Nl.284, Domitrstag, I I.Drzcmbci IWii. 121. IaWnnn. Mbllcher W Zeitung. kliinnmcrlltlonsvretS: Mi! Poslvtlleiidung.- <>anzläh>n»nlbühl: ^»r llnnl I»!tla»c die zu i Zeilen b!) k. gröksrf prl ^fils 1« l> ^ bri üitf«« WisdssvvNilMii prv ^rile N k I,f <^a,bllch>'l ^situng» slicheinl «änlich, mi» «»«»llhml t»« Konn uno Kfi«lag,, Die MV»<«ftri,!s wsi'dsn nick! angsnolnmen, VianuNrivtt nicht zulüllzeNellt. Nichtamtlicher Teil. Mazedonien. Man schreibt aus Sofia: Die bulgarische Presse Erhält sich gegenül>er den neuen adininistrarivei: "^rfügungen der Pforte in den, mazedonischen Vilajets ^u allgenieine:: sehr kühl und ablehnend. Durch alle ""cherungen der bulgarisä)en Blätter zieht sich der Tadel dieser Refonnen, nicht nur bezüglich ihres un» ^uilgenden Umfanges, sondern auch vornehmlich in Ansehung der Unterstellung ihrer Durchführung unter b'l.' türkischen Verwaltungsbehörden, denm nun noch ^ne weitere, in der Kreierung eines Generalinspek« ^rs, beigegelien wurde, hin. Das halboffiziösc Blatt "Nudi Dnevnik" erblickt in den veröffentlichten Refo,-'ncn nur eine Verspottuug der Mazedonier und eine Arschlrppung der tatsächlichen Lösung der Frage, ^as Vlatt sagt: „Wir haben aus Konstantinop'.'l uichts zu erwarten. Die bulgarische (Gesellschaft muß ^hro Stinnne gegen diese Verspottung erheben und dcn «ämpfern, welche ihr Blut für die Freiheit Mazedo» 'uens opferten, vernehmliche Unterstützung leihen." ^uf die Einzelheiten der Reformen übergehend, meint ^as Vlatt, daß die Verfügung, der Gendarmerie uno Polizei eine gemischte Organisation zu geben, d. h. ^ zuln Teile aus Mohammedanern und zum anderen ^ile aus Christen zusammenzusetzen, durch die Vc« "Ngung der Kenntnis der türkischen Sprackie in Wort Und Schrift illusorisch sei oder nur den bereits für ^eisellwfte Verwendungen in türlifchen Diensten senden Christen den Eintritt offen lasse. Die Ver-! ?'llungen betreffs der Landwirtschaft, die man nicht ^ ^ Handunidrehen und iin Wege der Dekrelierung ^^u könne, seien ganz und gar wertlos. Bezüglii) ^ öffentlichen Arbeiten halten die Reformen den un-^rochtei: „Fruhndienst" beim Straßenbau u. dgl. au'» ^lht. WaZ das Schulwefen betreffe, schraubten die Wurmen den Maßstab noch herab, indem jetzt erst Dörfer von M Häusern eine Primärschule erhalten !"llcn, indes gegenwärtig schon viele solche Anstalten ^ kleineren Ortschaften bestünden. Die Gerichte ^lvrmcn schaffen die Geschwornen ab, weläie doch eine ^^lligung der Christen gewährleisteten. Wenn der ''kforinakt die Unabhängigkeit von der Verwaltung ^vklannere, so stehe es doch in Widerspruch damit, sämtliche Reformen unter die Kontrolle der Valis und Verwaltungsbehörden zu stellen. Das Vlatt fragt, wer denn die Anwendung der Reformen garantiere, uno führt mi, daß zum. Generalinspektor ein Funktionär aus Arabien designiert sei, der gewiß keine Ahnung von den Bedürfnissen der christliclien Bevölkerung Mazedoniens haben könne. Noch schärfer drückt fich da? Sofianer Blatt „Dnevnik" aus. Die „Veöerna Pokta" sagt, sie halte dieses Spiel der Konstantinopelcr Machthaber für geradezu gefährlich. Die Bevölkerung von Mazedonien würde sich nur beruhigen, wenn man ihr „Rechte" biete, nicht aber Verspätungen, um Zeit zu gewinnen. Das Blatt warnt die mazed» niscl>e Bevölkerung davor, an Versprechung?,: zu glauben, welche gefährlicher als türkische Kugeln seien. Tie „Bulgaria", das Organ der Regierungspartei, beschränkt sich darauf, die „Reformen" zu reprodu« zieren. Aus Aeußerungen der Regieruugskreife ist je» doch zur Miiüge zu erkennen, daß die türkische,: Ver» fügnngen auch an dieser Stelle in keiner Weise be» friedigen und durchaus nicht als geeignet angesehen werden, der Bewegung in Mazedonien Einhalt zu tun. Man meldet aus Konstantinopel: Marschali Onier Ruschdi Pascha (Generalstabschef im Kriege 1W7 gegen Griechenland), welcher am AI. Ottobe? nach dem Sandschak Seres (Vilajet Salonichi) mit der Mission abgereist ist, festzustellen, ob der Bericui des mit der Säuberung des genannte:: Sandschals vom Bandenunwesen beauftragten Kommandanten der nennten Division, Ferik Ibrahim Pascha, den Tatsachen entspräche, ist vor kurzem nach der Haupt» stadt zurückgekehrt. Er hatte in Ischtib eine Zusan,. menkunft mit dem Kommandanten der fünfte:: Di» Vifion (UeSlüb) Ferik Riza Pascha und soll die wich-tigsten Pnnlte und Kommunikationen des Gren^. gebietes gegen Bulgarin: besichtigt haben. Das El> gebnis dieser Besichtigungen sind verschiedene An» träge zur Verstärkung der Defensivkraft jenes Ge» bietes sonne der Vorkehrungen gegen das Banden-unwesen. Hauptsächlich empfiehlt er die Vermehrung der Kommunikationen gegen die Grenze, die Ver-mehrung der Blockhäuser und Defensivknsernen, go wisse Aenderungen der Truppendislolation im Grenz-gebiete nnd die Neuorganisierung von ständigen, g.' nügend starken, dabei aber sehr beweglichen Streik korps gegen dao Bandenunwesen. , Nach türkischen Angabe:: soll diese Woche eine vierzig Mann starke bulgarische Bande den Mukhtar (Bürgermeister) des Dorfes Hobica (?), Distrikt Demir Hissar (Vilajet Salonichi), bedroht haben, weil derselbe den türtischen Behörden die von den bulgari. schen Komitees herrührenden Waffen ausgeliefert habe. Wie man aus Konstantinopel fchreibt, hat das türkische Kriegsnünisterium, welchem seit dem 7. No' vember keine Nachrichten über Zusammenstöße mit ^ Banden zugegangen sind, bisher leine Bestätigung der von den Zivilbehörden herrührenden Meldung über das Auftauchn einer solchen großen Bande er> halten. Es scheine eine Uebertreibung untergeordnete" Organe oder der furchtsamen Bevölkerung vorzu' liegen. Politische Uebersicht. Laibach, 10. Dezember. An die Meldung, daß Kaiser WilhelmIl. dem Minister dee Aeußern Grasen Goluchowski sem photographisäiet' Bildnis in i° "ihmen als Vr» inneruiig an die Erneuerung ^ iintx's zum Gt> schenke gemacht habe, knüpft d:e „^lieue Freie Presse" eine Betrachtung, in welä>er sie ausführt, die Ans-zcichnung beioeise, welch große Bedeutung der deuts^e Kaiser der Erneuerung des Dreibund' ^ic leweise lveiter, daß das ??undesverlil , , ,^n Oesterreich-Ungarn und Deutschland von unveränder-ter Festigkeit ist, und sie bestärke die Erwartung, daß bei der Entsäjeidung über die Handelsverträge in Au« betracht ihrer nicht bloß wirtschaftlich, sondern zwei» fellos auch politisch hohen Bedeutung auf das bundec» freundlickic Entgegenkommen zu rechnen ist, welcbeo jede Spekulation der Gegner des Dreibundes auf dessen innere Lockerung vollends zuschanden maä'en wird. Die „Oesterreichische Volkszeituna." heißt es will tomim'n, daß nicht einer europäischen Konferenz sundern der ö sterr eichi sch - un a. aris ch. russischen En tente die Vorbereitung und Füh< rung der Aktion in der mazedonischen Ange ^ legenheit anvertraut worden ist. ^,n Konstan-tinopel schcine man sich bis zu einem gewissen Grade Rechenschaft davon zu geben, daß eine unter Europas fmnpathischer Zustimmung von der russisch-österreichi. Feuilleton Der Schulleiter. Skizze von Aothar Mrenkendsrf. (Schluh.) ... Sie wendet den Blick wieder der Arena zu. Aber "" eine Weile sieht sie nichts anderes als ein slim- ^Nidrs Durcheinander von dunkln: und von leuch» Nwcii Flecken. Denn die heiß aufsteigenden Tränen! Ml,!?n einen Schleier vor ihre Augen gebreitet. Und der ^mische Schlag ihres Herzens läßt es vor ihren hreu rmischen und brause,:, daß sie die lärmende x^tusinusit' nur wie ein ans tveiter Feme herüber- Uend^s, wirres Geräusch vernimmt. Ihre verwun-lj^ Seele ist voll