Nmmoer 4. » et t« », den 2%. >iiuur 190g. XIII. Iahrgaug. PettauerZeitung. Erscheint jeden Ionnrag. Vrei» für Petto» mit Zustellung in« Hau«: Monatlich 80 k. merieliährig K 2.40, halbjährig K 4.80. ga»«jährig K 9.—, mit Poftversendmig im Inland«: Monatlich 8ö h. viertesK 8.50, halbjährig K 6.—, ganzjährig K 9.50. — Einzelne Rummer» 80 h. Haickschrifteu «erden nicht zurückgestellt, Ankündigungen billigst berechnet. — Beiträx.' st ad erwünscht und wollen längsten« bi» Freitag jeder Woche eingesandt werde«. „Fachlich" nicht „persönlich." I» Nie» fand am 22. d M ritte Berus«-verhandlnng statt, die ffli einen der ärgsten Schreier und Gchimpsboide der Wiener .Ehrist-lich-Tocia^n" einen von diesem gewiss nicht er» warteten Ausgang nahm. Der chrifllichsoriale Gemeinde- und Stadt» räch der Refidenz. Bielohlawek, welcher in einer öffentluhen Sitzung sowohl die „Reue Freie Presse' all die .Ostdeutsche Rundschau" alt .Bdisenjobbeiblatf und .letzten Pres«köter" beschimpfte, und dasür vom k. k. B«z»k»gerichte zu >4 Stunden Arrest verurtheilt w»rde, hatte gegen diese« Urtheil berufe»; da« Berufung«» gericht hat diese« Urtheil bestätigt. — leidiger. Da« ist edel, gewis«; allein in den allermeiste» Fällen wird solcher Edelmuth schlecht gelohnt. Der Angreifer, — eben auf diese Noblesse bauend, wird seine Angriffe nicht ausgeben, son-dem i« Gegentheile seineu Freunden sagen: .Aha. er fühlt sich getroffen!" Er getraut fich nicht zu reagieren. Und da« ist da« Unmoralische solcher Kri-tik einer Sach«. E« wär« schlimm bestellt um öffentliche An-geiegenheiten, wenn sie nicht besprochen werden dürften! Denn nach dem Munne. der sie heute nach bestem Wißeu nnd G» wissen leitet, kaun morgen ein Anderer kommen, der weniger gewissenhast ist! Allein selbst der Grttifffnloirste hält eine sachliche Kritik seine« Thun« nie-mal« lange au», soferne diese Kritik wirklich s o sachlich gehalten ist, das« eine Aversion de« nach dreijähriger Lehrzeit und nach abgelegter Lehrling«prüsung „freigesprochen" wurde und nunmehr Uhimachergehilfin ist. — Tagegen behauptet die Ge»ofsenschast wieder, das« die Frau im allgemeinen der Uhrmacherri nicht gewachsen ist. Ra, wenn diese ungalante Genossenschaft al« die erste Bedingung für einen ordentlichen Be-sähigung«nachwei« auch .Pünktlichkeit" verlangt, so hat ihr Einipruch etwa« sür sich, denn die Dame» gehen immer um ein paar Minute» zu spät; wenn der Gemahl einen gemeinsamen Au«-gang »ach mitteleuropäischer Zeit bestimmt hat, dann gehe» sie »ach der Ortszeit, die je nach der Windstärke differiert. Ha »bell eS sich um eine neue Toilette, dann gehen sie stets mehr oder weniger vor. — Allein da in einem nördlichen Staate Amerikas vor gar nicht langer Zeit eine Dame zum „Friedens-richter" gewählt wurde, so ist witklich nicht ab-zusehen, weSholb sie nicht auch Uhrmacher in werden sollte, wenn e« sie sreut. Aber e« scheint, das« die Wiener Uhrmacher-genoffenschast dabei einen Hintergedanken hatt«, den sie freilich nicht al« Grund anzugeben getraute: den, das« die Frauen nicht wiffen sollen, wie viel e« bei den Männern geschlagen hat! Fauler Zauber! Richt der beste Chrono-meter zeigt so pünktlich wie ein Frauenauge, wa« die Uhr geschlagen hat. Ein einziger Blick kündet dem Einen: .Ich habe Dich lieb." — Ein einziger Blick sagt dem Anders: .Wart' alter Drahrer — morgen I" — Heil dem, der in solchen — Momenten keinen .Patentwecker" sein Eigen nennt, der jede Minute .loSgeht". — oder gar eine .Schlaguhr" mit Repetierwerk. 0. vv. Kritiker« gegen bis Person nicht herausgefunden werbt» kann. Denn etwaS schlechtes, Verwerfliches. Berührtes lässt sich nicht entschuldige»; auch von den jederzeit so gerne in« Tuffen geführte» .Jasagern' nicht. E« richtet sich oder rächt sich eben von selbst. Die Presse ist ja nicht dazu da. dem Ver. gnügen eine« scandalsüchti^en Janhagels Rech» nung zu tragen; sie hat weit höhere Ausgaben zu erfüllen, wen» sie sich in den Dienst der Öffentlichkeit stellen will; in den Dienst des Volle«, um zwischen Meinung und Gegen»,«-nung Hörend zu wirken. Eine offene, klare, ohne jede Boreingenom» menheit. selbst sehr schars gehandhabte sachliche Kritik kann viel, sehr viel Gute» schaffen. — Wa« dagegen persönliche Bor- und Anwürfe zu Tage fördern, hat dies« Art von Zeitung«-ichreiberei im Falle Wolf-Schönerer klar erwiesen. J. Das Wetterleuchten im Osten. Dem preußischen Abgeordnetenhaus? ist, wie gemeldet wurde, eine Borlage aus Bewilligung von weitere» hundert Millionen Mark für den Ankaus polniicher Güter in Posen und Be-siedlung derselben mit Deutsche» zugegangen. Die gleiche Summe ist sür diesen Zweck bereit« aus-gewendet wordeu, ohne das« sich der wünschen»-werthe Erfolg eingestellt hätte. «r Seite, welche nicht freuudschoftlich gegen Deutschland sind. Noch immer wird mit Gedanken gespielt und werden Hoffnungen erregt, die sich nicht erfüllen können Die große polnische Propaganda erregt Wünsche, deren Erfüllung unmöglich ist. Denn sür föderative Tendenzen ist kein Boden in Preußen und uiemal« wird eine Trennung der Provinz Posen von Preußen eintreten können. Fürst BiSmnrck hatte Recht, al« er sagte, wir müsse» n»z den Weg von König», berg »ach Breslau freihalte». Wir muffe» da-her alle deutschfeindliche» Tendenzen aus« kräf-tigste zurückdrängen. Ich gebe zu. das« ich nicht gerne de» Polen die Wahrheit sage, aber ich mus» e« thu». Die Gefahr der polnischen Pro-paganda sür den preußischen Staat ist so groß. das« ich keine Freuudschast und keine Eompromis» mehr kenne." Da« ist wieder einmal eine Sprache, die einem deut,chösterreichischen Herzen wohlthu» kann. Haben wir doch solange einen warm,n Gefühl«-ton von autoritativer Stelle an» dem deutsche» Reiche vermisst uutnii« mit dem Gedanken «er-traut gemacht, das« die Künste unserer Bade-niten auch die maßgebenden Kreise jenseit« der Grenze verwirrt habe» mögen. Sie erhärten mit unwiderleglichcr Bewe,»krast die ost und oft ausgesprochene Behauptung von der Deutjchfeind-lichkeit der Polen, und zwar nicht nur der drü-ben in Pose» und der in Preußisch Schlesien wohnenden miauenden Theilt de« politischen Bolkt», sondern kbenso jener, welche in öester-reich die erste Geige spielen und e» vortrefflich verstehen, ihre polnische Sonderpolitck mit dem Mantel de» reichStreuen