sll.119. Fmtllg, 25. Mai 1900. Illhtllllilll 119. Aibllcher W Zeitung. ^nlei«,"^"« " «. ss«r die «nst.-Mmn l>.« Hau« „<>n,iü»rin i! K, - Inserti°ne«bür: ss^l llslnt ^^^^°>« zu < Zr!,,n ü» k. »rohe« prr Zeile l» bi bs, »Üerr» Wiederholunaril per Zeile S l». Die «Lllibachei Zeitung» erschein» täglich, mit Ausnahme bei Vonn- unk n^^»«^. ^, »^ . .» sich «ongreftplllh Ni. ». die M«d»cti°n D°w,°«in.»<>ssf Nr « Lvr7cks<»/k,. ^ D!e «bmlnlft,at,o« befinde ___________v°rmit.°««. Unfranliene «ri.se werbe., nicht °n«e.wn.me^An^'cht7 n?^^^^^ " «hr Amtlicher Theil. ?U"h^/n""d s. Apostolische Majestät haben mit llbte des m Entschließung von, 14. Mai d. I. dem den Or>>pn ^""""Mes zu Melk Alexander Karl ^chsiäit k Ü "fernen Krone zweiter Classe mit ^ oer Taxe allergnädigst zu verleihen geruht. 3" N?n?! Amtsblatte zur «Wiener «eitung. vom 22ten ^^'sse verbot "^ ^" Weiterverbreitung folgender Press- ,»s^ ^ N"'<^ ''»ly. vom Ib. Mai 1900. >W. Mchtlg 2U) Winzer Montagspost, vom 14. Mai ^. 20 .?^ ^r'dun». dbto Rom, 14. Mai 1900. Ar. 3« ,^' vom 17. Mai 1900. ^^'"rvztzllk ^roali». vom 15. Mai 1900. Nichtamtlicher Theil. Die Delegationen. D Budapest, 22.Mai. ^n D^udget-Nusschuss der österreichi-«Nen m^^'°" authentificierte den Bericht des Mlttinn,« ^"ehem über den Voranschlag des ^ ^d?,^s Aeußern. Der Bericht betont auch, >sl»g e!„ "°llenl Umfange und erblicke in der Be-k?^NlLd,^'^n der intimen Beziehungen und der d1""lttlick H Freundschaft beider Herrscher sowie ^ 3chial/if ^"volles Unterpfand für die Innigkeit b I H des Bundesverhältnisses, welche« sich N"e H ^"5 ?"6 °ls ein Friedensbollwerk be-^/» lverde V lerncrhin seine friedliche Mission er-!>i "ltttreickil3" bankbaren Empfindungen, welche der >nd"Nen Kaiser in Berlin bereitete Empfang 2> in ^?Ulufen, beweisen, wie sehr die Ueber->< ^Dreibm.^^lsein der Völker gedrungen ist, V"e ihn "b den sichersten Friedensschutz darstellt l»et. "'" innewohnende Entwickelung der Völker ^^e?"Z^verweist auf die Ausführungen der V'h des '^^^ und diejenigen des Ministers V^ils nii.^""^"en Fortbestandes des Ein-«"t des A?lsland und constatiert, dass die Vhte M, "usschusses der Befriedigung über die ^?6 gab,,^^ vertrauensvollen Einvernehmens ^? nach?>n erfolgreichen Aemichunget. des ^tich^ l, °^>" Richtung volle Würdigung zollt. bas fortgesetzte Be- streben des Ministers, durch Ausgestaltung des Con-sularwesens den Exportvcrhältnissen der Monarchie zu Hilfe zu kommen, und hebt hervor, dass die so verdienstlichen Bestrebungen des Ministers nur dann von nachhaltigem Erfolge begleitet sein können, wenn ihnen als unentbehrliches Correlat der Zusammenschluss und die Einigung aller Kräfte im Innern zur Seite stehen. Namentlich angesichts der bevorstehenden Erneuerung der so viele vitale Interessen berührenden Handels-Verträge muss sich jedem einsichtsvollen Patrioten der Wunsch nach endlicher Gesundung der innerpolitischen Verhältnisse um so lebhafter aufdrängen, als die Fort. dauer des alle productive« Kräfte lähmenden gegenwärtigen Zustandes die ernsteste Gefahr für die wichtigsten Staatsinteressen nach sich bringen müsste. Der Bericht schließt, dass der Ausschuss mit allen gegen eine Stimme dem Minister des Aeußern Grafen Goluchowsli für seine auf Erhaltung des Friedens ab« zielende Politik sowie für die selbstbewusste warme Förderung unserer wirtschaftlichen Interessen sein volles Vertrauen und seinen Dank auszusprechen beschloss. Nach Kenntnisnahme des Berichtes begann der Ausschuss die Berathung des Heeresordinarium«. Die Debatte über das Heeresordinarium wurde vom Referenten Grafen Kottulinsky mit einer Rede eingeleitet, welche auf das stete Anwachsen des Heeresbudgets hinweist, wiewohl die Erhöhung des Präsenzstandes gegenwärtig nicht in Aussicht genommen ist. Falls dies, wie gerüchtweise verlautet, in absehbarer Zeit beabsichtigt werde, könnte Redner nicht umhm, zu bedenken zu geben, dass die hiedurch zweifellos werdende Mehrbelastung der Steuerträger kaum mehr durch-führbar wäre. Der Referent gibt verfchiedene An-reaungen, darunter bezüglich der regeren Betheiligung der kleinen Industriellen und der landwirtschaftlichen Verbände für die Heereslieferungen und empfiehlt das Budget zur Annahme. Del. Popowsli bedauert, dass die Nachtmahl« frage und die Frage der Berücksichtigung jener Officiere, welche ihre Carriere als Hauptleute abschließen, noch immer nicht gelöst ist. Er constatiert mit Befriedigung, das« die Zih'l der Einjährig-Freiwilligen, welche ein zweites Jahr dienen müssen, nur mehr vier Procent Redner bespricht ausführlich die Frage der Demolierungsreverse und schließt sich den Wünschen des Berichterstatters wegen der endlichen Reform der Militärstrafprocessordnung sowie wegen regerer Be-tbeiliauna der Kleingewerbetreibenden an den Milltär-lieferunaen an. Schließlich wünscht Redner die thun-lichste Berücksichtigung der landwirtschaftlichen Be. völkerung bei Einberufung der Reservisten. die Steigerung der ^"°^en trotz der Nothlage der Landwirtschaft und des Kleingewerbes, die hiemit verbundene Schädi-gung der Landesfinanzen und plaidiert für die Reform der Strafproccssvrdnung. Er beklagt es, dass die in der 26oAffaire Vcrurtheilten nicht begnadigt wurden und fuhrt emen Fall an, wo ein Angeklagter sich fünf Monate ,n Haft befindet, ohne dass seinem Revisions' begehren stattgegeben wird. Redner anerkennt die Berechtigung Ungarns wegen der Betheiligung an den Lieferungen nach dem Quotenverhältnisse, doch dürfe Oesterreich nicht verkürzt werdm. Del. Kozlowstl betont, die Polen traten stets für die Unterstützung der Wehrkraft nn, da sie der Ansicht sind, dass der Staat mit seiner Armee stehe und falle. Das beste Mittel, die Bevölkerung mit den Mllltärlastlli auszusöhnen, sei, der Landwirtschaft da« thellwelse zu ersehen, was ihr durch die Wehrkraft ent. zogen wurde. In Deutfchland zeige die KriegSverwalluna gegenüber der Landwiitschaft mehr Entgegenkommen als bei uns. Redner l ringt verschiedene Wünsche und Beschwerden vor, urgiert die Erledigung der Frage der Demo« llerungsreverse, der Militär-Strafprocessordnung des militärischen Strafsystems, beklagt die allzu hohe Zchl der Selbstmorde in der Armee, welche durch eine menschlichere Behandlung der Soldaten und größere Rücksicht auf die Pflege der Muttersprache und ent. sprechende Pflege deS religiösen Gefühle« zu beseitigen seien. Er wünscht schließlich eine Beschränkung der For« derungen der Wehrkraft auf das Unentbehrlichste. Del. Demel schließt sich diesen Wünschen an und