Pri»mmrratt»us - Preise: FSr Laibach: «a»zjährig . . 8 fl. 4« Ir. HalbjLhrig . . 4 „ 20 . «i-rteljährig . 2 10 . Monatlich . . . _ „ 70 , Mitder Post: *°uzMrig ..... ,2 fl. Halbjährig . . ^ . tz ^ «'erteljiihrig 3 ' 8ür Zustellung inS HauS diertelj. 25 kr., monail. 9 kr. Einzelne Nummern 6 kr. Laibacher «e»»ctt<« Bahnhofgaffe Nr. IS. «rt>editi«»s-» Juserate»-v«rea«: Longreßplatz Nr. 2 (Buch. Handlung von Jg. v. «lein-mayr L Fed. Bamberg.) Anonyme Äittdeilungen werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zurückgesendet. Jnsertion»vrrifer/^ Für die einspaltige PeMM,. L 4 kr, bei wiederholter Eiü: Abg. „Auch die Slaven Oester reiche können nur ihr volles M>ßnaue» und ih>e Mißbilligung drx Thätigkeit des Ministers i>lS»«>.S wärtigen der oiientalischen Potiiik aus prechen. da dieselbe im Widerspruch steht mit dem h sionschen Berufe Oesterreichs, mit den Ges'ommlmtei essen d S Staates und endlich mit den Wünschen und Interessen von mehr als zwei Dritteln der Bevölkerung Von Oesterreich-Ungain." Redner erzählt nun die Entwicklung des Auf standes in der Herzegowina und in Bosnien b>s zum Einlinte Seibiens und Monlenegro's in den «ampf, und tadell die Regierung, daß sie d e im Anfang den Aufständischen wohlwollende Neuralilät " rine den Türken freundliche Haliung veikehrl «r. .Die Insurgenten konnten mit Recht auf die ^ "fische Hilfe hoffen im Hinblick auf die dal-watinische Kaiserre>se und den Empfang der Oris testen aus der Herzegowina du>ch den Kaiser; im v'vblick aus d e historisch n Rkinimscenzen Oester-R rudmvolle Türkenkrieue, und in Umsicht auf die zahiieiche slavische Bevölkerung der Monarchie selbst. Damals hätte Oesterreich zugunsten der christlichen Bevölkerung gegen das verlotterte Turkenihum intervenieren und mit Rußland gemeinschaftlich vorqehen sollen. Das geschah nicht. Oesterreich Hai sich jedoch zum offenen Freunde und Beschützer der Türkei declariert und sich auch an seinen südlichen Grenzen an den Slaven der Türkei neue Feinde geschaffen. Es ist cir eitlcs Beginnen, die Integrität der Türkei aufrecht erhalten zu wollen. Die Türkei muß stürzen, der Türke muß aus Europa hinaus! An unsern südlichen Grenzen werden sich neue christliche Kulturstaaten bilden, mag sich der Graf An-drussy mit Händen und Füßen dagegen wehren ; mag der Kulturträger Dr. Kuranda die Lebensfähigkeit der Türkei noch so emphatisch preisen; mögen auch die Magyaren zu ihrem neuen Heiligen Gül-Baba walifahrien. Der Redner begibt sich sofort auf das bekannte Gebiet, klagt über die Preis gebung der Slaven in Oesterreich an die Deutschen und Magyaren und drückt den Wunsch aus, die Slaven wollen nur als gleichberechtigte Brüder im Hause Oesterreich existieren. Abg. Fanderlik bricht eben auch für das slavische Element die Lanze und verschafft in längerer Rede dem Hause eine Reihe erheiternder Momente. Der Redner fordert Oesterreich auf, Serbien zuhilfe zu eilen; er betont: die Theilung der Türkei fei eine Nothwendigkeit, unsere äußere Politik sei durch fünfundzwanzig Jahre eine Politik der Schwäche, mit unserer inneren Politik stehe es nicht besser, und zu beklagen sei die Unterdrückung der Slaven. Abg. Dr.Menger widerlegt die Ausführungen des Abg. Grasen Hohenwart, dessen Thätigkeit darauf abzielte, die Deutschen unter die slavische Majorität zu beugen; Graf Hohenwart bemühte sich, Unkultur nach Osten zu tragen. Redner betont, daß Oesterreich in einen Kampf auf Lebe» und Tod sich nicht einlafsen könne, denn unsere Eisenwerke feiern, unsere Werkstätten ruhen, in Hunderttausende Familien ist schreckliches Elend eingekehrt. Auf den eigentlichen Gegenstand der Frage übergehend, erklärt Redner, daß unter den gegenwärtigen Verhältnissen die Erhaltung des Friedens ebenso der Ehre wie den Interessen Oesterreichs entsprechen wird. Das Resultat eines Kampfes gegen Rußland wäre nur eine Schädigung Oesterreichs, und eine Politik, die diesen bezweckt, geradezu abenteuerlich; ginge aber Oesterreich m i t Rußland gegen die Türket, so könnte vielleicht eine Provinz annektiert