EämMeituvg:. 9tatb«u«0aff( Nr. » (figcnrl eti'dBaikc: lifllich (mit • ulRStnc kn 6om> u. gtin-t*K) r»n 11—18 ttfci Mim. <$e»»1chmtra »n»a> »ich» MTlitfgrt'fec*' tiaandfk «>»-se»»a»>ta »ich» »ci>i«stch»tD«. >at«»»i»»»i«» aianit dir?Il»»> jfj» «scheint t»d<» L «,»»»» u»d T»»»er«l»l> »>«GN,4. V^ttvaif.Isn,.»«»!. yo.uo orrnrltUHg: 9fatbau«oafVr Nr. I (*li)«art fionl.i BkznqSdkdingnngnl: Catch M« fe(t «<(09(11 s »lotfUHfttn . . . K V* ...»»«« G<>m>ilit>» . . • • I ir«* Kitt <1111 ant jtuttrS»»! lal H»u»i M«»»tlich , . . ,1 t'l« •UtMiMcig . . . K »*— Äahlitttu «•■tlUrri« . i . . K »*•-»ilrt ■ Ullas» rrlMm ftch Hl ^(tBg»arli^l)t««ainM< »S»n«a Vcrj(a»aa4*-4>(Uttn». «mjeWittc «bimncnKn!« «tllc» di» iu> «btttea»». Kr. 58. Hilli. Sonntag. 22. Zuti 190V. 31. Jahrgang. Aas steöente ftovenifche Mandat. Als zu« erstenmal die Kunde durch da« Unterland schivirne, daß den Slooenen mit der WahlrechtSänderung sechs Mandate zufallen sollen, da bemächtigte sich der deutschen Bevölke» rung eine nicht geringe Erregung. Da» war Wasser auf di» Mühle der Wahlreform» g e g n e r in unseren Reihen, die von allem Anfang an den Kassandraruf erschallen ließen und die Wohlreform, wie sie geplant wurde, *!« eine Dummheit von gleiche« Kaliber wie den Gleich berechtigungtdusel vo« Jahre 1848 bt» zeichneten. Jene sechs slovenifchen Mandate der St»i»,«ark wurden al« Schulbeispiel dafür angesührt, wie sehr die Wahlrefor« den Slaven und ihnen allein in die Hände arbeite. Von vier Mandaten sind di» steirischen Pervaken aus sech« hinaufgeschnellt. während man »* den D»utsch»n all höh» Gunstbezeugung anrechnen wollte, daß sie ihren Besitzstand wahrten. Man hat es damals an entschiedene« Wider» spruche auf deutscher Seite nicht fehlen lassen und auch an dieser Stelle wurde der zahle«» mäßige Nachweis erbracht, daß die Sloveaen der Steiermark in ihrer Steuerleistungpassiv seien, daß sie ihren deutschen Landsleuten im Sacke liegen und von ihnen ausgehalten werd«» müssen und »ndlich, daß »in Großt»il der Elov»n»n Untersteiermarks, di« Etaj»rcleute, von »iner Ver» tr»tung durch Pervaken mit ihrem Feldruft: „Los von Graz" gar nichts wissen will. Wenn den Pervaken ihre bisherigen vier Mandate ge» wahrt blieben, daS Verhältnis zwischen Deutschen und slovenifchen Abgeordneten des Unterlandes «lso unverändert belassen würde, wäre dieS nur der wahre Ausdruck de« hierzulande waltenden Kräfte>p!«lS und. folgerte man weiter, dann erst ßngtand und die Kaffern. England steht augenblicklich vor eine« der schwersten Kolonialkriege, den eS jemals geführt hat, oder vielmehr »S steht schon darin. DaS surchtbare Trauerspiel, da« sich im Süden des schwarzen Kontinent« abspielen wird, bedeutet nicht mehr und nicht minder al« einen Kamps zwischen der weißen Rasse und den Farbigen nicht allein um die Herrschaft, sondern u« die Existenz über» Haupt. Die Kämpfe und Streitigkeiten an der Grenze von Natal werden zuverlässig zu einer allgemeinen Erhebung der farbigen Bevölkerung führen und können leicht zu einer Vernichtung der unter ihnen lebenden Weißen führen. Ein Meer von Blut und Tränen wird sich über Südafrika ergießen und da« weiß niemand besser als die Engländer selbst, die reichlich Gelegen» bett hatten, zu erfahren, wa« e« heißt, mit den Kaffern Krieg zu führen. 1806. 1812. 1819, 1834. 1835, 1846—48. 1851—53. 1877—79 haben sie da« kriegerische Volk zu bekämpfen gehabt, nicht imn't siegreich und stet« unter schweren Opfern. Und jetzt ist der Kampf gefährlicher al« je. Kaffern-dienstboten und Arbeiter wohnen mitten unter den Weißen, haben sich Gewehre und Munition in beliebiger Menge verschaffen können und durch da« nahe Zusammenleben mit ihnen di« Furcht vor dem Europäer und Asrikandtr verlern«. Di« Engländ«r haben sie nicht nur selbst von der Herrschast der könnten die Deutschen de« Unterlande« ihren Frieden mit dem neuen Stand der Dinge machen. Nicht mit Unrecht ward vorhergesagt, daß die Vermeh-rung der pervakischen Mandate von vier auf sech« auch zugleich eine Vermehrung der ver» hetzenden Antriebe nach sich ziehen werde und daß sich dem nationalen Frieden im Lande bei solcher Sachlage keine günstigen Au«sichten »r-öffnen, im Gegenteile di» L»id»nschast»n durch da« halb» Dutzend d»r V»rh»tzung«oposttl weiter-hin bi« zur Siedehitze gksteigert werden bärsten. Aber die Regierung, deren Politik von blinden und blöden politischen Höhlenmolchen gemacht wird und die gerade ihre gesährlichsten Feinde begönnert, will nun einmal den Südslaven wohl, die chamä-leonartig in Wien so schön schwarzgelb schillern, während sie in der Heimat alle Register de« Hasse« wider di» .alt» Vettel Oesterreich*, wie sich »Slov. Narod" so schön ausdrückie, ausziehen, und so geschah denn der Wille der Pervaken aus steirischer Erde. Murrend fügten sich di« D«u>sch«n des Unterlandes in die Sachlage; in ihrer Seele kochte eS vor verhaltene« Ingrimm. Wiever hatte der Wende, der Schmarotzer an deutscher BolkSkraft, einen neuen Sieg davongetragen El» Pervake hat P«rvak«n jüngst in Laibach den Erfolg nachgerechnet. »Frohlocke, du Volk Slooenien«/ rief »r au«, „und beglückwünsche dich zur Wahl» «form. Du kannst doch rechnen: Sech« Mandate in der Steiermark sind doch mehr wie vier!* Aber der pervakische Heißhunger ist dadurch erst geweckt worden. Ma» hat de« ?ervake« »»ch ei« fiele,»tes Mandat zugegaukelt. Die deutschkonservati»»» Parteien, Klerikale und ßyristlichsoziale, konnten ihren Verbündeten, den Südslaoen, wieder einmal nicht« abschlagen und versagen. Dies« Säulrn de« Staate«, di« sich bestunt«rricht«t wähnen und ihre strengen Gesetze, denen sie in den Freistaaten unter» standen, befreit, sondern sie geradezu gegen die Bewohner derselben benutzt und aufgestachelt und werden diesen politischen Fehler sehr schwer büßen. Kein Kaffer, vor allem kein Zulu hat vergessen, daß Naial eigentlich Zululand ist, und bei ihrer Todesverachtung, ihrer wilden Grausamkeit, ihrer modernen Bewaffnung werden die mehr als 306.606 Mann, die sich gegen die Weißen erbeben können und werden, furchibare Gegner bilden. Vielleicht beginnt sich schon j«tzt daS prophetische Wort BiSmarck« zu erfüllen, daß Südafrika da« Grab der englischen Welimacht sein wird. Vom Nordosten her sind die Koffern nach Südafrika eingedrungen, ein Volk, von dem viele behaupten, daß e« aus der Mischung von Jsraeliten oder Jsmaeliien und Negern entstanden sei. Ende deS 18. Jahrhundert« waren sie bi« an den großen Fischfluß vorgedrungen und hier war ihnen durch die holländischen Bauern Halt geboten worden. Ein Vertrag vom Jahre 1780 setzte genannten Fluß als Grenze fest, aber die Koffern kehrten sich nicht an den Vertrag und Grenz« und nur d«n mächtigeren Engländern, die sich de« Ksplande« bemächtigten, gelang »«, sie teilweise zurückzuhalten. Die Kämpse, fast immer von den kaffern provoziert, hörten seitdem nicht mehr aus, und wenn England immer wiedtr dir Unterwerfung der Könige und Häuptling« erzielt und ihr Land Informationen über den Süden de« Reiche« — e« ist zum Lachrn — von südslavisch«» Politik«?», ditsrn Meistern in mocchiavellistisch«n Verstellung«» fünften, beziehen, haben d«n d«utsch«n Untersteirern diesen schweren Schlag zugefügt. .Sind ja al« freisinnig verrufen, diefe deuifchen Städter, während der siebint« Sloo«n« sicher wieder einer der .Unsern" ist." VolkSverrai, der im eigenen Fleisch wüte», und Blödeln ringen hier um di» Siege»» palm». Solches Kalieneggertum vergilt man am besten mit „Los von Wo«*! Der Miß« ut unter den deutschen Unter» st«ir«rn hat bereit« eine gefährliche Höhe erreicht und schwillt weiter an. Die seelisch« Anst«ckung überträgt sich auf i«m«r weitere Kreist und da« Volk hält bereit« Au«blick nach Prügelknaben, an denen sich der losbrechend« Zorn sättigen kann. Ader an einen Glauben sind alle geschmiedet: Z>a» kievente slooenische Mandat muh »erschwiadev »« jede« ?reis und sollt«» wn dafür di« bitterböseste Anfeindung der Wahlreform» Enthusiasten eintauschen. So macht man keine Wahlresorm in der Steiermark! Wir haben genug an den sech« Gotte«geißeln. Noch ist da« Unterland kein An-hänzsel de« krainischen .Vorland»«". Man v«rtröst«t un« damit, daß da« sirbrnte Mandat im vollen Hause geworfen wird. Wir könne« nicht gniag warne« vor dieser Selbsttäuschung. Ist un« denn nicht die Geschichte de« österreichischen Abgeordneten-hause« genugsam Lehre? Hatten die slovenifchen Abgeordneten nicht gerade aus da« volle Hau« ihre Hoffnungen gesetzt, al« daS siebente Mandat im Ausschusse fiel und ist man denn ganz blind für die Tatsache, daß die Slovenen mit den Italienern einen geheimen Pakt annektier«, der kriegerische Geist und dc>S Unab» hängigkeitSgefühl lebt unter den Kaffern fort, besondnS unter den ZuluS, di« «in« großartige Militärmacht bilbtn. Tschakka, ihr Napol«on, stiftete ein gewaltiges Reich, indem er sich ein starke«, wohldiszipliniertes Heer geschaffen hat. Einen so unumschränkten Herrscher wie ihn und seine Nach» solger hat eS nie mehr gegeben, und so todesmutige, unbedingt gehorsame Krieger, wie die. über welche er geboi. auch nie. E« ist btzeichnend, daß Dingan, sein Bruder und Nachfolger, einer Abteilung auf» tragen konnte, ihm einen Löwen lebendig zu sangen, und daß sein Besehl erfüllt wurde, freilich erst, nachdem viele Mann zerfleischt worden waren. Von der Grausamkeit der Kaffern mögt ein entsetzliche« Beispiel genügen. Der Bruder Dingan«, Panda, der ihm in der Regierung folgte, hatte zw«i Söhn«, Umbulasi und den später so berüh«t gewordenen Cetschwayo. Beide bekriegten sich und Cetschwayo drängte mit den 20.006 Mann, über die er gebot, die 8600 seine« Bruders in den nachher gleichfall« berühmt gewordenen Tugela, so daß all« umkamen. Den Bruder aber, der lebend in seine Hände gefallen war, ließ er schinden, auf da« zuckende Fleisch streute er heiße Asche und schwarze Ameisen, und nachdem seine Krieger dem Unglücklichen die Rippen zerbrochen hatten, rissen sie daS Herz herau« und verzehrten eS. DaS sind Kaffern, dieselben, unter deren Affegaien LouiS Napoleon, der einzige Seite 2_____________ ___ geschlossen haben? Und noch ein« Erwägung. Die Wahlrefor« ist ein in hohen und allerhöchsten Kreisen gehegter Wunsch, dem in unserem fälschlich Bersasiung«staat genannten Reiche auch Erfüllung wird, nötigensall« auch durch „höhere Gewalt". Dieser Fall kann sehr leicht eintreten und dann würden einsadj die Ausschuß» beschlösse Gesetz werden, wenn «an ein Macht-gebot gegen da« ewig gemeutert werden wird, so nennen will. Hält man un« etwa entgegen, daß Kram und Steiermark nunmehr e n d g i l t i g durch» beraten sind und daß die Abmachungen de« Wahlresorm-AuSschuße« nicht zu schwankenden gemacht werden dürfen. Merkwürdig. Für die slooenischen Wünsche traf die« Bedenken nicht zu. Da stand man eisach vor einer Notwendigkeit, für die man den scheußlichen Namen: Reassu» mierung erfand. Wenn schon da« Recht der Deutschen auf ein Mandat in Tottschee damit bezahlt werden muß, daß man den Pervaken. deren Glück die Wahl» «form ohnevie« bereit« ist, noch ein neue« Mandat zuschanzt, so soll man mit diesem Au«gleiche doch im Land» bleiben. Man verhilft damit auch den krainischen Städten zu ihre« Rechte. Die Elove» nischklerikalen sträuben sich freilich grgen den Au«-gleich in Krain, weil dort ein liberaler Slooene durchdringen würde, während ihnen in der Steier» mark ein klerikaler Parteigänger sicher ist. Der klerikale Slooene ist schließlich aber doch so na-tional. daß er. wenn da« slovenische Ausgleich«-mandat ganz in Frage gestellt würde, dem libe-ralen Slooenen da« neue Mandat gönnen würde und die« umsomthr, al« man sich in klerikalen Kreisen mit der Hoffnung trägt, auch aus den Wällen der keainischen Städte in nicht allzuferner Zeit da« Siege«banner aufzupflanzen. Der Au«gleich de« siebenten slovenifchen Mandate« durch ein deutsche« fünfte« Grazer Mandat könnte in keiner Weise befriedig»«. Den siebenten pervakischen Fanatiker hätten wir Untersteirer nun doch auf dem Halse sitzen. der mittelsteirische Deutsche würbe un« im Unttrland» wohl wenig oder gar keine Erleichterung schaffen, ganz abgesehen davon, daß hier möglicherweise gar ein Sozialdemokrat gewählt werden könnte, der vorderhand, wie Herr Adler, ein unsicherer deutscher Kantonist sein würd», bi« auch ihn »ine spät« Erkenntni« dahin sühr«n würde, in dem Dasein«kampse seine« Volke« an der Seite der Seinen zu streiten. >Auch auf ein dritte« Stävtemandat in der Sohn de« ehemaligen Kaiser« der Franzosen, Napoleon III., fiel. Ihre Grausamkeit ist mit Hinterlist gepaart. Al« die Buren, vor den Engländern weichend, wieder einmal „(reiften", kamen sie nach dem von Tschakka verwüsteten öden Natal. Dingan schien über die Buren erfreut und konnt»»« sein, den« sie hatten kurz vorher »inen and»r»n Zulusürsten, seiaen Todfeind, besiegt. Di» Bur»n ließen sich also im Land» nieder und Dingan stellte ihrem Führer Pi»t»r Relief, der mit 67 »rl«s»n«n Lernen zu ihm kam, eine Urkunde au«, wonach «r ihnen da« Land überließ. Dann veranstaltete er zu Ehren der Gesandtschaft große Spiele. Plötzlich aber erscholl von seinen Lippen der Ruf: „Bulala matatali!" (»Tötet die Zauberer!