sagt, auch die Deutschen haben ein warmes Interesse an der Entwickelung der Armee. Sie haben Vn> ständnis für das Dichterwort: «In deinem Lager ist Oesterreich!» Redner erblickt in ihr den KrystallisationS-Punkt, von welchem aus die Gesundung der inner-politischen Verhältnisse, die Beseitigung der Feindseligleiten unter den Nationalitäten sich entwickeln wird. Es sei demnach natürlich, wenn die Deutschen für die Wehrhafligleit der Monarchie Opfer zu bringen bereit feien, solange diese im Bereiche der wirt« schaftlichen Möglichkeit liegen. Er plaidiert schließlich für die Einführung des warmen Nachtmahles für die Mannschaft. Del. Pergelt bespricht das Lieferungswesen für die Armee und befürwortet die Beurlaubung der landwirtschaftlichen Arbeiter zur Erntezeit, sowie die versuchsweise Einführung der zweijährigen Dienstzeit, und fmgt, ob die Regierung bereit sei, die Vorlage, betreffend d,e Militär-Strafprocessordnung, ehesten« der verfassungsmäßigen Behandlung zuzuführen. Redner ^ Feuilleton. kärntisch-lrainischen ""llfch-ftemschcil Mldcrscheide. »d *°" Wba Hinwer. ülh ^r Sl^ (Fortsetzung.) M?"> den.N ^"tabgeschiedenheit liebt, wer Mn,.^l Eins^'? aroher, ernster Hochalpenbilder "nd ein gewisses Maß von > ^hen )"" "gen ncnot, der wird sich auf " V Me. "l^ ^"lM reichlich belohnt finden ., ^ sein r m 't'ls' manch fchöne Elinnerung ^lt' >n vm.^a!"uden einverleiben können. 3 kl^n den A"" kommenden Wanderer ver- > Vn. d" 5^"e der Steiner Feistritz, dem >l^n ^ laum minder schöne der Kanter N" di,°b" T"U in unser Gebiet. Dem von ^ n^kge!"?"' einbrechenden Bergfahrer c^lsms ^ das Seeländer und Vellacher ^ t ^hal ^ Sannthal. Sulzbach-, Logar-zur Verfügung. Etwas ! > /'Z d?" e steifn Bokn berührende l^^,>NWl ^".6rna. Graben über die Er-nach Leutschdorf zieht, von > v d"rh Gunter der interessante te der kühne I ^ ""dan Kot) in« G biet der Oisttica führen. Geübtere Berggänger, die vom Save Hal an-temen werden vielleicht ihren Weg direct uber die Vorböhen zu beiden Seiten des Felstrchthales wählen und über die Hochebeneen von Dolga Njwa oder der Velila und Mala Planina die Hochalpen zu erreichen suchen Rauhe Felspfade bringen solche einerseits über die Hackenreihe des Greben, anderseits über den Rücken deS sogenannten Konj rasch von den Voralpen in die bochzone des Gebirges, können aber mcht wohl ohne Mbrer begangen werden. Wir müssen es uns versaaen. die einzelnen Eintrittslinien des näheren zu betrachten, und wollen nur jene Linie ins Auge safsen, die die schönste und bequemste und für den von Laibach kommenden Touristen die Nächstliegende ist. Es ist das Thal der Feistrih, das so recht ins Mark der Berge hineinreicht. Manche thalartige Runse, manch fchuttgefüllter Graben strebt, von mächtigen Nadel, und Buchenwaldungen in Schatten gelegt, hier oder dort zu einem Sattel oder den Steillehnen eine« mächtigen Ftlsgerüstes empor da einen Vorn löst. licbften Quellwasser« bergend, dort eine ärmliche Kälterhütte auf luftigem Posten halb umfangend. Der wildfchöne Alpenüssel beim Feistritz Ursprünge ist von Stein aus in drei Stunden bequem zu erreichen. Bis zum Wirtshause in Stahovica lässt sich der Weg auf beiden Seiten des Baches bequem zu Wagen machen; von dort an ist eine Fußwanderung der Fahrt aus holp^igsm Wege entfclMn vorzuzkhcn. Per viel- geschlängelle Pfad überquert, beharrlich am linken Ufer der Feistritz bleibend, zunächst die sandige Halde der Konjska, eines aus dem Thalgraben zur Rechten kommenden, ost recht ungeberdigen Wildbaches, und leitet bald in dichtem Walde aufwärts, worauf er hoch über dem tosenden Vergwafser fast eben weiter führt. Bald erreichen wir eine größere Waldlichtung, über die der Sommer seinen bunten Teppich breitet. Niemand möchte es dem lauschigen Waldplätzchen ansehen, dass auch die Herrscherin Industrie auf dem« selben Fuß gefafst hat. In den dürftigen Holzhütten zur Rechten wird nämlich das bekannte Steiner Putzpulver, eine ockergelbe Erdart, die in der Nähe gewonnen wird, gereinigt und wandert von hier in die Welt. Auch ein niedliches Försterhäuschen ruht hier im grünen Rahmen der Laubbäume auf dem Anger, ein Bild idyllifchen Waldfrieden«, das jedem unvergefslich bleibt, der eS einmal gesehen. Etwa zehn Minuten Mge«, und wir stehen auf der Brücke rines brausenden Gießbaches, der Vela, die tief unten zwischen thurmhohen, zernagten und ausgewaschenen Felswänden zur Feistrih mederschäumt. Ein schluchwrtiger Thalschrund bohrt sich da recht« hinein und windet sich, zweifach gegabelt, zur Verg-rinne Predsedkj zwischen dem lrainischen und dem steirischen Belachal (Sedlica der Karte 1612 m) und zu den Hochflächen der NM und koroöka Planma Laibacher Zeitung Nr. 119. 990 25. MailM^. sagt mit Bezug auf einen vom Del. Kozlowsli an die Vertreter des czechischen Volles im Sinne der Beruhigung gerichteten Appell, hier sei nicht der competente Ort und auch nicht das Bedürfnis für einen solchen Appell. Redner hätte gewünscht, dass die Partei Koz. lowstis und die ihr verwandten Parteien der Rechten zu der Zeit, da die dringendsten Bedürfnisse des Staates eine parlamentarische Behandlung gebieterischest gefordert hätten, diesen Appell an dem competenten Orte, im Abgeordnetenhaus?, an die Vertreter des czechischen Volkes gerichtet hätten, und es damals nicht bei frommen Wünschen hätlcn bewenden lassen sollen. Die Deutschen haben es nicht nothwendig, ihren Patriotismus hervorzuheben. Die Geschichte des deutscheu Volkes, die Haltung seiner Abgeordneten in den Vertretungskörpern seien fortdauernd das lobendste Zeugnis für den aufopfernden Patriotismus der Deutschen. Wenn der Patriotismus in gleichem Maße bei allen Vollern des Reiches und deren Vertretern vorhanden wäre, würde der kranke innere Organismus des Staates bald gefunden. Del. Graf Stürgkh erklärt, er wolle lurz auf den eigenthümlichen polemischen Excurs Kozlowskis über das Verhältnis der einzelnen politischen Parteien zur Armee und zum Staate reflectieren. Die Deutschen Oesterreichs brachten ohne Rücksicht auf ihre Stellung jederzeit dem Staate und der Armee die größten Opfer. Es wäre traurig, wenn die Hochhaltung und Förderung der Armee zu einem Privilegium einzelner Voller und Nationalitäten oder zur Specialität einzelner Parteien werden sollte. Die Partei des Redners werde dem Staate und der Armee auch diesmal geben, was ihnen gebürt, wie sie es immer gethan und wie ihr dies ihr eingewurzeltes österreichisches Standcs-bewusstsein vorschreibt. Del. Kozlowsli repliciert und erklärt, seine