^LMiÄK SWlteW« >tt» 4. O«»«M««»D M. 22d ?ZM7^'». ss- . . . n so »7» i-io I.I.I.IM allen >«z«» «»nannaH«»' '1«VlN. « Pbst >w>Mlich Swzelmimm« ...» Vonntaab-Numm»? . >O^»»« w» tltet»», 'ür i»»wtit?»i 'ür i»»w«a?»oe ??i »M d«rtzeit»»a: Alte« 4 i» Lj«bl,m« »ei «eseltot «» «»«i, i» »>i vl«er Politik die Lehre der Nächstenliebe ver-«treten, die da sagt: Was du nicket willst, daS wan dir tu', das füg' auch keinem andern zu." . Schöne, selbstlose Worte aus der Feder eines großen Mannes, der sein hochherziges Bekenntnis zur unverfälscht-en Humanität nicht nur im Völkerbund ablegte, sondern auch in den Steppen der Samara ... Wie ganz anders klixgen aber die hohlen Wort« des „Pazifisten" Lloyd George, der Ilch Pressevertretern gegenüber folgendermaßen Äber das Orientproblem äußerte: „Wir haben gesehen, was sich in Smyrna und in ^n übrigen Städten gelegentlich der ^.isammen-stoße Wischen den Bewohnern uyd der Soldateska ereignet hat. Der uralte, an Fanatismus grenzende Rasschaß könnte ein Blutbad inszenieren, wie es die ^Weltgeschichte noch nicht crlebtc. Kann man sich nirr für einen Augenblicl dem Gedankm hingeben, daß Biil« garien und Serbien (?) die ^twicklung dcS Konfliktes ruhi!g betrachten würden? Gewiß nicht! Daß dem Beispiel beider Staaten auch noch andere folgen müßten, ist eine einwandfrei s^-eststellung. Damit wäre das Signal fi'ir einen neuen europäischen Zdrieg gegeben. Dem Blutvergießen muß Einhalt geboten "werden! Britanniens Truppen müssen im Tschanak verbleiben, um jede Gefahr für die Zivilisation (?) fernzuhalten. Vir wünschen kein neues Gibraltar. England verlangt nvr die I5reitieit der Meerengen, Vie unter die Kontrolle des Völkerbundes gestellt werden mi'lssen." Diese (Erklärung leistet sich Lloyd Georgs zu einer Zeit, in der die englische Presse mit verdoppelter Energie an der Türkenhetze hernm-zerrt. Der vielgepriesene „Pazifist", daS ,Ideal" eineS Staatsmannes, für den flch auch unser RadiL so oft erwärmte, hat den Mut aufgebracht, die ganze Welt wissen zu lassen, daß England um daS Schitlsal der Zivilisation besorgt sei. Es ist beinahe unerklärlich, wie sich ^der ^onst so angesehene Staatsmv,m seit den Tagen von Genua verwandeln konntet Die Kehrseite der Medaille ist allerdings die, daß Albion seine merkantilen Jnteresim in Gefahr ficht, nicht aber die Geschickx^^ Zivilisation. Die Schöntuerei des paMsti-schen Bannerträgers in lkngland ist nur der Deckmantel, unter dem sich die Gier des kon-kurr^'nzsiirchtenbc'n Großkapitals befindet. D!an erinnere sich nur an die Schreibtveise Die Sonlteung SßAmelch«^ w» ^M«ß«r>er gettm»s^. der englischen Presse in jenen Tagen, als Frankreich mit interventionistischen Maßnah« men den Bolschewismus zur Kapitulation »««, vktob«. In «w»m ««sprich« mit verschaffen s»ll. »I« österreichisch«! »wlngcn woMc. '^malS war Krassin in Low einem Mitarbeiter des „Giornale d'Jtalia^ Regi^ung wird vom Parlament die Geirch- > von cm gern gesehener Gast ^^arum. erklärte Minister des Aeußeren Schanzcr, mi^ng des SanierungSprsgitttmmet Verlan-- die Au^enpolmk der Sowjets Interessensphäre im Orient unberührt ließ. Me englisk^ Politik jener Tage ist in dem zwischen London und Paris gewechselten No* tenmaterial genügend dokumentiert. Die an Frankreich ergangenen Ratschläge waren von dem Wunsche beseelt, es düi^e zu keinem Konflikt mit Rußland kommen. Ts gab sogar eine Zeit, wo man sich in Lcmdon ernstlich mit dem Gedanken herumtrug, am Wiederaufbau Rußlands aktw mitzuwirken. Heute ist von alledem natürlich keine Rede eine Utopie. Was Hilst der ganze Phrasen^ drltsch iln Völkerbund, n>cnn aber alle Welt, selbst nach denr blutigen Bölkerringen, die teuslischesten Mittel ersinnt, die den Menschen auf vollendetste Art und Weise auS dem Äe-den räumen werden. „?togoenwadnmg". Italien habe durch die Verweisung deS öfter- gen. Sie wird ferner dem österreichischen reichischen Problems an den Völkerbund nicht Parlament sofort «inen Gesetzentwurf vor« auf seine Rechte bezüglich der österreichischen legen, der jede Regierung, die während der Wiedergutmachungen verzichtet. DaS Ziel nächsten zwei Jahre im Amte sein wird, be- Italiens war stets, um jeden Preis den Zu- vollmächtig^ ohne neuerlich an das Parla- sammenbruch Oesterreichs zu vermeiden. Die- ment herantreten zu müssen, innerhalb der seS Ziel ist vollständig durch das Genfer Ab- Grenzen des SanierungSprogranimes alle kommen erreicht, daS die poetische imd terri- Maftnahwen zu ergreifen, die nach ihrer Mci- toriale Stabilisierung Oesterreichs unter Ga- nung notloendig sind, um innerhalb zweier rantie aller Mächte stellt. Der Minister habe Jahre das budgetäre Gleichgewicht wieder das ruhig? Bttvlchtsorn, zu einem Werke bei- herzustellen. Die österreichische Regierung ^ ^ getragen zu haben, das den Frieden Europas kann nur mit Genehmigung d. Garantie»!!!- i mehr. Da^ ^aunenspiel der sich stc't bearg- sichern werde. missärs über die Anleihebeträge verfügen. wohnenden Imperiallsmcn wollte eS, daß Oktober. Di- B-e-iubarung. die oder den Er.ö^r «l.icih- .wch j s'ch/_r« der «emalisten HM« »°n Lord Balsour im Namen der eng. Anderes Wer heute noch 1° verblendet Ist, um die lijcyen Regrerung, Marche^e Imperial! für ^ Der Offenherzigkeit der im Völkerbund verein^ Rainen bei franMMn Regierung, der moae aus den Ereignissen im Orient eine !or^n-7fir^ ^ M^bmch ^i-NeMst« M-iche Lehre ziehen: Der Pazifismus, ist rniq und Bundeskanzler Dr. Seipel für die b-r Sster--^"^ "w"'!"» u^achtet ^. östnreichischc Regierung nnterschrieben wur. Ä de, zerfällt in drei Teile. Der erste Teil, die Wrd. sondern. ^ N» poMsche Garantie über die Unabhängigkeit, U«»«^ w territorial- U»»erledlichk>t M TouMänj- wird Tie tat Oesterreichs, entjprcchmd dem Artikel SS des Vertrage- von Tt. Aermain. ist als Em- °st°reei»^che R^.^g d«twne »onze. o- leituna ->u betrachten die KNn-Mren de- nen »erlechen. ine nach Ansicht de« Garantie.. ............ fassen sich mit den wirtschaftlichen und finan- ^ »ntführ«^ Pr«^^ ' V« «,«« B«Iin« «,wd.il». zicllen Fragen, wobei daS Protokoll 2 w der verhmdem kSnn^n. Sstcrre Hauptsache die Verpflichtungen der garantie« Sprung begibt sich glichen ^ch^ . renken Nichte und de» Völkerbund?« und gab-von ^>p^d"nd wirdl^MAnlech-da« Protokoll S in der Hauptsache die «er- ^ <^chl^».^Ki ^nn. s-^it pflichtung-n der österreichischen Regierung ste dem Proj^m cn^P^cht, und m D enthält. Jeder einzelne Teil wird Protokoll n-hmizung de« Sarauk-koininiffars T>- gcnannt, da« Tanze zusammen bildet die Ber ifterreichische Regierung wird von, ^ ' statuten und eventuell in dem Gesetz vom Der Inhalt der Konventisn. 