^ »»I Areilag om 3. November i«7S. XV. Jahrgang. ,Mard«rgtr Seiluiig« «schein« jtdeii SoiinIag, Mittwoch und Kr-itag. Pnise — sSr Marburg! ganjjShrig 6 fl., halbjährig S fl., dieritljährig 1 fl. S« k: skr Suftelluna »I« Vau« m»»a«I,ch 10 k. — m» Paftvtrseudung: ganzjährig s fi., halbjährig 4 fl., vterkliShrig z fl. Ziisirti°n»gtbühr » k. »r. s-ile. Mdujlrit md Vrmtiiiliiill. Die Ertenntttiß, daß die Gesammt' ittdustne gemeinsame Jnteresien hat, bricht sich mehr ttlid mehr Bahn, seit die hai'delspolitische Frage auf der Zeitordnung steht. Der Mangel NN Gemeinsinn, ja die gegenseitige Besehdung der Industriellen hat eine Handelspolitik ermöglicht, die ganze Jnduftnezweige zu Grunde gerichtet. Die Geschichte der heimischen Industrie ist reich an warnenden, abschreckenden Beispielen. Im November 1655 hatte das Finanz-nünisterium den Eingangszoll für gedruckte Stoffe herabgesetzt. Einige Fabrikanten beschwerten sich hierüber und erklärten bei ihrer Vernehmung, daß sie uur deßhalb ihre Druckwaaren so hoch im Preise halten mtlssen, weil die Webwaaren zu theuer seien. Das Finanzministerium vermiuderte nun den Zvl! fiir Webwaaren. Die Weber beschwerten sich nun sofort ihrerseits und beriefen sich auf die hohen Garnpreise. Wenn der Eingangszoll fllr ausländisches Gari» erniedrigt würde, dann könnten sie auch Webestoffe billig liesern. In Folge dessen wnrde der Zoll sNr Gar»l herabgesetzt. Die Spinner beschwerten sich hierüber und versicherten, dab ihre Fabriken vortrefflich eingerichtet seien, daß aber in der Spinnerei so bedeutende Forlschritte in den Maschine,» gemacht werden, daß sie dadurch gezwungen seien, ulle zehn Jahre ihre Fabriken nut neuartigen Maschinen zu versehen. Würde der Holl alif Maschinen herabgesetzt, dann könnten ne billiges Garn liesern. Der Zoll ans ausländische Maschinen wn^de nun nni 50 Perc. herabgesetzt. Die Maschinensabrikanten beklagten sich nun ebenfalls und erklärten, daß ihre Fabrikate nur deßhalb theuer seien, weil das Hauptma-teriale, nämlich das Schmiedeisen, zu theuer sei. Würde der Zoll für ei^glisches Schmiedeisen herabgesetzt, dann köinUen sie erst mit den ausländischen Maschii^ensabriken konkllrriren. Es wurde nun anch der Zoll für Schnnedeisen herabgesetzt. Selbstverständlich beschwerten sich nun auch die Eisenindustriellen. Sie sagten, daß ihre Gewerkseinrichtungen aus dem Höhetzunkie der Zeit, unübertroffen seien, daß ihnen bedeutende Wasser- und Dampfkrast, billige Arbeitskräste und Brennmaterial zur Verfügung stehen. Wenn sie trotz alledem nicht billigeres Schmiedeisen erzeugen können, so sei das theure Roheisen daran schnld. Würde der Zoll für englisches Roheisen herabgesetzt, dann könnten sie billigeres Schmiedeisen erzeugen. Allsogleich wurde uun auch der Zoll für Roheisen vermindert. Nun kam die Reihe an die Roheisen-Erzeuger. Da gab es aber uichts herabzusetzen. Der Hochöfner hat seinen Bergbau sür Erze, seine Steinbrüche für die Gattirungszuschläge, seine Kohlengrube oder seinen Wald für das Brenilmaterial. Was war nun zu thun, da er doch auch getroffen werden mußte? Das Fiilauzministerium war uicht einen Augenblick in Verlegenheit. Das Mittel war auch höchst einfach. Das Finanzministerium erhöhte die Steuern uild führte auch neue Vruttostellern, die Ataßengebühren ein. Das all^enieine Berggesetz vom Jahre 1854 enthält das Nähere ' darüber. Die JndnstlieUen erkannten zu spät, daß der Boden unter ihren Füßen weggezogen, daß ! sie übervortheilt wordeil seien. Wo aber war : da der gerühmte Gemeiitsinn ? Jeder ivar sich selbst der Nächste, Keiner kümmerte sich um