^H^ _____ Montag, 25. Apr« 1904.__________123. Jahrgang. ^^ WbläüA. ^'^ Post Versendung: ganzjährig 30 X. halbjährig 15 «, Im Kontor: ganz. ^ '"°>t l>« ,,"/^^' ""I die Zustellung in« Haus ganzjährig li «. - InseriionSgebühr: Für lleine ^^^^^^ zu 4 Ieilcn 5U k, gröbere per Zeile 12 d; bei öfteren Wiederholungen per Zeile L k. , Die »Lmbacher Leitung» erscheint täglich, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertoge. Die Administration befindet sich Kllügrekplah Nr. 2, die «tdaNlon Dalmatingasse Nr. 2. Sprechstunden der «rdaltio» von » bi« lO Uhr vormittag«. Unfranlierle Briefe werden nicht angeuummcn. Manuskripte nicht zurückgestellt. ^ Amtlicher Teil. 3^ da^vn^ ^^^ wurde in der k. l. Hof. und Staats- üid °" Uali, l^""b X- Stück der rutheuischen und das XV. ^nt>«l""'Mn Ausgabe des Reichsgesehblattes ausgegeben 't^ ^I. 5z "Nltöbllltte zur «Wiener Zeitung» vom 22. April ^>s°veib^"be die Weiterverbreit«»« folgender Preß. At. 829. "l: ^t. 14"^'^' luüiponäents. vom 16. April 1904. ^".7y .n^° ^"^' vom 16. April 1904. ^z^7/"o» vom 19. April 1904. Nichtamtlicher Teil. Der Eisenbahnerftreik. ^"w?f^^sp^l)"u<; des Eisenbahncrstrciks )tckll^"Nlhrt das „Fremdenblatt" aus, es sei Ue don !?^ 5u entschuldigen, wenn sich Tau-Me//lngoftelltcn von eidlich beschworenen « v°.s k.^3"i, ihren verantwortungsvollen i^.^scnN^' ^"' 'l)n gar gewaltsam stören, sollten nicht lange zögern, s>?" die ? anzuschlagen, die ihnen geboten wird; <>Il °^ne 'Quiche Gewalt könne verzeihen, aber i^' ^,5, ! ^" nicht unterwerfen, wo sie vor ^ l°rd^^Hnft für die Verletzung von Pflich- ^tt^.'^euc Wiener Tagblatt" tadelt insbc-l>?^> stnn ^"halten der radikalen Parteien, ^"..^l.dom Werke des Ausgleiches und i ^io q, mitzuwirken, Öl ins Feuer gießen. a!Ü"5 t>n<; i^^wehr" verzeichnet es mit Genug-Mti^ ^ ^lnistervräsident Graf Tisza dein Ab-F Aini^'c>lunyi, der in einer Rede die Arniec Meich^'Umg gegen jh,c Befehlshaber, die Mo^'' Zlun Widerstände gegen das Militär V.3l!^/)"be, sofort eine scharfe und cner«-^l^Vvcisllng zuteil werden ließ. „Die Zeit" sucht die Ursachen dieses beispiellosen Streifs in den wirtschaftlichen Sprüngen in Ungarn. „Ein Land, wo die soziale Entwicklung gewaltsam gehemmt, die wirtschaftliche ebenso gewaltsam beschleunigt wird, muß zum Schauplätze unberechenbarer Ausbrüche und Krisen werden." Das „Paterland" wendet sich gegen das demagogisch-obstruktive Verhalten der Oppositionsparteien uud sagt, es wirke beängstigend und be« trübend, wenn man sieht, daß königlich ungarische Beamte, welche bisher gleich den fahnentrcuen Soldaten die gewissenhafte Berufserfüllung als ihre Berufs- uud Mauneschre betrachteten und rühmteu, Eid und Pflicht brechen. Die „Arbeiterzeitung" sagt, in dem Bilde dieses Vcrkehrsstrciks offenbare sich übergewaltig die Macht des arbeitenden Volkes. Was auch kommen möge, der Eindruck dieser Tage werde unverwisch bar bleiben. König Peter von Serbien. Von serbischer Seite geht der „Pol. Korr." aus Belgrad folgende Meldung zu: Die Reise des Königs Peter nach Semendria und Poiarevac trug einen politischen Eharakter. Der König wollte sich dem Volke dieser Gegenden vorstellen, und aus diesem Grunde wurde er von zwei Mitgliedern des Kabinettes und vom Präsidenten der Skupschtina begleitet. Der Kreis und die Stadt Semendria galten unter dem alten Regiment als der Herd der Bewegung zugunsten der heutigen Dynastie. In diesem Kreise, dessen Bevölkerung bei jeder politischen Reaktion stark verfolgt wurde, befindet sich auch das Dorf Radovan, in welchem der Großvater des jetzigen Königs, der berühmte Karagcorg, im Schlafe erwordet wurde. Trotz aller Verbote besuchte das Volk am Jahrestage dieses Ereignisses regelmäßig dieses Dorf, um für die Seele Karagcorgs uud dabei auch für die Rück- kehr seiner Dynastie nach Serbien zu beten. Der Köin'g wurde in diesem Kreise selbstverständlich mit großer Begeisterung empfangen. In der Rede, mit welcher ihn der Vorsteher der Gemeinde Semendria im Namen des ganzen Kreises begrüßte, wurde die Anhänglichkeit des Kreises für die Dynastie Karagjorgjevii; betont. Der Vorsteher Simik erklärte, daß die Freude, mit welcher der König empfangen wird, nicht nur der Ausdruck der gro-ßen Verehrung sei, die diese Bevölkerung beständig für den großen Karageorg fühlte uud auch auf den Enkel überträgt, sondern auch die Hoffnung bekunde, daß Serbien unter ihm nach innen und außen erstarken uud an Ansehen gewinnen werde. König Peter dankte für die Treue, welche die Bevölkerung von Semendria der Dynastie Kar«-gjorgjevii'' trotz aller Verfolgungen bewiesen hat, und erteilte die Versicherung, daß jene Hoffnung sich erfüllen, daß er die Freiheit des Volkes achten und dessen Interessen dem Auslande gegenüber mit derselben Energie verteidigen werde, mit welcher er früher um die Befreiung des Volkes kämpfte. Der König spielte damit auf seine Beteiligung an der Aufstandsbewegung in den siebziger Jahren an, die in Serbien besonders gewürdigt wurde. Im Po^arevacer Kreise gestaltete sich der Empfang gleichfalls sehr herzlich. Dies ist umso bemerkenswerter, da die dortige Bevölkerung in früheren Jahren für die jetzige Dynastie nie besonders eingenommen war, vorwiegend aus rumänischen Elemeuten besteht uud politisch nicht sehr entwickelt ist. Aber auch diese Bevölkerung fühlte deu Druck der verworrenen Verhältnisse des alten Regiments und sehnte sich gleichfalls nach einer Umwälzung. Der Vorsteher der Gemeinde Poiarcvac, der ehemalige Abgeordnete Iovanoviö, hob die Bedeutung Karageorgs für die Befreiung Serbiens hervor und gab der Hoffnung Ausdruck, daß Serbicu sich unter dem Enkel Karageorgs Feuilleton. *"'l»^ Nello uud Patralche. '"Mischen überseht von Aarl Kogaöar. bei ^derm Fortsetzung,) h,!^>tt^" Weiß, daß man in Antwerpen fast ^ 1 " stijsi ^^' "us düstere und majestätische c! '^w.' großen Heiligtümer der Ver-je^s w^^lben unvergänglich inmitten des ^^cw°>es Geräusches der modcruen Welt; t^d'l?^'" folgt euch sein Geist, die Schön-^ ^chri<4 " umgibt euch uud die Steine, die ^ "l)in, '^mst fragen, über die sein Schat-V" in!? . m, sie scheinen aufstehen zu wol-V'^en gebender Stimme euch sein Lob zu ">e!,^lci>',s^"s wäre Autwerpen ohne Nubeus? Vz blos,'' ivuller Markt, von dessen Uferdäm- angezogen würden. Mit Rn- ^ ei,, „'," die ganze Welt ein gefeierter Name Ver We.Uigter Voden, ein Bethlehem, wo 'V. da^ w"' der Kunst das Licht der Welt ^?N 2v. ^"lgatha, wo nunmehr derselbe ruht. V > of/ l!'"lN' >-'s "Uein, das Patrasche bcun-^. sMhcch cs, daß Nello unter dem Por- "U'che verschwand, uud wollte er mit seinem Karren ihm dahin folgen, so stieß ihn ein schwarz gekleideter und mit einer silbernen Kette geschmückter .Kirchendiener zurück. Öfter denn jemals betrat Ncllo das Innere der großen Kathedrale, Patrafche aber blieb draußen liegen, gähnte, knurrte, bellte von Zeit zu Zeit uud wartete neben den Überresten des ehernen Tores Quentin-Met-sys, bis das Sperren der Kirche den Säumigen zwang, ihn wieder aufzusucheu. Daun umschlang Nello den Hals des treuen Hundes mit seinen Ar? men uud dessen gelbe Stirne küssend, wiederholte er leise immer dieselben Worte: — „Wenn ich sie nur eiumal sehen könnte?" — Was? wen? Eines Tages war der Diener anderwärts beschäftigt und Patrasche konnte für einen Moment ungehindert seinem Herrn folgen. Nello lag wie verzückt auf den äwicn vor dem Gemälde Maria Himmelfahrt. Sobald er Patrasche bemerkte, erhob er sich und führte ihn in aller Stille hinaus; seine Augen waren tränenfeucht, uud als er an den verhüllten Gemälden vorbeiging, sprach er zu sich selbst: „Es ist so traurig, sie uicht scheu zu