, z« «lO'ch. Mittwoch am I» Inli »»K« r ^ü'i^r ^ icuii," crschciut mit Al,H»ahmc dcr Son»- u»o Feiertage, tä^ich. und fostl't sam,»t dm B^'ilagm !!tt Comptoir ^an;jährig l ss., halbjahrig 5 ft. 3U lr,, »lit 'lt> e, ! t, an o im Co.M'tmr a a n , j ä h r i^ ,2 ss.. halbjährig « ft. Fue die Zu icll.mg >>,'.; Hans si,,'' h a l b j ä h r i .1 !!,» kr. m.Yr z>i c.itrichtcn. M 1 t dcr P 0 st portofrei ^,',i'ikria unttr Kccuchaud mid q.'dn'lckttr Drcssc l.) ft,, halbjähriq 7 ft. 3« kr. - Ins. v t io n sg c b il hr jür c»»' Tpaltm^llc odcr dc,l Rann« dcrsclbm, ist für finmali^e ' ??!.>^.7^ „, ^'kr fin' nvcimaliic 4 kr., fur ^.imaliqc 5 fr. <3 M. u. s. w. Zll dicfti, Gcl'iihrm ist „i.ch d>r I>,scrtiol,zst,lmpcl pr >0 kr. fii' ci»c j^dcs „allge (3ln,chalt>l>l^ hi».m nl r ^! ^!!''^ c l'is l! Zcilcn lost.» l ss. ^«, »V. sür 3 Mal, l ft. 10 fr. für 2 Mal und 7.0 sr. für , Mal (mit Iul^nff dcS I»scrlio,Mampclö). ÄllUlichcr Cheil. gVe. k. k. Apostolische Majestät haben Sich nach dem Inhalte eines an dcn Finanziuinistcr Frcihcrrn v. Vruck gerichteten Allerhöchsten Hanoschreibens v. 1ü. d. M. in Rücksicht der seltenen Reihe von Jahren, welche die Sellions'Chefs im Finanzministerium: Anton Freiherr v. S ch w arzh u b c r nnd Anton Freiherr v. M nnch > V e ll i n gha uscn . dann der General Dircktor des Grundsteuer-Katasters und Sck-tions ° Chef, Peter Freiherr v. Salzgcbcr, Aller-höchstihrcm Dienste gewidmet haben, in Gnaden bewogen gefunden, dieselben der ferneren Dienstleistung unter Bezeugnng Allcrhöchstibrer besonderen Zufrieden^ l>eit mit deren ansgczcichncten, treuen und ersprießlichen Diensten zu entheben und zugleich den dermal in Quicscenz befindlichen Sektions'Chef im Handclsmi' uistcrinm, Franz Ritter v. Kalchbcrg, so wie die Ministerialräthe im Finanzministerium: Franz Leodc< gar Ritter v. Wildschgo und Franz Frcilierrn v. Schlcchta, dann den Ministcrialrath, Vizepräsi-denten Dr. Karl Ritter u. Hock, zu Sektions>Chefs in dem genannten Ministerium mit den hicfür systc« misirten Genüssen allcrgnäoigst zu ernennen geruht. Nach dcm Inhalte eines an den Finanzministcr Ircihcrru u. Vruck hcrabgclangten Allerhöchsten Handschreibens vom 1!'. d. M. haben Sich Se. k. k, Apostolische Majestät allcrgnädigst bewogen gefunden, die Ministcrialräthe im k. l. Finanzministerium, Andreas Edlcn v. Krcißlc, Franz Edlen u, Halic^ mann, Karl Frcihcrrn v. Schönstein, Josef Nit-tcr v. Ferr0 und Paul v, Trifuuücz, unter Bezeugung Allerhöchstidrcr Zufriedenheit mit der langjährigen, treuen nnd ersprießlichen Dienstleistung dcr> selben, in den wohlverdienten Ruhestand zu versetzen. Sc. k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller» höchstnntcrzcichnetem Diplome den k. k. Major des N). Gendarmerie-Regiments, Richard Fcdrigoni. in Anerkennung seiner mehr als dreißigiährigen ununtcr« lirocheneu und ersprießlichen Dicnsllcistnug in den Adelstand des österreichischen Kaiserstaatcs mit dem Ehrenworte «Eolcr von" und dcm Prädikate «Eich« stadt" allcrgnädigst zu erheben geruht. Se. k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller» höchster Entschließung vom 14. d.M. dem Ncchnuna> Rcuidcuten im k, k. Handelöministcrinm, Johann Ga-bricly, den Titel nnd Charakter cines^Rcchnuugs' rathcs taMci zu verleihen geruht. Der Minister des Innern hat im Einvernehmen mit dem Minister der Justiz den Studlrichlrramts-Aktuar Vartholomäuö Kun zum Stnhlrichteramts-Aojlmkten bei einem gemischten Stuhlrichteramtc in Ungarn crnaunt. Der Minister des Innern hat im Einvernehmen mit dcm Minister der Instiz den Stuhlrichteramts. Aktuar, Franz Odcrrccht, znm Adjunkten eines gemischten Stuhlrichteramtö iu Uugaru eruanut. Das Finanzministerium hat die im Bereiche der kroatisch - slavonischen Fi»a„; > Landes - Direktion zu Fiume erledigte »Wanz-Vezirksdirektors'Stelle mit dem Titel und Charakter eines Finanzratheö dem Srklc° lär der genannten Finanz > ^aildes > Direktion , Anton Dojak, verliehen. Richininzlichsr Chril. Wien. Die mit Allerhöchster Emscklicßnng vom 19. März d. I. vcrfügteu ZolUarif.Mooifiltitio. neu werden von manchen Industriellen in dcm Sinne aufgefaßt, als gereichten selbe der Entwicklnng und dem Gedeihen der inländischen Industrie zum Nach» theile. Wir hallen diese Meinung nicht bloß für un< gerechtfertigt, sondern glaubcu im Gegentheile, daß jene Ermäßigungen gerade in ihrer Endwirkung einen großen national - ökonomischen Fortschritt vermitteln werden. Dieselben zerfallen in zwei Kategorien; die Reduktionen, welche bereits am 1. April d. I. in Kraft getreten sind, bezicheu sich fast durchweg auf Nal>> rnngsmittcl nnd Getränke, zumeist solche, dic kolo-nialen Urspruugs sind. Die Herabsetzung des Zolls alif Oelc dürfte wohl unbestritten als gemeinnützig erkannt wcroen. Vezüglich der Weine möchte der österreichische Weinbau kaum irgend eine ernste Kon« lnrrenzgefahr zll befürchten daben. Bezüglich des Zuckers treten die wichtigsten Rücksichteu auf den Vor> theil der Konsumentcu in den Vordergrund, wiewohl dic schirmende Kraft des Zolles auch jetzt hinreicht, dle Nübcnznckcr gehaltenen Generalversammlung des österreichischen Vereins für Nübenznclcr »Industrie selbst ausdrücklich anerkannt wurde, daß ungeachtet der minder günsti» gen Konjunktur neue Etablissements in Vöhmcn, Uu> garu ?c. entstanden, und daß nur solche daruicderlic-qcn, dic nichi auf hinreichend breiter Basis errichtet sind. Zölle auf andcrc Kolonialwaren, dic durch in> ländischc, Surrogate nicht zu ersetzeu siud, stellen sich jedenfalls mir als Finanzzölie dar, und wenn eine mchl'iähvigc Erfahrung gelehrt hat. daß deren Ermä'< ßigung dcn Staatskassen nicht nur nicht zum Schaden gereicht, vielmehr und meistens nur die Zollein» nahmen steigert, so dürfte uou Seite des handeltrei-bcndcu uno