werden. Das erforderte aber ungeheure Summen und schüfe große Verlegenheiten. Es ist allerdings Aufgabe Oester-reichs, auf Verbesserung de» Loses der Christen in der Türkei hinzuwirken. Abg. v. Q p p e n h e i m e r: „Die bisherige Füh» rung der auswärtigen Angelegenheiten setzt uns nicht in die Nothwendigkeit (?), einen Tadel gegen die Regierung auSzusprechen. Die orientalische Frage jedoch darf nicht entschieden werden ohne Oesterreich-Mitwirkung. Diese Mahnung ist e», die ich in diesem Feuilleton. Verschiedene Wege. Novelle von Rudolf Müldenrr. (Fortsetzung.) den meldete Felix, Fernau's deutscher Diener, Hauptmann von Seckendorf. » r herrinkommen I" erschien v>n Seckendorf W ßranäs tsnuö Schritte entgeh Fernau gi»g ihm einige " ^agte der Hauplmann. ..S» bienen! verschaff- mir die Ehre?" Waren'dorf ^ Aufträge des Obersten von nau " «?>. ks fast," unterbrach ihn Fer- Sie'rü mir k-k? die Ursache, welche aussorderuna ^ m t einer Herschätze." ö" acceplieren ich mich glücklich mir c>b?en habe ich Sie nur zu bitten, demselben alles bezeichnen, damit ich mit °em,elvm alles weitere arrangieren kann." laubm Si? mir""^""' Fernau. ..Er- «mvm S.e m.r, Ihnen denselben in der P»son des Herrn Assessor von Sohr hiermit vorzu- stellen .... doch ich glaube, die Herren kennen sich bereits." „Ich hatte die Ehre, Herrn Asseflor von Sohr durch Herrn Obersten von Warendorf vorgestellt zu werden," antwortete der Hauptmann von Secken-dorf kübl. „Wo ich," ergänzte der Assessor, „freilich nicht ahnen konnte, unter welchen Verhältnissen ich die Ehre haben würde, Ihre Bekanntschaft zu erneuern." Hauptmann von Seckendorf machte eine kalte Verbeugung. „Es bleibt mir jetzt nur noch übrig," sagte er, „den Herrn Assessor zu bitten, mir den Ort und die Stunde zu bezeichnen, welche ihm zur Fixierung aller wetteren Bedingungen in der fraglichen Angelegenheit genehm." „Was mich betrifft," erwiderte der Assessor, „so kann ich für den Augenblick über meine Zeit frei verfügen; ich accommodiere mich mithin in dieser Hinsicht den Wünschen des Herrn HauptmannS." „Darf ich den Herrn Assessor da^n bitten, mich nach der Parade im Eaf6 Stollwerk zu irwarten?" „Ich werde mich einstellen." Herr von Seckendorf machte, wie es seine Mission mit sich brachte, eine ceremoniöse Ver- beugung, die Fernau und der Assessor nicht minder förmlich erwiderten, und verließ das Zimmer. „Ah," murmelte der Assessor, „was nur der Oberst von mir denken muß, wenn er erfährt, daß ich der Secundant seines Gegners bin! ES geht nicht anders, ich muß ihm eine Erklärung geben I" Eine halbe Stunde später trug ein Lohndiener des Hotel d'Angleterre einen an de« Obersten von Warendorf gerichteten Brief nach dem Hotel Diesch. Wir brauchen wol nicht zu sagen, daß der Assessor von Sohr bei seinem Rendezvous mit dem Hauptmann von Seckendorf pünktlich zur Stelle war. Nach getroffenem Arrangement eilte er nach dem Hotel d'Angleterre, seinem Freunde von dem Erfolge seiner Mission Bericht zu erstatten. Er traf Fernau im Speifesaale damit beschäftigt, nach beendigter Table d'hote eine Taffe Kaffee zu trinken. Als Fernau ihn erblickte, stand er auf und folgte feinem Freunde auf sein Zimmer. „Nun?" fragte er. „Morgen früh fünf Uhr auf Degen bei Wo. rilfgen am Rheinufer," antwortete von Sohr. Das Gesicht des jungen Mannes war bekümmert und ernst; wir wissen es ja, daß der rrnstrn und schwierigen Momente der Regierung zurufen möchte, darüber zu wachen, daß der Friede «rhaltrn werde und daß man getr-u dem SpruLe bleib:, der ändern gegenüber ausgesprochen wurde, daß das Blut der Söhne dieses Reiche« nie und nimmer vergossen werden darf, außer für die Ehre und die heilizsten Interessen der Monarchie." Abg. Fux ergreift das Wort gegen die Ausführungen des Abg. Grafen Hohenwart. Die dem Grafen Hohenwart nahestehende Partei war es, welche Macht, Ansehen und Größe unserer Monarchie, aber auch die materiellen und höheren geistigen Interessen Oesterreichs geschädigt hat. Der Redner sagt: „Oesterreich bedarf den Frieden. Unser FriedenS-bedürfnis bedarf