fT°f mDI w°chentlicb sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schriftleitung ul* a'iu670,‘ Verwaltnn6 u. Buehdruckerei (Tel. Nr. 2024) Maribor, Jurčičevo ica 4. Manuskripte werden nicht retumiert. — Anfragen Rückporto beilegen. X'XXXXXXxXXVvS ,xXxX\WXxX'X\V >XXV ■ M na G iüci ÖSB Inseraten- u. Abonnements.Annahme in Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen monatl. 23 Din, zustellen 24 Din, durch Post monatl. 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer 150 und 2 Din. Preis Din T50 ölnriborrr ßrilium 11. Licejska knjižit Ljubljana Der Ministerpräsident im Ausland Zwei weitere spanische Schiffe von den Deutschen beschlagnahmt Bedenkliche Zuspitzung des Konfliktes Berlin-Valencia / Britischer Dampfer von Burgos-Schiffen beschossen P a r i s, 4. Jänner. Die Gefahr eines Konfliktes zwischen Valencia und Deutschland wachst immer mehr. Die Marinezwischenfälle an der baskischen Küste mehren sich in bedenklicher Weise. Die „Königsberg" hat -o c o q r o b, 4. Jänner. Ministekpräfi- gestern ein weiteres spanisches Schiff vor »ent «d Archenminister Dr. S t o j a d i n o- Santander angehalten. Trotz der Demarche 0 « č ist, mtc die Agentur „Avala" meldet, I der baskischen Behörden und des scharfen Sestern abends in Begleitung seines KE- Protestes der spanischen Regierung weigerte nett-chefs Dr. P r o L i ö nach dem Ausland p* der deutsche Kreuzer, das spanische Schiff abgereist. Während seiner Abwesenheit ver- wieder freizulassen. Der Gouverneur von tritt ihn Innenminister Dr. KoroZee. Deurscher Hirtenbrief amen den Kommunismus Santander sandte an die „Königsberg" so! gendes Telegramm: „Im Namen der rechtmäßigen Regierung fordere ich die sofortige Freilassung des Handelsschiffes „Marta Jun-guera". Falls dies nicht geschehen sollte, werden ernste Gegenmaßnahmen ergriffen wer- . D e r l i n, 4. Jänner. In allen katholi .... . ichen Kirchen Deutschlands wurde gestern ein d«n." tiont gesamten Episkopat herausgegobener D-r russische Dampfer „Pospischew" der Hirtenbrief verlesen, der sich gegen die kam- p^ von Nikolafewsk am Schwarzen M-e'r auf mumstische Gefahr wendet und betont, daß der Fahrt nach einem spanischen Hafen brüte katholische Kirche die Regierung und den fand, wurde am Silvesterabend in der Nähe tfuhrer in ihrem Kampfe gegen den Bol- von Gibraltar von nationalistischen Schiffen Ichewrsmus unterstützen werde. Die Katholi- cmgehalten und «ach Ceuta in Nordafrika ten -Deutschlands werden nie anfhören, der gebracht, wo er jedoch noch vierstündiger Un-ßetmat zu dienen und sie gegen den Kommu- «ersuchung wieder sreigelaffcn wurde. '"'mu§ 3“ verteidigen. Ein französisches Handelsschiff, dessen Na- men noch nicht feststeht, wurde fünf Meile» vor Elanhove a» der baskischen Küste von nationalistischen Schiffen beschossen. Regie- rungsflugzeuge k«nen dem bedrängten Schiff | unverzüglich zusammengetreten, um die auf zu Hilfe. j diese Depesche zu erteilende Antwort zu be- Wie aus Bilbao berichtet wird, habe» Ma- raten, rinestreitkräfte der baskischen Regierung das l So n d o u, 4. Jänner. Der britische Bot-deutsche Schiff „Pluto" abgehalten. Es han-; schafter C h i l t o n hat bei der n«tionali-delt sich hier um eine Repressalie gegen das i stischen Burgos-Regierung den Protest geg?» Vorgehen der „Königsberg". i feie Beschießung des englischen Handcrsschif- Wese Zwischenfälle dürsten die Spannung fes „Black Hill" durch nationalistische Fahr-zwischen Valencia und Berlin noch mehr | zeuge eingelegt. Der Botschafter forderte ei. verschärfen. jne offizielle Entschuldigung wegen des Vor- Valencia, 4. Jänner. Im Marine- j falles, ferner die Zusicherung daß solche Vorministerium eingelaufene amtliche Meldun- j fälle in Hinkunft unterbleiben. Die Londo-gen bestätige« die Nachricht von der An- »ex Regelung betrachtet die Situation als Haltung des Dampfers „Aragon" in den fpa- kehr ernst. mschen Gewässern. P a r i s, 4. Jänner. Die spanische Botschaft teilt mit: Der deutsche Kreuzer „Kö Va l e n c i a, 4. Jänner. In Kreisen der Valencia-Regierung herrscht größte Erregung über die heute eingetrosfen- Meldung, Mißglückte Offensive Francos. M a d r i 6, 4. Jänner. Nach Berichten aus Regierungskreisen sind die nationalistischen Truppen des Genorals Franco fioitern aus allen Fronten zu einer großangelegten Offensive übergegangen. Die Re-llierungstruppek konnten den Angriff über «u abschlagen. Der Zusammenstoß war ei-der heftigsten und blutigsten, die der ipamche Bürgerkrieg bisher zu verzeichnen Dte Nationalisten mußten sich mit «»»eten Verlusten, zurückziehen. BöNe 3 ü r t ch, 4. Jänner. Devisen Beograd 10, Paris 20.3275, London 21.37, ;ictohorI 43o.2ö, Mailand 22.925, Berlin '0.10, Wien 78.60 Prag 15.25. uigsberg" hat an die spanische Regierung, daß deutsche Krrcgsschiffe nunmehr ein dr,t folgende Funkdepesche gerichtet: „Dcr deut- tes spanisches Handelsschiff beschlagnahmt hasche Admiral in den spa-rischen Gewässern ist ben. Einzelheiten über die neu- E nbringung bereit sobald dcr an Bord des Dampfers Mcn noch. Angesichts der durch das Anhal-„Palos" verhaftete Passagier frcigelassen tcn der Dampfer „Soton" und „Aragon" und der auf diesem Schiff beschlagnahmte j hervorgerufenen Zwischenfälle wird die Lage Teil Lcr Ladung zurückgestellt ist, seinerseits; allgemein als sehr ernst bezeichnet. dem spanischen Dampfer „Aragon", den er ungehalten hat, die Fahrt freizugeben und jede neuerliche Zwangsmaßnahme aufzuheben. Er erwartet die Antwort durch einen Funkspruch an die „Königsberg". Die Regierung der spanischen Republik ist | Washington, 4. JÄnner. Die mexikanische- Regierung hat beschlossen, in Hinkunft kein Kriegsmaterial ausländischer Herkunft von mexikanischen Häfen aus nach Spannen befördern zu lassen. Status quo Im Mlttelmeer Die englisch-italienischen Vereinbarungen Sondo n, 4. Jänner. Die in Rom Unterzeichnete englisch-italienische Erklärung besagt: Die britische und die italienische Re gicrung, beseelt von dem Wunsch, immer mehr zu den Interessen der allgemeinen Sache des Friedens und der Sicherheit und zur Besserung der Beziehungen zwischen ihnen und zwischen allen Mittelmeermächten beizutragen, und entschlossen, die Rechte und Interessen dieser Mächte zu achten, anerkennen, daß die Freiheit der Einfuhrt, der Sportnachrichten Ausfahrt und der Durchfährt durch das ® « b ft n h f 4 cx ru r. ’ Mittelmeer ein Lebensinteresse für die »er- 1 Sännet. Im Großen Medene« Teile des britilckrn Aeickres und Fairfeld Itfvan Moicmehct (Auto-Union) und dem Süd m W SG|?ini, lRiley). Rosemeyer fuhr lord Kilometer einen neuen Bahnre- Preis von"Südairiko' ^ schiedenc» Teile des britischen Reiches und " !iir Italien ist und daß diise Interessen in -u Rofemever ov seiner Weise mit dem einen oder dem an- G r a 4- Jänner. Gestern besiegte deren unvereinbar sind. Die beiden Regierungen stellen jeden Wunsch in Abrede, de» Status quo bezüglich der nationalen oder territorialen Souve- »eturm" im Herausförderun^kamp?^de'n renität im Mittelmeergebiet abzuändern „aporttlub" mit 2 : 1 (2 • 0) *■ Grazer ..... , ,e . : oder, soweit sie beteiligt sind, abgeündert zu Alexandrien, 4 Jänner Die Wie- sehen. Sie verpflichten sich, die Rechte und ’ler „Sfömiro" schlip gestern ein Fußballieam Interessen des einen und des anderen in von Novdägypten 4 :0. dem besagte» Gebiet zu echten und sie kom- M alta, 4. Jänner! „Rapid" (Wien) be-! mett Verein, von ihren besten Bemühungen ’t?o‘e auf Malta „Floriana" 4 - 0 I Gebrauch zu machen, um jede Tätigkeit zu y C r I i 11, 4. Jänner. Bor 60 000 Zu- entmutigen, die geeignet ist, den guten Bedauern gewann gestern der B F B -Leid- Rehungen z» schaden, die zu stärken die vor ^8 bas Endspiel um den Tschammer-Osten- liegende Erklärung zum Ziel hat. gegen Schalke mit 2 : 1. Diese Erklärung ist dazu bestimmt, den bQ1 -a 'oblanca, 4. Jänner. Der Bu- Interessen des Friedens zu dienen und sie rWtr "Ujpch" schlug ein Fußballteam von: ist nicht gegen irgend -a o-BIanco 3 ben und unter keinen Umständen verändert werden wird. Pari s, 4. Jänner. Die französischen Blätter widmen der italienisch-engÜschen Vereinbarung eingehende Kommentare. Sie beglückwünschen die beiden Regierungen zu dieiem Abkommen und knüpfen daran Betrachtungen über das Mittelmeerproblem. Man ist in Pariser Kreisen ziemlich optimistisch, da man glaubt, daß durch das italienisch-englische Abkommen grundlegende machtpolitische Aenderungen in Spanien ausgeschlossen seien. So schreibt der „Matin", das Abkommen enthalte einen Absatz über die Aufrechterhaltung des territorialen Status quo im Mittelmeer. Es sei daher logisch, wenn man daraus schließe, daß die Wa h r scheinlich k e i t der Bildung eines kata-lonischen roten States vollkommen beseitigt sei. garnier. Der Bu- , eine andere Macht -» - j gerichtet. v- ,'l u t t e r d a m, 4. Jänner. Willi den! Gleichzeitig mit der vorstehenden Erklü-? /? äewann liier auch ein Kunstspringen »ung wird der Wortlaut des in Rom am 3i 1 überlegener Manier. Dezember zwischen dem britischen Botschas- lcntltr ’ XJ ----- — - U V «yv»*' - - in,,.,, viers ging der junge Franzose Feret folgten Notenwechsels veröffentlicht, in dem . vOt* Snv OnKn,,.. : e rti__- rel_______ rvi.r: t a r i ö. 4. Jänner. Als Sieger des Hal- ter und dem italienischen Außenminister er« 0 . 