konsumircnden Publikums darüber bc> stimmt am wenigsten irgend cinc Klage erhoben wer> den können. Die zweite Kategorie umfaßt einige für dic Iu> dustric besonders wichtige Artikel, — Metalle; Blei. Eisen, rode Eisengußwarcn, Stahldraht ?c. — ferner Bmimwoll-, Schafwoll- uild Leinengarne. Die für diese Kategorie beschlossenen ErmäLignngeu sind jedoch crst vor einigen Tagen, na'ml,ch am 1. Juli d. I,, in Kraft getreten; die dicßfalls gcälißerten Besorgnisse haben somit noch kaum eiucn faktischen Anhaltspuukt und haben wohl zumeist nur der Zukunft vorausgc« griffen. Es muß vorausgesetzt werden, die Umsicht der Regierung habe, ehe sie ihren Entschluß verkündigte, die sorgfältigsten und ciudringcndslcn Erhebungen und Erwägungen vorhergehet» lassen, ob die inländischen Etablissements, welche sich mit der Erzeugung der gc< dachtcu Artikel beschäftigen und auf solideu Grundla« gen beruhen, uebcu der erweiterten Koulurrcnz wcrdeu bcstehcu können. Jedenfalls aber läßt sich nicht vcr> kennen, daß die Herabmindernng des Einfuhrzolles alif Rohstoffe und Halbfabrikate denjenigen Industrien welche sich mit deren Verarbeitnng beschäftigen, in fördersamsttr Weise zu statten kommen wird und mnß. Wohlfeilheit der Garne ermuntert die Weberei. Färberei u. s. w. Klagen von allgcmcincrcr und weiter-tragcndcr Bcocutung wären wohl nlir dann begreif» lich, wenn für Woll» u. Leincuwareu eiuc Zollredlik-tion eingetreten wäre, was bekanntermaßen nicht der Fall ist. Daß übrigens jede Judustric für sich ein Maximum oes Zollschntzes bemisprncht. iji cinc alte Sache. Pflicht oer Regierungen aller Länder bingegen ist. dcr-lei Ansprüche sorgsam zu prüfeu l>ni> deil Interesse» der Gesmnmtlilit. den Bedürfnissen der Millionen Ver. zehrcr entgegenzlihaltcn. In Österreich ist nclierlich cinc Periode des wirlbschaftllchl-n U»,schwunges eiiigelretin. und wenn hin» uild wieder Ai'say- und Arbcit^slockilngcn vorgekommen sind. so erklären sie sich zunächst aus dem Rückgaugc der Valma; allein oicscs Ereigniß >Ü 1^ eine eben so unsä'ätzbark Wol'lll'at. a!^l rcr Zoltl.nlf vom I'Nne 1^:'»'i schon in oer Vovaliosichc oeoselbcn rrllissen wurde. Die zahlreich entstehenden Verkehrs' und Kredit» Altstalten werden ferner nicht verfehlen, der Industrie uud dem Haudel Oesterreichs cincn derzeit gar nicht berechenbaren Aufschwung zu verleihen, wenn anch jetzt manche Kraft absorbirt wiro, um dicsc Anstalten in das Leben zu rufen. Speziellen Klagen über das Schwinden des österreichischen Scidenwarcuhaudels ist bereits dnrch ziffermäßige Nachwcisungen entsprechend begegnet wor« pen; anch wird dieser Artikel durch die Tarifmodifi-lationcn gar nicht berührt. So weit cinc Arbeitsstockung sich in diesem Zweige auf dcm diesigen Platze gezeigt hat, dürfte vor Allem zn bcrücksichligcn sein, daß die ungewöhnliche Höhc des Arbeitslohnes in Wien mW seiner Umgebung auf alle hicsigcn Indu< Nrien einen Dank übt lind üben muß. dcn zll beseitigen nicht in der Macht der Regierung liegt, der aber aufhören dürfte, sobald Wien der Mittelpunkt eines alle Theile der Monarchic gleichmäßig umspaunendcu Eisenbahnnetzes geworden sein wird. Daß übrrlianpt nicht allein der Zollschntz es ist. welcher die Industrie blühen macht, beweist un flüchtiger Blick auf die kleine Schweiz. Dic Staatsabgabcn in jenem Lande sind zwar nur gering; allein dic Gcmeindc' lind Kan« tonallastcn sind der Art. daß die dortigen uud hiesigen Vcstcucrnngsverhältnisse so ziemlich anf Eins hinaus» laufen. Dic Schwciz hat nicht bloß keine Kolonien, die ihre Waren vorzugsweise abnehmen müßten; sie hat nicht einmal Häfen und selbst ihrc Eifenbahnbauten l'efinden sich crst in dcn Anfängen. Was aber ent» scheinend is!, dieses Land ist links von vier verschiede« nen, zum Theile strengen Zollsystemen eingeschlossen, während es auf eigenem Boden nnr unerhebliche Fi< nanzzöllc erhebt; dessen ungeachtet crportirt cs Indu» strieerzeugnissc weithin, in bcdcutcnden Mengen mit entschiedenem Vortheile. Bloß auf Rechnung der da» selbst bestehenden Gewerbcfrciheit können dicsc Ergeb« nissc nicht gcschricbcn werden, da insbesondere die große Industrie sich anch bei uns der wünschcnswer' theil Freiheit der Bcwcguug in ausgiebigem Maße erfreut. Dic maßgcbcudcn Faktoren dcr Industrie sind Betriebsamkeit, Sparsamkeit, die sich mit billigem Gewinne bcgnügt, strengste Solidität in der Bedie-nung dcr Kunden, zureichende Kapitalkraft nnd Bil> dnng. Die Regsamkeit dieser Faktoren wird durch Konlnrrenz nicht gehindert, sondcrn bcfördcrt. " Eincr Knndmachung der k. k. kroatisch-slavoni» schcn Statthalterei vom 13. d. M. zu Folgc sind zur Wahrnng der, insbesondere in Slavonien sehr gefähr« dctcn öffcntlichrn Sicherheit, bis anf anderweitige Vc» stiinmlmg für dcn ganzcn Umfang dcr Königreiche Kroatien und Slavonien, für die Einbringung von Räubern Gcldbclohuungen in folgenden Beträgen zu» gesichert worden. Für dic Auzcigc eiucs grwöhnlichcn Straßcnräubers 100 fi. B. V.; für die Anzeige eines besonders gefährlichen Nänbcrs, oder eines solchen, der mehrere in Verbindung mit Genossen begangener Ranbthatcn schuldig ist. 300 ft.; für die Auzcige ci> ucs Ränbcrbaildchäuptlings !!00 Gulden. Als solche werden hicmit insbcsonderc folgende Ränder erklärt: Mal'sim Baojanic. Baso Dragaiuc. Pane Popovic, Mato Petrovic lind Zoka Iagctic. Für die An^cige einer wenigstens aus'l0 Milglicocrn bestehenden Räu« berbandc 1000 fi. Diese Belohnungen werden als verdient anerkannt, sobald die Anzeige die wirkliche Gcfangcnncbmung der Ränber znr Fol.