wahrhaftig keines Beweises, es drängt sich uns förmlich auf schon du.ch unsere wirthschaftliche Lage, die doch za keinem blutigen Sport einladel; iS drängt sich uns auf durch die Wahrnehmung, daß die schwierige Lösung einer inner» vitalen Frage heranrückt und daß wir erst unser eigenes HauS bestellen müssen, bevor wir zu Ausflügen nach auswärts wegen angeblich be drohler Sicherheit uns entschließen. Was da unten im Oriente insceniert wird, von den höchsten russischen Kreisen an bis hinunter zum letzien Jnjur-genten, ist doch im Grunde nichts weiter als reac-tionäreNationalitüten-Politik, und mit dieser gefährlichsten Bombe zu spielen, die vor zwanzig Jahren nach Europa und auch in unser eigene» Haus geworfen wurde, heißt das nicht gerade mit dem Bestände Oesterreichs v» i)g,npfennige„, deren Verwaltung dem allmächtigen, specula-tiouslustige,, Cardinal oblag. Giacomo Antonelli war am 2- April 1806 in Sonnino, einem Flecken an der neapolitanischen Grenze, geboren. Als sein Geburtsort im Jahre 1819 durch die päpstliche Gendarmerie als berüchtigtes Räubernest zerstört wurde, kam er nach Rom und trat hier in das große Seminar, wo er sich bald durch seine Talente auszeichncte und die Aufmerksamkeit des Papstes Gregor XV. aus sich zog. Antouelli wurde 1841 zum Unterstaatssecretär w der Verwaltung des Innern, 1844 zum zweiten Schatzmeister im Finanzwesen, 1847 aber zum Großschatzmeister ernannt. Rach der Thronbesteigung Pius IX. trat Antonelli zur Partei der Resormer über und errang bald einen solchen Einstuß aus den Papst, daß er ihn gänzlich beherrschte. Am 12. Juni 1847 erhielt Antonelli den Cardinalshut. Sein ferneres Wirken ist mit der Geschichte deS Papstthums 'n den letzten drei Jahrzehnten aufs innigste verknüpft. Es würde das Ziel dieser Zeilen überschreiten, wenn wir die Migleit Antouelli's als Lardinalstaatssecretär beleuchten o len. Ex n>ar ^ welcher das ,,^on possumus" zum E"E"^n Prinzip der päpstlichen Politik erhob und dadurch ° Papstthurn in einen Kampf mit der modernen Kultur verflocht, der Niederlage aus Niederlage dem Stuhle Petri gebracht hat. , ^ Der berühmte Afrikareifende Heug- lin ist in Stuttgart gestorben, er war im Jahre 182S in Württemberg geboren. Nachdem er sich schon in feiner Jugend durch gründliche naturwisfenschastliche und Sprachstudien aus seine Reisen vorbereitet Halle, ging er 1850 nach Egyplen und wurde 1852 zum österreichischen Con-Mlats-Secretär in Lhartum ernannt. Er bereiste zunächst bessynien, schloß mit dem Kaiser Theodor einen Handelsvertrag und wurde 1853 österreichischer Consul in Lhartum. Auf einer Reise längs des Weißen Nil und nach Kordosan 854 sammelte er 120 lebende Thiere der seltensten Art, die er 1855 nach Europa brachte und in Wien der kaiserlichen Menagerie in Schönbruun schenkte. ES befinden sich dort heute „och zwei ^r seltenen Thiere, nemllch der „Marabu" "" Hühnerhvf und der in der 10. Loge des Thiergartens untergebrachie „centralafrikanische Büffel," eine der seltensten "l erarten, die bis jetzt noch in keinen anderen europäischen 'ergarten gelangte. Herr Henglin brachte ihn 1855 alS n etwa 2'/,jShrjgxg Thier nach Schönbrunn. In den genden Jahren bereiste Heuglin die Länder am Rothen eere und am Golf von Aden, mußte aber infolge einer erwunduug wieder nach Europa zurückkehren, wo er bis » E 1860 blieb. Im Jahre 1861 wurde ihm die Leitung er xpedition zur Aufsuchung des Reisenden Vogel übereil. Heuglin sollte mit Munzinger, Hansal, Schubert, eudner und Ringelbach von Chartum nach Wadai vor-gab aber das Unternehmen noch vor Beginn des-der^i»"^" ^ machte vielmehr mit Steudner und Bon "^"den Tinne eine Expedition nach dem Süden bis Tinne ^>eudner starb, woraus Heuglin und Fräulein zuriickleh"? ^rtum und von da Ende 1863 nach Europa Heuglin- W vieler Reise gab Dr. Fitzinger in Wien Seine Rei/k ^ Sängethiere Nordafrika's heraus, zurückgekehrt >7'^ ^at Heuglin, so oft er nach Europa theilunqen tb«?