Ausführungen waren nur ein historischer Rückblick und enthielten weder Lob noch Tadel für irgend jemand. Er appellierte im Herbst anlässlich der Debatte über die mährischen Excesse im Abgeordnetenhause und hierauf mehrmals im Vereine mit den Clubgenossen in der parlamentarischen Commission mit aller Energie an die Czechen. Die Polen wollten in der Sprachen« frage durch Betreibung der Arbeiten des Sprachen-gesetzausschusses vermitteln, leider erfolgte die Ablehnung nicht seitens der Rechten, sondern seitens der Linken. Er habe die Delegation zu seinem Appell gewählt, da ein solcher gegenwärtig im Abgeordnetm« hause unmöglich sei. Del. Pergelt erklärt gegenüber dem Delegierten Kozlowsli, dass den schönen Worten seines Appells an die Czechen die parlamentarische Stellungnahme und somit die entsprechende Wirksamkeit fehlte. Der von Kozlowili erwähnte Vorschlag des Polenclubs an die Obmänner-Conferenz lönne als zu innerpolitisch hier nicht discutiert werden. Die bisherige Haltung der deutschen Parteien habe bewiesen, dass sie einen auf» richtigen, ehrlichen nationalen Frieden ernstlich anstreben, durch welchen aber das ganze stritt'ge Gebiet dauernd geordnet werden müsse. An diesem Standpunkte werden die Deutschen für alle Zukunft unverrückbar festhalten. Die Verhandlung wurde hierauf unterbrochen. Nach Wiederaufnahme der Sitzung betonte Delegierter Graf Kottulinsly, er lönne der Anregung zu einem warmen Nachtmahl für die Mannschaft und einer besseren Dotierung der Hauptmannsgagen nicht das Wort reden, da dies ein Mehrerfordernis erheischen würde, das kaum mehr mit der Steuerleistung in Einklang zu bringen sei. Der Referent schließt mit warmer Anerkennung für die bewunderns-werten Leistungen der Armee nicht nur in Gefechten, sondern auch bei Katastrophen und Hilfeleistungen in Friedenszeiten. Vor dem Eingehen in die Specialdebatte con-statieit Kriegsminister Freiherr v. Krieghammer freudigst, dass alle Redner ihrem patriotischen Gefühle Ausdruck gaben und erklärten, die Foroerngen der Heereslritung bewilligen zu wollen, er vermisst wa/a/n schmerzlich jedes cmerk, nnende Wort für die Leistungen der Armee bei Katastrophen, das die Armee wahrhaft verdient hätte. Der Minister schildert eingehend das weitestgehende Entgegenkommen der Kriegsvcrwaltung bei den Lieferungen zu Gunsten der klmien Producenten und weist energisch den gegen die Militärbeamten erhobenen Volwurf zurück, als ob dieselbeu im Interesse der Armee jenes der Producenten aus Bequemlichkeils-rücksichten hintansetzen würden und sagt, man möge concrete Fälle anführen, dann werde der Minister gegen die Schuldigen strengstens vorgehen. Die Versuche mit dem Pulver für das Wetterschießen werden eifrigst fortgesetzt. Der Minister hofft zuversichtlich, noch im Laufe des Jahres einen Entwurf für die Strafprocessordnung, welcher die modernen Principien, nämlich Anklage, Vertheidigung, Oeffentlichteit, Berufung und Nichtigkeitsbeschwerde, berücksichtigt, der weiteren legislativen Behandlung zuführen zu können. Die Ausarbeitung des neuen Militärstrafgesetzes hänge von der bisher nicht zustande gekommenen Reform des Civilstrafgesetzes ab. Die Beurlaubungen der Mannschaften zur Erntezeit erklärt der Minister aus Rücksichten für die Ausbildung bei dem geringen Präsenzstande der Unterabtheilungen als unthunlich. Während in Deutschland die Compagnien 142 bis 158 Mann zählen, zäble unsere Compagnie 93 Mann. Auf die zweijährige Dienstzeit lönne man schon mit Rücksicht auf das sehr verschiedene Ausbildungsniveau der Bevölkerung nicht übergehen. Auch würde dieselbe eine bedeutende Erhöhung der Auslagen erfordern. In der Periode vom 1. October 1898 bis zum 30. September 1899 seien unter der Mannschaft 278 Selbstmorde vorgekommen. Der Minister gibt eine detaillierte Statistik der Ursachen der im abgelaufenen Jahre erfolgten Selbstmorde, wonach in sechs Fällen gekränkter Ehr. geiz und verletztes Ehrgefühl, in sieben Fällen Misshandlung, in zehn Fällen Schulden, in 18 Fällen Krankheit, in 25 Fällen Geisteskrankheit, in 30 Fällen Lebensüberdruss, in 32 Fällen Liebcsgram, in 33 Fällen Familienverhällnisse, in 78 Fällen Unlust zum Dienste und in 106 Fällen furcht vor Strafe. In 79 Fällen waren die Ursachen nicht zu ermitteln. Del. Kozlowski betont gegenüber dem Kriegsminister, weder habe er zum Vorwurf einer Verdächtigung, noch dem Berichterstatter zum Vorwurfe persönlichen Misitrauens den geringsten Anlass gegeben. Derlei Vorwürfe seien, sofern sie Mitgliedern von Parteien gemacht weiden, deren wärmstes Wohlwollen für die Armee wohl bekannt und erprobt ist, nicht geeignet, die Controle der Reichskriegsverwaltung, welche den Delegationen obliegt, zu erleichtern und zu der erwünschten Verständigung zu führen. Das Ordinarium wurde unverändert angenommen. Politische Uebersicht. Laibach, 28. Mai. Man schreibt der «Pol. Eorr.» aus Berlin, 21. Mai: Manche französische Politiler und Publi. cisten vermögen sich dabei nicht zu beruhigen, dass die jüngsten Berliner Kaisertage den Dreibunds einem Lichte gezeigt haben, wie es neid'M urlheilern vielleicht höchst unerwartet und dap ^ erfreulich war. So lange Hohn und Spott 3^ °, mitteleuropäischen Friedensbund nur in ben *°^ blättern der Boulevards zu finden sind. braM sich dabei nicht lange aufzuhalten. Mehr »«» verdient es jedoch, wenn Publicists von t^m " ^ Francis Charmes es unternehmen, lM "^ ihrer Verblendung über die Entstehung und dm ^, lauf der erwähnten Zusammenkunft Märchen '" .^ lauf zu setzen. Der vormalige UnterstaMttwa französischen auswärtigen Amte und jchlge ^^z leistet es sich in der «ttsvu« äe» " ^ klonä«3», das Fernbleiben des Könlg» ^ Italien von den Festen anlässlich der O"pH,, t» itserllärung des deutschen Kronprinzen a'ls po" >^ Verstimmungen, welche in Rom angeblich gs9 ^» Dreibund herrschen sollten, herzuleiten und "'" „, liner Einladung an den König Humbert z ^ struieren. welcher von diesem keine 3"^ ^<< worden sei. Nun ist es eine allgemein bel^nme .