9 hielt? der im Finale gegen Lesieur mit Graf Eiano versichert, daß, soweit Italien - f ' , „ * ->, - , -> J <, . ,Vfi£A > •'EL*, , ’vvi* y* .vf x- Anläßlich des Tages der Briefmarke, der vom 7. bis 10. Jänner in vielen Länder» Ser Welt begangen wird, findet in Hamburg eine große Werbeschau statt; u. a. ist dort auch der seltenste Brief der Welk mit den Seiden ersten Mauritiusmarken m Wert von etwa zwei Millionen Dinar zu sehen. ^Hcherl-BislsderdienK-M.) haltenen Teiles der Ladung der „Palas" und des von den spanischen Behörden verhafteten spanischen Passagiers der „Palos" erfüllt sein werde. Die offiziöse. Korrespondenz schreibt unter anderem, es könnte von niemandem erwartet werden, daß die Gestaltung der Beziehungen zwischen dem roten Spanien und Deutschland sich einseitig in der Weise entwickeln dürfte, daß deutsche Schiffe auf hoher See ohne weiteres als Freiwild für Ue-bergrisfe seitens der roten Machthaber betrachtet würden. Wenn das rote Spanien _ solche Umgangsformen einzuführen wünsch? j.ic, so müßte es auch dornti rechnen, das 1 seine Maßnahmen nicht unerwidert bleiben würden; und zwar solange, bis die roten Machthaber zu Methoden zurückkehren würden, die mit internationalen Leben als üblich und notwendig erachtet werden, das heißt dis der rechtswidrige Gewaltakt mit dem Dampfer „Palos" wieder im vollen Umfange rückgängig gemacht werde. Die deutschen Gegenmaßnahmen sind also nichts anderes als die Anwendung der gleichen Maßnahmen, wie sie die Roten zuerst ergriffen Halen. L o nd 0 n, 3. Jänner. Eine Erklärung der spanischen B o t sch a f t besagt unter anderem: Der spanische Botschafter hat dem Foreign Office persönlich den offiziellen Bericht der spanischen Regierung Fiber den gestrigen Angriff gegen den Damv j fer „Solon" durch das deutsche Kriegsschiff „Königsberg" in den spanischen Gewässern übergeben. Der zweite Offizier des Dampfers „Soton", wurde gezwungen, an Bord der ..Königsberg" eine Erklärung zu unterzeichnen, daß er sich verpflichte, die Befehle des deutschen Kreuzers auszuführen. Die ! „Königsberg" haben zwei Geschosse auf den ; 'panischen Dampfer abgefeuert, der gezwuu i gen wurde, nach Santona Kurs zu nehmen, wo er auflief. Der Dampfer, der sich, jetzt in Santona befindet, nimmt bereits Wasser , auf; die deutschen Kreuzer „Königsberg" j und „Köln" sind dortselbst eingetroffen. Der ; spanische Botschafter hebt hervor, daß die ’ durch den Zwischenfall geschaffene Lage ernst ' sei. Um die Situation zu retten, sei die spanische Regierung verpflichtet gewesen, ihrer Flotte Instruktionen zu erteilen, die spanischen Handelsschiffe mit höchster Wirksamkeit zu schützen und auf Schiffe zu schießen, wenn j solche anzugreifen versuchen. ! B e r l i n, 3. Jänner. In Verfolg der • Maßnahmen, die von den deutschen Kriegsschiffen wogen der völkerrechtswidrigen Zurückbehaltung eines Passagiers und eines Teiles der Ladung des von roten spanischen Sesstreitkräften außerhalb der Hohoitsge-wässer aufgebrachten deutschen Dampfers „Palos" ergriffen wurden, hat der Kreuzer ..Königsberg", wie bereits berichtet, am 1. d. M. den spanischen Dampfer „Satan" zum Stoppen aufgefordert. Da der Dampfer dieser Aufforderung nicht nachkam, feuerte der Kreuzer zuerst zwei blinde und, als dies keinen Erfolg hatte, einige scharfe Schüsse in die Nähe des Dampfers. Der Dampfer tarn bei dem Versuch des Entkommens vor dem Hafen von Santona auf Grund und wurde von der Besatzung freiwillig verlassen. Die Besatzung wurde von einem spanischen Fißcherboot an Land gebracht. Kreuzer „Königsberg" hat seinen Marsch weiter sorgesetzt. Besatzungsangehörige des Dampfers ,/Soton" befinden sich nicht an Bord des Kreuzers. Nach einigen Stunden gelang es dem Dampfer „Soton", sich freizumachen, und ■er setzte seine Fahrt nach Santander fort. HMrs Botschaft cm seine Aartei Aus Berlin wird gemeldet: Der Führer und Reichskanzler Hitler richtete am Neujahrstage einen Aufruf an die Nationalsozialistische Partei, in dem er seinen Dank für die geleistete Mitarbeit aussprach. Am Beginn seiner Arbeit, kurz nach der Machtübernahme hätte er gesagt: Gebt mir vier Jahre Zeit. Nun seien die vier Jahre beendet. In diesen vier Jahren sei Ungeheures geleistet worden. Auf allen Gebieten des nationalen Lebens sei die Wucht des Sturmes der deutschen Erneuerung spürbar gewesen. Das deutsche Bolk habe sich wieder erholt. Was bedeute es dabei schon, wenn es noch immer Nörgler gebe, die noch immer beiseite stehen. Man hätte das Wunder der deutschen W'ederauserstehung gebraucht und dieses Wunder sei das Werk der NSDAP, ihr gebühre das Verdienst. Was man angekündigt habe, sei in diesen vier Jahren geschaffen worden. Die Treue und der Opfersinn des deutsche» Volkes sei in der Märzwahl dieses Jahres zum Ausdruck gekommen. In dem Aufruf heißt es dann weiter: Dentscbland sei das Bollwerk, der europäischen Kultur und Zivilisation und aber auch in dieser Rolle ein Bürge des Friedens. Das Jahr 193? werde die deutsche Nation geschlossen vorfinden, um ben Kampf für die wirtschaftliche Unabhängigkeit aufzunehmen. Hitler wandte sich dann gegen die kleinen Auslandsjournalisten, die immer wieder versuchten, den Aufschwung des Reiches einfach wogzuleugnen. Zum Schluß versicherte der Reichskanzler, oaß kein Opfer und kein Mühsal gescheut werben würde, um Deutschland auch weiterem groß gU machen. Die Liebe Gottes wer-00 Deutschland nicht verlassen. Kälte auf Sauerurlaub ? Kleine Wettervorschau auf den Januar / Bis jetzt nur „Strahleu-fröste" / Auch der Norden vermißt polare Kaltlust Sott unserem meteoroloischen Mitarbeiter. Dcsuch des Herzogs von Windsor in Wien. Z® i e n, 2. Jänner. Der Herzog von -L i h d s d r besuchte heute zum drittenmal von Enzesfeld aus Wien. In Begleitung des Barons Eugen Rothschild und sei-sieg neuen Adjutanten Commodore Lam erschien er vormittags int Knirsch isto-rischen Museum, wo er von Direktor Hofrat Doktor Spix empfangen wurde. Der Herzog, der j’-ch vornehmlich für die Bilder der HaKetit* schon Renaissance und für Bilder historischer Persönlichkeiten interessierte, besichtigte dann auch eingehend die berühmte Restau-nerungsanstalt des Museums, in dem er sich die verschiedenen Methoden der Wieder-uusfrischung und Erhaltung der Bilder erklären ließ. Nach eineinhalbstündigem Aufenthalt begab sich der Herzog in das Heesesmuseum im Arsenal, ixiS er ebenfalls ichr eingehend besichtigte. Dort stellte er eine baldige Wiederholung seines Besuches nt Aussicht. Nach einem Imbiß im Hotel Bristol nahm der Herzog einige Einkäufe und Bestellungen bei Geschäftsleuten in der Inneren Stadt vor und fuhr nach einem neuerlich im Hotel Bristol eingenommenen ~cc nach Enzesfeld zurück. Wenn wir out Beginn des neuen Jahres auf den bisherigen Verlauf des Winters zurückblicken, so gehört er zu den mildesten?, die wir seit dem Polarwinter 1909 gehabt haben. Der Winter 1936/37 ließ sich im Oktober zum Teil sehr früh und energisch an, hat Isich aber später völlig „totgelauten" und es über einige Nachtfröste hinaus nicht gebracht. Unter normaler Winterkälte versteht man nämlich den sogenannten Windfrost, also kate Luft unter 0 Grad, die von lebhaften Winden aus nördlicher oder östlicher Richtung herangetvagen wird. Dieser Windsrost ist bis zu Weihnachten in seiner echten Fron noch nicht beobachtet worden. Die Römerftadt Ptolemais sreigelo^. Tripolis, 3. Jänner. Dank den Bemühungen 'des Generalgouverneurs von Libyen, Marschall Balbo, sind die Ausgrabungen in der alten Römerstadt Ptolemais beendet worden, die die ganze Herrlichkeit der kaiserlichen Epoche vor Auen führen. Ptolemais mit Cyrene, Leptismagna und Sa-bratha stellen gegenwärtig ein archäologi-iches Betätigungsfeld von Weltbedeutung dar. Lautsprecher im Buddhatempel. Einen merkwürdigen Einzug hielt die mo derne Technik in einen Buddhatempel im Gebiet von Kaschmir in Nordindien. Um ih-ven Gottesdienst für die Masse des Volkes verständlicher und eindrucksvoller zu gestalten, kamen die Priester des Tempels auf die S’ame Nee, Lautsprecher zu ihrem Tempelgebäude anzubringen. Und da man keinen geeigneteren Ort dafür fand, baute man ,l! hinter einigen Heiligenfiguren auf, sodaß «s iast den Anschein hatte als ob die Priesterworte unmittelbar aus dem Munde der bemalten Holzfiguren herausklangen. Die fVUf b:c überraschte Menge soll recht erstaunlich gewesen sein : Die südamerikanische Fußballmeisterschaft wchw in Rio de Janeiro mit dem Kampf Mstchen Brasilien und Peru ihren Anfang, -oor 40.000 Zuschauern siegte das National-oam Brasiliens 3:3 (2:1). Der Beteiligung ltre «“n bk'Er Veranstaltung stehen des-w 7 ,eine H Uber niste entgegen, weil der uskritt der Peruaner aus der FIFA noch “cht in Kraft getreten ist. rpenbahniubiläumsmarken in Oesterreich. MHnt österreichische Postverwaltung beab-1SL Ž Muster anderer Länder im Jubiläumsbr efmarken her-rnW rie ber vor hundert Jahren er- mr ntei* q v*"9 ber Eisenbahn und der d?>- vorgenommenen Befahrung iDllei7°äaU v11- '^’sfh^ch'ffeu gewidmet sein iniTPvt \C’r 7|er Gelegenheit wind daran er-Strecko Lcr,te Dampfer, der auf der or der Entdeckung Amerikas stammen. Ebenso neue Arten von Säugetieren und Vögeln, die anscheinend bisher in keinem naturkundlichen Museum Europas oder der Ver- * Bei Menschen vorgerückten Alters, die mit unregelmäßigen Entleerungen zu kämpfen haben Bietet oft schon der tägliche, durch 8 Tage fortgesetzte Genuß von etwa 3—4 Eßlöffeln natürlichen „Franz-Jofes"-Bii-terwassers die erwünschte Leibesöfsnung und damit die bleibende Erleichterung. Man ver lange überall das echte „Franz-Josef"-Wasser! Dd min soc. vol. nar. zdr. S. br. 15—185 od 25. V 1935. Anöen-KunslftraAen der Inkas Große Erfolge der Anden-Amazonas-Expedition von Kapitän Loch / Idealer Flugplatz im wildesten Hochgebirge Ecuadors Neue Weft-Ost-Verbindung über die Anden gesichert Me ecuadorischen Anden sind nach englischen Blättermeldungen soeben in der R'chtung von Westen nach Osten durch die von Kapitän E. Erskine Loch geführte Anden-Amazonas-Expedition überquert wor ben. Die Ueberschreitung der 4500 Meterhohen schneebedeckten Bergkette, die sich vom Am-bato bis an die Grenze von Peru hmz'eht. erforderte zunächst einmal 15 Monate hindurch sorgfältige S'udien in Ecuador, um die kürzeste Flugverbindung von der Westküste nach der Ostgrenze zu erm'tteln. Das Ergebnis war die Entdeckung eines geradezu idealen Flugzeuglandeplatzes und einer fahrbaren Straße durch das Llanganatis-nnd Mulatas-Gebirge. Man hatte bis oahin nicht geglaubt, daß befahrbare Pässe vorhanden seien. Wahrscheinlich dürsten diele Entdeckungen die wichtigsten sein die überhaupt jemals im östlichen Teile Ecuadors gemacht worben sind. Die Expedition, die von der Heye-Strs-tung finanziert wurde, legte insgesamt 2776 Kilometer zurück, davon 992 Kilometer 'N Kanu und auf Flößen und 2784 Kilometer zu Fuß und zu Pferde. Die Gebiete, durch die man kam, boten keinerlei Möglichkeit. Nahrungsmittel zu erwerben. Diese mußten also für die ganze Expedition, d>e 477 Mann und 57 Tiere umfaßt^ mittransportiert werben. Sechzehn Mal ließen die Jnd'aner, die man zu Trägerdiensten angenommen hatte, die Expeditionen im Stich, weil sie Furcht vor gewissen ihnen feindlich gesinnten Stämmen in der Bergregion hatten, zum Teil auch wegen der Strenge des Klimas in den großen Höhen, in denen man sich bewegte. Die Expedition gelangte auch an den See. von dem man annimmt, daß er der berühmte „Schatzsee von Valverde" ist. Es ging einst die Sage, daß in ihm große Gold-und ©überschätze versenkt sein sollten. Aber einigten Staaten vorhanden sind. Darunter ist z. B. ein pechschwarzer behaarter Tapir, den die Expedition in einer Höhe von. 3800 Meter lebend fangen konnte. Sie erlegte weiter einen Vogel, dem sie den Namen „Regenschirmvogel" gab, und ein Exemplar einer unbekannten Bärenart. Die Expedition mußte sehr große Höhenunterschiede überwinden und unter sehr west auseinander liegenden Temperaturen arbeiten. Im Llanganatis-'Gebirge wurden 162 Tage gebraucht, um eine Entfernung zwischen zwei