« Petermanns geographischen Mit- besonderen Werken veröffentlicht. AM- und Proviuzial-Angelegenheiteu. ''eb«Ma"si/,n',^ "Slovenec" ist so weiti-r- seiner heurigen 128. Nummer um die «a.i°n^ kümmern. Das welchen Quellen ^ ^fchästigt sich mit der Frage, aus Nahrung schöpft Tagbl." seine Patrone desselben dk^. ist, daß mehrere -Tagblatt-Stener" v rw^° s°S-n°nnten »Slovenec" für >,i° ^ haben. Wir danken dem slovenec für dle aufrichtigen Sympathien, die er der Existenz unseres Blattes entgegenbringt. Wir sind überzeug», daß er dem Hinsleiden unseres Blattes, dem einzigen unabhängigen, für konstitutionelle Freiheit und Verfassung in die Schranken tretenden deutschen Journale in tiraiii, keine einzige Thräne widmen würde. „Slovenec" möge die Versicherung zur Kenntnis nehmen, daß das „Laib. Tagbl." derzeit sich noch wohl befindet und zur Fristung seiner weiteren Existenz es bisher nicht »ölhig hatte, dem Beispiele des „Slovenec" zu folgen, d. h. offene Bettelbriefe an jung und alt, klein und groß zu richten. Die Existenz eines unabhängigen, liberalen Tendenzen huldigenden Blattes ist eine unbestrittene Nothwendigkeit; ein nationales, dem Geiste des frelheitlichen Fortschrittes feindlich gegen-überstehendes Organ gehört in das Fach des „Ueberstüssigen, Unnöthigen, Entbehrliche«." — (Personalnachricht.) Der neuernannte Brigadier Herr Oberst v. Schauer ist gestern in Laibach angekommen. — (Selbstmord.) Gestein erschoß sich in der Peterskaserne ein Soldat des 17. Inf. Regimentes. Binnen kurzer Zeit der dritte Selbstmordsall im Kreise der hiesigen Truppe. — (Witterung.) Gestern ist in Laibach und Umgebung Schneesall eingetreten. -- (Im Sonntags-Concerte) 'der philharmonischen Gesellschaft wird der erste Violinspieler Triests, Herr Julius Heiler, das MenbelSsohn'sche Concert vortragen und das große Tongemälde „Die schöne Me» ln sine" zur Aufführung gelangen. — (Zahnarzt Dr. TanzerauSGraz) wurde gestern von Laibach nach Graz zniückberufen und mußte dieserwegen seine hierortigen Ordinationen, obgleich solche noch am letzten Tage in srequenter Weife von einheimischen und fremden Zahnleidenden in Anspruch genommen werden wollten, einstellen. Dr. Tänzer war während seines dreiwöchentlichen hierortigen Aufenthaltes sehr beschäftigt, er vollzog 24 Zahnstück-Operationeu, 400 Plombierungen, eine ansehnliche Zahl von Extractionen und verschiedenartigen Zahn-operationen. — (Aus der Südbahn) werden nun bei sämmt» lichen Personenzügen die Waggons geheizt; es geschieht dies in den Waggon« erster und zweiier «lasse mittelst der Thamm- und Rothmüller'schen Heizapparate, welche sich im Vorjahre gut bewährt haben und mit Wärmflaschen; die Waggons dritter Klasse werden mit Mantel-Füllösen durch preußische Salonkohle erwärmt. — (Die Druckerei Leykam-Josefsthal) beging am 4. d. M. einen Festtag. Das Geschästspersonale Dieser Unternehmung brachte, wie die grazer „Tagespost" berichtet, dem langjährigen GeschästSleiter derselben, Herrn Anton Vogl, zu dessen 60. Geburtstage in der stein-felder Bierhalle in Graz eine Ovation dar. Der Obmann des Festcomitös rühmte in einer Rede die rastlose Tätigkeit und die vielen Verdienste des Jubilars; eine typographisch mit tadellosem Geschmacke ausgeführte Adresse gab dem Geschäftsleiter die Wünsche der Beamten und des technr schen Personales kund, wie auch ein von Dr. Groder verfaßter und vom Lhormeister Genser komponierter Festgesang der Bedeutung des Festes einen musikalischen Ausdruck ver-lich. Der Gesangverein „Typographia" und die Kapelle des Infanterie-Regiments Jelacic brachten mehrere Piecen präcis zum Vortrage. — (Zur Cr i m i nal sta t ist i k.) Nach Bericht der „Lllli-r Ztg." hat im Gesaugeuhause deS KreiSgerichtes Cilli die Zahl der Häftlinge derzeil eine ganz unerhörte Höhe erreicht; während die Normalzahl 180 beträgt, beläuft sich der Stand der Inhaftierten auf 317. Das genannte Blatt gibt zu bedenken, daß, ganz abgesehen von anderen Unzukömmlichkeiten, durch eine solche Ueberfüllung der Ausbruch einer Epidemie zu befürchten ist. Eine Abhilfe kann von feite des dortigen Kreisgerichtes nicht erfolgen, da die Ueberfüllung zum großen Theile