^c bat. nnd cs werden solchc auch für die Anbaiwgal'c von Daten zugesichert, welche die Hab« baflwerdung ^r Räuber ohne weiteres Zutbun des Angeberei ermöglichen, Uebrigens wird oie str.ngstt G bcimb.Utnng ocs Angebers zugesagt. " Die mit Handelsmi»>st,rialerlaß vom 6. März 5. I. ^l.lestandeoc Ermaßiqinlg oe<; Frachlsayeö für s"N Tranovort dcr mineral s<1>e» Kohleil alif cer süo> lieben und östlichen Slaaloe'sc'nl'"!',! ist ^Dm I.d. M. dahüi allilgldcbnt »uoroe". daß auch bei dcr!,! !,a,,l>» pomn nllf die Eiltf,liiun.l von unr 10 Meil.n dl-> 53W ermäßigte Frachtsatz von '.^ kr. pr. Zentner und Meile z,l enteichteu ist. Allch wlirdc weitcrs festgesetzt, daß für Versendungen auf kürzere Strecken als zehn Meilen keine höhere Fracht zu l'ercchnen ist. (Ocstcrr. Corr.) Wien, IN. Juli. Bei Gelegenheit der am 111. Juli Sr. Majestät dem Kaiser zu Larenblirg von Seite einer Dcpulalion dcr Geineinden dargebrachte» Freudenadresse, bezüglich glücklicher Entbiuouilg Ihrer Majestät der Kaiscri», zeigte sich auf's Neue die u»> vcrgleichliche Huld und Herzensgute, wodurch Oesterreichs Herrscherhaus seit Jahrhunderten die Liebe sei-»er Unterthanen in so reichem Maße sich crivorbr». Seine Majestät nahm ein Höchstdemselben überreich-tes Festgedicht eigenhändig aus die herzlichste Weise entgegen, drückte sichtlich gerührt jedem einzelnen De> pntationsmitglied die Hand. und nachdem Höchstder-selbe an Alle huldreiche Worte gerichtet, wnrdc 12 Personen der Deputation die hohe Ehre zu Theil, z» Seiner Majestät Höchsteigener Tafel geladen zu wer den. Vier Priester nnd acht Gemeindcvorstänoe. u>i< ter leptcrcu 2 sogenannte Waldbanern < genossen dem» nach das neidenswerthe Glück, an einem Tische nut ihrem allrrgnädigstcu Kaiser ans das Wohl der neu» geboroen Prinzessin freudig ein Gläschen vom un> verfälschten Ocsterrcieher Wein zu leeren, dcr so seuc> rlg und echt, irie Oesterreichs Liebc für sriucn Herr» schcrstamm. So saßen Kaiser und Bauer an einem Tische! gewiß ein seltener MI und nur in einem Lande möglich, wo die heiligsten Bande der Liebe zwischen Herrscher nnd Unterthanen keine leere Phrase sind. Wir haken schließlich nnr noch zu bemerken, daß die wackeren Landlente die hohe, ihnen erwiesene Ehre dnrch das würdevollste Veuehmcn zu vergelten ivnßtcn und gewiß ?ic Erinnerung an diesen Frcn-dentag lebenslang iin dankbaren Gemüthe l'ewahrcn iverden, (Oesterr. Ztg.) — Ueber das Ansnchen um' die Erlaubniß zur Ansrodnng eines Waldes und zur gänzlichen Um> wandlung deöscll'en in Felder entschied das h. k. k. Ministerium des Innern, daß bei Beurtheilung dcr Fragc über dlc Zulässigkeit der Verwendnng eines Waldgrnndcs zu anderen Zwecken nicht ausschließend nur die speziellen Rücksichten für die Forstlultur, sondern auch die Rücksichten für die allgemeine Landeskultur, dann für die Sicherung dcö Holzbcdarfrs ins Auge zu fassen seien. Da nun anS den. in dem uor> gelegenen Falle gepflogenen Erhebungen hervorging, daß sich dcr betreffende Wald in einem Mlbcfricdigeii' dcn Kuliurstandc befand, daß eine rationelle Forst-knltur nur durch dcn gänzlicheu Abtrieb und eine neue Anpflanzung ermöglicht werden könnte, daß diese Kultur al'cr mit Rücksicht auf die entfernte Lage des Waldes von den übrigen Forsten des Besipcrs mit unvcrhä'ltnißmäßig hohen Kosten verbunden wäre und daß zugleich der Fortbestand jenes Waldes durch dir öffentlichen Rücksichten für den Holzbedarf dcr Gegend nicht geboten erscheine, so erachtete das hohe Mini> Nerinm, die Umgestaltnng des besagten Waldes in Ackcrgrund zn bewilligen. — Die Filiale der Nationalblink zn Dcbreczin, um deren Errichtung sich der Pankbeamte Herr Ignaz Küß wcsenlliche Verdienste erworben hat. wird am 18. August l. I. eröffnet werden. — Mit dein Nordbahnznge am l8. d. ist aber-mals eine Sei'.dnng ungeprägten Silbers in bedell' tendem Werthe für die Nationalbank von Hamburg yier eingetroffen. — Die Vrcnnstoss. Frage, sagt der ..T. a. V."< ist in der That eine Lebensfrage des nördlichen Boh-nmis. Aber die Rcichcnbcrg-Pardlibil)er Bahn löst sie. Dicse wird nicht aliein hinreichende, sondern auch billige Koblen in die bcnöthiglcn Distrikte schaffen. Während bisher für deu Zenlner Steinkohle loco Neichcnberg i>0—00 kr. CM. gezahlt werden mußten, wird sie ihn für den Preis von 24 —:l0 kr. EM. dorthin schaffen können. Rcichenbcrg nnd Umgegend werden hicdurch allein an den Auslagen für die Kohle mehr als die Hälfte der bisherigen ersparen. Statt einer halben Million wird man nach Eröffnung der Bahn nnr ciuc Vicrtelinillion Gulden für dasselbe Quantum Kohle zu verausgaben h^ben. Und die Fesseln, mit welchen dir Brcnnstosflhruernng den kräftigen, in anderer Hinsicht sonst so begünstigten Aufschwung der nordböhmischen Gewerbölhätigkcit nieder» gehalten, werden durch die Reichcnbcrg > Pardubihcr Pahn gesprengt werden. — Täglich treffe bei den Stallhaltercicn fämmt. lichcr Kronlänvcr aus Aulaß der glücklichen Eittbiu-dung Il?rer Majestät dcr Kaiserin an Sr. Majestät den Kaiser gerichtete Beglückwünschnngs» und Loyali-täts> Adressen ein. dir gesammelt uud Sr. Mlijestäl dem Kaiser vorgelegt werden. — Ans Anlaß der glücklichen Enlbindung Ihrer Majestät der Kaiserin hat. wie vcr „P. H." meldet, dcr Gemeinderath der Stadt Kasch.ni beschlossen, zum dauernden Vewcis der linerschütterlichen Anhänglich, keit der Stadt an das k. Hans zur Gründung einer lObcrrealschnlc in Kaschau auß.