Punkten zurückzulegen, die in der Luftlinie nur 54 km voneinander entfernt mren. Bei einer anderen Gelegenheit brauchte man 15 Tage, um eine Entfernung von anderthalb Kilometer zu überwinden. Infolge der Entdeckung befahrbarer Pässe, dte der Expedition gelang, kann das ganze 'Gebiet heute in wenigen Tagen und im Flugzeug in wenigen Minuten überquert werden. Bon den 162 Tagen die im Gebirge zugebracht wurden, waren nur neun so klar, daß dte Expedition weiter als einige hundert Meter sehen konnte. Sonst beeinträchtigen Schnee, Regen und Nebel die Sicht beständig in manchmal ganz gefährlicher Weise. Im Grunde standen nur diese neun Tage zur Verfügung, um die erforderlichen kartographischen Aufnahmen zu machen. Me Entdeckung des befahrbaren Paßüberganges gelang in einer nebelfreien Wetterpause, die nicht länger als 20 Minuten anhielt. Diese Zeit mußte genügen, um die wesentlichen Punkte des neuen Uebergangs geographisch zuverlässig festzulegen. Katzen retten Kühe. In einem ungarischen Dorfe war nach | mehrtägigem Regen das Hochwasser in der Nacht überraschend bis in die Gehöfte vorgedrungen, ohne daß die Bewohner des Ortes, die im tiefem Schlaf lagen, die Gefahr bemerkten. In dem Stall eines Bauern drohten die Kühe schon zu ertrinken, da mir de der Bauer auf merkwürdige Art im letzten Augenblick geweckt. Zwei Katzen, die unter feinem Bette schliefen, begannen so laut zu miauen, daß der Bauer aufwachte. Er sprang hinaus, sah das Unheil, alarmierte die Dorfbevölkerung und erreichte auf diese Weise, daß nach mehrstündiger Arbeit die Gefahr- beseitigt werden konnte. Aus Sladi uuA üiaWjiiio 9 HMWHWHWV Ter schlagende Beweis. Ein amerikanischer Professor hatte die meisten Sprachen studiert. Was war natürlicher, als daß er sich jetzt der Sprache der j Tiere zuwandte. Man zweifelte an dem Erfolg, er aber wollte schlagende Beweise da- j für liefern. Und wirklich — es gelang ihm. j Wenigstens Bei den Vögeln, mit denen er sich bald verständigen konnte. Dann ging er zu den Affen über. End-’ lich kam auch der Gorilla an die Reihe. Samilleiitrcigööle fordert zwei Todesopfer Nervenkranker Postmeister erschießt seinen elfjährigen Sohn imö sich selbst Der Professor setzte Mi auf einen Stubl ... cwulnu ■Äöueui-1 uu9 m -pauw oesanoen ]icg «aupoiw, oegen ocgn, dicht vor ibm hin und schach ihm langsam Eotm !\ frühmorgens eine erschütternde der noch schlief und eine schwerhörige alte die von nnhere, Afw S» w Lfamilientragod-e zu. Der Pojtmeister von Tante. Wie sich das gräßliche Geschehen zu-IiA bor. ' O—a—ub £5 n 1 S Križevci, Oberkontrollor Mirko V a u p o- getragen hatte dürfte sich kaum feststellen las- nNd in ahm es «J oonr. akÜtS * 1 bcc m letzter Zeit im Hause feiner, fett. Als Vaupotič' Gattin gegen 6 Uhr SLrV ! ! S aanze Weile. Plötzlich Gattin in Hrastje-Mota wohnte, jagte ins-------------- -------------------------—--------------- H eit er von dem Gorilla .die Antwort. ejngm Anfall völliger seelischer Depression Uine gute Buchführung mit unseren Ge Sie erfolgte in Gestalt einer — Ohrfeige, -- - - 1 --............. - — die ihn vom Stuhle warf. Da gab er das auf! Heitere Ecke Hellhörig. Im Morgengrauen sagt der eine Freund zu dem anderen: „So, Max, jetzt gehst Du ganz leise hinauf, dann merkt Deine Frau nichts ..." seinem elfjährigen Sohn Mirko eine Kugel in den Kopf und entleibte sich Bann selbst schäftsbüchern. V. Weixl, Maribor. durch einen Schuß in den Mund morgens nach Hause tont, fand sie den Mann Vaupotič, der im 52. Lebensjahre stand, am Boben in einer Blutlache bereits tot war schon seit einiger Zeit schwer nerven- ®tc. erschrockene ti>rau befürchtete das krank, weshalb er auch gezwungen war ei- schlimmste und eilte sofort ins Schlafzim-nen Krankenurlaub anzutreten. Vor kurzem llter des Sohnes. Der elfjährige Mirko lag mußte er sich der Untersuchung vor einer ^ioiißtlos im Bett und gab nur noch spär- äztlichen Komission unterziehen, die ihn als ch-0 Lebenszeichen von nch. Die yrau alar-1...............v...aw^v.L, am» dienstunfähig erkannte. Dieser Tage hätte er Pliene Hausbewohner,^ die den Mittelschüler ohne Einladungskarte Zutritt sich einer neuerlichen ärztlichen Untersuchung chwerverletzten Knaben mwerzuglich ins haben. — Der Ausschuß des Vereines der —t—r-w ” Krankenbaus nacki Murska Sobota schafften. • Montag, den 4. Äänner Frl. Justine Golja; Ladislaus Sinkovič, Schlosser, mit Frl. Rosalie Kramberger; Mi chael Knezar, Weber, mit Frl. Anna Spen-šcf; Anton Zerbel, Schlosser, mit Frl. Marie Podlipnik; Alois Gabrian, Maler, mit Frl. Frančiška Orešnik; Othmar Jurete, Weber, mit Frl. Josefine Gruber; Johann Simonie, Schlosser, mit Frl. Marie Kosec; Adolf Gunter, Chauffeur, mit Zora Bekjet; Johann Kolarič, Weber, mit Stefanie Marko; Franz Wernig, Tischler mit Frl. Franziska Krašovec. m. Zum Akademiker-Mll, der am 5. o. im Union-Saal staltfindet, ist der Eintritt nur mit der Einladung möglich. Wir ersuchen daher alle geladenen Gäste, die Em-ladungen mitzubringen, da wir ansonsten für sonstige Unannehmlichkeiten mehr verantwortlich sind. Die P. T. Altherren mögen mit ihren Bereinsbändern erschauen. Der Eintritt in den Saal ist diesmal auch von der Prešernova ulica aus möglich. Tie Reservierung von Tischen ist nicht statthaft. Die Offiziere ivurden im Wege des Stadtkommandos eingeladen, während Hoch- und Ter andere antwortet Mensch, die wacht auf. wenn'? Thermome-, ^nrierletzimiin Ruhchtand Abhängig ?a „aBcr ude ärztliche Hilfe vergeblich war. tlaur^. „Ach, unterziehen sollen, von deren Entscheidung Krankenhaus nach 9 cenu s Thermome-, ■ ’ how. Da aber Ikde ärztln ter fällt. Warnende nend am Wasser und angelte. Da kam ein Angst, da er materielle Sorgen befürchtete. gemacht wurde. Vaupotič, der 30 Dienstjah-tock saß nichtsah- re hatte, hatte vor der Pensionierung große brachten sie ihn wieder nach Hause. Unter jugoslawischen Akademiker in Maribor. m. Anlegung neuer Wählerverzeichnisse. wegs verschlechterte sich der Zustand des In der Zeit vom 11. d. bis 5. Februar wer- ernster junger Manu auf ihn zu, legte ihm zumal sein elfjähriger Sohn Mirko gerade im ^-.bersührung starb. ltc goUenden Bestimmungen die ständi Knaben derart, daß er noch während der den im städtischen Konskriptionsamt im Sin-b. ,lte der geltenden Bestimmungen die ständi- Die erschütternde Tragödie der am ganzen sten Wählerverzeichnisse neu angelegt. Aus die Hand auf die Schulter und sagte mit, vergangenen Herbst da« Gymnasium in Ptu; versorgte Kinder hinterläßt wie gewöhnlich, recht zeitlich zur Messe. Zu C SE DREI MUSKETIERE WWMKM mm ;/ . Mars’borer K^mmo'ichroni? Zollamtes betrugen im vergangenen Monat Zu Jahresende hat die Mariborer Stadt- T^^mber insgesamt 6 521.154 Dinar, wo-polizei eine Statistik der Kriminalfälle des y °n aui m Einjuhr 6,4. v.180 -.inar entfal-> Jahres 1936 herausgegeben, der wir folgen-° che Ziffern entnehmen: Im Vorjahre ivurden ^ m. Totschlag in der Silvesternacht. In insgesamt 1420 Personen festgenommen, von Velika Polana in Prekmurje gerieten in der denen 960 verschiedene Verbrechen am Ge- Silvesternacht mehrere erhitzte Burschen in wissen hatten, während die übrigen wegen einen Streit, in dessen Berlcmf der 28jährige sonstiger Vergehen und Überschreitungen Besitzerssohn Josef G j e v k eZ einen Mes-in Haft genommen wurden. 5):e Polizei serstich erlitt. Der tödlich Getroffene erlag mußte intervenieren bei 3730 Ueterschrei- bald darauf seiner Verletzurig. Der Täter tungen, 682 Diebstählen, 380 Uebertretun- >mivde festgenommen, gen der öffentlichen Sicherheit und Ruhe, 72 Betrugsfällen. 43 Unterschlagungen, 5 Raubmorden. 4 Vergewaltigungen, 1 Frucht abtreibung, 16 Selbstmorden und 23 plötzlichen Sterbefällen. Die Gesamtzahl der Kriminalfälle betrug 6900. Meöer ein Nein Nachdem man viele alte Erinnerungen wieder aufgefrischt und einen recht angenehmen Abend mit einander verbracht hatte, ging man zur Ruhe. D’Artagnan war Frühaufsteher. Kaum schien die Sonne zum Fenster herein, als er auch schon auf den Beinen war, und als er kurz darauf sah. wie Athos durch das Anwesen ging, schloß er sich ihm mit einem herzlichen Gatenmorgen an. -Ich beabsichtigte eigentlich mit meinem Besuch,« fing er au, »dich wieder zu unserem Abenteuerleben von damals aufzufordern. Ich könnte dir dafür nicht unbedeutende Vorteile in Aussicht stellen.« »Lieber d’Artagnau, du sprichst ja in Rätseln. Ich will dir darauf aber doch eine offene und ehrliche Antwort geben. Verstehe mich recht: nur einem kann ich meine Dienste leihen dem König. Soviel ich aber ashen kann, stehst du auf Mazarins Seite, «nid ich will dir nicht verhehlen, daß dieser italic-ner, dieser Intrigant, der durch die Gunst der Königin alle Macht an sich gerissen hat und es gar wägt, Prinzen königlichen Geblüts einzukerkern, durchaus nicht mit meiner Sympathie rechnen kann.« »Mein Gott, du nimmst mir aber auch gleich jede Hoffnung. Wenn sich nun endlich nach zwanzig Jahren einmal eine gute Gelegenheit bietet, kommt _ ihr . alle ohne us-nahme und ruft mir in die Ohren, mein Herr sei ein Schuft, dem man anständigerweise nicht dienen könne. Er ist nun mal wie er ist, und ich muß deshalb gute Mine zu bösem Spiel machen.« Ein Bote mit Eilpost unterbrach in diesem Augenblick das Gespräch der beiden. Es war ein Befehl Mazarins an d’Artagnau, sofort nacli Paris zurückzukehren. D’Artagnan gab Planchet den Auftrag, sofort die Pferde zu satteln. Dann verabschiedete er sich von Athos. Trotz ihrer versetzte denen Ansichten nahmen sic herzlichen Abschied. m. Todesfälle. Nach lägerem, schweren Leiden ist gestern die Haus- und Realitä-tenbesitzerin Frau Theresia Jauk im Alter von 72 Jahren gestorben. Die Verblichene war die Mutter des Kaufmannes Jauk und der Jndustriellensgattin Frau M:tzi Bernhard. Ferner starben die Eiiett-bahnerswitwe Frau Marie B ö h m im Alter von 87 Jahren und die Private Agnes z a m u t im Alter von 84 Jahren. Friede ihrer Äsche! Den schwergetroffenen Familien unser innigstes Beileid! in. Trauungen. In den letzten Tagen wurden in Maribor getraut Eduard Unger, Dreher der Staatsbahnen, mit Frl. Anna Blažič; Johann Zonka, Staatsbeamter, mit Frl. Marie Setzmayer; Johann Dvorak, Gürtler, mit Frl. Mathilde Rebernak; Herman Stonoga, Maler- und Anstreicher, mit Frl. Albine Planinc; Heribert Motoh, Dro gerist, mit Frl. Franziska Roj; Friedrich Lepenik, Handelsangestellter, mit Frl. Fran ziska Jerman; Ivan Tus, Wachmann, mit m. llimal festgenommen! Die Stoffnieder läge B u r a z i n in der Ulica 10. oktobra betraten Samstag ein Mann und eine Frau, die längere Zeit einen passenden Stoff suchten und schließlich wieder das Geschäft verließen, ohne etwas zu kaufen. Bald ader^bemerkte der Ladenbesitzer, daß 3 Meter Stoff im Werte von etwa 600 D'nar fehlten. Er eilte in Begleitung seines Gehilfen dem Pärchen nach und erwischte es im Torbogen des Magistratsgebäudes. 