T-schelnt wöchentlich siebenmal. Schrtftleltung (Tel. Interurb. Nr. 2570) sowie 'srwaltung u. Buchdruckerei (Tel. Interurb. Nr. 2024): Maribor, Jurčičeva ul. 4. rlefl. Anfragen Rückporto beilegen. Manuskripte werden nicht retumlert Inseraten- u. Abonnemenh-Annahme In Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen, monatl. 23 Din, zustellen 24 Din. durch Post monatl. 23 Din, für das übrige Ausland monatl. 35 Din. Einzelnummer 1 bis 2 Din, II. nm.uys... « Sariborer Leitung ©ootoer In Million Aus dem Wege zur Gesundung? (Berliner Brief.) Präsident Hoover hat endlich das getan, was er schon seit langem tun mußte. Er hat den Ernst der Lage in Europa voll erkannt und hat mit den Führern der beiden amerikanischen Parteien über Maßnahmen gesprochen, die geeignet wären, der Weltwirtschaftskrise zu Leibe zu gehen und insbesondere eine „Stärkung der Lage in Deutschland" herbeizuführen. So zeitgemäß das Eingreifen Hoovers mch ist, so sehr hat es allgemein überrascht. Der Präsident der Vereinigten Staaten hat zu oft Beweise einer starrsinnigen Haltung geliefert, als daß man annehmen konnte, es würde diesmal anders kommen. Zweifellos haben die eigenen Informationen, die ihm der amerikanische Finanzminister Mellon von London aus telephonisch zugehen ließ, den Präsidenten veranlaßt, die Initiative zu ergreifen. Darf man nunmehr hoffen, daß den erfreulichen Erklärungen Hoovers schleunigst praktische Taten folgen werden? Die Vereinigten Staaten haben immer jede Verbindung zwischen den Reparationen Deutschlands und den Kriegsschulden der Ententeländer abgestritten. Es ist jedoch nun eine objektive Tatsache, daß eine solche Verbindung, wenn auch nicht rechtlich und wirtschaftstheoretisch, so doch praktisch be steht. Die Amerikaner wissen ausgezeichnet, daß in dem Augenblick, wo Deutschland seine Reparationszahlungen einstellt, Frankreich und England ihrerseits die Zahlung der Kriegsschulden an Amerika verweigern wür den. Frankreich hat nie ein Hehl daraus ge macht. Noch vor wenigen Tagen hat das halboffiziöse Pariser Blatt „Le Temps" in einem Leitartikel, betitelt „Die Vereinigten Staaten und das deutsche Problem sich folgendermaßen geäußert:" Ein Gläubiger hat kein Interesse daran, seinen Schuldner untergehen zu sehen und eine Katastrophe herführen zu lassen, die den gesamten Schuldbetrag entwerten würde. Und deshalb: Sollte das Schicksal Deutschlands von einer Re parationserleichterung abhängen, — was übrigens noch zu beweisen ist — so können ohne jeden Zweifel die Vereinigten Staaten allein in dieser Richtung handeln. Sie sind daran interessiert, erstens, weil eine Verar murtg Europas unmittelbare Rückwirkungen auf Amerika haben würde und zweitens weil ein Versagen Deutschland auf dem Gebiete der Reparationszahlungen eine sofortige Einstellung der KrtegSschuldenleistun-gen Amerika gegenüber zur unmittelbaren Folge Hatte; schließlich weil der deutsche Zusammenbruch der endgiltige Verlust der von Amerika und Deutschland investierten Kapitalien sein würde. Dies hätte ein viel gro ßeres Opfer bedeutet, als etwa ein Opfer, das von Amerika im Falle einer Kriegsschuldenrevision als Gegenleistung für Reperationsrevision zu tragen wäre. Diese beachtenswerten Ausführungen des „Temps" können in manchen Punkten bestritten werden. In einem hat der „Temps auf jeden Fall recht. Die Amerikaner sind in erster Linie Geschäftsleute, und als solche werden sie auch handeln.Zu der hervorragendsten Fähigkeit eines Geschäftsmannes genau wie die eines Politikers, gehört bekanntlich die Weitsichtigkeit. Eine Erletch tinö Frankreich? London und Berlin unterstützen Hoovers Vorschläge Wa s hingt>on, 22. Juni. Die amerikanische Regierung hat von den diplomatischen Vertretern Deutschlands und Englands die Zusicherung erhalten, daß ihre Kabinette mit der Politik Hoovers Zusammenarbeiten werden, um das Moratorium für die Kriegsschulden und die Reparationen durchzuführen. Man rechnet damit, daß die meisten europäischen Regierungen den Vorschlag des Präsidenten Hoovers ebenso günstig ausneh-meu werden, beobachtet jedoch mit einiger Besorgnis die Haltung Frankreichs, das neben den Vereinigten Staaten für die Verwirklichung des Planes die größten Opfer bringen müßte. In amer ikanischen Regierungskreisen hofft man jedoch, daß die französische Regierung sich dem Versuche zur Rettung der Weltwirtschaft nicht widersetzen werde. Es wird erklärt, daß für die nächsten Monate eine Konferenz in Gens geplant sei, in der die mit dieser Angelegenheit zusammenhängenden Fragen geregelt werden sollen. Wahlniederlage Baptfchews Die Opposition sehr erstarkt — Großer Wahlterror Am gestrigen Sonntag fanden die Neuwahlen zum Sobranje statt. Die endgiltigen Resultate werden erst in einigen Tagen zur Gänze vorliegen, doch sprechen die bisherigen Berichte über einen Sieg der Opposition. In der Hauptsache spielte sich der Wahlkamps zwischen dem bisherigen Regime und der Oppositionsparteien. Obwohl L j a ptschews Regierung das Hest in der Hand hatte, erlitt sie eine schwere Niederlage, von der sie sich wohl kaum erholen wird. Nur in den Städten mit einem großen Beamtenkader konnte die Regierung eine Mehrheit für sich buchen, während das Land dem bisherigen Regime ein genug deutliches Mißtrauen aussprach. Die großen Massen der Bevölkerung waren mit dem bisherigen Regime schon lange unzufrieden, in erster Linie wegen der im-schwerer werdenden Wirtschaftskrise. mer S o f i a, 22. Juni. Die Opposition, die die Agrarier, die Demokraten und die Liberalen umsaßt, ging unter der Führung M ali nows geschlos fett in den Wahlkampf und errang die Mehr heit im neuen Sobranje. Der geschlossene Oppositionsblock konnte mehr als die Hälfte aller Stimmen aus sich vereinigen. Die übrigen Parteien außer der Regierungspartei erhielten nur wenige Mandate, doch werden diese, soweit es sich vorläufig übersehen läßt, genügen, um die Regierung von der Leitung der Staatsgeschäste verdrängen. Der Wahlterror wütete überall. Insbesondere waren es die Mazedonier, die unbeliebte Kandidaten kurzerhand in die Berge verschleppten. Im Laufe der letzten Tage wurden mehrere Personen gelötet und Hunderte verletzt. Ueberag ereigneten sich Zusammenstöße zwischen Anhängern beider Lager. L o n d o n, 22. Juni. Ministerpräsident Macdonald ist aus die Nachricht von den Vorschlägen des Präsidenten Hoover noch gestern abends von Cheqners nach London zurückgekehrt und hatte längere Besprechungen mit Snowden und Henderson. Die Zusammenarbeit der Liberalen und der Konservativen mit der Regierung in dieser Frage ist als gesichert anzusehen, sodaß die endgiltige Entscheidung über die Stellungnahme Englands im Laufe der nächsten zwei Tage zu gewärtigen ist. italienische Heuschrecken, die bis 8 Zentimeter lang werden. Die Bevölkerung wehrt