PatriotiSmu« zn verhülle». Den Widerspruch, der sich au« dieser Haltung de» deutschen Reichskanzler» »nd der Führung der auswärtigen Geschäfte Osterreich-Uiigarn« durch einen >ein RationatbewusStsein nie ver-läugnenden Polen vo» selbst ergibt, wollen wir nicht näher beleuchten. E» ist Sach« de» Grasen Äoluchow «ky, sich mit den Hieben, welche der deutsche Reichskanzler unter die Polen in Preußen ausgetheilt ha», abzufinden. Unsere Pflicht aber ist et dagegen, sowohl di« anti-öfterreichisch- Ränkepolitik der Schlacht» zen und ihre« Troff«» entschieden zu bekämpfen, al» auch alle Schliche, durch welche da» Bund-ni» mit dem Nachbarreicht umgangen und zu Falle gebracht weide» könnte, schouuugtlo« auf-zudecken. Mit Parteien und Bö!ker». welche Oesterreich unter da» Slavenjoch beugen wollen, gibt e» für die Deutsche» .Keine Freundschaft und kein Eoinpromis« mehr " Kettauer Gemetnderath. Am Lt. d. M. versammelten sich dir Äe-meinderäthe zu einer a»ßerord«ntlich«n Sitzung im Amtszimmer de» Bürgermeister». Ruch Be-grüßung »nd Feststellung der Beschlußfähigkeit ertheilte der Bürgermeister dem Senior de» Ge-meinderäthe», ^errn Karl Kasper da« Wort. .Herr Ge»iei»derath Kasper evinneit mit wenigen Worten »n da« bewährt« Entgeg«». kommen und an die thatkräftige Unterstützung, welche unser LandtagSvertreter, Lande»au»schus»-Mitglied Herr Dr. Gustav Kokoschinegg, dem Bürgermeister und der Gemeindevertretung in so viele» Fälleu angedeihen ließ. Redner erinnert zunächst an die Erruageuschasten der jüngsten Jahre, die Bervollständigung de» Gymnasium»-zum ObenWiniiasinm, die großartige För-derung de« Studentenheims, die Erlangung der Mädchenbürgerschule, welche Schöpfungen der thatkräftigen Mithilfe de» Herrn Dr. Kok 0' schinegg zu verdanke» sind. Die Gemeinde fühlt sich darum schon lang« .Herr» Dr. Kokoschinegg gegenüber in der Dankesschuld und betrachtet e« als die geziemendste Form, ihrer Pflicht zu genügen, indem sie Herrn Dr. &. Kokoschinegg die höchste Ehrung, die ihr möglich i st. die Ernnennng zum Ehrenbürger, erweist. Er stellt demnach den entsprechenden Antrag. Herr Gemeinderath Konrad Fürst erklärt, er anerkenne im allgemeinen die Berdienste de» LandtagSabqeordneten der Stadt. Herrn Dr. G. Kokoschinegg, vollkommen und er wäre gerne bereit, demselben seine Stimme zur Ernen-nung zu geben. Dagegen enthalte er sich der Zu-stimmung mit Rücksicht aus die Haltung unsere» Abgeordneten, dersichinder sür Pettan so wichtigen Frage der steirischen Ostbahn mit ihrer Fortsetzung bi» Krapina der Einflußnahme ans die För» derung diese» langgehegten Plane» begeben habe und damit die langjährigen Bemühungen de» Bezirke« verkenne Die Herren Äemeiuderäche Ko lle » z und Stering unterstützen den Antrag Kasper und wünschen in der Angelegenheit die Bah»jrage unberührt zu sehen. Her: Venleiiideratb Kasimir Mrlanßt tau »|er bi, anqegebeue Unterlassungssünde de« La.i&Ho.uvchuffe» Dr. Kokos chinegg Her Gemei»d.r«ch Fürst: Er hat sich im 'Lantzßnge bei der Affaire gar nicht bethriligt und sich »ich» für ufere Bahn finge eingesetzt. Herr Bürgermeister I. O r n i g: Die arge-zogene Bahnangelegenheit Grobelno-Rohitsc^Kra-pina ist ja gar nicht auf der T'ge»^rdnilng gewesen, gelangte nicht zur eingehenden Behandlung im Land-tag, und Lande«a»»schos» Dr. Kokoschinegg konnte darum auläs»lich ein-r angebliche» Be-schlujssassuiig auch keine Uii!erlaffung»Iünde be-gehen. Bei der hieraus vorgenommenen Abstimmung wird der in Beißuidlung stehende Antrag mit allen gegen eine Stimme angenommen. Schließlich befragt der ? 'neister den Gemeinderath um seine Zustimmung, die außer Betrieb gesetzte Meißner','che Heizung läge im Gebäude der Knabenschule abzureißen und ver-nxnbfare» Material? beim Neu baue zu verwenden. Da« könnte bei der nächsten Unterbrechung der Banarbeit durch einen Witterung»umjchwung. be-sorgt werde». — Wird bewilligt. Localnachrichteu. iAnser »r»er Ehrenbürger) Herr Dr. Gust. Kokoschinegg hat an de» Bürgermeister Herrn Joses Oruig nachstehend« Drahtung ge-richt«»: .Bürgermeister Ornig. Tiefbewegten Her-zen» spreche ich dem hochgeehrten Gemeinderathe für den mich hoch ehrenden und erfreuenden Be-ichlns« meinen tiefkühlten Dank au«. Möge die aufstrebende freundliche Kammerstadt an der Drau unter Gottc» Schutze wachsen, bläh«» und gedeihen! Dreifach Heil! Dr. KokoschintAg." (H»»l»ersaminluiig )n JlnseiUernnn.*) Am 10. Jänner sand unter dem Borsitze de» Obmannstellvertreter«, de» Herrn Bürgermeister« I. Ornig. die die»jähriqe Hauptversammlung de» Musealoereine» statt, von der wir folgend« Berichte, Beichlüffe und Auträae velöffentlichen. Dem verblichenen Herrn Wilhelm P i»k wird ein warmer Nachruf gehalten; der umfassende Thä> tigleü«b«richt de« Herrn A. S ch r ö s l wird mit Befriedigung zur Kenntni-» genommen; Herr Professor Dr. Pirchegher berichtet über di« Ausstellung der Musealbücherei. die 2000 Werke mit 7218 Bände» zählt und in IS Fächer gruppiert wurde. Herrn Professor Dr. Pirch-egger wird für seine große Mühewaltung die Anerkennung durch Erheben von den Sitzen be-kuiidet. Herr Säckelwart A Schrösl erstattet nun de» Geldgebahrung»bericht, d-n, wir «nt-nehmen, das» die Eingänge K 3111*10, di« Aufgaben K 2665 77 betragen, daher ein Eaffa-bestand von K 445-33 vorliegt. Auf Antrag de» Herrn Spritzey sen wird Herrn A. SchröN der Dank und da» Abfolutorium zutheil. Herr Dr. Ritter von Fichtrna» verlie»t nun eine Droh-tung. der zufolge Herr Profeffor Ferk feinen Au«tritt au» de.» Bereine anzeigt, da er die Einladung zur heutigen Versammlung zu spät erhalten habe. Der Herr Vorsitzende dankt nun allen Au«schus«initKlieder» für ihre Thätigkeit und erläutert das jetzt befriedigende Berhältni« de« Herr» Professor» Ferk zur Stadtgemeind? und zum AuSschnffe. Da« Ferkmnseum wird vom st. Museum räumlich getrennt; jeder Theil kann in seinem Museum nach eigenem Gutdünken schalten und walten. Herr Professer Ferk macht auch keine Einwendung, wenn der Brrein mit Herrn Univ.