24. Juli verlangen. Die Statuten müssen der . i ^ . Notenbank gegenüber der Regierung volle Autonomie sichern. Die österreichische Regie-^ar an t?emächten und Oestereich unterzeuch . Äu?r^^bter^al- net- Konvention besteht au« drei Protokollen. ^ ^ ^»r^ M ^ustech'erM Die österreichische Regierung wird ermäch. ^ Tannin twt, Steatöobligatwuen im Gesamtbetrag ^ Reaie- I?" ^^,?^ionknrunqen ihre Garantieversprechen durch Zn. Völ-"b.?nd^nann!7^ ^^'"Ä^erAm T wird in Wien seinen Si» haben. Reben ihm w°cht »-»«>- «»PWM« M ^ wird -in- KmttrollkommWon au« Vertretern °^re-ch,sch- R-^g schon M. der GarmRiemächte eingesetzt, die am Sitze z Alle in ihrer Macht stehenden Mahnab deS Völkerbundes in regelmäßigen Perioden ^en zur Verringerung deS Defizites zu tref zusammentritt. Die Art der Anwendung der wDöejondete, soweit die Erhöhung der Garantien, die Bedingungen der Anleihe, ihr Nsenkxchn-, Post, und Telegraphentarise EmisiionSpreiS, ihre Verzwsnng, ihre Rück- ^ ^ Monopolartikel in Frage zahlung usw. bedürfen der Zustinnnung der zdem »sterreichisch-n Parlamente ick- obernMnte Sanmti-vorlag- über die <--> de« Tabakmonopol »u fordern b-rechtigt i^mie Vekwdli^ Reg^un^ zu se«, fall« die bisherigen Einnahmen s»r den unte>»t»«eii! ». «er,«glich em Reform Annuitätendienst nicht genügen sollten. Pro- Programm auszuarbeiten, die nöttqen Ne-tokoll Z fixiert die Verpachtung der Ssterrei- schäftSakte zu erwirken und die nn Proarmn-chischen Regwung, Innerhalb eweS Monates me für die Zeit biß zum I. Jänner 19^8 vor-unter Mtarbelt deS Garantiekommissärs oder gesehenen ekvle^tenden Maßnahmen unmtt-einer provisorischen Delegation deS Völfer- telbar zur Durchführung zu l^lu^n^Uever bundeS ein Reform- med SankrpngKpro- Meimnigsv^chiedenhetten bezüglich der?tn-gramm aufzuarbeiten, das Oestrreich binnen terpretation der Protokolle entscheid der zwei Jahren das dauernde Gleichgewicht des VölkerbundSrat. ... Die SekMaoe. »«>«>»«« der Zelt«»»', v«gk» Ii« ««»s^ W MllWii«. " L«»«. «. vkiover. Me .Time»'melden P««t, 4. Oktober. lioch i«paiitin«Pkl. drung, der Geldentwertung, zu sichern, besteht w der aus den AiZbeiterkreisen erhoben Forderung nach Einführung einer gleitenden Lohnskala, zu der man m einigen Ländern, so vn England, Schweden und Holland, w einzelnen Berufszweigen bereits übergegangen ist. Die Ver-hältirifse liegen freilich dort garlz anders; denn es handelt sich um valntastarte Wirt-fck^stStbrper mit einer aktiven Zahlungsbilanz, wo die Preisverschiebungen verhältnismäßig geringer sind. In Oesterreich dagegen M man auf Grund der praktischen ^rsahrun- der österreichischen Regierung ungeachtet seiner Vorstellungen erheblich beeinträchtigt wird, fordern, daß die Geschäftsführung durch Uebergabe in Eigenregie, Konzessionen, Verleihung oder durch Verpachtung einer besonderen Verwaltung übertragen wird. Die österreichische Regierung darf kerne Konzessiv« »vn verleben, die nack Ansicht deS Garantie- gierung begibt sich jeglichen Ntechtes der Ausgabe von Papiergeld und wird leine Anleihe begeben oder abschließen, e» sei denn, soweit fie dem Programm entspricht, und mit Genehmigung de4 Garantiekommissär«. Die österreichische Regierung wird vom Parlament sowie vom Finanzkomitee notwendig erachtete Abänderungen m den Notenbankstatuten und eventuell in dem Gesetz vom 24. Juli verlangen. Die Statuten müssen der Notenbank gegenüber der Regierung volle Autonomie sichern. Die österreichische Regierung wird alle Vorsorge zur Aufrechterhal-____' Aksi' ^Marburger Nr. Äk vom 6. OttoLcr 192?« tzm beveitA r» VOgriff, die glert«lde Lohn-^ata abzudaven, da man dte Erf«ihrung ge-lnacht hat, daß die mitomatische Anpassung »er Löhne und Gehült« an die Jnd^'xzifjer pveiS^gernd v^tt, und so will man jetzt fürs erste die i^ältier uni» Löhne der Staats ^gestellten nur um v. H. der künftigen And^zahlen echShen. In Doutichlond ist die gleitende Lohnskala ftuh^ nur bei den Arbeitgeberverbänden, sondern vielfach auch bei den gewerkschaftlichen Organisationen aus Wrderstand Moßen. Dagegen find in fteilich noch vereinzelten Fällen interessante Versuche emer Rücktchr zu längst kbenvundmen Wirtschastsstusen festzustellen. Mr 1ehen vo^ den Kirchweihfesten ab, wo ?lS Eintrittspreise zu den Sehenswürdifftci-len mehrfach Eier, Wurst oder sonstige Natu-rali>en verlangt worden sind. Aber m eini-gen! Numänien und Jugoslawien werden für morgen erwartet. Von der ungarischen Regio-runy wird der Konferenz der Entwurf eineS Uebernnkommens uMerbreitet, der den ganzen Komplex der Fragen umfaßt. Die Beratungen dürften vier bis filnf T«?ge dauern. Die AssSr» Des Pemze» Seorß. ZM. Veoßrad^ d. Oktober. Ministerpräsident Pasiö empfing heute dcn Minister des königlichen Hauses, Iankovi«^, der ihm die Ankunft der Königin und des Prinzen Paul für Donnerstag a^nds ankündigte. Unter einem teilte er ihm mit, daß Prinz Paul unser Herrscherpaar bei den Krönungsfeierlichkeiten m Bukarest vertreten wird, kam die Sprache auch auf die Affäre d^-s Prinzen Georg. Herr !^ntovi<^ v^'rständigte den Mi- ___________________^__________nistcrprÄdenten von dem Wunsche des Kö- Orten haben dieAerztevereinigungen bekannt ^ nigs, in dieser Angelegenl^eit die Ansicht der gegeben, daß fie ihre Honoraransprüche nach! fl^samtreqierung kennen zn lernen. Zu die-dem jeweiligen Brotpreise regeln wollen, und z sem Zwecke n»erde heute und morgen unter »en gleichen Beschluß hat eine Lehrervereini-! dem Vorsitze des Königs ein Ministerrat statt-Dung für den Privatunterricht gefaßt. Das finden. Man glaubt, daß die Negier,lllg dem Väre der Weg zu dem mehrfach geforderten König die schärfsten Maßnahmen vorschlagen Arotgeld, das in der Praxis freilich auf sehr wird. Bei dieser Ministerratssitzllng wird der '^rnste Schwierigkeiten und Widerstände sto- Tag des Zusamnrentrittes des Kronrates be Personen, die ihre Waffen vor dem 15. Oktober «Abliefern, vollständige Ämnestie zugesichert w:rd. AÜV. Dublin, 4. Ottobs^r. Die Ortschaft Omeath, Kilometer von Belfast entfernt, wurde naÄ) dreistündigem treckte von 3t)0 Aufslandischen erobert, mos^ei sie W Tote und 30 l^fangene verloren haben. 