sich verzweifelt mit Hilfe von Flammenwerfern, Traktoren, Straßenwalzen usw. gegen die Insekten. Die Ergebnisse des Kampfes sind aber spärlich. Es wurde festgestellt, daß sich die Insekten gegen Norden bewegen. Wallstreet gibt Antwort Starkes Anziehen der Effekten als Folge der neuen Vorschläge Hoovers N e w y o r k, 21. Juni. Der Wochenschluß in Wallstreet verzeichnete nach dem Bekannt werden der Mitteilungen über die neuen Vorschläge Hoovers zur Lösung der Weltkrise die größte Hausse seit Jahrzehnten. Auf dem Aktien- und Obligationsmarkt entwik-kelte sich ein turbulentes Geschäft. Das Welt schuldenmvratorium für alle politischen Zah lungen soll Europa eine Atempause gewähren, um über die gegenwärtige Krise hinweg zukommen. Man nimmt an der Börse schon jetzt an, daß dieser Plan die volle Billigung des Kongresses finden wird. Die führenden Effekten konnten bis 12 Dollar im Kurs gewinnen. Die Baissiers traten auf der ganzen Linie einen panikartigen Rückzug an. United Steel gewannen 8 Dollar, Jnterna- terung der Lage Deutschlands liegt im ureigenstem Interesse der übrigen Länder, nicht zuletzt aber im Interesse des Gläubigers der Welt, Amerikas. Wenn also Präsident Hoover sich jetzt zum Handeln veranlaßt sieht, so erfüllt er damit nur seine Pflicht. Von irgend eine „Wohltätigkeit" kann hier gar keine Rede sein. Auf dieser Basis wurde noch nie Politik oder Wirtschaftspolitik getrieben. So wie die Dinge heute liegen, entwickeln sich die Ereignisse auf dem Gebiete der Reparationsfragen mit ungeheurer Schnelligkeit. Die Anwesenheit Mellons in Europa und die unmittelbar bevorstehende Ankunft des amerikanischen Außenministers Stimfoti begünstigen diesen Prozeß, tionale Telephon 7 Dollar, General Electric gewannen 4 Dollar, und so ging es weiter. Wenngleich aus dem Weißen Haus erklärt wurde, daß mit einer endgiltigen Erklärung über die Politik der Vereinigten Staaten gegenüber Europa vor dem Beginn der nächsten Woche nicht zu rechnen ist, erblickte Wallstreet in der neuen Einstellung Hoovers ein Ereignis von weittragender wirtschaftlicher und politischer Bedeutung. Die Hoover-Aktion wurde als erster Schritt zur Wiedergesundung Deutschlands und damit Europas sowie als geeignete Maßnahme zur Beendigung der Weltkrise angesehen. Die Heuschreckenplage breitet sich aus. B u d a p e st, 22. Juni. Im Komitate Csongrad breitet sich die Heuschreckenplage aus. Wie von fachmännischer Seite festgestellt wurde, handelt es sich um sogenannte Wrlkins Noröpolfahrt endgültig aufgegeben Neuer Erfolg des Schienen-Zeppelins Berlin, 21. Juni. Der sogenannte Schienen-Zeppelin des Dr. Ing. K r u ck e n b e r g hat heute in den frühen Morgenstunden seine angekündig te Fahrt von Hamburg nach Berlin auf, dem Geleise der Reichsbahn zurückgelegt. Der Schienen-Zeppelin hat diese 270 Kilometer lange Strecke in nur 1 Stunde 40 Minuten, d. h. in einer Durchschnittsge-schwindigkeit von 170 Kilometer in der Stunde, absolviert. Von der Reichsbahn waren alle Maßnahmen getroffen worden, um irgend welche Zwischenfälle bei der rasenden Fahrt des Propellerwagens nach Möglichkeit auszuschließen. Alle Eisenbahn. Übergänge waren besonders bewacht und auf den Stationen zwischen Hamburg und Berlin war ein Geleise für die Fahr: freigemacht worden. Die Fahrt ist dann auch ohne jeden Zwischenfall verlausen. Die Leistung des Schienen-Zeppelins ist umso bemerkenswerter, als er für den moto rischen Antrieb des Propellers, also für seine Fortbewegung nur rund 180 Liter Benzin verbrauchte, wobei zu beachten ist, daß dieser Brennstoffverbrauch zur Beförderung von 25 Personen ausgereicht hätte. Der Schienen-Zeppelin erreichte strecken-weise eine Geschwindigkeit bis zu 210 Stundenkilometer. Börsenbericht Zürich, den 22. Juni — Devisen: Beograd 9.11.875, Paris 20.16, London 25.05, Newyork 514.80, Mailand 26.95, Prag 15.245, Wien 72.37, Budapest 90.025, Berlin 122.15. Schönes Haar — trotz Hitze und Staub! Besonders wenn es heiß ist, braucht Ihr Haar eine Kopfwäsche mit Elida Shampoo. So bleibt es stets gesund und gepflegt — Sie selbst fühlen sich angenehm erfrischtl Jede Woche einmal Kopfwäschen mit ELIDA SHAMPOO Me Königin von Holland in Vans Die verkrachte Oesterreichische Creditan-(tolt hat durch die Privatspekulationen eines ihrer Direktoren 800 Millionen Dinar verloren. Als den: Direktor mit Schadensersatzklage gedroht wurde, drohte er seinerseits mit Selbstmord. Baron Louis Rothschild, der Präsident des Berwaltungs-rat bei der Bank, befürchtete einen Skandal und zahlte kurzerhand den Verlust aus seiner eigenen Tasche! Wer das so kann! Fmchlvmes <5iäteübiit> D I m ü tz, 21. Juni. Vor dem Schwurgericht stand Freitag der 63jährige Maurer Gustav I ä ck e l, seine 41jährige verwitwete Tochter Gabriele Meckel, eine Taglöhnerin und ein Dienstmädchen. Die Anklage rollt ein grauenhaftes Bild sittlicher Verrohung auf. Jäckel, der mit einer Frau Krejci zusammen lebte, hatte seine älteste Tochter, die diesem Verhältnis entsprang, als sie 13 Jahre alt war, vergewaltigt. Er zwang sie zum Schweigen, in dem er sie mit dem Erschlagen bedrohte. Ferner wirft die Anklage Jäckel vor, seine 41jährige Tochter Gabriele Meckel und ihre Tochter, also seine Enkelin, geschlechtlich mißbraucht zu haben. Gabriele Meckel hatte sich ihrerseits wegen des Verbrechens der Kuppelei an ihren beiden Töch tern zu verantworten. Sie zwang ihre Töchter zur Prostitution und nahm ihnen das verdiente Geld ab. Das Schwurgericht verurteilte Jäckel zu 16 Monaten, seine Tochter bzw. Geliebte zu 8 Monaten strengen Ar Testes. Die beiden anderen Angeklagten wurden freigesprochen. Humor des Ausmnöes Königin Wilhelmine von Holland besuchte bei ihrem Pariser Aufenthalt die Koloniatausstel-lung. Ihr Führer bei dem Rundgang ist Marschall Lvau-tey (rechts neben ihr), der frühere Generalrelident von Marokko. Gerüchte um Oesterreich Nestauration der Habsburger? Um Oesterreich schwirren heute in der Welt die merkwürdigsten Gerüchte. Es heißt, die Rückkehr der Habsburger und die Pro« klamierung einer österreichisch-ungarischen Monarchie stünde unmittelbar bevor. In der italienischen Presse werden „authentische" Meldungen darüber verbreitet. Die Reisen, die Exkaiserin Zita in der letzten Zeit unternahm, sollen in unmittelbarem Zusammenhang mit der angeblich bevorstehenden Restauration stehen. Was mag die Veranlassung zu solchen Gerüchten geben? Ein Aufsatz C o p p o l a s in der römischen „Tribun a" gibt eine Antwort darauf. Coppola gibt unter der Ueberschrift „Anschluß oder Habsburg?" der Meinung Ausdruck,"daß der Anschluß sich augenblicklich nur durch Gewalt verhindern ließe, daß man aber auf diese Weise die Anschlußtendenz nur für beschränkte Zeit unterdrücken könne. In dem Augenblick, wo die heute in der Oestereich-Frage geschlossene