können, wenn man es nicht bezahlen kann. Als er fie malte, dachte er gewiß nicht daran, sie uns Armen verbergen zu wolle». Er hätte nns erlaubt, sie täglich zu bewundern. Und nun hat man sie hinter" diesen schmutzigen Vorhang, in die Duukel-heit verbannt! Nenn ich sie nur einmal sehen könnte, ich würde dann zufrieden sterben!" Aber er konnte sie nicht schaueu, und Patrasche konnte ihm nicht dazu verhelfen; denn das Geld zu verdienen, das die Kirche verlangt, um die Herrlichkeiten der Krcuzerhöhung und der Kreuzabnahme zu zeigen, das überstieg ihre schwachen Kräfte. Dagegen hatte der kleme Milchmann vom Himmel jene Gunst oder vielmehr jenen Flnch "erhalten, den die Leute „Genie" zu benennen Pflegen; niemand ahnte es, er selbst wußte es uicht; Patrasche allem hätte etwas davon erzählen köunen; er, der seinen Herrn nie verließ, sah, wie dieser alles, was um ihn her wuchs und lebte, mit Kalk auf Stciue zeichnete. Patraschc war es, der ihn öfter des Nachts leise Gebete lispeln hörte, der seinen Blick ernst und sein Gesicht erstrahlen sah vor der Schönheit der auf- und untergehenden Sonne, der mehr als einmal gefühlt hatte, wie Freudentränen, vermischt mit denen einer unsäglichen Qnal, heiß ans Nellos Angen auf seine gelbe und runzelige Stirn herabfielen. „Mein einziger Wunsch ist cs, daß du einmal diese Hütte zn eigen besitzest und ein Stückchen Boden dazu, das du mit deinenHänden bcbanen würdest", so sprach zn wiederholten Malen der greise Iehan Daas zu seinem kleinen Enkel. — Einen Fleck Erde zu besitzen und im Dorfe Vaas, d. i. Herr, genannt zu werden, das ist das Ideal eines flämischen Bauern, und der alte Soldat, der die Welt durchzogen hatte, ohue sich etwas dabei erworben zu haben, meinte in seinen letzten Lebenstagen, das beste Los, das er seinem Kinde wünschen könnte, bestände darin, bei bescheidenem Wohlstände an einem und demselben Orte zu leben und zu sterben. Ncllo antwortete nie auf diese Worte des Großvaters. Derselbe gärende Gedanke keimte in seinem Innern, der einstens Manner wie Rubens, Iordaens oder Van Eyck so hoch erhoben hatte; doch niemandem als Patrasche vertraute er seinen geheimen Ehrgeiz ""- f^ 'N m'-mals gut, seine Träume einem ,u verraten, uud Nellos Träun,e gar hatten se,-um Großvater in Unruhe versetzt der das emfach malte Marienbild auf dem Sch'lde emes Gast. 0 es ebenso interessant fm,d wie d,e vielberuhm-en Altarbilder, die nach seiner Mcmung nur gut wären, nm Fremde anzulocken Aber noch zu ,e-mand sprach Nello offen von semen Zukunftspla-ncn; cs war die kleine Luise, das Töchterchen des Müllers in der roteu Mühle. (Fortsetzung folgt.^ Laibacher Zeitung Nr. 93. 806 25. Apnl^> ruhig der Ordnung seiner wirtschaftlichen Verhältnisse widmen werde, von welchen doch in letzter Instanz die politische Macht oeö ^taate^ nach innen und außen adhänge. T>er ölönig erklärte in feiner Antwort, das; er von der Bedeutung der wirtschaftlichen Hebung Cerbieus überzeugt sei uud daß er und seine Negieruug jede Unternehmung in dieser Richtung aufrichtig unterstützen und anch selbst Maßregeln Zur Erreichung dieses Zieles treffen werden. In Poiarevac wie in Cemcndria begab sich der König mitten nnter die Menge des um ihn versammelten Volkes, bahnte sich selbst den Weg, indem er der Polizei jedes Eingreifen untersagte, und sprach mit den Bauern über die (5rnte nnd den Handel. Der König nahm persönlich ungefähr WO Bittschriften entgegen. Dieses einfache Auftreten des Königs wurde von der Bevölkerung mit den wärmsten Ovationen anfHcnommen. Politische Ueberficht. Laibach, 23. April. Am 21. d. M. fand in Wien zu Ehren des Kränzen Georg und der Prinzessin MciTy vonWalesin der Hofburg eiu Galadiner statt, welchem die in Wien weilenden Mitglieder der kaiserlichen Familie, die obersten Hof- und Staatswürdenträger, der englische Botschafter, Sir Francis Plunlett, mit Gemahlin und den Mitgliedern der Botschaft, der dänische Gesandte, Graf Ahle-feldt, ?c. ?c. beiwohnten. Seine Majestät der K a i-ser brachte folgenden Trinkspruch aus: „Indem Ich Eure königlichen Hoheiten herzlich bewillkommne, lege Ich Wert darauf, dem Vergnügen Ausdruck zu geben, welches Mir Ihr Verweilen in unserer Mitte bereitet. Ich erblicke darin einen neuen Beweis der engen Freundschaft, welche Unsere Familien und Unsere Länder verbindet und welche, von altersher bestehend, durch den Mir vor einigen Monaten abgestatteten Besuch Seiner Majestät des Königs Eduard in so erfreulicher Weise wiederbelebt wurde. Von diesen zahlreichen Beweisen der Sympathie tief berührt, schmeichle Ich Mir mit der Hoffnuug, daß Unsere Beziehuu-gen sich in der Zukunft auf den ihnen durch die Vergangenheit vorgezeichneten Bahnen fortentwickeln werden, und beseelt von dem Gefühle lebhafter Erkenntlichkeit, trinke Ich auf das Wohl Ihrer königlichen Hoheiten des Prinzen und der Prinzessin von Wales!" — Prinz Georg von Wales erwiderte wie folgt: „Im Namen der Prinzessin von Wales und in meinem eigenen danke ich Eurer Majestät vom ganzen Herzen für die wohlwollenden Worte, mit welchen Eure Majestät uns so gnädig den Willkommgruß in dieser schönen Stadt Wien entboten haben. Mit der lebhaftesten Freude gebe ich Zeugnis von der engen Freundschaft, welche uusere Familien und unsere Bänder verbindet, nnd mit der größten Vereitwilligkeit haben wir, die Prinzessin und ich, diese Gelegenheit ergriffen, dem verehrten Souverän den Tribut unserer Gefühle zu zollen. Ich bin tief gerührt von den herzlichen Worten, mit welchen Eure Majestät des Besuches gedachten, an welchen der König, mein geliebter Vater, eine kostbare Erinnerung wahrt. Indem ich Eurer Majestät für den schönen Empfang, den Eure Maiestät uuv zu bereiten die Güte hatten, danke, trinke ich auf da') Wohl Seiner Majestät des Kaisers und Königs Franz Josef!" Die Ansprache, mit welcher Erzherzog Frang Feroinand am 21. d. M. die Internationale Ausstellung fürSpirituöverwertung und Gärungsgewerbe eröffnet hat, findet in den meisten Blättern lebhafte Würdigung. Mit warmer Zustimmung wird besonders der Ausspruch des Erzherzogs hervorgehoben, daß die neue Ausstellung einen Weg vorzeichnet, „welcher Intereffen der Landwirtschaft und der Industrie einer harmonischen Vereinigung zuführt." — Das „Vaterland bemerkt, es seien goldene Worte, die der Protettor der Ausstellung da gesprochen habe. In der Tat ranke sich heute das ganze wirtschaftliche Leben an den beiden Grundpfeilern, der Landwirtschaft und der Industrie, empor. Mögen die hochsinnigen Worte des dem erhabenen ktaiserthrone zunächst stehenden Erzherzogs stets die Leitsterne unseres wirtschaftlicheil Lebens sein uud bleiben. — Das „Deutsche Vullsblatt" sagt, der Erzherzog habe ein gutes Wort zur rechten Zeit gesprochen. Offenen Auges erkenne er, daß die Aufgabe der Politik darin besteht, alle produktiven Kräfte zu einem harmonischen Zusammenwirken zu einigen, damit der Staat anch den Bedürfnisseil aller Genüge leisten könne. In dieser Auffassung spiegelt sich der Beruf des sozialen Königtums wieder. Der „Ezas" weist in einem Wiener Briefe darauf hin, daß die G es ch ä f ts o r o n u n g s -reform nnnmehr selbst unter den deutschen Parteien, die sich ihr noch vor knrzem widersetzt hätten, Anhänger gefunden habe. Es wäre zwar Selbsttäuschung, annehmen zu wollen, daß der Grab-mayrsche Entwurf jede Obstruktion vereiteln kömlte, doch würde selbst eine Reform auf dieser Basis ciue weittrageude Bedeutung haben, zumal die neue Geschäftsordnung die der bisherigen anhaftenden fehlerhaften Kommentare beseitigen, das Ansehen des Parlaments heben und die dis-kretionäre Gewalt des Präsidenten des Abgeordnetenhauses erweitern würde. Obwohl die radikalen Parteien gegeil die beabsichtigte Reform unzweifelhaft obstruieren würden, sei doch an dem schließlichen Siege der überwältigenden Majorität nicht zu zweifeln. Der gemeinsame Kampf der Deutscheil und Ezechen gegell die Radikalen könnte sogar für das Zustandekommen eines nationalen Ausgleiches voll größerem Nutzen fein als langwierige Verställdigung-Verhandlnilgen. Aus Louoon wird gemeldet: In den letzten Tageil ist in weiteren Kreifen die Frage aufgetaucht, ob nunmehr, da die anderen Mächte die Wiederherstellung normaler offizieller Beziehungen mit Serbien vollzogen haben, nicht sei tens des englischen Kabinettes ebeilfall" ^>l cher Schritt erfolgen dürfte. Wie aus ^'^hF Quelle verlautet, ist eine unmittelbar b^u>,^ ^ Lösung dieser Frage in Towing ^ttcct ^i erwarteil. Es ist in der Angelegenheit " ^ keine Entscheidung getroffeil worden, ^.