den Audern. Bei dem Vorgange mit den Zolländerungen erkannten die Industriellen nicht, daß sie solidarisch mit einander verbunden sind und eine Kette bilden, von welcher jeder Einzelne ein Glied ist. Äe waren sich nicht bewußt, daß die Beschädigung eines Gliedes dieser Kette die ganze Kette brüchig macht. Sie beachteten nicht, daß sie mit ihren sämmtlichen Arbeitern neun Millionen Menschen repräsentiren, also den vierten Theil der Bevölkerung der österreichischungarischen Monarchie. Sie fühlten nicht ihre zwingende Macht und vergaßen, daß die Kette, die sie bilden, eine eiserne sei, womit man selbst ein Ministerium der Willkür hätte einengen könneil. Zur ljZeschichtt' des Tniies. DieHaltung des Abgeordnetenhauses gegenüber dem Ministerium wird von der sreisinnigen Partei gebilligt, ja sogar begrüßt als eiu Zeichen, daß die Vertretung sich ermannt — zunächst allerdings nur sür il)re Rechte. Wird diese Stärkung auch den Vertretenen zu Gute kommen? Die Thronrede des Kaisers Wilhelin hat es silr eine Aufgabe de r^D eutschen Handelspolitik erklärt, „von der heimischen Industrie Benachtheiligungen abzuiveuden. welche ihr durch die Zoll- und Steuereinrichtungen anderer Staaten bereitet werden." )!et)nlen wir nns ein Beispiel dran; schützen und schirmen wir die heinusche Arbeit nnd heben wir an der deutschen Grenze Goldzölle ein, was die draußen ail d.'r österreichischen Grenze seit Einführung der Goldwährung innner thun. Ii e«i l r e t o tt. Der Kran) am Marterl. Pon H. Schmid. (Fortsetzung.) „Ich glanb's wohl", sagte Lipp nach einer beklommenen Patlse, daß es Dich hart getroffen l)at . . . aber die Zeit ist das beste Pflaster . . . Es ist am besten, mait vergißt, was nit lnehr zu ändert! ist . . „Vergessen!" rief das Mädchen ni t wildem Hohne. „Als wenn niail sich das nur so ait-schaffen nnd die Erinnerung wegwische,» könnt' wie die Buchstaben ans der Tasel! .... Ich I)ab Dir schon gesagt, Lipp, daß Du das uit verstehst!" „Warum sollt' ich's nit vei stehn? Meinst, ich wüßt' gar nit, wie's Einem um's Herz ist bei der Lieb'?" ..Du?" fragte Sabine und warf ihni einen Seitenblick zu, der ihm dnrch die Seele ging. „Was fragst so besonders?" rief er verwundert. „Es ist nnr . . . . " sagte sie wie nach einigem Besinnen, „weil n»ir just eine Geschichte dtirch den Kopf gel)t — anch eine alte, nne vergessene Geschichte .... von einetn armen Zöeibsbild. das vor fünf Jahren in die Isar gesptungen ist, drüben in Walgan .... Ein Flößer liat sie verführt gehabt ilnd sich dani» voll ihr lveggelellgnet .... Wirst ivohl gehört l)aben von der Gefchicht' ? Hast ihn vielleicht selber gekannt, den schlechten Bnrschen, den Flößer?" Lipp zuckte zusaimnen, lnß die Zäl)ne über-eiuattder nitd erblaßte, daß es ungeachtet des itnmer tiefern Waldschattens sichtbar tvar. „Was tveiß ich?" sagte er barsch uitd doch nnsicher. ..Die Leut' reden viel, wenn der Tag lang ist! Lasten wir die alten Geschichteit rnl)en. Du und ich — es ist Gras drüber gewachsen! Gib dumtner Einbildung nit nach — es könnt' eine reuende Zeit kommen!" „Niemals!" „Ueberleg' Dir's doch! Ich Hab' mein ordentliches Sach'l bei einander — ich l)ab'ö snt mit Dir im Sinn . . . Ueberleg' Dir's. Binl, und schlag kin!" Er stand still und streckte die Hand ans; mit einer Gebel)rde des Abscheus ivies sie dieselbe zurück. „Ich lial^'s schon gesagt!" ries sie unwillig. „Ich nehnl' Dich nit nnd keinen Andern nit!" „So, so ..sagte er nach kurzen» Schwei- gen. „Ich verstelle! Das heißt aus Deutsch . . . mich magst Dit nit, Du l)ast was gegen inich . . . denn daß Du keinen andern