^ sache, dass von Berlin aus überhaupt ^ Einladungen zu dieser Feier ergangen !"i ^ auch nicht an den König von Italien oder an ^ einen anderen Fürsten. Es ist auch in alm ^ hervorgehoben worden, dass die Anwesenye» .. Kaisers Franz Josef der reslen Initiative des Herrschers der ver"- ^, österreichisch. ungarischen Monarchie z"M"'« e>" Trotz alledem behauptet Herr Francis Chaw /^ Wissender zu sein. Diese Thatsache ist ft» v "^ für die Tendenzen gewifser französischer M"" Weiteres nicht hinzugefügt zu werden brauM. ^ Nach einer Meldung aus Petersburg die von einem auswärtigen Blatte gebiM' ^ richt, wonach die dem Fürsten Nikola»' ^ Montenegro seitens Russlands "^^ Subvention von 70.000 auf 350 000 m«^. höht worden wäre, in unterrichteten Kreljen findung bezeichnet. Tagesneuigleiten. ^ - (Das umgestülpte H°us.)A" 5< wurde in der Pariser Weltausstellung der ^ ^l Wunderbaren oder das umgestülpte Haus "' ^ Wie der Titel besagt, handelt es sich um ei" V ^ auf dem Kopfe steht, mit dem Giebel u"d ^ ^ ^ zinnen nach unten; die Aufschrift ist verleh". ' ^V Zifferblatt der Thurmuhr weist mit der MA ^,^ ^ nach dem Boden. Wir treten also durch die ^ ^ ^ > ein, und da wir von rechtswegen a^^szt!'», Iß < Neinen nach oben die Treppe hinaufgehen "^U Spiegel über unseren Kopsen angebracht, dle Z! in dieser Stellung zurückwerfen. Auf dem " ^ ^ wartet unser als Ueberraschung ein sech^,^,, h Eplegelsarg. in welchem wir uns in allen m°u ^ ^ y lehrungen schauen; auf dem obersten Sloa"" ^' ^ das, was unten stehen müsste, einen Sp"Ng ^l' », durch geschickte Spiegelslcllung aus der Höhe ^^ ^ sprudelt. Auf dem Dache schließlich si"d i" ßF" ü,, Stereoskope angebracht mit allerhand nicht i" ^ l ^ hörigen Darstellungen. > D .j, h — (Die verzollten Fl^V.'M^i ^ schweizerische Zollamt in Genf gelangte "'hell^ ^ der Aufschrift: «Abgerichtete Flühe.» ^e «Was meinen Sie damit?» fragte Hanssen. «Na, das Aparte!» erklärte die Pauscher. «Aber daran ist nur die Bücherei vom alten Langermann selig schuld!» «Die Bücher — ach, ja!» sagte der Profcfsor. »Ich vermisse sie hier! Wo sind die Bücher des Herrn Langermann hingekommen?» «Die Rila hat ihre Kammer damit vollgepfropft l» vcr^Pe die Frau nsriq. «Abend« liest sie nun darin. H<^mmch1 Solche Vüchrr'. Neme halb« Seite konnte ich darin lefenl Nicht ein ordentlicher Roman ist darunter!» «Gehört Ihnen das Haus hier, Frau Pauscher?» fragte der Professor unvermittelt. «Mir?» wiederholte sie. «Nein, das gehört der Rika von Mutters wegen her. Aber jetzt muss das verlauft werden! Was foll daS Mädchen damit? Aber nun wäre es wohl das beste, wenn lch die Rika einmal riefe?» «Ich bitte darum, Frau Paufcher», sagte der Professor zustimmend. Die Alte verschwand; wenige Minuten später trat Friederile Häusliug über die Schwelle. Der Professor sah auf den ersten Blick, dass sie ihrer Mutter in vielem ähnelte. Ihr Gesicht hatte dieselbe zarte Ovalform und die gleiche reine Farbe, wie das feine Antlitz der Verstorbenen. Friederile halte auch die hellen, braunen Augen und das glänzende weißblonde Haar ihrer Mutter geerbt, aber sie war trotzdem eine ganz andere Erscheinung. Es war mehr Wesentliches an ihr. Ihre kräftige, dabei anmuthige Figur, ihre gutgesormten, aber arbeitsharten Hände erinnerten an den Werktag, in dem ihr Leben wurzelte; sie sah weder hausbacken, noch kleinbürgerlich aus, aber mit einer Mondscheinprinzessin oder einer Sonnensee konnte sie auch nicht verglichen werden. «Ich höre von Tante, dass Sie mich als Haushälterin zu engagieren wünschen», sagte sie. nachdem sie ein paar Secunden vergeblich auf eme ^i, ,, Professors gewartet hatte, «ich bin S^' M, ^ ! Stelle anzunehmen, und ich hofft, "^ ^ ^ werden Ihren Ansprüchen genügen. H^ B jedenfalls Mühe geben, alles fo zu ""^ ^ es wünschen.» M^V Ihre Stimme llang klar «nd U sF Professor betrachtete das junge Mädchen F Wohlwollen. . „ .6'^ «Ich habe wenig Wünsche», sa^/S^V schon mit mir zufrieden sein, Fräulein^ ^chl möchte ich, dass Sie bald kommen ^ Können Sie das?» ,«mlNe"'' . «Ich kann ganz gut schon heute "w ^ das junge Mädchen sich bereit. ,, »el, ^ ^' «Das freut mich l» sagte " lH F" sonst seine Gewohnheit war. «Dle ^ abgemacht, nicht wahr?» , ^? «Gewiss!» lautete die Antwort. ^ «^ Der Professor nahm seinen V^h'^ An der Thür stand er °ber Ml " ^" l^> rr plötzlich wieder das lebhafte ^HM sF)/ mal d>is kleine Blüteneden hinter °ew^e^ «Ich möchte Ihren Garten sehe"'^ ^ A ohne seinen Wunsch näher zu nlotlvle^^fel^il ^ Erlaubnis einzuholen, trat er m t>" " ^ >" Küche und durch die offenstehende 4V i (Fortsehnn, folgt.) « jacher Zeitung Nr. 119. 991 25. Mai 1900. N d^ ^" ^"^ kam zu dem Chef deS Zollamtes, 3°Il b/ .^'"""te sich an einen ebenfalls schwierigen wai tt ' ^" ^"^" Zeit beschäftigt hatte. Damals sich n..""k Schachtel Heuschrecken, hinsichtlich deren man ^ensmii??? Berathung endlich geeinigt hatte, sie als Mel ^« °" bie Grenze zu bringen, ein Auslunfts-lvllr w«i? c>, ^n glühen jedoch nicht gut brauchbar blen'en F ^ nirgends Menschen als Nahrungsinittel sich c»'bei ^" ^" umgekehrt. Der Beamte getraute Nlliltl at/'n ^"^ eigene Verantwortung den neuen bei Nund z?,'?"! i« erklären; er wandte sich daher nach b°nn die c> c ^krn an eine höhere Instanz, wo man "eben t>m^^ °"^ glücklich in die Rubrik Menagerie verbrachte ^""' ^rmuthlich wegen ihrer Blutgier, biejt^6ine der furchtbarsten Strafen,) tei Hl,?,"" worden sind, ist die folgende gewöhnlich ^linquen . " ^" Centralafrila angewendete. Der «A biz G,?"b bis an das Hauvt eingegraben. Rings die j^ .^"e sind an kleine Pflöcke Ratten gebunden, ^nnen D ^" ^" ^^ des Vcrurtheilten gelangen l° stürzen ? "l°" ^^ ^h^" iuuor ohne Nahrung ließ, "nt> hs.z >" sich mit Heißhunger auf das arme Opfer '° unbolt' anzunagen. Diejenigen Ratten, welche i>l seht ' ^'s sind. sich dem Munde des Verurtheilten ^ der zn""^"' büßen diesen Versuch mit dem Tode; ? den, n"?V"lte beißt ihnen die Köpfe ab. Gelingt 7 Ptoced., ?!^" °lle sechs Ratten (das ist die sür ^eben" l^nintte ^"i°^) zu tobten, so wird ihm '"> derart a.^' ^"m enropäischen Reisenden würd«' ^efress... """er vorgeführt, der eine vollständig l". ind m ^"l' Er hatte mehrere Ratten ge- ?l»ündla^^ lie mit dem Kinne zerquetschte; erst nach ! ° HU tü?« ^^ "lt den übrigen gelang es ihm, sie lverben. ^° °"s seinem Grabe hervorgescharrl ^t^i^e iNache des Elefanten.) In Antlam ^'""de au^. ^ ^" Circus, der unter seinem Thier-geller ^ """ Riesenelefanten «Dick. ausweist. Ein N troiz N, *""sehn Tage in dem Circus thätig ist. Netzte drn X"""N in den Stall des Elefanten und >t,te ..^M des Thieres mit einem scharfen In-5.2° Taa/ ^^'. ^ss eine heftige Blutung eintrat. ?/^cl. «l ^ diesem Vorfalle streichelte der Arbeiter !» ^ilie N >," ""b Erlangte von ihm allerlei Kunst-i!" "ber ^ ^eh sich das Thier dies ruhig gefalle,', 7«. denn ... ? leinen Peiniger wieder erkannt zu °^lkl>dert, i.'"l"e ben Arbeiter mit seinem Rüssel ?H aus !: ^" "eit von sich. Der Mann fiel so un-^' ^erleku«"" ^en beschlagene Krippe, dass er ü?"s hatip 3" davontrug. Nach der Aussage des H weide ^' bis i« diesem Tage keinem Kinde ste d^^°n, Gebirge..) Jedem Zither- ^ b°« Lie^ l ^°lh"cht willkommen sein, dass die mit « d°„ zUasblatt der Zitherspieler genannte, in. ^ "le Faini?