5en würde. Emen nur anscheinend analogen Versuch stimmt werden, an dem sich wahrscheinlich auch die Prinzen Arsen und Paul beteiligen «acht soeben die oldenburgische Regierung, ^ werden. .Heute vvrmitt'igs erliielt Herr Pasiö ttnm Prin^'n Geora einen Brief und Ml^n «dem sie für einen aus Staatsmitteln zur Sefriedigung des Geldbedürfnisses der Ge-L^einden bereit zu stellenden Betrag von et-oa 200 Millionen Mark „Roggenpapiere" TuSgM. Das heißt, das Papier wird zu einem HreiS ausgegeben, den eine bestimmte Menge lioggen am Zeitpunkt der Ausgabe wert ist, «l?rd es soll nach vier Iahren zu dem dann ermittelten Roggenpreis eingelijst werden. handelt sich hier also in Wahrheit nicht M Rogengetd, sondern lediglich um die Ver-vendung ^ Roggens als Preismaßstab in nnem b^immten ^ll, was übrigens durchaus kew neuer Gedanke ist; denn schon der »nglrfche Nationalökonom Adam Smith hat vaS O^de als Maßstab zur Wertfestftel-tuny empfohlen. Wenn es sich hier auch um vom Prinzen Georg einen Brief und Ml^n glaubt in eingelveihten Kreisen, daß rn diesem Prinz Georg verlangt, daß seine Angelegenheit so schnell als möglich geregelt werde. Die St>bErus»«g der Nakiyual-»ersammluAg. ZM. Vsograd, 4. Oktober. Heute besuchte der Präsident der Nationalversammlung Dok tor Ribar den Mwisterpräsidenten Pasiö. Die Nationalversainmlung wird für den 2y. d. zur ordentlichen .^rbftsession einberufen werden. «wE AmtShEssuns Vulaarie«». ZM. Beograd, 5. Oktober. Die bulgarische Regierung hat unserem Ge^schäftsträger in »w interessantes Experiment handelt, so liegt! Sofia die Antwort auf unsere zweite Note vas Problem doch nicht darin, die Mark j übergeben. In der Note wird die Frage ^r »urch andere Wevtmaßstäbe zu ersetzen, son- ^ bulgarischen Komitadschis in Mazedonien )ern vielmehr durch Steigerung der Produk »icvität und äußerste Sparsamkeit, wobei freilich die Vorbedingung der schleunige Abbau her unerträglichen Reparativ »rslasten ist, un-iere Papiermark, an die wir nun einmal für Maibsehrbare Zeit gebunden sind, nicht nm »u stabilisieren, sondern so zu heben, daß wir «ieder, wetm auch imr langsam und allmäh-kch, HU einer organischen Preis- und Lohnvirtschaft zurückkehren können. kelepdonlsche Nachrichten. »»« «»»rewl«««, »» »« «»«I- sche» POftsparkaNe. WKB. Vudapeft, 4. Oktober. In Angelegm-^it der in der ungarischen Postsparkasse hin-«legten Spar- und Scheckeinlagen der An-gchörigen der Nachfolgestaaten tritt morgen m Budapest eine Konferenz zusammen. Der ^tveter t!er polnis6>en Regierung sowie ein Vertreter der Wiener Regierung sind bereits w Budapest eingetroffen. Die Ä^rketer vo-n besprochen. Die bulgarische Regierung betont, daß ihr sehr viel daran gelegen ist, mit dem Königreiche der Serben, Kroaten und Slolvenen in gutem Einvernehmen zu leben. Deshalb ist die bulgarische Regierun^bereit, alle Forderungen unserer Regierung entgegenzunehmen. Diese unerwartete Wendung in der Haltung Bulgariens wird mit dem Wunsch kommentiert, daß Bulgarien die Sympathien unseres Königreiches auch in der Frage Thraziens anstreben wird. ZM. Beograd, 'x Oktober. Unser Ministerium des Aeußeren hat gestern in Bukarest und Athen die bulgarische Antwortnote übergeben. Diese Antwort ist noch nicht veröffentlicht. Man erwartet Aenßerungen von den Regierungen in Bukarest und Athen. Die bulgarische Antwort wird man als Basis für die definitive Antwort unserer Regierung in dieser Farge nehmen. Der irische VSrgerkrseg. WKB. DMin, 4. Okto^r. Die Regierung veröffentlicht eine Proklamation, worin allen Marbmger uno Togesnachrlchten. Beratungen von Vertretern der Südbahn > ir Maribor. Mittwoch den 4. d. begannen dve Beratungen zwiscs>en den Vertretern der j Betriebsdircktion in Ljuiblj'zna und der Gt'-l neraldirektion der Südbahn in Wien. Die> Beratungen, die im Narodni dom stattfinden und an denen ?4 Herren teilnehnren, haben, den Zweck, die Tariffragen in den Nachfolge-, staaten zu regeln. I Versammlung der J»rdustriellen von Ma-ribor. Mittwoch dcn 4. d. fand im kleinen! Gl^^'.saa'le die Versammlung der Industriel-i len von Maribor statt. Herr Dr. PipuZ er--öffnete die Vt'rsammlung und gab ein klares Bild über dcn derzeitigen Stand der Arbei-. terversicherung. ^n Hauptprogrammpunkt der Versammlung aber bildete der geradezu katastrophale Zustand unseres Eisenbahnver-! lehrswesens, nan^entlich auf der Strecke Ma-! ribor-Zagreb. Direktor Kritniö ermahnte die^ Anwesenden, die maßgebenden Behörden auf div unabsehbaren Folgen aufmerksam zu ma-6?en, die ^dieser Zustand haben würde, wenn nicht bald Wandel geschaffen wird. Unsere Industrie sei leider nur auf dem Papiere aktiv. Schuld daran sei vor allem die schwierige Beschaffung der Rohmaterialien, die in dem darniederlie^endl'n Verkehrswesen ihre Ursache habe. Hunderte von Waggons stünden in Leibnitz, die nicht ausgelöst werden könnten, weil heute kaum ein Kaufmann in der Lage sei, das Lagergeld von 1000 Dinar per Waggon und Tag zu bezahlen. Zum Schlüsse der Versammlung wurde eine Resolution angenommen, in der die Gesundung des Verkebres unter der Leitung von Fachleuten und eme Vernunft'«-' Tarifpolitik gefordert wurde. Preisverteilung des Tenni«tourniers und der Meisterschaft MariborS. Am Abend des Altherrenwettspiels gab Rapid im Hofsalon des Hotels Halbwidl ein Bankett. Herr Mag. Pharm. Paul Wolf begrüßte namens der Sportvereinigung -Rapid als Obinannstellver-treter alle alten Herren sowie die Mitglieder der Tennissektionen beider Klubs und die Gäste nnd wies auf das gute (Einvernehmen zwischen den beiden führenden Klubs hin. Er schloß mit einem dreifachen Hipp-Hipp-Hurra. Na^nens des 1. SSK. Maribor ergriff fodmm Herr Vizebüvgermeister Roglik als Präsident das Wort, betonte die notwei^dige Zusam-menarl>eit beider Klubs und bat, im gleichen Sinne wie bisher weiterzuarbeiten. Anschließend nahm er die Verteilung der vom SSK. Vwribor sür das Tennistournier gestifteten herrlichen Preise vor und überreichte Herrn Le>?rer (Rapid) einen herrlichen Silberpokal. Es erhielten: die Danren Frau Dr. Krauß (Rapid) zwei Preise, Frau Dr. Ravnik (Ma- ribor) einen Preis, die Heren W. Leyrer (Rapid) zn>ei Preise, Dr. Bl-mte (Rapid) zwei Preise, Wiesthal^ (Rapid) einen Preis, so daß Rapid im Tennistournier 7 Preise und Maribor einen Preis errang. In vorgeriicl-ter Stunde wurde das Bankett ausg^'hoben — ein Markstein des guten (Einvernehmens zwischen den beiden Sportklu^bs. Danubius-Ouartet. Der lustige Ab^nd des heiteren Quarettes des bekannten Wiener Männergesan^vereines findet bestimmt am Montag den !). d. im großen Göjzsaale statt. Karten zu 2^, i?0, 15 und 10 Dinar, sowie Stehplätze zu 5 Diuar und Studentenkarten mit Vorweis der Legitimation zu 2 Dinar sind in der Musikalienhandlung Höfer in der 5iolska ulica erhältlich. Repertoire !