schmnzlichei: Leides. Aber allmäl». U) will eine trotzige Bitterkeit die Herrschaft gewinne" ^" das Leid. Ihre Liebe zu dein Vater ist doch slns "^ ^l't' genug, um diese schwere Probe zu be ^A'n. Cr allein trägt sa die Schuld an der tiefen De. ^"lgung, ^^, ^ unauslöschliche,: Schmach dieser ^'nde. Wahrhaftig, es war ein schlechter Liebec-r "Nt, t>^ ^. ^^ ^^ ^ ii^^sj^ch^^ Verheimlichung ^s Berufes erwiesen. Er hat sie damit der Ver-^Nung preisgegeben. Wie eine Vetriigerin und wie ^ Ausgcstoßene konnnt sie sich vor neben diesen -,,?Mm:, von denen sie ja nun weiß, daß sie sich weg-l worfln glauben, wenn sie zu eiuem Kunstreiter wie " Hresgieichm reden. Ja, sie grollt dem Manne da unten, der seincn Falben die wunderbarste,: Leistungen ausführen läßt und auf den der Beifall der tausend Zuschauer nieder-rauscht, während das arme Herzchm seines Kindes vor Kummer und Weh fast brechen will. Am liebsten würde sie auf der Stelle entfliehen, hinaus in Nacht und Dunkelheit, ohne Plan und Ziel, nur getrieben von den, Wunfche, keines Menfchen Geficht mehr fehen zu muffen. Aber das ist natürlich unmöglich, und fie muß auf ihrem Platze ausharren, wie wenn fie. mit eisernen Ketten gefesselt wäre. Nach nnd nach werden auch inrc Augen wieder klar. Der trotzige Zorn hat die Tränen dl5HerzeIeid5 trockne:: lassen.Mit festznsnmmengevreß. ten Lippen starrt sie vor sich hin. Sie will eigentlich mres Vaters Gesicht gar nicht ansehe:,, aber eine un-sichtbare Gewalt, eine Gewalt, der sie nicht wider, sjehen kann, lenkt ihre Blicke. Gerade nls er wieder vor ilirer Loge hält, sehen sie sich in die Augen. Und obwohl lein Wort der Verständigung zwiscl)on ihnen gttvechselt werde:: kann, geht doch ein wundersames Verstehen hinüber und herüber. Das Gesicht des Mannes ist ia nicht mehc das stolze, zuversichtliche Anlliv, mit dem er vorhin in die Arena eingeritten. Wie der Schatten eines tiefen Kummers liegt es je^t auf seinen Zügen, und Magda sieht deutlich, wie seine vorgeschobene Unterlippe zittert. Das hat sie bisher nur ein einzigesmal gesehen, in der Stunde, da er sich von ihr trennte, um eine weitere Reise als sonst, ei,,.? Reise über den Ozean, anzutreten. Wie es damals einzig die zärtliche Liebe zu ihr gewesen ist, die dei: starken Mann so tief erschüttern konnte, so kann es auch heute nur die gleich»' Empfindung sein, die ihn um alle Fassung zu bringen droht, während die Stürme des Beifalls ihn umtofen und die Ml-nge ihm zujubelt nls einem Meister seiner Kunst. So schlecht kommt fie sich mit einemmale vor, so über alle Maßen undankbar. Sie liest es ja auf seinen, bleichen Gesicht, was er gelitten seit dem Augenblicke, da er s,e hier in: Zirkus gesehen und die Gewißheit gewonnen hat, daß auch sie ihn erkannte. Die (Al,'t der Scham flammt in ihren Wangen auf, als fürchlc sie, daß ibr auf der Stirn geschrieben stände, was ihr 'nährend dieser letzten Minuten an lieblosen, unkind« !ick)en Gedanken durch den Kopf gegangen ist. Es ist ihr, als ob sie die Arme ausbreiten, als ob fie ihm über all den brausenden Beifall hinweg zurufen müsse: „Vergib mir, mein lieber, geliebter Papa!" Aber weil sie das doch nicht wn darf, wirft sie lächelnd ein Kußbändchen in die Arena hinab, gewiiz zum nicht geringen Entsetzen der alten Geheimrätin, die sich neben diesem Artistenlinde vorkommt, als ob sie am Pranger säße. Doch Magda sieht weder ihr Stirnrunzeln noch ihren bösen Blick, sie sieht nur das sonnige Aufleuchten in dem Antlitz des Schulreiter5 da unten, und darüber vergißt sie für den Moment alles andere, sogar den Kummer ihres ersten grausam zerstörten Liebestraumes. Sowie Signor Eorrodi unter rausclLndem Vei-falle und dröhnendem Orchestertusch die Manege ver» lasten hat, gibt die Geheimrätin 'hren Kindern einen Wink und erhebt sich stocksteif von ihrem Sitz. „Ich fühle mich nicht wohl genug, um das Ende dieser Gauklerkünste abzuwarten", sagt sie mit einer ganz fremd klingenden, eiskalten Stimme, „Sie sind Laibacher geitung Nr. 284. 2364 ________ 1,. Dezember 1902. schen Entente ausgegebene Parole kein wirkungsloser Ruf in die Wüste bleiben darf. Ein Anfang fei gemacht und ein gewisser Beweis für die guten Dispositionen des Sultans erbracht. Man dürfe zu den Kabinetten in Petersburg und Wien das Zutrauen haben, daß sie das begonnene Wert nicht einen Torso bleiben lassen und von der Türkei hoffen, daß fie dem ^ und 15 nötigenfalls auch ein <^ folgen lassen wird. Tie „Neue Freie Presse" hält es nicht für wahr« ^ scheinlich, daß die deutsche Neichsregier u n g ^ noch in diesem Jahre den Handelsvertrag' mit O esterreich ' Un g a rn kündigen werde/ und auf österreichisch-ungarischer Seite sei zunächst gleichfalls eine Kündigung nicht ins Auge gefaßt. Ferner gilt es diesem Blatte als sicher, daß über einei neuen Handelsvertrag nicht mit Italien abgesondert, sondern mit den großen Vertragsfaktoren, namentlich mit Deutschland und Italien, kollektiv und unter einem verhandelt werden wird. Ter italienische Handelsvertrag dürfte unter der Voraus' setzung auf ein Jahr verlängert werden, daß Italien in die Amendierung der Weinzolltlaufel willigt. Wie aus London gemeldet wird, gibt man in den dortigen politischen Kreisen über die Erklärungen, welche der italienische Minister des Aeußern, Herr Prinetti, in der Kammer über die Somali-land'Irage abgegeben hat, lebhafte Befriedigung kund. Ferner meldet man, daß in London bereits B? richte über die vom Kreuzer „Pomone" an der italie» nischen Somalitüste vorgenommenen Studien vor» liegen, die den Zweck hatten, festzustellen, ob sich an dieser Küste ein geeigneter Hafen befinde, von welchem aus eine englische Landexpedition gegen den Mul» lah eingeleitet werden könnte. Die italieniscl>e Ne> gierung hatte ihre Einwilligung zur Vornahme dieser Studien gegeben und ein italienisches Schiff begleitete die „Pomone" auf ihren Fahrten. Auf Grun'i der Erhebungen wurde der Hafen von Obbia, nn Sultanat Obbia, als für eine eventuelle englische Truppenausschiffung geeignet anerkannt, da er eine genügende Wassertiefe besitzt, von ausgedehntem Weidelande unigeben ist und dort die für eine Expedition erforderliäion Kamecltreiber angeworben werden könnten. Wahrscheinlich wird die englische Negierung nunmehr an die italienische Negierung das Ersuchen stellen, die Einwilligung zu geben, daß von Obbia aus der Hauptmarsch gegen den Mad Mullah aus» gche. Deutschland uno England haben am 7. d. M. in Caracas ihr Ultimatum an die vcnez ucl a n i sch e N eg ierung überreicht. Die beiden Mächte haben sich über Vergewaltigungen ihrer in Venezuela lebenden Staatsangehörigen und über Ignorierung der infolgedessen amtlich erhobenen Vc-schwcrdcn zu beklagen. Premierminister Valfour hat im Unterhause erklärt, daß er es an Bemühungen zu freundschaftlicher Negelung nicht habe fehlen lassei', daß aber die Vorstellungen des britischen Gesandten tatsächlich unbeachtet blieben, und die dem Neichs-tagc soeben übermittelte Denkschrift des Neichskanzlerc konstatiert, daß Venezuela auf deni Standpunkte b>? harrte, es könne die Neklamationen der Fremden nur als innere Angelegenheit betrachten. Die Gewult-tätigteiten sind von Truppen im Laufe der beiden Bürgerkriege begangen worden und die älteren Schäden betragen l,7M.vb er die Bevölkerung bereits in Erregung fand. Hier glaubte man ihm sofort, war man doch schon seit zwei Tagen auf di! Suche nach oemSchreclcn der indischenDschungeln. Der Tia/l hcittc sich in Gesellschaft eines befreundeten Löwen einer «l senden Menagerie die alte, gute Stadt einmal ansehen wollen, und deshalb, ohne Urlaub zu nehmen, sich hinter dem Nüaen seines Mndigers aus der auf dem Marktplätze stationierte« Menagerie entfernt. Dem Löwen, seinem Freunde, schelN aber schon auf dem Markte selbst die Sache leib geworden 5" sein, jedenfalls lieh er sich durch gütliches Zureden bewege«' sofort in seinen Wohnläfig zurückzukehren. Der Tiger aber wollte die Gelegenheit nicht so unbenutzt vorübergehen lassen zumal er der für solche Fälle üblichen Prügel doch stch".""' und so besuchte er zuerst einen Fleischerladen und ve^uch dort verschiedene Beefsteaks und Kotelette. Als der Hund dt' Schlächters sich so weria, gastfreundlich geigte, dah er '? anmurrte und ihm die Zähne zeigte, oe^uch.e er diesen au> .