23ich rund der Mann mit dem Stoff entwischen konnte, wurde die Frau festgenommen. Es stellte sich heraus, daß cs sich bei der Frau, die sich als Milka Debevc aus Zagreb ausgab, um die 33jährige verheiratete Näherin Milka 8 a ih a n o v i e, geb. Pafariček handelt, die eine bekaimte Laden- und Taschen-diebin ist und sich bereits 93mal wegen Diebstahls zu verantworten hatte. Sic wurde dem Ger'cht überstellt. in. Ueberfall. In Pobrežje wurde der 56-jährige Eisenbahner Karl Strmšek von einem Besitzer, über dessen Grundstück er ging, überfallen und mit einer Schaufel nie dergoschlagen, wobei er schwere Kopfverletzungen erlitt. Er wurde ins Krankenhaus überführt. in. Tödlicher Sturz in den Graben. In Frl. Agnes De Monte; Simon Roš, Privat bet Mežica glitt der fünfjährige An Beamter, mit Frl. I Kunčič; Nikolaus >brcaS 5 c r f. beim Spielen am vereisten Beden aus und stürzte in den Graben. Hiebei schlug er mit dem Kopf so schwer auf einen Stein auf, daß er einen Schädelbruch erlitt, dem er bald darauf im Spital erlag. Novosel, Bootsmann, mit Frl. Angela Vodopivec; Jakob Hanžič, Schneider, mit Frl. Marie Tomažič; Stanislaus Tršar, Schlosser, mit Frl. Hildegard Allmajer; Leopold Planinc, Faßbinder, mit Frl. Marie Kokil, Josef Cigan, Befitzerssohn, mit Frl. Veronika Bodanac; Friedrich Kos, Magazineur, mit Frl. Marie Vogrin; Johann Mihurko, Weber, mit Frl. Antonie Točaj; Ivan Ne« rat, Angestellter, mit Frl. Johanna Poznič; Leopold ,Zeitz, Tischler, mit Frl. Therese Lang; Karl Mlinarič,' Gießer der Stoats-bahnen, mit Frl. Adele Hobžar; Ferdinand , Wüster, Schulverwalter, mit Frl. Berta R«chr; Andreas Lid«, Mechaniker, mit, m. Schmugglerpech. Am Hauptplatz wurde Samstag ein junger Mann festgenommen, dessen Leibesumfang eine verdächtige Fülle aufwies. Auf der Polizei wurde festgestellt, daß er um den Leib einen breiten Gürtel trug, in dessen Taschen sich 11 Kilo Sacharin befanden. Es handelt sich um den 17jährigen Lehrling Ferdinand H., der behauptete, die Schmuggelware von einem Unbekannten mit dem Ersuchen erhalten 4« haben, das Sacharin nach Zagreb zu bringen und er Hätte sich auf dem Wöge zum Bahnhof befunden. — Aehnliches Pech hatte auch ein gewisser Andjelko C r nk o-v i 6 aus Bosnien, bei dem die Polizei 50 Pakete geschmuggelter Spielkarten vorfand. — Borden wurde die Ware beschlagnahmt. Die Burschen werden sich der Fi-nanzbehördc wegen Schmuggels zu verantworten haben. * Besuchet das Fafchrngsprogramm der Selila kavarna. 56 in. Vier gestohlene Modellpuppen. Dem Tischlermeister Georg Bl ume u r ü der in der Vetrinjska ulica kamen vier Modellpuppen im Werte von 4000 Din abhanden, nt. Spende. Herr Alois Käse r, Besitzer des Cafe „RotovL", spendete an Stelle der üblichen Neujahrswünsche in den Blättern 100 Dmar für die Winterhilfe und 50 Dinar für die Antituberkulosenliga tu Maribor. Herzlichen Dank! (Die Betrage sind in der Redaktion der „Mariborer Zsttmg"'. fas P. Ueberfall >n vor Silvesternacht. Als der 29jährige Zimmermannsgehilfe Ignaz Rogina aus Budina in der Silvesternacht vom Besuche der Verwandten in der Kollos mit dem Rad heimkehrte, wurde er «m Walde bei Polenci von drei Unbekannten überfallen. Es fielen mehrere Schüsse, die Rogina am linken Arm verletzten. Der lieber fallene stieß einen der Angreifer, der das Rad ergriffen hatte, zur Seite und suchte eilends das Weite. Die Schußverletzung ist schwerer Natur, weshalb der Gehilfe das Spital aufsuchen mußte. p. Kino Ptuj. Mittwoch und Donnerstag rollt der Film „Skandal des Tages" über die Leinwand. In den Hauptrollen Bcnnct und C. Gable. p Besuchet den am 5. Jänner im Vereins haute stattfindenden Feuewehrabcnd mit Tanz und sonstigen Belustigungen. fas c. 50jrichtiges Jubiläum. Am Silvesterabend ehrte die Arbeiter- und Angestellten* schuft der Glasfabrik in Hrastnik die Familie A b e l in Hrastnik, die nun seit 50 Jahren Inhaberin der Glasfabrik ist. Während endlos die Böllerschüsse von allen Ber-, gen rollten, daß die Waldwände ein einiges Nachschauern gaben, während Leuchtraketen durch die Luft schwirrten und Musik ertönte, Zog ein Fackelzug durchs Tal hin vor das Haus der jubilierenden Familie, wo der Arbeitergesangverein. ein Ständchen brachte. Neigahrstage fanden sich Arbeiter und Beamte, rund 400 Köpfe, in der Glasfabrik oan, wo ste von den Brüdern Abel auf das l«“Rkftc|fte bewirtet wurden. Die Jubilare o tuen auf ein reich mit Arbeit gesegnetes, jchew auch erfolgreiches Leben zurück. So lleyt der Name Abel im Ehrenbuch unserer betmckchen Industrie mit auf der ersten Sei-L'~ jchd verdient Heuer sein besonderes Gh-renkränzchen. i»i° i. ■®cstottuufl* Im Umgebungsfriedhof uröe am Sonntag nachmittags der Maler-ctiter Sikto^ Bevc zu Grabe getragen, s ^^owenische Gewerbeverein, Freunde ftl s mtfc hatten sich zu der Scheibe* ^^^mmelt. Mit Blumen nahm man fprrafr^" ®'^°r Rebe, ein solider und schas-CS1,,®» «lag Amt länget,1, f«».', m 'hu trauern seine Gattin und zwer Lockiter. j.5,' Die gestrige Notiz über die .?es. Irl. Julka ZabukovZek in ttk? JTt ^chtigzustellen, als der Bräu-t'gam Ruda Intihar heißt. in das hiesige Krankenhaus eingeliefert. Wir bringen diese von Mut und Entschlossenheit [zeugende Tat mit dem Ausdruck unserer beisonderen Anerkennung öffentlich zur Kennt* mis. I c. Schwere Körperverletzung. Ins hiesige Krankenhaus wurde der Landwirt Konrad i(S i i} e I š c I aus Za. Hudinja mit erneut j SchMelbruch eingeliefert. Er war mit einem Maurer in Streit geraten, in dessen Verlauf ihm dieser mit einer Literflasche den -Schädel eingeschlagen hatte. c. Ter Fremdenverkehr im Dezember. Nach den Aufzeichnungen des Meldungsamtes waren im Dezember insgesamt 798 Fremde in Celje. Davon waren 688 In- und 110 Ausländer. Im Monat November waren vergleichsweise 1042 Freunde in Celje und im Dezember vorigen Jahves 933. also um 135 mehr als diesmal. c. Kranzablösungsspende. An Stelle eines Kranzes für die verstorbene Mutter des Kaufmannes Herrn Miste} in Celse spendeten die Angestellten der Firma Kramer und Mislej in Celje 135 Dinar zugunsten des Vinzentius-Bereines. fas jiem lifaitd i. Ihre Majestät die Königin Maria nach London öBget’cist. Wie aus Beograd berichtet wird, sind Ihre Majestät Königin Maria und Seine kgl. Hoheit Prinz Tomislav vergangenen Sonntag nach London abgereist. i. Silvester des Schwäbisch-deutschen Kulturbundes. Die Ortsgruppe Zagreb des Schwäbisch-deutschen Kulturbundes veranstal tete im Hieronymus-Saal eine Silvesternacht, die wieder einmal ein dicht besetztes Haus brachte. Das ganze Programm war auf „heiter" abgestimmt. Die musikalische Leitung hatte Herr Max T i l l e r übernommen, der seine Aufgabe in jeder Hinsicht gerecht wurde. Die Lacher hatte der Künstler D e c o m b e auf seiner Seite, der, köstlich in Maske und Geste, durch seine zwerchfellerschütternde Komik das Publikum ins neue Jahr hinüberleiete. .Heitere Bortragslieder sang Ing. Herb u r g c r, am Flügel von Karl N a it z einfühlend begleitet. Frau Maröelja und Herr P lots ch brachten Duette zum Vortrag. Herr T i l l e r brillierte auch in einer melodramatischen Szene. Den animierten Abend beschloß ein Ball, der bis in die frühen Morgenstunden anhielt. i. Von einer Räuberbande überfallen. In ‘ der Nacht auf Samstag ereignete sich auf der Straße Karlovac—Plitvice ein räuberischer Ueberfall. Vom Markt mit ihren Wägen heimkehrende Bauern wurdbn von sieben maskierten Räubern, die mit Gewehren und Revolvern bewaffnet waren, überfallen und ausgeraubt. Zwei der Bauern mußten sich vollkommen nackt ausziehen. Jh . "en nahmen die Räuber 5000 Dinar Bargeld, einem anderen Bauern Waren im Werte von 15.000 Dinar, die er am Markt gekauft hatte, ab. Zwei Räuber bewachten dann bic Bauern, bis die übrigen Räuber die Beute in Sicherheit gebracht hatten. Die Gendarmerie hat bdachforschungen eingeleitet. Es scheint sich um eine Räuberbande zu handeln, die feit zwei Monaten in der Gegend von Karlovac ihr Unwesen treibt. i. Der Stadtvoranschlag von VataLdin für das Budgetjahr 1937-38 sieht Einnahmen in der Höhe von rund 11 ein halb Millionen Dinar und ebenso viel Ausgaben vor. i. Tödliche Messerstiche bei einer Tanzunterhaltung. In einem Gasthaus bei Zagreb tötete der Landwirt M a j dak den Bauernburschen Josef Barkoviö durch einen Messerstich. Barkoviö Hatto mit der Toch ter des Mazda! getanzt, als stine eigene Frau dazu kam. Die Frau ging auf daS Mädchen los und bearbeitete cs mit Faustschlägen. Darüber gerieten auch die beiden Männer in Streit. Die Männer traten ins Freie und Majdak. stieß dem Barkoviö ein Messer ins Herz. Er blieb auf der Stelle tot liegen. Der Täter wurde von der Gendarmerie verhaftet und gab an, in Notwehr gehandelt zu haben. iiisSiisss* lu. Todesfälle. In Ljubljana verschieden der Prokurist dar Farbenfirma Medic und Zankl, Josef P e r m e, und der administrative Hauptmann i. R. Lorenz B r e ö-k o, in Devica Marija v Polju der Gastwirt und Besitzer Ludwig Dolničar, in Črnomelj der Kaufmann und Besitzer Karl M ü Ile r und in Jesenice der Zollvermittler Anton Stekat. lu. Trauung. In Ljubljana wurde der Gerichtspraktikant Dr. Konrad Blejec mit Frl. Johanna Černe getraut. lu. Motzes Schadenfeuer. In Metlika brach Samstag nachts am Meierhof des Ritterordens ein Brand aus, der in kürzester Zeit das großen Wirtschaftsgebäude, in dem acht Besitzer ihre Futtermittel und Geräte isingelagert hatten, einäscherte. Der Schaden ist sehr groß. Man nimmt Brandlegung an. tinamimo geftor&eti S m 1 a nt a n c a, 3. Jänner. Der spanische Philosoph It n a nt it n o ist am Donnerstag noch kurzer Krankheit in Salama nca. gestorben. * Miguel de Unamuno war der eigenartigste und eigenwilligste Denker des gegenwärtigen Spanien, ein Knlturphilosoph von europäischem Rang, ein spanischer Kierkegaard. Wie so viele Große der spanischen Geistesgeschichte war Unamuno ein Baske — er wurde 1864 in Bilbao geboren — und sein unbändiger Individualismus, sein revolutionäres Temperament, sein „tragisches Lebensgefühl" machten ihn zu einer typischen Figur im Leben der spanischen Nation, llnamunos Lieblingsgestalt, in der sich ihm der Genius Spaniens verkörperte, war Don Quichote. In einem „Leben Don Quichotes «SitfaacFnmrfieraug auf ammkaMMm AMvhaWm c. Sterbcfällk. Jni abgelaufenen Monat Tezember starben m Eelje 32 Personen. 