>es Nationaltheaters in Mar»-bor. Donnerstag den 5. d. „Der Wt)ibsteu-fel" (außer Abonnement). Samstag den 7. d. „Der Wcibsteufel" (Ab. A), Sonntag den 8. „Der Revisor" (außer Abonnement), Dienstag den 10. d. Drcnnatischer Tanzabend (au-fzer Abonnement). Auftreten der Tänzerin Valerie .Kratina. Da sich die Künstlerin nur einen Abend in Maribor aufhalten wird, empfiehlt es sich, sich rechtzeitig die Plätze zu reservieren, da das Interesse für diese Vorstellung schon setzt sehr groß ist. Wichtig für Arbeitgeber! Mit 1. Juli d. I. wurde ein neues Gesetz über die Arberterversicherung publiziert. Die Gewerbetverbenden und Dienstgeber geraten oft in Verlegenheit, weil sie nicht wissen, woher sie sich die nötigen Jnsornlationen und Drucksorten beschaffen sollen. Wir teilen daher mit, daß die Drucksorten für die Kranken- und UnsallS-versicherunlg bei allen Geschäftsstellen des Ar-beiternnfallsversicherungsamtes zu bekommen sind. Dort iverden auch die nötigen Informationen erteilt. Vielleicht wird es sogar möglich sein, die Drucksorten auch bei den Gemeindeämtern und in den Tabaktrafiken zu verlegen. Bei dieser (Nelegeirheit machen wir darauf aufmerksam, daß Postsachen in Unfalls- und KrankheitSangelegenheiten portofrei sind, nur ist auf dem Kuvert links unten der Vermerk anzubringen: SluZbeno! Po § 191 zak. o zavarovanju delavcev pott-nine prosto. Auch für rekommandierte Briefe ist nur die Rekommandationsgebiihr zu bezahlen. Als Geburtstagsgeschenk spendete die kleine Christel in unserer Redaktion 10 Dinar für das Kinderspital und 10 Dinar für die ^lnschaffung der neuen Autotnrbinenspritze. Marburger Männergesangverein. Zil der Herbliedertasel am 14. d. haben auch die Äkännergesangvereine von C-elje und Ptuj ihre Mitwirkung zugesagt, so daß sämtliche Chöre von einer mehr als hundertköpfigen Sängerschar zum Vortrag gebracht werden. Das Programm ist sehr reichhaltig und äußerst geschmackvoll zusammeng^tellt. Es werden herrliche Chöre von Grieg, Laifte und Plüd^mann gesungen werden, womit nur die hervorragendsten Komponisten genannt sind. Den orchestralen Teil wird die Hausmusik des Celfer Männergesangvereines bestreiten. Die Veranstaltung findet im Götzsaal bei gedeckten Tischen statt. Der Kartenvorverkauf, den Vevernsmitglied Herr Josef Peteln, Juwelier in der Oosposka ulica, über- DrelNngerobdrllckt Urrmimalrsman aus der Gegemvart von Erich Edenpein. (Urheberrecht 1918 durch Greiner L Comp., Berlin 30.) ,Herr von Rehbach hat sich, wie aus der Ällssage Ihrer Frau Mutter hervorgeht, nur kurz bei ihr aufgehalten und ist dann nach Hause gegan^n, nicht n>ahr?" sagte er, als Bi^Y schwieg. Bicky warf den Kopf verächtlich zurück. „Aber kerne Spur ist er nach Hause gegangen'. Zurück W den Park ist er! Und wir wollten ihm ja gerade wieder nachschleichen, aber da kam leider eben Papa nach Hause, sah uns und rief uns zu sich." „Wissen Sie dies ganz bestimmt, Fräulein Wcky? Ich meine, daß Ihr Onkel in den Park anstatt nach Hause ging?" „Bombensicher! Er lief ja w^ ein Narr vor uns her und in geradn Richtung nach dem Wrnzerhaus!" „Einen fremden Mann hatten Sie vorher oben nicht bemerkt?" „Nein, es war bestimmt niemand oben als er und sie und — nnr." „Schön! Ich danke Ihnen. Wollen »sie bitte, Jhve Angaben hier beide unterschrei ben^.'^ Dann wandte er sich an den Schutzmann. „Van der Dienerschaft hat vorhin wohl niemand gelHltf" Bickv, die depi Gärtner seine „kleinen Fräu eins" nicht verzeihen konnte, boshaft: „O a, der alte Gärtner Adams, hat gefehlt! Er tellt sich krank, weil er sich nicht ausfragen assen will, wie er sagt." ^ „So?" Der Kommissar wechselte einen Blick mit dem Schutzmann. „Schaffen Sie mir den Mann augenblicklich her, Wilmers!" Bicky und Molly wurden gnädig entlassen und begaben sich natürlich schnurstracks wieder auf ihren Lauscherposten unter dem Holunderstrauch. Dcn Spaß, AdamS Aerger über das erzwungene Verhör zu beobachten, konnte man sich doch nicht entgehen lassen. Aber es kam ganz anders, als sie beide gedacht. AdamS zeigte viel weniger Aerger als Bestürzung, während er die in sehr scharfem, strengem Ton gestellten Fragen des Kommissars nur zögernd und widerwillig beantwortete. Immer langsamer fielen die Worte von seinen Lippen, immer bekümmerter wurde seine Miene. ^ Beamte mußte ihm mehrmals scharf in Erinnerung brmgen, daß er Ehe der Polizist antworten konnte, sagte gerade vom Haus weggegangen, um das ^ " Psörtchen oben für die Nacht zu schließen, als der Schuß krachte. Er glaubte anfangs, es^ sei auf der Straße draußen, und eilte direkt zum Psörtchen, das er offenstehend fand. Draußen sah er nichts, weshalb er ein paar Schritte m den Park zurückmachte und Umschau hielt. Der Kiesplatz vor ^m Winzerhause war hell vom Monde beleuchtet, und t^a sah er nun das Furchtbare, einen im Schatten des VordacZ^s lang hingestreckten regungslosen Körper und davor einen Mann, der sich wie iu Verzweiflung beide Hände an die Schläfen preßte. „Wer war der Mann? Erkannten Sie^ ihn?" fragte der Konrmissar rasch und fugte« streng hinzu: „Sie sind verpflichtet, die Wahr ^ heit zu sagen, Adams, wenn Sie sich nicht selbst verdächtig machen wollen" Der alte Mann fuhr zusammen und murmelte kaum vernehn^ar: „Es war Doktor von Rehbach, der Bruder meines Brotherrn." „Sie haben ihn unzweifelhaft erkannt, so daß Sie einen Eid daraus ablegen können?" Adams brach in Tränen aus. „O, Herr Kommissar, daß ich das sagen seine Aussagen unter Eid werde wiederholen. muß, gerade ich! Vierzig Jahre stehe ich im müssen, also nur die reine Wahrheit sagen. Dienste der Familie und für unsnen Herrn dürfe. l H?us hätte ich mich vierteilen lassen!" Bicky und Molly aber horchten hoch auF. I ,',Was taten Sie nach jen^r Entdeckung? Wie Adams hatte den Schuß gehört, der^ fragte der Beamte, ohne den Einwurf zu beben Hemden Mcmn getötet hatte? Er war aAten. Adams fuhr sich verwirrt über die Stirn. „Ich war wie von Sinnen, Herr Kommissar, und lief, als sei der böse F^nd hinter mir her, zurück nach meiner Wohnung, wo ich mich einschloß." „Sie dachten also gleich daran, daß da oben ein Mord geschehen war?" „Gott beüvahre! Wie hätte ich das vom Herrn Doktor annehmen können? Ich dachte nur an einen Unglücksfall oder an ein Duell. Aber ich wollte nichts mit der Sache zu tun haben, um dem Herrn Doktor nicht etw« durch ein ungeschicktes Wort UngelegenheiteK zu breiten. Auch jetzt noch denke ich so, denn daß unser Herr Hans einen Mord auf sich geladen haben könnte, ist ja unmöglich!" Bicky