-r dcu erforderlichen lOerilichkeiten cin Kapital von 40.000 ft. und die Interessen dcr von der Stadt auf das Nationalanle hcn subskribirtcn 100.000 si. zu widmen. — Ueber die in Fulda abzuhaltenden gcistli-chen Exerziticn wird den, „Fr. I." geschrieben: Zl< oen unter dem Namen „Ererzitien" bekannten geist^ gen und körperlichen Kasteiungen, welche auf Anre> gung des Kardinals Schwarzenbcrg zeilwe>fe vo» sämmtliche» deutschen Bischöfen uno heutc den 13. d. im hlesigen Dome abgehalten werden sollen, haben sich nnr sieben Bischöfe (von Breslau, Würzbnrg. Speyer, Regensburg. Mainz, Eichstä>t uud dcr G^> »eraloikar von Dresden) cmgcfnnden; alle übrige» Bischöfe, S''. Erzcllcnz Kardinal Schwarzcnberg selbst, liaben abgesagt. Die Prälaten, gestern angekommen, haben sämmtlich im katholischen Pricstcrscminar ihre Wohunng genommen, wo auch dcr Ererzitirnmeister, in der Person eines Karmelitermönches, Pater Aiu-brosills alio Prag, eingetroffen ist. Heule feierte drr hiesige Bischof cin solennes Hochamt. dem jcne sieben Bischöfe nnd der ganze hiesige Klerus beiwohnten. — Dcr berühmte Wagen des Fürsteil Mentschi-koff, der bekanntlich in dcr Schlacht au der Alma erobert wurde, ist min im Besipc des ehemaligen Ehess des Zuavcn'Balaillons. jeyigen Obersten Dn> bosc. Er hatte ihn von einen» englischen Diener um 300 Franks gekauft, drr Wagen war aber so schlecht, daß dcr Oberst <>00 Franks für die Reparatur dcs> selben zahlen mußte. Man hat ihm jcl)t große Sum» men geboten, allein er will dic historisch gewordene Beute nicht vcrkanfen. — Eine lnstigc Zcchgesrllschaft in Köslin kam kürzlich in ihrem Uebermuth auf den hinterpommcrisch' genialen Einfall, nach Paris zn telegraphircu: „Wie befindet sich in dicsem Augenblicke dcr Sohn von Frankreichs" Der geistreiche Spaß wurde mit 7 Thalern bezahlt. Dic Frage wurde von Paris erst dnrch eine Gegenfrage erwiedert: Wer anfrage? Als man eutgegnete: „Eine Privatgesellschaft." erfolgte uach 6 Stunden folgender Bescheid: «Der Kaiser dankt. Dcr Prinz ist gesuud uno munter. DaS ans» wärtige Amt." — Graf Szapüry, Adjntant Sr. Majestät, hat in den 18 am meisten durch das Hagelwetter am 6. Inni beschädigten Ortschafleu des Samser Komitals an 4:;tt Familien über 40M) ft. (5. M. vertheilt. — Ein Thcil des Leschkivcher und Hcrmarm« städter Bezirkes wurde am 10. d. M. Nachmittags von einem verherrcildeli Hageliuettcr heimgesucht. Die Gemeinden Kornec^cl, Holzmcngeu, Hochfclo. Gay' nar, Walachisch. Neudorf, Kerz. Arpüs und Krzc» schora haben beträchtlichen Schaden erlitten. In man-chen Gegenden wurde das ganze Florfelo zn Ornnde gerichtet und die Schloffen lagen stundenlang auf den Felder». Die Hagelkörner fiele» in der Größe von Hühnereiern und mit solcher Gewalt, d.ip Gänse. Schweine, Ziegen erschlagen nnd die Ziegeln anf den Dächern beschädigt wurden. Hermaiinsmdt selbst fühlte die Wntb des Unwetters nur thciiwcise in einem mit wenigem Hagrl untermischten Gnsse. — Anch die Gegend um Fogarasch ist davon heimgesucht worden. — Am lii. d. M. sollte ein Grenzer aus Klo koc, Namens Pnjaiiovic. in Karlstadt wegen Mord den Tod am Galgen sterben. Vorgestern, bald nach verhalltem Kanonendonner, der das Ereigniß dcr Entbindung Ihrcr Majestät verkündigte, wnrdc dcr Stab über ihn gebrochen; derselbe saß bereits ansgesept und hatte schon mit dcr Welt abgeschlossen. da wendeten sich seinc hcrbcl^ecilt'en Angehörigen durch den Tele, graphcn direkt an Se. Majestät um Gnade — und sie ward ihm dicse Gnade. Dcm Bestraften ist be> rcitö die frohe Knndc geworden, uno mit Thränen dcr Dankbarkeit sprach er die Worte: „Wenn ich noch cin Mal BöscS thue, so verbrennet mich!" Montenegro. Wir haben ciucn Arlikel dcr „Agr. Ztg." von der montenegrinischen Grenze abgedruckt, der übcr verschiedene dortige Konflikte berichtet. Es geben der „Wien. Ztg." über diesen G^gensN'ud weitere Mittheilungen zn, wclche dcn eigentlichen Sachoerhalt nicht unwesentlich modifiziren. Wir geben der Berichtigung ill folgendem Raum: „Fürst Danilo wird erst — am 16. Juli per Vloyddampfcr — zwei Neffen nach Frankreich senden, wo sie für dcn französischen Staatsdienst erzogen werden sollcn. Nicht auf Veranlassung dcs frauzo'sischcn Vizc-Konsuls von Scutari — der seit vielen Wochcu von dort abwesend war - sondern auf das dringenoe Begehren des Konsulates von Oesterreich sandte der Gouverneur von Scutari dcu K^haja-Bey (nicht Tschay< Bey) nach Poogorizza, um den daselbst von den Türken an der St. Georgskirchc angerichteten Schaden zn konstatircn. In Scutari eristirt überhaupt gar keine katholische Kirche. Die fragliche Verschwörung hatte eine Nicdermch« lung der Ehristcn, Plünderung ciuigcr rcichen Kauf» lente und Zerstörung eines im Bau begriffenen, un< ler dcm Schune Oesterreich'e, stehenden Seininars zur Erziehung albaucsischer Novizen zuin Zweck. — Nur .'em energischen Auftreten des k. k. Vize-Konslils, Hanptmanns Borowic^ka, »velcher die vorzüglichsten Häupter der Revolte im gefährlichsten Momente ein« ..»schüchtern wußte, verdankt man die Abwendnng iroßen Unheils. — Nnr der neue Znbau eines zur Herstellung des Seminars angekauften Hauses wurde abgetragen, jedoch nicht durch den türkischeil Pöbel >crstört, sondern anf Befehl des Gouverneurs demo« !irt, welcher sich hiezu im Gefühle seiner unzureichenden Verthewiguiigsmittel gegen den lluiniltelbar dro-I'eiidci! Ausstaild -— veranlaßt sah. Zu diesem Be« feble emschloü sich der Gonvernenr erst nach frucht« ioscn Versnchcn, dcn Herrn Bischof zu bewegen, daß er dcn Neubau selbst drmoliren lasse. Diesem Ansin» ncn dcs Gouverneurs hat der Hc»r Bischof wider« standen, uachoem ihm dieses Benehmen von dem österreichischen Vize-Konsul alls das Dringendste an» gerathen worden war." Deutschland. München, 14. Inli. Der diplomatische Eleve und k. Kämmerer Freiherr v. Malze» ist hcute Morgens im allerhöchsten Auftrage »lach Paris abgereist, um dorthin persönlich die von Sr. Majestät dem Kö> nig nnterzcichnete Ratifikationsurkunde der Ehepak' ten Sr. k. Hoheit dcs Prinzen Adalbert zu bringe». Die Auswechslung dcr resp. Urkunden wird zn Paris in dcn nächsten Tagen zwischen dem k. Kämmerer, Staats- uiw Reichsralbe Grafen v. Walokirch nnd dem spanischen Botschafter, Herrn Olozaga. slatlha» bcn. Dein Vernehmen nach wird Sc. k. Hoheit der Prinz Abalbert zn Ende dieses Monats nach Madrid sich begeben, um daselbst Höchstseinc Vermahlung mit der