10 haust111 Un " tm öffentlichen Kranke,i- c- Spenden. Zugunsten des Vinzentius-Gde sendeten Großkaufmann Rudolf Stermeclt 1000 Dinar, die Firma In« 5 in Cclje 200 Dinar und die Spar* ne des Draubanats in Eelje 100 Dinar. alt- i^"ger Lebensretter. Der 36 Jahre auf ! ^nlose Kellner Jakob 8 t a m o l hat ,r Straße in Braslovče unter Einsatz bm? eJ®enen Lebens eine Frau vor dem Ur durch einen rasenden Kraft, olitrff1 ^cre^et und ist dabei ielbst verun-4C ’ erlitt einen Beinbruch und wurde SS ■ 'Y*' Siiisisssi JJ§§§§$$ Reperkorre: Motttag, 4. Jänner: (tzefchlossen. Dienstag, 5. Jänner: lKesckstchsen. Mttnwch, 6. Jänner um 15 Uhr: „Mechch Gottes". Zum letzten Mal! Ermätzchte Preise. — Um 20 Uhr: „Die erste Legion". Zum letzten Mal. Stark crmkiWte B«rz»TaM«o. Bis einschließlich Dienstag der großartige Filmschlager „Irene" mit Geraldine Katt, Lil Dagover und Albrecht Schönböß in den .Hauptrollen. Da der Film auf den Plakaten bis einschließlich Mittwoch angesetzt wurde, müssen wir besonders betonen, daß er nur noch bis Dienstag läuft, da er am Mittwoch bereits in Subotica gezeigt wird und deshalb abgchsn-det werden muß. Am Mittwoch beginnt der neue Großtonfilm „Es geht um ein Lvbvnch ein spannender Filmschlager mit Karl Ludwig Diehl in der Hauprolle. — Unsere Matinee am Feiertag um Halb 1,1 Uhr vormittags: Hereid Lfagd «68 MÄchmami. Uniou-TorAno. Die großartige Premiere der neuesten Schöpfung von Willi) Forst: das musikalische Lustspiel „Allotria" mit Adolf Wohlbrück, Renate Müller, Heinz Rühmann, Jenny Jugo und Hilde HWestrand. Ein Film voll reizender, lustiger Einfälle, sprühend vor Witz und Geist. Ein tolles Berwechslungsspiel, das vier verliebte junge Menschen in seinen heiteren Wirbel zieht. Ein Ensemble glanzvoller Namen, in dem jeder seine Höchstleistung bietet. Ein Film voll Laune und Humor, bei dem man sich köstlich unterhält. Es folgen zwei weitere Spitzenfilme, und zwar der soeben in Wien sertiggestellte Film „Ernte" mit Paula Wessely und Attila Hörbiger, und der diesjährige einzige Franziska Gaal-Film „Ltttt" mit Szöke Szakall und Hans Jarov. ApoGekermachwieKsi Bern 2. bis 9. Immer versehen die Areh-Apothele (Mag. Vidmar) und die Magdale-nen-Apotkheke (Mag. Savost) den Nachtdienst. und Sancho Pansas" legte Unamuno- seine spanische Lebensphilosophie nieder, die ein paradoxes Bekenntnis zur spanischen individualistischen Tradition und gegen den ,n:. de - en Fortschritt" ist. Nach Unamun.: sollte Spanien den europäischen Wettlaus >n der Technik und in den Naturwissenschafren nicht mitmacheu, sondern statt dessen den Sinn für die Mystik und die ewigen Werte pflegen. Politisch stand Uimntuno viele Jahre -Hut durch links. 1924 wurde der Philosoph von Primo de Ribera aus die kanarische Insel Fuerteventura verschickt. Trotzdem er bald darauf amnestiert wurde, lebte et dann sechs Jahre in freiwilliger Verbannung in Paris, aus der er erst nach dem Sturz der Diktatur zurückkehrte. Als aber int vergangenen. Jahre der spanische Bürgerkrieg ausbrach, stellte sich der Individualist Unamuno. der Phi-' losoph der persönlichen Unsterblich!«!, auf die Seite Fraricos. Als Bekenner der spanischen Tradition ist Unamuno gestorben. Unamuno war Ehrendoktor der Univer-I fität Salamama. Von seine» Werken sind | besonders „Die Agonie des Christentums", „Das tragische Lebensgefühl" und „DaS Le- i beit Don Quichotes und Sancho Pansas" zu , nennen. Auch als Erzähler und Lyriker ist Unamuno hervorgetreten. Seine .Hauptschristen sind in sieben Bünden gesammelt audi deutsch erschienen. Die amerikanischen Autobahnen sind an den Kreuzungen so gebaut, daß keinerlei Zu-stiMmenstötze und Unglücksfälle Vorkommen. Bei dem hohen Tempo, das man auf de« Bahnen fahren kann, mutz die amerikanische Stratzenpolizei besondere Vorsichtsmaßregeln treffen, um Zusammenstöße an den Straßenkreuzungen zu vermeiden. Die weißen Linien, die die Straße halbieren, wurden vor den Gefahrenpunkten zickzackmätzig angelegt, um den Autofahrer auf die gefährlich? Kreuzung hinzuwrisen und zum L«ngsam-, fahren aufzufordern. (Scherl-Bikderdienst-M.) Än die P. T. Abonnenten der „Mariborer Zeitung" Die gesell. Abonnenten, der »Mariborer Zeitung« iverden höfl. ersucht, die rückständigen Abonner- utsbeträgc so bald als möglich zu begleichen, damit die Verwaltung nicht in die unangenehme Lage gebracht wird, in der Zustellung des Blattes eine Unterbrechung eintreten lassen zu müssen. — Die Verwaltung der »Mariborer Zeitung«. OeöerM ber AntitMerkuloseu-Ligaf iN fctodurftotukt MtiddstliHii Sold. Kautschuk, Kaffee USA sperrt das Gold ein / Die „Balkanbande" spekuliert in Kautschuk und anderen Rohstoffen / Der kommende Werbe-feldzng des panamerikanischen Kaffeebüros Uncle S a m wird Angst vor all dem Q olde, das unter dem Sternenbanner Zuflucht sucht. In jüngster Zeit ist wieder einmal ein starker Goldabfluß aus Europa nach den Vereinigten Staaten erfolgt. An sich ist das ja nicht gerade unerfreulich, denn es zeigt, daß die 'Kapitalbesitzer in manchen europäischen Ländern der Meinung sind, ihr mehr oder weniger sauer erworbenes Geld sei drüben jenseits des Atlantischen Ozeans sicherer aufgehoben als auf heimischem Boden. Es spricht aus dieser Kapitalaus fuhr nach Amerika — das stellt man dort mit Befriedigung fest — Vertrauen zur amerikanischen Kreditwürdigkeit, hingegen ein gewisses Mißtrauen gegenüber den möglichen wirtschaftlichen Folgen der politischen Verhältnisse in Europa. Amerika nimmt das europäische Gold natürlich gern auf. Aber so ganz ungefährlich erscheint das den leitenden Männern drüben nicht mehr. Vagabundierendes Gold, das bald hierhin, bald dorthin wandert und nirgends heimisch wird, erzeugt da, wo es in größeren Mengen einströmt, eine künstliche Kreditauswei-tung, und, damit zusammenhängend, eine Aufblähung der Wirtschaft. Wenn es allerdings dann eines Tages ebenso plötzlich, wie es kam, wieder abwandert — und die Welt hat im letzten Jahrzehnt genügend Beispiele dafür erlebt — dann platzt der Ballon. Dieser Gefahr will man sich in Amerika nicht aussetzen und deshalb hat das Schatzamt in Washington beschlossen, eine scharfe Kontrolle über das nach Amerika strömende Kapital auszuüben und es »einzusperren«.. Es sollen Vorkehrungen getroffen werden, daß dieses Kapital, das in der Regel ja in Form von Gold hereinkommt, nicht in den Wirtschaftsverkehr fließt, sondern gegen Sdiatzamtzertifikate aufgenommen wird. Das sind die Sorgen derer, die zu viel haben. Die amerikanische Maßnahme ist natürlich nur notwendig geworden, weil die internationalen Goldbewegungen in weit geringerem Maße Begleiterscheinungen der normalen wirtschaftlichen Vorgänge sind als vielmehr spekulative Transaktionen. Ähnliche der gesunden wirtschaftlichen Entwicklung zuwiderlaufende Transaktionen erlebt die Welt auch auf dem Gebiet der industriellen Rohstoffe. Bei allen wichtigeren Artikeln vollziehen sich seit einiger Zeit Preissteigerungen in einem Ausmaße, der durch das Verhältnis von Angebot und Nachfrage allein nicht gerechtfertigt wird. In England beschuldigt man ganz offen gewisse internationale Spekulantengruppen eigensüchtiger, aber für die Allgemeinheit höchst gefährlicher Machenschaften, z. B. beim Gummi, der trotz der Quotenerhöhung, die das Export-komitee für die nächsten beiden Vierteljahre bereits bewilligte, den höchsten Preisstand seit langem erreichte. Besonders eine Gruppe, die in London als »B a 1 k a n b a n d e« bekannt ist und die seinerzeit die Inflation einiger Balkanwährungen für ihre Spekulationen ausnutzte, soll wieder am Werke sein. Sie kauft von Paris, New York und Singa-pore aus die ganze verfügbare Produk tion auf, die infolge der international vereinbarten Erzeugungsbeschränkungen ja reduziert worden ist, und treibt dadurch die Preise in die Höhe. Das einzige Mittel, um diese Attacke der Spekulation abzuschlagen, wäre eine Erhöhung der Produktionsgenehmigungen durch den internationalen Kontrollausschuß gewesen, aber dieses Gremium arbeitet nicht so schnell. Die Welt hat infolgedessen das Vergnügen, einer sehr kapitalkräftigen und skrupellosen Spekulantenbande für den in der modernen Wirtschaft so begehrten Rohstoff Kautschuk in Gestalt übersteigerter Preise die Taschen zu füllen. Die Bande beschränkt sich übrigens nicht auf Kautschuk. Sie nutzt den Bedarf der Rüstungsindustrie nach Zinn und Kupfer, Blei und Zink, den Ernährungsbedarf der Welt nach Weizen ebenso aus wie den nach Kautschuk. der abzuschreibenden Summe noch nicht bekannt. X Die ersten im Inland gebauten Dampfer werden im kommenden Jahr in Dienst gestellt werden. Die Jadranska plovidba hat auf der Werft in Split zwei kleine Dampfer, zu 500 Tonnen und den Last der überreichen Ernten zu be- J3‘/s Mei,ehn Fahrgeschwindigkeit in Auf freien. Eben hat in Bogota, der colum- i gegeben, dm für den fcildienst auf Manischen Hauptstadt, eine international1 :StJ,ecke” Spjt-Metkovic und Splitte Kaffeekonferenz stattgefunden, auf der1 Vls bestimmt sind‘ ts Sllld dies die er' alle Kaffee erzeugenden Länder Amerikas vertreten waren, und man hat sich dort darüber geeinigt, daß die brasilianischen Kaffeepreise als Grundlage für die sten Dampfer, die in Jugoslawien gebaut werden. Auch die Maschinen1 werden heimisches Erzeugnis sein. X Dividendenausschüttung der Tr- Ausfuhr gelten sollen. Man will auch in boveljska. Wiener Meldungen zufolge New York ein panamerikanisches K a f-! wird die Kohlenbergbau-Gesellschaft Tr feebüro errichten, das sich nament- ’ bovlje auch für das vergangene Jahr lieh dem Kampf gegen die den Kaffee- ‘ eine Dividende von 12 Dinar pro Aktie genuß etwa einschränkenden Maßnahmen ' wie im vorangegangenen Jahr gegen 10 der Verbraucherländer widmen soll. Wir Dinar im Jahre 1934 zur Verteilung brin werden also wohl in absehbarer Zeit in gen. In den Jahren 1932 und 1933 wurde Europa mit einer geschickten amerikani- j keine Dividende ausgeschüttet. Der zu sehen Propaganda zu rechnen haben | Jahresanfang 1936 schlechtere Geschäfts i gang wurde in den letzten Monaten vollkommen kompensiert, sodaß das be-; deutendste Kohlenwerk Jugoslawiens j mit einem verhältnismäßig günstigen Er .............. „ . , T ' gebnis das Jahr abschließen konnte. Die italienische Regierung hat Jugoslawien für das erste Viertel des Jah- x Die Schweiz kein Clearingland res 1937 Kontingente im Werte von 51 ; mehr. Da die Schweiz mit Jahresende Millionen Lire bewilligt, was ungefähr den Clearingvertrag gekündigt hatte Itaiienttche Kontingente für Jugoslawien Aut einem anderen Gebiet der Rohproduktion vollzieht sich immer noch die gerade entgegengesetzte Entwicklung und die Erzeuguragsländer bemühen sich krampfhaft, die Preise auf einem für die Produzenten erträglichen Niveau zu halten. Das betrifft den Kaffee. Man weiß, daß Brasilien unendliche Mengen Kaffee verbrannt oder ins Meer geschüttet hat, nur um den Markt