und Molly sahen einander mit gro» ßen, entsetzten Augen an. Je weiter das Verhör darin gedieh, desto klarer wurde ihnen, daß ihr selbständiges Eingreifen eine unge« heure Dummheit gewesen war. Den Toten oben am Winzerhaus mit Ons kel ^S W Verbindung zu bringen, war ih« nen ja nie im Traum eingefallen. Und nun kam alles so heraus, als ob — nein, es wo? gar nicht auszudenken! Bestürzung und Reue drückten sie zu Bo« den und machten sie ganz stumm. Lautlos I schlichen sie davon und geradenwegs auf den ! Heuboden, wo sie feit jeher ein „unausfind^ bares" Versteck besaßen. Dort ^^ockten sie, di^ sich als Heldinnen des Tages geträumt hat» ten, kleinlaut nieder und ängstigten sich ha?b< ' M vor dem leider, unverineidlichen Herein' «ommcn hat, wird anfangs nächster Woche beginnen. Ävsfindupg einer Kindesleiche. Aus Zagreb wird unterm 4. d. berichtet: Gestern um vier Uhr na6?mittc,gs wurde m der Scrvsta cesta in der Näs,c der Wci^ -^sttaftcmjtalt die Lei-cl'.e eines neug^^öorenen Aindes ausgesunden. Äopf des Ä in des war von der grausamen Mutter in die () rde gedrückt morden, so da^ t-as Kind wahrscheinlich erstickt sein dürfte. ?^,ie Fil^e des Leichnams waren säion von blatten oder üiatzcn angefressen. Die ärztliche Untersuchung ecl?ab, das; das Kind vor sechs bis acht Tagcn lebeird zur Welt gebracht und später im Maisfelde erstickt wurde. Anzeichen, daß din d^r Vojizodina geben die Getreidcpreise ständig zurück, da ausländische Ware unter günstigen Bedingungen offeriert wird. Nach Blättcrmeldungen aus Zagreb kommt dort amerikanisches Mehl franko Zagreb auf rund L ijU stehen. Äns^hnlick^e Mengen amerikanischen Mehles sind auf dem Wege nach -'.ogreb. — Aus Italien wird hauptsächlich ?.''?ai?mehl iinportiert. Ueber di? Güte des omerikanifchen Mehles weiß man noch nichts Bestimmtes. — Hoffentlich spüren wir hier eu6) bald et'mas vom Preissturz. Neue Tabak- und Zigkrettensorten. Tie Verwaltung der Ttaatsmonopole hat mit der Vercinlieitlichung der Sorten und Varpak-kung, wie auch der technischen Ausarbeitung oller Tabaksorten begonnen. In der nächsten ^eit werden folgende neue Zlgarettensorten berausiiegeben: I. Vardar, niakedonische ZVe-zialitÄk'n, 32k Dinar für 1000 Stück. 2. Ne-retva, ?l)0 Din. für 1000 Stück. I. Morava, serbische Spezialität, 180 Din. für 1000 Stk. 4. Zeta, 1N5 Din. sür 1000 Stück. 5. Cava, 100 Din. für 1(X)0 Stück. Wenn die neuen ?^igarctten in Verkehr kommen, wird mit der ?luc'arbcitung der Sorten nnt den bisherigen Benennungen aufgebort. Berordnnngen beMlich der Tarqverrech« n«»ng. Der Unterstaatssekretär für Finanzen Popovili erließ an die Zollämter liezüglich der Taraver''echnung nach leisten, die in Säcken gspackt sind, folgende Vl^rordnung: Venn I^i« brechen des Strafgerichts in Form elterlicher Vorwürfe. „Bor Mitternacht melden wir unS keinesfalls", flüsterte Bicky entschlossen. „Wenn sie erst in Todesangst sind und uns irgendwo verunglückt glauben, wird man uns milder behandeln." Molly nickte swmm. 6. Kapitel. Zur selben Zeit stand vor Dr. Dehmler, >em Untersuchungsrichter, Fri^driä) Knauer, der von Doktor von Rehbach entlassene Kammerdiener, und beantwortete mit niedergeschlagenen Augen verschiedene Fragen, die ihm der RrS^ter stellte. Er hatte sich selbst bei Dehmler gemeldet, um einen zerknüllten Briefbogen zu überreichen, den er im Papierkorb seines ehemaligen Herrn gefunden hatte und der, wie er sagte, „vielleicht ein wenig Licht liber den Tod des Fräuleins Schmidt zu werfen geeignet sei". Zur Erklärung des unvollendeten Briefes fag^ K'nauer, sein 5^er rhabe schon längere Zeit ein heimliches Liebesve'-^^ältnis mit der jungen Dame unterhalten. Auch gab er eine ausführliche Schilderimg des verstörten Zu-standes, in dem der Doktor an dem verhängnisvollen Abend des I. September nach Hause gekommen war. Der Untersuchimg^rjchter fühlte ganz genau heraus, daß.Enauers Angaben dem Gefühl persi^nlicher Rache wegen seiner Entlassung entsprangen. Immerbin waren sie in hohem Grade wichtig und beachtenswert, denn sie rückten den Fall in ein ganz neues Licht. (Fortsetzung folgt» sten, d« 8er Vermögensabgabe unterliegende Waren beinhalten, in Säcken eintreffen, die nur geHunden find, so wird der Taraabzug nur nach der äußren Verpackung im Sinne der allgemeinen Vorschriften über die Tara, Artikel 10, also nur nach dem Sacke vorgenommen. Wenn Kisten mit Ware, die einer Vermögensabgabe nicht unterliegen, in Säk-ken gebunden eintref^n, dann werden die Säcke analog dem Artikel 11 der Vorschriften über die Tara alZ nicht übliche Verpackung betrachbet und müssen abgesondert angemeldet und ihrer Ausarbeitung gemäß verzollt werden. Ein archäologischer Kanzretz in Beograd. In der ersten .Halste dieses Monates wird in Beograd der Kongreß der Archäologen unseres Staates abgehalten. Bisher haben sich 12 Archäologen gemeldet, es werden aber noch weitere Anmeldungen erwartet. Erläuterung zu dem Aussuhrtarif ill^r Pijckelfleisch. Unterstaatssekretär Sretis-lav Popovi«^ jibermittelte infolge irrtümlicher Auffassung bezüglich des Aussuhrtarifes vom 17. Juli d. I. auf Grund vorheriger Einvernahme mit t^n Ministerien für Handel UN dfür Landwirtschaft den Zollämtern folgende Erläuterungen: 1. GepockeltesFleilch kann kl:in^sfalls als gesalzenes oder frisches Fleisch verzollt werden, da das Fleisch durch dl? Aufbewahrung in Beize die Eigenschaften des frischen Fleisches verliert, die nickit mehr zurückgenwnntM werden können, und danach als frisches Fleisch keinesfalls mehr betrachtet werden kann. Z. Flelschtelle, Speck, die sich auf den Schinken, an den Rippen usw. befinden, die ini Beiz lagen und dann als solche oder geselck?t ausgeführt werden, konilen nicht von den Fleischteilen abgezogen werden, da sie Bestandteile der betreffenden Ware sind. Auß^'rdem wird diese Ware aus Fleischschweinen verarbeitet und nicht aus Fett-sckMeinen. von welchen hauvtiächlich Fett ge-wonen wird. Danach ist diese Ware, wenn auch mit Fetteilen und Haut, als Fleischver-art.eitung zu betrachten und es darf nicht verlangt werden, daß bei solchen Fleischverarbei-tunaen die .Haut von diesen geringen Fettbestandteilen abgezog«n^ wird. 3. Unter geschlachteten Schweinen sind gereinigte Schwei ne, ohne Gedärme, Kopf und Füße zu verstehen, da diese Teile leicht verderblich sind und desbalb von den Schweinen abgesondert und speziell verarbeitet und ausgeführt werden. Eine junge .