Front der Alliierten zerfallen würde, wäre der Zeitpunkt für die Neuausrollung der Anschlußfrage gekommen. Was ließe sich da-Wenn der Verlobte O-Beine hat. gegen unternehmen? Nur eines: die Restanter te&te Weg der französischen Dampserkataßrophe ratton der Habsburger sowohl in Oesterreich wie in Ungarn, und die Union zwischen diesen wichtigsten Teilen der ehemaligen großen Donaumonarchie. Die Ausführungen Coppolas finden schon aus dem Grunde besondere Beachtung, weil die „Tribuna" genau wie sämtliche anderen italienischen Zeitungen heute das Sprachrohr der Regierung ist. Die Gedankengange Coppolas sind also wenn nicht offiziell direkt inspiriert, so zumindest „geduldet". Daß die Exkaiserin Zita kürzlich in Rom weilte und daß die Verlobung ihres ältesten Sohnes, des Erzherzog Otto mit der jüngsten Der frühere Prager Eisenbahn- und Kriegsminister Georg Striktni) wird der Korruption während seiner Amtsführung beschuldigt. Der Fall erregt in der Tschechoslowakei größtes Aufsehen. NapMeon-Glraße Die Landstraße, die von Cannes nach Grenoble führt und auf den französischen Landkarten mit Nr. 85 bezeichnet wird, erhielt einen neuen Namen. Sie wird in Zu. kunft Napoleon-Straße heißen. Diese Straße entlang zog der Kaiser, als er von der Insel Elba flüchtete und an der Süoküst« Frankreichs landete, um die kaiserlich« Macht wieder auszurichten. Am User de? Laffrä-Sees warteten die Truppen <*ee re gierenden Königs Ludwig des HchV.vL.Oen Sie erhielten den strengen Befehl, Navoleor tot oder lebendig nach Paris zu bringen Beim Anblick Napoleons kommandierte eir junger Hauptmann: „Hier ist der Verräter! Feuer!" Napoleon schritt den Soldaten entgegen, breitete seinen grauen Rock aus un! sprach die historischen Worte: „Wenn eine, unter Euch den Arm gegen seinen Kaiser er hebt, bin ich bereit, von seiner Kugel ge troffen zu werden." Die Truppen ginget auf die Seite Napoleons über. Am Tag« darauf übernachtete Napoleon in Grenoble und einige Tage später wurde er von de Pariser Bevölkerung mit Jubel empfangen Das französische Verkehrsministerium be schloß nun. die ganze 300 Kilometer latrai Strecke zwischen Cannes und Grenoble ~zi einer Art historischen Kriegerstraße zu machen. Hotels, Restaurants und Cafes wer den längs der Napoleon-Straße errichte werden, Bronzeadler werden zu beiden Seiten der Straße ausgestellt, die die fmriet Nachkommen an den Glanz W K: '" 3l? erinnern sollen. Die Banditen rüsten Bevorstehende Hauptschlacht in Chicago C h i c a g o, 21. Juni. Wie jetzt bekannt wird, rüstet die Chicagoer Unterwelt zum erbitterten Kampfe gegen die Behörden, welche bekanntlich ihre völlige Vernichtung planen. Es heißt, daß die Freunde Al Ca-pones dessen Verbrecherbande vor der Auflösung retten wollen, da der Bandenchef bekanntlich ins Gefängnis wandern muß. Ein gewisser John Toriio, ein gefürchteter Bandenführer, der bis zum Jahre 1926 mit eiserner Hand die Zügel der Chicagoer Unterwelt führte, soll aus Miami an den Schauplatz seiner früheren Tätigkeit, nach Chicago zurückgekehrt sein. Toriio mußte Chicagr seinerzeit wegen eines Attentates verlassen dem er beinahe selbst zum Opfer gefallen wäre. Er war ursprünglich der Leibwächter des „Big Jim" Colissimo, eines Italieners der ebenfalls eines Tages einem Attentate zum Opfer fiel. Toriio steht im großen Ge-gensatz zum Al Capone, denn er ist immer gut gekleidet, hat das Gehaben eines wohlhabenden Geschäftsmannes und strebt nicht, wie man in Sachverständigenkreisen erzählt, „billige Autorität" an. 60 Millionen am öer MwakMaMsie Der Aapst gegen Mussolini Noch keine Aussichten aus eine Einigung In einer Aussprache von 700 Mitgliedern der Propagandaabteilung der „Glaubenskon serenz" griff der Papst aufs' schärfste die italienische Regierung an. Unter anderem erklärte er: „Eine Einigung ist noch nicht in Sicht und es besteht keine Möglichkeit, die Verhandlungen mit der italienischen Regierung aufzunehmen. Weit entfernt von einer Rückkehr zu normalen Beziehungen wird die Lage durch die italienische Regierung verschlechtert, indem sie alles tut, um eine feind liehe Haltung aufrecht zu erhalten. 0000 faschistische Parteiorganisationen sind damit betraut worden, die Wünsche der Regierung zu erfüllen. Die Bischöfe Berichten, daß die Verhältnisse ungeordnet seien und die Regierung ihre bisherige unerträgliche Spionage aufrecht erhält." In dem gleichen Maße, erklärte der Papst, wie fein Vertrauen zu den Menschen schwindet, stärkt sich seine Zuversicht auf Gottes Hilfe und Trost. Tochter des italienischen Königspaares nur eine Frage d. Zeit sein sollte, läßt aufhorchen Andererseits ist bekannt, daß der ungarische Ministerpräsident Graf Bethlen bei seinen wiederholten Besuchen in Rom der Rück'lln der Habsburger berührt hat. <$rmmister unter Bnftage Durch diese Feststellung angespornt,, dehn-te White seine Forschungen auf andere ame Titanische Städte aus. Er fand dabei, daß jede Großstadt einen für sie charakteristischen Grundton besitzt. Für den Newyorker Straßenlärm ist z. B. der Diskant typisch, für Philadelphia der Baß. Die Erklärung für diese eigenartige Erscheinung ist in dem Baumaterial zu suchen, aus dem die meisten Bauten der in Betracht kommenden Stadt errichtet sind, und auch in dem Temperament ihrer Bewohner. Die Diskantstim me Newyorks ist nach Whites Ansicht vor ffl lern auf die große Zahl -der Eisenbeto»bauten Newyorks, alber gleichzeitig auch auf die laute Art der Newyorker Bevölkerung i'> rückzuiühren Die bis jetzt anfgesundenen Toten des untergegangenen Dampfers „St, Philibert" wurden unter Beteiligung der Bevölkerung und von Vertretern der ten Ruhe geleitet. The Golden Mountain Bullmann Expreß Die Städtebau- und Verkehrsingenieure der amerikanischen Großstädte beschäftigen sich in der letzten Zeit eifrig mit dem Problem, auf welche Weise die Plage des immer zunehmenden und steigenden Lärms in den Großstädten behoben werden kann. Ter Newhovker Ingenieur William White stellte akustische Untersuchungen an, um die Hauptelemente des in der amerikanischen Metropole herrschenden Lärms festzustellen. Dabei gelangte er zu dem merkwürdigen Ergebnis, daß die Geräusche einer Großstadt keine Kakophonie darstellen, wie es bis jetzt allgemein angenommen wurde, sondern einen bestimmten Grundton enthaltend Lokale Chronik Schauturnen des Gokol Vergangenen Sonntag nachmittags veranstaltete der vor kaum anderthalb Jahren gegründete Sokolverein Maribor 1 in den Anlagen der König-Peter-Kaserne sein zweites Schauturnen, das Zeugnis davon ablegte, welche Früchte zielbewußte Körperpflege zeitigen kann. Gleichzeitig war die Veranstaltung als Manifestation der Mitarbeit von Heer und Sokol gedacht. Eröffnet wurde das Schauturnen mit Frei Übungen einer Gruppe von kleinen Mädchen mit Balönchen und einer starken