llluRtlettem Leribuch. mit Sntpfehlung St. Qtiligfeil bes popster nnb mil sstistbischSflicher Approbation. * Berlin, w., yoYtenltier.SlraSe (. Qertag non .ftieitricfi Pfeilstucker. < ■■ Da« Oaf »ktz hi nlcht -an, |»el Zahnv eoBtnbrt frin ; bit ten SO yfg. alt 14 teee MtttUt pch also ouf tiiwi (ongtw Zrttravm, so das auch RtnbttbimMttlU Im 6ta«b< fein loeibtn, sich Mr etbtl an|ufchafrn. Paris 1889 gold. Medaille 250 (Sulbrii in Cold, ttfnn Cremo tirolicli inch! .ide Houtunreinigkeiten, ni# Sommcrfproffrn, Sfbrrfltdt, Soniienbranb. Miteffer, Noselii rothk ic. hesciklql unb btn $fint bi« in# Alter bitnbtnl wkitz unb jngkndfrisch erhSIl. K cine ©djmiitfe, Preil fiO kr. Man eerlnnac ausbtiick-Ud) die „|>rel6gekriinte Cremo Grolicli*‘,,ba cf rottlb (ofe Nadiahinunqen gibt. Sin on (Jrolieh, bajil g>< 66ri. tioneu nnd Annoncen in Grazer, iirirflrr, Prager u. anl BlSttkr. £ 2^1 reo § g 1 si 3.9? Z3 £ Solidk Agente« werden in alien OvtfAaftn ecu einer leisti»i<,»f>ib>!l" Bankstrma behiifS iBerfaufff eon in Orsterreich gesesl!» erlaubten ©tnativapi«'1 und Sofen qegen stunftij Zahluiiqibedinqungen llrt. Bci nur ciniaew lcifie kind monatlt* 00-300 Gulden z» oerbienen. Offerle su'd a» bie Siqentiir J. KOTTKBi B u d a |> e s t, Andrassf' »triihse »S ju richlen. (3541) Sensalionelle Neuheit fur Dsmen! Cl) ite Borbildung kann jede Person 9)1 a ft nehnien, Lcl,»itt;cichncn » Zuschneiden mitlelft der I. k. a»»schl. vriu. Excelsior -Patent - Scliiiltt - Vorriclitung bn# kleinste Kindcrkleid bis zur grotzten Domen-Toilette. Fiir genaucs unb geluii||tnc? Mnhnchnieii unb Zuschneiden Iciftcn wir ©nrantie. Tausendt von Brol'cn bcroeifcii bie Ziveckiiiiihistkeit ber Excelslor-Palciit-Selinllt-Vorrielitimit. Diesell'e sollte in fcinein House fcl,leu Die ’Jtchanblinm is, sehr cinfodj, sogar fur kl«"' MUbchen leicht fnftlid). Die 8nefiil,rnng sehr flcnon nnd lirrlaftlid). PreiS der gauzen Vorrichtnnn fnmmt Snftnitnoiien in fiimmtlidicn Eprnchen mil 8rfll,£0' Znsendnng nut 1 ft. 50 kr. gegen uorl)vtiger Qtinfcnbiiug be» Betnige-. Fiir 9tiit)lciiiiUniittiib«i roirb tier Beitag rcloiimirl. AnSschlietzliche Hanpt-Nicberlnge bei »nterzeichnetem Privilegien-Jnhaber: .■^«*<*<<•2^ ICofl li iBaaiB ii, ] II., Itutcre Donanstrafte Nr. 49. ” den nieisten ©tnllimgcn ini Gebraucii, l>ei an Fresslnst, seliieelite*" VeiMlaumie. znr Verbcsserims ulcr Mllel« nnd VcMiirliriHis der Mileli-er"iebis**e*t Uer lifilit- ; ci untcrftii|>f wesentlich die natiirlielie Widei'StanilM-Lraft bet Thiere gcgeii dupfliseueliemle Einfliisse. (3359) PrctS Vi Schachtcl 70 kr., Schachtel 35 kr. (Sdit mtr mit otificv Schutzmarkt zu bczichcn diirch allc Apothckcii liiib Drogcrirn Lcstcrrcich-Uiigarns. 