^:ndesmijr1>erm. Das Preisgericht in Novisad hatte sich vor einigen Tagen mit ei^rer Strafsache zu befassen, die wähl selten vorkommen dürfte. Ter 15jährige kolauü Zivie und die 12jährige Jeka Erkvc-vaöka sind des Kindesinordes angeklagt. Der Fall ist insoferne auch noch interesiant, als nach ärztlicher Ansicht die Pubertät erst nach dem vollendeten 12. Jahre eintritt, während die Jeka im Atter vou 11 Iahren und 10 Monaten geboren hat. Die beiden sugendli« chen Mizrder gestanden, daß sie das Kind gleich nach der Geburt gcti?tet und in der Nähe des Vaterhauses vergrab.'n hätten. Mit Rücksicht auf das sugcndli6?e Alter der An-gellagren wurde der Vater zu zwei Iahren und drei Monaten und die Mutter zu einem 'Monat Arresi verurteilt. V^rhastimg einer Aus Lsub« ljana, 4. d., wird gemeldet: Die Stadt und die Umgebung von Linblsl'na wurden in der le?'ten Zeit von zel^lreichen Einbruchsdieb-sfäl''l'!N beimgesucht, wobei es aber nicht gelang, den Tätern auf die Svur zu kommen. Nunnrehr glückte es durch einen Zufall, die Bande zu eruieren. Nicht weniger als vierzehn Personen wurden in Hast genommen. Die Braut entführt. Die l^rinrinel>^?lizei in Leipziig verfolgte seit dem 15. v. M. den ?:?iä^n'igen Handl?)na''Hilfen Hans Georg Iacoby, einen gebürtigen Dres^^ner, der zu-leßt in Leipzig wohnte, wegen Herausloclung von Pelzwerk, vornehmlich Skunkspel^^, im Werte von mehreren hunderttausend Mark. Der junge Mann batte anfangs August Leipzig verlassen und seine Braut, die?f?'ährige Anneliese H., ein Mädchen aus gutem Hause, war ibm gefolgt. Die Eltern des Mädchens konnten sich die Verblendung ihrer Tochter nicht anders erklären, als daß sie annahmen, daß Iacoby das Mädchen durch .Hypnose beeinflußt hat, ihm ein williges Ä^kzeug zu sein. Nun wurde das Poar in Wien sestge-nomuien. Ein un^u'^^klarter Mard in Novisad. Wie aus Novisad gemeldet wird, Wierde dort am Sonntag abends ein bisher noch nicht aufgeklärter Mord begangen. Ein Nachtwächter hörte in der Nähe des Kanals heftigen Streit. Die Streitenden waren ein Mann und eine Frau. Der Nachtwächter eilte hin, um der Frau, die verzweifelt schrie, behilflich zu sein. Er erkannte den Mann in der Person des Arbeiters BoSo Petrovrö, der auf FrW einschlug. Ter Mann wandte sich nunmehr gegen ^n Nachtwächter, der ihn von der Frau trennen wollte, worauf der Nachtwächter sein<' Waffe zur .Hand nabm und Petroviä aus nächster Nähe durch einen Kopfschuß tötete. Der Nachtwächter wurde bis zur Klärung der Sachlage verhaftet, da der Verdacht aufgetaucht ist, daß es sich um ein Eifersuchtsdrama handelt. Tie Mas^nkhmi'n gegen die Fremden in Budapest. Aus Budapest, 4. d., wird telegraphiert: Die Büdapester Polizei hat alle freni-den Ztaais-bürger in eine Liste aufgenommen, um feststellen zu ki^nnen, aus zvelckien Gründen sie sich in Budapest aufhalten. Minister des Innern Nakowski erklärte eineui Vertreter des „Acht-Uhr-Blattes", daß diese Maßnahmen nicht als Iudenuersolgungen betrachtet werden können, sondern sich gegen alle Fremden richten, deren Anwesenheit in Budapest nicht ausreichend begründet ist. — Auch Anievika lwbe sich durch seine Gesetze gegen lästige Einwanderer gewendet. Ausländische Daklordiplome in l?ngarn. Die ungarische Negierung weigert sich, die Doktordiplome, die von den Nachfolgestaaten verliehen wurden, zu nostrifizieren. So zum Beispiel nmssen Aerzto die zwei letzten Rigorosen ablegen, wenn sie in Ungarn praktizieren woll.'n. Die Maßnahme soll angeblich als Retorsion angewendet werden, weil sick) die Nachfolgestaaten weigern, ungarisckze Doktor--diplome anzuer!ennen. Die Femilientra-iW^ in LjMjona. Aus Lsubljana. 5. d., wird berichtet: Gestern um 8 Uhr früh starb inl hiesigen Svitale Frail-lein Irene Lestovi«1 als das zweite Opfer der blutig?.n Tragödie am Stari trg. Indeni sie ihre Mutter, vor dem entmenschten Vater schützen wallte, fand sie den Tod. Die Staatsgrenzen auf dem Dache. Aus Budapest wird gemeldet: Die die rumänisch-sugosla'vische Grenze ziehenden Soldaten haben in Nagyfelle die Grenzziehung zwischen den bsiden Landern derart vorgenommen, daß sie ein in die Grenzlinie salle::des .Hous erstiegen, dort einige Dachziegel entfernten und in der Dachluke einen farbigen Pfahl errichteten, der bezeichnet, daß hier Jugoslawien anfängt, bezw. Rumänien endet. Der Hausbesitzer und sein4 l^^attin schlafen in dem aus der einen Seite des Ps<ü)les gelegenen Zimmer in Rumänien, ihre Kinder in dem anderen Roume, bezw. in Jugoslawien. Gvort. Rapid Old Bons gegen Maribnr V«>Ys L : 2. Wer das Spiel-der alten .Herren der beit.en sührenden Klubs Maribors aut vergangenen Sonntag sah, war bestimmt vollbe-friedigt und im Vergleich zum ersten Treffen iiu Frühjahr angenehm ülvrrascht. Durch eifriges Trainig gelang es. durchwegs guten Sport zu zeigen, so daß dieses Spiel sicher manches Mat^i einer' Ersten in den Schatten stellte. Beide Mannschafben waren sowohl in ?^on?bination und auch an Flinkheit in einer ^-orni, die nwn nie erwartet hc?tte. Kurz nach Spiell>üginn gelang es Mari bor, durch einen schönen Fsügelschuß d^tnh .Herrn .Honomiäil unter lebhaftem Beifall das erste Goal zu erzielen. Das Spiel wurde fwtter, Angriff aus Angriff rollte gegen das Maribortor und unter ^bel stellte .Herr Pergler den Ausgleich her. ^.'illnil^hli6>c: zeigt? sich t'ine Ueber-legLnheit Rapids, doch s!l)i?itert.eu alle Angriffe an der eisernen Verteidigung Maribors, sowie de« vorzüglich arbeitenden Goalmannes, dessen grosses Verdienst der Ausgang des Spieles war. Gegen Ende der ersten Halbzeit gelang es Rapid abermals, durch .Herrn K'urt T'ialniann erfolgreich zu sein. Nach Seitenwechsel wurde das Spiel schärfer. Maribor trachtete mit allen Kräften, den Ausaleich herzustellen, Rapid den Erfolg zu halten, bezw. zu erweitern. Ein Elfmeter-Strafstoß, der unserer Meinung nach ni^t ganz einwandfrei diktiert wurde, stellte auch den Ausgleich durch Herrn Valkeki hör. Der weitere Spielverlauf war ungemein hitzig und trachtete das Publikum, beide Pmteien durch Zurufe anzueisern, doch blieb es bei dem 5iesultate, welches wir als glücklich für die Rivalität beider Klubs begrüßen^ imd einen weiteren Ansporn für die alten Herren unserer Stadt bedeuten möge. Klno. 1. MariborW bioslop. Donnerstag, Freitag, Samstag uird Sormtag wird im l. Ma-riborski bioskop die 1. Epoche des gewaltigen Epochenjfilms „Die Bluthunde von Kalifornien" »orgefi'lhrt werden. Die berühmten amerrimischen Schauspieler Franklin Far-num urd Mary Anderson spielen in diesem sensatio!lellen Filmschlager die Hauptrollen. MV KMomien" ist bis jetzt der größte amerikanische Filmsckjlager, der von der dortigen Filmindi^trie er,v^ugt wur« de und zeichnet sich durch besonders einzii gelimgene Scnsation.''n und durch eine au-ßerst spannLnde Haud.'i ug aus. Bus a^er W?!S. Die reichsdeut^che Han^-lsbllanz im Au. giks! Aus Bcr.in wird gemeldet: Nach de ini Augu''t einge-ührt: 4k).5i Millionen Dopvcli-.'ntn^'r iui ^l^er-te von Milliarl-en ^.i.