Infantil! Donna Amalia zu feiern. '!' I» Heidclbe r g sind die Studcnlrn. lorps aufgclöst wordcil. Ueber dcu Anlaß cutneh» men wir einem Berichte der „Neuen Prenß. Ztg." Folgendes: „In der vergangenen Woche wurde durch Senats' beschlnß ein dortiger Korps'Stndent auf zwei Jahre relcgirt, weil er an einem Studenten. dcr ihm „Sa< tisfaktion" veriveigert hatte, sich thätlich vergriffen hatte. Wie dirß bei derartigen Anlässen meist gc» schicht, ucrcinstaNctcn sämmtliche Korps ein feierliches Komilat, an welchrm lingrfähr 2l>(> zkorp^.Hindcntcn Theil nahmen, und dicß Komitat gelcitcte drn Reis« girlen znr nächsten Eisenbahn«Station, der Stadl Ladenbnrg. Dort entstand cin schwerer Konftikt zwi« schcn dcn Bewohncrn lind den Studenten, dessen Anlaß in dem Berichte nicht aufgeklärt ist. Nach Heidelberg znrückgckommen, zogen sämmtliche 200 Mann vor das Hans des zeiligen Prorektors Dr. Schenkel lind brachten dcr ,. akademischen Freiheit" ein dreifaches Hoch aus. Hauplsächlich anf Grund des Konftikls zu Ladenburg — wenigstens dahin lalltet die betreffende Publikalion — erschienen nnu am 16teu Morgens Früh ll Uhr einige Kompagnien Infanterie von Karlsruhe, um einige Dekrete dcö Senats zur Ansführung zn bringen. Als Inhalt dieser Dekrete wird Fogcndes angegeben: Sammt» lichr Korps sind aufgelöst; bei Strafe sofortiger Ver> haftnng und Relegation in l)''i'l»<>!nm>i darf Niemand Farben oder sonstige studentische Abzeichen tragen; die Mitglieder einzelner Korps, welche sich etwas ha« bcn zu Schulden kommen lassen, sind relegirt u»d müssen innerhalb 6 Stunden die Stadt verlassen; jegliche Znsammcurottung ist bei Strafe sofortiger Verhaftung verboten und einem Anszngc dcr Studenten sucht der Senat durch ciu mit sofortiger Rc> legation bedrohtes Answandcrungsverbot vorzubeugen. Die Korps haben sich am nämlichen Tage wirklich aufgelöst." Italienische Staaten. Ein Turin er Blatt, die „Armonia." hat dcu Mntl), den Picmontcscn die Wahrheit zu sagen. Die Befestigung von Alessandria, bemerkt es unlcr Anderm. kann von dem politischen, militärischen und ökonomischen Gesichtspnnklc ans betrachtet werden; allein i>l jeder Beziehung sind dic darauf verwende« teil Ausgaben tdöricht und verderblich fur's Land. Wer, ruft die „Armonia" ihren Landsleuten zn, ist denn cigemlich bedroht? Oesterreich oder Piemont? Seit 1848 ist Picmont zwei Mal gegen Oesterreich ;n Felde gebogen, nnd hörte, obgleich besiegt, nie» mals auf, Ocstcrrcich dnrch Noten. Protokolle. Ionr» nalc, Parlamenlsrede» zu bedroben, nnd wir wieder» holen es zum Hunderten M>Ue, daß wir einen drittcn Losbruch vorbereiten nno nichts anderes erwarten, als daß die Stunde schlage. Uud dann beklagen wir lins. daß Oesterreich sich vorsehe und diesen oder je« nen Punkt befestige. Unsere Minister si"0 ganz ci< gene Menschen. Sie stehen immer auf dem Anstand und beschnl^i.zen oen F.'ind, Daß er sich mit Graben, Schanzn u,w Festungen vorsieht. W.'nn Ibr Dir Befcstiglln,i v.'ü Piamiz,! als cinc Deolin»,^ betrach-tel, warum soll Oesterreich danu euer Alessandria uichi mit gleicheiu Blicke ansehen? § Dem „Diritlo" zn Folge werbe Fr. D. Guc> razzi auf die Bewillignng siel» in den sardinischen Staaten nicderznlassen. seinen Aufenthalt in Vollri wählen. § Die «Gazzetta bi Gcnova" vom Ul. wioer^ legt da) vom „Eattolico" verbreitete Gerücht, daü in Sassari einige Eholcrafälle uorgekominen, mit dcm Bemerken. daß der Gesundheitszustand in jener Stadt wie in der Provinz überhaupt nichts zu manschen übrig lasse. § Ans besonderes Ansuchen der sardinischen Nrgiernug werden die entlassenen Legionäre nach Ple< mont nicht in Nmn rothen Kommisjacken. die ihncn von Rechtswegen gehören, nach Hanse geschickt wer. den. sondern sie erhalten zum Ersatz, neben ihrem IahreZsolde (18 L. ungefähr für den Gemeinen), die grauen Mäntel. Es wcrdcu. wenn die Picmonlesen abgezogen sino, von der italienischen Legion noch etwa 2000 Mann in Malta bleiben. Als Untertha. ucn „nicht liberaler" italienischer Negierungen fürcht trt man sich in London, sie aus einem Dienste zl, entlassen, welchen sie mit äußerst liberalen und na> tionalcn Hoffnungen antraten, der sie nachdem cnt> täuscht und überdicß zn Soldaten gemacht hat. § Aus R o m, 8. Juli wird geschrieben: Die Weinkrankheit gibt sich aller Orten knnd. Nnr ans Sicilien lauten die Nachrichten günstig. Dort scheint das Schwefeln geholfen zu haben. Man hat die Ve> rechnung gemacht, daß liier volle zwanzig Jahre vergehen können, bevor wir wieder die frühere Wein» fülle zurückkehren sehen. Da, wo die Stöcke gelitten haben, hat man den Boden anderweitig verwen« det. Nirgends wird vielleicht die dadurch entstehende Entbehrung härter gefühlt, als hier zu Lande. wo die arbeitende Klasse recht eigentlich fast nur von Wein, Brot und Käse lebt. H Der englische Ingenieur Herr Vrctt hat sich nach Algier begeben, nm die Vorbcreitnngcn znr Lesung des unterseeischen Taues zwischen Vona und Cagliari zu treffen. H Dic «Eorresp. itnl." vom 19. meldet die Zu« lassuug Sardiniens zur Kommission wegen Ncgelnng der Ncgicrungs'Angelegenheiten in den Donaufür» steuthümern. H Zwischen dem Königreiche beider Sicilicn und Preußen, liczichungsweise dem deutschen Zollverein, ist nm 7. Ilili eine Erklärung ausgewechselt worden, welcher zn Folge die Bestimmung des zwischen beiden Staaten abgeschlossenen Handels' und Schifffahrts» Vertrages vom 27. Januar 1847 auch auf indirekte Provenienzen ausgedehnt werde. § Dcr „Gazzclta di Bologna" vom 12. zn Folge ist die Nachricht der „Times." «daß in An« cona politische Verhaftungen znr Tagesordnung gehören", rein aus dcr Lust gegriffen. Großbritannien. London, > 4. Juli. Lord Lyndhurst erhebt sich zu einer Interpellation wegen Italiens, die er vor dem Auscinanbcrgchen des Parlaments für