itehinen solltest ... das ist eilt Gered! Das machst Du tttir int weiß! Es ist wohl schon öfter vorge-komtnen, daß sich einer erstürzt, oder daß ein Madel seilte Scha^ verloren bat . . . desiveqen aber ist die Welt nit ansgestorbei», und iwch eine Jede hat sich getröst'!' . . Wer kann siir's Unglück?" „ . . . Wenlt's aber melir war' als ei»l U »»glück?" „Wie ist das getnei,»t?" Die Beidei» hatten nahezu die Hölie erreicht; der Wald ging zu Ende, nnd dnrch die letzten Bännie sah man die grüne Matte der Alm liegrn und hörte das Glockeitbinnneln der weidenden Riitder. „Wir »vollen anhalten nnd ein weit'gel attSschtiaitsen, sagte das Mädchen. „Setz' Dich dort ans dei» Marchstein Hit» . . . ich tvill Dir Alles sagen, dantit Du sielist, es ist »nir Ernst . . Es ist kein llnglück gewesei»", setzte sie nach einer Weile leiser hii»zn, „sondern ein Mord: der Gotthard ist nit l)innntergefallen über den Felsen . . . ein Aitderer hat ihn bin-untergestürzt ..." Sie schmieg; auch der überraschte Zuhörer sand nicht gleich ein Wort der Er»vieder»ti»g. Die letzteForderungRubland«: „Waffenstillstand auf sechs Wochen jund augenblickliche Einstellung der Feindseligkeiten" wird die Pforte nach dem Siege über die serbische Hauptarmee schwerlich angenommen haben — vor Allem wohl aus Rückficht auf das Heer und auf den Fanatismus der mahomedanifchen Bevölkerung. Der Kriegswttrfel kann also bereits gefallen sein. Vermischte Nachrichten. (Verbrecherwesen in Italien.) Das Gesammterforderniß, welches dem italienischen Minister des Innern genehmigt worden, beläuft sich auf ungefähr 60 Millionen Lire, und von denselben gehen etwa 10 Millionen für den öffentlichen Sicherheitsdienst und 31 Millionen für die Strafanstalten auf. Die Zahl der Häftlinge in den Gefängniss'n beträgt 85,500, und von ihnen befinden sich 39,872 in Untersuchungshaft, und zwar 16,000, die bereits früher abgeurtheilt wurden, und 24,000, die ihrem Schicksale kntgegensehen. (Nation der Advokaten.) Ung^,rn zählt 4371 Advokaten und kommen auf die Haupt »ladt allein 737. lBund österreichischer Aerztever» eine.) In der letzten Ätzung des „Vereins der Aerzte vcn Nieder-Oesterreich" wurde betont, daß durch den zweiten österreichischen Aerztetag ein Ergebniß schon erzielt worden: der Beschluß, einen Bund der österreichischen Aerzte-vereine zu gründen, habe im Interesse des ärztlichen Standes und der öffentlichen Gesundheitspflege eine innige und feste Assoziation der Fachgenossen angebahnt. (Schiller-Denkmal.) Am 10. d. M. wird zu Wien das Schillerdenkmal feierlich enthüllt. Dasselbe ist 33 Schuh hoch und kostet 97,000 ff. Siebenundzwanzig Wiener Gesangvereine, 900 Mitglieder stark, werden bei dieser Gelegenheit die Volkshymne und den Chor „An die Künstler" vortragen. (Haus- u. Landwirthschaft. Unterscheidung von Obst- und Trauben-wein.) Versetzt man den Obstwein mit überschüssigen: Animoniak, so setzen sich nach eilngen Stllnden deutliche Krystalle an den Wänden des Gesäßes a:,, was bei Traubenwein nicht stattfindet, indem bei diesem blos ein scheinbar krystallinischer pulverartiger Niederschlag entsteht, der nicht anl Glase haftet. Beide Ausscheidungen lösen sich, nachdem die Flüssigkeit „Aber woher weißt Du das?" rief er dann verwundert. „Wer sollt's gethan haben?