2figlid)C Postvcrscnbu»g bnrch bas Hanpl-Depot: Franz Joh. liwizda, I. u. k. osterreich. und k. riliniiii. Hos-'Licferant, Kreislipotheker, Korncnbnrg bci Wien. Prii«»«lMims - (finlnbuug mif bie ffgjr laden (jirrmit zur Praiuiinerlitioii mif bie -rllustrirtcn Wiener Wespei," crgrbcnft ein. ' 3Mc ..Jllustrirten Wiener Wespen" find bas rcidibnitigflc uiib biDigfte Wchblalt SBieiič, briuaen a llwochcnllid, 3—4 Seiien fiinfflerifd) aiiSgo ffihrtcr 3llnftrotioiien in ftnrbcnbriicf DZelftbeni cine Stc'unc all er Bodienerciguiffe in liumoristisch-i'atyrischcr m jr. I tr PraiiiniicraiionSpreiS bctriigt fur Wien «nd die P rovinzcn mil portofrcier 3u)cnbuiig bio# fl i 25. Das Aboiiiienient kann taglidj cingclcitct '10116rn'iiiH nbonnirl am bequenisten initlclft Post-An-tocifuiigftt. welche zu riditcn fmb an bic Ldmi,liltratl0ndrr„Mnstr.WiknrrWkspen" Wien, I., Wollzcilc 14. sms ist ein fcit mclir als 30 Jaliren bekannteS, bic Verban-ling, ben Appetit mib b:n SIbgang von Blahnngen faefbr-derndes mib milbe nuflofeiibeS Hausmitlel. Grofte Flasche I fl., kieine „ 50 kr., per Post 20 kr. me hr. ,f'\ A lie Tlieile dcr Eniballage tragen die ' nebensteliende gcsctzlich Deponirte Sdiupinarke. \^- Depots in den nieisten Apo- n theken Oesterreich - Nngarns. s u5^ Wein-Extrakt. Znr angenblicklichcn Erzcngnng eines vorziiglichen, gesunden Weines, welchcr voin echten Naturwein nicht zu unterscheideii ist, cmpfehle ich diese bewahrte Specialitat. Preis fiir 2 Kilo (ntiSrcidienb z» 100 Liter Wein) fl. 5.50 Recept roirb gratis beigeinicft Fiir beftcn Ersolg mib gesnndeS Fabrieat gorantirc id). ipiiltiii-Ersparniii erzirlt man dnrch meine uniibertroffenc Verftar-kungs-Essenz fiir Branntweine; diesklbe verleiht den Gctriinken eiitcit mitjeiicljmcii, schneidigen Ge-schniack nnd ist nnr bci in it zu habcn. Preis fl. 3.50 per Silo (mif 600—1000 Liter) iiiclitfiue ©e* btand)6aiuucifimg. $8K~ Anfter diesen Specialitaten offerire id) fammtlidje Efsen-zen znr fabrication non Rum, Cognac, ftinen Liqneu-> en ic. in imuberltoffcnet Voziiglichkeii. Recepte roerbeii gratis beigcpaekt. Preisliste franco. Karl Philipp Poliak, Essenzen-Specialitaten-FabrikiuPrag Solide Vertreter gesncht. (3396) _ Sejt SO Ta-lxrerL Toe'waiirt. Border’s medioiuische lurch medtclnlsche Capacltiten empfohlen, wlrd in den melsten Staaten Europae mit gianzcndeui Erfolge angoweudet gegen Kautausschlage aller Art, nab«»*oodere gegen chronlsche nnd Schuppenflechten. KrStze, Triud und parasit.ire AueschlXge, eowle gegen Kupfernaso, Frost-hPulcn, SchwoissfUase, Kopl’- und Bartschuppen. — Berger’s •*♦•»!