- ^^'Unger in Stuttgart erscheinende ^"ch in "."""zeltschrift .Echo vom Gebirge» nm>- ^1 > Nerü^^.^^°be für Oesterreich-Ungarn, mit V' ^lonat ..3. ^""s ber Wiener Stimmung zwei- '>»e 3 "nd brl« ?""' Das Blatt ist sehr hübsch aus- ' ^ ?l unteren ?^en fachwissenschaftlichen Artikeln ' l' "'!« ^billiaen «?'. "ren Wert allein schon den er- ^. »°benu^"" '°n «X Pro ganzes Jahr über- >' ' Giek« .l r. '"b durch die Administration in - >^lTh?7l»asse b. gebürenfrei erhältlich. >K^°n,et/ ^^ktische Cla vierschule ' ^ s!^' ^ona,.' ^"° vermehrte und verbesserte Auf- l Mch?en Aus«'l, ?^' ^enn schon bei Beurtheilung Xl ^ Verfasser als echter Pädagoge ' ^ ^z »^" auch ^l"Lückenlosem Fortschritte neben drm !! "erfolgt, dann die Art l !>w< °nders lll^n^?" in Nolen und Takt eingeführt XV betont " hervorgehoben und vor allem die '' > ^ bass die Schule sofort an . ! "°ck .liifst «^ ""d Geist und Gemüth des Schülers '' 3^3 bie Äer^"^"lich bei der zweiten Aufl^e " ^3>Hs^ prallischem Uebungsstoff ^g2° der I«. « hervorheben. Neu ist ferner bei « 3l:K^ und °^"?te instructive -Umriss der ^ >. ll Äu7s^.^ la«t not I6»«t - die trotz U brosch^^ünden je M. 1. zufammen in !- ^l«^ ^W'2. schon und stark gebunden .l, >»,? fick^llust,, '5>lf? ""e N.^ erte Welt..) «In den Läden» ^Q U. Hu^"" von Tony Schumacher ^'lt.'^er altb,k<,nnten Famllienzeitscbrift ^Mslhe VerlagK.Unstalt, Eluttgnft und Leipzig, jährlich 28 Hefte zu je 30 Pfg). Dieser Plauderei der bekannten Verfasserin, deren gleichfalls in der Deutschen Verlags - Anstalt erschienenes Buch «Vom Schulmädel bis zur Großmutter» bereits in drei Aus-lagen erschienen ist, wird noch eine Reihe ähnlicher Auf-sähe folgen. Aus dem Inhalte des neuesten Heftes seien folgende Illustrationen angeführt: Die Eröffnung der neuen Eifenbahnstrcckc Murnau - Oberammergau, Junges Glück, Rettung Schiffbrüchiger durch den Raletenapparat. Friedrich Wilhelm, deutscher Kronprinz, Der deutsche Kronprinz bei einem Brückenbau der Brandenburger Pionniere, In Santa Lucia, Von der Pariser Weltausstellung, Die große Eingangshalle am Eintrachtsplatze, Die Brücke Alexanders III., Bin ich nun schön? Die Löwenj«gd, Beim Hofbräubock in München. Im textlichen Theile findet sich Folgendes: Der Anstauberfriedl, ober-österreichische Erzählung von Fanny Kaltenhauser; Ver-störtes Glück, Skizze von N. Krauß; Puyjoli, Erzählung aus der französischen Revolution, nach I. Claretie; Humoristische Blätter; Neue Bücher und Schriften; Allerlei Kurzweil; Aus Küche, Haus und Hof; Was gibt es NeueS? — (Collection Hartleben.) Cine Auswahl der hervorragendsten Romane aller Nationen. Achter Jahrgang. Vierzehntägig erscheint ein Band. eleg. geb. Ä 80 ll. Jährlich 26 Bände; bisher Band 1 bis 20 vom VIII. Jahrgang ausgegeben (A. Hartlebens Verlag in Wien). Der VIII. Jahrgang der beliebten «Collection Hartleben» hat folgenden abwechslungsreichen Inhalt an Romanen: I.—III. Pont-Yest, «Eine vornehme Ehe». 3 Bände. IV. Orzeszlo, «Der Australier». V.—VI. Javaae. «Die gefangene Prinzessin». 2 Bände. VII. Bülow, «Ohne Herz». V1I1.-IX. Rovetta, «Das Idol». 2 Bände. X. Aenedel, «Anna Huszar». XI.—XII. Memina. «Vom Sturm getragen». 2 Bände. X11I.—XIV. Mairet «Die Studentin». 2 Bände. XV.—XVII. Mang' «Eine schöne Frau». 3 Bände. XVIII.—XIX. Lancken. «Ein neues Geschlecht. 2 Bände. XX. Memini, «Mario». XXI.—XXII. Lescot, «Michelette». 2 Bände. XXIII.—XXIV. Paura, «Irmengarde». 2 Bände. XXV —XXVI. Sales. «Veaulieu». 2 Bände. Wie man sieht, ein ebenso gewähltes als literarisch vornehmes Programm, welches sich bisher bis zum 20. Bande ab-gespielt hat. __________________________________ Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Seine l. und l. Hoheit Herr Erz-herzog Rainer) wird heute nachts um 11 Uhr 20 Minuten, von Görz kommend, in Laibach zur Inspi-cierung der k. l. Landwehr eintreffen, und im Hotel «Elefant» sein Absteigequartier nehmen. Ein militärischer Empsana findet nicht statt. Die Abfahrt des Herrn Erzherzogs erfolgt am 27. d. M. um 11 Uhr 29 Mi- _ (Uebungen des Stabs-Officiers-curses der l. l. Landwehr.) Man schreibt uns aus Rakel unter dem 22. d. M.: Mit dem heutigen Taae wurden die Uebungen des Stabs-Osficlerscurses der l l Landwehr unter der Leitung des l. k. Obersten von Keiler in den Gemeinden Rakek, Zirlnitz, Iilce und Oblal beendet. Zu denselben war bekanntlich auch Seine l und l Hoheit der durchlauchtigste Erzherzog Rainer in Rakel und in Zirknitz eingetroffen. In beiden Orten, welcbe festlich beflaggt waren, wurde Seine kaiserliche 5obeit feierlich empfangen, ein deutliches Zeichen der ?reude d r Bevölkerung über die Anwesenheit eines Mit-«l edes des Allerhöchsten Kaiserhauses. Nach Abschluss der Uebungen fand in der Restauration des Lorenz Sebemlar in Ralek e n Diner statt, welchem außer den Leitern und des Stabs-Officierscurfes der Bezirks-^auvtmann Gustav del Cott von Lottsch zugezogen wurde Mit dem Nachmlttagspostzuge erfolgte die Abreise 5^'u^ Telearaph n.Correspondenz.Vureau ist ermächtigt worden, di in Wiener und Vudapester Blättern vor einigen T aen erschienene Meldung über die Verlobung Ihrer , u l boheit der durchlauchtigsten Frau Erzherzogin Marie Tberese als durchaus unwahr und grundlos ^bezeichnen Die Angabe eines Budapester Abendblattes, dass seine diesbezügliche Publication sich auf Mittheilungen aus Hoflreisen stütze.. charakterisiert sich als dreiste Er- ^""^. (Von der «Wiener Zeitung».) Dem Cbefrebacteur der «Wiener Zeitung», Hofrath Friedrich Hbl wurde aus Anlas« der von demselben erbetenen Versetzung in den bleibenden Ruhestand das Ritterkreuz t,e« Leopold. Ordens verliehen. Der mit dem Titel eine« Negierungsrathes bekleidete Publicist Oskar Teuber wurdV zum Regierungsralhe und Chefredacteur der «Wieneröeitung» ernannt. Dem Ehesredacteur-Stellvertreter ^Wiener Zeitung. Dr. Emil Lübl wurde der Titel und Charakter eines Regierungsralhes verliehen. — (Auszeichnung) Dem Materlalcontrolor der t l Vergdirection in Idria Johann Iazula wurde' aus Anlas« der von ihm erbetenen Versetzung in den bleibenden Ruhestand da« goldene Verdlenstlreuz ver-liehen. — (Belobung.) Der Titular-Wachtmcister Franz Arodnil des 5. Landes - Gendarmeriecommandos in Laibach wurde mittelst Decretes des Landes - Vertheidigungsministeriums belobt. — (Der