-) und sofort wurv» di» kleine Schar erschlagen. Dann zogen di» Kritger ia« Land und ermordeten noch etwa 600 Bur»n. Der Ort der Msrdtat heißt bi« heute „Weenen". Später haben die Buren ihre hingemordeien Land«» leute gerächt. Lon^alibalele versucht« 1873 «inert Aufstand gegen di« Engländer. 1879 folgte der Krieg mit Cetschwayo. Ihr Nachfolger ist Bambaaia. er ist der anerkannte Führer de« jetzigen Ausstande«. Di« Btwegung unter den Schwarz«» Südafrika« ist alt. Dadurch, daß die Engländer in den Kämpfen der Deutschen gegen die Hottentotten diesen gegen» über eine »ehr al« freundliche Neutralität zeigten. Obersteiermark können die deutschen Unterste»«! ihre vermehrt« Bedrückung durch die .bös« Sieben" nicht abwälzen. In letzter Zeit ist der Gedanke aufgetaucht, den Au«gleich in Untersteiermark durch ein dritte« deutsche« Siäxemandat zu suchen. Schreckt man vor der Gefährlichkeit de« Unternehmen« nicht zurück? Würden damit nicht unsere bisherigen Mandate zu Kampfe«mandaten »»gestalte», bei welchen die zur Zeit national noch unverläß» lichen Sozialvemokraten da« Züogel an der Wag» abgeben würden? Auch können wir an einen Erfolg in dieser Richtung nicht recht glauben, denn unsere Wahlkreise würden dadurch ganz außerordentlich und beispiello« klein, wa« jedensoll« Widerspruch wecken würde, und wollte man durch Einbeziehung slovenischer Wahlone unserer Zahl etwa« aushelsen. so würde man damit, abgesehen von der Ver» größerung der inneren Gefahr, auch mit dem kräftigsten Widerstande der slooenischen Politiker zu rechnen haben. Al« da« Klügste und für un« Deutsche Gesündeste muß nach wie vor der Au«gle>ch de« Gottscheer Mandate« durch »in neue« slooenische« Mandat in Kram erachte» werden. Damit wäre der Handel in den deutschen Südmarken mit den Slooenen abgeschlossen. Al« «ine platte Selbstverständlichkeit betrachten wir e«, daß di«s« Wahlkrti««intkilung unter den Schutz der Zweidrittelmehrheit gestellt werden müßte. Aas Hottscheer Mandat und die Kattung der Deutschen. Wer da« politisch unsichere Auftreten der Deutschen Oesterreich« i« d«r Wahlreformsrage aufmerksam verfolgt, muß sich beschämt fühlen ob der Unentschlossenheit. Ratlosigkeit und Unklarheit, mit der die Deutschen «ine Frage behandeln, die zwar plötzlich aufgetaucht, doch in den Zeitverbält» nissen liegt und, einmal aufgetaucht, nicht mehr zum Stillstehen gebracht werden kann. Wären unsere guten Deutschen politisch denkende Köpf«, hätt«» sie, um mit Abgeordnet«» Wolf zu iortchtn, den gesunden politischen Instinkt ihrer Nachbarn jenseit* der L«itha, sie hätte» dies» Frage ganz ander« anp«packt und vor die Lösung derselb«n «in ftstgkgründet«« nationale« Programm g«st«llt. ohne dessen vorherige Erfüllung die im Staat«wohl angeblich gelegene Verallgemeinerung de« Wahlrechte« einfach au«g«fchlossen gewesen wäre. Statt dessen komtte man wohl schöne und geharnischt« R«d«n von deutscher Nackensteise und völkischer Ueberlegenheit höre«, aber die Taten daß sie jederzeit die Schwarzen gegen di« Bur«n» bevölkerung bevorzugten, vaß sie der Schnap«pest keinen Einhalt taten, viele Kaffern al« Arbeiter in den Minen heranzogen, haben sie die Gefahr selbst heraufoeschworen und verstärkt. Da« Schlimmst» aber war. daß sie in der zweiten Hälfte de« Burenkriege« di» kaffernstämm« in dem low bu«h veldt (niederen Buschseld). da« sich von Limpopo läng« de« Li«lpooogebirge« bi« westlich der Santa Lucia-Bai erstreckt, mit Henry Martini-Gewehren bewaffneten und aus die Buren lo«ließen. Die falsche Behandlung der Eingeborenen, die alle Kenner der Verhältnisse rügten, wird jetzt ihre Früchle tragen. Bambaaia ist in da« Gebiet von Umwoi eingebrochen, unter den Basuio« gähr« e« und dir Swazi, nach d»n Zulu« der stärkste und tapferste Kaffernstamm. wollen gegen den «whit« man") (weißen Mann) geführt werden. Waffen haben die Schwarzen genug zur Verfügung und wa« ihnen noch fehlt, w,rd ihnen durch den Schmuggel zugeführt. Gewehre und Speere mit der Marke — Birmingham. Die weiße Bevölkerung Südafrika« allein ist machtlo«. Die englische Regierung wird Truppen schleunigst au« der Heimat senden müssen und da« kann «inen Kolonialtritg geb««, gegen den alle bisher geführten Kinderspiele sind. Stummer 58 fehlten oder, wenn sie da waren, straften sie, wie die episodistische Kaiserreis» nach Böhmen, die R»d«»r Lügen. Und da fällt un« zu rechter Zeit ein Artikel de« „Freie« Worte«" in Frankfurt a. M. über da« «eudeulsch» Protz«ntum ein. Nach di«s«m .scheint «« zum Nationalcharaki«r der heutig«» Deuischtn zu gehörtn. Fremd« (Anderssprachig») anzurempeln und ihnen ihre Jnserioritä» unter di» Nase z« reiben". Wir gebärd?» un« al« Edeloolk, rühme« unsere Tugenden, und je eitler und Dünkelhafter wir auftreten, d»sto mehr vergessen wir. von „Fremd««" zu ltrnen und selbst all« die gui«n und »refflich«« Eigenschaften, deren wir un« rühmen, auch zu bttätiaen. DaS muß einmal gesagt sein, daß die Viel» und KommerSrevnerei noch lange hin fein Volk«ium retten und e« 'üc den «ntfcheibungS- unv bedeutungs» volle« Jniereffenkampf stärken wird. Immer weiter rücken die Beratungen der Wahlreform vor und dock bemerken wir keine zielbewußte Arbeit der Deutsche«. Die einen ver» dämmen von vornherein di« Vorlag«. d>« anderen tasten und tappen im Dunkeln herum un» siav sich selbst über ihre grundsätzliche Stellung unklar, und ein drittes Häuflein, das sich um der Regierung«» sähigkeit willen vem Kabinett verschrieben hat. läuft blindling« mit und kümmert sich gar nicht um die umwälzende« Folgen feine« Vorgehen«. AnderS lirß» eS sich nicht erklären, daß b»i d«r Beratung einer so wichtigen und für daS VolkSium richtunggebenden Vorlag«, wi« «S di» Wahlreform ist, einerseil« so viel TeilnahmSlosigkeit und anderseu« so viel Ungeschick gerade von den Deutsche« an den Tag gelegt würd». E« war »ia» Schmach, baß bei der Beratung d«r Mandat«» auftrilung für Wien fein fr«ih«itlich denkender Wiener Abgeordneter da« Wort «rgriff und feine Ueberzeugung in die Wagfchale warf, e« war eine beschämend« Tatsache, daß man da« deutsche Mandat in Galizien leichten Kause« fahr»» ließ, und noch trauriger war der Kuhhandel, den da« Gottscheer Mandat hervorrief. Wir «Üffen an dieser Stelle freilich einschalte«, daß die Sünden noch weiter zurückreiche«. Eine Massenkundgebung der Arbeit«?, von bet Regierung begünstig«, war der Borlage vorausgegangen. Ueber die Köpse tu« Bürgertum« hinweg hatte Gautsch die Mandat«einteilung dekretiert, man wollte der spießbürgerlichen deutschen Bevölkerung mit de« Wauwau de« IniernalionaliSmu« Schrecken einjage« und ihr eine Vorlag« annehmbar mach««, sür die sie unter anderen Umständen ohnehin zu hab«« gewesen wäre. Und nun oiußt« selbst die Regierung einsehen, daß die Austeilung der nruen Abgeordneten-brzirk« den« doch d«r bisherig«» Slkllung der Deutschen m wirtschaftlicher, kultureller unv «atio» «aler Hinsicht in unser«« Staate widerspreche. So ließ man ein klein wenig die Spannung nach unv movelie den Eniwurs zu der Hohrnlohtschen Vor» lag« um und dir Eoz>ald«mokra»en, bar j,ve« nationalen Verständnisse« und von selbstsüchtiger Herrschlust geirieb»«, stimm»«« ohnewriter« zu, während di« D«uisch«n hofften, daß die Spannung ganz gelockt« werden könnte. Da« war «in großer Rechenfehler. E« mußte selbstverständlich fein, daß dem ge» schloffen«« deutsche« Blocke in krqin zummd«,» ein Mandat einyeräu«» werve. Bon vornherein schloß die« aber die Erörterung au«, welcher veuischk« Partei auch immer da« Mandat zufallen sollte. Zuerst war da« Mandat kurzweg den Deutschen zuzugestehen. Die klerikale Presse suchte zwar hinterdrein den Ersolg hämisch zu sch«älern, inde« st« da« Mandat für sich in Anspruch nah«, sie hat aber nicht nachgewiesen, daß die freiheitlichen Gottscheer so ohne weiter« d«n oder jenen Dtchant zum Ab» geordnete« nehmen werd,«. Da« blieb und bleibt der Zukunft und der Arbeit der Deutsche» vorbe-halte«. Andiis jedoch stellte sich di« Frag« der Kompensation. Bei der auch weiter bestehende« Spannung zwischen dem deut>ch-roman«schen und slavischen Block« mußt« «« außer Betracht falle», daß die Deutschen auf ei« solch?« Verlangen ein-gehen könnten. Dc>< war nie und nimmer zuzugeben. WaS trat aber ei« ? A« 12. d beschloß der Wahl-resormauSschuß die Schaffung de« Gottscheer Mandate« und nahm hierauf die Reaffumierung der Wahlkrei«ein»eilung in Steiermark vor, um dort unten zwischen Drau und Sann, an alte« deutschen Grenzbergen und Weingeländen den un» ruhige« Pervaken einen festen und sicheren neue« Wachtposten zu schaffen und sich den slavische« ,fl «sinke Messt* Seite 3 Don, in« eigene Fleisch z« treiben, daß e« schmerzt und eine sich klaffend« Wunde erschließt. SO die Kapuziaaben und Volk«tag«begeiste-rnnyen reichten nicht hin. un« aufzuraffen und nur einen Schritt — vom Worte zur Tat — zu bringen. Da« gab »in jämmerliche« selbstverschuldete« Schau-spiel vor all»r Welt ob und unt»r dem Gelächter der gesamten slavischen Koalition bieten die Deutschen ein Bild traurigster Zerklüftung und Haarspalterei, ja. wo so ziemlich alle fehlten und sündigten, wüte« nun der Deutsche noch gegen den Deutschen und »wer »ißt dem andern da» Plu« an Schuld zu, während sie all» Gölte« Zorn mit ihrer feigen Unentschlossenheil nicht blo« riefen, sondern auf sich herabschrieen. Die Abstimmung über da« neue untersteirisch» slooenische Mandat fand zwar die freiheitlichen Deutschen so ziemlich geschlossen, aber mit unseren Volksfeinden stimmten die Christlichsozialen und Klerikalen, stimmten auch die deutschen Sozial-demo traten. Bi«her wehrten wir un« zu rechter Zeit noch, wird e« wieder werden? Werden wir in Volk und Land, in Versammlung und Hau« auch nun den neuen vewei« klerikaler Gleichgültigkeit gegenüber dem Volke tragen? Wer wird nun bei dieser neuen Schurkerei der Ultramontanen und ihrer christlich-sozialen Sekte lo« von Rom! rufen? Wer hat drn Mut dazu und den ernsten Willen damit feinem Volke zu