darin wurzelt, daß die Ver-füguiig wegen Ueberführung bereits abgeurtheilter Ver-brecher in andere Strafanstalten meist zu lange aus sich warten läßt. — (Aus dem nachbarlichenKärnten.) Der in Klagenfurt gegründete Communalverein erfreut sich lebendiger Theilnahme. Zweck dieses Vereines ist: Förderung der Communalinteresfen im allgemeinen und besonderen; Anregung, Erhaltung und Verbreitung des liberalen Gemeinsinnes in der Bevölkerung von Klagenfurt; Erörterung und Besprechung allgemeiner und besonder, :r Gemeindeangelegenheiten; Eingreifen in die Gemeinde- , Landtags- und ReichSrathSwahlen der Stadt; Schaffung einer dauernden Fühlung zwischen Bevölkerung und Gemen idevertretung. — Am 20. d. M. concertiert das Künstler innen-Trifolium Orgeni, Timanosf und Hast in Klagenfurt. — Die klagenfurter Bühne greift bereits zu r Heranziehung fremder Gäste. — Der CircnS Suhr gibt di >rt morgen und übermorgen gymnastische Vorstellungen. — ; ver Volks verein deS kärntner Oberlandes beschäftigt sich m !t Fragen über die Anstellung von Gemeindeärzten, über Ni ^gelung der Gebühren für Befunde der Gerichts- und Bern» UtuugSbehörden und über den Salzbezug. — (LandschastlicheSTHeater.) Tin zahlreiches, gewähltes Publikum fand stch gestern ein, um theilzuueh-men an dem historischen Lustspielabende. Ä )ie erste Piece, „Das heiß' Eysen", von Hans SachS (1531), spielt sich auf öffentlichem Platze, in Gegenwart d er Bürger von Nürnberg, auf einer im einfachsten Style erb, ruten und nur mit einem Leinwaudvorhange versehenen j »olzbühne ab. Hans SachS wählte folgendes Thema: Die Treue zweier Eheleute aus dem Bauernstände solle durch «in Stück »heiß' Eysen" (glühende Eisenstange) erprobt wer» en. Der Ehemann, in Voraussicht, vas glühende Eisen Mi t flacher Han» im Kreise nicht herumtragen zu können, sichert seine Han» vor Brandwunden und besteht, auf dem Wege der Läuschiuig, unter Beifall der Zuschauer die von feiner „Gevatterin" ihm auserlegte Probe. Das Eheweib zieht es vor, anstatt die glühende Eisenstange umherzutragen, in Gegenwart ihre« Ehegatten und ihrer Gevatterin Reue und Leib zu erwecken und ossene Beichte abzulegen, daß es ihreS Erinnern« sieden Männern gelungen ist, die eheliche Treue wankend zu. machen. Diesem Geständnisse solgt die Bersöhnungsscene. Wir sind Zeugen, wie einsach in Sceuerie, Wort und, Mimik im Jahre 1531 die deutsche Bühne bestand, sind uut-r einem aber auch Zeugen, daß Untreue schon vor mehr als dreihunoert Jahren eine Hauptrolle spielte. Die zweite Piece, „Die Bäckin mit ihren dret vermeinten Liebsten", ist ein recht amüsante« Possen» spiel, stammt aus der Feber des bekannten JacobuS Ayrer (1615) und zeigt bereits von eingehender Entwickelung deS deutschen BühnenwefenS Der Ort der Handlung wird durch Aufschriften angedeutet. Ueber das Sujet bringen wir folgendes Bild: „Eine schmucke, junge Bäckersfrau entflammt die Herzen dreier verheirateter Nachbarn. Die liebentflammten Brüber Goldschmied, Schneider und Schuster erbitteni sich von der reizenden Bäckerssrau ein nächllicheS Stelldichein. Die Bäckersfrau gewahrt im Einverständnisse mit ihrem Ehegatten die erbetene Schäferstnnde; Goldschmied, Schneider und Schuster finden stch in der bestimmten Nachtstunde in der Backstube ein. Der Bäcker und sein Knecht ergreifen die drei verliebten, treulosen Meister, stecken sie in Mehlsäcke und wollten sie im Backofen dem Feuertode weihen; der gekränkte Bäcker übt Gnabe und läßt die in Mehlsäcke gesteckten drei liebedurstigen Nachbarn auf den Mehlmarkt wälzen. Auf offenem Platze erscheinen die Ehegesponsinnen der drei Meister, jede derselben kaust einen Mehlsack, aus welchem das Antlitz des ungetreuen Ehemannes hervorlugt. Nun folgt eine kriegerische Scene, die sich schließlich in ein gemüthliches Versöhnuugsfest umwandelt. Dieses Paffen» spiel wurde mit stürmischem Beifall ausgezeichnet. Herr Ri eg er präsentierte sich als recht schmucke „Bäckersfrau Charitas". Die Frauenrollen wurden von den Herren Mailler (Maria), Kilanyi (Agathe) und Wallner (Violera) recht