Abteilung des 45. .Hausregiments. Beide Gruppen führ ten ihre Aufgabe exakt durch und wurden vom zahlreichen Publikum mit reichem Beifall belohnt. Es folgten Knabenspiele und Gerätturnen von Mitgliedern beiderlei Geschlechts. Im zweiten Teil der Veranstaltung traten männliche und weibliche Mitglieder sowie der weibliche Nachwuchs mit den Freiübungen auf, die am nächstjährigen Prager Allsokoltag zur Vorführung gebracht werden. Die Eleganz und Exaktheit der Bewegungen, die nach den Klängen der Militärkapelle ausgeführt wurden, lösten unter den Zuschauern Beifallsstürme aus. Nicht minderes Lob spendete das Publikum der Durchführung der imposanten Freiübungen seitens der mehrere Hundert Mann starken Abteilung der Zöglinge der hiesigen Jngenieur-Unteroffizierschule. Am Schlüsse nahmen alle Mitwirkenden auf dem Turnplatz Aufstellung, dessen eine Seite von der für die Zuschauer bestimmten Tribüne gebildet wurde, während die übrigen drei Seiten von Militär besetzt waren. Herr Prof. Kenda hielt an die Anwesenden eine kurze Ansprache, in der er auf die höheren Aufgaben des Sokol hinwies u. die Turner zur beharrlichen Befolgung der übernommenen Pflichten ermunterte. Mit der Staatshymne wurde die Veranstaltung geschlossen. Unter den zahlreichen Anwesenden Persönlichkeiten befanden sich u. a. die Herren Stadtkommandant General Pavlovič mit mehreren höheren Offizieren, darunter Oberst Putnikovič, Minister a. D. Dr. Kukovec, Bezirkshauptmann Banalrat Dr. J p a v i c und Magistratsrat Rodošek. Kinder-Gportfrst im etaötporf Wenigstens einmal im Jahre sollen auch unsere sportbegeisterten Kleinen auf ihre Rechnung kommen. Auch im heurigen Jahre ließ der Besuch sowie der flotte Verlauf dieser Veranstaltung des SS K. Maribor nichts zu wünschen übrig. Der Himmel begann sich gerade zu verfinstern und die ersten Regentropfen fielen uns auf die Köpfe, als das Fest seinen Anfang nehmen sollte. Trotzdem versammelten sich Konkurrenten, Eltern u. Zuschauer in derart erfreulicher Zahl, daß man damit einen neuen Beweis für die Beliebtheit der alljährlichen Kinderolympiade erhielt. Die Leitung des lieblichen Kinderfestes besorgte unsere bestbekannte Sportlerin Frau Zora Ravnik, die auch heuer ge-zeigt hat, daß man in ihr nicht nur eine sympathische Kinderfreundin, sondern auch eine tüchtige Organisatorin unserer verschiedenen Kinderfeste entdeckt hat. Ihr war es auch diesmal in erster Linie zu verdanken, daß sowohl die Vorarbeiten, als auch die Durchführung der Kinderolympiade klaglos und zur vollsten Zufriedenheit der kleinen Wettbewerber und der Zuschauer vonstaiten gehen konnte. Aufopferungsvolle Mitarbeiter waren ferner die Herren Loos, Roglič, Gilly, šepec und Lavrenčič. Die Wettbewerber in den einzelnen Konkurrenzen zeitigten nachstehende Resultate: Wettlaufen: Erste Gruppe: 1. Zdravko Živec, 2. Franz Šerbec, 3. Srdan Repič. Zweite Gruppe: 1. Ferdinand Kuhar, 2. Dušan Revija, 3. Drago Sedmak. Dritte Gruppe: 1. Zvonko Hlebš, 2. Miloš Porekar, 3. Bogo Unger. Vierte Gruppe: 1. Mirko Verdnik, 2. Arthur Čeh. — Skiero rennen: Erste Gruppe: 1. Miran Ogrizek, 2. Metka Lavrenčič. Zweite Gruppe: 1. vlavoj Ogrizek, 2. Christian Bacho, 3. Dra 8° Kajalič. Dritte Gruppe: 1. Verica Ma- Montag, den 22. Suni rinič, 2. Milučka Adamič. Vierte Gruppe: 1. Rudolf Fifchbach, 2. Bariča Černič. Fünf te Gruppe: 1. Stažika Černič, 2. Vatroslav Kranjc, 3. Boris Monjac. — Autorennen: 1. Rudi Skušek, 2. Čedo Ravnik. — Dreirad rennen: 1. Dušan Samsa, 2. Tatjana Povalej, 3. Marko Lindtner. — Kindermagenlau-sen: Erste Gruppe: 1. Majda Šef, 2. Mojca Du rjava, 3. Senca Lindtner, 4. Mila Kajalič. Zweite Gruppe: 1. Bera Merstal, 2. Metka Lavrenčič, 3. Melitta Borko, 4. Giza Kohnstein. — Sacklaufen: 1- Zdravko Živec, 2. Stanko Zorč, 3. Srečke Škofič, 4. Franz Šerbec. — Stafettenlaufen: 1. Menija, Monjac, Kuhar. 2. Blausteiner, Škofič, Šerbec. — Radrennen: 1. Walter Paj, 2. Branko Blausteiner, 3. Dušan Černič. Während der Wettbewerbe konzerte die „O m l a d i n o" - Kapelle, die sich den Veranstaltern in entgegenkommendster Weise zur Verfügung gestellt hatte. m. Schuldirektor Ignaz Löschnigg f. Nach längerem Leiden ist in Graz am Samstag Herr Ignaz Löschnigg, Schuldirektor in Feldbach, verschieden. Ter Verstorbene wirkte mehrere Jahre als Lehrer in Poprečje, später in Vrečice und über zehn Jahre als Oberlehrer in Tezno. Nach dem Umstürze übersiedelte er mit seiner Familie nach Feldbach, wo er zum Direktor der dortigen Volksschule ernannt wurde. Als vorbildlicher Pädagoge erfreute sich Direktor Löschnigg überall, wo man ihn kannte, der größten Wertschätzung und Beliebtheit. Das Leichenbegängnis findet Dienstag um 16 Uhr in Graz statt. R. i. P.! Den schwergetroffenen Hinterbliebenen unser innigstes Beileid! m. Trauung. In Maribor wurde dieser Tage Herr Andreas Mistet, Auskultant des hiesigen Kreisgerichtes, mit Frl. Marie Modrijan getraut. Unsere herzlichsten Glückwünsche! m. Verstorbene der Vorwoche. In der vergangenen Woche sind in Maribor gestorben: Leopold Mulec, 38 Jahre alt; Georg Spreitz, 70 I.; Marie Kaschke. 71 I.; So phie Falnoga, 2 Monate; Marie Spier, 23 I. und Alois Kokol, 54.Jahre alt. m. Der Bezirkslandwirtschaftsausschutz für das linke Drauufer wird von nun an jeden Mittwoch zwischen 9 und 11 Uhr in den Räumlichkeiten der Bezirkshauptmannschaft, Zimmer 61, amtieren. Sollte ein Feiertag auf den Tag fallen, so entfallen die Amts-stunden. Der Vorsitzende Herr Alois Schiller wird den Parteien persönlich zur Verfügung stehen. m. Auszeichnung von verdienstvollen Wehrleuten. Anläßlich der bevorstehenden 60-Jahrfeier der Freiwilligen Feuerwehr wurden dem Brandmeister Egger sowie den Wehrmänpern Anton Borovi e, Johann Roche l, Bruno Bernhardt und Franz S ch e ll für die 1000. Ausfahrt mit dem Rettungswagen Ehrendiplome verliehen. Den immer hilfsbereiten wackeren Männern auch unsere Glückwünsche zu dieser verdienten Ehrung! m. Die Spielautomaten verboten. Die politische Behörde hat dieser Tage die sog. Glücksspielautomaten, die erst in den letzten Monaten in Maribor eingeführt wurden, verboten. m. Brandlegung? Dieser Tage brach unweit von Schloß Vurperk ein Feuer aus, das das Wirtschaftsgebäude des Besitzers Josef črnko vollkommen einäscherte. Die Gendarmerie hat nun einen Mann festgenommen, der dringend im Verdachte steht, das Feuer gelegt zu haben. m. Mit dem Kraftwagen in eine Gartenmauer. Gestern gegen Mitternacht ereignete sich auf der Straße in Košaki ein Autounglück, daß lediglich Sachschaden verursachte. Etwa gegen halb 24 Uhr kam der Gastwirt Herr Simon Klug aus Pesnica mit seinem vom Obstgroßhändler Herrn Srečko Krajnc aus Sv. Lenart gesteuerten Ehevrolet-Last-wagen auf der Straße in Košaki herangefahren. Gerade vor der Selchwarenfabrik Wögerer versuchte der Wagenlenker einem angeheiterten Passanten, der in großem Bogen die Straße dahinwandelte, ausweichen, wobei er jedoch wegen der glitschigen Straße mit.dem Wagen geggn die Gartenmauer stieß. Durch den Anprall wurde die Vorderachse gebrochen, sodaß die Feuerwehr alarmiert werden mußte, die das Fahrzeug wegschaffte. Beide Insassen kamen mit dem Schrecken davon. m.