- „Der Gotthard", fuhr Sabine stockend fort, „hat sich das Kreuz gebrochen bei dem Sturz und das Genick... der Kops ist fast unbeschädigt gewesen, und am Schlaf war ein kleines blutiges Mal . . . rundlich, fast nit größer als ein Groschen ... ich hab's dem Bader wohl gewiesen; er hat gesagt, das käm von einem zackigen Stein, an dem er sich ausgeschla-geil hätt' ... Ich h lb's glauben müssen, aber es hat mir nit aus dem Sinn gewollt, als müßt' das Wundmal von einem Schlagring sein, wie ihn die Burschen tragen ... Es hat mir keine Ruh' gelassen, und wie der Auswärts 'kommen ist und es ist aber (schneefrei) 'worden aus der i^öh' ... wo er muß hinuntergestürzt sein, — da Hab ich gesucht und gesucht . . . und Hab' iln Gras, fast hart am Gewänd', einen Schlagring gesllnden . . . einen zerbroche nen . . . der Gotthard muß gerungen haben ttlit seinem Mörder ... da muß ihn der einen Streich an den Schlas gegeben haben ... der Ring ist zersprungen von dem Streich . . . und der Gotthard ist damisch (betäubt) worden . . . und . . ." Sie hielt inne, schluchzend und von einem wilden Schauder geschüttelt. „Das ist wunderlich", sagte Lipp; aber abgegossen war. mit Leichtigkeit in verdünnter Essigsäure. Unter dem Mikroskope zeigen fich die von den Obstweinen erhaltenen Kn)stalle wie Tafeln mit parallelen Seiten und regel» mäßigen Zuspitzungen, wogegen der anscheinend nichtkrystallinische Niederschlag aus den Trauben-weinen ebenfalls krystallinislh. aber in kleinen sternförmigen Gebilden erscheint. In verdünnter Essigsäure gelöst, geben die Krystalle aus Obst wein mit oxalsaurem Ammon einen weißen Niederschlag, auf Kalk hinweisend. In den Traubenweinen bringt oxalsaures Ammon ebenfalls einen Niederschlag von oxalsaurem Kalk hervor, jedoch in geringerer Menge, und dann entsteht in der abfiltrirten Fliissigkeit durch Ammon aufs neue ein bedeutender Niederschlag, was bei Obstweinen kaum zu bemerken ist. Die Untersuchung ergab, daß in beiden Weinen Phosphorsäure enthalten und diese im Obstweine an Kalk, im Traubenwein a» Magnefia gebunden ist. Um nach dieser Methode Weine zu prüfen, gibt man in einen Probircylinder zu ungefähr neun Theilen Wein einen Theil Ammoniak, sl!t>üttelt um und läßt 13 Stunden lang ruhig stehen, wonach man die Flüssigkeit abgießt und nun die an dem Glase hängenden Krystalle leicht bemerkt. Ein richtiger Gehalt von Weingeist, etwa 10—»2 Vol. p. e. und ebenso vol> Säuren, sowie die Abwesenheit von phosphorsanrer Kalkerd-, wofür die Magnesia-Verbindung eintritt, find hinreichende Kennzeichen eines naturechtei» Weines aus Trauben. ^llarkuiger Arrichte. (Konzessionirtes Gewerbe.) Die Bezirkshauptmannschast Marburg hat dem Grundbesitzer Johann Neichen die Bewilligung zum Betriebe des Gasthaus-Geschästes ertheilt. (Bezirksvertretung Windisch-Graz) Zum Obmann dieser Bezirksvertretung ist Herr Bezirksrichter Peharz und zum Obmann^Mellvertreter Herr Dr. Schutz, Pfarrer in Windifch-Graz, gewühlt worden. (Wirth shaus-Le ben auf dem Lande.) Am Sonntag Abende zechten im Grof'schen Gasthause zu Jelovetz drei Burschen aus dieser Gemeinde Nachdem es vom Wortstreite zum Raufen gekommen, trieb der Wirth die Ruhestörer nnt einem Ochfenzieiner aus dem Hause und feuerte auch eitlen Schrotschuß ab, durch welchen er allc Drei, aber nur leicht, verwundete. Die Verletzte» kehrten sofort zurück, > schlugen die Fenster ein, warfen Steine in das ^ Zimmer und versuchten, die Hausthüre einzusprengen. (Schadenseuer.) In Maria Neustift sind die Scheune und die Stallungen des Grundbesitzers Barthol. Geißer abgebrannt, welcher dadurch einen Schaden von V00 fl. erleidet. Die Gebäude waren nicht versichert. (Verbotener Viehmarkt). Der Viehmarkt in St. Johann bei ArnfelS, welcher am 6. November statthaben sollte, muß wegen der dort herrschenden Maul- und Klauenseuche unterbleiben. (Verzehrungssteuer.) Von der Finanz-bezirrs-Direktion