von der preisdrücken- 115 Millionen Dinar entspricht. Die Ausfuhrkontingente wurden schon mit Han-dalsabkommen vom 1. Oktober v. J. ein geräumt, doch wurde die Menge wegen der im Herbst vorgenommenen Lireabwertung um etwa 40e/o erhöht. Nach dem neuen Kontingent wird Jugoslawien ausführen können: Rinder im Werte von 6.3 Millionen Lire, Lebendgeflügel 1.8. geschlachtetes Geflügel 0.15, Eier 1.02, Rindfleisch 0.22, Weizen 7.25. Mais 14.5, Weichschnittholz 5.08, Buchenschnittholz 1.81, Brennholz 0.36,. Holzkohl 0.18 und anderes Holz im Wer j te von 3.63 Millionen Lire. Außerdem kann Jugoslawien nach Ita lien Waren ausführen, die als und inzwischen keine neuen Abmachungen getroffen wurden, hörte mit Neujahr diese Republik auf, für Jugoslawien ein Clearingland zu sein. Fortan unterlie gen alle aus diesem Lande bezogenen Waren der Einfuhrkontrolle und müssen die Sendungen mit Devisen beglichen werden. Die schweizerischen Importeure _ werden die Waren einstweilen noch im' Clearing begleichen, um den zugunsten der Schweiz resultierenden Saldo abzubauen. Der Hafenbrate»,. Während des Weltkrieges marschierten Ko formen deutscher Soldaten in Frankreich ewöhn- über die Felder. Plötzlich geriet ihnen eilt liehe Kontingente in der Höhe von 20°/o Hase zwischen die Beine. Ihn ausgreiscn und des Exports vom Jahre 1934 bewilligt ins Lager mitnehmen war eins. Schon kam worden sind. Diese Warenmengen sind der Koch mit seiner Gulaschkanone ange-nicht groß und erreichen nicht einmal rollt und wollte ihn gleich schlachten, dage eine Million Lire für das erste Quartal gen wird Protest erhoben. Ein Hase muß 1937. regelrecht erschossen werden, hieß es. Gut. -------- Aber nun entsteht die Frage, wer ihn ge- X Lastenminderung des Falawerkes. braten verzehren soll? . Darüber wird ein Nach Zürcher Meldungen werden sich PrelsauchHießen beschloßen. die großen schweizerischen Elektroun-ternehmungen Elektrowerte-A.-G. die Schweizerische Elektrizitäts- fDer ersten Kugel, die ihn trifft, soll er und g«hören. und I In langen Reihen stellen sich die Solda- Verkohrs-Gesellschaft fusionieren. Die baten auf — freihändig und auf fünfz g erstgenannte Unternehmung hat bisher Schritt — so lauten die Bedingungen. Die in Verbindung mit der Fusion und der ersten Schüsse knallen — der siebente Schüt-eingeleiteten Sanierung einiger Betriebe ze trifft — die Seine, an der man den Abschreibungen in der Höhe von 11.1 Hasen an einem Baumzweig zappelnd auf Millionen Schweizer Franken vorgenom hängt. Und sie war gut getroffen, denn der men. Davon profitiert auch das Fala- erhoffte Braten sprang in großen Sätzen werk, das bekanntlich zum Konzern der davon .— auf Nimmerwiedersehen! Elektrowerte gehört, doch ist die Höhe' ------- DerBauer an derIahreswenöe Praktische Vorschläge für die Jairuararbeiten Bsn Dr. Hermann H e rbcrge. Im Winter gilt cs Umschau m der Wirtschaft zu halten, auf welchen Flächen ein wenig Ertrag bringende ftülturart durch eine ergiebigere ersetzt werden könnte. Da muß man sich klar darüber sein, welche Maß nahmen der Bodenverbessermig auf verschieden gearteten Flächen die sicherste und nachhaltigste Wirkung versprechen. Da sind Fruchtsolgen auszustellen, die für ununterbrochenes Wachstum von Nutzpflanzen auf dem Acker sorgen, und Wiesen und Weiden sind durch bessere Pflege in den Stand zu sehen, mehr Bieh als bisher zu ernähren. Wenn auch die meisten Bauern wissen, wie sie ihren Acker am besten zu bestellen und ihr Bich zu pflegen haben, der klare Ueberblick über das Zusammenwirken aller Einzelheiten 'der Wirtschaft ist vielfach noch nicht genügend entwickelt. Nur dadurch -st es zu erklären, daß sich Fehler in der Betriebsgestaltung hartnäckig erhalten. Es ist wohl selbstverständlich, daß man sich ber Beginn des neuen Wirtschaftsjahres darüber MarHsit zu betschaffen versucht, ob die, Arbeit im vergangenen von Erfolg begleitet war. Damit sollte man sich aber nicht bc-gütigen, denn man hat schon manche Gelegenheit versäumt, den Betrieb den Jesonderen Verhältnissen des Jahres anzupassen. Wir wollen natürlich nicht jeder Gunst der Preisverhältnisse nachjageu, sondern nur die Kräfte der Wirtschaft dauernd planvoll ausnutzen, Schwierigkeiten im voraus erkennen, und ihnen Vorbeugen, soweit es möglich ist. Dazu hilft uns der im Lause des Winters ausgestellte Betriebsvoranschlag, der die Erkenntnisse weiter ausbaut und die Erfahrungen früherer Jahre für das kommende nutzbar macht. Am besten geht man von den Berbrauchsmengeu aus. rote sie »ich auf Grund des Viehbestandes und der zu besäenden Flächen ergeben. Dazu kommen die Bedarfsmengen des Haushaltes usw. Unter den gleichen Gesichtspunkten machen wir eine Ausstellung über das Bich und seine Erzeugnisse. Hier ist ein Ersahrmms-satz für Unglücksfälle und Seuchen einzu- rechnen. Weiter stellen wir die voraussichtlichen Erträge des Ackers und Sftlles zusammen. wobei vorsichtige Schätzung angebracht ist. Damit halben wir dem Voranschlag im Geld vorgearbeitet, und wir beginnen ihn ebenfalls mit der Ausgabenseite, lim den Betrieb ständig überwachen zu können, brauchen wir eine Uebersicht über den voraussichtlichen Umsatz an Erzeugnissen und Bedarfsstoffen wie die voraussichtlichen Einnahmen und Ausgaben mindestens für jedes B'erteljahr; noch bester ist es, wenn wir die 'Posten nach Monaten aufteilen. Vollen Vorteil haben wir davon natürlich nur dann, wenn wir laufend genaue Ausstellungen über die einzelnen Betriebsvorgänge machen, um sie am Ende der Monate oder der Vierteljahre den Ziffern des Voranschlages gegenüberzustellen. Es wird also ergänzt durch die Buchführung. Auf dem Felde gibt es im Januar, der bei uns der kälteste Monat zu sein pflegt, am wenigsten zu tun. Damit die Gespanne aber nicht völlig ruhen, fahren wir auch bei Frost Kompost auf Wiesen und Weiden. Die Räder schneiden dann am wenigsten ein. In Waldgegenden werden die Zug Terc mit Holzfuhren beschäftigt. Wo es noch Getreide zu drchchen gibt, wird eifrig damit svrtge-fahven. Je schneller es beendet wird, umso weniger Schäden verursachen die Mäuse. Das Ausbessern von Geräten und Maschinen wird gleichfalls fortgesetzt. Im Kuhstall gibt es um diese Zeit viele Kälber. Immer wieder muß davor gewarnt werden, die Geburt ohne Grund beschleunigen zu wollen. Das Beste ist es immer, wenn sie ohne Hilfe vonstatten geht. Für den Notsall muß man selbstverständlich bereit sein, und auch nach der Ankunft des Kalbes muß man die Kuh Beaufsichtigen. Vor allen Dingen sorge man für Ruhe. Die erste Milch gehört unbedingt dem Kalbe. Sie wirkt abführend und ist durch ihre besondere Beschaffenheit sonst nicht brauchbar. Der leichteren Aufsicht wegen tränkt man die Kälber heute gewöhnlich und läßt f>e nicht saugen. Man merkt dann sofort, wenn das Kalb Verdauungsstörungen hat und die Kuh im Milchertrage nachläßt und kann Mittel dagegen anwenden. Außerdem erspart man sich die Mühe des späteren Entwöhnens. Man darf aber bei der Aufzucht nicht mir an die Fütterung denken. Die Haltung der jungen Tiere muß dahinzielen, daß sie gesund heranwachsen und sich abhärten. Der Kälberstall soll hell und nicht zu eng sein, und er soll eine Tür haben, die unmittelbar in einen umzäunten Auslauf führt, wo sich die Tiere bei schönem Wetter tummeln können. Es ist falsch, den Sall so warm zu halten, daß die Kalbe schwitzen, und sie dann zu scheren. Bei 10 Grad Celsius fühlt sich das Jungvieh am wohlsten. Empfindlich gegen Kälte sind dagegen die Ferkel und Verluste verhüte'' man bei 'hnen im Winter zweckmäßig durch den Einbau ■im im TennlSkampf Zugoflawlen-Süöafrika 7:5 Der wichtigste Kampf der Afrikatournee unserer Tennismusketiere - Jugoslawiens Tennismusketiere haben Kern ;rt Johannesburg den bedeutsamsten oie9 ihrer so erfolgreichen Süöafrikatour-uee errungen. K u k u l z e v i, M i t i v, 'aa ^ |t b a und P.n n L e c kämpften lesmal in einem offiziellen Tennisländer-awpf zwischen Jugoslawien und der Süd-Usrikanischcn Union gegen die spielstarksten ! und der in Ercegnovi geheiratet hatte, dem > HAsK beitreten. Auch, der internationale : Läufer L e ch n er verläßt den BSK und wipd künftighin für die „Slabija" in seiner Vaterstadt Osijek spielen. Vertreter Afrikas an und nahmen auch diesmal den Sieg in vollem Maße in Anspruch. Nach der ersten gestern abends der „Avala" zugekommenen Meldung lautet das Endresultat 7 : 5 zugunsten der jugoslawischen Tennisrepräsentanz. Einzelheiten über den Verlauf der ereigmsvollen Kämpfe ftchcit einstweilen noch aus. In dc, sjjdsnrerikanischen FichMmetiiei-j schast trafen in Buenos Aires Argentinien und Chile zusammen. Die Argentinier siegten mit 2:1. Auch die Fußballer in Afrika „Slavia" gewinnt das zweite Afrikaspiel gegen BLK 2:1 Auf ihrer Afrikatournoe >rasen in Algier Hc. Prager „Slavia" und der lugoslawische Fußballmeister BSK zu einen: zweiten Pro-^gandaspiel zusammen. Bekanntlich hakte per BSK im ersten Match in Casablanca giattireg die Oberhand behalten. Dw Tschc-T6!1. führten diesmal ein überaus derbes -p'et vor und siegten überdies noch mit viel Glück mit 3:1 (1:0). Ter entscheidende Treffer fiel aus einem Elfmeterstoß. Nach dem Spielverlauf zu schließen, hätten auch dies-m:> b:e Bergrader den Slca Verd ent. welcher Meinung auch die 5000 Zuschauer »varen, die die BSK-Spieler mit dem wohlverdienten Beifall förmlich überschütteten. TußbaMumier in Ljubljana ^ Hn Lzubljana wurde gestern der -welke ^etl des „Hermes"-Fußballturniers unters -ach gebracht. Als Endsieger ging erwar-ungsgemäß der SK. Ljubljana hervor. Im I £n„ Match besiegte „Slovan" die allzu spielende „Reka" mit 2:0, worauf im .»Ljubljana" und „Hermes" zu-,, , ontrafen. Der Ligavcrtreter siegte erst "ack hartem Kampf mit 4:1 (1:1). Eishockeypremiere in Ljubljana ~ Hu Ljubljana fanden Samstag und Sonntag zwei beachtenswerte Eishockcy-trm »3 lirija 3" Eishockeyteam ^ "°ch zweijähriger Pause w'eder vor die - lientlichfeit und zwar stellte an beiden ?^gen der bekannte KAE aus Klageniurt dtp1 f!ri9nei:: ersten Spiel überrannten (.,.ri bie heimische Mannschaft ntU 7:0 R %ibatiJTm 3ltt ^steil Match wa-"och weitaus besser, mehr „Mirila" säst Spiele jedenfalls sind beide unsere-- Shm-w*“115 ^sreuliche Erweiterung stt W m H«?; °9rmm.C§ »u werten und es auch BciC -m ~n: 6ie ausgestreute Saar ürK> fruchte tragen wird. 1 sfe~e^äu§l^cn in die Buchten, rühruw? ''m;,0 aG.rfeI bDr Qffcnt vor der Bewahren Der Außenwänden be- teechfei -„rrtrf £ .1nuB geirügend Luft- man ein bn’Irll'r+ ftrKcn Tagen legt s>t mildem WctSf; bTUf- • f d:c NoÜ,„,„ ,1. tm Jannuar nimmt wider vt undUnt, te?e9Cn im Hühnerstall fangen"hemii an Crßrüt'etc §ennen müssen wir dafür ^ f ü9-rc Sättc cin' Möglichst davon me5elr t, -r??rr zu formt Srrf, C ‘ Har allem ist dafür Ul SiS- rUfnb irisches, nicht zu verqeffen w, J?'Man darf nicht Halten ' o ° - lr bic*- Wasser ent Zuchftämme ,r?U,C Januar sind die f nmo Q n: Jlteil3Ul0airCrt. Bes den einen ' cw! Mmt geschehen sei«. Auf @än:ß TcchTOt man vier bis ums der Raft. n mfUi: rBn ,e ltnrfl ber Schwere ^Jfasse g b-s lo Hennen ©arten^beschranken wir uns im Ja-Dbstbäu ^' Haupvache auf hic pflege der ne ch «, 7 Be, Froltwetter lassen wir auch Tagen Ä v°be>, nrr aber an milden Schneiden , 't^n mIr ^ b°ß wir mit dem den Bevor s Auslichtcu bald fertig wer-steigt 9/ , er Sa't wieder :n die Knospen stauchen, .