-Prosessor Gurlitt weiter arbei-tet.HerrDirector G ub o gibt in launiger Weise die Gründe an. warum die Bücherei tx« Museum« auS den Gymnasialräumen hinaus müffe, worauf beschlossen wird, an die Stadtgemeinde und an den Berein „Deutsches BereinShauS" Anfragen zu stellen, ob und unter welchen Bedingungen em *) Durch ein Versehen verspätet eingelangt. Büchereiraum unb zwar auch für die Südmark-dücherei zu hohe« «irr Drr, Antrag M Herr» I. @ j pQ ltl. den 'Ausschus» mit der Aende-rung der Satzungen zu betrau««, wird einhellig angenommen Stach andern, minder wichtig,» Beschlüssen wird die Versammlung in üblicher Weise steschlosie». St. mit tamrittftni V«rtrii-gn.) Der Männerqesongvern» wird wie MI verflossenen Jahre tät sei»» Mitglieder einen Häringschmau», verbünd«» mit humoristischen Vor »rag,», veranstalten Da sür diesen Abend aftclofliij, Mitglieder von, .Überbrettl" in Ver->ve»d«»a kommen werden, so steht ei» recht hei» irrer Abend bevor. Selbstverständlich s>nd iämmt-liche Nummer» so decent. dass auch die jüngste Za»ge«jchwesier den Abend besuchen kann. iH>m.» Die Prjvatisteüprüf»»aeu fuc da« I. Semester 1901/2 brgtnii«i, am 8. Februar um 2 Uhr nachmittag« und «erden am 9 Februar um 8 Uhr vormittag« fortgesetzt Anmeldung.» werde« noch bi« 4. F»>»«>yeiH»r in ..Deutsche, trim«.") 8. Februar: SWasfenball; 22 Februar: amilieuabend; 18. würz: Fomilieuadeud (Vor-träge nutz Tanz.) » Borschlag gebracht werden konnte. (KlU|lH Zu de« Abendstunden de« 18. d. M zeigt« sich »a dem mit «in«m zarten Schleier umhauten Firmamente ein auffaltender Mondhof. SBetirrfunbige schloss«« daraus auf «inen Wettersturz. der auf fich warte» lässt An de» besonnten Hüngen blühen iu breiten Polster« Priinmeiu. der Ehrenpreis und sonstig« Früh-lingsbot««. Was soll da« werden? iTtzeolkNUlchrichl.) Außer der Somödie „SircuMeute" werden noch für die nächste Zeit das interessant« Lebensbild .Dorf und Stadt", jowi« Bnllparzer« ..Des Meer«« und der Liebe Wellen," über welch' letztere Aufführung wir noch Näheres bringe« iverven, vorbereitet, ueber-Haupt stehen sür die nächste Zeit sehr viele ge-nussreiche Abende iu Aussicht; neben der geplanten Darstellung d«r Senjationscomödi« .Die rothe Robe" denkt Dir. Gäriuer daran, da« so viel genannt« „Überbrettl" gastieren zu lassen. (Du Hi>»,!„rs«m»I»»g )(l tratschen tvmmisn) fand am 20. d. M im „Deutschen Heim" statt und war außerordentlich gut besucht, nachdem 50 Berein»ai,gehörige an derselbe» theil-»ahme«. Räch erfolgt er Begrüßung durch den Borsitzende» und Sprechwart Herr« Dr. Treitl. wurde zur Erledigung der Tagesordnung ge-schritten, welche bi» zum Punkt .Wahl de« Turnrathes" glatt verlies. Zu diesem Punkte er-bat fich der bisherige Sangwart und Sprech-wart-Stellvertreier Herr Hermann Kerfche d. ä. da» Wort, bktoneud, dass der Bern» bereits durch 40 Jahre treu zur deutschen Turn-sache und zur deutschen Turnerschast stehe 6s wäre der von der Minderheit gewünschte und mit allen Mittel» betriebene Übertritt zum Turnerbunde ein Akt de» schnödesten Undankes gegen die Turiierschast. ihr jetzt, nachdem »ach 14-iährigem Kampfe d» völkische Reinigung de» XV. Turnkreise» sDeutsch-Osterreich) gelange» ist, de« Rücken zu kehren. Mit markigen. Über-zeugenden Worten gab er der bestimmten Hoff-nung Raum, das», insolange die schönste Tugend de» deutschen Volke», die deutsche Treue, im Pettaue? Turnverein blüht uud solange e» noch Mäin.er gibt, die diese Tugend hochhalten, e» nicht gelingen wirb, denselben der deutsche« Turiierschast abwendig zu machen. Die hierauf erfolgte Wahl in de» Turnrath hat aber auch die ausgesprochene Hoffnung glänzend gerechtser-tigt, indem die Anhänger der Turiierschast mit zwei Dritteln der Stimmen gewählt wurden und Sar Professor Dr. R a i z al« Sprechwart, eueramlsadjuukt 6. Sommer zum Turnwart. Goldardeiirr I Gspaltl zum Zeug-wart. F. S l a w i t s ch zum Säckelwart, A. H a ck l zum Saugwart uud H. Kersche zum schnnrvart, Bou Seite der unterstützende« Mitglieder wurde« dir Herren Dr. $. Ambro-s i t) ch. Recht»anwalt und A. M u ch i t s ch. Haiiixlemann al» Beisitzer in den Turnrath eut-sendet. Diese» glänzende Wahlergebnis der An-häuger der T»ru,rschast umrde durch lebhafte Heilrufe begrüßt. Als Sauabgeordnete wurden die Herren Dr. Raiz und E Sommer ge-wählt. Die hierauf zur Berhaudlung gelangte Angelegenheit der Ausschließung eine« Mitgliedes au« dem Bereine, welches die Berufung an die Hauptversammluug ergriffe», machte die Stim-muiig in der Versammlung immer stürmücher. Räch «rsolgter Abstimmung für und wider ergab fich, dass von 44 ausübende» Turnern 15 fstr uad 13 dagegc« gestimmt haben, was dem Antragsteller und Vertreter der Sache bei der Hauptversammlung Herr« K e r > ch« d. ä. ver anlaßt?, seinen Austritt aus dem Bereine auzu-melde«. Zum Punkte .AllsälligeS" meldete sich Turner Wunderlich zum Wort« und be. Sündeie mi« längerer Rede seinen Antrag auf bertritt des Verein«» zum Turnerbunde. Herr Wunderlich wurde wiederholt durchlrbhaste Zwischen-rufe unterbrochen und sein« Ausführungen durch de» Gegenreduer Herr» W e s s c l y aus da» trefflichste widerlegt. Nachdem noch mehrere Redner zur Sache gesprochen, wurde der Ein-wurf erhoben, das» dieser Punkt al» einer der wtchtigste» nicht unter .AllsälligeS" gestellt, sonder» satzungsgemäß namentlich ans die Tages-orduung gesetzt hätte werden müssen. Herr Kasimir mahnt« ia launiger Rede die Turner zur Eintracht und gemeinsamen gedeihliche» Ar» beit im Interesse der allen heiligen deutsche« Sache. Sohin wurde zur Abstimmung geschritten und der Antrag Wunderlich mit knapper Mehr-heit abgelehnt. Wegen der vorgerückten Stunde {12 Uhr RachtS) war die Mehrzahl der Anwesende,, nicht mehr länger zu halte» und eS mußte die Wahl der Kneipleitung, sowie die durch den AuStrili des Herrn K e r f ch e bedingt, Reuivahl eine» TurnrathSmitgliede« auf ein, «,u,rliche Hauptversammlung verlegt werde«. MS« es dem Turnverein gelingen, die bewährte Kraft de« Herrn « e r s ch e für den Berem wieder zu ge-winneu; allen jenen aber, die den unfruchtbar,» Streit in den Turnverein trugen, möchte,, wir die Mahnung zurufen, nicht nur stets die deutsche Gemeinbürgschaf», da« deutsche VolkSbe-wußtsein und die deutsche ManiieSwürb« groß-sprecherisch im Mund« zu führen, fonder« «neigen-nützig im Interesse der deutschen Turnfache praktisch z:' bethätige«. Gut Heil! (Jlsskrakrin^r» am 8. /rtrntr 1902 im venlschen fleim.) Die zahlreichen Anfragen au» dem Publikum wegen des beabsichtigten MaSkeukräuzcheus haben den AusschujS des Deut-scheu Heimes veranlasst, am 24. d. M