gut gegeben. Das Schlußtableau mußte wiederholt gegeben werden. Auch im Jahre 161S stand der Appelit nach des „Nächsten Hausfrau" auf der Tagesordnung. Die dritte Piece, „Hanswurst und sein Freund in der Noth ", von Gottlieb Prehauser (1729), führt un« das gemüthliche wiener Leben vor, in welcher Zeit der „Hanswurst" eine bedeutende Rolle spielte. Wir begegnen in diesem Lustspiele schon ausgeprägteren Charakteren. Wir sehen einen biedern wiener Bürger, eine fesche wiener Köchin, eine zutrauliche Schwäbin und den in Volkskreisen verehrten Hanswurst. Der Gott der Ehen feiert zu gleicher Zeit zwei Feste: der reiche Bürger heiratet seine freundliche Köchin, der HanSwurst die zutrauliche Magd. Hervorragend spielte Frl. Weidl (Grethe), zweimaliger Herüorrus belohnte die excellente Darstellung. Recht lebendig gaben Herr Laska den „Hanswurst", Frau Zwerenz die „Leni" und Herr Ströhl den „Bürger Autherz." DiebiertelPiece, daS reiMde moderne, geistreiche Lustspiel: ^,Pl arlver stunde»" von Saßmann, brillierte a» Glanzpaukttdes -estrigen Abends. Auf unserer Bühne mögen seit ihrem Bestehen tausende und aberwal» lausende »on „Plauderstunden' »bgelairfen sein; zu den amüsantesten -Shit unstreitig jepe, in welcher Herr Direetor Fritzsche gestern als Mrthur von Norden" austrat. Welche Feinheit, welche Nobleffc, welcher Ausdruck lag in der Ausführung dieser Rolle ! Hexr Fritzsche entfaltete gestern in lebhaftesten Farben seim Lltnstlerschast. Welcher Reiz, welcher «eist wobnte nicht de». Aeußerungen der platonischen Liebe, den Definitionen über die Begriffe „Ball" und „Theater" inne? Wie innig, -wie -überwältigend sprach nicht Herr Fritzsche das Citat Goethes! Der Beifall deS gut besuchten Hauses wurde unzLhligemale wachgerufen. Direktor Fritzsche trug gestern den.ersten Preis nach Hause. Recht gut und neckisch spielte Frl. Ar.ensdorf die Rolle der „Witwe Hortense;" üble und gute.Laune fanden lebendigen, natürlichen AuS druck, und die eminente Darstellung des liebebedürftigen, weiblichen Charakters bezeigte neuerlich die hervorragenden Fähigkeiten der genannten Schauspielerin. — Der gestrige Lustspielabend war einer der unterhaltendsten in dieser Saison. Die zeitgemäßen Musikpiecen, obgleich der „Trompeterauf zug" nicht klappend vorgetragen wurde, gaben dem Ganzen einen entsprechenden, historischen Anstrich. Die Wiederinsce nierung des gestrigen historischen Lustspielabends dürfte nicht lange aus sich.warten lasten. Zur Landeskultur. (Fortsetzung.) Wie ich schon im zweiten Theile besprach, besitzen wir keine positiven Daten, um die Veränderlichkeit des Reg» lierungsvermögens des Zirknizer-Sees zu bestimmen, um dies zu erzielen, müßte man in verschiedenen Stadien einen bestimmten beständigen Zufluß und den gleichzeitigen Abfluß, d. H. die Wasfermenge, um welche der See sich vermehrt oder vermindert, berechnen können. Um dies zu bewirken, sind aber Scalen, welche daS Verhältnis der benetzten Flüche zum «aiSfluß anzeigen, noch wendig, von denselben war aber kein« Spur vorhanden, und aus Mangel an Mitteln konnten selbe nicht beschafft wer den. Da positive Daten fehlen, müßte, um wenigstens eine Idee des oft erwähnten Vermögens des Sees zu erhalten, das Verhältnis zwischen der totalen Fläche des Th. welche circa 725 Millionen Quadratmeter betrügt, und das' jenige des Sees von circa 86 Millionen Quadratmeter maß gebend sein, denn die erste ist dem abfließenden Wasser und die letzte dem im See sich sammelnden Wasser angemessen In unserem Falle bat auch diese Berechnung jeinen beson dein Werth, wenn «an berücksichtigt, daß ein großer Theil des Wassers stets im See durch Grotten und unterirdische BassinS verschwindet. Wir müssen uns daher vorläufig mit einer allgemeinen Lösung der Aufgabe, womit wir auch bloS beaustragt wnr den. begnügen. Die Details und die Art der Ausführung verlangen eingehende Studien und Beobachtungen. Dies vorausgesetzt, fasse ich nun meine Ideen über die Art, wie eine theilweise Trockenlegung de« Sees durchgesUhrt werden könnte, in nachstehendem