> onthalt 40% Holetheer und unt*recheldet elch esnntllch v«»n alien Ubrlgen Theeraeifen des Handels. — Zur Vt»s h»"fielrnlld<>rc Tbecreelfe zur Beseltlgung aller "tJnrcinlieiten ties Toints, _pn ]l»nt- und Kopfiu»schWge der Kinder, »owie als nniibertreffllche coimctiache »Nll nadenelfe ftlr den tiigllchrn Brdnrf dlent: j$crger’s Cllycerin-Tlieerseife, ,= 35o/ Glycerin enthllt und feln pirfumlrt 1st. Sweis oer Stfick Jeder Sorte 35 kr. sammt Broschurej In Cartons ** 4 3 StUck fl. 1.-, k 6 Stack fl. 1.90. Von den iltirlgen IlvrgrrBchru mvdioiniarben Selfen verdlonen ImbeFnndere nthmend hervorgehoben zu werden: Brny.orsclfe zur Veifelnerung Teints; Boraxeylfe gegen Wlmmerln; Carbolerlfe zur OUttung der 'Haul bel Blatternarben und als deslnficlrendo Selfe; Berger’* Flchtennadel-Bade-eife und Flchtennadcl-Tollelleielfe, Berger’« Klnderselfe fUr da» ’ rte Klnde»alter(aR kr.)!lchtliyolselfe gegen Rheumatlsmus und GeslchU-rdthe Soinmer»pro»«emelf* sehr wlrkaam; Tannloseife gegenSchwelssfUsse und eegen das Ausfallen der Ilaare; Zahneelfe bestes Zahnrelnlgungsmlttel. Uetreffi »Her Ubrlgen Bergrr'iehen Selfen verwelsen wir auf die llroscbiire Man begehre «tets Berger"* Selfen, da e> zahlreiche wlrkungslose ."mltatiuuen glbt. Fabrik und Hauptrer»*ndl: 6. IIKI.I/ & Comp.. Tiltll'PAll. Prsroltrt mit dem Bhi-endlpiom auf dcr internationaleu pharmaeeutUehen Aueitellung Wien 1883. ID « p 0 tS in L a i b a ch bel den Herrrn «,othefern S. Grotschkl, W. Mayr. ffl. Ptccoll. 2«s. sivotoba. U v. Trnkoczy ; ferner in de«A»otbeken ............... _ sage felt, Jdria nub R»dolf»werth fcroit in a ij" AdclSbcrft. Bischoflack, Gurk-llen Apothek-n in Atrniii. (3382) I 8EM»«NL tin Das beste Resultat gcwahrleistet Ph. Mayfarth & Co. Hubcnsclmchl - Jtftascliine mil Messereonus, Maisreblcr-, Schrot- u. Quetschmuhlen, Speelal-Mulilen, zur Gtjoiigiiug uon mcblfreicm SOiaisfdjrol fiir Pferdefiitter, Kartoffel-Quetschmafchinen, Hacksel - Futterschncid - Maschinen, fiir Hand-. Woycl- nub ©ninpfbetricb, Oelkuchenbrecher, Futterdampfer, Dreschmaschinen fiir Hand- und Krastbctrieb, Getrcide-Putzmuhlen rc. (3572) Maschincn-Falirilcn Wien, II I, Taborstratze 7«. Kalaloge gratis mib franco. — ©olibc 33crtrcler erroiinfdjt. *9Q Grosse Prager liotterie. Zekter M Haupttreffer £00.00« GULUEM. a 1 fl. empfiehlt - i »»■ •»- Miitreiiiigriings - Pillen, vormals Universal - Pilim genmint, verdienen letzteren Namen mit vollstem