helf««? Doch wir woll«n un« nicht ganz verbittern, e« gab in der Debatte neben den düsteren auch einzelne Lichtblicke. Da fetzten vor ollem die Abg. Dr. Herold und Wastian ein und hinterher trabte We Regierung. Wozu haben wir denn Sprichwörter, um un« schließlich nicht trösten zu können: „Noch ist nicht aller Tag» Abrnd" und .Auf Regen folgt Svnnen-schein'. Damit habtn wir schon viel g«wonn«n, wir sin dauf di« L«sung der Vorlage im Hause vertröstet, und dort könnt« eine Rereassumierung stattfinden, vorausgesetzt daß, wohlgem«rk», voran«gesetzt. daß die Deutsch«» sich nicht wieder überraschen lassen. Bi«her haben wir w«nig Hoffnung, «ine Besser-gestaltung unserer politischen Lage so lange zu er-«arten, al« wir nicht selbst unsere Erbfehler ab« legen und endlich dem Standpunkte der Regierung den völkischen Standpunkt gegenüberstellen, ein für allemal davon nicht abgehen und unser ganze« Denken und Fühlen darnach «wuchte«. D. R. politische Rundschau. Z>ie Erregung wächst. Der Au«schuß de« Marburger Gewerbevereine« erklärt in seiner ein-ftimmiq gefaßten Entschließung, in der Aushebung de« ursprünglichen Beschlusse« über die Wahlkrei«« einteilung für Steiermark, die durch ein U berein-kommen aller deutschen Parteien zustande ka«, sowie insbesondere in dem durch nichts zu recht-ftrtigenden Ausgleich de« deutschen Gottscheer Mandates durch die Schaffung eine« siebenten slooenischen Mandate« in Untersteiermark sei eine schwere Gefährdung der Volk«belongen in Unter-steiermark zu erblicken, welche selbst durch die etwaige Schaffung eine« deutschen Mandate« in einem anderen al« an der Sprachgrenze liegenden Gebiete Steiermark« keine«salls gutgemacht werden könne. Sollte aber trotz Recht und Billigkeit die Schaffung de« deutschen Mandate« in Krain von der Schaffung eine« slooenischen Mandate« ab-hängig gemacht werden, dann darf der Ausgleich in gar keinem Fall in Untersteiermark, sondern naturgemäß nur in Krain erfolgen. Der deutsche Handwerkeroerein für Marburg und Umgebung drückte drn fttirischen Abg«ordntttn, besonder« dem Abgeordneten Wastian für sein« voranleuchtknd« Tatkraft in der Vertretung der Interessen de« deutschen Volke« in Steiermark den wärmsten Dank au« und ersucht ihn, sich von seiner Hal« tung im WahlresormauSschusse durch keinerlei Quertreibereien abhalten zu lassen. Insbesondere ersucht der deutsche Handwerkeroerein sür Marburg und Umgebung den Abgeordneten Wastian, er möge mit aller Entschiedenheit und Unnachgiebig-keit dahin wirken, daß der Ausgleich für daS deutsche Gottscheer Mandat aufgehoben und inS» besonders der vollständig ungerechtfertigte Aus-gleich in Untersteiermark rückgängig gemacht werd». Dir Unterstriermark könne »S nicht ertrag»», daß hierzulande die ohnehin schon übermächtige Stellung de« deutschfeindlichen Angriffsblock« durch ein weiter,« Mandat vermehr« werd». Zu» gleich spricht sich d«r deutsche Handwerkerverein ganz entschieden dahin au«, daß durch die ange-strebte Errichtung »In»« fünften Graz»r Mandat»« kein» Entschädigung sür di» durch die Schaffung eine« neuen slooenischen Mandate« im Unterland» geschaffene Lage wäre. Der deutsche Handwerker-verein hofft, daß der Abgeordnet» Wastian nach wi» vor all»n Eingriffen der nationalen Feinde den tatkräftigsten Widerstand entgegensetzen werde, wobei ihn alle Deutschen auf da« entschiedenste unterstützen werden. Auch der Gemeinderat der Stadt Marburg hat in einer außerordentlichen Sitzung «ine Entschließung gefaßt, in der erklärt wird, daß auch die etwaige Schaffung »ine« weiteren deutschen Mandat« in Steiermark kein« Entschädigung für die Verstärkung der slooenischen Macht an der Sprachgrenze wäre. Hin bedeutsamer Kntscheidungskamps. Durch die Wahlreform wird die d»u«sch» Mehrheit de« Abg»ordn»t»nhaus»« in »in» Minderheit um-gewandelt. De« Bestreben, wenigsten« gleichviel deutsche Abgeordnete wie die Nichtdeutschen zu erlangen, blieb der Erfolg vorenihalten, und so zog man sich endlich auf die bescheidene Forderung zurück, daß wenigstens Deutsch» und Slaven ein-ander die Wagschal« halt«n sollt«, womit allerdings die Italiener und Rumänen, die damit daS Züngel an der Wage bilden würden, in eine außerordentlich günstige Lage gerieten, allein selbst dieser Forderung versagte die Regierung die Anerkennung. Nun wichen die Deutschen noch einen Schritt weiter zurück und forderten, daß wenigstens der slavische Block nicht mehr Abgeordnete zählen soll, al« Deutsch«. Italiener und Rumänen zusammen, allein die k. f. Regierung will um jeden Prei« eine slavische Mehrheit und sie hetzt Klrrikale und Sozialdernokraten gegen die deu«schböh«ischen Abgeordneten, die sich auf jene Forderung geeinigt haben. ES ist ein dedeutsa«er EntscheidungSkamps, der hier auSaetragen wird. Z>eu Christlich soziale» ins Stammluch. Der regierende Fürst Johann von Liechtenstein, der größte Grundbesitzer in Böhmen und Mähren nach den Schwarzenberg«, der über 100 Quadratmeilen Grund besitzt, ha« angeordnet, daß die Ge-schästSführung seiner Güter, soweit diese in Mähren und Schlesitn liegen, von nun an tschechisch sein solle. Diese Anordnung hat ia deutschen Kreisen viel böse« Blut gtmacht. da die Liechtenstein eigentlich eine deutsche Familie sind. Atalieuische Kruppenverkirtuugeu au der österreichische» grenze. Di« „Zeit" «tlde« au« Tritst: Seit einiger Zeit sammelt Italien Truppen de« 6. Armeekorps an der Bahnlinie Bologna gegen Udine und Montesalcone, wobei zahlreiche Verstärkungen der an der österreichischen Grenze gelegenen Standlager vorgenommen werden. Es handelt sich nicht um vorübergehend« Truppen-dewtgungtn, sondern um feste Standlager. ÄUS Stadt und Land. 7artmustk. Heute Sonntag findet zwischen II und 12 Uhr vormittag im Stadtparke eine Parkmusik statt. Aouzert. Heute Sonntag abend 8 Uhr findtt im Hottl „Stadt Wien" ein Konzert der vollstän-digen Cillier MusikoertinSkapellt statt. Hvangelische gemeinde. Heule Sonntag vormittag« 10 Uhr findet in der evangelischen Christuskirche die Konfirmation von vier Kindern der Gemeinde durch Herrn Pfarrer May statt. Im Anschluß daran wird zum erstenmal in der ChristuSkilche da« heil. A b en d m a h l gefeiert werden, wozu die Glaubensgenossen herzlich ein-geladen sind. Z>er verband deutscher Lochschüter ßillis hielt letzten Mittwoch im Hotel Stadt Wien seine vom Obmanne, Herrn cand. iur. Daniel Rakusch geleitete Hauptversammlung ab. in welcher nach Begrüßung der Gast« und Verbandsmitglieder und nach Erstattung de« Tätigkeit«- und Kassen, berichte«, welch letzterer von den Herren Au«kul-tonten Ekoberne und Allziebltr geprüft und in Ordnung befunden worden war, die Neuwahl de« Au«schusse« vorgenommen ward, die folgende« Ergebnis hatte: Obmann med. O«kar Dirnberger, dessen Stellvertreter lechn. Willy Rakusch, Säckel-wart iur. Franz Mahr, dessen Stellvertreter med. Josef Grecco. Schriftführer phil. Viktor Bechine, dessen Sttllverlrtttr iur. Franz v. Goßltth. l. Btisitzt? iur. Erich Negr», 2. Beisitztr iur. Wilh. Rasch. Dtm Täti,zk»iiSberichte ist folgende« zu enlnedmen: Am 2. August war d»r V»rband bei b»r S»danf»i»r zahlreich v»rlr»,»n. ebenso beim Gartenfest» d»« .D,u»schvölkisch,n Gehilsenoer-bände« in Cilli. A« 9. und 10. Septt»b»r 1905 fand d»r erste Vtrband«laa der drei Verbände von Marburg, Peliau und Cilli statt, bei welche« «nlaße man Gelegenheit hatte, sowohl die beiden Obmänner der Verbände al« Gäste begrüßen zu können. Die wichtigsten Beschlüße. die bet den Be-ralungen giltig sür alle drei Verbände gesaßt wurden, wart« folgende: I. Einführung der Wehrschatzmarke für alte Schriftstücke. 2. Veran-staltungen von gemeinsamen Verbanb«abend»n in Graz und Wien. 3. Die Bestimmung, daß jede« Mitglied eine« Verbände« »i«tr Ortsgruppe de« Vereine« „Südmark' angehören müsse. Au die gemeinsam»» B»ratung»n schloß sich d»r F»st-komm»r«, der sehr gut besucht, einen festlichen Verlauf nahm. Am 10. September vormittag wurden den Hochschülern von den deutschen Frauen und Mädchen Cilli« i« Walvhaus» «in Früh-schoppen gtsptndrt. Nach diesem wurde nachmittag ein Ausflug auf den Schloßberg unternommen. Am 30. Stpttmbtr 1905 fand die Schlußkneipe statt. Am 14. Dezember 1905 traf den Verband ein schmerzlicher Verlust durch d»n Tod de« Mit-gliede« I. U. C. Fritz Wa«brechlfa»«rr und am 15. Dezember wurde ih« da« Mitglied cand. iur. und ing. Erwin Blülhgtn durch den Tod entrissen. Der Trauersalamander wurde am 18. Dez. gtriebt». Infolge dieser Trauerfälle wurde davon abgesehen, tine Julkneipe abzuhalten. Der Verband beteiligte sich an der Weihnachtsfeier de« .Deulschoölkischm GehilsenverbandeS" und an der de« .Vereine« deuischnatjonalerHandelSangefttllttn*. Dir Verband«-tätigtest während d»r Weihnachtsseritn schloß mit einer Kneipe am 5. Jänner 1906. Am 24. Februar wurde ein Hochschüler-Kränzchen veranstaltet: e« waren dabei Vertreter völkischer Vereine Cilli« al« auch autwärtiger Korporationen «rschi»n»n. Di» Veranstaltung muß al» eine vollständig gelungene bezeichnet werden, ein Erfolg der u«. sichtigen Tätigkeit de« Au«schusse«. Der folgende Tag vereinigte die Teilnehmt? zu einem fröhlichen Au«flug nach Tüffer. Am 11. April fand eine außerordtntliche Vollversammlung statt, b«i welcher beschloss«« wurde, im Deutschen Hau« ein Verdank«-heim zu mitten und die MitgliedSbeiträge aus 3 K sür da« Halbjahr zu erhöhen. Herr Dr. Eugen Negri wurde tinstimmig zu« Ehrtn«itglitde er-nannt. ^Aui 20. Juni beteiligte sich der Verband an der Sonnwendfeier. Die Festrede hielt Verband«-«itglied Herr Dr. Petritschek. die Leitung de« Feftkommerse« wurde dem Obmann de« Verbände«, Herrn cand. jur. Dani«l Rakusch. Übertrag«». Ansang« Juli konnten dir Verdand«mi>glied«r Herrn Ing. Julia« Donau anläßlich feiner Promoiion zum Toktor der technisch«» Wissenschaften, H«rrn cand. med. Viktor Wogg und Herrn cand. med. Wilhel« Donau zu Doktoren der gesamten Heil-kund« unv Herrn Auskultant Franz Koroschetz anläßlich seiner Pro«otion zu« Doktor der Rechte beglückwünschen. Bei der Einweihung der neuen evang. ChristuSkirche a« 15. Juli sowie bei de« Festabend i« Waldhaus« war der Verband zahl-reich vertreten. Der Verband zählt im ganzen 110 Mitglieder und zwar $3 ordentliche und 87 außerordentliche. Im VerbanbSjahre 1905/06 wurden 13 AuSschußsitzungen abgehallen. Lotat-Museum. DaS Lokal-Museum ist in der Fremdtn-Saison vom 15. Juli bis 15. Sep-ttmber täglich von 10 bis 12 Uhr. an Sonn« und Feiertagen von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Der Ein-trittSprei« beträgt für die Person 20 h. D iS Lokalmuseum vereinigt eine Fülle bemerkenswerter Sehenswürdigkeiten, wie e« selten ein Ort von der Größe CilliS bieten kann, waS ja ganz erklärlich ist, da Cilli mi« seiner biS in die «ömische Kaiser-zeit zurückreichenden Geschichte und seiner großen Vergangenheit auf geschichtlich hochinteressantem Boden steht. In lttzler Z»it ist daS Lokalmuseum durch viele Neuerwerbungen bereicherl worden und kann der Besuch dtSstldtn nicht nur den Fremden sondern auch den Einheimische» nicht genug em-psohle» werde». Eillier Wililärveteranenverein. Montag fährt der Baron Caobloch-Militärveteranenvertin mit der vollständigen Cillier MusikvereinSkaptlle nach Sannegg, um seinem neuen Prolektor Herrn Baron C n o b l o ch da« Protektord'plom zu über-reichen. Au« diesem Anlasse und wegen deS auf >n nächsten Tage fallende« GeburtSiagSfeste« de« «'s»? 4 •« mmmty* Nummer 58 Protektor« wird ihm zu Ehren ein Fäckelzug ver-anstaltet und «ine Serenav« gebracht werden. Hrüadnngsfest des Ziaro» ßnovloch Aete-rauen Aereines. Der hiesig« Mililät-Veteranen-Verein seiest am 4. 