zusammen: s.) Nach meiner Meinung sollte die Trockenlegung sich auf den Kr«j beschränken, und zwar vermittelst zweier Wehren, welche zu erbauen wären. Die eine dieser Wehren hat eine Ablaßöffnung zu erhalten, welche im Verhältnis zum Saugvermögen der regulierten Sauger und Grotten des untern nordwestlichen Theiles deS Sees sein muß. Die Fläche deS '/«->,krsj beträgt 260 Joch oder 1.500,000 Quadratmeter und kann bei Annahme einer Durchschnittshöhe von 4 Meter, wie sie gegenwärtig beim höchsten Hochwasser erreicht wird, 6.000,000 Kubikmeter Wasser enthalten. Könnte man den Wasserspiegel des -sclr.ji Kr-ij derart erhöhen, bis er die doppelte Wassermasse in sich aufnehmen kann, so hätte man die Trockenlegung des größten Theiles deS EeeS erreicht, ncrnliL von Oberseelors bis Velik» Ooiie», und dadurch der Landwirthschast eine bedeutende kultivierbare Fläche gewonnen. Man dars aber die Schwierigkeiten, welche wahrscheinlich gegen die Verwirklichung dieser Idee aus-treten werden, nicht verschweigen, denn mit der Erhöhung der Wassersäule wird der Druck höher; dieser kan» einen Dammbruch verursachen und daS Wasser auf die trockengelegte Ebene ergieße». Diese Eventualität sollte aber nicht Vorkommen, und man kann selbst mit Sicherheit hoffen, daß dieS sich nicht ereigne. Mit der Verwirklichung dieser Idee hätten wir einen wichtigen Schritt für die Erzielung unseres Zweckes erreicht, daher ist sie nicht fallen zu lassen und verdient einer eingehenden Studie unterworfen zu werden. DieS umsomehr, als die Schließung des lrrsj vermittelst der zwei Wehren weder große Schwierigkeiten bietet noch bedeutende Auslagen verlangen würde, und der Ausfluß mit Ablaß-chleußen nach Belieben reguliert werden könnte. Nach einer annähernden Berechnung betragen die Koten 38,000 fl., und da größtentheils Erdarbeiten auszusüh-ren sind, so können diese von den Betheiligten selbst gemacht werden. Die Veldauslage beschränkt sich dann aus den Bau der »blässe. Von dieser Ablaßöffuung ist ein Nblaßkanal auSzu-graben, welcher die Gkwäffer drs Lsclnji krsj durch die Sauger xjilioe jsw» und von hier von dem Sauger Poniku im Fluße Sterschan abzuleiten hätte. Dieser Kanal hätte auch die Gewässer des Trefsenz auszunehmen. Die Herstellungskosten dieser Kanäle sind im obigen Betrage inbegriffen, desgleichen die Ausbesserung einiger der wichtigsten Sauger, welche nach den vorgelegteu Plänen statlfinden kann. ________________________(Fortsetzung solgt.)________________ rvmeruug. Laibach, 8 November. Vormittags leichter Schnee-Anflug, schwacher SO. Temperatur: morgens 7 Utr — 1-8°, nachmittags 2 Uhr -i- 0 6° 0. (1875 -t- 4 6»; 1874 f- 11° 6.) Barometer im Fallen, 732 22 mm. Das gestrige LageSaiiltel der Temperatur — 1 7°, um 7-5» unter dem Normale; der gestrige Niederschlag 025 mm. -Schnee.___________________ Telegramm. Wie», 7. November. Im confesiionellen Ausschüsse drückte der Cultu-minister gelegentlich Br-rathung der Regierungsvorlage über die Dotation katholischer Seelsorger den Wunsch nach einer dring« lichen Berathung aus, damit die Entscheidung vor der Budgelberathung erfolge. — Infolge einer Interpellation theilte der Minister mit, daß der Kaiser das Kloftergesetz nicht sanktioniert habe, aber den Minister zur Einbringung eines neuen Klostergesetze» ermächtiget habe. Kugeu-mmeue Kremde au, 8. November. Votrl Stadt Wien. Hödl, k. k. Oberstlieut. — Pogainig, Ksm, Zirkniz. — Saposchnik sammt Schwester, Kärnten. — Llerk, Winter, Kslte.; Freih. v. Kalchberg, k. k. wird licher Weheimrath, u»d Wieder, HandelSreis., Wien. Hotel Vtesaul. Sachs, Kfm., Mannheim. — Kriegsheim, Münster. — Krainz, k k. Lieut., Kärnten. — Samsa, Beamter, Jll.-Feistriz — Rosenselv, Agram. — Feltrinelli, Mailand. — Medved, Bürgermeister, Sagor. — Rak, Oberkrain. — Novak, Jdna. Butertschrr Hof. Ruz L, Agram. — Ladore, Holzhändler, Triest. Stadt Laibach. Widumr, Sissek. Kaiser von Lefterrri». Strupi, Kaplan, und Groselj, Pölland. — Pinzer, Villach. Mrchre« Surz, Schmied, Seisenberg. — Merher, Han-delscommis, Nafsensuß. — Zupaniii, Händler, mit Frau, Triest._________________________________________________ Gedenktafel über sie am 10. November l876 ftattfindenden i'icitationen. 