^undebratcn, der ihm vorziizilich zu munden schien, denn ließ nur die unedlen Teile de^ Köteis übrig, und sehte dann. von Gendarmerie in ehrerbietiger Ferne gefolgt, seine I^ ft cltionstour fort. Sein Weg führte ihn aufs'Land. N>o e dem Doktor begegnete, nachdem die Gendarmen ihn aus Augen verloren hatten. Am Montag besuchte er einen Vauel ' bei dem er einige Schafe zum Frühstück entnahm. Als -Schäfer ihn zu verjagen versuchte, versetzte er diesem ew scharfen Biß ins Bein, ließ ihn aber sonst ungeschoren- ^ dem Verzehren eines der Schafe wurde er endlich von ein braven Gendarmen beschlichen und heimtückisch niebelg schössen. Das hätte er voraussehen können. Der Löwe w der klügere von beiden. — (Der ungemütliche Zivilist.) Aus M" berichtet der „Franks. Ztg." ein Mitarbeiter das M" Stücklein, das nebenbei den Vorzug haben soll, wahr zu ie ' Ein Oberleutnant und ein alter Herr in Zivil stehen aus „Elektrischen", als plötzlich der Mann im schwarzen ^ das Gleichgewicht verliert und dem Helden im bunten ^ auf die Zehen tritt. „Pardon!" auf der einen Seite, ^ 'l anderen Seite: „Könnten's eh' schon aufpassen, alter ! ^ Sie!" Und nun geschieht das Unfaßbare: Der alte He" Hz dem jungen Oberleutnant „eine runter". Der greift s zum Säbel und hätte die freche Tat gewiß mit Blut 9"^' wenn ihm nicht andere Fahrgäste in den Arm gefallen wa ' Der .nveitc Alt spielt auf dem benachbarten Polizei-In,? torat. Der alte Herr will zuerst sprechen und wird anu herrscht, zu warten, bis man ihn frage. Als dann die ^« zuletzt an ihn kommt, legitimiert er sich als — Feldmal!"/ Leutnant in Pension. ^h — (Eine schnurige Konkurrenz' ^ Duellgeschichte), die, wenn auch lein Atom Way^ so doch jedcnalls die drollige Erfindung für sich hat, wi ^ einem Newyorler Briefe — nach amerikanischen Vlättel^ wohl damit einverstanden, Fräulein Konrad, daß wir Sie zu Madame Tuplessis zurückbringen." Auch Magda ist aufgestanden; aber sie sieht gar nicht mehr beschämt und zerknirscht aus. „Ich danke Ihnen, Frau Geheimrätin; doch ich möchte Ihnen diese Mühe nicht verursachen. Es ist wohl richtiger, wenn ich meinen Papa auffuche uno mich von ihm nach Haufe begleiten lasse. Ich habe jetzt auch viel zu große Sehnsucht, ihn zu umarmen." „Wie es Ihnen, beliebt, mein Fräulein! — Egon — deinen Arm!" „Aber es ist doch wohl notwendig, Mama, dah ich Fräulein Konrad —" „Fräulein Konrad wird den Weg zu ihrem Vat,'r auch ohne dich finden", fäll', sie ihn: scharf in die zau» derndc Nede. „Der Herr ist ja hier zu Hause." Sie rauscht davon. Ter Leutnant macht Magda, ohne sie anzusehen, eine stumme Verbeugung, und Ilse flüstert mit niedergeschlagenen Augen irgend» etwas Unverständliches, ehe sie hastig den Voran» schreitenden folgt. Die Tochter des Schulreiters atmet tief auf. Noch einmal zuckt ein schneidendes Wehgefühl durch ihr Herz: doch noch ehe das leise Sporengeklirr auf dem weichen Teppich des Logenganges verhallt ist, hat sie cs schon überwunden, und stolz wirft fie den schönen Kopf in den Nacken. Wenn sie einige Minuten später ihre Arme um den Hals des Vaters schlingt, soll er nicht einen Augei> blick dic Empfindung haben, das; ihre Freude an dein Wiedersehen geringer ist als sonst! Und niemals, nie< mals soll er erfahren, was sie innerhalb weniger Se-künden an Welt» und Mensä>'ntenntnis gewonnen, als sie darüber belehrt wurde, daß sie eines Kunst-reiters Tochter sei. Die Stickerin von Mainz. Historische Erzählung von Hermann Hirschseld. (3. Fortsetzung.) Um die Ecke der Straße tauchte eine schlanle ^ Mannesgestalt auf. Einen Augenblick blieb der des. Weges kommende betroffen bei dem Anblicke, der sich! ihm darbot, stehen, im nächsten Moment aber hatte er j verstanden, um was es sich handelte, und kam rasch " näher und stand gleich darauf den übermütigen Nach:-gesellen gegenüber an der Seite der erschreckten > Kaiserin und ihrer Hofdame. ^ Vei dem trüben Schein der Laterne konnte Io< fefine einen rascl>en, prüfenden Vlick auf das bleiche, aber fein geformte Antlitz des Hinzugelommenen! werfen: es flößte ihr Beruhigung und Zuversicht ein. „Schützen Sie uns", raunte sie unter ihrem dichten Schleier hervor dem jungen Manne zu, bei dem sie die Kenntnis der franzöfifchen Sprache voraus' fetzte, und in: gleichen Idiom lautete dessen Antwort: „Fürchten Sie nichts, Madame!" Dann wandte sich Josef Hellback>—denn der Sohn der Witwe war es, der den bedrängten Damen als Schicher erschien — an die Velästiger derselben. > „Sie sehen, es sind fremde Dame,:!" fagte er ein«! dringlich. „Wollen Sie das Gefühl für Necht un) Sitte, das den deutfchen Jüngling ehrt, verleugnen um eines Augenblicks des Mutwillens halber?" Und die ernste Mahnung verfehlte ihre Wirkung nicht auf die alfo Angeredeten, die im Grunde gar nichts Aöfes gedacht hatten und fich nur einen Spaß machen wollten. Sie traten zurück und ließen es ruhig geschehen, daß anf die ihm gewordene Weifung hi?l Iofcf die beiden Damen nach dem ihrer in der nächst« gelegenen Straße harrenden Wagen führte. ' Im Begriffe,.in den Wagen zu steigen, w""^ Iosefinc, die fich inzwischen von ihrem Schrecks ^ holt hatte, sich an ihren Schützer, der ehrfuMo am Schlage stand. ^, „Mein Herr", nahm die hohe Frau das <"^,g l„Sie haben uns einen größeren Dienst erloiescn,^ Sie selber ahnen mögen. Die Umstände lN'sta"^ ^e kein Wiedersehen. Aber ich möchte nicht scheiden, "^ Ihnen ein kleines Andenken an Ihre ritterlich . gespendet zu haben. Nehmen Sie diese Kleinigl', ^ ich bedmire, Ihnen nichts Wertvolleres "nb^e^ können — und gedenken Sie Ihrer Schützling lwir Ihrer in Dankbarkeit gedenken werden!" ^; Mit diesen Worten löste Iosefine "U^, ^^ Mantel eine Broschennndel und reichte fie den> ^ ^, Manne. Unwillkürlich machte Josef eine ö' weisende Bewegung. „Ich bitte!" ^All So anmutig und doch zugleich mit einem > ^ Ausdrucke der Hoheit kam das Wort, das"^,i, einem Befehle glich, von den Lippen der Unbei" ^ daß dein jungen Mann eine weitere Ablehnu ^, möglich war. Er hätte hierzu auch kaum dic o ^Z funden, denn schon war die Dame im I""^ ^ Wagens,die Begleiterin, die ebenfalls ein kurz^ j^i mes Danteswort an den Helfer richtete, folgte ^ nächsten Augenblicke rollte das Gefährt über oc^ rige Pflaster. . IM Wie von einem Trauine umfangen '" ^f d^ Hellbach an seinen Platz gebannt, das A"^," ^t> Schmuckstück gerichtet. Es mußte — der Kr" ^„. der Ausstattung nach — von hohen: ^^j^e" Perlen und Brillanten waren zu zwei llcM"'^,Mt. zusammengefügt und darüber funkelte oni , ^i> strahlendes Monogramm, in dein sich "N « ein „I" verschlangen. Laibllcher Zeitung Nr. 284. 