^ckholz von Johannisbeer-bald Qu5 bie,’etrt Grunde möglichst oder in-ÜNl'ien und in Erde eingeschlagen yte:e gepflanzt werden In der ersten Pause des zweiten Spieles trat• die bekannte österreichische Eiskunstläuferin G i I l a r d auf und begeisterte mit ihrer vollendeten Kunst die Zuschauer. Frl. (Billard wird einige Wochen in Ljubljana bleiben und das Training der Ljnb-ljanaer Eisläusergavde leiten. Neuer Rekord aus der Berg Jsel-Scha«ze. I Weltmeister Br a d I verbesserte den vom j Norweger Sörenstnt gehaltenen Rekord der Berg Jsel-Schanze auf 76.5 Meter. Snternationnle FutzbaMämpse Zagreb: HWK—Ccncordia 1 : 0. Beograd: Jugoslavija—LAK 4 : 0. . Wien: Vienna—Wacker 4 : 4, Postsport— Helfort 2 : 2. Schwarz-Rot—Polizei 3 : 2, FAß—Austria Fiat 2:1. Rom: Roma—Suchest 3 : 0, Lazio—Napoli 5 : 3, Genova—Ambrosiaua 1 ; 0, Torino—Sampierdavena 1 : 0, Juventus—Tric-stina 0 : 0, Milano—Florenkina 2:1, Bari —Alessandria 2 : 1, Bologna—Novara 5 • 1. Toulouse: Kispest—Wiener Sportklub 2 : 0. Lissabon: SPortingklub—Fcrenczvaros 2 : 0. Prag: Sparta—FC Kolin 4 : 0. Teplitz: Tepliher FE—Guts Muts (Dresden) 3 : 1. Osijek: Slavi ja—Hajduk 2 : 0. BwgmSek- Boxaffäre In Beograd bildet in den letzten Tagen eine aufsehenserregcnde Boxaffärc den Gesprächsstoff. Es handelt sich um einen ganz merkwürdigen Fall. Vor einigen Tagen sollst ein Boxkampf zwischen den Vertretern zweier verschiedener Gewichtsklassen stattfinden. Da eine Gewichtsdifferenz von nicht weniger alz 13 Kilogramm bestand, weigerte sich der Ringrichter K u st i d i 5, ' den Kampf zu leiten. Daraufhin machte der Veranstalter Živa n o v i e kurzen Prozeß. Er warf den Ringrichter aus dem Ririq und der jugoslawische Staatsmeister tut Boxen, J a S g i e, stellte sich für den daraufhin folgenden; Kampf zur Verfügung. Nunmehr hat der Verband alle an der Affäre beteiligten Personen suspendiert, somit auch JaBtč. «Sugoftatmm bei den Tifch- Kennis-WeffmeißerMMe^ Nunmehr hat auch Jugoslawien die Nennung für die in der Zeit vom 1. bis 7. Fe-Bntar l. I. nt Baden stattfindenden Weltmeisterschaften im Tischtennis abgegeben. Wie vertäutet, werden Jugoslawien voraussichtlich M a r i n I o, L a z a r, W e i ß-b a ch e r und vielleicht auch H e x n c r vertreten. Die definitive Aufstellung der Warm schast wird erst nach dem am 0. und 10. b. in Zagreb stattfindenden Qualifikationstnr-niere vorgenommen werden. ©enWfen im Halsen^ennls Das Pariser Hallentennisturnier brachte eine große Sensation. Der in Hallenturnieren unüberwindlich scheinende Schwede S ch r ö d e r wurde von dem fast unbekannten Franzosen B 0 l l e l i, dem Zwanzigsten der französischen Tennisrangliste, besiegt. Sollen schlug Schröder 3 • 6. 6 : i. 7 : 5 und Jamain besiegte den zweiten Schweden Oestberg mit 12 : 10, 8 : 6. Soll leli wurde nachher von Lesueur (i : 2. 6 : 4, 9 : 7 geschlagen. Fußballer wandern ab. Der auch international mehrmals hervor-getretene Zenterhalf des HAM, Gaje r, der auch die „Gradjanski"-Expedition nach England mitgemacht hatte, würde von den „Sliema Wanderers" verpflichtet. Gaier wird auf Malta als Spieler sowie als Trainer tätig sein. Wie man ferner erfährt, wird der Torhüter G I a f c r vom BSK, dessen Prozeßafsäve begreiflich Aufsehen erregt hat -0?ym.piafaeTe!!at$? nach Tokio Entgegen dem ursprünglichen japanischen i Plan, einen Olympü-Fackellauf durch ja-' panisches Gebiet zu verunstalten, denkt man I jetzt daran, einen Fackellauf von Griechen-| land nach Tokio zu inszenieren. Der 11. Fe-: bruar, an dem vor 2600 Jahren der erste : japanische Kaiser Dschimmu den Dhrcii bestiegen hat, soll 1940 der Tag des ertar-s sein. Die Flamme soll den Weg durch Griechenland, den Bosporus, Kleinasien. Syrien, Mesopotamien, Arabien nach Aden nehmen, -mn wo sie ein Schiff nach Bombay sfchtt. Rcn dort bringen sie wiederum Läufer nach Singapore und ein Schiff nach den Philippinen, von wo sie nach China hinüberge-(1 recht -wird, schließlich in Schanghai von einem japanischen Zerstörer übernommen u. nach der japanischen Hafenstadt Mo dicht gebracht werben soll. Bon dort wird sie zum Berg Takashihe getragen und schließlich 11t Tokio Brennen. KMs-ZmKMMM Dienstag, 5. Jänner. Ljubljana, 12 Schallpl. 18 Funkorchester. 18.40 Philosophischer Vortrag. 19 Nachr. 19.30 Nationalvortrag. 19.50 Lustige Ecke. 20 Übertragung aus Maribor. — Beograd, 18.30 Cellokonzert. 19.30 Nationalvortrag. 20 Weihuachtsoratorium von Bach. — Paris, 19 Konzert. 20.30 Kammerorchester. — Droitwich, 19.30 „Sommernachtstraum". 20.30 Funkorchester. — London, 19 Tanzmusik. 21.15 Bunter Abend. — Mailand, 17.15 Konzert. 20.40 Bunte Musik. — Rom, 20.40 Bunter ABcitb. — Zürich. 18 Hand-harmoirikakonzert. 20.45 Hörspiel. — Prag, 18.10 Deutsche Sendung. 19.20 Konzert. 20 Hörspiel. — Budapest, 18.30 Funkorchester. 19.30 Hörspiel. — Wien, 7.10 Frühkonzert. 11.25 Italienisch. 12 Mittagskonzert. 16.05 Jazzmusik. 17.15 Liederwortrüge. 17.30 Arten. 19.25 Französisch. 20 Polnische Musik. — DkUtschlaudstndkr, 18 Das deutsche Lied. 19 Konzert. 20.10 „Die Boheme", Oper. — Berlin, 18 Konzert. 19.15 Mozart-Musik. 20 Konzertabend. — Breslau, 17 Konzert. 19 Kammermusik. .20 Klingender Reigen. — Leipzig. 18 Konzert. 19 Klaviermusik. 20.10 Bunter Abend. — München, 18 Konzert. 19 Bunte Stunde. 20 Ewige deutsche Musik Unterstützet die üntituberkulosenliga Aus aäe& ItUdi Musikalischer SeuerwaMr-fall vom GiMffuem Pa«s roi$ die Stadt der Lichtender werden. In Paris sind gegenwärtig Hunderte von Arbeitern mit der Umgestaltung des Eiffelturms für dst Weltausstellung 1987 beschäftigt. E Der Eiffelturm in Paris hat wschstlvolle Schicksale hinter sich. Ein witziger Pariser sagte von ihm, der der Clou der Weltausstellung vom Jahre 1889 war und in Wahr heit das Stadtbild damals beherrschte: „Einst war er die Königin von Paris, und nun ist er eigentlich nur noch ein Tolcvhom sräulein". Damit spielte er darauf an, daß der ursprünglich nur als ein sensationelles Schaustück errichtete Turm inzwischen als Antennenniast in den Dienst der drahtlosen Telegraphie und Telephonie getreten ist." Aber nun wendet sich das Schicksal des Eiffelturms abermals. Wenn -in Jahre 193/ die neue Pariser Weltausstellung eröffnet werden wirb, dann soll er wieder Mittelpunkt des internationalen Betriebes in der Seinestadt und Blickpunkt aller Schaulustigen sem. Man plant, ihn unter Anwendung modernster elektrischer Lichttechnik zu dem größten Flaggenmast der Welt zu machen. Be; Nacht wird das erste Stockwerk in farbigen elektrischen Lampen die Fahnen der 12 Nationen zeigen, die an der Ausstellung teilnehmen. Darüber aber wird in gewaltigen Ausmaßen die französische Trikolore erscheinen. Bier Bekannte französische Elektroingenieure haben die Apparatur stir diesen Beleuchtungszanber sorgfältig ausgearbeitet und ausprobiert. Sie sind jetzt dabei, zu berechnen, wieviel elektrische Lampen notwendig sein werden, um diese Flaggen-svmphonie in Licht vorzuführen. Während der Ausstellung soll übrigens abends, jeweils nach Schluß der Schau, Dom Eiffelturm durch Radio- eine musikalische Gute-nacht-Zeremonie gesendet werden. Man hat dafür geeignete Kompositionen der besten modernen Meister ausgewählt. Dazu wird wieder ein besonderes Lichterspiel um den gigantischen Turnt beginnen. Er wird zunächst wie eine silberne Nadel zum Himmel emporstechen. Dann werden ihn i'ar&igc Tampswohlen in immer wechselnden Tönen umwallen. Bon seinem Gipfel werden sich gleich einem Wasserfall die leuchtenden Fun fett eines riesigen Feuerwerks in die T>ere ergießen, und wenn dieses Schauspiel vorüber ist. daun wird aus dem Dunkel der Nacht in einer Gesamthöhe von ungefähr 200 Meter die französische Trikolore blau weiß-rot ausleuchten. Die Franzosen gedenken überhaupt während der Ausstellung ihre Besucher mit Lichtwunder zu überraschen. Im Flußbett der Seine wirb ce eine große Ilnterwasserillu-mination geben, die den ganzen Strom in ein Regenbogenband verwandeln.soll. Längs der User wird Dampf auf,steigen der in beständig wechselnden Farben angestrablt wird. Frühstücken ist besser als Fasten. Kürzlich ging die Nachricht durch die Zeitungen, daß ein Hindu-Priester der Jain-Sekte, Miartlalji Maharaj, schon mehr als 250 Tage gefastet habe aus Kummer über religiöse Streitigkeiten, die innerhalb seiner Gemeinde ausgebrochen waren. Er hatte da mals angekündigt, daß er sein Fasten nur dann abbrechen würde, wenn diese Streitigkeiten beigelegt seien. Andernfalls würde er sterben. Ta sich keinerlei Anzeichen für die Wieder Herstellung des Friedens innerhalb der Sekte bemerkbar machten, setzte er zunächst den vergangenen Montag für seinen Tod fest. Im letzten Augenblick entschloß er sich, das Fasten noch einmal zu verlängern, um den Jams eine letzte Gelegenheit zum Einlenken zu geben. Aber am 30. November, so erklärte er, sei seine Geduld bestimmt nun abgelaufen und an diesem Tage würde et, sofern dann die Zwistigkeiten nicht behoben seien, wirklich sterben. Aber auch das hat er sich schließlich anders überlegt. Wie er verkündete, will er jetzt in der letzten Nacht vor dem 30. Novem ber, aut 265. Fasttage, eine Erscheinung gehabt haben, die ihm bedeutete, sein ganzes Fastenunternehmen sei verkehrt geweien. Er solle es gefälligst aufgeben. Diesem Befehl gehorche er und bestellte sich ein Frühstück. Na Mo ., . JCiemec A y&esduedettes Suche 3000 Dinar Darlehen gegen monatliche Rückzahlung von 250 Din und guten Zinsen. Gefi. Anträge unter »Nichtverschuldete Besitzerin« an die Verw. 49 Heute und morgen im Gasthause »Zlati konj«. Vetrinjska ul. 4, altbekannte prima Leber- und Blutwürste, Hausschlachtung. Es ladet heil. Nekrep. 60 & mMaßt* Weingartenbesitzer Achtung! 15 Sorten veredelte Reben auf 4 Unterlagen. Wurzelstöcke. Wildlinge, Obstbäume, Aepfel, hat zu verkaufen Ziher Franz, Zamusani. Post Sv. Marjeta pri Moškanjcih. Verlanget Preisliste! 141R Haus mit Garten in der Koroška cesta zu verkaufen. — Günstige Zahlungsbedingungen. Adr. Verw. 67 Sonnige Vierzimnievwohuung im neueren Gebäude sofort zu vergeben. Adr. Verw. 14096 Kleine Wohnung sofort zu vermieten. Vojašniška 5. 