Landwirtschaftsrath) trat am 23. d. M. unter dem Vorsitze Seiner Excellenz des Herrn Ackerbauministers zur dritten Tagung zusammen. Im Verlaufe der Debatte betonte Herr Povse die Wichtigkeit des Uebereinlommens mit Ungarn inbetreff der Schweineeinfuhr für Kr a in. woselbst infolge des Rückganges der Schweinezucht ganze Dörfer entvölkert seien, und erbat die Aufmerksamkeit des Ackerbauminifters für die in diefer Angelegenheit im Abgeordnetenhause gestellten Anträge. — (Zur Regelung der Personal-Verhältnisse bei den Landpostämtern.) Durch die in der «Wiener Zeitung. Verlautbarte Verordnung des l. l. Handelsministeriums werden die Postmeister bei den größeren Landpostämtern künftighin mittelst Decretes ernannt und treten hiedurch zur Post-und Telegraphen-Anstalt in ein dauerndes Dienstverhältnis, das im allgemeinen nur unter den in dieser Beziehung bei den wirklichen Staatsbeamten geltenden Voraussetzungen gelöst werben kann. Die Postmeister bilden im Bezirke einer jeden Post- und Telegraphen-Direction einen besonderen Status, der aus zwei Classen besteht, wovon die erste Classe vier, die zweite Classe zwei Stufen umfasst. Das Aufsteigen im Status erfolgt von der zweiten in die erste Classe durch Ernennung, innerhalb der einzelnen Classen durch graduelle Vorrückung. Die Postmeister werden als Entlohnung für ihre persönliche Dienstleistung eine Besoldung beziehen, welche, in der zweiten Stufe der zweiten Classe mit 1400 X beginnend, sich für jede nächste Stufe um je 200 X erhöht, so dass auf die oberste Stufe der ersten Classe eine Besoldung von 2400 X entfällt. Außerdem haben Postmeister in der ersten Stufe beider Classen Anspruch auf Quinquennal-zulagen (Dienstalterszulagen), und zwar in der zweiten Classe auf drei Zulaa/n im Ausmaße von je 100, in der ersten Classe auf zwei Zulagen von je 200 X, so dafs sich der erreichbare Maximal.Iahresbezug eines Postmeisters auf 2S00 X stellt. Für die dienstälteren in den Status eingereihten Postmeister sind überdies Personal-zulagen im Ausmaße von 100 bis 400 X vorgesehen. Auch das Amtspauschale hat eine zeitgemäße Steigerung erfahren und wird nach dem Geschäftsumfange der einzelnen Aemter zwischen 360 und 960 X bemessen. — (Bekämpfung derRebenlrankheiten.) In der önologischen und pomologischen Lehranstalt in Klosterneuburg wird an einem später zu bestimmenden Donnerstag-Vormittag des Monates Juni ein Curs für Weinbautreibende über die Bekämpfung der I'orono^ior» (falscher Mehlthau) und jene des Oiäium I^uckvi-i (echter Mehlthau) abgehalten. Derselbe wirb um 9 Uhr vormittags mit einem ungefähr eineinhalbstündigen Vortrage über die Krankheitserscheinung und die angewandten Gegenmittel beginnen, und daran wird sich eine praktische Ausführung der Bekämpfung im Weingarten schließen. Die Theilnahme an dem Curse steht jedermann frei. Solche Personen, welche an diesem Curse theilzunehmen wünschen, haben dies bis spätestens 10. Juni der Direction schriftlich anzuzeigen, worauf sie von dieser für einen bestimmten Tag einberufen werden. Der Vortrag wird von Professor L. Weigert, die Demonstration von dem Demonstrator H. Pfeiffer abgehalten. — (Von der Portland-Cementfabril in Mojstrana.) Am 22. d. M. besichtigten 18 Mit-sslieder unter Führung des Bürgermeisters Herrn Hribar die Portland - Cementfabril in Mojftrana (Lengenfeld) auf das eingehendste und lehrten abends, nachdem dieselben nachmittags noch einen Ausflug zum Pericnikfalle gemacht hatten, hochbefriedigt zurück. — Der Bauunternehmer Herr Nmann aus Mödling hatte im Jahre 1892 diese Fabrik projectiert und gleichzeitig die nöthige Wasserkraft und die erforderlichen Grundstücke erworben. Die Wasserkraft diente damals zum Betrieb eines Waffenhammers. Im Jahre 1893 wurde mit dem Baue der Fabrik begonnen und im Jahre 1894 diefelbe dem Betriebe übergeben. Die Herren Hartmann und Herr Beinloser traten bei Beginn des Baue« mit Herrn Amann in Compagnie. Im Jahre 1896 wurde die Firma Amann, Hartmann K Veinlofer in eine Actiengesellschaft mit dem Sitze in Wien unter der Firma Portland-cementfabrits'Actiengefellschast Lengenseld umgewandelt. Als sich durch die stetige Vergrößerung der Production die Wasserlraft als zu klein erwies, wurde im Jahre 1896 der einen Kilometer lange Aquäduct, welcher eine große Sehenswürdigkeit für Fachleute bildet, erbaut, und hiedurch die Wasserkraft bedeutend erhöht, so dass gegenwärtig jährlich 30 Millionen Kilogramm Porllandcement fabriciert werden. Das Fabrikat dieser Fabrik erfreut sich allerorts groher Beliebtheit und hat auch den Kamps auf dem Weltmnkte mit den verschiedenen berühmten deutschen und englischen Firmen siegreich bestanden, da sich der Export dieser Fabril ständig hebt. — (Waidmännische s.) Im Iagdrevierbezirk Qittai gelangten in der heurigen Balzzeit insgesammt 12 Gtück Auerhähne zum Abschüsse — ein erfreulicher VeweK, dak sich dich Wldgattung. denn VoriymnwK Vaibacher Zeitung Nr. 119. 992 25, Mai IM Hierselbst erst seit vier Jahren datiert, in unseren Walbrevieren heimisch fühlt und zur Freude der Nimrode voll« kommen eingebürgert hat. —ik. — (Spende.) Der lrainische LandesausschusS hat aus der Dotation der Kaiser Franz Josef-Stiftung für das Jahr 1900 der gewerblichen Fortbildungsschule in St. Martin bei Littai zur Anschaffung von Lehrmitteln und Unterrichtsbehelfe für arme Lehrlinge eine Spende von 80 X zugewendet. — ilc. — (Rebenverkehr.) In Abänderung der diesbezüglichen Verordnung der hiesigen l. l. Landesregierung vom 19. October 1899 wurde der Verkehr mit Reben und anderen Reblausträgern zwischen den Ortsgemeinden Nltlag. Ebenthal, Kostet, Malgern. Nessel-lhal, Oßiunih. Unter-Deutschau und Unterlag des Gerichtsbezirkes Gottschee und dem I. Weinbaugebiete in Krain, umfassend die politischen Bezirke Gurtfeld, Rudolfswert und Tschernembl bis auf die Gemeinden Ambrus, Oradaz und Stockendorf, dann der Gemeinde St. Egydi, politischer Bezirk Marburg, freigegeben. Ob-genannte krainische Gemeinden des Bezirkes Gottschee wurden in das I. Weinbaugebiet Krains einbezogen und daher ist für die Ausfuhr von Reben und anderen Reblausträgern aus einer zu den vorstehend bezeichneten Seuchengebieten in Krain gehörigen Ortsgemeinde in eine andere Gemeinde dieser Gebiete eine besondere behördliche Bewilligung nicht erforderlich. Dagegen ist die Ausfuhr von Reben und anderen Reblausträgern aus dem Seuchengebiete nicht gestattet. ^o. -- (Rothes Kreuz.) Der Landes - HilfsVerein vom Rothen Kreuz für Krain hielt vorgestern abends