2365 11. Dezember 1902. bei „Tribuna" erzählt. Die Doktorin der Medizin, Miß ^Y°N6, vcrtiitt eine eigentümliche Theorie. Was alle Well Gesundheit nennt, ist für sie ein lranlhafter Zustand gcbun benti ^iaft. die „Krankheit" aber cinc Entladung der Krall, ^o behandelt sie ihre Patienten, nämlich die, die an Gesund ^t leiden, und die anderen, die durch Krankheit ihre Gesund h«lt betätigcn. Ihre Kollegin Dr. Miß bellet erdreistete sich. u eine Närrin zu nennen. Diese furchtbare Beleidigung lonnte nur durch ein amerikanisches Duell ausgeglichen werden, vereinbart wurde, daß jene der beiden Doltorinncn, oic das dunlle Lo« zieyt, einen jener Tränke zu sich nehmen wüsse, durch die Fräulein Dr. Lyons ihre „Patienten", d. h. ^ Gesunden lranl zu heilen Pflegt. Miß bellet wurde durch ",°6 Los dazu bestimmt, nahm das Tränlchen zu sich, vcr->^ in furchtbare Krämpsc, überwand aber bald diesen Zu-,!^nd und behauptet nun, durch dicsc Mixtur von einem Mueien Leiden, das ihr lange anhaftete, luricrt zu sein. Völlig . lehrt, schwört sie nun auf die Theorie und die Heillunst der emst befehdeten Kollegin. Vielleicht haben sich einige Gesunde über diese Reklamen vergnüglich tranl gelacht — wieder ein Uetveis für die Theorie des gelehrten Fräuleins Dr. Lyons. Die Romantik der Biihncuuamcn. Der kürzlich um einen Namen geführte Prozeß, den ^laf Hallwyl, der Sproß eines alten Adelsgeschlcchts, gegen emc Schauspielerin anstrengte, die seinen klangvollen Namcn Anstatt des ihrigen annahm, lenlt das Intere»e vorübergehend »vieder auf den erlaubten Betrug, den sich Bühnen-'"llglicoer zuweilen im Interesse der Illusion des Publikum« ^stalten. Denn das Publitum will seine Illusion. Wenn es ^uf der Bühne in golddurchwirltcn, wallenden, rauschenden, ^^enumricsclten Gewändern cinc Künstlerin einige Stunden ^l warmem Interesse betrachtet, so erhöht es den Zauber, wcnn dieser holde, mit allen Tugenden der Seele geschmückte ^Ngel einen Namen trägt, der der Phantasie weitesten Spie^ ^uin läßt. Slcptiter pflegen sich längst mit einem berechtig /n Mißtrauen gegen die von dem Theaterzettel als „Isc^ belln b'Ariano" oder „Blanba von Torlonia" bezeichneten ^Uhnenprinzessinen zu tragen, von denen sie ahnen, bah ihr ^ "^geschminlter" Name voraussichtlich „Kalhi Lichtenhuber" °^ «Anna Wollcnsturz" lautet; da das große Publilum ^der lieber an Vlanba von Torlonias Erlebnisse und Schnei-^Ncchnungen als an jenen von Fräulein Wollcnsturz An- ^l Nimmt, darf man sich nicht wundern, wenn die Damen ^M Theater ihre zumeist einfachen Namen mit klangvolleren bauschen. Marie Rcnarb, die frühere ausgezeichnete Car-^n der Berliner Hofopcr, welche im vergangenen Jahre dem glasen Kinsty ihre Hand reichte, hieß mit ihrem profanen ^awen Marie Pvltzl, Agnes Sorma trägt den Namen Matschel. die trefflichen Künstler Sommcrstorff und Mol ^>ar sowie die berühmte Sängerin Malten heißen eigentlich Füller, und Frau Nina Sandow, die eine Heit lang am ^ ^lliner Schauspiclhause tätig war, nennt sich eigentlich ^Hwarz. Die Witwe des verstorbenen Hamburger Thcater-?^eltors Pollini. der eigentlich Pohl hieß. verbarg hinter 'hl«m in der Musitwelt gefeierten Namen Bianca Bianchi den ^schulböfarbcncn Namen Weih, und die Sängerin Milena, ^lche Prinz Heinrich von Hessen vor neun Jahren zum Altar ^ ' ^^^ ^" kroatischen Namen Hrzn-. Die Mädchen-^Men dreier Nühncnlüstlerinnen, die von drei Grafen Kin-^ der Bühne entführt wurden, lauteten: Marie Zauncr, , ^tese Schöppel ilnb Marie Stubcnvoll, von denen beson-. ^ der letztgenannte Name ein Pendant zu dem wenig """gvollen „Amalia Lotierbanl" ist, den die Gemahlin des > . ^och acmz betäubt von dem Erlebnisse, schritt ^>ef, der oben von seinem Geschäftsgang zurücke ^hrt ws,^ ^,^ mütterlichen Heini entgegen. Was ^urdm soine lieben — die geliebte Mutter nnd die chwoster — zu seinein Abenteuer sagen? ^. "Us Josef die mütterliche Wohnung erreicht hatte, imcto or unbefangen die Tür. Im selbe,, Momeiü ^och stutzte er. Ein Gcrllch wie don Würzkräntern ^"N ihln entgegen; derselbe drang aus dem Schlaf» H !"" der Mutter, aus welchem eben eine ältliche l«, "' öw im Hause Dienste leistete, mit verschiedenen ^enstanden, welche zur Krankenpflege nötig, her-r'^'lain. ^amn eines Wortes mächtig, blieb Joses! „Nas geht hiei' vor?" stammelte er endlich, es ^^'^' ^^^ dei: Vn^der lonunen hören: sie war ' ^'" seine Hrage branüuortete: „ "^lls du a»n Morgen fortgingst, war die Mutier v H leidlich wohl", berichtete das junge Mädchen. ,, ^ ^usl.i ins Wohnzinuner gefolgt war, „aber bald dors?^ ^^ll^' ^^' 'lber heftige Schmerzen, ihr Zustand ^.^lünnlerte sich nnd der rasch gernfene Arzt war ^t ohne Äesorqnis. Nnn geht es besser, aber unser hy/'^ut'tor Hallil nlacht eine völlige Genesung einzig liän ^""a, bester Kost und stärkenden Bädern ab-hy ^N. Josef" — mit verhaltenen Tränen kam es ^ch ""iens Lippen — „Gott N'eiß es, könnte ich da; ^) ?/"^'ler Mutter mit meinem Herzblute erlaufen, t^ ""' l'b freudig - aber ach, wie das Nötige bestrei >iilosten nötig, die wir Geschwister aus uuscren Mitteln nich zu bestreiten vermögen. Aber ich bin m den Besitz eines gewiß recht wertvollen Schmuckstücks gekommen, das ich zum Wohl unserer lieben Mutter veräußern möchte. Ich kenne Ihre Nechtlichke.it, Herr Marluo", fuhr der junge Mann fort, „und überlasse Ihnen mein Scbatz bannn ohne weiteres zu dem Preise, den Sie selber dafür bestimmen werden!" (Fortsetzung folgt.) - <^ e u c A rz n ' it aie.) Die „Wiener Alxnbpoft" meldet: Mit der Verordnung des Mimsleiiums des ^nn^rn vom 4. Dezember 1902 ist fur das kommende Jahr eine neue, mit 1. Jänner 1W!2 in Wirlscmkeit tretende Hrznsitaze erlassen worden, die sich im wesentlichen nicht diel von jener bee vergangenen Jahres unterscheidet. — (Woh ltä t iglei ts-Konze? t.) Das Pro-gramm des Wohttätigteits-Konzerteö, das kommenden Sonn^ lag, '/2'5 Uhr nachmittags in der „Tonhalle" stattfindet, ist ebenfo abwechfelnd wie interessant und enthalt einige in Lal-bach noch nicht aufgeführte musikalisch-wertvolle Nummern, für deren glänzende Wiedergabe die Namen der ausübenden ilünfller bürgen. Die Aortragsordnung lautet: 1.) Händeln Sonate 4 in I>llui- für Uioline — Baronin Mari^ (^oncha-Eooelli. 2. a) Oioroani: (^ui-o luic, t^»>; l,.) Brahms: Feldeinsamleit- <:) Chaminabe: Ueste — Orafm Emilic P i z z a m a n o. 3. u) Schubert-Heller: Die Forelle; ^Fantasie über Richard Wagr.ers Motive — Heir Richard .pahlen. 4. u) Schubert-Wllhelmy: Ave Mnria; d) Sgam-buti: Serenata Napolitana — Baronin Maria fu lu»i 5ü^ t») Fifchhof: Frühling i'l du; c) Welterlin: s.'lm«ton^ lv» ül^ou/'« cl^ ^t-uu ^ Gräfin Emilie P i z z a m a n o. t>.) Tirinbelli: ^i,-« >»<,n-jii-oi« — Baronin Maria Honcha-Codelli. — Die Klavierbegleitung hat aus besonderer Gefälligkeit für alle Nummern Herr Richard PayIen übernommen. Wie belei.6 gemeldet, werden Vormertungen auf Sitzplätze in der Papier Handlung von Frau Aosa T i l l, wo auch der llartenverlauf stattfindet, entgegengenommen. Bei bei regen Anteilnahme des ^ublitums erscheint es empfehlenswert, sich rechtzeitig einen Sitz zu sichern. Das Konzert beginnt präzise ^5 Uhr unö dürfte um 6 Uhr abends beendet sein. — (C hr i st bau m fe ie r.) Der Vorstand bet Frauenortsgruppe „Laibach" des Deutschen Schuloereints veranstaltet Samstag, den 1A. b. M,, um ^,6 Uhr abend» in der Tonhalle eine Christbaumfeier für vie ben Kinder garten und die Knaben-Volksschule bes Deutschen Schul Vereines besuchenden armen linder. Der Eintritt ist nui gegen Vorweisung der Einladungskarte gestattet. — (Unter den Menschenfressern am oberen Kongo.) Der Vortrug des bekannten Afrila» reisenden Theodor W e st m a r l findet nun bestimmt am Dienstag in