2. Feilb., Rojc'scl e Real., Grdb. Herrschast Prem, BG. Feistriz. — 2. Feilb., ^euc'fche Real., BriKe, «G. Littai. — 2. Feilb., Novak'scke Real., Grasenbrunn, BG. Feistriz. — 2. Feilb., Viiii'sche Real., Topolc. BG. Feistriz. - 2,e Feilb., Konze'sche Real., Gorite, BG. Krainburg. — 2. Flb., Radkovik'sche Real., Möttling, BW. Möttling. - 2. Flb., Savorn'sche Real, Jugorje, BG. Möttling. — 2. Feilb , Magaj'sche Real., Tscherncmbl, BG. Tschernembl. — 2te Feilb., Stubler'siie Real., Eerouc, BG. Möttling. — 2te Feilb, Klemeniii'sche Real., Beretensdorf, BG. Möttling. — 2. Feilb., Krasovic'sche Real., Draga, BG. Rudolsswerth — 2. Flb , Rade Verlinik'sche Real., Bojance, BG. Tschernembl. — 2. Feilb., Ivoo verliniS'sche Real., Bojance, BG. Lslternembl. — 2. Flb., Medved'sche Real., Nejavas, BG. Tschernembl. — 2. Feilb., Kolesa'sche Real., Tscher nembl, BG. Tsch-ruembl — 2. Feilb., Prim°z>k'scl e Real., Svibnik, BG. Tschernembl. — 2. Feilb., Kobe'sche Real., Schöpfenlag, BG. Tschernembl- — 2. Feilb., Lterl'sche Real., Vornschloß. BG. Tschernembl. — 2. Flb, Radovii-sche Real., Weltsberg, BG- Tschernembl. — 2. Flb., Jesich sche Real., Weltsberg. BG. Tschernembl. - 2. Feilb., Meierle'sche Real., Bornschloß, BG. Tschernembl. — 2te Feilb, Radvjöiilche Real., Bojance, B«. Tschernembl. — 2. Feilb., Rom'sche Real., Tschöplach, BG. Tschernembl. — 2. Feilb., Spehar'sche Real., Sebetich, BG. Tschernembl. — 2. Feilb., Rate'sche Real., Vornschsoß, BG. Tschernembl. — 2. Feilb., Neusii'sche Real., Bornschloß, BG. Ts»er. nembl. - 2. Feilb., Primojii'sche Real., Tschernembl, BG Tschernembl. — 2. Feilb, Wizal'sche Real., Bornschloß, BG Tschernenibl. VerkLiM vsräsn im 8p»rlcssseZ6dLuä«,I. Nr. VIH, äann ecktsr dsi- miseLer kerosr pr. kcker- ling 4 ü. 50 Kr., xsmisokts xr. Llerling 3 ü. 50 Kr. (622) 2—1 8eIb8t-KI^8lir-Apparate (L1^8oxwllpsv, Irrixatouro), In KL 13. t ion 8x 3, r Lt 6, Ak^tir-, Ureirak- unä Autier8xritzen. ANpunM, 8ii8j>M8»rien u»ä LruMLilcker rum ksbriksprvkv nur dei (83) 10—8 <^> K»r ioI Lpotlieker, ^isntzrstrLsss, I^sidaeti. -KUWUUUUM Zur Lieferung von H Z Courrrts «, Firmenilrucl! U empfiehlt sich ^ ^ Jg. v. KleinmayrLF. Bamberg. ^ Theater. Heute: D e b o r a H. Voik»sch->uspikl in 4 Actrn von Dr. S. H. Moseuthal. Wiener Börse vom 7. November. «eld SPerc. Rente, öst.Pap. «S S» dlo. dto. öft. m Eilb.! «7-S0 von 18S4 . . . . lvs -von 188», g,n»«!llt K0 Sose von issa, Füuft.!it7 — Prämiensch. ». . ISS 7S Siebenbürg. Ungar» Motion. «nglo-Bank . . . . Lreiitanstalt . . . . L-tositenban! . . . SScomvte-Lnftalt. KEco-Banl . . . tzandeltbanl. . . . MttiovLlbank . . . t7est. Banlg-sells. tlnion-Banl . . . verkehr-bank. . . . Msöld-Bahn . . , Karl Ludwigbabu «ail. SIis.-«-S» lkail. Fr, Sosessb Staatsbahn . . . kitdbahn......... 7b-- 7S»S 78- Ware 8»'«» 88 — IVS so 1,,'->>«-ISS — 75-öv 7«'- 78 «b >18 6» 88« - 870 . «LS - 8b7 51- 81.5« 7» Ware Allg. öft. «od.-Sr-dit. dto. in SS I Nation, ö. W Ung. Bod.-Treditanft. 108,5 89 — 97-— SSLV 89 85 97 1^ 85 75 I'ric>rttLt»-OKI. Kran, Ioses«-8abn . Oeft. NordweAbahn . Siebenbürg« .... Etaalibahn . . . . . Südbahn » 5 Perz. dto. Bons »1 7S 88 75 ssso ISSbv SS 10 98 — 89 — 59— 154 ssso I>o»s Eredit - Lose 159 50 160 — üiudolf- - Lose .... 134Y isso Vvvk«. (3M»n.) Luqsturg IN« Mark WS Marl . . H.imburg „ London 10 Pfd. Sterl. Par.s 10V Francs . . 5r,80 188 8Y 48 80 59 »6 »SS'- 48 S» lVliirrisir. S-iil. Münz-Dncaten SO-Francüftück . . . . Deutsche ReichSban!. Silber . . . . 5 88 9 83 60 60 105 7b Ü'SS 9-88»/» 60 55 10Ü ^ Telegraphischer Lursbench! am 8. November. Papier-Rente 63 25 — Silber-Rente 68'20 "^6^5 StaatS-Anlehen 112 —. — vankactien 845. —.Lredit 148 » - London IS2 75. - Silber 105 90 - K k. M«»-oukaten 5 86. — 20-Franc« Stücke 9 8t. — tOO «el^» mark 60 35. ^ Druck vo« Jg. v. Kleinwayr L Fed. Bamberg. Verleger Ottomar Bamberg. Für die Redaction verantwortlich: Franz Müller.