^D'i derzeit auch die Frage keine aktuelle ^ ^ unter welchen Bedingungen die ^P^ ^ B' rung geneigt fein würde, auch ihrcr^u" ^^5 mäßigen diplomatischen Beziehungen nw ^ wieder aufzuuehmeu. ,z ^ Dem „Berliner Tageblatt" wird cn> ,^ Vork gekabelt: Die Presse betrachtet dl^'^^. gung des amerikanischen Gesandten in.^ . ^ 'P m i n g o, Amerika werde im Iutcrclje ^^i sprüche der amerikanischen Bürger die ^.'chcl besetzen, als Einleitung des a m erika > Protektorat s. ^---^ Tagcsnemaleiten. ^ — (Wahnsinnige Tiere.) ^e "^ ^ bei Tieren Erscheinungen vorkommen, die , ^ Wahnsinnes bei Menschen entsprechen, ist ^^5 Edinger untersucht nnd in bejahendem Sinne ^i tet worden. Ein Dachshund hatte längere Zei /^ ein eigenartiges Verhalten gezeigt, das dc „,^ kranker Menschen recht ähnlich war. Als d^ ,^ ^ storben war und obduziert wurde, fand '"a ^ft Hirn krankhafte Veränderungen von der Art ' A auch das Gehirn geisteskranker Menschen ""'" ^ mit einem Papagei gemachten Erfahrungen '^ <^ bestätigen, daß auch im Vogelreiche Wahnsinn/ ^ Der anf einem Schiffe gehaltene Papagei ?" .^f heftigen Seeschlacht beigewohnt und der dabei ^ außerordentlich starke Lärm scheint -^ wenn w^ Ausdruck auf ein Tier überhaupt anwende" ^ ^ seiuen Verstand stark angegriffen zu haben- ^ ^ Seeschlacht zeigte der Vogel bis zu seinem ^ ^ nervöse Unruhe, nud während er früher ^^ Menge Wörter gesprochen hatte, rief er von ° f noch fortwährend «bum-bum». Das bottom ^ wisser Erscheinungen, die man als solche ^ sinnes bezeichnen muß, ist bei Tieren "Wg .^/ durch die Physiologen nachgewiesen. Wenn man ^.^ Stelle,: des Gehirns von Hunden verletzt, >" ^ sie der sogenannten Seclenblindheit, d- ^, ^dc»^ Gegenstände wohl noch erkennen, aber sie "^ ^B^, mit nicht mehr die ihnen vorher bekannt 3^ M^' griffe. Ein seelenblinder Hund weicht einer ^, ^ Speise oder einem vorgehaltenen Stock anv, ^M das Vorhandensein der Gegenstände erkennen, „,, aber nicht, die Speise zu fressen, wenn s" " ^l^ etwa durch Geruch kcuntlich gemacht wird u"°Hec ^ vor dem Stock nicht mehr die Angst, die er 1 vor gehabt hatte. ssopl')S - (Der Passagier - °hne '.^^ einer der jüngsten Nächte — der EisenbaY"" ^ ^ in Ungarn noch nicht ansgcbrochcn -" ^ ^rd ^ Schaffner eines zwischen Kronstadt und .", ,OB, kehrenden Personcnzugcs anf dem Dache ""^sjB^ eine regungslose menschliche Gestalt. Milde Wogen. Roman von ßwald August Aönig. (37. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) «Unverhofft kommt oft,» erwiderte er, «habe ich das Geld, was lümmert es dich dann, ob ich es einem plötzlichen Glücksfalle verdanke. Es soll lein großer Lärm aus der Erbschaft gemachtAverden; ich will das nicht, die alten Kameraden würden alle kommen und sich traktieren lassen, davon bin ich lein Freund. Wenn man Euch fragt, so antwortet, wir hätten uns alle etwas erspart, und damit hätte ich angefangen, große Sprünge könne ich mit den paar Groschen nicht machen. Prahlen hat überhaupt keinen Zweck, man darf den Leuten nie sagen, wie viel man hat und was man verdient, es ist immer unangenehm, wenn jemand den Versuch macht, uns anzupumpen.» Konrad war bereit, sie verließen das Zimmer, Steintal hatte nur flüchtig Abschied genommen, die Erbschaft schien ihu gänzlich in Anspruch zu nehmen. «Ich werde dem Wirte heute nur eine kleine Anzahlung machen,» sagte er, als sie eine kurze Strecke schweigend zurückgelegt hatten, «das übrige zahle ich nach und nach, so haben wir es ausgemacht.» «Können Sie denn die ganze Summe sofort be« zahlen?» fragte Konrad. «In einigen Tagen, aber ich will es nicht.» «Es wäre vorteilhafter, Sie werden den Nest verzinsen müssen.» «Die Zinsen mögen meinetwegen verloren gehen, es soll niemand wissen, daß ich ein vermögender Mann geworden bin. Sie als Kaufmann müssen ja das verstehen und begreifen, schon der Steuern wegen will ich es geheim halten. Und noch eins kommt hin- zu. Wenn man erfährt, daß ich geerbt habe, muß ich die Stempcllosten tragen, die nicht gering sind, und dazu habe ich leine Lust.» «Und lommt es später heraus, daß Sie den Fiskus um die Stempelsteuer betrogen haben, dauu —» «Wer soll es verraten? Sie werden es nicht tun, Ihre Mutter und Marianne tun es auch nicht, und jeder anderen Person verheimliche ich die Wahrheit. Also bleiben wir dabei, daß ich mit unseren gemeinsamen Ersparnissen die Wirtschaft übernehme; daß wir nicht alle so arm wie die Kirchenmäuse sind, weiß ja niemand. Sie werden im Schwan noch einen Zeugen finden, einen gewissen Grimm, er wohnt in demselben Hause mit mir, wir sind schon lauge befreundet, er weiß von der Erbschaft nichts.» «Grimm?» fragte Konrad, der sich sofort des Amerikaners erinnerte. «Ja wohl, Karl Grimm, er blies im Theater-Orchester die Posaune, ein stiller, schweigsamer Mensch, der zufrieden ist, daß cr das nackte Leben hat. Also verplaudern Sie sich nicht, ein Glas Freibier will ich ihm gebe», aber er soll kein bares Geld vou mir fordern. Sie werden mich hoffentlich anch häufig besuchen und Ihre Freunde mitbringen, ich richte ein Herrenstilbchen für die feine Gesellschaft ein, für gute Getränke sorge ich, und die Köchin, die ich habe, versteht ihre Sache. Es ist auch eiu hübsches Schaut-Mädchen da, die jungen Herren haben alles, was ihr Herz begehrt, gute Speisen uud Getraute uud freund-llche Bedienung.» «Ich werde kommen,» sagte Kourad, der seiuen Schwager uoch nie so redselig gesehen hatte; «weuu Sie halten, was Sie versprechen, so bringe ich auch meiue Freunde in Ihr Haus. Sie werden mm wohl bald heiraten?» «In den nächsten Wochen noch mch -^ B^ «Eine tüchtige Hausfrau ist Ahne" /«M "'" behrlich, auf die Dienstboten dürfen S'e ' verlassen.» stie ^ «Wohl wahr, aber ich will erst sehe'c i" ° Hase läuft,» erwiderte Stciutal, indes ' . Straße einbogen, in der die Wirtschaft^ hie'. Es war eine enge, sehr belebte StA' lH nicht des besten Nnfes erfreute, und dle ^ ^M, Schwan erwies sich als cm altes ""." > ^ Haus mit niedrigen, dunklen Zimmern, " einen unheimlichen Eindruck machten. ^ 3^. Ein alter, höchst schmutzig ausfth"^^^ empfing sie, ein noch juuger, ebenfalls i^.^, ^ deter Mann war der einzige Gast, mW ' ^ st stellte Steintal seinem Schwager als v ^ ^ Grimm, Mitglied des Orchesters, vor. ^ ih^ Konrad warf einen prüfenden Bna ^ t» war ein bleiches, gutmütiges Gesicht, da» der Schnurrbart schmückte. . AeN^ tztl Der Vertrag war schon w ^e' d«. ausgestellt, der Wirt holte die Papiere, ""^ M ein Exemplar vorlesen, während Grünn laut des anderen damit verglich. g die^ .ftl' Die Kaufsumme war nicht sehr g"HllNg s>" nähme sollte sofort nach der ersten ^Ns"^n^.h5 gen, das Inventar und die noch ."