der Tonhalle statt. Bezüglich Weftmarls Bedeutung fei folgendes hervorgehoben: Nicht geringes Aufsehen hat es vor einigen Jahren erregt, als ein junger Afrika, ll'isciider, der als Leutnant in die ilongo-Expedition Stan-kys eingetreten war, nach seiner Rückkehr im Wiener wissen schaftlichen Klub den Amerikaner öffentlich mit harten Vor^ würfen belastete. Erst allgemeines Staunen, grohe Zweisei, bann voller Glauben und tiefe Entrüstung gegen den Helben Stanley. Der junge Offizier, welcher es in Wien gewcgl hatte, öffentlich gegen Stanley aufzutreten, hieh Wcstmart, er kämpfte mit seinem damals noch ganz unbekannten Namen gegen den vielberühmten unb sich viel rühmenden englischen Auntec (Stanley ist geborener Engländer, aber in Amerüa naturalisiert), der sich dem kleinen, unbekannten Kläffer ge-gcnüber erst gar stolz in die Brust warf, doch hat dieser über de, mächtigeren Gegner den Sieg davongetragen. Dem jungen Expebitionsleutnant traten belgische, französische und deutsche, ja selbst hier gewiß unverdächtige Zeugen zur Seite, unb Stanley ist von bei Wucht der gemeinsamen An'lagen alo Mensch geradezu vernichtet worden. In Deutschland hat man jede Spur von Achtung vor dem Manne verloren, der den unglücklichen Emin Pascha teils durch List, teils durch G. Stehplatz 00 !,. Stubentenlarten 50 k. An der Nbenb. lasse losten bie Billette 40 >, mehr. — (AbgabevonRebenausdenftaatlichen Vorräten.) Im Frühjahre kommenden Jahres werben aus ben staatlichen Vorräten Schnitt- und Wurzelreben abgegeben werben. Diefe Nebenabgabe erfolgt an kleinere Besitzer um den Tarifpreis von 4 X für 1000 Stück Schnitt-nben unb 6 X für 1000 Stück Wurzelreben. Dazu kommen, falls bic Reben nicht bireli vom Empfänger unverpackt übernommen werben, 60 ti Verpackungskosten für jedes Tausenb Schnitt- ober Wurzelieben. Grohere. wohlhabende Besitzer können, falls sie, ohne Beeinträchtigung ber Ansprüche bei kleineren Besitzer, Nebenmalcriale erübrigt, basselb« zum Ge< stehungspreise, unb zwar Schnittrelxn zu 16 X und Wurzelnden zu 40 X per 1000 Stück erhalten. Für bie Transportkosten haben in allen Fällen bie Empfänger aufzukommen. Die Bewerber um Neben haben ihren Bedarf unter Angabe der Gattung unb Menge bis zum 5. Jänner 1V03 beim Ge-meindeamte anzumelden. Später einlangende Gesuche können nicht berücksichtigt werden. Die Reben werden nur zur Ve Pflanzung der eigenen Weingärten, namentlich Schnittwein-gärten, abgegeben; jeder Handel ober sonstiges gewinnsüchtiges Gebaren mit ben aus ben staatlichen Vorräten erhaltenen Reben ist strengstens untersagt. Schließlich wirb bemerkt, bah der Vorrat an Wurzelreben geringer ist alß jener an Echnittreben, weshalb auch bie Rebenzuweisung nur verhältnismäßig nach ben vorhandenen Mengen erfolgen kann. -S- — (Aus Bischoflack) wirb uns geschrieben: Die 40. ordentliche Generalversammlung des hiesigen l^iialnica» Vereines findet am 14. b. M, abends mit der üblichen Tages oronung statt. Sollte dieselbe nicht beschlußfähig sein, so wird auf den 21. d. M, eine zweite Versammlung einbe rufen. — Der katholische Gcsellenverein veranstaltete am 8. b. M. einen Unierhaltungsabend, welcher einen sehr animierten Verlauf nahm. Die Sänger brachten unter Leituny Laibacher Zeitung Nr. 284. 2366________ 11. Dezember 1902. des Herrn Cvenl einige Gesangsnummern sehr gut zum Vortrage. Ueberraschend gut gelang das Auftreten der Ver-einstamburaschen, welche deren Dirigent, Herr Apotheker Burdych in relativ kurzer Zeit vortrefflich ausgebildet hatte. Die Theaterstücke „Die Wette" und „Nach Amerika" fanden im allgemeinen eine zufriedenstellende Wiedergabe. — In der Nacht vom 7. auf den 8. d. M. rempelte der Vesiherö-sohu Anton Proj aus Ermern die aus der Ortschaft Dörfern gegen Heiligengeist auf der Straße ziehenden Ortsburschen an, worauf er sich in das Haus des Besitzers Matthäus Er^n in Heiligengeist flüchtete. Die Burschen verfolgten ihn, und bewarfen, da sie das Haustor versperrt fanden, dasselbe M't Steinen. Auch zerschlugen sie mehrere Fensterscheiben, be schädigten Fensterrahmen und schleuderten Holzprügel und Steine ins Wohnzimmer. Einer der mutmaßlichen Täter wurde bereits dem hiesigen Bezirksgerichte eingeliefert. -5- — (Gewerbebewegung in Laibach.) Im Monate November wurden in Laibach folgende Gewerbe neu angemeldet, und zwar: Johann Karl Worm, Rathausplatz Nr. 9, Handel mit Gummierzeugnissen; Josef Petriö, Martinsstraße Nr. 20, Tiegeldruckpresse i Johann Sterle, Honiggasse, Handel mit Bürsten und Galanteriewaren; Alois Tröel, Wienerstraße Nr. 9, Nuchbindergewerbe; Franzisla Medoed. Pogaöarplatz. Lebensmittelvertauf; Johann Keber. Alter Markt Nr. 9. Handel mit Manufaktur- und Mode^ waren; Franzisla Sterloviö. Maria Theresienstraße Nr. 7, Gemischtwarenhandel; Josef Varaga, Floriausgasse Nr. 27. Handelsagentur; Aloisia Frigidi, Pogaöarplatz. Lebens^ mittelvertauf; Johann Kus, Resselstraße Nr. 4. Verlauf von Tongeschirr, und Karoline Bobnar. Pogaöarplatz. Brot-verlauf. — Anheimgesagt. beziehungsweise faltisch aufgelassen wurden folgende Gewerbe: Viktor Accetto, Privoz Nr. 5, Greislern und Handel mit Flaschenbier und gebrannten geistigen Getränken; Marie Stele, Polanastrahe Nr. 26, Ge-treidehandcl; Franz Bergant, St. Iakobsplatz Nr. 6, Ge-mischtwarenhandel; Gertraud Iuvanc, Triesterstraße, Brot-verlauf; Maria Mehle, Froschplcch Nr. 2, Greislerei und Verlauf von gebrannten geistigen Getränken in verschlossenen Flaschen; Johann Sterle, Alter Weg Nr. 8, Marltfierantie mit Galanteriewaren; Franzisla Dane, Maria Theresien-strahe Nr. 7, Greislerei und Mehlverschleih; Johanna Ho-öevar. Poga^arftlatz, Obstverlauf; Franzisla Sterkoviö, Wienerstraße Nr. 9. Mehlverlauf; Lulas Vanto. Pogaöar-plah, Mehlverlauf. — (II. Dislussionsabenb des Vereines „ErwerbendeFrauenfürgebildeteStände" inWie n.) Man schreibt uns von dort: An der diesmaligen, sehr interessanten Vortragsorbnung beteiligte sich — am 1. d. M. — auch die hier als Schriftstellerin und Lehrerin tätige Laibacherin Fräulein Ieannette Heinrich in verdienstvollster Weise. Fräulein Heinrich las mit wohllautendein Organ sowie mit tiefer Empfindung ein Märchen und erntet? für ihren schönen Vortrag, dem ein distinguiertes, zahl-reiches Herren- und Damen-Publikum anwohnte, reichlichen Beifall. — (Christbaumfeicr im Iosefinu m.) Wie man uns mitteilt, wirb im Iosefinum die diesjährige Christbaumfeier am 23. d. M. um 4 Uhr nachmittags abgehalten werden, wozu alle Freunde dieses humanitären Vereines höflichst eingeladen sind. Allfälligc milde Gaben, wie Lebensmittel. Effekten. Wäsche. Kleider, Schuhe, Stoffe u. s. w, wolle man gefälligst in das Anstaltsgebäude selbst, Polana-straße Nr. 20, dirigieren. Es wird jede. auch die kleinste edle Spende dankbar angenommen werden. * (Lebensgefährlich verletzt.) Die Arbeiter Franz Grm und Franz l>url, beide wohnhaft Karolinen-grunb Nr. 38, gerieten gestern abends auf dem Heimwege aus dem Vibmarschen Gasthause am Karolinengrunde in einen Streit. Im Verlaufe desselben packte Grm den Kurl am Halse, warf ihn zu Voden und würgte ihn. 5url zog inzwischen ein Taschenmesser, versetzte dem Grm einen Stich in den Rücken und verletzte ihn lebensgefährlich. Der Verletzte wurde mit dem Rettungswagen ins Landeslrankenhaus überführt. Kurt wurde verhaftet und wird dem Landesgerichtc eingeliefert werden. * (In die Irrenanstalt.) die Kaufmannsgattin K. K. aus Altlag, politischer Bezirk Gottschee. die sich seit einiger Zeit bei Verwandten in Laibach aufhielt, erlitt heute früh einen