Marburg wird die Verpachtung der Verzehrungssteuer in verschiedenen Bezirke»» für 1877, möglichenfalls auch für 1878 und 1879, ausgeschrieben und findet die Verhandlung statt: am 10. November: für den Äeuer-bezirk Pettau, Sektionen Pettau, Wurmberg, Haidi»!, Maria Neustist, Neukirchen, Sauritsch St. Margarethen und St. Lorenzen, Ausrusspreis: 49,500fl. — für den Steuerbezirk Friedau, Sektion Mihovetz, AusrufSpreiS 4511 fl — für den L teuerbezirk Luttenberg, Sektion Wern-see, Ausr»lfspreis S500 fl. — für den Steuerbezirk Radkersbura, Sektion St. Georgen bei H. Geist, AuSrufSpreiS 2100 fl. — am l1. November: für den Steuerbezirk St. Marein, Sektionen St. Marein. St. Bartelmä »»nd Ober Süßenhein», A»tsrufspreis »3,900 fl. — für den Steuerbezirk Drachenburg, Sektion Windisch-Landsberg, Ansrufspreis 3000 fl. — am 13. November: für den Steuerbezirk Cilli, Sektionen Cilli, Sachsenfeld, Hohenegg, St. Georgen an der Südbahn und St. Paul, Aus? preis 57,800 fl. — für den Steuerbezirk Drachenburg, Sektionen Drachenburg, Kopreinitz. Montpreis und St. Peter, Aüsnlfspreis 9,700 fl. — a»n 14. November: für den Steuerbezirk Lichtenwald, Sektio»ien Lichtenwald uud Reichenburg, AuSrufSpreiS 9000 fl. — für den Ste»»er-bezirk Ran»l, Sektionen Rann, Videin und Suf-fitsch, Äusrufspreis 15,200 fl. — für den Steuerbezirk Rohitfch, Sektione», Rohitfch und Sauerbrmm, AuSrufSpreiS 13,000 fl. — für den Steu.rbezirk Windisch-Feistritz, Sektion Pöltschach, AuSrufSpreiS 9500 fl. (Evangelische Gemeinde.) Am nächsten Sonntage bleibt die hiesige evangelische Kirche geschlossen. Herr Psarrer Dr. Kolatschek hält an dem genainlten Tage einen öffentlichen Gottesdienst ii» Pettau. wenn Du eine Vermuthung hast, warum hast Du's nit lang schon angesagt am Landgericht ?" „Weil's inchtS nützen thät . . . es wär ihnen nit genug, den Herrn, und wenn sie was thäten, das Ringel bringt den Mörder nit a»lf . . . unser Herrgott allein hat ihm zugeschaut in der unglückselichen Stund', unser Herrgott allein kann ihn finden!" „Was soll's aber nachher mit dem ganzen Verdacht?" „ . . . Daß ich's nit verwinden kann, daß er umgebracht worden sein soll . . . und der's gethan hat und ihn auf de»n Gewissen hat und »nich dazu, der sollt' herum geh'n u»»term blauen Him»nel und sollt' frei ausgeh'n und »»ichts habe?» dafür? Ich Hab' eiumal gehört, ein Ermordeter hat keine Rlih' i»n Grab' und seii'e Seel' kann nit fort voll der Erden, l'is der Mörder auch drunten liegt bei ihm . . . Mir ist ilnmer, als wär' der Gotthaid uin mich heruln ulld thät mich »nahnen, daß er nicht ein geh'n kann in die eivige (Glückseligkeit . . . . und ich mein', ich müßt' es noch erleben, daß ich ihm die Ruh' verschaffen könnt' . . . uild drum will ich allein und ledig bleibe»» »nein Leben lang . . ." Der Bllrsche schwieg eine Weile »vie über« lege»ld; dann erhob er sich rasch. „Das ist mir zu rund!" rief er. „Ich begreif' »nt, warum Du deswegeil nit heirathen sollst . . . ein Mann könnt' Dir doch helfe»», wenn's eitt»nal wirklich auf was ankä»n' . . . Also gerad' heraus . . . willst Du »virklich nit heirathen, Binl?" „Ich Hab s gelobt — weder Dich, noch einen Andern!" „Und nochmal gerad' heraus .... ich gla»lb's nit, Binl! Aber ich sag' kein Wörtl »»»ehr zu Dir .... mit uns Zwei soll's aus sein; aber »nerk' Dir wohl, .vas ich sag . . . ich will Dir Helsen. Deine Gelöbniß halten! Mich branchst nit zu haben, Madel, aber daß Du auch keinen Ander»» nehmen sollst, dasür wird der Lipp sorgen — verlaß Dich daraus!" Er jchritt vora»lS die grasige A»»höhe bina»», und der Hütte zu. um welche er einen