^.jntals M tränke gingen alsdann in den Besitz ^>i her hi? Das Schankmädchen, schlampig ""l, d^ trat ein und bediente die Gäste. StM" ^ct^i! Verträge mit großem Wortschwalle unt"z ^zte ^ kniff das Mädchen in die Wange M,o ' ^ ihr, ohne den Unwillen seines Schwage beachten. (Fortsetzung folgt.) ^H^Zeitung Nr. 93._________________^______________^T________________________________________25. April 1904. ^ hiiwe?"""^ ^" ^"^ s^) irgend ein ariuer Teufel ?>tz ^ M, uin ^,ie Fahrt kostenlos nlitznmachcn, ^ D " Wac;en, um den blinden Passagier abzn° ^ denl ^ ^"llsfi'lhrcr erschrak nicht wenig, als er ^l dors ^"^ ^^ Waggons einen Mann — ohne ""b als , ^"' Statioitsuorstand wnrde verständigt, ^ den ?? ^'^ weiteren Waggons absuchte, fand man >'M/s'?^ch verstinnmelten Kopf des Mannes, ^ist !? ^"'"us, daß der Vernnglückte ein Ersatz-"°ch lein^ K"' der einrücken mußte. Anf dem Wege 7Z H^ ^kstilumnngsorte war dein Reservisten wohl Wo» ^. ^^gangen und er stahl sich in einer Zwischen-^, Off, ^ Dach eines Waggons des Personen-? ^eiil ? "' ^"rde dem Manne während der Fahrt bei k . .""el durch einen hervorstehenden Eisenbab ^"°ps vom Ruiupfe gerissen, ltn zi^f/n neues Verfahren znm schnel-. ^rleitu, ^" ^°" ^^.) Das Gefrieren der l" Kli,,,. ^^ und anderer Rohre ereignet sich in kal< ^ als , '^)r hänfig, nnd dies wnrdc schon des-?^n m„? großer Mißstand empfnnden, weil die 3^g, h ^° gelegt sind, daß man künstliche Warm-?^"g s,?^^ugsweise Erwärmung sehr schwer zur " einer 3?^" ^'"'- I" Amerika hat man mm, wie ? ^ien °, ^"^l"g des Patentanwaltbnrcans I. Fischer >s ^ '"'ehmen, vor knrzein den Versuch gemacht, k ^"sübr "' Ncfrorencr Rohre mittels Elektrizität Mte «,.?.' "lid der Versnch gelang vollkominen. Man ^. an >, °bere Mnndnng ' des Rohres das eine - "'chen 9 ' ""^" Rohrstnct das andere Ende einer "lüdet ,u>, !"""3 au, durch welche ein starker Strom °^ innerh „ ^"^ Resultat war ein überraschendes, 3- »nd!, ^^ Sekunden war der Tanprozeß voll° /lch^ , "s Rohr fnnktionicrte. Dieses ansgezeichnete ^".elchr^ """ die Erfinder anf die Idee gebracht, ^^cichet " Strom anch znm Anftanen gefrorener ^ ent^/^" verwenden. Man glanbt, daß man es ü3 ^ Ci?^"^ Anordnungen dahin bringen könnte, Men ^ /'"ldttttg in den Häfen zn verhindern. Im ^"' Mfcil ^, ^'"bsichtigt Ulan einen solchen Versuch in ^ ^si,tt., ^.^ichigansees zn machen und man sieht ili .^ l^ ^ ""^ großem Interesse entgegen. Ij ^York ^' ^" "lentaris ch.) In Troy, einer Stadt lo ^stll'«"^^ die Stadtväter derart uneinig, daß ^s nii^^lbendsitzung in einen allgemeinen Fanst. >v> ^f°, ^ 35 Polizisten waren notwendig, um ' ^aben die Zwecke der Kommission ^ ^'^ zu^s-'^'"' zugewiesenen Bezirkes zu lvah-ls/. liil ^ ^rdorn. Sie lverden entweder fiir alle ^!^ln 3 ^ Sektionen ernannt: ihr Wirknngs-!>tpl' ^cnt „ ^"^ "ucn oder inehrere politische Be« l>X ^ ^b s "^'^' "uf verschiedene Kronländer cr->' ^rschs ^Nicnnung erfolgt dnrch den Minister ^.^»nniiv ^" ^""»nission fiir je fünf Jahre, ^lichcr '"" k"'Nt Personen, die sich den Ruf tii^f d«. ^"'^msse und wissenschaftlichen Stre-!d ^ ß, "' Nirtnngstreis der 5toinniission be° ^°"d^^,^bieten erworben haben, zu Korre-^'°ie^ ^'n ernennen. Die Vehöroen sind beru-M ' z>, "^"'unüssion und ihleQrgane in ihren, V^" ns^"^"'^uben und sowohl cmf spezielles l^^z^,"uch unaufgefordert init ihr in Ver-^!^ ^' i>, ^^'n, wenn ihnen in ihrem Wirkungs-slirchl> sowie auch der Filialkirchc in ^,'l»,d' >^6 ben^rlenslverten Vaues aus dem ^os! ^ Notis-l ' Jahrhundert, und ihres Innern ^°' kinc. ^' 3>linlkirche in Zav 0 gli e, Pfarre ^ ''l»,t^ ^"ppcltirche, war Gegenstand wieder-^"ndlungen. Von Wandgemälden, deren Restaurierung in Verhandlung gezogen wurde, sei nur der beachtenswerten barocken Fresken am Kuppelgewölbe der Pfarrkirche zu St. Georgen bei Krainburg fowie der aus dem XV. Jahrhunderte stammenden Wandmalereien in der Iilialki r ch e zu Sonne gg bei Jg. endlich jener zu Malo-v a n, Pfarre St. Veit bei Sittich, besonders Erwähnung getan. Die Übersicht über die periodischen und nichtperiodischen Publikationen ergibt eine erfreuliche Vilanz eines reichen literarifchen Schaffens. Den Neigen der periodischen Publikationen eröffnen das „Jahrbuch" und die „Mitteilungen" im Jahre 1850. Das Jahrbuch bildete das Organ für größere, rein wissenschaftliche Forschungen, während die zahlreichen Notizen und Nachrichten in der illustrierten Monatsschrift der Mitteilungen erschienen. Zwar mußte die Veröffentlichung der bis zum fünften Bande gediehenen „Jahrbücher" im Jahre M!3 aus budgetärcn Gründen eingestellt werden. Tie „Mitteilungen" hingegen wurden (erste Folge 1850-1871, zweite Folge 1875-1002. dritte Folge von da ab) unter der Leitung der beiden Prä-sioenten und unter der Redaktion ocs Karl Weiß bis 1801, dann des Anton Nittcr v. Perger bis 1308. ferner des Dr. Karl L in d bis 1M1 und seither der Universitätsprofessoren Dr. Wilhelm Ku-bitschek und Dr. Alois Ricgl ohne Unterbrechung fortgesetzt und unter dem jetzigen Präsidenten noch bedeutend erweitert, indent sie auf den gesamten Kreis der Archäologie und des künstlerisches,, Bauwesens ausgedehnt wurden. Im Jahre 1902 erfuhren die Publikationen der Zentralkommission neuerlich eine einschneidende Änderung. Dieselbe faßte nämlich den Beschluß, an Stelle ihrer vierteljährlich erscheinenden „Mitteilungen zwei« ter Folge" zwei Publikatioucn zu fetzen: monat» lich erscheinende „Mitteilungen dritter Folge" und am Ende jedes Jahres r>on 19M ab ein Jahrbuch. In den ersten werden die Normalien und Personalien publiziert, Sitzungsreferate erstattet und kleine Mitteilungen gebracht. Im Jahr-bnchc dagegen erscheinen größere wissenschaftliche Abhandlungen und Mitteilungen, ferner eine syste° mntisch geordnete Übersicht der wissenschaftlichen Be-wegnng nnd Ergebnisse auf den, Arbeitsgebiete der Zrntralkommission. So blickt die Zentralkommission auf eine reiche Tätigkeit in, abgelaufenen Oalbjahrhunderte zurück. In diefer Zeit ist es ihr gelungen, die Erkenntnis von der Wichtigkeit des heimischen Denkmalkultus auch in den weiteren Volksschichten geweckt und gefördert zu haben: sie hält mit ihrem über ganz Österreich sich verzweigenden Kreise von Konservatoren nnd Korrespondenten überall das Interesse rege und stellt oft das mahnende Gewisfen der Behörden dar. Möge ihr auch fernerhin dicfes Interesse und die Förderung der obersten Behörden erhalten bleiben, damit anch weiterhin der reiche Denkmalschatz Öster° reichs von ihr geschlitzt wird! Eiue Kunstgaleric in Laibach. (Forschung.) Durch Schaffung einer Kunstgalerie wäre weiters auch den Künstlern eiu Rückhalt geboten. Wenn irgendwo, so ist bei uus die bildende Kunst eine brotlose Kunst. Wie spärlich gesnet sind unsere Mäcenatcn, eingerechnet auch jene, die cs nicht aus Kunstverständnis, sondern der vor. nehmen Mode wegen sind! Daß auch ein Künstler nicht zu den Vögeln gezählt werden kann, die nur von Gottes Gnaden leben können, dürfte auch jener zugeben, der gerade deswegen die Künstler nicht unterstützt, weil er selbst anch nicht als Gottesgnaden-Vogel leben kann, Wollen wir eine wahrhaft heimische Kunst, so müssen wir auch den Künstlern Eri-stenzbedingungen gewähren. Nach dein Prinzipe der Teilung der Arbeit ist dies wohl an, ehesten möglich. Jeder Patriot, der als solcher selbstbewußt die einheimische Kunst in, Anteile auch für sich iu Beschlag nimmt, soll und muß wohl auch ihr Aktionär sein, so^st __ wlnä« otk und nicht von heimischer Kuust gesprochen! Eine solche geteilte Unterstützung der Knust kann an, besten dadurch bewerkstelligt wer° den. daß wirklich wertvolle Kunstprodukte als Ge-mci'nbesitz angekauft werden. Dadurch erhält sich das Volk seine Kunstwerke, erhält der