5. und 6. August d. Z. da< Fest sein«» 25jährigen Bestände«. Wie wir bi« jetzt in Erfahrung pebracht haben, wird dies«« im großen Stile gehalten w«rd«n und verspricht sich glänzend zu gestalten. Ein groß«« Volksfest auf drr Festwiese, bei de« vier Musikkapellen mit-wirken werden, «in Festzug durch die Stadt, eine Feld««ss« und verschieden« andere Veranstaltungen füllen die reichhaltige, auf 3 Tage berechnete Fest-ordnung aus. Der hiesige Veteranenverein ha« sich von kleinen Anfängen an unter vielen Schwierig» keilen zu der Höhe aus der er jetzt steht emporge-arbeitet und man kann getrost sagen, daß er jetzt nicht nur einer der stärksten Vereine, sondern wa« völkische Gesinnung betriff«, der strammste unserer Reichshälfte ist. Der hiesige Veteranenverein ist «in Verein, auf dessen Muarbeiterichaft in der völkischen Bewegung jederzeit zu rechnen ist. Umso bedauerlicher ist e«. daß. wie wir hören, die meisten Vereine de« Oberlande« ihre Beteili-gung an Feste abgelehnt haben. „Wir gehen nicht zu den Windischen" sagen sich die meisten Vereine de« Oberlandes. Damit tun sie unserem wackeren Vereine wohl schwere« Unrecht und e« ist die« wohl nur mit der gänzlichen Unkenntnis der Ver-häUnisse im Unterlande und namentlich in unserer Stadt entschuldigen. Der Veteranenverein in Cilli wird aber ungeachtet dessen, da« mit großen Kosten verbundene Fest feiern, aber mehr Aufmerk» sa«keit von feiten de« Oberlande« hätte er gewiß verdient. ?om Handelsgerichte. Eingetragen wurde in da« Cillier Register, Abteilung A: Sitz der Firma: Cilli. Firmawortlaut: F. Dolinar. BettiebSgegen-stand: Wäscheetzeuguug. Inhaber: Franzi«kaDolinar, Handelsfrau in Cilli. Gatiengasse 16. Dalu« der Eintragung 12. Juli 1906. Eingetragen wurde ia dasselbe Register, Abteilung A: Sitz der Firma: Nußdorf bei Lichtenwald. Firmawortlaut: Josefiae Potrz. vettieb«gegenstand: Steiabruchunlernehmung. Inhaberin: Josesine Potrz, Steuera«t«kontrollorS-Witwe in Nußdorf. Datum der Eintragung: 12. Juli 1906. Zur Kinweiynng der evangelischen ßhrillus-Kirche. Zu unserem Berichte über die Feier müssen wir aufklärend noch folgende« hinzusügen: Wenige Tage vor dem Einweihung«feste erkrankt» Pfarrer May an einem deftigen und starken Fi»b»r, da« ihn ans Bett fesselte. Nur mit Ausbietung aller Kräfte war e« ihm möglich, am Festtage selbst einem Teile deS Festes beizuwohnen; selbstverständlich war «S ihm abrr infolge der noch nicht voll» ständig überstanden«« Krankheit zum größten Leid» wesen d«r Gemeinde physisch ganz unmöglich, sich durch irgend eine Predigt, Rede vd«r Ansprache an d«r Feier zu beteiligen. ßrlangung der Aottermürde. A« 21. d. wurde Herr Walter Riebl an der k. k. Karl Franzens.Hochschul« zum Doktor der Rechte ernannt. £m hiesigen k. k. Staats Hbergymuastnm haben folgende deutsche AdgangSschüWr die Reifeprüfung abgelegt: Leopold Freiherr v. Apsaltrern, Siriert Braun, Eduard Czegka, Hermann atttinger, Eduard Grach, Josef Groß, Franz Heyd, Adolf Hirschaf, Rober« Hollegha v. Hollegau. Oswald Hüssel, Josef Kunetth, Anton Mayer, tcanz Rainer, August Schurbi, Bruno Vogt, udolf Wammerl. Ja diese» Verzeichnis bezeichnen die durch Sperrung der Lettern hervorgehobenen Namen die Vorzugsfchüler. 7ferdepri«iier»«i. A« Dienstag fand hier aus der Festwiese die Pserdepräwiieruny sür die Bezirke Cilli, Tüsser, Gonobitz, St. Matern und Lichtenwald statt. Die Kommission bestand aus den Herren Alfred R. v. R o S « a n i t als Präses, Karl von A d a m o v i ch, k. u. k. Ritt-meister a. D>, Johann Koch, k. u. k. Rittmeister, Hans Blumauer, landschaftl. Tierarzt, Robert Schmidt R. v. Tavora, Sekretär deS k. u. k. LandeSpferdezuchlvereineS und dem DistriktSvor» stehet Herrn Martin Premschak in Bischosdorf. Der Auftrieb war sehr schwach. Es fand nämlich an diesem Tage die Reichsratsersatzwahl sür den Landgemeindenwahlbezirk Cilli statt und da konnten sich die slovenifchen Besitzer als Wähler nicht an der Prämiierung beteiligen, obwohl dadurch ihre Interessen mehr gefördert worden wären. Es wurden an nachstehendende Besitzer Preise ver» liehen: Für Mutterstutea mit Saug» fohlen StaatSpreife (90—50 K): Johann Mirnik in Babno, Josef Podgorfek in St. Georgen a. d. S. B.. Mathias Steiner in Gorica, HanS Jeschoonigg ia Arndorf. Landespteis« (50 K): Franz Schuschaj in Arndorf, Franz Drofenig in St. Marein; Bezirkspreise (25—20 X): Joses Pilich in Dornbülzl, Jakob Suppanz in S«. Marein, Franz Faoornek in S»nce, Josef Taoornik in Gairach, Anton Delcnak in Arndorf und Hans Jeschoonigg ia Arndorf. Prei« der Stadt Cilli (25 X): Florian Suppanz St. Georgen a. d. E. B. Für junge Stuten: Staa««preise (50— 70 K), Franz Breznik in Möllag Gregor Hern» in St. Bei«, Michael Traner in Arndorf, Landes» preise (50 X): Joses Zdolzek und Josef Lipooec in Ponigl. Bezirk«preise (25—20 K): Anton Zuraj in Schleinitz, Bartlmä Antloga ia Guten» dorf, Jos f Novak in Schleinitz. Für zwei» jährige Stutfohlen: StaatSpreife (60— 50 K): Bartlmä Razleosek in Dobritschendors, Franz Virant, Sachsenseld, Stefan Pillich in Dornbüchel. Lande«prei« (50 X): Johann Dec< mann. Unter Svese. Bezirk«preise (50—20 X): Johann Spann in Taubenbach, Florian Gaischek in Lack. Anton Oset in Cermolice. Georg Soeiek in St. Georgen a. d. S. B., Johann Gratschner in Möllag. Richard Tranner in Arndorf. Franz Strolchet ia St. Peter. Für einjährige S t u t f o h l e n : S«aal«preife (60—50 K): Han« Jeschoonigg in Arndorf. Johann Gorischek. Tüchern. Lande«preife (50—20 K): AloiS Cepl ia Bischof« dorf. Franz Drofenik in St. Hema, Josef Kreßnik in Tüchern, Johann Ferletsch in St. Georgen. Preise der Stadt C «l l« (25 X): Agne« Drav. Arndotf. Josef Pillich, Dornbüchel. Gregor Ozwirk in S«. Lorenzen. Zum Schluße bemerkte der Präses der Kommiffion, daß der Gesa«leindruck der heutigen Prämiierung ein seht zufriedenstellender fei. insbesondere seien die Saug» fohlen sehr gut, ebenso die Beschläge und der Nährzustand. Det Stadtgemeiade Cilli gebühre der wärmste Dank für den zu Preisen gewidmeten Betrag von 100 X, e< kommen selten vor, daß Städte zu diesem Zweck« etwas widmen. Kayrpreisöegünstiguag für Kopfenpssücker auf der Lokalbahn Kili—Wöllan. Für die Zeit vom 1. August bis »inschlt»ßlich 30. S«v«r«ber 1906 wird aus d«r Streck» Lokalbahn Cilli—Wöllaa Hopseapflück«rn versuchsweise folgende Er«äßigung gewährt: Hopsenpflücker und Hopfenpflückerinaen. welch« sich mit Arbeitsbüchern. Hei«atfchein»n, Reisepässen oder sonstigen auf Na««n lautenden behördlichen L«zilimation«n al« solche au«weisen. werden bei gemeinsamen Fahrten in größerer Anzahl, mindesten« in solcher von zehn Personen, aus Entfernungen von wenigsten« 20 Kilometern in der dritten Wagenklasse gegen Zahlung des halben normalen Fahrpreises dritter Klasse befördert. Bei Hopfeapflücketttan«porten von weniger als zehn Personen, beziehung«weife bei Fahrte» auf kürzere Entfernungen al« 20 Kilometer kann diese Gebühren» berechnung Anwendung finden, wenn di» Gkbührea für zehn Personen, beziehungsweise für 20 Kilometer gezahlt werden. Au die Vermieter von Sommerwohunngeu. Die Vermieter von Wohnungen an Sommerfrischler werden ersucht, wenn sie eine Wohnung vermietet haben, die« sofort dem Fre«denoerkehrS»Aus» schufst bekanntzugebea. Es ist wiederholt vor» gekommen, daß Wohaungssucher mehrere Wohnungen besichtig»« wollten, die bereits vergeben und noch als .zu vergeben' ausgewiesen waren. Durch eine sofortige Abmeldung, die ja gewiß nicht viel Um» stände und Schwierigkeiten bereitet, würde di« WohnungSoermietung bedeutend erleichtert und den Sommerfrischlern viel unnötige Wege erspart werden. Kiu Wort zum Schulschluk. Die Schulen wurdra geichlossen und mancher 'junge Mann hat die erste Bildungsstätte verlassen und tritt nun in die W»lt um »twaS tüchtiges zu lern»». Di» Frag» taucht nun in manchrm Mut«»rh»rz«n auf, was soll ich mein Kind lernen lassen, damit es etwas wird. Der Reichsverband Anker der deutschen Handels». Industrie» und Prioatangestellten Oesterreichs mit d«m Sitz» in Graz, Friedtichgasse 3, hat in voller Erkenntnis det heutigen Lage, ausgehend von dem Grundsätze, sür den KaufmannSftand, sür Handel und Industrie einem tüchtigen Nachwuchs zu schaffen, eine Lehrlings- und Praktikanten-Etelleavermittlung gegründet, um dem jungen Mann die Gewähr zu bieten, durch diese Stellenoermittlung eine gute Stelle zu erhalten. In der Vermittlung sind fort-gefetzt Stellen für alle Branchen in Vormerkung. Es werden daher di« Eltern und Vormünder, sowie die geehrt« Kaufmannschaft, Bur«auinhab«r, Fabriken und Unternehmungen auf die LehrlingSver«,ttluag deS Anker auf«erlfam gemacht und sollte es niemand unterlassen, de« die Sorge für einen der Schule entwachsenen Knaben oblieg», sich Vertrauens-voll an die Stellenvermittlung, Graz, Friedrich-flösse 3. zu wenden. 3>r. Achuset gewählt. Bon 2579 abgegebenen Sti«««n «nisteten aus den Pervaken Oberlandes-gerichtsrat Dr. VouSek 2613 Stimmen; er erscheint somit zu« Reichsratsabgeordneltn gewählt. Di« Liberalen haben sich in ihre Ohn«acht geschickt. Ihr Wahlwerbet, Dr. Pooalej, erzielt» nur 161 Summen. Hrazer Herbstmesse. Der vorbereitende Aus. schuß richtet in einem Aufrufe, der ia vielen Tausenden verdienet und durch große Mauer-anschlüge kundgemacht wird, an die Grazer Bevölkerung die Bitte, mit Rat und Tat mitzuhelfen, um recht viele Fremde au« nah und fern in den Tagen vom 29. September bi« 7. Oktober zu bringen, für ihren Empfang die Stadt zu schmücken und sie herzlich willkommen zu heißen. Was bisher vorbereite«, fei kurz zusammengefaßt: Den Mittel-Punkt der H«rbst«esse bilden di« tttsslich geeignete Jadustriehalle, in deren Räu««a «in« Waren-ausstelluag zeigen soll, aus welch hoher Stuf« der Grazer G«w«rbtfltiß steht, und der Park der Jadustriehalle, der zu eine« Messe-Prater um» gewandelt werden wird, in de« frohvewegteS Leben herrschen soll. Für d«n „Prallt" werden nur schön autgestattete, womöglich in d«a Alpenländern noch nicht gezeigt« Schaustellung«» zug«lassen. Die k. k. Gartenbau-Gesellschaft wird zur gleichen Zeit eine Blumenschau veranstalten, die ihren Vorgängern an Reichhaltigkeit und Schönheit gewiß nicht nach-stehen wird. Der Verein der bildend»» Künstler hat »in» Gemäldeausstellung in Aussicht g»no«m»n und wird drn M»sseb»fuchern besondere Äeguniiiflungen gewähre»; der Grazer Trabrenaverein gedenkt ii» großes Tradwettfahre», der Grazer Athletiksportklnd ei» mit tinem namhaften Wanderpreise ausgestattete« Fußballwettspitl abzuhalten. Von hervorragender Bedeutung dürfte det Musikkapellea-Wetlstteit sein, ein für die Alpenländer vollständig neuer Preis-bewerb, der anstrebt, durch Zuerkenauag von sieben wertvollen Preisen das Streben und Können der alpenländischen Musikkapellen zu heben. Soweit dem Ausschüsse bekannt geworden, werden auch Einzelunternehmet, so vor alle« das „Orpheu«", Vorsorge treffen, den Einhei«ischen und Fre«den Kurzweil und Unterhaltung in den Tagen der Herbstmesse zu bieten. Ganz besonders erwähnt z« werden verdient di« Zusagt des Thea«erdirek«ors Herrn Alfred Cavar, während der Herbstmesse Eestoorstellungen zu geben, für die et hervorragende äste zur Mitwirkung teils schon verpflichtet hat, teils noch zu gewinnen beabsichtigt. An den hohen Landesausschuß ist der Ausschuß mit det Bitte herangetreten, den Besuch des Landesmuseums und des Zeughauses, dieser beiden großartigen Sehens-Würdigkeiten, freizugeben. Kiu besonderes Hliuk hatt« d»r Schneider Joses Kokot aus St. Marein b. E. am vorigen Sonntag. Im vollberaufchten