Rechte, da es ia bcv That se hr viele Krank-eiten gibt, in welchcn diefe Pillen ihre wirklich ausgezeiclinete Wirfnng bewahrt boben. Seit oiclen Jahrzehnten stud d,ese Pillen allgeinein »crbreitct, vo» vidcu 'Mcrjtcii verordnet n n d es toirb wenige Fainilten gcbcn, in denen ciit fleincr Borrath dieseS vorziiglichen Hausmittels maiiacln rourbc. Bon diesen Pillen fostet: 1 Lchachtel mit 15 Pillen 21 kr., 1 Nolle mit 6 Schachteln 1 fl. 5 tv., bci iiiifrankirtcr Nachnahmesendnng 1 fl. 1» fr. Bei vorheriger Einseubnng bes Geldbetraaes kostet sanimt portofreier Znseiidunq : I Roll e Pillen 1 fl. 2 S kr., 2 Rollei, 2 fl. 30 kr., :r Rollen 3 fl. 35 fr., i Rollei. 4 fl. 40 fr., 5 Rollen 5 fl. 20 fr., 10 Rollen 9 fl. 20 fr. (Weniger als eine Rolle fann nicht versendet werden.) Es wird ersncht, ausdrucklich „J. Pserhofers Blutreinigungs-Pillen" verlan^en nnd biirauf^itjujj>toiij_bjjj_tic_$gcfclrtHffjirift_jebe£gKf»Qft)tc£^g^^ fraftbfllfttin ti0n ^ Pserhofer. 1 Tiegel 40 kr, mit ftrancojiifenbung 65 kr ” h„sten JC. > gliifcbdien 50 fr. geflcu Katerih,Heilerkeit,Kr,imvf bufteu Ji Amridanische Eichtsalde,,, m ir. tfnlvrr grgr« JFuftfdjrorift, Smilit*M»A 75 kr. ipf-K-Ism,m« Ledk««-Wr»! Gr»ger topfrn) BS £5™. schlcchtc Bxrdauung!C. rc. 1 Fldschch^ii 22 kr. Evglischer IDuiibcrbalfam, i Fi-sch- &o kr. ficiicii Hiiften ic. 1 Sckachtcl 35 kr., fllUKltjlUllItt) mit Fra>ico-Z»icndu»g 60 kr. « con J. Pserhofer, beflcS h HaanvuchSniittcl, 1 Dose2 fl. Iftiitiin-fitl-Uflnftoi* "°" Prof.Stendel, Hansinillel | PIllDrrpUI-ypn^rr, gcgei, W»„de„. ®eidm>iite ic„ 1 Tiegel 5» fr., mit Fra»co-Z»seud»,ig 75 kr. Universal-Reimgungsslllr, mittcl gcgcn a Ilc Felgen gestorter Setbnuuiig. 1 Packet 1 fl. 'Nntzer den hier genanntei, Praparaten find noch sammtliche in osterreichtschen Zeitiingen ,e Grld,end»n>i, grostere Be- stellungen and) >,egen Nachnahme des -vetrages. Bei vorheriger (Sinieubmifl bcS GelbbelrageS (am bcftcn mitlelft Postanweisung) stellt fid) bnJ Porto bebcutenb billiger als bci Nach»al>mesendnng^i>. (8591) 3oljnnn edjlcEaudeCologne a»s de»> alien Origin a,l Haus Jlfnrin Jnriiia it Co., qegermber dem Rlcliartz - Platz in Koln am Rhein, Hoflieferanten faiserl. nnd fSniglicher Hauser' i/4 Dutzenb gauze Flaschen ii. 96. fl 2.50, *2 Duhenb Halbe Flaschen ii M. fl. 2 75, ffitiflid) in Apolhekcn, Droguen- unb Parflimeric-Hmidlmigeii, loo fcin Depot, bind) die General-Vertreter fiir Oestirreich-Umifltn: (3565) Feigl ii* Co. In Pras. Man ndilc anf die Marfc „Kleh»rtz - «unni- eeffifllttatm, tebtlloft, franjofif*« gobri-klite, Vtr Dutzkiid 1, 2, 3, \. 