Trupp Män»»er versammelt sah. Sabine solgte lang-sa»n »»nd blieb, oben angeko»n»neil, steh'n, u»»» einen Blick in die wundervolle Abendla»»dschast zu werfen, die sich vor ihr austhat. Im Westen, über die Möser und das Flachland hi»i, war die Sonne schon u»ltergegangen; ein rotl)blauer Duft wogte wie Nebel auf der fer»»el» Ebene. (Fortsetzung folgt.) Theater (—K.) Dienstag den 31. Oktober. Die Familie Price feierte ihren Abschied vor einem leeren Hause und wird sich nach den Fleischtöpfen von Graz zurückgesehnt haben; mehr als zwei volle Häuser sind eben bei den gewiegtesten Leistungen der ersten Weltgymnastiker in Marburg kaum zu erzielen, es sind eben sehr schwere Zeiten. Das einaktige Lustspiel „Kaudels Gardinenpredigt" von G. v. Moser lief glatt ab, und trateil Frau Durmont und Herr Griese dabei in den Vordergrund; aber auch die Herren Löcs und Lemaitre, wie die Damen Frl. Haffner und Frl. Urban trugen zum Gelingen des Ganzen bei. Mittwoch den l. November. „Der Müller ltnd sein Kind." Volksdrama von Ernst Raupach. Bei dichtbesetzter Gallerie und auch sonst gut besuchtem Hause wurden so manchem Theaterbesucher an diesem Abend durch die Aufführung dieses stereotyp gewordenen Volksdramas Thränen entlockt. Herr Tnschl (Neinhold) überraschte uns durch seine gut gewählte Maske und auch sein Spiel war g»tt durchgeführt; nur wird il, der Wirklichkeit der alte, vom Husten geplagte uild kranke Müller beim Sprechen allerdings für seine llmgebung allein verständlich sein, im Theater jedoch verlangt man niehr. vixi! — Frl. Haffner (Marie) w^ir durch il)r inniges herzliches Wesen im Spiel Ursache so mancher Thränen, die im Verborgenen flössen und sand eine gute Stütze an Herrn Albin (Ko^ad), der auch bestrebt zu sein scheint die ersorderliche Nuhe als Schauspieler zu bewahren. Herr Reijch (Jakob) hat nicht viel zu sprechen, doch — „was (Nott zusammentrennt, soll der Mensch nicht fügen!" Die anderen Mitwirkenden ließen sich in den Rahmen des Gal»zen einfügen, llnd das Publikum klatschte Beifall dem Bilde, das vor unseren Augen entrollt wurde, nl»d das bis znm nächsten Jahre wieder verhüllt bleiben wird. Ein Antheil beträgt 50 fl. und kann in Monatraten ^ 1 fl., die Einschreib Gebühr von 2 fl. kann in Monatraten a 20 kr. erlegt werden. Beitritts-Erklärungen übernehmen: Der Obmann: Herr Gymnasial-Direktor Gutscher (täglich von II—1'2 Uhr in der Direktionskailzlei des k. k. Gymnasiums), wo auch die Vorschußgesuche zu überreichen sind. Der Kassier: Herr Sparkasse-Sekretär Hieber (täglich von 8—12 Uhr Vorm. und von 3—5 Uhr Nachm. im Sparkaffelokale), wo auch alle Zahlungen für das Konsortium zu leisten sind. Der Buchhalter: Herr Escomptebank - Kaffier Gärtner (täglich von 8-12 Uhr Vorm und von 3—5 Uhr Nachm. im Lokale der Marburger Escomptebank.) Intereffant ist die in der heutigen Rnmmer dieser Zeitung sich befindende GliickS-An ze ige von Samuel Heckscher senr. in Hamburg. Dieses Hau« hat sich durch seine prompte und verschwiegene Autzahlung der hier uud in der Umgegend gewonnenen Beträge einen dermaßen guten Ruf erworben, daß wir Jeden ans dessen hentiges In erat schon an dieser Stelle aufmerksam machen. Nr. 8053. (1267 Letzte Vost Zur V-rhandlulig über die auHwSrtlge« Angelegenh-iten, welche im Abgeordnetenhause morgen beginnt, haben sich viele Redner eingeschrieben. » Muthtar Pascha hat daS Gebiet von Montenegro gänzlich geräumt. Mit Ausnahme der DjuniSlinie befinden sich alle Positionen noch in serbischen Händen. Krusovatz ist noch frei, aber in großer Gefahr. Nach Deligrad werden rasch Verstärkungen befvrpcrt. Wenn eS zum Kriege kommt, wird Ge-neral Totleben die Douaufestuugen belagern. Die Pforte verlangt, eS sollen ihr vor der Annahme des Waffenstillstandes die Frie dnSbedingungen mitgetheilt werden. Gingesandt. Spar- utld Vorschub Konsortium des ersten all-^emeillen Beantten-Vereineü der österr -inigar. Monarchie in Marburg. Ausweis bis 1. November ld'76. Zahl der Mitglieder 67 mit 87 darunter 53 volleingezahlten und 34 in Monatraten zu zahlenden Antheilen. Antl)eilseinlagen.....