Zustande legte er sich so auf den Eisenbahndamm, daß die Füße über di« Schienen zu liegen kamen, und schlief ein. Al« der Zug daher kam. schleuderte di« Lokomotive das Echneiderlei», wahrscheinlich schon durch den bloßen Luftdruck, hinweg, ohn« es i« geringsten zu ver-letzen. Kokot schlief weiter und als er erwachte, erkannte er erst, ia welch gefährlicher Lage er sich befunden hatte. Mie mau sich von schwerer Atemnot befreit. Der 70 jährige Auszügler Georg Marko, der bei feinem Bruder in Oder-Et. Kunigund lebt«, litt seit mehreren Iahten an Asthma. Da et öfters schwere Anfälle halte, griff et zu eine« drastischen Mittel, u« det Atemnot abzuhelfen. Er nah« ein Rasier-messer und machte sich damit mehrere tiefe Schnitte in den Hals. Die Kur half, aber zum — Tode. Diefer Tage erlag er feinen Verletzungen. ueuujihriger Ziraudstifter. Am 14. d. geriet das WinzerhauS de« Georg Fekonja in Brezonjak, Bezirk St. Leonhard, in Brand. Da niemand zu Hause war und der Brand von niemanden bemerkt wurde, brannte daS Gebäude gänzlich nieder. Denselben Nachmittag, ungefähr eine halbe Stunde später geriet da« Hau« de« Petet Zivko ia Brand und wurde ebenfall« gänzlich eingeäschert. Diese« Brande wäre fast ein Kind zu« Opfer gefallen, es wurde aber noch i« letzten Augenblick« voa der Keuschletin Apollonia Weingarl unter eigener Lebensgefahr gerettet. Es stellt» sich seht bald heraus. fönmNtr 5* Seite 5 Wien, m/j, Hauptstrasse 120 H. k. fialerr. Fatrnl. Hlnlfl. UH(*r. Patent a$ade-Farben Wetterfest. Kalklöslich für Gebändeanstrich, in 49 Nuancen, von 24 Heller per Kilogramm aufwärts. I Kilogramm reicht für 10 ma zweimaligen Anstrich. Waschbare Anstriche Z wie Email-FaQ&de-Farbe, trocken, and Lapidon-Farbe, teigförmig, In 50 Nuancen, wasserlöslich, in einem Strich deckend, nicht abfärbend. Kostenpreis per Quadratmet 5 h. Erfolg überraschend. Au*rahrliebr Proapekte und üluater-= karte gratla und franko. == daß beide Brände von dem neunjährigen Sohne Franz der Taglödnerin Maria Kocuut gelegt worden waren. Al« man den jugendlichen Brandstifter fragte, warum er da« getan hab«, sagte er. r< hätte ihn interessiert zu sehen, wie e« brenne und wie man löschen werde. Weder Fekonja noch Zivko waren versichert. Sie erleiden zusammen einen Schaden von 3000 K. Pas Kreißen öer Kribarpartei in Lalbach. Der edle Anführer dieser Partei ist der Bürger-meister selbst. Ihm folgen als Leithammeln der Ober-landesgerichtsrat mit der Kuhglocke, zwei Mittel» fchuldirektoren und die verschiedenen Leiter der slowenischen Volksschulen. Die große Masse der GesolgeS bilden die slowenischen VolkSschullehrer, die aus dem flachen Lande sür die Politik des Hribar agitieren. DaS Signalhorn ist der .Slov. Narod", der sofort jeden justisiziert, der sich dem wahnsinnigen Treiben dieser Partei widersetzt; dann der „JeH", der Alles was bisher sür ehrbar gehalten wurde, in den Kot zieht und mit dem obszönen Unflat seine Partei füttert; das drille Blatt ist der „UiiteljSki tovars', der daS Organ der obstruirenden slowenischen Lehrer» Partei ist. Sein Hauptziel ist: Beseitigung des deutschen Unterrichte« aus der Volksschule. Die Ver-dienste der Hribarpartei sind: die riesigen Schulden der Stadt Laibach, die Verhetzung der Bevölkerung, die Verrohung der VolkSmasse durch „Slov. Narod" und namentlich Verrohung der Schuljugend, welcher diese zwei Blätter aufgedrungen werden. Die Hribarpartei hat zuerst die Volksschullehrer zur Obstruktion getrieben, dann erst trat die engere Garde deS Hribar im Landtage und im Gemeinde» rate als Obstruktionspartei auf und warf der Re-gierung in der Gemeinderatssitzung vom 7. April Infamie und Persidie vor. In diesem Gemeinderate sitzt auch der Senekovic. der Direktor des I. Staats« gymnassiums, an dem die deutsche Jugend ihre Gym-nasialstudien durchmacht. Es ist wahrlich ciue Schmach für daS Unterrichtsministerium, daß man einem solchen Gemeinderate und Schleppträger der Hribarschen Politik die Leitung des I. Staatsgymnasiums so lange überläßt. Er hätte schon längst von dieser Stelle entfernt werden sollen. Denn die mit der Politik der Hribarpartei geleiteten Anstalten liefern ein Schülermateriale, das nur an Verhetzung und Parteikampf Interesse hat und in den Ferien wütend für Hribar agitiert. Ein Beweis dafür ist der Verein „Omladina", der sich auS den vom I. Staats-gymnassum abgehenden slowenischen Gymnasiasten rekrutiert; das sind die Früchte der Pädagogik de« Hribar, Senekoviö und Dimnik. Nun bleibt der Regierung nur übrig, entweder vor der Hribarpartei zu kapitulieren oder mit ihr auszuräumen und die Leitung deS Unterrichts in die Hände ruhiger, de-sonnener und arbeitsliebender Männer zu bringen, die fernstehen werden dem AlleS verhetzenden Treiben der Hribarpartei und di« sich der Schule widmen werden nicht aber den slowenischen Vereinen und dem politischen Parteigetriebe, wie e« jetzt der Fall ist. Schösflew. (Auszeichnung von Feuerwehrmännern.) Sonuiag den 15. d. fand hier die Dekorierung von sechs Feuerwehr» «ännern mit der vom Kaiser gestifteten Medaille für 25jährige ersprießliche Tätigkeit in feierlicher Weise statt. Die hiesige Wehr wurde im Jahre 1878 gegründet unv e< gehören die Ausgezeichneten der Wehr seit diesem Jahre an. ES sind dies die Herren: Paul M a ck. Franz M ö r n i k. Joses T o t t e r, AloiS T i t s ch e r, Johann T i t s ch e r und Gregor A t z m a n ». Nachmittag um 3 Uhr rückte di« hiesige Wehr zum Feuer-wehrdepot auS. wo sie die erschienenen Feuer» wehren von Wöllan und Heilenstein erwarteten. Nachdem hier der Rapport abgenommen worden war, marschierten die Wehren in das „Deutsche Heim". Der Obmann des Feuerwehrbezirkt« Eilli Herr Binz«nz Priboschitz (Wöllan) hielt hier an die Ausgezeichneten eine zündende Ansprache, in welcher er di« V«rdi«nste derselben um die Wehr und di« Bedeutung dieser Auszeichnung hervorhob. Der Wehrhauptmann der Schönsteiner Wehr Herr Werbnig heftete sodann d«n genannten sechs Feuerwehrmännern die Medaillen an die Brust. Nach der Dekorier»»» defilierten die Mannschaften vor den Ausgezeichneten. Im deutschen Heime sand sodann ein Kommer« statt. Hier wurde manch ernstes und heitere« Wort gesprochen. Herr Werbnig begrüßte die fremden Wehren und dankte für ihren Besuch. Der Hauptmannstellvertreier der Wehr von Heilensteia erwiderte mit herzlichen Worten. Sehr viel zum Gelingen trugen die Gesang«ooriräg« der Wöllaner Feuerwehrjängeriege und de« Schönsteinerge!ang«oereine« bei. Um V»8 Uhr entführte der Zug die sremden Gäste. Die Schönsteiner Wehr gab ten Scheidenden da« Geleit« di« zu« Bahnhof« und brausend« Heilruf« eriöate, al« d«r Zug sich in B«w«gung setzie. War da« Fest ia schönster Weise verlausen und klang kein Mißton hinein, so suchten im letzten Augen-blicke am Bahnhof« drei windische L«hraml«kan» didaten die Festttilnehmtr durch Aivio- und Nazdar-Ruse herau«zusordern, allein die wackeren Wehrmänner fanden e« unter ihrer Würde, mit solchen unreifen Junaen anzubinden. Anrliste ^.obitsch-SanerSrun». In der Lande«.Kuranstalt sind bi« zum 15. Juli d. I. 1243 Parteien mit 1891 Personen zum Kurgebrauche eingetroffen. Wöllan. (Di«n«ue d « u t s ch « S ch u l e) Freitag den 13. d. M. fand die schul« und bau-behördliche Kommission bezüglich Unterbringung der zu errichienden deutsche» SchulvereinS-Schul«, ia dem bestehenden Gebäude de« deutschen Kinder-garten», stan. Hieb« wurde da« Pcvjek. de« Deutsche» Schulvereine« bezüglich Umgestaltung de« Baues unverändert angenommen. Hievurch wird einer der sehnlichsten Wünsche der Deutschen de« oberen Schalltale« der Verwirklichung nähergerückt und sind hiemit die größten Schwierigkeiten, die der Errichtung der deutsche» Schule entgegen» standen, glücklich überwunden. Be«erke»«wert ist, daß die Ort«schulbehörde, die bi«her stets gegen die Errichtung einer fünften (floo.) Volksschulklasse war. nun aus einmal auf die Errichtung derselbe» drängt. Will «an damit die Wünsche der Deutschen nach einer deutschen Schule al« unbegründet hin» stelle»? Die Frage der Errichtung einer deutschen Schule in Wöllan ist umso brennender geworden, als die Verhältnisse an der hiesigen Volksschule wirklich schon den Tiefstand erreicht haben. Wöllan. (Ein dreister Hühnerdieb.) Seit einiger Zeu treibt hier ei» frecher Dieb sein Unwesen. In der Nacht auf den 1. d. M. wurden mehreren Parteien zusammen ungefähr zehn Stück Hühner gestohlen und getötet. Dieser Fall ereignete sich in der Nacht auf den 14. neuerlich und zwar wurden drei Parteien zusammen wieder acht Stück gestohlen. In zwei Fällen wurde der Dieb gesehen, aber e« ist nicht gelungen, seiner habhas« zu werden. Der Hühnerdieb tötet stet« mehr Hühner, al« er mitnehmen kann, da jedesmal getötete Hühner im Stalle vorgesunden werden. Alle Geflügel besitzende» Hausfrauen befinde« sich daher in großer Unruhe und es wäre an der Zeit, daß die Sicherheitsbehörde dem Manne sein Handwerk legt. Fiiffer. Der Tüsserer MännergesangSverein .Liedertafel" veranstaltet SamStag den 23. d. M. im Hotel „Henke" seine Sommer-Liedertasel. Hiebei wirb auch Herr B o e h « au« Laibach «itivirken. A« Flügel werden Fräulein Elsa F e h l»i s e n und Fräulein Adolfine Weber wirken. Die Musik« vorträae besorgt die Kurkapelle de« Kaiser Franz Joses-Bade« in Tüffer. Aus Nohitsch-Sauerörnun. Unsere schöne Lande«-Kuranstalt die unter der Aera ihrer gegen-wältigen Direktion einen so bedeutenden Aufschwung genommen hat, kann nun mit volle« Rechte in die Kategorie» der Welikurorte eingereiht werde». Ein distinguierte« Publikum au« aller Herren Länder belebt den reizend gelegene» Ort unserer schönen Steiermark und verleiht ihm dadurch ein vor»«h«e« Gepräge. Mehr al« je zuvor macht sich daher da« Bedürfnis geltend, daß auch für genügend« Z«r-streuung d«r Gäste oorgesorgt wird und m.l besondern Anerkennung muß vermerkt werden, dap Ausweis über die im städt. Schlachthause in der Woche vo« 9 bi« 15. Juli 1906 voraenom««nen Schlachtungen, sowie die Menae und Gattung de« eingeführten Fleische«. Name Schl«d>»n«n> fca». riimrfiUtt«« Finlch In flatqtii ©tiltftn eingeführtes Fleisch in Kiloqra«« | 1 ■ T E SS c S a CK j des Fleischer« | g 3 X «9 oc c c i I c 1 tf> £ •e Ü) P <35 £ 031 I L 1 3j .5 00 1 1 <0 c T ° 1 . 1 »x> 3 S5 X £ X S •e U) *5" <0 4; £ co Bau«ann ii Bukschek Jakob Gajschek Anton Grenka Johann Habian - L — — t 1 — — — — — — — 10* — — — — — — Janjek Martin Karloschek Martin Kossär Ludwig - 1 1 — 13 1 — — — — — — — — — — — — — — LeSloschek Jakob - 6 1 Payer Samuel - -- 3 Planinz Franz - 2 — — 2 2 l — — — — — 77% — — — — — — — Plestschak PleterSky Anton Rebeuschek Josef — 7 1 — 2 1 — — — — — — — — — — — — - — Sellak Franz Eeutfchnig Anton — 6 Skoberne Georg — S Steizer Umek Rudolf - — — i 1 1 Vollgruber Franz Woj«k - I 2 2 1 — — — — — — — — — — — — — — Gastwirte Private I 1 Seite 6 Nummer 58 Dflrkopp-Fahrräder sind allen voran! Nor neueste Modelle 1006 in bester nnd feinster Ausführung zu billigsten Preisen bei mos Hoppe & Urch Miitt-, Mi i MkW« Cilli kMWüli IZ. die rührige Direktion in ihren Veranstaltungen »in Hauptaugenmerk der Kunst zugewendet hat. So fanden denn, nebst der musikalischen Hau«mann«» kost für die da« Kurorchester besten« sorgt, bereit« eine Anzahl Sonderkonzerte statt, die von Seiten der Kurgefellschasl durch stet« zahlreichen Besuch »nd lebhaften Beifall ihre volle Würdigung erhielten. Den bedeutendsten künstlerischen Erfolg aber hatte da« Koazen eine« jugendlichen, den Kinderschuhen noch nicht entwachsenen Geigenvirtuosen nomen« Paul Kauttmann in Gemeinschaft der Grazer Konzertsängerin Fräulein Hanna Rauscher, da« am 16. Juli d. I. im Kursalon stattfand. Der kleine Wundergeiger spielt» Kompositionen von Antoniotti, Paganiui, Beriot und Häu«ler und wußt» den auf» merksamsten Zuhörer vollend« zu überzeugen, daß technische Schwierigkeiten für ihn nicht bestehen, so daß sein Beiname „Der kleine Pagautni" ein mit Recht geführter Titel, nicht aber e,ne leere Reklame sei. In Fräulein Hanna Rauscher lernte man eine feine empfindende Künstlerin kennen, deren Stimme man die beste Schulung nachrühmen muß. Sie entzück!