^.'ark, aus Deutsch» and ausgeführt N.1 Millionen Doppelzent» n^r ini Werte von Milliarden Mark. Gi'genüber dem Vormonat ist m''ng:'nuläßig die Einfuhr um 1.2 Millionen Doppelzentner gesunken, n>ertniäßig um lo.7 Ui^Iiirden Mk. gestiegen. Die Au'.-futir ift n?eng.'nii,ässlg um ?."» Millionen Doppelzentner zuri'ick^^egangen, wertmäs;ig hat sie uui Milliarden Mark zugtZnomnlen. Der wertmäßige Ausfuhriiber-schuß ist besonders dadur6i hernergeruteu mord:!N, daß die Entwertung der inländischen Vl^luta auf der Ausfuhrseite starker und sck)neller zum Ausdruck kommt a^s auf der Einsnhrseite. Dah^'r ers6?e?nt die Handelsbi-lanz aktiver, als sie tatsächlich war. Fascisten in Boz7n. Aus Innsbruck, 4. d., wird tclegravhiert: Die „Aaseisten" tv'ilen im Trient'ner „Popolo" mit, daß sie die Frage der Venetia tridentina in die .Hand genommen hätten und lt)sen wollen. Mehrere fasci-stische Abgeordnete befinden sich in Bozsn und leiten die Aktion. Abg. Giunta hat in Bevollmächtigung Mussolinis die Mobilisierung dür gesantten sascistischen Gri'ppe in allen an das Trentino angrenzenden Provinzen a?--geordnct. Die Faseisten haben nicht nur in Bozen, sondern auch in Neumarkt und Sa-lurn den dortigen Genreindevertretungen ein ack)ttägigcs Ultimatum gestellt, das die Dov-pelsprachigeit in allen anglichen Bekanntmachungen, in der Straßenl^enlmng usw. ver. langt, widrigsnsalls die Bürgermeister der deutschen Städte in Südtirol das Emde des Dr. Perathoner nehmen würden. In Bozen ist es zu neuen Zusannnenstöfien gekommen. Die Foscisten sind tatsächlich die .Herren der Stadt. Man rechnet mit dem bevorstehenden Rücktritt des l'^emeinderates. Ueber 7V0 Insolvenzen in der TsÄ»echoslo» matei in drei Quartalen. Aus Prag wird ge« meldet: Die in^mer mehr um sich greifende Absatzstockung und die fortschreitende Entwertung d^r Warenlager ruft in den Reihen unserer Kausnmnnschaft unzählige Zusammen^ brüchc heruor. Die Zabl der Zahlungseinstellungen wächst in erschreckender Weise von Monat zu Monat. Nach Aufzeichnungen sin!!» in den ersten drei Quartal^m dieses Jahres in Böhttken 544 Ausgleichsversal)ren eingeleitet und 175 Konkurse angemeli)et worden, das ergibt zusammen nicht weniger als 719 Insolvenzfälle. Luftvcrkkftr am Senegal. Unter dem Na men „Eompagnie Atlantique de Navigation Aerienne" hat sich dieser Tage eine Gesellschaft zum Zwecke des Betriebes der Luftlinien ani Senegal gebildet. Cn^te Linie, die am 1. d. M. mit je einer wöchentlichen Fahrl^ in Betrieb gesetzt wurde, ist die Strecke Dakar—Kalles, die in fünf Stunden zurückgelegt wird. .Heute braucht man, um diese Strecke von <^50 Kili'metern zurückzulegen, volle sieben Tage über Saint Louis und muß dabei d^n Sencgalfluß überqueren, was nur in der Zeit vom 15. Juli bis 15. September möglich ist. Mit der (Zisenbohn braucht man drei Tage; doch fährt diese nur vom 1. Dezember bis 1. Juni. In der übrigen Zeit ist die Strecke überhaupt nicht befahrbar, es sei denn in einem Kahne, was jedoch einen vollen Monat beansprucht. Der Betrieb der Luft-linie wird im nächsten Jahre bis Bamako am Niger ausgedehnt werden, das heißt auf eine Gcsamtstrecke von 1250 Kilometer. Ferner hat die Gesellschaft einen neuen Dienst von der Goldküste zum Golf von Guinea auf ihr Programm genommen zur Verbindung von Leopoldville mit Stanleyville unter Ue-!)erslieg:lng des belgisclM Kongo. Zur Verwendung kommen dabei die Flugmaschinen Caudron mit drei Motoren. Bvrs-. Zürich, 5. Oktober. Sckilußbörse: Pari^ 40.87, Zagreb 1.875, London 23.68, Berlin 0.25, Prag 17.85, Italien 22.37, Nowyork 5.^5.25, Wien 0.0075, gest. Krone 0.00 sieben achtel, Budapest 0.22, Warschau 0.06, Sosi-' 3.25. Die „Marburger Äettung" ?ann mit sedem Tage abonniert werden. '^arl»ts«r 'Nr' 2ZS Som g. OkkoZcr 112?. Was das Vrosil verrät. Mr sind gewohnt, unsere „Ncbenmen' schssn" nicht von der Seite, sondern von vorn zu jehi'n, und cs hat daher etwas Einleuchtendes, wenn w einem enx^lischen Blatt behauptet wird, das Profil des Menschen verrate mehr von seinem inneren Wesen, als es sein t'^cht tue, wenn eS sich uns von vorn darbietet. Auch ohn? es zn wollen, so wird da behauptet, stellten die Menschen und besonders die 5^rauen — auf die es dabei be« .sonders abstesehen ist wenn ihnen andere von vorne ins Gesicht sehen, dessen Ausdruck au^fs Betrachtetwerden ein. Dagec^en zeisie das Prosit deS Mens6)en nicht, wi« er sein wolle, sondern wie er sei. Beispiele. Tinnlich veranlagte Frauen haben zu volle Lippen und ihre Nasenlöcher blähen sich sehr, um Vertrauen einzuflößen. Abstoßend ist das Profil der Neidischen. Ihre Mundwinkel sind nach al>wärts gezosten, die Nüstern .zusammengepreßt, und ein nicht auszurottendes leichtes Rümpfen der Nase verrät dem Beobachter das Vorhandensein dieses häsilichen Charakterzul^es. Unzi'sriedene, zur Melancholie ncic;enden Frauen sind schwerer er?ennen» denn in der Reqel sind bei ihnen beide H-ilften des (Gesichtes verschieden. Das eine Aus^enlid Pfleqt höher qe--hobeu ^u sein als das andere, eine Teile des Mundes tieser herunterqezoc^en zu werden, selbst die Nase ist ungleich, vls ob ibre Form durch beständiges Echnüffeln verdorben sei. Der „Sachverständit^e" bespricht einige'Besonders eigenartig ist das Profil gewinn- süchtiger Frauen. Die Lippen silid fest aufei-' gc'n» kommt es auf die ??ase mehr an als auf nandergeprcsit. die Oberlippe vorgeschoben, den Mund. (5mc verhältnismässig große Na- die Augen sind halb geschlossen und die Stirn se, deren Spitze gut entwickelt ist, und deren runzelt slch zwischen dm Brauen. Im Herzen Mittelpartie etwas weiter herunterreicht als einer Frau, die so aussieht, wird man wenig die Nasenflügel, verrät einen energischen, ei- n>^'ibliche c>;üte finden. l i^enartigen Charakter. Nach welcher Richtung Unter allen Profilen soll der Madonnen- d'.ese Eigenschaften sich zu bestätigen streben, tt,pus am schätzenswertesten sein. Die" Lider hängt von der Form und Umriß im einzelnen decken hier die Augen nicht so sehr, um den ab. Uebrigens sii'd — was all denen, die bei offenen Blick zu verbergen, die Lippen sind diesen Beobachtungen schlecht wegkommen, voll, ohne ausemander zu stehen, daS Kinn zum Trost gesaat sein mag — Profile nichts oval, die Brauen wagrecht. Uebtigens wird Unveränderliche^^. Sic lnücrliegen in ihrer ein großer Mund als gutes Zeichen gerühmt. Form nicht nur geistigen und seelischen Ein- Die kleinen Miindchen find es. aus denen flüssen, sondern ihre Gestalt kann auch, wie boshafte und gehässige Worte am hä.ufigsten komn^en. Ganz besonders zuverlässilg sollen die Frauen sein, deren nicht zu kleiner Mund alle Zähne sehen läßt, wenn sie lachen. Uebri- man weiß, werden. durch äußere Mittel verändert Keiner Anzeiger. FRbriKsneue »inh gedrsuchle Gch?Oi»«Mfchw«n liefert das 1. SPe;t«lßelchäst filr Schreib» mischtne» und Vtroariikel Anl. Tiud. ?e>at. Marihor. Slovenska ulte« 7._2S9! St«Or 7S.