Irrsinnsanfall und mußte in die Irrenanstalt nach Stubenec überführt nxrden. — (Die 5> 1 nv « n 8 kn 8 « 1 n k a Nation) veranstaltet am 27. d. M. um 8 Uhr abends im hiesigen „Na-rodni Dom" einen Vortrag des Herrn Direktors H. S ch r e ',-n e r (Marburg) über die Analyse des geistigen Horizontes des Kindes. — Die Vereinspublilationen werden inkürze erscheinen. Der Verein zählt gegenwärtig an 1100 Mitglieder. — (Die Laibachcr Vercinskapclle) konzertiert heute abends im Cafe Valvasor. Beginn des Konzertes 9 Uhr. Eintritt frei. --- (Von unseren Landsleuten in Amerika.) Einer Mitteilung alls St. Paul in den Vereinigten Staaten zufolge unternimmt eine bedentende Anzahl der in Nordamerika lebenden Slovenen unter Führung des Bischofs Stariha im kommenden Jahre eine Wallfahrt nach Rom. Die Wallfahrer beabsichtigen bei diesem Anlasse auch ihre alte Heimat zu besuchen. — (Von der Erdbebenwarte.) Das Fern-beben vom 4. d. M. mit der geschätzten Hcrddistanz von 400 bis 500 km ist in Oberitalien fühlbar aufgetreten. Am stärksten wurde es in Ligurien, Massa, Carrara und Chiavari, schwach in Modena verspürt. Auf den Instru-mcnten gelangte es nach den bisherigen Meldungen in Pavia, Florenz nnd Padua zur Beobachtung. * (Nach Amerika.) Gesten: sind vom Südbahn« Hofe aus 80 Personen nach Amerika abgereist. * (Einen Hund überfahren.) Gestern vor« mittags wurde auf der Wicnerstraße der Hund des Herrn Guido Zeschko von einem Fiater überfahren. Das verletzte Tier wurde ins Tierspital gebracht. * lDer Hund als Dieb.) In der Schulallce entwendete der Hund des Besitzers F. K. in Udmat dem Fleischhaner I. Cuzat vom Stande einen ganzen Kalbskopf und ging damit durch. Theater, Kunst und Literatur. " (Deutsche Bühne.) Das liebenswürdige und eigenartige Talent Max Dreyers hat in seinem Iunggesellen-schwanle „Großmama" welliger Gelegenheit sich zu entfalten, doch besitzt das Stück immerhin in der humorvollen Zeichnung der Hauptperson, in der harmlosen Situationskomik, die zwar uor dem tritischen Nlicte zerstiebt, aber doch in ihrem unmittelbar wirkenden Vühneneindrucke an die Lachlust des Publikums appelliert, die Berechtigung, aufgeführt zu werden, >venn sich ein Künstler findet, der dem alten Junggesellen seine eigene Individualität aufpfropft. Herr Thallei lcmn das Verdienst für sich in Anspruch nehmen, den Schwan! zil neuem, fröhlichem Leben erweckt, beziehungsweise denselben dem Publikum mundgerecht gemacht zu haben, und il,m kann auch der Dichter für seine wertvolle Mitarbeiter-schaft dankbar sein. Schon die Maske, die sich .Herr Thaller als moderner Falstaff zurechtgelegt hatte, war köstlich; von hinreißender Wirkung sein natürlicher, überall lustig sprudelnder Humor, mit der Fülle liebenswürdiger, origineller Einzelnzüge, die Lebendigkeit und Echtheit seiner Charakterisierung, kurz eine Rolle aus einem Gusse. Das Publikum kam aus dem Lachen nicht heraus, und das Stück, das seinerzeit abgefallen war, erfreute sich eines kaum geahnten, großen Hciterleitserfolges, den es dem Gaste zu verdanken hatte. In herzlichem Veifalle und wiederholten Hervorrufen nach jedem Alte kam die Dankbarkeit des Publikums zu lebhaftem Ausdrucke. Die Leistungen der Mitwirkenden waren durchwegs anerkennenswert, und es mögen sich die Damen Pol any, von Effner, Gärtner sowie die Herren Lang, N c i ß n e r, V a ch m a n n, Appelt und Tragau mil einem Pauschallobc begnügen. — Das Haus war gut besucht. — (Ein originelles Theater) — nämlich ein unter einer Kirche liegendes — wird sich amerikanischen Blättern zufolge der Rev. Walter Bentley, der Oberftfarrrr der Kirche des heiligen Grabes in Newyorl, bauen lassen. Stücke religiösen Charakters sollen hier von einer dramati-scbcn Gesellschaft gespielt werden; gelegentlich werden auch Berufsschauspielcr sie unterstützen. Der Reverend war früher selbst Schauspieler und ist Sekretär der Schauspieler-Kir-ckMallillnz, — („S lova n.") Vor einigen Tagen wurde das erste Heft der neuesten slovenischen illustrierten Zeitschrift „Slovan" herausgegeben, die im Verlage der Firma Dragotin Hribar in Laibach allmonatlich einmal erscheinen wird. Dic Zeitschrift, als deren Redakteur Herr Franz Goviilar fungiert, wird nebst Abhandlungen, Artikeln, Rezensionen und kurzen Notizen über die kulturelle, soziale und künstlerische Bewegung der slavischen Völkerschaften im belletristischen Teile nur Originalgedichte und Qriginalerzählungen svwie Biographien hervorragender slavischer Schriftsteller und Schriftstellerinnen und überhaupt berühmter Persönlichkeiten der modernen Zeit veröffentlichen, dabei aber auch Berichten aus dem praktischen Leben, wie aus der Technil. Physik, der architektonischen Kunst:c.. ihre Spalten öffnen. Der illustra-tive Teil wird Reproduktionen von Maler-, Bildhauer- und architektonischen sowie kunstgewerblichen Werken einheimischer, slavischer und auch sonstiger Künstler enthalten, welche Reproduktionen teilweise auch in Farbendruck und als Kunst-lxilagen erscheinen sollen. Da» Abonnement beträgt jährlich 12 X, für Studenten 10 II. — Die erste uns vorliegende Nummer repräsentiert sich als überaus gefällig, macht in ihrem illustrativen Teile einen günstigen Eindruck und wird daher voraussichtlich zahlreiche Freunde erwerben, umsomehr als die folgenden Nummern in künstlerischer Beziehung noch gediegener ausgestattet werden sollen. Im Texte sind Gedichte von M. Gradnil. Otto Zupan 5 i 5. A. A 5 lerc und M. P. Nata 5 a enthalten, dann finden sich Artikel und erzählende Beitrage von I. R. („Die junge slovenischc Lyrik"), F. t. Me«lo („Romanze von der weißen Straße"), Fr. Noviö („Hic Nhodus!"). Sophie 5t v e d e r („Alltagstragödie"), Ios. Ieranov („Opfer des Goldes") und - t—^-w („Die moderne Skizze bei uns"). Das Feuilleton bringt Berichte über Literatur. Theater und Musik. Kunst, Technil ?c, — Das Heft ist mit 11 Illustrationen ausgestattet. — (Uöiteii'nki ^ovarik.) Inhalt del 35. Nummer: 1.) ..An die fortschrittlichen Lehrer!" 2.) „Der freie Gedanke." 3.) Unser Blatt. 4.) Ein Verband der slo-dcnischen Lehrer und Lehrerinnen in Steiermarl. 5.) Korrespondenzen. 6.) Vereinsmitteilungen. 7.) Literatur und Kunst. 8.) Mitteilungen. 9.) Amtliche Lehrstellen-Ausschreibungen. Alle in dieser Rubrik besprochenen literarischen Er^ scheinungen sind durch die Buchhandlung Jg. v. Klein-mayr H Fed. Nambera. in Laibach zu beziehen. Gcschättslcitung. — (V ieh verkehr.) Auf der Bahnstation Treffen wurden im verflossenen Monate 384 Schweine verladen und teils nach Böhmen, teils nach Tirol und der Schweiz verfrachtet. «. — (Viehmarlt.) Der am 6. d. M. in Seifen-berg abgehaltene Viehmarlt erfreute sich eines zahlreichen Besuches seitens fremder Viehhändler. Dieselben lauften eine größere Menge von Ochsen und Kühen ein und bezahlten hicfür gute Preise. Auch die vielen Krämer brachten einen ansehnlichen Teil ihrer Waren an den Mann. ^'^ Telegramme des k. K.Telegraphen-Korresp.