ein« Besprechung abzuhalten, bei der einige Beschlüsse gesasst wurden, die vielleicht von allge-meinerem Interesse sein dürsten. Bor allem soll daS Wort Maske nicht ab-schreckend sonder» anlockend wirken. Es ist doch dem schonen Geschlechte so leicht, sich durch ei« reizendes Costüm und eine Halbmaske vollkommen unkenntlich zu machen. Und der Maskenzwang wird vom Ausschüsse ja nicht so lange auSge-dehnt werden, dass da« Lästig e, sondern vielmehr das Lustige der MaSkirtheit die Oberhand gewinnt. Au sämmtliche Mitglieder des deutschen Heim und weiterer Kreise, welche zu den treuen Gäste» deS HeimS zählen, werden Einladungskarten, auf Namen lautend. auSge-geben. Ei« AuSschussmitglied wird, durch «iueit feierlich«« Eid an strengste Verschwiegenheit gebunden, die Karten, welche mitgenommen werden wolle», beim Eintritte abnehme». Er hat, wie gesagt — einen fürchterlichen Eid geschworen. keinem Ander« eine Maske zu verrathen. Durch diese Maßregel wird die Möglichkeit, dass fich Unberufene unter dem Schutze der Maske einfin-den, vollkommen sicher vorgebeugt. Endlich wird — zufolge mehrfacher Anregung — e« nur zur Verschönerung „nd Belebung des Festes beitrage», w nn sich kleinere oder größere Gruppen bilde». Da noch so manche andere Überraschung bevorsteht, so bürste da« Fest der Anziehungspunkte wohl genügend haben, u« ei» recht lustiger Mummenschanz zu werde». (firnrjur-DarfttUuHg irr Schansfirlrri* Jrl*. Cmmq Sorte».) In der nächsten Woche findet das Benefice der obgeiianate» Dame statt, unb können wir wohl mit Berechtigung annehme» dass an diesem Abende das Hans sehr gut de-sucht sein wird- — Frln. Norden hat ,i«s im Lause der Saiso» uiit mancher guten Leistung ersreut. wir stets ei» fleißige» Bühnenmitglied, weshalb ihr auch das Publikum seine Gunsibe-zeugn»g nicht versage» dürste. — Zudem wählte die Beneficiant» eine äußerst interessante Eo-mödie: „Eircusleute; es ist dies ein gediegen,» Stück, in welchen, namentlich der 3. Act. wacher im ttircu« spielt, sehr effectvoll ist. — Herr Direktor Gärtner spielt darin eine seiner Glanzrollen, den Clown LandooSky. welcher dem hiesigen Publikum wohl noch ia bester Erinnerung steht uad welcher Umstand auch «ament-lich dazu beitra^« dürste, das Haus zu süllen. Also, ein herzliche» Glückauf der brave» Schau-spiel, rin! »».) Dieselbe war am 24. d. M. im Verhältnisse zur Besuchszahl der Borjahr, gut besucht. Nach dem Geschäftsberichte war der Zuwach» gleich dem Abgänge, so dass der MitgUeverstand unverändert ist. An zwei Mitglieder wuro« die E»,schreib-gebühr zu je 10 K rückerstattet, da dieselben vo» der angemeldeten Gc?chästSerdffnung abstanden. Handelsgehilfen: 23 Eintritt,, 25 Ab-Meldungen; Lehrlinge: 17 Ausnahmen. 9 Freisprechungen. Gebuhreneiugang 88 K. Mit-gliederbeiiräge 395 K. An Hilfsgelder» zur Er-Haltung der kaufmännischen Fortb^ildungs-schule erhielt die Genossenschaft vom Staate 700 K. vo» der Handels- und Gewerbekammer 200 K, vo» der Stadtgemeinde Pettau 200 K. Dem dringende» Berlangen der Staatsaufsicht über diese Schule nach Erweiterung der Lehrmittelsammlung derselben, wurde durch Anschaffung einer Schreib-Maschine zur Einführung der Zöglinge de» letzten Jahrgange» entsprochen; an Schulgeld sind 622 55 K eingegangen. An 38 durchreisende Handelsgehilsen wurden als Unterstützung 54 li hinaiisgegeben. Das Schiedsgericht al» solche» kau, nicht in die Lage, i« Streitfällen entscheiden zu müssen, dagegen nahm der GremiumSvorstaud wiederholt Aulas», gegen Uberhebunge» der Herr,,, Lehrlinge a» Ort und Stelle persönlich einzu-schreiten. Der Schulstand der kausm. Fortdil» dungsschule betrug 42 Zöglinge. — Gremialvor-staud .^rr Bictor S ch u l s i n k verweist we,ters auf die endlich erreichte Postbotenjahrt vo» und »ach Sauritsch uud Wurmberg. Die Berlängerung der Fahipostroute über St. Beit nach Lesiowetz je, nur eine Frage der Zeit und der der Postdirection zugestandenen Geldmittel. Die a»gestr,bt, unmittelbare Poswerbindung mit Schillern, welche im wohlversiandeuen Interesse dieser entlegene« Gegend gelegen «Kire. findet ei» Hindernis in der unbegreiflichen Gleichgiltigkeit der dortigen Geschäftsleute und Gemeinderäthe, die sich nicht einmal zu einer Antwort aus betreibende Zu-schristen einlass,«. — In drr letzten AuSichuf«-sitzuug wurde einstimmig beschlossen, de» steigende» Ausgaben und Bedürfnnfien durch ein« verhältnismäßige Erhöhung der Mitgliederbei-träge bei einige» Firmainhaber» Rechnung zu tragen. Ei? Antrag auf Revision der Mitglieder-leistnugen mit stärkerer Heranziehung der LeistunS-fähigen wird einstiuunig zum Beschlusse erhoben. — Bei der Berbandssitzung der Gremien hat Herr B. S ch u l f i n k beantragt, die Einführung fünszeiliger statt d,r bisherigen 20 oder l0-z,ilige,i Postausgabebücher zu veranlassen. weiter« di« Ausgabe vo» solchen Aufgabescheinen anzustreben, mit sie bei den Bahne, im Gebrauche stehen. Im Hinblicke aus die zu gemürtigende Fahrkarten-steil« habe er außerdem die Wiedereinführung ein« vierten Wagenclaffe der Eisenbahnen iu Anregung gebracht. Einem wiederholt gewünschte» und beschlossenen Einschreiten um Erleichterungen im Überweisungsverkehr mit Mineralöle» über die Grenzen de« ungarischen Staatsgebiete« ist die ungarische Regierung mit Unleidlich ver-schärften Maßregeln zuvorgekommen. — T»r bis-Henge verein«beitrag de« Gremium» au den Gremienverband mit 24 K dürste durch den zu erwartenden Beitritt der Leobener und Eillier Gremien >» der Folge eine Ermäßigung erfahren. Gelegentlich der jüngsten Anwesenheit de« General-director» der Eubtahn, des Herrn Hofrath«« Eger. wurde dem Gremialvorstoode da« Zuge-ftÄndni« gemacht, frei und unumwunden in einem Prirotschreiben alle Wünsche de« Gremium« iubezug auf die den gesteigerten «nwrderungen an unseren Bahnhof entsprechende Erweilerung desselben zusam-menzusafsen. In diesem Schreiben wurde der vor-schlag gemacht, der bisherigen Ranzte, sür die Bahner» Haltung durch Aufsetzung ein«« Stockweikes aus den Mitteltrakt neue Räum« und damit im Erdgeschosse einen Ansgabsrau« für Eilgüter zu schaffen und die unteren Räumlichkeiten überhaupt nur dem ver-kehrsdienste zu widmen. Richt minder müssten die Warteräume auf die doppelte Ausdehnung gebracht werden. Der Bahniuspector Herr Josef R. vo» Schmnck habe