- Wetterbericht vom 22. Juni 8 Uhr: Luftdruck 741, Feuchtigkeitsmesser + 18, Barometerstand 741, Temperatur + 16, Windrichtung teilweise, Niederschlag 0, Umgebung Nebel. * Die Wertschätzung des Geldes. Ob Dollar oder Dinar, das sorgfältige Familienhaupt, die sparsame Hausfrau hütet dieselbe beim Einkäufen. Besonders wichtig ist, daß beim Einkauf der Toilettenseifen, weil die Qualität derselben schwer zu beurteilen ist — selbst der Fachmann kann die Qualität der Toilettenseifen erst nach entsprechenden Untersuchungen beurteilen. Wir sollen daher blos verläßliche Ware kaufen, deren Marke dafür haftet, daß wir beim Gebrauch der Seife keine Enttäuschung erleben werden. Die Qualität der Palmira-Seife wird von der seit vielen Jahrzehnten bestehenden Fabrik gewährleistet. * Strohwitwer und -witwen speisen während des Urlaubes ihrer Ehegatten nur in der „I a int a kuhinj a", Slomškov trg 6. 1557 * Montag und Dienstag Kabarettabend in der Velika kavarna. 7833 * Magenschmerzen, Magendruck. Verstopfung, Darmfäülnis, galliger Mundgcfchmack, schlechte Verdauung, Kopfweh, Zungenbelag, blasse Gesichtsfarbe werden häufig durch Gebrauch des natürlichen „Fra>iz-Joscs"-B!tterwassers. ein Glas voll abends kurz vor dem Schlafengehen, behoben. Spezialärzte für Verdauungskränkhei-ten erklären, daß das Franz-Joses-Wasser als ein sehr zweckdienliches Hausmittel warm zu empfehlen sei. Aus (Seife c. Besuch des Banus in den vom Hagel heimgesuchten Orten. Sonntag besuchte der Banus Herr Dr. Drago M a r u st i č die Ortschaften in der Umgebung von Eelje, die durch das Ungewitter besonders arg heimgesucht worden sind, um sich an Ort und Stelle den Schaden anzusehen. Es begleitete ihn der Bezirkshauptmann von Eelje Herr Dr. Hubad. c. Vokalkonzert im Stadtpark. Samstag, den 27. d. M. mit Beginn um 8 Uhr findet im Stadtpark ein Vokalkonzert des Gesangvereines „Svoboda" statt. c. Abstinenzausstellung. Am 24. und 25. d. M. findet im großen Saale des „Narodni dom" eine Abstinenzausstellung statt, die den ganzen Tag geöffnet sein wird und zu der der Eintritt frei ist. Am 24. d. M. wird Herr Prof. P a v l i č am gleichen Orte um 8 Uhr abends einen Vortrag über die Abstinenzbewegung im Draubanat halten. c. Die Listen für die Einkommensteuer für das Jahr 1931 sind am Magistrat zur öffentlichen Einsicht aufgelegt, worauf die Steuerzahler aufmerksam gemacht werden. Theater »ns Kunst StalionaU&eafer in Maribor Repertoire Montag, 22. Juni: Geschloffen. Dienstag, 23. Juni, 20 Uhr: Konzert des polnischen Mannerchores „Echo". Mittwoch, 24. Juni, 20 Uhr: „X.P.Z." Gastspiel des Zagreber Dramas. Abonn. B u. E. Erhöhte Dramenpreise. Donnerstag, 25. Juni, 20 Uhr: „X.Y.Z." Gastspiel des Zagreber Dramas. Abonn. A u. E. Erhöhte Preise. Letzte Vorstellung der Saison. + Gastspiel des Zagreber Dramas. Mittwoch und Donnerstag findet im Mariborer Theater ein Gastspiel von Mitgliedern des Zagreber Dramas in der Komödie „3E Y Z" von Klabund statt. Kuponbesitzer werden auf merksam gemacht, das am ersten Abend nur 20 Blocks ^gelten, der Rest am zweiten A-bend. — Für das Gastspiel herrscht großes Interesse, weshalb die Karten rechtzeitig besorgt werden mögen. Waffen Sie begehrt sein? Dann pflegen Sie Ihre Schönheit und bewahren Sie Ihre Jugend ! 'Ständiger Gebrauch der „Pal-mira“ Seife reinigt Ihre Haut von Wimmerln, Mitesser, macht sie frisch und erhält sie samtig. „Palmira“-Creme entfernt Runzeln und verleiht der Haut in wenigen Augenblicken Weichfühlig-keit Selbst nach vielen Jahren noch erfreuen Sie sich blühender Schönheit, wenn Sie täglich in der Früh und abends „raimira“-Seife verwenden und Ihre?Haut mit „Palmirä“-Creme kräftigen. „Palmira“-Seife, Creme, Puder und Kölnischwasser sind in allen besseren Fachgeschäften zu haben. Palmira Gesundheit- Schönheit Kino Vurg-Tonkino: Nur noch bis Dienstag das große Tonfilmereignis „Das Flötenkonzert von Sanssouci" mit Otto Gebühr und Renate Mülle r. Union-Tonkino: Noch bis Dienstag wird der 100% tge deutsche Sprcch- und Tonfilm „Die Liebe der Renate Langen" mit Ma- dy E h r i st i a n s und Franz L e d e-r c r vorgeführt. Spott : Internationale Ringkämpfe in Maribor. Das heutige Programm umfaßt nachstehende Paare: Orsowsky (Polen) gegen TomSayer (Afrika), Belič (Bulgarien) gegen Esontas (Siebenbürgen) und Bognar (Ungarn) gegen Frank (Sachsen). : Leyrer-Hitzel — Zweite bei den internationalen Tennismeisterschaften von Steiermark. Unser Meisterpaar L e y r e r - H i l-z c l hat in Graz seinen ersten Sensations-erfolg errungen, in dem es das beste Grazer Roppel Rieth — Dr. Böhm mit 6:3, 2:6, 6:3 ausschalten konnte. Der Sieg unserer Spieler ist umso bemerkenswerter, als die Grazer zuvor das Meisterpaar des Drauva-uats Hagenauer — Kukuljevič mit 6:3, 6:1 zurückließen. In Finale gegen das österreichische Staatsmeisterpaar Balzano—Haberl unterlagen Lehrer — Hitzel erst nach härtestem Kampf mit 1:6, 5:7, 3:6. : SK. Rapid, Jugendwettkämpfe. Bei schöner Witterung finden morgen, Dienstag ab 18 Uhr Jugendwettkämpfe im Lausen, Hoch- und Weitspringen, Kugelstoßen und Diskuswerfen statt. Die Wettkämpfe werden für die Unter-, und Oberstufe getrennt abgehalten und können bei der . ersten die Knaben des Kinder- sowie auch.des Knaben kurses bis zu 12 Jahren antreten, während in der Oberstufe alle älteren Teilnehmer ihre Kräfte messen werden. Bekleidung ist weißes Leibchen und dunkle Hose. Die drei Ersten jeder Gruppe erhalten Siegesbänder. Witz und Humor „Es sind schlechte Zeiten", sagt Pinterling zu Mops. „Gestern bin ich meinem Freund Kirsch begegnet. Er will sein schönes Krokodil verkaufen. Denk dir, 212 Jahre ist das Tier alt. Weißt, du vielleicht einen Kunden?" „Aber woher weißt du, daß es 212 Jahre alt ist?" fragt Mops.