geboten l'ält. Bis jetzt seien alle Versuche. von seinem cdleu Freunde (Lord Clarendon) ciuc Auskunft über den Etaud dcr Dinge zu erlangen, fruchtlos geblieben. Leider erhalte man selteu ciuc Information dcr Art. bevor sie ihr Interesse und ihre Wichtigkeit verloren, hat. Dicßmal stünden ihm andere Quelleu zu Ge< botc, und daher wisse er uur zu gewiß, daß dic Lage Italiens beiammernswcrth sei. (Hört. hört!) Dic Veröffentlichung des Protokolls vom 8. April habe zum Unglück große Erwartungen angeregt, gierung schlage Englands Wortc verächtlich iu den Wind uud England — streiche fein und kleinlaut dic Segel! Was sei dann aus Englands Macht und .»l-^lig!' geworden? (Hört! hört!) Er schließt mit cincr Warnung von gchcimcn Anschlägcn und Rcvolutio-nirungsvcrsucheu uud mit Anklagen Oesterreichs. Loro Clarcitdon: Ich fühle, daß mcin rdlcr und gelehrter Freund so manche sympathetische Scitc berührt hat. und daß die in England herrschende Stimmung für Italien cinc so berechtigte und edle ist, daß ich ein tiefes Vcdaurru cmpsindc, dic Aktenstücke, welche über oic Absichtcu uud Bestrcbungcn der Regierung Licht ucrbrcitcn würden, nicht vorlcgcn zn köuncn. Aber die Korrespondenz ist noch uuvollstäudig, sie dauert uoch fort, und wir erwarten cin güustigcs Ergebniß. Dic Vorlage könntc daher nnr schaden, indem sie linscrn freundschaftlichen uno vertraulichen Mitthei» lungen mit den Mächten, wclchc dic Lage Italicns vorzugsweise angeht, cin Ende machen würdc. My Lords, wir können Italien nicht mit Gewalt verbessern. Es gibt dort manche Mißbrauche, und um eine bessere Lage herbeizuführen, ist dic Bildung cincs Re-gicrungswcscns nöthig, das nicht plötzlich cutstcheu. nicht durch einen Druck von Außen erzeugt werden kann. Ich bin überzeugt uuo frruc mich, dasselbe von meinem edlen und gelehrten Freund ausgesprochen zu hören, daß keine Revolution, wenn anch für den Moment mit Erfolg gekrönt, dcn Grund zu cincr soliden Wohlfahrt legen würdc. Wir hoffen ernstlich, das italienische Volk ist zu vcrständlich uud zu seyr durch die Erfahrung gewitzigt, um so verzweifelte Mitttl crgrcifcn zu wollen. My Lords, Ihrer Ma> jestät Negierung hat nichts gethan. was zu cincr gc> wallsamrn Bcwegung rcizen. Hoffnungen anregen könnte, dic sich doch nicht erfüllen ließen. Sie hat gefühlt, daß ciu solches Vorgehen zugleich falsch uud grausam wärc (hört! hört!) dcun wcnu cs auch Aus-nahmsfällc gibt. in dcucu die Intervention mchr als cin Nccht, wo sic cinc Schnldigkcit wird, so blcibt sic doch immcr cinc änßerstc uno im Allgemeinen uiwel'nntwortliche Maßregel. (Hört, hört!) In diesem Sinne brachten wir dic italienische Frage vor dcn Kongreß, uud zwar that Frankreich darin dcn crstcn Schritt, und ich dcnkc, dicß kaun als Bcwcis dienen, daß die französische Rcgiernng ihrc Truppen aus Rom zurück zu zichcn wüuscht. (Hört, hört!) Obglcich man uns bittcr dcßlialb getadelt hat. so sagc ich doch, wir waren vollkommen berechtigt, die Fragc vor dcn Kongreß zu bringcn. dcnn da cs sich um dic Räumung Rnßlands, Griechenlands, dcr Tür» kci und der Donaufürstcnthümcr handelte, war cs uns unmöglich, nicht auch auf Italien einen Blick zu werfen, welches seit Jahren von fremden Truppen besetzt ist. Ohuc auf dic Ursachen dcr Okkupa-tion einzugehen, sage ich doch, wir fühlten, daß einc solchc Maßrcgcl sich nnr durch die dringendste Noth' wcndigkcit rcchtfcrtigcn läßt. In dicscm Sinnc be» sprachen wir die Fragc auf dem Kongreß, und bei dieser Gelegenheit kanu ich das gemäßigte und wür« devollc Benehmen des Grafen Eavour uicht gcnug rühnieu. (Hört! hört!) Es ist wahr. 3 Monate sind seitdem verflossen^ und noch zeigt sich kcin fühlbares Resultat, aber daraus darf mcin cdlcr Freund nicht schlicßcu, daß nichts geschehen sei. Es ist so viel geschehen als in dieser kurzen Frist möglich war. Leider kann ich nicht sagen, daß nnscrc Korrespondenz mit dem König von Ncapcl cin befriedigendes Resul» tat gehabt bat. Wir machten unsere Vorstellungen im freundlichsten Ton, wir gaben nnserc Gründe an, warum wir glaubeu müssen. daß das herrschende System der Stabilität seines Thrones so wie dein Frieden Europa's gefäbrlich ist, und wiesen namentlich auf die Nothwendigkeit einer bessern Rechtspflege hin. aber iu einem sauftern Tone ist cinc Vorstellung niemals gemacht worden. (Hört! hört!) Es ist wahr, eine Rnckäuperung ist eingetroffen, allein da wir noch nicht im Stande waren, mit dem Kaiser dcr Franzosen darüber Raths zu pflegen, wird es besser sein, sie jetzt nicht vorzulegen; ich kann nur bestätigen, daß sie nicht unbefriedigender hätte ausfallen können. (Hört! hört!) Was Rom betrifft, so mag mein edler Freund iu seinem Unglaubeu verharren, aber ich glaube, daß die österreichische Regierung selbst ihre Truppen aus dcm Kirchenstaat zurück zu ziehen wünscht. Und da anch Frankreich den gleichen Wunsch hegt. so kann ich nicht denken, daß cs lange dauern wird, bevor die Vorsichtsmaßregeln getroffen werden, die der Räumung vorhergehen müssen. In Toscana hat das Jahr 1848 peinliche Eriünerungcn zurückgelassen, und doch stützt sich dcr Großhcrzog jetzt auf sein eigenes Volk. dcr letzte österreichische Soldat ist aus Toscana abmarschirt. olme daß die Ruhe gestört wordcu wäre. (Hört! höit!) My Lords, mcin cdlcr Frcuud selbst hat von dcn Schwierigkeiten nu« scrcr Politik Notiz gcnommcn. Aber scicu Sic versichert, daß die Verbesserung dcr Lage Italicus der Rcgicruug Ihrcr Majestät eben so sehr am Herzen liegt, wie dcm Parlament und Volk von England, und daß sie all' ihren Einfluß zum Besten Italiens aufbieten wird. (Beifall.) Lord Clauricarde ist mit der amtlichen Erklärung nicht zufrieden. Die Anar» chic Italiens, meinte er, welche durch fremde Truppen einerseits und durch heimische Banditen anderseits geschürt