-Bureau5. Reichsrat. Sitzung des Nbsseordnetenhauses Wien, I I. Dezember. Die Regierung unterbreitet die Brüsseler Znckerlonvention nebst der Zuckerst«'" Gesetznovelle, welche inhaltlich mit dem gester» im "^ garischen Reichstage unterbreiteten Gesetzentwürfe idcuM ist. In fortgesetzter Spezialdcbattc nver das Hausierhandel' gesctz wird 8 2 nach läugerer Debatte in der Ausschllßfassung anqcilummen, 5 5i Erfordernisse znr Erlangn"«. der Hansierbcwillia.mig» wird nach längerer Debatte, in welcher mehrere Redner für die Herabsehlma. der Altersgrenze zur Erlangung der Hansierliewilliguna. eintreten unter Ablehnung verschiedener Abmldcrnnczsantragc itt der Ausschußfasslmq mit dem Miuoritätsvotnm Plaheks an< genommen, wonach -lliiink <, zu lauten hat: «WeM unbescholten sind lind gegen welche nichts vorliegt, w^ sie vertraneilsunwürdig erscheinen läßt.» Zu ij 4 verzichte^ die Abgeordneten Zustersic ,md Vencajz auf da-' Wort, während die Abgeordneten Nosle nnd Ellen-bogen es verlieren, weil sie im Saale nicht anwesen sind. Zu tz 4, l^invli 8, beantragt Abgeordneter Of"^ die Weglassuna. einiqer Worte. Da sich bei der ? ^ stimmima. über diesen Antrag ein zweifelhaftes ^^"!^ ergibt, ordnet der Vizepräsident Kaiser die namentlH^ Abstimmima. an, bei welcher der Antrag Ofners abaMN nnd 5 4 in der Fassung des Ausschusses angenomme' wird. Ebenso werden die i>i> 5 bis 9 angenommen. -" Nächste Sitzung morgen. Orientalisches. Berlin. 10. Dezember. Das Wolffschc Bureau meldci aus Konstantinopel: Das neue Reglement für Mazebon wird trotz gewisser Mängel von der Mehrheit der lM9 Botschafter für geeignet angesehen, eine Besserung der 0" stände anzubahnen. .,.^ .it onstantinopel, 10. Dezember. Die unguM"^ Beurteilung der erlassenen Maßregeln für die europa'!^ Vilajets seitenö der Diplomatie und der Presse haben Yildiz und auf der Pforte Eindruck gemacht. Die bettM^ den Kreise erklären, diese Niuiteilung sei ungerecht. " müsse die Durchführung abwarten. Die Vorgänge in Venezuela. London, 10. Dezember. Das Reuter-Nureau "eA aus Caracas vom gestrigen: Wie die Regierungsorgane richten, hat der Kapitän des englischen KnegSsch'f^ !'^, tribution" heute nachmittags einen Spezialturier nm . Ultimatum nach Earacas gesandt, in welchem die ^"^«est frist von 4« Stunden für die Erfüllung der 55"°"" «^ gesetzt wird. In der Note wird die sofortige Varzahlung "^ je 34.000 Dollars, sowohl an England, als auch ""."Heiland, sowie die Regelung der von der letzten ^v^u""s Hof rührenden Forderungen durch einen gemischten ^^? ^ in derselben Weise, wie dies bei dem letzten Verglew) Frankreich geschehen ist. gefordert. ^el' Lonbon. 10. Dezember. Ein Telegramm des " ^ß schen Bureaus aus Caracas vom 9. d. M. will WM ' ^, a/slern vier venezuclanische Kriegsschiffe im Hafen ^> guayra von der vereinigten deutsch-englischen ^' i-^gt' genommen und daß in Earacas alle englischen Staa hörigen verhaftet worden seien. ssins?' Newt) orl. 10. Dezember. Eine Depesche aus < ^, town (St. Vincent) meldet: Das englische N"egsM' ^,,i d.^faticable" habe die Mitteilung gebracht, daß sich ^ ^e Castro herausfordernd und indifferent ssegenüber t>s ^o dichten Blockade verhalte und bereit fei. die delM«^ ^,b englischcnStaatsangehörigen aus Laguayra zu vern den Hafen zu schließen. wrein'^" Earacas. 10. Dezember. Die von der "^,0^ deutsch-englischen Flotte hcute nachmittags bei Laaua^^al genommenen vier Schiffe sind die Kriegsschiffe " ^licl Cresbo". „Totumö". ..Assun" und „Margarite Gesamtbesatzung von 390 Mann. sA a^ Newlior l. 10. Dezember. Nach einer A?" ffiziec Willemstab hat sich General Roland, der erste ^" ^„g Matoö'. zum ssührcr einer neuen revolutionären W gegen Castro proklamiert und 1200 Mann gesa'"' >„ ^ anderer Nebellcnführer ist mit 1200 Aufstand'!^ Nähe von Coro wieder erschienen. efelearalN^'" Newyorl. 10. Dezember. Nach einem ^ ^in'^ aus Caracas sagte Castro einem Berichterstatter -^ ^ Venezuela habe lein Ultimatum im wahren Sm>" ^^es trs erhalten, sondern nur ein ungefähr glc'chze, ^^M'' Ersuchen Englands und Deutschlands, Von d" h^ M" Englands, welche geringfügig seien, habe er ^ fM' ssewußt. Diese Ansprüche seie» niemals "hob" w ,. Da' lich habe er sich niemals geweigert, sie ^"//'^ie'f"'"^l Vorgehen Englands sei ungerechtfertigt. Uevcr ^ ^Z oe Forderungen könne er nicht früher enlscl)elden. ^stio, Aufstand gänzlich unterdrückt sei. Ferner M> -^n, !"" werde dem Rechte Geltung verschaffen, der ^' ,,,cils ^ Venezuela Gesetze habe. und beweisen, daß " z^r"'^ pflichtilnaen abgeleugnet habe. Die Neuerung ' ^ne " daß die fremden Vertreter Caracas verlasse" Y« Antwort auf ihre Note abzuwarten. Laibacher Zeitung Nr. 284. 2367 11. Dezember 1902. Verstorbene. Nm 8. Dezember. Maria Dobov^l, Miindnerin, 69 I., Iapeljssasse 2, Pneumonic. — Ursula Mral, Private. 6» I., »llllhlluöplllv ^, Herzfehler. Im Siechen ha use. Am ll. Dezember. Luzia Oblal, Arbeiterin, 70 I,, Marasmus. Am 8. Dezember. Maria Iavornll, Magd, ?l I. Lungenentzündung. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Sechöhe 306 2 n>. Miltl Luftdruck ?W 0 mn>. ff s^I 3^. ! ! «^^ z 'Z V ß .......^- 8 lol^^ ^ ^2'^"^^"Od^mäM'^^'l'ewvlit ! . 9 » ^ l, 74? 0 j -3 2 SO. mäßig > bewöl lt__j Ü.j 7 . ^ ^ ?48 3 s -4^3! ^O7schwach I beMslt s^0" Das TaMmiltel der nestn„e>, Lemperatur -3 l ", Nor. l"»le: -10". Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Lottoziehung vom 10. Dezember. Brunn: 19 75 35 76 1. Fandestheater in Aaivach. 42. Vorstellung, Gerader Tag. Heute Donnerstag, den 11. Dezember. , Nbschiede-gastspiel des Charalterlomilers Willi Thaller. Der Verschwender. Zaubermärchen mit Gesang in drei Nlten von Ferb. Raimund. Anfang halb 8 Uhr. Ende nach 10 Uhr. 43. Vorstellung. Ungerader Tag. Samstag, den 13. Dezember. Margarethe tFauft). Große Op«r in fünl Alten, nach Goethe, von Jules Varbier und Michel llarri. — Musit von Charles Gounob. Da die für Dienstag, den 9. d. M, ausgeschrieben gewesene (4905) 2—1 Generalversammlung nicht von der zur Beschlußfähigkeit derselben notwendigen Anzahl von Mitgliedern besucht wurde, findet dieselbe freitag, Jen 12. Dezember, um halb 7 Uhr abends im blauen Zimmer statt, und ist salzungsgemlß ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig. Tagesord nxzngz 1.) Genehmigung der Rechnung für das Vereinsjahr 1902 und des Voranschlages für 1903. 2.) Wahl von Direktionsmitgliedern und der Rechnungsprüfer. Die Direktion. Kurse an der Wiener Korse vom 10. Dezember 1902. «°«°«. 'well« 5,««««. D«^,s ,„ killten Mai' Aovemb« p, «, 4 li"/„ . , . 101 05 101 lib '''Notwehr, «»«. pl,«,4 2«/«, iNl>»!vlcn 1ü ..Tllh.Iä»..I»X pr.N,4 ^/„ 100 «5 ,0! 1b , " „ Äpill. vlt,pr,ll, 4 ^'V„1«0».'> !>,1 15 °"N z,lla,»ll'!r L5<1 fl, » i!",ji80 >1l»4-««<»« „ v»0 fl, 4"/„,il», 50,15» 50 °«0«r .. lnn fl, 4"/,„i83 - 1«5— '»«4f^ ^ 1W fl, . »49 »5» - ^°, ^ 50 fl. . , »4» - »c>8 - «°M,.Psa!,t>I,i b , "° ««Mti!il»r°!'ei,wal!r,.s»fl,. l>n l?»lir.....4«/„ ion üN llx, 70 ^°-U°. dtn per UMm« . 4"/^lM 4l> ,W t>.>> ^iltrl.Invfstittons^l-ntr.lNl.. ! d" Nasse , , , »' //,, »«15 8« 85 »»tsschrlibunne«. 'lOllbelhbal,!, l„ G., steuerirel, , zu ^n.ouo ^^,„„ , . 4°/, 1<»'- ------ "anz Josef «ohn l» Nllber MV, Et.) , . . 5>/,«/<,!l« ««» K« bO "ub°if«l»ahn in »rl>n,»»ül,r. Ueurrlisj (div. Lt.) , , 4"/n »»'teue?1l,, 4 »nine» , 4"/« 99 45 ,l>0 4b ^" V ! 4"» °batftcwp.»lt>nb..»lltb°N«<«i,.......51»-K1Ü- '° Uln^Uud,», W«»l.e,W.C. ! ^/^........4«i> 50 4«, 5U V" ^........4bL__4zb"^ ^l,arlLudw.N. liOVsl «M. "/» l'M! !i(«» s!......—.— ^ .. ««ld Ware «o» «t»n»e ,»r Zahln«, libtr»o«Ml»t Vislnd.Prlor. Obllnationt». !ili!abe«hbal»n SW », »UO« W. 4"/„ ab i<»"/„...... lib 40 11« 40 ltliwbcthbahn. 400 u, »000 Vl. 4'V»......... l,9 - - 119 9l> Franz Jose! V., Vm, 1!,«4 (did. El) Vilb,. 4°/„..... 3« «.'» 100 «b «ältliche l»°rl Ludwig, »ahn (d!l>. Et ) Lilb. 4"/„ . . . 99-45 NO-45 Nolarlbergei Vahn, ,,GiIb. 4«,, , , 99 50 100 50 Hlaaloschuid d„ zz«d»l d«l ungarischen Kran». 4«/« »m„, Onlblente pel «ass, . t»0 »5 lW 55 dtu. bln. p,> UlNm« , , . . 12U 35 >lü<)55 4"„ bto, ^l-üt!- <» lnonenwähr., steueifiei, per Kasse . , . 9?'