- „„Aber erlaube mal", beharrt Pinterling, „als Kirsch es vor fünf Jahren kaufte, war :s genau 207 Jahre alti" Wirtschaftliche Rundschau internationaler Gier- und Geflügelmarkt Die Geflügelzufuhren sind in der Vorwoche geringer geworden und waren, wie z. B. in Italien, oftmals kleiner als die Nachfrage. In M i l a n o ist es dadurch zu einer starken Preissteigerung gekommen und Altgeflügel wurde dort zu Lire 7.50 bis 8, Junggeslügel zu Lire 10 bis 11 gehandelt. Die Preise in Deutschland sind die gleichen geblieben, wie in der Vorwoche. Man bezahlt für Lebendgeflügel Mark 0.75 bis 0.77, für geschlachtetes Geflügel Mark 1.05 bis 1.10, doch traten neue Sendungen von geschlachtetem Junggeslügel auf, die zum Preise von Mark 1.80 bis 1.85 ange-boten wurden. Hauptsächlich stammen diese Transporte aus Polen. Die Importe aus Holland, Rumänien und Ungarn sind geringer geworden. Im J n l a n d e sind die Zufuhren infolge der verstärkten Feldarbeit geringer ge worden, doch haben sich die Preise auch wei- ter gehalten. Altgeflügel notierte Dinar 14 bis 15, Junggeflügel Dinar 18 bis 19. Die Hauptexportrelation war Italien. Am Eiermarkte sind die internationalen Zufuhren etwas abgefallen. Die deutschen Preise halten sich noch auf Schw. Fr. 102 bis 107, doch ist das Geschäft sehr flau, der Absatz in der Schweiz dagegen ist ganz gering, da dort dagegen eine Hochflut der Eigenproduktion eingesetzt hat. I t a l i e n kommt aber als Abnehmer in Betracht, da die dortige Eigenproduktion jetzt infolge der Seidenkokonarbeiten vernachlässigt wurde. Bezahlt wurden Lire 370 bis 380 als Maximalpreise, doch konnte in vielen Fällen nicht zu so günstigen Notierungen abgeschlossen werden. Auf den Jnlandplätzen sind die Zu fuhren ausreichend, die Preise bewegen sich zwischen 55 und 60. DmchfchnNtsnotierungrn der VroduNenbörsen Produktenbörse Novisad, Durchschnittsnotie-rungen seit dem letzten Berichte. Weizen. MittelbaLka 79/80 Bakoa, Umg. Novisad Saoka, Schlepp 79/80 Oberbaöka 79/80 Oberbanat 79/80 Syrmischer 78 Slawonischer 78 Slawon. ?7/78 Schlepp Syrm. Umg. Indija 78 180—185 79/80180—185 190—195 185—190 190—195 162.50—167.50 165—167.50 162.50—165 187.50—172.50 Hafer. Baäka 150—155 Syrmischer und Slowenische! 150—155 Gerste. BaLka u. Syrmischer 63/64 115—120 Mais. Baoka und Syvm. 90—100 Theiß Schlepp 100—101 Syrm. Umg. Indija 99—100 Baäka, Schlepp Donau oder Save 100—101 schaftler zur Kolonialausstellung nach Paris. Mit dieser Exkursion ist auch ein Besuch französischer Wirtschaftler verbunden. Die Spesen des Ausfluges sind sehr klein und belaufen sich ab Jesenice auf Dinar 4360.—, wobei die Fahrkarte 2. Klasse, Fahrt ins Hotel mit Gepäck, volle Pension, Besichtigung mit Führern, Visum, Eintritts gebühr und Trinkgelder eingerechnet sind. Anmeldungen für die Teilnahme sind bis spätestens 26. Juni beim Exportförderungsinstitute vorzunehmen. Bis zu diesem Tage muß auch der Gesamtbetrag erlegt und der Paß zur Sicherung vorgelegt sein. X Argentinischer Protest gegen Getreidc-präferenz. In der Sitzung des Wirtschafts, ausfchusses des Völkerbundes gab der Vertreter Argentiniens eine Erklärung zu der Frage des Absatzes des Getreideausfuhrüber fchusies der Länder Mittel- und Osteuropas ab. Argentinien erhebt Einspruch gegen das Präferenzsystem, das man diesen Ländern zugestehen wolle. X Borstenviehmarkt. Maribor, 19. Juni. Der Auftrieb belief sich auf 194 Stück. Die Kauflust war sehr groß; verkauft wurden 170 Stück. Es notierten per Stück: 5—6 Wochen alte Jung sch weine Dinar 50—85, 7—Wochen 95—130, 3—4 Monate 160— 250, 5—7 Monate 350—400, 8—10 Monate 450—500, einjährige 600—850. Das Kilo-Lebendgewicht 7—8 und Schlachtgewicht 9 —10 Dinar. X Konkurse und Zwangsansgleiche. Ter Verein der Industriellen und Großkaufleute in Ljubljana veröffentlicht für die Zeit vom 11. bis inkl. 20 Juni folgende Statistik (die Ziffern in den Klammern beziehen sich auf dieselbe Zeit des vergangenen Jahres): 1. Eröffnete Konkurse: im Draubanat 4 (4), Küftenlandbanat — (3), Drinabanat 1 (1),' Zetabanat — (1), Donaubanat 3 (4), Moravabanat — (1), Vardarbanat (1), Beograd, Zemun, Paneevo 1 (2). — 2. Eröffnete ZwangsauZgleiche außer Konkurs: im Draubanat — (2), Savebanat 1 (3), Küstenlandbanat — (1), Drinabanat 1 (1), Donau Banat 10 (6), Beograd, Zemun, Paneevo — (1). — 3. Abgefertigte Konkurse: im Draubanat 2 (8), Küftenlandbanat 1 (1), Drinabanat 2 (3). Zetabanat 1 (—), Donaubanat 8 (5), Moravabanat 2 (1.3), Vardarbanat — (2), Beograd, Zemun, Paneevo 1 (3). — 4. Abgefertigte Zwangs ans gleiche außer Konkurs: im Draubanat — (4), Sa-vebanat 1 —), Vardarbanat 1 (—). Radio Dienstag, den 23. Juni. Ljubljana, 12.15 bis 13: Reproduzierte Musik. — 18: Konzert. _ 20.30: Ue- bertragung aus Zagreb. — Beograd, 20: Nationallieder. — 22.50: Klassische Mn sik. — Wien, 21.40: Populäres Konzert. —M ühlacker, 19.30: Mozart-Konzert. — 21.45: Unterhaltungskonzert. — Toulouse, 19: Saxophon- und Tilophon-Kon-zert. — 20: Opernarien. — 22.45: Symphonieorchester. — 23.30: Violinkonzert. — Nom, 21: Klassische Musik. — Prag, 21: Orchesterkonzert. — M a i l a n d, 21: O-perettenschlager— Budapest, 20: Konzert des Honved". Inf. Reg. — 21.30. Kammermusikabend. — Danach: Zigeunermusik. — Warschau, 19.50: Strauß's Operette „Eine Nacht in Venedig". — Anschließend: Tanzmusik. — Daventry, 19.45: Militärmusik. — 23: Tanzmusik. Idiosynkrasien historischer Persönlichkeiten Eine Pariser Zeitschrift bringt eine interessanten Aufsatz über die Idiosynkrasien berühmter historischer Personen. Die ©chau beginnt mit Erasmus von Rotterdam, der keinen Fischgeruch vertragen konnte Sein Widerwillen gegen Fisch war so stark, daß er sofort eineuFieberanfaN Bekam, wen" in seiner Nähe Fisch gekocht, gebraten odei gegessen wurde. Der französische Marschall B r e z e geriet beim Anblick eines Kanin-chens in einen Schwindelzustand, und König H e i n r i ch der Dritte von Frankreich konnte keine Katze ausstehen. Ein anderer französischer Feldherr, der Herzog D'A l-b e r t wurde jedesmal ohnmächtig, wenn einen Schweinekopf zu sehen bekam. Dänemarks berühmter Astronom Tycho de B r a-ch e geriet in Verzweiflung, wenn ihm eine Ratte über den Weg lief. Der italienische Dichter F a v o t i t i verabscheute den Rosenduft. Der Bischof von Sang res, Charles d' E s c a r o, verlor Beit" Eintreten einer Mondfinsternis das Bewußt sein. Dieses Naturereignis war auch bič unmittelbare Ursache seines plötzlichen Ablebens. Bei Einbruch einer Finsternis verfiel der Bischof in Ohnmacht und erwachte nicht mehr. Maria Medici war eine der wenigen historischen bekannten Frauen, die eine Aversion gegen Blumen hatte. &e fühlte sich sofort schlecht, wenn sie Rosen oder Tulpen sah, selbst wenn sie nur ge- Mehl. Baöka 0, 6g, 0gg Nr.: 2 Nr.: 5 Nr.: 6 Nr.: 7 Nr.: 8 Kleie. Baeka, Jutesäcke Syrmische, Jutesäcke Banaler, Jutesäcke 260—280 250—260 240—250 225—230 175—190 112.50—117.50 112.50—117.50 112.50—117.50 112.50—117.50 X Das tschechosl. Exportkreditgesetz vor gelegt. Agr. Prag. Die Regierung hat die ser Tage dem Abgeordnetenhause den Entwurf des Gesetzes über die Förderung des Außenhandels vorgelegt. Das Gesetz sieht die Errichtung eines Fondes für Versicherung von Exportkrediten vor, sowie die Staatsgarantie für Verluste bei langfristigen verläßlichen und sichergestellten Exportkrediten. Dem Kreditversicherungsfond süßen Staatsbeiträge zu und zwar im erste? Jahre 1 Mill. KL., in den weiteren Jahren von 0.5% vom gesamten Versicherungswert des betreffenden