bereits zwei darauf bezügliche Eut-würfe fertig gestellt und zur Baugenehmigung eingereicht. Eine weitere Fürsorge habe das Grr-ininm für die bisher vielfach im Freien lagernden Frachtgüter durch die längst nothwendige Erwei-terung des Frachtenmagazin« angestrebt nnd zn-gesichert erholten. Der vom Grcnnalcassier Herrn A. Muchitsch vorgetragene Rech^ungSabschlns» wird über Antrag de» Herrn Kasperseu. mit Befriedigung zur Kenntnis genommen Einen ebenso erfreulichen Beweis von weiser Sparsamkeit ohne Knickerei am unrechten Patze gab der umfassende Bericht des verdienten Totster» der Gehillenkrankenkasse Herrn Jg. Spritzey sen. Das Vermöge» sammt den Einnahmen betrugen K 5065 52, die Ausgaben betrugen K 1007.31, verbleibt somit ei» Rcscrvefond vo» K 3158.21. Der Grem»alvorftand stellt fest, dass die varmiNel der Gehilsenkranken-fasse sich um 1330 Kronen vermehrt haben und widmet deren Verwaltung Worte wärmster Anerkennung. Die Wahl des schiedsgerichtliche» Aus-schnsies, der Krantenkasfevorstehung und des über->vachii»gSau»fchusse» füllt auf die bisherigen Vertrauensmänner. Herr Spritz«? wünscht im Inte reffe derjenige» Handelsa agciicllten. welche einer Kr.inkenixrforgulig bedürftig werden, eine znoerlässige EinHebung der Bezüge. Dadurch könnte der Krankenfond« ein« wesentliche Stärkung er-fahren. Herr Sellinschea möchte niHt in erster Linie in der Angelegenheit da« gewinnbringende Geschäst vorgerückt sehen. Die Krankenkaffe ist durch die umsichtige Verwaltung ohnedies leistn>»g». fähig und häufig zahlen die Handeliknigeslellien trotzdem ihre Eurkosten selber. Herr Kasper gibt zu bedenken, dass durch möglich« Epidemien der günstige Eossastond erschüttert werden könnte. Herr Conrad Fürst erinnert daran, das« die Ehef« ohnehin zur Beitragsleistnag au die allgemeine Krankenkaffe herangezogen wnrden. Er ist nicht für den Brauch eingenommen, den Bediensteten die Leistungen an Steuern und Krankengeld ab- Sinehmea. letztere vor allen liegen im besonderen ntereffe de« Arbeitnehmers, denn das Kranken-geld bekommt ja dieser. Es wird beschlossen, die Er-Hebungen über die Bezüge der Hcndel^nqeNellteii im Gremialbereich zunächst durch das Gremium selbst in Angriff zu nehmen. Sollten sich Schwierig-testen ergeben, müsste man dos Stadtamt um die Durchführung ersuchen. Im übrigen wird es der Gehilsenversammlung überlassen, zu dieser Frage Stellung zu nehmen, da es zunächst ihre Sache ist. Aus die Anfrage des Herrn S l a w i t f ch. wie weit die Bahnfrage gefördert sei, bedauerte der Vorsitzende die Abwesenheit des Bürgermeisters Herrn Or u ia, der als Laadtagsabgeordneter ansreichend« Auskünfte hätte ertheilen können. Es wnrde im Landtag« ein vertaguugsantrag gestellt, iudem der LandeSautichus» mit der späteren Berichterstattung über die Bahnsrage be» traut wurde. Herr Fürst bleibt dabei, dass sich die Abgeordneten für die Sache nicht eingesetzt haben. Er beantrag«, an unseren Abgeordneten da« Begehren um Aufklärung zu richte», warum er fich in unserer Bahnangelegenheit passiv ver-hallen hat, weiter», welche Maftnah neu er zn treffen gedenkt, dass die Stadt und der Bezirk Ptttau endlich der Erfüllung ihrer langjährigen Wünsche näher gebracht werden. Herr Schnlfiut verspricht, sich an unseren neuen «hrenbürger Dr. G. K o k o s ch i T e g g zu wenden und ebenso au den Bürgermeister, um eine klare Antwort zu erhallen, wie man sich i« Landhaus« zu dieser wichtigen Lebensfrage uuse-rer Stadt stellt. Mai» sollte doch längst einge-sehen haben, dass «an durch die Station Präger-Hof unser« Stadt unterbunden Hot, um in ihrer Entwicklung «ine Bahu Pölnchach Rohitfch-Gro. belno als «ine neuerliche Schädigung von Pettan zu betrachten. rk-*UuW*errf.) In den nächste. Tagen wird die hiesige Volksbücherei, welche di« Werke der besten und beliebtesten Autoren in 1500 Bünden umfasst, eröffnet. D» Bücher« ist im Museum untergebracht uad kann von jedem Deutsch«» benützt werden. Jeder Entlehne? hat monatlich 10 Heller und außerdem für jedes entlehnte Buch den Betrag von 2 Hellern zu be-zahlen. Die Bücher müffen innerhalb vierzehn Togen zurückgestellt werden. Das auifühiliche Bücherverzeichnis ist zum Preise von vier Heller» erhältlich. Rohere Auskünfte ertheilt der Büchereileiter Dr. Edwin Ambrositsch Die Ansleihstnnde» werden demnächst bekannt gegeben werden. (Ciitzitlrfrrt.) Aus Le«kowetz wurden aber-mal« 8 Diebe an da« Strafgericht Pettan ein-geliefert, weil sie verdächtig sind, verschieden« große Effecten- und Gelddiebstähle in der Umge-bnug von Le«kowetz, Sanritsch und Mosch-ganzen begangen zn habe». (Crlriikrn.) Am 21. Jänner d. I. ist die 34-jährige Bauer«tochter Margaret« Kampl an« Grajena im Grajencchache ertrunken; sie soll snt vielen Jahren au Epilepsie gelitten haben, ist während eine« Anfalle« in die Grajena gestürzt und hiebei ertrunken; behuss Feststellung der Tode»nrsache wurde die Leiche d«r Margaret« Kampl gerichtlich obducirt. (/nutftcttttschtft.) Vom 27. Jänner bis 3. Febrnar, 3. Rotte de» 2. Zuges. Augsführer Bell an, Rottsührer Koß. Feueranmel-düngen sind m der Sicherheitsmachstnbe zu er» statten. _ Auswärtige Neuigkeiten. i.Verein Sftiurk.') Ab Jänner 1902 kommt ein neuer Wirtschafts-Artikel des Bern-»es in den Handel ein vorzügliches Kaffee-Surro-gat unter dem Ramen .Deuticher-Hauskaffi-e-Zusatz" mit den Schutzmarken Südmark-Vereins-abzeichen und Sct. Gevrgs-Ritter. Die Güte des neu eingeführten Kaffee-Zusatze» ist eine erprobte, unverfälschte, vorzügliche, gibt dem Kaffee eine schöne Färb« nnd ausgezeichneten Geschmack, und ist zu gleichem Preise wie andere gute Erzeugnisse erhältlich. Wir stellen daher an di« geehrten dentschen Hausfrauen die höfliche Bitte, bei ihrem Kansmanne. wo sie den Be-darf an Specerei-Artikeln decken, nur .Deutschen Hauskaffee' zu verlangm und für die Verben-tung des ttitfri» sich wärmsten« einzusetzen, ohne ein Opfer zu bringen, tragen Sie dem völ-kischen Zwecke ei» namhaft«* Scherslein bei. genauer Theater. In dem sächsische» .Hosschauspieler" Otto Hartmann, der fich uuserer Theatergemeinde im Gastspiel als .K e a n* in Erinnerung drnchte. sehen wir »ach drei Jahre» ein- ganz schätzen«, werte Vühnenkraft Mieder, der Mutter Ratur manch wertvolle Gabe in die »i«g< gelegt hat: eine stattliche Erscheinung uud