— kr. Nückgezahlte Vorschüffe . . 827 „ 39 „ Bezahlte Zinsen .....205 „ 52 „ Aufgenommene Darleihen . . l000 „ — „ Einschreibgebühren (Neservesond» 129 „ 4<> Einnahlnen: 5434 fl. 31 kr. Vorschüffe an 30 Mitglieder . 5093 fl. 39 kr. Zinsen sür Darleihen .... 17 „50„ Stempel, Steuern, Porti zc. 32 „ 26 „ Angelegte Baarschaft i. d. Sparkasse 291 „ 16 „ Ausgaben: 5434 fl. 31 kr. Kundmachung. Vom Stadtrathe Marburg wird zur allgk-meinen Kenntniß gebracht, daß in Folge Ge meinderathS-BeschluffeS vom 28. September 1876 die Räumung und Verführung der Fökalmassen und des Gassen Kehrichts vom 1. Oktober 1876 bis Ende September 1877 dem Unternehmer Herrn Johann Nendl übertragen und derselbe verpflichtet worden ist, die Räumung der Senkgruben und Fasfklapparate auch von säAMtlichen Privathäusern um den nicht zu überschreitendkn Naximaltarif von zehn Kreuzer Oe. W. für einen n. ö. Eimer oder 56'/» Liter, auf jedesmaliges Verlangen stetS anstand- und klaglos zu besorg. Dieser Marimalbetrag kann selbstverständlich im Wege der freiwilligen Abfindnn,^ mit dem Unternehmer ermäßigt werden. Marbnlig am 25. Okeober 1876. Der Bürgermeister: Dr. M. Reiser. Auf allgemeines Berlangen des ?. 1'. Publikum's si^hlt sich die Gesellschaft im Verkine mit (1286 veranlaßt. Samstag den 4. u. Sonntag den 5. November im ttotv! „Leikvi'iog ^okann" eine außergewöhnliche !A»> rve zu veranstalten. Geschmeichelt durch die gute Aufnahme und den zahlreichen Besuch, welcher uns von Seite des Marburger Publikums zu Theil wurde, spricht hiemit die Gesellschaft ihren innigsten Dank aus, in der Hoffnung, auch fer« nerhin Ihr Wohlwollen zu erhalten. Achtungsvoll vis kvsollsekast. 2«« a werden von einem Familienvater in guter gesicherter Stellung aufzunehmen gefucht. Geldgeber wollen ihre Adresse in der Expedition dieses Blattes abgeben. (1'^87 Z. 1099. (1266 Konkllrs-Ausschreilillng. Von dcn von der hiesinen Bezirksvertrctunt; gestifteten Stipendien a 120 fl. für Zöglinge an der landschaftlia)en Obst- und Weinbauschule bei Marburg kommen für daS mit 1. März 1877 beginnende Schuljahr drei in Erledigung. Zur Besetzung wird der Konkurs bis 10 Dezember l. 3. ausgeschrieben. Diese StiftöpläKe werden nur an solche Zöglinge verliehen, welche das 17. Lebensjahr zurückgelegt haben, körperlich gesund sind, min destens die Volksschule mit gutem Erfolge abfol virt haben, sich eines unbescholtenen Lebenswandels erfreuen und in einer der Gemeinden des hiesigen Bezirkes heimatberechtigt sind. Bewerber um diese StiftpläKe Haber daher ihren eigenhändig geschriebenen und bis zuw. obigen Termine anher vorzulegenden Gesuchen anzuschließen: 1. Geburtsschein, 2. Gesundheitss und JmpfungSzeugniß, 3. GemeindeämtlichcS Zengniß über daS bürger liche Wohlvcrhalten, 4. Schulzeugniß, 5. Nachweis der Zuständigkeit, 6. Zeugniß der Direktion der Obst- und Wein banschule über die intellektuelle und physische Eignung und 7 Zustimmungserkläruna der Eltern oder Vor mündcr zum Eintritte in die ?lnstalt. Bezirksausschuß Marburg, 14. Oktober 1876 Der Obmann: Konrad Seidl. Ntbemerdienst ebenso einfach wie im