Jahres mindestens 0.25, höchstens 1 Mill. KL. Ferner erhält der Fond Anteile an den Prämien nach dem Vertrag des Fondes mit privaten Versicherungsanstalten Garantieprovisionen und Erträge seines Vermögens. Solange der Fonds 100 Mill. nicht erreicht, haftet der Staat für die Verpflichtungen des Fonds bis zum fehlenden Differenzbetrag. Die Gesamtsumme der staatlichen Garantien darf 1.5 Milliarden i Ke. nicht übersteigen. X Exkursion zur Pariser Kolonialaus stellung. Das Exportförderungsinstitut veranstaltet in der Zeit vom 5. bis 18. Juli 1931 eine Exkursion jugoslawischer Wirt- ■ÄV'" V ;A 7 Mitlfr ü VEKL&KQEN /IE ÜBERAU, GOmViAR REIFEN FÜR MOTORRÄDER GOODYEAR gibt äie äußerste Kilometerzahl, ist sehr beständig auf dem Terrain, infolge der tief eingeschnittenen Würfeln, die jedes Schleudern an der Kurve verhindert. Sicherheit und Dauerhaftigkeit sind die Hauptvorzüge der GOODYEAR Reifen für Motorräder. S «SS» .Anarivorer «nrnm-umri um mt--vTOriminnr wimfc Li „luiA^MaäiaÄ malt waren. Ein berühmter Arzt, Pierre d' A p a n s, empfand einen unbegreiflichen Abscheu gegen Obst. Die merkwürdigste Idiosynkrasie wies aber der russische Zar J v a n 4. auf. Er wurde jedesmal rasend, wenn er eine schmucke junge Frau Vorbeigehen sah und beruhigte sich erst, wenn sie aus seiner Sicht verschwand. Verpulverte Dollarmilllaröe Das lote Wilson-Kraftwerk in U. S. A. -öffentliche Hand in Amerika Private und Am mittleren Lauf des Tennessee-Stro-Ui.cS in USA. in der Nähe der Ortschaft Musocle Shoals ist der Bau eines Staudammes und eines Großkraftwerkes vollendet worden, das zweifellos für sich den Ruhm in Anspruch nehmen kann, zu den Wunderschöpfungen der- modernen Technik zu zählen. Der Staudamm.wurde nach dem Präsidenten Woodvow Wilson benannt, der zu der Zeit im Weißen Hause von Washington regierte, als mit der Arbeit begonnen wurde. Das berühmte Staubecken mit der Riesenschleuse von Assuan am Oberlauf des Nilstroms im Sudann ist zwar doppelt so lang wie der Wilson-Damm bei Muscle Shoals, die Roosevelt. Schleuse ist höher und die Wasserkraftanlage am Niagarafall vermag eine .größere Energicspannung zu entfalten-Der Wilsondamm kann aber demgegenüber seine eigenen Superlative aufweisen, auf die er stolz sein kann. Die 48 Tammschleusen, durch die das Tennessee-Wasser aus einer Höhe-von 27 Meter herunterstürzt, stellen eines der gewaltigsten Bauten dar, die von menschlicher Hand auf Erden errichtet worden sind. ■ Die 440.000 Pferdekräfte, die die Anlage oon Muscle Shoals zu produzieren imstande ist, sollten den Strom für eine der größten Nitratfabriieu der Welt liefern. Die Not-..Wendigkeit der forcierten Erzeugung des für die Kriegsindustrie so wichtigen Nitratstoffes war es, die die Regierung der USA. zu dem Entschluß verleitete, mit staatlichen Mitteln den.Staudamm von Muscle Shoals zu errichten. Dieser Entschluß wurde in einer von Kriegspsychose erfüllten Zeit gefaßt, in der alle Entscheidungen in überstürztem Tempo getroffen werden mußten. Als der Krieg zu Ende war, ist ein guter Teil Arbeit bereits zurückgelegt worden, und eS blieb nichts anderes übrig, als das Werk seiner Vollendung entgegenzuführen. Die Riesenanlage wurde fertiggestellt, und gleich zeitig brach in der amerikanischen Öffentlichkeit eine lebhafte Polemik aus, welchen friedlichen Zwecken das .neuentstandene Kraftwerk dienlich gemacht werden und, vor allen Dingen, an wenn das staatliche Privileg erteilt werben sollte, die gewaltigen Energien des Kraftwerkes auszunutzen. Seit sechs Jahren wird dieser Streit mit unverminderter Heftigkeit in den Kongreßwandelgängen, in den. Konventikeln der maßgebenden Großindustriellenkreise und in den Spalten der Presse geführt. Währenddessen konnten die 48 Schleusen am Tennessee-Fluß nicht ausgenützt werden, und die große Kraftanlage steht still.. Die fertig non« tierten Turbinen warten immer noch aus ihre Ingangsetzung. Die blank gestrichenen Schleusentore sind geschlossen, und die ganze komplizierte, kostspielige Apparatur, die die ~ fjerkraft in elektrische Energie verwandeln sollte, wird nicht in Betrieb genommen. Mehr als 10 Millionen Dinar mußten inzwi scheu jährlich von der Regierung bewilligt werden, um die Anlage in Betriebsbereitschaft zu halten. Nicht weniger als eine Milliarde amerikanischer Dollars hat die Wilson anlage an Baukosten verschlungen. Diese ungeheure Geldinvestierung, hat sich bis jetzt als gänzlich unnütz und unrentabel erwiesen und stellt ein klassisches Beispiel dar, daß in USA., im Lande der ausgesprochenen kapitalistischen Privatinitiative, staatliche Unternehmungen selbst größten Stils mit einem kläglichen Fiasko enden müssen. Die Grundstückspekulanten, die im Ten-nessee-Tgle operierten und die Grundstückpreise ins Unermeßliche trieben, mußten, als auf die Inbetriebsetzung der Großanlage verzichtet wurde, ihr blaues Wunder erleben. Die industrielle Riesenstadt, die rund um das Kraftwerk entstehen sollte und deren drei Hauptstraßen die anspruchsvollen Namen Newyork, Chicago und Detroit erhielten, blieb in den ersten Anfängen stecken. Die prächtigen Avenuen sind menschenleer, die Mietskasernen und Verwaltungsgebäude sind nicht bewohnt, die Fabriksschlote rau chen nicht und das Tennefseetal, das vor zehn Jahren den Wunschtraum hegte, zu einem neuen gewaltigen Industriezentrum Amerikas zu werden, gibt der schlafenden Kraftanlage seinen ländlich idyllischen Rahmen. Daß der Staat rechtlich befugt ist, das Wilson-Werk in Gang zu setzen, wird in U. S. A. von keinem Menschen bestritten. Aber die beiden letzten Präsidenten, sowohl Coo-lidge als auch Hoover, erklärten ausdrücklich/daß sie alles tun werden, um zu verhindern, daß die Anlage von Muscle Shoals zu einem staatlichen Unternehmen wird. Der Widerstand gegen die staatliche wirtschaftliche Betätigung im Tennefseetal wird, nicht nur seitens.der privaten Kraftproduzenten geleistet. Daß der amerikanische Euer gietrust Himmel und Erde, in Bewegung setzte, um keinen Konkurrenten in der Person des Staates entstehen zu lassen, ist selbst verständlich. Aber abgesehen davon, schwuren die Führer der beiden amerikanischen Parteien, der republikanischen sowohl wie der demokratischen, daß sie einen Versuch der wirtschaftlichen Betätigung des Staates unter allen Umständen vereiteln wollen Durch zufälliges Votum gelang es e@ esagt Sich Verl angen Sie ein" V orführung vo:i . irem nächsten Korü-Ver-tretei. MBTCOLN Alle Eingeweihten wussten sofort nach seinem Erscheinen, dass dei; neue Ford ein hervorragender Wagen sein wird. Heute wissen es alle Amateure. Fragen Sie jene Freunde, die andere gute Wagen besitzen. Viele bedauern, den Ford nicht gekauft zu haben. Das sind die künftigen Käufer der Ford-Wagen. Sie ebenfalls. AEROPLANE Foroson dem fortschrittlichen Senator N o r