wird. drohe das europäische Gleichgewicht zu erschüttern. Lord Lansdownc sagt. mau habe dcn cdlen Staatssekretär dcs Auswärtigen mißverstanden. Er dabe nnr bemerkt, daß cinc Intervention in den gegenwärtigen Verhältnissen unrathsam wäre, nicht abcr als allgemein giltigcs Prmzip die Nichtinterveu« tion aufgestellt. Es gebe Fälle, wo das Interesse. Europa's cin gewaltsames Einschreitcn gebieterisch cr-I'eischcu dürfte, und er wolle uur boffen. daß. wenn ein solcher Augenblick kommen sollte, die Interveution Englands entscheidend, rasch und durchgreifend aus« fallen wird. Türkei. " AnS Antiuari wird der „Agramcr Ztg." geschrieben, daß die Türken in der Nacht vom 28. anf den 29. Juni das zur Verzierung der im Van begriffenen neuen katbolischcn Kirche bestimmte Material zerstört haben. Von der montenegrinischen Grenze wird berichtet, daß am 10. v. M. eine Deputation der Stadt Nlksic nach Ostrog zum Fürsten Dauilo gc< kommen sei, lim eine Vereinigung mit Montenegro zu slipnliren. Telegraphische Depeschen. 'Turin. 18. Juli. Das Kryptogam greift in mehreren Provinzen um sich. " Malta. 13. Inli. Die Dampfer „Shear« water" nnd «City of London" sind mit der Mann. schaft dcs an dcr tunesischen Küste gescheiterten Dam« pfers „Spartan." der kaum mchr zu retten ist, angekommen. " Paris. Moutag. Nachrichten aus Varce lona vom 19. d. M. zu Folge ist daselbst die Nuhe. wieder hergestellt, die Nationalmiliz entwaffnet und aufgelöst wordcu. Zu Iunquera ist der Aufstand ausgcbrochen. Zu Saragossa hat sich cinc Junta gc> bildet, dcrcn Präsident der General Falcon ist. * London, Samstag. Vorgestern fiel zu Aldersholt zwischen Engländern und Deutschen, aus dcr Türkei augekommellen Legionären, cinc blutige Schlägerei vor. Auf beiden Seiten ergaben sich bc< denllichc Verletzungen. Mehrere KaoaUeriedcchargen stellten die Ruhe wieder her. Telegraphisch liegen folgende Nachrichten vor Paris, 19. Juli. Seit dcm 17. kamen keine ncuercu Nachrichten von Madrid hier an. Eine Dc-pcschc aus Barcelona vom selben Tage meldet, daß iil Eatalonicn volle Ruhe herrsche. Odessa, 16. Inli. Es ist von St. Petersburg Befehl hier ciugetrosscu, daß die vor Kurzein proui» sorisch aufgehobene Quarantaiuc noch vor Ende dieses Monats mit je vicrtägigcr Datier in den rnssi» , scheu Häfen dcs schwarzcn Mccrcs und zwar auch für Provcnicn;en von Galacz. wicdcr in's Lcben zu treten hat. Lokales. Vaiback, am 23. Juli. Aus Planiua vom 2l. d. M. wird geschrieben: Aus Anlaß der glücklichen Entbindung Il>rer Maje. stai dcr Kaiserin, eines Oesterreich wieder hoch beglü» elenden Ereignisses, wuroc gestern in unserer zu die-se,n Feste rigenos stattlich geschmückten Pfarrkirche eil, feierliches Hoch» und Dankamt mit Tc Dcnm abge. lialtc». dcm nicht nnr sämmtliche Beamte dcr hier ihren Sitz babenocn k. k. Aemter, sondern anch die Mannschaft des k. k. Gendarmerie« und Finanzwacht» oostens, sammt allen Honoratioren des Marktes, dann eine große Menge Andächtiger aus der gangen Pfarre beiwohnten, und beiLe Gebrtc stiegen für die Erhaltung des Allerhöchsten Kaiserhauses zum Tbronc dcs AllmääMgen emr»o,'. Drnck und Verlag von I.nnz v Kleinuianr ck F. Vambera in Laibach. — Verantwortlicher Redakteur: »5 Vamr»<^. An!)a!H M Iaiöacl)erSeituu^ Börsenbericht alls dcm Abendblattc dcr östcrr. kais. Wiener Zcitnnss. Wien 2l. Juli, Mittags 1 Uhr. Der Verkehr I'cwcgtc sich beziiglich allcr Papiere in ziciu-lich lNsscn Grenzn», Für cinigc Indllstric-lIffelte,!, namentlich Nordbahu - und Kredit-Mitü. b.sscrte sich gegcn den Schluß die anfänglich sthr maltl Stimnill»^. Ockfomptlg.ftllschaft - Alticil behauptelc» dcn lchtllotirtcn Kurs. Staaispapievr w>in» licuts »linder li>sucht. Dir Wcchftlprcisc l'lill'ül i»i W>s>»tlichcu uiil'l'randcrt. AnM'iin, U>2'/.. AniNer^ain u»> '/. billigr, Pari^' '^. h^her. Natimicil - Anllhcn z» 5,"/, «5 '/.-85, Anlrhn! v. I. l«5l !>. ö. zu 5»"/. »!>-iw Lomb. Äruet. Anleftm z» 5"/, !<<-l>2 Siaatsschuldvcrscl'rsil'uii^sil' zn 5 '/<, l<3 -8^ '/,. dclio ' „ ^'/, V« 73—7X'/. detto „ 4'/, «5-«5'/. detto „ 3"/« s,0 50'. detto „ 2'/,^« ^l '/.-4l'/, dctto ,. 1"/« Itt'/.—IU'/. Glc'ggniher lDl'lig. m. Nückz. „ ü "/« ft5-»«l O.'d.'!il'„sgll' dltto d.ttn „ ü"/« v.'l «4 Peühcr dittc' dclt^' „ 4"/« V!l-U4 Mailandcr dctto drt!.' „ 4"/. i»l -Ü2 o'rillid.ntl.'Ol'lig. N. Ocst. „ ü"/„ 87-«?'/, d.ltli v. Galizis», lioq^nn,c. zu 5"/, 7tt'/.^77 dctto der übrige» .Nroul. zu ü "/« «» - 82 Vanlo - Olilig.itioncn ;u 2 '/, "/., »ll —<»2 Vottnier Aulche» v. I. '«.14 240-^4» '/. deli» „ 1M9 lil <2> V. detto ., l«/,4 zu 4"/a lO.'. ,05»'/. l5omo N.ntsch.iüe 13'/^—14 Gal ijische Pfandbriefe zu 4 °/. ^0—80 '/, '«c'rdl'ahn-Pril'r.'Vt'lig. zu >'>"/« «7-«7'', Wluggnißer dettü ' „ i» V« ft«»- 81 Donau Dampssch.-Vl'lia. „ ü°/o 82—83 Lloyd dcttl, (in Silber) ., 5"/« 8l>—l»l> 3 "/, PrioritätS Obliq. dcr Slaa<ö^5'>s<«l'ahn' Gesellschait zu 275 Franfs pr. St>>^ — - Altien dir N^til'nall'anf l 8-2«N „ Nordbahn ohne Divideude 285 -255 '/. „ „ Tt>iat<ücistnb,-Gfstllschait zu ÜM» F^üll! 348-3»Y'/. „ „ Dl'N^u r Dampsschiffsahrts- Gesellschast 5l»«-öN8 dttto <3. Eiüiffiol, ,'><>8-^7tt „ d.S kloyd 428-430 „ der Peslher Krttlnb.-Grseltschaft <>! „ Preßb. Tyrn, (5is.nb. «. «miss. 28-22 dcttl, 2. <5miss, »,, Pliorit. 33—35 «stelhnzy 4U ft. i,'ost -U»^. Windlschgräft „ 23-23 V. Waldstein ., 23'/.'"'/, Kcglevich „ <0'., l0'/. Ealm ., 3tt 3' '/. St. Gniois « 37-37'/. . Palffy « 38 7.-30 Telegraphischer Kurs - Bericht dcr Slaatöpapicvc v^m 22. Juli t8l>6. Staatsschuldvllschreibuiigcn . zu 5M. fi. in (5M. 53 3 ltt drtto an>) der Natmüül-'Anleihc zu 5 '/., f!. in (5M. 84 tü/l(! Darlehen mit Verlosung v. I. i«34, sür X'U st. 24l „ ^ „ „ l83!', „ l00 ft. ,2l 3,8 " I .. ., >854. „ U>0 ft. l0>, l/l»trcdilan,lalt ... 