«l» »»<-- »"/o dlo dlo, dlo, psl Ultimi) . 9? 80 98 - Uilg.Ei^il^NnI <»<>»> , sl. . — —- dto, d»<>, Lilt»,r ION fl. , . — — —--dto. l-l»al« Oblig. (U»«, Ostb.) v, I. 187«....... ..»— —-- b»o. Eckanlrenal,-«blos 0bsig. -— — — dto, Piüm..«, ü llwll, — »<»0X 1»9 — XNl - Kto. dto, b !X>fl, — IUUX j»»—«>1'— The!k «e«,'U°s, 4"/» . , . ,5«-?» l5« 75. 4°/« >in««!i. «lundenll.'llblig. e?W ««»<» 4"/« lT-nal, »l»d Ilcwon dettu 9«^> «» t.0 Hndtr» öff»nll. Anlehen. 5'V» Donoil-Reg,-«»leihe 1878 . 10? — »0750 «lnlchen der Ltllbl V»lz , . 9U-— I0<> - «nlehen der Eladl Wien . , . 10büi» 1W »?> dlo, öln, ^Silber od,«olb) i»3 llü'»4 i!ü dlo, dt°, ii«»4). . . . 9?-— »7 90 dlo. dto, !>«»«). , , , 99'— lNl) - Vörlebau «l!leh»n, vrrlo»b. »«/„ 98— »9 - 4«/» Rainer liands« «lnlebri, . 9?-— !»? NO «elb , W»r, Ifandbrits, »ll. «°btl.aUa,Vsl,«n5NI.uer!.4"/'> 98— 99 — N.-bsteri, L»nbt» Hup.»«nft, 4°/" 9» üo I0o 50 Oest.'un«, Vanl 4«'/^«hl, Verl. 4«/»......... 1N0-4N 101 4N dto, dtll. 50l2hl. vtll, »«/» 100 40 10140 Splllilllll, 1,üst.,«>I.,«,l.4«/„ 1«, 10 101 10 »i-h<> Oesterr, No:bwestbllt,i! , - - 10« SU, 109 H>, Ltaalibahl,....... 440—! — Eudbal,» ^ »'/„verz.3—,1^ Ung.'yllliz, Nahn..... >n»—108!».', 4« „ Unlerttainer Vichnn, 99öN>l00 - Divers» Zos» (p,-r Elücl), «erz»n»l«chl L,se. »"/„ !t 4"/. Donau-Dampfich. NX> fl, , —-— —-— ü"/» Donau Mezul.Ll'Il . . . >»z—>zt»7>- Un»erzi»»llchl ilose. Vubap-Vafilic» (Dombau) 5 sl. 18-75 19 75 »«eottlose 100 fl...... 438 - 4»« _ lllait» Lole 40 fl. IM, . , . 1«?'—!t«m _. Ojcner Lose 40 sl..... 180 — «,,u- — Palfty Lole 40 fl. «M. , . . ,8« - 1»» _ !«°tent«euz, Oeft. Ves..v.10ll. 55— 5«- , ,, ung. „ „ 5fl. 26 50 »?'ü« »'ubllll^oje 10 sl...... 70— 75-. 5 olm.lioft 40 fl...... 24» — »4« - z.l..Veno««-liost « fl. . . . «45 —2«z^ Wiener lomm,Lose d. I. 1874 4«» — 48» ^ GfwlnsNch, d, »"/,, Pr, ^ Kchuldv. > d. Vodenrredilanst.. — 77 — »eld «are «Men. Zlan,por1»VntN' NthMNNgN». «u««8 lepl, »ilenb. 500 f!, , . «»llli- »K5« «a>> u, Äelliebs-Gt!, für stab«. Etrafienb, i» Wien lit, > . »0» — 30» -dtll dt°, dto. lit, » . 800 — »0» -Ävbm Nordbahu 15« sl. . . »85 — »90 — Uuschtiehraber .<»»ernow, I»s!y«i4« — 4hb — Pro» Duzer 5« Südbah» itW i>, V.....! «6 ^l, s>? !ib Lübnordb Verb-U, «00 fl, «Vl. 4<>4 — 4ob>-Iramwa« Gef., «eut«»l.,Vr — 45«^. V»dlr..«nst . 0?ft., «X» fl«. . »1» - 91? — Krdt..«nst f Hand. u.«. 1<«>fl. ! - — — — bto dto per Ultimo , , M9 - 870 — Kredilbanl. «ll«, un«., »00 ll. ,7», «,!?<»« 50 Deposüenbaiil, «llg,, üW fl, , 41» — 41»-««„mple «es,, Äidrvs«., 400 fl 49« - 4S4 — Viiu. », «asieü» , Mener »00 fl. 435 — «9 -Hl,pi,,bslb.. OeN.. »M!l.»0«/«!t. 194 - 19« «>»ld »ore lUlnoerbanl. 0est., »UV fl, . . «5 — «5 >o ONerr.'Un«ar. Vanl, ««» fl . 1»1 »H»I Uniimbanl »«0 fl.....5»? — »« — »er»rhr«b»lll. «ll,.. 140 sl »« bv ,« 5« znbulrri». Inter» «hmnn»»n. «auge>., «lll,. »st,, 100 fl. . . 1»? — l^ — E,ybier «Nlen. n»d Vtahl.Int». in Wien 100 fl.....195 — ,«7 — ltifnlbahn»..lXhg.,Elv,. «0Usl. »»«-,»» — „»lbemühl", Papierf,u «,.» <<^ -v -«ieftngei «rauerei 10« fl . . Vllmtan Vefelllch, 0fst.>«lpii» , c« Präger »Illrj. Kteinlohlen 10<> fl, !515'— 5l» — „Va>l««lmühl", Vaplerf »00 fl. »'»<> - «1« — „Ste«er«.", Papini. »,«-». »50 —j»L — Irifniler Kohlen» ««efell 70 fl. !,«5 - »8« — W«,ffnrf.^».,0e«.in«»N!.»0<»fl. !»«» - »95 — «»««N'lze» Ilalienlfche vanlnoten , . , 9» <0 95« Rubel, «ölen......, ,5»,, » b<» Von Heuten, l'r»u«Ibrl»IVn, frlorllAMMi, 4M1«W, Iii nachmittags. a , ^efl Aijtraj^e unter Nr. 763 an die atTi'«iistration dieser Zeitung. (4912) 3-1 g der Krankenpflege rrhr verläßlich, anobt p *Ue hei einzelnem Herrn oder in einer ii si!''e' a"cn a's Diener hei einem Arzt odei ähnlicher Verwendung. Selber würde auch ^ -uie einen Posten in einem Geschäfte oder in "er Kanzlei annehmen. (4915) 3—1 Mat ^"trÄ8e unter Johann B. an die Admiration dieser Zeitung erbeten. ^90) Firm. 169/2 firm p. t. I—101/5. Izbris firme. 'zbrisala se je v regisfru za firme u^meznih trgovcev: Sedež firme: le^lsovo. Besede firme: Fr»ne Je-j, r'\ Obratni predmet: krüna in l9(v^ar'Ja- I^'um vpisa: 4. decembra iiii. ^r# °krožna knt Irgovinska sotl-VPLV Kudolfovem, odd. I, dne 29. no-^bra 1902. (489 J) Firm._167/2_ "GeüTl—78/6" Oklic. D^je «e na znarije, du se je v za-družnem regisl.ru vknjižilo, da se j^ «Mlekarska zadruga v Hadeßah, re-gist.rovana zadruga z omejenim po-roätvom», \sled svojega skl^pa na obönem zborn dne 9. marca 1902 prüslovoljno razšla. C. kr okrožno sodisèe v Kudol-foveiD, odd I, dne 29. novembra 1902. (4850) 3-2 TlW?- 1. Amortizacija. \'o proftnji Anlona (irabeca, de-lavca v Spodnji SiSki Sl, 53, uvaja se posfop.mje v namen amortizaeije baje izgubljene, na Janeza (irabeo glaseèe se hranilne knjige kranjske hranil-nire v Ljubljani fit. 274.849 z vlogo 230 K. Imetnik le knjige se torej po-zivlja, da uveljavi svoje pravice v S e H f. i h in e s c i h, ker bi se sicer po preleku tega roka izreklo, da l.a knjiga nima nobene moèi veè. C. kr. deželno sodisèe v L-ubljani, odd. Ill, dne 24. novembra 1902. (490?) iLim 74. KiMrdetžs. A lippai anyakönyvi kerület alulirott anyakönyvvezetotielyeltese kihirdeti, hogy: 1.) Grim Karoly, ki caladi allapotara o6zve nötlen, valldsa romai katholikus. soglalkozä a koresmäros, laköfielye Kapoinas (vdrmegye Krassö-Szöreny), születösi helye Tok (varmegye Arad) ideje 1875. evi felmiär ho 17. napja s a ki nehai Grirn Laszlö 6s özvegy neje, szQletett Töth Berta, sia; 2.) B&unel Johanna, ki csalädi allapotara n^zve hajadon, valläsa r6mai katholikus, laköhelye Lippa, (jelenleg a krajnai >Sz(. Barthlmä), születesi helye Nidas, ideje 1883. evi augusztus ho 18. napja s a ki nehai Bäunel Jakab es neje, születesi Seharsenstein Paulina, loanya egymüssal hazassagot szand^koznak kötni. Felhivatnak mindazok, a kiknek a ne-vezett hazasulökra vonatkozö valamely tör-vAnyes akartalyokröl, vagy a szabad bele-egyezest kiziro körülmenyekrsil tudomasuk van, hogy azt az alulirott anyakönyv-vezetönfel közvetleniil, vagy a kifüggesztesi helyközs6gi elöljarösaga illetöleg anyakönyv-vezetöje titjan jeleittBek be. Ezt a kihirdetest a következö helyeken kell helyesiteni, u. rn.: Lippan, Kapoluasban es Laibachhan a «Laibacher Zeitung»-ban Llppa, 1902. evi szeptember hö 22. napjÄTi. Sohiffer Iitv4n anyakönyvvezeto'helyetesse. Verkündigung. Der gefertigte Matrikelführer des Matrikelbezirkes zu Lippa (Komitat Temes) gibt kund. d&fl: 1) Karl Orim. ledigen Standes, römisch-katholischer Religion, rtach Beschäftigung dwz':it Wirt, wohnhaft in Ka-polnäs (Komitat KraBsö-Siöreny). geboren zu Tok (Komilal Arad) am 17. Februar 1875, Sohn des Läszlo tirjm und dessen Ehfgattiu Berta Töth ; 2.) Johanna B&aael, ledigen S'aodes, römisch - katholischer Religion, irn Haushalte tätig, wohnhaft in Lippa, gegenwärtig in St. B-trthlmä (Komitat Tem*;»), geboren in Nädas am 18 Aigust 1883, die Twhter der in St. Barthlmä wohnhaft gewesenen und verstorbenen Jakob Bäunel uniii, miteinander eine Ehe zu schließen beabsichtigen. Es werden hiernit di"jenipen aufgefordert , die von etwaigen Ehehinderm^sen, wel< lie die ehenchließenden Parteien betreffen, oder »b?-> von solchen Umstäudea. die die freie Enwilligurtg der ehfschlicOeoden Parteien ausschlifß-'n, Kenntnis haben, di'-s rfe/n gefertigten Matrikelführer direkt oder im Wege der Gemeindevorsffhung anzume'den. Diese Verkündigung hat in folgenden Orten zu geschehen, u. zw. in Kapolnas-Lippa und in Laibach im Wege der «Laibacher Zeitung». Lippa am 22. September 190SJ. Stefan »ohaffer Matrikelführer in Vertretung.