« die Zuhörer mit den Liedern: Schuhen „Der Neugierige". Weigmann .Sehnsucht", Li«zi .Ich lieb« dich" und Gounod „Ständchen", ferner fang sie die „Rofenarie" au« Figaro« Hochzeit, »nd die Austrit««arie der Rosine und dem .Barbier v. Sevilla*, und mußt« sich noch zu einigen kleinen Beigaben entschli«ß«n. Am Flügel saß Herr Kapellmeister Franz Stahl und begleitet« die Vortrag«nummern mit fachmännischen, künstleri-schem Verständniss«. Hoffentlich ist der R«ig«n d«r Elite-Konzerie in Rohitsch-Sauerbrunn noch lange nicht erschöpft und finden wir noch öfter Gelegen» heil deren Vorzüge an dieser Stelle würdigen zu können. R. M. Vermischtes. Aranen *(s Soldaten. Au« Peter«burg wird mitgeteilt: Zeder rechtgläubige Russe, Mann oder Kran, besucht am Sam«»ag die Badstuben, deren e« natürlich in jeder Stadt eine groß» An» zahl gibt. In riner der besseren Badstuben Peter«-d»rgs für Franen drangen neulich zwei anfchei» nend wetterharte Soldaten ein, der »ine ein Unter» offizier mit dem Georg«band für Tapferkeit. Man kann sich liicht da« Kreischen der Fiauen vor-stellen, al« die beiden Soldaten sich im öffentlichen Bassin zu entkleiden begannen. Die Wärterinnen überschütteten sie mit einer Flut von Echimpsreden «nd drohten sofort nach der Polizei zu schicken. „Unnütze Mühe." bemerkte der ältere Soldat, und sich die Beinkleider abstreife«», bat er di» anwe» senden Frauen, sich davon zu überzeugen, daß auch sie Frauen seien i Sie wurden nacy dem B^d im Triumph von ihren stolzen Gtschl»cht«g»nossinntn »ach Haus» begleitet. $i» neues amerikanisches Zluterseeöoot nach dem System Lake, das größte bis jetzt gebaute seiner Art, ist nach dem „Prometheus" vor kurzem auf der Werst der Newport-NewS-Company vom Stapel gelaufen. DaS Fahrzeug, von dem behauptet wird, daß «S imstande fein wird, mit eigener Kraft d«n Ozean zu durchqueren (?), ist als Tauchboot konstruiert. Seine Besatzung ist auf zwei Offiziere und acht Mann berechnet. Die Armierung besteht aus drei Torpedo-AuSstoßrohren, für welche sechs neue große Torpedo« vorgesehen sind. Zur Beobachtung während der Oberflächenfahrt ist ein großer, hoher Kommandoturm sowie ein geräumiger, wasserdichter Ausbau vorhanden, welche beide gleichzeitig zur Er-höhung der See- und Schwimmfähigkeit des Fahrzeuges beitragen. Der Brennstoff sür die Gasolin» Maschine ist in dem Aufbau untergebracht, da man diese Unterbringung bei der Explosionsgefahr für sicherer hält. Das Ein- und AuStauchen des Bootes bewirken besondere Seitenflossen; ein Fallkiel von fünf Tonnen Gewicht dient als Sichcrhcil-Zvorrichlung. Wie alle Lakeboote besitzt auch dieses Räder, um sich auf dem Meeresboden bewegen zu können; ebenso besitzt eS Einrichtungen, um unter Wasser Taucher aus- und einzulassen. Einrichtungen, die aber auch nötigenfalls, im Falle der Gefahr, der Mannschaft die Rettung gestatten. Dieser Konstruktion entsprechend denkt man sich auch die Verwendung deS Bootes außer als Angriffswaffe recht mannigfach, fo zum Legen und Entfernen von Minen, zum Zerstören und Reparieren von Kabeln sowie zur Herstellung von Fernsprechverbindungen mit Posten am Lande, wenn das Boot im Vorpostendienste benutzt wird. Das erste nach dem Lake-System hergestellte Unter-seedoot, der „Argonaut", der bei seinem Erscheinen wegen seiner eigentümlichen Konstruktion berechtigtes Aussehen erregte, soll sich mit Erfolg an Wrack- und Bergungsarbeiten beteiligt haben. Nachtrag. Hemeindewahl in Köcher«. Stand der Wahl um dreiviertel 5 Uhr günstig und deutscher Sieg wahrscheinlich. 163 deutsche und deutschfreundliche gegtii 143 pervakische Stimmen. Nachwahl dauert fort. Fächern viertel 6 Ahr uachmitt. teutscher Sieg. Deutsche «« IS Stimme» mehr. Briefkasten der Schriftleitung. Kerr» <&. Sie stoßen sich daran, daß wir da« üvliche .promovier»»" ourch da» deutsch» Wort »ernennen" wiedergeben. Wir v«rweisen Li« i» Dieser Hinsicht aus d«n Sprachforscher Otto Sarrazin, der in seinem rühmlichst bekannten Werk« .Ver» deulschung«-Wörtkrbuch" diesen Ersatz de« Fremd» worte« empfiehlt. FRITZ HASCH. Iiedlmllmz. CILLI. - Radiotherapeutisches Institut. Betiandlunq von Hauttrantheiien sTutertulose und Neu-bildungen der Haut, Haar- und Pilzertrankungen u. s. w.), Catfernung von tt'anflt, Muttermalen, Haaren u. j. w. mir ultravioletten Licht-. Röntgenftrahlen, Kisenlichi, Elektrolyse-c. Dr. H. lloinaid Fukuit für Hast- nnd <>e*rhlrrtiUkrtakk*Jt*a 6tu. Jouituirlif 1*. Wie man stch selbst hilft ist heute kei» Rätsel mehr, man weiß e« bereit« überall, daß FellerS Pstanzen-Essenzen-Fluib mit der Mark« »Elsa» Fhiid' in Dtn meisten Erkcankung«sällen großartig wirkt. Hat man Kopischmerzen. Krämpse, leidet man an gichtischen und rheumatischen Schmerzen, wird man von Gliederreißen, Seiiensteche«, Hexen» fchuß und ähnlichen Uebeln geplagt, so sind e« einige Einreibungen mit Feller'« Fluid, welche rasche und sichere Hilse bieten. 12 kleine oder 6 Doppelflaschen diese« vorzüglichen Hau«mittelA versendet um 5 X franko der Erzeuger E. V. Feller in Stnbica, Elsaplay Nr. 202 (Kroatien). — BESTEINGERICHTETE ---- BUCHBINDEREI IM HAUSE HERAUSGABE D. VERWALTUNG der DEUTSCHEN WACHT BESTES INSERTiONS-ORGAN FÜR — UNTERSTEIERMARK > M VEREINS-RUCHDRUCKEREI CILLI t Ratbausgasse 5 CELEJH s CILLI Rathausgasse 5 SPEISEN- und GETRÄNKE-TARIFE, KELLNERRECHNUNGEN, MENUKARTEN, ETIKETTEN, * PREISKÜRANTE, FAKTUREN, RRIEFPAPIERE, STATUTEN, JAHRESBERICHTE, LIEDERTEXTE, TABELLEN, TRAUUNGSKARTEN ANSCHLAGZETTELN, KASSABÜCHER, WERKE, BROSCHÜREN, EINLADUNGEN. STERBEPARTE, ZEITSCHRIFTEN, FACHBLÄTTER, KATALOGE, KUVERTSAUFDRÜCKE. ZIRKULARE, DIPLOME, MEMORANDEN. PREISLISTEN 4 M Velehrendes» Unterhaltendes» Heiteres etc. Gehisncht nach Tränen. Bon Ilse Berg. Der Frühling kam mit feinet Pracht Mich hat er um mein Glück gebracht Wie gerne möcht' ich weinen l Und pflegen meinen bittern Schmerz, Der wühlet tief «ir in dem Hei» Doch ich muß ruhig scheinenl Der Sommer kommt, mir blüht er nicht, Bor Summer mir da« Herz saft bricht Wenn ich nur könnt« weinen I So recht au» tiesslem Herzensgrunds Ich glaub', dann würde ich gesund Und wieder ruhig scheinen! I.» Album. Der Kamps mit äußeren Schwierigkeiten pellt das gesunde Gleichgewicht der Seele am schnellsten wieder her. » Ich suhr in alle Land« au» Und srug: Wo wohnt der Frieden? Ich suhr durch« weite Erdenhau« Im Sonnenglanj und Winterbrau« Und sand ihn nirgend« hienieden. » Der Zag eine« massigen Mensche» ist nicht« andere«, al« «ine schlaflose Nacht O Hoffnung ist di.' MonalSrose, Deren Knospe viel verspricht, Doch die kurze, dauerlos» Jlatterblüte hält e« nicht. Aber, bah dich nicht gereue Monat«roseulebm«laus! Hoffnung I geh» doch eine neu« Knospe jeden Monat aus. » Wenn alle Laster im Menichen verallen, dann blühet allein noch der Geiz. Wenn sich der Lehrer selbst und seine Pflicht vergiß». Sein strengster Slichter unbedingt sein Zögling ist. • Villen Freund sür neuen wandeln Hecht sür Früchte Blumen handeln. « Alle« schmeckt bester nach dem Entbehren. Toll man im Sommer gestärkte Wäsche trafen? Ma? Rudner, der Berliner Professor sür Hygiene, der sich seit einiger Zeit mit der hygienischen Be-deuhmg der Kleidung und der Belleidung»-stoffe beschäftigt, hat auch die Bedeutung de« Stärken« der Wäsche untersucht. Er stellte dabei seft, daß die Stärke ein starke« Hindeini« sür die Wärmeabgabe bildet, und »war merkwürdigerweise ein um so stärkere« und mehr in» Gewicht sallende«. je höher die Außentemperatur ist. Hier-nach ist also da« Stärken der Leibwäsche eigentlich eine recht unpraktische Einrich-tung. Denn im Winter, wo wir un« alle Mühe geben, die Wärme festzuhalten, ist wegen der niedrige» Außentemperatur der Wärmeschuh der Stärke nur gering, im Sommer dagegen, wenn wir un» bemühen un» «ach Möglichkeit abzukühlen, hält die gestärkte Wäsche die Wärm« energisch im Körper zurück. Nun ist e« ja richtig, daß bei steigender Temperatur der Schweiß die Stärke auflöst; aber auch noch im aus-gelösten Austande macht sich die Stärke in der Wäsche unangenehm bemerllich. Denn auch in diesem Zustande verklebt sie di« Poren der Leinwand und erschwert auf diese Weise die Zusuhr trockener Lust zu unlerer Haut, und gerade diese Zusuhr wtik» ja bekanntlich so erfrischend. Also aus alle Fälle erscheint da» Ställen der Leib äsche wenig hygienisch. Praktische« Futter für Herren« und Knadenstrohhüte. Die flachen runden Strohhüte erfreuen sich ihrer Kleid-samkeit und Leichtigkeit wegen räch wie vor großer Beliebtheit bei Herren und Knaben, nur bei windigem Wetter, bei Bergbesteigungen und bei dem »usenthält an der See erweisen sie sich nicht al« praktisch. Wegen diesen Uebelstand gibt e« ein sehr einfache« Mittel i» Gestalt eine« Zutterstreisen« au« weißem, rechi wolligem Flanell, der an Stelle der Schweißleder dem Hute eingesagt wird. Diese» Hutsutler bewirkt einen außerordentlich testen Sitz de« Hute», ist nebe» bei äußerst angenehm beim Tragen, indem e» den Schweiß gut aufsaugt und ein durchaus nicht erhitzende«, sonder» im Gegenteil kühlendes Gefühl für Stirn und Schläfen verursacht. virtllKUNg »»n Ungeziefer in Blumentöpfen. Zu diesem Z»»eck empfiehlt sich «ine ungefähr »0-30 Grad warme Abkochung von Quassia oder Wermut und gestoßenen Roßkastanien, welche aus die trockene Erde gegossen wtrd. In wenigen Minuten kriechen sämt-liche Würmer an die Oberfläche. Fliegenschmutz von einem »er-goldeten Spiegelrahmen zu ent-fernen. E» heiß» hier vorsichtig arbeiten, sonst reibt man die leichte Blattvergoldung zugleich mit dem Schmutz herunter. Man mischt 10 Teile Salmiakgeist mit 40 Zeilen Seisenspmtu»! gut schütteln! Ein reine« Wollläppchen wird dann in der Flüssig» keit getränkt und damit behutsam gerieben. In der Speisekammer und im Keller pflegt sich zuweilen allerlei Ungeziefer einzustellen, dessen Berührung mit den Lßwaren höchst unerwünscht ist. Die Speise-kammern werden gern von Ameisen auf-gesucht. Zum Bertreiben derselben mischt man Honig oder Sirup mit etwa« Sauerteig oder Hese und stellt die» in kleinen Schälchen aus. Die Ameisen, w.-iche begierig davon naschen, werden dadurch gelötet, indem durch die Hefe und den Zucker im Magen der Tierchen Gärung nd eine starke Zcllenwucherung stattfinde», daß sie daran sterben. Da? im Keiler austretende Ungeziefer ist gewöhnlich anderer Art. e« deutet fast immer daraus hin. daß der Keller zu feucht ist. Um gründlich abzu> helfen, sollte derselbe, wenn möglich, drainiert werden. Dadurch würde auch die Wohnung viel gesünder. Andere Mittel helfen nur teilweise. »e te» Bubi. Di« „Münch. N. N." erzählen: In einer Familie ist ein freudige» Sreigni« zu erwarten. Da srag! Papa seinen fünfjährigen Sohn: „Nun Bubi, wa« würdest du denn lieber haben, ein Brüderchen oder ein Schwesterlein? — Bubi überlegt einige Augenblicke und meint dann: »Wenn Mama nicht» dagegen ha». wäre mir am liebsten ein GaiSbock!" «lttck tm Unglück. Abgestarzter Tourist: ,Na jetzt hab' i paar Stunden a !