ein au«giebige», klangvolles Organ. Dazn kommt die Sicherheit ia der Beherrschung seiner Rolle, die er nns eben vor drei Jahren mit dem übrigens gleichen leidigen näselnden und lispelnden Sprechton. in d«» mir Randdncate» beschnittenen Bühnen werte Duma« geboten hat. Gerechterweise stellen w«r gerne fest, das» das am Donnerstag mäßig besuchte Hans zahlreichem Auftritten den verdienten Beifall spendete; vor allem jener Scene, in welcher der gentale Kea» dem moralisch ausgehöhlte» Lo«d Meloill den Standpunkt klar macht, folgte ein wieder-holter tzervorrns. Gerade in nnseren Tage» allge-meiner Erbitterung gegen die skrupellosen Englishmen musste die schorsgewürzte verurthe.lu.ig des engli-schen Jiivnstrierittcrthum» allseits die Gefühltsaite berühren. Für nnsere heimischen BühnenmUglieder— ««ist dochteinBrixon, III. let, 11. Scene darunter ? — war d«rch da« Auftreten di«s««. sacket un« erinnerlich. d«s dritten. Gast«», keine Gefahr, ui Den Schatten treten zn müssen, wie fich die» au» deren Leistungen erwies. Unser h«rber knorriger Bornstäd». d«« doch sonst so ergreifende Töne zur Verfügung stehen (Mutter Sorge), der quecksilberne Direktor Gärtner, die mannhaft, Erscheinung unseres Rolond Miller unter den Herren; d«e stets rollensichere, ruhige, voraehme Rorden, die hechblntige«ärternnd nicht zuletzt die fichtlich in ihrrn Leistnagen wochsende R e» a t t a sind unter den Damen ganz achtnaasmerte Krüfte. in deren Reihe wir d«e Koppen st ei aer nicht vergeffen dürfen, welche allerdings diesmal merkwür-digerweise nnbeschüftigt war. Der .Salomon' de« Herrn Wngganigg mie« abermal« das Be-streben ans. Temperament in entfalten nnd an« sich heran« zu gehen; leider fthlte es auch diesmal nicht an Stellen, wo die Rolle eintönig ausgesagt wurde, die der Mann allerding» immer gewissenhaft keun. Bei« vorlesen — mie oben III. 11. — notierten mir uns sür diese» Vorleser: R. Palleske, Kunst des vortrage«; denn wir meinen es thatsächlich gilt mit ihm. Art Lia Stelln erzählte al» flüchtige Braut Anna Danbh ihre Fluchigeschichte so gleichgiltig, al» ob sie nicht dabei gewesen und erschienen wäre, n« sich in Kran» Schutz zu stellen. So phlegmatisch! Aller-ding» nah» man beiden späteren Austritten wahr, das» sie sich iitztD,scheu war« geredet hatte. Mit dem unsympathischen Lord Meloill fand sich Herr H a n i ch n l z ganz leidlich ab, obschoi, er trotzdem «ehr Biedermann al» berechnender und räch-süchtiger Jntriguant war. der in der Anrecht-weisung»säne entschieden mehr Heizmaterial hätte egen können. Da« war mehr ein, geknickte ie, al« ein abgekaiizetter. tief vkrletzter Lord. Recht wacker war der Matrose de» Herrn M a r-h o l m. — «ie gesagt, war der Sesammterndrnck ein günstiger und der Dank für die Anfführnng nicht allznspärlich. Unser an dieser Stelle geänßerter Wunsch nach Vermehrung der Kleiderrechen in der Garderobe ist in jüoster Zeit in dankenswerter Rasch heit erfüllt morden. Dem Leiter der Theatennnsik können wir die Anerkennung nicht versaßen, das» er thnalichst bestrebt ist.ourch geschmackvolle Au»wahl der Mnsik-stäcke der Stimmung de» Haust« Rechnung zu tragen und Banalitäten zu vermeiden. Die Er-fahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, das» die Musik in den Zwischenpausen eine Würze ist. die niemand ohne Bedauern vermis»t und märe e» auch bei den Rachmittag»vorstellnnge» für kleine und große Kinder. Wir werden demnächst eine solche Rachmiltag»vorstellung besuchen, um nn» von der Ctlchhalugkcii der Beschwerden zn über-zeugen, die nn» in dieser Angelegenheit mitgetheilt wurden. Zalebe» Haa»hntte kommen bei den »erlchtebenei, Ar-deiten «enounbuNgn, häufig vor nnd tjk rt In solchen JHflen angejrigt, biefetv« vor ffntjünbunge« unb Lenin-trimfliingcn {0 ich»»«"^' ^' fotdK «lttkl wihlrn. weiche aas bis Wnnbe tShlenb *«» Ktimrjltnbcn» *nb «l|a W gnheilung M«»« Watend) Wirte* Xir rühmlichst Mannt« unb betaoh« ,eder pau«apothete nigereiht» P»»rr $e**1albe an« der Ap» be« C. »ragner. f.I &oflieferantrt tn Prag. ,ft eben ein solche Mittel, welche« di- «nannttn ^'gen-ichasten besitzt und auch in de» hiesigen Apotheten erh»U-lich iß. — Siehe Inserat. äääsiää®® Nur in dkscn Palleten erhltt man den echten •o allgemein beliebten Kathreiners Kneipp - Aali - Kaffee , \ , > t ,\ rt, N V.V / > / > „NEW-YORK" Lebens-Versicherungsgesell-schaft Arttaata uad grdaate tattrnatkmaia LabaaaV«ralchannn>»-Beaelischaft 4er Wett. Gegründet im Jahre 1845. Osterreich seit 1876 — In Der 6esa«mt-Verticherungs-St*ck der „NEW-YORK" (5932 Millionen Kronen) Ist grösser, als derjenige irgend einer anderen Lebens-Versiche-rungs-Gesellschaft der Welt. Die auf das österreichische (ieacb&ft dem hohen k. k. Miniaterium des Innern in pupillarsicheren Werten bisher Keleiafote Caation beläuft sich auf Ober: 22 MiHtonen Kronen. GaMeal-DirMtiw für Österreich; Wien I, Grakea 8 (ia Palais der Gesellschaft). UeaeralAreaUekaft flr Steiermark, KAratea ud Kni»: Gm, ll«nnf>e 28 nnd Pfvrgaa« I (i 100 — 800 Bälden «oiurtlieJi können Personen jeden Stand«« i» Rite» W-Mblftw, sicher und ehrlieh ohn« Capital und Risioo verdienen, durch Verkauf gaaetzlieh erlaubter Staatipapiere und Lo«e. Antrig« aa UM| flet«rreloB«r, VUL, D«utachegaaa« Nr. 8, äfiHttHdfeäfihSHXH36t46t „Henneberg-Seide" — nur echt, »ran bireft aen mit bezogen — für Blouse» unb Stäben in schwarz, weih unb saibig. v. 60 Sreuz bvl fl 14-66 p. Stet. An gederouuu» (conto u. verzollt in« Hau» Muster n »gehend Doppelte« Briefporto nach der Schweiz G. Henneberg, SeMia-Fibrikut (t i. k. Hol.) Zürich. Sicheren £rfolg| bringen die allgemein bewährten Kaiser's Pfeffermünz-Caramellen gegen KPPetitisßAkett. Mas-»»etz aa»| schlechte», verdorbenen Mag-a, ächt in Pa-leten ä 20 aad 40 fei er, bei: A. Msii-tar, apochefer iu Pettaa, Carl fcnaaaa in Markt TLffer M aiim EHRT Kihirdetes. A verMczi aayakönyvi kerstiel aiulirott aayaktayYTezetöje kihaedeü, bofy: 1. Petter PAI Vuicze Rupert ki caalidi illapotira nAzre nötlen, im a kiaek vallisa röuai katholikue, illiea (foalalkoziia) jfozipigazgalo, lak6-helye Kröevina. SUieronxa«. »xüle-tte hely* Bfca, uäleUti .deje 1868 4vi mireziua hö 27 aapja i a ki bai Petter Fereaoaek k» itibtk oejfe-Kotachrtaka 2. Ccvegr Lutzer Ürolya* aeü-latott Taagl EI». Intholilcher Steilsten, ldkonomie