r i s, seine „Muscle Shoals Bill" im Kongreß durchzusetzen, in dem die Regierung beauftragt wurde, das Wilson-Kraftwerk auf staatliche Kosten zu betreiben. Präsident Coolidge legte aber gegen dieses Gesetz sein Veto ein. Im neugewählten amerikanischen Kongreß wird der Streit um die Wilson-Anlage zweifellos mit neuer Leidenschaft entflammen. Das tote Kraftwerk ist zum Prüfstein für die Stellungnahme amerikanischer Wirtschaftspolitiker in einer der brennendsten Fragen der Gegenwart geworden: für oder gegen staatliche Bewirtschaftung und vor allem für oder gegen Nationalisierung der Kraftindustrie. Heitere Elke Frau Pempel macht in Bildung. Neulich sagte sie ernstlich böse: „Also daß jetzt sogar bedeutende Theater ihre Pforten der Operette widmen, daß ist einfach unerhört! Stellen Sie sich vor:. In einem Theater, wo bisher immer nur klassische Stücke gespielt worden sind, hat mar sich jetzt auch dem Zeitgeschmack angepatzt. Man verherrlicht einen Operettenfritzen! Schon der Titel von dem Stück ist maßlos übertrieben." „Wie heißt denn eigentlich das Stück, von dem Sie reden", fragte man neugierig Frau Pempel. „König Lehar und der Komponist heißt Sackspeer." Der falfcfye jrcunö Roman von Th. £. Gottlieb Copyright by Marie Brügmann, München. Mit ohrenbetäubendem Lärm flutet das Leben der Straße im hereinbrechenden Abend. Das ununterbrochene Läuten der Straßenbahnführer, das schreiende Tuten der Autohupen, die oft schreckhaft nufgellend alles übertönen, und all die vielen anderen Stimmen des Großstadtlebens vereinigen sich zu einem Höllenkonzert. An einem scharfen Brennpunkte, etrer dreifachen Straßenkreuzung, steht auf.seinem künstlichen Syckel der hünenhafte Verkehrsschutzmann, mit einer einzigen Armbewegung seiner gummischlägerbewehrten Hand über Dutzende von Fahrzeugen gebietend, die oft genug sich hier gefahrdrohend stauen. Der Mann hat heute einen besonders schweren Tag und muß höllisch darauf achten, den vielen Wagen die rechte Richtung zu weisen. Aber trotz seiner Aufmerksamkeit drohten sich zwei schwere Lastkraftwagen, die aus verschiedenen Richtungen daherkamen, in die Flanken zu fahren; nur stärkstes Anziehen der Bremsen rettete sie vor folgenschwerem Unheil Dadurch entstand ein kleiner Auflauf: Wagen sammelten sich an, Publikum rottete sich haufenweise zusammen, wie immer in solchen Fällen. Der Verkehrsschutz mann stieg von seinem Postament, um die Menge zu zerstreuen. Plötzlich nahte neues Unheil: in rasender Fahrt kam da ein Mercedes angesaust, dessen Führer sichtlich die Herrschaft über seinen Wagen verloren hatte. Die Gefahr war riesengroß. — Wenn jetzt ein Zusammenprall erfolgte, gab es Trümmer, Fetzen — Tote . ; . Schreckerfüllt aufschreiend stoben die Passanten auseinander. Kinder schrien, Frauen kreischten, fielen in Ohnmacht. . . Jetzt — jetzt — aufstöhnend schlossen sich viele' Augen, um nicht Furchtbares mitaniehen zu müssen . . Kaum sechzig Meter betrug die Entfernung. War da noch Rettung möglich? - Da schwang sich ein Mann, in der blitzartigen Schnelligkeit kaum schattengleich wahr zunehmen, aus dem Rücksitz und schnellte zum Führer, riß das Steuer an sich. Ein Heu lendes, singendes Knirschen, ein furchtbar kreischendes Aufpfeifen — Sand spritzte — Staub wirbelte am — der Wagen stand. Mit dampfendem Motor, rauchendem Auspuff, gleich den geöffneten Nüstern eines gebändigten Rennpferdes. Stand, und um keine Sekunde zu früh . . , Zwei Herren stiegen aus dem sehr elegan ten Fahrzeug heraus. Sofort trat der Berkehrsschutzmann herbei, salutierte: „Ich darf wohl - um Ihre Namen ritten, meine Herren! Dieses unerhörte Tempo.." „Tun Sie Ihre Pflicht, Herr Schutzmann." Der Hüter der öffentlichen Ordnung ließ erst die angesammelten Fahrzeuge wieder in Ordnung abfahren, hieß die Passanten, unter denen manche mit zitternden Knien sian den, ruhig ihres Weges gehen Dann erst wandte er sich an die beiden Herren, nahm ihre Legitimationen in Empfang und notierte: „Harry Wilbert, Großindustrieller." Und: „Boris Boronow, Privatsekretär." Ein nochmaliges Grüßen: „Ich danke, meine Herren. Das Weitere wird sich finden." Der Mann des Gesetzes, die ruhige Gelassenheit selbst, wandte sich ab und bestieg wieder seine Warte. Die beiden Herren sahen sich einen Augenblick lang wie verblüfft in die Augen, dann meinte der eine, Harry Wilbert, bessert hochgewachsene, blonde Hünengestalt den Deutschen verriet: _ »Boris, mir scheint, wir haben uns da eine nette Suppe eingebrockt?!" Der Angesprochene. ein beweglicher Mann von untersetzter Gestalt, mit kohlschwarzem Haar und dunklen, durch eine Hornbrille geschützten Augen, sah dem Schutzmann nach. „Was meinte der Mann eigentlich: ,Das Weitere wird sich finden.' Ich verstehe ihn nicht." „Tu' nicht so unschuldig, Boris! Oder kennst du wirklich unsere Polizei noch nicht? Wir werden eine Vorladung bekommen, wer den hingehen und uns im reumütigen Eingeständnis unserer Schuld eine empfindliche Geldstrafe zudiktieren lassen. Diese werden wir zahlen und dann wieder gehen. Das ist der Vorgang. Schluß, Punktum — bis zun nächsten Male!" „Und wenn wir nicht zahlen?" „Dann werden wir eben ins Loch gesetzt, bei Wasser und Brot!" lachte der Fabrikant Harry Wilbert, ein angehender Vierziger, war noch unvermählt. Er hatte neben einen bedeutenden Vermögen die Riesenfabrik seines Vaters geerbt, die im äußersten Norden der Stadt lag und in 'der er gegen vierhundert Abeiter beschäftigte. Als Diplomingenieur ausgebildet, war er in jeder Beziehung zur Leitung der Wilbert-Werke befähigt. Sein gesunder Geist, feine scharfe Uv teilskraft und Beobachtungsgabe gestatteten es ihm bald, sich sehr viel freie Zeit zu gönnen; einige Stunden Verweilens in der. Fabrik genügten ihm, um vollen Ueberblick über den Gr.’' frpfi st«' gewir-mm. (Fortsetzung folgt) JCCemet Amtigec &AAAAAAAAAAAAAA&AAA) Verschiedenes mn Buschenschank Zorko in Košaki eröffnet. 7806 Matratzen Einsätze, Ottomanen, Divane, Fauteuils sowie sämtliche Tw pezierer-, Eisen- und Messing möbel billigst bei Karol Preis, Maribor, Gosposka 20. Preislisten gratis. 7020 Wäsche wird zum Waschen auf. genommen im eigenen Heim, gehe auch in dis Häuser. Strafe maserjeva 3. 7789 Hallo! Fassonarbeit von Herren anzägen, 150—250 Din. Wenden, Reparaturen, Putzen und Bügeln zu sehr billigem Preis in bester Ausführung. Pauko Nachf. Jakob Mohorko, Schneidermeister, Linhartova 12. Karte genügt. 7793 Suche bei prima Sicherstellung und Rückzahlung in 2 Monaten Darlehen von 20-000 Dinar. — Unter „Prima 20" an die Vw. 7830 Die seit 24 Jahren bekannte Larucin-Kapsel werden mit bestem Erfolge bei Leiden der Harnwege, eitrigem Ausflug u. Weifeem Flufe verwendet. In allen Apotheken erhältlich. Dis freter Postversandt Apotheke Blum. 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