5, 6, 7 ». 8 fl. Su«vnkokien it. jc. (iint erirombbavt Muster-Collectlon (25 Sturt) 5 fl. ititc-skndung dlscr«t«st. 3520 I. Reis. Specialist, Mien, IV., Mergeretlienstramie I. Pr,i«list'n gratie, franco unb MJcret. SUCHARD NEUCHATEL(schweiz). tioldene Med»llle WeltauMtellunt Harle 1 NN». Eingesendel. Cs ladet AUr ein Der Deutsche Schulverern Zu milden, baaren Spenden! — Wirb’6 wieder gitt verwenden. Eingesendel. als Heilquelle aeit Hunderten von Jaliren bewahr1 in alien Krankheiten der AtlimnitgM- und Ver«lai*Miifceor*ane, bei Giclit, Magen-und Blasenkatarrh. Vorzilglich fiir Kinder, Recon-valescenten und wiihreud der Graviditiit. Bestes diiitetischcs uuil firfrischungs-Getrank. 35» Unterphosphorigsanrer KM Ejsen Stiru§ bcrcitet von, Apotheker Julius Herbalm) in "lVicn. Dieser fcit 21 Iahren stcts init gutcm firfolgc anfleirf«1 bet:, Don vielen Aerzten I’cftcn# btgufaditete 1111b einpfobl!«' Brustmyrui* roitft schleimlosend, husteo stillend, schweifivermindernd, ioroic ben Appetil anregend, bic Verdannng nub Ernahrung sorderxd, ben Siiryer frastigend unb starfend. D* in biefem Syrup cnthaltene 6i|cn in leicbt afftmiluM1*1 or in ift fiir bie Blutbildniig, bet ©clmlt >1» I08HA* hosphor-Kalf-Salzen bei schwachlichen K>v dern befonDctS ber Knochenbildling sehr liii^li*- Preis cincr Flaschc von Hcrbabny's Kalk'Eisk»-«V^ fl. 1.25, pcr Post 20 lr. mchr fiir Pailung. Flaschc« flibt es nicht.) Warnung!^b.nM glkichsn, obtr Lhnlichem -taL aufqetaiichttii, jkboch fctjugii* ibttr Zusainincnsctzung " Wirk»»g con unscrew ginal-Praparatc ganz ** schicdciien Nachabmurig uiiskre« frit 21 Iahren btfW”" tt»tcrpk,oSphorigs>>»"» _____ Kalk- Eiscn - SyrupS, brehntv flfte auSdrucklich ..llerbubiiy’« Kulk-i'iNon-^jr F zu etrlanqrn, weiter« darauf z» »chten, bull die >> JULIUS HERBAUNY WIEN kehende jebcr Flasche beborblid) protvkolltrtc Tchutzmarke fi* *J befinbe, 1111b nfudjen, fid) wcder »J”] itocr otynift, mi" tnuwrn, |iw blllifltren Pr«i» noch sonst bur* tlneii ivatib znni Ankaufc von Necliiiliiiiungoii ucclei”%' lassrn!" (35S< «entral-Bersendu»gs-Depot fur die Proving Wien, Apothcke „zur Barmherzigke» dc» J n I. llerbabeiy, Nenban, strasie 73 und 75. Depot- femet bei btn Herren Apothekern: file Lai Ewoboba. ®nb. Piccoli. llfcalb v. Trnkocz«, W-fftnrr Depol« in Etllir 3. Knpfkrschmi.b. ttrbtn; Finnic: 3. »mtiner, Ant. Mizzan, W. -t’l.igU ©djinblfr, R. Probam, Avoth., M. Mizzan, Drog. VI. Ruppert ^ fcmunb: li. Milliner; Gorz; (3579) Druckerei ^Levkam" in ©raj. Aerleger unb verantwortlicher Redacteur: ivranj M lill « r in SflibaA