>tuah'. mei «He braucht mindesten» vier Stunden, bi« sie da herunterkommt." Von der Schmiere. Darsteller: »In dem armseligen Kostüm tann ich doch nicht al« König austreienl" — Direktor: ,Da« geht schon . . flechten Sie einsach in dem großen Monologe ein, daß Ihre Unter-»anen mit den Steuern arg im Sttick stände wären." MM. »lätter zur Unterhaltung und Srlrhrung für Haus und Faniilit. S,„»tag,»,ttage der „Veut scheu Wacht" in gift. Vr. 29 .Die 6flbmarf erscheint jeden Sonntag al« unmtaellliche Beilage sür die der .Teutschen Wacht». — Einzeln ist „Die Siidmart" n ch, käuflich 190« Das rote Kenster. Roman von Fr. M. White. (Fottf-tzung.) Merritt sah sie sprachlos vor Bewunderung an. Er hatte wohl schon von den höheren Verbrechern ge-lesen, aber persönlich vorgekommen war ihm noch keiner. Er blickte Chris noch immer mit offenem Munde an. alS plötzlich zwei Männer austauchte», die die Allee eullang geschrillen kamen. Sie gingen beide in bürgerlicher Kleidung, aber man sah es ihnen an, daß sie zur Polizei gehörten. .Hol's der Teufel. daS sind Greifer," brummte Merritt mit leichenblassem Gesicht, .das sieht ein Blinder. Sie Haben's auf mich abgesehen, sie kommen hierher. Um mich ist's geschehen." .Das kann sein." versetzte Chris mit spöttischer Miene. .Sie sehen anch a»S wie ein Schuldiger." Merritt meinte, das iväre nur die erste Auf-regnng. die würde bald vorübergehen. Und es »var keine leere Rederei, denn er ivar vollständig kalt und ruhig. alS die Polizisten erschienen und ihn beim Namen nanitten. .Das bin ich,' saate Merritt. „was gibt'S?" Einer von den Beamten erklärte sich nun deut licher. Er hätte keinen Berhaftsbesehl, meinte, er müsse Mr. Merritt aber doch bitten, ihn nach Moreton Wells zu begleiten. Ein Diamantstern, über dessen Ursprung man sich noch nicht ganz klar war, und den ein ge wisser IameS Merritt versetzt hatte, war der Polizei eingelieferl worden. »Ganz recht.' sagte Merritt scheinbar heiter, .ich habe ihn sür diese junge Dame hier versetzt — Miß Lee. Natürlich ist es nicht ihr Eigentum, denn . . Die Beamten liejiiii sich dadurch nicht verblüffen. Der Ste«n war von Merritt versetzt worden, wie er zngab, aber die Eigentümerin des Sternes hatte den Schmuck in London unter verdächtigen Umständen verloren, in die Miti Lee verwickelt war. Augenblicklich hatte die Polizei keinen Auftrag, Miß Lee zu verhaften, das würde später kommen. »Ich fürchte, daß hier doch ein Mißverständnis vorliegt,' sagte Chris. .Gestatten Sie mir, die Sache zu erklären. Mr. Merritt, wolle, Sie einen Augenblick bei Seite treten, ich habe von Privatangelegenheiten zu sprechen? Danke. — Nun, Sir. ich bin gern ber«tt, »«zugeben, daß der verpfändete Schmuck nicht mir ge-hört, sonder» Miß Qenson, die ich in London kennen leinte. Ich nahm den Stern aus Berfehen — wenn Sie auch lächeln — ich habe einen sehr ähnlichen. Hätte Nttß Henson ihr« Juwelen sorgfältig nachgesehen, so hätte sie gefunden, daß sie meinen Stern besitzt, und ich ihren. Ich hörte von der Sache nur durch Zu-jall und ttlt«raph,erte an Miß Henson, sie sollte ein- mal ordentlich unter ihren Juwelen nachsehen. Sie besitzt einen großen Posten und kann meinen Stern leicht übersehen haben. Doch hier kommt ein Tel«-graphenbote. Wollen Sie ihm die Depesche abnehmen und laut lesen? Sie werden finden, sie ist an mich adressiert." Es war in der Tat so. DaS Telegramm war mit Enid Henson unterzeichnet, der Inhalt lautete: .Die Absenderin bedanre lebhaft dir Unannehmlichkeiten, die sie veranlaßt, doch sie hätte Miß Lees Stern bei ihren Juivelen gesunden. Sie hätte das anch sofort an die Polizei in Moreton Wells telegraphiert, man möchte nicht weitergehen." .Sieht wie ein Mißverständnis auS." murmelte der Beamte. »Aber wenn wir dies Telegramm erhalten .. »Es dürste jetzt schon aus der Polizeiwache sein," unterbrach Chris, .kommen Sir ins Schloß, und er-kündigen Sie sich telephonisch." Eine kurze Anfrage durchs Telephon, und der Polizist kam mit verdutzter Miene nnd etwas höfleri-schein Wesen mit dein Bemerken zurück, er wolle sich sofort verabschiede», da der Fall erledigt war. .ES ist alles jetzt in Ordnung," sagte er, „entschul-digen Sie, daß wir Sie gestört haben. Miß." Die Polizisten gingen mit der Miene von Leuten, die lebhaft bedauern, daß man st« zufriedengestellt hat. Merritt trat mit fast kriechend«? Bewunderung näher. Er wußte nicht, wie die Sache abgelaufen, aber Chris hatte die Polizei „hineingelegt". Schlauheit und Pfiffig, keit dieser Art erregten seine höchste Bewunderung. »nd fast fehlten ihn, die Worte. „Der Kuckuck soll mich holen." rief er. „hat man je so ,vas gesehen? Ia, so kaltblütig, wie Sie sich benommen haben, und dabei immer de» Mund auf dem richtigen Fleck. Und wir werden auch weiter leine Un-annehmlichkeiten wegen deS Scheines haben?" „Den Pfandschein werden Sie mir einhändigen," lächelte Chris, „damit ist die Sache erledigt. Wen» Sie aber falsche? Spiel mit mir treiben sollten, dann würde eS Ihnen schlunm ergehen. Lassen Sie mir Ihren Beistand angedeihen, und Sie sollen es nicht zu bereuet» haben." MerrittS Herz war gewonnen, sein Stolz gerührt. „Ich Sie hinteraehen?" rief er heiser, „nach dem, wa« Sie getan? Sagen Sie nur ein Wort, geben Sie dem alten Jim Merritt ,mr einen Wink, und es soll ihm um Ihren hübsche» Augen willen nicht auf einen Totschlag anloiumeu. .. Heu» ha^cn wir beide gutc Arbeit geliefert." Das dacht« Chris auch. 3 40. Kapitel. Eine nützliche Entdeckung. David Steel war über das Verschwinden de« ver-wundeten van Sneck ärgerlicher und verblüfft al« er zugeben wollte. Er hatte das unbehagliche Gefühl, daß der sichtbare Feind ihn wieder einmal stiach matt gesetzt hatte. Nnd er hatte auf diesen seltsame», ungeladenen Gast so viele Hoffnungen ausgebaut. Wen» der Mann sprach, so konnte er die Wahrheit sagen. Und beide. Croß und Bell, hatten erklärt, er würde nicht sterben. David fand Croß tn einer der seinen ähnlichen Stimmung. Erst spät nachmittags war es herausge-kommen, daß van Sneck verschwunden war und un-glücklicher Weise wußte David nicht, wo er Bell in diesem Augenblick findeil konnte. Croß hatte nur sehr wenig zu sagen. „Ein sehr unangenehmer Zufall." bemerkte er, „aber wiffen Sie. solche Dinge passieren. Wir waren letzthin sehr beschäftigt, und unsere Wachsamkeit hat in-folgedeffen nachgelaffeu. Ja. man kann nicht auf alles aufpaffen, aber sicherlich wird er wieder gefunden werden." „Meinen Sie nicht?" sragte David, „daß irgend jemand, der des Mannes Vergangenheit kannte —" „Nein, das glaube ich nicht." unterbrach Croß, „das erscheint mir unmöglich. Der Mann hatte etwa» auf dem Gewissen, und was das rein Körperliche anbetraf, so halte er sich soweit erholt, daß er wieder ganz kräftig war. In seinem gestörten Zustande ist er aufgestanden, hat sich angezogen und i,t fortgegangen Er scheint schon seit Tagen jemand oder etwas gesucht zu haben, und wir sind überzeugt, wir werden ihn bald ivieder bekommen." Mit diesem armseligen Trost kehrte David nach Hause zurück. Er war unruhig und verlangte nach menschlicher Gesellschaft. Er empfand es sogar als eine Art SMnkuii^ daß seine Mutter gerade um diese Zeit R: ein paar Tage zu einer alten Freundin gereist war. istreß Steel wußte tatsächlich nichts von den Sorgen ihres Sohn». Darum sah Steel mit aufrichtigem Ver-gnügen Ruth Gates, die im Wohnzimmer auf ihn wartete, als er am nächsten Nachmittag von seinem Spaziergange nach Lause kam. Man hatte in der Zwischenzeit noch nichts von van Sneck gehört, aber in-folge der telephonifchen Besprechung mit ChriS in der vorigen Nacht hatte er sich mit Bell verständigen können, der auch unverzüglich eintras. Ein Schimmer flüchtigen Vergnügens schoß in Ruths Augen auf, und ein tiefes Rot färbte ihre Wangen. »Finden Sie nicht, daß das eigentlich sehr kühn von mir ist?" sragte sie. »Ich bin auf jeden Fall kein großer Bohemien," lachte Steel, indem er liebevoll in die scheuen Augei» blickte. .Und ich bin überglücklich, daß Sie noch an mich denken. Ich Ivünschte, meine Mutter wäre zu Hans. Oder nein, denn jetzt habe ich Sie ja für mich allein.» „David . . . Wissen Sie, daß ich eine große Entdeckung gemacht zu haben glaube?" »Wirklich, Sie kleines Mädchen, was haben Sie denn gefunden?" »Nun, Sie muffen mir etwas sagen, bevor ich weiter spreche David. Sie find ein genauer Kenner der menschlichen Natur. Komnit es vor, daß Leute von phänomenaler Verschlagenheit wahrhaft törichte Irr-tümer begehen, laffen sich selbst die größten Verbrecher zu solchen Berfehen hinreißen?* »Mein liebes Kind, wenn das nicht der Fall wäre. Sitte die Polizei sehr wenig Chancen. Ich habe »um eispiel entdeckt, wie sich unsere Feinde in den Besitz des Schreibpapier» gesetzt haben, »aß van Sneck hier gestohlen hat. Sie schickten einen Boten nach dem Geschäft von Tarier in der (Fast Street, weil fie wußten, daß ich von dort alles bezieh«, und bestellten ein viertel RieS Couvert« und Papier. Diese Ware sollte sofort an eine Adreffe in East Grinstead gesandt werden Das war sehr schlau und verschmitzt, aber jetzt kommt die Dummheit. Die Leute vergaßen nämlich in der Eile des Gefechts, sich nach dem Preise zu er-kundigen, so daß mir das Papier aus meine letzte Vierteljahrsrechnung geschrieben wurde. Ich versichere Sie, die glänzendsten Verbrecher begehen oft di» un> glaublichste Torheit.' Ruth blickte erleichtert auf. Ihre hübschen Züge überflog ein Lächeln. »Dann glaube ich. hat Reginald Henson auch eine Dummheit begangen," sagte sie. »ich glaube, ich habe das Geheimnis der Zigarrentasche gelöst, — ich meine, daS Geheimnis der von mir gekauften.» »Die sich in eine bei Walen gekaufte verwandrite? Aber Lockhart behauptet doch, unsere Tasche hätte tat-sächlich ein Amerikaner gekaust.» Ia. ich weiß, und ich bin überzeugt, der Besitzer meinte das auch wirklich so Aber ich glaub», ich kann die Sache erklären.» Jetzt war David an der Reih«, sie verwundert anzusehen. „Wirtlich?* rief er. «Das wäre ja wunderbar, ivenn Sie dazu imstande wären, dem, gerade das gehört zu den verblüffendsten Rätseln der ganze« Geschichte. Wenn wir nur den Nummern der Banknoten auf die Spur kommen könnten? ich glaube, die sind ebenso wie die Tasche vertauscht worden." „Nein, das sind sie nicht," rief Ruth. „Ich habe mich vergewissert^ daß die Tasche von Henson vertauscht worden ist, wie Sie und ich das bereits herausbekommen hatten. Aber Henson nahm nicht die Bertauschung zu der Zeit vor, zu der sie unserer Meinung nach erfolgt war." „Also nicht, als Sie das Päckchen auf dem Tische liegen ließen?" „Nein, wenigstens glaube ich das »licht. Wahr-scheinlich hat ihm die andere Tasche van Sneck besorgt. Vielleicht hatte er sich auch nur überzeugen wollen, waS ich eigentlich gekauft hatte DaS genügte für seinen Z»veck. Natürlich muß er unseren Plan eittdecki haben. Nachdem ich meine Zigarrentasche auf Ihre Schwell« gelegt, verwechselte sie schnell jemand mit der von Walen ekausten. Trotzdem bin ich überzeugt, daß Sie genau ieselven Noten bekommen haben, die wir in die Origi-nallasche steckten." „Das mag sein," sagte David nachdenklich, „aber das erklärt nicht die Tatsache, daß Lockhart Ihre Tasche einem im Metropolhotel wohnenden Amerikaner verkaust hatte." „Ich glaub«, ich kann auch daS erklären Mein Onkel kam heute plötzlich von London. Er »vollte schnell gewisse Papiere haben, die in einem Schrank« in Nr. 21» eingeschlossen waren, der speziell der Obhnt des Mr. tzenson anvertraut war. Mein Onkel erbrach die Schnb-lade und nahm die Papiere heraus. Außer diesen Dokumenten enthielt die Schublade »in Päckchen, in einein von Lockharts dicken LeineneouvertS. wir man sie zu eingeschriebenen Briefen benutzt. Mein Onkel hatte wenig Zeit; er mußte noch abends nach London zurück. Da die Schublade erbrochen war, und das Couvert jedenfalls Wertsachen enthielt, so sollte ich es in meine Obhut nehmen. Ich muß Ihnen nun sofort eingestehen, daß ich das Couvert erbrach. Ich hätte das nicht getan, hätte nicht aus der Klappe Lockharts Namc geftanoeu. I» einem kleinen Kästchen fand ich ein Diamantarmband, das ich hier in meiner Tasche habe, zusammen mit einer quittierten Rechnung über siebzig Pfund." 