Beamter. wohnhaft in »anschovina. «edoren in «en den «7. WUta ISve. S»hll be« verstorbenen 8ranj Pttttr unb WH« Verstorbenen Ehegattin Julie Anau. geb. Knchhitst« und 8. Witwe »milie Latzer, geb. langl. «it»e. rlmisch-kotholischer Sieligie«. wohnhaft ia «ersecz. gebaren in Per» Wen ben 90. fhwtwtxr 18S7. Tochter M anten lonol inb beflen versterbe nen Ehegattin Marie, geb. Wettl. die Abficht haben. n>..... Mm- mlteinonbec die Ehe zn E« werden »elche die e! die »indemifien. siebenden Parteien betreffen. oder «der von solchen Umständen Kraattti« haben, welch» die freie Ein-nKligaaa derselben aw^chliehea. aajgt-fordert, die« dem geftrtiKen Metrtteii-führer direct oder im Wege der G». «eindevorsteHaag onzumelben. Tieft tSerfünbigung geschieht in Verftct unb in Pettan i« Wege der »Petwuer Zeitung." Berftcz. den 21. Iraner 1908. Karl «eifert m. Matrikenführer p Welnversteicernng. An der Landeswinzerschule in Silberberg bei Leib-nitz gelangen am 10. JillCf I. J 19 Ubf WHiltHgf Silberberger, gut sortierte, rein abgezogene Sortenweine, von Kleinriesling, Traminer, Ruländer, Sylvaner, Wälsch-riesling, Damascener Muskat, Schilcher, Blaufränkisch etc. Lese 1901, im Ganzen etwa 150 Hektoliter, ohne Gebinde zur Versteigerung. Die Erstehungssummen sind zur Hälfte sofort und die zweite Hälfte bei Abholung der Weine zu erlegen. Die Abholung der erstandenen Weine hat innerhalb 14 Tagen vom Erstehungstage an zu erfolgen. Nähere Auskunft ertheilt der Landes-Wein- und Obstbau-Commissär, Herr Anton S t i e g 1 e r, Graz, Landhaus. GRAZ, am 11. Jänner 1902. Vom steiermärkischen Landes-Ausschusse. ÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ Lotti Richter's Kochbuch, k K 6 — Prato's süddeutsche Küche, * K 6 — Torrtthi* bei W. Hinke, lidtiidliH, Petta«. — e — «,.Z. » 70»,I H Evict. Vom f. f. B«irk»gerlchle Pettau wird bekannt ge^h«». In der Berlaf«sache »ach der am 7., December 19<11 zu Pellau verstorbenen pens. Lehrerin Frl. Leopoldine Mayer, wurde aber Nn» trag des Erben, Herrn Edmund Mayer, die freiwillige gerichtlich« Versteigerung der in bris Rachlos« gehörige», iu de» hiergtncht« Zimmer «r IS tat Einsicht aufliegenden 9lUWt»r< und SchätzungSprolokolZe» vom 10. Dezember uud 15. December 1901 G.-Z. A beschriebenen und zusmmven auf II Kronen 30 Heller geschätzten Fahrnisse al«: 1) Prrffofcn, 2) Wohnung«-Einrichtung«g,ae»stände. Betten. Kasten. Tische. Stühle. Spiegel, Uhren. Bilder, Tcppiche u. s. w. S) Kleider und Wäsche. 4) Sßzeug und Geschirr. 5) Wein iu Flaschen. 6) Brennholz u. s, w. dcwilligt, und gelangen diese Gegenstände am 31, Jänner 1902 mit den. Beginne um 9 Uhr vor«, in Pettau. Kürschner» platz Rr 2, unter den üblichen Bedingungen zur Versteigerung. Da« Meistbot ist sofort bar zu erlegen und die erstandenen Gegen-stände sind sogleich wegzuschasse». K. f. Bezirksgericht Pettau, Abth. I., am 13. Jänner 1902. ll NEUHEIT!! CEKACQ Nr. 142 EF und F grau Zu,c «M uml Corr^povulfBs, Aronml dauerhaft und kräftigt In extrafeiner und feiner Spitze. I h)bn <■ «lim bflurm Sehrtfbrequfclttn-Hindlunfea. CARL~KUHN & Co. in WIEN i GEGRÜNDET 1M3. I ■■ ■ fciwm wl «t« 11» alter GaUuafea Gold- «nd . lande»-, Wiibf, Rahaci- »eU«Bhr«n B11IImat sentgetttiie freier. Reelle dreiJIVI*e Garaoile. Grtailii Uhren-, Maria »n-h Sllbarwaarea-Legar. — Alte meine Uhren tind |*nao rapaamrt nnd refvliil und von k. k. Panilninr*»mte feprobt, drei Jahrr rarantirt. I>ie OQIe ond Danmtiaffi«k«tt meiner l'hr.r\ M Iirth AllerkAcSUe Anerkennung, eovie deich Taattftde -OB Anerkennungen w Stile de* hohen Adele, k. k Meere«, Hoehv. Herren Prieelera, ««wie »oo herrorramnden An.teilen aad n»hr.r.«.;i der Moa-ardiie vrrl>Gr|( und llegei tor sseft KiaaM' ' — — - Chrrnkelelof IOC lllaetratieaea) aar rajni Pretellile (ratia. (iroeeer (llaitr. lauf einer I» h-Marke franco ! Jeder lese a«d bestelle! Gänsefedern nur 60 kr. Zum Einfülle» in Oberbetten. 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Belegte Anträge sind zu richten an die CunMIStllt Bfld Stetermark. Danksagung. Anläßlich des Hinscheidens^mseres innigstgeliebten Gatten, beziehungsweise Baters und Großvaters, des Heern Franz Ätrohmayer Ieller»etKer» s ' r ) ' - v" > . ^ sind uns so zchlreiche Beweise inniger Theilnahme zugekommen, dass wir ms tief verpflichtet fühlen, hiefitt, sowie auch Ar die zahlreichen, prächtigen Kranz-pendeu und die besonders ehrende Be--Heiligung an dem Leichenbegüngmffe unseren herzliMen Dank auszusprechen. Insbesondere Men wir uns durch die | ^rpo^ative Betheiligung des Pettauer Gewew^rathes, des MSnvergesang-Vereines, der Fahnent-Dqmtatwn des Turnvereines, sowie durch die Theil-nähme der Herren Borstände und Ber-treter sämmtlicher Behörden und Cor-porationen an dem Leichenbegängnisse, besonders geehrt. Herzlichen Dank sagen wir aber Sr. Gnaden dem Herrn Propste Fleck für seine gütigen Ab-schiedsworte am Grabe und dem wa-ckeren Männergesangvereine für seine herrliche Kranzspende und für die er-greifenden Chöre. Sie imiti# Stnlmmer. Grosses Lager «Her gangbaren Sorten von Geschäftsbüchern In starken Einbänden in der Buch- und Papierhandlung W. Blanke, Pettaa. GIG lNNNNNNNUUN — 7 — Große Specialität von wunderbarem Geschmacke » Maffaaatfcrkand. Belebt und erfrischt den Organismus. Höchste Anarfcanmingan. PrimHrt mit 84 MadaMan I. C ; Josef Arohieb & Comp. Dampf-Destilltion in Prag. Depot für pettau bei Josef KflSlalr, Specereihandlung. Fif — ». llallwM. Bruchband OkM Brtaflll.ll« I DrMk. •w «MC*, iMIM »,«,»»,» lrn>Hi<, »lllll» aas Ma rra|M |U ■ItH IH*1 »a4 hMm M Ta| lad Ihm atio 4m M.I.P4II «»> ».«. MtrMM wtotm m J--- - t nsifinmi MkWWm •m »ii—Mnki SmlkaU M 4m »kwim, »«lim mUm ZwmI la Mm FaMa hMiv Nrtkt Dm m—»null lsii>tnl M imMIktr. «akr WteM, lanfvMkk aa. al» n)Mim>illilllt. Dm*. mkaala»! »>.» )*Mr " ~w LaMlM. HM- »m u«M W rtsak ovrtM. nl |*IA. UH rtai » '»Ich« •«- tH I«. K» ... »tat 1 jJgTtf' Wt fVSSNVR liachtM« IrtBIW „» Ml koi MOMMn, akfati »»»«ich. ■Ina «*«■ »<*i km, M h Ukr, M «0 K t» ■üp sk m n. SouS IMnr„.„ $«rtrit. rtfi D.mni»llHa ihi k «aa» uAUsiisnilmkf •kf.lal ———Milchen _____IrtM Itri^kdi »nd Mt«»«« «ch mV dir, »I« 1* tant «.»«4 Uiwin nt lißtzia Mn M Irihin Mm d»aM «»>»»»«> _ I IbMfli niäilni. Sr'u ran 1* U Hti— M» »»«frrt. 8» i«». kalrr hin jtui» Mtww. M*«n« »«>»p> ■ ««ach iillMn) » M» U«t Wirk MfMMU« |«U|«'M _________Ji|n B»chM|»>> t*CT Mrtrrl»! Mti« mmnaa h» m richtn m t.l l fcrM-T»»MB4tM«. „Ckr..