Künstler wenig-steus einige Subsistcnz nnd endlich, was sicherlich nicht das wenigst Wichtigste ist: Da nur wahrhaft Gediegenes angeschafft wird, fo wird manchem Stümper durch Ablehnung ein deutlicher Wink. anderseits wieder den, bewerteten Künstler anspor nendc Anerkennung zuteil. Daß aber auch wirtlich nur Wertbesitzendes beschafft und die Kunst wahr und frei, nicht unter den, verpönten Gesichtswinkel der Ästhetiklosigkeit bewertet WÜM. darüber zu. waclie'n hätte eine Jury. ein Konsortium, iilx'r da wir il, der Folge noch einiges zu sagen gedenken. Von einer solchen Galeric hätten also sowohl die Kunst als auch der Künstler und nicht zum mindesten Teile das Publikum wahren Gewinn. Wir erinnern an das Pädagogische der Galerien uud an das große Bedürfnis, das wir gerade nach einer diesbezüg» lichen Pädagogik fühlen. . Es ließe sich hier vieles Vewcismateriale über die ethische Wirkung der Kunst, über Kunstbedürf' niü eines jeden Kulturvolkes, über Klinst''l'.Nvickluna ufw. anführen und es ließen sich daraus weitläufige ^orc^'ui'gen ableiten, doch wollen wir die^ alles ruhig beiseite lassen, oa wir ja nicht zu Wickeltindern zu sprechen gesonnen sind. — Zu den beiden an und fiir sich genug gewichtigen Momenten, die durchaus zugunsten uuserer Forderung sprechen, gesellt sich nun noch ein oben schon bedeutetes Drittes- Haben wir uns bisher nur das Präsens uno das Fntnrnm besehe», nuu wollen wir unsere Blicke ein klein wenig auf die Vergangenheit, anf die Gefchichte. lenken. Unsere einheimische Kunst ist ja nicht von heute. Ein Blick in das verdienstvolle Heftchen „Die Kunstzustände Krams in den vorigen Jahrhunderten" (Eine Stndie von Ednard Ritter v. Strahl, Sepa-ratabdruck des „Laibacher Wochenblatt". Graz 1884. Verlag deS Verfassers) belehrt uns. daß als das äl° teste Denkmal der graphischen Knnst in Krain wohl die gegenwärtig in der k. k. Studienbibliothek in Laibach aufbewahrte, im Jahre 1<5l7 von, Kalthäuser-Mönche Nikolaus angefertigte Handfchrift ^Vu^n-«Niiuk ll<> «'ivitllw I>ci anzufehen fei. Es muß eben in Betracht gezogen werden, daß die geschichtlichen Zustände Krains alles eher als der Kunst günstig waren, daß die Quellen heim, Kunstgeschichte ..recht spärlich fließe,,". Seit dem 1-1. Jahrhunderte aber treffen wir immer mehr Künstler und Produkte der verschiedensten Zweige der bildenden Kunst an. Frei' lich diente die Kunst meist der Kirche und den, Adel. - Doch wollen wir leine Kunstgeschichte schreiben. Worauf verwiesen werdeu soll, ist nur der Umstand, daß unsere Knnstgeschichte noch eiu ziemlich unbebautes Feld bildet. DerHauptgrund liegt wohl darin, daß il,re Produkte weit zerstreut liegen, sich meist im Privatbesitze befinden uno oft schwer zngänglich sind. (Fortsetzung folgt,) — (Jagdausslug des Erzherzogs Josef Ferdinand.) Nachdem Seine laife Zinnoberbordiircn zeigten, entgehend besichtigt. Nach glücklich erfolgter Auffahrt begab sich der hohe Gast zue Hütte, durch dereu Räume der Herr Oberhntten-verwalter die Führung übernahm und interessante Et-Iänternngen über die Gewinnung des Qneck^ filbers und des Zinnobers gab. Nachdem Seine kaiserliche Hoheit über den Besuch des Bergwerkes und der Hütte seine große Befriedigung geäußert hatte, bestieg Höchstderselbe den Wagen und fnhr nach Sairach zurück. Dort angelangt, rückte Seine kaiserliche Hoheit sofort Zur Abendbalz aus nnd hatte das seltene Weidmannsheil, wieder einen ka-pitalen Auerhahn zu erbeuten. Au einem Tage vier Auerhähne zu erlegen, dies kann in Krain nur einem außergewöhnlich gewandten Hahnenjäger gelingen. Der zweite Balzmorgen wurde durch die Unbill des Wetters gestört nnd führte zn keinem günstigen Ne-snltate. Es wurden zwar auf dem Valzplcche vier Auerhähne bemerkt, doch ließ fich keiner herbei, sein Minnelied anzustimmen. — (P erfo n al nach richt.) Der Herr Lan-despräsident von Kärnten Robert Freiherr v. H e i n ist Samstag, deu 2^.. d. M., aus Klagenfurt hier eingetroffen und hat sich uach Villichgraz zur Hahnenjagd begeben. — (Militärisches.) In den Ruhestand übernommen wird der Generalmajor Alfons Aer -u ü t h you Aosutpoljc, .Commandant der 2. Ge-birgsbrigade, auf seiu Ansuchen und ihm bei diesem Anlasse das Ritterkreuz des Leopold-Ordens mit Nachsicht der Tare verliehen. Zur Truppendienst-leistung, mit Belassung im Generalstabslorps wer» den eingeteilt die Qberstlentnante des Generalstabslorps: Karl Scotti beim Infanterieregimente Nr. 17 uud ihm in Anerkennung besonders ersprießlicher Dienstleistung das Militarverdiensttreuz verliehen, uud Peter H osma n n beim Insanterieregi-lncnte Nr. ?' demselben wurde ans dem gleichen Anlasse der Ausdruck der Allerhöchsten Zufriedenheit bekanntgegeben. Transferiert werden: die Haupt lcute erster Klasse Friedrich Kovaöi <- von« Infanterieregimente Nr. 41 zum Infanterieregimente Nr. 17; Vinzenz Toppelhofer vom Infanterieregimente Nr. 45 zum Infanterieregimente Nr. 27: Philipp Gheri vom Infanterieregimente Nr. 70 znm Infanterieregimente Nr. 171 der Hanptmann zweiter Klasse Rudolf A uffart h vom Infanterie regimente Nr. 29 zlim Infanterieregimente Nr. '27; der Oberleutnant Wilhelm Marzolini von, Infanterieregimente Nr. 71 zum Infanterieregimente Nr. 7- her Leutnant Guido Jellousheg vom Infanterieregimente Nr. 04 zum Infanterieregimente Nr. 97: dor Militär Rechnnngsrat Moritz Weber vou der Fachrechnungsadteiluilg des Neichs-Kriegs-ininisteriums zur Intendanz des 3. Korps. In das Verhältnis „außer Dienst" wird verseht: Der Mili-tär-Medikamentenakzessist in der Reserve Hugo von Trnlüczy, Magister, der Apotheke des Garni sonsspitals Nr. 2 in Wien, als znm berufsmäßigen Dicuste untauglich, vorübergehend zu Diensten bei stabilen höheren Kommanden, Behörden und Heeres-anstnlten geeignet. — (Abreise eines Bataillons.) In der Nacht vom Samstag auf Sonntag ist vom hiesigen Südbahnhofc ein Bataillon des Infanterieregi-mel ls Nr. 27 nach Fiume abgegangen. — (Fremder Orden.) Sciue Majestät der Kaiser hat gestattet, daß der Bauunternehmer Io hann Baptist Ravagni in Wocheiner Vellach das Ritterkreuz des köuigl. italienischen Ordens der Krone von Italien annehmen lind tragen dürfe. " (Feuer.) Gestern nachmittags entstand in der Tonwarenfabrik des August Drelse, Hafnersteig Nr. 2, ein Feuer. Es entzündete sich das in der Nähe eiues geheizten Ofens aufgeschlichtete Brennholz, Das Feuer wurde rechtzeitig bemerkt und von der herbeigerufenen Feuerwehr gelöscht. " (Mit dem Rettungswagen.) D'r Gymnafialfchüler Viktor Treuen, wohnhaft Flori ansgasse Nr. 10, erlitt gestern vormittags am Alten Markt einen epileptischen Anfall nnd stürzte zn Vo den, wodurch er sich am Gesichte Verletzungen znzog. Er wurde mittelst Rettungswagens in das Krankenhaus gebracht. " (Durchgep r ügelt.) Der Tabatfabriks-arbeiter Franz Srnjak, wohnhaft Ilobica Nr. 3tt. ging vorgestern nachts in Gesellschaft von mehreren Burschen beim Hause des Jakob Gale, mit dem er schon seit längerer Zeit im Streite lebt, vorüber und stieß gegen Gale einige Schimpfworte aus. Daraus hin stürzten aus dem Hause Jakob Gale und sein Sohn Rudolf, bewaffnet mit Prügeln, und prügelten Srnjak tüchtig dnrch. Er erlitt schwere Verletzungen, — (Zur A nerhah n balze.) Am vergan-genen Montag hat die Notarsgattin Frau Lina Lcnöcl aus Bischoflack, ciue halbe Stuude von der Etadt entfernt, einen Auerhahn erlegt. — (Stellu n gscrg ebni s.) Aus Loitsch wird uns berichtet: In der Zeit vom l4. bis 21. d. fand für deu hiesigen politischen Bezirk die Assen-tiernng in Iirtnitz, Laas, Loitsch und Idria statt. Znr Assentiernng sind erschienen: in Zirknitz 120, in Laas 139, in Loitsch 130 und in Idria 2.