hohen Grade lohnend, ivird achtbaren Personen, gleichviel welchen Standes nachgewiesen. Adressen sud L. ll13 nimmt das /^nnonvon-vurvau von V. in Won, I. Teinfaltstraße 17, entgegen. *) postv i^gtants-Adreffen bleiben unberücksichtigt. (1251 vurek 2k jaknv vrprobt! Anatherin-Priiparate von Dr. visrliurrkk,. DM nid AiitMpsthlMli. Ich erlaube mir einem ?. I'. Publikum meinen innigsten Dank für das mir in meinem früheren Geschäfte in der Mühlgasse geschenkte Vertrauen auszusprechen, und mache zugleich die ergebenste Anzeige, daß ich das in der Grazer-Vorstadt befindliche »Hotel !8ts.1-I^00S6 (ksius vorliotsnsn IVomesssn) sraukirts I^inseniluux tlss ös-3sI1)8t nttod üsn sutkerntssten 6öxenä«v von mir vkr8kui(1t. ^säoi' äer I^stdoilixtsQ srkält von mir neden göinonl Orjxina1>1i008s auoti (Ivo mit dom Ltaatg-vkp^ien vsr8L!i6neii Orixinal-I^lan xrat 18 unä nsok 8tatt^sdadtgr ^iskunj^ 8 0 5ort äis amt« Ii eilt) 2iöliunx8li8to unaufxotorüsrt suxsvLttnät. u. Vorsvnäaußs ävr OvvinllKsIüor vl tolßl von mir tlirsild kn äis Illtvrs88sntsv prompt un6 untvr 8trsn^8tvi' Ver8elivis-^6 II Iis it. (1263 AM'^.Ieds ösvtvlluux kann man vintaek auk sin« ?0ktviuüadIuvA8l!arto oävr per rooom» nmu<1irtsn I^rit^s maodsn. venä« 8iok dakor mit tisn ^uk-lrktVel:tlsv1'(>omptoir in Dampf-».Wannenbad in dn Kürntnrr-Vorstadt täftlich von '/,7 Uhr Früh bit '/,« Uhr Ab-nd«. Alois Schmiderer. Aufforderung. -WU Alle Jene, welche an die Handlung des Herrn W'i'letlrivl» Gvvkl in Marburg eine Zahlung haben, werden aufgefordert, selbe bestimmt vis 1?. Hlovemver 1876 im Comptoir des Herrn JanschiH, Postgasse ?!r. 22 zu leisten._ Lizitation. Von Seite der V!. 8R>pa>K*»oI»v>» Konkursmasse-Verwaltung wird der IRvst deö WaarenlagerS, bestehend aus Kleiderstoffen, Batisten, Hosenzeugen ze. zc. am S. November l. Z. im Wege der Lizitation um jeden Preis ausverkauft. (1279 Die Konkursmasse-Verwaltung. r»u»r,»srll»küepsi>. Lei beß^innencker Laison empLekIe ielt alle ^rten gefall rlvLe 8alon- ^ I.anl! - fvuvrwvi'I(8ltöi'pvi' ans äem ersten p)^r0teeknis(zden I^abo- ratorium, vtin 1 ^reuser bis 2 ü. 1193) »Foli. d und RheumatismuS-Leiden, neu entstanden, werden in wenigen Tagen, oft in wenigen Stunden, ältere in kurzer Zeit geheilt und langjährigen Knochenschwellungen Schmerz-losigkeit verschafft. Dieses äußere Mittel wurde seit 28 Jahren vielfach verbessert und tausendfältig mit heilbringendem Erfolge angewendet, was mit zahlreichen Dankschreiben, die zur Einsicht vorliegen, erwiesen wird. Preis per Flacon 1 fl. Bei Anschaffung erbittet Mittheilung der Krankheitsumstände. um in jedem Falle paffendste Anwendungsweise vorschreiben zu können, (1276 Spttialarz^^^^ ^ine garantirt gutgehende vergoldete Uhr mit langer! Kette besten» zum Aufziehen mit 1 Jahr Garantie. 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Von Wien nach Trieft: Ankunft 8 U. 46 M. Krüh und 9 U. 49 M. Abends. Abfahrt S U. — M. Krüh und 10 U. 1 M. «bendS. Eilzüge^ Wien-Trieft. s Trieft-Wien. Ankunft 2 U. 8 M. Nachm. j Ankunft Z U. Sli M. Raqm. Abfahrt 2 ll. 11 M.Rachm. l Abfahrt 2 U. SS M. Nachm. Gemischte Züge. Bon Marburg nach Graz: Abfahrt 5 U. b0 M. Ariih. Ankunft in Graz 8 U. 55 M. Bon Trieft nach Mürzzuschlag: Ankunft 12 U. 11 M. Abfahrt 12 U. 38 M. Nachm. Von Mürzzuschlag nach Trieft: Ankunft 1 N. 44 M. Abfahrt 2 U. 20 M. Nachm. Von Graz nach Marburg: Abfahrt S U. S M. Nachm. Ankunft in Marburg 6 U. 38 M. Kärntnerzüge. Abfahrt. Nach Franzensfeste: 9 U. 20 M. Bormitt. und 10 U. »0 M. Nachts. Nach Villach: 2 U. 50 M. Nachmtt. Ankunft: 7 U. Früh. 12 U. 24 M. Mitt. 6 U. 8b M. Nachm.