38l ft. in (5M. Aanl.Aftic» l'r. Stück......I0l»5 ft. in <5M. ttttieu der >.'iiedcr,'sterr. Eskomftlc-Ge- jcllschaft sur 500 ft.......l8l >/4 si. in CM. Altiü, der Alidweio^inz-Omundncr Bahn i zu 2b0 1. 6M........ 258 !/^ st. >" CM. Altien der üslerr. Denax-Danipfschlfsfahrt zu 500 fl. <6M........ 5l>3 f>. CM Mtie» des österr. Lloyd in Trieft zu v00 ft....... . . ^:u l/5 ft. in CM, Wcchscl'Kurs vom 22. Juli 1866. «m,'.ndä»i, jür Nil) Holland. Nthl. Vuld.. 85 2 Monat. slugSbnlg, f«r <00 ft. Cur, (5'»ld., . - 102 5/8 Uso. praulfurt a. M. > für «20 ft. sndd. Ver- ein^U'ähr. im 24 l/2 st. Fuji. Guld. . <0l ?/l Vf. 3 Monat, l^,nua, sür 300 »>ue viemont. ^!il,', Guld. 1 l!» 2 Moual Hamburg, sin «00 Mark Banko. 0)ulv. . 75 !'/8 2 Mouat lürorno, snr 30« To^canische Lire. (!>>uld. <02 l/2 As. 2 Monat Lüudon. sin > Pfund Slcrling. Guld. . l<>.3 3 Monat, Mailand, für 300 osierr. i^ire, ^uld. . U)2 1/H Ai, 2 Mruat. Viarscille, sür 300 Fnn,c5. Gulden. . . l l!»3/8 2Mo-at. Paris, fur 300 stramm, Guld. . . . l5/8 2 Monat. Vular.st, sül i Ould., ,>-»>-« .... 2«itt 31 T.Sicht, Gold» und Silber. Kurse vom 21. Juli 18t)6. Geld. W,,re. Kais. Mün^Dukateu Agio..... <> 3/4 7 detlo Rand' betto ....... <; ,/2 »3'4 <^<»l<1 «l „lllll-,« „..... 5 l/2 5 l/2 Napoleon^'or ., - - - > . 8.l rl von Schnellzua «aid ach I Laidack' Uhr Min. Ulir Min von Lail'ach n.,ch Wien . . Früh -. — /j ^5 von Wi'n „as, LaN'ack . Al>e»d< 9 ^3 — — Persouenzug von Lairach «ach W>«!> . Vorm, ^. — ,o — dlo dto . Abiüds — — l«, H5 «on Mif» iiack, lail'ach . Viachi». 2 ?9 — — dlo bto . Fluh 2 3n — — Die Kassa wir» »a Minulen vor der Abf.>l>lt n^ „ l»'bail, . Frud 2 ^»a — ^» l. Mallepust von Lalbach n.'ch Tuest . Früb .- — /, , Triest ^ li.nl'ach . Abends 6 — — - II. Mallepost von Laibach nach TlNll . , Abends — — H ,5 » Tricll , ^aibach . Früh 8 3c> — — Fnr dcn Vcrk,nlf, Tnusch oder gcgcn Leibrclttctt stchcn 67 Güter, ln Ungarn gelegen , mi Wende ^> 1000 fl. biö zu l. MllUon Gulden B. V., ebenso Pachtobjekte von den verschiedensten Pachtschllllngen, nul und odne llllKlü'' in>,ll licu,'', m der gefertigten Kanzlcl, allwo tägllcl) unentgeltlich Auskunft ertheilt wlrd, zur Disposition. I. Fried. Tertschel s Z. ^281. (4) KcH^ Beachtenswerthe Anzeige. Uni >mt dcr noch vorrätyigcn Soinnicrwarc wo nwgNch noch im ^'anfc dirscr Saison anfznräliincn, yadc ich die Pvcise brrscldcn jc nach Vcryältmst dcr MnstN' l'cdcntcnd hen->l.'^rftnt, und cs wrrocn il,län' dischc, frmi^ömchc lind onqlischc Hchaf- und Bonm- ^l«<»<»»<,^, Z'<»««Qi»l!i»»H, glaltc lind flwonlrtt K »»«!,»< . ll«!»»»»'« und ««> »»^zz^, ncl'it cincv licioiwcro gvopcn ^n^ivayl vcv-schi^cnatti^cr ^'l'stc, so wic m»ch d^s sännntlichc Vlv czcr von Strohyntcn, zn bcsoiwcr^ l'illigcn Pvcisrn vertan ft. am HanplpIaN Nr. 7 in ^aioach. Z. l356. (2) Blumen-Verkauf. Im H'Nise ^is. K5 an dci W>cnelsli»ißl' wcrden verschilDcue Blumrn, Gl^Shausgcw^chs.', lecre BlN' menliipfe, Gllßkaniul,, tin Kasten fnr Sämereien, su wie ucischicdcncs Zngchöl ans freier H,,nd veikanft; — daselbst si»d «anch ^ Sluck l)üdsche llimunicnl'älime hintal'zligedcn. Ailsragc dascldst lü» 2ceil Sll)ck, Nr Thüre llitts. öaidach am l9. Juli »856. ^ Iluzeige. T er Gefertlgtc gibt sich die Ehre, cinem hochverehrten Publikum anzuzelgeli, oaß er von nun an baumwollene, wollene ^ino scioene Zeuge jcocr Ärt nicht bloß zum Far-ocn, sonoern auch zum Drucken annimml, wodci er die Bemerkung anfügt, oaß >0' wohl für schnelle uno prompte Bcoi^ming als auch für billl^e Preise bestens (Vorge getragen wird- ^aloach am l5> Juli i856. bülal. Kall'cüNlistel ll> cll^ye>!lc! gasse ^is. 22. Z. l«46. (^V In dclll Haust Nr. 133, Koth-gassc, ist ei» stwßcs, fcucriichcres Maqazill zu m-Mbc». Das Nähcrc iu dcr St.Petcrs-Vorst.idt Nr. 12 zu erfragen. Z, ,z«!> (2) Ausverkauf. Um das den (Gläubigern des Herrn Josef Stare von Seite des gefertigten Comlt<,'> gegebene Vcr^ sprechen erfüllen, und dle noch ausstehende sechste Nate zur vollen Be-rlchtlgung dcrFordcrungcn der H. H. Gläubiger früher zahlen zu können, haden die Gefertigten beschlossen, vom 2-5. d. M. angefangen mit dem 'Ausverkauf des gesammten Waren-Lagers zu beginnen und alle Waren, worunter sich nebst vielen Krämer-sMikeln, aucl) Tuch, Cüffcl's ör Pcrm'n-ll in allon Farben, Schafmollhos ttstojfV, Wattmnll, Lnmas, Orleans, Tibrlh, Tibcthicll, Scidcnjtrcis, Muscline de Lainc, Lcittwllndcn in nllcn Nuali-taten, Tisch.tcuge, TijA)tuchor, Var-niturcn, Soruictrn, Handtücher, gc-streifte Bett- Iwilliche ^ Oradln, Kopftiicheln H^ Halotücheln lonnihl fur Sommer als für Winter in allen Größen, diverse Schaswnll-K Sei-den- Oilet'o :c. :e. nach Auswahl deflnden, bedeutend unter den Ein-kansskosten ^egen sogleiche Ve;ah-lung wegzugeben. Indem dievon öffentliche Anzeige gemacht wird, laden die Gefertigten Mgleich ^U zahlreichem Zuspru ^ ,nit i)em BclN rken ein, das; allcs aufgeboten wcrden wird, dcr Erwartung der Kaufer vollends zu entsprechen. Unter Einem werden die saumseligen Schuldner des Herrn Josef Stare crsucht, ihre Verpflichtungen an dle Handlung zu berichtigen, um sonnt richterlichen Schritten, dle man im entgegengesetzten Falle einleiten müßte, auszuweichen. Von dem Gläubiger Comlt<> dcr Josef Stare'schen Handlung. Z. l372. (,) GmlabZmg zum ^lttkclttfvonLostll ^30 kr. der vom hohen k. k. Ministerium bewilligten den'n Rt'incrtragln'si dcm allgemeinen Kranke»- hause in Pl'esidlng, liiid zur Glündnng einer Itiflung für verwaiste k. k. Beamtenstö'chtcr bestimmt ist. Die Ziehuug erfolftt in Wien in Gegenwart des hohen Orts hiezu ernannte» k. k. Kommissärs ,nn!). August l«56, wobei Gegenstände im Werthe von IF.Ofttt ft. U.M., vcrtlicilt in 'i50 Treffer, verlöt werden. In Laibach sind Lose zu haben bei Gefertigtem, der auch die Lose der Staats-Wo'hlthätigkeits - Lotterie verkauft.