^3 Jünglinge. Hievon wurden als tauglich befunden in Zirt nih 33. in Laas 3U, in Loitfch 37 und in Idria 10!). Erfchiencn sind daher im ganzen 672, wovon 218 als tauglich befunden wnrden. In Prozenten gerechnet, ergeben sich für den Gerichtsbezirk Zirtnitz 27,'5 , für den Gerichtsbezirk Loitsch 2tt'4 ^ und fiir den Gerichtsbezirk Idria 38-5 ^> I>n ganzen politischen Bezirke umlden daher von 100 erschienenen Iiinglingen mehr als 32 znm Waffendienste für tauglich defnn den. Es ist ein ganz hübsches Resultat, um so mehr, als doch einige der Stelluugspflichtigcn sich jenseits des großen Wassers uud sonst in der Fremde befinden und ihnen keine Möglichkeit zustand, ihrer Verpflichtnng nachzukommen. l<, - (Sch ul g c sch e n t.) Die Erben nach dem in Klagenfurt verstorbenen Kaufmanne Johann Gnfell haben der Volksschule seines Heimatsortes Trata ob Bischoflack behnfs Anschaffnng von Tchnl biichern und Lernmitteln für arme Schulkinder den Betrag von 500 1v geschent'weise gewidmet. - o. "' (Diebstahl.) Dem Fleischeigehilfen Ignaz Kova5i5, wohnhaft Polanastraße Nr. 5^, N'nrden ans verspe^ter Wohnung ein Roct nnd eine Hose im Werte von 40 1< entwendet. " (Dieb st a HI.) In der Nacht vom 19. auf den 20. d. M. wurde, wie man uns aus Adclsberg mitteilt, von unbekannten Tätern in das Verkaufs-lokale des Kaufmannes Franz Zadink in Senosetsch eingebrochen und ciu Betrag von ungefähr 40 K Kleingeld entwendet. Der dnrch das Einbrechen am Fenster und Gitter vernrsachtc Schaden beläuft sich auf 16 X. Nach den Tätern wird gefahndet. ,'. — (3 0 5 Kroneu vcrlorcu.) Gestern zwi schen 11 und 12 Uhr mittags wurde auf dem Wege Bahnhofgasse, Petersstraße, über die Franziskaner-brücke, den Hauptplatz nnd den Alten Markt eine schwarze Geldbörse mit 365 Iv nnd etlichem Kleingeld verloren. Der ehrliche Finder wird gebeten, das Geld am Magistrate gegen den gesetzlichen Finderlohn abzugeben. '"' Die Ta-batfabritsarbeiterin Maria Ianeiu-, wohnhaft Ko-menskygasse Nr. 10, verlor vorgestern abends aus der Petersstraßc ein Geldtäschchen mit 10 X Inhalt. ~- Die Notarstochter Anna Gogola, wohnhaft Römerstraße Nr. 13, verlor am 23. d. M. anf dein Wege von der Villa Treo bis zum Schlosse Tivoli eiue goldene Uhr samt goldener Uhrkette im Werte von 200 X. — Die Haudelsschülerin Theresina Pas-qnali, wohnhaft Indengasse Ztr. 5, verlor vorgestern abends anf dem Wege vom Alten Markt bis zur Indcngasse eine silberne Damenuhr. — Die Fabrikarbeiterin Anna Pekolj, wohnhaft Nömerstraße 5. verlor am 23. d. M. nachmittags auf der Radetzky straße ein braunledernes Geldtäschchen mit 4 1< 74 !> Inhalt, — (Kraiuischer Tierschutz.Verein.) Die Vereiusmitglieder, sowie die Besitzer von Obstgärten überhaupt werden aufmerksam gemacht, daß der Verein uoch etwa 150 Stück Nistkästche» unentgeltlich abzugeben hat. Ieue, die solche zu erhalten wüuscheu, wolleu sich an das Ausschußmitglied Herrn Ferdinand Schulz, Museal-Assisteuteu m Laibach, wcudeu. — (Gcueralversamulluug des kraiuischeu Tierschutz°Vereiues.) Bei der Generalversammlung wurden au Stelle der ausgetretenen, beziehungsweise durch das Los (im Siuue der Vereiusstatuteu) ausge^ schiedene» Allsschußiuitgliedcr ueu gewählt: die Frauen Alcinde Mardctschläger, Hcdwig Subi c uud Marie Bau, ferucr die Hcrreu Ferdiuaud Schulz, Frauz Podgorsek, Peter Edler vou Nadics, Karl Josef Hamanu, August Neumai er, sämtliche iu Laibach, sowie Richard Schrey iu Lees, Franz Raut iu Ratschach bei Stciubrück und Dr. Iohauu Poduebsek iu Nudolftloert. — (Schadenfeuer in Prist ava.) Im Nach. hange zu unserem Berichte vom 14. d. M. liegt u»s uuu ciu detaillierter Bericht über das am 12. d. M. iu der Ortschaft Pristaoa bei Rudolfswert ausgebrocheue Schadcufeucr vor, bei welchem nahezu das ganze Dorf iu Flamme» aufgiug. Die Eiuzclheitcu siud folgende: Trotz der eiugeheudsteu Nachforschungen tonutc die Eut< stehuugsursache des Feuers nicht erhobeu werden. Das Feuer kam um 2 Uhr nachmittags, als die meiste» Ein^ wohner auf den Feldern beschäftigt waren, zum Aus-bruchc. Dem verheercuden Braude fielen 10 Wohnhäuser, 11 Stalluugeu für Großvieh, 9 Dreschböden, 13 Schweine» stallungeu, 8 Getrcidekammern, 3 Harfe», 1 Schupfe, 2 Ochsen, 1 Kuh und 3 Schweiuc zum Opfer. Hie« durch wnrden nachbeummte Besitzer am meisten getroffen: Iohauu Gazuoda, Schadcu «000 X. Versiche"^ 1400 X; Frauz Baear, Schadcu 6000 K, ^"H^ summe 1200 X; ssrauz Mermc, Schade" ^ Vcrsicherllngssummc 880 X; Johann ^awl, ^^ 6000 X. VersicheruuaMmimc 8»>0 X: 3"'^ ^/ Schadcu 7000 X, Ieuie, Schadeu 10.000 X. Iohauu Gazooda, Schadeu 9000 X. Versiche"',^ 600 X; Frauz Leuarcic, Schade» 3200 X, ^"H^ summe 2000 X; Josef Primee, Schaden.'.^ Versichcruugsßnume 2000 X^ Kauzian M" "^^' 2000 X. Versichenmgsslliume 300 X; ^"'W^ (derzeit in Amerika), Schade« 600 X. ,^,'F schade» beträgt daher 81.400 X, die Versich""'^ nur 11.620 X. «^^ — (Ueber die Fortschritte de^^ arbeiten i» dcu großeu Alpen ^ während des Monates März liege» fulg"'" ^ Daten vor: Aeiin Vortriebe des SolB"»" '^f '< die Arbcitsleistllng bcii» Karaiuaiikentliim" ^ Nordscite 194 4 Meter (Stulle»lä»sse ^' ^5 3440-4 Meter), auf der Südseite 136 8 M"^ lauge Eud/ März 2316-2 Meter); b^un " M tuuuel auf der Nordscitc 150 6 Meter (^ ,^jd Ende März 3303-9 Meter), auf der Siids" ^ :' ter (Stolleuläuge Ende März 2655'1 ^z^' Gesamtläuge des Firststolle»S betrug E'lde ^ ^ Karawaukeiltmmel auf der 3tordscite 314 ^ Mouatsleistuug 154-6 Meter), auf der ^ 2066 5 Meter (Muuatsleistuug 101'7 U«"g O Wochciucrt»»nel auf der Nordseite 31."° ^M (MouatSleisluug 196'4 Meter), auf »er ^P 1686-6 Meter (Mo»atsleistu»g 92'9 MM .^?i Vcstelluug der Schieue» für die o^ncn?. ^F ueue» Alpcubahue» dürste im Laufe des M ^^ Es haudelt fich hiebei um auuähernd ^?« ^rz^' uud ei» Quantum vou ruud 250.000 ^ ^ I» deu großeu Tuuuels soll die Stuhlschn'"^^ »ueuduug konlmeu, iu Ausehuug der ofs^" ^. ZHi^ »eueu Alpeubahneu hat mau sich slir ^> System IX ,V entschiede». Diese Schlep ^ff Gewicht von 35 6 Kilogramm gcgcnüw'de ^.„, > vou 35'4 Kilogramm der alten ^'"'^,A'ht ' Ihr Vorzug gegeuüber dem Systeul X ' ^ »", außerdeu: i» einer Verstärkuug des Schic""' ,^F dcr größercu Zahl der vcrlueudetcu Schwe^'/^sM aber iu deu besseren Vcfestiguugsmittelu. ^^,,d'^ Schieue, System X^, gestattet eiue ^br^'^^d^ bis zu 80 Kilometer per Stuude. Die PreM ,^ ^ das zwischen der ,)' Schieueukartell vereinbarte, bis Eude diese' ^ ^ Geltung steheude Abkounueu fixiert. Die ^es.^ ^ i,u Herbste zu bcgiuueu habe» uud, '"" ^Ml»! schreitend, bis zum uächsten Frühjahre Z"" zu briuge» sei». . ^,n ^ * (Nach Amerika.) Vorgestern '"^'st > bahnhofe aus 9 Personen »ach Aiuenla^W^^ Theater, Dunst und Literally ^ — (Der Kuustwart.) Ruudschan « ^ tuug, Theater, Musik und bildende Künste- '^ A^ Ferdi»a»d Aocnarius. Verlag vo» G^rg ' ^ wey i» Mü»chen. (Vierteljährlich 3 M„ ^rilh< Heft 60 Pfg.) - Iuhalt des zw"te" / .^5,, Homer. Vom Herausgeber. — Preller. ^ A 3""^ geber. — Uebuugcu im Musikhörcn. ^"'..^'rsc^ zcr. — Lose Blätter: Aus ueueu Homers Hte^ Ruudschau: Nochmals «Auch eine V^ ^, geschichte». I. I. Davids «Der UebergaW ' .^, Theater. Münchl,er Theater. Karl Hag"'""^l 0<^ spielkuust uud Schausftieltüustler.. F"^'^Ztl^ gers " ^F Meldnngeu war am 22. d. M. an, -^tcilM^, Der Kampf einer Netognoszieruna^ ^i den Japanern am 21. d. M, f">d "'> ____________________________________709_________________________________ 25. April 1904. !tz„^ .^l/^eil die russischen Noote am korcani !^'5 ^o > ^ Flusse? aufgelaufen waren. Ein feind ÄG y> ' welches uiit anderen Vooten aus dem ^°tci, ^^^^^n auslielaufen war, um anderen' 'Nici ,/'^ '^u'lwea. abzuschneiden, N'ütde öurch das 3lc>^"'!