3 „Wa»?" rief David, »Sie wollen doch nicht etwa sagen?" „Jawohl, die Quittung war aus m»inen Namen ausgestellt, und »S war ein« höflich« Bemerknng hinzu-gefügt, Herr Lockhart hätte die Tasche gegen das Diamautenarmband umgetauscht uud hoffe, Miß Nnth GateS würde mit dem Artikel zufrieden sein " David war zu erstaunt, um für den Augenblick etwas zu sagen. T«r Knäuel war »och zu verwickelt, alS daß man ihn sofort hätte entwirren können. Trotzdem fah «r d«n Weg jetzt klar vor stch. „Unter gewöhnlichen Umständen erscheint die Per-wcchselung unmöglich," sagte er, „besonders, ivenn man berücksichtigt. daß die Vertausch»,ilg nicht ohne die beiden Taschen hätte bewerkstelligt iverden können. — Aber ich hatte ganz vergessen, wie leicht die Taschen vertauscht wurden. Aber jetzt habe ich's . . . wie ist das Datum diefeS Briefes?" Ruth entfaltete «in Dokument, daß fi« ihrer Börse entnommen. .Der Tag nach Ihrem große» Abenteuer, wie Sie es nennen.» sagte sie. .Henson oder sonst jemand brachte die richtige Tasche, »nein« Tasche — zurück zu Lockhart und tauschte sie in meinem Namen um. Ich hatte vorher d»eseS Armband bewundert und man hatte es mir verkaufen wollen. Lieber Freund, sehen sie denn nicht, daß das alles zn dem Komplott gehört, Sie tiefer und tiefer zu verstricken? Man »vollte u»s zum Sprechen bringen, um Sie zu retten. Es sind wenigstens fünheyu Kominis bei Lockhart. Natürlich konnte der Verkauf der Zigarreutasche an den Amerikaner bewiesen werden, während gleichzeitig der Zwischenfall mit dem Umtausch vergessen »vurde. Als Sie sich nun bei Lock-hart erkundigte»», — »vas Henson übrigens ganz genau wußte, — da erzählte man Ihnen nur die Geichichte von dem Verkauf an den Amerikaner. Verlassen Sie sich dara»»f, dieser Amerikaner war Henson selbst oder jemand in seinem Solde. David, dieser Mann ist zn verschlagen, zu verschmitzt.» David nickte nachdenklich. .Da läßt sich nur eins tun,» sagte er, .wir müsse» zu Lockhart gehen und ein paar fragen stellen. Mit diesem Diamantenarmband »nd diesem Brief iverden Sie das Gedächtnis der Leute wieder auffrischen. Wollen Sie etwas Tee zu sich nehmen?» „Ich bin zu erregt,» lackte Ruth, .ich könnte jetzt »»ichts essen, noch trinken. David, »vas haben Sie für ein reizendes Heim!" „Ich freue mich, daß es Ihnen gefällt.» versetzte David mit glücklichem Lächeln.-- Bei Lockhart empfing man die Kimden in der gewohnten. höflichen Weise. Die Kommis erklärten, sie bedauerte», aber sie erinnerten stch an den Umtausch, von den» die Dame spräche, absolut nicht. Der Verkauf des Armbands wäre klar, denn er war in den Büchern vermerkt, und ebenso der Verlaus einer nietall,>en Zigarrentasche an einen im Metropolhotel »volmeuden Gentleman auS Amerika Wenn die Dame meinte, sie dätte die Zigarrentasche gekaust, so ... . Der höfliche Kommis lächelte ungläubig. Bei der Vorlegung des Briefes wechselte allerdings das Bild. Man m schelte von einem Ladentisch zum andern, und plötzlich tauchte ein anderer Verkäufer auf. Er bedauerte lebhaft, daß ei» Jrrtinn statt-gesunde», aber er erinnerte sich jetzt an den Fall ganz genau. ES war am Tage, bevor er seine gewöhnliche monatlich« Reise nach Paris unter,iommen um die dortige Filiale zn inspizieren. Die Dame hätte aller-dings die Zigarrentasche gekaust, doch bevor der Ein-kauf vom Lager zur Post gegeben werden konnte, hätte sie «in«n Herrn geschickt, der die Tasche gegen «in vorh«r bewundertes Armband umtauschen sollte. Der §pr«dj«r war b«im Verkauf und bei den» Umtausch zugegen, »vährend des letzteren »vartete seine Droschke aus ihn auf der Strafe. .Hoffentlich ist dabei »ichtS Unrechtes passiert?» fragte er ängstlich. „Durchaus nicht," versetzte Ruth hastig. „Die ganze Sache ist nur eine Art Komödie, hinter die ich gern kommen möchte. Jemand aus meiner Familie hat sich einen Scherz gemacht. Und wer hat den Umtausch vor« genommen?» .Mr. Gates, meine Gnädige, ei» großer Herr... .Das genügt, ich danke Ihnen," sagte Ruth. „Ent-schuldigen Sie, wenn ich wegen einer solchen Kleinigkeit gestört." Die Kouunis versicherten der Danie, von Störung könne gar keine Rede sein, der eine der Herren be» gleitete die Besucher hinaus, erklärte, es »väre ein reizender Nachmittag, eine Tatsache, gegen die sich nicht? einwende» ließ. „Sie sehe»», »vie Ihre Nachsorschu»gr» durch diesen meine» Fund vollständig auf den Kopf gestellt worden sind," sagte Nnth, als die beiden durch die North Street giugeii. „Wir werden finden, daß der An,erikaner aus dein Metropolhotel uud Reginald Henso»» ein u»»d die-selbe Person sind. „Und Sie ineinen, er hätte den Umtausch bei Lock-hart veranlaßt?" „Ich bi» meiner Sache vollständig gewiß," erividerte Ruth, „nnd Sie werden später finden, daß er bei dein Kauf .bei Wale» ebenso seine Hand im Spiel gehabt hat. Gehe» Sie z» Marley und veranlassen Sie ihn, sich zu erkundigen, ob Walen noch etwas über die Zigarre,»tasche weiß, und ob er die Tasche nicht im Preise herabgesetzt hat." David beschloß, das nnverzüglich zu tun, doch Marley war ausgegangen, aber er hinterließ ihm einen Brief, er möchte ihn doch später anklingeln. Äteel saß noch beim Essen, als das Telephon ertönte: eS war Marley. „Sind Sie dort? Ja, ich habe Walen gesprochen. Ihre Vennulung war ganz richtig, der Kunde hat eine Zigarrentasche, ähnlich der bei Lockhart gesehen, sie war un» mir zu teuer. Walen hatte infolgedessen vom Preise etwas abgelassen. Nein, er hat den Kunden nicht »vieder gesehen. So etwas passiert den Kaufleuten häufig. Ja, Wale» denkt, daß er den Mann wieder erkennen wird. Sonst „ichts für heute? Gute Nacht, Sir." 41. Kapitel. Eine heikle Aufgabe. Steel las gewöhnlich bis elf Uhr abei»dS, saß dann noch ein paar Stunden auf und entwarf die Arbeit deS nächsten Tages. Heute konnte er nur ruhelos in seii»e>» Salon auf- und abwandern; er riß hier n»»d da ein welkes Blatt von den Pflanzen und fragte stch. wie die ganze Geschichte »vohl a«Slausen »viirde. Mit einer gewissen Erleichterung hörte er gegen elf Uhr die Wohmingsglocke anschlage». Es besuchte ihn jemand, und in seiner augenblicklichen Verfassung fragte er uicht viel danach, wer das wohl sein mochte. Dock mit «mein Gefühl aufrichtigen Vergnügens trat er in sein Arbeitszimmer, als Hatherly Bell gemeldet wurde. „Mein lieber Freund, ich freue mich herzlich. Sie zu sehen." rief er. ..fetzen Sie sich hier in den großen Sessel. Nun nehmen «,e sich eine Zigarre, machen sich einen Svda-Whisky zurecht, mit ei»»em Wort, machen Tie sich's beanem." Stummcr 58 4ff»tr 7 Aeret» Skö»arl Hr«j Ausweis üb»r er» baltrnc Spenden und gegebene llntcrftiigunpen und Darleih'n in bei Zeit vom 5. Juli bi» 18. Juli 1906. Spenden litten ein: „Noblesse obiLe 4 K ; Siadtgemeinde Graz 400 K; Sammlungen beim Frühschoppen bet otad. «»rschenschasien „Ale-mania^, .Arminia", »Frantonia- und .Marcho-TtUtonia* in Graz 47 X bO k; Finderlobn in der Ävleravoideke in Graz 10 X; O -G. Mürz. juschlag (Sonnw'ndseier-Ertrop) 62 X 7! 1>; O.-G. Oberrose"lal (Rosegg) Sonnwendseier-Eitraa 74 K 61 h ; Ertrag der von der Männer- und Frauenorttgrpppe Klapensurt gemeinsam veran-Haltrtrn Sonnwendfeier 1300 K; F.-O.-G. Trieft 143 K; O.-G. Murau (Sonnwendseier-Erti aa 100 K; Sammlunr b i Mail >u Trosaich 2 K 40 h; Ldols Gufsenbiiuer in F>ondors (Drei Anteilscheine der Siivrnärk. Volktbank inmi Zinsen) 107 K 20 b; O.-G. Waidhosen a. d. ?1ddS 15 X; 0.-G. Pottjchach (Sonnwenbseier'Ertrag) 29 X; Sammlung am vezirkSs-uerwehrtag in Hl -G-ift bei Pölischach 51 K; O.-G. Filrstenfelb ^Sonn» ivenbfeierErtrap) SO K 4 h; O.-G. Donawitz (Sommetfeft in Ei. Pner-Freyenfiei») 642 K 4 d ; M.-O.-G. Cilli (Dr. Karl Fuch» in Wie») l X und (Finderlohv) 2 ii; O.-G. Hall (Eüdmarksest) 1000 X; Sammlung bei zw«r Äu»flügen d>« Deutschen und Oeperreichischeu Alpenvei eines, Sektion Hall 6 K 60 h; .Weite" 14 K; deutsche Maturanten bet Marburg« t. t. Stuai«-Ober« gyrnnastum» 41 K; O.-G. Roditsch (Sonnwend» siter-Krirag) 70 X; Siabtaemeinbe Freiburg im Br»i»gau 100 Matt-=117 K 54 h. Gründer: Rudolf Heine in Wmdischgaisten 5" X; Diutscher Mittelschülerbund in Wien 50 K; Tasel'unde Z. F. F. E. im jturbause in Mera» 50 K; Tischüesell'chaft »Grüne Eck," in Waiddosen a. o. Hi>Kt 50 X; lischgeiellschasi in Lemner» W in-Xüdl in Waidhosen a. d. Ad0» 50 K; Tarok-gesellschaft „Red na Iteba n>j" in Laibach 50 K; Freiwillige Feuerwehr zu Neumarkt i. St. 50 K; Konservative akad. Verbindung „Arrnmia" in Wien 60 K ; Veroand Alter Herren der akad.-«echn. Verbindung »Eisen- in Wien 50 X. Spenden erhielten: ein Studierender in Gonschee 50 K; ein Besitzer in lln,erstetermaik 50 K; ein Lehrer ebenDort 50 K; ein Beamter edendort 50 K; die Deutsche Sckule in St. E^Ydi 1. W.-B. 10 K; ein Lehrer in Untersteietmark 50 K; drei Besitzer in Kä'Nien je 40 X; ein Gewerbetreibender ebenso« 36 X; ein Lehrer in Gotische 109 X; weiter» wurden an Studien« uuterstützungen 52 X au»bezahlt. Darleihen würben gegeben: einem Besitzer in Untersteiermark 945 X; einem Gewerbetreibenden ebencort 600 X; einer Besitzerin in Unterstem 200 X; einem Besther in Südtirol (zur Errichtung einer deutschen Herberge) 500 X. BESTE ZAHN-CREME erhält die Zähne "rein, weiss, gesu iid Das erste Gebot! •ad haltet Schonet Kuch sahaute ständig Feiten wohlriechenden Pllui»i-Kteenxen-Fluid mit der Mark« KIhh - Fluid, weil seihe# bei g-icbtischen und rheumatischen Schmerzen, Olieder-retnsen, Stechen, Kr*apf«. Hand-, Fdic, Kopf« a. Zahn-Schm^r*en, Rucken-, Sfnen- und Jia*fceUefeni«rsen, ilexennchnäa, Verrenkungen, laflnenxn, Migräne rasch nnd sicher wirkt, Schwach#, Müdigkeit, Knts&adangen, Herzklopfen, Obreusaasen, Augenschwache, Brust- und Gelenk sechste rxen, fieberhafte Zu4linde eto. behebt. 12 klein« oder • UoppeltLaachen kosten franko 5 Kronen, 24 kleine •4er 12 Doppelfiaerhen 8 K 90 h. 48 klein« oder Y4 Itappelflaachen 18 Kronen beim Urxenger E. V. FKLLRK. 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August 1906 im Stadtamte (erstes Zimmer) in den Vormittagsstunden anzumelden ist, wobei gleichzeitig die Jahresauflage von 10 K pro Hund gegen Empfang der für die Zeit vom 1; August 1906 bis 31. Juli 1907 giltigen Hundemarke und einer Quittung zn entrichten ist. Vom 16. August 1. J. an wird jeder ohne Marke herumgehende Hund vom Wasenmeister eingegangen und nach Umständen sogleich vertilgt werden. Jene Hundebesitzer, welche nicht in Cilli wohnen, oder nur Durchreisende, können Fremdenmarken gegen Erlag der Auflagegebühr per 4 K für obige Zeit ebenfalls im Stadtamte beheben. Die Umgebung der Auflage-Entrichtung durch Verheimlichung des Hundebesitzes oder Benützung einer ungiltigen Marke wird außer der Jahresrente mit dem doppelten Erläge derselben als Strafe geahndet. Stadtamt Cilli, am 13. Juli 1906. Der Bürgermeister-Stellvertreter: 12074 Dr. Gregor Jesenko. JOH. JOSEK Ciüi, Hauptplatz 12 Tapezierer Cilli, Hauptplatz 12 empfiehlt sich zu allen in dieses Fach einschlagenden Arbeiten. 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