«oa geaen nule Ver-ztnlung gelucht. Anlräg? unter .Gltnfltg' an die Vercv. 8Z44 A« ka«svn sesvchk Kaufe SinlpSn»,?od. Leiterwssen. Anträge an Kamen-»ek. Popootieva ul. 1>. 8LZ7 A» WVMWSMSMN Wshn«na im 5len!rum der Sladt. 2 Limmer. Kabmelt und groi^e Küche, rein u. eleklrisches Vicht, w'rd geiauscht mit eben» jolcvcr oder auch grbhercr. Anfr. tn der Verw. 8242 A» M«t«v s»s»chl SchuhNeppert»»««« werden aufgenommen. V. Vostnek» koroska cesta 64. 8251 k«ui.eii« vvtw^c^kt in einem ^vele-otl«? k1anuf»>cwez«-»cdSNv In Narldor als ÜWlNiioSüsw'Mm imter?ukommen. - ^n-tra^e untef- >1. (i. Vefvv.iitttN^ c!. l!!. Me». Str»h. Brennh»!.,. Kohle. Aspfe». «ats. Kirtoffel. Ol»l» »«rdmft Andrei Oset, Ateksan. »r»»« »7, rel. SS. «?5S l—2 unmiiblierte gimme? gesucht. auch außerhalb der Sladt. Zahle bis l50ü A.. l>w allein-jlel'.end, öfters oerreist. Aniräae unler ..Dringend" an Äw. 8!K9 Tin bis ,met für Aan?.leten passende Lakate in Vahnt)ofnSt»e sevßnt mit Ma-sazin^ per sofart oder sp2!er zu mieten aelucht. Offerte unler.Kermes 7777' an die Berw. S04V M««Oe mit mddliertem .Kabinett od. 2 Aimmer zu mielen aesuchi. Unter .Kcinzlei- an die Derw. MA»eI-0aDer. Schlaf- und Gpetsazimmer, so»ia Kllchcn zu Fadrtdßpretse«. — Mbdelfakrtk» Aoroida cesta 4S._8^ Gchr«t»««1«Gi««n neue und sabrauchte. liefert ?lmericin Import Company, Maribor. Kv" rvska eesta 24 8l4S SlekAnterAMts^terwage« wird geß«» letchlen gedeckten Wagen «etauscht e»ent. verl^auft. Anjr. iodk« ul. 15. 8188 Geötzere Parlte sehr «leganler Wintermäntel. Kin^kleidchen. Änadengarnitu-re». «lles aus Wolle, sedr preiswert. Zu bekichtißen Asf^er^eva «ttca V. l. Stock. 8197 8-Z Stück 3«-40 5)ek,!v!iter. Waß«?>N«» »u »erkaufen. Anfr. Hat Iansj Tischler, Vleksandr. eeßa l9._____k249 Ae»«»«»Eh«r. fast neu. Milte?, .gros; und Vrammvptzon samt.^0 Platten »ird billig oerkauft. Anlese nur »»rmttlags Maillrova Uvea R. part. lt«k5. 8Z6t Sine gtSßere Parlte DE»isch« Av««»« «nd andere Bücher bMiß adzugede«. Anzujragen Mmßrova »ltca 2. pzrt. links. 82ß2 AsrrjHhMZwPlaeö. Äappe. l»' hoch, 7ith«ß» um den t»alben Wert» »eiters z»et miltelschVere «eu« Fuhrvästen divlgst zu »er »«Nlfe». Aistiunft tm Bureau .Hra»«'. Ateksandrova c. 82S6 Ne«ß» A«kr»«d zu verltaufen. Äül^es tn der Her». 82S7 Zweijähriger, reinrassiger, gut drefsterter deutscher Do»ft«htz»nd iß preiswert zu verkaufen det Wilhelm Eckl)el» Zg. Vv. Aun ß»l« dei ««rtd»r. Sttv Dtcke» V?iUf«>rlk<«' Alh«« «t» VOo Marken zu »erKausen, t» der Wer». S24S M»ßO»»«h .WG»derer' 2iilind. 4 Pferdek. und kompl. Elektro «Ot»r LL0/ZS0 D»lt, 6 Pferdek. V,»«!»»« ul. IL. 1. St. SiS» Bren»abor-Mt»d«r»««e« nnd Gr«dl«ter»an zu verkaufen. Kej tarjevo ulica LS, ickeije. 3tLö SI»ep«ar mit zwei Kinder sucht mddliertes oder unmöblierles Zimmer. wennmSgl. mit Kitchen-dentthung. in der Nähe des Aauptkaknl^vfes. Zuschriften erl». unter .Prwatlieamter'' an die Vers. 8258 MrSengrfllchi Glen»syvt?'i«. beider Sprachen mächtig, wcht Stelle. Anlr. unler Anfängerin' an Verw. 8??5 Elaktrvs»ch«anm der kroatischen Spracbe mächtig, verkeira-tct. sucht Stelle als Beir'^ leiter einer Ort?- oder s zenira'e, auch als seldiu (klel^frii'er einer Fadfiksa auch mlt und Nieder nungen vertraut. Absolvent Gewerdekchule fiir Elekirotech und MciZckinenda«. Jede Äep ratnr an Mc,schinen und Anlle. «oickluligen wird prciittlsch aus setakr!. Gefl. Tinträge unter .Eeldständtge Kraft" an die Verw. 6245 cvod. eingerichtetes komplettes bestchend aus: 1 30 s)p sel)r guten vlesel-motor, 4 Sttick 2 l erlZanzschen vsp» pelwalzstvhlen. 2 ^iück 42er französischen Steinen sowie 2 Ttkick >^Ärnerschen Slan-sichten etc. etc. preiswert verkäliilich. sZciheres bei der §irma soklvcomp. lNotormllhle Usdln. sisi vanat> Wornm s jedermann aus unseren Namen Geld oder Geldeswert aus.^ufolaen, da wir sür Niemandem Zahler stnd. MaM.«.efte?e5eSIävlc I^undhotz zirl^a 250 m'' wird von einer Vollyattersöge in Garibor sogleich zum schneiden übernommen' Angebote unter „Sage>verk" an die Verw. S25S S247 Kaufe Mertpäpiare und ?war Vnndbriefe der Kermanntködter Vridenkreditanftalf. Zuschriften erdeten uater .A. G.' an die . . . . .. Derw. 8834>trmiska ui. l l. Hundert leere Saffer zu verKausen. Anfrage tn GvtdNlon.Dolkan^. SS« Kutscher wird bei Fr. AMvte Podretka e. SS oufaenommen ttchwng! vlUige kolzklsten verschiedener Sröhe sind sokort abzugeben. i^nkragen erdeten an „Clln" waribor^ Ve 8229 Hausbaw' inlelli-^' S2eo repräsentabel, *n Referenzen iotz «aschtnM. für iedweden An-teied und Slöklrr)itSt im grvfzlen Umfange, oder Betnebsleiter» Posten gesucht sllr ietzt od. spüle?. ÄnlrSge unter .Nr. 33' an die Verw. 8240 Ofstnu Ktellea nslehenden . selbständigen ..ussigen Aaushalles sofort gesucht. ..ul! sind Zwei Dienstboten. Aausknecht und Gärt-. ANiräqe von nur erstklasstgen Krästen mit Angabe oes Alters/der Gel)altsansprüche und womöglich mit Bet-schlub'eines Lichtbildes unt. -»Aausöame« an die Veno. Vrima Wtlnfailer aus Sichenlvalwoh 5l!?i«» auswärts liesert: 8t S5 ^zgrsbsiilts tvorvies dsisvs s. Anfragen sind dtrekt an die Fabrik zu richten. t ^ FrelwiMge vffenNiche Versteigemng von Fahmissen aus der Verlassenschast nach (»»»«l. «»«»»«, »»ttsach«,) welche am k. Oklokier 1922 um 2 Uhr nach-mittags in der Tiril Mekdova ulica 24, l. St mit gerichllicher Bewilligung stallfindek. Der Kaufpreis ist sofort zu Äanden des GerichtskommisiSrs zn erlegen und die gekauften Gegenstände sofort zu entfernen. Notar Dr. gra« Mrta«. 82Zl OertchlskommMr. 4lj.W lls. Söllllllitlllli äenjemxen, 6er mir in Hl»r>dor eine «KSne n»nx mit vier di» lünt D»mer versorgt otier edtrltt, parlcnSke. /^nAidotD u»t«r «lm Linter" p»»tl»xerstck Kerlovec. S036 t1susmei5terleute 0dne Kinäer v^eräen iür Lcl^erbsumkok autß^enommen. Vvs^usteüen 8ckel'iiauml