«. -M (itmik). Htlcft Mch kn «ch»,», Wl« » k. WI«n™ I» k. Wünschen St« EUr in «kr aad NfeMU fctta, kernige lahvttof stark», ausdauernde Iftgtklar»? • MikAnM JMMAik I °v""nw fV|v19V f Dann mischen St» BOT Barthal'« Fattirkalk mm Putter beit Die kleine Ausgabe werden Sie al» bereuen. Beschreibung umsonst. pich, garthsl I Co Wm.1, Fahrordnung van dar Station Pattau P o 8 t z ü g e. Ankaaft Uhr Abfahrt 1 "dr N a c h Staad« »>- SlsaSo »laslo Früh 7 19 Fr»h 7 « Trifft i. Mtrssaseklag Rsehniatt 5 10 »srhiitft ] 6 » Wie» tri Triest VoraiiUsc 1 9 H2 Vormittag 9 Wiea ss4 Baiapsst Abend* 8 Abc ndi 8 65 j Wie«, Batepesi, Warasd Sohnellzllge. Nscht* l 66 Nachts 66 Wies ss4 Triest NschU 3 4ß Nachts A 60 Wies, Bidspe st, WarsM. Nschuitt. 1 1 44 Nachmittag 1 46 Wies ssd Triest IfechmittJ 3 13 Nachmittag 3 14 B»i»fest tNN-ftpfint TU JNi|i< Wuftr Bill. Oeberraschend aattm Symphonie-Trompete "UZE mmmt C+r kflsl SdMka na mior d MiilUrbehordso empfohlen. MO mmwm Walaa aofert faafarea*Croaptft es* fflasi» JHnmtiriam. 3S£ Oakarilttak. Btlrt- bin In ■«■schliche« etl«n«i f>iari3fi»|ra M PIHIII M» »tlU lii RitnrniI.iRi ■su-. CM ».fort MB •Ml 44a ItarcIlM UMBtSrlirlick IHHUMMH. a. UM LM#rlMf. S« knin la >'U.»kra 4 K I.—, lO«fM lhan4»| tm K 1.10 IM. H.lMikal I 1.40. I tlMt'bca I IM, 4 HaKkn K t> FU. Ua ■ airrkaltnaa k. N»tz >lt, flr Agenten zur Ausnahme unb ziun Incasso von Mitglieder» für den Letcheaverei» St. Z»fef h> Margarethe» ia Wiea werden unter günstige» Bedin' gunge» aufgenommen. Offerte unter Angabe von Rcfcrenze» an Verei»»Kaastei, Wie» IV/1, Margarettze»ßraße 31. Autom. Mas8enfiLiieer. rtr ptaMM a IV »Im K 1.40. fufra that BMoMthtln*« Ua 40 Bk la atMT üuM, MaUibma In». WIIM- raaf aa4 itclltn «wb im •rlkaa, •«»«MkMftllO „I 4 I I f 4 4", hamii I. Nachiuiat SckwaM» ond bwa la «fa.r NaMI 4 «IU K i, lupai, t K 1.40. l'rtnl 4t» W.l«a U «tiit K 1. 'Mrfolga. Vanault rpa Nacbaahia*. VeritHI («ge» N oJmuIhm *»4r vsrlMri«« flel/, M>»la» Nlliaa — Uly ilaftal««! »an K I (lach PnrhRartni) |r»»c». " " ' » 1,50. I «114 K «,S0, Nur 6 Kronen ™ i Nackukaia a4ar wknlp koatea 4% Kila aOaabiiMl«-, kira >a Wk.4nU Toilatt» Solfa. w '----Bi— fi iaB M. PEITH, Wka, VN Ma>talim»T»lraM M. 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Frau Gräfin hat sich ausserordentheh lobend ausgesprochen Aber den Erfolg der Pomade. Mit vortOgticher Hochachtung Qittt, Kammerfrau Ihrer Bxoellens. mit meinem 185 Centimeter langen Riesen-Loreley-Haar, habe solches infolge 14-monatlichen Gebrauches meiner selbsterfundenen Pomade erhalten. Dieselbe ist von den berühmtesten Autoritäten als das einzige Mittel gegen Ausfallen der Haare, zur Förderung des Wachsthums derselben, zur Stärkung des Haarbodens anerkannt worden ; sie befördert bei Herren einen rollen, kriftigen Bartwuchs uad verleiht schon nach kurzem Gebrauche sowohl dem Kopf-, als auch Hart-haar« natürlichen Glanz und Falle und bewahrt dieselben vor frühzeitigem Ergrauen bis in das höchste Alter. Preis «Bms 71«t«a I I. A. ». ( ) aal Wal* Praa Abu Callla*! Bitte mir per Postnachnahme einen Tiegel von Ihrer ausgezeichneten Haarponfacle zu senden Ceateeee Vilau letteraiek Schloss Hubein bei Meran, Tirol. W«Ig. Fraa Aaaa CsiDacl Bitte mir per Postnachnahme einen Tiegel Csillag-Harwuehspom&de, die ich schon gehabt habe, zu senden. Achtungsvollst ______ Prtafc Mahaelaka gth. Prtaa Ma. Weif. Praa Aaaa CsUla^l Von Ihrer berühmten Haarpoaade ersuche ich Sie, mir einen Tiegel zu senden. M*rkms A. Palarleiai Ahanj Szamere. Fraa Aaaa Csillag I Um wiederholte Zusendung eines Töpfchens ihrer aus-gezeichnetes Haarpomade bittet* £_ __PriaiAMia Carelith, tiltiea (Aahalt). Eaer Wals. Praa Csillag! Ich ersuche Sie, mir wieder einen Tiegel Ihrer vor-züglichen Pomade für die Haare gegen Nachnahme zu Moden. Hochachtungsvoll BbmIII, Ebbs Westkaka. Wals. Fraa Casllac! Ich habe von Ihrer W_ Schönes gehört, weshalb ich Sie Tiegel postumgehend z«zusenden. Sie bestens grOsgend Ie achon so viel fliehst ersuche, zwei Aateale WeJeater, G. a»ti«e» adar lalttatat Fsstaaak-• alse Bsr |aataa «sH an da« Fakrtk vsMB slts AsftT*e» ta s»|iftiaaiiallil|s«|i KooftisarpHafa-aad HaäiaaklMiaHUM, «wkMarl 4aa AaaUlan Bsr Ba«r». KAIk*p«(kaN ■ad KopfkraakSrWaak „Faaolln" tat aooh daa aaUrlkoMa md baaU Zahtiintt-aiitui War ..FseOdla" latalaiBaal« aaataM Baüa kaaBtat, kWM Jan« aal achte Wir »aipBkklaa aas, aas Oald sofort surUok sa sntattan, wann aaa wt „PMOlln" bMI nUaml aaTriadaa fiat Preis P«r BtU rch kl« M«a<» Sd>»tzmartk: Unser UMIMEMT. CAPS. CCMP aal «Wtrri «yslhrfe in Prag Sgllchfte rifjmrriftideah« •MWMag ailaruirin anrtfaiuU: um Pr»»K von 80 b„ fi. I.J0unb 2 » vorrSti« 1a oiira Mpoinrren »eim ffinVnf bi fe* überall brlirbt« Haoümittkls iirtmr m«n nur Oriolnal tfflTBftt'Tit^STTjafl'fTit iltlt im'ftrr «arfr ,l«ftr" au« Sfkchtcr« " aa, t>«nn ist «an sjchrr. da» „ erhall«« au DoWa. «Irirtmt «poihrke »Zu« Oiulbreoi V.'*ta MKjfpt wmtttzchrüch fii» |(ka HmuhM. mJIJj* jvijuvwywyyYY>ivY'M'iri'Y'ii*rirsVi*i*A**i*^*^i* ********************** Die Uochkunst! 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Zu habe» in Pettau bei: Herrn 3os. f afimir und Herrn Heinrich ^»«iretter. _ ssaKsrmssTWHÄ: „jjfl.«" SÄ f^ffercatitil - (gouoerts mit Firmadrick voll tl. 2.— p«r mille an, liefert die Snchdritckerei W. Slanke, pettan. Wluer LuIvlrthMlitfUliibi Zaltur-4. QltlAaaM. Sf-i* rttwcnm! Beb. tjtti^ntnnn, sjo*. 8. C »to. PH. .(Mtl. 104Srn. AS. «an«, f«. OMlarrcletilloh* Forst* Hol Jtgd-Kaltsac. NctocL; Zoi. C, M«i»»U. . M JhiMBttn. PUrua. A 4. ®0Ji»4»na_Ä It. AllnaitM V«ta-MltU|. Re» : A. »al Ut»ö »»rt. U Sn. «leulr. Ki. s-n,,. K n. Swmklltit« Landwirt!-. IM.: A». *10. Clätii- 6a «a CtnuU. JC ». •oulün« * «. Bar OtkMNL Strt.: •. Km. 3lW-" a-»M. /ft %i «.m*»™« to *. * i »«. y. Hitfchmi»»'« 3»unufptrlag, OU«. L. Sch»»fler««ffe tt. Srne? Geschmackvolle, leloht ausführbare Toiletten, vornehmste« Modenblatt ytiwflpDi mit der Unterhaltungsbeilage „l>N Boudotf". J*hrhcli 24 reich iltuatrirte Hefte mit 46 farbigen Mnd «bildet», aber 2800 AbbiWfflfle», 24 U«t«r-hattMgfbellagen und 24 Se)MHtnmtert«|ea. 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