^'"'^Geschiitze in den Grund gebohrt. ^l>l!i,twl ^lneizyn, welcher in diesem ilampfc Pei ^''^^^u war, ist seinen Wnnden erlegen, ^tcl^^.^burg, 23. April. (Offiziell.) Statt-^'ll^, ^^^ crließ eine Kundmachung, wonach -^iin'm" ^ ^"lie der ilüsten von Muangtung ^lrm> ^'^ ?"' Operationen der russischen See-^'l'iil x ^nffenc Tampfer, welche Einrichtun-^ ück < ^^ Telegrapliie besitzen, und an deren ^ iil x ^'^pundenteil befinde», welche mit Hilfe ^''°IIto!^ ^liudentioneu noch nicht vorgesehenen ^i'btt,,'?/'^" Apparate,^ dein Feinde Nachricht ^^'!pu>,? ^^ '^riegsprise fortgenoinmcn, die ^'c rM,?'^u "^"' Spionen gleichgestellt werden. ^ü'Ia?"' ^rtreter im Auslande wurden durch Ne„. ^'rrlden beauftragt, hievon die Negicrun-'" s^„ ^^"' sil? attreditiert sind, in Keinünis t°^ vc)'.^ ^ " ^' ^. 2-l. April. Ter ..Negicruugs-^l»i,Z "U"Micht Mitteilungen des Finanzmini-^> '»it's," "l ^'^"lge in der Mandschnrei Zahlun-'^d Tj^^/'Ktbiiletts, zu deren Einlösung an Ort i^'chen ^Uberfonds vorhanden sind, bei der chi '°üc>r P., Alterung Autlang finden. Diese zieht "'l""ücld dein Tilbergeld vor. ^ ^ Der Streik in Ungarn. ^!,ch "Pest. ^ ^^.^ (Meldung des ungar. s'^ ^j.-^ur.) Im Streiklagcr ist heute leiu cin° , b iii i """lmer "schienen. Zahlreiche Streikende ?°^n s .^ünatsorte zurückgereist. Vor dem Dc-'^ct ^ "'<). i^ ^,^2 Htreittomitee versamnielt ist, ?t>e>i ^ Mos^ Ansan'mlung statt, da die Ttrei-?li,l!^''^bie Antn.wrt der Negieruug warten, ^z^ .^treitüeputation im Laufe des heutigen . tzll^Ut werden wird. >, >»^"^'st. 2-l. April. Tas uilgar. Tel,-slorr.^ l? ^oss! "'^ Torda: Zwischen den Stationen ^^"es und ViragosHölgy der Aranyos °" ^lw "" Vicinalbahn wurden Gendarmeil ? ^>o w^'teru angegriffen uud setzten sich mit '^^5 ' 2"r Wehre. Die Nuhe wurde ohne , ^,^'n hergestellt. °^odin^st, W. April. Da sich hier sowie in ^s >ä fast sämtlich die streikenden Eisenbahn-^lci.°"n Dienste geineldet haben, erscheint der , Ä^^l^'legt. s^n s?^^' ""' April. Im Vorlaufe des Tages l^'"t> d^"I Mitglieder des Streikkomitees auf ., Tes ^, Strafgesetzes wegeu Aufreizung verhaft 'l l lw^ ' intervenierende Abgeordnete Leu-M> ^ gleichfalls verhaftet, später aber frei-^eilf "e Negiernng lehnte das Anerbieten des > '^di,' ^' den Dienst unter den früher gestcll-n'^oh,. ^^'u wieder aufzunehmen, ab. da der ^"»i>!>,/ "Utervention des Komitees wieder auf-l. "worden war. z, ^l/^" Zusammenstoß mit der Gendarmerie. ^let^^nrdein, ^'- ^pril. Die angekündigte ^ do,, ."' Uuabh^ingigkeitspartei in Elesd ^^^ "cn Tozialistei, verhindert. Nachdem es - schon anläßlich der Weigerung der Wallachen, ungarische Neden cmzuhöreu, zu Nuhestörnngen ge-toilimeil niar, gab Plötzlich eil, Sozialist einen Schnfj ab nnd traf den Wachtmeister der znr Herstellnilg der Ordnuug eiilgetroffenen Gendarmerie tödlich, wurde aber vom sterbenden Wachtmeister noch selbst erschossen. Die Gendarmerie gab hierauf eine Salve ab, wodurch 2 !i Perso u e n g c tötet und -1 l) sch w er ver lo undet lu u r d e n. Eisenbahnunglück. Prag. 2^. April. Vei einem Eisenbahnunglücke anf der Strecke der Aussig-Teplitzer Bahn lonrden ilu ganzen 22 Personen verletzt, darnnter sechs schwer. Die Schwerverletzten sind: Erzdechaut Lie» bisch aus Politz, Kanonikus Kasper aus Georgs-lvalde, Dechant Ulbrich aus Numburg. Pionierober-leutnant Aoolf Müller aus Th«esienstadt. Milchhändlerin Thercsc Woszka ans Eichwald und Dienerin Franziska Schmons aus Schworra. Ter Unfall wurde um 1/15 Uhr uachmittags durch eine Wiudhose verursacht. Vinnen einer halben Stnnde lvar ärztliche Hilfe ans Anscha und Vleiwedel zur Stelle. Die Windhose hatte drei Personen- uud den Postwagen aus dem Geleise gehoben und über den Damm ge schleudert. In der Umgebung der Unglücksstätte wurden mehrere Hänser arg beschädigt, die Dächer sogar abgetragen. Anch Aänme wnrden entwurzelt. Lonbet in Rom. No m. 21. April. Anläßlich des Besuches des Präsideuten Loubet sind die Straßen, insbesondere die an den Bahnhof angrenzenden, festlich geschmückt. Überall sieht man Fahnen, Bilder des Königs und des Präsidenten, Aufschriften „Viv? In 5>iin<-<>!" usw. Alle Hotels sind überfüllt. In den Straßen herrfcht ein solches Gedränge, daß der Verkehr zeit-weise stockt. Um 1 Uhr beginnen die Trnppen, welche Spalier bilden sollen, auszurückeu, Hiuter ihueu nehmen zahlreiche Vereine mit Fahnen Aufstellung. Das Wetter ist trübe. N o m, 24. April. Nach 2 Uhr nachmittags fuhr der König mit dem Grafen von Tnrin zum Vahn-bofe. Eine Abteilung Kürassiere ritt voraus. Uuter Hochrufen der Menge traf der König im festlich geschmückten Bahnhöfe ein, wo fich zahlreiche Würden-träger, darnnter Ministerpräsident Giolitti, Minister des Änßern, Tittoni, ferner-der Bürgermeister von Nom, Fürst Colonna, einfanden. Das Wetter beginnt fich anszuheiteru. Nom. 25). April. Präsident Lonbet ist gestern nachmittags hier eingetroffen. Die Vegrüßuug mit oem italienischeil Könige war übcrans herzlich. Auf oem ganzen Wege bis zum Ouirinal leisteten die ein Spalier bildenden TruM'u die Ehrenbezcngun-gen. Der Präsident wurde vom Publikum begeistert akklamicrt. Iohaunesbnrg. 28. April. (Neuter-Mel-dung.) General Botha hielt uachmittags eine Ansprache, in der er betonte, daß bei leinein einzigen Burgher die Absicht bestehe, einen Aufstaud hervor-zurufeu. Es sei eine Beleidigung, zu behaupten, daß ^ man am Vorabende eines Aufstaudes stehe. Die Burghers hoffeu vielmehr, durch ihre Zusammenkünfte die Negiernng zu kräftigeu. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. Am ä2. April, Goldberg. Prokurist, Warnedors. — Schlesmger, O»ulbiich, Elger, Sinai, Liudenberg, Maier, Nol-gcri, Zimmer, Ärcum, Wohlmuth, Nedei, Pislo, Krih, M)i)rly, Kubie, Fuchs, Reisende, Wien. — Kosterlitz, Koldschlnidt, Rei^ sende, Berlin. — Schmedeicr, Reisender^ Stollberg, Direktor, s. Frau, München. — Erlsbacher, Neisender. Innsbrnä. — Venyo, Hoifeld, Reder, Reifende, Vndaprst. — Steiner, Rei< sender, Vrünn. — Prutly, iknncrth, Reisende. Wraz. - Glo> bocnil, zifm., Eisnern. — lloloseus, Fabrikant: Öawerland. Privatier. Wels. Am ^>»>. Lottoziehung vom ^3. April 1904. Graz: 74 90 43 09 56 Wien: 20 84 11 15 2. Meteorologische Beobachtungen in Laibach SeelMe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. 3 >2^T " .^, " ^L DZtÄ ß^ ^"d l d.ü Himmel« ^^Z «« ^"llTN. 72« 6 i'5 4 lmndM bewölkt , " 9 » Ab. 7304 113 S. schwach Halb bewölkt! 7Ü. F. 73l? 8 5 windstill benMkt 24, 2 » N. 73l0 17« NO. schwach bewölkt 7U.F. 732 8j 11 6> windstill ! bewollt >3? Das Tagesmittel der Tcuiperatur vom Samstag 11 8°, vom Sonntag 13'0", Normale 11 0«, bezw. 11'1°. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtet. E. 415/4 Ö*azbeni oklic. is^onei^^'ju dr. Franceta Poèeka, ^fk v Yjpnta in Johana Buggeniga, ^^O11«' zast°Panes?\ p° 1 bo Lra- -kgerju, odv. v Ljub- JlO.u. v izbi st- 16> dražbu Ci|c in 1u ätev- 322 kat obèilie H Mo ož> št- 130 kat. obèine Cft» * KP,red^estje. Prvo obstoji iz 'M Jiv«»i ° krite hiäe St 17 v tv, .Nijj ' ? gospodarskim poslopjem \Q(> 8 Klhparcel. Drugo zemljisöe O^ z , eti' I'ritikline ni" pri P;Celote lJläcu- ZemljiSöi tvorijo ^OfjH^1^111^ ki jih je prodati ij!,l K (1 ^ doloèena vrednost na 'r'^ 4^ni?iS?e vlož- St. 322 kata- lne Kurlovsko predmeHtje. Najmanjši ponudek znaša 658 K 34 h, oziroma 473 K 34 h; pod tern zneskom so ne prodaje. Dražbene pogoje in listine, ki se tièejo nepremiènine, zemljiško-kniižni izpisek, hipotekarni izpisek, izpiaek iz katastra, conitvene zapisnike i. t. d.) ainejo tisti, ki žele kupiti, pregledati pri apodaj oznamenjeni sodniji, v izbi fit. 18, med opraviluiini urami. Pravice, katere bi ne pripušèale dražbe, je oglasiti pri sodniji najpozncje v dražbencm obroku pred zaèetkora dražbe, ker bi se sicer ne mogle raz-veljavljati glede nepreraiènine same. O nadaljnih dogodkih dražbenega postopanja se obvestijo osebe, katere hnajo sedaj na nepremièninah pravice ali bremena ali jih zadobe v teku dražbencga postopanja, tedaj saino z nabitkom pri sodniji, kadar niti ne stanujejo v okolišu spodaj oznamenjene sodnije, niti ne iinenujejo tej v sodnem kraju 8tanujoèega pooblašèenca za vroèbe. C. kr. okrajua sodnija v Ljubljani, odd. V, due 22. aprila 1904. AIh (1668) 3-1 Instruktor (Hauslehrer) michi ein Universitiitshörer hier oder auswärts Stelle. — Adresse in der Administration der «Laibacher Zeitung».