unter dem Vorsitze seines zweiten Vicepräsidenten Herrn !. l. Landesregierungsrathes i. R. Dr. Friedrich Kees-bacher in den Räumen der hiesigen Handels- und Ge« Werbelammer die diesjährige ordentliche Generalversammlung ab, welcher u. a. auch der militärische Beirath des Vereines, Herr Hauptmann Hagar, beiwohnte. Nach Begrüßung der Erschienenen widmete der Vorsitzende einen warmen Nachruf den verstorbenen Mitgliedern, insbesondere den Ausschussmitgliedern, dem lais. Rathe Ferdinand Mahr, dem Handelskammerpräsidenten Johann Perdan und dem für freiwillige Dienstleistung im Kriege vorgemerkten Arzte Dr. I. Made r. Zum Zeichen der Trauer erhoben sich die Anwesenden von den Sitzen. — Wie wir dem für das Vereinsjahr 1899 erstatteten Rechenschaftsberichte über die Thätigkeit des Landeshilss-Vereines vom Rothen Kreuz für Krain entnehmen, hat derselbe die Pflicht übernommen, im Kriegsfalle theils selbst, theils gemeinsam mit dem Frauenhilfsvereine drei Heilanstalten in Krain zu beforgen und zwar eine Kranlenhaltstation mit Nachtruhe für 210 Mann. ein Reconvalescentenhaus für 100 Mann und eine Kranlenhaltstation mit Mittagsverküstigung auf einer Visenbahnstation. Um das Fortbestehen der seit Jahren in Evidenz geführten Anerbieten von Privatpflegestätten sicherzustellen, hat die Vereinsleitung an die Privat-pflegestältenbesitzer die Bilte um Erneuerung ihrer Anerbieten gerichtet. Diesem Ersuchen haben bisher zwölf Antragsteller in bereitwilligster Weise entsprochen. An Spende« sind dem Vereine von der krainischen Svarcasse 300 Gulden und vom krainischen Landtage 100 Gulden zugekommen. Dem Vereine der lrai-nischen Sparcasse gebürt auch der Dank für die Zusicherung der Benützung der Schiehstättelocalitäten als Reconvalescentenhaus. Am Schlüsse des Jahres zählte der Verein 3 Ehrenmitglieder. 190 ordentliche und 2 unterstützende Mitglieder. Die Mitgliederzahl der einzelnen Zweigvereine beträgt 605, und hat sich im Vergleiche zum Vorjahre um 114 vermehrt. — Nach dem vom Vereinssecretär Herrn Merlak vorgetragenen Cassaberichte beliefen sich im Jahre 1899 die Einnahmen des Vereines auf 184? fl. 08 kr. und die Ausgaben auf 552 st. 65 kr.; es ergibt sich somit eine Vermögensvermehrung von 1294 fl. 43 kr. Das Vereinsvermögen belief sich mit Schluss des Jahres 1899 auf 18.303 fl. 12 in Barem und 565 st in Obligationen und Losen. — Bei den hierauf vorgenommenen Ergänzungswahlen wurden an Stelle der mit Tod abgegangenen Nusschussmita.lieoer in den Ausschuss gewühlt die Herren Sparcassepräsident Josef Luckmann und Oemeinderath Johann Vellovrh. Nachdem der Vorsitzende noch den aufrichtigen Wunsch zum Ausdrucke gebracht, der erkrankte erste Vicepräsident, kaiserlicher Rath Murnil, möge bald wieder genesen und seine, bewährten Kräfte noch weiterhin dem Rothen Kreuz! widmen, wurde die Versammlung geschlossen. — (Die diesjährige Bezirlslehrer., conferenz für denSchulbezirlGurlfeld). findet am 27. Juni im Vchulgebäude in Gurlfelb um 9 Uhr vormittag« mit nachstehender Tageordnung statt: 1.) Eröffnung der Conferenz durch den Vorsitzenden. 2.) Ernennung des Vorsitzenden-Stellvertreter« und Wahl zweier Schriftführer. 3.) Bericht des l. l. Bezirlsschul-inspectors über den Stand des Schulwesens im Bezirke und über die gelegentlich der Schulinspectionen gemachten Wahrnehmungen. 4.) Welcher Mittel bediene sich die Lehrerschaft zur weiteren Ausbildung? (Den Referenten bestimmt am Tage der Conferenz der Vorsitzende.) b) Die Luft; praktische L-Hrvrobe mit den Schülern d« 3 «lass« w VurlsfN, Hrünlcw Vchmidin zer). 6.) Bericht der Bibliothelscommission über die für Schülerbibliothelen seit der letzten Conferenz erschienenen und sür geeignet befundenen Bücher. ?.) Bestimmung der Lehrbücher und Lernmittel für das nächste Schuljahr. 8.) Bericht der Bibliolhekscommlssion über den Stand, die Benützung und Rechnung der Bezirlslehrerbibliothel. 9.) Bestimmung der für die Vezirlslehrerblbliolhel anzuschaffenden Bücher. 10.) Wahl ä) des ständigen Con-ferenzausfchufses, d) des Nibliothelsausschusses, o) zweier Vertreter der Lehrerschaft in den l. l. Bezirksschulrat!). 11.) Selbständige Anträge, welche drei Tage vor der Conferenz dem l. l. Bezirlsfchulinspector einzuschicken sind. — (Brückenwage.) Die k. l. Bezirlshaupt< Mannschaft Littai hat dem Besitzer u»eme Stellung zu vertheidigen, als er hörle, dass d.e Mh^lM ^ Hamiltons in Heilbronn stehe und dass d»e ^"" ^n welche den Rhenoster-Fluss einige "'M^W weiter abwärts überschritten, seine "'«"-'2^ heftig bedrohe. Die Brücke über den RiMM'^ sowie die Bahnstrecke in der Länge u?" '"^ Meilen sind zerstört. Die Truppe» Ha'«'""v^ die Buren unter Kiet-Dewelt voi, L'ndlcy nn^ ^ bronl, vor sich hera/triebm, Am Uebc^aw . Nhemuster.Flllsse rntspaim sich n» he'ß" " pil Unsere Verluste hätten schwcre sein luimen. ">'^ nicht einen wohlüberlegten Plan gehabt hate", ^ Brigade Smith°Doriens im rechten Aug?lM'° j„ Flanken des Fundes brachte. Der unsere Stt""»^ Booshof l.ommandiesellde Officier n^'ldct, oa>s'^ ^ den letzten Tagen über dreihundert O""^.«!^ gaben. Kelly-Kenny berichtet, dass die ^'yF Truppen das Land zwischen Vloemfontem uiw hrf gesäubert habe. «,-ldet^ London, 24. Mai. Reuters Vureau n»"" ,^ Vollsrust vom 20. d. M.: Gestern nachmittag»^ die Vorposten der Auren eine Abtheilung l" ,^ Truppen zwifchen Igtu und Mounlp-M" ' ^ von Majuba an. Acht Engländer wurden u^, dreizehn verwundet. Die Buren hatten leu" ,^ i» Die Burghers find entfchlossen, einer I'M' Transvaal entgegenzutreten. .Müi London, 24. Mai. Reuters Bureau " "> ^ Pretoria vom 21. d. M.: Die Verbündeten 1' ^. schlössen, Johannesburg bis aufs äußerste i^ thtidigen. Dasfelbe Bureau meldet aus M"" ^l 23, d. M., dafs die provisorische Eisenbahn»^ den Waschbanlfluss vollendet sei. ^ London, 24. Mai. Sidney Gadgey ^ eine Anfrage an die Regierung, ob sie a"9UtB Thatfache, dafs sich viele Hunderte engllsch"^^Ap die in Pretoria gefangen feien, in der Mo h,l walt Krügers befinden, zur Vorbedingung .^^ Einleitung der Friedensbedingungen die lA! B^ machell wolle, dafs die Gefangenen vorher?"> v^i los freigelassen und nach britischem GelM ^ wlliden. Lord Balfour erwiderte, falls v" " ^ steller fürchte, dafs Präsident Krüger d,e lA, „„l civilisiertcn Völker verletzen könnte, !" .