41 Schöne Dreizimmerwohnung samt Zugehör. Zentrum, zu vermieten. Adr. Verw. 42 Sparherdzimmer zu vermieten. Studenci Kralja Petra cesta 45._________________ 44 Mobb, sonniges Zimmer zu vermieten. 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Salon Drexler Max, Maribor, Ulica 10. oktobra. 64 Leset yfid verbreitet die t Fritz Jauk und Mitzi Bernhard, geb. jauk geben hiemit im eigenen, sowie im Namen aller übrigen Verwandten, allen teilnehmenden Freunden und Bekannten die traurige Nachricht von dem Ableben ihrer innigstgeliebten Mutter, beziehungsweise Großmutter, Urgroßmutter, der Frau Theresia Jauk Haus- und Reali tätenbesitzerin welche Sonntag, den 3. Jänner um 11 Uhr, nach langem, mit Engelsgeduld ertragenem Leiden, versehen mit den heil. Sterbesakramenten im 72. Lebensjahre entschlafen ist. Die entseelte Hülle der teuren Verblichenen wird Dienstag, den 5. Jänner um 15 (3) Uhr in der Kapelle des kirchlichen Friedhofes in Pobrežje feierlich eingesegnet und sodann in der Familiengruft zur letzten Ruhe beigesetzt. Die bl. Seelenmesse wird Donnerstag, den 7. Jänner um Vs9 Uhr vormittags in der Franziskaner-Pfarrkirche gelesen werden. M a r i b o r, den 4. Jänner 1936. fftSe J(&t Houskoit Neue Technik im Haushalt Vorratsgefätzc mit Matzeinteilung. Eine praktische Neuheit für den Haushalt ist ein Maßvorratsgefäß. Es dient'zugleich zum Aufbewahren und zum Abmessen der Küchenvorräte. Das Glas hat oben einen Sichtdeckel, unten einen drehbaren Entleerungsschieber. Alle vier Seiten des Glases find mit rot eingebrannter Inhaltsangabe (1. Seite für Reis, Graupen; 2. Seite für Zucker; 3. Seite für Grieß, Sago; 4. Seite für Erbsen, Bohnen, Linsen) und dazu passender, genauer, rot eingebrannter Gewichts skala versehen. Oben schüttet man aus der Tüte ein, nuten nimmt man den gewünschten Vorrat gleich abgemessen heraus. Durch die sieben Aufschriften auf den vier Seiten ist jedes Glas für die wichtigsten Vorräte nach Wunsch verwendbar. Diese Glaser ersparen demnach das Abwiegen und Abmessen mit Waage und Meßgeräten, das bisher nach der Entnahme aus Vorratsgefäßen und Tüten notwendig war. Die Handhabung der Gläser ist denkbar einfach. Mit einem Handgriff hat man das Glas aufrecht in der Hand. Man dreht nun das Gewinde mit dem Entleerungsschieber nach der gewünschten Seite und zieht diesen heraus, damit der Vorrat auslaufen kann. Die rote Skala gestattet eine leichte und genaue Kontrolle. Wenn man die gewünschte Menge entnommen hat, schiebt man den Schieber wieder zu. Bei feinkörnigen Vorräten, zum Beispiel Zucker und Grieß, zieht man den Schieber nur wenig, weil ein schma ler Schlitz genügt, und schüttelt das Glas leicht, damit der Vorrat eben bleibt. Durch den durchsichtigen Deckel ist beim liegenden Glas die Art des Inhalt leicht zu erkennen. Die Gläser lassen sich auf verschiedene Weise in der Küche aufbewahren: wenn nach und nach bezogen, im Küchenschran! oder Regal liegend oder auch stehend oder im vernickelten Gestell in den Küchenschrank zusammen mit Gewürzgläsern — Sichtdeckel nach vorn — eingebaut. Es gibt bisher Gläser für 1 Kilogramm und für ein halbes Kilogramm Inhalt. Sie saß beim Nachmittagstee in dem schattigen Park des Hotels mit ehr paar Bekannten bei einer Zigarette, während ihre Mutter den üblichen ausgedehnten Nachmittagsschlaf hielt. Thea hatte erklärt, sie hätte Kopfschmerzen und wolle daher auf chrcm Zimmer bleiben. Während Vivian mit ihrer Gesellschaft unten im Park saß, kam ein Hotelboy suchend durch den Park auf sie zu. „Miß Brown wird am Telephon gewünscht." „Wer ruft an?" „Das Pelzhaus Latourc." Vivian erhob sich und eilte dem Hauie zu. Der Boy riß dienstfertig die Telephonzelle auf. „Ja. hier spricht Vivian Brown. Ja, Madame Latoure?" „Miß Brown, es ist ein Brief für Sie hier abgegeben worden. Ich wollte mich vergewissern, ob S>e im Hause sind, er sollte Ihnen persönlich überbracht werden." „Bitte, so schnell tote möglich hieher, Madame." Eine Viertelstunde später hielt Vivian einen Brief in der Hand, in dem Herr Xaver Kroschicl ihr mitteUtc, daß die junge Dame soeben das Hotel verlassen hätte und in der Richtung des Kochbrunnens gegangen wäre. Er. Herr Kroschicl, hätte am Kochbrunuen einen Aufpasser postiert. Wenn Miß Brown etwas Näheres zu wünschen wisse, möchte sie so freundlich sein, sich dorthin zu wenden. Der Aufpasser trüge eine weiße Nelke im Knopfloch und hätte einen braunen Anzug an. Vivian überlegte einen Augenblick. Sie war sofort entschlossen, der Sache auf den Grund zu gehen. Diese scheinheilige Thea! Da hatte sie behauptet, Briefe schreiben zu müssen, und nun war sie sicherlich auf dem Wege zum Rendezvous mit diesem Unbekannten. Sie fuhr schnell in ihr Zimmer hinauf, nahm Hut. Handschuh und Tasche. Dann eilte sic die Treppen herunter. „Ein Auto", sagte sie zum Portier. „Nein, nicht meinen Wagen, es dauert nur zu lange. Rusen Sie mir eine Taxe von drüben. „Zum Kochbrunuen. und so schnell, we Sie können", befahl Vivian. Der Chauffeur legte die Hand zum Gruß an die Mütze. Als Vivian zum Kochbrunnen kam, sah sie ein weißes Auto sich in der Richtung auf das Forsthaus in Bewegung setzen. Es worein sehr eleganter Wagen mit hellgrünem Leder ausgeschlagen. Wenn sie nicht alles täuschte, war die Dame in dem Wagen Thea. Vivians Auto hatte kaum gehalten, als ein junger Mann in abgetragenem braunen An zug, eine große weiße Nelke auffällig im Knopfloch, auf sie zukam und mit abgezogenem Hut fragte: „Miß Brown?" „Ja." „Die betreffende Dame ist soeben fortgefahren. Ich habe gehört, wie der Chauffeur sagte: Gnädiges Fräulein werden im „Forst haus" erwartet." Vivian nickte: „Es ist gut. Zum Forsthaus" befahl sie dem Chauffeur. Der Wagen fuhr los. Thea hatte keine Ahnung, daß sie verfolgt wurde. Sie hatte die Sunden seit der geheimnisvollen Nachricht Daczys in steigender Unruhe verbracht. Ihrer geraden Natur widersprachen alle Geheimnisse und Umwege. Doch wenn Frank-Rudolph es io wünschte? An ihn klammerten sich alle Gedanken. Sie versuchte sich sein Gesicht vorzustellcn mit den klaren, gütigen Augen, in deren grauen Tiefen soviel Wärme und Verstehen lag. Aber mekwürdig — war es ihre unruhige Stimmung — oder was sonst, sie ver mochte sich seine Züge plötzlich nicht mehr in die Erinnerung zurückrufen. Stärker wurde die Bangigkeit in ihr. So fuhr sie dahin. Zum ersten Male, daß sie kein Auge für die verträumte Schönheit der sommerl'chen Berglandschaft hatte. Sonst fand sie in der Natur immer Ruhe und Frieden. Mer diesmal bedrückte sie die Einsamkeit dieser grünen Wälder. -T - Gott, dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere liebe, herzensgute, unvergeßliche Mutter, Großmutter und Urgroßmutter, Frau Maria BShm Witwe des Lackierers der 8.-6. i. P. am 4. Jänner 1937 um 1Al Uhr, im 87. Lebensjahre, zu sich in ein besseres Jenseits abzuberufen. Die Beisetzung unserer teuren Verewigten erfolgt vom Trauerhause in Pobrežje, Cankarjeva ulica Nr, 7, am Mittwoch, den 6. Jänner um V»3 Uhr. Die hl. Seelenmesse wird Donnerstag, den 7. Jänner um 7 Uhr in der St. Magdalena-Pfarrkirche gelesen werden. Die tieftrauernden Familien Böhm. Moser und Mickl. Wallt bei ICranzablösen, Vergleichen und ähnlichen Anlässen der Antituberkulosenliga in MaHbor! Spenden übernimmt auch die »Mariborer Zeitung«. M a r i b kt das die Liebe? Roman von Luise Rnoepfel 35 „O bitte, ich spreche auch englisch", versicherte Herr Xaver Kroschicl, Es nmr zwar ein grauenhaftes Englisch, aber mau konnte sich wenigstens verständigen. Herr Kroschicl komplimentierte Vitii-wn in ein altmodisches Zimmer mit roten Sammetmöbeln, das ziemlich ungelüftet roch. Dann fragte er nach Vivians Wünschen. „Ich möchte, daß Sie eine Dame beobachten. Sie wohnt im „Imperial". -Sie heißt Thea Braun, blond, mit braunen Augen, mittelgroß. Ich möchte erfahren, was Fräu lein Braun honte morgens FUnt Frühstück für eine briefliche Verabredung erhalten hat. Ich möchte wissen, wohin Fräulein Braun in den nächsten Tagen geht. Aber Sie müssen es unauffällig machen, und das Resultat muß einwandfrei sehr. Können Sie Las übernehmen?" Taticr Korschicl versicherte, 'daß es nichts in der Welt gäbe, was er nicht übernehmen könnte. „Vorausgesetzt natürlich", fügte er hinzu, „daß das Honorar den Anstrengungen und meinem airfgeiwandten Scharfsinn entspricht. Sie ahnen nicht, wieviel Scharfsinn man nötig hat, um derartige Dinge zu erledigen." „Würden Ihnen fünfzig Dollar genug sein?", fragte Vivian. Sie hatte in diesen Dingen keinerlei Erfahrungen. Die vorgeschlagene -Dumme erschien ihr als eine Lapatte. „Fünfzig — fünfzig Dollar?" stammelte Krcschiel, er glaubte nicht recht gehört zu haben. Vivian verstand ihn falsch: „Nun, wir können ja auch h u n d' c r t Dollar sagen", meinte sie. Herr Xaver Kroschicl überlegte, ob er viel leicht noch ein bißchen metterstnttmt sollte, denn jedes Zögern schien ein ganz hübsches Sümmchen mehr einzubringen. Aber schließlich mußte man auch bescheiden sei». Und so sagte er: „Hundert Dollar? Nicht gerade viel, aber ich bin sehr kulant. Ich bin einverstanden. Und nun 'darf ich wohl um eine kleine —" Er machte schnell seinen Mund wieder zu. Denn ehe er noch um eine Anzahlung hatte bitten können, hatte Vivian bereits ihre Tasche geöffnet, kramte darin und holte die Summe in zerknitterten Dollarscheinen heraus, als ob cs die selbstverständlichste Sache von der Welt wäre, ein paar hundert Dollar so im Täschchen mit sich herumzutragen. „Du Dummkopf", sagte Xaver Kroschicl im stillen zu sich selbst, „du Riesendummkopf! Diese elegante junge Amerikanerin zahlt ja sofort. Nun, umso besser!" „Und wie soll ich Ihnen die Nachricht zukommen lassen?" fragte er. „Vielleicht darf ich Sie im Hotel aussuchen?" „Um Gottes willen nicht!" Vivian mar ganz entsetzt. Der Gedanke, diesen spießigen komischen Mann mit dem kupferfarbenen Gesicht und den schwimmenden Aeuglein in dem elegantesten Karlsbader Hotel — ganz unmöglich! „Hinterlagen Sie eine Nachricht für mich in dem Pelzgeschäft von Madame Latoure, Madame wird mich dann benachrichtigen." Mit der Versicherung, daß alles bestens erledigt werden würde, und unter tiefen Verbeugungen begleitete Herr Xaver Kroschicl Vivian hinaus. Vivian verließ ihn etwas zweifelnd. Der Mann machte gar nicht den Eindruck, als ob er sehr fix und tüchtig wäre. Aber vielleicht täuschte sie sich darin. Vivian brauchte nicht lange zu warten. Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: Udo KASPEF. — Drack der »Mariborska tiskarna« in Maribor Für den Herausgeber u. den Druck verantwortlich Direktor Stanko DETELA. — Beide wohnhaft in Maribor,