________ Tüchtige, repräsentationssählge Agenten sucht ein großes Unternehmen gogen fixen Gehalt, und Provision. Offwrte unter «Dauernd 200» an die Annoncen - Expedition Kienreich, Gmz. (1664) 2—1 Razpis stavbe. Podpisano županstvo odda ponudbenim (ofertnim) potom zgradbo nove mestne hiše v Novemmestu v proraèunjeni skupni svoti od 55.000 K. Pismene ponudbe, ki naj so koJekovane z 1 K, zapeèatene in od zunaj kot take oznaèene, morajo obsegati ime, priiraek, poklic in »^J^J^P0' nudnika. ' 111* Ponudbi ie priložiti 5 % varšèino od zneska onih del, na katere se ponudba glasi, ali pa za stupno delo. Ponudbe se bodo aureiemale do 12. ure opoludno dne 7. .naja 1904. Na kasneje došle se ne bode oziralo. Naèrte, troškovnik in stovbene pogoje si vsakdo lahko ogleda v na-vadnih uradnih urah pri podpisanem županstvu. Županstvo mestne obèine Rudolfovo dne 23. aprila 1004. Laibacher Zeitung Nr. 93. 610 25. April1^> Kurse an der Wiener Börse vom 23. April 1904. ^ do.« ^Me« K,"" Die notierten Kurse vcrsteheil sich in Kronculuahruug, Nie Notierung sämllicher Altien und der »Diversen Lose» versteht sich per 2!ücl. ' ^_^-< Allgemeine Staaloschuld. Geld Ware Glicheitl. Nente in Nuten Mal» November p. K. 4-2°/„. . . 99 85 100 05 iiiNilb.Ia»..Iulipr. K,4-2°/„ 99-60, 99 30 „Not. Febr,'Aug,pi,K.4 2«/o 100-45 1«0'65 „ .. April.-Olt. pr.K. 4'2°/„ 10N'45 100 65 1854er Llaalölosc 250 si. 3 2"/, 19ü-—!i95'— 18S0tl „ 500 si. 4°/« 152 50 153 50 l«S0er „ 100 si. 4«/u 1K2' - 184'5N l8»4rr „ 100 fl. . . 259 — 263-— dto. „ 50 fl. . . 259 — 263'^ DoM.Pfandbr. il 120 fi. 5°/o . 296 60 298 60 ßlantVschuld der im ßeichll- rale vertretenen ßünigreiche und Länder. OeNerr. Goldreute, stfr., 100 fl., per Nasse.....4"/» 119-35 119 55 dto.Äcule in Kronentoühr,, stfr., per Nasse.....4«/„ 99'«N 9980 dto. dto. bto, per Ultimo . 4"/« 99 60 9960 c>est,rl,I»vestltle,stsr., per Kasse .... UV,»/» 9140 91 LU Eistnbahn.VtaatSschuld» vrlschreibunll««. Elisaliethbah» lü G., steuerfrei, zu «0.000 Kronen . . 4°/„ 118 35 119 35 Franz Joses °Uah» in Silbe,- (div. Et.) . . , . 5>/<«/„ 12920 130-20 «ubolssbahn in Kronenwahr. steuersrel (bw. Et,). . 4«/« 100— 101'-Norarlbergbahn in Kronenniühr. steurrf:., 4i«> «ronen . 4°/« 9985 100 8b Zu Tiaatöschullwirschrelbun» ge» abgesttmp.Elstnb.»!llltlen. Ollsabclhbahn 200 fl. KM. 5V<°/° von 200 si.......511 — 513 — dto. Linz-Ändw, 200 fl, ö, W, S. 5'///«........471-474 — btu Valzb. Iir.200sl, N. U.S, ! 5"/,.........443 — 444 — b. NllllPrlor. Obligationen. lilisabethbahn «00 », 8000 M, 4°/„ ab 10"/«...... 117 — 118- Eliladethbahn, 400 u, 2000 M. 4"/u......... ^l9 45 I20'45 Franz Iosef. V., Vm. 1884(div. ! St.) Silb., 4°/«..... IL0-10 101 10 Galizlschc Karl Ludwig Nahn (diu. Ll.) Silb. 4"/» . . . 10010 101 1« Vorarlbcrger Bali», Vm. l884 (div. Et.) Sllb. 4"/« . . . lao-75 —'- Stanlllschuld der Ländel der ungarischen Krone. 4«/n uii», Goldreute per Kasse . 118« iig 60 dlo. dto, per Ultimo .... 118-4« l18'60 4"/„ bto. Men stenerfrei, per Kasse . , . 97-90 98'10 4"/„ dto. dto. dlo. per Ultimo . 9790 98'10 Un<,. Nt..liis.'.Al!l. Gold 100 si. —-— —-— dto. dto. Silber 100 fl. . , . —-— —-— dto. Stllllts-Oblig. (Ung, Ostb.) v. I. 1«<6....... —'— —-— dto. Sckaulreaal-Ablüs.. vblia. —-— —-- dto. Präm.A. k 100 sl. — 2UU It 209 — 211-80 dto. dto. it basl, —100X LN9- —^1!-«u TheißNea.'Lose 4"/« .... 161'— ISA - 4"/« ungar. Grnndentl.'Oblili. «8 30 99 2!, 4°/<> troat. und slavon. betlo 98-2.', 99 25 Andere offtntl. Hnlehen. 5°/<,Do»an-Mea. Anleihe 1878 . l07 —1N8-— Änlel,»'» der Stadt Oürz . . —-—j —-— Anlehen der Stadt Wien . . .103 90 104-80 d!u. blo. (SUber od. Äold) 123 —,24-— dlo, d!o. (1894). . . . 98-75 9975 dto. dio. (1888). , . . W'8l>,100 8C Börsebau-Aulchen, verlosb. 5"/« 99--!i00 - 4"/„ Krainer Landes-Anlehen . —'—i —'— Geld Ware Pfandbriefe etc. Vudlr. aNa. «st. in5N I. Verl. 4"/» W 5'> 10050 «. üsl.'l-r.Llllide«.Hl,P.-Mst,4"/>, ,00- 101- Oest.-uua, Vnui i0'/iiähl. vrrl. 4«/»......... 100-60 101-lU, dlo. dtu. 50jahr. Verl. 4°/„ 100 60 101-60 Spailasle, 1.0st,, 6«I., verl,4"/u 10110 10210 Eisenbuhn'Plioriliilg» Gbligationrn. sserdinandö Nordbah,! Cm. 1886 100-60 ll>I 60 Oesterr. Nlirdwchliahn . . . 108,00 -l» dto. k5"/„...... 124 75 12525 Ung.-galiz. Äahn..... 110-75 11175 4°/u Unterlrainer Bahnen . . —'— — — Diverse Lose (per 3lull). Verzlncliche ' ose. 3"/» Nodeiitredit Lose Em. 1880 2W —3W — 3"/„ „ ., !t!N. 1889 294 — 299 — 4"/« Donau-Damvsich' 100 fl, . —-— —-— 5"/° Donau-Neanl. ^usc . . . 275 — 280 — Unverzinsliche Lose. Vudap. Äasilica (Tumbau) 5 sl. 21-^5 22 25 ilrcdit!use 100 sl...... 465 — 475-— 6lar>i Ll'se 40 sl. KM. . . . 1N2-—i?3-50 Oseuer Lose 40 sl..... 167 — 178 — Palsfu-Los« 40 fl. KM. . . . 161 —171--. !i!u»enzuc»z, Ocst. Ges., v. 10 sl. 53 10 5510 ,, ., ui>u. „ ,, b jl. »9-— 30 — NubolsLuse 10 sl...... «6-— ?l-- ElllM°^!ule 40 fl...... 22?'— 2!>7 — St.-We,wi«Lusc 40 sl. . . . — - —--. Wiener Lomm. «use v. I. 1874 504-— 514 — Vewmslich. d. 3"/u Pr.'Schuldv. ! b. Äodeulrebilansl, (tm. 1889 Voo!'!!bacher E.-Ä. 400 II 500 — 510'- YerdmcmdL Nordb. lUW fl. KM. 5635' 5655 Lemb.-llzernow.'Iassli-Eisenli,- Gesellschllsl 200 fl. L. . . . 582 —585' . Lloyd, Oesl., Trieft, 5"» fl. KM. 655 — 660- Oestcrr. Norbweslbahn 200 fl, S. 415 — 4t? - dto. dto, (lit, ll) 200 fl, S, >!2i-75!425-?5 Praa DuxerEi'enb. 1U0 sl, abäst- 207-5» 209-50 Staatöcijenbahn 200 fl, 2, . . 641-25 642'25 Sudbahn 200 fl, S..... 80'- 8!' — Eüdi.urdb. Verb Ä. 200 fl. KM. 408-75 409-Tramway Ges., NeueWr., Prio- ritäts>«ltieil 100 sl. . . . 17— 19-- Uliü-'Naliz. Eisenb. 200sl. Silber 406 — 407 — lIna.Wes sl. . ^428'- ,430'^- Eslomptefties., Ndrüst., 400 li 509 40 5l 14» Giro u. Nal>lNl!., Wiener 200 fl. ^430'— 44»-— Hlipllthelb., Oest., 200fl.»0"/u E. 24N-—260 — Läüdeibanf, Oesl., sN0 sl. - - M p 0esteir.'»i!iiar. Ä>„'l, 6"» >>- ' zl»b°,!' U:!!M,^>-.l 200 sl. . - ' ' ^"i ^erlehröbanl, Äll„, 14» N- ' I,ldul1l!e>Unter< nelimuiigen. ^ Baumes,, «lNg. öst,, "'0 ^ - ^ '' !,< Eglchier Cisrn° und Slay>'"' -^ ",< in Wien 100 sl. . - -„' ^' ^ EiIeubnl!!,w.°Le!I,,g.Ers!e. l<«N- ,„/"' „Elbemnhl". Paniers, u. V «>. ^.^. Licsinsser Vrauerei 10« N^ -. ' ^l^ .>» Montan Oesellsck,. Oest-olp" - ,^z ^ Praaer (kisenInd.-Ges. ^" ^)^' Lalqo Tarj, Sleiululilen " - z^' „LcblülNmühI". Papiers. M>^- z3i^' „Lteiirerm/'. Pliers, u.«^- ,57^?' Trifailer Kohleow l^eseN. ?« - ^' Wasfeuf. G..Oesl,i»Wic'l!,l"' ' !.. W, 400 !i.....- - ' izü^ Wiener Paugrsellschaft 100II- - ^-^ Wienerberger »'>.!''! Mtie» Gl>- Devisen. Kurze Eichten, ^,^ Ainslerdam ....-' < London...... ' Kl'^ ^" Paris....... - ' ^ Lt. Petersburg . , - - ' ' Valuten. ^! - Dulalcn..... - ^'! 20Franlcn-Stucle . - - ' ',!?>. Deuiiche Neichöbanluole» - ' 9).), Italienische Banlnoten , > ' zii . »iubcl-Noten . . - - ^^^ 335.».- -u.aa-iif«-M, l*likiirl<-|vn, 1'rlorllAten, Akllcii, Loieu (>lc, I>cyu«