^M glaube Redner, dafs hiefür lein Orun° Uebrig. nS fcheine die Anfrage verfrüht zu '" „F London, 24. Mai. -Neuters Me ^ aus Capsladt vom 22. d. M.: Dem Vernei ^F erhielt Präsident Krüger vom Führer °" ^ delegation, Fischer, ein Schreiben, in ""^F ihm anräth, die letzten Bedingungen, w"^ ^Me Roberts stellen follte. anzunehmen und zu ^M Man glaubt, dafs, fobald die Engländer oe" ^ übmchrittm haben werden, Roberts mie^^^ erlassen und in derfclben kundmachen lverve. ^. Burghers, welche sich in ihre F"H-das« Präsident Mac Kinley vor der Y. « Ultimatums den Congress befrage" '" « ^^Hr Zeitung Nr. 119. 993 25. Mai 1900. Angekommene Fremde. . Ans-,.«« botel Nesaut. ^Polrovie «^°'- I""r, l. ,. Vergrath, Iara. - ,^!^ Vartha, Kubernof. Verger. Kominil, «^ «' Verllch, Dela^ dossal, Suharipa. Oieldzinsli. ifflte, ^ Verstorbene. ^""ssest^Ma' Stanislaus Lesen, Tischlerssohn, 7 T., ""'largnsse > >-"'.^°""sca ^rlo, heizerstochter, b2 I., W ^" 24 V """L"" "l"i. "t'WtnKe'^ « ^""5 Nrbel. Nrbeitersjohn, 9 Monate, "°l 6b, Lroncmt.8 lHpill. NlNLo W ^" livilspitllle. ^"^' 'lui)^,'' Aef Kovac, Taglühner, ü? I., vemeuti« ^ ^ ^ Mai. ^^ Cop, Knecht, 3b I., luberculo«. Lottoziehnng vo« 23. Mai. ^^a^ 62 87 64 43 86. Beobachtungen in Laibach." -----I^W-2 m. Mitll. Luftdruck 73« 0mm. , D^H^______^ ' li ^i^3^~^^SO schwach theilw. bew. , '3' ^3 !?? 2O schwach--------heite^^-------- . li^H. 733 " l?'» SO. mäßig theiln,, heiter 0 0 ' l^M^^lb^ windstill theilw. ^lt« , ^^°'t°em^,^^ ,0-0 , ^"Nerzt3a i l«'?" Temperatur vom Mittwoch 1b 4° und ^^^^^Normllle: 15 0°, beziehungsweise 15 1« ! «nton Funtel. '^ }1f!iL=?lii^i;j (S-fceiv^iBS-sB S6-1 T^ S'll w^ "(>',sat2.3 • I • CTTD So Elegant möbliertes Monatzimmer mit separatem Eingänge, ist in der Spitalgasae Nr. 7, III. Btook, gassemelt», mit 1. Juni zu vermieten. (aoai; 3-a Tüchtige Verkäuferin für das Gemischtwaren-Geschäft M. Eisner In Littal wird sofort aufgenommen. (2022) '6-2 Die Direction des Casino-Vereins erlaubt sich, da zu der für heute, den 20. Mai, anberaumt gewesenen außerordentlichen Generalversammlung die beschlusssähige Anzahl der Vereinsmitglieder nicht erschienen ist, gemäß § 11 der Vereinssatzungen eine neuerliche anrorileicbe MvnMoi /ür frcitag, den 25. Jrtai 1. X abends 7 Uhr, mit unveränderter Tagesordnung einzuberufen. Hievon werden die P. T. beständigen Vereinsmitglieder mit dem Beifügen verständigt, dass diese Versammlung bei jeder Anzahl von Erschienenen beschluss-fähig ist. Laibach am 20. Mai 1900. (1985) 2-2 Fuhbodenlack Farbe und Glanz in einem Strich, rasch trocknender, dauerhafter Anstrich. Erhältlich bei Vriider Vberl, Laibach, Krancis« canergafse. Nach auswärts mit Nachnahme. Mb) 11—3 « Karoline Viesan, geb Loschan, uud Konrad ^ «Liefan geben im eigenen und im Namen aller « Verwandten tief erschüttert die Nachricht, dass ihr ^ ^ geliebter Bruder, beziehungsweise Schwager ^ > Ma^ Loschan W ^ Baulommisfar im Eisenbahnministerium ^ am 24. Mai nach langem schweren Leiben, versehen M mit den heil. Sterbesacramenten, 45 Jahre alt, selig ^ W im Herrn verschieden ist. W Das Leichenbegängnis findet Samstag, den W ^ 26. Mai, um 4 Uhr nachmittags vom Lanbesspitale W aus auf den Friedhof zu St. Christoph statt. ^ ^ Laibach am 25. Mai 1900. W 5 Unterkrainer Bahnen. ^< 11 sett rtulli* GeneralTersamniliioa: ^ 2 der Actionare der Unterkrainer Bahnen \ ir\ findet { g Samstag, den 23. Juni 1900, um 4 Uhr nachmittags S 5 im Vortragssaale Des Clubs Ssterr. €isenbahnbeamten in Wien I 5 5 Sschenbachgasse Jfr. 11, jtfezzanin, .,»„. " | 5 Tagesordnung: 5 S 1.) Geschäftsbericht für das Jahr 1899. «Ottrt C 3 2.) Bericht des Revisions-Ausschussea. 3 % 3.) Verwendung des Erträgnisses. > ? M S8?!1 ^111»^1«1»6«1«» dps VerwaltungsratheB (§ 18 der Statuten) 5 ^ 5.) Wahl des Revisions-Ausschusses (§ 44 der Statuten). § / Jene Herren Actionäre, welche ihr Stimmrecht nach Maßgabe der Sö '^ *i unA qft A„ Q, , , V J ausüben wollen, haben ihre Actien »päte.ten. bl. 16. Juni 1800, 12 Uhr mitta« be" der k k wL ? C 5 oa-.e der ö.terr Staat.bahnen In Wien (1., EliBabethstrafle 9) oder bei dTkralnl.ohen inL / C oawe in Laibaoh mittelst doppel auszufertigender Consignation (wozu Blankette bei den eJnaimTfn > 3 Depötstellen unentgelthch verabfolgt werden) zu erlegen und erhalten mit der EmpfanRsbesSun. C \ Legitimationskarten zur Versammlung. "'»pmigsoesiaügung \ S Im Vertretungsfalle müssen die auf der Rückseite der Legitimationnkarte vorgedruckten Voll 5 X machten eigenhändig unterfertigt werden. »vigourutKien voll- g J Wien am 2i. Mai 1900. Der Verwaltungsrath. C Eourfe an der Wiener Börse vom 28. Mai 1900. «°«d°« »«^ ^„... »is no,I,r^, '"" ft ° '^ " «5» - !^»^'^.>^^' "l0 «5,0 «,lb war, «o« «««»» zni Hohlnn« ü»er«o««e« u. »000 Vl. 4»/, ab lo°/,......,l» — «» - «lllabtthbahn, 400 u. »lXXI Vl. 4"/,.........ll5-b0 ll« b« Franz Jose!.«., «m. l»»4, ft «ahn, (dlv, Gt,) Gilb. 4°/. . . . 94 75 9i?< Vorarlberg« Nahn, bllg. (Un«. 0stb.) V.J. 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Oesterr.. 50« sl. «W. . . 7,0 - 73« -Dui-Vodcnbacher U, 400 Kr. Sll» - «,u »5 yerblnanb«.Ätordb. 1oo«fl.«M. »»»0 s»00' Lemtl.'Vzernu».. Iaffy. ltifenb.» Vesellschaft «00 fl, S. . . 543 - 54« -«loyb. 0«ft., Trlest, 500 fl, IM. 784 -. ?»» — Oesterr. Vordwestb, »0« fl, «ct.»Vel. — — — — Dank«. «ln«lo>0est. «anl «00 fl. . . »«-- »55 50 Vanlverci», W!e»er, »00 fl. . 511 » 51» - Vodcr..«nst.. Oest,. »00 fl. E. 9»t — S«5 - «rbt.'Vnst. f. Hand, u, ». 1«) st, -— — — dto. dto. per Ultimo . . . 717 — 7i8 — «lredltbanl, «llg, ui»«,, «00 fl. . ?«-—724 — Dtpostlenbanl. «lll«,, «00 fl, . 434 75 435 »5 ««compte<»ef., NdröN,. 500 fl l4l«0 1430 »lio.u.«»slenv,.W!en«l, »VUfl, 481—485 — Hypythllb., vest., »00 fl. »V/, ». 1,5«, »00 — Lünberbaill. Oesl., »0« fl, . . 44» 50 443 bv Oesterr, „»gar, «anl, «« fl, . ,777 <77„. Unlonbanl »00 fl. . . 5«ü'-ü»?- «erlehr«b»nl. «ll,.. ,40 fl. . «,5 50 ,,«._ Indu/lrie^ntel'' nehmnngen. «äugt,,, «ll«. «st., 100 fl. . . l?8 —l8».-«tgydiei ltisen. und Etahl.Inb. in Wien 100 fl.....190^.,,,.— —»«>^ „Gteyrerm", Papierf. u. «>«, ,„ — »3« — Trifllilrr Kohlen»,.«ef. 70 N. 423 — 4«».^. Waffe»f..»..Qest.inWien.100jl. ^«, _ «7.^ Wag«on.L«ihanft.,«ll«.,lnP«sl, 40« »1........,0S0 1070' Wr. «augefellschaft 100 fl. . . ,77 ^ ,«, 7^ Wienerberger Zieg,l.«lctl«n^»«l. 7^ ^ 7^ _ Dtvls»«. Kurze sichten. DtutschePIäv«...... i?»,5l?345 London........ »4» 4V ^4» VU Parl« ........ 9»», ««, It. Heter«bur« ..... «^«»7. zalnt««. Ducaten........ N«, „4, !w-3ranc«'stllcke..... l,.z? ,,„9 Deutjche «e'chöbllülnot«« . . «,z »5 ,1» 45 Italienische ««ntnoten . . . «40 uo »0 «ub«l°N«ren....... »üb «b«,» V^* ^ »?Ä*r SSrv ***•*>A-M^ i J". €^. Mayer Prfrat-Depftta (8afe-D<>posiU) Mwnim^.....¦»»"..... -------